Luftentfeuchter Test: Luftentfeuchter Aufmacher
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Der beste Luftentfeuchter

Wir haben 9 Luftentfeuchter getestet und der Sichler LFT-420 bietet das beste Gesamtpaket. Er ist sparsam, leise und lässt sich intuitiv bedienen. Noch sparsamer, aber nicht ganz so komfortabel wird es mit dem Meaco Arete One 20 L. Wer wenig investieren möchte und auch mit weniger Leistung leben kann, der sollte zum Lonone Tisch-Luftentfeuchter greifen.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 20. Juni 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Gerade im Winter haben viele mit Kondenswasser an den Fensterscheiben zu kämpfen. Im Grunde ist das nicht schlimm, da es sich leicht wegwischen lässt. Es ist sogar gewollt, dass sich das Kondenswasser an den Scheiben niederschlägt und nicht an den Wänden, denn Glas kann nicht schimmeln.

Ist es aber zu viel Kondenswasser, weil die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, läuft es herunter und es kann weit mehr nass werden als nur das Fensterglas. Dann kann es doch zu Schimmel führen. Es wird Zeit, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wir haben 9 Luftentfeuchter getestet. Drei davon können wir besonders empfehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sichler LFT-420 (‎NX6024-944)

Test Luftentfeuchter: Sichler LFT-420 (‎NX6024-944)
Der Sichler LFT-420 überzeugt mit einem tollen Gesamtpaket, ist sparsam, leise und verteilt seine getrocknete Luft gleichmäßig im Raum.

Der Sichler LFT-420 bringt reichlich Funktionen mit und sieht auf den ersten Blick mit seinen vielen Tasten sehr kompliziert aus. Mehr Tasten heißt aber auch, dass diese nicht doppelt belegt sind, was die Bedienung wiederum vereinfacht. Der Sichler kann aber noch mehr. Er ist sparsam, leise und arbeitet äußerst effektiv.

Der Sparsame

Meaco Arete One 20L

Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
Keiner ist sparsamer als der Meaco Arete One 20L und keiner holt in kürzester Zeit mehr Wasser aus der Luft. Obendrein wird die Luft mit einem HEPA 13 Filter gereinigt.

Viel Leistung steht für eine hohe Entfeuchtung der Luft? Nicht ganz. Der Luftentfeuchter Meaco Arete One 20L gehört nicht zu den leistungshungrigen Geräten und holte im Test der Luftentfeuchter dennoch das meiste Wasser aus der Luft. Dazu besitzt er als einziger Testkandidat einen HEPA 13 Luftfilter und sorgt damit nicht nur für trockene, sondern auch für saubere Luft.

Klein & Leise

Lonove MD300

Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
Tisch-Luftentfeuchter sind zwar sehr leise, aber nicht wirklich effektiv. Unter diesen Modellen schneidet der Lonove MD300 aber am besten ab.

Kleine Luftentfeuchter mit Netzteil und einer geringen Leistungsaufnahme bilden eine eigene Kategorie. Auch wenn sie auf den ersten Blick sehr sparsam erscheinen, arbeiten sie nicht sehr effektiv und sind nur anfänglich günstig. Dennoch haben sie ihre Berechtigung und der Lonove Luftentfeuchter erzielte unter diesen Tischgeräten das beste Ergebnis.

Vergleichstabelle

TestsiegerSichler LFT-420 (‎NX6024-944)
Der SparsameMeaco Arete One 20L
Klein & LeiseLonove MD300
Suntec DryFix 12 EQ
Suntec DryFix 30 select APP
ProBreeze ‎PB-02 EU
Comfee MDDN-10DEN7
Midea Cube 20
Klarstein Shetland 600
Test Luftentfeuchter: Sichler LFT-420 (‎NX6024-944)
  • Sehr sparsam
  • Angenehm leise
  • Einfach zu bedienen
  • Mit App und Sprachsteuerung
  • Keine Tastensperre
  • Abdeckung des Auffangbehälters labil
Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
  • Extrem sparsam
  • Arbeitet sehr effektiv
  • Gute Ausstattung
  • Mit HEPA13-Luftfilter
  • Nicht intuitiv zu bedienen
Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
  • Extrem leise
  • Gute Verarbeitungsqualität
  • Arbeitet bauartgemäß effektiv
  • Power-LED kaum zu sehen
  • Auf Dauer nicht rentabel
Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 12 EQ
  • Sehr gute Qualität
  • Sehr sparsam
  • Leicht zu bedienen
  • Tragegriff unpraktisch
Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 30 select APP
  • Gute Qualität
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gut ausgestattet
  • Mit App und Sprachsteuerung
  • Ziemlich laut
  • Hoher Energieverbrauch
Test Luftentfeuchter: ProBreeze ‎PB-02 EU
  • Sehr leise
  • Gute Verarbeitung
  • Alternatives Netzteil möglich
  • Läuft ohne Auffangbehälter weiter
Test Luftentfeuchter: Comfee MDDN-10DEN7
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gute Qualität
  • Mäßige Ausstattung
  • Sehr laut
Test Luftentfeuchter: Midea Cube 20
  • Großer Auffangbehälter
  • Praktisch zu verstauen
  • Sehr gute Qualität
  • Mit App
  • Ziemlich laut
  • Hoher Energieverbrauch
  • Anleitung teilweise nicht zu verstehen
  • Mäßige App
Test Luftentfeuchter: Klarstein Shetland 600
  • Leiser Betrieb
  • Mäßige Qualität
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Luftentfeuchter: Das sollten Sie beim Kauf wissen

Feuchte Luft kann zwar angenehm sein, aber sie ist deswegen noch lange nicht gesund. Ist es im Wohnraum warm und feucht, bietet das die perfekte Basis für Bakterien und Krankheitserreger. Wiederum führt aber auch zu trockene Luft zum Austrocknen der Schleimhäute, die den Menschen so weniger vor Infektionen schützen können.

