Schreiblernfüller Test: Schreiblernfüller
test
Veröffentlicht: 3.12.2020

Der beste Schreiblernfüller

Wir haben 18 Schreiblernfüller und Schreiblerntintenroller getestet und in beiden Kategorien Favoriten gekürt: Der beste Schreiblernfüller ist der Schneider Base Kid, der beste Schreiblerntintenroller ist der Base Senso von Schneider. Beide gleiten gut über das Papier und bieten Extras, die das Schreibenlernen vereinfachen.

Andrea Zschocher
ist freie Journalistin, Buchautorin und Bloggerin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern.

In jedem Schulleben kommt irgendwann der Moment in dem es heißt: Und jetzt bitte mit Füller schreiben. Viele Eltern kennen das aus der eigenen Schulzeit noch anders, da wurde sofort mit dem Füller geschrieben. Und auch Schreiblernfüller waren da eher Mangelware. Die Auswahl war viel kleiner und ein Füller begleitete einen einfach die gesamte Schulzeit.

Die gute Nachricht: Das geht auch heute noch, denn wenn Sie sich nicht für das kreischend bunte Modell, sondern eher eine zurückhaltende Variante entscheiden, kann der Schreiblernfüller auch ein treuer Begleiter für alle Situationen werden.

Wir haben 18 verschiedene Schreiblernfüller und Tintenroller in der Praxis mit Kindern, die gerade das Schreiben erlernen, getestet. 10 Modelle waren Schreiblernfüller und 8 Schreiblerntintenroller.

Schreiblernsysteme: Das müssen Sie wissen

Auch wenn sich der Zusammenhang auf den ersten Blick nicht erschließt, das Beherrschen von Schreibschrift und die korrekte Handhaltung des Füllers helfen Kinder beim Zähneputzen. Da wir Eltern da nicht lebenslang nachputzen wollen, ist gutes Schreiben lernen wichtig.

Die Füllerhaltung beeinflusst auch die richtige Haltung beim Zähneputzen

Im Buch »Nicht mehr klein und noch nicht groß», das die Wackelzahnpubertät, diese sensible Zeit der Vor- und Grundschulzeit, in den Blick nimmt, wird auf diesen Zusammenhang deutlicher eingegangen.

Bleiben Sie einer Variante treu

Viele Hersteller haben sich dazu entschieden, Schreiblernsysteme zu entwickeln, die die Kinder dann durch die gesamte Grundschulzeit begleiten. Meist umfassen diese Systeme die drei Stufen Malen – Schreiben lernen – Schreiben (üben). Was genau sich dahinter verbirgt, ist dann im Detail etwas unterschiedlich, die einen bieten Pinsel, Buntstifte, Bleistifte, Schreiblernfüller und Tintenroller an, die anderen haben »nur« Bleistifte, Füller und Tintenroller. Meist reicht letzteres auch aus.

Schreiblernfüller Test: Schreiblernfüller
Eines der ersten Dinge, das man in der Schule lernt: Schreiben!

Wichtig ist: Wenn Sie sich für ein Schreiblernsystem entscheiden, dann sollten Sie dabei bleiben. Sie erleichtern Ihrem Kind damit die erste Zeit in der Schule enorm, weil sie das einmal gelernte, wie sie ihre Hand halten müssen, nicht neu lernen müssen, sondern intuitiv auf die nächste Stufe übertragen können. Die Kinder müssen keine neuen Griffe lernen, weil diese im aufeinander aufbauenden System stets gleich bleiben.

Zuerst Schreiblernfüller, dann Tintenroller?

Die Frage nach der Reihenfolge, ob erst Schreiblernfüller oder erst Schreiblerntintenroller, lässt sich nicht abschließend beantworten. Wir haben verschiedene Ergotherapeuten und Lehrer befragt, um diese Frage zu klären.

Keine einheitliche Regelung

Das Ergebnis unserer Recherche ist wenig hilfreich. Denn am Ende hängt es vom Lehrer ab, wie im Unterricht verfahren wird. Und das kann tatsächlich von Klasse zu Klasse innerhalb einer Schule unterschiedlich sein: Während in der 1A erst mit dem Dreikantbleistift, dann mit dem Tintenroller und dann mit dem Schreiblernfüller gelernt wird, kann es in der 1B genau andersherum sein, auf den Bleistift folgt der Füller und dann der Tintenroller.

Schreiblernfüller Test: Schreiblernfüller
Mit einem guten Füller macht das Schreiben noch mehr Spaß!

Auch möglich ist, dass in der ersten Klasse überhaupt kein Schreiblernfüller zum Einsatz kommt. Hier hilft nur, sich auf die Aussage der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers zu verlassen und zu besorgen, was die individuelle Materialliste vorgibt.

Wovon wir abraten ist, den Füller zu besorgen, mit dem das Lehrpersonal gute Erfahrungen gemacht hat. Denn dafür ist das Schreiben lernen ein zu individueller Prozess, um zu glauben, dass es eine »Eine für Alle«-Lösung gibt. Das haben wir auch im Test immer wieder festgestellt, nicht alle Testkinder kamen mit allen Modellen gleich gut zurecht. Wir stellen hier die Testsieger und Alternativen vor, bei denen die allermeisten Testkinder und auch wir Eltern keine Probleme hatten.

So haben wir getestet

Als alle Schreiblernfüller und Schreiblerntintenroller bei uns angekommen sind, haben wir uns mit insgesamt fünf Grundschülern der ersten und zweiten Klasse an den Test gemacht. Welcher Füller lässt sich wie öffnen, wie liegt er in der Hand, wie gut können die Kinder damit schreiben – das waren Dinge, die wir immer wieder abgefragt haben. Das Ergebnis war recht eindeutig. Da wir die Schüler nicht alle zur selben Zeit befragten, können wir Absprachen untereinander ausschließen.

