Der beste Milchaufschäumer

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Der beste Milchaufschäumer für zu Hause ist der WMF Lono Milk & Choc. Mit seinem Preis ist er zwar nicht die erste Wahl für Sparfüchse – es gibt viele günstigere automatische Milchaufschäumer. Doch was zählt, ist die Preis-Leistung, und der WMF Lono überzeugt auf ganzer Linie: Von der hochwertigen Verarbeitung über das edle Design bis hin zum traumhaften Milchschaum, den er zaubert. Praktisch alle günstigeren Konkurrenten zeigen bei mindestens einem dieser Punkte Schwächen. Als eindeutig bester Milchaufschäumer ist der WMF Lono Milk & Choc seinen Preis voll und ganz wert.

Update 17. September 2018

Wir haben 6 weitere Milchschäumer getestet: Arendo Milkstar, Arendo Milkloud, Gastroback 42360, Clatronic MS 3326, WMF Lono Milk & Choc und den Hand-Milchaufschäumer ScanPart. Leider nicht mehr verfügbar und deshalb nicht mehr im Testbericht ist der Lavazza Amodo Mio.

 

Besonders der WMF Lono hat uns sehr gefallen und ist unser neuer Testsieger. Aber auch die Geräte von Clatronic und Gastroback sind einen Blick wert.

Wir haben 14 Milchaufschäumer aller Preisklassen und Bauarten für Sie getestet. Außerdem sagen wir Ihnen, wie Sie am besten richtig guten Milchschaum machen können und was Sie dafür brauchen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

WMF Lono Milk & Choc

Test Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & Choc
Der WMF-Schäumer wirkt hochwertig und zaubert wunderbare Schaumergebnisse ins Kännchen.

Der WMF Lono Milk & Choc überzeugt mit seinem hervorragenden, gleichmäßigen und cremigen Milchschaum, der um Längen schlägt, was die meisten Konkurrenten bieten. Zugleich ist er hochwertig in Material und Design, lässt sich bequem reinigen und hat ein überdurchschnittliches Fassungsvermögen, bleibt dabei aber angenehm kompakt.

Für noch mehr Milch

Severin SM 9685

Test Milchaufschäumer: Severin SM 9685
Für alle die mehr Einstellungsmöglichkeiten und eine größere Füllmenge wünschen.

Der Severin SM 9685 ist weniger hochwertig und erreicht auch bei der Milchschaumqualität nicht die Perfektion wie der Lono Milk & Choc. Schlecht ist sein Milchschaum aber auch nicht. Seine Vorteile sind der günstigere Preis und eine Temperaturregelung, die der Konkurrent von WMF nicht hat.

Wenn Geld egal ist

Gastroback 42360

Test Milchaufschäumer: Gastroback 42360
Ein großes Gerät für große Geldbeutel. Aber der Milchschaum weiß zu gefallen.

Keine Preise gefunden.

Nur einer bietet noch mehr Fassungsvermögen als der Severin SM 9685 und der WMF Lono: Der Gastroback 42360 schäumt bis zu 500 ml Milch auf und ist damit einsame Spitze. Zusätzlich trumpft er mit einer stufenlosen Temperaturregulierung auf. Er ist aber auch recht teuer und hat eine Mindestfüllmenge von 200 ml. Daher ist er für Singles und Individualisten eher nicht geeignet und nur dann zu empfehlen, wenn Sie seinen Hauptvorteil nutzen wollen: die 500 ml Milchschaumkapazität.

Klein & kompakt

Senseo Milk Twister

Wenn Sie es kompakt mögen und Ihnen eine kleinere Füllmenge genügt, empfehlen wir den Philips Senseo Milk Twister. Nach dem Motto »klein, aber fein« schäumt er nur bis zu 120 ml Milch, erledigt diese Aufgabe aber mit Bravour. Gleichzeitig sieht das Gerät gut aus, beansprucht kaum Platz und ist relativ preisgünstig.

Gut & günstig

Clatronic MS 3326

Test Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326
Eine solide Leistung zum fairen Preis machen den mittelgroßen Schäumer zu einer guten Empfehlung.

von 12 Lesern gekauft

Den besten Kompromiss bei Preis, Leistung, Qualität und Größe hat vielleicht der Hersteller Clatronic mit seinem Milchaufschäumer Clatronic MS 3326 gefunden. Dieses Gerät liefert zu einem der günstigsten Preise in seiner Produktklasse einen erstklassigen Milchschaum. Seine 225 ml Schäummenge sind nicht überwältigend viel, aber deutlich mehr als die 120 ml des Philips Senseo. Dabei ist der Clatronic nur wenig größer. Trotzdem bietet er einen Vorteil, der die Kompaktgeräte sonst nicht haben, nämlich ein herausnehmbares Milchkännchen, das nicht mit der Elektronik verbaut ist. Dies erleichtert die Handhabung und Reinigung.

Ohne Batterien

Bodum Latteo

Für alle Freunde von Handarbeit und beim Camping ohne Strom. Der Bodum Latteo macht hervorragenden Milchschaum.

Doch vielleicht muss es gar kein vollautomatischer Milchaufschäumer sein? Eine hervorragende Alternative ist der Bodum Latteo. Er gehört zu den manuellen Geräten mit Stampfer und wird ohne Strom, dafür aber mit Muskelkraft angetrieben. 20 Euro sind ein sehr günstiger Preis und mit ein wenig Übung gelingt der Milchschaum auf Barista-Niveau.

