Selfie-Stick Test: Selfie Stick Aufmacher
test
Letzte Aktualisierung: 22.3.2022

Der beste Selfie-Stick

Wir haben 31 Selfie-Sticks getestet. Der beste für die meisten ist der Huawei AF15. Er ist gut verarbeitet, sieht toll aus und ermöglicht eine angenehme Handhabung. Sein integriertes Stativ ist rutschfest und dank der Fernbedienung können Fotos entweder direkt am Gerät oder aus der Ferne geschossen werden – super!

Doreen Menz
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Stefan Schmid
Stefan Schmid
hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Er testet überwiegend Produkte aus den Bereichen IT-Technik, Computerzubehör und Smart Home.
Letztes Update: 22. März 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

18. November 2021

Wir haben weitere Selfie-Sticks getestet. Mit den Modellen von Samsung und Hama git es zwei neue Empfehlungen, aus der Empfehlungsliste weichen musste hingegen der Mpow iSnap X, denn er ist nicht mehr verfügbar.

28. Mai 2020

Wir haben zehn neue Selfie-Sticks getestet. Neue Empfehlungen sind der kompakte BlitzWolf BW-BS10 und der Power Theory Pro Series – letzterer eignet sich vor allem für die, die den Stick auch mit einer Kamera statt einem Smartphone nutzen möchten.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Bei Selfie-Sticks denken viele an junge, asiatische Touristen, die freudig im Rausch des Kulturschocks mit Handy oder Tablet Fotos schießen. Doch die Geräte, die einfach nur der Verlängerung des Fotografier-Arms dienen, tauchen auch im Inventar vieler anderer Personengruppen auf: Allen voran nutzen Influencer die Sticks zur Selbstdarstellung, was wiederum auf unzählige Teenager abfärbt.

Aber auch Reisende und Sportler profitieren von der Möglichkeit, dank größerem Abstand eine andere Perspektive oder mehr Hintergrund aufs Foto zu zaubern, z. B. wenn sie vor einer tollen Naturkulisse stehen. Und beim Ausflug mit Freunden wird auch das Gruppenfoto zum Kinderspiel: Das Bild fängt mit Selfie-Stick nicht mehr bei der Person ganz links oder ganz rechts in einem unschönen Winkel an, sondern wird frontal und mit einem besseren Abstand geschossen – und es passen sogar alle problemlos aufs Bild!

Wir haben uns 31 beliebte Selfie-Sticks besorgt und ausführlich getestet, 16 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Huawei AF15

Test Selfie-Stick: Huawei AF15
Der Huawei ist am besten verarbeitet und bringt den höchsten Komfort bei der Nutzung mit.

Der Selfiestick AF15 von Huawei punktet mit der einfachsten Handhabung aller Modelle im Test, seinem schicken, anthrazitfarbenen Design und guter Verarbeitung. Das Handystativ ist rutschfest und gut integriert. Außerdem benötigt man beim Huawei die wenigsten Handgriffe, um ein Selbstporträt zu schießen. Einige Sticks von BlitzWolf, Bovon und PowerTheory sind fast baugleich. Der einzige Unterschied ist, dass man beim Huawei kein Feststellrädchen für den Winkel des Handys benötigt, sondern ihn einfach per Hand einstellen kann. Das finden wir praktischer.

Durchdacht

Samsung GP-TOU020SAABW

Test Selfie-Stick: Samsung GP-TOU020SAABW
Mit der im Handgriff versenkbaren Handyhalterung ist der Selfie-Stick enorm kompakt.

Der Selfie-Stick von Samsung ist in erster Linie ein Qualitätsmonster. Neben der guten Haptik und der hervorragenden Verarbeitung sind es die cleveren Extras, mit denen der enorm kompakte Selfie-Stick aufwarten kann. Besonders praktisch ist beispielsweise die magnetische Halterung des Blutetooth-Fernauslösers, die Führungsschienen an den Stativbeinen und die Tatsache, dass sich die Handyhalterung im runden Gehäuse des Selfie-Sticks ganz einfach versenken lässt. Das spart Platz – und der ist beim Reisegepäck ja oftmals Mangelware.

Kompakt

BlitzWolf BW-BS10

Test  Selfie-Stick: BlitzWolf BW-BS10
Der BlitzWolf ist perfekt für die Handtasche: Nichts wird sich damit verhaken. Außerdem hat er ein tolles Design mit roten Akzenten.

Der stabile BlitzWolf BW-BS10 macht gleich auf den ersten Blick einen tollen Eindruck: Er ist hochfertig verarbeitet und hat ein tolles Design mit roten Farbakzenten. Besonders praktisch macht ihn seine Form, an der sich in der Handtasche oder im Rucksack nichts verhaken wird – er ist im zusammengeklappten Zustand schlicht ein glatter Zylinder. Bemerkenswert ist auch das Konzept des Stativs – es lässt sich zwar nicht so leichtgängig wie bei den meisten anderen Modellen ausfahren, dafür ist es aber endlich mal eins der stabilen Sorte!

Griffig

Hama Selfie-Stick (00004316)

Test Selfie-Stick: Hama Selfie-Stick (00004316)
Der angeraute Handgriff vermittelt ein gutes Gefühl und auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen.

Der Hama-Selfie-Stick überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und einem kompakten Design, wobei uns vor allem die angeraute Griff-Oberfläche gefallen hat. Der Bluetooth-Fernauslöser ist im Handgriff eingelassen und kann bei Bedarf ganz einfach herausgeschoben werden. Mit einer Länge von bis zu 68 Zentimetern verfügt man über einen Ausleger, mit dem man eine ganze Fußballmannschaft mit aufs Selfie bekommt.

