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Der beste Kopfhörer

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Kopfhörer Test: Hifi Kopfhoerer Aufmacher1
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 33 HiFi-Kopfhörer getestet. Der beste für die Anlage daheim ist für uns derzeit der DT 1990 Pro von Beyerdynamic. Er ist hervorragend verarbeitet, sitzt angenehm komfortabel über den Ohren und liefert ein hervorragendes Klangerlebnis welches sich mit den beiliegenden Ohrpolstern zum Wechseln sogar noch anpassen lässt. Der ATH-MSR7b von Audio-Technica ist dagegen unser Favorit für den mobilen Einsatz. Er eignet sich dank seiner unkritischen Anschlusswerte perfekt für Smartphones, deren Kopfhörerausgang nicht gerade mit Leistung protzt. Trotzdem liefert er gerade dort ein herrlich ausgewogenes Klangbild.

Update 1. April 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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6. Dezember 2019

Wir haben 16 neue Hifi-Kopfhörer getestet und unseren Test in zwei Kategorien aufgeteilt: HiFi-Kopfhörer für zuhause und mobile HiFi-Kopfhörer für unterwegs. Bei ersteren gibt es einen neuen Testsieger – den Beyerdynamic DT 1990 Pro. Auch drei neue Empfehlungen sind hier dazugestoßen. Bei den mobilen Geräten gibt es ebenfalls drei neue Empfehlungen. Der Audio-Technica ATH-MSR7b bleibt hier an der Spitze.

12. Juli 2019

Unser neuer Testsieger ist der Audio-Technica ATH-MSR7b. Eine neue Empfehlung ist der Ultrasone PRO 1480i, ein neuer, preiswerter offener Hörer von Ultrasone. Unser neuer Preistipp ist der Fostex TH7. Von Sennheiser haben wir nun endlich auch den HD-25 1 II Basic Edition testen können.

16. Januar 2019

Immer wieder betreten neue Mannschaften das Spielfeld: Mit dem Mackie MC-150 und dem Mackie MC-250 haben wir jetzt gleich zwei Neulinge vom amerikanischen Studio-Ausstatter.

15. Oktober 2018

Wir haben den Test um vier weitere Kopfhörer ergänzt: Mit dem Beyerdynamic DT 240 Pro und dem Sennheiser HD 200 Pro sind zwei Hörer dazugekommen, die ausdrücklich zur Aufnahmekontrolle konzipiert sind.

Mit dem Sennheiser HD 600 betritt außerdem ein junggebliebener Klassiker unsere Testbühne. Demgegenüber stellt sich mit dem 1More H1707 der erste hierzulande verfügbare Bügelkopfhörer des chinesischen Herstellers 1More der Testprozedur. Zwei der vier neuen Modelle sind uns eine Empfehlung wert.

25. Januar 2018

Uns fehlte noch eine preiswerte offene Alternative – bis jetzt.
Der Shure SRH1440 ist unsere neue Empfehlung in offener Bauweise.

Außerdem hatten wir jetzt den Nighthawk von Audioquest auf den Ohren, eine klare, wenn auch teure Empfehlung.

Wer Musik in höchster Klangqualität ungestört genießen will, für den sind hochwertige Hifi-Kopfhörer nach wie vor die erste Wahl. Da es zunehmend Nutzer gibt, die ihre Musiksammlung ohnehin hauptsächlich auf dem Smartphone oder einem anderen mobilen Zuspieler aufbewahren, um sie dann auch von dort abzuspielen, ob nun zuhause oder unterwegs, haben wir unseren Test aufgeteilt in Hifi-Kopfhörer, die überwiegend stationär betrieben werden und solche, die ans Mobilgerät gestöpselt werden können.

Aufgrund unterschiedlicher Anforderungen und technischer Gegebenheiten (vor allem der Impedanz) lassen sich die beiden Kopfhörer-Klassen nicht sinnvoll direkt miteinander vergleichen. Daher behandeln wir sie getrennt auf zwei Seiten und küren für jede Gruppe einen Testsieger und Empfehlungen. Wir haben 17 fürs Wohnzimmer und 16 fürs Smartphone getestet.

Um Bluetooth-Kopfhörer und solche mit aktiver Geräuschunterdrückung geht es in diesem Test nicht, denn bei beiden muss man Abstriche beim Klang machen. Für diese Kopfhörer haben wir daher separate Testberichte für Sie.

Impedanz, Empfindlichkeit und Symmetrie

Mit Impedanz bezeichnet man den Wechselstromwiderstand eines Kopfhörers. Im Zusammenspiel mit dem Quellgerät wirkt sich der auf die Lautstärke und auf den Klang aus.

Hochwertige Studiokopfhörer arbeiten für gewöhnlich mit einer Impedanz von etwa 300 Ohm, mitunter sogar mehr. Mobilgeräte wie Audioplayer oder Smartphones harmonieren aufgrund der begrenzten Verstärkerleistung dagegen am besten mit Kopfhörern mit einer Impedanz um 30 Ohm, oder weniger. Stationäre HiFi-Geräte mit Kopfhörerausgang erfordern wiederum meist eine Impedanz, die mit etwa 100 Ohm zwischen den beiden Extremen liegt, werden aber meistens auch mit höheren Impedanzen fertig.

Mit der Empfindlichkeit eines Kopfhörers verhält es sich ähnlich: Sie besagt, wieviel Schalldruck der Kopfhörer mit der Leistung von 1 Milliwatt maximal erzeugen kann und ist ebenfalls eine Kenngröße für die erreichbare Lautstärke, aber vor allem Dynamik.

Bei herkömmlichen Anschlusskabeln, in asymmetrischer Auslegung, teilen sich die Leitungen für den linken und rechten Kanal die Abschirmung, die darüberhinaus oft auch für den Rücktransport des Signals genutzt wird. Beim symmetrischen Kabel verfügt jeder Kanal über eine eigene Hin- und eine Rückleitung sowie eine eigene Abschirmung. Wenn die Quelle, also der Verstärker ebenfalls symmetrisch aufgebaut ist, führt das zu einer besseren Kanaltrennung, so können sich der linke und der rechte Kanal nicht mehr störend gegenseitig beeinflussen.

Auswahl der Hörkapseln

Geschlossen, offen oder halboffen – das ist bezüglich Kopfhörern beinah schon eine Glaubensfrage. Gemeint ist die Konstruktion der Hörkapseln, ob diese nun nach außen hin offen, geschlossen oder halboffen konstruiert sind.

Deutliche Klang­unterschiede je nach Bauform der Hörkapseln

Offene Kopfhörer sind für besonders feinen, ausgewogenen Klang bekannt, wogegen geschlossene Hörkapseln Voraussetzung für einen kräftigen, konturierten Bass sind, andererseits aber mit Klangverfärbungen zu kämpfen haben.

Der Musikgenuss mit einem Hörer geschlossener Bauweise schottet auf jeden Fall von der Außenwelt ab – umgekehrt bleibt die Außenwelt auch von den eigenen musikalischen Eskapaden verschont, was dem Hausfrieden unter Umständen zuträglich sein kann.

