Smoothie-Maker Test: Photo 1536304447766 Da0ed4ce1b73 Copyright: Pille R. Priske / Unsplash
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Letzte Aktualisierung:

Der beste Standmixer

Wer leckere Gemüse-Smoothies trinken will, muss kein Vermögen für einen Standmixer ausgeben – auch wenn das manche Hersteller suggerieren. Wir haben 35 Standmixer aller Preisklassen getestet. Der beste ist für uns der Bosch VitaBoost: Er bekommt spielend alles klein und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er beherrscht nicht nur Smoothies, sondern auch Shakes, Sorbets, Soßen, Nussmus und -milch und kann sogar Suppen zubereiten.

Doreen Menz
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Letztes Update: 12. August 2022

Wir haben sieben weitere Standmixer getestet. Zwei neue Empfehlungen sind der Vitamix Explorian E310 und der Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S. Der Bianco di Puro und der UltraTec Power Mixer sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

29. Oktober 2021

Wir haben fünf weitere Standmixer getestet. Eine neue Empfehlung war diesmal nicht dabei.

25. Juni 2020

Wir haben sechs neue Standmixer getestet. Eine neue Empfehlung ist der günstige Severin SM 3737.

18. April 2019

Wir haben vier neue Standmixer getestet. Der Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer ist knapp an einer Gut-und-günstig-Empfehlung vorbeigerauscht, kommt aber nicht ganz an den Ultratec Power Mixer heran. Bei den neuen AEG-Mixer Gourmet 7 Kompaktmixer und Gourmet 7 Standmixer überzeugte die Konsistenz der Smoothies nicht. Auch der Nutri-Twist No. 1 von Nutrilovers enttäuschte im Test.

19. Dezember 2018

Wir haben vier neue Standmixer getestet. Neuer Testsieger ist der Bosch Vitaboost. Ebenfalls neu dabei: Der Ascent A3500i von Vitamix, der Philips HR3655/00 und der Smoothiemixer von TurboTronic.

Außerdem haben wir Informationen zum WMF Kult Pro aktualisiert.

20. August 2018

Wir haben den Klarstein Herakles 5G getestet. Er hat eine tolle Umdrehungszahl und macht auch faseriges Obst und Gemüse zu Brei – an den Bianco di Puro kommt er aber nicht heran. Der beste Smoothie-Mixer für die meisten bleibt für uns der Bianco di Puro Panda.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Pürieren, zerkleinern, mixen, häckseln: Wer – anstatt eine Mahlzeit zu verspeisen – gerne einfach einen Smoothie trinkt und sich nicht nur von Bananen und Erdbeeren ernähren will, sondern sich auch mal einen Smoothie mit Ingwer, Grünkohl oder anderen fasrigen Lebensmitteln zubereiten möchte, kommt an einem Standmixer nicht vorbei.

Denn Standmixer oder Smoothie-Maker zerkleinern die Zutaten mit enorm hohen Drehzahlen. So bekommen sie selbst holzige Pflanzenfasern von störrischem Gemüse cremig fein.

Während man früher für einen guten Hochleistungsmixer ein kleines Vermögen ausgeben musste, liefern heute auch günstigere Standmixer sehr gute Smoothie-Ergebnisse – aber nicht alle, wie unser Test zeigt. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Bosch VitaBoost

Test  Smoothie-Maker: Bosch MMBH6P6BDE
Er hat Power, ist von hoher Qualität und einfach zu bedienen. Sechs Automatikprogramme runden die Funktionalität ab.

Der Bosch VitaBoost macht genau das, was man von einem Standmixer erwartet: Er bekommt, egal wie hart sie auch sein mögen, wirklich alle Zutaten püriert. Sechs Automatikprogramme, eine wertige Verarbeitung und das tolle Design machen das Gerät zum Highlight in der Küche. Auch die Handhabung ist unkompliziert und es macht Spaß, mit dem Mixer zu arbeiten. Der mitgelieferte Stößel liegt sehr gut in der Hand und bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute sprechen für sich. Außerdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar.

Feine Ergebnisse

Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S

Test Standmixer: Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S
Der Wilfa mit Glasbehälter zaubert in unserem Test den besten, feinsten Smoothie. Leider ist dafür die Qualität des Stellrädchens nicht besonders hoch.

Der Wilfa Xplode Vital mit Glasbehälter und einem perfekten Smoothie-Ergebnis hat uns wirklich überrascht. Die hierzulande noch unbekannte Marke aus Norwegen hat einen wirklich leistungsstarken Standmixer gefertigt, der mit praktisches Extras, wie einer kleinen Lasche am Deckel zum leichteren Abnehmen punkten kann. Auch die Betriebslautstärke hält sich im Vergleich zu den anderen Kandidaten in Grenzen. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Design nicht ganz so schick ist – und das Stellrad etwas billig wirkt.

Wenn Geld egal ist

Vitamix Explorian E310

Test Standmixer: Vitamix Explorian E310
Der Klassiker Vitamix bekommt mühelos alles kurz und klein. Auch die Top-Verarbeitung macht das Gerät zur Empfehlung.

Der Vitamix Explorian E310 ist mit seiner unvergleichlichen Power und der super Qualität, wie zu erwarten, eine Empfehlung geworden. Das Gerät glänzt mit seiner einfachen Handhabung durch wenige Bedienelemente und einer Kabelaufrollung unterm Motorblock. In wenigen Sekunden sind all unsere Zutaten klein gemixt – der Spaß kostet natürlich auch ordentlich was.

Für weiche Zutaten

Severin SM 3737

Test  Smoothie-Maker: Severin SM 3737
Der Severin ist für seinen geringen Preis gut verarbeitet und macht seinen Job fast immer zufriedenstellend.

Der günstige Severin SM 3737 ist gut verarbeitet und kommt generell gut mit Obst und Gemüse klar. Es können zwar vereinzelt noch kleine Stückchen übrig bleiben, insgesamt bekommt man hier aber ein gutes Gerät zu einem sehr fairen Preis. Die Füllmenge ist mit einem Liter eher gering, die Bedienung per Stellrädchen sehr einfach.

