PC-Lautsprecher Test: Pc Lautsprecher Foto: New Africa / Adobe Stock
test
Letztes Update: 10.9.2021

Der beste PC-Lautsprecher

Wir haben 14 PC-Lautsprecher getestet. Unser Favorit sind die Logitech Z407, die mit einem tollen Sound, solidem Bass und einer kabellosen Fernbedienung in Kombination mit einem niedrigen Preis auftrumpfen. Außerdem empfehlen wir Lautsprecher für den größeren Geldbeutel, eine Soundbar sowie eine günstige Lösung fürs Büro. Auch eine Empfehlung für Gamer ist dabei.

Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Letztes Update: 10. September 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Egal ob im Büro, zuhause im Home-Office oder am Gaming-PC: Zwangsläufig sollte irgendwo Ton herauskommen, selbst wenn es nur die System-Sounds des Betriebssystems sind. Desktop-PCs brauchen grundsätzlich externe Lautsprecher und oft reichen die integrierten Lösungen von Laptops und Monitoren nicht aus, wenn man ein bisschen mehr damit machen möchte: Musik hören, YouTube-Videos ansehen, zocken oder Filme und Serien streamen. Und auf das ständige Tragen von Kopfhörern oder Headsets hat man auch irgendwann keine Lust mehr, sobald die Ohren weh tun oder schwitzen.

PC-Lautsprecher sind die Lösung, um am Schreibtisch einen besseren Sound zu bekommen. Das klassische 2.0-System mit zwei Lautsprechern jeweils links und rechts vom Bildschirm ist auch heute noch oft anzutreffen. Immer beliebter werden 2.1-Systeme, die mit zusätzlichem Subwoofer für mehr Bass sorgen. Noch mehr Boxen, beispielsweise als 5.1-System, sind am PC eher die Ausnahme. Stattdessen kommen neuerdings kompakte Soundbars auf den Markt, die unter dem Bildschirm positioniert werden.

Das Angebot an PC-Lautsprechern ist umfangreich. Damit Sie das für Ihren Anwendungszweck passende System finden, haben wir 14 Lautsprecher zwischen 20 und 350 Euro für den Einsatz am PC getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Logitech Z407

Test PC-Lautsprecher: Logitech Z407
Der absolute Preis-Leistungs-Tipp. Für dieses Geld bekommt man keine bessere Mischung aus Klang, Konnektivität und Design.

Das Logitech Z407 ist für uns das beste 2.1-Lautsprechersystem für die meisten. Für unter 80 Euro hat es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Paar Lautsprecher mit Subwoofer. Der Klang ist für die meisten Einsatzgebiete sehr gut und liefert einen angenehmen Sound mit vollem Bass sowie ausgewogenen Mitten und Höhen. Die kabellose Fernbedienung erfordert etwas Eingewöhnung, ist aber bequem und sorgt für einen möglichst kabelfreien Schreibtisch. Verbunden wird das System wahlweise über 3,5-mm-Klinke, USB oder Bluetooth. Das eigentliche Highlight, neben dem aufgeräumten Design, sind die variabel aufstellbaren Satellitenlautsprecher, die entweder vertikal aufgestellt oder horizontal hingelegt werden können. Lediglich einen Kopfhöreranschluss und einen gesonderten An-/Aus-Schalter vermissen wir.

Soundbar

Creative Stage

Test PC-Lautsprecher: Creative Stage Air
Diese Soundbar macht anschlusstechnisch sowie klanglich, dank des zusätzlichen schlanken Subwoofers, eine gute Figur.

Als Soundbar können wir die Creative Stage empfehlen. Einzelnen Soundbars, vor allem auf dem Schreibtisch, fehlt es gelegentlich an Bässen. Das macht die Creative Stage durch einen schlanken Subwoofer wett. Der ist zwar eher zurückhaltend und aufgrund seiner schmalen Bauweise etwas wackelig auf den Beinen. Insgesamt sorgt er aber für einen ausgewogenen Klang. Als Soundbar nimmt sie unter dem PC-Monitor nicht so viel Platz weg wie zwei Lautsprecher daneben. Zudem verfügt sie auch über Halterungen für die Wandmontage. Neben vielen verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten verfügt die Creative Stage auch über eine nützliche Fernbedienung, für die aber leider keine Batterien beiliegen. Ebenso hat uns ein wenig die grelle Statusanzeige gestört, die sich erst nach ein paar Sekunden abdunkelt.

Für Gamer

JBL Quantum Duo

Test PC-Lautsprecher: JBL Quantum Duo
Auch mit einem 2.0-System lässt sich schon ordentlicher Bass produzieren. Das beweisen die JBL Quantum Duo, die sich mit ihrer Beleuchtung vor allem an Gamer richten.

Die Quantum Duo von JBL haben zwar keinen Subwoofer, konnten uns aber dennoch mit schönen Bässen beeindrucken. Voraussetzung ist allerdings das Aktivieren des Surroundsounds. Ohne den klingen sie immer noch gut, aber weniger voluminös und kraftvoll. Zu den umfangreichen Anschlussmöglichkeiten gehören USB, 3,5-mm-Klinke und Bluetooth. Auch ein Kopfhöreranschluss ist an Bord. Auf dem Schreibtisch nehmen sie ein bisschen mehr Platz ein als vergleichbare Systeme. Gefallen hat uns bei den Quantum Duo die Beleuchtung, die sich komplett ohne Zusatzsoftware einstellen lässt. Zwar können nur 13 Einzelfarben und ein farbwechselndes Schema mit jeweils drei verschiedenen Beleuchtungsmodi sowie verschiedene Helligkeitsstufen ausgewählt werden, für die meisten beleuchteten Gaming-Schreibtische dürfte das aber voll ausreichen.

Wenn Geld egal ist

Logitech Z625

Test PC-Lautsprecher: Logitech Z625
Mit den Z652 von Logitech bekommt man für ein bisschen mehr Geld einen echt tollen Sound. Allerdings muss auf Bluetooth verzichtet werden.

Wer bereit ist, etwas mehr Geld ausgeben und auf Bluetooth verzichten kann, ist mit der Logitech Z625 gut beraten. Wie die meisten PC-Lautsprecher im vergleichbaren Preisrahmen, erreichen sie nicht den Geschmack von audiophilen Feinschmeckern, aber ihren Preis sind die Z625 mehr als wert. Der Klang ist ausgewogen, für jedes Einsatzgebiet am PC geeignet und dank des gut dimensionierten Subwoofers hat das System im Tieftonbereich einiges zu bieten. Im Vergleich zum ebenfalls sehr guten Vorgängermodell Z623 hat Logitech nun zusätzlich einen optischen Eingang spendiert, ergänzend zu den AUX- und Cinch-Eingängen. Am rechten Satellitenlautsprecher kann zusätzlich zur Lautstärke auch der Bass geregelt werden. Auch ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden. Ein absolut empfehlenswertes System für leise und laute Musik sowie kraftvolle Explosionen, egal ob beim Gaming oder Filmgucken.

Gut & günstig

Trust Arys 2.0

Test PC-Lautsprecher: Trust Arys 2.0
Schlicht und funtional. Eine günstige Lösung für den alltäglichen Bürogebrauch.

