Saugroboter Test: Saugroboter Aufmacher Copyright: Robert Kneschke / Adobe Stock
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Letzte Aktualisierung: 25.3.2022

Der beste Saugroboter

Wir haben 48 Saugroboter getestet. Der beste für die meisten ist der iRobot Roomba e5. Er ist durch seine Gummiwalzen nahezu verfilzungsfrei, fährt lange und kann einfach entleert werden. Der Saugroboter ist außerdem sehr gründlich – vor allem auf Teppich. Aber es gibt auch andere, interessante Empfehlungen.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 25. März 2022

Wir haben uns drei weitere Saugroboter angesehen. Eine Empfehlung für Tierfreunde ist der ZACO V6 mit Direktabsaugung und Option auf Einweg-Staubbeutel. Der iRobot Roomba j7+ ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Zu den beiden anderen Testkandidaten: Rowentas X-PLORER Series 120 AI kommt in alltagsrobuster Schale, ohne Hochglanz-Finish und Design-Finessen. Der Eufy RoboVac G20 Hybrid erkennt Teppich und saugt dort stärker.

14. Januar 2022

Wir haben drei weitere Robo-Sauger getestet. Der iRobot Roomba j7+ kommt mit Absaugbasis und allen denk- und undenkbaren Navigationsschikanen daher. Er ist zwar sehr teuer, aber für alle, die nicht so sehr aufs Geld schauen müssen, eine neue Empfehlung. Der eufy RoboVac X8 ist ein rundherum guter Roboter, wegen des hohen Preises und mangels Absaugstation reicht es aber nicht zur Empfehlung. Der Sichler ZX7075-944 ist grundsätzlich brauchbar für kleines Budget, die Trockenwischfunktion ist jedoch alles andere als überzeugend.

8. Oktober 2021

Wir haben fünf weitere Roboter getestet. Der Dreame Z10 Pro überzeugt durch sehr gute Navigation, bestes Mapping und natürlich durch den Komfort seiner Absaug-Basis. Er erhält eine Empfehlung. Dafür rutscht der Yeedi K650 in die Rubrik „Außerdem getestet“.

Folgende Modelle waren ebenfalls neu im Test: Medions S20 SW kann statt mit Schmutztank auch mit einem Einweg-Beutel fahren. Zigmas Spark-980 spricht mit eigener Stimme, hier können eigene Sprachaufnahmen aufgespielt werden. Kyvol E31 reinigt ausdauernd und gemütlich, hat aber keine Raumplanung. Die ist beim Tesvor S4 vorhanden, jedoch kamen wir dank ständig abstürzender App nicht an sie heran.

30. April 2021

Wir haben drei weitere Saugroboter getestet. Der Proscenic M8 Pro und der Ultenic T10 sind baugleiche Zwillinge in unterschiedlichen Farben. Beide bringen eine Absaugstation und cleveres Mapping mit. Da der Proscenic günstiger zu haben ist, ist er eine neue Empfehlung. Er ersetzt den iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation. Der ab 8. Mai erhältliche Dreame L10 Pro hat einen großen Staubtank und kann aktiv Hindernisse meiden. Für eine Empfehlung reicht uns das nicht.

19. März 2021

Wir haben zwei neue Saugroboter getestet, Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687 und iRobot Roomba i3+ (i3552). Der Rowenta glänzt bei der Planung durch intelligente Kartierung. Der iRobot hebt den Komfort mit seiner Absaugstation aufs nächste Level. Beide Modelle sind neue Empfehlungen. Die Geräte Xiaomi Roborock S6 und iRobot Roomba i7+ (i7558) sind nun nicht mehr unter den Empfehlungen.

20. November 2020

Wir haben sechs neue Saugroboter getestet. Eine neue Empfehlung ist der Yeedi K650. Außerdem rutschten einige bereits getestete Modelle auf höhere Plätze, so ist der iRobot Roomba e5 neuer Testsieger. Auch der Xiaomi Roborock S6 hat jetzt einen Platz unter den Empfehlungen.

2. Juli 2020

Wir haben drei weitere Saugroboter getestet. Medions MD19511 setzt die unkomfortablen Kritikpunkte seiner Vorgänger fort. Der Kyvol Cybovac E30 protzt mit „extrem starker Saugkraft“, im Test bleiben Fliesenfugen aber unsauber. Einzig der Eufy Robovac 11S Max überzeugt mit Saugkraft und Handling.

22. November 2019

Wir haben uns einen weiteren Roboter angesehen. Der Blaupunkt Bluebot XSmart ist gründlich, dafür aber unkomfortabel bei Bedienung und Entleerung. Die Wischfunktion ohne Pumpe und mit kleinem Tank ist ein Tropfen auf den heißen Stein ohne großen Nutzen.

16. August 2019

Die Roboter von Xiaomi sind beliebt. Wir haben uns den neuen Roborock S6 angeschaut und festgestellt: Ein tolles Gerät zu einem attraktiven Preis! Leider hat der S6 einen gravierenden Fehler, deshalb empfehlen wir ihn (vorerst) nicht. Ausführliche Informationen zum Gerät unter „Außerdem getestet“.

7. Juni 2019

Wir holen den Botvac D7 Connected von Neato Robotics in den Test und stellen fest: Er schafft viel Fläche, so richtig sauber wird es aber erst nach mehreren Durchgängen. Gelungen ist das Mapping mit dem Anlegen von Zonen: Schicken Sie den D7 zielgerichtet zum Esstisch oder in die Küche.

13. Mai 2019

Wir haben unserem Test der besten Wischroboter einen eigenen Artikel gewidmet. Ab sofort erfahren Sie hier alle Neuigkeiten über die kleinen Putzhelfer. Dieser Artikel behandelt somit ab sofort nur noch reine Staubsaugerroboter.

8. März 2019

Der iRobot Roomba i7+ (i7558) sammelt den Schmutz nicht nur auf, er bringt ihn auch weg – nämlich zu seiner Absaugstation, die gleichzeitig seine Ladebasis ist. Hinzu kommt eine Kartierung der Räumlichkeiten, wobei Sie Räume benennen, die auf Wunsch unterschiedlich oft gereinigt werden.

17. Januar 2019

Nach einigen Wochen intensiver Benutzung ergänzen wir den Ecovacs Robotics Deebot 710, das teurere Schwestermodell unseres Testsiegers Deebot 600. Es teilt fast alle positiven Eigenschaften des Testsiegers, bietet unserer Meinung nach aber für den Aufpreis keinen echten Mehrwert.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Den Traum, die Haushaltsarbeit einfach von einem Staubsauger-Roboter erledigen zu lassen, gibt es, seit es Roboter gibt. Mit Saugrobotern wird der Traum zum ersten mal ein bisschen Wirklichkeit – zumindest, was das Staubsaugen angeht. Denn das regelmäßige Staubsaugen können einem Saugroboter durchaus abnehmen, wie unser Test gezeigt hat.

Wir haben inzwischen ingesamt 48 Saugroboter getestet, 34 davon sind aktuell noch erhältlich. Getestet haben wir sowohl Saugroboter mit als auch ohne rotierende Bürste. Welche Bauart für Sie am besten ist, hängt vor allem davon ab, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ausgestattet ist. Ist die Wohnung komplett oder teilweise gefliest oder mit anderen glatten Oberflächen eingerichtet? Dann kommen Sauger ohne rollende Bürsten in Frage – aus Auslegware holen sie dagegen fast gar nichts heraus. Aber auch auf glatten Oberflächen lösen Roboterstaubsauger mit Bürstenwalze etwas mehr Verunreinigungen.

Der Boden­belag entscheidet über die Wahl des Saugroboters

Doch auch glatte Flächen haben Fallstricke: Schmale Fugen zwischen den Fliesen oder zwischen den Holzdielen können manche Sauger nicht gründlich reinigen, gerade solche, die auf textilem Belag stark sind. Hier bleibt gern Staub und Kehricht hängen und man muss alle paar Wochen per Hand nacharbeiten.

Bei Auslegware eignen sich Saugroboter nur für Niedrigflorbeläge, in Langflor-Auslegware bleiben die Geräte stecken. Dafür sollten sie einen Saugroboter mit zwei gegenläufig rotierenden Walzenbürsten wählen (Roomba-Saugroboter). Läufer und einzeln liegende Auslegware mit langen Quasten können für solche Saugroboter aber ein Problem sein, denn die Walzen wickeln die gern auf. Es gibt auch Saugroboter, die nicht nur staubsaugen, sondern auch wischen können. Solche Wischroboter behandeln wir in einem eigenen Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

iRobot Roomba e5

Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
Hohe Raumabdeckung und sehr gründlich – speziell auf Teppich: Der Roomba bietet einiges fürs Geld.

Unser Testsieger Roomba e5 ist ein Profi für textile Bodenbeläge, der Wartungsaufwand ist gering. Der Grund: Der Hersteller setzt auf bürstenlose Gummiwalzen, die nicht verfilzen. Hinzu kommt ein vergleichsweise großer Staubbehälter, der leicht entleert und gereinigt werden kann. Bei der Gründlichkeit und der Zimmerabdeckung steht der Saugroboter hochwertigen Konkurrenten in nichts nach, allerdings schwächelt es bei breiten, tieferen Fliesenfugen. Hier bleiben oft Reste von Verunreinigungen zurück. Das Gerät reinigt sehr ausdauernd: Im Test war der Saugroboter 78 Minuten unterwegs. Nicht zu vergessen sind die geringen jährlichen Kosten für Filter, Seitenbürsten und Gummiwalzen.

Selbstentleerend

Proscenic M8 Pro

Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
Weniger Arbeit: Der Proscenic entleert sich selbständig in der Station, außerdem gibt es Kartierung mit Räumen und No-Go-Zonen.

Der Proscenic M8 Pro bringt eine Absaug-Dock für moderates Geld. Der Komfort könnte nicht größer sein: Nach jeder Fahrt entleert sich der Saugroboter selbst. So muss nur ab und zu der HEPA-Filter ausgeklopft werden – kein lästiges, tägliches Entleeren mehr. Der Kontakt mit Verunreinigungen ist auf ein Minimum begrenzt, der Einwegbeutel in der Station wird entsorgt. Darüber hinaus kann der Saugroboter mit 0,3 Litern eine lange Zeit staubsaugen, auf Wunsch sogar lautlos. Wischen und Saugen ist mit dem Kombi-Tank grundsätzlich kombiniert, Sie müssen nur mit einem Tank Hantieren. Fortschrittliches Mapping erlaubt außerdem eine Reinigungsplanung für jedes einzelne Zimmer sowie für bis zu fünf Etagen bzw. Wohnungen.

Setup-König

Dreame Z10 Pro

Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
Der Dreame punktet mit Selbstentleerung, erstklassiger Kartierung, bedächtiger Fahrweise und einem umfangreichen Setup der Arbeitsmodi.

Der Dreame Z10 Pro bringt ebenfalls Komfort ins Haus: Mit Absaugbasis entledigt man sich des lästigen, täglichen Entleerens, das kennen wir schon. Der Z10 Pro kann aber mehr: Das Mapping ist Oberklasse und die Kombination von Laser-Navi und visueller Hinderniserkennung durch eine Kamera sorgt für weniger Havarien.

Große Einwegbeutel

Zaco V6

Test Saugroboter: Zaco V6
Kein lästiges Staubbox-Entleeren, kein Ausklopfen des Filters – die Option, Einwegbeutel zu verwenden, macht es möglich.

Der Zaco V6 spricht alle an, denen die Staubsauger-Pflege eine lästige Pflicht ist. Er kann optional mit Einwegbeutel fahren, die mit einem Liter deutlich mehr fassen, als die üblichen 0,5 bis 0,6 Liter. In unserem Fall konnte der Zaco damit zwei Wochen wartungsfrei saugen. Der zweite Punkt für den Komfort ist die direkte Absaugung, hier gibt es keine Bürstenwalze, die verfilzen könnte. In Summe gibt das ein gutes Produkt für Haushalte mit Langhaar-Menschen oder -Tieren.

Sehr gründlich

Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687

Test  Saugroboter: Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
Der X-Plorer zeichnet sich durch cleveres Mapping aus und fährt Räume zeitgesteuert unterschiedlich oft an. Die einfache Entleerung des Behälters überzeugt.

