Luftentfeuchter Test: Luftentfeuchter Aufmacher
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Der beste Luftentfeuchter

Wir haben 14 Luftentfeuchter getestet und der Suntec DryFiX 12 EQ bietet das beste Gesamtpaket. Er ist sparsam, leise und reißt kein großes Loch in den Geldbeutel. Noch sparsamer, aber nicht ganz so komfortabel wird es mit dem Meaco Arete One 20 L. Wer möglichst schnell die Luftfeuchtigkeit senken möchte, der greift zum Meaco DD8L Zambezi.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 18. November 2022

Wir haben fünf weitere Luftentfeuchter getestet. Unser neuer Testsieger ist der bereits getestete Suntec DryFix 12 EQ, da der ehemalige Favorit nicht mehr verfügbar ist. Auch der Meaco DD8L Zambezi erhält eine Empfehlung. Unser ehemaliger Testsieger Sichler LFT-420 ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Test entfernt.

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Gerade im Winter haben viele mit Kondenswasser an den Fensterscheiben zu kämpfen. Im Grunde ist das nicht schlimm, da es sich leicht wegwischen lässt. Es ist sogar gewollt, dass sich das Kondenswasser an den Scheiben niederschlägt und nicht an den Wänden, denn Glas kann nicht schimmeln.

Ist es aber zu viel Kondenswasser, weil die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, läuft es herunter und es kann weit mehr nass werden als nur das Fensterglas. Dann kann es doch zu Schimmel führen. Es wird Zeit, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wir haben 14 Luftentfeuchter getestet. Drei davon können wir besonders empfehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Suntec DryFix 12 EQ

Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 12 EQ
Der DryFix 12 EQ gehört zu den leisesten Luftentfeuchtern im Test und obendrein auch noch zu den sparsamsten. Damit bietet er das beste Gesamtpaket.

Wer einen wirklich guten Luftentfeuchter sucht, der muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Nicht so bei unserem Testsieger Suntec DryFiX 12 EQ.

Er holt das Wasser zwar nicht ganz so schnell aus der Luft wie viele andere Geräte, dafür begnügt er sich mit einer geringen Leistungsaufnahme, die ihn trotz längerer Laufzeit zu einem der sparsamsten Luftentfeuchter im Test macht.

Der Sparsame

Meaco Arete One 20L

Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
Keiner ist sparsamer als der Meaco Arete One 20L und dennoch gehört er zu den leistungsstärksten Luftentfeuchtern im Test. Obendrein wird die Luft mit einem HEPA 13 Filter gereinigt.

Viel Leistung steht für eine hohe Entfeuchtung der Luft? Nicht ganz. Der Luftentfeuchter Meaco Arete One 20L gehört nicht zu den leistungshungrigen Geräten und holte im Test der Luftentfeuchtungsgeräte dennoch reichlich Wasser aus der Luft.

Dazu besitzt er als einziger Testkandidat einen HEPA 13 Luftfilter und sorgt damit nicht nur für trockene, sondern auch für saubere Luft.

Beste Leistung

Meaco DD8L Zambezi

Test Luftentfeuchter: Meaco DD8L Zambezi
Trotz hoher Leistungsaufnahme gehört der DD8L zu den sparsameren Luftentfeuchtern. Denn keiner sammelt so schnell und so viel Wasser im Auffangbehälter wie er.

Als Adsorptionstrockner benötigt der Meaco DD8L Zambezi im Vergleich etwas mehr Energie als die anderen getesteten Kondensationsentfeuchter. Dafür holt aber auch kein anderer so viel Feuchtigkeit aus der Luft. Und das sogar mit Abstand.

Damit relativiert sich der eingangs höhere Energiebedarf schnell wieder und der Meaco gehört sogar zu den etwas sparsameren Luftentfeuchtungsgeräten. Obendrein wird ein Teil der eingesetzten Energie in Wärme umgewandelt, was in vielen Fällen von Vorteil ist.

Klein & leise

Lonove MD300

Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
Tisch-Luftentfeuchter sind zwar sehr leise, aber nicht wirklich effektiv. Unter diesen Modellen schneidet der Lonove MD300 aber am besten ab.

Kleine Luftentfeuchter mit Netzteil und einer geringen Leistungsaufnahme bilden eine eigene Kategorie. Auch wenn sie auf den ersten Blick sehr sparsam erscheinen, arbeiten sie nicht sehr effektiv und sind nur anfänglich günstig. Dennoch haben sie ihre Berechtigung und der Lonove Luftentfeuchter erzielte unter diesen Tischgeräten das beste Ergebnis.

Vergleichstabelle

TestsiegerSuntec DryFix 12 EQ
Beste LeistungMeaco DD8L Zambezi
Der SparsameMeaco Arete One 20L
Klein & leiseLonove MD300
Sichler LFT-400.app
Meaco ‎MeacoDry 12LB
SUNTEC DryFix 20 Design
Suntec DryFix 20 select App
Midea Cube 20
ProBreeze ‎PB-02 EU
Klarstein Shetland 600
Comfee MDDN-10DEN7
Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 12 EQ
  • Sehr gute Qualität
  • Sehr sparsam
  • Leicht zu bedienen
  • Tragegriff unpraktisch
Test Luftentfeuchter: Meaco DD8L Zambezi
  • Sehr hohe Entfeuchtungsleistung
  • Sparsam
  • Schwenkbarer Luftaustritt
  • Mit Ionisator
  • 3 Lüfterstufen
  • Umständliche Bedienung
Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
  • Extrem sparsam
  • Arbeitet sehr effektiv
  • Gute Ausstattung
  • Mit HEPA13-Luftfilter
  • Nicht intuitiv zu bedienen
Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
  • Extrem leise
  • Gute Verarbeitungsqualität
  • Arbeitet bauartgemäß effektiv
  • Power-LED kaum zu sehen
  • Auf Dauer nicht rentabel
Luftentfeuchter Test: Zx7222 2
  • Sparsam
  • Mit App-Steuerung
  • Leise
  • Gute Ausstattung
  • Mäßige Entfeuchtungsleistung
  • Hoher Standby Energiebedarf
Test Luftentfeuchter: Meaco ‎MeacoDry 12LB
  • Sparsam
  • Gute Ausstattung
  • Schlechte Entfeuchtungsleistung
  • Ziemlich laut
Test Luftentfeuchter: SUNTEC DryFix 20 Design
  • Geringer Standby-Energiebedarf
  • Gute Ausstattung
  • Leise
  • Schlechte Entfeuchtungsleistung
  • Hoher Energiebedarf
Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 20 select App
  • Mit App-Steuerung
  • Sprachsteuerung
  • Gute Ausstattung
  • Mäßige Entfeuchtungsleistung
  • Ziemlich laut
  • Hoher Standby Energiebedarf
Test Luftentfeuchter: Midea Cube 20
  • Großer Auffangbehälter
  • Praktisch zu verstauen
  • Sehr gute Qualität
  • Mit App
  • Ziemlich laut
  • Hoher Energieverbrauch
  • Anleitung teilweise nicht zu verstehen
  • Mäßige App
Test Luftentfeuchter: ProBreeze ‎PB-02 EU
  • Sehr leise
  • Gute Verarbeitung
  • Alternatives Netzteil möglich
  • Läuft ohne Auffangbehälter weiter
Test Luftentfeuchter: Klarstein Shetland 600
  • Leiser Betrieb
  • Mäßige Qualität
Test Luftentfeuchter: Comfee MDDN-10DEN7
  • Einfache Bedienung
  • Sehr gute Qualität
  • Mäßige Ausstattung
  • Sehr laut
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Schutz gegen Schimmel: Luftentfeuchter im Test

