Milchaufschäumer Test: Img
test
Letztes Update: 6.8.2021

Der beste Milchaufschäumer

Wir haben 18 Milchaufschäumer getestet. Unser Favorit für den Einsatz in der heimischen Küche ist der Philips Senseo Milk Twister. Er zaubert einen hervorragenden Milchschaum: stabil, fließfähig und sahnig. Dank seiner kompakten Maße beansprucht er nur sehr wenig Platz in der Küche. Dabei sieht er nicht nur ziemlich gut aus, sondern punktet vor allem mit seinem fairen Preis.

Arne Preuß
ist leiden­schaft­licher Kaffee­experte und Gründer des bekanntesten deutschen Kaffee-Blogs Coffeeness. Er hat zahllose Kaffee­voll­automaten unter der Prämisse getestet: "Was würde ein Barista dazu sagen?". Arne ist außerdem speziali­siert auf Handfilter und Cold Brew Coffee.
Letztes Update: 6. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

1. Dezember 2020

Unser neuestes Update betrifft keine neuen Produkte, sondern pflanzliche Milchalternativen. Sojamilch und Co. werden immer beliebter – und das nicht nur bei Veganern! Ihr könnt sie in Milchaufschäumern wie unserem Testsieger Philips Senseo Milk Twister zubereiten.

28. Februar 2020

Wir haben drei neue Milchaufschäumer getestet. Unser Testsieger ist nun wieder der Philips Senseo Milk Twister. Der neue Severin SM 3585 erhielt eine Empfehlung.

17. September 2018

Wir haben 6 weitere Milchschäumer getestet: Arendo Milkstar, Arendo Milkloud, Gastroback 42360, Clatronic MS 3326, WMF Lono Milk & Choc und den Hand-Milchaufschäumer ScanPart. Leider nicht mehr verfügbar und deshalb nicht mehr im Testbericht ist der Lavazza Amodo Mio.

 

Besonders der WMF Lono hat uns sehr gefallen und ist unser neuer Testsieger. Aber auch die Geräte von Clatronic und Gastroback sind einen Blick wert.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Wir haben 18 Milchaufschäumer aller Bauarten und Preisklassen für Sie getestet. Wir verraten Ihnen aber nicht nur, wie die verschiedenen Geräte abgeschnitten haben, sondern auch, wie Sie richtig guten Milchschaum damit zubereiten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Philips Senseo Milk Twister

Test  Milchaufschäumer: Senseo Milk Twister
Er macht hervorragenden Milchschaum und punktet mit einem guten Preis.

Der Philips Senseo Milk Twister ist ein kompakter automatischer Milchaufschäumer, der mit schickem Design und exzellentem Milchschaum begeistert. Er ist zylindrisch geformt und glänzt in schwarzem Kunststoff. Wie bei Kompaktgeräten üblich, befindet sich die Induktionstechnik zusammen mit dem Milchbehälter im Gehäuse. Weniger üblich ist der am Deckel befestigte Quirlstab. Denn für gewöhnlich wird die Milch vom Boden her aufgeschäumt und nicht von oben.

Das ist zwar bei der Benutzung sehr angenehm, allerdings kann der Quirlstab so auch schneller abbrechen. Der Milchschaum, den der Senseo Milk Twister produziert, ist hervorragend. Damit können die wenigsten Geräte in dieser Preisklasse mithalten. Das Design gefällt auch der Konkurrenz offenbar so gut, dass zahlreiche Hersteller ihren Geräten einen ähnlichen Look verpassen.

Aufgrund seiner schmalen Maße eignet er sich vorwiegend für Singles und Nutzer, die nur kleine Mengen Milchschaum benötigen. Mehr als 120 Milliliter Milch auf einmal kann der Senseo Milk Twister nicht aufschäumen.

Auch gut

Severin SM 3585

Test Milchaufschäumer: Severin SM 3585
Ideal für alle, die eine größere Füllmenge als beim Testsieger wünschen.

Der Severin SM 3585 überzeugt – wie alle getesteten Severin-Milchaufschäumer – vor allem mit Funktionalität. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass der Hersteller beim jüngsten Mitglied der Severin-Familie ein wenig mehr Wert auf modernes Produktdesign gelegt hat als bei seinen Brüdern.

Das äußert sich in einem schlanken Sockel mit äußerst angenehmer Haptik und einem LED-Ring, der den Gerätestatus anzeigt. Anders als bei den anderen Severin-Modellen wirkt die Kanne sehr hochwertig und schwer. Sie liegt gut in der Hand und bietet mit 260 Millilitern eine deutlich mehr Milchschaum als unser Testsieger von Senseo.

Wir haben hier den Severin SM 3585 Spuma 500 getestet. Die Modell-Variante Spuma 700 bietet eine noch größere Füllmenge und eine Temperaturregelung, wie wir sie auch vom Severin SM 9685 kennen. Der Milchschaum kann zwar nicht mit dem fluffigen Schaum mithalten, den ein Barista in die Kanne zaubert, er entspricht aber absolut den Ansprüchen der Zielgruppe. Er ist cremig und feinporig, jedoch ziemlich fest. Dafür gelingen ihm die klassischen Latte Macchiato Schichten besonders gut.

Grundsätzlich eignen sich alle Severin-Milchaufschäumer für größere Mengen Milchschaum oder auch für eine heiße Schokolade. Bei einem Fassungsvermögen von bis zu 0,7 Litern bieten sie je nach Modell eine Schäummenge von stattlichen 350 Millilitern. Wie der SM 3585 setzen auch der SM 3582, der SM 9684 und der SM 9685 auf eine einfache Bedienung und ein separates Kännchen für die komfortable Reinigung.

Luxuriös & elegant

WMF Lono Milk & Choc

Test  Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & Choc
Der hochwertige WMF-Schäumer zaubert auch Trinkschokolade ins Kännchen.

Der WMF Lono Milk & Choc beherrscht nicht nur Milchschaum wie kein zweiter – er bietet auch ein originelles Extra, das ihn von anderen Geräten unterscheidet. Denn Kakao erwärmen können praktisch alle Milchaufschäumer, aber der WMF Lono Milk & Choc geht noch einen Schritt weiter. Ein kleiner Edelstahl-Käfig im Lieferumfang erlaubt die Zubereitung echter heißer Trinkschokolade. Der Einsatz schützt den Rühreinsatz vor Schoko-Stücken, während die Schokolade schmilzt.

