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Der beste Laser-Multi­funktions­drucker

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Aufmacher
Sven Kloevekorn

Sven Kloevekorn

begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Nach einem Intermezzo bei AndroidNext schreibt er derzeit unter anderem für Notebookcheck und arbeitet außerdem als freier Fotograf.

Wir haben 18 Laser-Multifunktionsdrucker getestet. Der beste für die meisten ist der HP Color Laserjet Pro M283fdw. Er bietet Farbdrucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, ist einfach im Handling und dazu nicht besonders teuer. Dabei ist er für ein All-in-One-Modell dieser Klasse äußerst kompakt und leichter als vergleichbare Geräte im Test.

Update 23. Dezember 2020

Wir haben fünf neue Laser-Multifunktionsdrucker getestet. Neuer Testsieger ist der HP Color Laserjet Pro M283fdw. Er löst den HP Color LaserJet Pro M281fdw ab, der bis zum Update vom 12/2020 unser Testsieger war, weil mit dem Modellwechsel an zahlreichen kleinen Stellschrauben nachgebessert wurde. Mit dem HP Laserjet Pro M428fdw gibt es zudem eine neue Empfehlung.

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17. Dezember 2019

Wir haben den HP Color Laser MFP 178ngw getestet. Trotz sehr guter Druckergebnisse hat er es aufgrund seiner hohen Druckkosten nicht in unsere Empfehlungen geschafft.

18. Oktober 2019

Sechs neue Laser-Multifunktionsdrucker ergänzen unseren Test, darunter ein sehr kompakter und günstiger Vertreter von HP, der ebenso wie ein preiswertes Gerät von Brother nur monochrom druckt. Die anderen vier Laser-Multifunktionsgeräte beherrschen Farbdruck und eignen sich wegen ihrer Größe und ihres hohen Gewichts eher fürs Office. Der kleine HP ist unsere neue Empfehlung für Gelegenheitsnutzer mit wenig Platz. Ein Drucker von Kyocera punktete mit geringen Druckkosten.

Multifunktionsdrucker sind aus Büros kaum wegzudenken, schließlich können die Multitalente nicht nur drucken und scannen sondern auch kopieren und teilweise auch faxen. Während Modelle mit Tintenstrahldruckwerk vor allem für zuhause beliebt sind, sind Laserdrucker im Büro sinnvoller, denn hier stören ihre größeren Abmessungen nicht so.

Auch auf Farbe muss man nicht verzichten, die meisten Modelle sind mit Farblasertechnik ausgestattet. Zwar sind gerade Farb-Laserdrucker nach wie vor recht groß und schwer, aber auch dort gibt es Veränderungen – wie man gerade an unserem Favoriten erkennen kann.

Preislich liegen die Multifunktionsdrucker in unserem Test zwischen 100 und 550 Euro. Die teureren Drucker zeichnen sich oft durch niedrigere Seitenpreise, höhere Reichweiten der Medien und einen automatischen Duplex-ADF aus, also einem automatischen Dokumenteneinzug, der Vor- und Rückseite scannen kann.

Wir hatten insgesamt 18 Laser-Multifunktionsdrucker im Test, 14 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der kompakte HP Color Laserjet Pro M283fdw ist ein echter Allrounder. Egal ob scannen, drucken oder kopieren: Der M283fdw leistet alle Aufgaben mit Bravour. Dazu ist er dank der ausgereiften HP-Software auch sehr benutzerfreundlich. Seine Arbeitsgeschwindigkeit liegt im mittleren Bereich, ebenso die Aufnahmekapazität der Papierkassette: 250 Blatt. Wer einen möglichst kompakten Alleskönner für das kleine oder mittelgroße Büro sucht, liegt hier richtig.

Für große Büros

Oki MC363dnw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnw
Der Oki ist teuer und schwer, für hohes Druckaufkommen in der Gruppe aber mit die erste Wahl.

Der Oki MC363dnw ist ein schnelles, solides Arbeitsgerät fürs Büro, das auch per WLAN angesteuert werden kann. Der Oki druckt und scannt sehr schnell und scannt automatisch beidseitig. Druckleistung und -qualität sind gut, das Betriebsgewicht von knapp 30 Kilo ist allerdings kein Pappenstiel und auch von den Abmessungen her gehört er zu den großen Modellen.

Sparfuchs

Kyocera Ecosys M5526cdw

Der Kyocera Ecosys M5526cdw überzeugt mit schneller und guter Arbeit und ist dabei noch besonders sparsam. Sein Geheimnis sind die riesigen Toner-Kartuschen, damit ist er bestens für hohes Druckaufkommen im Büro, gerne auch mit mehreren Nutzern, geeignet.

Fix ohne Farbe

HP LaserJet Pro M428fdw

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der schnellste Drucker im Test – ideal für alle, die auf Farbdrucke verzichten können.

Der HP Laserjet Pro M428fdw ist einer der wenigen Drucker in unserem Test, der nur Schwarz-Weiß druckt. Nicht nur die Qualität der Ausdrucke konnte uns überzeugen, sondern auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Druckers: In unserem Test war keiner schneller. Wenn Sie keine farbigen Ausdrucke brauchen und lieber schnell zur Drucksache kommen wollen, ist der M428fdw die beste Wahl.

Fürs Home Office

HP LaserJet Pro MFP M28w

Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP LaserJet Pro MFP M28w
Der im Vergleich winzige HP beherrscht nur Grundfunktionen und druckt recht teuer, kostet dafür aber auch wenig.

