Saugroboter Test: Saugroboter Aufmacher Copyright: Robert Kneschke / Adobe Stock
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Der beste Saugroboter

Wir haben 52 Saugroboter getestet. Der beste für die meisten ist Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra mitsamt Absaugstation. Er ist durch seine Gummiwalze nahezu verfilzungsfrei, fährt lange und kann Räume zeitlich abgestimmt gezielt anfahren. Der Saugroboter ist mit der Station sehr komfortabel, tägliches Kümmern gehört der Vergangenheit an. Aber es gibt auch andere interessante Empfehlungen, denn Absaugstationen sind inzwischen Quasi-Standard und gar nicht mal so teuer.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 15. September 2022

Wir haben vier weitere Saugroboter getestet. Der Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra die Empfehlungen aufgemischt, er ist neuer Testsieger. Derzeit liegt der Fokus auf Absaugstationen: Mit Preisen um die 400 Euro inklusive Roboter sind die erschwinglich, weshalb neue Geräte wie Medion MD 18503 und Medion P20 SW (MD 19731) keine Chance auf eine Empfehlung haben. Der Roborock S7 Max V ist technische Oberklasse, bekommt hier aber auch keine Empfehlung, denn das bauähnliche Schwestermodell mitsamt Absaugstation ist bereits Testsieger bei den Wischrobotern.

Der ehemalige Testsieger iRobot Roomba e5 und die bisherige Empfehlung Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687 sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

 

25. März 2022

Wir haben drei weitere Saugroboter getestet. Eine Empfehlung für Tierfreunde ist der ZACO V6 mit Direktabsaugung und Option auf Einweg-Staubbeutel. Der iRobot Roomba j7+ ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

Zu den beiden anderen Testkandidaten: Rowentas X-Plorer Series 120 AI kommt in alltagsrobuster Schale, ohne Hochglanz-Finish und Design-Finessen. Der Eufy RoboVac G20 Hybrid erkennt Teppich und saugt dort stärker.

14. Januar 2022

Wir haben drei weitere Robo-Sauger getestet. Der iRobot Roomba j7+ kommt mit Absaugbasis und allen denk- und undenkbaren Navigationsschikanen daher. Er ist zwar sehr teuer, aber für alle, die nicht so sehr aufs Geld schauen müssen, eine neue Empfehlung. Der eufy RoboVac X8 ist ein rundherum guter Roboter, wegen des hohen Preises und mangels Absaugstation reicht es aber nicht zur Empfehlung. Der Sichler ZX7075-944 ist grundsätzlich brauchbar für kleines Budget, die Trockenwischfunktion ist jedoch alles andere als überzeugend.

8. Oktober 2021

Wir haben fünf weitere Roboter getestet. Der Dreame Z10 Pro überzeugt durch sehr gute Navigation, bestes Mapping und natürlich durch den Komfort seiner Absaug-Basis. Er erhält eine Empfehlung. Dafür rutscht der Yeedi K650 in die Rubrik „Außerdem getestet“.

Folgende Modelle waren ebenfalls neu im Test: Medions S20 SW kann statt mit Schmutztank auch mit einem Einweg-Beutel fahren. Zigmas Spark-980 spricht mit eigener Stimme, hier können eigene Sprachaufnahmen aufgespielt werden. Kyvol E31 reinigt ausdauernd und gemütlich, hat aber keine Raumplanung. Die ist beim Tesvor S4 vorhanden, jedoch kamen wir dank ständig abstürzender App nicht an sie heran.

30. April 2021

Wir haben drei weitere Saugroboter getestet. Der Proscenic M8 Pro und der Ultenic T10 sind baugleiche Zwillinge in unterschiedlichen Farben. Beide bringen eine Absaugstation und cleveres Mapping mit. Da der Proscenic günstiger zu haben ist, ist er eine neue Empfehlung. Er ersetzt den iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation. Der ab 8. Mai erhältliche Dreame L10 Pro hat einen großen Staubtank und kann aktiv Hindernisse meiden. Für eine Empfehlung reicht uns das nicht.

19. März 2021

Wir haben zwei neue Saugroboter getestet, Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687 und iRobot Roomba i3+ (i3552). Der Rowenta glänzt bei der Planung durch intelligente Kartierung. Der iRobot hebt den Komfort mit seiner Absaugstation aufs nächste Level. Beide Modelle sind neue Empfehlungen. Die Geräte Xiaomi Roborock S6 und iRobot Roomba i7+ (i7558) sind nun nicht mehr unter den Empfehlungen.

20. November 2020

Wir haben sechs neue Saugroboter getestet. Eine neue Empfehlung ist der Yeedi K650. Außerdem rutschten einige bereits getestete Modelle auf höhere Plätze, so ist der iRobot Roomba e5 neuer Testsieger. Auch der Xiaomi Roborock S6 hat jetzt einen Platz unter den Empfehlungen.

2. Juli 2020

Wir haben drei weitere Saugroboter getestet. Medions MD19511 setzt die unkomfortablen Kritikpunkte seiner Vorgänger fort. Der Kyvol Cybovac E30 protzt mit „extrem starker Saugkraft“, im Test bleiben Fliesenfugen aber unsauber. Einzig der Eufy Robovac 11S Max überzeugt mit Saugkraft und Handling.

22. November 2019

Wir haben uns einen weiteren Roboter angesehen. Der Blaupunkt Bluebot XSmart ist gründlich, dafür aber unkomfortabel bei Bedienung und Entleerung. Die Wischfunktion ohne Pumpe und mit kleinem Tank ist ein Tropfen auf den heißen Stein ohne großen Nutzen.

16. August 2019

Die Roboter von Xiaomi sind beliebt. Wir haben uns den neuen Roborock S6 angeschaut und festgestellt: Ein tolles Gerät zu einem attraktiven Preis! Leider hat der S6 einen gravierenden Fehler, deshalb empfehlen wir ihn (vorerst) nicht. Ausführliche Informationen zum Gerät unter „Außerdem getestet“.

7. Juni 2019

Wir holen den Botvac D7 Connected von Neato Robotics in den Test und stellen fest: Er schafft viel Fläche, so richtig sauber wird es aber erst nach mehreren Durchgängen. Gelungen ist das Mapping mit dem Anlegen von Zonen: Schicken Sie den D7 zielgerichtet zum Esstisch oder in die Küche.

13. Mai 2019

Wir haben unserem Test der besten Wischroboter einen eigenen Artikel gewidmet. Ab sofort erfahren Sie hier alle Neuigkeiten über die kleinen Putzhelfer. Dieser Artikel behandelt somit ab sofort nur noch reine Staubsaugerroboter.

8. März 2019

Der iRobot Roomba i7+ (i7558) sammelt den Schmutz nicht nur auf, er bringt ihn auch weg – nämlich zu seiner Absaugstation, die gleichzeitig seine Ladebasis ist. Hinzu kommt eine Kartierung der Räumlichkeiten, wobei Sie Räume benennen, die auf Wunsch unterschiedlich oft gereinigt werden.

17. Januar 2019

Nach einigen Wochen intensiver Benutzung ergänzen wir den Ecovacs Robotics Deebot 710, das teurere Schwestermodell unseres Testsiegers Deebot 600. Es teilt fast alle positiven Eigenschaften des Testsiegers, bietet unserer Meinung nach aber für den Aufpreis keinen echten Mehrwert.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Den Traum, die Haushaltsarbeit einfach von einem Staubsauger-Roboter erledigen zu lassen, gibt es, seit es Roboter gibt. Mit Saugrobotern wird der Traum zum ersten mal Wirklichkeit. Denn das regelmäßige Staubsaugen können einem Saugroboter durchaus abnehmen, wie unser Test gezeigt hat.

Wir haben inzwischen ingesamt 52 Saugroboter getestet, 35 davon sind aktuell noch erhältlich. Getestet haben wir sowohl Geräte mit Absaugstation als auch solche mit manueller Entleerung des kleinen Staubbehälters. Eine solche Auto Empty Station ist für den Komfort die beste Wahl, Sie müssen sich viel seltener um den Roboter kümmern.

Es gibt auch Saugroboter, die nicht nur staubsaugen, sondern auch wischen können. Solche Wischroboter behandeln wir in einem eigenen Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra mit Station

Saugroboter Test: Xiaomi Mi Robot Vacuum Mop 2 Ultra
Komfortabler geht es kaum: Xiaomis Saugroboter entleert eigenständig den Staubtank und findet sich dank exzellentem Mapping bestens zurecht.

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra kommt mit Absaugstation ins Haus, Sie kümmern sich künftig viel seltener um die Entleerung des Roboters. Die App lernt ihr Haus oder ihre Wohnung kennen, teilt es in Zonen und ggf. mehrere Etagen ein. Jetzt kann der Mi Robot die Zimmer einzeln anfahren und unterschiedlich intensiv reinigen. Das ist Komfort und Planung vom Feinsten.

Mit Fernbedienung & App

Proscenic M8 Pro

Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
Weniger Arbeit: Dank der Fernbedienung braucht man nicht jedes Mal die App zu bemühen. Außerdem gibt es Kartierung mit Räumen und No-Go-Zonen.

Der Proscenic M8 Pro bringt eine Absaug-Dock für moderates Geld. Der Komfort könnte kaum größer sein: Kein lästiges, tägliches Entleeren mehr, der Kontakt mit Verunreinigungen ist auf ein Minimum begrenzt. Darüber hinaus kann der Saugroboter mit 0,3 Litern eine lange Zeit staubsaugen, auf Wunsch sogar lautlos. Fortschrittliches Mapping erlaubt außerdem eine Reinigungsplanung für jedes einzelne Zimmer sowie für bis zu fünf Etagen bzw. Wohnungen. Einen echten Unterschied könnte die Fernbedienung machen, so haben Sie maßgebliche Funktionen ohne die App schnell zur Hand.

Setup-König

Dreame Z10 Pro

Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
Der Dreame punktet mit Selbstentleerung, erstklassiger Kartierung, bedächtiger Fahrweise und einem umfangreichen Setup der Arbeitsmodi.

Der Dreame Z10 Pro bringt ebenfalls Komfort: Mit der Absaugbasis entledigt man sich des lästigen, täglichen Entleerens, das kennen wir schon. Der Z10 Pro kann aber mehr: Das Mapping ist Oberklasse und die Kombination von Laser-Navi und visueller Hinderniserkennung durch eine Kamera sorgt für weniger Havarien.

Gut für Teppich

iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation

Test  Saugroboter: iRobot Roomba i3+ (i3552)
Der Roomba entleert sich an der Basis und reinigt sehr gründlich, weil zweifach!

Der Roomba i3+ ist der Absaug-Einsteiger von iRobot. Das robuste, etwas rumpelig fahrende Modell erfüllt die wesentlichen Zwecke eines Saugroboters zuverlässig, es hat verfilzungsfreie Doppel-Lamellenwalzen wie auch die teuren iRobot-Varianten. Im Gegensatz zu diesen hat der i3+ aber keine Raumplanung, er reinigt einfach immer die komplette Etage.

Einfache Entleerung

Zaco V6

Test Saugroboter: Zaco V6
Kein lästiges Staubbox-Entleeren, kein Ausklopfen des Filters – die Option, Einwegbeutel zu verwenden, macht es möglich.

Der Zaco V6 spricht alle an, denen die Staubsaugerpflege eine lästige Pflicht ist – und die nicht viel Geld ausgeben möchten. Er kann optional mit Einwegbeutel fahren, die mit einem Liter deutlich mehr fassen, als die üblichen 0,5 bis 0,6 Liter. In unserem Fall konnte der Zaco damit zwei Wochen wartungsfrei saugen. Der zweite Punkt für den Komfort ist die direkte Absaugung, hier gibt es keine Bürstenwalze, die verfilzen könnte. In Summe gibt das ein gutes Produkt für Haushalte mit Langhaar-Menschen oder -Tieren.

