Nasensauger Test: Nasensauger Testsieger
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Letztes Update: 9.6.2021

Der beste Nasensauger

Der beste Nasensauger ist der preiswerteste im Test: Der NUK Nasensauger funktioniert mit einem Pumpball, lässt sich leicht reinigen und überallhin mitnehmen. Klein, praktisch, gut: Selten traf ein Testfazit so zu wie auf dieses Produkt. Bei manchen Produkten ist Hightech einfach gar nicht nötig.

Andrea Zschocher
ist freie Journalistin, Buchautorin und Bloggerin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern.
Letztes Update: 9. Juni 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

10. Dezember 2020

Wir haben sieben neue Nasensauger getestet. Eine weitere Empfehlung wurde der DynaBliss.

15. November 2019

Wir haben vier neue Nasensauger getestet. Testsieger bleibt die billigste und einfachste Variante von NUK. Eine neue Empfehlung ist das Gerät von Wadeo.

Weitere Updates

Niemand hat gerne eine verstopfte Nase – vor allem wenn man die fast ausschließlich zum Atmen verwendet. So geht es Babys, die können nämlich noch nicht gut durch den Mund atmen. Um ihnen bei einer Erkältung das Schlafen so angenehm wie möglich zu machen, gibt es Nasensauger, mit denen man das Sekret aus der verstopften Nase entfernen kann.

Es gibt viele verschiedene Bauarten von Nasensaugern und noch mehr Modelle. Wir haben insgesamt 28 Nasensauger getestet und an unseren verschnupften, kleinen Patienten ausprobiert. 20 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

NUK Nasensauger

Test Nasensauger: NUK Nasensauger
Klein, praktisch, günstig, gut. Der Testsieger tut was er soll und ist ein echtes Schnäppchen.

Nasensauger mit Pumpball sind am einfachsten zu bedienen. Sie saugen zwar mit jedem mal Pumpen nur kleine Mengen Nasensekret ab, aber dafür schüchtern sie am wenigsten ein, mache Kinder finden die kleinen Dinger sogar lustig. Außerdem sind sie sehr leicht zu reinigen und es besteht kaum Infektionsgefahr, vorausgesetzt man wäscht sich nach der Anwendung gut die Hände. Diese Modelle gibt es schon für ein paar Euro in jedem Drogeriemarkt. Uns hat der Nasensauger von NUK am besten gefallen, aber andere Modelle dieser Bauart tun es genauso.

Für den Staubsauger

Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe

Nasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild Neu
Kann an den Staubsauger angeschlossen werden und saugt sehr gut aber doch schonend.

Nasensauger, die an Staubsauger angeschlossen werden, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Nasensauger von Klugzeug saugt das Nasensekret sehr effektiv und gleichzeitig schonend ab und kostet nicht viel. Bei der Anwendung besteht keine Verletzungsgefahr für das Kind, weil er nicht in die Nase eingeführt wird und die Saugleistung des Staubsaugers durch die Bauart des Aufsatzes stark reduziert wird. Außerdem ist er leicht zu reinigen und es fallen keinerlei Folgekosten an.

Für den Mund

Fuchsi Nasensauger

Test  Nasensauger: Fuchsi Nasensauger
Beim Nasensauger von Fuchsi saugt man mit dem Mund – das macht Babys weniger Angst.

Ohne Staubsauger­lärm funktionieren Nasensauger, bei denen man mit dem Mund saugt. Das klingt ekliger als es ist, denn das Nasensekret wird in einem Behälter aufgefangen und kann nicht in den Mund gelangen. Trotzdem besteht ein gewisses Infektionsrisiko. Um das zu reduzieren, gibt es Modelle, die über einen Filter verfügen, der Nutzen ist aber umstritten. Der Fuchsi Nasensauger verzichtet darauf, deshalb hat er uns am besten gefallen.

Elektrisch

Nosiboo Nasensauger

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo funktioniert super, ist aber sehr teuer.

Der beste elektrische Nasensaugern ist der Nasensauger von Nosiboo. Hier ist der der Sauger über einen Schlauch mit der Motoreinheit verbunden ist, die an die Steckdose angeschlossen wird. Er saugt Nasensekret sehr gut ab, man kann sogar altersabhängig verschiedene Saugstufen einstellen. Das Gerät ist allerdings sehr teuer.

Mit Ladekabel

Dynabliss Nasensauger

Test  Nasensauger: Dynabliss Nasensauger
Für alle, die hohe Saugleistung wollen.

