Hartbodenreiniger Test: Hartbodenreiniger Foto: Nilfisk
test
Letztes Update: 28.4.2021

Der beste Saugwischer

Wir haben 17 Saugwischer getestet. Der beste für die meisten ist der Bissell CrossWave Cordless, aber auch der Tineco Floor One S3 leistet hervorragende Arbeit. Deutlicher leiser und leichter geht es mit dem Kärcher FC7 Cordless, aber den muss man sich auch leisten können. Wer lieber weniger investieren möchte, greift zum Nilfisk Combi, muss dafür aber auch Kompromisse eingehen.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 28. April 2021

Acht neue Wischsauger wurden getestet. Mit dabei zwei Dampfsauger und drei Akku-Staubsauger mit optionaler Wischfunktion. Richtig überzeugen konnte jedoch nur der Tineco Floor One S3, der eine neue Empfehlung ist.

18. Dezember 2020

Mit dem Bissell CrossWave Cordless Max haben wir den Nachfolger des aktuellen Testsiegers getestet. Bei der Reinigungsleistung ist er ebenbürtig und auch die Akku-Laufzeit wurde verbessert. Die Selbstreinigung kann jedoch nicht überzeugen.

Weitere Updates

Wischen gehört eher nicht zu den geliebten Aufgaben im Haushalt. Und egal wie viele verschiedene Wischmopps auch erfunden werden, die sich immer leichter ausspülen lassen, sie müssen manuell ausgespült werden und spätestens beim zweiten Eintauchen im Eimer werden sie im Schmutzwasser ausgespült. Am Ende verteilt man immer wieder das Schmutzwasser auf dem Boden.

Wir haben 17 Saugwischer getestet, die eines gemeinsam haben: Sie wischen stets mit frischem Wasser und sammeln das Schmutzwasser in einem separaten Behälter. Wie gut sie das machen, zeigt unser Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Bissell CrossWave Cordless 2582N

Test Hartbodenreiniger: Bissell 3-in-1 CrossWave Cordless
Wischt nahezu perfekt und steckt als Kombigerät sogar viele Akku-Staubsauger in die Tasche.

Kein Gerät kombiniert das Saugen und Wischen so gut wie der Bissell CrossWave Cordless. Seine Saugleistung gleicht der eines reinen Staubsaugers und die Wischfunktion steht dem in nichts nach: Gleichmäßig werden die Bürsten befeuchtet und leicht lässt er sich über den Boden führen. Auch bei der Selbstreinigung zeigt er keinerlei Schwächen. Bürste und Absaugbereich sind so sauber als hätte sie niemand benutzt.

Auch gut

Tineco Floor One S3

Test Wischsauger: Tineco Floor One S3
Wasser leer? Schmutzwasser voll? Rohr verstopft? Selbstreinigung nötig? Der Tineco Floor One S3 sagt es Ihnen!

Der Tineco Floor One S3 kommt mit WLAN-Anbindung und App. Ob man die wirklich braucht, muss jeder für sich entscheiden. Die intelligenten Funktionen und vor allem die Sprachausgabe sind auf jeden Fall praktisch und runden die gute Arbeitsleistung perfekt ab. Nur die Selbstreinigung könnte etwas besser funktionieren.

Wenn Geld egal ist

Kärcher FC7 Cordless (Premium)

Hartbodenreiniger Test: Kaercher Fc Cordless Premium 01
Ohne Saugfunktion arbeitet er effektiv und deutlich leiser als seine Mitstreiter. Die Handhabung ist wirklich angenehm – er gleitet nur so über den Boden.

Was die Ausstattung angeht, ist der Kärcher FC7 Cordless nicht zu schlagen. Anzeigen für zu niedrigen Wasserstand oder vollen Schmutzwasserbehälter hat sonst kein anderes Gerät zu bieten. Hinzu kommt das Gleiten auf vier Rollen, die sich gegenläufig drehen. Das macht die Wischbewegung zum Kinderspiel und damit kann man sich auch noch richtig Zeit lassen. Der verbaute Akku reicht für 45 Minuten durchgehende Arbeit. Der Schmutzbehälter allerdings nicht, denn der ist in der Zeit ziemlich oft voll und benötigt eine manuelle Reinigung.

Gut & günstig

Nilfisk Combi

Test Hartbodenreiniger: Nilfisk Combi
Der Nilfisk ist relativ laut und auch nicht ganz so leicht zu navigieren. Aber er ist in der Lage, super zu saugen und auch das Wischergebnis kann sich sehen lassen.

