Der beste Stabmixer

Alle 7 Pürierstäbe im Test
  • Pürierstäbe im Test – Testsieger Bosch MSM87110

Der beste Stabmixer ist für uns der Bosch MSM 87110. Mit ihm lassen sich auch harte Zutaten problemlos zu Brei pürieren, er ist einfach zu handhaben und gut zu reinigen und punktet mit mehr als genug Power. Er ist solide aus Edelstahl verarbeitet – und kostet nicht die Welt. Was will man mehr?

In der Küche fallen immer wieder Aufgaben an, die man nicht mit einem großen Mixer lösen möchte, da reicht oftmals ein Pürierstab. Doch wie unser Test gezeigt hat, ist nicht jeder Stab jeder Aufgabe in der Küche gewachsen. Wir haben sieben Pürierstäbe von günstig bis teuer ausführlich für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Bosch MSM87110

Test Pürierstab: Bosch MSM87110
Tolles Handling und eine sehr gute Pürier-Leitung zu einem angemessenen Preis.

Der Bosch MSM87110 ist für uns der beste Stabmixer für die meisten, denn er pürierte im Test alles was man ihm vorlegte anstandslos – und ist mit knapp 50 Euro nicht teuer. Im Gegensatz zu vielen anderen günstigen Pürierstäben ist er nicht aus Kunststoff sondern aus Edelstahl gefertigt. Das wirkt nicht nur solide, sondern sieht auch gut aus. Der Mixfuß ist abnehmbar und leicht und schnell zu reinigen. Mit seinem 750 Watt starken Motor macht er auch bei großen Pürier-Mengen nicht schlapp.

Wenn Geld egal ist: ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt. Allerdings hat das auch seinen Preis.

Der Zauberstab der Schweizer Firma ESGE ist fast schon legendär. Er wird seit Jahrzehnten produziert und hat eine eingeschworene Fangemeinde. Im Test pürierte er alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Obwohl nur 250 Watt Leistung in ihm stecken, macht er einen hervorragenden Job – nicht jeder Pürierstab mit so geringer Wattzahl kann das. Doch der Zauberstab hat eine besonders hohe Drehzahl und kriegt damit alles klein. Allerdings ist er auch sehr teuer: Um die 150 Euro muss man , je nach Modell und Zubehör, für einen Zauberstab ausgeben. Das ist für die meisten zu viel und kostet ihm deshalb den Testsieg.

Noch mehr Power: Braun MultiQuick

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem MulitQuick bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Power.

Der Braun Multiquick ist in einer normalen Haushalts-Küche eigentlich völlig unterfordert. Er hat einen unglaublich starken 1.000 Watt Motor und schafft es damit, alle Zutaten in kürzester Zeit zu pürieren. Als Zubehör mitgeliefert wird neben einem Messbecher auch ein Schneebesenaufsatz. Die Handhabung ist aber teilweise unnötig kompliziert und er liegt auch schwer in der Hand. Wenn Sie enorm viel Pürier-Power brauchen oder ihn in Kantinen oder Großküchen einsetzen wollen, ist der Braun genau das Richtige. Für alle anderen ist unser Testsieger von Bosch die bessere Wahl.

Gut und günstig: Philips HR1604/00

Test Pürierstab: Philips HR1604/00
Solide und günstig – wenn man mit ein paar Kompromissen leben kann ist der Philips ein guter Begleiter in der Küche.

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, aber trotzdem einen soliden, günstigen Stabmixer will, für den ist der Philips HR1604/00 eine gute Alternative. Er mixt nicht so gut wie unsere vorherigen Empfehlungen, schafft aber auch schwierige Zutaten zufriedenstellend. Schade ist, dass er sich wegen seines langgezogenen Mixkopfes stark am Boden festsaugt. Er war auch schwieriger zu reinigen als die anderen Pürierer im Test. Wenn Sie damit aber kein Problem haben, bekommen Sie mit dem Philips einen Pürierer, der seine Arbeit gut macht und nicht viel kostet.

