Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.

Der beste Laser­drucker für Zuhause

last updateZuletzt aktualisiert:
Laser­drucker für Zuhause Test: Laserdrucker Lexmark
Sven Kloevekorn

Sven Kloevekorn

begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Nach einem Intermezzo bei AndroidNext schreibt er derzeit unter anderem für Notebookcheck und arbeitet außerdem als freier Fotograf.

Wir haben 15 Laserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro getestet. Der beste ist der Brother HL-L2350dw. Er arbeitet schnell und leise, hat eine sehr gute Druckqualität und wartet mit geringen Druckkosten auf. Die Verbindung zum Mobilgerät nimmt er per WiFi-Direct auf, unterstützt von der entsprechenden Brother App. Verzichten muss man einzig auf eine Verbindung per LAN, aber wer braucht die schon bei so einer zuverlässigen und unkomplizierten WLAN-Anbindung.

Update 19. März 2020

Wir haben sieben aktuelle Laserprinter getestet. Da unsere beiden Samsung-Empfehlungen nicht mehr erhältlich sind, da Samsung seine Druckersparte an HP abgegeben hat, haben wir sie durch HP-Drucker ersetzt. Eine neue Empfehlung hat sich der günstige und eher fürs Office geeignete Lexmark B2338dw verdient. Unser Testsieger bleibt auf dem Thron, bekommt aber Besuch von seinem großen Bruder.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
19. September 2018

Wir hatten zwei neue Laserdrucker im Test, der Brother HL-L2350DW ist unser neuer Testsieger.

13. September 2017

Unser ehemaliger Favorit, der HP LaserJet Pro M201dw, ist nur noch in Restbeständen und dort teilweise zu Fantasiepreisen erhältlich. Seinen Nachfolger, den HP LaserJet Pro M203 haben wir in der Version ohne WLAN getestet, er enttäuscht aber beim Druckbild.

Neu getestet haben wir außerdem den SP 400DN von Ricoh, der eine neue Empfehlung ist, weil er sehr gut druck. Leider gibt es ihn nur ohne WLAN.

Die meisten denken bei einem Drucker für Zuhause erst einmal an einen Tintenstrahldrucker – die haben ihre Tücken, gerade wenn man sie eher selten verwendet. Schwarzweiß-Laserdrucker sind für viele Heimanwender eigentlich die bessere Lösung, zumal sie mittlerweile nicht mehr teuer sind.

Wir haben in den vergangenen Jahren insgesamt knapp 15 Drucker für den Heimgebrauch oder das kleine Büro getestet, dreizehn Modelle sind aktuell noch im Handel. Preislich liegen die Geräte zwischen 70 und knapp 200 Euro – da ist für jeden Geldbeutel was dabei.

Laserdrucker sind vor allem für den Textdruck die beste Lösung. Wenn Sie Fotos drucken wollen, sind Sie nach wie vor mit einem Tintenstrahldrucker besser bedient. In unserem Test von Multifunktionsdruckern mit Tintenstrahldruckwerk haben wir daher besonders auf die Fotoqualität geachtet. Auch ein Farblaserdrucker kann eine gute Alternative sein, denn die bieten alle Vorteile von Schwarzweiß-Lasern und sind längst nicht mehr so teuer wie früher. Wenn Sie Ihren Drucker auch zum Scannen, Kopieren und Faxen einsetzen möchte, sollten Sie sich unsere Empfehlung für den besten Laser-Multifunktionsdrucker ansehen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Brother HL-L2350dw

Test Laser­drucker für Zuhause: Brother HL-L2350dw
Der Brother verfügt zwar "nur" über WLAN, besticht aber mit Duplex, toller Druckqualität und geringen Druckkosten.

Brother hat mit dem HL-L2350dw einen Nachfolger des von uns ebenfalls getesteten HL-L2340dw herausgebracht und so viel nachgebessert, dass wir er glatt unseren Testsieg einfährt. Der HL-L2350dw ist vergleichsweise leise, liefert schnell Ergebnisse von hoher Druckqualität, kann Duplexdruck und ist darüberhinaus noch günstig – dank moderater Druckkosten sogar über den reinen Anschaffungspreis hinaus.

Auch gut

HP LaserJet Pro M118dw

Test Laser­drucker für Zuhause: HP LaserJet Pro M118dw
Nicht ganz so kompakt und etwas laut, dafür mit LAN: Der HP M118dw überzeugt im Test in jeder Disziplin.

Der schicke HP LaserJet Pro M118dw agiert in den Hauptdisziplinen auf Augenhöhe mit unserem Testsieger. Er kostet allerdings bei vergleichbaren Druckkosten etwas mehr, fällt nicht ganz so kompakt aus und ist auch etwas lauter unterwegs. Dafür fasst er etwas mehr Papier, druckt minimal schneller und kann per Kabel ins Netzwerk eingebunden werden.

Klein & kompakt

HP Laser 107w

Test Laser­drucker für Zuhause: HP Laser SF 107w
Ohne LAN, Duplex-Einheit und Einzelblatteinzug ist der HP Laser 107w die schlanke Lösung für Sparfüchse und Wenigdrucker.

Wer nur gelegentlich druckt und zuhause keinen großen Drucker herumstehen haben möchte, für den ist der HP Laser 107w die beste Option: So klein und kompakt ist kein anderer Laserdrucker im Test. Auf einen LAN-Anschluss muss man bei ihm zwar ebenso verzichten wie auf Duplexdruck, dafür ist er aber auch sehr günstig – und seine WLAN-Verbindung ist einwandfrei stabil.

Fürs Büro

Lexmark B2338dw

Test Laser­drucker für Zuhause: Lexmark B2338dw
Dank seines großen Funktionsumfanges mit Sicherheitsausstattung eignet sich der sauber, rasant und halbwegs günstig druckende Bolide auch für kleine Arbeitsgruppen.