Nachdem die Kinder ihre Testurteile abgegeben haben, waren noch die Eltern dran. Wie bewerten sie die Stifte, was fällt ihnen auf. Denn natürlich soll der Nachwuchs damit schreiben, aber Eltern haben auch immer im Hinterkopf, was ihnen generell bei Produkten wichtig ist. Auch das soll unser Test abbilden. Im letzten Schritt haben auch wir alle Schreiblernfüller und Schreiblerntintenroller getestet und waren überrascht, dass wir zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kamen wie die Testkinder. Es zeigt sich also deutlich: Wir alle schauen dann doch auf die gleichen Sachen.

Kinder und Eltern sind sich einig

Wir unterscheiden zwischen den Modellen, weil sie zu unterschiedlichen Zeiten im Schreiblernprozess wichtig werden. Daher finden Sie in diesem Test zwei Abschnitte mit eigenen Empfehlungen. Los geht’s mit den Schreiblernfüllern.

Der beste Schreiblernfüller

Wir alle schreiben heute nur noch sehr wenig mit Füller, und doch brauchen unsere Kinder einen, wenn sie in die Schule kommen. Während wir Eltern uns also vom manuellen Schreiben immer weiter wegbewegen, ist es für unsere Kinder enorm wichtig, dass sie handschriftliches Arbeiten lernen.

Es geht dabei nicht nur darum, dass sie ihre Muskeln in der Hand trainieren und ausbilden, sie lernen dabei vor allem auch, den richtigen Druck auszuüben, sprich nicht zu doll oder zu wenig aufzudrücken. Diese neue Fähigkeit, die die Kinder in der gesamten Grundschulzeit trainieren, brauchen sie nicht nur in der Schule, sondern im gesamten weiteren Leben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Schneider Base Kid

Test Schreiblernfüller: Schneider Base Kid
Ein Schreiblernfüller, der sehr gut gleitet und sich in der Größe anpassen lässt.

Der Schneider Base Kid wächst tatsächlich als einziges Modell im Test wirklich mit. Sie können entscheiden, wann es Zeit ist, vom kleinen auf den normal großen Schaft zu wechseln. Der Füller wird nach Aussage des Herstellers nachhaltig in Deutschland produziert, was den etwas höheren Preis durchaus rechtfertigt.

Baut aufeinander auf

Pelikan Griffix

Test Schreiblernfüller: Pelikan Griffix
Der Schreiblernfüller, der auf dem Griffex-System aufbaut und das Kind lange begleitet.

Wer einmal mit dem Griffix-Set gestartet ist, der bleibt dem sicher treu. So ist das von Pelikan ja auch gedacht, die einzelnen Komponenten, von Pinsel über Bleistift bis Füller, bauen aufeinander auf. Der Pelikan Griffix liegt gut in der Hand und hilft Kindern dabei, die richtige Schreibhaltung zu lernen.

Für Geübte

Herlitz Tornado

Schreiblernfüller Test: 61tnomrnfkl. Ac Sl1500
Für Kinder, die schon schreiben können, ein guter Füller, der leicht übers Papier gleitet.

Wer es ganz puristisch mag, für den ist der Herlitz Tornado eine Empfehlung. Er kommt ganz ohne Schnörkel daher, gleitet gut übers Papier und ist auch preislich attraktiv.

Für Individualisten

Stabilo Easybirdy

Test Schreiblernfüller: Stabilo Easybirdy
Der Füller liegt gut in der Hand und die Feder lässt sich individuell einstellen, um ein sauberes Schriftbild zu ermöglichen.

Der Stabilo EasyStart lässt sich an der Feder auf die Bedürfnisse Ihres ABC-Schützen einstellen. Das bietet kein anderes Modell im Test. Die großen Griffmulden und die Markierungshilfe erleichtern das Schreiben lernen enorm.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBaut aufeinander aufFür GeübteFür Individualisten
Schneider Base Kid Pelikan Griffix Herlitz Tornado Stabilo Easybirdy Stabilo Easybuddy Faber Castell Scribolino Lamy ABC Pelikan Twist Pelikan Pelikano Junior Herlitz my.pen
Test Schreiblernfüller: Schneider Base KidTest Schreiblernfüller: Pelikan GriffixSchreiblernfüller Test: 61tnomrnfkl. Ac Sl1500Test Schreiblernfüller: Stabilo EasybirdyTest Schreiblernfüller: Stabilo EasybuddyTest Schreiblernfüller: Faber Castell ScribolinoTest Schreiblernfüller: Lamy ABCTest Schreiblernfüller: Pelikan TwistTest Schreiblernfüller: Pelikan Pelikano JuniorTest Schreiblernfüller: Herlitz my.pen
Pro
  • Wächst mit
  • Mit normalen Patronen zu benutzen
  • Laut Hersteller umweltfreundlich in Deutschland produziert
  • Sehr gute Griffmulden
  • Zeigt mit Smiley die richtige Schreib­position an
  • Teil der Griffex-Reihe
  • Gleitet sehr gut übers Papier
  • Mit normalen Patronen zu benutzen
  • Guter Deckel
  • Auch als A-Feder für Anfänger erhältlich
  • Feder lässt sich individuell einstellen
  • Liegt gut in der Hand
  • Gleitet sehr gut über Papier
  • Teil der Easy-Start Reihe
  • Strich in der Mitte zeigt korrekte Stifthaltung an
  • Gleitet gut und ohne Druck
  • Teil der Easy-Schreib­lernreihe von Stabilo
  • Teil der Scribolino-Reihe, gibt auch Druckbleistift & Tintenroller
  • Gleitet gut und ohne Druck
  • Kappe hält gut, die wird nicht so schnell verloren
  • Bekanntes Design
  • Schön leicht
  • Gleitet gut und ohne Druck
  • Mit M-Feder, die nicht zum Schreib­lernstart verwendet werden soll, aber das machte im Test keine Probleme
  • Gleitet sehr gut und ohne Druck
  • Griffmulden sind auch farblich markiert, das erleichtert die korrekte Schreibhaltung
  • Gutes Schriftbild
  • Gleitet gut ohne Druck
Contra
  • Dezente Griff­mulden, das mag nicht jedes Kind
  • Kappe sehr klein, die könnte leicht verloren gehen
  • braucht spezielle Patronen
  • Keinerlei Extras
  • Beim Kauf auf M- oder A-Feder achten
  • Kappe eher schwer, das mag nicht jedes Kind
  • Einstellung der Feder braucht etwas Übung
  • Kappe ist sehr schwer
  • Eher lang, das führte zu verkrampften Fingern im Test
  • Für Kinder zu viel Druck beim Schreiben nötig
  • Griffmulden eher dezent
  • Kappe lässt sich nicht leicht aufstecken
  • Füller liegt nicht gut in der Kinderhand
  • Eher breites Schriftbild
  • Ließ sich nur schwer überhaupt zum Schreiben bewegen
  • Kappe lässt sich nicht ohne Hilfe aufbringen
  • Schwerstes Modell im Test
Bester Preis
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MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffHolzKunststoffKunststoffKunststoff
ExtrasLernfüller, der mitwächst - es gibt eine kurzen Schaft für kleinere Hände und einen langen Schaft für größereNamensschild zum AufklebenkeineEinstellhilfe für die Feder--5 kleine Namensschilder---
Für Rechts- & Linkshänder?Je ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderAuch als Modell für Linkshänder erhältlichJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder Linkshänder und auch als M-Feder für geübte SchreibendeJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder LinkshänderJe ein Modell für Rechts- oder Linkshänder
Gewicht22 g31,8 g33 g29 g25 g15g20 g18.1 g40 g