Der Sauger von Dynabliss ist für all diejenigen gedacht, die gern etwas mehr Saugleistung wünschen. Wenn Sie nämlich auf »strong« schalten, bekommen Sie genau das. Gerade bei fieser, dauerlaufenden Nase hilft dieser Nasensauger für schleimfreies Durchatmen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür den StaubsaugerFür den MundElektrischMit Ladekabel
NUK Nasensauger Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Fuchsi Nasensauger Nosiboo Nasensauger Dynabliss Nasensauger Wadeo Nasensauger Misiki Nasensauger elektrisch Homery Nasensauger Angel-Vac Nasensauger Medinaris Nasensauger Rotho Babydesign NoseFrida Chicco Physioclean Olympia Nasensauger Braun Nasensauger Primamma Nasensauger Olaf Nasensauger Mookis Nasensauger Arianna Nasensauger Nuonove Nasensauger Bebon Nasensauger
Test Nasensauger: NUK NasensaugerNasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild NeuTest  Nasensauger: Fuchsi NasensaugerTest Nasensauger: NosibooTest  Nasensauger: Dynabliss NasensaugerTest  Nasensauger: Wadeo NasensaugerTest  Nasensauger: Misiki Nasensauger elektrischTest  Nasensauger: Homery NasensaugerTest Nasensauger: Angel-Vac NasensaugerTest Nasensauger: Medinaris NasensaugerTest Nasensauger: NoseFridaTest  Nasensauger: Chicco  Nasenschleimentferner PhysiocleanTest  Nasensauger: Olympia NasensaugerTest  Nasensauger: Braun NasensaugerTest Nasensauger: primamma NasensaugerTest  Nasensauger: Olaf NasensaugerTest  Nasensauger: Mookis NasensaugerTest  Nasensauger: Arianna NasensaugerTest  Nasensauger: Nuonove NasensaugerTest  Nasensauger: Bebon Nasensauger
Pro
  • Einfache Anwendung
  • Sehr günstig
  • Gute Saugleistung
  • Zwei Saugansatzteile
  • Langer Schlauch
  • Einfache Anwendung
  • Weiche Silikon-Ansatzstücke
  • Günstig
  • Gute Saugleistung
  • Hübsches Design
  • Mit 4 Aufsätzen
  • Drei Saugstärken wählbar
  • Mit Taschenlampe
  • Mit einigen Extras
  • Gute Saugleistung
  • Einfache Reinigung
  • Einfach Handhabung
  • Mit 4 Aufsätzen
  • Drei Saugstärken wählbar
  • Mit Taschenlampe
  • Mit 4 Aufsätzen
  • Kann auseinandergebaut und abgekocht werden
  • Mit Aufbewahrungsbox
  • Gutes Saugergebnis
  • In Deutschland hergestellt
  • Muss nicht in die Nase eingeführt werden
  • Sehr günstiger Anschaffungspreis
  • Nicht teuer
  • Baugleich zum Testsieger
  • Einfache Handhabung
  • Tut verlässlich, was er soll
  • Günstig
  • Spülmaschinengeeignet
  • Kann in 2 Stufen betrieben werden
  • Kommt mit Batterie
  • Günstig zu haben
  • Batteriebetrieben und somit mobil
  • Mit 2 Aufsätzen
  • 2 zum Preis von 1
  • Braucht keine technischen Hilfsmittel
  • Weiches Material
  • Für Ohren und Nase geeigent
Contra
  • Es können nur kleine Mengen aus der Nase gesaugt werden
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Infektionsgefahr
  • Kurzer Schlauch
  • Sauggeräusch mag nicht jedes Kind
  • Sehr teuer
  • Sehr hohe Saugleistung, hat im Test die Kinder verschreckt
  • Ohrensauger eher unangenehm
  • Akkuladekabel fehlt
  • Braucht Überwindung
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Etwas teurer als der Testsieger
  • Für unterwegs nicht geeignet
  • Staubsaugergeräusch mag nicht jedes Kind
  • Filter notwendig
  • Einweg-Endstücke
  • Manches landet daneben
  • Teurer als der Testsieger
  • Es können nur kleine Mengen aus der Nase gesaugt werden
  • Bedienknopf muss gehalten werden
  • Fragliche Qualität
  • Muss in Nase eingeführt werden
  • Geringe Saugleistung
  • Zu teuer für die Leistung
  • Braucht Überwindung
  • Je nach Staubsauger sehr laute Angelegenheit
  • Nasenaufsatz sehr hart und großes Loch, für Babys eher ungeeignet
  • Verarbeitung wirkt eher preiswert
  • Saugleistung nicht überzeugend
  • Kein Sauger
  • Soll Schleim rausziehen, klappt nicht überzeugend
Bester Preis
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FunktionsweisePumpballWird an den Staubsauger angeschlossenAbsaugen mit dem MundElektrisch mit NetzsteckerElektrisch mit KabelElektrisch mit BatterienElektrisch mit Kabel (hat man meist schon Zuhause)Absaugen mit dem MundWird an den Staubsauger angeschlossenWird an den Staubsauger angeschlossenAbsaugen mit dem MundAbsaugen mit dem MundPumpballElektrisch mit BatterienPumpballElektrisch mit BatterienElektrisch mit KabelWird an den Staubsauger angeschlossenPumpballMechanisch

Nasensauger – braucht man das wirklich?

Ein Schnupfen mit verstopfter Nase ist für jeden lästig. Für Säuglinge, die fast ausschließlich durch die Nase atmen, ist er aber besonders unangenehm. Säuglinge machen im Schnitt zwischen sieben und zehn Erkältungen im Jahr durch. Wenn sie schlecht Luft bekommen, schlafen sie häufig auch nicht gut. Und wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist, können sie häufig nicht so viel trinken – im schlimmsten Fall wachsen sie dann schlechter. Denn Babys können im Normalfall gleichzeitig atmen und trinken. Nur so können sie in kurzer Zeit viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Babys können anfangs nur durch die Nase atmen – und schnäuzen können sie sich auch nicht

Hinzu kommt, dass die Nasengänge, verglichen mit denen von älteren Kindern oder Erwachsenen, noch viel kleiner und zarter sind. Deshalb schwellen sie schneller zu und die Atmung ist behindert. Und so fragen sich viele Eltern, wie sie ihren verschnupften Babys bei Erkältungen helfen können. Denn sich schnäuzen, um den lästigen Schnodder loszuwerden, können Kinder erst ab zirka drei oder vier Jahren. Deshalb werden Nasensauger angeboten, mit denen man den Schleim aus der Nasenhöhle des Säuglings entfernen kann.

Nasensauger Test: Nasensauger1
So harmonisch geht es beim Absaugen der Nase selten zu.

Was so einfach klingt und auf Werbefotos auch völlig harmlos aussieht, kann in der Praxis eine für alle Beteiligten äußerst nervenaufreibende Prozedur sein. Denn Säuglinge finden es in der Regel alles andere als lustig, wenn man versucht, ihnen etwas aus der Nase zu ziehen. Da wird geschrien und getobt und sich mit Händen und Füßen gewehrt. Aus diesem Grund sind Nasensauger, die man in die Nase einführen muss, problematisch, denn wenn das Baby versucht, dem Sauger zu entkommen, kann man es leicht verletzen. Besser sind Modelle, die man nur unter die Nase hält: Das reduziert das Verletzungsrisiko.

Ein gutes Mittel zur Behandlung von Säuglingsschnupfen ist auch die Zugabe von physiologischer Kochsalzlösung. Dabei handelt es sich um 0,9-prozentige Natriumchloridlösung. Die gibt es online, in der Apotheke und im Drogeriemarkt. Man sollte allerdings darauf achten, dass man Präparate ohne Konservierungsstoffe (Benzalkoniumchlorid) verwendet. Man kann die Lösung aber auch ganz einfach selbst herstellen, indem man einen Teelöffel Salz in einem Liter Kochwasser auflöst.

Mit der Salzlösung wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und Schleim- oder Milchreste fließen leichter aus der Nase ab. Zudem werden Krankheitserreger, Staub, Pollen und andere Allergene aus der Nase herausgespült.

Fünf unterschiedliche Bauformen

Neben einfachen Modellen, bei denen der Sog über einen Pumpball oder das Saugen mit dem Mund erzeugt wird gibt es auch Nasensauger, die man an haushaltsübliche Staubsauger anschließen kann. Außerdem gibt es elektrische Modelle mit und ohne Akku. Die Preisunterschiede sind immens: Das Spektrum reicht von rund drei Euro für den günstigen Nasensauger bis knapp 130 Euro.

Einfachste Variante: Sauger mit Pumpball

Die günstigsten Modelle erzeugen den Sog zum Absaugen des Schleims über einen kleinen Pumpball.

Nasensauger Test: Nasensauger Pumpball
Nasensauger mit Pumpball sind am einfachsten.

