Der beste Selfie-Stick

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Selfie-Stick Test: Selfie Sticks 1
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Der beste Selfie-Stick ist der Huawei AF15. Er ist gut verarbeitet, sieht toll aus und ermöglicht eine angenehme Handhabung. Sein integriertes Stativ ist rutschfest und dank der Fernbedienung können Fotos entweder direkt am Gerät oder aus der Ferne geschossen werden – super!

Bei Selfie-Sticks denken viele an junge, asiatische Touristen, die freudig Fotos im Rausch des Kulturschocks schießen. Doch die Geräte, die einfach nur der Verlängerung des Fotografier-Arms dienen, tauchen auch im Inventar vieler anderer Personengruppen auf: Allen voran nutzen Influencer die Sticks zur Selbstdarstellung, was wiederum auf unzählige Teenager abfärbt.

Aber auch Reisende und Sportler profitieren von der Möglichkeit, dank größerem Abstand mehr Hintergrund aufs Foto zu zaubern, z.B. wenn sie vor einer tollen Naturkulisse stehen. Und beim Ausflug mit Freunden wird auch das Gruppenfoto zum Kinderspiel: Das Bild fängt mit Selfie-Stick nicht mehr bei der Person ganz links oder ganz rechts in einem unschönen Winkel an, sondern wird frontal und mit einem besseren Abstand geschossen – und es passen sogar alle problemlos aufs Bild!

Wir haben uns 15 beliebte Selfie-Sticks besorgt und ausführlich getestet. Hier sind unsere Empfehlungen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Huawei AF15

Test Selfie-Stick: Huawei AF15
Der Huawei ist am besten verarbeitet und bringt den höchsten Komfort bei der Nutzung mit.

Der Selfie-Stick AF15 von Huawei punktet mit der einfachsten Handhabung aller Modelle im Test, seinem schicken anthrazitfarbenen Design und guter Verarbeitung. Das Handystativ ist rutschfest und gut integriert. Außerdem benötigt man beim Huawei die wenigsten Handgriffe, um ein Selfie zu schießen. Die Sticks von BlitzWolf, Bovon und PowerTheory sind fast baugleich. Der einzige Unterschied ist, dass man beim Huawei kein Feststellrädchen für den Winkel des Smartphones benötigt, sondern ihn einfach per Hand einstellen kann. Das finden wir praktischer.

Kompakt

JTWEB 3 in 1

Test Selfie-Stick: JTWEB 3 in 1
Der JTWEB ist perfekt für die Handtasche: Nichts wird sich damit verhaken. Ein Stativ befindet sich im Inneren des Sticks.

Der Selfie-Stick von JTWEB ist eine richtige Überraschungstüte: In einem zylinderförmigen Case, das nicht größer als eine kleine Taschenlampe ist, verbergen sich die 71,5 Zentimeter lange Stange, die Handyhalterung und ein Stativ. Ein großer Vorteil dieser Konstruktion ist, dass sich damit in der Tasche nichts verhaken kann. Die Verarbeitung ist in Ordnung und auch hier kann die integrierte Fernbedienung abgenommen und fürs Fernauslösen genutzt werden.

Gut & Günstig

Mpow iSnap X

Test Selfie-Stick: Mpow iSnap X
Der Mpow hat zwar kein Stativ, ist aber als reiner Selfie-Stick eine günstige Empfehlung.

Wer einfach nur einen Selfie-Stick ohne Stativ haben möchte, ist mit dem Mpow iSnap X gut beraten. Für nur circa zehn Euro bekommt man hier eine gut verarbeitete Selfie-Stange, die schnell einsatzbereit ist. Der Stick liegt mit 69 Zentimetern im oberen Mittelfeld unseres Tests.

Wenn Geld egal ist

Power Theory Bluetooth Selfie Stick

Test Selfie-Stick: Power Theory Bluetooth Selfie Stick
Er wirkt mit seiner guten Verarbeitung in jedem Bereich solide – sowohl im ausgefahrenen Zustand, als auch bei der Stativbenutzung.

