Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser 12
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Der beste Laserentfernungs­messer

Wir haben 12 Laserentfernungsmesser getestet. Unsere Top-Empfehlung erhält der Bosch PLR 50 C, da er die beste Bedienung und eine passende App mitbringt. Profis sollten auf der Baustelle aber lieber zum Leica Disto D2 oder dem Bosch GLM 50-22 greifen, die dank IP-Schutzklasse dafür ausgelegt sind. Wer nicht so viel investieren möchte, findet im Hanmatek LM50 eine günstige und trotzdem sehr gut ausgestattete Alternative.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 25. Oktober 2022

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Egal ob bei einer Renovierung, einem Umzug, dem Umbau des Badezimmers oder dem Kauf neuer Möbel – Messmittel werden immer benötigt. Der Zollstock bietet ausgeklappt zwar zusätzlich die Möglichkeit, Maße zu visualisieren – für das schnelle Messen oder die Verarbeitung der Maße ist der Laserentfernungsmesser aber die bessere Wahl.

Kein Messgerät macht es einfacher, längere Distanzen zu messen und bietet die Möglichkeit, die Maße zur Flächen- oder Volumenberechnung zu verarbeiten.

Wir haben 12 Laserentfernungsmesser getestet. Vier davon können wir besonders empfehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Bosch PLR 50 C

Test Laserentfernungsmesser: Bosch PLR 50 C
Kaum ein Laserentfernungsmesser bietet mehr Funktionen als der Bosch PLR 50 C. Mit der kostenlosen App lassen sich zusätzlich alle Daten verarbeiten und auf Papier bringen.

Ein Laserentfernungsmesser mit nur einer Taste? Das soll funktionieren? Es funktioniert! Und mit einem farbigen Touch-Display sogar ausgesprochen gut. Kein anderer Laserentfernungsmesser lässt sich so komfortabel bedienen wie der Bosch PLR 50 C – und nur wenige bringen einen solchen Funktionsumfang mit.

Besonders praktisch ist die Verbindung zur App, die die Messwerte auswertet und die Zeichnung an den Drucker im heimischen Netzwerk schickt.

Für Profis

Leica Geosystems DISTO D2

Test Laserentfernungsmesser: Leica Geosystems DISTO D2
Die Messgeräte von Leica Geosystems gehören ganz klar in die Hände von Profis. Sie bieten eine hohe Genauigkeit, sind gegen Spritzwasser geschützt und sind nachweislich geeicht.

Qualitativ ist der Leica Disto D2 klar ganz vorne, dafür ist er recht teuer. Kein anderer Hersteller im Test legt seinem Laserentfernungsmesser einen Prüfbericht bei und bestätigt damit die Genauigkeitsangabe von gerade mal ± 1,5 Millimeter. Obendrein verspricht der Disto D2 die Schutzklasse IP54 und bringt einen enorm großen Funktionsumfang mit. Selbst die App zur Verarbeitung der Daten fehlt nicht.

Das hat natürlich seinen Preis und der private Nutzer muss abwägen, ob es sich für ihn lohnt so tief in die Tasche zu greifen. Denn den Punkt für den besten Bedienkomfort muss der D2 trotz doppeltem Preis an unseren Testsieger abgeben.

Für die Baustelle

Bosch GLM 50-22

Test Laserentfernungsmesser: Bosch GLM 50-22
Eine hohe Genauigkeit, die Stativaufnahme und ein kräftiger Laser zeichnen den Bosch GLM 50-22 für den Einsatz auf der Baustelle aus. Nur das dunkle Display passt nicht so ganz dazu.

Auch der Bosch GLM 50-22 gehört ganz klar in den Profibereich, wofür die gehobene Ausstattung und vor allem die robuste Bauweise spricht. Auch die Schutzklasse IP65 bestätigt, dass sich der GLM 50-22 auf der Baustelle am wohlsten fühlt. Dort kann sein starker Laser zeigen, was er kann.

Nur das Display ist davon nicht so ganz überzeugt. Farbig sieht es zwar sehr übersichtlich aus, mit dem dunklen Hintergrund ist es im Sonnenlicht jedoch nur schwer ablesbar.

Preistipp

Hanmatek LM50

Test Laserentfernungsmesser: HANMATEK LM50
Gutes muss nicht teuer sein und für den privaten Bereich reichen oft auch günstigere Geräte. Der Hanmatek LM50 bringt einen großen Funktionsumfang mit, bietet ein tolles Display und bleibt dennoch angenehm günstig.

Sie suchen etwas Günstiges? Der erste Eindruck überzeugt hier – und der Hanmatek LM50 wirkt ordentlich verarbeitet, bringt eingebaute Wasserwaagen mit und ist richtig gut ausgestattet. Später stellt sich heraus, dass die Wasserwaagen schief und damit unbrauchbar sind und der Laser bei weitem nicht so hell wie bei teureren Modellen leuchtet.