Schwachstellen hat der Nilfisk Combi schon einige. Er ist schwer, laut und liegt mit seinem teils eckigen Griffstück nicht wirklich gut in der Hand. Dennoch bekommt man für einen angenehmen Preis einen gut funktionierenden Saugwischer, der dank separat zuschaltbarer Wasserversorgung gern auch als reiner Staubsauger genutzt werden kann. Sehr positiv ist die Entriegelung von Wasser- und Schmutzwassertank. Nach einem Tastendruck öffnen sie sich zwar leicht, fallen aber nicht heraus. Beide Tanks können daher mit einer Hand abgenommen werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istGut & günstig
Bissell CrossWave Cordless 2582N Tineco Floor One S3 Kärcher FC7 Cordless (Premium) Nilfisk Combi Vorwerk VB100 & Wischer SPB100 Rowenta X-Force Flex 11.60 & Aqua Head ZR009600 Proscenic P11 Thomas Bionic Washstick Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry Rowenta Clean & Steam Revolution RY7757 Bissell Vac & Steam 1977N Bissell CrossWave Cordless Max Leifheit Regulus Aqua PowerVac Kärcher FC5 (Premium) Kärcher FC 3 Cordless (Premium) Kärcher FC5 Cordless (Premium) Vileda JetClean
Test Hartbodenreiniger: Bissell 3-in-1 CrossWave CordlessTest Wischsauger: Tineco Floor One S3Hartbodenreiniger Test: Kaercher Fc Cordless Premium 01Test Hartbodenreiniger: Nilfisk CombiWischsauger Test: Vorwerk WischsaugerTest  Hartbodenreiniger: Rowenta X-Force Flex 11.60 + Aqua Head ZR009600Test  Hartbodenreiniger: Proscenic P11Test  Hartbodenreiniger: Thomas Bionic WashstickTest  Hartbodenreiniger: Fakir Starky WDA 700 Wet & DryTest  Hartbodenreiniger: Rowenta Clean & Steam Revolution RY7757Test  Dampfreiniger: Bissell Vac & Steam 1977NHartbodenreiniger Test: Bissell Crosswave Cordless MaxTest Hartbodenreiniger: Leifheit Regulus Aqua PowerVacTest Hartbodenreiniger: Kärcher FC5 (Premium)Hartbodenreiniger Test: 71cdz8q3sdl. Ac Sl1500Test Hartbodenreiniger: Kärcher FC5 Cordless (Premium)Test Hartbodenreiniger: Vileda JetClean
Pro
  • Mit Ladestation
  • Saugt enorm kraftvoll
  • Wischt sehr gleich­mäßig
  • Automatisches Reinigungs­programm
  • Leicht zu füllen
  • Wischfunktion manuell steuerbar
  • Sehr gut zu Navigieren
  • Tropfschale mit Ladefunktion
  • Sehr einfach zu bedienen
  • Umfangreiche Funktionsanzeige
  • Sprachausgabe
  • Arbeitet randnah
  • Gleitet sehr leicht über den Boden
  • Sehr leise
  • Gute Schmutz­aufnahme
  • Anzeigen für alle Wasserstände
  • Tropfschale mit Bürstenhalterung
  • Mit Staubfilter
  • Steht selbstständig
  • Grundplatte mit Wischbewegung
  • Löst hartnäckige Flecken
  • 3 Stufen für Wasser­menge
  • Einfach gegen Saug-Fuß austauschbar
  • Arbeitet seitlich randnah
  • Umfangreiches Zubehör
  • Angenehm leicht
  • Wassertank hält magnetisch
  • Leiser Betrieb
  • Gute Akkuleistung
  • Tropfschale mit Ladefunktion
  • Gute Saugleistung
  • Leicht zu reinigen
  • Tropfschale mit Bürstenhalterung
  • Sehr gleichmäßige Befeuchtung
  • Durch Dampf gute Reinigungsleistung
  • Sehr gleichmäßige Befeuchtung
  • Durch Dampf gute Reinigungsleistung
  • Steht selbstständig
  • Hohe Akkuleistung
  • Zieht Flächen sehr trocken ab
  • Leichte Bedienung
  • Sehr gute Saugleistung
  • Tanks leicht zu entnehmen und zu befüllen bzw. zu entleeren
  • Reinigungsprogramm
  • Wasser separat schaltbar
  • Arbeitet randnah
  • Tropfschale/Ständer mit Bürstenhalterung
  • Wischt sehr gleichmäßig
  • Reinigungsprogramm
  • Sehr leicht
  • Arbeitet randnah
  • Tropfschale/Ständer mit Bürstenhalterung
  • Wischt sehr gleichmäßig
  • Arbeitet randnah
  • Tropfschale/Ständer mit Bürstenhalterung
  • Wischt sehr gleichmäßig
  • Reinigungsprogramm
  • Mit Staubfilter
  • Steht selbstständig
  • Reicht weit unter Möbel
  • Zieht Fläche fast trocken ab
Contra
  • Kein randnahes Arbeiten
  • Selbstreinigungs­programm könnte besser sein
  • Aufwändig zu reinigen
  • Sehr teuer
  • Sehr laut
  • Muss beim Aufbau verschraubt werden
  • Lässt sich schlecht führen
  • Sehr schwer
  • Keine Schmutz­trennung
  • Kleiner Wassertank
  • Sehr schwer
  • Schlecht zu führen
  • Extrem teuer
  • Keine Schmutz­trennung
  • Steht nicht selbstständig
  • Wassertank schlecht zu füllen
  • Schlechte Saugleistung
  • Keine Schmutz­trennung
  • Wassertank schlecht zu füllen
  • Saugleistung mit Wischfunktion mäßig
  • Mit Wischfunktion schwer zu navigieren
  • Schlechte Schmutz­aufnahme
  • Kein randnahes Arbeiten
  • Steht sehr wackelig
  • Umständliche Bürstenentnahme
  • Rolle muss vorher eingeweicht werden
  • Wenig effektive Selbstreinigung
  • Keine Anzeige zum Wassertank
  • Keine Anzeige zum Schmutzwassertank
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Keine Schmutz­trennung
  • Saugfunktion sehr laut
  • Recht schwer
  • Keine Schmutz­trennung
  • Saugfunktion extrem laut
  • Recht schwer
  • Sehr schwer
  • Mäßige Selbst­reinigung
  • Schwer zu navigieren
  • Befeuchtung nicht ganz gleichmäßig
  • Reinigungsprogramm arbeitet nicht sauber
  • Schwer zu führen
  • Steht nicht selbstständig
  • Recht laut
  • Wassertank schwer abnehmbar
  • Schwer zu führen
  • Steht nicht selbstständig
  • Umständlich zu reinigen
  • Keine Saugfunktion
  • Kleiner Schmutz­wasser­tank
  • Schwer zu führen
  • Steht nicht selbstständig
  • Recht laut
  • Wassertank schwer abnehmbar
  • Mäßige Reinigungs­leistung
  • Probleme beim Aufbau
  • Kein abnehmbarer Wassertank
  • Sehr laut
  • Zu teuer
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
SchmutztrennungSaugerSaugerAbstreiferSaugerkeinekeinekeineAbstreifer mit BürsteSaugerkeinekeineSaugerSaugerSaugerAbstreiferSaugerSauger
Stromversorgung36 Volt Li-Ionen21,6 V Li-Ion
4000 mA
25,5 Volt Li-Ionen230 V / 50 Hz28,8 V Li-ion
2000 mAh
25,2 V Li-Ion
2000 mAh
28,8 V Li-Ion
2200 mAh
19 V Li-Ion
2150 mAh
22,2 V Li-Ion
2500 mAh
230 V / 50 Hz230 V / 50 Hz36 Volt Li-Ionen
2500 mAh
24 Volt Li-Ionen230 V / 50 Hz7,2 Volt Li-Ionen25,2 Volt Li-Ionen230 V / 50 Hz
Leistungsaufnahme---450 Watt-----1500 Watt1600 Watt--460 Watt--400 Watt
Akkulaufzeit25 Minutenbis 35 Minuten45 Minuten-11 - 65 min7 - 45 Minuten10 - 50 Minutenbis 80 Minutenbis 25 Minuten--30 Minuten22 Minuten-20 Minuten20 Minuten-
Akkuladezeit4 Stunden4,5 Stunden4 Stunden-3 Stunden3 Stunden3 Stunden4 Stunden4 Stunden--4 Stunden3 Stunden-4 Stunden4 Stunden-
Kabellänge---7 Meter-----8 Meter8 Meter--7 Meter--7 Meter
Gewicht3,0 kg4,4 kg4,3 kg5,0 kg5,9 kg3,3 kg2,8 kg3,9 kg3,3 kg5,0 kg4,6 kg5,22 kg3,3 kg4,6 kg2,5 kg4,5 kg4,7 kg
Maße295 x 210 x 1165 mm280 x 230 x 1112 mm310 x 230 x 1210 mm297 x 245 x 1180 mm320 x 220 x 1130 mm240 x 220 x 1140 mm250 x 182 x 1135 mm290 x 200 x 1225 mm270 x 250 x 1115 mm260 x 270 x 1210 mm280 x 250 x 1168 mm260 x 250 x 1156 mm267 x 250 x 1155 mm320 x 270 x 1220 mm305 x 226 x 1220 mm320 x 270 x 1220 mm270 x 260 x 1245 mm
Arbeitsbreite240 mm230 mm300 mm240 mm320 mm240 mm250 mm275 mm215 mm250 mm250 mm240 mm210 mm300 mm300 mm300 mm205 mm
Lautstärke (gemessen)80 dB72 dB72 dB85 dB72 dB82 dB87 dB60 dB73 dB81 dB86 dB80 dB77/82 dB85 dB78 dB75 dB85 dB
Wassertank820 ml600 ml400 ml550 ml300 ml500 ml200 ml500 ml530 ml400 ml400 ml828 ml500 ml400 ml360 ml400 ml700 ml
Schmutzwassertank620 ml500 ml200 ml500 ml---500 ml400 ml--550 ml400 ml200 ml140 ml200 ml450 ml
Reichweite (Angabe)55 m²keine Angabe135 m²60 m²keine Angabekeine Angabekeine Angabe50 m² (10 min)keine Angabekeine Angabekeine Angabe100 m²65 m²60 m²60 m²60 m²70 m²
LED-Beleuchtung-neinja-neinneinjaneinneinneinnein-----ja (wenig hilfreich)
Leistungsstufen2 (Wasser separat)231 (Wasser separat)3 Saugstufen, 3 Wasserstufen2 + Turbo3223 + Saugen2 + Saugen2 (Wasser separat)21111 (Wasser separat)

Was Sie über Saugwischer wissen sollten

Saugwischer können eine große Arbeitserleichterung sein. Denn eine Wohnung oder ein ganzes Haus per Hand durchzuwischen ist eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Das gilt umso mehr, wenn nicht glatte Böden, sondern z.B. geölte Holzböden gewischt werden müssen.

So verlockend es klingt, mit einem Gerät staubzusaugen und gleichzeitig zu wischen – eine eierlegende Wollmilchsau ist der Saugwischer leider nicht. Er hat ganz klar seine Vor- und Nachteile und je nach Bauart auch einige Einschränkungen. So kann zum Beispiel nicht jedes Modell auf allen Böden sinnvoll eingesetzt werden.

Wischsauger Test: Hartbodenreiniger
Saugwischer können einem viel Arbeit abnehmen. Bei kleinen Malheurs ist ein Wischmopp aber meist praktischer.

Saugwischer sind vor allem für die regelmäßige Grundreinigung gedacht. Um hin und wieder ein Malheur aufzuwischen oder in der Küche nachzuwischen, sind sie weniger geeignet. Denn man muss zuerst Wasser in den Tank füllen und anschließend eine Selbstreinigung durchführen und gegebenenfalls den Schmutzwassertank leeren. Da ist man mit dem Wischmopp schneller.

Und auch wenn viele Saugwischer auch trocken saugen können, einen Staubsauger ersetzen sie im Haushalt nicht. Führt man sich vor Augen, dass ein Wischsauger nicht größer als ein Staubsauger ist, aber zwei Funktionen in einem erfüllt, kann er natürlich nicht so gut sein, wie ein Staubsauger, der sich auf die eine Funktion beschränkt. Im Test konnten wir zwar feststellen, dass beispielsweise unser Testsieger Bissell CrossWave Cordless 2582N besser saugt als so mancher Staubsauger. Das ist aber längst nicht bei jedem Gerät so. Bei vielen lässt sich auch die Wassermenge nicht regulieren oder komplett deaktivieren.

