Der beste Laser­drucker für Zuhause

last updateZuletzt aktualisiert:
Laserdrucker für Zuhause im Test: Testsieger Brother HL-L2350dw

Der beste Laserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist der Brother HL-L2350dw. Er arbeitet schnell und leise, hat eine sehr gute Druckqualität und wartet mit geringen Druckkosten auf. Die Verbindung zum Mobilgerät nimmt er per WiFi-Direct auf, unterstützt von der entsprechenden Brother App. Verzichten muss man einzig auf eine Verbindung per LAN, aber wer braucht die schon bei so einer zuverlässigen und unkomplizierten WLAN-Anbindung.

Update 19. September 2018

Wir hatten zwei neue Laserdrucker im Test, der Brother HL-L2350DW ist unser neuer Testsieger.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
13. September 2017

Unser ehemaliger Favorit, der HP LaserJet Pro M201dw, ist nur noch in Restbeständen und dort teilweise zu Fantasiepreisen erhältlich. Seinen Nachfolger, den HP LaserJet Pro M203 haben wir in der Version ohne WLAN getestet, er enttäuscht aber beim Druckbild.

Neu getestet haben wir außerdem den SP 400DN von Ricoh, der eine neue Empfehlung ist, weil er sehr gut druck. Leider gibt es ihn nur ohne WLAN.

Die meisten denken bei einem Drucker für Zuhause erst einmal an einen Tintenstrahldrucker – die haben ihre Tücken, gerade wenn man sie eher selten verwendet. Schwarzweiß-Laserdrucker sind für viele Heimanwender eigentlich die bessere Lösung, zumal sie mittlerweile nicht mehr teuer sind.

Wir haben in den vergangenen Jahren insgesamt knapp 20 Drucker für den Heimgebrauch oder das kleine Büro getestet, neun Modelle sind aktuell noch im Handel. Preislich liegen die Geräte zwischen 70 und knapp 200 Euro – da ist für jeden Geldbeutel was dabei.

Laserdrucker sind vor allem für den Textdruck die beste Lösung. Wenn Sie Fotos drucken wollen, sind Sie nach wie vor mit einem Tintenstrahldrucker besser bedient. In unserem Test von Multifunktionsdruckern mit Tintenstrahldruckwerk haben wir daher besonders auf die Fotoqualität geachtet. Auch ein Farblaserdrucker kann eine gute Alternative sein, denn die bieten alle Vorteile von Schwarzweiß-Lasern und sind längst nicht mehr so teuer wie früher. Wenn Sie Ihren Drucker auch zum Scannen, Kopieren und Faxen einsetzen möchte, sollten Sie sich unsere Empfehlung für den besten Laser-Multifunktionsdrucker ansehen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Brother HL-L2350dw

Test Laser­drucker für Zuhause: Brother HL-L2350dw
Der Brother verfügt zwar "nur" über WLAN, besticht aber mit seiner Druckqualität und den geringen Druckkosten.

Brother hat mit dem HL-L2350dw einen Nachfolger des von uns ebenfalls getesteten HL-L2340dw herausgebracht, und so viel nachgebessert, dass wir er glatt unseren Testsieg einfährt. Der HL-L2350dw ist vergleichsweise leise, liefert schnell Ergebnisse von hoher Druckqualität, kann Duplexdruck und ist darüberhinaus noch günstig zu haben – dank moderater Druckkosten sogar über den reinen Anschaffungspreis hinaus.

auch gut

Samsung Xpress M2835DW

Test Laserdrucker für Zuhause: Samsung Xpress M2835DW
Der Samsung kann ebenfalls mit rekordverdächtig geringen Druckkosten überzeugen, und ist sein Geld wert, solange er noch verfügbar ist.

Schnell, leise und günstig druckt auch der Samsung Xpress M2835DW, unser bisheriger Testsieger. Er kann sich dank NFC-Unterstützung schnell mit dem Smartphone verbinden, um Dokumente von dort direkt auszudrucken und kann Seiten mit seiner integrierten Duplexfunktion automatisch doppelseitig bedrucken. Allerdings macht er beim Datentransfer über WLAN gelegentlich Probleme.

Klein & kompakt

Samsung SL-M2026W

Test: Laserdrucker für Zuhause: Samsung SL-M2026W
Ohne LAN, Duplex-Einheit und Einzelblatteinzug ist der SL-M2016 die schlanke Lösung für Sparfüchse.

