Der beste Laser-Multi­funktions­drucker

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Laser-Multifunktionsdrucker im Test: Alle Testgeräte im Vergleich

Der beste Laser-Multifunktionsdrucker ist der HP Color LaserJet Pro M281fdw. Er bietet Farbdrucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, ist einfach im Handling und dazu nicht besonders teuer. Dabei ist er für ein All-in-One-Modell dieser Klasse äußerst kompakt und der leichteste im Test. Damit eignet er sich besonders für den Einsatz im heimischen Arbeitszimmer, macht aber auch im kleinen Büro eine gute Figur.

Ein Multifunktionsgerät ist praktisch und bisher war es vor allem mit einem Tintenstrahldrucker im heimischen Büro zuhause. Gerade im Heimbereich und Home Office soll ein Multifunktionsgerät zumindest gelegentlich in Farbe drucken. Wir haben unsere Auswahl entsprechend angepasst und dennoch ein halbes Dutzend Testgeräte zusammenbekommen.

Zwar sind gerade Farb-Laserdrucker nach wie vor recht groß und schwer, aber auch dort gibt es Veränderungen – wie man gerade an unserem Favoriten erkennen kann. Preislich lagen die Multifunktionsgeräte zwischen 200 und 400 Euro – also für diese Geräteklasse durchaus erschwinglich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

HP Color LaserJet Pro M281fdw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M281fdw
Für einen 4-in-1 Farblaser recht kompakt, mit einfacher Bedienung und überwiegend guten Druckbild.

von 449 Lesern gekauft

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw löst unseren ehemaligen Favoriten, den MFP M277dw, ab. Geblieben sind das recht sparsame Druckwerk und die kompakten Abmessungen. Die Papier-Kassette des Neuen fasst nun standesgemäße 250 Blatt. Die Arbeitsgeschwindigkeit beim Scannen und Drucken liegt im vorderen Bereich, die Ergebnisse sind durchweg gut.

Fürs Büro

Oki MC363dnw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnw
Der Oki ist der schwerste und teuerste im Test, für hohes Druckaufkommen in der Gruppe aber die erste Wahl.

Mit dem Oki MC363dnw hatten wir das teurere WLAN-Modell im Test. Wer ein schnelles, solides Arbeitsgerät hauptsächlich fürs Büro sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Die Version ohne WLAN, der Oki MC363dn, ist aktuell deutlich günstiger zu haben als sein WLAN-Bruder. Druckleistung und -qualität sind gleich, der Platzbedarf allerdings auch, und das Betriebsgewicht von knapp unter 30 Kilo variiert nur um wenige 100 Gramm.

Sparfuchs

Kyocera Ecosys M5526cdn

Der Kyocera Ecosys M5526cdn kam in der Version ohne WLAN, er überzeugt mit schneller und guter Arbeit und ist dabei noch besonders sparsam. Sein Geheimnis sind die riesigen Toner-Kartuschen, damit ist er bestens für hohes Druck-Aufkommen im Büro, gerne auch mit mehreren Nutzern, geeignet. Für die WLAN-Variante Kyocera Ecosys M5526cdw sind aktuell nur 20 Euro Aufpreis fällig.

Vergleichstabelle

TestsiegerFürs BüroSparfuchs
Modell HP Color LaserJet Pro M281fdw Oki MC363dnw Kyocera Ecosys M5526cdn Brother MFC-9332CDW Canon i-Sensys MF635Cx
Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M281fdwTest Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnwTest Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdnTest Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC-9332CDWTest Laser-Multi­funktions­drucker: Canon i-Sensys MF635Cx
Pro
  • Kompakt und vergleichsweise leicht
  • Einfache Installation
  • Durchweg gute Druck- und Scanergebnisse
  • Drucken und Scannen in Rekordzeit
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Durchweg gute Druck- und Scanergebnisse
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Recht leise im Betrieb
  • Einfach zu bedienen
  • Einrichtung nur mit Admin-Rechten, somit volle Kontrolle
Contra
  • Kein automatischer Duplex-Scan
  • Kleines Touch-Display
  • Umständliches Papierhandling am Einzelblatt-Einzug
  • Sehr schwer
  • Ziemlich teuer
  • Baut sehr hoch
  • Erzeugt Treppchen-Artefakte beim Scan
  • Probleme mit dickem, beschichtetem Papier
  • Geringe Arbeitsgeschwindigkeit
  • Einrichtung nur mit Admin-Rechten
  • Träges Touch-Display
Bester Preis
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Was für Laser spricht