Für Wohnbereiche und kleine Arbeitsecken ist der sehr günstige Duplex-Printer Lexmark B2338dw eigentlich schon zu schwer und klobig, im separaten Home-Office fühlt er sich aber ebenso wohl wie in »richtigen« Büros. Seine Stärken liegen im schnellsten Drucktempo im Test bei einwandfreier Qualität sowie einem vergleichsweise funktionsreichen Treiber mit Sicherheitsfunktionen, sodass er sich auch für kleine Arbeitsgruppen konfigurieren lässt.

Ohne WLAN

Ricoh SP 400DN

Test Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DN
Hervorragendes Druckergebnis, wegen der Größe und dem Gewicht eher was fürs kleine Büro.

Der Ricoh SP 400DN muss ohne WLAN-Unterstützung auskommen, es gibt noch nicht einmal eine Variante die drahtlos arbeitet. Dennoch waren wir vom Druckergebnis derart angetan, dass er hier unbedingt als Empfehlung fürs Büro oder Home Office genannt werden soll. Drahtloses Drucken über AirPrint und Google Cloud Print 2.0 funktioniert hier aber ebenfalls, wenn der Druckauftrag im gleichen Netzwerk verschickt wird.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutKlein & kompaktFürs BüroOhne WLAN
ModellBrother HL-L2350dwHP LaserJet Pro M118dwHP Laser 107wLexmark B2338dwRicoh SP 400DNBrother HL-L2375DWKyocera Ecosys P2235dwHP LaserJet Pro M203dnOki B412dnCanon i-SENSYS LBP151dwBrother HL-L2340DWCanon i-Sensys LBP 162dwRicoh SP 150wKyocera Ecosys FS-1041
Test Laser­drucker für Zuhause: Brother HL-L2350dwTest Laser­drucker für Zuhause: HP LaserJet Pro M118dwTest Laser­drucker für Zuhause: HP Laser SF 107wTest Laser­drucker für Zuhause: Lexmark B2338dwTest Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DNTest Laser­drucker für Zuhause: Brother HL-L2375DWTest Laser­drucker für Zuhause: Kyocera Ecosys P2235dwTest Laser­drucker für Zuhause: HP LaserJet Pro M203dnTest Laserdrucker für Zuhause: Oki B412dnTest Laserdrucker für Zuhause: Canon i-SENSYS LBP151dwTest: Laserdrucker für Zuhause: Brother HL-L2340DWTest Laser­drucker für Zuhause: Canon i-Sensys LBP 162dwLaser­drucker für Zuhause Test: 31ezbozfbdl. AcTest Laser­drucker für Zuhause: Kyocera Ecosys FS-1041
Pro
  • Sehr gutes Druckbild
  • Moderate Druckkosten
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Duplex-Druck
  • Duplex-Druck
  • Hohes Drucktempo
  • Sehr gute Druckergebnisse
  • Einzelblatteinzug
  • Klein und kompakt
  • Günstig in der Anschaffung
  • Sehr gute Druckergebnisse
  • Hohes Drucktempo
  • Duplex-Druck
  • Mehrzweckeinzug für 100 Blatt extra
  • Saubere Druckergebnisse
  • Günstig
  • Grundsolides Arbeitsgerät, lässt sich per Web-Oberfläche administrieren
  • Hervorragende Druckergebnisse
  • Sehr gutes Druckbild
  • Moderate Druckkosten
  • Duplex-Druck
  • Leise im Betrieb
  • Mit weiteren Kassetten ausbaufähig
  • Front-USB für Fonts etc.
  • Leise und schnell
  • Einfaches Handling
  • Gute Druckergebnisse
  • Zuverlässig und hochwertig
  • Relativ geringe Druckkosten
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Druckgeschwindigkeit und -kosten vergleichbar mit Testsieger
  • Duplex-Druck
  • Fünfzeiliges Display
  • Viele Konfigurationsmöglichkeiten
  • Einzelblatteinzug
  • Moderate Druckkosten
  • Kompakt und sehr flach
  • Günstig in der Anschaffung
  • Trotzdem moderate Druckkosten
  • Günstig in der Anschaffung
  • Geringe Stellfläche
  • Silent-Mode-Taste
Contra
  • Kein LAN-Anschluss
  • Nur GDI
  • Kein Display
  • Benötigt relativ viel Stellfläche
  • Recht laut im Betrieb
  • Relativ langsamer Druck
  • Sehr hohe Druckkosten
  • Kein LAN
  • Treiber eher funktionsarm
  • Groß und schwer
  • Treiber wollte Drucker zunächst nicht erkennen
  • Recht groß und schwer
  • Ziemlich komplexe Erstinstallation
  • Recht laut im Betrieb
  • Recht schwer für den Betrieb Zuhause
  • Druckergebnis könnte besser sein
  • Benötigt eine große Stellfläche
  • Fast etwas überdimensioniert für zuhause
  • Hohe Druckkosten
  • Druckqualität nur mittelmäßig
  • Groß
  • Druckqualität nicht ganz so gut
  • Langsames Drucktempo mit Kunstpausen
  • Etwas wenig Farbauftrag
  • Bildtrommel und Toner nicht einzeln tauschbar
  • Relativ langsamer Druck
  • Kein LAN
  • Treiber funktionsarm
  • Grafiken mit deutlichen Streifen
  • Probleme mit kleiner Schrift
  • Fummelige Toner-Installation
  • Lansames Drucktempo
  • Hohe Druckkosten
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

Tinte oder Laser?

Wegen ihres günstigen Anschaffungspreises von teilweise unter 50 Euro entscheiden sich viele für einen Tintenstrahl­drucker, wenn es darum geht, einen Drucker für Zuhause anzuschaffen. Allerdings verlangen die Hersteller vor allem bei günstigen Tintenstrahlern oft umso mehr für die Tintenpatronen – sie kosten manchmal so viel wie der Drucker selbst.

Auch wenn Tintenstrahldrucker im Druck nicht mehr grundsätzlich teurer sind als Laserdrucker, sind sie für Zuhause nicht immer die beste Lösung. Denn Tintenpatronen trocknen schnell ein und sind dann kaum mehr zu gebrauchen. Das ist nicht nur nervig sondern auch teuer. Wer oft wochen- oder monatelang nicht druckt, sollte einen Tintenstrahldrucker tunlichst vermeiden, sonst ist Ärger vorprogrammiert.