Vergleichstabelle

TestsiegerXiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra mit Station
Mit Fernbedienung & AppProscenic M8 Pro
Setup-KönigDreame Z10 Pro
Gut für TeppichiRobot Roomba i3+ mit Absaugstation
Einfache EntleerungZaco V6
iRobot Roomba j7+ (J755840)
iRobot Roomba i7+ (i7558) mit Absaugstation
Ultenic T10
Ecovacs Robotics Deebot 710
Vorwerk Kobold VR300
Rowenta X-Plorer 120 AI
Eufy RoboVac X8
Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
iRobot Roomba s9+ mit Absaugstation
Neato Robotics Botvac D7 Connected
AEG RX9-1
Roborock S7 MaxV
Eufy RoboVac G20 Hybrid
Medion S20 SW
Xiaomi Roborock S6
iRobot Roomba e5
Dreame L10 Pro
Dyson 360 Eye
Medion P20 SW (MD 19731)
Sichler ZX7075-944
Zigma Spark-980
Kyvol E31
Eufy RoboVac 30C
Eufy RoboVac G10 Hybrid
Tesvor M1
Blaupunkt Bluebot XSmart
Neato Botvac D4 Connected
iRobot Roomba 980
Medion E32 SW (MD 18503)
Tesvor S4
Saugroboter Test: Xiaomi Mi Robot Vacuum Mop 2 Ultra
  • Automatische Entleerung
  • Großer 4-Liter-Beutel
  • Tank immer restlos entleert
  • Hervorragendes Mapping
  • Feuchteschutz in Station
  • Einstellbare Wasser­menge
  • Start- & Absaug-Taste an der Basis
  • Leise-Modus
  • Spricht gut Deutsch
  • Kombi-Walze verfilzt
  • Bauhöhe
  • Geringe Wischwirkung
  • Wischplatte arretiert nicht immer sofort
  • Nur ein Ersatzbeutel mitgeliefert
Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
  • Automatische Entleerung
  • Umfangreiches Mapping
  • Teppicherkennung
  • Nasswisch­funktion
  • Schmutzerkennung
  • Vier Saugstufen
  • Lautlos Wischen – nur Seitenbürste bleibt aktiv
  • Bauhöhe
  • Fugen unsauber
  • Schmutz verstreut
  • Keine Schrubbmuster beim Wischen
  • Geringe Wischwirkung
  • Laut & leise im Wechsel
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
  • Gründlich
  • Umfangreiches Mapping
  • Viele Setup-Details in der App
  • Schmutz-/Bodenerkennung
  • Weniger Havarien an typischen Hindernissen
  • Bauhöhe
  • Android App arbeitet auf älteren Telefonen nicht
  • Wischen: nur einfaches Hinterherziehen – aber punktuell intensiv
Test  Saugroboter: iRobot Roomba i3+ (i3552)
  • Entleerung an Station
  • Gut für Staub­allergiker
  • Stabil und haushaltstauglich
  • Schnelles Aufladen
  • Dirt Detect
  • Fortsetzungsfahrt
  • Keine Raumplanung / No-Go-Zonen
  • Lautstärke/Leistung nicht modifizierbar
  • Eher laut, teilweise rumpelnd
Test Saugroboter: Zaco V6
  • XXL-Beutel oder Tank
  • Direktabsaugung
  • Fernbedienung
  • Invisible Wall
  • Starke Laufzeit
  • Flache Bauform
  • Wischen & Saugen gleichzeitig
  • Hochglanz-Finish
  • Spot: Radius zu klein
  • Keine Bodenplatte, nicht optimal für Wischfahrten
  • Max Mode sehr laut
  • Reinigung auf Textil geringer
Test Saugroboter: iRobot Roomba j7+
  • Automatische Entleerung
  • Dirt Detect, Schmutzbereiche
  • Reinigen beim Verlassen
  • Geringe Bauhöhe
  • Erkennt Hindernisse wie Kabel
  • Lautstärke/Leistung nicht modifizierbar
  • Eher laut, teilweise rumpelnd
iRobot Roomba i7+ (i7558): Die Absaugungstation bringt endlich den Komfort, den sich die meisten von einem Roboter wünschen.
  • Automatische Entleerung
  • Kartierung & Raumverwaltung für Reinigungspläne
  • verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Starke Raumabdeckung
  • Etagenreinigung durch Nachladen
  • Ausdauernd
  • Sehr teuer
  • Wegwerf-Beutel
  • Schlechte Reinigungsergebnis­se in Ritzen und Fugen
Test  Saugroboter: Ultenic T10
  • Automatische Entleerung
  • Mapping mit Räumen & No-Go-Zonen
  • Teppicherkennung
  • Fernbedienung
  • Schmutzerkennung
  • Laden und Weiterfahren
  • Bauhöhe
  • Fugen unsauber
  • Schmutz sehr weit verstreut
  • Keine Schrubbmuster beim Wischen
  • Geringe Wischwirkung
Test  Staubsauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot 710
  • Leise
  • Gründliche, langsame Reinigung um Hindernisse
  • Hohe Sauberkeitsquote
  • Roboterstimme
  • Wenig Aufwand beim Entleeren
  • Timer und Reinigungsmodi in App
  • Zeitplanung nur via App
  • Raum-zu-Raum-Reinigung im Test nicht erkennbar
  • Verfilzte Bürsten
  • Keine Wassertank-Option
Staubsauger-Roboter Test: Staubsaugerrobos Vr300
  • No-Go-Linien
  • Mehrere Grundrisse möglich
  • Starke Raumabdeckung
  • Staubfreies Entleeren
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Zeitplanung nur via App
  • Vergleichsweise laut
  • Vglw. hohe jährliche Kosten
  • Hoher Preis
Test Saugroboter: Rowenta X-Plorer 120 AI
  • Großer Staubtank
  • Ordentliche Laufzeit
  • Akku leicht entnehmbar
  • Rugged Qualität
  • Hohe Gründlichkeit
  • Mapping mit Etagen
  • Laser- & Kamera-Navi, erkennt Objekte
  • Spartanisch mit Verbrauchsmitteln
  • Bauhöhe
  • Keine Feuchteplatte für die Basis
  • Hoher Preis
Test Saugroboter: Eufy RoboVac X8
  • Vier Lautstärke­stufen
  • Viel Platz im Staub­fach
  • Teppich-Boost
  • Selbst bei geringer Saugstufe gründlich
  • Lange Laufzeit
  • Mapping für Etagen
  • Raumplanung & No-Go-Zonen
  • Filter­ausklopfen bei jeder Entleerung nötig
Test  Saugroboter: Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687
  • Sehr gründlich
  • Teppich-Boost
  • No-Go-Zonen
  • Raum- und Etagenplanung
  • Lautstärke in 4 Stufen
  • Helles Sirren bei Standard & Max
  • Bauhöhe
  • Wisch-Unterbau mit wenig Wirkung
  • Basis zu leicht
Test  Saugroboter: iRobot Roomba s9+ mit Absaugstation
  • Weniger Arbeit
  • Solide, alltagstauglich
  • Saubere Kanten
  • Wartungsarme Gummiwalzen
  • Handhabung Schmutzbehälter
  • Raumbezogene Reinigung
  • Saisonale Empfehlungen
  • Moderate Gründlichkeit
  • Laut und ratternd
  • Benötigt Licht zur Orientierung
  • Trainingsläufe von 2,5 Stunden
  • Filterreinigung weiterhin nötig
Test  Saugroboter: Neato Robotics Botvac D7 Connected
  • Starke Laufzeit
  • No-Go-Linien
  • Zonen für punktgenaue Reinigung
  • Mehrere Grundrisse (Stockwerke merken)
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung und Reinigung
  • Zeitplanung nur via App
  • Gründlichkeit vglw. gering
  • Kommt nicht unter jeden Schrank
  • Betriebsgeräusch
  • Hohe jährliche Kosten
Test  Staubsauger-Roboter: AEG RX9-1
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung & Säuberung
  • Gut für Teppiche mit kurzem oder mittlerem Flor
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Hohe Raumabdeckung
  • Zeitplanung nur via App
  • Nur Kontroll-Mapping
  • Nicht so gründlich, Bürste verteilt Schmutz
  • Vergleichsweise hohe jährliche Kosten
Test Saugroboter: Roborock S7 MaxV
  • Filzlose Lamellenwalze
  • Mapping mit Details und Planung
  • Kamera-Objekterkennung (Fotos abrufbar)
  • Hebt Wischplatte bei Teppich
  • Gute Wischwirkung
  • Schwer und solide
  • Feuchteschutz­matte für Ladestation
  • Nur ein Mehrweg-Wischtuch dabei
  • Bauhöhe
  • Staubtank ohne Rückschlag­klappe
  • Hoher Preis
Test Saugroboter: eufy RoboVac G20 Hybrid
  • Robust & kompakt
  • Bodenplatte an Basis
  • Hohe Gründlichkeit
  • Erkennt Teppich
  • Filter spülbar
  • Ordentliche Laufzeit
  • Wischen und Saugen gleichzeitig
  • Keine Rückschlagklappe im Staubtank
  • Wischen nur für Oberflächenglanz, keine Dosierung
  • Hochglanz-Glas­oberfläche
  • Kleiner Schmutztank
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Medion S20 SW
  • Starke Laufzeit
  • Wegwerf-Beutel ODER Tank
  • Besseres Wischen durch vibrierenden Tank
  • Waschbarer HEPA-Filter
  • Gute Anleitung
  • Verliert Schmutz beim Heben und Neigen
  • Nicht ganz gründlich
Test  Saugroboter: Xiaomi Roborock S6
  • Hervorragende Navigation
  • Leiser Saugmotor
  • Schnell fertig
  • Nässesichere Basis
  • Bürstenwalze verfilzt nicht so schnell
  • Stabile Bauweise
  • Lautes Quietschen des Radantriebes (Testgerät)
  • Vergleichsweise wenig gründlich
Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
  • Ausdauernd
  • Gründliche Reinigung
  • Vglw. bequeme Entleerung des Staubbehälters
  • Keine verfilzten Bürsten
  • Schwierigkeiten bei breiten Fliesenfugen
  • Zeitplanung nur via App
Saugroboter Test: Dreame L10 Pro
  • Großer Staubtank
  • Gutes Mapping
  • Saugen und Wischen ohne Tankwechsel
  • Bedächtige Fahrweise
  • Laden und Weiterfahren
  • 3D-Hinderniserkennung
  • Weniger gründlich
  • Geringe Wischwirkung, kein Schrubbmuster
  • Kein Ersatz-Verbrauchsmaterial
Test  Staub­sauger-Roboter: Dyson 360 Eye
  • Gutes Reinigungsergebnis
  • Timer und Modi in App einstellbar
  • Sehr saubere Entleerung
  • Kein Ausklopfen der Filter
  • Geringe Folgekosten
  • Bauhöhe
  • Fährt nicht bei Dunkelheit
  • Hohe Lautstärke
  • Häufiges Nachladen
  • Sehr teuer
Test Saugroboter: Medion Medion P20 SW (MD 19731)
  • Geringe Bauhöhe
  • Flächenabdeckung und Gründlichkeit
  • Ausdauernd
  • Zubehör
  • Lautstärke in drei Stufen, Min ist moderat leise
  • Wischen mit wenig Effekt, keine aktive Pumpe
  • Fernbedienung: nur eine Zeit einstellbar
Test Saugroboter: Sichler ZX7075-944
  • Äußerst flach
  • Alexa-kompatibel
  • Timer via App
  • Sehr ausdauernd
  • Alltagssolide, nüchterne Optik
  • Befestigung Trocken-Wischmopp
  • Havarien
  • Kein nutzbares Mapping
  • Mühsames Filter­ausklopfen
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Zigma Spark980
  • Gutes Mapping mit Raumplanung & Fortsetzen
  • Eigenes Sprachpaket aufspielen
  • Saug-Gebläse im Schmutztank, beim Wischen entnommen
  • Bauhöhe
  • Verteilt Schmutz oft
  • Nur englische Kurzanleitung
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Kyvol E31
  • Zügig eingerichtet mit App
  • Ausdauernde, gemütliche Reinigung
  • Ausführliche Anleitung
  • Keine Raumplanung
  • Mapping nur optisch fürs Feedback
  • Keine Wisch­bewegungen
  • Schmutz wird oft verteilt
Test  Saugroboter: Eufy RoboVac 30C
  • Fernbedienung
  • Solide Ladebasis
  • Wifi-Verbindung gescheitert
  • Hochglanz-Deckplatte
  • Nur brauchbare Gründlichkeit
  • Tank nicht auslaufsicher
  • Wartung Bürstenwalze
  • Bumper: häufiges Anstoßen an Möbel
Test  Saugroboter: Eufy RoboVac G10
  • Wartungsfreie Direktansaugung
  • Einfache Filtersäuberung
  • Standsichere Basis
  • Flach
  • Wifi-Verbindung gescheitert
  • Hochglanz-Deckplatte
  • Nur brauchbare Gründlichkeit
  • Tank nicht auslaufsicher
  • Bumper: häufiges Anstoßen an Möbel
Test  Saugroboter: Tesvor M1
  • Gründlich & kraftvoll auf Wunsch
  • Ausdauernd
  • Fernbedienung
  • Basis nicht standsicher
  • Sehr laut
  • Schiebt leichte, niedrige Objekte
  • Mapping nur zur Ansicht
  • Keine Planungsfunktion
  • Tank nicht auslaufsicher
Test  Saugroboter: Blaupunkt Bluebot XSmart
  • Leise
  • Sehr gutes Reinigungs­ergebnis
  • Unkomfortabel Bedienung
  • Mühsame Entleerung
  • Mapping nur für Historie
  • Kraftlose Wischfunktion, ohne Pumpe
Test  Staubsauger-Roboter: Neato Botvac D4 Connected
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse anlegbar
  • Großer Staubbehälter
  • Zeitplanung nur via App
  • Keine Seitenbürste
  • Geringe Gründlichkeit im Test
  • Filter ohne Abdeckung verfilzt
  • Betriebsgeräusch (rumpelt)
  • Hohe jährliche Kosten
Test  Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba 980
  • Verfilzungsfreie Gummi­walzen
  • Geringe Wartungs­kosten
  • Erstellt Reinigungs­karte
  • Settings in App einstellbar
  • Schmutz- und Raumerkennung
  • Schlechte Reinigungsergebnis­se bei Ritzen und Fugen
  • Sehr teuer
Test Saugroboter: Medion E32 SW (MD 18503)
  • Gute Flächenabdeckung und Gründlichkeit
  • Ausdauernd für eine große Etage
  • Direktabsaugung
  • Mühsame Entleerung
  • Kleiner Staubbehälter
  • Nichts für Teppich
  • Etwas unkoordiniert und langsam
  • Zeitplanung via Fernbedienung
  • Lautstärke
  • Leichte Basis wird oft verschoben
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Tesvor S4
  • App stürzt immer wieder ab
  • WiFi kompliziert einzurichten
  • Nicht gründlich, Räume werden vergessen
  • Stimme
  • Bauhöhe
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Saugroboter: Nützliche Helfer, aber keine Wunderwaffe

Staubsaugerroboter können eine angenehme Hilfe für die regelmäßige Grundreinigung sein. Sie entfernen zuverlässig Staub, Flusen und lockeren Unrat vom Boden. So gründlich wie per Hand mit dem Bodenstaubsauger reinigt aber keiner von ihnen.

