Der beste Multi­funktions­drucker

Test: Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker – Testsieger Epson Expression Premium XP-830

Der beste Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahl-Druckwerk ist der Epson Expression Premium XP-830. Er bietet den besten Kompromiss aus Druckqualität bei Foto und Text, Arbeitsgeschwindigkeit und Ausstattung. Allerdings sollten Sie sich fragen, ob nicht ein Laserdrucker die bessere Alternative ist, denn Tintenstrahldrucker haben generell ihre Macken.

Update 15. Januar 2017

Mit dem EcoTank ET-2650 (mit WiFi) und dem 2600 (ohne WiFi) hat Epson seine EcoTank Truppe nach unten abgerundet. Den ET-2650 haben wir in unsere Alternativen eingeordnet.

Gedruckt werden muss auch in Zeiten der mehr und mehr papierlosen Kommunikation immer mal wieder. Selbst wenn nicht, dann braucht es immer noch ein Gerät, mit dem man Dokumente digitalisieren kann. Ein Multifunktionsgerät ist da nicht das schlechteste – damit hat man immer noch die Wahl.

Wir haben uns auf dem Drucker-Markt umgesehen und fünf Modelle für Sie getestet. Was den Fotodruck und die Druckkosten angeht gab es einige Unterschiede.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Die Nummer Eins

Epson Expression Premium XP-830

Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-830
Wer vor allem Fotos druckt hat mit dem XP-830 große Freude. Aber auch Text wird sehr gut.

Unter dem Strich ist der Epson Expression Premium XP-830 zur Zeit der beste Multi­funkt­ions­drucker mit Tinten­strahl­druck­werk.

Seinen Vorsprung sichert er sich hauptsächlich mit seiner überzeugenden Vorstellung beim Farbdruck auf Hochglanz-Fotopapier. Nebenbei kann er auch durch guten Textdruck und üppige Ausstattung überzeugen.

Grundsolide

HP OfficeJet Pro 8710

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: HP OfficeJet Pro 8710
Kommt ohne CD-Druck und Kartenschacht, ist aber solide gebaut und druckt sehr schnell.

Der HP OfficeJet Pro 8710 ist ein solider Drucker, der fast so gut ist wie unser Testsieger. Leider kann der Fotodruck nicht hundertprozentig überzeugen. Wenn Sie aber einen Drucker brauchen, der ansonsten viel und schnell druckt, dann ist der HP der richtige für Sie. Er war in allen Disziplinen der schnellste im Testfeld.

Leider ist er aber auch sehr wuchtig, doch wen das nicht stört, der bekommt einen sehr guten Drucker.

Der Fotomeister

Canon MX925

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Canon MX925
Ist im Farbdruck immer noch Spitze, bei Textdruck und Geschwindigkeit aber nicht der Beste.

Keiner druckt Fotos so gut wie der Canon MX 925 – was das angeht, macht ihm so schnell keiner was vor. Beim normalen Text-Druck aber leider schon. Da war das Ergebnis nicht ganz in Ordnung. Text- und Farbseiten druckt der Canon günstiger als unser Testsieger, beim Fotodruck ist der Unterschied nicht relevant.

Ein Touchdisplay gibt es hier nicht, aber die Menüführung ist trotzdem gut gestaltet. Leider hat der Canon wohl Probleme mit der Langlebigkeit, weshalb er nicht mehr unsere Nummer Eins ist.

Tinten Avantgarde

Epson EcoTank ET-4550

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Epson ET-4550
Ist mit seinen preiswerten Nachfüll-Flaschen eine echte Alternative zum Laser-Drucker - zumindest was den Farbdruck anbelangt.

Auf ein völlig anderes Konzept setzt Epson mit dem Eco Tank ET-4550. Er druckt mit Abstand am Günstigsten – sogar Fotodrucke liegen bei nur 8 Cent. Das ist möglich, weil hier ein andersartiges Tintenkonzept vorliegt. Große Tanks werden über Nachflüllflashen aufgefüllt und der Nachfüllsatz kostet gerade einmal knapp 20 Euro.

Dafür muss man am Anfang knapp 500 Euro für die Anschaffung des Epson investieren. Wer aber viel druckt, vor allem Farbseiten, der kommt au Dauer mit dem Eco Tank günstiger weg.

Vergleichstabelle

Die Nummer EinsGrundsolideDer FotomeisterTinten Avantgarde
Modell Epson Expression Premium XP-830 HP OfficeJet Pro 8710 Canon MX925 Epson EcoTank ET-4550 Epson WorkForce WF-3620DWF Brother MFC-J680DW Epson EcoTank ET-2650
Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-830Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: HP OfficeJet Pro 8710Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Canon MX925Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Epson ET-4550Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Epson WF-3620Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Brother MFC-J680DW
Pro
  • Sehr guter Fotodruck
  • Üppige Ausstattung
  • Druckt viel und schnell
  • Hervorragender Fotodruck
  • Druckkosten günstiger als beim Testsieger
  • Günstigster Druckpreis von allen Testgeräten
  • Günstiges Nachfüll-Kit
  • Günstigster Text-Druck im Testfeld
  • Kompakte Bauweise
  • Gutes Display
  • Gute Drucke
Contra
  • Durchschnittlich hohe Druckkosten
  • Fotodruck nicht ganz so gut wie beim Testsieger
  • Text-Druck könnte besser sein
  • Drucker hat Probleme mit der Langlebigkeit
  • Teurer Anschaffungspreis
  • Fotodruck ist nicht der Beste
  • Hohe Tintenkosten bei Reinigung
  • Durchschnittliche Druckqualität
  • Komplexe Verriegelung der Patronen
  • Keine Faxfunktion
Bester Preis
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So haben wir getestet

Wir haben wochenlang recherchiert, was die attraktivsten Multifunktionsdrucker für Heimanwender sind, die zur Zeit auf dem Markt sind. Wir haben mit den Herstellern gesprochen, wann neue Modelle herauskommen und hunderte Kundenbewertungen gelesen. Schließlich haben wir die fünf interessantesten Modelle ausgewählt und ausführlich getestet.