Schreiblernfüller Test: Schneider Base Kind

Testsieger: Schneider Base Kid

Der Schreiblernfüller von Schneider überzeugte uns nicht nur mit einem sehr guten Schreibergebnis, auch der wandelbare Schaft, der die ersten Schreibversuche sehr erleichtert, gefällt uns gut.

Testsieger

Schneider Base Kid

Test Schreiblernfüller: Schneider Base Kid
Ein Schreiblernfüller, der sehr gut gleitet und sich in der Größe anpassen lässt.

Auf den ersten Blick wirkt der Schneider Base Kid wie jeder andere Schreiblernfüller auch. Das frische grün fällt etwas aus dem Rahmen, auch der durchsichtige Schaft ist ein bisschen spezieller, aber nicht wirklich weltbewegend. Nach dem Auspacken stellen wir fest: Da gibt es ja noch einen zweiten, deutlich kleineren Schaft. Für uns Erwachsene ist der zu klein, das Schreiben fühlt sich damit an, als hielte man einen zu kurzen Bleistift in der Hand.

Schreiblernfüller Test: Schneider Base Kind
Der Schneider Base Kid lässt sich auf die Größe der Kinderhände anpassen.

Unseren Testkinder – und die sind es ja letztlich, die mit dem Füller Schreiben lernen müssen  fanden es aber einstimmig »superklasse«, dass der Füller so kurz ist. Nach dem Probeschreiben mit der normal langen Variante wechselten wir auf die kurze Version. Das geht ganz schnell, man muss einfach die eine Hülle ab- und die andere anschrauben. Nun kann zwar keine zweite Patrone auf Vorrat im Füller transportiert werden, aber das Schreiberlebnis überzeugte die Kinder so sehr, dass wir den Platz für die Wechselpatrone als weniger wichtig einstuften.

Schreiblernfüller für viele Jahre

Durch diesen Wechsel in der Größe und das sehr dezente Design kann der Füller fast ein ganzes Schülerleben begleiten. Die Farbe kommt eher nicht aus der Mode und ist auch in der sechsten Klasse noch kein Grund für Peinlichkeiten. Hier investieren Sie vielleicht zunächst ein bisschen mehr, auf die lange Sicht wird Ihr Kind mit dem Füller aber vermutlich längere Zeit durchschreiben, als mit einem kreischpinken Modell oder einem mit beliebten Disneyfiguren, die ihnen Jahre später peinlich sind.

Der etwas höhere Anschaffungspreis wird laut Hersteller auch damit erklärt, dass der Schneider Base Kid nachhaltig in Deutschland produziert wird. Genauere Informationen dazu gibt es nicht, hier müssen Sie auf die Aussage des Herstellers vertrauen. Dafür können Sie bei den Patronen aber wieder sparen. Dieser Schreiblernfüller braucht keine besonderen Modelle, die schnöde Standardausführung, die es meist im 100er-Pack zu kaufen gibt, reicht völlig aus.

Kanten statt Griffmulden

Das Schriftbild ist schön ebenmäßig (wie das bei Schreiblernanfängern eben der Fall sein kann) und kein Kind musste Druck ausüben, um die Tinte aus dem Füller zu bekommen. Der Schneider Base Kid verfügt nicht über die klassischen Griffmulden, stattdessen hat er zwei Kanten, die dabei helfen, den Stift in der richtigen Form zu halten.

Hilfestellung bei der Haltung

Keins der Testkinder hatte damit ein Problem, sie kamen alle gut damit zurecht den Füller in die korrekte Position zu drehen und zu schreiben. Aber selbst wenn das nicht gelingen sollte – wir haben diesen Fall simuliert – kommt trotzdem genug Tinte aus der Feder, damit das Schriftbild nicht unterbrochen wird und der Füller nicht über das Papier kratzt.

Schreiblernfüller Test: Schneider Base Kid
Im Test ließ sich der Schneider Base Kid sehr einfach führen.

Als Extra gibt es ein Namensschild, das an der Füllerkappe befestigt werden kann. Wir bekamen den Schneider Base Kid dann nicht mehr so gut in die Federmappe, deswegen haben wir es einfach weggelassen. Aber das können Sie selbstverständlich handhaben wie Sie wollen. Auch die Kappe an sich ist sehr angenehm in der Hand. Sie hat Griffmulden, die es erleichtern, sie abzuziehen und aufzustecken. Gerade für Schulanfänger ist das eine große Erleichterung.

Der Schneider Base Kid Schreiblernfüller bekam von den Kindern sehr einhellig nur Bestnoten und deswegen ist das Modell unser Testsieger.

Schneider Base Kid im Testspiegel

Es gibt keinen Test von Schreiblernfüllern bei Stiftung Warentest oder ähnlichen seriösen Medien. Sollte sich dies ändern, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.

