Sparschäler Test: Sparschäler Aufmacher2
test
Veröffentlicht: 19.7.2021

Der beste Sparschäler

Wir haben 12 Sparschäler getestet. Der beste ist der von Victorinox. Denn er ist federleicht, liegt gut in der Hand und ist günstig. Er schält alle Test-Lebensmittel mühelos und das in beide Richtungen. Design-Fans kommen auch auf ihre Kosten, denn den Schäler gibt es in zwölf verschiedenen modernen Farben. Da ist garantiert für jeden was dabei.

Yvonne Fink
Yvonne Fink ist studierte Wirtschaftsjournalistin und schreibt am liebsten über Lifestyle-Themen, Familie und Kulinarik. Sie hat für Essen & Trinken geschrieben, stand bei bei Tim Mälzers Kochshow „Schmeckt nicht gibt’s nicht“ hinter der Kamera und leitete selbst ein Restaurant an der Alster. Die fleißige Hobby-Köchin und Mama einer kleinen Tochter testet mit Feuereifer Küchengeräte und alles rund ums Thema Baby.

Sparschäler sind einer der Evergreens in der Küche. Denn ein Sparschäler hat gegenüber dem universellen Küchenmesser einige Vorteile, wenn es um das dünne Abtragen von Schalen aller Art geht.

Zum einen schälen selbst erfahrene Köche einfach schneller mit einem Sparschäler. Zum anderen – und das ist in Zeiten von bewusster Ernährung besonders wichtig – bleiben die gesunden Vitamine im Schälgut erhalten. Denn die sitzen fast immer direkt unter der Schale. Und zu guter Letzt spart man auch ein wenig Geld, denn es geht weniger von dem schönen Gemüse oder der schönen Frucht verloren. Ein Sparschäler spart also Zeit, Geld – und den Verlust von gesunden Vitaminen.

Wir haben 12 Sparschäler mit Preisen zwischen 6 und 19 Euro getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Victorinox Universalschäler

Test Sparschäler: Victorinox Victorinox Universalschäler mit Pendelklinge, Zackenschliff, Zweischneidig, Edelstahl, Spülmaschinengeeignet, gelb
De Victorinox schält flink und zuverlässig Kartoffel, Gurke und Co. Der Sparschäler ist günstig, schick und in zwölf Farben erhältlich.

Der Sparschäler von Victorinox schält in Windeseile die Schale aller unserer Test-Lebensmittel. Und das dank der Pendelklinge in beide Richtungen. Zudem ist er supergünstig, schick anzusehen und in zwölf Farben erhältlich. Die Micro-Zahnung des Messers sorgt für ein appetitliches Muster in unserem Obst und Gemüse. Der clever Kartoffelaugenentferner tut was er soll und das Material ist von allerhöchster Qualität.

Auch gut

WMF Profi Plus

Test Sparschäler: WMF Profi Plus
Ein Luxus-Schäler mit extrem scharfer Klinge und im klassischen Design. Rostfreier Edelstahl trifft beste Verarbeitung. Pflicht, für alle Foodies.

Der Sparschäler Profi Plus von WMF wird seinem Namen gerecht, denn er ist ein Profi-Sparschäler für jede Küchen-Lage. Er schält alles Obst und Gemüse schnell und sauber, liegt super in der Hand, ist aus rostfreiem Edelstahl und kommt mit praktischer Schutzkappe für die sehr scharfe Klinge. Das hochwertige Material und die laserscharfe Edelstahlklinge haben allerdings auch ihren Preis. Der Sparschäler ist perfekt für »Hobby-Profis«, die wissen, wie man mit scharfen Klingen umgeht und bereit sind, für eine guten Sparschäler auch etwas mehr Geld auszugeben.

Der Klassiker

WMF Gourmet Sparschäler

Test Sparschäler: WMF Gourmet Sparschäler Pendelklinge
Dieser Sparschäler ist ein Alrounder, der sogar Ingwer anstandslos schält und mit rostfreiem Edelstahl punktet.

Der Gourmet Sparschäler von WMF ist ein richtiger Allround-Klassiker. Der Querschäler schält alle Obst- und Gemüsesorten und sogar Ingwer anstandslos und zufriedenstellend. Rostfreier Edelstahl mach den Schäler zu einem Küchenhelfer, von dem man ein Leben lang was hat. Die Edelstahlklinge ist zudem austauschbar, falls sie doch mal stumpf werden sollte. Das offene Design macht möglich, dass man den Schäler überall problemlos aufhängen kann.

Der Alleskönner

OXO Großer Gemüseschäler

Test Sparschäler: OXO Großer Gemüseschäler
Dieser Sparschäler ist sehr leicht, liegt prima in der Hand und schält viel Schale auf einmal ab. Gut für Akkordarbeit.

Seine ungewöhnliche ausladende Form macht den Sparschäler von OXO so besonders: Der großer Gemüseschäler ähnelt in Optik und Haptik eher einem Rasierer als einem Sparschäler. Er ist sehr leicht, liegt besonders bequem in der Hand und schält viel Schale auf einmal ab. Praktisch für Akkordarbeit also. Und er macht keinen Hehl aus kompliziert zu schälenden Dingen, wie z. B. Ingwer. Er kommt mit nützlichem Klingenschutz und ist mit einer Aufhängöse ausgestattet.

Kartoffel-Held

Lurch Super-Schäler

Test Sparschäler: Lurch Super-Schäler charcoal grey
Keine Kartoffel ist vor diesem Sparschäler sicher! Die Schale fliegt widerstandslos von der Knolle, braune Makel werden im Handumdrehen entfernt. Ein Muss für Kartoffel-Fans.

