Luftbefeuchter Test: Aufmacher Luftbefeuchter
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Der beste Luftbefeuchter

Wir haben 44 Luftbefeuchter getestet. Der beste ist für uns der Philips HU4814. Der Verdunster befeuchtet den Raum gleichmäßig, lässt sich einfach warten und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis – auch wenn er im Test bei der Befeuchtungsleistung nicht an erster Stelle lag. Geräte mit zusätzlicher Luftwäsche sind deutlich teurer. Am günstigsten sorgen Ultraschallzerstäuber für höhere Luftfeuchtigkeit, doch bei ihnen muss man einige Nachteile in Kauf nehmen.

Lars Schönewerk
Lars Schönewerk
ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er unter anderem Smart-Home- und Haushaltsgeräte und alles für die männliche Gesichtshaarpflege.
Letztes Update: 2. Dezember 2022

Sieben weitere Luftbefeuchter ergänzen unseren Test. Der Boneco S250 ersetzt den Beurer LB 55 als Verdampfer-Empfehlung, während der Levoit LV600S als neue Empfehlung für Zerstäuber den Levoit VeSync Classic 300S aus den Top-Rängen verdrängt. Eine neue Empfehlung für Allergiker ist außerdem der Venta AH510 Original Connect.

Der Beurer LB 55 und der Levoit VeSync Classic 300S sind weiterhin unter „Außerdem getestet“ zu finden. Unsere ehemalige Empfehlung Amazon Basics AMZHMDSMEU-4.0W ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Artikel entfernt.

10. Dezember 2021

Wir haben fünf weitere Luftbefeuchter getestet. Neue Empfehlungen sind der günstige Amazon Basics ‎AMZHMDSMEU-4.0W und der Levoit VeSync Classic 300S. Der Beurer LW 220 rutscht aus unseren Empfehlungen und ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

16. April 2021

Wir haben mit dem Boneco H300 Hybrid und dem Meaco Deluxe 202 zwei weitere Geräte getestet. An unseren Empfehlungen ändert sich jedoch nichts.

5. Februar 2021

Wir haben sechs weitere Luftbefeuchter getestet. Der Venta Comfort Plus LW45 ersetzt den Venta Original LW25 als Empfehlung. Außerdem ist unsere bisherige Empfehlung Levoit LV600HH nicht mehr erhältlich. Wir haben das Modell entfernt.

17. Januar 2020

Wir haben acht neue Luftbefeuchter getestet. Der Levoit LV600HH ist eine neue Empfehlung für alle, die unbedingt ein Ultraschallgerät kaufen möchten.

16. Januar 2019

Wir haben acht neue Luftbefeuchter getestet. Unser Testsieger ist das Nachfolgermodell unseres bisherigen Favoriten – der Philips HU4814.

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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Vor allem im Winter leiden viele unter trockener Luft in Wohnräumen. Gut, dass es Abhilfe in Form von Luftbefeuchtern gibt, die teilweise sogar ziemlich stylisch daherkommen und sich gut in das Raumbild einfügen.

Die Preisspanne der Geräte ist enorm: Günstige Geräte gibt es ab 30 Euro, man kann aber auch mehr als 400 Euro für einen Luftbefeuchter ausgeben. Muss das wirklich sein?

Die Preisunterschiede lassen sich zum Teil durch die drei unterschiedlichen Befeuchtungstechniken erklären, die bei Luftbefeuchtern zum Einsatz kommen. Sie arbeiten entweder nach dem Verdunstungsprinzip, verdampfen Wasser oder zerstäuben es mit Ultraschall. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologie können Sie im Abschnitt Befeuchtungstechniken nachlesen.

Wir haben 44 Luftbefeuchter mit unterschiedlichen Befeuchtungsprinzipien getestet, davon sind aktuell noch 27 lieferbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Philips HU4814

Luftbefeuchter Test: Philips Hu 4814
Er befeuchtet die Luft nicht am besten, ist aber eindeutiger Preis-Leistungs-Sieger und damit unser Favorit. Zudem verfügt er über ein umfangreiches Ausstattungspaket und ist einfach zu reinigen.

Der Philips HU4814 ist nicht der leistungsstärkste Luftbefeuchter unseres Tests, aber der klare Preis-Leistungs-Sieger. Wer auf den Einsatz nachts im Schlafzimmer verzichten kann, erhält einen eleganten, einfach zu handhabenden und haltbaren Luftbefeuchter. Es gibt keine überflüssigen Funktionen, dennoch kann man das Gerät seinen Bedürfnissen individuell anpassen. Das macht den Philips zu einem soliden ersten Platz.

Für große Räume

Venta Comfort Plus LW45

Test  Luftbefeuchter: Venta LW45 COMFORTPlus
Bietet eine gute Verdunstungsleistung, ist einfach zu reinigen und die Folgekosten sind gering.

Wer Wert auf hohe Qualität legt und weder mit Geld noch mit Platz sparen muss, wird von Venta gut bedient. Der ComfortPlus LW45 ist ein durchdachtes Gerät, das aufgrund seines Aufbaus keinen Filterwechsel benötigt. Er befeuchtet er die Luft mithilfe zweier in einem Wasserbecken rotierenden Walzen. Die Reinigung ist vorbildlich einfach. Allerdings wird nicht jeder einen geeigneten Platz für den sperrigen Kasten haben – und die Anschaffungskosten sind beachtlich.

Sparsam

Venta AH510 Original Connect

Test Luftbefeuchter: Venta AH510
Befeuchtet die Luft per Verdunstung und lässt sich komfortabel reinigen.

Mit fast den gleichen Vorzügen, aber eine Nummer kleiner kommt der Venta AH510 Original Connect daher. Er bietet eine ähnliche Ausstattung wie der ComfortPlus LW45, braucht aber nur etwa halb so viel Platz. Einen kleinen Vorteil gegenüber dem großen Bruder hat der AH510 durch die optionale Begleit-App, deren Umfang ist zum Testzeitpunkt bislang allerdings nicht besonders groß.

Für Gelegenheitsnutzer

Boneco S250

Test Luftbefeuchter: Boneco S250
Der Verdampfer ist tadellos verarbeitet, einfach zu reinigen, befeuchtet die Luft stark und arbeitet hygienisch, verbraucht aber auch viel Strom.

Für Freunde der Verdampfungstechnik ist der Boneco S250 unsere Empfehlung. Der Luftbefeuchter ist hochwertig, gut verarbeitet, unkompliziert in der Bedienung und wartet mit einer hohen Befeuchtungsleistung auf. Typisch für Verdampfer ist die Hygiene einwandfrei. Weil das Erhitzen von Wasser sehr viel Energie benötigt, ist der Stromverbrauch aber auch enorm hoch – der S250 ist eher ein Fall für einen punktuellen, kurzen Betrieb und eignet sich weniger gut für den Dauereinsatz.

Solider Zerstäuber

Levoit LV600S

Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s Eu Image Lp01
Vielseitiger Ultraschall-Zerstäuber mit Kalt- und Warmnebel, Begleit-App und starker Befeuchtungsleistung.

Der Levoit LV600S ist ein Ultraschall-Zerstäuber und steht unter dem Zeichen der Vielseitigkeit: Er kann Kalt- und Warmnebel erzeugen, beides ist separat steuerbar. Außerdem kann der Luftbefeuchter ins WLAN eingebunden und fortan per umfangreicher App oder mit einem Sprachassistenten gesteuert werden. Die Befeuchtungsleistung ist hoch und auch die Reinigung geht gut von der Hand – bleiben nur noch die Nachteile, die die Zerstäubertechnik generell mit sich bringt.

Vergleichstabelle

TestsiegerPhilips HU4814
Für große RäumeVenta Comfort Plus LW45
SparsamVenta AH510 Original Connect
Für GelegenheitsnutzerBoneco S250
Solider ZerstäuberLevoit LV600S
Meaco Deluxe 202
Boneco H300 Hybrid
Levoit VeSync Classic300S
Philips HU4803
Philips AC2729
Beurer LB 55
Philips HU4813
Venta Original LW25
Beurer LW 220
Boneco U100
Xiaomi Mi Smart Antibacterial Humidifier
Beurer LB 88
Elechomes SH8820
Thopoid Humi003
Beurer LB 45
Stadler Form Oskar Little O-101
Stadler Form Oskar O-020
Beurer LB 37
Medisana UHW
Paris Rhône ‎PE-AH017
Conopu OZJ21S07
Carlo Milano LBF-450
Luftbefeuchter Test: Philips Hu 4814
  • Einfache Reinigung
  • Viele Einstellungen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Dezentes Design
  • Filter müssen nachgekauft werden
Test  Luftbefeuchter: Venta LW45 COMFORTPlus
  • Gute Ausstattung
  • Kein Filterwechsel nötig
  • Geringer Strom­verbrauch
  • Einfache Reinigung
  • Teuer
  • Sehr groß
  • Wassertank bzw. -wanne nicht entnehmbar
  • Display nicht abschaltbar
  • Auf höchster Stufe sehr laut
Test Luftbefeuchter: Venta AH510
  • Gute Ausstattung
  • Kein Filterwechsel nötig
  • Geringer Strom­verbrauch
  • Einfache Reinigung
  • Teuer
  • Display nicht abschaltbar
  • Auf höchster Stufe sehr laut
Test Luftbefeuchter: Boneco S250
  • Schnelle, starke Befeuchtung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Einfache Reinigung
  • Hoher Stromverbrauch
  • Hörbar (köchelt)
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s Eu Image Lp01
  • Hohe Befeuchtungsleistung
  • Warm- und Kaltnebel
  • Gute Verarbeitung
  • Abnehmbarer Tank
  • Optionale Begleit-App
  • Hoher Stromverbrauch bei Warmnebel
Test  Luftbefeuchter: Meaco Deluxe 202
  • Gute Befeuchtungs­leistung
  • Optionale Luft­reinigung
  • Gute Ausstattung
  • Entnehmbarer Wasser­tank
  • Etwas unkomfortable Bedienung
  • Wasseraustritt bei unachtsamer Hand­habung leicht möglich
Test  Luftbefeuchter: Boneco H300 Hybrid
  • Gleichmäßige Befeuchtungs­leistung
  • Luftwäsche & optionale Luftreinigung
  • Gute Ausstattung
  • Solide App
  • Entnehmbare Wasser­wanne
  • Teuer
  • Teure Ersatzfilter
  • Nur wenige Bedien­möglichkeiten am Gerät
Test Luftbefeuchter: Levoit Classic 300S
  • Ansprechendes Design
  • App-Steuerung
  • Fairer Preis
  • Von oben füllbarer Tank
  • Sehr ungenaues Hygrostat
Test [Duplicated]  Luftbefeuchter: Philips HU4803
  • Einfache Reinigung
  • Viele Einstellungen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Dezentes Design
  • Wenig Flächen­befeuchtung
  • Filter müssen nach­gekauft werden
Test  Luftbefeuchter: Philips AC2729/10
  • Mit App
  • Luftwäsche
  • Viele Einstellungs­möglichkeiten und Funktionen
  • Sehr teuer
  • Groß und schwer
  • Kleiner Tank
Test  Luftbefeuchter: Beurer LB 55
  • Guter Preis
  • Dezentes Design
  • Etwas laut
  • Hohe Stromkosten
Test [Duplicated]  Luftbefeuchter: Philips HU4813
  • Einfache Reinigung
  • Viele Einstellungen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Dezentes Design
  • Eingebautes Hygrometer schwankt stark
  • Filter müssen nachgekauft werden
Test Luftbefeuchter: Venta LW 25
  • Geringer Stromverbrauch
  • Kein Filter nötig
  • Geringe Ausstattung
  • Sehr teuer
Test Luftbefeuchter: Beurer LW 220
  • Spülmaschinenfest
  • Luftwäsche
  • Kein Filter nötig
  • Teuer
Test Luftbefeuchter: Boneco U100
  • Interessantes Konzept
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kompakt
  • Gut verstaubar
  • Relativ schwache Befeuchtung
  • Hörbar (gluckert)
  • Netzteil statt USB
  • Flasche notwendig
Test Luftbefeuchter: Xiaomi Mi Smart Antibacterial Humidifier
  • App-Steuerung
  • Guter Funktionsumfang
  • Solide Befeuchtungsleistung
  • Fairer Preis
  • Auslassdüse lässt sich nicht drehen
  • Etwas fummliger Tankdeckel
  • Langweiliges Design
Test Luftbefeuchter: Beurer LB 88
  • Sehr hohe Befeuchtungsleistung
  • Ansprechendes Design
  • Kalt- und Warmnebel
  • Tank muss zum Befüllen umgedreht werden
  • Schwer zu reinigen
  • Hoher Stromverbrauch bei Warmnebel
Test  Luftbefeuchter: Elechomes SH8820
  • Gute Leistung
  • Einfache Bedienung
  • Kalt- und Warmnebel
  • Entnehmbarer Wassertank
  • Sehr hoher Strom­verbrauch bei Warm­nebel
  • Laute, störende, nicht abschaltbare Tasten­töne
  • Schwierige Reinigung
Test Luftbefeuchter: Thopoid Humi003
  • Günstig
  • Klein
  • Einfache Handhabung
  • Leicht zu reinigen
  • Betrieb per USB
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • Überschaubare Befeuchtungsleistung
Test  Luftbefeuchter: Beurer LB 45
  • Kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Guter Preis
  • Geringer Funktions­umfang
  • Beleuchtung nicht dimm- oder abschaltbar
Test  Luftbefeuchter: Stadler Form Oskar Little O-101
  • Hübsches Design
  • Platzsparend
  • Geringer Strom­verbrauch
  • Mäßige Befeuchtungs­leistung
  • Relativ laut
  • Relativ teuer
  • Teure Wechselfilter
  • Abgespeckter Funktions­umfang
Test  Luftbefeuchter: Stadler Form Oskar O-020
  • Hübsches Design
  • Hygrostat und Auto-Off bei leerem Tank
  • Mäßige Befeuchtungs­leistung
  • Relativ laut
  • Relativ teuer
  • Teure Wechselfilter
Test  Luftbefeuchter: Beurer LB 37
  • Dezentes Design
  • Wenig Flächen­befeuchtung
Test Luftbefeuchter: Medisana UHW
  • Befeuchtet schnell
Test Luftbefeuchter: Paris Rhône ‎PE-AH017
  • Günstig
  • Hohe Befeuchtungsleistung
  • Guter Funktionsumfang
  • Display im Nachtmodus abstellbar
  • Hoher Standby-Verbrauch
  • Surrendes Betriebsgeräusch
  • Ungenaues Hygrometer
  • Leistungsstufe springt nach Moduswechsel immer wieder zurück
Luftbefeuchter Test: Conopu Ozj21s07
  • Günstig
  • Oberseite mit Tank leicht vom Fuß zu trennen
  • Schlechte Materialqualität
  • Mäßig gute Reinigung
  • Störende Tastentöne
Test  Luftbefeuchter: Carlo Milano LBF-450
  • Schönes Design
  • Kompakte Maße
  • Abnehmbarer Wasser­tank
  • Kalt- und Warmnebel
  • Mangelhafte Verarbeitung (defekter Filter ab Werk)
  • Relativ hoher Strom­verbrauch
  • Surrt hörbar und gluckert, störend
  • Nässt den Boden um sich herum ein
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Linderung für trockene Schleimhäute: Luftbefeuchter im Test