Einige Saugwischer saugen gut, ersetzen aber nicht den Staubsauger

Außerdem kommt man mit den meisten Saugwischern nicht gut in die Ecken, es bleibt immer ein Rand, an dem nicht gewischt oder gesaugt wird. Gerade zum Aussaugen von Ecken und Kanten, wo sich meist besonders viel Schmutz sammelt, braucht man nach wie vor einen Staubsauger.

Hartbodenreiniger, die mit Dampf arbeiten oder die Bürste nicht absaugen sondern abstreifen, sind als Staubsauger gänzlich ungeeignet.

Reinigungsmittel

Die meisten Hersteller von Hartbodenreinigern raten vom Einsatz von Reinigungsmitteln ab. Das liegt an der Schaumbildung und daran, dass Reinigungsmittel nicht rückstandsfrei im Gerät trocknen. Viele hinterlassen einen Schmierfilm, der mit der Zeit die Förderpumpe und die dünnen Leitungen verkleben kann. Extrem davon betroffen sind Hartbodenreiniger mit Dampffunktion. Hier darf niemals Reinigungsmittel eingefüllt werden.

Es gibt aber auch Ausnahmen. So legen einige Hersteller ihren Saugwischern sogar extra ein spezielles Reinigungsmittel bei, das nicht schäumt. Diese Reinigungsmittel dürfen in Saugwischern eingesetzt werden.

Nur nicht schäumende Reinigungsmittel verwenden. Bei Dampfreinigern generell auf Zusätze verzichten.

Auch auf ölige und nachfettende Zusätze für die Pflege von geöltem oder gewachstem Parket sollte man bei allen Saugwischern, die das Wasser von der Bürste absaugen, verzichten. Möglich ist der Einsatz dieser Pflegemittel aber bei Hartbodenreinigern, die die Bürste nur abstreifen, wie z.B. die Modelle von Kärcher. Sie vertragen oft auch normales Reinigungsmittel. Hier muss man gegebenfalls etwas ausprobieren: Je nach Drehzahl der Bürste kann Schaum entstehen, der die Füllstandsanzeige des Schmutzwasserbehälters »verwirrt«. Hält sich die Schaumbildung in Grenzen, kann auch hier typischer Wischzusatz verwendet werden.

 Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 14
Reinigungsmittel können nur dann verwendet werden, wenn sie nicht schäumen.

Anders sieht es bei Staubsaugern mit optionaler Wischfunktion aus. Also solchen Geräten, die lediglich ein Tuch befeuchten und keinen Schmutzwassertank besitzen. Hier entsteht kein Schaum und es gibt keine Pumpe, die verkleben kann. Der übliche Wischzusatz kann also weiterhin verwendet werden.

Reinigung und Pflege

Viele Hartbodenreiniger besitzen eine Selbstreinigungsfunktion, die mehr oder weniger gut funktioniert. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen und an einigen Punkten nachhelfen. Es ist beispielsweise ratsam, nach jedem Wischdurchgang einen Blick unter den Fuß zu werfen. Gibt es irgendwo verklebte Ecken, müssen die gereinigt werden. Auch das kurze Ausspülen und Trocknen der Bürste sollte immer dazu gehören.

Ganz wichtig ist es, den Schmutzwasserbehälter zu leeren und auszuspülen. Vor allem dann, wenn er durchsichtig ist. Abgesehen vom Geruch, den eventuell aufgenommene Lebensmittelrest mit der Zeit verbreiten, kann das Schmutzwasser durch Sonnenlicht auch modrig werden. Dann riecht es wie ein alter Tümpel und Kunststoffe nehmen diesen Geruch sogar an. Daher den Schmutzwasserbehälter stets entleeren, kurz ausspülen und trocknen lassen.

1 von 2
Test: Test Hartbodenreiniger Leifheit Regulus Aqua Powervac
Nach jedem Wischdurchgang muss der Schmutzwasserbehälter entleert und ausgespült werden.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Die Bürste sollte entnommen werden und trocknen können.

Wie Saugwischer arbeiten

Das Prinzip der Saugwischer ist recht einfach und schnell erklärt. Eine oder mehrere Bürstenrollen werden oberhalb befeuchtet, putzen rotierend den Boden und gleichzeitig wird das verschmutze Wasser wieder abgenommen, um es in einem extra Behälter zu sammeln.

Die Umsetzung des Vorgangs kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Das betrifft das Anfeuchten ebenso, wie die Schmutzwassertrennung. Die meisten kommen zwar zum selben Ziel, unterscheiden sich jedoch deutlich in der Lautstärke, den Zusatzfunktionen und nicht zuletzt in der anschließenden Reinigung des Gerätes.

Abstreifer oder Sauger?

Prinzipiell kann die Arbeitsweise in zwei Kategorien eingeteilt werden: Die Abstreifer und die Absauger.

Abstreifer sind leiser, arbeiten aber nur selten sauberer.

Abstreifer besitzen lediglich eine Kante, an der die nasse, verschmutze Bürste abgestreift und so vom Schmutz und Schmutzwasser befreit wird. Im Test der Saugwischer setzte lediglich Kärcher auf diese Variante. Nachteile bei der Wischleistung konnten hierbei nicht festgestellt werden und die Lautstärke profitiert sogar davon, da lediglich die Rollen angetrieben werden und es keinen extra Motor zu Saugen gibt. Deutlich ist das beim Kärcher FC7 Cordless zu hören – beziehungsweise kaum zu hören.

Abstreifer haben aber auch ihre Nachteile. Ohne Saugfunktion sind sie schwerlich als Sauger einzusetzen, da sie groberen Schmutz nur schlecht aufnehmen können. Und auch die Reinigung ist etwas aufwendiger. Schmutz, der nur abgestreift wird, läuft an Kanten entlang in den Auffangbehälter, was nie so sauber sein kann wie abgesaugter Schmutz.

 Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc3 Cordless
Beim Abstreifer wird der Schmutz an einer Kante abgestreift und in den Auffangbehälter geschoben.

Sauger sind aufgrund des zusätzlichen Saugmotors meist deutlich lauter, dafür saugt der Motor aber den Schmutz ab, was zum einen die Rollen besser reinigt und zum anderen auch den Staubsauger ersetzen kann. Der Erfolg ist hierbei jedoch stark vom Aufbau des Fußes abhängig. Die Kärcher FC3 Cordless, FC5 und FC5 Cordless verzichten auf einen richtigen Fuß, was sie besonders schmal macht. Dafür dient die Saugfunktion lediglich der Absaugung der Rolle und der Hartbodenreiniger kann nicht als Bodensauger genutzt werden. Ob das als Vor- oder Nachteil zu sehen ist, muss jeder für sich entscheiden.

Eine oder zwei Bürsten?

Wie man es auch dreht und wendet, die rotierenden Bürsten müssen gehalten und angetrieben werden. Das bringt einen Nachteil mit sich: Der Fuß ist immer breiter als die Arbeitsbreite der Bürste. Dennoch gibt es hier einen enormen Unterschied und unserer Meinung nach hat Kärcher mit zwei Rollen die Nase vorn.

Zwei Bürsten können randnah arbeiten, hinterlassen aber mittig einen nicht gewischten streifen.

Während alle anderen Hersteller ihre Bürste links und rechts lagern, wodurch der Fuß breiter ist und nicht randnah gearbeitet werden kann, setzt Kärcher auf zwei Rollen, die mittig gehalten werden und breiter als der Fuß sind. So lässt es sich selbst in Ecken wischen. Durch die mittlere Halterung der Rollen bleibt natürlich auch hier ein Streifen, der nicht bearbeitet wird. Mit einem zweiten Zug lässt sich das aber nachholen. Reichen die Bürsten nicht an den Rand, kann man noch so oft die Fläche abfahren, man erreicht den Rand nicht.

Wischsauger Test: Hartbodenreiniger
Zwei Bürsten arbeiten bis zum Rand, hinterlassen dafür aber in der Mitte einen ungewischten Streifen.

Im Schnitt ist der Fuß bei der Konkurrenz etwa 55 Millimeter breiter, somit bleiben links und rechts rund zwei Zentimeter schmutzig. Der Vileda JetClean bringt es sogar auf einen Unterschied von 65 Millimetern und ist damit der negative Spitzenreiter.