Es ist daher nicht verkehrt und eigentlich sogar wichtig, auf die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder dem eigenen Haus zu achten. Betragen sollte sie übrigens zwischen 40 und 60 Prozent.

Grundwissen Luftfeuchtigkeit

Genau genommen reden wir nicht über die Luftfeuchtigkeit sondern über die »relative Luftfeuchtigkeit«. Grund dafür ist, dass sich die Prozentangaben relativ zur Lufttemperatur verhalten. Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als warme Luft. So kann ein Kubikmeter null Grad kalte Luft gerade mal 4,8 Gramm Wasser halten und hat damit bereits eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent erreicht. Wird die Luft auf 25 Grad erwärmt, hält sie bereits bis zu 23 Gramm Wasser und man spricht wieder von 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Die Luftfeuchtigkeit wird immer relativ angegeben. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen, ehe eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent erreicht ist.

Würde man einen Kubikmeter kalte Luft mit einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent auf 25 Grad erwärmen, entspräche das dann nur noch einer relativen Luftfeuchtigkeit von rund 21 Prozent. Wie kommt das? Der Kubikmeter null Grad kalte Luft kann 4,8 Gramm Wasser aufnehmen. 25 Grad warme Luft aber 23,05 Gramm und 4,8 von 23.05 entsprechen 21 Prozent. Die Luft hat also nur 21 Prozent der maximalen Kapazität an Wasser aufgenommen.

Auf das richtige Lüften kommt es an!

Aus dem Fakt, dass kalte Luft weniger Wasser aufnehmen kann als warme Luft, resultiert das sogenannte Stoßlüften. Anders als beim dauerhaften und leichten Lüften mit angekippten Fenster, wird beim Stoßlüften möglichst ein Durchzug erzeugt und die gesamte Luft im Raum in möglichst kurzer Zeit ausgetauscht.

Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit

Warum macht man das? Bleiben wir beim Beispiel von 100 Prozent Luftfeuchtigkeit (Extrembeispiel): Im Wohnraum bei 25 Grad enthält ein Kubikmeter Luft damit rund 23 Milliliter Wasser. Draußen sind es 0 Grad und der Kubikmeter Luft kann nur maximal 4,8 Milliliter Wasser enthalten. Tauscht man jetzt die Luft durch Stoßlüften aus, holt man sich also Luft in den Raum, die nur noch 21 Prozent so viel Wasser enthält. Wird die vorhandene Luft. Wird diese Luft anschließend wieder auf 25 Grad erwärmt, liegt eine relative Luftfeuchtigkeit von 21 Prozent vor.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 09
Luftentfeuchter mit Luftfilter reinigen die Luft nebenbei gleich noch.

Man darf es beim Stoßlüften aber auch nicht übertreiben – daher der Name »Stoß«. Bleiben die Fenster zu lange auf, kühlen die Möbel und Wände unnötig aus und benötigen neben einiger Zeit auch viel Energie, um wieder aufzuheizen. Daher lieber einmal mehr als zu lange lüften. Die kalte Luft wärmt sich leichter und schneller wieder auf.

Je nach Möglichkeit, einen richtigen Durchzug zu schaffen, können bereits zwei Minuten ausreichend sein. Gibt es dagegen kaum Wind sollte man zehn Minuten oder etwas länger lüften. Wichtig ist, dass der Raum spürbar mit kalter Luft gefüllt ist.

Nasse Fenster ein Zeichen hoher Luftfeuchtigkeit?

Das kann pauschal nicht festgelegt werden. Kühlt warme Luft mit einer hohen Luftfeuchtigkeit ab, kann sie das beinhaltete Wasser nicht mehr halten und es fällt an der Stelle aus, wo die warme Luft auf kalte Flächen trifft. Man spricht hierbei vom Taupunkt. Wie beim Morgentau, wenn die warme Luft über Nacht abkühlt, das Wasser nicht mehr halten kann und es sich als Tau auf dem Boden oder auf Pflanzen niederschlägt.

Lieber nasse Fenster als schimmlige Wände!

In einer Wohnung wird ein solcher Taupunkt an den Fensterscheiben sichtbar. Sind die Glasscheiben kalt, kühlt sich die Luft stark ab und Kondenswasser fällt aus. Ursache kann eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aber auch ein sehr hoher Temperaturkontrast sein. Besitzen die Scheiben nur einen geringen Dämmwert, sind sie so kalt, dass sich Kondenswasser bildet, obwohl die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist.

