Der beste LTE-Router

LTE-Router im Test: Alle Testkandidaten

Der beste Router für Internet per LTE-Empfang ist für uns derzeit der Huawei E5186. Er vereint die Leistung eines sehr guten LTE-Modems mit allen Komfort-Funktionen eines WLAN-Routers und stellt so allen Computern, Tablets und Smartphones im Haus schnelles Internet zur Verfügung. So wird LTE zur leistungsstarken Alternative für DSL.

Update 8. November 2017

AVM hat mit der Fritzbox 6890 LTE den Nachfolger der 6840 LTE vorgestellt. Der neue LTE-Router von AVM funkt in fünf LTE- sowie zwei UMTS-Frequenzen und kann auch an einem DSL-Anschluss eingesetzt werden. Mit 350 Euro ist der Alleskönner aber sehr teuer. Wir werden den neuen Router so schnell wie möglich testen.

Auf dem Markt gibt es derzeit eine Vielzahl von Modellen. Wir haben uns zehn Geräte ausgesucht, die für uns interessant klangen. Dabei waren sowohl Geräte die nur stationär, also zu Hause verwendet werden können, als auch mobile Modelle und welche, die für beide Einsatzgebiete gerüstet sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Huawei E5186

Test LTE-Router: Huawei E5186
Mit dem E5186 ist auch in Zukunft keine Neuanschaffung nötig. Die meisten zukünftigen Frequenzen werden unterstützt.
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von 51 Lesern gekauft

Der Huawei E5186 ist für uns derzeit der beste LTE-Router im Handel. Er ist flott, leicht einzurichten und lässt sich dank schnellem WLAN, Gigabit-LAN und USB-Anschluss vielfältig nutzen. Außerdem unterstützt er alle aktuellen und einige zukünftige LTE-Frequenzen.

Dank eines modernen LTE-Modems sind Downloads mit bis zu 300 MBit/s zumindest theoretisch möglich. Über Anschlüsse für externe Antennen lässt sich der LTE-Empfang verbessern. Die Konfigurationsoberfläche könnte etwas einsteigerfreundlicher sein, aber sie legt dem Nutzer keine größeren Stolpersteine in den Weg. Wer schon einmal mit einem WLAN-Router gearbeitet hat, kommt hier schnell zurecht.

Test LTE-Router: TP-Link Archer MR200
Wer auf einen USB-Port und Gigabit-Ethernet verzichten kann, fährt mit TP-Link günstiger.

Wem es etwas günstiger reicht, der ist mit dem TP-Link Archer MR200 gut bedient. Er bietet eigentlich alles, was unsere Favorit auch hat, nur, dass er lediglich mit der Hälfte der Download-Raten, also mit 150 MBit/s aufwarten kann.

Das ist aber in der Praxis immer noch mehr als ausreichend. Auch auf einen USB-Anschluss muss man beim Archer verzichten. Ansonsten gibt es nichts zu meckern.

Miniformat: Netgear AirCard 810

Test LTE-Router: Netgear AirCard 810
Der mobile Router von Netgear bietet auf kleinsten Raum topaktuelle Technik.

Mobiles Internet bringt Ihnen der mobile LTE-Router Netgear AirCard 810. Mit seinem großen Akku muss man außerdem für bis zu 12 Stunden keine Steckdose aufsuchen.

Verbaut wurde das aktuellste Modem, was man am Markt momentan bekommen kann, was den 810 zu einer zukunftssicheren Investition macht. Konfiguration, Touch-Display und auch die Anschlüsse überzeugen – das einzige Manko könnte für viele der Preis sein.

250 Euro sind schon eine Ansage und wohl eher kein Betrag, den die meisten ausgeben würden.

Zuhause und mobil: Zyxel LTE4506-M606

Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606
Mit einer Powerbank wird der Zyxel zu einem mobilen LTE-Router.

Wer sich nicht festlegen will, kann sich mit dem Zyxel LTE4506-M606 ein Gerät zulegen, dass sowohl mobil, als auch stationär genutzt werden kann. Ein Akku ist nicht integriert, aber ein Netzteil ist im Lieferumfang enthalten.

Auch dieser Router ist technisch gesehen für die Zukunft ausgestattet, doch einen USB-Port findet man nicht.