Dennoch bietet der Hanmatek in Anbetracht des Preises eine wirklich tolles Gesamtpaket. Das Display ist klar und auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar und die Bedienung ist trotz der vielen Funktionen ausgesprochen einfach. Nur der Laser ist wirklich etwas schwach auf der Brust.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBosch PLR 50 C
Für ProfisLeica Geosystems DISTO D2
Für die BaustelleBosch GLM 50-22
PreistippHanmatek LM50
DeWalt DW03050
Dtape DT50
Bosch Professional GLM 40
Mileseey S6-100
Leica Geosystems DISTO D1
Einhell TC-LD 25
Makita LD30P
Bosch Zamo
Test Laserentfernungsmesser: Bosch PLR 50 C
  • Enormer Funktionsumfang
  • Ausklappbarer Anschlag
  • Bluetooth & App
  • Winkelmessung
  • Farbiges Touch-Display
  • Bei Sonne schwer ablesbar
Test Laserentfernungsmesser: Leica Geosystems DISTO D2
  • Hoher Funktionsumfang
  • Schutzklasse IP54
  • Eichnachweis
  • Sehr gute Sichtbarkeit
  • Bluetooth & App
  • Nicht günstig
Test Laserentfernungsmesser: Bosch GLM 50-22
  • Hohe Genauigkeit
  • Schutzklasse IP65
  • Stativaufnahme
  • Hoher Funktionsumfang
  • Kräftiger Laserpunkt
  • Bei Sonne schwer ablesbar
Test Laserentfernungsmesser: HANMATEK LM50
  • Sehr günstig
  • Guter Funktionsumfang
  • Speicher für 99 Messungen
  • Display sehr gut ablesbar
  • Schwacher Laserpunkt
  • Unnütze Wasserwaage
  • Falsche Reichweitenangabe
Test Laserentfernungsmesser: DeWalt DW03050
  • Hohe Genauigkeit
  • Winkelmessung
  • Sehr guter Funktionsumfang
  • Kräftiger Laser
  • Bei Sonne schwer ablesbar
  • Messung bei Sonne fehlerhaft
Test Laserentfernungsmesser: Dtape DT50
  • Guter Funktionsumfang
  • Display sehr gut ablesbar
  • Schwacher Laserpunkt
  • Langsame Messung
  • Falsche Reichweitenangabe
Test Laserentfernungsmesser: Bosch GLM 40
  • Schutzklasse IP54
  • Gut sichtbarer Laserpunkt
  • Display sehr gut ablesbar
  • Toleranzangabe ± 3,0 mm
  • Keine Min/Max Funktion
  • Maßkante nur hinten
Test Laserentfernungsmesser: MiLESEEY S6-100
  • Speicher für 30 Messungen
  • Guter Funktionsumfang
  • Hohe Reichweite
  • Display sehr gut ablesbar
  • Keine Gürteltasche
  • Schwacher Laserpunkt
  • Lange Messzeit
Test Laserentfernungsmesser: Leica Geosystems DISTO D1
  • Recht teuer
  • Schutzklasse IP54
  • Display sehr gut ablesbar
  • Keine Gürteltasche
  • Geringer Funktionsumfang
  • Maßkante nur hinten
Test Laserentfernungsmesser: Einhell TC-LD 25
  • Toleranzangabe ± 3,0 mm
  • Im Freien schwer ablesbar
  • Geringe Reichweite
  • Sehr schwacher Laserpunkt
Test Laserentfernungsmesser: Makita LD30P
  • Schutzklasse IP54
  • Display sehr gut ablesbar
  • Keine Gürteltasche
  • Geringer Funktionsumfang
  • Mäßige Reichweite
  • Keine Speicherfunktion
  • Mäßiger Laserpunkt
Test Laserentfernungsmesser: Bosch Zamo
  • Klein und handlich
  • Toleranzangabe ± 3,0 mm
  • Keine Gürteltasche
  • Geringer Funktionsumfang
  • Geringe Reichweite
  • Schlecht ablesbares Display
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Gewusst wie weit: Laserentfernungsmesser im Test

Was Laserentfernungsmesser machen, sagt bereits der Name. Mit einem Laser wird die Entfernung gemessen. So ganz stimmt das allerdings nicht, denn eigentlich wird die Zeit gestoppt, die der Laser für den Hin- und Rückweg benötigt und daraus wird wiederum die Entfernung bestimmt.

Damit leisten die kleinen Teile schon einiges, denn Licht bewegt sich bekanntlich mit Lichtgeschwindigkeit. Daher kann man sich vorstellen, wie genau Lasermessgeräte arbeiten müssen, um exakte Messergebnisse zu liefern.

Welche Entfernungsmesser gibt es noch?

Ja, es gibt sie noch – die Ultraschallentfernungsmesser. Die arbeiten wie die Fledermäuse und senden statt einem Laserstrahl Ultraschallwellen aus. Auch hier wird die Zeit gestoppt, die der Schall für den Hin-und Rückweg benötigt und daraus wird dann die Entfernung errechnet.

Ultraschallentfernungsmesser haben jedoch einen großen Nachteil. Anders als beim punktgenauen Laserstrahl, breitet sich der Ultraschall wie ein Kegel aus. Je größer die Distanz ist, desto größer ist dann auch der Durchmesser des Kegels, was zu Ungenauigkeiten führt.

Wichtige Kenndaten des Laserentfernungsmessers

Beim Kauf eines Laserentfernungsmessers sollte man als erstes die Reichweite im Auge haben. Wer nur sein Wohnzimmer ausmessen möchte, der kann zu fast jedem Gerät greifen. Im Test war der Bosch Zamo der Laserentfernungsmesser mit der kürzesten Reichweite und auch er kam auf 20 Meter.

Bei Arbeiten im Freien könnte das allerdings schon etwas knapp werden. Denn eine geringe Reichweite steht häufig auch für einen schwächeren Laser. Bei Sonnenschein wird es dann schwer, den Leuchtpunkt zu finden.

Der zweite wichtige Punkt wäre die Genauigkeitsangabe. Wie jedes Messgerät unterliegt auch der Laserentfernungsmesser einer gewissen Toleranz, die der Hersteller vorgibt. Allerdings lagen die besten im Test der Laserentfernungsmesser bei ± 1,5 Millimeter und die »schlechtesten« bei ± 3,0 Millimeter. Ob das im privaten Bereich wirklich relevant ist, muss jeder für sich entscheiden.

Ebenfalls unter den Kenndaten zu finden ist die Schutzklasse. Das heißt, nur bei den besseren und meist auch teureren Geräten ist diese tatsächlich angegeben. Sie sagt aus, was der Laserentfernungsmesser an Staub und Wasser verträgt.

Die Schutzklassen IP besteht aus zwei Zahlen. Die erste gibt die Klasse zum Schutz vor Staub und die zweite vor Wasser an. Je höher die Zahl ist, desto besser.

Die Schutzklassen IP gibt den Schutz vor Staub und Wasser an. Je höher die Zahl ist, desto besser.

1. Kennziffer – Schutz vor Staub 2. Kennziffer – Schutz vor Wasser
1 Fremdkörper ≥ 50 mm 1 senkrecht fallende Tropfen
2 Fremdkörper ≥ 12 mm 2 15° schräg fallende Tropfen
3 Fremdkörper ≥ 2,5 mm 3 60° schräges Sprühwasser
4 Fremdkörper ≥ 1 mm 4 allseitigem Spritzwasser
5 staubgeschützt 5 Strahlwasser aus jeder Richtung
6 staubdicht 6 starkes Strahlwasser
7 zeitweiliges Untertauchen
8 dauerhaftes Untertauchen

Aber auch bei der Schutzklasse gilt – brauche ich das wirklich? Auf der Baustelle muss immer gearbeitet werden, egal ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint. Hier geht nichts ohne ein Laserentfernungsmesser mit entsprechender IP-Klasse. Im privaten Bereich hat man die Wahl und kann sich dem Wetter anpassen.