Dennoch sollte man niemals einfach Fenster mit den besten Dämmwerten einsetzen. Sind die Glasscheiben nach dem Fenstertausch wärmer als die Wände, weil das Haus nicht gedämmt ist, setzt sich das Kondenswasser an den nun kälteren Wänden ab. Hier findet es die benötigten Nährstoffe und Schimmelflecken sind vorprogrammiert.

Was tun gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Die häufigste Ursache für eine hohe Luftfeuchtigkeit sind wir Menschen selbst. Wir atmen, wir schwitzen und vor allem duschen und kochen wir. In den meisten Fällen ist aber regelmäßiges Lüften ausreichend, um die Feuchtigkeit wieder nach draußen zu befördern.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 08
Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein Luftentfeuchter mit externen Abfluss.

So mancher mag allerdings viele Pflanzen, hat ein Aquarium oder ist gezwungen seine Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Dann kann es passieren, dass Lüften nicht mehr ausreicht und die Luftfeuchtigkeit muss zusätzlich gesenkt werden. Hierfür stehen grundlegend zwei Varianten von Luftentfeuchtern zur Verfügung – elektrische Luftentfeuchter und Granulat-Luftentfeuchter

Granulat-Luftentfeuchter

Granulat-Luftentfeuchter sind recht einfach aufgebaut. Sie bestehen aus einem Behälter in dem das Kondenswasser aufgefangen wird und einem Siebträger in dem sich das Granulat als Feststoff befindet. Dieser Feststoff – meist ein Salz – bindet das Wasser (Adsorption), löst sich dabei selber auf und lässt das Wasser in den Behälter tropfen. Beeinflussen lässt sich der Vorgang kaum und man muss Geduld haben.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 05
Granulat-Luftentfeuchter arbeiten ohne Strom aber auch sehr langsam.

Elektrische Luftentfeuchter

Elektrische Luftentfeuchter machen sich die Kondensation an kalten Oberflächen zunutze. Eine Fläche wird gekühlt, die Raumluft daran vorbei geleitet und das sich absetzende Kondenswasser aufgefangen. Die Kühlung der Fläche kann jedoch auf unterschiedliche Weisen erfolgen.

Größere Luftentfeuchter nutzen ein Kühlaggregat, wie man es aus dem Kühlschrank kennt. In einem geschlossenen Kreislauf presst ein Kompressor das Kühlmittel durch dünne Leitungen, wodurch ein Überdruck entsteht. Dieser Überdruck verflüssigt das Kühlmittel und die eingesetzte Energie wird in Wärme umgewandelt.

Weiter im Kreislauf vergrößern sich die Leitungen im Verdampfer wieder, der Druck nimmt ab, das Kühlmittel wird wieder zu Gas und so wie das Komprimieren Wärme freisetzt, entzieht das Dekomprimieren dem Umfeld die Wärme. Ein solcher Kreislauf hat also immer eine warme und eine kalte Seite.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 07
Die eingesaugte Luft strömt an den Kühlrippen entlang und Kondenswasser fällt aus.

Im Luftentfeuchter saugt ein Ventilator die Luft über die kalte Seite ein, wo sich durch die Abkühlung Kondenswasser bildet und bläst sie über die warme Seite wieder aus. Damit ist die Temperatur der austretenden Luft nahezu identisch zur eingesaugten Luft. Sie enthält jedoch weniger Wasser.

Eine zweite Variante sind sogenannte TEC Luftentfeuchter. TEC steht dabei für ThermoElectric-Cooler. Hier wird die kalte Oberfläche mit dem Peltier-Effekt erzeugt, bei dem zwei unterschiedliche Halbleiter mit einer Gleichspannung gespeist werden und sich eine Seite stark abkühlt, während sich die andere erhitzt. Der weitere Vorgang der Kondensbildung gleicht dem der Kompressorkühlung.

Peltier-Elemente haben den Vorteil, dass sie in allen Größen funktionieren und somit auch in sehr kompakten Luftentfeuchtern eingesetzt werden können. Obendrein sind sie wartungsfrei und kommen komplett ohne eine Geräuschentwicklung aus. Leider arbeiten sie nicht so effektiv wie die Kompressor-Luftentfeuchter und sind daher nur in kleinen Tischgeräten zu finden.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 10
Gut sind die Kühlrippen des Peltier-Elements zu erkennen.

Granulat-Luftentfeuchter oder elektrischer Luftentfeuchter?

Um einen Vergleich zu bekommen, wurde während des Tests ein Granulat-Luftentfeuchter aufgestellt. Der Erfolg der Luftentfeuchtung gegenüber den elektrischen Luftentfeuchtern kann als überschaubar bezeichnet werden. Erst nach zehn Stunden bildeten sich die ersten kleinen Wassertropfen auf dem Granulat und nach 24 Stunden landeten noch immer keine Tropfen im Behälter.

