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Der beste Stabmixer

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Stabmixer Test: Alle Stabmixer6
Irene Wallner

Irene Wallner

ist Autorin aus München und schreibt bei AllesBeste über Beauty-Produkte, Haushaltsgeräte und AllesBeste fürs Kind.

Der beste Stabmixer ist für uns der Braun Multiquick 9005X. Mit ihm lassen sich auch harte Zutaten problemlos zu Brei pürieren, er ist einfach zu handhaben und gut zu reinigen und punktet mit mehr als genug Power. Er ist solide aus Edelstahl verarbeitet – und kostet nicht die Welt. Was will man mehr?

Update 29. März 2019

Wir haben ein Test-Update mit acht aktuellen Stabmixern durchgeführt. Unsere neue Empfehlung ist der Bosch ErgoMixx.

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6. September 2018

Der Langzeittest unseres bisherigen Testsiegers Bosch MSM87110 hat leider einen gravierenden Konstruktionsmangel aufgedeckt: Nach etwas mehr als einem Jahr im Einsatz ist das Verbindungsstück des Mixfußes gebrochen. Viele negative Kundenbewertungen zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Zwar ersetzt der Kundendienst von Bosch das fehlerhafte Teil auch nach Ablauf der Garantiezeit, trotzdem können wir den Stabmixer nicht mehr empfehlen. Unser neuer Testsieger ist der Braun Multiquick 9005X.

In der Küche fallen immer wieder Aufgaben an, die man nicht mit einem großen Mixer lösen möchte, denn oft reicht ein Pürierstab. Doch wie unser Test gezeigt hat, ist nicht jeder Stab jeder Aufgabe in der Küche gewachsen. Wir haben Pürierstäbe von günstig bis teuer ausführlich für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun Multiquick 9005X

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem Mulitquick 9005X bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Leistung.

Der Braun Multiquick 2005X ist zwar etwas groß und liegt teilweise etwas schwer in der Hand, doch das lässt sich verschmerzen, wenn man einmal gesehen hat, was dieses Kraftpaket in kürzester Zeit schafft. Die Pürierleistung ist sehr gut und mit dem starken 1.000 Watt Motor sind im Handumdrehen alle Zutaten püriert. Als Zubehör mitgeliefert wird neben einem Messbecher auch ein Schneebesenaufsatz. Wenn Sie enorm viel Pürier-Power brauchen, ist der Braun das Richtige und wir finden, im Gesamtpaket ist er der beste Stabmixer.

Wenn Geld egal ist

ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt – allerdings hat das auch seinen Preis.

Der Zauberstab der Schweizer Firma ESGE ist fast schon legendär. Er wird seit Jahrzehnten produziert und hat eine eingeschworene Fangemeinde. Im Test pürierte er alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Obwohl nur 250 Watt Leistung in ihm stecken, macht er einen hervorragenden Job – nicht jeder Pürierstab mit so geringer Wattzahl kann das. Doch der Zauberstab hat eine besonders hohe Drehzahl und kriegt damit alles klein. Allerdings ist er auch sehr teuer: Um die 150 Euro muss man, je nach Modell und Zubehör, für einen Zauberstab ausgeben. Das ist für die meisten zu viel und kostet ihn den Testsieg.