Funktionen des Laserentfernungsmessers

Entfernungsmesser einschalten, Knöpfen drücken und Wert ablesen – das ist es, was ein Entfernungsmesser können muss. Doch damit geben sich die wenigsten zufrieden. Und die meisten Laserentfernungsmesser können auch reichlich mehr.

Einzelmessungen/Dauermessung

Per Knopfdruck die Entfernung zu messen, gelingt jedem Laserentfernungsmesser. Zusätzlich lässt sich bei allen im Test die Dauermessung aktivieren. Die bestimmt mit kurzen Unterbrechungen die Distanz und gibt Veränderungen sofort aus.

Minimal/Maximal

Während der Dauermessung werden die Messwerte nur angezeigt und können nicht abgespeichert werden. Mit der Minimal/Maximal-Funktion lassen sich aber die längste und kürzeste Distanz speichern.

Plus/Minus

Sollen mehrere Teilstrecken verrechnet werden, weil beispielsweise Hindernisse dazwischen stehen, gelingt das mit der Plus/Minus-Funktion, mit der auch Teilstrecken abgezogen werden können.

Flächen und Volumen

Aus zwei oder drei gemessenen Werten die rechteckige Fläche oder das Volumen eines Quaders zu errechnen, sind einfachste Funktionen und über die sollte jeder Laserentfernungsmesser verfügen. Im Test 06/22 gibt es nur einen, der weder Fläche noch Volumen errechnen kann und zwei weitere, die sich mit Flächenberechnung begnügen.

Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser 07
Das Symbol zeigt die doppelte Pythagoras-Funktion.

Pythagoras einfach und doppelt

Mit der Pythagoras-Messung lassen sich indirekte Messungen durchführen. Dazu wird ein rechteckiges Dreieck gebildet und waagerecht der Abstand zur Wand und schräg der oberste Punkt der Wand angepeilt.

Der Laserentfernungsmesser errechnet daraus dann den Abstand zwischen den beiden Messpunkten. Der obere oder untere Punkt muss daher immer waagerecht angepeilt werden und eine freie Sicht bieten.

Bei der doppelten Pythagoras-Messung wird der obere, ein waagerechter und der untere Punkt der Wand angepeilt und die Höhe der Wand aus zwei Dreiecken errechnet. Damit muss nur ein Punkt dazwischen waagerecht angepeilt werden. Das obere und das untere Ende der Wand kann sich hinter einem Hindernis befinden.

Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser 08
Aus drei Messpunkten lässt sich mit dem Satz des Pythagoras die Höhe der Wand ermitteln.

Wasserwaage

Zwei der getesteten Laserentfernungsmesser besitzen eine oder zwei eingebaute Wasserwaagen. Diese eigenen sich super, um sie einfach mit einem schwarzen Maker zu übermalen. Zu mehr sind sie leider nicht zu gebrauchen.

Anders sieht es mit einer integrierten, digitalen Version aus. Diese lässt sich durch das Umkehren »Nullen« und stimmt dann auch perfekt. Noch besser ist aber, wenn ein Winkelmesser integriert ist. Der zeigt Neigungen noch besser an, als eine grafisch dargestellte Luftblase.

Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser 03
Integrierte Wasserwaagen sind nur mit einem kalibrierbaren Neigungssensor sinnvoll.

Absteckfunktion

Bei der Absteckfunktion wird der zu messende Wert vorher eingegeben, wenn dieser (oder ein Vielfaches davon) mit der Bewegung des Laserentfernungsmessers erreicht wird, ertönt ein Signal und dauerhaft wird die Entfernung zum nächsten Punkt angezeigt. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn mehrere Pfeiler in gleichen Abständen markiert werden sollen.

Welches Laserentfernungsmesser-Zubehör ist wichtig?

Entfernungsmesser bringen wenig oder gar kein Zubehör mit. Im Grunde benötigen sie auch kaum etwas. Was aber sehr praktisch ist und eigentlich auch immer beiliegen sollte, ist eine Gürteltasche für den Laserentfernungsmesser. Es gibt keine sinnvollere Transportmöglichkeit auf der Baustelle.

Damit man den Entfernungsmesser nicht aus Versehen mal fallen lässt, liegt vielen zusätzlich zur Gürteltasche noch eine Handschlaufe bei.

Weniger ein Zubehör und eher ein Ausstattungsmerkmal ist ein ausklappbarer Anschlag. Der ermöglicht es, den Laserentfernungsmesser genau an Außenecken anzulegen.

Eine App zum Laserentfernungsmesser

Laserentfernungsmesser messen die Entfernung – und viele sind sogar in der Lage, daraus Winkel, Flächen und Volumen zu berechnen. Eine App ist für diese Aufgabe daher eigentlich nicht nötig.

Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser 14
Die passende App ermöglicht es, Messergebnisse darzustellen und auszudrucken.

Gibt es zum Entfernungsmesser eine spezielle App, so hat das einen anderen Hintergrund. Die App verarbeitet die Messwerte und überträgt sie in eine maßstabsgerechte Zeichnung. Das ermöglicht eine leichtere Visualisierung und je nach Möglichkeiten der App, können die Zeichnungen archiviert, weiter bearbeitet oder ausgedruckt werden.

Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 02

Testsieger: Bosch PLR 50 C

Laserentfernungsmesser sind zum Arbeiten da! Beim Bosch PLR 50 C ist das nicht ganz der Fall, denn es macht auch ein wenig Spaß, sich durch die Funktionen zu tippen und etwas damit zu spielen. Der PLR 50 C ist schon irgendwie mehr als nur ein Laserentfernungsmesser.

Unser Favorit
Bosch PLR 50 C
Test Laserentfernungsmesser: Bosch PLR 50 C
Kaum ein Laserentfernungsmesser bietet mehr Funktionen als der Bosch PLR 50 C. Mit der kostenlosen App lassen sich zusätzlich alle Daten verarbeiten und auf Papier bringen.

