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Der beste Kopfhörer

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Kopfhörer Test: Hifi Kopfhoerer Aufmacher1
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 44 HiFi-Kopfhörer getestet. Der beste für die Anlage daheim ist für uns derzeit der Philips Fidelio X3. Er ist solide verarbeitet, sitzt angenehm komfortabel über den Ohren und liefert im Vergleich zu seinem Vorgängermodell ein noch besseres Klangerlebnis. Der ATH-MSR7b von Audio-Technica ist dagegen unser Favorit für den mobilen Einsatz. Er eignet sich dank seiner unkritischen Anschlusswerte perfekt für Smartphones, deren Kopfhörerausgang nicht gerade mit Leistung protzt. Trotzdem liefert er gerade dort ein herrlich ausgewogenes Klangbild.

Update 8. Januar 2021

Wir haben fünf weitere Hi-Fi-Kopfhörer für zuhause getestet. Unser neuer Favorit ist der Philips Fidelio X3, der den alten Testsieger Beyerdynamic DT 1990 Pro ersetzt. Darüber hinaus gibt es zwei weitere, neue Empfehlungen: Den Beyerdynamic T5 und den Sennheiser HD560S. Abgelöst wurden hier der Dan Clark AEON Flow 2 und der Mackie MC-450.

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21. August 2020

Wir haben gleich sechs neue Kopfhörer getestet: mit dem Neumann NDH 20, dem Mackie MC-450 und dem AEON Flow 2 von Dan Clark Audio haben wir drei neue Empfehlungen fürs Wohnzimmer gekürt. Und der Sennheiser HD 400S und der Pioneer HDJ-X10 sind zwei neue Empfehlungen für unterwegs.

6. Dezember 2019

Wir haben 16 neue Hifi-Kopfhörer getestet und unseren Test in zwei Kategorien aufgeteilt: HiFi-Kopfhörer für zuhause und mobile HiFi-Kopfhörer für unterwegs. Bei ersteren gibt es einen neuen Testsieger – den Beyerdynamic DT 1990 Pro. Auch drei neue Empfehlungen sind hier dazugestoßen. Bei den mobilen Geräten gibt es ebenfalls drei neue Empfehlungen. Der Audio-Technica ATH-MSR7b bleibt hier an der Spitze.

12. Juli 2019

Unser neuer Testsieger ist der Audio-Technica ATH-MSR7b. Eine neue Empfehlung ist der Ultrasone PRO 1480i, ein neuer, preiswerter offener Hörer von Ultrasone. Unser neuer Preistipp ist der Fostex TH7. Von Sennheiser haben wir nun endlich auch den HD-25 1 II Basic Edition testen können.

16. Januar 2019

Immer wieder betreten neue Mannschaften das Spielfeld: Mit dem Mackie MC-150 und dem Mackie MC-250 haben wir jetzt gleich zwei Neulinge vom amerikanischen Studio-Ausstatter.

15. Oktober 2018

Wir haben den Test um vier weitere Kopfhörer ergänzt: Mit dem Beyerdynamic DT 240 Pro und dem Sennheiser HD 200 Pro sind zwei Hörer dazugekommen, die ausdrücklich zur Aufnahmekontrolle konzipiert sind.

Mit dem Sennheiser HD 600 betritt außerdem ein junggebliebener Klassiker unsere Testbühne. Demgegenüber stellt sich mit dem 1More H1707 der erste hierzulande verfügbare Bügelkopfhörer des chinesischen Herstellers 1More der Testprozedur. Zwei der vier neuen Modelle sind uns eine Empfehlung wert.

25. Januar 2018

Uns fehlte noch eine preiswerte offene Alternative – bis jetzt.
Der Shure SRH1440 ist unsere neue Empfehlung in offener Bauweise.

Außerdem hatten wir jetzt den Nighthawk von Audioquest auf den Ohren, eine klare, wenn auch teure Empfehlung.

Wer Musik in höchster Klangqualität ungestört genießen will, für den sind hochwertige Hifi-Kopfhörer nach wie vor die erste Wahl. Da es zunehmend Nutzer gibt, die ihre Musiksammlung ohnehin hauptsächlich auf dem Smartphone oder einem anderen mobilen Zuspieler aufbewahren, um sie dann auch von dort abzuspielen, ob nun zuhause oder unterwegs, haben wir unseren Test aufgeteilt in Hifi-Kopfhörer, die überwiegend stationär betrieben werden und solche, die ans Mobilgerät gestöpselt werden können.

Aufgrund unterschiedlicher Anforderungen und technischer Gegebenheiten (vor allem der Impedanz) lassen sich die beiden Kopfhörer-Klassen nicht sinnvoll direkt miteinander vergleichen. Daher behandeln wir sie getrennt auf zwei Seiten und küren für jede Gruppe einen Testsieger und Empfehlungen. Wir haben 25 fürs Wohnzimmer und 19 fürs Smartphone getestet.

Impedanz, Empfindlichkeit und Symmetrie

Um Bluetooth-Kopfhörer und solche mit aktiver Geräuschunterdrückung geht es in diesem Test nicht, denn bei beiden muss man Abstriche beim Klang machen. Für diese Kopfhörer haben wir daher separate Testberichte für Sie.

Mit Impedanz bezeichnet man den Wechselstromwiderstand eines Kopfhörers. Im Zusammenspiel mit dem Quellgerät wirkt sich der auf die Lautstärke und auf den Klang aus.

Hochwertige Studiokopfhörer arbeiten für gewöhnlich mit einer Impedanz von etwa 300 Ohm, mitunter sogar mehr. Mobilgeräte wie Audioplayer oder Smartphones harmonieren aufgrund der begrenzten Verstärkerleistung dagegen am besten mit Kopfhörern mit einer Impedanz um 30 Ohm, oder weniger. Stationäre HiFi-Geräte mit Kopfhörerausgang erfordern wiederum meist eine Impedanz, die mit etwa 100 Ohm zwischen den beiden Extremen liegt, werden aber meistens auch mit höheren Impedanzen fertig.

Mit der Empfindlichkeit eines Kopfhörers verhält es sich ähnlich: Sie besagt, wieviel Schalldruck der Kopfhörer mit der Leistung von 1 Milliwatt maximal erzeugen kann und ist ebenfalls eine Kenngröße für die erreichbare Lautstärke, aber vor allem Dynamik.

Bei herkömmlichen Anschlusskabeln, in asymmetrischer Auslegung, teilen sich die Leitungen für den linken und rechten Kanal die Abschirmung, die darüberhinaus oft auch für den Rücktransport des Signals genutzt wird. Beim symmetrischen Kabel verfügt jeder Kanal über eine eigene Hin- und eine Rückleitung sowie eine eigene Abschirmung. Wenn die Quelle, also der Verstärker ebenfalls symmetrisch aufgebaut ist, führt das zu einer besseren Kanaltrennung, so können sich der linke und der rechte Kanal nicht mehr störend gegenseitig beeinflussen.

Auswahl der Hörkapseln

Geschlossen, offen oder halboffen – das ist bezüglich Kopfhörern beinah schon eine Glaubensfrage. Gemeint ist die Konstruktion der Hörkapseln, ob diese nun nach außen hin offen, geschlossen oder halboffen konstruiert sind.

Deutliche Klang­unterschiede je nach Bauform der Hörkapseln

Offene Kopfhörer sind für besonders feinen, ausgewogenen Klang bekannt, wogegen geschlossene Hörkapseln Voraussetzung für einen kräftigen, konturierten Bass sind, andererseits aber mit Klangverfärbungen zu kämpfen haben.

Der Musikgenuss mit einem Hörer geschlossener Bauweise schottet auf jeden Fall von der Außenwelt ab – umgekehrt bleibt die Außenwelt auch von den eigenen musikalischen Eskapaden verschont, was dem Hausfrieden unter Umständen zuträglich sein kann.

Kopfhörer Test: Offen Geschlossen
Links die offene Kapsel des Sennheiser HD 600, rechts die geschlossene des Fostex TH900 MK2.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal hat mehr mit dem Tragekomfort zu tun. Sowohl bei den offenen als auch bei den geschlossenen Modellen gibt es solche, deren Polster das Ohr umschließen und am Kopf anliegen – genannt Around-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer.

Die anderen stützen ihre Polster direkt auf den Ohren ab und heißen entsprechend On-Ear-Kopfhörer. Manche Hersteller bieten beide Varianten an, wir haben genau hingehört, ob es außer dem Tragekomfort auch Klangunterschiede gibt.

Eine Frage des Prinzips – der Wandler

Außer dem geschlossenen, offenen und halboffenen Prinzip sowie den On- und Over-Ears, haben wir mittlerweile auch zwei unterschiedliche Wandlertechnologien vertreten.

Da sind einerseits die dynamischen Wandler, mithin wohl die am meisten vertretene Technik: Hier bilden Membran und Spule für den Antrieb eine fest zusammengefügte Einheit. Besagte Spule taucht in einen Magnetspalt und wird darin im Takt der Musik bewegt. Diese Bewegung überträgt sich auf die Membran, die dann den Sound ans Ohr übermittelt.