Das funktioniert bei flüssigem Rotz gut. Ist die Nase nicht komplett verstopft, hält man das andere Nasenloch zu, damit ein Unterdruck in der Nasenhöhle entsteht, dann geht es noch besser.

Sauger mit Pumpball sind leicht zu reinigen und gut für unterwegs

Diese einfachen Sauger gibt es unter anderem auch in Drogeriemärkten. Bei sehr zähflüssigerem Rotz funktionieren sie zwar nicht so gut wie andere Bauformen und sie saugen immer nur eine recht kleine Menge ab. Meistens reicht das aber völlig. Außerdem sind sie leicht zu reinigen und man kann sie immer dabei haben.

Nasensauger für den Mund

Viele Modelle funktionieren nach dem Strohhalmprinzip: Sie verfügen über einen Schlauch mit Mundstück, über das die Eltern den Sog mit dem eigenen Mund erzeugen. Damit der Schnodder nicht im Mund des Saugenden landet, haben sie am Saugteil einen Auffangbehälter.

Trotzdem besteht ein gewisses Infektionsrisiko, schließlich atmet man beim Saugen tief ein. Einige Modelle setzen daher auf zusätzliche Filter. Sie bestehen aus Schaumstoff und müssen regelmäßig ausgetauscht werden – was mit Folgekosten verbunden ist.

Der Sog, der das Sekret aus der Nase holt, wird bei Saugern mit dem Strohalmprinzip von einem Erwachsenen erzeugt.

Allerdings ist fraglich, ob sich die Eltern auch mit Filter nicht beim Kind anstecken können, wenn sie ihm die Nase freisaugen. Der Hersteller des NoseFrida behauptet dazu, dass klinische Studien gezeigt hätten, dass keine Infizierung stattfinde. Der saugfähige Filter verhindere effektiv eine Übertragung von Bakterien auf den Anwender.

Über Mundsauger können sich Eltern beim Kind anstecken

Wir waren davon nicht so recht überzeugt und fragten bei Dr. Horst Luckenhaupt nach. Er sagt: »Eine hohe Ansteckungsgefahr ist unwahrscheinlich, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass sich Eltern so beim Kind anstecken.« Denn Viren könnten auch durch den Schaumstofffilter gelangen. Wenn man vor der Nase absaugt, wird man keine großen Menge an Erregern abbekommen. Ob die Nasensauger einen Filter haben oder nicht, macht dabei keinen Unterschied.

Nasensauger zum Absaugen mit dem Mund kosten meist nur zwischen 8 und 16 Euro. Sie sind sehr praktisch für unterwegs, weil sie in jede Handtasche passen, funktionieren sehr gut und die Intensität des Sogs kann von den Eltern gesteuert werden.

Staubsauger-Nasensauger

Die dritte Kategorie von Nasensaugern wird einfach an den Staubsauger angeschlossen. Das erscheint erst einmal sehr befremdlich: Mit dem Haushaltsstaubsauger die kleine Babynase absaugen? Das saugt doch viel zu stark!

Nasensauger Test: Nasensauger Staubsauger
Nasensauger als Staubsaugeraufatz sind günstig und effektiv.

Der Trick besteht darin, dass durch die Nasensauger nicht die volle Saugleistung des Staubsaugers angewendet wird – das wäre der Gesundheit des Kindes sicher nicht dienlich. Die Saugleistung wird durch einen eingebauten Windfang runterreguliert. Je nach Leistungsstärke des Staubsaugers ist sie zwar dennoch unterschiedlich groß, aber selbst bei höchster Saugleistung kommt nur ein sanfter Sog in der Nase des Kindes an.

Staubsauger­aufsätze säubern am besten

Diese Nasensauger befördern wirklich viel Rotz und Schleim ans Tageslicht. In einer Studie der Universität Wien wurde untersucht, wie effizient der Nasensauger-Staubsauger bei der Heilung eines Schnupfens ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass er positive Effekte bei der Behandlung von Kinderschnupfen zeigt:

»Die Atmung der Kinder ist bei regelmäßig abgesaugtem Nasenschleim deutlich freier. Damit trinken die Kinder mehr und auch ihr Schlaf ist signifikant besser. Dies hat wohl auch positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Eltern. Der Nasensauger-Staubsauger dient insgesamt der Verbesserung der Atmung, des Allgemeinbefindens sowie der Vorbeugung von Folgeerkrankungen.«

Nachteilig ist, dass diese Nasensauger nur zu Hause verwendet werden können – unterwegs hat man ja keinen Staubsauger zur Hand, um sie anzuschließen. Außerdem ist es recht umständlich und nachts auch ein bisschen unpraktikabel, jedes Mal den Staubsauger hervorzuholen, um dem Kind die Nase abzusaugen – vom Lärm ganz zu schweigen. Und der ist nicht zu unterschätzen. Schließlich lassen die meisten Säuglinge und Kleinkinder das Nasensaugen ohnehin nur höchst unwilllig über sich ergehen, der Lärm eines Staubsaugers ist da eine zusätzliche Belastung, die die Sache nicht gerade einfacher macht.

Batteriebetriebene Nasensauger

Zur Zeit kommen immer mehr elektrische Nasensauger auf den Markt, die mit Batterien oder Akkus betrieben werden. Von diesen Modellen hat uns im Test allerdings nur eins überzeugt. Die Saugleistung der meisten Sauger war einfach viel zu schwach, um nennenswert Schleim aus der Nase zu befördern – weder bei einem einjährigen, noch bei einem vierjährigen Kind. Angesichts des Preises zwischen 40 und 50 Euro können wir diese Geräte nicht empfehlen.

Der Wadeo- Sauger bildet nicht nur hinsichtlich des eher geringen Preises von knapp 20 Euro eine Ausnahme, er saugt eben auch richtig gut.

Netzbetriebene Nasensauger

Nasensauger, die mit Netzkabel funktionieren, sind selten: Von dieser Variante gibt es zur Zeit nur ein einziges Gerät auf dem Markt, den Nosiboo Nasensauger.

Er stellt ohne Frage die Königsklasse unter den Nasensaugern dar. Das gilt aber leider auch für den Preis: Über 100 Euro muss man für den Luxussauger auf den Tisch legen. Außerdem hat er die selben Nachteile wie ein Modell für den Haushaltsstaubsauger: Man braucht eine Steckdose in der Nähe und der Sauger macht Lärm – zwar nicht so viel wie ein Haushaltsstaubsauger, aber auch das Geräusch des Nosiboo kann kleine Kinder in Panik versetzen.

In der Nase oder davor saugen?