Auf den ersten Blick wirkt der Bosch PLR 50 C gar nicht wie ein Entfernungsmesser und man ist sich nicht so ganz sicher, was man da eigentlich in der Hand hält. Wären da am Kopf nicht die beiden Öffnungen für den Laser und Empfänger.

Ebenfalls für den Laserentfernungsmesser sprechen die beigelegte Gürteltasche und der ausklappbare Anschlag. Damit ist es einfach möglich, auch Außenkanten zu vermessen, was natürlich ausprobiert wurde.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 02
Auf den ersten Blick sieht der PLR 50 C eher wie ein einfaches Handy und nicht wie ein Laserentfernungsmesser aus.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 09
Das Zubehör ist mit Gürteltasche und Handschlaufe allerdings passend zum Entfernungsmesser gewählt.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 04
Etwas klein, aber vorhanden ist der ausklappbare Anschlag.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 10
Damit lassen sich schnell und einfach Außenecken vermessen.

Nach dem Einschalten und starten der Software, was etwa zwei Sekunden dauert, zeigt sich der sehr übersichtliche Bildschirm. Jetzt wird auch klar, warum der Bosch-Entfernungsmesser mit einer Taste auskommt – es handelt sich um ein Touch-Display.

Das Menü ist sehr übersichtlich aufgebaut. Links oben befindet sich ein Feld mit dem sich die Art der Messung auswählen lässt, rechts oben wird die Bezugskante eingestellt und unten gibt es die Bluetooth-Taste, ein kleines Untermenü zur Kalibrierung und Datenspeicherung sowie eine Löschtaste.

Mit der Anwahl der Messart öffnet sich ein zweiseitiges Untermenü, welches insgesamt zwölf verschiedene Messarten anbietet. Vermisst wird dort keine. Möglich ist neben der doppelten Pythagoras-Funktion sogar das Addieren und Subtrahieren von Flächen und Volumen. Am interessantesten ist aber wohl die Neigungsmessung, die selbst vorher durch Umkehr kalibriert werden kann.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 11
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 13
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 14
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 15
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 16

Ist nicht verständlich, was ein Symbol bedeutet oder wie die Messungen durchgeführt werden, reicht ein Klick auf das Fragezeichen rechts unten und Bilder zeigen die passende Anleitung dazu. Letztendlich war es aber nicht einmal nötig, die Hilfe oder die Bedienungsanleitung in Anspruch zu nehmen. Alles ist leicht verständlich und intuitiv zu bedienen.

Im praktischen Test schlägt sich der Bosch PLR 50 C sehr gut, aber nicht perfekt. Da der Bosch als erstes durch den praktischen Test ging, wurde sein erzeugter Laserpunkt als Vergleich für alle anderen Laserentfernungsmesser herangezogen. Daher sind auf den Bildern meist zwei Laserpunkte zu sehen. Der rechte stammt vom Bosch PLR 50 C und der linke (immer mit Pfeil gekennzeichnet) vom jeweiligen Testkandidat.

So lässt sich auch die Kraft des Bosch-Lasers beurteilen. Einige Kandidaten, wie Bosch blau, Leica Geosystems oder DeWalt waren minimal stärker. Alle anderen eher schwächer oder ähnlich stark. Damit landet der PLR 50 C im gehobenen Mittelfeld und die Laserstärke reicht aus, um den Punkt auch bei Sonnenschein recht gut in neun Metern Entfernung noch zu erkennen.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 06
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 05
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 07
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 08
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 20

Die Reichweite konnten wir bis zu einer Entfernung von 42 Metern testen. Beim Messen leistete sich der Bosch sich keine Schwächen und die Wiederhol-Genauigkeit war nahezu perfekt. Daher haben wir kaum Zweifel, dass er auch bis zur maximal angegebenen Reichweite von 50 Metern genau misst.

Nicht ganz so gut kommt leider das Display weg. Im Gebäude ist der dunkle Hintergrund sehr angenehm und schont sicher auch die Batterien. Bei direkter Sonneneinstrahlung hat man jedoch Probleme, alles deutlich zu erkennen. Es ist aber noch möglich. Der Einhell TC-LD 25 und der Bosch Zamo versagten hierbei ganz.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 17
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 01
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Plr50c 19

Dank Bluetooth lässt sich der Bosch PLR 50 C mit dem Smartphone und der App MeasureOn verbinden, was absolut seine Vorteile hat.

Schnell sind alle Maße übernommen, können nachträglich bearbeitet, gespeichert und auch ausgedruckt werden. Selbst die Raumhöhe lässt sich integrieren und so beispielsweise der Bedarf an Tapete exakt ausrechnen.

Bosch PLR 50 C im Testspiegel

Willy Matthews von Laser-Entfernungsmesser Test lobt vor allem die umfangreichen Funktionen:

»Der Bosch PLR 50 C gefällt uns wegen der einfachen Bedienung über den Touchscreen und den Möglichkeiten, die die App PLR measure&go bietet. So viel zukunftsweisende Technik findet man bei keinem anderen Distanzmesser in diesem Preissegment auf dem Markt.«

Alternativen

Laserentfernungsmesser können nicht nur einfache Entfernungen messen. Einige können mehr und andere weniger. Jedoch möchte nicht jeder den vollen Funktionsumfang und freut sich über eine einfache Bedienung oder ein wetterfestes Gehäuse. Mit unseren weiteren Empfehlungen ist für jeden etwas dabei.

Für Profis: Leica Geosystems Disto D2

Betrachtet man das Display des Leica Disto D2, könnte man es fast mit günstigen Laserentfernungsmessern vergleichen. Doch in dem D2 steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Für Profis
Leica Geosystems DISTO D2
Test Laserentfernungsmesser: Leica Geosystems DISTO D2
Die Messgeräte von Leica Geosystems gehören ganz klar in die Hände von Profis. Sie bieten eine hohe Genauigkeit, sind gegen Spritzwasser geschützt und sind nachweislich geeicht.

Der Leica Disto D2 ist gegenüber anderen umfangreich ausgestatteten Laserentfernungsmessern ausgesprochen schlank und mit 104 Gramm auch sagenhaft leicht. Trotzdem wirkt er extrem hochwertig und liegt mit seinen gummierten Flächen gut in der Hand.

