Metalldetektor Test: Test Metalldetektor 1
test
Veröffentlicht: 25.6.2021

Der beste Metalldetektor

Wir haben 8 Metalldetektoren getestet. Der beste ist für uns der Dr.Ötek MT-XR, der mit einfacher Bedienung und großer Messtiefe überzeugt. Auf ähnliche Messwerte kommt der Marnur MROG-3030. Er bietet nicht ganz so viele Funktionen, bringt aber eine Grundausstattung zur Schatzsuche mit. Kinder freuen sich über den coolen Wiewee TO-GJ-026 mit kleinem Grafikdisplay.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
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»Ich gehe jetzt mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche und morgen bin ich reich.« Ganz so einfach ist es nicht, und man muss auch einige rechtliche Dinge beachten, aber Spaß macht es auf jeden Fall! Ziemlich sicher aber findet man die eine oder andere Münze. Und vielleicht hat man ja doch Glück …

Metalldetektoren sind gar nicht so teuer, es fängt bereits bei günstigen Preisen von  rund 30 Euro für Junior-Metalldetektoren an. Die sind zwar nicht so leistungsfähig und unterscheiden nicht nach unterschiedlichen Metallen – fündig wird man damit aber ebenso, wie der Test im Wald bewies.

Wir haben 8 Metalldetektoren für Einsteiger mit Preisen zwischen 30 und 140 Euro  getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Dr.Ötek MT-XR

Metalldetektor Test: Dr Ötek Mt Xr
Mit bis zu 20 Zentimeter bietet der MT-XR eine enorme Suchtiefe, ist top ausgestattet und dennoch einfach zu bedienen.

Technik muss nicht kompliziert sein, das bestätigt der Dr.Ötek MT-XR. Er bringt alle Funktionen eines guten Metalldetektors mit und ist dennoch übersichtlich und intuitiv bedienbar. Dabei erreicht er sehr gute Messwerte und spürt sogar Metallteile in einer Tiefe von bis zu 20 Zentimetern auf.

Auch gut

Marnur MROG-3030

Metalldetektor Test: Marnur Mrog 3030
Der Marnur bringt nicht ganz so viele Funktionen mit, besitzt aber eine solide Grundausstattung und bringt reichlich Zubehör mit.

Mit ähnlichen und teilweise sogar besseren Suchleistungen als unser Testsieger macht auch der Marnur MROG-3030 eine gute Figur. Er bietet zwar nicht ganz so viele Funktionen, lässt sich aber sehr leicht bedienen und bringt alles mit, was man für eine Schatzsuche benötigt.

Für Kinder

Viewee ‎TO-GJ-026

Metalldetektor Test: Viewee To Gj 026
Der Viewee ‎TO-GJ-026 ist nicht sonderlich gut ausgestattet und bietet auch keine große Reichweite. Unter den Junior-Geräten ist er aber der coolste.

