Laser-Multi­funktions­drucker Test: Aufmacher
test
Letzte Aktualisierung: 25.4.2022

Der beste Laser-Multi­funktions­drucker

Wir haben 22 Laser-Multifunktionsdrucker getestet. Der beste für die meisten ist der HP Color Laserjet Pro M283fdw. Er bietet Farbdrucker, Scanner, Kopierer und Fax in einem Gerät, ist einfach im Handling und dazu nicht besonders teuer. Dabei ist er für ein All-in-One-Modell dieser Klasse äußerst kompakt und leichter als vergleichbare Geräte im Test.

Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn
begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Er hat unter anderem für AndroidNext und Notebookcheck geschrieben und arbeitet außerdem als freier Fotograf.
Stefan Schmid
Stefan Schmid
hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Er testet überwiegend Produkte aus den Bereichen IT-Technik, Computerzubehör und Smart Home.
Letztes Update: 25. April 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

23. Dezember 2021

Wir haben weitere Laser-Multifunktionsdrucker getestet und mit dem HP Laserjet MFP M234dwe eine neue Empfehlung.

23. Dezember 2020

Wir haben fünf neue Laser-Multifunktionsdrucker getestet. Neuer Testsieger ist der HP Color Laserjet Pro M283fdw. Er löst den HP Color LaserJet Pro M281fdw ab, der bis zum Update vom 12/2020 unser Testsieger war, weil mit dem Modellwechsel an zahlreichen kleinen Stellschrauben nachgebessert wurde. Mit dem HP Laserjet Pro M428fdw gibt es zudem eine neue Empfehlung.

17. Dezember 2019

Wir haben den HP Color Laser MFP 178ngw getestet. Trotz sehr guter Druckergebnisse hat er es aufgrund seiner hohen Druckkosten nicht in unsere Empfehlungen geschafft.

18. Oktober 2019

Sechs neue Laser-Multifunktionsdrucker ergänzen unseren Test, darunter ein sehr kompakter und günstiger Vertreter von HP, der ebenso wie ein preiswertes Gerät von Brother nur monochrom druckt. Die anderen vier Laser-Multifunktionsgeräte beherrschen Farbdruck und eignen sich wegen ihrer Größe und ihres hohen Gewichts eher fürs Office. Der kleine HP ist unsere neue Empfehlung für Gelegenheitsnutzer mit wenig Platz. Ein Drucker von Kyocera punktete mit geringen Druckkosten.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Multifunktionsdrucker sind aus Büros kaum wegzudenken, schließlich können die Multitalente nicht nur drucken und scannen sondern auch kopieren und teilweise auch faxen. Während Modelle mit Tintenstrahldruckwerk vor allem für zuhause beliebt sind, sind Laserdrucker im Büro sinnvoller, denn hier stören ihre größeren Abmessungen nicht so.

Auch auf Farbe muss man nicht verzichten, die meisten Modelle sind mit Farblasertechnik ausgestattet. Zwar sind gerade Farb-Laserdrucker nach wie vor recht groß und schwer, aber auch dort gibt es Veränderungen – wie man gerade an unserem Favoriten erkennen kann.

Preislich liegen die Multifunktionsdrucker in unserem Test zwischen 100 und 550 Euro. Die teureren Drucker zeichnen sich oft durch niedrigere Seitenpreise, höhere Reichweiten der Medien und einen automatischen Duplex-ADF aus, also einem automatischen Dokumenteneinzug, der Vor- und Rückseite scannen kann.

Wir hatten insgesamt 22 Laser-Multifunktionsdrucker im Test, 17 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

HP Color LaserJet Pro M283fdw

Test  Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M283fdw
Einfache Bedienung, anspruchsvolles Ergebnis.

Der kompakte HP Color Laserjet Pro M283fdw ist ein echter Allrounder. Egal ob scannen, drucken oder kopieren: Der M283fdw leistet alle Aufgaben mit Bravour. Dazu ist er dank der ausgereiften HP-Software auch sehr benutzerfreundlich. Seine Arbeitsgeschwindigkeit liegt im mittleren Bereich, ebenso die Aufnahmekapazität der Papierkassette: 250 Blatt. Wer einen möglichst kompakten Alleskönner für das kleine oder mittelgroße Büro sucht, liegt hier richtig.

Fix ohne Farbe

HP LaserJet Pro M428fdw

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der schnellste Drucker im Test – ideal für alle, die auf Farbdrucke verzichten können.

Der HP Laserjet Pro M428fdw ist einer der wenigen Drucker in unserem Test, der nur Schwarz-Weiß druckt. Nicht nur die Qualität der Ausdrucke konnte uns überzeugen, sondern auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Druckers: In unserem Test war keiner schneller. Wenn Sie keine farbigen Ausdrucke brauchen und lieber schnell zur Drucksache kommen wollen, ist der M428fdw die beste Wahl.

Sparfuchs

Kyocera Ecosys M5526cdw

Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdw
Der Kyocera hat die geringsten Druckkosten bei durchschnittlicher Druckqualität.

Der Kyocera Ecosys M5526cdw überzeugt mit schneller und guter Arbeit und ist dabei noch besonders sparsam. Sein Geheimnis sind die riesigen Toner-Kartuschen, damit ist er bestens für hohes Druckaufkommen im Büro, gerne auch mit mehreren Nutzern, geeignet.

Fürs Home Office

HP Laserjet MFP M234dwe

Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Laserjet MFP M234dwe
Der kompakte HP überzeugt mit schnellen und qualitativ hochwertigen Ausdrucken.

Der HP Laserjet MFP M234dwe ist enorm kompakt und gehört dennoch zu den schnellsten Druckern im ganzen Testfeld. Das macht ihn zum idealen Drucker fürs Home Office. Wer auf Farbkopien verzichten kann, aber beim Drucken größerer Aufträge bei Qualität und Zeit keine Kompromisse eingeht, macht hier alles richtig. Zudem braucht sich der HP bei den Druckkosten nicht hinter seinen deutlich größeren Mitbewerbern verstecken.

Vergleichstabelle

TestsiegerHP Color LaserJet Pro M283fdw
Fix ohne FarbeHP LaserJet Pro M428fdw
SparfuchsKyocera Ecosys M5526cdw
Fürs Home OfficeHP Laserjet MFP M234dwe
Brother MFC L2710DW
HP Neverstop Laser 1202nw
HP LaserJet Pro MFP M28w
Brother MFC-L3750CDW
Brother DCP-L3550CDW
Brother MFC-L2710DN
HP Color LaserJet Pro M281fdw
Brother DCP-1610W
Lexmark CX431adw
HP Color Laser 179fnw
Ricoh M C250FWB
Kyocera Ecosys M5526cdn
HP Color Laser MFP 178nwg
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M283fdw
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Einfache Installation und Handhabung
  • Gutes Scan- und Druckergebnis
  • Kleines Display
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
  • Sehr hohe Druck­geschwindigkeit
  • Gut strukturierte Menü
  • Netzwerkfähig
  • Einfache Installation und Handhabung
  • Kleines Display
  • Nur SW-Ausdrucke möglich
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdw
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Recht leise im Betrieb
  • Wi-Fi
  • Baut sehr hoch
  • Erzeugt Treppchen-Artefakte beim Scan
Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Laserjet MFP M234dwe
  • Sehr kompakt
  • Gutes Druckergebnis bei Text
  • Sehr schnell
  • Schwächelt beim Druck auf Fotopapier
  • Kein Scan-Einzug
Test Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC L2710DW
  • Sehr günstig
  • Mechanische Wähl- und Funktionstasten
  • Duplex-Druck
  • Nur Schwarzweiß
  • Kein Duplex-ADF
  • Nur zweizeiliges Display
Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Neverstop Laser 1202nw Laserdrucker
  • Kompakt
  • Guter Text-Druck
  • Geringe Druckkosten
  • Nur LC-Display
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: HP LaserJet Pro MFP M28w
  • Sehr leicht und kompakt
  • Sehr sauberer Text-Druck
  • Guter Text-Scan
  • Wi-Fi
  • Hohe Druckkosten
  • Minimalistischer Funktionsumfang
  • Kein Duplex
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC-L3750CDW
  • Übersichtliche, intutive Bedienung
  • Touchscreen + mechanische Wähltasten
  • Zurückhaltende Geräuschkulisse
  • Foto-Scans (DIN A4) werden beschnitten
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Brother DCP-L3550CDW
  • Übersichtliche, intutive Bedienung
  • Touchscreen + mechanische Wähltasten
  • Zurückhaltende Geräuschkulisse
  • Foto-Scans (DIN A4) werden beschnitten
  • Unzuverlässiger manueller Einzug
  • Kein Faxmodem
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Brother MFC-L2710DN
  • Sehr günstig
  • Mechanische Wähl- und Funktionstasten
  • Duplex-Druck
  • Nur Schwarzweiß
  • Kein Duplex-ADF
  • Kein Wi-Fi
  • Nur zweizeiliges Display
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M281fdw
  • Kompakt und vergleichsweise leicht
  • Einfache Installation
  • Durchweg gute Druck- und Scan-Ergebnisse
  • Kein automatischer Duplex-Scan
  • Kleines Touch-Display
Test Laser-Multi­funktions­drucker: Brother DCP-1610W
  • Guter Text-Druck
  • Schnell
  • Nur LC-Display
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Lexmark Cx431adw
  • Gutes Scan- und Druckergebnis
  • Cloud-Druck möglich
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Verhältnismäßig laut
  • WLAN-Verbindung hat nicht funktioniert
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laser 179fnw
  • Gutes Druckergebnis
  • Nur zweifarbiges LC-Display
  • Kein Netzwerkdruck möglich
  • Papierfach ragt heraus
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Ricoh  M C250FWB
  • Übersichtliche Touchscreen-Bedienung
  • Großes Disyplay
  • Viele Schnittstellen
  • Unterdurchschnittliches Druckergebnis
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdn
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Automatischer Duplex-Scan
  • Recht leise im Betrieb
  • Baut sehr hoch
  • Erzeugt Treppchen-Artefakte beim Scan
  • Kein Wi-Fi
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laser 178nwg
  • Kleine Standfläche
  • Sauberer, feiner Farbdruck
  • Hochauflösende, ordentliche Scans
  • Dezente Betriebsgeräusche
  • Papierfach ragt heraus
  • Langsamer Farbdruck
  • Kein Duplexdruck
  • Kein ADF
  • Sehr hohe Druckkosten
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Multifunktionsdrucker: Was für Laser spricht