Alternativen

Wem das Design vom Testsieger zu schlicht ist oder wer gern tiefe Griffmulden fürs Schreiben lernen anbieten möchte, für den haben wir natürlich auch ein paar weitere Empfehlungen.

Baut aufeinander auf: Pelikan Griffix

Vielleicht ist Ihr Nachwuchs schon mit dem Pelikan Griffix-System vertraut. In dem Fall ist es ein leichtes, auch den Schreiblernfüller aus diesem Sortiment zu benutzen. Aber auch wenn Sie noch keinerlei Berührungspunkte damit hatten, können wir den Pelikan Griffix Schreiblernfüller empfehlen. Er richtet sich sehr gezielt an Schüler, die gerade erst Schreiben lernen und hat dafür einige Features.

Baut aufeinander auf

Pelikan Griffix

Test Schreiblernfüller: Pelikan Griffix
Der Schreiblernfüller, der auf dem Griffex-System aufbaut und das Kind lange begleitet.

So zeigt der hinten am Füller befindliche Smiley die richtige Schreibposition an. Auch der Smiley direkt an den Griffmulden zeigt, wie der Stift in der korrekten Schreibhaltung gehalten werden muss. Sie müssen Ihrem Nachwuchs vermutlich nicht mal erklären, dass er darauf achten muss, unsere Testkinder konnten das alle im Alleingang erledigen.

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Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Der Pelikan Griffix im Schreibtest.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Das Smiley zeigt an, wie die korrekte Stifthaltung ist.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Der Griffix im geschlossenen Zustand.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Die Kappe vom Griffix könnte verloren gehen, wenn die Kinder nicht gut drauf achtgeben.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Extra lange Großraumpatrone.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Vergleich: Griffix-Großraumpatrone gegenüber normaler Tintenpatrone.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffex
Auch eine Empfehlung: Der Pelikan Griffix Schreiblerntintenroller in blau.

Wir haben genau zwei Dinge am Pelikan Griffix auszusetzen. Zum einen ist die Kappe sehr klein und wir mussten sie bereits im Test des Öfteren suchen. Wenn wir überlegen, wie Kinder in der Regel in der Schule mit den Sachen umgehen, steht zu befürchten, dass die Kappe bald weg ist und das wäre ärgerlich – auch, weil sie nicht einzeln nachgekauft werden kann.

Der zweite Kritikpunkt, der ebenfalls ins Geld gehen könnte, betrifft die speziellen Patronen, die dieser Schreiblernfüller benötigt. Die halten zwar deutlich länger als die normalen Patronen, aber wenn Sie die nachkaufen müssen, ist das eben nicht ganz preiswert.

Da der Pelikan Griffix das Schreiben lernen aber wirklich vereinfacht, in jeder Schreibhaltung gut schreibt und die Mine leicht und sehr gut über das Papier gleitet, kann auch dieser Füller uns überzeugen.

Für Geübte: Herlitz Tornado

Eigentlich ist der Herlitz Tornado etwas für geübtere Schreibende. Denn er hat, im Vergleich zum Großteil der Schreiblernfüller im Test bereits eine M-Feder. Diese Feder ist für all diejenigen geeignet, die bereits mit der A-Feder, der Schreibfeder für Anfänger, Erfahrung gesammelt haben.

Für Geübte

Herlitz Tornado

Schreiblernfüller Test: 61tnomrnfkl. Ac Sl1500
Für Kinder, die schon schreiben können, ein guter Füller, der leicht übers Papier gleitet.

Die M-Feder ist, so die Theorie, etwas feiner und verbiegt sich unter Umständen leichter. Soweit die Theorie. In der Praxis konnten wir feststellen, dass die Testkinder mit diesem Füller auch sehr gut zurecht kamen. Es war auffällig, dass die Schrift etwas filigraner war, aber das ist ja nicht unbedingt etwas schlechtes. Der O-Ton eines Testkindes: »Die Schrift ist ganz schmal!«.

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Schreiblernfüller Test: Herlitz Tornado
Der Herlitz Tornado im Schreibtest.
Schreiblernfüller Test: Herlitz Tornado
Keine Extras, aber überzeugend in der Handhabung.
Schreiblernfüller Test: Herlitz Tornado
Der Tornado hat eine M-Feder, die eigentlich für erfahrene Schreibende gedacht ist. Die Anfänger kamen auch gut damit zurecht.
Schreiblernfüller Test: Herlitz Tornado
Hier können Sie ganz normale Tintenpatronen verwenden.

Alle Kinder kamen mit dem Füller sehr gut zurecht. Auch dieses Modell hat wie unser Testsieger zwei Kanten, an denen der Füller gehalten wird. Die Testkinder bemängelten, dass das nicht ganz so bequem sei wie beim Base Kid von Schneider. Als Rückmeldung bekamen wir, dass der Füller sich in der Hand etwas starr anfühlte. Das können wir nicht ganz nachvollziehen, denn keiner der Schreiblernfüller ist wirklich weich. Aber wir erwähnen es aus Transparenzgründen dennoch.

Der Herlitz Tornado braucht nur normale, preiswerte Standardpatronen. Das sehr gute Gleiten übers Papier und die hohe Langlebigkeit haben uns überzeugt, auch diesem Füller eine Empfehlung zu geben. Mit diesem Füller braucht es eigentlich lange keinen neuen mehr. Denn trotz dass er sich nicht explizit an Schreiblernende richtet, kommen sie sehr gut damit zurecht.

Für Individualisten: Stabilo Easybirdy

Wenn Sie wissen, dass Ihr Kind mit einer bestimmten Schreibhaltung besonders gut zurecht kommt, können Sie das mit dem Stabilo Easybirdy unterstützen. Bei diesem Schreiblernfüller lässt sich die Feder in drei verschiedenen Stellungen einstellen, je nachdem was Ihr Kind besser gefällt. Denn in der Praxis zeigt sich, dass nicht alle Kinder gut mit einem Füller schreiben können, dessen Feder weit aus dem Stift herausragt.