Wie einige andere hochwertigere Geräte bringt auch er einen ausklappbaren Anschlag mit. Nur ist der beim Leica sehr stabil und deutlich länger. Dadurch lässt er sich exakter ansetzen und lässt sich auch bei kleinen Absätzen noch nutzen.

Interessanter ist aber sicher, dass dem Disto D2 ein Kalibrierungszertifikat beiliegt. Dieser Luxus ist unter den Testkandidaten wirklich nur bei Leica Geosystems zu finden. Die relativ geringe Toleranzangabe von ± 1,5 Millimetern zeichnet den D2 für den professionellen Bereich aus. Passend dazu ist eben auch der Preis angesiedelt. Allerdings passt er zu den Kenndaten und Funktionen.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 07
Neben der obligatorischen Gürteltasche, liegt dem Disto D2 auch ein Kalibrierungszertifikat bei.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 10
Der ausklappbare Anschlag ist groß genug, um auch kleine Absätze zu überbrücken.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 11
Die Anzeige unterscheidet sich kaum von vielen anderen Geräten.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 12
Die Ausgewählte Messung wird oberhalb grafisch dargestellt.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 13
Natürlich fehlt die doppelte Pythagoras-Funktion nicht.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 17
Auch das Addieren und Subtrahieren ist möglich.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 19
Eher selten zu finden, ist die Absteck Funktion.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 15
10 gemessene Werte lassen speichern und bleiben auch dauerhaft erhalten.

Die Bedienung ist den günstigeren Geräten sehr ähnlich. Mit der Funktionstaste lässt sich die Art der Messung auswählen, die oberhalb mit einer kleinen Grafik dargestellt wird. Neben Flächen- und Volumenberechnung gibt es auch die doppelte Pythagoras- und auch eine Absteckfunktion.

Einzigartig ist allerdings ein Timer, wie man ihn von Digitalkameras kennt. Der lässt sich auf bis zu 60 Sekunden einstellen und löst dann erst die Messung aus. Eine passende Situation, in der man diese Funktion benötigt, fällt uns allerdings nicht ein.

Anders bei der Absteckfunktion, die nicht so viele bieten. Hier wird erst das Maß eingestellt, dann der Laserentfernungsmesser bewegt und ist der richtige Abstand erreicht, wird ein akustischer und optischer Hinweis ausgegeben.

Beim praktischen Test zeigt der Leica Disto D2 im vollen Maße, was er kann. Der Laserpunkt ist kräftig und deutlich zu sehen. Selbst in neun Metern Entfernung und bei Sonnenschein hat man kein Problem, ihn auf einem hellen Untergrund zu finden.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 06
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 04
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 03
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 05
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 14
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 01
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Leica Distod2 16

Den Test der Wiederhol-Genauigkeit, bei dem der Laserentfernungsmesser dreimal in einen fest gespannten Winkel gelegt und eine Messung gestartet wird, meisterte keiner im Test 06/22 so gut wie der Leica Disto D2. Alle drei Messungen zeigen exakt denselben Wert an. Besser geht es nicht.

Die App DISTO Plan ist der von Bosch recht ähnlich, bietet aber ein paar mehr Funktionen. Allerdings sind nicht alle kostenlos. Nicht bezahlen muss man für die dreidimensionale Darstellung des ausgemessenen Raumes, was eine tolle Visualisierung ist.

Der Leica Disto D2 arbeitet sehr genau, bietet einen enorm großen Funktionsumfang und bleibt dennoch einfach in der Bedienung. Dieser gehobene Standard hat allerdings seinen Preis und wird eher im professionellen Bereich seine Anhänger finden.

Für die Baustelle: Bosch GLM 50-22

Wie unser Testsieger von Bosch, bietet auch der Bosch GLM 50-22 ein Farbdisplay. Die Bedienung ist allerdings nicht ganz so komfortabel. Dafür hat der robuste Blaue andere Vorzüge.

Für die Baustelle
Bosch GLM 50-22
Test Laserentfernungsmesser: Bosch GLM 50-22
Eine hohe Genauigkeit, die Stativaufnahme und ein kräftiger Laser zeichnen den Bosch GLM 50-22 für den Einsatz auf der Baustelle aus. Nur das dunkle Display passt nicht so ganz dazu.

Bereits beim Auspacken wird offensichtlich, wofür der Bosch GLM 50-22 gemacht ist. Sichtbare Schrauben, deutlich hervorstehende Tasten und eine dicke Gummierung stehen für den harten Einsatz auf der Baustelle. Das wird mit der Schutzklasse IP65 sogar garantiert.

Fast erstaunlich ist dabei schon, dass sich beim Starten ein farbiges Display zeigt. Auf solche Vorzüge würde man auf der Baustelle meist verzichten, aber wenn es sie dazu gibt, freut man sich natürlich auch, denn das vereinfacht die Darstellung.

Sind für Funktionen mehrere Messungen notwendig, leuchtet die aktuell zu messende Strecke blau auf. Wichtig ist das zum Beispiel bei der Pythagoras-Messung, wo es einschneidend ist, welche Strecke als erstes gemessen wird.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 06
Gürteltasche und eine dicke Gummipolsterung zeigen, wo der Bosch hingehört.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 08
Die Menüführung ist sehr übersichtlich und intuitiv zu bedienen.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 09
Bei Fragen helfen verständliche Bilder.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 13
Messungen können verrechnet werden.
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 12
Allerdings gibt Bosch nur eine Reichweite bis 50 m vor.

Leider verfügt der Bosch GLM 50-22 nur über die einfache Pythagoras-Funktion, die aus zwei Messungen die dritte Länge berechnet. Beim Ausmessen einer Wand, muss der Laserentfernungsmesser bei einer Messung flach auf dem Boden liegen. Gibt es da Hindernisse, funktioniert die Messung nicht.

Ansonsten ist der Bosch gut ausgestattet und neben der typischen Flächen- oder Volumenberechnung gib es auch die Möglichkeit Minimal- und Maximalwerte zu speichern oder Messungen zu addieren und zu subtrahieren.

