Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Aufmacher Kaffevollautomat Mittel
test
Letztes Update: 3.3.2021

Der beste Mittelklasse-Kaffeevollautomat

Wir haben 11 Kaffeevollautomaten aus der Mittelklasse getestet. Die Bestenliste führt der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B an. Der Vorstoß der Italiener in die preisliche Mittelklasse ist dank sinnvoller Funktionalität, gutem Espresso und cremigem Milchschaum gelungen. Der Dinamica liefert damit eine Leistung, die wir sonst bei DeLonghi nicht unbedingt erwarten. Für andere Angebote dieser Art müssten Sie sonst locker 100 Euro mehr auf den Tisch legen.

Arne Preuß
ist leiden­schaft­licher Kaffee­experte und Gründer des bekanntesten deutschen Kaffee-Blogs Coffeeness. Er hat zahllose Kaffee­voll­automaten unter der Prämisse getestet: "Was würde ein Barista dazu sagen?". Arne ist außerdem speziali­siert auf Handfilter und Cold Brew Coffee.
Letztes Update: 3. März 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

26. November 2020

Wir begrüßen den Saeco PicoBaristo als neuesten Zugang in der Kategorie Mittelklasse Kaffeeautomat. Doch auch wenn das Modell eine gute Figur macht, bleibt unser Testsieger der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B.

6. März 2020

Wir haben drei weitere Geräte getestet: Siemens EQ5, Philips 3200 Latte Go und Krups Evidence. An unseren Empfehlungen hat sich nichts geändert.

5. April 2019

Wir haben den neuen DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B getestet und prompt zum neuen Testsieger gekürt.

Weitere Updates

Sie haben keine Lust mehr auf Kaffee aus Kapseln und Pads? Eine sinnvolle Alternative – für daheim und fürs Büro – ist ein Kaffeevollautomat aus dem mittleren Preissegment. Auf Luxus-Features wie ein doppeltes Mahlwerk oder Steuerung per App müssen Sie zwar verzichten, Sie erhalten aber Automaten mit hochwertiger Verarbeitung und ausreichenden Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn Sie planen, das Gerät recht stark zu beanspruchen, sind Sie mit einem Kaffeevollautomaten aus dem Mittelfeld gut bedient. Bürogemeinschaften, in denen Kaffee zu den Grundnahrungsmitteln gehört, profitieren ebenso davon wie der Kaffeeliebhaber zu Hause.

Es lohnt sich, ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen und statt eines preiswerteren Kaffeevollautomaten die goldene Mitte zu kaufen. Wir haben Kaffeevollautomaten zwischen 400 und 700 Euro einem ausführlichen Test unterzogen und dabei einige luxuriöse Extras entdeckt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B

Test  Mittelklasse-Kaffeevollautomat: DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B
Überraschend guter Espresso trifft auf das richtige Maß an Funktionen.

Die Geräte der Dinamica-Reihe von DeLonghi sind seit jeher im mittleren Preissegment zu finden. Mit dem Dinamica ECAM 350.55.B ist dem italienischen Hersteller ein besonderer Wurf gelungen: Das Gerät bietet ein Höchstmaß an sinnvollen Funktionen – zu einem ausnehmend günstigen Preis.

Der Klassiker

Melitta Caffeo CI

Test: Mittelklasse-Kaffeevollautomat – Testsieger Melitta Caffeo CI
Für diese Preisklasse bringt er viele Extras mit und was noch wichtiger ist – einen tollen Espresso.

Der Melitta Caffeo CI hat sich in der Mittelklasse etabliert. Aufgrund seiner hervorragenden Verarbeitung und Ausstattung ist er bei Kaffee-Fans sehr beliebt. Er hat zwei Bohnenbehälter – ein Extra, das in seiner Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Seine vier Nutzerprofile sind inzwischen fast Standard bei Kaffeevollautomaten, für einen typischen Haushalt sind sie absolut ausreichend.

Für kleine Haushalte

Siemens EQ.3

Test Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Siemens  EQ 3
Das Milchschaumsystem ermöglicht eine sehr einfache Reinigung.

Wie der Melitta Caffeo CI, ist auch der Siemens EQ.3 ein sehr beliebter Automat der mittleren Preisklasse. Er hebt sich optisch von vielen anderen Geräten ab: Das markante Design und die ungewöhnliche Schaumlanze fallen sofort ins Auge. Der Siemens EQ.3 ist – wie auch der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B – schon länger auf dem Markt. Er profitiert natürlich vom Image des Unternehmens, dessen Name beim Kunden für Qualität und Langlebigkeit steht. Zudem steht er in direkter Verwandtschaft mit dem EQ6 und dem EQ9, deren Qualität im EQ.3 ins Klein-Format übersetzt wurde.