Gut und Günstig

Bosch ErgoMixx

Der Bosch ErgoMixx hat zwar nicht so viel Zubehör wie andere Sets zu bieten, ist dafür aber ein wertiges, zuverlässiges Gerät, das tut, was es soll und dazu auch noch günstig ist. Der Edelstahlkopf ist solide verarbeitet und das Gerät liegt dank gummiertem Griff gut in der Hand. Das Handstück ist zwar mit Plastik verkleidet, macht aber keinen billigen Eindruck. Wir konnten hier kein Manko feststellen und empfehlen das Gerät für Sparfüchse.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istGut und Günstig
Modell Braun Multiquick 9005X ESGE Zauberstab M250 Bosch ErgoMixx Russell Hobbs Desire Philips HR1604/00 Braun Multiquick MQ 735 Bosch MSM87110 Kenwood HDP 408WH WMF LINEO Edelstab Siemens MQ5B150N XProject 4 in 1 Stabmixer Homgeek Stabmixer Emerio HB-111446 Clatronic SM 3577 Tristar MX 4150
Test Pürierstab: Braun MultiQuickTest Stabmixer: Bosch ErgoMixxTest Stabmixer: Russell Hobbs DesireTest Pürierstab: Philips HR1604/00Stabmixer Test: 71qryz5hgul. Sl1500Test Pürierstab: Bosch MSM87110Test Pürierstab: Kenwood HDP 408WHTest Stabmixer: WMF LINEO EdelstabTest Stabmixer: Siemens MQ5B150NTest Stabmixer: XProject 4 in 1 StabmixerTest Stabmixer: Homgeek StabmixerTest Stabmixer: Emerio HB-111446Test: Pürierstab – Testsieger Clatronic PürierstabTest Pürierstab: Tristar MX 4150
Pro
  • Sehr viel Leistung
  • Gute Pürierergebnisse
  • Gut verarbeitet
  • Sehr gute Pürierergebnisse dank hoher Umdrehungszahl
  • Langlebig
  • Gut verarbeitet
  • Gute Pürierergebnisse
  • Guter Preis
  • Gut verarbeitet
  • Gute Pürierergebnisse
  • Hohe Leistung
  • Preisgünstig
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Mixergebnisse
  • Hohe Leistung
  • Leicht zu reinigen
  • Guter Preis
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Sehr gut verarbeitet
  • Komplett aus Edelstahl
  • Gute Mixergebnisse
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Gutes Mixergebnis
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Gute Mixergebnisse
  • Guter Preis
  • Guter Preis
  • Bei leichten Aufgaben sehr schnell
  • Guter Preis
  • Guter Preis
Contra
  • Teuer
  • Sehr teuer
  • Nur im Fachhandel
  • Wenig Zubehör
  • Langlebigkeit fraglich
  • Mixkopf schwierig zu reinigen
  • Schlechte Handhabung durch automatisches Verriegeln
  • Schwer
  • Nach kurzer Zeit defekt
  • Saugt sich stark fest
  • Teuer
  • Zieht zu stark nach unten
  • Komplett aus Plastik
  • Mixergebnisse könnten besser sein
  • Kurzes Kabel
  • Billige Verarbeitung
  • Langlebigkeit fraglich
  • Wacklig, verzieht stark
  • Billige Verarbeitung
  • Mixergebnisse könnten besser sein
  • Kein Zubehör
  • Komplett aus Plastik
  • Wenig Leistung
  • Komplett aus Plastik
  • Spritzt beim Pürieren
  • Kein Zubehör
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Keine Preise gefunden.

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Was muss ein Stabmixer können?

Ein Stabmixer oder Pürierstab ist ein kleiner aber feiner Küchenhelfer, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Gerade, wenn nur kleine Mengen an Lebensmitteln zerkleinert werden sollen, muss man nicht immer gleich den großen Standmixer bemühen – wenn man denn einen hat.

Beim Pürieren sind Umdrehungen wichtiger als Watt

Bevor Sie sich einen Stabmixer zulegen, weil Sie bisher noch keinen hatten oder ihr alter den Geist aufgegeben hat, sollten Sie sich überlegen, was Sie damit in Zukunft alles machen wollen. Einsatzmöglichkeiten gibt es einige, doch nicht alle sind für jeden relevant – und dann tut es möglicherweise auch ein günstigeres Gerät.

Die Motorstärke des Pürierstabs gibt an, wieviel Kraft beim mixen umgesetzt werden kann. Augenscheinlich bedeutet eine höhere Wattzahl, dass auch härtere Zutaten wie Nüsse oder hartes Gemüse problemlos zerkleinert werden können. Das ist in den meisten Fällen auch so – doch nicht nur die Leistung ist entscheidend, auch die Umdrehungszahl spielt beim Pürieren eine große Rolle. Leider wird sie bei Stabmixern so gut wie nie mit angegeben.

Der ESGE Zauberstab liefert beispielsweise bei einer Leistung von gerade einmal 250 Watt satte 19.000 Umdrehungen pro Minute. Und das ist beim Pürieren wichtiger, als eine möglichst hohe Wattzahl.

Zubehör & Co.

Damit der neue Küchenhelfer auch möglichst viele Einsatzmöglichkeiten hat, sollte man darauf achten, welches Zubehör mitgeliefert wird. Manche Hersteller stellen für einen relativ geringen Preis jede Menge Extras zur Verfügung. Vom Mixbecher über einen Schneebesen bis hin zu Teighaken kann alles dabei sein – muss aber nicht. Oft genug ist gar kein Zubehör im Lieferumfang enthalten, dann muss man es womöglich teuer hinzukaufen.