Vergleichstabelle

TestsiegerFür noch mehr MilchWenn Geld egal istKlein & kompaktGut & günstigOhne Batterien
Modell WMF Lono Milk & Choc Severin SM 9685 Gastroback 42360 Senseo Milk Twister Clatronic MS 3326 Bodum Latteo Arendo Milkstar Severin SM 9684 Severin 3582 Arendo Milkloud Tchibo Cafissimo Nespresso Aeroccino 3 Bialetti Tutto Crema Scanpart Milchaufschäumer
Test Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & ChocTest Milchaufschäumer: Severin SM 9685Test Milchaufschäumer: Gastroback 42360Test Milchaufschäumer: Senseo Milk TwisterTest Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326Test Milchaufschäumer: Arendo MilkstarTest Milchaufschäumer: Severin SM 9684Test Milchaufschäumer: Severin 3582Test Milchaufschäumer: Arendo MilkloudTest Milchaufschäumer: Tchibo CafissimoTest Milchaufschäumer: Nespresso AeroccinoTest Milchaufschäumer: Bialetti Tutto CremaTest Milchaufschäumer: Scanpart Milchaufschäumer
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Handhabung
  • Exzellente Ergebnisse
  • Spülmaschinenfest und große Füllmenge
  • Sehr große Füllmenge
  • Sehr guter Milchschaum und schönes Design
  • Super Preis-Leistungsverhältnis
  • Herausnehmbares Milchkännchen
  • Sehr günstig und mit Übung sehr guter Milchschaum
  • Guter Milchschaum
  • Ähnlich gut wie unsere Empfehlung von Severin
  • Gute Füllkapazität und Schnelligkeit
  • Nimmt nicht viel Platz weg
  • Wer große Gefäße mag, ist hier richtig
  • Schickes Design
  • Milch kann darin direkt auf der Herdplatte erhitzt werden
  • Guter Milchschaum für wenig Geld
Contra
  • Relativ teuer
  • Milchschaum ist nur in Ordnung Das Design ist nicht das schönste
  • Hohe Mindestfüllmenge
  • Becher darf nicht in die Spülmaschine
  • Schaumspirale wirkt etwas instabil
  • Recht funktionales Design
  • Man muss erst den Dreh raus haben
  • Das Glaskännchen kann zerbrechen
  • Keine Temperatureinstellung
  • Leider ist der Milchschaum nicht perfekt
  • Milchschaum ist zu kalt und zu wenig
  • Kein guter Milchschaum und dafür zu teuer
  • Macht nur mageren Milchschaum und ist zu teuer
  • Handarbeit ist gefragt
  • Batterien müssen häufig gewechselt werden
Bester Preis

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Wer braucht einen Milchaufschäumer?

Für immer mehr Leute ist der gute alte Filterkaffee nicht mehr genug. Moderne Genießer trinken Cappuccino oder Latte Macchiato. Verschiedenste Utensilien und Geräte vom Herdkännchen bis zum Kaffeevollautomaten ermöglichen das auch in den eigenen vier Wänden. Die zweite große Baustelle neben dem Espresso ist dabei der Milchschaum.

Wie bereitet man am besten seinen eigenen Milchschaum zu? Darauf gibt es keine Antwort, die für jeden Bedarf die richtige ist. Es gibt viele praktikable Möglichkeiten.

Die meisten Kaffeetrinker, die zu Hause Milchkaffeegetränke zubereiten wollen, besitzen eine Espressomaschine oder einen Kaffeevollautomaten. Wir haben bereits einige Geräte aus diesen Kategorien vorgestellt.

Bei diesen ist meistens schon für den Milchschaum gesorgt – meistens, aber nicht immer. Bei der vollautomatischen Variante saugt das Gerät kalte Milch durch einen Schlauch ein und gibt eine Portion fertigen Milchschaum zusammen mit dem Espresso aus.

Die Minimallösung bei Kaffeevollautomaten ist bei Espressomaschinen der Normalfall: Eine Schaumlanze, die Wasserdampf ausstößt und vom Benutzer manuell in ein Milchgefäß gehalten wird. Das ist technisch simpler als eine Vollautomatik, funktioniert aber so gut und schnell, dass es die Technik der Wahl für den professionellen Barista ist. Wer die Anwendung beherrscht, bekommt damit den besten Milchschaum hin und hat maximale Kontrolle über dessen Temperatur und Konsistenz.

Wer eine solche Komplettlösung nicht braucht oder möchte, für den gibt es verschiedene Arten von Milchaufschäumern separat zu kaufen. Diese lassen sich in folgende Kategorien einteilen:

Hand-Milchaufschäumer mit Batteriebetrieb

Hand-Milchaufschäumer bestehen aus einem Griff, in dem sich zwei Mignon-Batterien befinden, und einem Metallstab mit einem spiralförmigen Mini-Quirl am Ende. Batterien und Motor lassen diesen Quirl rotieren.

Zum Milchaufschäumen hält man ihn knapp unter die Oberfläche der Milch in einem möglichst schmalen Gefäß – das kann auch gleich das Trinkgefäß sein.

Diese einfache Lösung bringt einen guten Milchschaum hervor, solange die Batterien Saft haben. Bei täglichem Gebrauch machen sie leider schnell schlapp und das Vergnügen der Milchkaffeezubereitung lässt merklich nach.

Dass entsprechend häufig neue Batterien oder neu aufgeladene Akkus nötig sind, bedeutet Abstriche beim Komfort und macht den günstigen Anschaffungspreis von teilweise unter 10 Euro auf lange Sicht trügerisch.

Außerdem helfen Hand-Milchaufschäumer natürlich nicht beim Erhitzen der Milch. Diese muss also auf dem Herd geschehen.

Für eine Übergangszeit, für unterwegs oder für seltene Verwendung kann ein Hand-Milchaufschäumer aber durchaus eine praktische Lösung sein.

Manuelle Milchaufschäumer mit Stampfer – Bodum, Bialetti und Co.

Diese Milchaufschäumer erinnern stark an eine French Press zur Kaffeezubereitung und stammen häufig von den genau dafür bekannten Herstellern: Bialetti und Bodum. Sie bestehen aus einer hohen, schmalen Kanne aus Glas, Aluminium oder Edelstahl und einem Deckel, aus dem oben ein Griff und unten ein Sieb herausragt, die durch einen Stab verbunden sind.