Solche Granulat-Luftentfeuchter haben sicher ihre Berechtigung im Auto oder wo es keinen Strom gibt, aber selbst die kleinsten Luftentfeuchter im Test waren effektiver. Aber diese Werte werden auch angegeben. Ein Kilogramm Granulat soll etwa 1,4 Liter Wasser binden und laut Hersteller bis zu drei Monate halten. Damit wären das 0,015 Liter pro Tag. Der einfachste elektrische Luftentfeuchter kam in derselben Zeit auf das Dreifache. Und dies ließ sich im Test auch nachweisen. Das Granulat zeigte dagegen im gleichen Raum keinen Erfolg.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 01

Testsieger: Sichler LFT-420

Ein Luftentfeuchter sollte effektiv und sparsam arbeiten, nicht zu laut sein und einen gewissen Bedienkomfort bieten. Wem diese Punkte wichtig sind, der kann getrost zum Sichler LFT-420 greifen, denn der erfüllt genau diese Punkte.

Testsieger
Sichler LFT-420 (‎NX6024-944)
Test Luftentfeuchter: Sichler LFT-420 (‎NX6024-944)
Der Sichler LFT-420 überzeugt mit einem tollen Gesamtpaket, ist sparsam, leise und verteilt seine getrocknete Luft gleichmäßig im Raum.

Zugegeben auf den ersten Blick sieht die Bedieneinheit des Sichlers etwas chaotisch aus und man wird von den vielen Tasten ein wenig erschlagen. Viele Tasten erleichtern aber auch die Bedienung, da jede Taste nur eine Funktion zugewiesen ist, die sich klar erkennen lässt.

Wichtig sind die vielen Tasten aber auch, da der Sichler ein paar Funktionen mitbringt, die andere Luftentfeuchter nicht bieten. Da wäre beispielsweise die Lichtampel, die dreifarbig leuchtet und signalisiert, ob die Luft zu trocken, optimal oder zu feucht ist. Wen die Beleuchtung stört, der drückt die entsprechende Taste und das Licht ist aus.

Funktionen, die sonst keiner hat

Auch die Desinfektion der Luft mittels UV-Licht ist im Test einmalig. UV-Licht tötet bekanntlich Bakterien und Viren und soll somit für eine bessere Luft sorgen. Aber auch hier gilt, wer das nicht möchte, drückt die entsprechende Taste und aus ist das UV-Licht.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 01
Etwas geschwungen sieht der Sichler nicht so langweilig aus wie manch andere Luftentfeuchter.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 02
Der Tragegriff lässt sich leider nur etwas schwer aus seiner Position anheben.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 03
Eignet sich aber sehr gut, zum Tragen des über 13 kg schweren Geräts.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 11
Zu viele Tasten? Nein, das erleichtert die Bedienung.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 10
Einmalig ist der Deckel am Luftaustritt, der sich bewegt und die Luft gleichmäßig verteilt.

Die dritte besondere Funktion gefällt uns am besten. Während bei allen anderen Geräten die Abluft immer in dieselbe Richtung geblasen wird. Hat man beim Sichler die Wahl. Über dem Luftauslass befindet sich ein Deckel, der sich nur im Betrieb öffnet. Das verhindert Staubablagerungen im Gehäuse wenn der Luftentfeuchter nicht genutzt wird und ermöglicht einen variablen Luftaustritt.

Per Tastendruck kann zwischen drei verschiedenen Varianten gewählt werden – 45° geöffnet für einen Luftstrom nach vorn, 90° für einen Luftstrom nach oben und eine automatische Schwenkfunktion für eine gleichmäßige Luftverteilung.

Eine sehr gute Luftentfeuchtung

Im Sichler ist ein Auffangbehälter für vier Liter Wasser integriert und wird hinter einer Klappe versteckt. Wie voll der Behälter bereits ist, lässt sich somit nicht ohne öffnen der Klappe erkennen. Aber dafür signalisiert der Luftentfeuchter ja selber, wenn das Limit erreicht ist.

Nach unserem praktischen Testlauf mit einer Dauer von einer Stunde, könnte das Signal nach eineinhalb Tagen bereits ertönen, denn mit 119 Millilitern pro Stunde liefert der Sichler ein ausgesprochen gutes Ergebnis und begnügt sich dabei mit einer relativ geringen Leistungsaufnahme. Laut Hochrechnung werden etwa 1,7 kWh je Liter Wasser benötigt. Das sparsamste Modell benötigt für dieselbe Menge rund 1,1 kWh und das ineffektivste Modell satte 3,7 kWh.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 04
Ein Sieb schützt vor starker Verschmutzung.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 12
Zusätzlich kann ein Kohlefilter eingesetzt werden.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 05
Der Auffangbehälter befindet sich hinter einem Deckel.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 07
Wirklich stabil ist dieser Deckel allerdings nicht.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 06
Dafür fasst der Tank immerhin 4 Liter.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 09
Alternativ kann auch eine Ablaufschlauch angeschlossen werden.

Die Werte klingen recht hoch und dienen auch nur als Vergleich zwischen den verschiedenen Luftentfeuchtern. Die Luft im Testraum hätte keine Luftentfeuchtung benötigt, was es den Luftentfeuchtern schwer macht, die Luftfeuchtigkeit noch weiter zu senken. In feuchter Umgebung würden sie deutlich effektiver arbeiten.