Mit einer Suchtiefe von maximal zehn Zentimetern bietet der Viewee TO-GJ-026 eine deutlich geringere Leistung, ist aber dafür speziell für Kinder konstruiert. Auch eine Unterscheidung der gefundenen Metalle ist bei diesem Metalldetektor nicht möglich. Dafür sind die Juniorgeräte sehr einfach zu bedienen – und der Viewee kommt sogar mit Tragetasche und einer kleinen Schaufel.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür Kinder
Dr.Ötek MT-XR Marnur MROG-3030 Viewee ‎TO-GJ-026 Meterk GC-1072 Aneken GC-1020 Renkforce MD 100 Sakobs GC-1070 National Geographic 9110500
Metalldetektor Test: Dr Ötek Mt XrMetalldetektor Test: Marnur Mrog 3030Metalldetektor Test: Viewee To Gj 026Metalldetektor Test: Meterk Gc 1072Metalldetektor Test: Aneken Gc 1020Test Metallsuchgerät: Renkforce MD 100Test Metallsuchgerät: Sakobs GC-1070Test Metallsuchgerät: National Geographic Junior Metallsuchgerät
Pro
  • Große Mess­tiefe
  • PinPoint-Funktion
  • Wasserdichte Spule
  • Intuitive Bedienung
  • Griff und Armstütze gepolstert
  • Große Mess­tiefe
  • Gute Lautstärke­regelung
  • Wasserdichte Spule
  • Intuitive Bedienung
  • Reichhaltiges Zubehör
  • Angenehmer Signalton
  • Grafische Darstellung
  • Große Such­tiefe
  • PinPoint-Funktion
  • Stabiler Aufbau
  • Disc- und Notch-Funktion
  • Detailreiche Einstellungen
  • Gute Suchtiefe
  • Detaillierte Metall­unterscheidung
  • Sehr günstig
  • Einfache Bedienung
  • Sehr einfache Bedienung
Contra
  • Zu laut und schlecht einstellbar
  • Piept mitunter grundlos
  • Minimale Funktionalität
  • Mäßige Suchtiefe
  • Nur 4 Metall­unterscheidungen
  • Komplizierte Darstellung und Bedienung
  • Keine Beleuchtung
  • Mäßige Suchtiefe
  • Analoge Anzeige
  • Metallerkennung nur nach eigener Beurteilung
  • Nur 3 Metall­unterscheidungen
  • Empfindlich auf Störungen
  • Minimalistische Ausstattung
  • Minimale Funktionalität
  • Mäßige Suchtiefe
  • Piept auch ohne Fund weiter
Bester Preis
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Gewicht1015 g1111 g539 g1060 g1182 g714 g988 g446 g
Sensor-Durchmesser250 mm250 mm190 mm215 mm245 mm190 mm215 mm165 mm
Größe verstellbar1115 - 1380 mm1125 - 1315 g705 - 870 mm1055 - 1220 mm1060 - 1325 mm755 - 1070 mm895 - 1120 mm570 - 835 mm
Messtiefe Angabe20 cm13 cm2 cm20 cm18 cm5 cm16 cm7 cm
maximale Messtiefe Test20 cm22 cm10 cm20 cm18 cm17 cm14 cm10 cm
Spannungsversorgung1x 9V Block
(enthalten)
2x 9V Block
(enthalten)
9V Block
(nicht enthalten)
2x 9V Block
(enthalten)
2x 9V Block
(enthalten)
1x 9V Block
(nicht enthalten)
2x 9V Block
(nicht enthalten)
9V Block
(nicht enthalten)
Zubehör-Tasche
Harke
Klappspaten mit Gürteltasche
Schutzhaube für Sucher
Tragetasche
Siebschaufel
-Gürteltasche mit Klappspaten--ansteckbare Lampe
Empfindlichkeitsstufen58-612stufenlos6-
Kopfhöhreranschlussjaja-jajajaja-
Lautstärke Einstellungjaja--jaja--
Display Beleuchtung-ja-ja--ja-
Metall-Einstellungjaja-jajajaja-
wasserdichte Spulejajajajajajaja-

Was man über Metalldetektoren wissen sollte

Ein Metalldetektor ist ein Gerät zum Aufspüren von Metallen. Man sollte ihn aber nicht mit einem Leitungsfinder verwechseln. Beide Geräte machen zwar im Prinzip das gleiche, unterschiedliche Einsatzzwecke haben aber auch unterschiedliche Eigenschaften zur Folge. Während ein Leitungsfinder die Leitungen möglichst auf den Millimeter genau orten soll, geht es bei einem Metalldetektor darum, einen möglichst großen Bereich zu erfassen und entdecktes Metall bereits im Vorfeld zu bestimmen.

Antike Schätze zu suchen ist verboten und Funde müssen gemeldet werden. Die Suche nach Schmuck und Münzen ist dagegen fast überall erlaubt.

Aber was sucht man nun mit einem Metalldetektor? Schätze? Nein, nicht wirklich. Denn sollte man einen Schatz finden, hat man selbst wenig davon. Denn »archäologische und paläontologische Kulturdenkmäler« gehören in Deutschland generell dem Staat. Wertvolle Funde müssen den zuständigen Behörden gemeldet werden, und meist klärt sich dann auch, was mit dem Fund passiert. Die Suche mit einer Sonde ist in Deutschland (außer Schleswig-Holstein) mit der Erlaubnis des Grundstückseigentümers erlaubt – allerdings nur dann, wenn man sich auf Münzen und Schmuck moderner Zeit beschränkt. Nach »antiken Schätzen« darf grundsätzlich nur mit Genehmigung gesucht werden.

Auf die Suche geht man also nach aktuellen Schmuck und Geldstücken, genau darum werden sie meist auch als Symbole der unterschiedlichen Metalle angegeben. Wem ist nicht schon am Strand eine Münze runtergefallen, die anschließend im Sand unauffindbar war? Jemand tritt drauf und schon ist sie unterm Sand begraben. Daher sieht man gerade an Stränden die Schatzjäger mit ihren Metalldetektoren den Sand absuchen. Und genau darum sind die meisten Sonden auch wasserdicht. Man sollte sie nach dem Kontakt mit Salzwasser aber gut abspülen, da Salzwasser Metalle sehr schnell angreift.

Metalldetektor Test: Test Metalldetektor 03
Man mag es kaum glauben – obwohl im Testgelände gerade erst ein Pool und eine Terrasse gebaut wurden, wurden wir mit dem Metalldetektor im Garten noch fündig.