Beim magnetostatischen Wandler sind die Spulenwicklungen auf die Membran aufgedampft und damit quasi Bestandteil der gesamten Membranfläche. Diese Membran ist zwischen zwei Magneten aufgespannt und bewegt sich ebenfalls, sobald die Spule von musikalischen Elektronen durchflossen wird.

Magneto­statische Wandler bieten beste Klangqualität

Die Membran der magnetostatischen und ihrer Verwandten, den elektrostatischen Wandlern, ist um einiges leichter als bei dynamischen Systemen und wird zudem über die gesamte Fläche angetrieben. Daher kann sie selbst den feinsten Anweisungen der antreibenden Spule folgen – und zwar nur denen. Sie ist nahezu frei von ungewollten Teilschwingungen, die in der Musik nicht enthalten sind.

Die Konstruktion eines magnetostatischen Wandlers ist allerdings eine Herausforderung und zumeist nicht so billig zu realisieren wie bei dynamischen Wandlern. Mehr zu den unterschiedlichen Wandlersystemen findet sich bei Wikipedia.

So haben wir getestet

Jedem Kopfhörer gönnen wir vor dem Hörtest eine gewisse Einspielzeit. Die kursierenden Angaben, ein Kopfhörer benötige eine Einspielzeit von mehreren Tage oder gar Wochen halten wir allerdings für übertrieben, schon nach einigen Stunden ändert sich am Klang nicht mehr wirklich viel.

Im Gegenteil: Wenn wir davon ausgehen, dass sich ein Gerät, ob nun Kopfhörer, Lautsprecher oder gar Elektronik, über Tage und Wochen einspielen müsste, müssen wir konsequenterweise auch davon ausgehen, dass diese Geräte einem ebenso raschen Alterungsprozess unterliegen.

Wir testen also alle Modelle nach einer kurzen Einspielzeit an einer hochwertigen Stereoanlage und an einem dezidierten Kopfhörer-Verstärker. Die Hörer, die vorwiegend mobil eingesetzt werden, müssen ihr Potential zudem am mobilen Musikplayer und am Smartphone unter Beweis stellen.

Da nicht jeder Hifi-Kopfhörer mit der niedrigen Impedanz des Smartphone-Ausgangs zurechtkommt, haben wir Hörer mit einer Impedanz ab 100 Ohm aufwärts grundsätzlich vom mobilen Betrieb ausgenommen. Dasselbe gilt unserer Meinung nach für Kopfhörer in offener Bauweise, draußen ist damit ein ungestörtes Musikerlebnis nämlich kaum möglich. Da jedoch der mobile Player mehr und mehr auch zuhause genutzt wird, sind die Übergänge hier mittlerweile fließend, so werden immer öfter auch Kopfhörer für die heimische Anlage mit niedriger Impedanz angeboten. Außer dem Klang an den unterschiedlichsten Quellgeräten, geht noch die Verarbeitungsqualität und die Ausstattung in die Beurteilung mit ein.

In mehreren Testrunden haben wir inzwischen 44 Kopfhörer getestet, von denen aktuell immer noch 40 lieferbar sind, aufgeteilt zu fast gleichen Teilen auf die Rubriken stationär und mobil. Wir hören alle Kopfhörer einer Testrunde im Vergleich und testen sie mit allen gängigen Musikgenres. Persönliche Vorlieben lassen wir bei der Klangbeurteilung weitgehend außen vor. Stattdessen haben wir uns bemüht, eine möglichst genaue Beschreibung der Klang-Charakteristik zu geben. Dabei halten wir uns mit der Bewertung zurück, weil die zwangsläufig subjektiv ist.

 Kopfhörer Test: 11 Hifi Uebersicht

Der beste Hifi-Kopfhörer für zuhause

Bei Kopfhörern, die hauptsächlich für den stationären Einsatz konzipiert sind, kommt es weniger auf den Ausschluss der Umgebung an, sondern eher auf den kompromisslosen Hörgenuss, idealerweise in den eigenen vier Wänden. Es spielt also keine Rolle, ob die Außenwelt Ihren Musikgeschmack teilt oder man sich von der äußeren Geräuschkulisse abkapseln möchte.

Ob geschlossen, offen oder halboffen, die Konstruktion der Hörkapsel und der Wandler ist ausschließlich der bestmöglichen Musikwiedergabe geschuldet. Hier spielen Impedanzen und Empfindlichkeiten nur eine Rolle, wenn wir den Zuspieler unter Umständen entsprechend auswählen müssen. Dennoch wird es auch hier Exemplare geben, die sich auch passabel am Smartphone oder anderen mobilen Zuspielern schlagen, wie so oft ist der Übergang fließend.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips Fidelio X3

Test Kopfhörer: Philips Fidelio X3
Der Fidelio X3 hat in der dritten Generation noch mal gehörig nachgelegt. Er klingt teurer als seine Vorgänger.

Mit dem Fidelio X3 bringt Philips einen Klassiker bereits in die dritte Generation. Zwar hat der Fidelio nach gut sechs Jahren mit seinem Vorgänger rein äußerlich kaum noch etwas gemeinsam, die solide Verarbeitung und der hohe Tragekomfort sind aber weitgehend auf gleichem Niveau. Allein klanglich hat der Kopfhörer nochmal gut zugelegt, womit er sich locker zu unserem neuen Favoriten mausert.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser HD 800 S

Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Der Sennheiser HD 800 S ist die Evolution des vielgelobten HD 800. Ein wenig Feintuning hier, ein wenig Optimierung dort, dabei die Wünsche der Besitzer des HD 800 ernstgenommen und umgesetzt – herausgekommen ist eine Preziose, die es vom ersten Moment an, in dem sie die Ohren großzügig bedeckt, bis zum Ausklang ermöglicht, förmlich in der Musik zu versinken. Klar gibt es Kopfhörer, die sogar ein Mehrfaches des schon üppigen Preises des HD 800 S kosten, das Musikerlebnis wird dadurch allerdings nur um Nuancen gesteigert, das so gesparte Geld investiert man daher besser in entsprechende Software und genießt diese mit dem HD 800 S.

Der Unbestechliche

Neumann NDH 20

Test Kopfhörer: Neumann NDH 20
Der NDH 20 war ursprünglich als unbestechliches Arbeitsgerät im Aufnahme-Studio gedacht.

Neumann ist seit Jahrzehnten bekannt für hervorragende Studio-Mikrofone. In den letzten Jahrzehnten sind Studio-Lautsprecher und nun eben auch ein Kopfhörer hinzugekommen. Der NDH 20 ist nicht weniger als das Kopfhörer-Debüt des Berliner Herstellers. Und das ist überaus gelungen, denn der Kopfhörer verfügt über hervorragende Klangeigenschaften und geht trotz Entwicklung und Produktion in Deutschland durchaus noch als erschwinglich durch.

Der beste geschlossene

Beyerdynamic T5

Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
Der T5 von Beyerdynamic vereint die Vorteile eines offenen mit denen eines geschlossenen Kopfhörers.

Der Beyerdynamic T5 in der dritten Generation ist unsere aktuelle Empfehlung eines Kopfhörers mit geschlossenen Hörkapseln. Er wird für knapp unter 1.000 Euro gehandelt und gehört damit sicherlich nicht zu den günstigsten Kopfhörern. Die Materialien und deren Verarbeitung sind dafür für die Ewigkeit, und klanglich vereint er die besten Eigenschaften aus geschlossenem und offenem System.

Preistipp

Sennheiser HD 560S

Test Kopfhörer: Sennheiser HD 560S
Der offen konstruierte HD 560S knüpft klanglich an weit teurere Geschwister an. Die Ausstattung und Verarbeitung sind tadellos.

