Stabmixer Test: Stabmixer
test
Letztes Update: 9.6.2021

Der beste Stabmixer

Wir haben 28 Stabmixer getestet. Der beste ist für uns der Braun Multiquick 9. Mit ihm lassen sich auch harte Zutaten problemlos zu Brei pürieren, er ist einfach zu handhaben und gut zu reinigen und punktet mit mehr als genug Power. Er ist solide aus Edelstahl verarbeitet – und kostet nicht die Welt. Was will man mehr?

Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Letztes Update: 9. Juni 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

4. Dezember 2020

Wir haben acht weitere Stabmixer getestet. Der ESGE Zauberstab M122S ersetzt den nicht mehr verfügbaren M200 und wurde eine neue Empfehlung. Er bringt damit eine lange Herstellertradition in die eigene Küche.

6. Dezember 2019

Wir haben fünf neue Stabmixer getestet. Dabei kamen zwei neue Empfehlungen heraus: der Bosch CleverMixx für Sparfüchse und der Viva HR2653/90 von Philips als solide Mittelklasse.

29. März 2019

Wir haben ein Test-Update mit acht aktuellen Stabmixern durchgeführt. Unsere neue Empfehlung ist der Bosch ErgoMixx.

6. September 2018

Der Langzeittest unseres bisherigen Testsiegers Bosch MSM87110 hat leider einen gravierenden Konstruktionsmangel aufgedeckt: Nach etwas mehr als einem Jahr im Einsatz ist das Verbindungsstück des Mixfußes gebrochen. Viele negative Kundenbewertungen zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Zwar ersetzt der Kundendienst von Bosch das fehlerhafte Teil auch nach Ablauf der Garantiezeit, trotzdem können wir den Stabmixer nicht mehr empfehlen. Unser neuer Testsieger ist der Braun Multiquick 9005X.

Weitere Updates

In der Küche fallen immer wieder Aufgaben an, die man nicht mit einem großen Mixer lösen möchte, denn oft reicht ein Pürierstab. Doch wie unser Test gezeigt hat, ist nicht jeder Stab jeder Aufgabe in der Küche gewachsen. Wir haben Pürierstäbe von günstig bis teuer ausführlich für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun MultiQuick 9

Stabmixer Test: Bildschirmfoto 2020 11 18 Um 16.20.50
Mit dem MulitQuick 9 bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Leistung und Zubehör.

Der Braun MultiQuick 9 ist zwar etwas groß und liegt teilweise etwas schwer in der Hand, doch das lässt sich verschmerzen, wenn man einmal gesehen hat, was dieses Kraftpaket in kürzester Zeit schafft. Die Pürierleistung ist sehr gut und mit dem 1.200 Watt starken Motor sind im Handumdrehen alle Zutaten püriert. Abhängig vom Modell sind neben dem Messbecher unter anderem ein Schneebesen-Aufsatz, ein Multi-Zerkleinerer mit verschiedenen Einsätzen, wie einem Würfelschneider oder auch ein Kartoffelstampfer im Lieferumfang enthalten. Wenn Sie enorm viel Pürier-Power brauchen, ist der Braun das Richtige und wir finden, im Gesamtpaket ist er der beste Stabmixer.

Auch gut

Philips Viva HR2653/90

Test  Stabmixer: Philips Viva HR2653/90
Der wertige Philips überzeugt mit seiner angenehmen Handhabung und bringt einen schönen To-Go-Becher mit.

Der Stabmixer Viva HR2653/90 von Philips überzeugte in erster Linie mit seinem Druckknopf, mit dem man den Wirkungsgrad stufenlos selbst bestimmen kann – für eine besonders hohe Stufe muss man also nicht zu einer Turbotaste wechseln. Das Gerät ist gut verarbeitet und auch der mitgelieferte To-Go-Becher hat uns sehr gut gefallen. Die Pürierergebnisse können sich sehen lassen – Bananenshake und Suppe waren nicht nur gleichmäßig, sondern auch schnell zubereitet.

Klassiker

ESGE Zauberstab M122S

Test  Stabmixer: ESGE Zauberstab M122S
Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt – allerdings hat das auch seinen Preis.

Der Zauberstab der Schweizer Firma ESGE ist fast schon legendär. Er wird seit Jahrzehnten produziert und hat eine eingeschworene Fangemeinde. Im Test pürierte er alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Obwohl nur 140 Watt Leistung in ihm stecken, macht er einen hervorragenden Job – nicht jeder Pürierstab mit so geringer Wattzahl kann das. Doch der Zauberstab hat eine besonders hohe Drehzahl und kriegt damit alles klein. Allerdings ist er auch sehr teuer: Um die 100 Euro muss man, je nach Modell und Zubehör, für einen Zauberstab ausgeben.

Gut & günstig

Bosch CleverMixx

Test  Stabmixer: Bosch CleverMixx
Der kleine Bosch ist gut verarbeitet und liefert zuverlässige Ergebnisse.