Beim Fotodruck sind Tintenstrahldrucker immer noch am besten

Tintenstrahldrucker sind vor allem dann interessant, wenn man oft Fotos druckt und die Bilder selbst bearbeitet. Dann sollte man allerdings zu einem hochwertigen Tintenstrahldrucker greifen.

Für gelegentliche Fotodrucke bieten sich die Druckstationen in Drogeriemärkten an, die zumeist eine weitaus bessere Qualität bieten als günstige Tinten­strahl­drucker. Auch Online-Dienste, die Abzüge von hochgeladenen Fotos bequem nach Hause senden, sind eine gute und günstige Alternative.

Wer auf farbige Ausdrucke verzichten kann, ist mit einem Laserdrucker meist besser beraten. Günstige Modelle gibt es bereits ab 70 Euro, teils mit WLAN-Anbindung. In Zeiten von Smartphones, Tablets und Laptops ist ein Drucker, der die Möglichkeit bietet, drahtlos zu drucken, sehr zu empfehlen. Leider unterstützen nicht alle Hersteller beispielsweise die AirPrint-Funktionalität von Apple, die es ermöglicht, ohne Zusatzprogramme direkt von iPad oder iPhone zu drucken.

So haben wir getestet

Während andere Computertechnik oft mehrere Produktzyklen im Jahr hat, kommen bei Druckern im Allgemeinen und Laserdruckern im Besonderen neue Modelle oft erst nach einigen Jahren auf den Markt. Immer mehr Hersteller ziehen sich aus dem Geschäft zurück: Samsung hat seine Druckersparte an HP verkauft. Samsung-Drucker sind zwar weiterhin vereinzelt auf dem Markt anzutreffen, neue Modelle erscheinen aber nur noch unter dem HP-Label. Und Dell verkauft Laserdrucker nur noch in den USA.

Interessant ist auch die strategische Partnerschaft zwischen HP und Canon: So bauen die Japaner die Druckwerke von fast allen HP-LaserJet-Modellen, währen die Elektronik nach Herstellerangaben weiterhin von HP kommt. Weitere Unterschiede bestehen natürlich bei den Tonern und Treibern. Auch das zeigt, dass der Markt für Laserdrucker nicht gerade lebhaft ist.

 

Im Test begutachten wir die Verarbeitungsqualität, sagen aber nur bei positiven und negativen Auffälligkeiten etwas dazu. Allzu hohe Ansprüche sollte man hier nicht haben und die günstigen Preise im Auge behalten. Die Bedienfreundichkeit am Gerät selbst spielt bei reinen Druckern keine große Rolle, gleichwohl sind ein Display und brauchbare Tasten immer hilfreich, und sei es nur bei der ersten Einrichtung. Drucker, die über WLAN verfügen, sprechen wir über WLAN an, ansonsten kommen Netzwerk- oder USB-Anschluss zum Einsatz.

In unseren Tests müssen alle Drucker ein festes Programm absolvieren: Wir drucken verschiedene Testdateien und beurteilen das Druckbild. Außerdem messen wir die Zeit, die der Drucker braucht, um aus dem Bereitschafts- bzw. Energiesparmodus aufzuwachen, sich aufzuheizen und 10 Seiten Standardtext vollständig auszugeben. Die Spanne im Test liegt hier zwischen 25 Sekunden beim rasanten Lexmark B2338dw bis zu 50 Sekunden etwa beim Canon iSensys LBP162dw.

Bei der Beurteilung spielt neben diesen Qualitätsmerkmalen nicht zuletzt auch der Preis eine Rolle – und zwar nicht nur der Kaufpreis sondern auch die Druckkosten. Gerade bei günstigen Geräten gibt es hier oft böse Überraschungen.

 Laser­drucker für Zuhause Test: Brother HL-L2350dw

Testsieger: Brother HL-L2350dw

Beim HL-L2350dw hat Brother gezielte Produktpflege betrieben; äußerlich gleicht unser aktueller Favorit seinem Vorgänger, dem HL-L2340dw fast bis auf die Schraube. Beim Test des neuen konnten wir allerdings einige Verbesserungen feststellen.

Die vergleichsweise und besonders für einen Duplexdrucker kompakten Abmessungen sind gleich geblieben, seitens des Gewichts hat der neue Brother etwas zugelegt, was unter anderem am neuen Druckwerk liegen kann, das nun immerhin mit 1200 x 1200 dpi aufwarten kann, vorher war bei 600 x 600 dpi Schluss.

Der HL-L2350dw verzichtet zwar nach wie vor auf die LAN-Schnittstelle, die mitunter zuverlässiger ist oder in manchen Netzwerken schlicht die einzige Möglichkeit der Integration bietet, per WLAN ist er aber binnen kürzester Zeit betriebsbereit. Bei uns hat die drahtlose Verbindung selbst nach einigen Standortwechseln und veränderter Netzwerkstruktur immer reibungslos funktioniert.

Das kleine, einzeilige Display erweist sich dabei als sehr hilfreich und kommunikativ, selbst wenn es nicht farbig ist, geschweige denn über eine grafische Oberfläche verfügt. Selbst beim Druck vom Mac mit den hauseigenen rudimentären Treibern erlaubt der Brother drei Qualitätsstufen. Die optimale, die normale und die Entwurf-Qualität unterscheiden sich hauptsächlich in der Reproduktion von Grafiken mit Flächen in Graustufen, am Schriftbild ändert sich dagegen kaum etwas.

Geschwindigkeit und Duplex

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HL-L2350dw im aktuellen Trend, je nach Qualität benötigte er zwischen 30 und 40 Sekunden für unsere 10 Testseiten, nach 40 Sekunden (optimale Druckqualität) bzw. 34 Sekunden (normale Qualität) lagen die bedruckten Seiten im Ausgabeschacht, der HP Laserjet Pro M203dn liegt zusammen mit dem Oki B412dn um die 30 Sekunden und ist damit etwas schneller, der Canon iSensys LBP162dw bildet (unverständlicherweise) mit 50 Sekunden das Schlusslicht, und der vergleichsweise wuchtige Lexmark B2338dw liegt mit 25 Sekunden für beide (identischen) Qualitätsstufen an der Spitze.