Der Super-Schäler von Lurch wird seinem Namen gerecht. Vor allem beim Kartoffelschälen stellt er alle anderen Probanden in den Schatten. Flink, sauber, dünn verliert die beliebte Erdfrucht ihr braunes Gewand. Die gepolsterten Griffe bieten außerdem eine angenehme Haptik. Auch der integrierte Kartoffelaugenentferner macht seinen Job super. Bei Möhre, Gurke und Co. zeigt sich: Er hat eine der schärfsten Klingen. An Rundungen hat er ein bisschen zu knabbern, macht das aber mit der sonstigen Performance wieder wett.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutDer KlassikerDer AlleskönnerKartoffel-Held
Victorinox Universalschäler WMF Profi Plus WMF Gourmet Sparschäler OXO Großer Gemüseschäler Lurch Super-Schäler Rösle Pendelschäler Westmark Sparschäler Fiskars Schäler Microplane Profischäler Fackelmann Universalschäler Tupperware Schälfix D82 XIAOCAI Schäler
Test Sparschäler: Victorinox Victorinox Universalschäler mit Pendelklinge, Zackenschliff, Zweischneidig, Edelstahl, Spülmaschinengeeignet, gelbTest Sparschäler: WMF Profi PlusTest Sparschäler: WMF Gourmet Sparschäler PendelklingeTest Sparschäler: OXO Großer GemüseschälerTest Sparschäler: Lurch Super-Schäler charcoal greyTest Sparschäler: Rösle Pendelschäler querTest Sparschäler: Westmark  Sparschäler, Apfel- und Kartoffelschäler, Pomfix Gallant, Edelstahlklinge,Test Sparschäler: Fiskars  Schäler mit beweglicher KlingeTest Sparschäler: Microplane Profischäler glatte KlingeTest Sparschäler: Fackelmann UniversalschälerTest Sparschäler: Tupperware Schälfix Schäler D82 Sparschäler Profischäler 6627Test Sparschäler: XIAOCAI  Schäler Edelstahl Zweischneidig Pendelklinge Rostfrei
Pro
  • Schält schnell
  • Ist leicht
  • Sehr günstig
  • Für Linkshänder geeignet
  • Schält hübsches Muster in Lebensmittel
  • Klassisches Design
  • Austauschbare Klinge
  • Hochwertiger Edelstahl
  • Klassisches Gastro-Design
  • Leicht
  • Edelstahl
  • Schält sehr solide, auch Ingwer
  • Besonders breit
  • Schält viel Schale ab
  • Sehr leicht
  • Schält Kartoffeln wie kein zweiter
  • Gummierter Griff
  • Sticht Kartoffelaugen perfekt aus
  • Besonders hübsche Optik
  • Hochwertiges Material
  • Schält gut
  • Schön langer Griff
  • Liegt stabil in der Hand
  • Wechselbare Klinge
  • Rutschfester Griff
  • Guter Halt
  • Rutschfester, weicher Griff
  • Schält solide
  • Sehr leicht
  • Wenn er schält, schält er ok
  • Rutschfester Griff bei beiden
  • Schälen ok
Contra
  • Es gibt bessere Kartoffelaugenausstecher
  • Teuer
  • Bei langem Schälen drückt er ein bisschen in der Hand
  • Nicht so hübsch anzuschauen
  • Wirkt etwas klapprig
  • Rutscht ab, schält man runde Dinge, wie z.B. einen Apfel
  • Kein guter Kartoffelaugenausstecher
  • Kein guter Ausstecher
  • Nicht so schön anzuschauen
  • Schält nicht so gut. Muss viel Druck ausüben
  • Schält Ingwer nicht so gut
  • Kartoffelaugenausstecher ist mangelhaft
  • Ziemlich schwer
  • Keine gute Ausstechfunktion
  • Griff etwas zu kurz
  • Klapprige Haptik
  • Biegt sich
  • Schält meist mangelhaft oder gar nicht
  • Fällt auseinander
  • Griff drückt schmerzhaft in die Hand
  • Wirken beide billig
  • Keine Aufhängeöse
  • Machen Druckstellen im Schälgut
  • Riechen chemisch
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
BauartLängsschälerLängschälerQuerschälerQuerschälerQuerschälerQuerschälerLängschälerLängschälerLängschälerLängschälerQuerschälerQuer- und Längsschäler
Rutschfester GriffJaNeinNeinJaJaNeinJaJaJaNeinJainJa
Wechselbare KlingeJaJaJaJaNeinJaJaJaJaJaJaNein
Linkshänder geeignetJaNeinJaJaJaJaJaJaJaNeinNeinJa
SpülmaschinenfestJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
KartoffelaugenentfernerJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
MaterialKunststoff und EdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahl, KunststoffEdelstahl, KunststoffEdelstahlEdelstahl, KunststoffEdelstahl, KunststoffEdelstahl, KunststoffEdelstahlEdelstahl, KunststoffEdelstahl, Kunststoff
Gewicht17 Gramm92 Gramm92 Gramm38 Gramm60 Gramm110 Gramm46 Gramm44 Gramm107 Gramm39 Gramm28 GrammLängsschäler: 69 Gramm
Querschäler: 65 Gramm
Breite der Klinge4,5 cm3,5 cm3,7 cm4 cm4 cm3,5 cm3,5 cm4 cm4,5 cm3,5 cm4 cmLängsschäler: 4 cm
Querschäler: 4,5 cm
Länge Schäler17,59 cm8,8 cm11 cm12,5 cm17 cm19,5 cm18 cm19 cm15 cm17,5 cmLängsschäler: 17 cm
Querschäler: 15 cm
Kann auch Ingwer schälenJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJainLängsschäler: Ja
Querschäler: Ja
AufhängeöseJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJainLängsschäler: Nein
Querschäler Jain
Beidseitiges schälenJaNeinNeinJaNeinJaJaJaJaNeinTheoretischLängsschäler: Ja
Querschäler: Ja

Typen von Sparschälern: Längs oder quer?

Beim Gemüse- und Obstschälen mit einem Sparschäler wird mittels einer feinen Edelstahlklinge die Schale vom Objekt möglichst hauchdünn abgetragen – für möglichst wenig Schwund am Material und maximalem Vitamin-Erhalt. Daher der Name: Sparschäler.

Sparschäler gibt es vorwiegend in zwei Bauformen, nämlich mit längs liegender oder mit querliegender Klinge. Welche man bevorzugt ist weitgehend Gewöhnungs- und Geschmacksache. Beide Bauformen haben ihre Vor- und Nachteile.

Längsschäler

Längsschäler sind geformt wie ein Buttermesser: Die Klinge liegt längs zum Griff und ist gewissermaßen eine Verlängerung des Griffs. Sie sind vor allem für kleines Schälgut wie Äpfel oder Kartoffeln geeignet, denn bei ihnen kann man die Schälhand mit dem Daumen am Schälgut abstützen.

Man unterscheidet zwischen dem Bereich des Griffes und dem Bereich des Messerkopfes, also der Schäleinheit. Am Messerkopf befindet sich meist eine Edelstahlklinge, die bei eingien Modellen beweglich aufgehängt ist. Sie ist messerscharf und mit ihr gleitet man über das Gemüse oder Obst und trägt so die Schale ab. Die meisten Modelle müssen dazu zum Körper hingezogen werden.

Manche Modelle schälen auch vom Körper weg

Einige Schäler können aber in beide Richtungen schälen, also auch vom Körper weg. Das ist praktisch, da man so schneller fertig wird, weil man eine Schäl-Strecke spart. Auch gut geeignet sind diese Schäler, um Kinder damit vorsichtig mithelfen zu lassen. Da sie vom Körper weg schälen, ist das in Punkto Verletzungsgefahr wesentlich sicherer. Generell arbeiten Längsschäler präziser und sind für dicke Schalen super, dafür sind sie aber selten für Linkshänder geeignet.

Sparschäler Test: Gerade Form Schäler
Die sieben Längsschäler im Test.

Querschäler

Sparschäler mit eine Y-förmigen Bauform werden Querschäler, weil die Klinge hier quer zum Griff liegt. Querschäler ermöglichen sehr schnelles Schälen von großem Schälgut wie Gurken oder Spargel. Die Schälbewegung wird hier mit dem ganzen Arm ausgeführt, während man mit dem Querschäler bei kleinem Schälgut mehr aus dem Handgelenk arbeitet.

Selbst wenn man mehr Druck ausübt, wird die Schale mit Querschälern hauchdünn abgeschnitten. Ein weiterer Vorteil: Fast alle Sparschäler in Y-Form sind auch für Linkshänder geeignet.

Sparschäler Test: Y Form Schäler
Die sechs getesteten Querschäler in Y-Form.

