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Der beste Musikplayer

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Musikplayer Test: Musikplayer Kinder Aufmacher
Dajana Leppin

Dajana Leppin

ist selbständige Redakteurin und Mutter von zwei Kindern im Alter von ein und vier Jahren. Sie schreibt auf ihrem Blog Mit Kinderaugen über ihr Familienleben, testet Produkte und gibt Ausflugs- und Reisetipps.

Wir haben 10 Musikplayer für Kinder getestet, von denen 8 noch verfügbar sind. Die beste davon ist für uns die Toniebox. Ein einzigartiges Konzept gepaart mit gutem Klang bringt ihr den Testsieg. Durch ihre kinderleichte Bedienung und ihr tolles Design schließen nicht nur die Kleinen die Toniebox sofort ins Herz. Denn die Box ist nicht einfach nur ein Musikplayer, sondern auch ein richtiger Hingucker.

Update 25. September 2019

Wir haben den Bluetooth-Lautsprecher JBL JR Pop getestet. Er ist eine neue Empfehlung für ältere Kinder, die schon ein Smartphone oder einen MP3-Player haben.

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9. Januar 2019

Wir haben den Testbericht mit weiteren Informationen zur Toniebox aktualisiert.

6. September 2018

Unsere neue Empfehlung ist die Toniebox – einen kindgerechteren Player gibt es zur  Zeit nicht auf dem Markt.

»Alle Leut‘, alle Leut‘, geh’n jetzt nach Haus.« oder »Hallo, hallo schön, dass du da bist«. Wer mit kleinen Kindern im Haushalt lebt, kennt sie alle: Kinderlieder. Die laufen nämlich gern in Dauerschleife rauf und runter.

Kinder lieben Musik und vor allem lieben sie es, mitzusingen und zu tanzen. Damit der Hörfreude keine Grenzen gesetzt werden und auch Mama und Papa nach zehn Minuten keine Ohrenschmerzen bekommen, sollte bei der Wahl eines guten Musikplayers für Kinder auf ein paar Dinge geachtet werden.

Die Auswahl an Musikplayern ist groß. Leider überzeugen nur die wenigstens bei Klang und Qualität. Klar, ein Musikplayer für Kinder muss klanglich nicht die gleiche Leistung bringen wie die Stereoanlage im elterlichen Wohnzimmer. Doch es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die kindliche Lieblings-CD ständig mit unangenehmen Knarz- und Fiep-Geräuschen aus dem Kinderzimmer dröhnt.

Kinder stört das zwar meistens wenig, aber wir Eltern hören ja nun mal mit – und es kann auch nicht schaden, die Kleinen früh an guten Klang zu gewöhnen. Wir haben uns neun Musikplayer für Kinder ausgesucht und ausführlich getestet. Für einen guten Player muss man nicht mal allzu viel Geld ausgeben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Boxine Toniebox

Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3
Keine Ecken, Kanten oder Regler und eine einzigartige und kinderleichte Bedienung – das macht die Toniebox aus.

Die Toniebox ist ein etwas anderer Musikplayer. Statt CDs oder Kassetten dienen kleine Figuren als Datenträger. Sie werden einfach auf den Player gesetzt, schon spielt die Musik oder das Hörspiel ab. Es gibt keine Regler und keine Tasten – will man vor- oder zurückspulen kippt man die Box einfach auf die Seite oder gibt ihr einen kleinen Klaps links oder rechts, damit das nächste Kapitel abgespielt wird. Ein wirklich tolles Konzept, das allerdings nicht ganz billig ist – denn die Figuren müssen extra gekauft werden und schlagen mit bis zu 15 Euro pro Geschichte zu Buche. Doch mit den Kreativ-Tonies kann man einzelne Figuren auch mit eigenen Playlists bespielen. Das innovative Konzept für das Post-CD-Zeitalter hat uns und unsere kleinen Tester vollends überzeugt.