Die Trust Arys 2.0 empfehlen wie für alle, die auf der Suche nach einer günstigen Lösung sind, um im Büro Ton abspielen zu können. Der Klang ist bereits eine Verbesserung zu integrierten Laptoplautsprechern. Für Musik, Spiele und Serien mögen die beiden aktiven Boxen auch gerade noch ausreichen, aber zu viel sollte man hier nicht erwarten. Dank der großzügigen Bauweise liefern sie ein bisschen Bass und die Höhen sind nicht überspitzt wie bei anderen günstigen Lautsprechern. Sie sind funktional, einfach zu bedienen und verfügen immerhin auch über einen zweiten AUX-Anschluss und einen Kopfhörerausgang.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritSoundbarFür GamerWenn Geld egal istGut & günstig
Logitech Z407 Creative Stage JBL Quantum Duo Logitech Z625 Trust Arys 2.0 Razer Nommo Chroma Teufel Concept C Majority Atlas Logitech Z207 Speedlink Lavel Speedlink Gravity Carbon RGB 2.1 Trust Arys Soundbar Amazon Basics PC-Lautsprecher U213 Amazon Basics PC-Lautsprecher V620
Test PC-Lautsprecher: Logitech Z407Test PC-Lautsprecher: Creative Stage AirTest PC-Lautsprecher: JBL Quantum DuoTest PC-Lautsprecher: Logitech Z625Test PC-Lautsprecher: Trust Arys 2.0Test PC-Lautsprecher: Razer NommoTest PC-Lautsprecher: Teufel Concept CTest PC-Lautsprecher: Majority AtlasTest PC-Lautsprecher: Logitech Z207Test PC-Lautsprecher: Speedlink LavelTest PC-Lautsprecher: Speedlink Gravity Carbon RGB 2.1Test PC-Lautsprecher: Trust Arys SoundbarTest PC-Lautsprecher: Amazon Basics PC-Lautsprecher U213Test PC-Lautsprecher: Amazon Basics PC-Lautsprecher V620
Pro
  • Guter Klang
  • Kabellose Fernbedienung enthalten
  • Boxen vertikal und horizontal aufstellbar
  • Aufgeräumtes Design
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ausgewogener Klang
  • Kompakter Subwoofer
  • Viele Anschluss­möglichkeiten
  • Vier voreingestellte Equalizer-Optionen
  • Toller und ausgewogener Klang
  • "Surround Sound"-Option
  • Ordentlich Bass ohne Subwoofer
  • Flexible Beleuchtungs­optionen
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Einfache Bedienung
  • Sehr guter Klang
  • Viel Bass und hohe Lautstärke möglich
  • Einfache Bedienung
  • Solider Klang
  • Ausreichender Bass
  • Toller Klang
  • Ungewöhnliches Design
  • Ordentlich Bass ohne Subwoofer
  • Sehr guter und detaillierter Klang
  • Klarer Klang
  • Kompakte Satellitenlautsprecher
  • Kabellose Fernbedienung
  • Einfache Bedienung
  • Mobil, dank integriertem Akku
  • Kompakt
  • Viele Anschluss­möglichkeiten
  • Gute Bluetooth-Verbindung
  • Einfache Bedienung
  • Dezentes Design
  • Ausgewogener Klang
  • Beleuchtete Lautsprecher für wenig Geld
  • Guter Klang
  • Verschiedene Beleuchtungs­optionen
  • Bluetooth möglich
  • Einfache Bedienung
  • Kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Klang ist okay
  • Einfache Bedienung
Contra
  • Kabel für USB-Anschluss nicht enthalten
  • Fernbedienung nicht beschriftet
  • Kein Kopfhörer­anschluss
  • Keine Batterien für Fernbedienung enthalten
  • Subwoofer etwas wackelig
  • Gelegentliche Aussetzer bei Bluetooth-Verbindung
  • Aktive LED-Anzeige sehr grell
  • Recht groß
  • Keine kabellose Verbindungs­möglichkeit
  • Kabel zwischen Lautsprechern recht kurz
  • Keine kabellose Verbindungs­möglichkeit
  • Recht groß
  • Beleuchtung nur via Software einstellbar
  • Lautstärke- und Bass­einstellung nicht leicht zu erkennen
  • Keine kabellose Verbindungs­möglichkeit
  • Lautsprecherkabel müssen erst zugeschnitten und abisoliert werden
  • Subwoofer nimmt sehr viel Platz ein
  • Bass könnte mehr Power vertragen
  • Anschaltton und Stimmansage nervig
  • Flacher Klang
  • Sehr grelle Höhen
  • Wenig Bass
  • Beleuchtung nach kurzer Zeit nicht mehr synchron
  • Anschaltton nervig
  • Kabel zwischen Lautsprechern recht kurz
  • Verkabelte Fernbedienung nur für Lautstärke
  • Viele Einstellungen nur am Subwoofer möglich
  • Sehr helle Beleuchtung, kein Helligkeitsregler
  • Nur minimaler Stereo-Effekt
  • Schrille Höhen
  • Keine kabellose Verbindungsmöglichkeit
  • Kaum Bass
  • Sehr grelle Status­anzeige
  • Kabel zwischen Laut­sprechern recht kurz
  • Keine kabellose Verbindungs­möglichkeit
  • Ton blechern
  • Sehr dünne Kabel
  • Kabel zwischen Laut­sprechern sehr kurz
  • Kurzes Anschluss­kabel
  • Keine kabellose Verbindungsmöglichkeit
Bester Preis
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Anschlüsse3,5-mm-Klinke
Micro-USB (Audio)
3,5-mm-Klinke
TOSLINK/Optisch
HDMI ARC (Audio Return Channel)
USB-A (Massenspeicher, MP3, FAT 32, max. 32 GB)
Micro USB (Audio)
3,5-mm-Klinke
3,5-mm-Klinke
TOSLINK/Optisch
Cinch/RCA
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
3,5-mm-Klinke
Zusätzlicher 3,5-mm-Audioanschluss
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
USB-A (Audio)
3,5-mm-Klinke
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
USB-B (Audio)
3,5-mm-Klinke
3,5-mm-Mikrofon
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
3,5-mm-Klinke
USB-A (Massenspeicher, max. 64 GB)
Micro SD (max. 64 GB)
3,5-mm-Klinke
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
3,5-mm-Klinke
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
Cinch
3,5-mm-Klinke (an Fernbedienung)
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm) (an Fernbedienung)
3,5-mm-Klinke3,5-mm-Klinke
Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm)
3,5-mm-Klinke
BluetoothJa (5.0)Ja (2.1 + EDR)Ja (4.2)NeinNeinNeinJa (4.0 aptX)Ja (5.0)Ja (4.1)JaJaNeinNeinNein
LeistungSatelliten: 2 x 10 Watt (RMS)
Subwoofer: 20 Watt (RMS)
Soundbar: 20 Watt
Subwoofer: 40 Watt
2 x 20 Watt (RMS)Satelliten: 2 x 35 Watt (RMS)
Subwoofer: 130 Watt (RMS)
28 Watt (Peak)
14 Watt (RMS)
Keine AngabeSatelliten-Boxen:
- 60 Watt (IEC Long Term)
- 120 Watt (IEC Short Term)

Subwoofer:
- 150 Watt (Peak)
- 100 Watt (Sinus)
Keine Angabe2 x 2,5 Watt (RMS)
2 x 5 Watt (Peak)
2 x 5 Watt (RMS)
2 x 10 Watt (Peak)
Gesamt: 60 Watt (RMS) / 120 Watt (Peak)12 Watt (Peak)
6 Watt (RMS)
2 x 1,1 Watt2 x 2 Watt
FrequenzgangKeine Angabe55 - 20.000 Hz60 - 20.000 HzKeine Angabe20 - 20.000 Hz50 - 20.000 HzSatelliten: 150 - 20.000 Hz
Subwoofer: 40 - 150 Hz
Keine AngabeKeine Angabe120 - 20.000 Hz40 - 20.000 Hz100 - 20.000 Hz103 - 20.000 Hz80 - 20.000 Hz
StromversorgungNetzsteckerNetzsteckerNetzsteckerNetzsteckerUSB-A (5 Watt)NetzsteckerNetzsteckerMicro-USB (10 Watt)
Kabel auf USB-A liegt bei
Integrierter Akku
NetzsteckerUSB-ANetzsteckerUSB-A (5 Watt)USB-A (5 Watt)USB-A (5 Watt)
BeleuchtungNeinNein14 Farben (3 Modi)NeinBlau beleuchtetes LautstärkeradVia Razer Software "Synapse"NeinNeinNeinMehrfarbig wechselndRGB (6 Modi)Blau beleuchtetes LautstärkeradNeinBlauer Leuchtring am Standfuß
BedienungKabellose Fernbedienung (nur im USB-/Bluetooth-Modus):
Lautstärke
Bass
Play/Pause
Vor
Zurück
Bluetooth
Quelle
Umfangreiche Fernbedienung (Standby, Lautstärke, Medienkontrolle, Quelle, Equalizer, ...)