Multifunktionsgeräte mit Laserdrucker kennt man bisher vor allem als große, schwere Geräte fürs Großraumbüro. Inzwischen werden die Alleskönner aber nicht nur immer günstiger sondern auch kompakter. Damit werden sie zunehmend auch fürs heimische Arbeitszimmer interessant.

So klein und unauffällig wie Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte sind Laser-All-in-One-Geräte zwar nach wie vor nicht. Aber dafür bieten sie alle Vorteile eines Laserdruckers: gestochen scharfer, dokumentechter Textdruck, hohe Druckgeschwindigkeit und vor allem – keine eintrocknenden Tintenpatronen. Und das alles auf Wunsch natürlich auch in Farbe.

Nur in einer Disziplin haben Tintenstrahldrucker nach wie vor klar die Nase vorn: beim Drucken von Fotos. Nur wenige Farblaserdrucker drucken Fotos in vergleichbarer Qualität, darunter unser Favorit. Aber trotzdem: Wenn Sie vor allem Fotos drucken, sehen Sie sich lieber unsere Empfehlung für den besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker an.

Tintenstrahldrucker haben beim Drucken von Fotos die Nase vorn

Ein Plus für Laserdrucker ist die hohe Abriebfestigkeit von Laser-Ausdrucken, wohingegen Tinte schnell verschmieren kann – vor allem, wenn Tinten- und Papierqualität zu wünschen übrig lassen, oder Feuchtigkeit ins Spiel kommt. Die meisten Tintenstrahlerdrucker drucken daher nicht dokumentecht, das heißt, dass sie etwa für Verträge nicht verwendet werden sollten, aber auch im Schul- oder Uni-Alltag ist es ärgerlich, wenn die Tinte verschmiert.

In Zeiten der Online-Frankierung von Paketen und Päckchen, was auch im privaten Bereich immer häufiger vorkommt, ist man mit einem Versandlabel aus dem Laserdrucker immer auf der sicheren Seite, denn die Versand-Unternehmen arbeiten ja nicht nur bei Sonnenschein.

Einer der größten Vorteile von Laserdruckern ist aber die Tatsache, dass ihr Toner – das Äquivalent zur Tinte – nicht eintrocknet. Wer nur selten etwas druckt und das Gerät auch mal wochenlang nicht benutzt, muss sich bei einem Laserdrucker keine Sorgen machen, dass er dann auf einmal streikt. Tintenstrahldrucker müssen ihre Düsen dagegen oft reinigen, eine langwierige Prozedur die nicht nur nervt, wenn man gerade schnell etwas drucken will, sondern auch viel teure Tinte verbraucht. Im Extremfall müssen die Patronen samt Druckkopf sogar ausgetauscht werden.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit haben Laserdrucker meist die Nase vorn, wobei das auch davon abhängt, wie viel gedruckt werden soll. Da ein Laserdrucker den Toner zunächst auf Temperatur bringen muss, geht er meist ein paar Sekunden später zur Werk als ein Tintenstrahlmodell. Aber wenn der Laser erstmal druckt, ist er in der Regel schneller.

Dass Laserdrucker in jedem Fall günstiger drucken als ein Tintenstrahler, ist dagegen ein weit verbreiteter Irrglaube. Das galt früher für Schwarz-Weiß-Laserdrucker, aber noch nie für Farblaserdrucker. Zudem sind die Preise für Tintenpatronen in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Druckkosten sind von Modell zu Modell unterschiedlich

Deshalb kommen auch Schwarz-Weiß-Laserdrucker beim Textdruck inzwischen auf einen ähnlichen Seitenpreis wie Tintenstrahler, Farblaserdrucker sind aber auch beim Textdruck deutlich teurer als Tintenstrahler. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind allerdings sehr groß. Auf die Druckkosten kommen wir daher weiter unten noch im Detail zu sprechen.

