Der beste PC-Monitor

Test: Allround-Monitor – Testsieger Dell U2515H

Der beste Allround-PC-Bildschirm ist der Dell UltraSharp U2515. Mit einer Bilddiagonale von 25 Zoll und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bietet er eine hervorragende Kombination aus Größe, Bildqualität, Auflösung und Ergonomie.

Update 21. November 2016

Der Dell U2515H bleibt für uns der beste Allround-Monitor. Bei den Alternativen hat sich aber etwas getan: Mit dem Dell U2417 liefert Dell einen neuen FullHD-Monitor, der sich als Alternative zum Testsieger empfehlen kann.

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2. Mai 2016

Im Dell-internen Duell hat der UltraSharp 2515 unseren bisherigen Favoriten überholt. Für nur wenige Euros mehr bietet er ein hochauflösendes WQHD-Display.

Ein guter Allround-Bildschirm sollte überall überzeugen: Im Büro soll er die Bearbeitung von Dokumenten und Fotos möglichst komfortabel gestalten, gleichzeitig aber auch bei der Videowiedergabe oder einem gelegentlichen Spiel nach Feierabend eine gute Figur machen. Darüber hinaus sollte der Monitor neben einem guten Bild auch eine Top-Ergonomie bieten und in Sachen Anschlüssen flexibel sein.

Wir haben uns vier Modelle angesehen und ausführlich verglichen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Dell UltraSharp 2515H

Test PC-Monitor: Dell UltraSharp 2515H
Ein richtig guter Allrounder mit allem, was man sich wünscht - und das für einen guten Preis.

Der Dell UltraSharp 2515H ist eine hervorragende Lösung für alle, die auf der Suche nach einem eleganten PC-Bildschirm mit sehr guter Bildqualität sind. Das WQHD-Display lässt Texte deutlich schärfer erscheinen, ohne dass ein bulliger 27-Zoll-Monitor den Schreibtisch verschandelt. Auch durch die gute Ausleuchtung und schon ab Werk tolle Farbdarstellung überzeugt er auf der ganzen Linie. Für einen Straßenpreis von knapp 300 Euro gibt es derzeit keinen besseren Allround-Bildschirm als den Dell U2515H.

Kleiner in 16:10: Dell U2415H

Test Allround-Monitor: Dell U2415H
Mit 24 Zoll im 16:10-Format ist der U2415H etwas kleiner.

Ein Zoll kleiner und mit etwas weniger Auflösung kommt aus dem gleichen Haus der Dell U2415H. Er ist ein guter Bildschirm, der für Office-Arbeiten ausreichend ist, wenn man mit der gegebenen Auflösung zufrieden ist. Preislich liegt er allerdings nur knapp 20 Euro unter unserem Favoriten – wir finden, mit dem UltraSharp machen Sie den besseren Deal.

Dell U2417: Dell U2417

Test PC-Monitor: Dell U2417
Mit dem dünneren "Infinity Edge"-Rahmen und FullHD-Auflösung feiert der Dell U2417 einen guten Einstand.

Einen dünneren Rahmen aber ebenfalls ein Zoll weniger bekommen Sie beim Dell U2417H. Er ist mittlerweile stark im Preis gefallen und kann sich auch technisch sehen lassen. Viel Unterschied zu unserem Testsieger gibt es nicht. Wem also ein kleinerer Bildschirm reicht, der kann getrost zum 2417H greifen.

25er mit Top-Bild: Asus PB258Q

Test Allround-Monitor: Asus PB258Q
Bietet ein ähnlich gutes Display sowie brauchbare Boxen, kostet aber mehr.

Keine Preise gefunden.

Wenn Sie mehr Wert auf Gaming legen, dann soll Ihnen der Asus PB258Q ans Herz gelegt sein. Er ist zwar ein Stück teurer als unser Testsieger, glänzt aber mit guten, integrierten Boxen und einer schnelleren Reaktionszeit. Auch die Bildschirmqualität ist mit unserem Testsieger vergleichbar.