Wieviel Wasser Luft aufnehmen kann, hängt entscheidend von der Temperatur der Luft ab. Bei 20 Grad Celsius kann die Luft in einem 20 Quadratmeter großen Raum maximal 830 Milliliter aufnehmen, also etwas mehr als eine Flasche Wein. Bei Null Grad kann die Luft im selben Raum dagegen nur höchstens 230 Milliliter aufnehmen, bei -10 Grad sogar nur noch 110 Milliliter.

Kalte Luft kann viel weniger Wasser aufnehmen als warme Luft

Selbst wenn die Luft im Winter vollständig mit Wasser gesättigt ist, holen Sie beim Lüften also Luft mit wenig Wasser ins Haus. Da die Luft anschließend durch die Heizung erwärmt wird, steigt die maximale Aufnahmefähigkeit der Luft – anders ausgedrückt sinkt dadurch die relative Luftfeuchtigkeit. Heizen Sie null Grad kalte, vollständig mit Wasser gesättigte Luft (100 Prozent Luftfeuchtigkeit) auf 20 Grad auf, haben Sie in der Wohnung Luft mit nur noch 27 Prozent relativer Feuchtigkeit – die Luft ist also sehr trocken. Das ist das, was man gemeinhin als »trockene Heizungsluft« bezeichnet.

Trockene Luft will Feuchtigkeit aufnehmen und die findet sie unter anderem auf unserer Haut und unseren Schleimhäuten. Die Folge: Sie trocknen aus. Das kann zu Reizungen führen und man wird anfälliger für Infektionen. Wohnräume zu befeuchten hilft dagegen.

Entschließen Sie sich zur Luftbefeuchtung mit einem Gerät Ihrer Wahl, dauert es am Anfang eine Weile, bis trockenes Holz in Möbeln oder dem Parkettboden und Gegenstände wie Bücher den ersten Schub Feuchtigkeit aufgenommen haben. Erst dann steigt die Luftfeuchtigkeit der Raumluft signifikant an. Egal, welche Art von Luftbefeuchter Sie wählen: Es ist es empfehlenswert, ihn anfangs ein bis zwei Tage mit voller Leistung arbeiten zu lassen.

Welche Luftfeuchtigkeit ist optimal?

Wer Hersteller von Luftbefeuchtern befragt, erhält recht einschlägige Aussagen, welche Luftfeuchtigkeit für den menschlichen Organismus und seine Gesundheit die richtige ist. Doch hört man sich genauer um, erhält man differenziertere Informationen, die sich zum Teil sogar widersprechen.

Wenn die Luftfeuchtigkeit im Winter über 60 Prozent liegt, kann an den Wänden Schimmel entstehen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen. Solche Werte werden von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Der Leiter des Bundesumweltamts Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske nennt 30 Prozent als Untergrenze. Man fühlt sich allerdings nur wohl damit, solange kein Staub die Nasenschleimhaut reizt. Leider kann das bei 30 Prozent Luftfeuchtigkeit schnell passieren. Über 60 Prozent Luftfeuchte sind für Wohnräume wiederum nicht geeignet, denn dann kann Schimmel entstehen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde gibt Ratschläge zur Luftfeuchtigkeit aus medizinischer Sicht ab. Als optimal erachtet werden von ihr in Wohnräumen 20 Grad Raumtemperatur und 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Damit ist der für die Lungenfunktion empfehlenswerte Bereich zwischen 40-60 Prozent genau getroffen.

Zwischen 40 und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit empfindet man als angenehm

Liegt die Luftfeuchtigkeit bei 30 Prozent oder weniger, sei das gesundheitlich nicht bedenklich, kann aber als unangenehm empfunden werden – das ist individuell unterschiedlich. Das Schlafzimmer sollte allerdings kühler und trockener sein als die Wohnräume. Auch das Alter spielt für das Empfinden eine Rolle: Ältere Menschen sind für trockene Luft empfindlicher als junge Leute. Man merkt das meist an häufigerem Nasenbluten. In solchen Fällen empfehlen die Ärzte eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent.

Nasenschleimhäute und Lunge erholen sich durch einen Saunabesuch oder gezielte Inhalation schnell von zu trockener Luft.

Auch die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. hat sich zum Thema Luftfeuchtigkeit geäußert. Genauso wie Lunge und Schleimhäute fühlt sich auch die Haut mit 40-60 Prozent Luftfeuchtigkeit am wohlsten. Ermittelte, eindeutige Grenzwerte gebe es jedoch nicht.

Drei Befeuchtungstechniken

Es gibt drei unterschiedliche Verfahren, mit denen man Luft befeuchten kann. Alle drei kommen bei Luftbefeuchtern zum Einsatz – und alle haben Vor- und Nachteile.

Zerstäuben

Zum Zerstäuben von Wasser kann man im Prinzip auch den bekannten Handsprüher verwenden, den man gemeinhin für das Befeuchten von Pflanzen verwendet. Durch eine Pumpe wird Wasser durch eine Düse gepresst und es verteilen sich kleine Lufttropfen im Raum. Die befeuchten allerdings nicht nur die Luft, sondern auch Möbel oder Papier.

Ultraschallzerstäuber tun im Prinzip genau das gleiche. Bei ihnen wird das Wasser in hochfrequente Schwingungen versetzt und es entstehen feinste Wassertröpfchen. Die werden von den Geräten herausgeblasen, sodass sie sich in der Luft und im Raum verteilen. Ab einer gewissen Ausstoßmenge bildet sich direkt über dem Gerät ein gut sichtbarer, heller Nebel, der sich stetig auflöst. Nahe stehende Möbel oder der Boden werden ab einer größeren Ausstoßmenge feucht.

Kommt aus der Leitung sehr kalkhaltiges Wasser, kann es bei Ultraschallzerstäubern nach einiger Zeit passieren, dass sich auf Möbeln ein feiner Kalkfilm absetzt. Auch im Hinblick auf die Hygiene hat das Zerstäuben einen Nachteil gegenüber den anderen Techniken. Befinden sich im Wasser Keime, sind sie in den Wassertropfen enthalten, wie das Umweltbundesamt erklärt. Daher würde man bei dieser Art der Luftbefeuchtung die Keime direkt einatmen, was zu Gesundheitsschäden führen könnte. Die anderen Luftbefeuchtungsprinzipien halten die Keime dagegen im Gerät, sie gelangen nicht in die Atemluft. Daher heißt es: Bei Zerstäubern muss man sehr oft eine gründliche Reinigung vornehmen!

Verdampfen

Erwärmt man Wasser, verdampft es. Je heißer es ist, desto schneller geht das. Mit dem Wasserkocher oder dem Kochtopf entsteht sehr viel Wasserdampf, stellt man Schüsseln mit Wasser auf die Heizung, geht es langsamer, doch das Prinzip ist dasselbe.

Die natürliche Luftzirkulation im Raum verteilt die Feuchtigkeit in der Regel weitgehend gleichmäßig. Es spricht laut Umweltbundesamt nichts dagegen, das genau so zu tun, sofern man obige Hygieneleitlinien beachtet. Ob dabei Ihren Wünschen entsprechend genügend Feuchtigkeit im Raum entsteht, verrät Ihnen ein Hygrometer.

In unserem Wintertest entstand mit zwei kleinen Schüsseln in einem 15 Quadratmeter großen Raum eine relative Luftfeuchte von etwa 35 Prozent bei etwa 21 Grad Raumtemperatur – für die meisten zu wenig.

Es gibt daher auch spezielle Verdampfer als Luftbefeuchter. Sie sind ebenfalls relativ günstig zu haben. Allerdings haben auch diese Geräte zwei Nachteile: Zum einen hört man bei Ihnen oft das Geräusch von kochendem Wasser, zum anderen verbrauchen sie viel Strom. Trotzdem sind sie für uns die bessere Wahl als Zerstäuber, vor allem, wenn Sie nicht viel Geld für das Gerät selbst ausgeben möchten.

Verdunsten

Auch das Verdunsten kennt jeder, zum Beispiel wenn man Wäsche zum Trocknen aufhängt. Die Luft nimmt bei ihrer natürlichen Zirkulation durch den Raum die Feuchtigkeit automatisch auf, weil sie trockener ist als die Wäsche.

HNO-Arzt Jörg Lindemann weist darauf hin, dass in der Regel allein schon das regelmäßige Aufhängen von Wäsche für hinreichend Luftfeuchtigkeit in einer Wohnung sorgt. Das sei zum Beispiel beim Wäscheaufkommen einer vierköpfigen Familie spielend der Fall. Hinzu komme häufiges Kochen und Duschen oder Baden, da sich auch diese Feuchtigkeit in der Wohnung verteile und die Atemwege auffrische.

Regelmäßig nasse Wäsche zu trocknen erzeugt gute Luftfeuchtigkeit

Bei entsprechenden Luftbefeuchtungsgeräten passiert eigentlich nichts anderes als das, was auch passiert, wenn die Wäsche trocknet: Die Raumluft kommt in Kontakt mit einer befeuchteten Oberfläche und nimmt die Feuchtigkeit von dort auf.

Um das Gerät möglichst kompakt gestalten zu können, muss man auf kleinem Raum viel befeuchtete Oberfläche schaffen. Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Lösungen: entweder man verteilt das Wasser in einer Art Schwamm, der durch seine Struktur eine große Oberfläche bietet, oder man verteilt das Wasser auf Walzen mit zahlreichen dünnen Platten.

Durch einen eingebauten Ventilator wird die Luftzirkulation in Verdunstungsbefeuchtern darüber hinaus gezielt erhöht, was die Effizienz weiter steigert und den Grad der Luftbefeuchtung beeinflussbar macht.

Das Verdunstungsprinzip hat nur einen großen Nachteil: Die Geräte sind aus schwer nachvollziehbaren Gründen oft relativ teuer. Denn eigentlich ist die Technik dafür simpel.

Zusatzfunktion: Luftwäsche

Angepriesen werden darüber hinaus Geräte, die nicht nur befeuchten, sondern auch die Luft reinigen. Sie nehmen Staub, Pollen und weitere feine Feststoffe auf, was besonders für Allergiker sinnvoll sein kann.

Das stellt für unseren Test eine Zusatzfunktion dar, die zwar nicht Luftbefeuchtungsleistung beeinflusst, vorenthalten wollten wir Ihnen den interessanten Reinigungsaspekt jedoch nicht.

Sind Luftbefeuchter Bakterienschleudern?

Auch wenn immer wieder davon gesprochen wird: Luftbefeuchter mit und ohne Filter lassen keine gefährlichen Inhalte entstehen – vorausgesetzt, man sorgt für ganz normale Sauberkeit. Laut Heinz-Jörn Möriske vom Umweltbundesamt entstehen nur in stehenden Gewässern Keime, besonders wenn das Wasser erwärmt und mit Staub verschmutzt ist. Solch stehende Gewässer entstünden auch in kleinen Nischen in Geräten, in denen sich Wasser sammelt und eine geschlossene Oberfläche bildet. Gleiches gelte sogar für nur dünne, filmartige Feuchtigkeitsflächen. Einzelne Tropfen dagegen seien gefahrlos.

Verkeimung könne im Sommer nach ungefähr 14 Tagen beginnen, im Winter dauert es noch länger. Wer seinen Luftbefeuchter benutzt, verbraucht das Wasser in deutlich kürzerer Zeit. In diesem Fall, so der Fachmann vom Bundesumweltamt, entstehen auch keine Keime.

Wenn man einen gefüllten Befeuchter wochenlang nicht benutzt, kann es zu Keimbildung kommen. Vor dem Einschalten sollte man ihn reinigen und mit frischem Wasser befüllen.