Der Selfie-Stick von PowerTheory ist fast baugleich zu unserem Testsieger und den Geräten von BlitzWolf und Bovon – mit dem Unterschied, dass das Handystativ hier wirklich stabil steht. Wer also besonders darauf Wert legt, kann nochmal fünf Euro drauflegen und sich den teuersten Stick aus unserem Test anschaffen. Wirklich teuer ist aber auch der PowerTheory-Stick nicht.

Vergleichstabelle

TestsiegerKompaktGut & GünstigWenn Geld egal ist
Modell Huawei AF15 JTWEB 3 in 1 Mpow iSnap X Power Theory Bluetooth Selfie Stick BlitzWolf BW-BS3 Bovon SF-01 Anker AK-A71600J1 BaoLuo B-03 Latec LD125026 Foneso Bluetooth Selfiestick Alfort 1302962-DE Oladwolf 18090601-BK Abafia 1434532-UK Apeman SS150
Test Selfie-Stick: Huawei AF15Test Selfie-Stick: JTWEB 3 in 1Test Selfie-Stick: Mpow iSnap XTest Selfie-Stick: Power Theory Bluetooth Selfie StickTest Selfie-Stick: BlitzWolf BW-BS3Test Selfie-Stick: Bovon SF-01Test Selfie-Stick: Anker AK-A71600J1Test Selfie-Stick: BaoLuo B-03Test Selfie-Stick: Latec LD125026Test Selfie-Stick: Foneso Bluetooth SelfiestickTest Selfie-Stick: Alfort 1302962-DETest Selfie-Stick: Oladwolf 18090601-BKTest Selfie-Stick: Abafia SS150Test Selfie-Stick: Apeman SS150
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest
  • Man braucht kein Feststellrädchen
  • Alle Komponenten befinden sich im Stick
  • Gute Verarbeitung
  • Wirkt stabil
  • Günstig
  • Winkel stufenlos einstellbar
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest und wackelt nicht
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest
  • Nettes Design
  • Günstig
  • Günstig
  • Verarbeitung in Ordnung
  • Gutes Stativ zum Anschrauben
  • Sehr lang
  • Aufschraubbares, rutschfestes Stativ
  • Sehr lang
Contra
  • Stativ etwas wacklig
  • Stativdeckel sitzt nicht sehr fest
  • Nur nach vorn und hinten neigbar
  • Nur nach vorn und hinten neigbar
  • Kein Stativ
  • Teuer
  • Stativ etwas wacklig
  • Stativ etwas wacklig
  • Kein USB-Kabel zum aufladen
  • Nicht für Handys ohne Klinkenstecker
  • Wirkt sehr kleinteilig
  • Stativ nicht rutschfest
  • Winkel nicht stufenlos verstellbar
  • Wacklig
  • Stativ nicht rutschfest
  • Teile aus Gummi stinken nach Chemie
  • Könnte schicker aussehen
  • Ausziehmechanismus fummlig
  • Fernbedienung lässt sich nicht fest anbringen
  • Stinkt extrem nach Chemie
  • Mann muss den Handyhalter extra anschrauben
  • Handhabung fummlig
  • Billige Verarbeitung
  • Stativ nicht rutschfest
  • Winkel nicht stufenlos verstellbar
  • Trotz Baugleichheit zum BaoLuo 6 Euro teurer
  • Stinkt extrem nach Chemie
  • Billige Verarbeitung
  • Stativ nicht rutschfest
  • Nicht stufenlos verstellbar
  • Kein vollwertiger Selfie-Stick, da Handyhalter fehlt
  • Stinkt nach Chemie
  • Griff wird schnell schmutzig
  • Billige Verarbeitung
  • Schlechte Handhabung
Bester Preis
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Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wenn man ein Foto von der Gruppe schießen möchte, muss es vor allem schnell gehen. Ein Selfie-Stick sollte daher mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit sein. Damit das Gerät eine Weile hält, sollte die Verarbeitung stimmen und das Modell muss kompakt in der Tasche verstaut werden können, da man es wohl vorwiegend unterwegs nutzen wird. Außerdem muss man sich natürlich überlegen, ob man den Stick mit Action-Cam und/oder Smartphone benutzen möchte. Je nach Stick gibt es verschiedene Halterungen, wobei wir uns auf die klassischen Versionen für Smartphones konzentrieren.