Ein wenig größer ist der Siemens EQ.5, der uns im Test zwar mit seiner einfachen Reinigung überzeugte, seinem kleinen Bruder aber dennoch nicht den Rang abläuft.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDer KlassikerFür kleine Haushalte
DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B Melitta Caffeo CI Siemens EQ.3 Saeco PicoBaristo Siemens EQ.5 Philips 3200 Latte Go Krups Evidence
Test  Mittelklasse-Kaffeevollautomat: DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.BTest: Mittelklasse-Kaffeevollautomat – Testsieger Melitta Caffeo CITest Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Siemens  EQ 3Test  Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Saeco PicoBaristaTest Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Siemens EQ 5Test Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Philips 3200 Latte GoTest Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Krups Evidence
Pro
  • Überragend einstellbarer Espresso und Milchschaum
  • Einfache Reinigung
  • Sinnvolle Funktionen
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Zwei separate Bohnenfächer
  • Programmierbare Nutzerprofile
  • Etwas günstiger und außergewöhnliches Design
  • Modernes, kompaktes Design
  • Feinteilige Einstellungsoptionen
  • Top Espresso & Milchschaum
  • Ausgeklügeltes Display-Design
  • Einfache Reinigung
  • Einfache Bedienung
  • Guter Espresso
  • Guter Espresso und
  • Intuitive Bedienung
Contra
  • Plastikgeruch beim ersten Auspacken
  • Wassermenge ist nicht so frei einstellbar, wie es wünschenswert wäre
  • Kein separater Milchaufschäumer
  • Etwas lautes Milchsystem
  • Mahlwerk etwas zu grob
  • Hohe Lautstärke
  • Espresso erst ab 40 ml
Bester Preis
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Brühgruppeentnehmbarentnehmbarentnehmbarentnehmbarentnehmbarentnehmbarentnehmbar
Wassertank1,8 l1,8 l1,4 l1,7 l1,7 l1,8 l2,3 l
MahlwerkEdelstahlmahlwerkKegelmahlwerk aus EdelstahlKeramikmahlwerkKeramik-ScheibenmahlwerkKeramik-KegelmahlwerkKeramik-ScheibenmahlwerkEdelstahl-Kegelmahlwerk
Abmessungen23,6 x 42,9 x 34,8 cm35,2 x 25,5 x 47,3 cm37,8 x 24,7 x 42 cm34,0 x 22,1 x 43,0 cm45 x 27,2 x 36,7 cm22,1 x 43 x 34 cm24 x 37,2 x 36,3 cm
Gewicht9,5 kg9,6 kg7,1 kg7,2 kg7,17 kg8 kg8,71 kg
Leistung1450 Watt1500 Watt1300 Watt220 Watt1600 Watt1500 Watt1450 Watt

Kaffeevollautomaten: Was heißt Mittelklasse?

Seit die ersten Kaffeevollautomaten auf den Markt kamen, hat sich viel getan. Viele Kaffeeliebhaber möchten einen Vollautomaten kaufen, viele haben längst einen in ihrer Küche stehen. Und noch mehr Kaffee-Fans sind stets auf der Suche nach den besten Geräten. Deswegen haben wir funktionsstarke Kaffeevollautomaten, die eine besonders hohe Qualität bei Espresso und Milchschaum bieten, unter die Lupe genommen.

Teure Geräte sind für den Dauerbetrieb ausgelegt

Das Angebot an Kaffeevollautomaten ist groß und vielseitig: Einsteigermodelle sind ab etwa 300 Euro zu haben, das mittlere Preissegment liegt bei uns bei rund 500 Euro, nach oben hin sind den Preisen keine Grenzen gesetzt. Klare Unterschiede zwischen den einzelnen Preisklassen, bestehen etwa im Funktionsumfang, bei den Einstellungsmöglichkeiten und bei der Handhabung.

Darüber hinaus bestehen teure Kaffeevollautomaten aus höherwertigen Materialien und halten damit auch einer intensiven Benutzung stand. Sie punkten zudem mit Features wie doppelten Mahlwerken, Touchscreen oder App-Steuerung sowie mehreren Nutzerprofilen und einer größeren Anzahl an voreingestellten Getränken.

Günstige Kaffeevollautomaten haben klare Grenzen

Luxus-Features bieten Modelle für den kleinen Geldbeutel natürlich nicht. Unser Testsieger unter den günstigen Kaffeevollautomaten, der DeLonghi ECAM 22.110, verzichtet sogar auf ein Display. Außerdem müssen Sie bei vielen Geräten selbst Hand anlegen, wenn Sie Ihren Kaffee mit Milchschaum genießen möchten.