Multifunktionsdrucker im Test
Die Testkandidaten im Überblick: Epson WorkForce WF-3620DWF, Brother MFC-J680DW, Expression Premium XP-830, HP OfficeJet Pro 8710 und Canon Pixma MX925.

Unser bisheriger Favorit Canon Pixma MX925 tritt gegen gleich zwei Exemplare von Epson an, den WorkForce WF-3620DWF als reines Arbeitstier und den Fotoexperten Expression Premium XP-830. Abgerundet wird das Testfeld vom brandneuen HP OfficeJet Pro 8710 und dem kompakten Brother MFC-J680DW.

So weit verfügbar haben wir die aktuellsten Modelle der Hersteller ausgewählt. Der Canon Pixma MX925 ist zwar schon seit drei Jahren auf dem Markt, ein Nachfolger ist laut Canon aber noch nicht geplant. Warum auch, der Canon MX925 gehört aktuell zu den meist verkauften Multifunktionsdruckern. Auch der Epson WorkFore 3620 hat schon zwei Jahre auf dem Buckel, auch er ist aber nach wie vor äußerst populär.

Neuer heißt ohnehin nicht automatisch besser: so spielt der Canon Pixma MX925 in Sachen Druckqualität immer noch ganz vorne mit. Trotzdem schafft er es nicht mehr ganz zum Testsieg.

Komplett Papierlos geht noch nicht

Die Vision vom papierlosen Büro, und sei es das Home-Office, ist eben nur das: eine Vision. Zwar kommunizieren wir immer mehr digital, aber trotzdem kommt man immer wieder in die Verlegenheit, doch einmal ein Dokument einscannen, kopieren oder gar faxen zu müssen.

Unternehmen und Behörden arbeiten nach wie vor überwiegend mit Ausdrucken auf Papier und auch das Finanzamt möchte die Belege im Zweifel lieber ausgedruckt kontrollieren. Selbst der urtümliche Nadeldrucker hat nach wie vor seine Berechtigung, wenn es darum geht, Dokumente mit Durchschlag anzufertigen.

Drucker sind immer noch sehr häufig im Einsatz

Auch im Privathaushalt, vor allem wenn Kinder dazugehören, kommt es gar nicht so selten vor, dass mal eben ein Dokument, Formular oder auch ein Bild ausgedruckt werden muss. Selbst wenn man tatsächlich papierlos werden will, braucht man eben doch noch ein Gerät, mit dem man Dokumente schnell und einfach digitalisieren kann. Und auch das Fax kommt hin und wieder noch zu seinem Recht.

Ein Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker ist da für viele sowohl für Zuhause als auch für das kleine Büro nach wie vor die erste Wahl.

Das Problem mit der Tinte

Allerdings haben Tintenstrahldrucker nicht gerade den besten Ruf. Das liegt zum einen am traditionellen Geschäftsmodell der Hersteller, die Drucker zu Schleuderpreisen verkaufen, nur um dann bei der Tinte umso kräftiger zuzugreifen.

Die gesalzenen Preise für Tintenpatronen haben Dritthersteller auf den Plan gerufen, die günstigere Alternativen anbieten – die aber nicht immer die selbe Qualität liefern wie die Original-Patronen. Und weil die Hersteller die günstigen Preise für die Geräte mit den Einnahmen aus dem Tintenverkauf subventionieren, blockieren sie immer öfter den Einsatz von Fremdpatronen, was wiederum zu großem Ärger bei den Verbrauchern führt.

Unterdessen hat sich der Kunde so sehr an extrem günstige Preise für Tintenstrahldrucker gewöhnt, dass die Hersteller bei der Produktion immer mehr sparen, um sich bei den Preisen zu unterbieten – was wiederum nicht gerade der Qualität der Geräte förderlich ist.

Patronen von Drittherstellern sind oft qualitativ schlechter

Glücklicherweise versuchen inzwischen die ersten Hersteller, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. So bietet Epson einen neuen Drucker an, der mit riesigen Tintentanks kommt, die preisgünstig ersetzt werden können – zu höherem Einstandspreis. Und HP experimentiert mit einem Tinten-Abo.

Aber auch bauartbedingt haben Tintenstrahldrucker einige Macken, derer man sich bewusst sein sollte. Zum einen trocknen Tintenpatronen ein, wenn man sie nicht regelmäßig – das heißt öfter als einmal die Woche – benutzt. Um dem vorzubeugen, müssen Tintenstrahldrucker ihre Druckköpfe immer wieder reinigen. Das kostet nicht nur Tinte und damit Geld, sondern auch Zeit und – wenn man es mal wieder eilig hat – Nerven.

Wenn Sie nicht unbedingt farbig drucken müssen und auf Multifunktionseigenschaften verzichten können, ist unsere Empfehlung daher ganz klar: Kaufen Sie sich einen Laserdrucker! Selbst günstige Laserdrucker drucken Textdokumente zuverlässiger, schneller und besser als die besten Tintenstrahldrucker. Hier finden Sie unsere Empfehlungen für den besten Laserdrucker für zuhause.