Doppelseitiger Duplexdruck spart Papier

Den papiersparenden Duplexdruck auf Vorder- und Rückseite beherrschen fast alle Drucker im Test bis auf den besonders schlanken HP Laser 107w und den insgesamt abgeschlagenen Kyocera Ecosys FS-1041 von 2012. Hier kann man durchaus Unterschiede im Papierhandling zwischen den Testteilnehmern feststellen. Unser Testsieger HL-L2350dw hinterlässt neben den HPs, dem Ricoh, dem Oki und nicht zuletzt dem Lexmark den zuverlässigsten Eindruck, aber das hatten wir nach dem Test des älteren HL-L2340dw nicht anders erwartet. Alle anderen gehen einen Tick zu fahrig mit dem Blatt um, damit auch ja noch die letzte Zehntelsekunde an Geschwindigkeit herausgeholt werden kann.

Beim Canon i-SENSYS LBP151dw hat der zügige aber ungenaue Seitenwechsel beim Duplexdruck tatsächlich Folgen: Für den Druck der zweiten Seite wird das Papier nicht ganz gerade eingezogen und Zeilen oder Linien zeigen entsprechenden Versatz. Das ist ärgerlich, wenn Zeugnisse oder andere wichtige Dokumente beidseitig ausgedruckt werden. Hier hat der HL-L2350dw neben den besagten anderen eindeutig die Nase vorn und benötigt noch nicht einmal mehr Stellplatz.

Beim ansonsten zuverlässigen HP LaserJet Pro M118dw ist es uns zweimal passiert, dass er zwei Blatt statt eines aus der Kassette eingezogen hat, das kann aber auch an unseren mehrfach überdruckten Blättern gelegen haben.

Druckqualität

Seitens der Druckqualität von Laserdruckern muss man bei gewöhnlichem Text schon die Lupe heranziehen, um überhaupt signifikante Unterschiede feststellen zu können: Das Druckbild ist bei allen gestochen scharf. Etwas Anlass zur Kritik gibt allein der alte Kyocera Ecosys FS-1041, denn der druckt zwar sauber, der übertrieben geringe Tonerauftrag führt aber zu dünner, blass anmutender Schrift.

Text drucken alle gestochen scharf

Bei Grafiken lassen sich schon eher Unterschiede ausmachen. So lässt sich eindeutig die hohe Qualität des Ricoh und des Oki dokumentieren. Die HP Laserjets Pro M203dn und der tolle M118dw drucken graue Flächen nicht ganz so homogen wie die anderen, und der Bürodrucker Lexmark B2338dw geizt überhaupt nicht mit Toner, um einen höheren Kontrast zu erreichen, was andererseits für eine etwas dickere Strichstärke sorgt. Der HL-L2350dw liefert bereits in normaler Qualität ein schön homogenes Druckbild, lediglich in der Entwurfsqualität werden Flächen stark gerastert, bei Schrift ist das hingegen kaum zu unterscheiden.

Druckkosten

Mit 1,8 Cent pro Seite druckt der Oki in unserem Vergleich am günstigsten, gefolgt vom Kyocera Ecosys P2235dw mit 2,5 Cent pro Seite. Die meisten Schwarzweiß-Laserdrucker im Test bewegen sich bei Seitenpreisen von um die 3 Cent, was für ein wirklich hohes Druckaufkommen zu schon viel ist, hier sind Printer mit erheblich höheren Anschaffungskosten gefragt. Am meisten ins Geld geht das Drucken mit dem kleinen HP Laser 107w: Eine Seite kostet nicht weniger als 5 Cent.

Große Unterschiede bei den Druckkosten

WLAN-Verbindung

Einige WLAN-fähige Drucker haben mit unzuverlässigen Verbindungen ins Heimnetzwerk zu kämpfen. Warum das Problem ausgerechnet bei Druckern so oft vorkommt, ist uns schleierhaft. Eine zuverlässige WLAN-Verbindung sollte heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein, vom Smartphone über den Fernseher bis hin zu Lautsprechern und smarten Personenwaagen verbinden sich inzwischen eine Vielzahl von digitalen Helfern mit dem eigenen WLAN – meist ohne Probleme. Bei Druckern ist das leider noch immer nicht selbstverständlich.

Unser Testsieger und auch alle Drucker der Februar-2020-Testrunde machen da zum Glück keine oder keine nennenswerten Probleme: Der Brother HL-L2350dw hat sich bei unserem ausführlichen Test bei der ersten Installation schnell ins Netzwerk eingefügt und auch hinterher keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Allgemein gilt, dass WLAN-Verbindungsprobleme notorisch schwer zu testen sind.

Nachteile?

Einer der wenigen Nachteile des Brother HL-L2350dw ist tatsächlich seine fehlende LAN-Schnittstelle. Es gibt schließlich Netzwerke mit dürftiger oder gar keiner WLAN-Struktur. Hier muss man dann auf Notlösungen zurückgreifen, oder man wählt einen anderen Drucker wie etwa den HP LaserJet Pro M118dw. Für die meisten ist WLAN aber ohnehin die Verbindung der Wahl, und das ist vorhanden und kann auch für WiFi-Direct und die in der Tabelle aufgeführten mobilen Druckdienste verwendet werden. Daher ist das Fehlen des Ethernet-Anschlusses für ein Heimgerät aus unserer Sicht kein großer Minuspunkt.