Das heißt nicht, dass der Espresso oder der Milchschaum aus einem günstigen Automaten schlechter ist. Es ist nur wahrscheinlicher, dass minderwertige Teile verbaut wurden oder an den Einstellungsmöglichkeiten gespart wurde. Sollten Sie einen Kaffeevollautomaten ohne Milchschaumsystem ins Auge fassen: Wir haben auch Milchaufschäumer getestet.

Hier finden Sie unseren Test zu günstigen Kaffeevollautomaten für unter 300 Euro.

Im Preisvergleich günstige Geräte haben meist einen deutlich höheren Plastikanteil. Das kann sich durchaus auf die Lebensdauer eines Kaffeevollautomaten auswirken. Nutzen Sie ihn nur für Ihren morgendlichen Koffeinschub, dann fällt dieser Aspekt kaum ins Gewicht. Verlangen Sie dem Automaten aber mehr ab, sollten Sie über ein etwas höherwertiges Modell nachdenken.

Die goldene Mitte liefert spannende Innovationen

Wir haben es bereits gesagt: Großen Luxus wie bei einem Vollautomat der Jura Z-Reihe finden Sie im mittleren Preissegment eher nicht. Es lässt sich dennoch die eindeutige Tendenz der Hersteller erkennen, feinere Einstellungsmöglichkeiten und neue Ideen beim Milchschaumsystem umzusetzen. Damit liefern viele Mittelklasse-Kaffeevollautomaten beste Kaffee-Qualität ab.

Mittelklasse: Kein Luxus, aber durchaus einiges an Funktionen

Kurz gesagt: Ein Mittelklasse-Automat bietet mehr als die Minimal-Ausstattung. Die Bedienung ist komfortabler und das Gerät eignet sich für eine stärkere Beanspruchung. Wer auf großen Luxus verzichten kann, aber dennoch gewisse Ansprüche hat, ist mit einem Automaten der Mittelklasse bestens ausgestattet. Am ehesten trifft das wohl auf Single-Haushalte, Paare, Familien, Wohn- und Bürogemeinschaften zu.

Einstellungen und Programmierung

Einige Einstellungsmöglichkeiten sind besonders wichtig für das Funktionieren eines Kaffeevollautomaten. So sollten der Mahlgrad der Bohnen, Wassermenge und Kaffeemenge variabel sein. Diese Optionen sollte selbst eine einfache Espressomaschine bieten und ohne sie ist ein Vollautomat eigentlich nicht brauchbar. Die Geräte in der mittleren Preisklasse punkten in dieser Hinsicht vor allem mit feineren Abstufungen als günstige Modelle.

Daneben bieten viele Mittelklasse-Automaten die Möglichkeit, Wassertemperatur und Milchschaumkonsistenz zu variieren. Diese Funktionen sind zwar nicht unbedingt essentiell, machen den Kaffeegenuss aber interessanter.

Was individuelle Vorlieben angeht, sind auch Nutzerprofile sinnvoll, die inzwischen zum Standard geworden sind. Verwenden mehrere Personen die Maschine regelmäßig, ist es praktisch, wenn jeder seine Einstellungen für Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato separat speichern kann.

Espresso und Milchschaum

Um vergleichbare Espresso-Ergebnisse zu erhalten, haben wir – sofern möglich – alle Vollautomaten mit denselben Einstellungen getestet: Wir haben den feinsten, möglichen Mahlgrad genutzt, eine Wassermenge von 25 Millilitern eingestellt und die maximale Kaffeestärke gewählt. Die Durchlaufzeit sollte etwa 25 Sekunden betragen. Mit diesen Einstellungen lassen sich in der Regel die besten Ergebnisse erzielen.

Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Ca209691
Der perfekte Milchschaum ist ein immer wichtiger werdendes Kriterium beim Kaffeegenuss.

Das Aroma hängt natürlich vor allem vom verwendeten Espresso ab. War das Ergebnis allerdings zu wässrig oder bitter (also verbrannt), gab es Minuspunkte. Übrigens: Schauen Sie mal abseits des Tchibo-Mainstreams nach richtig guten Kaffeebohnen für Espresso aus dem Kaffeevollautomaten. Die dunkle Röstung mit Schoko-Aroma ist speziell für die Maschinen konzipiert.

