Der beste Smoothie-Mixer

Smoothie-Mixer im Vergleichstest

Der beste Smoothie-Mixer ist der Bianco di Puro Panda. Der Hochleistungsmixer kann nicht nur Smoothies sondern auch Nussmus, Puddings, Eis und sogar heiße Suppen. Der Panda bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis – und sieht auch noch schick aus.

Update 25. August 2017

Wir haben den Klarstein Herakles 5G getestet. Er hat eine tolle Umdrehungszahl und macht auch faseriges Obst und Gemüse zu Brei – an den Bianco di Puro kommt er aber nicht heran. Der beste Smoothie-Mixer für die meisten bleibt für uns der Bianco di Puro Panda.

Wer gerne anstatt eine Mahlzeit einfach einen Smoothie trinkt und sich nicht nur von Bananen und Erdbeeren ernähren will, sondern sich auch mal einen Smoothie mit Ingwer, Grünkohl oder anderen fasrigen Lebensmitteln zubereiten möchte, der kommt an einem Hochleistungsmixer fast nicht vorbei.

Mit frischem Obst und Gemüse schmeckt der Smoothie gleich um ein Vielfaches besser als die gekauften aus dem Supermarkt. Die Zubereitung geht schnell und problemlos – vorausgesetzt der Mixer kriegt alles klein. Hochleistungmixer haben dieses Problem nicht, da sie mit enorm hohen Umdrehungen arbeiten. Die Wattzahl ist hier zweitrangig.

Wir haben sieben Geräte einem Praxistest unterzogen. Keiner der Smoothie-Mixer ist wirklich günstig, doch gewonnen hat ein relativ bezahlbarer Mixer.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Sieger: Bianca di Puro Panda

Test Smoothie-Mixer: Bianca di Puro Panda
Preislich noch im Rahmen und Power genug, um auch harte Zutaten klein zu bekommen
Amazon€ 395,00

von 4 Lesern gekauft

Der Panda von Bianco di Puro bietet von allen getesteten Smoothie-Mixern das meiste, ist gut verarbeitet, sieht toll aus – und bleibt preislich im Rahmen. Er ist außerdem gut ausgestattet und schafft es mit 1.400 Watt und 30.000 Umdrehungen in der Minute selbst harte Zutaten klein zu kriegen.

Als einziges Gerät im Test ist er mit einem Thermometer ausgestattet, dass im Stößel verbaut ist. Sehr praktisch, da bei so viel Power auch enorme Wärme entstehen kann, die man aber nicht immer haben will. Aus diesen Gründen ist der Panda für uns der beste Smoothie-Maker.

Für Markenbewusste: Vitamix Professional Series 300

Test Smoothie-Mixer: Vitamix Professional Series 300
Sehr teuer, aber nicht wirklich besser als günstigere Smoothie-Mixer.

Wer sich quasi den Vater der Smoothie-Maker ins Haus holen möchte, der kommt an Vitamix nicht vorbei. Im Test hatten wir den Vitamix Pro300 – mit 700 Euro schon das günstigste Modell von Vitamix.

Der Preis ist also ziemlich gesalzen und dafür bekommt man zwar eine sehr gute Leitung, jedoch nicht besser als das, was auch unser Favorit leistet. Automatikprogramme sucht man beim Vitamix vergeblich und er mixt auch mit zwei Klingen weniger als der Panda.

Wer also nicht unbedingt auf Marken fixiert ist, sollte lieber zu einem günstigeren Modell greifen.

Edelstahl-Optik: WMF Kult pro Power

Test Smoothie-Mixer: WMF Kult pro Power
Der WMF Kult pro Power ist nicht nur hübsch - er kann auch einiges.

Eine designmäßig eher klassische Alternative ist der WMF Kult pro Power. Er hat von allen Geräten aus dem Test die meiste Power und schafft es sowohl in den Automatikprogrammen, als auch im manuellen Modus das gewünschte Ergebnis in zwei Minuten zu servieren – so schnell war kein anderer.