Hochwertiges Material, schickes Design und kompakte Maße zeichnen diesen Milchaufschäumer ebenso aus wie die einfache Reinigung. Dazu kommt eine Schäummenge von 350 Millilitern, die ansonsten nur von großen Severin-Geräten erreicht wird. Beim reinen Erhitzen landet der WMF-Schäumer mit 500 Millilitern hinter dem Severin 9685, der stolze 700 Milliliter Milch erhitzen kann. Preislich liegt der Luxus-Aufschäumer allerdings über unserem Testsieger von Senseo.

Gut & günstig

Clatronic MS 3326

Test  Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326
Eine solide Leistung zum fairen Preis macht den mittelgroßen Schäumer zu einer guten Empfehlung.

Mit dem MS 3326 hat Clatronic einen guten Kompromiss zwischen Größe, Leistung, Qualität und Preis gefunden. Für einen günstigen Preis liefert dieser Milchaufschäumer einen sehr guten Milchschaum. Anders als andere Kompaktgeräte hat der Clatronic MS 3326 ein herausnehmbares Kännchen, was sich bei Handhabung und Reinigung positiv bemerkbar macht. Die Aufschäummenge ist mit 225 Millilitern nicht überragend, liegt aber deutlich über der unseres Testsiegers Senseo Milk Twister.

In der gleichen Preisklasse wie der Clatronic MS 3326 liegt auch der Arendo Milkstar, der die Grenze zwischen Kompakt- und Mittelklasse markiert. Er hebt sich schon auf den ersten Blick von anderen Milchaufschäumern ab, denn sein Milchkännchen besteht aus Glas. Das ist natürlich weniger bruchfest als die Kännchen aus Edelstahl, wirkt aber aufgeräumter und filigraner.

Der Arendo Milkstar kann bis zu 150 Milliliter Milch aufschäumen, also weniger als der kompakte Clatronic. Der Schaum gelingt jedoch sehr gut und wird gleichermaßen fest und fein. Qualitativ bleibt er nur knapp hinter dem Testsieger-Schaum des Philips Senseo zurück.

Ohne Batterien

Bodum Latteo

test: Der beste Milchaufschäumer – Bodum e1554467502961
Für alle Freunde von Handarbeit und beim Camping ohne Strom. Der Bodum Latteo macht hervorragenden Milchschaum.

Beim Bodum Latteo ist Handarbeit gefragt. Der preisgünstige manuelle Milchaufschäumer verfügt über einen Stampfer und kann ganz ohne Strom betrieben werden. Zugegeben, ein wenig Übung ist erforderlich, um Milchschaum auf Barista-Niveau zu zaubern – aber es ist lohnt sich und wird allen Kaffee-Enthusiasten Spaß machen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutLuxuriös & elegantGut & günstigOhne Batterien
Philips Senseo Milk Twister Severin SM 3585 WMF Lono Milk & Choc Clatronic MS 3326 Bodum Latteo Arendo Milkstar Arendo Milkloud Miroco Milchaufschäumer Melitta Cremio Severin SM 3582 Nespresso Aeroccino 3 Bialetti Tutto Crema Scanpart Milchaufschäumer
Test  Milchaufschäumer: Senseo Milk TwisterTest Milchaufschäumer: Severin SM 3585Test  Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & ChocTest  Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326test: Der beste Milchaufschäumer – Bodum e1554467502961Test  Milchaufschäumer: Arendo MilkstarTest  Milchaufschäumer: Arendo MilkloudTest Milchaufschäumer: Miroco MilchaufschäumerTest Milchaufschäumer: Melitta CremioTest  Milchaufschäumer: Severin 3582Test  Milchaufschäumer: Nespresso AeroccinoTest  Milchaufschäumer: Bialetti Tutto CremaTest Milchaufschäumer: Scanpart Milchaufschäumer
Pro
  • Sehr guter Milchschaum
  • Schönes Design
  • Sehr guter Milchschaum
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Handhabung
  • Exzellente Ergebnisse
  • Super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Herausnehmbares Milchkännchen
  • Sehr günstig
  • Mit Übung sehr guter Milchschaum
  • Guter Milchschaum
  • Nimmt nicht viel Platz weg
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr guter Milchschaum
  • Leise und kompakt
  • Perfekter Milchschaum
  • Gute Füllkapazität
  • Gute Schnelligkeit
  • Schickes Design
  • Milch kann darin direkt auf der Herdplatte erhitzt werden
  • Guter Milchschaum
  • Günstig
Contra
  • Becher darf nicht in die Spülmaschine
  • Schaumspirale wirkt etwas instabil
  • Relativ teuer
  • Relativ teuer
  • Recht funktionales Design
  • Man muss erst den Dreh raus haben
  • Das Glaskännchen kann zerbrechen
  • Milchschaum ist zu kalt und zu wenig
  • Milch nicht ganz durchgeschäumt
  • Sockel recht wacklig
  • Leider ist der Milchschaum nicht perfekt
  • Macht nur mageren Milchschaum
  • Teuer
  • Handarbeit ist gefragt
  • Batterien müssen häufig gewechselt werden
Bester Preis
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Fassungsvermögen0,12 Liter0,5 Liter0,5 Liter0,5 Liter0,8 Liter0,25 Liter0,2 Liter0,24 Liter0,25 Liter0,5 Liter0,24 Literreicht für 6 Tassen-
Abmessungen13 x 13 x 20 cm19,5 x 15,5 x 23,6 cm29 x 23 x 18 cm17,5 x 18 x 12,5cm15,6 x 10 x 18 cm18 x 13 x 21 cm9,5 x 20 x 9,5 cm10 x 10 x 18,5 cm21 x 11 x 16,5 cm15 x 15 x 21 cm17 x 9 cm13 x 9,5 x 20,5 cm24 x 3,5 x 5 cm
Leistung500 Watt500 Watt650 Watt600 Watt-600 Watt400 Watt500 Watt450 Watt500 Watt490 Watt--
Gewicht971 g2,04 kg1,75 kg1,1 kg340 g1,5 kg1 kg1,14 kg0,75 kg0,8 kg450 g249 g82 g
ModellCA6500/60SM 3585 Spuma 50004 1317 0011MS33261446-01302704300777 (schwarz), 301497 (weiß), 301673 (beige)MI-MF0011014-02SM 3582Aeroccino 300AGR391-

Wer braucht einen Milchaufschäumer?

