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Der beste Nasensauger

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Nasensauger Test: Nasensauger Testsieger
Andrea Zschocher

Andrea Zschocher

ist freie Journalistin und Bloggerin und schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und die Huffington Post. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit Kindern.

Wir haben 21 Nasensauger für Kleinkinder getestet, der Beste ist der preiswerteste im Test: Der NUK Nasensauger funktioniert mit einem Pumpball, lässt sich leicht reinigen und überallhin mitnehmen. Klein, praktisch, gut: Selten traf ein Testfazit so zu wie auf dieses Produkt. Bei manchen Produkten ist Hightech einfach gar nicht nötig.

Update 15. November 2019

Wir haben vier neue Nasensauger getestet. Testsieger bleibt die billigste und einfachste Variante von NUK. Eine neue Empfehlung ist das Gerät von Wadeo.

Niemand hat gerne eine verstopfte Nase – vor allem wenn man die fast ausschließlich zum Atmen verwendet. So geht es Babys, die können nämlich noch nicht gut durch den Mund atmen. Um ihnen bei einer Erkältung das Schlafen so angenehm wie möglich zu machen, gibt es Nasensauger, mit denen man das Sekret aus der verstopften Nase entfernen kann.

Es gibt viele verschiedene Bauarten von Nasensaugern und noch mehr Modelle. Wir haben insgesamt 21 Nasensauger getestet und an unseren verschnupften, kleinen Patienten ausprobiert. 16 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

NUK Nasensauger

Test Nasensauger: NUK Nasensauger
Klein, praktisch, günstig, gut. Der Testsieger tut was er soll und ist ein echtes Schnäppchen.

Nasensauger mit Pumpball sind am einfachsten zu bedienen. Sie saugen zwar mit jedem mal Pumpen nur kleine Mengen Nasensekret ab, aber dafür schüchtern sie am wenigsten ein, mache Kinder finden die kleinen Dinger sogar lustig. Außerdem sind sie sehr leicht zu reinigen und es besteht kaum Infektionsgefahr, vorausgesetzt man wäscht sich nach der Anwendung gut die Hände. Diese Modelle gibt es schon für ein paar Euro in jedem Drogeriemarkt. Uns hat der Nasensauger von NUK am besten gefallen, aber andere Modelle dieser Bauart tun es genauso.

Für den Staubsauger

Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe

Nasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild Neu
Kann an den Staubsauger angeschlossen werden und saugt sehr gut aber doch schonend.

Nasensauger, die an Staubsauger angeschlossen werden, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie saugen das Nasensekret sehr effektiv und gleichzeitig schonend ab und kosten nicht viel. Bei ihrer Anwendung besteht keine Verletzungsgefahr für das Kind, weil sie nicht in die Nase eingeführt werden und die Saugleistung des Staubsaugers durch die Bauart des Aufsatzes stark reduziert wird. Außerdem sind sie leicht zu reinigen und es fallen keinerlei Folgekosten an. Die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe hat von den drei Modellen für den Staubsauger den größten Lieferumfang, aber auch die anderen beiden Modelle von Angel-Vac und Medinaris sind eine gute Wahl. Allerdings macht der laute Staubsauger die ohnehin schon nicht gerade angenehme Prozedur für viele Kinder noch stressiger.

Für den Mund

Fuchsi Nasensauger

Test Nasensauger: Fuchsi Nasensauger
Beim Nasensauger von Fuchsi saugt man mit dem Mund – das macht Babys weniger Angst.

von 304 Lesern gekauft

Ohne Staubsauger­lärm funktionieren Nasensauger, bei denen man mit dem Mund saugt. Das klingt ekliger als es ist, denn das Nasensekret wird in einem Behälter aufgefangen und kann nicht in den Mund gelangen. Trotzdem besteht ein gewisses Infektionsrisiko. Um das zu reduzieren, gibt es Modelle, die über einen Filter verfügen, der Nutzen ist aber umstritten. Der Fuchsi Nasensauger verzichtet darauf, deshalb hat er uns am besten gefallen.

Elektrisch

Nosiboo Nasensauger

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo funktioniert super, ist aber sehr teuer.

Der beste elektrische Nasensaugern ist der Nasensauger von Nosiboo. Hier ist der der Sauger über einen Schlauch mit der Motoreinheit verbunden ist, die an die Steckdose angeschlossen wird. Er saugt Nasensekret sehr gut ab, man kann sogar altersabhängig verschiedene Saugstufen einstellen. Das Gerät ist allerdings sehr teuer.

Mit Batterie

Wadeo Nasensauger

Test Nasensauger: Wadeo Nasensauger
Der Nasensauger, der auch Ohren sauber halten kann.