Das liegt zum Teil an der wesentlich geringeren Saugleistung von Saugrobotern: Während normale Haushaltsstaubsauger eine Leistung von 600 bis 800 Watt haben, kommt ein Batterie-Sauger gerade mal auf 20 bis 35 Watt.

Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Die Kombi-Bürste verfilzt schnell und muss häufiger gereinigt werden.

Allerdings sind die Geräte fleißiger, wodurch gerade die für textile Beläge optimierten Saugroboter dem großen Sauger gegenüber im Vorteil sind: Durch das tägliche Staubsaugen holen sie unterm Strich mehr Unrat aus dem Läufer als ein hastiges wöchentliches Staubsaugen mit dem herkömmlichen Staubsauger.

Von einer »Tiefenreinigung« von Auslegware kann damit keine Rede sein. Die spindelförmigen Walzen sind mit Gummi oder Bürsten besetzt und klopfen zwar die Oberfläche durch und saugen den aufgewirbelten Unrat auf, jeder einfache Bodenstaubsauger ist dabei aber um Längen gründlicher und holt mehr Sand, Haare und Fusseln aus der Auslegware.

Saug­roboter sind nie so gründlich wie her­kömmliche Staub­sauger

Aber auch auf Dielen oder Fliesen fahren Saugroboter oft über losen Kehricht hinweg, der in schmalen Fugen liegen bleibt und auch Nischen sind für die Geräte oft ein Problem. Um ein Nachreinigen von Kanten und einer regelmäßigen gründlichen Säuberung der Auslegware kommen Sie also auch mit einem Staubsaugerroboter nicht umhin.

Bürste oder Walze?

Es gibt Saugroboter mit als auch ohne rotierende Bürste bzw. Lamellenwalze. Welche Bauart für Sie am besten ist, hängt vor allem davon ab, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ausgestattet ist. Ist die Wohnung komplett oder teilweise gefliest oder mit anderen glatten Oberflächen eingerichtet? Dann kommen Sauger ohne rollende Bürsten in Frage – aus Auslegware holen sie dagegen fast gar nichts heraus.

Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Roborock S7 Maxv
Die Lamellenwalze hat sich zum Standard etabliert, neben ihr gibt es Kombi-Walzen mit Bürste und Lamellen.

Die Bürstenwalze – manchmal auch mit Lamellen kombiniert – holt aus Teppich oder anderen textilen Belägen mehr Verunreinigungen heraus. Leider verfilzen die Bürsten sehr schnell mit Haaren von Tier und Mensch. Ein Kompromiss sind Lamellenwalzen ohne Bürste: Sie verfilzen nicht, klopfen aber Staub aus den textilen Belägen.

Der Boden­belag als auch der Komfort-Anspruch entscheidet über die Wahl des Saugroboters

Doch auch glatte Flächen haben Fallstricke: Schmale Fugen zwischen den Fliesen oder zwischen den Holzdielen können manche Sauger nicht gründlich reinigen, gerade solche, die auf textilem Belag stark sind. Hier bleibt gern Staub und Kehricht hängen und man muss alle paar Wochen per Hand nacharbeiten.

Bei Auslegware eignen sich Saugroboter nur für Niedrigflorbeläge, in Langflor-Auslegware bleiben die Geräte stecken. Dafür sollten sie einen Saugroboter mit zwei gegenläufig rotierenden Walzenbürsten wählen (derzeit nur Roomba-Saugroboter). Läufer und einzeln liegende Auslegware mit langen Quasten können für solche Saugroboter aber ein Problem sein, denn die Walzen wickeln die gern auf.

Typische Schwachstellen

Die Sensorik heutiger Saugroboter ist ausgefeilt. Selbst die günstigen Staubsaugerroboter fahren nicht blindlings drauflos und bemerken die nächste Wand erst, wenn ihr Stoßfänger dagegen rempelt. Sie erkennen Hindernisse, merken sich Zimmer, fahren bestimmte Muster und erkennen teilweise sogar die Verschmutzungen, um die Stelle dann besonders sorgfältig zu bearbeiten.

Das alles nützt aber nichts, wenn Kabel, Gardinen, Lego-Bausteine, Holzstäbchen, Schnürsenkel oder Blumenvasen den Weg versperren. Solche Hindernisse sind für die Sensorik mitunter zu klein und werden im besten Fall einfach zur Seite geschoben. Einige High-End-Saugroboter haben heute Front-Kameras, die potentielle Havarieobjekte wie Kabel, Socken oder Schuhe erkennen und umfahren. Dies ist aber noch nicht der Normalfall, auch nicht bei unseren Empfehlungen.

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Kleine Ursache, große Wirkung: Ein kleines Kabel wird zum unüberwindlichen Hindernis. Der Roboter kann sogar Gegenstände vom Tisch ziehen.
Kleine Ursache, große Wirkung: Ein kleines Kabel wird zum unüberwindlichen Hindernis. Der Roboter kann sogar Gegenstände vom Tisch ziehen.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021 Kyvol E31
Roboter fahren sich gerne mal an der Rampe fest.
Nachsehen bei Blockade - Schmutz rinnt aus dem Behälter
Nachsehen bei Blockade: Kehricht rinnt aus dem Behälter.
Der hohe Aufbau des Neato Botvac D4 ist manchmal sehr hinderlich.
Der hohe Aufbau des Neato Botvac D4 ist manchmal sehr hinderlich.
Bei der Fehlersuche entleert sich der Behälter gerne mal selbst, vor allem wenn er sehr voll ist.
Bei der Fehlersuche entleert sich der Behälter gerne mal selbst, vor allem wenn er sehr voll ist.
Blockade: Gegenstand mit Bändern
Blockade: Gegenstand mit Bändern in der Bürste.
Neato BotVac Connected 
Sackgasse: In manchen Winkel kommt der Sauger zwar rein, aber nicht wieder heraus.
Medion MD 16192: Schnürsenkel werden schnell zur Falle
Schnürsenkel werden schnell zur Falle.
Muss man üben, sonst gibt es hin und wieder eine Sauerei.
Muss man üben, sonst gibt es hin und wieder eine Sauerei.
Der Roomba 980 klettert über solche runden Hürden einfach drüber, der Dyson 360 Eye bleibt darauf liegen!
Der Roomba 980 klettert über solche runden Hürden einfach drüber, der Dyson 360 Eye bleibt darauf liegen!

Im ungünstigen Fall – und der ist in der Praxis leider der Normalfall – fährt sich der Sauger aber an der Gardine fest, rollt mit der Seitenbürste einen Schnürsenkel auf oder blockiert seine Walze mit dem Faden der Auslegware. Aber auch mobile Gegenstände – wie die bemalten Holzscheiben der Kinder – versucht manches staubsaugende Modell zu überfahren und sitzt dann obenauf und kommt nicht weiter.

Auch kleine Stolper­steine können stören

Gefährlich kann es sogar werden, wenn der Saugroboter hängenbleibt und Gegenstände vom Tisch zerrt oder eine Vase umreißt. Jeder neue Eigentümer sollte sich auf eine spaßige Lernphase einlassen, denn die kleinen Saugroboter sind unermüdlich im Ausprobieren neuer Blockaden. Erst nach Tagen werden Sie ihre eigenen vier Wände derart optimiert haben, dass der kleine Helfer störungsfrei seine Arbeit verrichten kann.

Vor allem in Wohnungen, die ausschließlich oder hauptsächlich glatte Böden haben, können Saugroboter aber viel Arbeit abnehmen. Genau das ist der Anspruch, den sie im besten Fall an einen Saugroboter haben können: Er nimmt Ihnen einen erheblichen Teil ihrer Staubsaugerfahrten ab – am besten während sie gar nicht zuhause sind.

Zwar nicht gefährlich, aber ärgerlich ist ein Umstand, auf den uns ein Leser aufmerksam gemacht hat: Sein Staubsauger-Roboter, ein Saugroboter von Deebot, sammelt Staub auf eine nicht vorgesehene Weise. Weil der verarbeitete Kunststoff nicht antistatisch ist, setzt sich im Lauf der Zeit Staub auf den Sensoren und dem vorderen Scan-Fenster ab, wodurch der Saugroboter beim staubsaugen Orientierung einbüßt.

Saugroboter fahren mit einer Akkuladung nur eine bestimmte Zeit, sehr große oder verwinkelte Etagen müssen daher unter Umständen mit einer Zwischenaufladung abgefahren werden. 60 Quadratmeter fahren auch die einfachen Geräte in einer Akku-Tour ab – sofern die Zimmer nicht extrem verwinkelt sind.

Bei Flächen von mehr als 60 Quadratmeter und mehr als vierZimmern sollten sie auf jeden Fall nach einem Saugroboter suchen, dass eine Zwischenaufladung des Akkus einlegen kann. Das Fortsetzen des Staubsaugens beherrscht schon die untere Mittelklasse.

Bereiche abgrenzen

 Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687
Raumplanung, No-Go-Zonen, No-Mopp-Zonen.

Bereiche, die nicht abgefahren werden sollen, können übrigens bei einigen Saugrobotern mit einer virtuellen Wand aus einer Lichtschranke oder einem Magnetband abgesperrt werden. Wenn Sie so etwas benötigen, sollten Sie sich vorher über das nötige Zubehör erkundigen, denn das kostet extra.

Oder aber Sie erwerben einen Saugroboter, das den Grundriss Ihrer Etage aufzeichnet (Mapping), in dem Sie dann No-Go-Linien oder Zimmer einzeichnen. Somit können Sie stark verkabelt Bereiche oder Waldis Futterplatz vor dem Staubsaugen ausklammern.

Wie lange dauert die Reinigung?

Die Saugroboter verrichten ihre Arbeit vergleichsweise gemächlich. Je verwinkelter die Zimmer sind und je mehr Hindernisse herumstehen, desto länger dauert es. Bei 60 Quadratmetern und drei Zimmern müssen Sie mit 40 bis 80 Minuten Saugarbeit rechnen. Je mehr Möbel und Gegenstände im Zimmer stehen, um so länger dauert die Arbeit.

Die meisten Saugroboter fahren Zimmer nach einem bestimmten Muster ab. Das kann zuerst der Rand und danach ein linienförmiges Abfahren sein, es gibt aber auch Z-Muster und reine Zufallsfahrten. Die sind nicht sehr effizient, da Bereiche doppelt oder gar dreifach abgefahren werden.

Im Hinblick auf eine große Flächenleistung mit einer Akkuladung ist eine Fahrt nach Plan sinnvoller. Hierzu muss das Modell zuerst die zu saugende Fläche kartieren, zum Beispiel durch eine Fahrt entlang des Randes. Das machen die Robotersauger in der Regel mit einer oder zwei Kameras oder mit einem Laser.

Zu den typischen Fahrmustern zählen die Geradeausfahrt, der Zick-Zack-Modus, die Wandverfolgung und die Spiralfahrt. Saugroboter mit Raumplanung sind zusätzlich in der Lage, in überlappenden Linien zu fahren.