Neben den verschiedenen Arten, mit denen ein Sog erzeugt wird, unterscheiden sich Nasensauger noch in einem weiteren Punkt: Es gibt Exemplare, die in die Nase eingeführt werden. Sie haben in der Regel weiche Spitzen aus Silikon, die verhindern sollen, dass man die Nasenschleimhaut verletzt. Und dann gibt es solche mit hartem Ende, das vor das Nasenloch gehalten wird.

»Eltern sollten nur Nasensauger verwenden, die man von außen an die Nasenlöcher legt«, sagt dazu der Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Bei Nasensaugern, die man in die Nase einführe, könne es zu Irritationen der Nasenschleimhaut und zu Verletzungen kommen. Das könne dazu führen, dass die Nasenschleimhaut noch weiter anschwillt. Auch HNO-Arzt Horst Luckenhaupt sieht eine Verletzungsgefahr, selbst wenn die Spitzen aus weichem Silikon sind.

Besser den Sauger nicht in die Nase einführen

Vor allem aber wehren sich Säuglinge und Kleinkinder meist mehr oder weniger heftig, wenn man ihnen die Nase absaugt, was die Gefahr einer Verletzung erhöht, wenn man etwas in die Nase einführt, und sei es noch so weich. Zudem ist die Nasenschleimhaut schmerzempfindlich.

Fegeler empfiehlt auch, die Nase vor der Anwendung eines Nasensaugers mit Kochsalzlösung zu spülen. Das steht auch in einigen der Bedienungsanleitungen der Nasensauger. In unserem Praxistest hat sich das ebenfalls bewährt, weil dann einfach mehr Sekret aus der Nase kommt. Allerdings ist das Spülen der Nase mit Salzwasser eine zusätzliche Tortur für kleine von Schnupfen geplagte Rotznasen.

So haben wir getestet

Wir haben 28 Nasensauger an einem Baby sowie einem dreijährigen und vierjährigen Kind getestet. Aktuell sind davon noch 20 Modelle erhältlich. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis haben wir auch die Folgekosten bewertet, ob man nämlich etwa ständig neue Filter oder Aufsätze kaufen muss. Das ist nicht nur teuer, sondern auch aufwändig und nicht nachhaltig.

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Nasensauger Test: Nasensauger Gruppenfoto
Nasensauger Test: Nasensauger Update 2019 11
Nasensauger Test: Nasensauger Gruppenfoto
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Wir haben geprüft, ob der Nasensauger überhaupt Nasensekret absaugt und wie gut das Absaugen von einem kleinen Kind toleriert wird. Zudem war uns wichtig, dass man den Nasensauger leicht reinigen kann – Modelle, die man einfach auskochen kann, fanden wir dabei am praktischsten. Denn eine gründliche Sterilisation nach jeder Benutzung ist sehr wichtig, ansonsten können sich auf Sekretresten Bakterien bilden, erklärt HNO-Arzt Horst Luckenhaupt. Der Leiter der Klinik für Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde am St.-Johannes-Hospital in Dortmund beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Infektiologie. Er meint, der Nasensauger würde so zur Keimquelle.

Darüber hinaus haben wir in die Bewertung mit einfließen lassen, ob die Spitze in die Nase eingeführt werden muss, was eine Verletzungsgefahr mit sich bringt, oder ob man das Saugteil lediglich vor die Nase hält. Ausschlaggebend für das Ergebnis war auch, wie komfortabel die Anwendung ist und ob man den Nasensauger überall verwenden und gut mitnehmen kann. Nasensauger, bei denen sich Eltern durch die Anwendung anstecken können, haben wir weniger gut bewertet, auch wenn die Ansteckungsgefahr nicht allzu groß ist.

 Nasensauger Test: Nuk Nasensauger

Testsieger: NUK Nasensauger

Der Nasensauger von NUK ist klein, handlich und kann überall mit hin genommen werden. Nun ist genau diese Möglichkeit, das Ding überall mitzunehmen ja nicht gerade ein Verkaufsargument. Denn meistens möchte man mit einem kranken Kind ja lieber zuhause bleiben. Allerdings möchte man auch in den eigenen vier Wänden mobil sein. Und den Pumpball-Nasensauger haben Sie schnell vom Bade- ins Schlafzimmer verfrachtet, wenn Ihrem Baby der Schnodder aus der Nase läuft.

Testsieger

NUK Nasensauger

Test Nasensauger: NUK Nasensauger
Klein, praktisch, günstig, gut. Der Testsieger tut was er soll und ist ein echtes Schnäppchen.

Es ist natürlich so: Allzu zart besaitet sollte man für diese Art Sauger nicht sein. Denn ja, Sie ziehen all den Rotz mithilfe von Unterdruck aus der Nase. Das ist nicht unbedingt ansehnlich und je nachdem, welche Konsistenz der Schleim hat, landet dann schon mal was auf Ihrer Hand. Aber das lässt sich alles abwischen und wir reden ja hier davon, dass Sie Ihrem Kind das Atmen erleichtern. Bei Fremden wird der Nasensauger wohl kaum zum Einsatz kommen.

Der NUK Nasensauger mit Pumpballon ist mit nicht mal drei Euro das günstigste Produkt, das wir uns angesehen haben. Modelle dieses Typs gibt es in jedem Drogeriemarkt für wenig Geld. Sie bekommen zwei Aufsätzen dazu, können also regelmäßig wechseln und den gerade nicht in Benutzung befindlichen Sauger auskochen. In der Schnupfenzeit ist diese doppelte Ausführung nicht zu unterschätzen.

Zwei Aufsätze werden mitgeliefert

Sie müssen den NUK Nasensauger nicht in die Nase einführen, er wird ans Nasenloch gehalten. Wenn das Nasensekret entsprechend flüssig ist, bekommt man da einiges heraus. Ein bisschen umständlich ist, dass Sie bei großer Schleimproduktion öfter pumpen müssen und dabei nicht übers Ziel hinausschießen. Denn der Pumpball verleitet dazu, besonders kraftvoll zu drücken. So holen Sie aber im schlechtesten Fall zu viel Schleim auf einmal aus der Nase. Dann wird das Auffangen im Nasensauger etwas problematisch, aber sollte mal ein solches Malheur passieren, ist mit einem Taschentuch auch schnell das Gesicht gesäubert. Es geht ja darum, den Schleim aus der Nase zu bekommen, ob Sie nun immer alles ganz galant im Nasensauger auffangen, kontrolliert niemand.

 Nasensauger Test: Nuk Nasensauger
Zum Reinigen kann die Spitze mit einem Handgriff abgenommen werden.

Uns gefällt besonders gut, dass der Nasensauger wirklich überall einsetzbar ist. Sie brauchen keinerlei weiteres Werkzeug, nur Ihre Hände und das verschleimte Kind. Im Test zeigte sich auch, dass die Testkinder diese Methode der Schleimentfernung am besten fanden, weil der Nasensauger so klein ist und ihnen wenig Angst einflößte.