Vergleichstabelle

TestsiegerGut & günstigMiniformatZuhause und mobil
Modell Huawei E5186 TP-Link Archer MR200 Netgear AirCard 810 Zyxel LTE4506-M606 Netgear Nighthawk R7100LG FritzBox 6820 LTE FritzBox 6840 LTE TP-Link M7310 Zyxel WAH7706 Huawei E5577C
Test LTE-Router: Huawei E5186Test LTE-Router: TP-Link Archer MR200Test LTE-Router: Netgear AirCard 810Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606Test LTE-Router: Netgear Nighthawk R7100LGTest LTE-Router: FritzBox 6820 LTETest LTE-Router: FritzBox 6840 LTETest LTE-Router: TP-Link M7310Test LTE-Router: Zyxel WAH7706Test LTE-Router: Huawei E5577C
Pro
  • Schnell und vielfältig nutzbar
  • Ein Stück günstiger als der Testsieger
  • Zukunftssicher und mobil nutzbar, dank hoher Akkulaufzeit
  • Mobil und stationär nutzbar
  • Guter WLAN-Empfang dank der drei Antennen
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Ebenfalls sehr benutzerfreundlich
  • Kann mobil verwendet werden
  • Für den mobilen Einsatz
  • Der mobile Einsatz ist möglich
Contra
  • Konfigurationsoberfläche könnte einfacher sein
  • Download-Raten sind niedriger aber ausreichend
  • Leider sehr teuer
  • Kein USB-Port und kein Akku
  • Weniger Frequenzen als Favorit und dafür zu teuer
  • Kein Anschluss für externe Antennen
  • Älteres Modell, das nur wenige Frequenzen unterstützt
  • Wird ohne Netzteil geliefert
  • Stürzte häufig ab; kein Netzteil
  • Lediglich ein USB-Kabel dabei, kein Netzteil
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

So haben wir getestet

Wir haben uns alle derzeit auf dem deutschen Markt verfügbaren LTE-Router angesehen und die zehn interessantesten Modelle für unseren Test ausgewählt. Darunter sind fünf Modelle für den stationären Betrieb im Haus, vier Modelle mit Akku, die man auch unterwegs nutzen kann, sowie ein Modell der Firma Zyxel, das eine Art Zwischenlösung zwischen stationärem und mobilem Router darstellt.

Beim Test haben uns vor allem Geschwindigkeit, technische Ausstattung und Benutzerfreundlichkeit interessiert. Wir wollten wissen, mit welchem Router man zu Hause schnell und einfach per LTE ins Internet kommt, ohne sich in einem Jahr schon wieder ein neues Modell zulegen zu müssen.

LTE-Router im Test: Alle Testkandidaten
Alle 10 Geräte aus dem Test (von links oben): Fritzbox 6820, ZyXel LTE 4506, Netgear Nighthawk R7100, Huawei E5186, Fritzbox 6840, TP Link Archer MR200, Huawei E5577, ZyXel WAH7706, Netgear Aircard 810, TP Link M7310.

Wir haben mit jedem Router einen Geschwindigkeitstest im LTE-Netz der Telekom durchgeführt. Wie bei allen drahtlosen Datenübertragungen hängt die Transferrate von etlichen Faktoren ab, die von Ort zu Ort stark variieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem die Entfernung zum nächsten LTE-Funkmasten, die Isolierung des Hauses oder Störungen durch andere Funkanlagen. Wie man den Empfang auch unter schlechten Bedingungen deutlich verbessern kann, erklären wir weiter unten.

Wie bei einem Handy muss man auch in einen LTE-Router eine SIM-Karte einlegen, um das Netz des Anbieters nutzen zu können. Alle Router im Test erkennen anhand der SIM-Karte den Provider und konfigurieren die Zugangsdaten automatisch – praktisch für den Sofortstart. Dennoch bieten alle Modelle die Möglichkeit, diese Einstellung manuell anzupassen. Das kann zum Beispiel dann wichtig sein, wenn man im Ausland die SIM-Karte eines eher unbekannten Providers nutzt.

Ebenfalls an die Handy-Nutzung erinnert die Entsperrung der SIM-Karte mit der zugehörigen PIN. Die muss man zumindest einmalig in der Konfigurationsoberfläche eingeben. Dort kann man die PIN auf Wunsch auch ändern oder die Abfrage deaktivieren.

Die Konfigurationsoberfläche erreicht der Nutzer übrigens immer auf die gleiche Weise: Der Router spannt sofort nach Einschalten ein WLAN-Netz auf, mit dem man sich via PC oder Smartphone verbindet. Die Zugangsdaten findet man auf dem Etikett auf der Rück- oder Unterseite des Geräts. Danach gibt man im Browser die IP-Adresse oder eine spezielle URL ein und gelangt in das Einstellungsmenü des Routers.

LTE als DSL-Ersatz

Wer zuhause keinen DSL- oder Glasfaseranschluss hat, für den kann ein LTE-Router die einzige Option sein, um an schnelles Internet zu kommen: Bis zu 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sind mit LTE derzeit in Deutschland möglich – und in den nächsten Jahren werden die Provider die Transferraten Stück für Stück auf 500 und schließlich auf über 1.000 MBit/s steigern. Damit liegt LTE schon jetzt auf dem Niveau schneller DSL-Anschlüsse.

Für schnelle Datenübertragung ist eine Sichtverbindung zum Sendemast nötig

Wirklich schnell ist das Internet über LTE allerdings nur, wenn der Empfang gut ist. Dazu ist in der Regel eine Sichtverbindung zu einem LTE-Sendemast nötig. Gerade in abgelegenen ländlichen Gebieten ist das oft nicht der Fall. Dabei sind genau das meist auch die selben Regionen, in denen Internet via LTE dank fehlenden DSL-Ausbaus die einzige Möglichkeit ist, an einen schnellen Internet-Anschluss zu kommen.

