Der beste Stabmixer

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Alle 7 Pürierstäbe im Test

Der beste Stabmixer ist für uns der Braun Multiquick. Mit ihm lassen sich auch harte Zutaten problemlos zu Brei pürieren, er ist einfach zu handhaben und gut zu reinigen und punktet mit mehr als genug Power. Er ist solide aus Edelstahl verarbeitet – und kostet nicht die Welt. Was will man mehr?

Update 6. März 2018

Der Langzeittest unseres bisherigen Testsiegers Bosch MSM87110 hat leider einen gravierenden Konstruktionsmangel aufgedeckt: Nach etwas mehr als einem Jahr im Einsatz ist das Verbindungsstück des Mixfußes gebrochen. Viele negative Kundenbewertungen zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Zwar ersetzt der Kundendienst von Bosch das fehlerhafte Teil auch nach Ablauf der Garantiezeit, trotzdem können wir den Stabmixer nicht mehr empfehlen. Unser neuer Testsieger ist der Braun Multiquick.

In der Küche fallen immer wieder Aufgaben an, die man nicht mit einem großen Mixer lösen möchte, da reicht oftmals ein Pürierstab. Doch wie unser Test gezeigt hat, ist nicht jeder Stab jeder Aufgabe in der Küche gewachsen. Wir haben sieben Pürierstäbe von günstig bis teuer ausführlich für Sie getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun Multiquick

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem Mulitquick bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Power.

Der Braun Multiquick ist zwar etwas groß und liegt teilweise etwas schwer in der Hand, doch das lässt sich verschmerzen, wenn man einmal gesehen hat, was dieses Kraftpaket in kürzester Zeit schafft. Die Pürierleistung ist sehr gut, mit dem starken 1.000 Watt Motor sind im Handumdrehen alle Zutaten püriert. Als Zubehör mitgeliefert wird neben einem Messbecher auch ein Schneebesenaufsatz. Wenn Sie enorm viel Pürier-Power brauchen, dann ist der Braun das Richtige und wir finden, im Gesamtpaket ist er der beste Stabmixer.

Wenn Geld egal ist

ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt. Allerdings hat das auch seinen Preis.

Der Zauberstab der Schweizer Firma ESGE ist fast schon legendär. Er wird seit Jahrzehnten produziert und hat eine eingeschworene Fangemeinde. Im Test pürierte er alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. Obwohl nur 250 Watt Leistung in ihm stecken, macht er einen hervorragenden Job – nicht jeder Pürierstab mit so geringer Wattzahl kann das. Doch der Zauberstab hat eine besonders hohe Drehzahl und kriegt damit alles klein. Allerdings ist er auch sehr teuer: Um die 150 Euro muss man , je nach Modell und Zubehör, für einen Zauberstab ausgeben. Das ist für die meisten zu viel und kostet ihm deshalb den Testsieg.

Gut und günstig

Philips HR1604/00

Test Pürierstab: Philips HR1604/00
Solide und günstig – wenn man mit ein paar Kompromissen leben kann ist der Philips ein guter Begleiter in der Küche.

Wer nicht viel Geld ausgeben möchte, aber trotzdem einen soliden, günstigen Stabmixer will, für den ist der Philips HR1604/00 eine gute Alternative. Er mixt nicht so gut wie unsere vorherigen Empfehlungen, schafft aber auch schwierige Zutaten zufriedenstellend. Schade ist, dass er sich wegen seines langgezogenen Mixkopfes stark am Boden festsaugt. Er war auch schwieriger zu reinigen als die anderen Pürierer im Test. Wenn Sie damit aber kein Problem haben, bekommen Sie mit dem Philips einen Pürierer, der seine Arbeit gut macht und nicht viel kostet.