Wenn Geld egal ist

Power Theory Pro Series

Test  Selfie-Stick: Power Theory Pro Series
Der lange Selfie-Stick wirkt mit seiner guten Verarbeitung in jedem Bereich solide – sowohl im ausgefahrenen Zustand, als auch bei der Stativbenutzung. Das Zubehör für Kameras rundet das Paket ab.

Ganz schön teuer für einen Selfie-Stick! Der Power Theory Pro Series für rund 40 Euro bietet dafür aber alles, was man benötigt, wenn man die Teleskopstange auch für eine Kamera nutzen möchte. Außerdem stimmen Verarbeitung, Design und Handhabung. Alles funktioniert, wie es soll und man hat verschiedene Möglichkeiten, den Winkel einzustellen. Das Gerät hat, wie der Testsieger, roségoldene und anthrazitfarbene Akzente.

Vergleichstabelle

TestsiegerHuawei AF15
DurchdachtSamsung GP-TOU020SAABW
KompaktBlitzWolf BW-BS10
GriffigHama Selfie-Stick (00004316)
Wenn Geld egal istPower Theory Pro Series
Atumtek ATSS002
JTWEB 3 in 1
BlitzWolf BW-BS3
Atumtek ATSS065
Blukar K9702
Naohiro K07
Foneso Bluetooth Selfiestick
Alfort 1302962-DE
Abafia 1434532-UK
Avaspot Tripod-DE-01
ChenMei k07
Test Selfie-Stick: Huawei AF15
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest
  • Man braucht kein Feststellrädchen
  • Stativ etwas wacklig
Test Selfie-Stick: Samsung GP-TOU020SAABW
  • Gute Verarbeitung
  • Stabile Teleskopstange aus Aluminium
  • Gummierte Standfüße
  • Magnethalterung für Bluetooth-Fernauslöser
  • Sehr kompakt
  • Etwas kurz geraten
Test  Selfie-Stick: BlitzWolf BW-BS10
  • Wirkt stabil
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Stativ rutschfest
  • Kompakt
  • Schönes Design
  • Kein Feststellrädchen nötig
  • Nur nach vorn und hinten neigbar
  • Ausfahren des Stativs könnte leichter sein
Test Selfie-Stick: Hama Selfie-Stick (00004316)
  • Gute Verarbeitung
  • Geriffelter Handgriff
  • Gummierte Standfüße
  • Kompakt
  • Teleskopstange etwas wackelig
Test  Selfie-Stick: Power Theory Pro Series
  • Sehr lang
  • Zubehör für Kameras
  • Wirkt stabil
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Stativ rutschfest
  • Teuer
  • Stativ etwas wacklig
Test  Selfie-Stick: Atumtek ATSS002
  • Wirkt stabil
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Stativ rutschfest
  • Kompakt
  • Schönes Design
  • Kein Feststellrädchen nötig
  • Nur nach vorn und hinten neigbar
  • Ausfahren des Stativs könnte leichter sein
Test Selfie-Stick: JTWEB 3 in 1
  • Alle Komponenten befinden sich im Stick
  • Gute Verarbeitung
  • Wirkt stabil
  • Stativdeckel sitzt nicht sehr fest
  • Nur nach vorn und hinten neigbar
Test Selfie-Stick: BlitzWolf BW-BS3
  • Gute Verarbeitung
  • Angenehme Haptik
  • Wirkt stabil
  • Stativ rutschfest
  • Stativ etwas wacklig
Test Selfie-Stick: Atumtek ATSS065
  • Solide Verarbeitung
  • Lang
  • Gummierte Standfüße
  • Kompakt
  • Feststellschraube
Test Selfie-Stick: Blukar K9702
  • Kompakt
  • Gute Verarbeitung
  • Smartphone-Halterung um 360 Grad drehbar
  • Umständliche Konstruktion für Bluetooth-Auslöser
Test  Selfie-Stick: Naohiro 3 in 1
  • Wirkt stabil
  • Stativ etwas wacklig
  • Verarbeitung könnte besser sein
Test Selfie-Stick: Foneso Bluetooth Selfiestick
  • Gutes Stativ zum Anschrauben
  • Sehr lang
  • Teile aus Gummi stinken nach Chemie
  • Könnte schicker aussehen
  • Ausziehmechanismus fummlig
  • Fernbedienung lässt sich nicht fest anbringen
Test Selfie-Stick: Alfort 1302962-DE
  • Aufschraubbares, rutschfestes Stativ
  • Sehr lang
  • Stinkt extrem nach Chemie
  • Mann muss den Handyhalter extra anschrauben
  • Handhabung fummlig
  • Billige Verarbeitung
Test Selfie-Stick: Abafia SS150
  • Stinkt extrem nach Chemie
  • Billige Verarbeitung
  • Stativ nicht rutschfest
  • Nicht stufenlos verstellbar
Test Selfie-Stick: Avaspot Tripod-DE-01
  • Sehr lang
  • Solide Verarbeitung
  • Kein Handgriff
  • Feststellschraube
Test Selfie-Stick: ChenMei k07
  • Kompakt
  • Knackt laut beim Aufdrehen
  • Mäßige Verarbeitung
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Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wenn man ein Foto von der Gruppe schießen möchte, muss es vor allem schnell gehen. Ein Selfie-Stick sollte daher mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit sein. Damit das Gerät eine Weile hält, sollte die Verarbeitung stimmen und das Modell muss bequem in der Tasche verstaut werden können, da man es wohl vorwiegend unterwegs nutzen wird. Außerdem muss man sich natürlich überlegen, ob man den Stick mit Action-Cam, Tablet und/oder Smartphone benutzen möchte. Je nach Stick gibt es verschiedene Halterungen, wobei wir uns auf die klassischen Versionen für Handys konzentrieren.