Ein Manko gibt es aber doch: Die Konstruktion des WMF könnte besser sein, da in den Griff Flüssigkeit laufen kann, die man nicht mehr ausspülen kann. Das ist vom hygienischen Standpunkt aus gesehen leider etwas schwierig.

Der Günstige: Ultratec Power Mixer

Test Smoothie-Mixer: Ultratec Power Mixer
Das günstigste Modell im Test - die Ergebnisse liessen keine Wünsche offen.

Der Ultratec Power Mixer ist mit 1.500 Watt und einer ordentlichen Umdrehungszahl von 32.000 mit enorm viel Power für wenig Geld ausgestattet. Er mixt sehr gut, wirkt aber äußerlich nicht so hochwertig wie unser Testsieger.

Das Plastikgehäuse gewinnt sicher keinen Designpreis, doch wenn Sie sich zum ersten Mal einen Hochleistungsmixer kaufen und schauen wollen, ob Ihnen das zusagt, dann ist der Ultratec auf jeden Fall zum Einstieg empfehlenswert.

Vergleichstabelle

Der SiegerFür MarkenbewussteEdelstahl-OptikDer Günstige
Modell Bianca di Puro Panda Vitamix Professional Series 300 WMF Kult pro Power Ultratec Power Mixer Russell Hobbs Performance Pro JTC OmniBlend V Klarstein Herakles 5G Bianco di Puro Originale
Test Smoothie-Mixer: Bianca di Puro PandaTest Smoothie-Mixer: Vitamix Professional Series 300Test Smoothie-Mixer: WMF Kult pro PowerTest Smoothie-Mixer: Ultratec Power MixerTest Smoothie-Mixer: Russell Hobbs Performance ProTest Smoothie-Mixer: JTC OmniBlend VTest Smoothie-Mixer: Klarstein Herakles 5G
Pro
  • Im Stößel integriertes Thermometer; viele Umdrehungen
  • Sehr gutes Mixergebnis
  • Der schnellste und kraftvollste Mixer aus dem Test
  • Günstiger Mixer, der mit viel Power mixt
  • Niedriger Preis und viele Programme
  • Gute Ergebnisse, trotz geringer Wattzahl
  • Enorm viele Umdrehungen pro Minute
  • Noch mehr Power als der Testsieger
Contra
  • Leider nur in weiß verfügbar
  • Der Testsieger macht seine Arbeit genauso gut und ist wesentlich günstiger
  • Griffkonstruktion könnte besser sein
  • Wirkt etwas billig und das Design ist nicht so schön
  • An den wichtigen Stellen leider Kunststoff verbaut
  • Design ist veraltet
  • Unpraktische Bedienung
  • Kostet nochmal ein gutes Stück mehr
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Für den Test haben wir mit allen sechs Geräten verschiedene grüne Smoothies zubereitet. Dabei kamen nicht nur weiche, sondern auch faserige Obst- und Gemüsesorten zum Einsatz: Mango, Rhabarber, Kiwi, Birnen, Äpfel, Bananen, sowie Salate, frische Kräuter und Avocados.

Eins sei vorweg genommen: Die Ergebnisse waren bei allen Geräten nahezu identisch, einzig bei der Dauer der Zubereitung gab es geringe Unterschiede, die aber, bis auf eine Ausnahme, zu vernachlässigen sind.

Alle Smoothie-Mixer bereiteten samtig sämige Smoothies zu, sie waren gleichmässig püriert und hatten keinerlei Stückchen – genau so, wie das bei einem guten Smoothie sein sollte. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede zwischen den Mixern.

Die Behälter aller Smoothie-Mixer sind aus BPA-freiem Kunststoff, unterscheiden sich aber in Form und Größe.

Die Form des Mixbechers soll den Wirbel beim Mixen beeinflussen, damit die Zutaten den Klingen optimal zugeführt werden – so zumindest die Theorie. Im Test konnten wir bei den Ergebnissen jedoch keinen Unterschied im Hinblick auf die Formgebung der einzelnen Behältnisse feststellen.

Smoothie-Mixer im Vergleichstest
Die sieben Smoothie-Mixer im Test: Russell Hobbs Performance Pro, UltraTec Power, Bianco di Puro Panda, WMF Kult pro Power, Vitamix Pro 300, Klarstein Herakles 5G und JTC Omniblend V.