von 43 Lesern gekauft

Ein kleiner, handlicher batteriebetriebener Sauger ist das Modell von Wadeo. Er saugt den Schleim gut ab, kommt mit verschiedenen Aufsätzen, die sogar fürs Ohr geeignet sind. Die zwei AA 1,5V Batterien, die für den Betrieb benötigt werden, sind leider nicht im Lieferumfang enthalten, sollten sich aber in jedem Haushalt finden lassen. Es gibt außerdem noch eine Pinzette mit Schutzbügeln für festsitzendes Sekret in der Nase.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür den StaubsaugerFür den MundElektrischMit Batterie
ModellNUK NasensaugerKlugzeug Nasenputzer SoforthilfeFuchsi NasensaugerNosiboo NasensaugerWadeo NasensaugerAngel-Vac NasensaugerMedinaris NasensaugerTalinu NasensekretsaugerRotho Babydesign NoseFridaChicco PhysiocleanOlympia NasensaugerSegminismart NasensaugerBraun NasensaugerPrimamma NasensaugerOlaf NasensaugerRycom elektrischer Nasensekretsauger
Test Nasensauger: NUK NasensaugerNasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild NeuTest Nasensauger: Fuchsi NasensaugerTest Nasensauger: NosibooTest Nasensauger: Wadeo NasensaugerTest Nasensauger: Angel-Vac NasensaugerTest Nasensauger: Medinaris NasensaugerTest Nasensauger: TALINU NasensekretsaugerTest Nasensauger: NoseFridaTest Nasensauger: Chicco Nasenschleimentferner PhysiocleanTest Nasensauger: Olympia NasensaugerTest Nasensauger: Segminismart NasensaugerTest Nasensauger: Braun NasensaugerTest Nasensauger: primamma NasensaugerTest Nasensauger: Olaf NasensaugerTest Nasensauger: Rycom elektrischer Nasensekretsauger
Pro
  • Einfache Anwendung
  • Sehr günstig
  • Gute Saugleistung
  • Zwei Saugansatzteile
  • Langer Schlauch
  • Einfache Anwendung
  • Weiche Silikon-Ansatzstücke
  • Günstig
  • Gute Saugleistung
  • Hübsches Design
  • Mit einigen Extras
  • Gute Saugleistung
  • Einfache Reinigung
  • Einfach Handhabung
  • Gutes Saugergebnis
  • In Deutschland hergestellt
  • Einfache Anwendung
  • Günstig
  • Muss nicht in die Nase eingeführt werden
  • Sehr günstiger Anschaffungspreis
  • Nicht teuer
  • Baugleich zum Testsieger
  • Einfache Handhabung
  • Tut verlässlich, was er soll
  • Günstig
  • Mit LED-Licht, das Kinder mögen
  • Gute Saugleistung von sanft bis stark
  • Mit Ladekabel
  • Spülmaschinengeeignet
  • Kann in 2 Stufen betrieben werden
  • Kommt mit Batterie
  • Günstig zu haben
  • Batteriebetrieben und somit mobil
  • Batteriebetrieben und somit mobil
Contra
  • Es können nur kleine Mengen aus der Nase gesaugt werden
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Infektionsgefahr
  • Kurzer Schlauch
  • Sauggeräusch mag nicht jedes Kind
  • Sehr teuer
  • Ohrensauger eher unangenehm
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Etwas teurer als der Testsieger
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Wird in Nase eingeführt
  • Hartes Endstück
  • Filter notwendig
  • Einweg-Endstücke
  • Manches landet daneben
  • Teurer als der Testsieger
  • Es können nur kleine Mengen aus der Nase gesaugt werden
  • Nasenschleim könnte ins Gerät laufen
  • Bedienknopf muss gehalten werden
  • Fragliche Qualität
  • Muss in Nase eingeführt werden
  • Geringe Saugleistung
  • Zu teuer für die Leistung
  • Keine zufriedenstellende Saugleistung
Bester Preis
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Nasensauger – braucht man das wirklich?

Ein Schnupfen mit verstopfter Nase ist für jeden lästig. Für Säuglinge, die fast ausschließlich durch die Nase atmen, ist er aber besonders unangenehm. Säuglinge machen im Schnitt zwischen sieben und zehn Erkältungen im Jahr durch. Wenn sie schlecht Luft bekommen, schlafen sie häufig auch nicht gut. Und wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist, können sie häufig nicht so viel trinken – im schlimmsten Fall wachsen sie dann schlechter. Denn Babys können im Normalfall gleichzeitig atmen und trinken. Nur so können sie in kurzer Zeit viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Babys können anfangs nur durch die Nase atmen – und schnäuzen können sie sich auch nicht

Hinzu kommt, dass die Nasengänge, verglichen mit denen von älteren Kindern oder Erwachsenen, noch viel kleiner und zarter sind. Deshalb schwellen sie schneller zu und die Atmung ist behindert. Und so fragen sich viele Eltern, wie sie ihren verschnupften Babys bei Erkältungen helfen können. Denn sich schnäuzen, um den lästigen Schnodder loszuwerden, können Kinder erst ab zirka drei oder vier Jahren. Deshalb werden Nasensauger angeboten, mit denen man den Schleim aus der Nasenhöhle des Säuglings entfernen kann.

Nasensauger Test: Nasensauger1
So harmonisch geht es beim Absaugen der Nase selten zu.

Was so einfach klingt und auf Werbefotos auch völlig harmlos aussieht, kann in der Praxis eine für alle Beteiligten äußerst nervenaufreibende Prozedur sein. Denn Säuglinge finden es in der Regel alles andere als lustig, wenn man versucht, ihnen etwas aus der Nase zu ziehen. Da wird geschrien und getobt und sich mit Händen und Füßen gewehrt. Aus diesem Grund sind Nasensauger, die man in die Nase einführen muss, problematisch, denn wenn das Baby versucht, dem Sauger zu entkommen, kann man es leicht verletzen. Besser sind Modelle, die man nur unter die Nase hält: Das reduziert das Verletzungsrisiko.

Ein gutes Mittel zur Behandlung von Säuglingsschnupfen ist auch die Zugabe von physiologischer Kochsalzlösung. Dabei handelt es sich um 0,9-prozentige Natriumchloridlösung. Die gibt es online, in der Apotheke und im Drogeriemarkt. Man sollte allerdings darauf achten, dass man Präparate ohne Konservierungsstoffe (Benzalkoniumchlorid) verwendet. Man kann die Lösung aber auch ganz einfach selbst herstellen, indem man einen Teelöffel Salz in einem Liter Kochwasser auflöst.

Mit der Salzlösung wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und Schleim- oder Milchreste fließen leichter aus der Nase ab. Zudem werden Krankheitserreger, Staub, Pollen und andere Allergene aus der Nase herausgespült.

Fünf unterschiedliche Bauformen

Neben einfachen Modellen, bei denen der Sog über einen Pumpball oder das Saugen mit dem Mund erzeugt wird gibt es auch Nasensauger, die man an haushaltsübliche Staubsauger anschließen kann. Außerdem gibt es elektrische Modelle mit und ohne Akku. Die Preisunterschiede sind immens: Das Spektrum reicht von rund drei Euro für den günstigen Nasensauger bis knapp 130 Euro.

Einfachste Variante: Sauger mit Pumpball

Die günstigsten Modelle erzeugen den Sog zum Absaugen des Schleims über einen kleinen Pumpball.

Nasensauger Test: Nasensauger Pumpball
Nasensauger mit Pumpball sind am einfachsten.