MP3-Player aus Holz

Winzki Hörbert

Test Musikplayer für Kinder: hörbert
Hörbert ist ein Traum für kleine Kinder: Leicht zu bedienen, robust und aus Holz gefertigt.

Wenn Sie sich für Holzspielzeug begeistern, ist der Hörbert vielleicht etwas für Sie und Ihr Kind. Der Musikplayer ist tatsächlich aus Holz und die Bedienung ist kinderleicht. Er ist ein echter Blickfang und hat einiges zu bieten – leider ist er für einen Musikplayer wirklich teuer. Etwas über 200 Euro müssen Sie dafür ausgeben. Das kann und will sicher nicht jeder.

Gut & günstig

Lexibook RCD102

Test Musikplayer: Lexibook RCD102FZ Musikplayer
Überraschend gut klingt der Player von Lexibook und noch dazu können Kinder aus vielen schönen Designs wählen.

von 120 Lesern gekauft

Der Lexibook Musikplayer ist ein einfacher CD-Player mit Radiofunktion, der einfach zu bedienen und kindgerecht gestaltet ist. Es gibt ihn in zahllosen Disney-Motiven, da findet jeder sein Lieblingsthema. Zudem überrascht er durch ziemlich gute Klangqualität. Nur auf ein Mikro muss man bei ihm leider verzichten. Für gerade mal 50 Euro ist der Player von Lexibook eine gute, günstige Wahl.

Für Karaokefans

X4-Tech Bobby Joey

Zwei Mikrofone werden beim X4-Tech Bobby Joey mitgeliefert. So kann Ihr Kind mit Freunden die Lieder wie ein kleiner Star mitsingen. Auch optisch macht der Player einiges her – vor allem, weil man ihn mit den beiliegenden Stickern noch zusätzlich individualisieren kann. Klanglich gesehen ist er einer der besseren, kommt an unseren Testsieger aber nicht heran. Dafür ist er mit knapp 32 Euro recht günstig.

Robuste Bluetooth-Box

JBL JR Pop

Test Musikplayer: JBL JRPop
Für ältere Kinder, die schon ein Smartphone oder einen MP3-Player haben, eine gute Wahl.

Der JBL JR Pop ist kein eigenständiger Musikplayer sondern eine kleine Bluetooth-Box für Kinder, die Musik vom Smartphone oder vom MP3-Player abspielt. Für ganz kleine Kinder ist er damit nicht geeignet, aber da der Nachwuchs heutzutage praktisch von Geburt an mit dem Handy von Mama und Papa hantiert, ist ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher keine schlechte Idee, zumal der JBL JR Pop robust genug ist, auch wiederholten, grob unsachgemäßen Gebrauch unbeschadet zu überstehen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritMP3-Player aus HolzGut & günstigFür KaraokefansRobuste Bluetooth-Box
ModellBoxine TonieboxWinzki HörbertLexibook RCD102X4-Tech Bobby JoeyJBL JR PopLenco SCD-24Grundig RCD 1445Idena Kinder-CD-Player
Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3Test Musikplayer für Kinder: hörbertTest Musikplayer: Lexibook RCD102FZ MusikplayerTest Musikplayer für Kinder: X4-Tech Bobby JoeyTest Musikplayer: JBL JRPopTest Musikplayer: Lenco SCD-24Test Musikplayer: Grundig RCD 1445 RadioTest Musikplayer: Idena 40104 Kinder CD Player
Pro
  • Tolles Konzept
  • Einfache Handhabung
  • Kindgerechtes Design
  • Aus Holz
  • Sehr leicht
  • Einfach zu bedienen
  • Viele kindgerechte Designs
  • Leicht und gut tragbar
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Klangqualität
  • Relativ günstig
  • Mit zwei Mikrofonen
  • Beiliegende Sticker
  • Guter Klang
  • Günstig
  • Robust
  • Beiliegende Sticker
  • Gute Klangqualität
  • Im Großen und Ganzen ein gutes Gerät
  • Tolle Optik
  • Mit zwei Mikrofonen
Contra
  • Relativ teuer
  • Sehr teuer
  • Kein Mikrofon
  • Klanglich gut aber nicht mit Testsieger vergleichbar
  • Kein eigenständiger Player
  • Optisch weniger ansprechend
  • Etaws schwer
  • Etwas umständlich in der Bedienung
  • Eher für Schulkinder geeignet
  • Enttäuschender Klang
Bester Preis
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So haben wir getestet