Der Bosch CleverMixx ist ein hochwertiges, zuverlässiges Gerät, das tut, was es soll und dazu auch noch günstig ist. Der Edelstahlkopf ist solide verarbeitet und das Gerät liegt gut in der Hand. Das Handstück ist zwar mit Plastik verkleidet, macht aber keinen billigen Eindruck. Für feinere Arbeiten wird noch ein zweiter Kunststoffaufsatz mitgeliefert. Wir konnten hier kein Manko feststellen und empfehlen das Gerät für Sparfüchse.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutKlassikerGut & günstig
Braun MultiQuick 9 Philips Viva HR2653/90 ESGE Zauberstab M122S Bosch CleverMixx Bosch ErgoMixx Caso HB 2200 Pro AEG Deli 5 HB5-1-8SS Arendo Stabmixer Krups Steffen Henssler Krups PerfectMix 6000 WMF Kult X WMF LINEO Edelstab Philips HR1604/00 Black+Decker BXHB1000E AEG STM 3200 Braun Multiquick MQ 735 Kenwood HDP 408WH Russell Hobbs Desire Siemens MQ5B150N Ikohs Fullmix Advanced Emerio HB-111446 Tristar MX 4150
Stabmixer Test: Bildschirmfoto 2020 11 18 Um 16.20.50Test  Stabmixer: Philips Viva HR2653/90Test  Stabmixer: ESGE Zauberstab M122STest  Stabmixer: Bosch CleverMixxTest  Stabmixer: Bosch ErgoMixxTest  Stabmixer: Caso HB 2200 ProTest  Stabmixer: AEG Deli 5 HB5-1-8SSTest  Stabmixer: Arendo StabmixerTest  Stabmixer: Krups Steffen HensslerTest  Stabmixer: Krups PerfectMix 6000Test  Stabmixer: WMF Kult XStabmixer Test: Bildschirmfoto 2020 11 18 Um 17.14.29Test Pürierstab: Philips HR1604/00Test  Stabmixer: Black+Decker BXHB1000ETest  Stabmixer: AEG STM 3200Stabmixer Test: 71qryz5hgul. Sl1500Test Pürierstab: Kenwood HDP 408WHTest  Stabmixer: Russell Hobbs DesireTest  Stabmixer: Siemens MQ5B150NTest  Stabmixer: IkohsTest  Stabmixer: Emerio HB-111446Test Pürierstab: Tristar MX 4150
Pro
  • Sehr viel Leistung
  • Gut verarbeitet
  • Leistungsdosierung mit Druckschalter
  • Leichtes Auseinanderstecken
  • Wertig
  • Leistungsdosierung mit Druckschalter
  • Schöner To-Go-Becher
  • Gut verarbeitet
  • Vergleichsweise leise
  • Mit Wandhalterung
  • Verschiedene Klingen
  • Langes Kabel
  • Wertig
  • Sehr leicht
  • Guter Preis
  • Gut verarbeitet
  • Guter Preis
  • Gut verarbeitet
  • Verschiedene Klingen
  • Langes Kabel
  • Vergleichsweise leise
  • Schnelles Pürieren
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Schnelles Pürieren
  • Wertig
  • Guter Preis
  • Schönes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Schnelles Pürieren
  • Vergleichsweise leise
  • Gute Verarbeitung
  • Schnelles Pürieren
  • Vergleichsweise leise
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Vergleichsweise leise
  • Sehr gut verarbeitet
  • Komplett aus Edelstahl
  • Viel Zubehör
  • Hohe Leistung
  • Preisgünstig
  • Gute Verarbeitung
  • Leichtes Auseinanderstecken
  • Günstig
  • Guter Preis
  • Gute Knöpfe
  • Sehr viel Leistung
  • Gut verarbeitet
  • Leistungsdosierung mit Druckschalter
  • Leichtes Auseinanderstecken
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Gut verarbeitet
  • Guter Preis
  • Sehr schnell
  • Viel Zubehör
  • Sehr viel Leistung
  • Guter Preis
  • Bei leichten Aufgaben sehr schnell
  • Guter Preis
Contra
  • Teuer
  • Aufsatz abnehmen könnte noch leichter sein
  • Teuer
  • Am Multimesser verfangen sich leicht Gemüsefasern
  • Kopf lässt sich nicht abschrauben
  • Kopf lässt sich nicht abschrauben
  • Am Multimesser verfangen sich leicht Gemüsefasern
  • Teuer
  • Zieht sehr nach unten
  • Teuer
  • Aufsatz rutschig bei heißen Zutaten
  • Leichte Geruchsentwicklung
  • Aufsatz rutschig bei heißen Zutaten
  • Kleine Stücke bleiben am Kopf hängen
  • Teuer
  • Zieht zu stark nach unten
  • Mixkopf schwierig zu reinigen
  • Zieht leicht nach unten
  • Kleine Stücke bleiben am Kopf hängen
  • Vibriert unangenehm in der Hand
  • Kleine Stücke bleiben am Kopf hängen
  • Schlechte Handhabung durch automatisches Verriegeln
  • Teuer
  • Saugt sich stark fest
  • Teuer
  • Langlebigkeit fraglich
  • Komplett aus Plastik
  • Messer war schon beim Auspacken verbogen
  • Aufsatz lässt sich nicht gut abnehmen
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Langlebigkeit fraglich
  • Wacklig, verzieht stark
  • Billige Verarbeitung
  • Mixergebnisse könnten besser sein
  • Kein Zubehör
  • Komplett aus Plastik
  • Spritzt beim Pürieren
  • Kein Zubehör
Bester Preis
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Leistung1200 Watt800 Watt140 Watt400 Watt600 Watt170 Watt800 Watt1000 Watt1000 Watt600 Watt600 Watt700 Watt550 Watt1000 Watt600 Watt750 Watt800 Watt500 Watt300 Watt1500 Watt250 Watt170 Watt
Gewicht860 Gramm880 Gramm932 Gramm636 Gramm740 Gramm1004 Gramm954 Gramm1086 Gramm852 Gramm830 Gramm645 Gramm970 Gramm1100 Gramm820 Gramm840 Gramm860 Gramm830 Gramm720 Gramm540 Gramm854 Gramm575 Gramm500 Gramm
ZubehörSchneebesen und MessbecherTo-Go-BecherMessbecher, Multimesser, Schlagscheibe, WandhalterungKleiner zusätzlicher Kunststoff-Aufsatz, MessbecherMessbecherMultimesser, Quirlscheibe, FleischmesserMessbecher, Zerkleinerer, Schneebesen, Kartoffelstampfer-Messbecher, Zerkleinerer, SchneebesenMessbecher, Zerkleinerer-Messbecher, Zerkleinerer, Schneebesen, MilchaufschäumerMessbecher-MessbecherMessbecher, Zerkleinerer, SchneebesenSchneebesen, Kartoffel- und Gemüsestampfer, Zerkleinerer, Soup XL-Mixstab, MixbecherMessbecher, Schneebesen, ZerkleinererMessbecherSchneebesen, Zerkleinerer, Messbecher, Halterung für die Wand--

Was muss ein Stabmixer können?

