Porenreiniger Test: Porenreiniger Aufmacher
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Der beste Porenreiniger

Wir haben 18 Porenreiniger getestet. Der beste für die meisten ist für uns der Beurer FC 41: Er reinigt mit einer angenehmen Saugkraft und hat sechs unterschiedliche Modi, sowie drei verschiedene Aufsätze zu bieten. Insgesamt enttäuschten die meisten Modelle im Test,aber wir konnten noch zwei weitere Empfehlungen vergeben.

Claire Schulte-Wieschen
Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.
Letztes Update: 29. Juni 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

28. Januar 2022

Wir haben sechs weitere Porenreiniger getestet. Der Microderm GLO Mini ist eine Empfehlung für alle, die bereit sind etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Unsere bisherige Empfehlung Bestope BP09030-WHE ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Test entfernt.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Schlechte Ernährung, Stress, wenig Schlaf – all das kann zu Hautunreinheiten wie Pickeln und Mitessern führen. Aber auch der eigene Hauttyp oder die Gene spielen bei der Talgproduktion der Haut eine Rolle.

Neben Peelings, Anti-Pickel-Cremes, Masken und Clear-Up-Streifen sollen auch elektrische Porenreiniger Abhilfe schaffen: Sie befreien die Poren von überschüssigen Talg, indem sie ihn einfach per Unterdruck aus den Poren saugen, bevor Mitesser oder Pickel entstehen können.

Wir haben uns 18 Porenreiniger in die Redaktion geholt und getestet, wie gut sie Talg und Mitesser entfernen können. Die meisten Modelle enttäuschten hinsichtlich der versprochenen Reinigung, wir haben nur drei gute Modelle gefunden, die wir empfehlen können. 7 der getesteten Mitesserentferner sind aktuell noch verfügbar.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Beurer FC 41

Test Porenreiniger: Beurer FC 41
Der Beurer bietet eine angenehme Saugkraft und gute Reinigung in fünf unterschiedlichen Modi.

Die beste Reinigung im Test hat der Beurer FC 41 zu bieten. Der Porensauger arbeitet in allen sechs Modi mit einer angenehmen Saugkraft und entfernt zuverlässig Mitesser und Unreinheiten. Die Anleitung ist sehr gut verständlich und die Langlebigkeit des Produkts kann durch die Bestellung von Ersatzteilen verlängert werden. Allerdings gibt es hier nur drei Aufsätze und keinerlei Zusatzfunktionen.

Wenn Geld egal ist

Microderm GLO Mini

Test Porenreiniger: Microderm GLO Mini
Bietet zwar nur wenig Aufsätze und Intensitätsstufen, dafür ist hier tatsächlich auch ein Reinigungseffekt zu sehen.

Wer bereit ist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, sollte sich den Microderm GLO Mini genauer ansehen. Der Porenreiniger verfügt zwar nur über zwei Modi und zwei Aufsätze, dafür ist bei diesem Gerät aber tatsächlich ein Reinigungseffekt festzustellen. Zudem werden Ersatzschwämme und sogar eine Reinigungsbürste mitgeliefert. Auf das Modell mit Ladestation gibt es zudem eine lebenslange Garantie.

Vergleichstabelle

TestsiegerBeurer FC 41
Wenn Geld egal istMicroderm GLO Mini
Ocean Heart Porenreiniger
VOYOR BR410
Mroobest K001
ROSALIND Deep Cleanser
AsperX H200
Test Porenreiniger: Beurer FC 41
  • Verständliche Anleitung
  • Angenehme Saug­kraft
  • Gute Reinigung
  • Fünf Modi
  • Ersatzteile verfügbar
  • Keine Zusatz­funktionen
  • Nur drei Aufsätze
Test Porenreiniger: Microderm GLO Mini
  • Reinigungsbürste
  • Ersatzschwämme
  • Lebenslange Garantie
  • Liegt gut in der Hand
  • Reinigungseffekt zu sehen
  • Recht teuer
  • Nur zwei Stufen
  • Nur zwei Aufsätze
  • Keine Zusatzfunktionen
Porenreiniger Test: Ocean Heart Porenreiniger
  • Vier Aufsätze
  • Fünf Modi
  • Saugkraft okay
  • Keine Reinigung zu sehen
  • Keine Zusatz­funktionen
Test Porenreiniger:
  • Sechs Aufsätze
  • Drei Modi
  • Ersatzschwämme
  • Mehrsprachige Anleitung
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Saugstärke teils unangenehm
  • Haut gerötet und gereizt
  • Keine Reinigung zu sehen
Test Porenreiniger: Mroobest
  • Fünf Aufsätze
  • Drei Modi
  • Vier Quetscher
  • Saugkraft teils unangenehm
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Kein Reinigungseffekt zu sehen
  • Liegt nicht so gut in der Hand
Test Porenreiniger: ROSALIND
  • Fünf Aufsätze
  • Drei Modi
  • Ersatzschwämme
  • Anleitung nur auf Englisch
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Haut gereizt
  • Saugkraft teils unangenehm
  • Keine Reinigung zu sehen
Test Porenreiniger: Asper X Porenreiniger
  • Sechs Aufsätze
  • Drei Modi
  • Keine Ersatzfilter
  • Saugkraft teils unangenehm
  • Es kommt schnell zu Haut­verletzungen
  • Keine Reinigung zu sehen
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Was bringt ein elektrischer Porenreiniger?