Beim Sennheiser HD 560S handelt es sich um einen Kopfhörer mit offenen Hörkapseln. Er ist sehr gut verarbeitet und hat sogar ein steckbares Kabel. Klanglich erinnert er sehr an seine teureren Geschwister, dennoch bleibt der Preis im moderaten Bereich. Die notwendigen Sparmaßnahmen kann man dabei gut verschmerzen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritWenn Geld egal istDer UnbestechlicheDer beste geschlossenePreistipp
ModellPhilips Fidelio X3Sennheiser HD 800 SNeumann NDH 20Beyerdynamic T5Sennheiser HD 560SBeyerdynamic DT 1990 ProDan Clark Audio AEON Flow 2Sennheiser HD 600Fostex TH900 Mk2SendyAudio AivaFostex TH 909Beyerdynamic T1Hifiman AnandaQuad Era-1Mackie MC-100Mackie MC-450AKG K712 ProUltrasone PRO 1480iShure SRH1440Sennheiser HD 660 SFostex T50RP MK3Philips Fidelio X2AKG K702
Test Kopfhörer: Philips Fidelio X3Kopfhörer Test: Sennheiserhd800sTest Kopfhörer: Neumann NDH 20Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5Test Kopfhörer: Sennheiser HD 560SKopfhörer Test: Bildschirmfoto 2019 12 04 Um 10.35.08Kopfhörer Test: Danclark Aeon Flow2Test Kopfhörer: Sennheiser HD 600Test Kopfhörer: Fostex TH900 Mk2 - CasqueTest Kopfhörer: SendyAudio AivaKopfhörer Test: Fostex Th909Test Kopfhörer: Beyerdynamic T1Test Kopfhörer: Hifiman AnandaTest Kopfhörer: Quad Era-1Test Kopfhörer: Mackie MC-100Test Kopfhörer: Mackie MC-450Test Kopfhörer: AKG K712 ProTest Kopfhörer: Ultrasone PRO 1480iTest Kopfhörer: Shure SRH1440Test Kopfhörer: Sennheiser HD 660 STest Kopfhörer: Fostex T50RP MK3Test Kopfhörer: Philips Fidelio X2Test Kopfhörer: AKG K702
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Tolle räumliche Abbildung
  • Sehr bequemer Sitz
  • Hervorragender Klang mit fein differenzierten Mitten
  • Hoher Tragekomfort
  • Hochwertig verarbeitet
  • Hervorragender, dynamischer Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Hervorragender Klang
  • Inklusive 2. Paar Ohrpolster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Hervorragend natürlicher Klang mit Möglichkeit zum Feintuning
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Ausgewogener, dynamischer Klang
  • Sitzt superbequem
  • Kabel beidseitig steck- und damit auswechselbar
  • Toller, impulsiver Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr gute Ausstattung
  • Inklusive Ständer
  • Sehr guter Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Günstiger Preis
  • Toller, impulsiver Klang
  • Authentische räumliche Abbildung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Inklusive Ständer
  • Sehr guter Klang
  • hervorregende räumliche Abbildung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hervorragender Klang mit vorzüglicher räumlicher Abbildung
  • Großzügige, bequeme Polster
  • Sehr guter, räumlicher Klang
  • Zweites Paar Ohr-Polster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Ordentliche Verarbeitung
  • Sehr günstig
  • Spritzige, dynamische Abstimmung
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Hochauflösender Mitteltonbereich
  • Leichter, komfortabler Sitz
  • Hervorragende Wiedergabe von Vokals
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Hervorragender, offener Sound
  • Anschlusskabel beidseitig gesteckt
  • Ersatzkabel und -polster im Lieferumfang
  • Guter Klang
  • Leichter, bequemer Sitz
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Ausstattung
  • Gute Feinzeichnung
  • Moderne basslastige Abstimmung
  • Fein auflösender Mittel-Hochton-Bereich
  • Große komfortable Polster
Contra
  • Hoher Preis
  • Recht schwer
  • Wenig Ausstattung
  • Braucht einen potenten Verstärker
  • Sparsam ausgestattet
  • Recht schwer
  • Hoher Preis
  • Mängel in der Verarbeitung
  • Für kleinere Köpfe nicht so gut geeignet
  • Zischlaute sind manchmal etwas bissig
  • Nichts für Tiefbass-Freunde
  • Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Etwas dumpf abgestimmt
  • Geringer Wirkungsgrad
  • Schwach ausgeprägter Tieftonbereich
Bester Preis
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 Kopfhörer Test: Philips Fidelio X3 Frei

Testsieger: Philips Fidelio X3

Wenn ein Kopfhörer wie der Philips Fidelio X3 in die dritte Generation geht, hat der Hersteller schon bei der ersten vieles richtig gemacht. Das gilt erst recht, wenn die dritte Version erst gut sieben Jahre nach dem Grundmodell in Serie geht. Damit gehört der Fidelio X3 tatsächlich schon zu den Klassikern unter den Kopfhörern, die von einem zum anderen Update immer besser werden. Dank dieses sukzessiven Feintunings konnte der Fidelio X3 jetzt bei uns aufs Siegertreppchen steigen.

Unser Favorit

Philips Fidelio X3

Test Kopfhörer: Philips Fidelio X3
Der Fidelio X3 hat in der dritten Generation noch mal gehörig nachgelegt. Er klingt teurer als seine Vorgänger.

Der Fidelio X3 hat einen starren Kopfbügel, die Anpassung auf die jeweilige Kopfgröße erfolgt mit dem Kopfband, welches sich automatisch anpasst. Da muss man nichts verschieben oder verstellen, einfach aufsetzen und der Fidelio sitzt. Die Kapseln selbst sind kardanisch aufgehängt und passen sich ebenfalls der Kopfform an. Die Rückseiten dieser Kapseln sind übrigens mit Gewebe von Kvadrat überzogen. Das ist nicht einfach nur ein schöner Stoff der dänischen Design-Profis, er verfügt über ganz bestimmte akustische Eigenschaften.

Beim Fidelio X3 ist das Anschlusskabel standesgemäß gesteckt und zwar beidseitig. Bei der Rechts/Links-Kennung muss man allerdings etwas genauer hinschauen, sowohl die Markierungen an den Kapseln als auch an den Steckern ist sehr dezent geraten. Die Polster lassen sich relativ leicht abnehmen, um sie gegebenenfalls gegen neue auszutauschen. Wir haben beim Abnehmen der Polster zudem entdeckt, dass die Wandler leicht zum Ohr hin geneigt eingebaut sind. Mit dieser Konstruktionsweise kann man das von vielen Kopfhörern bekannte »im-Kopf«-Klang Phänomen verringern, doch dazu mehr beim Klangtest.

Praktisch ausgestattet, solide verarbeitet

Der Metallbügel, in den die Hör-Kapseln schwenkbar eingesetzt sind, ist unter anderem dafür verantwortlich, dass der Fidelio X3 mit knapp 330 Gramm nur geringfügig leichter ist als unser ehemaliger Favorit, der Beyerdynamic DT 1990 Pro. Dank des anpassungsfähigen Kopfbandes und der großzügig dimensionierten Ohrpolster in Memory-Schaum-Ausführung verteilt sich das Gewicht aber ebenso gleichmäßig, so dass am Ende ein ähnlich guter Tragekomfort herauskommt. Da muss nichts verschoben oder eingestellt werden; einfach aufsetzen, und der Kopfhörer passt. Der Anpressdruck der Kapseln wird gleichmäßig um die Ohren verteilt und reicht für sicheren Halt aus, ohne dass es auf Dauer nervig wird.

Bequemer Sitz und audiophile Ausstattung

Grundsätzlich ist der Fidelio X3 solide verarbeitet, wenngleich der Metall-Anteil geringer erscheint als zum Beispiel beim DT 1990 Pro. Aber der kommt ja auch eigentlich aus dem Profi-Betrieb. Der Fidelio bringt zwar statt eines Hardcase nur einen dünnen Stoffbeutel zur Aufbewahrung und für den Transport mit, kann dafür aber mit anderen Features punkten. So liegt dem Hörer ein zweites Anschlusskabel bei, ebenfalls drei Meter lang, nun allerdings mit einem symmetrischen 2,5 mm TRRS-Stecker versehen. Damit lässt sich der Philips Kopfhörer auch an hochwertige, zumeist mobile Player anschließen. Diese dürften auch über eine entsprechend potente Ausgangsstufe verfügen. Zwar ist der Fidelio diesbezüglich keine Diva, aber durchaus anspruchsvoll.

 

Der Hörtest

Nicht nur wegen der angewinkelten Wandler waren wir auf die Klangeigenschaften des Fidelio X3 gespannt. Schließlich haben seine beiden Vorgänger schon recht große Fußabdrücke hinterlassen. Allerdings wurden wir gerade in dieser Beziehung vom ersten Augenblick an überrascht: Der X3 hat so gar nichts mehr von den Ecken und Kanten seines Vorgängers. Der liebäugelte noch mit einer leichten Loudness-Charakteristik, indem die Bässe ordentlich, und die Höhen zumindest etwas im Pegel angehoben wurden.

Klang-Tuning vom Feinsten

Davon ist beim Fidelio X3 nicht mehr zu hören. Um beim Bild mit den Fußabdrücken zu bleiben, füllt der X3 die Abdrücke seines Vorgängers jetzt nicht nur aus, er scheint auch, zumindest was den übertragenen Frequenzbereich anbelangt, mindestens eine halbe Schuhgröße mehr abzubilden. Der Bass ist zwar im Pegel etwas zurückhaltender, reicht aber viel tiefer runter. Dasselbe gilt für die Höhen; diese gibt er bis in die feinsten Spitzen wieder, ohne dass er zum Zischeln neigt – es sei denn, die Aufnahme ist entsprechend übersteuert.

Auch die räumliche Abbildung gelingt dem Fidelio X3 hervorragend. Fast dreidimensional stellt er die unterschiedlichen Aufnahmesituationen vor dem geistigen Ohr auf. Ob nun in der heimeligen Pub-Atmosphäre auf dem »On The Road«-Album des irischen Musiker Christy Moore, oder in der Life-Aufnahme von »In Extremo«. Sämtliche Instrumente und Interpreten positioniert er treffsicher auf der virtuellen Bühne, ohne sie dabei nach Erbsenzähler-Art auseinander zu dividieren. Beim Fidelio zählt ein möglichst authentisches, lebendiges Gesamtergebnis und damit wird er seinem Namen mehr als gerecht. Aus dem Fidelio ist in der dritten Generation ein echtes Genussmittel geworden, und das zum vergleichsweise günstigen Preis.

Nachteile?

Man könnte natürlich auch zum Preis von knapp 300 Euro ein richtiges Hardcase erwarten. Allerdings liegt der Schwerpunkt beim Fidelio nicht auf der Mobilität, und da ist das Geld in die klangrelevanten Bauteile und die Verarbeitung doch besser investiert.