Der Milchschaum entsteht, indem man einige Male das Sieb in der warmen Milch schwungvoll auf und ab bewegt. Auch mit diesem Verfahren gelingt feiner und stabiler Milchschaum. Zudem sehen die Kannen gut aus, lassen sich leicht reinigen und benötigen keinen Strom.

Allerdings ist auch hier eine separate Lösung zum Erwärmen der Milch nötig. In den meisten Fällen wird das der Herd oder die Mikrowelle sein. Die Kannen aus Metall können Sie bedenkenlos mit Milch gefüllt auf den Herd stellen. Bei den Exemplaren aus Glas ist dies keine offizielle Empfehlung der Hersteller, funktioniert aber ebenfalls.

Glas und beschichtetes Aluminium als Materialien der günstigen Einsteiger-Milchaufschäumer haben Vor- und Nachteile. Metall darf natürlich nicht in die Mikrowelle, hat aber den großen Vorteil, dass es nicht zerbricht. Bei häufiger Verwendung passiert es schnell, dass der Milchbehälter mit harten Gegenständen kollidiert, etwa beim Spülen, und das dünne Glas springt. Bei den günstigen Aluminiummodellen von Bialetti Tutto Cremabeklagen viele Kunden, dass sich die Beschichtung bei häufigem Gebrauch löst. Bialetti und andere Unternehmen, etwa Cilio, haben aber auch Milchaufschäumer dieses Typs aus Edelstahl im Sortiment.

Für einen manuellen Milchaufschäumer sollten Sie um die 20 Euro kalkulieren. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Die Größe ist wichtig, denn es darf weder zu wenig noch zu viel Milch im Gefäß sein, sonst klappt es nicht.

Ein Fassungsvermögen von knapp einem Liter bedeutet nicht, dass Sie so viel Milch damit aufschäumen können – bei Weitem nicht. Die Mengen liegen dann eher zwischen 125 und 250 ml. Das liegt daran, dass Sie Platz zum Manövrieren brauchen und Milchschaum mehr Volumen hat als ungeschäumte Milch.

Vollautomatische Milchaufschäumer mit Induktion

Dies ist eindeutig die komfortabelste Variante eines Milchaufschäumers für zu Hause. Das Prinzip erinnert grob an einen Wasserkocher. Hier führt das Stromkabel zu einer Station, auf der ein Behälter Platz findet, in dem das Wasser erhitzt wird. Beim Milchaufschäumer wird die eingefüllte Milch beim Erhitzen gleichzeitig durch einen rotierenden Quirl aufgeschäumt.

Die Bauweise der kompakten Geräte ist etwas anders als die der mittleren und größeren. Bei den kompakten wie dem Senseo Milk Twister ist die Basisstation nur eine relativ flache Scheibe, ähnlich wie bei einem Wasserkocher. Der Aufsatz enthält den Großteil der Elektronik und den Milchbehälter in einem Stück. Das erfordert eine gewisse Vorsicht beim Reinigen, denn natürlich darf die Elektronik nicht nass werden.

Bei den größeren Geräten steckt die ganze Elektronik im Basisteil, das daher auch deutlich größer ist. Darin sitzt lose ein Milchkännchen aus Edelstahl. Dies ist angenehmer in der Handhabung und lässt sich bequem spülen, meist sogar in der Spülmaschine. Nachteile hat diese Bauweise nicht – außer, dass die Geräte nicht so schön kompakt sind. Dafür haben sie aber auch ein größeres Fassungsvermögen.

So oder so könnte das Milchaufschäumen kaum einfacher sein: Milch einfüllen, einschalten, zwei oder drei Minuten warten, fertigen Milchschaum ausgießen. Durch die Induktionstechnik und Abschaltautomatik verhindern die Geräte ein Überkochen der Milch. Damit sind sie bequemer als ein Milchtopf auf dem Herd und gewährleisten zugleich, dass die Temperatur stimmt. In der Regel können sie Milch auch erwärmen, ohne sie aufzuschäumen. Das ist ein Plus, wenn Sie gerne Cappuccino trinken und ein Familienmitglied heiße Milch mit Honig oder auch heiße Schokolade liebt.

Und die Nachteile? Die Geräte kosten mehr als die manuellen Lösungen, sind auf eine Steckdose angewiesen, verbrauchen Strom und nehmen mehr Platz weg. Unbedingt zu beachten ist, dass bei ihnen die Mengenbeschränkungen ähnlich sind wie bei den Stampferkannen. Wollen Sie Milchkaffee für die ganze Familie oder WG zubereiten, brauchen Sie womöglich mehrere Durchgänge. Haushalte mit mehreren Milchkaffeetrinkern sollten sich daher nach einem Milchaufschäumer mit großer Füllkapazität umsehen.

So haben wir getestet

Wir haben uns beim Testen auf die vollautomatischen Induktionsmilchaufschäumer konzentriert. Das erscheint sinnvoll, da die Handgeräte und Stampferkannen sehr günstig sind und sich in Preis und Qualität weniger unterscheiden. Investiert man aber 50 bis über 100 Euro in ein neues Elektrogerät für die Küche, werden die Unterschiede größer und es ist umso ärgerlicher, wenn es nicht hält, was es verspricht.

Im Test waren: Tchibo Cafissimo, Severin SM 9684, Severin SM 9685, Severin SM 3582, Nespresso Aeroccino 3, Senseo Milk Twister, Arendo Milkstar, Arendo Milkloud, Gastroback 42360, Clatronic MS 3326, WMF Lono Milk & Choc, der Hand-Milchaufschäumer ScanPart und die beiden manuellen Milchaufschäumer Bialetti Tutto Crema sowie Bodum Latteo.