Vergleichstabelle

TestsiegerWenn Geld egal istNoch mehr PowerGut und günstig
Modell Bosch MSM87110 ESGE Zauberstab M250 Braun MultiQuick Philips HR1604/00 Kenwood HDP 408WH Clatronic SM 3577 Tristar MX 4150
Test Pürierstab: Bosch MSM87110Test Pürierstab: Braun MultiQuickTest Pürierstab: Philips HR1604/00Test Pürierstab: Kenwood HDP 408WHTest: Pürierstab – Testsieger Clatronic PürierstabTest Pürierstab: Tristar MX 4150
Pro
  • Viel Power
  • Leicht zu reinigen
  • Guter Preis
  • Sehr gute Pürierleistung dank hoher Umdrehungszahl
  • Sehr viel Power
  • Viel Power
  • Preisgünstig
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
Contra
  • Etwas schwer
  • Kein Schneebesen
  • Sehr teuer
  • Nur im Fachhandel
  • Für die meisten eher überdimensioniert
  • Mixkopf schwierig zu reinigen
  • Saugt sich stark fest
  • Komplett aus Plastik
  • Wenig Leistung
  • Komplett aus Plastik
  • Spritzt viel beim Pürieren
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Pürierstäben haben wir 7 Modelle ausgewählt, die das komplette Preisspektrum von günstig bis teuer abdecken: Während das preiswerteste Modell gerade mal 10 Euro kostet, muss man für den teuersten 150 Euro investieren. Wir wollten wissen, ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist. Die Antwort: Nicht wirklich – aber es kommt auch drauf an.

Die besten Pürierstäbe im Test
Alle getesteten Pürierstäbe (von links nach rechts): ESGE Zauberstab M250, Bosch MSM87110, Phlips 1604/00, Kenwood HDP 408WH, Braun MulitQuick 9QM9005X, Clatronic SM 3577, Tristar MX-4150.

Einen Bananen-Milchshake etwa kriegt man mit dem günstigsten Stabmixer genauso gut hin wie mit dem teuersten. Beim Pürieren einer Gemüsesuppe zeigen sich aber Unterschiede. Die kriegen die billigen nicht so gut hin wie die teureren Geräte – doch mehr als gut 50 Euro muss man auch für ein sehr gutes Pürierergebnis nicht ausgeben.

Bananen pürieren alle gut – bei Gemüse gibt es Unterschiede

Da ein Pürierstab meistens für das Zerkleinern von Gemüse in Suppen oder zur Herstellung eines Milchshakes verwendet wird, haben wir Suppe gekocht und getestet, wie gut der Stabmixer das Gemüse klein bekommt. Außerdem gab es Milchshake. Dabei haben wir auch darauf geachtet, wie sehr der jeweilige Inhalt beim mixen spritzt und ob das Gerät auch genügend Power hat, um auch härtere Zutaten klein zu kriegen.

Wenn bei einem Gerät verschiedene Aufsätze dabei waren, wurde immer mit dem normalen Multiaufsatz püriert, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Mehr Zubehör wirkte sich zusammen mit einem günstigen Preis positiv auf unser Test-Ergebnis aus. Mit Modellen, die zusätzlich einen Schneebesen dabei hatten, haben wir einen Pancake-Teig geschlagen.

Was muss ein Stabmixer können?

Ein Stabmixer oder Pürierstab ist ein kleiner aber feiner Küchenhelfer, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Gerade, wenn nur kleine Mengen an Lebensmitteln zerkleinert werden sollen, muss man nicht immer gleich den großen Standmixer bemühen – wenn man denn einen hat.

Beim Pürieren sind mehr Umdrehungen wichtiger als viel Watt

Bevor Sie sich einen Stabmixer zulegen, weil Sie bisher noch keinen hatten, oder ihr alter den Geist aufgegeben hat, sollten Sie sich überlegen, was Sie damit in Zukunft alles machen wollen. Einsatzmöglichkeiten gibt es einige, doch nicht alle sind für jeden relevant – und dann tut es möglicherweise auch ein günstigeres Gerät.

