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Der beste PC-Monitor

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PC-Monitor Test: Dell P Monitor
Mike Wobker

Mike Wobker

ist gelernter Fernmeldeanlagen-Elektroniker und studierter Wirtschaftsingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.

Wir haben 24 PC-Monitore getestet. Der beste PC-Bildschirm fürs Büro ist für uns der AOC Q27P1. Mit seinem scharfen Bild und einer guten Anschlussauswahl, macht der QHD-Bildschirm auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Für den günstigen Preis bietet der AOC ausgesprochen viel, daher ist er für uns derzeit die beste Wahl für die meisten. Aber auch unsere empfehlenswerten Alternativen können sich sehen lassen.

Update 27. August 2020

Wir haben drei weitere Monitore getestet: Den LG 35WN75B, den Dell P2720D und den Lenovo T27h-20. Der LG und der Dell sind neue Empfehlungen.

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20. Mai 2020

Wir haben sechs weitere Monitore getestet. Unser Testsieger bleibt der AOC Q27P1 mit seiner ausgezeichneten Bildqualität und viel Ausstattung zu einem fairen Preis. Aus dem Hause HP haben wir ein tolles Business-Gerät entdeckt, dass mit seiner Anschlussvielfalt und Webcam überzeugen konnte.

19. Juli 2019

Wir hatten 7 neue Modelle im Test. Dabei hat unsere gesamte Empfehlungsriege gewechselt: Unser neuer Favorit ist der AOC Q27P1, aber auch der Philips 328E9FJAB/00, der Dell P2419HC und der Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1 sind sehr gute Monitore.

15. Januar 2019

Wir hatten mit dem Dell SE2719H einen soliden Office-Monitor im Test. Für eine neue Empfehlung reicht es ob der eher übersichtlichen Ausstattung allerdings nicht.

19. Juni 2018

Wir haben mit dem Dell S2419H eine neue Empfehlung mit in den Test aufgenommen.

Ein guter Allround-Bildschirm sollte überall überzeugen: Im Büro soll er die Bearbeitung von Dokumenten und Fotos möglichst komfortabel gestalten, gleichzeitig aber auch bei der Videowiedergabe oder einem gelegentlichen Spiel nach Feierabend eine gute Figur machen. Darüber hinaus sollte der Monitor neben einem guten Bild auch eine Top-Ergonomie bieten und in Sachen Anschlüssen flexibel sein.

Wir haben aus dem großen Angebot sieben weitere Modelle für den Office-Betrieb herausgesucht und gründlich getestet. Dabei haben wir uns auf Modelle beschränkt, die maximal WQHD-Auflösung bieten, denn die reicht für Office-Arbeiten meist völlig aus – und die Preise sind deutlich günstiger. Wer mehr mag, findet unsere Empfehlungen im Testbericht »Der beste 4K-Monitor«.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AOC Q27P1

Test PC-Monitor: AOC Q27P1
Überzeugt beim Bild und lässt sich ergonomisch einstellen.

von 107 Lesern gekauft

Wer nicht lange grübeln will, kann beim AOC Q27P1 bedenkenlos zugreifen. Das Bild wird in QHD-Auflösung und mit sehr guten Farben dargestellt. Dabei spiegeln sich die vielen Möglichkeiten nicht nur im einfachen Einstellungsmenü wieder, sondern auch im mitgelieferten Standfuß. Damit lässt sich der Bildschirm in alle Richtungen drehen und auch in der Höhe verstellen. Ein perfekter Allrounder für Office-Arbeiten, Spiele, Filme und mehr, der mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Auch gut

Dell P2720D

Test PC-Monitor: Dell P2720D
Kostet etwas mehr als unser Testsieger, sieht dafür aber auch besser aus und bietet eine ebenso gute Bildqualität.

Der Dell P2720D ist eine sehr gute Alternative zu unserem Testsieger und sieht auch noch besser aus. Das Bild ist sehr angenehm, und der PC-Monitor lässt sich in alle Richtung drehen und neigen sowie in der Höhe verstellen. Auch seitlich angebrachte USB-Anschlüsse sind vorhanden und noch dazu sehr gut zu erreichen. Das alles ist aber auch etwas teurer, und die Bedienung fällt durch die etwas zu klein geratenen Knöpfe fummelig aus. Auf Lautsprecher muss man ebenfalls verzichten.

Groß und curved

LG 35WN75C

Test PC-Monitor: LG 35WN75C
So hoch wie 27 Zoll, aber deutlich breiter. Das Plus an Übersicht will man im Alltag schnell nicht mehr missen.

An den zusätzlichen Platz auf dem Desktop, den der LG 35WN75B bietet, gewöhnt man sich sehr schnell. Mit seinen angenehmen Farben und dem höhenverstellbaren Standfuß ist der breite Monitor daher für viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen bestens geeignet. Als nettes Extra gibt es noch sehr gute interne Lautsprecher oben drauf, durch die externe Boxen überflüssig werden. Auch die Anschlüsse sind auf der Rückseite alle gut zu erreichen, womit sich dieser Bildschirm eine Empfehlung mehr als verdient hat.

Klein und günstig

Dell P2419HC

Test PC-Monitor: Dell P2419HC
Der kleine Dell eignet sich auch für Schreibtische mit wenig Platz. Dank USB-Typ-C lassen sich moderne Laptops mit nur einem Kabel anschließen und laden.

Unsere günstigste Empfehlung ist gleichzeitig auch der kleinste Bildschirm im Test. Das macht den Dell P2419HC aber nicht weniger gut. Die Auflösung ist zwar nur FullHD, das macht sich bei der kleinen Bildfläche aber kaum bemerkbar. Mit dem mitgelieferten Standfuß kann der Monitor in alle Richtungen, auch in der Höhe, verstellt werden. Über den USB-Typ-C-Anschluss lassen sich zusätzlich auch moderne Notebooks und Smartphones direkt mit dem Monitor verbinden – und gleichzeitig laden.

Mit integrierter Webcam

HP E27d G4

Test PC-Monitor: HP E27d G4
Liefert nicht nur ein ausgezeichnetes Bild, sondern kommt auch mit einer integrierten Webcam auf den Tisch.