Das funktioniert bei flüssigem Rotz gut. Ist die Nase nicht komplett verstopft, hält man das andere Nasenloch zu, damit ein Unterdruck in der Nasenhöhle entsteht, dann geht es noch besser.

Sauger mit Pumpball sind leicht zu reinigen und gut für unterwegs

Diese einfachen Sauger gibt es unter anderem auch in Drogeriemärkten. Bei sehr zähflüssigerem Rotz funktionieren sie zwar nicht so gut wie andere Bauformen und sie saugen immer nur eine recht kleine Menge ab. Meistens reicht das aber völlig. Außerdem sind sie leicht zu reinigen und man kann sie immer dabei haben.

Nasensauger für den Mund

Viele Modelle funktionieren nach dem Strohhalmprinzip: Sie verfügen über einen Schlauch mit Mundstück, über das die Eltern den Sog mit dem eigenen Mund erzeugen. Damit der Schnodder nicht im Mund des Saugenden landet, haben sie am Saugteil einen Auffangbehälter.

Trotzdem besteht ein gewisses Infektionsrisiko, schließlich atmet man beim Saugen tief ein. Einige Modelle setzen daher auf zusätzliche Filter. Sie bestehen aus Schaumstoff und müssen regelmäßig ausgetauscht werden – was mit Folgekosten verbunden ist.

Der Sog, der das Sekret aus der Nase holt, wird bei Saugern mit dem Strohalmprinzip von einem Erwachsenen erzeugt.

Allerdings ist fraglich, ob sich die Eltern auch mit Filter nicht beim Kind anstecken können, wenn sie ihm die Nase freisaugen. Der Hersteller des NoseFrida behauptet dazu, dass klinische Studien gezeigt hätten, dass keine Infizierung stattfinde. Der saugfähige Filter verhindere effektiv eine Übertragung von Bakterien auf den Anwender.

Über Mundsauger können sich Eltern beim Kind anstecken

Wir waren davon nicht so recht überzeugt und fragten bei Dr. Horst Luckenhaupt nach. Er sagt: »Eine hohe Ansteckungsgefahr ist unwahrscheinlich, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass sich Eltern so beim Kind anstecken.« Denn Viren könnten auch durch den Schaumstofffilter gelangen. Wenn man vor der Nase absaugt, wird man keine großen Menge an Erregern abbekommen. Ob die Nasensauger einen Filter haben oder nicht, macht dabei keinen Unterschied.

Nasensauger zum Absaugen mit dem Mund kosten meist nur zwischen 8 und 16 Euro. Sie sind sehr praktisch für unterwegs, weil sie in jede Handtasche passen, funktionieren sehr gut und die Intensität des Sogs kann von den Eltern gesteuert werden.

Staubsauger-Nasensauger

Die dritte Kategorie von Nasensaugern wird einfach an den Staubsauger angeschlossen. Das erscheint erst einmal sehr befremdlich: Mit dem Haushaltsstaubsauger die kleine Babynase absaugen? Das saugt doch viel zu stark!

Nasensauger Test: Nasensauger Staubsauger
Nasensauger als Staubsaugeraufatz sind günstig und effektiv.

Der Trick besteht darin, dass durch die Nasensauger nicht die volle Saugleistung des Staubsaugers angewendet wird – das wäre der Gesundheit des Kindes sicher nicht dienlich. Die Saugleistung wird durch einen eingebauten Windfang runterreguliert. Je nach Leistungsstärke des Staubsaugers ist sie zwar dennoch unterschiedlich groß, aber selbst bei höchster Saugleistung kommt nur ein sanfter Sog in der Nase des Kindes an.

Staubsauger­aufsätze säubern am besten

Diese Nasensauger befördern wirklich viel Rotz und Schleim ans Tageslicht. In einer Studie der Universität Wien wurde untersucht, wie effizient der Nasensauger-Staubsauger bei der Heilung eines Schnupfens ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass er positive Effekte bei der Behandlung von Kinderschnupfen zeigt:

»Die Atmung der Kinder ist bei regelmäßig abgesaugtem Nasenschleim deutlich freier. Damit trinken die Kinder mehr und auch ihr Schlaf ist signifikant besser. Dies hat wohl auch positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Eltern. Der Nasensauger-Staubsauger dient insgesamt der Verbesserung der Atmung, des Allgemeinbefindens sowie der Vorbeugung von Folgeerkrankungen.«

Nachteilig ist, dass diese Nasensauger nur zu Hause verwendet werden können – unterwegs hat man ja keinen Staubsauger zur Hand, um sie anzuschließen. Außerdem ist es recht umständlich und nachts auch ein bisschen unpraktikabel, jedes Mal den Staubsauger hervorzuholen, um dem Kind die Nase abzusaugen – vom Lärm ganz zu schweigen. Und der ist nicht zu unterschätzen. Schließlich lassen die meisten Säuglinge und Kleinkinder das Nasensaugen ohnehin nur höchst unwilllig über sich ergehen, der Lärm eines Staubsaugers ist da eine zusätzliche Belastung, die die Sache nicht gerade einfacher macht.

Batteriebetriebene Nasensauger

Zur Zeit kommen immer mehr elektrische Nasensauger auf den Markt, die mit Batterien oder Akkus betrieben werden. Von diesen Modellen hat uns im Test allerdings nur eins überzeugt. Die Saugleistung der meisten Sauger war einfach viel zu schwach, um nennenswert Schleim aus der Nase zu befördern – weder bei einem einjährigen, noch bei einem vierjährigen Kind. Angesichts des Preises zwischen 40 und 50 Euro können wir diese Geräte nicht empfehlen.

Der von uns empfohlene Wadeo- Sauger bildet nicht nur hinsichtlich des eher geringen Preises von knapp 20 Euro eine Ausnahme, er saugt eben auch richtig gut.

Netzbetriebene Nasensauger

Nasensauger, die mit Netzkabel funktionieren, sind selten: Von dieser Variante gibt es zur Zeit nur ein einziges Gerät auf dem Markt, den Nosiboo Nasensauger.