Vergleichstabelle

TestsiegerBosch VitaBoost
Feine ErgebnisseWilfa Xplode Vital BBLSP-1800S
Wenn Geld egal istVitamix Explorian E310
Für weiche ZutatenSeverin SM 3737
Bianco di Puro Attivo
Ninja CB350EU
WMF Kult Pro
Ninja BN750EU
WMF Kult Pro Multifunktionsmixer
Krups Blendforce+ KB4351
Bosch SilentMixx Pro
KitchenAid K400 Artisan 5KSB4026
Philips HR3573/90
AEG Gourmet 7 Standmixer
Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer
Philips HR3655/00
Vitamix Ascent A3500i
Ultratec Power Mixer
JTC OmniBlend V
Arendo Edelstahl Standmixer
Severin SM 3707
Severin SM 3718
Russell Hobbs 23821-56
AEG Gourmet 7 Kompaktmixer
Bosch VitaPower
Krups Perfect Mix 9000 KB3031
TurboTronic Smoothie-Maker
Test  Smoothie-Maker: Bosch MMBH6P6BDE
  • Viel Power
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Verschiedene Programme
  • Einfache Handhabung
  • Modernes Design
Test Standmixer: Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S
  • Lasche am Deckel für leichtes Abnehmen
  • Glasbehälter
  • Viel Power
  • Vergleichsweise leise
  • Feines Ergebnis
  • Stellrädchen wirkt billig
  • Smoothie wird warm
  • Kein Stößel dabei
Test Standmixer: Vitamix Explorian E310
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Kabelaufrollung unterm Fuß des Geräts
  • Einfache Handhabung
  • Viel Power
  • Sehr teuer
  • Smoothie wird warm
Test  Smoothie-Maker: Severin SM 3737
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Kein Stößel dabei
  • Kleine Füllmenge
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
Test Standmixer: Bianco di Puro Attivo
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schönes Design
  • Teuer
  • Kleine Füllmenge
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Smoothie wird warm
Standmixer Test: Bildschirmfoto 2022 08 12 Um 14.09.14
  • Tolle Deckel-Mechanik inkl. Ausguss
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Kann auch Teig
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Kein Stößel dabei
Test  Standmixer: WMF Kult Pro
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr gutes Smoothie-Ergebnis
  • Viele Stufen
  • Glasbehälter
  • Einfache Handhabung
  • Deckelmechanik könnte besser sein
  • Man muss den Deckel mit viel Kraft zudrücken
  • Kleckert beim Ausgießen
  • Kein Stößel dabei
Test  Standmixer: Ninja BN750EU
  • Tolle Deckel-Mechanik inkl. Ausguss
  • Einfache Handhabung
  • Gute Verarbeitung
  • Smoothie bleibt fasrig
  • Kein Stößel dabei
Test Standmixer: WMF Kult Pro Multifunktionsmixer
  • Gute Verarbeitung
  • Vergleichsweise leise
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Kleine Füllmenge
Test  Standmixer: Krups Blendforce+ KB4351
  • Leicht
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Smoothie-Ergebnis gut
  • Bei nassen Händen ist der Glas-Henkel sehr rutschig
  • Bekommt nicht alles klein
Test  Smoothie-Maker: Bosch SilentMixx Pro
  • Glasbehälter
  • Gute Verarbeitung
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
Test  Smoothie-Maker: KitchenAid K400 Artisan 5KSB4026
  • Glasbehälter
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viel Power
  • Teuer
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Sehr laut
  • Geruchsbildung
  • Handhabung könnte besser sein
Test  Smoothie-Maker: Philips HR3573/90
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Trinkflasche dabei
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
Test  Smoothie-Maker: AEG Gourmet 7 Standmixer
  • Viel Power
  • Gute Verarbeitung
  • Kein Stößel
Test  Smoothie-Maker: Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Verschiedene Programme
  • Gutes Mixergebnis
  • Glasbehälter
  • Grobe Zutaten kriegt er nicht klein
Test  Smoothie-Maker: Philips HR3655/00
  • Zusatzbehälter dabei
  • Glasbehälter
  • Viel Power
  • Kein Stößel dabei
  • Grobe Stücke bekommt er nicht klein
Test  Smoothie-Maker: Vitamix Ascent A3500i
  • Kochbuch dabei
  • 10 Jahre Garantie
  • Verschiedene Programme
  • Sehr teuer
  • Handhabung teilweise umständlich
Test Smoothie-Mixer: Ultratec Power Mixer
  • Viel Power
  • Einfache Handhabung
  • Wirkt etwas billig
  • Unschönes Design
Test Smoothie-Mixer: JTC OmniBlend V
  • Gute Ergebnisse, trotz geringer Wattzahl
  • Tolles Zubehör
  • Design ist veraltet
Test Standmixer: Arendo Edelstahl Standmixer
  • Gute Verarbeitung des Motorblocks
  • Glasbehälter
  • Stellrädchen wirkt sehr billig und kurzlebig
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
Test Standmixer: Severin SM 3707
  • Rückwärtsgang
  • Billige Verarbeitung
  • Kein Stößel dabei
Test  Smoothie-Maker: Severin SM 3718
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Kein Stößel dabei
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Geruchsbildung
Test  Smoothie-Maker: Russell Hobbs 23821-56
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Mit Trinkflasche
  • Kein Stößel dabei
  • Kurzes Kabel
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Verarbeitung könnte besser sein
Test  Smoothie-Maker: AEG Gourmet 7 Kompaktmixer
  • Viel Power
  • Gute Verarbeitung
  • Kein Stößel dabei
  • Kurzes Kabel
  • Sehr kleiner Mixbehälter
Test Standmixer: Bosch VitaPower MMB6141B
  • Schönes Stellrädchen
  • Kunstvolles Behälterdesign
  • Billige Verarbeitung
  • Geruchsbildung
  • Nicht für grobe Stücke geeignet
  • Kein Stößel dabei
Test  Standmixer: Krups Perfect Mix 9000
  • Günstig
  • Glasbehälter
  • Messerblock vom Behälter trennbar
  • Auch als Kaffeemühle nutzbar
  • Wenig Fassungsvermögen
  • Deckel lässt sich schwer abnehmen
  • Gerät ist undicht
  • Messerblock lässt sich schwer wieder an den Behälter anbringen
Test  Smoothie-Maker: TurboTronic Smoothie-Maker
  • Günstig
  • Man kann Kaffee mahlen
  • Glasbehälter
  • Wenig Power
  • Kein Stößel dabei
  • Grobe Stücke bekommt er nicht klein
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Standmixer im Test: Das sollten Sie wissen

Grüne Smoothies werden immer beliebter, oftmals ersetzen sie das Frühstück oder sind ein schneller Vitaminkick für zwischendurch. Sie sind schnell zubereitet, denn man gibt alle Zutaten einfach nur zusammen in den Mixer, drückt auf den Startknopf und im Handumdrehen hat man ein gesundes, sättigendes Getränk aus Obst oder Gemüse mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen Pflanzenfasern.