Mit dem HP E27d G4 lassen sich der Laptop oder Desktop-PC direkt über ein USB-Typ-C-Kabel ansteuern. Dadurch kann man zum Beispiel das Notebook über den Power-Knopf des Monitors aktivieren oder Windows über die Webcam des Bildschirms entsperren. Diese und viele weitere Funktionen, sowie das hervorragende Bild, haben allerdings auch ihren Preis. Für den Aufbau eines vernetzten Business-Arbeitsplatzes ist der HP E27d G4 sein Geld aber auch wert.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGroß und curvedKlein und günstigMit integrierter Webcam
ModellAOC Q27P1Dell P2720DLG 35WN75CDell P2419HCHP E27d G4Lenovo T27h-20Philips 328E9FJAB/00Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1AOC Q27T1Fujitsu B-Line B27-9 TEHP Pavilion 27 Quantom-DotHANNspree HS329PQBAsus BE27AQLBDell U2518DPhilips 243B9Lenovo L27q-10Samsung S24H85QFUDell SE2719HDell S2419HDell U2515HIiyama ProLite XUB3493WQSU-B1LG 24BK55WY
Test PC-Monitor: AOC Q27P1Test PC-Monitor: Dell P2720DTest PC-Monitor: LG 35WN75CTest PC-Monitor: Dell P2419HCTest PC-Monitor: HP E27d G4PC-Monitor Test: Lenovo T27h 20Test PC-Monitor: Philips 328E9FJAB/00Test PC-Monitor: iiyama ProLite XUB2792QSU-W1Test PC-Monitor: AOC Q27T1Test PC-Monitor: Fujitsu B-Line B27-9 TETest PC-Monitor: HP Pavilion 27 Quantom-DotTest PC-Monitor: HANNspree HS329PQBTest PC-Monitor: Asus BE27AQLBTest PC-Monitor: Dell U2518DTest PC-Monitor: Philips 243B9Test PC-Monitor: Lenovo L24q-10Test PC-Monitor: Samsung S24H850FUTest PC-Monitor: Dell SE2719HTest PC-Monitor: Dell U2518DTest PC-Monitor: iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1Test PC-Monitor: LG 24BK55WY
Pro
  • Sehr schönes Bild
  • Guter Preis
  • In alle Richtungen dreh- und verstellbar
  • Sehr gute Bildqualität
  • Modernes Design
  • Seitliche USB-Anschlüsse gut erreichbar
  • In alle Richtungen einstellbar
  • Gute Bildqualität
  • Sehr breiter Arbeitsbereich
  • Höhenverstellbar
  • Gute integrierte Lautsprecher
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Bildqualität
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Modernes Design
  • USB-Anschlüsse sind gut zu erreichen
  • Sehr gute Bildqualität
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Modernes Design
  • Netzschalter
  • Smartphone-Ablage im Standfuß
  • Sehr gute Bildqualität
  • In alle Richtungen einstellbar
  • Sehr großer Bildschirm
  • Curved-Design
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Robustes Design
  • Gut erreichbare USB-Anschlüsse
  • Gute Farben
  • Schlankes Design
  • Neigbar
  • Gute Farben
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Seitliche USB-Anschlüsse
  • Bedienelemente sehr gut zu erreichen
  • Gute Bildqualität
  • Modernes und schlankes Design
  • Gute Farben
  • Satte Schwarztöne
  • Ansprechendes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Stabiler Standfuß
  • Sehr gute Bildqualität
  • Elegante Optik
  • Tolle Farbdarstellung
  • Anschlussvielfalt
  • Klein und platzsparend
  • Solide Farben und Helligkeit
  • Stabil
  • Bedienelemente an der Vorderseite
  • Gute Verarbeitung
  • Modernes und schlankes Design
  • Gutes, scharfes Bild
  • USB-C-Anschluss für Notebooks und Tablets
  • Sinnvolle Extras
  • Ausgewogenes, helles Bild
  • Elegantes Äußeres
  • Sehr gutes Bild
  • Edles Design
  • Sehr gute Bildqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Tolle Farbdarstellung
  • Anschlussvielfalt
  • Gute Farben
  • Satte Schwarztöne
  • Sehr stabil
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Ordentliche Bildeigenschaften
  • Günstiger Preis
  • Office-taugliches 16:10-Seitenverhältnis
Contra
  • USB-Ports sind schlecht zu erreichen
  • Rahmen nicht ganz so schmal wie bei einigen Konkurrenten
  • Keine Lautsprecher
  • Etwas fummelige Bedienknöpfe
  • Nicht drehbar
  • Großes externes Netzteil
  • Bietet nur FullHD-Qualität
  • Hoher Preis
  • Bedienknöpfe lassen sich schlecht drücken
  • Keine Lautsprecher
  • Bedienung durch nicht lesbare Beschriftung erschwert
  • Keine Lautsprecher
  • Hohes Gewicht
  • Nicht Höhenverstellbar
  • Benötigt viel Platz
  • Interne Lautsprecher kaum zu gebrauchen
  • Sehr klobiger Standfuß
  • Benötigt viel Platz
  • Keine Lautsprecher
  • Nicht höhenverstell- und drehbar
  • Externes Netzteil
  • Interne Lautsprecher kaum zu gebrauchen
  • Standfuß sehr wackelig
  • USB-Anschlüsse schlecht zu erreichen
  • Externes Netzteil
  • Nicht Höhenverstellbar
  • Interne Lautsprecher nur für gelegentlichen Einsatz geeignet
  • Blickwinkel nicht besonders stabil
  • Unruhiges Bild
  • Fake-HDR-Modus ohne Mehrwert
  • Tastenbeschriftung schlecht zu erkennen
  • Interne Lautsprecher kaum zu gebrauchen
  • Unruhiges Bild
  • Externes Netzteil
  • Höherer Preis
  • Kleine Bilddiagonale
  • Wenig Anschlüsse
  • Durchwachsene Ergonomie
  • Nur FullHD-Auflösung
  • Schwache Ergonomie
  • Wenig Anschlüsse
  • Sensortasten gewöhnungsbedürftig
  • Auslaufmodell
  • Format wird von Windows nicht erkannt
  • Braucht viel Platz
  • Nur FullHD-Auflösung
  • Eher biederes Feature-Set
  • Kein HDMI-Anschluss
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

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Was muss ein guter Office-Monitor können?

Ein guter Office-Monitor muss vor allem seine Kerndisziplin beherrschen und ein homogenes, ausgewogenes Bild bieten, das sämtliche Inhalte gut darstellt. Darüber hinaus sollte er aber auch genug Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte bieten und in Sachen Bedienung und Ergonomie überzeugen.

Der Trend zu großen Bildschirmen hält an

Der Trend zu großen Bildschirmen hält weiter an, für den Office-Gebrauch sind inzwischen Bildschirme mit 24 oder 27 Zoll Bildschirmdiagonale am beliebtesten. Größere Bildschirmdiagonalen sind vor allem für Grafikdesigner, zur Bildbearbeitung und für den Videoschnitt interessant.

Für Bildschirmgrößen bis 27 Zoll hat sich die WQHD-Auflösung bewährt, weil sie im Vergleich zur verbreiteten FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mehr Platz auf dem Bildschirm bietet. Wer es noch schärfer mag, kann zu einem 4K-Monitor greifen. Die sind allerdings deutlich teurer und aus unserer Sicht erst bei Bildschirmgrößen über 27 Zoll sinnvoll.

