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Der beste Multikocher

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Multikocher Test: Multikocher Aufmacher
Susanne Möllendorf

Susanne Möllendorf

ist freiberufliche Redakteurin und Schriftstellerin, die unter anderem für den O'Reilly Verlag über technische Themen wie Android und iOS schreibt. Als Mutter interessiert sie sich aber auch für die besten Kinder- und Haushaltsprodukte.

Wir haben 10 Multikocher getestet. Testsieger wurde der MeinHans von Rommelsbacher, der mit seiner Vielfältigkeit und hochwertiger Verarbeitung punkten konnte. Ebenfalls sehr gut hat uns die Cook4me+ von Krups gefallen, die jede Menge geführte Rezepte mitbringt und zudem ultra schnell ist. Schnäppchenjägern und Kochprofis empfehlen wir den Mehrzweck-Schnellkochtopf von AmazonBasics.

Update 9. Oktober 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Der bekannteste Multikocher ist der amerikanische Instant Pot und viele von uns getestete Geräte sind ihm sehr ähnlich. Wir wollten wissen, ob andere Maschinen mit dem Klassiker mithalten können und stellten fest, dass es einige Geräte gibt, die sogar deutlich besser sind. Natürlich waren auch Maschinen dabei, die wir gar nicht empfehlen können.

Wir hatten insgesamt 10 Multikocher im Test. Das günstigste Gerät ist für knapp 60 Euro zu haben, das teuerste kostet ganze 100 Euro mehr. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rommelsbacher MeinHans

Der Hans von Rommelsbacher ist ein echtes Multitalent, das neben Schongaren und Schnellkochen jede Menge voreingestellte Programme mitbringt. Dazu kommt eine hervorragende Verarbeitung und ein Knopf um Druck abzulassen – der verhindert, dass man sich verbrüht. Zudem handelt es sich um ein deutsches Produkt mit einem guten Kundenservice. Dem Gerät liegt auch ein Rezeptbuch bei, das einen bei ersten Kochversuchen gut unterstützt.

Auch gut

Krups Cook4me+

Der Krups Cook4me+ hätte gewonnen, wenn er ein Programm für Schongaren vorweisen könnte. Denn abgesehen davon bringt er eine der höchsten Wattzahlen mit und macht so dem Namen Schnellkochtopf alle Ehre. Außerdem erlaubt er, dass die Einzelteile vom Deckel und der Topf in der Spülmaschine gereinigt werden dürfen. Dazu kommen 150 vorprogrammierte, geführte Rezepte, eine klasse Anleitung und eine innovative, einzigartige Bedienung.

Gut & Günstig

AmazonBasics Mehrzweck-Schnellkochtopf

Test Multikocher: Amazon 23-in-1 Elektrischer Mehrzweck-Schnellkochtopf
Das Gerät aus der Reihe von AmazonBasics ist robust und ein echter Allrounder.