Viele Hersteller von Hausgeräten und Kaffeemaschinen bieten inzwischen automatische Milchaufschäumer an. Diese laufen teilweise unter den Marken gängiger Kapsel- und Pad-Kaffeemaschinen wie Cafissimo von Tchibo, Nespresso von Nestlé und Senseo von Philips. Dabei zeigt auch das ähnliche Design, dass sie als Ergänzung zu Kapselmaschinen ohne Milchschaumfunktion gedacht sind. Wie man sie tatsächlich einsetzt, ist natürlich jedem selbst überlassen.

Führend bei den Milchaufschäumern ist indes die Marke Severin, die bei Küchengeräten mit gutem Preis-Leistungsverhältnis immer wieder auf den vorderen Plätzen auftaucht.

Milchschaumqualität

Die Qualität kommt zuerst. Milchschaum für Milchkaffeegetränke auf Barista-Niveau darf weder zu flüssig noch zu fest sein. Ist er zu flüssig, fehlt das sahnig-cremige Gefühl beim Trinken und das Geschmackserlebnis ist vergleichsweise flach. Ist er zu fest, bildet er Türmchen auf dem Getränk, statt sich damit zu verbinden. Das mag gut aussehen, aber wieder fehlt das sahnige Milchkaffeeerlebnis, wenn unter dem Schaumhäufchen hindurch fast schwarzer Kaffee aus der Tasse rinnt.

Die batteriegetriebenen Hand-Milchaufschäumer und Stampferkannen liefern in geübten Händen guten Milchschaum. Dieser ist bei den Induktionsgeräten leider keine Selbstverständlichkeit, obwohl sie technisch aufwändiger und teurer sind. Die Milchschaumqualität variiert von Gerät zu Gerät recht stark.

Neben der Konsistenz ist die Temperatur ein weiterer wichtiger Punkt bei der Milchschaumqualität. Wir können hier darüber hinwegsehen, dass zu kalte oder zu heiße Milch sich nicht mehr schäumen lässt, denn so groß sind die Temperaturschwankungen der Geräte zum Glück nicht. Gute Milchschaumtemperaturen liegen bei um die 65 Grad Celsius.

Ob hier ein paar Grad mehr oder weniger gut oder schlecht sind, ist eher subjektiv, da manche ihren Milchkaffee sehr heiß und andere ihn weniger heiß mögen. Wichtig ist also nicht, einen bestimmten Zahlenwert zu erreichen, sondern, dass ein angeschafftes Gerät mit seiner Milchschaumtemperatur den eigenen Geschmack trifft. Individuelle Temperatureinstellungen, wie sie manche Kaffeevollautomaten bieten, sind bei Milchaufschäumern eher die Ausnahme. Im Test ermöglichen nur der Severin SM 9685 und der Gastroback 42360 eine Regelung der Temperatur.

Hier geht wieder mal ein Punkt an die manuellen Methoden. Sie verlangen mehr Aufmerksamkeit, bieten dafür aber auch volle Kontrolle über das Ergebnis.

Größe und Design

In einer gut ausgestatteten Küche tummeln sich schnell eine Vielzahl von Geräten, die um Platz und Steckdosen konkurrieren. Neuanschaffungen und die Möglichkeiten, die ein neues Gerät bietet, machen Spaß, aber in der Masse können die kleinen Küchenhelfer auch lästig werden. Ein Trost ist es, wenn sie kompakt sind und gut aussehen.

Die Milchbehälter gängiger Milchaufschäumer können nur zu einem kleinen Teil gefüllt werden. Je nachdem, ob Single-Haushalte, Kleinfamilien oder ganze Bürogemeinschaften mit Milchschaum zu versorgen sind, stößt man mit den üblichen Geräten schnell an Grenzen. Daher sind die Füllmengen bei einem Kauf unbedingt zu beachten.

Allzu viele Zusatzfunktionen sind von einem Milchaufschäumer nicht zu erwarten. Aber da Milch auf dem Herd bekanntlich gerne überkocht, ist zumindest die Möglichkeit praktisch, Milch nur zu erwärmen. Manche Geräte bieten auch das Aufschäumen kalter Milch an, etwa für Milchshakes. Da dürfte die Nachfrage geringer sein, zumal der kalte Schaum schnell wieder in sich zusammenfällt.

Testsieger: WMF Lono Milk & Choc

Unser Testsieger ist der WMF Lono Milk & Choc. Sein stärkster Pluspunkt ist der hervorragende Milchschaum, den er liefert. Für ihn sprechen aber auch sein schickes Design, seine Hochwertigkeit in Material und Verarbeitung sowie die große Kapazität von 350 ml zu schäumender Milch.

Testsieger

WMF Lono Milk & Choc

Test Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & Choc
Der WMF-Schäumer wirkt hochwertig und zaubert wunderbare Schaumergebnisse ins Kännchen.

Das »Choc« im Namen verdankt sich einem originellen Extra: Im Lieferumfang enthalten ist ein käfigartiges Gebilde aus Edelstahl. Dieses ermöglicht es Ihnen, echte Schokoladenstücke im WMF Lono aufzulösen. Genauer gesagt: Es schützt den Rühreinsatz in der Mitte vor den anfangs noch harten Stücken.

Da praktisch alle Milchaufschäumer auch bloßes Erwärmen des Inhalts anbieten, liegt es nahe, damit Trinkschokolade zuzubereiten. WMF hat diesen Gedanken zu Ende gedacht und sich etwas überlegt, um eine echte heiße Schokolade zu ermöglichen.

Der WMF Lono Milk & Choc ist herausragend bei der Kapazität, der Größe, dem äußeren Erscheinungsbild und dem Verhältnis zwischen diesen Aspekten. Weil Milchschaum viel Platz braucht, haben viele Geräte entweder nur winzige Füllmengen, die kaum für zwei Personen ausreichen, oder sind äußerlich klobig. Gleichzeitig sind insbesondere die großen oft nicht besonders schön. Die Designer leben ihre Kreativität offensichtlich eher an den Kompaktgeräten aus.