Der HP Laserjet Pro MFP M28w zählt zu den kompaktesten Vertretern seiner Art und macht mit seinem dezent-schicken Auftritt und der kleinen Stellfläche auch in Wohnräumen eine gute Figur. Wie steht es um Farbdruck, Papierkassette, ADF und Duplex? Alles Fehlanzeige. Die Druckkosten liegen ebenfalls im oberen Bereich, aber an der eigentlichen Textdruck-Qualität gibt es nichts auszusetzen. Wer einen kompakten Multifunktions-Laser fürs Home-Office sucht und kein hohes Druckaufkommen hat, liegt hier goldrichtig.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür große BürosSparfuchsFix ohne FarbeFürs Home Office
ModellHP Color LaserJet Pro M283fdwOki MC363dnwKyocera Ecosys M5526cdwHP LaserJet Pro M428fdwHP LaserJet Pro MFP M28wBrother MFC-L2710DNHP Color LaserJet Pro M281fdwBrother MFC-L3750CDWBrother DCP-L3550CDWRicoh M C250FWBHP Color Laser 179fnwLexmark CX431adwHP Color Laser MFP 178nwgKyocera Ecosys M5526cdn
Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M283fdwTest Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnwTest Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdwLaser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdwTest Laser-Multi­funktions­drucker: HP LaserJet Pro MFP M28wTest Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC-L2710DNTest Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M281fdwTest Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC-L3750CDWTest Laser-Multi­funktions­drucker: Brother DCP-L3550CDWTest Laser-Multi­funktions­drucker: Ricoh M C250FWBLaser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laser 179fnwLaser-Multi­funktions­drucker Test: Lexmark Cx431adwLaser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laser 178nwgTest Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdn
Pro
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Einfache Installation und Handhabung
  • Gutes Scan- und Druckergebnis
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Durchweg gute Druck- und Scan-Ergebnisse
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Recht leise im Betrieb
  • Wi-Fi
  • Sehr hohe Druckgeschwindigkeit
  • Gut strukturierte Menü
  • Netzwerkfähig
  • Einfache Installation und Handhabung
  • Sehr leicht und kompakt
  • Sehr sauberer Text-Druck
  • Guter Text-Scan
  • Wi-Fi
  • Sehr günstig
  • Mechanische Wähl- und Funktionstasten
  • Duplex-Druck
  • Kompakt und vergleichsweise leicht
  • Einfache Installation
  • Durchweg gute Druck- und Scan-Ergebnisse
  • Übersichtliche, intutive Bedienung
  • Touchscreen + mechanische Wähltasten
  • Zurückhaltende Geräuschkulisse
  • Übersichtliche, intutive Bedienung
  • Touchscreen + mechanische Wähltasten
  • Zurückhaltende Geräuschkulisse
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Großes Disyplay
  • Viele Schnittstellen
  • Gutes Druckergebnis
  • Gutes Scan- und Druckergebnis
  • Cloud-Druck möglich
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Kleine Standfläche
  • Sauberer, feiner Farbdruck
  • Hochauflösende, ordentliche Scans
  • Dezente Betriebsgeräusche
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Recht leise im Betrieb
Contra
  • Kleines Display
  • Umständliches Papierhandling am Einzelblatt-Einzug
  • Sehr schwer
  • Teuer
  • Baut sehr hoch
  • Erzeugt Treppchen-Artefakte beim Scan
  • Kleines Display
  • Nur SW-Ausdrucke möglich
  • Hohe Druckkosten
  • Minimalistischer Funktionsumfang
  • Kein Duplex
  • Nur Schwarzweiß
  • Kein Duplex-ADF
  • Kein Wi-Fi
  • Nur zweizeiliges Display
  • Kein automatischer Duplex-Scan
  • Kleines Touch-Display
  • Foto-Scans (DIN A4) werden beschnitten
  • Foto-Scans (DIN A4) werden beschnitten
  • Unzuverlässiger manueller Einzug
  • Kein Faxmodem
  • Unterdurchschnittliches Druckergebnis
  • Nur zweifarbiges LC-Display
  • Kein Netzwerkdruck möglich
  • Papierfach ragt heraus
  • Verhältnismäßig laut
  • WLAN-Verbindung hat nicht funktioniert
  • Papierfach ragt heraus
  • Langsamer Farbdruck
  • Kein Duplexdruck
  • Kein ADF
  • Sehr hohe Druckkosten
  • Baut sehr hoch
  • Erzeugt Treppchen-Artefakte beim Scan
  • Kein Wi-Fi
Bester Preis
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Was für Laser spricht

Multifunktionsgeräte mit Laserdrucker kennt man bisher vor allem als große, schwere Geräte fürs Großraumbüro. Inzwischen werden die Alleskönner aber nicht nur immer günstiger, sondern auch kompakter. So klein und unauffällig wie Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte sind meisten Laser-All-in-One-Geräte zwar nach wie vor nicht, aber dafür bieten sie alle Vorteile eines Laserdruckers: gestochen scharfer, dokumentechter Textdruck, hohe Druckgeschwindigkeit sowie vor allem keine eintrocknenden Tintenpatronen – und das alles auf Wunsch natürlich auch in Farbe.

Nur in einer Disziplin haben Tintenstrahldrucker nach wie vor klar die Nase vorn: beim Drucken von Fotos. Nur wenige Farblaserdrucker drucken Fotos in vergleichbarer Qualität, darunter unser Favorit. Aber trotzdem: Wenn Sie vor allem Fotos drucken, sehen Sie sich lieber unsere Empfehlung für den besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker an. Randloser Druck ist mit den meisten Laserdruckern und allen Geräten im Test übrigens nicht möglich.

Tintenstrahldrucker haben beim Drucken von Fotos die Nase vorn

Ein Plus für Laserdrucker ist die hohe Abriebfestigkeit von Laser-Ausdrucken, wohingegen Tinte schnell verschmieren kann – vor allem, wenn Tinten- und Papierqualität zu wünschen übrig lassen oder Feuchtigkeit ins Spiel kommt. Die meisten Tintenstrahlerdrucker drucken daher nicht dokumentecht, das heißt, dass sie etwa für Verträge nicht verwendet werden sollten, aber auch im Schul- oder Uni-Alltag ist es ärgerlich, wenn die Tinte verschmiert.

In Zeiten der Online-Frankierung von Paketen und Päckchen sogar auch im privaten Bereich ist man mit einem Versandlabel aus dem Laserdrucker immer auf der sicheren Seite, denn Versand-Unternehmen arbeiten ja nicht nur bei Sonnenschein.

Einer der größten Vorteile von Laserdruckern ist aber die Tatsache, dass ihr Toner – das Äquivalent zur Tinte – nicht eintrocknet. Wer nur selten etwas druckt und das Gerät auch mal wochenlang nicht benutzt, muss sich bei einem Laserdrucker keine Sorgen machen, dass er dann auf einmal streikt. Tintenstrahldrucker müssen ihre Düsen dagegen oft reinigen – eine langwierige Prozedur die nicht nur nervt, wenn man gerade schnell etwas drucken will, sondern auch viel teure Tinte verbraucht. Im Extremfall müssen die Patronen samt Druckkopf sogar ausgetauscht werden.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit haben Laserdrucker die Nase vorn, wobei das auch davon abhängt, wie viel gedruckt wird. Da ein Laserdrucker den Toner zunächst auf Temperatur bringen muss, geht er meist ein paar Sekunden später zur Werk als ein Tintenstrahlmodell. Aber wenn der Laser erstmal druckt, ist er deutlich schneller.

Dass Laserdrucker in jedem Fall günstiger drucken als ein Tintenstrahler, ist dagegen ein weit verbreiteter Irrglaube. Das galt früher für Schwarz-Weiß-Laserdrucker, aber noch nie für Farblaserdrucker. Zudem sind die Preise für Tintenpatronen in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Druckkosten sind von Modell zu Modell unterschiedlich

Deshalb kommen auch Schwarz-Weiß-Laserdrucker beim Textdruck inzwischen auf einen ähnlichen Seitenpreis wie Tintenstrahler, Farblaserdrucker sind aber auch beim Textdruck deutlich teurer als Tintenstrahler. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind allerdings groß. Auf die Druckkosten kommen wir daher bei allen Modellen im Detail zu sprechen.

So haben wir getestet

Laser-Multifunktionsdrucker werden überwiegend in Büros eingesetzt, oft sind das sehr große und auch sehr teure Geräte. Wir haben uns in diesem Test auf die kleinsten und eher preiswerten Modelle dieser Gerätegattung konzentriert, die für kleine Büros und Arbeitsgruppen mit fünf bis zehn Mitarbeitern interessant sind, aber teilweise auch im Home Office eine gute Figur machen.

Im Test haben wir alle wichtigen Aspekte der Geräte geprüft. Den Anfang machen wir sinnvollerweise mit der Ersteinrichtung, hier ist eine eingängige Bedienoberfläche gefragt, wobei für einige Funktionen wie zum Beispiel die Fax-Funktion ein Hardkey-Ziffernblock durchaus seine Vorteile haben kann. Bei den meisten Multifunktionsdruckern kommen inzwischen farbige Touch-Displays zum Einsatz, die die Bedienung weiter vereinfachen.