Der gute alte Filterkaffee ist nicht mehr en vogue. Stattdessen trinkt der Kaffeegenießer von heute lieber Cappuccino oder Latte Macchiato. Vom Bialetti-Herdkännchen bis zum Kaffeevollautomaten von Jura gibt es zahlreiche Utensilien und Geräte, welche die Kaffeespezialitäten in die eigenen vier Wände bringen.

Für den vollendeten Genuss braucht es jedoch nicht nur einen exzellenten Espresso, sondern auch einen hervorragenden Milchschaum. Dieser lässt sich mit einer Reihe verschiedener Geräte zubereiten. Viele Kaffeeliebhaber besitzen einen Kaffeevollautomaten oder eine Espressomaschine, die Milchkaffee-Getränke herstellen können. Von Lavazza bis Delonghi – die Liste an Kaffeeautomaten ist lang und wir haben Ihnen bereits eine Reihe von Geräten dieser Kategorien vorgestellt.

Milchaufschäumer Test: Milchschaum
Für viele ist gerade der Milchschaum das Besondere am Kaffee. Wer ambitioniert ist, zaubert sogar kleine Muster aufs Getränk oder versucht sich an Kuriositäten wie einem Black Latte, der mit Aktivkohle zubereitet wird.

Meistens wird der Milchschaum vollautomatisch erzeugt. Sie müssen nicht mehr tun, als einen einen Milchtank zu befüllen oder einen Schlauch in ein Gefäß mit Milch zu tauchen. Die Minimallösung bei Vollautomaten ist eine Schaumlanze für das manuelle Aufschäumen. Die Lanze stößt Wasserdampf aus, mit dem sie die Milch zugleich erwärmt und aufschäumt. Diese Variante ist der Standard bei Espressomaschinen und die Technik der Wahl für jeden professionellen Barista.

Kaffee­automaten besitzen meist schon eine Aufschäum­funktion

Es sind ein wenig Übung und Erfahrung notwendig, um diese Technik zu erlernen. Wer sie aber beherrscht, hat die volle Kontrolle über Temperatur sowie Konsistenz des Milchschaums und erzielt die besten Ergebnisse.

Sogar mit fachfremden Küchengeräten wie dem Thermomix lässt sich Milchschaum herstellen. Wer aber keine Komplettlösung sucht, sondern einen kompakten und separaten Milchaufschäumer bevorzugt, der hat die Auswahl zwischen verschiedenen Varianten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Hand-Milchaufschäumer mit Batteriebetrieb

Die einfachste Form eines Milchaufschäumers besteht aus einem Metallstab mit Griff und ist oft sogar in Supermärkten oder Drogerien wie Rossmann erhältlich. Innerhalb des Griffs befinden sich zwei Mignon-Batterien und am Ende des Metallstabs ein spiralförmiger Mini-Quirl, der von einem kleinen Motor rotiert wird. Zum Aufschäumen wird er nur knapp in die Milch eingetaucht.

Leider sehr wenig Ausdauer

Damit das Ergebnis gut wird, sollte die Milch sich in einem möglichst schmalen Gefäß befinden. Sie können zum Beispiel direkt das Trinkgefäß nutzen. Das Ergebnis ist ein recht guter Milchschaum – zumindest, solange die Batterien ordentlich Saft haben. Mit der Energie der Batterien lässt leider auch die Qualität des Milchschaums nach, sodass oft nachgekauft werden muss. Für den täglichen Einsatz eignet sich das Gerät daher kaum.

Zudem erhitzt der kleine Quirl die Milch nicht, sodass sie einen zusätzlichen Milcherhitzer brauchen. Ein batteriebetriebener Milchaufschäumer ist daher eher für den seltenen Gebrauch oder als praktische Lösung für unterwegs geeignet.

Manuelle Milchaufschäumer mit Stampfer – Bodum, Bialetti und Co.

Die manuellen Milchaufschäumer erinnern in Form und Gestaltung an eine French Press, einige stammen sogar von den bekannten Herstellern Bialetti und Bodum. Die Aufschäumer bestehen aus einer schmalen Kanne aus Glas, Aluminium oder Edelstahl mit einem Griff an der Außenseite. Dazu kommt ein Deckel, durch den ein Stab verläuft, der mit einem Sieb verbunden ist.

Um die Milch aufzuschäumen, muss das Sieb einige Male schwungvoll auf und ab bewegt werden. Das Ergebnis ist ein feiner und stabiler Milchschaum. Diese Milchaufschäumer sind optisch sehr ansprechend, benötigen keinen Strom und lassen sich einfach bedienen und sind meist sogar spülmaschinenfest.

Milchaufschäumer Test: Milchaufschäumer
Ein wirklich guter Milchschaum muss feinporig sein und sollte dennoch eine gewisse Stabilität haben.

Allerdings erwärmen sie die Milch ebenfalls nicht, weshalb ein separater Arbeitsschritt nötig ist. Entweder geben sie bereits erwärmte Milch in die Kanne, oder Sie erwärmen die Milch in einem Milcherwärmer. Je nach Modell und Material können Sie auch eine Mikrowelle oder einen Herd nutzen.

Eine externe Wärmequelle ist von Nöten

Die günstigen Milchaufschäumer bestehen meist aus Glas oder beschichtetem Aluminium. Aluminium ist zwar robuster als Glas, darf aber nicht in die Mikrowelle. Glas hingegen darf meist in die Mikrowelle, zerbricht aber wiederum schneller. Viele Kunden beklagen außerdem, dass sich bei günstigen Aluminium-Modellen die Beschichtung schnell löst. Milchaufschäumer aus Edelstahl sind deswegen die bessere Wahl.