Hier löst der WMF Lono eine ganze Reihe von Problemen gleichzeitig. Bei der Füllmenge ist er zusammen mit dem Severin SM 9685 in der ganzen Produktkategorie führend. Genau genommen belegt er den zweiten Platz, da der Severin beim Nur-Erhitzen mehr bietet: Der WMF schafft einen halben Liter, der Severin 700 ml. Bei der Schäummenge liegen sie mit 350 ml gleichauf.

Mit seiner zylindrischen Form und der komplett aus Edelstahl gefertigten Hülle wirkt auch der WMF Lono nicht gerade filigran, dafür aber hochwertig und stilvoll. Der Kännchenaufsatz schließt außen bündig mit dem Basisteil ab. Er hat an der Vorderseite eine Tülle zum Umfüllen der Milch und gegenüber einen kräftigen schwarzen Griff, der eine bequeme Handhabung auch in erhitztem Zustand ermöglicht.

Das Basisteil nimmt gut zwei Drittel der Höhe ein und ist mit einem großen, runden Knopf ausgestattet. Diesen schmückt in Grau auf Weiß das Standardsymbol für Ein-/Aus-Schalter. Doch wie bei Induktionsmilchaufschäumern üblich, kann die Taste mehr. Um sie herum angeordnet finden sich vier Symbole, die für heißen Milchschaum, kalten Milchschaum, heiße Milch und heiße Schokolade stehen. Bei mehrfacher Betätigung der Taste wandert ein Licht von Symbol zu Symbol und markiert so die aktuell ausgewählte Funktion.

Besonders elegant ist auch der Rühreinsatz, den der Hersteller etwas hochtrabend als »WMF Milk System« bezeichnet. Dies ist ein Stab mit einem rädchenförmigen Quirl am unteren Ende, von dem sternförmig drei Ausläufer abgehen. Das Elegante ist dabei, dass Sie dieses Gebilde nur lose in den Milchbehälter stellen müssen. Während die drei Ausläufer den Einsatz in Position halten, treibt ein Magnetfeld im Basisteil den Quirl an.

Das macht Spaß in der Handhabung und ist auch praktisch bei der Reinigung, da keinerlei störende Halterung im Weg ist – der Boden des Kännchens ist glatt wie der eines Kochtopfs. Noch ein Vorzug: Bei fast allen Konkurrenten gibt es zwei verschiedene Einsätze, einen zum Aufschäumen, einen anderen zum Nur-Erhitzen. Das Wechseln bedeutet Aufwand und ein zusätzliches Risiko, einen der Bestandteile zu beschädigen oder zu verlieren. Beim WMF Lono ist kein Wechsel der Rühreinheit nötig, was die Sache erheblich vereinfacht.

Ein so edles Äußeres hat kein anderer Milchaufschäumer aus unserem Test zu bieten.

Doch das Wichtigste ist selbstverständlich der Milchschaum, und hier ist der Milk & Choc einsame Spitze. Keine flüssigen Milchreste, keine unerwünschten Schaumberge, gute Temperatur, der Milchschaum fließfähig und stabil – rundum gelungen. Wir sind begeistert. Was die Qualität des Milchschaums angeht, befinden sich höchstens der Senseo Milk Twister und der Clatronic MS 3326 annähernd auf diesem Niveau. Diese empfehlen wir dementsprechend als Alternativen, wenn Sie etwas Günstigeres oder Kleineres suchen.

Der WMF Lono Milk & Choc sieht gut aus, beherrscht seine Aufgabe perfekt und ist gleichzeitig angenehm in der Benutzung und Handhabung. Sogar der Brummton im Betrieb drückt Qualität aus – er ist tiefer und gleichmäßiger als bei den meisten anderen Milchaufschäumern und wirkt beruhigend.

Auch die Reinigung könnte kaum einfacher sein. Alle Teile sind aus Edelstahl und somit leicht abwaschbar und spülmaschinentauglich.

WMF Lono Milk & Choc im Testspiegel

Andere Tester stimmen unserem positiven Urteil zum WMF Lono Milk & Choc überwiegend zu. So befand die Stiftung Warentest (02/2018):

»Der WMF Lono Milk & Choc punktet im Gruppenurteil Zubereitung als Einziger mit dem Urteil sehr gut. Der Schaum ist fix fertig, die Menge top, die Temperatur perfekt.«

Das Magazin eKitchen vergibt ebenfalls ein »sehr gut« (02/2018) und stellt fest:

»Der WMF LONO Milk & Choc Milchaufschäumer kann die meisten seiner Käufer trotz des hohen Preises überzeugen.«

Auf der Seite testsieger.de erreichte das Gerät im Februar 2017 die Note »gut« (1,8). Die Redaktion kommentiert:

»Der WMF Lono Milchaufschäumer tut, was er verspricht: Leckeren Milchschaum herstellen, das geht kalt oder warm. Außerdem kann Milch erwärmt und Kakao hergestellt werden. Die Bedienung und Reinigung des gewohnt hochwertig verarbeiteten WMF-Geräts gehen schnell von der Hand. Schade aber, dass kein Ein-/Aus-Schalter verarbeitet wurde. So muss zur vollständigen Abschaltung der Stecker gezogen werden.«

Alternativen

Klein & kompakt

Senseo Milk Twister

Wenn Sie sich für einen kompakten automatischen Milchaufschäumer interessieren, empfehlen wir klar den Senseo Milk Twister. Er bereitet exzellenten Milchschaum zu, sieht schick aus, spart Platz und ist relativ preisgünstig. Damit ist er eine sehr gute Wahl für Singles und andere Nutzer, denen kleine Mengen Milchschaum genügen.