Für Individualisten

Stabilo Easybirdy

Test Schreiblernfüller: Stabilo Easybirdy
Der Füller liegt gut in der Hand und die Feder lässt sich individuell einstellen, um ein sauberes Schriftbild zu ermöglichen.

Die Einstellung ist relativ simpel, wenn man sie erst einmal verstanden hat. Da es keine echte Anleitung in der Packung gibt, haben wir nach einem entsprechenden Youtube-Video gesucht, das uns erklärte, wie wir die Federstellung verändern.

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Im Praxistest zeigte sich, dass drei der fünf Testkinder gern die Feder möglichst nah am Füller haben, zwei bevorzugten die Variante, die auch alle anderen Schreiblernfüller bieten. Hier hilft nur Ausprobieren. Uns überzeugte aber nicht nur die Einstellung der Feder, sondern auch das Gleiten übers Papier und die Griffmulden. Die sind schön groß und vor allem farblich abgesetzt, sodass die Kinder die richtige Haltung automatisch einnehmen. Eine Mulde ist etwas größer als die andere, was beim Schreiben sehr hilft.

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Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Der Stabilo Easybirdy im Schreiblerntest.
Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Die Kappe ist fast genauso groß wie der Füller.
Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Abgeflachtes, schmales Ende, was das Schreiben erleichtert.
Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Die Feder lässt sich beim Stabilo Easybirdy mit einem (oder zwei) Klicks verändern.
Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Um die Stellung der Feder zu ändern, ist das Werkzeug beim Kauf inklusive.
Schreiblernfüller Test: Stabilo Easy Birdy
Sie können normale Tintenpatronen nutzen.

Die Kappe ist schön groß und lässt sich gut allein auf- und absetzen. Das gelingt nicht bei allen Füllern. Die Patronen, die der Stabilo Easybirdy benötigt, sind ganz normale. So halten Sie die Folgekosten gering.

Außerdem getestet

Stabilo Easybuddy

»Schreibt gut und gleitet gut«, das war das Urteil unserer Testkinder zum Stabilo Easybuddy. Dem können wir uns nur anschließen. Was uns und den Kindern außerdem gut gefiel war der Strich bei den Griffmulden, die dabei halfen, die richtige Schreibhaltung einzunehmen. Die Kappe ist sehr schwer, da kommen die Kinder gut mit dem Auf- und Absetzen zurecht. Sie können normale Patronen in den Easybuddy einfüllen und weil das Design eher reduziert ist, kann der Schreiblernfüller fast das gesamte Schulleben begleiten.

Faber Castell Scribolino

Der Scribolino von Faber Castell ist Teil der Scribolino-Reihe, in der es auch Druckbleistifte und Tintenroller gibt. Das ist gut, denn wenn die Kinder mit einer Reihe starten, ist es leichter für sie, dabei zu bleiben. Die Griffmulden sind eher dezent und nicht besonders ausgeprägt, das bemängelten auch die Kinder. Die Testkinder bemängelten, dass der Schreiblernfüller nicht so gut in der Hand liegt weil er »zu lang« sei. Im Test konnten wir sehen, dass manche Schüler die Hand im Test tatsächlich verkrampften. Faber Castell produziert laut eigenen Angaben »made in Germany«, was den etwas höheren Preis auch erklärt.

Lamy ABC

Ein echter Klassiker ist der Lamy ABC Schreiblernfüller. Nicht wenige Eltern hatten dieses Modell schon in der eigenen Schulzeit – ein echter Langzeitklassiker also. Unsere Testkinder monierten, dass sie beim Schreiben sehr aufdrücken mussten, der Füller glitt nicht so leicht über das Papier. Leider braucht der Lamy spezielle Patronen, die nicht unbedingt preiswert sind. Die Griffmulden sind eher dezent, das mochten die Testkinder auch nicht so gern. Dafür ist der Lamy ABC aber auch ein Füller, der einen das ganze Leben begleiten kann. Das war bei den Eltern ja oft nicht anders. Das reduzierte Design mit viel Holz und etwas Kunststoff gefiel den Kindern nicht ganz so gut wie uns Eltern. Aber so ist es halt manchmal. Wichtig ist am Ende ja eher, ob die Kinder gut mit dem Füller zurechtkommen.

Pelikan Pelikano Junior

Der Pelikano Junior von Pelikan machte einige Probleme. Wir bekamen ihn überhaupt nicht zum Schreiben und mussten zu dem greifen, was Eltern eigentlich nicht machen wollen. Den Füller schütteln, versuchen zu klecksen, rabiat auf dem Papier rumkratzen. Irgendwann war es dann so weit und die Testkinder konnten starten. Leider blieb das unschöne Schriftbild, denn manche Buchstaben wurden im Test gar nicht geschrieben. Die Kinder müssen das Schreiben mit einem Füller schon gut beherrschen, um hier gut zurecht zu kommen. Dieser Füller bietet ein sehr dickes Schriftbild, das mochten einige Testkinder nicht so gern. Auch hier brauchen Sie spezielle Patronen, das erhöht die Folgekosten.

Pelikan Twist

In den Wahnsinn trieb uns die Kappe vom Pelikan Twist. Denn der Twist, dieser besondere Dreh, den Pelikan hier vermarktet, führte dazu, dass keins der Testkinder es schaffte, die Kappe richtig und selbstständig aufzusetzen. Das ist vor allem dann ein Problem, weil wir Eltern in der Schule nicht dabei sind, um zu helfen. Und so hat nach kurzer Zeit die Federmappe lauter Tintenkleckse. Auch der Twist ist für Schreiblernanfänger nicht geeignet, er verfügt über eine M-Feder. Das bedeutet auch, dass die Griffmulden nur noch angedeutet sind. Für Eltern oder Kinder höherer Schulklassen ist das sicher ein guter, recht preiswerter Füller. Für Schreiblernende aber ist er zu unhandlich.