Neben dem klassischen Seitenverhältnis von 16:9 gibt es neuerdings immer mehr Modelle mit einem Seitenverhältnis von 16:10. Sie bieten mehr Platz in der Vertikalen, was gerade im Office-Bereich sinnvoll ist, weil man damit eine ganze DIN-A4-Seite auf den Bildschirm bekommt, ohne dass die Schrift zu klein wird. Auch solche Modelle finden sich unter unseren Empfehlungen.

So haben wir getestet

Wir haben alle Monitore an einem PC mit Windows getestet. Dabei musste jedes Gerät mindestens einen Tag im Redakteursalltag zum Arbeiten herhalten. Während dieser Zeit galt es vor allem viel Text zu Schreiben und Bilder zu bearbeiten. Mehrere Dokumente sollten neben dem Internet-Browser ihren Platz auf dem Bildschirm finden. Hinzu kamen gelegentliche Videos und der Härtetest im Gaming.

Erst die Arbeit an verschiedenen Monitoren zeigt über einen längeren Zeitraum, wie unterschiedlich die Bildqualität ist. Während die Augen an manchen Bildschirmen schon nach nicht einmal einer Stunde anfangen Müde zu werden bzw. auszutrocknen, konnte man Geräte anderer Hersteller auch nach einem langen und arbeitsreichen Tag noch ohne Probleme benutzen. Neben allen technischen Angaben ist dieser Eindruck für die Bewertung eines Monitors der wichtigste, denn nur so lässt sich einschätzen ob man auf auch auf lange Zeit mit seinem Bildschirm zufrieden sein kann.

Ob ein Monitor die Augen reizt oder nicht, lässt sich nur feststellen, wenn man ihn ausprobiert

Bei einem Office-Monitor legen wir außerdem Wert darauf, dass er ohne eine Kalibrierung und nur mit den Einstellungsmöglichkeiten am Bildschirm selbst ein gutes Bild anzeigt. Der Spielraum, den die verschiedenen vorgefertigten Modi bieten, sollte normalerweise ausreichen, um den Monitor an die Bedürfnisse des Arbeitsalltags anzupassen.

Ein aufwendige Kalibrierung ist nur für diejenigen interessant, die viele Bilder bearbeiten und dabei möglichst großen Wert auf eine akkurate Farbdarstellung legen. Daher haben wir auch für diesen Test darauf verzichtet, die Bildschirme vorher zu kalibrieren. Da nur die wenigsten ihren Bildschirm aufwändig kalibrieren, war es uns wichtig, wie der Monitor mit den Werkseinstellungen aussieht.

Es ist allerdings nicht immer nötig auf ein Messgerät zurückzugreifen, um die Farben des Monitors einzustellen. Wenn man etwas Geduld mitbringt, lassen sich mithilfe von Testbildern und diverser Einstellungen Farbe, Helligkeit und Kontrast gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Eine gute Anleitung zum Thema Monitorkalibrierung findet sich beispielsweise bei den Kollegen vom PC Magazin.

Neben den Bildeigenschaften gehörte auch die Ergonomie zu den wichtigen Bewertungskriterien. Die Möglichkeit, die Displays durch Einstellung von Höhe, Drehung und Neigung an die persönliche Arbeitsweise anzupassen, ist vor allem im Office-Einsatz wichtig, weil es sonst zu Fehlstellungen und Schmerzen kommen kann.

 PC-Monitor Test: Aoc Q27p1

Testsieger: AOC Q27P1

Der beste PC-Monitor für die meisten kommt für uns derzeit von AOC. Der Monitorspezialist aus Fernost fertigt seit 1979 Fernseher und Bildschirm für jeden Anwendungsbereich. Die langjährige Erfahrung zeigt sich beim AOC Q27P1 nicht nur in einem guten Bild, sondern einem funktionalen Design mit guter Verarbeitung.

Testsieger

AOC Q27P1

Test PC-Monitor: AOC Q27P1
Überzeugt beim Bild und lässt sich ergonomisch einstellen.

von 107 Lesern gekauft

Der AOC Q27P1 macht auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Wenn man nicht gerade etwas Ausgefallenes möchte, kann sich das schwarze Gehäuse überall sehen lassen. AOC verzichtet bei unserem Favoriten allerdings auf ein rahmenloses Display und verbaut stattdessen einen circa einen Zentimeter breiten Rahmen. Dafür finden sich die Tasten für das Einstellungsmenü direkt auf der Vorderseite rechts unten und werden nicht, wie immer häufiger zu sehen ist, auf der Rückseite oder mit einem kleinen Joystick umgesetzt. Dadurch entfällt das mühsame Suchen nach dem richtigen Knopf und man kann jederzeit sehen, in welchem Menü man sich befindet.

Nicht ganz so gut wie die Bedienelemente, lassen sich die USB-Anschlüsse an der rechten Seite erreichen. Hier stellt der AOC Q27P1 einen USB-Hub bereit, der vier USB-Ports verfügbar macht. Davon ist einer mit Power-Delivery-Funktion auch für das schnelle Laden angeschlossener Smartphones, Tablets und Ähnlichem geeignet. Da sich die Ports aber circa sieben Zentimeter hinter dem Rand befinden, wird das Anstecken von beispielsweise USB-Sticks etwas fummelig. Mit ein wenig Geduld ist das aber alles kein Problem und ein Kabel für das Smartphone kann man zum Beispiel auch immer eingesteckt lassen.

Die Anschlüsse am AOC Q27P1 sind für die meisten Anwendungen ausreichend. Über HDMI und DisplayPort lassen sich moderne PCs, Konsolen und auch Beamer mit dem Monitor verbinden. Mit dem HDMI-Standard 1.4 können Bilder mit QHD-Auflösung und 60 Hz problemlos dargestellt werden und auch der DisplayPort kann mit 1.2-Standard alle gängigen Eingabesignale verarbeiten. Höhere Standards sind nur bei höheren Auflösungen nötig oder bei Monitoren mit einer größeren Bildwiederholrate. Mit DVI und VGA hat man außerdem die Möglichkeit auch ältere Geräte anzuschließen.

Die integrierten Lautsprecher sind in Ordnung

Da sich über den Monitoranschluss heutzutage auch Tonsignale übertragen lassen, finden sich im Q27P1 auch integrierte Lautsprecher. Diese machen ihren Job gar nicht mal schlecht und sind zum Beispiel für gelegentliche YouTube-Videos geeignet. Wer möchte, kann aber auch externe Lautsprecher oder Kopfhörer mit seinem AOC-Monitor verbinden. Sehr schön finden wir außerdem, dass man unseren Favoriten nicht nur am Power-Knopf in den Standby schicken, sondern auch über einen richtigen Netzschalter an der Rückseite komplett von der Stromversorgung trennen kann. Das ist besonders praktisch, wenn man beispielsweise im Urlaub ist und keinen unnötigen Stromverbrauch haben möchte.