In der Praxis kann der Bosch GLM 50-22 zeigen was in ihm steckt. Das ist in erster Linie ein ziemlich kräftiger Laser, der auch bei Sonnenlicht noch gut zu sehen ist.

Für das Display trifft das nur bedingt zu. Zum Glück lässt sich die Helligkeit in drei Stufen einstellen und die gemessenen Werte sind immer noch erkennbar. Leichter Schatten reicht aber schon aus und schon sind auch die Farben wieder erkennbar.

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Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 04
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 05
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 03
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 02
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 14
Laserentfernungsmesser Test: Test Laserentfernungsmesser Bosch Glm5022 16

Messfehler leistet sich der Bosch nicht und die Wiederholungsmessungen passen bis auf einen Millimeter. Praktisch ist dabei, dass der GLM 50-22 über eine Gewindeaufnahme für Stative verfügt. Die Messkante wird in diesem Fall auf den Mittelpunkt des Gewindes gelegt und der Laserentfernungsmesser kann punktgenau im Kreis geschwenkt werden.

Auf Winkelmessungen oder die doppelte Pythagoras-Funktion muss man zwar verzichten, ansonsten ist der Bosch GLM 50-22 recht gut ausgestattet. Seine Vorzüge liegen aber ganz klar im robusten Einsatz auf der Baustelle. Er ist gut gummiert und verspricht mit der Schutzklasse IP65 sogar Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen.

Preistipp: Hanmatek LM50

Im Laserentfernungsmesser Test mussten teure und günstige Laserentfernungsmesser gegeneinander antreten. Gezeigt hat sich dabei, dass keiner wirklich versagt und seine Aufgaben erfüllt. Auch die günstigen Geräte haben ihre Berechtigung und mit einem minimalen Vorsprung zeichnete sich dabei der Hanmatek LM50 aus.

Preistipp
Hanmatek LM50
Test Laserentfernungsmesser: HANMATEK LM50
Gutes muss nicht teuer sein und für den privaten Bereich reichen oft auch günstigere Geräte. Der Hanmatek LM50 bringt einen großen Funktionsumfang mit, bietet ein tolles Display und bleibt dennoch angenehm günstig.

Preislich unterscheiden sich die günstigen Laserentfernungsmesser nur minimal und auch in den Funktionen sind sie nahezu identisch. Und sieht man genau hin, kommt der DTape DT 50 sogar aus demselben Haus wie der Mileseey S6-100.

Dass der Hanmatek LM50 unser Preistipp geworden ist, liegt demnach an sehr kleinen und feinen Unterschieden. Der erste Eindruck kann hierbei bereits entscheidend sein und da wirkt der Hanmatek einfach etwas hochwertiger.

Der zweite Punkt betrifft den Lieferumfang und da verzichtet Mileseey leider auf die wirklich praktische Gürteltasche. Das kostet Pluspunkte und lässt den Hanmatek etwas besser dastehen. DTape muss den Punkt aufgrund eines marginal schwächeren Lasers abgeben.

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Eine Gürteltasche sollte zur Grundausstattung eines Laserentfernungsmessers gehören.
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Beim Einschalten zeigen sich kurz alle Symbole, doch nicht alle Funktionen sind davon vorhanden.
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Insgesamt gefällt das kräftig beleuchtete Display, das sich auch bei Sonnenschein noch perfekt ablesen lässt..
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Einige Funktionen, wie Addition/Substraktion lassen sich direkt aktivieren.
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Auch ein Speicher fehlt nicht, der über satte 99 Speicherplätze verfügt.
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Die Pythagoras-Funktion lässt sich einfach und auch doppelt umsetzen.

Ansonsten hebt sich der Hanmatek nicht deutlich von seinen günstigen Mitbewerbern ab. Auch nicht dadurch, dass er über zwei eingebaute Wasserwaagen verfügt. Die können getrost ignoriert werden, da sie offenbar nur der Dekoration dienen und nicht funktionieren.

Sehr gut funktionieren dagegen sämtliche Messmöglichkeiten und davon gibt es reichlich. Von Flächen- und Volumenberechnung über Addition/Subtraktion sowie Min/Max-Funktion ist alles dabei. Selbst die doppelte Pythagoras-Messung fehlt nicht.

Der praktische Test fällt gut, aber auch durchwachsen aus. Dazu zählen unter anderem auch die nicht funktionierenden Wasserwaagen. Beide zeigen auf Umkehr einfach unsinnige Ergebnisse an.

Ebenfalls nicht ganz so überzeugen konnte der Laser. Im Schatten und bei Abstand von fünf Metern war er noch recht gut zu sehen. Bei Sonne, mit einem Abstand von neun Metern wurde es auf dem hellen Holz schon recht schwierig, den kleinen Punkt zu finden. Die wiederholenden Messungen in diesem Abstand waren aber nahezu identisch.

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Einen kleinen Abzug muss es allerdings für die Herstellerangaben geben. Die versprechen nämlich eine Reichweite von 50 Metern, die nicht bestätigt werden konnten. Obwohl der Leuchtpunkt in der Nacht auch bei über 60 Metern noch sehr gut zu sehen war, gab der Hanmatek LM50 bereits ab 43 Metern nur noch Fehler aus. Aber wir wollen beim Preistipp nicht zu kleinlich sein.

Der Hanmatek LM50 hebt sich unter den günstigen Laserentfernungsmessern nicht deutlich, aber in kleinen Punkten hervor. Er bietet einen sehr guten Funktionsumfang und ein tolles Display. Nur der Laser ist etwas schwach.

Außerdem getestet

Bosch Zamo

Beim Bosch Zamo machte sich leider etwas Enttäuschung breit. Zugegeben, er ist klein und handlich, was sicher seine Vorzüge hat, aber ansonsten kann man leider nicht sehr viel erwarten.

Das Haupteinsatzgebiet des Zamos ist auf jeden Fall der Innenraum. Mit einer Reichweite von gerade mal 20 Metern und einem nicht ganz so hellen Laser wird es schwer, bei Tageslicht große Entfernungen zu messen.

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Das Tageslicht macht es aber auch dem Display schwer. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist darauf wirklich nichts mehr zu erkennen.

Funktionell hat der Bosch Zamo wenig zu bieten und Display sowie Reichweite verbannen ihn in den Innenraum. Lediglich die Aufsätze (Band-, Rad- und Linienadapter) könnten ihn für den einen oder anderen interessanter machen.