Produziert die Haut mehr Talg als sonst und kann dieser nicht ablaufen, bilden sich geschlossene Mitesser, die Whiteheads genannt werden. Verbleibt der Talg weiter in der Haut, können unter der obersten Hautschicht Entzündungen entstehen wodurch sich offene Mitesser – die sogenannten Blackheads – bilden. Diese Mitesser sind als unschöne, kleine schwarze Punkte in der Haut zu sehen.

Meist entstehen Mitesser in der sogenannten T-Zone, sprich auf Stirn, Nase und Kinn. Wenn die Wände der entzündeten Talgdrüsen aufplatzen, kann sich der Eiter inklusive Bakterien auf das umliegende Gewebe verteilen und es können Pickel entstehen. Je nach Menge und Art der Pickel kann es auch zu Akne kommen.

Ein Porensauger soll überschüssigen Talg, Fett, Mitesser, Unreinheiten und Make-Up-Reste aus den Poren saugen und dadurch die Haut porentief reinigen. Dazu erzeugt der Reiniger einen Unterdruck, dessen Stärke man am Gerät regulieren und einstellen kann.

Neben den unterschiedlichen Saugstufen gibt es auch verschiedene Aufsätze für unterschiedliche Hauttypen und Körperstellen. Der Saugkopf samt Aufsatz wird für die Reinigung langsam über das Gesicht geführt – immer von außen nach innen. Nach und nach werden so die Mitesser im Gesicht entfernt.

Viele Porenreiniger unterscheiden sich äußerlich kaum: Sie sind klein, ergonomisch geformt und liegen meist gut in der Hand. Fast alle Porensauger haben einen integrierten Lithium-Ionen-Akku, der mit einem USB-Kabel aufgeladen wird.

Porenreiniger Test: Porenreiniger Beurer Fc 41
Runde Aufsätze in verschiedenen Größen sowie elliptisch geformte finden sich bei jedem getesteten Porensauger.

Manche Porenreiniger können mehr als nur die Haut von Mitessern befreien. So gibt es Aufsätze mit Mikrokristallen zum Peelen der Haut, hier werden also abgestorbene Hautzellen entfernt. Diese Aufsätze lassen sich auch an anderen Körperstellen mit trockener Haut – wie den Ellbogen – einsetzen. Ovale Aufsätze eignen sich, um feine Linien anzuheben und die Haut zu straffen oder für die Gesichtsmassage. Manche Porenreingier haben auch eine Lichttherapie zu bieten: So soll blaues Licht Akne reduzieren und die Poren verfeinern, während Rotlicht die Haut straffen und feine Linien anheben soll.

Die meisten Porensauger haben zwischen drei und sechs verschiedene Saugstufen. Je mehr Intensitätsstufen ein Mitesserentferner hat, desto besser kann man die Intensität an den Hauttyp und die zu reinigenden Stelle anpassen. Vor allem für sensible Haut ist es gut, wenn der Porenreiniger viele, fein abstufbare Saugstufen bietet.

Wie funktioniert ein Porenreiniger?

Es gibt unterschiedliche Arbeitsweisen von Porenreinigern: Manche Modelle arbeiten mit Ultraschall oder mit Wasser, die meisten sind aber klassische Vakuumsauger – und nur die haben wir hier getestet. Die Bedienung der Porenreiniger ist leicht und intuitiv, bei einer falschen Anwendung können aber Hautverletzungen entstehen.

Porenreiniger Test: Anlan Porenreiniger
Manche Porenreiniger haben zusätzliche Funktionen wie blaues Licht.