Mit oder ohne Stativ?

Man sollte sich zudem überlegen, ob man ein Stativ benötigt. Die meisten Modelle bringen ein integriertes Handystativ mit, allerdings lassen sich auch ein paar Euro sparen, wenn man darauf verzichten kann.

Generell ist der Markt der Selfie-Stangen von unzähligen Kopien überschwemmt, viele Firmen bieten teilweise baugleiche Modelle unter anderen Namen an. In solchen Fällen verweisen wir auf ähnliche Modelle, dann kann man einfach nach dem Preis entscheiden.

Kontroversen

Schon seit einigen Jahren erlebt das Selfie, das ja nichts anderes als ein modernes Selbst-Portrait ist, eine neue Blütezeit – und mit ihm der Selfie-Stick. Gerade in Momenten, in denen mit dem Smartphone ein Gruppenfoto geschossen werden möchte, ist so eine Stange gar nicht so unpraktisch. Auch eine Selbstaufnahme vor einer tollen Landschaft gelingt mit einem Selfie-Stick wunderbar, da man mehr vom Hintergrund ablichten kann. Jedoch werden Selfie-Sticks zunehmend verboten: in Museen, Freizeitparks, Zoos, auf Festivals und Konzerten, bei Sportwettkämpfen und in Stadien.

Selfie-Stick Test: Selfie Hikers On Cobblestone Hill

Ein großes Problem besteht darin, dass Selfie-Sticks anderen die Sicht versperren. In Museen gibt es Bedenken gegen die Handystangen, weil Ausstellungsstücke beschädigt werden könnten. Teilnehmer von Sportwettkämpfen, bei denen das Publikum nah an der Strecke steht, laufen Gefahr, durch die Stangen behindert zu werden und in manchen Stadien werden die Sticks als Waffen gesehen. In einigen Zoos werden Sicherheitsabstände zu den Tieren durch die Selfie-Stangen nicht eingehalten.

Selfie-Sticks sind manchmal unerwünscht

Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille: Das Kunsthistorische Museum in Wien geht mit einem modernen, positiven Beispiel voran und unterstützt die Nutzung der Sticks, da sich junge Menschen mit den Werken identifizieren und sie auf Social Media teilen.

So haben wir getestet

In unserem Test hatten wir ein Auge auf verschiedene Bereiche. Wir beurteilten die Verarbeitung der Selfie-Sticks, wie schnell sie einsatzbereit waren und ob sie im ausgefahrenen Zustand mit Smartphone auch wirklich noch stabil wirkten. Auch Design und Funktionalität spielten eine Rolle. Die meisten Selfie-Sticks bringen ein integriertes Stativ mit, das nicht wackeln sollte und Rutschfestigkeit mitbringen muss. Die Länge haben wir inklusive Handstück bis zum Ende des ausfahrbaren Stabs gemessen, also ohne das Gewinde, das ja nach oben geklappt wird.

Natürlich haben wir bei jedem Modell die Bluetooth-Kopplung mit Android und iOS geprüft, die aber bei allen Sticks schnell und problemlos funktionierte. Die Selfie-Stangen wurden ebenso dahingehend beurteilt, wie gut sie für unterwegs geeignet sind. Wenn ein Stick in der Handtasche herumpurzelt, sollte er nicht zu kleinteilig sein, damit es sich nicht an Kopfhörern, Schlüsseln oder sonstigem verhakt. Schlussendlich wurde die generelle Handhabung bewertet: Wie gut lässt sich der Stick ausziehen, gibt es instabile Teile, ist die Benutzung handlich? Anhand dieser Faktoren haben wir unseren Testsieger und weitere Empfehlungen für Sie bestimmt.