Manche Stabmixer haben viel Zubehör, andere gar keins

Die Einsatzgebiete eines Stabmixers reichen vom Mixen von Suppen und Soßen, über Milchshakes, Fruchtpüree, Smoothies bis hin zu Schlagsahne und Teig – wenn das entsprechende Zubehör vorhanden ist. Man kann also mit wenig Aufwand relativ viele Arbeiten abdecken und muss danach nur den Stab abwaschen oder in die Spülmaschine geben.

Deshalb sollten Sie darauf achten, ob der Mixfuß abnehmbar ist. Denn das vereinfacht nicht nur die Reinigung per Hand, nur dann können Sie die Reinigung auch der Spülmaschine überlassen.

Mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen und wenn möglich eine Powerstufe sollte der Pürierstab haben. Damit lässt sich die Power gut dosieren und es spritzt weniger.

Neben Geräten mit Kabel gibt es auch welche mit Akku. Da spart man sich zwar das lästige Kabel, doch dafür muss der Pürierstab dann immer aufgeladen sein. Das lohnt sich nur, wenn man ihn täglich benutzt. Daher hatten wir Akku-Pürierstäbe nicht im Test.

So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Pürierstäben haben wir Modelle ausgewählt, die das komplette Preisspektrum von günstig bis teuer abdecken: Während das preiswerteste Modell gerade mal 10 Euro kostet, muss man für den teuersten 150 Euro investieren. Wir wollten wissen, ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist. Die Antwort: nicht wirklich – aber es kommt auch drauf an.

Einen Bananen-Milchshake etwa kriegt man mit dem günstigsten Stabmixer genauso gut hin wie mit dem teuersten. Beim Pürieren einer Gemüsesuppe zeigen sich aber Unterschiede.

Bananen pürieren alle gut – bei Gemüse gibt es Unterschiede

Da ein Pürierstab meistens für das Zerkleinern von Gemüse in Suppen oder zur Herstellung eines Milchshakes verwendet wird, haben wir Suppe gekocht und getestet, wie gut der Stabmixer das Gemüse klein bekommt. Außerdem gab es Milchshakes. Dabei haben wir auch darauf geachtet, wie sehr der jeweilige Inhalt beim mixen spritzt und ob das Gerät auch genügend Power hat, um auch härtere Zutaten klein zu kriegen.

Beim Test-Update im März 2019 haben wir beim Bananen-Milchshake zusätzlich noch die Zeit gemessen, bis alles gleichmäßig und fein püriert war. Dabei bewegten sich alle Geräte – bis auf den Emerio, der es in 13 Sekunden schaffte – im Rahmen von 20 bis 30 Sekunden. Bei der Gemüsesuppe gaben wir allen Mixern 30 Sekunden Zeit und haben so die Mixleistung verglichen. Da wir einen großen Topf Suppe für alle Stabmixer gekocht haben und dann einzelne Portionen mit gleichen Bestandteilen verarbeitet haben, hatten alle gleiche Bedingungen.

Wenn bei einem Gerät verschiedene Aufsätze dabei waren, wurde immer mit dem normalen Multiaufsatz püriert, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Mehr Zubehör wirkte sich zusammen mit einem günstigen Preis positiv auf unser Testergebnis aus.

 Stabmixer Test: Braun Multiquick 9005x Pressefoto

Testsieger: Braun Multiquick 9005X

Der Braun Multiquick 9005X hat alles, was ein guter Stabmixer für die heimische Küche haben muss – er püriert hervorragend, ist leicht zu reinigen, einfach in der Handhabung und preislich noch erschwinglich. Deshalb ist er für uns der beste Pürierstab für die Haushaltsküche.

Testsieger

Braun Multiquick 9005X

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem Mulitquick 9005X bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Leistung.

Als erstes fällt sofort auf, dass der Multiquick 9005X fast komplett aus Edelstahl gefertigt ist. Das hat den Vorteil, dass sich beim Pürieren von heißen Flüssigkeiten keine Plastikpartikel lösen können, wie es bei den günstigen Geräten, die vollständig aus Kunststoff sind, durchaus passieren kann. Zudem sieht Edelstahl gut aus und passt in jede Küche. Unser Testsieger ist außerdem ein richtiges Leistungsmonster: Er bringt unglaubliche 1.000 Watt aufs Messer und kann damit auch problemlos rohe Zutaten zerkleinern.

Bedienung und Handhabung

Auch optisch ist er ein richtiger Hingucker, aber auch recht wuchtig – leider war er der schwerste Pürierer im Testfeld.