Auch was die Ergonomie betrifft, gibt es nichts auszusetzen: Der Monitor lässt sich in beide Richtungen um bis zu 45 Grad drehen und eine Höhenverstellung um bis zu 15 Zentimeter sorgt für die richtige Höhe, außerdem lässt er sich neigen und im Pivot-Modus hochkant verwenden. Alle Anpassungen gehen leicht von der Hand, trotzdem steht der Monitor stabil und wackelt nicht.

Der Stromverbrauch ist laut Hersteller mit circa 23 Watt im Durchschnitt vieler erhältlicher Monitore. Der Garantiezeitraum übersteigt mit 3 Jahren zudem die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 24 Monaten.

Bildqualität und Praxis

Bei Ausstattung und Design macht der Monitor vieles richtig und auch das scharfe sowie helle Bild kann sich sehen lassen. Ab Werk deckt der AOC-Monitor den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab, eine manuelle Kalibrierung kann man sich daher sparen. Auch der etwas anspruchsvollere AdobeRGB-Farbraum, der häufig in der Bildbearbeitung verwendet wird, erreicht mit 75 Prozent einen vergleichsweise hohen Wert.

Tatsächlich ist die Farbdarstellung super, die Ausleuchtung unseres Testgeräts ist sehr gleichmäßig und ein minimales Backlight-Bleeding ist nur bei einem schwarzen Bild in vollkommener Dunkelheit und auf der höchsten Helligkeitsstufe zu erkennen. Auch die Helligkeit sowie die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels liegen auf einem sehr hohen Niveau. Die maximale Helligkeit im Standard-Bildmodus empfinden wir aber als zu hell.

Es hat sich einiges verbessert

Erfreulicherweise lässt sich dies schnell korrigieren, denn der AOC Q27P1 hat neben dem Power-Knopf vier Tasten an der Vorderseite, über die alle Einstellungen schnell zu erreichen sind. Damit gelingen der Wechsel zwischen den Bildmodi und die Navigation durch das Menü nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut.

Neben dem Standard-Modus bietet der PC-Monitor noch verschiedene Modi für Text, Internet, Game, Movie und Sport. Ein extra verfügbarer LowBlue-Mode reduziert außerdem das von vielen Nutzern als unangenehm empfundene blaue Licht, durch die Umstellung auf eine wärmere Farbtemperatur. Alternativ dazu lässt sich auch eine von fünf vordefinierten Temperaturen wählen. Wir empfinden die Einstellung »Warm« in der Praxis als die bessere Option, da der Monitor hier mit einem reduzierten Kontrast und warmen Farben die Augen schont. Dies ist vor allem für Vielschreiber sehr angenehm.

Scharf und mit Allrounder-Qualitäten

Wie man es von einem WQHD-Display erwartet, überzeugt der AOC Q27P1 auch in Sachen Bildschärfe. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf 27 Zoll erreicht der PC-Monitor eine Pixeldichte von 109 ppi (Pixel pro Zoll).

In der Praxis bedeutet das, dass Schriften und Bilder im direkten Vergleich auf dem PC-Bildschirm gestochen scharf erscheinen. Im Gegenzug könnte die Darstellung, besonders bei Schriften, für den einen oder anderen Nutzer etwas zu klein ausfallen. Das betrifft vor allem ältere Systeme wie Windows 7; unter Windows 10 oder auch macOS lässt sich eine zu kleine Darstellung recht leicht über die Optionen zur Bildschirmskalierung korrigieren. Wem das nicht genügt, der sollte nach einem Monitor mit 1.920 x 1.200 oder 1.920 x 1.080 Pixeln Ausschau halten.

Der perfekte Allrounder

Im Test zeigt sich der AOC Q27P1 als vielseitiger Allrounder, der nicht nur im Office-Betrieb, sondern auch bei der Bildbearbeitung und im Multimedia-Einsatz ordentliche Ergebnisse liefert. Im direkten Vergleich mit einem Gaming-Monitor kann unser Favorit ebenso wenig mithalten wie mit einem Profi-Monitor für Photoshop und Co. Nicht-Profi-Zocker und Gelegenheits-Bildbearbeiter kommen aber voll auf ihre Kosten. Selbst schnelle Shooter wie Overwatch oder Star Wars: Battlefront II lassen sich gut auf dem Monitor zocken.

Kritikpunkte

Der AOC Q27P1 macht vieles richtig, doch er hat auch ein paar Schwächen.

Für immer mehr Laptop-Besitzer dürfte der fehlende USB-C-Anschluss ein Ausschlusskriterium sein. Denn neuere Laptops, wie Dells XPS-Serie oder Apples MacBooks, verzichten immer häufiger auf DisplayPort und HDMI-Anschlüsse und übertragen das Bild stattdessen über ein USB-C-Kabel. Im Idealfall erhalten die Laptops dabei gleich noch Strom vom Monitor, sodass ein Kabel genügt, um aus einem mobilen einen Desktop-Arbeitsplatz zu machen. AOC verzichtet leider auf einen entsprechenden Anschluss – schade.

Die fehlende HDR-Unterstützung stört uns eigentlich nicht so sehr, da dessen Vorteile, wie ein stärkere Kontrast und kräftigere Farben, an einem PC-Arbeitsplatz in den meisten Fällen keinen wirklichen Mehrwert bieten. Die Darstellung von Bildern ist auf dem AOC Q27P1 ohnehin sehr gut, sodass auf dieses Gimmick durchaus verzichtet werden kann.

Dass sich AOC beim Design etwas zurückhält, muss nichts schlechtes sein. Der vergleichsweise dicke Rahmen ist allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß und wird von kaum einem anderen Hersteller noch so verwendet. Am geringen Backlight-Bleeding dürfte sich auch kaum jemand stören, da es im normalen Office-Betrieb nicht sichtbar ist. Es müssen schon spezielle Bedingungen vorherrschen, damit dieser Effekt zum Tragen kommt.

AOC Q27P1 im Testspiegel

Der AOC Q27P1 ist noch recht neu auf dem Markt und dementsprechend wenige Tests gibt es von dem 27-Zöller.

Im Test des Computer-Magazins c’t wird unser Favorit gelobt:

»Beim Bild gibt es wenig zu meckern […] Den Preisknaller landet in diesem Testfeld AOC mit dem Q27P1, der für unter 250 Euro WQHD auf 27 Zoll unterbringt. Er ist zwar nicht besonders stylish, aber bietet viel Ausstattung fürs Geld.«

Sobald weitere Testberichte erscheinen, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Der AOC Q27P1 ist ein rundum guter PC-Monitor. Doch der Markt ist groß: Drei weitere Modelle können wir ebenfalls empfehlen.