Einige Geräte haben ein automatisches Milchschaum­system

Größere Unterschiede gibt es bei den Milchschaumsystemen: Die meisten Einsteiger-Automaten verfügen lediglich über eine Schaumlanze für das manuelle Aufschäumen. Hier müssen Sie den Milchaufschäumer in einen Milchbehälter halten und diese selbst aufschäumen. Das ist kein Hexenwerk, erfordert aber durchaus Wissen über den Vorgang und auch etwas Übung.

Mittelklasse-Kaffeevollautomaten hingegen sind in der Regel mit einem vollautomatischen Milchschaumsystem ausgestattet. Hier saugt das Gerät die benötigte Menge Milch an, schäumt sie auf und gibt sie wieder aus.

Die Dampflanzen an Vollautomaten ähneln zwar jenen, die Sie auch an Siebträgermaschinen finden, allerdings gibt es hier einen großen Unterschied: Vollautomaten haben einen geringeren Wasserdruck. Der Milchschaum aus dem günstigen Automaten entspricht demzufolge kaum dem cremigen Ideal.

Mittelklasse-Automaten hingegen können mit einem guten Milchsystem einen feinporigen und homogenen Milchschaum produzieren, der weder Blasen noch Löcher aufweist.

Bedienung

Die maßgebliche Frage hinsichtlich der Handhabung lautet: Kann ich das Gerät bedienen, ohne vorher die Anleitung zu studieren? Idealerweise ist die Bedienung so intuitiv, dass Sie auch als Nicht-Profi die gewünschten Funktionen schnell und unkompliziert finden.

Lautstärke

Die einzelnen Arbeitsschritte, die ein Kaffeevollautomat ausführt, können durchaus Krach machen. Das beginnt beim Mahlen der Kaffeebohnen, geht über das Verdichten des Kaffeemehls und das Aufheizen des Wassers bis zum Drücken des Kaffees durch die Düsen.

Je nach Modell fällt der Geräuschpegel höher oder niedriger aus. Grundsätzlich ist das Mahlwerk in der Kaffeemühle die lauteste Komponente. Zwar kommt es hauptsächlich auf die Bauweise an, dennoch kann man sagen, dass Edelstahl-Mahlwerke mehr Radau machen als Keramik-Mahlwerke.

Bei Automaten der Spitzenklasse setzen die Hersteller oft Technik zur Geräuschisolierung ein. Bei Mittelklasse-Geräten sollten Sie das aber nicht erwarten. Hier gibt es mitunter deutliche Unterschiede bei der Lautstärke der Automaten.

Pflege und Reinigung

Wir haben alle Kaffeevollautomaten auch hinsichtlich ihrer Reinigungsprogramme getestet. Darüber hinaus interessiert uns auch die Möglichkeit, ob die Geräte in ihre Bestandteile zerlegt und gereinigt werden können. Beispielhaft hierfür sind die Brühgruppen. In den meisten Fällen kann die Brühgruppe entnommen und von Hand gereinigt werden.

Allerdings setzen einige Hersteller, wie zum Beispiel Jura, auf fest verbaute Brühgruppen. Das nachvollziehbare Argument hierfür sind die ausgeklügelten Reinigungsprogramme, deren Leistung ausreiche.

Oft sind die Brühgruppen fest verbaut

Es gibt gute Argumente für und gegen entnehmbare Brühgruppen. Wir halten es grundsätzlich für sinnvoll, die Brühgruppe ohne großen Aufwand von Hand spülen zu können.

So haben wir getestet

Optik und Funktionsumfang eines Kaffeevollautomaten können Sie ganz einfach anhand von Bildern und Beschreibungen beurteilen. Wie es aber um Handhabung und Kaffeequalität bestellt ist, erfahren Sie nur in der Anwendung. Deshalb unterziehen wir alle Geräte einem ausführlichen Praxis-Test. Dank dieser Erfahrungen können wir besser beurteilen, wie laut ein Mahlwerk wirklich arbeitet und wie einfach die Reinigung von der Hand geht.

Für weitere Tipps rund um Kaffee und Maschinen können Sie einfach mal bei Coffeeness vorbeischauen!

 Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Delonghi Dinamica Ecam

Testsieger: DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B

Dank einer Auslaufhöhe von 13,5 Zentimetern füllt der kompakte DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B auch große Latte-Gläser problemlos. Eine einstellbare Durchspülfunktion reinigt das Milchschaumsystem nach jedem Bezug. Das Entnehmen und Befüllen des Wassertanks ist sehr komfortabel, da er nach vorne entnommen wird.

Die Lautstärke des Edelstahl-Mahlwerks ist nicht preisverdächtig leise, liegt aber absolut im Rahmen. Angesichts von 13 Mahlstufen sehen wir dem Gerät die Lautstärke zudem gerne nach.