Mit oder ohne Stativ?

Man sollte sich zudem überlegen, ob man ein Stativ benötigt. Die meisten Modelle bringen einen integrierten Handyständer mit, allerdings lassen sich auch ein paar Euro sparen, wenn man darauf verzichten kann.

 Selfie-Stick Test: Selfie Stick
Die Einspanner mit der Ausfahrmechanik sind bei den meisten Modellen verbaut.

Generell ist der Markt der Telskopstangen von unzähligen Kopien überschwemmt, viele Hersteller bieten teilweise baugleiche Modelle unter anderen Namen an. In solchen Fällen verweisen wir auf ähnliche Modelle, dann kann man einfach nach dem Preis entscheiden.

Kontroversen

Schon seit einigen Jahren erlebt das Selfie, das ja nichts anderes als ein modernes Selbstportrait ist, eine neue Blütezeit – und mit ihm der Selfiestick. Gerade in Momenten, in denen mit dem Smartphone ein Gruppenfoto geschossen werden möchte, ist so eine Teleskopstangestange gar nicht so unpraktisch. Auch eine Selbstaufnahme vor einer tollen Landschaft gelingt mit einem Selfiestick wunderbar, da man mehr vom Hintergrund ablichten kann.

Jedoch werden Selfie-Sticks zunehmend verboten: in Museen, Freizeitparks, Zoos, auf Festivals und Konzerten, bei Sportwettkämpfen und in Stadien.

Selfie-Stick Test: Selfie Hikers On Cobblestone Hill
Mit einem Selfie-Stick lassen sich tolle Urlaubsaufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven knipsen.

Ein großes Problem besteht darin, dass Selfie-Sticks anderen die Sicht versperren. In Museen gibt es Bedenken gegenüber den Handystangen, weil Ausstellungsstücke beschädigt werden könnten. Teilnehmer von Sportwettkämpfen, bei denen das Publikum nah an der Strecke steht, laufen Gefahr, durch das Ende der Stangen behindert zu werden und in manchen Stadien werden die Sticks als Waffen gesehen. In einigen Zoos werden Sicherheitsabstände zu den Tieren durch die Selfie-Stangen nicht eingehalten.

Selfie-Sticks sind manchmal unerwünscht

Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille: Das Kunsthistorische Museum in Wien geht mit einem modernen, positiv gestimmten Beispiel voran und unterstützt die Nutzung der Selfie-Sticks, da sich junge Menschen mit den Werken identifizieren und die Aufnahmen auf Social Media teilen.

Selfie-Stick Test: Huawei Af15

Testsieger: Huawei AF15

Der Huawei AF15 besticht sofort mit seinem modernen Design in den Farben Schwarz und Anthrazit. Die Stange besteht aus Aluminium und macht auch mit eingespanntem Smartphone einen soliden Eindruck. Die Kunststoffelemente des Selfie-Sticks sind gut verarbeitet und ermöglichen eine angenehme Reichweite und Handhabung. Mit einer Länge von 61 Zentimetern liegt der Huawei im Mittelfeld. Dank der Verwendung von Aluminium wiegt er 165 Gramm, was ebenfalls dem oberen Mittelfeld entspricht, und lässt sich klein zusammenklappen, sodass er sich gut für unterwegs eignet.

Testsieger
Huawei AF15
Test Selfie-Stick: Huawei AF15
Der Huawei ist am besten verarbeitet und bringt den höchsten Komfort bei der Nutzung mit.

Das Gelenk lässt sich per Hand, ohne an einem Feststellrädchen herumdrehen zu müssen, um 360 Grad drehen und bleibt dann fest an seinem Platz. Mit diesem Stick ist also nahezu jeder denkbare Winkel möglich – ein großer Vorteil. Das Stativ hat rutschfeste Füße und bildet zusammengeklappt das Handstück des Selfie-Sticks. Dieses Konzept ist sehr dezent und funktional gelöst worden. Einziges Manko ist, dass der Ständer ein wenig wacklig ist, sobald auch das Smartphone eingespannt ist. Solange aber kein Orkan wütet, sollte man damit gut fotografieren können.

1 von 7
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Der Huawei AF15 im zusammengeklappten Zustand: Er passt gut in die Handtasche.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Das Smartphone lässt sich gut einspannen und sitzt fest.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Die Fernsteuerung kann im Umkreis von zehn Metern fernauslösen. Sie läuft mit einer Knopfzelle.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Das Stativ ist gut verarbeitet. Es ist zwar nicht ganz wackelfrei, aber tut, was es soll.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Die Füße des Ständers sind rutschfest.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Der Handyhalter ist gummiert und lässt sich um 360 Grad verstellen.
Selfie-Stick Test: Huawei Af15
Die Batterie für die Fernsteuerung ist eine CR2025.

Die Fernsteuerung des Huawei AF15 ist batteriebetrieben – eine CR2025-Batterie ist im Lieferumfang enthalten. Sie lässt sich angenehm in das Handstück ein- und ausklippen und kann im Umkreis von zehn Metern auch fernauslösen. Sobald man den Stick koppeln möchte, drückt man lange auf den Knopf, auf dem dann ein Kamerasymbol grün leuchtet. Die Kopplung via Bluetooth funktioniert ohne Probleme. Die Fernsteuerung ist von einem haptisch sehr angenehmen Kunststoff ummantelt.