Brother HL-L2350dw im Testspiegel

Weitere Testberichtee sind für den Brother nur vereinzelt zu finden, von Home & Smart gab es im August 2018 aber einen Test des Brother. Hier erhielt er 5 von 5 erreichbaren Sternen, vor allem für seine gute Integration in die unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen wird er gelobt:

»Der Laserdrucker von Brother eignet sich ideal für kleinere Büros, die hohe Anforderungen an Systemkompatibilität stellen. Mit 30 Seiten pro Minute gehört der Schwarz-Weiß-Laserdrucker zu den schnelleren Geräten seiner Preisklasse. Vor allem Büros mit begrenztem Platz profitieren von der minimalen Geräuschkulisse und dem geringen Verbrauch.«

Die UK-Seite PCMag hat den Drucker im Dezember 2017 unter die Lupe genommen und vergibt 3,5 von 5 Sternen, was aber nur dem Bewertungssystem geschuldet ist, bei dem die 5-Sterne-Geräte massiv teurer ausfallen. PCMag zieht ein positives Fazit:

»The low-cost, entry-level Brother HL-L2350DW is a reasonably fast monochrome laser printer with competitive running costs.«

Auch Gearlab hatte den Monochromdrucker im Test und schließt mit folgendem Fazit:

»The black and white laser Brother HL-L2350DW offers reasonable text quality and printing speed, and good ink economy, all in a package with a low initial investment. This combination of decent quality at a very low price earned the HL-L2350DW our Best Laser Printer on a Tight Budget award. It does have some downsides such as poor graphics quality and a tiny display that makes troubleshooting wifi connectivity quite a hassle. However, if you need an inexpensive home machine to print the occasional document, and don’t mind the lack of color or multifunction features, the HL-L2350DW has you covered.«

Alternativen

Für den Einsatz zuhause oder im kleinen Büro bietet der Brother aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket, sofern man mit dem WLAN auskommt. Im Büro kommt es jedoch auch auf eine sichere Integration ins Netzwerk an, und da muss es dann schon mal LAN sein. Auch größere Papierkassetten oder ein Aufbau, der auch im Dauerbetrieb nicht schlapp macht, finden sich bei den anderen von uns getesteten Geräten.

Auch gut

HP LaserJet Pro M118dw

Test Laser­drucker für Zuhause: HP LaserJet Pro M118dw
Nicht ganz so kompakt und etwas laut, dafür mit LAN: Der HP M118dw überzeugt im Test in jeder Disziplin.

Der HP LaserJet Pro M118dw kommt in Grau und Weiß daher und macht einen einigermaßen soliden Eindruck. Er benötigt etwas mehr Stellfläche als der Testsieger und fällt auch etwas höher aus, da die 260-Blatt-Papierkassette aber auch hier komplett im Gehäuse verschwindet, muss man vorne keinen zusätzlichen Platz reservieren. Zur Kontrolle der Papier-Restmenge hat HP ein kleines Fenster in die vordere Klappe integriert, hinter der sich auch der Einzelblatteinzug (1 Blatt, Spezialmedien) befindet.

In Sachen Konnektivität bleiben keine Wünsche offen, auch mobiles Drucken wird umfänglich unterstützt. Vom Tempo her gehört der HP M118dw zu den schnellsten Laserdruckern im Test, die Seitenpreise (Standardtext) sind mit 3 Cent nicht günstig, aber moderat. Duplexdruck gelingt schell und problemlos. Die Geräuschkulisse ist im Gegenzug nicht ganz ohne, für lärmsensible Umgebungen eignet sich der LaserJet eher nicht. Das hängt allerdings auch stark vom Druckaufkommen ab.

Treiberseitig bietet der HP Standardkost und somit mehr Funktionen als etwa der minimalistische HP Laser 107w, aber auch deutlich weniger als unser Bürodrucker von Lexmark. Alles, was man für den Druck zuhause braucht, ist an Bord, und die Bedienung ging uns bestens von der Hand.

Die Text-Druckqualität ist nahezu perfekt, Grafiken gelingen kontrastreich sowie mit hoher Auflösung und feinster Rasterung von grauen Flächen, die aber leider teilweise etwas streifig wirken. In bester Qualität verringert sich das Drucktempo erheblich, während sich die Qualität nur unmerklich (wenn überhaupt) verbessert.

Klein & kompakt

HP Laser 107w

Test Laser­drucker für Zuhause: HP Laser SF 107w
Ohne LAN, Duplex-Einheit und Einzelblatteinzug ist der HP Laser 107w die schlanke Lösung für Sparfüchse und Wenigdrucker.

Der HP Laser 107w ist der augenscheinlich technisch nahezu identische Nachfolger des Samsung SL-M2026W, der nicht mehr erhältlich ist. Der Laserprinter kommt mit rund 33 x 22 Zentimetern Stellfläche aus und ist damit der Tipp für alle, die wenig Platz auf dem Schreibtisch oder im Büro haben. Kompakter ist derzeit kein anderer Laserdrucker.

Es gibt ein einfaches Papierfach mit Platz für 150 Blatt, in das auch einzelne Blätter eingeschoben werden können. Da das Fach herausgeklappt wird, muss vorne zusätzlicher Platz auf dem Schreibtisch eingeplant werden.

Auf den papiersparenden Duplex-Druck muss man bei dem Kompakt-Drucker verzichten. Wer jedoch nicht viele Seiten am Stück druckt, kann das leicht verschmerzen. Auch die fehlende LAN-Schnittstelle ist für die meisten Heimanwender entbehrlich.

Für Gelegenheitsdrucker ist der HP Laser 107w eine gute, günstige und platzsparende Alternative. Wer allerdings auch nur ein mittleres Druckaufkommen hat, sollte die exorbitant hohen Seitenpreise von 5 Cent nicht außer Acht lassen. Immerhin gibts es an der Qualität der Ausdrucke mit ihrem eher stärkeren Farbauftrag, der für gute Kontraste sorgt, kaum etwas auszusetzen.

Fürs Büro

Lexmark B2338dw

Test Laser­drucker für Zuhause: Lexmark B2338dw
Dank seines großen Funktionsumfanges mit Sicherheitsausstattung eignet sich der sauber, rasant und halbwegs günstig druckende Bolide auch für kleine Arbeitsgruppen.

Einen prima Eindruck hat auch der für weniger als 100 Euro (Testzeitpunkt) erhältliche Lexmark B2338dw hinterlassen, den wir allerdings etwas in Widerspruch zum Titel dieses Tests sehen, denn für daheim dürfte er für viele Nutzer schlicht zu voluminös und schwer (13,9 Kilogramm) daherkommen. Wer ein separates, nicht zu kleines Büro hat, kann ebenso zuschlagen wie Firmen, die eine kleine Arbeitsgruppe mit nicht zu hohem Druckaufkommen mit einem Drucker versorgen wollen.