Wer nur gelegentlich druckt und zuhause keinen großen Drucker herumstehen haben möchte, für den ist der Samsung SL-M2026W die beste Option: So klein und kompakt ist kein anderer Laserdrucker im Test. Auf einen LAN-Anschluss muss man bei ihm zwar ebenso verzichten wie auf Duplexdruck, dafür ist er aber auch sehr günstig – und seine WLAN-Verbindung ist stabiler als beim großen Bruder.

Ohne WLAN

Ricoh SP 400DN

Test Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DN
Hervorragendes Druckergebnis, wegen der Größe und dem Gewicht eher was fürs kleine Büro.

Der Ricoh SP 400DN muss ohne WLAN-Unterstützung auskommen, es gibt noch nicht einmal eine Variante die drahtlos arbeitet. Dennoch waren wir vom Druckergebnis derart angetan, dass er hier unbedingt als Empfehlung fürs Büro oder Home Office genannt werden soll. Drahtloses Drucken über AirPrint und Google Cloud Print 2.0 funktioniert hier aber ebenfalls, wenn der Druckauftrag im gleichen Netzwerk verschickt wird.

Vergleichstabelle

Testsiegerauch gutKlein & kompaktOhne WLAN
Modell Brother HL-L2350dw Samsung Xpress M2835DW Samsung SL-M2026W Ricoh SP 400DN Kyocera Ecosys P2235dw HP LaserJet Pro M203dn Oki B412dn Canon i-SENSYS LBP151dw Brother HL-L2340DW
Test Laser­drucker für Zuhause: Brother HL-L2350dwTest Laserdrucker für Zuhause: Samsung Xpress M2835DWTest: Laserdrucker für Zuhause: Samsung SL-M2026WTest Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DNTest Laser­drucker für Zuhause: Kyocera Ecosys P2235dwTest Laser­drucker für Zuhause: HP LaserJet Pro M203dnTest Laserdrucker für Zuhause: Oki B412dnTest Laserdrucker für Zuhause: Canon i-SENSYS LBP151dwTest: Laserdrucker für Zuhause: Brother HL-L2340DW
Pro
  • Sehr gutes Druckbild
  • Geringe Druckkosten
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Sehr geringe Druckkosten
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Klein und kompakt
  • Günstig in der Anschaffung
  • Grundsolides Arbeitsgerät, lässt sich per Web-Oberfläche administrieren
  • Hervorragende Druckergebnisse
  • Leise im Betrieb
  • Mit weiteren Kassetten ausbaufähig
  • Front USB für Fonts etc.
  • Leise und schnell
  • Einfaches Handling
  • Gute Druckergebnisse
  • Zuverlässig und hochwertig
  • Relativ geringe Druckkosten
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Druckgeschwindigkeit und -kosten vergleichbar mit Testsieger
Contra
  • Kein LAN-Anschluss
  • Zickt beim kabellosen Datentransfer
  • Wird möglicherweise ohne Nachfolger vom Markt verschwinden
  • Relativ langsamer Druck
  • Recht groß und schwer
  • Ziemlich komplexe Erstinstallation
  • Recht laut im Betrieb
  • Recht schwer für den Betrieb Zuhause
  • Druckergebnis könnte besser sein
  • Benötigt eine große Stellfläche
  • Fast etwas überdimensioniert für zuhause
  • Hohe Druckkosten
  • Druckqualität nur mittelmäßig
  • Groß
  • Druckqualität nicht ganz so gut
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Unsere Testkandidaten

Während andere Computertechnik oft mehrere Produktzyklen im Jahr hat, kommen bei Druckern im Allgemeinen und Laserdruckern im Besonderen neue Modelle oft erst nach einigen Jahren auf den Markt. Brother hat dem HL-L2340DW jüngst ein Update verpasst, das dem Hersteller so gut gelungen ist, dass der neue HL-L2350dw sogleich den vormaligen Testsieger Samsung Xpress M2835DW vom Treppchen drucken konnte.

Erleichternd kam sicherlich hinzu, dass der Samsung schon lange am Markt ist und sich bislang noch kein Nachfolger abzeichnet. Überhaupt steht die Fortsetzung der Druckerproduktion bei Samsung nicht fest, seit der koreanische Konzern seine Druckersparte an HP abgegeben hat. Aktuell sind zwar alle von uns vorgestellten Modelle weiterhin verfügbar, jedoch bleibt die Technik nicht stehen, zumindest nicht bei der Konkurrenz und damit geraten die Samsung-Drucker so langsam ins Hintertreffen.