Man sollte die für das jeweilige Gerät empfohlenen Reinigungszyklen einhalten. Damit beugt man zwar vor allem der Verkalkung vor, doch auch Keimen gibt man keine Chance. Etwaige Filtertechniken oder Zusätze, die Keimbildung unterbinden, hält der Fachmann für überflüssig oder sogar gefährlich.

In Filtern könne Feuchtigkeit bleiben und die Keimbildung sogar fördern. Und ob Zusätze halten, was sie versprechen, sei ungewiss. Er äußerte sogar Bedenken, da man nie wisse, ob die Zusätze die Atemluft entgegen der Herstellerauskünfte vielleicht sogar mit Chemikalien belasten könnten.

Wasserzusätze gegen Keimbildung sind überflüssig

Von uns genau befragt, äußerten die Hersteller, dass sie Reinigungszusätze »empfehlen«. Als »Notwendigkeit« wollen sie die Stoffe aber ebenfalls nicht verordnen. Fazit: Die entstehenden Folgekosten kann man ruhig vermeiden, als oberstes Prinzip sollte man die üblichen Hygieneregeln befolgen.

 Luftbefeuchter Test: Philips Hu4814

Testsieger: Philips HU4814

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet aus unserer Sicht der Philips HU4814. Der Verdunster befeuchtet den Raum sehr gleichmäßig und verfügt über ein Hygrometer mit automatischer Feuchtigkeitsregelung.

Testsieger
Philips HU4814
Luftbefeuchter Test: Philips Hu 4814
Er befeuchtet die Luft nicht am besten, ist aber eindeutiger Preis-Leistungs-Sieger und damit unser Favorit. Zudem verfügt er über ein umfangreiches Ausstattungspaket und ist einfach zu reinigen.

Der Philips kommt außerdem mit einem Timer und lässt sich einfach reinigen. Darüber hinaus sieht er auch noch elegant aus. Laut technischer Angabe befeuchtet er Räume mit einer Grundfläche bis 44 Quadratmeter.

Sauberes Prinzip

Was Philips großspurig als »Nano Cloud-Technologie« vermarktet, ist letztlich nichts anderes als ganz normale Verdunstung. Kern des Geräts ist ein wabenartig aufgebauter, durchlöcherter Kunststoffzylinder, der im Wasser steht und sich vollsaugt. Durch die poröse Struktur dieses Filters entsteht eine große Oberfläche, über die das Wasser verdunstet. Der Ventilator darüber verteilt die Feuchtigkeit im Raum.

Laut Anleitung sollte der Filter einmal pro Woche eine Stunde in klarem Wasser eingelegt und damit gereinigt werden. Da der Ventilator laufend Staub anzieht, der in dem Filter hängen bleibt und ihn verunreinigt, ist das auch notwendig. Die Reinigung klappt so aber sehr einfach.

Will man den Filter nach einiger Zeit austauschen, kann man für rund 13 Euro einen Ersatzfilter kaufen. Laut Anleitung sollte der Filter mindestens ein Mal im Jahr gewechselt werden, der Hersteller empfiehlt, ihn alle drei Monate auszutauschen. Allerdings spielt hier das Ermessen des Nutzers eine Rolle. Zeigt der Filter keine Materialermüdung, dürfte die Verwendungszeit kaum begrenzt sein.

Der Behälter, in dem sich der Filter befindet und in den Wasser eingefüllt wird, weist nahezu ausschließlich glatte Flächen ohne Nischen auf und ist daher gut zu reinigen. Auseinander- und wieder zusammengebaut ist der Philips ebenfalls schnell und einfach.

Bei der Verdunstung werden Boden oder Möbel nicht feucht. Daher ist der Philips auch bestens fürs Büro geeignet.

Aus unserer Sicht wichtig: Der Philips HU4814 lässt sich, wie auch alle anderen getesteten Geräte, auch mit Wasser gefüllt gut hin- und hertragen. So kann man problemlos nur einen Befeuchter in mehreren Räumen verwenden.

Einfache Handhabung

Nicht nur die Reinigung klappt problemlos. Auch das Nachfüllen des Behälters läuft glatt und sauber ab. Der Ventilator ist zugleich der Deckel des Geräts, den man zum Nachfüllen abnehmen kann. Mit einer Gießkanne oder Ähnlichem lässt sich der Wasserpegel auf den gewünschten Stand bringen. Um das Gerät herum bleibt dabei alles trocken. Da der Wasserbehälter eher klein ausfällt, muss man ihn, je nach Befeuchtungsgrad, bis zu einmal täglich nachzufüllen.

Ist der Wasserpegel zu niedrig, schaltet der HU4814 sich selbst aus, und im Display in der Mitte des Deckels leuchtet eine rote Warnlampe auf. Den Wasserstand kann man laufend kontrollieren, indem man einen Blick durch das Fenster an der Seite wirft.

Einfache Handhabung und leichte Reinigung

Die Bedienung der Befeuchtungsstufen, des Timers sowie sämtlicher weiterer Funktionen ist weitgehend intuitiv. Die Einstellung des Befeuchtungsgrades ist in drei Stufen möglich. Die erste Stufe erlaubt die leise Befeuchtung.

Negativ fiel uns lediglich ein leises, eher niederfrequentes Surren auf, das auf den Einen oder Anderen vielleicht störend wirken könnte. Wer auf Automatik stellt, mit einer Begrenzung für den Luftbefeuchtunsgrad, muss sich zudem gefallen lassen, dass sich der Ventilator recht häufig ein und ausschaltet. Auch das kann Geräuschempfindlichen eventuell auf die Nerven gehen.

Aus diesen Gründen ist unsere Einschätzung, dass der Philips HU4814 fürs Schlafzimmer eher weniger geeignet ist – zumindest, wenn man ihn die Nacht durchlaufen lassen will. Aber dieses Problem haben fast alle Luftbefeuchter.

Volles Ausstattungspaket

Ein seltenes Extra für einen Luftbefeuchter sind der Timer, ein integriertes Hygrometer und die automatische Feuchtigkeitsregelung mit Eingabe eines Maximalwertes.

Die Automatik ist praktisch, wenn der Befeuchter hohe Feuchtigkeitswerte nicht überschreiten soll. Einstellen kann man einen Zielwert von 40, 50 oder 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Das Hygrometer funktionierte in unserem Test zuverlässig und ausreichend genau. Grundsätzlich ist trotzdem ein weiteres Hygrometer empfehlenswert, denn die Feuchtigkeitsmessung im Gerät ist längst nicht so aussagekräftig wie die eines Hygrometers, das im gebührenden Abstand vom Luftbefeuchter misst – schließlich ist die Luft in der Nähe des Luftbefeuchters feuchter als im Rest des Raums.

Die drei Leistungsstufen sind praxisgerecht und besonders anfangs hilfreich, wenn der Raum die Feuchtigkeit erstmal nur an die Einrichtung abgibt. In dieser Zeit ist die höchste Stufe gefragt.

Der integrierte Timer hilft immerhin beim Wasser- und Stromsparen. Nach wahlweise einer, vier oder acht Stunden stellt er auf Wunsch die Befeuchtung ab.

Befeuchtungsleistung

Wie den anderen Verdunstern im Test können wir dem Philips eine nur mittelmäßige Befeuchtungsleistung attestieren. Das heißt: Will man im Winter eine relative Feuchtigkeit von mehr als 55 Prozent erreichen, schafft man das mit diesem Gerät kaum. Allerdings ist das auch ein recht hoher Feuchtigkeitswert. Rechnet man mit praxisgerechten Werten bis 50 Prozent, ist der Philips HU4814 ein zuverlässiger Partner.

Auf die angegebenen maximalen 44 Quadratmeter Raumgröße sollte man sich dabei aber eher nicht verlassen. Wenn Sie einen so großen Raum befeuchten wollen, sollten sie sich nach einem leistungsstärkeren Gerät umsehen.

Philips HU4814 im Testspiegel

Das ETM Testmagazin (11/2019) hat den Philips HU4814 ebenfalls getestet. Auch die Kollegen zeigen sich angetan von dem Gerät: Mit einer Gesamtwertung von 94,1% erreichte es das Prädikat »sehr gut« und wurde Testsieger unter sieben getesteten Modellen. Gelobt wurden vor allem die Material- und Verarbeitungsqualität sowie die intuitive Bedienung.

Alternativen

In der Familie der Verdunster gibt es puncto Befeuchtung noch leistungsfähigere Modelle als den Philips HU4814. Auch falls Sie trotz der Nachteile lieber einen Verdampfer oder einen Zerstäuber haben möchten, haben wir passende Empfehlungen.

Groß und edel: Venta Comfort Plus LW45

Der Venta ComfortPlus LW45 ist ein Koloss: Volumen und Gewicht sind ungewöhnlich hoch, der Geräuschpegel ist zumindest höher als üblich und im Inneren drehen sich die für Venta typischen 3D-Plattenstapel. Das Gerät ist ausgereift, aber auch sehr teuer. Warum der Hersteller so viel Geld verlangt, ist uns schleierhaft, denn die Technik ist überaus simpel: Das Gerät besteht im Wesentlichen aus einem Ventilator und einer Walze mit vielen Scheiben aus Plastik.

Für große Räume
Venta Comfort Plus LW45
Test  Luftbefeuchter: Venta LW45 COMFORTPlus
Bietet eine gute Verdunstungsleistung, ist einfach zu reinigen und die Folgekosten sind gering.

Gegenüber dem noch immer erhältlichen LW45, der mittlerweile den Namenszusatz »Original« trägt, hat Venta seinem »Comfort Plus«-Modell allerdings einige Upgrades spendiert. Das auffälligste ist mit Sicherheit das Display, das prominent an der Oberseite des Geräts prangt und unter anderem die Raumfeuchtigkeit anzeigt. Dass das möglich ist, weist bereits auf eine weitere Neuerung hin: Im Gegensatz zum althergebrachten Original-LW45 verfügt der ComfortPlus über ein Hygrostat sowie ein Hygrometer. Und daraus ergibt sich der vielleicht wertvollste Vorteil gegenüber dem Original: Der Luftbefeuchter hat nun endlich einen Automatikmodus.

Keine Wechselfilter nötig

Wie bereits erwähnt, befindet sich im Inneren des Geräts anstatt eines klassischen Filters ein sogenannter »Plattenstapel«. Dabei handelt es sich um eine Kunststoffwalze mit vielen dünnen Plastikscheiben, die sich im Betrieb durch die Wasserwanne dreht, sich dabei fortwährend mit Wasser benetzt und Schmutzpartikel aus der Luft ins Wasser befördert. Das spart auf lange Sicht Geld, denn so benötigt man keine Filter, die bei anderen Luftbefeuchtern regelmäßig ausgetauscht werden müssen und laufende Kosten verursachen. Das Prinzip ist das gleiche wie das des Beurer LW 220, Venta beansprucht jedoch für sich, die Technik erfunden zu haben.

Seit Ende Dezember 2020 werden Neugeräte des Venta Comfort Plus LW45 mit einer neuen Variante des Plattenstapels namens »VentWave« ausgeliefert, während ältere Packungen noch den klassischen Plattenstapel enthalten, den auch wir getestet haben.

Auch wenn keine Filter ausgetauscht werden müssen, erfordert auch der Venta ComfortPlus LW45 natürlich etwas Pflege. Erfreulicherweise beschränkt sich die auf das gelegentliche Reinigen des Plattenstapels und der Wasserwanne. Hier kann manch ein anderer Hersteller noch etwas lernen, denn man merkt, dass Venta auf diesen Punkt besonderen Wert gelegt hat: Alles ist gut erreichbar, nichts versperrt einem den Zugang zu entlegenen Ecken, und bei Bedarf lässt sich der obere Teil sogar auseinanderklappen. Super!

Dem Aufbau geschuldet, aber nicht gerade angenehm ist hingegen der Umstand, dass es keinen separaten Wassertank gibt, den man zum Befüllen entnehmen kann. Hier hilft nur eine Gießkanne, denn mit seinen Maßen passt der Comfort Plus LW45 unter keinen Wasserhahn und wäre mit seinem Füllvolumen von beachtlichen zehn Litern auch zu schwer, um ihn sicher und kleckerfrei durch die Wohnung zu tragen.

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Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Venta Comfort Plus Lw45
Das gerillte, quaderförmige Design ist ein charakteristisches Merkmal von Venta-Geräten.
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Venta Comfort Plus Lw45
Man kann es anhand des Fotos nur erahnen, doch der Comfort Plus LW45 ist ziemlich groß.
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Venta Comfort Plus Lw45
Eine der Neuerungen des "Comfort Plus"-Modells ist das Display auf der Oberseite.
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Venta Comfort Plus Lw45
Im Inneren dreht sich kontinuierlich der berühmte Plattenstapel, der Filterwechsel überflüssig macht.
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Venta Comfort Plus Lw45
Die Geräteoberseite von innen. Gut erkennbar ist der Ventilator im Zentrum.

Das beim Comfort-Plus-Modell neu hinzugekommene Touch-Display sieht gut aus und reagiert schnell, bietet aber auch nur die erwartbare Einstellungspalette: An/Aus, drei Gebläsestufen und Sleep. Mit letzterem lässt sich die Helligkeit der Anzeige dimmen, man kann sie aber nicht komplett abschalten. Immerhin gibt es noch eine Anzeige der aktuellen Luftfeuchtigkeit. Über die kann man auch die gewünschte Ziel-Luftfeuchtigkeit einstellen. Das Gerät arbeitet dann im Automatik-Modus, schaltet sich ab, sobald die Ziel-Luftfeuchtigkeit erreicht ist und springt an, wenn sie unterschritten wird.