Testsieger

DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B

Test  Mittelklasse-Kaffeevollautomat: DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B
Überraschend guter Espresso trifft auf das richtige Maß an Funktionen.

Wie üblich bei DeLonghi verfügt die Dinamica-Reihe über verschiedene Modelle. Modellnummern und Buchstabenkombinationen beziehen sich hierbei auf die Farbgebung und kleinere Unterschiede bei den Wahlmöglichkeiten an Getränken. Wir haben den Dinamica ECAM 350.55.B getestet und halten ihn aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses für die ideale Wahl aus der Dinamica-Reihe.

Den perfekten Espresso oder Cappuccino einstellen

Erfahrungsgemäß sind die Werkseinstellungen der Hersteller nicht optimal. Besonders bei der Wassermenge für einen Espresso sind sie oft zu großzügig bemessen. Der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B hebt sich hier von der Konkurrenz ab. Schon mit den Grundeinstellungen erhalten Sie hier einen recht guten Cappuccino oder Latte Macchiato. Allein die Menge des Milchschaums ist etwas gering. Das lässt sich allerdings im Menü schnell korrigieren.

Großer Pluspunkt für viele Kunden ist das variable Milchschaumsystem. Je nach Einstellung können Sie feinen und fließfähigen Schaum herstellen oder Schaum mit festerer Konsistenz. Die Temperatur des Schaums ist in jeder Einstellung optimal.

13 Mahlgrad­stufen sind für Mittelklasse­geräte ordentlich

Ähnlich überlegt sind die Kaffee-Einstellungen des DeLonghi Dinamica: Ganze 13 Mahlgradstufen stehen Ihnen zur Verfügung. Anders als einige andere Geräte hat der DeLonghi-Automat kein Problem mit dem Verarbeiten des Kaffees auf der feinsten Stufe. Da Sie auch die ideale Wassermenge von 25 Millilitern einstellen können und die optimale Extraktionszeit von 25 Sekunden eingehalten wird, bereitet der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B einen Kaffee zu, dessen Qualität bei Vollautomaten längst nicht selbstverständlich ist.

Neben den genannten Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen fünf Kaffeestärken zur Wahl, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Wenn Sie Ihre individuellen Einstellungen gefunden haben, können Sie sie in einem der vier Nutzerprofile speichern. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie eigene Kreationen in den Profilen speichern oder die Voreinstellungen für die Direktwahl-Getränke (Espresso, Lungo, Cappuccino, Latte Macchiato) nach Ihrem Geschmack anpassen. Das alles funktioniert schnell und unkompliziert. Insbesondere, wenn Sie ein wenig Erfahrung mit DeLonghi-Automaten haben.

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Die sogenannte Zwei-Tassen-Funktion ist keine Selbstverständlichkeit bei Kaffeevollautomaten. Der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B bietet Ihnen allerdings den Luxus, zwei Espressos gleichzeitig zuzubereiten. Sie müssen nicht mehr tun, als den Wasserbehälter ausreichend zu füllen, zwei Tassen unter den Auslauf zu stellen und die entsprechende Taste zu drücken.

Long Coffee-Funktion

Wer die ersten Schritte in die Welt der Vollautomaten macht, mag sich fragen, ob die Geräte auch Filterkaffee zubereiten können. Da ein Vollautomat keine Kaffeemaschine ist, kann er das nicht. Allerdings verfügt der DeLonghi Dinamica über eine Long Coffee-Funktion, mit der Sie eine größere Menge schwarzen Kaffee aufeinmal brühen können.

Der Dinamica kann große Mengen Kaffee am Stück zubereiten

Diese »Kannenfunktion« finden Sie bei immer mehr Vollautomaten; oft werben die Hersteller explizit damit. Denn mit dieser Möglichkeit wird einer der wichtigsten Vorbehalte gegen Vollautomaten ausgehebelt: Dass Kaffeevollautomaten nicht für Vieltrinker oder mehrere Personen geeignet seien, da sie keine größere Mengen herstellen können.

Der Long Coffee oder Caffè Lungo, wie er auf Italienisch heißt, ist ein Espresso, der mit einer größeren Menge Wasser und längerer Durchlaufzeit zubereitet wird. Dadurch kommt nicht nur eine größere Menge Kaffee zustande, sondern auch ganz andere Aromen. Das Schwallbrühverfahren des DeLonghi-Automaten arbeitet mit wenig Druck, so kommt das Ergebnis einem Filterkaffee sehr nahe.