Feste Klinge oder Pendelschäler

Es gibt Sparschäler mit festen, unbeweglichen Klingen und Sparschäler mit beweglich aufgehängten Klingen. Die nennt man auch Pendelschäler. Pendelschäler haben den Vorteil, dass sie sich der Oberflächenstruktur des Schälgutes anpassen. Der Nachteil: Man muss oft mehr Druck ausüben, was zu unschönen Druckstellen oder Fruchtfleisch-Quetschungen führen kann.

Feste Klingen verrutschen hingegen kaum. Sind dafür aber beim Schälen von etwas holperigen Schälobjekten, wie z. B. Ingwer, etwas radikaler. Bedeutet: sie raspeln gnadenlos auch ordentlich Nutzmaterial mit runter.

Feste Klingen schälen mehr weg, sind aber gut für harte Zutaten geeignet

Wir raten daher generell dazu, entweder zwei Schäler zuhause zu haben oder einen, bei dem man die Klinge austauschen kann, je nach Bedarf. Die meisten Sparschäler kommen mit Edelstahlklingen, es gibt aber auch welche aus Keramik. Modelle mit Keramikklingen haben wir nicht getestet, weil sie eher die Ausnahme sind. Grund: Keramikklingen sind z. B. nicht spülmaschinengeeignet und zerbrechen sehr schnell, wenn sie runterfallen.

So haben wir getestet

Um entscheiden zu können, welcher Sparschäler für uns der beste ist, mussten wir uns erst einmal Kategorien überlegen. Irgendwie muss man eine Messbarkeit herstellen. Die liegt bei Sparschälern eigentlich auf der Hand: Welcher Schäler schält am besten? Doch es stellt sich heraus, dass auch andere Kriterien eine Rolle spielen.

Denn, was bedeutet »am besten«? Was ist bei einem Sparschäler wichtig. Nun, zum einen ist es die Größe und das Gewicht. Schält man über einen längeren Zeitraum immer dasselbe, z. B. Spargel für die ganze Familie, sollte der Sparschäler locker und bequem in der Hand liegen und nirgends unangenehm drücken. Sonst hat man schnell mal einen Krampf oder Schmerzen im Arm oder Handgelenk.

Auch das Design und die Oberflächenstruktur muss passen. Denn rutscht man ständig ab und muss nachjustieren, verliert man auch schnell die Lust am Schälen. Darüber hinaus ist die Gefahr größer, sich mit dem scharfen Messern in den Handballen zu säbeln wesentlich größer, wenn der Griff nicht rutschfest ist. Natürlich spielt wie immer auch die Qualität des Materials, der Preis und die Praktikabilität eine Rolle.

Beim eigentlichen Schäl-Akt haben wir uns verschiedene Schälobjekte ausgesucht. Einmal die in Deutschland gängigsten Schälobjekte. Nämlich Kartoffel, Gurke, Apfel und Möhre. Und zusätzlich haben wir noch Ingwer mit ins Test-Boot geholt, da der mit seiner unebenen Struktur und oft festen und faserigen Schale eine echte Herausforderung für jeden Schäler darstellt.

Sparschäler Test: Victorinox4

Testsieger: Victorinox Universalschäler

Der Sparschäler von Victorinox  macht mit den Schalen von Kartoffel, Gurke, Apfel und Möhre kurzen Prozess. Auch Ingwer hat gegen die super scharfe, gezackte Klinge absolut keine Chance. Die Pellen flutschen nur so durch die Pendelklinge – und das in beide Richtung. Also vom Körper weg geschält und zum Körper hin. Da braucht man kein Mathe-Genie sein, um zu verstehen: Das spart Zeit.

Testsieger

Victorinox Universalschäler

Test Sparschäler: Victorinox Victorinox Universalschäler mit Pendelklinge, Zackenschliff, Zweischneidig, Edelstahl, Spülmaschinengeeignet, gelb
De Victorinox schält flink und zuverlässig Kartoffel, Gurke und Co. Der Sparschäler ist günstig, schick und in zwölf Farben erhältlich.

Aber zum Anfang: Wir haben uns für die Rapsgelbe Variante des Sparschälers entschieden. Wir hätten noch stattliche elf andere Farben zur Auswahl gehabt. So eine Farbvielfalt hat man sonst bei keinem Hersteller. Für Hobby-Köche, denen das Gesamtbild ihrer Küche und der darin wohnenden Utensilien wichtig ist, ein klarer Vorteil. Beim Auspacken des Victorinox denkt man erst mal: Ok, Plastik. Total leicht. Was sollen die Zacken an der Klinge? Da hilft die Produktbeschreibung des Herstellers weiter: Die Zacken bewirken, dass gerade besonders harte Schalen mühelos abgetragen werden können.

Sehr schnelles Arbeiten

Und siehe da, es stimmt: der Schäler raspelte die Schale von allen Testobjekten mühelos ab, sodass die Schale nur so durch die Küche flog. Und zwar in beide Richtungen. Wie schon gesagt: Der Sparschäler schält dadurch doppelt so schnell im Vergleich zu einem Schäler, der nur in eine Richtung schälen kann. Ein großer Pluspunkt, denn das Testkriterium Geschwindigkeit war uns wichtig. Dafür hat man ja einen Sparschäler: Um flott die Schale von all den gesunden Sachen möglichst hauchdünn abzutragen.

Dass die Schale ein bisschen dicker abgetragen wurde als bei manch anderen Sparschälern, hat uns dabei auch nicht weiter gestört. Besser als zu wenig. Das Riffelmuster, dass beim Schälen entstand, fanden wir auch richtig gut. Denn dank des Zackenschliffs bezwingt der Sparschäler von Victorinox auch besonders unverwüstliche und wiederborstige Schalen. Wie die von Ingwer z. B. Beim Ingwerschälen blieben ein Paar der trotzigen Fasern links und rechts in den Ecken des Schälmessers hängen. Dafür war das Ergebnis aber besonders gründlich.

1 von 3
Sparschäler Test: Victorinox2
Unser Testsieger: der Victorinox Sparschäler.
Sparschäler Test: Victorinox1
Er hinterlässt dank des zackenförmigen Messers ein appetitliches Muster.
Sparschäler Test: Victorinox3
So kann es sonst keiner: schnell und leicht wird die Schale abgetragen.

Zur Handhabung können wir sagen, dass der Sparschäler von Victorinox ein echtes Leichtgewicht ist. Mit gerade mal 17 Gramm wiegt er von all unserer Testkandidaten am wenigsten. Die Oberfläche des Kunststoffes ist ein bisschen angeraut. Das ersetzt eine rutschfeste Gummierung, wie sie andere Sparschäler haben. Das ist auch ein Pluspunkt. Denn die Rutschfeste Gummierung neigt mit der Zeit und bei häufigem Gebrauch und dementsprechend häufiger Reinigung in der Spülmaschine dazu, sich in seine Bestandteile aufzulösen und auseinander zu bröckeln. Wer das schon mal erlebt hat weiß: Das ist eine fürchterlich Sauerei und der Sparschäler bzw. andere gummierte Gegenstände, sind danach oft einfach nur noch ein Fall für den Restmüll. Das entfällt hier.