Ist der Multifunktionsdrucker z. B. per WPS ins Netzwerk integriert, starten wir mit den Geschwindigkeits- und Funktionstests: Hierzu muss das Druckwerk eine Textdatei in zehnfacher Ausfertigung ausdrucken. Wir messen die Geschwindigkeit, die Sie auf Seiten pro Minute umgerechnet in der Tabelle finden. Auch die Lautstärke haben wir gemessen, weil die Herstellerangaben hier oft daneben liegen.

Beim Druck auf Laser-Fotopapier mit Hochglanzbeschichtung und einer Dicke von 200 g/m² müssen die farbfähigen Geräte zeigen, wie schnell sie arbeiten und liefern gleichzeitig den Ausdruck für die Kontrolle der Foto-Druckqualität.

Soweit vorhanden, waren die Multifunktionsdrucker über WLAN mit dem PC verbunden. Soweit die MuFu-Drucker Optionen für die Auswahl von Fotopapier und/oder Foto-Druck-Presets anboten, haben wir diese natürlich ausgewählt, um die beste Qualität zu erzielen. Die Papierzufuhr erfolge über den manuellen Schacht und nicht über die Kassette.

Wir haben dazu unser Testbild im A4-Format mit 300 dpi in eine JPG-Datei ausgegeben und dabei die Option »An Größe anpassen« gewählt, damit das Bild nicht beschnitten wird. Dazu muss man wissen, dass keines der getesteten Laser-Multifunktionsgeräte randlosen Druck beherrscht und die Breite der Ränder nicht einheitlich ist.

Um das wohl häufigste Szenario abzubilden, haben wir die Geräte mit dem Druckauftrag aus dem Energiesparmodus geweckt, sodass die Aufwärmzeit mit in die gesamte Druckzeit einfließt.

Beim Scannen nutzen wir ebenfalls unser A4-Testbild, das wir soweit möglich direkt in den Testordner verschieben lassen. Hier wird die Zeit gemessen, die das Gerät für den reinen Scanvorgang inklusive Zurücksetzens des Schlittens auf die Ausgangsposition benötigt, um den Einfluss von Variablen wie WLAN-Geschwindigkeit und Dateigröße außen vor zu lassen.

Die Druckkosten haben wir, soweit vorhanden, vom Druckerchannel übernommen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M283fdw

Der HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw ist der Nachfolger unseres ehemaligen Testsiegers und optisch stark an seinen Vorgänger angelehnt. Dazu zählt das bewährte 6,85-Zentimeter-Display, über das sich der Drucker steuern lässt, sowie der Rest des Gehäuses. Hier hat sich nichts geändert. Warum auch, schließlich gibt es am kompakten Design des HP (fast) nichts auszusetzen.

Das Einbinden ins WLAN funktioniert tadellos, lediglich die Kennwort-Eingabe ist etwas fummelig, weil ein Touchscreen dieser Größe für die Eingabe eines langen Kennwortes schlicht zu klein ist. Dabei ist das Display des HP nicht einmal unterdurchschnittlich groß, vielmehr scheint es so, als wären Displays für Drucker besonders teuer. Das würde jedenfalls erklären, warum die meisten Hersteller hier so knausern.

Ansonsten bietet das Farb-Bedienpanel keinerlei Anlass zur Kritik, die Menüpunkte werden durch Icons dargestellt, womit das Bedienen des Druckers ohne viel Eingewöhnungszeit gelingt. Weitere Einstellungen lassen sich mithilfe der App oder dem Internetbrowser vornehmen, auch das Einbinden in die Cloud-Dienste wie beispielsweise Google Drive funktioniert problemlos.

Software: HP Smart

Um auf den Drucker von anderen Geräten aus zugreifen zu können, gibt es mit »HP Smart« ein Programm, das an die gute Bedienoberfläche des Drucker-Displays anknüpft. Es erkennt den Laser-Multifunktionsdrucker im Heimnetzwerk und stellt innerhalb weniger Mausklicks eine Verbindung her. Im Test waren mehrere Drucker von HP vertreten, alle davon konnten auf die gleiche einfache Weise integriert werden. Besonders angenehm: Zwischen den verschiedenen Druckern konnte man einfach mithilfe von Pfeiltasten hin und her schalten, einfacher geht die Auswahl des Druckers wirklich nicht.

Man merkt HP an, dass der Hersteller bei der Software den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit im Sinne eines übersichtlichen Menüs gelegt hat. Hier finden sich selbst blutige Multifunktionsdrucker-Anfänger bestens zurecht, was nicht zuletzt an den bunten und übersichtlichen Menüpunkten liegt. Das Durchwühlen des Menüs nach bestimmten Funktionen ist so nicht nötig. Man muss lediglich die gewünschte Aktion wie beispielsweise »Scannen« oder »Kopieren« auswählen.

Unangenehm prominent positioniert HP den Menüpunkt »Zubehör kaufen«, der nämlich an erster Stelle zu finden ist. Dass Druckerhersteller ihr Geld vor allem durch den Verkauf von Zubehör verdienen, ist ein offenes Geheimnis und in Anbetracht der ansonsten rundum gelungenen Software sei HP diese kleine Werbung in eigener Sache gegönnt.

Hinter dem Menüpunkt »Smart Tasks« verbirgt sich die Möglichkeit, häufig wiederkehrende Aufgaben zu definieren und sie mit nur einem einzigen Klick ausführen zu lassen.

Ein weiterer Vorteil der Software ist, dass es dieselbe gut strukturierte Bedienoberfläche auch als App für Smartphone und Co. gibt. Das hat den Vorteil, dass man sich als Nutzer nicht groß umstellen muss, um auch vom Handy auf den Drucker zuzugreifen. Damit steht dem App-Nutzer der volle Funktionsumfang der Desktop-Version zur Verfügung, was keine Selbstverständlichkeit bei Drucker-Apps ist.

Einziger Wermutstropfen ist, dass es bei der App wie auch der Desktop-Version nicht möglich ist, eingescannte Dokumente direkt mit einer Texterkennung (OCR) aufzubereiten. Wer öfter mit größeren Texten arbeitet und darin navigieren muss, weiß eine solche Texterkennung schnell zu schätzen, schließlich ermöglicht sie die Suche nach bestimmten Schlagwörtern und erleichtert das Arbeiten mit Texten erheblich.

Ein kleiner Trost ist, dass mit der ebenfalls kostenlos erhältlichen Software »HP Easy Scan« eine Scan-Software aus dem Hause HP verfügbar ist, die über OCR verfügt. Wenn man sich anmeldet und der aufs Wesentliche beschränkten Menüführung des Programms folgt, werden die damit eingescannten Dokumente komplett »durchleuchtet« und für den Computer lesbar gemacht.

Die App konnte von allen drei von uns getesteten HP-Druckern benutzt werden. Sie bietet nur die eine Funktion, nämlich Dokumente einzuscannen. Ein Trostpflaster ist die Software allerdings insofern, als man den Scanvorgang mit ihr am Computer ausführen muss. Scannt man vom Drucker aus direkt in einen Netzwerkordner, steht kein OCR zur Verfügung. Hier muss man gegebenenfalls auf Software von Drittherstellern ausweichen.