So haben wir getestet

Viele Hersteller werben damit, dass sie Kombigeräte zum Saugen und zum Wischen anbieten. Das testen wir natürlich und tatsächlich konnte der Bissell CrossWave Cordless hier enorm auftrumpfen. Zumindest auf Laminat macht er seinem Bruder, dem Akku-Sauger Icon Pet 25V aus dem Akku-Staubsauger Test mächtig Konkurrenz.

Wischsauger Test: Hartbodenreiniger
Beim Trockensaugtest wurde ein kleiner Küchenunfall simuliert, bei dem Grieß und Kuchendeko eingesammelt werden mussten.

Feucht durchwischen ist das eine – aber was ist, wenn mal ein Missgeschick passiert? Wer einen Saugwischer besitzt, möchte ihn in einem solchen Fall nutzen. Daher mussten alle Saugwischer im Praxistest Ketchup vom Fußboden einsammeln. Bis auf den Vileda JetClean, der aufgrund seiner eigentlich interessanten Bodendüse das meiste vor sich her schob, hatte keines der Testgeräte Probleme damit.

Es handelt sich um Saugwischer, deren hauptsächliche Aufgabe darin besteht, den Boden zu wischen. Hier wird die Zeit bewertet, die das Testgerät benötigt, bis die Bürste komplett durchfeuchtet ist und ein gleichmäßiges Wischbild erzeugt. Die Testergebnisse waren durchweg gut, auch wenn die Geräte unterschiedlich schnell einsatzbereit waren. Man wischt sicher nicht täglich und wenn es eine Minute länger dauert, bis der Reiniger einsatzbereit ist, ist das nicht weiter tragisch.

Beim gleichmäßigen Reinigen gab es dann aber doch Unterschiede. Die abgegebene Wassermenge war bei allen recht ähnlich und gut – Leifheit, Nilfisk und Vileda konnten aber dennoch nicht mit einem gleichmäßigen Wischbild überzeugen. Nicht wirklich dramatisch – eher ein feiner Unterschied.

Wischsauger Test: Hartbodenreiniger
Angaben zur Lautstärke waren unter den technischen Daten eher selten zu finden.

Viele Geräte warten mit unterschiedlichen Eigenschaften und Vorzügen auf, die in der Gerätebeschreibung selten zu finden sind. So verschweigen viele Hersteller vor allem die Lautstärke im Einsatz und wie sie sich beim Wischvorgang führen lassen, muss man einfach ausprobieren. Kärcher konnte dabei mit seinen kleineren Geräten nicht wirklich überzeugen. Ohne richtigen Fuß sind der FC3 Cordless, der FC5 und der FC5 Cordless zwar deutlich handlicher als die Konkurrenz, lassen sich aber nur sehr schwer führen. Sie liegen nur mit ihrer sich drehenden Bürste auf und ziehen sich daher selbstständig in Laufrichtung. Das kann ganz schön anstrengend werden.

Interessant ist bei manchen Geräten, dass sich das Wasser manuell zuschalten lässt. So werden sie zu echten Kombigeräten, die als Sauger oder Wischer genutzt werden können.

Die Form der Stromversorgung wurde nicht bewertet, was einen ganz einfachen Grund hat. Akku-Geräte stehen den kabelgebundenen Geräten in der Leistung in nichts nach. Daher können sie direkt verglichen werden, ohne dass Akku-Geräte hierbei benachteiligt sind. Jeder muss für sich entscheiden, ob er die kabellose Freiheit genießen möchte und dafür bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Staubsauger mit Wischfunktion oder Dampf

Im Update 04/2021 haben wir jetzt auch Staubsauger mit optionaler Wischfunktion sowie Dampfbesen, die gleichfalls saugen können, aufgenommen. So richtig überzeugen konnten jedoch beide Varianten nicht.

Sauger mit optionaler Wischfunktion können keinen Schmutz trennen. Daher haben wir hier keinen Ketchup-Test gemacht. Eingesaugte Flüssigkeiten könnten den Staubsauger beschädigen.

Bei Staubsaugern mit Wischfunktion handelt es sich um Geräte aus unserem Akku-Sauger-Test, die entweder um einen Wischaufsatz erweitert werden oder bei denen der gesamte Saugfuß gegen einen Wischfuß ausgetauscht wird. Das Problem dabei ist, dass zwar feucht durchgewischt wird, der Schmutz aber im Lappen bleibt, somit mehr oder weniger verteilt und nicht wirklich aufgenommen wird. Wer von Hand den Boden wischt, wäscht den Wischlappen schließlich auch mehrfach zwischendurch aus.

Hinzu kommt häufig die fehlende Möglichkeit, die Wassermenge gezielt einzustellen. Eine Bedienung am Akku-Sauger für den angesteckten Wassertank gibt es nicht. Einzig der ausgewechselte Wischfuß SPB100 von Vorwerk bietet diese Möglichkeit. Allerdings kostet der Fuß alleine schon mehr als echte Saugwischer mit Schmutzwasseraufnahme.

Wischsauger Test: Hartbodenreiniger Update
In der neuen Testrunde waren zwei Dampfreiniger mit Saugfunktion und drei Akku-Sauger mit Wischfunktion dabei.

Dieselbe Problematik ergibt sich bei Dampfreiniger mit Saugfunktion. Auch hier wird der Lappen nicht automatisch gereinigt oder ausgetauscht. Allerdings ist bei diesen Geräten die Dampfmenge regulierbar. Das ist auch enorm wichtig, da man Laminat eigentlich nicht mit einem Dampfbesen reinigen sollte. Die Kombigeräte aus Dampf und Staubsauger bieten jedoch viel weniger Dampf als echte Dampfbesen und wenn der noch reduziert wird, nimmt auch Laminat keinen Schaden.

Aber auch diese Geräte haben einen weiteren Nachteil – Platzmangel. Werden zwei Funktionen in ein Gerät gepackt, muss man irgendwo Abstriche machen. Bei unseren beiden Testgeräten vor allem bei der Lautstärke. Bis zu 86 dB gehen schon mächtig auf die Ohren und können bei beiden Geräten nicht reguliert werden.

Wischsauger Test: Bissel CrossWave Cordless

Testsieger: Bissell CrossWave Cordless

Der Bissell CrossWave Cordless gehört nicht gerade zu den günstigen Geräten. Aber kein anderer Testkandidat vereint die Möglichkeiten eines Saugwischers so gut in einem Gerät wie der Bissel. Daher ist er wirklich jeden Cent wert.

Testsieger

Bissell CrossWave Cordless 2582N

Test Hartbodenreiniger: Bissell 3-in-1 CrossWave Cordless
Wischt nahezu perfekt und steckt als Kombigerät sogar viele Akku-Staubsauger in die Tasche.

Beim Bissell Crosswave Cordless stimmt einfach das Gesamtpaket, das schon beim Zusammenbau überzeugt. Dank Steckverbinder ist kein Kabel im Weg und mit einem einfachen Einrastmechanismus muss auch nichts geschraubt werden. Mit einem Handgriff ist der Saugwischer aufgebaut. Beim weiteren Zubehör beschränkt sich Bissell zwar auf eine Flasche Reinigungskonzentrat, davon gibt es dann aber auch gleich einen ganzen Liter. Das schafft Kärcher nicht mal bei seinen Premium-Geräten.

So einfach wie der Zusammenbau sind auch alle anderen Handhabungen. Der Wassertank muss lediglich aufgesteckt werden, besitzt eine Skala zum Mischen des Reinigungskonzentrats – und auch zum Entnehmen des Schmutzwassertanks reicht ein Klick.

Der Schmutzwassertank ist schnell zerlegt und besitzt einen auswaschbaren Staubfilter, womit nicht viele Geräte aufwarten können. Womit erst recht kein anderes Gerät aus dem Test dienen kann, ist eine echte Ladestation. Sämtliche Akku-Geräte müssen manuell geladen werden. Nicht so der Bissell – in die Station stellen und schon beginnt der Ladevorgang.

1 von 10
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Dank Steckverbinder ist beim Zusammenbau kein Kabel im Weg.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Reinstecken, Klick und fertig.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
1 Liter Reinigungsmittel, so spendabel ist kein anderer Hersteller.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Einfach ziehen und die Bürstenabdeckung löst sich.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Die Reinigungsbürste darunter lässt sich leicht entnehmen.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Der Schmutzbehälter lässt sich ebenso leicht entnehmen.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Mit der Abnahme der Filtereinheit, kann das Schmutzwasser ausgekippt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Der Staubfilter ist auswaschbar.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Nur aufstecken und der Wassertank ist einsatzbereit.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Praktische Markierungen für das Mischungsverhältnis von Wasser und Reinigungsmittel.