Manuelle Milchaufschäumer kosten etwa 20 Euro und sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die Größe ist deswegen wichtig, weil für einen guten Milchschaum weder zu viel noch zu wenig Milch in der Kanne sein darf. Zudem brauchen Sie ziemlich viel Platz zum Manövrieren und der Milchschaum hat ein größeres Volumen hat als die flüssige Milch. Aus diesem Grund können Sie längst nicht so viel Milch aufschäumen, wie das Fassungsvermögen theoretisch hergeben würde. In einer Kanne von einem Liter können Sie in der Regel zwischen 125 und 250 Milliliter Milch aufschäumen.

Vollautomatische Milchaufschäumer mit Induktion

Ein vollautomatischer Milchaufschäumer ist wohl die komfortabelste Art, Milchschaum zuzubereiten. Die Geräte erinnern fast an Wasserkocher und bestehen genauso aus einer Basis, die mit der Steckdose verbunden wird. Darauf findet ein Behälter Platz, in dem die Milch erhitzt und zugleich durch einen rotierenden Quirl aufgeschäumt wird.

Besonders kompakte Milchaufschäumer haben oft eine recht flache Basis, während der Großteil der Elektronik im Fuß des Aufsatzes steckt. Das erscheint auf den ersten Blick praktisch, wirkt sich jedoch auf den Komfort bei der Reinigung aus, da die Elektronik nicht mit Wasser in Berührung kommen darf.

Bei größeren Geräten ist die Elektronik oft im Sockel verbaut, der dann etwas größer ausfällt. Der Vorteil ist, dass die Kanne einfacher zu reinigen ist – im Idealfall ist sie sogar spülmaschinenfest. Diese Milchaufschäumer sind weniger kompakt, punkten dafür aber mit einer größeren Füllmenge.

Die komfortabelste Variante

In beiden Fällen ist das Aufschäumen der Milch ein Kinderspiel: Milch einfüllen, Gerät einschalten, warten, fertigen Milchschaum ausgießen. Abschaltautomatik und Induktionstechnik verhindern, dass die Milch überkocht. Sie müssen also nicht einmal neben dem Gerät stehen bleiben, während es Ihre Milch erhitzt und aufschäumt.

Praktischerweise können Sie das Gerät auch als Milchkocher nutzen. Dann wird die Milch erhitzt, jedoch nicht aufgeschäumt. Einer heißen Milch mit Honig oder einem heißen Kakao steht also nichts im Wege.

Die vollautomatischen Aufschäumer sind in der Regel teurer als die manuellen Varianten. Zudem sind sie auf Strom angewiesen und nehmen in Ihrer Küche etwas mehr Raum ein. Die Schäummenge ist jedoch bei beiden Modellen recht ähnlich und liegt meist bei 125 bis 250 Millilitern. Für große Haushalte oder WGs gibt es aber auch Geräte mit einem größeren Fassungsvermögen.

Welche Milch schäumt am besten?

Ob ein elektrischer Milchaufschäumer für Sie die erste Wahl ist oder ob Sie lieber manuell zu Werke gehen – entscheidend ist und bleibt die Qualität des Milchschaums! Und die ist nicht nur von der Auswahl des passenden Geräts abhängig, sondern ebenso von der verwendeten Milch. Neben der klassischen Kuhmilch werden auch pflanzliche Milchalternativen immer beliebter.

Nicht nur Veganer setzen bei ihrem Cappuccino für mehr Umwelt- und Tierschutz zunehmend auf Sojamilch und Co. Do worauf kommt es beim Milch aufschäumen eigentlich an? Wie schneiden die Milchalternativen in Sachen Schaum und Geschmack ab?

Richtig Milch aufschäumen

Das Milchaufschäumen ist eine Kunst, für die selbst ein Profi oft Jahre trainiert. Das heißt aber nicht, dass man zuhause keinen ordentlichen Milchschaum für den Kaffee am Morgen produzieren kann. Für den idealen Milchschaum sind vor allem die Fette und Proteine in der Milch wichtig. Vollmilch enthält zum Beispiel jeweils drei Prozent Fett und Eiweiß. Diese werden gebraucht, damit die Luftbläschen eine möglichst stabile Hülle erhalten und der Milchschaum nicht zusammenfällt.

Der perfekte Milchschaum erfüllt drei Kriterien: Er ist fluffig, gleichzeitig cremig und bleibt möglichst lange stabil. Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist die richtige Technik entscheidend. Ein Kaffeevollautomat oder ein elektrischer Milchaufschäumer bereiten den Milchschaum komfortabel auf Knopfdruck zu – hier ist also vor allem die Auswahl des richtigen Geräts ausschlaggebend.

Auch manuelle Milchaufschäumer sind meist einfach zu bedienen. Die ganz große Kunst des Milchaufschäumens kommt jedoch beim Umgang mit der Schaumlanze mit Dampf zum Tragen. Die Mühe lohnt sich jedoch, wenn dafür ein Latte Macchiato à la Barista kreiert wird. Falls Sie tiefer einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen den Beitrag zum Thema Milchschaum auf coffeeness.

65 Grad Celsius ist die optimale Temperatur

Die wichtigste Regel beim Milchaufschäumen bleibt: Bei 65 Grad hat der Milchschaum die optimale Temperatur! Ab 70 Grad hingegen beginnt die Milch zu denaturieren, lässt sich kaum noch schäumen und schmeckt regelrecht verbrannt.

Pflanzliche Milchalternativen

Die klassische Vollmilch enthält chemisch gesehen die ideale Zusammensetzung aus Wasser, Fett und Proteinen, um einen optimalen Milchschaum zu kreieren. Auch fettarme Milch mit 1,5 Prozent Fettanteil produziert noch ein ziemlich gutes Ergebnis. Trotzdem lässt sich nicht leugnen, dass die industrielle Milchproduktion sowohl der Umwelt als auch dem Tierwohl schadet – gut also, dass es inzwischen eine Menge pflanzlicher Alternativen gibt. Generell können wir feststellen: Fast jede Pflanzenmilch ist für Milchschaum geeignet, welche aber für Sie die richtige ist, ist Geschmackssache.

