PC-Monitor Test: Pc Monitore Alle
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Der beste PC-Monitor

Wir haben 41 PC-Monitore getestet. Der beste PC-Bildschirm fürs Büro ist für uns der AOC Q27P1. Mit seinem scharfen Bild und einer guten Anschlussauswahl macht der QHD-Bildschirm auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Für den günstigen Preis bietet der AOC ausgesprochen viel, daher ist er für uns derzeit die beste Wahl für die meisten. Aber auch unsere empfehlenswerten Alternativen können sich sehen lassen.

Michael Beck
Michael Beck
ist leidenschaftlicher Gamer und Musiker. Schon als kleiner Knirps hat er den Toshiba T3200 seines Vaters zur Spielemaschine umfunktioniert. Er schreibt unter anderem für GameStar, Golem und Mobygames. Als langjähriger Pop-Kultur- und Videospiel-Experte bei Fandom hat er zudem viel Erfahrung mit Audio- und Videoproduktion gesammelt.
Mike Faust
Mike Faust
ist gelernter Fernmelde­anlagen-Elektroniker und studierter Wirtschafts­ingenieur und testet als freier Autor mobile Technik aller Art, unter anderem für Notebookcheck und Golem. Monitore, Speicher und IT im Allgemeinen gehören zu seinem Spezialgebiet.
Letztes Update: 16. Dezember 2022

Wir haben zehn neue PC-Monitore getestet. Der HP E27m G4 ist unsere neue Allrounder-Empfehlung mit integrierter Webcam geworden. Das Vorgängermodell HP E27d G4 ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

10. Dezember 2021

Wir haben fünf neue Monitore getestet, die zwar allesamt gut sind, aber unsere Favoriten nicht übertreffen  konnten. Neue Empfehlungen gibt es somit nicht.

8. April 2021

Wir haben drei weitere Modelle getestet. Neue Empfehlungen waren diesmal nicht dabei.

27. August 2020

Wir haben drei weitere Monitore getestet: Den LG 35WN75B, den Dell P2720D und den Lenovo T27h-20. Der LG und der Dell sind neue Empfehlungen.

20. Mai 2020

Wir haben sechs weitere Monitore getestet. Unser Testsieger bleibt der AOC Q27P1 mit seiner ausgezeichneten Bildqualität und viel Ausstattung zu einem fairen Preis. Aus dem Hause HP haben wir ein tolles Business-Gerät entdeckt, dass mit seiner Anschlussvielfalt und Webcam überzeugen konnte.

19. Juli 2019

Wir hatten 7 neue Modelle im Test. Dabei hat unsere gesamte Empfehlungsriege gewechselt: Unser neuer Favorit ist der AOC Q27P1, aber auch der Philips 328E9FJAB/00, der Dell P2419HC und der Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1 sind sehr gute Monitore.

15. Januar 2019

Wir hatten mit dem Dell SE2719H einen soliden Office-Monitor im Test. Für eine neue Empfehlung reicht es ob der eher übersichtlichen Ausstattung allerdings nicht.

19. Juni 2018

Wir haben mit dem Dell S2419H eine neue Empfehlung mit in den Test aufgenommen.

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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Ein guter Allround-Bildschirm sollte überall überzeugen: Im Büro soll er die Bearbeitung von Dokumenten und Fotos möglichst komfortabel gestalten, gleichzeitig aber auch bei der Videowiedergabe oder einem gelegentlichen Spiel nach Feierabend eine gute Figur machen. Darüber hinaus sollte der Monitor neben einem guten Bild auch eine Top-Ergonomie bieten und in Sachen Anschlüssen flexibel sein.

Wir haben aus dem großen Angebot sieben weitere Modelle für den Office-Betrieb herausgesucht und gründlich getestet. Dabei haben wir uns auf Modelle beschränkt, die maximal WQHD-Auflösung bieten, denn die reicht für Office-Arbeiten meist völlig aus – und die Preise sind deutlich günstiger. Wer mehr will, findet unsere Empfehlungen im Testbericht »Der beste 4K-Monitor«.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AOC Q27P1

Test  PC-Monitor: AOC Q27P1
Überzeugt beim Bild und lässt sich ergonomisch einstellen.

Wer nicht lange grübeln will, kann beim AOC Q27P1 bedenkenlos zugreifen. Das Bild wird in QHD-Auflösung und mit sehr guten Farben dargestellt. Dabei spiegeln sich die vielen Möglichkeiten nicht nur im einfachen Einstellungsmenü wieder, sondern auch im mitgelieferten Standfuß. Damit lässt sich der Bildschirm in alle Richtungen drehen und auch in der Höhe verstellen. Ein perfekter Allrounder für Office-Arbeiten, Spiele, Filme und mehr, der mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Auch gut

Dell P2720D

Test  PC-Monitor: Dell P2720D
Kostet etwas mehr als unser Testsieger, sieht dafür aber auch besser aus und bietet eine ebenso gute Bildqualität.

Der Dell P2720D ist eine sehr gute Alternative zu unserem Testsieger und sieht auch noch besser aus. Das Bild ist sehr angenehm, und der PC-Monitor lässt sich in alle Richtung drehen und neigen sowie in der Höhe verstellen. Auch seitlich angebrachte USB-Anschlüsse sind vorhanden und noch dazu sehr gut zu erreichen. Das alles ist aber auch etwas teurer, und die Bedienung fällt durch die etwas zu klein geratenen Knöpfe fummelig aus. Auf Lautsprecher muss man ebenfalls verzichten.

Groß und curved

LG 35WN75C

Test  PC-Monitor: LG 35WN75C
So hoch wie 27 Zoll, aber deutlich breiter. Das Plus an Übersicht will man im Alltag schnell nicht mehr missen.

An den zusätzlichen Platz auf dem Desktop, den der LG 35WN75B bietet, gewöhnt man sich sehr schnell. Mit seinen angenehmen Farben und dem höhenverstellbaren Standfuß ist der breite Monitor daher für viele gleichzeitig geöffnete Anwendungen bestens geeignet. Als nettes Extra gibt es noch sehr gute interne Lautsprecher oben drauf, durch die externe Boxen überflüssig werden. Auch die Anschlüsse sind auf der Rückseite alle gut zu erreichen, womit sich dieser Bildschirm eine Empfehlung unter den Displays mehr als verdient hat.

Klein und günstig

Dell P2419HC

Test  PC-Monitor: Dell  P2419HC
Der kleine Dell eignet sich auch für Schreibtische mit wenig Platz. Dank USB-Typ-C lassen sich moderne Laptops mit nur einem Kabel anschließen und laden.

Unsere günstigste Empfehlung ist gleichzeitig auch der kleinste Bildschirm im Test. Das macht den Dell P2419HC aber nicht weniger gut. Die Auflösung ist zwar nur FullHD, das macht sich bei der kleinen Bildfläche aber kaum bemerkbar. Mit dem mitgelieferten Standfuß kann der Monitor in alle Richtungen, auch in der Höhe, verstellt werden. Über den USB-Typ-C-Anschluss lassen sich zusätzlich auch moderne Notebooks und Smartphones direkt mit dem Monitor verbinden – und gleichzeitig laden. Fürs Gaming ist er vielleicht zu klein, aber die Größe hat andere Vorzüge.

Mit integrierter Webcam

HP E27m G4

Test PC-Monitor: HP E27m G4
Gutes Bild, eine brauchbare, integrierte Webcam, solide Lautsprecher und viele Anschlüsse. Der HP E27m G4 ist ein absoluter Büro-Allrounder.

Der HP E27m G4 ist das Nachfolgemodell des E27d G4, unserer vormaligen Empfehlung an dieser Stelle in unserem Monitor-Test. Der Büromonitor von HP zeichnet sich in erster Linie durch die integrierte Webcam aus, die ein durchaus brauchbares Bild liefert. Auch der Sound kann für Monitor-Lautsprecher überzeugen. Die Hohe QHD-Auflösung bietet ein scharfes Bild und das IPS-Panel liefert schöne Farben. Die vielen Anschlüsse erlauben nicht nur Daisy-Chaining via DisplayPort, um einen weiteren Monitor anzuschließen, sondern auch die Bild- und Daten-Übertragung via USB-C und PowerDelivery mit 65 Watt, um ein Office-Notebook zu laden. Ein absolutes Multitalent fürs Home-Office zu einem fairen Preis.