Auch gut

Dell P2720D

Test PC-Monitor: Dell P2720D
Kostet etwas mehr als unser Testsieger, sieht dafür aber auch besser aus und bietet eine ebenso gute Bildqualität.

Der Dell P2720D ist unserem Favoriten nahezu ebenbürtig. Das Bild ist hervorragend und lässt sich auch mit empfindlichen Augen den ganzen Tag mühelos betrachten. Mit seinen 27 Zoll und einer QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten wirken Inhalte gestochen scharf. Außerdem ist diese Größe für die meisten Arbeitsplätze gut geeignet, da sie zwar einen guten Überblick auf dem Desktop bietet, aber auch nicht soviel Platz auf dem Schreibtisch verbraucht.

Gute Farben und Starke Kontraste

Wer Wert auf möglichst gute Farben und einen starken Kontrast legt, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Der Bildschirm von Dell liefert kräftige und satte Inhalte, die sich durchaus sehen lassen können. Dank eines hohen Helligkeitswertes lässt es sich außerdem auch in sehr stark beleuchteten Umgebungen mühelos an diesem Monitor arbeiten. Das schlichte, dunkle und rahmenlose Design fügt sich außerdem gut in nahezu jede Arbeitsstätte ein.

Für den maximalen Komfort lässt sich der Dell P2720D zudem in alle Richtungen drehen, schwenken und auch in der Höhe verstellen. Also ist damit das Arbeiten im Hochkantformat genauso gut möglich, wie das schnelle Schwenken, um jemandem etwas auf dem Bildschirm zu zeigen. Der stabile Standfuß verhindert zudem, dass bei solchen Aktionen gleich der ganze Monitor auf dem Tisch herum rutscht.

Bequem erreichbare USB-Anschlüsse

Bei den verfügbaren Anschlüssen setzt Dell zwar mit nur einem HDMI- und einem DisplayPort nicht gerade neue Standards, denkt aber auch an einen USB-Typ-C-Anschluss. Dieser versorgt nicht nur den Monitor mit einem Bild, sondern auch die vorhandenen »normalen« USB-Anschlüsse im Typ-A-Format. Davon befinden sich zwei am linken Bildschirmrand, wo sie ohne großes Umgreifen oder Fingerverrenken bequem zu erreichen sind.

Weniger bequem fällt allerdings die Bedienung des Bildschirms aus. Das Menü ist zwar recht übersichtlich gestaltet, die winzigen Knöpfe sind aber doch sehr fummelig geraten. Je nachdem, wie oft man hier zum Beispiel die Helligkeit einstellen möchte, kann das auf Dauer etwas störend wirken. Auf interne Lautsprecher muss man beim Dell P2720D verzichten, es steht aber ein Kopfhöreranschluss beriet, über den sich der Ton an externe Computerboxen weitergeben lässt.

Das schlanke Design und das gute Bild machen den Dell P2720D zu einer sehr guten Alternative zu unserem Favoriten. Er kostet allerdings auch circa 50 Euro mehr und ist damit etwas weniger günstig. Wer aber nicht ganz so stark auf den Geldbeutel achten muss, wird mit diesem Monitor sehr zufrieden sein.

Groß und curved

LG 35WN75C

Test PC-Monitor: LG 35WN75C
So hoch wie 27 Zoll, aber deutlich breiter. Das Plus an Übersicht will man im Alltag schnell nicht mehr missen.

Ein geöffnetes Dokument, daneben der Internet-Browser und noch dazu die eigenen E-Mails im Blick behalten, das alles lässt sich auf dem LG 35WN75C gleichzeitig bewerkstelligen. Die 35 Zoll messende Bildschirmdiagonale erstreckt sich durch das 21:9-Format hauptsächlich in die Breite, wodurch der Monitor nicht höher ist als ein einfacher 27-Zoll-Bildschirm. Mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten ist das Bild zudem sehr scharf, wodurch die Arbeit auch über einen langen Zeitraum sehr angenehm ausfällt.

Beim Kontrast geht LG keine Kompromisse ein

Beim Kontrast, den Farben und der Helligkeit geht LG keine Kompromisse ein. All diese Werte sind hervorragend und somit auch für anspruchsvollere Anwendungen geeignet. Bildinhalte lassen sich über die gut erreichbaren Anschlüsse auf der Rückseite auf den Monitor bringen. Hierbei stehen neben zwei HDMI-Anschlüssen und einem DisplayPort auch ein moderner USB-Typ-C-Anschluss bereit. Dieser kann nicht nur ein Videosignal übermitteln, sondern versorgt auch die USB-Anschlüsse des Bildschirms. Alle Stecker lassen sich gerade und sehr bequem von hinten in die Rückseite des Monitors stecken.

Für bequemeres Arbeiten lässt sich der Standfuß des LG 35WN75C in der Höhe verstellen. Hierbei ist etwas Kraft nötig, was allerdings auch ein versehentliches Verstellen verhindert. Hat man die optimale Position einmal gefunden, war es das aber auch schon mit Komfortfunktionen. Man kann den Bildschirm nämlich weder drehen noch schwenken. Lediglich eine Neigefunktion ist noch verbaut. Da es aber ohnehin keinen Sinn ergibt, einen so breiten Bildschirm hochkant zu stellen, werten wir die fehlende Möglichkeit den Bildschirm zu drehen bzw. das Fehlen einer Pivot-Funktion nicht negativ. Da das gebogene Curved-Panel zudem bereits verschiedene Blickwinkel abdeckt, ist auch das Schwenken im Alltag eher unnötig.

Zwar bietet dieser PC-Monitor auch einen Kopfhörerausgang, diesen muss man aber nicht zwangsläufig mit externen Lautsprechern verbinden. Die internen Boxen des 35WN75C liefern bereits einen ausreichend guten Klang, der auch für die Wiedergabe von beispielsweise YouTube-Videos geeignet ist. Im Vergleich mit »richtigen« Lautsprechern ist der Ton vielleicht etwas zu dumpf, aber immer noch deutlich besser als bei vielen anderen Bildschirmen.

Am Ende gibt es eigentlich nur einen großen Kritikpunkt am LG 35WN75C: Er kommt mit einem externen Netzteil, das wirklich sehr groß ausfällt. Dieser Klotz muss irgendwo auf oder unter dem Schreibtisch seinen Platz finden und erinnert stark an alte Laptop-Netzteile, die heutzutage aber deutlich schlanker ausfallen. Ist die Stromversorgung aber einmal irgendwo versteckt, stellt dieser Punkt auch kein Problem mehr dar.

Wegen seines guten Bilds, der breiten Arbeitsfläche und den brauchbaren Lautsprechern erhält der LG 35WN75C eine Empfehlung von uns. Je nach aktueller Preislage, kostet er mit bis zu 600 Euro aber auch nicht gerade wenig.