Als etwas nervig empfanden wir, dass eine Sicherung an der Oberseite des Gerätes betätigt werden muss, bevor man den Stabmixer verwenden kann. Sicherheit ist natürlich eine gute Sache, doch wenn schon, dann bitte etwas bedienerfreundlicher: Man braucht beide Hände, da man gleichzeitig die Sicherung und die Bedientaste drücken muss, um das Gerät zu starten.

Die Geschwindigkeit wird durch nur eine Taste reguliert – je mehr Druck man ausübt, desto stärker mixt der Pürierstab. Auch das finden wir etwas unglücklich gelöst, da man nie richtig Kontrolle darüber hat. Ein einfaches Stellrad wäre einfacher und besser.

Während des Pürierens hatte man aber immer alles fest im Griff und musste kaum Kraft aufwenden, um die Zutaten klein zu kriegen. Das sah bei manchen Modellen deutlich anders aus.

Praxistest

Was die Testergebnisse angeht können wir aber nicht meckern. Der 9005X erfüllte alle Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit, ist aber für einfache Pürieraufgaben manchmal fast schon zu kraftvoll.

Bei den von uns vorgenommenen Püriertests schlug sich der Braun-Mixer bravourös: Innerhalb von Sekunden war der Milchshake cremig und auch mit der Gemüsesuppe hatte er keinerlei Probleme. Weder Hitze noch fasrige Zutaten konnten ihm etwas anhaben.

Auch als wir Pesto zubereiteten, lief alles wie gedacht. Die Pinienkerne wurden so zerkleinert, dass keinerlei Stückchen zurückblieben und auch der Basilikum und die Petersilie waren vollständig zu einer Masse verschmolzen.

Für den Milchshake verwendeten wir jeweils 1 ½ weiche Bananen und dazu 200 Milliliter Milch – eine Menge, die gut in ein etwas größeres Glas passt.

Das Milchshake-Ergebnis des Braun Multiquick 9005X war genau so gut wie das der anderen Pürierstäbe – cremig und ohne Stückchen. Der Unterschied ist allerdings, dass sich die Handhabung trotz eines gefühlt hohen Gewichts sehr einfach gestaltete. Der Multiquick ist mit einer sogenannten ActiveBlade-Technologie ausgestattet, mit der die Auf- und Abwärtsbewegung aufgenommen und auf die Klingen übertragen wird. Damit soll ein noch feineres Pürierergebnis mit weniger Kraftaufwand zustande kommen. Das erleichtert das Arbeiten tatsächlich – es ist so gut wie keine Kraft nötig, um aus den Zutaten Brei zu machen.

Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.
Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.

Die Suppe mixte der Multiquick sogar noch ein wenig feiner als die anderen Pürierstäbe und es dauerte gerade einmal sechs Sekunden bis er die Test-Suppe klein gekriegt hatte. Beim Pürieren der Gemüsesuppe lag der 9005X also mit großem Abstand vorne. Schon mit mittlerer Stufe pürierte er die Zutaten problemlos und es war kein großer Kraftaufwand nötig. Die Suppe wurde cremig und es gab keinerlei Probleme mit Spritzern.

Als letztes sollte das Leistungsmonster von Braun zeigen, was es mit dem Schneebesen so drauf hat. Wir waren ehrlich gesagt sehr gespannt, ob die viele Power für diese Aufgabe nicht zu viel des Guten ist, doch der Braun überraschte uns positiv: Der Schalter, mit dem man per Fingerdruck die Stärke dosieren kann, funktionierte tadellos und ließ sogar zu, ganz wenig Kraft in den Schneebesen zu legen. Im Vergleich zum Schneebesen des Kenwood-Konkurrenten war der Eindruck um ein Vielfaches besser – dort schlackerte es wild durcheinander und machte mehr Dreck als dass er den Teig verrührte.

Braun Multiquick im Testspiegel

Leider liegen zum Braun Multiquick 9005X bisher keine Testberichte vor, sobald welche verfügbar sind, werden wir diese hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Der Braun Multiquick 9005X ist zwar der beste Pürierstab für die meisten, doch es gibt auch gute Alternativen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Wenn Geld egal ist

ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt – allerdings hat das auch seinen Preis.

Der ESGE Zauberstab ist ein wirklich guter Stabmixer mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Bereits seit über 50 Jahren stellt die Schweizer Firma den Zauberstab her – ein echter Klassiker.