Er stellt ohne Frage die Königsklasse unter den Nasensaugern dar. Das gilt aber leider auch für den Preis: Über 100 Euro muss man für den Luxussauger auf den Tisch legen. Außerdem hat er die selben Nachteile wie ein Modell für den Haushaltsstaubsauger: Man braucht eine Steckdose in der Nähe und der Sauger macht Lärm – zwar nicht so viel wie ein Haushaltsstaubsauger, aber auch das Geräusch des Nosiboo kann kleine Kinder in Panik versetzen.

In der Nase oder davor saugen?

Neben den verschiedenen Arten, mit denen ein Sog erzeugt wird, unterscheiden sich Nasensauger noch in einem weiteren Punkt: Es gibt Exemplare, die in die Nase eingeführt werden. Sie haben in der Regel weiche Spitzen aus Silikon, die verhindern sollen, dass man die Nasenschleimhaut verletzt. Und dann gibt es solche mit hartem Ende, das vor das Nasenloch gehalten wird.

»Eltern sollten nur Nasensauger verwenden, die man von außen an die Nasenlöcher legt«, sagt dazu der Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Bei Nasensaugern, die man in die Nase einführe, könne es zu Irritationen der Nasenschleimhaut und zu Verletzungen kommen. Das könne dazu führen, dass die Nasenschleimhaut noch weiter anschwillt. Auch HNO-Arzt Horst Luckenhaupt sieht eine Verletzungsgefahr, selbst wenn die Spitzen aus weichem Silikon sind.

Besser den Sauger nicht in die Nase einführen

Vor allem aber wehren sich Säuglinge und Kleinkinder meist mehr oder weniger heftig, wenn man ihnen die Nase absaugt, was die Gefahr einer Verletzung erhöht, wenn man etwas in die Nase einführt, und sei es noch so weich. Zudem ist die Nasenschleimhaut schmerzempfindlich.

Fegeler empfiehlt auch, die Nase vor der Anwendung eines Nasensaugers mit Kochsalzlösung zu spülen. Das steht auch in einigen der Bedienungsanleitungen der Nasensauger. In unserem Praxistest hat sich das ebenfalls bewährt, weil dann einfach mehr Sekret aus der Nase kommt. Allerdings ist das Spülen der Nase mit Salzwasser eine zusätzliche Tortur für kleine von Schnupfen geplagte Rotznasen.

So haben wir getestet

Wir haben 21 Nasensauger an einem einjährigen, dreijährigen und vierjährigen Kind getestet. Aktuell sind davon noch 16 Modelle erhältlich. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir auch die Folgekosten bewertet, ob man nämlich etwa ständig neue Filter oder Aufsätze kaufen muss. Das ist nicht nur teuer, sondern auch aufwändig und nicht nachhaltig.

Wir haben geprüft, ob der Nasensauger überhaupt Nasensekret absaugt und wie gut das Absaugen von einem kleinen Kind toleriert wird. Zudem war uns wichtig, dass man den Nasensauger leicht reinigen kann – Modelle, die man einfach auskochen kann, fanden wir dabei am praktischsten. Denn eine gründliche Sterilisation nach jeder Benutzung ist sehr wichtig, ansonsten können sich auf Sekretresten Bakterien bilden, erklärt HNO-Arzt Horst Luckenhaupt. Der Leiter der Klinik für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde am St.-Johannes-Hospital in Dortmund beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Infektiologie. Er meint, der Nasensauger würde so zur Keimquelle.

Darüber hinaus haben wir in die Bewertung mit einfließen lassen, ob die Spitze in die Nase eingeführt werden muss, was eine Verletzungsgefahr mit sich bringt, oder ob man das Saugteil lediglich vor die Nase hält. Ausschlaggebend für das Ergebnis war auch, wie komfortabel die Anwendung ist und ob man den Nasensauger überall verwenden und gut mitnehmen kann. Nasensauger, bei denen sich Eltern durch die Anwendung anstecken können, haben wir weniger gut bewertet, auch wenn die Ansteckungsgefahr nicht allzu groß ist.

 Nasensauger Test: Nuk Nasensauger

Testsieger: NUK Nasensauger

Der Nasensauger von NUK ist klein, handlich und kann überall mit hin genommen werden. Nun ist genau diese Möglichkeit, das Ding überall mitzunehmen ja nicht gerade ein Verkaufsargument. Denn meistens möchte man mit einem kranken Kind ja lieber zuhause bleiben. Allerdings möchte man auch in den eigenen vier Wänden mobil sein. Und den Pumpball-Nasensauger haben Sie schnell vom Bade- ins Schlafzimmer verfrachtet, wenn Ihrem Baby der Schnodder aus der Nase läuft.

Testsieger

NUK Nasensauger

Test Nasensauger: NUK Nasensauger
Klein, praktisch, günstig, gut. Der Testsieger tut was er soll und ist ein echtes Schnäppchen.

Es ist natürlich so: Allzu zart besaitet sollte man für diese Art Sauger nicht sein. Denn ja, Sie ziehen all den Rotz mithilfe von Unterdruck aus der Nase. Das ist nicht unbedingt ansehnlich und je nachdem, welche Konsistenz der Schleim hat, landet dann schon mal was auf Ihrer Hand. Aber das lässt sich alles abwischen und wir reden ja hier davon, dass Sie Ihrem Kind das Atmen erleichtern. Bei Fremden wird der Nasensauger wohl kaum zum Einsatz kommen.

Der NUK Nasensauger mit Pumpballon ist mit nicht mal drei Euro das günstigste Produkt, das wir uns angesehen haben. Modelle dieses Typs gibt es in jedem Drogeriemarkt für wenig Geld. Sie bekommen zwei Aufsätzen dazu, können also regelmäßig wechseln und den gerade nicht in Benutzung befindlichen Sauger auskochen. In der Schnupfenzeit ist diese doppelte Ausführung nicht zu unterschätzen.

