Der beste Nasensauger

Der beste Nasensauger ist die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe. Sie entfernt sehr effektiv Nasensekret aus der Baby- und Kindernase und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Man kann sie an jeden handelsüblichen Staubsauger anschließen und so die Nase des Kindes sehr wirksam absaugen – ohne Verletzungsgefahr. Durch Auskochen lässt sich der Sauger problemlos sterilisieren.

Update 27. Februar 2017

Wir haben einige Informationen des Herstellers des Nosiboo ergänzt.

Ein Schnupfen mit verstopfter Nase ist für jeden lästig. Für Säuglinge, die noch ausschließlich durch die Nase atmen, ist er allerdings besonders unangenehm. Säuglinge machen im Schnitt zwischen sieben und zehn Erkältungen im Jahr durch. Wenn sie schlecht Luft bekommen, schlafen sie häufig auch schlecht. Und wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist, dann können sie häufig nicht so viel trinken – im schlechtesten Fall wachsen sie dann schlechter. Denn Babys können im Normalfall gleichzeitig Atmen und Trinken; nur so können sie in kurzer Zeit viel trinken.

Hinzu kommt, dass die Nasengänge verglichen mit denen von älteren Kindern oder Erwachsenen noch viel kleiner und zarter sind. Deshalb schwellen sie schneller zu und die Atmung ist behindert. Deshalb fragen sich viele Eltern, wie sie ihren verschnupften Babys bei Erkältungen helfen können.

Das beste Mittel zur Behandlung von Säuglingsschnupfen ist die häufige Gabe von physiologischer Kochsalzlösung. Dabei handelt es sich um 0,9%ige Natriumchlorid-Lösung. Die gibt es online, in der Apotheke und im Drogeriemarkt, man sollte allerdings darauf achten, dass man Präparate ohne Konservierungsstoffe (Benzalkoniumchlorid) verwendet. Man kann die Lösung aber auch ganz einfach herstellen, indem man einen Teelöffel Salz in einem Liter Kochwasser auflöst.

Mit der Salzlösung wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und Schleim- oder Milchreste fließen leichter aus der Nase ab. Zudem werden Krankheitserreger, Staub, Pollen und andere Allergene so aus der Nase herausgespült.

Schnäuzen um den lästigen Schnodder loszuwerden, können Kinder erst ab zirka drei oder vier Jahren. Deshalb werden Nasensauger angeboten, mit denen man locker sitzenden Schleim aus der Nasenhöhle des Säuglings entfernen kann.

Fünf Arten von Nasensaugern

Während es früher einfache Modelle gab, bei denen der Sog über einen Pumpball erzeugt wurde, kamen vor gut zehn Jahren Nasensauger auf den Markt, die man an haushaltsübliche Staubsauger anschließen kann. Mittlerweile sind noch weitere Arten von Nasensaugern hinzugekommen, so dass Eltern zwischen fünf verschiedenen Arten wählen können. Die Preisunterschiede sind dabei immens: Das Spektrum reicht von rund 3 Euro bis knapp 140 Euro.

Nasensauger mit Pumpball

Die einfachsten Nasensauger arbeiten mit einem Pumpball.

Die günstigsten Modelle erzeugen den Sog zum Absaugen des Schleims über einen kleinen Pumpball. Das funktioniert bei sehr flüssigem Rotz zufriedenstellend – sofern man das andere Nasenloch zuhält, damit ein Unterdruck in der Nasenhöhle entsteht.

Diese einfachen Sauger gibt es unter anderem auch in Drogeriemärkten. Bei zähflüssigeren Rotz funktionieren sie allerdings nicht wirklich gut.

Das Strohhalmprinzip

Die meisten Modelle funktionieren nach dem Strohhalmprinzip: Sie verfügen über einen Schlauch mit Mundansatzstück, über das die Eltern den Sog mit dem eigenen Mund erzeugen. Es gibt Modelle, für die ein Filter benötigt wird, damit der Schnodder nicht im Mund des Saugenden landet. Dieser Filter besteht aus Schaumstoff und muss regelmäßig ausgetauscht werden – was mit Folgekosten verbunden ist.

Der Sog, der das Sekret aus der Nase holt, wird bei Saugern mit Strohalmprinzip von einem Erwachsenen erzeugt.

Es gibt es aber auch Nasensauger dieser Bauform, die ohne Filter auskommen. Sie sind so konstruiert, dass der Rotz nicht in den Schlauch und damit auch nicht in den Mund der Eltern gelangen kann.