Anders als die meisten guten Pürierstäbe hat der Zauberstab nur 250 Watt Leistung. Das hört sich nach wenig an – aber wir wurden eines Besseren belehrt.

Denn dank seiner Übersetzung schafft der Motor des Zauberstabs 19.000 Umdrehungen pro Minute und stellt damit so manchen Standmixer in den Schatten.

Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist mal etwas ganz anderes, überzeugt aber.
Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist ungewöhnlich, überzeugte aber.

Der Zauberstab wird standardmäßig nur mit dem Multimesser geliefert, es gibt aber auch andere Messer, die man relativ günstig dazu kaufen kann – unter anderem auch die Schlagscheibe zum vermischen von Teig und zum Schlagen von Sahne.

Der Pürierer ist solide und robust gefertigt und übersteht selbst langjährige Einsätze – ich selbst habe vor kurzem bei meiner Mutter ein altes Modell entdeckt, das über zwanzig Jahre alt ist und noch immer einwandfrei funktioniert. Sogar die aktuellen Ersatzteile kann man auf die alten Modelle schrauben – sehr vorbildlich.

Alle Pürieraufgaben hat der Zauberstab hervorragend gemeistert. Beim Milchshake hatte er natürlich keine Probleme und auch die Suppe wurde wunderbar sämig. Da stand der Zauberstab unserem Testsieger in nichts nach.

Beim Verrühren des Pfannkuchenteigs verhielt sich der ESGE Zauberstab sehr zivilisiert. Nichts spritze daneben und die Schlagscheibe machte ihre Aufgabe gut – einen wirklichen Schneebesenaufsatz hat der Zauberstab nämlich nicht. Leider fiel die Schlagscheibe kurz vor dem Ende des Rührvorgangs ab und wir mussten sie im Teig suchen – blöd, aber das kam nur einmal vor. Das Ergebnis war jedenfalls gut: Der Teig war schnell verrührt und die Konsistenz genauso gut wie bei den anderen Kandidaten mit normalem Schneebesen.

So viel Lob, aber kein Testsieg? Das ist dem hohen Preis des Zauberstabs geschuldet. Mit einem Preis von knapp 150 Euro ist der Zauberstab für viele weit über der Schmerzgrenze. Für alle anderen ist er eine klare Kaufempfehlung. Wenn Sie sich nur einmal im Leben einen Stabmixer zulegen – und ihn vielleicht sogar vererben möchten – ist der Zauberstab genau das Richtige für Sie.

Gut und Günstig

Bosch ErgoMixx

Der Bosch ErgoMixx ist für einen günstigen Preis zu haben und bietet dafür Qualität. Der Edelstahlkopf wirkt sehr solide und schön gearbeitet, das Handstück lässt sich angenehm greifen. Unseren Bananen-Milchshake hatte der Bosch in 30 Sekunden gleichmäßig püriert. Zeitlich liegt das vergleichsweise absolut im Soll. Unsere Gemüsesuppe hat er in den vorgegebenen 30 Sekunden wunderbar klein bekommen.

Beim Bosch wird ein Messbecher mitgeliefert, der sich gut zum Pürieren eignet. Leider hat er keinen Schnabel zum Ausgießen und auch eine gummierte Standfläche wäre toll gewesen. Allerdings wird ein Deckel mitgeliefert, womit man zubereitete Speisen im Kühlschrank gut aufbewahren kann.

Der Stabmixer besitzt zwei Stufen: normal und Turbo. Wir haben für Bananen-Shake und Gemüsesuppe nur die Normalstufe gebraucht. Das Messer des ErgoMixx nennt sich Quattroblade, da neben den zwei Edelstahlmessern zur Seite auch noch zwei kleine nach oben schauen. Wir finden gut, dass in den Kopf große seitliche Öffnungen eingearbeitet sind. So kann die pürierte Masse gut zirkulieren und grobe Stücke können sich nicht so leicht verfangen.

Der Bosch ErgoMixx ist in den Farben Türkis und Grau erhältlich. Sein Motor sorgt mit seinen 600 Watt für gute Ergebnisse. Der Mixfuß kann abgenommen werden und ist spülmaschinenfest. Bosch liefert eine kurze, knackige Bedienungsanleitung, die auch noch ein paar Rezeptideen enthält.

Wer keinen Wert auf viel Zubehör legt und ein qualitatives Gerät sucht, kann hier beruhigt zugreifen.