Vergleichstabelle

TestsiegerAOC Q27P1
Auch gutDell P2720D
Groß und curvedLG 35WN75C
Klein und günstigDell P2419HC
Mit integrierter WebcamHP E27m G4
Asus ProArt PA248CNV
Philips 27B1U5601H
Asus BE27ACSBK
Dell USB-C Monitor (P3221D)
LG 27QN880
Philips 498P9
Philips 328E1CA
Fujitsu B-Line B27-9 TE
AOC Q27T1
BenQ GW2785TC
Dell P2722H
Samsung M5 32
Viewsonic VG2448
Dell UltraSharp 24 USB-C (U2421E)
AOC U32U1
Philips 243B9
HANNspree HS329PQB
HP E27d G4
Philips 24B1U5301H
HP 27mq
Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1
Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1
Huawei MateView SE Adjustable Stand
LG 24BK55WY
Huawei Display 23.8
Test  PC-Monitor: AOC Q27P1
  • Sehr schönes Bild
  • Guter Preis
  • In alle Richtungen dreh- und verstellbar
  • USB-Ports sind schlecht zu erreichen
  • Rahmen nicht ganz so schmal wie bei einigen Konkurrenten
Test  PC-Monitor: Dell P2720D
  • Sehr gute Bildqualität
  • Modernes Design
  • Seitliche USB-Anschlüsse gut erreichbar
  • In alle Richtungen einstellbar
  • Keine Lautsprecher
  • Etwas fummelige Bedienknöpfe
Test  PC-Monitor: LG 35WN75C
  • Gute Bildqualität
  • Sehr breiter Arbeitsbereich
  • Höhenverstellbar
  • Gute integrierte Lautsprecher
  • Nicht drehbar
  • Großes externes Netzteil
Test  PC-Monitor: Dell  P2419HC
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Bildqualität
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Modernes Design
  • USB-Anschlüsse sind gut zu erreichen
  • Nur Full-HD
Test PC-Monitor: HP E27m G4
  • Gutes Bild
  • Gute Blickwinkelstabilität
  • Solide Lautsprecher
  • Viele Anschlüsse
  • Integrierte Webcam
  • Kein HDMI- oder DP-Kabel im Lieferumfang enthalten (nur USB-C)
  • Ungewohnt breiter Rand unten
Test PC-Monitor: Asus ProArt PA248CNV
  • Sehr gutes Bild
  • Hohe Farbgenauigkeit
  • USB-C mit DP & PD
  • Gute Ergonomie
  • Sehr viele Anschlussmöglichkeiten
  • Schlechte Lautsprecher
Test PC-Monitor: Philips 27B1U5601H
  • Gutes Bild
  • USB-C mit DP & PD
  • Sehr viele Anschlussmöglichkeiten
  • Seitlich erreichbare Anschlüsse
  • Gute Ergonomie
  • Mittelmäßige Webcam
  • Unterdurchschnittliche Lautsprecher
Test PC-Monitor: Asus BE27ACSBK
  • Gutes Bild
  • USB-C mit DP & PD
  • Gute Ergonomie
  • Brauchbare Webcam
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Webcam nicht schön integriert
  • Schlechte Lautsprecher
  • Ungewohnt breiter Rand unten
Test PC-Monitor: Dell USB-C Monitor (P3221D)
  • Modernes Design
  • Viele Ergonomiefunktionen
  • USB-Ports im Rahmen
  • Hohes Gewicht
  • Hintere Anschlüsse etwas schlecht zu erreichen
  • Braucht etwas viel Platz
PC-Monitor Test: 71vgctt+ndl. Ac Sl1500
  • Platzsparende Tischhalterung
  • Übersichtliches Menü
  • Gute Farben
  • Angenehmes Bild
  • Halterung benötigt stabilen Schreibtisch
Test  PC-Monitor: Philips 498P9
  • Sehr breites Sichtfeld
  • Sehr hell
  • Höhenverstellbar
  • Sehr groß
  • Sehr schwer
Test  PC-Monitor: Philips 328E1CA
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Bildqualität
  • Integrierter Netzschalter
  • Curved kommt im 16:9-Format nicht richtig zu Geltung
  • Keine USB-Anschlüsse
Test  PC-Monitor: Fujitsu B-Line B27-9 TE
  • Gute Farben
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Seitliche USB-Anschlüsse
  • Bedienelemente sehr gut zu erreichen
  • Interne Lautsprecher kaum zu gebrauchen
Test  PC-Monitor: AOC Q27T1
  • Gute Farben
  • Schlankes Design
  • Neigbar
  • Keine Lautsprecher
  • Nicht höhenverstell- und drehbar
  • Externes Netzteil
Test PC-Monitor: BenQ BL2785TC
  • Gute Blickwinkelstabilität
  • USB-C mit DP & PD
  • Display-Port-Ausgang für Daisy-Chaining
  • Tragegriff
  • Niedrige Auflösung für 27 Zoll
  • Farben etwas blass
  • Keine weiteren USB-Anschlüsse
Test PC-Monitor: Dell P2722H
  • Gutes Bild
  • Gute Ergonomie
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Niedrige Auflösung für 27 Zoll
  • Kurzes Stromkabel
  • Kein Audio-Anschluss
  • Keine Lautsprecher
Test PC-Monitor: Samsung M5 32
  • Schöne Farben
  • Scharfes Bild
  • SmartTV-Funktionen
  • WLAN & Bluetooth integriert
  • Preiswert
  • Wenige Anschlüsse
  • Geringe Standfußergonomie
  • Niedrige Auflösung für 32 Zoll
  • Leichtes Screen Bleeding
  • Hoher Stromverbrauch
Test PC-Monitor: Viewsonic VG2448
  • Einfache Bedienung
  • Zwei seitliche USB-Anschlüsse
  • Tragegriff
  • Gute Ergonomie
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Vergleichsweise breiter Displayrand
  • Niedrige max. Helligkeit
  • Kein Audio-Anschluss
  • Schlechte Lautsprecher
PC-Monitor Test: 61ztdkioi2l. Ac Sl1500
  • Integrierter USB-Hub inkl. Netzwerkanschluss
  • Platzsparend
  • Gutes Bild
  • 16:10-Format biete mehr Anzeigefläche
  • Hintere Anschlüsse etwas schlecht zu erreichen
Test  PC-Monitor: AOC U32U1
  • Sehr hell
  • Modernes Design
  • Höhenverstellbar
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr schwer
  • Massiver Standfuß benötigt viel Platz
  • Großes externes Netzteil
Test  PC-Monitor: Philips 243B9
  • Klein und platzsparend
  • Solide Farben und Helligkeit
  • Stabil
  • Bedienelemente an der Vorderseite
  • Tastenbeschriftung schlecht zu erkennen
  • Interne Lautsprecher kaum zu gebrauchen
Test  PC-Monitor: HANNspree HS329PQB
  • Gute Farben
  • Satte Schwarztöne
  • Ansprechendes Design
  • Interne Lautsprecher nur für gelegentlichen Einsatz geeignet
  • Blickwinkel nicht besonders stabil
Test  PC-Monitor: HP E27d G4
  • Sehr gute Bildqualität
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Modernes Design
  • Netzschalter
  • Hoher Preis
  • Bedienknöpfe lassen sich schlecht drücken
  • Keine Lautsprecher
Test PC-Monitor: Philips 24B1U5301H
  • Gute Ergonomie
  • USB-C mit DP & PD
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Seitlich erreichbare Anschlüsse
  • Solide Lautsprecher
  • Mittelmäßige Webcam
  • Bild leicht unscharf
Test PC-Monitor: HP 27mq
  • Modernes Design
  • Ergonomiefunktionen
  • Wenig Anschlüsse
  • Menü etwas unübersichtlich
  • Kontrastarm
Test  PC-Monitor: iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1
  • Gute Farben
  • Satte Schwarztöne
  • Sehr stabil
  • Sehr gute Lautsprecher
  • Format wird von Windows nicht erkannt
  • Braucht viel Platz
Test  PC-Monitor: iiyama ProLite XUB2792QSU-W1
  • Sehr gute Bildqualität
  • Gute Verarbeitung
  • Robustes Design
  • Gut erreichbare USB-Anschlüsse
  • Sehr klobiger Standfuß
  • Benötigt viel Platz
Test PC-Monitor: Huawei MateView SE 23,8
  • Gutes Bild
  • Niedriger Energieverbrauch
  • Sehr wenige Anschlüsse
  • Nicht drehbar
  • Keine Lautsprecher
Test  PC-Monitor: LG 24BK55WY
  • Ordentliche Bildeigenschaften
  • Günstiger Preis
  • Office-taugliches 16:10-Seitenverhältnis
  • Nur FullHD-Auflösung
  • Eher biederes Feature-Set
  • Kein HDMI-Anschluss
Test PC-Monitor: Huawei Display 23.8
  • Sehr leicht
  • Sehr günstig
  • Nimmt wenig Platz weg
  • Wenig Anschlüsse
  • Keine Lautsprecher
  • Kontrastarm
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Was muss ein guter Office-Monitor können?

Ein guter Office-Monitor muss vor allem seine Kerndisziplin beherrschen und ein homogenes, ausgewogenes Bild bieten, das sämtliche Inhalte gut darstellt. Darüber hinaus sollte er aber auch genug Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte bieten und in Sachen Bedienung und Ergonomie überzeugen.

Der Trend zu großen Bild­schirmen hält an

Der Trend zu großen Bildschirmen hält weiter an, für den Office-Gebrauch sind inzwischen Bildschirme mit 24 oder 27 Zoll Bildschirmdiagonale am beliebtesten. Größere Bildschirmdiagonalen sind vor allem für Grafikdesigner, zur Bildbearbeitung und für den Videoschnitt interessant.

Für Bildschirmgrößen bis 27 Zoll hat sich die WQHD-Auflösung bewährt, weil sie im Vergleich zur verbreiteten FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mehr Platz auf dem Bildschirm bietet. Wer es noch schärfer mag, kann zu einem 4K-Monitor greifen. Die sind allerdings deutlich teurer und aus unserer Sicht erst bei Bildschirmgrößen über 27 Zoll sinnvoll.

Neben dem klassischen Seitenverhältnis von 16:9 gibt es neuerdings immer mehr Modelle mit einem Seitenverhältnis von 16:10. Sie bieten mehr Platz in der Vertikalen, was gerade im Office-Bereich sinnvoll ist, weil man damit eine ganze DIN-A4-Seite auf den Bildschirm bekommt, ohne dass die Schrift zu klein wird. Auch solche Modelle finden sich unter unseren Empfehlungen.

Ultraweite Monitore, wie der LG 35WN75C im 21:9-Format, sind nicht allzu weit verbreitet. Sie bieten sich aber als Alternative für diejenigen an, die ohnehin mit zwei Monitoren arbeiten und gerne mehrere Fenster nebeneinander nutzen, um die Produktivität zu steigern.