Unser Testsieger hat beim Preis-Leistungs-Verhältnis vollkommen überzeugt. Die verschnodderte Nase wurde frei, das Gerät ist sehr leicht zu säubern und kostet sehr wenig. Kein anderes Testmodell ließ sich so einfach sauber halten.

Lieferumfang

Geliefert wird der NUK Nasensauger in einer Plastikverpackung. Er besteht aus drei Teilen: dem Pumpball und den zwei identischen Aufsätzen. Alle Teile sind aus Plastik und durchsichtig, es gibt die Sauger aber in verschiedenen Farben. Der Pumpball und der Saugeraufsatz lassen sich ganz einfach ineinanderstecken und dann ist der Nasensauger auch schon einsatzbereit.

Anwendung

Um die Nase des Kindes abzusaugen, setzt man den Saugkopf so an ein Nasenloch, dass er es vollständig abschließt. Dann drücken Sie den Pumpball in einer möglichst gleichmäßigen Bewegung. Auf diese Weise ziehen Sie das Sekret aus der Nase. Bei wenig Schleim wird alles in den Aufsatz tropfen, sonst müssen Sie, wie oben schon beschrieben, eventuell ein Taschentuch zur Hilfe nehmen und den Rotz abwischen. Danach wird der Vorgang mit dem anderen Nasenloch wiederholt.

Schnelle und einfache Handhabung, das mögen Eltern und Kinder

Das Sekret sammelt sich im Aufsatz. Den können Sie auswaschen und dann auskochen, sodass sich keine Bakterien im Nasensauger sammeln.

Das einjährige Testkind fand die Arbeit mit diesem Sauger am angenehmsten und ließ sie ohne Gemecker über sich ergehen. Der Dreijährige war da schon weniger begeistert. Er bestätigte zwar mehrfach, dass es nicht schmerzen würde, fand aber das Gefühl, wenn der Schleim aus der Nase gezogen wird, nicht angenehm. Da diese Kritik aber bei allen Testmodellen geäußert wurde, fällt sie für uns weniger ins Gewicht. In der Regel werden auch Babys und Kleinkinder mit diesem Nasensauger in Berührung kommen, denn ab drei bis vier Jahren ist Naseschnäuzen ja schon möglich.

Für den günstigen Preis und die einfache Handhabung und Reinigung ist der überall verfügbare NUK Nasensauger unser klarer Testfavorit. Die einfache Bedienung und Säuberung konnte uns ebenfalls überzeugen.

NUK Nasensauger im Testspiegel

Es gibt bislang keine weiteren seriösen, unabhängigen Tests zu Nasensaugern. Sollte sich das ändern, werden wir hier die Testergebnisse nachtragen.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es auch andere Modelle mit weiteren Techniken, die die Nase der Kleinen freibekommen können. Diese Modelle können wir empfehlen.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Nosiboo Nasensauger

Unser Test hat gezeigt, dass Nasensauger, die an handelsübliche Staubsauger angeschlossen werden, ein wesentlich besseres Saugergebnis bringen als andere Varianten – mit Ausnahme des elektrischen Nasensaugers von Nosiboo. Im Gegensatz dazu bieten die Staubsauger-Varianten jedoch das bessere Preis-Leistung-Verhältnis.

Elektrisch

Nosiboo Nasensauger

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo funktioniert super, ist aber sehr teuer.

Zudem besteht bei den Staubsauger-Nasensaugern für das Kind keine Verletzungsgefahr, weil diese Sauger an das Nasenloch angelegt und nicht in die Nase eingeführt werden. Für die Eltern besteht auch keine Ansteckungsgefahr und die Sauger lassen sich problemlos durch Auskochen sterilisieren.

Die Nachteile dieser Sauger sind, dass man sie nur zu Hause nutzen kann und ihre Nutzung den Lärm macht, den ein Staubsauger nun mal von sich gibt. Sie sind durch den Einsatz des Staubsaugers auch nicht ganz so praktisch, gerade nachts möchte vielleicht nicht jeder aufstehen und den Staubsauger anwerfen.

Viel Zubehör: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe

Von allen Nasensaugern zum Anschluss an den Staubsauger hat uns der von Klugzeug am besten gefallen, denn er bietet mehr Zubehör fürs gleiche Geld. Die drei getesteten Staubsauger-Modelle von Angel Vac, Medinaris und Klugzeug unterscheiden sich allerdings kaum, auch der Preis ist fast identisch. Nur der Medinaris-Sauger kostet ein paar Euro mehr, ist dafür aber auch »Made in Germany«, während die anderen beiden Modelle in Ungarn hergestellt werden. Eigentlich ist es ziemlich egal, für welchen man sich entscheidet.

Für den Staubsauger

Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe

Nasensauger Test: Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe Bild Neu
Kann an den Staubsauger angeschlossen werden und saugt sehr gut aber doch schonend.

Wir finden die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe eine gute Alternative, weil sie, anders als die beiden anderen Modelle, mit zwei Saugansatzteilen geliefert wird – das sorgt für zusätzliche Hygiene, wenn man zwei Kinder hat. Außerdem ist ihr Schlauch ein bisschen länger als bei den anderen Modellen. Geliefert wird der Nasensauger in einer Pappschachtel. Er hat eine PZN-Nummer und ist deshalb auch in Apotheken erhältlich. Außerdem wurde er vom TÜV Süd geprüft.

Der Nasensauger besteht aus drei Teilen: einem Schlauch, auf dem an einer Seite ein Kolben und auf der anderen ein trichterförmiger Aufsatz sitzt, einem Auffangbehälter und dem Saugkopf. Alle Teile sind aus Hartplastik und durchsichtig. Sie lassen sich ganz einfach ineinanderstecken und dann ist der Nasensauger auch schon fast einsatzbereit.

So wird der Nasensauger an das Saugrohr des Staubsaugers angeschlossen.

Von einem beliebigen Staubsauger mit 800 bis 1800 Watt entfernt man die Düse, anschließend wird der Hartplastikkolben in das Saugrohr gesteckt. Wegen seiner konischen Form passt er auf alle Saugrohre – nur für den Vorwerk-Staubsauger ist ein Adapter notwendig, den es für 2,50 Euro zu kaufen gibt.

Dann schaltet man den Staubsauger nur noch an und der Klugzeug Nasenputzer ist anwendungsbereit. Die Saugleistung wird durch einen eingebauten Windfang auf die Stärke eines einfachen Ausschnaubens gesenkt.

Um die Nase des Kinds abzusaugen, setzt man den Saugkopf so an ein Nasenloch, dass er es vollständig abschließt. Dann wird für wenige Sekunden, immer wieder absetzend, solange gesaugt, bis die Nase vom Sekret befreit ist. Danach wird der Vorgang mit dem anderen Nasenloch wiederholt.