Außerdem getestet

Russell Hobbs Desire

Der Pürierstab Desire 24700-56 von Russell Hobbs ist knapp an der Empfehlung vorbeigeschlittert. In unserem Test hat er sich bewährt. Der Bananen-Shake war in nur 20 Sekunden fertig und auch die Suppe war fein. Er ist gut verarbeitet, der Geräuschpegel war in Ordnung und es wird einem viel Zubehör geboten. Sogar der Preis stimmt. Allerdings wird dem Stabmixer bei Amazon keine besonders lange Haltbarkeit zugesprochen. Daher sehen wir von einer Empfehlung ab.

 Stabmixer Test: Russell Hobbs Löffel
Die Suppe war frei von groben Stückchen.

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, aber trotzdem einen soliden, günstigen Stabmixer will, erhält mit dem Philips HR1604/00 eine Alternative. Er mixt nicht so gut wie unsere Empfehlungen, schafft aber auch schwierige Zutaten zufriedenstellend.  Schade ist, dass er sich wegen seines langgezogenen Mixkopfes stark am Boden festsaugt. Er war auch schwieriger zu reinigen als die anderen Pürierer im Test. Wenn Sie damit aber kein Problem haben, bekommen Sie mit dem Philips einen Pürierer, der seine Arbeit gut macht und nicht viel kostet.

Braun Multiquick MQ 735

Der Braun Multiquick MQ 735 ist ein solides Gerät, das in Verarbeitung und Pürierergebnis keine Wünsche offen lässt. Der Preis ist vergleichsweise hoch, aber man bekommt dafür einen Schneebesenaufsatz, einen Multizerkleinerer und einen Mess- und Pürierbecher dazu. Toll finden wir auch, dass sich die Intensität des Stabs stufenlos regulieren lässt. Bei diesem Stabmixer hat uns nur eine Sache sehr gestört: die Handhabung. Wenn man mit dem Pürieren loslegen will, muss man das Gerät immer erst durch einen langen Druck auf der Oberseite entriegeln – das nervt auf Dauer und macht keinen Spaß.

 Stabmixer Test: Braun Löffel
Das Pürierergebnis ist gleichmäßig und fein.

Der Bosch MSM87110 war eine Weile lang unser Testsieger, denn er zeigte durchweg gute Ergebnisse beim Mixen, ist mit seinem abnehmbaren Mixfuß aus Edelstahl leicht zu reinigen und bleibt preislich im Rahmen. Leider konnte der Stabmixer von Bosch im Langzeittest nicht überzeugen. Schon nach kurzem Einsatz im Haushalt brach das Verbindungsstück zwischen Mixfuß und Mixer. Damit ist der Stabmixer nicht mehr verwendbar. Viele Online-Kundenbewertungen zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Denn ausgerechnet das stark beanspruchte Verbindungsstück ist aus Plastik gefertigt, während das Gehäuse des Mixers und der Mixfuß selbst aus Edelstahl sind. Da kann man gut verstehen, dass verärgerte Kunden von geplanter Obsoleszenz sprechen.

Immerhin ist der Kundenservice von Bosch vorbildlich: Wir bekamen nach telefonischer Schilderung des Defekts sofort ein Ersatzteil zugeschickt, obwohl die Garantiezeit längst abgelaufen war. Trotzdem können wir den Bosch MSM87110 und seine baugleichen Geschwister nicht mehr empfehlen.

Mit dem Kenwood HDP408WH bekommen man viel Zubehör zu einem guten Preis. Auch das Mixergebnis war in allen Tests gut, doch was uns wirklich gestört hat, war der enorm groß konstruierte Mixkopf, der sich an jedem Boden festsaugt. Einzigartig im Test war, dass der HDP408WH über ein Dreiklingensystem verfügt – alle anderen Pürierstäbe sind nur mit zwei Klingen ausgestattet. Lediglich der Zauberstab übertrifft alle: Er kommt mit einem Multimesser mit Vierklingensystem.

Der Kenwood HDP408WH verfügt über eine Turbo-Taste. Die ist für weiche Zutaten aber viel zu stark und verursacht mehr Sauerei als Nutzen. Am oberen Rand des Griffes ist ein Geschwindigkeitsregulator angebracht. Das Rad dreht man von links nach rechts, was bis Stufe 12 geht und eine sehr ordentliche Leistung bringt. Für den Milchshake reichte schon das Minimum aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Beim Pürieren der Suppe blieben die Zutaten auf dem großen Mixkopf liegen, man muss ihn daher ausschalten, die Zutaten abklopfen und wieder weiter pürieren – etwas umständlich. Das Mixergebnis war dagegen nicht zu beanstanden. Beim Pfannkuchenteig hat er mit seinen 800 Watt viel zu viel Leistung in den Schneebesen gelegt – und das bei niedrigster Stufe.