Für Laptop-Nutzer sind Monitore mit USB-C-Anschluss interessant, die sowohl DisplayPort als auch PowerDelivery unterstützen. Dann genügt nämlich ein einziges USB-C-Kabel, um das Bild vom Laptop auf den Monitor zu bringen, auf am Bildschirm angesteckte USB-Sticks, Festplatten, Tastaturen und Mäuse zuzugreifen und sogar den Laptop zu laden. Vorausgesetzt natürlich, der Laptop hat einen entsprechenden USB-C- oder Thunderbolt-Anschluss und ein passendes USB-C-Kabel ist vorhanden oder im Lieferumfang des Monitors enthalten.

 PC-Monitor Test: Aoc Q27p1

Testsieger: AOC Q27P1

Der beste PC-Monitor für die meisten kommt für uns derzeit von AOC. Der Monitorspezialist aus Fernost fertigt seit 1979 Fernseher und Bildschirm für jeden Anwendungsbereich. Die langjährige Erfahrung zeigt sich beim AOC Q27P1 nicht nur in einem guten Bild, sondern einem funktionalen Design mit guter Verarbeitung.

Testsieger
AOC Q27P1
Test  PC-Monitor: AOC Q27P1
Überzeugt beim Bild und lässt sich ergonomisch einstellen.

Der AOC Q27P1 macht auf jedem Schreibtisch eine gute Figur. Wenn man nicht gerade etwas Ausgefallenes möchte, kann sich das schwarze Gehäuse überall sehen lassen. AOC verzichtet bei unserem Favoriten allerdings auf ein rahmenloses Display und verbaut stattdessen einen circa einen Zentimeter breiten Rahmen. Dafür finden sich die Tasten für das Einstellungsmenü direkt auf der Vorderseite rechts unten und werden nicht, wie immer häufiger zu sehen ist, auf der Rückseite oder mit einem kleinen Joystick umgesetzt. Dadurch entfällt das mühsame Suchen nach dem richtigen Knopf und man kann jederzeit sehen, in welchem Menü man sich befindet.

Nicht ganz so gut wie die Bedienelemente, lassen sich die USB-Anschlüsse an der rechten Seite erreichen. Hier stellt der AOC Q27P1 einen USB-Hub bereit, der vier USB-Ports verfügbar macht. Davon ist einer mit Power-Delivery-Funktion auch für das schnelle Laden angeschlossener Smartphones, Tablets und Ähnlichem geeignet. Da sich die Ports aber circa sieben Zentimeter hinter dem Rand befinden, wird das Anstecken von beispielsweise USB-Sticks etwas fummelig. Mit ein wenig Geduld ist das aber alles kein Problem und ein Kabel für das Smartphone kann man zum Beispiel auch immer eingesteckt lassen.

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PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Den AOC Q27 P1 kann man gut einstellen. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hertz.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Der PC-Monitor lässt sich Neigen und nach unten schieben.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Wer größer ist, kann ihn bis zu 15 Zentimeter höher stellen.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Auch die Arbeit im Hochformat ist möglich.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Die Halterung ist stabil und vielseitig.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Alle Knöpfe sind leicht von vorn zu erreichen.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Der Standfuß nimmt nur wenig Platz weg.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Auf der Rückseite finden sich alle Anschlüsse.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Eine Öffnung hilft beim Kabelmanagement.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Nützliche USB-Ports, die aber etwas weit hinten liegen.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Der Netzschalter trennt den AOC Q27P1 komplett vom Strom.
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
Die Ports sind für ältere und auch moderne PCs geeignet.

Die Anschlüsse am AOC Q27P1 sind für die meisten Anwendungen ausreichend. Über HDMI und DisplayPort lassen sich moderne PCs, Konsolen und auch Beamer mit dem Monitor verbinden. Mit dem HDMI-Standard 1.4 können Bilder mit QHD-Auflösung und 60 Hz problemlos dargestellt werden und auch der DisplayPort kann mit 1.2-Standard alle gängigen Eingabesignale verarbeiten. Höhere Standards sind nur bei höheren Auflösungen nötig oder bei Monitoren mit einer größeren Bildwiederholrate. Mit DVI und VGA hat man außerdem die Möglichkeit auch ältere Geräte anzuschließen.

Die integrierten Lautsprecher sind in Ordnung

Da sich über den Monitoranschluss heutzutage auch Tonsignale übertragen lassen, finden sich im Q27P1 auch integrierte Lautsprecher. Diese machen ihren Job gar nicht mal schlecht und sind zum Beispiel für gelegentliche YouTube-Videos geeignet. Wer möchte, kann aber auch externe Lautsprecher oder Kopfhörer mit seinem AOC-Monitor verbinden. Sehr schön finden wir außerdem, dass man unseren Favoriten nicht nur am Power-Knopf in den Standby schicken, sondern auch über einen richtigen Netzschalter an der Rückseite komplett von der Stromversorgung trennen kann. Das ist besonders praktisch, wenn man beispielsweise im Urlaub ist und keinen unnötigen Stromverbrauch haben möchte.

Auch was die Ergonomie betrifft, gibt es nichts auszusetzen: Der Monitor lässt sich in beide Richtungen um bis zu 45 Grad drehen und eine Höhenverstellung um bis zu 15 Zentimeter sorgt für die richtige Höhe, außerdem lässt er sich neigen und im Pivot-Modus hochkant verwenden. Alle Anpassungen gehen leicht von der Hand, trotzdem steht der Monitor stabil und wackelt nicht.
Der Stromverbrauch ist laut Hersteller mit circa 23 Watt im Durchschnitt vieler erhältlicher Monitore. Der Garantiezeitraum übersteigt mit 3 Jahren zudem die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 24 Monaten.

Bildqualität und Praxis

Bei Ausstattung und Design macht der Monitor vieles richtig und auch das scharfe sowie helle Bild kann sich sehen lassen. Ab Werk deckt der AOC-Monitor den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab, eine manuelle Kalibrierung kann man sich daher sparen. Auch der etwas anspruchsvollere AdobeRGB-Farbraum, der häufig in der Bildbearbeitung verwendet wird, erreicht mit 75 Prozent einen vergleichsweise hohen Wert.

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PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1
PC-Monitor Test: Aoc Q27p1

Tatsächlich ist die Farbdarstellung super, die Ausleuchtung unseres Testgeräts ist sehr gleichmäßig und ein minimales Backlight-Bleeding ist nur bei einem schwarzen Bild in vollkommener Dunkelheit und auf der höchsten Helligkeitsstufe zu erkennen. Auch die Helligkeit sowie die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels liegen auf einem sehr hohen Niveau. Die maximale Helligkeit im Standard-Bildmodus empfinden wir aber als zu hell.

Es hat sich einiges verbessert

Erfreulicherweise lässt sich dies schnell korrigieren, denn der AOC Q27P1 hat neben dem Power-Knopf vier Tasten an der Vorderseite, über die alle Einstellungen schnell zu erreichen sind. Damit gelingen der Wechsel zwischen den Bildmodi und die Navigation durch das Menü nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut.

Neben dem Standard-Modus bietet der PC-Monitor noch verschiedene Modi für Text, Internet, Game, Movie und Sport. Ein extra verfügbarer LowBlue-Mode reduziert außerdem das von vielen Nutzern als unangenehm empfundene blaue Licht, durch die Umstellung auf eine wärmere Farbtemperatur. Alternativ dazu lässt sich auch eine von fünf vordefinierten Temperaturen wählen. Wir empfinden die Einstellung »Warm« in der Praxis als die bessere Option, da der Monitor hier mit einem reduzierten Kontrast und warmen Farben die Augen schont. Dies ist vor allem für Vielschreiber sehr angenehm.

Scharf und mit Allrounder-Qualitäten

Wie man es von einem WQHD-Display erwartet, überzeugt der AOC Q27P1 auch in Sachen Bildschärfe. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf 27 Zoll erreicht der PC-Monitor eine Pixeldichte von 109 ppi (Pixel pro Zoll).

In der Praxis bedeutet das, dass Schriften und Bilder in HD im direkten Vergleich auf dem PC-Bildschirm gestochen scharf erscheinen. Im Gegenzug könnte die Darstellung, besonders bei Schriften, für den einen oder anderen Nutzer etwas zu klein ausfallen. Das betrifft vor allem ältere Systeme wie Windows 7; unter Windows 10 oder auch macOS lässt sich eine zu kleine Darstellung recht leicht über die Optionen zur Bildschirmskalierung korrigieren. Wem das nicht genügt, der sollte nach einem Monitor mit 1.920 x 1.200 oder 1.920 x 1.080 Pixeln Ausschau halten.

Der perfekte Allrounder

Im Test zeigt sich der AOC Q27P1 als vielseitiger Allrounder, der nicht nur im Office-Betrieb, sondern auch bei der Bildbearbeitung und im Multimedia-Einsatz ordentliche Ergebnisse liefert. Im direkten Vergleich mit einem Gaming-Monitor kann unser Favorit ebenso wenig mithalten wie mit einem Profi-Monitor für Photoshop und Co. Nicht-Profi-Zocker und Gelegenheits-Bildbearbeiter kommen aber voll auf ihre Kosten. Selbst schnelle Shooter wie Overwatch oder Star Wars: Battlefront II lassen sich gut auf dem Monitor zocken.

Nachteile?

Der AOC Q27P1 macht vieles richtig, doch er hat auch ein paar Schwächen. Für immer mehr Laptop-Besitzer dürfte der fehlende USB-C-Anschluss ein Ausschlusskriterium sein. Denn neuere Laptops, wie Dells XPS-Serie oder Apples MacBooks, verzichten immer häufiger auf DisplayPort und HDMI-Anschlüsse und übertragen das Bild stattdessen über ein USB-C-Kabel. Im Idealfall erhalten die Laptops dabei gleich noch Strom vom Monitor, sodass ein Kabel genügt, um aus einem mobilen einen Desktop-Arbeitsplatz zu machen. AOC verzichtet leider auf einen entsprechenden Anschluss – schade.