Ein Stabmixer oder Pürierstab ist ein kleiner aber feiner Küchenhelfer, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Gerade, wenn nur kleine Mengen an Lebensmitteln zerkleinert werden sollen, muss man nicht immer gleich den großen Standmixer bemühen – wenn man denn einen hat.

Beim Pürieren sind Umdrehungen wichtiger als Watt

Bevor Sie sich einen Stabmixer zulegen, weil Sie bisher noch keinen hatten oder ihr alter den Geist aufgegeben hat, sollten Sie sich überlegen, was Sie damit in Zukunft alles machen wollen. Einsatzmöglichkeiten gibt es einige, doch nicht alle sind für jeden relevant – und dann tut es möglicherweise auch ein günstigeres Gerät.

Stabmixer Test: Stabmixer
Mit einer ordentlichen Wattzahl werden auch harte Zutaten wie Nüsse oder Parmesan cremig.

Die Motorstärke des Pürierstabs gibt an, wieviel Kraft beim mixen umgesetzt werden kann. Augenscheinlich bedeutet eine höhere Wattzahl, dass auch härtere Zutaten wie Nüsse oder hartes Gemüse problemlos zerkleinert werden können. Das ist in den meisten Fällen auch so – doch nicht nur die Leistung ist entscheidend, auch die Umdrehungszahl spielt beim Pürieren eine große Rolle. Leider wird sie bei Stabmixern so gut wie nie mit angegeben.

Der ESGE Zauberstab liefert beispielsweise bei einer Leistung von gerade einmal 250 Watt satte 19.000 Umdrehungen pro Minute. Und das ist beim Pürieren wichtiger als eine möglichst hohe Wattzahl.

Zubehör & Co.

Damit der neue Küchenhelfer auch möglichst viele Einsatzmöglichkeiten hat, sollte man darauf achten, welches Zubehör mitgeliefert wird. Manche Hersteller stellen für einen relativ geringen Preis jede Menge Extras zur Verfügung. Vom Mixbecher über einen Schneebesen bis hin zu Teighaken kann alles dabei sein – muss aber nicht. Oft genug ist gar kein Zubehör im Lieferumfang enthalten, dann muss man es womöglich teuer hinzukaufen.

Manche Stabmixer haben viel Zubehör, andere gar keins

Die Einsatzgebiete eines Stabmixers reichen vom Mixen von Suppen und Soßen, über Milchshakes, Fruchtpüree, Smoothies bis hin zu Schlagsahne und Teig – wenn das entsprechende Zubehör vorhanden ist. Man kann also mit wenig Aufwand relativ viele Arbeiten abdecken und muss danach nur den Stab abwaschen oder in die Spülmaschine geben.

Deshalb sollten Sie darauf achten, ob der Mixfuß abnehmbar ist. Denn das vereinfacht nicht nur die Reinigung per Hand, nur dann können Sie die Reinigung auch der Spülmaschine überlassen.

Mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen und wenn möglich eine Powerstufe sollte der Pürierstab haben. Damit lässt sich die Power gut dosieren und es spritzt weniger.

Neben Geräten mit Kabel gibt es auch welche mit Akku. Da spart man sich zwar das lästige Kabel, doch dafür muss der Pürierstab dann immer aufgeladen sein. Das lohnt sich nur, wenn man ihn täglich benutzt. Daher hatten wir Akku-Pürierstäbe nicht im Test.

So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Pürierstäben haben wir Modelle ausgewählt, die das komplette Preisspektrum von günstig bis teuer abdecken: Während das preiswerteste Modell gerade mal 10 Euro kostet, muss man für den teuersten 150 Euro investieren. Wir wollten wissen, ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist. Die Antwort: nicht wirklich – aber es kommt auch drauf an.

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Stabmixer Test: Stabmixer Gruppenbild
Stabmixer Test: Stabmixer Gruppenfoto
Stabmixer Test: Alle Stabmixer5
Alle Stabmixer im Test

Einen Bananen-Milchshake etwa kriegt man mit dem günstigsten Stabmixer genauso gut hin wie mit dem teuersten. Beim Pürieren einer Gemüsesuppe zeigen sich aber Unterschiede.

Bananen pürieren alle gut – bei Gemüse gibt es Unterschiede

Da ein Pürierstab meistens für das Zerkleinern von Gemüse in Suppen oder zur Herstellung eines Milchshakes verwendet wird, haben wir Suppe gekocht und getestet, wie gut der Stabmixer das Gemüse klein bekommt. Außerdem gab es Milchshakes. Dabei haben wir auch darauf geachtet, wie sehr der jeweilige Inhalt beim Mixen spritzt und ob das Gerät auch genügend Power hat, um auch härtere Zutaten kleinzukriegen.

Bei allen Test-Updates ab März 2019 haben wir beim Bananen-Milchshake zusätzlich noch die Zeit gemessen, bis alles gleichmäßig und fein püriert war. Dabei bewegten sich alle Geräte im Rahmen von 15 bis 30 Sekunden. Bei der Gemüsesuppe gaben wir allen Mixern 30 Sekunden Zeit und haben so die Mixleistung verglichen. Da wir einen großen Topf Suppe für alle Stabmixer gekocht haben und dann einzelne Portionen mit gleichen Bestandteilen verarbeitet haben, hatten alle gleiche Bedingungen.