Zusätzlich Lautstärke und Quelle an Soundbar
An-/Aus-Schalter
Lautstärkerad
Bluetooth
Beleuchtungsmodus
Farbauswahl
Helligkeit
Surround An/Aus
An-/Aus-Schalter
Lautstärkerad
Bassregler
Lautstärkerad inkl. An-/Aus-SchalterLautstärkerad inkl. An-/Aus-Schalter
Bass-Regler
Kabellose Fernbedienung:
An/Aus
Lautstärke
Quelle

Subwoofer:
Subwoofer-Lautstärke
Netzschalter
Lautstärkerad inkl. An-/Aus-Schalter
Play/Pause
Vor
Zurück
Mode
Lautstärkerad inkl. An-/Aus-Schalter
Bluetooth
An-/Aus-Schalter (auch "Play/Pause")
Mode (Licht an/aus; Bluetooth an/aus)
Lauter (auch "Vor")
Leiser (auch "Zurück")
Fernbedienung: Lautstärke

Subwoofer:
An-/Aus-Schalter
Lautstärke
Bass
Bluetooth
Standby
Beleuchtungsmodi
Lautstärkerad inkl. An-/Aus-SchalterLautstärkerad inkl. An-/Aus-SchalterLautstärkeregler am Kabel
ExtrasLautsprecher können horizontal und vertikal aufgestellt werdenFür Wandmontage geeignetDolby-Digital- & Surround-Sound-TechnikTHX-Zertifizierung--Satellitenlautsprecher für Wandmontage geeignetIntegrierter Akku (~ 8 Stunden Laufzeit)------
Lieferumfang2 x Lautsprecher inkl. separater Standbeie
1 x Subwoofer
1 x Fernbedienung (inkl. Batterien)
1 x 3,5-mm-Klinkenkabel
1 x Soundbar
1 x Subwoofer
2 x Lautsprecher
1 x USB-Kabel (Micro USB auf USB-A)
1 x 3,5-mm-Audiokabel
2 x Lautsprecher
1 x Subwoofer
1 x TOSLINK-Kabel (Optisch)
1 x 3,5-mm-Audiokabel
2 x Lautsprecher2 x Lautsprecher
1 x 3,5-mm-Audiokabel
2 x Satellitenlautsprecher
1 x Subwoofer
1 x Fernbedienung
1 x USB-Kabel (USB-B auf USB-A)
1 x Netzkabel
1 x Lautsprecherkabel (15 Meter)
1 x Soundbar
1 x USB-Kabel (Micro-USB auf USB-A)
1 x Klinkenkabel
2 x Lautsprecher
1 x 3,5-mm-Klinkenkabel
2 x Lautsprecher2 x Lautsprecher
1 x Subwoofer
1 x Fernbedienung (kabelgebunden)
1 x Soundbar2 x Lautsprecher2 x Lautsprecher
MaßeSatellitenlautsprecher: 9,5 x 20 x 8,6 Zentimeter
Subwoofer: 23,5 x 24 x 18 Zentimeter
Fernbedienung: 7 x 3 x 7 Zentimeter
Soundbar: 55 x 7,1 x 8 Zentimeter
Subwoofer: 11,5 x 42,3 x 25 Zentimeter
9 x 20,5 x 15,1 Zentimeter (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 11,6 x 19,5 x 13,5 Zentimeter
Subwoofer: 28,2 x 30,3 x 26,4 Zentimeter
20 x 9 x 10,5 Zentimeter (ein Lautsprecher14 x 22 x 17 Zentimeter (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 10 x 14 x 9,5 Zentimeter
Subwoofer: 31,5 x 35 x 31,5 Zentimeter
Fernbedienung: 8 x 3 x 8 Zentimeter
45 x 6,3 x 6 Zentimeter9 x 23,5 x 11,5 Zentimeter (ein Lautsprecher)8,7 x 20 x 10,8 Zentimeter (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 10,8 × 18,2 × 11,9 Zentimeter
Subwoofer: 26,1 × 25,9 × 26,3 Zentimeter
Fernbedienung: 7 x 4 x 7 Zentimeter
42 x 6,7 x 6,6 Zentimeter7,1 x 13,5 x 8,2 Zentimeter (ein Lautsprecher)10 x 7,5 x 6,6 Zentimeter (ein Lautsprecher)
GewichtSatellitenlautsprecher: 360 Gramm
Subwoofer: 2450 Gramm
Fernbedienung: 75 Gramm
Soundbar: 1170 Gramm
Subwoofer: 3250 Gramm
1330 Gramm (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 650 Gramm
Subwoofer: 6400 Gramm
700 Gramm (ein Lautsprecher)950 Gramm (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 740 Gramm
Subwoofer: 12 Kilogramm
Fernbedienung: 150 Gramm
800 Gramm480 Gramm (ein Lautsprecher)550 Gramm (ein Lautsprecher)Satellitenlautsprecher: 530 Gramm
Subwoofer: 3000 Gramm
Fernbedienung: 100 Gramm
588 Gramm300 Gramm (ein Lautsprecher)300 Gramm (ein Lautsprecher)
Kabellänge Anschluss200 Zentimeter (wechselbar)90 Zentimeter (wechselbar)145 Zentimeter (wechselbar)-135 Zentimeter200 Zentimeter130 Zentimeter (wechselbar)80 Zentimeter (wechselbar)180 Zentimeter (wechselbar)180 Zentimeter155 Zentimeter (Fernbedienung zu Quelle & Subwoofer)130 Zentimeter190 Zentimeter105 Zentimeter
Kabellänge zwischen Boxen180 Zentimeter (von Satelliten zu Subwoofer)240 Zentimeter195 Zentimeter200 Zentimeter (von Satelliten zu Subwoofer)112 Zentimeter200 Zentimeterbis 15 Meter (wechselbar)-180 Zentimeter112 Zentimeter150 Zentimeter (von Satelliten zu Subwoofer)-110 Zentimeter77 Zentimeter

Worauf es bei PC-Lautsprechern ankommt

Jeder Laptop und auch viele moderne Bildschirme haben integrierte Lautsprecher. Sofern man keine großen akustischen Ansprüche hat, reichen die oft aus. Sobald man aber ein bisschen Musik hören oder Filme gucken möchte, kommen die kleinen, in der Regel nur ein handvoll Watt liefernden Lautsprecher schnell an ihre Grenzen.

Doch bevor Sie losgehen und sich irgendwelche günstigen oder überteuerten PC-Boxen holen, sollten Sie sich überlegen, wofür Sie sie überhaupt benötigen.

Einsatzzweck beachten

Wenn Sie nur gelegentlich Musik oder ein Video abspielen möchten und Ihnen das Heraushören einer »Klangbühne«, druckvollem Bass und astreinen Höhen nicht so wichtig sind, reicht meist schon ein Budget von 50 Euro aus. Einen ausgewogenen Klang mit beeindruckenden Tieftönern für Musik-Streaming, die eigene MP3-Sammlung, Videospiele und Serien finden sich bis etwa 150 Euro. Wenn Sie Wert auf möglichst viele Details legen, sollten Sie sich ab etwa 200 Euro umsehen, oder lieber darüber nachdenken, den Rechner an die bestehende Stereo-Anlage bzw. HiFi-System anzuschließen.

Verfügbaren Platz einplanen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Platz, an dem Sie die Lautsprecher aufstellen möchten. Haben Sie links und rechts von Ihrem Laptop oder Monitor genügend Platz? Passen dort zwei eher massive Lautsprecher mit ordentlichem Klangvolumen hin oder sollte es doch eher ein kompaktes System sein? Messen Sie im Zweifel den Abstand aus, der zwischen den beiden Boxen liegen soll. Einige Modelle haben nur sehr kurze, fest verbaute Verbindungskabel.

Wie viel Platz haben Sie auf dem Schreibtisch?