Weil die Befeuchtungsleistung auf Verdunstung basiert, arbeitet das Gerät gemächlicher als Zerstäuber, dafür bleibt der Stromverbrauch angenehm niedrig – nur etwa sieben Watt benötigt das Gerät. Hoch ist dafür der Platzbedarf: Der Venta Comfort Plus LW45 war der mit Abstand größte Luftbefeuchter im gesamten Test – etwa doppelt so groß wie die meisten Konkurrenten. Und so unübersehbar, wie das Gerät ist, so unüberhörbar ist es: Die Betriebslautstärke auf höchster Stufe lag im Test bei rund 51 Dezibel und damit höher als bei allen anderen Kandidaten. Auch auf Stufe zwei ist das Geräusch noch sehr präsent, Ruhe hat man nur auf Stufe eins.

Trotz der vereinzelten Unannehmlichkeiten lässt Venta keinen Zweifel daran: Der Venta ComfortPlus LW45 ist ein Premium-Gerät. Wer sich nicht vom hohen Anschaffungspreis abschrecken lässt, bekommt einen durchdachten und hochwertigen Luftbefeuchter, der dank seiner sehr geringen Folgekosten auch auf Dauer Spaß macht.

Für Allergiker: Venta AH510 Original Connect

Der Venta AH510 sieht aus wie eine kleinere, schmalere Version unserer Empfehlung Comfort Plus LW45, und das ist er im Wesentlichen auch. Er hat weniger Tankvolumen, nur einen Plattenstapel und damit eine geringere Befeuchtungsleistung als der Comfort Plus LW45, nimmt dafür aber weniger Platz ein. Die Technik ist ansonsten die gleiche und überzeugt uns auch beim AH510: Weil die Venta-Geräte Verdunster sind, muss man sich weder um Kalkablagerungen in der Wohnung, noch um einen hohen Stromverbrauch oder zu starke Befeuchtung Sorgen machen.

Sparsam
Venta AH510 Original Connect
Test Luftbefeuchter: Venta AH510
Befeuchtet die Luft per Verdunstung und lässt sich komfortabel reinigen.

Für die Bedienung gibt es das gleiche LED-Display, das wir schon vom Comfort Plus LW45 kennen, wie dieser verfügt der AH510 außerdem über ein Hygrostat, das sich auf Wunsch um das Ein- und Ausschalten der Befeuchtung kümmert. Anders als der große Bruder darf der AH510 wahlweise auch per App gesteuert werden, was neben der schieren Größe den wichtigsten Unterschied zwischen den beiden Modellen darstellt.

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Luftbefeuchter Test: Venta Ah510 Origina Connect
Der Venta AH510 Original Connect.
Luftbefeuchter Test: Venta Ah510 Origina Connect
Im Gegensatz zum Comfort Plus LW45 aus demselben Haus dreht sich im AH510 Original Connect nur ein Plattenstapel.
Luftbefeuchter Test: Venta Ah510 Origina Connect
Innenansicht der Oberseite mit Ventilator.
Luftbefeuchter Test: Venta Ah510 Origina Connect
Das Wasserbecken hat keine kleinen Teile und kann somit perfekt gereinigt werden.
Luftbefeuchter Test: Venta Ah510 Origina Connect
Das Display kennen wir bereits vom Comfort Plus LW45.

Die App ist zum Testzeitpunkt (12/2022) aber recht schlank und bietet lediglich eine Handvoll Möglichkeiten. Man kann auf die gleichen Funktionen zugreifen, die man auch am Bedienpanel des Geräts aufrufen kann, außerdem lassen sich Räume anlegen, für die die App angemessene Zielwerte empfiehlt – für Wohnräume fallen diese anders aus als zum Beispiel für Büros. Des Weiteren gibt es fünf fertige Presets – Relax, Turbo, Sommer, Auto Protect und Nacht – die sich vor allem in der Lüftergeschwindigkeit und daraus resultierend in der Lautstärke bemerkbar machen. Anderweitige interessante Sonderfunktionen gibt es aktuell nicht, und so sehen wir die Software als nettes, zusätzliches Gimmick, aber nicht als herausragendes Feature an. Wir sind gespannt, ob und wie Hersteller Venta sie in Zukunft noch erweitern wird.

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Luftbefeuchter Test: Venta App
Luftbefeuchter Test: Venta App
Luftbefeuchter Test: Venta App
Luftbefeuchter Test: Venta App

Die reduzierten Lüftergeschwindigkeiten einiger Modi sind zwar keine bahnbrechende, neue Idee, aber durchaus sinnvoll, denn der Leiseste ist der Venta AH510 Original Connect beim besten Willen nicht: Bei voller Leistung und einem Meter Entfernung konnten wir rund 50 Dezibel messen, der »kleine« Luftbefeuchter ist somit fast genauso laut wie sein größerer Bruder. Auf geringeren Stufen nimmt die Lautstärke deutlich ab, völlig ruhig ist das Gerät aber selbst dann nicht – mindestens im Schlafzimmer möchte man so etwas nicht haben. In Wohnräumen zur Tageszeit halten wir das Betriebsgeräusch des Ventas allerdings für kein ernsthaftes Problem, weil es zwar relativ laut, aber nicht aufdringlich ist. Uns hat es auf jeden Fall nicht nennenswert gestört.

Hinsichtlich der Reinigung liefert Venta mit dem AH510 Original Connect wieder eine Glanzleistung ab und überzeugt auf ganzer Linie. Zwar gibt es wie beim Comfort Plus LW45 keinen herausnehmbaren Tank, das Gerät lässt sich aber in wenigen Handgriffen zerlegen und die Wasserwanne hat keinerlei schwer erreichbaren Rillen, Kanten oder Winkel, man kann sie einfach abwischen und abspülen. Dabei kommt dem Venta AH510 Original Connect seine geringere Größe zu gute, denn anders als beim Bruder passt sie unter den Wasserhahn und ist aufgrund ihres niedrigeren Volumens auch gefüllt noch gut handhab- und transportierbar.

Wer nur einen kleineren Raum befeuchten möchte, erhält mit dem Venta AH510 Original Connect die gleichen Stärken (und Schwächen) wie beim ComfortPlus LW45, kombiniert mit einer etwas einfacheren Handhabung. Der Luftbefeuchter ist ausgereift und hochwertig, die App ist eine nette Beigabe – aber zum jetzigen Zeitpunkt kein Kaufgrund.

Hygienisch: Boneco S250

Der Boneco S250 ist die richtige Wahl, wenn Sie einen Verdampfer bevorzugen. Der S250 befeuchtet schnell und hygienisch, ist bauartbedingt aber nicht gerade leise und verbraucht ziemlich viel Strom. Das macht den Luftbefeuchter von Boneco zu einem Gerät, das man eher für kurze Zeit einschaltet, wenn man zügig einen Effekt haben möchte – für einen Dauereinsatz wäre er auch zu stark.

Für Gelegenheitsnutzer
Boneco S250
Test Luftbefeuchter: Boneco S250
Der Verdampfer ist tadellos verarbeitet, einfach zu reinigen, befeuchtet die Luft stark und arbeitet hygienisch, verbraucht aber auch viel Strom.

Dass Hersteller Boneco einen überdurchschnittlich hohen Qualitätsanspruch hat, merkt man dem S250 bereits beim Auspacken an. Das Gerät ist in einer Art Stoffbeutel verpackt, alles sitzt an seinem Platz, nichts klappert und die Kunststoffoberflächen machen optisch wie haptisch einen guten Eindruck. Das Kabel ist nicht fest mit dem Korpus verbunden, sondern wird mit einem Kaltgerätestecker verbunden. Dadurch lässt sich das Gerät gut transportieren, was aber nur selten nötig ist, denn unter dem Deckel befindet sich ein Tank, der zum Auffüllen komfortabel entnommen werden kann. Allgemein macht der Boneco S250 einen durchdachten Eindruck.

Was ebenfalls entnommen werden kann, ist der Auslassstutzen für den Dampf – leider eine Seltenheit, denn dieser Tubus ist bei den meisten anderen Luftbefeuchtern fest angebracht und behindert häufig beim Putzen, weil der Abstand zur Gehäusewand oft zu knapp bemessen ist. Beim Boneco S250 hat man das Problem nicht, hier hat man genug Freiraum. Eine so gründliche Reinigung ist nur bei wenigen anderen Luftbefeuchtern möglich.

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Luftbefeuchter Test: Boneco S25000003
Der Boneco S250.
Luftbefeuchter Test: Boneco S25000001
Unter dem Deckel kommt der Tank zum Vorschein.
Luftbefeuchter Test: Boneco S25000002
Man kann nicht nur den Tank entnehmen, sondern auch den Ausgabestutzen für den Dampf – ungemein praktisch für die Reinigung!
Luftbefeuchter Test: Boneco S25000004
Alle Teile sind schnell herausgenommen und genauso schnell wieder eingesetzt.
Luftbefeuchter Test: Boneco S25000005
Löblich: Das Stromkabel ist nicht festgelötet, sondern eingesteckt.
Luftbefeuchter Test: Boneco S25000006
Das Display ist gut ablesbar, kann aber leider nicht ganz abgeschaltet werden.

Die Hygiene ist ohnehin eine Stärke des S250. Weil er nach dem Verdampferprinzip arbeitet, muss man sich keine Sorgen darüber machen, dass er Keime in die Luft blasen könnte. Das hat natürlich seinen Preis, der sich später auf der Stromrechnung bemerkbar machen wird: Rund 280 Watt braucht der Luftbefeuchter auf voller Leistung. Das entspricht ungefähr dem Zehnfachen dessen, was ein ähnlich leistungsfähiger Ultraschall-Luftbefeuchter benötigt. Und leistungsstark ist der Boneco S250 eindeutig – im Test wies er mit die besten Ergebnisse auf. Es dauert zwar ein bisschen, bis das Wasser erhitzt ist, dann gibt der Luftbefeuchter aber richtig Gas. Möchte man keinen Schimmel in der Wohnung riskieren, empfiehlt es sich auch deshalb, ihn nicht im Dauereinsatz zu betreiben bzw. zumindest den Automatik-Modus zu nutzen.

An der unteren Vorderseite des sonst weißen Luftbefeuchters sitzt ein schwarzes Touch-Panel zur Bedienung. Hier lassen sich ein Timer bis zu neun Stunden sowie die gewünschte Zielfeuchtigkeit für das Hygrostat einstellen oder einer der zwei Befeuchtungsstärken auswählen. Abschalten kann man das Display leider nicht, was auch für die Tastentöne gilt. Letztere sind immerhin nicht so laut und schrill wie man es sonst gewohnt ist, trotzdem stört uns der Umstand. Ein Negativpunkt ist außerdem das Betriebsgeräusch, denn der Luftbefeuchter köchelt gut hörbar bei durchschnittlich etwa 40 Dezibel. Die Geräuschentwicklung ist der zugrundeliegenden Technik geschuldet, deshalb nehmen wir sie dem S250 nicht weiter übel, man sollte es aber wissen, wenn man sich einen Verdampfer zulegt.

Ein weiteres, typisches Problem von Verdampfern sind Kalkablagerungen. Der gröbste Teil landet beim S250 in Kalkpads, von denen der Hersteller drei Stück mitliefert. Möchte man weitere nachkaufen, wird knapp ein Euro pro Pad fällig – es gibt also laufende Kosten, sie bleiben aber in einem überschaubaren Rahmen. Ähnliches können wir über den Stromverbrauch im Standby-Modus berichten: Mit 0,5 Watt ist er angenehm niedrig.

Vielseitiger Zerstäuber: Levoit LV600S

Wie bereits erwähnt, sehen wir die Zerstäubertechnik kritisch. Wenn Sie dennoch einen Ultraschall-Luftbefeuchter möchten, ist der Levoit LV600S eine sehr gute Wahl. Er ist sauber verarbeitet, hat eine hohe Befeuchungsleistung, kann Kalt- und Warmnebel produzieren und wahlweise sogar per App gesteuert werden. Nennenswerte Schwächen konnten wir nicht entdecken.

Solider Zerstäuber
Levoit LV600S
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s Eu Image Lp01
Vielseitiger Ultraschall-Zerstäuber mit Kalt- und Warmnebel, Begleit-App und starker Befeuchtungsleistung.

Einen ähnlichen Luftbefeuchter wie den Levoit LV600S hatten wir zuvor schon einmal im Test, denn von seinem Schwestermodell LV600HH unterscheidet er sich nur geringfügig. Größe, Wassertank und Design sind gleich. Bei der Produktion von Warmnebel ist die S-Variante noch ein bisschen stärker, was aber kaum ins Gewicht fällt, und die abnehmbare Platte an der Oberseite ist etwas größer. Erhalten geblieben ist das Bedienfeld mit seinen kreisförmig angeordneten Touch-Tasten, Veränderungen gab es hingegen beim LED-Display, das beim neuen Modell eine andere Anordnung hat und noch etwas besser ablesbar ist. Gut gefällt uns, dass das Display im Nachtmodus vollständig abgeschaltet wird und somit zu später Stunde den Raum nicht störend beleuchtet.

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Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Der Levoit LV600S.
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Ansicht von oben.
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Der Deckel kann einfach abgenommen werden – praktisch zum Befüllen und bei der Reinigung.
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Außerdem lässt sich der Tank vom restlichen Gerät trennen. Ein Henkel erleichtert den Transport.
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Hier zeigt Display die aktuelle Luftfeuchtigkeit an. Darunter geben bis zu jeweils drei blaue und orangene Quadrate Auskunft über die Nebelintensität und Wärmestufe.
Luftbefeuchter Test: Levoit Lv600s
Hier wurde mitgedacht: Im Nachtmodus wird das Display abgeschaltet, bis man wieder eine Taste drückt.