Feuchte Luft kann zwar angenehm sein, aber sie ist deswegen noch lange nicht gesund. Ist es im Wohnraum warm und feucht, bietet das die perfekte Basis für Schimmelpilze, Bakterien und Krankheitserreger. Wiederum führt aber auch zu trockene Luft zum Austrocknen der Schleimhäute, die den Menschen so weniger vor Infektionen schützen können.

Es ist daher nicht verkehrt und eigentlich sogar wichtig, auf die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder dem eigenen Haus zu achten. Die ideale Luftfeuchtigkeit für ein angenehmes Wohnklima in Innenräumen liegt übrigens zwischen 40 und 60 Prozent.

Grundwissen Luftfeuchtigkeit

Genau genommen reden wir nicht über die Luftfeuchtigkeit sondern über die »relative Luftfeuchtigkeit«. Grund dafür ist, dass sich die Prozentangaben relativ zur Lufttemperatur verhalten.

Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme Luft. So kann ein Kubikmeter null Grad kalte Luft gerade mal 4,8 Gramm Wasser halten und hat damit bereits eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent erreicht. Wird die Luft auf 25 Grad erwärmt, hält sie bereits bis zu 23 Gramm Wasser und man spricht wieder von 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Die Luftfeuchtigkeit wird immer relativ angegeben. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen, ehe eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent erreicht ist.

Würde man einen Kubikmeter kalte Luft mit einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent auf 25 Grad erwärmen, entspräche das dann nur noch einer relativen Luftfeuchtigkeit von rund 21 Prozent. Wie kommt das? Der Kubikmeter null Grad kalte Luft kann 4,8 Gramm Wasser aufnehmen. 25 Grad warme Luft aber 23,05 g und 4,8 von 23,05 entsprechen 21 Prozent. Die Luft hat also nur 21 Prozent der maximalen Kapazität an Wasser aufgenommen.

Auf das richtige Lüften kommt es an!

Aus dem Fakt, dass kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme Luft, resultiert das sogenannte Stoßlüften. Anders als beim dauerhaften und leichten Lüften mit angekippten Fenster, wird beim Stoßlüften möglichst ein Durchzug erzeugt und die gesamte Luft eines Raums in möglichst kurzer Zeit ausgetauscht.

Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit

Warum macht man das? Bleiben wir beim Beispiel von 100 Prozent Luftfeuchtigkeit (Extrembeispiel): Im Wohnraum bei 25 Grad enthält ein Kubikmeter Luft damit rund 23 Milliliter Wasser. Draußen sind es 0 Grad und der Kubikmeter Luft kann nur maximal 4,8 Milliliter Wasser enthalten.

Tauscht man jetzt die Raumluft durch Stoßlüften aus, holt man sich also Luft in den Raum, die nur noch 21 Prozent so viel Wasser enthält. Wird diese Luft anschließend wieder auf 25 Grad erwärmt, liegt eine relative Luftfeuchtigkeit von 21 Prozent vor.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 09
Luftentfeuchtungsgeräte mit Luftfilter reinigen die Luft nebenbei gleich noch.

Man darf es beim Stoßlüften aber auch nicht übertreiben – daher der Name »Stoß«. Bleiben die Fenster zu lange auf, kühlen die Möbel und Wände unnötig aus und benötigen neben einiger Zeit auch viel Energie, um wieder aufzuheizen. Daher lieber einmal mehr als zu lange lüften. Die kalte Raumluft wärmt sich leichter und schneller wieder auf.

Je nach Möglichkeit, einen richtigen Durchzug zu schaffen, können bereits zwei Minuten ausreichend sein. Gibt es dagegen kaum Wind sollte man zehn Minuten oder etwas länger lüften. Wichtig ist, dass der Raum spürbar mit kalter Luft gefüllt ist.

Nasse Fenster ein Zeichen hoher Luftfeuchtigkeit?

Das kann pauschal nicht festgelegt werden. Kühlt warme Raumluft mit einer hohen Luftfeuchtigkeit ab, kann sie die beinhaltete Feuchtigkeit nicht mehr halten und es fällt an der Stelle aus, wo die warme Luft auf kalte Flächen trifft. Man spricht hierbei vom Taupunkt. Wie beim Morgentau, wenn die warme Luft über Nacht abkühlt, das Wasser nicht mehr halten kann und es sich als Tau auf dem Boden oder auf Pflanzen niederschlägt.

Lieber nasse Fenster als schimmlige Wände!

In einer Wohnung wird ein solcher Taupunkt an den Fensterscheiben sichtbar. Sind die Glasscheiben kalt, kühlt sich die Luft stark ab und Kondenswasser fällt aus. Ursache kann eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aber auch ein sehr hoher Temperaturkontrast sein. Besitzen die Scheiben nur einen geringen Dämmwert, sind sie so kalt, dass sich Kondenswasser bildet, obwohl die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist.