Der Nasensauger von Klugzeug holt im Vergleich mit anderen Nasensauger-Bauformen sehr viel Sekret aus der Nase. Durch den eingebauten Windfang ist der Sog keinesfalls zu stark. Allerdings ist er unterschiedlich groß, je nachdem ob der Staubsauger auf die höchste oder niedrigste Stufe eingestellt ist. Es empfiehlt sich daher, am Anfang die niedrigste Saugleistung des Staubsaugers zu wählen.

Schnelle und gute Ergebnisse dank angeschlossenem Staubsauger

Das Sekret sammelt sich im Auffangbehälter. Man kann gut sehen, wie viel aus der Nase herauskommt und welche Farbe das Nasensekret hat.

Unser vierjähriger Testkandidat fand die Prozedur spannend und verlangte bald schon von selbst den Nasensauger, wenn er eine verstopfte Nase hatte. Die Einjährige war davon weit weniger begeistert. Sie wehrte sich gegen jeden Nasensauger. Die Klugzeug Nasenputzer Soforthilfe hatte hier den Vorteil, dass sie sehr effektiv Schleim aus der Nase absaugt, so dass die ungeliebte Prozedur schnell wieder vorbei ist.

Nach Gebrauch wäscht man die oberen beiden Teile des Nasenputzers einfach mit heißem Wasser aus. Eine Flaschenbürste ist dazu ganz nützlich, es gibt aber auch eine spezielle Reinigungsbürste des Herstellers. Nach mehrmaligem Gebrauch sollte man den Nasenputzer auskochen – das geht problemlos, denn die Teile sind aus Hartplastik.

Wenn Kinder Angst vor dem Staubsaugergeräusch haben, wird es wahrscheinlich schwierig, ihnen mit diesem Nasensauger die Nase freizusaugen. Außerdem ist es natürlich ein bisschen umständlich, immer erst den Staubsauger hervorzukramen – vor allem nachts – und das Absaugen ist mit ziemlichem Lärm verbunden. Für unterwegs ist dieser Nasensauger naturgemäß nicht geeignet.

Der Aufsatz für den Staubsauger ist zwar sehr effektiv und noch dazu günstig, trotzdem ist es nicht jedermanns Sache, dem Näslein des Sprösslings mit dem Haushaltsstaubsauger zu Leibe zu rücken – auch wenn das schlimmer klingt, als es ist.

Stromloses Absaugen: Fuchsi Nasensauger

Beim Fuchsi Nasensauger handelt es sich um ein stromloses Modell zum Ansaugen mit dem Mund. Er wird mit zwei Aufsätzen für Säuglings- und Kleinkindnäschen geliefert und kommt in einer praktischen Verpackung.

Für den Mund

Fuchsi Nasensauger

Test  Nasensauger: Fuchsi Nasensauger
Beim Nasensauger von Fuchsi saugt man mit dem Mund – das macht Babys weniger Angst.

Der große Vorteil des Fuchsi Nasensauger ist wie bei allen mundbetriebenen Exemplaren, dass sie ohne elektrisches Gerät betrieben werden. So kann man sie nicht nur einfach mitnehmen, sie schüchtern die kleinen Patienten auch weniger ein als laute Elektrogeräte.

Die Saugaufsätze des Fuchsi Nasensaugers sind aus flexiblem Silikon und werden nur unter die Nase gehalten und nicht eingeführt, das reduziert das Verletzungsrisiko. Der Hersteller verzichtet auf Filter, die man regelmäßig austauschen müsste und die die Infektionsgefahr ohnehin nicht zuverlässig verhindern. Die besteht mit einem kranken Kind im Haushalt ohnehin immer, gerade mit einem schniefenden Kleinkind ist man immer allen möglichen Körperflüssigkeiten ausgesetzt, weshalb wir das Infektionsrisiko beim Nasensaugen mit dem Mund als vernachlässigbar ansehen.

Auch wenn normalerweise kein Nasensekret in den Schlauch gelangt, sollte man ihn hin und wieder reinigen. Das geht am besten durch Auskochen in einem Topf mit kochendem Wasser.

Der Fuchsi Nasensauger ist vor allem für Säuglinge und Kleinkinder eine gute Wahl, denn die Anwendung ist sanft und von allen Varianten am wenigsten einschüchternd.

Schickes Design: Nosiboo Nasensauger

Der Nosiboo ist gewissermaßen der Mercedes unter den Nasensaugern: Er sieht sehr schick aus und hat sogar Designpreise gewonnen. Er ist als Medizinprodukt zugelassen und hat eine PZN-Nummer.

Elektrisch

Nosiboo Nasensauger

Test Nasensauger: Nosiboo
Der Nosiboo funktioniert super, ist aber sehr teuer.

Er funktioniert tadellos und man kann die Saugstärke je nach Alter des Kindes regulieren. Sein Saugkopf ist identisch mit dem des Colibri-Saugteils von Nosiboo und damit leicht zu reinigen.

Allerdings ist das Gerät mit über 100 Euro sehr teuer – ob man so viel für einen Nasensauger ausgeben will, ist doch sehr fraglich, zumal in der Gebrauchsanweisung steht, die geplante Lebensdauer des Gerätes betrage gerade mal drei Jahre. Der Hersteller hat uns darauf hingewiesen, dass die Angabe der Lebensdauer nur eine Bedingung zur Zulassung als Medizinprodukt sei, man könne den Nosiboo auch länger benutzen.

Zudem besitzt das Gerät einen Filter, der nach 300 Anwendungen laut Gebrauchsanweisung ausgetauscht werden sollte. Und wie beim Colibri muss die Spitze des Saugkopfes in die Nase eingeführt werden – wie oben beschrieben raten Ärzte davon ab, weil das eine Verletzungsgefahr für das Baby bergen kann.

Allerdings ist man beim Betrieb des Gerätes auf eine Steckdose angewiesen und es ist auch zu groß, um es mal eben irgendwohin mitzunehmen.

Zum Aufladen: Dynabliss Nasensauger

Der Dynabliss wird mit einem USB-Netzstecker, der im Lieferumfang enthalten ist, aufgeladen. Das müssen Sie vor der ersten Anwendung auch tun, der Nasensauger kommt ohne Ladung. Nach gut 20 Minuten ist er aber soweit aufgeladen, dass das Saugen beginnen kann. Mitgeliefert werden auch vier Aufsätze, für festeren und fließenden Nasenschmodder und unterschiedliche Altersklassen. Außerdem im Gepäck: eine Pinzette, für alles, was Sie eventuell so aus der Nase ziehen möchten. Seien Sie vorsichtig damit!