Zwei Aufsätze werden mitgeliefert

Sie müssen den NUK Nasensauger nicht in die Nase einführen, er wird ans Nasenloch gehalten. Wenn das Nasensekret entsprechend flüssig ist, bekommt man da einiges heraus. Ein bisschen umständlich ist, dass Sie bei großer Schleimproduktion öfter pumpen müssen und dabei nicht übers Ziel hinausschießen. Denn der Pumpball verleitet dazu, besonders kraftvoll zu drücken. So holen Sie aber im schlechtesten Fall zu viel Schleim auf einmal aus der Nase. Dann wird das Auffangen im Nasensauger etwas problematisch, aber sollte mal ein solches Malheur passieren, ist mit einem Taschentuch auch schnell das Gesicht gesäubert. Es geht ja darum, den Schleim aus der Nase zu bekommen, ob Sie nun immer alles ganz galant im Nasensauger auffangen, kontrolliert niemand.

 Nasensauger Test: Nuk Nasensauger
Zum Reinigen kann die Spitze mit einem Handgriff abgenommen werden.

Uns gefällt besonders gut, dass der Nasensauger wirklich überall einsetzbar ist. Sie brauchen keinerlei weiteres Werkzeug, nur Ihre Hände und das verschleimte Kind. Im Test zeigte sich auch, dass die Testkinder diese Methode der Schleimentfernung am besten fanden, weil der Nasensauger so klein ist und ihnen wenig Angst einflößte.

Unser Testsieger hat beim Preis-Leistungs-Verhältnis vollkommen überzeugt. Die verschnodderte Nase wurde frei, das Gerät ist sehr leicht zu säubern und kostet sehr wenig. Kein anderes Testmodell ließ sich so einfach sauber halten.

Lieferumfang

Geliefert wird der NUK Nasensauger in einer Plastikverpackung. Er besteht aus drei Teilen: dem Pumpball und den zwei identischen Aufsätzen. Alle Teile sind aus Plastik und durchsichtig, es gibt die Sauger aber in verschiedenen Farben. Der Pumpball und der Saugeraufsatz lassen sich ganz einfach ineinanderstecken und dann ist der Nasensauger auch schon einsatzbereit.

Anwendung

Um die Nase des Kindes abzusaugen, setzt man den Saugkopf so an ein Nasenloch, dass er es vollständig abschließt. Dann drücken Sie den Pumpball in einer möglichst gleichmäßigen Bewegung. Auf diese Weise ziehen Sie das Sekret aus der Nase. Bei wenig Schleim wird alles in den Aufsatz tropfen, sonst müssen Sie, wie oben schon beschrieben, eventuell ein Taschentuch zur Hilfe nehmen und den Rotz abwischen. Danach wird der Vorgang mit dem anderen Nasenloch wiederholt.

Schnelle und einfache Handhabung, das mögen Eltern und Kinder

Das Sekret sammelt sich im Aufsatz. Den können Sie auswaschen und dann auskochen, sodass sich keine Bakterien im Nasensauger sammeln.

Das einjährige Testkind fand die Arbeit mit diesem Sauger am angenehmsten und ließ sie ohne Gemecker über sich ergehen. Der Dreijährige war da schon weniger begeistert. Er bestätigte zwar mehrfach, dass es nicht schmerzen würde, fand aber das Gefühl, wenn der Schleim aus der Nase gezogen wird, nicht angenehm. Da diese Kritik aber bei allen Testmodellen geäußert wurde, fällt sie für uns weniger ins Gewicht. In der Regel werden auch Babys und Kleinkinder mit diesem Nasensauger in Berührung kommen, denn ab drei bis vier Jahren ist Naseschnäuzen ja schon möglich.

Für den günstigen Preis und die einfache Handhabung und Reinigung ist der überall verfügbare NUK Nasensauger unser klarer Testfavorit. Die einfache Bedienung und Säuberung konnte uns ebenfalls überzeugen.

NUK Nasensauger im Testspiegel

Es gibt bislang keine weiteren seriösen, unabhängigen Tests zu Nasensaugern. Sollte sich das ändern, werden wir hier die Testergebnisse nachtragen.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es auch andere Modelle mit weiteren Techniken, die die Nase der Kleinen freibekommen können. Wir haben hier weitere Empfehlungen für Sie aufgelistet.

Für den Staubsauger

Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe

Nasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild Neu
Kann an den Staubsauger angeschlossen werden und saugt sehr gut aber doch schonend.

Unser Test hat gezeigt, dass Nasensauger, die an handelsübliche Staubsauger angeschlossen werden, ein wesentlich besseres Saugergebnis bringen als andere Varianten – mit Ausnahme des elektrischen Nasensaugers von Nosiboo. Im Gegensatz dazu bieten die Staubsauger-Varianten jedoch das bessere Preis-Leistung-Verhältnis.

Zudem besteht bei den Staubsauger-Nasensaugern für das Kind keine Verletzungsgefahr, weil diese Sauger an das Nasenloch angelegt und nicht in die Nase eingeführt werden. Für die Eltern besteht auch keine Ansteckungsgefahr und die Sauger lassen sich problemlos durch Auskochen sterilisieren.

Die Nachteile dieser Sauger sind, dass man sie nur zu Hause nutzen kann und ihre Nutzung den Lärm macht, den ein Staubsauger nun mal von sich gibt. Sie sind durch den Einsatz des Staubsaugers auch nicht ganz so praktisch, gerade nachts möchte vielleicht nicht jeder aufstehen und den Staubsauger anwerfen.

Von allen Nasensaugern zum Anschluss an den Staubsauger hat uns der von Klugzeug am besten gefallen, denn er bietet mehr Zubehör fürs gleiche Geld.

Medinaris Nasensauger

Angel-Vac Nasensauger

Doch die drei getesteten Staubsauger-Modelle von Angel Vac, Medinaris und Klugzeug unterscheiden sich kaum, auch der Preis ist fast identisch. Nur der Medinaris-Sauger kostet ein paar Euro mehr, ist dafür aber auch »Made in Germany«, während die anderen beiden Modelle in Ungarn hergestellt werden. Eigentlich ist es ziemlich egal, für welchen man sich entscheidet.

