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Der beste LTE-Router

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LTE-Router im Test: Alle Testkandidaten
Michael Seemann

Michael Seemann

interessiert sich für alle Geräte, die man in seinem Heimnetz sinnvoll einsetzen kann. Geweckt wurde sein spezielles Interesse für die Heimvernetzung schon 2004, als er die erste Fritzbox mit integrierter Internettelefonie zu Gesicht bekam. Michael schreibt und testet unter anderem für PC Magazin, PC Welt, PCgo und Connect.

Wir haben insgesamt 17 LTE-Router getestet. Der beste Router für Internet per LTE-Empfang ist für uns derzeit der Huawei B525, denn er bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Er vereint die Leistung eines sehr guten LTE-Modems mit allen Komfortfunktionen eines WLAN-Routers und stellt so allen Computern, Tablets und Smartphones im Haus schnelles Internet zur Verfügung. So wird LTE zur leistungsstarken Alternative für DSL.

Update 4. September 2019

AVM hat die FRITZ!Box 6850 5G angekündigt, die im Frühjahr 2020 erscheinen soll. Wir werden sie so schnell wie möglich testen.

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29. August 2019

Wir haben drei neue LTE-Router getestet. Unsere neue Empfehlung ist der TP-Link M7650, der für einen mobilen Router günstig zu haben ist.

15. Mai 2018

Der Huawei B525 ist unser neuer Testsieger. Der Nachfolger unseres bisherigen Favoriten bietet moderne Technik und gute Leistung zu einem fairen Preis .

19. Januar 2018

AVM hat mit der Fritzbox 6890 LTE den Nachfolger der 6840 LTE vorgestellt. Wir haben uns das neuen Spitzenmodell der Berliner angeschaut und waren beeindruckt. Allerdings: Die moderne Technik und der große Funktionsumfang haben ihren Preis.

Viele abgelegene Standorte in Deutschland sind immer noch nicht mit breitbandigem Festnetzinternet (VDSL, Kabel, Glasfaser) erschlossen. Hier kann unter Umständen ein Mobilfunk-Router über LTE für eine schnelle Internetanbindung sorgen. Wenn der LTE-Empfang nicht optimal ist, beispielsweise innerhalb von Gebäuden, lassen sich manche Geräte mit externen Antennen um- oder nachrüsten, die die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch erhöhen können.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl LTE-Router, von denen wir sowohl stationäre Geräte als auch mobile Modelle mit integriertem Akku getestet haben. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Huawei B525

Test LTE-Router: Huawei B525
Mit dem B525 ist auch in Zukunft keine Neuanschaffung nötig. Die meisten Frequenzen – auch noch kommende – werden unterstützt.

Der Huawei B525 ist für uns der beste LTE-Router, denn er bietet viel Leistung zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Er ist relativ leicht einzurichten und lässt sich dank schnellem AC-WLAN, Gigabit-LAN und USB-Anschluss vielfältig nutzen. Außerdem unterstützt er alle aktuellen und mit Ausnahme von Band 28 (LTE 700 MHz) auch zukünftig wichtige LTE-Frequenzen. Das Cat-6-LTE-Modem ermöglicht Downloads bis zu 300 Mbit/s und Uploads bis 50 Mbit/s. Über Anschlüsse für externe Antennen lässt sich der LTE-Empfang verbessern. Das Webmenü könnte etwas einsteigerfreundlicher sein, legt einem aber keine größeren Stolpersteine in den Weg. Wer schon einmal mit einem WLAN-Router gearbeitet hat, kommt hier schnell zurecht.

Besser aber teurer

FritzBox 6890 LTE

Test LTE-Router: FritzBox 6890 LTE
Die FritzBox 6890 LTE ist vollwertiges DSL- und LTE-Modem in einem und bietet auch sonst jede Menge Funktionen.

Der Überflieger in Sachen Ausstattung ist die FritzBox 6890 LTE von AVM, die sowohl ein vollwertiges VDSL- als auch ein LTE-Modem (Cat 6) integriert hat. So lässt sie sich flexibel an unterschiedlichen Anschlüssen nutzen und unterstützt als einziger uns bekannter LTE-Router alle aktuellen (und zukünftigen) für Deutschland relevanten LTE-Frequenzbänder. Hinzu kommen Dual-WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band und die Funktionsfülle, die man von Fritzbox-Modellen bereits kennt – etwa Telefonanlage mit DECT, Fax und Anrufbeantworter sowie USB-Anschluss und Mediaserver. Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis – gut 300 Euro wird nicht jeder ausgeben wollen.

Preisgünstig und mobil
Test LTE-Router: TP-Link M7650
Funktionaler, gut ausgestatteter Cat11-LTE-Router mit Display-Steuerung für wenig Geld.

Für vergleichsweise günstiges Geld erhält man mit TP-Links M7650 einen portablen, gut ausgestatteten Cat11-LTE-Router mit integriertem Display, der sich per App, Webmenü und mit Einschränkungen sogar direkt über zwei Tasten am Gehäuse bedienen lässt. Schade nur, dass man sich beim Dualband-WLAN für 2,4 Gigahertz oder 5 Gigahertz entscheiden muss. Dafür klappt das Umschalten der WLAN-Frequenz direkt per Knopfdruck.

Mobil mit Touchscreen

Netgear AirCard 810

Der ebenfalls akkubetriebene Netgear AirCard 810 ist die teurere Alternative zu TP-Links M765o. Auch hier wurde ein leistungsfähiges Cat-11-Modem verbaut, aber das Highlight dieses portablen LTE-Routes ist sein großzügig bemessener Touchscreen, über den alle wichtigen Einstellungsmöglicheiten erreichbar sind. Zur Empfangsverstärkung stehen außerdem zwei TS-9-Anschlüsse für externe Antennen bereit. Gut gelöst ist in der AirCard zudem die Funktion des Offloadings, bei der eines der beiden WLAN-Bänder mit einem vorhandenen WLAN-Zugang gekoppelt werden kann, um die LTE-Verbindung zu entlasten.

Flexibel einsetzbar

Zyxel LTE4506-M606

Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606
Mit einer Powerbank wird der stationäre Zyxel zum mobilen LTE-Router.