Der Rowenta X-Plorer Series 75 bietet hervorragendes Mapping mit allen Schikanen für die Feinplanung. Der Behälter ist simpel zu entleeren und Wischfunktion sowie ein Boost für Auslegware ergänzen das Paket. Wer es leiser wünscht, der kann die Lautstärke in vier Stufen justieren.

Vergleichstabelle

TestsiegeriRobot Roomba e5
SelbstentleerendProscenic M8 Pro
Setup-KönigDreame Z10 Pro
Große EinwegbeutelZaco V6
Sehr gründlichRowenta X-Plorer Series 75 RR7687
iRobot Roomba j7+ (J755840)
iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation
iRobot Roomba i7+ (i7558) mit Absaugstation
Ultenic T10
Ecovacs Robotics Deebot 710
Vorwerk Kobold VR300
Ecovacs Deebot 600
Rowenta X-Plorer 120 AI
Eufy RoboVac X8
iRobot Roomba s9+ mit Absaugstation
Neato Robotics Botvac D7 Connected
AEG RX9-1
Eufy RoboVac G20 Hybrid
Medion S20 SW
Xiaomi Roborock S6
Dreame L10 Pro
Dyson 360 Eye
Sichler ZX7075-944
Zigma Spark-980
Kyvol E31
Eufy RoboVac 30C
Eufy RoboVac G10 Hybrid
Tesvor M1
Yeedi K650
Blaupunkt Bluebot XSmart
Medion MD 18500
Neato Botvac D4 Connected
iRobot Roomba 980
Tesvor S4
Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
  • Ausdauernd (78 Minuten)
  • Gründliche Reinigung
  • Vglw. bequeme Entleerung des Staubbehälters
  • Keine verfilzten Bürsten
  • Schwierigkeiten bei breiten Fliesenfugen
  • Zeitplanung nur via App
Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
  • Automatische Entleerung
  • Umfangreiches Mapping
  • Teppicherkennung
  • Nasswisch­funktion
  • Schmutzerkennung
  • Vier Saugstufen
  • Lautlos Wischen – nur Seitenbürste bleibt aktiv
  • Bauhöhe mit Laserturm 9,8 cm
  • Fugen unsauber
  • Schmutz verstreut
  • Keine Schrubbmuster beim Wischen
  • Geringe Wischwirkung
  • Laut & Leise Wechsel
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
  • Gründlich
  • Umfangreiches Mapping
  • Viele Setup-Details in der App
  • Schmutz-/Bodenerkennung
  • Weniger Havarien an typischen Hindernissen
  • Höhe mit Laser-Turm 9,6 cm
  • Android App arbeitet auf älteren Telefonen nicht
  • Wischen: nur einfaches Hinterherziehen - aber punktuell intensiv
Test Saugroboter: Zaco V6
  • 1-Liter XXL-Beutel oder Tank
  • Direktabsaugung, keine Bürste die verfilzt
  • Fernbedienung
  • Invisible Wall
  • Starke Laufzeit 85 Minuten
  • Flache Bauform
  • Wischen & Saugen gleichzeitig
  • Hochglanz Finish
  • Spot: Radius zu klein
  • Keine Bodenplatte, nicht optimal für Wisch-Fahrten
  • Max Mode sehr laut
  • Reinigung auf Textil geringer
Test  Saugroboter: Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
  • 100% gründlich, befährt doppelt
  • Teppich-Boost
  • No Go Zonen
  • Raum- und Etagenplanung
  • Lautstärke in 4 Stufen
  • Helles Sirren bei Standard- & Max
  • Bauhöhe mit Laser-Turm: 9,5 cm
  • Wisch-Unterbau (100 ml) mit wenig Wirkung
  • Basis zu leicht
Test Saugroboter: iRobot Roomba j7+
  • Automatische Entleerung
  • Dirt Detect, Schmutzbereiche
  • Reinigen beim Verlassen
  • Geringe Bauhöhe 8,5 cm
  • Erkennt Hindernisse wie Kabel
  • Lautstärke/Leistung nicht modifizierbar
  • Eher laut, teilweise rumpelnd
Test  Saugroboter: iRobot Roomba i3+ (i3552)
  • Entleerung an Station
  • Staub­allergiker
  • Stabil und haushaltstauglich
  • Schnelles Aufladen ca. 1,5h
  • Dirt Detect
  • Fortsetzungsfahrt
  • Keine Raumplanung / No-Go-Zonen
  • Lautstärke/Leistung nicht modifizierbar
  • Eher laut, teilweise rumpelnd
iRobot Roomba i7+ (i7558): Die Absaugungstation bringt endlich den Komfort, den sich die meisten von einem Roboter wünschen.
  • Maximaler Komfort durch Selbstentleerung
  • Kartierung & Raumverwaltung für Reinigungspläne
  • verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Starke Raumabdeckung im Test
  • Etagenreinigung durch Nachladen
  • Ausdauernd
  • Sehr teuer
  • Wegwerf-Beutel
  • Schlechte Reinigungsergebnis­se bei Ritzen und Fugen
Test  Saugroboter: Ultenic T10
  • Automatische Entleerung
  • Mapping mit Räumen, No-Go-Zonen
  • Teppicherkennung
  • Nasswisch-Funktion
  • Fernbedienung
  • Schmutzerkennung
  • Laden und Weiterfahren
  • Bauhöhe mit Laserturm 9,8 cm
  • Fugen unsauber
  • Schmutz sehr weit verstreut
  • Keine Schrubb-Muster beim Wischen
  • Geringe Wisch-Wirkung
Test  Staubsauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot 710
  • So leise wie der Testsieger
  • Gründliche, langsame Reinigung um Hindernisse
  • Hohe Sauberkeitsquote
  • Roboterstimme
  • Wenig Aufwand beim Entleeren
  • Timer und Reinigungsmodi in App
  • Zeitplanung nur via App
  • Raum-zu-Raum Reinigung im Test nicht erkennbar
  • Verfilzte Bürsten
  • Wassertank-Option nicht möglich
Staubsauger-Roboter Test: Staubsaugerrobos Vr300
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse möglich
  • Starke Raumabdeckung im Test
  • Behälter Entleeren ohne Staub
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Zeitplanung nur via App
  • Vergleichsweise laut
  • Vglw. hohe jährliche Kosten
  • Hoher Preis
Test  Staubsauger-Roboter: Ecovacs Deebot 600
  • Leisester Sauger
  • Günstig
  • Hohe Sauberkeitsquote
  • Wenig Aufwand beim Entleeren
  • Timer und Reinigungsmodi in App
  • Zeitplanung nur via App
  • Verfilzte Bürsten
Test Saugroboter: Rowenta X-Plorer 120 AI
  • Großer Staubtank 700ml
  • Laufzeit Normal Mode 95 Min
  • Akku leicht entnehmbar
  • Rugged Qualität, kein Hochglanz
  • Hohe Gründlichkeit
  • Mapping mit Etagen
  • Laser+ Kamera Navi, erkennt Objekte >6cm
  • Spartanisch mit Verbrauchsmitteln
  • Bullige Höhe, Bauform passt nicht unter jeden Schrank
  • Keine Feuchte-Platte für die Basis
  • Hoher Preis
Test Saugroboter: Eufy RoboVac X8
  • Vier Lautstärke-Stufen
  • Viel Platz im Staubfach
  • Teppich-Boost
  • Selbst bei geringer Saugstufe gründlich
  • Fast 2 Stunden Laufzeit
  • Mapping für Etagen
  • Raumplanung, No-Go-Zonen
  • Filter Ausklopfen bei jeder Entleerung nötig
Test  Saugroboter: iRobot Roomba s9+ mit Absaugstation
  • Weniger Arbeit
  • Solide, alltagstauglich
  • Saubere Kanten
  • Wartungsarme Gummiwalzen
  • Handhabung Schmutzbehälter
  • Raumbezogene Reinigung
  • Saisonale Empfehlungen
  • Moderate Gründlichkeit
  • Laut und ratternd
  • Benötigt Licht zur Orientierung, Abbruch bei Dunkelheit
  • Trainingsläufe 2,5 Stunden
  • Filter-Reinigung weiterhin nötig
Test  Saugroboter: Neato Robotics Botvac D7 Connected
  • Starke Laufzeit, bis 100 Minuten
  • No-Go-Linien
  • Zonen für punktgenaue Reinigung
  • Mehrere Grundrisse (Stockwerke merken)
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung und Reinigung
  • Zeitplanung nur via App
  • Gründlichkeit vglw. gering
  • Kommt nicht unter jeden Schrank
  • Betriebsgeräusch
  • Hohe jährliche Kosten
Test  Staubsauger-Roboter: AEG RX9-1
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung & Säuberung
  • Gut für Teppiche mit kurzem oder mittlerem Flor
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Hohe Raumabdeckung
  • Zeitplanung nur via App
  • Nur Kontrollmapping
  • Nicht so gründlich, Bürste verteilt Schmutz
  • Vergleichsweise hohe jährliche Kosten
Test Saugroboter: eufy RoboVac G20 Hybrid
  • Robust & kompakt
  • Bodenplatte an Basis
  • 4 Saugstufen, hohe Gründlichkeit
  • Boost IQ erkennt Teppich
  • Filter spülbar
  • 87 Minuten Laufzeit
  • Wischen und Saugen gleichzeitig
  • Keine Rückschlag-Klappe im Staub-Tank
  • Wischen nur für Oberflächen-Glanz, keine Dosierung
  • Hochglanz & Glas Oberfläche
  • Kleiner Schmutztank
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Medion S20 SW
  • Starke Laufzeit
  • Wegwerf-Beutel ODER Tank
  • Besseres Wischen durch vibrierenden Tank
  • Waschbarer HEPA-Filter
  • Gute Anleitung
  • Verliert Schmutz beim Heben und Neigen
  • Nicht ganz gründlich
Test  Saugroboter: Xiaomi Roborock S6
  • Hervorragende Navigation: Räume selektiv anfahren
  • Leiser Saugmotor
  • Schnell fertig
  • Wischfunktion & nässesichere Basis
  • Bürstenwalze verfilzt nicht so schnell
  • Stabile Bauweise & technisch durchdacht
  • Lautes Quietschen des Radantriebes (Testgerät)
  • Vergleichsweise wenig gründlich
Saugroboter Test: Dreame L10 Pro
  • Großer Staubtank 570 ml
  • Gutes Mapping
  • Saugen und Wischen ohne Tank-Wechsel
  • Nasswisch-Funktion (300 ml)
  • Bedächtige Fahrweise
  • Laden und Weiterfahren
  • 3D-Hinderniserkennung
  • Weniger Gründlich
  • Geringe Wisch-Wirkung, kein Schrubb-Muster
  • Kein Ersatz-Verbrauchsmaterial
Test  Staub­sauger-Roboter: Dyson 360 Eye
  • Gutes Reinigungsergebnis
  • Timer und Modi in App einstellbar
  • Sehr saubere Entleerung
  • Kein Ausklopfen der Filter
  • Geringe Folgekosten
  • Große Bauhöhe
  • Fährt nicht bei Dunkelheit
  • Hohe Lautstärke
  • Häufiges Nachladen
  • Sehr teuer
Test Saugroboter: Sichler ZX7075-944
  • Äußerst flach, nur 6,8 cm
  • Alexa kompatibel
  • Timer via App
  • Sehr Ausdauernd
  • alltagssolide, nüchterne Optik
  • Befestigung Trocken-Wischmob
  • Havarien z.B. Wäscheständer
  • Kein nutzbares Mapping
  • Filter Ausklopfen mühsam
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Zigma Spark980
  • Gutes Mapping, Raumplanung, Fortsetzen
  • Eigenes Sprachpaket aufspielen
  • Saug-Gebläse im Schmutztank, beim Wischen entnommen
  • Höhe mit Laser-Turm 9,6 cm
  • Verteilt Schmutz oft
  • Nur englische Kurzanleitung
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Kyvol E31
  • Zügig eingerichtet mit App
  • Ausdauernde, gemütliche Reinigung
  • Ausführliche Anleitung
  • Keine Raumplanung
  • Mapping nur optisch fürs Feedback
  • Keine Wischbewegungen
  • Schmutz wird oft verteilt
Test  Saugroboter: Eufy RoboVac 30C
  • Fernbedienung
  • Solide Ladebasis
  • Wifi Verbindung gescheitert
  • Hochglanz Deckplatte
  • Nur brauchbare Gründlichkeit
  • Tank nicht auslaufsicher
  • Wartung Bürstenwalze
  • Bumper: häufiges Anstoßen an Möbel
Test  Saugroboter: Eufy RoboVac G10
  • Wartungsfreie Direktansaugung
  • Einfache Filter-Säuberung + waschbar
  • Basis standsicher
  • Flach: 7,2 cm
  • Wischfunktion – feucht Drüberwischen
  • Wifi Verbindung gescheitert
  • Hochglanz Deckplatte
  • Nur brauchbare Gründlichkeit
  • Tank nicht auslaufsicher
  • Bumper: häufiges Anstoßen an Möbel
Test  Saugroboter: Tesvor M1
  • Gründlich & kraftvoll auf Wunsch
  • Ausdauernd, 2+ Stunden
  • Fernbedienung
  • Basis nicht standsicher, dünnes Kabel
  • Laut, Düsenjet-Charakter – je nach Einstellung
  • Schiebt leichte, niedrige Objekte
  • Mapping nur zur Ansicht
  • App ohne Planungsfunktion
  • Tank nicht Auslaufsicher
Test  Saugroboter: Yeedi K651G
  • Wartungsarme Gummiwalze (Tierhaushalte), alternative Bürstenwalze anbei
  • Tank fast auslaufsicher
  • Leise – je nach Einstellung
  • Wisch-Option
  • Nur brauchbare Gründlichkeit
  • Basis nicht standsicher, dünnes Kabel
  • WiFi-Verbindung gescheitert
  • Filter-Reinigung vglw. mühsam
  • Keine selektive Raum­reinigung oder Sperrbereiche
Test  Saugroboter: Blaupunkt Bluebot XSmart
  • So leise wie der Testsieger
  • Sehr gutes Reinigungsergebnis
  • Unkomfortabel Bedienung
  • Mühsame Entleerung
  • Mapping nur für Historie
  • Kraftlose Wischfunktion, ohne Pumpe
Test  Staubsauger-Roboter: Medion MD 18500
  • Beste Flächenabdeckung und Gründlichkeit im Test
  • Zeitplanung via Fernbedienung
  • Ausdauernd für eine große Etage (129 Minuten)
  • keine verfilzte Bürste (Direktansaugung)
  • Mühsame, fummelige Entleerung des zu kleinen Staubbehälter (0,3L)
  • Für Teppich weniger geeignet
  • Etwas unkoordiniert und langsam
  • Fährt, bis der Akku leer ist – auch in kleinen Räumen
Test  Staubsauger-Roboter: Neato Botvac D4 Connected
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse anlegbar
  • Großer Staubbehälter wie D6
  • Zeitplanung nur via App
  • Keine Seitenbürste
  • Geringe Gründlichkeit im Test
  • Filter ohne Abdeckung verfilzt
  • Betriebsgeräusch (rumpelt)
  • Hohe jährliche Kosten
Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba 980
  • Verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Geringe Wartungskosten
  • Erstellt Reinigungskarte
  • Settings in App einstellbar
  • Schmutz- und Raumerkennung
  • Schlechte Reinigungsergebnis­se bei Ritzen und Fugen
  • Sehr teuer
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Tesvor S4
  • App stürzt immer wieder ab
  • WiFi kompliziert ein zu richten
  • Nicht gründlich, Räume vergessen
  • Stimme
  • Höhe Laser-Turm
  • Ausführliche Anleitung
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Saugroboter: Nützliche Helfer, aber keine Wunderwaffe