Die Motorstärke des Pürierstabs gibt an, wieviel Kraft beim mixen umgesetzt werden kann. Augenscheinlich bedeutet eine höhere Wattzahl, dass auch härtere Zutaten wie Nüsse oder hartes Gemüse problemlos zerkleinert werden können. Das ist in den meisten Fällen auch so – doch nicht nur die Leistung ist entscheidend, auch die Umdrehungszahl spielt beim Pürieren eine große Rolle.

Der ESGE Zauberstab liefert beispielsweise bei einer Leistung von gerade einmal 250 Watt satte 19.000 Umdrehungen pro Minute. Und das ist beim Pürieren wichtiger, als eine möglichst hohe Wattzahl.

Zubehör & Co.

Damit der neue Küchenhelfer auch möglichst viele Einsatzmöglichkeiten hat, sollte man darauf achten, welches Zubehör mitgeliefert wird. Manche Hersteller stellen für einen relativ geringen Preis jede Menge Extras zur Verfügung. Vom Mixbecher über einen Schneebesen bis hin zu Teighaken kann alles dabei sein – muss aber nicht. Oft genug ist gar kein Zubehör standardmäßig im Lieferumfang enthalten, dann muss man es womöglich teuer hinzukaufen.

Manche Stabmixer haben viel Zubehör, andere gar keins

Die Einsatzgebiete eines Stabmixers reichen vom Mixen von Suppen und Soßen, über Milchshake, Fruchtpüree, Smoothies bis hin zu Schlagsahne und Teig – wenn das entsprechende Zubehör vorhanden ist. Man kann also mit wenig Aufwand relativ viele Arbeiten abdecken und muss danach nur den Stab abwaschen oder in die Spülmaschine geben.

Deshalb sollten Sie darauf achten, ob der Mixfuß abnehmbar ist. Denn das vereinfacht nicht nur die Reinigung per Hand, nur dann können Sie die Reinigung auch der Spülmaschine überlassen.

Mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen und wenn möglich eine Powerstufe sollte der Pürierstab haben. Damit lässt sich die Power gut dosieren und es spritzt weniger.

Neben Geräten mit Kabel gibt es auch welche mit Akku. Da spart man sich zwar das lästige Kabel, doch dafür muss der Pürierstab dann immer aufgeladen sein. Das lohnt sich nur, wenn man ihn täglich benutzt. Daher hatten wir Akku-Pürierstäbe nicht im Test.

Unser Favorit: Bosch MSM87110

Der Bosch MSM87110 hat alles, was ein guter Stabmixer für die heimische Küche haben muss – er püriert hervorragend, ist leicht zu reinigen, einfach in der Handhabung und kostet nicht viel. Deshalb ist er für uns der beste Pürierstab für die Haushaltsküche.

Testsieger: Bosch MSM87110

Test Pürierstab: Bosch MSM87110
Tolles Handling und eine sehr gute Pürier-Leitung zu einem angemessenen Preis.

Als erstes fällt sofort auf, dass der Bosch, genauso wie der Braun, komplett aus Edelstahl gefertigt ist. Das hat den Vorteil, dass sich beim Pürieren von heißen Flüssigkeiten keine Plastikpartikel lösen können, wie es bei den günstigen Geräten, die vollständig aus Plastik sind, durchaus passieren kann. Zudem sieht Edelstahl gut aus und passt in jede Küche.

Testsieger: Bosch MSM87110 mit Zubehör
Unser Testsieger: Bosch MSM87110 mit Zubehör.

Bedienung und Handhabung

Der Mixfuß ist durch einfaches Drücken der Arretierung abnehmbar und lässt sich so sehr einfach reinigen. Die Softtouch Oberfläche an den Bedienelementen verschafft guten Halt beim Mixen.