Abhilfe bei schlechtem Empfang im Haus können LTE-Antennen schaffen, die man an der Hauswand oder auf dem Dach anbringt. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Ein LTE-Router funktioniert im Prinzip genauso wie ein WLAN-Router mit DSL-Modem: Er stellt auf der einen Seite die Verbindung zum Internet her und baut auf der anderen Seite ein WLAN-Netz auf, mit dem sich alle internetfähigen Geräte im Haus verbinden können. Der einzige Unterschied zwischen einem DSL- und einem LTE-Router ist der Weg, über den das Gerät eine Online-Verbindung aufbaut: An einem DSL-Router fließen die Daten aus dem Internet über ein Kabel zum Router, beim LTE-Router läuft das Ganze über eine Funkverbindung zwischen dem Router und dem nächstgelegenen LTE-Funkmast des Providers.

Testsieger: Huawei E5186

Von allen getesteten LTE-Routern hat uns der Huawei E5186 am besten gefallen. Es bietet alle Funktionen, die man heutzutage von einem modernen LTE-Router erwarten darf – und das zu einem fairen Preis.

Testsieger: Huawei E5186

Test LTE-Router: Huawei E5186
Mit dem E5186 ist auch in Zukunft keine Neuanschaffung nötig. Die meisten zukünftigen Frequenzen werden unterstützt.
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Zunächst fällt auf, dass der Huawei E5186 anders als fast alle anderen Modelle hochkant aufgestellt wird. Das ergibt bei einem Mobilfunk-Router durchaus Sinn, denn so kann man ihn etwa auf ein schmales Fensterbrett stellen und nutzt so den besseren Empfang am Fenster. Schon beim Design des Gehäuses hat der Hersteller also mitgedacht.

Huawei E5186: Der SIM-Karten-Schacht befindet sich seitlich im Gehäuse.

Konsequent waren die Entwickler auch bei der Wahl des LTE-Modems, das im Router arbeitet. Es unterstützt alle drei Frequenzen, die die Provider in Deutschland derzeit für LTE nutzen: 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz. Damit ist es zumindest dem Router egal, bei welchem Anbieter Sie unter Vertrag stehen und welche Frequenz der nächste Funkmast nutzt – der E5186 kommt mit allen aktuellen Standards zurecht.

Der Huawei-Router unterstützt sogar die LTE-Bänder 8 und 28, die in den Bereichen um 900 sowie 700 MHz funken und die in den nächsten Monaten und Jahren ebenfalls von den Netzbetreibern ausgebaut werden. Damit ist der LTE-Router von Huawei absolut zukunftssicher.

Theoretisch schneller als DSL

Außerdem gibt es im Inneren unseres Testsiegers ein LTE-Modem der Kategorie 6. Das kann mehrere Frequenzen bündeln und erreicht so Download-Raten von bis zu 300 MBit/s. Damit reizt das Modem die Höchstgeschwindigkeit, die LTE hierzulande aktuell liefern kann, fast komplett aus. Nur zum Vergleich: DSL-Anschlüsse mit 300 MBit/s sind ebenfalls rar, der Standard liegt hier bei maximal 100 MBit/s, die meisten DSL-Anschlüsse in Deutschland bieten nur Geschwindigkeiten von 16 bis 20 Mbit/s.

Mit UMTS/HSPDA und sogar dem noch älteren GSM-Netz, das fast ausschließlich für Telefonate und nicht für die Datenübertragung genutzt wird, kommt der Huawei E5186 ebenfalls zurecht. Vorteil: Ist LTE mal nicht vorhanden, baut der Router automatisch eine Verbindung ins Internet über diese älteren Funkstandards auf. Zugegeben wird der Router, wenn er ausschließlich zu Hause genutzt wird, nicht plötzlich ohne LTE dastehen. Aber für den Fall, dass LTE mal ausfällt, gibt es eine Notlösung, um zumindest langsam im Netz zu surfen.

Apropos Notlösung: Der Huawei E5186 bringt eine ganz besondere Funktion mit, denn er lässt sich auch als WLAN-Router an einem Kabel- oder DSL-Modem nutzen. Zieht man um oder ist zuhause irgendwann doch DSL vorhanden, muss man keinen neuen WLAN-Router kaufen, sondern nutzt einfach den E5186, indem man ihn per Netzwerkkabel mit dem Modem verbindet. Fällt dann mal DSL/Kabel aus, baut der E5186 auf Wunsch automatisch eine Verbindung ins Internet auf und man ist wieder online – dann eben per LTE.

Für die SIM-Karte gibt es an der Seite einen Einschub für eine Karte im Micro-SIM-Format. Wer nur eine Nano-SIM hat, muss einen speziellen Adapter nutzen, den Huawei alledings nicht mitliefert. Eine Mini-SIM muss zurechtgeschnitten werden – dafür gibt es sogar entsprechende »Locher«. Alternativ fragt man einfach beim Provider nach einer SIM-Karte im Micro-Format.

Nicht zuletzt verstecken sich hinter einer Abdeckung auf der Rückseite zwei so genannte SMA-Anschlüsse für die Verbindung mit externen (Außen-)Antennen. Damit lässt sich der Empfang verbessern – dazu weiter unten mehr.