Neben dem ehemaligen Favoriten Samsung Xpress M2835DW empfehlen wir auch seinen kleinen Bruder SL-M2026W weiterhin als besonders kompaktes Gerät. Der Brother HL-L2340DW hat wie erwähnt einen Nachfolger erhalten. Vor einigen Monaten hatten wir uns den neuen HP Laserjet Pro M203dn und den Ricoh SP 400DN, beide ohne WLAN vorgenommen. Der Oki B412dn rundet das Testfeld ab, beim Canon i-SENSYS LBP151dw handelt es sich um ein Auslaufmodell und der bewährte HP LaserJet Pro M201dw ist nicht mehr verfügbar.

Laserdrucker von Dell sind nicht dabei, denn Dell hat bekannt gegeben, dass sie in Zukunft nur noch in den USA Laserdrucker verkaufen und sich aus allen anderen Märkten zurückziehen. Auch das zeigt, dass der Markt für Laserdrucker nicht gerade lebhaft ist.

Tinte oder Laser?

Wegen ihres günstigen Anschaffungspreises von teilweise unter 50 Euro entscheiden sich viele für einen Tintenstrahl­drucker, wenn es darum geht, einen Drucker für Zuhause anzuschaffen. Allerdings verlangen die Hersteller vor allem bei günstigen Tintenstrahlern oft umso mehr für die Tintenpatronen – sie kosten manchmal so viel wie der Drucker selbst.

Auch wenn Tintenstrahldrucker im Druck nicht mehr grundsätzlich teurer sind als Laserdrucker, sind sie für Zuhause nicht immer die beste Lösung. Denn Tintenpatronen trocknen schnell ein und sind dann kaum mehr zu gebrauchen. Das ist nicht nur nervig sondern auch teuer. Wer oft wochen- oder monatelang nicht druckt, sollte einen Tintenstrahldrucker tunlichst vermeiden, sonst ist Ärger vorprogrammiert.

Beim Fotodruck sind Tintenstrahldrucker immer noch am besten

Tintenstrahldrucker sind vor allem dann interessant, wenn man oft Fotos druckt und die Bilder selbst bearbeitet. Dann sollte man allerdings zu einem hochwertigen Tintenstrahldrucker greifen.

Für gelegentliche Fotodrucke bieten sich die Druckstationen in Drogeriemärkten an, die eine weitaus bessere Qualität bieten als günstige Tinten­strahl­drucker. Auch Online-Dienste, die Abzüge von hochgeladenen Fotos bequem nach Hause senden, sind eine gute Alternative.

Wer auf farbige Ausdrucke verzichten kann, ist mit einem Laserdrucker meist besser beraten. Günstige Modelle gibt es bereits ab 70 Euro, teils mit WLAN-Anbindiung. In Zeiten von Smartphones, Tablets und Laptops ist ein Drucker, der die Möglichkeit bietet, drahtlos zu drucken, sehr zu empfehlen. Leider unterstützen nicht alle Hersteller die AirPrint-Funktionalität von Apple, die es ermöglicht, ohne Zusatzprogramme direkt von iPad oder iPhone zu drucken.

 Laser­drucker für Zuhause Test: Brother HL-L2350dw

Testsieger: Brother HL-L2350dw

Beim HL-L2350dw hat Brother gezielte Produktpflege betrieben; äußerlich gleicht unser aktueller Favorit seinem Vorgänger, dem HL-L2340dw fast bis auf die Schraube. Beim Test des neuen konnten wir allerdings einige Änderungen feststellen, durchweg zum Positiven.

Die vergleichsweise kompakten Abmessungen sind gleich geblieben, seitens des Gewichts hat der neue Brother etwas zugelegt, was unter anderem am neuen Druckwerk liegen kann, das nun immerhin mit 1200 x 1200 dpi aufwarten kann, vorher war bei 600 x 600 dpi Schluss.

Der HL-L2350dw verzichtet zwar nach wie vor auf die LAN-Schnittstelle, die mitunter zuverlässiger ist oder in manchen Netzwerken schlicht die einzige Möglichkeit der Integration bietet, per WLAN ist er aber binnen kürzester Zeit betriebsbereit. Bei uns hat die drahtlose Verbindung selbst nach einigen Standortwechseln und veränderter Netzwerkstruktur immer reibungslos funktioniert.

auch gut

Samsung Xpress M2835DW

Test Laserdrucker für Zuhause: Samsung Xpress M2835DW
Der Samsung kann ebenfalls mit rekordverdächtig geringen Druckkosten überzeugen, und ist sein Geld wert, solange er noch verfügbar ist.

Das kleine, einzeilige Display erweist sich dabei als sehr hilfreich und kommunikativ, selbst wenn es nicht farbig ist, geschweige denn über eine grafische Oberfläche verfügt. Selbst beim Druck vom Mac mit den hauseigenen rudimentären Treibern, erlaubt der Brother drei Qualitätsstufen, die optimale, die normale und die Entwurf-Qualität unterscheiden sich hauptsächlich in der Reproduktion von Grafiken mit Flächen in Graustufen, am Schriftbild ändert sich dagegen kaum etwas.