Ist der Platz aufgrund eines extrabreiten Bildschirms bereits knapp, empfiehlt sich die Verwendung einer Soundbar, die aufgrund ihrer flachen Bauweise unter dem Monitor platziert werden kann. Stellen Sie bei 2.1-Systemen zudem sicher, dass unter dem Schreibtisch oder in unmittelbarer Nähe genügend Platz für einen massiven Subwoofer ist. Vor allem Rollcontainer können schnell im Weg sein.

PC-Lautsprecher Test: Pc Lautsprecher
Pc-Lautsprecher haben oft Fernbedienungen, mit denen man die Lautstärke regeln kann. Manche Modelle sind kabellos, andere mit Kabel.

Anschlussmöglichkeiten

Zu den wichtigen Fragen gehört, wie Sie Ihren PC anschließen möchten. Viele PC-Lautsprecher können mittlerweile eine kabellose Verbindung via Bluetooth herstellen. In bestimmten Fällen ist dies aber nicht möglich oder die Verbindung gestaltet sich problematisch. Fast immer ist ein Anschluss mittels 3,5-mm-Klinkenkabel möglich. Bei vielen Lautsprechersystemen sind die Anschlusskabel allerdings fest verbaut. Achten Sie darauf, wie weit der PC vom Anschluss entfernt ist und ob das Kabel möglicherweise durch ein längeres ersetzt werden kann. Auch Verbindungen über USB-Kabel werden immer häufiger.

Einzelne Systeme bieten zudem Anschlussmöglichkeiten via ARC, Cinch oder TOSLINK beziehungsweise optische Kabel. Für den Gebrauch am PC sind die aber eher weniger relevant, denn sie sind hauptsächlich für den Anschluss an einem Fernseher vorgesehen. Wenn Sie doch einmal einen kabelgebundenen Kopfhörer benötigen sollten, können Satellitenlautsprecher mit integriertem Kopfhöreranschluss eine bequeme Lösung für den schnellen Wechsel sein.

Auf Extras achten

Viele PC-Lautsprecher versuchen sich heutzutage mit kleineren oder größeren Extras zu differenzieren. In Sachen Ton werden manchmal verschiedene Aspekte wie »THX« oder »Dolby Surround« genannt. Das ist nicht immer wirklich zu hören. Während das Aktivieren des Surroundsound-Modus manchmal einen erheblich voluminöseren Klang bringt, können viele Menschen keinen Unterschied ausmachen, ob aus den Lautsprechern ein von THX zertifizierter Sound kommt oder nicht. Hier sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren, also den tatsächlich wahrgenommenen Klang – und sich nicht in die Irre führen lassen von Features, die man gegebenenfalls kaum hört.

Fernbedienung mit oder ohne Kabel?

Manche Systeme setzen auf Fernbedienungen – davon sind einige noch kabelgebunden, andere schon kabellos. Bei kabelgebundenen Fernbedienungen sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass auf vielen Schreibtischen ohnehin schon Kabelchaos herrscht. Unterschätzen Sie den Neuzugang nicht. Wenn es eine Fernbedienung sein muss, empfehlen wir kabellose Varianten, die oft auch schon bei günstigen Lautsprechersystemen enthalten sind.

Die Möglichkeit einer Beleuchtung kann eine ohnehin bereits in RGB-Farben beleuchtete Zockerecke noch etwas aufwerten. Hierbei ist zu beachten, ob Zusatzsoftware zur Steuerung notwendig ist. Das ist bei vielen Herstellern von breit gefächerter Gaming-Hardware oft der Fall. Die Option eines Helligkeitsreglers ist definitiv von Vorteil. Verschiedene von uns getestete Beleuchtungen waren gerade in spärlich ausgeleuchteten Zimmern viel zu hell und konnten nicht gedimmt werden.

 Test: Pc Lautsprecher Test 2021 05 Logitech Z407 1

Testsieger: Logitech Z407

Die Logitech Z407 sind nicht die besten PC-Lautsprecher, die es gibt – aber aktuell die besten, die man für diesen Preis bekommt. Ihr ausgewogener Klang ist für alle alltäglichen Anwendungen angemessen und das System bringt außerdem ein paar nette Besonderheiten mit.

Unser Favorit

Logitech Z407

Test PC-Lautsprecher: Logitech Z407
Der absolute Preis-Leistungs-Tipp. Für dieses Geld bekommt man keine bessere Mischung aus Klang, Konnektivität und Design.

Das 2.1-System hat uns bei unseren Hörtests durchweg unterhalten und ist nie negativ aufgefallen. Lediglich bei genauem Hinhören lassen sich in bestimmten Situationen kleinere Unzulänglichkeiten erkennen. Abschrecken sollte das niemanden. Sowohl beim Musikhören, als auch beim Gucken von Videos und beim Gaming macht das Z407 viel Spaß. Mit dem mächtigen Bass des größeren, aber auch wesentlich teureren Z625 von Logitech kann der Subwoofer zwar nicht mithalten, aber relativ druckvoll und prägnant ist er dennoch. Die kleineren Boxen liefern schöne Mitten und klare Höhen. Mit sehr hohen Lautstärken sollte man allerdings vorsichtig sein.

Zu den bereits genannten Besonderheiten des Logitech-Sets gehört eine praktische, kleine kabellose Fernbedienung, die kein zusätzliches Kabelchaos auf dem Schreibtisch veranstaltet. Sie ist jedoch nur zum Teil intuitiv nutzbar, dazu gleich mehr.

Toll ist der vergleichsweise platzsparende Subwoofer, der trotz seiner kompakten Maße einen schönen Bass liefert. Die Anschlussmöglichkeiten sind mit 3,5-mm-Klinke und Micro-USB zwar eher übersichtlich und leider ist ein passendes USB-Kabel nicht im Lieferumfang enthalten, aber die sehr gute Bluetooth-Verbindung rundet die Auswahl an Verbindungen ab.

Am auffälligsten sind die beiden Satellitenlautsprecher. Bei ihnen lässt sich der Standfuß abnehmen und auf zwei Arten anbringen: Einmal für die verbreitete vertikale, stehende Ausrichtung, und einmal für eine horizontale, liegende Ausrichtung. So lassen sie sich wie eine Soundbar unter dem PC-Monitor positionieren oder anderweitig individuell platzieren.

Das Design der Z407 ist aufgeräumt, die Lautsprecher sind schlicht gehalten und weisen keinerlei Bedienelemente auf. Die komplette Steuerung erfolgt ausschließlich über die Fernbedienung.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Lautsprecher hat uns überzeugt. In dieser Preisklasse gibt es, wenn überhaupt, nur wenig vergleichbares. Der Klang ist durch die Bank ausgewogen und enttäuscht höchstens in ganz besonderen Situationen. Dazu kommt die kompakte Bauweise und die Flexibilität des Systems. Das Logitech Z407 ist bis auf ein paar kleinere Nachteile eine absolute Empfehlung für jeden Anwender.

Nachteile?

Auch wenn das System ein Preis-Leistungs-Tipp ist, hat es auch ein paar Nachteile. Während wir den Klang als gut und ausgewogen empfinden und für die meisten mehr als ausreichend sein wird, ist er nicht »fantastisch«. Audiophile, denen kleine Details im Ton und Unzulänglichkeiten in Klangbühnen auffallen, werden mit dem Z407 nicht glücklich werden. Für alle anderen bietet das Z407 einen guten Sound mit kräftigen Tiefen und hellen Höhen.

So praktisch die kabellose Fernbedienung langfristig auch ist, werden die meisten etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Sie verfügt nämlich über keinerlei optische Markierungen, welche Aktion zu welchem Ergebnis führt. Während die Lautstärkeregelung durch drehen am Rad noch intuitiv ist, wird es bei den Befehlen Abspielen/Pause (ein Mal drücken), Vorspulen (zwei Mal drücken), Zurückspulen (drei Mal drücken) und Bassregler (zwei Sekunden gedrückt halten) undurchsichtig. Ein Teil der Befehle befindet sich immerhin auf einem Folienaufkleber auf der Fernbedienung, der aber nicht für den dauerhaften Einsatz vorgesehen ist.