Dennoch sollte man niemals einfach Fenster mit den besten Dämmwerten einsetzen. Sind die Glasscheiben nach dem Fenstertausch wärmer als die Wände, weil das Haus nicht gedämmt ist, setzt sich die Feuchtigkeit an den nun kälteren Wänden ab. Hier findet es die benötigten Nährstoffe und Schimmelflecken sind vorprogrammiert.

Was tun gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Die häufigste Ursache für eine hohe Luftfeuchtigkeit sind wir Menschen selbst. Wir atmen, wir schwitzen und vor allem duschen und kochen wir. In den meisten Fällen ist aber regelmäßiges Lüften ausreichend, um die Feuchtigkeit wieder nach draußen zu befördern.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 08
Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein Luftentfeuchter mit externen Abfluss.

So mancher mag allerdings viele Pflanzen, hat ein Aquarium oder ist gezwungen seine Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Dann kann es passieren, dass Lüften nicht mehr ausreicht und die Luftfeuchtigkeit muss zusätzlich gesenkt werden. Hierfür stehen grundlegend zwei Varianten von Luftentfeuchtungsgeräten zur Verfügung – elektrische Luftentfeuchter und Granulat-Raumentfeuchter.

Auch nach dem Renovieren oder durch Baumaßnahmen kann es zu extrem hoher Luftfeuchtigkeit kommen. Dann wird ein Bautrockner eingesetzt. Dieser benötigt deutlich mehr Energie, holt aber auch deutlich mehr Feuchtigkeit aus der Luft. Bautrockner sind für die schnelle Trocknung und nicht für den Dauerbetrieb gedacht.

Granulat-Raumentfeuchter

Granulat-Raumentfeuchter sind recht einfach aufgebaut. Sie bestehen aus einem Behälter in dem das Kondenswasser aufgefangen wird und einem Siebträger in dem sich das Granulat als Feststoff befindet. Dieser Feststoff – meist ein Salz – bindet das Wasser (Adsorption), löst sich dabei selber auf und lässt die Feuchtigkeit in den Wassertank tropfen. Beeinflussen lässt sich der Vorgang kaum und man muss Geduld haben. Die aufgefangene Wassermenge ist im Vergleich zu den elektrischen Geräten sehr gering.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 05
Granulat-Raumentfeuchter arbeiten ohne Strom aber auch sehr langsam.

Elektrische Luftentfeuchter

Elektrische Luftentfeuchter machen sich die Kondensation an kalten Oberflächen zunutze. Eine Fläche wird gekühlt, die Raumluft daran vorbei geleitet und die sich absetzende Feuchtigkeit aufgefangen. Die Kühlung der Fläche kann jedoch auf unterschiedliche Weisen erfolgen.

Größere Entfeuchter, wie Bautrockner und Standgeräte, nutzen ein Kühlaggregat, wie man es aus dem Kühlschrank kennt. In einem geschlossenen Kreislauf presst ein Kompressor das Kühlmittel durch dünne Leitungen, wodurch ein Überdruck entsteht. Dieser Überdruck verflüssigt das Kühlmittel und die eingesetzte Energie wird in Wärme umgewandelt.

Weiter im Kreislauf vergrößern sich die Leitungen im Verdampfer wieder, der Druck nimmt ab, das Kühlmittel wird wieder zu Gas und so wie das Komprimieren Wärme freisetzt, entzieht das Dekomprimieren dem Umfeld die Wärme. Ein solcher Kreislauf hat also immer eine warme und eine kalte Seite.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 07
Die eingesaugte Luft strömt an den Kühlrippen entlang und Kondenswasser fällt aus.

Im Luftentfeuchter saugt ein Ventilator die Luft über die kalte Seite ein, wo sich durch die Abkühlung Kondenswasser bildet und bläst sie über die warme Seite wieder aus. Damit ist die Temperatur der austretenden Luft nahezu identisch zur eingesaugten Luft. Sie enthält jedoch weniger Feuchtigkeit.

Eine zweite Variante sind sogenannte TEC Luftentfeuchter. TEC steht dabei für ThermoElectric-Cooler. Hier wird die kalte Oberfläche mit dem Peltier-Effekt erzeugt, bei dem zwei unterschiedliche Halbleiter mit einer Gleichspannung gespeist werden und sich eine Seite stark abkühlt, während sich die andere erhitzt. Der weitere Vorgang der Kondensbildung gleicht dem der Kompressorkühlung.

Peltier-Elemente haben den Vorteil, dass sie in allen Größen funktionieren und somit auch in sehr kompakten Luftentfeuchtern eingesetzt werden können. Obendrein sind sie wartungsfrei und kommen komplett ohne eine Geräuschentwicklung aus. Leider arbeiten sie nicht so effektiv wie die Kompressor-Luftentfeuchter und sind daher nur in kleinen Tischgeräten zu finden.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter 10
Gut sind die Kühlrippen des Peltier-Elements zu erkennen.

Granulat-Luftentfeuchter oder elektrischer Luftentfeuchter?

Um einen Vergleich zu bekommen, wurde während des Tests ein Granulat-Luftentfeuchter aufgestellt. Der Erfolg der Luftentfeuchtung gegenüber den elektrischen Luftentfeuchtern kann als überschaubar bezeichnet werden. Erst nach zehn Stunden bildeten sich die ersten kleinen Wassertropfen auf dem Granulat und nach 24 Stunden landeten noch immer keine Tropfen im Behälter.

Solche Granulat-Raumentfeuchter haben sicher ihre Berechtigung im Auto oder wo es keinen Strom gibt, aber selbst die kleinsten Luftentfeuchtungsgeräte im Test waren effektiver. Aber diese Werte werden auch angegeben. Ein Kilogramm Granulat soll etwa 1,4 Liter Wasser binden und laut Hersteller bis zu drei Monate halten. Damit wären das 0,015 Liter pro Tag.

Der einfachste elektrische Luftentfeuchter kam in derselben Zeit auf das Dreifache. Und dies ließ sich im Test auch nachweisen. Das Granulat zeigte dagegen im gleichen Raum keinen Erfolg.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 01

Testsieger: Suntec DryFix 12 EQ

Kleiner ist besser! Zumindest trifft das auf den Suntec DryFix 12 EQ zu, der um einiges besser abschneidet als der größere Suntec DryFix 30. Er bietet zwar keine App und das Fassungsvermögen des Wasserbehälters ist nur halb so groß. Dafür ist der DryFix 12 im Test der leiseste Standentfeuchter und trumpft vor allem mit einer guten Entwässerung bei geringem Stromverbrauch auf.