Geplante Reinigungs­­fahrten führen schneller zu sauberen Böden

Wer eine möglichst schnelle Reinigung will, sollte auf Saugroboter-Modelle achten, die eine geplante Reinigung, also Zimmer für Zimmer, fahren können. Solche Saugroboter haben eine Mapping-Funktion: Der Staubsauger-Roboter erkennt, wo er schon war und fährt in Linien die Flächen ab. Das geht schneller als die planlose, zufallsgetriebene Herumfahrerei der günstigeren Saugroboter.

Soll der Saugroboter während Ihrer Abwesenheit reinigen, spielen Lautstärke, Akkulaufzeit und Reinigungsdauer kaum eine Rolle. Wenn hingegen in der Nacht staubgesaugt wird, etwa im Nebengebäude oder auf einer Etage ohne Schlafzimmer, ist ein niedriger Lärmpegel wichtig. Achten Sie auf eine Lautstärkeangabe von unter 65 Dezibel.

Was ist mit Treppen?

Saugroboter starten in der Regel zeitgesteuert oder manuell von ihrer Ladestation aus. Nach der Arbeit oder bei knappem Akku-Stand kehren sie selbständig dorthin zurück. In andere Etagen muss der Saugroboter getragen werden, denn Treppen kann er nicht steigen. Aber auch dort führt das Modell den gewünschten Reinigungsmodus durch – und bleibt dann am Ausgangspunkt stehen.

 Saugroboter Test: Stausaugerroboter Update Neatoconnectedd701
Neato Connected D701: Die großen Räder überwinden Schwellen bis 1,9 Zentimeter.

Wenn Sie Schwellen und geringe Höhenunterschiede im Haus oder in der Wohnung haben, sollten Sie einen Saugroboter mit Steighilfe wählen, bzw. auf die Angabe eines Höhenunterschiedes achten. Bei unseren Empfehlungen sind das 1,5 bis 1,9 Zentimeter, Roomba e5 packt z. B. nur 1,5 Zentimeter, ein Botvac D7 Connected liegt bei 1,9 Zentimetern.

Treppen­stürze kommen selten vor

Treppen oder andere Abgründe sind kein Problem für die Staubsauger, denn sie besitzen eine Absturzsicherung. Dennoch empfehlen die Hersteller, an solchen Punkten während der ersten Reinigung dabei zu sein. Die Sensoren arbeiten nämlich nicht bei allen Untergründen zuverlässig, etwa wenn der Boden stark glänzt oder spiegelt.

Das muss nicht immer so sein, speziell bei Anti-Kratz-Oberflächen aus Glas, wie sie immer häufiger zu finden sind. Bei folgendem Saugroboter hat nur die Transport-Schutzfolie verhindert, dass sich hunderte von kleinen Scherben im Flur verteilen. Hier wurde kein Sicherheitsglas mit innenliegender Folie verwendet!

 Saugroboter Test: Saugroboter Update Praxis
Verletzungsgefahr nach Treppenabsturz? Die »hochwertige Anti-Kratz-Oberfläche aus Glas« zersplitterte und zerfiel in tausend Einzelteile.

Kinder und Haustiere

Wenn viele Tierhaare mit dem Staubsauger entfernt werden müssen, sollte der Saugroboter eine Bürstenrolle haben und nicht nur eine Saugöffnung. Haare – und nicht nur die von Tieren – wickeln sich allerdings beständig um die Haupt- und Seitenbürsten. Das ist lästig, denn die Haare müssen wenigstens einmal die Woche entfernt werden. Mit den iRobot Roomba Saugrobotern können Sie sich das ersparen, denn die haben meistens zwei Gummiwalzen. Darauf wickeln sich keine Haare auf.

iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen - keine aufgewickelt Haare!
Vorteil von Gummiwalzen – keine aufgewickelt Haare!

In Wohnungen mit kleinen Kindern müssen dagegen besonders viel Sand, Staub und Essenskrümel eingesammelt werden. Staubbehälter mit weniger als einem halben Liter Volumen haben hier nichts zu suchen. Außerdem spielt die Robustheit des Chassis eine Rolle: Schnell bricht Kunststoff, wenn sich der Sohnemann zum Ritt auf den Sauger setzt.

Die Neato-Saugroboter haben die stabilsten Gehäuse von allen. Gleich danach folgen die höherpreisigen iRobot-Saugroboter.

Entleerung und Wartung

Wenn Sie nicht bereit sind, alle paar Tage den Staubsaugerbeutel zu entleeren und den Filter auszuklopfen, sollten Sie ein Modell mit Absaugstation erwerben. In den Absaugstationen befinden sich 2,5- bis 4-Liter-Einwegbeutel, die wochenlang durchhalten. Das Reinigen von verfilzten Bürsten und das Entfernen von aufgewickelt Haaren bleibt jedoch erhalten.

Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Bei Xiaomi passen 4,0 Liter in den Einwegbeutel.

Ein tägliches Freiräumen des Bodens muss ebenfalls sein, denn der Saugroboter fährt sich in der Praxis unweigerlich an Schnürsenkeln, Kabeln, Tüchern oder Gardinen fest. Auch müssen Sie auf Gegenstände achten, die herunterfallen könnten: Die Ming-Vase auf dem wackeligen Beistelltisch sollten Sie in Sicherheit bringen, denn kleinere Rempeleien können durchaus vorkommen.

Hin und wieder muss der Roboterstaubsauger auch gewartet werden. Typischerweise müssen regelmäßig der HEPA-Filter, die Hauptbürste (falls vorhanden) und die kleinen Seitenbürsten gewechselt werden. Am besten prüfen Sie vor dem Kauf, was die kosten, denn Sie müssen sich auf einen regelmäßigen Ersatz einstellen.

Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!
Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!

Wie gewöhnliche Staubsauger sind die meisten Saugroboter mit einem HEPA-Filter bestückt. Er hält Feinstaub zurück, damit der nicht in die Raumluft gepustet wird. Der HEPA-Filter muss bei jeder Entleerung gereinigt und mehrmals in Jahr ausgetauscht werden. Das häufige manuelle Ausklopfen und Reinigen könnte für den Hausstauballergiker ein Problem darstellen. Das gilt für fast alle Saugroboter – der Rest kann nämlich mit dem Handstaubsauger entleert werden bzw. haben sie eine Absaugstation.

Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra

Testsieger: Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra

Von allen Roboterstaubsaugern im Test hat uns der Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra mit seiner Absaugstation am meisten überzeugt. Der Saugroboter liefert eine gründliche Reinigungsleistung, unterstützt die Zeit- und Raumplanung bis ins Detail und dank Noppenwalzen gehören verfilzte Bürsten der Vergangenheit an.

Testsieger
Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra mit Station
Saugroboter Test: Xiaomi Mi Robot Vacuum Mop 2 Ultra
Komfortabler geht es kaum: Xiaomis Saugroboter entleert eigenständig den Staubtank und findet sich dank exzellentem Mapping bestens zurecht.

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra kann mit oder ohne Auto-Empty Station erworben werden, wir empfehlen hier das Set aus Roboter und Station. Komfortabler geht es dann kaum: Er entleert eigenständig den Staubtank – und zwar restlos. Dafür sorgen zwei Absaug-Ports am Schmutztank. Letzterer kann natürlich nach wie vor manuell entleert werden, etwa um etwas zu bergen, das nicht in den Unrat gehört.

In der Station wird ein 4-Liter-Einwegbeutel gefüllt, der ist deutlich größer als die meistens genutzten 2,5-Liter-Beutel. Je nachdem, ob Kinderhaushalt oder nicht, reicht das für fünf bis zehn Wochen aus. Der Roboter entleert sich nach jeder Fahrt, auch vor der Zwischenladung. Der Nutzer kann die Entleerung mit einer Taste auf der Basis manuell starten.

Die Absaugstation dröhnt beim Entleeren wie der gute, alte Handstaubsauger, allerdings nur ganz kurz. Diese Lautstärke kann nicht beeinflusst werden, wohl aber die des Roboters. Wer nicht gestört werden möchte, setzt die niedrigste Saugstufe an, vier Stufen sind möglich. Im Flüstermodus bleibt der Roboter hörbar, aber man kann sich ungestört unterhalten.

Der Roboter fuhr im Test 112 Minuten und reinigte dabei ohne Zwischenladung unsere verwinkelte Etage mit um die 70 Quadratmeter (mit Wischen, Saugstufe 2 von 4). Der Hersteller spricht von 240 Quadratmetern, ohne zur Ladestation zurückkehren zu müssen. Das halten wir dann doch für sehr ambitioniert, bestenfalls ist das ohne Wischen, im Leisemodus und bei wenigen, kaum verwinkelten Räumen möglich.

Etwas Wartung bleibt

Komplett wartungsfrei ist die Maschine indes nicht: Der Mi Robot hat eine Kombi-Lamellenwalze mit Bürsten. Diese muss hin und wieder vom Filz befreit werden. Gleiches gilt für die Seitenbürsten, die wickeln gerne Haare auf. Der HEPA-Filter im 0,55-Liter-Staubtank sollte auch alle paar Wochen ausgeklopft, seltener mit Wasser gespült und irgendwann ersetzt werden.

Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Die Kombi-Bürste verfilzt schnell und muss häufiger gereinigt werden.

Falls die Ansaugöffnung des Absaugbasis einmal verstopft: Durch den transparenten Kanal wird der Grund der Verstopfung schnell sichtbar (Unterseite der Station).

Etwas undurchsichtig ist die Frage nach dem passenden Beutel, denn hier passen nicht die 2,5 Liter der Xiaomi Roborock-Modelle. Der Beutel hat mehr Inhalt (4 Liter) und firmiert als »Xiaomi Disposable Bag for Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra«. Sechs Stück gibt es für um die 30 Euro.

App-Perfektion

Die App beherrscht alles, was heute en vogue ist, Mapping mit Multi-Etagen ist dabei ein alter Hut. Beim Kennenlernen der Wohnung legt das Gerät selbständig Zonen an, meistens sind das die einzelnen Zimmer. Wenn die Auto-Einteilung nicht passt, kann im Bereichsredakteur z. B. eine Zone zweigeteilt werden.

Die Zimmer können dann während der Woche unterschiedlich oft befahren werden, zum Beispiel mit dem Schwerpunkt auf Küche und Flur. Hier darf der Roboter dann mit voller Kraft saugen – im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer muss die geringe Lautstärke genügen. Selbst die Häufigkeit der Staubsammlung kann der Nutzer beeinflussen, etwa wenn er oder sie vom lauten Getöse nicht gestört werden will.

Wer in seiner Xiaomi-App weitere Geräte oder Sensoren betreibt, kann auch eine Wenn-Dann-Automatisierung festlegen. Die Anbindung an Alexa bzw. Google Home ist natürlich auch möglich, dann lässt sich der Roboter wie die smarten Leuchten per Sprache starten.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Raumplanung: Das Arbeitszimmer muss ja nicht jedes mal geputzt werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Bereiche werden selbst erkannt, können dann aber geteilt werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Hauptansicht des Roboters mit aktueller Karte.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Den Roboter mal schnell in eine Ecke schicken.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Hauptansicht des Roboters mit aktueller Karte.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Hauptansicht des Roboters.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: viele Detail-Settings.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 App Mirobot Vacuummop2 Ultra
Xiaomi App: Kindersicherung und Suchfunktion.

All diese Detail-Settings – inklusive der vier Saugstufen und der drei Wassermengen – sind für programmieraffine Mitmenschen sicherlich eine Freude. Doch auch wer sich gar nicht darum schert und vielleicht gar nicht mal die App installiert, bekommt einen tüchtigen Helfer. Mit der Start-Taste an der Station (oder am Gerät) setzt sich der Roboter zur Auto-Reinigung in Gang. Leider gibt es am Gerät keine Spot-Taste, die Punktreinigung kann nur via App gestartet werden.

Schweres, solides Gerät

Xiaomi hat hier ein halbwegs solides, alltagstaugliches Gerät am Start, es bringt mit 4 Kilogramm moderates Gewicht auf die Waage. Der Staubtank befindet sich unter einer Klappe, die hat leider dasselbe Hochglanz-Finish wie der Deckel der Basis. Letztere steht mit ihrem breiten Fuß erstens sicher und zweitens schützt der Fuß den Boden vor der Nässe des ggf. anwesenden Wischmopps.

Die Absaugstation wirkt ebenfalls solide, Kinder oder Tiere, die sie mal anrempeln, bringen sie nicht zu Fall. Allerdings sollte sie nicht als Sitzmöbel benutzen werden, auch nicht von Kindern.