Herlitz my.pen

Wenn die Kappe vom Twist schon nervte, ist die vom Füller my.pen von Herlitz der Horror. Das sieht auf den ersten Blick gar nicht so aus, der Füller ist eher langgezogen, das gilt auch für die Kappe. Aber die beiden richtig aufeinandertreffen zu lassen hat keins unserer Testkinder geschafft. Und auch wir haben uns mit der Feder öfter in die Hand gestochen, statt die Kappe zu schließen. Abgesehen von der nervigen Kappe waren die Kinder aber sehr positiv gestimmt. Sie fanden, dass die Feder gut und leicht über das Papier glitt. Die Meinung war aber auch »nicht für die 1. Klasse geeignet, erst später will ich damit schreiben.«. Der My.pen braucht spezielle my.pen-Patronen.

Der beste Schreiblerntintenroller

Alternativ zum Schreiblernfüller wird der Tintenroller genutzt. Da gibt es, wie unsere Recherche zeigte, keine genaue Vorgaben. Die eine Schule wechselt vom Dreikantbleistift auf den Tintenroller und dann zum Schreiblernfüller, die andere wechselt vom Füller zum Roller.

An der Stelle können wir nur raten, auf die Entscheidung der Schule zu vertrauen. Denn letztlich entscheidet das jeder Lehrer und jede Lehrerin für die eigene Klasse individuell. Für uns war es deswegen nur folgerichtig, auch die Schreiblerntintenroller zu testen, damit Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Schneider Base Senso

Test Schreiblernfüller: Schneider Base Senso
Der Schreiblernroller liegt sehr gut in der Hand und blinkt, wenn Ihr Kind zu fest aufdrückt.

Unser Testsieger, der Schneider Base Senso, hilft den Kindern vor allem dabei, den Druck, den sie beim Schreiben ausüben, zu kontrollieren. Wird zu viel Druck ausgeübt, leuchtet eine Lampe auf. Die eher kleine Größe kam bei unseren Kindern sehr gut an.

Auch gut

Pelikan Griffix

Test Schreiblernfüller: Pelikan Griffex
Der Schreiblernroller ist Teil der Griffix-Schreiblernreihe und überzeugt mit guten Griffmulden

Wie schon der Pelikan Griffix Schreiblernfüller bekommt auch der Tintenroller Griffix von Pelikan eine Empfehlung. Unsere Testkinder konnten damit sehr gut schreiben, das »Gute-Laune-Gesicht« half bei der richtigen Schreibhaltung.

Langlebig

Lamy Safari

Test Schreiblernfüller: Lamy Safari
Obwohl der Lamy Safari eine M-Mine hat, die für geübte Schreibende geeignet ist, kann das Schreiblernkind damit sehr gut arbeiten.

Für Kinder, die nur einen Tintenroller wollen, der sie das ganze Schulleben über begleitet, ist der Lamy Safari unsere langfristige Empfehlung. Denn das klassische Lamy-Design bleibt hier erhalten und ist wirklich zeitlos. Er gleitet gut über das Papier und die Kinder müssen keinen Druck ausüben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutLanglebig
Schneider Base Senso Pelikan Griffix Lamy Safari Schneider Ray Stabilo EasyOriginal Schneider Breeze Pelikan Twist Schreiblerntintenroller Toppoint Stylex
Test Schreiblernfüller: Schneider Base SensoTest Schreiblernfüller: Pelikan GriffexTest Schreiblernfüller: Lamy SafariTest Schreiblernfüller: Schneider RayTest Schreiblernfüller: Stabilo EasyOriginalTest Schreiblernfüller: Schneider BreezeTest Schreiblernfüller: Pelikan TwistTest Schreiblernfüller: Toppoint Stylex
Pro
  • Leuchtet bei zuviel Druck auf
  • Zusätzlicher Schaft, um Länge des Rollers auf Kinderhand anzupassen
  • Rollt sehr leicht und ohne Druck
  • Gleichmäßiges Schriftbild
  • Laut Hersteller nachhaltig in Deutschland produziert
  • Gute Griffmulden, die die korrekte Schreibhaltung anzeigen
  • Teil der Griffix-Schreiblernreihe von Pelikan
  • Sehr schmaler und dezenter Roller
  • Kann, wenn er nicht verloren wird, das Kind lebenslang begleiten
  • Gleitet leicht und ohne Druck
  • Kann, wenn er nicht verloren wird, das Kind lebenslang begleiten
  • Gleitet leicht und ohne Druck
  • Kann mit normalen Tintenpatronen benutzt werden
  • Gute Form, die Kindern das Stifthalten erleichtert
  • Teil der Easy-Schreiblernreihe von Stabilo
  • Nachhaltig: ausgezeichnet mit dem Blauen Engel
  • Preiswertes Modell
  • Strich zeigt korrekte Stifthaltung an
  • Kappe klickt beim Aufstecken und sitzt dann schön fest
Contra
  • Nicht ganz preiswert
  • Kappe sehr klein, die kann verloren gehen
  • Nicht ganz preiswert
  • Teure Nachfüllpatronen
  • Eher schwer
  • Nur in korrekter Stifthaltung werden alle Buchstaben gleichmäßig
  • Kappe könnte verloren gehen
  • Nachfüllpatronen eher teuer
  • Schreibt nicht flüssig, viele Buchstaben wirken nur angekratzt
  • Griffmulden sehr weit hinten
  • Gibt wenig Tinte ab, was sehr frustiert
  • Dezente Griffmulden, die es dem Kind schwer machen den Stift richtig zu halten
  • Kappe lässt sich ohne Hilfe nicht aufsetzen
  • Kratzt eher übers Papier
  • Kaum Schreiben möglich
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
ExtrasWeiterer Schaft um Roller zu verkürzen-------
Für Rechts- & Linkshänder?Für Rechts- und Linkshänder geeignetJe ein Modell für Recht- oder Linkshänder.Nur für RechtshänderFür Rechts- und Linkshänder geeignetJe ein Modell für Recht- oder Linkshänder.Für Rechts- und Linkshänder geeignetNur für RechtshänderNur für Rechtshänder
Gewicht9 g40 g20 g31,8 g27.2 g31,8 g20 g20 g
Schreiblernfüller Test: Schneider Base Senso
Im Praxistest: Der Schneider Base Senso Tintenroller.

