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Der beste Schnuller

Wir haben 12 Schnuller für Neugeborene getestet. Der Original-Schnuller von Medela ist für uns der beste. Er ist kiefergerecht geformt, kostengünstig und verfügt zudem über sogenannte Sensor Pearls am Schnullerschild. Weil jedoch jedes Kind anders ist und andere Sauger-Formen bevorzugt, empfehlen wir in unserem Test noch einige andere Modelle.

Isabel Moss
Isabel Moss
ist freie Journalistin und fühlt sich pudelwohl mit Abwechslung im Beruf. Sie war Podcastern bei Echte Mamas, schreibt für BeautyTalk und das ADAC Reisemagazin regelmäßig über Beauty- und Reisethemen und pflegt mit Mädelsschnack ihren eigenen Blog.
Letztes Update: 7. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Schnute auf, Schnuller rein! Ob als Hilfe zum Einschlafen, als Tröster oder einfach zur Beruhigung in Stresssituationen – ein Schnuller kann zum besten Freund werden. Nicht nur für das Baby, sondern auch für die Eltern. Denn geht es dem eigenen Kind gut, geht es Mama und Papa gut.

Tatsächlich werden Babys schon seit langer Zeit Schnuller angeboten. Angeblich nutzten die Ägypter ein ähnliches Beruhigungshilfsmittel schon vor 4.500 Jahren. Im späten Mittelalter wurde das Prinzip des Schnullers dann hier bei uns eingeführt. Schon damals war klar: Ein Nuckel befriedigt zum einen das natürliche Saugbedürfnis des Kindes und hilft außerdem dabei, zu beruhigen.

Deshalb nehmen die meisten Babys einen angebotenen Nuckel dankbar an. Allerdings ist der erste Schnullerkauf für viele Neueltern ziemlich aufregend und leider oft recht stressig. Denn die Auswahl verschiedener Marken und Formen ist einfach gigantisch groß. Wie soll man sich da entscheiden? Keine Sorge, wir helfen Ihnen bei der Qual der Schnuller-Wahl!

Wir haben 12 Schnuller für Neugeborene verschiedener Hersteller, aus unterschiedlichem Material und in diversen Formen getestet. Die gute Nachricht: Alle Schnuller sind BPA-frei, absolut robust, geruchs- und geschmacksfrei und sicher. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Medela Original Schnuller

Test Schnuller: Medela Original Schnuller
Klein, leicht und kiefergerecht! Die Sensor Pearls an der Innenseite des Schnullerschilds sorgen für extra hohen Tragekomfort.

Der Original Schnuller von Medela ist ein Nuckel mit einem feinen Extra. Er ist klein, leicht und verfügt neben den gängigen Luftlöchern noch über sogenannte Sensor Pearls im Innern des Schnullerschilds. Die Noppen sorgen dafür, dass die Luft zwischen Nuckel und Babyhaut noch besser zirkulieren kann. Zudem verhindern die Sensor Pearls, dass sich Flüssigkeit unter dem Schnullerschild festsetzt. Ein sanfter Schnuller zu einem absolut fairen Preis.

Natürlich

Nip Cherry Green

Test Schnuller: Nip Cherry Green
Neben dem Sauger ist auch das Schnullerschild zu 94 Prozent aus nachhaltigen Materialien.

Der Cherry Green von Nip ist ein besonders nachhaltiger Schnuller. So wurde bei seiner Produktion nicht nur Wert auf einen hohen Tragekomfort gelegt, sondern auch auf den Schutz der Umwelt. Demnach wurde der Sauger aus Naturkautschuk gefertigt. Sogar das Schnullerschild besteht zu 94 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Ein nachhaltiges Produkt, das aber merklich teurer ist als die anderen Schnuller in unserem Test.

Extra klein

Mam Start Schnuller

Test Schnuller: Mam Start Schnuller
Besonders klein und leicht: Dieser Schnuller eignet sich für allem für besonders junge Babys.

Der Start Schnuller von Mam ist vor allem eines: superklein! Damit qualifiziert sich der Nuckel zum perfekten Beruhigungsmittel für die ganz Winzigen. Gerade Frühchen und Neugeborene können von der kleinen und extraleichten Form profitieren. Um seinen Anspruch und Versprechen gerecht zu werden, ist dieser Schnuller der einzige in unserem Test, der nur für Babys im Alter von null bis zwei Monaten geeignet ist.

Kieferschonend

Dentistar Silikon Schnuller

Test Schnuller: Dentistar Silikon Schnuller
Dieser Schnuller ist aufgrund seines Aufbaus besonders kieferschonend.

Der kieferfreundliche Silikon Schnuller von Dentistar schafft es zurecht unter die besten in unserem Test. Allen voran die Dentalstufe am Sauger macht diesen Nuckel so besonders. Bedeutet: Die asymmetrische Form übt möglichst wenig Druck auf den Kiefer aus.

Preistipp

Babydream Anatomisch Silikon

Schnuller Test: Babydream Schnuller
Der asymmetrische Schnuller aus Silikon kann alles, was ein Schnuller können muss: er ist sanft, kieferschonend und beruhigt.