von 16 Lesern gekauft

Der Multikocher von AmazonBasics ist ein simples, robustes Gerät ohne jeglichen Schnickschnack, das problemlos seinen Job macht. Er ist optisch dem Instant Pot nachempfunden und wie dieser leider auch nur mit einem englischen Menü verfügbar. Es handelt sich um die günstigste Maschine in diesem Test, die wir besonders den Köchen empfehlen, die bereits Erfahrung mit Schnellkochtöpfen haben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & Günstig
ModellRommelsbacher MeinHansKrups Cook4me+AmazonBasics Mehrzweck-SchnellkochtopfInstantPot IP-DUO60Crock-Pot CSC024XAigostar Mi 30IAURussell Hobbs Cook@Home Multicooker 21850-56GOURMET-maxx Multikocher mit Touchdisplay 18in1
Test Multikocher: Rommelsbacher MeinHansTest Multikocher: Krups cook4me+Test Multikocher: Amazon 23-in-1 Elektrischer Mehrzweck-SchnellkochtopfTest Multikocher: InstantPot IP-DUO60Test Multikocher: Crock-Pot CSC024XTest Multikocher: Aigostar Mi 30IAUTest Multikocher: Russel Hobbs Cook@Home MulticookerMultikocher Test: Bildschirmfoto 2019 12 11 Um 13.32.56
Pro
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Bedienung und viele Programme
  • Gutes Zubehör
  • Mit Rezeptbuch
  • Knopf zum Druckablassen
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Intuitive Bedienung
  • Einzelteile sind spülmaschinenfest
  • 150 vorprogrammierte Rezepte
  • Mit Dampfgareinsatz
  • Robust
  • Günstig
  • Viele Programme
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viele Programme
  • Viel verfügbares Zubehör
  • Gute Anleitung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Mit variabler Anbratfunktion
  • Einzelteile sind spülmaschinenfest
  • Gute Bedienung und Anleitung
  • Mit vielen Rezepten
  • Robust
  • Viele Programme
  • Viele Programme
  • Mit Dampfgareinsatz
  • Einzelteile sind spülmaschinenfest
  • Topf ist spülmaschinenfest
Contra
  • Mittelmäßige Anleitung
  • Umständlich zu reinigen
  • Teuer
  • Teuer
  • Kein Schongaren
  • Schlechte Anleitung
  • Englisches Menü
  • Umständlich zu reinigen
  • Umständlich zu reinigen
  • Edelstahl-Topf
  • Englisches Menü
  • Teuer
  • Teuer
  • Kein Schnellkochen
  • Englisches Menü
  • Schlechte Anleitung
  • Englisches Menü
  • Umständlich zu reinigen
  • Schlechte Verarbeitung
  • Schlechte Anleitung
  • Schlechte Bedienung
  • Kein Schnellkochen
  • Schlechte Verarbeitung
  • Schlechte Anleitung
  • Schlechte Bedienung
  • Kein Schnellkochen
Bester Preis
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Schnellkochen und Schongaren

Multikocher können meist sowohl Schnellkochen als auch Schongaren. Das sind, wie der Name schon sagt, zwei komplett gegensätzliche Herangehensweisen, die aber beide tolle Ergebnisse erzielen. Beim Schnellkochen – oder auch Kochen unter Druck – wird das Gerät hermetisch abgeriegelt und dadurch unter Zugabe von Flüssigkeit im Inneren Druck erzeugt. Das bewirkt, dass das Gericht schneller und einheitlich gar wird und Vitamine erhalten bleiben.

Am Ende des Garvorgangs kann der Druck entweder langsam durch Warten oder schnell durch Öffnen des Druckventils entlassen werden. Bei letzterem gibt es ein lautes, langes Zischen und heißer Wasserdampf steigt auf. Je nach Gerät kann es dabei passieren, dass man sich verbrennt. Daher ist es eine gute Sache, wenn die Geräte einen Knopf haben, der in sicherer Entfernung vom Druckventil bedient werden kann. Früher wurden übrigens noch Schnellkochtöpfe auf dem Herd benutzt. Die waren allerdings sehr unsicher. Die elektrischen Kochtöpfe sind größtenteils mit Sicherheits-Features versehen, die verhindern, dass einem die Maschinen um die Ohren fliegen.

Schnellkochen bedeutet übrigens nicht notgedrungen, dass es immer schneller geht als im herkömmlichen Topf. Jeder Multikocher hat vor der reinen Kochen-unter-Druck-Zeit noch eine individuelle Aufheizphase, die vom Gerät und von der Wattzahl abhängt. Wie viel Zeit das genau ist, steht leider nirgendwo und hängt auch davon ab, ob und wie lange vorher angebraten wurde. Daher darf man sich nie auf die angegebenen Kochzeiten verlassen. Dazu kommt, dass die Abdampfphase ebenfalls seine Zeit braucht, besonders wenn man natürlich abdampfen lässt – also ohne das Druckventil manuell zu öffnen. Daher sind gerade kurze Sachen, wie das Kochen von Kartoffeln, auf dem Herd oft schneller.