Wenn Sie ein Multifunktionsgerät brauchen, sieht die Sache etwas anders aus. Zwar gibt es auch Laser-Multifunktionsgeräte, aber für den Einsatz zuhause sind sie meist zu groß und zu klobig und auch preislich spielen sie in einer andere Liga.

Für zuhause ist ein Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker daher oft immer noch die beste Wahl – zumal das Drucken mit Tinte inzwischen nicht mehr unbedingt teurer ist als mit Toner.

Druckkosten: Tinte oder Laser?

Im jüngsten Druckertest der Stiftung Warentest geht die Redaktion dezidiert auf die Kostenfrage im Vergleich zwischen Tinte und Toner ein. Dabei relativiert sich der vermeintliche Kostenvorteil von Laser-Druckern (Test 04/2016). Das liegt nicht zuletzt an neuen Ansätzen wie dem bereits erwähnten Tinten-Abo von HP und dem neuen Epson EcoTank 4550.

Mit Instant Ink von HP wird man zu einem vergleichsweise geringen Abo-Preis immer rechtzeitig mit neuen Patronen beliefert. Der Drucker muss dazu allerdings seine Füllstände online an HP übermitteln. Dann wird kurz bevor die Patrone komplett leer ist Ersatz geliefert. Der Vorteil dieses Systems: man muss sich nicht ständig selbst kümmern und bleibt nie auf dem Trockenen sitzen.

Es gibt neue Ansätze, die auch Tintendrucker wieder attraktiv machen

Der Ansatz von Epson geht zwei Schritte weiter: der lästige Patronenwechsel entfällt komplett, in die Tinten-Tanks passt jeweils etwa die zehnfache Menge einer XL-Einzelpatrone. Zwar muss man die Nachfüllflaschen rechtzeitig selbst besorgen, nach einer wirklich simplen Tankfüllung ist in den meisten Fällen aber locker ein Jahr Ruhe.

Beim EcoTank 4550 liegt sogar ein zweiter Satz Nachfüll-Flaschen bei. Damit kommt auf mehr als 10.000 gedruckte Seiten, was erstmal eine Weile reichen dürfte. Mehr zum Epson EcoTank 4550 finden Sie unter den Alternativen.

Test: Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker – Testsieger Epson Expression Premium XP-830

Testsieger: Epson Expression Premium XP-830

Unsere neue Empfehlung ist der Epson Expression Premium XP-830. Er druckt nicht nur Fotos am besten, sondern überzeugt vor allem auch beim Textdruck.

Der Epson XP-830 wartet direkt mit einer Besonderheit auf: nach dem Einschalten fährt der Touchscreen motorisiert aus der Parkposition nach vorne, so dass man es leichter bedienen kann.

Die Nummer Eins

Epson Expression Premium XP-830

Test Multi­funktions­drucker: Epson Expression Premium XP-830
Wer vor allem Fotos druckt hat mit dem XP-830 große Freude. Aber auch Text wird sehr gut.

Wird etwas ausgedruckt, fährt der Papierschacht ebenfalls automatisch aus dem Gehäuse, per Taste auf dem Display lässt sich der Papierauswurf aber ebenfalls ein- und wieder ausfahren. Das führt dazu, dass der Epson, der ohnehin mit wenig Platz zufrieden ist, in Ruheposition mit einer Tiefe von 34 Zentimetern zurechtkommt.

Platzsparend und sehr flexibel im Druck

Der Epson XP-830 ist sehr vielseitig, wenn es darum geht, auf was er drucken kann: Er hat ein Papierfach für Normal- und ein zweites für Fotopapier, außerdem kann man schweres Papier über einen Einzug auf der Rückseite zuführen und auch CDs und DVDs können über eine eigene Zuführung direkt bedruckt werden.

Allerdings hat die Flexibilität seitens der bedruckbaren Medien beim Epson XP-830 auch ihre Schattenseiten: Der ausziehbare CD-Labeler und der Papierschacht hinterlassen keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck, hier ist ausschließlich Kunststoff im Spiel und die Führungsschienen sind nicht unbedingt auf Maßhaltigkeit getrimmt.

Bei der Ausstattung überzeugt der Epson XP-830 dann wieder: Mit Front-USB plus Kartenleser ist er für viele Datenträger offen. Da wirkt der besagte Einschub für den CD-Druck beinahe schon anachronistisch – aber wer’s braucht.

Epson XP-830 im Praxistest

Die Installation sämtlicher Testkandidaten lief selbst übers Netzwerk vollkommen unproblematisch. Vor Jahren verlangten auch Multifunktionsdrucker mit Netzwerkanbindung zur Erstinstallation noch nach einer USB-Verbindung, das ist inzwischen nicht mehr der Fall.

Einzig die Einrichtung der Fax-Funktion erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit, je nachdem, ob eine separate Faxleitung besteht oder aber die Telefonleitung für beide Signale herhalten muss. Auch hierfür sind alle Geräte bestens vorbereitet.

Von der Verarbeitung her macht der Epson XP-830 einen soliden Eindruck. Die Papierkassetten wirken allerdings etwas klapprig, hier hätten wir uns eine stabilere Ausführung gewünscht. Vor allem das CD-Fach macht einen sehr wackeligen Eindruck.

Die Menüführung über das große, farbige Touchscreen-Display hat uns sehr gut gefallen. Der Menüaufbau ist klar strukturiert, für viele Funktionen braucht man den Computer nicht, etwa für das Drucken von Fotos von einer SD-Karte oder das Scannen auf einen USB-Stick.