Klein und günstig

Dell P2419HC

Test PC-Monitor: Dell P2419HC
Der kleine Dell eignet sich auch für Schreibtische mit wenig Platz. Dank USB-Typ-C lassen sich moderne Laptops mit nur einem Kabel anschließen und laden.

Wenn es eher kleiner sein soll, ist der Dell P2419HC unsere Empfehlung für Sie. Der Monitor überzeugt mit einem elegantem Design und einem guten Preis. Vom dezenten Standfuß über den minimalistischen Rahmen bis hin zum Gehäuse ist der P2419HC ein echter Hingucker.

Überzeugende Ausstattung

So elegant das Äußere des Dell ausfällt, so überzeugend zeigt er sich in Sachen Ausstattung. Mit einer FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ist der Dell-PC-Monitor zwar weniger office-freundlich als die Konkurrenz. Er bietet aber einen HDMI-Eingang und einen DisplayPort, sowie einen Kopfhöreranschluss. Hinzu kommt ein USB-Typ-C-Anschluss. Darüber lässt sich nicht nur ein Bildsignal ausgeben, sondern es können auch die zwei vorhandenen USB-Ports angesteuert werden – und gleichzeitig wird ein Laptop mit einer maximalen Leistung von 65 Watt mit Strom versorgt. Man braucht also nur noch ein Kabel anstatt drei oder mehr.

Eine Empfehlung verdient sich der kleine PC-Monitor aber nicht nur für den USB-Typ-C-Port, sondern auch für die gute Darstellung und den flexiblen Standfuß. Mit letzterem lässt sich die Anzeige in jede Richtung drehen und auch in der Höhe verstellen. Hinzu kommt eine Pivot-Funktion, mit der sich Dokumente auch hochkant bequem anzeigen lassen.

Da der Preis für den Dell P2419HC vergleichsweise niedrig ist, ist er eine gute Alternative für alle, die auf ein ansprechendes Design Wert legen, nicht viel ausgeben wollen und nur wenig Platz auf ihrem Schreibtisch zur Verfügung haben.

Mit integrierter Webcam

HP E27d G4

Test PC-Monitor: HP E27d G4
Liefert nicht nur ein ausgezeichnetes Bild, sondern kommt auch mit einer integrierten Webcam auf den Tisch.

Auch der HP E27d G4 ist etwas teurer. Er bietet aber zahlreiche Funktionen, die in Verbindung mit einem modernen Laptop oder auch Mini-PC den Einsatz einer Docking-Station überflüssig machen. Wird der Monitor über den modernen USB-Typ-C-Anschluss verbunden, kann er nicht nur ein angeschlossenes Notebook aufladen, sondern auch eine Netzwerkverbindung und an den Bildschirm angeschlossene USB-Geräte bereitstellen. So können zum Beispiel Maus und Tastatur, LAN-Anschluss und ein Netzkabel immer am Monitor stecken bleiben, während der eigene Laptop nur über ein einziges Kabel mit allem versorgt wird.

Die Kamera lässt sich hinter dem Display versenken

Auf dem selben Weg wird auch die integrierte Webcam mit dem eigenen PC verbunden. Diese bringt ein integriertes Mikrofon mit und eignet sich durch die Windows-Hello-Unterstützung auch zum Entsperren des Betriebssystems via Gesichtserkennung. Dabei kommt es der Privatsphäre zugute, dass sich die Kamera einfach hinter dem Display im Gehäuse versenken lässt, wenn sie gerade nicht benötigt wird. So lässt sich sicherstellen, dass nicht doch irgendetwas ungewollt gefilmt wird.

Neben seinem modernen und fast randlosen Design kann der HP-Monitor aber auch mit einer sehr guten Auflösung überzeugen. In QHD, also mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten, wirken Inhalte gestochen scharf. Egal ob man große Tabellen oder Grafiken bearbeitet, die Augen werden auch nach langer Zeit vor dem Bildschirm nicht müde. Für zusätzliche Entlastung sorgt ein Low-BlueLight-Modus und ist der dreh-, neig- und höhenverstellbare Standfuß einmal richtig justiert, findet auch der Nacken Entspannung.

Gutes Bild auch bei steilen Blickwinkeln

HP garantiert außerdem ein flimmerfreies Display und eine Helligkeit von circa 300 cd/m². Damit ist der Bildschirm für helle Büroumgebungen gut geeignet, wobei das matte Display störende Spiegelungen oder Reflexionen verhindert. Bildinhalte lassen sich dabei auch aus sehr steilen Blickwinkeln gut erkennen, da das farbstarke IPS-Panel nicht zu Verzerrungen oder verfälschten Farben neigt.

Einer der wenigen Kritikpunkte bezieht sich auf die Bedienknöpfe. Diese sind zwar an der Unterseite des Bildschirmrands gut zu erreichen, lassen sich aber nur schlecht betätigen. Sie fühlen sich beim Drücken sehr weich an und es ist etwas mehr Kraft nötig, um hier eine Eingabe auszulösen. Im Normalfall verändert man an diesen Einstellungen aber eher selten etwas. Der Monitor hat zudem keine integrierten Lautsprecher, was zwar verschmerzbar ist, bei dem Preis aber durchaus mit drin gewesen wäre. Stattdessen kann man eine ganze Reihe an Zubehör, zum Beispiel eine Lautsprecherleiste für etwas mehr als 30 Euro, direkt bei HP erwerben.

Wem der Preis für den HP E27d G4 nicht zu hoch ist, der erhält einen erstklassigen Monitor für seine Business-Umgebungen. Vor dem Kauf sollte man sich aber Fragen, ob man die zahlreichen Funktionen im Alltag auch wirklich einsetzen möchte. Wenn nicht, gibt es deutlich günstigere Modelle auf dem Markt.

Außerdem getestet

Mit dem Lenovo T27h-20 stellt man sich einen sehr guten Bildschirm auf den Schreibtisch. Die Anzeige ist mehr als ordentlich und der Standfuß bietet mit seiner integrierten Smartphone- bzw. Tablet-Halterung ein nettes Extra. Leider sind die USB-Anschlüsse an der Seite etwas schwer zu erreichen, weil sie ziemlich weit hinten sitzen. Lautsprecher gibt es keine, und insgesamt wirkt der PC-Monitor sehr schwer.

Das Gewicht stört natürlich nicht weiter, wenn der T27h-20 einmal auf dem Tisch steht. Außerdem lassen sich dadurch die vielfältigen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten nutzen, ohne dass der Standfuß jedesmal verrutscht.

Manchmal braucht man einfach einen großen Bildschirm. Wer im Büro oder Daheim viel Platz auf dem Schreibtisch hat, für den kommt womöglich der Philips 328E9FJAB/00 in Frage. Mit seinem Curved-Design bietet er einen ergonomischen Blick auf die große Bildfläche.