Drucken

Wie schon beim Vorgänger kommt auch beim M283fdw die sogenannte JetIntelligence-Drucktechnik zum Einsatz, die den Schmelzpunkt der Tonerpartikeln möglichst niedrig hält um beim Erhitzen nicht nur Zeit, sondern auch Energie zu sparen.

Beim Ausdrucken von Bildern überzeugt der Color LaserJet Pro MFP M283fdw mit den sattesten Farben im Testfeld, kein anderer Drucker kann ein derart tiefes Schwarz auf das Hochglanzpapier zaubern. Lediglich bei der Struktur des Bildes, beispielsweise der Darstellung feiner Haarstrukturen, muss sich der HP gegenüber dem Lexmark geschlagen geben. Den Grauverlauf brachte der HP aber ebenso gut zu Papier wie Hauttöne, bei denen er mit seiner natürlichen Farbgebung gefällt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ausdruck M283
Foto-Ausdruck des HP Color LaserJet Pro M283fdw.

Allerdings merkt man allen Multifunktions-Laserdruckern an, dass das Drucken von Bildern nicht ihre Paradedisziplin ist. Sie beherrschen die Funktion zwar, wer aber regelmäßig Bilder ausdrucken möchte, sollte sich einen richtigen Fotodrucker zulegen, die wir hier getestet haben.

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Diagramm Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Diagramm-Ausdruck des Color LaserJet Pro M283fdw…

Beim Drucken von Texten bringt der HP seine Stärken zur Geltung. Auf dem Testdruck einiger Seiten Text kann man stechend klare Buchstaben erkennen, die perfekt aufs Papier gebracht wurden. Hier franzt nichts aus und hier ist auch keine störende Unregelmäßigkeit im gesamten Druckergebnis zu finden. Jeder Buchstabe war sehr gut lesbar und vollständig tiefschwarz gedruckt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: M283
Textausdruck des HP Color LaserJet Pro M283fdw.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit überzeugt der HP. Inklusive Aufwärmzeit benötigte er für eine Seite mit Farbdiagramm lediglich 14 Sekunden, der zweitbeste Wert im gesamten Testfeld. Aber nicht nur die Geschwindigkeit stimmt, auch der Ausdruck kann überzeugen: Diagramme werden klar aufs Papier gebracht, Farbflächen zeigen keinerlei Streifen oder andere Unregelmäßigkeiten.

Im »Kopier-Modus«, also beim gleichzeitigen Scannen und Kopieren, haben wir beim HP eine Lautstärke von 60 Dezibel gemessen. Damit rangiert er im Mittelfeld, von der Herstellerangabe (50 dB) ist er recht deutlich entfernt. Lange muss man das Geräusch aber ohnehin nicht ertragen müssen, denn der M283fdw scannt und druckt innerhalb einer Minute 19 Seiten Text. In dieser Disziplin wird er nur von der hauseigenen Konkurrenz in Form des MFP 428fdw in die Schranken verwiesen, der mit 25 Seiten die Minute in einer anderen Liga spielt.

Scannen

Mit dem schlichten Scan eines in 12-Punkt-Schrift verfassten Textes kann man den M283fdw nicht ins Schwitzen bringen, selbst faustgroß vergrößert lassen sich kaum Fehler im Scan finden. Interessanter ist da schon das berühmt-berüchtigte »Kleingedruckte«. Dort konnte man mit entsprechend scharfen Augen die ein oder andere Ungenauigkeit ausmachen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Text M283
Nur bei extremer Vergrößerung lassen sich Unschärfen beim Dokumenten-Scan erkennen.

Beim Scannen von Bildern war das Ergebnis sehr kontrastreich und detailliert, beim Grauverlauf zeigte sich jedoch ab und an ein leichter grüner Farbsaum. Auch die Farben waren nicht immer ganz getroffen, aber das ist Meckern auf hohem Nivea, in Summe war der Scan mit dem M283fdw gut gelungen und im Ergebnis einer der besten im ganzen Test.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hauttöne Scanner
Die Scan-Ergebnisse der Multifunktionsdrucker unterscheiden sich teils erheblich. Ricoh M C250FWB, HP LaserJet Pro M428fdw, Lexmark CX431adw, HP Color LaserJet Pro M283fdw, HP Color Laser 179fnw (v.l.n.r.).

Druckkosten

Mit 16,6 Cent pro Farbdokument und 3,0 Cent pro SW-Dokument, fallen die Druckkosten des HP zwar nicht zu hoch aus, sind aber auch nicht gerade günstig. Es gibt Konkurrenzmodelle, die günstiger sind. Unterm Strich geht der Preis für sein qualitativ sehr gutes Druckergebnis aber völlig in Ordnung.

Bei den Druckkosten sollte man aber nicht nur die regelmäßige Anschaffung von Tonern im Hinterkopf behalten. Ein weiterer kostenintensiver Posten ist nämlich die Belichtungseinheit. Die muss früher oder später ausgetauscht werden, was die Kosten pro Ausdruck deutlich nach oben treiben kann.

Ein weiterer Kostenfaktor, den man nicht vernachlässigen sollte, ist der Produktkategorie selbst in Form der Drucktechnik zuzuschreiben: Der Stromverbrauch eines Laserstrahldruckers übertrifft den eines Titenstrahldruckers nämlich gerne mal um das Zehnfache. Grund hierfür ist die große Hitze, die Laserstrahldrucker während des Druckens entwickeln müssen, um den Toner auf dem Papier zu fixieren.

Andererseits gilt: Hohe Druckkosten fallen nur bei hohem Druckvolumen ins Gewicht. Wer nur ein paar hundert Seiten pro Monat druckt, muss sich da keinen Kopf machen.

Der kompakte HP ist für jede Aufgabe im Büro zu gebrauchen. Neben den sehr guten Druck- und Scan-Ergebnissen, weiß der HP vor allem durch seine gute Bedienbarkeit und seinen großen Funktionsumfang zu überzeugen. Wer auf die Fax-Funktion verzichten kann, dem möchten wir den HP Color LaserJet Pro M282nw empfehlen, der – bis auf das fehlende Faxgerät – baugleich mit unserem Testsieger ist.

HP Color LaserJet Pro M283fdw im Testspiegel

Im Test der Stiftung Warentest schnitt der HP Color LaserJet Pro M283fdw nur befriedigend ab – wie alle getesteten Farblaser-Multi­funk­tions­drucker. Allerdings schnitt er von den sieben getesteten Modellen am schlechtesten ab (Test 09/2020).

Grund dafür ist vor allem die nur ausreichende Bewertung beim Kopieren, und eine nur ausreichende Bewertung beim Farbdruck, die beide zur Abwertung führen. Wir können diese Ergebnisse in unserem Test nicht nachvollziehen, im Gegenteil: beim Farbdruck gehörte der M283fdw zu den besten im Test.

Sehr gut bewertet die Stiftung Warentest wie wir die Qualität des Textdrucks und die Qualität und Geschwindigkeit beim Scannen von Text.

Die Kollegen von PC-Welt (09/20) loben den M283fdw für seine Zuverlässigkeit. Bei Druckern ist diese Eigenschaft leidlich selten vertreten.