Der Philips Fidelio X3 im Testspiegel

Nach etwa fünf Jahren befand Philips die Zeit reif, mit dem Fidelio X3 den Kopfhörer in die dritte Generation zu schicken. Viele Tests bestätigen diesen Schritt:

Im Dezember 2020 gab es einen Test auf LowBeats.de, er erreichte mit 4,7 von 5 möglichen Punkten ein »überragendes« Ergebnis:

»Mit dem Fidelio X3 zeigt Philips auf eindrucksvolle Weise, wie man ein gutes Produkt erfolgreich auf einen sich verändernden Markt anpasst. Assozierte man HiFi bislang vor allem mit hohem technischen Anspruch bei funktionaler Optik, so steht nunmehr der Erlebnisfaktor klar im Vordergrund. Anspruchsvolle Technik wird dabei als selbstverständlich vorausgesetzt.«

Auch auf HIFI.DE war man voll des Lobes für den Fidelio in dritter Generation. Er erreichte mit 8,7 Punkten ein »sehr gutes« Ergebnis:

»Mit dem neuen kabelgebundenen X3 setzt Philips seine bei Kopfhörerfreunden geschätzte Fidelio-X-Serie fort. Hier geht es nicht um drahtlose Convenience, sondern um hochkomfortablen Hörgenuss nach alter Manier. Wenn du in diesem Preissegment nach audiophilen Tugenden suchst, solltest du dir den offen konstruierten Over-Ear-Kopfhörer durchaus näher ansehen.«

Im Oktober 2020 erreichter der Fidelio auf hifitest.de fünf von fünf möglichen Sternen in der Spitzenklasse. Michael Voigt meint abschließend:

»Der DT 1990 PRO gewährt extrem detailreiche Einblicke in die Wiedergabe, ohne dabei zu nerven oder die Musikalität aus dem Blick zu verlieren. Der ausbalancierteste Hörer der ‚audiophilen Mittelklasse‘.«

Auf Kopfhoerer.de ist der Fidelio im Oktober 2020 getestet worden, er erreichte dort 4,75 von insgesamt 5,0 Punkten und das Prädikat »Bester Kopfhörer HiFi«. Tester Ralf Willke fasst sein Urteil zusammen:

»Der Philips Fidelio X3 stellt in der Rubrik »HiFi-Kopfhörer« eine geradezu günstige Alternative zu manch einem Kopfhörer dar, dessen Sound ähnlich gut gefällt, aber nicht unbedingt zur 350-Euro-Klasse zählt. Auch der Material-Mix und der hohe Tragekomfort überzeugen im Test. Mit hochwertigem Audiomaterial, gerne auch in HighRes-Qualität, spielt der Fidelio X3 seine Stärken aus, aber auch als Kopfhörer »für jeden Tag« würde ich ihn nicht vom Schreibtisch schubsen.«

Alternativen

Der Kopfhörermarkt ist riesig – und neben den bekannten Marken kommen immer wieder neue Player aufs Spielfeld. Daher haben wir einige wirklich interessante Alternativen zu unserem Favoriten für Sie herausgepickt, die mit ganz speziellen Fähigkeiten oder Ausstattungsmerkmalen sowie besonderer Klangcharakteristik aufwarten können.

Wenn Geld egal ist: Sennheiser HD 800 S

Der Sennheiser HD 800 S ist der High-End-Kopfhörer schlechthin, deshalb wurden ihm während seines Produktionszyklus auch nur kleine Veränderungen zuteil. Machte schon der Vorgänger HD 800 reichlich Furore, so setzt der HD 800 S noch eins oben drauf, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser HD 800 S

Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Nur zur Erinnerung: Für einen HD 800 S bekommt man fast drei Exemplare unseres aktuellen Favoriten, da muss der Sennheiser schon einiges zu bieten haben, was den Preis halbwegs rechtfertigt. Allerdings hat er auch das Zeug zum Prestige-Objekt, ohne seine musikalischen Qualitäten vernachlässigen zu wollen.

Anders als die meisten Konkurrenten, selbst günstigere, bringt der HD 800 S weder einen Transportbeutel noch ein Hardcase in üblichem Sinne mit. Eine massive Holzkiste ist es, die mit weichem Stoff ausgeschlagen die angemessene Unterbringung für den HD 800 S darstellt. Der Sennheiser ist definitiv nicht fürs Mobilgerät konstruiert, es gibt nur einen großen 6,35-Millimeter-Klinkenstecker und die Impedanz von 300 Ohm dürfte so manche Smartphone-Ausgangsstufe in die Knie zwingen.

Neben dem beidseitig gesteckten Anschlusskabel mit 6,35-Millimeter-Klinkenstecker liegt noch eins mit einem symmetrischen Stecker bei, das hauptsächlich für den Anschluss an entsprechend hochwertige Verstärker gedacht ist. Ein Adapter von der großen 6,35-Millimeter-Klinke auf die kleine 3,5-er für Mobilgeräte liegt nicht bei.

Die großen, sehr komfortablen Ohr-Kapseln sind dagegen aus ergonomischer Sicht eine Wonne, nicht nur für große Ohren. Der Sennheiser ist so großzügig gebaut, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, ihn irgendwie zusammengeklappt in der Bahn mitzunehmen – ganz davon abgesehen, dass er wegen seines markanten Äußeren sofort begehrliche Blicke auf sich zieht.

Setzt man den Hörer auf, ist es für einen Kopfhörer ungewöhnlich luftig um die Ohren – und so klingt er auch. Er gibt der Musik auf Anhieb den Raum, den sie beansprucht. Völlig mühelos schafft der HD 800 S es, uns ins Klanggeschehen hineinzuziehen, also tatsächlich mittendrin und nicht dabei. Er liefert eine frappierende Auflösung, ohne die Details besonders hervorzuheben, er gibt sie einfach nur wieder.

Tonal liegt der HD 800 S, ähnlich wie unser Favorit mit den ausbalancierten Polstern, auf der eher warmen Seite, mit feinem Grundton, satten Bässen, ohne zu übertreiben sowie einem sehr fein aufgedröselten Mittelhochtonbereich, ohne dass der jemals spitz oder gar nervig klingt. Der Sennheiser macht die Musik zum Kunstwerk, bei dem man manche Feinheiten erst nach und nach entdeckt, immer aber als Bestandteil des Gesamtkunstwerks.

Der Unbestechliche: Neumann NDH 20

Auch wenn er eigentlich als Arbeitsgerät für Studio- und Home-Recording gedacht ist, bringt er doch einige Qualitäten mit, die auch außerhalb des Profibereichs ihre Freunde finden dürften. Eines davon ist sicher der hohe Tragekomfort, das wichtigste dürften aber die klanglichen Qualitäten des Neumann NDH 20 sein.

Der Unbestechliche

Neumann NDH 20

Test Kopfhörer: Neumann NDH 20
Der NDH 20 war ursprünglich als unbestechliches Arbeitsgerät im Aufnahme-Studio gedacht.

Kunststoff ist am NDH 20 Mangelware, der Hörer ist fast komplett aus Metall gefertigt, was auch das recht hohe Gewicht von knapp 400 Gramm erklärt. Allerdings ist der Bügel so gut gepolstert und auch die Polster der Hörkapseln liegen derart großflächig über den Ohren, dass das Gewicht gut verteilt ist. Die Polster dichten außerdem sehr gut gegen Außengeräusche ab, was gerade beim Monitoring von wesentlicher Bedeutung ist. Schließlich will man bei der Hör-Arbeit nicht gestört werden. Einen Hauch individuelle Passform gewähren die Polster außerdem, weil sie mit Memory-Schaumstoff gefüllt sind, sodass sie sich optimal an die individuelle Kopfform anpassen und auch einige Zeit so bleiben.

Zwei steckbare Kabel gehören zum Lieferumfang: Eines ist gerade und eines gewendelt. Das gewendelte Kabel wird gern genommen, wenn der Abstand zur Hörquelle in einem bestimmten Bereich variabel gehalten werden soll. Wenn Sie sich also von der Quelle entfernen, gibt das Kabel nach, wenn Sie sich wieder annähern zieht es sich wieder zusammen ohne im Weg herumzuhängen. Der NDH 20 passt zusammen mit den beiden Kabeln und einem Adapter in den mitgelieferten Transportbeutel. Der ist nicht für Reisen gedacht, der Kopfhörer allerdings auch nicht.

Die Abstimmung des NDH 20 ist weniger vordergründig als der Laie beim Zusatz »Studio-« mitunter vermuten würde. Auffälligstes Merkmal in der ersten Hörsitzung ist die sehr natürliche Stimmenwiedergabe. Der Neumann-Kopfhörer schafft es, den Stimmen von ZAZ oder Christy Moore fast so etwas wie Intimität zu verleihen. Dasselbe gilt für die dort oft benutzen akustischen Instrumente wie Klavier und Gitarre.

Es gibt keine nervig zischelnden Höhen – es sei denn, sie sind auf der Aufnahme verewigt. Besonders authentisch klingt das Saxophon auf Klaus Doldingers En Route, um gleichzeitig den tief grollenden Bassläufen zu ihrem Recht zu verhelfen, allerdings so dezent und dabei souverän, dass man sie fast schon eher zu spüren als zu hören meint. Wo andere mangels Tiefgang gern den Pegel zum Kaschieren anheben, kullern die Bassläufe einfach aus dem NDH 20 heraus und rein ins Ohr. Seitens der räumlichen Abbildung muss der NDH 20 sich Hörern wie dem DT 1990 Pro oder gar dem HD 800 S geschlagen geben, wobei der Sennheiser fast dreimal so viel kostet.