Staubsaugerroboter können eine angenehme Hilfe für die regelmäßige Grundreinigung sein. Sie entfernen zuverlässig Staub, Flusen und lockeren Unrat vom Boden. So gründlich wie per Hand mit dem Bodenstaubsauger reinigt aber keiner von ihnen.

Das liegt zum Teil an der wesentlich geringeren Saugleistung von Saugrobotern: Während normale Haushaltsstaubsauger eine Leistung von 600 bis 800 Watt haben, kommt ein Batterie-Sauger gerade mal auf 20 bis 35 Watt.

Deebot 600 / 710: die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten, dadurch eignet sie sich einerseits für Hartböden und andererseits für Teppich
Deebot 600/710: Die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten. Dadurch eignet sie sich sowohl für Parkett, Laminat und Fliesen als auch für Auslegware.

Allerdings sind die Geräte fleißiger, wodurch gerade die für textile Beläge optimierten Saugroboter (Dyson 360 Eye, Neato Botvac D85/D6/D7, iRobot Roomba 980/871/e5/s9+ und AEG RX9-1) dem großen Sauger gegenüber im Vorteil sind: Durch das täglichen staubsaugen holen sie unterm Strich mehr Unrat aus dem Läufer als ein hastiges wöchentliches Staubsaugen mit dem herkömmlichen Staubsauger.

Von einer »Tiefenreinigung« von Auslegware kann damit keine Rede sein. Die spindelförmigen Walzen sind mit Gummi oder Bürsten besetzt und klopfen zwar die Oberfläche durch und saugen den aufgewirbelten Unrat auf, jeder einfache Bodenstaubsauger ist dabei aber um Längen gründlicher und holt mehr Sand, Haare und Fusseln aus der Auslegware.

Saug­roboter sind nie so gründlich wie her­kömmliche Staub­sauger

Aber auch auf Dielen oder Fliesen fahren Saugroboter oft über losen Kehricht hinweg, der in schmalen Fugen liegen bleibt und auch Nischen sind für die Geräte oft ein Problem. Um ein Nachreinigen von Kanten und einer regelmäßigen gründlichen Säuberung der Auslegware kommen Sie also auch mit einem Staubsaugerroboter nicht umhin.

Typische Schwachstellen

Die Sensorik heutiger Saugroboter ist ausgefeilt. Selbst die günstigen Staubsaugerroboter fahren nicht blindlings drauflos und bemerken die nächste Wand erst, wenn ihr Stoßfänger dagegen rempelt. Sie erkennen Hindernisse, merken sich Zimmer, fahren bestimmte Muster und erkennen teilweise sogar die Verschmutzungen, um die Stelle dann besonders sorgfältig zu bearbeiten.

Das alles nützt aber nichts, wenn Kabel, Gardinen, Lego-Bausteine, Holzstäbchen, Schnürsenkel oder Blumenvasen den Weg versperren. Solche Hindernisse sind für die Sensorik mitunter zu klein und werden im besten Fall einfach zur Seite geschoben. Einige High-End-Saugroboter haben heute Front-Kameras, die potentielle Havarie-Objekte wie Kabel, Socken oder Schuhe erkennen und umfahren. Dies ist aber noch nicht der Normalfall, wir kennen nur den Deebot Ozmo T8 AIVI.

1 von 10
Kleine Ursache, große Wirkung: Ein kleines Kabel wird zum unüberwindlichen Hindernis. Der Roboter kann sogar Gegenstände vom Tisch ziehen.
Kleine Ursache, große Wirkung: Ein kleines Kabel wird zum unüberwindlichen Hindernis. Der Roboter kann sogar Gegenstände vom Tisch ziehen.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021 Kyvol E31
Roboter fahren sich gerne mal an der Rampe fest.
Nachsehen bei Blockade - Schmutz rinnt aus dem Behälter
Nachsehen bei Blockade: Kehricht rinnt aus dem Behälter.
Der hohe Aufbau des Neato Botvac D4 ist manchmal sehr hinderlich.
Der hohe Aufbau des Neato Botvac D4 ist manchmal sehr hinderlich.
Bei der Fehlersuche entleert sich der Behälter gerne mal selbst, vor allem wenn er sehr voll ist.
Bei der Fehlersuche entleert sich der Behälter gerne mal selbst, vor allem wenn er sehr voll ist.
Blockade: Gegenstand mit Bändern
Blockade: Gegenstand mit Bändern in der Bürste.
Neato BotVac Connected 
Sackgasse: In manchen Winkel kommt der Sauger zwar rein, aber nicht wieder heraus.
Medion MD 16192: Schnürsenkel werden schnell zur Falle
Schnürsenkel werden schnell zur Falle.
Muss man üben, sonst gibt es hin und wieder eine Sauerei.
Muss man üben, sonst gibt es hin und wieder eine Sauerei.
Der Roomba 980 klettert über solche runden Hürden einfach drüber, der Dyson 360 Eye bleibt darauf liegen!
Der Roomba 980 klettert über solche runden Hürden einfach drüber, der Dyson 360 Eye bleibt darauf liegen!

Im ungünstigen Fall – und der ist in der Praxis leider der Normalfall – fährt sich der Sauger aber an der Gardine fest, rollt mit der Seitenbürste einen Schnürsenkel auf oder blockiert seine Walze mit dem Faden der Auslegware. Aber auch mobile Gegenstände – wie die bemalten Holzscheiben der Kinder – versucht manches staubsaugende Modell zu überfahren und sitzt dann obenauf und kommt nicht weiter.

Auch kleine Stolper­steine können stören

Gefährlich kann es sogar werden, wenn der Saugroboter hängenbleibt und Gegenstände vom Tisch zerrt oder eine Vase umreißt. Jeder neue Eigentümer sollte sich auf eine spaßige Lernphase einlassen, denn die kleinen Saugroboter sind unermüdlich im Ausprobieren neuer Blockaden. Erst nach Tagen werden Sie ihre eigenen vier Wände derart optimiert haben, dass der kleine Helfer störungsfrei seine Arbeit verrichten kann.

Vor allem in Wohnungen, die ausschließlich oder hauptsächlich glatte Böden haben, können Saugroboter aber viel Arbeit abnehmen. Genau das ist der Anspruch, den sie im besten Fall an einen Saugroboter haben können: Er nimmt Ihnen einen erheblichen Teil ihrer Staubsaugerfahrten ab – am besten während sie gar nicht zuhause sind.

Zwar nicht gefährlich, aber ärgerlich ist ein Umstand, auf den uns ein Leser aufmerksam gemacht hat: Sein Staubsauger-Roboter, ein Saugroboter von Deebot, sammelt Staub auf eine nicht vorgesehene Weise. Weil der verarbeitete Kunststoff nicht antistatisch ist, setzt sich im Lauf der Zeit Staub auf den Sensoren und dem vorderen Scan-Fenster ab, wodurch der Saugroboter beim staubsaugen Orientierung einbüßt.

Saugroboter fahren mit einer Akkuladung nur eine bestimmte Zeit, sehr große oder verwinkelte Etagen müssen daher unter Umständen mit einer Zwischenaufladung abgefahren werden. 60 Quadratmeter fahren auch die einfachen Geräte in einer Akku-Tour ab – sofern die Zimmer nicht extrem verwinkelt sind.

Bei Flächen von mehr als 60 Quadratmeter und mehr als vierZimmern sollten sie auf jeden Fall nach einem Saugroboter suchen, dass eine Zwischenaufladung des Akkus einlegen kann. Das Fortsetzen des Staubsaugens beherrscht schon die untere Mittelklasse.

Bereiche abgrenzen

 Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687
Raumplanung, No-Go-Zonen, No-Mopp-Zonen.

Bereiche, die nicht abgefahren werden sollen, können übrigens bei einigen Saugrobotern mit einer virtuellen Wand aus einer Lichtschranke oder einem Magnetband abgesperrt werden. Wenn Sie so etwas benötigen, sollten Sie sich vorher über das nötige Zubehör erkundigen, denn das kostet extra.

Oder aber Sie erwerben einen Saugroboter, das den Grundriss Ihrer Etage aufzeichnet (Mapping), in dem Sie dann No-Go-Linien oder Zimmer einzeichnen. Somit können Sie stark verkabelt Bereiche oder Waldis Futterplatz vor dem Staubsaugen ausklammern.

Wie lange dauert die Reinigung?

Die Saugroboter verrichten ihre Arbeit vergleichsweise gemächlich. Je verwinkelter die Zimmer sind und je mehr Hindernisse herumstehen, desto länger dauert es. Bei 60 Quadratmetern und drei Zimmern müssen Sie mit 40 bis 80 Minuten Saugarbeit rechnen. Je mehr Möbel und Gegenstände im Zimmer stehen, um so länger dauert die Arbeit.