Wenn bei einem Gerät verschiedene Aufsätze dabei waren, wurde immer mit dem normalen Multiaufsatz püriert, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Mehr Zubehör wirkte sich zusammen mit einem günstigen Preis positiv auf unser Testergebnis aus.

 Stabmixer Test: Stabmixer

Testsieger: Braun MultiQuick 9

Der Braun MultiQuick 9 hat alles, was ein guter Stabmixer für die heimische Küche haben muss – er püriert hervorragend, ist leicht zu reinigen, einfach in der Handhabung und preislich noch erschwinglich. Deshalb ist er für uns der beste Pürierstab für die Haushaltsküche.

Als erstes fällt sofort auf, dass der MultiQuick 9 fast komplett aus Edelstahl gefertigt ist. Das hat den Vorteil, dass sich beim Pürieren von heißen Flüssigkeiten keine Plastikpartikel lösen können, wie es bei den günstigen Geräten, die vollständig aus Kunststoff sind, durchaus passieren kann. Zudem sieht Edelstahl gut aus und passt in jede Küche. Unser Testsieger ist außerdem ein richtiges Leistungsmonster: Er bringt unglaubliche 1.200 Watt aufs Messer und kann damit auch problemlos rohe Zutaten zerkleinern.

Testsieger

Braun MultiQuick 9

Stabmixer Test: Bildschirmfoto 2020 11 18 Um 16.20.50
Mit dem MulitQuick 9 bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Leistung und Zubehör.

Auch optisch ist er ein richtiger Hingucker, aber auch recht wuchtig – leider war er einer der schwersten Pürierer im Testfeld. Der Power-Knopf ist mit einer Kindersicherung versehen, die man mit dem Daumen entriegeln kann. Sicherheit ist natürlich eine gute Sache, aber ob ein Stabmixer wirklich eine Kindersicherung braucht, ist für uns eher fraglich.

Mit Kindersicherung

Die Geschwindigkeit wird durch nur eine Taste reguliert – je mehr Druck man ausübt, desto stärker mixt der Pürierstab. Auch das finden wir etwas unglücklich gelöst, da man nie richtig Kontrolle darüber hat. Ein einfaches Stellrad wäre einfacher und besser. Während des Pürierens hatte man aber immer alles fest im Griff und musste kaum Kraft aufwenden, um die Zutaten klein zu kriegen. Das sah bei manchen Modellen deutlich anders aus.

Was die Testergebnisse angeht, können wir aber nicht meckern. Der MultiQuick erfüllte alle Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit, ist aber für einfache Pürieraufgaben manchmal fast schon zu kraftvoll. Bei den von uns vorgenommenen Püriertests schlug sich der Braun-Mixer bravourös: Innerhalb von Sekunden war der Milchshake cremig und auch mit der Gemüsesuppe hatte er keinerlei Probleme. Weder Hitze noch fasrige Zutaten konnten ihm etwas anhaben.

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Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Der Braun ist super verarbeitet und er hat ein modernes Design.
Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Der Kopf wird mit einem Knopf abgenommen, das ist deutlich komfortabler als ihn abschrauben zu müssen.
Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Oben findet man die Sicherheitstaste, vor der Verendung wird dort das Gerät entriegelt.
Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Mit der Power-Taste kann man die Stärke des Mixers stufenlos regulieren.
Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Das Messer ist wertig und scharf, am Kopf mit der Fächer-Optik bleibt nichts hängen.
Stabmixer Test: Stabmixer Braun Multiquick 9
Beim Braun wird wirklich viel Zubehör mitgeliefert: Sogar als Zerkleinerer oder Schneebesen kann er genutzt werden.

Auch als wir Pesto zubereiteten, lief alles wie gedacht. Die Pinienkerne wurden so zerkleinert, dass keinerlei Stückchen zurückblieben und auch der Basilikum und die Petersilie waren vollständig zu einer Masse verschmolzen.

Das Milchshake-Ergebnis des Braun MultiQuick 9 war genau so gut wie das der anderen Pürierstäbe – cremig und ohne Stückchen. Der Unterschied ist allerdings, dass sich die Handhabung trotz eines gefühlt hohen Gewichts sehr einfach gestaltete. Der Multiquick ist mit einer sogenannten ActiveBlade-Technologie ausgestattet, mit der die Auf- und Abwärtsbewegung aufgenommen und auf die Klingen übertragen wird. Damit soll ein noch feineres Pürierergebnis mit weniger Kraftaufwand zustande kommen. Das erleichtert das Arbeiten tatsächlich – es ist so gut wie keine Kraft nötig, um aus den Zutaten Brei zu machen.

Auf- und Abwärts­bewegungen werden ausgeglichen

Die Suppe mixte der MultiQuick sogar noch ein wenig feiner als die anderen Pürierstäbe und es dauerte nur wenige Sekunden bis er die Test-Suppe klein gekriegt hatte. Beim Pürieren der Gemüsesuppe lag der MultiQuick also mit großem Abstand vorne. Schon mit mittlerer Stufe pürierte er die Zutaten problemlos und es war kein großer Kraftaufwand nötig. Die Suppe wurde cremig und es gab keinerlei Probleme mit Spritzern.

Als letztes sollte das Leistungsmonster von Braun zeigen, was es mit dem Schneebesen so drauf hat. Wir waren ehrlich gesagt sehr gespannt, ob die viele Power für diese Aufgabe nicht zu viel des Guten ist, doch der Braun überraschte uns positiv: Der Schalter, mit dem man per Fingerdruck die Stärke dosieren kann, funktionierte tadellos und ließ sogar zu, ganz wenig Kraft in den Schneebesen zu legen.