Testsieger
Suntec DryFix 12 EQ
Test Luftentfeuchter: Suntec DryFix 12 EQ
Der DryFix 12 EQ gehört zu den leisesten Luftentfeuchtern im Test und obendrein auch noch zu den sparsamsten. Damit bietet er das beste Gesamtpaket.

Einfache und sinnvolle Bedienung

Auf den ersten Blick wirkt der Suntec DryFix 12 EQ sehr schlicht und einfach und zumindest von der Bedienung her, ist er das auch. Es gibt nur sechs Sensortasten, die mit klaren Funktionen belegt sind

Mit der MODE-Taste kann zwischen Dauer- und Automatikbetrieb umgeschaltet werden. Im automatischen Modus ist der Basiswert von 50 Prozent Luftfeuchtigkeit eingestellt. Wenn man möchte, kann dieser Wert manuell auch zwischen 30 und 80 Prozent eingestellt werden.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 04
Die Griffmulde ermöglicht das Tragen nur mit kräftigen Händen.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 02
Zum Verstauen kann das Anschlusskabel in den Auffangbehälter gesteckt werden.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 03
Dieser fasst 2 l und ist damit groß genug.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 05
Ist der Tank entnommen, kann auch der Filter gereinigt werden.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Suntec Dryfix12 06
Ein Abflussschlauch liegt zwar bei, einen wirklich wertigen Eindruck macht er jedoch nicht.

Mit der SPEED-Taste kann zwischen niedriger und hoher Lüftergeschwindigkeit gewechselt werden. Im Nachtmodus wird dagegen nur die niedrige Geschwindigkeit genutzt und obendrein die Beleuchtungselemente ausgeschaltet.

Wer nachts gar keine störenden Geräusche möchte, der aktiviert den Timer und lässt den Suntec DryFix 12 EQ nach 1 bis 24 Stunden ausgehen. Interessanter ist aber die umgedrehte Timer-Funktion. Ist der Luftentfeuchter bereits aus und wird der Timer aktiviert, dann schaltet er sich nach der angegebenen Zeit nicht aus sondern ein.

Sparsam und leise

Das wichtigste neben vernünftigen Funktionen ist an einem Luftentfeuchter aber seine Arbeitsweise. Da muss man zugeben, dass es der Suntec DryFix 12 EQ ziemlich gelassen angeht. Die maximale Leistungsangabe des Herstellers zeigt es, hierbei handelt es sich um kein Arbeitstier.

Aber das muss er auch gar nicht sein. Vielmehr ist der DryFix 12 EQ für die dauerhafte Luftentfeuchtung gemacht. Mit 43 dB (kleine Lüfterstufe) darf er ruhig im Hintergrund seine Arbeit machen und die macht er ziemlich effektiv.

In der Ruhe liegt die Kraft – und die Sparsamkeit!

In unserem Test begnügte er sich in einer Stunde mit 118 Wh und kondensierte dabei 78 Milliliter Wasser. Das klingt nicht nach viel und ist auch nicht für eine Bautrocknung gedacht. Rechnet man das aber auf 1 Liter Kondensat hoch, benötigt der Suntec DryFix 12 EQ dafür gerade mal 1,5 kW. Das ist im Test aktuell das zweitbeste Ergebnis.

Damit ist der DryFix 12 EQ momentan der leiseste und zweitsparsamste Stand-Luftentfeuchter im Test. Obendrein ist er auch noch günstig zu bekommen. Was will man mehr?

Suntec DryFix 12 EQ im Testspiegel

Über den Suntec DryFix 12 EQ gibt es aktuell keine aussagekräftigen Testberichte. Sollten wir welche finden, werden wir sie hier für Sie nachreichen.

Alternativen

Nicht jeder braucht die bestmögliche Leistung oder muss Rücksicht auf die Geräuschkulisse nehmen. Daher haben wir für unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Empfehlungen.

Die beste Leistung: Maeco DD8L Zambezi

Der Maeco DD8L Zambezi ist das beste Beispiel, warum solche Tests wirklich Sinn machen. Denn die Vorurteile waren groß und der erste Eindruck absolut nicht gut. Während des Testes entpuppte sich der Adsorptionstrockner dann aber doch als Geheimtipp.

Beste Leistung
Meaco DD8L Zambezi
Test Luftentfeuchter: Meaco DD8L Zambezi
Trotz hoher Leistungsaufnahme gehört der DD8L zu den sparsameren Luftentfeuchtern. Denn keiner sammelt so schnell und so viel Wasser im Auffangbehälter wie er.

Für den DD8L Zambezi gibt der Hersteller eine maximale Leistungsaufnahme von satten 650 Watt an und verspricht eine Entfeuchtungsleistung von gerade mal 8 Liter am Tag. Andere Modelle versprechen mit der halben Leistung die doppelte Menge an Wasser. Ist das nachvollziehbar?

Dieser Eindruck verbessert sich auch beim Einschalten nicht. Es riecht – ja, es stinkt sogar. Dann gibt es zur Bedienung nur vier Pfeil- und eine Bestätigungstaste. Intuitiv ist die Bedienung sicher nicht. Und warum kommt da warme Luft aus dem Luftentfeuchter? Das ist doch Verschwendung.

Gewöhnungs­bedürftige Bedienung

Ein Blick in die Bedienungsanleitung hilft. Mit den seitlichen Pfeiltasten wandert man durch das grafisch dargestellte Menü im blau beleuchteten Display.

Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Dd8l 03
Das Display zeigt viele Symbole, es gibt aber auch viele Funktionen.

Mit den Hoch- und Runtertasten werden die Menüpunkte verstellt. Ok, das ist dann doch nicht so schwer und offenbart ein paar interessante Funktionen.

So gibt es beispielsweise 3 Lüfterstufen, einen Ionisator und lässt sich der Luftentfeuchter zeitlich programmieren. Das bietet kein anderer (ohne App-Steuerung). Das Gepiepe bei jedem Tastendruck nervt zwar, aber an die Bedienung gewöhnt man sich dann doch schnell.