Der günstige Anatomische Schnuller von Babydream hält, was er verspricht: Es ist ein solider Schnuller, der Babys sanft beruhigt. Er ist klein, leicht und verfügt über große Luftlöcher. Unschlagbar ist vor allem sein Preis. Kein unwichtiger Faktor, immerhin sollten Schnuller in den ersten Lebensmonaten alle drei, vier Wochen ausgetauscht werden.

Vergleichstabelle

TestsiegerMedela Original Schnuller
NatürlichNip Cherry Green
Extra kleinMam Start Schnuller
KieferschonendDentistar Silikon Schnuller
PreistippBabydream Anatomisch Silikon
Philips Avent Ultra Air Schnuller
Goldi Beruhigungssauger
Philips Avent Snuggle Elefant mit Schnuller
Babylove Schnuller Silikon
Nuk Signature Schnuller
Bibs Colour Schnuller
Zooawa Schnullertier
Test Schnuller: Medela Original Schnuller
  • Schlanke symmetrische Form
  • Sehr leicht
  • Sensor Pearls am Schnullerschild
  • Fairer Preis
  • Wenig Abwechslung in der Motiv- und Farbauswahl
Test Schnuller: Nip Cherry Green
  • Natürliche runde Form (Kirschform)
  • Schnullerschild zu 95% aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr)
  • Kleines rundliches Schild für hohen Tragekomfort
  • Abwechslungsreiche Farbauswahl
  • Kostenintesiv
Test Schnuller: Mam Start Schnuller
  • Extraklein und extraleicht
  • Noppen für bessere Luftzirkulation
  • Kleines Schnullerschild
Test Schnuller: Dentistar Silikon Schnuller
  • Schont Kiefer und Zähne
  • Viel Raum zwischen Schnullerschild und Babynäschen
  • Manche Kinder nehmen die Form nicht an
Schnuller Test: Babydream Schnuller
  • Sehr klein
  • Kostengünstig
  • Geringe Farb- und Motivauswahl
  • Keine Besonderheiten, die den Tragekomfort erhöhen
Test Schnuller: Philips Avent Ultra Air Schnuller
  • Große Luftlöcher
  • Abgerundeter, weicher Schildrand
  • Keine Besonderheiten, die den Tragekomfort erhöhen
  • Große Motiv- und Farbauswahl, aber sehr genderspezifisch
Test Schnuller: Goldi Beruhigungssauger
  • Komplett aus weichem Naturkautschuk
  • Wird recht schnell spröde
  • Kostenintensiv
Test Schnuller: Philips Avent Snuggle Elefant mit Schnuller
  • Kuscheliger Schnuller-Freund
  • Durch den Anhänger wird der Nuckel schnell gefunden
  • Gut greifbar auch für die Kleinsten
  • Erstickungsgefahr kann nicht ausgeschlossen werden
  • Keine Besonderheiten, die den Tragekomfort erhöhen.
Schnuller Test: Schnuller Babylove
  • Große Luftlöcher
  • Kleines Schnullerschild
  • Keine Besonderheiten, die den Tragekomfort erhöhen
  • Geringe Farb- und Motivauswahl
Test Schnuller: Nuk Signature Schnuller
  • Flaches Schnullerschild
  • Optik geht hier vor Tragekomfort
  • Große Farb- und Motivauswahl, aber sehr genderspezifisch
Test Schnuller: Bibs Colour Schnuller
  • Leicht nach oben gewellter Schildrand
  • Zeitloses Design
  • Schöne Farbauswahl
  • Kleine Luftlöcher
  • Kostenintensiv
  • Unnötig viel Verpackung
Test Schnuller: Zooawa Schnullertier
  • Schnuller komplett aus weichem Silikon
  • Große Tierauswahl
  • Erstickungsgefahr kann nicht ausgeschlossen werden
  • Tier riecht intensiv
  • Anweisungen zu Gebrauch und Sicherheit ungenügend und nur auf Englisch
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Seelentröster und Einschlafhilfe: Schnuller im Test

Viele Neueltern haben unzählige Fragen rund ums Thema Schnuller. Natürlich möchten wir möglichst jede einzelne beantworten. Deshalb starten wir direkt mit der wohl wichtigsten: Warum überhaupt einen Schnuller?

Saugen hat einen beruhi­genden Effekt

Tatsächlich kommen alle Babys mit einem stark ausgeprägten Saugreflex auf die Welt. Sogar schon davor, im Fötus-Stadium, ist auf Ultraschallbildern zu beobachten, wie die Kleinen bereits im Mutterbauch an ihrem Daumen nuckeln. So, so niedlich! Das Saugen hat einen enorm beruhigenden Effekt. Kann das Kind an einem Schnuller nuckeln, wirkt das in aufwühlenden, aufregenden Situationen oft wahre Wunder. Die meisten Babys nutzen ihre Schnuller vor allem in der Nacht, beziehungsweise als Hilfsmittel zum Runterkommen und Einschlafen.

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Die Auswahl an Schnullern ist riesig: Verschiedene Formen, unterschiedliche Materialien – welcher ist der richtige für Ihr Baby?

Ab wann einen Schnuller?