Vergleichstabelle

TestsiegerKleiner in 16:10Dell U241725er mit Top-Bild
Modell Dell UltraSharp 2515H Dell U2415H Dell U2417 Asus PB258Q
Test PC-Monitor: Dell UltraSharp 2515HTest Allround-Monitor: Dell U2415HTest PC-Monitor: Dell U2417Test Allround-Monitor: Asus PB258Q
Pro
  • Sehr gute Bildqualität
  • Elegante Optik
  • Tolle Farbdarstellung
  • Etwas günstiger
  • Gut verarbeitet
  • Dünner Rahmen
  • Technisch ähnlich gut wie Testsieger
  • Fürs Gaming besser geeignet
  • Gute Boxen
Contra
  • Schriftdarstellung in Grundeinstellung etwas klein
  • Kleiner als Testsieger
  • Nicht ganz so gute Auflösung
  • Kleinere Bildschirmdiagonale
  • Vergleichsweise hoher Preis
  • Nicht ganz so viele Anschlussmöglichkeiten
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

Unser Favorit: Dell UltraSharp U2515H

Der Dell UltraSharp 2515H erfüllt alle anfangs genannten Kriterien optimal. Er löst unseren bisherigen Favoriten in Sachen bester PC-Bildschirm ab, seinen kleineren Cousin Dell UltraSharp 2415.

Der Grund dafür: Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bringt der U2515H deutlich mehr Informationen auf den Bildschirm und das im für Filme und Spiele günstigen 16:9-Format. Sein 25 Zoll-Display ist nur wenig größer ist als 24-Zoll-Modelle und wirkt deutlich weniger wuchtig als die bei den meisten WQHD-Displays üblichen 27 Zoll.

Testsieger: Dell UltraSharp 2515H

Test PC-Monitor: Dell UltraSharp 2515H
Ein richtig guter Allrounder mit allem, was man sich wünscht - und das für einen guten Preis.

Gegenüber dem kleineren Modell ist das Display des U2515H sogar noch etwas heller. Da sich beide Modelle mittlerweile auch preislich angenähert haben, ist der Dell UltraSharp 2515H für uns inzwischen die bessere Wahl.

Keine integrierten Boxen aber ein tolles Bild

Das Gehäuse des Dell U2515H gibt sich betont dezent. Das zeigt sich schon am Bildrahmen, der mit rund 6 Millimetern Abstand zwischen Bild und äußeren Rahmen extrem gering ausfällt.

Das ist besonders dann praktisch, wenn das Display in einer Multi-Monitor-Umgebung eingesetzt wird: Zwei Dell U2515H nebeneinander sorgen für einen beinahe durchgängigen Bildeindruck. Farblich setz der Dell auf Silberakzente, die auch im sehr stabilen Standfuß zum Einsatz kommen.

Dass Dell den Haupteinsatzzweck des UltraSharp U2515 im Büro sieht, lässt sich auch an den fehlenden integrierten Boxen erkennen. Immerhin bietet Dell eine separat erhältliche Soundbar an, die an den Bildschirm angedockt und über den im Gehäuse integrierten USB-Hub zur Soundausgabe verwendet werden kann.

In Kombination mit der Soundbar oder einem anderen externen Boxenset ist der UltraSharp 2515H damit sehr gut als Multimedia-Bildschirm für Spiele und Videos zu gebrauchen – was vor allem am hervorragenden Bild liegt.

Knackscharfes Bild mit fast perfekter Kalibrierung

Das Äußere ist bei einem PC-Bildschirm nicht unwichtig, doch die eigentliche Kerndisziplin ist natürlich die Bilddarstellung – und hier überzeugt der Dell UltraSharp 2515H auf ganzer Linie.

Wie bei allen UltraSharp-Monitoren setzt Dell auf ein mattes IPS-Display, das Farben auch ohne Spiegelungen brillant zur Geltung gibt. Das Bild ist scharf, gleichmäßig ausgeleuchtet und die Ddarstellung von Fotos und anderen Inhalten überzeugt mit natürlicher Farbgebung.

Die hohe WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten lässt Texte, Fotos und andere Inhalte gestochen scharf erscheinen. Die zusätzlichen Pixel im Vergleich zu klassischen FullHD-Monitoren sorgen außerdem dafür, dass deutlich mehr Platz für Programmfenster auf dem Bildschirm vorhanden ist – ein echten Produktivitäts-Plus im PC-Alltag.

Die kleine Kehrseite: Für manche Benutzer kann die Schriftdarstellung auf dem Dell UltraSharp 2515H ein wenig zu klein ausfallen. Sowohl Windows als auch Linux und Mac OS X bieten für diese Fälle aber die Möglichkeit, die Darstellung zu skalieren oder die Schrift zu vergrößern.