Der Luftaustritt beim Maeco DD8L Zambezi ist anders als bei den meisten Luftentfeuchtern. Zum einen wird er mit einem Deckel abgedeckt und zum anderen können darunter Richtungslamellen verstellt werden.

Diese Lamellen bestimmen, in welche Richtung (seitlich) die Luft gepustet wird und der Deckel hebt beziehungsweise senkt sich automatisch. Damit wird die Luft nach vorn oder oben geblasen. Wohin genau, lässt sich in der Programmierung bestimmen. Dafür gibt es vier verschiedene Schwenkbereiche.

Anders als alle anderen Luftentfeuchter, ist der Maeco DD8L Zambezi ein sogenannter Adsorptionstrockner und arbeitet nicht mit einem Kompressor (Kondenstrockner).

Hygroskopisches Material bindet die Luftfeuchtigkeit und Wärme entzieht sie anschließend wieder. Daher der höhere Energiebedarf und die warme Luft, die anfänglich noch für Gerüche gesorgt hat.

Viel Leistung und trotzdem sparsam

Letztendlich arbeiten Adsorptionstrockner aber effektiver und der höhere Energiebedarf amortisiert sich schnell wieder. Denn mit 293 Milliliter in einer Stunde erreichte der DD8L Zambezi den absoluten Spitzenwert im Test.

Auf den Liter hochgerechnet ergibt sich daraus ein Bedarf von 2,3 kW/l. Das entspricht zwar nicht dem sparsamsten Wert (1,1 kWh/l) liegt aber immer noch im guten Mittelfeld. Und man darf nicht vergessen, dass die erzeugte Wärme schließlich auch keine verschenkte Energie ist.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Dd8l 07
Am Lufteinzug befindet sich zwar ein feines flusensieb aber kein Luftfilter.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Dd8l 06
Für den permanenten Ablauf gibt es eine verschließbare Öffnung.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Dd8l 08
An den fehlenden Lamellen ist zu erkennen, dass es sich nicht um einen Kondenslufttrockner handelt.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Dd8l 10
Daher ist die ausströmende Luft auch deutlich wärmer.

Der Maeco DD8L Zambezi arbeitet als Adsorptionstrockner äußerst effektiv und produziert obendrein »Abwärme«. Daher ist er ideal für Keller, Werkstatt oder Gartenlaube, wo er neben der Senkung der Luftfeuchtigkeit auch für etwas Wärme sorgt.

Der Sparsamste: Meaco Arete One 20L

Alle getesteten Luftentfeuchter entfeuchten die Luft. Der eine mit höheren Stromkosten der andere mit geringeren. Der eine braucht etwas länger für einen Liter Wasser und der andere schafft dieselbe Menge in kürzerer Zeit. Der Meaco Arete One 20L war im Test nicht nur der Luftentfeuchter, der in einer Stunde die meiste Feuchtigkeit gesammelt hat, er hat dabei auch noch am sparsamsten gearbeitet.

Der Sparsame
Meaco Arete One 20L
Test Luftentfeuchter: Meaco Arete One 20L
Keiner ist sparsamer als der Meaco Arete One 20L und dennoch gehört er zu den leistungsstärksten Luftentfeuchtern im Test. Obendrein wird die Luft mit einem HEPA 13 Filter gereinigt.

Optisch ist kein Luftentfeuchter so gestaltet, dass man ihn sich als Dekoration ins Wohnzimmer stellt und auch der Meaco kann eher als praktisch statt schön bezeichnet werden. Aber er hat innere Werte und die bestechen deutlich.

Aber fangen wir außen an. Da gibt es keinen Tragegriff? Doch, dieser ist nur versenkt und somit gut ins Gehäuse des Entfeuchters integriert. Der Auszug hakelt zwar etwas aber ein Luftentfeuchter ist keine Handtasche und man vermeidet es möglichst ihn mit seinen 15 Kilo durch die Gegend zu tragen. Dafür besitzt er schließlich Rollen.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 01
Groß sind die optischen Unterschiede der Luftentfeuchter nicht und auch der Meaco sticht nicht sonderlich hervor.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 03
Der Tragegriff ist in das Gehäuse des Entfeuchters integriert und ausziebar.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 02
Die Bedienelemente fallen sparsam aus und man sollte die Bedienungsanleitung des Entfeuchters dazu lesen
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 07
Etwas klein aber trotzdem praktisch ist die Kabelaufwicklung an der Rückseite des Entfeuchters.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 10
Praktisch ist der Luftfilter, den sonst keiner bietet.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 09
Nicht so schön dagegen die Beschädigungen am Wärmetauscher.

Die Bedieneinheit fällt optisch etwas spartanisch aus und hat doch trotzdem einiges zu bieten. Es gibt zwei Lüfterstufen, einen Nachtmodus, manuell einstellbare Luftfeuchtigkeit, eine Stufe zur Luftreinigung und sogar eine Tastensperre. Das funktioniert mit den paar Tasten? Es funktioniert, setzt aber voraus, dass man die Bedienungsanleitung liest. Von einer intuitive Bedienung kann also nicht gesprochen werden.

Aber wie bereits gesagt, bietet der Meaco Arete One 20L innere Werte und die fangen beim Luftfilter an. Ausgestattet mit einem HEPA 13 Filter ist der Meaco in der Lage, 99,95 Prozent aller virenbelasteten Aerosole aus der Luft zu filtern. Das geschieht während der Luftentfeuchtung, kann aber auch als Einzelfunktion aktiviert werden.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 04
Der Meaco sammelt reichlich Wasser, da ist ein großer Auffangbehälter schon sinnvoll.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 06
Alternativ kann aber auch ein Ablaufschlauch angeschlossen werden, der jedoch nicht beiliegt.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Meaco Areteone20 05
Anschluss für eine Pumpe? In der Anleitung ist leider nichts zu finden.

Der größte innere Wert des Meaco Arete One 20L ist aber ganz sicher seine Entfeuchtungsleistung. Laut Hersteller liegt diese bei 14 Liter pro Tag (0,59 Liter pro Stunde). Diese Werte werden natürlich nur bei passender Temperatur und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit erreicht. In unserem Test kam er immerhin auf 0,19 Liter pro Stunde (4,6 Liter pro Tag).