Alle wichtigen Funktionen eines WLAN-Routers

Huawei E5186: Der SIM-Karten-Schacht befindet sich seitlich im Gehäuse.

Alle weiteren Features unterscheiden sich kaum von einem gewöhnlichen WLAN-Router. So kommuniziert der Huawei E5186 im Haus per LAN-Kabel oder WLAN mit den angeschlossenen Geräten (PC, Notebook, Smartphone, Tablet etc.). Für letzteres stehen der WLAN-Standard 802.11 b/g/n mit 2,4 GHz sowie 802.11 ac/a/n mit 5 GHz bereit, der Daten drahtlos mit bis zu 867 MBit/s verteilt. Beide Frequenzen lassen sich auch parallel nutzen, wobei der 5-GHz-Bereich gerade in dicht bewohnten Gebieten zu bevorzugen ist. Er ist nämlich noch nicht so überlaufen wie der 2,4-GHz-Bereich – gut, dass Huawei beide anbietet.

Insgesamt vier LAN-Anschlüsse besitzt der Router. Sie alle unterstützen den Gigabit-Ethernet-Standard, übertragen Daten also mit bis zu 1.000 MBit/s. Für Daten aus dem Internet ist das mehr als genug, denn die kommen ja maximal mit 300 MBit/s rein. Datentransfer zwischen Geräten, die über den Router verbunden sind, sind so aber noch schneller.

Huawei E5186: Auf der Rückseite gibt es zwei Eingänge für Telefone, Anrufe über das Festnetz sind aber nicht möglich.

Neben LTE-Modem und WLAN-Router kommt der Huawei E5186 als Telefonanlage für VoIP-Telefonie zum Einsatz. VoIP steht für Voice over IP und bezeichnet das Telefonieren über das Internet. In der Konfigurationsoberfläche trägt man die Zugangsdaten seines VoIP-Anbieters ein und kann fortan über ein angeschlossenes Telefon anrufen und angerufen werden. Dafür bietet Huawei zwei RJ11-Anschlüsse für entsprechende Telefone.

Unterstützt der genutzte LTE-Tarif Voice over LTE (VoLTE) lässt sich sogar über die Mobilfunknummer telefonieren, die zur SIM-Karte gehört. DECT fehlt leider, so dass sich die meisten Schnurlos-Telefone nicht direkt mit dem E5186 verbinden lassen. Fax und Anrufbeantworter sind ebenfalls nicht integriert.

Ausstattung wie bei einem »normalen« Router

Die übrigen Funktionen sind typisch für moderne Router: Auf einen USB-Speicher, den man an den Router anschließt, können auf Wunsch alle angeschlossenen Computer und Smartphones zugreifen. Das gilt ebenso für einen Drucker, den man so zu einem Netzwerkdrucker macht. Als Mediaserver arbeitet das Gerät ebenfalls. So spielen Nutzer etwa Videos und Fotos per DLNA (Vernetzungsstandard für digitale Geräte) auf dem Fernseher ab.

Den Geschwindigkeitstest haben wir in einem Bürogebäude in der Innenstadt durchgeführt – ein praxistaugliches Szenario mit vielen WLAN-Netzen in Funkreichweite, die als Störquelle in Frage kommen. Sichtkontakt zum nächsten LTE-Funkmast gab es nicht, allerdings war der Empfang sehr gut.

In unserem Test schnitt der Huawei E5186 mit 112 MBit/s im Down- und 20 MBit/s im Upload mit Abstand am besten ab. Alle anderen Modelle lagen im Schnitt bei 50 bis 80 MBit/s im Download, beim Upload gab es hingegen kaum Unterschiede.

Wie bereits gesagt, sollte man solche Messergebnisse mit Vorsicht genießen. Der Einfluss äußerer Faktoren ist einfach zu hoch, um eine allgemeingültige Aussage zu machen. Was man jedoch sicher sagen kann: Die Maximalangabe von Hersteller oder Provider werden in der Praxis nie erreicht – doch das gilt für DSL- und Kabelanschlüsse genauso.

Huawei E5186 im Test: Was sagen die anderen

Bislang gibt es kaum Tests zum Huawei E5186. Einer der wenigen ist auf Maxwireless erschienen. Dort lobt der Tester ebenfalls die teils hohen Transferraten von bis zu 140 MBit/s und die kurze Latenz von 22 Millisekunden. Allerdings:

»Einzig der Empfang war nicht wirklich optimal: im Vergleich zum Vorgänger Huawei B593 war der E5186 sowohl auf LTE1800 als auch auf LTE800 schwächer.«

Diesen Kritikpunk konnten wir im Test allerdings nicht nachvollziehen. Selbst mitten im Raum stehend stand die Empfangsanzeige auf vollem Ausschlag. Hier kommt es – wie erwähnt – wieder auf die örtlichen Gegebenheiten an. Im Zweifel muss man dem Empfang eventuell etwas auf die Sprünge helfen.