So haben wir getestet

Den Anfang machen wir sinnvollerweise mit der Ersteinrichtung, hier ist eine eingängige Bedienoberfläche gefragt, wobei für einige Funktionen, wie zum Beispiel die Fax-Funktion, ein Hardkey-Ziffernblock durchaus seine Vorteile haben kann.

Ist das Multifunktionsgerät ins Netzwerk integriert, starten wir mit den Geschwindigkeits- und Funktionstests: hierzu muss das Druckwerk eine Textdatei in 10-facher Ausfertigung ausdrucken, einmal im sparsamen Eco-Modus und einmal in optimaler Qualität. Jedesmal messen wir die Geschwindigkeit, die Sie dann auf Seiten pro Minute umgerechnet in der Tabelle finden.

Auch beim Druck auf Fotopapier mit Hochglanz-Beschichtung müssen die Geräte zeigen, wie schnell sie arbeiten und liefern gleichzeitig den Ausdruck für die Kontrolle der Druckqualität. Der Ausdruck eines Grau-Keils schließt die Qualitätskontrolle des Druckwerkes ab.

Beim normalen Scannen nutzen wir ebenfalls unser normiertes A4-Farbfoto, das wir den Scanner direkt in den Testordner verschieben lassen, auch hier wird die Zeit gemessen, die das Gerät benötigt. Die Druckkosten haben wir, soweit vorhanden, von Druckerchannel übernommen.

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M281fdw

Bei der Auswahl des besten All-in-One-Druckers kommt es vor allem auf Qualität und Geschwindigkeit beim Drucken, Scannen und Kopieren an. Auch die Druckkosten sollte man nicht vernachlässigen.

Trotz des großen Funktionsumfangs eines 4-in-1-Gerätes sollte es dennoch einfach zu bedienen sein, schließlich möchte man weder im kleinen Büro noch zuhause einen IT-Experten dauerbeschäftigen. Last but not least muss das Gerät irgendwo Platz finden – und das nach unseren Anforderungen eben nicht nur im Großraumbüro.

Testsieger

HP Color LaserJet Pro M281fdw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M281fdw
Für einen 4-in-1 Farblaser recht kompakt, mit einfacher Bedienung und überwiegend guten Druckbild.

von 449 Lesern gekauft

Gerade letztere Disziplin stellt für ein Laser-Gerät schon eine gewisse Herausforderung dar, schließlich sind die Tonerkartuschen deutlich größer als die meisten Tintenpatronen. Da man für Farbdruck natürlich gleich vier benötigt, kann das Gerät schon mal etwas größer ausfallen als Multifunktionsdrucker mit Tintendruck. Unser neuer Favorit, der HP Color Laserjet Pro M281fdw, steigt gerade bezüglich Größe und Gewicht in die Fußstapfen seines Vorgängers.

Mit einer Stellfläche von 42 x 42 Zentimetern liegt er unterhalb der Konkurrenz, teilweise sogar deutlich. Mit einem Betriebsgewicht von gut 14 kg sowieso, da bringt beispielsweise der Oki MC363dnw locker das Doppelte auf die Waage. Der HP passt sogar noch auf einen größeren Schreibtisch, ohne die Arbeitsfläche allzu sehr einzuschränken. Allerdings sollte man aufgrund der nach wie vor heißen Diskussion um mögliche Feinstaub-Emissionen von Laser-Druckern vorsichtshalber buchstäblich Abstand davon nehmen, den Kollegen allzu nahe am Arbeitsplatz aufzustellen.

Ausstattung und Bedienung

Bis auf den Kyocera sind alle unsere Testkandidaten WLAN-tauglich, gegen Aufpreis gibt es mit dem Ecosys M5526cdw aber auch hier eine WLAN-Variante.

