Der beste Multi­funktions­drucker

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Multi­funktions­drucker Test: Multifunktionsdrucker Alle
Sven Kloevekorn

Sven Kloevekorn

begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Nach einem Intermezzo bei AndroidNext schreibt er derzeit unter anderem für Notebookcheck und arbeitet außerdem als freier Fotograf.

Der beste Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahldruckwerk ist der Epson Expression Premium XP-7100. Er bietet die beste Kombination aus Arbeitsgeschwindigkeit und Ausstattung, liefert in allen Druckdisziplinen durchweg überdurchschnittliche Resultate und kostet nicht die Welt.

Update 16. April 2019

Neben dem Nachfolger des bisherigen Testsiegers müssen sich in unserem jüngsten Update fünf weitere Multifunktionsdrucker von Epson, Brother, Canon und HP der etablierten Konkurrenz stellen. Neuer Testsieger ist der Expression Premium XP-7100. Auch der Canon Pixma TS8250 ist eine neue Empfehlung.

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13. November 2018

Der Epson WF-2860DWF und der Brother MFC-J1300DW ergänzen den Test.

22. Februar 2018

Wir haben fünf neue Modelle getestet und einige neue Empfehlungen für Sie. Testsieger bleibt der Epson Expression Premium XP-830, den wir erneut mit ins Rennen geschickt haben.

15. Januar 2017

Mit dem EcoTank ET-2650 (mit WiFi) und dem 2600 (ohne WiFi) hat Epson seine EcoTank Truppe nach unten abgerundet. Den ET-2650 haben wir in unsere Alternativen eingeordnet.

Auch in Zeiten zunehmend papierloser Kommunikation muss man doch hin und wieder etwas drucken. Und wer weitgehend auf Papier verzichten und seine Dokumente digital speichern möchte, muss diese scannen. Multifunktionsdrucker können beides und erfreuen sich daher nach wie vor großer Beliebtheit.

Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen 20 Multifunktionsdrucker mit Preisen von sehr günstigen 50 Euro bis  stolzen 400 Euro für Sie getestet. Vor allem beim Fotodruck, aber auch bei den Druckkosten gibt es große Unterschiede zwischen den Geräten. Hier sind unsere Empfehlungen:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Epson Expression Premium XP-7100

Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-7100
Der Testsieger überzeugt mit dem schnellsten und besten Textdruck, sehr guter Fotoqualität und umfassender Ausstattung zum sehr guten Preis.

Unser Langzeit-Testsieger Epson Expression Premium XP-830 übergibt den Thron  an seinen Nachfolger Expression Premium XP-7100. Der unterscheidet sich vor allem äußerlich von seinem Vorgänger, während sich beim technischen Innenleben offenbar wenig getan hat. Wie auch immer: Der XP-7100 ist für uns zur Zeit der beste Multi­funkt­ions­drucker mit Tinten­strahl­druck­werk. Kein aktueller Konkurrent im Test bietet eine so runde Kombination aus Ausstattung, Vielseitigkeit, Druckqualität und moderaten Druckkosten.

Fotospezialist

Canon Pixma TS8250

Test Multi­funktions­drucker: Canon PIXMA TS8250
Der Fotospezialist kann auch in den anderen Disziplinen zu überzeugen, ein automatischer Vorlageneinzug fehlt aber.

Auch der zweite Platz ist neu im Test, was der Canon Pixma TS8250 neben seinen sehr guten Allround-Qualitäten vor allem dem besten und darüber hinaus schnellsten Fotodruck im Test zu verdanken hat. Der Textdruck liegt auf Augenhöhe mit dem des Testsiegers, zu einer kompletten Ausstattung fehlt allerdings der automatische Vorlageneinzug. Dafür geht der Multifunktionsdrucker vergleichsweise leise zu Werke.

Auch gut

Brother MFC-J1300DW

Der Brother MFC J1300DW ist eine ganze Ecke teurer als unser Favorit, hat aber auch einiges zu bieten. Er ist solide verarbeitet, recht kompakt und kann einen Teil der Erstinvestition durch seine geringen Druckkosten wieder reinholen. Er liefert auch ohne spezielle Foto-Schwarz-Patrone sehr gute Ergebnisse auf Hochglanz-Fotopapier.

Mit A3-Druck

Brother MFC-J5330DW

Der Brother MFC J5330DW spricht allein schon durch seinen opulenten Auftritt eine professionellere Kundschaft an. Er benötigt mehr Platz als alle anderen 4-in-1-Drucker im Test, dafür ist er sehr solide verarbeitet. Seine große Kassette fasst bis zu 250 Blatt Normalpapier und er druckt sogar im A3-Format. Der Brother ist eine gute Wahl fürs Home Office oder kleine Büros.

Für Vieldrucker

Epson EcoTank ET-4750

Epson stellt mit dem Ecotank ET-4750 das konventionelle Geschäftsmodell der Tintenstrahldrucker auf den Kopf: Statt den Drucker billig und die Tinte teuer zu verkaufen, macht es Epson hier umgekehrt. Das kann sich auf Dauer lohnen, vor allem, wenn man viel druckt. Denn schon die erste Tankfüllung enthält etwa die zehnfache Tintenmenge eines Konkurrenten mit herkömmlichen Patronen. Außerdem liegt ein zweites Set Nachfüllfläschchen bei, womit sich der hohe Anschaffungspreis relativiert. Aber auch bei der Druckqualität macht der Ecotank eine gute Figur.

Vergleichstabelle

TestsiegerFotospezialistAuch gutMit A3-DruckFür Vieldrucker
Modell Epson Expression Premium XP-7100 Canon Pixma TS8250 Brother MFC-J1300DW Brother MFC-J5330DW Epson EcoTank ET-4750 Epson Expression Premium XP-830 Canon Pixma TR8550 Brother DCP-J785DW Brother DCP-J572DW HP OfficeJet Pro 8715 HP OfficeJet Pro 8710 Brother MFC-J985DW Epson WF-2860DWF Brother MFC-J680DW Canon Pixma MX925 Epson EcoTank ET-4550 Epson EcoTank ET-2650 Epson WorkForce Pro WF-3620DWF Epson Expression Home XP-452 HP Envy 5030
Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-7100Test Multi­funktions­drucker: Canon PIXMA TS8250Test Multi­funktions­drucker: Brother MFC-J1300DWTest Multi­funktions­drucker: Brother MFC-J5330DWTest Multi­funktions­drucker: Epson EcoTank ET-4750Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-830Test Multi­funktions­drucker: Canon Pixma TR8550Test Multi­funktions­drucker: Brother DCP-J785DWTest Multi­funktions­drucker: Brother DCP-J572DWTest Multi­funktions­drucker: HP OfficeJet Pro 8715Test Multi­funktions­drucker: HP OfficeJet Pro 8710Test Multi­funktions­drucker: Brother MFC-J985DWTest Multi­funktions­drucker: Epson WF-2860DWFTest Multi­funktions­drucker: Brother MFC-J680DWTest Multi­funktions­drucker: Canon MX925Test Multi­funktions­drucker: Epson EcoTank ET-4550Test Multi­funktions­drucker: Epson EcoTank ET-2650Test Multi­funktions­drucker: Epson WorkForce WF-3620DWFTest Multi­funktions­drucker: Epson Expression Home XP-452Test Multi­funktions­drucker: HP Envy 5030
Pro
  • Sehr guter und schneller Normal-Textdruck
  • Sehr guter Fotodruck
  • Umfangreiche Ausstatttung
  • Tolle Bedienbarkeit
  • Bester Fotodruck
  • Sehr guter Textdruck
  • Beste Scanqualität
  • Gute Ausstattung
  • Relativ leise
  • Gute Verarbeitung
  • SD-Kartenschacht und USB-Buchse leicht von vorne zugänglich
  • Sehr große Tintenpatronen im Lieferumfang
  • Druckt auch A3
  • Akzeptabler Foto-Druck auf Glossy-Papier
  • Front-USB-Anchluss
  • Geringste Druckkosten
  • Sehr solide verarbeitet
  • Integriertes Fax (ohne PC)
  • Sehr guter Fotodruck
  • Üppige Ausstattung
  • Überzeugender Textdruck
  • Sehr guter Fotodruck
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Bluetooth integriert
  • Sehr guter Textdruck
  • Sehr günstiger Druck durch inkbenefit-XL-Patronen
  • USB-A-Port für Speichersticks
  • Sehr sauberer und satter Textdruck
  • Brauchbarer Fotodruck und -scan
  • Sehr solide verarbeitet
  • Geringe Druckkosten dank Instant Ink
  • Druckt viel und schnell
  • Gute Bedienung
  • Robust gebaut
  • Kartenleser integriert
  • Druckt auch auf schwerem Papier (300g/qm)
  • Bluetooth mit NFC-Unterstützung
  • Geringer Anschaffungspreis
  • Farbtreuer Fotodruck
  • Gute Scan-Qualität
  • Kompakte Bauweise
  • Sehr guter Fotodruck
  • Relativ günstige Druckkosten
  • Sehr günstiger Druckpreis
  • Günstiges Nachfüll-Kit
  • Gutes Display
  • Gute Drucke
  • Günstiger Textdruck
  • Kompakt und wenig Platzbedarf nach hinten
  • günstig
  • Sehr günstig
  • Flach
  • Gute Scanqualität
  • Guter Fotodruck
Contra
  • Keine Faxfunktion
  • Nicht immer der Leiseste
  • Verbrauchskosten nur durchschnittlich
  • Fotoscan könnte besser sein
  • Keine Faxfunktion
  • Kein automatischer Vorlageneinzug
  • Verbrauchskosten nur durchschnittlich
  • Sehr teuer
  • Scan nur mittelmäßig
  • Sehr groß
  • Kein Kartenleser
  • Kein Front-USB
  • Kein Kartenleser
  • Nicht der Leisetste
  • Kein CD-Fach und keine USB-Schnittstelle
  • Keine Faxfunktion
  • Fotodruck und -scan unterdurchschnittlich
  • Display zu dunkel
  • Keine Faxfunktion
  • Kein automatischer Vorlageneinzug
  • Hohe Druckkosten
  • Schmale Ausstattung
  • Fotodruck nur ausreichend
  • Fotodruck kann nicht überzeugen
  • Nachfolgemodell vorhanden
  • Wuchtiges Design
  • Scanner nur befriedigend
  • Recht teuer
  • Hohe Druckkosten
  • Sehr kleine Tintenpatronen, bei Auslieferung noch nicht einmal komplett gefüllt
  • Durchschnittliche Druckqualität
  • Komplexe Verriegelung der Patronen
  • Textdruck könnte besser sein
  • Drucker hat Probleme mit der Langlebigkeit
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Keine Faxfunktion
  • Fotodruck nicht so gut
  • Hohe Tintenkosten bei Reinigung
  • Keine Faxfunktion
  • Zerfaserter Textdruck
  • Hohe Druckkosten
  • Unergonomische Folientasten
  • Keine Faxfunktion
  • Minimal-Display
  • Wenige Anschlüsse
  • Magere Ausstattung
  • Sehr hohe Druckkosten
Bester Preis
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Komplett papierlos bleibt schwierig