Der Milk Twister ist zylindrisch geformt, liegt etwa so in der Hand wie ein Cocktail-Shaker und glänzt in schwarzem Kunststoff-Look. Die Induktionstechnik sitzt zusammen mit dem Milchbehälter im Gehäuse, wie es bei den Kompaktgeräten üblich ist. Eine Besonderheit der Konstruktion besteht darin, dass der Quirl an einem Stab vom Deckel aus in die Milch hereinragt, statt am Boden des Behälters befestigt zu sein. Dies ist beim Gebrauch durchaus angenehm, birgt allerdings die Gefahr eines Abbrechens.

Mit seinem Milchschaum lässt der Senseo Milk Twister die meisten Konkurrenten seiner Klasse weit hinter sich. Er ist ganz hervorragend: stabil, fließfähig und sahnig, wie er sein soll. Gleichzeitig sieht das Gerät gut aus, beansprucht kaum Platz und ist relativ preisgünstig. Damit ist er so umfassend gelungen, dass die Entwickler einiger Konkurrenzgeräte sich offenbar ein Beispiel an ihm genommen haben, die sehr ähnlich aussehen.

Doch wenn das Original schon alles richtig macht, warum nicht dabei bleiben? Der Milk Twister ist ideal für Singles und alle anderen, die in der Küche Platz sparen wollen und nur kleine Mengen Milchschaum brauchen.

Für noch mehr Milch

Severin SM 9685

Test Milchaufschäumer: Severin SM 9685
Für alle die mehr Einstellungsmöglichkeiten und eine größere Füllmenge wünschen.

Mit seiner Fertigung aus weißem Kunststoff und Edelstahl hat der Severin SM 9685 einen typischen Küchengeräte-Look. Das ist okay, aber weniger schick als unser Testsieger oder auch der Senseo Milk Twister. Das Severin-Gerät kommt wuchtiger daher und dürfte in der Küche stärker auffallen. Doch dafür ist ja auch die Kapazität deutlich größer.

Der SM 9685 arbeitet schnell und meldet mit einem Signalton, wenn die Milch fertig geschäumt ist. Der Milchbehälter ist oben relativ breit, so dass man beim Umfüllen des Milchschaums in ein Trinkgefäß aufpassen muss, dass nichts danebengeht. Der Behälter lässt sich herausnehmen und in der Spülmaschine reinigen. So kommen die elektronischen Teile nicht mit Milch in Berührung und bleiben sauber.

Leider gelingt der Milchschaum jedoch nicht so gut wie mit dem WMF Lono Milk & Choc, dem Senseo Milk Twister oder dem manuellen Verfahren mit Bodum. Relativ fester Schaum schwimmt auf einem Rest flüssig gebliebener Milch. Damit kann man leben, aber nicht Barista werden.

Bei seinem Maximum von 350 ml aufzuschäumender Milch liegt der Severin SM 9685 gleichauf mit dem WMF Lono. Mit stolzen 500 ml bietet der Gastroback 42360 zwar noch eine Ecke mehr, doch gemessen am Durchschnitt der Geräte auf dem Markt sind 350 ml immer noch viel. Die meisten automatischen Milchaufschäumer haben Kapazitäten zwischen 200 und 260 ml, die schicken kompakten bleiben sogar unter 150 ml. Für große Familien oder Büros schränkt dies die Auswahl stark ein.

Wenn Geld egal ist

Gastroback 42360

Test Milchaufschäumer: Gastroback 42360
Ein großes Gerät für große Geldbeutel. Aber der Milchschaum weiß zu gefallen.

Keine Preise gefunden.

Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Mit einem runden halben Liter Milchschaumkapazität ist der Gastroback 42360 mit Abstand der größte automatische Milchaufschäumer, der in unserem Test vertreten war. Nehmen Sie ihn ruhig in die engere Auswahl, wenn die große Kapazität Ihrem Bedarf entspricht.

Der Gastroback liefert guten Milchschaum und ist mit einer stufenlosen Temperaturregelung ausgestattet, die zuverlässig funktioniert. Allerdings ist er auch recht teuer, verlangt eine große Mindestfüllmenge und sieht nicht allzu schön aus.

Gut & günstig

Clatronic MS 3326

Test Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326
Eine solide Leistung zum fairen Preis machen den mittelgroßen Schäumer zu einer guten Empfehlung.

von 12 Lesern gekauft

Unter den mittelgroßen Geräten bekommt der Clatronic MS 3326 ebenfalls tollen Milchschaum hin und ist gleichzeitig sehr günstig. Er schäumt bis zu 225 ml Milch. Vom Erscheinungsbild her ist er bodenständig und funktional, also kein Design-Preisgewinner. Dafür ist er im Preis-Leistungsverhältnis fast unschlagbar und unser bester Tipp für kleine Budgets.

Mit seinen 350 ml Schäum- und 500 ml Füllmenge gehört der Clatronic MS 3326 klar zu den großen Milchaufschäumern. Dasselbe gilt für den eingangs schon genannten Severin SM 9685. Er bietet keinen so herausragenden Milchschaum wie der WMF Lono, ist dafür aber günstiger und mit einem besonderen Feature ausgestattet: In vier Stufen lässt sich von 45 bis 65 Grad die gewünschte Temperatur einstellen. Das bieten nur wenige. Ein weiterer Vorteil ist, dass er 700 ml statt nur 500 ml Milch (oder andere Flüssigkeiten) erwärmen kann.

Ohne Batterien

Bodum Latteo

Für alle Freunde von Handarbeit und beim Camping ohne Strom. Der Bodum Latteo macht hervorragenden Milchschaum.