Fernbedienung mit Verbesserungs­bedarf

Während die Anschlussmöglichkeiten fast alles abdecken, ist das Kabel für den USB-Anschluss nicht im Lieferumfang enthalten. Andererseits haben die meisten Haushalte inzwischen aber sicher mehr als ein Micro-USB-auf-USB-A-Kabel in irgendeiner Schublade herumliegen. Das erspart weiteren Kabelmüll.

Letzten Endes hätten wir uns noch gern einen An-/Aus-Schalter sowie einen Kopfhöreranschluss gewünscht. Wer aber einen möglichst kabelfreien Schreibtisch möchte, und dieses Konzept verfolgen die Z407, hat vermutlich ohnehin auch Bluetooth-Kopfhörer.

Logitech Z407 im Testspiegel

Was die Z407 von Logitech so besonders macht, ist ihr günstiger Preis in Kombination mit dem tollen Sound und ihrer Vielseitigkeit. Das finden auch die Kolleginnen und Kollegen bei Techradar (01/2021):

»Das Logitech Z407 verfügt über viel Wumms und liefert eine hervorragende Klangqualität, die die meisten Gamer ebenso zufriedenstellen wird wie Nutzer, die verschiedene Medien konsumieren möchten – sei es Musik oder Filme. Und der zusätzliche Vorteil, dass es vielseitig einsetzbar ist, kommt jedem Benutzertyp zugute.«

Computerbild (02/2021) lobt die vielen Anschlussmöglichkeiten, kritisiert aber ebenfalls den fehlenden Kopfhöreranschluss sowie die Ausschaltfunktion:

»Punktabzüge gibt es zudem für die fehlende Kopfhörer-Buchse sowie den nicht vorhandenen Ein-/Ausschalter. Der Rest der Ausstattung ist jedoch gut und mit Klinke, Bluetooth sowie USB sind alle gängigen Abspielmöglichkeiten vertreten.«

Im PC Mag (11/2021) werden die Größe, der Preis, die Lautstärkereserven und das Klangbild gelobt:

»Für ein relativ kompaktes, preiswertes Lautsprechersystem erreicht das Z407 einige beeindruckend hohe Lautstärken. Bei Spitzenpegeln kann die digitale Signalverarbeitung die Dynamik etwas zerquetschen, aber das geschieht in der Regel zur Vermeidung von Verzerrungen. (…) Das Z407 bietet reichlich satte Bässe und helle Details für ein erschwingliches Upgrade im Vergleich zu den eingebauten Lautsprechern Ihres Computers.«

Alternativen

Neben unserem Favoriten haben wir einige Lautsprecher-Alternativen ausgewählt, die jeweils speziellere Einsatzgebiete abdecken. Auch für ein größeres oder kleineres finanzielles Budget haben wir weitere Empfehlungen.

Soundbar mit Subwoofer: Creative Stage

Die Creative Stage ist eine Soundbar, wie man sie meistens eher unter einem Fernseher findet. Kompakte Modelle wie dieses bekommt man allerdings auch gut unter den PC-Monitor. Das kann einiges an Platz sparen. Die Creative Stage kommt außerdem mit einem schmalen, aber hohen Subwoofer, der den doch recht schwachen Bass der Soundbar ausgleichen kann.

Soundbar

Creative Stage

Test PC-Lautsprecher: Creative Stage Air
Diese Soundbar macht anschlusstechnisch sowie klanglich, dank des zusätzlichen schlanken Subwoofers, eine gute Figur.

In Sachen Ton muss sich die Stage nicht verstecken, denn der Klang ist über das ganze Spektrum vorhanden und klingt voll. Kleinere Details gehen aber verloren. Für den alltäglichen Gebrauch, zum Musik hören nebenbei, aber auch bei Serien oder zum Zocken ist die Soundbar den meisten Situationen gewachsen. Wichtig ist allerdings, dass die Tonquelle für die Bluetooth-Verbindung nicht zu weit entfernt ist und keine Hindernisse dazwischen sind, sonst kann es passieren, dass die Verbindung kurz abreißt. Mit dem 3,5-mm-Klinkenanschluss ist man auf der sicheren Seite. Mithilfe der TOSLINK- und ARC-Eingänge lässt sich das Gerät auch zur Fernseh-Soundbar umfunktionieren.

Nicht gefallen hat uns die LED-Anzeige hinter dem Metallgitter, die über die ausgewählte Quelle sowie die Lautstärke informiert. Im aktiven Zustand, also sobald eine Einstellung vorgenommen wurde, ist sie sehr hell. In etwas dunkleren Räumen oder sobald man direkt davor sitzt, blendet sie fast schon. Erst nach ein paar Sekunden wird die Helligkeit reduziert. Hier hätten wir uns eine Dimmfunktion gewünscht.

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Test: Pc Lautsprecher Test 2021 05 Creative Stage 1
Die Creative Stage ist eine kompakte Soundbar mit schlankem Subwoofer.
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Kürzer als eine typische Soundbar für den Fernseher, aber lang genug für ein ausreichendes Klangspektrum.
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Neben Bluetooth verfügt die Soundbar über einen AUX-, einen TOSLINK und einen ARC-Eingang.
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Seitlich befinden sich ein An-/Aus-Schalter, zwei Knöpfe für die Lautstärke und ein Slot für USB-Sticks.
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Der Subwoofer macht eine gute Figur, ist aufgrund seiner Bauweise aber etwas wackelig auf den Beinen.
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Eine gute Unterstützung für die Soundbar, um tiefe Frequenzen zu erreichen.
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Die Fernbedienung wirkt etwas altmodisch, aber deckt alle Einstellungen ab. Leider ohne mitgelieferte Batterien.
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Die LED-Beleuchtung zeigt nützliche Informationen an ...
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... ist im aktiven Zustand allerdings sehr grell.

Die kleine Fernbedienung ist sehr praktisch, auch wenn sie etwas altmodisch wirkt. Mit ihr lassen sich alle Einstellungen vornehmen, Tiefen und Höhen regeln oder aus vier verschiedenen, praktischen Equalizer-Voreinstellungen wählen. Leider sind im Lieferumfang nicht die zwei erforderlichen AA-Batterien enthalten.

Egal ob Sie schon immer mal eine Soundbar ausprobieren wollten oder es optisch und platztechnisch besser zum Arbeitsplatz passt: Die Creative Stage ist eine günstige und trotzdem ordentlich klingende Lösung, wenngleich mit einigen kleineren Schwächen.

Beleuchtete Boxen: JBL Quantum Duo

Die JBL Quantum Duo sind zwar nur ein 2.0-System ohne Subwoofer, haben aber dennoch einiges an Bassleistung in petto. Dafür sind sie aber auch recht wuchtig gebaut und nicht unbedingt platzsparend. Mit den schönen Lichteffekten, die ohne zusätzliche Software gesteuert werden, richten sie sich an Gamer, die die Beleuchtung aller Geräte nicht zwangsläufig synchronisieren möchten. Wer statische Beleuchtung mag, kommt mit den 13 auswählbaren Farben und einem »Regenbogenmodus« gut zurecht.

Für Gamer

JBL Quantum Duo

Test PC-Lautsprecher: JBL Quantum Duo
Auch mit einem 2.0-System lässt sich schon ordentlicher Bass produzieren. Das beweisen die JBL Quantum Duo, die sich mit ihrer Beleuchtung vor allem an Gamer richten.

Häufig muss für beleuchtete Gaming-Hardware erst eine Herstellersoftware installiert werden. Die ermöglicht in der Regel zwar viele Einstellungen, oft setzt man sich damit aber nur ein paar Mal auseinander. Zudem möchten Hersteller natürlich, dass nur die eigenen Produkte genutzt werden.