Fehlende HDR-Unterstützung stört nicht

Die fehlende HDR-Unterstützung stört uns eigentlich nicht so sehr, da dessen Vorteile, wie ein stärkere Kontrast und kräftigere Farben, an einem PC-Arbeitsplatz in den meisten Fällen keinen wirklichen Mehrwert bieten. Die Darstellung von Bildern ist auf dem AOC Q27P1 ohnehin sehr gut, sodass auf dieses Gimmick durchaus verzichtet werden kann.

Dass sich AOC beim Design etwas zurückhält, muss nichts schlechtes sein. Der vergleichsweise dicke Rahmen ist allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß und wird von kaum einem anderen Hersteller noch so verwendet. Am geringen Backlight-Bleeding dürfte sich auch kaum jemand stören, da es im normalen Office-Betrieb nicht sichtbar ist. Es müssen schon spezielle Bedingungen vorherrschen, damit dieser Effekt zum Tragen kommt.

AOC Q27P1 im Testspiegel

Bisher gibt es nur wenige Tests zum AOC Q27P1. Im Test des Computer-Magazins c’t wird unser Favorit gelobt:

»Beim Bild gibt es wenig zu meckern […] Den Preisknaller landet in diesem Testfeld AOC mit dem Q27P1, der für unter 250 Euro WQHD auf 27 Zoll unterbringt. Er ist zwar nicht besonders stylish, aber bietet viel Ausstattung fürs Geld.«

Alternativen

Der AOC Q27P1 ist ein rundum guter PC-Monitor. Doch der Markt ist groß: Vier weitere Modelle können wir ebenfalls empfehlen.

Interessante Alternative: Dell P2720D

Der Dell P2720D ist unserem Favoriten nahezu ebenbürtig. Das Bild ist hervorragend und lässt sich auch mit empfindlichen Augen den ganzen Tag mühelos betrachten. Mit seinen 27 Zoll und einer QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten wirken Inhalte gestochen scharf. Außerdem ist diese Größe für die meisten Arbeitsplätze gut geeignet, da sie zwar einen guten Überblick auf dem Desktop bietet, aber auch nicht soviel Platz auf dem Schreibtisch verbraucht.

Auch gut
Dell P2720D
Test  PC-Monitor: Dell P2720D
Kostet etwas mehr als unser Testsieger, sieht dafür aber auch besser aus und bietet eine ebenso gute Bildqualität.

Wer Wert auf möglichst gute Farben und einen starken Kontrast legt, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Der Bildschirm von Dell liefert kräftige und satte Inhalte, die sich durchaus sehen lassen können. Dank eines hohen Helligkeitswertes lässt es sich außerdem auch in sehr stark beleuchteten Umgebungen mühelos an diesem Monitor arbeiten. Das schlichte, dunkle und rahmenlose Design fügt sich außerdem gut in nahezu jede Arbeitsstätte ein.

Gute Farben und Starke Kontraste

Für den maximalen Komfort lässt sich der Dell P2720D zudem in alle Richtungen drehen, schwenken und auch in der Höhe verstellen. Also ist damit das Arbeiten im Hochkantformat genauso gut möglich, wie das schnelle Schwenken, um jemandem etwas auf dem Bildschirm zu zeigen. Der stabile Standfuß verhindert zudem, dass bei solchen Aktionen gleich der ganze Monitor auf dem Tisch herum rutscht.

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PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
Der Dell P2720D ist nicht zu groß und nicht zu klein.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
Er lässt sich in der Höhe verstellen, neigen und drehen.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
Der Standfuß bietet einen festen Halt.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
An eine Kabelführung wurde ebenfalls gedacht.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
Kabel müssen von unten eingesteckt werden.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d
Dafür sind die seitlichen USB-Ports sehr gut zu erreichen.

Bei den verfügbaren Anschlüssen setzt Dell zwar mit nur einem HDMI- und einem DisplayPort nicht gerade neue Standards, denkt aber auch an einen USB-Typ-C-Anschluss. Dieser versorgt nicht nur den Monitor mit einem Bild, sondern auch die vorhandenen »normalen« USB-Anschlüsse im Typ-A-Format. Davon befinden sich zwei am linken Bildschirmrand, wo sie ohne großes Umgreifen oder Fingerverrenken bequem zu erreichen sind.

Bequem erreichbare USB-Anschlüsse

Weniger bequem fällt allerdings die Bedienung des Bildschirms aus. Das Menü ist zwar recht übersichtlich gestaltet, die winzigen Knöpfe sind aber doch sehr fummelig geraten. Je nachdem, wie oft man hier zum Beispiel die Helligkeit einstellen möchte, kann das auf Dauer etwas störend wirken. Auf interne Lautsprecher muss man beim Dell P2720D verzichten, es steht aber ein Kopfhöreranschluss beriet, über den sich der Ton an externe Computerboxen weitergeben lässt.

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PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Dell P2720d Keepbig

Das schlanke Design und das gute Bild machen den Dell P2720D zu einer sehr guten Alternative zu unserem Favoriten. Er kostet allerdings auch circa 50 Euro mehr und ist damit etwas weniger günstig. Wer aber nicht ganz so stark auf den Geldbeutel achten muss, wird mit diesem Monitor sehr zufrieden sein.

Krummes Ding: LG 35WN75C

Ein geöffnetes Dokument, daneben der Internet-Browser und noch dazu die eigenen E-Mails im Blick behalten, das alles lässt sich auf dem LG 35WN75C gleichzeitig bewerkstelligen. Die 35 Zoll messende Bildschirmdiagonale erstreckt sich durch das 21:9-Format hauptsächlich in die Breite, wodurch der Monitor nicht höher ist als ein einfacher 27-Zoll-Bildschirm. Mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten ist das Bild zudem sehr scharf, wodurch die Arbeit auch über einen langen Zeitraum sehr angenehm ausfällt.

Groß und curved
LG 35WN75C
Test  PC-Monitor: LG 35WN75C
So hoch wie 27 Zoll, aber deutlich breiter. Das Plus an Übersicht will man im Alltag schnell nicht mehr missen.

Beim Kontrast, den Farben und der Helligkeit geht LG keine Kompromisse ein. All diese Werte sind hervorragend und somit auch für anspruchsvollere Anwendungen geeignet. Bildinhalte lassen sich über die gut erreichbaren Anschlüsse auf der Rückseite auf den Monitor bringen.

Beim Kontrast geht LG keine Kompro­misse ein

Hierbei stehen neben zwei HDMI-Anschlüssen und einem DisplayPort auch ein moderner USB-Typ-C-Anschluss bereit. Dieser kann nicht nur ein Videosignal übermitteln, sondern versorgt auch die USB-Anschlüsse des Bildschirms. Alle Stecker lassen sich gerade und sehr bequem von hinten in die Rückseite des Monitors stecken.

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PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
Der LG 35WN75C ist breiter als herkömmliche Monitore. Die Bildwiederholrate beträgt 85 Hertz.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
In der Tiefe nimmt die Halterung etwas mehr Raum ein.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
Der LG-Monitor lässt sich in der Höhe verstellen.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
Der eigentliche Fuß fällt recht schlank aus.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
Alle Anschlüsse für allerlei Technik sind bequem auf der Rückseite zu erreichen.
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c
Ein Platz für ein Kabelschloss ist ebenfalls vorhanden.

Für bequemeres Arbeiten lässt sich der Standfuß des LG 35WN75C in der Höhe verstellen. Hierbei ist etwas Kraft nötig, was allerdings auch ein versehentliches Verstellen verhindert. Hat man die optimale Position einmal gefunden, war es das aber auch schon mit Komfortfunktionen. Man kann den Bildschirm nämlich weder drehen noch schwenken. Lediglich eine Neigefunktion ist noch verbaut. Da es aber ohnehin keinen Sinn ergibt, einen so breiten Bildschirm hochkant zu stellen, werten wir die fehlende Möglichkeit den Bildschirm zu drehen bzw. das Fehlen einer Pivot-Funktion nicht negativ. Da das gebogene Curved-Panel zudem bereits verschiedene Blickwinkel abdeckt, ist auch das Schwenken im Alltag eher unnötig.

Zwar bietet dieser PC-Monitor auch einen Kopfhörerausgang, diesen muss man aber nicht zwangsläufig mit externen Lautsprechern verbinden. Die internen Boxen des 35WN75C liefern bereits einen ausreichend guten Klang, der auch für die Wiedergabe von beispielsweise YouTube-Videos geeignet ist. Im Vergleich mit »richtigen« Lautsprechern ist der Ton vielleicht etwas zu dumpf, aber immer noch deutlich besser als bei vielen anderen Bildschirmen.

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PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c Keepbig
PC-Monitor Test: Pc Monitor Lg 35wn75c Keepbig

Am Ende gibt es eigentlich nur einen großen Kritikpunkt am LG 35WN75C: Er kommt mit einem externen Netzteil, das wirklich sehr groß ausfällt. Dieser Klotz muss irgendwo auf oder unter dem Schreibtisch seinen Platz finden und erinnert stark an alte Laptop-Netzteile, die heutzutage aber deutlich schlanker ausfallen. Ist die Stromversorgung aber einmal irgendwo versteckt, stellt dieser Punkt auch kein Problem mehr dar. Erwähnenswert ist außerdem die hohe Bildwiederholungsrate.

Wegen seines guten Bilds, der breiten Arbeitsfläche und den brauchbaren Lautsprechern erhält der LG 35WN75C eine Empfehlung von uns. Je nach aktueller Preislage, kostet er mit bis zu 600 Euro aber auch nicht gerade wenig.

Preiswert: Dell P2419HC

Wenn es eher kleiner sein soll, ist der Dell P2419HC unsere Empfehlung für Sie. Der Monitor überzeugt mit einem elegantem Design und einem guten Preis. Vom dezenten Standfuß über den minimalistischen Rahmen bis hin zum Gehäuse ist der P2419HC ein echter Hingucker.