Braun MultiQuick 9 im Testspiegel

Die Kollegen vom ETM Testmagazin waren ebenfalls begeistert vom Braun MultiQuick 9. Sie vergeben in ihrem Bericht 08/2016 die Note »sehr gut« mit 95 Prozent:

»Plus: ACTIVEBlade-Technologie, feines Pürieren innerhalb kurzer Zeit, kein hoher Druck erforderlich, SPLASHControl-Technologie, SmartSpeed, leichter Zubehörwechsel. Minus: kein Zubehör zum Zerkleinern von Eiswürfeln.«

Alternativen

Der Braun MultiQuick 9 ist zwar der beste Pürierstab für die meisten, doch es gibt auch gute Alternativen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Genauso gut: Philips Viva HR2653/90

Der Philips Viva HR2653/90 bringt eine sehr angenehme Handhabung mit, was vor allem an dem stufenlosen Druckknopf liegt, der auch den Turbomodus beinhaltet. Die Sensibilität ist dabei aber nicht zu hoch, sodass man auch wirklich etwas mehr zudrücken muss, wenn die höchste Leistungsstufe aktiviert werden soll. Der Knopf ist zwar aus Kunststoff, macht aber dennoch einen soliden und langlebigen Eindruck. Er ist außerdem schön groß, das macht die Bedienung umso angenehmer.

Auch gut

Philips Viva HR2653/90

Test  Stabmixer: Philips Viva HR2653/90
Der wertige Philips überzeugt mit seiner angenehmen Handhabung und bringt einen schönen To-Go-Becher mit.

Der Pürierstab ist aus Edelstahl und Kunststoff gefertigt und gehört zu den schwereren Modellen. Mit seinen 800 Watt werden in unserem Test sowohl Bananenshake als auch Gemüsesuppe schnell und fein püriert.

Lediglich das Abnehmen des Aufsatzes könnte noch etwas leichter von der Hand gehen – man muss hier immer daran denken, dass man gerade einen vollgekleckerten Stabmixer einhändig von seinem Aufsatz befreien will. Der Knopf zum Entriegeln ist zwar schön stabil und groß, dennoch lässt er sich schwer drücken, sodass es nicht unbedingt beim ersten Versuch klappt.

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Stabmixer Test: Stabmixer Philips
Der Philips hat eine wertige Verarbeitung.
Stabmixer Test: Stabmixer Philips
Man kann den Knopf auch mit dem Daumen drücken.
Stabmixer Test: Stabmixer Philips
Der Aufsatz wird mit dem unteren Knopf gelöst.
Stabmixer Test: Stabmixer Philips
Ein qualitativer To-Go-Becher ist auch dabei.
Stabmixer Test: Stabmixer Philips
Die Messer sind schön lang und machen ihren Job sehr gut.

Insgesamt ist der Philips Viva HR2653/90 aber trotzdem ein tolles Gerät, das nicht zu teuer ist und das wir gern weiterempfehlen möchten.

Alte Schule: ESGE Zauberstab

Der ESGE Zauberstab ist ein wirklich guter Stabmixer mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Bereits seit über 50 Jahren stellt die Schweizer Firma den Zauberstab her – ein echter Klassiker. Anders als die meisten guten Pürierstäbe hat der Zauberstab nur 140 Watt Leistung. Das hört sich nach wenig an – aber wir wurden eines Besseren belehrt. Denn dank seiner Übersetzung schafft der Motor des Zauberstabs 14.000 Umdrehungen pro Minute und stellt damit so manchen Standmixer in den Schatten.

Klassiker

ESGE Zauberstab M122S

Test  Stabmixer: ESGE Zauberstab M122S
Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt – allerdings hat das auch seinen Preis.

Der Zauberstab wird standardmäßig nur mit dem Multimesser geliefert, es gibt aber auch andere Messer, die man relativ günstig dazu kaufen kann – unter anderem auch die Schlagscheibe zum Vermischen von Teig und zum Schlagen von Sahne. Der Pürierer ist solide und robust gefertigt und übersteht selbst langjährige Einsätze.

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Stabmixer Test: Esge Zauberstab M122s
Der ESGE Zauberstab ist schlicht und hat das typische Design mit breitem Korpus.
Stabmixer Test: Esge Zauberstab M122s
Die Knöpfe haben einen super Druckpunkt und das Gerät liegt dank Vertiefung super in der Hand.
Stabmixer Test: Esge Zauberstab M122s
Vorwärts- und Rückwärtsgang.
Stabmixer Test: Esge Zauberstab M122s
Das Multimesser ist fürs Pürieren super, die Schlagscheibe z. B. fürs Sahne- oder Eiweißschlagen. Man wechselt hier nur das Messer, nicht den ganzen Kopf.
Stabmixer Test: Esge Zauberstab M122s
Ein Messbecher ist im Lieferumfang enthalten.

Alle Pürieraufgaben hat der Zauberstab hervorragend gemeistert. Beim Milchshake hatte er natürlich keine Probleme und auch die Suppe wurde wunderbar sämig. Da stand der Zauberstab unserem Testsieger in nichts nach.

Beim Verrühren des Pfannkuchenteigs verhielt sich der ESGE Zauberstab sehr zivilisiert. Nichts spritzte daneben und die Schlagscheibe machte ihre Aufgabe gut – einen wirklichen Schneebesenaufsatz hat der Zauberstab nämlich nicht. Leider fiel die Schlagscheibe kurz vor dem Ende des Rührvorgangs ab und wir mussten sie im Teig suchen – blöd, aber das kam nur einmal vor. Das Ergebnis war jedenfalls gut: Der Teig war schnell verrührt und die Konsistenz genauso gut wie bei den anderen Kandidaten mit normalem Schneebesen.

Mit seinem hohen Preis von knapp 100 Euro ist der Zauberstab für viele weit über der Schmerzgrenze. Für alle anderen ist er eine klare Kaufempfehlung. Wenn Sie sich nur einmal im Leben einen Stabmixer zulegen – und ihn vielleicht sogar vererben möchten – ist der Zauberstab genau das Richtige für Sie.