Die Vision vom papierlosen Büro, und sei es nur das Home-Office, bleibt in der Praxis oft leider nur eben das: eine Vision. Zwar kommunizieren wir immer öfter digital, trotzdem kommt man immer wieder in die Verlegenheit, doch einmal ein Dokument scannen, kopieren oder gar faxen zu müssen.

Unternehmen und Behörden arbeiten nach wie vor überwiegend mit Ausdrucken auf Papier, auch wenn beispielsweise das Finanzamt mittlerweile nur noch elektronische Steuererklärungen bekommen möchte. Selbst der urtümliche Nadeldrucker hat nach wie vor seine Berechtigung, wenn es darum geht, Dokumente mit Durchschlag anzufertigen.

Drucker sind immer noch sehr häufig im Einsatz

Auch im Privathaushalt, vor allem wenn Kinder dazugehören, kommt es gar nicht so selten vor, dass mal eben ein Dokument, Formular oder auch ein Bild ausgedruckt werden muss. Selbst wenn man tatsächlich papierlos werden will, braucht man eben doch noch ein Gerät, mit dem man Dokumente schnell und einfach digitalisieren kann.

Ein Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker ist nicht nur deshalb für viele sowohl für Zuhause als auch für das kleine Büro nach wie vor die erste Wahl. Anlässlich der jüngst wieder aufgeflammten Feinstaubdiskussion bezüglich Laserdruckern wollen viele gerade zuhause und im kleinen Büro auf Nummer sicher gehen – denn da steht der Drucker ja meist unmittelbar neben dem Schreibtisch.

Die sechs im Frühjahr 2019 neu getesteten Modelle verzichten allesamt auf eine dedizierte Fax-Funktion – ein deutlicher Hinweis auf die nachlassende Bedeutung dieser Funktion ist. Wenn es sein muss gibt es am PC diverse Möglichkeiten, ein Fax mit oder ohne Fax-Telefonleitung zu versenden, in der Regel schickt man heute aber einfach ein PDF per Email. Daher haben wir das Fehlen einer Fax-Funktion nicht als negativ gewertet.

Das Problem mit der Tinte

Tintenstrahldrucker haben nicht gerade den besten Ruf. Das liegt hauptsächlich am traditionellen Geschäftsmodell der Hersteller, die Drucker zu Schleuderpreisen verkaufen, nur um dann bei der Tinte umso kräftiger zuzugreifen.

Die gesalzenen Preise für Tintenpatronen haben Dritthersteller auf den Plan gerufen, die günstigere Alternativen anbieten – die aber nicht immer dieselbe Qualität liefern wie die Originalpatronen. Schließlich sind die Druckertreiber stets optimal auf die herstellereigenen Tinten und Papiere abgestimmt. Und weil die Hersteller die günstigen Preise für die Geräte mit den Einnahmen aus dem Tintenverkauf subventionieren, blockieren sie immer öfter den Einsatz von Fremdpatronen, was wiederum zu Ärger bei den Verbrauchern führt.

Unterdessen hat sich der Kunde so sehr an extrem günstige Preise für Tintenstrahldrucker gewöhnt, dass die Hersteller bei der Produktion immer mehr sparen, um sich bei den Preisen zu unterbieten – was wiederum nicht gerade der Qualität der Geräte förderlich ist. Das sieht man den Geräten leider deutlich an: Auch bei den sechs Neulingen im Test handelt es sich teilweise um klapprige, knarzende Plastikbomber mit Billigausstrahlung, die sich im Wohnumfeld nicht gut machen.

Wenn Sie nicht unbedingt farbig drucken müssen und auf Multifunktionseigenschaften verzichten können, ist ein Laserdrucker aus diesem Grund oft die bessere Alternative. Selbst günstige Laserdrucker drucken Textdokumente zuverlässiger, schneller und besser als die besten Tintenstrahldrucker.

Wenn Sie ein Multifunktionsgerät brauchen, sieht die Sache etwas anders aus. Zwar gibt es auch Laser-Multifunktionsgeräte, aber für den Einsatz zuhause sind sie meist zu groß und zu klobig und auch preislich spielen sie in einer andere Liga. Daher kommt diese Geräteklasse zumeist in professionellen Büroumgebungen zum Einsatz, wo mehrere Mitarbeiter gemeinsam auf einen Drucker zugreifen und für entsprechende Druckmengen sorgen.

Für zuhause ist ein Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker daher oft immer noch die beste Wahl – zumal das Drucken mit Tinte inzwischen nicht mehr unbedingt teurer ist als mit Toner. Vor allem für guten Fotodruck, zumal auf Hochglanzpapier, braucht es nach wie vor Tinte, besser noch spezielles Foto-Schwarz auf Pigment-Basis.

Patronen von Drittherstellern sind oft schlechter

Glücklicherweise versuchen inzwischen die ersten Hersteller, aus der verhängnisvollen Abwärtsspirale sinkender Preise und billiger Verarbeitung auszubrechen. So hat Epson seine EcoTank-Reihe konsequent ausgebaut. Bei den riesigen Tintentanks sind selbst die Nachfüllflaschen günstiger als Patronen von Drittherstellern mit einem Zehntel der Tintenmenge. Da ist selbst der höhere Einstandspreis spätestens dann vergessen, wenn im Paket neben der Erstausstattung noch ein Ersatz-Set bereit liegt. Inzwischen gibt es kaum noch ein Anwendungsgebiet, das nicht mit einem ET-Drucker von Epson bedient werden könnte. Einzig Drucker, die mit fünf statt vier Farben arbeiten, wie die vier Foto-Experten in unserem Test, gibt es bei Epson noch nicht mit EcoTanks.

Einen ähnlichen Ansatz namens inkbenefit verfolgt auch Brother mit seinen beiden Modellen DCP-J785DW (in diesem Test) und MFC-J985DW. Vergleichsweise knackigen Anschaffungspreisen stehen auch hier deutlich reduzierte Druckkosten gegenüber. Gehören etwa XL-Patronen zum Lieferumfang, relativieren sich die Initialkosten entsprechend. Die Verbrauchskosten-Spezialisten vom Druckerchannel haben ausgerechnet, dass sich der hohe Anschaffungspreis innerhalb von etwa zwei Jahren amortisieren könnte, wenn man etwa 250 Blatt im Monat druckt. Das muss man natürlich erst mal schaffen, druckt dann aber mit den EcoTank-Modellen von Epson noch deutlich günstiger als mit den inkbenefit-XL-Patronen von Brother.

HP bietet zudem mit Instant Ink sehr erfolgreich eine Art Abo-Lösung für Tintenpatronen an, die genau auf den individuellen Druckbedarf abgestimmt ist. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass der Drucker immer wieder nach Hause telefoniert, um die Tintenstände zu melden. Dann wird Ersatz geliefert, kurz bevor die Patrone komplett leer ist. Bei dieser Gelegenheit werden auch gleich Daten zum Verbrauchsverhalten mit übermittelt, was unter Datenschutzgesichtspunkten sicher nicht jedermanns Sache ist. Eine Besonderheit: Bei InstantInk zahlt man nicht die Tintenmenge, sondern die Zahl der bedruckten Seiten. Ob es sich dabei um sparsamen Textdruck handelt oder ein verbrauchsintensives, vollflächiges Foto, spielt dabei keine Rolle. Sparen kann man also dann besonders gut, wenn man regelmäßig viele Fotos druckt.

Druckkosten: Tinte oder Laser?

Im letzten Druckertest der Stiftung Warentest ging die Redaktion dezidiert auf die Kostenfrage im Vergleich zwischen Tinte und Toner ein. Dabei relativiert sich der vermeintliche Kostenvorteil von Laserdruckern (Test 03/2019). Das liegt nicht zuletzt an Ansätzen wie dem bereits erwähnten Tinten-Abo von HP, den großen Tintentanks des Epson EcoTank 4550 und den wirklich großen XL-Patronen des inkbenefit-Modells Brother DCP-J785DW.