Welche Metalle kann ein Metalldetektor unterscheiden?

Metalldetektoren erzeugen mittels Wechselstrom und einer Spule ein Magnetfeld. Je nach magnetischen Eigenschaften und elektrischer Leitfähigkeit entsteht im gefundenen Metall eine unterschiedliche Induktionsspannung, die ausgewertet wird – so kann auch die Art des Metalls bestimmt werden.

Metalldetektor Test: Test Metalldetektor 01
Metalldetektoren sind in der Lage, unterschiedliche Metalle und Nichteisenmetalle zu finden.

Eisenmetalle sind magnetisch und besitzen eine gute Leitfähigkeit, sie können daher leicht erkannt und schnell gefunden werden. Edelstahl ist dagegen nicht magnetisch und auch nicht besonders leitfähig. Daher haben so manche Detektoren ihre Probleme damit.

Nichteisenmetalle wie Kupfer, Zink oder Aluminium sind zwar nicht magnetisch, aber dafür gute Leiter und werden ebenfalls erfolgreich gefunden. Auch Gold leitet sehr gut und kann mit einem Metalldetektor aufgespürt werden.

Wie verlässlich sind die Funde von Metalldetektoren?

Wie bereits beschrieben, werten Metalldetektoren die erzeugte Induktionsspannung aus. Die ist zwar für jedes Metall spezifisch, aber Münzen bestehen mitunter aus verschiedenen Metallen. Die Fundstücke können unterschiedlich groß sein, verschiedene Formen haben, korrodiert sein usw. All diese Faktoren beeinflussen und verfälschen die Messung, sodass die Erkennung des Materials nie zu einhundert Prozent sicher sein kann.

Beim Test der Metalldetektoren war sehr oft zu beobachten, wie bei einem Fund die Materialanzeige hin und her sprang. Der Unterschied zwischen Eisen- und Nichteisenmetallen wird dagegen gut erkannt. Daher lassen sich minderwertige Eisenmetalle sehr sicher filtern.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor 12

Wie wird mit einem Metalldetektor gesucht?

Metalldetektoren arbeiten mit elektrischen Spannungen, die sich bei Feuchtigkeit besonders gut übertragen. Es ist daher von Vorteil, sich nach einem Regenguss auf die Schatzsuche zu begeben. Vorher sollte man aber ruhig etwas üben und testen, wie der Metalldetektor auf verschiedene Metalle reagiert. Das erleichtert es später, Unrat von eventuell wertvollen Funden zu unterscheiden.

Parallel zum Boden schwenken und niemals pendeln!

Wichtig ist aber auch, sich mit den Funktionen des Metallsuchgeräts auseinanderzusetzen. So begehen beispielsweise viele Sucher den Fehler, die Empfindlichkeit auf die höchste Stufe zu drehen. Metalldetektoren arbeiten sehr fein und können auf Störungen um Umfeld empfindlich reagieren. Lieber einen geringeren Messbereich nutzen, dafür aber genauere Messergebnisse erzielen. Auch die Aktivierung aller Metalle macht selten Sinn, da der Detektor dann auf jeden rostigen Nagel reagiert.

Metalldetektor Test: Test Metalldetektor 05
Der Metalldetektor wird in schwenkenden Bewegungen hin und her bewegt. Der Abstand zum Boden sollte dabei immer gleich bleiben.

Bei der Suche ist vor allem eins wichtig – die Bewegung. Dabei wird der Metalldetektor einige Zentimeter über den Boden gehalten und in einer Kreisbewegung um den eigenen Körper geschwenkt. Eine Pendelbewegung, bei der sich der Abstand zum Boden ständig ändert, sollte vermieden werden. Denn durch den unterschiedlichen Abstand werden die Messergebnisse verfälscht.

Wichtige Begriffe bei der Schatzsuche

Die Metalldetektoren im Test sind durchweg Importmodelle und daher sind sämtliche Bezeichnungen auf Englisch. Vieles lässt sich frei übersetzen, bei einigen Abkürzungen wird es aber schwer. Daher gibt es hier eine kleine Übersicht wichtiger Begriffe.