Es gibt einige fast baugleiche Modelle

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass einige Produkte von der Marken PowerTheory, BlitzWolf und Bovon fast baugleich zu unserem Testsieger sind. Einzige Unterschiede bestehen darin, dass PowerTheory ein stabileres Stativ mitbringt und fünf Euro mehr kostet und die anderen Kandidaten ein Feststellrädchen für den Winkel benötigen.

Der Huawei AF15 im Testspiegel

Im Moment gibt es noch keine weiteren Testberichte zu unserem Testsieger. Sobald welche erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Unser Testsieger bringt das beste Gesamtpaket mit, allerdings gibt es auch weitere Empfehlungen für den kleinen Geldbeutel sowie für Leute, die es besonders stabil wollen oder Wert auf ein gutes Stativ legen.

Wertig: Samsung Selfie-Stick

Samsung kann auch Selfie Sticks. Das beweisen die Koreaner mit dem GP-TOU020SAABW (dass sie auch Produktbezeichnungen können, hat niemand behauptet). Eingeklappt ist das Gestänge nur etwas über 20 Zentimeter lang und findet selbst bei arg limitiertem Reisegepäck noch Platz. Empfehlenswert ist der Winzling aber nicht nur wegen sein kompakten Bauweise.

Durchdacht
Samsung GP-TOU020SAABW
Test Selfie-Stick: Samsung GP-TOU020SAABW
Mit der im Handgriff versenkbaren Handyhalterung ist der Selfie-Stick enorm kompakt.

Die Verarbeitung des Samsung-Selfie-Sticks ist hervorragend. Fährt man mit der Hand seine Oberfläche entlang, gibt es nicht die kleinste Unebenheit und auch Verarbeitungsfehler sucht man bei diesem Modell vergeblich. Knapp über dem blauen Band, das den Übergang zwischen Handgriff und ausziehbarer Teleskopstange markiert, befindet sich der kleine Bluetooth-Auslöser des Selfie-Sticks.

Während der bei den Mitbewerbern oft herausschiebbar ist, hat sich Samsung hier ein cleveres Extra überlegt: eine Magnethalterung. Die hält die Bluetooth-Fernbedienung so fest, dass man zu keiner Zeit Angst bekommt, der kleine Auslöser könnte verloren gehen, ist aber extrem schnell aus seiner Passung herausgepult, wenn es mal nötig wird. Im Test hatten wir weder mit der Magnethalterung, noch mit der Bluetooth-Verbindung des Auslösers Probleme, das lief alles wie am Schnürchen.

Neben diesem cleveren Extra merkt man auch an anderen Kleinigkeiten, dass dieser Selfie-Stick mit viel Liebe zum Detail konstruiert wurde. Besonders deutlich wird das am Handgriff, der sich in drei Teile aufspalten lässt. Die Dreifaltigkeit sorgt dafür, dass man ihn wie ein kleines Stativ benutzen kann. Das kennt man ja bereits von anderen Selfie-Sticks.

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Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
Der Samsung Selfie-Stick mit ausgezogener Teleskopstange.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
Der Handgriff lässt sich dreiteilen und sorgt so für die nötige Standfestigkeit, um den Selfie-Stick als Stativ nutzen zu können.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
So hat man beim Filmen und Fotografieren alle Hände frei.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
Zusammengeklappt weckt der Selfie-Stick von Samsung Laserschwert-Assoziationen.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
Der Bluetooth-Auslöser ist magnetisch.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
Die Befestigung für das Smartphone kann man drehen.
Selfie-Stick Test: Samsung Gp Tou020saabw
So steht dem kreativen Fotovergnügen nichts im Wege.

Während man bei denen meist einfach nur froh ist, dass beim Herausklappen keines der Beine abfällt, wird die Beinarbeit des Samsung-Selfie-Sticks jeweils von einer Führungsschiene unterstützt, die für zusätzliche Stabilität sorgen. Dass jedes der drei kleinen Beinchen an der Unterseite gummiert ist, versteht sich da fast schon von selbst.

Beim Ausziehen der aus Aluminium gefertigten Teleskopstange leistet der kompakte Selfie-Stick ein wenig Widerstand. Hier muss man ein bisschen kräftiger ziehen, bis der Stick seine volle Länge von 60 Zentimetern erreicht hat. Der Lohn dieser Auszieh-Mühe: ein enorm stabiles Gestänge. Hier wackelt nichts und man kann dem Selfie-Stick guten Gewissens sein kostbares Smartphone anvertrauen, solange es nicht über neun Zentimeter breit ist. Dann nämlich erreicht die Handyhalterung an der Spitze des Samsung-Selfie-Sticks ihre Kapazitätsgrenze. Das ist aber auch mehr als genug, selbst die Boliden der Samsung-Galaxy-Note-Reihe bekommt man dort noch locker eingespannt.

Die Spannvorrichtung selbst besteht aus zwei kreisrunden Scheiben. Die einander gegenüberliegenden Scheiben lassen sich mithilfe einer Feder-Konstruktion aufspannen und sorgen so für einen sicheren Halt. Unschönen Kratzern wird mit einer Gummierung vorgebeugt. Das alles vermittelt das Gefühl, man könnte dem Selfie-Stick auch die Kronjuwelen anvertrauen. Unterm Strich also ein gelungener Selfie-Stick, der enorm kompakt ist und dem man guten Gewissens sein Smartphone anvertrauen kann.

Kompakt: BlitzWolf BW-BS10

Der BlitzWolf BW-BS10 besticht durch seine qualitative Verarbeitung und das schicke Design mit metallic-roten Elementen. Da man den Stick zu einem Zylinder zusammenstecken kann, von dem nichts absteht, eignet er sich toll für Rucksack und Handtasche, da sich nichts verhakt und hängen bleibt. Auch haptisch ist diese Form sehr angenehm.