Allerdings ist schon bei der Erstinstallation WLAN nicht gleich WLAN. Zwar verfügen sämtliche Geräte über die einfache WPS-Funktion, nur ist diese unter Umständen beliebig gut in den Tiefen des Menüs versteckt.

Das ist glücklicherweise beim HP nicht der Fall, deshalb ist er auch flugs ins Netzwerk eingebunden. Apples AirPrint wird ebenso unterstützt, wie das Android Pendant WiFi-Direct, so dass man ohne weitere Konfiguration direkt vom Smartphone drucken kann.

Auch vom USB-Stick lassen sich Dokumente ausdrucken, der wird einfach in die gut zugängliche Buchse vorn unterhalb des Displays eingesteckt. Dabei erkennt der HP nicht nur JPG- und PDF-Dateien, das können viele andere Geräte auch. Er unterstützt beim USB-Druck sogar Word- und PowerPoint-Dokumente – eine Fähigkeit, die bei Druckern eher selten ist und für den einen oder anderen Nutzer sehr praktisch sein kann. Exel-Tabellen unterstütz er allerdings nicht.

Beim Papiermanagement herrscht klassische Arbeitsteilung; bis zu 250 Blatt Standardpapier im A4-Format finden in der Kassette (Papierzufuhr 2) Platz, darüber befindet sich der sogenannte Mehrzweck- oder Einzelblatteinzug für dickere Papiere, Etikettenblätter, Briefumschläge oder, wie bei uns, beschichtetes Hochglanz-Fotopapier.

Bei letzterem benötigte der HP schon einige Überredungskunst, also genaues Agieren nach Anleitung auf dem Display, um das schwere, beschichtete Papier auch ordnungsgemäß einzuziehen. Allerdings zicken bis auf den Oki alle Testkandidaten in dieser Beziehung mehr oder weniger rum.

Innovative Drucktechnik: sparsam und schnell

Wie gehabt, baut HP beim Color Laserjet Pro M281fdw nach wie vor auf JetIntelligence – der Drucktechnik, die den Schmelzpunkt der Tonerpartikel möglichst niedrig hält, das spart Zeit beim Aufwärmen und somit Energie.

Dies betrifft erstmal beim Druckvorgang selbst, außerdem nuckelt der HP im Ruhe-Modus zwischen den Jobs weniger als 3 Watt aus der Steckdose. Darüberhinaus ist er eines der wenigen Geräte, das sich per Schalter komplett vom Netz trennen lässt.

Schnell im Druck und platzsparend – dank neuer Technologie

In unserem Geschwindigkeitstest wurde er mit 15 Seiten pro Minute nur von den beiden Profis von Oki und Kyocera überhlt, die mit 20 Seiten pro Minute nochmal etwas drauflegen konnten. Das Farbfoto auf A4 Glossy-Fotopapier schaffte er in einer Minute, hier war nur der Oki schneller. Beide liefern hier gute Ergebnisse, der HP löst noch etwas feiner auf.

Zweimal Duplex

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw verfügt über eine Duplex-Einheit. Sie ermöglicht automatischen, doppelseitigen Druck. Das beherrschten alle Geräte im Test und das durchweg sehr gut. Man kann dem Drucker also beidseitig bedruckte Dokumente schicken und sie kommen ebenso, nämlich doppelseitig bedruckt, aus der Ausgabe.

Allerdings ist das lediglich ein Schritt zur komfortablen Dokument-Verwaltung, denn solange man das doppelseitig bedruckte Dokument elektronisch vorliegen hat, ist zwar alles gut, will man aber papierne Originale doppelseitig einscannen, ist beim HP zumindest etwas Handarbeit gefragt – das Dokument muss dann nämlich gewendet werden, um beide Seiten einzuscannen. Die korrekte Zusammenführung geht dann wieder einfach aus der Oberfläche der Scan-Software heraus.