Getestet haben wir insgesamt neun Musikplayer. Zunächst hatten wir acht Modelle im Test, darunter sechs CD-Player, ein CD- und Kassetten-Player und ein MP3-Player. Inzwischen haben wir mit der Toniebox von Boxine auch ein ganz neuartiges Audiosystem für Kinder getestet.

Test Musikplayer für Kinder: Alle Testkandidaten im Überblick
Die ersten acht Testkandidaten (im Uhrzeigersinn): Blaupunkt B11, Lenco SCD-24, Idena, Hörbert, Lexibook, X4-TECH Bobby Joey, Telefunken RC1006M und Grundig RCD 1445. Die Toniebox kam später hinzu.

Die CD-Player waren von Telefunken, Lexibook, X4-Tech Bobby Joey, Lenco, Grundig und Idena. Der CD- und Kassetten-Player war von Blaupunkt und der MP3-Player von Hörbert.

Getestet haben wir alle Geräte mit zwei Kleinkindern, 15 Monate und knapp fünf Jahre alt – und zwar nicht nur einmalig, sondern über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg. Alle Geräte wurden in dieser Zeit mehrfach abgespielt, die Klappen auf- und zugemacht, umher getragen und an- und wieder ausgestellt. So konnten wir einen guten Eindruck gewinnen, welches Gerät für die Kleinen was taugt und welches nicht.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Im Kinderzimmer kann es ziemlich wild werden. Es wird getobt, gespielt, gerannt, gehüpft und es fallen Sachen zu Boden. Produkte für Kinder sollten daher hart im Nehmen sein. Was nützt es, wenn ein 1A-Musikplayer im Kinderzimmer steht, er aber nichts aushält und schon nach dem ersten Sturz die Lieblings-CD nicht mehr abspielt?

Musikplayer für Kinder müssen also robust und gut verarbeitet sein. Auch haben gefährliche Kleinteile oder defekte Gehäuse und Regler an Musikplayern für Kinder nichts zu suchen.

Die Optik spielt bei Kindern eine sehr große Rolle, denn Kinder entscheiden mit ihren Augen. Was sie visuell anspricht, gewinnt. Da können Mama und Papa noch so sehr auf den Sprössling einreden und die Vorzüge des schlichteren Musikplayers hervorheben. Wenn sich der Nachwuchs in den quietschend leuchtenden pinken Player oder den im Spiderman-Design verguckt hat, dann muss es auch dieser Player sein.

An einen guten Musikplayer für Kinder gehört unserer Meinung nach auch ein Tragegriff. Und er muss so leicht sein, dass er auch von einem Kleinkind ohne Probleme durch die Gegend getragen werden kann.

Robust und optisch ansprechend muss er sein

Denn der Musikplayer kann und darf auf keinem Fall an einem Ort stehen. Nein. Vielmehr wird er von Raum zu Raum transportiert oder mit in die Kuschelhöhle genommen oder morgens neben dem Frühstückstisch aufgebaut. Kinder mögen Abwechslung und haben jeden Tag neue Ideen. Ein guter Musikplayer muss da mitspielen.

Die Bedienung an einem Musikplayer für Kinder muss einfach und kindgerecht sein. Kleine Schalter, die kaum sicht- und fühlbar sind, sind genauso unpraktisch wie zu viele Schalter. Das sorgt nur für unnötige Verwirrung bei den Kleinen und nimmt ihnen die Freude am Gerät.