Mit Ladekabel

Dynabliss Nasensauger

Test  Nasensauger: Dynabliss Nasensauger
Für alle, die hohe Saugleistung wollen.

Der Dynabliss ist äußerlich baugleich zum Nasensauger von Misiki, der Dynabliss hat aber deutlich mehr Saugkraft. Wir haben uns dabei nicht nur auf die Aussage der Testkinder verlassen, sondern auch am Handrücken die Saugkraft in allen drei Stufen überprüft. Und es stimmt, der Dynabliss hat definitiv mehr Wumms.

Letztlich entscheiden Sie, ob Sie mehr oder weniger Saugkraft wollen. Da man den Nasenschleim bei den Kleinen ja möglichst gründlich wegputzen möchte, war der Dynabliss dann doch eher unsere Empfehlung. Aber auch mit dem Miski machen Sie wenig falsch.

Beide Modelle verfügen über die Geschwindigkeitsstufen slow, medium und strong in unterschiedlicher Ausprägung und beide haben Licht, was die Arbeit dann doch etwas erleichtert. Denn im Test stellte sich raus: Die Lampe ist tatsächlich praktisch, wenn man sich in die unbekannten Weiten der Nasen seiner Kinder aufmacht. Und wenn Sie nachts aktiv werden, um die Kindernasen vom Rotz zu befreien, werden Sie die Lampe zu schätzen wissen, weil Sie auf die Festbeleuchtung am Kinderbett verzichten können.

Die Handhabung ist sehr einfach: Nach dem Gebrauch kochen Sie alle Einzelteile aus dem Nasensauger ab oder desinfizieren sie.

Der Dynabliss ist die beste Wahl, wenn man ein akkubetriebenes Gerät möchte, das eine hohe Saugkraft hat.

Außerdem getestet

Wadeo Nasensauger

Wenn Sie nicht nur einen Nasen-, sondern auch einen Ohrensauger suchen, werden Sie bei Wadeo fündig. Preislich im Mittelfeld kann dieses Gerät uns mit Saugkraft, einfacher Anwendung und zwei durchdachten Extras überzeugen. Beim Nasensauger von Wadeo müssen Sie vor dem ersten Gebrauch zwei AA Batterien einlegen. Die sind eigentlich in jedem Haushalt zu finden. Wenn sie eingelegt sind, kann es auch schon losgehen. Je nachdem welche Art von Schleim Sie absaugen möchten, wählen Sie einen der Aufsätze, es gibt auch einen für Ohrenschmalz. Sie erkennen ihn daran, dass die Spitze besonders lang ist.

Keins der Testkinder wollte den Ohrenschmalzaufsatz testen, also mussten wir selbst ran. Und wir können nur bestätigen, was die Kinder vermuteten: So richtig angenehm ist das nicht. Das Ziehen im Ohr ist irgendwas zwischen unangenehm und halb so schlimm, aber wir werden wohl auch weiterhin bei der herkömmlichen Methode des Ohrensäuberns bleiben.

Die Saugkraft des Wadeo Nasensaugers ist gut, nicht zu stark und nicht zu schwach, sodass ordentlich was abgesaugt werden kann. Der Sauger ist für Kinder von null bis zwölf Jahren gedacht, unser sechsjähriges Testkind hat jedoch trotz laufender Nase vehement protestiert. Es gibt aber eine Pinzette, die auch für Kinder dieses Alters interessant sein könnte.

Misiki Nasensauger elektrisch

Mit vier Aufsätzen und einer Nasensprayflasche (vermutlich für selbst hergestellte Meerwasserspülung) kommt der Misiki Nasensauger daher. Es gibt zwei Kappen für Neugeborene, sie sind extra schmal und klein und zwei für Kleinkinder ab einem Jahr. Wenn Sie Ihr Baby von Anfang an den Nasensauger gewöhnen, dürfte es auch im späteren Alter wenig Probleme damit haben.

Was wir vermissten, war ein Ladekabel. Das Gerät kommt aufgeladen und sofort einsatzbereit zu Ihnen, aber irgendwann muss man ja doch nachladen. Sie können ein passendes USB-Kabel nutzen, das für andere Geräte im Einsatz ist. Als Service würden wir es aber schon empfinden, wenn es im Lieferumfang enthalten wäre.

Der Misiki Nasensauger kann drei Geschwindigkeiten: slow, medium und strong. Die waren für all unsere Schnupfennasen ausreichend, ohne unangenehm zu werden. Es wird rausgeholt, was rausgeholt werden soll, ohne dass man das Gefühl hat, es würde auch noch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war sehr angenehm, auch im Vergleich zur Konkurrenz.

Homery Nasensauger

Natürlich braucht es Überwindung, den Schleim des eigenen Kindes im Mundstück des Homery anzusaugen. Auch wenn man weiß, dass man damit nicht in Berührung kommt, es braucht etwas Mut, sich darauf einzulassen. Aber das Gute ist: Sie allein bestimmen die Kraft, mit der der Schleim aus dem Nasenloch gezogen wird. Wir empfehlen aber auch: Seien Sie nicht zu zaghaft, irgendwann will man ja auch mal fertig werden. Das gilt für Sie als Elternteil gleichermaßen wie für Ihren Nachwuchs.

Der Nasensauger und die Aufsätze kommen in einer hygienischen Box, die dabei hilft, alle Einzelteile zusammen zuhalten. Das schaffen auch nicht alle Hersteller, bei manchen fliegt am Ende alles durch die Gegend, sobald es aus der Verpackung befreit ist.

Der Homery Nasensauger hat etwas breitere Löcher, die nicht unbedingt zum Nasenloch von Neugeborenen passen, da müssen Sie im Zweifelsfall etwas tricksen und eben nicht im sondern am Nasenloch den Rotz raus saugen. Die Einzelteile können Sie dann alle abkochen oder, wenn Ihnen die Vorstellung weniger behagt, im Sterilisator auskochen lassen. Wir haben die besten Sterilisatoren getestet.

Haben Sie sich einmal überwunden und den Schleim aus dem Nasenloch Ihres Kindes abgesaugt, wird es von Mal zu Mal leichter. Der Homery Nasensauger funktioniert so, wie er sollte und hat uns damit überzeugt.

Rotho Babydesign NoseFrida

Mit dem Mund gesaugt wird auch beim NoseFrida. Er wird nur auf das Nasenloch aufgesetzt und nicht direkt eingeführt. Hier sind allerdings Filter notwendig, die einmal am Tag ausgetauscht werden müssen. Die kosten zwar nicht die Welt, ins Geld geht es auf Dauer aber trotzdem, vor allem aber ist es umständlich, diese Filter nachkaufen zu müssen. Dafür ist aber der Anschaffungspreis mit knapp zehn Euro sehr gering.