Testsieger: Schneider Base Senso

Der beste Schreiblerntintenroller ist für uns der Schneider Base Senso. Er hilft den Kindern beim Schreiben lernen und Druck kontrollieren, was besonders dann von Vorteil ist, wenn der Tintenroller vor dem Füller zum Einsatz kommt. Wird die Mine zu stark aufgedrückt, leuchtet die Spitze. Das hat unseren Testkindern ausnahmslos gut gefallen, weil sie so schnell lernten, nicht zu fest aufzudrücken.

Testsieger

Schneider Base Senso

Test Schreiblernfüller: Schneider Base Senso
Der Schreiblernroller liegt sehr gut in der Hand und blinkt, wenn Ihr Kind zu fest aufdrückt.

Bemängelt haben sie, dass der Stift auch kurz leuchtete, wenn sie die Kappe aufsetzten. Das liegt aber in der Natur der Sache und wird von uns nicht negativ bewertet. Leider haben wir keine Möglichkeit gefunden, die Batterien im Stift auszuwechseln, es kann also sein, dass nach intensiver Benutzung irgendwann kein Licht mehr leuchtet. Wir gehen aber davon aus, dass die Kinder bis dann das Schreiben gelernt haben.

Irgendwann erlischt das Licht

Zwei Patronen sind nötig

Im Gepäck hat der Base Senso zwei Patronen, die es tatsächlich auch braucht, um den Stift überhaupt zum Schreiben zu bewegen. Ohne den Widerstand der zweiten eingelegten Patrone, rutscht die Mine immer heraus und das Schreiben ist nicht möglich. Nachfüllpatronen für den Schneider Tintenroller befinden sich im mittleren Preissegment.

Für Links- und Rechtshänder

Der Roller ist eher klein und liegt gut in der Kinderhand, das fiel allen Testkindern positiv auf. Er ist für Rechts- wie Linkshänder geeignet. Das liegt auch an den eher dezenten Griffmulden, die das Schreiben in jeder Position ermöglichen. Laut Hersteller wird der Schneider Base Senso nachhaltig in Deutschland produziert.

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Schreiblernfüller Test: Schneider Base Senso
Bei zuviel Druck leuchtet der Schneider Base Senso zur Warnung.
Schreiblernfüller Test: Schneider Base Senso
Auch bei diesem Modell ist das Namensetikett dabei.
Schreiblernfüller Test: Schneider Base Senso
Die Griffmulden sind eher Kanten. Die Kinder kamen damit gut zurecht.
Schreiblernfüller Test: Schneider Base Senso
Es werden zwei Tintenrollerpatronen benötigt, damit der Schneider Base Senso überhaupt schreibt.

Die Testkinder überzeugte nicht nur das Blinken, dass an zu viel Druck erinnerte, auch, dass der Base Senso so gut übers Papier glitt, sorgte für Zustimmung. Die Kappe lässt sich durch die Griffmulden gut abziehen und aufstecken, dabei ist keine Hilfe von Eltern nötig. Sie ist auch das Schwerste am ganzen Stift.

Schneider Base Senso im Testspiegel

Es gibt keinen weiteren Test von Schreiblerntintenrollern seriöser Medien. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.

Alternativen

Wenn Ihr Kind erst mit einem Füller und dann mit einem Tintenroller schreiben darf, hat es die richtige Druckdosierung vielleicht schon gelernt und braucht die Hilfe unseres Testsiegers vielleicht nicht mehr. Unsere Alternativen haben dieses Feature nicht, zeichnen sich aber durch die Zugehörigkeit zu einem Schreiblernsystem und besondere Langlebigkeit aus.

Auch gut: Pelikan Griffix

Der Pelikan Griffix Schreiblerntintenroller hat, wie alle Utensilien dieser Reihe, die bekannten tiefen Griffmulden, den Smiley am Ende und am Griff, welcher die richtige Schreibhaltung anzeigt. Kinder finden hier einfach die benötigte Orientierung, um die richtige Haltung einzunehmen. Wenn sie bereits mit dem System vertraut sind, ist es für sie im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht, sich an ein neues Schreibgerät zu gewöhnen, ganz gleich wie die Reihenfolge ist, die die Schule festlegt.

Auch gut

Pelikan Griffix

Test Schreiblernfüller: Pelikan Griffex
Der Schreiblernroller ist Teil der Griffix-Schreiblernreihe und überzeugt mit guten Griffmulden

Was uns am Griffix Tintenroller noch mehr stört als beim Füller ist der Deckel. Er ist sehr klein und wir fürchten, dass er schneller, als wir Eltern gucken können, verloren geht. Im Test war die Kappe bei allen Kindern die, die wir am meisten suchen mussten. Wird sie nicht aufgesetzt, könnte der Tintenroller aber die ganze Federmappe vollschmieren, was mindestens ärgerlich ist. Leider lässt sie sich auch nicht einzeln nachkaufen.

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Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Achten Sie gut auf die Kappe, sie ist sehr klein und kann leicht verloren gehen.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Der Pelikan Griffix in seinen Einzelteilen. Das Zusammenbauen geht kinderleicht.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Die Tintenrollerpatronen, die der Griffix benötigt.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Das Smiley zeigt die richtige Stifthaltung an.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Es gibt neben dem Tintenroller auch einen Schreiblernfüller, Bleistift und Pinsel aus dem Pelikan Griffix-Lernsystem.
Schreiblernfüller Test: Pelikan Griffix
Der Pelikan Griffix Tintenroller im Schreibtest.

Was unseren Testkindern sehr gut gefiel, war nicht nur, wie gut der Griffix übers Papier glitt – er schrieb auch in »falscher« Haltung, also wenn das Kind den Smiley nicht nach oben schauen ließ, sehr gut. Ein Pluspunkt, wenn Kinder das doch mal vergessen sollten – obwohl das bei den drei Merkmalen, zwei Smileys und den tiefen Griffmulden eher selten passieren wird. Dieser Tintenroller unterstützt das Schreiben lernen genauso wie das Schreiben üben.