Auch die Bedienung des Bosch ist denkbar einfach. Es gibt ein Stellrad am oberen Rand mit dem man bis zu zwölf Stufen einstellen kann. Dann einfach auf den oberen Taster drücken und los geht’s! Für besonders hartnäckige Zutaten ist darunter noch ein Powertaste vorhanden, dann stellt der Mixer, egal in welcher Stufe er eingestellt war, auf die höchste Stufe.

Nach dem Braun MultiQuick ist der Bosch-Pürierer der schwerste im Testfeld. Wir empfanden das Gewicht während des Tests nicht als Nachteil. Edelstahl wiegt nun mal mehr, nur die Geräte, die vollständig aus Kunststoff bestehen, sind wesentlich leichter. Dafür muss man bei ihnen damit leben, dass das Plastik mit der Zeit unschön wird.

Während des Pürierens hatte man immer alles fest im Griff und musste kaum Kraft aufwenden, um die Zutaten klein zu kriegen. Das sah bei manchen Modellen deutlich anders aus.

Pürierstäbe im Test: Testsieger Bosch MSM87110
Der Mixfuß des Bosch ist abnehmbar, was die Reinigung erleichtert.

Bosch wirbt mit seiner innovativen Stabmixer-Glocke, damit ist der Mixkopf des Pürierers gemeint. Sie soll sich aufgrund ihrer Form weniger am Boden festsaugen – und das konnten wir in unserem Test tatsächlich bestätigen. Bis auf den Braun und den Zauberstab saugte sich jedes Gerät mehr oder weniger stark fest. Der Bosch zog manchmal aufgrund seiner hohen Leistung ebenfalls schnell zum Boden, lies sich aber problemlos lösen und verursachte dabei kein Spritzen.

Mit dem Pürierstab wird ein Mixbecher samt Deckel mitgeliefert – das ist allerdings auch die Mindestausstattung, die alle Pürierstäbe mitbringen, selbst beim sehr günstigen Clatronic war ein Mixbecher dabei. Wenigsten ein Schneebesen-Aufsatz könnte beim Bosch mit dabei sein. Den gibt es für dieses Modell von Bosch nicht einmal als Zubehör. Wer einen Schneebesen möchte, muss auf das Schwestermodell Bosch MSM67170 ausweichen, das mit deutlich mehr Zubehör kommt und ansonsten weitgehend baugleich ist. Zwar kann man den Schneebesen für dieses Modell auch einzeln kaufen, er passt aber offenbar nicht auf die Stabmixer der 8er Serie.

Praxistest

Das 4-Klingen-Messer püriert gut und der Mixkopf ist einfach zu reinigen.

Bei den von uns vorgenommenen Püriertests schlug sich der Bosch bravourös: Innerhalb von Sekunden war der Milchshake cremig und auch mit der Gemüse-Suppe hatte der Bosch keinerlei Probleme. Weder Hitze noch fasrige Zutaten konnten ihm etwas anhaben.

Auch als wir Pesto zubereiteten, gab es keine Probleme. Die Pinienkerne wurden so zerkleinert, dass keinerlei Stückchen zurückblieben und auch der Basilikum und die Petersilie waren vollständig zu einer Masse verschmolzen.

Wann man die Turbostufe verwenden soll, war uns nicht ganz klar, denn für die von uns getesteten Beispiele reichte bereits die mittlere Stufe der normalen Skala völlig aus.

Für den Milchshake verwendeten wir jeweils 1 ½ weiche Bananen und dazu 200 ml Milch – eine Menge, die gut in ein etwas größeres Glas passt.

Der starke Motor des Bosch MSM 87110 macht sich schon beim Milchshake-Test bemerkbar. Innerhalb von wenigen Augenblicken ist der Shake fertig gemixt. Die vorhandene Turbostufe ist allerdings für einen einfachen Milchshake etwas zu viel. Die sollte man sich für härtere Zutaten aufheben. Beide Mixelemente lassen sich abnehmen und einzeln reinigen. Beim Bosch ist das schnell passiert, man kommt überall problemlos heran.