Den Ausführungen des Autors zur Benutzerfreundlichkeit können wir uns hingegen anschließen, auch wenn die Erklärungen in der Konfigurationsoberfläche teilweise etwas knapp gehalten sind:

»Das Webinterface ist leicht verständlich und bietet dennoch eine ganze Reihe an Einstellungsmöglichkeiten, sodass vom Einsteiger bis zum ‚advanced user‘ alle glücklich werden dürften.«

Insgesamt dürfen sich bei der Menüführung alle Hersteller allerdings eine große Scheibe von AVM abschneiden. Die LTE-Router des deutschen Herstellers – die FritzBox 6820 und die FritzBox 6840 – bieten eine extrem übersichtliche Konfigurationsoberfläche mit ausführlichen und gut verständlichen Erläuterungen. Alle anderen – darunter auch Huawei – sind in dieser Beziehung etwas wortkarg.

Alternativen

Die Auswahl an LTE-Routern ist deutlich kleiner als die der herkömmlichen WLAN-Router. Dennoch bieten auch andere Hersteller interessante Modelle an, die für den einen oder anderen Nutzer eine sinnvolle Alternative zu unserem Favoriten darstellen.

Test LTE-Router: TP-Link Archer MR200
Wer auf einen USB-Port und Gigabit-Ethernet verzichten kann, fährt mit TP-Link günstiger.

Der Archver MR200 von TP-Link ist ein gutes Stück günstiger als unsere Top-Empfehlung, bietet aber dennoch alle nötigen Funktionen, um zu Hause per LTE ins Internet zu gehen.

Das Cat-4-Modem im Archer MR200 lässt Download-Raten von »nur« 150 MBit/s zu – verglichen mit den meisten DSL-Anschlüssen ist das immer noch rasend schnell. Zudem unterstützt es nicht ganz so viele LTE-Frequenzen wie der Huawei. Mit 800, 1.800, 2.600 MHz sind aber die wichtigsten an Bord – und das in den kommenden Wochen von der Telekom aktivierte 900-MHz-Band gehört auch dazu.

Die zwei LTE-Antennen lassen sich abschrauben und bei Bedarf durch größere, externe Antennen für einen besseren Empfang ersetzen. Die Anschlüsse entsprechen dem verbreiteten SMA-Standard.

Wie unser Favorit bietet auch der Archer MR200 WLAN nach dem Standard 802.11 b/g/n sowie ac/a/n; die Funkfrequenzen 2,4 und 5 GHz lassen sich ebenfalls parallel betreiben. Die LAN-Ports folgen allerdings nur dem Fast-Ethernet-Standard, kommen also auf höchstens 100 MBit/s. Das entspricht nicht dem absolut aktuellen Stand der Technik, ist aber für die meisten Anwender wirklich zu verkraften.

Auch die Möglichkeit, das Gerät als normalen WLAN-Router an einem Kabel- oder DSL-Modem zu betreiben, ist vorhanden. Selbst die Notfalllösung, bei der der Router eine LTE-Verbindung aufbaut, wenn DSL ausfällt, gibt es mit dem Archer MR200.

Auf einen USB-Anschluss muss man hingegen verzichten. Ein USB-Speicher oder Drucker lässt sich also nicht anschließen.

Dafür gehören zwei SIM-Karten-Adapter zum Lieferumfang, um auch SIM-Karten im Nano- oder Micro-Format sofort nutzen zu können. Denn in den Steckplatz passt nur eine SIM-Karte im Mini-Format. Hier hat der Hersteller mitgedacht.

Das gilt auch für die Software, denn über die Konfigurationsoberfläche lässt sich ein monatliches Datenvolumen eingeben. Nähert man sich dem Limit oder überschreitet man es, sperrt der Router den Internetzugang automatisch. So versurft man nicht mehr Volumen als laut Tarif zur Verfügung steht.

Miniformat: Netgear AirCard 810

Test LTE-Router: Netgear AirCard 810
Der mobile Router von Netgear bietet auf kleinsten Raum topaktuelle Technik.

Was mit einem DSL-Anschluss nicht möglich ist, klappt mit LTE problemlos: Man kann den eigenen Internetanschluss mitnehmen und so auf Reisen innerhalb von Deutschland ebenfalls mehrere Geräte gleichzeitig online bringen.

Möglich macht es ein mobiler LTE-Router wie der Netgear AirCard 810, der dank eines 2930 Milliamperestunden (mAh) großen Akkus bis zu 12 Stunden ohne Steckdose auskommt.

Der handliche Router – er misst nur 89 x 62 x 17 Millimeter und wiegt gerade einmal 125 Gramm – kommt mit einem LTE-Modem der Kategorie 11. Besser geht es derzeit nicht.

Im Download erreicht man damit bis zu 600 MBit/s. Auch wenn man davon im Moment noch nichts hat, ist der Router damit selbst für die nächsten Jahre bestens gerüstet. Es gibt zudem Unterstützung für UMTS/HSDPA. Außerdem funkt das WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band – letzteres sogar nach dem schnellen Standard 802.11 ac/n/a.

LAN-Anschlüsse gibt es zwar nicht, aber immerhin kann man das Gerät per USB an ein Notebook anschließen und so ins Internet gehen.