Manche Vakuumsauger verfügen über einen Wassertank, mit dem man ein Aqua Facial durchführen kann: Der feine Nebel, der auf das Gesicht gesprüht wird, soll sich positiv auf das Hautbild auswirken. Zudem kann man das Wasser mit Pflegestoffen vermischen, die so besser in die Haut eindringen.

Ultraschall-Porenreiniger arbeiten dagegen nicht mit Unterdruck. Hier werden Mitesser und Unreinheiten nicht eingesaugt, sondern stattdessen von der Haut geschabt. Der Ultraschall wirkt dabei wie ein Peeling und soll das Hautbild sichtbar verbessern.

Anwendung

Vor der Verwendung des Porensaugers empfehlen die Hersteller, die Poren zu öffnen, beispielsweise durch ein Dampfbad oder ein feuchtes, heißes Handtuch. So sollen sich Mitesser und andere Hautunreinheiten besser absaugen lassen. Man sollte einen Porenreiniger erst einmal an einer unempfindlichen Hautstelle, zum Beispiel am Arm, ausprobieren, um festzustellen, wie die Haut auf die Anwendung reagiert.

Außerdem sollte man zunächst mit der kleinsten Intensitätsstufe beginnen und sich dann je nach Stelle und Hauttyp hocharbeiten. Der Porensauger wird immer von innen nach außen geführt. Jede Stelle sollte dabei nur maximal drei Sekunden bearbeitet werden, um Verletzungen der Haut zu vermeiden. Nach der Behandlung sollte man die Poren dann wieder schließen, zum Beispiel mit Eiswasser oder einer gekühlten Maske, und die Haut im Anschluss mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen.

Bei einer falschen oder zu intensiven Anwendung kann ein Porenreiniger die Haut stark reizen und es kann zu Hautverletzungen wie blauen Flecken, Blutergüssen oder geplatzten Äderchen kommen.

Ein Porenreiniger sollte höchstens ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden für je maximal fünf bis zehn Minuten. Einige Mitesserentferner verfügen auch über eine automatische Abschaltung, die das Gerät ausschaltet, wenn diese Grenze erreicht ist. Zudem wird empfohlen den Porenreiniger eher abends anzuwenden, damit sich die Haut über Nacht erholen kann und eventuelle Rötungen verschwinden.

Zusatzfunktionen

Manche Modelle arbeiten lediglich mit unterschiedlichen Saugstufen, bei anderen wiederum kann man auch verschiedene Modi für unterschiedliche Hauttyp auswählen. Die meisten Porenreiniger sind mit einem LED-Display ausgestattet, das mal mehr, mal weniger auskunftsfreudig ist. So wird hier je nach Modell der Batteriestand, die Nutzungszeit, der gewählte Modi oder die eingestellte Intensitätsstufe angezeigt.

Manche Porenreiniger bieten auch eine Lichttherapie mit rotem, blauen und grünen Licht an: das blaue Licht soll die Haut beruhigen, während das grüne Licht gegen Mitesser, Unreinheiten und Akne helfen soll. Das rote Licht soll die Hautelastizität verbessern und so gegen feine Linien helfen. Darüber hinaus gibt es auch Porensauger mit einer Wärme- oder Kältefunktion, mit der die Poren vor der Anwendung geöffnet und danach wieder geschlossen werden sollen. Drei der hier getesteten Porenreiniger verfügen zudem über eine App-Verbindung, wobei die Sinnhaftigkeit eher fraglich ist.

Auch bei der Art und Anzahl der Aufsätze gibt es Unterschiede: So sind alle Porenreiniger mit unterschiedlich großen, runden Aufsätzen für die Porenreinigung ausgestattet. Andere Modelle kommen zusätzlich mit Silikonaufsätzen für empfindliche Haut oder mit Mikrokristallen zum Peelen.

Porenreiniger Test: Porenreiniger Beurer Fc 41

Testsieger: Beurer FC 41

Der Beurer FV 41 war mit Abstand der beste Porenreiniger im Test. Er lieferte nicht nur die beste Reinigungsleistung, sondern arbeitet in allen sechs Modi auch mit einer angenehmen Saugkraft.

Dem Porensauger von Beurer liegen drei Aufsätze und diverse Ersatzschwämme bei. Außerdem finden sich im Lieferumfang ein USB-Ladekabel sowie eine sehr ausführliche, mehrsprachige Anleitung. Es gibt die Möglichkeit für alle Komponenten des Porenreinigers Ersatzteile zu bestellen, was die Langlebigkeit des Porenreingers erhöht. Darüber hinaus gibt der Hersteller eine Garantie von drei Jahren.