Wer sich nicht festlegen will, kann sich mit dem Zyxel LTE4506-M606 ein Gerät zulegen, dass sowohl mobil, als auch stationär genutzt werden kann. Ein Akku ist nicht integriert, aber ein Netzteil ist im Lieferumfang enthalten. Auch dieser Router ist technisch gesehen für die Zukunft ausgestattet, doch einen USB-Port findet man nicht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritBesser aber teurerPreisgünstig und mobilMobil mit TouchscreenFlexibel einsetzbar
Modell Huawei B525 FritzBox 6890 LTE TP-Link M7650 Netgear AirCard 810 Zyxel LTE4506-M606 Netgear Nighthawk M1 (MR1100) Asus 4G-AC68U FritzBox 6820 LTE Huawei E5186 TP-Link M7310 Huawei E5577C
Test LTE-Router: Huawei B525Test LTE-Router: FritzBox 6890 LTETest LTE-Router: TP-Link M7650Test LTE-Router: Netgear AirCard 810Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606Test LTE-Router: Netgear Nighthawk M1 (MR1100)Test LTE-Router: Asus 4G-AC68UTest LTE-Router: FritzBox 6820 LTETest LTE-Router: Huawei E5186Test LTE-Router: TP-Link M7310Test LTE-Router: Huawei E5577C
Pro
  • Schnell und vielfältig nutzbar
  • DSL- und LTE-Modem integriert
  • Schnelles Dual-WLAN
  • Viele Funktionen
  • Benutzerfreundliche Bedienung
  • Günstig für mobilen Display-LTE-Router
  • MicroSD-Karten-Slot (Einsatz als „Mini-NAS“)
  • Übersichtliches Webmenü
  • Gute (engl.) Online-Hilfe im Webmenü
  • TFT-Display
  • Zukunftssicher und mobil nutzbar dank hoher Akkulaufzeit
  • Mobil und stationär nutzbar
  • LAN-Port auch für Offloading nutzbar
  • USB-Port/MicroSD-Slot (Mini-NAS, DLNA-Server)
  • Umfassende Funktionalität
  • Starker Akku (5040 mAh)
  • Sehr große Funktionalität
  • AC-Dualband-WLAN, 4xLAN, 1xWAN, USB3 mit Mediaserver
  • Ausgefeilte Dual-WAN-Einstellungen
  • Gute LTE-Empfangsleistung durch externe Antennen
  • Sehr benutzerfreundlich
  • Schnell und vielfältig nutzbar
  • Kann mobil verwendet werden
  • Der mobile Einsatz ist möglich
Contra
  • Konfigurationsoberfläche könnte einfacher sein
  • Sehr teuer
  • Webmenü und PDF-Handbuch in Englisch
  • 2,4- und 5-GHz-WLAN nur getrennt aktivierbar
  • Keine ext. Antennen anschließbar
  • Kein Netzteil im Lieferumfang (nur USB-Ladekabel)
  • Leider sehr teuer
  • Kein USB-Port und kein Akku
  • Sehr teuer
  • Reines Info-Display, keine Einstellungen möglich
  • Keine Online-Hilfe im Webmenü, PDF-Handbuch in Englisch
  • Setup über App „hakelig“
  • Fragwürdige Dualband-Umsetzung (WLAN-Offloading)
  • Sehr teuer
  • Hakeliges LTE-Setup
  • Zum Herausnehmen der SIM-Karte muss evtl. Router aufgeschraubt werden
  • Kein LTE bei 700 und 900 MHz
  • Kein Anschluss für externe Antennen
  • Konfigurationsoberfläche könnte einfacher sein
  • Kein Netzteil
  • Lediglich ein USB-Kabel dabei
  • Kein Netzteil
Bester Preis
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LTE als Festnetzersatz

Wer zuhause keinen DSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss hat, für den kann ein LTE-Router die einzige Option sein, um an schnelles Internet zu kommen: Bis zu 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) sind mit LTE derzeit möglich – und in den nächsten Jahren werden die Provider die Transferraten noch weiter auf über 1.000 Mbit/s steigern. Damit liegt LTE schon jetzt auf dem Niveau schneller Glasfaser-Anschlüsse.

Für schnelle Datenübertragung ist eine Sichtverbindung zum Sendemast nötig

Wirklich schnell ist das Internet über LTE allerdings nur, wenn der Empfang gut ist. Dazu ist in der Regel eine Sichtverbindung zu einem LTE-Sendemast nötig. Gerade in abgelegenen ländlichen Gebieten ist das oft nicht der Fall. Dabei sind genau das meist auch die Regionen, in denen Internet via LTE dank fehlenden DSL-Ausbaus die einzige Möglichkeit ist, an einen schnellen Internet-Anschluss zu kommen.

Abhilfe bei schlechtem Empfang im Haus können LTE-Antennen schaffen, die man an der Hauswand oder auf dem Dach anbringt. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Ein LTE-Router funktioniert im Prinzip genauso wie ein WLAN-Router mit VDSL- oder Kabel-Modem: Er stellt auf der einen Seite die Verbindung zum Internet her und baut auf der anderen Seite ein WLAN-Netz auf, mit dem sich alle internetfähigen Geräte im Haus verbinden können. Der einzige Unterschied zwischen einem DSL- und einem LTE-Router ist der Weg, über den das Gerät eine Online-Verbindung aufbaut: An einem herkömmlichen Router fließen die Daten durch ein Kabel zum Router, beim LTE-Router läuft das Ganze über eine Mobilfunkverbindung zwischen dem LTE-Modem im Router und dem nächstgelegenen LTE-Funkmast des Providers.

LTE-Mobilfunkfrequenzen in Deutschland

Je mehr dieser Frequenzbänder ein LTE-Router unterstützt, umso höher ist die Chance auf guten LTE-Empfang. Als Faustregel gilt, dass die LTE-Frequenzen unterhalb 1000 MHz aufgrund ihrer höheren Reichweite für die Versorgung der ländlichen, eher dünner besiedelten Regionen eingesetzt werden, während die Frequenzen ab 1500 MHz vornehmlich in den dichter besiedelten, städtischen Regionen zum Einsatz kommen. Die folgenden Mobilfunkfrequenzen werden aktuell von den großen Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland eingesetzt. Besonders wichtige LTE-Frequenzen sind gefettet, zukünftige oder zunehmend wichtigere Frequenzen (weil aktuell im Ausbau) sind kursiv.

  • 700 MHz (Band 28) früher DVBT, seit Juli 2019 => TK, Telefonica, Vodafone
  • 800 MHz (Band 20): alle Mobilfunknetzbetreiber
  • 900 MHz (Band 8): derzeit nur Telekom, von Vodafone und Telefonica nur für GSM verwendet
  • 1500 MHz (Band 32), nur für Downloads bei Telekom und Vodafone
  • 1800 MHz (Band 3): alle Mobilfunknetzbetreiber
  • 2100 MHz (Band 1): aktuell noch UMTS, soll auf LTE umgestellt werden
  • 2600 MHz (Band 7): alle Mobilfunknetzbetreiber

Eine sehr gute Übersicht über die Verteilung der Mobilfunkfrequenzen auf die verschiedenen deutschen Mobilfunkprovider bietet der Mobilfunkprovider Telefonica auf dieser Seite. Informationen zu LTE-Ausbau und Verfügbarkeit in Deutschland liefert die Bundesnetzagentur.

So haben wir getestet

Wir haben uns alle derzeit auf dem deutschen Markt verfügbaren LTE-Router angesehen und die interessantesten Modelle für unseren Test ausgewählt. Darunter sind sowohl Modelle für den stationären Betrieb im Haus sowie einige Modelle mit Akku, die man auch unterwegs nutzen kann. Der Router der Firma Zyxel stellt eine Art Zwischenlösung zwischen stationärem und mobilem Router dar.

Beim Test haben uns vor allem Geschwindigkeit, technische Ausstattung und Benutzerfreundlichkeit interessiert. Wir wollten wissen, mit welchem Router man zu Hause schnell und einfach per LTE ins Internet kommt, ohne sich in einem Jahr schon wieder ein neues Modell zulegen zu müssen.

LTE-Router im Test: Alle Testkandidaten
Von links oben: Fritzbox 6820, die mit der Fritzbox 6890 inzwischen einen Nachfolger hat, Zyxel LTE 4506, Netgear Nighthawk R7100, Huawei E5186, Fritzbox 6840, TP Link Archer MR200, Huawei E5577, Zyxel WAH7706, Netgear Aircard 810, TP Link M7310.

Wir haben mit jedem Router Geschwindigkeitstests in verschiedenen LTE-Netzen durchgeführt. Wie bei allen drahtlosen Datenübertragungen hängt die Transferrate von etlichen Faktoren ab, die von Ort zu Ort stark variieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem die Entfernung zum nächsten LTE-Funkmasten, aber auch die Isolierung des Hauses oder Störungen durch andere Funkanlagen. Wie man den Empfang auch unter schlechten Bedingungen deutlich verbessern kann, erklären wir weiter unten.