Besonders in den ersten Lebensmonaten ist der natürliche Saugreflex des Kindes besonders stark ausgeprägt. Allen voran, weil sich Babys durch das Saugen an der Mutterbrust (oder am Fläschchen) ernähren. Aber auch, weil sie in den ersten Monaten auf dieser großen, wahnsinnig aufregenden Welt ein sehr intensives Bedürfnis nach Nähe, Wärme und Trost haben. Deshalb können Schnuller eigentlich direkt nach der Geburt zum Einsatz kommen. Aus diesem Grund gibt es von einigen Hersteller extrakleine Schnuller, die von Neugeborenen und sogar Frühchen genutzt werden können.

Möchte die Mutter stillen, empfehlen Experten jedoch, erst einmal abzuwarten, bis sich Mama, ihre Brust und ihr Baby aufeinander eingespielt haben. Ist die Stillbeziehung gefestigt, fällt es Babys in der Regel nicht schwer, zwischen dem Saugen an der Brust und dem am Schnuller zu unterscheiden.

Welche Schnullerform ist die beste?

Da gehen die Meinungen auseinander. Einige Zahnärzte empfehlen die asymmetrische Form, andere symmetrische Sauger, die nicht »falsch« im Mund liegen können. Aber: Alle Babys sind verschieden und haben unterschiedliche Vorlieben. Welcher Schnuller für Ihr Baby der richtige ist, entscheidet daher vor allem Ihr Baby. Dennoch führen wir Sie gerne durch die gängigsten Nuckel-Formen.

Runde Naturform/Kirschform

Als Inspiration für die runde Naturform dient die Brust der Mutter. Demnach ist die Spitze des Saugteils rund gehalten, während die Form am Schaft etwas schmaler zuläuft. Neben dem natürlichen Design ist außerdem von Vorteil, dass der Schnuller nie falsch herum im Mund liegt. Viele Mamas und Papas bieten ihrem Baby diese Form an, weil sie Saugirritationen vorbeugen soll.

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Der Colour Schnuller von Bibs aus Naturkautschuk hat eine runde Saugerform.

Aber an dieser Schnullerform gibt es auch Kritik: Demnach ist die Brust, wenn das Baby sie im Mund hat, flach – und entspricht damit der Form der meisten handelsüblichen Schnuller.

Symmetrische Form

Der Schaft ist schmal und das Saugteil ist bei der symmetrischen Form unten und oben leicht abgeflacht. Dadurch steht eine ovale Form. So entsteht weniger Druck auf dem Kiefer, weshalb diese Form als besonders kiefergerecht gilt. Auch der symmetrische Schnuller liegt nie falsch herum im Mund.

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Der Ultra Air von Philips Avent mit einem symmetrischen Silikon-Sauger.

Asymmetrische Form

Einige Zahnärzten empfehlen die asymmetrische Form. Hier ist die untere Seite deutlich stärker abgeflacht als die obere und damit angeblich kiefergerechter. Allerdings kann das Baby diese Schnuller auch falschherum im Mund haben – und dann sind sie gar nicht gut für den Kiefer.

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Der »Signature Schnuller« von Nuk hat einen asymmetrischen Sauger aus Silikon.

Wirkt sich ein Schnuller negativ auf die Kieferstellung aus?

Viele Neueltern sorgen sich, dass das Nuckeln an einem Schnuller negative Auswirkungen auf die Kieferstellung des Kindes haben kann. Leider ist diese Sorge durchaus begründet. Aber auch hier gehen die Meinungen auseinander. Manche Zahnärzte empfehlen die asymmetrische Form, weil sie dem Kiefer angepasst ist. Andere empfehlen Schnuller mit einem möglichst dünnen und flexiblen Saugerhals, der wenig Druck auf den Kiefer auslöst.

Bei einem jedoch sind sich alle Experten einig: am besten für Kiefer und Zähne ist es, wenn Kleinkinder nicht zu viel und nicht zu lange einen Schnuller benutzen – egal welchen. Und das heißt: Mit zwei, spätestens mit drei Jahren sollte man das Kind vom Schnuller entwöhnen. Gelingt es sogar noch eher, dann, wenn das Kind zu sprechen anfängt, bilden sich mögliche Zahn- oder Kieferfehlstellungen in der Regel von alleine zurück.

Schnuller oder Daumen?

Jedoch soll es keine gesündere oder schonendere Alternative sein, das Kind am Daumen nuckeln zu lassen. Eher im Gegenteil: Daumenlutschen kann sich noch stärker auf den Kiefer auswirken. Zudem ist der Daumen immer verfügbar und so vielleicht häufiger im Mund. Und er kann später deutlich schwerer abgewöhnt werden.

Silikon, Latex oder Kautschuk?