Farbecht dank Kalibrierung

Im Vergleich zu vielen anderen Modellen in dieser Preisklasse wird der Computer-Bildschirm von Dell mit einer werksseitigen Kalibrierung ausgeliefert. Ohne manuellen Eingriff deckt der Monitor damit den sRGB-Farbraum zu 99,6 Prozent ab. Der für den Photoshop-Einsatz wichtige Adobe RGB-Farbraum wird zu 80 Prozent abgedeckt. Damit liegt der U2515H zwar nicht ganz auf dem Niveau von professionellen Foto-Monitoren, für die farbechte Bildbearbeitung eignet er sich in den meisten Szenarien aber dennoch.

Dank AH-IPS-Display ist der PC-Monitor absolut blickwinkelkonstant; die starken Farbverfälschungen, mit denen vor allem TFT-Displays je nach Blickwinkel auf den Bildschirm zu kämpfen haben, sind für den Dell U2515H kein Problem. Lichthöfe – das gefürchtete »Backlight Bleeding« – und andere Probleme mit der Ausleuchtung konnten wir in unserem Test des U2515H nicht feststellen.

Auch bei der Helligkeit überzeugt der Dell-Bildschirm, in der Praxis reicht schon eine Bildschirm-Helligkeit von 60 bis 70 Prozent für ein sehr angenehmes Arbeiten bei typischen Lichtverhältnissen. Und auch bei der erstklassigen Schwarzdarstellung gibt sich der Dell keine Blöße, was vor allem für eine die Videowiedergabe wichtig ist.

Blickwinkelkonstant und farbecht

Denn trotz des Office-Fokus sind die Umschaltzeiten des Dell U2515H auch für die Wiedergabe bewegter Bilder gut geeignet. Dell gibt die Grau-zu-Grau-Umschaltzeit mit 6 Millisekunden an, was für die meisten Szenarien völlig ausreichend ist.

Sorgen, dass Videos oder Spiele in FullHD oder 720p durch die höhere Auflösung des Dell U2515H unscharf wirken könnten, bestätigen sich nicht: Durch die sehr guten Interpolationseigenschaften wirken Inhalte im gleichen Seitenverhältnis auch bei einer niedrigeren Auflösung erfreulich scharf. Lediglich bei sehr schnellen Actionspielen leistet sich der Dell UltraSharp 2515H kleine Aussetzer und zeigt leichte Schlierenbildung.

Als Gegenmaßnahme liefert Dell einen zuschaltbaren Overdrive-Modus, bei dem es allerdings zu Artefaktbildung kommen kann. Beide Problemfälle dürften in der Praxis nur wirklich anspruchsvollen Gamern auffallen, die mit spezialisierten 144 Hertz-Bildschirmen ohnehin besser fahren. Eine Empfehlung für Gamer liefern wir in unserem Test zum besten Gaming-Monitor.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Ein echter Pluspunkt sind die vielen Anschlussmöglichkeiten, die Dell dem UltraSharp 2515H spendiert hat. So bietet der PC-Bildschirm zwei HDMI-Eingänge, die den MHL-Übertragungsstandard unterstützen. Damit ist es möglich, kompatible Smartphones- und Tablets mit einem passenden Adapter an den Bildschirm anzuschließen.

PCs und Laptops lassen sich außerdem per Mini-DisplayPort- oder DisplayPort an den Dell U2515H anschließen. Wer hingegen ältere PCs per DVI- oder VGA-Anschluss mit dem Bildschirm verbinden will, muss auf separate Adapter zurückgreifen, da entsprechende Anschlüsse fehlen.

Viele Anschlüsse vorhanden

Praktisch: Mit »Daisy-Chaining« lässt sich ein zweiter Bildschirm per DisplayPort mit dem Dell UltraSharp U2515H verbinden, um gleich zwei Monitore gleichzeitig anzusteuern. Das funktioniert auch dann, wenn der Laptop oder PC nur einen DisplayPort-Anschluss besitzt und ist eine echte Hilfe im Alltag. Vor allem der dünne Gehäuserahmen des Monitors macht dieses Setup empfehlenswert.

Das Zusammenschalten zweier Bildschirme funktioniert aber auch mit anderen Displays. Trotz der vielen Anschlüsse verzichtet Dell leider auf die Möglichkeit, zwei Geräte gleichzeitig per Bild-in-Bild Funktion darzustellen.

Gut gefallen hat uns der integrierte USB 3.0-Hub, mit dem sich bis zu fünf USB-Geräte über den PC-Bildschirm mit dem PC oder Laptop verbinden lassen.

Der Sound dazu: Dell AC511

Test Monitore: Dell AC511 Soundliste
Der U2415 kommt ohne Lautsprecher, es gibt aber optional eine passende Soundbar.