»HP gelingt hier ein typischer Bürohelfer, der die gestellten Aufgaben verlässlich abarbeitet. Praktisch: Sie können Smart Tasks festlegen, um wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.«

Alternativen

Auch wenn für uns der Color LaserJet Pro MFP M283fdw die erste Wahl ist, gibt es vier empfehlenswerte Alternativen, die für bestimmte Anwendungsfälle eine bessere Wahl sein können.

Für große Büros: Oki Mc363dnw

Bei der Erstinstallation des Oki Mc363dnw nutzt man idealerweise die DVD aus dem Lieferumfang und nach Möglichkeit den LAN-Anschluss. Wer etwas Muße hat, kann sich auch durchs Menü zur WLAN-Konfiguration und hier zum WPS gestützten Verbindungsaufbau klicken, beides ist nicht ohne weiteres zugänglich.

Für große Büros

Oki MC363dnw

Test Laser-Multi­funktions­drucker: Oki MC363dnw
Der Oki ist teuer und schwer, für hohes Druckaufkommen in der Gruppe aber mit die erste Wahl.

Ist er erstmal ins Netzwerk integriert, bietet er reichlich Möglichkeiten. Allen voran steht das große Display, dem viele Tasten und ein kompletter Ziffernblock zur Seite gestellt wurden. Damit ist er ideal für Büros, in denen es neben einem hohen Druck- auch ein erhöhtes Fax-Aufkommen gibt.

Ideal für Büros, in denen viel gedruckt und gefaxt wird

Man kann sich zur Einwahl der komfortablen Tasten bedienen, muss die Fax-Nummern also nicht auf einem winzigen Display eintippen, wie bei unserem Favoriten.

Im Sparmodus lassen sich ganze drei Stufen einstellen, die eine sehr feine Abstufung zulassen – je nach Bedarf. Für unseren Test habe ich die sparsamste Abstufung gewählt, mit dem blassesten Druckergebnis. Der Oki Mc363dnw benötigt in jeder Stufe etwa die gleiche Zeit für die Ausdrucke.

Glossy-Papier lässt sich zwar nicht dezidiert auswählen, trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen, außer das es natürlich matt ist. Das Papierhandling ist hier sehr gut, besonders der Einzelblatteinzug arbeitet sehr zuverlässig und kommt mit dem 200 Gramm schweren Hochglanzpapier am besten zurecht. Allerdings gibt es Schwächen in der Detailauflösung.

Für Büros mit hohem Druckaufkommen, in dem mehrere Personen mit dem 4-in-1-Gerät arbeiten, ist der Oki Mc363dnw eine zuverlässige Wahl.

Sparfuchs: Kyocera Ecosys M5526cdw

Der Kyocera Ecosys M5526cdw ist mit seinen knapp 30 Kilo ein ziemliches Schwergewicht und schon wegen der größten Bauhöhe alles andere als kompakt. Zumindest einen Teil des Gewichtes und des Volumens machen die riesigen Toner-Kartuschen (Foto) aus, die seitlich hinter einer Klappe stecken und einen großen Teil des Gehäuses einnehmen.

Sparfuchs

Kyocera Ecosys M5526cdw

Auch der Kyocera verfügt neben dem großen Touch-Display über viele Hardkeys, darunter auch den obligatorischen Ziffernblock. Er eignet sich mit seinem automatischen Duplex-Scan (zwei Scanzeilen, Wenden daher unnötig) auch für aufwendigeres Dokumenten-Management, wie es in mittleren und großen Büros vorkommt. Der große Funktionsumfang mit detaillierten Konfigurationsmöglichkeiten (Rechteverwaltung, Sortieren etc.) erreicht nicht ganz das Niveau des erheblich teureren Canon i-Sensys M735cx, sollte für die meisten Arbeitsgruppen aber ausreichen.

Insgesamt ging die Bedienung gut von der Hand, allerdings nervte der Kyocera immer wieder mit Nachfragen: Soll wirklich das eingelegte Papier verwendet werden? Soll der Drucker wirklich heruntergefahren werden? Während die beiden farbfähigen Brother-Neulinge im Test (3550, 3750) sogleich anbieten, die jeweilige Nachfrage künftig zu unterlassen, lässt sich die Gängelung beim 5526cdw (und cdn) nicht deaktivieren.

Dabei ist gut zu wissen, dass der Kyocera Ecoysys M5526cdw auch noch sehr sparsam arbeitet und selbst bei der Anschaffung das Budget nicht all zu sehr belastet. Wer noch ein wenig sparen will und kein Wi-Fi benötigt, greift zur Variante Kyocera Ecosys M5526cdn für etwa 20 Euro weniger.

Druckt man direkt aus dem MacOS-Menü heraus, lässt sich zwar der Eco-Druck nicht aktivieren, mit der zugehörigen App bietet er dafür gleich eine dreistufige Qualitätsabstufung.

Bei den Scans werden die Kanten künstlich geschärft, was darüber hinwegtäuschen soll, dass die Detailauflösung doch nicht ganz das Niveau unseres Favoriten erreicht. Es entstehen unnötige Artefakte und Spitzlichter, welche auf der Vorlage nicht vorhanden sind.

Der Kyocera Ecoysys M5526cdw kann seine Qualitäten als Sparfuchs besonders in Umgebungen ausspielen, in denen hohes Druckaufkommen besteht.

Fix ohne Farbe: LaserJet Pro M428fdw

Anstecken und loslegen: Der HP LaserJet Pro M428fdw ist das, was man sich unter einem benutzerfreundlichen Drucker vorstellt. Einmal an ngeschlossen führt der Drucker durch sein gut strukturiertes und übersichtliches Menü. Optisch erinnert der Multifunktionsdrucker stark an unseren Testsieger, lediglich die kleine Aussparung an der rechten Seite unterscheidet die beiden Modelle optisch. Auch das Display des M428fdw ist baugleich mit dem des M283mfp, seine Bedienoberfläche ist aber ein wenig schicker gestaltet.

Fix ohne Farbe

HP LaserJet Pro M428fdw

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der schnellste Drucker im Test – ideal für alle, die auf Farbdrucke verzichten können.

Die beiden Laser-Multifunktionsdrucker teilen sich nicht nur ein baugleiches Display, sondern lassen sich auch mit derselben Software steuern. »HP Smart« überzeugt auch hier mit seiner übersichtlichen Darstellung und einfacher Handhabung. Für den klassischen Büro-Nutzer sind vor allem die beiden Menüpunkte »Scannen« und »Kopieren« interessant, die ihre Aufgabe, wie schon beim HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw, sehr gut erledigen. Das funktioniert bei der App fürs Smartphone genauso problemlos.

Einmal eingerichtet, hat man nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Formaten und Scan-Qualitätsstufen, sondern kann jeden Scans zudem automatisch mit einem Datumsstempel im Dateinamen versehen. Wer öfter einmal Kassenbelege oder sonstige Rechnungen digitalisiert, wird diese unscheinbare Funktion zu schätzen wissen. Bei unserem Testsieger fehlt sie übrigens.