Der in Schwarz und Weiß gehaltene Printer verfügt über ein beleuchtetes, zweizeiliges LC-Display, mit dem etwa der an Heimanwender gerichtete LaserJet Pro M118dw nicht aufwarten kann. Schon hier lassen sich diverse Profi-Funktionen (Remote Operator, Power Management, Notifications, Sicherheitsfunktionen, Netzwerk etc.) konfigurieren. Dazu passt dann der relativ große Funktionsumfang des Treibers, der sich eindeutig auch an professionelle Nutzer richtet.

Zeit verschwendet der Lexmark bei der Arbeit nicht, vielmehr handelt es sich um den schnellsten Drucker im Test. Für 10 Seiten Text aus dem Standby-Modus benötigt er nur 25 Sekunden und damit halb so lange wie der lahmste Printer. Welche DPI-Zahl man dabei einstellt, ist unerheblich, denn es sind immer 25 Sekunden, und die Qualität unterscheidet sich auch nicht.

Der Laserdrucker kann auch sehr feine Schrift sauber zu Papier bringen und bevorzugt dabei einen etwas stärkeren Tonerauftrag, was sich in einem prima Kontrast und dunkleren Flächen niederschlägt. Die Rasterung der angenehm homogenen Grauflächen ist erst mit der Lupe zu erkennen.

Das alles ist für weniger als 100 Euro ein tolles Paket, und auch die Seitenpreise von 2,9 Cent halten sich im Rahmen.

Leider gibt es auch noch etwas zu meckern, denn mit der Erstinstallation hatten wir massive Probleme. Der Treiber hat sich penetrant geweigert, den korrekt ins Netzwerk eingebundenen Drucker zu erkennen. Ein Anruf bei der Hotline hat dann zu der merkwürdigen, aber erfolgreichen Empfehlung geführt, doch einen bestimmten Treiber aus dem Internet statt den auf der CD oder den anderen aus dem Netz, mit dem wir es versucht hatten, zu verwenden. Dazu muss man ergänzen, dass die Lexmark-Treiber-Seiten eher unübersichtlich aufgebaut sind und den Laien mit einer Vielzahl an mit teilweise kryptischen Bezeichnungen versehenen Treibern konfrontieren.

Ohne WLAN

Ricoh SP 400DN

Test Laser­drucker für Zuhause: Ricoh SP 400DN
Hervorragendes Druckergebnis, wegen der Größe und dem Gewicht eher was fürs kleine Büro.

Auch wenn der Ricoh SP 400DN mit seinen fast 15 Kilo Betriebsgewicht als echtes Schwergewicht daherkommt, hat er durchaus seine Berechtigung, denn er überzeugt vor allem mit sehr guter Druckqualität.

Bei seiner Stellfläche von fast 40 x 40 Zentimetern und seinem hohen Gewicht sollte man aber schon einen passenden Stellplatz für den Drucker haben und der findet sich wohl eher im Büro als im häuslichen Arbeitszimmer. Das gilt auch deshalb, weil der Ricoh nicht zu den leisesten Druckern gehört.

Dafür muss im normalen Betrieb aber weder eine Lade aufgezogen noch ein Papierfach angesteckt werden, wie das bei unserem ehemaligen Favoriten der Fall war.

Angeschlossen wird der Ricoh ausschließlich über LAN-Verbindung mit Netzwerkkabel, eine WLAN-Option gibt es nicht. AirPrint und Google Cloud Print funktionieren aber trotzdem, sofern man sich im selben Netzwerk wie der Drucker befindet. Zur Administration bietet der Ricoh eine komfortable Web-Oberfläche.

Aufgrund seiner exzellenten Druckqualität eignet er sich hervorragend für Zeugnisse, Verträge und andere offizielle Dokumente auch mit hohem Grafikanteil.

Der Ricoh SP 400 DN ist damit prädestiniert für das professionelle Home Office oder das Büro. Als kleiner, unauffälliger Familiendrucker im Wohnzimmer taugt er dagegen nicht.

Außerdem getestet

Beim Brother HL-L2375 handelt es sich um eine teurere und besser ausgestattete, ansonsten aber identische Variante unseres Testsiegers. Im Gegensatz zum HL-L2350 beherrscht der Laserprinter die Druckersprachen PostScript und PCL, sodass auch für Linux- und MacOS-Umgebungen Treiber gefunden werden können. Hier gibt es dann auch die beim Favoriten fehlende LAN-Schnittstelle und eine größere Starterpatrone für 1.200 statt 700 Standardseiten.

Canon i-Sensys LBP 162dw

Wie oben angedeutet, scheint das Druckwerk des Canon iSensys LBP 162dw identisch mit dem des HP LaserJet Pro M118dw zu sein, auf jeden Fall sehen die Drucker von innen gleich aus. Den erheblich höheren Preis will Canon wahrscheinlich mit dem arbeitsgruppentauglichen Funktionsumfang und dem schönen, fünfzeiligen LC-Display rechtfertigen, aber für uns bleibt der HP der bessere und preiswertere Drucker.

Das liegt vor allem am wirklich lahmen Drucktempo in der einzig verfügbaren Qualität: Für unsere 10 Seiten benötigt der Schwarzweißdrucker geschlagene 50 Sekunden und genehmigt sich dabei alle paar Blatt eine sekundenlange Denkpause. Wenn man dann noch weiß, dass die Druckqualität bei Grafiken zu den schlechteren im Test gehört und auch die (saubere) Schrift unter zu geringem Tonerauftrag leidet, landet man schnell bei einer der zahlreichen attraktiveren Alternativen.

Immerhin: Mit Seitenpreisen von nur 2,7 Cent reiht sich der mediokre Canon-Drucker unter den günstigeren Geräten im Test ein.