Preistipp: Bosch CleverMixx

Der Bosch CleverMixx ist ein kleines aber feines Gerät. Er besteht zwar am Handstück nur auf Kunststoff, dafür ist er aber sehr leicht und griffig. Auch mit seinen vergleichsweise geringen 400 Watt hatte er keine Probleme mit Bananenshake und Gemüsesuppe – er war vielleicht etwas langsamer, aber die Zeit bewegte sich mit 20 bis 25 Sekunden für einen Milchshake im Rahmen. Für feinere Arbeiten, z. B. für Babybrei, war noch ein zweiter Aufsatz dabei, der aber aus Kunststoff statt Edelstahl besteht. Der ist mittlerweile nicht mehr Bestandteil des Sets. Ein Messbecher wird aber noch mitgeliefert.

Gut & günstig

Bosch CleverMixx

Test  Stabmixer: Bosch CleverMixx
Der kleine Bosch ist gut verarbeitet und liefert zuverlässige Ergebnisse.

Den kleinen Bosch gab es in zehn farbenfrohen Varianten, von rosa-grau über blau-lila bis weiß-gelb. Nun ist er in Weiß mit einem roten Knopf erhältlich. Das Gerät hat keinen Turbo-Modus, aber der Knopf lässt sich schön drücken und es macht Spaß, mit dem Bosch zu arbeiten. Der Edelstahlkopf hat uns gut gefallen – darin sind zwei vertikale und zwei waagerechte Messer.

Das Kabel des Bosch CleverMixx ist schön lang und der Aufsatz lässt sich sehr angenehm abnehmen und anbringen. Durch eine Markierung sieht man gut, ob der Aufsatz richtig festsitzt. Alles in allem ein schöner Stabmixer für den kleinen Geldbeutel!

Außerdem getestet

Bosch ErgoMixx

Der Bosch ErgoMixx ist für einen günstigen Preis zu haben und bietet dennoch Qualität. Der Edelstahlkopf wirkt sehr solide und schön gearbeitet, das Handstück lässt sich angenehm greifen. Unseren Bananen-Milchshake hatte der Bosch in 30 Sekunden gleichmäßig püriert. Zeitlich liegt das vergleichsweise absolut im Soll. Unsere Gemüsesuppe hat er in den vorgegebenen 30 Sekunden wunderbar klein bekommen. Beim Bosch wird ein Messbecher mitgeliefert, der sich gut zum Pürieren eignet. Leider hat er keinen Schnabel zum Ausgießen und auch eine gummierte Standfläche wäre toll gewesen. Allerdings wird ein Deckel mitgeliefert, womit man zubereitete Speisen im Kühlschrank gut aufbewahren kann.

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Stabmixer Test: Bosch Ergomixx4
Stabmixer Test: Bosch Ergomixx Zubehör
Stabmixer Test: Bosch Ergomixx Messer
Stabmixer Test: Bosch Ergomixx Detail

Der Stabmixer besitzt zwei Stufen: normal und Turbo. Wir haben für Bananen-Shake und Gemüsesuppe nur die Normalstufe gebraucht. Das Messer des ErgoMixx nennt sich Quattroblade, da neben den zwei Edelstahlmessern zur Seite auch noch zwei kleine nach oben schauen. Wir finden gut, dass in den Kopf große seitliche Öffnungen eingearbeitet sind. So kann die pürierte Masse gut zirkulieren und grobe Stücke können sich nicht so leicht verfangen.

Der Bosch ErgoMixx ist in den Farben Türkis und Grau erhältlich. Sein Motor sorgt mit seinen 600 Watt für gute Ergebnisse. Der Mixfuß kann abgenommen werden und ist spülmaschinenfest. Bosch liefert eine kurze, knackige Bedienungsanleitung, die auch noch ein paar Rezeptideen enthält. Wer keinen Wert auf viel Zubehör legt und ein qualitatives Gerät sucht, kann auch hier beruhigt zugreifen.

Caso HB 2200 Pro

Der Caso HB 2200 Pro ist eine echte Alternative zu den klassischen Zauberstäben von ESGE: Er ist genauso aufgebaut, besteht also aus einem Stück und die Messer sind auswechselbar. Das birgt aber den gleichen Nachteil, den man auch mit den ESGE-Geräten hat: Man kann den Kopf nicht abschrauben, was die Reinigung vereinfachen würde. Dennoch bekommt er mit seinen niedrigen 170 Watt alle Zutaten schnell klein. Die Lautstärke hält sich dabei mit 81 Dezibel in Grenzen. Gut gefallen hat auch das lange Kabel. Im Vergleich zu einem Zauberstab fehlt nur die Wandhalterung und es ist fraglich, ob der Stabmixer genauso langlebig ist. Ansonsten kann man hier als ESGE-Fan ein Schnäppchen machen, da man ein sehr ähnliches Gerät zu einem besseren Preis bekommt.

AEG Deli 5 HB5-1-8SS

Mit dem AEG Deli 5 macht man an sich keinen Fehler: Er arbeitet schnell, ist gut verarbeitet und bringt ein langes Kabel mit. Nichts bleibt am Kopf hängen und wir haben deshalb überlegt, ihn in die Empfehlungsriege aufzunehmen. Allerdings schlägt sich der vergleichbare Philips noch etwas besser und hat zudem einen niedrigeren Preis. Die Lautstärke des Geräts liegt mit 85 Dezibel mit mittleren Bereich. Ein Verbesserungsvorschlag unsererseits wäre, den Drehregler für die Wirkungsstufe noch etwas besser zu gestalten. Ansonsten hat uns der Kopf sehr gut gefallen, man kann den Stabmixer damit gut abstellen.