Wer damit leben kann bekommt mit dem Kenwood HDP408WH zusätzlich zu Mixaufsatz und Schneebesen noch einen Mixstab XL, einen Gemüsestampfer, einen Zerkleinerer, einen Mixbecher und zwei separate Scheiben zum Einlegen.

Der WMF LINEO Edelstab ist in gewohnter, hochwertiger WMF-Qualität gefertigt. Chromargan-Stahl und Griffigkeit zeichnen das schwere Gerät aus. Natürlich hat das Ganze seinen Preis. Dafür bekommt man aber auch etwas geboten: Ein Messbecher, Schneebesenaufsatz, Zerkleinerer und sogar ein Milchaufschäumer sind im Set enthalten. Der Bananen-Shake war in nur 18 Sekunden fertig, die Suppe war fein püriert. Auch hier waren wir sehr dazu geneigt, das Gerät zu empfehlen – allerdings zieht es beim Pürieren mit solch einer Wucht nach unten, dass es die Handhabung doch sehr beeinträchtigt. Gerade für Menschen mit wenig Muskelkraft ist das keine tolle Sache.

 Stabmixer Test: Wmf Löffel
Die Gemüsesuppe wurde gleichmäßig püriert.

Der Siemens MQ5B150N überzeugt mit einem guten Preis und ordentlichen Pürierergebnissen. Auch die Verarbeitung passt. Unser Bananenshake war in 27 Sekunden fertig, die Suppe gleichmäßig püriert. Der Siemens bietet nicht viel Zubehör, was bei dem Preis aber okay ist. Der mitgelieferte Messbecher hat keinen Schnabel zum Ausgießen und keinen gummierten Boden. Leider besteht der Pürierkopf aus Plastik, was wir trotz BPA-freiem Kunststoff kritisch betrachten.

 Stabmixer Test: Siemens Löffel
Die Suppe ist gut püriert.

XProject 4 in 1 Stabmixer

Test Stabmixer: XProject 4 in 1 Stabmixer

Keine Preise gefunden.

Der XProject 4 in 1 Stabmixer macht erstmal einen guten Eindruck. Er wirkt solide, hat viele Edelstahl-Elemente und ein umfangreiches Zubehör mit Messbecher, Zerkleinerer und Schneebesenaufsatz. Der Preis stimmt und der Bananen-Shake war in 29 Sekunden püriert. Allerdings schwächelte das Gerät dann bei der Suppe – einige grobe Stücke waren nach der vorgegebenen Zeit von 30 Sekunden noch übrig. Bei Amazon mussten wir auch von einigen Nutzern lesen, dass das Gerät sehr anfällig für Kratzer ist.

 Stabmixer Test: Xproject Löffel
Leider bekam der XProject nicht alles klein.

Homgeek Stabmixer

Test Stabmixer: Homgeek Stabmixer

Keine Preise gefunden.

Der Homgeek Stabmixer hat ein recht kurzes Kabel und ein billiges Messer. Der Milchshake war allerdings schon nach 22 Sekunden fertig und auch die Suppe war gleichmäßig püriert. Beim Preis und dem Zubehör mit Schneebesen, Zerkleinerer und Messbecher kann man ebenfalls nicht meckern. Allerdings sind das Stellrad für die Intensität und auch die Tasten aus einem so billigen Plastik gefertigt, dass wir die Langlebigkeit des Homgeeks anzweifeln.

 Stabmixer Test: Homgeek Löffel
Die Gemüsesuppe wurde schön püriert.

Der Emerio HB-111446 war der schlechteste Stabmixer aus unserer zweiten Testreihe. Er ist billig verarbeitet, wacklig und riecht nach Chemie. Beim Pürieren zieht unser Testgerät nach rechts und nach unten. Außerdem ist er der einzige Stabmixer, der komplett ohne Zubehör geliefert wird. Natürlich ist er günstig, aber für den gleichen Preis bekommt man anderswo mehr geboten. Eine Überraschung war jedoch, dass er der schnellste Mixer beim Bananen-Milchshake war: In nur 13 Sekunden war der Shake fertig. Bei anspruchsvolleren Aufgaben hört der Zauber dann aber auch schon wieder auf. Unsere Gemüsesuppe ist nicht komplett püriert worden.