Die Umdrehungs­zahl ist ausschlag­gebend

Die kleinsten Geräte haben eine Leistung von 500 Watt und schaffen bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute. Hochleistungsgeräte haben meist eine Leistung zwischen 1.000 und 1.600 Watt und schaffen bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute. Wenn Sie öfter grüne Smoothies mit Gemüse zubereiten wollen, macht ein Hochleistungsmixer Sinn. Denn erst bei sehr hohen Drehzahlen werden auch Pflanzenfasern von festerem Gemüse wie Sellerie, Grünkohl oder Spinat fein püriert. Und ohne holzige Fasern im Mund schmeckt ein Smoothie viel besser!

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Smoothie-Maker Test: Rosenstein & Söhne Br 1850w
Smoothie-Maker Test: Rosenstein & Söhne Br 1850w
Smoothie-Maker Test: Rosenstein & Söhne Br 1850w

Wenn Sie Smoothies vor allem aus Obst machen, brauchen Sie dagegen kein Hochleistungsgerät – da tut’s auch ein günstiger Standmixer oder sogar die Küchenmaschine.

Auch wenn Sie grüne Smoothies erstmal ausprobieren wollen, muss es nicht gleich ein teures Gerät sein. Das Ergebnis ist dann eben nicht so »smooth« wie es sein könnte, geschmacklich macht es aber keinen Unterschied. Am besten probieren Sie es dann mit weicherem Gemüse, denn die faserigen Rückstände sind im Mund nicht gerade angenehm.

Mehr Nährstoffe durch Aufbrechen der Zellwände?

Einige Hersteller behaupten, dass beim Mixen bzw. Zerkleinern mit einem Hochleistungsmixer durch das Aufbrechen der Zellwände von Pflanzenfasern Nähstoffe freigesetzt werden, an die der Körper sonst nicht heran kommt.

Das klingt so gut, dass es nicht nur Verkäufer sondern auch selbsternannte Gesundheitsapostel und Journalisten in trendigen Lifestyle-Artikeln gerne nachplappern. Dabei ist diese Aussage vor allem eins: gutes Marketing. Denn dass dem so ist, dafür gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege.

Das Verdauungssystem ist ein echter Spezialist darin, Lebensmitteln Nährstoffe zu entziehen. So kann es Zellwände von Ballaststoffen zum Beispiel mit Hilfe von Darmbakterien aufbrechen. Dafür braucht es keinen Hochleistungsmixer.

Deswegen muss man aber nicht gleich auf grüne Smoothies verzichten. Wenn Sie mit Smoothies unter dem Strich mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, tun Sie Ihrer Gesundheit auf jeden Fall etwas Gutes!

Püriert sind Obst und Gemüse leichter verdaulich

Und auch wenn Sie Verdauungsprobleme haben, kann ein Standmixer helfen, denn fein püriertes Gemüse kann leichter verdaulich sein.

Natürlich kann man mit Standmixern noch ein paar andere leckere Sachen zaubern: Etwa Milch-Shakes, Fruchtaufstriche aus Nüssen und Obst, Eiscreme aus gefrorenen Früchten oder Mandelmilch. Dazu werden blanchierte Mandeln zusammen mit Wasser gemixt. Hier braucht es ordentlich Umdrehungen, damit sich Mandeln und Milch zu einer homogenen Flüssigkeit verbinden.

Und weil die zerkleinerten Zutaten im Standmixer durch die hohen Drehzahlen schnell warm werden, kann man mit ihnen sogar auch schnell und einfach Saucen und sämige Suppen zubereiten – ganz ohne Herd.

 Smoothie-Maker Test: Bosch Vitaboost

Testsieger: Bosch VitaBoost

Der VitaBoost hat uns von der ersten Sekunde an überzeugt. Schon beim Auspacken fiel sein modernes, wertiges Erscheinungsbild ins Auge.

Der Bosch hat sechs Automatikprogramme fürs Pürieren: Shake, Smoothie, Ice Cream, Soup, Sauce und Cleaning. Damit kann man Einiges zubereiten. Es gibt eine Pulse-Funktion und mit Hilfe eines Kontrollrads kann man die Geschwindigkeit stufenlos regulieren.

Testsieger
Bosch VitaBoost
Test  Smoothie-Maker: Bosch MMBH6P6BDE
Er hat Power, ist von hoher Qualität und einfach zu bedienen. Sechs Automatikprogramme runden die Funktionalität ab.

Mit 1.600 Watt und bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute ist der VitaBoost ein echtes Kraftpaket. Selbst ganze Äpfel zu pürieren, ist für ihn kein Problem. Diese Leistung macht sich allerdings auch akustisch bemerkbar. Wie alle Standmixer macht auch der Bosch im Betrieb mächtig Lärm: Rund 90 Dezibel haben wir gemessen, das ist ganz schön beachtlich. Aber damit ist der VitaBoost auch nicht lauter als vergleichbare Standmixer.

Viel Power und modernes Design

Der 2-Liter-Behälter ist zwar nur aus Kunststoff, macht aber einen hochwertigen Eindruck. Auch ein sechsmal teurerer Vitamix bietet beim Behälter nur Kunststoff. Das hat einen Grund: Damit Glasbehälter so stabil sind wie Kunststoffgefäße, muss das Glas ziemlich dick sein – und das macht sie sehr schwer. Daher sind Glasbehälter nicht nur umständlich im Handling, sondern vor allem auch bei der Reinigung.

Das Problem hat der Bosch VitaBoost nicht. Die Reinigung geht einfach von der Hand. Es gibt ein spezielles Reinigungsprogramm, aber der BPA-freie Behälter darf auch gern in die Spülmaschine wandern. Insgesamt überzeugt uns der VitaBoost durch sein klares, übersichtliches Design.

Mit seinen 5,2 Kilogramm und einer Höhe von 45,8 Zentimetern ist der Mixer ein echtes Statement in der Küche. Das Gewicht sorgt für gute Standfestigkeit – immerhin sind hier enorme Kräfte im Spiel. Durch seine gummierten Füße ist das Gerät absolut standfest.