Arendo Stabmixer

Der Arendo ist ein sehr edler, schwerer Stabmixer, der uns sehr an das gerät vom WMF erinnert hat. Leider bringt er auch das gleiche Problem mit – er zieht sehr nach unten, was ein nicht wirklich angenehmes Arbeiten mit sich bringt. Dennoch glänzt er mit einer tollen Wertigkeit und schön verarbeiteten Kunststoffknöpfen. Im Gegensatz zum WMF kostet er nicht ganz so viel – zur Empfehlung hat es aber nicht ganz gereicht.

Krups Steffen Henssler

Der Krups Steffen Henssler ist ein toller Stabmixer, der mit 79 Dezibel besonders leise und vor allem sehr schnell arbeitet. Der Drehregler könnte zwar etwas hochwertiger sein, dennoch ist das Gerät in typischer Krups-Manier insgesamt super verarbeitet. Wenn man anfängt zu pürieren, leuchtet eine blaue LED auf, wodurch sich die Nutzung nach High-Tech anfühlt. Eigentlich klingt das alles sehr nach einem empfehlenswerten Gerät, wenn nicht sogar dem Testsieger. Es gibt aber ein größeres Manko, das wir auch bei anderen Krups-Geräten feststellen mussten: Nach dem Pürieren von warmen Speisen beschlägt das Teil, mit dem man den Kopf abschraubt, und da es dann sehr rutschig ist, bekamen wir den Kopf sehr schlecht abgeschraubt. Wenn an dieser Stelle noch gefeilt wird, ist das der perfekte Stabmixer. Im Moment rauscht er damit knapp an einer Empfehlung vorbei.

Krups PerfectMix 6000

Auch der Krups Perfect Mix 6000 ist ein toller Pürierstab, der super verarbeitet ist und die Zutaten schnell und leise klein bekommt. Das Ergebnis ist wunderbar fein. Leider hat auch dieser Stabmixer den kleinen »Krups-Fehler«: Besonders bei heißen Zutaten bekommt man den Kopf nur sehr schwer abgeschraubt, weil das Handstück durch die Kondensation sehr rutschig wird.

WMF Kult X

Der WMF Kult X ist toll verarbeitet und arbeitet leise und schnell. Das Drehrädchen zum Einstellen des Wirkungsgrads könnte etwas wertiger sein, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Ein Nachteil ist hier allerdings, dass sich kleine Reste wie Gemüsefasern in den schmalen Löchern verfangen und hängen bleiben. Das ist ein bisschen nervig bei der Reinigung. Ansonsten macht man hier mit einem Kauf aber nichts falsch, zumal der Preis sehr niedrig ist.

Russell Hobbs Desire

Der Pürierstab Desire 24700-56 von Russell Hobbs ist knapp an der Empfehlung vorbeigeschlittert. In unserem Test hat er sich bewährt. Der Bananen-Shake war in nur 20 Sekunden fertig und auch die Suppe war fein. Er ist gut verarbeitet, der Geräuschpegel war in Ordnung und es wird einem viel Zubehör geboten. Sogar der Preis stimmt. Allerdings wird dem Stabmixer bei Amazon keine besonders lange Haltbarkeit zugesprochen. Daher sehen wir von einer Empfehlung ab.

Philips HR1604/00

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, aber trotzdem einen soliden, günstigen Stabmixer will, erhält mit dem Philips HR1604/00 eine Alternative. Er mixt nicht so gut wie unsere Empfehlungen, schafft aber auch schwierige Zutaten zufriedenstellend. Schade ist, dass er sich wegen seines langgezogenen Mixkopfes stark am Boden festsaugt. Er war auch schwieriger zu reinigen als die anderen Pürierer im Test. Wenn Sie damit aber kein Problem haben, bekommen Sie mit dem Philips einen Pürierer, der seine Arbeit gut macht und nicht viel kostet.

Black+Decker BXHB1000E

Black+Decker? Machen die nicht Werkzeug? Ja, offenbar aber auch Werkzeug für die Küche! Dass die Firma eher auf leistungsstarke Gerätschaften spezialisiert ist, merkt man vor allem an der hohen Zahl von ganzen 1.000 Watt! Dadurch ist das Gerät etwas lauter und hat so viel Power, dass es beim Pürieren sehr nach unten zieht. Mehr ist hier also nicht unbedingt mehr. Das Drehrädchen aus billigem Plastik könnte besser verarbeitet sein, auch bleiben kleine Stücke in den schmalen Löchern am Kopf des Geräts hängen. Der Preis ist in Ordnung, aber wir empfehlen andere Geräte.

AEG STM 3200

Der AEG STM 3200 ist ein ganz einfacher Stabmixer ohne Schnickschnack. Er besteht zu großen Teilen aus Kunststoff und die Verarbeitung passt soweit. Allerdings hatte er bei unserer Gemüsesuppe Probleme mit der Schnelligkeit. Nach 30 Sekunden waren immer noch grobe Stücke in der Suppe, alle anderen Mixer aus dem Update 12/2020 waren viel früher fertig. Auch nach längerem Pürieren war die Suppe noch sehr fasrig. Der Bananen-Shake war dafür genauso schnell zubereitet wie bei den anderen Stabmixern. Die Knöpfe am Gerät haben uns gut gefallen, leider bleiben kleine Stücke an den schmalen Öffnungen am Kopf hängen. Zudem vibriert das Gerät unangenehm in der Hand, sodass wir trotz des günstigen Preises von einem Kauf abraten.