JBL geht mit dem Quantum Duo einen anderen Weg: Mithilfe verschiedener Tasten an der rechten Box kann die Farbe gewechselt und die Helligkeit eingestellt werden. Drei verschiedene Beleuchtungsmodi stehen zur Verfügung, wovon uns der statisch leuchtende und der langsam im Rhythmus der Musik pulsierende am besten gefallen haben. Ein dritter Modus, der sich auf eine andere Weise an der Musik orientiert, war uns zu hektisch. Die Möglichkeiten sind übersichtlich aber individuell anpassbar.

Der Klang der beiden Lautsprecher ist gut. Sein volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, sobald der Surround-Modus aktiviert ist. Erst mit ihm bekommen Musikstücke, Filme und Spiele Volumen und Tiefe. Für ein System ohne Subwoofer ist ordentlich »Wumms« dahinter.

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Die JBL Quantum Duo sind ein kleines, aber dennoch wuchtiges Paar Lautsprecher.
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Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für Strom, Micro-USB, AUX sowie das Verbindungskabel der Boxen.
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Oben befinden sich An-/Aus-Schalter, Beleuchtungs- und Bluetoothsteuerung.
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Lautstärkeregler mit Surround-Sound-Option (links), Helligkeitstaste (rechts) und Kopfhöreranschluss (unten).
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Die Beleucht macht von vorne schon einige her ...
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... und wird seitlich von weiteren Elementen unterstützt.

PCs werden mithilfe eines USB-Kabels am Micro-USB-Eingang auf der Rückseite des Lautsprechers angeschlossen. Alternativ steht auch noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss sowie eine Bluetooth-Verbindung zur Verfügung. Auf der Vorderseite befindet sich ein praktischer Kopfhöreranschluss.

Im Vergleich zu den anderen getesteten Lautsprechern liegt dieses Paar preislich im oberen Segment – und es ist noch nicht einmal ein Subwoofer dabei. Auf letzteren kann man hier aber auch getrost verzichten, es sei denn, man ist ein absoluter Liebhaber der tiefen Frequenzen.

Der Surround-Sound und die Beleuchtungsoptionen haben uns in unserer Zockerecke aber absolut überzeugt. Für Spieler, die auf funktionierende Beleuchtung ohne viel Spielerei stehen, sind die JBL Quantum Duo auf jeden Fall eine Empfehlung.

Voller Ton: Logitech Z625

Die Logitech Z625 sind etwas teurer aber noch erschwinglich. Klanglich decken sie die ganze Bandbreite ab, haben ihren Fokus aber eher im tieferen Bereich und punkten vor allem bei bombastischen Explosionen in Filmen und Spielen. Aber auch Musik unterschiedlichster Genres haben wir sehr gerne mit ihnen gehört.

Wenn Geld egal ist

Logitech Z625

Test PC-Lautsprecher: Logitech Z625
Mit den Z652 von Logitech bekommt man für ein bisschen mehr Geld einen echt tollen Sound. Allerdings muss auf Bluetooth verzichtet werden.

Allerdings muss man auf eine kabellose Verbindung über Bluetooth verzichtet. Stattdessen bieten die Z625 Anschlüsse für 3,5-mm-Klinke, Cinch und einen optischen TOSLINK-Eingang, wodurch sie sich auch für den Einsatz am Fernseher eignen. Bezüglich Anschlüsse sollte auf jeden Fall das sehr dicke und gelegentlich störrische Anschlusskabel des rechten Satellitenlautsprechers eingeplant werden, das ihn mit dem Subwoofer verbindet. Es ist äußerst präsent. Genau so wie der Subwoofer selbst, der zwar keine unübliche Größe hat, unter dem Schreibtisch aber durchaus einiges an Platz einnimmt, vor allem wenn sich dort schon ein Rollcontainer oder ähnliches befindet.

Wie schon erwähnt liefert der Subwoofer ein tolles Klangvolumen mit viel Power ab. Da dröhnt die Umgebung ab einer gewissen Lautstärke schon gerne mal mit. Die Satellitenlautsprecher machen ihre Sache im mittleren bis hohen Frequenzbereich sehr gut, aucnh wenn Details hier und da aber verloren gehen, was im alltäglichen Gebrauch aber meist nicht auffällt. Im Vordergrund steht die beeindruckende Wucht der Z625.

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Die Logitech Z625 sind dem Vorgängermodell Z623 sehr ähnlich.
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Der massive Subwoofer sorgt für eindrucksvollen Bass.
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Auf der Subwoofer-Rückseite befinden sich die Anschlüsse.
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Von oben nach unten: Cinch, Line-In, TOSLINK, Anschluss rechte Box, Anschluss linke Box.
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Das Design unterscheidet sich nur in Nuancen vom Vorgängermodell.
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Bedienelemente vorn: An- und Aus-Schalter, Lautstärkerad, Bassregler.
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Seitlich: Kopfhöreranschluss sowie zweiter AUX-Eingang.
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Während das Anschlusskabel des linken Lautsprechers ganz gewöhnlich ist ...
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... ist das Anschlusskabel der rechten Box recht unflexibel und störrisch.

Am rechten Satellitenlautsprecher befinden sich der An- und Aus-Schalter, ein Lautstärkerad sowie ein praktischer Bass-Regler, um den Subwoofer zu zähmen. Seitlich sind ein zweiter Klinkeneingang sowie ein Kopfhöreranschluss zu finden.

Die Z625 sind für nahezu jeden kabelgebundenen Einsatzzweck geeignet und machen stets eine gute Figur. Lediglich bei filigranen Klängen ist noch Luft nach oben. Wer auf der Suche nach fettem Sound ist und lange Zeit Freude damit haben möchte, ist mit den Logitech Z625 bestens beraten.

Fürs Büro: Trust Arys 2.0

Für manchen Arbeitsplatz ist gar kein ausgefeiltes Soundsystem notwendig. Soll die Tonausgabe einfach nur funktionieren und einigermaßen okay klingen, empfehlen wir die Arys 2.0 von Trust. Sie erinnern uns ein bisschen an die üblichen Multimedialautsprecher aus den 90ern, wenngleich sie im heutzutage üblichen, schwarz-dunkelgrauen Metallic-Design ein deutlich modernes Gewand haben und auch besser klingen.

Gut & günstig

Trust Arys 2.0

Test PC-Lautsprecher: Trust Arys 2.0
Schlicht und funtional. Eine günstige Lösung für den alltäglichen Bürogebrauch.

Angeschlossen werden die Arys 2.0 lediglich über ein 3,5-mm-Klinkenkabel, den Strom bekommen sie über einen USB-Anschluss. Den sollte man also übrig zu haben, gerade bei Laptops kann das knapp werden. Bei extrabreiten Bildschirmen, beispielsweise im 21:9-Format, könnte das Verbindungskabel unter Umständen zu kurz ausfallen. Sämtliche Kabel sind fest verlötet und können nicht gewechselt werden. Immerhin verfügt das System über einen sekundären AUX-Eingang, der zur Not genutzt werden kann.

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Die Trust Arys 2.0 sind schlicht und funktional.
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Seitlich befinden sich ein zweiter AUX-Eingang sowie ein Kopfhöreranschluss.
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Das Lautstärkerad mit integriertem An-/Aus-Schalter leuchtet angenehm blau.

Gut gefallen hat uns der dezent blau leuchtende Lautstärkerad, der gleichzeitig als An-/Aus-Schalter dient. Weitere Bedienelement gibt es nicht. .

Was den Klang angeht, darf man bei einem Preis von unter 50 Euro nicht zu viel erwarten, er ist aber einigermaßen ausgewogenen. Ein paar Bässe sind aufgrund der großzügigen Bauweise zu hören und die Höhen sind nicht zu spitz, wie das bei Lautsprechern dieser Preisklasse sonst oft der Fall ist.

Für den alltäglichen Gebrauch im Büro und die leise Musikbeschallung nebenbei oder aber auch das gelegentliche Video sind dies Trust Arys 2.0 absolut geeignet.