Eine praktische, aber überflüssige App

Den Luftentfeuchter per App zu bedienen ist praktisch und ermöglich die Aktivierung/Deaktivierung. Warum ist sie dann überflüssig?

Wer die App öffnet, muss sich erst einmal die Augen reiben. Die Hintergrundfarbe ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Dafür gibt es – wie am Gerät – für jede Funktion ein eigenes Tastenfeld. Kein Scrollen, kein Menü und einfach nur anklicken.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Sichler Lft420 13
Die Hintergrundfarbe ist gewöhnungsbedürftig, dafür sind alle Funktionen sofort aufrufbar.

Das Gefühl, was sich bereits bei der Installation einschleicht, verstärkt sich wenn der Bereich »smart« ausgewählt wird. Steckt hier ein SmartLife-Clone dahinter? Ja, steckt und die Integration ist so gut, dass die Elesion-App gar nicht benötigt wird und sich der Sichler LFT-420 auch direkt in SmartLife integrieren lässt. Die meisten, die im SmartHome-Bereich aktiv sind, nutzen SmartLife eh und die App von Sichler wird gar nicht benötigt.

Die direkte Integration in SmartLife stellt auch sicher, dass der Sichler sofort von Alexa erkannt wird und sich auch per Sprachbefehl bedienen lässt. Mehr als an/aus und Einstellung der gewünschten Luftfeuchtigkeit ist, wie bei allen anderen Geräten auch, aber nicht möglich.

Sichler LFT-420 im Testspiegel

Über den Sichler LFT-420 gibt es aktuell keine aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir sie hier für Sie nachreichen.

Alternativen

Nicht jeder braucht die bestmögliche Leistung oder muss Rücksicht auf die Geräuschkulisse nehmen. Daher haben wir für unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Empfehlungen.

Der Sparsamste: Meaco Arete One 20L

Alle getesteten Luftentfeuchter entfeuchten die Luft. Der eine mit höheren Stromkosten der andere mit geringeren. Der eine braucht etwas länger für einen Liter Wasser und der andere schafft dieselbe Menge in kürzerer Zeit. Der Meaco Arete One 20L war im Test nicht nur der Luftentfeuchter, der in einer Stunde das meiste Wasser gesammelt hat, er hat dabei auch noch am sparsamsten gearbeitet

Der Sparsame
Meaco Arete One 20L
Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
Keiner ist sparsamer als der Meaco Arete One 20L und keiner holt in kürzester Zeit mehr Wasser aus der Luft. Obendrein wird die Luft mit einem HEPA 13 Filter gereinigt.

Optisch ist kein Luftentfeuchter so gestaltet, dass man ihn sich als Dekoration ins Wohnzimmer stellt und auch der Meaco kann eher als praktisch statt schön bezeichnet werden. Aber er hat innere Werte und die bestechen deutlich.

Aber fangen wir außen an. Da gibt es keinen Tragegriff? Doch, dieser ist nur versenkt und somit gut ins Gerät integriert. Der Auszug hakelt zwar etwas aber ein Luftentfeuchter ist keine Handtasche und man vermeidet es möglichst ihn mit seinen 15 Kilo durch die Gegend zu tragen. Dafür besitzt er schließlich Rollen.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 01
Groß sind die optischen Unterschiede der Luftentfeuchter nicht und auch der Meaco sticht nicht sonderlich hervor.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 03
Der Tragegriff ist ausziebar und somit gut integriert.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 02
Die Bedienelemente fallen sparsam aus und man sollte die Bedienungsanleitung dazu lesen
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 07
Etwas klein aber trotzdem praktisch ist die Kabelaufwicklung.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 10
Praktisch ist der Luftfilter, den sonst keiner bietet.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 09
Nicht so schön dagegen die Beschädigungen am Wärmetauscher.

Die Bedieneinheit fällt optisch etwas spartanisch aus und hat doch trotzdem einiges zu bieten. Es gibt zwei Lüfterstufen, einen Nachtmodus, manuell einstellbare Luftfeuchtigkeit, eine Stufe zur Luftreinigung und sogar eine Tastensperre. Das funktioniert mit den paar Tasten? Es funktioniert, setzt aber voraus, dass man die Bedienungsanleitung liest. Von einer intuitive Bedienung kann also nicht gesprochen werden.

Aber wie bereits gesagt, bietet der Meaco Arete One 20L innere Werte und die fangen beim Luftfilter an. Ausgestattet mit einem HEPA 13 Filter ist der Meaco in der Lage, 99,95 Prozent aller virenbelasteten Aerosole aus der Luft zu filtern. Das geschieht während der Luftentfeuchtung, kann aber auch als Einzelfunktion aktiviert werden.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 04
Der Meaco sammelt reichlich Wasser, da ist ein großer Auffangbehälter schon sinnvoll.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 06
Alternativ kann aber auch ein Ablaufschlauch angeschlossen werden, der jedoch nicht beiliegt.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 05
Anschluss für eine Pumpe? In der Anleitung ist leider nichts zu finden.