Nasensauger nach dem Strohhalmprinzip kosten zwischen 8 und 16 Euro. Sie sind auch sehr praktisch für unterwegs, weil sie in jede Handtasche passen. Sie funktionieren sehr gut und die Intensität des Sogs kann von den Eltern gesteuert werden.

Allerdings ist fraglich, ob sich die Eltern so nicht beim Kind anstecken können, wenn sie ihm die Nase freisaugen. Der Hersteller des NoseFrida behauptet dazu, dass klinische Studien gezeigt hätten, dass keine Infizierung stattfinde. Der saugfähige Filter verhindere effektiv eine Übertragung von Bakterien auf den Anwender.

Wir waren davon nicht so recht überzeugt und fragten bei Horst Luckenhaupt nach. Der Leiter der Klinik für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde am St.-Johannes-Hospital in Dortmund beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Infektiologie. Er sagt: »Eine hohe Ansteckungsgefahr ist unwahrscheinlich, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass sich Eltern so beim Kind anstecken.« Denn Viren könnten auch durch den Schaumstofffilter gelangen. Wenn man vor der Nase absauge, werde man aber wohl keine sehr große Menge an Erregern abbekommen. Ob die Nasensauger dabei einen Filter hätten oder nicht, mache keinen Unterschied.

Staubsauger-Nasensauger

Die drei Modelle, die man an einen Staubsauger anschließen kann, sind sich sehr ähnlich.

Die dritte Kategorie von Nasensaugern wird einfach an den Staubsauger angeschlossen. Das erscheint erst einmal sehr befremdlich: Mit dem Haushaltsstaubsauger die kleine Babynase absaugen?!? Das saugt doch viel zu stark!

Der Trick besteht darin, dass durch die Nasensauger nicht die volle Saugleistung des Staubsaugers angewendet wird – das wäre der Gesundheit des Kindes sicher nicht dienlich. Die Saugleistung wird durch einen eingebauten Windfang herunterreguliert. Je nach Leistungsstärke des Staubsaugers ist sie zwar dennoch unterschiedlich groß, doch selbst bei höchster Saugleistung kommt nur ein sanfter Sog in der Nase des Kindes an.

Diese Nasensauger befördern wirklich viel Rotz und Schleim ans Tageslicht. In einer Studie der Universität Wien wurde untersucht, wie effizient der Nasensauger-Staubsauger bei der Heilung eines Schnupfens ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Nasensauger-Staubsauger positive Effekte bei der Behandlung von Kinderschnupfen zeigt:

»Die Atmung der Kinder ist bei regelmäßig abgesaugtem Nasenschleim deutlich freier. Damit trinken die Kinder mehr und auch ihr Schlaf ist signifikant besser. Dies hat wohl auch positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Eltern. Der Nasensauger-Staubsauger dient insgesamt der Verbesserung der Atmung, des Allgemeinbefindens sowie der Vorbeugung von Folgeerkrankungen.«

Nachteilig ist, dass diese Nasensauger nur zu Hause verwendet werden können – unterwegs hat man ja keinen Staubsauger zur Hand, um sie anzuschließen. Außerdem ist es recht umständlich und nachts auch ein bisschen unpraktikabel jedes Mal den Staubsauger hervorzuholen, um dem Kind die Nase abzusaugen – vom Lärm ganz zu schweigen.

Batteriebetriebene Nasensauger

An Batteriebetriebenen Nasensaugern gibt es einmal das Modell von Rycom und den Olaf Nasensauger.

Es gibt auch elektrische Nasensauger, die mit Batterien betrieben werden. Von diesen Geräten hat uns im Test allerdings keines überzeugt. Die Saugleistung war einfach viel zu schwach, um nennenswert Schleim aus der Nase zu befördern – weder bei einem einjährigen- noch bei einem vierjährigen Kind.

Angesichts des Preises zwischen 40 und 50 Euro können wir diese Geräte nicht empfehlen. Außerdem entstehen durch die Batterien Folgekosten.

Netzbetriebene Nasensauger

Nasensauger, die mit Netzkabel funktionieren, sind selten: Von dieser Variante gibt es zur Zeit nur ein einziges Gerät auf dem Markt, den Nosiboo Nasensauger.

Er stellt ohne Frage die Königsklasse unter den Nasensaugern dar. Das gilt aber leider auch für den Preis.

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo-Nasensauger ist der einzige mit Netzbetrieb.

Wo wird gesaugt? In der Nase oder davor?