Kinder wollen alles selber machen. Deshalb sind auch in Zeiten von MP3s und Musik-Streaming CD-Player für Kinder immer noch eine gute Idee. Sie wollen sich Ihre Musik selbst aussuchen und starten können. Das geht mit CDs viel besser als mit einer MP3-Playliste. Ständig Mama und Papa um Hilfe bitten nervt die Kleinen – und die Großen auch. Deswegen lautet die Devise: Weniger ist mehr. MP3s und Playlisten können warten, bis das erste eigene Smartphone ansteht.

Mit oder ohne Mikrofon?

Mikrofone sind bei den meisten Eltern wohl eher ein unerwünschtes Accessoire. Zum Einen, weil die Stimmen der Kleinen dann oft weit über Zimmerlautstärke durch die Wohnung schallen, und zum Anderen, weil die Schnur des Mikrofons besonders für Kinder unter drei Jahren eine Gefahrenquelle ist.

Tonqualität des Mikros ist meist schlecht

Kinder haben an Mikrofonen allerdings eine Menge Spaß, denn so kann man das Lieblingslied schön mitträllern. Und es ist ziemlich witzig, seine eigene Stimme laut zu hören.

Leider sind die meisten Player mit Mikrofonen in Bezug auf die Tonqualität sehr schlecht, denn sobald das Mikrofon angeschaltet ist, ertönt auch oft ein nervendes Summen und Rauschen, was den Spaß an der Musik schnell nehmen kann. Auch das von Mikrofonen ausgelöste Echo und die Rückkopplungen können nervig sein.

 Musikplayer Test: Musikplayer Kinder Aufmacher

Testsieger: Toniebox

Die Toniebox macht optisch erstmal eher den Eindruck eines Kuscheltiers als eines Musikplayers – kindgerecht und doch auch was fürs Auge.

Vor allem aber ist das Bedienkonzept der Toniebox ist genauso simpel wie genial: Statt CDs oder Kassetten – wer benutzt die heute schon noch – stellt man einfach eine Spielfigur auf die Box und schon kann’s losgehen. Das kriegen auch die Kleinsten schnell raus. Kinderfreundlicher geht’s nicht.

Unser Favorit

Boxine Toniebox

Musikplayer Test: 4251192107534 Tonies Toniebox Kreativ Tonie Starterset 3
Keine Ecken, Kanten oder Regler und eine einzigartige und kinderleichte Bedienung – das macht die Toniebox aus.

Die Box hat keine scharfen Kanten und Ecken und keine Regler oder Rädchen. Stattdessen ist sie gepolstert und hat zwei »Ohren«, die als Lautstärkeregler dienen: Lauter wird’s wenn man das große Ohr drückt, leiser, wenn man das kleine kneift. Anschalten kann man sie ebenfalls über die Ohren – einfach mit Daumen und Zeigefinger ein Ohr drücken und die LED an der Box leuchtet grün und zeigt an, dass es losgehen kann.

Der eigentliche Clou der Toniebox sind die sogenannten Tonies. Das sind kleine Spielfiguren, die die CD oder Kassette ersetzen. Jede Tonie-Figur steht für eine Hörspielgeschichte: Bibi Blocksberg spielt eine Bibi-Blocksberg-Geschichte, Benjamin Blümchen eine Benjamin-Blümchen-Geschichte und so weiter.

Doch man muss nicht nur die bereits bespielten Figuren verwenden. Wer seine Lieblingsgeschichte unter den Tonies nicht findet, kann sie über die sogenannten »Kreativ-Tonies« trotzdem hören. Die Kreativ-Tonies sind Figuren, die selbst bespielt werden können. Das funktioniert ganz einfach indem man die Audio-Dateien mit dem Computer in die Tonie-Cloud hochlädt. Außerdem gibt es eine App fürs Smartphone, mit der man eigene Audio-Clips aufnehmen kann.