Decrease/Increase Steht für das Verringern bzw. Erhöhen der Empfindlichkeit.
Metall in Zahlen Gerade die Disc-Funktion arbeitet häufig mit einem Zahlenwert von 0 bis 100. Dieser bezieht sich auf die auffindbaren Metalle und arbeitet parallel zu den im Display angezeigten Metallen.
Disc (Diskriminator) Kommt von Diskriminierung und beschreibt das Ausschließen bestimmter Metalle nach dem Leitwert von links nach rechts in der Anzeige. Beispielsweise alles unter 40, 60 oder 80.
Notch Anders als Disc setzt Notch keinen Grenzwert zwischen den Metallen, sondern blendet gezielt bestimmet Bereiche bzw. Metalle aus. Beispielsweise 40 bis 60 oder 60 bis 80.
Eliminierung Eliminierte Metalle werden bei der Suche weder optisch noch akustisch angezeigt (Notch-Funktion).
Pull-Tabs Das sind die Verschlüsse von Getränkedosen.
S-Tabs Hierbei handelt es sich um die größeren Flaschenverschlüsse.
Sens Abkürzung für Sensitivität, sprich Empfindlichkeit des Detektors.
Pinpointer Ein kleines handliches Suchgerät zur genaueren Lokalisierung.
PP PinPoint ist die Funktion einiger Metalldetektoren, um die Fundstelle besser zu lokalisieren.
sondeln Bezeichnet das Suchen mit einem Metalldetektor. Die Personen werden gern als Sondler oder Sondengänger bezeichnet.
UXO Unexploded Ordnance (nicht explodierte Munition).

Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 01

Testsieger: Dr.Ötek MT-XR

Ein guter Metalldetektor muss eine gute Suchtiefe und die Möglichkeit, verschiedene Metalle auszuwählen, bieten. Dazu sollte er stabil sein und sich trotzdem gut halten lassen. All das und noch ein wenig mehr leistet der Dr.Ötek MT-XR.

Testsieger

Dr.Ötek MT-XR

Metalldetektor Test: Dr Ötek Mt Xr
Mit bis zu 20 Zentimeter bietet der MT-XR eine enorme Suchtiefe, ist top ausgestattet und dennoch einfach zu bedienen.

Betrachtet man die Grundausstattung, muss man leider zugeben, dass andere Anbieter mehr bieten. Da gibt es mal einen Klappspaten, eine kleine Schaufel oder sogar eine Tragetasche für den Metalldetektor mit dazu. Das bietet der MT-XR leider nicht. Dafür gibt es jedoch am Gerät selbst nichts auszusetzen. Es lässt sich einfach aufbauen, ist stabil und bietet neben einem gepolsterten Griff auch eine gepolsterte Armstütze – und damit man den Dr.Ötek nicht verliert, auch einen Gurt mit Klettverschluss.

Mäßig in der Grundausstattung, aber leicht und solide

Interessant ist, dass das Obergestänge beim MT-XR aus Kunststoff ist, obwohl viele Hersteller hier wie bei der Armstütze auf Aluminium setzen. Der Stabilität schadet es zumindest nicht, bringt dafür aber einen kleinen Gewichtsvorteil.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 02
Der Lieferumfang beschränkt sich ausschließlich auf das Gerät. Weiteres Zubehör gibt es nicht.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 01
Der Dr.Ötek MT-XR wirkt sehr stabil und bringt ein großes Display mit.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 04
Wie bei allen Metalldetektoren, kommen an der Sonde lediglich Kunststoffteile zum Einsatz.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 03
Auch das Untergestänge ist aus Kunststoff, was einen kleinen Gewichtsvorteil bringt.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 05
Die Armstütze ist gepolstert und kann in der Position variiert werden.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 06
Dank Klettband bietet der Dr.Ötek einen sicheren Griff.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 08
Befestigt wird sie mit zwei dünnen Schrauben.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 11
An manchen Stellen könnte die Verarbeitungsqualität ein wenig verbessert werden.

An der Steuereinheit fällt vor allem das angenehm große Display auf, das für eine gute Übersicht sorgt. Befestigt wird es mit zwei Schrauben, was etwas aufwändiger als bei anderen Testkandidaten ist. Aber gut, den Aufwand betreibt man schließlich nur einmal und am Halt ändert diese Befestigungsvariante nichts.

Großes, übersichtliches Display

Kurioserweise reicht dem Dr.Ötek trotz des großen Displays eine 9V-Blockbatterie, während die meisten großen Metalldetektoren zwei davon benötigen. Trotz des doch umfangreichen Tests und der Suche im Wald, zeichneten sich jedoch keine Probleme bei der Spannungsversorgung ab.

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An der Steuereinheit fällt vor allem eines auf – das große Display.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 08
Befestigt wird sie mit zwei dünnen Schrauben.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 11
An manchen Stellen könnte die Verarbeitungsqualität ein wenig verbessert werden.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 09
Unterhalb befinden sich die Anschlüsse für die Messsonde und einen Kopfhörer.