Als nächstes mussten unsere Testgeräte zeigen, was sie zu bieten haben, wenn die Flüssigkeit heiß ist und die Zutaten zwar eine Weile gekocht wurden, aber dennoch nicht so matschig sind wie weiche Bananen.

Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.
Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.

Als Suppe wählten wir eine Gemüsesuppe, da dort viele verschiedene Zutaten auf einmal püriert werden müssen. Mit dabei waren Kartoffeln, Karotten, Tomaten, Zwiebeln, Lauch und Kohlrabi. Anders als beim Milchshake-Test trennte sich hier sichtlich die Spreu vom Weizen.

Wir haben natürlich drauf geachtet, wie gut das Pürier-Ergebnis war, aber auch, ob der Stabmixer stark spritzt während er in Gebrauch ist und ob die heißen Temperaturen den Geräten irgendetwas anhaben konnten.

Beim Pürieren der Gemüsesuppe lag der Bosch MSM 87110 mit großem Abstand vorne. Schon mit mittlerer Stufe pürierte er die Zutaten problemlos und es war kein großer Kraftaufwand nötig. Die Suppe wurde cremig und es gab keinerlei Probleme mit Spritzern.

Die Powerstufe ist aber auch für eine einfache Suppe deutlich überzogen, damit könnten deutlich härtere Zutaten püriert werden, wie zum Beispiel Kürbis für eine Kürbiscremesuppe.

Den Schneebesen-Test führten wir lediglich mit den Geräten durch, die im Lieferumfang einen Schneebesen-Aufsatz dabei hatten. Dazu gehört der Bosch leider nicht.

Bosch MSM 87110 Testspiegel

Leider liegen zum Bosch MSM 87110 bisher keine Testberichte vor, sobald welche verfügbar sind, werden wir diese hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Der Bosch MSM 87110 ist für uns zwar der beste Pürierstab für die meisten, doch es gibt durchaus Alternativen, die wir Ihnen nicht vorentalten wollen.

Wenn Geld egal ist: ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt. Allerdings hat das auch seinen Preis.

Der ESGE Zauberstab ist ein wirklich guter Stabmixer mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Bereits seit über 50 Jahren stellt die Schweizer Firma den Zauberstab her – ein echter Klassiker.

Anders als die meisten guten Pürierstäbe hat der Zauberstab nur 250 Watt Leistung. Das hört sich nach wenig an – aber wir wurden eines Besseren belehrt.

Denn dank seiner Übersetzung schafft der Motor des Zauberstabs 20.000 Umdrehungen pro Minute und stellt damit so manchen Standmixer in den Schatten.

Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist mal etwas ganz anderes, überzeugt aber.
Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist ungewöhnlich, überzeugte aber.

Der Zauberstab wird standardmäßig nur mit dem Multimesser geliefert, es gibt aber auch andere Messer, die man relativ günstig dazu kaufen kann – unter anderem auch die Schlagscheibe zum vermischen von Teig und zum Schlagen von Sahne.

Der Pürierer ist solide und robust gefertigt und übersteht selbst langjährige Einsätze – ich selbst habe vor kurzem bei meiner Mutter ein altes Modell entdeckt, das über zwanzig Jahre alt ist und noch immer einwandfrei funktioniert. Sogar die aktuellen Ersatzteile kann man auf die alten Modelle schrauben – sehr vorbildlich.

Alle Pürier-Aufgaben hat der Zauberstab hervorragend gemeistert. Beim Milchshake hatte er natürlich keine Probleme und auch die Suppe wurde wunderbar sämig, da stand der Zauberstab unserem Testsieger in nichts nach.