Einzigartiges Bedienkonzept

Zum Abspielen wird die Tonie-Figur einfach auf die Box gestellt. Die erkennt die Figur und spielt das entsprechende Hörspiel ab. Nimmt man die Figur runter, hört die Box auf zu spielen.

Will man ein Kapitel überspringen, gibt man der Toniebox einfach einen Klaps auf die Seite. Um Vor- oder Zurückzuspulen wird sie einfach nach links oder rechts gekippt. Super!

Ist der Akku der Box nach rund sieben Stunden Laufzeit leer, wird sie einfach in die mitgelieferte Ladestation gestellt und ist nach spätestens drei Stunden wieder voll geladen.

Beim Klang kann man von einer so kleinen Box keine Wunder erwarten – aber immerhin gehörte sie klanglich zu den besten im Test. Natürlich ist der Sound nicht mit dem der Stereoanlage im Wohnzimmer vergleichbar, fürs Kinderzimmer ist er aber völlig ausreichend.

Vom Konzept und Design der Toniebox sind wir absolut begeistert – allerdings ist sie nicht ganz günstig. Dabei ist die Box selbst mit rund 80 Euro gar nicht mal so teuer, aber die Tonie-Figuren kommen noch hinzu.

Pro Figur hat man nur eine Hörspielgeschichte. Möchte man eine neue Geschichte hören, muss man eine neue Figur kaufen, was jeweils mit 12 bis 15 Euro zu Buche schlägt. Aber es gibt ja auch die Kreativ-Tonies, die man man nach Belieben bespielen kann. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch praktisch, weil man mit ihnen seine eigene Playlist zusammenstellen kann.

Tonie-App & Tonie-Cloud

Über die Tonie-Cloud kann die Toniebox samt Tonies verwaltet werden. Hier kann man auch einzelnen Kreativ-Tonies Audio-Dateien zuweisen und die Playlists sortieren.

Wenn man sich mit seinem Account angemeldet hat, hat man außerdem die Möglichkeit, Mitglieder in den eigenen Tonie-Haushalt einzuladen und diesen zu verwalten. Beispielsweise ist es möglich, festzulegen, ob nur die eigens bespielten Kreativ-Tonies von der Toniebox abgespielt werden sollen, oder ob auch fremde Tonies, beispielsweise die von Freunden, erlaubt sind. Hier hat man also wenn man möchte immer die volle Kontrolle über das, was der Nachwuchs sich zu Ohren führt.

Wählt man einen Kreativ-Tonie aus, kann er gefüllt werden. Musik, Hörbücher und was immer die Kinder möchten, kann in den Formaten MP3, M4A, WAV, OGG und WMA auf den Tonie geladen werden. Ein Kreativ-Tonie hat dabei Kapazität für bis zu 90 Minuten.

Leider funktioniert die Toniebox nicht mit Streaming-Diensten

Das ist toll, hat aber in Zeiten von Streaming-Diensten einen Haken: Denn Playlisten von Spotify & Co. bekommt man derzeit nicht ohne größere Verrenkungen auf einen Tonie. Das ist schade, schließlich haben die meisten ihre Musiksammlung inzwischen bei irgendeinem Streaming-Dienst.

Zwar kann man Songs beispielsweise von Spotify zum Offline-Hören auf dem Smartphone oder Computer speichern, aber diese Dateien sind verschlüsselt und lassen sich daher nicht auf einen Tonie laden. Einen Umweg gibt es aber doch: Inzwischen existieren zahlreiche Apps, mit denen man Songs von Spotify und anderen Diensten in MP3-Dateien konvertieren kann. Da man dabei den Kopierschutz knackt, ist das allerdings nicht legal – und überdies ziemlich umständlich.

Bleibt also nur zu hoffen, dass der Hersteller in Zukunft eine Möglichkeit schafft, die Toniebox als Player für Streaming-Dienste zu konfigurieren, so dass man einem Kreativ-Tonie einfach einer Playlist zuweisen kann. Dann wäre die Toniebox wirklich perfekt.