Multifunktionsgeräte mit Laserdrucker kennt man bisher vor allem als große, schwere Geräte fürs Großraumbüro. Inzwischen werden die Alleskönner aber nicht nur immer günstiger, sondern auch kompakter. So klein und unauffällig wie Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte sind meisten Laser-All-in-One-Geräte zwar nach wie vor nicht, aber dafür bieten sie alle Vorteile eines Laserdruckers: gestochen scharfer, dokumentechter Textdruck, hohe Druckgeschwindigkeit sowie vor allem keine eintrocknenden Tintenpatronen – und das alles auf Wunsch natürlich auch in Farbe.

Nur in einer Disziplin haben Tintenstrahldrucker nach wie vor klar die Nase vorn: beim Drucken von Fotos. Nur wenige Farblaserdrucker drucken Fotos in vergleichbarer Qualität, darunter unser Favorit. Aber trotzdem: Wenn Sie vor allem Fotos drucken, sehen Sie sich lieber unsere Empfehlung für den besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker an. Randloser Druck ist mit den meisten Laserdruckern und allen Geräten im Test übrigens nicht möglich.

Tintenstrahl­drucker haben beim Drucken von Fotos die Nase vorn

Ein Plus für Laserdrucker ist die hohe Abriebfestigkeit von Laser-Ausdrucken, wohingegen Tinte schnell verschmieren kann – vor allem, wenn Tinten- und Papierqualität zu wünschen übrig lassen oder Feuchtigkeit ins Spiel kommt. Die meisten Tintenstrahlerdrucker drucken daher nicht dokumentecht, das heißt, dass sie etwa für Verträge nicht verwendet werden sollten, aber auch im Schul- oder Uni-Alltag ist es ärgerlich, wenn die Tinte verschmiert.

In Zeiten der Online-Frankierung von Paketen und Päckchen sogar auch im privaten Bereich ist man mit einem Versandlabel aus dem Laserdrucker immer auf der sicheren Seite, denn Versand-Unternehmen arbeiten ja nicht nur bei Sonnenschein.

Einer der größten Vorteile von Laserdruckern ist aber die Tatsache, dass ihr Toner – das Äquivalent zur Tinte – nicht eintrocknet. Wer nur selten etwas druckt und das Gerät auch mal wochenlang nicht benutzt, muss sich bei einem Laserdrucker keine Sorgen machen, dass er dann auf einmal streikt. Tintenstrahldrucker müssen ihre Düsen dagegen oft reinigen – eine langwierige Prozedur die nicht nur nervt, wenn man gerade schnell etwas drucken will, sondern auch viel teure Tinte verbraucht. Im Extremfall müssen die Patronen samt Druckkopf sogar ausgetauscht werden.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit haben Laserdrucker die Nase vorn, wobei das auch davon abhängt, wie viel gedruckt wird. Da ein Laserdrucker den Toner zunächst auf Temperatur bringen muss, geht er meist ein paar Sekunden später zur Werk als ein Tintenstrahlmodell. Aber wenn der Laser erstmal druckt, ist er deutlich schneller.

Dass Laserdrucker in jedem Fall günstiger drucken als ein Tintenstrahler, ist dagegen ein weit verbreiteter Irrglaube. Das galt früher für Schwarz-Weiß-Laserdrucker, aber noch nie für Farblaserdrucker. Zudem sind die Preise für Tintenpatronen in den letzten Jahren deutlich gesunken.

Druckkosten sind von Modell zu Modell unterschiedlich

Deshalb kommen auch Schwarz-Weiß-Laserdrucker beim Textdruck inzwischen auf einen ähnlichen Seitenpreis wie Tintenstrahler, Farblaserdrucker sind aber auch beim Textdruck deutlich teurer als Tintenstrahler. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind allerdings groß. Auf die Druckkosten kommen wir daher bei allen Modellen im Detail zu sprechen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M283fdw

Der HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw ist der Nachfolger unseres ehemaligen Testsiegers und optisch stark an seinen Vorgänger angelehnt. Dazu zählt das bewährte 6,85-Zentimeter-Display, über das sich der Drucker steuern lässt, sowie der Rest des Gehäuses. Hier hat sich nichts geändert. Warum auch, schließlich gibt es am kompakten Design des HP (fast) nichts auszusetzen.

Testsieger
HP Color LaserJet Pro M283fdw
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: HP Color LaserJet Pro M283fdw
Einfache Bedienung, anspruchsvolles Ergebnis.

Das Einbinden ins WLAN funktioniert tadellos, lediglich die Kennwort-Eingabe ist etwas fummelig, weil ein Touchscreen dieser Größe für die Eingabe eines langen Kennwortes schlicht zu klein ist. Dabei ist das Display des HP nicht einmal unterdurchschnittlich groß, vielmehr scheint es so, als wären Displays für Drucker besonders teuer. Das würde jedenfalls erklären, warum die meisten Hersteller hier so knausern.

Ansonsten bietet das Farb-Bedienpanel keinerlei Anlass zur Kritik, die Menüpunkte werden durch Icons dargestellt, womit das Bedienen des Druckers ohne viel Eingewöhnungszeit gelingt. Weitere Einstellungen lassen sich mithilfe der App oder dem Internetbrowser vornehmen, auch das Einbinden in die Cloud-Dienste wie beispielsweise Google Drive funktioniert problemlos.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Dank seiner kompakten Bauform findet der M283fdw sogar auf dem Schreibtisch Platz.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Display und Bauform sind gegenüber dem Vorgängermodell unverändert geblieben.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Der Toner-Wechsel ist dank der Schlitten-Konstruktion mit wenigen Handgriffen erledigt.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Die Papierkassette fasst leider nur 250 Blatt.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Der Flachbettscanner des Multifunktionsdruckers.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Die Rückseite des Druckers.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Der HP verfügt über die gängigen Anschlüsse für USB und LAN.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Auch an der Vorderseite ist ein USB-Port angebracht. So kann man direkt vom Stick aus drucken.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Das Display zeigt ein angenehm scharfes Bild.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Die Menüs sind gut strukturiert.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Die wichtigsten Einstellungen lassen sich direkt am Drucker vornehmen.

Software: HP Smart

Um auf den Drucker von anderen Geräten aus zugreifen zu können, gibt es mit »HP Smart« ein Programm, das an die gute Bedienoberfläche des Drucker-Displays anknüpft. Es erkennt den Laser-Multifunktionsdrucker im Heimnetzwerk und stellt innerhalb weniger Mausklicks eine Verbindung her. Im Test waren mehrere Drucker von HP vertreten, alle davon konnten auf die gleiche einfache Weise integriert werden. Besonders angenehm: Zwischen den verschiedenen Druckern konnte man einfach mithilfe von Pfeiltasten hin und her schalten, einfacher geht die Auswahl des Druckers wirklich nicht.