Klein und günstig
Dell P2419HC
Test  PC-Monitor: Dell  P2419HC
Der kleine Dell eignet sich auch für Schreibtische mit wenig Platz. Dank USB-Typ-C lassen sich moderne Laptops mit nur einem Kabel anschließen und laden.

So elegant das Äußere des Dell ausfällt, so überzeugend zeigt er sich in Sachen Ausstattung. Mit einer FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ist der Dell-PC-Monitor zwar weniger office-freundlich als die Konkurrenz. Er bietet aber einen HDMI-Eingang und einen DisplayPort sowie einen Kopfhöreranschluss.

Überzeugende Ausstattung

Hinzu kommt ein USB-Typ-C-Anschluss. Darüber lässt sich nicht nur ein Bildsignal ausgeben, sondern es können auch die zwei vorhandenen USB-Ports angesteuert werden – und gleichzeitig wird ein Laptop mit einer maximalen Leistung von 65 Watt mit Strom versorgt. Man braucht also nur noch ein Kabel anstatt drei oder mehr.

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PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Der Dell P2419HC eignet sich für kleine Tische.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Er kann sehr hoch eingestellt werden.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Und lässt sich ganz nach unten schieben.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Außerdem lässt er sich neigen.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Der Pivot-Modus hilft bei großen Dokumenten.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Insgesamt ist der PC-Monitor sehr schlank.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
An der linken Seite finden sich USB-Anschlüsse.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Die Anschlüsse für die Verbindung von so mancher Technik.
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
Über die Tasten sind viele Einstellungen möglich.

Eine Empfehlung verdient sich der kleine PC-Monitor aber nicht nur für den USB-Typ-C-Port, sondern auch für die gute Darstellung und den flexiblen Standfuß. Mit letzterem lässt sich die Anzeige in jede Richtung drehen und auch in der Höhe verstellen. Hinzu kommt eine Pivot-Funktion, mit der sich Dokumente auch hochkant bequem anzeigen lassen.

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PC-Monitor Test: Dell P2419hc
PC-Monitor Test: Dell P2419hc
PC-Monitor Test: Dell P2419hc

Da der Preis für den Dell P2419HC vergleichsweise niedrig ist, ist er eine gute Alternative für alle, die auf ein ansprechendes Design Wert legen, nicht viel ausgeben wollen und nur wenig Platz auf ihrem Schreibtisch zur Verfügung haben.

Für Video-Konferenzen: HP E27m G4

Der HP E27m G4 ist deutlich günstiger als das Vorgängermodell E27d G4 und löst es damit an dieser Stelle als Empfehlung ab. Der PC-Monitor bietet zahlreiche Funktionen, die in Verbindung mit einem modernen Laptop oder auch Mini-PC den Einsatz einer Docking-Station überflüssig machen. Wird der Monitor über einen Thunderbolt oder USB-C-Anschluss verbunden, der DisplayPort und PowerDelivery unterstützt, kann er nicht nur ein angeschlossenes Notebook aufladen, sondern auch eine Netzwerkverbindung und an den Bildschirm angeschlossene USB-Geräte bereitstellen. So können zum Beispiel Maus und Tastatur, USB-Sticks oder Festplatten, LAN-Anschluss und ein Netzkabel immer am Monitor stecken bleiben, während der eigene Laptop nur über ein einziges Kabel mit allem versorgt wird.

Mit integrierter Webcam
HP E27m G4
Test PC-Monitor: HP E27m G4
Gutes Bild, eine brauchbare, integrierte Webcam, solide Lautsprecher und viele Anschlüsse. Der HP E27m G4 ist ein absoluter Büro-Allrounder.

Auf demselben Weg wird auch die integrierte Webcam mit dem eigenen PC verbunden. Diese bringt ein integriertes Mikrofon mit und eignet sich durch die Windows-Hello-Unterstützung auch zum Entsperren des Betriebssystems via Gesichtserkennung. Besonders praktisch ist, dass sich der Neigungswinkel der Webcam einstellen lässt. Vor allem bei großen Bildschirmen sitzen integrierte Webcams oft zu hoch, sodass man selbst nicht richtig im Zentrum zu sehen ist, ohne den Monitor tiefer zu stellen.

Die Kamera lässt sich hinter dem Display versenken

Der Privatsphäre kommt es zugute, dass sich die Kamera einfach hinter dem Display im Gehäuse versenken lässt, wenn sie gerade nicht benötigt wird. So lässt sich sicherstellen, dass nicht doch irgendetwas ungewollt gefilmt wird. Anders als beim Philips 27B1U5601H verfügt die Webcam allerdings über keinen Federmechanismus, der die Kamera durch Drücken wieder ausfahren lässt. Stattdessen muss sie erst etwas umständlich herausgezogen werden. Im Gegensatz zum Philips-Monitor ist die Webcam- und Mikrofonqualität aber deutlich besser, weshalb wir den minimal höheren Kraftaufwand in Kauf nehmen.

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PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Der HP E27m G4 kann als Allround-Monitor im Büro überzeugen.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Mit dem ergonomischen Standfuß lässt sich der Monitor in der Höhe verstellen, drehen und neigen. Auch Pivot wird geboten.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Die Webcam bietet eine ordentliche Kameraleistung und lässt sich im Monitor versenken.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Auf der Rückseite befinden sich viele Anschlüsse. Der USB-C-Port unterstützt DisplayPort und PowerDelivery.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Auf dem ergonomischen Standfuß sitzt der Monitor stabil und wackelt kaum.

Neben seinem modernen und fast randlosen Design kann der HP-Monitor auch mit einer sehr guten Auflösung überzeugen. In QHD, also mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten, wirken Inhalte gestochen scharf. Die Farben sind kräftig, können mit professionellen Displays für Bild- und Videobearbeitung allerdings nicht ganz mithalten. Fürs Büro und zuhause ist die Leistung aber absolut ausreichend. Auch die Helligkeit ist zwischen 250 und 300 cd/m² nicht überragend, für den Alltag aber mehr als geeignet und als Tipp für Online-Konferenzen sehr empfehlenswert. Dank der hohen Blickwinkelstabilität sind Bildinhalte immer gut zu sehen.

Gutes Bild auch bei steilen Blick­winkeln

Positiv überrascht haben uns die integrierten Lautsprecher. Die befinden sich im unteren Bildschirmrand, der deutlich breiter ausfällt als bei den meisten modernen PC-Monitoren. Das irritiert zu Beginn ein wenig. Der Klang kann längst nicht mit ordentlichen Tischlautsprechern mithalten, ist aber nicht so grell und klirrend, wie es oft der Fall ist. Auch wenn es wie üblich deutlich mehr Tiefen sein können, kann man mit dem HP E27m G4 recht ordentlich gut Musik hören.

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PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Das Bild des HP E27m G4 kann im Büroalltag überzeugen.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Für professionelle Grafikbearbeitung sind die Farben allerdings etwas zu schwach.
PC-Monitor Test: Hp E27m G4
Die Blickwinkelstabilität ist hoch. Auch von der Seite ist das Bild noch gut zu erkennen

Neben den ergonomischen Einstellungen des Standfußes, der sich zusätzlich zu einer Pivotfunktion auch neigen, drehen und in der Höhe verstellen lässt, haben uns auch die Anschlussmöglichkeiten sehr gefallen. HDMI- und DisplayPort-Eingang werden durch einen DisplayPort-Ausgang ergänzt, der das problemlose Anschließen eines zweiten Monitors ermöglicht. Das ist vor allem für Laptops praktisch, die über USB-C oder Thunderbolt am Monitor angeschlossen werden. Denn der HP E27m G4 unterstützt DisplayPort via USB-C sowie PowerDelivery und kann ein Notebook darüber mit 65 Watt versorgen. Auch der LAN-Anschluss des Bildschirms kann darüber angesteuert werden.

Der HP E27m G4 ist nur etwas teurer als unsere anderen Empfehlungen, seinen Preis aber absolut wert. Vor allem im Home-Office, bei regelmäßigen Videokonferenzen und in Kombination mit einem modernen USB-C-Laptop man das Potenzial des Monitors voll ausschöpfen.

Außerdem getestet

Asus ProArt PA248CNV

24 Zoll und eine Full-HD-Auflösung sind für die professionelle Bildbearbeitung meist schon etwas wenig, weshalb der Asus ProArt PA248CNV keine uneingeschränkte Empfehlung von uns bekommt. Denn an diese Zielgruppe richtet sich dieser Bildschirm mit seiner hohen Farbraumabdeckung und hohen Farbgenauigkeit hauptsächlich. Das 16:10-Format kann dennoch ein kleiner Produktivitätsbooster sein, auch wenn man eher mit Textdokumenten zu tun hat, da in der Vertikalen mehr Platz zur Verfügung steht.

Die Anschlussmöglichkeiten decken nahezu jedes wichtige Szenario ab: Daisy-Chaining via DisplayPort erlaubt das direkte Anschließen eines weiteren Monitors, an vier USB-A-Ports mit 5 Gbit/s können Peripheriegeräte angeschlossen werden und der USB-C-Anschluss unterstützt DisplayPort und PowerDelivery mit 90 Watt, um einen Laptop mit Strom zu versorgen. Für seinen speziellen Anwendungsfall ist der Asus ProArt PA248CNV ein toller Monitor. Für die meisten gibt es allerdings günstigere Lösungen.