Auch wenn man beispielsweise die Stromkosten und den zwar gelegentlichen, dann aber teuren Wechsel der Bildtrommel bei Laserdruckern mit in die Kalkulation aufnimmt, sieht es für Tintenstrahler gar nicht mehr so nachteilig aus. Beim Laserdruck wird der Toner durch Hitze auf dem Papier fixiert und Heizen kostet nun mal Energie und damit Geld.

Über die Emission von Feinstaub bei Laserdruckern ist ebenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen, die aktuelle Diskussion erinnert ein wenig an die über Stickoxide im Zuge des Dieselskandals. Fakt ist, dass einige Hersteller sich komplett auf eine Seite schlagen, so sind beispielsweise bei Canon Farb-Laserdrucker sehr rar gesät, und Epson diese Geräteklasse noch nie in ernsthaften Stückzahlen produziert. Das kann aber auch reine Marktstrategie sein.

Neue Ansätze machen Tintendrucker wieder attraktiv

Der Ansatz von Epson geht zwei Schritte weiter: Der lästige Patronenwechsel entfällt komplett, in die Tintentanks passt jeweils etwa die zehnfache Menge einer XL-Einzelpatrone. Zwar muss man die Nachfüllflaschen rechtzeitig selbst besorgen, nach einer wirklich simplen Tankfüllung ist in den meisten Fällen aber locker ein Jahr Ruhe. Beim EcoTank 4750 liegt sogar ein zweiter Satz Nachfüllflaschen bei. Damit kommt auf mehr als 10.000 gedruckte Seiten, was erstmal eine Weile reichen dürfte.

So haben wir getestet

Wir haben lange recherchiert, welche die attraktivsten Multifunktionsdrucker für Heimanwender sind, die zur Zeit auf dem Markt erhältlich sind. Wir haben mit den Herstellern gesprochen, wann neue Modelle herauskommen und hunderte Kundenbewertungen gelesen. Schließlich haben wir für dieses dritte Update die sechs interessantesten Modelle ausgewählt und ausführlich getestet.

Unser früherer Favorit, der Expression Premium XP-830 von Epson, musste sich nach mehr als dreijähriger Marktpräsenz gegen einige Neuentwicklungen anderer Fabrikate und bisher nicht im Test berücksichtigte Multifunktionsdrucker, aber vor allem gegen den eigenen Nachfolger Expression Premium XP-7100 behaupten. Der Grund, warum wir den Neuling seinem technisch sehr ähnlichen Vorgänger vorziehen, ist das Ergebnis einer Abwägung: Bei sonst nahezu identischer Ausstattung und Druckqualität fehlt dem XP-7100 die dedizierte Fax-Funktion, wichtiger ist uns aber der zum Testzeitpunkt etwa 40 Euro niedrigere Preis gegenüber dem XP-830.

Ganz neu schickte Canon mit dem Pixma  TS8250 ebenfalls einen 3-in-1-Drucker mit separater Foto-Schwarz-Patrone ins Rennen, Brother hat mit dem MFC J985DW auch einen kompakten Drucker, hauptsächlich für den Gebrauch zuhause, sowie mit dem MFC J5330DW einen eher für das Büro konzipierten Boliden in Angebot. Auf ähnlich breiten Pfaden wandeln der HP OfficeJet Pro 8715 sowie der zweite Kandidat von Epson, der ET-4750 aus der EcoTank-Reihe, die sich mit besonders niedrigen Verbrauchskosten von der Konkurrenz abhebt.

Neuer heißt aber nicht automatisch besser, wie unser Test zeigt. Denn nach wie vor haben unser bisheriger Favorit und somit auch der neue Testsieger in vielen, jedoch nicht allen Disziplinen die Nase leicht vorn.

 Multi­funktions­drucker Test: Epson Expression Premium Xp 7100

Testsieger: Epson Expression XP-7100

Unser neuer Favorit ist der Epson Expression Premium XP-7100. Er druckt nicht nur Fotos auf passendem Hochglanzpapier mit am besten, sondern überzeugt vor allem auch beim Textdruck. Weitere Pluspunkte gibt es für Bedienbarkeit, Vielseitigkeit und Anschlussvielfalt.

Testsieger

Epson Expression Premium XP-7100

Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-7100
Der Testsieger überzeugt mit dem schnellsten und besten Textdruck, sehr guter Fotoqualität und umfassender Ausstattung zum sehr guten Preis.

Der Epson XP-7100 wartet direkt mit einer Besonderheit auf: Nach dem Einschalten klappt der Touchscreen motorisiert aus der Parkposition hoch, sodass man ihn leichter bedienen kann. Wird etwas ausgedruckt, fährt der Papierschacht (wie auch beim Canon Pixma TS8250) ebenfalls automatisch aus dem Gehäuse, per Taste auf dem Display lässt sich der Papierauswurf aber auch ein- und wieder ausfahren. Das führt dazu, dass der Epson, der ohnehin mit wenig Platz zufrieden ist, in Ruheposition mit einer Tiefe von 34 Zentimetern zurechtkommt.

Platzsparend und sehr flexibel im Druck

Der Epson XP-7100 ist wie schon sein Vorgänger sehr vielseitig, wenn es darum geht, auf was er drucken kann: Er hat ein Papierfach für Normal- und ein zweites für Fotopapier, außerdem kann man schweres Papier über einen Einzelblatteinzug auf der Rückseite zuführen und auch CDs und DVDs können über eine eigene Zuführung direkt bedruckt werden.

Allerdings hat die Flexibilität seitens der bedruckbaren Medien beim Epson XP-7100 auch ihre Schattenseiten: Der ausziehbare CD-Labeler und der Papierschacht hinterlassen keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck, hier ist ausschließlich Kunststoff im Spiel und die Führungsschienen sind nicht unbedingt auf Maßhaltigkeit getrimmt. Auf die Druckergebnisse muss sich das aber nicht auswirken.

Bei der Ausstattung überzeugt der Epson XP-7100 dann wieder: Mit Photoschwarz ist eine zusätzliche Patrone an Bord, dicke Medien lassen sich über einen Einzelblatteinzug bedrucken. Dank Front-USB plus Kartenleser ist er für viele Datenträger offen.

Wer mehrere Fotos oder Dokumente auf einmal einscannen oder kopieren will, profitiert vom automatischen Vorlageneinzug. Automatischer Duplexdruck hilft, Papier zu sparen. Das große und helle Touchdisplay vereinfacht die Bedienung am Gerät selbst enorm und führt auch Anfänger intuitiv durch verschiedene Aktionen wie Scannen und Kopieren.

Setup und Verarbeitung

Die Installation der Testkandidaten lief übers drahtlose Netzwerk meist vollkommen unproblematisch. Eine Ausnahme stellt der günstige HP Envy 5030 dar, der mehrere Anläufe benötigte. Vor Jahren verlangten auch Multifunktionsdrucker mit Netzwerkanbindung zur Erstinstallation noch nach einer USB-Verbindung, das ist inzwischen nicht mehr der Fall. Sämtliche Testgeräte ließen sich letztlich per WPS (Wi-Fi Protected Setup), also quasi auf Knopfdruck, ins Netzwerk einbinden. Danach waren die Geräte stets sofort verfügbar, wenn wir sie vom PC aus ansteuern wollten.

Einzig die Einrichtung der Fax-Funktion erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, je nachdem, ob eine separate Faxleitung besteht oder aber die Telefonleitung für beide Signale herhalten muss. Auch hierfür sind alle Geräte, die diese immer seltener werdende Funktionalität bieten, bestens vorbereitet.

Ärgerlich: Bei der Deinstallation der versammelten Druckertreiber samt Zusatzsoftware nach dem Test stellten sich einige Brother-Anwendungen bzw. -Dienste bockig an und waren nicht auf normalem Wege über die Windows-10-Systemsteuerung zu entfernen, weil die entsprechenden Einträge schlicht und einfach fehlten. Hier müssen die entsprechenden Drucker im Treiber selbst gelöscht werden, was beim letzten Drucker dann automatisch zu einer Deinstallation der Software führt – darauf muss man erst einmal kommen.

Von der Verarbeitung her macht der Epson XP-7100 einen vergleichsweise soliden Eindruck. Die Papierkassette wirkt allerdings etwas klapprig, hier hätten wir uns eine stabilere Ausführung gewünscht. Vor allem das CD-Fach hinterlässt einen sehr wackligen Eindruck, dürfte aber heutzutage ohnehin kaum noch zum Einsatz kommen.

Die Menüführung über das große und helle Touchscreen-Display hat uns sehr gut gefallen. Der Menüaufbau ist klar strukturiert, für viele Funktionen braucht man den Computer nicht, etwa für das Drucken von Fotos von einer SD-Karte oder das Scannen auf einen USB-Stick. Auch die anfängerfreundlichen Assistenten, die einen sicher durch am Gerät selbst vorgenommene Aktionen leiten, profitieren deutlich vom guten Display. Dasselbe lässt sich auch über unseren zweiten Sieger und Fotospezialisten Canon Pixma TX8250 sagen.

Textdruck mit Überraschung

Beim Textdruck ohne Grafiken und Bilder unterscheiden die Drucker mehrere Qualitätsstufen. Wir ließen jeden Drucker jeweils zehn Seiten Standardtext einmal schnell in normaler Qualität sowie einmal deutlich langsamer und dafür in optimaler Qualität ausdrucken und haben dabei die Geschwindigkeit gemessen. Der bei vielen Druckern vorhandene, besonders fixe Entwurfsmodus eignet sich in der Regel nicht für geschäftliche Korrespondenz, was vor allem am oft sehr blassen und teilweise auch unsauberen Schriftbild liegt.