Am Funktionsumfang und den Einstellungen des Dr.Ötek gibt es nichts auszusetzen. Es gibt insgesamt sechs Metalleinstellungen (Eisen, Nickel, Zink, P-Tabs, Kupfer und Silber), die sich mit der Disc-Funktion von links nach rechts eliminieren lassen. Zusätzlich zeigt ein großer, mittiger Zahlenwert das mögliche gefundene Metall an. Die Null beginnt dabei beim Eisen und Einhundert endet mit Silber. Alles in allem bleibt das aber (wie bei allen Metalldetektoren) nur ein Richtwert und Abweichungen sind nicht ausgeschlossen.

Funktionen, die keine Wünsche offen lassen

Interessant ist die PinPoint-Funktion. Wurde etwas gefunden, kann damit die Fundstelle exakter lokalisiert werden. Wie bei einem Ortungsgerät zeigt eine Pegelanzeige an, wo man sich über dem Fundstück befindet. Nimmt man dann noch die Tiefenangabe (in Zoll) dazu, hält sich die Buddelarbeit in Grenzen.

Bei der Reichweite der Suche spielt der Dr.Ötek MT-XR ganz oben mit. Es gibt zwar auch Metalldetektoren wie den Marnur, die noch ein paar Zentimeter weiter kommen – bei der Erkennung kleinerer Münzen oder einem Ring trumpft der MT-XR aber wieder auf.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 13
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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Droetek Mtxr 15

Nachteile?

Beim Test des Metalldetektors fiel nur ein Nachteil ins Auge, beziehungsweise ins Ohr. Der Dr.Ötek besitzt zwar eine dreistufige Lautstärkeregelung, aber die unterscheidet nur zwischen Pest, Seuche und Cholera. Der ausgesendete Ton ist schon sehr nervig und selbst die leiseste Einstellung ist noch zu laut. Man kommt daher nicht drumherum, Kopfhörer mit eigener Lautstärkeregelung zu verwenden.

Dr.Ötek MT-XR im Testspiegel

Bislang hat kein seriöses Medium den Dr.Ötek MT-XR getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Der Dr.Ötek MT-XR ist für uns der beste Metalldetektor, da er eine tolle Ausstattung mitbringt und sich dennoch leicht bedienen lässt. Die Unterschiede zwischen den Testkandidaten sind aber nicht so groß und daher können wir noch weitere Metalldetektoren empfehlen.

Auch gut: Marnur MROG-3030

Wer nicht erst ewig die Bedienungsanleitung studieren und gleich loslegen will, ist mit dem Marnur MROG-3030 gut beraten. Die Sensitivität lässt sich einstellen und verschiedene Metalle können ausgeblendet werden. Braucht man mehr?

Auch gut

Marnur MROG-3030

Metalldetektor Test: Marnur Mrog 3030
Der Marnur bringt nicht ganz so viele Funktionen mit, besitzt aber eine solide Grundausstattung und bringt reichlich Zubehör mit.

Bei der Grundausstattung ist der der Marnur absoluter Spitzenreiter. Zum Metalldetektor gibt es einen Klappspaten mit Gürteltasche, eine recht stabile Handharke aus Kunststoff und eine Schutzhaube für den Sensor. Damit sich alles gut transportieren lässt, gehört sogar noch eine Tragetasche dazu. So kann es direkt losgehen. Das sich der Griff an der Spatentasche bereits beim ersten Anheben in Wohlgefallen auflöst, ist nicht schön, das kann man aber verkraften. So lange die Gurtschnalle noch hält, ist alles gut.

Nachdem einige Metalldetektoren getestet wurden und man sich schon Sorgen machen muss, dass sich die Nachbarn über das Gepiepe beschweren, ist der Marnur eine echte Wohltat. Ein kleiner Poti (Potenziometer) schaltet den Metallsucher ein und dient gleichzeitig als Lautstärkeregler. Damit lässt sich der Ton tatsächlich bis zum Flüsterton minimieren. Das macht den Kopfhöreranschluss fast überflüssig.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 01
Der Marnur-Metalldetektor ist stabil und an den Haltepositionen gepolstert.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 02
Über mangeldes Zubehör kann man sich nicht beschweren.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 06
Mit dabei ein Klappspaten, der in der Gürteltasche verstaut wird.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 14
Der Tragegriff hat jedoch nicht mal den ersten Einsatz überstanden.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 07
Die Sensor-Schutzhaube hielt dagegen durch.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 03
Zur Spannungsversorgung werden zwei 9V-Blockbatterien benötigt.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 04
Der Anschluss der Messsonde erfolgt per Diodenstecker.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 05
Lediglich fünf Tasten gibt es zur übersichtlichen Bedienung.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 08
Der Anbau der Steuereinheit ist mit einem Haken und einer Schraube schnell erledigt.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 09
Sehr übersichtlich zeigt sich das Display.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 15
Es ist zwar nur einseitig, aber gut beleuchtet.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 10
Das gefundene Metall wird leicht verständlich angezeigt ...
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 12
... auch wenn es sich in dem Fall statt um Silber nur um ein Stück Alu-Folie handelte.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Marnur Mrog3030 13
Einfaches Eisen wird bei der Notch-Funktion zwar als Zahlenwert angezeigt, aber nicht als Fund signalisiert.

