Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
test
Letztes Update: 2.7.2021

Der beste Messerschärfer

Wir haben 26 Messerschärfer getestet. Der beste für die meisten ist der DMT Diamant Simple Sharp, denn dank seiner breiten Schleifscheiben kann jeder ohne Vorkenntnisse und Übung seine Messer schärfen ohne sie versehentlich zu ruinieren. Die Diamant-Platten können zudem gewechselt und auf Wunsch gegen gröbere oder feinere Platten getauscht werden.

Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 2. Juli 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

23. Oktober 2020

Wir haben acht neue Messerschärfer getestet. Unsere neuen Kandidaten auf dem Treppchen sind der DMT Diamant Simple Sharp, der Vulkanus Professional G2, der Zwilling V-Edge und der Any Sharp Pro.

Weitere Updates
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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Wie oft sollte man Messer schärfen? Ganz einfach: immer, wenn es nicht mehr optimal schneidet. Eine wirklich scharfe Schneide durchtrennt ein hängendes Blatt Papier, ohne zu reißen. Die Haut einer Tomate wird ohne Sägebewegung durchtrennt und Fleisch schneidet sich fast butterweich.

Manuelle Messerschärfer sind schnell aus der Schublade geholt und schnell ist die Schneide wieder schön scharf. Sind allerdings grobe Scharten sichtbar, müssen Sie mehr Zeit investieren – und in einen Wasserstein oder einen elektrischen Schleifer. Auch solche haben wir in diesem Test geprüft.

Ingesamt hatten wir 26 Messerschärfer im Test, 21 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

DMT Diamant Simple Sharp

Test  Messerschärfer: DMT Diamant Simple Sharp
Schärfen ohne Risiko: Dank präziser Führung der Klinge können selbst Anfänger nichts falsch machen.

Der DMT Diamant Simple Sharp ist für den Laien der perfekte Messerschärfer für große, glatte Messer. Hier geht nix schief: Einfach durchziehen, die breiten Schleifscheiben verhindern das Aufrauen der Schneide oder Unebenheiten, die über kurz oder lang die Klinge ruinieren würden. Für einen besseren Grob-Schliff können bei Bedarf Scheiben mit gröberer Körnung eingesetzt werden.

Für Liebhaber

Vulkanus Professional G2

Test  Messerschärfer: Vulkanus Vulkanus Unisex Professional G2
Für den geübten Profi, schärft auch Klingen mit Wellen und Zahnung.

Für Profis und alle, deren Herz für gute Messer schlägt: Der Vulkanus Professional G2 schärft jeden Klingentyp – ob glatt, Wellenschliff oder gezahnt. Das macht ihm keiner nach. Allerdings ist viel Übung nötig, besonders bei Schneiden, die schartig sind. Für Anfänger ist das eher nichts.

Für Profis

Zwilling V-Edge

Test  Messerschärfer: Zwilling V-Edge
Für häufiges, schnelles Schärfen vieler Asia- oder Euro-Messer mit Profi-Klinge.

Zwilling V-Edge ist die beste Wahl, wenn Sie viele Messer haben, die regelmäßig einen Grund- und oder Feinschliff erhalten müssen. Die länglichen Schleifsteine nehmen in einem Durchzug viel Material ab und verhindern zugleich Unebenheiten auf der Klinge. Zwilling legt feine und grobe Schleifsteine bei, die zügig gegeneinander ausgetauscht werden. Zudem sind die Winkel für Asia- und europäische Klingen einstellbar.

Mit Saugfuß

AnySharp Pro

Test  Messerschärfer: AnySharp Pro
Dank exzellentem Saugfuß hat man beide Hände am Messer und kann komplette Länge der Klinge schärfen.

Der AnySharp Pro löst das Problem des Festhaltens: Ein starker Saugnapf fixiert das kleine Schleifgerät auf der glatten Arbeitsplatte, so kann die Schneide beidhändig über den Wolframstahl gezogen werden. Dadurch bekommt man mehr Kraft in die Schleifbewegung, Kerben verschwinden schneller. Für den Feinschliff braucht man aber ein weiteres Gerät.

Elektrisch

Graef Hybrid 220 CC 80

Test Messerschleifer: Graef Hybrid
Verbindet elektrischen Schleifstein mit manuellem Abziehen.