Der Epson bewegt sich hier am oberen Ende der Geschwindigkeitsskala, schneller arbeitet beim reinen Textdruck lediglich der MFC J5330DW von Brother, der zudem noch schön leise druckt. Bei optimal eingestellter Druckqualität ist zwar der HP OfficeJet Pro 8715 mit seinen knapp zwei Minuten unschlagbar, allerdings unterscheiden sich weder Geschwindigkeit noch Qualität vom Eco-Druck, sodass das keinen echten Vorteil bringt. Leise arbeitet allerdings auch dieser.

Trotz der zweitschnellsten Arbeitsgeschwindigkeit beim Textdruck in Standardqualität lässt sich der Expression Premium XP-7100 bezüglich der Qualität nicht lumpen. Die Buchstabenränder werden nicht ganz so sauber dargestellt wie beim Optimaldruck, dafür wirkt das Schwarz satter, als es viele Konkurrenten bei bester Qualität hinbekommen.

Die leichten Ausreißer an den Rändern sowie die Treppchenbildung an schrägen Kanten sind dagegen ein Phänomen, das beim Textdruck bei allen Tintenstrahlern mehr oder weniger stark auftritt – Vergleiche mit dem gestochen scharfen Schriftbild eines guten Laserdruckers halten allenfalls einige Drucker im Test aus – und das auch nur im Optimalmodus und mit bloßem Auge. Den Ausschlag zugunsten des Testsiegers bei Text in bester Qualität hat übrigens nicht die Sauberkeit der Ränder gegeben, sondern das etwas sattere Schwarz des Expression XP-7100.

Beim schnellen Normaldruck fallen die Qualitätsunterschiede zwischen den Druckern teilweise ziemlich deutlich aus. Der Pixma TS8250 und der Expression XP-7100 nehmen sich hier nicht viel: Beim schnelleren Epson ist das Schwarz satter, dafür fallen die Buchstaben beim Canon unter der Lupe noch etwas sauberer aus. Mit bloßem Auge fällt das bessere Schwarz mehr ins Gewicht. Zu unserer Überraschung sind sowohl der der Epson Expression Premium XP-7100 als auch der Canon Pixma TS8250 beim Normaldruck nur geringfügig schwächer als in der langsameren, »optimalen« Qualität.

Der Epson XP-7100 druckt Text am besten

Beim optimierten Textdruck sind die Unterschiede zwischen den meisten Druckern relativ gering. Schwächen leisten sich hier nur der günstige Epson XP452 mit ausgefransten Buchstaben sowie der ähnlich billige HP Envy, bei dem einige Buchstaben verschmiert aussehen. Ansonsten sind die Unterschiede ohne Vergrößerung kaum auszumachen.

Die Nase vorn hat für uns im Textdruck unter dem Strich der Epson XP-7100, weil er im Normaldruck sehr schnell unterwegs ist und dabei ein sauberes und vor allem sattes Schriftbild erzeugt. Den langsameren Optimaldruck kann man sich bei ihm für besondere Anlässe wie Bewerbungen etc. sparen, macher Personaler soll ja gar eine Lupe im Schreibtisch haben.

Fotodruck: Spreu und Weizen

Während beim Textdruck Laserdrucker das Maß aller Dinge sind, können Tintenstrahldrucker ihre Stärke beim Druck von Farbfotos voll ausspielen. Auch bei den Druckkosten können Farblaserdrucker meist nicht mit Tintenstrahlern mithalten – wobei es hier bei den Tintenstrahlern sehr große Preisdifferenzen gibt. Die folgenden Fotos haben wir von Ausdrucken unseres Testbildes in der besten angebotenen Qualität erstellt.

Druckt man auf Normalpapier sind die Unterschiede der verschiedenen Tintenstrahler relativ gering, da das Papier hier die Grenzen setzt.

Bei hochglanzbeschichtetem Spezialpapier sieht man aber deutliche Unterschiede: Während Epson Expression Premium XP-7100, Epson Expression Premium XP-830, Canon Pixma TS8250 und Canon Pixma TR8550 sehr von ihrer dezidierten Fotoschwarz-Patronen profitieren, sind sämtliche anderen Kandidaten zum Teil deutlich abgeschlagen.

So können die mit zusätzlichem Fotoschwarz ausgestatteten Multifunktionsdrucker zwar durchaus mit günstigen dedizierten Fotodruckern mit dort »nur« fünf Patronen mithalten. Mit dem nahezu perfekt vorlagengetreuen Druck eines 8-Farb-Foto-Boliden vom Schlage eines Canon Pixma Pro 100S können aber besonders die Farben nicht mithalten. Beim XP-7100 äußert sich das in einem Rot-/Magentastich, unter dem besonders die natürliche Hauttonwiedergabe leidet. Der Kontrast könnte bei dunklerem Schwarz noch besser ausfallen. In homogenen Flächen haben wir eine minimale Streifenbildung beobachtet, während der Farbverlauf unseres Standard-Testbilds ohne auffällige Stufen aber etwas unsauber gelingt.

Das schlechteste Resultat liefert hier der OfficeJet Pro 8715 ab, das Bild wirkt sehr flächig und die Hautfarben alles andere als natürlich. Hier wird aus dem ursprünglichen Schwarz schnell ein Grau, mit Glück ohne Farbstich. Auch seitens der Detailtreue nehmen es die Kollegen ohne extra Schwarz-Patrone nicht so genau. Da allein der Farb- und hier insbesondere der Fotodruck unserer Meinung nach überhaupt erst für einen Tintenstrahldrucker spricht, muss unser Testsieger auch in dieser Disziplin überzeugen.

Druckkosten

Leider gehört der Epson Expression Premium XP-7100 bei den Druckkosten nicht zu den günstigeren Druckern im Test, fällt aber auch nicht negativ aus dem Rahmen. Druckerchannel errechnet 4,4 Cent Kosten für eine Seite Text und 13,8 Cent für eine ISO-Farbseite. Damit liegt der Epson XP-7100 sogar etwas höher als der Canon Pixma TS8250 mit 3,9 beziehungsweise 13 Cent.

Unter den sechs Neulingen im Test fallen nur zwei Modelle aus dem Rahmen von 4 bis 5 bzw. 13 bis 16 Cent pro Seite: Der für Vieldrucker geeignete Brother DCP-J 785DW (0,9 / 4,5 Cent) profitiert von seinem Inkbenefit-XL-Patronen, und der kleine HP Envy 5030 kommt beim Einsatz normaler Einzelhandels-Patronen auf heftige 8,9 / 18,5 Cent pro Seite, was Käufer wohl in die Arme des Instant-Ink-Abos treiben soll.

Deutlich günstiger geht es bei zwei anderen Brother-Druckern zu: 1,4 Cent für Schwarz-Weiß-Drucke und 7,1 Cent beim Farbdruck für den großen J5330DW respektive 0,9 Cent und 4,5 Cent beim kleinen J985DW. Der größere HP liegt mit 2,2 Cent und 7,8 Cent dazwischen.

Nur wenn Sie viel drucken, lohnt sich ein teureres Gerät mit geringeren Druckkosten

Wirklich zu Buche schlagen die Kosten für die Tinte aber nur, wenn Sie viel drucken. Drucken Sie nur einmal die Woche ein paar Seiten aus, dann können Sie die Druckkosten getrost vernachlässigen. Im Portemonnaie merken Sie den Unterschied erst, wenn Sie jeden Tag mehr als zehn Seiten in Farbe drucken.

Wie günstig Druckkosten auch bei einem Tintenstrahldrucker sein können, zeigt der Epson Ecotank ET-4750 mit seinen großen Tintentanks: Er druckt um den Faktor 10 bis 20 günstiger. So kommt Druckerchannel auf Tintenkosten von 0,1 Cent pro Textseite, 0,2 Cent pro ISO-Farbseite. Die Stiftung Warentest kommt beim Vorgänger auf 8 Cent pro DIN A4 Foto.

Allerdings muss man beim Epson EcoTank erstmal einen wesentlich höheren Anschaffungspreis schlucken. In abgemilderter Form gilt das auch für den großen Brother 785JW aus dem aktuellen Test-Update. Druckt man weniger als 100 Farbseiten pro Monat, lohnt sich das auch nach drei Jahren noch nicht, wie diese Aufstellung zeigt. Erst wenn Sie mehr als 150 Farbseiten pro Monat drucken, rechnet sich der teurere Anschaffungspreis nach der Zeitspanne dieser drei Jahre.

Kopieren und Scannen

Beim Scannen von Dokumenten leisteten sich alle Multifunktionsdrucker kaum Patzer. Die Auflösung sollte für die meisten Vorlagen vollkommen ausreichen, allerdings gab es gerade bezüglich der Detailauflösung deutliche Unterschiede.

Anders sieht das aus, wenn man Fotos einscannen möchte, denn Farbtreue, korrekte Helligkeit und Kontrast scheinen beim Scannen teilweise von der sonstigen Qualität der Geräte entkoppelt zu sein. So scannt ausgerechnet der Testsieger unser Testbild viel zu dunkel ein, lässt Tiefen absaufen und zeigt deutlich zu kräftige Farben, die u.a. zu einer total unnatürlichen Wiedergabe von Hauttönen führen. Zudem ist eine feine Streifenbildung zu beobachten.

Dokumente scannen alle Kandidaten sauber, bei Fotos gibt es große Unterschiede

Das Ergebnis hätte den Expression Premium XP-7100 beinahe den Testsieg gekostet. Wir gehen allerdings davon aus, dass heutzutage in der Regel schon digital vorliegende Fotos immer seltener eingescannt werden. Wer etwa alte Fotoalben digitalisieren will, sollte vom XP-7100 Abstand nehmen.