Kopfhörer Test: Offen Geschlossen
Links die offene Kapsel des Sennheiser HD 600, rechts die geschlossene des Fostex TH900 MK2.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal hat mehr mit dem Tragekomfort zu tun. Sowohl bei den offenen als auch bei den geschlossenen Modellen gibt es solche, deren Polster das Ohr umschließen und am Kopf anliegen – genannt Around-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer.

Die anderen stützen ihre Polster direkt auf den Ohren ab und heißen entsprechend On-Ear-Kopfhörer. Manche Hersteller bieten beide Varianten an, wir haben genau hingehört, ob es außer dem Tragekomfort auch Klangunterschiede gibt.

Eine Frage des Prinzips – der Wandler

Außer dem geschlossenen, offenen und halboffenen Prinzip sowie den On- und Over-Ears, haben wir mittlerweile auch zwei unterschiedliche Wandlertechnologien vertreten.

Da sind einerseits die dynamischen Wandler, mithin wohl die am meisten vertretene Technik: Hier bilden Membran und Spule für den Antrieb eine fest zusammengefügte Einheit. Besagte Spule taucht in einen Magnetspalt und wird darin im Takt der Musik bewegt. Diese Bewegung überträgt sich auf die Membran, die dann den Sound ans Ohr übermittelt.

Beim magnetostatischen Wandler sind die Spulenwicklungen auf die Membran aufgedampft und damit quasi Bestandteil der gesamten Membranfläche. Diese Membran ist zwischen zwei Magneten aufgespannt und bewegt sich ebenfalls, sobald die Spule von musikalischen Elektronen durchflossen wird.

Magneto­statische Wandler bieten beste Klangqualität

Die Membran der magnetostatischen und ihrer Verwandten, den elektrostatischen Wandlern, ist um einiges leichter als bei dynamischen Systemen und wird zudem über die gesamte Fläche angetrieben. Daher kann sie selbst den feinsten Anweisungen der antreibenden Spule folgen – und zwar nur denen. Sie ist nahezu frei von ungewollten Teilschwingungen, die in der Musik nicht enthalten sind.

Die Konstruktion eines magnetostatischen Wandlers ist allerdings eine Herausforderung und zumeist nicht so billig zu realisieren wie bei dynamischen Wandlern. Mehr zu den unterschiedlichen Wandlersystemen findet sich bei Wikipedia.

So haben wir getestet

Jedem Kopfhörer gönnen wir vor dem Hörtest eine gewisse Einspielzeit. Die kursierenden Angaben von mehreren Tagen oder gar Wochen halten wir dafür für übertrieben, schon nach einigen Stunden ändert sich am Klang nicht mehr wirklich viel.

Im Gegenteil: Wenn wir davon ausgehen, dass sich ein Gerät, ob nun Kopfhörer, Lautsprecher oder gar Elektronik, über Tage und Wochen einspielen müsste, müssen wir konsequenterweise auch davon ausgehen, dass diese Geräte einem ebenso raschen Alterungsprozess unterliegen.

Wir testen also alle Modelle nach einer kurzen Einspielzeit an einer hochwertigen Stereoanlage und an einem dezidierten Kopfhörer-Verstärker. Die Hörer, die vorwiegend mobil eingesetzt werden, müssen ihr Potential zudem am mobilen Musikplayer und am Smartphone unter Beweis stellen.

Da nicht jeder Hifi-Kopfhörer mit der niedrigen Impedanz des Smartphone-Ausgangs zurechtkommt, haben wir Hörer mit einer Impedanz ab 100 Ohm grundsätzlich vom mobilen Betrieb ausgenommen. Dasselbe gilt unserer Meinung nach für Kopfhörer in offener Bauweise, draußen ist damit ein ungestörtes Musikerlebnis nämlich kaum möglich. Da auch hier die Übergänge fließend sind, geht auf jeden Fall die Verarbeitungsqualität, die Ausstattung und der Klang in die Beurteilung mit ein.

In mehreren Testrunden haben wir inzwischen 33 Kopfhörer getestet, von denen aktuell immer noch 31 lieferbar sind, aufgeteilt zu fast gleichen Teilen auf die Rubriken stationär und mobil. Wir hören alle Kopfhörer einer Testrunde im Vergleich und testen sie mit allen gängigen Musikgenres. Persönliche Vorlieben lassen wir bei der Klangbeurteilung weitgehend außen vor. Stattdessen haben wir uns bemüht, eine möglichst genaue Beschreibung der Klang-Charakteristik zu geben. Dabei halten wir uns mit der Bewertung zurück, weil die zwangsläufig subjektiv ist.

 Kopfhörer Test: 11 Hifi Uebersicht

Der beste Hifi-Kopfhörer für zuhause

Bei Kopfhörern, die hauptsächlich für den stationären Einsatz konzipiert sind, kommt es weniger auf den Ausschluss der Umgebung an, sondern eher auf den kompromisslosen Hörgenuss, idealerweise in den eigenen vier Wänden. Es spielt also keine Rolle, ob die Außenwelt Ihren Musikgeschmack teilt oder man sich von der äußeren Geräuschkulisse abkapseln möchte.

Ob geschlossen, offen oder halboffen, die Konstruktion der Hörkapsel und der Wandler ist ausschließlich der bestmöglichen Musikwiedergabe geschuldet. Hier spielen Impedanzen und Empfindlichkeiten nur eine Rolle, wenn wir den Zuspieler unter Umständen entsprechend auswählen müssen. Dennoch wird es auch hier Exemplare geben, die sich auch passabel am Smartphone oder anderen mobilen Zuspielern schlagen, wie so oft ist der Übergang fließend.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Beyerdynamic DT 1990 Pro

Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2019 12 04 Um 10.35.08
Der DT 1990 Pro von Beyerdynamic ist einer der besten offenen Kopfhörer, noch dazu ausgesprochen günstig.

Mit dem DT 1990 Pro hat Beyerdynamic ein echtes Statement gesetzt: Ursprünglich als unbestechliches Arbeitsgerät für den Studiobetrieb konzipiert, erfreute sich der offen konstruierte Kopfhörer von Beginn seiner Laufbahn an großer Beliebtheit bei Musikfreunden. Ihm liegen zwei Paar Ohrpolster bei, die jeweils eine etwas andere Abstimmung des Klangs ermöglichen. Der DT 1990 Pro ist einer der besten und auch nachhaltigsten Kopfhörer auf dem Markt, dabei ist er noch nicht einmal besonders teuer.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser HD 800 S

Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Der Sennheiser HD 800 S ist die Evolution des vielgelobten HD 800. Ein wenig Feintuning hier, ein wenig Optimierung dort, dabei die Wünsche der Besitzer des HD 800 ernstgenommen und umgesetzt – herausgekommen ist eine Preziose, die es vom ersten Moment an, in dem sie die Ohren großzügig bedeckt, bis zum Ausklang ermöglicht, förmlich in der Musik zu versinken. Klar gibt es Kopfhörer, die sogar ein Mehrfaches des schon üppigen Preises des HD 800 S kosten, das Musikerlebnis wird dadurch allerdings nur um Nuancen gesteigert, das so gesparte Geld investiert man daher besser in entsprechende Software und genießt diese mit dem HD 800 S.