Wer beim Musikhören schon immer dem Toningenieur über die Schulter hören wollte, oder einfach nur Musik pur und in all ihren Facetten genießen möchte, der ist mit dem NDH 20 sicher gut bedient. Er kostet nicht die Welt und ist auch seitens der Verarbeitung eine Anschaffung fürs Leben.

Der beste geschlossene: Beyerdynamic T5

Der Beyerdynamic T5 geht bereits in die dritte Generation. Die T-Serie von Beyerdynamic profitiert von den sogenannten Tesla-Wandlern aus eigener Entwicklung. Beim T5 kommen die für ihre besondere Effizienz bekannten Wandler in geschlossenen Kapseln zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es unter anderem mit dem Beyerdynamic T1 einen Hörer in offener Konstruktionsweise, den Sie weiter unten finden.

Der beste geschlossene

Beyerdynamic T5

Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
Der T5 von Beyerdynamic vereint die Vorteile eines offenen mit denen eines geschlossenen Kopfhörers.

Der T5 folgt dem Design der anderen Kopfhörer, die von Beyerdynamic in Deutschland gefertigt werden. Hier findet man die gleichen, metallenen Kopfbügel mit den markanten Gabeln, in denen die Kapseln schwenkbar befestigt sind. Die Polster für die Ohren und den Kopfbügel bestehen aus glattem Kunstleder, und zumindest in den Ohrpolstern kommt Memory-Schaumstoff zum Einsatz. Der sorgt gleichermaßen für einen perfekten Sitz und eine gute Abdichtung nach außen.

Auch wenn die Abdeckung der Hörkapseln auf den ersten Blick nach einer perforierten und damit offenen Konstruktion aussehen, wird schnell klar, dass es sich hierbei lediglich um eine Gravur und nicht um echte Öffnungen handelt. Wie es sich für einen hochwertigen HiFi-Kopfhörer gehört, ist das drei Meter lange Anschlusskabel steckbar am Kopfhörer befestigt. Beim T5 sind sogar beide Hörkapseln separat gesteckt. Das sorgt für die gleiche Kabellänge an beiden Kanälen, und damit für grundsätzlich gleiche Betriebsvoraussetzungen.

Standardmäßig ist am anderen Ende ein kleiner 3,5-mm Klinkenstecker montiert, ein Adapter auf die an HiFi-Geräten üblichen 6,3-mm-Klinke gehört zum Lieferumfang. Kopfhörer, Kabel und sonstiges Zubehör können im ebenfalls mitgelieferten Hardcase untergebracht und transportiert werden, das mit strapazierfähigem Stoff bezogen ist.

Bei der ersten Klangprobe sorgt der Beyerdynamic T5 dann für eine kleine Überraschung. Zwar hatten wir zu diesem Preis ohnehin nicht den oftmals leicht topfigen Sound eines geschlossenen Systems erwartet, waren dann aber doch von dem sehr luftigen Klangbild sehr angetan. Da gibt es keine Spur von Verfärbungen, sondern der Hörer liefert eine perfekte räumliche Vorstellung und einen Übertragungsbereich, der die Ränder der hörbaren Frequenzen perfekt auslotet. Mit genau dem richtigen Schuss Schnelligkeit und Dynamik sorgt er dafür, dass die Musik bei aller Detailtreue lebendig bleibt.

Obendrein ist der Beyerdynamic T5 im Vergleich zum Vorgänger an dieser Position, dem Aeon Flow 2, vergleichsweise anspruchslos, was die Quelle anbelangt. Er spielt auch ohne dedizierten Kopfhörer-Verstärker sein Potential aus, was ihm den Platz des besten geschlossenen Kopfhörers beschert.

Preistipp: Sennheiser HD 560S

Der Sennheiser HD 560S ist für uns das erfreulichste Produkt aus dem Hause Sennheiser, nach dem – unserer Meinung nach – etwas missglückten HD 660 S. Klar, in dieser Preisklasse ist ein beidseitig steckbares Anschlusskabel tatsächlich eher selten anzutreffen. Gut, dass man beim HD 560S den Stecker mit einer Verriegelung versehen hat, so kann auch das einseitig gesteckte Kabel nicht einfach abgezogen werden.

Preistipp

Sennheiser HD 560S

Test Kopfhörer: Sennheiser HD 560S
Der offen konstruierte HD 560S knüpft klanglich an weit teurere Geschwister an. Die Ausstattung und Verarbeitung sind tadellos.

Apropos Anschlusskabel, anders als die meisten anderen Hersteller baut Sennheiser auch am Anschlusskabel des HD 560S einen großen Klinkenstecker an, mit 6,35 mm Durchmesser für die Hifi-Anlage. Damit Sie den Sennheiser außerdem mobil verwenden können oder an ein anderes Gerät mit kleiner 3,5-mm-Buchse, liegt ein Adapterkabel bei. Das kann eine zusätzliche Fehlerquelle sein, weil auch ein kurzes Kabel mal brechen kann. Es lässt sich aber ohne großen Aufwand und dazu kostengünstig ersetzen. Außerdem qualifiziert das den Hörer eher für den Betrieb an der heimischen Anlage als am Mobilgerät. Der Sennheiser ist jedoch auch nicht anspruchsvoller als beispielsweise der Beyerdynamic T5, und kann sich daher auch am Smartphone behaupten.

Allerdings war es das auch schon seitens der Ausstattung, denn mehr als der Kopfhörer und das Anschlusskabel nebst Adapter sind im Karton nicht drin. Die Verarbeitung ist dagegen sehr ordentlich; zwar findet überwiegend Kunststoff Verwendung, der ist aber von hochwertiger Qualität und sorgt für das geringe Gewicht des Hörers. Dieses wird zudem mit weichen, großzügig dimensionierten Polstern über Kopf und Ohren so gut verteilt, so dass der HD 560S insgesamt über einen hohen Tragekomfort verfügt. Die Ohrpolster kann man übrigens leicht abnehmen und bei Bedarf ersetzen.

Im Vergleich zum erwähnten HD 660S ist der HD 560S deutlich neutraler abgestimmt. Er liefert gut auflösende, klare Mitten und Höhen, ohne nervig zu werden; bei den Bässen drückt er sanft nach, was aber nicht dazu führt, dass die Mitten und Höhen überrollt werden, oder er gar zum Dröhnen neigt.

Der Sennheiser HD 560S ist ausgewogen abgestimmt, mit einer leichten Anhebung des Tieftonbereichs, die nebenbei für einen angenehm sonoren Grundtonbereich sorgt. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Tragekomfort langzeitgeeignet und die kurze Ausstattungsliste lässt sich bei dem Preis gut verschmerzen.

Außerdem getestet

Beyerdynamic DT 1990 Pro

Der DT 1990 Pro folgt dem Konstruktionsprinzip mit offenen Kapseln. Anders als bei Kopfhörern mit High-End-Anspruch ist das Anschlusskabel lediglich an einer Kapsel, nämlich der linken, gesteckt. Beides ist dem professionellen Gebrauch geschuldet: sowohl das steckbare Anschlusskabel als auch die einseitige Kabelführung – schließlich möchte man sich im Aufnahmestudio oder ähnlicher Arbeitsumgebung nicht im Kabelsalat verheddern.

Wie es sich für ein Arbeitsgerät gehört, wird der DT 1990 Pro in einem Hardcase mit strapazierfähiger Oberfläche geliefert. Neben dem Kopfhörer ist darin noch Platz für beide Anschlusskabel, denn neben dem glatten Kabel gehört auch ein gewendeltes zum Lieferumfang. Standardmäßig haben beide Kabel einen kleinen 3,5-Millimeter-Stecker, auf den der 6,35-Millimeter-Adapter fest verschraubt werden kann. Dieser Adapter gehört ebenso zum Lieferumfang, wie ein zweites Paar Ohrpolster. Die sind allerdings nicht als Ersatzteile gedacht, sondern setzen klanglich unterschiedliche Akzente.

 

Die EDT 1990VA Polster sorgen für einen eher analytischen, die EDT 1990VB dagegen für einen ausbalancierten Klang, was auch immer damit gemeint ist.

Der DT 1990 ist mit dem EDT 1990VA Polster tatsächlich ein ausgesprochen analytischer Kopfhörer, dennoch seziert er die Musik nicht etwa, sondern spielt dynamisch, temporeich aber immer wie aus einem Guss.

Mit den EDT 1990VB Polstern bestückt, kommt jetzt mehr Druck im Tief- und Grundtonbereich (obwohl wir da bislang nichts vermisst hatten). Außerdem nimmt das B-Polster den Spitzen etwas die Schärfe, ohne sie komplett abzurunden. Der Sound wird etwas gefälliger, entspannter, ohne jedoch an Tempo und Impulsivität zu verlieren.