Nicht zuletzt kommt der AirCard 810 mit zwei SMA-Anschlüssen für externe Antennen. Es gibt sogar eine optimale Dockingstation mit Antennen und Stromanschluss, um aus dem mobilen einen stationären Router zu machen.

Besonders gut hat uns die Konfiguration des Netgear gefallen. Denn anders als bei allen anderen Geräten im Test muss man sich nicht erst mit dem Router verbinden und dann über den Browser die Benutzeroberfläche aufrufen. Stattdessen lässt sich das Gerät fast komplett über das integrierte Touch-Display bedienen. Nur für einige wenige Detaileinstellungen muss man doch den klassischen Weg über den Browser wählen.

Außerdem positiv: Als einziger mobiler Router im Test hat der Netgear ein Netzteil zum Aufladen des Akkus. Allen anderen mobilen Modellen liegt nur ein USB-Kabel bei.

Als Netgear AirCard 790 gibt es den Router auch in einer etwas günstigeren Variante mit Cat-6-Modem. Damit sind Downloads mit bis zu 300 MBit/s möglich, was derzeit in vielen mit LTE versorgten Gebieten Deutschlands ohnehin das Maximum ist. Damit ist der AirCard 790 aktuell genauso zu empfehlen, er ist allerdings nicht so zukunftssicher wie der AirCard 810.

Zuhause und mobil: Zyxel LTE4506-M606

Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606
Mit einer Powerbank wird der Zyxel zu einem mobilen LTE-Router.

Eine Mischung aus stationärem und mobilem Router ist der Zyxel LTE4506-M606.

Er ist relativ kompakt, hat aber keinen integrierten Akku. Dafür kann er Strom über eine Micro-USB-Buchse beziehen und sich über eine Powerbank betreiben lassen. Ein Netzteil mit USB-Kabel gehört zum Lieferumfang.

Mit einem LTE-Modem der Kategorie 6 und WLAN 802.11 b/g/n und a/n/ac (2,4 und 5 GHz laufen auf Wunsch parallel) ist der Zyxel technisch gesehen auf der Höhe der Zeit. Sogar die LTE-Frequenzen 700 und 900 werden unterstützt – also auch zukünftige Frequenzbänder.

Er bietet außerdem einen Gigabit-LAN-Port, über den man einen PC anschließen und per LTE ins Internet bringen kann; einen USB-Port gibt es hingegen nicht, ebenso wenig die Möglichkeit, externe Antennen anzuschließen.

Außerdem getestet

Netgear Nighthawk R7100LG

Der Netgear Nighthawk R7100LG war das teuerste Gerät in unserem Testfeld. Mit einem zusätzlichen USB-3.0-Port auf der Vorderseite hat das klobige Gerät aber kaum mehr zu bieten als unser Favorit von Huawei.

Ihm fehlen sogar ein paar LTE-Frequenzen und GSM unterstützt er gar nicht. Immerhin: Mit seinen drei extrem großen Antennen sorgt er für einen guten WLAN-Empfang.

Externe LTE-Antennen lassen sich dagegen nicht anschließen.

FritzBox 6820 LTE


FritzBox 6840 LTE

Test LTE-Router: FritzBox 6840 LTE

Keine Preise gefunden.

Im Vergleich zu den reinen WLAN-Routern von AVM haben uns die FritzBox 6820 LTE und die FritzBox 6840 LTE etwas enttäuscht.

Auch wenn es sich zweifellos um brauchbare LTE-Router handelt, haben wir für den jeweiligen Preis mehr erwartet.

Die Fritzbox 6820 LTE mit Cat-4-Modem kommt ganz ohne 5-GHz-WLAN und bietet keinen Anschluss für externe Antennen.

Die Fritzbox 6840 LTE ist schon etwas älter und hat daher nur ein LTE-Modem der Kategorie 3 zu bieten.

Sie unterstützt die wenigsten LTE-Frequenzen im Testfeld, UMTS/HSDPA- und GSM-Unterstützung fehlen komplett.

Die große Stärke der FritzBoxen ist nach wie vor die Benutzerfreundlichkeit. So hilft die Software etwa bei der optimalen Ausrichtung des Routers, um den Empfang zu verbessern. Das macht kein anderes Gerät im Test.


Zyxel WAH7706


Huawei E5577C

Mit dem TP-Link M7310, dem Zyxel WAH7706 und dem Huawei E5577C hatten wir noch drei mobile LTE-Router mit Akku im Test. Allerdings konnten sie nicht mit dem Netgear AirCard 810 mithalten.

Rein technisch kommt der Zyxel mit seinem Cat-6-Modem und dem schnellen WLAN dem Netgear noch am nächsten. Doch im Test kam es immer wieder zu Abstürzen und einige Funktionen waren über die Konfigurationsoberfläche nicht erreichbar.

Zum Lieferumfang aller drei Geräte gehört lediglich ein USB-Kabel ohne Netzteil. Man muss den Akku also am USB-Anschluss seines Computers oder mit einem eigenen Handy-Ladegerät aufladen.

Außerdem handelt es sich bei den Displays dieser Geräte nicht um Touchscreens und Einstellungen lassen sich – wenn überhaupt – nur sehr rudimentär vornehmen. Am Ende landet der Nutzer also wieder auf der Konfigurationsoberfläche im Browser.