Der beste geschlossene

Fostex TH900 Mk2

Test Kopfhörer: Fostex TH900 Mk2 - Casque
Mit dem TH 900 MKII hat Fostex die zweite Generation seines Meisterstückes mit geschlossenen Kapseln auf den Markt gebracht.

Hierzulande ist das japanische Audio-Unternehmen Fostex hauptsächlich im Tonstudio ein Begriff. Dabei ist der TH 900 MkII nur einer von vielen Kopfhörern, die Fostex auch außerhalb der Studios unter die Leute bringt. Zugegeben ist er nicht irgendein Kopfhörer, ebensowenig wie sein Bruder, der Fostex TH 909 in offener Konstruktionsweise. Der TH 900 MkII ist geschlossen und lässt die meisten Störquellen außen vor, dann zeigt er, was impulsive Musik ist. Er spielt zackig und sanft, bringt bei Live-Aufnahmen sowohl die Größe als auch die Atmosphäre des Clubs zu Gehör, in dem das Konzert mitgeschnitten wurde.

Bezahlbarer Magnetostat

SendyAudio Aiva

Test Kopfhörer: SendyAudio Aiva
Der Aiva von SendyAudio arbeitet nach dem magnetostatischen Prinzip, ist hochwertig verarbeitet und dennoch erstaunlich preiswert.

Der SendyAudio Aiva ist ein kompletter Neuling auf dem deutschen, wenn nicht sogar auf dem europäischen Markt. Dass man dem anspruchsvollen Publikum hier dann mit einer nicht weniger anspruchsvollen Technologie, wie dem Magnetostaten-Wandler beikommen möchte, grenzt schon fast an Tollkühnheit, zumindest für den Preis der da aufgerufen wird. Das Rezept geht nach unserer Meinung auf: Zwar ist das Design des Aiva durchaus gewöhnungsbedürftig, klanglich und seitens der Fertigungsqualität geht man dagegen kein Risiko ein, sodass er zu unserem besten bezahlbaren Magnetostaten avanciert.

Preistipp

Sennheiser HD 600

Test Kopfhörer: Sennheiser HD 600
Offener Klassiker: Nach wie vor der Maßstab für ausgewogenen, dynamischen Klang.

Der Sennheiser HD 600 ist schon einige Jahre auf dem Markt und seit den Anfängen nahezu unverändert. 2019 kam eine Neuauflage heraus, das etwas spezielle marmorierte Oberflächendesign ist einer schlichten schwarzen Lackierung gewichen, immer noch kann klanglich voll zu überzeugen. Er gehört zu den wenigen, bezahlbaren offenen Kopfhörern, die so gar keinen Nachteil dieser Bauweise erkennen lassen, der stetig sinkende Straßenpreis macht ihn somit zu unserem aktuellen Preistipp.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritWenn Geld egal istDer beste geschlosseneBezahlbarer MagnetostatPreistipp
ModellBeyerdynamic DT 1990 ProSennheiser HD 800 SFostex TH900 Mk2SendyAudio AivaSennheiser HD 600Fostex TH 909Hifiman AnandaQuad Era-1Sony MDR-Z7M2AKG K712 ProUltrasone PRO 1480iShure SRH1440Sennheiser HD 660 SUltrasone Pro 550iFostex T50RP MK3Philips Fidelio X2AKG K702
Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2019 12 04 Um 10.35.08Kopfhörer Test: Sennheiserhd800sTest Kopfhörer: Fostex TH900 Mk2 - CasqueTest Kopfhörer: SendyAudio AivaTest Kopfhörer: Sennheiser HD 600Kopfhörer Test: Fostex Th909Test Kopfhörer: Hifiman AnandaTest Kopfhörer: Quad Era-1Test Kopfhörer: Sony MDR-Z7M2Test Kopfhörer: AKG K712 ProTest Kopfhörer: Ultrasone PRO 1480iTest Kopfhörer: Shure SRH1440Test Kopfhörer: Sennheiser HD 660 STest Kopfhörer: Ultrasone Pro 550iTest Kopfhörer: Fostex T50RP MK3Test Kopfhörer: Philips Fidelio X2Test Kopfhörer: AKG K702
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Inklusive 2. Paar Ohrpolster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Tolle räumliche Abbildung
  • Sehr bequemer Sitz
  • Toller, impulsiver Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr gute Ausstattung
  • Inklusive Ständer
  • Sehr guter Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Günstiger Preis
  • Ausgewogener, dynamischer Klang
  • Sitzt superbequem
  • Kabel beidseitig steck- und damit auswechselbar
  • Toller, impulsiver Klang
  • Authentische räumliche Abbildung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Inklusive Ständer
  • Hervorragender Klang mit vorzüglicher räumlicher Abbildung
  • Großzügige, bequeme Polster
  • Sehr guter, räumlicher Klang
  • Zweites Paar Ohr-Polster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr guter, impulsiver Klang
  • Tolle Verarbeitung
  • Hochauflösender Mitteltonbereich
  • Leichter, komfortabler Sitz
  • Hervorragende Wiedergabe von Vokals
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Hervorragender, offener Sound
  • Anschlusskabel beidseitig gesteckt
  • Ersatzkabel und -polster im Lieferumfang
  • Guter Klang
  • Leichter, bequemer Sitz
  • Gut für stimmlastige Musik
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Ausstattung
  • Gute Feinzeichnung
  • Moderne basslastige Abstimmung
  • Fein auflösender Mittel-Hochton-Bereich
  • Große komfortable Polster
Contra
  • Hoher Preis
  • Recht schwer
  • Sparsam ausgestattet
  • Hoher Preis
  • Mängel in der Verarbeitung
  • Für kleinere Köpfe nicht so gut geeignet
  • Hoher Preis
  • Nichts für Tiefbass-Freunde
  • Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Etwas dumpf abgestimmt
  • Könnte vielen zu mittenbetont sein
  • Geringer Wirkungsgrad
  • Schwach ausgeprägter Tieftonbereich
Bester Preis

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 Kopfhörer Test: Dt1990pro

Testsieger: Beyerdynamic DT 1990 Pro

Eigentlich war der Beyerdynamic DT 1990 Pro, wie schon der Name sagt, für den professionellen Betrieb im Studio gedacht – entsprechend solide ist er gefertigt. Die Ohrpolster sind mit MemoryFoam gefüllt, sodass sie sich perfekt an die Kopfform rund ums Ohr anschmiegen: Damit gewährleistet der Hörer seinem Besitzer auch bei längeren Hör-Sessions komfortablen Sitz, selbst wenn er zwischendrin mal beiseite gelegt wird.

Unser Favorit

Beyerdynamic DT 1990 Pro

Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2019 12 04 Um 10.35.08
Der DT 1990 Pro von Beyerdynamic ist einer der besten offenen Kopfhörer, noch dazu ausgesprochen günstig.