Allerdings ist nur einer der fünf Anschlüsse direkt über die Rückseite des Monitors zu erreichen; der bietet allerdings auch eine Ladefunktion, mit der im Smartphones und andere Geräte aufgeladen werden können. Die anderen vier reihen sich mit in die an der Unterseite des Dell U2515H befindlichen Anschlüsse ein.

Auch die bereits erwähnte Dell-Soundbar lässt sich über den Hub einfach mit dem Bildschirm verbinden. Über eine Aufhängung wird die Soundleiste direkt unter dem Bildschirm befestigt.

Alternativ kann der über HDMI oder DisplayPort an den Computer-Monitor geschickte Sound aber auch über einen Klinkenstecker an andere Lautsprecher oder Kopfhörer ausgegeben werden.

Top Ergonomie, sparsam im Betrieb

Erfreulicherweise kann man die Position des UltraSharp U2515 umfangreich an die eigenen Bedürfnisse einstellen. Der Bildschirm lässt sich um rund 11,5 Zentimeter in der Höhe verstellen und kann damit optimal an die Augenhöhe des Nutzers angepasst werden. Außerdem ist er über den Standfuß um 45 Grad in beide Richtungen drehbar.

Für den Office-Betrieb oder die Bearbeitung von Porträtfotos in Photoshop ist der Pivot-Modus hilfreich, bei dem der PC-Bildschirm um 90 Grad gedreht und Hochkant betrieben werden kann. Die Drehung kann sowohl nach links als auch nach rechts erfolgen.

Die Montage des stabilen Standfußes ist mit wenigen Handgriffen erledigt und kommt dank Einrast-Mechanik ohne Schrauben aus. Wer den Dell Ultrasharp 2515H an der Wand montieren möchte, kann dies dank VESA-kompatiblen Montagebohrungen ebenfalls tun.

Der Stromverbrauch ist niedriger als vom Hersteller angegeben

Wer auf energiesparende Office-Geräte setzt, sollte sich nicht von den Dell-Angaben zum Stromverbrauch irreführen lassen. In der Praxis liegt der Strombedarf des Bildschirms selbst mit angeschlossenen USB-Festplatten und bei maximaler Helligkeit nur selten über 40 Watt, mit reduzierter Helligkeit sinkt die Leistungsaufnahme des UltraSharp U2515H auf unter 20 Watt – wie Dell auf den Maximalwert von 86 Watt kommt, ist uns ehrlich gesagt schleierhaft.

Erfreulicherweise sinkt der Stromverbrauch im Standby-Modus auf vernachlässigbare 0,4 Watt. Das ist umso wichtiger, weil der Bildschirm keinen Netzschalter bietet, um ihn komplett vom Stromnetz zu trennen.

Dell UltraSharp 2515H Testspiegel: Das sagen die Anderen

Auch andere Tester zeigen sich vom UltraSharp 2515H begeistert. Im gewohnt umfangreichen Test der Display-Spezialisten von Prad lobt Tester Christian Kraft unter anderem die tolle Ergonomie, das scharfe Bild und die gelungene Farbkalibrierung:

»Die sRGB-Farbraumabdeckung ist ausgezeichnet und auch die Grauwerte liegen schon im Auslieferungszustand auf einem sehr guten Niveau, so dass das Gerät im Amateurbereich durchaus auch ohne den Einsatz eines Colorimeters genutzt werden kann.«

Gegenüber unserem bisherigen Favoriten hebt Prad auch die Multimedia-Tauglichkeit des U2515H hervor, die vor allem durch das 16:9-Format gewährleistet ist. Letzen Endes ist es vor allem das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, dass dem Dell UltraSharp 2515H die Bestnote einbringt:

»Den Preis von aktuell unter 300 Euro finden wir für die gebotene Leistung sensationell und dieser ermöglicht dem Dell U2515H auch ein knappes »sehr gut« in der Gesamtwertung.«

Einen weiteren, sehr umfangreichen Test des Dell U2515H findet sich beim britischen Magazin TFTCentral.

Der Dell U2515H überzeugt die Tester mit einem ausgewogenen, flackerfreien Bild. Auch die geringe Verzögerung bei Bildwechseln und die sehr gute Kalibrierung wird gelobt.

Lediglich ein leichtes IPS-Glow – das wir in unseren Tests nicht sehen konnten – und die je nach Programm etwas zu kleine Schriftdarstellung trüben das Gesamtbild des WQHD-Monitors im Test von TFTCentral.