Wie bei einem Handy muss man auch in einen LTE-Router eine SIM-Karte einlegen, um das Netz des Anbieters nutzen zu können. Alle Router im Test erkennen anhand der SIM-Karte den Provider und konfigurieren die Zugangsdaten automatisch – praktisch für den Sofortstart. Dennoch bieten alle Modelle die Möglichkeit, diese Einstellung manuell anzupassen. Das kann zum Beispiel dann wichtig sein, wenn man im Ausland die SIM-Karte eines eher unbekannten Providers nutzt.

Ebenfalls an die Handy-Nutzung erinnert die Entsperrung der SIM-Karte mit der zugehörigen PIN. Die muss man zumindest einmalig in der Konfigurationsoberfläche eingeben. Dort kann man die PIN auf Wunsch auch ändern oder die Abfrage deaktivieren.

Die Konfigurationsoberfläche erreicht man übrigens immer auf die gleiche Weise: Der Router spannt sofort nach Einschalten ein WLAN-Netz auf, mit dem man sich via PC oder Smartphone verbindet. Die Zugangsdaten findet man auf dem Etikett auf der Rück- oder Unterseite des Geräts. Bei portablen Routern sind die Zugangsdaten auch oft im Inneren des Geräts unter dem Akku aufgeklebt. Sobald man sich per Smartphone mit dem WLAN des Routers verbunden hat, findet die App den Zugang zum Router automatisch. Im Browser eines (per LAN-Kabel oder WLAN mit dem LTE-Router verbundenen) Notebooks muss eventuell eine IP-Adresse oder eine spezielle URL eingegeben werden, damit das Einstellungsmenü des Routers erscheint.

Testsieger: Huawei B525

Von allen getesteten LTE-Routern ist der Huawei B525 aus unserer Sicht die beste Wahl für alle, die sich einen eigenen stationären LTE-Router kaufen möchten – und auf die von fast allen Providern im Rahmen ihrer LTE-Zuhause-Tarife angebotenen eigenen Router-Lösungen verzichten möchten. Der B525 bietet nach wie vor nahezu alle Funktionen, die man von einem modernen, stationären LTE-Router erwarten darf und reißt kein riesiges Loch ins Haushaltsbudget.

Unser Favorit

Huawei B525

Test LTE-Router: Huawei B525
Mit dem B525 ist auch in Zukunft keine Neuanschaffung nötig. Die meisten Frequenzen – auch noch kommende – werden unterstützt.

Zunächst fällt auf, dass der Huawei B525 anders als fast alle anderen Modelle hochkant aufgestellt wird. Das ergibt bei einem Mobilfunk-Router durchaus Sinn, denn so kann man ihn etwa auf ein schmales Fensterbrett stellen und nutzt so den besseren Empfang am Fenster. Das integrierte LTE-Modem des Routers unterstützt die drei wichtigsten Frequenzen, die die Mobilfunk-Provider in Deutschland derzeit für LTE nutzen: 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz. Damit ist es zumindest dem Router egal, bei welchem Anbieter Sie unter Vertrag stehen und welche Frequenz der nächste Funkmast nutzt – der B525 kommt mit allen wichtigen aktuellen LTE-Standards zurecht.

Der Huawei-Router unterstützt sogar das Band 8 bei 900 MHz, das seit kurzem von der Telekom nicht nur für GSM, sondern zusätzlich für LTE-Übertragungen genutzt wird. Auch mit dem Band 32 bei 1500 MHz, das bei Telekom und Vodafone seit kurzem für höhere LTE-Download-Bandbreiten sorgt, kommt der B525-Router klar. Nur im erst kürzlich für LTE freigegebenen Band 28 bei 700 MHz, das zusätzlich für bessere Mobilfunkversorgung auf dem Land sorgen soll, muss der LTE-Router von Huawei passen.

Theoretisch schneller als DSL

Unser Favorit hat ein LTE-Modem der Kategorie 6. Das kann mehrere Frequenzen bündeln (»Carrier Aggregation«) und erreicht so Download-Raten von bis zu 300 Mbit/s. Aktuell gibt es mit Vodafone nur einen Netzbetreiber, der Tarife mit höheren Downloadraten anbieten kann. Allerdings sind diese hohen Datenraten wiederum nur in den vornehmlich dichter besiedelten Regionen verfügbar, das dann auch wiederum ein gut ausgebautes Festnetz-Internet bereithält.

Mit UMTS/HSPDA und sogar dem noch älteren GSM-Netz, das fast ausschließlich für Telefonate und nicht für die Datenübertragung genutzt wird, kommt der Huawei B525 ebenfalls zurecht. Vorteil: Ist LTE mal nicht vorhanden, baut der Router automatisch eine Verbindung ins Internet über diese älteren Funkstandards auf. Zugegeben wird der Router, wenn er ausschließlich zu Hause genutzt wird, nicht plötzlich ohne LTE dastehen. Aber für den Fall, dass LTE mal ausfällt, gibt es eine Notlösung, um zumindest langsam im Netz zu surfen.

Apropos Notlösung: Der Huawei B525 lässt sich auch als WLAN-Router an einem Kabel- oder DSL-Modem nutzen. Zieht man um oder ist zuhause irgendwann doch DSL vorhanden, muss man keinen neuen WLAN-Router kaufen, sondern nutzt einfach den B525, indem man ihn per Netzwerkkabel mit dem Modem verbindet. Fällt dann mal DSL/Kabel aus, baut der B525 auf Wunsch automatisch eine Verbindung ins Internet auf und man ist wieder online – dann eben per LTE.

Der SIM-Karten-Schacht-befindet sich an der Unterseite des Gehäuses.

Für die SIM-Karte gibt es an der Unterseite einen Einschub für eine Karte im Micro-SIM-Format. Wer nur eine Nano-SIM hat, muss einen speziellen Adapter nutzen, den Huawei allerdings nicht mitliefert. Eine Mini-SIM muss zurechtgeschnitten werden – dafür gibt es entsprechende »Locher«. Alternativ fragt man einfach beim Provider nach einer SIM-Karte im Micro-Format.

Nicht zuletzt verstecken sich hinter einer Abdeckung auf der Rückseite zwei sogenannte SMA-Anschlüsse für die Verbindung mit externen (Außen-)Antennen. Damit lässt sich der Empfang verbessern – dazu weiter unten mehr.

Ausstattung

Alle weiteren Features unterscheiden sich kaum von einem gewöhnlichen WLAN-Router. So kommuniziert der Huawei B525 im Haus per LAN-Kabel oder WLAN mit den angeschlossenen Geräten (PC, Notebook, Smartphone, Tablet etc.). Für letzteres stehen der WLAN-Standard 802.11 b/g/n mit 2,4 GHz sowie 802.11 ac/a/n mit 5 GHz bereit, der Daten drahtlos mit bis zu 1.300 Mbit/s verteilt. Beide Frequenzen lassen sich auch parallel nutzen, wobei das 5-GHz-Band gerade in dicht bewohnten Gebieten zu bevorzugen ist, da es meist noch nicht so überlaufen ist wie der 2,4-GHz-Bereich.

Der Router bietet vier Gigabit-Ethernet-LAN-Ports und ist damit als Heimnetzzentrale auf der Höhe der Zeit. Wie bereits erwähnt lässt sich einer der Anschlüsse bei Bedarf zum WAN-Anschluss umfunktionieren.