Der größte innere Wert des Meaco Arete One 20L ist aber ganz sicher seine Entfeuchtungsleistung. Laut Hersteller liegt diese bei 14 Liter pro Tag (0,59 Liter pro Stunde). Diese Werte werden natürlich nur bei passender Temperatur und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit erreicht. In unserem Test kam er immerhin auf 0,19 Liter pro Stunde (4,6 Liter pro Tag), was mit Abstand der beste Wert war. Den zweiten Platz belegte unsere Empfehlung der Sichler LFT-420 mit 0,12 Liter pro Stunde (2,9 Liter pro Tag).

Rechnet man zur Entfeuchtungsleistung noch den Stromverbrauch, schneidet der Meaco noch besser ab, denn keiner ist sparsamer. Zum Vergleich haben wie die Entfeuchtungsleistung einer Stunde ins Verhältnis zur Stromaufnahme gesetzt und auf einen Liter hochgerechnet. Der Meaco würde nach dieser Hochrechnung etwa 1,2 kWh für einen Liter Wasser benötigten. Beim Zweitplatzierten Suntec DryFix 12 EQ sind es schon 1,5 kWh/l und bei den kleinen Tischgeräten satte 11 kWh/h.

Der Meaco Arete One 20L hat einiges an Funktionen zu bieten, ist aber nicht so einfach zu bedienen. Man sollte also die Bedienungsanleitung lesen. In puncto Entfeuchtungsleistung und Sparsamkeit ist er dafür ungeschlagen. Keiner leistet mehr und keiner ist sparsamer.

Klein und leise: Lonove MD300

Der Lonove MD300 gehört zu den kleinen Tisch-Luftentfeuchtern mit einem Peltier-Kühlelement, die nur bedingt sparsam arbeiten. Als sparsame Luftentfeuchter können sie daher nicht empfohlen werden. Wer sich dennoch für ein solche Gerät entscheidet, sollte zum Lonove greifen.

Klein & Leise
Lonove MD300
Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
Tisch-Luftentfeuchter sind zwar sehr leise, aber nicht wirklich effektiv. Unter diesen Modellen schneidet der Lonove MD300 aber am besten ab.

Viel gibt es zum MD300 nicht zu erzählen. Als kleiner und günstiger Tisch-Luftentfeuchter besitz er (wie die die anderen Modelle der Bauform) lediglich einen An/Aus-Schalter und einen abnehmbaren Wassertank. Der ist mit 800 Milliliter zwar größer als bei den beiden weiteren Modellen im Test, aber das ist nicht unbedingt ein Vorteil.

Die kleinen Tisch-Luftentfeuchter arbeiten so langsam, dass es unter unseren Testbedingungen ein ganzes Jahr dauern würde, bis der Behälter sein Limit erreicht. Über den Stromverbrauch dabei sollte man lieber gar nicht erst nachdenken.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 01
Der Lonove MD300 ist dezent und fällt optisch kaum auf.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 02
Satte 800 ml fast der Auffangbehälter, was für solch kleine Tischgeräte etwas übertrieben ist.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 03
Kein Schwimmerschalter? Hier arbeitet tatsächlich ein Magnetschalter.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 04
Leider kein Standard-Hohlstecker, was den Austausch des Netzteiles erschwert.

Warum erhält der Lonove MD300 dann trotzdem eine Empfehlung? Weil auch diese kleinen Luftentfeuchter durchaus ihre Berechtigung haben. Bei sehr feuchter und warmer Luft arbeiten sie natürlich auch effektiver und dank des geräuschlosen Peltier-Elements sind sie sehr leise. Außer dem Lüfter ist absolut nichts zu hören.

Vergleicht man die drei getesteten Tisch-Luftentfeuchter, schneidet der Lonove MD300 am besten ab. Er ist der leiseste, arbeitet am effektivsten und bietet eine gute Verarbeitungsqualität.

Außerdem getestet

Suntec DryFix 12 EQ

Kleiner ist besser! Zumindest trifft das auf den Suntec DryFix 12 EQ zu, der um einiges besser abschneidet als der größere Suntec DryFix 30. Er bietet zwar keine App und das Fassungsvermögen des Auffangbehälters ist nur halb so groß. Dafür ist der DryFix 12 im Test der leiseste Standentfeuchter und trumpft vor allem mit einer guten Entwässerung bei geringem Stromverbrauch auf.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 01
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 04
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 02
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 03
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 05
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 06

Interessant ist die Timer-Funktion, die auch umgedreht funktioniert. Ist der Luftentfeuchter bereits aktiviert, legt der Timer fest, wie lange er noch arbeiten soll. Wird der Timer jedoch im Bereitschaftsmodus genutzt, bestimmt er die Zeit bis zum Einschalten der Luftentfeuchtung.

Nicht ganz so schön ist der Tragegriff, der nur aus eine Griffmulde besteht. Bei einem Eigengewicht von zehn Kilo ist der Luftentfeuchter damit nur mit sehr viel Kraft in den Fingern zu tragen. Auch die Tastentöne sind etwas laut und lassen sich nicht deaktivieren.