Die Scans haben wir praxisgerecht direkt vom Gerät aus vorgenommen und (soweit möglich) eine Auflösung von 300 dpi eingestellt. Ob sich vom PC aus bessere Ergebnisse erzielen lassen, haben wir nicht überprüft. Das hat auch vom Gerät aus zu funktionieren wie bei allen anderen Herstellern.

Das beste Scanergebnis unter allen MuFu-Druckern im Test lieferte der Pixma TS8250, der günstigere TR8550 ist ihm dabei dicht auf den Fersen, sodass sich beide sehr gut dazu eignen, Papierbilder in hervorragender Qualität zu digitalisieren. Bei den sechs Neuen scannen noch der Brother DCP-J572DW sowie zu unserer Überraschung der günstige HP Envy 5030 Fotos in guter Qualität ein, während die Foto-Scan-Qualitäten der übrigen drei Kandidaten keine gute Figur machen.

Mit dem automatischen Dokumenteinzug des Epson XP-7100 können doppelseitige Vorlagen automatisch gescannt oder kopiert werden. Dabei stehen alle Optionen zur Auswahl. So kann man beidseitige Vorlagen beidseitig kopieren, auf Einzelseiten ausgeben oder auch einzelne Seiten papiersparend doppelseitig ausgeben. All das können die anderen Testkandidaten aber ebenfalls – mit Ausnahme des Epson Expression Home XP-452, der gar keinen automatischen Duplexdruck beherrscht.

Automatischer Duplexdruck ist wichtig und fast überall an Bord.

Mit dem Epson XP-7100 kann man direkt über das Bedienfeld verschiedene Computer als Scan-Ziel auswählen. Außerdem kann man direkt auf SD-Karten oder USB-Sticks scannen oder direkt vom Drucker aus eine E-Mail mit einem Scan erstellen. Epson stellt auch eine Cloud zur Verfügung, in der man Scans ablegen kann. Beim Scan direkt auf SD-Karte oder einen externen Datenträger kann zwar die Scan-Qualität ausgewählt werden – und auch, welche Dateiendung der Scan erhält – auf die Ordnerstrukturen des Datenträgers hat man jedoch keinen Einfluss, der Scan landet nämlich automatisch in einem Standardordner.

Ohne PC ist also keine weitreichende Dokumentenverwaltung möglich. Mit PC und übers Netzwerk kann man dagegen die Scans sehr einfach und zudem differenziert sortieren, man ist dem papierlosen Büro damit einen entscheidenden Schritt näher, so lässt sich beispielsweise die komplette Buchhaltung digitalisieren.

Die automatische Schrifterkennung OCR beherrscht der XP-7100 dagegen leider nicht. Dafür muss man sich eine eigene Software zulegen.

Was gibt es für Nachteile?

Der größte Nachteil des Premium XP-7100 und damit auch des Vorgängers XP-830 sind seine nur durchschnittlichen Druckkosten. Wer viel druckt, für den gibt es günstigere Alternativen. Ein weiterer Minuspunkt ist natürlich die mehr als suboptimale Qualität beim Scannen von Fotos. Wie viele andere Hersteller geizt Epson beim Testsieger leider nicht mit hochempfindlichen und für Fingerabdrücke empfänglichen Plastik-Hochglanz-Oberflächen.

So gut uns der Epson XP-7100 ansonsten gefällt, bringt er natürlich auch die Nachteile mit sich, die alle Tintenstrahldrucker plagen: Aufwändige Reinigungsphasen nach längeren Druckpausen mit entsprechend hohem Tintenverbrauch nerven – gerade wenn man mal eben etwas ausdrucken möchte und der Multifunktionsdrucker eine mehrtägige Druckpause hinter sich hat. Die Reinigung der Patronen kostet zudem viel Tinte und damit unter Umständen auch viel Geld.

Wer wirklich viel druckt, sollte sich mit Instant Ink, Inkbenefit und EcoTank beschäftigen

Aber diese Mankos sind typisch für Tintenstrahldrucker. Wer auf gute Foto-Druckqualität nicht verzichten will, muss mit diesen Einschränkungen leben – leider. Sparen können sich die Hersteller aus unser Sicht auch die Möglichkeit, CDs und DVDs bedrucken zu können – und das sicher nicht erst seit gestern.

Beim schnellem Textdruck merkt man dem XP-7100 sein hohes Tempo auch geräuschmäßig an, aber für lärmsensible Umgebungen sind potenziell leisere Laserdrucker die bessere Wahl – hier sollte man sich aber vorher informieren, denn bei Weitem nicht jeder Laserdrucker ist leise.

Epson XP-7100 im Testspiegel

Die Geister scheiden sich in Sachen Multifunktionsdrucker zunehmend, weshalb die Stiftung Warentest sogar eine umfangreiche Gegenüberstellung von Laser- und Tintenstrahl-Druckern durchgeführt hat, die teilweise mit überraschenden Ergebnissen aufwartet und mit alten Vorurteilen aufräumt.

In der »Test«-Ausgabe 4/2019 belegt unser Favorit bei den Multifunktionsdruckern mit herkömmlichen Tintenpatronen den zweiten Platz hinter dem Canon Pixma TR8550 und kommt auf eine Gesamtnote von 2,4 (»gut«). Die Stiftung attestiert dem XP-7100 eine bessere Druck- und Kopierqualität, während der TR8550 mit leicht überlegenen Scan-Ergebnissen und niedrigeren Tintenkosten punktet. Unser Zweitplatzierter Canon Pixma TS8250 rangiert im selben Test auf Platz 4 (Note 2,7), was vor allem der aus Sicht der Stiftung suboptimalen Kopierqualität und den nicht besonders niedrigen Verbrauchskosten liegt.

In der Computerzeitschrift c’t (Ausgabe 11/2015) kann der  sehr ähnliche Vorgänger XP-830 ebenfalls mit seinem breiten Einsatzspektrum überzeugen:

»Wer ein Universalgerät für alle privaten Aufgaben rund ums Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen sucht, kann zum Epson Expression Premium XP-830 greifen, der Fotodruck und Büroarbeiten gleichermaßen gut bewältigt. Nur eine OCR-Software muss man zukaufen.«

Da der Expression 7100 relativ neu auf dem Markt ist, sind insbesondere deutschsprachige Testberichte derzeit noch rar gesät. Sobald neue erscheinen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Der Epson Expression Premium XP-7100 hat für uns vor allem wegen seiner hohen Druckqualität beim Text- und Fotodruck die Nase vorn. Dafür muss man allerdings Abstriche bei den Druckkosten und bei der Scan-Qualität hinnehmen. Muss der Drucker ein höheres Arbeitspensum bewältigen, weil er beispielsweise im Home Office steht oder im richtigen Büro gleich mehrere Arbeitsplätze bedient, gibt es allerdings bessere Kandidaten.

Fotospezialist

Canon Pixma TS8250

Test Multi­funktions­drucker: Canon PIXMA TS8250
Der Fotospezialist kann auch in den anderen Disziplinen zu überzeugen, ein automatischer Vorlageneinzug fehlt aber.

Wer vor allem Fotos drucken und einscannen will, ist mit dem geringfügig teureren Canon Pixma TS8250 besser bedient. Dank gleich sechs Farben inklusive Fotoschwarz und Fotoblau liegt die Druckqualität bei Fotos auf Augenhöhe mit der Qualität günstiger dedizierter Fotodrucker und übertrifft hier sogar unseren sehr guten Favoriten. Auch das Einscannen von Fotos beherrscht der vielseitige und ausgereifte Printer auf hohem Niveau. Papier wird über eine Kassette für Normalpapier (100 Blatt) oder den hinteren Papiereinzug für Fotopapier (20 Blatt) zugeführt.

Obwohl der TS8250 besonders bei den Hauttönen die natürlichste Farbwiedergabe im Test bietet, fällt die Abstimmung insgesamt etwas zu kühl aus. Das fällt aber nur auf, wenn man den Print direkt mit dem Original an einem korrekt kalibrierten Monitor vergleicht. Der Farbverlauf wird teilweise mit kleineren Abstufungen wiedergegeben, Streifenbildung ist aber nicht zu beobachten. Schwarz wirkt angenehm satt, was für ein gutes Kontrastverhältnis sorgt und den Bildern Tiefe verleiht.

Beim Textdruck gibt sich der Kandidat ebenfalls keine Blöße, sondern überzeugt mit hohem Drucktempo, bleibt dabei relativ ruhig und präsentiert bereits im Normaldruck ein einwandfreies, sauberes Schriftbild. Lediglich die Deckkraft fällt beim Testsieger etwas besser aus. Etwas langsam ist er beim automatischen Duplexdruck unterwegs, was Pausen zwischen dem Bedrucken der Vorder- und Rückseite geschuldet ist. Zudem ist der Canon nicht gerade sparsam mit tintenfressenden Wartungszyklen, bei denen die Druckdüsen gespült werden.

Die Druckkosten liegen beim Schwarzweißdruck rund 10 Prozent unter denen des XP-7100, kommt Farbe ins Spiel, schrumpft der Vorsprung des Canon auf 0,8 Cent pro Seite zusammen. Insgesamt bleiben die Druckkosten aber durchschnittlich.

Die Bedien-Front des wahlweise schwarzen, roten oder weißen und sehr schlicht gehaltenen Gehäuses besteht aus hochempfindlichem Hochglanz-Kunstoff, einen optischen Akzent setzen die silberfarbenen Applikationen am unteren Rand. Der Deckel ist strukturiert und daher unempfindlicher gegen Fingerabdrücke als die Teile mit Klavierlackoptik. Wie die meisten anderen Konkurrenten auch hinterlässt der Multifunktionsdrucker nicht unbedingt einen hochwertigen Eindruck. Wie auf dem Spaltmaß-Foto unten zu sehen ist, weist unser Test-Sample einen groben Verarbeitungsmangel auf.