Neben LTE-Modem und WLAN-Router kommt der Huawei B525 als Telefonanlage für VoIP-Telefonie zum Einsatz. VoIP steht für Voice over IP und bezeichnet das Telefonieren über das Internet. In der Konfigurationsoberfläche trägt man die Zugangsdaten seines VoIP-Anbieters ein und kann fortan über ein angeschlossenes Telefon anrufen und angerufen werden. Dafür bietet Huawei einen RJ11-Anschluss für entsprechende Telefone.

Unterstützt der genutzte LTE-Tarif Voice over LTE (VoLTE) lässt sich sogar über die Mobilfunknummer telefonieren, die zur SIM-Karte gehört. Eine DECT-Basisstation wie in der Fritzbox 6890 LTE fehlt allerdings, sodass sich DECT-Mobiltelefone nicht direkt mit dem B525 verbinden lassen. Immerhin gibt es einen integrierten Anrufbeantworter.

Ausstattung wie bei einem »normalen« Router

Die übrigen Funktionen sind typisch für moderne Router: Auf einen USB-Speicher, den man an den Router anschließt, können auf Wunsch alle angeschlossenen Computer und Smartphones zugreifen. Das gilt ebenso für einen älteren USB-Drucker, den man so zu einem Netzwerkdrucker macht. Als Mediaserver arbeitet das Gerät ebenfalls. So kann man etwa Videos und Fotos per DLNA (Vernetzungsstandard für digitale Geräte) auf dem Fernseher abspielen. Leider handelt es sich nur um einen USB-2.0-Port, dieser Standard unterstützt keine besonders hohen Transferraten.

Geschwindigkeit

Den Geschwindigkeitstest haben wir in einem Bürogebäude in der Innenstadt durchgeführt – ein praxistaugliches Szenario mit vielen WLAN-Netzen in Funkreichweite, die als Störquelle in Frage kommen. Sichtkontakt zum nächsten LTE-Funkmast gab es nicht, allerdings war der Empfang sehr gut.

In unserem Test schnitt der B525 mit 108 Mbit/s im Down- und 32 Mbit/s im Upload mit Abstand am besten ab. Alle anderen Modelle lagen im Schnitt bei 50 bis 80 Mbit/s im Download, beim Upload gab es hingegen kaum Unterschiede.

Wie bereits gesagt, sollte man solche Messergebnisse mit Vorsicht genießen. Der Einfluss äußerer Faktoren ist einfach zu hoch, um eine allgemeingültige Aussage zu machen. Was man jedoch sicher sagen kann: Die Maximalangabe von Hersteller oder Provider werden in der Praxis nie erreicht – doch das gilt für DSL- und Kabelanschlüsse genauso.

Huawei B525 im Testspiegel

Bislang gibt es kaum Tests zum Huawei B525. Einer der wenigen ist auf lte-anbieter.info erschienen. Dort lobt der Tester die simple Einrichtung des Geräts und vor allem den guten LTE-Empfang sowie die hohen Transferraten:

»Rein von den Empfangsparametern, leistet der Huawei Router […] exzellente Arbeit, die sich, gemessen am Preis des Gerätes, sehen lassen kann.«

Im Test musste der B525 gegen den LTE-Router FritzBox 6890 LTE antreten, aktuell das Flaggschiff von AVM. Im Test erreichte der Huawei hier zunächst gute, aber nicht überragende 69 Mbit/s. Zum besseren Vergleich schraubten die Experten die Antennen der Fritzbox an den B525. Die Testergebnis waren überraschend:

»Dann nämlich rangierte der Download bei satten 85 Mbit und 24 Mbit in Senderichtung. Mit gleicher Ausstattung, zieht der B525 also deutlich davon. Ein Ergebnis, was wir so nicht erwartet hatten!«

Alternativen

Die Auswahl an LTE-Routern auf dem Markt ist deutlich kleiner als die herkömmlicher WLAN-Router. Dennoch bieten auch andere Hersteller interessante Modelle an, die für den einen oder anderen eine sinnvolle Alternative zu unserem Favoriten sein können.

Besser aber teurer

FritzBox 6890 LTE

Test LTE-Router: FritzBox 6890 LTE
Die FritzBox 6890 LTE ist vollwertiges DSL- und LTE-Modem in einem und bietet auch sonst jede Menge Funktionen.

Vollwertiges DSL- und LTE-Modem in einem Gehäuse, WLAN nach aktuellem Stand und dazu eine komplette Telefonanlage für analoge, ISDN- und IP-Telefonie – die FritzBox 6890 LTE bietet derzeit so viele Funktionen wie kaum ein anderer Router. Allerdings dürfte sie daher für alle, die nur einen LTE-Router suchen, keine Option sein – auch wegen des hohen Preises.

Wer hingegen einen WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem sucht, aber hin und wieder auch per LTE ins Internet gehen möchte, der sollte sich das neue Modell von AVM etwas genauer anschauen.

Die Fritzbox 6890 kommt mit einem LTE-Modem der Kategorie 6. Damit beherrscht sie alle hierzulande wichtigen Frequenzen und erreicht in Download bis zu 300 Mbit/s – ebenso wie unser Testsieger von Huawei. Steht gerade kein LTE zur Verfügung, verbindet sich das Modem per UMTS/HSDPA mit dem Internet. Zwei zusätzliche Antennen sorgen für besseren Empfang, optional lassen sich die Anschlüsse auch für Außenantennen nutzen.

Beim WLAN setzt Hersteller AVM ebenfalls auf aktuelle Technik: Der Router unterstützt den Standard 802.11ac und 802.11n, spannt also ein 2,4- und 5-GHz-Netz im Parallelbetrieb auf. Zudem gibt es Multi-User MIMO, mit der die Fritzbox mehrere angeschlossene Geräte tatsächlich gleichzeitig bedienen kann. Allerdings gibt es derzeit nur wenige Geräte, die davon wirklich profitieren. Aber: Die Fritzbox 6890 LTE ist damit extrem zukunftssicher.

Hinzu kommen die vielen Funktionen, die man auch von anderen AVM-Modellen kennt: Der Router dient als Telefonanlage und DECT-Station, Fax und Anrufbeantworter sind ebenso integriert wie ein Mediaserver und ein USB-Eingang für Speicher oder Drucker. Zudem gibt es zahlreiche Anschlüsse für analoge und ISDN-Telefone, Netzwerkkabel (4 x Gigabit-Ethernet) und einen DSL-Port, der ADSL und VDSL bis 300 Mbit/s mit SuperVectoring unterstützt. Solche Internetanschlüsse sind aber ohnehin noch sehr selten in Deutschland.

Die Fritzbox arbeitet mit der gewohnt benutzerfreundlichen Oberfläche FritzOS, ein Assistent hilft zu Beginn bei der Einrichtung der LTE-Verbindung (oder alternativ der DSL-Verbindung). Wer schon einmal eine Fritzbox benutzt hat, wird auch die 6890 LTE problemlos bedienen können.

Die Benutzerfreundlichkeit in Verbindung mit der topaktuellen Technik machen die FritzBox 6890 LTE derzeit sicher zum besten LTE-Router auf dem Markt. Wir präsentieren sie aber nicht als Top-Empfehlung, denn für viele lohnt es sich einfach nicht, so viel zu zahlen, nur um per LTE ins Internet zu gehen – selbst wenn der Preis für die Fülle an Funktionen gerechtfertigt ist.