In »HP-Smart« lassen sich zudem detaillierte Einstellung treffen, wie beispielsweise das direkte Scannen in einen Netzwerkordner, was im Arbeitsalltag viel Zeit und vor allem Nerven sparen kann. Dem Drucker beizubringen, in welchen Netzwerkordner er die Scans ablegen soll, ist recht einfach. Großen Anteil daran hat die ausführliche Anleitung auf der HP-Seite, mit der selbst Laien das Zuweisen eines Netzwerkordners sehr einfach gelingt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: M428

Eine schöne Zusatzfunktion des LaserJet Pro M428fdw ist, dass der Drucker seine eigene E-Mail-Adresse besitzt. So können Freunde und Verwandte, die keinen eigenen Drucker haben, ihre »Aufträge« direkt per Mail an Ihren Drucker schicken. Klar, dass man diese E-Mail-Adresse nicht allzu leichtfertig vergeben sollte.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Test-Kandidaten, beherrscht der M428fdw lediglich das Drucken in Schwarz-Weiß. Das allerdings sehr gut, die Ausdrucke des M428fdw können sich mit denen unseres Testsiegers messen. Der Trumpf des M428fdw ist aber nicht seine gute Druckqualität, sondern seine enorme Druckgeschwindigkeit.

Mit 34 Seiten pro Minute beim Drucken und 25 Seiten pro Minute beim Drucken und Scannen konnte es kein anderer Laser-Multifunktionsdrucker in unserem Test mit dem HP aufnehmen. Das macht ihn ideal dafür geeignet, größere Mengen Papier schnell abzuarbeiten.

Erfreulich ist zudem, dass die durchschnittlichen Druckkosten mit 2,3 Cent pro Seite angenehm gering ausfallen, sodass sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis schnell amortisiert.

Leider gibt es auch ein kleines Manko: Der Drucker entfaltet einen Geräuschpegel von 63 Dezibel, lediglich das Modell von Lexmark war in unserem Test-Update 12/2020 noch lauter.

Wer Farbausdrucke verzichten kann und auf der Suche nach einem benutzerfreundlichen Arbeitstier ist, das schnell hohe Druckvolumen abarbeitet, ist mit dem LaserJet Pro M428fdw bestens bedient.

Fürs Home Office: HP LaserJet Pro MFP M28w

Beim sehr günstigen, aber auch minimalistischen HP LaserJet Pro MFP M28w handelt es sich um eines der kompaktesten Laser-Multifunktionsgeräte überhaupt, was durch einen stark eingeschränkten Funktionsumfang und den Verzicht auf Farbdruck erkauft wird. Welche Funktionen er bietet, kann man den Screenshots aus der unteren Fotogalerie entnehmen.

Fürs Home Office

HP LaserJet Pro MFP M28w

Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP LaserJet Pro MFP M28w
Der im Vergleich winzige HP beherrscht nur Grundfunktionen und druckt recht teuer, kostet dafür aber auch wenig.

Papier wird über einen offenen Einzug zugeführt, der heruntergeklappt wird und beim Betrieb zusätzlichen Platz benötigt. Ein automatischer Vorlageneinzug fehlt ebenso wie Duplex-Druck und Duplex-Scan. Scannen (auch in Farbe) kann man nur vom Computer aus, Kopieren geht am Gerät, hier lassen sich auch grundlegende Einstellungen wie etwa die Anzahl der Kopien vornehmen. Viel gibt das winzige LC-Display mit seinem beiden Ziffern und wenigen Symbolen aber nicht her.

Druckmedien werden bis zu einer Dicke von 120 g/m² verarbeitet, sodass etwa standardmäßiges Laser-Fotopapier (200 g/m²) nicht verwendet werden sollte, aber wer will das bei einem Schwarz-Weiß-Drucker auch nutzen? Die offene Papierzuführung fasst 150 Blatt Normalpapier, das Ausgabefach 100 Blatt.

Die Qualität des Textdrucks im einzigen Modus ist einwandfrei. Auch Text-Scans gelingen sauber, wobei der Scan aus der HP-Scan-App zu stark komprimiert ist, was auch nicht geändert werden kann. Besser gelingt der Scan mit der alternativen App HP Smart. Der Scan des Farbfotos (knapp 9 MP) zeigt eine sehr gute Farbwiedergabe, leidet aber unter einem stark eingeschränkten Kontrastumfang, sodass dunkle Bildbereiche in einheitlichem Schwarz absaufen. Der Treiber hält hier einige Justierungsmöglichkeiten vor, die wir aber nicht ausprobiert haben.

Anschluss findet der MuFu-Printer über USB A oder Wi-Fi und beherrscht auch Wi-Fi Direct etwa für den Druck vom Smartphone aus mithilfe der HP-Print-Apps, Apple AirPrint, Mopria und Google Cloud Print. Der Bruder M28a kommt ohne Wi-Fi und kostet 10 bis 20 Euro weniger.

Außerdem getestet

Noch weitere Laser-Multifunktionsdrucker runden unseren Test ab, sie sind meist größer und deutlich schwerer als unser Favorit und daher auch eher fürs Büro mit mittleren bis großen Arbeitsgruppen geeignet.

Der schwarze, relativ kompakte und vor allem niedrig gebaute Brother MFC-2710DN kostet ungefähr so viel wie unser Test-Zwerg von HP und verzichtet auf Wi-Fi, was die Flexibilität bezüglich des Aufstellungsortes natürlich einschränkt. Ebenso wie der nochmals erheblich kompaktere HP LaserJet Pro MFP M28w kennt er nur die Farbe Schwarz, zeigt aber mit den saubersten Textdruck im Test und geht dabei im Gegensatz zum (auch in Farbe möglichen) Scannen zügig zu Werke.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Brother Mfc L2710dn Text
Textausdruck des Brother MFC-L2710DN Text.

Ein Faxmodem ist ebenso vorhanden wie nicht besonders ergonomische Gummi-Wähl- und Funktionstasten. Was die Bedienung am Gerät selbst erschwert bzw. verlangsamt ist das magere, zweizeilige Monochom-Display.

HP Color LaserJet Pro M281fdw

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw ist flugs ins Netzwerk eingebunden. Apples AirPrint wird ebenso unterstützt wie das Android Pendant WiFi-Direct, sodass man ohne weitere Konfiguration direkt vom Smartphone drucken kann. Auch vom USB-Stick lassen sich Dokumente ausdrucken, der wird einfach in die gut zugängliche Buchse vorn unterhalb des Displays eingesteckt. Dabei erkennt der HP nicht nur JPG- und PDF-Dateien, das können viele andere Geräte auch. Er unterstützt beim USB-Druck sogar Word- und PowerPoint-Dokumente – eine Fähigkeit, die bei Druckern eher selten ist und für den einen oder anderen Nutzer sehr praktisch sein kann. Excel-Tabellen können hingegen nicht direkt vom USB-Stick gedruckt werden.

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw verfügt über eine Duplex-Einheit. Sie ermöglicht automatischen, doppelseitigen Druck. Das beherrschen alle Geräte im Test bis auf den sehr günstigen und kompakten HP LaserJet Pro MFP M28w, und das durchweg sehr gut. Man kann dem Drucker also beidseitig bedruckte Dokumente schicken und sie kommen ebenso, nämlich doppelseitig bedruckt, aus der Ausgabe. In unserem Geschwindigkeitstest gehört er mit 15 Seiten zum unteren Mittelfeld. Das Farbfoto auf A4 Glossy-Fotopapier schaffte er in einer Minute, hier war nur der Oki schneller. Beide liefern hier gute Ergebnisse, der HP löst noch etwas feiner auf.