Kompakt
BlitzWolf BW-BS10
Test  Selfie-Stick: BlitzWolf BW-BS10
Der BlitzWolf ist perfekt für die Handtasche: Nichts wird sich damit verhaken. Außerdem hat er ein tolles Design mit roten Akzenten.

Das Produkt erreicht eine Länge von 73 Zentimetern, was zum oberen Mittelmaß gehört. Mit 172 Gramm liegt er dank hohem Gewicht angenehm schwer in der Hand. Sein Stativ besteht aus einem ausfahrbaren Metallgestänge, was für Stabilität sorgt – allerdings lässt es sich manchmal nicht ganz leichtgängig herausziehen. Die Stativbeine sind am Boden gummiert und damit rutschfest. Ein Feststellrädchen wird nicht für die Winkeleinstellung benötigt, das bringt eine unkomplizierte Handhabung mit sich.

1 von 9
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Das Produkt liegt gut in der Hand und wirkt stabil.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Er ist angenehm schwer und hat eine schöne Haptik.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Der Selfiestick ist gut verarbeitet und hat ein hübsches, modernes Design.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Die Stange ist 73 Zentimeter lang.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Das Stativ steht schön stabil.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Die kleine Fernsteuerung ist schick designt und wird am Gerät eingeklipst.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Man kann sie mit dem USB-Kabel aufladen, das im Lieferumfang enthalten ist.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Die Einspannung funktioniert einfach und intuitiv.
Selfie-Stick Test: Selfie Stick Blitzwolf
Durch das Metallgestänge ist das Stativ richtig stabil.

Leider lässt sich die Handyhalterung nur nach vorn und hinten neigen und nicht um 360 Grad drehen. Hoch- oder Querformat ist aber natürlich möglich. Im ausgefahrenen Zustand sieht man, dass die Stange in Schwarz gehalten ist – das sieht viel besser aus als der billige Aluminium-Look anderer Geräte.

Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth, das hat im Test schnell und problemlos geklappt. Der kleine Fernauslöser kann man ganz einfach am Gerät aus- und einklippen – sie wird per mitgeliefertem USB-Kabel aufgeladen.

Alles in allem ist der BlitzWolf BW-BS10 ein toller, hübscher Selfie-Stick für unterwegs – wer ihn lieber mit metallic-grauen Farbakzenten haben würde, greift zum Atumtek ATSS002, der ist nämlich baugleich.

Mit Grip: Hama Selfie-Stick

Der Hama Selfiestick beweist mit seiner angerauten Haltegriff-Oberfläche echte Handschmeichler-Qualitäten. Auch die Optik des kompakten Selfie-Sticks überzeugt: Die mattschwarze Oberfläche wird nur von der ausziehbaren Teleskopstange in Metalloptik unterbrochen. Weil sich der Hama-Selfie-Stick auch bei den übrigen Testkriterien keine Ausrutscher erlaubt, ist er eine Empfehlung.

Griffig
Hama Selfie-Stick (00004316)
Test Selfie-Stick: Hama Selfie-Stick (00004316)
Der angeraute Handgriff vermittelt ein gutes Gefühl und auch die übrige Ausstattung kann sich sehen lassen.

Was sofort auffällt ist der Auslöse-Knopf des Selfie-Sticks. Der setzt sich mit seiner knallroten Farbe deutlich vom Rest des Handgriffs ab und setzt so einen netten Kontrast zum mattschwarzen Einheitsbrei. Den Bluetooth-Auslöser kann man im Bedarfsfall einfach nach vorne aus dem Handgriff herausschieben und hat dann einen kleinen Fernauslöser fürs Smartphone. Im Test hat sowohl das Koppeln als auch das Auslösen stets zuverlässig funktioniert.

Die Smartphone-Halterung des Selfie-Sticks von Hama ist oben und unten jeweils mit einem gummierten Krallenpärchen bestückt. Gemeinsam mit dem verbauten Federmechanismus sitzen Smartphones mit einer Breite von bis zu acht Zentimetern fest im Sattel. Alles darüber ist sowieso mehr Tablet als Smartphone. Der gesamte Konstruktion lässt sich um 360 Grad drehen und auch den Neigungswinkel kann man noch einmal separat einstellen – klasse.

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Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
In voller Pracht: der Hama-Selfie-Stick.
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
Macht auch als Mini-Stativ eine gute Figur.
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
Eingeklappt passt er gut ins Reisgepäck.
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
Der rote Punkt setzt den Bluetooth-Auslöser optisch vom Rest des Selfie-Sticks ab.
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
Man kann ihn auch herausschießen.
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
Die gummierten Krallen halten das Smartphone sicher fest...
Selfie-Stick Test: Hama Selfie Stick 00004316
... egal in welcher Position.

Die enorme Flexibilität der Halterung sorgt auch dafür, dass sich der Selfie-Stick ziemlich klein machen kann: nur 23 Zentimeter misst er im eingeklappten Zustand. So sollte er bei Ausflügen locker ins Handgepäck passen.

Einen kleinen Nachteil hat der Selfie-Stick vom Zubehörspezialisten Hama aber dann doch: Voll ausgezogen wackelt er ein bisschen, was sicher auch daran liegt, dass er mit einer Länge von bis zu 68 Zentimetern zu den längeren Exemplaren seiner Zunft zählt. Abgesehen vom latenten Wackeln, das meilenweit von den Kuhschwanz-Assoziationen von so manchem Konkurrenten entfernt ist, gibt es bei Selfie-Stick von Hama jedoch nichts zu beanstanden.