Langlebig: Lamy Safari

Für alle, die für Ihren Nachwuchs einen Tintenroller suchen, der das ganze Schulleben begleitet, ist der Lamy Safari eine gute Wahl. Das Design ist reduziert und eher schmal, das kann in der Anfangszeit vielleicht schon zu Problemen führen. Unsere Testkinder kamen damit aber alle fünf sehr gut zurecht. Das klassische Lamy-Design findet sich auch in diesem Tintenroller wieder.

Langlebig

Lamy Safari

Test Schreiblernfüller: Lamy Safari
Obwohl der Lamy Safari eine M-Mine hat, die für geübte Schreibende geeignet ist, kann das Schreiblernkind damit sehr gut arbeiten.

Die Griffmulden sind eher dezent, dennoch gelang es allen Kinder, den Stift richtig zu halten und über das Papier zu führen. Es braucht keinen Druck, um die Buchstaben aufs Papier zu bringen. Bemängelt wurde lediglich, dass die Schrift hier im Vergleich zu anderen Modellen eher fein ist. Das stimmt, es handelt sich hierbei um eine M-Mine, die einfach ein feineres Schriftbild erzeugt.

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Schreiblernfüller Test: Lamy
Der Lamy Safari im Schreiblerntest.
Schreiblernfüller Test: Lamy
Die dezenten Griffmulden bereiteten den Testkindern keine Schwierigkeiten.
Schreiblernfüller Test: Lamy
Das charakteristische Lamy-Design gibt es auch beim Tintenroller.
Schreiblernfüller Test: Lamy
Der Lamy Safari in seinen Einzelteilen. Die Mine kann längentechnisch wirklich überzeugen.
Schreiblernfüller Test: Lamy
Zum Vergleich: Die Großraummine ist um einiges größer als die Minen der Konkurrenz. Da wird so schnell kein Wechsel nötig.

Dezent ist auch der ganze Tintenroller. Das Design hat so überhaupt nichts kindliches, aber das ist ja nicht unbedingt etwas schlechtes. Immerhin gibt es eine breite Farbauswahl für das klassische Lamy-Design. Das mag in der Federmappe auffallen, wenn alle anderen Kinder die kreischbunten Roller auspacken, aber langfristig betrachtet, fahren Sie mit diesem Modell, was Kinder ein Leben lang begleiten kann, schon besser.

Manko: Nachfüllminen

Das größte Manko des Lamy Safari sind die speziellen Nachfüllminen, die er braucht. Dieses sind recht preisintensiv, für das Geld könnten Sie auch einen neuen billigen Tintenroller kaufen. Wir finden aber, dass Qualität wie diese auch ihren Preis haben darf. Und weil die Patrone sehr viel größer ist als bei anderen Modellen im Test, können Kinder damit auch viel länger schreiben.

Außerdem getestet

Schneider Ray

Der Schneider Ray Tintenroller braucht nur eine normale Tintenpatrone, eine echte Wohltat für die Geldbörse. Außerdem ist auch er ein Tintenroller, der Kinder ein ganzes Leben begleiten kann. Das Design ist schlicht und unaufgeregt, der Roller gleitet gut und ohne Druck übers Papier. Die Kappe ist etwas schwer. Es gibt keine Griffmulden, sondern sehr dezente Kanten, was manchen Kindern das Schreiben lernen vielleicht etwas erschwert. Dafür ist der Ray für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet. Die Schrift ist eher fein, auch beim Schneider Ray wurde eine M-Mine verwendet.

Stabilo EasyOriginal

Der Easyoriginal von Stabilo ist ebenfalls Teil des Schreiblernsystems Stabilo Easy. Der Schreiblerntintenroller liegt durch seine Rundungen eigentlich sehr gut in der Kinderhand. Allerdings bemängelten mehrere Testkinder, dass ihnen das Modell zu steif sei. Hier zeigt sich wieder, dass manchmal nur Testen hilft. Alle waren sich einig, dass er gut übers Papier gleitet, es gab nur unterschiedlichen Ansichten darüber, ob vielleicht zu wenig Tinte aus dem Roller kommt. Wir fanden das nicht, die Testkinder monierten, dass nicht jeder Buchstabe gleich schön aussehen würde. Es gibt den Easyoriginal für Rechts- oder Linkshänder.

Schneider Breeze

Mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen, das den nachhaltigen Einkauf erleichtern soll, ist der Schneider Breeze als einziges Modell im Test ausgezeichnet. Auch dieses Modell verfügt über eine M-Mine, die nicht unbedingt für Schreiblernanfänger geeignet ist. In dem Fall ist das sogar bemerkbar: Die Kinder kamen mit dem Stift insgesamt nicht so gut zurecht. Die Griffmulden sind recht weit hinten am Griff, was für Erwachsene sehr komfortabel ist, für Kinder jedoch nicht. Viele Buchstaben wirken nur angekratzt, der Breeze gleitet in der Kinderhand nicht gut übers Papier. Es braucht viel Druck, was aber genau das ist, was Kinder nicht ausüben sollen.

Pelikan Twist Schreiblerntintenroller

Der Pelikan Twist hat in der Tintenroller-Version genau das gleiche Problem mit der Kappe wie der Schreiblernfüller. Auch hier bekommen die Kinder ohne Hilfe die Kappe nicht mehr auf den Roller. Das ist aber nicht das einzige Problem. Leider ergibt sich kein durchgängiges Schriftbild, immer mal wieder kommt es zu Aussetzern. Das frustrierte die Testkinder, aber auch uns Eltern, die wir natürlich auch alle Stifte ausprobiert haben.

Toppoint Stylex

Laut Hersteller ist der Toppoint Stylex »ideal für Schreibanfänger« geeignet. Das können wir überhaupt nicht nachvollziehen. Man muss sehr stark aufdrücken, damit überhaupt Tinte aus dem Stift kommt. Da macht das Schreiben lernen keinen Spaß. Unsere Testkinder waren jedenfalls sehr frustriert, und wenn Eltern eins vermeiden sollten, dann ist es Frust beim Schreiben lernen, der aufgrund des Schreibgerätes passiert.

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