Vergleichstabelle

TestsiegerWenn Geld egal istGut und günstig
Modell Braun Multiquick ESGE Zauberstab M250 Philips HR1604/00 Kenwood HDP 408WH Bosch MSM87110 Tristar MX 4150 Clatronic SM 3577
Test Pürierstab: Braun MultiQuickTest Pürierstab: Philips HR1604/00Test Pürierstab: Kenwood HDP 408WHTest Pürierstab: Bosch MSM87110Test Pürierstab: Tristar MX 4150Test: Pürierstab – Testsieger Clatronic Pürierstab
Pro
  • Sehr viel Power
  • Gute Pürierleistung
  • Sehr gute Pürierleistung dank hoher Umdrehungszahl
  • Viel Power
  • Preisgünstig
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Viel Power
  • Leicht zu reinigen
  • Guter Preis
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
Contra
  • Nicht gerade günstig
  • Sehr teuer
  • Nur im Fachhandel
  • Mixkopf schwierig zu reinigen
  • Saugt sich stark fest
  • Etwas schwer
  • Kein Schneebesen
  • Nach kurzer Zeit defekt
  • Komplett aus Plastik
  • Spritzt viel beim Pürieren
  • Komplett aus Plastik
  • Wenig Leistung
Bester Preis
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So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Pürierstäben haben wir 7 Modelle ausgewählt, die das komplette Preisspektrum von günstig bis teuer abdecken: Während das preiswerteste Modell gerade mal 10 Euro kostet, muss man für den teuersten 150 Euro investieren. Wir wollten wissen, ob der Preisunterschied gerechtfertigt ist. Die Antwort: Nicht wirklich – aber es kommt auch drauf an.

Die besten Pürierstäbe im Test
Alle getesteten Pürierstäbe (von links nach rechts): ESGE Zauberstab M250, Bosch MSM87110, Phlips 1604/00, Kenwood HDP 408WH, Braun MulitQuick 9QM9005X, Clatronic SM 3577, Tristar MX-4150.

Einen Bananen-Milchshake etwa kriegt man mit dem günstigsten Stabmixer genauso gut hin wie mit dem teuersten. Beim Pürieren einer Gemüsesuppe zeigen sich aber Unterschiede. Die kriegen die billigen nicht so gut hin wie die teureren Geräte – doch mehr als gut 50 Euro muss man auch für ein sehr gutes Pürierergebnis nicht ausgeben.

Bananen pürieren alle gut – bei Gemüse gibt es Unterschiede

Da ein Pürierstab meistens für das Zerkleinern von Gemüse in Suppen oder zur Herstellung eines Milchshakes verwendet wird, haben wir Suppe gekocht und getestet, wie gut der Stabmixer das Gemüse klein bekommt. Außerdem gab es Milchshake. Dabei haben wir auch darauf geachtet, wie sehr der jeweilige Inhalt beim mixen spritzt und ob das Gerät auch genügend Power hat, um auch härtere Zutaten klein zu kriegen.

Wenn bei einem Gerät verschiedene Aufsätze dabei waren, wurde immer mit dem normalen Multiaufsatz püriert, damit die Ergebnisse vergleichbar sind. Mehr Zubehör wirkte sich zusammen mit einem günstigen Preis positiv auf unser Testergebnis aus. Mit Modellen, die zusätzlich einen Schneebesen dabei hatten, haben wir einen Pancake-Teig geschlagen.

Was muss ein Stabmixer können?

Ein Stabmixer oder Pürierstab ist ein kleiner aber feiner Küchenhelfer, der in keinem Haushalt fehlen sollte. Gerade, wenn nur kleine Mengen an Lebensmitteln zerkleinert werden sollen, muss man nicht immer gleich den großen Standmixer bemühen – wenn man denn einen hat.

Beim Pürieren sind mehr Umdrehungen wichtiger als viel Watt

Bevor Sie sich einen Stabmixer zulegen, weil Sie bisher noch keinen hatten, oder ihr alter den Geist aufgegeben hat, sollten Sie sich überlegen, was Sie damit in Zukunft alles machen wollen. Einsatzmöglichkeiten gibt es einige, doch nicht alle sind für jeden relevant – und dann tut es möglicherweise auch ein günstigeres Gerät.