Beim Verrühren des Pancake-Teigs verhielt sich der ESGE Zauberstab sehr zivilisiert. Nichts spritze daneben und die Schlagscheibe machte ihre Aufgabe gut – einen wirklichen Schneebesen-Aufsatz hat der Zauberstab nämlich nicht. Leider fiel die Schlagscheibe kurz vor dem Ende des Rührvorgangs ab und wir mussten sie im Teig suchen – blöd, aber das kam nur einmal vor. Das Ergebnis war jedenfalls gut, der Teig war schnell verrührt und die Konsistenz genauso gut wie bei den anderen Kandidaten mit normalem Schneebesen.

So viel Lob, aber kein Testsieg? Das ist dem hohen Preis des Zauberstabs geschuldet. Mit einem Preis von knapp 150 Euro ist der Zauberstab für viele weit über der Schmerzgrenze. Für alle anderen ist er eine klare Kaufempfehlung. Wenn Sie sich nur einmal im Leben einen Stabmixer zulegen – und ihn vielleicht sogar vererben möchten – ist der Zauberstab genau das Richtige für Sie.

Noch mehr Power: Braun MultiQuick

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem MulitQuick bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Power.

Der Braun MultiQuick ist ein richtiges Power-Monster. Er bringt unglaubliche 1.000 Watt aufs Messer und kann damit auch problemlos rohe Zutaten zerkleinern. Für den normalen Hausgebrauch erschien uns der Braun fast schon zu viel des Guten.

Auch optisch ist er ein richtiger Hingucker, aber auch recht wuchtig – leider war er auch der schwerste Pürierer im Testfeld.

Als etwas nervig empfanden wir, dass eine Sicherung an der Oberseite des Gerätes betätigt werden muss, bevor man den Stabmixer verwenden kann. Sicherheit ist natürlich eine gute Sache, doch wenn schon, dann bitte etwas bedienerfreundlicher: Man braucht beide Hände, da man gleichzeitig die Sicherung und die Bedientaste drücken muss, um das Gerät zu starten.

Die Geschwindigkeit wird durch nur eine Taste reguliert – je mehr Druck man ausübt, desto stärker mixt der Pürierstab. Auch das finden wir etwas unglücklich gelöst, da man nie richtig Kontrolle darüber hat. Ein einfaches Stellrad wäre einfacher und besser.

Was die Testergebnisse angeht können wir aber nicht meckern. Der Braun erfüllte alle Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit, ist aber für einfache Pürier-Aufgaben eindeutig zu kraftvoll.

Das Milchshake-Ergebnis des Braun Multiquick war genau so gut, wie das der anderen Pürierstäbe – cremig und ohne Stückchen. Der Unterschied ist allerdings, dass die Handhabung trotz eines gefühlt hohen Gewichts, sehr einfach ging. Der Braun ist mit einer sogenannten ActiveBlade-Technologie ausgestattet, mit der die auf- und abwärts Bewegung aufgenommen und auf die Klingen übertragen wird. Damit soll ein noch feineres Pürier-Ergebnis mit weniger Kraftaufwand zustande kommen. Das erleichtert das Arbeiten tatsächlich – es ist so gut wie keine Kraft nötig, um aus den Zutaten Brei zu machen.

Die Suppe mixte der Braun sogar noch ein wenig feiner als der Zauberstab und es dauerte gerade einmal sechs Sekunden bis er die Test-Suppe klein gekriegt hatte.

Als letztes sollte das Power-Monster von Braun zeigen, was es mit dem Schneebesen so drauf hat. Wir waren ehrlich gesagt sehr gespannt, ob die viele Power für diese Aufgabe nicht zu viel des Guten ist.

Doch der Braun überraschte uns positiv. Der Schalter, mit dem man per Fingerdruck die Stärke dosieren kann, funktionierte tadellos und ließ es sogar zu, ganz wenig Power in den Schneebesen zu legen. Im Vergleich zum Schneebesen des Kenwood war der Eindruck um ein Vielfaches besser – dort schlackerte es wild durcheinander und machte mehr Dreck als dass er den Teig verrührte.