Man merkt HP an, dass der Hersteller bei der Software den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit im Sinne eines übersichtlichen Menüs gelegt hat. Hier finden sich selbst blutige Multifunktionsdrucker-Anfänger bestens zurecht, was nicht zuletzt an den bunten und übersichtlichen Menüpunkten liegt. Das Durchwühlen des Menüs nach bestimmten Funktionen ist so nicht nötig. Man muss lediglich die gewünschte Aktion wie beispielsweise »Scannen« oder »Kopieren« auswählen.

Unangenehm prominent positioniert HP den Menüpunkt »Zubehör kaufen«, der nämlich an erster Stelle zu finden ist. Dass Druckerhersteller ihr Geld vor allem durch den Verkauf von Zubehör verdienen, ist ein offenes Geheimnis und in Anbetracht der ansonsten rundum gelungenen Software sei HP diese kleine Werbung in eigener Sache gegönnt.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.14.08
Oben sieht man den aktuellen Status des Druckers, unten findet man die wichtigsten Funktionen.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.14.21
Nicht nur das gewünschte Format, sondern auch die Auflösung und vieles mehr lässt sich hier einstellen.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.14.45
Innerhalb weniger Sekunden erfolgt der Scan...
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.14.54
... und wird als Vorschaubild dargestellt. Der Speicherort muss jedes mal auf Neue per Hand definiert werden.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.16.27
Bei der Funktion "Drucken" muss man lediglich die gewünschte Datei auswählen...
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.16.07
... und bestätigen. Schon wird gedruckt.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.18.15
Unter dem Menüpunkt "erweiterte Einstellungen" findet man genau das: zahlreiche Einstellmöglichkeiten, mit denen der Drucker beispielsweise direkt in einen Netzwerkordner druckt.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.19.06
Dafür muss man lediglich den richtigen Pfad sowie einige sicherheitsrelevante Angaben machen.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.18.47
Die verschiedenen angelegten Netzwerkpfade werden in einer übersichtlichen Listenansicht dargestellt.

Hinter dem Menüpunkt »Smart Tasks« verbirgt sich die Möglichkeit, häufig wiederkehrende Aufgaben zu definieren und sie mit nur einem einzigen Klick ausführen zu lassen.

Ein weiterer Vorteil der Software ist, dass es dieselbe gut strukturierte Bedienoberfläche auch als App für Smartphone und Co. gibt. Das hat den Vorteil, dass man sich als Nutzer nicht groß umstellen muss, um auch vom Handy auf den Drucker zuzugreifen. Damit steht dem App-Nutzer der volle Funktionsumfang der Desktop-Version zur Verfügung, was keine Selbstverständlichkeit bei Drucker-Apps ist.

Einziger Wermutstropfen ist, dass es bei der App wie auch der Desktop-Version nicht möglich ist, eingescannte Dokumente direkt mit einer Texterkennung (OCR) aufzubereiten. Wer öfter mit größeren Texten arbeitet und darin navigieren muss, weiß eine solche Texterkennung schnell zu schätzen, schließlich ermöglicht sie die Suche nach bestimmten Schlagwörtern und erleichtert das Arbeiten mit Texten erheblich.

Ein kleiner Trost ist, dass mit der ebenfalls kostenlos erhältlichen Software »HP Easy Scan« eine Scan-Software aus dem Hause HP verfügbar ist, die über OCR verfügt. Wenn man sich anmeldet und der aufs Wesentliche beschränkten Menüführung des Programms folgt, werden die damit eingescannten Dokumente komplett »durchleuchtet« und für den Computer lesbar gemacht.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.19.53
Die App von HP, um OCR-Scans durchzuführen, ist aufs Wesentliche reduziert...
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.20.37
... ein Klick auf "Scannen" reicht, um wenige Sekunden später die eingescannte Datei angezeigt zu bekommen.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Bildschirmfoto 2020 12 18 Um 15.20.23
Auch mehrere Seiten können eingescannt und zu einem PDF-Dokument zusammengefasst werden.

Die App konnte von allen drei von uns getesteten HP-Druckern benutzt werden. Sie bietet nur die eine Funktion, nämlich Dokumente einzuscannen. Ein Trostpflaster ist die Software allerdings insofern, als man den Scanvorgang mit ihr am Computer ausführen muss. Scannt man vom Drucker aus direkt in einen Netzwerkordner, steht kein OCR zur Verfügung. Hier muss man gegebenenfalls auf Software von Drittherstellern ausweichen.

Drucken

Wie schon beim Vorgänger kommt auch beim M283fdw die sogenannte JetIntelligence-Drucktechnik zum Einsatz, die den Schmelzpunkt der Tonerpartikeln möglichst niedrig hält um beim Erhitzen nicht nur Zeit, sondern auch Energie zu sparen.

Beim Ausdrucken von Bildern überzeugt der Color LaserJet Pro MFP M283fdw mit den sattesten Farben im Testfeld, kein anderer Drucker kann ein derart tiefes Schwarz auf das Hochglanzpapier zaubern. Lediglich bei der Struktur des Bildes, beispielsweise der Darstellung feiner Haarstrukturen, muss sich der HP gegenüber dem Lexmark geschlagen geben. Den Grauverlauf brachte der HP aber ebenso gut zu Papier wie Hauttöne, bei denen er mit seiner natürlichen Farbgebung gefällt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ausdruck M283
Foto-Ausdruck des HP Color LaserJet Pro M283fdw.

Allerdings merkt man allen Multifunktions-Laserdruckern an, dass das Drucken von Bildern nicht ihre Paradedisziplin ist. Sie beherrschen die Funktion zwar, wer aber regelmäßig Bilder ausdrucken möchte, sollte sich einen richtigen Fotodrucker zulegen, die wir hier getestet haben.

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Diagramm Hp Color Laserjet Pro M283fdw
Diagramm-Ausdruck des Color LaserJet Pro M283fdw…

Beim Drucken von Texten bringt der HP seine Stärken zur Geltung. Auf dem Testdruck einiger Seiten Text kann man stechend klare Buchstaben erkennen, die perfekt aufs Papier gebracht wurden. Hier franzt nichts aus und hier ist auch keine störende Unregelmäßigkeit im gesamten Druckergebnis zu finden. Jeder Buchstabe war sehr gut lesbar und vollständig tiefschwarz gedruckt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: M283
Textausdruck des HP Color LaserJet Pro M283fdw.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit überzeugt der HP. Inklusive Aufwärmzeit benötigte er für eine Seite mit Farbdiagramm lediglich 14 Sekunden, der zweitbeste Wert im gesamten Testfeld. Aber nicht nur die Geschwindigkeit stimmt, auch der Ausdruck kann überzeugen: Diagramme werden klar aufs Papier gebracht, Farbflächen zeigen keinerlei Streifen oder andere Unregelmäßigkeiten.

Im »Kopier-Modus«, also beim gleichzeitigen Scannen und Kopieren, haben wir beim HP eine Lautstärke von 60 Dezibel gemessen. Damit rangiert er im Mittelfeld, von der Herstellerangabe (50 dB) ist er recht deutlich entfernt. Lange muss man das Geräusch aber ohnehin nicht ertragen müssen, denn der M283fdw scannt und druckt innerhalb einer Minute 19 Seiten Text. In dieser Disziplin wird er nur von der hauseigenen Konkurrenz in Form des MFP 428fdw in die Schranken verwiesen, der mit 25 Seiten die Minute in einer anderen Liga spielt.

Scannen

Mit dem schlichten Scan eines in 12-Punkt-Schrift verfassten Textes kann man den M283fdw nicht ins Schwitzen bringen, selbst faustgroß vergrößert lassen sich kaum Fehler im Scan finden. Interessanter ist da schon das berühmt-berüchtigte »Kleingedruckte«. Dort konnte man mit entsprechend scharfen Augen die ein oder andere Ungenauigkeit ausmachen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Text M283
Nur bei extremer Vergrößerung lassen sich Unschärfen beim Dokumenten-Scan erkennen.