Geschwindigkeit und Duplex

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HL-L2350dw im aktuellen Trend, je nach Qualität benötigte er zwischen 30 und 40 Sekunden für unsere 10 Testseiten, nach 40 Sekunden (optimale Druckqualität) bzw. 34 Sekunden (normale Qualität) lagen die bedruckten Seiten im Ausgabeschacht, der HP Laserjet Pro M203dn liegt zusammen mit dem Oki B412dn um die 30 Sekunden etwas schneller, der Samsung SL-M2026W bildet mit 45 Sekunden das Schlusslicht, und der Canon i-SENSYS LBP151dw liegt mit 28 bzw. 25 Sekunden einsam an der Spitze. Wie gesagt, im Test starten wir alle Drucker aus dem Standby.

Doppelseitiger Duplexdruck spart Papier

Den papiersparenden Duplexdruck auf Vorder- und Rückseite beherrschen fast alle Drucker im Test, bis auf den besonders schlanken Samsung SL-M2026W. Hier kann man durchaus Unterschiede im Papierhandling zwischen den Testteilnehmern feststellen. Unser Testsieger HL-L2350dw hinterlässt neben dem HP, dem Ricoh und dem Oki den zuverlässigsten Eindruck, aber das hatten wir nach dem Test des älteren HL-L2340dw nicht anders erwartet. Alle anderen gehen einen Tick zu fahrig mit dem Blatt um, damit auch ja noch die letzte Zehntelsekunde an Geschwindigkeit herausgeholt werden kann.

Beim Samsung SL-M2835dw und dem Canon i-SENSYS LBP151dw hat der zügige aber ungenaue Seitenwechsel beim Duplexdruck tatsächlich Folgen: für den Druck der zweiten Seite wird das Papier nicht ganz gerade eingezogen und Zeilen oder Linien zeigen entsprechenden Versatz. Das ist ärgerlich, wenn Zeugnisse oder andere wichtige Dokumente beidseitig ausgedruckt werden. Hier hat der HL-L2350dw neben den besagten anderen eindeutig die Nase vorn, und benötigt noch nicht einmal mehr Stellplatz.

Druckqualität

Seitens der Druckqualität von Laserdruckern muss man bei gewöhnlichem Text schon die Lupe heranziehen, um überhaupt signifikante Unterschiede feststellen zu können: das Druckbild ist bei allen gestochen scharf.

Text drucken alle gestochen scharf

Bei Grafiken lassen sich schon eher Unterschiede ausmachen. So lässt sich eindeutig die hohe Qualität des Ricoh sowie des Oki dokumentieren. Der HP Laserjet Pro M203dn druckt graue Flächen nicht ganz so homogen wie die anderen, der Samsung Xpress M2835DW bringt stellenweise etwas zu viel Toner auf, um einen höheren Kontrast zu erreichen, was andererseits für eine etwas dickere Strichstärke sorgt. Der HL-L2350dw liefert bereits in normaler Qualität ein schön homogenes Druckbild, lediglich in der Entwurfsqualität werden Flächen stark gerastert, bei Schrift ist das hingegen kaum zu unterscheiden.

Beim Ausdruck von Graustufen gibt es zwei Ausreißer: der Ricoh SP 400DN und der Oki B412dn zeigen für jeden Grauwert eine homogene Fläche, unterscheiden allerdings Prinzip bedingt nur Helligkeitsunterschiede, so kommt es, dass der magentafarbenen und den hellblauen Flächen unserer Testvorlage der gleiche Grauwert zugeordnet wird. Ähnliches passiert beim Canon und dem Brother HL-L2350dw.

Auf der anderen Seite der Skala bewegt sich der kleine Samsung SL-M2026W mit kontrastreichen, gut sichtbaren Schlieren, die der Laserjet Pro M203dn mit weniger Kontrast ebenso erkennen lässt. Dazwischen liegen in etwa gleich auf die restlichen Testteilnehmer.

Druckkosten

Mit 1,8 Cent pro Seite druckt der Oki in unserem Vergleich am günstigsten, gefolgt vom Samsung M2835DW mit 2,4 Cent pro Seite. Brother und Canon sind mit 2,8 bzw. 3,1 Cent dagegen deutlich teurer. Am meisten ins Geld geht das Drucken mit dem kleinen Samsung M2026w: hier kostet die Seite ganze 5,4 Cent.