Textdruck – mit Überraschung

Beim Textdruck ohne Grafiken und Bilder unterscheiden die meisten Drucker mehrere Qualitätsstufen. Wir ließen jeden Drucker jeweils 10 Seiten einmal schnell in normaler Qualität, sowie einmal unter weniger Zeitdruck und dafür in optimaler Qualität ausdrucken und haben dabei die Geschwindigkeit gemessen.

Als echter Blitzdrucker erwies sich der HP OfficeJet Pro 8710, er brach mit deutlichem Abstand sämtliche Geschwindigkeitsrekorde. Unser ehemaliger Favorit dagegen, der Canon MX925 hinkt seitens der Arbeitsgeschwindigkeit in allen Disziplinen der Konkurrenz hinterher.

Das gilt auch für den schnelleren Druck in normaler Qualitätsstufe: hier zeigt der Canon deutliche Qualitätseinbrüche in der Textdarstellung, weil die Buchstaben teilweise nicht komplett gefüllt werden.

Die leichten Ausreißer an den Rändern sowie die Treppchenbildung an schrägen Kanten sind dagegen ein Phänomen, das beim Textdruck bei allen Tintenstrahlern mehr oder weniger stark auftritt – kein Vergleich zum gestochen scharfen Schriftbild von Laserdruckern.

Beim schnellen Normaldruck fallen die Qualitätsunterschiede zwischen den Druckern ziemlich stark aus. Mit Abstand am besten schneidet hier unser Favorit ab und liefert dabei eine echte Überraschung: Der Epson Expression Premium XP-830 ist beim Normaldruck kaum schwächer als in der langsameren, »optimalen« Qualität.

Der Epson XP-830 druckt Text am besten

Beim optimierten Textdruck sind die Unterschiede zwischen den Druckern relativ gering. Das sauberste Druckbild liefert hier der Epson WorkForce WF-3630 ab, wobei er die Buchstaben verhältnismäßig schmal zeichnet. Ansonsten sind die Unterschiede ohne Vergrößerung kaum auszumachen.

Die Nase vorn hat für uns im Textdruck unter dem Strich der Epson XP-830, weil er mit Abstand das beste Schriftbild im schnellen Normaldruck liefert. Den langsameren Optimal-Druck kann man sich bei ihm sparen.

Fotodruck – Spreu und Weizen

Während beim Textdruck Laserdrucker das Mass aller Dinge sind, können Tintenstrahldrucker ihre Stärke beim Druck von Farbfotos voll ausspielen. Auch bei den Druckkosten können Farblaserdrucker meist nicht mit Tintenstrahlern mithalten – wobei es hier bei den Tintenstrahlern sehr große Preisdifferenzen gibt.

Druckt man auf Normalpapier sind die Unterschiede der verschiedenen Tintenstrahler relativ gering, da das Papier hier die Grenzen setzt.

Bei hochglanz-beschichtetem Spezialpapier sieht man aber deutliche Unterschiede: während sowohl unser alter wie auch unser neuer Favorit mit einer dezidierten Foto-Schwarz-Patrone auch das letzte Fitzelchen Kontrast und Brillanz aus herausholen, sind sämtliche anderen Kandidaten deutlich abgeschlagen.

Bei ihnen wird aus dem ursprünglichen Schwarz schnell ein grau, mit Glück ohne Farbstich. Dem Brother war das verwendete Glossy Paper sogar zu dick, so dass er es überhaupt nicht durchs Druckwerk transportieren wollte. Erst nach Einsatz eines 15 x 10 Zentimeter Fotopapiers gab er auf und bedruckte dieses, allerdings auch nur in befriedigender Qualität.

Da allein der Farb- und hier insbesondere der Fotodruck unserer Meinung nach überhaupt erst für einen Tintenstrahldrucker spricht, muss unser Testsieger vor allem in dieser Disziplin überzeugen.

Tinten-Fotodruck ist günstiger als beim Laserdrucker

Tatsächlich spielt unser alter Favorit, der Canon MX925, hier wieder ganz vorn mit. Allerdings zeigen seine Ausdrucke einen leichten Rotstich.

Unser neuer Testsieger liefert dagegen eine nahezu perfekte Farbwiedergabe, mit sehr hoher Detailschärfe und knackigem Kontrast. Außerdem ist er in sämtlichen Disziplinen schneller als der Canon MX925, der ja auch schon ein paar Jahre alt ist.

Die anderen Testkandidaten sind beim Fotodruck weit abgeschlagen. Auch wenn man es auf den hier gezeigten Fotos der Druckergebnisse nicht so deutlich sieht, bringen sie weit weniger Kontrast und Farbsättigung aufs Papier und die Bilder wirken längst nicht so brilliant wie bei den beiden Foto-Spezialisten.

Druckkosten

Leider gehört der Epson Expression Premium XP-830 bei den Druckkosten nicht zu den günstigeren Druckern im Test.

Die Stiftung Warentest errechnet 5,5 Cent Kosten für eine Seite Text und auf 12 Cent für eine ISO-Farbseite. Damit liegt der Epson XP-830 etwa auf dem Niveau des Brother.

Der Canon MX925 und der Epson WorkForce 3620 sind mit 3 bzw. 2 Cent für eine Textseite und 7,5 Cent für eine Farbseite doch ein gutes Stück günstiger. Das liegt aber auch daran, dass beide Drucker schon eine Weile auf dem Markt sind und die Tintenpatronen daher billiger zu haben sind. Gut möglich, dass auch die Tintenpreise für den Epson Expression Premium mit der Zeit nachgeben.