Keine Frage, der DT 1990 Pro ist ein echtes Ausnahmetalent, und tonal einer der stimmigsten Kopfhörer, die wir bislang gehört haben. Seine Stärke besteht darin, sich auch feinster musikalischer Strukturen angemessen anzunehmen, ohne dass die Musik als Gesamtkunstwerk darunter leidet.

On Top gibt es den DT 1990 Pro fast schon zum Schnäppchenpreis, zumindest angesichts der Erfahrung, dass selbst doppelt so teure Kopfhörer eben nicht doppelt so gut klingen – geschweige denn, doppelt so gut verarbeitet sind.

Dan Clark Audio AEON Flow 2

Der Aeon Flow 2 ist aktuell wohl das günstigste Modell aus Dan Clark’s Schmiede. Klar, Entwicklung und Produktion haben auch in den USA ihren Preis. Allerdings ist der Aeon Flow 2 jeden Euro Wert, denn außer dass er hervorragend klingt, ist er obendrein hochwertig verarbeitet und umfangreich ausgestattet.

Wir wollen nicht leugnen, dass der Aeon schon einen potenten Verstärker benötigt, um seine Klangqualitäten voll entfalten zu können. Das kann entweder ein Hifi-Gerät sein, dessen Kopfhörerausgang sich idealerweise anpassen lässt, oder ein separater Kopfhörer-Verstärker. Für mobile Geräte ist der Aeon daher kaum geeignet.

Der Aufwand lohnt sich, wir haben selten das Vergnügen, dass ein Kopfhörer so zwanglos und natürlich aufspielt. Der Aeon spielt das gesamte Frequenzspektrum ohne hörbare Präferenzen. Er liefert eine saubere Wiedergabe des Mittelhochtonbereichs und damit eine schier dreidimensionale Räumlichkeit.

Der Aeon packt aber auch im tieffrequenten Bereich beherzt zu, und das mit einer ähnlichen Leichtigkeit und Souveränität, wie wir es schon beim Neumann bewundern konnten. Das Klavier bei einigen Aufnahmen von ZAZ klingt etwas freier und luftiger, mit mehr Umgebung als beim Neumann. Der Aeon weiß auf Anhieb zu überzeugen, und erst im direkten Vergleich mit anderen Favoriten kommt so langsam eine gewisse Experimentierlust auf, die mitgelieferten Filter einmal auszuprobieren.

Die Filter lassen sich deutlich unterscheiden, und noch einfacher einsetzen. Dennoch sollte man sich von allzu hastigen Wechselaktionen zurückhalten, denn die individuelle Abstimmung braucht Zeit und Muße. Also erste Filter einsetzen und lange Musik hören. Dann das zweite einsetzen und die gleichen Stücke intensiv nochmal hören. Das kann man bis zum dritten Satz Filter fortsetzen, um die ideale Abstimmung des Aeon Flow 2 herauszufinden.

Allerdings können Sie den Kopfhörer auch nach Musik oder sogar nach der eigenen Stimmung abstimmen, es bieten sich schier ungeahnte Möglichkeiten, so dass sich für manchen das Thema Kopfhörer mit der Anschaffung des Aeon Flow 2 bis auf weiteres erledigt haben dürfte.

Den Sennheiser HD 600 ist schon einige Zeit am Markt – ein Anzeichen dafür, dass die Ingenieure bei der Entwicklung dieses offenen Kopfhörers vieles richtig gemacht haben. Tatsächlich sitzt der Hörer von Anfang an derart bequem, dass man ihn schnell überhaupt nicht mehr spürt. Die Velourspolster umschließen die Ohren großzügig und verteilen zudem den ohnehin moderaten Druck, den der Bügel ausübt, auf eine große Fläche. Das Anschlusskabel ist beidseitig gesteckt und wird, wie im High-End-Bereich üblich, von den Hörkapseln bis zum Stecker nach links und rechts getrennt geführt. Die eindeutige Farbmarkierung der Stecker zu den Kapseln macht eine Verwechselung der Kanäle unmöglich.

Der HD 600 wird zwar im soliden Karton geliefert, ein Hardcase oder eine ähnliche Transportmöglichkeit für den alltäglichen Gebrauch sucht man allerdings vergeblich. Der Sennheiser ist eben nicht für Mobilgeräte gedacht. Dafür sorgt auch die mit 300 Ohm recht hohe Impedanz, an der die meisten Mobilgeräte mit ihrem begrenzten Output kläglich scheitern dürften – der HD 600 soll an die HiFi-Anlage angeschlossen werden oder gerne auch an einen separaten Kopfhörerverstärker.

Hier kann er sich so richtig entfalten: Er klingt groß und schafft mit seiner schon dreidimensionalen Klangabbildung eine breite wie tiefe Bühne. Er klingt ausgesprochen authentisch und man vergisst schnell, dass man überhaupt einen Kopfhörer trägt. Trotz seiner locker-leichten Spielweise, deren Tonalität ein wenig an den HD 800 S erinnert, bleibt er doch auch der Dynamik verpflichtet.

Gerade Aufnahmen großer klassischer Orchester können so manchen Probanden entlarven. Zwar gelingt vielen, gerade höherpreisigen Kopfhörern die verzerrungsfreie Wiedergabe sehr umfangreicher Tutti, setzt man dann aber den HD 600 auf, hört man oft einfach mehr feine Zwischentöne und mehr Details – und das nicht mit der akustischen Pinzette auseinander gepflückt, sondern ganz souverän und wie aus einem Guss.

Selbstverständlich ist der HD 600 auch für moderne Musikrichtungen uneingeschränkt geeignet. Er reicht gerade für einen Hörer in offenen Bauweise erstaunlich tief in den Basskeller hinab, um dann eher knackig und präzise als federnd weich der Musik gerecht zu werden. Allerdings muss der Bass auch so auf der Quelle sein, denn eingedickt wird nichts.

Die Neuauflage des HD 600 in 2019 zeigt mit neuem Design, dass man dem veränderten Geschmack auch bei Sennheiser Rechnung trägt, klanglich bleibt alles wie gehabt. Allerdings ist der Preis recht stabil, so dass der Kopfhörer nicht mehr unser Preistipp ist, was ihn aber keinesfalls als gute Investition disqualifiziert.

Vom Fostex TH 900 MkII erhielten wir gleich zwei Geräte zum Testen: einmal das rotlackierte Standardmodell, außerdem die Variante aus der Sapphire Blue Edition, eins von nur 300 Exemplaren, um genau zu sein. Entsprechend teurer ist das blaue Sondermodell, aktuell muss man zwischen 200 und 400 Euro mehr hinblättern. Die Hochglanz-Lackierung hat es ebenso in sich wie der gesamte Kopfhörer. Für den TH 900 MkII kommen nur feinste Materialien zum Einsatz: bestes Kirschholz für die Kapseln, feinstes Proteinleder für sämtliche Polster und präzise gefrästes Alu für die Gabeln und die Gelenke. Trotz des hohen Materialeinsatzes wiegt der Fostex mit knapp über 400 Gramm weniger, als wir anfangs vermuteten. Das Gewicht wird mit dem fein einstellbaren, gut gepolsterten Kopfbügel und den dicken, weichen Ohrpolstern bestens verteilt, sodass der TH 900 MkII auch nach stundenlangem Hören nicht stört.

Neben der Verarbeitungsqualität liegt auch die Ausstattung auf höchstem Niveau: Zwar gibt es kein Hardcase, dafür liegt dem Fostex aber ein solider Ständer bei, auf dem das Schmuckstück schön präsentiert werden kann, wenn es denn nicht auf den Ohren sitzt. Damit der feine Hochglanzlack nicht von bösen Staubkörnern seines Glanzes beraubt wird, liegt ein weicher Lederbeutel bei, in dem der Kopfhörer nebst Anschlusskabel komplett verschwindet.

Klanglich scheiden sich die Geister: Zu allem Überfluss sind die beiden Brüder nämlich unterschiedlich abgestimmt: Die blaue Anniversary-Edition des TH 900 MkII hat eine neutralere Abstimmung als die rote Variante. Bässe und Höhen sind etwas zurückhaltender als beim roten Standardmodell. Dem räumlich perfekt abgebildeten Klangbild tut das indes keinen Abbruch: Bei entsprechender Aufnahme platziert der Fostex – ob rot oder blau – die Musiker akustisch punktgenau auf der imaginären Bühne.

Anders als sein offener Bruder TH 909 zeigt der TH 900 MkII in rot etwas mehr Pep, liefert mehr Biss in den Höhen und einen hörbar impulsiveren Bass – trocken und präzise, wie es sich gehört.

Keine Frage, der TH 900 MkII ist ein echtes Spaßgerät, das eine enorme Spielfreude vermittelt und tonal immer seriös und unverfärbt bleibt. Der Fostex gehört damit zu einem der besten geschlossenen Kopfhörer – der rote wohlgemerkt, denn der blaue ist ausverkauft und bereitet wegen seiner neutraleren Abstimmung nicht ganz so viel Spaß.

Der Hersteller SendyAudio ist hier noch ziemlich unbekannt – zu Unrecht, schließlich ist der Aiva kein Kopfhörer wie alle anderen. Statt dynamischer Treiber kommen hier nämlich magnetostatische zum Einsatz: Das ist technisch zwar aufwändiger, wenn es gut umgesetzt wird aber ein Klangerlebnis der besonderen Art.