Selfie-Stick Test: Huawei Af15

Testsieger: Huawei AF15

Der Huawei AF15 besticht sofort mit seinem modernen Design in den Farben Schwarz und Anthrazit. Die Stange besteht aus Aluminium und macht auch mit eingespanntem Smartphone einen soliden Eindruck. Die Kunststoffelemente des Sticks sind gut verarbeitet und ermöglichen eine angenehme Handhabung. Mit einer Länge von 61 Zentimetern liegt der Huawei im Mittelfeld. Er wiegt 165 Gramm, was ebenfalls dem oberen Mittelfeld entspricht, und lässt sich klein zusammenklappen, sodass er sich gut für unterwegs eignet.

Testsieger

Huawei AF15

Test Selfie-Stick: Huawei AF15
Der Huawei ist am besten verarbeitet und bringt den höchsten Komfort bei der Nutzung mit.

Das Gelenk lässt sich per Hand, ohne an einem Feststellrädchen herumdrehen zu müssen, um 360 Grad drehen und bleibt dann fest an seinem Platz. Mit diesem Stick ist also nahezu jeder denkbare Winkel möglich. Das Stativ hat rutschfeste Füße und bildet zusammengeklappt das Handstück des Selfie-Sticks. Dieses Konzept ist sehr dezent und funktional gelöst worden. Einziges Manko ist, dass das Stativ ein wenig wacklig ist, sobald auch das Smartphone eingespannt ist. Solange aber kein Orkan wütet, sollte man damit gut fotografieren können.

Die Fernbedienung des Huawei AF15 ist batteriebetrieben – eine CR2025-Batterie ist im Lieferumfang enthalten. Sie lässt sich angenehm in das Handstück ein- und ausklippen und kann im Umkreis von zehn Metern auch fernauslösen. Sobald man den Stick koppeln möchte, drückt man lange auf den Knopf, auf dem dann ein Kamerasymbol grün leuchtet. Die Kopplung via Bluetooth funktioniert ohne Probleme. Die Fernbedienung ist von einem haptisch sehr angenehmen Kunststoff ummantelt.

Es gibt einige fast baugleiche Modelle

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die Modelle von PowerTheory, BlitzWolf und Bovon fast baugleich zu unserem Testsieger sind. Einzige Unterschiede bestehen darin, dass PowerTheory ein stabileres Stativ mitbringt und fünf Euro mehr kostet und die anderen Kandidaten ein Feststellrädchen für den Winkel benötigen.

Der Huawei AF15 im Testspiegel

Im Moment gibt es noch keine weiteren Testberichte zu unserem Testsieger. Sobald welche erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Unser Testsieger bringt das beste Gesamtpaket mit, allerdings gibt es auch weitere Empfehlungen für den kleinen Geldbeutel, für Leute, die es besonders kompakt wollen oder Wert auf ein gutes Stativ legen.

Kompakt

JTWEB 3 in 1

Test Selfie-Stick: JTWEB 3 in 1
Der JTWEB ist perfekt für die Handtasche: Nichts wird sich damit verhaken. Ein Stativ befindet sich im Inneren des Sticks.

Der Selfie-Stick von JTWEB macht seinem Namen »3 in 1« alle Ehre. In einem schwarzen, zylinderförmigen Case aus Aluminium, das 20 Zentimeter mal 3,2 Zentimeter misst, verbergen sich ein Stativ, ein 71,5 Zentimeter langer ausfahrbarer Stab in einem schönen Anthrazit und die Handyhalterung. Auch eine in das Handstück integrierte Fernbedienung ist hier dabei, die sich angenehm durch einen Schieberegler entnehmen lässt.

Insgesamt macht der Selfie-Stick einen wertigen Eindruck, nur bei dem Kunststoffdeckel, der das Stativfach schließt, hätte man noch eine Schippe Qualität drauflegen können. Allerdings ist die Kappe durch ein Bändchen mit dem Selfie-Stick verbunden, sodass sie nicht verloren geht. Man braucht die Kappe aber nicht unbedingt, da das Stativ nicht selbstständig aus der Halterung fallen kann – sie lässt sich auch komplett vom Stick lösen. Die Kopplung via Bluetooth klappt wunderbar und ein USB-Kabel zum Laden der Fernbedienung liegt bei. Der Winkel des Gelenks lässt sich nur nach vorn und hinten verstellen, aber nicht zur Seite.