Wir finden die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe eine gute Alternative, weil sie, anders als die beiden anderen Modelle, mit zwei Saugansatzteilen geliefert wird – das sorgt für zusätzliche Hygiene, wenn man zwei Kinder hat. Außerdem ist ihr Schlauch ein bisschen länger als bei den anderen Modellen. Geliefert wird der Nasensauger in einer Pappschachtel. Er hat eine PZN-Nummer und ist deshalb auch in Apotheken erhältlich. Außerdem wurde er vom TÜV Süd geprüft.

Der Nasensauger besteht aus drei Teilen: einem Schlauch, auf dem an einer Seite ein Kolben und auf der anderen ein trichterförmiger Aufsatz sitzt, einem Auffangbehälter und dem Saugkopf. Alle Teile sind aus Hartplastik und durchsichtig. Sie lassen sich ganz einfach ineinanderstecken und dann ist der Nasensauger auch schon fast einsatzbereit.

So wird der Nasensauger an das Saugrohr des Staubsaugers angeschlossen.

Von einem beliebigen Staubsauger mit 800 bis 1800 Watt entfernt man die Düse, anschließend wird der Hartplastikkolben in das Saugrohr gesteckt. Wegen seiner konischen Form passt er auf alle Saugrohre – nur für den Vorwerk-Staubsauger ist ein Adapter notwendig, den es für 2,50 Euro zu kaufen gibt.

Dann schaltet man den Staubsauger nur noch an und der Klugzeug Nasenputzer ist anwendungsbereit. Die Saugleistung wird durch einen eingebauten Windfang auf die Stärke eines einfachen Ausschnaubens gesenkt.

Um die Nase des Kinds abzusaugen, setzt man den Saugkopf so an ein Nasenloch, dass er es vollständig abschließt. Dann wird für wenige Sekunden, immer wieder absetzend, solange gesaugt, bis die Nase vom Sekret befreit ist. Danach wird der Vorgang mit dem anderen Nasenloch wiederholt.

Der Nasensauger von Klugzeug holt im Vergleich mit anderen Nasensauger-Bauformen sehr viel Sekret aus der Nase. Durch den eingebauten Windfang ist der Sog keinesfalls zu stark. Allerdings ist er unterschiedlich groß, je nachdem ob der Staubsauger auf die höchste oder niedrigste Stufe eingestellt ist. Es empfiehlt sich daher, am Anfang die niedrigste Saugleistung des Staubsaugers zu wählen.

Schnelle und gute Ergebnisse dank angeschlossenem Staubsauger

Das Sekret sammelt sich im Auffangbehälter. Man kann gut sehen, wie viel aus der Nase herauskommt und welche Farbe das Nasensekret hat.

Unser vierjähriger Testkandidat fand die Prozedur spannend und verlangte bald schon von selbst den Nasensauger, wenn er eine verstopfte Nase hatte. Die Einjährige war davon weit weniger begeistert. Sie wehrte sich gegen jeden Nasensauger. Die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe hatte hier den Vorteil, dass sie sehr effektiv Schleim aus der Nase absaugt, so dass die ungeliebte Prozedur schnell wieder vorbei ist.

Nach Gebrauch wäscht man die oberen beiden Teile des Nasenputzers einfach mit heißem Wasser aus. Eine Flaschenbürste ist dazu ganz nützlich, es gibt aber auch eine spezielle Reinigungsbürste des Herstellers. Nach mehrmaligem Gebrauch sollte man den Nasenputzer auskochen – das geht problemlos, denn die Teile sind aus Hartplastik.

Wenn Kinder Angst vor dem Staubsaugergeräusch haben, dann wird es wahrscheinlich schwierig, ihnen mit diesem Nasensauger die Nase frei zu saugen. Außerdem ist es natürlich ein bisschen umständlich, immer erst den Staubsauger hervorzukramen – vor allem nachts – und das Absaugen ist mit ziemlichem Lärm verbunden. Für unterwegs ist dieser Nasensauger naturgemäß nicht geeignet.

Der Aufsatz für den Staubsauger ist zwar sehr effektiv und noch dazu günstig, trotzdem ist es nicht jedermanns Sache, dem Näslein des Sprösslings mit dem Haushaltsstaubsauger zu Leibe zu rücken – auch wenn das schlimmer klingt, als es ist.

Für den Mund

Fuchsi Nasensauger

Test Nasensauger: Fuchsi Nasensauger
Beim Nasensauger von Fuchsi saugt man mit dem Mund – das macht Babys weniger Angst.

von 304 Lesern gekauft

Beim Fuchsi Nasensauger handelt es sich um ein stromloses Modell zum Ansaugen mit dem Mund. Er wird mit zwei Aufsätzen für Säuglings- und Kleinkindnäschen geliefert und kommt in einer praktischen Verpackung.

Der große Vorteil des Fuchsi Nasensauger ist wie bei allen mundbetriebenen Exemplaren, dass sie ohne elektrisches Gerät betrieben werden. So kann man sie nicht nur einfach mitnehmen, sie schüchtern die kleinen Patienten auch weniger ein als laute Elektrogeräte.

Die Saugaufsätze des Fuchsi Nasensaugers sind aus flexiblem Silikon und werden nur unter die Nase gehalten und nicht eingeführt, das reduziert das Verletzungsrisiko. Der Hersteller verzichtet auf Filter, die man regelmäßig austauschen müsste und die die Infektionsgefahr ohnehin nicht zuverlässig verhindern. Die besteht mit einem kranken Kind im Haushalt ohnehin immer, gerade mit einem schniefenden Kleinkind ist man immer allen möglichen Körperflüssigkeiten ausgesetzt, weshalb wir das Infektionsrisiko beim Nasensaugen mit dem Mund als vernachlässigbar ansehen.

Auch wenn normalerweise kein Nasensekret in den Schlauch gelangt, sollte man ihn hin und wieder reinigen. Das geht am besten durch Auskochen in einem Topf mit kochendem Wasser.

Elektrisch

Nosiboo Nasensauger

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo funktioniert super, ist aber sehr teuer.

Der Nosiboo ist gewissermaßen der Mercedes unter den Nasensaugern: Er sieht sehr schick aus und hat sogar Designpreise gewonnen. Er ist als Medizinprodukt zugelassen und hat eine PZN-Nummer.