Der DT 1990 Pro folgt dem Konstruktionsprinzip mit offenen Kapseln. Anders als bei Kopfhörern mit High-End-Anspruch, ist das Anschlusskabel lediglich an einer Kapsel, nämlich der linken, gesteckt. Beides ist dem professionellen Gebrauch geschuldet: sowohl das steckbare Anschlusskabel als auch die einseitige Kabelführung – schließlich möchte man sich im Aufnahmestudio oder ähnlicher Arbeitsumgebung nicht im Kabelsalat verheddern. Außerdem sieht man bei einseitiger Kabelführung sofort, wie herum der Hörer aufgesetzt werden muss.

Der Nachteil ist, dass die rechte Kapsel eine etwas längere Zuleitung hat, die muss von der linken durch den Bügel geführt werden. Wer ein derart empfindliches Gehör hat, dass er hier tatsächlich einen Unterschied zwischen den Kanälen hört, sollte sich für eine der Alternativen entscheiden.

Umfassend ausgestattet, solide gefertigt

Wie es sich für ein Arbeitsgerät gehört, wird der DT 1990 Pro in einem Hardcase mit strapazierfähiger Oberfläche geliefert. Neben dem Kopfhörer ist darin noch Platz für beide Anschlusskabel, denn neben dem glatten Kabel gehört auch ein gewendeltes zum Lieferumfang. Standardmäßig haben beide Kabel einen kleinen 3,5-Millimeter-Stecker, auf den der 6,35-Millimeter-Adapter fest verschraubt werden kann. Dieser Adapter gehört ebenso zum Lieferumfang, wie ein zweites Paar Ohrpolster. Die sind allerdings nicht als Ersatzteile gedacht, sondern setzen unterschiedliche Akzente beim Klang.

Gute Ausstattung und bequemer Sitz

Der Tragekomfort, den die beiden Polster hervorrufen, ist bei beiden gleichermaßen gut ausgeprägt: Sie umschließen die Ohren großzügig und sind außerdem so dick, dass die Ohren nirgends anstoßen oder scheuern. Der DT 1990 Pro hat als Arbeitsgerät einen höheren Anpressdruck als beispielsweise der HD 800 S von Sennheiser. Die Ohrpolster und der ebenso großzügig gepolsterte Kopfbügel verteilen den Druck dabei so gleichmäßig, dass der DT 1990 Pro sich auch bei längeren Hör-Sessions bequem trägt, woran die Füllung der Ohrpolster mit Memory-Foam sicher einen großen Anteil hat.

 

Hörtest

Den Anfang machten die EDT 1990VA, also die Polster für einen eher analytischen Klang. Loslegen durfte der DT 1990 Pro mit der Aufnahme eine Life-Konzerts des irischen Musikers Christy Moore. Das Konzert fand in einem Club in Dublin statt und wir waren gespannt, ob der DT 1990 Pro es schafft, sowohl die intime Club-Atmosphäre als auch die markante Stimme des Sängers und sein Gitarrenspiel authentisch zu übertragen. Schon nach den ersten Saitenspielen versetzt uns der DT 1990 Pro sogleich in den Pub – und zwar direkt vor die Bühne, wo vermutlich auch die Aufnahme-Mikros gestanden haben. Wir bekommen schnell einen (Hör-)Eindruck von der Größe des Raums und der Stimmung des Musikers sowie der anderen Gäste.

Bestechend dynamischer Klang

Die räumliche Abbildung gelingt dem DT 1990 Pro schon mal hervorragend – und das nicht nur bei dieser Aufnahme. Der Eindruck, man säße im Konzert oder im Aufnahmestudio direkt vor dem Musiker wird allerdings auch durch das schnelle Ansprechen des Kopfhörers auf feinste Details unterstützt. So spürt man das Zupfen an den Gitarrensaiten förmlich und die Stimme ist nicht einfach nur sonor, sie verfügt auch über die markanten Obertöne, die sie bisweilen eher harsch und bissig klingen lassen. Der DT 1990 ist mit diesem Polster tatsächlich ein ausgesprochen analytischer Kopfhörer, dennoch seziert er die Musik nicht etwa, sondern spielt dynamisch, temporeich aber immer wie aus einem Guss.

Nach einigen Stunden analytischen Hörens mit Spaßfaktor tauschen wir die Polster gegen die EDT 1990VB aus – für einen ausbalancierten Klang, was auch immer damit gemeint ist. Das erfahren wir dann überraschenderweise sogleich, obwohl das Wechsel-Prozedere nicht ganz leicht von der Hand geht, zumindest solange man nicht über eine gewisse Routine verfügt.

Alternative Ohrpolster fürs Klang-Tuning

Auch wenn deshalb kein kurzer A-B-Vergleich möglich ist, so merkt man schnell den Unterschied in der Klangcharakteristik: Der DT 1990 kommt jetzt mit mehr Druck im Tief- und Grundtonbereich (obwohl wir da bislang nichts vermisst hatten), außerdem scheint Christy Moore jetzt hinter einem dünnen Vorhang zu sitzen. Jedenfalls nimmt das B-Polster den Spitzen etwas die Schärfe, ohne sie komplett abzurunden. Der Sound wird etwas gefälliger, entspannter, ohne jedoch an Tempo und Impulsivität zu verlieren.

Keine Frage, der DT 1990 Pro ist ein echtes Ausnahmetalent, und tonal einer der stimmigsten Kopfhörer, die wir bislang gehört haben. Seine Stärke besteht darin, sich auch feinster musikalischer Strukturen angemessen anzunehmen, ohne dass die Musik als Gesamtkunstwerk darunter leidet. On Top gibt es den DT 1990 Pro fast schon zum Schnäppchenpreis, zumindest angesichts der Erfahrung, dass selbst doppelt so teure Kopfhörer eben nicht entsprechend doppelt so gut klingen – geschweige denn, doppelt so gut verarbeitet sind.

Nachteile?

Nun könnte man meinen, wegen des Hardcases und der kleinen 3,5-Millimeter-Stecker, sei der DT 1990 Pro auch für unterwegs gut geeignet. Dagegen spricht einerseits die offene Konstruktionsweise der Kapseln, andererseits gehört der Beyerdynamic mit einer Impedanz von 250 Ohm eher zu den anspruchsvollen Kopfhörern, was die Quelle anbelangt. Zwar verfügt er andererseits über einen beachtlichen Wirkungsgrad, sodass er zumindest am Smartphone spielt, nur bleibt er da weit hinter seinen Möglichkeiten, es sei denn, man stockt das Smartphone mit einem externen Kopfhörer-Verstärker auf. Dann hört allerdings auch die Umwelt mit. Das ist allerdings auch schon das einzige Manko, wenn es denn eins ist.