Die meisten Saugroboter fahren Zimmer nach einem bestimmten Muster ab. Das kann zuerst der Rand und danach ein linienförmiges Abfahren sein, es gibt aber auch Z-Muster und reine Zufallsfahrten. Die sind nicht sehr effizient, da Bereiche doppelt oder gar dreifach abgefahren werden.

Im Hinblick auf eine große Flächenleistung mit einer Akkuladung ist eine Fahrt nach Plan sinnvoller. Hierzu muss das Modell zuerst die zu saugende Fläche kartieren, zum Beispiel durch eine Fahrt entlang des Randes. Das machen die Robotersauger in der Regel mit einer oder zwei Kameras oder mit einem Laser.

Zu den typischen Fahrmustern zählen die Geradeausfahrt, der Zick-Zack-Modus, die Wandverfolgung und die Spiralfahrt. Saugroboter mit Raumplanung sind zusätzlich in der Lage, in überlappenden Linien zu fahren.

Geplante Reinigungs­­fahrten führen schneller zu sauberen Böden

Wer eine möglichst schnelle Reinigung will, sollte auf Saugroboter-Modelle achten, die eine geplante Reinigung, also Zimmer für Zimmer, fahren können. Solche Saugroboter haben eine Mapping-Funktion: Der Staubsauger-Roboter erkennt, wo er schon war und fährt in Linien die Flächen ab. Das geht schneller als die planlose, zufallsgetriebene Herumfahrerei der günstigeren Saugroboter.

Soll der Saugroboter während Ihrer Abwesenheit reinigen, spielen Lautstärke, Akkulaufzeit und Reinigungsdauer kaum eine Rolle. Wenn hingegen in der Nacht staubgesaugt wird, etwa im Nebengebäude oder auf einer Etage ohne Schlafzimmer, ist ein niedriger Lärmpegel wichtig. Achten Sie auf eine Lautstärkeangabe von unter 65 Dezibel.

Was ist mit Treppen?

Saugroboter starten in der Regel zeitgesteuert oder manuell von ihrer Ladestation aus. Nach der Arbeit oder bei knappem Akku-Stand kehren sie selbständig dorthin zurück. In andere Etagen muss der Saugroboter getragen werden, denn Treppen kann er nicht steigen. Aber auch dort führt das Modell den gewünschten Reinigungsmodus durch – und bleibt dann am Ausgangspunkt stehen.

 Saugroboter Test: Stausaugerroboter Update Neatoconnectedd701
Neato Connected D701: Die großen Räder überwinden Schwellen bis 1,9 Zentimeter.

Wenn Sie Schwellen und geringe Höhenunterschiede im Haus oder in der Wohnung haben, sollten Sie einen Saugroboter mit Steighilfe wählen, bzw. auf die Angabe eines Höhenunterschiedes achten. Bei unseren Empfehlungen sind das 1,5 bis 1,9 Zentimeter, Roomba e5 packt z. B. nur 1,5 Zentimeter, ein Botvac D7 Connected liegt bei 1,9 Zentimetern.

Treppen­stürze kommen selten vor

Treppen oder andere Abgründe sind kein Problem für die Staubsauger, denn sie besitzen eine Absturzsicherung. Dennoch empfehlen die Hersteller, an solchen Punkten während der ersten Reinigung dabei zu sein. Die Sensoren arbeiten nämlich nicht bei allen Untergründen zuverlässig, etwa wenn der Boden stark glänzt oder spiegelt.

Das muss nicht immer so sein, speziell bei Anti-Kratz-Oberflächen aus Glas, wie sie immer häufiger zu finden sind. Bei folgendem Saugroboter hat nur die Transport-Schutzfolie verhindert, dass sich hunderte von kleinen Scherben im Flur verteilen. Hier wurde kein Sicherheitsglas mit innenliegender Folie verwendet!

 Saugroboter Test: Saugroboter Update Praxis
Verletzungsgefahr nach Treppenabsturz? Die »hochwertige Anti-Kratz-Oberfläche aus Glas« zersplitterte und zerfiel in tausend Einzelteile.

Kinder und Haustiere

Wenn viele Tierhaare mit dem Staubsauger entfernt werden müssen, sollte der Saugroboter eine Bürstenrolle haben und nicht nur eine Saugöffnung. Haare – und nicht nur die von Tieren – wickeln sich allerdings beständig um die Haupt- und Seitenbürsten. Das ist lästig, denn die Haare müssen wenigstens einmal die Woche entfernt werden. Mit den iRobot Roomba Saugrobotern können Sie sich das ersparen, denn die haben meistens zwei Gummiwalzen. Darauf wickeln sich keine Haare auf.

iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen - keine aufgewickelt Haare!
iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen – keine aufgewickelt Haare!

In Wohnungen mit kleinen Kindern müssen dagegen besonders viel Sand, Staub und Essenskrümel eingesammelt werden. Staubbehälter mit weniger als einem halben Liter Volumen haben hier nichts zu suchen. Außerdem spielt die Robustheit des Chassis eine Rolle: Schnell bricht Kunststoff, wenn sich der Sohnemann zum Ritt auf den Sauger setzt.

Die Neato-Saugroboter haben die stabilsten Gehäuse von allen. Gleich danach folgen die höherpreisigen iRobot-Saugroboter.

Entleerung und Wartung

Wenn Sie nicht bereit sind, täglich den Staubsaugerbeutel zu entleeren und den Filter auszuklopfen, sollten Sie auf einen großen Filter und ein Staubbehältervolumen von mindestens 0,6 Liter achten. Das Maximum liegt bei 0,7 Liter und das ist nur bei Neato zu bekommen. Hinzu kommen das Reinigen von verfilzten Bürsten und das Entfernen von aufgewickelt Haaren.

Die bessere Option sind jedoch Absaugstationen, die seit einigen Jahren auf dem Markt kommen und Stand Ende 2021 bereits für gut 400 Euro zu haben sind (mit Gerät). Darin befindet sich ein 4-Liter-Einwegbeutel, der wochenlang durchhält.

Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021 Irobot Base
Mehr Komfort durch eine Absaugstation: Hier die Basis des iRobot Roomba i3+.

Ein tägliches Freiräumen des Bodens muss ebenfalls sein, denn der Saugroboter fährt sich in der Praxis unweigerlich an Schnürsenkeln, Kabeln, Tüchern oder Gardinen fest. Auch müssen Sie auf Gegenstände achten, die herunterfallen könnten: Die Ming-Vase auf dem wackeligen Beistelltisch sollten Sie in Sicherheit bringen, denn kleinere Rempeleien können durchaus vorkommen.

Hin und wieder muss der Roboterstaubsauger auch gewartet werden. Typischerweise müssen regelmäßig der HEPA-Filter, die Hauptbürste (falls vorhanden) und die kleinen Seitenbürsten gewechselt werden. Am besten prüfen Sie vor dem Kauf, was die kosten, denn Sie müssen sich auf einen regelmäßigen Ersatz einstellen.

Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!
Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!

Wie gewöhnliche Staubsauger sind die meisten Saugroboter mit einem HEPA-Filter bestückt. Er hält Feinstaub zurück, damit der nicht in die Raumluft gepustet wird. Der HEPA-Filter muss bei jeder Entleerung gereinigt und mehrmals in Jahr ausgetauscht werden. Das häufige manuelle Ausklopfen und Reinigen könnte für den Hausstauballergiker ein Problem darstellen. Das gilt für fast alle Saugroboter – der Rest kann nämlich mit dem Handstaubsauger entleert werden bzw. haben sie eine Absaugstation.

iRobot Roomba e5: der Profi für textile Bodenbeläge

Testsieger: iRobot Roomba e5

Von allen Roboterstaubsaugern im Test hat uns der iRobot Roomba e5 unter dem Strich am meisten überzeugt. Der Saugroboter liefert eine hohe Reinigungsleistung, ist dabei gründlich und dank Noppenwalzen gehören verfilzte Bürsten der Vergangenheit an.

Der frühere Favorit Ecovacs Deebot 600, ist im Handel nicht mehr zu finden, dafür sein Nachfolger Deebot 601. Wir sind an einem Testmodell dran.

Testsieger
iRobot Roomba e5
Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
Hohe Raumabdeckung und sehr gründlich – speziell auf Teppich: Der Roomba bietet einiges fürs Geld.

Der Roomba e5 zeichnet sich durch vier Vorteile aus: Seine Reinigungswalze kann sich nicht verfilzen, denn sie hat schlichtweg keine Bürsten, sondern besteht komplett aus Gummi mit Lamellen. Die eignen sich sehr gut, um textile Bodenbeläge zu bearbeiten (mittlerer oder niedriger Floor). Der aufgewirbelte Staub wird aufgesaugt.

Der dritte und der vierte Vorteil sind die hohe Gründlichkeit und die ausdauernde Batterielaufzeit (78 Minuten). Außerdem kann der e5 seine Arbeit in einer großen Etage nach einer Zwischenladung des Akkus fortsetzen.

Einfach nach einer Zwischen­ladung die Arbeit fortsetzen

Alle Saugroboter konnten auch ohne ausführliches Studium der Anleitung zügig in Betrieb genommen werden – allerdings immer erst, nachdem die Akkus an der Basisstation vollständig aufgeladen wurden. Das Anstecken der Seitenbürsten und das Einlegen diverser Filter geht mit den beiliegenden Schnellstartanleitungen schnell von der Hand.

Den ersten Testlauf haben wir immer ohne gegebenenfalls vorhandene App-Steuerung ausgeführt. Bei unserem Favoriten Roomba e5 braucht es nur einen Knopfdruck am Staubsaugroboter und schon geht die automatische Säuberung los.

Bedienung

Zusammen mit vielen anderen Saugern gehört der iRobot Roomba e5 zu den Saugrobotern mit WLAN-Verbindung und App-Steuerung. Der Roomba e5 hat kein Display. Das stört uns aber nicht: In der übersichtlichen App können die Reinigungszeiten viel bequemer eingestellt werden.

Wie bei allen Robotersaugern, die über eine App gesteuert werden können, kann auch beim Roomba e5 für jeden Wochentag eine oder auch mehrere verschiedene Reinigungsszeiten festgelegt werden. Andere Robo-Sauger, beispielsweise die von Medion, Tesvor oder eufy, bieten lediglich eine einzige programmierbare Zeit.

Für jeden Wochen­tag können Reinigungs­­zeiten ein­gestellt werden

Der iRobot Roomba e5 fährt in der Voreinstellung (Taste einmal drücken) nach dem Zickzack-Reinigungsmuster. Das ist für Auslegware besser. Alternativ kann der Saugroboter aber auch systematisch, also in parallelen Linien, reinigen. Das ist auf harten Bodenbelägen effizienter. Das muss in der App eingestellt werden.

In der App können Zeitpläne für eine 7-Tage-Woche festgelegt werden. Der Roboter beherrscht Mapping, allerdings zeichnet der Saugroboter weder einen Grundriss auf, noch kann man in einem solchen No-Go-Bereiche festlegen. In diesem Punkt sind Neato, Xiaomi und die teuren iRobots fortschrittlichere Staubsauger.

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Staubsauger-Roboter Test: Irobot Screenshots
Staubsauger-Roboter Test: Irobot Screenshots
Staubsauger-Roboter Test: Irobot Screenshots

Nicht zu verachten ist die erfreulich einfache Entleerung des Staubbehälters: Er wird hinten aus dem Saugroboter gezogen und über dem Mülleimer geöffnet. Den Filter kann man einfach abnehmen und ausklopfen.

Durch das relativ große Fassungsvermögen von 0,6 Litern muss die Box nicht täglich entleert werden. Weil bei jedem Staubbehälter das Risiko vorhanden ist, dass Unrat beim Tragen des Roboters herausrieselt, hat der Roomba e5 einen herausklappbaren Tragegriff.

Die WLAN-fähigen Roomba-Saugroboter sind mit Alexa kompatibel, also auch der E5.

Praxistest

Unser Testparcours war das Erdgeschoss eines Einfamilienhauses mit Flur, Arbeitszimmer und Wohnküche. Abfahrend von der Basis staubsaugte der Roomba e5 die Etage (ohne Turbo) in einer Stunde ohne Zwischenladung und fuhr dann zielsicher zur Basis zurück.