Geräte wie Oki MC363dnw, Kyocera Ecosys M5526cdw und Canon i-Sensys MF635cx gehen da noch einen Schritt weiter; hier muss nur das beidseitig bedruckte Original in den automatischen Dokumenten-Einzug gelegt und die entsprechende Duplex-Funktion in der Scan-Oberfläche ausgewählt werden, und schon kann man den Scanner machen lassen: die Dokumente werden richtig zusammengefügt in dem vorher bestimmten Ordner abgelegt. Ganz besonders gut funktioniert der doppelte Duplex beim Kopieren, man könnte fast meinen, es sitzt ein Alien im Gerät.

Scannen

Außer zum Kopieren, was man, wie in größeren Büros üblich, direkt auf Tastendruck am Gerät erledigen kann, wird der Scanner meistens vor allem zur Digitalisierung und Archivierung von Dokumenten eingesetzt. Hier bietet der HP gleich mehrere Optionen an: entweder sammelt man die eingescannten Dokumente direkt und ohne Umschweife auf einem Stick, den man komfortabel vorn in die USB-Schnittstelle unterhalb des Displays steckt.

Alternativ kann man einen Ordner auf dem Rechner oder im Netzwerk anlegen, dort wandern die Dokumente dann automatisch hin. Ändert man nicht per Hand bei jedem neuen Dokument den Namen, wird der erste vergebene beibehalten und nur eine laufende Nummer angehängt, also beispielsweise Scan, Scan1, Scan2, etc..

Scannen wohin man will, und das schnell

Beim Color Laserjet Pro M281fdw kann man außerdem verschiedene Email-Adressen einrichten, an die man ein gescanntes Dokument automatisch versenden lassen könnte.

Eine DIN-A4-Seite scannt der HP in ca. 10 Sekunden und das bei unserem farbigen Testbild in 300 dpi-Auflösung – das ist sportlich, und war der schnellste Scan in unserem Test.

Druckqualität

Neben Ausstattung und Bedienung kommt es bei einem Drucker natürlich vor allem auf die Druckqualität an. Auch hier kann unser Testsieger mit den Besten mithalten und wartet mit einer kleinen Besonderheit auf.

Die Unterschiede im Textdruck, bei dem lediglich der schwarze Toner aufgetragen wird, liegen bei allen Druckern in den Qualitätseinstellungen; und hier macht gerade der M281fdw bei der Qualitätseinstellung »Entwurf« ernst mit den Sparmaßnahmen: die Striche sind nicht komplett gefüllt, sondern der Toner wird sehr sparsam eingesetzt.

Bis auf den Canon, der nur in einer Qualität drucken kann, wirken alle anderen Ausdrucke in geringer Qualität ein wenig blasser gegenüber der optimalen Qualität. Beim HP erscheint der Ausdruck recht grobkörnig, Entwurfs-Qualität eben.

Bei normaler, oder wie es bei den Mitbewerbern heißt, optimaler Qualität, zeigt keiner der Drucker Schwächen, lediglich der Kyocera ist etwas großzügig mit dem Tonerauftrag, was aber zu einem knackschwarzem Druckbild führt.

Farbiger Druck auf Normalpapier gelingt bei allen Testgeräten nahezu anstandslos und sieht gerade bei Grafiken oder Geschäftspapieren besonders hochwertig aus, zumal der Druck sehr abriebfest ist.

Beim Fotodruck liefert der Color Laserjet Pro M281fdw das beste Gesamtergebnis ab; es sind keine Schlieren zu sehen, die Detailauflösung ist hervorragend und es gibt weder Moiré-Effekte noch andere Artefakte. Auch wenn der HP hier das beste Gesamtergebnis zeigt, so kommt doch keiner der Laser-Maschinen an Tintenstrahl-Qualität heran, zumal, wenn dort noch mit zusätzlichem Fotoschwarz gearbeitet wird.