Große Unterschiede bei den Druckkosten

Bei den Druckkosten gibt es vom neuen HP Laserjet Pro M203dn selbst auf Druckerchannel noch keine Daten, die dürften sich jedoch auf ähnlichem Niveau wie der Vorgänger bewegen, der mit 2,5 Cent pro Seite zu buche schlägt. Mit 2,7 Cent liegt der Ricoh Sp 400dn im gleichen Bereich.

WLAN-Verbindung

Viele WLAN-fähige Drucker haben mit unzuverlässigen Verbindungen ins Heimnetzwerk zu kämpfen. Warum das Problem ausgerechnet bei Druckern so oft vorkommt, ist uns schleierhaft. Eine zuverlässige WLAN-Verbindung sollte heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein, vom Smartphone über den Fernseher bis hin zu Lautsprechern und smarten Personenwaagen verbinden sich inzwischen eine Vielzahl von digitalen Helfern mit dem eigenen WLAN – meist ohne Probleme. Bei Druckern ist das leider noch immer nicht selbstverständlich.

Unser Testsieger gehört da Gottseidank zu den Ausnahmen: Der Brother HL-L2350dw hat sich bei unserem ausführlichen Test bei der ersten Installation schnell ins Netzwerk eingefügt und auch hinterher keinerlei Schwierigkeiten bereitet.

Der Samsung M2835DW neigt dagegen selbst nach erfolgreicher Einbindung ins WLAN hin und wieder dazu, Druckaufträge vom PC oder Mac nicht entgegenzunehmen, dann hilft unter Umständen nur ein Neustart, oder die Verbindung via LAN-Kabel. Im Test hatte der Samsung leider die meisten Probleme von allen. Aber das heißt nicht viel, denn WLAN-Verbindungsprobleme sind notorisch schwer zu testen.

Nachteile?

Der Einzige Nachteil des Brother HL-L2350dw ist tatsächlich seine fehlende LAN-Schnittstelle, es gibt schließlich Netzwerke mit dürftiger oder gar keiner WLAN-Struktur, hier muss man dann auf Notlösungen zurückgreifen, oder man wählt einen anderen Drucker. Für die meisten ist WLAN aber ohnehin das Verbindungsmittel der Wahl und natürlich kann m an den Brother auch per WLAN direkt mit einem Rechner verbinden. Daher ist das Fehlen des Netzwerkanschlusses für ein Heimgerät aus unserer Sicht kein großer Minuspunkt.

Brother HL-L2350dw im Testspiegel

Weitere Testberichtee sind für den Brother bislang kaum zu finden, von Home & Smart gab es im August 2018 aber einen Test des Brother. Hier erhielt er 5 von 5 erreichbaren Sternen, vor allem für seine gute Integration in die unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen wird er gelobt:

»Der Laserdrucker von Brother eignet sich ideal für kleinere Büros, die hohe Anforderungen an Systemkompatibilität stellen. Mit 30 Seiten pro Minute gehört der Schwarz-Weiß-Laserdrucker zu den schnelleren Geräten seiner Preisklasse. Vor allem Büros mit begrenztem Platz profitieren von der minimalen Geräuschkulisse und dem geringen Verbrauch.«

Sobald neue Testberichte erscheinen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Für den Einsatz zuhause oder im kleinen Büro bietet der Brother aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket, sofern man mit dem WLAN auskommt. Im Büro kommt es jedoch auch auf eine sichere Integration ins Netzwerk an, und da muss es dann schon mal LAN sein. Auch größere Papier-Kassetten oder ein Aufbau, der auch im Dauerbetrieb nicht schlapp macht, finden sich bei den anderen von uns getesteten Geräten.

auch gut

Samsung Xpress M2835DW

Test Laserdrucker für Zuhause: Samsung Xpress M2835DW
Der Samsung kann ebenfalls mit rekordverdächtig geringen Druckkosten überzeugen, und ist sein Geld wert, solange er noch verfügbar ist.

Der Samsung M2835DW ist fast so günstig wie der Brother, verfügt aber zusätzlich zur WLAN-Schnittstelle auch noch über einer herkömmliche LAN-Buchse.

Die Druckgeschwindigkeit liegt etwa auf gleicher Höhe wie bei unserem Testsieger, bei den Druckkosten liegt er nach laut Druckerchannel mit 2,4 Cent nur wenig darunter. Auch Duplexdruck beherrscht der Samsung zuverlässig.

In der Druckqualität kommt er aber nicht ganz an unseren Favoriten heran. Das macht sich vor allem bei Grauschattierungen in Grafiken und Bildern bemerkbar, bei Text stellt man mit bloßem Auge kaum Unterschiede fest.