Ob Dirt Detect (Schmutzerkennung) so richtig funktioniert, können wir nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall verlangsamt der Roboter hier und da seine Fahrt und kümmert sich besonders intensiv um bestimmte Bereiche. Das macht der Saugroboter, auch wenn dort keine offensichtlicher Unrat herumliegt.

Im Test erzielte das Modell eine vorbildliche Gründlichkeit von 64 Prozent. 60 Prozent Saugqualität beim Staubsaugen hören sich für einen Testsieger nicht gerade positiv an, man muss aber das gesamte Vergleichsfeld sehen: Der beste Staubsauger erzielte 85 Prozent, der schlechteste 36 Prozent.

Als geringe Gründlichkeit sehen wir an, wenn unsere Markierungshaferflocken zum Teil liegen bleiben oder von der Seitenbürste in Randbereiche verteilt werden. Schlecht sieht es auch aus, wenn in den Fugen der Dielen bzw. Fliesen und an einem Übergang von Fliese auf Auslegware Kehricht liegen bleibt.

iRobot Roomba e5: Der Austausch des Filters ist simpel – einfach den Deckel auf und raus damit.
Der Austausch des Filters ist simpel – einfach den Verschluss auf und raus damit.

Die Raumabdeckung im Test, also die angefahrenen Schmutzmarkierungen, lag bei 92%. Das packen andere staubsaugende Roboter aber auch – der Durchschnitt liegt bei knapp 90 Prozent.

Der iRobot Roomba e5 kann nur eingeschränkt für größere Etagen eingesetzt werden, denn er beherrscht keine Zwischenladung.

Er hat keine Steighilfe, kann aber Schwellen und Ähnliches bis 15 Millimeter Höhe überwinden. Wichtig zur Überwindung von Schwellen ist die Bauform des Roboters: Die Schwelle muss unter dem Stoßfänger liegen, denn wenn der die Schwelle berührt, wird sie als Hindernis interpretiert und der Roboter macht kehrt.

Selbst der Favorit blieb mehrmals irgendwo hängen, ob es nun Schnüre, Gardinen, Kabel oder flache Gegenständen waren, von denen sie nicht mehr herunterkamen. Das gilt aber für fast alle Saugroboter. Es hilft also auch beim besten Roboter nichts: Störquellen müssen beseitigt oder durch Lichtschranken oder Magnetbänder unzugänglich gemacht werden.

Saugroboter müssen in gewissen Abständen mit neuen Filtern, Seiten- oder Hauptbürsten ausgerüstet werden. Wir gehen von mindestens vier HEPA-Filtern pro Jahr aus. Bei den Seitenbüsten dürften wenigstens zwei Stück nötig sein, die Noppenbürsten sind einmal fällig.

iRobot Roomba e5: Die Walzen sollen jährlich ausgetauscht werden.
Die Walzen sollen jährlich ausgetauscht werden.

Beim Testsieger Roomba e5 liegen diese Verbrauchskosten bei circa 20 Euro im Jahr. Das ist aber nur ein Anhaltspunkt, denn die Häufigkeit des Tausches hängt von der Putzfrequenz und der Art der Bodenbeläge ab. Den Austausch des Akkus haben wir nicht mit einkalkuliert.

Der iRobot gehört zu den besseren Saugrobotern im Test. Das ordentlich verwindungsfeste Chassis hält einige Stöße aus.

Der Roomba e5 sticht durch sein Lieferzubehör aus dem Testfeld hervor: Es liegt eine Dual Mode Virtual Wall im Karton, mit der ein Bereich für den Roboter gesperrt werden kann, ganz ohne Mapping und No-Go-Zonen. Daneben gibt es noch einen Ersatz-Feinstaubfilter.

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iRobot Roomba e5: Griff benutzen! So rieselt ganz sicher kein Sand aus der Box.
Griff benutzen! So rieselt ganz sicher kein Sand aus der Box.
iRobot Roomba e5: An der Unterseite gibt es eine Seitenbürste.
An der Unterseite gibt es eine Seitenbürste.
iRobot Roomba e5: Aero-Force-System ohne Bürsten. Schnüre und Bänder würde er trotzdem aufwickeln, was zur Blockade führt.
Aero-Force-System ohne Bürsten. Schnüre und Bänder würde er trotzdem aufwickeln, was zur Blockade führt.
iRobot Roomba e5: Die Walzen sollen jährlich ausgetauscht werden.
Die Walzen sollen jährlich ausgetauscht werden.
iRobot Roomba e5: Hier saugt das Gebläse an.
Hier saugt das Gebläse an.
iRobot Roomba e5: die Staubbox (0,6 l) ist etwas kleiner als beim Testsieger (0,7 l)
Die Staubbox ist etwas mit 0,6 Litern Volumen kleiner als die des Testsiegers, die 0,7 Liter fasst.
iRobot Roomba e5: Kleine Ladestation.
Kleine Ladestation.
iRobot Roomba e5: Der Austausch des Filters ist simpel – einfach den Deckel auf und raus damit.
Der Austausch des Filters ist simpel – einfach den Deckel auf und raus damit.
iRobot Roomba e5: Der Filter lässt sich simpel entnehmen und ausklopfen.
Der Filter lässt sich simpel entnehmen und ausklopfen.

Nachteile?

Einen perfekten Staubsaugerroboter hatten wir nicht im Test. Auch beim iRobot Roomba e5 gibt es Schwächen, die positiven Aspekte überwiegen am Ende aber bei weitem.

Die Staubbox kleckst gerne einmal. Der Roboter muss also mit Vorsicht transportiert werden, besonders wenn er mehrere Tage nicht entleert wurde. Das geht aber auch vielen anderen Saugrobotern aus dem Test so. Da es keine Füllstandswarnung gibt, kann der iRobot Roomba e5 überlaufen. Dann verteilt er den mit dem Staubsaugerroboter eingesaugten Kehricht gleich wieder, nichts passt mehr rein. Nicht alle Modelle haben dieses Problem – einige haben eine Rücklaufklappe im Staubbehälter.

iRobot Roomba e5 im Testspiegel

Die Kollegen von Staubsauger-Berater.de hatten den E5 Zuhause und loben die Gründlichkeit als auch die Wartungsfreiheit.

Die wartungsfreien Bürsten nehmen es mit Mensch- und Tierhaaren gleichermaßen auf. Bei stark verschmutzten Bereichen helfen die Dirt Detect Sensoren, diese Bereiche ordentlich zu reinigen. Die kleine Seitenbürste kümmert sich um Ecken- und Möbelkanten.

Alternativen

So gut unser Testsieger iRobot Roomba e5 insgesamt abgeschnitten hat, ist das Modell nicht unbedingt für jeden das Richtige. Wenn Sie als Allergiker Staubkontakt meiden wollen oder einen größeren Staubbehälter bzw. Raumplanung haben möchten, haben wir andere Empfehlungen für Sie.

Weniger Mühsal: Proscenic M8 Pro

Sie sind vom ständigen Entleer-Zwang der Mini-Staubtanks genervt? Sie wollen sich mit anderen Dingen beschäftigen als mit HEPA-Filtern und Unrat?

Die Absaug-Basis des Proscenic M8 Pro bringt den Komfort, den wir von einem Staubsaugerroboter wünschen: Der Saugroboter bringt den Unrat selbst weg! Das Robo fährt zwar nicht bis zur Mülltonne, aber immerhin bis zum 4,3-Liter-Staubbehälter der Absaugstation. Darum müssen wir uns seltener um den Roboter kümmern!

Selbstentleerend
Proscenic M8 Pro
Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
Weniger Arbeit: Der Proscenic entleert sich selbständig in der Station, außerdem gibt es Kartierung mit Räumen und No-Go-Zonen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Ganz ohne Wartung geht es nicht. Zirka 30 Entleerungen sollten in einen Einwegbeutel passen, Proscenic spendiert insgesamt drei Stück. Der HEPA-Filter sollte aber schon deutlich früher ausgeklopft werden, er verschmutzt wie üblich bereits nach fünf bis acht Fahrten stark. Wenn also die Staubsaugleistung nachlässt – daran könnte es liegen.

Der Kombi Tank enthält 0,3 Liter Wischwasser und hat deshalb nur einen Staubtank von 0,28 Litern. Das ist sehr wenig – aber nicht negativ, weil es ja automatisch abgesaugt wird. Allerdings fahren Sie dann ständig mit Wischwasser durch die Gegend, sofern befüllt.

In der Praxis kann es passieren, dass sperriger Unrat wie Holzsplitter, Draht oder Pappe nicht abgesaugt wird. Das erkennt der Staubsaugerroboter nicht selbst und es fällt vielleicht erst beim Wassernachfüllen auf.

 Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Der Einwegbeutel in der Basis sollte an die 30 mal gefüllt werden können.

Wischen ist ein Zusatznutzen, der für einen gewissen Glanz sorgt, die mechanische Wirkung ist aber gering. Letztlich zieht das Gerät nur einen Wischlappen unter sich her, die Wasser-Abgabe kann in der App feinjustiert werden. Spezielle Wischbewegungen macht der Roboter keine, es ist auch nicht einstellbar. Wohl aber das lautlose Wischen, indem einfach die Saugkraft auf Null reduziert wird. Dann ist nur noch die Seitenbürste hörbar.

Beim Mapping muss sich der Proscenic M8 Pro nicht verkriechen, der Saugroboter schneidet bis zu fünf Etagen mit (oder Wohnungen). In diesen Maps werden Zimmer oder No-Go-Zonen eingezeichnet. Für jedes Zimmer oder eine Kombination von Räumen können Reinigungszeiten aufgesetzt werden. Das ist Mapping bis ins Detail, wenngleich die App ergonomisch Optimierungspotenzial hat.

Proscenic M8 Pro erkennt Auslegware und Verschmutzungen, dabei wird dann die Saugkraft erhöht. Dieses Auf und Ab der Lautstärke erleben wir aber auch beim Saugen von Fliesen, Laminat und Parkett: In regelmäßigen Abständen wird das leise Saugen moderat kräftiger – und das ohne Veränderung des Bodenbelages. Ob das die Schmutzerkennung ist? Wie auch immer, abstellen lässt sich das in der App nicht. Interessant: Der baugleiche Ultenic T10 hat dieses Auf und Ab der Sauglautstärke nicht, obgleich er mit einer identischen App arbeitet.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Viel Komfort durch Absaugbasis.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Der Einwegbeutel in der Basis sollte an die 30 mal gefüllt werden können.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Roboter mit Absaugstationen werden günstiger.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Unterseite.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Kombi-Bürstenwalze.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Die Absaugung schafft es nicht immer, sperrigen Schmutz zu beseitigen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Filter-Ausklopfen gehört weiterhin zum Geschäft, täglich muss das aber nicht sein.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Zubehör inklusive drei Einwegbeuteln (einer in Basis).
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Wasser befindet sich im Tank, die Trägerplatte fixiert den Wischmopp unter dem Roboter.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Unterseite mit Wischmopp.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Fernbedienung.

Die Gründlichkeit war im Test hoch, der M8 Pro fand alle Markierungen. Gründlich gesäubert waren aber nur die Hälfte der Punkte, die kleine Seitenbürste hat eher noch etwas verstreut. Mit der Justierung der Saugkraft kann man darauf keinen Einfluss nehmen, wohl aber auf die Säuberung von Fugen: Hier bleibt bei normaler Saugstärke immer wieder etwas liegen. Es gibt vier Saugstufen: null bis drei – also lautlos bis maximal.

Ein Nachteil könnt die Bauhöhe mit Laserturm von 9,8 Zentimetern sein. Der Ultenic T10 ist baugleich mit dem Proscenic M8 Pro und daher funktional in gleichem Maße empfehlenswert. Allerdings ist der Proscenic zum Testzeitpunkt 04/2021 günstiger zu haben und daher unsere Empfehlung.

Setup-König: Dreame Z10 Pro

Der Z10 Pro befreit Sie vom lästigen Staubbox-Entleeren: Die Absaug-Basis pumpt mit 800 Watt den kleinen 0,6-Liter-Tank des Roboters leer. Das sorgt für einen wochenlanges Fahren, ohne sich um die Reinigung kümmern zu müssen.