Wenn Geld egal ist: Power Theory Pro Series

Der Power Theory Pro Series bringt alles mit, was man benötigt. Er ist toll verarbeitet, ist einfach in der Handhabung und fühlt sich gut an. Mit dem mitgelieferten Zubehör kann man auch Fotoapparate und Action-Cams auf den Selfie-Stick schrauben. Durch ein Feststellrädchen wird der Winkel der Handyhalterung stufenlos eingestellt. Der Kopf lässt sich sogar 180 Grad um die eigene Achse drehen, das ermöglicht viele Freiheiten beim Knipsen. Natürlich sind auch Hoch-, Quer- und Schrägformate möglich.

Wenn Geld egal ist
Power Theory Pro Series
Test  Selfie-Stick: Power Theory Pro Series
Der lange Selfie-Stick wirkt mit seiner guten Verarbeitung in jedem Bereich solide – sowohl im ausgefahrenen Zustand, als auch bei der Stativbenutzung. Das Zubehör für Kameras rundet das Paket ab.

Das Design ist wie bei vielen anderen Produkten in schlichtem Schwarz gehalten – über den Stativbeinen schimmert ein roségoldener Ring, die 81 Zentimeter lange Stange ist in metallischem Anthrazit gestaltet. Das verleiht dem Stick einen modernen, edlen Look.

1 von 9
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Der Power Theory hat Maße von 81 Zentimetern, damit gehört er zu den längsten Modellen im Test.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Er liegt gut in der Hand und ist haptisch angenehm.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Das Stativ steht zwar nicht bombenfest, aber es tut, was es soll.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Die kleine Fernsteuerungbedienung verbindet sich via Bluetooth ...
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
... und wird mit dem mitgelieferten USB-Kabel aufgeladen.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Die Einspannung ist intuitiv und leichtgängig.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Man kann das Handy natürlich auch hochkant drehen.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Mit dem Einstellrädchen wird der Winkel stufenlos angepasst.
Selfie-Stick Test: Powertheory Pt Bt Selfie Stick
Das Stativ ist rutschfest und die Beinchen bilden das Handstück, wenn man sie zusammenklappt.

Der Fernauslöser wird schnell und einfach per Bluetooth gekoppelt. Man klickt sie in das Gerät ein – wenn der Foto-Stab zusammengeklappt ist, kann sie auf keinen Fall verloren gehen. Die Stativbeinchen bilden gleichzeitig das Handstück, das sich sehr angenehm greifen lässt. Zwar steht das Stativ nicht bombenfest, aber dafür ist es rutschfest und einfach auf- und zuzuklappen.

Wer nicht aufs Geld schauen und den Stick auch für seine Kamera nutzen möchte, kann beim Power Theory Pro Series beruhigt zugreifen.

Außerdem getestet

Atumtek ATSS002

Der Atumtek ATSS002 ist baugleich zum BlitzWolf BW-BS10 und damit ebenfalls eine sehr gute Wahl. Wer einen massiveren Selfie-Stick mit einem stabilen Stativ sucht, ist hier richtig. Auch beim Atumtek überzeugen Verarbeitung und Design. Die einfache Handhabung rundet das Gesamtpaket ab. Die Handyhalterung ist gut gepolstert und man hat ein sicheres Gefühl beim Knipsen, dass alles gut hält. Auch hier ist die Teleskopstange in schwarz gestaltet, was gut zum Design passt.

JTWEB 3 in 1

Der Selfie-Stick von JTWEB macht seinem Namen »3 in 1« alle Ehre. In einem schwarzen, zylinderförmigen Case aus Aluminium, das 20 Zentimeter mal 3,2 Zentimeter misst, verbergen sich ein Stativ, ein 71,5 Zentimeter langer ausfahrbarer Stab in einem schönen Anthrazit und die Handyhalterung. Auch ein in das Handstück integrierter Fernauslöser ist hier dabei, die sich angenehm durch einen Schieberegler entnehmen lässt.

1 von 8
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Der JTWEB 3 in 1 Selfie-Stick gehört zu den längeren Modellen.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Seine enge Form eignet sich perfekt für unterwegs.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Der Mechanismus zum Einklemmen des Smartphones ist nicht ganz so leichtgängig wie beim Testsieger.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Das Stativ verbirgt sich im Gehäuse des JTWEB.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Das Stativ sollte so niedrig wie möglich gesetzt werden. Wenn man es steil stellt, hält es nicht gut.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Das Stativ steht, wenn man es auf die niedrigste Stufe stellt, einigermaßen stabil.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Die Fernbedienung wird mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufgeladen.
Selfie-Stick Test: Jtweb 3 In 1
Wenn der Selfie-Stick bereit zum Kopplen ist, leuchtet eine grüne LED.

Insgesamt macht der Selfie-Stick einen wertigen Eindruck, nur bei dem Kunststoffdeckel, der das Stativfach schließt, hätte man noch eine Schippe Qualität drauflegen können. Allerdings ist die Kappe durch ein Bändchen mit dem Selfie-Stick verbunden, sodass sie nicht verloren geht. Man braucht die Kappe aber nicht unbedingt, da das Stativ nicht selbstständig aus der Halterung fallen kann – sie lässt sich auch komplett vom Stick lösen. Die Kopplung via Bluetooth klappt wunderbar und ein USB-Kabel zum Laden der Fernsteuerung liegt bei. Der Winkel des Gelenks lässt sich nur nach vorn und hinten verstellen, aber nicht zur Seite. Das eigentlich tolle am JTWEB ist seine schmale Form im zusammengeklappten Zustand.