Leicht und spülmaschinen­fest

Der Kunststoff ist sehr hart und wirklich robust. Der Sparschäler macht generell den Eindruck ziemlich unzerstörbar zu sein. Auch während des Schälens an sich, hat sich dieses Bild bestätigt. Der Sparschäler bog sich nicht, wackelte nicht, klapperte nicht, rutsche nicht ab. Die Klinge blieb stur an ihrem Platz und raspelte was das Zeug hielt. Und das war wie gesagt: eine ganze Menge. Der Kartoffelaugen-Ausstecher ist clever oben in der Spitze integriert und macht einen soliden Job. Das bedeutet: er sticht nicht unnötig viel Material aus der Kartoffel oder dem Apfel raus. Das Schälobjekt zerbricht nicht, wird nicht zerquetscht oder nimmt sonst irgendeinen Schaden.

Auch die Reinigung lief zufriedenstellen ab. Einfach unter fließendem, warmem Wasser kurz abbrausen, abtrocknen oder trockentupfen und Schwups ist der Sparschäler wieder zu neuen Schandtaten bereit. Oder zum Ruhen in der Schublade oder zum dekorativen Abhängen neben Nudelsieb, Suppenkelle und Co. Das kann jeder so handhaben wie er möchte. Natürlich darf der Sparschaler, so wie alle anderen Sparschäler hier im Test, auch in der Spülmaschine eine Runde drehen und dabei die nötige Reinigung erleben. Aber: Die Langlebigkeit – gerade von der schönen, scharfen Edelstahlklinge – verlängert das sicher nicht. Und beim Ausräumen der Spülmaschine läuft man dann Gefahr, unbedacht in das Besteckkörbchen zu greifen und sich an der scharfen Klinge zu verletzen. Besser: einfach kurz nach abgeschlossenem Schälprozedere abspülen, abtrocknen und weitermachen.

Sehr scharfe Edelstahl­klinge

Apropos scharf: Die Klinge ist wirklich extrem scharf und wir würden deshalb davon abraten, ungeübten Kindern damit das »Helfen« zu erlauben. Selbst wir Profi-Laien haben beim dynamischen hin und her raspeln kurz nicht aufgepasst und den Handballen flankiert. Autsch! Man muss wirklich gut aufpassen und darf nicht zu übermütig werden. Einen Punktabzug gibt das dafür aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Unterm Strich: Der Sparschäler von Victorinox der günstigste, schnellste, leichteste, bunteste – und kommt dazu noch aus »sehr gutem Hause«. Er eignet sich perfekt für jedes Hobby-Koch-Level, nur kleineren ungeübten Kindern würden wir den Schäler besser nicht unangeleitet in die Hand geben.

Victorinox Universalschäler im Testspiegel

Bisher hat noch kein andere, relevantes Testportal unseren Sieger getestet. Sobald neue Tests dazu erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Unser Sieger von Victorinox ist für uns der beste Sparschäler für den Alltag. Hobby-Köche, die z. B. Edelstahl als Material bevorzugen oder eine andere Form schöner oder praktischer finden, werden vielleicht mit unseren anderen Empfehlungen zufriedener.

Luxus-Längsschäler: WMF Profi Plus

Auch gut

WMF Profi Plus

Test Sparschäler: WMF Profi Plus
Ein Luxus-Schäler mit extrem scharfer Klinge und im klassischen Design. Rostfreier Edelstahl trifft beste Verarbeitung. Pflicht, für alle Foodies.

Der Sparschäler WMF Profi Plus ist ein Schäler mit Pendelklinge, der einschneidig, also nur in eine Richtung schälen kann. Der Griff ist aus gebürstetem oder mattiertem Edelstahl, was die Griffigkeit verbessert. Man rutscht beim Schälen also nicht so leicht vom Griff ab. Der Sparschäler hat eine extrem scharfe Edelstahlklinge. Deshalb liefert der Hersteller sogar einen Klingenschutz mit. Super, wie wir finden. So braucht man sich keine Sorgen machen, dass sich jemand daran verletzt, wenn der Schäler gerade mal nicht im Einsatz ist.

1 von 3
Sparschäler Test: Wmf Profiplus2
Sparschäler Test: Wmf Profiplus1
Sparschäler Test: Wmf Profiplus3

Schälen tut er wie ’ne Eins. So gut, dass echt viel Fruchtfleisch mit abgetragen wird, vergleicht man das mit allen anderen Probanden. Aber auch hier sorgt das nicht für einen Punktabzug. Denn wir finden: Lieber etwas mehr Schale verlieren als zeitaufwändig Nachschälen. Gut finden wir auch die Aufhängöse, die den Sparschäler stets griffbereit vor der Nase baumeln lässt.

Einen Punktabzug gibt es trotzdem: Beim Schälen wandert die Haltehand gern in Richtung Messerkopf, dann landet der Zeigefinger irgendwann in der Lücke zwischen Griff und Messerkopf und der Schäler drückt auf den Zeigefinger (siehe Foto). Mit ein bißchen Übung hat man’s aber schnell raus.

In wenigen Worten: Der WMF Profi Plus ist ein super Sparschäler für jede Küchen-Lage. Er schält alles raspelklein und ist deshalb sehr zu empfehlen. Das hochwertige Material und die superscharfe Klinge haben allerdings auch ihren Preis. Abzüge gibt es lediglich für das Drücken in den Finger beim Schälen. Der Sparschäler ist perfekt für Profi-Laien, die wissen, wie man mit scharfen Klingen und widerspenstigen Griffen, die einen piesacken umgeht.

Klassischer Querschäler: WMF Gourmet Sparschäler

Sparschäler in diesem Design wie der WMF Gourmet findet man weltweit in absolut allen Profi-Gastro-Küchen. Sei es hierzulande in Restaurants aller Art, in gehobenen Gourmet-Tempeln z. B. in Frankreich aber auch in den dampfenden Garküchen in den Straßen Südostasiens ist dieser Sparschäler nicht mehr wegzudenken.

Grund eins: Er ist idiotensicher und wirklich jeder kann damit umgehen. Grund zwei: Der Sparschäler schält im Akkord, ohne dabei groß Zipperlein in Arm oder Handgelenk bei der Schäler führenden Person zu verursachen. Grund drei: Der Sparschäler ist unverwüstlich und schält und schält und schält. Er rostet dank rostfreiem Edelstahl nicht und er geht nicht kaputt. Ob er nun liebevoll gepflegt oder in einer WG-Küche rüpelhaft in die Ecke geworfen wird. Dieser Sparschäler ist sozusagen die Kakerlake unter allen Sparschälern.

Der Klassiker

WMF Gourmet Sparschäler

Test Sparschäler: WMF Gourmet Sparschäler Pendelklinge
Dieser Sparschäler ist ein Alrounder, der sogar Ingwer anstandslos schält und mit rostfreiem Edelstahl punktet.

Auch mit der Schäl-Leistung, und um die geht es hier ja vordergründig, kann dieser Sparschäler sich sehen lassen. Er ist sehr leicht (24 Gramm) und liegt gut in der Hand. Schält man drauf los, kann erst mal der Eindruck entstehen, dass die längsseitigen Ränder recht scharfkantig daherkommen und diese mit der Zeit unangenehm ins Handfleisch zwacken könnten. Aber nein, denn: Man muss kaum Druck ausüben, um das gewünschte Schäl-Ergebnis zu erzielen, was die anfänglich Befürchtung wieder erlöschen lässt.