Der hauptsächliche Unterschied und Ursache für das »S« im Produktnamen ist die Smart-Funktion. Diese entspricht unserer ehemaligen Empfehlung Levoit VeSync Classic 300S, die zugehörige App VeSync hat allerdings große Fortschritte gemacht, seitdem wir das letzte Mal mit ihr zu tun hatten. Neben den bekannten Funktionen wie der Bedienung des Luftbefeuchters, die genauso gut mit dem Panel am Gerät vorgenommen werden können, gibt es mittlerweile auch ein Protokoll, in dem sich die Luftfeuchtigkeit im zeitlichen Verlauf einsehen lässt. Im Test funktionierte die App tadellos – wer auf derartige Begleit-Software Wert legt, wird von Levoit wirklich ordentlich bedient.

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Luftbefeuchter Test: Vesync App
Luftbefeuchter Test: Vesync App
Luftbefeuchter Test: Vesync App

Neu ist auch, dass beim LV600S das Hygrometer nun endlich richtig funktioniert. Die geringe Genauigkeit war unser Hauptkritikpunkt beim VeSync Classic 300S, denn der durch das Hygrostat gesteuerte Automatik-Modus war dadurch in der Praxis nutzlos. Beim LV600S betrugen die Abweichungen zwischen den angezeigten und den von uns gemessenen Werten hingegen nur etwa ein bis zwei Prozent – das ist ziemlich genau.

Die Befeuchtungsleistung ist sehr gut und gehört mit zu den höchsten im Test, der Stromverbrauch liegt bei 22,7 Watt auf höchster Kaltnebelstufe in einem normalen Bereich. Schaltet man den Warmnebel hinzu, springt der Zählstand sofort in den dreistelligen Bereich – aber auch das ist normal. Bei voller Wärme- und Nebelstufe verbraucht der LV600S satte 264 Watt und damit ähnlich viel wie ein Verdampfer.

Im Betrieb ist der Luftbefeuchter hörbar, aber nicht laut: Unsere Messungen ergaben rund 38 Dezibel. Das Geräusch stört zum Glück nicht – um dauerhaftes Pfeifen oder Gluckern muss man sich keine Sorgen machen.

Dank des abnehmbaren Deckels gelingt die Reinigung ordentlich. Der Tank hat zwar einige Winkel und man muss etwas das Handgelenk etwas bemühen, um alle Ecken zu erreichen, man kommt aber hin. Zudem lässt sich der Tank vom restlichen Korpus und somit von allen elektronischen Bauteilen trennen, was auch das Nachfüllen erleichtert.

Wer trotz der bereits genannten Nachteile einen Ultraschall-Zerstäuber möchte, bekommt mit dem Levoit LV600S ein mehr als solides Gerät, das in allen Bereichen gut bis sehr gut abschneidet und sich keine großen Schwächen erlaubt.

Außerdem getestet

Meaco Deluxe 202

Der Meaco Deluxe 202 ist ein relativ kleines Zerstäuber-Modell, dessen Befeuchtungsleistung sich sehen lassen kann – besonders für die geringe Größe. Er kann Kalt- und Warmnebel abgeben und hat einen Timer sowie einen Automatikmodus. Obendrein lässt er sich dank HEPA- und Kohlefilter als Luftreiniger einsetzen und beherbergt zudem eine UV-Lampe zum Abtöten von Keimen.

Der Teil, der den Wassertank beinhaltet, kann zum Befüllen abgenommen werden, das begrüßen wir. Mit dem Rest der Handhabung waren wir aber nicht ganz zufrieden: Das Bedien-Panel mit Touch-Tasten ist zwar einfach zu verstehen, befindet sich aber nur knapp über dem Boden, man muss sich somit immer weit herunterbücken. Um die gewünschten Einstellungen vorzunehmen, muss man die entsprechende Taste mehrfach hintereinander drücken, wobei sich der Wert stets steigert, bis er wieder beim niedrigsten anfängt. Zurück nach »vorne« zu blättern ist also nicht vorgesehen – das ist zwar kein Beinbruch, wäre aber auch angenehmer zu lösen gewesen.

 Luftbefeuchter Test: Meaco Deluxe 202
Der Meaco Deluxe 202 ist relativ hoch gebaut. Möchte man ihn bewegen, sollte man ihn besser am unteren Teil anfassen.

Möchte man den Luftbefeuchter bewegen, sollte man achtgeben: Aufgrund des hohen Schwerpunkts und der niedrigliegenden Verbindung zwischen den beiden kann man den oberen Teil beim Verschieben leicht vom unteren Teil trennen. Leider steht im unteren Teil immer etwas Wasser, das dann ganz schnell auf dem Boden landen kann.

Dramatisch ist keiner dieser Nachteile, und man gewöhnt sich mit der Zeit bestimmt an die Eigenheiten. Weil der Meaco Deluxe 202 aber nicht gerade günstig ist und Konkurrenzmodelle ohne derartige Schwächen auskommen, sehen wir von einer Empfehlung ab.

Boneco H300 Hybrid

Der Boneco H300 Hybrid teilt sich einige Eigenschaften mit dem Venta Comfort Plus LW45. Beide arbeiten nach dem Verdunster-Prinzip und nutzen dazu in einem Wasserbecken rotierende Walzen – bzw. im Fall des Boneco nur eine. Beide bieten eine App. Und beide sind ziemlich teuer. Unterschiede finden sich vor allem im Design und im Umstand, dass der H300 Hybrid, wie sein Name schon andeutet, neben der Luftbefeuchtung auch noch einen anderen Zweck erfüllt: Luftreinigung. Dazu ist allerdings von Zeit zu Zeit ein Filterwechsel nötig, den Ersatz lässt sich der Hersteller fürstlich entlohnen. Wer möchte, kann auch nur einen der beiden Modi nutzen und den anderen abschalten.

 Luftbefeuchter Test: Boneco H300 Hybrid
Der Boneco H300 Hybrid arbeitet mit dem gleichen Prinzip wie der Venta Comfort Plus LW45, ist aber hochkant gebaut und arbeitet mit nur einer Walze.

Die App funktioniert gut, ist hübsch anzusehen und reagiert schnell. Unser Testgerät wurde auf Anhieb gefunden und ließ sich problemlos per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Neben den zu erwartenden Steuerungsmöglichkeiten für das Gerät enthält sie auch einige Tutorial-Videos für die Inbetriebnahme und die Reinigung sowie die komplette Anleitung, außerdem informiert sie darüber, wann der nächste Filterwechsel ansteht.

Verzichtet man auf die App-Steuerung, steht als einziges Bedienelement ein großer Drehschalter bereit, der sich zudem wie eine Taste drücken lässt. Das ist für den gebotenen Funktionsumfang etwas zu knapp, die App ist hier eindeutig die bessere Option.

Insgesamt hat uns der H300 Hybrid gut gefallen. Wer ohnehin auch die Luft säubern möchte, findet darin eine solide Alternative zum Venta Comfort Plus LW45. Diesem hat der H300 eine geringere Stellfläche voraus, dafür ist er höher. Weil das Touch-Display des Venta eine etwas angenehmere Bedienung erlaubt und beide Geräte in ähnlich hohen Preisregionen angesiedelt sind, sehen wir den Venta zumindest als reinen Luftbefeuchter aber im Vorteil.

Philips HU4803

Auch der Philips HU4803 ist ein gutes Gerät, das die Luftfeuchtigkeit schnell hoch bringt. Allerdings hat er etwas weniger Leistung als seine beiden großen Brüder und ist damit nur für Räume bis 25 Quadratmeter geeignet. Wem das allerdings ausreicht, der kann auch hier unbesorgt zuschlagen. Besonders gefällt uns das schicke Design dieses Modells. Auch hier müssen die Filter nach einer Weile ersetzt werden.

Philips AC2729

Der Philips AC2729 ist ein großes, schweres Gerät, das dank eingebauter Rollen aber leicht zu bewegen ist. Leider hat er einen ziemlich kleinen Tank von nur drei Litern Fassungsvermögen, sodass man oft nachfüllen muss. Dieser Luftbefeuchter mit der Verdunstungsmethode reinigt die Luft zusätzlich. Dank WLAN-Ausstattung kann man ihn auch per App bedienen – die zeigt leider Werbung. Das Verbinden mit dem Router klappt nur mit der 2,4-Gigahertz-Frequenz. Falls Sie 5 Gigahertz oder gar das neue WiFi 6 benutzen, müssen Sie vorher umstellen.

Über die App kann man viele Einstellungen vornehmen, vom Babymodus über den Allergikermodus bis hin zum 2-in-1-Modus, in dem die Luft gleichzeitig befeuchtet und gereinigt wird – ideal für Allergiker.

Der Philips AC2729 kann Räume bist 65 Quadratmeter befeuchten und reinigen. Wenn Sie so ein großes Wohnzimmer haben, herzlichen Glückwunsch! Dann ist das der richtige Luftbefeuchter für Sie. Für alle anderen ist das Gerät überdimensioniert – und viel zu teuer.

Philips HU4813

Der Philips HU4813 ist der Vorgänger unseres aktuellen Testsiegers HU4814 und war zuvor unser Favorit. Das Gerät ist noch erhältlich, aber meist teurer zu haben als das neue Modell. Technisch hat sich außer einem leicht veränderten Filter nichts getan, wenn Sie den Vorgänger also irgendwo günstig im Abverkauf sehen, können Sie bedenkenlos zugreifen. Die Filter müssen hier allerdings nachgekauft werden.

Venta Original LW25

Der Venta Original LW25 ist, wie der Beurer LW 220, ein Verdunstungsgerät mit Luftwäsche. Leider lässt sich beim Venta das Anzeigelicht nicht dimmen, was im dunklen Schlafzimmer mitunter etwas ungünstig ist. Positiv zu vermerken ist aber, dass der Venta eine bessere Befeuchtungsleistung liefert als der Philips HU4814 und auch als der Beurer LW 220.

Leider wurde teilweise an der Ausstattung gespart. So ist die Anzeige nicht dimmbar, weswegen etwa das dunkle Schlafzimmer noch relativ hell erleuchtet wird. Wir würden es begrüßen, wenn man sie ganz ausschalten könnte. So hilft nur Abkleben. Zudem gibt es beim Venta keine Wasserstandsanzeige. Der Autostopp des Lüfters signalisiert immerhin, wann der Wasserstand zu niedrig ist.

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Luftbefeuchter-Test: Venta LW 25.
Luftbefeuchter-Test: Venta LW 25 Reinigung.
Luftbefeuchter-Test: Venta LW 25 Filter.

Anders als beim »Comfort Plus«-Ableger fehlen hier ein Hygrometer und ein Timer sowie das Display. Es lohnt sich also zu überlegen, wie wichtig einem die Ausstattungsunterschiede sind. Wenn Ihnen der Preis nicht zu hoch ist, bekommen Sie mit dem Gerät von Venta einen tollen Luftbefeuchter, der einfach zu handhaben ist und hygienisch befeuchtet.

Beurer LW 220

Der Beurer LW 220 mit zusätzlicher Luftwäsche ist eine solide Alternative zu unserem Testsieger, wenn man bereit ist, mehr zu bezahlen. Er überzeugt vor allem mit einer höheren Befeuchtungsleistung. Außerdem fällt der Wassertank in der getesteten, mittelgroßen Variante für 40-Quadratmeter-Räume größer aus. Das ist komfortabler, denn man muss weniger oft Wasser nachfüllen. Ein Plus ist auch, dass er bei niedrigster Ventilationsstufe schlafzimmertauglich ist. Kleines Defizit: Die Leuchtanzeige dimmt nach der Bedienung zwar herunter, erhellt dunkle Räume aber nach wie vor ein wenig.

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Luftbefeuchter-Test: Beurer LW 220.
Luftbefeuchter-Test: Der Beurer LW 220 ist sehr leise.
Luftbefeuchter-Test: Beurer LW 220 mit Luftwäsche.

Statt eines porösen, weichen Zylinders stecken im Inneren des Verdunsters miteinander verbundene Kunststoffplatten. Sie sind stabil und sehr haltbar. Ihre effiziente Reinigung erfolgt ganz einfach in der Spülmaschine.

Die beworbene Luftreinigung hat allerdings einen Haken: Der Beurer LW 220 kann zwar Räume bis 40 Quadratmeter befeuchten, aber nur bis 20 Quadratmeter reinigen. Leider unterschlägt Beurer die Raumgrößenangabe für die Reinigung in der Bedienungsanleitung und der Gerätebeschreibung. Auf Nachfrage räumte das Unternehmen allerdings ein, diese Angabe zukünftig ergänzen zu wollen.

Für Allergiker kann die Luftreinigung dennoch eine Erleichterung darstellen, zumindest für kleinere Räume. Für den Durchschnittsverbraucher hat die Luftreinigung dagegen keinen nennenswerten Vorteil.

Ein Hygrostat hat der Beurer LW 220 allerdings nicht und damit auch keine automatische Abschaltfunktion bei Erreichen eines bestimmten Feuchtigkeitszielwerts. Auch ein Timer fehlt.

Xiaomi Mi Smart Antibacterial Humidifier

Bei Xiaomis Mi Smart Antibacterial Humidifier hat es uns etwas an Highlights gefehlt. In seinem Gewand aus weißem Plastik und der Form eines Zylinders erinnerte uns der Apparat an einen Kosmetik-Mülleimer. Auf ein Display hat der Hersteller verzichtet, die schmucklose Optik wird lediglich durch eine einzelne Taste an der Gerätefront etwas aufgebrochen, über die der Großteil der Bedienung abgewickelt wird.