Suntec DryFix 30 select APP

Der Luftentfeuchter Suntec DryFix 30 select App kann mit einer echt guten Ausstattung aufwarten. Und auch wenn die Tasten im Bedienfeld nur mäßig beschrieben sind, lässt er sich doch recht intuitiv bedienen. Es gibt zwei verschiedene Lüfterstufen, einen Nachtmodus der Lüfter und Beleuchtung reduziert und auch eine Timer-Steuerung für 24 Stunden.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 01
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 02
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 03
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 04
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 05
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 06
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix30 07

Möchte man den Suntec bequem vom Sofa aus bedienen, kann man zur »Suntec Wellness App« greifen und alle wichtigen Funktionen aufrufen. Auch die Integration in die Sprachsteuerung ist möglich, mehr als an/aus und die Einstellung der Luftfeuchtigkeit ist allerdings nicht möglich.

Nicht auftrumpfen konnte der Suntec in den Punkten Lautstärke und Verbrauch. Die Lüfterstufe eins mit 51 dB ist noch in Ordnung, die 56 dB der zweiten Stufe wurden jedoch von keinem anderen Gerät übertroffen. Dasselbe gilt für die Entfeuchtungsleistung – im Verhältnis zur eingesetzten Energie, holte kein Luftentfeuchter unter den Standgeräten weniger Wasser aus der Luft.

ProBreeze ‎PB-02 EU

Funktionell sticht der ProBreeze PB-02 EU nicht unter den Tischgeräten hervor. Außer an/aus hat er nichts zu bieten, die Power-LED ist kaum zu sehen und zieht man den Auffangbehälter heraus, schaltet sich der Luftentfeuchter nicht mal ab. Aber ok, mit großen Wassermassen ist bei diesen Geräten eh nicht zu rechnen.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Probreeze Pb02eu 01
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Probreeze Pb02eu 02
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Probreeze Pb02eu 03
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Probreeze Pb02eu 04

Dafür ist der ProBreeze der günstigste unter den drei getesteten Tisch-Luftentfeuchtern und bietet trotzdem eine richtig gute Qualität. Das Anschlusskabel ist extrem stabil und dank den Hohlsteckers kann im Notfall sogar ein alternatives Netzteil verwendet werden.

Comfee MDDN-10DEN7

Der Comfee MDDN-10DEN7 ist etwas kleiner, günstiger und hat auch nicht so viel zu bieten. Bis auf die Wahl zwischen einer manuelle Einstellung der gewünschten Luftfeuchtigkeit und einem kontinuierlichen Betrieb gibt es keine weiteren Funktionen.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Comfee Mddn10de7 01
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Comfee Mddn10de7 04
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Comfee Mddn10de7 03
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Wem das allerdings reicht, der kann sich über einen praktischen und solide laufenden Luftentfeuchter freuen, der verhältnismäßig effektiv arbeitet und leicht zu bedienen ist. Nur an den 55 dB lauten Lüfter muss man sich erst gewöhnen.

Midea Cube 20

Die Idee hinter dem Midea Cube 20 ist gut. Er besteht aus einem Würfel, der einzeln mit Ablauf genutzt werden kann. Verdreht man ihn aber um 90° und setzt ihn wieder auf das Unterteil, bietet der Cube einen Luftentfeuchter mit einem 12 Liter Auffangbehälter.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Midea Cube20 06
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Allerdings arbeitet der Cube nicht sonderlich effektiv und ist obendrein auch ziemlich laut. Eine richtig herbe Enttäuschung ist allerdings die Bedienungsanleitung, die offenbar automatisch übersetzt wurde. Über so manche »Wortspiele« kann man vielleicht lächeln, andere verlieren aber völlig ihren Sinn und es fällt schwer, die erklärten Funktionen zu verstehen.

Etwas einfacher wird es mit der App MSmartLife, allerdings ist auch diese fehlerhaft. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Sprachen zusammen, kritisiert trotz perfektem WLAN die Empfangsqualität und arbeitet auch nicht mit einer Sprachsteuerung.

Klarstein Shetland 600

Der Klarstein Shetland 600 gehört zu den günstigen Tischgeräten und ist dementsprechend leise aber auch nicht so effektiv. An Funktionen bietet er lediglich einen Einschalter und einen 500 Milliliter großen Auffangbehälter. Bis der voll ist, kann es aber dauern, denn besonders leistungsstark sind solche Geräte nicht.

Dazu kommt dass der Klarstein unter den drei getesteten Tischgeräten am lautesten ist und zu den beiden schwächeren gehört. Auch qualitativ muss er sich mit seinem sehr dünnen Kabel leider hinten anstellen.

So haben wir getestet

Luftentfeuchter müssen vor allem eines – effektiv das Wasser aus der Luft holen und damit die Luftfeuchtigkeit senken. Sie müssen sich aber auch komfortabel bedienen lassen, dürfen gern ein paar besondere Funktionen besitzen und sollten vor allem nicht zu laut sein.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 02
Im Test mussten alle Luftentfeuchter unter identischen Bedingungen zeigen, wie viel Wasser sie in einer Stunde aus der Luft holen.