Der Trick ist: nicht doll drücken. Dann hobelt der WMF Sparschäler die Pelle von Apfel, Gurke, Möhre und Kartoffel reibungslos ab. Dabei nimmt er minimal mehr Fruchtfleisch mit als manch anderer Schäler. Das gibt aber keinen Punktabzug, weil der Unterschied wirklich minimal ist und wir eher froh sind über die Gründlichkeit, als den Verlust von etwas Gurke zu betrauern.

1 von 2
Sparschäler Test: Wmf Gourmet2
Internationaler Küchen-Profi: der Gourmet-Schäler von WMF.
Sparschäler Test: Wmf Gourmet1
Er schält sicher, gut und sehr gründlich – teilweise sogar etwas mehr Schale als gewünscht.

Die Edelstahlklinge ist sehr scharf aber einseitig, was bedeutet, dass man nur in eine Richtung schälen kann. Super ist die Form, denn die seitlichen Fingermulden unterstützen einen beim sicheren Festhalten während des Schälens. Auch dieser Sparschäler kommt mit einem praktischen Ausstecher für unschöne braune, faulige oder »wurmige« Stellen in Kartoffel und Co., der auch eine gute Leistung bringt.

Relativ präzise und ohne viel Materialverlust sticht der Ausstecher tief ins Schälgut und zwirbelt den ungeliebten Makel einfach raus. Wie fast alle Querschäler ist auch dieser für Rechts- und Linkshänder geeignet. Auch die Reinigung des Sparschälers von WMF war erwartbar unkompliziert. Auch ihn reinigten wir flugs unter warmen Wasser in der Küchenspüle. Bis auf ein paar wenige Ingwerspäne war an ihm auch nix hängengeblieben. Der Sparschäler hat keine Aufhängöse, er IST die Aufhängöse! Denn das Design ist so luftig konzipiert, dass man ihn ungehindert überall aufhängen kann.

Zusammenfassend: Der Sparschäler von WMF ist ein zuverlässiger, sehr günstiger, leichter Tausendsassa, der alle Obst- und Gemüsesorten und sogar Ingwer anstandslos und zufriedenstellend schält. Rostfreier Edelstahl macht den Sparschäler zu einem Lebensbegleiter und das praktische Design lässt zu, dass man ihn überall aufhängen kann. Ein Sparschäler, der mit einem erwachsen werden kann.

Alleskönner: OXO

Der Sparschäler von OXO ist auf den ersten Blick keine herausragende Küchen-Schönheit. Mit seinem extra breiten und kurzen Griff ähnelt er eher einem Damenrasierer als einem Sparschäler. Dem ersten spontanen Bedürfnis ihn zu schütteln, gehen wir nach und finden ihn sofort recht klapprig, irgendwie billig. Aber, und das ist ja oft so, der erste Eindruck täuscht.

Der Alleskönner

OXO Großer Gemüseschäler

Test Sparschäler: OXO Großer Gemüseschäler
Dieser Sparschäler ist sehr leicht, liegt prima in der Hand und schält viel Schale auf einmal ab. Gut für Akkordarbeit.

Schön flach liegt der Sparschäler von OXO in der Hand. Der Griff besteht aus festem, hartem und leicht angerautem Kunststoff. Optimal, um ihn für längere Zeit beschwerdefrei zu umfassen und damit zu arbeiten. Die Klinge schwingt beim Schälen recht mühelos durch alle Testobjekte und löst die Haut gründlich aber auch recht dick ab.

Die gerade Allzweckklinge besteht aus hochwertigem, japanischen Edelstahl und ist einseitig. Das bedeutet, dass man nur in eine Richtung schälen kann. Auch dieser Schäler ist für Linkshänder und Rechtshänder gleichermaßen zu benützen. Auch dieser Sparschäler hat einen praktischen Ausstecher für unschöne Stellen und kommt mit einer nützlichen Aufhängöse. Der Sparschäler ist sehr leicht, gerade mal 38 Gramm bringt er auf die Küchenwaage. Mit knapp 11 Euro ist er preislich eher ein Mittelgewicht.

1 von 4
Sparschäler Test: Oxo1
Der Sparschäler von OXO sieht ein bisschen so aus wie ein Ladyshaver und liegt auch genauso komfortabel in der Hand.
Sparschäler Test: Oxo2
Auch das Schäl-Ergebnis ist zufriedenstellend.
Sparschäler Test: Lurch2
Er sticht Kartoffelaugen super aus...
Sparschäler Test: Lurch1
...die Schale bleibt leider zwischendurch hängen.

Beim Test am Objekt hat der Sparschäler eine gute Figur gemacht. Apfel, Gurke und Karotte wurden beschwerdefrei enthäutet. Beim relativ glatten Apfel musste etwas mehr Druck ausgeübt werden, dann ging es aber wieder mühelos. Bei der Kartoffel und auch beim Ingwer gab es Punktabzüge. Denn die Schale wurde zwar entfernt, aber Teile von ihr blieben rechts und links an der Klinge hängen. Um weiter schälen zu können, musste also erst einmal eine Zwischenreinigung stattfinden. Im Alltag sehr nervig.

Da aber ansonsten alle Kriterien zu unserer Zufriedenheit abschnitten, können wir den OXO durchaus weiterempfehlen. Die Reinigung geht einfach unter fließendem Wasser. Ggf. muss mit dem Finger nachgeholfen werden, falls sich Schale verfangen hat. Vorsicht: scharfe Klinge!

Summa Summarum: Der OXO ist ein praktischer Küchenhelfer, der tut, was er soll. Er eignet sich besonders für Menschen, die ihre Handgelenke, Sehnen und Arme schonen wollen. Denn Akkord-Schälen ohne fiese Spätfolgen ist mit diesem Sparschäler absolut möglich. Er ist klein, hochwertig, leider keine Design-Star aber trotzdem absolut weiterzuempfehlen.

Kartoffel-Held: Lurch Super-Schäler

Der »Super-Schäler« von Lurch ist schön leicht und liegt mit seinen 60 Gramm gut in der Hand. Er macht auf den ersten Griff einen richtig guten Eindruck. Das Material der Klinge, der gummierte und angenehm nachgiebige Griff, der etwas an einen Hand-Expander erinnert und der seitlich integrierte Kartoffelaugen-Ausstecher – alles wirkt gut durchdacht, wertig und so, als ob der Sparschäler seine Sache richtig gut machen wird.

Kartoffel-Held

Lurch Super-Schäler

Test Sparschäler: Lurch Super-Schäler charcoal grey
Keine Kartoffel ist vor diesem Sparschäler sicher! Die Schale fliegt widerstandslos von der Knolle, braune Makel werden im Handumdrehen entfernt. Ein Muss für Kartoffel-Fans.

Und so war es dann auch. Vor allem bei der Kartoffel. So was haben wir noch nicht erlebt! Die superscharfe Edelstahlklinge des Lurch rast vollständig widerstandslos an der Kartoffel entlang und säbelt mit einem Gang ein perfektes Stück Schale ab. Noch fünfmal und die Kartoffel liegt im Nu vollständig nackt vor uns und wartet auf die Weiterverarbeitung. Sensationell, wie wir finden. Denn es ist absolut kein Nachschälen nötig.