Die Tonie-App für Smartphones und Tablets bietet eine weitere Möglichkeit: Ist die Live-Funktion aktiviert, werden Nachrichten, die man auf sein Handy gesprochen hat, als Erstes vom Kreativ-Tonie abgespielt. So können Mama oder Papa, wenn sie auf Reisen sind, den Kleinen trotzdem jede Nacht eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Süß!

Bei Android-Smartphones können nicht nur selbst aufgenommene Audiodateien vom Smartphone auf die Tonie-App geladen werden, sondern auch bereits auf dem Smartphone vorhandene Audio-Dateien. Dafür wählt man die gewünschte Datei einfach aus und teilt sie über das Teilen-Symbol mit der Tonie-App.

Bei iOS-Geräte funktioniert das leider nicht, weil Apple keinen Zugriff aufs Dateisystem gewährt. Über iCloud oder Dropbox kriegt man es zwar auch irgendwie hin, über den Computer geht das aber deutlich einfacher.

Die Toniebox überzeugt uns als einziger Musikplayer auf dem Markt mit einem gut durchdachten, innovativen Bedienkonzept für das Post-CD-Zeitalter. In Zeiten, in denen man nur noch Musikdateien vom Laptop oder Smartphone abspielt, sind die Tonie-Figuren eine schöne, kindgerechte Lösung, um auch den Kleinsten ihr eigenes Musikerlebnis zu ermöglichen. Nur die Integration von Streaming-Diensten fehlt leider.

Toniebox im Testspiegel

Stiftung Warentest hatte unseren Testsieger Ende 2019 auf dem Prüfstand und vergibt, wie bei vielen anderen Modellen, nur ein »befriedigend«, da Kinderplayer oft zu laut eingestellt werden können:

»Selbst für die Kleinsten geeignet. Mit 15 Euro pro Tonie-Figur teuer. Strea- ming-Dienste lassen sich nicht nutzen. Kopfhörer-Nutzer sollten die Lautstärke der Box in der Tonie-Cloud begrenzen!«

Alternativen

Die Toniebox ist vor allem für kleine Kinder eine tolle Lösung. Auch der Hörbert schlägt mit einem ähnlichen Bedienkonzept in diese Kerbe. Ältere Kinder kommen dagegen auch mit traditionelleren Playern gut zurecht, die günstiger zu haben sind.

MP3-Player aus Holz

Winzki Hörbert

Test Musikplayer für Kinder: hörbert
Hörbert ist ein Traum für kleine Kinder: Leicht zu bedienen, robust und aus Holz gefertigt.

Hörbert ist ein Musikspielgerät für Kinder, das vor allem Holzliebhaber begeistern wird, denn Hörbert ist aus Holz gefertigt.

Der Musikplayer überzeugt durch schlichtes und kindgerechtes Design und einfache Handhabung. Hörbert wird mit einer Speicherkarte geliefert, auf der mit einer einfachen Software die Lieblingsmusik des Kindes gespeichert werden kann.

Besonders toll sind die bunten Tasten, mit denen das Kind ganz einfach zwischen den verschiedenen Liedern und Hörspielen hin- und herwechselt. Dank der Farben merkt es sich sehr schnell, wo was abgespeichert ist.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Hörbert, denn er enthält keine beweglichen Kleinteile, sodass er unempfindlicher ist als andere tragbare Musik-Player. Zudem ist der Hörbert leicht und sieht schick aus – ein absoluter Blickfang im Kinderzimmer.

Aber leider ist der Hörbert auch ziemlich teuer: Über 200 Euro für einen Musik-Player sind eine Menge Geld.