Die Kamera verhindert Kollisionen

Die Kamera an der Front ist der Time of Flight-Sensor (ToF). Er erkennt Hindernisse vor dem Saugroboter, um Kollisionen zu verhindern. Das verhindert potenzielles Beschädigen von Möbeln. Die üblichen Sensoren an der Unterseite verhindern dagegen, dass der Roboter die Treppe hinunterfällt. Neben der Kamera befindet sich eine leuchtstarke LED, sie leuchtet bei Dunkelheit für den Roboter einen kleinen Bereich aus. Das ToF ist kein KI-System mit lernender Objekterkennung, es macht auch keine Fotos. Es unterstützt lediglich den Laser, der bodennahe Hindernisse wie Schuhe oder Kleidung übersieht.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra Auto-Empty Station.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Die Wischplatte hat eine aktive Pumpe, sie oszilliert aber nicht.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Die Kombi-Bürste verfilzt schnell und muss häufiger gereinigt werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra als Solo-Gerät mit kleiner Lade-Basis.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Die Station hat einen kombinierten Start-/ Absaug-Button.
Saugroboter Test: Saugroboter Update092922 Xiaomi Mirobot Vacuum Mop2ultra
Der Mi Robot taugt nicht als Wischroboter, er ist aber ein Saugroboter mit (fast) allen Schikanen.

Hindernisse kann der Mi Robot bis zu einer Höhe von 20 Millimeter überwinden. Die Türschwelle wird vom ToF nicht als Hindernis erkannt, der Roboter fährt drüber weg. Der umlaufende Front Bumper hat eine abstehende Gummilippe. Somit zerkratzen die Seiten nicht so schnell.

Die Navigationsarbeit übernimmt erprobte Lasertechnik. Die rotiert im Turm und scannt fortwährend die Abstände zu den Wänden und Objekten (360°-Scannen). Das erlaubt Echtzeit-Positionierung und Pfadplanung. Der Laser erkennt auch Bereiche mit niedriger Höhe, etwa einen Schrank – und fährt nicht ein. Das Risiko, mit dem Laser-Turm stecken zu bleiben, ist also gering.

Spricht gut Deutsch

Der Roboter spricht gut Deutsch, er quittiert etwa eine abgeschlossene Reinigung oder kündigt den nächsten Schritt an. Auch wenn das Wasserreservoir der Wischplatte leer ist, fragt er nach neuer Befüllung.

Nachteile

Die Wirkung der ansteckbaren Wischplatte ist gering. Sie bringt keine Bewegung auf den Boden, sondern schleift einfach nur unter dem Roboter. Immerhin hat sie eine Pumpe, die Wassermenge kann in der App in drei Stufen reguliert werden. Das Anstecken gelingt nicht immer auf Anhieb, häufig mussten wir den Roboter umdrehen, um die Platte einrasten zu lassen. Die 150 Milliliter im Tank reichen für eine große Etage nicht aus, allerdings sollte man zwischendurch sowieso mehrmals den Wischmopp wechseln.

Die Kombi-Walze verfilzt und muss regelmäßig mit dem Cutter Tool gereinigt werden. Besonders bei vielen langen Haaren von Mensch oder Tier kann das eine lästige Pflichtaufgabe werden.

Mit dem Laser-Turm kommt der Roboter auf eine Höhe von 10,1 Zentimetern, das kann für niedrige Schränke oder Betten bereits zu hoch sein. Wenn es knapp wird, fährt der Mi Robot aber nicht ein, der Laser erkennt die geringe Höhe und der Roboter weiß wohl auch, wie hoch er selbst ist.

Der Hersteller ist sparsam und legt nur einen einzigen Ersatzbeutel für die Station in den Karton. Ersatz-HEPA-Filter oder Seitenbürsten gibt es keine.

Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra im Testspiegel

Vom Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra gibt es einige Testberichte, folgende Kollegen haben sich auch die Absaugstation angesehen.

Die Kollegen von mobi-test.de loben das Gesamtpaket und betonen, dass der Roboter mit den Besten im Markt mithalten kann.

»Ja, er ist nicht perfekt, aber wenn Xiaomi die Wasserzufuhr in den Griff bekommt und ihn etwas tiefer in die Ecken fahren lässt, dann ist so ein Xiaomi Saugroboter absolut empfehlenswert. Aber auch so gefällt mir das Gesamtpaket und der Ultra saugt auf Augenhöhe mit dem ähnlich teuren Roborock Q7 Max+.«

Christoph von smarthomeassistent.de kritisiert die zu vernachlässigende Wischleistung, lobt aber den praktischen Nutzen der Absaugstation.

»Ich würde jedem empfehlen, sich auf kurz oder lang, die Absaugstation dazuzukaufen. Diese ist einfach ein unglaublicher Mehrwert und sorgt immer für einen wie neu aussehenden Staubbehälter. Auch die Steuerung auf der Absaugstation selbst hat mir sehr gefallen.«

Sollten wir weitere Tests des Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra finden, so tragen wir diese hier nach.

Alternativen

So gut unser Testsieger Xiaomi Mi Robot Vacuum-Mop 2 Ultra insgesamt abgeschnitten hat, ist das Modell nicht unbedingt für jeden das Richtige. Es gibt noch andere Absaug-Modelle, die im Detail vielleicht den Unterschied machen, etwa mit einer Fernbedienung oder mit gegenläufigen Doppelwalzen.

Mit Fernbedienung: Proscenic M8 Pro

Sie sind vom ständigen Entleerungszwang der Mini-Staubtanks genervt? Sie wollen sich mit anderen Dingen beschäftigen als mit HEPA-Filtern und Unrat? Die Absaugbasis des Proscenic M8 Pro bringt den Komfort, den wir von einem Staubsaugerroboter wünschen: Der Saugroboter bringt den Unrat selbst weg! Der Robo fährt zwar nicht bis zur Mülltonne, aber immerhin bis zum 4,3-Liter-Staubbehälter der Absaugstation. Darum müssen wir uns seltener um den Roboter kümmern!

Mit Fernbedienung & App
Proscenic M8 Pro
Test  Saugroboter: Proscenic M8 Pro
Weniger Arbeit: Dank der Fernbedienung braucht man nicht jedes Mal die App zu bemühen. Außerdem gibt es Kartierung mit Räumen und No-Go-Zonen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Ganz ohne Wartung geht es nicht. Zirka 30 Entleerungen sollten in einen Einwegbeutel passen, Proscenic spendiert insgesamt drei Stück. Der HEPA-Filter sollte aber schon deutlich früher ausgeklopft werden, er verschmutzt wie üblich bereits nach fünf bis acht Fahrten stark. Wenn also die Staubsaugleistung nachlässt – daran könnte es liegen.

Der Kombi Tank enthält 0,3 Liter Wischwasser und hat deshalb nur einen Staubtank von 0,28 Litern. Das ist sehr wenig – aber nicht negativ, weil es ja automatisch abgesaugt wird. Allerdings fahren Sie dann ständig mit Wischwasser durch die Gegend, sofern befüllt.

In der Praxis kann es passieren, dass sperriger Unrat wie Holzsplitter, Draht oder Pappe nicht abgesaugt wird. Das erkennt der Staubsaugerroboter nicht selbst und es fällt vielleicht erst beim Wassernachfüllen auf.

 Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Der Einwegbeutel in der Basis sollte an die 30 mal gefüllt werden können.

Wischen ist ein Zusatznutzen, der für einen gewissen Glanz sorgt, die mechanische Wirkung ist aber gering. Letztlich zieht das Gerät nur einen Wischlappen unter sich her, die Wasserabgabe kann in der App feinjustiert werden. Spezielle Wisch­bewegungen macht der Roboter keine, es ist auch nicht einstellbar. Wohl aber das lautlose Wischen, indem einfach die Saugkraft auf Null reduziert wird. Dann ist nur noch die Seitenbürste hörbar.

Beim Mapping muss sich der Proscenic M8 Pro nicht verkriechen, der Saugroboter schneidet bis zu fünf Etagen mit (oder Wohnungen). In diesen Maps werden Zimmer oder No-Go-Zonen eingezeichnet. Für jedes Zimmer oder eine Kombination von Räumen können Reinigungszeiten aufgesetzt werden. Das ist Mapping bis ins Detail, wenngleich die App ergonomisch Optimierungspotenzial hat.

Proscenic M8 Pro erkennt Auslegware und Verschmutzungen, dabei wird dann die Saugkraft erhöht. Dieses Auf und Ab der Lautstärke erleben wir aber auch beim Saugen von Fliesen, Laminat und Parkett: In regelmäßigen Abständen wird das leise Saugen moderat kräftiger – und das ohne Veränderung des Bodenbelages. Ob das die Schmutzerkennung ist? Wie auch immer, abstellen lässt sich das in der App nicht. Interessant: Der baugleiche Ultenic T10 hat dieses Auf und Ab der Sauglautstärke nicht, obgleich er mit einer identischen App arbeitet.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Viel Komfort durch Absaugbasis.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Der Einwegbeutel in der Basis sollte an die 30 mal gefüllt werden können.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Roboter mit Absaugstationen werden günstiger.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Unterseite.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Kombi-Bürstenwalze.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Die Absaugung schafft es nicht immer, sperrigen Schmutz zu beseitigen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Filter-Ausklopfen gehört weiterhin zum Geschäft, täglich muss das aber nicht sein.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Zubehör inklusive drei Einwegbeuteln (einer in Basis).
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Wasser befindet sich im Tank, die Trägerplatte fixiert den Wischmopp unter dem Roboter.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Unterseite mit Wischmopp.
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Proscenic M8 Pro
Fernbedienung.

Die Gründlichkeit war im Test hoch, der M8 Pro fand alle Markierungen. Gründlich gesäubert waren aber nur die Hälfte der Punkte, die kleine Seitenbürste hat eher noch etwas verstreut. Mit der Justierung der Saugkraft kann man darauf keinen Einfluss nehmen, wohl aber auf die Säuberung von Fugen: Hier bleibt bei normaler Saugstärke immer wieder etwas liegen. Es gibt vier Saugstufen: null bis drei – also lautlos bis maximal.

Ein Nachteil könnt die Bauhöhe mit Laserturm von 9,8 Zentimetern sein. Der Ultenic T10 ist baugleich mit dem Proscenic M8 Pro und daher funktional in gleichem Maße empfehlenswert.

Setup-König: Dreame Z10 Pro

Der Z10 Pro befreit Sie vom lästigen Staubbox-Entleeren: Die Absaugbasis pumpt mit 800 Watt den kleinen 0,6-Liter-Tank des Roboters leer. Das sorgt für einen wochenlanges Fahren, ohne sich um die Reinigung kümmern zu müssen.

Setup-König
Dreame Z10 Pro
Test Duplikat: Saugroboter (in Arbeit): Dreame Z10 Pro
Der Dreame punktet mit Selbstentleerung, erstklassiger Kartierung, bedächtiger Fahrweise und einem umfangreichen Setup der Arbeitsmodi.

Doch gleich eine Einschränkung vorweg: Zum perfekten James wird der Roboter nicht. Havarien – wenn auch selten – sind weiterhin ein Thema, der HEPA-Filter muss regelmäßig ausgeklopft bzw. getauscht werden (nicht waschbar) und der Wisch-Unterbau steckt sich auch nicht von allein an. Unterm Strich gilt aber das, was auch für andere Absaugroboter gilt: Der Komfort geht einen großen Schritt nach vorn.

Der Dreame Z10 Pro navigiert mit einem Laser-Turm, das sorgt für exakteres Fahren als mit Infrarot. Der Roboter kann auch bei völliger Dunkelheit fahren. Dann ist aber das Kameraauge (3D-Hinderniserkennung) aufgeschmissen, welches frontseitig Hindernisse erkennt. Wir hatten im Testzeitraum den Eindruck, dass er sich seltener an Rampen aufhängt und seltener Kabel in die Walze zieht. Ganz ausgeschlossen war das aber nicht.

Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
4-Liter-Einwegbeutel der Dreame Z10 Pro Absaugstation.

Die App verweigerte leider auf dem älteren Smartphone (Android 7.0) den Dienst, wir mussten zum iPhone wechseln. Die Xiaomi Home App fordert frech viele Rechte ein, über Standort bis Mikrofon (ablehnbar). Der Dreame Z10 Pro kann bis ins kleinste Detail konfiguriert werden: Im Mapping können mehrere Ebenen angelegt werden, wobei Erkundungsfahrten dieses Thema schnell abarbeiten lassen.

No-Go-Zonen und virtuelle Wände sind eine Selbstverständlichkeit, ein Leistungsschub für Teppiche und DND-Zeiten (Do not Disturb) ergänzen das Ganze. Die automatische Entleerung kann ebenfalls angepasst werden, falls das staubsaugerartige Absaugen nervt.

Wie üblich können Reinigungsaufgaben geplant werden. Jedoch hatten die App-Entwickler ein Augenmerk auf schnelles, zielgerichtetes Reinigen. In Null Komma Nix haben wir auf der Karte einen Bereich markiert, der jetzt gereinigt werden soll. Oder aber wir tippen zwei von fünf Räumen für ein punktuelles Reinigen an.