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Smoothie-Maker Test: Vitaboost2
Mit Hilfe der Mess-Skala kann man die Zutaten gut abschätzen.
Smoothie-Maker Test: Img
Die verschiedenen Programme des VitaBoost.
Smoothie-Maker Test: Vitaboost3
Einfache Steuerelemente mit angenehmer Haptik.
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Der VitaBoost in Aktion. Bei harten Zutaten muss der Stößel ins Spiel kommen.
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Der VitaBoost hat einen gesunden, grünen Smoothie gemixt.

Die sechs rostfreien Edelstahlklingen sind teilweise gezackt, wodurch sie einen super Grip beim Zerkleinern haben. Messerersatz kann bei Bedarf sogar nachbestellt werden. Damit wird nahezu alles zerkleinert, püriert und zubereitet.

Der Stößel ist stabil und liegt gut in der Hand, der Schließmechanismus für den Stößeleingang dichtet sehr gut ab. Ein Rezeptbuch mit über 30 Rezepten für Smoothies, Shakes sowie Tipps für gesunde Ernährung liegt bei.

Speziell für Bosch-Geräte, unter anderem auch für den VitaBoost, gibt es zusätzlich die Website www.vitabar-app.com mit vielen Rezepten und passgenauen Anleitungen zum Nachmachen.

Der VitaBoost bekommt auch harte Pflanzen­fasern klein

Unser pürierter grüner Smoothie hatte eine cremige Konsistenz und man schmeckte die Zutaten wunderbar heraus. Selbst die hartnäckigen Fasern von Sellerie, Karotten und Salat, hat der Bosch mühelos zerkleinert, da bleibt nichts zwischen den Zähnen hängen. Das war längst nicht bei allen getesteten Standmixern der Fall, darunter deutlich teurere. Auch Äpfel und Birnen kriegt der VitaBoost inklusive Kerngehäuse klein – in den Kernen stecken enorm viele Nährstoffe, weshalb man getrost die ganze Frucht verspeisen sollte.

Wenn man Lust auf etwas Kaltes hat, kann man einfach etwas gefrorenes Obst mit der Ice Cream-Funktion mixen und schon hat man ein cremiges Sorbet. Auch Nussmus und Nussmilchzubereitung ist mit dem VitaBoost kein Problem.

Angesichts des sehr guten Smoothie-Ergebnisses und des kleinen Preises bietet der Bosch VitaBoost von allen getesteten Standmixern für uns klar das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein so gutes Ergebnis haben teils auch deutlich teurere Modelle nicht geschafft.

Bosch VitaBoost im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Testberichte, z. B. von Stiftung Warentest, zum Bosch VitaBoost. Sobald welche erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Auch andere Standmixer schnitten in unserem Test gut ab. Hier sind unsere weiteren Empfehlungen:

Feine Ergebnisse: Wilfa Xplode Vital

Das ist mal ein feiner Smoothie! Der Wilfa Xplode Vital zaubert uns ein wunderbar samtiges Getränk. So hat es noch kein anderer geschafft. Wer darauf besonderen Wert legt, sollte sich diesen Standmixer genau ansehen. Ein kleines Manko ist das recht billig wirkende Stellrädchen und ggf. das Design – aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.

Feine Ergebnisse
Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S
Test Standmixer: Wilfa Xplode Vital BBLSP-1800S
Der Wilfa mit Glasbehälter zaubert in unserem Test den besten, feinsten Smoothie. Leider ist dafür die Qualität des Stellrädchens nicht besonders hoch.

In einer Minute wurde unser anspruchsvoller Smoothie zu einem hauchzarten, gleichmäßigen Getränk püriert. Dem Standmixer liegt kein Stößel bei, der war allerdings auch gar nicht nötig. Leider wurde der Smoothie beim Zerkleinern warm, hier könnte man mit Eiswürfeln gegensteuern. Bei einer Power von 1800 Watt ist das aber auch wenig verwunderlich.

Im Vergleich zu seinen Kollegen hat der Norweger Wilfa eine geringere Lautstärke. Zugegeben, 88 Dezibel sind trotzdem nicht leise. Toll fanden wir, dass der Behälter des Wilfa aus Glas gefertigt wurde. Die Verarbeitung des Stellrädchens ist dafür, wie schon erwähnt, nicht ganz so rosig. Der Deckel des Hochleistungsmixers ist mit einer kleinen Lasche versehen. Dadurch kann man ihn viel leichter abnehmen – ein spürbarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

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Standmixer Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Der Wilfa mit Glasbehälter und praktischer Abzugslasche am Deckel.
Standmixer Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Natürlich hat der Behälter auch eine Messskala.
Standmixer Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Der Behälter wird einfach auf den Motoblock aufgesteckt.
Standmixer Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Die vier Edelstahlmesser mixen unseren Smoothie zu einem wunderbar feinen Getränk.
Standmixer Test: Wilfa Xplode Vital Bblsp 1800s
Das Stellrädchen könnte besser verarbeitet sein, tut aber, was es soll.

Das Gerät startet erst, wenn man den Behälter richtig in den Motorblock eingehakt hat. An sich ist das aus Sicherheitsgründen eine gute Sache. Allerdings ist es teilweise schwer festzustellen, wann der Standmixer diese Position erreicht hat. Ein hörbares Einrasten wäre noch schön gewesen. Am Boden des Wilfa sind Saugnäpfe befestigt, so rutscht er auf keinen Fall weg.

Fazit: Alles in allem ist der Wilfa ein toller Standmixer, der ein perfektes Ergebnis erzielt. Kleine Mankos muss man dafür hinsichtlich der Verarbeitung in Kauf nehmen.

Besser geht’s nicht: Vitamix Explorian E310

Wer hätte es gedacht: Der Vitamix bekommt eine Empfehlung. Ja, wir können den guten Ruf des Herstellers definitiv bestätigen. Der Vitamix macht unseren anspruchsvollen Smoothie in Windeseile und ohne Probleme. Auch die Konsistenz konnte dabei überzeugen. Weitere Vorteile sind die Top-Verarbeitung des Geräts. Das fängt beim robusten Motorblock an und hört beim hochwertigen Tritan-Kunststoffbehälter mit flexiblem Deckel auf.

Wenn Geld egal ist
Vitamix Explorian E310
Test Standmixer: Vitamix Explorian E310
Der Klassiker Vitamix bekommt mühelos alles kurz und klein. Auch die Top-Verarbeitung macht das Gerät zur Empfehlung.