Die Motorstärke des Pürierstabs gibt an, wieviel Kraft beim mixen umgesetzt werden kann. Augenscheinlich bedeutet eine höhere Wattzahl, dass auch härtere Zutaten wie Nüsse oder hartes Gemüse problemlos zerkleinert werden können. Das ist in den meisten Fällen auch so – doch nicht nur die Leistung ist entscheidend, auch die Umdrehungszahl spielt beim Pürieren eine große Rolle.

Der ESGE Zauberstab liefert beispielsweise bei einer Leistung von gerade einmal 250 Watt satte 19.000 Umdrehungen pro Minute. Und das ist beim Pürieren wichtiger, als eine möglichst hohe Wattzahl.

Zubehör & Co.

Damit der neue Küchenhelfer auch möglichst viele Einsatzmöglichkeiten hat, sollte man darauf achten, welches Zubehör mitgeliefert wird. Manche Hersteller stellen für einen relativ geringen Preis jede Menge Extras zur Verfügung. Vom Mixbecher über einen Schneebesen bis hin zu Teighaken kann alles dabei sein – muss aber nicht. Oft genug ist gar kein Zubehör standardmäßig im Lieferumfang enthalten, dann muss man es womöglich teuer hinzukaufen.

Manche Stabmixer haben viel Zubehör, andere gar keins

Die Einsatzgebiete eines Stabmixers reichen vom Mixen von Suppen und Soßen, über Milchshake, Fruchtpüree, Smoothies bis hin zu Schlagsahne und Teig – wenn das entsprechende Zubehör vorhanden ist. Man kann also mit wenig Aufwand relativ viele Arbeiten abdecken und muss danach nur den Stab abwaschen oder in die Spülmaschine geben.

Deshalb sollten Sie darauf achten, ob der Mixfuß abnehmbar ist. Denn das vereinfacht nicht nur die Reinigung per Hand, nur dann können Sie die Reinigung auch der Spülmaschine überlassen.

Mindestens zwei Geschwindigkeitsstufen und wenn möglich eine Powerstufe sollte der Pürierstab haben. Damit lässt sich die Power gut dosieren und es spritzt weniger.

Neben Geräten mit Kabel gibt es auch welche mit Akku. Da spart man sich zwar das lästige Kabel, doch dafür muss der Pürierstab dann immer aufgeladen sein. Das lohnt sich nur, wenn man ihn täglich benutzt. Daher hatten wir Akku-Pürierstäbe nicht im Test.

Unser Favorit: Braun Multiquick

Der Braun Multiquick hat alles, was ein guter Stabmixer für die heimische Küche haben muss – er püriert hervorragend, ist leicht zu reinigen, einfach in der Handhabung und preislich noch erschwinglich. Deshalb ist er für uns der beste Pürierstab für die Haushaltsküche.

Testsieger

Braun Multiquick

Test Pürierstab: Braun MultiQuick
Mit dem Mulitquick bekommen Sie alles klein – doch nicht immer braucht man so viel Power.

Als erstes fällt sofort auf, dass der Braun fast komplett aus Edelstahl gefertigt ist. Das hat den Vorteil, dass sich beim Pürieren von heißen Flüssigkeiten keine Plastikpartikel lösen können, wie es bei den günstigen Geräten, die vollständig aus Plastik sind, durchaus passieren kann. Zudem sieht Edelstahl gut aus und passt in jede Küche. Unser Testsieger ist außerdem ein richtiges Power-Monster. Er bringt unglaubliche 1.000 Watt aufs Messer und kann damit auch problemlos rohe Zutaten zerkleinern.

Bedienung und Handhabung

Auch optisch ist er ein richtiger Hingucker, aber auch recht wuchtig – leider war er der schwerste Pürierer im Testfeld.

Als etwas nervig empfanden wir, dass eine Sicherung an der Oberseite des Gerätes betätigt werden muss, bevor man den Stabmixer verwenden kann. Sicherheit ist natürlich eine gute Sache, doch wenn schon, dann bitte etwas bedienerfreundlicher: Man braucht beide Hände, da man gleichzeitig die Sicherung und die Bedientaste drücken muss, um das Gerät zu starten.