Sie haben öfters mal Scharten in der Schneide und keine Lust auf langatmiges Schleifen auf dem nassen Stein? Dann hilft der Graef Hybrid. Er verbindet einen elektrischen Schleifstein mit manuellem Abziehen. Hinter dem Preis steckt schwere und robuste Qualität mit einem langsamdrehenden, leisen Schleifstein.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritFür LiebhaberFür ProfisMit SaugfußElektrisch
DMT Diamant Simple Sharp Vulkanus Professional G2 Zwilling V-Edge AnySharp Pro Graef Hybrid 220 CC 80 WMF Gourmet Kyocera DS-38 Anyuke Messerschärfer Fiskars Edge Dorlle Messerschärfer Profi B.Prime Classic Inet-Trades Messerschärfer BMK Messerschärfer Zolmer Messerschärfer Mediashop Bavarian Edge Werta Messerschäfer Edelstahl Kai APW17 Camry Messerschärfer Zoomyo Z100 Petra Electric AS 10 Multischärfer PiniceCore Swifty Sharp
Test  Messerschärfer: DMT Diamant Simple SharpTest  Messerschärfer: Vulkanus Vulkanus Unisex Professional G2Test  Messerschärfer: Zwilling V-EdgeTest  Messerschärfer: AnySharp ProTest Messerschleifer: Graef HybridTest Messerschleifer: WMF GourmetTest Messerschleifer: Kyocera DS-38Test Messerschleifer: Anyuke MesserschärferTest Messerschleifer: Fiskars MesserschärferTest Messerschleifer: Dorlle Messerschärfer ProfiTest Messerschleifer: B.Prime ClassicTest Messerschleifer: Inet-Trades MesserschärferTest  Messerschärfer: BMK MesserschärferTest  Messerschärfer: Zolmer MesserschärferTest  Messerschärfer: Mediashop Bavarian EdgeMesserschärfer Test: 71v12p92jpl. Ac Sl1500Test Messerschleifer: Kai APW17Test Messerschleifer: CAMRY MesserschärferTest Messerschleifer: Zoomyo Z100Test Messerschleifer: Petra Electric AS 10 MultischärferTest Messerschleifer: Ndier Swifty Messerschärfer
Pro
  • Schleifen ohne Wellenbildung
  • Langlebige Diamant-Scheiben
  • Für Links und Rechtshänder
  • Auch für Wellenschliff und gezahnte Messer
  • Schärfen und Abziehen in Einem
  • Blatt sehr weit einführbar
  • Schwere, stabile Qualität
  • Schnelles Schärfen
  • Grobe und mittelfeine Steine
  • Für Links und Rechtshänder
  • Sekundärwinkel durch Kombination der Winkeladapter
  • Arbeit mit Schleifpaste möglich
  • Fixiert am Tisch
  • Mit beiden Händen Messer führen
  • Kerben relativ zügig beseitigen
  • Messer mit Handschutz auf kompletter Länge schärfen
  • Extrem klein und stabil (Metall-Korpus)
  • Langsamdrehend
  • Schärfen von schartigen Klingen
  • Abschalt-Automatik bei Überhitzung
  • Leise
  • Schwere und robuste Qualität
  • Solider Motor und Mechanik
  • Hochwertige Keramikschleifsteine
  • Robust
  • Standsicher
  • Genaue Klingenführung auf Keramikrollen
  • Druckanzeige
  • Schärfen und Abziehen in Einem
  • Auch für Wellenschliff und gezahnte Messer
  • Schärfen und Abziehen in Einem
  • Blatt sehr weit einführbar
  • Für 15 und 20° Schliff
  • Schärfen und Abziehen in Einem
  • Auch für Scheren
  • Stahl-, Diamant- und Keramikstäbe
  • Stahl-, Diamant- und Keramikstäbe
  • Handlich und transportabel
  • Solide verarbeitet
  • Breiter Griff, standsicher
  • Schere, grob, fein, abziehen
  • Mit Anti-Schnitt-Handschuh
  • Handschutz weit einführbar
  • Anleitung kompakt aber ausführlich
  • Für Links und Rechtshänder
  • Ergonomische Haltung der Hand, rutschfest fixiert
  • Handschutz weit einführbar
  • Sehr Vielseitig für viele Klingen-Arten
  • Kerben relativ zügig beseitigen
  • Gute Anleitung
  • Stabiles Edelstahl-Gehäuse
  • Grob, mittel, fein
  • Standsicher und ordentlich gebaut
  • Wechselkopf: Schleif- und Poliereinheit
  • Leichte Reinigung
  • Großer Schleifstein
  • Sehr leise
  • Standsicher
  • Mit Übung für grobe Scharten verwendbar
  • Standsicher
  • Auch für Scheren und Schlitz-Schraubendreher
  • Netzbetrieb
  • Auch für Scheren und Schlitz-Schraubendreher
Contra
  • Billiger Plastik-Korpus
  • Wechsel-Platten teuer
  • Schneide rechts nicht komplett erfasst
  • Braucht bei Scharten viel Übung, schnell ist die Schneide ruiniert
  • Anfällige Schleifsteine
  • Nur glatte Klingen
  • Plastik Korpus, der schnell zerkratzt
  • Manuelles Steine-Wechseln
  • Kein Feinschliff, kein Entgraten
  • Übung nötig, sonst wird Klinge ungleichmäßig geschliffen
  • Nur für glatte Klingen
  • Nur für glatte Klingen
  • Nicht für dicke Klingen
  • Nur für durchgehende Schneiden
  • Nur für glatte Klingen
  • Nur Batteriebetrieb
  • Braucht bei Scharten viel Übung, schnell ist Schneide ruiniert
  • Nur für glatte KlingenKunststoffkorpus
  • Nicht für stark schartige Schneiden
  • Nur für glatte Klingen
  • Nicht für schartige Schneiden
  • Nur für glatte Klingen
  • Wellenschliff nicht praktikabel
  • Nicht für schartige Schneiden
  • Ohne Fixierung schlecht bedienbar
  • Nur für glatte KlingenKeine Anleitung
  • Nicht für schartige Schneiden
  • Kerben entfernen dauert lange
  • Kunststoff-Gehäuse
  • Kerben entfernen dauert länger
  • Billiges Gehäuse
  • Kerben langwierig
  • schmale Öffnung, Handschutz passt nicht rein
  • rutscht auf glatten Oberflächen, gut auf Holz stehend
  • Nur Glattschliff
  • Nur für durchgehende Asia-Klingen
  • Euro-Messer werden nicht in voller Länge geschärft
  • Nur für glatte Klingen
  • Lauter Motor
  • Billiges Gehäuse
  • Schnelldrehend
  • Nur für glatte Klingen
  • Ungenaue Führung der Schneide
  • Ohne Feinschliff
  • Schlecht übersetzte Anleitung
  • Schnelldrehend
  • Laut
  • Nur für glatte Klingen
  • Ungenaue Führung der Schneide
  • Messer schneiden ins Plastik
  • Mechanik gefettet, Metallspäne kleben
  • Schnelldrehend
  • Laut
  • Schwacher Motor
  • Unbrauchbar für gezahnte Schneiden
  • Ungenaue Führung der Schneide
  • Schnelldrehend
  • Laut
  • Schwacher Motor
  • Unbrauchbar für gezahnte Schneiden
  • Nur Batteriebetrieb
  • Höchst ungenaue Führung der Schneide
Bester Preis
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AntriebManuellManuellManuellManuellElektrisch, langsamManuellElektrisch, mittelManuellManuellManuellManuellManuellManuellManuellManuellManuellelektrischelektrischelektrischelektrischelektrisch
Schleifwinkelkeine Angabevariabel15 & 20°keine Angabe20°keine Angabe15° (asiatisch)variabel20 & 15° Gradkeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine Angabekeine Angabevariabelkeine Angabekeine Angabe20°15° (asiatisch)keine Angabekeine Angabe
Schneidentypenglattglatt, wellenzahnglattglattglattglattglattglatt, wellenzahnglattglattglatt, wellenzahnglattglatt, Schereglatt, wellenzahnglatt, wellenzahnglattglattglattglattglattglatt
KlingenmaterialStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, Edelstahl, KeramikStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, EdelstahlStahl, Edelstahl
Material Wetz- oder SchleifsteinDiamantschleifplattenStahl gehärtetKeramik-SchleifleistenStahl gehärtetDiamantschleifscheiben, KeramikKeramikscheibenKeramikscheibenStahl gehärtetKeramikscheibenWolfram-Carbid-Stahl, Diamant, KeramiksteinDiamant, Wolfram-Carbid-Stahl, KeramiksteinWolfram-Carbid-Stahl, KeramiksteinStahl gehärtet, KeramiksteinStahl gehärtetStahl gehärtetStahl gehärtet, Keramikstein2 keramische Schleifsteinpaarek. A.DiamantstaubbeschichtungKorundschleifscheibeKorundschleifscheibe
Körnung / Stufengrob & feingrob & feingrob & feingrobgrob & feingrob & feink. A.nicht zutreffendk. A.Grob, Fein, PräzisionGrob, Schärfen, PräzisionGrob, FeinGrob, Mittel, FeinGrob, FeinGrob, FeinGrob, Mittel, FeinGrob + PoliereinheitGrob, FeinGrob 2 x 600er, Fein 2 x 800erk. A.k. A.
BesonderheitenGrob- und Feinschliff in einem ZugWellenschliff und gezahntAsia & Euro Schleifwinkel, Schleifleisten wechselbar, Schleifpaste möglich, SekundärwinkelEuro Schleifwinkelelektrisch schärfen / manuell polieren, langsamdrehendauch für KeramikmesserWellenschliff und gezahntVersion mit ScherenschärferSchereWellenschliff und gezahntWellenschliff und gezahntSchleif-Kopf tauschbar, leichte ReinigungSchleift rechts und links separat

Was Sie übers Messerschleifen wissen müssen

Nicht jedes Schleifgerät ist zum Schärfen aller Küchenmesser geeignet. Asiatische Messer werden traditionell mit 15 Grad, europäische und amerikanische mit 20 Grad Schneidwinkel geschliffen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Kochmesser-Test.

Messerschärfer werden zum Schleifen von stumpfen Messerschneiden verwendet. Die Schleifsteine der Messerschärfer bestehen aus unterschiedlichen Materialien, wie Wasserstein, Quarz, Korund, synthetischem Diamant, Stahl oder Keramik. Wir haben die entsprechenden Materialien in der Vergleichstabelle aufgeführt.

Wie schleift man Küchenmesser richtig?

Es gibt verschiedene Arten von Messerschärfern: Wetzstäbe richten die Klinge auf, ohne Material abzutragen. Wetzsteine und Schärfgeräte verwendet man bei stark beschädigten Messern. In diesem Test geht es um manuelle und elektrische schleifende Geräte, die Material mehr oder minder stark abtragen.

Es gibt zwei mögliche Schäden, die eine stumpfe Klinge verursachen: Scharten und eine stumpfe Schneide. Die meisten manuellen Messerschärfer eignen sich gut, um stumpfe Schneiden zu schärfen. Ihre Schleifsteine oder Rollen sind gerade so grobkörnig, dass sie nur minimal Metall abtragen.

Tiefen Kerben von etwa einem Sechstel Millimeter kann ein mittelkörniger Stein nicht in vernünftiger Zeit beseitigen, dafür ist der Materialabtrag zu gering. Für grobe Scharten müssen Sie einen Nassschleifstein (Wasserstein), ein Schärfgerät oder einen Wetzstein (Schleifstein) benutzen. Oder aber Sie bringen solche Messer zu einem Schleif-Service, der das Schärfen für Sie erledigt.