Wasserfilter, Spülung und Reinigung

Die richtige Pflege erhält die Lebensdauer des Vollautomaten und sorgt für guten Kaffeegeschmack. Der DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B verfügt über einen integrierten Wasserfilter. So wird überschüssiger Kalk aus dem Wasser entfernt. Daneben erinnert das Gerät bei Bedarf an den überfälligen Entkalkungsvorgang.

Dazu stellen Sie bei der Inbetriebnahme die entsprechende Wasserhärte ein. Dem Gerät liegt ein Teststreifen bei, mit dem Sie die Wasserhärte vor Ort ermitteln können. Je nach Härtegrad empfiehlt es sich, die Intervalle eventuell etwas kürzer als vorgegeben einzustellen.

Der Spülvorgang läuft zwar weitgehend selbstreinigend, allerdings müssen Sie beim Milchsystem das Einstellrädchen in die richtige Position bringen. Wer sich hier gleich eine Routine angewöhnt, profitiert von einem jederzeit sauberen Milchschaumsystem.

Wasserauffangschale und Tresterbehälter lassen sich leicht entnehmen und von Hand reinigen. Auch die Brühgruppe können Sie einfach entnehmen – wenn Sie eine Besonderheit beachten. Die Brühgruppe muss sich in der Parkposition befinden.

Diese nimmt sie erst ein, wenn das Gerät am Hauptschalter ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt wird. Wir empfehlen Ihnen, alle Bauteile regelmäßig gründlich zu reinigen und im Anschluss trocknen zu lassen.

In Sachen Reinigung hat sich der Siemens EQ.5 als bessere Alternative erwiesen, da er bis auf das Skelett auseinandergenommen werden kann.

DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B im Testspiegel

Die Stiftung Warentest bewertet den DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B im Vergleichstest für ihre Verhältnisse recht positiv. Den Test im November 2017 schloss das Gerät mit der Gesamtnote 2,0 ab. Das Urteil der Tester:

»Schäumt Milch besonders feinporig auf. Der Espresso schmeckt jedoch vergleichsweise lasch. Die Temperaturregelung für Kaffee bringt wenig. Flott: Braucht fürs Aufheizen und den ersten Espresso knapp anderthalb Minuten.«

Hinsichtlich des Milchschaums und der Geschwindigkeit schließen wir uns diesen Bewertungen an. Was den Geschmack angeht, verlassen wir uns aber auf unser eigenes Urteil. Denn leider verwendet die Stiftung Warentest minderwertige Kaffeebohnen für ihre Tests. Zudem macht die Verbraucherorganisation kaum Angaben zu den sensorischen Anforderungen an den Kaffee.

In der Ausgabe 12/2016 des ETM Testmagazins erschien ein Testbericht über die silberne Variante des DeLonghi Dinamica. Hier vergaben die Tester die Gesamtnote 1,3. Das Test-Urteil begründeten sie unter anderem so:

»Es ist in kürzester Zeit einsatzbereit, mühelos zu handhaben und bietet ein ansehnliches Funktionsspektrum. Hervorzuheben ist auch die Schwallbrüh-Technik, derer sich das Modell zum Brühen bedient.«

Alternativen

Zwar sprechen wir eine klare Kaufempfehlung für den DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B aus, allerdings gibt es durchaus Mittelklasse-Kaffeevollautomaten, die einem Vergleich mit unserem Testsieger standhalten.

Kaffee-Tradition: Melitta Caffeo CI

Der Melitta Caffeo CI ist der gestürzte Testsieger bei den Mittelklasse-Vollautomaten bis 600 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wurde der Maschine zum Verhängnis, denn hier hat der neue Testsieger, der DeLonghi Dinamica, einfach mehr auf Lager.

Der Klassiker

Melitta Caffeo CI

Test: Mittelklasse-Kaffeevollautomat – Testsieger Melitta Caffeo CI
Für diese Preisklasse bringt er viele Extras mit und was noch wichtiger ist – einen tollen Espresso.

Der Melitta Caffeo CI überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung und vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten. Zudem hat er nicht nur eine Bohnenkammer, sondern zwei getrennte Bohnenbehälter, vier Nutzerprofile und ein automatisches Milchschaumsystem zu bieten. Das alles verpackt er in ein kompaktes und ansprechendes Design.

Beim Melitta Caffeo CI strömen Espresso und Milch durch denselben Auslauf in die Tasse oder das Glas. Praktischerweise muss das Gefäß also nicht umgestellt werden. Der Milchschlauch wird nach der Benutzung automatisch durchgespült – keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse. Der Auslauf lässt sich bis auf eine Höhe von 14 Zentimetern einstellen und bietet damit ausreichend Platz für Latte-Gläser.