Die Geschwindigkeit wird durch nur eine Taste reguliert – je mehr Druck man ausübt, desto stärker mixt der Pürierstab. Auch das finden wir etwas unglücklich gelöst, da man nie richtig Kontrolle darüber hat. Ein einfaches Stellrad wäre einfacher und besser.

Während des Pürierens hatte man aber immer alles fest im Griff und musste kaum Kraft aufwenden, um die Zutaten klein zu kriegen. Das sah bei manchen Modellen deutlich anders aus.

Praxistest

Was die Testergebnisse angeht können wir aber nicht meckern. Der Braun erfüllte alle Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit, ist aber für einfache Pürieraufgaben manchmal fast schon zu kraftvoll.

Bei den von uns vorgenommenen Püriertests schlug sich der Braun bravourös: Innerhalb von Sekunden war der Milchshake cremig und auch mit der Gemüsesuppe hatte der Braun keinerlei Probleme. Weder Hitze noch fasrige Zutaten konnten ihm etwas anhaben.

Auch als wir Pesto zubereiteten, gab es keine Probleme. Die Pinienkerne wurden so zerkleinert, dass keinerlei Stückchen zurückblieben und auch der Basilikum und die Petersilie waren vollständig zu einer Masse verschmolzen.

Für den Milchshake verwendeten wir jeweils 1 ½ weiche Bananen und dazu 200 ml Milch – eine Menge, die gut in ein etwas größeres Glas passt.

Das Milchshake-Ergebnis des Braun Multiquick war genau so gut, wie das der anderen Pürierstäbe – cremig und ohne Stückchen. Der Unterschied ist allerdings, dass die Handhabung trotz eines gefühlt hohen Gewichts, sehr einfach ging. Der Braun ist mit einer sogenannten ActiveBlade-Technologie ausgestattet, mit der die Auf- und Abwärtsbewegung aufgenommen und auf die Klingen übertragen wird. Damit soll ein noch feineres Pürierergebnis mit weniger Kraftaufwand zustande kommen. Das erleichtert das Arbeiten tatsächlich – es ist so gut wie keine Kraft nötig, um aus den Zutaten Brei zu machen.

Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.
Das war die Aufgabe der Pürierstäbe – es sollte eine cremige Gemüsesuppe werden.

Die Suppe mixte der Braun sogar noch ein wenig feiner als die anderen Pürierstäbe und es dauerte gerade einmal sechs Sekunden bis er die Test-Suppe klein gekriegt hatte. Beim Pürieren der Gemüsesuppe lag der Braun also mit großem Abstand vorne. Schon mit mittlerer Stufe pürierte er die Zutaten problemlos und es war kein großer Kraftaufwand nötig. Die Suppe wurde cremig und es gab keinerlei Probleme mit Spritzern.

Als letztes sollte das Power-Monster von Braun zeigen, was es mit dem Schneebesen so drauf hat. Wir waren ehrlich gesagt sehr gespannt, ob die viele Power für diese Aufgabe nicht zu viel des Guten ist. Doch der Braun überraschte uns positiv. Der Schalter, mit dem man per Fingerdruck die Stärke dosieren kann, funktionierte tadellos und ließ es sogar zu, ganz wenig Kraft in den Schneebesen zu legen. Im Vergleich zum Schneebesen des Kenwood war der Eindruck um ein Vielfaches besser – dort schlackerte es wild durcheinander und machte mehr Dreck als dass er den Teig verrührte.

Braun Multiquick im Testspiegel

Leider liegen zum Braun Multiquick bisher keine Testberichte vor, sobald welche verfügbar sind, werden wir diese hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Der Braun Multiquick ist für uns zwar der beste Pürierstab für die meisten, doch es gibt durchaus Alternativen, die wir Ihnen nicht vorentalten wollen.

Wenn Geld egal ist

ESGE Zauberstab M250

Spitzenleistung, die sich seit Jahrzehnten bewährt. Allerdings hat das auch seinen Preis.