Messerschärfer Test: Wetzstab Wüsthoff
Ein Wetzstab schleift die Klinge nicht, sondern richtet sie nur auf.

Wetzstäbe sind sinnvoll für den täglichen Einsatz. Jeder kennt das: Bevor der Koch oder der Metzger zu Werk geht, zieht er sein Messer ein paar Mal am Wetzstahl ab. Sinn macht das aber nur, wenn das Messer noch nicht richtig stumpf ist. Denn mit dem Wetzstab werden die Klingen nur um wenige hundertstel Millimeter aufgerichtet und damit nachgeschärft. Damit bleibt die Klinge länger scharf. Stumpfe Klingen kriegt man damit aber nicht mehr wirklich scharf. Wetzstäbe gibt es aus Stahl, Keramik, Diamant oder Wolfram-Karbid-Beschichtung.

Wetzsteine, auch Schleifsteine genannt, kommen bei stärkeren Beschädigungen zum Einsatz. Es handelt sich um Scheiben aus körnigem, kristallinem Material. Schleifsteine mit einer 1000er-Körnung eignen sich besonders gut für gröbere Schärfarbeiten. Mit ihnen kann unabhängig vom Schneidewinkel geschärft werden. Sie erfordern vom Nutzer aber eine gewissen Grad an Übung, etwas Geschicklichkeit und am besten noch eine gute Vorrichtung zum Fixieren des Messers in einem bestimmten Schneidewinkel.

Im Handel gibt es auch Kombisteine mit zwei Körnungen. Die gröbere Seite ist für die Reparatur der Klingen, die mittlere Körnung ist für den regelmäßigen Schliff.

Messerschärfer Test: Weztstein
Das manuelle Schleifen mit dem nassen Schleifstein erfordert Zeit und Geduld.

Das klassische Messerschärfen wird auf einem nassem Schleifstein ausgeführt. Der hat auf der einen Seite eine grobe (1000er), auf der anderen Seite eine feine Körnung (3000er bis 6000er). Letztere dient dem Abziehen des Messers, also der Glättung nach dem groben Schleifen.

Manuelles Schleifen erfordert nicht nur Übung sondern auch viel Zeit. Speziell bei groben Scharten kann es schon mal eine halbe Stunde dauern, bis sie nicht mehr zu sehen sind. Um den entsprechenden Schleifwinkel sauber zu halten, können Schleifhilfen (Schleifkeile) verwendet werden. Das ist besondere für Anfänger ratsam.

Der Vorteil des Nassschleifsteins: Der Laie kann nicht viel falsch machen. So schnell macht man ein Messer damit nicht kaputt. Mit dem elektrischen Schärfer kann man eine Schneide dagegen in 10 Sekunden ruinieren, wenn man sich ungeschickt anstellt.

Es gibt zahlreiche gute Video-Anleitungen zum Nassschleifen. Wir empfehlen Messermachen für den mit Details und Expertise gespickten Ansatz. Wer es eher jovial und kürzer mag, wird beim Selbstversorger Rigotti fündig.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Chefschoicediamant
Manuelle Schleifgeräte sind auch für Anfänger geeignet.

Manuelle Schleifgeräte sind kleine Tischgeräte mit einem Schleifkopf, der zwei, drei oder vier Schärf- oder Abziehmethoden anbietet. Allen gemein ist: Man muss die Schneide in einem Rutsch mit moderatem Druck durch die Messerführung ziehen. Das Blatt darf dabei nicht nach rechts oder Links abkippen, am besten stützt man den Klingenrücken mit dem Zeigefinger.

Ideal wäre ein enger Führungsschlitz, der gerade so breit ist wie die Schneide. Aber Schleifgeräte wollen universell sein. Weil es Klingenblätter von 1,6 bis 4 Millimeter Stärke gibt sind auch die Führungen entsprechend breit.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Mit elektrischen Messerschärfern muss man vorsichtig sein – schnell ruiniert man damit sein Messer.

Elektrische Messerschärfer suggerieren eine Zeitersparnis, doch ihr Zweck ist ein anderer: Sie sind die Experten für schartige und verunstaltete Klingen. Ihre schnell oder langsam drehenden Schleifsteine tragen sehr viel Material ab, weshalb auch eine tiefe Scharte schnell ausgemerzt ist.

Schnelldrehende Scheiben erhitzen die Klinge, sie könnte dann ausglühen. Der vorher gehärtete Stahl hat dann nicht mehr seine Festigkeit und die Standzeit einer scharfen Schneide verkürzt sich. Man sollte daher langsam drehende Geräte vorziehen, die machen auch deutlich weniger Lärm.

Das zweite Thema ist der Führungsschlitz. Er sorgt dafür, dass die Schneide in einem bestimmten Winkel – entweder 15 oder 20 Grad – den Schleifstein berührt.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
So sieht das Innenleben eines elektrischen Messerschärfers aus.

Gute Geräte haben eine Federmechanik, die den Stein auf der Welle zurückweichen lässt, sollte die Klinge zu stark drücken. Damit wird ein ungleichmäßiges Schleifbild verhindert.

Die Verwendung von mechanischen oder elektrischen Messerschärfern wird oft kontrovers diskutiert. Neben der Zeitersparnis spielt dabei natürlich auch die eigene Bequemlichkeit eine Rolle, allerdings erkauft man sich diese Annehmlichkeiten durch einen relativ hohen Materialabtrag. Außerdem läuft man Gefahr, dass sich die Klinge erhitzt und dauerhaft verformt.

Elektrische Messerschärfer, wie der Graef Hybrid CC 80, lohnen sich dann, wenn Sie sehr viele Messer intensiv nutzen und die Schneiden dabei häufig beschädigt werden. Typische Einsatzorte wären Groß- oder Restaurantküchen. Für dieses Szenario waren im Testfeld nur der Graef Hybrid CC 80, der Kyocera DS-38 und – mit der Beschränkung auf Santoku-Messer – der Kai APW17 empfehlenswert.

Das richtige Schleifgerät

Sie haben ein buntes Sammelsurium an europäischen und asiatischen Messern? Dann sollten Sie ein Schleifergerät kaufen, das auch beide Schliffe beherrscht. Manche Modelle, wie der Kyocera DS-38 oder der Kai APW17, sind für Euro-Klingen mit Klingenwulst (Handschutz am Griff) unbrauchbar ist, für Santokus aber super.

Nicht jeder Messerschärfer kann jedes Messer schärfen

Achten Sie also vor dem Kauf auf die Ausprägung der Messerführung. Ein dicker Griff kann da schon mal hinderlich sein, wie wir am Kai APW17 bemerkten. Das kleine Messer hat eine durchgehende Klinge, kann auf dem Gerät dennoch nicht auf ganzer Länge geschärft werden.

Messerschärfer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Kai APW17: 5 bis 20 Millimeter dieser Schneiden erreicht der Schleifstein gar nicht. Sie bleiben stumpf, es entsteht ein Absatz.

Sie können zwar jedes Messer durch ein Schleifgerät ziehen, die Schärfe bleibt jedoch nur bei einem harten Messerstahl erhalten. Das sind insbesondere die japanischen Damast-Messer, die aus vielen Lagen Stahl bestehen. Gut können auch Klingen aus Edelstahl geschärft werden.

Typischerweise können hochwertige, geschmiedete Messer meist sehr gut geschärft werden. Bei günstigen, gestanzten Messern ist das oft nicht der Fall. Sie können es aber natürlich probieren. Wenn die Schärfe dann aber nur wenige Tage hält, ist es mitunter die Schuld des Materials und nicht des Schleifgeräts.

Messerschleifer Test: Messerschaerfer Vulkanusprofessional
Ein Brotmesser mit Sägezahn, einseitig geschliffen? Das schaffen nur spezielle Messerschärfer, wie der Vulkanus Professional.