Der 2-PS-Motor des Vitamix Explorian E310 mit 1500 Watt zaubert uns einen perfekten Smoothie – der allerdings, wie bei anderen Konkurrenten, ein wenig warm geworden ist. Wir empfehlen daher die Zugabe von Eiswürfeln. Mit dem Vitamix soll man jede Konsistenz erreichen können: von Smoothies über Suppen, Eis, Sorbet, Nussbutter, gemahlenem Kaffee, Teig, Saucen und so weiter.

Toll finden wir die Hersteller-Garantie von fünf Jahren. Nach 500 Mixvorgängen soll der Vitamix übrigens noch immer die exakt gleiche Leistung bringen, wie beim ersten. Klar, die Hochleistungsmixer von Vitamix sind für die Ewigkeit gemacht. Das merkt man auch bei der Top-Verarbeitung des Geräts – und natürlich am Preis.

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Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Der Vitamix in klassischer Block-Form und Tritan-Behälter.
Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Der Behälter hat eine Messskala – besonders gefällt uns auch der flexible, hochwertige Deckel.
Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Der Behälter wird einfach auf den Motorblock aufgesetzt.
Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Die vier Edelstahlmesser kriegen alles kurz und klein.
Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Das Bedienpanel ist wunderbar einfach gestaltet. Es gibt zwei Hebel für An/Aus und die Pulse-Funktion und ein Stellrädchen mit 10 Stufen.
Standmixer Test: Vitamix Explorian E310
Zum Zubehör gehört ein hochwertiger Stößel – wir haben ihn tatsächlich nicht gebraucht.

Nur das Stellrädchen hätten wir uns noch hochwertiger gewünscht. Damit kann man übrigens zehn Stufen einstellen. Zusätzlich gibt es eine Pulse-Funktion, die mit einem knackigen Kippschalter aktiviert wird. Der An/Aus-Schalter ist genauso gestaltet. Gut gefällt uns auch die Kabelaufrollung unterm Motorblock – so kann man die optimale Länge fürs Kabel bestimmen.

Fazit: Alles in allem ist der Vitamix Explorian E310 ein super Standmixer, der mit allen Zutaten fertig wird und der vermutlich ein Leben lang hält. Das hat allerdings auch seinen Preis.

Für weiche Zutaten: Severin SM 3737

Der Severin SM 3737 ist ein kleines, günstiges Gerät, das mit seiner Verarbeitung, der einfachen Bedienung und der Leistung überzeugt. Obst- und Gemüsestücke bekommt er meist zerkleinert – lediglich ein paar gröbere Möhrenstücke fanden wir in unserem Test vor. Weiche Smoothies sind aber kein Problem.

Für weiche Zutaten
Severin SM 3737
Test  Smoothie-Maker: Severin SM 3737
Der Severin ist für seinen geringen Preis gut verarbeitet und macht seinen Job fast immer zufriedenstellend.

Toll finden wir vor allem auch, dass der Behälter aus Glas besteht. Da er nur einen Liter fasst, ist er auch nicht so schwer. Die Bedienung funktioniert denkbar einfach per Stellrad. Es gibt zwei Stufen und einen Rückwärtsgang. Letzterer kann praktisch sein, wenn sich einmal ein widerspenstiges Stück Gemüse verklemmt.

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Der Severin SM 3737 im Edelstahlgehäuse.
Smoothie-Maker Test: Img
Der Glasbehälter ist klein und griffig.
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Die Füllmenge beträgt einen Liter.
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Es gibt zwei Wirkungsstufen und einen Rückwärtsgang.
Smoothie-Maker Test: Img
Die Messer des Severin sind nicht die besten, aber für den Preis okay.

Der Severin zerkleinert mit einer Lautstärke von 90 Dezibel, was völlig im Rahmen ist. Leider wird hier kein Stößel mitgeliefert. Auch auf sonstiges Zubehör wurde verzichtet – dafür bekommt man das Gerät aber auch zu einem wirklich günstigen Preis.

Außerdem getestet

Bianco di Puro Attivo

Vor dem Test waren wir uns fast sicher, dass der Mixer Bianco di Puro Attivo eine Empfehlung erhalten wird. Der Hersteller ist nunmal renommiert im Standmixer-Geschäft. Allerdings gefiel uns der Smoothie nicht ganz so gut. Er blieb nach dem Pürieren leider sehr fasrig und wurde zusätzlich warm, wodurch sich der Attivo keinen Platz unter den Empfehlungen sichern konnte. Dennoch bekommt man hier ein wirklich schön designtes und hochwertiges Gerät. Die Füllmenge von einem Liter ist allerdings recht gering.

WMF Kult Pro Multifunktionsmixer

Der WMF Kult Pro Multifunktionsmixer ist an sich ein guter Mixer – bei härteren, gröberen Zutaten hat er allerdings mit dem Zerkleinern zu kämpfen. In unserem Test blieben noch einige grobe Möhrenstücke nach einer Minute Mixen zurück. Gut gefallen uns die Knöpfe zum Einstellen der Stufe und die beiden Trinkdeckel, die im Lieferumfang enthalten sind. Es gibt neben dem großen Mixbehälter für 1,2 Liter nämlich noch drei weitere: für 0,3 und 0,5 sowie 0,7 Liter. Die Trinkdeckel verwandeln die kleinen Mixbehälter auf Wunsch in praktische Trinkflaschen.

Arendo Edelstahl Standmixer

Vom Zerkleinerer von Arendo wurden wir ein wenig enttäuscht – sind doch viele andere Küchengeräte der noch recht jungen Marke wirklich gut. Der Motorblock des Standmixers wirkt hochwertig, das Stellrädchen leider absolut nicht. Es macht, jedes mal wenn man aus der Aus-Position herausdreht, verdächtige Knacksgeräusche. Das wirkt nicht sehr langlebig. Noch dazu lässt sich der Deckel etwas schwer abnehmen. Am Boden des Geräts sind Saugnäpfe befestigt, damit es nicht verrutschen kann. Alles in allem keine Empfehlung.

Severin SM 3707

Der Mixer Severin SM 3707 wirkt ziemlich billig produziert. Nahezu alle äußeren Bauteile sind aus klapprigem Kunststoff gefertigt, das macht den Mixer übrigens auch sehr leicht. Positiv finden wir, dass das Gerät einen Rückwärtsgang hat. Das ist längst noch kein Standard unter den Standmixern. Auch der Deckel hat eine Besonderheit: Er wird aufgedreht und nicht aufgesteckt. Das ist teilweise wirklich einfacher zu handhaben. Das Smoothie-Ergebnis überzeugte leider nicht: fasrig mit groben Stückchen.