Was die Lautstärke im Betrieb angeht, bewerten wir den Melitta Caffeo CI recht neutral. Flüsterleise ist er nicht, er liegt eher im Mittelfeld. Eine gewisse Geräuschkulisse sollte man bei einem so günstigen Vollautomaten mit Edelstahlwerk allerdings auch erwarten.

Im Handel finden Sie den Caffeo CI in verschiedenen Varianten und Farben, die jeweils durch eigene Modellnummern gekennzeichnet sind.

Für Singles: Siemens EQ.3

Der Siemens EQ.3 erfreut sich großer Beliebtheit – und das zu Recht! Für ein Gerät der mittleren Preisklasse bis 500 Euro bietet er nicht nur ein außergewöhnliches Design, sondern eine absolut solide Leistung. Die mittig platzierte Schaumlanze ist Teil des halbautomatischen Milchsystems, das sehr guten Milchschaum für Latte Macchiato oder Cappuccino liefert.

Für kleine Haushalte

Siemens EQ.3

Test Mittelklasse-Kaffeevollautomat: Siemens  EQ 3
Das Milchschaumsystem ermöglicht eine sehr einfache Reinigung.

Allerdings – unter anderem deswegen empfehlen wir das Gerät für kleinere Haushalte – kann sich die Milchaufschäumdüse nur einem einzigen Getränk widmen. Denn zum Aufschäumen wird der Rüssel direkt in die Tasse getaucht. Möchten Sie allerdings Espresso zubereiten, ist der Doppelbezug kein Problem.

Hinsichtlich der Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist der Siemens EQ.3 gut ausgestattet. Die Bedienung ist sehr einfach, was auch an der Übersichtlichkeit von Display und Tasten liegt. Ihren ersten Cappuccino können Sie problemlos zubereiten, ohne zuvor einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen zu haben.

Empfehlenswert ist die Lektüre dennoch: Der Siemens EQ.3 erlaubt das individuelle Einstellen von Wassermenge, Mahlgrad und Kaffeestärke sowie die Dauer des Milchaufschäumens. Es ist ein wenig Experimentierfreude gefragt, um die perfekten Einstellungen zu finden. Aber wenn Sie erfolgreich waren, werden Sie mit einem sehr guten Espresso belohnt.

Auch beim Milchschaum gibt sich der Siemens EQ.3 keine Blöße: Das Ergebnis in der Tasse sieht gut aus, ist angenehm fest und hat eine gute Trinktemperatur. Da die Schaumlanze nur aus zwei Teilen besteht, lässt sie sich deutlich einfacher reinigen als ein System mit Milchbehälter und Schlauch.

Der Siemens EQ.3 ist nicht der schnellste Automat. Allerdings ist er auch von seinen Dimensionen her nicht auf Akkordarbeit ausgelegt. Für kleine Haushalte mit maximal 3 begeisterten Kaffeetrinkern ist der solide Mittelklasse-Automat aber eine absolut lohnenswerte Anschaffung.

Außerdem getestet

Saeco PicoBaristo

Der Saeco PicoBaristo ist die perfekte Mittelklasse-Ergänzung im Sortiment des italienischen Herstellers. Das Modell erfüllt alle Ansprüche an einen Vollautomaten dieser für zuhause oder im Büro in seiner Preisklasse. Es stehen zwölf vorprogrammierte Getränke zur Auswahl. In der Königsdisziplin Espresso schlägt der Saeco PicoBaristo sich außerordentlich gut und punktet mit einem Keramikmahlwerk sowie zehn Mahlgraden. Auch in Sachen Milchschaum kann der Saeco sich sehen lassen. Der vorderseitig eingesteckte Milchtank lässt sich außerdem mit wenigen Handgriffen zu einem Heißwasserauslauf für Tee umrüsten. Die Reinigung des Saeco PicoBaristo ist erwartungsgemäß unkompliziert.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Saeco PicoBaristo eine solider und hochwertiger Vollautomat ist, der uns in jeglicher Hinsicht überzeugen konnte. Einzig mit seinem Preis von über 600 Euro ist er nicht ganz so günstig wie unsere Empfehlung DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B.

Siemens EQ.5

Der Siemens EQ.5 richtet sich an eine Zielgruppe, die Spaß an gutem Kaffee hat, aber keine Wissenschaft daraus machen möchte. Das wird vor allem beim Mahlwerk deutlich: Hier kommen zwar hochwertige Keramik-Kegel zum Einsatz, allerdings bietet der EQ.5 nur drei Mahlstufen. Diesen Makel macht das Gerät dadurch wett, dass Sie Füllmenge, Temperatur und Kaffeestärke sehr viel präziser einstellen können. Mit den richtigen Einstellungen produziert der EQ.5 einen guten Espresso. Positiv hervorheben möchten wir die einfache Bedienung, die nicht zuletzt durch die eindeutigen – und ungewohnt bunten – Bildern auf den Touch-Tasten gelingt. Die Anzeigen im Menü bieten eine sehr gute Orientierung auf dem Weg zur optimalen Einstellung.

Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Siemens Eq Espresso
Die EQ.5 im modernen, schlichten Design. Hier gibt es auch bei den Funktionen nicht so viel Schnickschnack.

Der wahre Pluspunkt des Siemens EQ.5 ist die Reinigung. Automatische Reinigungsprogramme und Spülvorgänge nehmen Ihnen viel Arbeit ab. Wenn es aber an der Zeit ist, das Gerät einer gründlichen manuellen Reinigung zu unterziehen, können Sie es bis auf das Gerüst auseinandernehmen.

So lässt sich nicht nur die Brühgruppe einfach säubern. Sogar der Milchschaumauslass kann entnommen und gereinigt werden. Damit schafft Siemens die optimalen Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer und guten Kaffeegeschmack.

Der Siemens EQ.5 setzt auf Einfachheit und ist damit ideal für Kaffee-Liebhaber, die ohne viel Schnickschnack und lange Einstellungszeremonien ihren Lieblingskaffee zubereiten möchten.

Philips 3200 Latte Go

Der Philips 3200 Latte Go setzt, wie der Siemens EQ.5, auf Einfachheit. Der Automat ist gemacht für den schnörkellosen Einsatz im Alltag. Der verbaute Kunststoff ist hochwertig und verspricht Haltbarkeit. Überraschend in dieser Preisklasse ist das 12-stufige Keramik-Scheibenmahlwerk, das Philips dem 3200 Latte Go spendiert hat. Dagegen wirkt sogar der Testsieger von DeLonghi mit seinem Edelstahl-Kegelmahlwerk etwas blass. Die Bedienung des Philips 3200 ist einfach und kommt ganz ohne Touchscreen aus. Je nach Funktion sind die Tasten mit einer Lichtskala ausgestattet, die Sie erkennen lässt, welche Stufe Sie gewählt haben. Sie haben die Wahl zwischen fünf voreingestellten Kaffeevarianten: Espresso, Cappuccino, Kaffee, Latte und Americano.

Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Philips 3200 Lattego
Der Philips bietet viele Funktionen – dennoch ist die Bedienung einfach.

Die Ergebnisse, die der Automat liefert, sind gut. Kleine Schwächen bei Espresso oder Milchschaum sind absolut verzeihbar. Auffallend ist das automatische Milchschaumsystem des 3200 Latte Go: Es besteht aus zwei Teilen, die ohne Schläuche auskommen. Entsprechend einfach ist die Reinigung.

Kleiner Wermutstropfen: Der Philips 3200 Latte Go geht sehr laut zu Werke. Sowohl beim Mahlen der Bohnen als auch beim Aufschäumen der Milch. Sensible Ohren werden schnell genervt sein, weniger geräuschempfindliche Kaffee-Liebhaber freuen sich über ein Gerät ohne großen Schnickschnack.

Krups Evidence

Auch Krups setzt auf Einfachheit und präsentiert mit dem Evidence einen kompakten Vollautomaten mit einfacher Bedienung. Diese Einfachheit geht zwar mit kleinen Einschränkungen einher, doch wird die Zielgruppe diese verschmerzen können. Der Espresso gelingt gut und der Milchschaum erfreut vor allem Latte Macchiato-Fans.

Sehr bedauerlich finden wir die Mindestmenge von 40 Millilitern Espresso. Die optimale Menge liegt zwischen 25 und 30 Millilitern. Damit entfernt sich der Krups-Espresso deutlich vom Ideal des Siebträger-Espressos.

Mittelklasse-Kaffeevollautomat Test: Krups Evidence
Der Krups Evidence überzeugt mit einer einfachen Bedienung.

Der Krups Evidence verfügt über ein Edelstahl-Kegelmahlwerk mit drei Stufen und bietet 15 Kaffeevarianten an. Temperatur und Kaffeestärke lassen sich einfach einstellen, ohne dass Untermenüs in Anspruch genommen werden müssen. Die Brühgruppe besteht aus Metall, ansonsten ist recht viel Kunststoff verbaut.

Reinigungs- und Entkalkungsprogramme des Krups Evidence sind gut durchdacht. Kleines Manko: Die Brühgruppe ist fest verbaut und kann also nicht von Hand gespült werden.

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