Und der Kartoffelaugen-Ausstecher: mit Abstand der beste Ausstecher aller Probanden. Geradezu mit chirurgischer Präzision wird die Schadhafte Stelle aus der Kartoffel herausoperiert. Auch das: völlig widerstandslos. Beim Apfel hingegen hat der Schäler seine Mühe und benötigt, in Form von etwas mehr ausgeübtem Druck, Starthilfe. Denn er rutscht an der glatten Außenhaut ein bisschen ab.  Hat er es aber erst mal unter die Pelle geschafft, schält er auch diese annehmbar fertig. Auch Gurke, Ingwer und Möhre werden flott, aber unspektakulär von ihrer Außenhaut befreit.

1 von 2
Sparschäler Test: Lurch4
Der Lurch ist der beste Kartoffelschäler, den wir je in der Hand hatten.
Sparschäler Test: Lurch3
Aber auch Karotte, Gurke, Ingwer und Apfel schält er zufriedenstellen.

Der Querschäler ist optimal für die Benutzung durch Rechtshänder sowie Linkshänder geeignet. Die Klinge ist einseitig – das bedeutet, dass man mit dem Sparschäler nur in eine Richtung arbeiten kann. Sie ist beweglich, was jedenfalls in der Theorie dafür sorgt, dass der Sparschäler mit jeglicher Oberflächenstruktur klarkommt. Beim Apfel gab es aber wie gesagt eine kleine Abrutschpanne.

Die Reinigung geht theoretisch völlig unkompliziert in der Spülmaschine. Wir haben den Sparschäler aber kurz unter fließendem Wasser von Obst-, Gemüse- und Ingwersaft befreit und würden auch dazu raten, ebenso zu verfahren. Einfach um die Langlebigkeit der Klinge und des sensiblen Gummis nicht auf die Probe zu stellen. Dann des offenen Designs ist eine Aufhängöse unnötig. Man kann den Sparschäler einfach so an sich selbst aufhängen. Sehr praktisch.

Kurzgefasst: Jeder, der gerne Kartoffelspeisen isst und ebenso gerne zubereitet sollte den Sparschäler von Lurch in seiner Küche baumeln haben. Keiner schält das geliebte Nachtschattengewächs so zuverlässig und mühelos. Optimal für Kochnovizen und ungeübte Schälhelfer. Auch preislich liegt er bei unserem Test im schmerzfrei bezahlbaren Mittelfeld.

Außerdem getestet

Der Sparschäler aus dem Hause Rösle  ist ein als Querschäler für Rechts- und Linkshänder geeignet. Und er sieht wirklich super aus. Das teilweise glatte und teilweise gebürstete Edelstahl liegt gut und schwer in der Hand. 110 Gramm wiegt der Sparschäler, der optisch die Anmutung eines Retro-Flaschenöffners hat.

Die gut verschraubte und damit austauschbare Edelstahlklinge ist superscharf und sieht hochwertig verarbeitet aus. Der Sparschäler macht einen sehr robusten und dabei trotzdem eleganten Eindruck. Der Hersteller preist den Sparschäler als Universalschäler an und das haben wir getestet.

Rösle Pendelschäler

Die bewegliche Klinge des Rösle gleitet mühelos durch Apfel, Möhre, Kartoffel und Gurke. Auch der Ingwer verliert in Windeseile sein knittriges Gewand. Der Sparschäler hobelt generell relativ viel Schale ab, aber das stört uns nicht weiter. Es fällt dabei auf: Der hübsche Griff ist zwar nett anzuschauen, doch etwas kurz, geht es ums Handling. Und ein bisschen dünn ist er auch. Man hat das Gefühl den Schäler unnötig doll festhalten zu müssen, was unter anderem auch an dem stattlichen Gewicht liegt. Leider ein Punktabzug.

Auch nicht so toll ist dann der Kartoffelaugenausstecher, der wie bei fast allen Testlingen seitlich neben der Schäleinheit integriert ist. Der Ausstecher ist einfach zu rund und glatt und dadurch unpräzise. Gibt man sich nicht richtig Mühe, bricht er förmlich Stückchen aus dem Schälobjekt. Da ist man mit einem Universalmesser besser dran. Das gibt also noch einen kleinen Punktabzug.

1 von 2
Sparschäler Test: Rösle2
So hübsch anzuschauen. Und auch die Schäl-Leistung kann sich sehen lassen.
Sparschäler Test: Rösle1
Der Sparschäler von Rösle hobelt die Schale recht dick ab.

Gut gefällt uns seine Aufhängöse und dass er schöne, breite Streifen abschält und sich somit sogar dafür eignet z. B. einen Gurkensalat aus länglichen Gurkenscheiben herzustellen.

Der Rösle  Sparschäler ist eine charakteristische Schönheit, die viel wiegt, klasse Gemüse, Obst und Ingwer schält – aber auch einiges kostet. Der Hersteller beschreibt ihn also richtig als »Universalschäler«. Am besten geeignet ist dieser Sparschäler für Genießer, die es lieben in Achtsamkeit zu kochen und dabei jeden Handgriff zelebrieren. Ruckzuck-eben-schnell-Mittagessen-Kochern würden wir allerdings zu einem der anderen Testmodelle raten.

Westmark Sparschäler

Die Firma Westmark hat diesen länglichen Sparschäler in ihrer Produktpalette. Sofort fällt auf, wie schön lang der Griff ist und wir gut und stabil dieser in der Hand liegt.  Abrutschen ist hier sehr unwahrscheinlich. Mit 46 Gramm hat der Sparschäler ein durchschnittliches und unauffälliges Gewicht. Die Schäleinheit kommt in hochwertigem, rostfreiem Edelstahl und der Griff ist mit elastischem Spezialgummi ummantelt. Die praktische Aufhängöse hat eine charakteristische rote Umrandung, was die Assoziation mit Handwerkzeug aus dem Baumarkt, wie z. B. einem Schraubendreher, hervorruft.

1 von 3
Sparschäler Test: Westmark2
Sparschäler Test: Westmark1
Sparschäler Test: Westmark3

Der Hersteller sagt, dass der Sparschäler sich vor allem zum Schälen von Äpfeln und Kartoffeln eignet. Und, dass er sich für Rechts- und Linkshänder eignet. Im Test zeigt sich: stimmt, was der Hersteller behauptet. Apfel und Kartoffel, aber auch Gurke, Möhre und Ingwer lassen sich spielerisch leicht von der Außenhaut befreien, ohne lästiges Verkanten oder nervig hängenbleibende Schale oder Fasern bearbeiten. Noch einen Pluspunkt gibt es für die auswechselbare Edelstahlklinge. Einfach, falls das Material sich mal abnutzen sollte. Abzüge gibt’s für den Schadstellen-Ausstecher. Der ist leider so designt, dass er das Schälgut eher zerbricht, als es von ungenießbaren Stellen zu befreien.

Letztendlich: Der Sparschäler von Westmark ist ein solider Sparschäler, der mit sehr guter Leistung punktet und nur wegen der Baumarkt-Optik und des nicht guten Schadstellen-Ausstechers Abzüge bekommt. Preislich liegt er eher im unteren Bereich – auch ein Vorteil. Der Sparschäler eignet sich super für gelegentlich Kochende, die Wert auf einen sicheren Griff legen und die nicht jeden Tag Bottiche voll schadhafter Kartoffeln schälen müssen.