Außerdem getestet

Razer Nommo Chroma

Die Razer Nommo Chroma konnten uns klanglich und aufgrund ihres ungewöhnlichen Designs zunächst überzeugen, mussten einer Empfehlung für Gamer aber letzten Endes weichen. Grund hierfür ist die namensgebende Chroma-Beleuchtung, die nur mithilfe zusätzlicher Software von Razer ordentlich genutzt werden kann. Dasselbe gilt für Equalizer-Einstellungen. Aber auch ohne Equalizer machen die Nommo in Sachen Ton einiges her. Obwohl ein Subwoofer fehlt, ist ordentlich Bass vorhanden und Musik sowie Spielen wird ein angenehmes Volumen und ein tolles Klangbild spendiert. Am Fuß des rechten Lautsprechers befinden sich zwei Endlosregler für Bass sowie die Lautstärke mit integriertem An-/Aus-Schalter.

Das Basslevel sowie die Lautstärke werden mithilfe von LEDs unter dem Standfuß verdeutlicht. Das funktioniert zwar, ist allerdings ein wenig unpräzise und die Beleuchtung verschwindet nach wenigen Augenblicken wieder. Ein ganz leises Rauschen ist zu hören, wenn das System eingeschaltet ist, aber kein Ton läuft.

Für Razer-Fans, die ohnehin schon die Synapse-Software nutzen, sind die Nommo durchaus eine Überlegung wert . Für alle anderen gibt es die Razer Nommo (ohne »Chroma« im Namen) als günstigere Version ohne Beleuchtung. Auf dem Schreibtisch sollte allerdings ausreichend Platz für die ausladenden Lautsprecher vorhanden sein.

Teufel Concept C

Die Teufel Concept C waren die teuersten PC-Lautsprecher in unserem Test. An ihrem Klang gibt es kaum etwas auszusetzen, lediglich der Bass könnte etwas präsenter sein, vor allem, wenn der Subwoofer auf volle Lautstärke gestellt ist. Für den massiven Subwoofer (31,5 x 35 x 31,5 Zentimeter) sollte allerdings ausreichend Platz eingeplant werden, unter dem Schreibtisch kann es eng werden, wenn sich dort zum Beispiel bereits ein Rollcontainer befindet. Die Satellitenlautsprecher sind dagegen angenehm kompakt.

Bevor man das 2.1-System in Gebrauch nehmen kann, muss zunächst das beiliegende, 15 Meter lange Lautsprecherkabel zugeschnitten und abisoliert werden, um die Boxen mit dem Subwoofer über Anschlussklemmen verbinden zu können. Hier merkt man, dass Teufel ein Lautsprecherspezialist ist – für PC-Boxen sind solche Anschlüsse eher ungewöhnlich. Die kabellose Fernbedienung verfügt über eine Pause-/Play-Taste und ermöglicht das Einstellen der Lautstärke sowie der Tonquelle (Bluetooth, USB, oder 3,5-mm-Klinke). Welche Quelle aktuell ausgewählt ist, ist mittels einer LED auf der Rückseite des Subwoofers zu erkennen.

Wer detaillierten, klaren Klang, einen vollen Ton und präzise, aber zurückhaltende Bässe sucht, wird mit dem Teufel Concept C viel Spaß haben. Für die meisten dürften sie aber schlicht zu teuer sein.

Majority Atlas

Die Atlas-Soundbar von Majority punktet mit dem integrierten Akku, der sich über USB aufladen lässt und bis zu acht Stunden durchhält. So lässt sich der Lautsprecher auch mal schnell an einem anderen Ort verwenden, ohne dabei auf eine Stromquelle angewiesen zu sein. Leider gibt es keine Anzeige, die Aufschluss darüber gibt, wie lange der Akku noch durchhält. Auch in Sachen Tonquelle ist die Soundbar sehr mobil: Neben der Übertragung über Bluetooth und 3,5-mm-Klink lassen sich MP3-Dateien von SD-Karten und USB-Sticks aus abspielen, jedoch nur bis zu einer maximalen Datenträgergröße von 64 Gigabyte. Der Klang ist solide, aber etwas flach. Der Bass ist präsent, könnte aber deutlicher sein. Welche Quelle ausgewählt ist, wird von einer Stimme angesagt. Die ist zwar dezent, aber auch entsprechend schwer verständlich und, nach mehrmaligem An- und Ausschalten sowie Wechseln der Quelle, auf Dauer etwas nervig.

Logitech Z207

Logitechs Z207 sehen nach mehr aus, als sie sind, ihrem Äußeren nach hatten wir uns mehr als nur durchschnittlichen Klang erhofft. Die Tiefen könnten präsenter sein, die Höhen sind recht schrill. Für den Bürogebrauch sind sie vielleicht noch zu gebrauchen, für Musik, Spiele und Videos aber eher weniger. Das aufgeräumte Design gefällt, aber das spielt bei Lautsprechern eine untergeordnet Rolle, zumal die Größe der Boxen einen besseren Klang erwarten lässt. Neben einem 3,5-mm-Klinkenanschluss beiten die Z207 eine stabile Bluetooth-4.1-Verbindung. Auch ein Kopfhörer-Ausgang ist auf der Vorderseite angebracht.

Speedlink Lavel

Die Speedlink Lavel Lautsprecher begrüßen uns nach jedem Anschalten und bei jeder Bluetooth-Verbindung mit grellen, lauten Piep-Tönen. Für Menschen, die auf so ein Feedback angewiesen sind, kann das hilfreich sein, uns ist es auf die Nerven gegangen, vor allem wenn wir nur leise Musik hören wollten. Der Klang der beiden Boxen ist solide, wenngleich er bei tiefen Frequenzen sehr zu wünschen übrig lässt. Die Beleuchtung ist, vor allem in diesem Preissegmet, ein nettes Gimmick, allerdings ist sie nach kurzer Zeit zwischen den beiden Boxen nicht mehr synchron. Das Einstellen der Lautstärke direkt an den Lautsprechern mithilfe zweier Knöpfe, die bei langem Drücken auch als Vor- und Zurück-Taste dienen, ist eher umständlich als praktisch, zumal es kein Feedback gibt, welche Lautstärke eingestellt wurde, was beim nächsten Anschalten zu einer unangenehmen Überraschung führen kann.

Speedlink Gravity Carbon RGB 2.1

Wer den Subwoofer nicht unter dem Schreibtisch stehen hat und sehr helle Lichteffekte mag, könnte mit dem Lautsprechersystem Speedlink Gravity Carbon 2.1 RGB Freude haben. Der Ton ist gut, die Bedienung allerdings ein Graus. Mit der kabelgebunden Fernbedienung lässt sich immerhin die Lautstärke regeln. Alles weitere (Bluetooth-Verbindung, Bass, Lichtsteuerung) muss auf der Rückseite des Subwoofers eingestellt werden. Immerhin gibt es einen »Eco«-Modus, der die Lautsprecher nach einer Stunde Inaktivität in Standby versetzt.

Die Farbbeleuchtung mit ihren verschiedenen Modi ist spaßig, leider auch sehr hell, vor allem in dunkler Umgebung, da wäre eine Helligkeitsregelung nützlich. Die Fernbedienung verfügt über einen Kopfhörer-Ausgang und einen zusätzlichen 3,5-mm-Klinken-Eingang. Bei unserem Testgerät hat über den primären 3,5-mm-Anschluss, auch nach dem Umstecken, immer nur jeweils eine Lautsprecherbox funktioniert. Via Bluetooth gab es keine Probleme.

Trust Arys Soundbar

Günstig und funktional ist die Arys Soundbar von Trust. Sie wird über ein 3,5-mm-Klinkenkabel angeschlossen und bekommt Strom über einen USB-A-Anschluss. Für diejenigen, die am Schreibtisch nur noch unter dem PC-Monitor Platz haben und nur selten ein Tonausgabegerät brauchen, könnte diese kompakte Soundbar praktisch sein. Für Musik, Spiele oder Filme und Serien ist sie aber nicht zu empfehlen. Bass ist nur im Ansatz vorhanden und Höhen sind mitunter recht schrill. Generell ist der Klang recht flach. Die Bedienung gestaltet sich mithilfe eines dezent blau leuchtenden Lautstärkerads, dass auch als An-/Aus-Schalter dient, sehr einfach.