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Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der Dreame Z10 Pro kommt mit 4-Liter-Absaugstation.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Er fährt zuverlässig in die Basis.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Wartungsöffnung unter der Basis.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der hohe Laser-Turm verhindert hin und wieder das Unterfahren von Schränken.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Kameraauge für die Hinderniserkennnung.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Unterseite.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Große 0,6-Liter-Staubbox.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Leichte manuelle Entleerung der Staubbox.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Wisch-Unterbau angesteckt.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Staubtank unter einem Deckel.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Staubtank.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Der Dreame Z10 Pro arbeitet mit Bürstenwalze.
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Der Roboter fährt sich vergleichsweise selten fest, die Rampe meidet er vollständig.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Er zeigt sich als zuverlässiger Hindernisumfahrer.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Wenig Zubehör.
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021dreame Z10pro
Kabelwicklung an der Basis.

Die Wischfunktion des Roboters ist kein Glanzstück. Wischen heißt hier nur, dass der Roboter bei normaler Fahrt den Wischmopp mit dem 0,27-Liter-Tank unter sich herzieht. Der Roboter fährt keine speziellen Wisch­bewegungen, gleichwohl kümmert er sich um bestimmte Stellen besonders intensiv. Hier entdeckt wohl die Kamera Verfärbungen auf dem Boden und interpretiert diese als Schmutzflecken.

Günstig gegenüber einer Standard-Basis: Nach der Arbeit bleibt die Wischplatte nicht auf dem Holzfußboden liegen, sondern liegt ohne Bodenkontakt in der Absaug- und Ladebasis.

Wir empfehlen den Dreame Z10 Pro allen, die auf eine Absaugstation setzen und die ihren Roboter bis ins kleinste Detail bei Raumplanung und Arbeitsmodi einrichten möchten.

Doppelwalze für Teppich: Roomba i3+ (i3552)

Der Roomba i3+ ist der Absaug-Einsteiger von iRobot. Mit seinen gegenläufigen Lamellenwalzen ist er ein Unikat, alle anderen Empfehlungen haben nur eine Solo-Lamellen oder Kombi-Walze. Mit dem Walzen-Duo ist er verfilzungsfrei und putzt mehr Partikel aus textilen Belägen wie Solo-Walzen-Modelle.

Gut für Teppich
iRobot Roomba i3+ mit Absaugstation
Test  Saugroboter: iRobot Roomba i3+ (i3552)
Der Roomba entleert sich an der Basis und reinigt sehr gründlich, weil zweifach!

Der iRobot Roomba i3+ bringt eine Absaug-Dock für moderates Geld. Nach jeder Fahrt entleert sich der Roboter selbst. So muss nur ab und zu der HEPA-Filter ausgeklopft werden. Kein lästiges, tägliches Entleeren mehr. Der Kontakt mit Schmutz ist auf ein Minimum begrenzt, der Einwegbeutel in der Station wird kontaktlos entsorgt.

Der Roomba i3+ verzichtet aufs Mapping: Die App zeichnet zwar eine Karte, doch die dient bestenfalls zum Auffinden des verschollenen Streuners. Raumplanung oder No-Go-Zonen sind nicht drin. Der i3+ kann nur nach simplen Zeitplänen arbeiten, wobei er immer die gesamte zugängliche Fläche abarbeitet.

 Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Irobot Roombai3plus I3552
An den Gummiwalzen wickeln sich keine Haare auf. Staub im Teppich wird besser aufgewirbelt als mit Solo-Walzen.

Zudem besitzt der Roomba i3+ keine Kamera, wie die s- oder die i-Serie. Er nutzt Infrarot-Bodensensoren, um den Weg zu fühlen, anstatt ihn zu sehen. Mit diesen Sensoren kann der Roboter logisch navigieren, denn er arbeitet sich entlang der Struktur der Wände und der Oberflächen. Mit diesem Fokus auf den Bodenbelag funktioniert auch Dirt Detect vergleichsweise gut, denn der Saugroboter unterscheidet plötzliche Strukturveränderungen auf ansonsten homogenen Oberflächen.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass jeder Kekskrümel gefunden wird, es können auch natürliche Strukturveränderungen sein, die den Roomba an einer Position intensiver Arbeiten lassen. Dirt Detect spielt vor allem bei textilen Belägen eine Rolle, denn loser Schmutz auf Fliesen wird vom Staubsauger sowieso vollständig aufgenommen. Tiefe Fliesenfugen sind manchmal ein kritisches Thema, da bleiben unter den Gummiwalzen auch mal einige Krümel liegen.

Positiv: Weil der Saugroboter über keine Kamera verfügt, kann er in völliger Dunkelheit reinigen. Die teuren s- oder die i-Serien können das nicht.

Darüberhinaus ist die App grundsätzlich identisch. Sie möchte mit praktischen Hinweisen besonders nützlich sein: »Wir haben Pollenflug-Wetter. Soll ich einen zusätzlichen Reinigungsdurchgang erstellen?« oder »Soll die Reinigung automatisch beim Verlassen des Hauses beginnen?« So richten Sie es ein.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Irobot Roombai3plus I3552

Auch Komfort-Features, wie eine Stufeneinstellung der Saugkraft zur Reduzierung der Lautstärke, fehlen. Somit kann die teilweise etwas deftige Lautstärke nicht reduziert werden. Aber: Der Roomba i3+ ist markant leiser als die Staubsaugroboter der s- oder die i-Serie, die wir im Test hatten. Letztere haben einen leistungsstärkeren Motor.

Am i3+ ist es einzig möglich, die Reinigungsdurchgänge zu verdoppeln, um mehr Sauberkeit bei starken Verschmutzungen zu erzielen. Ein wichtiges Feature – den Fortsetzungsmodus – beherrscht der i3+ aber.

Die Laufzeit kann sich ebenfalls sehen lassen: An unseren 60 Quadratmetern im Erdgeschoss arbeitete sich der Roboter mit Zwischenladung 103 Minuten ab. Nach circa 90 Minuten musste er auftanken, wobei er nur so viel lädt, um den Job zu beenden. Clever!

Die Bauhöhe ohne Laser-Turm ist mit neun Zentimetern (inklusive kleinem Infrarot-Turm) moderat, besonders flach ist das aber nicht. Der Staubsaugroboter ist stabil und haushaltstauglich, denn es hat matte Oberflächen, die durch eine textile Struktur aufgehübscht wird.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Irobot Roombai3plus I3552
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Irobot Roombai3plus I3552
Duplikat: Saugroboter (in Arbeit) Test: Staubsaugerroboter Update102021 Irobot Base
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Irobot Roombai3plus I3552

Zu erwähnen wäre da noch die leichte manuelle Entleerung der 0,4-Liter-Staubbox auf Knopfdruck. Der HEPA-Filter sollte einmal die Woche ausgeklopft werden, das macht die Absaugfunktion nicht. Der Filter kann einfach herausgenommen werden.

Wir empfehlen den Roomba i3+ Stauballergikern, die eine Etage in einem Zug reinigen möchten und sich gar nicht erst mit Raumunterscheidungen und No-Go-Bereichen beschäftigen möchten.

Einwegbeutel: Zaco V6

Der Zaco V6 kommt mit Direktabsaugung daher, das heißt es gibt keine Bürstenwalze oder Gummi-Lamellenwalze, die verfilzen könnte. Die Reinigungswirkung auf textilen Untergründen wie Nadelvlies oder Niederfloor-Teppich ist jedoch geringer als bei den Robotern mit Walzen. Mit der direkten Absaugung eignet sich das Modell für Tier-Haushalte – speziell für Tiere mit langem Haar. Vor Haaren sicher ist der Zaco aber nicht, die zwei Seitenbürsten müssen schon hin und wieder von aufgewickelten Haaren befreit werden.

Einfache Entleerung
Zaco V6
Test Saugroboter: Zaco V6
Kein lästiges Staubbox-Entleeren, kein Ausklopfen des Filters – die Option, Einwegbeutel zu verwenden, macht es möglich.

Der flache Zaco ist schnell und einfach bedienbar, selbst für Menschen mit App-Phobie. Dafür liegt eine Fernbedienung bei, die Rand-, Spot- und Auto-Clean erlaubt, sowie den Maximal Modus für das Gebläse. Im Test säuberte der Zaco 72 Minuten im normalen Modus, bis 90 Minuten sollen es laut Hersteller sein.

Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Sie haben die Wahl: Staubbox oder Einwegbeutel.

Wer es bequem will, kauft sich die XXL-Wegwerfbeutel und muss sich fortan nicht mehr um den verdreckten HEPA-Filter und die zweitägige Entleerung kümmern. In die Einwegbeutel passt fast ein Liter Schmutz – deutlich mehr als die 0,5 bis 0,6 Liter, die bei Staubboxen üblich sind. Einen Auskipp-Tank gibt es dennoch, er hat 0,6 Liter.

In der Praxis stellen wir fest: Der Einwegbeutel füllt sich nicht bis Anschlag, der volle Liter wird nicht genutzt. Dennoch: Erst nach zwei Wochen mussten wir den Beutel tauschen (Kinderhaushalt mit viel Sand, zirka 65 Quadratmeter). Acht Beutel kosten 15 Euro, das wären 26 Stück bei Kosten von 49 Euro im Jahr.

Der Zaco V6 bringt eine Wischplatte und eine Invisible Wall mit. Letztere sperrt einen Bereich ab, den der Roboter nicht befahren soll, zum Bespiel den Futterplatz des Haustieres. Die Wischplatte wird passiv über den Fußboden gezogen und hat daher keine große Wirkung – abgesehen von Oberflächenglanz. Immerhin ist die Wassermenge in der App dosierbar und der Zaco saugt und wischt gleichzeitig. Die Station sollte auf Fliesen abgestellt werden, sie hat keinen Nässeschutz.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Unterseite – direkte Absaugung.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Mit dem Mehrwegbeutel sparen sie sich das häufige Entleeren und Filter-Ausklopfen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Der (fast) verfilzungsfreie Roboter.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Für Tierfreunde eine gute Wahl.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Rückseite.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Der Touch-Taster für Auto-Clean ist nicht optimal. Er reagiert nicht in jedem Fall sofort.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Unterseite – ohne Bürstenwalze.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Zu große Objekte – wie diese Blätter – verstopfen den Zugang. Eine Bürstenwalze hätte diese zerkleinert.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Klettbänder halten den Mehrweg-Wischlappen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Passiver Wischtank – die Wasserabgabe kann aber dosiert werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Der Behälter fasst nur 450 Milliliter.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Rutschhemmende Füße – verhindern das Verschieben aber nicht.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Die Basis ist zu leicht, das Kabel dünn, sie wird gerne mal vom Roboter verschoben.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Fernbedienung für die wesentlichen Funktionen – außer Zeitplanung.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Der HEPA-Filter darf nicht gespült werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Zavo V6
Zubehör im Karton.

Der Max-Mode ist sehr laut und nervt auf die Dauer, damit ist die lange Laufzeit auch nicht zu erreichen. Zu guter Letzt: Der Hersteller packt viel Zubehör und Verschleißteile in den Karton, Invisible Wall, zwei Ersatzbürsten, drei Mehrweg-Wischtücher, zwei Einwegbeutel und einen HEPA-Filter zum Ersatz.

Der ZACO V6 ist eine Option für alle, denen das ständige Ausleeren der zu kleinen Tanks und das Ausklopfen des Filters lästig sind. Die direkte Absaugung verhindert Bürstenfilz, macht aber weniger gut auf textilen Untergründen sauber.

Außerdem getestet

iRobot Roomba j7+ (J755840)

Der j7+ ist das iRobot-Topmodell mit Absaugstation. Es glänzt mit einem ausgefeilten Mapping und vielen Details in der App. So schlägt die App auf Grund der Pollensaison zusätzliche Fahrten vor oder temporäre No-Go-Zonen unter dem Weihnachtsbaum zu den Feiertagen. Eine kleine Kamera an der Front, die sogar ihren Mini-Scheinwerfer mitbringt, erkennt potenzielle Havarieobjekte, wie Kabel, und umfährt diese.

Weniger Roboter-Fürsorge, mehr Sorge des Roboters um mich, das ist der Trend bei den Premium-Modellen. Und der iRobot Roomba j7+ zählt auf jeden Fall zu dieser Gruppe. Niemand möchte sich schon täglich um die Staubbox kümmern, daher wird eine Absaugbasis zur Pflicht. Die Wegwerfbeutel machen das Leben leichter. Doch das können andere, deutlich günstigere Modelle auch.