Eine DIN-A4-Seite scannt der HP in ca. zehn Sekunden und das bei unserem farbigen Testbild in 300 dpi-Auflösung – das ist sportlich und war der schnellste Scan in unserem Test. Beim Color Laserjet Pro M281fdw kann man außerdem verschiedene Email-Adressen einrichten, an die man ein gescanntes Dokument automatisch versenden lassen könnte.

Die Unterschiede im Textdruck, bei dem lediglich der schwarze Toner aufgetragen wird, liegen bei allen Druckern in den Qualitätseinstellungen; und hier macht gerade der M281fdw bei der Qualitätseinstellung »Entwurf« ernst mit den Sparmaßnahmen: Die Striche sind nicht komplett gefüllt, sondern der Toner wird sehr sparsam eingesetzt. Farbiger Druck auf Normalpapier gelingt bei allen Testgeräten nahezu anstandslos und sieht gerade bei Grafiken oder Geschäftspapieren besonders hochwertig aus, zumal der Druck sehr abriebfest ist.

Beim Fotodruck liefert der Color Laserjet Pro M281fdw ein gutes Gesamtergebnis ab. Es sind keine Schlieren zu sehen, die Detailauflösung ist hervorragend und es gibt weder Moiré-Effekte noch andere Artefakte.

Da sich die beiden Brother-Modelle MFC-L3750CDW (mit Faxmodem) und DCP-L3550CDW (ohne Faxmodem) ansonsten kaum unterscheiden, handeln wir sie hier gemeinsam ab.

Von Größe und Gewicht her liegen die Geschwister unter den jeweils zwei Canon- und Kyocera-Druckern im Test, fallen allerdings auch nicht entscheidend kleiner aus. Größer sind die Unterschiede zum kompakteren Testsieger, zum kleineren Bruder Brother MFC-L2710DN und erst recht zum Zwerg von HP.

Im Test haben sich die zwei Brother-Laser-Multifunktionsdrucker vor allem mit ihren intuitiv zu bedienenden (und nahezu identischen) Touchscreen-Benutzeroberflächen und den besten mechanischen Wähl- und Funktionstasten hervorgetan. Der Funktionsumfang reicht nicht an die Profi-Geräte von Canon und Kyocera heran, genügt aber locker für Einzelarbeitsplätze und kleine Arbeitsgruppen. Relativ schlecht gelang den Probanden der Fotodruck, die Ergebnisse fallen vor allem zu hell aus. Der Textdruck gelingt etwa dem kleineren Schwarz-Weiß-Gerät Brother MFC-L2710DN noch etwas besser, aber die Unterschiede muss man bei Laserdruckern eben auch mit der Lupe suchen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Brother Mfc L2710dn Text
Brother MFC-L2710DN Text.

Automatischer Duplex-Druck ist an Bord, Duplex-Scan hingegen nicht, sodass man die Vorlagen bei 2-zu-2-Kopien händisch wenden muss. Beim L3550CDW hat uns genervt, dass der manuelle Vorlageneinzug sich immer wieder geweigert hat, das Papier zu greifen.

Der Ricoh M C250FWB ist ein wahrer Koloss von Drucker. Satte 30 Kilogramm bringt die All-in-One-Lösung fürs Büro auf die Waage. Positiv ist, dass die großzügigen Abmessungen des Druckers nicht vor dessen Bildschirmdiagonale Halt machen: Mit knapp elf Zentimetern Bildschirmdiagonale ist der Drucker beinahe schon Blockbuster-tauglich. Abseits der Blockbuster-Qualitäten sind seine Druck-, Scan- und Kopierfähigkeiten aber durchwachsen. Dem Ausdruck unseres Test-Bildes auf Hochglanzpapier fehlte es ebenso an Schärfe wie den auf normales Papier gedruckten Lettern. Beim Scannen überzeugte und das Modell von Ricoh aber mit klaren Kanten und einem gut dargestellten Farbverlauf.

Beim gleichzeitigem Scannen und Kopieren haben wir eine Arbeitslautstärke von 63 Dezibel gemessen. Der Ricoh gehört damit nicht zu den leisesten Kandidaten im Testfeld. Bei den Geschwindigkeit des Druckens und Scannens bewegt sich der Ricoh im Mittelfeld unseres Test. 19 Seiten druckt er in einer Minute, bei einzelnen Druckaufträgen, für die der Riese aus seinem Ruhemodus gerissen wird, ist nach etwa 25 Sekunden mit einem Ergebnis zu rechnen.

Der HP Color Laser 179fnw braucht erstmal ein wenig, bis er sich verbunden hat. In dieser Zeit artikuliert der Drucker seine Befindlichkeiten und unterstreicht seine Wünsche mit entsprechenden Piep-Tönen. Erfüllt man sie, gibt es in puncto Geräuschentwicklung jedoch nichts mehr zu meckern: Mit einer Arbeitslautstärke von lediglich 58 Dezibel war der HP angenehm leise.

Beim Display hat HP dem Color Laser 179fnw nur ein zweizeiliges LC-Display spendiert, das es beim Bedienkomfort bei Weitem nicht mit den Touchscreens der Konkurrenz aufnehmen kann. Das schränkt die Bedienung des Druckers zwar insgesamt ein wenig ein, sollte im Büroalltag aber für die gängigen Anforderungen im Büro und Home-Office nicht weiter tragisch sein. Um einen Stapel Blätter zu kopieren, reicht es, den entsprechenden Knopf zu drücken und schon rattert der 179 los. Pro Minute schafft er (inklusive Scannen) zwölf Seiten – ein eher unterdurchschnittlicher Wert in unserem Test.

Zudem war die Qualität der Ausdrucke durchwachsen. Während der Drucker Texte und auch Grafiken durchaus ansprechend aufs Papier bekommt, ist er für das Ausdrucken oder Einscannen von Bildern nicht gut geeignet. Das Test-Bild durchzog ein recht starker Rauschteppich, und auch die Farbwiedergabe ist nicht besonders gut gelungen.

Der Lexmark CX431adw stellte uns bei der Installation vor Probleme. Zwar ist sein Menü gut strukturiert, allerdings scheiterten wir zum einen daran, den Druck ins WLAN zu integrieren und zum anderen mussten wir erst ein Gerät finden, das mit den Treibern zurechtkam, denn das in der AllesBeste-Redaktion laufende macOS Big Sur war für diese Aufgabe nicht sonderlich gut geeignet, wie so manche Fehlermeldung nahelegte. Die App fürs Smartphone bietet nur wenige Funktionen, nicht einmal das Einstellen des Scan-Dateiformats ist möglich. Hier ist noch sehr viel Luft nach oben.

Neben dieser kleinen Schwächen bei den »Soft-Skills« ist der Lexmark in den Kerndisziplinen eines Druckers aber sehr gut. Das Test-Bild druckte er in hervorragender Qualität und auch auf dem Papier waren seine gedruckten Buchstaben mit die besten im ganzen Test. Bei unserem Test-Diagramm leistete er sich dann allerdings wieder einen Fehler, indem er immer wieder eines der Diagramme nur zu 20 Prozent druckte. Diese Unzuverlässigkeit hat den Lexmark eine Empfehlung gekostet, die er sich aufgrund seiner guten Druckergebnisse durchaus verdient gehabt hätte – trotz seiner Arbeitslautstärke von 68 Dezibel.