Braun Multiquick MQ 735

Der Braun Multiquick MQ 735 ist ein solides Gerät, das in Verarbeitung und Pürierergebnis keine Wünsche offen lässt. Der Preis ist vergleichsweise hoch, aber man bekommt dafür einen Schneebesenaufsatz, einen Multizerkleinerer und einen Mess- und Pürierbecher dazu. Toll finden wir auch, dass sich die Intensität des Stabs stufenlos regulieren lässt. Bei diesem Stabmixer hat uns nur eine Sache sehr gestört: die Handhabung. Wenn man mit dem Pürieren loslegen will, muss man das Gerät immer erst durch einen langen Druck auf der Oberseite entriegeln – das nervt auf Dauer und macht keinen Spaß.

Kenwood HDP 408WH

Mit dem Kenwood HDP408WH bekommen man viel Zubehör zu einem guten Preis. Auch das Mixergebnis war in allen Tests gut, doch was uns wirklich gestört hat, war der enorm groß konstruierte Mixkopf, der sich an jedem Boden festsaugt. Einzigartig im Test war, dass der HDP408WH über ein Dreiklingensystem verfügt – alle anderen Pürierstäbe sind nur mit zwei Klingen ausgestattet. Lediglich der Zauberstab übertrifft alle: Er kommt mit einem Multimesser mit Vierklingensystem.

Der Kenwood HDP408WH verfügt über eine Turbo-Taste. Die ist für weiche Zutaten aber viel zu stark und verursacht mehr Sauerei als Nutzen. Am oberen Rand des Griffes ist ein Geschwindigkeitsregulator angebracht. Das Rad dreht man von links nach rechts, was bis Stufe 12 geht und eine sehr ordentliche Leistung bringt. Für den Milchshake reichte schon das Minimum aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Beim Pürieren der Suppe blieben die Zutaten auf dem großen Mixkopf liegen, man muss ihn daher ausschalten, die Zutaten abklopfen und wieder weiter pürieren – etwas umständlich. Das Mixergebnis war dagegen nicht zu beanstanden. Beim Pfannkuchenteig hat er mit seinen 800 Watt viel zu viel Leistung in den Schneebesen gelegt – und das bei niedrigster Stufe.

Wer damit leben kann, bekommt mit dem Kenwood HDP408WH zusätzlich zu Mixaufsatz und Schneebesen noch einen Mixstab XL, einen Gemüsestampfer, einen Zerkleinerer, einen Mixbecher und zwei separate Scheiben zum Einlegen.

WMF LINEO Edelstab

Der WMF LINEO Edelstab ist in gewohnt hochwertiger WMF-Qualität gefertigt. Cromargan-Stahl und Griffigkeit zeichnen das schwere Gerät aus. Natürlich hat das Ganze seinen Preis. Dafür bekommt man aber auch etwas geboten: Ein Messbecher, ein Schneebesenaufsatz, Zerkleinerer und sogar ein Milchaufschäumer sind im Set enthalten. Der Bananen-Shake war in nur 18 Sekunden fertig, die Suppe war fein püriert. Auch hier waren wir sehr dazu geneigt, das Gerät zu empfehlen – allerdings zieht es beim Pürieren mit solch einer Wucht nach unten, dass es die Handhabung doch sehr beeinträchtigt. Gerade für Menschen mit wenig Muskelkraft ist das keine tolle Sache.

Siemens MQ5B150N

Der Siemens MQ5B150N überzeugt mit einem guten Preis und ordentlichen Pürierergebnissen. Auch die Verarbeitung passt. Unser Bananenshake war in 27 Sekunden fertig, die Suppe gleichmäßig püriert. Der Siemens bietet nicht viel Zubehör, was bei dem Preis aber okay ist. Der mitgelieferte Messbecher hat keinen Schnabel zum Ausgießen und keinen gummierten Boden. Leider besteht der Pürierkopf aus Plastik, was wir trotz BPA-freiem Kunststoff kritisch betrachten.

Ikohs Fullmix Advanced

Der Ikohs Fullmix Advanced hat zwar viele Positivpunkte, aber auch auf der negativen Seite ist hier viel los: Er bringt sehr viel Zubehör mit – ein Schneebesen, ein Zerkleinereraufsatz, eine Wandaufhängung und ein Messbecher sind mit im Gepäck. Er hat mit 1.500 Watt eine enorme Leistungsfähigkeit und ist auch sehr schnell mit Bananenshake und Suppe fertig. Allerdings war ein Messer im Edelstahlkopf schon beim Auspacken verbogen und der Aufsatz lässt sich nicht komfortabel abnehmen. Auch die Verarbeitung ist nicht ganz so überzeugend. Für den günstigen Preis bekommt man hier dennoch viel geboten.

Emerio HB-111446

Der Emerio HB-111446 war der schlechteste Stabmixer aus unserer zweiten Testreihe. Er ist billig verarbeitet, wacklig und riecht nach Chemie. Beim Pürieren zieht unser Testgerät nach rechts und nach unten. Außerdem ist er der einzige Stabmixer, der komplett ohne Zubehör geliefert wird. Natürlich ist er günstig, aber für den gleichen Preis bekommt man anderswo mehr geboten. Eine Überraschung war jedoch, dass er der schnellste Mixer beim Bananen-Milchshake war: In nur 13 Sekunden war der Shake fertig. Bei anspruchsvolleren Aufgaben hört der Zauber dann aber auch schon wieder auf. Unsere Gemüsesuppe ist nicht komplett püriert worden.

Tristar MX 4150

Auch der Tristar MX 4150 überzeugte nur beim Milchshake-Ergebnis, wobei er beim Suppentest sogar noch schlechter abschnitt als der Clatronic SM 3577. Beide Geräte sehen weitgehend baugleich aus und unterscheiden sich auch preislich nicht. Für die beiden günstigsten Pürierstäbe im Test gilt das alte Sprichwort: »Wer billig kauft, kauft zweimal«, denn für größere Aufgaben als das Zubereiten eines Bananen-Milchshakes taugen die beiden Billig-Stabmixer nicht.

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