Der Bodum Latteo ist ein Klassiker aus der Kategorie der manuellen Milchaufschäumer mit Stampfer. Dazu gehören eine Kanne aus dünnem, hitzebeständigem Glas und ein Deckel mit Griff und Sieb. Strom ist nicht nötig. Stattdessen benutzen Sie Ihre Muskelkraft, um die Milch mit Luft zu vermischen und in Schaum zu verwandeln.

Für einen Preis von knapp 20 Euro ist das eine Lösung, die nicht nur passablen, sondern mit etwas Übung erstklassigen Milchschaum hervorbringt. Natürlich ist dabei nicht zu leugnen, dass es etwas mühsamer ist als einen elektrischen Milchaufschäumer zu verwenden. Sie müssen darauf achten, dass die Milch nicht überkocht und anschließend – grob geschätzt – etwa 25 Mal pumpen, um Milchschaum zu bekommen.

Dabei sollten Sie die Kanne gut festhalten, da sie besonders auf glatten Oberflächen durch das Pumpen gerne zu tanzen anfängt. Wenn der Deckel nicht richtig sitzt oder Sie ihn zu schwungvoll abnehmen, kann es auch mal kleckern. Anschließend steht natürlich noch die Reinigung an. Das aber geht in der Spülmaschine und ist somit nicht umständlicher als bei einem automatischen Milchaufschäumer.

Außerdem kann das dünne Glas bei unsanfter Behandlung springen und brechen. Solange Sie das aber vermeiden, funktioniert Ihre Bodum-Kanne über Jahre so gut wie am ersten Tag.

Handarbeit oder Automatik-Komfort – das ist immer Geschmackssache. Aber wenn Sie gegen Handarbeit nichts haben und gleichzeitig Milchschaum von höchster Qualität wollen, ist die Bodum-Kanne eine tolle, elegante Lösung für bis zu 250 ml Milch.

Außerdem getestet

Arendo Milkstar

Test Milchaufschäumer: Arendo Milkstar

Keine Preise gefunden.

Ein besonders hübscher Milchaufschäumer auf der Grenze zwischen Kompakt- und Mittelklasse ist der Arendo Milkstar. Er schäumt bis zu 150 ml Milch pro Durchgang und hebt sich durch ein Design-Element von der gesamten Konkurrenz ab: Das Milchkännchen besteht aus Glas.

Das kann natürlich brechen, was ein Risiko ist, das Sie bei den Konkurrenzmodellen mit Edelstahlkännchen nicht eingehen. Dafür sieht es filigraner, leichter und freundlicher aus als die massiven Metallzylinder. Und nicht zu vergessen: Dem Arendo Milkstar gelingt ebenfalls ein sehr guter, feiner fester, fließfähiger Milchschaum, der qualitativ nur knapp hinter dem Schaum aus dem Senseo Milk Twister zurückbleibt.

Der SM 9684 von Severin ist annähernd baugleich und dem bereits vorgestellten SM 9685 sehr ähnlich. Er besteht aus weißem Kunststoff mit glattem Edelstahl.

Technisch ist er sozusagen der ganz oben vorgestellte SM 9685 eine Nummer kleiner. Er schäumt bis zu 260 ml Milch und erwärmen bis zu 500 ml. Er verfügt über keine differenziert einstellbare Temperatur.

Für sich genommen hat das Gerät ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Der Milchschaum ist schnell fertig und nicht herausragend, aber gut. Die Füllkapazität ist in Ordnung. Allerdings gibt es zum etwa gleichen Preis bereits den größeren SM 9685 mit Temperaturkontrolle. Dieser ist somit unterm Strich der bessere Deal.

Ebenfalls fast identisch ist der der SM 3582. Er kombiniert schwarzen Kunststoff mit gebürstetem Edelstahl, sieht damit eine Spur edler aus und leistet sich für ein Küchengerät eine gewisse Extravaganz.

Ansonsten gleicht er dem SM 9684 wie ein Ei dem anderen: Die Kapazität für 260 ml Milch bzw. bis zu 500 ml beim Erwärmen ist die gleiche und auch die Temperatur lässt sich nicht einstellen.

Somit gilt das gleiche, was wir auch dem Schwestermodell attestiert haben: Es ist durchaus in Ordnung, angesichts der Alternativen aber nicht die erste Wahl.

Arendo Milkloud

Test Milchaufschäumer: Arendo Milkloud

Keine Preise gefunden.

Der Arendo Milkloud sieht zwar ähnlich schick aus wie der Senseo Milk Twister, ist aber auf nur 100 ml Milchschaum ausgelegt. Von dieser sehr kleinen Menge blieb im Test auch noch ein großer Teil flüssig. Gleichzeitig war der Milchschaum etwas zu kühl.

Achtung: Der Arendo Milkloud ist nicht zu verwechseln mit dem Arendo Milkstar, den wir ebenfalls getestet haben. Im Gegensatz zum Namensbruder können den Milkloud leider nicht empfehlen.

Die Milchaufschäumer von Cafissimo brachten weniger herausragende, aber gute Milchschaumergebnisse. Sie werden in zwei Größen angeboten. Mit dem Größeren können 260 ml Milch in einem Durchgang aufgeschäumt werden. Das ist natürlich ein Vorteil.

Jedoch wirken beide Geräte äußerlich sehr massiv, etwas unförmig und stark kunststofflastig. Zu den schöneren gehören sie daher nicht. Zudem war der Milchschaum eher inhomogen, so dass wir den Tchibo Cafissimo nicht in die erste Auswahl nehmen würden. Daher bekommt er von uns keine Empfehlung – vor allem, weil er auch nicht gerade billig ist.

Nespresso Aeroccino 3

Test Milchaufschäumer: Nespresso Aeroccino

Keine Preise gefunden.

Am meisten enttäuscht hat uns der Nespresso Aeroccino 3. Dieser Milchaufschäumer ist teuer und liefert nur sehr mageren Milchschaum.

Er gehört mit 120 ml Milchschaumkapazität zu den Kompakt-Milchaufschäumern.