Asus BE27ACSBK

Knapp musste sich der Asus BE27ACSBK unserer Empfehlung mit Webcam, dem wesentlich günstigeren HP E27m G4, geschlagen geben. Das liegt zum einen an der Webcam, die zwar schlechtere, aber immer noch akzeptable Aufnahmen liefert und die besser sind als bei den Monitoren Philips 24B1U5301H und Philips 27B1U5601H. Allerdings ist sie nicht so schön integriert, denn sie lässt sich nicht versenken. Das wirkt etwas altbacken. Zum anderen sind die Lautsprecher deutlich unterlegen. Das überrascht, da der untere Rand, in dem sich die Lautsprecher befinden, extra breit ist. Das irritiert etwas und ist ärgerlich, dass so viel Platz von so schlechten Speakern eingenommen wird. Ein dritter Kritikpunkt ist der Standfuß. Der deckt ergonomisch zwar alles ab, beim Drehen dreht sich jedoch die komplette Standfußfläche mit. Das ist zwar so gewollt, denn sie sitzt auf einem drehbaren Teller, doch der Standfuß eckt so an anderen Gegenständen auf dem Tisch an.

Die anderen Eigenschaften des BE27ACSBK können dagegen überzeugen. Das Bild ist scharf, die Farben kräftig und die Helligkeit für den Büroalltag mehr als ausreichend. Die vielen Anschlussmöglichkeiten erlauben es, den Monitor als USB-C-Dock zu nutzen. Der USB-C-Anschluss unterstützt neben DisplayPort auch PowerDeliver mit bis zu 80 Watt, die Bildwiederholungsrate beträgt außerdem 60 Hertz. Dadurch ist der Asus BE27ACSBK ein guter Büromonitor, der leider ein paar Schwächen aufweist.

Viewsonic VG2448

Der Viewsonic VG2448 ist ein günstiger, kleiner Full-HD-Monitor. Das scharfe Bild und die guten Farben haben uns gefallen, auch wenn die maximale Helligkeit für manche etwas niedrig sein mag. Meist reicht sie aus, wenn Sonnenlicht nicht direkt auf den Bildschirm strahlt. Neben HDMI, DisplayPort und vier USB-A-Ports mit 5 Gbit/s ist auch noch ein VGA-Anschluss dabei. Ein Tragegriff am ergonomischen Standfuß erleichtert den Transport. Die vergleichsweise breiten Displayränder sehen nicht mehr zeitgemäß aus. Musik über die integrierten Lautsprecher zu hören macht keinen Spaß, der Ton ist grell und scheppert schon fast. Im direkten Vergleich dürfte der nur etwas teurere Dell P2419HC für die meisten die beste Wahl sein, wenn es ein 24-Zöller sein soll.

Philips 24B1U5301H

Wie auch beim größeren Modell, dem Philips 27B1U5601H, enttäuscht beim Philips 24B1U5301H mit der integrierten Webcam eines der Kern-Features, während die restlichen, identischen Ausstattungsmerkmale überzeugen können und sich im Büroalltag als äußerst praktisch erweisen. Die Bildwiederholungsrate beträgt 75 Hertz. Für die Bild-im-Bild-Funktion sind 24 Zoll allerdings fasst ein bisschen wenig, um alles noch gut erkennen zu können. Die Farben des IPS-Panels sind schön kräftig, allerdings wirkt das Bild aufgrund der niedrigeren Pixeldichte von 93 PPI leicht unscharf. Ebenfalls niedriger fällt die maximale Helligkeit aus, das ist uns im Alltag allerdings nicht störend aufgefallen. Wer auf KVM-Switch und Bild-im-Bild-Funktion verzichten kann, ist mit dem HP E27m G4 besser beraten. Ansonsten ist der nur knapp 100 Euro teurere Philips 27B1U5601H die bessere Wahl.

Philips 27B1U5601H

Eigentlich ist der Philips 27B1U5601H ein absolut toller Büro-Monitor, leider enttäuscht die integrierte Webcam, die zu hoch sitzt und sich nicht neigen lässt. Somit eignet sich der Monitor nicht als Tipp für Videokonferenzen. Das Kamerabild ist unscharf, hat einen leichten Grünstich, flimmert und kommt mit schlechten Lichtverhältnissen nicht zurecht. Die Qualität erinnert an typische, unterdurchschnittliche Webcams. Wer sich nicht daran stört, dass ein wesentliches Feature enttäuscht, wird Gefallen an den restlichen Eigenschaften finden können.

Die Bildqualität des QHD-Panels ist sehr gut, die Anschlussmöglichkeiten lassen mit USB-C, PowerDelivery mit 100 sowie 15 Watt und Ethernet kaum Wünsche übrig, die Ergonomie passt und sogar ein KVM-Switch ist vorhanden. Letzterer sorgt dafür, dass zwei Computer mit am Monitor angeschlossener Maus und Tastatur bedient werden können, ohne wechseln zu müssen. Das ist vor allem in Verbindung mit dem Bild-im-Bild-Modus äußerst praktisch. Als Philips 24B1U5301H gibt es den Bildschirm noch einmal mit der gleichen Ausstattung, allerdings in 24 Zoll und Full-HD-Auflösung. Etwas weniger Features, dafür aber eine bessere Webcam bietet unsere Empfehlung HP E27m G4, die zudem deutlich günstiger ist.

Dell P2722H

Schade, dass der Dell P2722H nur eine Full-HD-Auflösung bei 27 Zoll hat, sonst hätte er den Dell P2720D als Empfehlung in unserem Monitor-Test abgelöst. So reicht es aber nicht ganz, auch wenn nun alle USB-Anschlüsse 5 Gbit/s schnell sind. Dennoch ist der P2722H ein durchaus solider Monitor mit einem guten Bild, praktischen Ergonomiefunktionen und einem niedrigen Energieverbrauch, wenn man es mit der Helligkeit nicht übertreibt. Die fehlenden Lautsprecher kann man noch verkraften, leider muss man aber auch auf einen Kopfhöreranschluss verzichten. Am meisten gestört hat uns aber das nur knapp 85 Zentimeter kurze Stromkabel, für das wir unser Test-Setup etwas umstellen mussten, um an den Netzstecker am Boden zu kommen. Ein alternativer Full-HD-Monitor in dieser Größe ist der BenQ GW2785TC, der statt eines USB-Hubs integrierte Lautsprecher und einen DisplayPort-Ausgang besitzt, aber nicht ganz so schöne Farben wie der Dell P2722H bietet.

BenQ GW2785TC

Der BenQ GW2785TC hat zwar einen praktischen USB-C-Anschluss mit DisplayPort-Unterstützung und PowerDelivery über 60 Watt, hat aber keine weiteren USB-Anschlüsse. Das ist schade und verschenktes Potenzial, wenn man den Monitor als USB-Hub nutzen möchte. Mit 1920 x 1080 Pixeln ist die Auflösung für einen 27-Zoll-Monitor etwas niedrig, das Bild bleibt aber vergleichsweise scharf. Die Farben wirken jedoch etwas blass. Praktisch sind der Tragegriff und die hohe Ergonomie. Insgesamt ist der Monitor von BenQ ein großer und günstiger Full-HD-Monitor und eine Alternative zum Dell P2722H, der USB-Anschlüsse und schönere Farben, aber auf integrierte Lautsprecher und DisplayPort-Ausgang verzichtet.

Samsung M5 32

Der Samsung M5 32 ist der Versuch, einen PC-Monitor mit den Funktionen eines Smart-TV zu verknüpfen. Das wird einem klar, sobald man den Monitor aufgebaut hat (eine werkzeuglose Montage ist nicht möglich) und mit der Arbeit loslegen möchte. Stattdessen richten wir zunächst das WLAN ein und geben dem Monitor 15 Minuten Zeit, ein Update zu laden und zu installieren. Die Bedienung geschieht mit beiliegender Fernbedienung oder am Monitor angeschlossener Maus und Tastatur. Der Bildschirm selbst besitzt keine Knöpfe, um Einstellungen vorzunehmen. Die Farben konnten uns überzeugen, die Full-HD-Auflösung ist für einen 32-Zoll-Monitor auf dem Schreibtisch allerdings etwas niedrig. Die Leistung der Lautsprecher geht in Ordnung, die Tiefen sind trotzdem für Monitore typisch kaum vorhanden. Wer sich schon immer mehr Smart-TV-Funktionen für seinen Monitor gewünscht hat und zum Beispiel auch Cloud-Gaming via Xbox oder GeForce Now nutzt, könnte Freude mit dem Samsung M5 32 haben. Wer aber einen reinen PC-Monitor für die Arbeit sucht, sollte sich an unseren Empfehlungen orientieren.

Huawei MateView SE Adjustable Stand

Viele Ansprüche darf man an den Huawei MateView SE Adjustable Stand nicht haben. Der kleine 24-Zöller produziert ein gutes Bild in Full-HD-Auflösung und hat mit einem monochromen E-Book-Modus ein nettes Feature an Bord, das für viele langfristig aber nicht besonders interessant sein dürfte. Ansonsten hat der MateView jedoch nicht viel mehr zu bieten. Die Anschlüsse beschränken sich auf einen HDMI- sowie einen DisplayPort-Eingang, was für einen Büromonitor heute einfach zu wenig ist. Beim Kauf gilt es außerdem darauf zu achten, dass man zumindest das Modell mit dem Namenszusatz »Adjustable Stand« erwischt, der sich zwar nicht drehen, aber immerhin in der Höhe verstellen lässt und über eine Pivot-Funktion verfügt. Für den aufgerufenen Preis ist der Huawei-Monitor unserer Meinung nach aber zu teuer.

HP E27d G4

Mit dem HP E27d G4 lassen sich der Laptop oder Desktop-PC direkt über ein USB-Typ-C-Kabel ansteuern. Dadurch kann man zum Beispiel das Notebook über den Power-Knopf des Monitors aktivieren oder Windows über die Webcam des Bildschirms entsperren. Diese und viele weitere Funktionen, sowie das hervorragende Bild, haben allerdings auch ihren Preis. Für den Aufbau eines vernetzten Business-Arbeitsplatzes ist der HP E27d G4 sein Geld aber auch wert. Für Gaming sollte man aber zu Gaming-Monitoren greifen, damit die Spiele auch wirklich Spaß machen.

Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1

Die Monitorprofis von Iiyama zeigen mit dem ProLite XUB2792QSU-W1 wie eine erstklassig Anzeige aussehen muss. Der Preis ist zwar etwas höher als bei unserem Favoriten, dafür stimmen aber Verarbeitung und Anschlussvielfalt. Dem rahmenlosen Design steht allerdings ein sehr klobiger Standfuß gegenüber, der viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Dafür lassen sich Höhe, Neigung und Winkel beliebig verstellen.

Dell UltraSharp 24 USB-C (U2421E)

Auf seinem 24 Zoll großen IPS-Panel zeigt der Dell UltraSharp 24 nicht nur tolle Farben, sondern liefert sein Bild mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln im 16:10-Format. Dieses wird den meisten von Apple-Geräten bekannt sein und bietet vor allem nach oben hin etwas mehr Anzeigefläche als 16:9-Bildschirme. Anpassungen der Darstellung lassen sich über einen Joystick an der Rückseite in einem übersichtlichen Menü vornehmen.

Ebenfalls auf der Rückseite sind viele Anschlüsse inklusive eines USB-Hubs und einem RJ45-Netzwerkanschluss zu finden. Damit lässt sich der ganze Monitor auch einfach als Docking-Station für beispielsweise einen Laptop verwenden. Durch die relativ kleine Zollgröße braucht der Dell UltraSharp 24 nur wenig Platz und steht dank seines Standfuß aus Metall sehr fest und stabil auf dem Tisch. Bis auf die Pivot-Funktion, werden auch sämtliche ergonomische Einstellungsmöglichkeiten geboten.

Dell USB-C Monitor (P3221D)

Der Dell P3221D ist ein 32 Zoll großer Bildschirm, der entsprechend viel Platz auf dem Schreibtisch braucht und einiges an Gewicht mit sich bringt. Der relativ große Standfuß sorgt aber für einen sehr stabilen Halt, wodurch sich die Ergonomiefunktionen gut verwenden lassen. Der P3221D lässt sich leicht in der Höhe verstellen, Drehen, Neigen und bringt auch eine Pivot-Funktion mit.

Das Bild ist sehr angenehm und zeigt tolle Farben, wobei das Einstellungsmenü leicht über den Joystick an der Rückseite zu bedienen ist. Die zahlreichen Anschlüsse sind zwar etwas schwer zu erreichen, werden aber ohnehin meist nur einmal zum Anschließen des Bildschirms gebraucht. Der integrierte USB-Hub verfügt zudem über zwei Ports am unteren Bildschirmrand, die dadurch leichter benutzt werden können.

LG 27QN880

Wer auf der Suche nach einem besonders flexiblem Monitor ist, wird eventuell beim LG 27QN880 fündig. Er wird mit einem Schwenkarm geliefert, der mit einer Klemme am Tisch befestigt werden muss. Damit lässt sich der Bildschirm näher heran oder weiter weg platzieren und auch in der Höhe verstellen sowie Drehen und Neigen. Der Tisch muss dafür allerdings recht stabil sein, da er das Gewicht des Arms auch tragen muss.

Gut gelöst ist außerdem die Platzierung der Anschlüsse, die alle gerade nach hinten heraus gehen und somit gut erreichbar sind. Die Ausstattung ist umfangreich und deckt die meisten Bedürfnisse ab. Mit den internen Lautsprechern lassen sich zudem Medieninhalte gut wiedergeben. Das übersichtliche Menü, die gute Darstellung von Farben und das moderne Design des Monitors von LG runden das Paket ab.

Philips 328E1CA

Steht der Philips 328E1CA auf dem Schreibtisch, wirkt er mit seinen 32 Zoll recht groß. Das Curved-Design soll hier einen besseren Blick auf Bildinhalte liefern, kommt aber durch das 16:9-Format nicht ganz so gut zur Geltung. Es stört aber auch nicht weiter, wodurch man an diesem Monitor trotzdem noch gut arbeiten kann. Wer darauf achtet Energie zu sparen, wird sich zudem über den Netzschalter freuen. Damit kann der Bildschirm komplett vom Stromnetz getrennt werden, falls er mal längere Zeit nicht benötigt wird.

Neben den üblichen Anschlüssen hat der Monitor von Philips nicht viel zu bieten. Es gibt keine USB-Anschlüsse und auch einen Höhenverstellung ist nicht mit an Bord. Dafür können die Lautsprecher durchaus überzeugen, sodass man nicht auf externe Boxen zurückgreifen muss.

HP 27mq

Auch der HP 27mq ist ein relativ günstiger Monitor, der für seinen geringen Preis allerdings eine ordentliche QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bietet. Das Bild ist zudem mit 300 cd/m² recht hell, zeigt aber Farben für unseren Geschmack etwas zu blass an. Dafür werden viele Ergonomiefunktion geboten, wodurch sich der Bildschirm von HP nicht nur Drehen und Neigen lässt, sondern auch in der Höhe verstellen. Eine Pivot-Funktion wird ebenfalls geboten.

HP spart allerdings bei den Anschlüssen und stattet den Monitor nur mit einem HDMI- und einem VGA-Port aus. Dafür ist das Netzteil integriert, wodurch kein großer schwarzer Klotz auf oder unter dem Tisch versteckt werden muss. Einstellungen lassen sich über einzelne Tasten vornehmen, die am rechten Rand der Rückseite platziert wurden. Das Menü ist allerdings zu Beginn etwas unübersichtlich, wodurch ein wenig Einarbeitungszeit für das Anpassen der Einstellungen nötig ist.

Fujitsu B-Line B27-9 TE

Der Fujitsu B-Line B27-9 TE FHD kommt sehr klassisch daher. Zwar bietet er auch schmale Bildschirmränder, der Hersteller platziert die Bedienelemente aber an der Vorderseite. Dadurch sind die Tasten nicht nur gut zu erreichen, auch die Beschriftung lässt sich sehr gut lesen. Der Standfuß vereint zudem alle Komfortfunktionen und lässt sich daher Drehen, Neigen und auch in der Höhe verstellen. Außerdem steht er fest auf dem Tisch und bietet dem Bildschirm somit einen ordentlichen Halt.

Den Fujitsu-Monitor gibt es in zwei Varianten, einer mit FullHD- und einer mit QHD-Auflösung. Wir haben uns das günstigere Modell mit FullHD angesehen. Dieses bietet ein sehr angenehmes Bild mit einer ordentlichen Helligkeit und satten Farben. Inhalte wirken aber nicht ganz so knackig und scharf, wie es bei QHD der Fall wäre. Außerdem haben uns die seitlich erreichbaren USB-Anschlüsse sehr gut gefallen. Wer mit den Eigenschaften des Fujitsu B-Line B27-9 TE FHD zufrieden ist, wird daher nach einem Kauf nicht enttäuscht sein.

AOC Q27T1

Beim AOC Q27T1 wird alles für das schlanke Design geopfert. Es gibt keine Lautsprecher, keine USB-Anschlüsse und auch das Netzteil muss als kleiner Klotz auf oder unter dem Schreibtisch einen extra Platz finden. Dafür liefert der Bildschirm aber ein flimmerfreies Bild mit QHD-Auflösung und sehr guten Farben, sowie einen hohen Kontrast und ein angenehm helles Bild.

Der geschwungene Standfuß aus mattem Aluminium ist zwar optisch ein Highlight, bietet dem Bildschirm aber keinen besonders festen Halt. Zudem sind hier keine Elemente für die Höhenverstellung oder zum Drehen vorhanden. Der Bildschirm lässt sich lediglich etwas nach vorn und hinten neigen. Wer mit diesen Funktionen zufrieden ist, macht beim Kauf des AOC Q27T1 aber nichts verkehrt.

Philips 498P9

Mit dem Begriff Super-Ultra-Wide wird der Philips 498P9 bereits sehr gut beschrieben. Das ultrabreite Bildformat von 32:9 ersetzt gleich zwei 16:9-Monitore. Dadurch hat man viel Platz auf dem Desktop und kann viele Fenster problemlos nebeneinander bearbeiten. Das Bild ist dabei sehr gut und auch die Helligkeit reicht für jede Büroumgebung aus. Durch das Curved-Design muss man zudem nicht so weit zur Seite blicken, um alles auf dem breiten Monitor erkennen zu können.

Als kleines Extra ersetzen die integrierten Lautsprecher zusätzliche Computerboxen, was zumindest etwas Platz auf dem Schreibtisch spart. Mit einer Breite von fast 120 Zentimetern sind die Ausmaße des 498P9 nämlich riesig und erfordern einen entsprechend großen Arbeitsplatz.

AOC U32U1

Der AOC U32U1 ist ein Bildschirm mit ansprechendem Design. Das scharfe Bild ist sehr angenehm für die Augen und der hohe Helligkeitswert gleicht auch ungünstige Lichtverhältnisse problemlos aus. Hinzu kommen viele Anpassungsmöglichkeiten im Menü, die sich entweder direkt über den Steuerstick am Bildschirm oder per Maus über die Windows-Software vom Hersteller einstellen lassen. Neben Anschlüssen für Bildquellen werden auch vier USB-Ports geboten.

Mit seinem hohen Gewicht sollte der AOC U32U1 allerdings nur auf stabile Tische gestellt werden. Der massive Standfuß sieht dabei zwar hübsch aus, nimmt aber überraschend viel Platz ein. Da dieser Office-Bildschirm noch dazu nicht gerade billig ist, empfiehlt er sich nur für großzügig ausgestattete Arbeitsplätze. Fürs Spielen sollte man sich aber nach anderen Monitoren umsehen.