Trotzdem erscheint uns der Braun mit seinen 1.000 Watt Leistung für eine Haushaltsküche letztlich überdimensioniert. Wenn Sie oft und viel pürieren und auch mal rohe Zutaten verarbeiten, kann der Braun aber eine gute Alternative sein. Ansonsten fahren Sie mit unserem Testsieger besser – denn der kostet immerhin nur die Hälfte.

Gut und günstig: Philips HR1604/00

Test Pürierstab: Philips HR1604/00
Solide und günstig – wenn man mit ein paar Kompromissen leben kann ist der Philips ein guter Begleiter in der Küche.

Einen soliden, günstigen und guten Pürierstab bekommen Sie mit dem Philips HR160400. Er bietet gute, wenn auch nicht perfekte Pürierergebnissen und überzeugt vor allem mit seinem Preis.

Da muss man natürlich auch ein paar Abstriche machen. Zwar ist der Mixfuß des Philips sogar aus Edelstahl, das eigentliche Gerät aber aus Kunststoff. Auch ist uns der langgezogene Mixkopf des Philips in unserem Test negativ aufgefallen: Er saugt sich teilweise stark am Boden fest und spritzt beim anheben gerne mal. Außerdem kommt man beim Putzen nur schwer in die letzte Ecke. Immerhin lässt sich der Mixfuß abnehmen.

Die Bedientaste des Philips lässt sich etwas schwer drücken und auch auf ein Stellrad für verschiedene Geschwindigkeiten muss man verzichten, genauso wie auf eine Turbo-Taste.

Die eher gewöhnungsbedürftige Form des Mixschachtes führte beim Pürieren der Bananen in der Milch dazu, dass man den Mixer sehr weit aus dem Becher herausnehme musste, um wirklich alle Zutaten zu pürieren. Viel blieb außen am langen Schacht hängen und ging nicht selbständig wieder unter die Messer.

Das macht leider ein wenig Dreck, da es spritzt, wenn man den Mixer nicht rechtzeitig ausschaltet. Das Ergebnis des Milchshake-Tests ist aber dennoch nicht schlecht. Es waren keine Klümpchen zu spüren und er wurde schön cremig.

Das Ergebnis beim Pürieren der Gemüsesuppe war ist ordentlich aber nicht perfekt. Der Lauch wurde zwar sehr klein geschnitten, vereinzelt waren aber noch grüne Punkte zu sehen. Das haben andere Modelle besser hingekriegt, wirklich störend ist es aber nicht. Dafür braucht er zum Pürieren noch etwas länger als unser Testsieger.

Trotzdem ist der Philips für einfache Mix-Aufgaben gut geeignet und damit die beste günstige Alternative im Testfeld. Wer mehr will, sollte zu unserem Testsieger greifen.

Außerdem getestet

Kenwood HDP 408WH

Mit dem Kenwood bekommen man viel Zubehör zu einem guten Preis. Auch das Mixergebnis war in allen Tests gut, doch was uns wirklich gestört hat, war der enorm groß konstruierte Mixkopf, der sich an jedem Boden festsaugt.

Einzigartig im Test war, dass der Kenwood über ein Dreiklingen-System verfügt. Alle anderen Pürierstäbe sind nur mit zwei Klingen ausgestattet. Lediglich der Zauberstab übertrifft alle: Er kommt mit einem Multimesser mit Vierklingen-System.

Der Kenwood verfügt über eine Turbo-Taste. Die ist für weiche Zutaten aber viel zu stark und macht mehr Sauerei, als sie nützt. Am oberen Rand des Griffes ist ein Geschwindigkeits-Regulator angebracht. Das Rad dreht man von links nach rechts, was bis Stufe 12 geht und eine sehr ordentliche Leistung bringt. Für den Milchshake reichte schon das Minimum aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Beim Pürieren der Suppe blieben die Zutaten auf dem großen Mixkopf liegen, man muss ihn daher ausschalten, die Zutaten abklopfen und wieder weiter pürieren – etwas umständlich. Das Mixergebnis war dagegen nicht zu beanstanden. Beim Pancake-Teig hat er mit seinen 800 Watt viel zu viel Power in den Schneebesen gelegt – und das bei niedrigster Stufe.