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

An Office-Bildschirmen herrscht wahrlich kein Mangel. Wir haben uns auf Bildschirmgrößen von rund 25 Zoll konzentriert. Größere Modelle sind für die typische Büro-Nutzung in der Regel zu wuchtig – und Grafiker benötigen ohnehin teurere Geräte mit Farb-Management.

Kleiner in 16:10: Dell U2415H

Test Allround-Monitor: Dell U2415H
Mit 24 Zoll im 16:10-Format ist der U2415H etwas kleiner.

Wer einen ähnlich gut ausgestatteten Bildschirm wie den Dell UltraSharp 2515H sucht, wird im »gleichen Stall« fündig.

Der Dell U2415H bietet ein etwas kleineres 24-Zoll-Display, das mit 1.920 x 1.200 Pixeln im 16:10-Format auflöst. Diese Auflösung zeigt nicht ganz so viel an wie die WHQD-Version des U2515H, ist aber dennoch Office-tauglich.

Die 120 zusätzlichen vertikalen Bildpunkte gegenüber der geläufigen FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel machen den U2415H zur besten Office-Alternative, wenn man keine höhere Auflösung will.

Der Preisvorteil zu unserem Favoriten ist aber relativ gering. Schließlich bekommt man mit dem UltraSharp 2515H nicht nur 1 Zoll mehr Bildschirmdiagonale sondern auch eine höhere Auflösung und etwas mehr Helligkeit. Aus unserer Sicht ist das der bessere Deal.

Dell U2417: Dell U2417

Test PC-Monitor: Dell U2417
Mit dem dünneren "Infinity Edge"-Rahmen und FullHD-Auflösung feiert der Dell U2417 einen guten Einstand.

Der Dell U2417H tritt die Nachfolge des immer noch vielerorts verfügbaren U2414H an. Wie beim Vorgänger handelt es sich um einen 24-Zoll-Monitor mitFull-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

Die wichtigsten Unterschiede zum alten 24er-Modell sind ein noch dünnerer Geräterahmen, ein leicht verbessertes Display sowie seitlich angeordnete USB-3.0-Anschlüsse. Der dünnere Rahmen sorgt übrigens auch für den marketingträchtigen Namenszusatz »Infinity Edge«.

Im direkten Vergleich zu unserem Testsieger bedeutet das zwar eine geringere Pixeldichte, für reine Multimedia-Anwendungen ist der U2417 aber dennoch hervorragend geeignet. Das gilt vor allem für FullHD-Videos, die hier ohne störende schwarze Balken oder eine Umskalierung abgespielt werden können. Im Gegenzug fehlen die zusätzlichen vertikalen Pixel des U2515H im direkten Vergleich vor allem bei Büroanwendungen.

Davon abgesehen lassen sich die meisten Eigenschaften des Dell U2515H auch auf die kleinere Version übertragen. Welche der beiden kleineren Alternativen zum Testsieger am besten passt, entscheidet letztlich der persönliche Anwendungsschwerpunkt. Sollte der Dell U2417 Infinity Edge mittelfristig das gleiche Preisniveau erreichen wie sein Vorgängermodell, dürfte er vor allem bei knapperem Budget die Nase vorn haben.

25er mit Top-Bild: Asus PB258Q

Test Allround-Monitor: Asus PB258Q
Bietet ein ähnlich gutes Display sowie brauchbare Boxen, kostet aber mehr.

Keine Preise gefunden.

Wer auf der Suche nach einem kompakten PC-Bildschirm mit ähnlich guter Ausstattung wie unser Dell-Favorit ist, findet im Asus PB258Q eine durchaus interessante Alternative.

Der Monitor kommt ebenfalls in einem schmalen Gehäuse und bietet wie unser Favorit von Dell ein 25 Zoll-Display mit WQHD-Auflösung.

Zwar bietet der Asus-Bildschirm nicht ganz so vielseitige Anschlussmöglichkeiten, er punktet gegenüber dem U2515H aber durch integrierte Stereoboxen und einer noch schnelleren Reaktionszeit. Damit ist der Asus PB258Q etwas besser für den Gaming-Einsatz geeignet als unser Favorit. Auch in Sachen Bilddarstellung kann der Monitor von Asus mit unserem Favoriten mithalten.

Dass er es nicht auf die Spitzenposition geschafft hat, liegt vor allem am vergleichsweise hohen Preis. Wenn Multimediafunktionen für Sie eine große Rolle spielen, ist er durchaus eine Überlegung wert.

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