Messer mit einer speziellen Zahnung (Brotmesser) oder Wellenschliff (Steak, Käsemesser) können nur mit speziellen Geräten geschärft werden. Vulkanus Professional G2 und Anyuke sind die Einzigen, die das im Test erfolgreich bewältigt haben.

Die meisten unserer Testgeräte schweigen sich beim Thema Körnung aus, einzig der Zoomyo Z100 benennt bei seiner Diamantstaubbeschichtung Körnungen von Grob 600er und Fein 800er.

Schleifwinkel

Welchen Messerschleifer Sie brauchen, hängt wie gesagt von Ihren Messern ab. Japanische Santokus müssen Sie mit den typischen 15 Grad schleifen, europäische Messer hingegen mit 20 Grad. Natürlich können Sie auch alle Ihre Messer durch die Bank auf 20 Grad schleifen, das Santoku wird weiterhin scharf schneiden, es ist dann nur kein echtes Santoku-Messer mehr.

Leider geben viele Hersteller von Messerschärfern nicht einmal in der Bedienungsanleitung den Schleifwinkel an. Das ist aber kein großes Problem, denn bei den meisten Schärfgeräten ist der Schleifwinkel vorab auf 15 oder 20 Grad eingestellt, sodass er sich sowohl zum Schleifen von europäischen als auch japanischen Messern eignet.

Manuelle Geräte haben manchmal auch einen verstellbaren Schleifwinkel oder die Geräte passen sich automatisch während der Nutzung dem Winkel des Messers an. Für den normalen Haushaltsgebrauch reicht ein voreingestelltes Gerät völlig aus.

 Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
DMT Diamant Simple Sharp: Auf einem Schlitten bewegen sich die Platten zurück, der Schleifwinkel ist konstant.

Nicht jeder Hersteller gibt sich bei der Anleitung große Mühe, manchmal wird vollkommen darauf verzichtet. Sofern vorhanden, sollten Sie diese aber genau studieren. Überhastetes Schleifen kann schnell die Klinge zerstören.

Grundsätzlich gilt für alle Schärfgeräte aus diesem Test: Ziehen Sie die Klinge gleichmäßig und ohne anzuhalten über die Rolle oder den Stein. Die Schneide muss in einem Rutsch über die Steine gleiten und zwar auf ganzer Länge! Bei Fehlern können sich Kerben oder Rillen auf der Messerklinge bilden.

Beim Schärfen unterscheidet man drei Schritte: Vorschärfen, Feinschliff und Abziehen.

Vorschärfen: Zuerst wird das Messer geschliffen, um Mängel und Beschädigungen zu entfernen. Dabei verwenden Sie die grobe Körnung. Manche Schärfer bieten keine Option zum Vorschärfen an, das ist bei vielen manuellen Geräten in diesem Test der Fall. Das Vorschärfen ist auch nur sinnvoll bei stark beschädigten Messern.

Feinschliff: Anschließend schleifen Sie das Messer mit einer feineren Körnung. Das genügt oft als erster Schritt, grobe Scharten bekommen Sie damit aber nicht heraus.

Abziehen: Zum Abschluss können Sie das Messer mit der Keramikscheibe polieren oder am Wetzstahl abziehen.

 Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp

Unser Favorit: DMT Diamant Simple Sharp

Der beste manuelle Messerschleifer für die meisten ist der Diamant Simple Sharp von DMT. Jeder Laie kann damit schnell und einfach seine Messer schleifen und abziehen und das in einem Arbeitsgang. Die zwei beweglichen Schleifplatten mit Diamant-Beschichtung verhindern zuverlässig Ausbuchtungen, die die Klinge aufrauen und mit der Zeit ruinieren würden.

Außerdem ist er verhältnismäßig günstig und die Diamantplatten sind langlebig und lassen sich bei Bedarf auswechseln. Ersatzplatten sind zwar nicht günstig, aber im Privathaushalt dürften die mitgelieferten lange halten.

Unser Favorit

DMT Diamant Simple Sharp

Test  Messerschärfer: DMT Diamant Simple Sharp
Schärfen ohne Risiko: Dank präziser Führung der Klinge können selbst Anfänger nichts falsch machen.

Der DMT Diamant Simple Sharp setzt auf hochwertige Diamant-Schleifsteine und ein einfaches Schleifprinzip: Zwei breite Schleifscheiben auf Schlitten bewegen sich unter der Schneide nach außen, wobei der Schleifwinkel nicht verändert wird. Durch die leichte Abwärts-Bewegung wird mehr Material erfasst und abgetragen als bei einfachen Schleifgeräten mit Stäben oder Scheiben.

 Messerschärfer Test: Messerschärfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Optionale Schleifplatten: DMT Diamantschleifstein Coarse/Fine/X-Fine – Grob (blau), Fein (Rot), extra Fein (Grün).

Das Entfernen von Scharten dauert allerdings relativ lange. Der Grund ist die Bestückung des Gerätes mit 600er Feinschliff-Körnung. Bei den roten Punkten auf der Schleifplatte handelt es sich um Keramik, das für das gleichzeitige Abziehen sorgt. Mit einem Durchzug erfolgt also Feinschliff und Abziehen gleichzeitig – ideal fürs regelmäßige Nachschleifen.

Feinschliff und Abziehen in einem Durchzug

Mit einem Austausch der Platten kann man auf 325er-Körnung wechseln (blaue Markierung) und damit das Entfernen von Scharten beschleunigen. Passende Diamantschärfer-Platten mit den farbcodierten Körnungen blau/grob (325), rot/fein (600) und grün/extrafein (1200) können nachgekauft werden (Abmessungen: 68 x 24 x 4 mm). Die blauen Platten sind für den Grundschliff.

 Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Auf einem Schlitten bewegen sich die Platten zurück.

Der Simple Sharp ist in V-Form aufgebaut, doch er funktioniert anders als ähnlich gebaute Geräte. Herkömmliche V-förmige Messerschärfer mit Hartmetall (meist Wolfram-Karbid) haben den großen Nachteil, dass sie die Klinge mit der Zeit kaputt machen. Aus anfangs mikroskopisch kleinen Unebenheiten werden im Laufe der Zeit beim Nachschärfen immer größere Ausbuchtungen, die man später mit den Fingern spüren und mit dem bloßen Auge sehen kann.

Die Klinge eines Messers sollte für eine gute Schneidleistung aber so glatt wie möglich sein, damit beim Schneiden so wenig Reibung wie möglich entsteht. Mit dem Diamant Simple Sharp bleibt sie glatt. Die Schneide kann gar nicht unregelmäßig aufgebaut werden, selbst wenn man nicht mit gleichmäßigem Druck und Geschwindigkeit die Klinge führt.

Perfektes Schleifen ohne Übung

Wie funktioniert das? Die Diamantplatten beim Simple Sharp sind breiter und es entsteht keine direkte Auflagefläche an der Schneide. So wird die Klinge gleichmäßig geschliffen, ohne dass Unebenheiten entstehen. Dadurch bleibt die Klinge glatt und es entstehen keine rauen Stellen oder Ausbuchtungen wie bei herkömmlichen V-förmigen Durchziehmesserschärfern. Letztere benötigen ein gehöriges Maß an Übung, weshalb wir sie nicht dem Laien empfehlen.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Da kann man nicht viel falsch machen.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Breite Scheiben mit Diamant-Beschichtung (silber) und Keramik-Einlagerungen (rot).
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Dank Gummi-Fuß steht der Messerschärfer sicher und verrutscht nicht.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Dmt Diamantsimplesharp
Kleines Manko: Der Korpus wirkt billig.

Die Bedienung ist einfach: Man zieht ein Kochmesser einfach mehrere Male durch den Simple Sharp. Bei scharfen Küchenmessern reichen fünf bis zehn Züge, bei stumpferen Kochmessern kann das Messer auch 10 bis 15 mal gezogen werden. Ist ein Messer sehr stumpf sollten entweder die groben blauen Diamantplatten benutzt werden oder ein Vorschliff mit dem Schleifstein durchgeführt werden.