Die Behälter lassen sich bei allen Mixern einfach aufsetzen, dabei verbindet sich das Zahnrad unterhalb des Mixbehältern mit der Übersetzung des Motorblocks. Bei allen Smoothie-Mixern funktioniert das nach dem gleichen Prinzip.

Alle Geräte haben einen Sicherheitsschalter oben auf dem Motorblock. Die Mixer laufen nur, wenn der Mixbehälter aufgesetzt ist und stoppen automatisch, wenn der Behälter vom Motorblock abgenommen wird.

Nachteil aller Mixbehälter: Sie sind nicht für die Spülmaschine geeignet. Wenn man sie aber gleich nach Gebrauch unter fließendem Wasser abspült, ist die Reinigung auch so schnell erledigt. Oder man füllt den benutzten Behälter einfach mit etwas Wasser, setzt ihn auf den Mixer und lässt ihn ein paar Sekunden laufen – schon ist er sauber.

Auch bei den Klingen sind alle getesteten Geräten ähnlich. Sie sind fest im Behälter verbaut und lassen sich zum Reinigen nicht entfernen.

Bis auf den Russell Hobbs Performance Pro und den Vitamix Pro 300 kommen alle Geräte mit einem 6-Klingen-System, die anderen beiden mixen nur mit vier Klingen. Am Ergebnis änderte aber auch das im Test nichts.

Auch von der Verarbeitungsqualität her sind sich die Geräte sehr ähnlich, lediglich beim Performance Pro von Russell Hobbs wurde bei Zahnrädern und Übersetzung auf Kunsstoff zurückgegriffen. Alle anderen Geräte sind an den entscheidenden Stellen hochwertig mit Metall verarbeitet. Die Gehäuse sind bei allen größtenteils aus Kunststoff, Russell Hobbs und WMF haben auch mattgebürstetes Metall, bzw. Cromargan verarbeitet.

Smoothie-Mixer sind alle sehr laut

Auch in der Leistung unterscheiden sich die von uns getesteten Smoothie-Mixer kaum. Alle haben eine Leistung zwischen 1000 und 1600 Watt, nur der JTC OmniBlend V unterschreitet die 1000-Watt-Marke mit einer Leistung von 950 Watt.

Groß und schwer sind sie ebenfalls alle, sie wiegen ausnahmslos über vier Kilogram. Das muss bei so viel Power aber auch sein, das hohe Gewicht garantiert einen festen Stand auf der Arbeitsfläche, wenn die Mixer in Aktion sind.

Wir haben auch die Lautstärke der Geräte im Leerbetrieb gemessen. Alle Geräte lagen bei etwa 90dB. Das ist schon sehr laut. Im Betrieb mit Zutaten reduziert sich die Lautstärke allerdings merklich, flüsterleise wird aber kein Smoothie-Mixer.

Wozu ein Hochleistungsmixer?

Grüne Smoothies werden immer beliebter, oftmals ersetzen sie das Frühstück oder sind ein schneller Vitaminkick für zwischendurch. Sie sind schnell zubreitet, denn man gibt alle Zutaten einfach nur zusammen in den Mixer, drückt auf den Startknopf und im Handumdrehen hat man ein gesundes sättigendes Getränk aus Obst oder Gemüse mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen Pflanzenfasern.

Zubereitet werden Smoothies in Hochleistungsmixern, die mit ordentlich Power und über 30.000 Umdrehungen pro Minute alles kleinkriegen, was ihnen zwischen die Klingen kommt.

Die Umdrehungszahl ist ausschlaggebend

Warum tut’s ein gewöhnlicher Mixer nicht? Ganz einfach: Normale Standmixer sind zum einen nicht für den längeren Betrieb über mehrere Minuten ausgelegt, zum anderen reicht ihre Leistung nicht aus um vor allem Gemüse so zu verarbeiten, dass man ein sämiges Smoothie-Ergebnis bekommt.

Wenn Sie Smoothies vor allem aus Obst machen wollen, brauchen Sie keinen Hochleistungsmixer – da tut’s auch der Standmixer oder die Küchenmaschine.