Neben den verschiedenen Arten, mit denen ein Sog erzeugt wird, unterscheiden sich Nasensauger noch in einem weiteren Punkt: Es gibt welche, die in die Nase eingeführt werden; sie haben in der Regel weiche Spitzen aus Silikon, die verhindern sollen, dass man die Nasenschleimhaut verletzt. Und dann gibt es solche mit hartem Ende, das vor das Nasenloch gehalten wird.

»Eltern sollten nur Nasensauger verwenden, die man von außen an die Nasenlöcher legt«, sagt dazu der Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Bei Nasensaugern, die man in die Nase einführe, könne es zu Irritationen der Nasenschleimhaut und zu Verletzungen kommen. Das könne dazu führen, dass die Nasenschleimhaut noch weiter anschwillt. Auch HNO-Arzt Horst Luckenhaupt sieht eine Verletzungsgefahr, selbst wenn die Spitzen aus weichem Silikon sind.

Die wenigsten Säuglinge mögen es, wenn man ihnen die Nase absaugt und sind dabei oft alles andere als kooperativ – was die Gefahr einer Verletzung erhöht, wenn man etwas in die Nase einführt und sei es noch so weich. Zudem ist die Nasenschleimhaut schmerzempfindlich.

Fegeler empfiehlt auch, die Nase vor der Anwendung eines Nasensaugers mit Kochsalzlösung zu spülen. Das steht auch in einigen der Bedienungsanleitungen der Nasensauger. In unserem Praxistest hat sich das ebenfalls bewährt, weil dann einfach mehr Sekret aus der Nase kommt.

13 Nasensauger im Test

Wir haben 13 Nasensauger eine ganze Erkältungssaison lang an einem einjährigen und einem vierjährigen Kind getestet. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir auch die Folgekosten bewertet, ob man nämlich für einen Nasensauger etwa ständig neue Filter oder Aufsätze kaufen muss. Das ist nicht nur teuer, sondern auch aufwändig und unökologisch.

Die 13 Testmodelle: Links die beiden batteriebetriebenen Sauger Rycom Nose Cleaner und Olaf Nasensauger, darüber der netzbetriebene Nosiboo, hinten Mitte die beiden Modelle mit Pumpball und rechts alle Strohhalm-Varianten.

Wir haben geprüft, ob der Nasensauger überhaupt Nasensekret absaugt und wie gut das Absaugen von einem kleinen Kind toleriert wird. Zudem war uns wichtig, dass man den Nasensauger leicht reinigen kann – Modelle, die man einfach auskochen kann, fanden wir dabei am praktischsten. Denn eine gründliche Sterilisation nach jeder Benutzung ist sehr wichtig, ansonsten können sich auf Sekretresten Bakterien bilden, erklärt HNO-Arzt Luckenhaupt. Der Nasensauger würde so zur Keimquelle.

Alle Nasensauger im Test mit Verpackung.

Zudem haben wir in die Bewertung mit einfließen lassen, ob die Spitze in die Nase eingeführt werden muss, was eine Verletzungsgefahr mit sich bringt, oder ob man das Saugteil lediglich vor die Nase hält. Ausschlaggebend für das Ergebnis war auch, wie komfortabel die Anwendung ist und ob man den Nasensauger überall verwenden und gut mitnehmen kann. Nasensauger, bei denen sich Eltern durch die Anwendung anstecken können, haben wir weniger gut bewertet, auch wenn die Ansteckungsgefahr nicht all zu groß ist.

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Kommentare

19 Kommentare zu "Der beste Nasensauger"

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Funktioniert bei uns auch super! Können wir weiterempfehlen!!

Franzi V. D. Vogelweide
Deshalb ist das Teil in der Babybox gewesen, wunderbar!

Kann ich nur weiter empfehlen 🙂

Das Beste was es gibt!!

Haben zwar einen einer anderen Marke… aber die Sauger sind einfach genial (y)

Klappt super bei meinem Sohn. Kann ich absolut empfehlen.

Kann ich nur empfehlen. Das beste was es gibt

Wir haben ihn auch verwendet- funktioniert hat er genial.
Aber ich weiß nicht, ob die Staubsaugerphobie meiner knapp 5jährigen damit zu tun hat

Das hat mir meine Hebamme empfohlen. Leider wusste die in der Apotheke damit nix anzufangen und wollte mir als den pumpball verkaufen.

Wir haben den. Mein Sohn mag es aber nicht er dreht sich jedes mal weg. Das Geräusch vom Staubsauger mag er voll gern, will jedes mal saugen.

Beste Erfindung ever

Henrike Voges

☺👍 na bestell mal

Natascha Schellenberg Markus Schellenberg

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