Der ESGE Zauberstab ist ein wirklich guter Stabmixer mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Bereits seit über 50 Jahren stellt die Schweizer Firma den Zauberstab her – ein echter Klassiker.

Anders als die meisten guten Pürierstäbe hat der Zauberstab nur 250 Watt Leistung. Das hört sich nach wenig an – aber wir wurden eines Besseren belehrt.

Denn dank seiner Übersetzung schafft der Motor des Zauberstabs 20.000 Umdrehungen pro Minute und stellt damit so manchen Standmixer in den Schatten.

Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist mal etwas ganz anderes, überzeugt aber.
Die Schlagscheibe des Zauberstabs ist ungewöhnlich, überzeugte aber.

Der Zauberstab wird standardmäßig nur mit dem Multimesser geliefert, es gibt aber auch andere Messer, die man relativ günstig dazu kaufen kann – unter anderem auch die Schlagscheibe zum vermischen von Teig und zum Schlagen von Sahne.

Der Pürierer ist solide und robust gefertigt und übersteht selbst langjährige Einsätze – ich selbst habe vor kurzem bei meiner Mutter ein altes Modell entdeckt, das über zwanzig Jahre alt ist und noch immer einwandfrei funktioniert. Sogar die aktuellen Ersatzteile kann man auf die alten Modelle schrauben – sehr vorbildlich.

Alle Pürieraufgaben hat der Zauberstab hervorragend gemeistert. Beim Milchshake hatte er natürlich keine Probleme und auch die Suppe wurde wunderbar sämig, da stand der Zauberstab unserem Testsieger in nichts nach.

Beim Verrühren des Pancake-Teigs verhielt sich der ESGE Zauberstab sehr zivilisiert. Nichts spritze daneben und die Schlagscheibe machte ihre Aufgabe gut – einen wirklichen Schneebesenaufsatz hat der Zauberstab nämlich nicht. Leider fiel die Schlagscheibe kurz vor dem Ende des Rührvorgangs ab und wir mussten sie im Teig suchen – blöd, aber das kam nur einmal vor. Das Ergebnis war jedenfalls gut, der Teig war schnell verrührt und die Konsistenz genauso gut wie bei den anderen Kandidaten mit normalem Schneebesen.

So viel Lob, aber kein Testsieg? Das ist dem hohen Preis des Zauberstabs geschuldet. Mit einem Preis von knapp 150 Euro ist der Zauberstab für viele weit über der Schmerzgrenze. Für alle anderen ist er eine klare Kaufempfehlung. Wenn Sie sich nur einmal im Leben einen Stabmixer zulegen – und ihn vielleicht sogar vererben möchten – ist der Zauberstab genau das Richtige für Sie.

Gut und günstig

Philips HR1604/00

Test Pürierstab: Philips HR1604/00
Solide und günstig – wenn man mit ein paar Kompromissen leben kann ist der Philips ein guter Begleiter in der Küche.

Einen soliden, günstigen und guten Pürierstab bekommen Sie mit dem Philips HR160400. Er bietet gute, wenn auch nicht perfekte Pürierergebnissen und überzeugt vor allem mit seinem Preis.

Da muss man natürlich auch ein paar Abstriche machen. Zwar ist der Mixfuß des Philips sogar aus Edelstahl, das eigentliche Gerät aber aus Kunststoff. Auch ist uns der langgezogene Mixkopf des Philips in unserem Test negativ aufgefallen: Er saugt sich teilweise stark am Boden fest und spritzt beim anheben gerne mal. Außerdem kommt man beim Putzen nur schwer in die letzte Ecke. Immerhin lässt sich der Mixfuß abnehmen.

Die Bedientaste des Philips lässt sich etwas schwer drücken und auch auf ein Stellrad für verschiedene Geschwindigkeiten muss man verzichten, genauso wie auf eine Turbo-Taste.