Beyerdynamic DT 1990 Pro im Testspiegel

Wie die meisten hochwertigen Kopfhörer, gehört auch der DT 1990 Pro zu den Produkten mit längeren Produktionszyklen, entsprechend viele Testberichte finden sich von dem Hörer, hier nur ein kleiner Auszug:

In der Ausgabe 4/2017 des Magazins Stereoplay konnte der DT 1990 Pro so richtig absahnen; er erhielt 77 von 100 Punkten, und das Prädikat »Highlight«, außerdem bescheinigten die Kollegen dem Hörer ein »überragendes« Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Mit dem Beyerdynamic DT 1990 Pro lassen sich analytisches Hören und Freude an satten Klangfarben unter einen Samthut packen. Für Smartphones ist er eigentlich zu schade, doch der Profihörer leistet sich auch bei solchen Gelegenheitsjobs keine Star-Allüren. Für seinen Preis gibt es bei Klang und Verarbeitung kaum Vergleichbares.«

In der Ausgabe 1/2017 der STEREO erreichte der Hörer das Klang-Niveau von 90%, auch hier wurde sein Preis-Leistungs-Verhältnis als »überragend« (5 von 5 Sternen) bezeichnet:

»Der DT 1990 PRO gewährt extrem detailreiche Einblicke in die Wiedergabe, ohne dabei zu nerven oder die Musikalität aus dem Blick zu verlieren. Der ausbalancierteste Hörer der ‚audiophilen Mittelklasse‘.«

Im Lite-Magazin erhielt der Beyerdynamic 09/2018 ein 1+ in der Spitzenklasse, bei einem »sehr guten« Preis-Leistungs-Verhältnis, besonderes Augenmerk legte der Kollege auf die zwei Paar Ohrpolster:

»Jetzt will ich es genau wissen und tausche die Ohrpolster. Der klangliche Unterschied dann auch schnell deutlich. Nutzt man die Version «analytical”, wirkt der Klang eher klar, unvermittelt und neutral. Vermutlich hat diese Variante in der Studioarbeit eine wichtige Funktion. … – … Alles gut und alles richtig. Meinem persönlichen Geschmack nach ist die Ohrpolster-Variante «balanced” für Zuhause aber die bessere Wahl. Zwar erscheint die Abstimmung nicht mehr ganz so neutral, dafür kommt es hier aber zu einer leicht gestiegenen Betonung der Bässe. Das gesamte Klangbild wirkt wärmer und atmosphärischer.«

In der EarIn Ausgabe 1/2017 erreichte der DT 1990 Pro die Note 1,3 in der Referenzklasse, zusammen mit einem »sehr guten« Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Der Beyerdynamic DT 1990 Pro ist ein Kopfhörer, der sowohl höchste audiophile Ansprüche erfüllt als auch als präzises Arbeitsgerät fürs Mixing und Mastering im Studio eingesetzt werden kann. Die Veränderung des Klangcharakters durch den Austausch der Ohrpolster ist dabei das Tüpfelchen auf dem i dieses prinzipiell tonal neutralen, extrem fein auflösenden und dynamisch präzisen Ausnahmekopfhörers.«

Alternativen

Der Kopfhörermarkt ist riesig – und neben den bekannten Marken kommen immer wieder neue Player aufs Spielfeld. Daher haben wir einige wirklich interessante Alternativen zu unserem Favoriten für Sie herausgepickt, die mit ganz speziellen Fähigkeiten oder Ausstattungsmerkmalen sowie besonderer Klangcharakteristik aufwarten können.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser HD 800 S

Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Der Sennheiser HD 800 S ist der High-End-Kopfhörer schlechthin, deshalb wurden ihm während seines Produktionszyklus auch nur kleine Veränderungen zuteil. Machte schon der Vorgänger HD 800 reichlich Furore, so setzt der HD 800 S noch eins oben drauf, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Nur zur Erinnerung: Für einen HD 800 S bekommt man fast drei Exemplare unseres aktuellen Favoriten, da muss der Sennheiser schon einiges zu bieten haben, was den Preis halbwegs rechtfertigt. Allerdings hat er auch das Zeug zum Prestige-Objekt, ohne seine musikalischen Qualitäten vernachlässigen zu wollen.

Anders als die meisten Konkurrenten, selbst günstigere, bringt der HD 800 S weder einen Transportbeutel noch ein Hardcase in üblichem Sinne mit. Eine massive Holzkiste ist es, die mit weichem Stoff ausgeschlagen die angemessene Unterbringung für den HD 800 S darstellt. Der Sennheiser ist definitiv nicht fürs Mobilgerät konstruiert, es gibt nur einen großen 6,35-Millimeter-Klinkenstecker und die Impedanz von 300 Ohm dürfte so manche Smartphone-Ausgangsstufe in die Knie zwingen.

Neben dem beidseitig gesteckten Anschlusskabel mit 6,35-Millimeter-Klinkenstecker liegt noch eins mit einem symmetrischen Stecker bei, das hauptsächlich für den Anschluss an entsprechend hochwertige Verstärker gedacht ist, ein Adapter von der großen 6,35-Millimter-Klinke auf die kleine 3,5-er für Mobilgeräte liegt nicht bei.

Die großen, sehr komfortablen Ohr-Kapseln sind dagegen aus ergonomischer Sicht eine Wonne, nicht nur für große Ohren. Der Sennheiser ist so großzügig gebaut, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, ihn irgendwie zusammengeklappt in der Bahn mitzunehmen – ganz davon abgesehen, dass er wegen seines markanten Äußeren sofort Blicke auf sich zieht.

Setzt man den Hörer auf, ist es für einen Kopfhörer ungewöhnlich luftig um die Ohren – und so klingt er auch. Er gibt der Musik auf Anhieb den Raum, den sie beansprucht. Völlig mühelos schafft der HD 800 S es, uns ins Klanggeschehen hineinzuziehen, also tatsächlich mittendrin und nicht dabei. Er liefert eine frappierende Auflösung, ohne die Details besonders hervorzuheben, er gibt sie einfach nur wieder.

Tonal liegt der HD 800 S, ähnlich wie unser Favorit mit den ausbalancierten Polstern, auf der eher warmen Seite, mit feinem Grundton, satten Bässen, ohne zu übertreiben sowie einem sehr fein aufgedröselten Mittelhochtonbereich, ohne dass der jemals spitz oder gar nervig klingt. Der Sennheiser macht die Musik zum Kunstwerk, bei dem man manche Feinheiten erst nach und nach entdeckt, immer aber als Bestandteil des Gesamtkunstwerks.

Der beste geschlossene

Fostex TH900 Mk2

Test Kopfhörer: Fostex TH900 Mk2 - Casque
Mit dem TH 900 MKII hat Fostex die zweite Generation seines Meisterstückes mit geschlossenen Kapseln auf den Markt gebracht.

Vom Fostex TH 900 MkII erhielten wir gleich zwei Geräte zum Testen: einmal das rotlackierte Standardmodell, außerdem die Variante aus der Sapphire Blue Edition, eins von nur 300 Exemplaren, um genau zu sein. Entsprechend teurer ist das blaue Sondermodell, aktuell muss man zwischen 200 und 400 Euro mehr hinblättern.

Die Hochglanz-Lackierung hat es ebenso in sich wie der gesamte Kopfhörer. Für den TH 900 MkII kommen nur feinste Materialien zum Einsatz: bestes Kirschholz für die Kapseln, feinstes Proteinleder für sämtliche Polster und präzise gefrästes Alu für die Gabeln und die Gelenke. Trotz des hohen Materialeinsatzes wiegt der Fostex mit knapp über 400 Gramm weniger, als wir anfangs vermuteten. Das Gewicht wird mit dem fein einstellbaren, gut gepolsterten Kopfbügel und den dicken, weichen Ohrpolstern bestens verteilt, sodass der TH 900 MkII auch nach stundenlangem Hören nicht stört.