HP Color Laser MFP 178nwg

Den nagelneuen, kompakten HP Color Laser MFP 178ngw gibt es für ca. 30 Euro mehr auch mit nativem Faxmodem und ADF (179fwg), was sich auf die Bauhöhe niederschlägt. Es handelt sich eigentlich um Varianten schon länger bekannter Samsung-Drucker im HP-Kleid, was auf die Übernahme der Samsung-Druckersparte durch die Amerikaner zurückzuführen ist. Der Multifunktionsdrucker findet Anschluss über Wi-Fi (Direct), USB und LAN, die üblichen Print-Lösungen fürs Drucken vom mobilen Gadget aus werden unterstützt. Automatischen Duplexdruck gibt es in der Reihe nicht.

Für die Bedienung am äußerlich sauber verarbeiteten Gerät selbst (Farb- oder Schwarzkopie, Scannen an PC, Einstellungen) gibt es einige dedizierte Tasten und ein zweizeiliges Monochrom-LC-Display ohne Beleuchtung. Der Funktionsumfang hält sich auch im Treibermenü in Grenzen, das Gerät richtet sich eindeutig an Privatnutzer.

Ein hohes Druckaufkommen sollten die aber auch nicht haben, denn die Druckkosten sind sowohl in Farbe als auch in bei normalem Text exorbitant hoch. Während Schwarzdruck in ordentlichem Tempo vonstatten geht, ufern die Wartezeiten bei größeren Mengen an farbigen Prints doch ziemlich aus. Hinzu kommt die relativ geringe Kapazität der einzigen Papierzuführung in Form einer Kassette, die vorne aus dem Gerät herausragt und zusätzlichen Platz benötigt. Was wiederum für den MFP 178ngw spricht, sind mit der sauberste Textdruck im Feld und die Fähigkeit, auch feinste Schrift im Farbdruck noch vollständig und kontrastreich zu Papier zu bringen.

Kyocera Ecosys M5526cdn

Da der Kyocera Ecosys M5526cdn bis auf die hier nicht vorhandenen Wi-Fi-Schnittstelle identisch mit dem M5526cdw ist, verweisen wir auf die Ausführungen oben.

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Kommentare

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Andreas
Andreas

Ich habe den M281fdw November 2018 für meine Eltern besorgt aufgrund der erwarteten Konnektivität und Problemen mit eingetrockneter Tinte bei Tintenstrahl-Geräten (seltener Gebrauch).
Obwohl dieser wirklich nur einige Male genutzt wurde, zeigt dieser seit Dezember 2019 den Fehlercode 55.0602 „DC controller NVRAM data error“ (Hardwaredefekt am engine controller PCA). Das Gerät ist defekt.
Natürlich beträgt die Standardgarantiedauer bei HP nur ein Jahr.
Unmöglich! Für mich nie wieder HP.

peter
peter

faxfunktion? hihi
wer braucht sowas? ich habe mir genüsslich bis ins letzte jahrhundert ein faxgerät gehalten, dann wurde es von email & co abgelöst. 1999, wenn ich mich richtig erinnere …

Sandra Neuse
Sandra Neuse

Hallo,
ich suche einen Laserdrucker für zu Hause der auch Kopieren muss, aber keine Farbe braucht. Leider sind die getesteten für meine Bedürfnisse zu teuer…gibt es da günstige Alternativen,so bei 100-150€? .Es soll jetzt ein Laserdrucker werden,da mir bei den Tinrenstrahldrucken schon oft die Farbe (eingetrocknet) oder der Druckkopf ein Strich durch die Rechnung gemacht hat. .

Redaktion
Redaktion

In unserem Laserdrucker-Test finden Sie günstige Empfehlungen für SW-Laser: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-laserdrucker/

Sandra Neuse
Sandra Neuse

Hallo,
Danke,da habe ich schon geschaut…da ist aber soweit ich das gesehen habe,kein Drucker mit Kopierfunktion dabei. Gibt es da ein günstiges und gutes Gerät.?

Grüße

Redaktion
Redaktion

Nein, dafür brauchen Sie einen Multifunktionsdrucker. Mit Laser sind dieser Geräte alle etwas teurer. Eine Alternative wäre dann ein Tintenstrahl-Multifunktiondrucker: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-multifunktionsdrucker/

Gu. Bu.
Gu. Bu.

Gemäß Amazon-Kunden-Bewertungen haben viele Käufer beim SCANNEN bemängelt,
dass sich sowohl beim automatischen Einzug als auch bei Nichtbenutzung des automatischen Einzuges nach dem Scannen SCHIEFE Ergebnisse zu sehen sind !
Wurde so etwas bei Ihren Tests auch festgestellt ?

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

zumindest beim automatischen Einzug hängt das stark von der Vorlage ab, dickes, beschichtetes Papier kann hier Probleme bereiten. Beim Scan von der Auflage ist ein schiefes Ergebnis für mich nur nachvollziehbar, wenn die Vorlage beim Schließen des Deckels verrutscht, was tatsächlich passieren kann – hier bei besonders dünnem, leichtem Papier.

Gerd Baumgarte
Gerd Baumgarte

Nacj 1,5 Jahren schwächelt der HP Color Laser Jet Pro MFP M277dw im Druckbild, d.h. er druckt mehr grau als schwarz. HP customer support schickte mir vor 3 Tagen einen generalüberholten Laser Jet.. und dieser druckt ebenso schlecht !!!, und: bei Einschalten startet er stets mit Fehlermeldung 55.1, ihn daraus zu holen ist nure mit Mühe möglich. Ich bin von diesem Gerät und insgesamt von HP schwer enttäuscht !!

Oliver
Oliver

Bei dem Drucker Samsung Xpress M2885FW steht in der in der Tabelle unter Druckmethode „Farblaser“. Dies ist etwas irritierend, da es ein reiner SW-Drucker ist.

Redaktion
Redaktion

Vielen Dank für den Hinweis! Haben wir korrigiert.

Mex
Mex

Verlinkungen dringend Prüfen!
Falsche Preisangabe Dadurch!

Redaktion
Redaktion

Danke für den Hinweis. Es wurden fälschlicherweise die Preise anderer, günstigerer Versionen angezeigt. Haben wir korrigiert!

DrDruck
DrDruck

Habt Ihr schonmal versucht ein Foto anständig damit auszurdrucken?

DrDruck
DrDruck

Hab jetzt ein ganzes Wochenende gesessen und die Bilder sind zu dunkel und farbunecht. Für Dokumente mag das Gerät ja gut sein, aber für Fotos, die halbwegs vorzeigbar sind überhaupt nicht. Verstehe Eure Bewertung nicht wirklich. Es gibt im Netz sehr viel Personen, die genau dieses Problem haben.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Für Ausdrucke von Fotos eignen sich nach wie vor Tintenstrahl-Drucker besser als Laser-Drucker, dort nochmal diejenigen mit zusätzlichen Patronen für Foto-Schwarz etc.. Aus diesem Grund haben wir die Kategorie der Multifunktionsdrucker auch auf Tintenstrahler ausgeweitet. Bei entsprechender Resonanz testen wir aber gern auch Drucker mit Optimierung für den Fotodruck.