Rechnet man zur Entfeuchtungsleistung noch den Stromverbrauch, schneidet der Meaco noch besser ab, denn keiner ist sparsamer. Zum Vergleich haben wie die Entfeuchtungsleistung einer Stunde ins Verhältnis zur Stromaufnahme gesetzt und auf einen Liter hochgerechnet. Der Meaco-Entfeuchter würde nach dieser Hochrechnung etwa 1,1 kWh für einen Liter Wasser benötigten. Beim Zweitplatzierten Suntec DryFix 12 EQ sind es schon 1,5 kWh/l und bei den kleinen Tischgeräten satte 11 kWh/h.

Der Meaco Arete One 20L hat einiges an Funktionen zu bieten, ist aber nicht so einfach zu bedienen. Man sollte also die Bedienungsanleitung lesen. In puncto Entfeuchtungsleistung und Sparsamkeit ist er dafür ungeschlagen. Keiner leistet mehr und keiner ist sparsamer.

Klein und leise: Lonove MD300

Der Lonove MD300 gehört zu den kleinen Tisch-Luftentfeuchtern mit einem Peltier-Kühlelement, die nur bedingt sparsam arbeiten. Als sparsame Luftentfeuchter können sie daher nicht empfohlen werden. Wer sich dennoch für ein solche Gerät entscheidet, sollte zum Lonove greifen.

Klein & leise
Lonove MD300
Test Luftentfeuchter: Lonone Luftentfeuchter
Tisch-Luftentfeuchter sind zwar sehr leise, aber nicht wirklich effektiv. Unter diesen Modellen schneidet der Lonove MD300 aber am besten ab.

Viel gibt es zum MD300 nicht zu erzählen. Als kleiner und günstiger Tisch-Luftentfeuchter besitz er (wie die die anderen Modelle der Bauform) lediglich einen An/Aus-Schalter und einen abnehmbaren Wassertank. Der ist mit 800 Milliliter zwar größer als bei den beiden weiteren Modellen im Test, aber das ist nicht unbedingt ein Vorteil.

Die kleinen Tisch-Luftentfeuchter arbeiten so langsam, dass es unter unseren Testbedingungen ein ganzes Jahr dauern würde, bis der Behälter sein Limit erreicht. Über den Stromverbrauch sollte man bei diesem Entfeuchter lieber gar nicht erst nachdenken.

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Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 01
Der Lonove MD300 Entfeuchter ist dezent und fällt mit seinem blauen Wassertank optisch kaum auf.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 02
Satte 800 ml fast der Wassertank, was für solch kleine Tischgeräte etwas übertrieben ist.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 03
Kein Schwimmerschalter? Hier arbeitet tatsächlich ein Magnetschalter.
Luftentfeuchter Test: Test Luftentfeuchter Lonone 04
Leider kein Standard-Hohlstecker, was den Austausch des Netzteiles erschwert.

Warum erhält der Lonove MD300 dann trotzdem eine Empfehlung? Weil auch diese kleinen Luftentfeuchter durchaus ihre Berechtigung haben. Bei sehr feuchter und warmer Luft arbeiten sie natürlich auch effektiver und dank des geräuschlosen Peltier-Elements sind sie sehr leise. Außer dem Lüfter ist absolut nichts zu hören.

Vergleicht man die drei getesteten Tisch-Luftentfeuchter, schneidet der Lonove MD300 am besten ab. Er ist der leiseste, arbeitet am effektivsten und bietet eine gute Verarbeitungsqualität.

Außerdem getestet

Suntec DryFix 20 select App

Fast schon elegant kommt der schmale und hohe Suntec DryFix 20 select App daher. Dazu passt der beleuchtete Ring, der an der Vorderseite farbig anzeigt, wie hoch die Luftfeuchtigkeit gerade ist. Bis 50 Prozent gibt es blaues Licht, zwischen 50 und 70 Prozent grünes und darüber warnt rotes Licht vor zu hoher Luftfeuchtigkeit.

Luftentfeuchter Test: Test Suntec Dryfix20selectapp 1
Die Bedienung des Suntec-Entfeuchters ist recht einfach gehalten und daher auch intuitiv nutzbar

Aber die soll der Luftentfeuchter schließlich automatisch anpassen, was der DryFix 20 auch recht vernünftig macht. Allerdings reicht es nur für die Wortwahl »vernünftig«. 81 Milliliter gesammeltes Wasser in einer Stunde sind unter den Testbedingungen nicht wirklich viel und auch die Lautstärke liegt mit 51 bis 57 dB nur im Mittelfeld.

Gleiches gilt für den Energiebedarf. Rechnet man die Testergebnisse auf einen Liter Wasser hoch, benötigt der Suntec DryFix 20 2,8 kW dafür. Das sind nicht die schlechtesten Werte aber auch um einiges von den besten entfernt.

Positiv ist – wie der Name bereits verrät – dass der Suntec DryFix 20 select App eine App mitbringt. Damit lässt er sich bequem auch vom Sofa aus bedienen. Auch die Verknüpfung mit der Sprachsteuerung Amazon Alexa oder Google Assistant ist möglich. Allerdings beschränken sich die Möglichkeiten hierbei auf das Ein- und Einschalten.

SUNTEC DryFix 20 Design

Der Suntec DryFix 20 Design ist dem Sichler LFT-400.app äußerlich nicht nur sehr ähnlich, er ist sogar identisch. Lediglich das kleine Lämpchen für die WLAN-Verbindung fehlt. Der Luftentfeuchter bringt also ganz offensichtlich keine App mit. Ob das alleine den nicht unerheblichen Preisunterschied rechtfertigt?

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Die Bedienung des DryFix 20 Design ist intuitiv. Die inneren Werte sind aber nicht so ganz stimmig.

Offensichtlich nicht. Denn auch wenn die technischen Daten beider Geräte sehr ähnlich sind, sind sie nicht gleich und erzielen vor allem deutlich unterschiedliche Ergebnisse. Obwohl der Suntec eine geringere maximale Leistungsaufnahme angegeben hat, verbraucht er im 1-Stunden-Test rund 10 Wh mehr.

Das ist kein großer Unterschied, nimmt man aber dazu, dass er in derselben Zeit fast 30 Milliliter weniger Wasser sammelt, macht ihn das doch deutlich ineffektiver und auf Dauer auch teurer.