Die Diamantplatten werden in den USA hergestellt. Sie gehören zu den besten Diamant-Schleifwerkzeugen die man kaufen kann.

Nachteile?

Leider werden die Schleifplatten mit der groben Körnung nicht mitgeliefert. Der mittelfeine Schliff ist aber ein guter Kompromiss, denn das ist der normale Anwendungsfall in der Küche. Wir empfehlen einen Wetzstahl zum aufrichten der Klinge, denn das kann der DMT Diamant Simple Sharp nicht.

Aufgrund der beiden 24 Millimeter breiten Diamantplatten müssen Messer eine gewisse Länge besitzen. Wir empfehlen eine Klingenlänge von mindestens zehn Zentimetern. Kürzere Messer werden einseitig bzw. unzureichend geschärft. Ursache sind die versetzten Platten, eine Plattenbreite wird rechts an der Scheide nicht geschärft.

Nur für europäische Messer geeignet

Wie die meisten Messerschärfer verfügt auch der Diamant Simple Sharp nur über einen einzigen voreingestellten Schleifwinkel der sich nicht verändern lässt. Das erleichtert einerseits das Schärfen und man muss sich nicht als Laie darum kümmern, den richtigen Schleifwinkel einzustellen und einzuhalten. Der Simple Sharp verfügt über einen voreingestellten Winkel von 20 Grad und ist deshalb nur für europäische Küchenmesser geeignet. Alle Jagdmesser, Outdoormesser oder japanische Messer lassen sich mit diesem – und auch den meisten anderen Messerschärfern für Küchenmesser – nicht schleifen.

Ein weiteres Manko: Leider ist der Gerätekorpus minderwertig konstruiert, die Haube hat viele Grate und die Ausformung sieht nicht wertig aus. Die Haube kann abgenommen werden, etwa um Späne zu entfernen oder Schleifpaste auf zu tragen.

Wer sich daran nicht stört, der bekommt mit dem DMT Diamant Simple Sharp einen sehr guten Messerschärfer für europäische Msser, mit dem auch Laien nichts falsch machen.

DMT Diamant Simple Sharp im Testspiegel

Messer-Mojo hat sich den DMT Diamant Simple Sharp angesehen und erkennt die einfache Handhabung als großen Vorteil für den Laien.

»Es entstehen im Gegensatz zu anderen Messerschärfern keine Ausbuchtungen, die die Klinge aufrauen und mit der Zeit ruinieren. Zusätzlich ist er verhältnismäßig günstig, die Diamantplatten halten recht lange und lassen sich bei Bedarf auswechseln bzw. ersetzen.«

Die Kollegen von Günstig-Kochen kritisieren den fehlenden Feinschliff, loben ihn aber als perfekten Einsteiger für den Laien.

»Auch dieser Schärfer ist nicht perfekt, jedoch erfüllt er seinen Zweck, ist einfach in der Handhabung, ist vom Preis her (noch) erträglich und bietet alles in allem mehr Vor- als Nachteile.«

Alternativen

Wenn Sie abweichende Ansprüche haben, kann sich ein anderes Modell vielleicht besser eignen. Für Profis, Sparfüchse und Fans von elektrischen Messerschärfern sind die folgenden Alternativen empfehlenswert.

Auch gut: Vulkanus Professional G2

Von Profis für Profis? Der Vulkanus Professional G2 ist ein eindrucksvolles Schleifgerät – allerdings auch eines, an dem nicht Jeder Gefallen finden wird. Die Bedienung ist nämlich nicht einfach und erfordert Übung. Messer, die bereits grobe Scharten aufweisen, müssen sehr schnell und mit wenig Druck über den Wolframstahl gezogen werden, ansonsten vergrößern sich die schadhaften Bereiche nur noch. Am besten wäre es, derart beschädigten Klingen zuerst auf einem Schleifgerät einem Vorschliff zu unterziehen. Beim Feinschliff am Vulkanus kann dann wenig schiefgehen.

Für Liebhaber

Vulkanus Professional G2

Test  Messerschärfer: Vulkanus Vulkanus Unisex Professional G2
Für den geübten Profi, schärft auch Klingen mit Wellen und Zahnung.

Wer sich an den Vulkanus gewöhnt hat, kann allerdings davon profitieren, denn das Gerät schärft und glättet in einem Arbeitsgang. Der Zug des geneigten Messers schärft die Klinge, der Schub des nach oben gerichteten Messers poliert die Schneide. Natürlich kann man auch den ersten Schritt zehnmal wiederholen und dann erst die Glättung ausführen.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Vulkanus
Für Glatt- und Wellenschliff gleichermaßen.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Vulkanus
Solider Edelstahlkorpus.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Vulkanus
Anleitung auf der Unterseite.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Vulkanus
Neu in G2, verstärkte V-Arme.

Ein großer Vorteil ist, dass die Schneide auf kompletter Länge geschärft werden kann, auch bei Messern mit Schmiedewulst. Das können die anderen Handgeräte und elektrischen Modelle nicht. Man bekommt also eine von der Spitze bis zum Ansatz des Handschutzes scharfe Schneide.

Was dem Küchenchef gefallen wird: Auch Wellenschliff und gezahnte Messer können geschärft werden – das ist schnell gelernt, wenn das Schleifprinzip verstanden ist.

Über den Schleifwinkel müssen sich Besitzer des Vulkanus Professional gar keine Gedanken machen, denn die abrasiven Wolframscheiben passen sich dem vorhandenen Winkel an. Die zweite Hand stützt dabei die Schere, in deren Öffnung die Klinge liegt. Dies ist ungefährlich, weil der Klingenrücken zur Hand zeigt.

Die schwere, stabile Qualität aus poliertem Edelstahl ist ein Markenzeichen des Vulkanus Professional G2. Das Gerät sieht schick aus, macht in jeder Küche was her und wird sicherlich Gäste, die zum Abendessen kommen, zum Fragen anregen.

Einen kleinen Nachteil gibt es aber doch: Der Feinschliff ist nicht so gut wie der von keramischen Scheiben oder Stäben. Die machen den Job praktisch idiotensicher, beim Vulkanus braucht es dagegen mehr Übung.

Flexibel: Zwilling V-Edge

Der Zwilling V-Edge verbindet die Vorteile von herkömmlichen Durchziehschärfern und Wetzsteinen: eine einfache Benutzung und hervorragende Ergebnisse in kürzester Zeit. Sie müssen allerdings bereit sein, sich mit dem Gerät zu beschäftigen – das heißt Winkeladapter und Steine zu wechseln und vor allem letztere wie Goldstaub zu behandeln. Ein Schärfstein kostet stolze zehn Euro.

Für Profis

Zwilling V-Edge

Test  Messerschärfer: Zwilling V-Edge
Für häufiges, schnelles Schärfen vieler Asia- oder Euro-Messer mit Profi-Klinge.

Der V-Edge trägt im Grobschliff deutlich mehr Material ab, weshalb der Arbeitsgang wesentlich kürzer ausfällt, wenn man Kerben oder Scharten entfernen möchte. Trotz des schnelleren Abtrags läuft man keine Gefahr, die Klinge ungleichmäßig aufzubauen, denn die Führung der Klinge ist genau und sicher. Eine Gefahr des Ausglühens, wie bei einem elektrischen Messerschärfer, der ebenfalls schnell ist, besteht mit diesem manuellen Gerät ebenfalls nicht.

 Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Klinge nach unten schieben, gleichzeitig herausziehen.

Kurz: Mit dem Zwilling V-Edge kann selbst der Laie ohne viel Übung in kurzer Zeit zahlreiche Messer schärfen – und zwar inklusive Grundschliff. So zügig und laientauglich schaffen das nur die wenigsten manuellen Schärfgeräte. Wie macht das der Zwilling V-Edge?