Das eigentlich tolle am JTWEB ist seine kompakte Form im zusammengeklappten Zustand. Kein anderes Modell im Test kann kantenlos in der Tasche verstaut werden, sodass der Selfie-Stick nirgends hängenbleibt.

Gut & Günstig

Mpow iSnap X

Test Selfie-Stick: Mpow iSnap X
Der Mpow hat zwar kein Stativ, ist aber als reiner Selfie-Stick eine günstige Empfehlung.

Der Mpow iSnap X ist ein ganz klassischer Selfie-Stick ohne Schickschnack. Die Verarbeitung passt und ebenso der Preis. Mit einer Länge von 69 Zentimetern liegt er im oberen Mittelfeld. Solange man kein Stativ erwartet, kann man hier beruhigt zugreifen. Der Winkel des Gelenks ist stufenlos, aber nur nach vorn und hinten neigbar. Man kann ihn mit einem Feststellrädchen regulieren. Die Handyhalterung und das Handstück sind mit weichem Kunststoff ummantelt.

Der Stab an sich gewinnt zwar keine Schönheitspreise, da er in Schwarz und einem metallenen Standard-Silber daherkommt, allerdings finden wir das für den geringen Preis in Ordnung. Zum Stick gibt es eine einstellbare Handgelenkschlaufe und ein USB-Kabel, mit dem man den Stick aufladen kann – denn eine externe Fernbedienung gibt es hier nicht.

Die Kopplung via Bluetooth funktionierte reibungslos. Auch dieser Stick lässt sich klein und handlich zusammenlegen, wobei er ein wenig mehr Potential als andere Geräte mitbringt, irgendwo in der Tasche hängen zu bleiben. Für den kleinen Geldbeutel geben wir aber eine klare Kaufempfehlung für den Mpow iSnap X.

Wenn Geld egal ist

Power Theory Bluetooth Selfie Stick

Test Selfie-Stick: Power Theory Bluetooth Selfie Stick
Er wirkt mit seiner guten Verarbeitung in jedem Bereich solide – sowohl im ausgefahrenen Zustand, als auch bei der Stativbenutzung.

PowerTheory hat eigentlich den gleichen Stab wie Huawei geliefert, der auch unser Testsieger geworden ist – eigentlich. Jedoch gibt es ein paar kleine, feine Unterschiede. Erstmal ist der Stick fünf Euro teurer. Der Vorteil ist hier, dass das rutschfeste Stativ weniger wackelt. Beim PowerTheory gibt es eine Fernbedienung zum Aufladen, ein USB-Kabel dafür liegt bei. Der Winkel der Handyhalterung ist mit einem Feststellrädchen regulierbar. Mit einer Länge von 57 Zentimetern liegt dieser Selfie-Stick eher bei den kürzeren Kandidaten. Das Design in Schwarz und Anthrazit ist zeitgemäß und der Stick ist gut verarbeitet.

Große Vorteile gegenüber dem Huawei AF15 kann er nicht aufweisen, wer aber ein besseres Stativ haben möchte, das weniger wacklig ist, und bereit ist, dafür mehr Geld auszugeben, kann sich den PowerTheory zulegen.

Außerdem getestet

Unsere Empfehlungen sind allesamt qualitative Selfie-Sticks. Doch wer z.B. einen Stick für eine Action-Cam sucht oder weniger für einen Stick mit Stativ ausgeben möchte, kann auch folgende Modelle in Betracht ziehen. Darüber hinaus gibt es einige Selfie-Stangen, die baugleich zu unseren Empfehlungen sind. Darauf haben wir jeweils verwiesen.