Bedienung und Reinigungsleistung

Bei der Bedienung des CrossWave Cordless fallen sofort zwei Tasten ins Auge. Der Saugwischer soll für harte Böden ebenso geeignet sein wie für Teppiche, was sich aber eher auf das Saugen bezieht. Genau genommen könnte man mit jedem saugenden Hartbodenreiniger auch Teppiche saugen, sofern die Wasserzugabe manuell erfolgen kann. Das betrifft sogar unser Gut & Günstig Gerät, den Nilfisk Combi.

Saugen wie ein echter Staubsauger

In der Reinigungsleistung gibt es dagegen keinen Vergleich. Bereits beim Trocken-Test sticht der Bissell klar heraus. Er saugt wie ein echter Staubsauger nicht wie ein Kombigerät, das wischen und saugen kann. Da kann sich so mancher Staubsauger sogar eine Scheibe abschneiden. Toll ist dabei auch die automatische Deaktivierung der Bürste, sobald das Gerät senkrecht aufgestellt wird.

Den Ketchup-Test besteht der CrossWave Cordless ebenso mit Bravour, wobei er hier nicht ganz konkurrenzlos ist. Den haben bis auf einen Testkandidaten alle gemeistert und auch der Kärcher FC7 Cordless hinterließ dabei einen mächtig guten Eindruck.

1 von 6
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Dank Maßangaben ist der Reiniger immer richtig dosiert.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Keiner saugt trocken besser als der CrossWave.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Optional kann zwischen Hartboden und Teppich gewählt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Wird das Wasser aktiviert, schaltet sich die LED-Beleuchtung ein.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Mit Leichtigkeit wird der Ketchup aufgenommen und eingesaugt.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Einiges bleibt aber auch an der Bürstenabhängung hängen.

Reinigung mit dem Reinigungsprogramm

So einfach wie die gesamte Bedienung ist auch die Reinigung des Bissell. Mit dem beigefügten Messbecher wird etwas Wasser in den Standfuß gefüllt und anschließend die Reinigungsfunktion per Tastendruck aktiviert. Nach einer kurzen Wartezeit kann zur Kontrolle die Bürstenabdeckung geöffnet werden und wie man sieht, sieht man nichts. Bis auf eine leichte Verfärbung der Bürste (normal bei Ketchup) war nirgends auch nur der kleinste Rest Verschmutzung zu finden. Selbst die Bürste roch nicht mehr nach Ketchup. Besser lässt sich die Reinigungsfunktion nicht umsetzen.

Ein Reinigungs­programm, das ohne Nacharbeit auskommt

Zur weiteren Reinigung gehört der Schmutzwassertank, der sich kinderleicht abnehmen lässt. Wird die Filtereinheit abgezogen, kann mit einem Siebeinsatz der grobe Schmutz getrennt und das Wasser ausgeschüttet werden. Noch ausspülen und der Behälter ist sauber. Im Notfall greift man zur Flaschenbürste.

Nicht ganz so einfach zu reinigen ist der Filtereinsatz, was aber auch am Test liegt und ein Problem ist, mit dem alle Geräte zu kämpfen hatten. Wird erst trockener Grieß eingesaugt, verteilt er sich im ganzen Behälter und im Filter. Kommt dann auch noch Ketchup und Wasser dazu, hat man schnell eine klebrige Pampe. Aber zum Glück ist selbst der Staubfilter auswaschbar.

1 von 5
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Etwas Wasser in die Tropfschale geben...
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
... den Reinigungsknopf drei Sekunden drücken...
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
... und bis auf ein paar Verfärbungen vom Ketchup ist der Fuß mit Reinigungsbürste nahezu perfekt sauber.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Sämtlicher Schmutz befindes sich im Schmutzwassertank.
Test: Test Hartbodenreiniger Bissel Crosswave Cordless
Im Behälter befindet sich ein Sieb für grobe Verunreinigungen.

Der Bissell CrossWave Cordless besticht vor allem durch sein perfektes Gesamtpaket, das sich kinderleicht bedienen lässt und dabei hervorragende Reinigungsergebnisse erzielt. Nach der Arbeit wird die Bürste automatisch gereinigt und Nacharbeit ist nicht nötig.

Bissell CrossWave Cordless im Testspiegel

Auch C. Efselmann vom ETM Testmagazin bestätigt unseren guten Gesamteindruck :

»Alles in allem konnte der BISSELL CrossWave Cordless die Tester/-innen mit seiner simplen Handhabung und seiner immerhin größtenteils »sehr guten« Reinigungsleistung beeindrucken: Daher erhält er mit 93,3 % das wohlverdiente Testurteil »sehr gut«

Alternativen

Unser Testsieger ist ein gelungenes Gesamtpaket, das seinen Preis hat. Aber es geht noch luxuriöser mit einem noch besseren Komfort oder auch deutlich günstiger mit einigen Abstrichen. Hier sind unsere Alternativen.

Auch gut: Tineco Flor One S3

Fast hätte es einen neuen Testsieger gegeben, denn der Bedienkomfort und die detaillierten Anzeigen des Tineco Floor One S3 können absolut überzeugen. Wer es braucht kann sämtliche Informationen sogar per App abrufen. Nur bei der Selbstreinigung muss sich der Tineco klar dem Bissell geschlagen geben.

Auch gut

Tineco Floor One S3

Test Wischsauger: Tineco Floor One S3
Wasser leer? Schmutzwasser voll? Rohr verstopft? Selbstreinigung nötig? Der Tineco Floor One S3 sagt es Ihnen!

Der Tineco ist schlank, sieht modern aus und kommt mit einer Ladestation, die sogar Platz bietet, um die Bürste und den Luftfilter zu trocknen. Damit ist stets alles gut verstaut und kann nach der Reinigung vor allem auch gut trocknen. Richtig zur Geltung kommt der Vorteil, da Tineco neben einer zweiten Bürste auch einen weiteren Filter dazu legt. Viele Hersteller verlangen, dass der ausgewaschene Filter 24 Stunden trocknen muss – mit einem Ersatzfilter kein Problem.

Der Tineco Floor One S3 spricht mit Ihnen

Probleme kann es bei der Arbeit immer mal geben, und keiner zeigt sie so gut an wie der Tineco. Der leere Wasservorrat oder volle Schmutzbehälter wird von vielen Geräten signalisiert. Der Tineco meldet sich aber auch dann, wenn das Rohr verstopf ist oder irgendwas die Bürste blockiert. Und das nicht nur durch eine Anzeige! Der Motor tourt ab damit der Reiniger leiser wird und dann weist eine freundliche Stimme auf den Fehler hin.

Aber die nette Dame im Saugwischer ist noch viel gesprächiger. Wird das Gerät auf die Ladestation gestellt, prüft sie ob etwas geleert oder gereinigt werden soll und erwartet beispielsweise, dass man den Schmutzwasserbehälter leert. Wirklich nett. Nur wenn man bei der Arbeit ist, dürfte sie ruhig etwas energischer sein. Die gedrosselte Motordrehzahl ist dann zwar schon hilfreich, dennoch ist die Stimme manchmal nicht richtig zu verstehen.

1 von 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 01
Als Zubehör gibt es neben der Ladestation auch eine Ersatzbürste und einen Ersatzfilter.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 02
Der Zusammenbau ist sehr einfach, da kein Kabel stört.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 03
An der Ladestation können Bürste und Filter trocknen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 05
Der Wassertank ist leicht zu entnehmen und gut zu füllen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 07
Auch der Schmutwasserbehälter ist groß genug und einfach entnommen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 08
Der integrierte Filter ist auswaschbar.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 09
Beim Entleeren trennt ein Sieb den groben Schmutz.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 10
Mit einem Griff ist die Bürstenabdeckung abgenommen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 11
Sofort kann die Bürste abgenommen werden.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 12
Zur Bedinung reicht ein Einschaltknopf und die Umschaltung zwischen Automatik und Maximum.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 13
Zusätzlich oberhalb die Aktivierung der Selbstreinigung.

Bei der Reinigungsleistung geht man mit dem Tineco Floor One S3 allerdings keine Kompromisse ein. Bereits trocken wird alles eingesaugt was vor die Düse kommt und auch der schmierige Ketchup wird zuverlässig aufgenommen und entsorgt.