Makita LD30P

Wer auf das Werkzeug von Makita setzt, der kann durchaus auch zum Makita LD30P greifen. Mit einer angegebenen Genauigkeit von ± 2,0 Millimetern und der Schutzklasse IP54 ist er auch durchaus für den professionellen Einsatz gedacht.

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Ansonsten darf man trotz des ordentlichen Preises nicht zu viel erwarten. Der Laser ist etwas schwächer als beim Bosch aus der DIY-Serie, die maximale Reichweite beträgt nur 33 Meter und an Funktionen steht lediglich die Flächenberechnung zur Verfügung. Nicht mal die Bezugskante lässt sich von hinten nach vorn stellen.

Mit einer hohen Genauigkeit und der Schutzklasse IP54 gehört der Makita LD30P schon in den professionellen Bereich. Ansonsten hat er leider nicht viel zu bieten.

Einhell TC-LD 25

Der Einhell TC-LD 25 ist ein einfacher Laserentfernungsmesser, der zumindest über die Grundfunktionen von Dauer- und Einzelmessung sowie Flächen- und Volumenberechnung verfügt. Dann ist es mit dem Komfort aber auch wieder vorbei.

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Allgemein gibt es leider keine Punkte, die den Einhell besonders positiv hervorstechen lassen. Das Display ist zu dunkel und bei Sonnenlicht nicht mehr ablesbar, der Laserpunkt ist ziemlich schwach und bei Sonnenschein in neun Metern nicht mehr zu erkennen. Das macht aber nichts, denn die Technik ist mit der zu hellen Umgebung eh überfordert und quittiert mit einer Fehlermeldung.

Der Einhell TC-LD 25 kann nicht wirklich überzeugen. Der Funktionsumfang deckt zwar den Grundbedarf, aber Display und Laser sind bei hellem Sonnenschein überfordert.

Leica Geosystems DISTO D1

Manchmal kommt es nur darauf an, schnell einfache Maße aufzunehmen und in einer Zeichnung umzusetzen. Genau dafür ist der Leica Disto D1 gemacht. Dafür arbeitet er nachweislich mit einem Kalibrierungszertifikat genau und bietet die Schutzklasse IP54. Dank Bluetooth werden die Maße an die App geschickt und als Zeichnung ausgegeben.

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Wer seinen Laserentfernungsmesser für andere Zwecke einsetzen möchte, sollte nicht zum D1 greifen. Denn mit seinem sehr gezielten und ansonsten geringem Funktionsumfang, ist nur dafür gemacht und auch zu teuer.

Der Leica Disto D1 arbeitet professionell, genau aber auch sehr speziell. Nur wer ein einfach zu bedienendes Gerät sucht, mit dem sich hauptsächlich einfache Messungen aufnehmen und an die App senden lassen, können in das nicht gerade billige Gerät investieren.

Mileseey S6-100

Mit einem günstigen Preis von rund 30 Euro gehört der Mileseey S6-100 zu den günstigen Laserentfernungsmessern. Er bringt einen sehr guten Funktionsumfang mit und selbst die doppelte Pythagoras-Funktion ist vorhanden.

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Positiv sticht vor allem das helle Display hervor, das sich auch von direkter Sonneneinstrahlung nicht beeindrucken lässt. Etwas anders sieht es mit dem Laserpunkt aus. Der konnte in neun Metern Entfernung und bei Sonnenlicht nicht auf dem hellen Holz gefunden werden. Gemessen wurde die Entfernung allerdings viermal nacheinander absolut identisch.

Für einen günstigen Preis arbeitet der Mileseey S6-100 angenehm gut. Er bringt viele Funktionen mit, die sich einfach aufrufen lassen und das Display ist auch in der Sonne gut lesbar. Nur der Laser ist im Vergleich zu anderen Modellen ziemlich blass.

Bosch Professional GLM 40

Der Bosch Professional GLM 40 ist ein solider und professioneller Laserentfernungsmesser mit der Schutzklasse IP54. Der Funktionsumfang ist nicht überwältigend, reicht aber über Flächen- und Volumenberechnung bis zur einfachen Pythagoras-Funktion.

Besonders positiv fallen dabei der helle Laser und das klare Display auf. Beide haben selbst mit direkter Sonneneinstrahlung kein Problem. Auch in neun Metern Entfernung ist der Laserpunkt auf hellem Holz noch gut zu erkennen.

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Nicht ganz so gut gefällt die maximale Reichweite von 40 Metern. Das ist zwar mehr als bei manch anderem Laserentfernungsmesser aber bei dem wirklich hellem Laser wäre sicher auch deutlich mehr möglich.

»Der Solide« oder so ähnlich könnte man den Bosch GLM 40 nennen. Angenehm klein, mit einem klaren Display und sehr kräftigem Laser verrichtet er zuverlässig seine Arbeit. Der Funktionsumfang ist begrenzt, deckt aber alle Grundfunktionen und die einfache Winkelberechnung ab.

Dtape DT50

Der DTape DT50 gehört zu den sehr günstigen Laserentfernungsmessern und ist zu unserem Preistipp dem Hanmatek LM50 nahezu identisch. Der Funktionsumfang ist gleich, das Display gleich groß und lässt sich auch ebenso gut bei Sonnenschein ablesen.

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Gleichfalls schwächelt der Laser ein wenig und es bereitet Probleme ihn bei Sonnenschein in neun Metern Entfernung noch zu finden. In Anbetracht des Preises muss man aber eben auch Abstriche machen und man kann davon ausgehen, dass in beiden Modelle die identische Technik steckt. Die Technik dürfte sogar noch mehr verbreitet sein, denn der DTape kommt aus demselben Haus wie der Mileseey S6-100.

Dass der DTape nicht über eingebaute Wasserwaagen verfügt, wird ihm ganz sicher nicht negativ angerechnet, denn beim Hanmatek sind diese auch nicht brauchbar. Vielmehr ist es lediglich die kompaktere Größe und der etwas hochwertigere Eindruck des Hanmatek, warum der DTape sich knapp geschlagen geben muss.

DeWalt DW03050

Schade! Anders kann man es nicht sagen. Der DeWalt DW03050 ist zwar klobig und der größte Laserentfernungsmesser im Test, er hat aber auch ordentlich was zu bieten.