Inzwischen sind nahezu alle Schnuller entweder aus Silikon oder aus Naturlatex beziehungsweise Kautschuk. Dabei bleibt es jedem Baby selbst überlassen, was ihm gut schmeckt. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile:

  • Silikon
    Silikon ist verlässlich und sicher. Für die Verwendung in Schnullern bringt es gleich mehrere Vorteile mit sich: es verändert seinen Eigenschaften nicht, es ist frei von Allergenen, geschmacks- und geruchsneutral und besonders hitzebeständig. Manche Eltern entscheiden sich dennoch für die Alternative aus Naturkautschuk. Beispielsweise weil Silikon synthetisch hergestellt wird oder weil Silikon etwas härter und doch weniger bissfest ist als sein Gegenspieler, das Naturprodukt.
  • Naturlatex/Naturkautschuk
    Weich, bissfest, robust und natürlich – das sind die größten Vorteile von Naturlatex, auch Naturkautschuk genannt. Zudem lädt sich das Latex nicht statisch auf, es zieht also weniger Fussel und Flusen an. Aber das Naturprodukt hat auch Nachteile: Das Material verändert sich mit der Zeit. Je häufiger der Naturlatex-Schnuller im Einsatz ist, desto zäher und dunkler wird er. Und: Latex kann Allergien auslösen. Wenn Ihr Baby nach dem Nuckeln am Latex-Schnuller Hautausschläge oder eine verstopfte Nase bekommt, könnte es von einer Latexallergie betroffen sein.

Was ist mit BPA?

Sie sollten beim Schnullerkauf darauf achten, dass die Produkte BPA-frei sind. Bisphenol A, kurz BPA, ist ein chemischer Stoff, der bei der Herstellung des Kunststoffs Polycarbonat zum Einsatz kommt. Ein Stoff, der besonders in Kinderprodukten rein gar nichts zu suchen hat, da es ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen wirkt. Tatsächlich steht es in Verdacht, sich schädliche auf die Fruchtbarkeit des Kindes auszuwirken. Ebenso können Störungen des Gehirns und Herzens sowie Diabetes die Folge sein.

Aber Entwarnung: Alle Schnuller-Marken und Hersteller scheinen nur noch BPA-freie Produkte anzubieten.

Wie reinigt man einen Schnuller?

Nur das Beste für das Baby. Und das Sauberste! In den ersten Lebensmonaten ist es wichtig, den Schnuller in regelmäßigen Abständen gründlich zu reinigen. Ansonsten könnten sich Keime und Bakterien auf dem Sauger tummeln. Für die richtige Reinigung der Nuckel gibt es mehrere Wege:

  • Auskochen
    Die wohl bekannteste Reinigungsmethode ist das Auskochen der Schnuller. Dafür einfach einen Topf mit ausreichend Wasser füllen und fünf Minuten köcheln lassen. Die Dauer ist wichtig, damit die Keime auch wirklich abgetötet werden. Ein Übergießen mit heißer Flüssigkeit aus dem Wasserkocher reicht also nicht aus. Tipp: Die Luft zuvor aus dem Sauger drücken. Extra-Tipp: Nach dem Auskochen unbedingt überprüfen, dass sich kein heißes Wasser mehr im Sauger oder Schild befindet, ehe Sie den Schnuller an Ihr Kind weitergeben.
  • Sterilisationsbox
    Das gleiche Prinzip, ein anderer Weg: Viele Schnuller werden mit Schnullerboxen geliefert. Hier einfach Wasser einfüllen, Nuckis reinlegen und ab in die Mikrowelle. Eine genaue Anweisung finden Sie jeweils in der Gebrauchsanleitung.
  • Dampfgerät
    Zudem gibt es spezielle Dampfgeräte und Verdampfer, die Schnuller ausschließlich mit heißem Dampf sterilisieren.
  • Chemisch
    Auch eine Möglichkeit: Tabletten oder andere chemische Mittel für diesen Zweck in kochendem Wasser auflösen und die Schnuller hineinlegen.
  • Geschirrspüler
    Einige Hersteller geben an, dass ihre Schnuller spülmaschinentauglich sind. Dennoch empfehlen wir, den Schnuller auf schonendere Weise zu reinigen.
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Schnuller sollten regelmäßig ausgekocht werden. Fünf Minuten im sprudelnden Wasser reichen bereits aus.

In den ersten sechs bis neun Lebensmonaten empfiehlt es sich, die Schnuller täglich zu reinigen. Kommt das Kind jedoch in die orale Phase, braucht es diesen Aufwand nicht mehr. Denn: Ihr Kleines wird sich eh alles mögliche in den Mund stecken. Demnach muss auch der Nuckel seltener gereinigt werden. Und: Ein Saubermachen mit heißem Wasser und Spülmittel reicht dann völlig aus.

Das Baby entscheidet

Selbstverständlich macht es Sinn, sich als Eltern über Schnuller zu informieren. Immerhin ist es allen Vätern und Müttern wichtig, nur das Beste für ihr Kind auszusuchen. Aber: Am Ende entscheiden die Kleinen doch selbst, was sie am liebsten mögen. Bieten Sie ruhig unterschiedliche Formen und Materialien an, auch wenn Ihr Baby noch nicht sprechen kann, wird es Ihnen deutlich zu verstehen geben, welcher Schnuller sein Favorit ist.