Schongaren erhält die Vitamine in der Nahrung

Schongaren oder slow cooking hingegen dauert viele Stunden und erhitzt dabei das Gericht auf niedrige Temperaturen bei einer Leistung zwischen 75 und 210 Watt. Das ist mit den entsprechenden Geräten energieeffizient und führt dazu, dass Vitamine erhalten bleiben. Diese Art zu kochen ist ideal, wenn man das Essen morgens oder mittags vorbereiten will, um abends direkt essen zu können. Schnellkochen ist dagegen für alle perfekt, die lieber abends kochen, aber nicht viel Zeit haben. Beide Kochweisen eignen sich perfekt, um zartes Fleisch zu bekommen sowie für Eintöpfe, Nudelsoßen, Suppen und vieles mehr.

Hier gibt es passende Rezepte

Beim guten Geräten liegt ein Kochbuch bei und es gibt Rezepte auf der offiziellen Webseite. Andere Geräte haben die Rezepte praktischerweise direkt eingespeichert. Viele Multikocher bringen aber keine mit und da ist es gut, dass man die Rezepte unter den Geräten austauschen kann. Ein Rezept für den Instant Pot zum Beispiel kann man mit den gleichen Angaben genauso gut in allen anderen Schnellkochern zubereiten. Dafür gibt es sogar eine App von Instant Pot mit Rezepten – allerdings nur in Englisch.

Wer gerne deutsche Rezepte möchte, kann sich die App von Krups für den Cook4me runterladen. Hier sind über 500 Rezepte zu finden, die sich sogar an die Menge der bekochten Personen anpassen lassen. Außerdem gibt es dort auch Rezepte von Privatpersonen. Solche findet man auch ganz leicht in entsprechenden Gruppen auf Facebook. Dort kann man ebenso Fragen zur Bedienung oder bei Problemen stellen. Es gibt solche Gruppen für den Cook4me und den Instant Pot und für Multikocher generell.

Natürlich gibt es auch genügend Kochbücher, die sich mit Schnellkochen, Schongaren und den einzelnen Geräten beschäftigen sowie jede Menge Rezepte online. Für Multikocher mangelt es auf jeden Fall nicht an Ideen und Inspiration was Rezepte angeht.

So haben wir getestet

Als erstes haben wir uns bei jedem Gerät die Anleitung ganz genau angesehen und mussten feststellen, dass die oft nicht sehr gut waren. Viele waren leider nicht nur schwer verständlich, sondern streckenweise sogar unvollständig. Da die meisten Geräte mit vielen Knöpfen (teilweise nur in englischer Sprache) versehen sind, wurde dadurch oft die Bedienung erschwert. Natürlich gibt es auch Ausnahmen – die Anleitungen unserer Empfehlungen waren gut verständlich.

Multikocher Test: Multikocher Gruppenfoto
Die Testgeräte aus der ersten Testrunde 12/2019.

Trotzdem haben wir mit allen Geräten gekocht und hatten bis auf wenige Defekte fast nur positive Erlebnisse dabei. Allerdings mussten wir bei allen Multikochern hinterher feststellen, dass die Silikonringe in den Deckeln sehr stark den Geruch des zubereiteten Gerichts angenommen hatten und sich dieser auch nicht mehr entfernen ließ. Das ist besonders dann ein Problem, wenn man abwechselnd deftige und süße Gerichte zubereiten will. Die süßen Gerichte nehmen dann oft leider den Geruch beziehungsweise den Geschmack des Silikonrings an.