Preisgünstig und mobil
Test LTE-Router: TP-Link M7650
Funktionaler, gut ausgestatteter Cat11-LTE-Router mit Display-Steuerung für wenig Geld.

Die Installation des portablen, akkubetriebenen TP-Link M7650 erfolgt über die Smartphone-App tpMiFi oder via Weboberfläche am Notebook. Hierzu verbindet man sich zunächst mit dem vorverschlüsselten WLAN des Mobilfunk-Routers, dessen Zugangsdaten über das mit 1,44 Zoll recht klein geratene Display abgelesen werden können. Ärgerlich: Das Login-Password für die App oder die Benutzeroberfläche des Routers ist im Inneren des Geräts hinter dem zuvor eingefügten Akku abgedruckt. Also alles abbrechen, Akku raus, Passwort ablesen, wieder hochfahren und nochmal von vorne. Die weitere Einrichtung funktioniert dann jedoch problemlos.

Als WLAN spannt der mobile Router entweder ein 300 Mbit/s-Netz im 2,4-Gigahertz-Band (802.11n) oder ein 867-Mbit/s-Netz im 5-Gigahertz-Band (802.11ac, WiFi 5) auf. Bei fünf Gigahertz stehen nur die DFS-freien Kanäle 36 bis 48 zur Verfügung. Parallel lassen sich die beiden Funkbänder aber nicht nutzen. Das senkt den Stromverbrauch, aber die volle Geschwindigkeit zum Client kann man nicht nutzen, wenn Singleband- und Dualband-Geräte gleichzeitig genutzt werden. Dieser Nachteil wird etwas abgefedert, wenn man das Gerät nur in Deutschland einsetzt – LTE-Netto-Raten, die das 5-GHz-Band wirklich auslasten, gibt es hier nur selten. Außerdem lässt sich das WLAN-Band ohne App und ohne Webmenü direkt am Display des Routers über die beiden Bedienknöpfe wechseln.

 LTE-Router Test: Tp Link M7650 Status
TP-Link M7650: Übersichtliches, englischsprachiges Webmenü mit guter Online-Hilfe.

Obwohl die tpMiFi-App bereits eine ganze Reihe von Einstellungsmöglichkeiten zulässt, kommt man für erweiterte Router-Einstellungen (DMZ, WLAN-Kanäle, Passwort für microSD-Karte usw.) nicht umhin, das Webmenü des TP-Link-Routers aufzurufen. Das klappt von jedem Client, der mit dem WLAN des M7650 verbunden ist, über die Browser-Webadresse 192.168.0.1.

Während die tpMiFi-App komplett eingedeutscht ist, präsentiert sich das Webmenü des Routers leider nur in englischer Sprache, dafür jedoch mit einer durchaus nützlichen Online-Hilfe.

Interessant: Der handliche LTE-Router lässt sich mit einer microSD-Speicherkarte bis 32 Gigabyte Kapazität erweitern, deren Inhalt dann im lokalen Netzwerk per SMB freigegeben werden kann. Ein mit FAT32 vorformatierter Speicher war in unserem Test nach dem Einlegen samt Inhalt als SMB-Freigabe für mit dem Router verbundene Clients verfügbar. Alternativ kann man auf den eingelegten microSD-Speicher auch per USB-Kabel vom PC oder Notebook aus zugreifen.

Mobil mit Touchscreen

Netgear AirCard 810

Was mit einem DSL-Anschluss nicht möglich ist, klappt mit LTE problemlos: Man kann den eigenen Internetanschluss mitnehmen und so auf Reisen innerhalb von Deutschland ebenfalls mehrere Geräte gleichzeitig online bringen. Möglich macht es ein mobiler LTE-Router wie der Netgear AirCard 810, der dank eines 2930 Milliamperestunden (mAh) großen Akkus bis zu 12 Stunden ohne Steckdose auskommt.

Der handliche Router – er misst nur 89 x 62 x 17 Millimeter und wiegt gerade einmal 125 Gramm – kommt mit einem LTE-Modem der Kategorie 11. Im Download erreicht man damit bis zu 600 Mbit/s und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Es gibt zudem Unterstützung für UMTS/HSDPA. Außerdem unterstützt der Router Dualband-WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac mit bis zu 300 Mbit/s bei 2,4 GHz und gleichzeitig bis zu 867 Mbit/s im 5-GHz-Band.

LAN-Anschlüsse gibt es zwar nicht, aber immerhin kann man das Gerät per USB an ein Notebook anschließen und so via Tethering ins Internet gehen. Nicht zuletzt kommt der AirCard 810 mit zwei TS-9-Anschlüssen für externe Antennen. Es gibt sogar eine optimale Dockingstation mit Antennen und Stromanschluss, um aus dem mobilen einen stationären Router zu machen.

Besonders gut hat uns die Konfiguration des Netgear gefallen. Denn anders als bei allen anderen Geräten im Test muss man sich nicht erst mit dem Router verbinden und dann über den Browser die Benutzeroberfläche aufrufen. Stattdessen lässt sich das Gerät fast komplett über das integrierte Touch-Display bedienen. Nur für einige wenige Detaileinstellungen muss man doch den klassischen Weg über den Browser wählen.

Außerdem positiv: Netgear liefert als einziger Hersteller im Test ein Netzteil zum Aufladen des Router-Akkus mit. Allen anderen mobilen Modellen liegt nur ein USB-Ladekabel bei. Als Netgear AirCard 790 gibt es den Router auch in einer etwas günstigeren Variante mit Cat-6-Modem. Damit sind Downloads mit bis zu 300 Mbit/s möglich, was derzeit in vielen mit LTE versorgten Gebieten Deutschlands ohnehin das Maximum ist. Damit ist der AirCard 790 aktuell genauso zu empfehlen, er ist allerdings nicht so zukunftssicher wie der AirCard 810.

Flexibel einsetzbar

Zyxel LTE4506-M606

Test LTE-Router: Zyxel LTE4506-M606
Mit einer Powerbank wird der stationäre Zyxel zum mobilen LTE-Router.

Eine Mischung aus stationärem und mobilem Router ist der Zyxel LTE4506-M606. Er ist relativ kompakt, hat aber keinen integrierten Akku. Dafür kann er Strom über eine Micro-USB-Buchse beziehen und sich über eine Powerbank betreiben lassen. Ein Netzteil mit USB-Kabel gehört zum Lieferumfang.

Mit einem LTE-Modem der Kategorie 6 und WLAN 802.11 b/g/n und a/n/ac (2,4 und 5 GHz laufen auf Wunsch parallel) ist der Zyxel technisch gesehen auf der Höhe der Zeit. Sogar die LTE-Frequenzen 700 und 900 werden unterstützt – also auch zukünftige Frequenzbänder. Er bietet außerdem einen Gigabit-LAN-Port, über den man einen PC anschließen und per LTE ins Internet bringen kann; einen USB-Port gibt es hingegen nicht, ebenso wenig die Möglichkeit, externe Antennen anzuschließen.

Außerdem getestet

Netgear Nighthawk M1 (MR1100)

Eine Datenverbindung über LTE gelang uns mit Netgears Nighthawk M1 zunächst nicht, obwohl wir den portablen Router per PIN angemeldet hatten und dieser bereits mit dem Mobilfunknetz des Roaming-Anbieters verbunden war. Das Problem: In den erweiterten Einstellungen war der APN des Mobilfunkproviders nicht aktiviert. In einem zweiten Anlauf beim Setup über die Mobilfunk-App (und mittlerweile aktualisierter Firmware) hatten wir Probleme, nachdem wir – wie im Setup aufgefordert – das Router-Login-Password geändert hatten. Danach konnten wir uns nämlich per App nicht mehr mit dem Router verbinden. Gut, dass sich das Routermenü alternativ auch über den Browser öffnen lässt.