Druckkosten

Bei den Druckkosten gehört der HP Color Laserjet Pro M281fdw zu den günstigeren Druckern, aber nicht zu den günstigsten. Die Tester von Druckerchannel haben einen Seitenpreis von 14,3 Cent für den Farbdruck errechnet, für den Schwarz-Druck sogar nur 2,8 Cent. Nur der Kyocera ist mit nur 11 Cent für den Farbdruck deutlich sparsamer, alle anderen liegen mit 16 oder 17 Cent deutlich darüber.

Beim Farbdruck einer der günstigsten Laserdrucker im Test

Allerdings sollte man sich gerade bei der Berechnung der Druckkosten nicht allein auf die Toner-Kartuschen konzentrieren, auch die Belichtungseinheit kann nach einiger Zeit fällig werden, was entsprechend auf Budget schlägt. Außerdem benötigt ein Laserdrucker in der Druckphase schon mal das zehnfache an Energie wie ein Tintenstrahler, denn zum Fixieren des auf das Papier aufgebrachten Toners wird Hitze benötigt, und Heizen verbraucht Strom.

HP Color Laserjet Pro MFP M281fdw im Testspiegel

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw konnte sich schon in einigen Tests durchsetzen, was vor allem der Kombination aus der kompakten Bauweise und seinen guten Arbeitsergebnissen geschuldet ist.

Im PC Magazins (04/2018) erhält der HP ebenfalls eine eindeutige Empfehlung für den Betrieb in kleinen Büros oder im Home Office:

»Das All-in-one von HP punktet mit seiner Funktionsvielfalt in einem sehr kompakten Gehäuse. Aufgrund der geringen Papierkapazität ist das Gerät wohl eher etwas für kleine Büros oder Firmen.«

In der PC Welt (02/2018) erhält er in einem Einzeltest ein »befriedigend« mit der Note 2,51, ebenfalls mit der Empfehlung fürs kleine Büro und den Heimarbeitsplatz. Ebenfalls gibt es eine »Empfehlung der Redaktion«:

»In die engere Wahl kommt der M281fdw, wenn Sie einen Multifunktionsdrucker mit Fax-Funktion suchen. Die gute Ausgabequalität und die durchaus vertretbaren Folgekosten beim Einsatz von XL-Tonerkassetten lässt sich jedoch auf die gesamte Modellreihe übertragen. Für sie gilt zudem eine kostenlose Erweiterung der Herstellergarantie, wenn Sie Ihr Modell online registrieren. Im Falle des HP Color Laserjet Pro MFP M281fdw gelingt dem Hersteller ein Gesamtpaket, das sich eine Empfehlung der Redaktion verdient hat.«

Trotz seiner kompakten Abmessungen fasst die Papierkassette des HP immerhin 250 Blatt, im Gegensatz zu den 150 Blatt des Canon. Nach wie vor scheint den Herstellern noch nicht aufgefallen zu sein, dass Papier in der Regel in Paketen zu 500 Blatt verkauft werden. Wie praktisch wäre da eine 500-Blatt-Papierkassette! Und zwar nicht als teures Zubehör sondern als Grundausstattung. Aber da macht leider kein Hersteller mit, auch nicht bei den größeren Modellen.

Alternativen

Auch wenn für uns der HP Color Laserjet Pro M281fdw die erste Wahl ist, gibt es dennoch zwei empfehlenswerte Alternativen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Fürs Büro

Oki MC363dnw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnw
Der Oki ist der schwerste und teuerste im Test, für hohes Druckaufkommen in der Gruppe aber die erste Wahl.

Bei der Erstinstallation des Oki Mc363dnw nutzt man idealerweise die DVD aus dem Lieferumfang und nach Möglichkeit den LAN-Anschluss. Wer etwas Muße hat, kann sich auch durchs Menü zur WLAN Konfiguration und hier zum WPS gestützten Verbindungsaufbau klicken, beides ist nicht ohne weiteres zugänglich.

Ist er erstmal ins Netzwerk integriert, bietet er reichlich Möglichkeiten. Allen voran steht das große Display, dem viele Tasten und ein kompletter Ziffernblock zur Seite gestellt wurden. Ideal fürs Büro, in dem es neben einem hohen Druck- auch ein erhöhtes Fax-Aufkommen gibt.