Die Reinigung kann herausfordernd sein

Schwierigkeiten hat uns bei den meisten Geräten auch die Reinigung der Deckel bereitet. Manchmal kann man das Innere des Deckels entnehmen und säubern, allerdings kann man bei diesen Geräten den Rest der Abdeckung nicht abnehmen, was, je nachdem wie die Küche gebaut ist, negativ sein kann. Die Deckel anderer Geräte sind abnehmbar, aber sehr unhandlich, und haben viele schlecht erreichbare Stellen, was eine richtige Reinigung schwierig macht.

Nur der Deckel des Crock-Pot kann komplett in die Spülmaschine, da er aus Glas ist. Ein ähnliches Problem hatten wir mit den Töpfen. Sind sie aus Edelstahl, dürfen sie in die Spülmaschine, allerdings brennt dann auch schon mal was an.

Den meisten Geräten lagen zudem kleine Kochlöffel und -kellen aus Plastik bei, die wir auf Grund der geringen Größe im Verhältnis zu den großen Töpfen allerdings nie nutzen konnten. Hier ist es natürlich bei den beschichteten Töpfen trotzdem wichtig, dass Kochwerkzeuge aus Kunststoff oder Holz genutzt werden.

Multikocher Test: Multikocher Rommelsbacher

Testsieger: Rommelsbacher MeinHans

Der MeinHans von Rommelsbacher ist das Gerät, das die meisten Funktionen mitbringt und sich gleichzeitig sehr gut bedienen lässt. Neben Schnellkochen (mit entweder 1,4 oder 1,8 bar) und Schongaren bei 80 bis 95 Grad kann man damit auch anbraten und schmoren bei bis zu 170 Grad. Sous-Vide-Garen ist ebenfalls möglich sowie die Herstellung von Joghurt, Brot und Kuchen. Bei letzterem darf man natürlich keine Röstung von oben erwarten – ähnlich wie bei einem Brotbackautomaten.

Für das Dampfgarprogramm gehört zudem ein entsprechender Einsatz zum Lieferumfang. Auch die Zubereitung von Reis, Milchreis sowie Hülsenfrüchten ist möglich. Alle Programme sind individuell anpassbar und manuelle Einstellungen kann man ebenfalls vornehmen.

Testsieger

Rommelsbacher MeinHans

Damit man sich richtig in das Gerät einarbeiten kann, liegt ihm ein kleines Kochbuch bei und auf der Webseite meinhans.de gibt es noch mehr Rezepte, die ganz genau auf den Hans abgestimmt sind. Die Anleitung ist leider nicht so gut geschrieben, aber man kann sich das Gerät damit durchaus erschließen. Das Auswählen der Programme über den Drehknopf und das Anpassen von Temperatur und Zeit ist einfach auszuführen. Das deutschsprachige Display zeigt alles verlässlich an. Es gibt zudem sowohl eine Zeitvorwahl von 24 Stunden sowie eine Warmhaltefunktion von einer Stunde.

Da der MeinHans nur 1.000 Watt hat, dauert das Aufheizen, bevor die Schnellkochphase beginnt, eine Weile. Im Anschluss kann man aber den Druck über eine separate Taste schnell ablassen. Ob es besser ist, den Druck auf natürliche Weise – also durch Warten – entweichen zu lassen, entnimmt man am besten dem jeweiligen Rezept. Besonders wenn der Topf sehr voll ist, kann es ansonsten sein, dass mehr als Wasserdampf austritt.

Was uns am meisten an diesem Gerät gestört hat, ist die umständliche Reinigung. Keines der Einzelteile darf in die Spülmaschine, weswegen alles von Hand gereinigt werden muss. Das ist auf Grund des großen, schweren Deckels gar nicht so einfach. Außerdem muss man darauf achten, dass die Ventile sauber sind, für die Reinigung müssen sie abgeschraubt werden. Leider bleibt bei einer Säuberung des Topfes mit Wasser und Seife immer Essensgeruch zurück. Auch ist uns negativ aufgefallen, dass beim Anbraten die Temperatur nicht reguliert werden kann, weswegen es passieren kann, dass Fett aus dem Topf spritzt.