Der Messerschärfer besitzt zwei lange Schleifsteine, die in V-Form angeordnet sind. Das Blatt des Messers drückt die Steine auseinander, weil sie auf einem Schlitten nach rechts und links gleiten. Die Schneide bewegt sich also zum Fuß des »V« und wird gleichzeitig vom Griffansatz bis zur Spitze geschliffen. Diese Bewegung kann sehr schnell wiederholt ausgeführt werden.

Damit aber nicht genug: Die Schleifsteine werden je nach Euro- oder Asia-Messer-Typ auf entsprechende Winkeladapter (A+B) gesetzt. Als Profi können Sie damit einen Sekundärwinkel aufbauen, welcher der Klinge eine höhere Schnittfestigkeit gibt.

Zuerst schleifen Sie mit den steilen Asia-Winkel (B) das Messer (grober Stein). Dann schleifen Sie mit demselben Stein aber auf dem flachen Euro-Winkel (A).

 Messerschärfer Test: Zwilling Vedge Sekundaerwinkel
Sekundärwinkel erklärt, Quelle: Anleitung Zwilling V-Edge.

Zwilling hat feine und grobe Schleifsteine an Bord, die zügig gegeneinander ausgetauscht werden können. Da von diesen Steinen alle vier Seiten genutzt werden können, ist eine lange Lebensdauer zu erwarten. Die Mechanik zum Fixieren des Winkeladapters ist gut gelöst, der Tausch gelingt binnen Sekunden.

Der Zwilling eignet sich für Links- und Rechtshänder gleichermaßen. Außerdem kann mit Schleifpaste gearbeitet werden, denn die Steine samt Trägerplatte können entnommen und gereinigt werden.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Klinge nach unten schieben, gleichzeitig herausziehen.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Winkel-Adapter für Euro und für Asia.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Stäbe für grob und für fein.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Vorsicht, die Keramik-Stäbe zerbrechen leicht.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Korpus aus Kunststoff.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Zwillingv Edge
Der ABS-Kunststoff zerkratzt schnell.

Leider passt die Qualität des Gehäuses nicht zur hervorragenden Funktion des V-Edge: Der Korpus aus ABS-Kunststoff erfüllt seinen Zweck, wirkt aber nicht wertig. Hinzu kommt, dass der Korpus schnell zerkratzt, denn in der Bewegung berührt die Messerspitze immer wieder den Kunststoff. Hier könnte ein austauschbarer Kopf aus Hartgummi oder schlagfestem Kunststoff die Lösung sein.

Die Schleifstäbe sind leider sehr anfällig, einmal zu Boden gefallen zerbrechen sie. Wie es der Zufall will, ist uns das im Test direkt zu Beginn passiert.

Der Zwilling V-Edge ist unterm Strich für uns der Experte für das zügige, regelmäßige Schärfen einer größeren Menge von Messern und damit nicht nur in der Profi-Küche gut aufgehoben.

Freihändig bedienbar: AnySharp Pro

Der AnySharp Pro ist nicht das perfekte Schleifgerät, schon weil es nur den Grobschliff beherrscht. Doch er hat eine Stärke, die ihresgleichen sucht: Ein Saugnapf fixiert das kleine Schleifgerät auf der Arbeitsplatte. So kann die Schneide beidhändig über den Wolframstahl gezogen werden.

Mit Saugfuß

AnySharp Pro

Test  Messerschärfer: AnySharp Pro
Dank exzellentem Saugfuß hat man beide Hände am Messer und kann komplette Länge der Klinge schärfen.

Dadurch kann man das Blatt exakter führen und gegebenenfalls höheren, gleichmäßigen Druck ausüben. So verschwinden Kerben schneller. Für den Feinschliff und das Abziehen benötigt man jedoch ein weiteres Gerät.

 Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Schärfen bis zum Anschlag.

Euro-Messer mit Handschutz können auf der kompletten Länge bearbeitet werden, weil keine Wulst am Gerätekorpus stört. Der Wolfram-Karbid-Stahl sitzt einsehbar auf der Oberseite des AnySharp Pro.

Der AnySharp ist klein, solide aus Metall gefertigt und wartungsfrei. Späne werden einfach mit Wasser abgespült.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Schärfen mit beiden Händen.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Auf Holz funktioniert der Saugnapf nicht.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Fixiert auf dem Tisch.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Starker Saugnapf.
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Anysharppro
Auf Holz funktioniert der Saugnapf nicht.

Wir empfehlen den AnySharp Pro allen, die ein besonders kleines Schärfgerät suchen, vielleicht auch zum Mitnehmen. Ein zweites Gerät für den Feinschliff und zum Abziehen muss allerdings extra angesachafft werden – wenn man noch keins besitzt.

Mit Übung genial: Graef Hybrid 220 CC 80

Graef verkauft den Hybrid 220 CC 80 mit dem Branding »Chef’s Choice« in Deutschland, der elektrische Messerschärfer ist also ein Schwesterprodukt unseres Testsiegers. Man sieht den beiden Geräten auch an, dass sie aus einer Schmiede kommen: Der Hybrid CC 80 hat ein erstklassiges, schweres und solides Gehäuse. Die Mechanik der Schleifsteine ist über jede Kritik erhaben und schaut langlebig aus.

Elektrisch

Graef Hybrid 220 CC 80

Test Messerschleifer: Graef Hybrid
Verbindet elektrischen Schleifstein mit manuellem Abziehen.

Die Stärke des Hybrid CC 80 ist sein langsam drehender Schrittmotor. Dieser macht kaum Lärm und lässt die Diamantschleifscheiben so langsam drehen, dass sich die Klinge nicht überhitzen kann. Überhitzen kann sich aber das Gerät selbst, auch wenn es nur im Leerlauf läuft. Nach etwa 20 Minuten Dauerbetrieb schaltet es sich von selbst ab. Nach dem Abkühlen kann es wieder eingeschaltet werden.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Unsere Empfehlung für die Elektrische Schärfung.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Elektrisch Schleifen mit einer guten Führung der Klinge.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Schwer, stabil, steht sicher auf dem Tisch.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Elektrische Messerschärfer besitzen keramische oder mit Diamantstaub benetzte Schleifscheiben.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Solide, durchdachte Mechanik.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
On/Off - schaltet sich bei Überhitzung automatisch ab.
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Graefhybrid
Leider ohne Öffnung zum Entfernen des Schleifstaubes - in der Anleitung ist die Rede davon.

Mit dem Graef können auch stark beschädigte Schneiden geschärft werden, das geht dann in drei Schritten. Zuerst wird die Schneide langsam und mit gleichmäßigen Druck durch die linke Führung gezogen, es entsteht ein Grat. Dann folgt die rechte Führung. Haben die Messer tiefe Scharten, so muss der rechte und linke Vorschliff wiederholt werden, bis die Schneide glatt ist. Bei besonders deutlichen Scharten kann das schon mal ein 20-maliges Durchziehen bedeuten, doch dann haben Sie eine perfekt glatte Klinge. Danach wird die Klinge über die manuelle Keramik-Schleifscheibe abgezogen.

Ganz ohne Übung und Fingerspitzengefühl kann kein elektronischer Messerschärfer bedient werden, beim Graef Hybrid 220 CC 80 ist der Aufwand durch die stabile und vergleichsweise schmale Führung aber moderat. Wer die Klinge nicht gleichmäßig durchzieht, riskiert einen ungleichmäßigen Schliff.

Außerdem getestet

Keine Empfehlung können wir für diese Geräte geben, allerdings sind die Unterschiede beträchtlich. Bei einigen Modellen raten wir schlichtweg vom Kauf ab. Bei anderen sind uns nur kleine Nachteile aufgefallen, die für Ihre Einsatzzwecke vielleicht keine Rolle spielen.