BlitzWolf BW-BS3

Der BlitzWolf BW-BS3 ist fast baugleich zu unserem Testsieger. Der einzige Unterschied besteht darin, dass er ein Feststellrädchen zum Regulieren des Winkels besitzt und eine integrierte Fernsteuerung zum Aufladen mitbringt. Ein entsprechendes USB-Kabel liegt bei. Die Kopplung funktioniert gut und das Design in Anthrazit gefällt. Falls dieser Selfie-Stick gerade der günstigste neben Huawei und PowerTheory ist, kann man unbesorgt zugreifen.

Atumtek ATSS065

Wer gerne Familie und Verwandtschaft dritten Grades mit auf dem Selfie hat, braucht vor allem eines: Länge. Und die gibt’s beim Autumtek-Selfie-Stick satt. Etwas mehr als einen Meter misst der voll ausgefahrene Ausleger, womit er zu den längsten Selfie-Sticks im Test. Trotz der enormen Länge ist die Teleskop-Konstruktion recht stabil. Die Klemmvorrichtung für das Smartphone ist um 360 Grad schwenkbar und auch den Winkel kann man einstellen. Die dafür vorgesehen Stellschraube macht aber keine allzu hochwertigen Eindruck, hier sollte man also besser Fingerspitzengefühl walten lassen, damit nichts zu Bruch geht.

Der Handgriff lässt sich dreiteilen und fungiert dann als mehr oder weniger vollwertiges Stativ. Besonders solide ist das allerdings – eher eine Notlösung. Auch das Modell von Autumtek ist mit einem abnehmbaren Bluetooth-Auslöser ausgestattet, der im Test zuverlässig funktioniert hat und sich ohne Probleme mit unserem Test-iPhone verbinden lies.

Blukar K9702

Der Blukar-Selfie-Stick macht seine Sache ordentlich, offenbart bei genauerem Hinsehen aber die ein oder andere Schwäche. So fehlen beispielsweise die gummierten Standfüße, um ihn halbwegs vernünftig als Stativ nutzen zu können und der Bluetooth-Fernauslöser ist mit einer umständlichen Clip-Konstruktion befestigt. Das ist bei der Konkurrenz einfach besser gemacht. Weitere Federn muss der Blukar-Stick wegen seiner leicht quietschenden Smartphone-Einspannvorrichtung lassen. Unterm Strich zwar ein solider Selfie-Stick, für das Geld gibt es aber auch gelungenere Modelle.

Der Syosin K07, der zur Kategorie China-Schrott gehört, knarzt und quietscht vor sich hin. Die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig und Schönheitspreise gewinnt das Gerät ebenfalls nicht. Hier kann man getrost nur wenige Euro mehr ausgeben und bekommt ein viel hochwertigeres Gerät. Die nicht vorhandene Ersatzbatterie rundet den Gesamteindruck ab – auch die Tatsache, dass man die Fernbedienung nicht geöffnet bekommt, sollte mal ein Batteriewechsel anstehen.

Naohiro K07

Der Naohiro K07 ist exakt das gleiche Gerät wie der Syosin K07 – sogar die Verpackungen sind identisch. Zwar erfüllt auch dieses Gerät seinen Zweck, das ist aber mit Klappern, Quietschen und Knarzen verbunden, mit schlechten Design und unpraktischer Handhabung. Die Fernbedienung kann nicht aufgeladen werden, eine Ersatzbatterie ist nicht dabei und wir bekamen auch mit leichter Gewaltanwendung das Batteriefach nicht auf. Verbunden hat sich das Gerät dennoch mit unserem Smartphone. Die Frage ist, was passiert, wenn die Fernbedienung leer ist.

Foneso Bluetooth Selfiestick

Der Fonseo Selfie-Stick ist leider ein Kandidat, bei dem einem eine große Wolke Chemiegeruch in die Nase fährt, sobald man die Verpackung öffnet. Die Sache mit der Fernbedienung ist hier nicht so toll gelöst, da man sie nicht am Stick befestigen kann. Lediglich durch ein mitgeliefertes Bändchen wäre das möglich – trotzdem baumelt sie dann nur am Handstück umher. Ein gutes, kleines Stativ zum Anschrauben wird mitgeliefert, wobei wir ein integriertes Stativ besser fänden. Es gibt eine Schutzhülle aus stinkendem Gummi für die Fernbedienung, was wir als unnötig erachten. Auch eine Handschlaufe und eine Klettschnalle werden mitgeliefert.

Die Verarbeitung an sich ist okay, der Stick könnte aber schicker aussehen. Der Schließmechanismus des Stocks funktioniert insofern, als dass man ihn drehen muss, um ihn auf- und zuzuschrauben. Auch das finden wir zu fummlig und unnütz, da man den Stick erst benutzen kann, wenn alle fünf Glieder der Stange fest verschraubt sind. Da man den Stick nur mit der losen Fernbedienung bedienen kann, ist die Handhabung auch nicht so toll.

Alfort 1302962-DE

Der Stick von Alfort stinkt extrem penetrant nach Chemie. Es gibt ein aufschraubbares Stativ, das rutschfest ist. Auch die Handyhalterung wird aufgeschraubt, wodurch der Stick sowohl für Smartphones als auch für Action-Cams geeignet ist. Die Fernbedienung wirkt extrem billig und hat jeweils einen Knopf für iOS-Geräte und einen für Android. Die gesamte Verarbeitung ist recht billig. Der Ausfahrmechanismus des Stocks funktioniert auch hier mit dem eher nervigen Drehmechanismus, den wir schon beim Fonseo gesehen haben. Der Stick ist mit 90 Zentimetern der längste im Test. Insgesamt wirkt die Selfie-Stange auch mit Smartphone recht stabil.