Auch wenn Sie grüne Smoothies erstmal ausprobieren wollen, können Sie das mit dem herkömmlichen Mixer machen. Das Ergebnis ist dann eben nicht so »smooth« wie es sein könnte, geschmacklich macht es aber keinen Unterschied. Aber am besten probieren Sie es dann mit weicherem Gemüse, denn die faserigen Rückstände sind im Mund nicht gerade angenehm.

Wenn Sie öfters grüne Smoothies mit Gemüse zubereiten wollen, macht ein Hochleistungsmixer auf die Dauer Sinn. Denn erst bei sehr hohen Drehzahlen werden auch Pflanzenfasern von festerem Gemüse wie Sellerie, Grünkohl oder Spinat fein püriert. Und ohne holzige Fasern im Mund schmeckt ein Smoothie um ein Vielfaches viel besser.

Mehr Nährstoffe durch Aufbrechen der Zellwände?

Die Hersteller behaupten überdies, dass beim Mixen mit einem Hochleistunsmixer durch das Aufbrechen der Zellwände von Pflanzenfasern Nähstoffe freigesetzt werden, an die der Körper sonst nicht heran kommt.

Das klingt so gut, dass es nicht nur Verkäufer sondern auch selbsternannte Gesundheitsapostel und Journalisten in trendigen Lifestyle-Artikeln gerne nachplappern. Dabei ist diese Aussage vor allem eins: Gutes Marketing. Denn dass dem so ist, dafür gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege.

Das Verdauungssystem ist ein echter Spezialist darin, Lebensmitteln Nährstoffe zu entziehen. So kann es Zellwände von Ballaststoffen zum Beispiel mit Hilfe von Darmbakterien aufbrechen. Dafür braucht es keinen Hochleistungsmixer.

Deswegen muss man aber nicht gleich auf grüne Smoothies verzichten. Wenn Sie mit Smoothies unter dem Strich mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, tun Sie Ihrer Gesundheit auf jeden Fall etwas Gutes!

Püriert ist Obst und Gemüse leichter verdaulich

Und auch wenn Sie Verdauungsprobleme haben, kann ein Smoothie-Mixer helfen, denn fein püriertes Gemüse kann leichter verdaulich sein.

Und natürlich kann man mit Hochleistungsmixern noch ein paar andere leckere Sachen zaubern: Etwa Fruchtaufstriche aus Nüssen und Obst, Eiscreme aus gefrorenen Früchten oder Mandelmilch. Dazu werden blanchierte Mandeln zusammen mit Wasser gemixt. Hier braucht es ordentlich Umdrehungen damit sich Mandeln und Milch zu einer homogenen Flüssigkeit verbinden.

Und weil die Zutaten im Hochleistungsmixer durch die hohen Drehzahlen schnell warm werden, kann man mit ihnen sogar auch schnell und einfach Saucen und sämige Suppen zubereiten – ganz ohne Herd.

 

Test: Smoothie-Mixer – Testsieger Bianco di puro PandaTestsieger: Bianco di Puro Panda

Der Bianco di Puro Panda hat uns nicht nur optisch am besten gefallen, er war auch am vielseitigsten und bot die größte Ausstattung.

Mit 1400 Watt Leistung und bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute steckt ordentlich Power im Motorblock des Pandas. Und mit seinen drei Automatikprogrammen »Grüne Smoothies«, »Fruchtsmoothies« und »Warme Suppen« sowie dem manuellen Modus, kann er alles, was ein guter Smoothie-Mixer können muss.

Der Sieger: Bianca di Puro Panda

Test Smoothie-Mixer: Bianca di Puro Panda
Preislich noch im Rahmen und Power genug, um auch harte Zutaten klein zu bekommen
Amazon€ 395,00

von 4 Lesern gekauft

Bei den Automatikprogrammen rotieren die Klingen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unterschiedlicher Dauer. Das Suppen-Programm ist mit seinen 4:20 Minuten das längste – am Ende hat man eine 42 Grad warme Suppe.