Besonders gut hat uns dafür die hochwertige Verarbeitung und die deutsche Menüführung gefallen. Zudem gibt es eine deutsche Hotline, die schnell und verlässlich zu erreichen ist. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Dampfgareinsatz und Gestell sowie entsprechendem Kochwerkzeug noch ein zweiter Dichtungsring. Es empfiehlt sich, zwischen süßen und herzhaften Gerichten die Ringe zu tauschen. Rommelsbacher stellt zudem über seinen Kundenservice auch Ersatzteile für alle seine Geräte zur Verfügung.

Im Großen und Ganzen ist der MeinHans das perfekte Gerät sowohl für Kochanfänger als auch für Profis, mit dem man sich eine sehr breite Palette von Gerichten zutrauen kann.

Rommelsbacher MeinHans im Testspiegel

Wir sind nicht die ersten, die den Hans von Rommelsbacher testen. Im März 2019 schreibt die Zeitschrift Haus & Garten einen Test von vier Multikochern, bei dem das Gerät ganz knapp auf den zweiten Platz landete:

»Das aussagekräftige Bedienfeld des Multikochers von Rommelsbacher macht es dem Annwender [sic] leicht, das passende Programm für die Zubereitung schnell zu finden. Durch das geschlossene System arbeitet der Kocher sehr energieeffizient.«

Die Zeitschrift Küche & Haushalt hat Anfang 2019 einen mehrseitigen Einzeltest von dem Multikocher durchgeführt und ihn mit der Note 1,1 versehen. Im Fazit schreibt das Blatt:

»Der Dampfdruck- und Multikocher »Mein Hans« ist ein absoluter Tausendsassa. Er ist einfach zu bedienen und bei der Verwendung als Dampfkochtopf durch die praktische Ablassöffnung extrem sicher. Nebenbei kann »Mein Hans« noch verschiedenste andere Zubereitungsarten durchführen und quasi im Alleingang ein mehrgängiges Menü zaubern. Auch die Anwendung und Reinigung sind schnell zu verstehen und leicht durchzuführen, sodass Hans ein breites Publikum bedient.«

Die Webseite ekitchen.de war im Dezember 2018 hingegen nur mäßig zufrieden und vergab daher ein »befriedigend«. Im Fazit heißt es dazu:

»In der Küche ist der elektrische Dampfdrucktopf MD 1000 »MeinHans« von Rommelsbacher ein vielfältiger Helfer mit ordentlichem Programmspektrum, der in den meisten Fällen viel Zeit spart. Die Bedienung ist einfach und praxisgerecht, die Anzahl der Knöpfe überschaubar. Wenn man von ein paar kleineren Unzulänglichkeiten absieht, kann das Gerät ein echter Küchenfreund werden. Die Haptik ist zwar etwas einfach und Internetkonnektivität für eine größere Rezeptauswahl nicht gegeben, dafür begeistert der Hansdampf mit einem attraktiven Einsteigerpreis.«

Alternativen

Zwar ist der MeinHans unser Top-Favorit, aber auch andere Geräte konnten uns überzeugen, die wir hier vorstellen möchten.

Auch gut

Krups Cook4me+

Auf den ersten Blick ist der Krups Cook4me+ mit seinen 1.600 Watt nur ein sehr kraftvoller Schnellkochtopf, aber er hat uns mit seiner innovativen Technik überzeugt. So kann man hier nicht wie bei den anderen Geräten Programme einstellen, sondern wählt über einen Drehknopf und eine bunte, digitale Anzeige aus, ob man braten (hier sind drei Stufen auswählbar), kochen oder schnellkochen will.