Gut & günstig

Lexibook RCD102

Test Musikplayer: Lexibook RCD102FZ Musikplayer
Überraschend gut klingt der Player von Lexibook und noch dazu können Kinder aus vielen schönen Designs wählen.

von 120 Lesern gekauft

Der Player von Lexibook ist eine gute Empfehlung, weil er relativ gut klingt, kindgerecht bedienbar ist – und nicht viel kostet. Besonders gut finden wir, dass abgerundete, ballähnliche Design. Am Lexibook befinden sich keine scharfen oder spitzen Kanten. Dadurch kann er bereits von den Allerkleinsten verwendet werden.

Sehr kindgerecht sind die vielen verschiedenen Designs des Lexibook. Für unseren Test hatten wir die Eiskönigin-Variante. Es gibt aber noch unzählige andere Designs wie Spiderman, Cars, Frozen Olaf, Minions, Minnie Mouse, Barbie und viele mehr. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Klanglich hat uns der Player von Lexibook ganz gut gefallen. Er tönt angenehm rund und für seine Größe erstaunlich satt.

Genutzt werden kann der Player von Lexibook entweder als Standgerät mit dem mitgelieferten Netzteil oder als tragbares Gerät mit Batterien. Insgesamt benötigt er sechs LR14 Batterien. Die sind alledings nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat gekauft werden. Das Batteriefach befindet sich an der Rückseite des Geräts und lässt sich über zwei Klickschalter öffnen. Dank der übersichtlichen Anzahl an Schaltern, ist die Bedienung des Lexibook Players sehr einfach und kindgerecht. Die Lautstärke lässt sich gut anhand des Rädchens regulieren.

Ein Mikrofon gibt es beim Lexibook-Player nicht.

Für Karaokefans

X4-Tech Bobby Joey

Für Karaoke-Künstler und solche die es werden wollen ist der CD-Player X4-Tech Bobby Joey die beste Option. Seine zwei Mikrofone sorgen für jede Menge Spaß, denn so können Geschwister oder Freunde gemeinsam beim Lieblingslied mitsingen.

Er wird mit verschiedenen Stickern geliefert (Superheld, Drache, Prinzessin u.a.), mit denen Ihr Kind sich sein Hörspielgerät ganz individuell gestalten kann.

Der Bobby Joey ist tragbar, handlich und einfach zu bedienen. Die Tasten sind anhand geometrischer Formen dargestellt, die Kindern die Bedienung erleichtern und auch klanglich gehört er zu den besseren Playern im Test.

Wohl aus Gründen der Optik wurden die Tasten gespiegelt auf beiden Seiten angebracht. Das wird bei einigen Tests negativ bewertet, weil es verwirrend sein kann. Wir finden das allerdings nicht weiter störend.

Robuste Bluetooth-Box

JBL JR Pop

Test Musikplayer: JBL JRPop
Für ältere Kinder, die schon ein Smartphone oder einen MP3-Player haben, eine gute Wahl.

Der JBL JR Pop fällt etwas aus der Reihe, denn er ist kein eigenständiger Musikplayer sondern »nur« ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher für Kinder. Um damit Musik abzuspielen, braucht man noch ein Smartphone oder einen MP3-Player. Damit ist er eher für etwas ältere Kinder geeignet.

Die dürfen sich dann aber auch auf eine gute Klangqualität freuen, denn der JR Pop klingt deutlich besser als unser Testsieger Toniebox. Und das, obwohl der Lautsprecher mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern gerade mal so groß ist wie eine Handfläche.

Der JBL JR Pop ist sehr robust gebaut und übersteht es auch klaglos, wenn man ihn aus zwei Metern Höhe auf den Parkettboden fallen lässt – ja, das haben wir getestet. Die kleine Klangflunder ist außerdem nach IPX7 wasserdicht und hält es damit laut Hersteller bis zu 30 Minuten in einem Meter tiefen Wasser aus. Der kleine Lautsprecher ist also kaum kaputtzukriegen.

Beim Abspielen von Musik leuchtet der kleine Lautsprecher auf Wunsch recht psychedelisch, das kann man aber auch abschalten. Ansonsten gibt es noch Tasten für die Lautstärke, die Bluetooth-Kopplung und Ein/Aus. Personalisieren können sich die Kids den Lautsprecher dank beiliegender Sticker.