Sojamilch mit etwa 30 Prozent den höchsten Proteinanteil unter den Milchalternativen und erzeugt damit den fluffigsten Schaum, der allerdings auch relativ schnell wieder in sich zusammenfällt. Bei Mandelmilch und Hafermilch sieht das Protein-Fett-Verhältnis im Vergleich zu Kuhmilch mager aus, wodurch beide Varianten zwar Schaum erzeugen, aber nicht so gut durchschäumen wie das tierische Pendant. Spezial-Editionen wie die Oatly Barista erreichen hier bessere Ergebnisse, die aber vor allem Zusatzstoffen und Stabilisatoren zu verdanken sind.

Vollautomatische Milchaufschäumer und Kaffeevollautomaten kommen unseren Erfahrungen nach mit allen Milchvarianten gut zurecht. Aufpassen sollten Sie jedoch bei selbst hergestellter Pflanzenmilch! Diese muss sehr sorgfältig filtriert werden, damit die groben Partikel nicht die feinen Leitungen automatischer Milchsysteme verstopfen.

Bei der Zubereitung von Hand gibt es jedoch Abstriche. Da pflanzliche Milch oft zu lange zum Schäumen braucht, übersteigt sie oft schon die 70-Grad-Marke, bevor ein vernünftiger Schaum entstanden ist. Wem aber die Umwelt und das Tierwohl wichtiger sind als diese kleinen Mankos, der dürfte mit seinem veganen Latte Macchiato trotzdem glücklich werden.

Geschmacklich kommt aus unserer Sicht Mandelmilch am ehesten dem klassischen Vollmilch-Cappuccino nahe. Sie hat einen milden Geschmack, der die Kaffeearomen eher unterstreicht, als sie zu überdecken. Hafermilch, Sojamilch oder auch andere Alternativen wie Haselnussmilch haben einen sehr starken Eigengeschmack, der die feinen Kaffeenoten zunichtemacht. Aber auch hier gilt natürlich: Über Geschmack kann man nicht streiten!

Reis- und Hanfmilch sind ungeeignet

Die einzigen Milchalternativen, die beim Schaum-Test klar durchfallen, sind Reismilch und Hanfmilch. Sie enthalten zu viele Kohlenhydrate im Verhältnis zu Fett und Eiweiß, als dass sie einen Milchschaum erzeugen können. Aber auch bei jeder anderen pflanzlichen Milch geht probieren über studieren. Denn Produkte verschiedener Anbieter können ganz unterschiedlich auf das Aufschäumen reagieren.

Milchaufschäumer Test: Img

Testsieger: Philips Senseo Milk Twister

Der Philips Senseo Milk Twister überzeugt uns auf ganzer Linie: Er bereitet exzellenten Milchschaum zu, sieht schick aus und hat einen vergleichsweise günstigen Preis. Als kompakter Milchaufschäumer nimmt er wenig Platz in der Küche in Anspruch. Der Milchschaum ist stabil, fließfähig und sahnig – eben ganz so, wie er sein soll.

Für Singles und Nutzer, die kleinere Mengen Milchschaum benötigen, ist er die perfekte Wahl. Möchten Sie allerdings Milchschaum für mehrere Personen zubereiten, empfehlen wir Ihnen eher ein Gerät aus der Severin-Familie. Denn mit einer Schäummenge von 120 Millilitern sind die Kapazitäten des Milk Twisters recht begrenzt.

Testsieger

Philips Senseo Milk Twister

Test  Milchaufschäumer: Senseo Milk Twister
Er macht hervorragenden Milchschaum und punktet mit einem guten Preis.

Verarbeitung und Bedienung

Der Philips Senseo Milk Twister ist ein kompakter Milchaufschäumer, wie man an Bauweise und Schäummenge erkennt. Bauart-typisch besteht er aus einem Sockel und einem Aufsatz, der den Milchbehälter und Teile der Induktionstechnik beinhaltet. Der WMF Lono Milk & Choc wirkt optisch zwar edler als der Senseo Milk Twister, jedoch strahlt auch dieser mit seiner Zylinderform in glänzendem schwarzen Kunststoff eine gewisse Eleganz aus.

Der Milk Twister ist kein Schnäppchen – aber die Investition lohnt sich. Zudem liegt er preislich deutlich unter Geräten wie dem Nespresso Aeroccino 3 – die wiederum bei der Leistung des Philips nicht mithalten können.

Anders als bei den meisten Milchaufschäumern sitzt die Rühreinheit des Senseo Milk Twisters nicht am Boden, sondern am Deckel. Dort befindet sich ein Metallstab, an dessen Ende der Quirl angebracht ist. Das ist recht angenehm bei der Handhabung, wirkt aber instabiler und bruchanfälliger als die herkömmlichen Aufsatzrädchen am Boden.

Die Anwendung des Senseo Milk Twisters ist – wie bei den meisten Milchaufschäumern – sehr einfach und intuitiv: Milch bis zur Maximal-Markierung einfüllen, Deckel aufsetzen, Knopf drücken und warten. Nach etwa zwei Minuten schaltet sich der Milchaufschäumer automatisch ab und präsentiert einen hervorragenden Milchschaum. Der Milk Twister geht etwas lauter zu Werke als andere Milchaufschäumer, allerdings stört die Geräuschkulisse in der Küche nicht.

Bei der Reinigung ist zu beachten, dass die Bodenkontakte und der Einschaltknopf am Aufsatz nicht mit Wasser in Kontakt kommen dürfen. Dieses kleine Manko weisen aufgrund ihrer Bauweise jedoch alle kompakten Milchschäumer auf. Allerdings lässt sich der Behälter sehr gut reinigen, sodass nach dem Aufschäumen keine Rückstände zurückbleiben. Der Deckel mit der Rühreinheit sogar darf im Geschirrspüler gereinigt werden. Davon würden wird allerdings abraten, weil die Rühreinheit sonst eventuell abbrechen kann. Aber auch von Hand spült sich das Gerät schnell und einfach.

Die Qualität des Schaums

Das wichtigste Kriterium bei einem Milchaufschäumer ist der Milchschaum – und der gelingt dem Philips Senseo Milk Twister nahezu perfekt. Der Milk Twister schäumt die Milch komplett durch und es bleiben keine flüssigen Reste in der Kanne. Das Ergebnis kommt der Qualität eines Barista-Schaums ziemlich nahe. Er ist vollkommen blasenfrei, cremig und fließfreudig.