Er funktioniert tadellos und man kann die Saugstärke je nach Alter des Kindes regulieren. Sein Saugkopf ist identisch mit dem des Colibri-Saugteils von Nosiboo und damit leicht zu reinigen.

Allerdings kostet das Gerät über 100 Euro – ob man so viel für einen Nasensauger ausgeben will, ist doch sehr fraglich, zumal in der Gebrauchsanweisung steht, die geplante Lebensdauer des Gerätes betrage gerade mal drei Jahre. Der Hersteller hat uns darauf hingewiesen, dass die Angabe der Lebensdauer nur eine Bedingung zur Zulassung als Medizinprodukt sei, man könne den Nosiboo auch länger benutzen.

Zudem besitzt das Gerät einen Filter, der nach 300 Anwendungen laut Gebrauchsanweisung ausgetauscht werden sollte. Und wie beim Colibri muss die Spitze des Saugkopfes in die Nase eingeführt werden – wie oben beschrieben raten Ärzte davon ab, weil das eine Verletzungsgefahr für das Baby bergen kann.

Zudem ist man beim Betrieb des Gerätes auf eine Steckdose angewiesen und es ist auch zu groß, um es mal eben irgendwohin mitzunehmen.

Mit Batterie

Wadeo Nasensauger

Test Nasensauger: Wadeo Nasensauger
Der Nasensauger, der auch Ohren sauber halten kann.

von 43 Lesern gekauft

Wenn Sie nicht nur einen Nasen-, sondern auch einen Ohrensauger suchen, dann werden Sie bei Wadeo fündig. Preislich im Mittelfeld kann dieses Gerät uns mit Saugkraft, einfacher Anwendung und zwei durchdachten Extras überzeugen. Beim Nasensauger von Wadeo müssen Sie vor dem ersten Gebrauch erstmal zwei AA Batterien einlegen. Die sind eigentlich in jedem Haushalt zu finden.

Wenn sie eingelegt sind, kann es auch schon losgehen. Je nachdem welche Art von Schleim Sie absaugen möchten, wählen Sie einen der Aufsätze. Es gibt einen Aufsatz für die eher laufende Nase, bei der Sie eigentlich weniger aus der Nase ziehen müssen, weil diese permanent läuft. Dann wäre da noch ein Aufsatz für eher festsitzenden Schmodder. Dieser ist etwas rundlicher geformt. Bitte führen Sie auch den nicht in die Nase ein. Den dritten Aufsatz für Ohrenschmalz erkennen Sie daran, dass die Spitze besonders lang ist.

Kinder lassen sich besonders die Ohren nicht gern aussaugen

Keins der Testkinder wollte den Ohrenschmalzaufsatz testen, also mussten wir selbst ran. Und wir können nur bestätigen, was die Kinder vermuteten: So richtig angenehm ist das nicht. Das Ziehen im Ohr ist irgendwas zwischen unangenehm und halb so schlimm, aber wir werden wohl auch weiterhin bei der herkömmlichen Methode des Ohrensäuberns bleiben.

Die Saugkraft des Wadeo Nasensaugers ist gut, nicht zu stark und nicht zu schwach, sodass ordentlich was abgesaugt werden kann. Der Sauger ist für Kinder von null bis zwölf Jahren gedacht, unser sechsjähriges Testkind hat jedoch trotz laufender Nase vehement protestiert. Es gibt aber eine Pinzette, die auch für Kinder dieses Alters interessant sein könnte.

Die mitgelieferte Pinzette ist nämlich mit Schutzkappen ausgestattet und hilft im Zweifelsfall Dinge aus der Nase zu ziehen, die da nicht hingehören. Passiert ja öfter als wir Eltern glauben, dass Kinder ausprobieren, ob die Murmel, die Bügelperle oder das kleine Bauteil in die Nase passt. Mit einer normalen Pinzette könnte es passieren, dass Sie die Naseninnenwände Ihres Kindes verletzen. Im Zweifelsfall rettet einen nur der Gang zum Arzt, aber mit der Pinzette aus dem Wadeo-Set können Sie es zumindest auch mal versuchen, wenn das Teil noch recht weit vorn in der Nase steckt.

Das beigefügte Handbuch beim Wadeo Nasensauger ist leider nur auf englisch, allerdings ist die Bedienung und Handhabung sehr selbsterklärend. Sie können alle Einzelteile mit Ausnahme des Hauptgerätes mit Wasser auswaschen, desifizieren oder auskochen.

Außerdem getestet

Talinu Nasensekretsauger

Der Talinu Nasensauger funktioniert durch Saugen mit dem Mund über einen Schlauch. Seine Spitze ist allerdings sehr hart und wird in die Nase eingeführt. Wegen der Verletzungsgefahr würden wir ihn daher nicht verwenden. Zudem kam er ohne jegliche Gebrauchsanleitung, was wir wenig vertrauenserweckend fanden. Auch wenn er wenig kostet – wir würden zu einem anderen Produkt greifen.

Rotho Babydesign NoseFrida

Mit dem Mund gesaugt wird auch beim NoseFrida. Er wird nur auf das Nasenloch aufgesetzt und nicht direkt eingeführt. Hier sind allerdings Filter notwendig, die einmal am Tag ausgetauscht werden müssen. Die kosten zwar nicht die Welt, ins Geld geht es auf Dauer aber trotzdem, vor allem aber ist es umständlich, diese Filter nachkaufen zu müssen. Dafür ist aber der Anschaffungspreis mit knapp zehn Euro sehr gering.

Der Chicco Nasenschleimentferner Physioclean funktioniert ebenfalls nach dem Strohhalmprinzip, das heißt, man muss mit dem Mund saugen. Uns hat er nicht überzeugt, denn er arbeitet mit Einweg-Endstücken, die man nicht sterilisieren kann sondern nach jedem Gebrauch ersetzen muss. Das ist unökologisch und teuer. Zudem verrutscht der darin enthaltene Filter ständig und das Nasensekret landet nicht komplett im Endstück, einiges landet daneben und muss dann mit dem Taschentuch weggewischt werden.