Allerdings zickte nicht nur in unserem Test gelegentlich die WLAN-Verbindung, auch viele Kunden berichten von Problemen damit. Und nachdem Samsung seine gesamte Druckersparte an HP abgestoßen hat, ist es derzeit völlig ungewiss, wie lange der Drucker noch hergestellt wird oder ob es einen Nachfolger geben wird.

Solange man den Samsung noch bekommen kann, ist er dennoch eine gute Lösung für zuhause oder das kleine Büro, vor allem, wenn man den Drucker per USB- oder Netzwerkkabel anschließt.

Klein & kompakt

Samsung SL-M2026W

Test: Laserdrucker für Zuhause: Samsung SL-M2026W
Ohne LAN, Duplex-Einheit und Einzelblatteinzug ist der SL-M2016 die schlanke Lösung für Sparfüchse.

Der kleine Bruder des M2835DW kommt mit 33 x 18 Zentimeter Stellfläche aus und ist damit der Tipp für alle, die wenig Platz auf dem Schreibtisch oder im Büro haben. Kompakter ist derzeit kein anderer Laserdrucker.

Es gibt ein einfaches Papierfach, mit Platz für 150 Blatt, in das auch einzelne Blätter eingeschoben werden können. Auf den papiersparenden Duplex-Druck muss man allerdings verzichten. Wer jedoch nicht viele Seiten am Stück druckt, kann das leicht verschmerzen. Auch die fehlende LAN-Schnittstelle ist für viele Heimanwender entbehrlich.

Allerdings ist auch das Schicksal des M2026W unklar, seit der Übernahme der Druckersparte von Samsung durch HP wird er zwar nach wie vor angeboten, trotz seiner recht langen Marktpräsenz ist aber nach wie vor kein Nachfolger in Sicht.

Aktuell ist der Samsung SL-M2026W für Gelegenheitsdrucker jedoch eine gute, günstige und platzsparende Alternative.

Ohne WLAN

Ricoh SP 400DN

Test Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DN
Hervorragendes Druckergebnis, wegen der Größe und dem Gewicht eher was fürs kleine Büro.

Auch wenn der Ricoh SP 400DN mit seinen fast 15 Kilo Betriebsgewicht als echtes Schwergewicht daherkommt, hat er durchaus seine Berechtigung, denn er überzeugt vor allem mit sehr guter Druckqualität.

Bei seiner Stellfläche von fast 40 x 40 Zentimetern und seinem hohen Gewicht sollte man aber schon einen passenden Stellplatz für den Drucker haben und der findet sich wohl eher im Büro als im häusliche Arbeitszimmer. Das gilt auch deshalb, weil der Ricoh nicht zu den leisesten Druckern gehört.

Dafür muss im normalen Betrieb auch weder eine Lade aufgezogen noch ein Papierfach angesteckt werden, wie das bei unserem ehemaligen Favoriten der Fall war.

Angeschlossen wird der Ricoh ausschließlich über LAN-Verbindung mit Netzwerkkabel, eine WLAN-Option gibt es nicht. AirPrint und Google Cloud Print funktionieren aber trotzdem, sofern man sich im selben Netzwerk wie der Drucker befindet. Zur Administration bietet der Ricoh eine komfortable Weboberfläche.

Aufgrund seiner exzellenten Druckqualität eignet er sich hervorragend für Zeugnisse, Verträge und andere offizielle Dokumente auch mit hohem Grafikanteil.

Der Ricoh SP 400 DN ist damit prädestiniert für das professionelle Home Office oder das Büro. Als kleiner unauffälliger Familiendrucker im Wohnzimmer taugt er dagegen nicht.

Außerdem getestet

Kyocera Ecosys P2235dw

Auch der Kyocera Ecosys P2235dw gehört eindeutig in die Kategorie Schwergewicht, wenngleich er sich seitens des Betriebsgeräusches dezent zurück hält. Leider gibt er sich bei der Erstinstallation etwas langatmig; die bereits eingesetzte Toner-Kartusche muss entriegelt werden, was auch gut funktioniert, anschließend benötigt der Drucker noch fast eine halbe Stunde, um sich in Betriebsbereitschaft zu versetzen.

Das ist so nirgends dokumentiert; warum die LEDs in einem bestimmten Muster blinken, erschließt sich erst in den Tiefen der Anleitung; demzufolge wird der Toner befüllt, was immer das auch heißen mag.

Anschließend läuft aber alles reibungslos, der Kyocera lässt sich gut integrieren, er wächst sogar mit, indem man optional Kassetten hinzufügen kann. Frontseitig gibt es zudem eine USB-Buchse, durch die sich der Drucker mit zusätzlichen Fonts, Macros und Overlays füttern lässt.