Ähnlich gute Ergebnisse lieferten der WMF Lono Milk & Choc sowie der Clatronic MS 3266, die wir Ihnen als Alternativen empfehlen. Die beiden schäumen auch größere Mengen Milch auf, als unser Testsieger, dessen Schäummenge von nur 120 Millilitern eine kleine Schwäche bedeutet.

Philips Senseo Milk Twister im Testspiegel

Andere Tester stimmen unserer positiven Bewertung überwiegend zu. Das Magazin eKitchen kürte den Philips Senseo Milk Twister im August 2019 zu einem von drei Testsiegern und zog in seinem Testbericht das folgende Fazit:

»Das Aufschäumen von Milch ist mit dem Gerät von Philips kein Problem. Auch die Reinigung ist dank der Antihaftbeschichtung ausgesprochen einfach. Der Milchaufschäumer eignet sich jedoch nur für einen, maximal zwei Cappuccino-Trinker.«

Auf der Seite testsieger.de wurde der Philips Senseo Milk Twister mit der Note »gut« (1,8) bewertet. Die Redakteure kommentierten:

»Für einen etwas höheren Preis bekommen Sie mit dem Milk Twister von Philips einen gut verarbeiteten Milchaufschäumer. Die Bedienung ist durch nur einen Knopf klar, das Ergebnis ist – auch bei kalter Milch – ein cremiger und fester Milchschaum.«

Von der Stiftung Warentest sind uns aktuell kein Testbericht bekannt. Sollte sich das jedoch ändern, werden wir das Urteil aus dem Vergleich hier ergänzen.

Alternativen

Zwar ist der Testsieger unserer Ansicht nach das beste Gerät für die meisten Kaffeeliebhaber, wir haben aber auch weitere Empfehlungen für verschiedene Ansprüche.

Gute Alternative: Severin SM 3585

Die Severin-Milchaufschäumer sind grundsätzlich eine gute Wahl, wenn Sie größere Mengen Milchschaum zubereiten möchten. Der Severin SM 3585 gesellt sich als neuester Milchaufschäumer in die Reihe der von uns bereits getesteten Geräte.

Auch gut

Severin SM 3585

Test Milchaufschäumer: Severin SM 3585
Ideal für alle, die eine größere Füllmenge als beim Testsieger wünschen.

Wie auch seine älteren Brüder Severin SM 9684, SM 9685 und SM 3582 setzt er auf eine große Füll- und Schäummenge, ein hochwertiges Kännchen und Funktionalität. Allerdings bemerkt man schnell, dass Severin seinem jüngsten Streich ein deutlich moderneres Äußeres verpasst hat, während ältere Modelle oft etwas in die Jahre gekommen wirkten.

Im Preisvergleich liegt das Modell leider etwas höher – wie so oft bei Severin. Damit ist der SM 3585 nicht der günstigste Aufschäumer im Test. Er lohnt sich aber, wenn bei Sie regelmäßig größere Mengen Milchschaum benötigen.

Der Milchschaum aus dem Severin hat eine hohe Qualität. Er ist feinporig, allerdings herstellertypisch auch recht fest. Damit bereitet das Gerät zwar keine Barista-Qualität zu, aber das gelingt auch nur den wenigsten vollautomatischen Aufschäumern.

Nicht nur das moderne Design ist neu bei Severin. Der SM 3585 kommt in verschiedenen Varianten, die Sie anhand der Modell-Bezeichnungen unterscheiden können. Neben dem von uns getesteten Spuma 500 mit 500 Millilitern Füllmenge und 260 Millilitern Schäummenge gibt es zwei weitere Modelle: den Spuma 700 mit 700 Millilitern Füllmenge und einstellbarer Temperatur und den Spuma 700 Plus mit verschiedenen Programmen.

Schick und edel: WMF Lono Milk & Choc

Unser ehemaliger Testsieger WMF Lono Milk & Choc wurde inzwischen vom Philips Senseo Milk Twister abgelöst, der uns mit seiner Leistung und seinem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt hat. Während der Senseo Milk Twister als idealer Alltagsbegleiter punktet, ist der WMF Lono Milk & Choc ein Modell für die besonderen Momente. Sein schickes Design strahlt Hochwertigkeit in Material und Verarbeitung aus. Außerdem bereitet er hervorragenden Milchschaum in großen Mengen zu.

Luxuriös & elegant

WMF Lono Milk & Choc

Test  Milchaufschäumer: WMF Lono Milk & Choc
Der hochwertige WMF-Schäumer zaubert auch Trinkschokolade ins Kännchen.

Der WMF Lono Milk & Choc kann aber nicht nur Milchschaum: Er bereitet auch Trinkschokolade zu. Und zwar eine richtige. Dazu schmilzt und rührt er Schokoladenstücke in heiße Milch. Ein spezielles Gitter schützt den Quirl dabei vor Schäden durch die anfangs noch harten Schoko-Stücke. Damit hebt er sich von anderen Geräten ab, die zwar auch Milch, Kakao oder Trinkschokolade erhitzen können, aber eben nicht auf diese besondere Weise.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Schäummenge von 350 Millilitern, die auch unseren Testsieger in den Schatten stellt. Der Severin SM 9685 sowie der Severin SM 3585 Spuma 700 können hier mithalten – und übertreffen den WMF-Aufschäumer bei der maximalen Füllmenge sogar.

Das Gesamtpaket des WMF Lono Milk & Choc stimmt in jeder Hinsicht. Aber der Luxus hat auch seinen Preis und liegt damit deutlich über dem unseres Testsiegers. Wenn Sie ebenso gerne – und häufig – Trinkschokolade zubereiten wie Milchschaum, ist das Gerät ideal für Sie. Nutzen Sie aber nur einen Teil seiner Fähigkeiten, ist der Philips Senseo Milk Twister die günstigere Alternative.

Preistipp: Clatronic MS 3266

Einen Design-Award erhält der Clatronic MS 3266 sicher nicht. Er reiht sich ein in die Riege funktionaler Milchaufschäumer ein. In der Klasse mittelgroßer Geräte sorgt er dennoch für Aufsehen: Aus bis zu 225 Millilitern Milch zaubert er einen tollen Milchschaum – zu einem unschlagbaren Preis.