Die eher gewöhnungsbedürftige Form des Mixschachtes führte beim Pürieren der Bananen in der Milch dazu, dass man den Mixer sehr weit aus dem Becher herausnehme musste, um wirklich alle Zutaten zu pürieren. Viel blieb außen am langen Schacht hängen und ging nicht selbständig wieder unter die Messer.

Das macht leider ein wenig Dreck, da es spritzt, wenn man den Mixer nicht rechtzeitig ausschaltet. Das Ergebnis des Milchshake-Tests ist aber dennoch nicht schlecht. Es waren keine Klümpchen zu spüren und er wurde schön cremig.

Das Ergebnis beim Pürieren der Gemüsesuppe war ist ordentlich aber nicht perfekt. Der Lauch wurde zwar sehr klein geschnitten, vereinzelt waren aber noch grüne Punkte zu sehen. Das haben andere Modelle besser hingekriegt, wirklich störend ist es aber nicht. Dafür braucht er zum Pürieren noch etwas länger als unser Testsieger.

Trotzdem ist der Philips für einfache Mixaufgaben gut geeignet und damit die beste günstige Alternative im Testfeld. Wer mehr will, sollte zu unserem Testsieger greifen.

Außerdem getestet

Der Bosch MSM87110 war ursprünglich unser Testsieger, denn er zeigte durchweg gute Ergebnisse beim Mixen, ist mit seinem abnehmbaren Mixfuß aus Edelstahl leicht zu reinigen und bleibt preislich im Rahmen.

Leider konnte der Stabmixer von Bosch im Langzeittest nicht überzeugen. Schon nach kurzem Einsatz im Haushalt brach das Verbindungsstück zwischen Mixfuß und Mixer. Damit ist der Stabmixer nicht mehr verwendbar. Viele Online-Kundenbewertungen zeigen, dass das kein Einzelfall ist. Denn ausgerechnet das stark beanspruchte Verbindungsstück ist aus Plastik gefertigt, während das Gehäuse des Mixers und der Mixfuß selbst aus Edelstahl sind. Da kann man gut verstehen, dass verärgerte Kunden von »geplanter Obsolenz« sprechen.

Immerhin ist der Kundenservice von Bosch vorbildlich, wir bekommen nach telefonischer Schilderung des Defekts sofort ein Ersatzteil zugeschickt, obwohl die Garantiezeit längst abgelaufen ist.

Trotzdem können wir den Bosch MSM87110 und seine baugleichen Geschwister nicht mehr empfehlen.

Mit dem Kenwood bekommen man viel Zubehör zu einem guten Preis. Auch das Mixergebnis war in allen Tests gut, doch was uns wirklich gestört hat, war der enorm groß konstruierte Mixkopf, der sich an jedem Boden festsaugt.

Einzigartig im Test war, dass der Kenwood über ein Dreiklingensystem verfügt. Alle anderen Pürierstäbe sind nur mit zwei Klingen ausgestattet. Lediglich der Zauberstab übertrifft alle: Er kommt mit einem Multimesser mit Vierklingensystem.

Der Kenwood verfügt über eine Turbo-Taste. Die ist für weiche Zutaten aber viel zu stark und macht mehr Sauerei, als sie nützt. Am oberen Rand des Griffes ist ein Geschwindigkeitsregulator angebracht. Das Rad dreht man von links nach rechts, was bis Stufe 12 geht und eine sehr ordentliche Leistung bringt. Für den Milchshake reichte schon das Minimum aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Beim Pürieren der Suppe blieben die Zutaten auf dem großen Mixkopf liegen, man muss ihn daher ausschalten, die Zutaten abklopfen und wieder weiter pürieren – etwas umständlich. Das Mixergebnis war dagegen nicht zu beanstanden. Beim Pancake-Teig hat er mit seinen 800 Watt viel zu viel Power in den Schneebesen gelegt – und das bei niedrigster Stufe.

Wer damit leben kann bekommt zusätzlich zu Mixaufsatz und Schneebesen noch einen Mixstab XL, einen Gemüsestampfer, einen Zerkleinerer, einen Mixbecher und zwei separate Scheiben zum einlegen.