Beim Scannen von Bildern war das Ergebnis sehr kontrastreich und detailliert, beim Grauverlauf zeigte sich jedoch ab und an ein leichter grüner Farbsaum. Auch die Farben waren nicht immer ganz getroffen, aber das ist Meckern auf hohem Nivea, in Summe war der Scan mit dem M283fdw gut gelungen und im Ergebnis einer der besten im ganzen Test.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hauttöne Scanner
Die Scan-Ergebnisse der Multifunktionsdrucker unterscheiden sich teils erheblich. Ricoh M C250FWB, HP LaserJet Pro M428fdw, Lexmark CX431adw, HP Color LaserJet Pro M283fdw, HP Color Laser 179fnw (v.l.n.r.).

Druckkosten

Mit 16,6 Cent pro Farbdokument und 3,0 Cent pro SW-Dokument, fallen die Druckkosten des HP zwar nicht zu hoch aus, sind aber auch nicht gerade günstig. Es gibt Konkurrenzmodelle, die günstiger sind. Unterm Strich geht der Preis für sein qualitativ sehr gutes Druckergebnis aber völlig in Ordnung.

Bei den Druckkosten sollte man aber nicht nur die regelmäßige Anschaffung von Tonern im Hinterkopf behalten. Ein weiterer kostenintensiver Posten ist nämlich die Belichtungseinheit. Die muss früher oder später ausgetauscht werden, was die Kosten pro Ausdruck deutlich nach oben treiben kann.

Ein weiterer Kostenfaktor, den man nicht vernachlässigen sollte, ist der Produktkategorie selbst in Form der Drucktechnik zuzuschreiben: Der Stromverbrauch eines Laserstrahldruckers übertrifft den eines Tintenstrahldruckers nämlich gerne mal um das Zehnfache. Grund hierfür ist die große Hitze, die Laserstrahldrucker während des Druckens entwickeln müssen, um den Toner auf dem Papier zu fixieren.

Andererseits gilt: Hohe Druckkosten fallen nur bei hohem Druckvolumen ins Gewicht. Wer nur ein paar hundert Seiten pro Monat druckt, muss sich da keinen Kopf machen.

Der kompakte HP ist für jede Aufgabe im Büro zu gebrauchen. Neben den sehr guten Druck- und Scan-Ergebnissen, weiß der HP vor allem durch seine gute Bedienbarkeit und seinen großen Funktionsumfang zu überzeugen. Wer auf die Fax-Funktion verzichten kann, dem möchten wir den HP Color LaserJet Pro M282nw empfehlen, der – bis auf das fehlende Faxgerät – baugleich mit unserem Testsieger ist.

HP Color LaserJet Pro M283fdw im Testspiegel

Im Test der Stiftung Warentest schnitt der HP Color LaserJet Pro M283fdw nur befriedigend ab – wie alle getesteten Farblaser-Multi­funk­tions­drucker. Allerdings schnitt er von den sieben getesteten Modellen am schlechtesten ab (Test 09/2020).

Grund dafür ist vor allem die nur ausreichende Bewertung beim Kopieren, und eine nur ausreichende Bewertung beim Farbdruck, die beide zur Abwertung führen. Wir können diese Ergebnisse in unserem Test nicht nachvollziehen, im Gegenteil: Beim Farbdruck gehörte der M283fdw zu den besten im Test.

Sehr gut bewertet die Stiftung Warentest wie wir die Qualität des Textdrucks und die Qualität und Geschwindigkeit beim Scannen von Text.

Die Kollegen von PC-Welt(09/20) loben den M283fdw für seine Zuverlässigkeit. Bei Druckern ist diese Eigenschaft leidlich selten vertreten.

»HP gelingt hier ein typischer Bürohelfer, der die gestellten Aufgaben verlässlich abarbeitet. Praktisch: Sie können Smart Tasks festlegen, um wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.«

Alternativen

Auch wenn für uns der Color LaserJet Pro MFP M283fdw die erste Wahl ist, gibt es vier empfehlenswerte Alternativen, die für bestimmte Anwendungsfälle eine bessere Wahl sein können.

Fix ohne Farbe: LaserJet Pro M428fdw

Anstecken und loslegen: Der HP LaserJet Pro M428fdw ist das, was man sich unter einem benutzerfreundlichen Drucker vorstellt. Einmal an geschlossen führt der Drucker durch sein gut strukturiertes und übersichtliches Menü. Optisch erinnert der Multifunktionsdrucker stark an unseren Testsieger, lediglich die kleine Aussparung an der rechten Seite unterscheidet die beiden Modelle optisch. Auch das Display des M428fdw ist baugleich mit dem des M283mfp, seine Bedienoberfläche ist aber ein wenig schicker gestaltet.

Fix ohne Farbe
HP LaserJet Pro M428fdw
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der schnellste Drucker im Test – ideal für alle, die auf Farbdrucke verzichten können.

Die beiden Laser-Multifunktionsdrucker teilen sich nicht nur ein baugleiches Display, sondern lassen sich auch mit derselben Software steuern. »HP Smart« überzeugt auch hier mit seiner übersichtlichen Darstellung und einfacher Handhabung. Für den klassischen Büro-Nutzer sind vor allem die beiden Menüpunkte »Scannen« und »Kopieren« interessant, die ihre Aufgabe, wie schon beim HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw, sehr gut erledigen. Das funktioniert bei der App fürs Smartphone genauso problemlos.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der LaserJet Pro M428fdw ist eine paar Zentimeter schmaler als unser Testsieger.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Auch hier befindet sich das Tonerfach an der Vorderseite.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Darunter ist das Papierfach.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Der USB-Port an der Vorderseite.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Die Rückseite des LaserJet Pro M428fdw.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
USB- und Lan-Ports befinden sich ebenso auf der Greäterückseite.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Zwar ist das Display baugleich mit dem unseres Testsiegers, das Design und die Menüführung sind aber übersichtlicher und damit einen Tick besser.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Gängige Einstellung und Befehle lassen sich mit dem Touch-Display gut umsetzen.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro M428fdw
Auch das direkte Ablegen in die Cloud beherrscht der HP.

Einmal eingerichtet, hat man nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Formaten und Scan-Qualitätsstufen, sondern kann jeden Scans zudem automatisch mit einem Datumsstempel im Dateinamen versehen. Wer öfter einmal Kassenbelege oder sonstige Rechnungen digitalisiert, wird diese unscheinbare Funktion zu schätzen wissen. Bei unserem Testsieger fehlt sie übrigens.

In »HP-Smart« lassen sich zudem detaillierte Einstellung treffen, wie beispielsweise das direkte Scannen in einen Netzwerkordner, was im Arbeitsalltag viel Zeit und vor allem Nerven sparen kann. Dem Drucker beizubringen, in welchen Netzwerkordner er die Scans ablegen soll, ist recht einfach. Großen Anteil daran hat die ausführliche Anleitung auf der HP-Seite, mit der selbst Laien das Zuweisen eines Netzwerkordners sehr einfach gelingt.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: M428

Eine schöne Zusatzfunktion des LaserJet Pro M428fdw ist, dass der Drucker seine eigene E-Mail-Adresse besitzt. So können Freunde und Verwandte, die keinen eigenen Drucker haben, ihre »Aufträge« direkt per Mail an Ihren Drucker schicken. Klar, dass man diese E-Mail-Adresse nicht allzu leichtfertig vergeben sollte.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Test-Kandidaten, beherrscht der M428fdw lediglich das Drucken in Schwarz-Weiß. Das allerdings sehr gut, die Ausdrucke des M428fdw können sich mit denen unseres Testsiegers messen. Der Trumpf des M428fdw ist aber nicht seine gute Druckqualität, sondern seine enorme Druckgeschwindigkeit.

Mit 34 Seiten pro Minute beim Drucken und 25 Seiten pro Minute beim Drucken und Scannen konnte es kein anderer Laser-Multifunktionsdrucker in unserem Test mit dem HP aufnehmen. Das macht ihn ideal dafür geeignet, größere Mengen Papier schnell abzuarbeiten.

Erfreulich ist zudem, dass die durchschnittlichen Druckkosten mit 2,3 Cent pro Seite angenehm gering ausfallen, sodass sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis schnell amortisiert.

Leider gibt es auch ein kleines Manko: Der Drucker entfaltet einen Geräuschpegel von 63 Dezibel, lediglich das Modell von Lexmark war in unserem Test-Update 12/2020 noch lauter.

Wer Farbausdrucke verzichten kann und auf der Suche nach einem benutzerfreundlichen Arbeitstier ist, das schnell hohe Druckvolumen abarbeitet, ist mit dem LaserJet Pro M428fdw bestens bedient.