Neben der Verarbeitungsqualität liegt auch die Ausstattung auf höchstem Niveau: Zwar gibt es kein Hardcase, dafür liegt dem Fostex aber ein solider Ständer bei, auf dem das Schmuckstück schön präsentiert werden kann, wenn es denn nicht auf den Ohren sitzt. Damit der feine Hochglanzlack nicht von bösen Staubkörnern seines Glanzes beraubt wird, liegt ein weicher Lederbeutel bei, in dem der Kopfhörer nebst Anschlusskabel komplett verschwindet.

Klanglich scheiden sich die Geister: Zu allem Überfluss sind die beiden Brüder nämlich unterschiedlich abgestimmt: Die blaue Anniversary-Edition des TH 900 MkII hat eine neutralere Abstimmung als die rote Variante. Bässe und Höhen sind etwas zurückhaltender als beim roten Standardmodell. Dem räumlich perfekt abgebildeten Klangbild tut das indes keinen Abbruch: Bei entsprechender Aufnahme platziert der Fostex – ob rot oder blau – die Musiker akustisch punktgenau auf der imaginären Bühne.

Anders als sein offener Bruder TH 909 zeigt der TH 900 MkII in rot etwas mehr Pep, liefert mehr Biss in den Höhen und einen hörbar impulsiveren Bass – trocken und präzise, wie es sich gehört.

Keine Frage, der TH 900 MkII ist ein echtes Spaßgerät, das eine enorme Spielfreude vermittelt und tonal immer seriös und unverfärbt bleibt. Der Fostex gehört damit zu einem der besten geschlossenen Kopfhörer – der rote wohlgemerkt, denn der blaue ist sicher bald ausverkauft und bereitet wegen seiner neutraleren Abstimmung nicht ganz so viel Spaß.

Bezahlbarer Magnetostat

SendyAudio Aiva

Test Kopfhörer: SendyAudio Aiva
Der Aiva von SendyAudio arbeitet nach dem magnetostatischen Prinzip, ist hochwertig verarbeitet und dennoch erstaunlich preiswert.

Der Hersteller SendyAudio ist hier noch ziemlich unbekannt – zu Unrecht, schließlich ist der Aiva kein Kopfhörer wie alle anderen. Statt dynamischer Treiber kommen hier nämlich magnetostatische zum Einsatz: Das ist technisch zwar aufwändiger, wenn es gut umgesetzt wird aber ein Klangerlebnis der besonderen Art.

Vorab muss man sich mit dem eigenwilligen Design des Aiva anfreunden. Kapseln aus Holz sind zwar keine Seltenheit mehr (zu diesem Preis allerdings dann doch), die Maserung hätte aber durchaus feiner dein dürfen. Das feine Lochblech auf der Rückseite der Kapseln hat eindeutig eine akustische Funktion, während das darüberliegende Blech mit den bogenförmigen Ausstanzungen nur kosmetische Zwecke erfüllt, zumal es schön zu den Gravuren in den Steckern passt.

Dass das Anschlusskabel gewendelt ist, mag elektrisch durchaus sinnvoll sein, die dünne Klarsichtisolierung wiederum eher nicht. Dennoch hat man mit einem Kabel und zwei Adaptern sämtliche Anschlusssituationen voll im Griff: Ausgangspunkt ist der montierte symmetrische Pentaconn-Stecker, an den mit einem Adapterkabel eine kleine 3,5-Millimeter-Klinke gesteckt werden kann, die wiederum per Adapter auf den 6,35-Millimeter-Stecker erweitert wird.

Mit fast 450 Gramm Gewicht gehört der Aiva sicher nicht zu den Leichtgewichten, woran der hohe Metallanteil in der Bügelkonstruktion sicher nicht ganz unschuldig ist. Insgesamt ist der Hörer also von hoher Fertigungsqualität und obendrein noch nachhaltig, denn selbst das verstellbare Kopfband lässt sich bei Bedarf nach dem Lösen zweier Schräubchen ganz einfach auswechseln. Trotz des Gewichts sitzt er komfortabel auf Kopf und Ohren, die dank der weichen, großen Polster großzügig umschlossen werden.

Aufgesetzt gibt es dann das von dünnen großflächigen Membranen bekannte luftig leichte Klangerlebnis, mit einem angenehmen Grundtonbereich und fein aufgelösten Mitten. Ganz unten im Basskeller nimmt er sich dann etwas zurück, das Gleiche passiert am anderen Ende des Frequenzbandes, auch wenn das nur im direkten Vergleich mit der entsprechend abgestimmten Konkurrenz auffällt.

Der Aiva verwöhnt dazu mit einer stimmigen, weiträumigen Bühnenabbildung. Bei entsprechender Aufnahme werden die Musiker fein säuberlich in der Tiefe und Breite des akustisch dargestellten Raumes platziert. Der Aiva ist aktuell eine der günstigsten Möglichkeiten in den Genuss des feinen Klangs zu kommen, den nur Flächenwandler wie Magnetostaten reproduzieren können.

Preistipp

Sennheiser HD 600

Test Kopfhörer: Sennheiser HD 600
Offener Klassiker: Nach wie vor der Maßstab für ausgewogenen, dynamischen Klang.

Den Sennheiser HD 600 ist schon einige Zeit am Markt – ein Anzeichen dafür, dass die Ingenieure bei der Entwicklung dieses offenen Kopfhörers vieles richtig gemacht haben. Tatsächlich sitzt der Hörer von Anfang an derart bequem, dass man ihn schnell überhaupt nicht mehr spürt. Die Velourspolster umschließen die Ohren großzügig und verteilen zudem den ohnehin moderaten Druck, den der Bügel ausübt, auf eine große Fläche.

Das Anschlusskabel ist beidseitig gesteckt und wird, wie im High-End-Bereich üblich, von den Hörkapseln bis zum Stecker nach links und rechts getrennt geführt. Die eindeutige Farbmarkierung der Stecker zu den Kapseln macht eine Verwechselung der Kanäle unmöglich.

Der HD 600 wird zwar im soliden Karton geliefert, ein Hardcase oder eine ähnliche Transportmöglichkeit für den alltäglichen Gebrauch sucht man allerdings vergeblich. Der Sennheiser ist neben nicht für Mobilgeräte gedacht. Dafür sorgt auch die mit 300 Ohm recht hohe Impedanz, an der die meisten Mobilgeräte mit ihrem begrenzten Output kläglich scheitern dürften – der HD 600 soll an die HiFi-Anlage angeschlossen werden oder gerne auch an einen separaten Kopfhörerverstärker.