Schnuller Test: Schnuller Testsieger

Testsieger: ‎Medela Baby Original

Obwohl alle Nuckel im Test im Allgemeinen überzeugen konnten, schafft es der Schnuller Baby Original Schnuller von Medela an die Spitze. Wie? Mit seinen Sensor Pearls. Die flachen, rundlichen Noppen auf der Innenseite des Schnullerschilds sorgen dafür, dass die Luft besser zirkulieren kann. Aber auch abgesehen von diesem hautschonenden Extra sind wir vom Medela-Schnuller begeistert.

Testsieger
Medela Original Schnuller
Test Schnuller: Medela Original Schnuller
Klein, leicht und kiefergerecht! Die Sensor Pearls an der Innenseite des Schnullerschilds sorgen für extra hohen Tragekomfort.

Mit seiner schmalen symmetrischen Form passt der Nuckel von Medela in ganz kleine Zuckerschnuten. Der Sauger ist aus Silikon und mit einem süßen Extra verziert: Kleine Tiere zeigen an, für welches Alter der jeweilige Schnuller geeignet ist. Einen Bären für 0 bis 6 Monate, das Nilpferd für 6 bis 18 Monate und der Frosch für 18+ Monate. Für Neugeborene ist dieses tierische Gimmick zwar noch uninteressant, aber später macht es den Kleinen große Freude, die Tiere auf ihrem Sauger zu entdecken.

Ergonomisches Schnullerschild

Neben dem Sauger ist es aber das Schnullerschild, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Zunächst einmal ist es ergonomisch geformt. Die Form passt sich dem Babygesicht an und verhindert so Druckstellen an Nase, Kinn und Wangen. Außerdem hat das Näschen auch mit Schnulli noch so viel Platz, dass Ihr Schatz den vertrauten Geruch seiner Eltern ungehindert wahrnehmen kann.

Für die Motive auf den Schnullern wurde lebensmittelechte, undenkliche Farbe verwendet. Selbst dann, wenn sich erste Zähnchen zeigen und mal zugebissen wird, ist das nicht bedenklich für die Gesundheit. Einziges Minuspünktchen: Die Auswahl an Motiven und Farben ist sehr gering. Aber noch ist es Ihrem Neugeborenen eh egal, wie sein Schnuller aussieht, versprochen!

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Sensor Pearls am Innenrand des Schnullerschilds sorgen für eine gute Luftzirkulation.

Doch das große (kleine) Highlight sind die bereits erwähnten Sensor Pearls auf der Ober- und Unterseite am Schnullerschild. Zusammen mit den Luftlöchern garantieren sie eine gute Luftzirkulation. Ein wichtiger Aspekt! Allen voran in der Nacht sammelt sich oft Speichel unter dem Schild. Kann dieser nicht ablaufen beziehungsweise antrocknen, kann das zu Jucken und Reizungen führen. Besonders, da Babyhaut ja so wunderbar zart ist!

Natürlich hat der Original Schnuller von Medela all unsere Test mit Bravour bestanden. Auch das Auskochen mit heißem Wasser – es setzte sich keinerlei Flüssigkeit im Sauger oder Schild fest.

Medela Original im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Testberichte zu unserem Favoriten, sobald sich das ändert, werden wir die Ergebnisse an dieser Stelle präsentieren.

Alternativen

Auch wenn wir vom Original Schnuller von Medela restlos begeistert sind, konnten uns die anderen im Schnuller im Test ebenfalls überzeugen. Ein Glück, so können Sie Ihr Baby ganz sorgenfrei entscheiden lassen, welches sein persönlicher Favorit ist.

Für Naturliebhaber: Nip Cherry Green

Der Cherry Green von Nip vereint kiefergerechtes Design mit Nachhaltigkeit. Eine Kombination, die wir richtig gut finden. Der Sauger ist der Mamabrust nachempfunden und besteht außerdem aus Naturkautschuk. Auch beim Schnullerschild wurde auf den Schutz der Umwelt geachtet. Gerade im Hinblick auf die Zukunft unserer Kinder ist der nachhaltige Nip-Anspruch ein großes Plus!

Natürlich
Nip Cherry Green
Test Schnuller: Nip Cherry Green
Neben dem Sauger ist auch das Schnullerschild zu 94 Prozent aus nachhaltigen Materialien.

Kaum auf der Welt, schon ein Naturfreund! Mit dem nachhaltigen Schnuller von Nip kann ihr Baby umweltfreundlich vor sich hin nuckeln. Der Sauger mit seiner runden Naturform, auch Kirschform genannt, besteht zu 100 Prozent aus Naturkautschuk. Durch die natürliche Form soll ein problemloser Wechsel zwischen Mamas Brust und Schnulli nahezu sicher sein. Rund und abgerundet ist auch das Schnullerschild. Seine geringe Größe und die Luftlöcher sorgen für eine gute Zirkulation und der leicht nach oben gewellte Rand verhindert Druckstellen.

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Ein Schnuller, der die Umwelt schon. Nip hat sich bei der Produktion auf nachwachsende Rohstoffe konzentriert.