Kyocera Ecosys P2235dw

Auch der Kyocera Ecosys P2235dw gehört eindeutig in die Kategorie Schwergewicht, wenngleich er sich seitens des Betriebsgeräusches dezent zurück hält. Leider gibt er sich bei der Erstinstallation etwas langatmig: Die bereits eingesetzte Toner-Kartusche muss entriegelt werden, was auch gut funktioniert, anschließend benötigt der Drucker noch fast eine halbe Stunde, um sich in Betriebsbereitschaft zu versetzen.

Das ist so nirgends dokumentiert – warum die LEDs in einem bestimmten Muster blinken, erschließt sich erst in den Tiefen der Anleitung: Demzufolge wird der Toner befüllt, was immer das auch heißen mag.

Anschließend läuft aber alles reibungslos. Der Kyocera lässt sich gut integrieren, er wächst sogar mit, indem man optional Kassetten hinzufügen kann. Frontseitig gibt es zudem eine USB-Buchse, durch die sich der Drucker mit zusätzlichen Fonts, Macros und Overlays füttern lässt.

Grundsätzlich ist der Ecosys P2235dw fürs kleine Home-Office also eher überdimensioniert. Seine Stärke liegt eher im Mittleren bis großen Büro, und da spielt er seine Stärken aus, leiser als so manch anderer Mitarbeiter.

HP LaserJet Pro M203dn

Den HP Laserjet Pro M203dn gibt es in der Variante M203dw mit WLAN, die nur knapp 20 Euro teurer ist als der von uns getestete Drucker ohne drahtlose Kommunikation. Da der einzige Unterschied tatsächlich das WLAN-Modul ist, gibt es bezüglich Druckqualität, Papierhandling und Druckgeschwindigkeit keinerlei Unterschiede, und Sie haben die Wahl, ob Ihnen der drahtlose Druck 20 Euro mehr Wert ist.

Fast ist der Oki B412dn hier fehl am Platze, denn er ist etwas überdimensioniert – sowohl hinsichtlich des Betriebsgewichts und der Größe, als auch in Bezug auf die Druckleistung.

Zusammen mit dem Canon gehört der Oki zu den größten Druckern im Test, mit seinem Gewicht von 12 Kilo ist er sogar fast so schwer wie der Ricoh. Fürs Wohnzimmer ist er damit nicht geeignet, auch im Arbeitszimmer macht er nicht wirklich eine gute Figur – er ist eher was fürs Büro.

Dafür kann er mit zuverlässiger Robustheit und sehr guten Druckeigenschaften überzeugen und ist außerdem für Vieldrucker interessant: Die Druckkosten liegen mit 1,8 Cent nochmals günstiger als beim sparsamen Samsung M2835DW, der aber nicht mehr verfügbar ist.

Wer einen zuverlässigen und hochwertigen Partner fürs Büro oder Home Office mit hohem Druckaufkommen sucht, für den ist der Oki B412dn genau das Richtige.

Canon i-SENSYS LBP151dw

Ähnlich groß wie der Oki oder der Ricoh kommt der Canon i-SENSYS LBP151dw daher, allerdings nicht im schlichten Bürograu, sondern in stylischem schwarzen Gehäuse.

Beim Gewicht liegt er deutlich unterhalb des Oki B412dn. Dafür ist er im Druck neben dem Ricoh der schnellste im Test, in unter 30 Sekunden druckte er unsere 10 Testseiten aus.

Wem es auf möglichst schnellen Druck ankommt, für den könnte der Canon also interessant sein. Doch wem hohe Druckgeschwindigkeit wichtig ist, der möchte in der Regel auch viel drucken – und da macht der Canon mit Druckkosten von 3,1 Cent pro Seite keine so gute Figur.

Die Druckqualität liegt im Rahmen der Konkurrenz, der Canon nimmt es jedoch bei feinen Grauabstufungen nicht so genau. Damit ist das einzige, was wirklich für den Canon spricht, seine hohe Druckgeschwindigkeit.

Hinzukommt, dass Canon offenbar die Laserdrucker nicht fortführen wird, der Schwerpunkt liegt auf Tintenstrahlgeräten, beim i-SENSYS LBP151dw dürfte es sich demzufolge um ein Auslaufmodell handeln.

Das bessere ist des guten Feind, das gilt auch für unseren Testsieger und seinen Vorgänger, den Brother HL-L2340DW. Er druckt nicht ganz so gut wie jener, ist aktuell sogar teurer und somit keine Empfehlung mehr.

Ricoh SP 150w

Laser­drucker für Zuhause Test: 31ezbozfbdl. Ac

Keine Preise gefunden.

Der kompakte und sehr flache Ricoh SP 150w ist eine echte Besonderheit, denn hier vereinen sich ausnahmsweise mal eine überaus günstiger Anschaffungspreis mit wirklich moderaten Druckkosten von 3 Cent pro Standardseite. Zur Sparsamkeit trägt sicher auch der zurückhaltende Einsatz von Toner bei, der ein etwas dünnes, aber absolut sauberes Schriftbild nach sich zieht.

Für zehn Seiten Text aus dem Energiesparmodus braucht der Schwarzweißdrucker langsame 48 Sekunden, eine Papierablage gibt es nicht, und der Papierschacht fasst gerade einmal magere 50 Blatt. Duplex und ADF sind natürlich auch Fehlanzeige, sodass wir es hier mit einem Modell für sparsame Wenigdrucker zu tun haben, die auch an den Treiber nur geringe Anforderungen stellen. WLAN ist vorhanden, zur Einrichtung muss der Winzling aber zwingend über USB mit dem Computer verbunden werden.

Kyocera Ecosys FS-1041

Nicht ganz zufällig erwähnen wir den zugegebenermaßen sehr günstigen Kyocera Ecosys F-1041 als letzten Drucker im Test und wollen es auch kurz halten. Dass der Printer sich bereits seit 2012 auf dem Markt befindet, spricht ein Stück weit für sich. Er kann ausschließlich über USB angeschlossen werden und druckt langsam und in relativ schlechter Qualität. Der sehr hohe Seitenpreis von 4,1 Cent reißt es auch nicht wieder raus.