Allerdings ist abschließend etwas Nacharbeit nötig, denn ganz so sauber, wie bei unserem Testsieger Bissell CrossWave Cordless, arbeitet das Selbstreinigungsprogramm nicht. Die Bürste wird zwar gut ausgewaschen und riecht hinterher nicht mehr nach Ketchup, drumherum sind jedoch noch viele Spuren vom Einsatz zu sehen.

1 von 7
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 14
Reinigungsmittel können nur dann verwendet werden, wenn sie nicht schäumen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 15
An der trockenen Reinigungsleistung gibt es nichts zu beanstanden.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 17
Mit dem Ketchup hat der Tineco kein Problem.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 16
Auch die Lautstärke ist angemessen.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 18
Nach der Selbstreinigung ist zwar die Rolle sauber, am Rand bleibt aber einiges schmutzig.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 19
Auch in der Abdeckung sind noch viele Spuren.
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Tineco Floorones3 20
Da muss manuell nachgereinigt werden.

Der Tineco Floor One S3 sieht nicht nur modern aus, er bietet auch eine sehr moderne Technik mit Schmutzerkennung, Sprachausgabe und App-Anbindung. Aber auch ohne dieses Know-How kann er mit einer sehr guten Reinigungsleistung glänzen. Nur mit der eigenen Reinlichkeit und dem Selbstreinigungsprogramm hapert es ein wenig.

Wenn Geld egal ist: Kärcher DC7 Cordless

Neben dem Einsteigermodell FC3 Cordless und den gehobeneren Hartbodenreinigern FC5 sowie FC5 Cordless hat Kärcher nun auch ein richtiges Flaggschiff im Programm: den Kärcher FC 7 Cordless, der auffallend anders als alle anderen Testkandidaten arbeitet.

Wenn Geld egal ist

Kärcher FC7 Cordless (Premium)

Hartbodenreiniger Test: Kaercher Fc Cordless Premium 01
Ohne Saugfunktion arbeitet er effektiv und deutlich leiser als seine Mitstreiter. Die Handhabung ist wirklich angenehm – er gleitet nur so über den Boden.

Eine sich drehende Rolle, die auf dem Boden liegt, übt wie ein Antriebsrad eine Kraft aus und möchte sich vorwärts bewegen. Laufen aber zwei Rollen entgegengesetzt, hebt sich diese Kraft auf und durch die drehende Bewegung gleitet der FC 7 Cordless wie auf Eis. Er lässt sich so leicht über den Boden bewegen, als würde man Air-Hockey damit spielen. Während sämtliche Anbieter auf nur eine Rolle setzen, die wie bei einem Bürstensauger geführt und angetrieben wird, nutzt Kärcher generell zwei Rollen, die mittig und nicht von außen gehalten werden. Dadurch sind auch nur die Hartbodenreiniger von Kärcher in der Lage, absolut randnah zu arbeiten. Mit dem FC7 Cordless legt Kärcher aber noch eine Schippe drauf und verpasst dem Fuß vier solcher Bürsten, die entgegengesetzt laufen. Das hat einen ganz deutlichen Vorteil.

1 von 6
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Kärcher legt Reiniger und Reiniger mit einer Versiegelung bei.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Reichlich Zubehör gibt es nur in der Premium-Ausstattung.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Eine Strech-Abdeckung am Gelenk, das bietet kein anderer.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Zum Aufbau muss der FC7 nur zusammengesteckt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Der FC7 bietet neben der Akku-Anzeige auch eine Anzeige für einen niedrigen Wasserstand oder hohen Schmutzwasserstand.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Auch ohne Saugfunktion wird fast der gesamte Schmutz aufgenommen.

Doch der FC7 Cordless kann noch mehr und wartet mit einer Ausstattung auf, die andere nicht bieten. Ist der Wassertank leer, meldet sich eine Anzeige. Ist der Schmutzwassertank voll, meldet sich eine Anzeige. Ist der Akku leer – darauf kann man lange warten. Mit einer Laufzeit von bis zu 45 Minuten ist der FC7 Cordless unter den Akku-Geräten absolut ungeschlagen. Wer es in der Zeit nicht schafft, seine 120-Quadratmeter-Wohnung zu wischen, macht vermutlich etwas falsch.

Spitzenreiter ist der FC7 Cordless ebenso bei der Lautstärke. Keiner der Testkandidaten kommt mit leisen 72 Dezibel aus. Zu verdanken hat das der Kärcher dem Verzicht auf die Saugfunktion. Der Kärcher arbeitet nach dem Abstreif-Prinzip und macht das richtig gut. So gut, dass er auch als »Nicht-Sauger« den Sauger-Test besteht. Bis auf ein paar größere Stücke werden sämtliche Verunreinigungen aufgenommen.

1 von 8
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Dank seitlicher Öffnung kann der Wassertank auch unter nicht so hohen Wasserhähnen gefüllt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Anschließend wird er einfach aufgesteckt.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Ketchup, Wasser - Kein Problem, der FC7 nimmt alles auf.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Dabei arbeitet er absolut randnah...
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
... und sehr gleichmäßig.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Ohne Saugfunktion bleibt er mehr als leise.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Nach der Arbeit kommen Schmutzwassertank und Ersatzrollen in die Tropfschale.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Oben drauf der FC7 mit Standfuß und alles ist ordentlich verstaut.

Bei der Selbstreinigung und anschließenden manuellen Reinigung kann der Kärcher FC7 Cordless leider nicht so auftrumpfen. Die Idee und das System ist zwar gut durchdacht, hat durch die Bauweise als Abstreifer aber auch ihre Grenzen. Das beginnt bereits beim Schmutzwassertank, der sich im Fuß zwischen den Rollen befindet. Da das Schmutzwasser nicht abgesaugt wird, darf der Behälter nicht höher als die Rollen sein und muss auch zwischen die beiden Rollenpaare passen. Das Volumen ist mit 200 Millilitern daher recht bescheiden. Auch das Abstreifen selbst ermöglicht lediglich das Reinigen der Bürsten. Schmutz, der irgendwo im Bürstenbereich am Gehäuse landet, bleibt auch dort und muss manuell entfernt werden.

Positiv muss dennoch erwähnt werden, dass die Möglichkeiten des Abstreifers bestmöglich ausgenutzt wurden. Ein leichter Tritt auf die Entriegelung und der FC7 Cordless kann angehoben werden, während der Tank einfach in der Tropfschale liegen bleibt. Derselbe Druck auf die gegenüber liegende Sperre öffnet die Bürstenabdeckungen, die aufgefangene Haare wirklich gut von den Bürsten fernhalten.

1 von 9
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Zur Entnahme des Schmutzwassertanks muss nur ein Taster betätigt und der FC7 angehoben werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Nun liegt der Schmutztank in der Tropfschale
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Zum Entleeren besitzt er seitlich eine Öffnung.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Beim Auswaschen wird allerdings ein großes Waschbecken benötigt.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
3 Sekunden zwei Tasten drücken und der Reinigungsvorgang wird gestartet.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Anschließend die linke Verriegelung betätigen und die Bürstendeckel heben sich.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Hier haben sich einige Haare gesammelt, die leicht entfernt werden können.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Die Rollen wurden relativ gut gereinigt.
Test: Test Hartbodenreiniger Kaercher Fc7 Cordless
Die Unterseite des FC7 muss jedoch manuell geputzt werden.

Der Kärcher FC7 Cordless benötigt zwar öfter eine Entleerung als die meisten anderen getesteten Hartbodenreiniger und auch die Nachreinigung fällt etwas intensiver aus, dafür bietet er den besten Komfort und die einfachste Handhabung. Selbst am ausgestecktem Arm lässt er sich noch ohne Anstrengung über den Boden führen und nimmt dabei jeglichen Schmutz auf.

Gut & günstig: Nilfisk Combi

Alle Testgeräte ließen sich mehr oder weniger einfach zusammenstecken – nicht so der Nilfisk Combi. Hier wird zusätzlich ein Schraubendreher benötigt, um dem Griff einen sicheren Halt zu geben. Aber okay – den Aufbau hat man schließlich nur einmal vor sich. Das Kabel muss man dagegen öfter aufwickeln und dazu gibt es zwei ausklappbare Halterungen, was prinzipiell eine gute Idee ist. Nur klappbar lassen sie sich nicht drehen und das Kabel somit auch nicht schnell wieder lösen. Es muss bis zum Ende auf- und abgewickelt werden, was nicht ganz so fix gemacht ist. Durch den recht kurzen Abstand der beiden Halterungen sind insgesamt 16 Wicklungen nötig. Das dabei entstehende dicke Kabelpaket hält auf den kleinen Haken mehr schlecht als recht.