Was uns außerdem anspricht ist das Design. Zugegeben: Das Motiv ist mit den kleinen zarten Blättchen sehr minimalistisch, aber dafür ist die Farbauswahl umso vielfältiger. Neben den klassischen Nuancen Blau, Grün und Rosa findet sich hier Schnuller in Senffarben, Lila, Beige und Braun. Ein weiteres Plus ist die Beschaffenheit des Schildes. Auch hier wurden bei der Herstellung über 94 Prozent nachwachsende Rohstoffen (Zuckerrohr) eingesetzt. Selbst die Verpackung besteht zu einem Großteil aus recyceltem Material.

In unseren Tests konnte der Cherry Green von Nip eigentlich überall punkten. Außer beim Auskochen: hier setzte sich etwas Wasser im Schild ab. Deshalb bitte immer noch einmal überprüfen, ehe Sie den Schnulli nach dem Reinigen an Ihr Kind geben.

Für die Kleinsten: Mam Start

Der Start Schnuller von Mam ist deshalb verdient unter den besten in unserem Test, weil er sich ganz gezielt auf die Bedürfnisse von den aller kleinsten Erdbewohnern konzentriert. Seine nahezu winzige Form passt schon in die Mündchen von ganz frisch geborenen und von frühgeborenen Kindern. Wir finden es super, dass sich die Hersteller Gedanken über die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Babys machen. Und wir finden es super, dass das Ergebnis qualitativ überzeugt!

Extra klein
Mam Start Schnuller
Test Schnuller: Mam Start Schnuller
Besonders klein und leicht: Dieser Schnuller eignet sich für allem für besonders junge Babys.

Gerade Babys, die vor ihrem Stichtag zur Welt kommen, haben oft ein hohes Bedürfnis nach Geborgenheit. Das Saugen an einem Schnuller kann ihnen diese Sicherheit geben. Dafür muss der Nucki aber natürlich eine entsprechende Größe haben. Häufig sind jedoch selbst Sauger für Babys im Alter von null bis sechs Monaten viel zu groß für die kleinen Münder von Frühchen. Der Mam-Schnuller wurde extra für Kinder im Alter von null bis zwei Monaten entwickelt. Die symmetrische Form des Silikon-Saugers ist kiefergerecht gehalten, extra klein und sehr schmal.

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Der Sauger ist hier extra klein und schmal – für besonders winzige Zuckerschnuten.

Das Schnullerschild ist so minimal wie möglich ausgefallen. Große Luftlöcher sorgen zudem für eine gute Zirkulation. Außerdem kommen auch bei diesem Schnuller kleine Noppen zum Einsatz. Sie sind deutlich kleiner als beim Medela-Schnuller, ziehen sich dafür aber um den gesamten Schildring.

In Punkto Design können Sie sich auf klassische Modelle und Farben einstellen, aber auch auf kreative Abwechslung freuen. Alle Tests – inklusive dem Wassertest – hat der Start Schnuller von Mam einwandfrei überstanden.

Für einen gesunden Kiefer: Dentistar Silikon

Der Silikon Schnuller von Dentistar zeichnet sich durch seine besondere Form aus. Immerhin ist der Sauger nicht nur asymmetrisch, er verfügt obendrein über eine kleine Dentalstufe am Schaft. Dieses besondere Extra soll sich schonend auf den Kiefer und damit auf die spätere Zahnstellung auswirken.

Kieferschonend
Dentistar Silikon Schnuller
Test Schnuller: Dentistar Silikon Schnuller
Dieser Schnuller ist aufgrund seines Aufbaus besonders kieferschonend.

Auch wenn heutzutage nahezu alle Schnuller so entwickelt werden, dass sie möglichst wenig auf die Kiefer- und Zahnstellung einwirken, ist die Beruhigungshilfe nun mal ein Fremdkörper im Mund. Der Sauger übt konstant Druck auf die Milchzähnen aus. Ob sie schon da sind oder gerade erst durchbrechen: Sie suchen sich möglichst den einfachsten Weg – und der führt am Schnuller vorbei.

Genau an diesem Problem setzt der Dentistar-Schnulli an. Durch die kleine Abstufung am schmalen Schaft soll der Druck auf Kiefer und Gaumen so gering wie möglich gehalten werden. Studien sollen belegen, dass der Druck sogar um bis zu 90 Prozent reduziert wird. Grund genug, sich für den Nucki von Dentistar zu entscheiden.

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Die kleine Abstufung am Schaft macht den Schnuller besonders kieferschonend.

Aber auch abgesehen von seiner Dentalstufe überzeugt der »Silikon Schnuller« von Dentistar. Lediglich beim Auskochtest gibt es einen halben Punkt Abzug, weil sich ein wenig Wasser im Schild gesammelt hat. Und: Die Motiv- und Farbauswahl ist hier nicht sonderlich groß. Aber Gesundheit geht klar vor Optik!

Preistipp: Babydream Anatomisch

Der Anatomische Schnuller von Babydream ist in unserem Test neben dem Mam-Schnulli der kleinste. Er eignet sich für Babys im Alter von null bis drei Monaten. Damit ist er eine gute Wahl für alle Babys, die schon früh das Bedürfnis nach einem Nucki haben. Plus: Er ist absolut solide und vor allem günstig. Für (sehr) kleine Sparmäuse also genau die richtige Wahl!