Sparfuchs: Kyocera Ecosys M5526cdw

Der Kyocera Ecosys M5526cdw ist mit seinen knapp 30 Kilo ein ziemliches Schwergewicht und schon wegen der größten Bauhöhe alles andere als kompakt. Zumindest einen Teil des Gewichtes und des Volumens machen die riesigen Toner-Kartuschen (Foto) aus, die seitlich hinter einer Klappe stecken und einen großen Teil des Gehäuses einnehmen.

Sparfuchs
Kyocera Ecosys M5526cdw
Test  Laser-Multi­funktions­drucker: Kyocera Ecosys M5526cdw
Der Kyocera hat die geringsten Druckkosten bei durchschnittlicher Druckqualität.

Auch der Kyocera verfügt neben dem großen Touch-Display über viele Hardkeys, darunter auch den obligatorischen Ziffernblock. Er eignet sich mit seinem automatischen Duplex-Scan (zwei Scanzeilen, Wenden daher unnötig) auch für aufwendigeres Dokumenten-Management, wie es in mittleren und großen Büros vorkommt. Der große Funktionsumfang mit detaillierten Konfigurationsmöglichkeiten (Rechteverwaltung, Sortieren etc.) erreicht nicht ganz das Niveau des erheblich teureren Canon i-Sensys M735cx, sollte für die meisten Arbeitsgruppen aber ausreichen.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Front2
Der Kyocera Ecosys M5526cdw.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Display1
Übersichtliches Farb-Touch-Display.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Display2
Es gibt unzählige Funktionen in den Tiefen der Menüs.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Front7
Automatischer Dokumenteneinzug.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Koycera Front5
Aufgeklappt kann aus Büchern gescannt werden.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Front4
Hier muss man ran, wenn es beim Dokumenteinzug einen Papierstau gibt.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Side1
Die Tonerkartuschen des sparsamen Kyocera Ecosys M5526cdw sind riesig.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Front6
Einzelblatteinzug.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Back2
Die geöffnete Rückklappe.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Front3
Die Papierkassette ist im Vergleich zum mächtigen Drucker winzig.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Kyocera Back Ports1
Netzwerk- und USB-Anschluss.

Insgesamt ging die Bedienung gut von der Hand, allerdings nervte der Kyocera immer wieder mit Nachfragen: Soll wirklich das eingelegte Papier verwendet werden? Soll der Drucker wirklich heruntergefahren werden? Während die beiden farbfähigen Brother-Neulinge im Test (3550, 3750) sogleich anbieten, die jeweilige Nachfrage künftig zu unterlassen, lässt sich die Gängelung beim 5526cdw (und cdn) nicht deaktivieren.

Dabei ist gut zu wissen, dass der Kyocera Ecosys M5526cdw auch noch sehr sparsam arbeitet und selbst bei der Anschaffung das Budget nicht all zu sehr belastet. Wer noch ein wenig sparen will und kein Wi-Fi benötigt, greift zur Variante Kyocera Ecosys M5526cdn für etwa 20 Euro weniger.

Druckt man direkt aus dem MacOS-Menü heraus, lässt sich zwar der Eco-Druck nicht aktivieren, mit der zugehörigen App bietet er dafür gleich eine dreistufige Qualitätsabstufung.

Bei den Scans werden die Kanten künstlich geschärft, was darüber hinwegtäuschen soll, dass die Detailauflösung doch nicht ganz das Niveau unseres Favoriten erreicht. Es entstehen unnötige Artefakte und Spitzlichter, welche auf der Vorlage nicht vorhanden sind.

Der Kyocera Ecoysys M5526cdw kann seine Qualitäten als Sparfuchs besonders in Umgebungen ausspielen, in denen hohes Druckaufkommen besteht.

Fürs Home Office: HP Laserjet MFP M234dwe

Der große Vorteil des HP liegt in seinen kompakten Abmessung. Mit 497 x 298 x 388 mm braucht er, gemessen an seinen Fähigkeiten, enorm wenig Platz auf dem Schreibtisch. Ganz ohne den berüchtigten Rotstift kommt aber auch Laserjet MFP M234dwe nicht aus: Ein Dokumenteneinzug für den Scanner fehlt. Wer darauf verzichten kann, bekommt viel Drucker im kompakten Design.

Fürs Home Office
HP Laserjet MFP M234dwe
Test Laser-Multi­funktions­drucker: HP Laserjet MFP M234dwe
Der kompakte HP überzeugt mit schnellen und qualitativ hochwertigen Ausdrucken.

Der HP-Drucker in Würfel-Optik kommt sehr aufgeräumt daher und es gibt nichts, was die einheitliche Oberfläche des Druckers stört. Nicht einmal die Bedienelemente bilden hier eine Ausnahme, denn sie sind in die Oberseite des Druckers eingelassen und in dezenten Farben gehalten.

Die Installation hat uns zunächst vor ein Problem gestellt, denn der Drucker ließ sich partout nicht mit unserem Mac in Betrieb nehmen. Nach einem einstündigen Telefonat mit dem HP-Support war dann klar: Das Betriebssystem des Druckers ist mit unserem Mac (BigSur 11) nicht kompatibel. Ein per Windows-PC in die Wege geleitetes Update der Drucker-Software löste das Problem schließlich und mit einem Tag Verspätung konnten wir auch endlich vom Mac aus drucken.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Der kompakte HP findet auch auf beengten Schreibtischen noch Platz.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Oben befindet sich das Scanbett.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Die Rückseite des HP Laserjet MFP M234dwe.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Ein Netzwerk- und ein USB-Anschluss zur Datenübertragung, ansonsten befindet sich auf der Rückseite nur der Stromanschluss.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
In der Papierkassette finden bis zu 150 Blatt Platz.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Das Innenleben des Laserjet MFP M234dwe.
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Mfp M234
Übersichtlich: Die Bedienelemente des Laserjet MFP M234dwe.

HP setzt auch beim Laserjet MFP M234dwe einmal mehr auf die HP-Smart-Software. Die haben wir bereits beim Test des M283 ausführlich besprochen – und waren voll des Lobes. Entsprechend unkompliziert und einfach lässt sich daher auch derMFP M234dwe mit der Software steuern.

Beim Einscannen von Bildern überzeugt der Multifunktionsdrucker von HP mit einer guten Farbwiedergabe. Besonders der hohe Dynamikumfang bei der Darstellung von dunklem Bildmotiven (Kirchturm bei Nacht) hat uns gut gefallen, der Scan wirkt hier beinahe schon plastisch. Auch bei Farbverläufen liefert der HP überzeugende Ergebnisse. Lediglich beim Einscannen von grauen Flächen tauchen auf dem Scan wellenförmige Regenbögen auf. Ein Fehler, der nur bei 300 dpi auftritt, bei 1200 dpi ist die Scanqualität noch einmal deutlich besser, mit 1:20 Minuten pro Scan aber auch fünfmal so langsam. Gut Ding will eben Weile haben.

Laser-Multi­funktions­drucker Test: Vergleich Scan
V. l. n .r: Brother DCP-1610W, Brother MFC-L2710DW, HP Neverstop Laser 1202nw Laserdrucker, HP Laserjet MFP M234dwe.

Die fertigen Scans kann man nicht nur via WLAN auf den heimischen PC transferieren, sondern auch direkt in die Cloud. Praktisch: Auch der umgekehrte Weg geht hier, man kann also auch in Google Drive hinterlegte Dokumente auf direktem Wege mit dem HP drucken.

Bei Ausdrucken kann der HP-Multifunktionsdrucker mit zwei Dingen überzeugen: Qualität und Geschwindigkeit. Innerhalb einer Minute spuckt er 26 Seiten Text aus und setzt sich damit in puncto Geschwindigkeit an die Spitze des Testfeldes. Eine einseitige Kostenkalkulation liegt nach rund acht Sekunden in der Dokumentenausgabe des Druckers, auch das ist ein Spitzenwert.

Die Werte gelten freilich für S/W-Ausdrucke, Farbdrucke kann man mit dem HP nämlich leider nicht anfertigen. Umso erfreulicher ist es, dass der Drucker verschiedene Grauwerte präzise aufs Papier bringt und sich so auch Tortendiagramme in vielen verschiedenen Farben auf dem S/W-Ausdruck noch gut unterscheiden lassen. Lediglich die Druckkosten hätten mit 3,4 Cent pro Seite in unseren Augen ein bisschen geringer ausfallen dürfen, bewegen sich aber noch immer auf einem soliden und finanziell stemmbaren Niveau.

Auf einen Duplex-Druck muss man erfreulicherweise nicht verzichten. Der Hersteller wirbt mit dem »schnellsten beidseitigem Druck seiner Klasse« – und schnell ist er: Für eine einfache Textseite braucht er lediglich acht Sekunden, vorne und hinten bedruckte Seiten spuckt er nach 19,6 Sekunden aus.