Gut & günstig

Nilfisk Combi

Test Hartbodenreiniger: Nilfisk Combi
Der Nilfisk ist relativ laut und auch nicht ganz so leicht zu navigieren. Aber er ist in der Lage, super zu saugen und auch das Wischergebnis kann sich sehen lassen.

Positiv fällt wieder die Bedienung des Nilfisk auf, die dank zuschaltbarer Wasserversorgung für den reinen Saugbetrieb ebenso geeignet ist wie für das Wischen. Einzelne harte Borsten in der Rolle sorgen hierbei dafür, dass auch grobe Verschmutzungen gelöst werden.

Sehr gut gefällt auch die Verriegelung der beiden Vorratsbehälter für Wasser und Schmutzwasser. Nach dem Auslösen der Sperre kippen die Behälter leicht an, werden aber noch am Gerät gehalten. Erst mit einem leichten Zug können sie entnommen werden. So lassen sich beide Behälter tatsächlich mit einer Hand entnehmen.

1 von 14
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Der Nilfisk Combi muss als einziger verschraubt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Die Kabelaufwicklung ist einklappbar.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Wasser kann manuell aktiviert und der Taster arretiert werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Die Tropfschale bietet eine Halterung für die Bürste.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Zwischen den weichen Borsten sind auch feste zum Lösen von harten Verunreinigungen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Leicht lässt sich die Bürstenabdeckung lösen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Darunter befindet sich ein Haarmesser.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Die Bürste lässt sich leicht entnehmen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Ein Kamm soll Haare von der Bürste lösen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Per Tastendruck wird der Schmutzwassertank nur gelockert, fällt aber nicht heraus.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Erst mit etwas Zug löst sich der Tank.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Die Filtereinheit kann abgenommen und extra gereinigt werden.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Eingeklebt aber auswaschbar.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Als Beilage gibt es Reiniger, der für exakt einen Durchgang reicht.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Arbeit mit dem Nilfisk Combi schon. Er ist lauter und schwerer als die meisten Konkurrenten, lässt sich nicht so leicht lenken und der nicht ganz runde Griff liegt nach einer Weile etwas unangenehm in der Hand. Aber er macht seine Arbeit und das sogar recht gut. An der Saugfunktion gibt es nichts auszusetzen und auch wenn beim Wischen die Fläche nicht ganz gleichmäßig befeuchtet wird, wird sie doch sauber und der Schmutz gut eingesammelt.

Nach getaner Arbeit wird die Tropfschale mit etwas Wasser gefüllt und die Selbstreinigung gestartet. Vorsicht: Der Wassertank hat eine Markierung für 500 Milliliter, zur Selbstreinigung dürfen aber nur 50 Milliliter in die Schale gefüllt werden, wofür es keinen Eichstrich gibt. Wozu es die 500-Milliliter-Angabe gibt, ist nicht ersichtlich und daher etwas irreführend.

Für weniger Verwirrung sorgt das Ergebnis der automatischen Reinigung. Die Bürste ist ebenso sauber wie der gesamte Bereich drumherum: einer der wenigen Saugwischer, bei denen tatsächlich keine Nacharbeit nötig ist. Dennoch sollte man die Bürste entnehmen – was sehr einfach geht – und auf ihren Platz in der Tropfschale stecken, damit sie gut trocknen kann.

1 von 8
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Als Sauger gibt es nichts auszusetzen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Eine Beschriftung sorgt für das richtige Mischungsverhältnis.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Zum Füllen wird leider ein sehr hoher Wasserhahn benötigt.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Problemlos wird der Ketchup aufgenommen.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Das Wischbild ist leider auch nach längerer Zeit nicht ganz gleichmäßig.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Zur Selbstreinigung wird etwas Wasser in die Tropfschale gefüllt und der Hartbodenreiniger eingeschaltet.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Das Ergebnis ist gut und die Bürste tatsächlich sauber.
Test: Test Hartbodenreiniger Nilfisk Combi
Auch am übrige Bereich gibt es nichts auszusetzen.

Außerdem getestet

Proscenic P11

Der Proscenic P11 ist eigentlich ein Akku-Staubsauger. Er bringt aber zusätzlich einen kleinen Wassertank mit, wodurch man mit ihm auch wischen kann. Die Idee ist nicht neu, die Befestigung schon. Dazu ist nämlich ein Magnet integriert, so dass der Sauger nur auf den Wischtank aufgesetzt werden muss und sofort hält.

Der Wischtank selbst kann allerdings wenig überzeugen. Das fängt bereits beim Befüllen an, da es zwischen linker und rechter Seite einen Engpass im Durchfluss gibt. Füllt man rechts an der Öffnung Wasser ein, fließt es nur sehr langsam und durch hin- und herschwenken auf die andere Seite.

1 von 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 06
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Proscenic P11 17

Auch die Wasserabgabe gefällt nicht. Dafür gibt es ganz kleine Löcher und zusätzlich zwei Gummibälge. Werden die beim Aufsetzen gedrückt, sollen sie das Wasser aus den Düsen drücken. Das dauert beim ersten Befeuchten eine gefühlte Ewigkeit und liefert bei der Reinigung auch kein gleichmäßiges Wischbild.

Der Proscenic P11 ist ein günstiger Akku-Staubsauger und konnte bereits im Akku-Sauger Test nur mäßig überzeugen. Der kleine magnetische Wassertank, der aus dem Sauger einen Saugwischer machen soll, verbessert den Eindruck nicht wirklich.

Rowenta X-Force Flex 11.60 & Aqua Head ZR009600

Rowenta bietet mit dem X-Force Flex 11.60  einen Akku-Staubsauger mit einer ordentlichen Ausstattung. Zusätzlich gibt es ihn aber auch mit dem Aqua Head ZR009600. Dieser Wischaufsatz wird gegen den normalen Saugfuß ausgetauscht und soll aus dem Akku-Sauger einen Saugwischer machen.

Die Umsetzung sieht auf dem ersten Blick sehr gut und vor allem hochwertig aus. Sie hat aber auch ihre Tücken. Die Saugleistung mit dem Aqua Head ist eher mäßig und nicht wirklich zum Saugen gedacht. Die Problematik liegt wahrscheinlich in der Aufteilung, der Saugkraft vor und hinter dem Wischtuch. Für einen Saugwischer ist das sicher sinnvoll, halbiert an beiden Düsen aber auch die Saugkraft.

1 von 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 02
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 06
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Xforceflexaqua 15

Wie der Proscenic P11 hat auch der Aqua Head einige Probleme mit der Wasseraufteilung. Zwei »Tanks« sind mit einem tiefer liegendem Übergang verbunden. Will man den Wischfuß komplett füllen, muss eine Seite aufgefüllt, dann verschlossen und der ganze Tank auf die Seite gedreht werden. Ist das Wasser auf die andere Seite gelaufen, kann weiter nachgefüllt werden.

Der Aqua Head ZR009600 ist etwas umständlich zu füllen, arbeitet als Wischer aber recht gut. Praktisch ist vor allem, dass man die Wasserzugabe stoppen beziehungsweise unterbrechen kann. Gesaugt wird vor und hinter dem Wischtuch, was zwar sehr sinnvoll ist, die Saugkraft aber deutlich reduziert.

Vorwerk VB100 & Wischer SPB100

Den Vorwerk VB100 mit dem Wischer SPB100 nennt man gern den »Besserwischer« und tatsächlich bietet die schwabbelnde Platte mit Wischtuch auch eine bessere Reinigungsleistung als ein Wischtuch ohne eigenen Antrieb.

Die Technik hat jedoch ihr Gewicht und die Kombination der beiden Geräte ist fast doppelt so schwer wie andere Saugwischer. Das macht den Vorwerk schwer zu händeln und die sich bewegende Grundplatte erschwert die Arbeit zusätzlich. Auf rutschigen Fliesen ist davon nichts zu spüren, auf etwas rauem Laminat zieht der Wischer jedoch stark nach rechts und man benötigt bei einer Linkskurve beide Hände, damit der Vorwerk den vorgegeben Weg einhält.

1 von 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 06
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 17
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 18
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 19
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Vorwerk Vb100 Spb100 20

Dennoch wäre der Vorwerk kein Vorwerk, wenn er sich in anderen Punkten nicht deutlich von der Konkurrenz abheben würde. So lässt sich der Wasserdurchfluss elektronisch in drei Stufen verstellen, arbeitet er sehr gleichmäßig und bleibt trotz Saugfunktion noch bei einer angenehmen Lautstärke.