Meaco ‎MeacoDry 12LB

Der MaecoDry 12L kommt ein wenig unscheinbar daher. Er ist nicht ganz so schwer wie großen Luftentfeuchter, soll laut Hersteller maximal 165 Watt benötigen und auch der Auffangbehälter ist mit gerade mal 2,6 Liter eher überschaubar.

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Recht unscheinbar ist der MaecoDry 12L auch eher für die gemütliche Arbeit gemacht.

Dazu wurden die Transportrollen und seitliche Griffe eingespart. Rückseitig ist zwar eine große Griffmulde eingearbeitet aber wirklich komfortabel ist der Transport eines Gerätes mit immerhin 10 Kilogramm nicht.

Wichtiger als der Transport ist aber eh die Arbeitsleistung. Die fällt aufgrund der geringeren Energieaufnahme entsprechend geringer aus. Wirklich schlimm ist das nicht, das Senken der Luftfeuchtigkeit ist kein Akt von Minuten. Häufig sogar ein dauerhafter Vorgang.

Genau dafür ist der MaecoDry 12L gemacht, denn auf Dauer arbeitet er ziemlich sparsam und benötigt unter unseren Testbedingungen nur knapp über 2 kW für ein Liter Wasser.

Preislich könnte man dann allerdings doch lieber zu unserer Empfehlung Suntec DryFix 12 EQ greifen. Der ist etwas leiser, noch sparsamer und bringt eine bessere Entfeuchtungsleistung mit.

Sichler LFT-400.app

Nicht gerade günstig kommt der Sichler LFT-400.app daher und wie der Name verspricht, bringt er eine App und damit auch WLAN mit.

Die App ist wirklich praktisch und bietet neben der direkten Bedienung auch die Möglichkeit, ein Wochenprogramm zu erstellen. Schade ist allerdings, dass trotz der Integration in SmartLife, keine Verbindung zur Sprachsteuerung möglich ist.

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Eine einfache und verständliche Bedienung, die keine Anleitung benötigt.

Äußerlich sieht der Sichler-Entfeuchter aus wie der Suntec DryFix 20 Design. Im Inneren scheint aber ein etwas anderes Herz zu schlagen. Das macht ihn etwas schwerer und der Hersteller gibt auch eine marginal höhere Leistungsaufnahme an.

Im Test sah das allerdings ein wenig anders aus. Nach einer Stunde im Testlauf hatte der Sichler LFT-400.app ein paar Watt weniger auf der Uhr und trotzdem einiges mehr an Feuchtigkeit im Wassertank.

Unter unseren Testbedingungen benötigt er rechnerisch 2,5 kW für einen Liter Wasser. Das macht ihn nicht zum Sparmeister, lässt ihn im Vergleich zu anderen Testkandidaten aber recht gut dastehen. Gleiches gilt für die Lautstärke, die mit 46 dB auf der ersten Lüfterstufe noch recht angenehm leise ist.

ProBreeze ‎PB-02 EU

Funktionell sticht der ProBreeze PB-02 EU nicht unter den Tischgeräten hervor. Außer an/aus hat er nichts zu bieten, die Power-LED ist kaum zu sehen und zieht man den Wassertank heraus, schaltet sich der Luftentfeuchter nicht mal ab. Aber ok, mit großen Wassermassen ist bei diesen Geräten eh nicht zu rechnen.

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Dafür ist der ProBreeze der günstigste unter den drei getesteten Tisch-Luftentfeuchtern und bietet im Vergleich eine richtig gute Qualität. Das Anschlusskabel ist extrem stabil und dank den Hohlsteckers kann im Notfall sogar ein alternatives Netzteil verwendet werden.

Comfee MDDN-10DEN7

Der Comfee MDDN-10DEN7 ist etwas kleiner, günstiger und hat auch nicht so viel zu bieten. Bis auf die Wahl zwischen einer manuelle Einstellung der gewünschten Luftfeuchtigkeit und einem kontinuierlichen Betrieb gibt es keine weiteren Funktionen.

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Wem das allerdings reicht, der kann sich über einen praktischen und solide laufenden Luftentfeuchter freuen, der verhältnismäßig effektiv arbeitet und leicht zu bedienen ist. Nur an den 55 dB lauten Lüfter muss man sich erst gewöhnen.

Midea Cube 20

Die Idee hinter dem Midea Cube 20 ist gut. Er besteht aus einem Würfel, der einzeln mit Ablauf genutzt werden kann. Verdreht man ihn aber um 90° und setzt ihn wieder auf das Unterteil, bietet der Cube einen Luftentfeuchter mit einem 12 Liter Auffangbehälter.

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Allerdings arbeitet der Cube nicht sonderlich effektiv und ist obendrein auch ziemlich laut. Eine richtig herbe Enttäuschung ist allerdings die Bedienungsanleitung, die offenbar automatisch übersetzt wurde. Über so manche »Wortspiele« kann man vielleicht lächeln, andere verlieren aber völlig ihren Sinn und es fällt schwer, die erklärten Funktionen zu verstehen.

Etwas einfacher wird es mit der App MSmartLife, allerdings ist auch diese fehlerhaft. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Sprachen zusammen, kritisiert trotz perfektem WLAN die Empfangsqualität und arbeitet auch nicht mit einer Sprachsteuerung.

Klarstein Shetland 600

Der Klarstein Shetland 600 Entfeuchter gehört zu den günstigen Tischgeräten und ist dementsprechend leise aber auch nicht so effektiv. An Funktionen bietet er lediglich einen Einschalter und einen 500 Milliliter großen Wasserbehälter. Bis der voll ist, kann es aber dauern, denn besonders leistungsstark sind solche Geräte nicht.

Dazu kommt dass der Klarstein unter den drei getesteten Tischgeräten am lautesten ist und zu den beiden schwächeren gehört. Auch qualitativ muss sich der Entfeuchter mit seinem sehr dünnen Kabel leider hinten anstellen.

So haben wir getestet

Luftentfeuchter müssen vor allem eines – effektiv die Feuchtigkeit aus der Luft holen und damit die Luftfeuchtigkeit im Raum senken. Sie müssen sich aber auch komfortabel bedienen lassen, dürfen gern ein paar besondere Funktionen besitzen und sollten vor allem nicht zu laut sein.