Auch wenn die Druckkosten des Epson XP-830 in unserem Testfeld am oberen Ende liegen, sind sie alles andere als exorbitant, sondern eher durchschnittlich. Aber man muss klar sagen: es gibt Tintenstrahldrucker, die günstiger drucken.

Nur wenn Sie viel drucken, dann lohnt sich ein teureres Gerät mit geringeren Druckkosten

Beim reinen Fotodruck schneidet der Epson XP-830 dagegen ziemlich gut ab: Hier werden 110 Cent pro DIN A4 Foto fällig, nur der Canon Pixma MX 925 ist mit 90 Cent günstiger, beim Brother werden 150 Cent fällig, beim Epson WorkForce 130 Cent.

Wirklich zu Buche schlagen die Kosten für die Tinte aber nur, wenn Sie viel drucken. Drucken Sie nur einmal die Woche ein paar Seiten aus, dann können Sie die Druckkosten getrost vernachlässigen. Im Portemonnaie merken Sie den Unterschied erst, wenn Sie durchschnittlich jeden Tag mehr als 10 Seiten in Farbe drucken.

Wie günstig Druckkosten auch bei einem Tintenstrahldrucker sein können, zeigt der Epson EcoTank-4550 mit seinen großen Tintentanks: er druckt um den Faktor 10 bis 20 günstiger. So kommt die Stiftung Warentest auf Tintenkosten von 0,3 Cent pro Textseite, 0,5 Cent pro ISO-Farbseite und 8 Cent pro DIN A4 Foto.

Allerdings muss man beim Epson EcoTank erstmal einen wesentlich höheren Anschaffungspreis schlucken. Druckt man weniger als 100 Farbseiten pro Monat, lohnt sich das auch nach drei Jahren noch nicht, wie diese Aufstellung von Druckkosten.de zeigt. Erst wenn Sie mehr als 150 Farbseiten pro Monat drucken, rechnet sich der teurere Anschaffungspreis nach drei Jahren.

Kopieren und Scannen

Beim Scannen von Dokumenten und Bildern leisteten sich alle Multifunktionsdrucker kaum Patzer. Die Auflösung ist für die meisten Vorlagen vollkommen ausreichend. Ein schwieriges Muster von unserem Fujifilm Test-Chart versahen dagegen sämtliche Testteilnehmer mit einem leichten Moiré-Effekt.

Die beste Farbreproduktion erreichten – wen wundert’s – die beiden Foto optimierten Geräte, nämlich unser bisheriger Favorit, der Canon MX925, und unser neuer Testsieger, der Epson Expression Premium XP-830.

Mit dem automatischen Dokumenteinzug des Epson XP-830 können doppelseitige Vorlagen automatisch gescannt oder kopiert werden. Dabei stehen alle Optionen zur Auswahl. So kann man beidseitige Vorlagen beidseitig kopieren oder auf Einzelseiten ausgeben oder auch einzelne Seiten papiersparend doppelseitig ausgeben. All das können die anderen Testkandidaten aber ebenfalls.

Während der Epson XP-830 beim Drucken zu den schnellsten Geräten im Test zählt, ist er beim Kopieren etwas langsam. Für die Kopie einer Seite Text braucht er 20 Sekunden, für ein A4-Foto sogar mehr als zwei einhalb Minuten. Die anderen Geräte schaffen eine Textkopie meist in 15 Sekunden, für ein A4-Foto brauchen sie aber ebenfalls zwischen ein einhalb und zwei Minuten.

Wer Rechnungen und Belege zum Archivieren scannen möchte, will die Daten in der Regel schnell und bequem in verschiedene Ordner im Netzwerk ablegen können.

Mit dem Epson XP-830 kann man direkt über das Bedienfeld verschiedene Computer als Scan-Ziel auswählen. Außerdem kann man direkt auf SD-Karten scannen oder direkt vom Drucker aus eine Email mit einem Scan erstellen. Epson stellt auch eine Cloud zur Verfügung, in der man Scans ablegen kann.

Beim Scan direkt auf SD-Karte oder einen externen Datenträger kann zwar die Scan-Qualität ausgewählt werden, und auch, welche Datei-Endung der Scan erhält, auf die Ordnerstrukturen des Datenträgers hat man jedoch keinen Einfluss, der Scan landet nämlich automatisch in einem Standard-Ordner.

Ohne PC ist also keine weitreichende Dokumenten-Verwaltung möglich. Mit PC und übers Netzwerk kann man dagegen die Scans sehr einfach und zudem differenziert sortieren, man ist dem Papierlosen Büro damit einen entscheidenden Schritt näher, so lässt sich beispielsweise die komplette Buchhaltung digitalisieren.

Die automatische Schrifterkennung OCR beherrscht der XP-830 dagegen leider nicht. Dafür muss man sich eine eigene Software zulegen.

Was gibt es für Nachteile?

Der größte Nachteil des Epson Expression Premium XP-830 sind seine nur durchschnittlichen Druckkosten. Wer viel in Farbe druckt, für den gibt es günstigere Alternativen.

So gut uns der Epeon XP-830 ansosnten gefällt, bringt er natürlich auch die Nachteile mit sich, die alle Tintenstrahldrucker plagen: aufwändige Reinigungsphasen nach längeren Druckpausen mit entsprechend hohem Tintenverbrauch nerven, gerade wenn man mal eben etwas ausdrucken möchte und der Multifunktionsdrucker eine mehrtägige Druckpause hinter sich hat. Auch der Papiertransport wirkt bei allen getesteten Druckern wenig Vertrauen erweckend, da macht nur der HP eine löblich Ausnahme.