Das hübsche, farbige Display des Routers dient allein nur zur Anzeige von Mobilfunk- und WLAN-Infos, bietet aber leider keine Einstellungsmöglichkeiten. Das Setup sowie alle Konfigurationen laufen nur über Netgears Mobile-App und/oder das Webmenü. Ein ausführliches PDF-Handbuch gibt es nur in Englisch, zumal der Hersteller im Webmenü (deutsch) komplett auf eine Online-Hilfe verzichtet – was schon etwas ungewöhnlich für einen Nighthawk-Router ist.

 LTE-Router Test: Netgear M1 Offloading Wlan
Netgear Nighthawk M1: Trotz Dualband wird beim WLAN-Offloading nur 2,4 Gigahertz genutzt.

Über das sogenannte Offloading kann sich der M1-Router per WLAN oder über seinen LAN-Port mit einem bestehenden Netzwerk verbinden, wodurch die LTE-Verbindung auf Standby geschaltet und das Datenvolumen im LTE-Tarif entlastet wird – oder der M1 als Travel-Router genutzt werden kann.

Für uns komplett unverständlich war allerdings, dass beim Offloading per WLAN das 5-Gigahertz-Band komplett abgeschaltet und beide Verbindungen vom Client zum Router und vom Router zum Offload-Netzwerk ausschließlich über das sowieso schon bandbreitenschwache 2,4-Gigahertz-WLAN abgewickelt werden. Bei Netgears Aircard 810 ist diese Funktion erheblich sinnvoller durch Nutzung  beider Funkbänder einsetzbar. Selbst das in der Aircard 810 noch vorhandene Gäste-WLAN wurde im M1 einfach mal weggekürzt.

Dafür lässt sich der M1-Router als SMB-NAS mit DLNA-Medienserver betreiben, wenn man einen USB-Speicher anschließt oder eine microSD-Card einlegt. Über diese Funktion konnten wir 2k-MKV-Videos problemlos per UPnP-App auf ein mit 5-Gigahertz-WLAN verbundenes Smartphone streamen. Beim Anschluss einer externen Festplatte sollte der M1 dann allerdings mit Netzteil betrieben werden, da der Akku hier recht flott geleert wird.

Der stationäre LTE-Router Asus 4G-AC68U kommt mit üppigen WLAN-Router-Funktionen samt Sicherheitslösungen von TrendMicro, ausgefeilten QoS-Einstellungen, starkem AC-Dualband-WLAN sowie USB3.0-Port für externe Speicher (Media-Server). Neben vier Gigabit-Ports besitzt dieser Router einen extra WAN-Port für den Anschluss eines (DSL-/Kabel-) Modems oder zur Anbindung in ein bestehendes Netzwerk. Über Dual-WAN besitzt der Router zudem sehr ausgeklügelte Einstellungen, um zwei Internetzugänge gleichzeitig zu verwalten, beispielsweise zum Lastenausgleich oder als Backup, wenn der primäre Anschluss ausfällt.

Für das Setup steckt man die SIM-Karte in einen Micro-SIM-Slot im Boden des Routers. Bei der Ersteinrichtung des Asus-Routers, das am besten über einen per Netzwerkkabel angeschlossenen Rechner erfolgt, werden nur die Router- und WLAN-Zugangsdaten vergeben. Das Setup des LTE-Zugangs nimmt man im Webmenü des Routers in den erweiterten Einstellungen für »WAN« vor. Hier können dann PIN und falls erforderlich auch Roaming-Einstellungen getätigt werden, die APN-Konfiguration des Mobilfunkbetreibers hatte der Router in unserem Test bereits automatisch übernommen.

 LTE-Router Test: Asusg Ac68u Dual Wan
Asus 4G-AC68U: Per Dual-WAN kann dieser Router komfortabel zwischen LTE- und Festnetzzugang wechseln.

Große Probleme hatten wir, unsere SIM-Karte mit Adapter wieder aus dem Router herauszubekommen. Hierzu mussten wir das Gerät aufschrauben, wobei vier der insgesamt sechs Schrauben von Gummidämpfern verdeckt sind, die man zunächst ablösen muss. Eine entsprechende Anleitung oder ein Hinweis des Herstellers wäre hier durchaus angebracht gewesen – allein schon, um dadurch Schäden am Gerät durch gewaltsame Gehäuseöffnungen zu vermeiden.

Trotz toller Ausstattung des Routers unterstützt das integrierte LTE-Modem leider keine der drei »neuen« LTE-Frequenzen bei 700, 900 und 1500 Megahertz, und erscheint uns deshalb mit 275 Euro als etwas zu teuer. Auch die Herausnahme der SIM-Karte war etwas ärgerlich.

Im Gegensatz zur Fritzbox 6890 LTE und den reinen WLAN-Routern von AVM hat uns die FritzBox 6820 LTE enttäuscht. Auch wenn es sich zweifellos um einen brauchbaren LTE-Router handelt, haben wir für diesen Preis mehr erwartet. Sie kommt mit einem Cat-4-Modem, aber ganz ohne 5-GHz-WLAN – und bietet keinen Anschluss für externe Antennen. Die große Stärke der Fritzboxen ist wie erwähnt die Benutzerfreundlichkeit. So hilft die Software etwa bei der optimalen Ausrichtung des Routers, um den Empfang zu verbessern. Das macht kein anderes Gerät im Test.

Der Huawei E5186 war bislang unser Testsieger. Er ist nahezu identisch zu seinem Nachfolger und aktuellen Favoriten Huawei B525, bietet aber einen Telefonanschluss mehr – nämlich zwei. Wenn Ihnen das wichtig ist, weil Sie zwei Telefone an den Router anschließen möchten, greifen Sie zum E5186. Allerdings: Der E5186 unterstützt nicht das LTE-Band 32 im Bereich von 1.500 MHz. Diese Frequenz möchten Telekom und Vodafone in den nächsten Jahren ausbauen, um sie als zusätzlichen Download-Kanal zu nutzen. Derzeit und auch mittelfristig dürfte dies in der Praxis allerdings keine allzu große Bedeutung haben. Da es preislich jedoch keinen allzu großen Unterschied zwischen beiden Huawei-Routern gibt, empfehlen wir eher das aktuelle Modell: den Huawei B525.

Mit dem TP-Link M7310 hatten wir einen weiteren mobilen LTE-Router mit Akku im Test. Allerdings konnte er nicht mit dem Netgear AirCard 810 mithalten. Zum Lieferumfang gehört hier nur ein USB-Kabel ohne Netzteil. Man muss den Akku also am USB-Anschluss seines Computers oder mit einem eigenen Handy-Ladegerät aufladen. Außerdem handelt es sich bei dem Display nicht um Touchscreen und die Einstellungen lassen sich – wenn überhaupt – nur sehr rudimentär vornehmen. Am Ende landet man also wieder auf der Konfigurationsoberfläche im Browser. Immerhin: Er bietet einen Slot für microSD-Karten. Die darauf abgelegten Dateien lassen sich im Netzwerk teilen.