Gut & günstig

Clatronic MS 3326

Test  Milchaufschäumer: Clatronic MS 3326
Eine solide Leistung zum fairen Preis macht den mittelgroßen Schäumer zu einer guten Empfehlung.

Der Clatronic MS 3266 kann Milch sowohl kalt als auch heiß aufschäumen. Die Funktion, die Milch lediglich zu erwärmen, erweitert Clatronic explizit um die Möglichkeit, Saucen im MS 3266 zu erwärmen. Dies dürften wohl alle Aufschäumer leisten, die eine Funktion zum Erwärmen von Milch haben. Ausdrücklich darauf hingewiesen wurden wir bisher aber nur bei diesem Hersteller.

Der Clatronic MS 3266 gehört zu den Milchaufschäumern, bei denen Kännchen und Sockel getrennt sind. Das heißt, Sie müssen beim Reinigen des Kännchens auf keinerlei Elektronik Rücksicht nehmen. Wegen ihrer Beschichtung dürfen die Komponenten nicht in die Spülmaschine. Da aber keine Rückstände haften bleiben, geht das Säubern schnell von der Hand.

Der kompaktere Arendo Milkstar spielt in derselben Preisklasse und hat ein ähnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wie der Clatronic MS 3266. Das Design des Milkstar kombiniert erfolgreich die Maße der ultrakompakten Geräte mit der zweiteiligen Bauweise größerer Modelle.

Mit einer Schäummenge von 150 Millilitern kann er jedoch nicht mit dem Clatronic mithalten. Die Milch wird gleichmäßig und zu einem recht festen, aber dennoch guten Schaum durchgeschäumt. Die anschließende Reinigung geht schnell und einfach von der Hand. In Hinsicht auf den Preis ist die Leistung absolut überzeugend.

Stromlos: Bodum Latteo

Der Bodum Latteo ist ein Klassiker unter den manuellen Milchaufschäumern mit Stampfer. Seine Kanne besteht aus dünnem, hitzebeständigem Glas. In den Deckel integriert ist ein Metallstab, der Griff und Sieb verbindet. Der Bodum Latteo kommt ohne Strom aus: Für das Aufschäumen der Milch sorgen Sie mit Ihrer Muskelkraft.

Ohne Batterien

Bodum Latteo

test: Der beste Milchaufschäumer – Bodum e1554467502961
Für alle Freunde von Handarbeit und beim Camping ohne Strom. Der Bodum Latteo macht hervorragenden Milchschaum.

Dazu wird das Sieb einige Male schwungvoll nach oben und unten bewegt. Dadurch wird die Milch mit Luft vermischt und es entsteht Milchschaum. Für den Preis um rund 20 Euro erhalten Sie einen Aufschäumer, der zwar ein bisschen Übung erfordert, die geübte Hand aber mit erstklassigem Milchschaum belohnt.

Natürlich ist ein manueller Milchaufschäumer mit ein wenig mehr Aufwand verbunden als ein vollautomatischer: Sie müssen darauf achten, dass die Milch beim Erhitzen nicht überkocht und im Anschluss an das Erhitzen müssen Sie etwa 25 mal pumpen, um bis zu 250 Milliliter warme Milch in Milchschaum zu verwandeln.

Das dünne Glas kann bei unsanfter Behandlung durchaus auch springen. Bei guter Pflege hält der Bodum Latteo aber über Jahre. Bei der Reinigung punktet das manuelle Modell gegenüber automatischen Aufschäumern, da alle Komponenten im Geschirrspüler gesäubert werden können.

Außerdem getestet

Arendo Milkstar

Der Arendo Milkstar ist mit seinem Milchkännchen aus Glas ein besonders hübscher Milchaufschäumer, der zwischen Kompakt- und Mittelklasse einzuordnen ist. Bis zu 150 Milliliter Milch schäumt er in einem Durchgang auf. Der Milchschaum gelingt sehr gut: Er ist zwar recht fest, aber auch sehr fein und fließfähig. Auch preislich liegt das Gerät eher im Mittelfeld.

Arendo Milkloud

Der Arendo Milkloud ist der kleine Bruder des Milkstar. Anders als dieser erhält der Milkloud von uns keine Kaufempfehlung. Der Milkloud punktet zwar mit einem sehr schicken Äußeren, mit dem er dem Senseo Milk Twister ähnelt, aber in der Praxis enttäuschte er uns. Mit einer Schäummenge von 100 Millilitern ist er recht klein und leider blieb ein großer Teil dieser überschaubaren Menge im Test flüssig.

Miroco Milchaufschäumer

Der Miroco Milchaufschäumer ist ein kompakter Milchaufschäumer, der auf einem stabilen Sockel steht. Anders als der Preis von rund 40 Euro vermuten lässt, besteht das Gerät zu einem großen Teil aus Metall. Für die einfache Reinigung nach dem Aufschäumen sorgt eine Oberflächenbeschichtung – zumindest am Anfang. Denn die Haltbarkeit der Beschichtung scheint uns begrenzt. Die Schäummenge ist mit 115 Millilitern recht gering, und leider bleibt nach dem Aufschäumen ein flüssiger Rest im Kännchen. Angesichts der kleinen Schäummenge ist das ein ärgerlicher Minuspunkt. Die Konsistenz des Schaums ist allerdings absolut in Ordnung. Samtig und weich floss der Schaum aus dem Kännchen in unsere Tassen.

Melitta Cremio

Der Melitta Cremio war in unserem Test ein spezieller Fall. Das vergleichsweise günstige Gerät ist sehr kompakt und findet praktisch in jeder Küche seinen Platz. Material und Verarbeitung sind sehr hochwertig. Allein der am Deckel befestigte Quirlstab lässt uns an seiner Robustheit zweifeln. Der Milchschaum, den der Melitta Cremio zaubert, ist sensationell: weich, fließfähig und glänzend. Die Schäummenge ist mit 150 Millilitern recht gering, entspricht aber der Größe von Kompaktgeräten. Auch die maximale Füllmenge ist mit 250 Millilitern sehr überschaubar. Aber das ist nicht der Grund dafür, dass es für den Melitta Cremio nicht zum Testsieg gereicht hat. Das liegt vielmehr daran, dass das Modell in unserem Test erst im dritten Anlauf seinen Job erledigt hat.