Überflüssig scheint Marnur so einiges zu finden, denn viele Einstellungen gibt es nicht. Die vorhandenen sind aber absolut ausreichend. Die Sensibilität lässt sich einstellen und es gibt eine Disc- sowie Notch-Funktion. Alles ist recht einfach und vor allem intuitiv zu bedienen. Das ist auch gut so, denn die Bedienungsanleitung fällt sehr spartanisch aus.

Etwas schade ist, dass man auf die PinPoint-Funktion verzichten muss, die die Fundstücke noch besser lokalisiert. Eventuell kauft man sich zusätzlich einen kleinen PinPointer, der Marnur Metalldetektor fällt sowieso mit unter 100 Euro recht günstig aus.

Übersichtlich, intuitiv zu bedienen, mit sinnvoller Lautstärkeregelung und einem tollen Zubehörpaket – das zeichnet den Marnur MROG-3030 aus. Zusätzlich bietet er aber auch sehr gute Messwerte und erreicht mit 22 Zentimetern die beste Reichweite. Mit kleineren Fundstücken hat er es dagegen nicht so.

Für Kinder: Viewee ‎TO-GJ-026

Junior-Metallsuchgeräte sind deutlich günstiger, bieten aber auch viel weniger als größere Metalldetektoren. Dennoch macht Kindern die Suche Spaß damit – und mit dem Zubehör und dem kleinen Grafik-Display zeichnet sich das Viewee ‎TO-GJ-026 hier besonders aus.

Für Kinder

Viewee ‎TO-GJ-026

Metalldetektor Test: Viewee To Gj 026
Der Viewee ‎TO-GJ-026 ist nicht sonderlich gut ausgestattet und bietet auch keine große Reichweite. Unter den Junior-Geräten ist er aber der coolste.

Laut Hersteller soll der Viewee ‎TO-GJ-026 lediglich eine Reichweite von zwei Zentimetern haben. Im Test der Metalldetektoren sahen die Testergebnisse aber doch etwas anders aus. Die Großen Messing- und Aluminium-Stücke wurden bereits ab zehn und Münzen ab sieben Zentimetern erkannt. Die Tests wurden allerdings nicht in der Erde durchgeführt, was die Suchtiefe noch etwas minimieren dürfte.

Dennoch bleiben den Kindern Funde nicht vorenthalten, auch wenn es sich beim Fund der Tochter unseres Testers nur um etwas Schrott handelte. Signalisiert wird der Fund akustisch, mittels LED und einem kleinen Grafikdisplay. Zugegeben, das Display ist im Grunde nur für die Batterieanzeige wirklich sinnvoll, da die Fundanzeige keine weiteren Informationen bietet, sie macht den Metalldetektor für Kinder aber zumindest etwas cooler.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 01
Die Größe des Viewee ist zwar einstellbar, bleibt aber im Kinderbereich.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 02
Benötigtes Zubehör, wie eine Tasche oder Schaufel, wird gleich mitgeliefert.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 03
Die Tasche bietet Platz für den Detektor, die Schaufel und eventuelle Funde.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 04
Mit 190 Millimeter ist die Suchsonde deutlich größer als beim National Geographic.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 06
Das Kabel wird gut versteckt durch das Gestänge geführt.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 08
Im Griff befinden sich der Lautsprecher und die LED, die einen Fund signalisieren.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 05
Eingeschaltet wird mit einem kleinen Schiebeschalter.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 09
Aber erst muss eine Batterie eingelegt werden, die nicht zum Lieferumfang gehört.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 10
Das Display zeigt neben dem Batteriestatus auch den Suchvorgang an.
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Viewee 11
Ein BullsEye signalisiert einen Fund.

Ein Aufbau des Metalldetektors ist nicht nötig, er wird bereits komplett montiert geliefert. Zusätzlich gibt es eine Siebschaufel und sogar eine Tragetasche, in der der Detektor und das Zubehör verstaut werden kann. Damit könnte man sofort auf die Schatzsuche gehen. Könnte! Denn die benötigte 9V-Batterie liegt nicht bei, was wir etwas schade finden. Solche Geschenke wollen schließlich sofort ausprobiert werden. Allerdings liegt auch dem zweiten Junior-Metalldetektor keine Batterie bei.