Immerhin: Die drei mobilen Router bieten einen Slot für Micro-SD-Karten. Die darauf abgelegten Dateien lassen sich im Netzwerk teilen.

LTE-Empfang verbessern

Wie die Tests zeigen, kann ein LTE-Router bei gutem Empfang teilweise sogar höhere Übertragungsraten liefern als ein DSL-Anschluss.

Allerdings sind Funkverbindungen wesentlich störanfälliger und sensibler als Verbindungen über ein fest verlegtes Kabel. Viele Faktoren beeinflussen die Verbreitung von Funkwellen auf ihrem Weg vom Funkmast zum Router und wieder zurück. Hindernisse wie Mauern und Gebäude, Hügel und Wälder aber auch wärmeisolierte Fenster, störende Funkquellen und sogar das Wetter haben einen Einfluss auf die Empfangsqualität – und damit auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung.

Befindet sich das Haus in der Nähe eines LTE-Funkmasts, ist das in der Regel weitgehend unproblematisch. Dann stellt man den LTE-Router einfach irgendwo im Haus auf, wo der Empfang gut ist – und fertig.

Schwieriger wird es, wenn der nächste Funkmast weiter entfernt und der Empfang schwach ist. Dann muss man ausprobieren, wo im Haus der Empfang am besten ist. Es kann schon genügen, den Router nicht im Wohnzimmer neben den Fernseher zu stellen, sondern im ersten Stock ans Fenster. Je ungestörter die Strecke zwischen Antenne und dem LTE-Mast ist, desto besser ist der Empfang – im Idealfall gibt es eine Sichtverbindung.

Wenn man an keinem Ort im Haus einen guten Empfang herstellen kann, können spezielle Außenantennen oft wahre Wunder bewirken. Selbst in Gebieten mit sehr schwacher Funkverbindung lassen sich mit diesen oft noch sehr gute Ergebnisse erzielen.

Welche Antenne ist die Richtige?

Damit LTE-Router überhaupt ein Signal empfangen können, sind sie bereits mit Antennen ausgestattet – entweder deutlich sichtbar als Stabantennen außen am Gehäuse oder unsichtbar im Innern versteckt – wie unser Favorit von Huawei. Viele LTE-Router verfügen darüber hinaus über Antennenanschlüsse an der Geräterückseite, über die der Nutzer eine externe Antenne per Antennenkabel anschließen kann.

Yagiwlan LTE Richtfunk Antenne

Test LTE-Router: Yagiwlan LTE Richtfunk Antenne
Richtfunkantennen müssen möglichst exakt ausgerichtet werden.

Mit einer externen Antenne ist man auch flexibler, was die Platzierung des Routers angeht. Allerdings sollte das Antennenkabel nicht zu lang sein, denn jeder Meter Antennenkabel dämpft das Signal. Verwendet man ein qualitativ hochwertiges Kabel, darf die Strecke auch etwas länger sein. Einen ausführlichen Ratgeber zum Thema »Antennenkabel« gibt es auf der Webseite LTE-Anbieter.

LTE arbeitet mit dem MIMO-Verfahren. Die Abkürzung steht für »Multiple Input Multiple Output« und besagt, dass Funkmast und Router nicht nur über einen Datenstrom miteinander kommunizieren, sondern über mehrere – meist zwei.

Der Vorteil der Mehrantennentechnik ist eine höhere Geschwindigkeit. Die Voraussetzung dafür sind allerdings zwei Antennen, weswegen LTE-Router auch immer mit zwei internen Antennen ausgestattet sind und für externe Antennen meist zwei Anschlüsse mitbringen. Nur so kommt man in den vollen Genuss der maximal möglichen Geschwindigkeit.

Novero Dabendorf LTE-800 MIMO Panel-Antenne

Test LTE-Router: Novero Dabendorf LTE-800 MIMO
Panel-Antenne von Novero Dabendorf.

Insbesondere Richtfunkantennen haben einen positiven Einfluss auf die Empfangsqualität, wenn man eine Sichtverbindung zur Basisstation herstellen kann und sie genau ausrichtet. Vor allem letzteres ist etwas knifflig, da man nur wenige Grad von der idealen Richtung abweichen sollte. Ähnlich wie bei der Montage einer Satellitenschüssel muss man die Antenne so lange ganz langsam drehen, bis die optimale Einstellung erreicht ist.

Als Alternativen zur Richtfunkantenne, die sich etwas leichter einrichten lassen, gibt es Panel-Antennen und Biquad-Antennen. Diese müssen nicht genau justiert werden und bieten dennoch einen vergleichsweise hohen Zugewinn an Signalstärke.

Sogenannte Rundstrahlantennen bringen bei einem schwachen Empfang hingegen kaum Vorteile. Sie eigenen sich eher für die leichte Verstärkung eines ohnehin schon guten Signals. Es gibt sie auch als Indoor-Modell, die man etwa am Fenster platziert.