Im ersten Schritt werden wie immer die technischen Daten aufgenommen und die Geräte begutachtet. Dabei fiel bereits auf, dass die Herstellerangabe zur möglichen Raumgröße in den meisten Fällen überflüssig oder gar unsinnig ist. Ein Testgerät, das 20 Liter Wasser am Tag (unter optimalen Bedingungen) abscheiden soll, ist laut Hersteller für Räume mit bis zu 40 Quadratmetern geeignet. Ein anderes wiederum scheidet 14 Liter pro Tag ab und soll aber für Räume mit bis zu 70 Quadratmetern geeignet sein. Und ein Tischgerät mit 0,22 Liter pro Tag für Räume bis 40 Quadratmeter. Das ergibt einfach keinen Sinn.

Man sieht, dass die Werte aus der Luft gegriffen sind und häufig nur der Werbung dienen. Zumal die nutzbare Raumgröße von vielen anderen Faktoren abhängt. Wie warm ist der Raum? Welche Luftfeuchtigkeit liegt vor? Welche Luftfeuchtigkeit ist gewünscht?

Ein weiterer angegebener Wert, ist die Entfeuchtungs-Leistung. Sie gibt an, wie viel Wasser maximal innerhalb von 24 Stunden abgeschieden werden kann. Maximal! Das bedeutet, diese Werte werden nur unter bestimmten Bedingungen, wie eine warme Umgebungstemperatur und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit erreicht.

Wir haben die Leistung innerhalb einer Stunde geprüft und wird die auf 24 Stunden hoch gerechnet, erreichte der beste Luftentfeuchter gerade mal 4,5 Liter pro Tag bei angegebenen 14 Liter pro Tag. Die Herstellerangaben mögen zwar stimmen, man darf sie aber nicht für das eigene Umfeld ansetzen.

Zur Leistungsprüfung wurden alle Luftentfeuchter exakt eine Stunde laufen gelassen und dabei der Stromverbrauch gemessen. Um die dabei abgeschiedene Wassermenge zu überprüfen, haben wir vorher den leeren Auffangbehälter gewogen und nach dem Test mit dem Gewicht inklusive dem eingesammelten Wasser verglichen. So lässt sich exakt bestimmen, wie viel Wasser sich im Behälter befindet.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 06
Bei der Angabe zur aktuellen Luftfeuchtigkeit sollte man sich lieber auf ein externes Hygrometer verlassen.

Damit der Luftentfeuchter nicht zur dauerhaften Belastung wird, wurde natürlich auch die Lautstärke gemessen. Die Messwerte entsprechen sicher nicht den Laborbedingungen, wurden aber alle unter identischen Bedingungen im Abstand von 40 Zentimetern durchgeführt. So lassen sich die getesteten Luftentfeuchter gut vergleichen.

Der leiseste begnügte sich dabei mit 38 dB, was so leise ist, dass selbst am Haus vorbeifahrende Autos das Messergebnis störten. Ein Wohnraum mit geschlossenen Fenstern wird mit rund 40 dB verglichen. Ein normales Gespräch wird bei 60 dB geführt.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Luftentfeuchter?

Im Gesamtpaket aus Bedienkomfort, Lautstärke und Leistung ist für uns der Sichler LFT-420 der beste Luftentfeuchter. Er ist leise, bietet eine gute Entfeuchtungsleistung und ist trotz seiner vielen Einstellmöglichkeiten, ausgesprochen einfach zu bedienen. Wer trotzdem keine Tasten am Gerät drücken möchte, kann die passende App dazu nutzen oder gibt Alexa den Befehl den Luftentfeuchter zu steuern.

Woher kommt eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Jeder Mensch schwitzt und atmet Feuchtigkeit aus. Diese muss durch regelmäßiges Lüften aus dem Raum befördert werden. Kommen viele Pflanzen, häufiges Kochen oder ein Aquarium dazu, reicht einfaches Lüften mitunter nicht mehr aus und ein Luftentfeuchter wird benötigt.

Wie erkenne ich eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Optimaler Weise sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Beschlagen die Scheiben, kann das ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Es ist aber ebenso möglich, dass die Fenster zu alt sind und schlecht dämmen. Daher ist es ratsam, die Luftfeuchtigkeit immer mit einem Hygrometer zu prüfen.

Wie funktioniert ein Luftentfeuchter?

Elektrische Luftentfeuchter mit Kompressor besitzen einen Kühlkreislauf wie ein Kühlschrank. Es gibt eine warme und eine kalte Seite. Die eingesaugte Luft wird an den Kühlrippen entlang geführt und durch den hohen Temperaturkontrast schlägt sich die Luftfeuchtigkeit in Form von Wassertropfen nieder. Diese werden im Auffangbehälter gesammelt. Die abgekühlte Luft strömt anschließend am warmen Teil des Kreislaufes entlang, wärmt sich wieder auf und kühlt gleichzeitig den Kompressor.

Lohnt sich ein Granulat-Luftentfeuchter?

Wer über Nacht im Winter das Auto etwas entfeuchten will oder sich besser fühlt, die Gartenlaube im Winter etwas zu trocknen, der kann durchaus zu einen oder zwei Granulat-Luftentfeuchter greifen. Schließlich verbrauchen sie keinen Strom. Wunder darf man jedoch nicht erwarten. Ein Kilo Granulat sammelt gerade mal 1,4 Liter Wasser und kann dazu bis zu drei Monate brauchen. Eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit ist kaum messbar.

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 Test: Artboard

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