Etwas verborgen auf der Rückseite hat der Humidifier noch eine weitere Taste, diese beschränkt sich aber auf die WLAN-Verbindung des Geräts. Das darf, einmal eingerichtet, fortan mit der bewährten Xiaomi Home App gesteuert werden. Zudem lassen sich hier die Tastentöne abschalten, was wir sehr begrüßen, und Schwellenwerte für den Automatikmodus festlegen. Die App geht mit der Unterstützung der Sprachassistenten Alexa und Google Home einher, für die Nutzung muss man allerdings einen Account anlegen.

Der Tank ist entnehmbar und hat einen abnehmbaren Deckel, zudem stößt man im Inneren auf keine größeren Winkel oder Hindernisse, sodass das Befüllen und Reinigen schnell und einfach vonstatten geht. Der dünne Plastikdeckel wirkt nicht allzu hochwertig und hat seitlich Rillen zum Eindrehen, mit denen er am Korpus befestigt wird. Weil der Deckel flach ist und keine Ausbuchtung hat, gestaltet sich das Verschließen etwas fummelig, hat man es geschafft, hält er aber auch gut.

Der Mi Smart Antibacterial Humidifier ist ein Kaltnebelzerstäuber, erhitzen kann er das Wasser dabei nicht. Für erhöhte Hygiene soll stattdessen eine UV-Lampe sorgen, die wir aufgrund der geringen Leistung mehr als Marketing-Gag denn als echten Mehrwert begreifen.

Die Befeuchtung ist überdurchschnittlich schnell, der abgegebene Strahl aus zerstäubtem Wasser schießt regelrecht in die Höhe – und zwar senkrecht im 90-Grad-Winkel. Das ist ungewöhnlich, denn die meisten Konkurrenten geben es in einem schrägen Winkel ab. Probleme mit sich absetzendem Wasser auf der Außenseite des Geräts hatten wir jedoch nicht, die Verteilung funktioniert genauso gut bzw. mittelmäßig wie bei anderen Zerstäuber-Geräten auch. Die Auslassöffnung zu drehen ist beim Xiaomi ebenfalls nicht möglich, es hätte aufgrund der senkrechten Abgabe aber vermutlich auch nicht viel Sinn.

Beim Stromverbrauch liegt der Mi Smart Antibacterial Humidifier im Mittelfeld: Je nach Stufe verbraucht er zwischen 17,7 und 25,6 Watt, im Standby genehmigt sich das Gerät 1,1 Watt. Die Betriebslautstärke von 33,2 Dezibel ist sehr gut. Die Werte stammen aus unseren eigenen Messungen, Xiaomi selbst gibt offiziell etwas höhere an.

Alles in allem ist der Xiaomi Mi Smart Antibacterial Humidifier ein solider Luftreiniger ohne große Fehler, aber auch ohne große Highlights. Wer auf die App-Steuerung Wert legt, macht mit einem Kauf nichts falsch. Wer auf ein begehrenswertes Stück Technik mit herausragenden Leistungsdaten, ein Wohndesign-Statement oder gar ein Aha-Erlebnis hofft, sollte sich hingegen lieber woanders umsehen.

Beurer LB 88

Beim Testen des Beurer LB 88 staunten wir nicht schlecht, denn in Sachen Geschwindigkeit ist der Luftbefeuchter kaum zu schlagen. Er presst das Wasser förmlich in die Luft, unser Hygrometer sprang regelrecht von Messpunkt zu Messpunkt. Mit dem LB 88 kann man wahlweise kalt oder warm befeuchten – die Hitze verspricht mehr Hygiene, dafür genehmigt sich der LB 88 allerdings auch einen sehr tiefen Schluck aus der Steckdose: Unser Messgerät zeigte bei voller Leistung Werte zwischen 273 und 279 Watt an. Für den Dauerbetrieb ist das viel zu viel, aber das gilt ebenso für die enorme Befeuchtungsleistung – auf voller Leistung ist der LB 88 das Mittel der Wahl für Eilige, nicht so sehr für Dauernutzer. Die Erwärmung lässt sich aber auf Wunsch auch in drei Stufen absenken oder komplett abschalten, dann verbraucht der LB 88 nur durchschnittliche 22 Watt. Die Intensität der Befeuchtung kann man wahlweise an einem Drehschalter an der Gerätefront beeinflussen oder dem Automatikmodus überlassen, dann kümmert sich ein Hygrostat darum.

Verzichtet man auf die Erhitzung, ist der Beurer angenehm leise und man hört, abgesehen vom gelegentlichen Gluckern durch nachlaufendes Wasser, nur sehr wenig von ihm. Allerdings wird er deutlich lauter, wenn man die Wärmefunktion zuschaltet – dann klingt das Gerät fast wie ein Wasserkocher. In unseren Messungen lag die Lautstärke bei etwa 36 Dezibel im Normalbetrieb und bei rund 44 Dezibel bei voller Heizung – das ist einiges.

Dass es dem Beurer LB 88 nicht ganz zur Empfehlung gereicht hat, liegt an seinem Tank. Der ist zwar abnehmbar und steht solide auf dem Korpus, ist aufgrund seines inneren Aufbaus aber sehr umständlich zu reinigen – auch weil es sich um einen Zerstäuber handelt, ist das keine Kleinigkeit. Außerdem muss man ihn zum Befüllen auf den Kopf stellen, wozu ein Deckel abgeschraubt werden muss. In Online-Rezensionen wird mehrfach berichtet, dass der LB 88 nach einiger Zeit zu Lecken beginnt – das können wir nur in einem Langzeittest überprüfen. Vielleicht wurden die Tankdeckel nicht richtig angeschraubt oder die Dichtungen verlieren nach und nach an Wirkung, möglich wäre beides. Der hohe Geräuschpegel und der Stromverbrauch bei Nutzung der Heizfunktion ist sind ebenfalls Gesichtspunkte, die dafür sorgen, dass wohl die wenigsten Menschen selbige besonders häufig nutzen würden – wer darauf Wert legt, kann aber einen Blick wagen.

Elechomes SH8820

In vielen Aspekten gefiel uns der Elechomes SH8820 gut. Der Ultraschallzerstäuber kann warm oder kalt vernebeln und wartet mit einer enormen Befeuchtungsleistung auf. Das Design ist schlicht und stimmig. Wärme und Feuchtigkeit lassen sich separat in mehreren Stufen festlegen. Außerdem verfügt das Gerät über einen Schlafmodus und einen Timer. Betriebszeiten programmieren kann man allerdings nicht. Der 5,5 Liter große Wassertank lässt sich aus dem Gerät nehmen und verfügt über einen ausklappbaren Henkel, sodass das Nachfüllen des Wassers schnell und kleckerfrei vonstatten geht. Bei der Reinigung hat der Hersteller leider nicht ganz so weit mitgedacht: Während der Löwenanteil vorbildlich ist, befindet sich an einem der Ränder ein etwa ein Zentimeter schmaler Bereich, den man nur umständlich mit einer schmalen Bürste erreicht – und mit bloßer Hand überhaupt nicht.

Dass der Elechomes SH8820 ohne Empfehlung bleibt, hat aber allem voran andere Gründe: Ersatzfilter sind nur schwer zu bekommen und mit durchgehend über 270 Watt ist auch der Stromverbrauch nicht ohne. Ein nicht zu unterschätzender Makel sind zudem die schrillen, enorm lauten Tastentöne, die sich weder leiser stellen, noch – im Gegensatz zum Display – abschalten lassen.

Beurer LB 45

Was wie ein stylischer, moderner Wasserkocher aussieht, ist in Wirklichkeit der Ultraschall-Zerstäuber Beurer LB 45. Das Gerät ist relativ klein und braucht nur eine schmale Standfläche, dafür streckt es sich etwas mehr in die Höhe. Uns gefiel das gut, denn so lässt sich der Luftbefeuchter einfach verstauen und sein Auslass ist weiter vom Boden entfernt, sodass sich der Nebel besser im Raum verteilen kann. Ähnlich schlicht wie das Design ist die Bedienung. Falsch machen kann man hier praktisch nichts, denn es gibt außer dem Drehrad zum Festlegen der Nebelintensität, das auch gleichzeitig der An/Aus-Schalter ist, keine weiteren Bedienelemente. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass der LB 45 ganz und gar ohne Komfortfunktionen auskommen muss. Timer? Gibt es nicht. Programmierung? Fehlanzeige. Hygrometer? Also, bitte! Nicht einmal die Beleuchtung, die den Apparat in einen blauen Schein hüllt und bei niedrigem Wasserstand zu einem warnenden Rot wechselt, lässt sich abschalten oder gar dimmen – sie strahlt einfach bei Tag wie bei Nacht mit voller Leistung, was den LB 45 zumindest für den Einsatz im Schlafzimmer disqualifiziert.

Das ist schade, denn mit seiner Betriebslautstärke von durchgehend unter 40 Dezibel wäre er sehr gut dafür geeignet gewesen. Etwas lästig ist nur das sporadisch auftretende Gluckern, wenn Wasser aus dem Tank nachfließt, was für diese Bauweise – gerne als »Vogeltränke« bezeichnet – allerdings normal ist. Die Befeuchtungsleistung war zwar sehr kontinuierlich, insgesamt aber überschaubar. Zum aufgerufenen Preis von derzeit rund 55 Euro und für den exklusiven Einsatz in kleinen Räumen kann man über einen Kauf nachdenken, die erste Wahl unter den Luftbefeuchtern ist der LB 45 aber nicht.

Stadler Form Oskar Little O-101

Der Stadler Form Oskar Little O-101 ist der kleine Bruder des Oskar: Er ist kleiner und bietet eine etwas geringere Funktionsvielfalt, bewahrt aber in den wesentlichen Bereichen die Qualitäten des Vorbilds – eben das, was man von einer Mini-Version erwartet. Designtechnisch sehen sich beide Geräte bis auf die Größe zum Verwechseln ähnlich. Auf der Strecke geblieben sind das eingebaute Hygrostat und die Warnanzeige für den Filterwechsel. Außerdem muss man sich mit einem statt zwei Filtermatten begnügen. Erhalten geblieben sind dem Kleinen aber leider auch die negativen Eigenschaften des großen Oskar: Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt verhältnismäßig langsam an und das Betriebsgeräusch ist etwas zu laut – interessanterweise dröhnt der Oskar Little sogar noch einen Tick lauter.

Der Stromverbrauch bleibt erfreulich niedrig, nicht so jedoch der Anschaffungspreis, der für einen so kleinen Luftbefeuchter mit reduziertem Funktionsumfang etwas zu hoch ist.

Stadler Form Oskar O-020

Der Stadler Form Oskar O-020 sticht durch sein schlichtes, modernes Design ins Auge. Weil der feuchtigkeitsspendende Würfel aus Schweizer Entwicklung und chinesischer Produktion alle Bedienelemente auf der Oberseite trägt, sind die Seiten des in drei Farben erhältlichen Verdunsters fast vollständig blank und werden lediglich von der Trennkante zwischen den beiden Gehäusehälften sowie durch einen Zugangsschacht unterbrochen. So kann man bequem mit einer Gießkanne Wasser nachfüllen, alternativ lässt sich aber auch die gesamte Unterseite unter einen Wasserhahn verfrachten. Neben dem Tasten warten auch eine Reihe LEDs an der Oberseite, die über die eingestellte Lüftergeschwindigkeit, die erzielte Luftfeuchtigkeit, verbrauchte Filter oder niedrigen Wasserstand informieren. Da die Lämpchen unter einem Gitter liegen, stören sie meist nicht, bei Bedarf lassen sie sich außerdem dimmen.

Leider besitzt der Oskar keinen Timer. Selbstständiges Abschalten funktioniert jedoch aufgrund des integrierten Hygrostats bei Erreichen der gewünschten Luftfeuchtigkeit oder dank einer Abschaltautomatik bei leerem Tank aber dennoch.

Der Stromverbrauch bleibt mit etwa 13 Watt im Rahmen, die Befeuchtungsleistung ist aber ebenfalls nur durchschnittlich. Die Betriebslautstärke geht noch in Ordnung, hätte aber gerne noch etwas niedriger ausfallen dürfen.

Unterm Strich finden wir den Oskar zu teuer, da er über das nette Design hinaus nicht viel zu bieten hat, was günstigere Modelle nicht ähnlich gut können. Darüber hinaus sind die Filtermatten ein laufender Kostenfaktor, der nicht zu unterschätzen ist – besonders, wenn Sie in einer Gegend mit stark kalkhaltigen Wasser leben, was den Filterverschleiß bedeutend beschleunigt.

Beurer LB 37

Der Beurer LB 37 hat lediglich einen An-Knopf – das war’s. Er ist nicht besonders schön, aber dezent gestaltet. Die Befeuchtungsleistung war nicht sonderlich hoch und mit mehr als 20 Quadratmetern kommt das kleine Gerät auch nicht zurecht. Den Preis finden wir hier nicht gerechtfertigt und wir würden daher auch hier stattdessen zu einer unserer Empfehlungen raten.

Medisana UHW

Der Ultraschallzerstäuber Medisana UHW schnitt in unserem Test in der Kategorie Geschwindigkeit sehr gut ab. Er befeuchtete die Luft schnell und erzielte einen Feuchtigkeitswert von 60 Prozent. Negativ ist, dass sich die Feuchtigkeit mit der Zeit am Boden und auf den Möbeln absetzt. So lagert sich überall Kalk ab, empfindliche Möbel können auch beschädigt werden. Für gelegentliches Befeuchten ist der Medisana eine gute, preiswerte Lösung. Für den Dauereinsatz sind Verdunster aber besser geeignet.