Reinigung der Patronen kostet viel Tinte und damit viel Geld

Aber diese Mankos sind typisch für Tintenstrahldrucker. Wer auf gute Foto-Druckqualität nicht verzichten will, muss mit diesen Einschränkungen leben – leider.

Auf den CD-Druck hätte man unserer Ansicht dagegen gut verzichten können. Der Einschub für die bedruckbaren Scheiben ist ebenfalls recht wackelig und macht das Management der bedruckbaren Medien damit nur unnötig kompliziert. Und wer benutzt heutzutage überhaupt noch CDs?

Epson XP-830 im Testspiegel

Die Geister scheiden sich zunehmend in Sachen Multifunktionsdrucker, deshalb machte die Stiftung Warentest unlängst sogar eine umfangreiche Gegenüberstellung von Laser- und Tintenstrahl-Druckern, die teilweise mit überraschenden Ergebnissen aufwartet und mit alten Vorurteilen aufräumt.

Im besagten Test der Stiftung Warentest muss sich der XP-830 lediglich dem EcoTank ET4550, ebenfalls vom Tintenspezialisten Epson, geschlagen geben, weil dieser dank günstigen Nachfüllkonzepts mit unschlagbaren ökologischen und ökonomischen Werten punkten kann. Der Epson Expression Premium XP-830 belegt hier den zweiten Platz mit der Note »gut« (2,2).

Vor allem beim Drucken und Scannen schneidet unser Favorit sehr gut ab, bei den Tintenkosten reicht es dagegen nur für ein »befriedigend.«

In der c’t Ausgabe 11 aus 2015 kann der XP-830 ebenfalls mit seinem breiten Einsatzspektrum überzeugen:

»Wer ein Universalgerät für alle privaten Aufgaben rund ums Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen sucht, kann zum Epson Expression Premium XP-830 greifen, der Fotodruck und Büroarbeiten gleichermaßen gut bewältigt. Nur eine OCR-Software muss man zukaufen.«

Die Tester von PCMag loben die »überdurchschnittliche Fotoqualität« und den großen Ausstattungsumfang, kritisieren aber interessanterweise die Qualität des Textdrucks – was wir mit unserem Test nicht nachvollziehen können.

Weitere Testberichte gibt es noch nicht, wir werden sie hier nachtragen, sobald sie erscheinen.

Alternativen

Der Epson Expression Premium XP-830 hat für uns vor allem wegen seiner hohen Druckqualität beim Text- und Fotodruck die Nase vorn. Dafür muss man allerdings Abstriche bei den Druckkosten und bei der Kopiergeschwindigkeit hinnehmen.

Wenn Sie andere Präferenzen haben, sind unter Umständen die anderen Testkandidaten besser für Sie geeignet. Wobei aus unserer Sicht für einen Tintenstrahldrucker ohnehin vor allem die Qualität beim Fotodruck spricht – weshalb wir dieses Kriterium auch mit in den Vordergrund stellen.

Ist der Fotodruck nicht so wichtig, fahren Sie mit einem Laser-Multifunktionsdrucker womöglich besser. Die Geräte kosten allerdings ein bisschen mehr – und sind in der Regel wesentlich größer.

Grundsolide

HP OfficeJet Pro 8710

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: HP OfficeJet Pro 8710
Kommt ohne CD-Druck und Kartenschacht, ist aber solide gebaut und druckt sehr schnell.

Der HP OfficeJet Pro 8710 hat uns fast ebenso gut gefallen wie der Epson XP-830. Wenn es weniger auf die Qualität beim Fotodruck ankommt, sondern eher ein Arbeitstier fürs Büro gefragt ist, fahren Sie mit dem HP besser.

Der OfficeJet Pro 8710 war in allen Disziplinen der schnellste Drucker im Test. Er hinterließ bei Weitem den robustesten Eindruck, gerade was das Papiermanagement anbelangt. Auf Spielereien wie CD-Druck und Kartenschacht verzichtet HP bewusst.

Die Bedienung über das große Touchdisplay ist sehr gut gelungen; die Menüstruktur ist eingängig und auch die Touchoberfläche lässt keine Wünsche offen. Einen Steckplatz für SD-Karten hat der HP dagegen nicht, dafür ist ein Front-USB vorhanden.

Allerdings ist der Drucker von HP von allen Geräten am wuchtigsten, was vor allem an der höheren Bauhöhe liegt. Im Büro oder Arbeitszimmer stört das nicht, im Wohnzimmer will man den HP aber eher nicht stehen haben.

Der Fotomeister

Canon MX925

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Canon MX925
Ist im Farbdruck immer noch Spitze, bei Textdruck und Geschwindigkeit aber nicht der Beste.

Unser ehemaliger Favorit überzeugt nach wie vor mit hervorragender Druckqualität, vor allem bei Fotos.

Der Canon MX925 verzichtet auf eine Touchscreen-Bedienung und setzt stattdessen auf klassische Tasten. Dennoch ist er einfach zu bedienen, da die vorhandenen Tasten, je nach Anwendung, unterschiedliche Funktionen erfüllen können, entweder als Shortcuts für Direktdruck, Scan oder Fax, oder als Steuerkreuz zur Navigation durch komplexere Menüs.

Der Canon verfügt, wie unser neuer Favorit, über eine fünfte Patrone. Sie liefert ein besonderes Foto-Schwarz für besonders kontrastreiche Fotoausdrucke auf Hochglanzpapier.