Bosch VitaPower

Der Mixer Bosch VitaPower fällt direkt durch sein besonderes Behälter-Design auf. Die geschwungenen Linien oder auch »3D Dynamic Flow Booster Linien« sollen laut Hersteller eine optimale Durchmischung der Zutaten unterstützen. Wir haben davon bei unserem anspruchsvollen Smoothie eher weniger gemerkt. Unser Getränk enthielt noch einige große Karottenstücke. Gut gefiel uns das hochwertige Stellrädchen und die einfache Bedienung. Leider mussten wir bei unserem Test eine leichte Geruchsentwicklung feststellen, so als würde das Gerät heiß laufen. Am Boden des Bosch sind Saugnäpfe befestigt, die das Wegrutschen verhindern. Im großen Gegensatz zum VitaBoost sind wir hier enttäuscht worden.

Ultratec Power Mixer

Mit 1500 Watt und 32.000 Umdrehungen pro Minute steht der Zerkleinerer UltraTec Power Mixer leistungstechnisch mit auf dem Treppchen. Wie beim Vitamix gibt es bei diesem Mixer keine Automatikprogramme. Das übersichtliche Bedienfeld besteht aus An-Ausschalter, Pulse-Taste und Stellrad für die Geschwindigkeit.

Im Betrieb roch der Standmixer etwas elektrisch, das kann aber bei Neugeräten vorkommen und betrifft manchmal auch andere Geräte, wie die Kundenbewertungen zeigen. Ob sich der Geruch mit längerem Gebrauch legt, können wir nicht sagen.

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Smoothie-Mixer im Test: Ultratec Power
Smoothie-Mixer im Test: Ultratec Power
Smoothie-Mixer im Test: Ultratec Power
Smoothie-Mixer im Test: Ultratec Power

Der Ultratec gewinnt keine Design-Preise, sieht aber trotzdem noch schick genug für die Küche aus. Beim Gehäuse überwiegt Plastik, die entscheidenden Teile wie Übersetzung und Zahnrad sind aber aus Metall gefertigt.

Allerdings gibt es vereinzelt Berichte von Kunden, die beklagen, dass der Ultratec schon nach wenigen Monaten des Pürierens seinen Geist aufgegeben hat.

Wer erstmal nur grüne Smoothies ausprobieren und dafür nicht viel Geld ausgeben will, für den ist der Ultratec eine Überlegung Wert. Auf lange Sicht fährt man vermutlich besser, wenn man etwas mehr Geld investiert.

Ninja CB350EU

Auch der Mixer Ninja CB350EU hat uns an sich gut gefallen: Er wirkt solide verarbeitet und hat sogar Teigwerkzeug im Sortiment. Auch er kann mit der tollen Deckelmechanik begeistern: Man muss einen Henkel hochklappen, nachdem man diesen entriegelt hat – zum Schließen klappt man den Deckel dann hinunter. Der Ausguss ist extra gesichert. Unser Testgerät schien eine kleine Funktionsstörung zu haben, da er, obwohl wir nicht die Pulse-Funktion aktiviert hatten, ab und zu aufhörte zu mixen und wieder anfing.

Ansonsten bietet das Modell die Funktionen Blend, Crush, Mix, Puree und Chop. Leider hat auch dieser Ninja unseren Smoothie nicht cremig genug püriert.

Ninja BN750EU

Der Mixer Ninja BN750EU hat uns sehr gut gefallen: Er wirkt sehr solide und hat eine richtig durchdachte Mechanik am Deckel: Man muss einen darin integrierten Henkel hochklappen, nachdem man auf einem Knopf gedrückt hat, der diesen Henkel entriegelt – das ist vor allem eine sehr sichere Sache, da das Gerät nur mit verriegeltem Deckel arbeitet. Zum Schließen klappt man den Deckel einfach hinunter – sehr angenehm. Der Ausguss ist ebenfalls extra gesichert – so kann man das Gerät super reinigen, da nichts herausspritzen kann.

Das Modell bietet die Funktionen Blend, Max Blend und Crush für Crushed Ice. Darüber hinaus kann man noch die Intensität des Zerkleinerns einstellen: Low, Medium, High und Pulse. Eine Zeitanzeige, die eine Minute herunterzählt, rundet das tolle Gesamtpaket ab. Warum empfehlen wir das Gerät dann nicht? Weil der Smoothie leider selbst nach einer Minute auf höchster Stufe zu fasrig war. Positiv ist darüber hinaus noch hervorzuheben, dass das Geräusch angenehmer als bei vielen anderen Konkurrenten klingt. Laut ist er natürlich trotzdem.

Bosch SilentMixx Pro

Der Zerkleinerer Bosch SilentMixx Pro zeichnet sich zwar mit seinen 90 Dezibel nicht durch seine leise Arbeitsweise aus, ist aber insgesamt ein guter Standmixer. Die Verarbeitung ist super und er verfügt über einen High-Speed-Modus – bei dem wir allerdings keinen Unterschied zur höchsten Stufe des Drehreglers festgestellt haben – sowie einen Modus für Eiswürfel und einen für Mixgetränke und Smoothies. Leider kommt der Mixer nicht gut mit gröberen Zutaten zurecht, weshalb wir ihn nicht empfehlen. Toll ist aber, dass der Mixbehälter aus Glas besteht.

Krups Blendforce+ KB4351

Der Krups Blendforce+ ist ein einfacher, aber recht guter Standmixer. Allerdings bekommt er größere Zutaten nicht gut klein. Ein halber Apfel (in Kombination mit anderen Zutaten) ist z. B. schon zu viel des Guten. Nach einer Minuten war ein solcher sowie ein großes Stück Banane noch nicht püriert. Wenn man dann aber etwas nachhilft, dann erhält man ein gutes Ergebnis, das nicht zu fasrig ist. Ansonsten ist das Gerät recht unaufgeregt ausgestattet. Es gibt zwei Wirkungsstufen und eine Pulse-Funktion. Gut gefällt uns, dass der Behälter aus Glas ist – allerdings gilt das auch für den Henkel, der bei nassen Händen dadurch sehr rutschig ist.

KitchenAid K400 Artisan 5KSB4026

An den Mixer KitchenAid K400 hatten wir hohe Erwartungen. Immerhin stammen aus dem Hause viele hochwertige Küchengeräte. Die Verarbeitung enttäuschte uns schon einmal nicht. Der hübsche Korpus ist aus Gussmetall gefertigt, was dem Gerät ein Gewicht von über sechs Kilogramm verleiht. Auch Glasbehälter und Stellrädchen sind überaus hochwertig, genauso wie der kleine beleuchtete Power-Knopf. An dieser Stelle kommen wir aber zum ersten Negativpunkt. Man muss leider jedes Mal den Knopf drücken, damit das Gerät seine Arbeit beginnt. Das ist auf Dauer nicht ganz praktisch.