Carlo Milano LBF-450

Beim Carlo Milano LBF-450 handelt es sich um einen Ultraschallzerstäuber, der mit Kalt- und Warmnebel aufwartet. Das Gerät ist optisch ansprechend und relativ klein, sodass es in den meisten Wohnungen nicht negativ auffallen sollte. Das mit den Bedientasten umrandete Display wurde an die Seite verfrachtet, was vermutlich hübscher aussieht als auf der Vorderseite, der Bedienung aber einen kleinen Bärendienst erweist. Der Tank fasst mir vier Litern verhältnismäßig wenig Wasser, man kann ihn aber immerhin aus dem Gerät nehmen. Das ist deutlich nervenschonender, als es direkt in den Apparat zu gießen, wie es bei einigen Konkurrenten der Fall ist.

Die durchschnittliche Lautstärke betrug bei unseren Messungen rund 43 Dezibel, was an sich in Ordnung wäre. Allerdings surrt und gluckert der LBF-450 kontinuierlich auf eine Weise, an die man sich kaum gewöhnen kann – man nimmt die Geräusche immer wahr. Und sie nerven gehörig!

Der Stromverbrauch lag im Test bei etwa 30 Watt bei Kaltnebel und bei 98 Watt bei Warmnebel. Das ist zwar etwas mehr, als andere Geräte benötigen, aber bei Weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange und zudem noch unter den Herstellerangaben von 35 bzw. 105 Watt.

Nicht überzeugen konnte uns die Verarbeitung des Carlo Milano: Die Bedientasten fühlen sich billig an und aus dem Filter war schon beim Auspacken des Neugeräts ein Teil des Granulats ausgetreten.

Viel schlimmer und ein absoluter Dealbreaker ist aber das Zerstäubungsverhalten: Bei voller Leistung setzt sich Nebel praktisch unmittelbar nach dem Starten auf der Gehäuseoberfläche ab, noch ein paar Minuten später bildet sich bereits eine richtige Pfütze rund um das Gerät – und wir meinen kein kleines Pfützchen, sondern wirklich eine vollwertige Lache. Einen Holzboden kann das problemlos ruinieren. Das Problem trat bei jeder unserer Messungen auf, ob Warm- oder Kaltnebel machte dabei keinen Unterschied. Aufgrund dieses schwerwiegenden Fauxpas müssen wir klar vom Carlo Milano LBF-450 abraten.

Beurer LB 55

Der Beurer LB 55 arbeitet nach dem Verdampfungsprinzip, das hygienisch einwandfrei ist – aber auf die Stromkosten schlägt, denn Wasser zu erhitzen verbraucht viel Energie. Damit kommt der LB 55 nur für Menschen in Frage, die einen Luftbefeuchter nur gelegentlich einsetzen, dann aber richtig viel Feuchtigkeit erzeugen wollen.

Denn das Gerät kann je nach Stufe 200 Milliliter oder 400 Milliliter Wasserdampf pro Stunde in die Luft abgeben, oder 4,8 bzw. stolze 9,6 Liter pro Tag. Das ist sehr viel, hat aber auch einen Haken: Der LB 55 zieht auf der höchsten Stufe 365 Watt Strom. Zum Vergleich: Verdunster verbrauchen auf der höchsten Stufe in der Regel nicht einmal 10 Watt.

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Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55
Der Beurer LB 55.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Bedienkmöpfe
Die Betriebsanzeigen und Wirkungsstufen.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Wassertank
Der Wassertank von sechs Litern.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Innenleben
Der Tank sitzt gut im Gerät.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Kalkpad
Das Kalkpad wird einfach in die Vorrichtung gelegt.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Kalkpad
Das Kalkpad im Gerät.
Luftbefeuchter Test: Beurer Lb55 Kalkablagerung
Ein paar Ablagerungen sind trotz Kalkpad aufgetreten.

Lässt man den Beurer LB 55 Tag und Nacht auf höchster Stufe laufen, würde man aber auch fast 10 Liter Wasser pro Tag in die Luft blasen – viel zu viel, selbst für einen Raum von 50 Quadratmetern. Doch auch auf der schwächeren Stufe verbraucht der LB 55 noch 185 Watt. Damit ist der Preisvorteil zu unserem Testsieger nach wenigen Monaten Betrieb dahin. Ein echter Preistipp ist der Beurer LB 55 im Dauerbetrieb also nicht.

Verdampfer haben zudem die Eigenschaft, schnell Kalk anzusetzen, da sie das Wasser erhitzen. Das ist vor allem ein Problem, wenn Sie in einer Region mit sehr kalkhaltigem Leitungswasser wohnen. Um dem Verkalken entgegenzuwirken, kann man den Beurer mit Kalkpads verwenden, von denen 15 mitgeliefert werden. Man muss das Gerät aber trotzdem zusätzlich je nach Verschmutzungsgrad reinigen.

Im Vergleich zu einigen anderen Verdampfern im Test, die wie Wasserkocher klangen, ist die Betriebslautstärke des Beurer LB 55 komfortabel. Man hört nur auf der höchsten Stufe gelegentlich ein leises Köcheln. Dafür könnte der eingebaute Ventilator leiser sein.

Das Gerät ist zwar relativ groß, dafür hat es aber auch einen großen Tank, in den sechs Liter Wasser passen – das spart ständiges Nachfüllen. Aufbau und Bedienung sind extrem einfach und optisch ist der Beurer sehr neutral gehalten. Er kann einen Raum mit bis zu 50 Quadratmetern mit Luftfeuchtigkeit versorgen. Ein Display, das die etwaige Luftfeuchtigkeit anzeigt, gibt es auch hier nicht.

Der Beurer LB 55 ist unter dem Strich ein günstiges Gerät mit hoher Befeuchtungsleistung, das aufgrund der hohen Stromkosten für den Dauerbetrieb aber nicht geeignet ist.

Levoit VeSync Classic300S

Allgemein halten wir vom Zerstäuberprinzip wenig – die Nachteile sind zu groß. Wenn Sie trotzdem einen Zerstäuber wollen, ist der Levoit VeSync Classic 300S ein solides Gerät, das man zu einem fairen Preis bekommen kann. Er arbeitet leise und kann wahlweise auch per App oder Sprachassistent gesteuert werden. Auf den Automatikmodus sollte man sich aber lieber nicht verlassen, denn das integrierte Hygrometer ist sehr ungenau.

Auf den ersten Blick erinnert der Levoit VeSync Classic 300S ein wenig an den Beurer LB 88: Beide sind ähnlich groß und haben ein ähnliches Design. Bei der Praxisanwendung werden aber die Unterschiede deutlich. Der Tank des Levoits ist mit sechs Litern Volumen großzügig bemessen. Er lässt sich abnehmen, zum Nachfüllen ist das aber gar nicht unbedingt nötig, denn der VeSync Classic 300S ist ein Toploader und kann dadurch auch an Ort und Stelle befüllt werden, beispielsweise mit Hilfe einer Gießkanne.

Dazu kann man den Tankdeckel abnehmen, wodurch auch die Reinigung relativ einfach gelingt. Lediglich ein einzelner, konischer Stutzen ist noch im Weg, so gibt es eine schwer zu erreichende Engstelle zwischen dem Stutzen und der Griffwölbung zum Tragen. Im Großen und Ganzen ist die Zugänglichkeit aber dennoch überdurchschnittlich gut, was gerade bei Zerstäuber-Geräten ein wichtiger Aspekt ist.

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Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Der Levoit VeSync Classic 300S.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Der Auslass kann in eine gewünschte Richtung gedreht werden, in die der Nebel entweichen soll.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Komfortabel: Der Deckel lässt sich abnehmen und der Tank an Ort und Stelle füllen. Man kann ihn aber auch abnehmen.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Außerdem kommt man so problemlos mit der Hand in den Tank – gut für die Reinigung!
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Eine Engstelle gibt es allerdings. Sie befindet sich links oben zwischen dem Auslassstutzen und einer Griffmulde.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Wie viele Luftbefeuchter, lässt sich auch der Levoit VeSync Classic 300S als Duft-Diffusor nutzen.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Ein Lämpchen beleuchtet den Luftbefeuchter auf Wunsch.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Es gibt sogar zwei Dimmstufen.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Konstruktionsbedingt steht immer etwas Wasser in der Basis. Damit ist der Levoit aber nicht allein, das ist bei vielen Zerstäubern so.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Das Display zeigt die aktuelle Luftfeuchtigkeit an. Leider kann man sich auf die Zahlen nicht verlassen.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Das WLAN-Symbol links daneben zeigt, dass das Gerät Netzwerkzugang hat. Unter den Zahlen wird der aktuelle Modus angezeigt.
Luftbefeuchter Test: Levoit 6l Luftbefeuchter
Der Levoit VeSync Classic 300S im Betrieb.

An der Gerätefront sind vier Touch-Tasten beidseitig eines LED-Displays angeordnet, die einwandfrei auf Eingaben reagieren und mit Piktogrammen eindeutig gekennzeichnet sind. Das Display ist hell und ausreichend groß und damit gut ablesbar, im Nachtmodus wird es abgeschaltet. Auch die reguläre Beleuchtung des Luftbefeuchters lässt sich abschalten oder auf Wunsch in mehreren Stufen dimmen.

Wer möchte, kann den VeSync Classic 300S auch per App steuern. Die heißt ebenfalls »VeSync« und funktioniert gut, bietet aber kaum mehr Funktionen als das Bedienpanel am Gerät. Man kann lediglich die Leistung auch jenseits der drei Standard-Stufen einstellen sowie Zeitpläne und Timer programmieren, darüber hinaus lassen sich nur die Standardfunktionen bedienen. Außerdem ist die App Voraussetzung für die Anbindung an Sprachassistenten.

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Luftbefeuchter Test: Levoit Vesync Classic 300s App
Luftbefeuchter Test: Levoit Vesync Classic 300s App
Luftbefeuchter Test: Levoit Vesync Classic 300s App
Luftbefeuchter Test: Levoit Vesync Classic 300s App
Luftbefeuchter Test: Levoit Vesync Classic 300s App

Beim Befeuchten zeigte der Levoit VeSync Classic 300S im Test eine durchschnittliche Leistung – eine Rennrakete ist das Gerät nicht, verstecken muss sich Levoit mit seinem Luftbefeuchter aber auch nicht. Durchschnitt eben. Dabei bleibt er angenehm leise, je nach Stufe ergaben unsere Messungen nur rund 33 bis 35 Dezibel – hervorragende Werte! Der Stromverbrauch lag, ebenfalls je nach Stufe, zwischen 15 und 24 Watt und bei 1,1 Watt im Standby – ebenfalls gewöhnliche Werte für einen Kaltnebelzerstäuber.

Mit diesem Gesamtpaket steht der VeSync Classic 300S sehr ordentlich da, es gibt nur ein Problem: Das eingebaute Hygrometer funktioniert nicht richtig. Die Abweichungen der angezeigten Luftfeuchtigkeit von unseren Messungen betrugen in wechselnder Ausprägung bis zu zehn Prozent. Man könnte das als Kleinigkeit abtun, aber in Folge bedeutet das, dass man sich nicht auf den Automatikmodus verlassen kann, denn der wird durch eben diese Sensoren gesteuert. De facto bleiben somit nur der manuelle Betrieb und das Programmieren von Routinen, sofern man die Smart-Funktionen nutzen möchte.

Der Levoit VeSync Classic 300S erfindet Luftreiniger nicht neu, macht aber vieles richtig und leistet, was man von ihm erwartet, so lange die Erwartungen nichts mit dem Hygrostat zu tun haben. Wer unbedingt einen Luftbefeuchter mit Zerstäuberprinzip haben möchte, findet damit ein gutes Gerät. Wenn Ihnen das Funktionsprinzip nicht wichtig ist, raten wir aber grundsätzlich zu einem Verdunster.

Boneco U100

Möchte man auch auf Reisen nicht auf Luftbefeuchtung verzichten, hat Boneco mit dem U100 einen passenden Luftbefeuchter an der Startlinie. Der Apparat ist sehr kompakt, und das gelingt ihm nicht zuletzt durch einen Kniff: Der Tank ist kein Teil des Geräts, stattdessen kommt eine handelsübliche 0,5-Liter-PET-Flasche zum Einsatz – ein interessantes Konzept, das allerdings auch Nachteile hat, denn so eine Flasche muss man sich vor Ort jedes mal extra besorgen. Um die Flasche am Luftbefeuchter zu befestigen, hat dieser ein Adapterstück, das in den Flaschenhals gesteckt wird und durch ein Kugelventil verhindert, dass der Behälter beim Abnehmen ausläuft. Wir haben den Adapter auf verschiedene Flaschen gesetzt, für eine davon war er zu klein – der Innendurchmesser der Öffnung ist offensichtlich unterschiedlich, wie wir feststellen mussten.

Hat man eine passende Flasche zur Verfügung, klappt der Betrieb jedoch einfach und problemlos. Für die Bedienung gibt es nur eine Taste, die aussieht, als sei sie mechanisch, in Wahrheit aber schon bei Berührung reagiert. Mit ihr steuert man nicht nur die Befeuchtung, sondern auch die mehrfarbige Beleuchtung, die sich wahlweise auch ganz abschalten lässt. Die verschiedenen Funktionen ergeben sich durch mehrfaches bzw. längeres Drücken der Taste.