Der iRobot Roomba j7+ baut auf Seiten der App und des Mapping eine kleine Welt der Raumreinigung auf. Wenn zeitgesteuerte Fahrten und Raumplanung ein alter Hut sind, dann müssen zusätzliche Helfer den Schmutzalltag erleichtern. Ob Reinigungsempfehlungen oder der Hinweis auf die Pollenflugsaison als Hilfe oder als Übergriffigkeit angesehen werden, mag jeder selbst entscheiden.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Die App macht Vorschläge zur Gestaltung der Reinigungspläne.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Schmutzzonen festlegen: Diese Bereiche werden besonders intensiv gereinigt.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
App: Karte unseres Erdgeschosses, Räume können einzeln angefahren werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
App: Nach der Kartierung schlägt die App Räume vor, man kann sie aber auch abändern.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
App: Hauptansicht.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Tägliche oder intensive Reinigung?
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Standortdienste – damit der Roboter automatisch startet, wenn der Hausherr die Wohnung verlässt.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Zeitpläne.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot App Roombaj7plus
Potenzielle Hindernisse werden erkannt.

Begeistert sind wir auf jeden Fall von Dirt Detect, Hinderniserkennung und dem standortbasiertem Start. Verlässt der Hausherr die Wohnung, beginnt der Roboter mit der Arbeit, auf Wunsch zeitversetzt. Dirt Detect meint die Erkennung von auffälligem Schmutz, wobei diese Stellen dann intensiver bearbeitet werden. Auf dunklen, mehrfarbigen Böden funktioniert das kaum, auf hellen Fliesen aber schon.

Die Hinderniserkennung wird mittels Frontkamera ausgeführt, der Roboter erkennt gewisse auf dem Boden liegende Objekte und umfährt diese. Bei Kabeln funktioniert das schon perfekt, sogar im Dunkeln mit dem kleinen Scheinwerfer. Bei Schnürsenkeln muss der Roboter noch lernen.

Interessant sind die Schmutzbereiche. Damit legen wir in der Raumplanung fest, welche Bereiche priorisiert angefahren werden sollen, etwa vor der Garderobe bei den Schuhen.

Der Charakter der Reinigung kann verändert werden, das heißt je nach Auswahl werden die Räume ein, zwei oder dreimal befahren. Die Einstellung gilt dann für alle geplanten Fahrten. Für manuelles Starten können Sie Favoriten festlegen, innerhalb dessen gewisse Räume eine bestimmte Zeit lang gereinigt werden.

Die App soll auch Gewohnheiten kennenlernen und personalisierte Zeitpläne vorschlagen, davon haben wir in der kurzen Nutzungsphase aber nichts mitbekommen.

iRobot spricht von selbständiger Entleerung in der Station bis zu 60 Tage. Das mag bei geringer Schmutzbelastung sein, jedoch kommt man nicht umhin alle 4-5 Tage den HEPA-Filter auszuklopfen.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Der iRobot Roomba j7+ umfährt Havariehindernisse, die er kennt – z. B. Kabel.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Das Modell ist robust und mit unempfindlichen Oberflächen versehen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Die Clean Base ist sehr stabil aufgebaut.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Kameraauge und Scheinwerfer.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Die Lamellenwalzen wickeln weniger Haare auf, an den Rändern aber doch.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Typisch für iRobot: die Lamellenwalzen.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Schmutztank.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Schmutztank: Der HEPA-Filter muss regelmäßig gereinigt werden, da kann man nicht 60 Tage warten.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Das Absaugrohr kann zur Reinigung abgeschraubt werden.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Clean Base mit Kabelfach.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Hochwertige Details an der Clean Base.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Clean Base des iRobot Roomba j7+.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Bodenplatte der Clean Base.
Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Irobot Roombaj7plus
Zubehör.

Der Roomba j7+ bietet Planung bis ins kleinste Detail, doch warum kann nicht die Leistung und somit die Lautstärke modifiziert werden? Dies würde den Lärm erträglicher machen, das rumpelige Fahrverhalten wäre aber dasselbe. Im Vergleich zu anderen Robotern sind die Roombas laut bzw. kann bei der Konkurrenz die Saugleistung fast immer angepasst werden.

Nicht zu vergessen, die geringe Bauhöhe von 8,5 Zentimetern wird mit den meisten Schränken zurechtkommen, es gibt hier keinen Laser-Turm. Weil die Navigation per Kamera stattfindet, braucht der Roboter Licht. Wenn er keines hat, fährt er trotzdem, ein kleiner Scheinwerfer genügt dazu.

iRobot Roomba i7+ (i7558) mit Absaugstation

Der iRobot Roomba i7+ ist im Wesentlichen baugleich mit dem Roomba 980. Er hat jedoch eine entscheidende Weiterentwicklung erfahren: Mit der Clean Base, die als Absaugstation und Ladebasis gleichermaßen fungiert, müssen Sie sich nicht mehr alle paar Tage oder gar täglich um den Schmutztank des Roboters kümmern. Die nächste Stufe ist dann der iRobot Roomba s9+, den wir auch getestet haben.

Bei jeder Rückkehr zur Basis wird der Tank des Roomba i7+ lautstark entleert, selbst bei einer Zwischenladung, wenn die Akkulaufzeit nicht für die gesamte Etage ausreicht. Der Schmutz wird in der Clean Base in einem geschlossenen Beutel gelagert, der einen Inhalt von zirka 30 Staubbehältern fasst. Hierbei handelt es sich um Einweg-Staubsaugerbeutel.

Tipp für Sparsame: Verlängern Sie die Nutzung der Einweg-Staubsaugerbeutel, indem sie eine Ecke einschneiden und diese nach der Leerung mit einem Tüten-Clip verschließen.

Damit erreicht der iRobot Roomba i7+ ein Komfort-Level, wie es Roboter ohne Absaugstation gar nicht bieten können. Freilich ist es nicht so, dass Sie sich jetzt gar nicht mehr um die Staubbox kümmern müssten. Der HEPA-Filter verschmutzt und muss wenigstens einmal die Woche ausgeklopft werden. Außerdem wird sperriges Material, wie größere Papierschnipsel, nicht aus dem Tank abgesaugt. Das müssen Sie also manuell entfernen.

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iRobot Roomba i7+ (i7558): Fährt zielgenau und schnell zu seiner Station und lässt sich entleeren. Perfekt!
iRobot Roomba i7+ (i7558): beim Reinigen von Ritzen und Fliesenfugen haben die Gummiwalzen nach wie vor ihre Probleme. Außerdem verteilt die Seitenbürste den Schmutz in die Breite.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Sehr teuer aber auch die erste Wahl, wenn es um den größtmöglichen Komfort geht.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Der Touch-Button leuchtet unterschiedlich, je nach Aktion.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Durch die Öffnung wird der Schmutz abgesaugt. Der Roboter parkt passgenau über der Absaugung.
Update 03/2019: iRobot Roomba i7+ (i7558), Ansicht von unten mit Gummiwalzen und Tank.
iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen - keine aufgewickelt Haare!
iRobot Roomba i7+ (i7558): Ganz wartungsfrei ist der Roboter trotz allem nicht – Sie müssen hin und wieder den Filter ausklopfen.
iRobot Roomba i7+ (i7558): größere Stücke, wie das Papier werden allerdings nicht abgesaugt
iRobot Roomba i7+ (i7558): Einmal-Beutel in der Station.

Einen weiteren Pluspunkt bilden die verfilzungsfreien Gummiwalzen, wie sie auch der Roomba 980 hat. Die Walzen haben zwar hier und da Schwierigkeiten bei Ritzen und Fliesenfugen, dafür ersparen sie Ihnen aber das ständige Entfernen von aufgewickelten Haaren.

Die Seitenbürste wirft leider den Schmutz auch gern mal in die Breite, weshalb nach einer Reinigung dann hier und da auch mal etwas liegen bleibt. Bei der nächsten Fahrt sind die Reste dann aber weg.

Im Test zeigte der Roomba i7+ eine gute Raumabdeckung in unserer Etage, das heißt er hat immer fast alle Schmutzpunkte angefahren. Dabei gab sich der Saugroboter sich viel Mühe und war ohne Zwischenladung schon mal 86 Minuten unterwegs (Normalmodus). Eine Zwischenladung war für unsere Etage wohl noch nicht nötig, doch der Roomba i7+ beherrscht eine solche, wie er uns auch bewiesen hat.

Der Roomba i7+ beherrscht visuelle Lokalisierung, dafür hat das Modell eine Kamera (iAdapt 3.0). iRobot nennt es Imprint, intelligente Kartierung. Die App des Roboters meldet Ihnen nach der zweiten oder spätestens dritten Reinigungsfahrt, dass nun eine fertige Karte Ihrer Räume angelegt sei. In der App können Sie die Bereiche voneinander abgrenzen und ihnen Namen geben, zum Beispiel Wohnzimmer, Esszimmer oder Büro. So lassen Sie beispielsweise den Flur und das Esszimmer dann täglich reinigen, das Büro kommt aber nur jeden dritten Tag dran. Das Mapping hat über zwei Etagen funktioniert, sodass wir tatsächlich von einer gewissen Orientierungsfähigkeit im Sinn von »Wo befinde ich mich?« ausgehen (mehrere Karten werden angelegt).

Ultenic T10

Der Ultenic T10 kommt mit Absaugstation daher, das erleichtert das staubsaugen enorm. Viel Schreiben müssen wir nicht über den Saugroboter, denn es ist baugleich mit unserer Empfehlung Proscenic M8 Pro. Das ist kein Zufall, denn Proscenic und Ultenic gehören zur gleichen Company. Bis auf die Farbe gibt es keine Unterschiede, sogar die App stammt aus dem Hause Proscenic und ist optisch wie funktionell identisch.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
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Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10
Saugroboter Test: Saugroboter Update042021 Ultenic T10

Der Ultenic T10 ist aktuell etwas teuer als der Proscenic M8 Pro. Sofern sich das im Markt ändert oder Ihnen die Farbe Weiß eher zusagt, können Sie natürlich auch den Ultenic erwerben, er ist genauso empfehlenswert wie der baugleiche Proscenic M8 Pro.

Rowenta X-Plorer 120 AI

Rowentas X-Plorer Series 120 AI kommt mit einem überaus großen Staubtank von 700 Millilitern daher. Der Saugroboter ist ungewöhnlich hoch und schwer, 9,7 Zentimeter sind mehr als der durchschnittliche Roboter mit um die 8 Zentimeter. Auffällig ist beim Rowenta die Rugged-Qualität: Es gibt keinen Hochglanz, keine filigranen Teile und auf Edel-Optik wird komplett verzichtet.

Der Rowenta fährt mit Laser- und Kameranavigation, er erkennt zuverlässig Objekte von über sechs Zentimetern und umfährt diese zuverlässig. An den typischen Stromkabeln fährt er sich also trotzdem fest. Die lange Laufzeit von im Test 95 Minuten im Normal-Mode gefällt. Das Modell beherrscht auch Laden und Fortsetzen. Der Akku ist im Übrigen sehr leicht entnehmbar, das hatten wir bei keinem anderen Modell.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai
Saugroboter Test: Saugroboter Update032022 Rowenta Xplorai

Der Rowenta unternimmt Erkundungsfahrten, lernt verschiedene Etagen kennen und legt diese zur Wiedererkennung in seinem Mapping ab. Ansonsten sind die Mapping-Funktionen begrenzt, Themen wie Raumplanung und No-Go-Zonen gibt es nicht. Der Rowenta ist etwas für Leute, die sich nicht viel mit der App beschäftigen wollen – einmal Reinigungszeiten einstellen und gut.

Die Wischfunktion macht den X-Plorer 120 AI nicht zum Wischroboter, denn mehr als einfaches Nachziehen ist das nicht. Zudem ist die Wassermenge nicht dosierbar und die Basis hat keine Nässeschutzplatte. Gefallen haben uns die bedächtige Fahrweise, die moderate Ladezeit von drei Stunden und die hohe Gründlichkeit, selbst bei einmaliger Reinigungsfahrt. Unschön ist das spartanische Zubehör: Gerade in dieser Preisklasse kann es nicht sein, dass keine Ersatz-Seitenbürsten und kein Ersatzfilter beigelegt wird.

Ecovacs Robotics Deebot 710

Keine Frage, der Ecovacs Deebot 710 ist ein guter Saugroboter: Er ist leise, genauso ausdauernd (105 Minuten im Eco-Modus), staubsaugt gründlich und die Entleerung des Staubbehälter ist simpel.