Der ‎Viewee TO-GJ-026 ist günstig, aber auch spartanisch ausgestattet. Dafür gibt es eine Tragetasche und eine Schaufel dazu. Funde werden mittels LED und Ton signalisiert und zusätzlich auf dem kleinen Grafikdisplay angezeigt. Damit werden kleine Schatzsucher zu Helden.

Außerdem getestet

Meterk GC-1072

Wenn es wie beim Aneken kompliziert geht, muss es auch einfach funktionieren. Das zeigt der Meterk GC-1072. Das liegt aber vor allem an der beschränkten Möglichkeit, Metall zu unterscheiden und auszuschließen. So werden lediglich vier Metallbereiche unterschieden und die Disc-Funktion lässt sich auch nur auf diese Gruppen anwenden. Notch steht ebenso wenig zur Verfügung wie eine Lautstärkeregelung – und damit wird es laut und nervig.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 01
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 02
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 10
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 11
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 05
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 06
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 12
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 07
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Meterk Gc1072 09

Dafür wird die Fundtiefe mittels Balken angezeigt und es gibt die PinPoint-Funktion, um den Fund einzugrenzen.

Aneken GC-1020

Darf es etwas komplizierter sein? Wer damit keine Probleme hat und sich nicht zu schade ist, die Bedienungsanleitung zu studieren, darf ruhig zum Aneken GC-1020 greifen. Die Suchtiefe ist ordentlich, es gibt zwölf Empfindlichkeitsstufen, Disc, Notch und eine stufenlose Lautstärkeeinstellung. Zusätzlich gehört auch ein Klappspaten zum Lieferumfang.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 01
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 03
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 05
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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 07
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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 09
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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 16
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 17
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 18
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Aneken Gc1020 19

Allerdings ist der Aneken mit seiner drei Balken-Anzeige nicht wirklich intuitiv bedienbar und man muss schon die Anleitung lesen, um die Anzeigen deuten und Voreinstellungen treffen zu können. Dann lassen sich die Suchfilter aber sehr fein einstellen. Zu dunkel darf es dafür allerdings nicht sein, denn als einziger Metalldetektor mit Display verfügt der Aneken über keine Display-Beleuchtung.

Renkforce MD 100

Analog auf Schatzsuche – geht das? Ja das geht, wenn auch nicht sehr komfortabel. Dafür aber günstig, denn der Renkforce MD 100 kostet sogar weniger als unsere beiden Junior-Metalldetektoren und wir waren fast gewillt, ihn auch als solchen zu sehen. Zumindest von der Größe und Stabilität könnte er als Kinder-Metalldetektor durchgehen.

Die Bedienung passt jedoch nicht so ganz zu Kindern. Letztendlich ist sie zwar einfach, man muss sie aber verstehen. Mit einem Drehregler wird der Disc-Schwellenwert eingestellt. Eine Anzeige oder ähnliches gibt es dafür allerdings nicht. Dann erfolgt ein Tastendruck und gleichzeitig die Kalibrierung an einem weiteren Drehregler. Der Zeiger sollte jetzt auf Null stehen und ein Brummen zu hören sein.

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Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 02
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 03
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 04
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 07
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 05
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 08
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 06
Metalldetektor Test: Test Metalldetektor Renkforce Md100 01

Werden Metalle unterhalb des eingestellten Schwellenwertes gefunden, verlischt der Ton und der Zeiger schlägt nach links aus. Liegt das Metall oberhalb der Grenze, wird der Ton lauter und der Zeiger schlägt rechts aus. Eigentlich ganz einfach, wenn man das System dahinter verstanden hat.

Insgesamt hat man mit dem Renkforce MD 100 aufgrund der Größe, des Preises und der Suchtiefe einen Junior Metalldetektor mit verbessertem Funktionsumfang. Für Kinder mit technischem Verständnis das ideale Einsteigergerät.

Sakobs GC-1070

Es geht noch einfacher, wie der Sakobs GC-1070 beweist. Hier stehen lediglich drei Metallbereiche zur Auswahl, die angezeigt werden und mit der Disc-Funktion ausgeblendet werden können. Mit Aufdrucken auf dem Display, wie man sie von Video-Spielen aus den 90ern kennt, wirkt der Detektor auch nicht wirklich auf dem neusten Stand.

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Das spiegelt sich auch in der Erkennung der Metalle wieder. Große Stücke werden erst ab einem Abstand von 14 Zentimetern erkannt und ein goldener Ring völlig übergangen. Nicht übergangen werden kann dagegen die akustische Signalisierung. Die ist mächtig laut und lässt sich auch nicht einstellen.

