Der beste Schwingschleifer

Test: Schwingschleifer – Testsieger Makita BO3711

Der beste Schwingschleifer ist der Makita BO3711. Die Profimaschine bietet einfaches Handling, hervorragende Verarbeitung, pfiffige Detaillösungen und dank der guten Vibrationsdämpfung kann man mit ihr lange ermüdungsfrei arbeiten.

Schleifpapier oder -Leinen, ein Schleifklotz und viel Muskelschmalz waren die Mittel der Wahl, wenn in vorelektrischer Zeit Holz- und Metalloberflächen von Lack, Farbe oder Rost befreit werden sollten, oder einfach nur die rohe Holzoberfläche einem feinen Schliff weichen sollte.

Die Körnung des Schleifleinens oder -Papiers bestimmte damals wie heute den Abrieb und damit letztendlich die Feinheit der Oberfläche, oder, wenn man so will, wie effektiv der Materialabtrag sein soll.

Die Körnung besteht aus mehr oder weniger groben Sandkörnern, die aber, zumindest bei gröberer Körnung den Nachteil hatten, dass der Träger, in den meisten Fällen Papier, beim Umfangen des Schleifklotzes an dessen Kanten einreißen und diese Stelle nicht mehr zu gebrauchen ist. Besonders unerfahrene Hand- und Heimwerker tun sich schwer, fortwährend gleichmäßig Druck auf den Schleifklotz auszuüben. Gerade in der sensiblem Möbeltischlerei führt das nicht selten zu einer Oberfläche aus Bergen und Tälern.

Grob oder fein – eine Frage der Körnung

Der Grad des Abtrags, der mit der Schleifmaschine erreichbar ist, hängt vom Schleifmittel ab, im Falle des Schwingschleifers von der Körnung des eingespannten Schleifleinens. Wegen der hohen Beanspruchung kommt beim maschinellen Schleifen statt Papier ausschließlich Gewebe, früher Leinen, zum Einsatz. Wie grob oder auch fein geschliffen wird, bestimmt der Körnungsgrad des Schleifmittels. Die Zahl auf der Rückseite des Schleifmittels gibt die Körnung an, dabei gilt: je größer die Zahl, desto feiner die Körnung und desto feiner der Schliff.

6 bis 30 gilt dabei als grobe Körnung, hiermit werden Oberflächen von alten Anstrichen oder Leimschichten befreit. Rohe Holzbalken und Bretter werden mit einer mittleren Körnung zwischen 36 und 90 in eine grobe Form gebracht, um dann anschließend mit der feinen Körnung von 100 – 200 ihren Feinschliff zu erhalten. Mit sehr feiner Körnung von 210 bis 1.000 werden grundierte und lackierte Flächen nachgeschliffen, meist werden diese dann auch nass bearbeitet.

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