Übrigens: Den Drucker gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Die günstigere Version kommt gemeinsam mit einem HP+-Zwang. Der günstige Preis ist einem cleveren Abomodell des Herstellers geschuldet, bei dem man dazu gezwungen ist, auf die Originalpatronen des Herstellers zurückzugreifen. Auch eine HP-Konto und eine Internetanbindung sind hier Pflicht. Wem das zu viel Gängelung des Herstellers ist, der muss in den sauren Apfel beißen und zur deutlich teureren Variante ohne HP+ greifen.

Wer auf der Suche nach einem kompakten Allrounder fürs Home Office ist, der macht mit dem Laserjet MFP M234dwe alles richtig. Scans erledigt er ebenso zuverlässig wie das Ausdrucken von Texten – und obendrein ist er noch besonders schnell.

Außerdem getestet

Brother MFC L2710DW

Den Brother MFC L2710DW hatten wir bereits in einer ganz ähnlichen Ausführung im Test, bei dieser Variante ist nun aber auch WLAN mit an Bord. An den sonstigen Eigenschaften des Multifunktionsdruckers hat sich freilich nichts geändert – hier bleibt alles beim Alten. Leider reicht es mit dem Status Quo trotzdem nicht für eine Empfehlung. Bei Scans bleibt der Brother relativ blass, Optimisten würden sagen neutral. Bei grauen Flächen neigt auch der Brother dazu, einen kunterbunten Farbverlauf hinzuzufügen. Testausdrucke sind durchaus gelungen, die Skizzen auf unserem Testdruck bringt er kräftig und detailliert aufs Blatt. Ein wenig zu kräftig geht er uns jedoch bei den Diagrammen zu Werke. Farbvariationen, die sowieso schon schwer in S/W-wiedergegeben werden können, kann man so nicht mehr unterscheiden. Die Interpretation von Diagrammen wird so zum Ratespiel. Auch für den Fotodruck gibt es Kritik, hier durchziehen senkrechte Streifen das Bild.

Der Fairness halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass ein S/W-Laser-Drucker keine Bilder ausdrucken können muss. Wer so einen Tausendsassa sucht, sollte sich besser nach einem Farbdrucker umsehen. Eine Kuriosität offenbarte der Brother beim Scan: Während er bei einer Scanauflösung von 300 dpi lediglich 10 Sekunden benötigt und damit zu den schnellsten Druckern seiner Zunft gehört, ist bei der 600 dpi-Auflösung warten angesagt – und zwar geschlagene 2 Minuten und 15 Sekunden. So lange braucht der Brother, bis er unser Testbild mit 600 dpi digitalisiert hatte.

HP Neverstop Laser 1202nw

Viel zu drucken und nur wenig Geld? Genau für dieses Szenario ist der HP Neverstop Laser 1202nw konzipiert, pro Ausdruck fallen Kosten von lediglich 0,4 Cent an. Damit zieht er an den meisten Konkurrenten in puncto Druckkosten spielend einfach vorbei. Bevor man sich als passionierter Sparfuchs jedoch den Neverstop-Drucker ins Haus holt, sollte man wissen, dass die geringen Druckkosten zu Lasten des Ergebnisses gehen, denn beim Drucken zeigt sich der Neverstop von seiner sanften Seite. Flächen in Grafiken bringt er enorm homogen aufs Papier, Skizzen neigen allerdings dazu, an besonders dünn gezeichneten Stellen auszufransen. Beim Ausdrucken von Texten leistet sich der Neverstop keinen Ausrutscher.

Unser Testbild digitalisierte der smarte Alleskönner von HP in vergleichsweise zähen 23 Sekunden, die Qualität kann sich dafür aber sehen lassen: Grau bekommt hier kein regenbogenhaftes Selbstleben und auch die übrigen Farben kommen, wenn auch mit einem leichten Grau-Schleier, gut rüber. Bei besonders feinen Flächen neigt der Drucker dazu, ein wenig streberhaft mit der Schärfe nachzuhelfen, was zuweilen ein wenig unrealistisch aussehen kann. Unterm Strich aber durchaus ein gutes Scan-Ergebnis. Wirklich Grund zu meckern liefert nur der fehlenden Dokumenteinzug und das veraltete Bedienkonzept mit LC-Display. Hier gibt es mittlerweile deutlich bessere Möglichkeiten auf dem Markt, durch das Drucker-Menü zu navigieren.

HP LaserJet Pro MFP M28w

Beim sehr günstigen, aber auch minimalistischen HP LaserJet Pro MFP M28w handelt es sich um eines der kompaktesten Laser-Multifunktionsgeräte überhaupt, was durch einen stark eingeschränkten Funktionsumfang und den Verzicht auf Farbdruck erkauft wird. Welche Funktionen er bietet, kann man den Screenshots aus der unteren Fotogalerie entnehmen.

Papier wird über einen offenen Einzug zugeführt, der heruntergeklappt wird und beim Betrieb zusätzlichen Platz benötigt. Ein automatischer Vorlageneinzug fehlt ebenso wie Duplex-Druck und Duplex-Scan. Scannen (auch in Farbe) kann man nur vom Computer aus, Kopieren geht am Gerät, hier lassen sich auch grundlegende Einstellungen wie etwa die Anzahl der Kopien vornehmen. Viel gibt das winzige LC-Display mit seinem beiden Ziffern und wenigen Symbolen aber nicht her.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Laserjet Pro Mfp M28w

Druckmedien werden bis zu einer Dicke von 120 g/m² verarbeitet, sodass etwa standardmäßiges Laser-Fotopapier (200 g/m²) nicht verwendet werden sollte, aber wer will das bei einem Schwarz-Weiß-Drucker auch nutzen? Die offene Papierzuführung fasst 150 Blatt Normalpapier, das Ausgabefach 100 Blatt.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Treiber 1
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Treiber 2
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Treiber 3
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Treiber 4
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Smart App Start
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Smart Scannen Dokument
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Smart Scannen Foto
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Scan 1
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Scan 2
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Scan 3
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Scan Anpassungen
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Druckassistent Drucken
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Druckassistent Scannen
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Hp Druckassistent Extras

Die Qualität des Textdrucks im einzigen Modus ist einwandfrei. Auch Text-Scans gelingen sauber, wobei der Scan aus der HP-Scan-App zu stark komprimiert ist, was auch nicht geändert werden kann. Besser gelingt der Scan mit der alternativen App HP Smart. Der Scan des Farbfotos (knapp 9 MP) zeigt eine sehr gute Farbwiedergabe, leidet aber unter einem stark eingeschränkten Kontrastumfang, sodass dunkle Bildbereiche in einheitlichem Schwarz absaufen. Der Treiber hält hier einige Justierungsmöglichkeiten vor, die wir aber nicht ausprobiert haben.

Anschluss findet der MuFu-Printer über USB A oder Wi-Fi und beherrscht auch Wi-Fi Direct etwa für den Druck vom Smartphone aus mithilfe der HP-Print-Apps, Apple AirPrint, Mopria und Google Cloud Print. Der Bruder M28a kommt ohne Wi-Fi und kostet 10 bis 20 Euro weniger.

Noch weitere Laser-Multifunktionsdrucker runden unseren Test ab, sie sind meist größer und deutlich schwerer als unser Favorit und daher auch eher fürs Büro mit mittleren bis großen Arbeitsgruppen geeignet.

Brother MFC-L3750CDW

Da sich die beiden Brother-Modelle MFC-L3750CDW (mit Faxmodem) und DCP-L3550CDW (ohne Faxmodem) ansonsten kaum unterscheiden, handeln wir sie hier gemeinsam ab.

Von Größe und Gewicht her liegen die Geschwister unter den jeweils zwei Canon- und Kyocera-Druckern im Test, fallen allerdings auch nicht entscheidend kleiner aus. Größer sind die Unterschiede zum kompakteren Testsieger, zum kleineren Bruder Brother MFC-L2710DN und erst recht zum Zwerg von HP.

Brother DCP-L3550CDW

Im Test haben sich die zwei Brother-Laser-Multifunktionsdrucker vor allem mit ihren intuitiv zu bedienenden (und nahezu identischen) Touchscreen-Benutzeroberflächen und den besten mechanischen Wähl- und Funktionstasten hervorgetan. Der Funktionsumfang reicht nicht an die Profi-Geräte von Canon und Kyocera heran, genügt aber locker für Einzelarbeitsplätze und kleine Arbeitsgruppen. Relativ schlecht gelang den Probanden der Fotodruck, die Ergebnisse fallen vor allem zu hell aus. Der Textdruck gelingt etwa dem kleineren Schwarz-Weiß-Gerät Brother MFC-L2710DN noch etwas besser, aber die Unterschiede muss man bei Laserdruckern eben auch mit der Lupe suchen.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Brother Mfc L2710dn Text
Brother MFC-L2710DN Text.