Als Nachteile des Printers sind neben den nicht so günstigen Druckkosten die hervorstehende Papierkassette (siehe Fotos) sowie das Fehlen eines automatischen Vorlageneinzugs und eines frontseitigen Ports für USB-Sticks – beides ist beim Testsieger vorhanden.

Auch gut

Brother MFC-J1300DW

Der Brother MFC J1300DW ist solide und gleichzeitig kompakt gebaut. Allerdings fordert die recht flache Bauweise auch ihren Tribut. So müssen sich Papierkassette und Aufnahmefach die Schublade quasi teilen, entsprechend eng geht es zu und zum Beschicken der Kassette muss das eventuell ausgezogene Aufnahmefach erstmal wieder eingeschoben und hochgeklappt werden.

Das ist allerdings das einzige Manko, das uns aufgefallen ist. Der MFC J1300DW druckt ausreichend schnell, in sehr guter Qualität und ist obendrein noch sparsam. Außerdem warten ganze 70 Milliliter Tinte in jeder Patrone darauf, aufs Papier gebracht zu werden.

Zeitgemäß versteht er sich auf alle möglichen drahtlosen Kommunikationswege, unterstützt sogar die schnelle Bluetooth-Kopplung per NFC und verfügt über eine frontal gut zugängliche USB-Buchse sowie einen SD-Kartenschacht.

Duplexdruck ist kein Problem, für den doppelseitigen Scan muss mann allerdings Hand anlegen und die Vorlage nach dem ersten Durchgang auf dem Glas wenden.

Der MFC J1300DW eignet sich sowohl im kleinen Büro als auch im privaten Bereich, solange er bei hohem Druckaufkommen seine aktuell noch hohen Anschaffungskosten amortisieren kann.

Mit A3-Druck

Brother MFC-J5330DW

Der Brother MFC J5330DW ist unser größter Testkandidat, er weist aber auch einige besondere Merkmale auf, die ihn gerade für den Einsatz im Home Office oder direkt im Büro für kleine bis mittlere Gruppen prädestinieren.

Der Brother kann nämlich als einziger auch A3 bedrucken und das sogar ziemlich komfortabel und ohne größere Umbauarbeiten. Das Papier wird lediglich ins dafür leer geräumte Fach gelegt und dann mühelos vom Brother eingezogen.

Überhaupt ist der J5330DW sehr gut für den schnellen Druck größerer Mengen ausgelegt, was allein schon seine 250-Blatt fassende Kassette vermuten lässt. Dabei geht er immer noch recht leise ans Werk, nicht zuletzt deshalb, weil es nicht viele Bauteile gibt, die laut klappern können.

Die Patronen können komfortabel von vorne gewechselt werden, die Kommunikationsschnittstellen, wie LAN, USB und FAX sind dagegen unter dem Flachbett-Scanner verborgen – aber dieser muss idealerweise nur einmal zur Installation angehoben werden.

Dabei fällt sofort die gut sichtbare Markierung im Scanner auf, die den Anschlag für das zu scannende Blatt markiert – der Pfeil ist weiß auf schwarzer Oberfläche, da muss man nicht lange suchen.

Wenn es dann im Büro auch mal ein Ausdruck auf Fotopapier sein soll, macht der J5330DW auch hier seine Arbeit gut, wenngleich nicht ganz so gut wie unsere Foto-Experten.

Für Vieldrucker

Epson EcoTank ET-4750

Ebenfalls für höheres Druckaufkommen eignet sich der Epson Ecotank ET 4750. Er gehört mittlerweile zur zweiten Generation der Epson-Drucker mit Ecotank-System.

Epson hat die Ecotank-Technik nochmal vefeinert, das häufig bemängelte Auffüllen der Tanks, was nicht selten zu tintenbefleckten Fingern führte, wurde jetzt deutlich vereinfacht: Die Tanks sind nun von vorne zugänglich, nicht mehr von der Seite, außerdem passen die Flaschen jetzt perfekt auf die Einfüllstutzen der Tanks.

Da die Leitungen im Gerät erst mit Tinte gefüllt werden müssen, dauert die Initialisierung bei der Erstinstallation des ET 4750 etwas länger als bei den anderen Druckern, auch werden die Düsen bei keinem der anderen Drucker so aufwändig ausgerichtet.

Das beim Vorgänger ET4550 noch notwendige Tastenfeld ist jetzt einem Touchscreen und einigen wenigen Tasten gewichen. Allerdings fällt der Touchscreen etwas klein aus, sodass man bei der Bedienung schon genau zielen muss.

Der 4750 hinterlässt einen sehr soliden Eindruck, dürfte aber für manche Zwecke zu dürftig ausgestattet sein, so gibt es weder einen Kartenschacht, noch eine USB-Buchse für externe Datenträger.

Wer das Thema Drucker und Tinte die nächsten Jahre aus dem Kopf haben will und auf einige Ausstattungsfeatures verzichten kann, sollte sich den ET 4750 oder einen seiner Brüder ansehen.

Außerdem getestet

Epson Expression Premium XP-830

Der Epson Expression Premium XP-830 ist Vorgänger unseres aktuellen und ehemaliger Testsieger. Er sieht zwar etwas anders aus, ist bei Druck- und Scanqualität aber weitgehend mit dem XP-7100 vergleichbar. Der größte Unterschied in der Ausstattung ist, dass der XP-830 über eine Faxfunktion verfügt, der XP-7100 dagegen nicht. Dafür ist der XP-7100 teilweise deutlich günstiger zu haben, weshalb er zumindest für alle, die kein Fax benötigen, die bessere Wahl ist – und das dürften inzwischen die allermeisten sein.

Der Canon PIXMA TR8550 arbeitet mit zusätzlichem Foto-Schwarz und kann daher beim Druck auf Fotopapier überzeugen. Ein Kartenschacht ist von vorne zugänglich, eine weitere USB-Schnittstelle neben der für den PC gibt es allerdings nicht. Dafür kommuniziert der Pixma auch via Bluetooth und kann auf diesem Wege Fotos direkt ganz bequem vom Smartphone aus drucken.

Sämtliche Papierzufuhren sind klapp- und/oder ausziehbar, sodass es an allen Ecken und Enden rappelt, was keinen soliden Eindruck hinterlässt. Das etwas schwerere, beschichtete Fotopapier nimmt der Canon ausschließlich über den Einzug für Sonderformate – wie dicke Briefumschläge und eben beschichtetes Fotopapier – auf der Rückseite an, hier dürfen dann jedoch bis zu 20 Blatt gestapelt werden.

Bei allem, was mit Fotos zu tun hat, also bei Scannen und beim Fotodruck, kann der PIXMA TR8550 überzeugen und zieht mit unserem Favoriten gleich. Lediglich beim Textdruck muss er sich geschlagen geben.

Dass der Brother DCP-J785DW schon seit 2016 auf dem Markt ist, merkt man an der etwas anachronistischen Unterstützung von Sonys Memory Sticks, aber SD und USB-A sind zum Glück auch an Bord und verbergen sich hinter einer von vorne zugänglichen Klappe. Dem relativ hohen Anschaffungspreis stehen hierbei Verwendung der Inkbenefit-XL-Patronen weit unterdurchschnittliche Druckkosten gegenüber, die freilich immer noch deutlich höher liegen als bei den EcoTank-Modellen von Epson.

Die Papierzuführung erfolgt über eine 100 Blatt Normalpapier fassende Papierkassette oder den alternativen Einzelblatteinzug. CDs und DVDs kann man nicht bedrucken, dafür gibt es einen automatischen Vorlageneinzug für bis zu 20 Blatt Normalpapier (A4) sowie automatischen Duplexdruck. Etwas heller hätte das große, ausklappbare Touch-Farbdisplay gerne ausfallen können, die Bedienung am Gerät selbst wird gleichwohl deutlich vereinfacht.

Textdruck erreicht fast das Niveau der beiden Erstplatzierten, dauert aber etwas länger. Echte Schwächen zeigt der sparsame Brother beim Fotodruck: Der Print weist deutliche Streifen und Druckfehler auf, fällt wegen des zu hellen Schwarzes kontrastarm aus und zeigt deutliche Abstufungen im Farbverlauf. Ebenso wie der Testsieger scannt der Brother Fotos deutlich zu dunkel ein.

Unser ebenfalls im aktuellen Update getesteter Brother DCP-J572DW ist der kleine und erheblich günstigere Bruder des DCP-J785DW und diesem sehr ähnlich – allerdings gibt es einige Abstriche bei der Ausstattung. So werden die inkbenefit-XL-Patronen nicht unterstützt, was in der Folge zu mit den höchsten Druckkosten im Test führt – wenn man denn den HP Envy mit seinen Kombipatronen außen vor lässt.

Der automatische Vorlageneinzug, der frontseitige USB-Port sowie der überflüssige Steckplatz für Memory Sticks entfallen ebenso. Ein Display ist vorhanden, fällt aber erheblich kleiner aus und ist nicht berührungsempfindlich. Die Bedienung am Gerät erfolgt Stattdessen über nicht besonders ergonomische Gummitasten.

Während sich die Ausführungen zum Textdruck des J785DW 1:1 auf den kleineren Brother übertragen lassen, gelingen Fotos erheblich besser und fast auf dem sehr guten Niveau des Epson Expression Premium XP-7100. Die Scanqualität überzeugt nicht in vollem Umfang, fällt aber immer noch besser aus als beim großen Bruder.