Mit einer Genauigkeit von ± 1,5 Millimetern spielt er in derselben Liga wie Bosch blau oder Leica Geosystems und die technische Ausstattung gleicht unserem Testsieger Bosch PLR 50 C. Es gibt sogar den ausklappbaren Anschlag und eine mittige Stativaufnahme.

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Es gibt allerdings einige Haken – und die beginnen bereits beim Versuch, mehr über die technischen Daten zu erfahren. Hier hält sich DeWalt sehr bedeckt und auch die Bedienungsanleitung besteht nur aus Bildern, die mitunter etwas irreführend sind.

Das große Problem für den DW03050 ist jedoch die Sonne. Das Display ist zu dunkel und kaum noch ablesbar und die Probemessung mit einer Distanz von neun Metern wird ergebnislos abgebrochen. Das darf bei einem Laserentfernungsmesser dieser Preisklasse einfach nicht passieren.

Der DeWalt DW03050 ist ein etwas größerer, aber toller Laserentfernungsmesser mit erstklassiger Ausstattung. Nur bei Sonnenschein ist er nur bedingt einsetzbar.

So haben wir getestet

Bei einem Test von Messmitteln erwarten sicher einige, dass genau geprüft wird, ob die vom Hersteller angegebenen Toleranzen eingehalten werden. Natürlich machen auch wir Probemessungen, aber die drei Stellen nach dem Komma überlassen wir Prüflaboren und verlassen uns auf die Herstellerangaben.

Wir haben zwar einheitliche Messungen in einem Abstand von fünf und neun Metern durchgeführt, hierbei ging es uns aber eher um die Wiederhol-Genauigkeit und die Sichtbarkeit des Lasers bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.

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Ein weiterer wichtiger Punkt war uns, das Display und die Menüführung. Wie verständlich sind die Anzeigen? Sind alle Funktionen schnell zu finden und lassen sich die Werte unter verschiedenen Lichtbedingungen auch noch gut ablesen?

Dafür wurde alle Laserentfernungsmesser exakt gleich auf einer mobilen Werkbank positioniert und zur Sonne ausgerichtet. Die erste Ablesung erfolgte mit einem Sonnenschirm, der etwas Schatten spendete. Für den Extremfall wurde der Schirm weggenommen und gerade Entfernungsmesser mit einem dunklen Hintergrund ließen sich kaum noch ablesen.

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Wie gut lassen sich die Displays der Laserentfernungsmesser unter direkter Sonneneinstrahlung noch ablesen?

Den letzten Test in der Nacht erachteten wir für nicht ganz so wichtig. Wenn ein Hersteller schreibt, dass Messungen bis 100 Meter möglich sind, dann sollte das auch so sein. Wann benötigt man aber schon solche Distanzen? Und dass man man hierbei mit keiner großen Genauigkeit mehr rechnen kann, sollte jedem klar sein.

Trotzdem wollten wir es ausprobieren und um den Laserpunkt auch in großer Entfernung noch zu sehen, musste der Test etwas später durchgeführt werden. Mit einem interessanten Ergebnis – nicht jeder Hersteller hält was er verspricht.

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Weite Messungen können nur bei dunklen Lichtverhältnissen durchgeführt werden, da der Laserpunkt sonst nicht sichtbar ist.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Laserentfernungsmesser?

Unsere Empfehlung ist der Bosch PLR 50 C. Mit seinem enormen Funktionsumfang und der trotzdem einfachen Bedienung über das Touchdisplay., ist er im privaten Bereich der ideale Begleiter.

Profis sollten auf der Baustelle lieber zum Leica Disto D2 oder Bosch GLM 50-22 greifen, die robuster und wetterfest sind.

Wie funktioniert ein Laserentfernungsmesser?

Laserentfernungsmesser messen eigentlich nicht die Entfernung, sondern die Zeit, die der Laserpunkt vom Entfernungsmesser zum Messpunkt und zurück benötigt und berechnen daraus die Entfernung.

Laserentfernungsmesser wie funktioniert Pythagoras?

Kann die Höhe einer Wand nicht von unten nach oben gemessen werden, hilft die Pythagoras-Funktion. Hierbei bilden der Laserentfernungsmesser und zwei Messpunkte ein rechtwinkliges Dreieck. Zwei Seiten (Strecken) werden gemessen und die dritte Seite (Höhe der Wand) wird mit dem Satz des Pythagoras (a²+b²=c²) ausgerechnet.

Laserentfernungsmesser: Pythagoras oder doppelter Pythagoras?

Zur Berechnung mit der Pythagoras-Funktion wird ein rechtwinkliges Dreieck benötigt. Bei der einfachen Pythagoras-Funktion muss der Laserentfernungsmesser daher waagerecht auf dem Boden liegen und mit der Wand einen rechten Winkel bilden. Die zweite Messung erfolgt vom selben Punkt aus schräg zum oberen Ende der Wand. Aus diesem Dreieck wird die Wandhöhe errechnet.

Die doppelte Pythagoras-Funktion bildet zwei rechtwinklige Dreiecke. Die erste Messung erfolgt auf etwa halber Höhe schräg nach oben zum oberen Wandende. Die zweite gerade nach vorn im rechten Winkel zur Wand und die dritte schräg nach unten zum unteren Ende der Wand. Daraus ergeben sich zwei rechtwinklige Dreiecke, die einzeln berechnet und zur Gesamthöhe zusammengerechnet werden. Das funktioniert auch dann, wenn vor der Wand noch ein Hindernis wie eine halbhohe Mauer steht.

Wie genau arbeiten Laserentfernungsmesser?

Jedes Messgerät weißt in einem gewissen Rahmen Toleranzen auf. Wie groß die ausfallen, gibt der Hersteller in den meisten Fällen an. Im aktuellen Test der Laserentfernungsmesser gab es Werte von ± 1,5 mm bis ± 3,0 mm. Die Genauigkeit ist aber von einigen Faktoren abhängig. Dabei kann es schon eine Rolle spielen, wie weit die Entfernung oder wie hell der Untergrund ist. Die besten Ergebnisse werden im Wohnraum bei mäßigem Licht und glatten Wänden erzielt.

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