Kyocera DS-38

Der Kyocera DS-38 ist ein Schleifgerät ausschließlich für Santokus und alle Messer mit einer durchgehenden Schneide. Euro-Messer mit einem Schmiedewulst bzw. Handschutz, welche die Klinge zur Hand hin begrenzen, können nicht geschärft werden. Der Grund ist sowohl die enge Führungsleere als auch deren Länge. Wird ein Euro-Messer durchgezogen, bleiben wenigstens zwei Zentimeter der Scheide unbearbeitet. Weiterhin ist die Führung mit 1,6 Millimetern sehr schmal, Euro-Klingen sind oft knapp über der Schneide schon breiter. Doch genau diese enge Führung ist auch die Stärke des Kyocera DS-38. Hier kann der Bediener nämlich nicht den Schleifwinkel verreißen, er muss sich nur auf das saubere Durchziehen konzentrieren. Dabei hilft ihm eine Druckanzeige: Drückt die Klinge zu stark auf die Keramikscheiben, so leuchtet eine Lampe auf dem Gerät rot statt grün. Dies stoppt nicht den Motor, warnt aber vor übermäßigem Materialabtrag.

Der Kyocera DS-38 schärft neben Stahl auch Keramikmesser. Was Sie auch immer schärfen, die Schneide rutscht klaglos auf zwei Keramikrollen, die vor und hinter den Keramikscheiben sitzen.

Kyocera setzt auf Schärfen und Abziehen in einem Schritt, weshalb wohl nur mit einer mittleren Körnung gearbeitet wird. Dennoch ist der Materialabtrag auch für den Vorschliff ausreichend. Besonders tiefe Scharten werden aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ideal ist der Kyocera DS-38 für den wöchentlichen Feinschliff inklusive Abziehen. Das leichte, ausschließlich batteriebetriebene Gerät ist standsicher, muss aber festgehalten werden, denn es hat einen Einschalttaster und keinen Schalter. Weiterer Komfort: Das DS-38 hat eine Spanschublade unter den Schleifscheiben.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kyocerads 38

WMF Gourmet

WMF Gourmet ist auf den ersten Blick ein unscheinbares Gerät, das sogar nur zwei Schärföffnungen besitzt. Die Optik ist dem Griffstück eines Samurai-Schwertes entlehnt, das auf seiner Ablage liegt. Das minimalistische Design ist sicherlich Geschmacksache, doch die Funktion leidet nicht darunter. Der Rahmen aus Edelstahl steht mit kleinen Gummifüßen sicher auf der Arbeitsplatte. Eine rundes Schild schützt die Hand vor einem gegebenenfalls abrutschenden Messer. Die Messerführung steckt relativ locker und kann für Reinigungszwecke abgenommen werden. Dann fallen auch schon die Keramik-Doppelscheiben ins Auge.

Diese müssen von guter Qualität und vergleichsweise grob sein (links), denn wir konnten kleinere Scharten in moderater Zeit beseitigen. Die grobe Schleifeinheit nimmt mehr Material ab als bei den meisten anderen manuellen Messerschleifern. Der grobe Schliff ist also mit Einschränkung für den Vorschliff geeignet. Leider gibt WMF nicht an, welche Körnung die Keramikscheiben besitzen.

Das Vorhandensein von Scheiben ist an sich aber schon ein Qualitätsmerkmal. Alle günstigen Modelle haben Stäbe und damit auch einen geringeren Materialabtrag.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Wmf Gourmet
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Wmf Gourmet
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Wmf Gourmet
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Wmf Gourmet

Anyuke Messerschärfer

Der Anyuke Messerschärfer ist funktionsgleich mit dem dreimal so teuren Vulkanus Professional G2. Der geübte Küchenchef schärft hier also auf Wolfram-Karbid-Stahl, was im Wesentlichen genauso gut klappt wie auf dem teuren Vulkanus. Der Hauptunterschied liegt im Material: Der Vulkanus kommt im polierten Edelstahlrahmen, der Anyuke besteht aus Aluminium und ist daher deutlich leichter. Wir trauen dem Edelstahl im semi- oder professionellen Umfeld einfach mehr Lebenserwartung zu als einem Leichtmetall. Wer wenig Geld ausgeben möchte und genau diese Schärfmethode interessant findet, macht beim Anyuke aber nichts falsch.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Anyuke
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Anyuke
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Anyuke
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Anyuke

Fiskars Edge

Fiskars hat einen Namen für solide Arbeitsgeräte in Wald, Garten und neuerdings auch in der Küche. Der Messerschärfer Edge trägt allerdings nicht dazu bei, sein leichtes Kunststoffgehäuse macht keinen langlebigen Eindruck. Allerdings ist er sehr kompakt und es können in zwei Positionen Asia- als auch Euro-Klingen geschärften werden. Abziehen und Schärfen sollen in einem Arbeitsgang geschehen, deshalb hat die Scheibe nur eine mittlere Körnung. Schartige Schneiden bekommen sie damit nicht glatt bzw. würde es Stunden dauern. Einen separaten Abziehstein gibt es nicht.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Fiskars

Dorlle Messerschärfer Profi

Der Dorlle Messerschärfer Profi arbeitet nicht mit Scheiben, sondern mit gegenüberliegenden Stäben aus Wolfram-Stahl, Diamant und Keramik. Das funktioniert ganz passabel, schartige Klingen bekommen Sie damit aber nicht wieder glatt. Dafür hat der Kopf eine Führung für Scheren. Das Dorlle ist robust gebaut, rutschfest gummiert und standsicher.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Dorlle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Dorlle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Dorlle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Dorlle

B.Prime Classic

Der B.Prime Classic hat denselben Aufbau wie die Modelle von Dorlle und Adoric mit Stäben aus Wolfram, Diamant und Keramik. Wellenzahn soll laut Anleitung schleifbar sein. In der Praxis klappt das aber überhaupt nicht, denn das Messer kann in der engen Führung einfach nicht weit genug angewinkelt werden.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Bprime
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Bprime
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Bprime
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Bprime

Inet-Trades Messerschärfer

Der Inet-Trades Messerschärfer setzt auf Minimalismus, Wolfram-Stahl und Keramikstäbe. Der Laie ruiniert damit aber eher seine Messer als sie zu schärfen. Schleifen am harten Wolfram-Stahl braucht eben Übung und ein standsicheres Gerät – und standsicher ist dieser winzige Schärfer allenfalls in der Schraubzwinge.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Inet Trades
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Inet Trades
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Inet Trades
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Inet Trades
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Inet Trades

BMK Messerschärfer

Der BMK Messerschärfer ist ein solide gebautes Modell für den Grob- und Feinschliff, das auch Scheren schärfen kann. Die Standsicherheit ist mit dem gummierten Fuß ausreichend. Der Handschutz wird weit eingeführt, weshalb Euro-Messer fast auf ganzer Klinge geschärft werden. Wie bei Wolfram typisch dauert das Antragen von Material sehr lange, Scharten aus der Schneide zu entfernen dauert deshalb eine halbe Ewigkeit. Der Anbieter liefert einen Schnittschutz-Handschuh mit.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Bmk
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Bmk
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Bmk
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Bmk

Zolmer Messerschärfer

Der Zolmer Messerschärfer steht mit dem breiten, gummierten Fuß sicher auf der Arbeitsplatte. Der große Griff ist ergonomisch auf 45 Grad gestellt doch leider komplett rutschig. Der gesamte Korpus besteht aus Kunststoff, auch die beweglichen Wolfram-Arme in V-Form. Kerben-Entfernen dauert mit dem Zolmer sehr lang und es ist auch Übung nötig, damit die Klinge gleichmäßig abgetragen wird. Für den Laien können wir den Zolmer daher nicht empfehlen.