Das kann ich so genau sagen, weil der Bianco di Puro Panda als einziger Smoothie-Mixer im Test mit einem im Stößel integrierten Thermometer ausgestattet ist. Ein großer Pluspunkt, denn beim Mixen mit hoher Drehzahl entsteht viel Wärme. Die ist gerade bei grünen Smoothies nicht immer gewünscht.

Mit dem Thermometer im Stößel sieht man sofort, wenn die Flüssigkeit zu warm wird – und kann notfalls mit ein paar Eiswürfeln gegensteuern.

Die Bedienungsanleitung beinhaltet Rezepte für Smoothies, Cashew- und Mandelmus, Suppen, Dressings, Eis und Puddings. Natürlich kann man mit dem Gerät auch Mandel- oder Hafermilch zubereiten.

Die Anleitung ist gut verständlich, doch die Bedienung des Geräts ist weitgehend selbsterklärend, so dass man sie eigentlich nicht braucht.

Die Bedienung geschieht über ein Stellrad, das Pulse-Funktion, Programmsteuerung und manuellen Betrieb ermöglicht. Bianco di Puro zeigt damit, das weniger eben manchmal mehr ist.

Gute Mixleistung für einen guten Preis

Das Gerät kommt zwar nicht mit einem eigenen Rezeptbuch, die Rezeptvorschläge in der Bedienungsanleitung geben aber einen ausreichenden Überblick über die Möglichkeiten, die der Smoothie-Mixer bietet. Gerade bei Smoothies sollte man sich ohnehin nicht sklavisch an Rezepte halten, sondern einfach ausprobieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Der Panda bringt trotz seines gewichtigen Namens nur 4,5 kg auf die Waage. Das Gerät vibriert nicht im Betrieb und steht sicher und fest auf dem Tisch.

Der Mixer aus dem Hause Bianco di puro ist nicht lauter oder leiser als die anderen Geräte. Das Gehäuse lässt sich einfach mit einem feuchten Lappen abwischen und der Mixbehälter lässt sich unter fließendem Wasser kinderleicht ausspülen.

Das Modell Panda gibt es nur in weiß. Wer sich Farbe in die Küche holen möchte, muss zum Bianco di Puro Originale greifen, den es in weiteren Farben gibt.

Der Originale kommt ebenfalls mit Thermometer im Stößel, hat mit 1680 Watt noch mehr Leistung und eine noch einmal leicht höhere Drehzahl. Dafür kostet er aber auch noch einmal rund 100 Euro mehr.

Die Alternativen

Auch die anderen Smoothie-Mixer schnitten in unserem Test gut ab. Sie sind aber entweder deutlich teurer oder nicht so gut ausgestattet wie der Panda von Bianco di Puro.

Für Markenbewusste: Vitamix Professional Series 300

Test Smoothie-Mixer: Vitamix Professional Series 300
Sehr teuer, aber nicht wirklich besser als günstigere Smoothie-Mixer.

Vitamix gilt als Erfinder von grünen Smoothies, der Name ist geradezu ein Synonym für Hochleistungsmixer und hat das Zeug zum Status-Symbol. Entsprechend ist er auch sehr teuer.

Der Vitamix Pro 300 war damit auch der teuerste Smoothie-Maker im Test, dabei gehört das Modell bei Vitamix noch zu den günstigeren Modellen.

Der Vitamix Pro 300 hat eine Leistung von 1200-1400 Watt und bietet neben einer Pulse-Funktion zehn Geschwindigkeitsstufen.

Mit 5,6 kg ist der Vitamix der Schwerste im Test, aber auch der Standfesteste. Er püriert mit 4 Edelstahlklingen, zwei weniger als die anderen Smoothie-Mixer, einen Unterschied beim Smoothie-Ergebnis konnten wir aber nicht feststellen.

Der Mixbehälter des Vitamix hat wie unser Testsieger ein Fassungsvermögen von 2 Litern, man kann aber auch andere Behältergrößen dazu kaufen.

Automatikprogramme bietet der Vitamix Pro 300 dagegen nicht. Wer Wert darauf legt, muss zum Top-Modell Vitamix Pro 750 greifen – für den werden allerdings schlappe 900 Euro fällig.