Philips 243B9

Mit dem Philips 243B9 befindet sich auch ein kleiner Monitor unter den neu getesteten Modellen. Da auch der Standfuß recht platzsparend ausfällt, passt dieser Bildschirm auch recht gut auf kleine Schreibtische. Die FullHD-Auflösung ist bei einer Bilddiagonale von 24 Zoll mehr als ausreichend, und auch bei den Farben macht der kleine Philips nichts verkehrt. An der Rückseite finden sich zudem mehrere Anschlüsse, wobei sich unter den USB-Ports auch einer im modernen Typ-C-Format findet.

Während man von in Bildschirm integrierten Lautsprechern ohnehin nicht viel erwarten darf, sind die kleinen Speaker des Philips 243B9 leider nochmal eine Stufe schlechter. Der Sound ist überwiegend leise und sehr kraftlos. Damit lassen sich also nur im Notfall kleinere Audioinhalte wiedergeben.

HANNspree HS329PQB

Der HANNspree HS329PQB macht an und für sich vieles richtig. Durch das sehr schlanke Design, die Größe von 32 Zoll und einen ansprechenden Metallfuß wirkt dieser Bildschirm schon fast etwas futuristisch. Außerdem bringt er viele Anschlüsse mit und steht sehr stabil auf dem Schreibtisch. Hinzu kommen gute Farben und satte Schwarztöne, die für einen runden Gesamteindruck sorgen. Auch für kleinere Spiele ist der HANNspree durchaus geeignet.

Arbeitet man aber recht nah vor dem Monitor, fällt einem mit der Zeit auf, dass der Blickwinkel nicht sehr stabil ist. Durch die Größe des Bildschirms schaut man auch mit einem Abstand von circa 60 Zentimetern noch ziemlich schräg auf die unteren Ecken. Dabei werden die Farben etwas verfälscht und der Kontrast driftet ab, wodurch Inhalte insgesamt dunkler erscheinen als in der Mitte des Bildschirms. Wenn man sich diesen Monitor zulegt, sollte man auf jeden Fall einen noch größeren Abstand zum Bildschirm haben, als es bei uns der Fall war, damit dieser Effekt nicht auftritt.

Huawei Display 23.8

Das Huawei Display eignet sich gut für kleine Schreibtische, die dank des geringen Gewichts des Bildschirms auch nicht allzu stabil sein müssen. Für den vergleichsweise günstigen Preis erhält man ein 23,8 Zoll großes IPS-Panel mit einer FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Damit wirken die meisten Inhalte scharf und auch sonst liefert der PC-Monitor ein alltagstaugliches Bild. Uns ist lediglich der etwas schwache Kontrast aufgefallen und für Personen mit empfindlichen Augen könnte das Bild ein wenig unruhig wirken.

Da dieser Monitor so günstig ist, muss man auf viele Anschlüsse und integrierte Lautsprecher verzichten. Für Bildsignale stehen nur ein HDMI- und ein VGA-Port bereit. Das Menü wird über einzelne Tasten an der Unterseite bedient und zeigt sich sehr übersichtlich. Gut gefallen hat uns zudem das Netzteil, welches zwar extern gestaltet ist, aber nur die größe eines Handyladegeräts hat. Dadurch braucht es nicht so viel Platz, wie die großen viereckigen Exemplare anderer Hersteller.

Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1

Auch der Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1 fällt etwas größer aus. Dieser streckt seine 34 Zoll allerdings in die Breite und erreicht damit das 21:9-Format. Dabei ist das Bild erstklassig und liefert satte Farben sowie tiefe Schwarztöne. Obendrauf gibt es gute Lautsprecher und einen sehr stabilen Standfuß. Letzterer lässt sich Drehen, in der Höhe verstellen und bietet einen ordentlichen Neigungswinkel, sodass sich der Monitor ganz an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

In unserem Test weigerte sich der Iiyama-Monitor aber standhaft das Bild im 21:9 Format anzuzeigen – also über die gesamte Bildbreite zu strecken. Das galt aber nur für Verbindungen über ein HDMI-Kabel, mit dem DisplayPort war dann auch die volle Breite nutzbar. Wer diesen Monitor kaufen möchte, muss daher bereits vorher schauen, ob ein DisplayPort am eigenen PC zur Verfügung steht. Falls nicht, sind andere Monitore definitiv die bessere Wahl.

LG 24BK55WY

Der LG 24BK55WY ist eine günstige Alternative im Office-Bereich. Er ist ein Büro-Monitor, wie er im Buche steht: Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln auf 24 Zoll ist er vor allem für klassische Office-Aufgaben wie die Textverarbeitung mit Word prädestiniert, da er mit seinem Seitenverhältnis von 16:10 mehr Platz in der Vertikalen bietet. Mit seinen DVI- und VGA-Anschlüssen eignet er sich zudem auch für älterer PC. HDMI fehlt dafür im Portfolio.
Im Alltag schlägt sich der LG-Monitor grundsolide. Das IPS-Display ist hell, blickwinkelstabil und werksseitig ordentlich kalibriert, die Technologie bringt hier so einiges. Unsere neue günstige Empfehlung ist ein Stück günstiger und hat ein tolles Bild zu bieten. Wenn Ihnen aber Ergonomie wichtig ist, können Sie auf den LG zurückgreifen, andernfalls sind andere Monitore die bessere Wahl.

So haben wir getestet

Wir haben alle Monitore an einem PC mit Windows getestet. Dabei musste jedes Gerät mindestens einen Tag im Redakteursalltag zum Arbeiten herhalten. Während dieser Zeit galt es vor allem viel Text zu Schreiben und Bilder zu bearbeiten. Mehrere Dokumente sollten neben dem Internet-Browser ihren Platz auf dem Bildschirm finden. Hinzu kamen gelegentliche Videos und der Härtetest im Gaming.

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PC-Monitor Test: Pc Monitore Alle
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PC-Monitor Test: Pc Monitor Gruppenfoto Keepbig
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PC-Monitor Test: Alle Pc Monitore

Erst die Arbeit an verschiedenen Monitoren zeigt über einen längeren Zeitraum, wie unterschiedlich die Bildqualität ist. Während die Augen an manchen Bildschirmen schon nach nicht einmal einer Stunde anfangen Müde zu werden bzw. auszutrocknen, konnte man Geräte anderer Hersteller auch nach einem langen und arbeitsreichen Tag noch ohne Probleme benutzen. Neben allen technischen Angaben ist dieser Eindruck für die Bewertung eines Monitors der wichtigste, denn nur so lässt sich einschätzen ob man auf auch auf lange Zeit mit seinem Bildschirm zufrieden sein kann.

Ob ein Monitor die Augen reizt, lässt sich nur feststellen, wenn man ihn ausprobiert

Bei einem Office-Monitor legen wir außerdem Wert darauf, dass er ohne eine Kalibrierung und nur mit den Einstellungsmöglichkeiten am Bildschirm selbst ein gutes Bild anzeigt. Der Spielraum, den die verschiedenen vorgefertigten Modi bieten, sollte normalerweise ausreichen, um den Monitor an die Bedürfnisse des Arbeitsalltags anzupassen.

Ein aufwendige Kalibrierung ist nur für diejenigen interessant, die viele Bilder bearbeiten und dabei möglichst großen Wert auf eine akkurate Farbdarstellung legen. Daher haben wir auch für diesen Test darauf verzichtet, die Bildschirme vorher zu kalibrieren. Da nur die wenigsten ihren Bildschirm aufwändig kalibrieren, war es uns wichtig, wie der Monitor mit den Werkseinstellungen aussieht.

Es ist allerdings nicht immer nötig auf ein Messgerät zurückzugreifen, um die Farben des Monitors einzustellen. Wenn man etwas Geduld mitbringt, lassen sich mithilfe von Testbildern und diverser Einstellungen Farbe, Helligkeit und Kontrast gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Eine gute Anleitung zum Thema Monitorkalibrierung findet sich beispielsweise bei den Kollegen vom PC Magazin, damit man die Technologie auch genießen kann.

Neben den Bildeigenschaften gehörte auch die Ergonomie zu den wichtigen Bewertungskriterien. Die Möglichkeit, die Displays durch Einstellung von Höhe, Drehung und Neigung an die persönliche Arbeitsweise anzupassen, ist vor allem im Office-Einsatz wichtig, weil es sonst zu Fehlstellungen und Schmerzen kommen kann.

Die wichtigsten Fragen

Welcher PC-Monitor ist der beste?

Der beste PC-Monitor für die meisten ist der AOC Q27P1. Seine QHD-Auflösung ist für die meisten Fälle mehr als ausreichend und Farben stellt er sehr gut dar. Der im Lieferumfang enthaltene Standfuß erlaubt es, den Monitor auch in der Höhe zu verstellen. Aber auch andere Modelle konnten in unserem Test überzeugen.

Wie groß sollte ein PC-Monitor sein?

Wie groß ein PC-Monitor sein sollte, hängt davon ab, wie weit entfernt man davon ist. Üblicherweise beträgt der Abstand zwischen 50 und 80 Zentimeter. Für diese Entfernung ist ein 24-Zoll-Monitor häufig gut geeignet. Auch 27 Zoll sind auf die Entfernung gut zu gebrauchen, der PC-Monitor sollte dann allerdings deutlich mehr als eine Full-HD-Auflösung zu bieten haben. Ist die Auflösung geringer, treten die einzelnen Pixel deutlich hervor.

Was kostet ein guter PC-Monitor?

Ein guter PC-Monitor kostet zwischen 250 und 500 Euro. Natürlich kann man auch deutlich mehr Geld investieren, sinnvoll ist das allerdings nur, wenn man berufsbedingt bei der Panel-Qualität keine Kompromisse eingehen kann.

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 Test: Artboard

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