Wer damit leben kann bekommt zusätzlich zu Mixaufsatz und Schneebesen noch einen Mixstab XL, einen Gemüsestampfer, einen Zerkleinerer, einen Mixbecher und zwei separate Scheiben zum einlegen.

Clatronic SM 3577

Ein sehr günstiges Modell ist der Clatronic SM 3577. Einen Farbklecks bringt er sicherlich in die Küche, denn es gibt ihn in den Farben rot, orange, brombeer und grün.

Der Rest ist leider nicht so schön, denn außer zum mixen eines Milchshakes ist er leider nicht zu gebrauchen. Schon beim Mixen der Bananen, die ja für einen Milchshake sowieso schon sehr weich sind, tut er sich etwas schwerer. Man muss deutlich mehr Kraft aufwenden als bei den anderen Stabmixern und er braucht auch etwas länger, am Ende schafft aber auch der Clatronic einen guten Milchshake.

Bei der Suppe schwächelte er sehr, es blieben Stückchen von allen Zutaten zurück, obwohl wir länger mit ihm pürierten als mit den anderen Stabmixern im Test. Zudem ist er vollständig aus Plastik und macht auch sonst einen eher billigen Eindruck. Da hilft auch der günstige Preis nicht.

Tristar MX 4150

Auch der Tristar MX 4150 überzeugte nur beim Milchshake-Ergebnis, wobei er beim Suppen-Test sogar noch schlechter abschnitt als der Clatronic.

Beide Geräte sehen weitgehend baugleich aus und unterscheiden sich auch preislich nicht.

Für die beiden günstigsten Pürierstäbe im Test gilt das alte Sprichwort: »Wer billig kauft, kauft zweimal«. Denn für größere Aufgaben als das Zubereiten eines Bananen-Milchshakes, taugen die beiden Billig-Stabmixer nicht.

Kommentare

13 Kommentare zu "Der beste Stabmixer"

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Mein ESGE Zauberstab hält seit 25 Jahren. Perfekt

ESGE Zauberstab ist der beste. Mutter hat ihn seit 40 Jahren und hält und hält und hält. Motor ist super stark.

Esge ist super

Dorothee Meinhardt
Dorothee Meinhardt

ESGE und nichts anderes. Meine Mutter hatte einen, der hat weit über 30 Jahre funktioniert, bis er mir dann ins Abwaschwasser gefallen ist 🙁
Meiner ist der Hammer. Und mit dem Zubehör ein Traum. Für Leute, die viel in der Küche stehen ein Muss.

Hab auch ESGE seit 30 Jahren immer noch top ist wirklich der Beste

Mein „ESGE „hilft mir seit 1988 verlässlich bei Dauereinsatz

ESGE Zauberstab

Warum wird die Seite nicht sofort in “ Bosch eigene Seite “ genannt. ? Ist schon der 2te Artikel, in dem deren Produkte angepriesen werden .

Tja, wenn die Bosch Produkte halt so gut sind.

Der Vorteil beim Zauberstab ist auch, dass man ihn direkt im Suppentopf einsetzen kann und es spritz nicht – ich liebe ihn und will ihn nicht mehr hergeben! Und die neuen geräte sind auch flüssigkeitsdicht

Ich hab mich auch vor jahren schon für den zauberstab entschieden.
Für mich ist das der einzig wahre!

Ich habe vor dem Zauberstab einige günstigere besessen. Keiner konnte an die Leistungen des Zauberstabs heranreichen. Es gibt so viele Nutzungsmöglichkeiten, daß ich jedes Jahr einmal einen Messestand besuche, um sie mir alle wieder ins Gedächtnis zu rufen, zB Zucker zu Puderzucker zu mahlen.

Mein ESGE funktioniert seit 1994 einwandfrei. Möchte keinen anderen.

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