Amazon Basics PC-Lautsprecher U213

Die Amazon Basics PC-Lautsprecher U213 verfügen über ein klein wenig mehr Bass als die ebenfalls getesteten V620 von Amazon, was ihrem etwas größeren Schallkörper zu verdanken ist. Sehr grell sind allerdings die Höhen. Die Lautsprecher sind maximal eine kleine Verbesserung, wenn der Klang des eigenen Laptops sehr, sehr schlecht ist oder man auf externe Tonquellen angewiesen ist, wobei es selbst dann bessere Alternativen gibt. Der Anschluss erfolgt über ein 3,5-mm-Klinkenkabel und einen USB-A-Stecker für die Stromversorgung.

Die U213 sind ein bisschen größer als die V620, würden sich aber immer noch zum Einsatz für unterwegs eignen. Links neben dem Lautstärkerad, das auch als An-/Aus-Schalter dient, befindet sich eine blaue Statusleuchte. Die ist so hell, dass sie uns blendet. Rechts vom Rad ist ein Kopfhörerausgang angebracht, über den jedoch kein besseres Klangerlebnis möglich ist, nicht zuletzt aufgrund des starken Rauschens der Lautsprecherelektronik.

Amazon Basics PC-Lautsprecher V620

Die kleinen, sehr kompakten PC-Lautsprecher V620 von Amazon Basics klingen kaum besser als die integrierten Lautsprecher eines durchschnittlichen Laptops. Der Klang ist blechern und Bass ist so gut wie nicht vorhanden. Die kleinen Boxen werden mit einem 3,5-mm-Klinkenkabel an die Tonquelle angeschlossen, Strom kommt über ein USB-A-Kabel. Sobald das USB-Kabel angeschlossen ist, sind die Lautsprecher angeschaltet – es gibt keinen Schalter zum Ein- oder Ausschalten. Als Bedienelement ist lediglich ein Lautstärkerädchen am Verbindungskabel angebracht. Die blaue Bodenbeleuchtung der kleinen Boxen ist schön anzusehen und informiert darüber, dass sie angeschlossen sind. Selbst wer einfach nur Ton aus einem Computer bekommen möchte, ist mit anderen, nur ein paar Euro teureren Lautsprechern besser beraten. Einziger Vorteil dieser Boxen von Amazon Basics ist ihre kompakte Größe.

So haben wir getestet

Wir haben alle Lautsprecher über mehrere Stunden am PC getestet. Sie mussten sich dabei in unterschiedlichen Anwendungsgebieten beweisen. Im ganz normalen Büro- und Schreibbetrieb haben wir nebenbei Musik durch sämtliche Genres hinweg gehört. Im Detail haben wir uns vielfältige Orchesterstücke wie das Hauptthema von »Jurassic Park« oder »Star Wars« von John Williams sowie die Titelstücke aus »The Elder Scrolls: Skyrim« mit seinen tiefen Männerchören und »Dragon Age: Inquisition« mit seinen treibenden Pauken zur Probe gehört.

Weitere Test-Stücke waren das langsam aufbauende »Hurt« in der Version von Johnny Cash, »Killing in the Name« von Rage Against the Machine, das akzentuierte »Lost My Treble Long Ago« von Vulfpeck für prägnanten Bass und die Höhen mussten sich bei den schrillen Dudelsäcken in »It’s a Long Way to the Top« von AC/DC beweisen.

PC-Lautsprecher Test: Pc Lautsprecher Test 2021 05
Die 14 Lautsprechersysteme aus dem Test 05/2021.

Mit Spielen verschiedenster Genres haben wir uns einen Eindruck über die Tauglichkeit und Immersionsfähigkeit der Lautsprecher verschafft. Kompetitive Shooter, bei denen die Ortung der Gegner eine wichtige Rolle spielt, kamen nicht zum Einsatz. Hierfür sind 2.1- und 2.0-Systeme nicht geeignet, da der Klang lediglich von links und rechts, nicht aber präzise von hinten kommen kann. Die Filmtauglichkeit haben wir mit der aktuellen Blu-ray-Version der »Star Wars«-Filme überprüft.

Lautsprecher mit 3,5-mm-Klinkenanschluss wurden direkt an einen regulären Onboard-Soundchip angeschlossen, der mit dem »High Definition Audio»-Codec von Realtek arbeitet. Systeme, die ihre Signale über USB geliefert bekommen, wurden an die normalen USB-A-Ports unseres Test-Rechers angeschlossen. Auch die Bluetooth-Verbindung wurde von uns getestet. Verbindungen wie TOSLINK, ARC und Cinch haben wir auf ihre Funktionalität überprüft, aber nicht im Detail untersucht. Für PC-Lautsprecher stellen sie eine Ausnahme dar und dienen Systemen hauptsächlich als Sekundärfunktion als Fernsehlautsprecher, um die es hier aber nicht gehen soll.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel kostet ein guter PC-Lautsprecher?

Günstige Lautsprecher gibt es oft schon ab 10 Euro. Bis 50 Euro sind die meisten davon, wenn überhaupt, hauptsächlich fürs Büro zu gebrauchen und minimal besser als die eingebauten Laptop- oder Monitor-Lautsprecher. Für guten Klang, um Musik zu hören, zum Zocken oder Schauen von Filmen und Serien sollte man sich in der Preisklasse ab 70 Euro umsehen, wobei man auch hier genau darauf achten muss, was man kauft. Ab 150 Euro finden sich Systeme, die qualitativ zwar kein High-End-HiFi sind, aber am PC für ansonsten nahezu alles geeignet sind. Wie bei Tonausgabegeräten üblich ist der Preis je nach Anspruch nach oben hin offen.

Wie und wo schließe ich Lautsprecher an den PC an?

Lautsprecher werden in den meisten Fällen mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker am Line- oder Kopfhörer-Anschluss eines PC angeschlossen. Viele moderne Lautsprecher ermöglichen zudem eine Verbindung via Bluetooth. Je nach Modell und Qualität fällt diese mal mehr, mal weniger stabil aus. Einige Lautsprecher können auch über USB angeschlossenen werden und erlauben manchmal mithilfe digitaler Signalverarbeitung einen besseren Klang. An einigen wenigen Lautsprechersystemen und manchen großen Desktop-PCs findet sich zudem ein sogenannter TOSLINK-Anschluss, der wird mithilfe eines optischen Kabels verbunden.

Brauche ich einen Subwoofer?

Das kommt darauf an. Wenn Sie gerne basslastige Musik hören, wert auf bombastisch klingende Explosionen in Filmen legen und gerne riesige Raumschiffe in Videospielen vorbeidonnern hören, empfiehlt sich die Investition in einen Subwoofer. Einige Lautsprecher ohne Subwoofer liefern allerdings auch schon ordentlichen Bass für viele Einsatzgebiete ab. Hören Sie nebenbei nur ein paar Podcasts oder YouTube-Videos und hören Musik hauptsächlich nebenbei, ist ein Subwoofer eher nebensächlich.

Wie viel Watt sollte ein PC-Lautsprecher haben?

Der Leistungswert in Watt sagt bei PC-Lautsprechern nicht viel über ihren Klang aus. Zudem wird der Watt-Wert je nach Hersteller und Produkt in verschiedenen Mess-Systemen angegeben die sich voneinander unterscheiden, zum Beispiel „RMS“, „IEC“, „Sinus“ oder „Peak“. Grundsätzlich klingen kleine Lautsprecher mit ein bis zehn Watt sehr flach, haben nur wenig bis gar keinen Bass oder klingen sogar schrill. Ein möglichst hoher Watt-Wert bedeutet allerdings nicht automatisch einen immer besseren Klang. Schon mit 20 Watt (RMS) pro Lautsprecher lässt sich ein guter Ton erzeugen. Das gilt auch für den Subwoofer, der jedoch mit höherer Watt-Zahl auch wesentlich mehr Druck erzeugt. Letzten Endes kommt es immer auf die Bauweise und die Verarbeitung an.

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