Automatischer Duplex-Druck ist an Bord, Duplex-Scan hingegen nicht, sodass man die Vorlagen bei 2-zu-2-Kopien händisch wenden muss. Beim L3550CDW hat uns genervt, dass der manuelle Vorlageneinzug sich immer wieder geweigert hat, das Papier zu greifen.

Brother MFC-L2710DN

Der schwarze, relativ kompakte und vor allem niedrig gebaute Brother MFC-2710DN kostet ungefähr so viel wie unser Test-Zwerg von HP und verzichtet auf Wi-Fi, was die Flexibilität bezüglich des Aufstellungsortes natürlich einschränkt. Ebenso wie der nochmals erheblich kompaktere HP LaserJet Pro MFP M28w kennt er nur die Farbe Schwarz, zeigt aber mit den saubersten Textdruck im Test und geht dabei im Gegensatz zum (auch in Farbe möglichen) Scannen zügig zu Werke.

 Laser-Multi­funktions­drucker Test: Brother Mfc L2710dn Text
Textausdruck des Brother MFC-L2710DN Text.

Ein Faxmodem ist ebenso vorhanden wie nicht besonders ergonomische Gummi-Wähl- und Funktionstasten. Was die Bedienung am Gerät selbst erschwert bzw. verlangsamt ist das magere, zweizeilige Monochom-Display.

HP Color LaserJet Pro M281fdw

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw ist flugs ins Netzwerk eingebunden. Apples AirPrint wird ebenso unterstützt wie das Android Pendant WiFi-Direct, sodass man ohne weitere Konfiguration direkt vom Smartphone drucken kann. Auch vom USB-Stick lassen sich Dokumente ausdrucken, der wird einfach in die gut zugängliche Buchse vorn unterhalb des Displays eingesteckt. Dabei erkennt der HP nicht nur JPG- und PDF-Dateien, das können viele andere Geräte auch. Er unterstützt beim USB-Druck sogar Word- und PowerPoint-Dokumente – eine Fähigkeit, die bei Druckern eher selten ist und für den einen oder anderen Nutzer sehr praktisch sein kann. Excel-Tabellen können hingegen nicht direkt vom USB-Stick gedruckt werden.

Der HP Color Laserjet Pro M281fdw verfügt über eine Duplex-Einheit. Sie ermöglicht automatischen, doppelseitigen Druck. Das beherrschen alle Geräte im Test bis auf den sehr günstigen und kompakten HP LaserJet Pro MFP M28w, und das durchweg sehr gut. Man kann dem Drucker also beidseitig bedruckte Dokumente schicken und sie kommen ebenso, nämlich doppelseitig bedruckt, aus der Ausgabe. In unserem Geschwindigkeitstest gehört er mit 15 Seiten zum unteren Mittelfeld. Das Farbfoto auf A4 Glossy-Fotopapier schaffte er in einer Minute, hier war nur der Oki schneller. Beide liefern hier gute Ergebnisse, der HP löst noch etwas feiner auf.

Eine DIN-A4-Seite scannt der HP in ca. zehn Sekunden und das bei unserem farbigen Testbild in 300 dpi-Auflösung – das ist sportlich und war der schnellste Scan in unserem Test. Beim Color Laserjet Pro M281fdw kann man außerdem verschiedene Email-Adressen einrichten, an die man ein gescanntes Dokument automatisch versenden lassen könnte.

Die Unterschiede im Textdruck, bei dem lediglich der schwarze Toner aufgetragen wird, liegen bei allen Druckern in den Qualitätseinstellungen; und hier macht gerade der M281fdw bei der Qualitätseinstellung »Entwurf« ernst mit den Sparmaßnahmen: Die Striche sind nicht komplett gefüllt, sondern der Toner wird sehr sparsam eingesetzt. Farbiger Druck auf Normalpapier gelingt bei allen Testgeräten nahezu anstandslos und sieht gerade bei Grafiken oder Geschäftspapieren besonders hochwertig aus, zumal der Druck sehr abriebfest ist.

Beim Fotodruck liefert der Color Laserjet Pro M281fdw ein gutes Gesamtergebnis ab. Es sind keine Schlieren zu sehen, die Detailauflösung ist hervorragend und es gibt weder Moiré-Effekte noch andere Artefakte.

Brother DCP-1610W

Der Brother DCP-1610W macht einen robusten Eindruck und seine Scan-Qualität kann sich durchaus sehen lassen. Zwar gibt es auch hier am grauen Rand noch den ein oder anderen Farbverlauf, das ist dann aber schon der einzige Kritikpunkt. Ansonsten zeigt sich der Brother beim Scannen von seiner besten Seite: satte, aber nicht übertriebene Farben und eine gute Schärfe. Wäre nicht die Grau-Schwäche des Scanners, könnte man die Qualität glatt als gelungen bezeichnen. So bleibt es aber beim »Okay«. Beim Drucken von Schwarz-Weiß-Texten leistet sich der Brother in gewohnter Laserdrucker-Manier keinerlei Fehler. Wer hin und wieder auch mal Diagramme mit dem Drucker zu Papier bringen will, der wird allerdings enttäuscht, denn die farbigen Flächen des Tortendiagramms sind von deutlichen und leider auch unregelmäßig auftretenden Streifen durchzogen. Beim Fotodruck schaffte es der Brother nicht, unser 170 Gramm schweres Fotopapier einzuziehen, es blieb einfach im Fach liegen.

Lexmark CX431adw

Der Lexmark CX431adw stellte uns bei der Installation vor Probleme. Zwar ist sein Menü gut strukturiert, allerdings scheiterten wir zum einen daran, den Druck ins WLAN zu integrieren und zum anderen mussten wir erst ein Gerät finden, das mit den Treibern zurechtkam, denn das in der AllesBeste-Redaktion laufende macOS Big Sur war für diese Aufgabe nicht sonderlich gut geeignet, wie so manche Fehlermeldung nahelegte. Die App fürs Smartphone bietet nur wenige Funktionen, nicht einmal das Einstellen des Scan-Dateiformats ist möglich. Hier ist noch sehr viel Luft nach oben.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ausdruck Lexmark
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Lexmark
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Diagramm Lexmark Cx431adw

Neben dieser kleinen Schwächen bei den »Soft-Skills« ist der Lexmark in den Kerndisziplinen eines Druckers aber sehr gut. Das Test-Bild druckte er in hervorragender Qualität und auch auf dem Papier waren seine gedruckten Buchstaben mit die besten im ganzen Test. Bei unserem Test-Diagramm leistete er sich dann allerdings wieder einen Fehler, indem er immer wieder eines der Diagramme nur zu 20 Prozent druckte. Diese Unzuverlässigkeit hat den Lexmark eine Empfehlung gekostet, die er sich aufgrund seiner guten Druckergebnisse durchaus verdient gehabt hätte – trotz seiner Arbeitslautstärke von 68 Dezibel.

HP Color Laser 179fnw

Der HP Color Laser 179fnw braucht erstmal ein wenig, bis er sich verbunden hat. In dieser Zeit artikuliert der Drucker seine Befindlichkeiten und unterstreicht seine Wünsche mit entsprechenden Piep-Tönen. Erfüllt man sie, gibt es in puncto Geräuschentwicklung jedoch nichts mehr zu meckern: Mit einer Arbeitslautstärke von lediglich 58 Dezibel war der HP angenehm leise.
Beim Display hat HP dem Color Laser 179fnw nur ein zweizeiliges LC-Display spendiert, das es beim Bedienkomfort bei Weitem nicht mit den Touchscreens der Konkurrenz aufnehmen kann. Das schränkt die Bedienung des Druckers zwar insgesamt ein wenig ein, sollte im Büroalltag aber für die gängigen Anforderungen im Büro und Home-Office nicht weiter tragisch sein. Um einen Stapel Blätter zu kopieren, reicht es, den entsprechenden Knopf zu drücken und schon rattert der 179 los. Pro Minute schafft er (inklusive Scannen) zwölf Seiten – ein eher unterdurchschnittlicher Wert in unserem Test.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ausdruck
Laser-Multi­funktions­drucker Test: 179
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Diagramm Hp Color Laser 179fnw

Zudem war die Qualität der Ausdrucke durchwachsen. Während der Drucker Texte und auch Grafiken durchaus ansprechend aufs Papier bekommt, ist er für das Ausdrucken oder Einscannen von Bildern nicht gut geeignet. Das Test-Bild durchzog ein recht starker Rauschteppich, und auch die Farbwiedergabe ist nicht besonders gut gelungen.