Das lohnt sich aus unserer Sicht nicht, denn wirklich notwendig sind Automatikprogramme zum Mixen von Smoothies oder Suppen nicht. Ein paar Mal die Pulse-Funktion drücken hat den selben Effekt.

Tröstlich immerhin, dass man sich bei diesen Preisen die Farbe auswählen kann: Den Vitamix Pro 300 gibt es in creme, schwarz und rot.

Wer glaubt, dass man für so viel Geld ein besser gefertigtes Gerät bekommt, irrt. In der Verarbeitung unterscheidet sich der Vitamix Pro 300 kaum von den anderen Geräten im Test.

Sehr gut gefallen hat uns dagegen das hochwertige Rezeptbuch – kein anderer Smoothie-Mixer kommt mit so vielen Rezepten und Inspirationen daher: Neben Anleitungen für Smoothies, Cocktails, Dressings, Eis und Soßen gibt es auch Rezepte für Brotaufstriche und herzhafte Gerichte.

Wenn Geld für Sie keine Rolle spielt und Sie Wert auf die Marke legen, dann bekommen Sie mit dem Vitamix ein solides Gerät, das gute Smoothies macht – allerdings nicht besser als deutlich günstigere Mixer.

Für alle anderen ist unser Testsieger die bessere Wahl: Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

Edelstahl-Optik: WMF Kult pro Power

Test Smoothie-Mixer: WMF Kult pro Power
Der WMF Kult pro Power ist nicht nur hübsch - er kann auch einiges.

In gewohnter Manier präsentiert sich WMF mit dem Kult pro Power im Cromargan-Look.

Mit 1600 Watt und 33.000 Umdrehungen pro Minute hat dieser Smoothie-Mixer von allen Geräten im Test die meiste Power unter der Haube. Einen großen Unterschied beim Mix-Ergebnis macht das aber nicht – auch die anderen Smoothie-Mixer haben mehr als genug Leistung.

Auch der WMF kommt mit einem 2 Liter fassenden Krug aus Kunststoff, der leider ebenfalls nicht spülmaschinenfest ist. Außerdem hat er ein kleines Loch, durch das Flüssigkeit in den Griff gelangen kann, die man nie wieder herausbekommt. Das hätte man besser lösen können.

Das Bedienfeld besteht aus An-Ausschalter, Pulse-Schalter und dem Stellrad für die manuelle Geschwindigkeitsregelung. Außerdem hat der WMF Kult pro Power drei Tasten für die Automatikprogramme Smoothie, Ice Cream und Sauce, mit dem sich Saucen mit einer Temperatur von bis zu 60 Grad zubereiten lassen.

Sowohl mit Smoothie-Automatik-Programm, als auch im manuellen Modus waren die Smoothies in weniger als zwei Minuten fertig. Damit war er etwas schneller als die anderen Smoothie-Mixer.

Mit im Lieferumfang enthalten ist das Rezeptbuch »Grüne Smoothies« von GU – und das, obwohl der Smoothie-Mixer von WMF inzwischen sogar günstiger zu haben ist, als unser Testsieger von Bianco di Puro.

Damit ist auch der WMF eine gute Wahl – einziges Manko ist die nicht durchdachte Konstruktion des Mixbechers sowie die Tatsache, dass der Stößel kein Thermometer hat. Wer darauf verzichten kann, fährt auch mit dem WMF sehr gut.

Der Günstige: Ultratec Power Mixer

Test Smoothie-Mixer: Ultratec Power Mixer
Das günstigste Modell im Test - die Ergebnisse liessen keine Wünsche offen.

Noch günstiger geht es mit dem UltraTec Power Mixer.

Der Mixer von Ultratec war das günstigste Gerät im Test, aber gleichzeitig eines der leistungsstärksten: Mit 1500 Watt und 32.000 Umdrehungen pro Minute lieft er leistungstechnisch auf dem zweiten Rang hinter dem WMF Kult pro Power.

Wie beim Vitamix gibt es bei diesem Mixer keine Automatikprogramme. Das übersichtliche Bedienfeld besteht aus An-Ausschalter, Pulse-Taste und Stellrad für die Geschwindigkeit.