Setup-König
Dreame Z10 Pro
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
Der Dreame punktet mit Selbstentleerung, erstklassiger Kartierung, bedächtiger Fahrweise und einem umfangreichen Setup der Arbeitsmodi.

Doch gleich eine Einschränkung vorweg: Zum perfekten James wird der Roboter nicht. Havarien – wenn auch selten – sind weiterhin ein Thema, der HEPA-Filter muss regelmäßig ausgeklopft bzw. getauscht werden (nicht waschbar) und der Wisch-Unterbau steckt sich auch nicht von allein an. Unterm Strich gilt aber das, was auch für andere Absaugroboter gilt: Der Komfort geht einen großen Schritt nach vorn.

Der Dreame Z10 Pro navigiert mit einem Laser-Turm, das sorgt für exakteres Fahren als mit Infrarot. Der Roboter kann auch bei völliger Dunkelheit fahren. Dann ist aber das Kameraauge (3D-Hinderniserkennung) aufgeschmissen, welches frontseitig Hindernisse erkennt. Wir hatten im Testzeitraum den Eindruck, dass er sich seltener an Rampen aufhängt und seltener Kabel in die Walze zieht. Ganz ausgeschlossen war das aber nicht.

Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
4-Liter-Einwegbeutel der Dreame Z10 Pro Absaugstation.

Die App verweigerte leider auf dem älteren Smartphone (Android 7.0) den Dienst, wir mussten zum iPhone wechseln. Die Xiaomi Home App fordert frech viele Rechte ein, über Standort bis Mikrofon (ablehnbar). Der Dreame Z10 Pro kann bis ins kleinste Detail konfiguriert werden: Im Mapping können mehrere Ebenen angelegt werden, wobei Erkundungsfahrten dieses Thema schnell abarbeiten lassen.

No-Go-Zonen und virtuelle Wände sind eine Selbstverständlichkeit, ein Leistungsschub für Teppiche und DND-Zeiten (Do not Disturb) ergänzen das Ganze. Die automatische Entleerung kann ebenfalls angepasst werden, falls das staubsaugerartige Absaugen nervt.

Wie üblich können Reinigungsaufgaben geplant werden. Jedoch hatten die App-Entwickler ein Augenmerk auf schnelles, zielgerichtetes Reinigen. In Null Komma Nix haben wir auf der Karte einen Bereich markiert, der jetzt gereinigt werden soll. Oder aber wir tippen zwei von fünf Räumen für ein punktuelles Reinigen an.

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Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der Dreame Z10 Pro kommt mit 4-Liter-Absaugstation.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Er fährt zuverlässig in die Basis.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Wartungsöffnung unter der Basis.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der hohe Laser-Turm verhindert hin und wieder das Unterfahren von Schränken.
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Kameraauge für die Hinderniserkennnung.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Unterseite.
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Große 0,6-Liter-Staubbox.
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Leichte manuelle Entleerung der Staubbox.
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Wisch-Unterbau angesteckt.
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Staubtank unter einem Deckel.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Staubtank.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der Dreame Z10 Pro arbeitet mit Bürstenwalze.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der Roboter fährt sich vergleichsweise selten fest, die Rampe meidet er vollständig.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Er zeigt sich als zuverlässiger Hindernisumfahrer.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Wenig Zubehör.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Kabelwicklung an der Basis.

Die Wischfunktion des Roboters ist kein Glanzstück. Wischen heißt hier nur, dass der Roboter bei normaler Fahrt den Wischmopp mit dem 0,27 Liter Tank unter sich herzieht. Der Roboter fährt keine speziellen Wisch-Bewegungen, gleichwohl kümmert er sich um bestimmte Stellen besonders intensiv. Hier entdeckt wohl die Kamera Verfärbungen auf dem Boden und interpretiert diese als Schmutzflecken.

Günstig gegenüber einer Standard-Basis: Nach der Arbeit bleibt die Wisch-Platte nicht auf dem Holzfußboden liegen, sondern liegt ohne Bodenkontakt in der Absaug- und Ladebasis.

Wir empfehlen den Dreame Z10 Pro allen, die auf eine Absaugstation setzen und die ihren Roboter bis ins kleinste Detail bei Raumplanung und Arbeitsmodi einrichten möchten.

Weniger Filz: Zaco V6

Der Zaco V6 kommt mit Direktabsaugung daher, das heißt es gibt keine Bürstenwalze oder Gummi-Lamellenwalze, die verfilzen könnte. Die Reinigungswirkung auf textilen Untergründen wie Nadelvlies oder Niederfloor-Teppich ist jedoch geringer als bei den Robotern mit Walzen. Mit der direkten Absaugung eignet sich das Modell für Tier-Haushalte – speziell Tiere mit langem Haar. Vor Haaren sicher ist der Zaco aber nicht, die zwei Seitenbürsten müssen schon hin und wieder von aufgewickelten Haaren befreit werden.

Große Einwegbeutel
Zaco V6
Test Saugroboter: Zaco V6
Kein lästiges Staubbox-Entleeren, kein Ausklopfen des Filters – die Option, Einwegbeutel zu verwenden, macht es möglich.

Der flache Zaco ist schnell und einfach bedienbar, selbst für Menschen mit App-Phobie. Dafür liegt eine Fernbedienung bei, die Rand-, Spot- und Auto-Clean erlaubt, sowie den Maximal Modus für das Gebläse. Im Test säuberte der Zaco 72 Minuten im normalen Modus, bis 90 Minuten sollen es laut Hersteller sein.

Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Sie haben die Wahl: Staubbox oder Einweg-Beutel.

Wer es bequem will, der kauft sich die XXL-Wegwerf-Beutel und muss sich fortan nicht mehr um den verdreckten HEPA-Filter und die zweitägige Entleerung kümmern. In die Einweg-Beutel passt fast ein Liter Schmutz – deutlich mehr als die 0,5 bis 0,6 Liter, die bei Staubboxen üblich sind. Einen Auskipp-Tank gibt es dennoch, er hat 0,6 Liter.

In der Praxis stellen wir fest: Der Einweg-Beutel füllt sich nicht bis Anschlag, der volle Liter wird nicht genutzt. Dennoch: Erst nach zwei Wochen mussten wir den Beutel tauschen (Kinderhaushalt mit viel Sand, zirka 65 Quadratmeter). Acht Beutel kosten 15 Euro, das wären 26 Stück bei Kosten von 49 Euro im Jahr.

Der Zaco V6 bringt eine Wischplatte und eine Invisible Wall mit. Letztere sperrt einen Bereich ab, den der Roboter nicht befahren soll, zum Bespiel den Futter-Platz des Haustieres. Die Wischplatte wird passiv über den Fußboden gezogen und hat daher keine große Wirkung – abgesehen von Oberflächen-Glanz. Immerhin ist die Wassermenge in der App dosierbar und der Zaco saugt und wischt gleichzeitig. Die Station sollte auf Fliesen abgestellt werden, sie hat keinen Nässe-Schutz.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Unterseite - direkte Absaugung.
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Mit dem Mehrwegbeutel sparen sie sich das häufige Entleeren und Filter-Ausklopfen.
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Der (fast) verfilzungsfreie Roboter.
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Für Tierfreunde eine gute Wahl.
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Rückseite.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Der Touch-Taster für Auto-Clean ist nicht optimal. Er reagiert nicht in jedem Fall sofort.
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Unterseite – ohne Bürstenwalze.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Zu große Objekte – wie diese Blätter - verstopfen den Zugang. Eine Bürstenwalze hätte diese zerkleinert.
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Klettbänder halten den Mehrweg-Wischlappen.
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Passiver Wischtank – die Wasserabgabe kann aber dosiert werden.
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Der Behälter fasst nur 450 Milliliter.
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Rutschhemmende Füße – verhindern das Verschieben aber nicht.
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Die Basis ist zu leicht, das Kabel dünn, sie wird gerne mal vom Roboter verschoben.
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Fernbedienung für die wesentlichen Funktionen – außer Zeitplanung.
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Der HEPA-Filter darf nicht gespült werden.
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Zubehör im Karton.

Der Max-Mode ist sehr laut und nervt auf die Dauer, damit ist die lange Laufzeit auch nicht zu erreichen. Zu guter Letzt: Der Hersteller packt viel Zubehör und Verschleißteile in den Karton, Invisible Wall, zwei Ersatzbürsten, drei Mehrweg Wischtücher, zwei Einwegbeutel und einen HEPA-Filter zum Ersatz.

Der ZACO V6 ist eine Option für alle, denen das ständige Ausleeren der zu kleinen Tanks und das Ausklopfen des Filters lästig sind. Die direkte Absaugung verhindert Bürstenfilz, macht aber weniger gut auf textilen Untergründen sauber.

Penibel gründlich: Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687

Der X-Plorer Series 75 (RR7687) von Rowenta hat drei zentrale Stärken: Cleveres Mapping mit Raumaufteilung und No-Go-Zonen, einfache Entleerung des großen Staubbehälters sowie eine ungewöhnlich hohe Gründlichkeit. Der Staubsaugroboter lässt sich Zeit bei der Reinigung, fährt Bereiche zweifach an und erwischte im Test sämtliche Schmutzmarkierungen. In diesem Belang steht der X-Plorer Series 75 seiner Oberklasse-Schwester Series 95 in nichts nach.

Sehr gründlich
Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
Test  Saugroboter: Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
Der X-Plorer zeichnet sich durch cleveres Mapping aus und fährt Räume zeitgesteuert unterschiedlich oft an. Die einfache Entleerung des Behälters überzeugt.

Der X-Plorer Series 75 hat eine einfache Wischfunktion. Hierzu wird ein Wisch-Unterbau mit 100-Milliliter-Tank unter den Roboter geschoben, einige Mehrwegtücher liegen im Karton. Viel auf dem Kasten hat dieses Wischbrett nicht, es ist schlichtweg ein feuchter Lappen, den der Roboter unter sich her schleift. Jetzt sollte man darauf achten, dass die Basis auf wasserfestem Untergrund steht, nicht etwa auf Holzdielen.

Der Staubbehälter hat lediglich ein Fassungsvermögen von 0,4 Litern, was für einen so bulligen, schweren Saugroboter (5,86 kg) mit 10 Zentimetern Höhe wenig ist. Dafür öffnet der Container einfach und der Filter kann ohne viel Aufwand ausgeklopft werden. Immerhin hat der Container eine Rückschlagklappe, einer kleiner, aber feiner Unterschied.

 Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Nützlich: die Rückschlagklappe im Tank.

Im Verhältnis zum schweren Roboter ist die Basis ein Fliegengewicht, die Station wird gerne mal vom Roboter selbst verschoben und ist dann mitunter nicht mehr anfahrbereit. Sie ist nur mit einem dünnen Kabel mit ihrem Stecker-Netzteil verbunden.

Der Roboter navigiert per Laser-Abstandsmessung, daher der wuchtige Turm. Es gibt aber auch Sensoren am Boden und die erkennen Auslegware. Bei solchen setzt der Boost für Auslegware ein, hier saugt der X-Plorer mit voller Kraft.

Vollgas heißt dann aber auch hohe Lautstärke, wobei die sirrende Charakteristik nicht angenehm ist. Lediglich im Lautlos-Modus – der nicht lautlos ist – kann die Lautheit als moderat erträglich beschrieben werden. Die Lautstärke kann immerhin in vier Stufen modifiziert werden.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687

Die Raumplanung vollzieht sich in der Rowenta-App intuitiv, hier werden automatisch erkannte Zimmer ggf. verbunden, umbenannt und mit geplanten Aufgaben versehen. Die alles geschieht in der App, eine Fernbedienung ist nicht vorhanden.

Wir empfehlen den X-Plorer Series 75 (RR7687) allen, die reinigen lassen, wenn man selbst nicht im Haus ist, aber großen Wert auf die Detailplanung mit Räumen und Sperrbereichen legen. In der Disziplin Mapping ist der Rowenta Oberklasse.

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Sehr gründliche Reinigungsfahrten - aber mit ordentlich Lautstärke.
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Hoher Laser-Turm, dafür fährt er auch wenn es stockfinster ist.
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Unterseite.
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Wisch-Unterbau aufgesteckt.
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Der Wisch-Unterbau wird mit Wasser befüllt.
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Ohne Deckel.
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Öffnet auf Knopfdruck.
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Filter mit Grobstaub-Unterlage.
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Öffnet auf Knopfdruck.
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Filter einfach entnehmbar.
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Leichte Basis, wird oft mal verschoben.
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Zubehör Wischtücher.