Auch erwischte der Standmixer nicht alle groben Stücke, wie halbe Äpfel und Birnen und erst nach etwas Nachhelfen funktionierte es – dann aber mit richtig Power! Leider ist das Gerät dadurch aber auch sehr laut. 93 Dezibel sind ein Spitzenwert im Test. Dazu kam dann noch eine leichte Geruchsbildung, die entsteht, wenn Plastikteile sehr heiß werden. Ob das nur ein anfängliches Problem ist, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen. Da das Gerät seinen Preis hat und dann schon alles stimmen sollte, sprechen wir leider keine Empfehlung aus.

Philips HR3573/90

Der Philips HR3573/90 ist ein guter Mixer, bei dem die Verarbeitung insgesamt in Ordnung ist. Ein Pluspunkt ist sein Behältnis aus Glas. Die Bedienung funktioniert sehr einfach durch ein Drehrädchen, hier gibt es eine stufenlose Einstellung des Wirkungsgrads sowie einen Rückwärtsgang. Der Korpus besteht aus Edelstahl, der Deckel aus eher billigem Plastik. Leider bekommt er bei unserem anspruchsvollen Smoothie erst nach einigen Schüttelversuchen alle Zutaten unters Messer.

AEG Gourmet 7 Standmixer

Der AEG Gourmet 7 Standmixer hat eine tolle Besonderheit – er neigt sich dem Benutzer entgegen, was die Bedienung vereinfacht. Leider bekommt er grobe Zutaten nur schwerfällig klein. Das mag an den 900 Watt liegen, die für ein Gerät dieser Größe recht knapp bemessen sind. Vor allem aber waren unsere Smoothies auch nach langem Mixen alles andere als smooth, sondern noch recht faserig. Auch ein Glasbehälter würde uns besser gefallen.

Rosenstein & Söhne Profi-Standmixer

Für einen Standmixer mit einem derart großen Funktionsumfang bietet der Profi-Standmixer von Rosenstein & Söhne einen überaus fairen Preis. Der Mixer punktet mit acht Programmen, guter Verarbeitung und einem großen 1,75-Liter-Behälter aus Glas. Bei groben Zutaten mussten wir zwar nachhelfen, wenn man Obst und Gemüse aber in Stückchen schneidet, ist der Mixvorgang kein Problem. Die Leistung von 1.500 Watt ist ordentlich und auch ein Stößel ist dabei. Falls unsere Gut&Günstig-Empfehlung, die mehr Umdrehungen bietet, gerade ausverkauft ist, können Sie ohne Bedenken auch hier greifen.

Philips HR3655/00

Philips liefert zum Mixer HR3655/00 praktischerweise zwei kleine Extra-Behälter, doch leider hat man den Stößel vergessen, den wir für essentiell halten. Lediglich ein kleiner Schaber wird mitgeliefert, der aber zum Stopfen wenig taugt und tatsächlich nur eine Hilfe beim Ausgießen ist. Durch Saugnäpfe an den Füßen steht der Mixer sehr stabil. Uns hat gefallen, dass der Mixbehälter aus Glas besteht. Eine Pulse-, Ice Crusher- und Smoothiefunktion ist vorhanden. Bei weicheren Zutaten haben die Smoothies eine schöne Konsistenz. Die Mixleistung ist dennoch mittelprächtig – unseren anspruchsvollen Smoothie mit teilweise harten Zutaten hat der Standmixer nicht gut bewältigt.

Vitamix Ascent A3500i

Der Mixer Ascent A3500i von Vitamix ist vor allem eins – teuer. Zugegeben, wir bekommen natürlich für diesen Preis auch etwas geboten: Auf das Gerät bestehen 10 Jahre Garantie, es gibt eine Sicherheitsverriegelung im Deckel und er ist mit einer Self-Detect-Technologie ausgestattet, die unterschiedliche Behältergrößen erkennt. Weitere Behälter müssen allerdings separat erworben werden. Der Standmixer hat fünf Automatikprogramme und einen Timer. Der obere Verschluss für den Stößel ist leider schwierig zu öffnen und ab einer gewissen Füllhöhe schwappt auch mal etwas Smoothie aus dem Deckel heraus. Den Behälter aus Kunststoff finden wir weder besonders schick noch funktional, da auch in den Griff mal etwas hineinlaufen kann.

Die Mixleistung ist in Ordnung, jedoch hatte auch der Vitamix mit unserem anspruchsvolleren Smoothie zu kämpfen und hat am Ende trotz Nachhelfen mit dem mitgelieferten Stößel nicht alles zerkleinert.

JTC OmniBlend V

Mit gerade einmal 950 Watt ist der JTC Omniblend V einer der schwächeren Standmixer im Testfeld. Gemixt hat er trotzdem gut, aber sein Erscheinungsbild erinnert stark an Modelle aus den 80er Jahren. Ein Hingucker in der Küche ist er auf keinen Fall. Auch wäre ein wenig mehr Bedienerfreundlichkeit wünschenswert.

Severin SM 3718

Der Severin SM 3718 ist ein günstiger Mixer, der eher für weiche Smoothies geeignet ist. Mit 91 Dezibel liegt er weder über noch unter den meisten Geräten, wenn es um die Lautstärke geht. Leider mussten wir beim Mixen eine leichte Geruchsentwicklung feststellen. Damit auch grobe Stücke erfasst und püriert werden, mussten wir lange am Gerät herumwackeln. Die Verarbeitung ist grundsätzlich in Ordnung, der Korpus besteht aus Plastik, der Behälter immerhin aus Glas.

Russell Hobbs 23821-56

Russell Hobbs liefert einen günstigen Standmixer mit Glasbehälter. Die Verarbeitung ist insgesamt okay, mit 92 Dezibel wird das Gerät ziemlich laut. Auf jeden Fall müssen wir das kurze Kabel bemängeln, besonders viel Spielraum hat man also nicht in der Küche. Egal wie oft wir geschüttelt haben, grobe Zutaten konnten die Messer nicht erfassen und pürieren. Das Gerät ist also nur etwas für weiche Smoothies und wenig Anspruch.