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Messerschärfer Test: Messerschsaerfer Update102020 Dmt Zolmerp
Messerschärfer Test: Messerschsaerfer Update102020 Dmt Zolmerp
Messerschärfer Test: Messerschsaerfer Update102020 Dmt Zolmerp
Messerschärfer Test: Messerschsaerfer Update102020 Dmt Zolmerp
Messerschärfer Test: Messerschsaerfer Update102020 Dmt Zolmerp

Mediashop Bavarian Edge

Der Mediashop Bavarian Edge ist ein Nachbau des teuren Vulkanus. Bei der Funktionsweise kommt es fast an das Premium-Modell heran, doch die Verarbeitung und vor allem das Material ist um Längen schlechter. Bavarian Edge besteht komplett aus Kunststoff mit einem Kern aus Metall. Die V-Stäbe mit dem Wolfram-Aufsatz sind leidlich stabil und der Kopf des Gerätes mit der Öffnung ist wackelig. Irgendwie macht es keine Freude, damit seine 40 bis 80 Euro teuren Premium-Messer zu schärfen. Wer sich daran nicht stört, der erhält ein vielseitiges Gerät, mit dem viele Klingen-Arten (Wellen-Schliff, Asia oder Euro) geschärft werden. Selbst das Nivellieren von Kerben geht zügig vonstatten.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Mediashopbavarianedge
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Mediashopbavarianedge
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Mediashopbavarianedge
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Mediashopbavarianedge
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Mediashopbavarianedge

Werta Messerschäfer Edelstahl

Der Werta Messerschäfer mit dem Edelstahl-Korpus ist ein einfacher Allrounder. Der Grobschliff trägt nicht allzu viel Material ab, Kerben-Entfernen dauert sehr lange. Das Gerät rutscht auf glatten Oberflächen denn es hat keine Gummi-Füße. Das Leder artige Material steht auf Holz aber sehr gut. In die schmale Öffnung passt der Messer-Handschutz nicht rein, weshalb ein Stück der Schneide nicht erfasst wird. Das Modell eignet sich nur für den Glatt-Schliff.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Wertamesserschaeferedelstahl
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Wertamesserschaeferedelstahl
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Wertamesserschaeferedelstahl
Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Wertamesserschaeferedelstahl

Kai APW17

Einen interessanten Ansatz verfolgt der Kai APW17, denn hier findet Schärfen und Abziehen in einem Durchgang statt. Das hört sich nach Zeitersparnis an und es funktioniert auch – allerdings nur mit asiatischen Messern. Nur eine durchgehende Schneide, die am Griff nicht von einem Handschutz begrenzt wird (Schmiedewulst), kann geschärft werden. Bei Euro-Klingen werden, je nach Aufbau, 5 bis 20 Millimeter der Schneide von den Schleifscheiben nicht erreicht und es entsteht ein unschöner Absatz. Aus diesem Grund können wir das APW17 nur für Santoku-Messer empfehlen.

Der Motor läuft etwas unrund und mit dem Getriebe rasselnd, ansonsten macht das Gerät mit dem sicheren Stand einen soliden Eindruck. Durch das Getriebe drehen sich die Steine langsam, damit wird das Ausglühen der Schneide verhindert. Der Kopf mit dem Schleifscheiben ist abnehmbar und kann unter Wasser ausgespült werden.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Kaiapw17

Camry Messerschärfer

Der Camry Messerschärfer ist mehr ein Schleifstein, denn die ungenauen Führungen und die hohe Geschwindigkeit disqualifizieren ihn für einen exakten Klingenschliff. Man müsste schon lange üben, um damit grobe Scharten aus der Schneide zu entfernen, ohne dabei andere Schäden zu erzeugen. Wir könnten uns den Camry als Schleifgerät für grobe Klingen vorstellen – dafür könnte man die zwei schwarzen Abdeckungen vom Gerät entfernen. Das billige Gehäuse und die sehr schlecht übersetzte Anleitung zeugt weiterhin von einem Low-End-Modell, dem man nicht seine besten Küchenmesser anvertrauen sollte. Der einzige Pluspunkt: Der Schleifer ist ziemlich leise.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Camry

Zoomyo Z100

Der leichte Zoomyo Z100 macht viel Lärm um nichts und dabei auch noch Fehler. Die Mechanik der Diamantstaubscheiben ist gefettet, Metallabrieb bleibt kleben und wird irgendwann die Funktion beeinträchtigen. Die Führung der Klinge ist ungenau, was besonders ungünstig ist, weil man die Klinge separat von rechts und von links schärft und wieder in zwei Schritten rechts und links abzieht. Hinzu kommt eine billig wirkende, leichte Konstruktion, und die Schneide schiebt sich ständig ins Plastik.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Zoomyo Z100

Petra Electric AS 10 Multischärfer

Petra Electric geht mit dem AS 10 einen interessanten Ansatz: Es handelt sich um ein netzbetriebenes Kleinstgerät mit einer Kabelaufwicklung und benötigt nur geringsten Raum in der Schublade. Überzeugen kann uns der Messerschärfer dennoch nicht: Er ist laut, leistungsschwach und unbrauchbar für gezahnte Klingen – obwohl es laut Anleitung solche Messer schärfen soll. Die ungenaue Führung der Klinge und der schnelldrehende Korund-Schleifstein sind aber auch hier die ausschlaggebenden Minuspunkte.

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Petraeletric As10

PiniceCore Swifty Sharp

Der PiniceCore Swifty Sharp alias Swift Sharp alias Ndier Swifty wird unter verschiedenen Namen verkauft. Er ist in etwa so groß wie der Petra Electric AS 10 und hat die gleichen Schwachstellen, wird aber mit vier Batterien betrieben. Er kostet kaum etwas, leistet aber auch nichts. Wir können vom Kauf nur abraten!

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Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Ndierswifty

So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns 26 Messerschärfer besorgt. Im Testparcours befanden sich manuelle Geräte ebenso wie motorbetriebene Messerschärfer. Wir haben eine Zusammenstellung von elektronischen und manuellen Messerschärfern gemacht, weil der übliche Anwendungsfall nicht nur der Feinschliff ist, sondern auch der Vorschliff, mit dem Scharten aus beschädigten Klingen beseitig werden.

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Messerschärfer Test: Messerschaerfer Update102020 Alle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Alle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Alle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Alle
Messerschleifer Test: Messerschaerfer Alle

Wir haben die Geräte an einigen Sätzen von Haushaltsmessern aus dem Bekanntenkreis ausprobiert. Hinzu kamen die durchweg hochwertigen Klingen aus dem Kochmesser-Test 01/2020. Für den Zweck hatten wir diese Klingen absichtlich beschädigt.

Neben den Fragen der Ergonomie wie Stand- und Rutschfestigkeit war uns wichtig, ob ein Gerät nur für den Feinschliff und das Abziehen oder auch für den Vorschliff genutzt werden kann. Die meisten günstigen Messerschleifer, insbesondere mit feststehenden Steinen (ohne Rollen), taugen nicht für den Vorschliff.

Kochmesser Test: Kochmesser Alle Asiasantoku
Santoku: Durchgehende Schneiden können von vorn bis hinten geschärft werden, an jedem Schleifgerät. Bei europäischen Klingen gibt es Einschränkungen.

Die elektronischen Messerschärfer taugen in der Theorie für den Vorschliff, in der Praxis kranken sie jedoch oft an ihren ungenauen Messerführungen und an einem zu schnell drehenden Schleifstein. Die Korundschleifscheiben tragen oft zu viel Material ab, weil sie zu grob sind.

Falls der Vorschliff gelingt, steht der Nutzer dann da und muss sich für den Feinschliff noch ein zweites Gerät anschaffen. Dieses Problem löst nur unsere Empfehlung unter den elektrischen Modellen, der Graef Hybrid CC 80, vorbildlich.

Weiterhin haben wir uns die teils beträchtliche Lautstärke der Motor-Geräte notiert und das Abschaltverhalten bei Überhitzung beobachtet. Letzteres ist bei schnelldrehenden Schrittmotoren gewollt, denn diese erhitzen sich technisch bedingt stark.

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