Grundsätzlich ist der Ecosys P2235dw fürs kleine Home-Office also eher überdimensioniert. Seine Stärke liegt eher im Mittleren bis großen Büro, und da spielt er seine Stärken aus, leiser als so manch anderer Mitarbeiter.

HP LaserJet Pro M203dn

Den HP Laserjet Pro M203dn gibt es in der Variante M203dw mit WLAN, die nur knapp 20 Euro teurer ist als der von uns getestete Drucker ohne drahtlose Kommunikation. Da der einzige Unterschied tatsächlich das WLAN-Modul ist, gibt es bezüglich Druckqualität, Papierhandling und Druckgeschwindigeit keinerlei Unterschiede, und Sie haben die Wahl, ob Ihnen der drahtlose Druck 20 Euro mehr Wert ist.

Fast ist der Oki B412dn hier fehl am Platze, denn er ist etwas überdimensioniert – sowohl hinsichtlich Betriebsgewicht und Größe, als auch in Bezug auf die Druckleistung.

Zusammen mit dem Canon gehört der Oki zu den größten Druckern im Test, mit seinem Gewicht von 12 Kilo ist er sogar fast so schwer wie der Ricoh. Fürs Wohnzimmer ist er damit nicht geeignet, auch im Arbeitszimmer macht er nicht wirklich eine gute Figur – er ist eher was fürs Büro.

Dafür kann er mit zuverlässiger Robustheit und sehr guten Druckeigenschaften überzeugen und ist außerdem für Vieldrucker interessant: Die Druckkosten liegen mit 1,8 Cent nochmals günstiger als beim Samsung M2835DW.

Wer einen zuverlässigen und hochwertigen Partner fürs Büro oder Home Office mit hohem Druckaufkommen sucht, für den ist der Oki B412dn genau das Richtige.

Canon i-SENSYS LBP151dw

Ähnlich groß wie der Oki oder der Ricoh kommt der Canon i-SENSYS LBP151dw daher, allerdings nicht im schlichten Bürograu, sondern in stylischem schwarzen Gehäuse.

Beim Gewicht liegt er deutlich unterhalb des Oki B412dn. Dafür ist er im Druck neben dem des Ricoh der schnellste im Test, in unter 30 Sekunden druckte er unsere 10 Testseiten aus.

Wem es auf möglichst schnellen Druck ankommt, für den könnte der Canon also interessant sein. Doch wem hohe Druckgeschwindigkeit wichtig ist, der möchte in der Regel auch viel drucken – und da macht der Canon mit Druckkosten von 3,1 Cent pro Seite keine so gute Figur.

Die Druckqualität liegt im Rahmen der Konkurrenz, der Canon nimmt es jedoch bei feinen Grauabstufungen nicht so genau. Damit ist das einzige, was wirklich für den Canon spricht, seine hohe Druckgeschwindigkeit.

Hinzukommt, dass Canon offenbar die Laserdrucker nicht fortführen wird, der Schwerpunkt liegt auf Tintenstrahlgeräten, beim i-SENSYS LBP151dw dürfte es sich demzufolge um eine Auslaufmodell handeln.

Das bessere ist des guten Feind, das gilt auch für unseren Testsieger und seinen Vorgänger, den Brother HL-L2340DW. Er druckt nicht ganz so gut wie jener, ist aktuell sogar teurer und somit keine Empfehlung mehr.

16
Kommentare

avatar
Tamas
Tamas

Hallo zusammen,
bin gerade bei der Überlegung zum Wechsel auf ein Laserdrucker vom Tintendrucker. (Gründe: 1. mein canon mg5450 trocknete – gut verständlich – öfter aus 2. Fotos drucken wir sowieso in besseren Qualität woanders 3. Letztens: Funktioniert nicht, höchstwahscheinlich wegen Druckkopfproblem – neu kostet solches ung 50 EUR. Und nicht mal sicher bin ich dass ein Tausch ausreichen würde)

ABER: Ich bin jetzt auf dieses Kommentar gestossen: “Laserdrucker in Haushalt mit Kinder gefährlich” o.ä. so zusammengefasst.
Was ist denn damit gemeint?
Wovon darf man hier (wieder) fürchten?

Danke für die zeitnahe Antworten im Voraus,
VG,
Tamas

Udo Hellermann
Udo Hellermann

Wie kann ein Gerät Testsieger sein, dessen Hersteller Mac OS nur unzureichend supported?