Der BlitzWolf BW-BS3 ist aktuell (Stand Mai 2019) der Amazon-Bestseller. Das ist nicht weiter verwunderlich, da er fast baugleich zu unserem Testsieger ist. Der einzige Unterschied besteht darin, dass er ein Feststellrädchen zum Regulieren des Winkels besitzt und eine integrierte Fernbedienung zum Aufladen mitbringt. Ein entsprechendes USB-Kabel liegt bei. Die Kopplung funktioniert gut und das Design in Anthrazit gefällt. Falls dieser Selfie-Stick gerade der günstigste neben Huawei und PowerTheory ist, kann man unbesorgt zugreifen.

Hier kommt noch ein Zwilling der Baureihe im schwarzen und anthrazitfarbenem Design – diesmal handelt es sich um den Bovon SF-01. Wie die Konkurrenten von Huawei, Homvilla und PowerTheory ist der Selfie-Stick gut verarbeitet und er besitzt eine aufladbare Fernbedienung, die ins Handstück integriert ist. Hier gibt es aber einen großen Minuspunkt: Es liegt kein USB-Kabel zum Aufladen bei. Daher raten wir von diesem Modell ab, obwohl es ansonsten die Vorzüge des Testsiegers mitbringt.

Der Selfie-Stick Anker AK-A71600J1 wirkt ein bisschen unmodern. Er ist der einzige Stick im Test, zur Verbindung einen Klinkenstecker statt Bluetooth nutzt. Daher scheiden moderne iPhones schonmal aus. Überhaupt wirkt die Selfie-Stange sehr kleinteilig – das Kabel mit dem Stecker baumelt entweder daran herum oder klemmt in der zu locker sitzenden Halterung dafür. Das Koppeln funktioniert gut – doch eine kleine Info am Rande: Man kann, während das Smartphone angeschlossen ist, nicht telefonieren. Ein Stativ und eine Fernbedieung sind nicht integriert.

Der Stick ist an sich ganz schick mit metallicblauen Elementen designt, allerdings verliert dieser Eindruck durch den Einsatz von sehr billigem Plastik seinen Charme. Das Modell ist zwar ansonsten gut verarbeitet und sehr günstig, aber keine Empfehlung wert.

Der BaoLuo B-03 besteht nur aus Plastik. Das integrierte Stativ ist nicht rutschfest und der Winkel des Gelenks an der Handyhalterung ist nicht stufenlos verstellbar. Immerhin steigt einem hier, im Gegensatz zu einigen anderen Fernost-Produkten, kein penetranter Chemiegeruch in die Nase. Das Modell ist im Gegensatz zum baugleichen Oladwolf schon für einen guten Preis zu haben. Wer also keine hohen Ansprüche an einen Selfie-Stick mit Stativ hat, könnte hier ein Schnäppchen machen.

Der Latec LD125026 ist ganz gut verarbeitet und hat ein integriertes Stativ, das allerdings nicht rutschfest ist. Das Ausfahren der Stange geht nicht wirklich gleichmäßig und eine Anleitung gibt es nur als Aufdruck auf der Verpackung. Wenn das Smartphone eingespannt ist, macht die ganze Sache einen eher wackligen Eindruck. Das Koppeln funktionierte aber problemlos. Wenn man mit niedrigen Ansprüchen einen günstigen Selfie-Stick mit Stativ haben möchte, ist auch dieses Modell gerade noch eine Überlegung wert.

Foneso Bluetooth Selfiestick

Der Fonseo Selfie-Stick ist leider ein Kandidat, bei dem einem eine Wolke Chemiegeruch in die Nase fährt, sobald man die Verpackung öffnet. Die Sache mit der Fernbedienung ist hier nicht so toll gelöst, da man sie nicht am Stick befestigen kann. Lediglich durch ein mitgeliefertes Bändchen wäre das möglich – trotzdem baumelt sie dann nur am Handstück umher. Ein gutes, kleines Stativ zum Anschrauben wird mitgeliefert, wobei wir ein integriertes Stativ besser fänden. Es gibt eine Schutzhülle aus stinkendem Gummi für die Fernbedienung, was wir als unnötig erachten. Auch eine Handgelenkschlaufe und eine Klettschnalle werden mitgeliefert.