Im ersten Schritt werden wie immer die technischen Daten aufgenommen und die Geräte begutachtet. Dabei fiel bereits auf, dass die Herstellerangabe zur möglichen Raumgröße in den meisten Fällen überflüssig oder gar unsinnig ist. Ein Testgerät, das 20 Liter Wasser am Tag (unter optimalen Bedingungen) abscheiden soll, ist laut Hersteller für Räume mit bis zu 40 Quadratmetern geeignet.

Ein anderes wiederum scheidet 14 Liter pro Tag ab und soll aber für Räume mit bis zu 70 Quadratmetern geeignet sein. Und ein Tischgerät mit 0,22 Liter pro Tag für Räume bis 40 Quadratmeter. Das ergibt einfach keinen Sinn.

Man sieht, dass die Werte aus der Luft gegriffen sind und häufig nur der Werbung dienen. Zumal die nutzbare Raumgröße von vielen anderen Faktoren abhängt. Wie warm ist der Raum? Welche Luftfeuchtigkeit liegt vor? Welche Luftfeuchtigkeit ist gewünscht?

Ein weiterer angegebener Wert, ist die Entfeuchtungs-Leistung. Sie gibt an, wie viel Wasser maximal innerhalb von 24 Stunden abgeschieden werden kann. Maximal! Das bedeutet, diese Werte werden nur unter bestimmten Bedingungen, wie einer warmen Umgebungstemperatur und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit erreicht.

Wir haben die Leistung innerhalb einer Stunde geprüft und auf 24 Stunden hoch gerechnet. Der beste Luftentfeuchter erreichte gerade mal 4,5 Liter pro Tag bei angegebenen 14 Liter pro Tag. Die Herstellerangaben mögen zwar stimmen, man darf sie aber nicht für das eigene Umfeld ansetzen.

Zur Leistungsprüfung haben wir alle Luftentfeuchter exakt eine Stunde laufen lassen und dabei den Stromverbrauch gemessen. Um die abgeschiedene Wassermenge zu überprüfen, haben wir vorher den leeren Wassertank gewogen und nach dem Test mit dem Gewicht inklusive dem eingesammelten Wasser verglichen.

So lässt sich exakt bestimmen, wie viel Wasser sich im Behälter befindet – und damit, wie hoch die Entfeuchtungsleistung des Luftentfeuchters ist. Unsere Tests haben wir bei einer Raumtemperatur von ca. 19 Grad und einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 47 Prozent durchgeführt.

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Bei der Angabe zur aktuellen Luftfeuchtigkeit sollte man sich lieber auf ein externes Hygrometer verlassen.

Damit der Luftentfeuchter nicht zur dauerhaften Belastung wird, haben wir natürlich auch die Lautstärke gemessen. Die Messwerte wurden unter identischen Bedingungen im Abstand von 40 Zentimetern ermittelt. Der leiseste Entfeuchter begnügte sich mit 38 dB, was so leise ist, dass selbst am Haus vorbeifahrende Autos das Messergebnis störten. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch wird bei 60 dB geführt.

Die wichtigsten Fragen

Welcher ist der beste Luftentfeuchter?

Im Gesamtpaket aus Bedienkomfort, Lautstärke und Leistung ist für uns der Suntec DryFiX 12 EQ der beste Luftentfeuchter. Er ist leise, bietet eine gute Entfeuchtungsleistung und ist trotz seiner vielen Einstellmöglichkeiten, ausgesprochen einfach zu bedienen.

Woher kommt eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Jeder Mensch schwitzt und atmet Feuchtigkeit aus. Diese muss durch regelmäßiges Lüften aus dem Raum befördert werden. Kommen viele Pflanzen, häufiges Kochen oder ein Aquarium dazu, reicht einfaches Lüften mitunter nicht mehr aus und ein Luftentfeuchter wird benötigt.

Wie erkenne ich eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Optimaler Weise sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent liegen, unabhängig von der Raumgröße und der Nutzung des Raums. Beschlagen die Scheiben, kann das ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Es ist aber ebenso möglich, dass die Fenster zu alt sind und schlecht dämmen. Daher ist es ratsam, die Luftfeuchtigkeit immer mit einem Hygrometer zu prüfen. Bei mehr als 70 Prozent Luftfeuchtigkeit droht Schimmelbildung.

Wie funktioniert ein Luftentfeuchter?

Elektrische Luftentfeuchter mit Kompressor besitzen einen Kühlkreislauf wie ein Kühlschrank. Es gibt eine warme und eine kalte Seite. Die eingesaugte Luft wird an den Kühlrippen entlang geführt und durch den hohen Temperaturkontrast schlägt sich die Luftfeuchtigkeit in Form von Wassertropfen nieder. Diese werden im Auffangbehälter gesammelt. Die abgekühlte Luft strömt anschließend am warmen Teil des Kreislaufes entlang, wärmt sich wieder auf und kühlt gleichzeitig den Kompressor. Die Geräte können in jedem Raum aufgestellt werden, von Dach bis Keller. Meistens sind einige Stunden Dauerbetrieb notwendig bevor die Geräte die Luftfeuchtigkeit spürbar senken.

Luftentfeuchter bei Schimmel?

Die ideale relative Luftfeuchtigkeit liegt in Wohnräumen bei 40-60  Prozent. Bei einer erhöhten Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen (mehr als 65 %) besteht die Gefahr, dass sich mit der Zeit Schimmelpilze bilden und ausbreiten. Ein Luftentfeuchter kann den Schimmel-Befall eindämmen oder präventiv verhindern. Er unterstützt dabei, dass Wände schneller trocknen, eine Schimmelbildung wird verlangsamt oder gestoppt. Ein Luftentfeuchter tötet also Schimmel nicht ab, sondern entzieht ihm die benötigte Feuchtigkeit wenn der Entfeuchter (Kondensationsentfeuchter oder Adsorptionsentfeuchter) im Dauerbetrieb laufen gelassen wird.

Lohnt sich ein Granulat-Luftentfeuchter?

Wer über Nacht im Winter das Auto etwas entfeuchten will oder sich besser fühlt, die Gartenlaube im Winter etwas zu trocknen, der kann durchaus zu einen oder zwei Granulat-Luftentfeuchter greifen. Schließlich verbrauchen sie keinen Strom. Wunder darf man jedoch nicht erwarten. Ein Kilo Granulat sammelt gerade mal 1,4 Liter Wasser und kann dazu bis zu drei Monate brauchen. Eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit ist kaum messbar.

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