In den höchsten Qualitätsstufen geht der DCP-J572DW deutlich gemächlicher zu Werke als der J785DW: Für zehn Seiten Text in bester Qualität (es hätte auch noch »hoch« zur Auswahl gestanden) benötigt der Drucker über 22 Minuten und auch die gut 10 Minuten für ein Foto fallen komplett aus dem Rahmen. Wie wir später sehen werden, ist das Ende der Trödel-Fahnenstange damit aber noch nicht erreicht.

HP OfficeJet Pro 8715

Der HP OfficeJet Pro 8715 ist der Nachfolger des OfficeJet Pro 8710. Er ist ebenfalls hauptsächlich für größere Druckaufkommen im Home Office konzipiert, bei ihm sucht man sowohl den Kartenschacht als auch die USB-Schnittstelle für Speichermedien vergeblich. Dafür gibt es eine große Papierkassette – und er war der leiseste Drucker im Test. Neben der einfachen Einrichtung per WPS, gibt es auch einen Administrator-Modus, zum Einrichten in Büros, wenn mehrere Gruppen mit dem 4-in-1-Gerät arbeiten. HPs Instant Ink hilft zudem den Tintenverbrauch unter Kontrolle zu halten, sodass immer ausreichend Tinte vorrätig ist.

HP OfficeJet Pro 8710

Der HP OfficeJet Pro 8710 ist ein solider Drucker, aber leider kann der Fotodruck nicht hundertprozentig überzeugen. Wenn Sie aber einen Drucker brauchen, der ansonsten viel und schnell druckt, ist der HP keine schlechte Entscheidung. Er war in allen Disziplinen schnell. Leider ist er aber auch sehr wuchtig und nachdem es mit dem OfficeJett 8715 bereits ein Nachfolgemodell gibt, wird er wohl nicht mehr lange verfügbar sein.

Der Brother MFC-J985DW strotzt wie seine kompakten Kollegen nicht wirklich vor Solidität. Auch hier rappelt es mitunter bedenklich. Dafür hat er alles an Schnittstellen, was man sich nur wünschen kann; der Kartenschacht und die USB-Schnittstelle sind vorne unter einer Klappe zu finden, außerdem gibt es eine Bluetooth-Schnittstelle, die sogar per NFC komfortabel eine Verbindung herstellt. Als besonderes Feature druckt der kleine Brother sogar auf 300g/qm schweres Papier, wer also häufiger Karten drucken muss, bekommt hier genau das Richtige.

Der Epson Workforce WF 2860DWF ist mit einem Preis deutlich unter 100 Euro das günstigste Multifunktionsgerät der beliebten WorkForce-Reihe. Er ist mit LAN, WLAN und sogar NFC erstaunlich großzügig ausgestattet, erzeugt farbechte Scans und verfügt über einen ordentlichen Fotodruck. Für den Preis muss man dennoch einige Abstriche hinnehmen: Die mitgelieferten Tintenpatronen sind extrem knapp befüllt, und das obwohl sie ohnehin schon recht klein sind, was für hohe Druckkosten sorgt. Gerade beim langsameren Druck in »optimal« Einstellung druckte unser Testexemplar nicht gleichmäßig, das trifft auch für den Einzug von beschichtetem Fotopapier zu, hier arbeitet die Mechanik nicht gleichmäßig, wodurch der Druck nicht i8mmer gerade auf dem Blatt platziert ist.

Wer ähnlich billig, aber besser und zum günstigeren Seitenpreis drucken möchte, greift besser zu einem der älteren aber hochwertigeren Modelle, die im Preis reduziert sind..

Der Brother MFC-J680DW ist für alle interessant, die ein möglichst kleines Gerät suchen. Er hat nicht nur die geringste Standfläche von allen Geräten, sondern ist auch in der Höhe sehr kompakt gebaut. Die separat mitgelieferten Tintenpatronen sind mit ihren Verriegelungen allerdings recht komplex aufgebaut. Die unterschiedlichen Papierfächer für Normal- und Spezialpapier und unterschiedliche Größen sind recht locker ineinander gelegt und machen keinen sonderlich Vertrauen erweckenden Eindruck.

Leider ist das Touch-Display etwas zu klein und reagiert nur resistiv, also mit leichter Verzögerung und eher ungenau, sodass bei längeren Passworteingaben schnell Fehler passieren. Die maximal zulässige Papierstärke ist geringer als bei sämtlichen Konkurrenten. Bei der Druckqualität ist der Brother nur durchschnittlich, dafür sind die Druckkosten ähnlich hoch wie bei unserem Favoriten.

Der langjährige Bestseller Canon Pixma MX925 ist nur noch begrenzt verfügbar, sein Nachfolger ist unsere Empfehlung Canon Pixma TR8550. Fotos druckt der Pixma MX925 gut – was das angeht, macht ihm so schnell keiner was vor, beim normalen Textdruck aber leider schon. Da war das Ergebnis nicht ganz in Ordnung. Text- und Farbseiten druckt der Canon günstiger als unser Testsieger, beim Fotodruck ist der Unterschied nicht relevant. Ein Touchdisplay gibt es hier nicht, aber die Menüführung ist trotzdem gut gestaltet. Allerdings hat der Canon Probleme mit der Langlebigkeit.

Epson EcoTank ET-4550

Für den Epson Eco Tank ET-4550 gibt es ebenfalls einen Nachfolger, nämlich unsere Empfehlung RT-4750. Epson setzt auch mit dem ET-4550 auf günstige Druckkosten, sogar Fotodrucke liegen bei nur 8 Cent. Das ist möglich, weil die großen Tanks über Nachfüllflaschen aufgefüllt werden und der Nachfüllsatz gerade einmal knapp 20 Euro kostet. Dafür muss man am Anfang rund 400 Euro für die Anschaffung des Epson investieren. Wer aber viel druckt, vor allem Farbseiten, kommt auf Dauer mit dem Eco Tank günstiger weg. Der ET-4550 ist derzeit nur noch als Restposten zu überhöhten Preisen erhältlich.

Epson EcoTank ET-2650

Der Epson ET2650 lohnt sich bei einem durchschnittlichen Druckaufkommen von fünf Farbseiten pro Tag. Er benötigt dank eines neuen Tankdesigns deutlich weniger Platz als der ET-4550, hat ein moderneres Menü, verzichtet allerdings auf die Faxfunktion. Im Gegensatz zum ET-4550 verfügt der neue ET2650 über ein besseres Display und ein überarbeitetes Menü. Ebenso wie jener hat er aber auch keinen Tank für Fotoschwarz, sodass er zumindest im Fotodruck, der eigentlichen Domäne der Tintenstrahler, hinter unserem Favoriten zurückbleibt.

Epson WorkForce Pro WF-3620DWF

Auch für den Epson WF-3620 gibt es mit dem WF-3720 inzwischen einen Nachfolger, der sogar noch deutlich günstiger ist. Leider konnten wir den Nachfolger noch nicht testen. Der WF-3620 kommt nicht umsonst aus der WorkForce-Serie, auch er fühlt sich eher mit Büroarbeiten wohl als mit dem Fotodruck. Der Vorteil des Epson Workforce 3620 liegt vor allem im Preis: Er ist nicht nur in der Anschaffung etwas günstiger als unser Favorit, er druckt auch Textseiten mit 2 Cent pro Seite sehr billig.

Dem WorkForce fehlt die zusätzliche Patrone für Fotoschwarz, entsprechend blass sind die Farbausdrucke. Auch für das regelmäßige Reinigen der Druckdüsen benötigt der Epson WorkForce WF-3620 erstaunlich viel Tinte. Laut Stiftung Warentest verbraucht er bei sechs Wochen Nichtgebrauch zum Reinigen Tinte im Wert von 1,50 Euro. Die anderen Testkandidaten verschwenden hier nur zwischen 20 und 30 Cent.

Epson Expression Home XP-452

Papier kann dem Epson Expression Home XP-452 nur über einen einzelnen Schacht zugeführt werden. Der Textdruck zeigt besonders bei normaler Qualität deutliche Schwächen, die sich in kammartigen Artefakten an den Buchstabenrändern äußern und zulasten der Deckkraft gehen. Während er beim brauchbaren Textdruck in optimaler Qualität relativ zügig zu Werke geht, braucht er für die Normalqualität mit am meisten Zeit. Wir sprechen hier allerdings von 1 Minute und 10 Sekunden im Gegensatz zum Testsieger, der 48 Sekunden für zehn Seiten benötigt.

Fotos gelingen dem Multifunktionsgerät gar nicht mal so schlecht. Die Farben fallen allerdings zu kräftig aus, zudem sorgt ein starker Magentastich dafür, dass Hauttöne unnatürlich wirken. Probleme mit Streifen gibt es nicht, selbst den häufig auftretenden Farbabriss im Himmel des Landschaftsbildes verkneift sich der XP-452. Als einziger Drucker im Test konnte er zudem den Farbverlauf ohne Abstufungen zu Papier bringen. Bei den Druckkosten liegt der XP-452 auf dem selben hohen Niveau wie der Brother DCP-J572DW.

Zwar ist ein ausreichend großes und helles Farbdisplay vorhanden, die Bedienung erfolgt aber über billig wirkende und unergonomische Folientasten. Die Kunststoffoberflächen kommen in Klavierlackoptik oder mit Brushed-Metal-Finish daher und ziehen Fingerabdrücke nahezu magisch an, die dann auch noch schwer zu entfernen sind. Ständiges Quietschen und Knarzen etwa beim Anheben des Deckels Runden den etwas minderwertigen Eindruck ab.