Eher enttäuschend ist der Textdruck im schnelleren »Normal«-Modus – die Striche der Buchstaben sind teilweise nicht komplett ausgefüllt.

Dafür druckt der MX925 günstiger als unser Testsieger, vor allem bei Text- und Farbseiten, bei DIN A4 Fotos ist der Unterschied gering.

Allerdings ist der MX925 in dieser Form schon bereits seit über drei Jahren im Handel. Und auch mit der Langlebigkeit gibt es Probleme: viele Kunden berichten davon, dass der MX925 nach zwei Jahren eine Fehlermeldung anzeigt und nicht mehr zu gebrauchen ist. Auch das ist ein Grund, warum wir den MX925 nicht mehr uneingeschränkt empfehlen können.

Tinten Avantgarde

Epson EcoTank ET-4550

Test Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: Epson ET-4550
Ist mit seinen preiswerten Nachfüll-Flaschen eine echte Alternative zum Laser-Drucker - zumindest was den Farbdruck anbelangt.

Wer im Schnitt mehr als 5 Farbseiten am Tag druckt, der fährt auf lange Sicht mit dem Epson Eco Tank ET-4550 am günstigsten – auch wenn man für ihn erstmal knapp 500 Euro auf den Tisch legen muss.

Wie bereits erwähnt verfolgt Epson mit den EcoTank Geräten ein völlig neues Tintenkonzept: der ET-4550 verfügt über große Tanks, die mittels Nachfüllflaschen aufgefüllt werden. Er wird mit Tinte für über 10.000 Seiten Schwarzweiß und 10.000 Seiten Farbdruck geliefert – und der Nachfüllsatz kostet keine 20 Euro.

So kommt der Epson auf sensationell niedrige Druckkosten von 0,3 Cent pro Schwarzweiß-Textseite und 0,5 Cent pro Farbseite, selbst ein A4 Foto kostet nur 8 Cent.

Trotz dieses modernen Ansatzes hinterlässt der Multifunktionsdrucker dank des kleinen Monochrom-Displays einen etwas altbackenen Eindruck. Er ist zwar sehr solide gefertigt, die Ausstattung ist aber eher minimalistisch, USB-Schnittstelle, Kartenleser und CD-Fach fehlen komplett.

Beim Textdruck erlaubt sich der EcoTanker keinerlei Schwächen, beim Fotodruck ist er besser als der Epson WorkForce – aber nicht besser als unser Testsieger Epson Expression Premium Xp-830.

Außerdem getestet

Epson WorkForce WF-3620DWF

Der Epson WF-3620 kommt nicht umsonst aus der WorkForce Serie, auch er fühlt sich eher mit Büroarbeiten wohl als mit dem Fotodruck.

Der Vorteil des Epson Workforce 3620 liegt vor allem im Preis: Er ist nicht nur in der Anschaffung etwas günstiger als unser Favorit, er druckt auch Textseiten mit 2 Cent pro Seite von allen Testkandidaten am billigsten. Auch bei Farbseiten ist er preiswerter als unser Testsieger, im DIN A4 Fotodruck ist er dagegen teurer.

Doch der Fotodruck ist ohnehin nicht seine Stärke: Dem WorkForce fehlt die zusätzliche Patrone für Fotoschwarz, entsprechend blass sind die Farbausdrucke.

Auch für das regelmäßige Reinigen der Druckdüsen benötigt der Epson WorkForce WF-3620 erstaunlich viel Tinte. Laut Stiftung Warentest verbraucht er bei sechs Wochen Nichtgebrauch zum Reinigen Tinte im Wert von 1,50 Euro. Die anderen Testkandidaten verschwenden hier nur zwischen 20 und 30 Cent.

Brother MFC-J680DW

Der Brother MFC-J680DW ist für alle interessant, die ein möglichst kleines Gerät suchen. Er hat nicht nur die geringste Standfläche von allen Geräten, sondern ist auch in der Höhe sehr kompakt gebaut.

Die separat mitgelieferten Tintenpatronen sind mit ihren Verriegelungen allerdings recht komplex aufgebaut. Und die unterschiedlichen Papierfächer für Normal- und Spezialpapier und unterschiedliche Größen sind recht locker ineinander gelegt und machen keinen sonderlich Vertrauen erweckenden Eindruck.

Leider ist das Touch-Display etwas zu klein und reagiert nur resistiv, also mit leichter Verzögerung und eher ungenau, so dass bei längeren Passwort-Eingaben schnell Fehler passieren. Die maximal zulässige Papierstärke ist geringer als bei sämtlichen Konkurrenten.

Bei der Druckqualität ist der Brother nur durchschnittlich, dafür sind die Druckkosten ähnlich hoch wie bei unserem Favoriten.

Epson EcoTank ET-2650

Günstiger, aber mit der gleichen Reichweite hat Epson nun den ET2650 auf den Markt gebracht. Auch der lohnt sich bei einem durchschnittlichen Druckaufkommen von 5 Farbseiten pro Tag.

Er benötigt dank neuen Tankdesigns deutlich weniger Platz als der ET-4550, hat ein moderneres Menü, verzichtet allerdings auf die Faxfunktion.

Nach einem Langzeittest des ET-4550 können wir nunmehr auch einige nützliche Erfahrungen zu den EcoTankern machen: so kann man zwar unbedenklich mehrere Tage oder gar Wochen auf Ausdrucke verzichten, dann muss der EcoTank jedoch erstmal eine langwierige Spülung der Tintenleitungen und Düsen vornehmen. Das kann schon einige Minuten in Anspruch nehmen, bis der Ausdruck wieder fehlerfrei ist.