AEG Gourmet 7 Kompaktmixer

Der AEG Gourmet 7 Kompaktmixer ist ein gut verarbeitetes Gerät für kleine Portionen. Trotz seiner geringen Größe steht er auch beim Mixvorgang dank Saugnäpfen fest auf dem Boden. Mit ein wenig Hilfe bekommt das Gerät mit seinen 900 Watt auch gröbere Zutaten zerkleinert. Das Mixergebnis fanden wir allerdings unzureichend, da der Smoothie noch recht fasrig war. Auch das besonders kurze Kabel ist uns negativ aufgefallen.

Krups Perfect Mix 9000 KB3031

Der kleine Zerkleinerer Krups Perfect Mix ist an sich klug designt, gibt uns aber mehrere Rätsel auf. Man kann den kleinen Motorblock vom Glasbehälter trennen, was wir für die Reinigung sehr praktisch finden. Mit einem Klick löst sich der Messeraufsatz. Leider kann man ihn nur sehr schwer wieder befestigen. Die Gummidichtung sitzt außerdem recht locker. Das könnte auch der Grund sein, warum sämtliche Flüssigkeit aus dem Gerät gelaufen ist, noch bevor wir überhaupt angefangen haben, unseren Smoothie zu mixen. Vielleicht haben wir auch einfach ein Montagsmodell erwischt. Im nächsten Update werden wir das Gerät erneut testen.

TurboTronic Smoothie-Maker

Der Mixer TurboTronic kommt in einem farbenfrohen, frischen Design daher und ist in Orange, Pink, Grün oder Schwarz erhältlich. Leider ist die Mixleistung mit nur 800 Watt und den sehr kleinen Messerchen eher bescheiden. Für Smoothies mit ausschließlich weichen Zutaten mag der Mixer funktionieren, aber anspruchsvolleren Aufgaben ist er leider nicht gewachsen. Man sollte auch die Füllmenge trotz 1,5-Liter-Behälter eher gering halten, da die vier Edelstahlmesser sonst nicht alles erwischen. Der Mixer ist mit Saugnäpfen ausgestattet, die gut haften. Leider ist kein Stößel im Lieferumfang enthalten. Der Standmixer kann immerhin als Kaffeemühle (Zubehör im Lieferumfang enthalten) oder Ice Crusher verwendet werden.

So haben wir getestet

Wir haben mit allen Geräten einen ausreichend anspruchsvollen Smoothie zubereiten lassen. Nach exakt einer Minute wurden die Ergebnisse verglichen. Jeweils 150 Milliliter Hafermilch, eine Banane, eine Karotte, ein halber Apfel mit Kerngehäuse, ein daumengroßes Stück Ingwer und etwas Zimt und Zucker wurde eine Minute lang gemixt. Dabei haben wir auch die jeweils im Lieferumfang enthaltenen Stößel verwendet.

Die Form des Mixbechers soll den Wirbel beim Mixen beeinflussen, damit die Zutaten den Klingen optimal zugeführt werden – so zumindest die Theorie. Im Test konnten wir bei den Ergebnissen jedoch keinen Unterschied im Hinblick auf die Formgebung der einzelnen Behältnisse feststellen.

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Standmixer Test: Standmixer Gruppenbild
Standmixer Test: Standmixer Gruppenbild
Smoothie-Maker Test: Smoothie Maker Gruppenfoto
Smoothie-Maker Test: Smoothie Maker Alle
Smoothie-Maker Test: Smoothie Teaser
Smoothie-Mixer im Vergleichstest

Die Behälter lassen sich bei allen Mixern einfach aufsetzen, dabei verbindet sich das Zahnrad unterhalb des Mixbehältern mit der Übersetzung des Motorblocks. Bei fast allen Standmixern funktioniert das nach dem gleichen Prinzip. Die meisten Geräte haben einen Sicherheitsschalter oben auf dem Motorblock. Die Mixer laufen nur, wenn der Mixbehälter aufgesetzt ist und stoppen automatisch, wenn der Behälter vom Motorblock abgenommen wird.

Nachteil aller Mixbehälter: Sie sind meist nicht für die Spülmaschine geeignet. Wenn man sie aber gleich nach Gebrauch unter fließendem Wasser abspült, ist die Reinigung auch so schnell erledigt. Oder man füllt den benutzten Behälter einfach mit etwas Wasser, setzt ihn auf den Mixer und lässt ihn ein paar Sekunden laufen – schon ist er sauber.

Auch bei den Klingen sind alle getesteten Geräte ähnlich. Sie sind fest im Behälter verbaut und lassen sich zum Reinigen nicht entfernen. Es sind jeweils vier bzw. sechs Klingen vorhanden.

Standmixer sind groß, schwer – und laut!

Groß und schwer sind sie ebenfalls fast alle, sie wiegen in der Regel über vier Kilogramm. Das muss bei so viel Power aber auch sein, das hohe Gewicht garantiert einen festen Stand auf der Arbeitsfläche, wenn die Mixer in Aktion sind.

 Smoothie-Maker Test: Rosenstein & Söhne Br 1850w
Wir haben nachgemessen: Standmixer werden ganz schön laut.

Wir haben auch die Lautstärke der Geräte im Leerbetrieb gemessen. Alle Geräte lagen bei etwa 90 dB. Das ist schon sehr laut. Im Betrieb mit Zutaten reduziert sich die Lautstärke allerdings merklich, wirklich leise wird aber kein Mixer.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel kostet ein guter Hochleistungsmixer?

Nicht alle Standmixer sind Hochleistungsmixer – wer ein Gerät mit ordentlich Leistung haben möchte, der sollte mindestens 150 Euro einplanen. Unser Testsieger Bosch VitaBoost z. B. kostet etwa 175 Euro.

Kann man mit einem Standmixer Nussmilch zubereiten?

Dazu benötigt man einen Hochleistungsmixer. Ein normaler Standmixer für 40 Euro bekommt das in der Regel nicht hin. Lesen Sie vorher in der Produktbeschreibung, ob das Gerät dafür geeignet ist!

Kann man auch ganze Früchte mit dem Standmixer pürieren?

Das geht zwar nicht mit allen Geräten, aber manche bekommen das hin, z. B. unser Testsieger Bosch VitaBoost.

Was kann ich mit einem Standmixer alles zubereiten?

Das kommt immer auf die Programmvielfalt des Geräts an. Grundsätzlich sind aber Smoothies, Shakes, Suppen, Eis und Soßen möglich. Manche Geräte können auch Nussmilch herstellen.

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 Test: Artboard

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