Fiskars Schäler

Der Sparschäler von Fiskars ist ein Universal-Sparschäler. Laut Hersteller eignet er sich ganz besonders zum Schälen von rundem oder länglichem Obst und Gemüse wie Spargel, Gurken, Kartoffeln und Äpfel. Er kommt mit einer beweglichen Edelstahlklinge. Das finden wir super, denn so passt sie sich den Konturen des Schälguts an. Theoretisch. Im Praxis-Test zeigt sich: Beim besonders holprigen Ingwer lässt die Schälkraft etwas nach. Vor allem bei den ungeraden Ebenen. Der Sparschäler wiegt leichte 44 Gramm, macht einen hochwertigen Eindruck und kann in nur eine Richtung schälen. Der Griff bzw. alles, bis auf die Klinge ist aus robust wirkendem Kunststoff hergestellt und der Schäler liegt sehr gut und sicher und bequem in der Hand.

Eine praktische Aufhängöse ist im Griff auch integriert, genau wie ein Schadstellen-Ausstecher am oberen Ende. Der übrigens einen guten Job macht. Das vom Hersteller gelobte »Finnische Design« finden wir jetzt nicht so überzeugend. Auch dieser Sparschäler hat etwas baumarktartiges an sich, aber das ist am Ende ja Geschmackssache. Nicht streiten hingegen lässt sich über die Leistung: Bis auf das Ingwerproblem schält der Sparschäler gründlich viel dicke Schale ab. Da bleibt wirklich kein Fitzelchen mehr übrig. Für den Alltag ist das super, für einen Fitness-Guru könnte das störend sein, da so ggf. mehr Vitamine flöten gehen als nötig. Wie alle Schäler, ist auch dieser geeignet dafür in der Spülmaschine gereinigt zu werden.

Im Großen und Ganzen:  Der Sparschäler von Fiskars ist ein guter Sparschäler, der sich unserer Meinung nach super für Erst-Sparschäler-Besitzer eignet. Denn er ist leicht zu bedienen, schält zufriedenstellen, liegt sehr gut und sicher in der Hand und ist günstig. Da spielen Kleinigkeiten, wie die abgehobelte Schalendicke und die etwas kantige Optik keine große Rolle.

Microplane Profischäler

Der »Profi-Schäler« von Microplane kommt mit einer Doppelklinge aus rostfreiem Edelstahl. Die Doppelklinge macht ihn für Rechtshänder und Linkshänder verwendbar. Und man kann mit ihm in beide Richtungen schälen. Mit 107 Gramm ist er wirklich ziemlich schwer, was das Schälen etwas mühsam werden lassen könnte auf Dauer. Dafür ist der Griff mit Kunststoff ummantelt, was ihn sehr rutschfest macht. Die Ausstechfunktion ist leider nicht sehr überzeugend, da sie viel zu viel Material aussticht. Gut hingegen: im Griff ist eine Aufhängöse integriert.

Die Klinge ist so scharf, dass der Hersteller beim Kauf des Sparschälers zum gleichzeitigen Erwerb eines Schutzhandschuhs rät (und diesen selbstverständlich auch im Sortiment hat). Wir finden: Das ist etwas übertrieben, jedenfalls aus Endverbraucherperspektive. Es ist ja so: Man sollte sich besser mit keinem der Sparschäler in die Hand schneiden. Aber, und da geben wir dem Hersteller wiederum Recht, diese Klinge ist wirklich außergewöhnlich scharf. Auch im Test zeigt sich: Sie säbelt von allen Testobjekten völlig widerstandslos dicke Scheiben ab. So dick, wie sonst keiner der getesteten Sparschäler. Das finden wir grundsätzlich ja nicht schlimm, aber hier sind die Späne so dick, dass wir das einzige Mal eine Negativpunkt dafür vergeben. Diese Funktion ist super, um Schälgut in Gesamtheit aufzuschälen und damit z. B. Salate herzustellen, aber das wird hier ja nicht bewertet. Bei einem Sparschäler muss auch »gespart« werden. Das ist bei der Schalendicke nicht der Fall.

Wo auch nicht gespart wird, ist der Preis. Der Schäler von Microplane ist von allen getesteten der teuerste. Die Reinigung ist auch bei diesem Schäler in der Spülmaschine möglich, wir raten aber zur Reinigung unter fließendem Wasser.

Unterm Strich: Ein sensationell scharfer Sparschäler, der dicke Scheiben von Gurke, Apfel und Co. absäbelt, der aber mit seinem hohen Preis und Gewicht ein Paar Minuspunkte erntet. Wir empfehlen diesen Sparschälern anspruchsvollen Koch-Profis, die damit allerhand Modernes uns Schönes zaubern können. Koch-Laien raten wir zu einem günstigeren Sparschäler, der sich aufs Wesentliche konzentriert.

Fackelmann Universalschäler

Der Sparschäler von Fackelmann ist ein länglicher Schäler, mit dem man in nur eine Richtung schälen kann. Für Linkshänder ist er ungeeignet. Der Sparschäler ist vollständig aus rostfreiem Edelstahl gearbeitet. Clever: der Griff ist so geformt, dass der Sparschäler an ihm aufgehängt werden kann. Mit nur 39 Gramm ist er schön leicht, aber auch ein wenig klapprig. Obwohl er aus Edelstahl hergestellt ist, wirkt die Qualität im Vergleich eher mittelmäßig, aber völlig ausreichend. Der Ausstecher am oberen Ende des Sparschälers ist klassisch geformt und tut was sie soll. Allerdings wird ziemlich rabiat ausgestochen und mehr Material entfernt als nötig.

Im Test zeigt sich: Alle Obst- und Gemüsesorten und auch der Ingwer werden vollkommen zufriedenstellend geschält. Nichts bleibt hängen, kein Abrutschen oder gemeines Handfleisch-Gedrücke von scharfkantigen Griffen. Die Klinge ist blitzscharf und fräst ordentlich und eilig Gemüse-, Obst- und Ingwerschale runter. Sollte die scharfe Edelstahlklinge doch mal irgendwann nicht mehr so scharf sein, kann man sie problemlos austauschen. Preislich liegt der Sparschäler im unteren Bereich.

Kurzerhand: Ein unspektakulärer, aber zuverlässiger Küchenhelfer, dieser Sparschäler aus dem Hause Fackelmann. Er kommt ohne großes Tamtam aus und das finden wir super. Deshalb können wir diesen Schäler vorbehaltlos allen empfehlen, die einfach einen stinknormalen Sparschäler für kleines Geld haben wollen. Einen, der seinen Job macht und das gerne für viele viele Jahre.

Tupperware Schälfix D82

Der Tupperware Schälfix Schäler D82 hat uns stutzig gemacht. Bzw. gar nicht der Schäler an sich, sondern die Online-Bewertungen von Benutzern und anderen Testportalen. Überall wird dieser Sparschäler gelobt und beschrieben, wie toll er schält und aussieht usw. Wir haben uns nach eingehender Prüfung aller Kriterien gefragt: Warum? Fangen wir bei der Optik an. Der Sparschäler ist vollständig aus grünem Kunststoff hergestellt und extrem leicht. Nur 28 Gramm bringt er auf die Waage. Der Griff ist angeraut, was die Grifffestigkeit verbessern soll. Leider ist der Griff konisch geformt, was dazu führt, dass der Schäler gar nicht gut in der Hand liegt. Die Klinge, die beim Auspacken des Schälers übrigens auf den Boden gefallen ist, ist aus Edelstahl.