Die Fernbedienung kann man an die Stange klippen, ist aber ansonsten nicht integrierbar. Die Feststellschraube für den Winkel am Gelenk ist billig und unhandlich und man bekommt das Handy nur schwer in und aus der Halterung. Das Koppeln via Bluetooth geht aber schnell.

Abafia 1434532-UK

Auch der Abafia stinkt extrem nach Chemie. Bemerkenswert ist, dass man hier ein Modell vom Hersteller SelfieCom geliefert bekommt, von Abafia ist nichts zu lesen. Dennoch handelt es sich um ein sehr günstiges Gerät – und das nicht ohne Grund. Die Verarbeitung ist billig und das Stativ nicht rutschfest. Die Fernbedienung ist zwar gut integriert, aber der Selfie-Stick ist mit eingeklemmtem Smartphone doch sehr wacklig. Man kann den Winkel nicht stufenlos verstellen und der Stick ist komplett mit übelriechenden Gummi verkleidet. Nein danke!

Avaspot Tripod-DE-01

Der ‎Avaspot ‎Tripod-DE-01 wird zwar als Selfie-Stick beworben, eigentlich handelt es sich hier aber um ein Stativ, das man bis zu einer spektakulären Länge von 1,31 Metern ausziehen kann. Mit so einem langen Selfie-Stick dürfte der Abstand groß genug sein, um einen Großteil des aktuellen Bundestags mit aufs Bild zu bringen, wirklich komfortabel ist das allerdings nicht. Der Grund: Der Haltegriff ist nicht wirklich ein »Griff«, sondern nur eine dicke Stelle, an der die drei Beine des Stativs eingeklappt werden.

Zum Halten ist das alles andere als optimal und auch einen Knopf zum Auslösen sucht man hier vergeblich, der ist als zusätzlicher Button im Lieferumfang enthalten. Die gute Nachricht: er funktioniert. Und als Stativ macht der Selfie-Stick gar keine schlechte Figur. In der Kategorie Selfie-Sticks ist er unserer Meinung nach jedoch ein wenig fehl am Platz.

ChenMei k07

Der Selfie-Stick von ChenMei ist die Sorte Gadget, die man besser nicht gekauft hätte. Die Verarbeitung ist grobschlächtig und die Teleskopstange wackelt wie ein Kuhschwanz, wenn man sie mit einem Handy bestückt. Der Handgriff, der dreigeteilt ist und so auch als freistehendes Stativ genutzt werden kann, bricht bei moderatem Druck aus und sorgt dafür, dass auch das letzte bisschen Vertrauen flöten geht, wenn man mit dem Selfie-Stick herumwedelt.

Mangelndes Vertrauen, so scheint es zumindest, kompensiert der Selfie-Stick mit Lautstärke. Das Einstellen des Winkels produziert nämlich ein derart lautes Knacken, dass man sich im Museum zweimal überlegt, ob man von dieser Funktion Gebrauch machen will. Als ob das noch nicht genug wäre, quietscht die Spannvorrichtung für das Smartphone. Positiv ist hier lediglich der herausschiebbare Bluetooth-Auslöser.

So haben wir getestet

In unserem Test hatten wir ein Auge auf verschiedene Bereiche. Wir beurteilten die Verarbeitung der Selfie-Sticks, wie schnell sie einsatzbereit waren und ob sie im ausgefahrenen Zustand mit Smartphone auch wirklich noch stabil wirkten. Auch Design und Funktionalität spielten eine Rolle.

Die meisten Selfie-Sticks bringen ein integriertes Stativ mit, das nicht wackeln sollte und Rutschfestigkeit gewährleisten muss. Die Länge haben wir inklusive Handstück bis zum Ende des ausfahrbaren Stabs gemessen, also ohne das Gewinde, das ja nach oben geklappt wird.

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Selfie-Stick Test: Selfie Stick Alle
Selfie-Stick Test: Selfie Sticks Gruppenfoto
Test: Selfie Sticks

Natürlich haben wir bei jedem Produkt die Bluetooth-Kopplung mit Android und iOS geprüft, die aber bei allen Sticks schnell und problemlos funktionierte. Die Selfie-Stangen wurden ebenso dahingehend beurteilt, wie gut sie für unterwegs geeignet sind. Wenn ein Stick in der Handtasche herumpurzelt, sollte er nicht zu kleinteilig sein, damit es sich nicht an Kopfhörern, Schlüsseln oder sonstigem verhakt.

Schlussendlich wurde die generelle Handhabung bewertet: Wie gut lässt sich der Selfie-Stick ausziehen, gibt es instabile Teile, ist die Benutzung vorteilhaft und handlich? Anhand dieser Faktoren haben wir unseren Testsieger und weitere Empfehlungen für Sie bestimmt.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel kostet ein Selfie-Stick?

Die meisten Modelle kosten rund 20 Euro – so auch unser Testsieger Huawei AF15.

Kann man den Selfie-Stick auch für eine Actioncam verwenden?

Ja, bei einigen Modellen ist das möglich, z.B. beim Power Theory Pro Series. Schauen Sie generell vorher in der Produktbeschreibung nach, ob ein entsprechender Aufsatz mitgeliefert wird!

Wie lang sind Selfie-Sticks?

Die meisten Modelle haben Maße von etwa 60 bis 80 Zentimeter. Es gibt aber auch kürzere und längere Modelle.

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 Test: Artboard

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