Neben den manuellen Einstellungen bietet das Gerät aber auch 150 eingespeicherte Rezepte, die man Schritt für Schritt kochen kann. Sie können sogar auf die Anzahl der Personen, die bekocht werden sollen, angepasst werden. Dazu kommt eine App mit über 500 Rezepten, die ebenfalls das schrittweise Kochen unterstützt und Anleitungen für Zutaten wie Kartoffeln, Huhn, Reis und mehr bietet.

Am besten hat uns am Cook4me+ aber gefallen, dass das Innenteil des Deckels und der Topf in die Spülmaschine dürfen. Da bleiben dann auch keine Essensgerüche zurück. Außerdem kann man mit diesem Gerät auch eine Zeitverzögerung einstellen und am Ende wird das Essen warmgehalten.

Nicht so gut gefallen hat uns, dass das Gerät von allein abdampft und man so nicht selber bestimmen kann, ob man lieber wartet, um Verschmutzungen aus dem Dampfventil zu vermeiden. Auch wäre es je nach Bauart der Küche und zur Reinigung in einigen Fällen besser, wenn man den Deckel komplett abnehmen könnte. Zudem muss man bedenken, dass von den sechs Litern Fassungsvermögen nur vier Liter tatsächlich genutzt werden können.

Zum Lieferumfang gehören neben einem richtigen Kochbuch auch eine hervorragende Anleitung, Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Größen und ein Dampfgarkörbchen. Alle Einzelteile können zudem beim Krups Kundenservice nachbestellt werden.

Gut & Günstig

AmazonBasics Mehrzweck-Schnellkochtopf

Test Multikocher: Amazon 23-in-1 Elektrischer Mehrzweck-Schnellkochtopf
Das Gerät aus der Reihe von AmazonBasics ist robust und ein echter Allrounder.

von 16 Lesern gekauft

Bei dem 1.000-Watt-Gerät aus der AmazonBasics-Reihe handelt es sich um den günstigsten Multikocher in unserem Test. Optisch ist das Gerät dem Instant Pot nachempfunden und bietet wie dieser auch nur ein englisches Menü. Dazu kommt eine nicht allzu gute Anleitung, weswegen wir das Gerät Kochanfängern nur bedingt empfehlen würden.

Wer allerdings schon Erfahrung mit Schnellkochern hat, findet hier eine sehr robuste Maschine, die genau das tut, was man ihr sagt. Sie kann sowohl Schongaren als auch Schnellkochen und Dampfgaren. Außerdem gibt es Programme für Fleisch, Geflügel, Suppen, Reis und mehr. Das Problem ist, dass die Programme nicht richtig erklärt werden. Auf der Amazon-Verkaufsseite kann man ein PDF mit Rezepten runterladen – die sind allerdings nicht sehr gut und helfen auch nur bedingt, alle Programme zu erklären.

Dazu kommt, dass der Deckel ebenfalls umständlich zu reinigen ist und der Topf nicht in die Spülmaschine darf. Des weiteren gibt es kein offizielles Zubehör für diese Maschine und es wird auch kein Dampfgareinsatz oder Ersatz-Silikonring mitgeliefert. Letzteres kann man sich aber problemlos besorgen.

Mit 4,5 Litern Nutzvolumen bietet der Multikocher von Amazon mit den größten Topf in unserem Test, allerdings muss man, um den Druck abzulassen, das Ventil selbst bedienen und dabei sehr aufpassen, sich nicht zu verbrühen. Am besten nutzt man dafür ein Handtuch oder einen Topflappen.