Auch zum Lieferumfang des Huawei E5577C gehört lediglich ein USB-Kabel ohne Netzteil. Man muss den Akku also auch hier anderweitig aufladen. Das Display und die Einstellungsmöglichkeiten ähneln dem TP-Link M7310 ansonsten stark. Auch er bietet einen Slot für microSD-Karten.

LTE-Empfang verbessern

Wie die Tests zeigen, kann ein LTE-Router bei gutem Empfang teilweise sogar höhere Übertragungsraten liefern als ein DSL-Anschluss.

Allerdings sind Funkverbindungen wesentlich störanfälliger und sensibler als Verbindungen über ein fest verlegtes Kabel. Viele Faktoren beeinflussen die Verbreitung von Funkwellen auf ihrem Weg vom Funkmast zum Router und wieder zurück. Hindernisse wie Mauern und Gebäude, Hügel und Wälder aber auch wärmeisolierte Fenster, störende Funkquellen und sogar das Wetter haben einen Einfluss auf die Empfangsqualität – und damit auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung.

Befindet sich das Haus in der Nähe eines LTE-Funkmasts, ist das in der Regel weitgehend unproblematisch. Dann stellt man den LTE-Router einfach irgendwo im Haus auf, wo der Empfang gut ist – und fertig.

Schwieriger wird es, wenn der nächste Funkmast weiter entfernt und der Empfang schwach ist. Dann muss man ausprobieren, wo im Haus der Empfang am besten ist. Es kann schon genügen, den Router nicht im Wohnzimmer neben den Fernseher zu stellen, sondern im ersten Stock ans Fenster. Je ungestörter die Strecke zwischen Antenne und dem LTE-Mast ist, desto besser ist der Empfang – im Idealfall gibt es eine Sichtverbindung.

Wenn man an keinem Ort im Haus einen guten Empfang herstellen kann, können spezielle Außenantennen oft wahre Wunder bewirken. Selbst in Gebieten mit sehr schwacher Funkverbindung lassen sich mit diesen oft noch sehr gute Ergebnisse erzielen.

Welche Antenne ist die Richtige?

Damit LTE-Router überhaupt ein Signal empfangen können, sind sie bereits mit Antennen ausgestattet – entweder deutlich sichtbar als Stabantennen außen am Gehäuse oder unsichtbar im Innern versteckt – wie unser Favorit von Huawei. Viele LTE-Router verfügen darüber hinaus über Antennenanschlüsse an der Geräterückseite, über die man eine externe Antenne per Antennenkabel anschließen kann.

Yagiwlan LTE Richtfunk Antenne

Test LTE-Router: Yagiwlan LTE Richtfunk Antenne
Richtfunkantennen müssen möglichst exakt ausgerichtet werden.

Mit einer externen Antenne ist man auch flexibler, was die Platzierung des Routers angeht. Allerdings sollte das Antennenkabel nicht zu lang sein, denn jeder Meter Antennenkabel dämpft das Signal. Verwendet man ein qualitativ hochwertiges Kabel, darf die Strecke auch etwas länger sein. Einen ausführlichen Ratgeber zum Thema »Antennenkabel« gibt es auf der Webseite LTE-Anbieter.

LTE arbeitet mit dem MIMO-Verfahren. Die Abkürzung steht für »Multiple Input Multiple Output« und besagt, dass Funkmast und Router nicht nur über einen Datenstrom miteinander kommunizieren, sondern über mehrere – meist zwei.

Der Vorteil der Mehrantennentechnik ist eine höhere Geschwindigkeit. Die Voraussetzung dafür sind allerdings zwei Antennen, weswegen LTE-Router auch immer mit zwei internen Antennen ausgestattet sind und für externe Antennen meist zwei Anschlüsse mitbringen. Nur so kommt man in den vollen Genuss der maximal möglichen Geschwindigkeit.

Novero Dabendorf LTE-800 MIMO Panel-Antenne

Test LTE-Router: Novero Dabendorf LTE-800 MIMO
Panel-Antenne von Novero Dabendorf.

Keine Preise gefunden.

Insbesondere Richtfunkantennen haben einen positiven Einfluss auf die Empfangsqualität, wenn man eine Sichtverbindung zur Basisstation herstellen kann und sie genau ausrichtet. Vor allem letzteres ist etwas knifflig, da man nur wenige Grade von der idealen Richtung abweichen sollte. Ähnlich wie bei der Montage einer Satellitenschüssel muss man die Antenne so lange ganz langsam drehen, bis die optimale Einstellung erreicht ist.

Als Alternativen zur Richtfunkantenne, die sich etwas leichter einrichten lassen, gibt es Panel-Antennen und Biquad-Antennen. Diese müssen nicht genau justiert werden und bieten dennoch einen vergleichsweise hohen Zugewinn an Signalstärke.

Sogenannte Rundstrahlantennen bringen bei einem schwachen Empfang hingegen kaum Vorteile. Sie eigenen sich eher für die leichte Verstärkung eines ohnehin schon guten Signals. Es gibt sie auch als Indoor-Modell, die man etwa am Fenster platziert.

Brennpunkt-Antennen LTE800-Dual-BiQuad

Test LTE-Router: Brennpunkt-Antennen LTE800-Dual-BiQuad
Panel- und Biquad-Antennen müssen weniger exakt ausgerichtet werden.

Keine Preise gefunden.

Aufgrund der MIMO-Technik werden LTE-Antennen in der Regel im Doppelpack angeboten. Nur so können sie das Optimum aus der Funktechnik herausholen. Dabei sollte man noch auf eine weitere Besonderheit achten: Beide Antennen sollten im 90-Grad-Winkel zueinander montiert werden, sodass eine vertikal und die andere horizontal ausgerichtet ist. Ohne zu sehr auf die Details einzugehen, sorgt das für einen besseren Empfang.

Bei Richtfunkantennen muss man meist selbst für diese Konfiguration sorgen. Panel- und Biquad-Antennen sind bereits entsprechend gefertigt und müssen nur noch als Ganzes am Dach des Hauses oder Balkon befestigt werden.

Zu guter Letzt muss man beim Kauf einer Antenne auch darauf achten, dass diese für die Frequenz des LTE-Providers am Wohnort ausgelegt ist.

In Deutschland kommen für LTE 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz zum Einsatz. Viele Antennen unterstützen die 800-MHz-Frequenzen, weil diese vor allem auf dem Land für die LTE-Versorgung genutzt werden. Dieser Frequenzbereich erreicht zwar nicht die Geschwindigkeiten von LTE 1.800 und LTE 2.600, hat dafür aber eine höhere Reichweite.

1.800 und 2.600 MHz kommen vor allem in dicht besiedelten Gegenden, Städten und Orten zum Einsatz, wo oft viele Menschen auf einmal zusammenkommen. Gerade das hochfrequente LTE 2.600 eignet sich vor allem für Bahnhöfe, Flughäfen und Messegelände. Es hat zwar nur eine kurze Reichweite, versorgt dafür aber viele Geräte in kurzer Zeit und mit hohen Transferraten mit Internet via LTE.

Ob man nun eine Antenne kauft, die nur zu 800 MHz oder zu allen drei Frequenzbereichen kompatibel ist, hängt also stark davon ab, mit wie viel Megahertz der LTE-Mast in der Umgebung funkt.

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Kommentare

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Peter
Peter

Beim TP-Link Archer MR200 ist wichtig zu erwähnen dass er nur 4 x 100 MBit/s Ports hat. Leider bin ich vor einiger Zeit darüber gestolpert und habe ihn gekauft. Für die Verwendung eines NAS etc. ist das heut zu Tage nicht mehr Stand der Technik und einfach zu langsam.