Wie der Rowenta Aqua Head saugt auch der SPB100 von Vorwerk vor und hinter dem Wischtuch. Leider hat er damit auch das Problem der halbierten Saugleistung, was er im Test deutlich zeigte.

Der Wischaufsatz SPB100 von Vorwerk kommt mit technischen Raffinessen und bietet mit die beste Reinigungsleistung. Die Arbeit macht damit jedoch nur auf großen gefliesten Flächen Spaß. Der Saugwischer ist extrem schwer, groß und nur sehr mühsam zu navigieren.

Thomas Bionic Washstick

Der Thomas Bionic Washstick gehört zu teureren Geräten und bietet eine einzigartige Form der Reinigung. Er kombiniert die Funktionsweise der Absauger mit den Abstreifern. Grober Schmutz wird von der Putzrolle abgebürstet und das Schmutzwasser in einen extra Behälter gesaugt. Das funktioniert in der Form auch sehr gut, nur macht sich die fehlende Saugfunktion bei der trockenen Reinigung bemerkbar. Feiner Schmutz wird so gut wie gar nicht aufgenommen.

Die fehlende Saugfunktion sorgt aber eben auch dafür, dass der Washstick mit 60 dB angenehm leise arbeitet und der Akku bis zu 80 Minuten durchhält. Das schafft nicht mal der Kärcher FC7 Cordless Premium.

1 von 17
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 02
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 18
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Thomas Bionicwashstick 17

Für eine besondere und gleichmäßige Reinigung soll die Polymer-Reinigungswalze sorgen, die jedoch auch einen großen Nachteil mit sich bringt. Vor jeder Benutzung – wirklich jeder – muss die Rolle zehn Minuten in Wasser eingeweicht werden, da sie im trockenen Zustand hart ist und mit ihr nicht gearbeitet werden kann. Für den schnellen Wischdurchgang ist der Bionic Washstick also nicht geeignet.

Extrem umständlich ist aber auch die Reinigung, die es so bei keinem anderen Saugwischer gibt. Als erstes muss von oben die Schmutzfangschale entfernt werden, ehe man von unten die Polymer-Walze entnehmen kann. Der Washstick muss also jedes Mal umgelegt werde. Es gibt zwar ein Selbstreinigungsprogramm, dieses besteht jedoch nur aus dem normalen Wischprogramm, welches auf der Ladestation durchgeführt wird und lediglich die Putzrolle sauber hält. Zum Trocknen der Rolle muss der Saugwischer wieder umgelegt und die Rolle ausgebaut werden.

Der Thomas Bionic Washstick bietet eine einzigartige gut Akku-Leistung bei angenehmer Lautstärke und einer besonderen Schmutztrennung. Einzigartig ist allerdings auch der Aufwand vor und nach der Arbeit.

Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry

Der Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry ist ein echter Saugwischer mit Saugfunktion, einem Frisch- und einem Schmutzwassertank. Dafür ist er recht günstig, bietet aber auch nicht all zu viel. Es gibt lediglich zwei Stufen und einen extra Taster für das Wischwasser.

Die Saugleistung auf trockenen Böden ist ganz gut, nur größere Stücke werden schnell mal im Raum verteilt. Beim Ketchup-Test sieht es dagegen besser aus, nur ist die Bürste deutlich kleiner als der Fuß selbst. So bleibt einiges an Ketchup in den Rollen der Düse hängen, welche anschließend manuell gereinigt werden müssen.

1 von 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 02
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 06
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Fakir Starkywda700wetdry 17

Zwar gibt es ein Reinigungsprogramm, dieses ist jedoch nicht sehr gründlich. Die Bürste wird befeuchtet und wieder abgesaugt, wodurch sie optisch sauber ist. Dennoch riecht sie weiterhin nach Ketchup und weitere Bereiche im Fuß sehen nach der Selbstreinigung aus wie vorher.

Der Fakir Starky WDA 700 Wet & Dry ist günstig und leistet dennoch eine gute Arbeit. Bei der Saugleistung und vor allem dem Reinigungsprogramm muss man dafür aber Abstriche hinnehmen. Das kann unsere Gut & Günstig Empfehlung einfach besser.

Rowenta Clean & Steam Revolution RY7757

Mit dem Rowenta Clean & Steam Revolution geht der erste Dampfreiniger in den Test. Er saugt und wischt mit Dampf, was den typischen Saugwischern sehr ähnlich ist. Der Dampf sorgt jedoch zusätzlich dafür, dass der Boden auch desinfiziert wird.

Auf Laminat sollte man damit sehr vorsichtig sein, da Dampf in die Fugen eindringen und das Laminat ruinieren kann. Da ist es schon etwas vorteilhaft, dass die Dampf-Sauger-Kombinationen im Test der Dampfreiniger eher mittelmäßig abschneiden. Sie bietet nämlich deutlich weniger Dampf als echte Dampfreiniger. So können sie auf kleinster Stufe sogar für Laminat genutzt werden.

1 von 17
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 02
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 06
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 17
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 18
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Rowenta Slensteamrevolution 19

Ob die Kombination dann allerdings noch Sinn macht, ist fraglich. Letztendlich bleibt es nur noch ein Saugwischer, der saugt und mit einem warmen Lappen durchwischt. Dafür muss man beim Saugen Abstriche machen und ist an ein Kabel sowie eine hohe Leistungsaufnahme gebunden. Sinnvoller wäre es da, auf einen günstigen Saugwischer und einen Dampfreiniger zu setzen. Die Kombination aus beiden Geräten ist nicht das Gelbe vom Ei.

Rowenta bietet mit dem Clean & Steam Revolution einen Dampfreiniger der gleichzeitig auch saugt. An der Qualität und technischen Umsetzung gibt es kaum etwas zu bemängeln, lediglich die Saugfunktion ist recht laut und bietet dennoch eine eingeschränkte Leistung. Die beigelegten Duft-Pads blieben im Test der Saugwischer ohne Wirkung.

Bissell Vac & Steam 1977N

Auch der Bissell Vac & Steam ist ein saugender Dampfreiniger und zeigt, dass die Kombination nicht so richtig harmoniert. Als Dampfreiniger bietet er zu wenig Druck und als Sauger ist er mit 86 dB mächtig laut. Dafür ist die Saugleistung aber recht gut.

Wie von Bissell gewohnt, gibt es einige Raffinessen, die man so nicht von anderen Geräten kennt. Beispielsweise besitzt der Schmutzfilter einen mechanischen Abstreifer, der die Reinigung erleichtert und kann der Messbecher am Stiel des Gerätes befestigt werden.  Auch die Entnahme der Schmutzbox ist etwas anders und benötigt das Umlegen einer Spannvorrichtung. Dafür sitzt sie extrem sicher und absolut dicht.

1 von 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 01
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 08
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 03
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 05
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 04
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 07
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 09
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 15
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 16
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 14
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 11
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 10
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 12
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 13
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Vaysteam1977n 17

Mit der sehr geringen Dampfabgabe kann der Bissell auch auf Laminat eingesetzt und als Saugwischer genutzt werden. Angenehm ist die Arbeit damit allerdings nicht. Als einziges Gerät besitzt er keine Lenkung. Das Hauptteil kann zwar hoch und runter geklappt werden, lässt sich aber nicht drehen. So ist der Vac & Steam sehr steif und extrem schwer zu navigieren.

Bissell bietet durchdachte Reinigungsgeräte, die kein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Auch der Vac & Steam macht seine Arbeit als Saugwischer recht ordentlich, hat aber einige Mankos. Es gibt nur eine (sehr laute) Saugstufe und der steife Fuß macht das Navigieren über den Boden sehr umständlich.

Bissell CrossWave Cordless Max

Der Bissell CrossWave Cordless Max soll mit dem Anhang »Max« der Nachfolger beziehungsweise das verbesserte Modell unseres Testsiegers sein. Sieht man sich die technischen Daten und Funktionen an, kommt das auf den ersten Blick auch hin. Alles wirkt technisch ausgereift und bei einem satten Gewicht von über fünf Kilogramm, ist auch eine gute Qualität zu erwarten.

Das zeigt sich bereits beim Zusammenbau: Keine Kabel die sich verheddern oder zusammengesteckt werden müssen. Und nach dem Aufbau ist nicht mal mehr zu erkennen, dass etwas zusammengebaut wurde.

1 von 33
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max
Hartbodenreiniger Test: Test Hartbodenreiniger Bissell Crosswave Cordless Max