Ein sehr günstiges Modell ist der Clatronic SM 3577. Einen Farbklecks bringt er sicherlich in die Küche, denn es gibt ihn in den Farben rot, orange, brombeer und grün.

Der Rest ist leider nicht so schön, denn außer zum mixen eines Milchshakes ist er leider nicht zu gebrauchen. Schon beim Mixen der Bananen, die ja für einen Milchshake sowieso schon sehr weich sind, tut er sich etwas schwerer. Man muss deutlich mehr Kraft aufwenden als bei den anderen Stabmixern und er braucht auch etwas länger, am Ende schafft aber auch der Clatronic einen guten Milchshake.

Bei der Suppe schwächelte er sehr, es blieben Stückchen von allen Zutaten zurück, obwohl wir länger mit ihm pürierten als mit den anderen Stabmixern im Test. Zudem ist er vollständig aus Plastik und macht auch sonst einen eher billigen Eindruck. Da hilft auch der günstige Preis nicht.

Auch der Tristar MX 4150 überzeugte nur beim Milchshake-Ergebnis, wobei er beim Suppentest sogar noch schlechter abschnitt als der Clatronic.

Beide Geräte sehen weitgehend baugleich aus und unterscheiden sich auch preislich nicht.

Für die beiden günstigsten Pürierstäbe im Test gilt das alte Sprichwort: »Wer billig kauft, kauft zweimal«. Denn für größere Aufgaben als das Zubereiten eines Bananen-Milchshakes, taugen die beiden Billig-Stabmixer nicht.

13
Kommentare

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Anja Kallfelz
Anja Kallfelz

Mein ESGE Zauberstab hält seit 25 Jahren. Perfekt

Elfi Schnase
Elfi Schnase

ESGE Zauberstab ist der beste. Mutter hat ihn seit 40 Jahren und hält und hält und hält. Motor ist super stark.

Ralf Küsters
Ralf Küsters

Esge ist super

Dorothee Meinhardt
Dorothee Meinhardt

ESGE und nichts anderes. Meine Mutter hatte einen, der hat weit über 30 Jahre funktioniert, bis er mir dann ins Abwaschwasser gefallen ist 🙁
Meiner ist der Hammer. Und mit dem Zubehör ein Traum. Für Leute, die viel in der Küche stehen ein Muss.

Isabella Schmidt-Belschner
Isabella Schmidt-Belschner

Hab auch ESGE seit 30 Jahren immer noch top ist wirklich der Beste

Gertraud Schober-Ries
Gertraud Schober-Ries

Mein „ESGE „hilft mir seit 1988 verlässlich bei Dauereinsatz

Horst Heindl
Horst Heindl

ESGE Zauberstab

Andrea Klümper
Andrea Klümper

Warum wird die Seite nicht sofort in “ Bosch eigene Seite “ genannt. ? Ist schon der 2te Artikel, in dem deren Produkte angepriesen werden .

Dorothee Irion
Dorothee Irion

Tja, wenn die Bosch Produkte halt so gut sind.

Doris Bleyer
Doris Bleyer

Der Vorteil beim Zauberstab ist auch, dass man ihn direkt im Suppentopf einsetzen kann und es spritz nicht – ich liebe ihn und will ihn nicht mehr hergeben! Und die neuen geräte sind auch flüssigkeitsdicht

Sandra Gugele
Sandra Gugele

Ich hab mich auch vor jahren schon für den zauberstab entschieden.
Für mich ist das der einzig wahre!

Birgit-Ellen Müller
Birgit-Ellen Müller

Ich habe vor dem Zauberstab einige günstigere besessen. Keiner konnte an die Leistungen des Zauberstabs heranreichen. Es gibt so viele Nutzungsmöglichkeiten, daß ich jedes Jahr einmal einen Messestand besuche, um sie mir alle wieder ins Gedächtnis zu rufen, zB Zucker zu Puderzucker zu mahlen.

Josefine Weinberger
Josefine Weinberger

Mein ESGE funktioniert seit 1994 einwandfrei. Möchte keinen anderen.