Da gibt es für weniger Geld sehr viel bessere Geräte – allen voran den oben vorgestellten Philips Senseo Milk Twister.

Bialetti Tutto Crema

Von den manuellen Milchaufschäumern waren nur der Bialetti Tutto Crema sowie Bodum Latteo im Test.

Der Latteo von Bodum ist unsere Empfehlung – aber der Bialetti Tutto Crema ist ähnlich gut. Sicher die richtige Wahl für alle, die gerne etwas fallen lassen.

Mit ihm können Sie die Milch gefahrlos direkt auf der Herdplatte erhitzen.

Bialetti Tutto Crema

Der Scanpart Milchaufschäumer ist batteriebetrieben und aktuell der einzige Vertreter seiner Produktklasse in unserem Test. Da es technisch nicht allzu komplex ist und auf Dinge wie einen Milchtank verzichtet, lässt sich über das Gerät nicht besonders viel berichten. Zusammengefasst erledigt es seinen Job gut, ist schön klein und kompakt und obendrein ist es sehr preisgünstig.

18
Kommentare

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Vera Phux
Vera Phux

Ich habe den Induktions- Milchaufschäumer von Tchibo. Der macht mit 1,5 H-Milch einen tollen Milchschaum. Es gibt auch die Möglichkeit die Milch zu erwärmen ohne Schaum. Man kann kalt oder warm den Milchschaum machen.
Auch Kakao geht. Die Reinigung ist super einfach. Ich habe das Gerät schon seit Jahren und würde es immer wieder kaufen.

Manfred Jung
Manfred Jung

Der Nespresso Aeroccino macht guten Schaum mit Bio-Milch 1,5 %. Allerdings brennt die Milch an. Auch viele Versuche mit anderer Milch und Umtausch des Gerätes ließen das Anbrennen nicht verhindern. Bei einem günstigen Angebot des Severin SM9495 habe ich zugegriffen. Das separat leicht zu reinigende Milchkännchen und die Induktion gefielen mir. Es brennt nichts mehr an, lässt sich leicht reinigen, schäumt etwas länger als der Aeroccino. Der Schaum wird mit Bio-Milch 1,5 % etwas zu flüssig, mit Bio-Milch 3,5% ist er durchgehend cremig und nicht zu fest wie beim Aeroccino. Für mich ist das perfekt. Die Milch spielt also eine… Mehr... »

Bettina Strobl
Bettina Strobl

Nur von Jura , warmer und kalter Milchschaum der sich nicht nur schmecken lassen kann Reinigung Mega easy ! Top gerät

Susanne Keisel
Susanne Keisel

Es wäre für uns Otto-Normal-Verbraucher sinnvoll, wenn Ihr bei Tests rund um den Kaffee dazuschreibt, dass Ihr die Sachen aus Sicht eines Baristas testet.
Denn wir haben andere Ansprüche als die Profis 🙂

Ute Holtkamp
Ute Holtkamp

Ni Cesse… oder haste inzwischen einen?

Bärbel Frehen
Bärbel Frehen

den senseo hab ich schon lange, ein superteil

Gabi Haidenbauer
Gabi Haidenbauer

Der Nespresso ist der Beste.
So mega festen Schaum hatten wir noch nie. Am besten mit der Laktosen freien Milch mit 1,5% von Aldi.
Die Milch war mal ein Fehlkauf …. seid dem nehmen wir für schaum nur noch die.

Sabrina Oebels
Sabrina Oebels

Echt mit laktosefreier Milch? Das probier ich mal?

Coffeeness
Coffeeness

Ich sehe schon, der „Nespresso Aeroccino Fan Club“ ist vertreten. Ich freue mich, wenn ihr zufrieden seid. Ich teste immer alles aus „Barista-Sicht“ und möchte keinen festen, sonder flüssigen Schaum haben, der über einem Löffel zerfließt. Nur so ist ein klassischer Cappuccino oder sogar Latte Art möglich. Danke für die Rückmeldung.

Susanne Keisel
Susanne Keisel

Sollte man vielleicht beim nächsten Test genauer dazuschreiben 🙂

Mellarca Von Karnstein
Mellarca Von Karnstein

Willst du festen Schaum , nimmst du kalte 1,5% Milch , willst du es flüssiger nimmst die Milch warm , und noch flüssiger wird es mit Vollmilch.

Brigitte Hochow
Brigitte Hochow

Coffeeness es gibt keinen solchen Fanclub aber bei uns sind alle begeistert, auch und vor allem Gäste die auch sonst gerne Cappuccino oder Latte trinken. Scheinbar ist der allgemeine Geschmack anders ?

Trudi Schneider
Trudi Schneider

Der Nespresso Aeroccino 3 ist für mich der allerbeste ich würde nie einen anderen kaufen …. sieht gut aus und der Schaum ist völlig ausreichend ☕️☀️

Susanne Keisel
Susanne Keisel

Der Nespresso Aeroccino 3 kommt bei dem Test sehr schlecht weg. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wir haben ihn seit letzten Sommer und sind immer wieder begeistert, wie toll der Schaum ist und wie lange er sich hält.
Vielleicht mit der falschen Milch getestet … 😉

Claudia Leinenbach
Claudia Leinenbach

Kann ich nur bestätigen,sogar mit kalter Mandelmilch wird der Schaum top.

Coffeeness
Coffeeness

Ich freue mich, wenn ihr zufrieden seid. Wir haben alle Geräte (mehrfach) mit frischer Vollmilch getestet.

Mellarca Von Karnstein
Mellarca Von Karnstein

Das find ich jetzt auch erstaunlich.
Ich finde den Schaum aus dem Aeroccino auch 1A

Coffeeness
Coffeeness

Ich habe bei dem Test übriges wirklich sehr viel Milch getrunken. Ich kann einfach nichts wegschmeißen!