 Stabmixer Test: Emerio Löffel
In unserer Suppe fanden wir noch grobe Stücke vor.

Ein sehr günstiges Modell ist der Clatronic SM 3577. Einen Farbklecks bringt er sicherlich in die Küche, denn es gibt ihn in den Farben Rot, Orange, Brombeer und Grün. Der Rest ist leider nicht so schön, denn außer zum Mixen eines Milchshakes ist er leider nicht zu gebrauchen. Schon beim Mixen der Bananen, die ja für einen Milchshake sowieso schon sehr weich sind, tut er sich etwas schwerer. Man muss deutlich mehr Kraft aufwenden als bei den anderen Stabmixern und er braucht auch etwas länger, am Ende schafft aber auch der SM 3577 einen guten Milchshake.

Bei der Suppe schwächelte er sehr: Es blieben Stückchen von allen Zutaten zurück, obwohl wir länger mit ihm pürierten als mit den anderen Stabmixern im Test. Zudem ist er vollständig aus Plastik und macht auch sonst einen eher billigen Eindruck. Da hilft auch der günstige Preis nicht.

Auch der Tristar MX 4150 überzeugte nur beim Milchshake-Ergebnis, wobei er beim Suppentest sogar noch schlechter abschnitt als der Clatronic SM 3577. Beide Geräte sehen weitgehend baugleich aus und unterscheiden sich auch preislich nicht. Für die beiden günstigsten Pürierstäbe im Test gilt das alte Sprichwort: »Wer billig kauft, kauft zweimal«. Denn für größere Aufgaben als das Zubereiten eines Bananen-Milchshakes taugen die beiden Billig-Stabmixer nicht.

14
Kommentare

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Anja Kallfelz
Anja Kallfelz

Mein ESGE Zauberstab hält seit 25 Jahren. Perfekt

Elfi Schnase
Elfi Schnase

ESGE Zauberstab ist der beste. Mutter hat ihn seit 40 Jahren und hält und hält und hält. Motor ist super stark.

Ralf Küsters
Ralf Küsters

Esge ist super

Dorothee Meinhardt
Dorothee Meinhardt

ESGE und nichts anderes. Meine Mutter hatte einen, der hat weit über 30 Jahre funktioniert, bis er mir dann ins Abwaschwasser gefallen ist 🙁
Meiner ist der Hammer. Und mit dem Zubehör ein Traum. Für Leute, die viel in der Küche stehen ein Muss.

Isabella Schmidt-Belschner
Isabella Schmidt-Belschner

Hab auch ESGE seit 30 Jahren immer noch top ist wirklich der Beste

Gertraud Schober-Ries
Gertraud Schober-Ries

Mein „ESGE „hilft mir seit 1988 verlässlich bei Dauereinsatz

Horst Heindl
Horst Heindl

ESGE Zauberstab

Andrea Klümper
Andrea Klümper

Warum wird die Seite nicht sofort in “ Bosch eigene Seite “ genannt. ? Ist schon der 2te Artikel, in dem deren Produkte angepriesen werden .

Dorothee Irion
Dorothee Irion

Tja, wenn die Bosch Produkte halt so gut sind.

kahad
kahad

Testsieger ist doch der Braun Stabmixer und der gehört zu Unold und damit zum ESGE

Doris Bleyer
Doris Bleyer

Der Vorteil beim Zauberstab ist auch, dass man ihn direkt im Suppentopf einsetzen kann und es spritz nicht – ich liebe ihn und will ihn nicht mehr hergeben! Und die neuen geräte sind auch flüssigkeitsdicht

Sandra Gugele
Sandra Gugele

Ich hab mich auch vor jahren schon für den zauberstab entschieden.
Für mich ist das der einzig wahre!

Birgit-Ellen Müller
Birgit-Ellen Müller

Ich habe vor dem Zauberstab einige günstigere besessen. Keiner konnte an die Leistungen des Zauberstabs heranreichen. Es gibt so viele Nutzungsmöglichkeiten, daß ich jedes Jahr einmal einen Messestand besuche, um sie mir alle wieder ins Gedächtnis zu rufen, zB Zucker zu Puderzucker zu mahlen.

Josefine Weinberger
Josefine Weinberger

Mein ESGE funktioniert seit 1994 einwandfrei. Möchte keinen anderen.