Im Gegensatz zum ET-4550 verfügt der neue ET2650 über ein besseres Display und ein überarbeitetes Menü. Ebenso wie jener hat er aber auch keinen Tank für Fotoschwarz, so dass er zumindest im Fotodruck, der eigentlichen Domäne der Tintenstrahler, hinter unserem Favoriten zurückbleibt.

Kommentare

25 Kommentare zu "Der beste Multi­funktions­drucker"

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Bin der Empfehlung gefolgt und habe mir den Epson Exoression Premium XP-830 gekauft.
Folgende „Aufklärung“ habe ich vermißt: Das man zum Scannen eine Speicherkarte benötigt.
Der erste Druck auf hochglänzendes Papier, mit den Tintenpatronen der Erstausstattung, war nicht zufriedenstellend. Das Foto war nicht fixiert, d.h. die Farbe war regelrecht wässerig und ich konnte sie abwischen. Der Epson-Service empfielt für optimale Ergebnisse Epson-Tinte und Epson-Papier.

Ich habe den EPSON WorkForce WF3540DTWF mehr brauche Ich nicht Top Gerät auch der Vorgänge 3530 Kann mich nicht beschweren.

Nie wieder. Habe mit HP nur gute Erfahrungen gemacht.

Epson ist nie zu empfehlen!

Ich hatte bisher mit Epson immer Pech und bin deshalb umgestiegen auf Canon.

Canon ist Schrott. Automatik verlangt ständiges Druckkopf reinigen, dadurch extrem hoher Tintenverbrauch, wo die Tinte zu 9ml bereits extrem teuer ist!!!

Matthias Vogel deswegen habe ich meinen Canon verschenkt. Selbst auf der Cebit habe ich miese Antworten bekommen. Epson bietet wie schon geschrieben keine Linuxtreiber. Ich bin umgestiegen auf einen Kyocera Farblaser, der arbeitet seit Jahren perfekt

Für mich ist brother beste

Und Epson liefert immer noch keine Linuxtreiber☹️

Habe ich.. Schon immer, konnte diese Patronenkacke noch nie leiden.

Ich hab einen Ricoh-Gelsprinter. Hatte vorher Tintenspritzer und Laser. Habe ein etwas höheres Druckaufkommen als der Normalverbraucher und muss sagen: Passt! Gel wellt das Papier nicht, ist wischfest, Druckqualität ist für meine Zwecke ok, Kosten für Tinte (da muss man nicht mal Originale nehmen) ist sehr günstig – und ne Duplexeinheit hat meine Kiste auch. Für unter 100 Tacken. Wenn der das Zeitliche segnet, kommt wieder so einer rein. Ah – Tinte trocknet erst nach etwa 28 Tagen Stillstand am Druckkopf ein (so lang blieb der Drucker bei mir noch nie ausser Betrieb) – und dann greift ein spezielles Reinigungsprogramm.… Mehr... »

Das ist aber exklusiv eure Meinung

Also im ernst zu Hause sich nen Laser hin zu stellen? Niemals… Allein schon der gesunde fein Staub spricht gegen alles… An die Gesundheit wurde wenig gedacht oder?

Dann der Rest Toner und dann der Stromverbrauch liegt beim Drucken um ein Vielfaches höher den mit einberechnet? Schon an die belichtungseinheit gedacht? Nee die Meißten wissen net mal das man die auch ggf. Tauschen muss…

Des Weiteren bauen Tintenstrahldrucker Unterdruck auf damit sie nicht eintrocknen man muss sie nur Anlassen…

Und für 100€ ne Tinte kann man schon gut und günstig drücken…

Oder einen LED Drucker

Ein Laser lohnt aber nicht für Gelegenheits Drucker, dafür ist die Anschaffung und der Toner zu teuer.

Gute Laserdrucker gibt es schon für 100 Euro oder weniger: http://www.allesbeste.de/test/der-beste-laserdrucker-fuer-zuhause-2015/
Bei Multifunktions-Lasern sieht es in der Tat etwas anders aus.

Schwarzweiß

Karsten Krumbeck Ist da ein Toner dabei?

Nehme ich an sonst wäre es sinnlos aber die haben einen netten Support 😉 kaufe da öfters

Unsinn: mein HP Office Pro 8600 läuft seit etwa 2 Jahren klaglos. Bei meinen Kunden einige 8610 detto…

Gerade für Gelegenheitsdrucker ist ein Laser – Drucker sinnvoll. Nachdem mir immer die Tinte eingetrocknet ist und der letzte MFD dadurch unbrauchbar wurde habe ich mir für 30€ einen SW-Laser angeschafft und danach weil er so gut war einen MFD-Laser für 240€, bin mehr als zufrieden damit. Es dauert bestimmt Jahre um einen Toner tauschen zu müssen.

Seh ich auch so. Gerade wenn Du nicht oft druckst lohnt sich ein Laser. Eben wegen dem eintrocknen. Ein Tintenstrahler hat aber die bessere (Foto)qualität. Nach 2 Jahren sieht aber das Foto vom Laser wieder besser aus. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Außerdem gibt’s zum Beispiel für Dell MFD Laser ein Tonerpaket mit allen vier Tonern schon für unter 50€! Ist definitiv nicht teurer als Tinte… ?

20x XL Tinte alle Farben mit Chip für 12 € als Gegenargument 😀 kann man jetzt für sich hoch rechnen wie man will und mein Canon hat übrigens noch nie gemuckt.