Ich habe heute von Samsung auf meine Anfrage hin folgende Antwort erhalten:
„Die Treiber wurden bis Mac OS 10.11 angeboten. Neuere Versionen werden nicht supported. Wann und ob der angepasste Treiber angeboten wird, kann ich leider nicht sagen. Diese Informationen liegen dem technischen Support nicht vor.“

Unglaublich – aber wahr!

Redaktion
Redaktion

Der Drucker läuft mit dem angebotenen Treiber problemlos auf dem neuesten Betriebssystem (High Sierra) von Apple.

Udo Hellermann
Udo Hellermann

Prima, danke für die Info!

Gottfried Mevissen
Gottfried Mevissen

Habe den CLP 680DW SUPER Druck.

Dolf Mielenhausen
Dolf Mielenhausen

Ein Laserdrucker hat eigentlich zu Hause nichts zu suchen die Drucker sind hochgiftig. Besonders im Haushalt mit Kindern sollte man sie nicht haben es gibt heute gute Tintendrucker die genauso schnell und gut drucken.

Gottfried Mevissen
Gottfried Mevissen

Ja und immer Austrocknen.

Andreas Schleif
Andreas Schleif

Gerade zu Hause macht ein Laserdrucker sehr viel Sinn. Den kann man auch mal über Monate nicht benutzen ohne, dass die Tinte austrocknet oder man erst eine Düsenreinigung durchführen muss, bis man wieder etwas drucken kann. Schwarz-weiß Drucker gibt’s ab 50 € und mit einem Toner kann man bis zu 5000 Seiten drucken. Ich benutze seit 15 Jahren nichts anderes mehr.

Ewald Wölk
Ewald Wölk

Mein Tintendrucker funktioniert seit 7 Jahren im sporadischen Einsatz ohne auch nur einmal ein Problem gehabt zu haben. Man sollte den Drucker schon noch die Patronen einfahren lassen bevor man ihn abschaltet. Dann laufen auch die Dinger.

Canon MP550

Tamas
Tamas

Hallo zusammen,
bin gerade bei der Überlegung zum Wechsel auf ein Laserdrucker vom Tintendrucker. (Gründe: 1. mein canon mg5450 trocknete – gut verständlich – öfter aus 2. Fotos drucken wir sowieso in besseren Qualität woanders 3. Letztens: Funktioniert nicht, höchstwahscheinlich wegen Druckkopfproblem – neu kostet solches ung 50 EUR. Und nicht mal sicher bin ich dass ein Tausch ausreichen würde)

ABER: Ich bin jetzt auf dieses Kommentar gestossen: “Laserdrucker in Haushalt mit Kindern…”
Was ist denn damit gemeint?
Wovon darf man hier (wieder) fürchten?

Danke für die zeitnahe Antworten im Voraus,
VG,
Tamas

Redaktion
Redaktion

Es geht hier darum, dass Laserdrucker Feinstaub in Form von Tonerpartikeln ausstoßen. Ob davon eine Gesundheitsgefährdung ausgeht, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt hierzu viele Studien mit widersprüchlichen Ergebnissen.

Wie immer gilt: die Dosis macht das Gift. Wenn Sie nicht gerade hunderte Seiten am Tag im Kinderzimmer drucken, dürfte die Feinstaubbelastung in einer Großstadt bei geöffnetem Fenster deutlich höher sein, als die durch den gelegentlich genutzten Laserdrucker.

Ole Severin
Ole Severin

Der Link funktioniert bei mir leider nicht

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Wir haben gerade Probleme mit dem Server. Wir arbeiten an einer Lösung!

Ole Severin
Ole Severin

Der Link geht wieder – Danke! Ein Kommentar noch zum Samsung Drucker. Der Ärzte ist ein Alptraum für Arztpraxen bei Benutzung der Einzel-Einzugfunktion für Rezept: fährt ständig sofort in Standby und zieht dann immer das Din-A4 Paier, selbst wenn ein Rezept steckt. D.h. also immer: Aufwecken durch Knopfdruck, ansaugen lassen und dann erst geduldig drucken drücken. Nur so zur Info! Gruß an Thilo!

Ole Severin
Ole Severin

P.S.: Die Legasthenie wurde bei mir erst heute diagnostiziert 😉

Pelzel
Pelzel

Guten Tag – es wäre schön, wenn Sie in Ihrem Test auch die „Lautstärke“ mit angeben würden, Der Samsung ( Printer press M 283x), den Sie zum Testsieger erklärt haben, ist sehr laut; das stört vor allem bei Audruck von größerem Papierumfang.
Im Allgemeinen habe ich die (früheren) Brother-Drucker für leise empfunden.