Auch in Sachen Ausstattung macht sich der sehr günstige Anschaffungspreis bemerkbar. Der integrierte SD-Kartenleser stellt hier schon fast das Highlight dar, denn ein Port für USB-Sticks Fehlt ebenso wie ein automatischer Vorlageneinzug und CD-Druck. Außerdem ist der billige Epson der einzige Multifunktionsdrucker im Test, der Duplexdruck nur manuell beherrscht.

Beim günstigen HP Envy 5030 handelt es sich um einen einfachen Multifunktionsdrucker der Einsteigerklasse, der sich durch Einschränkungen in Funktionsumfang und Ausstattung auszeichnet. Er benötigt sogar noch mehr Stellfläche als der Brother DCP-J785 DW, gehört dafür aber mit knapp 13 Zentimetern Bauhöhe zu den flachsten Geräten im Test. Papier kann ausschließlich über eine 100 Blatt Normalpapier oder 20 Blatt Fotopapier fassende Kassette zugeführt werden.

Canon verzichtet dankenswerterweise auf empfindliche Hochglanzoberflächen, sodass Fingerabdrücke hier kein großes Thema sind. Die Front mit dem Display ist hier nicht aufklappbar, sondern von vornherein schräg.

Ein integrierter Kartenleser fehlt ebenso wie ein Anschluss für USB-Sticks, dafür versteht sich der Envy auf automatischen Duplexdruck und – deutlich weniger wichtig – CD/DVD-Druck. Wirklich rudimentär und wenig ergonomisch wirkt das winzige, stark blickwinkelabhängige Monochrom-Touchdisplay.

Die Qualität des Textdrucks kann sich eigentlich sehen lassen, allerdings sind bei normaler Qualität Pünktchenwolken um die Buchstaben herum zu beobachten, bei denen wir uns nicht sicher sind, ob sie durch Verschmieren entstehen. Dieser Effekt ist bei optimaler Qualität deutlich weniger ausgeprägt, nur was nützt das, wenn der Multifunktions-Printer sich hier für zehn Seiten Text fast eine Stunde Zeit lässt? Alles in allem bietet der 5030 in dieser wichtigen Disziplin eine schwache Vorstellung, hinzu kommen die exorbitant hohen Druckkosten, soweit man sich nicht auf die Abo-Lösung, die durchaus für eine Halbierung der Kosten sorgen kann, einlassen möchte.

Randloser Fotodruck ist mit den Standard-Voreinstellungen des Treibers nicht drin, ließe sich aber wohl mit entsprechenden Einstellungen erzwingen. Mangels Fotoschwarz wirken Ausdrucke flau und kontrastarm und sind zudem mit einem deutlichen Gelb-/Grünstich gesegnet. Der Grauverlauf des Testbilds wird nicht durchgehend neutral dargestellt und der Farbverlauf weist teilweise grobe Stufen auf. So schlecht wie beim Brother DCP-J785DW werden die Fotos aber nicht. Bei der Scan-Qualität gehört der HP 5030 sogar noch zu den besseren Multifunktionsdruckern im Test.

Walter Schallert
Walter Schallert

Epson find ich eine bodenlose Frechheit , Druckerpatronen der Preis unakzeptabel , durch mehrmaliges reinigen füllt sich der Auffangbehälter auf , das heißt das Gerät einschicken , Preis unakzeptabel . Fremde gleichwertige Patronen werden nicht akzeptiert , also für mich nie mehr EPSON .

Burkhard Wittulsky
Burkhard Wittulsky

Bin der Empfehlung gefolgt und habe mir den Epson Exoression Premium XP-830 gekauft.
Folgende „Aufklärung“ habe ich vermißt: Das man zum Scannen eine Speicherkarte benötigt.
Der erste Druck auf hochglänzendes Papier, mit den Tintenpatronen der Erstausstattung, war nicht zufriedenstellend. Das Foto war nicht fixiert, d.h. die Farbe war regelrecht wässerig und ich konnte sie abwischen. Der Epson-Service empfielt für optimale Ergebnisse Epson-Tinte und Epson-Papier.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Beide Beanstandungen kann ich auch nach dem erneuten Test nicht bestätigen:
1. Der Epson scant, wie alle anderen Geräte auch, wahlweise direkt auf den PC oder auf einen angesteckten Datenträger.
2. Der Erstausdruck mit der Tinte aus dem Lieferumfang auf Hochglanzpapier (Hausmarke Staples) kam nahezu trocken aus dem Drucker.

Joachim Waldemar März
Joachim Waldemar März

Ich habe den EPSON WorkForce WF3540DTWF mehr brauche Ich nicht Top Gerät auch der Vorgänge 3530 Kann mich nicht beschweren.

Maximilian Semmel
Maximilian Semmel

Nie wieder. Habe mit HP nur gute Erfahrungen gemacht.

Stephan Polifka
Stephan Polifka

Epson ist nie zu empfehlen!

Peter Grünauer
Peter Grünauer

Ich hatte bisher mit Epson immer Pech und bin deshalb umgestiegen auf Canon.

Matthias Vogel
Matthias Vogel

Canon ist Schrott. Automatik verlangt ständiges Druckkopf reinigen, dadurch extrem hoher Tintenverbrauch, wo die Tinte zu 9ml bereits extrem teuer ist!!!

Lutz Broeker
Lutz Broeker

Matthias Vogel deswegen habe ich meinen Canon verschenkt. Selbst auf der Cebit habe ich miese Antworten bekommen. Epson bietet wie schon geschrieben keine Linuxtreiber. Ich bin umgestiegen auf einen Kyocera Farblaser, der arbeitet seit Jahren perfekt

Volker von Kuick
Volker von Kuick

Für mich ist brother beste

Lutz Broeker
Lutz Broeker

Und Epson liefert immer noch keine Linuxtreiber☹️

Heidelore Schröder
Heidelore Schröder

Habe ich.. Schon immer, konnte diese Patronenkacke noch nie leiden.

Klaus Söder
Klaus Söder

Ich hab einen Ricoh-Gelsprinter. Hatte vorher Tintenspritzer und Laser. Habe ein etwas höheres Druckaufkommen als der Normalverbraucher und muss sagen: Passt! Gel wellt das Papier nicht, ist wischfest, Druckqualität ist für meine Zwecke ok, Kosten für Tinte (da muss man nicht mal Originale nehmen) ist sehr günstig – und ne Duplexeinheit hat meine Kiste auch. Für unter 100 Tacken. Wenn der das Zeitliche segnet, kommt wieder so einer rein. Ah – Tinte trocknet erst nach etwa 28 Tagen Stillstand am Druckkopf ein (so lang blieb der Drucker bei mir noch nie ausser Betrieb) – und dann greift ein spezielles Reinigungsprogramm.… Mehr... »

Heinz Herzig
Heinz Herzig

Das ist aber exklusiv eure Meinung

F-Floh Eichler
F-Floh Eichler

Also im ernst zu Hause sich nen Laser hin zu stellen? Niemals… Allein schon der gesunde fein Staub spricht gegen alles… An die Gesundheit wurde wenig gedacht oder?

Dann der Rest Toner und dann der Stromverbrauch liegt beim Drucken um ein Vielfaches höher den mit einberechnet? Schon an die belichtungseinheit gedacht? Nee die Meißten wissen net mal das man die auch ggf. Tauschen muss…

Des Weiteren bauen Tintenstrahldrucker Unterdruck auf damit sie nicht eintrocknen man muss sie nur Anlassen…

Und für 100€ ne Tinte kann man schon gut und günstig drücken…

DerMakko WuseltRum
DerMakko WuseltRum

Oder einen LED Drucker

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

Ein Laser lohnt aber nicht für Gelegenheits Drucker, dafür ist die Anschaffung und der Toner zu teuer.

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Gute Laserdrucker gibt es schon für 100 Euro oder weniger: http://www.allesbeste.de/test/der-beste-laserdrucker-fuer-zuhause-2015/
Bei Multifunktions-Lasern sieht es in der Tat etwas anders aus.

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

Schwarzweiß

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck
Florian Grote
Florian Grote

Karsten Krumbeck Ist da ein Toner dabei?

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

Nehme ich an sonst wäre es sinnlos aber die haben einen netten Support 😉 kaufe da öfters

Hermann Eschbacher
Hermann Eschbacher

Unsinn: mein HP Office Pro 8600 läuft seit etwa 2 Jahren klaglos. Bei meinen Kunden einige 8610 detto…

Martin Blaicher
Martin Blaicher

Gerade für Gelegenheitsdrucker ist ein Laser – Drucker sinnvoll. Nachdem mir immer die Tinte eingetrocknet ist und der letzte MFD dadurch unbrauchbar wurde habe ich mir für 30€ einen SW-Laser angeschafft und danach weil er so gut war einen MFD-Laser für 240€, bin mehr als zufrieden damit. Es dauert bestimmt Jahre um einen Toner tauschen zu müssen.

Stefan Göttlinger
Stefan Göttlinger

Seh ich auch so. Gerade wenn Du nicht oft druckst lohnt sich ein Laser. Eben wegen dem eintrocknen. Ein Tintenstrahler hat aber die bessere (Foto)qualität. Nach 2 Jahren sieht aber das Foto vom Laser wieder besser aus. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Ben Bernhard
Ben Bernhard

Außerdem gibt’s zum Beispiel für Dell MFD Laser ein Tonerpaket mit allen vier Tonern schon für unter 50€! Ist definitiv nicht teurer als Tinte… ?

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

20x XL Tinte alle Farben mit Chip für 12 € als Gegenargument 😀 kann man jetzt für sich hoch rechnen wie man will und mein Canon hat übrigens noch nie gemuckt.