Der Deebot 710 hat Smart Navi 2.0 an Bord. Das integriert eine Kamera, die den Raum vermisst. Dadurch soll sich der Roboter besser orientieren und beispielsweise abgebrochene Aufgaben wieder aufnehmen können. Außerdem kann der Roboter sprechen (Deutsch, Englisch etc. wählbar). Der Saugroboter kommentiert dann Aktionen, die er gerade durchführt, zum Beispiel »Ich fahre zur Ladestation.«

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Der Deebot 710 reinigt ausdauernd und systematisch eine ganze Etage – bis zu 105 Minuten im Test!
Update 01/19: Deebot 710.
Auf der Ladestation des Deebot 710 befindet sich eine kleine Mulde. Dort haben wir die Fernbedienung abgelegt.
Deebot 600 / 710: Die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten. Dadurch eignet sie sich sowohl für Hartböden als auch für Teppich.
Der Deebot 710 mit entnommener Hauptbürste und Schmutztank.
Deebot 600 / 710: Die Hauptbürste muss regelmäßig von verfilzten Haaren befreit werden.
Deebot 710: Um solchen Filz zu entfernen, muss man die Hauptbürste entnehmen.
Deebot 710: Wenigstens drei Paare solcher Seitenbürsten brauchen Sie pro Jahr.
Deebot 710: Mit 0,52 Litern ist die Staubox genauso groß wie beim Deebot 600.
Deebot 710: Ansicht von unten, ohne Staubbox.

Im Test konnten wir allerdings keinen Vorteil ausmachen, Raum-zu-Raum-Reinigung haben wir nicht gesehen und auch die Lokalisierung nach einer Störung funktionierte nur in einem von zehn Fällen. Dies bedeutet, der Roboter musste den Reinigungszyklus neu starten, anstatt ihn fortzusetzen.

Der Deebot 710 legt in der App eine schöne Karte unserer Etage an, bei jeder Reinigung. Doch sie ist nur für Kontrollzwecke, wir können hier nicht etwa Grenzen einzeichnen und Bereiche absperren wie das bei Vorwerk oder Neato der Fall ist (No-Go-Linien).

Hinzu kommt die fehlende Option für den Wassertank, in den Deebot 710 kann kein Wischtank statt des Staubbehälter eingesetzt werden.

Der Hersteller wirbt mit dem Schlagwort »optimiert für Teppich.« Wieso hat der Deebot 710 dann aber exakt die gleiche Hauptbürste wie der Deebot 600? Einen Unterschied auf unseren Schmutzfangläufern haben wir jedenfalls nicht festgestellt, bis auf den, dass sich das Reinigungsmuster ändert, sobald Auslegware befahren wird.

Vorwerk Kobold VR300

Der Vorwerk Kobold VR300 ist gut für Allergiker, denn bei ihm kann die Staubbox per Bodenstaubsauger abgesaugt werden. Somit kommt mann nicht in direkte Berührung mit dem Schmutz – zumindest nicht bei jeder Entleerung. Die Navigation ist ziemlich clever. Der VR300 legt einen Grundriss für jede Etage an. In diesem Grundriss können Sie No-Go-Linien einzeichnen und damit bestimmte Bereiche von der Reinigung ausgrenzen. Sie brauchen keine Magnetbänder, Lichtschranken oder physische Barrieren. In der App können weiterhin interessante Details verändert werden, etwa die Spot-Vergrößerung von 2×2 auf 4×4 Meter oder das Einstellen einer Intensivreinigung mit zwei Fahrten. Die Zeitplanung für jeden Wochentag ist natürlich obligatorisch.

Der Kobold VR300 eignet sich auch für große Etagen mit mehr als 60 Quadratmetern, denn er kann die Reinigung nach Zwischenladung des Akkus wiederaufnehmen. Er ist fast so robust und solide gefertigt wie die Neatos D4, D6 und D85. Das gilt auch für die standsichere, große Basisstation.

Der Vorwerk Kobold VR300 besitzt als einziger Saugroboter im Testfeld eine Kletterhilfe am Antriebsrad. Damit kann der Roboter Türschwellen bis zwei Zentimeter und Auslegware bis 1,5 Zentimeter überwinden.

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Vorwerk VR300: Teuer, aber gründlich und sehr gut planbar.
Vorwerk VR300: Ladestation.
Vorwerk Kobold VR300: Beim Tragen mit dem Griff rieselt garantiert kein Schmutz heraus.
Vorwerk VR300: Absaugen mit einem großen Staubsauger - das kann nur Vorwerk
Vorwerk VR300: spiralförmige Kombi-Bürste
Vorwerk VR300: die Bürstenwalze sitzt in einem Käfig (analog Neato)
Vorwerk VR300: Staubbehälter und Filter
Vorwerk VR300: Deckel auf und Bürste entnehmen

Leider sind die jährlichen Wartungskosten für Filter, Walzen und Seitenbürsten mit etwa 50 Euro sehr hoch. Hinzu kommt die Lautstärke, speziell im Turbo-Modus. Wir empfehlen die Reinigung bei Abwesenheit.

Vor allem aber ist der Staubsaugerroboter Vorwerk Kobold mit einem Preis von über 900 Euro sehr teuer. Zu kaufen gibt es den Saugroboter nur selten in Online-Shops, außer direkt bei Vorwerk.

Eufy RoboVac X8

Der Eufy RoboVac X8 macht sehr viel richtig und hat keine Nachteile, mangels Absaugstation wollen wir ihn für den Preis aber nicht empfehlen. Der Roboter kommt mit vier Lautstärkestufen sowie zwei Turbinen daher. Letztere sind im Max-Modus auch deutlich zu hören, im Leise-Modus zum Glück nicht.

Der Teppich-Boost erhöht die Leistung punktuell und selbst bei geringer Saugstufe bekommen wir gründlich gereinigte Fliesenfugen. Ins Staubfach passt etwas mehr als üblich, die Flusen werden komprimiert.

Das Mapping merkt sich mehrere Etagen, das heißt der Roboter muss bei Ortswechseln nicht die Umgebung neu lernen. In die Karten können Sie die üblichen No-Go-Bereiche und Räume eintragen. Einen detaillierten Reinigungsverlauf gibt es obendrauf. Mit Tap&Go schicken Sie den Roboter zu bestimmten Schmutzstellen, also dorthin, wo eben das Müsli heruntergefallen ist. Das Ausklopfen des HEPA-Filters ist leider bei jeder Entleerung nötig.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update122021 Eufyx8
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Rowenta X-Plorer Series 75 RR7687

Der X-Plorer Series 75 (RR7687) von Rowenta hat drei zentrale Stärken: Cleveres Mapping mit Raumaufteilung und No-Go-Zonen, einfache aber manuelle Entleerung des großen Staubbehälters sowie eine ungewöhnlich hohe Gründlichkeit. Der Staubsaugroboter lässt sich Zeit bei der Reinigung, fährt Bereiche zweifach an und erwischte im Test sämtliche Schmutzmarkierungen. In diesem Belang steht der X-Plorer Series 75 seiner Oberklasse-Schwester Series 95 in nichts nach.

Der X-Plorer Series 75 hat eine einfache Wischfunktion. Hierzu wird ein Wisch-Unterbau mit 100-Milliliter-Tank unter den Roboter geschoben, einige Mehrwegtücher liegen im Karton. Viel auf dem Kasten hat dieses Wischbrett nicht, es ist schlichtweg ein feuchter Lappen, den der Roboter unter sich her schleift. Der Staubbehälter hat lediglich ein Fassungsvermögen von 0,4 Litern, wenig für einen bulligen, schweren Saugroboter (5,86 kg) mit 10 Zentimetern Höhe. Dafür öffnet der Container einfach und der Filter kann ohne viel Aufwand ausgeklopft werden. Immerhin hat der Container eine Rückschlagklappe, einer kleiner, aber feiner Unterschied.

Im Verhältnis zum schweren Roboter ist die Basis ein Fliegengewicht, die Station wird gerne mal vom Roboter selbst verschoben und ist dann mitunter nicht mehr anfahrbereit. Sie ist nur mit einem dünnen Kabel mit ihrem Stecker-Netzteil verbunden. Vollgas heißt dann aber auch hohe Lautstärke, wobei die sirrende Charakteristik nicht angenehm ist. Lediglich im Lautlos-Modus – der nicht lautlos ist – kann die Lautheit als moderat erträglich beschrieben werden. Die Lautstärke kann immerhin in vier Stufen modifiziert werden.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687
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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 App Rowenta X Plorer Series 75 Rr7687
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Die Raumplanung vollzieht sich in der Rowenta-App intuitiv, hier werden automatisch erkannte Zimmer ggf. verbunden, umbenannt und mit geplanten Aufgaben versehen. Die alles geschieht in der App, eine Fernbedienung ist nicht vorhanden. In der Disziplin Mapping ist der Rowenta Oberklasse: Detailplanung mit Räumen und Sperrbereichen ist hier Standard.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Sehr gründliche Reinigungsfahrten – aber mit ordentlich Lautstärke.
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Hoher Laser-Turm, dafür fährt er auch, wenn es stockfinster ist.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Unterseite.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Wisch-Unterbau aufgesteckt.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Der Wisch-Unterbau wird mit Wasser befüllt.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Ohne Deckel.
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Öffnet auf Knopfdruck.
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Filter mit Grobstaub-Unterlage.
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Öffnet auf Knopfdruck.
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Filter einfach entnehmbar.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Leichte Basis, wird oft mal verschoben.
Saugroboter Test: Saugroboter Update032021 Rowenta Xplorerseries75 Rr7687
Zubehör Wischtücher.

iRobot Roomba s9+ mit Absaugstation

Der iRobot Roomba s9+ kommt mit Absaugstation, das lästige Entleeren des immer wieder zu kleinen Behälters (0,55 Liter) entfällt. Bis zu 30 Ladungen sollen in die Wegwerfbeutel der Station passen. Was bleibt, das ist ein wöchentliches Ausklopfen des Filters im Roboter, denn der wird durch das Absaugen nicht sauber. Ganz leer wird die Box allerdings erst nach mehrmaligem Aussaugen: Sand und kleine Metallteile wie Schrauben bleiben erstmal liegen.

Die Konstruktion von Roboter und Station ist exzellent, sie ist alltagstauglich und solide. Der Komfort geht über die Mapping-Features wie No-Go-Zonen und raumbezogenes Staubsaugen hinaus: Über optionale Drittanbieter-Apps beachtet der Roboter die Abwesenheit des Bewohners und startet das Staubsaugen wenn dieser das Haus verlässt – und stoppt, wenn er wieder heimkehrt.

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Saugroboter Test: Saugroboter Update App Irobotroombas9plus
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Saugroboter Test: Saugroboter Update App Irobotroombas9plus
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Saugroboter Test: Saugroboter Update App Irobotroombas9plus
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Hinzu kommen saisonale Hinweise, etwa auf Pollenflug oder Fellwechsel-Saison, die eine Veränderung des Arbeitsrhythmus vorschlagen.

iRobot hat mit PerfectEdge die Kanten im Visier: Eine kleine Kantenbürste sitzt deshalb in der rechten Ecke und die breiten Noppenrollen befinden sich vor und nicht zwischen den Rädern – wie bei den meisten anderen Robotern (außer Neato). Im Test sind Ecken dann auch sauberer als bei der Konkurrenz. Außerdem wischt der iRobot kaum Schmutz breit.

Die Gummiwalzen sind fast wartungsfrei, hier verfilzt nichts und Haare wickeln sich allenfalls am Rand auf. Die genoppten Walzen müssen nur irgendwann ausgetauscht werden. Durch die breite Bodenabdeckung ist der iRobot Roomba s9+ für große Räume oder ganze Etagen geeignet. Sein Mapping legt auch mehrere Etagen an, in denen sich der Roboter dann zurechtfindet.

Apropos zurechtfinden: Der iRobot Roomba s9+ orientiert sich nicht per Laser, sondern per Kamera. So braucht der Saugoboter keinen Laser-Turm und ist niedriger: 8,7 Zentimeter (Roomba i7+ i7558: 9,8 Zentimeter). Klassischer Kontrahenten mit großem Laser-Turm wie Neato D7 sind zehn Zentimeter hoch und passen deshalb nicht unter jeden Schrank.

 Saugroboter Test: Stausaugerroboter Update Irobotroombas9plus
Die Orientierung geschieht per Kamera – und die braucht Licht!

Die Kameraorientierung hat zwei Nachteile: Sie braucht immer Licht und sie fordert eine längere Anlernphase. In unserem Fall mit einem überschaubaren 3-Zimmer Erdgeschoss waren das über 2,5 Stunden in zwei Fahrten. Danach wird dann auch die Gründlichkeit besser, im ersten Durchlauf hatte der Roomba s9+ den kompletten Flur übersehen, obwohl die Basis direkt neben der Flur-Tür stand.

Der Tank des Roboters ist kinderleicht zu entnehmen und auszukippen. Er befindet sich unter dem Deckel des Roboters in der Mitte. Allerdings ist die Box nicht auslaufsicher. Wer den Roboter ins Obergeschoß trägt, dem kann herausrieselnder Sand begegnen.

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Saugroboter Test: Stausaugerroboter Update Irobotroombas9plus
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