Baugleich zu unserem Testsieger von NUK ist der Helly Nasenreiniger von Olympia. Er funktioniert genau gleich, wird auch mit zwei Aufsätzen geliefert und ist gleich groß. Da diese Variante unser Meinung nach aber von NUK abgekupfert ist, erhält der NUK weiterhin die Testsiegerempfehlung. Außerdem ist das Modell von Olympia teurer. An sich ist die simple Methode aber die eleganteste Lösung von allen: einfache Anwendung und einfache Reinigung.

Segminismart Nasensauger

Der Segminismart Nasensauger konnte unsere Testkinder auf den ersten Blick überzeugen. Er arbeitet nämlich mit blauem Licht. Versprechen Sie sich davon nicht zu viel, Sie werden beim Absaugen trotzdem kein Licht sehen. So ganz erschließt sich uns die Funktion der blauen Beleuchtung nicht, vielleicht ist sie wirklich nur dazu gedacht, Babys, die sich generell ja für Blinkendes, Leuchtendes begeistern können, ein wenig die Furcht vorm Nasensauger zu nehmen. Die Saugfunktion lässt sich in fünf Schritten anpassen, von eher mild bis ziemlich kräftig. Gerade die letzte Stufe war unseren Kindern unangenehm, mit einem Fingertipp lässt sich die Saugstärke aber sofort drosseln. Beginnen Sie lieber auf einer schwächeren Stufe und arbeiten Sie sich schrittweise weiter hoch.

Geladen wird der Segminismart über ein mitgeliefertes Stromkabel. Die zwei Aufsätze sind für eine eher laufende und eine eher verstopfte Nase gedacht. Was uns nicht gefiel, war die schlechte Reinigungsmöglichkeit. Sie können die einzelnen Elemente auseinanderbauen, aber wenn Sie nicht schnell genug sind, so vermuten wir, landet der ganze Schnodder im Nasensauger. Denn es gibt auch im Sauger selbst eine Öffnung, in die dann letztlich alles fließt.

Für einen kleinen Lacher sorgte das Handbuch. Hier bekommen Sie auf englisch ein paar Tipps wie Sie die Schnupfennasen Ihres Kindes behandeln können. So wird vorgeschlagen, dass Sie Ingwer kleinhacken und anbraten sollen, ihn dann in ein kleines Säckchen füllen und dem Schnupfenkind dann an den Zeh hängen mögen.

Wer keine Batterien extra kaufen möchte, der kann sich den Nasensauger von Braun anschauen. Hier wird alles mitgeliefert, sodass das Gerät sofort einsatzbereit ist. Leider konnte uns die Saugleistung, die sich in zwei Stufen einstellen lässt, nicht überzeugen. Störend empfanden wir auch, dass der Anschalter, mit dem das Gerät arbeitet, dauerhaft gedrückt werden muss. Den Aufsatz können Sie unter Wasser auswaschen und dann in die Spülmaschine stecken.

Primamma Nasensauger

Der Primamma Nasensauger funktioniert mit einem Pumpballon, kostet aber etwas mehr als unsere Empfehlung von NUK. Er wird außerdem in die Nase eingeführt, was aufgrund der Verletzungsgefahr nicht empfehlenswert ist. Uns wurde zudem ein fehlerhaftes Exemplar ohne Öffnung geliefert. Da gab es offensichtlich Mängel bei der Qualitätskontrolle. Der Sauger von NUK ist für uns eindeutig die bessere Wahl.

Olaf, der elefantastische Nasensauger ist batteriebetrieben. Das ist eigentlich ganz praktisch, weil man das Gerät überallhin mitnehmen kann. Leider ist das Gerät wie alle akku- oder batteriebetriebenen Nasensauger einfach zu schwach, es saugt kaum Nasensekret ab. Zudem ist es mit rund 50 Euro relativ teuer. Wir können grundsätzlich nur von allen Nasensaugern dieses Bautyps abraten.

Rycom elektrischer Nasensekretsauger

Auch der Rycom Nose Cleaner, der dem Olaf sehr ähnlich ist, aber etwas weniger kostet, funktioniert mit Batterien. Oder besser gesagt: Er funktioniert genauso wenig zufriedenstellend wie der Olaf. Zudem arbeitet er mit Einweg-Auffangbehältern, was der Umwelt nicht zugute kommt.

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Kommentare

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Man Chikako
Man Chikako

Wo bekommt man das ??und was koste das?

Schwankerl Heike
Schwankerl Heike

Super teil hatte es bei den letzten 3 Kindern kann es nur empfehlen

Maria Dubaz-Lima
Maria Dubaz-Lima

Kann ich nur empfehlen. Das beste was es gibt

Kathrin Stephan
Kathrin Stephan

Klappt super bei meinem Sohn. Kann ich absolut empfehlen.

Henrike Voges
Henrike Voges

☺? na bestell mal

Sabrina Hoffmann - Schwerz
Sabrina Hoffmann - Schwerz

Beste Erfindung ever

Dani Anklam
Dani Anklam

Wir haben den. Mein Sohn mag es aber nicht er dreht sich jedes mal weg. Das Geräusch vom Staubsauger mag er voll gern, will jedes mal saugen.

Annett Gerwatowski
Annett Gerwatowski

Haben zwar einen einer anderen Marke… aber die Sauger sind einfach genial (y)

Natalie Hacker
Natalie Hacker

Das Beste was es gibt!!

TIna Thiele
TIna Thiele

Kann ich nur weiter empfehlen 🙂

Franziska Teske
Franziska Teske

Franzi V. D. Vogelweide
Deshalb ist das Teil in der Babybox gewesen, wunderbar!

Nadine Ulucay
Nadine Ulucay

Das hat mir meine Hebamme empfohlen. Leider wusste die in der Apotheke damit nix anzufangen und wollte mir als den pumpball verkaufen.

Gerlinde Michek
Gerlinde Michek

Wir haben ihn auch verwendet- funktioniert hat er genial.
Aber ich weiß nicht, ob die Staubsaugerphobie meiner knapp 5jährigen damit zu tun hat

Perk Oline
Perk Oline

Funktioniert bei uns auch super! Können wir weiterempfehlen!!