Man kann sich zur Einwahl der komfortablen Tasten bedienen, muss die Fax-Nummern also nicht auf einem winzigen Display, wie bei unserem Favoriten eintippen.

Im Sparmodus lassen sich ganze drei Stufen einstellen, die eine sehr feine Abstufung zulassen – je nach Bedarf. Für unseren Test habe ich die sparsamste Abstufung gewählt, mit dem blassesten Druckergebnis. Der Oki Mc363dnw benötigt in jeder Stufe etwa die gleiche Zeit für die Ausdrucke.

Glossy-Papier lässt sich zwar nicht dezidiert auswählen, trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen, außer das es natürlich matt ist. Das Papierhandling ist hier sehr gut, besonders der Einzelblatt-Einzug arbeitet sehr zuverlässig und kommt mit dem 200g schweren Hochglanzpapier am besten zurecht. Allerdings gibt es Schwächen in der Detailauflösung.

Für Büros mit hohem Druckaufkommen, in dem mehrere Personen mit dem 4-in-1 Gerät arbeiten, ist der Oki Mc363dnw eine zuverlässige Wahl.

Sparfuchs

Kyocera Ecosys M5526cdn

Der Kyocera Ecosys M5526cdn ist mit seinen knapp 30 Kilo ein ziemliches Schwergewicht. Zumindest einen Teil des Gewichtes machen die riesigen Toner-Kartuschen aus, die seitlich hinter einer Klappe stecken und augenscheinlich den größten Teil des Gehäuses einnehmen.

Auch der Kyocera verfügt neben dem großen Display über viele Hardkeys, darunter auch den obligatorischen Ziffernblock, und eignet sich mit seinem automatischen Duplex-Scan auch für aufwendigeres Dokumenten-Management, wie es in mittleren und großen Büros vorkommt.

Dabei ist es gut zu wissen, dass der Kyocera auch noch sehr sparsam arbeitet und selbst bei der Anschaffung das Budget nicht allzusehr belastet. So kostet die WLAN-Variante Kyocera Ecosys M5526cdw nur etwa 20 Euro mehr als unser LAN-basiertes Testmuster.

Druckt man direkt aus dem generischen MacOS Menü heraus, lässt sich zwar der Eco-Druck nicht aktivieren, mit der zugehörigen App bietet er dafür gleich eine dreistufige Qualitäts-Abstufung.

Bei den Scans werden die Kanten künstlich geschärft, was darüber hinwegtäuschen soll, dass die Detailauflösung doch nicht ganz das Niveau unseres Favoriten erreicht. Es enstehen unnötige Artefakte und Spitzlichter, welche auf der Vorlage nicht vorhanden sind.

Der Kyocera kann seine Qualitäten als Sparfuchs besonders in Umgebungen ausspielen, in denen hohes Druckaufkommen besteht.

Außerdem getestet

Zwei weitere 4-in-1-Geräte runden unseren Test ab, auch sie sind größer und deutlich schwerer als unser Favorit und daher auch eher fürs Büro mit mittleren bis großen Arbeitsgruppen geeignet:

Der Brother MFC 9332cdw ist dank seines übersichtlichen Menüs schnell einsatzbereit und gibt auch im täglichen Gebrauch keine Rätsel auf.

Beim Druck lässt er sich etwas Zeit, er ist der einzige Testkandidat, der für Ausdrucke in optimaler Qualität deutlich länger braucht, als in Eco-Qualität. Die Ergebnisse sind gut, nur das Handling mit dem schweren Fotopapier ist mit dem Brother etwas umständlich, außerdem kam unser Testausdruck nicht plan aus dem Drucker, sondern hatte sich einmal gut gebogen.

Canon i-Sensys MF635Cx

Der Canon i-Sensys MF635cx stellt gleich bei der Einrichtung eine große Hürde dar: alle Einstellungen, auch die Einrichtung der WLAN-Verbindung, benötigt eine Zugangsberechtigung – als Werkseinstellung wohlgemerkt. Schade nur, dass das nirgendwo dokumentiert ist.