Hier kann er sich so richtig entfalten: Er klingt groß und schafft mit seiner schon dreidimensionalen Klangabbildung eine breite wie tiefe Bühne. Er klingt ausgesprochen authentisch und man vergisst schnell, dass man überhaupt einen Kopfhörer trägt. Trotz seiner locker-leichten Spielweise, deren Tonalität ein wenig an den HD 800 S erinnert, bleibt er doch auch der Dynamik verpflichtet.

Gerade Aufnahmen großer klassischer Orchester können so manchen Probanden entlarven. Zwar gelingt vielen, gerade höherpreisigen Kopfhörern die verzerrungsfreie Wiedergabe sehr umfangreicher Tutti, setzt man dann aber den HD 600 auf, hört man oft einfach mehr feine Zwischentöne und mehr Details – und das nicht mit der akustischen Pinzette auseinander gepflückt, sondern ganz souverän und wie aus einem Guss.

Selbstverständlich ist der HD 600 auch für moderne Musikrichtungen uneingeschränkt geeignet. Er reicht gerade für einen Hörer in offenen Bauweise erstaunlich tief in den Basskeller hinab, um dann eher knackig und präzise als federnd weich der Musik gerecht zu werden. Allerdings muss der Bass auch so auf der Quelle sein, denn eingedickt wird nichts.

Dank der langen Marktpräsenz ist der Preis dieses Ausnahmekopfhörers geradezu lächerlich niedrig, weswegen der HD 600 unser Preistipp ist, die Neuauflage in 2019 zeigt mit neuem Design, dass man dem veränderten Geschmack auch bei Sennheiser Rechnung trägt, klanglich bleibt alles wie gehabt.

Außerdem getestet

Der Fostex TH 909 ist quasi die offene Variante des TH 900 MkII, ebenfalls die Edition mit blau lackierten Kapseln aus Kirschholz. In diesem Falle gibt es keinen Klangunterschied zur rot lackierten Standard-Ausführung. Wenn Ihnen die blaue Sonder-Edition allerdings optisch besser gefällt, heißt es schnell zuschlagen – die ist nämlich auf 300 Stück limitiert. Auch der Fostex TH 909 vermittelt eine enorme räumliche Abbildung des Musikgeschehens, liegt in dieser Beziehung auf dem Niveau des ebenfalls offen konstruierten HD 800 S von Sennheiser. Tonal ist er dem blauen geschlossenen sehr ähnlich und damit in den Bässen etwas zurückhaltender als beispielsweise der Sennheiser.

Der Mittelhochtonbereich ist beim TH 909 ein Stück weit präsenter, ohne jedoch in den obersten Lagen spitz oder gar nervig zu klingen. Auf jeden Fall ist auch der Fostex TH 909 eine Hörprobe wert, was sich ohnehin empfiehlt, wenn man so viel Geld für einen Kopfhörer ausgeben möchte.

Hifiman kann schon auf reichlich Erfahrungen mit der Produktion von Kopfhörern verweisen, die mit magnetostatischen Wandlern arbeiten. Der Ananda liegt preislich oberhalb des Einstiegsmodells Sundara und zusammen mit diesem deutlich unterhalb der Königsklasse des Herstellers. Klanglich liegt er oberhalb der anderen beiden Hörer aus unserem Test, die nach dem gleichen Wandlerprinzip arbeiten, namentlich der Quad Era-1 und der Aiva von SendyAudio, und zwar sowohl seitens der Tonalität, als auch von der räumlichen Abbildungsfähigkeit des musikalischen Geschehens. Dennoch muss der Ananda klare Minuspunkte gegenüber den genannten Konkurrenten zugestehen: Beide sind etwas besser ausgestattet, schwerer wiegt dagegen das beide günstigeren Konkurrenten deutlich besser verarbeitet sind.

Wer allerdings ausschließlich Wert auf den luftig, sphärischen Klang, eines Magnetostaten abfährt, und mit der etwas laxen Verarbeitungsqualität leben kann, der kommt mit dem Ananda dem Ideal schon sehr nahe.

Der Quad Era-1 ist der dritte im Bunde, der mit magnetostatischen Wandlern arbeitet. Dafür und angesichts der hervorragenden Verarbeitungsqualität ist er erstaunlich preiswert. Auch seitens der Ausstattung lässt man sich nicht lumpen, neben dem Hardcase und zwei Anschlusskabeln liegen dem Gesamtpaket zudem zwei Paar Ohrpolster bei, die, wie bei unserem Favoriten, eine feines Klangtuning ermöglichen.

Auch der Era-1 liefert eine frappierende räumliche Darstellung der Musik, er spielt gerade im Mittelhochtonbereich sehr offen und luftig, liefert insgesamt ein etwas wärmeres Klangbild als beispielsweise der Ananda, lässt es aber trotzdem nicht am notwendigen Glitzern in den obersten Lagen fehlen. Mit dem glatten, gelochten Polster werden die Mitten etwas mehr gedämpft im Vergleich zum Mischpolster aus Velours und Kunstleder, der Hörer erhält damit einen leichten Loudness-Charakter. Die Polster können einfach umgesteckt werden.

Leider ist der Kopfbügel viel zu groß, zumindest bei uns. Für einen perfekten Sitz über den Ohren müssen wir den Kopfhörer leicht anheben. Das ist ärgerlich, zumal es viele Menschen gibt, deren Kopf noch kleiner ist, beziehungsweise die Kopfform für den Quad Era-1 leider nicht in Frage kommt. Wem der Quad Era-1 passt (unbedingt vorher ausprobieren), bekommt einen Kopfhörer mit feiner Klanganpassung und mit hervorragender Verarbeitungsqualität.

Sony MDR-Z7M2

Test Kopfhörer: Sony MDR-Z7M2

Keine Preise gefunden.

Der Sony MDR Z7M2 ist ein typischer Vertreter der Kopfhörer mit geschlossenen Kapseln. Sobald er auf dem Kopf sitzt, umschließen die komfortablen, weichen Polster die Ohren komplett und lassen keine Störung von außen mehr eindringen, ebenso effektiv wird die Musik nach außen abgeschottet. Dann muss man sich eine Zeit an die recht warme, sonore Abstimmung des MDR Z7M2 gewöhnen, die es insbesondere mit Sängern gut meint. Die Bässe kommen unmittelbar, knackig und präzise ans Ohr, während die Höhen eher dezent ausfallen. Wem die eher warme Abstimmung des MDR Z7M2 gefällt, der erhält einen sehr musikalischen Kopfhörer, dessen Schwerpunkt der menschlichen Stimme in feinster Ausprägung gilt. Der Preis ist angesichts der hohen Verarbeitungsqualität angemessen.

Der AKG K712 Pro ist ein Klon des K702, der schon lange auf dem Markt ist und immer noch erhältlich ist. Auch den 712 Pro muss man mögen, beziehungsweise seine Abstimmung. Im direkten Vergleich mit den meisten anderen Modellen aus dem Test, vermisst man den Tieftonbereich, was nicht heißt, dass der 712 Pro keinen Bass überträgt, er übt hier nur reichlich Zurückhaltung.