Die Verarbeitung an sich ist okay, der Stick könnte aber schicker aussehen. Der Schließmechanismus des Stocks funktioniert insofern, als dass man ihn drehen muss, um ihn auf- und zuzuschrauben. Auch das finden wir zu fummlig und unnütz, da man den Stick erst benutzen kann, wenn alle fünf Glieder der Stange fest verschraubt sind. Da man den Stick nur mit der losen Fernbedienung bedienen kann, ist die Handhabung auch nicht so toll.

Der Stick von Alfort stinkt extrem penetrant nach Chemie. Es gibt ein aufschraubbares Stativ, das rutschfest ist. Auch die Handyhalterung wird aufgeschraubt, wodurch der Stick sowohl für Smartphones als auch für Action-Cams geeignet ist. Die Fernbedienung wirkt extrem billig und hat jeweils einen Knopf für iOS-Geräte und einen für Android. Die gesamte Verarbeitung ist recht billig. Der Ausfahrmechanismus des Stocks funktioniert auch hier mit dem eher nervigen Drehmechanismus, den wir schon beim Fonseo gesehen haben. Der Stick ist mit 90 Zentimetern der längste im Test. Insgesamt wirkt die Selfie-Stange auch mit Smartphone recht stabil.

Die Fernbedienung kann man an die Stange klippen, ist aber ansonsten nicht integrierbar. Die Feststellschraube für den Winkel am Gelenk ist billig und unhandlich und man bekommt das Handy nur schwer in und aus der Halterung. Das Koppeln via Bluetooth geht aber schnell.

Oladwolf 18090601-BK

Der Selfie-Stick von Oladwolf ist exakt baugleich zum BaoLuo. Dennoch kostet dieses Modell einfach mal sechs Euro mehr, was wir für nicht gerechtfertigt halten. Alles in allem ist nämlich auch dieser Selfie-Stick nur eine recht billig gefertigte Variante mit Stativ. Das Gehäuse besteht nur aus Plastik, das Stativ ist nicht rutschfest und das Gelenk ist nicht stufenlos verstellbar. Immerhin ist die Fernbedienung gut ins Gehäuse integriert. Wer Interesse an diesem Produkt hat, sollte zum günstigeren BaoLuo greifen.

Auch das Abafia stinkt extrem nach Chemie. Bermerkenswert ist, dass man hier ein Modell von der Firma SelfieCom geliefert bekommt, von Abafia ist nichts zu lesen. Dennoch handelt es sich um ein sehr günstiges Gerät – und das nicht ohne Grund. Die Verarbeitung ist billig und das Stativ nicht rutschfest. Die Fernbedienung ist zwar gut integriert, aber der Selfie-Stick ist mit eingeklemmtem Smartphone doch sehr wacklig. Man kann den Winkel nicht stufenlos verstellen und der Stick ist komplett mit übelriechenden Gummi vergekleidet. Nein Danke!

Kann es noch schlimmer werden? Ja! Denn der angebliche Selfie-Stick SS150 von Apeman ist gar kein Selfie-Stick! Es wird hier keine Handyhalterung mitgeliefert. Man kann diesen Stick also ausschließlich für Action-Cams verwenden – wir verstehen unter dem Begriff Selfie-Stick etwas anderes. Der Griff ist von billigem Schaumstoff ummantelt, der sehr schnell dreckig wird. Außerdem stinkt auch dieses Modell nach Chemie. Das Feststellrad für den Winkel finden wir unhandlich und generell ist die Verarbeitung eher schlecht als recht. Die einzelnen Glieder der Stange müssen verdreht werden – von dieser Mechanik sind wir keine Freunde, da sie zu umständlich ist. Es gibt hier allerdings auch keinen Auslöser. Das heißt, selbst wenn man eine Action-Cam aufschraubt, wird man keine Fotos aus der Ferne machen können.

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