National Geographic 9110500

Der National Geographic 9110500 ist dem Viewee im Aufbau und bei den Suchergebnissen sehr ähnlich, bringt jedoch weder eine Tasche noch Schaufel mit und besitzt auch kein Display. Damit wirkt der kleine Detektor eher wie ein Kinderspielzeug, und erst wenn die LED aufleuchtet oder der eingebaute Lautsprecher einen Ton abgibt, wird offensichtlich, dass tatsächlich Technik in ihm steckt.

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Leider scheint das der Lautsprecher länger zeigen zu wollen und piept häufig munter weiter, obwohl schon längst nichts mehr geortet wird. Dann muss man ihn kurz ausschalten oder erneut über Metall halten. Das ist bei der Suche irreführend und vor allem nervend. Dagegen hilft auch die angebaute Taschenlampe nicht, zu der es übrigens – wie zum Detektor – keine Batterien gibt.

Als Metalldetektor für Kinder ist er okay, und klar reicht er bei der Leistung nicht an große Geräte heran – aber der Hinweis »Für Kinder ab acht Jahre« trifft es auch nicht ganz. Die sind von den einfachen und fehlerhaften Funktionen vermutlich schnell genervt und gelangweilt.

So haben wir getestet

Ein guter Metalldetektor wird durch mehrere Faktoren bestimmt. In erster Linie wird man dabei vermutlich an eine möglichst tiefe Erkennung denken, doch da nehmen sich die Metalldetektoren gar nicht so viel. Um das zu vergleichen wurden verschiedene Metallstücke vor der Suchspule geschwenkt und der Abstand gemessen, bei dem der Detektor einen Fund signalisiert. Die Abstände reichten im Test von 14 bis 21 Zentimetern (Messing). Eine Ausnahme bildeten die Junior-Metalldetektoren, die Metalle nur bei deutlich geringerer Entfernung erkennen.

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Entscheidend bei der Schatzsuche sind vor allem die Möglichkeiten, die Suchergebnisse definieren zu können. Dazu gehört auch, dass sich bestimmte Metalle ausschließen oder speziell suchen lassen. Wobei man aber auch Abstriche machen muss, da eine exakte Bestimmung selten möglich ist. Eisen- und Nichteisenmetalle wurden von allen Metalldetektoren zuverlässig unterschieden.

Nicht unterschätzen sollte man das Gewicht und den Tragekomfort des Suchgeräts. Das Gewicht aller Metalldetektoren bewegt sich zwar ziemlich einheitlich um etwa ein Kilogramm, aber ein weicher Griff und eine gepolsterte Armstütze sind auf Dauer schon praktisch.

Was häufig vernachlässigt wird, ist die Tonausgabe, die neben der optischen Anzeige von jedem Metalldetektor genutzt wird. Lässt sich der nicht fein genug regulieren, kann der mächtig nervig werden. Zu leise war auf jeden Fall kein Gerät – eher im Gegenteil.

Die wichtigsten Fragen

Welches ist der beste Metalldetektor?

Die Unterschiede der getesteten Metalldetektoren sind in der Preisklasse nicht sehr groß. Letztendlich ist unsere Empfehlung der Dr.Ötek MT-XR, weil er das beste Gesamtpaket aus Bedienung, Funktionen und Suchleistung bietet.

Welche Metalle können mit einem Metalldetektor gefunden werden?

Gefunden werden können magnetische und leitende Eisen- und Nichteisenmetalle. Dazu gehören Eisen, Zink, Zinn, Kupfer, Messing, Gold, Silber und weitere Legierungen.

Welche Metalle können besonders leicht gefunden werden?

Grundvoraussetzung für das Auffinden mit einem Metalldetektor ist die elektrische Leitfähigkeit des Metalls. Positiv wirkt sich zusätzlich eine magnetische Eigenschaft aus. Daraus ergibt sich, dass das magnetische und elektrisch leitende Eisen sehr gut gefunden wird. Nichteisenmetalle sind zwar nicht magnetisch, aber sehr gut leitend und lassen sich daher ebenfalls aufspüren. Edelstahl ist dagegen nicht oder wenig magnetisch und auch kein guter Leiter. Damit haben die Detektoren ihre Probleme.

Darf ich alles behalten, was ich mit einem Metalldetektor finde?

Nein! „Archäologische und paläontologische Kulturdenkmäler“ gehören in Deutschland generell dem Staat. Wertvolle Funde müssen den zuständigen Behörden gemeldet werden, und meist klärt sich dann auch, was mit dem Fund passiert. Die Suche mit einer Sonde ist in Deutschland (außer Schleswig-Holstein) mit der Erlaubnis des Grundstückseigentümers erlaubt – allerdings nur dann, wenn man sich auf Münzen und Schmuck moderner Zeit beschränkt. Nach „antiken Schätzen“ darf nur mit Genehmigung gesucht werden.

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