Kleiner Tipp: wir kamen mit der Ziffernfolge 7654321 an alle Einstellungen, und zwar für beide Eingabefelder. Das Display funktioniert übrigens resistiv und erfordert schon zielsichere Eingaben, notfalls mit etwas Nachdruck.

Mit der heruntergeladenen Windows-App ließ sich der Canon dann sehr differenziert einrichten und zwar ausschließlich vom Adminstrator, andere Anwender haben kaum Einflussmöglichkeit.

Wer den Canon im Büro einsetzt, hat damit als Administrator die optimale Kontrolle über das Dokumenten-Management.

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Kommentare

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Sandra Neuse
Sandra Neuse

Hallo,
ich suche einen Laserdrucker für zu Hause der auch Kopieren muss, aber keine Farbe braucht. Leider sind die getesteten für meine Bedürfnisse zu teuer…gibt es da günstige Alternativen,so bei 100-150€? .Es soll jetzt ein Laserdrucker werden,da mir bei den Tinrenstrahldrucken schon oft die Farbe (eingetrocknet) oder der Druckkopf ein Strich durch die Rechnung gemacht hat. .

Redaktion
Redaktion

In unserem Laserdrucker-Test finden Sie günstige Empfehlungen für SW-Laser: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-laserdrucker/

Sandra Neuse
Sandra Neuse

Hallo,
Danke,da habe ich schon geschaut…da ist aber soweit ich das gesehen habe,kein Drucker mit Kopierfunktion dabei. Gibt es da ein günstiges und gutes Gerät.?

Grüße

Redaktion
Redaktion

Nein, dafür brauchen Sie einen Multifunktionsdrucker. Mit Laser sind dieser Geräte alle etwas teurer. Eine Alternative wäre dann ein Tintenstrahl-Multifunktiondrucker: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-multifunktionsdrucker/

Gu. Bu.
Gu. Bu.

Gemäß Amazon-Kunden-Bewertungen haben viele Käufer beim SCANNEN bemängelt,
dass sich sowohl beim automatischen Einzug als auch bei Nichtbenutzung des automatischen Einzuges nach dem Scannen SCHIEFE Ergebnisse zu sehen sind !
Wurde so etwas bei Ihren Tests auch festgestellt ?

Gerd Baumgarte
Gerd Baumgarte

Nacj 1,5 Jahren schwächelt der HP Color Laser Jet Pro MFP M277dw im Druckbild, d.h. er druckt mehr grau als schwarz. HP customer support schickte mir vor 3 Tagen einen generalüberholten Laser Jet.. und dieser druckt ebenso schlecht !!!, und: bei Einschalten startet er stets mit Fehlermeldung 55.1, ihn daraus zu holen ist nure mit Mühe möglich. Ich bin von diesem Gerät und insgesamt von HP schwer enttäuscht !!

Oliver
Oliver

Bei dem Drucker Samsung Xpress M2885FW steht in der in der Tabelle unter Druckmethode „Farblaser“. Dies ist etwas irritierend, da es ein reiner SW-Drucker ist.

Redaktion
Redaktion

Vielen Dank für den Hinweis! Haben wir korrigiert.

Mex
Mex

Verlinkungen dringend Prüfen!
Falsche Preisangabe Dadurch!

Redaktion
Redaktion

Danke für den Hinweis. Es wurden fälschlicherweise die Preise anderer, günstigerer Versionen angezeigt. Haben wir korrigiert!

DrDruck
DrDruck

Habt Ihr schonmal versucht ein Foto anständig damit auszurdrucken?

DrDruck
DrDruck

Hab jetzt ein ganzes Wochenende gesessen und die Bilder sind zu dunkel und farbunecht. Für Dokumente mag das Gerät ja gut sein, aber für Fotos, die halbwegs vorzeigbar sind überhaupt nicht. Verstehe Eure Bewertung nicht wirklich. Es gibt im Netz sehr viel Personen, die genau dieses Problem haben.