Das Gerät ist tadellos verarbeitet und sinnvoll aufgebaut. Er besteht aus einem unteren Teil, den der Luftbefeuchter selbst einnimmt, und einem oberen Teil, der zum Einen als Deckel fungiert und zum Anderen einen Aufbewahrungsort samt Kabelwickel für das Netzteil bietet. Die Kunststoffeinlage wird von einem Magneten an ihrem Platz gehalten und kann einfach und komfortabel entnommen bzw. wieder eingesetzt werden.

Das Netzteil ist gut verarbeitet und mit einem stabilen, relativ dicken Kabel versehen, aber dennoch einer unserer größten Kritikpunkte, denn hier hätte uns eine Lösung mit USB besser gefallen – erstens ist man mit dem Netzteil an ein typisches europäisches Steckdosen-Format gebunden und zweitens kann man den U100 somit nicht an einer Powerbank betreiben, was bei einem mobilen Gerät praktisch wäre. Als Kaltnebelzerstäuber benötigt der kleine Luftbefeuchter von Boneco nicht allzu viel Strom, möglich wäre das also ohne Probleme. Dass die Anschlussbuchse auf derselben Seite wie die Bedientaste sitzt – also quasi vorne – finden wir zudem auch nicht ideal.

Unser zweiter Kritikpunkt ist die Lautstärke, denn der U100 gluckert genauso laut, wie wir es zuvor schon bei einigen größeren Konkurrenten, die nach dem Vogeltränkenprinzip funktionieren, erlebt haben. Gerade auf dem Nachttisch kann das schnell nerven. Die Befeuchtung geht zudem eher gemütlich und kann nicht mit stärkeren Luftbefeuchtern mithalten, auch wenn sie für ein so kleines Gerät durchaus in Ordnung ist.

Wer speziell einen solchen kleinen Luftbefeuchter für Reisen möchte, trifft mit dem Boneco U100 sicherlich keine schlechte Wahl. Für eine Empfehlung ist er für unseren Geschmack aber noch nicht ganz ausgereift genug.

Paris Rhône ‎PE-AH017

Vor vielen Jahrzehnten wurde Paris Rhône vorrangig als Autohersteller bekannt, mittlerweile werden unter der Marke jedoch nur noch Küchen- und Haushaltsgeräte vertrieben – so auch den Luftbefeuchter ‎PE-AH017. Äußerlich ähnelt das Gerät auf den ersten Blick dem ebenfalls im November 2022 getesteten Conopu OZJ21S07, bei näherem Hinsehen und vor allem beim Anfassen ist der Paris Rhône aber zum Glück in allen Bereichen höherwertig, wenn auch nicht direkt edel.

Das nachtschwarze Hochkant-Design ist nichts besonderes, muss sich aber auch nicht verstecken. Die Vorderseite zieren ein einfaches, aber ausreichendes LED-Display und ein Bedienpanel mit Touch-Tasten. Dort lassen sich unter anderem ein Timer bis zu 12 Stunden einstellen, der Automatikmodus aktivieren oder eine der drei Leistungsstufen anwählen – eine leicht nervige Kleinigkeit ist, dass sich das Gerät die eingestellte Stufe nicht merkt und nach jeder Nutzung des Automatikmodus wieder auf Stufe 2 springt. Noch nerviger ist allerdings der Umstand, dass das Hygrometer sehr ungenau ist und eher den Eindruck macht, es würde die Luftfeuchtigkeit schätzen statt sie wirklich zu messen.

Der PE-AH017 verfügt auch über eine Lampe. Diese sitzt im Fuß und erstrahlt in warmweißem bzw. schon fast orangenem Licht, eine mehrfarbige Beleuchtung wie bei einigen anderen Kandidaten im Test allerdings nicht. Schön finden wir, dass sich nicht nur die Lampe, sondern auch das gesamte Display vollständig abschalten lassen.

Bei der Befeuchtung gab sich der Paris Rhône keine Blöße und arbeitete verblüffend effektiv. Leider kann man ihn dabei gut hören: Während das Betriebsgeräusch mit rund 38 Dezibel eigentlich nicht ungewöhnlich hoch ist, nervt das Geräusch als solches, denn es ist ein hochfrequentes Surren, dass man kaum ignorieren kann.

Die Reinigung klappt durchschnittlich gut: Hier und da sind einige Kanten und schmalere Stellen im Weg, das betrifft besonders den Bereich hinter der Auslassröhre. Es ist aber schon machbar. Der Stromverbrauch liegt mit 19,3 Watt in einem normalen Rahmen, im Standby genehmigt sich der Luftreiniger mit 1,4 Watt für unseren Geschmack aber etwas zu viel.

Conopu OZJ21S07

Der Conopu OZJ21S07 fällt beim Auspacken durch zwei Punkte besonders auf: Das Fehlen eines Herstellernamens und den stechenden, chemischen Geruch. Der Korpus besteht aus etwas einem billig wirkenden, zweckmäßigen Plastik und das ganze Gerät macht einen klapprigen Eindruck. Die Haptik lässt zu wünschen übrig, der Deckel ist sehr leicht und der Luftauslass lässt sich drehen, wobei er ein schleifend-kratzendes Geräusch von sich gibt. Passt man nicht auf, trennt man den Tank schnell versehentlich von seinem Fuß. Positiv fällt der ausklappbare Henkel im Tankinneren auf, und das Fach für Aromaöle ist ein nettes Gimmick. Alles in allem ist es aber keine Freude, sich näher mit dem Luftbefeuchter zu beschäftigen.

Bedient wird der Luftbefeuchter von Conopu mit Hilfe von Touch-Tasten, die gut auf Eingaben reagieren. Dort lassen sich ein Timer im Zwei-Stunden-Abstand bis zu 24 Stunden stellen, ein Hygrostat für Luftfeuchtigkeiten zwischen 55 und 95 Prozent einschalten, ein Nachtmodus aktivieren, der das Display abschaltet, und die Zierbeleuchtung ein- und ausschalten. Letztere betrifft übrigens nur den kurzen Streifen im Fuß und nicht, wie auf den Produktfotos suggeriert, auch den längeren Streifen auf dem Tank. Der ist in Wahrheit transparent und würde sich somit zum Ablesen des Tankfüllstands eignen, in der Praxis erkennt man da aber nicht wirklich etwas.

Auf Eingaben reagiert das Gerät mit einem schrillen Piepsen, was sich auch nicht abschalten lässt. Im Standby leuchtet das LED-Display durchgehend weiter – und im Nachtmodus läuft die Befeuchtung. Um bei Nichtbenutzung Dunkelheit zu bekommen, muss man somit das ganze Gerät vom Strom nehmen. Macht man das nicht, zieht der Luftbefeuchter außerdem durchschnittliche 0,5 Watt aus der Steckdose. Im Betrieb verbraucht er je nach Stufe 14,4 Watt, 18,3 Watt oder 21,5 Watt. Dabei hört man ein stetiges, hochfrequentes Surren, begleitet vom Gluckern des nachfließenden Wassers.

Von den gefälschten Positiv-Rezensionen beim Online-Händler sollte man sich daher nicht täuschen lassen. Der Conopu OZJ21S07 ist durch und durch ein Billiggerät, das in allen Belangen bestenfalls den Durchschnitt erreicht. Es bietet keine echten Highlights, aber einige störende Eigenheiten.

Thopoid Humi003

Der Thopoid Humi003 steht stellvertretend für eine Vielzahl baugleicher Modelle, die als White-Label-Ware unter diversen verschiedenen Marken verkauft werden. Der Mini-Luftbefeuchter ist kaum höher als eine 0,33-Liter-Getränkedose und auch nicht allzu viel breiter. Strom bekommt der kleine Zerstäuber per Micro-USB-Kabel, einen Akku hat das Gerät nicht – für aufgerufenen Preis von rund 12 Euro zum Testzeitpunkt können wir das verschmerzen. Ein Netzteil fehlt im Lieferumfang, aber auch das überrascht uns nicht, immerhin ist das Gerät für den Einsatz und somit in der Nähe eines Computers auf dem Schreibtisch vorgesehen.

Als kleines Gimmick hat das Gerät eine bunte LED-Beleuchtung, die wahlweise einfarbig in einem Violett oder als wirbelnder Regenbogen auf der Oberseite erstrahlt. Als Luftbefeuchter stehen zwei Modi bereit: dauerhafte Befeuchtung und eine Art Puls-Intervallbetrieb. Gesteuert werden sämtliche Modi mit Hilfe einer einzelnen Taste, die sich an der Geräteseite direkt neben der USB-Buchse befindet.

Der Tank fasst maximal 300 Milliliter Wasser, was für den Einsatzzweck des Humi003 auch völlig ausreicht. Zudem besteht somit wenig Risiko, dass der Tankinhalt aufgrund länger stehenden Wassers verkeimt. Allerdings weist der Hersteller darauf hin, dass alle ein bis zwei Wochen der Filter ausgetauscht werden sollte. Bei diesen handelt es sich um recht einfache Wattestäbchen, die zum Testzeitpunkt für rund 8 Euro im 40er-Pack zu bekommen sind, pro Stück werden also etwa 20 Cent fällig.

In der Praxis funktioniert der Mini-Luftbefeuchter besser, als es sein niedriger Preis vermuten lässt. Er arbeitet sehr leise und befeuchtet für so ein kleines Gerät erstaunlich gut, wenn auch natürlich nicht so stark wie normal große Vertreter. Uns wäre der Einsatz am Schreibtisch allerdings zumindest mit Leistungswasser zu heikel, da sich bei häufigem Gebrauch Kalk in Tastatur und Co. absetzen kann. Die Lightshow ist schön bunt und hell genug, für einen Luftbefeuchter ist das aber kein relevantes Feature. Für Duftöle eignet sich das Gerät laut Herstellerangaben übrigens nicht.

So haben wir getestet

Der Test fand in einem Redaktionsraum mit relativ viel Holzausstattung (Möbel, Parkett) statt. Die Grundfläche betrug etwa 29 Quadratmeter bei einem Raumvolumen von 71,7 Kubikmetern. Der Test wurde im Winter durchgeführt, bei einer Raumtemperatur von 20 Grad und einer ohne Befeuchtung darin vorherrschenden relativen Luftfeuchtigkeit von rund 34 Prozent. Wir verglichen die Befeuchtung mit einem Hygrometer.

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Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Alle
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Alle
Test: Luftbefeuchter Gruppenfoto
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Gruppenbild
Luftbefeuchter Test: Luftbefeuchter Gruppenfoto
Luftbefeuchter Test: Alle Luftbefeuchter
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Bewertet wurden neben der Befeuchtungsleistung die Hygienebedingungen, Reinigung, Handhabung, Ausstattung und Verarbeitung. Schließlich setzten wir das Ergebnis in Relation zum Preis. Die Testgeräte kosteten zwischen rund 20 und 300 Euro.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Luftbefeuchter ist der beste?

Der beste Luftbefeuchter für die meisten ist der Philips HU4814. Als Preis-Leistungs-Sieger ist er zu unserem Favoriten geworden. Nicht zuletzt ist er einfach zu reinigen und besitzt eine umfangreiche Ausstattung. Aber auch andere Luftbefeuchter sind empfehlenswert.

Welche Arten von Luftbefeuchtern gibt es?

Es gibt drei grundlegende Typen von Luftbefeuchtern: Verdunster, Ultraschall-Zerstäuber und Verdampfer. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Verdunster belasten die Luft nicht mit Keimen und können auch große Räume befeuchten, allerdings dauert das lange und man hört immer ein Lüftergeräusch. Außerdem sind die Geräte relativ teuer. Zerstäuber sind sehr günstig zu haben und bringen schnell viel Feuchtigkeit in den Raum. Allerdings können sie bei mangelnder Hygiene Keime verbreiten und bei hartem Wasser Kalkablagerungen verursachen. Verdampfer erhitzen Wasser zu Wasserdampf – das geht auf die Stromrechnung.

Welche Vorteile haben Luftbefeuchter?

Trockene Luft, wie sie besonders beim Heizen entsteht, trocknet die Schleimhäute aus und kann so Augen und Atemwege reizen und zudem die Immunabwehr schwächen. Luftbefeuchter wirken der Trockenheit entgegen und mildern bzw. verhindern derartige Beschwerden.

Welche Nachteile haben Luftbefeuchter?

Bei unregelmäßiger Reinigung können sich Keime und Sporen in Luftbefeuchtern niederlassen und vermehren, anschließend werden sie durch die Geräte in der Raumluft verteilt. Die Geräte sauberzuhalten und gegebenenfalls das Wasser im Tank auszutauschen ist daher unverzichtbar. Außerdem können Modelle, die nach dem Verdampfer- oder Zerstäuber-Prinzip arbeiten, auch für zu viel Luftfeuchtigkeit sorgen, was besonders Holz aufquellen lassen und so beschädigen kann. Gleichzeitig steigt das Risiko von Schimmelbildung. Bei Verdampfern besteht obendrein Verbrennungsgefahr aufgrund des heißen Dampfs.

Wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit sein?

Der optimale Wert für Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt bei etwa 40 bis 60 Prozent.

Was ist der Unterschied zwischen Hygrometer und Hygrostat?

Ein Hygrometer ist ein reines Messinstrument, das die relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung misst. Ein Hygrostat beinhaltet ebenfalls ein Hygrometer, kann aber zusätzlich weitere Geräte steuern. Damit eignen sich Hygrostate besonders für Befeuchtungsgeräte: Erst wenn ein vorgegebener Stellenwert unterschritten wird, schaltet das Hygrostat den Befeuchter an. Ist der gemessene Feuchtigkeitswert im gewünschten Bereich, schaltet es das Gerät wieder ab.

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