Preistipp
Babydream Anatomisch Silikon
Schnuller Test: Babydream Schnuller
Der asymmetrische Schnuller aus Silikon kann alles, was ein Schnuller können muss: er ist sanft, kieferschonend und beruhigt.

Wie bereits erwähnt, sollten Schnuller besonders in den ersten sechs Lebensmonaten am besten alle vier Wochen gewechselt werden. Dazu kommen Nuckel, die sich scheinbar in Luft auflösen, die in anderen Kinderschnuten landen oder die aus irgendeinem Grund plötzlich out sind. Bedeutet: Die meisten Eltern geben eine Menge Geld aus für die Beruhigungshelferlein. Deshalb kann es nicht schaden, wenn ein Schnuller nicht nur gut, sondern darüber hinaus günstig ist. Und das ist beim Babydream der Fall.

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Klein und fein: Die anatomischen Schnuller bringen mit, was ein Nucki mit sich bringen sollte.

Der anatomische Sauger aus extraweichem Silikon liegt angenehm im Mund. Schnullerschild und Ring sind aus hochwertigem und stabilen Kunststoff (natürlich frei von Bispehnol A) und auch alle Anforderungen in unseren Test wurden (fast) mit einer Bestnote bestanden. Der »Anatomisch Schnuller« von Babydream schmeckt und riecht nach nichts. Er verfügt über ein kleines Schild und Luftlöcher (könnten größer sein). Zudem scheint er unkaputtbar, aber dafür – wie in unserem Auskochtest festgestellt – leider nicht ganz wasserdicht.

Außerdem getestet

Philips Avent Snuggle Elefant mit Schnuller

Der Ultra Soft Snuggle Elefant mit Schnuller von Philips Avent ist ganz besonders flauschig. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Schnuller hängt an einem Kuscheltier. Während das Kind am Sauger nuckelt, kann es also gleichzeitig mit seinem tierischen Freund abhängen.

So ein Kuscheltier am Schnuller bringt allerlei Vorteile mit sich. Die Möglichkeit, ganz viel mit dem Tierchen zu schmusen, steht ganz oben auf Haben-Wollen-Liste. Aber das zauberhafte Gimmick hat ebenfalls effektive Vorzüge. So sind die Pfoten leicht beschwert. Liegen diese auf der Brust, wird dem Kind ein Gefühl von Nähe und Sicherheit vermittelt. Zusätzlich ist der Schnuller superschnell und easy auffindbar und greifbar – selbst für die Jüngsten.

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Wer wirkt hier beruhigender: Der Schnuller oder der kuschelige Elefant?

Während wir in unserem Test den Elefanten ausgewertet haben, bietet Philips Avent noch eine Giraffe, einen Affe oder eine Robbe zum Kuscheln an. Der Schnuller ist in dem Lieferumfang immer der gleiche. Er verfügt über einen symmetrischen Silikon-Sauger, über ein angenehm weiches und doch stabiles Schild (das beim Auskochen ein wenig Wasser einließ) mit großen Luftlöchern und über einen Sicherheitsring. Klar, immerhin muss der Schnulli ja am Kuscheltier befestigt werden.

Allerdings haben wir leichte Bedenken, was den Sicherheitsaspekt angeht: Selbst wenn es unwahrscheinlich ist – liegt das Tier ungünstig auf dem Gesicht des Kindes, kann das die Atmung behindern, was bei Säuglingen in den ersten Monaten im ungünstigsten Fall zur Erstickung führen kann. Aus diesem Grund sollten weder Kuscheltiere noch Schnuffeldecken im Bett von Säuglingen liegen, wenn sie schlafen.

So sympathisch wir den Ultra Soft Snuggle von Philips auch finden, empfehlen können wir ihn deshalb nicht. Er sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen verwendet und aus dem Bett entfernt werden, wenn das Baby schläft.

Goldi Beruhigungssauger

Der Beruhigungssauger von Goldi ist ein Schnuller aus 100 Prozent Naturkautschuk. Für viele Mamas und Papas Grund genug, sich für den Nucki zu entscheiden. Auch wir sind überzeugt von dem verwendeten Material. Neben dem natürlichen Aspekt sehen wir hier insbesondere Vorteile im Tragekomfort – weder Sauger noch Schild oder Sicherheitsring sind dem Kind unbequem. So hinterlassen sie auch keinerlei Druckstellen an Kinn oder Wange.

Doch was die Lebensdauer betrifft, müssen wir leider ein Sternchen abziehen: Unser Reiß- und Beißtest hat gezeigt, dass das Naturlatex recht schnell spröde wird. Nicht wirklich vorteilhaft, besonders wenn man den nicht ganz günstigen Preis im Blick hat.

Babylove Schnuller Silikon

Der Schnuller Silikon von Babylove gehört zu den günstigen in unserem Test. Der anatomisch Sauger aus Silikon ist klein und hängt an einem leichten Schnullerschild. Von weiteren Vorzügen können wir nicht ausführlich berichten. Einfach, weil der Schnulli keine besonderen Merkmale aufweist. Aber das muss er ja auch nicht. Es reicht ja schon, wenn er seinen beruhigenden Zweck erfüllt – und das tut er.