Außerdem getestet

iRobot Roomba j7+ (J755840)

Der j7+ ist das iRobot-Topmodell mit Absaugstation. Es glänzt mit einem ausgefeilten Mapping und vielen Details in der App. So schlägt die App auf Grund der Pollensaison zusätzliche Fahrten vor oder temporäre No-Go-Zonen unter dem Weihnachtsbaum zu den Feiertagen. Eine kleine Kamera an der Front, die sogar ihren Mini-Scheinwerfer mitbringt, erkennt potenzielle Havarieobjekte, wie Kabel, und umfährt diese.

Weniger Roboter-Fürsorge, mehr Sorge des Roboters um mich, das ist der Trend bei den Premium-Modellen. Und der iRobot Roomba j7+ zählt auf jeden Fall zu dieser Gruppe. Niemand möchte sich schon täglich um die Staubbox kümmern, daher wird eine Absaugbasis zur Pflicht. Die Wegwerfbeutel machen das Leben leichter. Doch das können andere, deutlich günstigere Modelle auch.

Der iRobot Roomba j7+ baut auf Seiten der App und des Mapping eine kleine Welt der Raumreinigung auf. Wenn zeitgesteuerte Fahrten und Raumplanung ein alter Hut sind, dann müssen zusätzliche Helfer den Schmutzalltag erleichtern. Ob Reinigungsempfehlungen oder der Hinweis auf die Pollenflugsaison als Hilfe oder als Übergriffigkeit angesehen werden, mag jeder selbst entscheiden.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Die App macht Vorschläge zur Gestaltung der Reinigungspläne.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Schmutzzonen festlegen: Diese Bereiche werden besonders intensiv gereinigt.
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App: Karte unseres Erdgeschosses, Räume können einzeln angefahren werden.
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App: Nach der Kartierung schlägt die App Räume vor, man kann sie aber auch abändern.
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App: Hauptansicht.
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Tägliche oder intensive Reinigung?
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Standortdienste – damit der Roboter automatisch startet, wenn der Hausherr die Wohnung verlässt.
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Zeitpläne.
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Potenzielle Hindernisse werden erkannt.

Begeistert sind wir auf jeden Fall von Dirt Detect, Hinderniserkennung und dem standortbasiertem Start. Verlässt der Hausherr die Wohnung, beginnt der Roboter mit der Arbeit, auf Wunsch zeitversetzt. Dirt Detect meint die Erkennung von auffälligem Schmutz, wobei diese Stellen dann intensiver bearbeitet werden. Auf dunklen, mehrfarbigen Böden funktioniert das kaum, auf hellen Fliesen aber schon.

Die Hinderniserkennung wird mittels Frontkamera ausgeführt, der Roboter erkennt gewisse auf dem Boden liegende Objekte und umfährt diese. Bei Kabeln funktioniert das schon perfekt, sogar im Dunkeln mit dem kleinen Scheinwerfer. Bei Schnürsenkeln muss der Roboter noch lernen.

Interessant sind die Schmutzbereiche. Damit legen wir in der Raumplanung fest, welche Bereiche priorisiert angefahren werden sollen, etwa vor der Garderobe bei den Schuhen.

Der Charakter der Reinigung kann verändert werden, das heißt je nach Auswahl werden die Räume ein, zwei oder dreimal befahren. Die Einstellung gilt dann für alle geplanten Fahrten. Für manuelles Starten können Sie Favoriten festlegen, innerhalb dessen gewisse Räume eine bestimmte Zeit lang gereinigt werden.

Die App soll auch Gewohnheiten kennenlernen und personalisierte Zeitpläne vorschlagen, davon haben wir in der kurzen Nutzungsphase aber nichts mitbekommen.

iRobot spricht von selbständiger Entleerung in der Station bis zu 60 Tage. Das mag bei geringer Schmutzbelastung sein, jedoch kommt man nicht umhin alle 4-5 Tage den HEPA-Filter auszuklopfen.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Der iRobot Roomba j7+ umfährt Havariehindernisse, die er kennt – z. B. Kabel.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Das Modell ist Robust und mit unempfindlichen Oberflächen versehen.
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Die Clean Base ist sehr stabil aufgebaut.
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Kameraauge und Scheinwerfer.
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Die Lamellenwalzen wickeln weniger Haare auf, an den Rändern aber doch.
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Typisch für iRobot: die Lamellenwalzen.
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Schmutztank.
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Schmutztank: Der HEPA-Filter muss regelmäßig gereinigt werden, da kann man nicht 60 Tage warten.
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Das Absaugrohr kann zur Reinigung abgeschraubt werden.
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Clean Base mit Kabelfach.
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Hochwertige Details an der Clean Base.
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Clean Base des iRobot Roomba j7+.
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Bodenplatte der Clean Base.
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Zubehör.

Der Roomba j7+ bietet Planung bis ins kleinste Detail, doch warum kann nicht die Leistung und somit die Lautstärke modifiziert werden? Dies würde den Lärm erträglicher machen, das rumpelige Fahrverhalten wäre aber dasselbe. Im Vergleich zu anderen Robotern sind die Roombas laut bzw. kann bei der Konkurrenz die Saugleistung fast immer angepasst werden.

Nicht zu vergessen, die geringe Bauhöhe von 8,5 Zentimetern wird mit den meisten Schränken zurechtkommen, es gibt hier keinen Laser-Turm. Weil die Navigation per Kamera stattfindet, braucht der Roboter Licht. Wenn er keines hat, fährt er trotzdem, ein kleiner Scheinwerfer genügt dazu.

iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation

Der iRobot Roomba i3+ bringt eine Absaug-Dock für moderates Geld. Der Komfort könnte nicht größer sein: Nach jeder Fahrt entleert sich der Roboter selbst. So muss nur ab und zu der HEPA-Filter ausgeklopft werden. Kein lästiges, tägliches Entleeren mehr. Der Kontakt mit Schmutz ist auf ein Minimum begrenzt, der Einwegbeutel in der Station wird kontaktlos entsorgt.

Eine Absaugbasis für weniger Budget – das hat sich iRobot mit dem Roomba i3+ (i3552) auf die Fahne geschrieben. Das Konzept könnte aufgehen, denn der i3+ ist gründlich, zuverlässig, alltagstauglich, nicht mehr ganz so laut wie die Schwestermodelle und fast verfilzungsfrei. Doch warum sollte man jetzt noch zum teureren Roomba s9+ mit Absaugstation greifen?

Der Roomba i3+ verzichtet aufs Mapping: Die App zeichnet zwar eine Karte, doch die dient bestenfalls zum Auffinden des verschollenen Streuners. Raumplanung oder No-Go-Zonen sind nicht drin. Der i3+ kann nur nach simplen Zeitplänen arbeiten, wobei er immer die gesamte zugängliche Fläche abarbeitet.

 Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Irobot Roombai3plus I3552
Hier kommen die Einwegbeutel rein.

Zudem besitzt der Roomba i3+ keine Kamera, wie die s- oder die i-Serie. Er nutzt Infrarot-Bodensensoren, um den Weg zu fühlen, anstatt ihn zu sehen. Mit diesen Sensoren kann der Roboter logisch navigieren, denn er arbeitet sich entlang der Struktur der Wände und der Oberflächen. Mit diesem Fokus auf den Bodenbelag funktioniert auch Dirt Detect vergleichsweise gut, denn der Saugroboter unterscheidet plötzliche Strukturveränderungen auf ansonsten homogenen Oberflächen.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass jeder Kekskrümel gefunden wird, es können auch natürliche Strukturveränderungen sein, die den Roomba an einer Position intensiver Arbeiten lassen. Dirt Detect spielt vor allem bei textilen Belägen eine Rolle, denn loser Schmutz auf Fliesen wird vom Staubsauger sowieso vollständig aufgenommen. Tiefe Fliesenfugen sind manchmal ein kritisches Thema, da bleiben unter den Gummiwalzen auch mal einige Krümel liegen.

Positiv: Weil der Saugroboter über keine Kamera verfügt, kann er in völliger Dunkelheit reinigen. Die teuren s- oder die i-Serien können das nicht.

Darüberhinaus ist die App grundsätzlich identisch. Sie möchte mit praktischen Hinweisen besonders nützlich sein: »Wir haben Pollenflug-Wetter. Soll ich einen zusätzlichen Reinigungsdurchgang erstellen?« oder »Soll die Reinigung automatisch beim Verlassen des Hauses beginnen?« So richten Sie es ein.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552

Auch Komfort-Features, wie eine Stufeneinstellung der Saugkraft zur Reduzierung der Lautstärke, fehlen. Somit kann die teilweise etwas deftige Lautstärke nicht reduziert werden. Aber: Der Roomba i3+ ist markant leiser als die Staubsaugroboter der s- oder die i-Serie, die wir im Test hatten. Letztere haben einen leistungsstärkeren Motor.

Am i3+ ist es einzig möglich, die Reinigungsdurchgänge zu verdoppeln, um mehr Sauberkeit bei starken Verschmutzungen zu erzielen. Ein wichtiges Feature – den Fortsetzungsmodus – beherrscht der i3+ aber.

Die Laufzeit kann sich ebenfalls sehen lassen: An unseren 60 Quadratmetern im Erdgeschoss arbeitete sich der Roboter mit Zwischenladung 103 Minuten ab. Nach circa 90 Minuten musste er auftanken, wobei er nur so viel lädt, um den Job zu beenden. Clever!

Die Bauhöhe ohne Laser-Turm ist mit neun Zentimetern (inklusive kleinem Infrarot-Turm) moderat, besonders flach ist das aber nicht. Der Staubsaugroboter ist stabil und haushaltstauglich, denn es hat matte Oberflächen, die durch eine textile Struktur aufgehübscht wird.

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Zu erwähnen wäre da noch die leichte manuelle Entleerung der 0,4-Liter-Staubbox auf Knopfdruck. Der HEPA-Filter sollte einmal die Woche ausgeklopft werden, das macht die Absaugfunktion nicht. Der Filter kann einfach herausgenommen werden.

Wir empfehlen den Roomba i3+ Stauballergikern, die eine Etage in einem Zug reinigen möchten und sich gar nicht erst mit Raumunterscheidungen und No-Go-Bereichen beschäftigen möchten. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann den Roomba i3+ erstmal ohne Dirt Disposal-Station kaufen und später nachrüsten.

iRobot Roomba i7+ (i7558) mit Absaugstation

Der iRobot Roomba i7+ ist im Wesentlichen baugleich mit dem Roomba 980. Er hat jedoch eine entscheidende Weiterentwicklung erfahren: Mit der Clean Base, die als Absaugstation und Ladebasis gleichermaßen fungiert, müssen Sie sich nicht mehr alle paar Tage oder gar täglich um den Schmutztank des Roboters kümmern. Die nächste Stufe ist dann der iRobot Roomba s9+, den wir auch getestet haben.

Bei jeder Rückkehr zur Basis wird der Tank des Roomba i7+ lautstark entleert, selbst bei einer Zwischenladung, wenn die Akkulaufzeit nicht für die gesamte Etage ausreicht. Der Schmutz wird in der Clean Base in einem geschlossenen Beutel gelagert, der einen Inhalt von zirka 30 Staubbehältern fasst. Hierbei handelt es sich um Einweg-Staubsaugerbeutel.

Tipp für Sparsame: Verlängern Sie die Nutzung der Einweg-Staubsaugerbeutel, indem sie eine Ecke einschneiden und diese nach der Leerung mit einem Tüten-Clip verschließen.

Damit erreicht der iRobot Roomba i7+ ein Komfort-Level, wie es Roboter ohne Absaugstation gar nicht bieten können. Freilich ist es nicht so, dass Sie sich jetzt gar nicht mehr um die Staubbox kümmern müssten. Der HEPA-Filter verschmutzt und muss wenigstens einmal die Woche ausgeklopft werden. Außerdem wird sperriges Material, wie größere Papierschnipsel, nicht aus dem Tank abgesaugt. Das müssen Sie also manuell entfernen.