Testsieger
Beurer FC 41
Test Porenreiniger: Beurer FC 41
Der Beurer bietet eine angenehme Saugkraft und gute Reinigung in fünf unterschiedlichen Modi.

Auf dem Handstück in Weiß und Lila finden sich der An-/Ausschalter sowie eine Plus- und eine Minustaste. Das kleine, schwarzweiße Display zeigt den Batteriestand und die eingestellte Saugstufe an. Diese kann in 20er-Schritten von 0 bis 99 ausgewählt werden. Die Ladezeit beträgt fünf Stunden, danach kann das Gerät 90 Minuten genutzt werden.

An Aufsätzen sind hier ein großer, runder für die großflächige Reinigung von Poren sowie ein kleinerer, runder Aufsatz für die Porenreinigung an schwierigen Stellen wie der Nase vorhanden. Zusätzlich gibt es einen ovalen Aufsatz, der die Durchblutung der Haut und dadurch ihre Elastizität fördern soll.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist bebildert und somit sehr gut verständlich. Es wird auch genau gezeigt, welcher Aufsatz für welche Hautpartie gedacht ist und in welche Richtung der Porenreiniger über das Gesicht geführt werden muss. Das Handstück liegt gut in der Hand – insgesamt ist die Bedienung recht intuitiv und einfach.

Anders als bei vielen anderen Porenreinigern im Test ist hier die Saugkraft stets recht angenehm – auch in den höheren Stufen – und der Porenreiniger saugt sich nicht am Gesicht fest. Somit hinterlässt der FC41 nach der Behandlung auch keine Rötungen oder anderen Blessuren. Außerdem hat man bei dem Porenreiniger von Beurer das Gefühl, dass es auch tatsächlich reinigt und somit seinen Zweck erfüllt.

Möchte man sich einen Porensauger zulegen, ist der FC 41 von Beurer unserer Ansicht nach die beste Wahl. Andere Modelle haben zwar mehr Funktionen und Aufsätze zu bieten, dafür kann man hier aber tatsächlich einen Reinigungseffekt feststellen.

Beurer FC 41 im Testspiegel

Bislang gibt es keine weiteren seriösen Testberichte des Beurer FC 41. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Wie bereits erwähnt haben andere Porenreiniger mehr Funktionen und Aufsätze, allerdings enttäuschten die meisten anderen getesteten Modelle hinsichtlich ihrer versprochenen Reinigung. Zwei weitere Porensauger können wir aber empfehlen.

Wenn Geld egal ist: Microderm GLO Mini

Wer bereit ist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, sollte sich den Microderm GLO Mini genauer ansehen. Der Porenreiniger verfügt zwar nur über zwei Modi und zwei Aufsätze, dafür ist bei diesem Gerät aber tatsächlich ein Reinigungseffekt festzustellen. Zudem werden Ersatzschwämme und sogar eine Reinigungsbürste mitgeliefert. Auf das Modell mit Ladestation gibt es zudem eine lebenslange Garantie.

Wenn Geld egal ist
Microderm GLO Mini
Test Porenreiniger: Microderm GLO Mini
Bietet zwar nur wenig Aufsätze und Intensitätsstufen, dafür ist hier tatsächlich auch ein Reinigungseffekt zu sehen.

Der Porenreiniger ist zwar recht klein und rundlich, liegt aber dank der Silikon-Beschichtung gut und rutschfest in der Hand. Im Lieferumfang finden sich einige Ersatzschwämme und sogar eine Reinigungsbürste. Die findet man bei keinem anderen der getesteten Modelle. Zudem verfügt der Mini über eine Ladestation auf der der Porenreiniger ganz bequem abgestellt werden kann. Die mitgelieferte Anleitung ist leider nur auf Englisch verfügbar.

1 von 5
Porenreiniger Test: Porenreiniger Microderm Glo Mini
Der Microderm GLO Mini kommt mit einer Ladestation.
Porenreiniger Test: Porenreiniger Microderm Glo Mini
Dank Silikonbeschichtung liegt der Porenreiniger gut in der Hand, über die An-/Austaste wird die Stufe eingestellt.
Porenreiniger Test: Porenreiniger Microderm Glo Mini
Leider sind nur zwei Aufsätze mit dabei ...
Porenreiniger Test: Porenreiniger Microderm Glo Mini
... dafür hat das Gerät als einziges im Test eine Reinigungsbürste zu bieten.
Porenreiniger Test: Porenreiniger Microderm Glo Mini
Der Mircoderm GLO Mini samt Zubehör.