Brennpunkt-Antennen LTE800-Dual-BiQuad

Test LTE-Router: Brennpunkt-Antennen LTE800-Dual-BiQuad
Panel- und Biquad-Antennen müssen weniger exakt ausgerichtet werden.
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von 5 Lesern gekauft

Aufgrund der MIMO-Technik werden LTE-Antennen in der Regel im Doppelpack angeboten. Nur so können sie das Optimum aus der Funktechnik herausholen. Dabei sollte man noch auf eine weitere Besonderheit achten: Beide Antennen sollten im 90-Grad-Winkel zueinander montiert werden, so dass eine vertikal und die andere horizontal ausgerichtet ist. Ohne zu sehr auf die Details einzugehen, sorgt das für einen besseren Empfang.

Bei Richtfunkantennen muss man meist selbst für diese Konfiguration sorgen. Panel- und Biquad-Antennen sind bereits entsprechend gefertigt und müssen nur noch als Ganzes am Dach des Hauses oder Balkon befestigt werden.

Zu guter Letzt muss man beim Kauf einer Antenne auch darauf achten, dass diese für die Frequenz des LTE-Providers am Wohnort ausgelegt ist.

In Deutschland kommen für LTE 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz zum Einsatz. Viele Antennen unterstützen die 800-MHz-Frequenzen, weil diese vor allem auf dem Land für die LTE-Versorgung genutzt werden. Dieser Frequenzbereich erreicht zwar nicht die Geschwindigkeiten von LTE 1.800 und LTE 2.600, hat dafür aber eine höhere Reichweite.

1.800 und 2.600 MHz kommen vor allem in dicht besiedelten Gegenden, Städten und Orten zum Einsatz, wo oft viele Menschen auf einmal zusammenkommen. Gerade das hochfrequente LTE 2.600 eignet sich vor allem für Bahnhöfe, Flughäfen und Messegelände. Es hat zwar nur eine kurze Reichweite, versorgt dafür aber viele Geräte in kurzer Zeit und mit hohen Transferraten mit Internet via LTE.

Ob man nun eine Antenne kauft, die nur zu 800 MHz oder zu allen drei Frequenzbereichen kompatibel ist, hängt also stark davon ab, mit wie viel Megahertz der LTE-Mast in der Umgebung funkt.

Kommentare

12 Kommentare zu "Der beste LTE-Router"

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François
François

Etwas verwundert bin ich darüber, dass keiner der Tests, die ich bisher gelesen habe, die Anzeige des verbrauchten Datenvolumens im Abrechnungszeitraum in der Wertung berücksichtigt (oder darauf eingeht, wie einfach oder kompliziert man da rankommt). Bis auf wenige teure Ausnahmen sind alle Tarife volumenbegrenzt – daher ist die deutlich sichtbare Anzeige in Echtzeit für mich ein Killerkriterium. Bin ich da wirklich der Einzige?

s.f.k
s.f.k

Why dont test download & upload speed?

Anton Albrecht
Anton Albrecht

Sehr guter Bericht. Bravo!

Und wozu ??? Zuhause gehe ich mit der Flat vom Anbieter ins Netz per WLAN… Verstehe den Aufwand nicht …
Und wenn 50000mbit Leitung zu wenig ist , kann ich mir nicht vorstellen…Die Fritz Box macht das perfekt

nicht zu unterschätzen ist aber die Kompatibilität der Produkte von AVM untereinander – ich habe gerade jetzt neu die Fritzbox mit verschiedeneren Repeatern von AVM im Einsatz – Verbesserung auf hohem Niveau, hatte noch nie so gutes www mit LTE im ganzen Haus .

Und was mit Asus… hatte wer Angst vor Schattenwurf?

Wenn man für eine nano sim ein Adapter benötigt und eine Micro sim stanzen muss… Was für ein Format kommt denn dann da rein? Und zweitens, bei soviel Aufklärung bezügl der vielen Modelle wäre ein kleiner Hinweis toll gewesen, welche Anbieter ein lte Zuhause Paket wie anbieten. Denn mir ist ausser Telekom C&S via Funk bzw Hybrid kein Anbieter bekannt?

In den Router kommt eine Micro-Sim. Für eine Nano-Sim braucht man einen Adapter. Hat man eine Mini-Sim, muss man sie zur Micro-Sim stanzen. 😉

LTE Zuhause Tarife gibt es von Telekom, Vodafone und Congstar.

Und wozu ??? Zuhause gehe ich mit der Flat vom Anbieter ins Netz per WLAN… Verstehe den Aufwand nicht …
Und wenn 50000mbit Leitung zu wenig ist , kann ich mir nicht vorstellen…Die Fritz Box macht das perfekt

Blöd nur wenn die Tester die 3 WLAN Antennen beim Nighthawk als LTE Antennen bezeichnen. Die LTE Antenne ist beim Nighthawk im Gehäuse untergebracht. Sehr kompetenter Test *ironieoff*

Richtig. Netgear hat das im Datenblatt missverständlich formuliert: „Hochgeschwindigkeitsverstärker mit drei externen Antennen für einen optimalen 4G LTE-Service“ Tatsächlich handelt es sich um WLAN-Antennen. Anschlüsse für externe LTE-Antennen hat der Nighthawk nicht. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.

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