Chicco Physioclean

Der Chicco Nasenschleimentferner Physioclean funktioniert ebenfalls nach dem Strohhalmprinzip, das heißt, man muss mit dem Mund saugen. Uns hat er nicht überzeugt, denn er arbeitet mit Einweg-Endstücken, die man nicht sterilisieren kann sondern nach jedem Gebrauch ersetzen muss. Das ist unökologisch und teuer. Zudem verrutscht der darin enthaltene Filter ständig und das Nasensekret landet nicht komplett im Endstück, einiges landet daneben und muss dann mit dem Taschentuch weggewischt werden.

Olympia Nasensauger

Baugleich zu unserem Testsieger von NUK ist der Helly Nasenreiniger von Olympia. Er funktioniert genau gleich, wird auch mit zwei Aufsätzen geliefert und ist gleich groß. Da diese Variante unser Meinung nach aber von NUK abgekupfert ist, erhält der NUK weiterhin die Testsiegerempfehlung. Außerdem ist das Modell von Olympia teurer. An sich ist die simple Methode aber die eleganteste Lösung von allen: einfache Anwendung und einfache Reinigung.

Braun Nasensauger

Wer keine Batterien extra kaufen möchte, kann sich den Nasensauger von Braun anschauen. Hier wird alles mitgeliefert, sodass das Gerät sofort einsatzbereit ist. Leider konnte uns die Saugleistung, die sich in zwei Stufen einstellen lässt, nicht überzeugen. Störend empfanden wir auch, dass der Anschalter, mit dem das Gerät arbeitet, dauerhaft gedrückt werden muss. Den Aufsatz können Sie unter Wasser auswaschen und dann in die Spülmaschine stecken.

Primamma Nasensauger

Der Primamma Nasensauger funktioniert mit einem Pumpballon, kostet aber etwas mehr als unsere Empfehlung von NUK. Er wird außerdem in die Nase eingeführt, was aufgrund der Verletzungsgefahr nicht empfehlenswert ist. Uns wurde zudem ein fehlerhaftes Exemplar ohne Öffnung geliefert. Da gab es offensichtlich Mängel bei der Qualitätskontrolle. Der Sauger von NUK ist für uns eindeutig die bessere Wahl.

Olaf Nasensauger

Olaf, der elefantastische Nasensauger ist batteriebetrieben. Das ist eigentlich ganz praktisch, weil man das Gerät überallhin mitnehmen kann. Leider ist das Gerät wie alle akku- oder batteriebetriebenen Nasensauger einfach zu schwach, es saugt kaum Nasensekret ab. Zudem ist es mit rund 50 Euro relativ teuer. Wir können grundsätzlich nur von allen Nasensaugern dieses Bautyps abraten.

Mookis Nasensauger

Der Mookis Nasensauger, der laut Packung dann doch von Vancocon stammt, kommt mit einem USB-Kabel, drei Aufsätzen und einer Pinzette, die für verschiedene Anwendungsgebiete unterschiedliche Aufsätze parat hat. Die Anwendung ist nicht übermäßig kompliziert sondern eher intuitiv. Sollten Sie dennoch Fragen haben, müssen Sie über Englisch- oder Chinesischkenntnisse verfügen – die Anleitung ist nur in diesen Sprachen beigefügt. Der Nasensauger liegt aufgrund seiner Dicke nicht besonders gut in der Hand und die Saugeigenschaften würden wir eher unter »stark« verbuchen. Für die Testkinder war der Zug etwas viel. Es war unangenehm für sie als wir den Nasenschleim abzogen. Theoretisch soll der Mookis auch für Ohrenschmalz-Abtransport sorgen, den Test haben wir bei der Saugkraft aber nicht durchgeführt, weil auch wir Angst um unsere Ohren hatten.

Arianna Nasensauger

Baugleich unserer Empfehlung von Klugzeug ist der Staubsauger-Nasensauger von Arianna. Sie können den Sauger einfach auf Ihren Staubsauger aufstöpseln und schon geht es los. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis erwies sich daran nichts als einfach. Die Kinder mochten sich nichts in die Nase stecken lassen, was an einem Staubsauger hängt und dann auch noch solchen Krach macht. Wir machten also zunächst Trockenübungen, versuchten den Sauger im unbrauchbaren, weil unangeschlossenen, Zustand ins kindliche Nasenloch zu stecken. Das klappte allerdings nicht, die Löcher sind viel zu groß für Kindernasen. Sie müssen also ein bisschen zielsicher den Sauger an die Nasenlöcher halten, um alles aufzufangen.

Es gibt auch hier zwei Aufsätze, die man mit einem Ethylalkohol getränkten Wattebausch desinfizieren kann. Das erschien uns irgendwie nicht sauber genug und wir fürchten, dass hier auf Dauer Sekretreste zum Problem werden könnten.

Nuonove Nasensauger

Zwei zum Preis von einem scheint die Devise bei Nuonove zu sein. Oder die Sorge, dass Eltern ihren männlichen Babys einen rosa Nasensauger angedeihen lassen könnten, als wäre es ein Verbrechen. Hier gibt es nämlich zwei Modelle, einmal in pink und einmal in blau. Die Farbe sagt überhaupt nichts über die Wirksamkeit aus. Die Testkinder mochten beide Farbvarianten nicht und auch wir sind von diesem Pumpball-Nasensauger nicht überzeugt. Sie sind sehr preiswert verarbeitet (obwohl sie nicht die preisgünstigsten im Test sind), teilweise sind noch Gummireste am Modell. Da kann unser Testsieger um Längen mehr überzeugen. Interessanterweise empfiehlt Hersteller Nuonove die Anwendung am schlafenden Baby, was wir nach dem Geschrei beim wachen Testkind irgendwie auch verstehen können.

Bebon Nasensauger

Wir können es uns nicht genau erklären, aber beim Anblick des Bebon Angel schrie das kleinste Testkind immer sofort auf. Vermutlich fand es die Vorstellung, dass dieses Stäbchen in seine Nase gesteckt wird einfach doof. Wir versuchten es unter Protest und mit gutem Zureden dennoch, müssen aber sagen: Das Ergebnis hat den Aufwand nicht gelohnt. Der Bebon Angel ist kein Nasensauger, es handelt sich mehr um einen zähen Schleimentferner. Dabei sollen die zwei Schlaufen in unterschiedlicher Größe an den beiden Enden des Stäbchens sorgen. Der Praxistest zeigte: Das gelingt nur mir viel Gestochere und am Ende ist vermutllich nicht nur das Kind unglücklich, sondern auch Sie. Denn im Zweifelsfall haben Sie den, pardon, ganzen freigekratzten Rotz nämlich auf der Hand.

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