Das Modell verfügt nur über zwei Intensitätsstufen, die über den An-/Ausschalter ausgewählt werden können. Ist die geringere Saugkraft eingestellt, leuchtet ein blaues Licht, auf der höheren ein rotes. Zusätzliche Funktionen wie Wärme, Kälte, Lichttherapie oder Vibration gibt es hier leider nicht. Auch das Set an mitgelieferten Aufsätzen ist recht sparsam: es ist lediglich ein kleiner und ein großer runder Aufsatz mit dabei. Ein kleiner sowie ein großer Massage-Aufsatz mit Mikrokristallen ist separat erhältlich. Bei dem aufgerufenen Preis von rund 60 Euro ist das etwas enttäuschend.

Verwendet man für die Reinigung den großen, runden Aufsatz ist die Saugkraft auf der ersten Stufe in Ordnung. Schaltet man jedoch auf die höhere Stufe, saugt sich der Porenreiniger doch recht stark an der Haut fest, was etwas unangenehm ist. Nutzt man dagegen den kleineren Aufsatz, ist die Intensität auf beiden Stufen angenehm und es ist hier auf tatsächlich ein Reinigungseffekt festzustellen.

So erhält der Microderm GLO Mini trotz einiger Kritikpunkte aufgrund seiner guten Reinigungsleistung eine Empfehlung.

Außerdem getestet

Ocean Heart Porenreiniger

Der Porenreiniger von Ocean Heart kommt mit fünf Saugstufen und vier Aufsätzen. Neben unterschiedlich großen, runden Aufsätzen gibt es einen ovalen für feine Linien und einen Aufsatz mit Mikrokristallen zur Massage und Exfoliation. Die kleine Anzeige ist sehr schlicht und zeigt lediglich die Intensitätsstufe und den Batteriestand an. Die bebilderte Anleitung ist trotz kleiner Übersetzungsfehler gut verständlich. Die Bedienung ist recht intuitiv, vor allem da es nur drei Tasten auf dem Handstück gibt.

Der Massageeffekt des Mikrokristallaufsatzes ist nicht wirklich zu spüren, die Saugstufe auf der niedrigsten Einstellung ist ebenfalls nur sehr schwach. Zudem quietscht der Porenreiniger ein wenig bei der Anwendung. Es ist auch kein wirklicher Reinigungseffekt zu sehen.

VOYOR BR410

Der Porenreiniger VOYOR BR410 wird mit sechs Aufsätzen, Ersatzschwämmen und einer mehrsprachigen Anleitung geliefert. Es stehen drei Saugstufen zur Verfügung, allerdings keine weiteren Zusatzfunktionen. Die Aufsätze bestehen aus einem großen und einem kleinen runden, einem gebogenen und einem ovalen Aufsatz. Zusätzlich gibt es einen Aufsatz mit Silikon und einen mit Mikrokristallen.

Die Saugkraft bei dem großen, runden Aufsatz ist bereits auf Stufe eins stark und unangenehm, die Haut ist gerötet und gereizt. Dagegen ist sie bei dem kleinen, runden Aufsatz auf allen drei Stufen nicht wirklich zu spüren. Der Silikon-Aufsatz fühlt sich angenehm weich auf der Haut an, dagegen ist der mit Mikrokristallen zu kratzig. Insgesamt ist bei keinem der Aufsätze ein wirklicher Reinigungseffekt zu sehen.

Mroobest K001

Durch seine kleine, rundliche Form liegt der Mroobest K001 nicht so bequem in der Hand wie die Modelle mit schmalem Handstück. Das Gerät kommt mit fünf Aufsätzen und einem Viererset Komedonenquetscher. Es stehen drei verschiedene Modi zur Auswahl. Leider bietet das Modell keine zusätzlichen Funktionen wie Vibration oder Kälte und Wärme. Die Aufsätze bestehen aus drei runden Aufsätzen in verschiedenen Größen, sowie einem ovalen und einem Aufsatz mit Mikrokristall.

Bei dem großen, runden Aufsatz ist die Saugkraft bereits auf der ersten Stufen sehr stark, sodass sich der Porenreiniger stark an der Haut festsaugt. Bei dem kleinen, runden Aufsatz ist die Saugkraft auf allen Stufen in Ordnung, es ist aber kein wirklicher Reinigungseffekt zu sehen. Der Mikrokristall-Aufsatz ist zu glatt, sodass es keinen Massage-Effekt gibt.