Außerdem getestet

Der Crock-Pot hat uns sehr gut gefallen, da er wirklich toll verarbeitet ist und sowohl Topf als auch Deckel komplett in die Spülmaschine dürfen. Dazu kommen eine sehr gute Anleitung, ein kleines Rezeptbuch und eine intuitive Bedienung. Leider kann das Gerät nur Schongaren und nicht Schnellkochen. Es bietet zwar auch ein Dampfgarprogramm, aber der mitgelieferte Dampfgareinsatz konnte uns nicht überzeugen – genauso wenig wie das Bratprogramm und das Backprogramm. Beide Programme machen nur Sinn, wenn man keinen Ofen zur Verfügung hat. Wir haben nämlich die Kartoffelecken aus den mitgelieferten Rezepten ausprobiert und obwohl sie durch waren, wiesen sie keine Knusprigkeit auf. Wen das Thema Schongaren interessiert, der ist hier auf jeden Fall richtig und kann zudem in der großen Schongaren-/Crock-Pot-Community im Internet jede Menge tolle Rezepte finden.

Beim klassischen Instant Pot 60 Duo handelt es sich um ein sehr schönes, gut verarbeitetes Gerät mit einer ebenfalls guten Anleitung. Dazu kommen jede Menge Online-Rezepte, die perfekt angepasst sind sowie eine eigenen Instant-Pot-App. Letztere gibt es leider nur auf Englisch – genau wie das Menü des Geräts. Ein weiterer Dämpfer ist der Preis, denn das Gerät ist doppelt so teuer wie unsere vergleichbare Gut-&-Günstig-Empfehlung. Besonders große Familien können sich übrigens den Instant Pot 80 Duo zulegen, der einen größeren Topf und mehr Watt bietet. Singles werden mit dem 30 Duo Mini und 800 Watt glücklich. Zu beachten wäre, dass das Gerät nur einen Edelstahltopf mitbringt, der zwar in die Spülmaschine darf, aber mit dem es durchaus passieren kann, dass das Gericht anbrät. Es gibt aber neben vielfältigem, offiziellem Zubehör wie Dampfgareinsätzen und Ersatz-Silikonringen auch beschichtete Töpfe separat zu kaufen.

Die Aigostar Mi 30IAU ist baugleich zu unserer Gut-&-Günstig-Empfehlung von AmazonBasics, kostet allerdings mehr und die mitgelieferte Anleitung ist noch schlechter. Auch hier werden kein Dampfgareinsatz und kein Ersatz-Silikonring mitgeliefert. Ansonsten ähnelt auch dieses Modell dem Instant Pot und ist gut verarbeitet.

Russell Hobbs Cook@Home Multicooker 21850-56

Die 900 Watt starke Russell Hobbs Cook @Home Multicooker 21850-56 wirkt auf den ersten Blick angenehm leicht und kompakt, aber schnell wird klar, dass es sich dabei um billige Verarbeitung und eine Außenhülle handelt, die größtenteils aus Plastik besteht. Dazu kommt eine Anleitung, die so schlecht ist, dass sie ganze Knöpfe gar nicht erst erklärt. Da hilft es auch nicht, dass das Gerät viele Programme wie Dampfgaren (plus Dampfgareinsatz im Lieferumfang), Schongaren, Suppe, Reis, Joghurt und mehr mitbringt – allerdings kein Schnellkochen. Immerhin ist der beschichtete Topf spülmaschinenfest, aber empfehlen wollen wir das Gerät trotzdem nicht.

GOURMET-maxx Multikocher mit Touchdisplay 18in1

Eine absolute Nicht-Empfehlung ist der Multikocher von Gourmetmaxx. Nicht nur ist die Verarbeitung sehr schlecht und das Gerät komplett aus Plastik, sondern bei unserem Test war eine der Tasten sogar schon defekt. Dazu kam ein sehr unangenehmer Geruch bei der ersten Verwendung. Außerdem ist die Anleitung so schlecht, dass sie noch nicht mal die einzelnen Programme erklärt. Dabei hätte uns sehr interessiert, wie das Pizza-Programm ohne Röstung von oben funktionieren soll. Das Gerät bringt zudem nur einen sehr kleinen beschichteten 3-Liter-Topf und 850 Watt mit. Da helfen auch der mitgelieferte Dampfgareinsatz, die 24-Stunden-Startvorwahl oder die Warmhaltefunktion nicht viel.

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