Geladen wird der Lautsprecher mit einem Micro-USB-Kabel. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert. Beim Laden leuchtet der Lautsprecher grün pulsierend. Eine Ladestandsanzeige gibt es leider nicht.

Da unsere Musik zunehmend als MP3-Files auf unseren Mobilgeräten lebt, ist so ein kleiner, kinderfester Bluetooth-Lautsprecher früher oder später eine gute Idee. Da muss man sich nicht mit Anachronismen wie CDs rumschlagen, zumal der JBL JR Pop mit einem Preis von nicht mal 30 Euro ausgesprochen günstig ist.

Außerdem getestet

Der Preis des Lenco SCD-24 ist super und er überzeugt auch dank guter Tonqualität. Für Kleinkinder finden wir ihn dennoch ungeeignet. Zum Einen ist er optisch für Kinder wenig ansprechend, zum Anderen ist er recht schwer. Und ältere Kinder können vermutlich weder mit CDs noch mit Radio viel anfangen.

Das Gleiche gilt für den Grundig RCD 1445: Ein gutes Gerät, keine Frage, für kleine Kinder aber eher ungeeignet. Dafür ist er zu groß, zu schwer und zu umständlich in der Bedienung. Damit ist er eher was für Kinder, die schon zur Schule gehen. Auch für die gilt: Die wollen lieber einen MP3-Player.

Idena Kinder-CD-Player

Der Musikplayer Idena 40104 ist optisch und dank seiner zwei Mikrofone für Kinder zwar sehr ansprechend, doch leider hat er uns in Bezug auf die Klangqualität sehr enttäuscht. Auch die Qualität der Mikrofone lässt sehr zu wünschen übrig. Das kann auch sein drolliges Aussehen nicht wettmachen. Und dafür ist er letztlich viel ztu teuer.

31
Kommentare

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Dannie
Dannie

Habe mir diesen Bobby Joey für meine Kinder gekauft. Meine Kinder und ich sind sehr zufrieden damit und man kann nicht meckern für den guten Preis. Die 2 Mikrofone sind mega gut und der Player hat auch einen sehr guten Sound

Mandy Schmidt
Mandy Schmidt

Wir haben noch den obligatorischen CD Player von Grundig. ✌️

Karen Riesenbeck
Karen Riesenbeck

Habe ich pro Figur dann eine Geschichte??? Gibt es iwo eine Übersicht was für Geschichten und Folgen es gibt???

Klaus Müller-Wendt
Klaus Müller-Wendt

Janina Müller-Wendt

Jessica Wegner
Jessica Wegner

Steht auch auf meiner Weihnachtsliste Chantale Radloff und Claudia Klimper

Patricia Krebs
Patricia Krebs

Karina Mueller, hab ich dir nicht davon erzählt? Gibts auch nen Grüffelo und den Hotzenplotz

Maria Gasser
Maria Gasser

Andrea Pertl

Kay Matthes
Kay Matthes

Jenny Matthes schau mal was für die Kids

Petra Schmalzbauer
Petra Schmalzbauer

Jim Boob

Claudia Pala
Claudia Pala

Im Katalog gesehen. Eine Idee für Weihnachten…

Jess Pott
Jess Pott

Immernoch mein Weihnachtsfavorit.

Christina Salhofer
Christina Salhofer

bei uns auch nicht mehr wegzudenken❤️

Daniela Kugler
Daniela Kugler

Habt ihr sie schon? ? Super ??

Evamaria Mörth
Evamaria Mörth

Wir lieben sie auch!

Bianca Greuel
Bianca Greuel

Hier vergeht kein Tag ohne Toniebox. Selbst der 1.5 jährige liebt sie

Tatjana Rückeshäuser
Tatjana Rückeshäuser

Meine Nichte ist hellauf begeistert und singt immer lauthals mit! Danke für den Test!