Die Farben wirkten auf uns allerdings etwas blass und in der Höhe kann man den Philips auch nicht verstellen – schade. Für Office-Aufgaben mit vielen gleichzeitig geöffneten Dokumenten ist der große Bildschirm aber super geeignet.

Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1

Auch der Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1 fällt etwas größer aus. Dieser streckt seine 34 Zoll allerdings in die Breite und erreicht damit das 21:9-Format. Dabei ist das Bild erstklassig und liefert satte Farben sowie tiefe Schwarztöne. Obendrauf gibt es gute Lautsprecher und einen sehr stabilen Standfuß. Letzterer lässt sich Drehen, in der Höhe verstellen und bietet einen ordentlichen Neigungswinkel, sodass sich der Monitor ganz an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

In unserem Test weigerte sich der Iiyama-Monitor aber standhaft das Bild im 21:9 Format anzuzeigen – also über die gesamte Bildbreite zu strecken. Das galt aber nur für Verbindungen über ein HDMI-Kabel, mit dem DisplayPort war dann auch die volle Breite nutzbar. Wer diesen Monitor kaufen möchte, muss daher bereits vorher schauen, ob ein DisplayPort am eigenen PC zur Verfügung steht.

Beim AOC Q27T1 wird alles für das schlanke Design geopfert. Es gibt keine Lautsprecher, keine USB-Anschlüsse und auch das Netzteil muss als kleiner Klotz auf oder unter dem Schreibtisch einen extra Platz finden. Dafür liefert der Bildschirm aber ein flimmerfreies Bild mit QHD-Auflösung und sehr guten Farben, sowie einen hohen Kontrast und ein angenehm helles Bild.

Der geschwungene Standfuß aus mattem Aluminium ist zwar optisch ein Highlight, bietet dem Bildschirm aber keinen besonders festen Halt. Zudem sind hier keine Elemente für die Höhenverstellung oder zum Drehen vorhanden. Der Bildschirm lässt sich lediglich etwas nach vorn und hinten neigen. Wer mit diesen Funktionen zufrieden ist, macht beim Kauf des AOC Q27T1 aber nichts verkehrt.

Fujitsu B-Line B27-9 TE

Der Fujitsu B-Line B27-9 TE FHD kommt sehr klassisch daher. Zwar bietet er auch schmale Bildschirmränder, der Hersteller platziert die Bedienelemente aber an der Vorderseite. Dadurch sind die Tasten nicht nur gut zu erreichen, auch die Beschriftung lässt sich sehr gut lesen. Der Standfuß vereint zudem alle Komfortfunktionen und lässt sich daher Drehen, Neigen und auch in der Höhe verstellen. Außerdem steht er fest auf dem Tisch und bietet dem Bildschirm somit einen ordentlichen Halt.

Den Fujitsu-Monitor gibt es in zwei Varianten, einer mit FullHD- und einer mit QHD-Auflösung. Wir haben uns das günstigere Modell mit FullHD angesehen. Dieses bietet ein sehr angenehmes Bild mit einer ordentlichen Helligkeit und satten Farben. Inhalte wirken aber nicht ganz so knackig und scharf, wie es bei QHD der Fall wäre. Außerdem haben uns die seitlich erreichbaren USB-Anschlüsse sehr gut gefallen. Wer mit den Eigenschaften des Fujitsu B-Line B27-9 TE FHD zufrieden ist, wird daher nach einem Kauf nicht enttäuscht sein.

HP Pavilion 27 Quantom-Dot

Test PC-Monitor: HP Pavilion 27 Quantom-Dot

Keine Preise gefunden.

Der HP Pavilion 27 Quantum-Dot zeichnet sich durch ein sehr dünnes Display aus. Das edle Design macht sich dabei in jeder Umgebung gut und der Standfuß aus Aluminium nimmt nur wenig Platz auf dem Schreibtisch weg. Die WQHD-Auflösung sorgt dabei für ein scharfes Bild und auch Farben wirken ansprechend. Im Alltag empfanden wir aber den Standfuß als sehr wackelig und die zusätzlichen USB-Anschlüsse waren schlecht zu erreichen. Dafür ist neben HDMI und DisplayPort auch ein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden.

Neben dem bereits erwähnten wackeligen Standfuß kann man den PC-Monitor auch nicht in der Höhe verstellen. Das Netzteil musste durch die schlanke Bauweise ausgelagert werden, weshalb dieses als extra Klotz auf oder unter dem Tisch seinen Platz finden muss. Das Design hat außerdem seinen Preis, weshalb wir lieber unseren Favoriten empfehlen.

Der HANNspree HS329PQB macht an und für sich vieles richtig. Durch das sehr schlanke Design, die Größe von 32 Zoll und einen ansprechenden Metallfuß wirkt dieser Bildschirm schon fast etwas futuristisch. Außerdem bringt er viele Anschlüsse mit und steht sehr stabil auf dem Schreibtisch. Hinzu kommen gute Farben und satte Schwarztöne, die für einen runden Gesamteindruck sorgen.

Arbeitet man aber recht nah vor dem Monitor, fällt einem mit der Zeit auf, dass der Blickwinkel nicht sehr stabil ist. Durch die Größe des Bildschirms schaut man auch mit einem Abstand von circa 60 Zentimetern noch ziemlich schräg auf die unteren Ecken. Dabei werden die Farben etwas verfälscht und der Kontrast driftet ab, wodurch Inhalte insgesamt dunkler erscheinen als in der Mitte des Bildschirms. Wenn man sich diesen Monitor zulegt, sollte man auf jeden Fall einen noch größeren Abstand zum Bildschirm haben, als es bei uns der Fall war, damit dieser Effekt nicht auftritt.

Als teuerster Neuzugang konnte der Asus BE27AQLB nicht überzeugen. Beim Design macht der Hersteller nichts verkehrt, wodurch man sich hier einen ansprechenden PC-Monitor auf den Tisch stellt. Er ist höhenverstellbar und lässt sich in jede Richtung neigen. Außerdem lassen USB-Ports an der Seite und HDMI, DisplayPort, Mini-DisplayPort sowie DVI kaum Wünsche offen.

Hinzu kommen integrierte Lautsprecher und auch die Helligkeit passt. Die Hauptaufgabe, nämlich das Darstellen von Bildern, konnte der Asus-Monitor aber nicht gut meistern. Farben wirkten blass und das unruhige Bild wurde auf Dauer sehr anstrengend für die Augen. In Anbetracht des hohen Preises bleiben wir daher lieber bei unserem Favoriten.

Ein perfekter Allrounder für so gut wie alle Anforderungen. Der Dell U2518D überzeugt mit einem tollen Bild, Top-Ergonomie, durchdachter Bedienung und flexiblen Anschlüssen. Außerdem ist die Optik des Dell-Monitors ebenfalls sehr elegant und schön anzusehen. Trotz HDR-Schwachpunkt bleibt unser ehemaliger Favorit einen Blick wert. Wenn dieses Modell für einen guten Preis zu finden ist, spricht wenig dagegen, diesen zu kaufen.