Severin SM 3582

Der Severin SM 3582 unterscheidet sich trotz Ähnlichkeit optisch von seinen Brüdern: Statt weißem kommt hier schwarzer Kunststoff zum Einsatz. Damit wirkt er einen Hauch edler und eleganter. Die inneren Werte teilt er mit dem SM 9684: Auch er kann 260 Milliliter Milch aufschäumen und bis zu 500 Milliliter erwärmen. Eine Temperatureinstellung hat der SM 3582 nicht.

Nespresso Aeroccino 3

Enttäuscht waren wir auch vom Nespresso Aeroccino 3. Das Gerät ist mit einem Preis von rund 90 Euro ziemlich teuer, liefert aber nur mageren Milchschaum. Außerdem ist die Schäummenge mit 120 Millilitern arg begrenzt. Da gibt es für deutlich weniger Geld viel bessere Geräte zu kaufen – allen voran den Philips Senseo Milk Twister. Wir raten hier also eher von einem Kauf ab.

Bialetti Tutto Crema

Der Bialetti Tutto Crema und der Bodum Latteo waren die beiden einzigen manuellen Milchaufschäumer in unserem Test. Unsere Empfehlung ist der Bodum Latteo. Allerdings ist der Bialetti Tutto Crema ähnlich gut – und sicher die richtige Wahl für alle, die gerne mal etwas fallen lassen. Mit ihm können Sie die Milch auch direkt auf der Herdplatte erhitzen.

Scanpart Milchaufschäumer

Der batteriebetriebene Scanpart Milchaufschäumer ist der einzige Vertreter seiner Art im Test. Das Gerät ist technisch nicht allzu komplex, es gibt darüber also nicht viel zu berichten. Es ist klein und kompakt, es kostet nicht viel und erledigt seinen Job gut.

So haben wir getestet

Im Fokus unseres Tests stehen vollautomatische Induktionsmilchaufschäumer. Batteriebetriebene Handgeräte und Stampferkannen sind zwar ebenfalls in großer Zahl erhältlich, allerdings sind die Unterschiede in Qualität und Preis eher gering. Bei den vollautomatischen Geräten sieht das anders aus: Hier finden Sie Modelle für rund 40 Euro, aber auch solche, die das Dreifache kosten. Bei diesen Preisen und vor allem solch großen Preisunterschieden empfiehlt es sich, genauer hinzuschauen.

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Der Philips Senseo Milk Twister konnte uns am meisten überzeugen.

Automatische Milchaufschäumer werden inzwischen von vielen bekannten Herstellern von Haushaltsgeräten und Kaffeemaschinen angeboten. Oft laufen die Geräte unter den Marken gängiger Kapsel- und Padmaschinen, zum Beispiel Nestlé Nespresso oder Philips Senseo. Name und auch Design zeigen, dass die Milchaufschäumer als Ergänzung zu den Kapsel- und Padmaschinen gedacht sind.

Führender Hersteller automatischer Milchaufschäumer ist die Firma Severin, die für Küchengeräte mit einem gutem Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist. Auch in unserem Test ist Severin gleich mit mehreren Modellen vertreten.

Milchschaumqualität

Die vorrangige Aufgabe eines Milchaufschäumers, ist selbstverständlich die Zubereitung von Milchschaum, dessen Qualität für uns das wichtigste Kriterium ist. Ist er zu flüssig, fehlt das sahnig-cremige Gefühl beim Trinken und das Geschmackserlebnis ist flach. Ist der Schaum hingegen zu fest, bildet er Türmchen auf dem Getränk, anstatt sich mit ihm zu verbinden. Optisch mag das gefallen, aber auch hier fehlt das sahnige Erlebnis im Mund.

Mit einem batteriebetriebenen Milchaufschäumer oder einer Stampferkanne zaubern geübte Hände zuverlässig guten Milchschaum. Das ist bei den automatischen Modellen leider keine Selbstverständlichkeit. Die Qualität des Milchschaums variiert teilweise sehr stark.

Doch nicht nur die Konsistenz des Schaums ist wichtig. Wie wir bereits erwähnt habe, ist spielt auch die Temperatur eine wesentliche Rolle. Milchschaum sollte idealerweise eine Temperatur von etwa 65 Grad Celsius haben. Dabei kann es zu geringen Abweichungen um wenige Grad kommen. Wie wichtig das für die Kaffeezubereitung ist, beurteilt jeder Barista anders. Tatsächlich erlauben nur die wenigsten automatischen Milchaufschäumer die Einstellung der Temperatur. In unserem Test verfügen lediglich der Severin SM 9685 und eine Modell-Variante des neueren Severin SM 3585 über dieses Feature.

Wie so oft haben hier die manuellen Methoden die Nase vorn, denn sie bieten Ihnen die volle Kontrolle über das Ergebnis.

Größe und Design

Eine gut ausgestattete Küche verfügt über eine Vielzahl an Elektrogeräten, die um Standorte und Steckdosen buhlen. So praktisch die vielen Küchenhelfer auch sind: In der Masse können sie schnell lästig werden. Da ist es schön, wenn sie kompakt gebaut sind und schick aussehen.

Die Größe eines Milchaufschäumers ist von zentraler Bedeutung. Je nachdem, ob Sie einen Single-Haushalt, eine Familie oder eine ganze Bürogemeinschaft versorgen möchten, kommen verschiedene Varianten in Betracht. Mit den üblichen Kompaktgeräten etwa werden größere Mengen Milchschaum schnell problematisch. Wichtig zu beachten ist hier vor allem, dass die Schäummenge oft nur die Hälfte oder gar nur ein Viertel des Fassungsvermögens ausmacht.

Auch einen bunten Strauß von Zusatzfunktionen, wie bei einem Kaffeevollautomaten, können Sie von einem Milchaufschäumer meist nicht erwarten. Neben der Möglichkeit kalte Milch aufzuschäumen können die meisten Geräte Milch erhitzen ohne sie aufzuschäumen. Das ist eine sinnvolle Alternative zum Topf auf dem Herd, in dem Milch gerne überkocht.

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