Auf der Habenseite hätten wir gerne die kleine Stellfläche angeführt, aber leider ragt die Papierkassette weit aus dem Drucker heraus. Es bleibt also tatsächlich nur die dedizierte Silent-Mode-Taste, die Kyocera seinem alten Sprössling neben den beiden anderen, unverzichtbaren Druckertasten in Gestalt von Abbruch und Fortsetzen spendiert hat, und das ist auch für 90 Euro zu wenig.

Tamas
Tamas

Hallo zusammen,
bin gerade bei der Überlegung zum Wechsel auf ein Laserdrucker vom Tintendrucker. (Gründe: 1. mein canon mg5450 trocknete – gut verständlich – öfter aus 2. Fotos drucken wir sowieso in besseren Qualität woanders 3. Letztens: Funktioniert nicht, höchstwahscheinlich wegen Druckkopfproblem – neu kostet solches ung 50 EUR. Und nicht mal sicher bin ich dass ein Tausch ausreichen würde)

ABER: Ich bin jetzt auf dieses Kommentar gestossen: “Laserdrucker in Haushalt mit Kinder gefährlich” o.ä. so zusammengefasst.
Was ist denn damit gemeint?
Wovon darf man hier (wieder) fürchten?

Danke für die zeitnahe Antworten im Voraus,
VG,
Tamas

Udo Hellermann
Udo Hellermann

Wie kann ein Gerät Testsieger sein, dessen Hersteller Mac OS nur unzureichend supported?

Ich habe heute von Samsung auf meine Anfrage hin folgende Antwort erhalten:
„Die Treiber wurden bis Mac OS 10.11 angeboten. Neuere Versionen werden nicht supported. Wann und ob der angepasste Treiber angeboten wird, kann ich leider nicht sagen. Diese Informationen liegen dem technischen Support nicht vor.“

Unglaublich – aber wahr!

Redaktion
Redaktion

Der Drucker läuft mit dem angebotenen Treiber problemlos auf dem neuesten Betriebssystem (High Sierra) von Apple.

Udo Hellermann
Udo Hellermann

Prima, danke für die Info!

Gottfried Mevissen
Gottfried Mevissen

Habe den CLP 680DW SUPER Druck.

Dolf Mielenhausen
Dolf Mielenhausen

Ein Laserdrucker hat eigentlich zu Hause nichts zu suchen die Drucker sind hochgiftig. Besonders im Haushalt mit Kindern sollte man sie nicht haben es gibt heute gute Tintendrucker die genauso schnell und gut drucken.

Gottfried Mevissen
Gottfried Mevissen

Ja und immer Austrocknen.

Andreas Schleif
Andreas Schleif

Gerade zu Hause macht ein Laserdrucker sehr viel Sinn. Den kann man auch mal über Monate nicht benutzen ohne, dass die Tinte austrocknet oder man erst eine Düsenreinigung durchführen muss, bis man wieder etwas drucken kann. Schwarz-weiß Drucker gibt’s ab 50 € und mit einem Toner kann man bis zu 5000 Seiten drucken. Ich benutze seit 15 Jahren nichts anderes mehr.

Ewald Wölk
Ewald Wölk

Mein Tintendrucker funktioniert seit 7 Jahren im sporadischen Einsatz ohne auch nur einmal ein Problem gehabt zu haben. Man sollte den Drucker schon noch die Patronen einfahren lassen bevor man ihn abschaltet. Dann laufen auch die Dinger.

Canon MP550

Tamas
Tamas

Hallo zusammen,
bin gerade bei der Überlegung zum Wechsel auf ein Laserdrucker vom Tintendrucker. (Gründe: 1. mein canon mg5450 trocknete – gut verständlich – öfter aus 2. Fotos drucken wir sowieso in besseren Qualität woanders 3. Letztens: Funktioniert nicht, höchstwahscheinlich wegen Druckkopfproblem – neu kostet solches ung 50 EUR. Und nicht mal sicher bin ich dass ein Tausch ausreichen würde)

ABER: Ich bin jetzt auf dieses Kommentar gestossen: “Laserdrucker in Haushalt mit Kindern…”
Was ist denn damit gemeint?
Wovon darf man hier (wieder) fürchten?

Danke für die zeitnahe Antworten im Voraus,
VG,
Tamas

Redaktion
Redaktion

Es geht hier darum, dass Laserdrucker Feinstaub in Form von Tonerpartikeln ausstoßen. Ob davon eine Gesundheitsgefährdung ausgeht, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt hierzu viele Studien mit widersprüchlichen Ergebnissen.

Wie immer gilt: die Dosis macht das Gift. Wenn Sie nicht gerade hunderte Seiten am Tag im Kinderzimmer drucken, dürfte die Feinstaubbelastung in einer Großstadt bei geöffnetem Fenster deutlich höher sein, als die durch den gelegentlich genutzten Laserdrucker.

Ole Severin
Ole Severin

Der Link funktioniert bei mir leider nicht

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Wir haben gerade Probleme mit dem Server. Wir arbeiten an einer Lösung!

Ole Severin
Ole Severin

Der Link geht wieder – Danke! Ein Kommentar noch zum Samsung Drucker. Der Ärzte ist ein Alptraum für Arztpraxen bei Benutzung der Einzel-Einzugfunktion für Rezept: fährt ständig sofort in Standby und zieht dann immer das Din-A4 Paier, selbst wenn ein Rezept steckt. D.h. also immer: Aufwecken durch Knopfdruck, ansaugen lassen und dann erst geduldig drucken drücken. Nur so zur Info! Gruß an Thilo!

Ole Severin
Ole Severin

P.S.: Die Legasthenie wurde bei mir erst heute diagnostiziert 😉

Pelzel
Pelzel

Guten Tag – es wäre schön, wenn Sie in Ihrem Test auch die „Lautstärke“ mit angeben würden, Der Samsung ( Printer press M 283x), den Sie zum Testsieger erklärt haben, ist sehr laut; das stört vor allem bei Audruck von größerem Papierumfang.
Im Allgemeinen habe ich die (früheren) Brother-Drucker für leise empfunden.