Philips Avent Ultra Air Schnuller

Den Ultra Air von Philips Avent zeichnen allen voran seine großen Luftlöcher aus. Im Grunde besteht das Schnullerschild nur aus Umrandung. Übrigens ist diese auch noch abgerundet und aus einem leicht gummiartigen Kunststoff gefertigt. Damit ist der Tragekomfort bei diesem Schnuller in jedem Fall gegeben. Die Motiv- und Farbauswahl ist hier zwar groß, aber sehr genderspezifisch. Dennoch gehört der »Ultra Air« verdient zu den beliebtesten Nuckis.

Bibs Colour Schnuller

Der Colour Schnuller von Bibs hat uns eine ganze Weile beschäftigt im Test. Schlicht, weil wir nicht so recht wussten, wo wir ihn einsortieren sollen. Er besteht aus Naturlatex – finden wir gut. Der Schnuller hat eine runde Naturform – finden wir auch gut. Sein Design ist zeitlos und es stehen spannende Farben zur Verfügung – ebenfalls gut. Aber am Ende müssen wir einfach doch ein paar Negativ-Bewertungen abgeben. Erstens: Die Luftlöcher sind sehr klein. Zweitens: Der Schnulli findet im oberen Preissegment statt. Drittens: Das Doppelpack Schnuller wird in unnötig viel Verpackung geliefert.

Nuk Signature Schnuller

Der Signature Schnuller von Nuk sieht super süß aus. Und darum scheint es hier auch hauptsächlich zu gehen. Das herzförmige Schild macht jedes Babygesichtchen noch putziger (wenn das denn überhaupt geht). Zugegeben: Das Schnullerschild ist überdies flach gehalten, ansonsten hören die besonderen Vorteile dieses Nuckis aber auch schon auf. Alle Test wurden bestanden und der Preis ist auch angemessen.

Zooawa Schnullertier

Das Schnullertier von Zooawa ist das einzige in unserem Test, das enttäuscht hat. Insbesondere, weil das Material der Stoffgiraffe intensiv riecht. Ein Duft, der auch auf den Schnuller in der Verpackung übergegangen ist. Des Weiteren finden wir es schade, dass es keine ausführliche Anleitung zu Gebrauch und Sicherheit gibt. Die wenigen aufgeführten Information sind zudem nur auf Englisch. Positiv ist: Der Schnuller ist komplett aus weichem Silikon, hinterlässt also keinerlei Druckstellen auf dem Babygesicht.

So haben wir getestet

Weil wir Schnuller für Neugeborene getestet haben, liegt es eigentlich nahe, dass unsere Probanden gerade frisch zur Welt gekommen sind. Dennoch haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Zum einen, weil uns ein Neugeborenes noch nicht sagen kann, ob der Schnulli nach etwas schmeckt und ob er sich gut im Mund anfühlt. Doch viel wichtiger ist uns, dass es einem so winzigen Baby keine Freude macht, als Versuchskaninchen herzuhalten.

Schnuller Test: Schnuller Gruppenfoto
Die Schnuller aus dem Test 05/22.

Anders ist das bei einem Zweijährigen. Der hat unsere Schnullerauswahl mit großem Interesse unter die Lupe genommen. Er hat an jedem einzelnen Schnulli gezerrt, gezogen, auf ihm rumgebissen und – natürlich – auf ihm herumgenuckelt. Des Weiteren haben wir mit der Kraft von Erwachsenen die Robustheit der Schnuller getestet und außerdem alle einmal ausgekocht, um die Wasserdichte zu überprüfen.

Die wichtigsten Fragen

Welche Schnullerform ist die beste?

Das lässt sich leider pauschal nicht beantworten. Zahnärzte empfehlen eine asymmetrische Form. Hebammen hingegen raten oft zu der runden Naturform, da sie der Mutterbrust am ähnlichsten ist.  Am Ende entscheidet jedes Baby für sich, welche Schnullerform es als besonders angenehm empfindet.

Was ist ein kiefergerechter Schnuller?

Besonders schonend für den Kiefer soll die asymmetrische Form sein. Wichtig ist vor allem, dass der Schaft des Saugers möglichst schmal ist. Und: Die Größe des Nuckis ist enorm wichtig. Deshalb immer auf die Altersangaben auf den Verpackungen achten und die Schnullergröße entsprechend dem Kindesalter anpassen.

Wie kann man den Schnuller abgewöhnen?

Irgendwann sollte Schluss sein mit dem Schnuller. Doch wie gelingt das Abgewöhnen am besten? Da gibt es unterschiedliche Wege. Auf jeden Fall sollte der Schnuller ab einem gewissen Alter (Experten empfehlen ab 2 Jahre) nur noch zum Schlafen und in Stresssituationen zum Einsatz kommen. Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind über den bevorstehenden Abschied vom Schnuller. Vielleicht kommt die Schnullerfee zu Ihnen nach Hause oder Ihr Kind verschenkt seinen Nuckel (symbolisch) an ein kleineres Baby. Ein Kuscheltier oder ein Schnuffeltuch kann nach und nach den Platz des Schnullers einnehmen und beim Einschlafen helfen.

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 Test: Artboard

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