Im Betrieb roch der Smoothie-Maker etwas elektrisch, das kann aber bei Neugeräten vorkommen und betrifft manchmal auch andere Geräte, wie die Kundenbewertungen zeigen. Ob sich der Geruch mit längerem Gebrauch legt, können wir nicht sagen.

Auch der Ultratec gewinnt keine Design-Preise, sieht aber schicker aus als der Omniblend. Wie beim Omniblend überwiegt beim Gehäuse Plastik, die entscheidenden Teile wie Übersetzung und Zahnrad sind aber auch hier aus Metall gefertigt.

Allerdings gibt es vereinzelt Berichte von Kunden, die beklagen, dass der Ultratec schon nach wenigen Monaten seinen Geist aufgegeben hat.

Wer erstmal nur grüne Smoothies ausprobieren und dafür nicht viel Geld ausgeben will, für den ist der Ultratec eine Überlegung Wert. Auf lange Sicht fährt man vermutlich besser, wenn man etwas mehr Geld investiert.

Außerdem getestet

Russell Hobbs Performance Pro

Der Russel Hobbs Performance Pro punktet zwar mit einem niedrigen Preis, jedoch muss man dafür auch einige Nachteile hinnehmen. Als einziger Mixer aus dem Test wird er ohne Stößel geliefert und leider sind sowohl das Zahnrad als auch die Übersetzung des Motorblocks aus Kunststoff.

Das dürfte wohl schnell zu Verschleißerscheinungen führen. Er ist mit ganzen fünf Automatikprogrammen ausgestattet, wobei man so viel Auswahl eigentlich nicht braucht.

Das auch ein günstiger Mixer an den wichtigen Stellen aus Edelstahl gefertigt sein kann, zeigt der Ultratec.

JTC OmniBlend V

Mit gerade einmal 950 Watt ist der JTC Omniblend V der schwächste Mixer im Testfeld. Gemixt hat er trotzdem gut, doch auch sein Erscheinungsbild erinnert eher an Modelle aus den 80er Jahren.

Ein Hingucker in der Küche ist er auf keine Fall.

Auch wäre ein wenig mehr Bedienerfreundlichkeit trotz des niedrigen Preises wünschenswert.

Klarstein Herakles 5G

Mit dem Klarstein Herakles 5G hat man technisch gesehen eigentlich einen guten Mixer – er schafft sagenhafte 40.000 Umdrehungen in der Minute. Die Bedienelemente sind allerdings ziemlich identisch zu denen des Omiblend, nur leider noch unpraktischer, da man Druck- und keine Drehknöpfe hat.

Um die Geschwindigkeit zu steigern muss man also den Mixer erst immer ausschalten, um ihn dann mit mehr Power neu zu starten. Leider etwas unpraktisch.

Kommentare

13 Kommentare zu "Der beste Smoothie-Mixer"

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Wir lieben unser Bianco Puro, und nach günstig, schon relativ teuer, aber immer ohne den richtig guten Erfolg haben wir uns für den Bianco entschieden. Wir machen sehr viel Smoothies grün und süss und sind begeistert.

Vitamix 5200 ist der beste

Ultra Tec Power Mixer hab ihn schon 3Jahre!!!!

Smoothies,auch so ein Hype

Vitamix 5200 ist der beste
Macht herrliche Suppen

Bin überzeugte Vitamix-Smootherin! Und ich habe Vergleiche gemacht. Natürlich eine Investition….

Genau – Vitamix ist der beste!!!!! ?????

Sehe ich auch so, habe auch den Vitamix !

Haben 2 Stück. Wie die jetzt genau heissen weiß ich nicht. Liege mit Grippe im Bett und mag nicht aufstehen um Nachzusehen. Aber beide etwa der selbe Preis. Jeweils 2 Becher mit auslaufsicherem Deckel dabei

Welchen hast’Du

Unser hat 19 Euro gekostet und funktioniert super 🙂

19,95 bei LIDL und Gemüse schafft der auch ?

Ganz genau ?

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