Dass das Anschlusskabel gewendelt ist, mag elektrisch durchaus sinnvoll sein, die dünne Klarsichtisolierung eher nicht. Dennoch hat man mit einem Kabel und zwei Adaptern sämtliche Anschlusssituationen voll im Griff: Ausgangspunkt ist der montierte symmetrische Pentaconn-Stecker, an den mit einem Adapterkabel eine kleine 3,5-Millimeter-Klinke gesteckt werden kann, die wiederum per Adapter auf den 6,35-Millimeter-Stecker erweitert wird.

Mit fast 450 Gramm Gewicht gehört der Aiva sicher nicht zu den Leichtgewichten, woran der hohe Metallanteil in der Bügelkonstruktion sicher nicht ganz unschuldig ist. Insgesamt ist der Hörer also von hoher Fertigungsqualität und obendrein noch nachhaltig, denn selbst das verstellbare Kopfband lässt sich bei Bedarf nach dem Lösen zweier Schräubchen ganz einfach auswechseln. Trotz des Gewichts sitzt er komfortabel auf Kopf und Ohren, die dank der weichen, großen Polster großzügig umschlossen werden.

Aufgesetzt gibt es dann das von dünnen großflächigen Membranen bekannte luftig leichte Klangerlebnis, mit einem angenehmen Grundtonbereich und fein aufgelösten Mitten. Ganz unten im Basskeller nimmt er sich dann etwas zurück, das Gleiche passiert am anderen Ende des Frequenzbandes, auch wenn das nur im direkten Vergleich mit der entsprechend abgestimmten Konkurrenz auffällt.

Der Aiva verwöhnt dazu mit einer stimmigen, weiträumigen Bühnenabbildung. Bei entsprechender Aufnahme werden die Musiker fein säuberlich in der Tiefe und Breite des akustisch dargestellten Raumes platziert. Der Aiva ist aktuell eine der günstigsten Möglichkeiten in den Genuss des feinen Klangs zu kommen, den nur Flächenwandler wie Magnetostaten reproduzieren können.

Der Fostex TH 909 ist quasi die offene Variante des TH 900 MkII, ebenfalls die Edition mit blau lackierten Kapseln aus Kirschholz. In diesem Falle gibt es keinen Klangunterschied zur rot lackierten Standard-Ausführung. Wenn Ihnen die blaue Sonder-Edition allerdings optisch besser gefällt, heißt es schnell zuschlagen – die ist nämlich auf 300 Stück limitiert. Auch der Fostex TH 909 vermittelt eine enorme räumliche Abbildung des Musikgeschehens, liegt in dieser Beziehung auf dem Niveau des ebenfalls offen konstruierten HD 800 S von Sennheiser. Tonal ist er dem blauen geschlossenen sehr ähnlich und damit in den Bässen etwas zurückhaltender als beispielsweise der Sennheiser.

Der Mittelhochtonbereich ist beim TH 909 ein Stück weit präsenter, ohne jedoch in den obersten Lagen spitz oder gar nervig zu klingen. Auf jeden Fall ist auch der Fostex TH 909 eine Hörprobe wert, was sich ohnehin empfiehlt, wenn man so viel Geld für einen Kopfhörer ausgeben möchte.

Der Beyerdynamic T1 kommt wie der T5 schon in die dritte Generation. Hier haben wir nun die offene Variante dieser erfolgreichen Serie. Das Design wird hier ebenfalls vom hohen Einsatz von Metall bestimmt, das Gewicht ebenso, nur dass beim T1 die Löcher in den Abdeckungen der Ohr-Kapseln nicht aufgedruckt sind, sondern zum offenen Konstruktionsprinzip gehören.

Auch seitens der Ausstattung orientiert sich der Beyerdynamic T1 an seinem Bruder; so finden hier ebenfalls außer dem Kopfhörer und dem drei Meter langen Anschlusskabel auch der Adapter von 3,5-mm auf 6,3-mm im großen Hardcase Platz. Seine Ohrpolster sind allerdings aus flauschigem Velours und nicht aus glattem Kunstleder, was durchaus Auswirkungen auf dem Klang hat.

Der kommt beim T1 gewohnt kräftig, impulsiv und dynamisch rüber. Allerdings dürfte er für manch einen etwas zu dunkel abgestimmt sein, die oberen Frequenzen werden zwar wiedergegeben, verfügen aber nicht über den Glanz, den der T5 mit weiterreicht. Diese Abstimmung gefällt mir persönlich nicht so gut wie die des DT 1990 Pro, und der zieht gerade mal die Hälfte aus dem Portemonnaie.

Hifiman kann schon auf reichlich Erfahrungen mit der Produktion von Kopfhörern verweisen, die mit magnetostatischen Wandlern arbeiten. Der Ananda liegt preislich oberhalb des Einstiegsmodells Sundara und zusammen mit diesem deutlich unterhalb der Königsklasse des Herstellers. Klanglich liegt er oberhalb der anderen beiden Hörer aus unserem Test, die nach dem gleichen Wandlerprinzip arbeiten, namentlich der Quad Era-1 und der Aiva von SendyAudio, und zwar sowohl seitens der Tonalität, als auch von der räumlichen Abbildungsfähigkeit des musikalischen Geschehens. Dennoch muss der Ananda klare Minuspunkte gegenüber den genannten Konkurrenten zugestehen: Beide sind etwas besser ausgestattet, schwerer wiegt dagegen das beide günstigeren Konkurrenten deutlich besser verarbeitet sind.

Wer allerdings ausschließlich Wert auf den luftig, sphärischen Klang, eines Magnetostaten abfährt, und mit der etwas laxen Verarbeitungsqualität leben kann, der kommt mit dem Ananda dem Ideal schon sehr nahe.

Der Quad Era-1 ist der dritte im Bunde, der mit magnetostatischen Wandlern arbeitet. Dafür und angesichts der hervorragenden Verarbeitungsqualität ist er erstaunlich preiswert. Auch seitens der Ausstattung lässt man sich nicht lumpen, neben dem Hardcase und zwei Anschlusskabeln liegen dem Gesamtpaket zudem zwei Paar Ohrpolster bei, die, wie bei unserem Favoriten, eine feines Klangtuning ermöglichen.

Auch der Era-1 liefert eine frappierende räumliche Darstellung der Musik, er spielt gerade im Mittelhochtonbereich sehr offen und luftig, liefert insgesamt ein etwas wärmeres Klangbild als beispielsweise der Ananda, lässt es aber trotzdem nicht am notwendigen Glitzern in den obersten Lagen fehlen. Mit dem glatten, gelochten Polster werden die Mitten etwas mehr gedämpft im Vergleich zum Mischpolster aus Velours und Kunstleder, der Hörer erhält damit einen leichten Loudness-Charakter. Die Polster können einfach umgesteckt werden.

Leider ist der Kopfbügel viel zu groß, zumindest bei uns. Für einen perfekten Sitz über den Ohren müssen wir den Kopfhörer leicht anheben. Das ist ärgerlich, zumal es viele Menschen gibt, deren Kopf noch kleiner ist, beziehungsweise die Kopfform für den Quad Era-1 leider nicht in Frage kommt. Wem der Quad Era-1 passt (unbedingt vorher ausprobieren), bekommt einen Kopfhörer mit feiner Klanganpassung und mit hervorragender Verarbeitungsqualität.

Der Mackie MC-100 ist ein echter Kracher, das meinen wir durchaus positiv. Für einen nahezu lächerlichen Preis um die 30 Euro hat der Kopfhörer einiges zu bieten. Er ist leicht, recht solide gebaut und liefert einen ordentlichen Klang. Wie das geht, ist im Grunde recht einfach: Ursprünglich war der MC-100 Bestandteil des Mackie Creator Bundles, bestehend aus einem Mikrofon, zwei kleinen Monitorboxen und eben dem Kopfhörer, nebst Kabel und anderem Zubehör. Nun bietet man den Kopfhörer eben auch separat an – zurecht, wie wir meinen.

Der Mackie MC-100 ist zwar recht ausgewogen abgestimmt, drückt aber unten deutlich nach, womit er eindeutig im Trend liegt. Zwar ist das Frequenzband vergleichsweise eng, dafür gibt es aber auch keine Verfärbungen. Bei dem Preis kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er klanglich durchaus mit doppelt so teuren Kopfhörern mithalten kann. Ausstattungsseitig kann man zwar nicht viel erwarten, ein Adapter von kleiner auf große Klinke liegt jedoch bei. Außerdem ist der MC-100 nicht besonders anspruchsvoll, so dass er sich auch am Smartphone ganz gut entfalten kann.

Eigentlich stellt man bei Mackie Studioelektronik her. In ein gutes Studio gehört allerdings auch ein verlässlicher Kopfhörer, um die Aufnahme oder den Mix direkt überprüfen zu können. Nach den ersten erfolgreichen Platzierungen im preiswerten Segment hat der Hersteller mit dem MC-450 nunmehr den Anschluss an höhere Gefilde geschafft.