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iRobot Roomba i7+ (i7558): Fährt zielgenau und schnell zu seiner Station und lässt sich entleeren. Perfekt!
iRobot Roomba i7+ (i7558): beim Reinigen von Ritzen und Fliesenfugen haben die Gummiwalzen nach wie vor ihre Probleme. Außerdem verteilt die Seitenbürste den Schmutz in die Breite.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Sehr teuer aber auch die erste Wahl, wenn es um den größtmöglichen Komfort geht.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Der Touch-Button leuchtet unterschiedlich, je nach Aktion.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Durch die Öffnung wird der Schmutz abgesaugt. Der Roboter parkt passgenau über der Absaugung.
Update 03/2019: iRobot Roomba i7+ (i7558), Ansicht von unten mit Gummiwalzen und Tank.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen - keine aufgewickelt Haare!
iRobot Roomba i7+ (i7558): Ganz wartungsfrei ist der Roboter trotz allem nicht – Sie müssen hin und wieder den Filter ausklopfen.
iRobot Roomba i7+ (i7558): größere Stücke, wie das Papier werden allerdings nicht abgesaugt
iRobot Roomba i7+ (i7558): Einmal-Beutel in der Station.

Einen weiteren Pluspunkt bilden die verfilzungsfreien Gummiwalzen, wie sie auch der Roomba 980 hat. Die Walzen haben zwar hier und da Schwierigkeiten bei Ritzen und Fliesenfugen, dafür ersparen sie Ihnen aber das ständige Entfernen von aufgewickelten Haaren.

Die Seitenbürste wirft leider den Schmutz auch gern mal in die Breite, weshalb nach einer Reinigung dann hier und da auch mal etwas liegen bleibt. Bei der nächsten Fahrt sind die Reste dann aber weg.

Im Test zeigte der Roomba i7+ eine gute Raumabdeckung in unserer Etage, das heißt er hat immer fast alle Schmutzpunkte angefahren. Dabei gab sich der Saugroboter sich viel Mühe und war ohne Zwischenladung schon mal 86 Minuten unterwegs (Normalmodus). Eine Zwischenladung war für unsere Etage wohl noch nicht nötig, doch der Roomba i7+ beherrscht eine solche, wie er uns auch bewiesen hat.

Der Roomba i7+ beherrscht visuelle Lokalisierung, dafür hat das Modell eine Kamera (iAdapt 3.0). iRobot nennt es Imprint, intelligente Kartierung. Die App des Roboters meldet Ihnen nach der zweiten oder spätestens dritten Reinigungsfahrt, dass nun eine fertige Karte Ihrer Räume angelegt sei. In der App können Sie die Bereiche voneinander abgrenzen und ihnen Namen geben, zum Beispiel Wohnzimmer, Esszimmer oder Büro. So lassen Sie beispielsweise den Flur und das Esszimmer dann täglich reinigen, das Büro kommt aber nur jeden dritten Tag dran. Das Mapping hat über zwei Etagen funktioniert, sodass wir tatsächlich von einer gewissen Orientierungsfähigkeit im Sinn von »Wo befinde ich mich?« ausgehen (mehrere Karten werden angelegt).

Ultenic T10

Der Ultenic T10 kommt mit Absaugstation daher, das erleichtert das staubsaugen enorm. Viel Schreiben müssen wir nicht über den Saugroboter, denn es ist baugleich mit unserer Empfehlung Proscenic M8 Pro. Das ist kein Zufall, denn Proscenic und Ultenic gehören zur gleichen Company. Bis auf die Farbe gibt es keine Unterschiede, sogar die App stammt aus dem Hause Proscenic und ist optisch wie funktionell identisch.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10

Der Ultenic T10 ist aktuell etwas teuer als der Proscenic M8 Pro. Sofern sich das im Markt ändert oder Ihnen die Farbe Weiß eher zusagt, können Sie natürlich auch den Ultenic erwerben, er ist genauso empfehlenswert wie der baugleiche Proscenic M8 Pro.

Rowenta X-Plorer 120 AI

Rowentas X-PLORER Series 120 AI kommt mit einem überaus großen Staubtank von 700 Millilitern daher. Der Saugroboter ist ungewöhnlich hoch und schwer, 9,7 Zentimeter sind mehr als der durchschnittliche Roboter mit um die 8 Zentimeter. Auffällig ist beim Rowenta die Rugged-Qualität: Es gibt kein Hochglanz, keine filigranen Teile und auf Edel-Optik wird komplett verzichtet.

Der Rowenta fährt mit Laser- und Kamernavi, er erkennt zuverlässig Objekte von über sechs Zentimetern und umfährt diese zuverlässig. An den typischen Stromkabeln fährt er sich also trotzdem fest. Die lange Laufzeit von im Test 95 Minuten im Normal-Mode gefällt. Das Modell beherrscht auch Laden und Fortsetzen. Der Akku ist im Übrigen sehr leicht entnehmbar, das hatten wir bei keinem anderen Modell.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai

Rowenta unternimmt Erkundungsfahrten, lernt verschiedene Etagen kennen und legt diese zur Wiedererkennung in seinem Mapping ab. Ansonsten sind die Mapping-Funktionen begrenzt, Themen wie Raumplanung und No-Go-Zonen gibt es nicht. Der Rowenta ist etwas für Leute, die sich nicht viel mit der App beschäftigen wollen, einmal Reinigungszeiten einstellen und gut.

Die Wischfunktion macht den X-PLORER 120 AI nicht zum Wischroboter, denn mehr als einfaches Nachziehen ist das nicht. Zudem ist die Wassermenge nicht dosierbar und die Basis hat keine Nässeschutz-Platte. Gefallen haben uns die bedächtige Fahrweise, die moderate Ladezeit von drei Stunden und die hohe Gründlichkeit, selbst bei einmaliger Reinigungsfahrt. Unschön ist das spartanische Zubehör: Gerade in dieser Preisklasse kann es nicht sein, dass keine Ersatz-Seitenbürsten und kein Ersatzfilter beigelegt wird.

Ecovacs Robotics Deebot 710

Keine Frage, der Ecovacs Deebot 710 ist ein guter Saugroboter, der in vielerlei Hinsicht alle Eigenschaften unseres Testsiegers mitbringt: Er ist genauso leise, genauso ausdauernd (105 Minuten im Eco-Modus), staubsaugt genauso gründlich und die Entleerung des Staubbehälter ist ebenso simpel. Der Deebot 710 erhält allein deswegen keine Empfehlung, weil bereits sein Schwestermodell Deebot 600 auf dem Siegertreppchen steht und das für einen deutlich geringeren Preis! Die beiden Saugroboter sind nämlich weitestgehend baugleich, was Abmessungen, Staubbox, Bürstentyp (Kombi: Lamelle und Bürste) und Fahrstil angeht.

Der Deebot 710 kostet mehr, weil er Smart Navi 2.0 an Bord hat. Das integriert eine Kamera, die den Raum vermisst. Dadurch soll sich der Roboter besser orientieren und beispielsweise abgebrochene Aufgaben wieder aufnehmen können. Außerdem kann der Roboter sprechen (Deutsch, Englisch etc. wählbar). Der Saugroboter kommentiert dann Aktionen, die er gerade durchführt, zum Beispiel »Ich fahre zur Ladestation.«

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Der Deebot 710 reinigt ausdauernd und systematisch eine ganze Etage – bis zu 105 Minuten im Test!
Update 01/19: Deebot 710.
Auf der Ladestation des Deebot 710 befindet sich eine kleine Mulde. Dort haben wir die Fernbedienung abgelegt.
Deebot 600 / 710: Die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten. Dadurch eignet sie sich sowohl für Hartböden als auch für Teppich.
Der Deebot 710 mit entnommener Hauptbürste und Schmutztank.
Deebot 600 / 710: Die Hauptbürste muss regelmäßig von verfilzten Haaren befreit werden.
Deebot 710: Um solchen Filz zu entfernen, muss man die Hauptbürste entnehmen.
Deebot 710: Wenigstens drei Paare solcher Seitenbürsten brauchen Sie pro Jahr.
Deebot 710: Mit 0,52 Litern ist die Staubox genauso groß wie beim Deebot 600.
Deebot 710: Ansicht von unten, ohne Staubbox.

Im Test konnten wir allerdings keinen Vorteil ausmachen, Raum-zu-Raum-Reinigung haben wir nicht gesehen und auch die Lokalisierung nach einer Störung funktionierte nur in einem von zehn Fällen. Dies bedeutet, der Roboter musste den Reinigungszyklus neu starten, anstatt ihn fortzusetzen.

Der Deebot 710 legt in der App eine schöne Karte unserer Etage an, bei jeder Reinigung. Doch sie ist nur für Kontrollzwecke, wir können hier nicht etwa Grenzen einzeichnen und Bereiche absperren wie das bei Vorwerk oder Neato der Fall ist (No-Go-Linien).

Hinzu kommt die fehlende Option für den Wassertank, in den Deebot 710 kann kein Wischtank statt des Staubbehälter eingesetzt werden. Diese Möglichkeit hat nur der Deebot 600.

Der Hersteller wirbt mit dem Schlagwort »optimiert für Teppich.« Wieso hat der Deebot 710 dann aber exakt dieselbe Hauptbürste wie der Deebot 600? Einen Unterschied auf unseren Schmutzfangläufern haben wir jedenfalls nicht festgestellt, bis auf den, dass sich das Reinigungsmuster ändert, sobald Auslegware befahren wird.

Vorwerk Kobold VR300

Der Vorwerk Kobold VR300 ist gut für Allergiker, denn bei ihm kann die Staubbox per Bodenstaubsauger abgesaugt werden. Somit kommt mann nicht in direkte Berührung mit dem Schmutz – zumindest nicht bei jeder Entleerung. Die Navigation ist ziemlich clever. Der VR300 legt einen Grundriss für jede Etage an. In diesem Grundriss können Sie No-Go-Linien einzeichnen und damit bestimmte Bereiche von der Reinigung ausgrenzen. Sie brauchen keine Magnetbänder, Lichtschranken oder physische Barrieren. In der App können weiterhin interessante Details verändert werden, etwa die Spot-Vergrößerung von 2×2 auf 4×4 Meter oder das Einstellen einer Intensivreinigung mit zwei Fahrten. Die Zeitplanung für jeden Wochentag ist natürlich obligatorisch.

 Staubsauger-Roboter Test: Vorwerk Kobold Vr300 Screens
App Vorwerk Kobold VR300: Links das Speichern von Grundrissen, rechts das Festlegen von No-Go-Areas.

Der Kobold VR300 eignet sich auch für große Etagen mit mehr als 60 Quadratmetern, denn er kann die Reinigung nach Zwischenladung des Akkus wiederaufnehmen. Er ist fast so robust und solide gefertigt wie die Neatos D4, D6 und D85. Das gilt auch für die standsichere, große Basisstation.

Der Vorwerk Kobold VR300 besitzt als einziger Saugroboter im Testfeld eine Kletterhilfe am Antriebsrad. Damit kann der Roboter Türschwellen bis zwei Zentimeter und Auslegware bis 1,5 Zentimeter überwinden.

1 von 8
Vorwerk VR300: Teuer, aber gründlich und sehr gut planbar.
Vorwerk VR300: Ladestation.
Vorwerk Kobold VR300: Beim Tragen mit dem Griff rieselt garantiert kein Schmutz heraus.
Vorwerk VR300: Absaugen mit einem großen Staubsauger - das kann nur Vorwerk
Vorwerk VR300: spiralförmige Kombi-Bürste
Vorwerk VR300: die Bürstenwalze sitzt in einem Käfig (analog Neato)
Vorwerk VR300: Staubbehälter und Filter
Vorwerk VR300: Deckel auf und Bürste entnehmen

Leider sind die jährlichen Wartungskosten für Filter, Walzen und Seitenbürsten mit etwa 50 Euro sehr hoch. Hinzu kommt die Lautstärke, speziell im Turbo-Modus. Wir empfehlen die Reinigung bei Abwesenheit.

Vor allem aber ist der Staubsaugerroboter Vorwerk Kobold mit einem Preis von über 900 Euro sehr teuer. Zu kaufen gibt es den Saugroboter nur selten in Online-Shops, außer direkt bei Vorwerk.

Ecovacs Deebot 600