Stimmen, ob von männlichen oder weiblichen Interpreten, kommt diese Konzentration auf den Mittelhochtonbereich sehr zugute, auch die räumliche Abbildung der Klangbühne gelingt dem AKG ausgesprochen treffsicher. Wegen seines geringen Gewichts, was sich zudem beim Tragen noch sehr gut verteilt, sitzt er sehr angenehm über den Ohren und lädt zum Langzeithören ein – solange man auf den Punch im Tiefton verzichten kann.

Der Ultrasone PRO 1480i ist der erste, günstige Kopfhörer in offener Bauweise des bayrischen Traditionsherstellers. Klanglich liegt sein Fokus weniger auf Stilrichtungen, die mit reichlich Bass versetzt sind, seine Spezialität ist Klassik und insbesondere gesangsbetonte Musik. Hier läuft er dann zur Höchstform auf. Wer untenrum den Punch vermisst, sollte sich den PRO 580i aus der gleichen Serie anhören, den wir demnächst ebenfalls ausführlich testen werden.

Der Shure SRH1440 arbeitet nach dem offenen Prinzip und ist in dieser Preisklasse einer der klangstärksten offenen Kopfhörer. Er steigt konstruktionsbedingt nicht ganz so tief in den Basskeller hinab, ist aber ausgesprochen präzise und liefert eine beeindruckende räumliche Abbildung. Zur Ausstattung gehört ein Satz Ersatzpolster und ein ebenfalls steckbares Ersatzkabel. Der SRH1440 ist eher hell abgestimmt, mit einer sehr feinen Mittel-Hochton-Auflösung. Außerdem liefert er eine erstaunlich breite Bühne und lässt die Musik förmlich atmen. Er ist wegen seiner offenen Bauweise nicht für Tiefbassfetischisten geeignet: Der Bass wird zwar satt und konturiert wiedergegeben, geht aber nicht so tief wie bei den geschlossenen Kollegen.

Für kultivierten Musikgenuss zum schlanken Preis ist der Shure aber allemal mehr als tauglich.

Sennheiser HD 660 S: Erstmal etwas dumpf, selbst gegenüber dem HD 600, der viel freier aufspielt. Der HD 660 spielt in den Höhen gedeckter auf als der 800 S, das kann man nicht mehr mit stressfreier Hochtonwiedergabe wegdiskutieren. Das ändert sich etwas, wenn man den Pegel erhöht, er scheint seitens der Impedanz/Empfindlichkeit recht anspruchsvoll zu sein. Insgesamt würden wir hier den HD 600 vorziehen, zumal es den auch in einer zumindest äußerlich überarbeiteten 2019-er Version gibt, falls man das marmorierte Design nicht mag.

Der Ultrasone Pro 550i ist einer der besten Kopfhörer für stimmlastige Musik. Vielen wird er allerdings zu mittenbetont sein. Der Hersteller wirbt mit der Abschirmung der Wandler mit Mu-Metall, das soll die elektromagnetischen Wellen vom Kopf abschirmen. Ob das was bringt, sei dahingestellt. Die Hörer von Ultrasone sind damit jedenfalls eine Alternative für alle, die sich vor Elektrosmog fürchten.

Das halboffene System des Fostex T50RP MK3 ist klanglich sehr ausgewogen. Wenn allerdings kein guter Zuspieler vorhanden ist, klingt der Kopfhörer leider zu leise.

Das Smartphone ist für den Fostex also nicht die ideale Lösung, weshalb wir ihn nicht empfehlen können. Wem das egal ist, der bekommt für den Preis von unschlagbaren 150 Euro eine Menge auf die Ohren.

Auch der Philips Fidelio X2 ist ein offener Hörer, in der Abstimmung gleicht er dem AKG aber überhaupt nicht.

Er deckt eher die unteren Frequenzbereiche ab und liefert einen kräftigeren Bass.

Dafür geht der Punkt in Feinzeichnung geht ganz knapp an den Philips, da muss sich unser Favorit hinten anstellen.

Der AKG K702 ist offen und lädt somit Sitznachbarn in der Bahn zum Mithören ein. Klanglich werden besonders klassische Stücke sehr gut wiedergegeben. Die Abstimmung ist neutral und harmonisch. Bei der Tieftonwiedergabe kommt er aber nicht an unseren Favoriten heran.

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Kommentare

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Holger
Holger

Auch nach dem neusten Test muss ich ganz klar erwähnen, dass auch der Beyerdynamic DT 1990 Pro nicht an einen Meze 99 Neo klanglich heranreicht. Ich kenne beide KH sehr gut im Vergleich! Weshalb wurde eigentlich der Meze 99 Neo hier im Test herausgenommen (ist er einfach zu gut für den Rest???), da dieser in der Vergangenheit mehrfach den besten KH stellte? Dies gibt mir daher schwer zu denken, was die beiden letzten Testreihen von KH bei „Alles Beste“ betrifft.

Holger
Holger

Sorry, bisher war bei Alles Beste der Meze 99 Neo unangefochten der beste Kopfhörer. Bei dem aktuellen Test taucht er zwar noch mit auf, wird aber in keinster Weise mehr erwähnt. Ich kenne die letzten Jahre sehr viele, auch hochpreisige Kopfhörer und muss leider hier erwähnen, dass der Meze 99 Neo weiterhin mit Abstand der beste Kopfhörer für alle Musikstile herhält.
Den Audio-Technica ATH-MSR7b kenne ich auch sehr gut, aber sorry, der kommt in keinster Weise an die Klangqualität an den Meze 99 Neo heran. Vergleicht sie beide und alle werden mir Recht geben.

Steve Manthey
Steve Manthey

AKG 702

Steve Manthey
Steve Manthey
Gökhan Özalp
Gökhan Özalp

Alu Hut Incoming

Janick Eigenmann
Janick Eigenmann

Marshall Over ear monitor Top verarbeitung und echt spizen qualität fur einen erschwinglichen preiss

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Allerdings recht mies im Klang.
Hab da deutlich mehr erwartet.

Janick Eigenmann
Janick Eigenmann

na mit den samsung adapt einstelungen für besseres töne sind die echt top für elektronische musik ?✌?

Kenny Robert
Kenny Robert

Ohne dem Sennheiser HD25 macht der Test eh keinen sinn… obwohl – vielleicht auch nur deswegen.

Benjamin Bohnert
Benjamin Bohnert

Und die dummen kids kaufen weiter beats by dre.

Marco Ho
Marco Ho

B&W P7 Wireless

Gabor Demeter
Gabor Demeter

Koss!!!!!!!

Andy
Andy

Und der beoplay h6?

Michael Gramm
Michael Gramm

Schade dass hier nur Billig- bis Mittelklassekopfhörer getestet wurden. Alle getesteten Kopfhörer gehören garantiert nicht zu den besten Produkten. Traurig dass es hier falsch suggeriert wird. Es wäre schön, wenn es wirklich mal einen Test der besten Kopfhörer geben würde.

Denny Brenke
Denny Brenke

250€ bin ich auch nicht mehr bereit auszugeben. Warum? Es geht auch einfach.

David Schillaci
David Schillaci

meze muss wohl ein bisschen gepushed werden….

Peter Reddig
Peter Reddig

nur selber hören entscheidet

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