Apropos Anschluss: Der Mackie MC-450 lässt sich aufgrund seiner niedrigen Impedanz bei gleichzeitig hoher Empfindlichkeit problemlos auch ans Handy anschließen. Das entsprechende Kabel mit Inline-Mikrofon, welches zum Lieferumfang gehört, unterstreicht die mobilen Ambitionen des Kopfhörers. Allerdings werden Sie mit der offenen Konstruktion draußen nur wenig Freude haben, deshalb sehen wir das gute Stück doch eher bei den stationären Indoor-Kopfhörern.

Wer allerdings sein Smartphone oder ein anderes Mobilgerät für Aufnahmen nutzt, findet in dem Mackie MC-450 natürlich den idealen Begleiter, wenngleich der geschlossene MC-350 hier sicher die bessere Figur machen dürfte. Allerdings schadet es sicher nicht, wenn seitens der Anschlussfähigkeit alle Möglichkeiten offen stehen, zumal der Mackie mit einem geräumigen Hardcase ausgeliefert wird, in dem sämtliche Kabel und Adapter – natürlich auch der Kopfhörer selbst – gut und sicher untergebracht ist.

Außer mit der überaus reichhaltigen Ausstattung kann der Mackie MC-450 auch klanglich überzeugen. Er stellt sich schnell als Kopfhörer von der spritzig-dynamischen Sorte heraus und macht gerade mit moderner Musik enormen Spaß. Stimmen gibt er zwar treffend wieder, tut bei starken S-Lauten aber oft schon zu viel des Guten und klingt entsprechend spitz. Er steigt auch nicht kompromisslos tief in den Basskeller hinunter, versucht dieses Defizit allerdings auch nicht mit erhöhtem Pegel im Oberbass zu kaschieren.

Insgesamt erhalten Sie mit dem Mackie MC-450 ein komplettes Rundumsorglos-Paket zum wirklich schlanken Preis. Wer musikalisch eher auf klassischen Pfaden wandelt, ist klanglich mit dem Sennheiser HD 600 besser bedient. Seitens der Ausstattung gibt es zu diesem Preis allerdings kaum Alternativen zum Mackie.

Der AKG K712 Pro ist ein Klon des K702, der schon lange auf dem Markt ist und immer noch erhältlich ist. Auch den 712 Pro muss man mögen, beziehungsweise seine Abstimmung. Im direkten Vergleich mit den meisten anderen Modellen aus dem Test, vermisst man den Tieftonbereich, was nicht heißt, dass der 712 Pro keinen Bass überträgt, er übt hier nur reichlich Zurückhaltung.

Stimmen, ob von männlichen oder weiblichen Interpreten, kommt diese Konzentration auf den Mittelhochtonbereich sehr zugute, auch die räumliche Abbildung der Klangbühne gelingt dem AKG ausgesprochen treffsicher. Wegen seines geringen Gewichts, was sich zudem beim Tragen noch sehr gut verteilt, sitzt er sehr angenehm über den Ohren und lädt zum Langzeithören ein – solange man auf den Punch im Tiefton verzichten kann.

Der Ultrasone PRO 1480i ist der erste, günstige Kopfhörer in offener Bauweise des bayrischen Traditionsherstellers. Klanglich liegt sein Fokus weniger auf Stilrichtungen, die mit reichlich Bass versetzt sind, seine Spezialität ist Klassik und insbesondere gesangsbetonte Musik. Hier läuft er dann zur Höchstform auf. Wer untenrum den Punch vermisst, sollte sich den PRO 580i aus der gleichen Serie anhören, den wir demnächst ebenfalls ausführlich testen werden.

Der Shure SRH1440 arbeitet nach dem offenen Prinzip und ist in dieser Preisklasse einer der klangstärksten offenen Kopfhörer. Er steigt konstruktionsbedingt nicht ganz so tief in den Basskeller hinab, ist aber ausgesprochen präzise und liefert eine beeindruckende räumliche Abbildung. Zur Ausstattung gehört ein Satz Ersatzpolster und ein ebenfalls steckbares Ersatzkabel. Der SRH1440 ist eher hell abgestimmt, mit einer sehr feinen Mittel-Hochton-Auflösung. Außerdem liefert er eine erstaunlich breite Bühne und lässt die Musik förmlich atmen. Er ist wegen seiner offenen Bauweise nicht für Tiefbassfetischisten geeignet: Der Bass wird zwar satt und konturiert wiedergegeben, geht aber nicht so tief wie bei den geschlossenen Kollegen.

Für kultivierten Musikgenuss zum schlanken Preis ist der Shure aber allemal mehr als tauglich.

Der Sennheiser HD 660 S klingt erstmal etwas dumpf, selbst gegenüber dem HD 600, der viel freier aufspielt. Der HD 660 spielt in den Höhen gedeckter auf als der 800 S, das kann man nicht mehr mit stressfreier Hochtonwiedergabe wegdiskutieren. Insgesamt würden wir hier den HD 600 vorziehen, zumal es den auch in einer zumindest äußerlich überarbeiteten 2019-er Version gibt, falls man das marmorierte Design nicht mag. Außerdem ist der günstiger.

Das halboffene System des Fostex T50RP MK3 ist klanglich sehr ausgewogen. Er braucht allerdings einen potenten Zuspieler, sonst klingt der Kopfhörer eher leise und es mangelt ihm an Impulsivität.

Das Smartphone ist für den Fostex also nicht der ideale Zuspieler, weshalb wir ihn dort nicht empfehlen können. Wer den Hörer jedoch am ausgewachsenen Hifi-Gerät benutzt, bekommt für den Preis von unschlagbaren 150 Euro eine Menge auf die Ohren.

Auch der Philips Fidelio X2 ist ein offener Hörer, der das vermeintliche Manko einer druckvollen Basswiedergabe mit einem etwas höheren Tiefton-Pegel wettmacht. Außerdem langt er bei den Höhen ebenfalls mitunter etwas zu beherzt zu, so dass er zum Zischeln neigt. Das ändert sich etwas, wenn man den Pegel der Quelle erhöht, er scheint seitens der Impedanz/Empfindlichkeit recht anspruchsvoll zu sein.

Der Nachfolger hat in allen Bereichen deutlich zugelegt, so dass der X2 nur noch vom günstigen Preis profitiert.

Der AKG K702 ist offen und lädt somit Sitznachbarn in der Bahn zum Mithören ein. Klanglich werden besonders klassische Stücke sehr gut wiedergegeben. Die Abstimmung ist neutral und harmonisch. Bei der Tieftonwiedergabe kommt er aber nicht an unseren Favoriten heran.

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Kommentare

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Holger
Holger

Auch nach dem neusten Test muss ich ganz klar erwähnen, dass auch der Beyerdynamic DT 1990 Pro nicht an einen Meze 99 Neo klanglich heranreicht. Ich kenne beide KH sehr gut im Vergleich! Weshalb wurde eigentlich der Meze 99 Neo hier im Test herausgenommen (ist er einfach zu gut für den Rest???), da dieser in der Vergangenheit mehrfach den besten KH stellte? Dies gibt mir daher schwer zu denken, was die beiden letzten Testreihen von KH bei „Alles Beste“ betrifft.

Holger
Holger

Sorry, bisher war bei Alles Beste der Meze 99 Neo unangefochten der beste Kopfhörer. Bei dem aktuellen Test taucht er zwar noch mit auf, wird aber in keinster Weise mehr erwähnt. Ich kenne die letzten Jahre sehr viele, auch hochpreisige Kopfhörer und muss leider hier erwähnen, dass der Meze 99 Neo weiterhin mit Abstand der beste Kopfhörer für alle Musikstile herhält.
Den Audio-Technica ATH-MSR7b kenne ich auch sehr gut, aber sorry, der kommt in keinster Weise an die Klangqualität an den Meze 99 Neo heran. Vergleicht sie beide und alle werden mir Recht geben.

Steve Manthey
Steve Manthey

AKG 702

Steve Manthey
Steve Manthey
Gökhan Özalp
Gökhan Özalp

Alu Hut Incoming

Janick Eigenmann
Janick Eigenmann

Marshall Over ear monitor Top verarbeitung und echt spizen qualität fur einen erschwinglichen preiss

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Allerdings recht mies im Klang.
Hab da deutlich mehr erwartet.

Janick Eigenmann
Janick Eigenmann

na mit den samsung adapt einstelungen für besseres töne sind die echt top für elektronische musik ?✌?

Kenny Robert
Kenny Robert

Ohne dem Sennheiser HD25 macht der Test eh keinen sinn… obwohl – vielleicht auch nur deswegen.

Benjamin Bohnert
Benjamin Bohnert

Und die dummen kids kaufen weiter beats by dre.

Marco Ho
Marco Ho

B&W P7 Wireless

Gabor Demeter
Gabor Demeter

Koss!!!!!!!

Andy
Andy

Und der beoplay h6?

Michael Gramm
Michael Gramm

Schade dass hier nur Billig- bis Mittelklassekopfhörer getestet wurden. Alle getesteten Kopfhörer gehören garantiert nicht zu den besten Produkten. Traurig dass es hier falsch suggeriert wird. Es wäre schön, wenn es wirklich mal einen Test der besten Kopfhörer geben würde.

Denny Brenke
Denny Brenke

250€ bin ich auch nicht mehr bereit auszugeben. Warum? Es geht auch einfach.

David Schillaci
David Schillaci

meze muss wohl ein bisschen gepushed werden….

Peter Reddig
Peter Reddig

nur selber hören entscheidet

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