Mit dem Philips 243B9 befindet sich auch ein kleiner Monitor unter den neu getesteten Modellen. Da auch der Standfuß recht platzsparend ausfällt, passt dieser Bildschirm auch recht gut auf kleine Schreibtische. Die FullHD-Auflösung ist bei einer Bilddiagonale von 24 Zoll mehr als ausreichend, und auch bei den Farben macht der kleine Philips nichts verkehrt. An der Rückseite finden sich zudem mehrere Anschlüsse, wobei sich unter den USB-Ports auch einer im modernen Typ-C-Format findet.

Während man von in Bildschirm integrierten Lautsprechern ohnehin nicht viel erwarten darf, sind die kleinen Speaker des Philips 243B9 leider nochmal eine Stufe schlechter. Der Sound ist überwiegend leise und sehr kraftlos. Damit lassen sich also nur im Notfall kleinere Audioinhalte wiedergeben.

Lenovo L27q-10

Test PC-Monitor: Lenovo L24q-10

Keine Preise gefunden.

Lenovo hat mit dem L27q-10 einen günstigen Monitor mit WQHD-Auflösung im Angebot. Das Design überzeugt dabei durch sein dezentes auftreten sowie klare und schlanke Linien. Der Standfuß aus Aluminium sieht allerdings stabiler aus als er ist, wodurch der PC-Monitor leicht ins wackeln kommt. Höhenverstellbar ist er auch nicht, lässt sich aber nach links und rechts sowie oben und unten neigen.

Neben den gängigen Anschlüssen HDMI und DisplayPort hat uns zudem die Bedienung über einfache Tasten an der Vorderseite gut gefallen. Aber auch der Lenovo L27q-10 hat ein sehr unruhiges Bild, das auf Dauer recht anstrengend für die Augen wird, und auch hier muss das Netzteil auf oder unter dem Schreibtisch abgelegt werden. Farben wirken allerdings recht gut. Wir geben dennoch unserem Favoriten den Vorzug.

Wer im Büro ein neues MacBook Pro an den Bildschirm anschließen möchte, für den ist ein Monitor mit USB-C-Anschluss sinnvoll. Denn Notebooks mit USB-C-Anschluss können mit einem einzigen Kabel den Monitor betreiben, den Laptop mit Strom zu versorgen und den Monitor auch noch als USB-Hub nutzen. Das Angebot an Monitoren mit USB-C-Anschluss ist aber noch recht dünn. Der Samsung S24H85QFU ist zwar etwas teurer, aber die Bildqualität stimmt. Neben den vielleicht etwas kleinen Bildschirmgröße von 24 Zoll gibt es ihn als S27H850QFU auch mit üppigen 27 Zoll.

Ende 2018 hat Dell mit dem SE2719H einen Office-Allrounder mit 27 Zoll und FullHD-Auflösung nachgelegt. Wir hatten ihn im Test und können ihm ein gutes, ausgewogenes Bild sowie eine einfache Bedienung bescheinigen. Trotzdem empfinden wir FullHD auf mehr als 24 Zoll als zu pixelig – das ist aber freilich Geschmacksache. Wie bei allen aktuellen Produkten setzt Dell auf einen dünnen Display-Rahmen. In Sachen Anschlüssen zeigt sich der Neuling minimalistisch: Neben einem HDMI-Eingang gibt es lediglich einen VGA-Anschluss für alte PCs, was den Office-Anspruch unterstreicht. Leider lässt sich der Dell-Neuzugang nur kippen. Weder ist er höhenverstellbar noch ist ein Pivot-Modus an Bord.

Der Dell S2419H ist ein vergleichsweise günstiges Modell, das vor allem mit seinem eleganten Äußeren für Aufsehen sorgt. Ein schlankes Gehäuse, ein stabiler Metallfuß und ein insgesamt sehr gutes Bild qualifizieren den Monitor. Dem gegenüber steht die mit FullHD für unseren Geschmack zu niedrige Auflösung, sowie Mängel in Sachen Ergonomie und Ausstattung. Insgesamt ist der Dell aber dennoch ein PC-Monitor für alle, die nicht viel ausgeben wollen.

Der Dell U2515H liefert mit einer WQHD-Auflösung ein tolles, farbechtes Bild, bietet eine ähnliche Anschlussvielfalt wie unser aktueller Testsieger und zeigt eine rundherum gute Performance. Kurzum: Als Allrounder und Office-Monitor ist der Dell U2515H immer noch eine gute Wahl. Allerdings ist er mittlerweile bei vielen Händlern nur noch als Restposten verfügbar. Wer den U2515H zu einem günstigen Preis findet, kann bedenkenlos zugreifen.

Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1

Die Monitorprofis von Iiyama zeigen mit dem ProLite XUB2792QSU-W1 wie eine erstklassig Anzeige aussehen muss. Der Preis ist zwar etwas höher als bei unserem Favoriten, dafür stimmen aber Verarbeitung und Anschlussvielfalt. Dem rahmenlosen Design steht allerdings ein sehr klobiger Standfuß gegenüber, der viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Dafür lassen sich Höhe, Neigung und Winkel beliebig verstellen.

Der LG 24BK55WY ist eine günstige Alternative im Office-Bereich. Er ist ein Büro-Monitor, wie er im Buche steht: Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln auf 24 Zoll ist er vor allem für klassische Office-Aufgaben wie die Textverarbeitung mit Word prädestiniert, da er mit seinem Seitenverhältnis von 16:10 mehr Platz in der Vertikalen bietet. Mit seinen DVI- und VGA-Anschlüssen eignet er sich zudem auch für älterer PC. HDMI fehlt dafür im Portfolio.

Im Alltag schlägt sich der LG-Monitor grundsolide. Das IPS-Display ist hell, blickwinkelstabil und werksseitig ordentlich kalibriert. Unsere neue günstige Empfehlung ist ein Stück günstiger und hat ein tolles Bild zu bieten. Wenn Ihnen aber Ergonomie wichtig ist, können Sie auf den LG zurückgreifen.

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Kommentare

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Matthias
Matthias

Der empfohlene Samsung-Monitor arbeitet NICHT mit aktuellen Macbook Pros (2017-2019) zusammen. Man muss diese separat mit Strom versorgen, sonst bricht das Bild regelmässig zusammen.

Redaktion
Redaktion

Diesen Fehler haben wir im Test nicht beobachtet. Wir finden auch keine Berichte anderer Kunden darüber. Unser Tipp: Probieren Sie einmal mit einem anderen USB-C-Kabel.

Mathias Weisheit
Mathias Weisheit

Verwenden wir auch bei CETIMA. Kann ich nur bestätigen.