ROSALIND Deep Cleanser

Der Rosalind Deep Cleanser kommt in Weiß und Roségold daher und macht dadurch einen schicken Eindruck. Der Porenreiniger bietet fünf Aufsätze und drei Intensitätsstufen. Auch ein paar Ersatzschwämme werden mitgeliefert. Leider ist die Anleitung nur auf Englisch verfasst und das Modell verfügt über keine Zusatzfunktionen wie Wärme, Kälte und Vibration.

Nutzt man den großen, runden Aufsatz ist die Saugkraft bereits auf der ersten Stufe recht stark, der Porenreiniger saugt sich an der Haut fest, was nicht nur unangenehm ist sondern auch zu Hautreizungen führt. Bei dem kleinen, spitzen Aufsatz ist dagegen auf allen drei Stufen keine Saugkraft zu spüren. Der Mikrokristall-Aufsatz für die Massage der Haut ist zu glatt, sodass kein Effekt zu bemerken ist. Auch ein Reinigung der Poren lässt sich nicht feststellen.

AsperX H200

Auch der AsperX H200 ist mit einer App ausgestattet, außerdem gibt es vier Aufsätze und eine Basis, auf der man den Porenreiniger abstellen kann. Auch hier sind keine Ersatz-Filterschwämme beigelegt. Die Anzeige gibt Auskunft über den Batteriestand und die gewählte Intensitätsstufe. Hierbei stehen sechs Stufen zur Verfügung.

Neben den beiden runden Aufsätzen gibt es einen ovalen und einen mit Mikrokristallen. Bei letzterem ist aber keine nennenswerte Wirkung zu erkennen. Die Saugkraft ist auf den unteren Stufen recht gering und erst auf den höheren Stufen wirklich zu merken. Trotzdem kommt es schnell zu leichten blauen Flecken und Rötungen, einen Reinigungseffekt merkt man hingegen nicht.

So haben wir getestet

Alle 18 Porenreiniger wurden hinsichtlich ihrer Ausstattung bewertet, sprich wie viele Modi und wie viele Aufsätze es gibt. Verfügt ein Modell noch über Zusatzfunktionen wie Wärme und Licht, wurde das ebenfalls in die Bewertung einbezogen. Darüber hinaus war auch das Design, beziehungsweise die Handlichkeit der einzelnen Porenreiniger wichtig, hierbei gab es jedoch keine allzu großen Unterschiede.

Für den Praxistest wurden jeweils zwei verschiedene Porenreiniger auf den unterschiedlichen Gesichtshälften ausprobiert. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Saugstärken und Aufsätze getestet. Anschließend wurde das Ergebnis bewertet.

Die wichtigsten Fragen

Was ist ein Porenreiniger?

Ein elektrischer Porenreiniger befreit die Haut von Schmutz, überschüssigem Talg und Fett, sowie Make-Up-Resten. Er funktioniert ähnlich wie ein Staubsauger: Mitesser und Schmutz werden einfach durch Unterdruck aus den Poren gesaugt.

Welche Arten an Porenreinigern gibt es?

Es gibt die klassischen Vakuum-Porenreiniger und solche, die mit Ultraschall statt mit Unterdruck arbeiten. Manche Vakuum-Geräte verfügen auch über einen Wassertank, in dem das Wasser mit pflegen Zusätzen, wie einem Serum, vermischt werden kann. Dadurch soll die Haut zusätzlich gepflegt werden. Getestet wurden für diesen Bericht allerdings nur die klassischen Porenreiniger, die mittels Unterdruck die Poren von Schmutz und Fett befreien sollen.

Wie oft sollte ein Porenreiniger verwendet werden?

Ein Porenreiniger sollte nicht mehr als zweimal pro Woche angewendet werden. Zwischen den einzelnen Anwendungen sollten zudem auch einige Tage liegen, damit sich die Haut erholen kann. Das Gerät sollte nicht mehr als maximal zehn Minuten verwendet werden und jede Stelle sollte nur höchstens drei Sekunden behandelt werden, da es ansonsten zu Hautverletzungen wie blauen Flecken und Rötungen kommen kann.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Viele Porenreiniger haben einiges an Extras zu bieten: So gibt es Geräte mit LED-Bildschirmen, unterschiedlichen Modi für die verschiedenen Hauttypen oder auch einer Wärmefunktion, mit der die Poren vor der Anwendung geöffnet werden sollen. Zwei Geräte im Test waren auch mit einer App-Verbindung ausgestattet. Wie sinnhaft diese ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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