Nachdem wir die Klinge wieder in den Schäler zurückgebaut hatten, fingen wir mit dem Schälen an. Gut ist, dass man in beide Richtungen schälen kann. Auch ist die Klinge sehr scharf und raspelt, wenn man es dann endlich schafft, gut was ab. Aber beim Schälen biegt sich der gesamte Schäler, insbesondere der obere Teil. Man muss völlig unnötig viel Druck ausüben, um überhaupt Schale vom Schälgut runterzubekommen. Die Ausstechfunktion ist quasi untauglich. Von stumpfem Plastik kann man aber auch nichts erwarten. Und dann kostet er auch wirklich viel im Vergleich. Wir hatten beim Testen stets den Satz »Schuster, bleib bei deinen Leisten« im Kopf und raten damit wirklich vom Kauf ab.

In Summe: Ein Sparschäler mit großem Namen und kleiner Leistung. Eine instabile Klinge, ein sich biegender Schälbereich, ein nicht funktionierender Ausstecher. Getragen von einem Griff, der das Gegenteil von ergonomisch ist. Das alles zu einem hohen Preis und einer wirklich nicht ansprechenden Optik. Dieser Sparschäler bekommt leider keine Kaufempfehlung von uns.

XIAOCAI Schäler

Das Sparschäler-Set von Xiaocai besteht sowohl aus einem Längsschäler als auch aus einem Querschäler in Y-Form. Beide bestehen aus hochglänzendem Edelstahl, wirken sehr billig und nicht gut verarbeitet. Beide kommen mit einem ausgesprochen bequemen Griff mit einer Luftpolster-Gummi-Beschichtung. Und die Schäler riechen seltsam chemisch nach, wir glauben, Lösungsmitteln oder Weichmachern oder beidem. Jedenfalls möchte man nix, dass so riecht mit etwas, das man vorhat zu essen, bekannt machen. Beide Schäler eint auch ein mangelhaftes Kartoffelaugen-Ausstech-Erlebnis und ein allgemein klappriges Erscheinungsbild. Schmunzeln mussten wir bei der mitgelieferten Produktbeschreibung in Heftform: Sie liest sich eher wie eine unsauber übersetzte Dissertation als ein Geräte-Büchlein über ein schnödes, sich eigentlich selbsterklärendes Schäler-Set aus China.

1 von 5
Sparschäler Test: Xiaocai4
Sparschäler Test: Xiaocai3
Sparschäler Test: Xiaocai5
Sparschäler Test: Xiaocai1
Sparschäler Test: Xiaocai2

Der längliche Schäler wiegt 69 Gramm. Ein gutes, solides Gewicht, mit dem man wortwörtlich gut arbeiten kann. Das Schäl-Erlebnis kann man mit dünn beschreiben. Denn so wird die Schale abgetragen: Hauchdünn. So dünn, dass es leider etwas zu dünn ist. Beim Ingwer schwindet dem Sparschäler alle Kraft und die Schale verfängt sich hoffnungslos in der Klinge und neben der Klinge und kann nur in kleinen Fetzen mühselig wieder rausgepult werden. Und das, obwohl die Klinge wirklich scharf ist. Leider hat der Schäler auch keine Aufhängöse und der Kartoffelaugen-Ausstecher verweigert seinen Dienst bzw. reißt er ein unschönes, viel zu großes Loch ins Schälgut. Der Sparschäler kann in der Spülmaschine gereinigt werden, wovon wir allerdings abraten, da sich das fluffige Polster-Teil am Griff, was wirklich super ist, mit Wasser füllt. Besser kurz abspülen.

Der Querschäler wiegt 65 Gramm und ist in der Handhabung etwas geschmeidiger als der längliche Kollege. Das liegt zum einen in der Natur der Y-Schäler allgemein, denn der Bewegungsablauf ist durch das Ziehen zum Körper hin ergonomischer. Zum anderen hat die Klinge, die die gleiche zu sein scheint, wie die beim Längsschäler, hier einen besseren Arbeitswinkel. Die Klinge scheint ein wenig besser Halt zu finden auf Apfel und Co. und schält dementsprechend auch minimal besser. Aber immer noch nicht zufriedenstellend, denn die Schale wird nur extrem dünn abgetragen. Zu dünn. Auch hier ist die Performance des Kartoffelaugen-Ausstechers nicht der Rede wert. Leider hat auch dieser Sparschäler keine Aufhängöse. Was die Reinigung angeht, können wir nur dasselbe sagen, wie beim anderen Sparschäler: besser nicht in die Spülmaschine.

Auf einen Blick: Beide Sparschäler sind nicht zu empfehlen und wir wünschten, dass das super tolle, gemütliche Griffpolster auf einen der für gut befundenen Sparschäler montiert wäre. Außer dem sehr niedrigen Preis (und dem Polstergriff) können wir nichts Positives über das Schäler-Set sagen und raten daher vom Kauf eher ab.

Die wichtigsten Fragen

Bedeutet ein hoher Preis bei Sparschälern auch hohe Qualität?

Jain. Auch günstige Sparschäler können gut sein. Aber hochwertiger, rostfreier Edelstahl aht seinen Preis. Günstige Schäler aus Edelstahl sind oft noch mit anderen Materialien gemischt, die keine so gute Qualität bzw. Langlebigkeit haben.

Was für eine Klinge ist bei Sparschälern empfehlenswert?

Keramikklingen sehen hübsch aus, gehen aber schnell kaputt. Daher gehören die nur in geübte Hände. Edelstahlklingen aus Rostfreiem Edelstahl sind im Alltag wesentlich praktikabler. Statische Klingen sind super um gerade Sachen, wie z.B. Spargel im Akkord zu schälen. Bewegliche Klingen oder Pendelklingen passen sich der Oberflächenstruktur des Schälgutes an.

Dann gibt es noch zweischneidige Klingen. Sie ermöglichen ein Schälen in beide Richtungen. Das ist super, denn damit spart man Zeit. Einschneidige Klingen schälen stumpf und zuverlässig in eine Richtung. Sie sind super, um z.B. Gurken, Möhren und andere längliche Gemüse zu schälen.

Auf was sollte man bei bei Sparschälern achten?

Ein rutschfester Griff ist wichtig. Er gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass einem die Hand nicht weh tut. Toll ist auch, wenn man die Klingen tauschen kann. Entweder um eine neue, frische Klinge zu haben oder um eine anders geformte Klinge zu installieren. Mit einer praktischen Aufhängeöse hängt der Sparschäler immer einsatzbereit vor der Nase. Wer oft Kartoffeln schält, sollte außerdem nicht unterschätzen, wie wichtig ein guter Kartoffelaugenausstecher ist.

Warum heißen Sparschäler Sparschäler?

Sparschäler haben einen Abstandhalter, der die Schäldicke begrenzt und verhindert, dass man zu tief ins Fruchtfleisch schneidet. Man vergeudet damit also weniger Fruchtfleisch – und „spart“ so Geld.

Kommentare

0 Comments
Alles Beste