Ricoh M C250FWB

Der Ricoh M C250FWB ist ein wahrer Koloss von Drucker. Satte 30 Kilogramm bringt die All-in-One-Lösung fürs Büro auf die Waage. Positiv ist, dass die großzügigen Abmessungen des Druckers nicht vor dessen Bildschirmdiagonale Halt machen: Mit knapp elf Zentimetern Bildschirmdiagonale ist der Drucker beinahe schon Blockbuster-tauglich. Abseits der Blockbuster-Qualitäten sind seine Druck-, Scan- und Kopierfähigkeiten aber durchwachsen. Dem Ausdruck unseres Test-Bildes auf Hochglanzpapier fehlte es ebenso an Schärfe wie den auf normales Papier gedruckten Lettern. Beim Scannen überzeugte und das Modell von Ricoh aber mit klaren Kanten und einem gut dargestellten Farbverlauf.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ausdruk Ricoh
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Ricoh
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Diagramm Ricoh M C250fwb

Beim gleichzeitigem Scannen und Kopieren haben wir eine Arbeitslautstärke von 63 Dezibel gemessen. Der Ricoh gehört damit nicht zu den leisesten Kandidaten im Testfeld. Bei den Geschwindigkeit des Druckens und Scannens bewegt sich der Ricoh im Mittelfeld unseres Test. 19 Seiten druckt er in einer Minute, bei einzelnen Druckaufträgen, für die der Riese aus seinem Ruhemodus gerissen wird, ist nach etwa 25 Sekunden mit einem Ergebnis zu rechnen.

Kyocera Ecosys M5526cdn

Da der Kyocera Ecosys M5526cdn bis auf die hier nicht vorhandenen Wi-Fi-Schnittstelle identisch mit dem M5526cdw ist, verweisen wir auf die Ausführungen oben.

HP Color Laser MFP 178nwg

Den nagelneuen, kompakten HP Color Laser MFP 178ngw gibt es für ca. 30 Euro mehr auch mit nativem Faxmodem und ADF (179fwg), was sich auf die Bauhöhe niederschlägt. Es handelt sich eigentlich um Varianten schon länger bekannter Samsung-Drucker im HP-Kleid, was auf die Übernahme der Samsung-Druckersparte durch die Amerikaner zurückzuführen ist. Der Multifunktionsdrucker findet Anschluss über Wi-Fi (Direct), USB und LAN, die üblichen Print-Lösungen fürs Drucken vom mobilen Gadget aus werden unterstützt. Automatischen Duplexdruck gibt es in der Reihe nicht.

Für die Bedienung am äußerlich sauber verarbeiteten Gerät selbst (Farb- oder Schwarzkopie, Scannen an PC, Einstellungen) gibt es einige dedizierte Tasten und ein zweizeiliges Monochrom-LC-Display ohne Beleuchtung. Der Funktionsumfang hält sich auch im Treibermenü in Grenzen, das Gerät richtet sich eindeutig an Privatnutzer.

Ein hohes Druckaufkommen sollten die aber auch nicht haben, denn die Druckkosten sind sowohl in Farbe als auch in bei normalem Text exorbitant hoch. Während Schwarzdruck in ordentlichem Tempo vonstatten geht, ufern die Wartezeiten bei größeren Mengen an farbigen Prints doch ziemlich aus. Hinzu kommt die relativ geringe Kapazität der einzigen Papierzuführung in Form einer Kassette, die vorne aus dem Gerät herausragt und zusätzlichen Platz benötigt. Was wiederum für den MFP 178ngw spricht, sind mit der sauberste Textdruck im Feld und die Fähigkeit, auch feinste Schrift im Farbdruck noch vollständig und kontrastreich zu Papier zu bringen.

So haben wir getestet

Laser-Multifunktionsdrucker werden überwiegend in Büros eingesetzt, oft sind das sehr große und auch sehr teure Geräte. Wir haben uns in diesem Test auf die kleinsten und eher preiswerten Modelle dieser Gerätegattung konzentriert, die für kleine Büros und Arbeitsgruppen mit fünf bis zehn Mitarbeitern interessant sind, aber teilweise auch im Home Office eine gute Figur machen.

Im Test haben wir alle wichtigen Aspekte der Geräte geprüft. Den Anfang machen wir sinnvollerweise mit der Ersteinrichtung, hier ist eine eingängige Bedienoberfläche gefragt, wobei für einige Funktionen wie zum Beispiel die Fax-Funktion ein Hardkey-Ziffernblock durchaus seine Vorteile haben kann. Bei den meisten Multifunktionsdruckern kommen inzwischen farbige Touch-Displays zum Einsatz, die die Bedienung weiter vereinfachen.

Ist der Multifunktionsdrucker z. B. per WPS ins Netzwerk integriert, starten wir mit den Geschwindigkeits- und Funktionstests: Hierzu muss das Druckwerk eine Textdatei in zehnfacher Ausfertigung ausdrucken. Wir messen die Geschwindigkeit, die Sie auf Seiten pro Minute umgerechnet in der Tabelle finden. Auch die Lautstärke haben wir gemessen, weil die Herstellerangaben hier oft daneben liegen.

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Laser-Multi­funktions­drucker Test: Laser Multi­funktions­drucker Gruppenbild
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Laser Multifunktiondrucker Gruppenbild
Test: Laser Multifunktionsdrucker
Multifunktionsdrucker Test: So haben wir getestet
Multifunktionsdrucker Test: So haben wir getestet
Laser-Multi­funktions­drucker Test: Testbild Referenz
Multifunktionsdrucker Test: So haben wir getestet

Beim Druck auf Laser-Fotopapier mit Hochglanzbeschichtung und einer Dicke von 200 g/m² müssen die farbfähigen Geräte zeigen, wie schnell sie arbeiten und liefern gleichzeitig den Ausdruck für die Kontrolle der Foto-Druckqualität.

Soweit vorhanden, waren die Multifunktionsdrucker über WLAN mit dem PC verbunden. Soweit die MuFu-Drucker Optionen für die Auswahl von Fotopapier und/oder Foto-Druck-Presets anboten, haben wir diese natürlich ausgewählt, um die beste Qualität zu erzielen. Die Papierzufuhr erfolge über den manuellen Schacht und nicht über die Kassette.

Wir haben dazu unser Testbild im A4-Format mit 300 dpi in eine JPG-Datei ausgegeben und dabei die Option »An Größe anpassen« gewählt, damit das Bild nicht beschnitten wird. Dazu muss man wissen, dass keines der getesteten Laser-Multifunktionsgeräte randlosen Druck beherrscht und die Breite der Ränder nicht einheitlich ist.

Um das wohl häufigste Szenario abzubilden, haben wir die Geräte mit dem Druckauftrag aus dem Energiesparmodus geweckt, sodass die Aufwärmzeit mit in die gesamte Druckzeit einfließt.

Beim Scannen nutzen wir ebenfalls unser A4-Testbild, das wir soweit möglich direkt in den Testordner verschieben lassen. Hier wird die Zeit gemessen, die das Gerät für den reinen Scanvorgang inklusive Zurücksetzens des Schlittens auf die Ausgangsposition benötigt, um den Einfluss von Variablen wie WLAN-Geschwindigkeit und Dateigröße außen vor zu lassen.

Die Druckkosten haben wir, soweit vorhanden, vom Druckerchannel übernommen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Laser-Multifunktionsdrucker?

Der beste Laser-Multifunktionsdrucker ist für uns der HP Color Laserjet Pro M283fdw. Er liefert auf Knopfdruck hervorragende Ergebnisse, druckt vergleichsweise flott und ist sehr einfach zu bedienen.

Was ist ein Laser-Multifunktionsdrucker?

Ein Laser-Multifunktionsdrucker ist ein Laserdrucker, mit dem man auch scannen und kopieren kann. Manche Modelle können sogar auch faxen.

Was kostet ein Blatt mit einem Multifunktionsdrucker?

Ein Farbausdruck kostet bei einem Laserdrucker auf zwischen 15 und 20 Cent, ein Ausdruck in Schwarz-Weiß ist mit 2-5 Cent deutlich günstiger.

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 Test: Artboard

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