Grüße,
Peter

Christine
Christine

Da ich mit dem TP-Link Archer MR200 gar nicht zufrieden bin (mehrmals täglich Neustart nötig), möchte ich mir den Huawei B525 kaufen. Dabei entdeckte ich hier im Test eine Ungereimtheit beim Test der Antennenverstärkung: Zitat: „In unserem Test schnitt der B525 mit 108 MBit/s im Down- und 32 MBit/s im Upload mit Abstand am besten ab. Alle anderen Modelle lagen im Schnitt bei 50 bis 80 MBit/s im Download, beim Upload gab es hingegen kaum Unterschiede. Im Test musste der B525 gegen den LTE-Router FritzBox 6890 LTE antreten, aktuell das Flaggschiff von AVM. Zum besseren Vergleich schraubten die Experten die… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Die Messwerte haben wir in der Tat missverständlich beschrieben. In unserem Test erreichten wir 108 Mbit/s im Download.

Im Test von LTE-Anbieter.info wurden zunächst 69 Mbit/s gemessen. Mit den Antennen der Fritzbox wurden 85 Mbit/s gemessen. Das Testergebnis hat sich dort also mit den Antennen der Fritzbox verbessert. Wir haben diese Infos im Testspiegel präzisiert.

Grundsätzlich sind verschiedene Testergebnisse nicht direkt vergleichbar, da es beim LTE-Empfang sehr stark von den lokalen Gegebenheiten abhängt.

Gaby Barton - Bee-fitt für die besten Jahre
Gaby Barton - Bee-fitt für die besten Jahre

Mich würde interessieren, ob eine Lan/Ethernet Verbindung auch noch wichtig ist bei LTE Internetzugang. Ich gebe Webinare und da ist immer die Empfehlung bei DSL Anschlüssen, statt Wlan unbedingt eine LanVerbindung zu nutzen. Wegen dem ‚unberechenbaren‘ WLan. Ich muss umsteigen auf mobiles LTE und da hat man ja nicht wirklich viel Auswahl mit einem LanPort. Deswegen frage ich mich ob das überhaupt noch wesentlich ist wegen der höheren Geschwindigkeit und Bits beim Upload. Bei Webinaren als Veranstalter braucht man 10 mBit

Sandra
Sandra

Es kommt immer darauf an, was man damit vorhat. Wir beispielsweise betreiben an zwei 800 km voneinander entfernten Standorten kleine Heimnetzwerke, die jeweils an DSL mit einer Fritzbox (7490 bzw. 7590) betrieben werden und über VPN miteinander verbunden sind, um problemlos auf beispielsweise ein NAS zugreifen zu können. Für unterwegs (Büro oder Urlaub) war deshalb ein Router gefragt, der nicht nur LTE, sondern auch UMTS beherrscht (wg. Congstar Datentarif, unterwegs muss es für uns nicht so schnell sein) und sich obendrein auch noch möglichst einfach in das bestehende Netz einbinden liess. Somit kam in unserem Fall die Fritz!Box 6820 LTE… Mehr... »

Marlies C.
Marlies C.

Sehr guter Bericht, danke

François
François

Etwas verwundert bin ich darüber, dass keiner der Tests, die ich bisher gelesen habe, die Anzeige des verbrauchten Datenvolumens im Abrechnungszeitraum in der Wertung berücksichtigt (oder darauf eingeht, wie einfach oder kompliziert man da rankommt). Bis auf wenige teure Ausnahmen sind alle Tarife volumenbegrenzt – daher ist die deutlich sichtbare Anzeige in Echtzeit für mich ein Killerkriterium. Bin ich da wirklich der Einzige?

Marlies C.
Marlies C.

Meiner Meinung nach kann man nicht ein “ verbrauchtes Datenvolumen “ testen zur Veröffentlichung, denn jeder Mensch hat andere Surfgewohnheiten, demnach andere Verbräuche. Dem einen reichen 3 GB, der nächste kommt nicht mit 10 GB aus. Das muß jeder für sich selber herausfinden. Es geht hier ja nicht um die Anbieter der verschiedenen Tarife, sondern um die Geräte und deren Technologie.

s.f.k
s.f.k

Why dont test download & upload speed?

Anton Albrecht
Anton Albrecht

Sehr guter Bericht. Bravo!

Siegfried Kähne
Siegfried Kähne

Und wozu ??? Zuhause gehe ich mit der Flat vom Anbieter ins Netz per WLAN… Verstehe den Aufwand nicht …
Und wenn 50000mbit Leitung zu wenig ist , kann ich mir nicht vorstellen…Die Fritz Box macht das perfekt

Gerd
Gerd

Es gibt viele denen eine solche Leitung nicht zur Verfügung steht, dafür ist es gedacht, bitte auch lesen bevor man Kommis schreibt

Tom Miller
Tom Miller

nicht zu unterschätzen ist aber die Kompatibilität der Produkte von AVM untereinander – ich habe gerade jetzt neu die Fritzbox mit verschiedeneren Repeatern von AVM im Einsatz – Verbesserung auf hohem Niveau, hatte noch nie so gutes www mit LTE im ganzen Haus .

Michael Trenner
Michael Trenner

Und was mit Asus… hatte wer Angst vor Schattenwurf?

MichaPoe
MichaPoe

Hab ich mich auch grade gefragt!

Stephan Königk
Stephan Königk

Wenn man für eine nano sim ein Adapter benötigt und eine Micro sim stanzen muss… Was für ein Format kommt denn dann da rein? Und zweitens, bei soviel Aufklärung bezügl der vielen Modelle wäre ein kleiner Hinweis toll gewesen, welche Anbieter ein lte Zuhause Paket wie anbieten. Denn mir ist ausser Telekom C&S via Funk bzw Hybrid kein Anbieter bekannt?

AllesBeste.de
AllesBeste.de

In den Router kommt eine Micro-Sim. Für eine Nano-Sim braucht man einen Adapter. Hat man eine Mini-Sim, muss man sie zur Micro-Sim stanzen. 😉

AllesBeste.de
AllesBeste.de

LTE Zuhause Tarife gibt es von Telekom, Vodafone und Congstar.

Siegfried Kähne
Siegfried Kähne

Und wozu ??? Zuhause gehe ich mit der Flat vom Anbieter ins Netz per WLAN… Verstehe den Aufwand nicht …
Und wenn 50000mbit Leitung zu wenig ist , kann ich mir nicht vorstellen…Die Fritz Box macht das perfekt

Marlies C.
Marlies C.

Herr Kähne, nun es gibt Menschen, die ihr WLan zu Hause wenig nutzen und wenn man Monate auf Reisen geht einfach mitnehmen möchten. Den Festanbieter kann man sich dann sparen. Genau das planen wir … unterwegs das eigene Wlan. perfekt

Michael Gruber
Michael Gruber

Blöd nur wenn die Tester die 3 WLAN Antennen beim Nighthawk als LTE Antennen bezeichnen. Die LTE Antenne ist beim Nighthawk im Gehäuse untergebracht. Sehr kompetenter Test *ironieoff*

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Richtig. Netgear hat das im Datenblatt missverständlich formuliert: „Hochgeschwindigkeitsverstärker mit drei externen Antennen für einen optimalen 4G LTE-Service“ Tatsächlich handelt es sich um WLAN-Antennen. Anschlüsse für externe LTE-Antennen hat der Nighthawk nicht. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert.