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Der beste Saugroboter

last updateZuletzt aktualisiert:
Update 11/2018: (oberste Reihe) Vorwerk VR300, Ecovacs Deebot 600, Neato Botvac D4 Connected, (unterste Reihe) AEG RX9-1, Ecovacs Deebot Ozmo Slim 10, Neato Botvac D6 Connected
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Wir haben 22 Saugroboter getestet. Der beste für die meisten ist der Ecovacs Robotics Deebot M600. Er gehört zu den leisesten Robotern im Test und arbeitet gründlich. Sein besonderer Clou ist das umfangreiche Zubehör, aber vor allem ist er wesentlich günstiger als andere Roboter, die auch nicht mehr können.

Update 4. September 2019

Roborock hat den neuen S5 Max vorgestellt, der Ende des Jahres erscheinen soll. Wir werden ihn so schnell wie möglich testen.

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16. August 2019

Die Roboter von Xiaomi sind beliebt. Wir haben uns den neuen Roborock T6 angeschaut und festgestellt: Ein tolles Gerät zu einem attraktiven Preis! Leider hat der S6 einen gravierenden Fehler, deshalb empfehlen wir ihn (vorerst) nicht. Ausführliche Informationen zum Gerät unter „Außerdem getestet“.

7. Juni 2019

Wir holen den Botvac D7 Connected von Neato Robotics in den Test und stellen fest: Er schafft viel Fläche, so richtig sauber wird es aber erst nach mehreren Durchgängen. Gelungen ist das Mapping mit dem Anlegen von Zonen: Schicken Sie den D7 zielgerichtet zum Esstisch oder in die Küche.

13. Mai 2019

Wir haben unserem Test der besten Wischroboter einen eigenen Artikel gewidmet. Ab sofort erfahren Sie hier alle Neuigkeiten über die kleinen Putzhelfer. Dieser Artikel behandelt somit ab sofort nur noch reine Staubsaugerroboter.

8. März 2019

Der iRobot Roomba i7+ (i7558) sammelt den Schmutz nicht nur auf, er bringt ihn auch weg – nämlich zu seiner Absaugstation, die gleichzeitig seine Ladebasis ist. Hinzu kommt eine Kartierung der Räumlichkeiten, wobei Sie Räume benennen, die auf Wunsch unterschiedlich oft gereinigt werden.

17. Januar 2019

Nach einigen Wochen intensiver Benutzung ergänzen wir den Ecovacs Robotics Deebot 710, das teurere Schwestermodell unseres Testsiegers Deebot 600. Es teilt fast alle positiven Eigenschaften des Testsiegers, bietet unserer Meinung nach aber für den Aufpreis keinen echten Mehrwert.

23. November 2018

Wir haben acht weitere Roboter getestet. Mit dabei waren diesmal Modelle von Ecovacs, iRobot, Vorwerk, AEG, Neato und Medion. Der Ecovacs Deebot 600 setzt sich dabei an die Spitze und ersetzt den alten Testsieger Deebot M88. Der Roomba e5 von iRobot kann uns auch begeistern, ist aber deutlich teurer. Neue Empfehlungen sind außerdem der Vorwerk Kobold VR300 und der AEG RX9-1.

22. Februar 2018

Wir haben drei neue Saugroboter getestet, den Dyson 360 Eye, den Neato Botvac D85 und den iRobot Roomba 980. Alle drei punkten bei Teppich und der Neato und der Dyson sind zwei neue Empfehlungen. Der Roomba 980 enttäuschte leider, besonders in Anbetracht seines hohen Preises.

2. Februar 2018

Neben reinen Saugrobotern kommen zur Zeit immer mehr Geräte auf den Markt, die auch wischen können. Wir haben drei Nass/Trocken-Kombigeräte, sowie einen Wischroboter getestet und dazu ein neues Kapitel ergänzt. Unser Favorit in dieser Kategorie ist der Ecovacs Robotics Deebot OZMO 610.

29. Juni 2017

Anker verkauft unter dem Namen Eufy den RoboVac 11. Wir haben ihn einige Wochen unter unseren Testbedingungen ausprobiert und als neue Alternative hinzugefügt.

Außerdem haben wir den Test mit Langzeit-Erfahrungen zu Deebot und Medion aktualisiert.

Den Traum, die Haushaltsarbeit einfach von einem Roboter erledigen zu lassen, gibt es, seit es Roboter gibt. Mit Staubsauger-Robotern wird der Traum zum ersten mal ein bisschen Wirklichkeit – zumindest, was das Staubsaugen angeht. Denn die regelmäßige Grundreinigung können einem Saugroboter durchaus abnehmen, wie unser Test gezeigt hat.

Wir haben insgesamt 22 Saugroboter getestet, darunter sowohl Modelle mit als auch ohne rotierende Bürste. Welche Bauart für Sie am besten ist, hängt vor allem davon ab, wie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ausgestattet ist. Ist die Wohnung komplett oder teilweise gefliest oder mit anderen glatten Oberflächen eingerichtet? Dann kommen Sauger ohne rollende Bürsten in Frage – aus Teppichen holen sie dagegen fast gar nichts heraus. Aber auch auf glatten Oberflächen lösen Roboterstaubsauger mit Bürstenwalze etwas mehr Schmutz.

Der Boden­belag entscheidet über die Roboter­wahl

Doch auch glatte Flächen haben Fallstricke: Schmale Fugen zwischen den Fliesen oder zwischen den Holzdielen können manche Sauger nicht gründlich reinigen, gerade solche, die auf textilem Belag stark sind. Hier bleibt gern Staub und Schmutz hängen und man muss alle paar Wochen per Hand nacharbeiten.

Bei Teppichen eignen sich Roboter nur für Niedrigflorbeläge, in Langflorteppichen bleiben sie stecken. Dafür sollten sie ein Modell mit zwei gegenläufig rotierenden Walzenbürsten wählen (Roomba-Modelle). Läufer und einzeln liegende Teppiche mit langen Quasten können für solche Saugroboter aber ein Problem sein, denn die Walzen wickeln die gern auf.

Es gibt auch Saugroboter, die nicht nur saugen, sondern auch wischen können. Solche Wischroboter behandeln wir in einem eigenen Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Ecovacs Deebot 600

Test Staubsauger-Roboter: Ecovacs Deebot 600
Unser Testsieger besticht durch ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, einen niedrigen Geräuschpegel und überdurchschnittliche Sauberkeit.

Der Ecovacs Deebot 600 bietet mit Abstand das beste Preis-Leistungsverhältnis aller getesteten Staubsaugerroboter. Mit seinem Fokus auf harte, glatte Oberflächen kann der Deebot 600 nicht nur beim Saugen punkten, sondern auch durch seine optionale Wischfunktion. Der Deebot 600 ist von acht Geräten im Test-Update das leiseste Modell. Mit einer Kombi-Bürste macht er überdurchschnittlich gut sauber, denn er verteilt den Schmutz nicht und findet fast alle Schmutzflecken.

Der große Staubbehälter von 0,52 Litern wird von hinten eingesetzt und die Entleerung erfolgt mit geringstem Aufwand. Mitgeliefert wird eine Fernbedienung, die eine Bedienung ohne App erlaubt. Die Ecovacs-App benötigen Sie aber zum Festlegen von Reinigungszeiten. Aktuell erhalten Sie für den aufgerufenen Preis keinen anderen Staubsauger-Roboter, der so hilfreich und komfortabel ist.

Teppich-Profi

iRobot Roomba e5

Test Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
Hohe Raumabdeckung und sehr gründlich – speziell auf Teppich: Der Roomba bietet einiges fürs Geld.

iRobot ruft für den Roomba e5 einen höheren Preis auf, das Modell ist dafür aber auch ein Profi für textile Bodenbeläge und der Wartungsaufwand ist gering. Der Grund: iRobot setzt abermals auf bürstenlose Gummiwalzen, die nicht verfilzen. Hinzu kommt ein ziemlich großer Staubbehälter, der leicht entleert und gereinigt werden kann.

Bei der Gründlichkeit und der Raumabdeckung steht der Roomba e5 hochwertigen Konkurrenten wie dem Deebot 600 in nichts nach, allerdings schwächelt er bei breiten, tieferen Fliesenfugen. Hier bleibt oft Schmutz liegen.

Der Roomba e5 reinigt sehr ausdauernd: Im Test war er 78 Minuten unterwegs. Nicht zu vergessen sind die geringen jährlichen Kosten für Filter, Seitenbürsten und Gummiwalzen.

Etagensieger

Neato Robotics Botvac D7 Connected

Test Saugroboter: Neato Robotics Botvac D7 Connected
Der Roboter fürs ganze Haus: Mit 100 Minuten Laufzeit und großem Staubbehälter ist der Botvac D7 auch für längere Einsätze gerüstet.

Der Neato ist zwar nicht die Gründlichkeit in Person, doch er überzeugt durch Laufzeit, höchsten Planungskomfort und durch eine leichte Entleerung. Im Grundriss von bis zu drei Etagen legen Sie No-Go-Linien und Zonen an. So fährt der Roboter zielgerichtet den Flur an und beseitigt den Sand der Kinder.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VR300

Staubsauger-Roboter Test: Staubsaugerrobos Vr300
Grundrissplanung mit No-Go-Linien, sehr gründlich, große Raumabdeckung und Entleeren ohne Staub – der Kobold VR300 überzeugt in vieler Hinsicht.

Der Vorwerk Kobold VR300 ist eine gründliche Haushaltshilfe, deren Einsatz bis ins Detail geplant werden kann. Dafür zeichnet der Roboter einen Grundriss für beliebig viele Etagen. In den Karten können Sie No-Go-Linien einzeichnen und damit Bereiche von der Reinigung ausklammern. So kann man etwa den Fressplatz des Hundes oder auch Bereiche mit vielen Kabeln einfach ausklammern. Das sorgt für weniger Blockaden und weniger Stress.

Auf der anderen Seite können Sie den Kobold VR300 aber auch ganz komfortabel manuell starten, ganz ohne App. Punktreinigung und Eco-Modus sind mit Tasten am Gerät wählbar.

Wir empfehlen den Vorwerk Kobold VR300 für Allergiker, weil der Staubbehälter mit einem Stand-Staubsauger entleert werden kann. Sie müssen sich also gar nicht direkt mit dem staubigen Filter und Behälter beschäftigen, zumindest nicht mehrmals in der Woche.

Der Vorwerk Kobold VR300 erzielte eine der besten Raumabdeckungen im Test und steht anderen Top-Modellen auch bei der Gründlichkeit in nichts nach. Mit dem Kauf des VR300 machen Sie also nichts falsch – Sie müssen aber selbst entscheiden, ob das Allergie-Thema und No-Go-Linien den hohen Aufpreis wert sind.

Kompakter für alle Bodenbeläge

AEG RX9-1

AEG ist ein Neuling auf dem Gebiet der Staubsauger-Roboter, mit dem RX9-1 bringt der Hersteller aber gleich einen kompakten und auch guten Roboter auf den Markt. Uns gefallen der große Staubbehälter, dessen einfache Entleerung sowie die Saugleistung für textile Bodenbeläge. Der RX9-1 kommt also in Mischumgebungen sehr gut zurecht.

Der Roboter von AEG ist leiser als die von Neato und Vorwerk, aber nicht so leise wie etwa der Deebot 600. Ob Sie die AEG-App benutzen, können Sie nach eigenem Gutdünken entscheiden. Der Roboter ist auch ohne App prima bedienbar, allerdings müssen Sie dann auf eine Zeitplanung verzichten. Der RX9-1 beherrscht zwar Mapping, jedoch zeichnet er nur eine Kontrollkarte, um die gereinigten Bereiche sichtbar zu machen. Virtuellen Grenzen können hier nicht festgelegt werden.

Komfortsieger

iRobot Roomba i7+ (i7558)

Wir hatten den iRobot Roomba i7+ mehrere Wochen im Test, doch bereits nach wenigen Tagen stand fest: Das ist unser Komfortsieger. Mit so wenig Aufwand haben wir bisher noch keinen Staubsaugerroboter betrieben.

Grund für unseren Jubel ist die Absaugstation. Sie entleert den kleinen Tank des Roboters, ohne dass Sie sich die Hände schmutzig machen müssen. Im Zusammenspiel mit den verfilzungsfreien Gummiwalzen und der Raumplanung stellte sich bei uns die höchste Zufriedenheit ein. Wir empfehlen den iRobot Roomba i7+ für Allergiker, denn der Kontakt mit Staub ist auf ein Minimum begrenzbar.

Keine Empfehlung wegen Serienfehler? Xiaomi Roborock S6

Roborock S6 reinigt schnell, ist vergleichsweise leise und saugt und wischt gleichzeitig. Gemischte Bodenbeläge sind kein Problem, er kann einerseits bis 2 Zentimeter hohe Hindernisse überwinden und andererseits seine Saugkraft auf textilen Belägen erhöhen.

Der Roborock S6 ist ein cleverer Navigator: Er kann den Flur häufiger reinigen als das Arbeitszimmer, denn seine App erlaubt selektives Reinigen unterschiedlicher Räume. Das ist bis dato noch nicht einmal bei den teuren iRobots oder Neatos möglich.

 Saugroboter Test: Staubsaugerrobo Update Roborock
Xiaomi Roborock Saugroboter S6: Der Antrieb unseres Testgerätes begann nach einigen Fahrten mit einem heftigen Quietschen.

Leider sabotiert ein heftig quietschender Antrieb eine Empfehlung. Haben wir ein Montagsgerät erwischt? Kollegen von Chip.de hatten zwei Testgeräte, eines davon quietschte ebenfalls erbärmlich. Es handelt sich offenbar (noch) um einen Serienfehler und der macht definitiv keinen Spaß. Hier muss der Hersteller dringend nachbessern, dann könnte der Xiaomi- Roboter in die Riege unserer Empfehlungen einziehen. Mehr zum Xiaomi Roborock S6 unter Außerdem getestet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerTeppich-ProfiEtagensiegerWenn Geld egal istKompakter für alle BodenbelägeKomfortsieger
Modell Ecovacs Deebot 600 iRobot Roomba e5 Neato Robotics Botvac D7 Connected Vorwerk Kobold VR300 AEG RX9-1 iRobot Roomba i7+ (i7558) Xiaomi Roborock T6 Dyson 360 Eye Ecovacs Robotics Deebot 710 Ecovacs Deebot M88 Vorwerk Kobold VR200 Neato Botvac D85 Neato Botvac D6 Connected Neato Botvac D4 Connected iRobot Roomba 871 iRobot Roomba 980 Eufy RoboVac 11 Medion MD 18500 Medion MD 16192 Philips SmartPro Compact FC8776/01 Dirt Devil M612 Spider 2.0
Test Staubsauger-Roboter: Ecovacs Deebot 600Test Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5Test Saugroboter: Neato Robotics Botvac D7 ConnectedStaubsauger-Roboter Test: Staubsaugerrobos Vr300Test Staubsauger-Roboter: AEG RX9-1iRobot Roomba i7+ (i7558): Die Absaugungstation bringt endlich den Komfort, den sich die meisten von einem Roboter wünschen.Test Saugroboter: Xiaomi Roborock S6Test Staub­sauger-Roboter: Dyson 360 EyeTest Staubsauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot 710Test Staub­sauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot M88Roboter-Staubsauger im Test: Vorwerk Kobold VR200Test Staubsauger-Roboter: Neato Botvac D85Test Staubsauger-Roboter: Neato Botvac D6 ConnectedTest Staubsauger-Roboter: Neato Botvac D4 ConnectedTest Staub­sauger-Roboter: iRobot Roomba 871Test Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba 980Test Staub­sauger-Roboter: eufy RoboVac 11Test Staubsauger-Roboter: Medion MD 18500Test Staubsauger-Roboter: Medion MD 16192 SaugroboterTest Staub­sauger-Roboter: Philips SmartPro Compact FC8776/01Test Staubsauger-Roboter: Dirt Devil M612 Spider 2.0
Pro
  • Leisester Sauger
  • Günstig
  • Hohe Sauberkeitsquote
  • Wenig Aufwand beim Entleeren
  • Timer und Reinigungsmodi in App
  • Ausdauernd (78 Minuten)
  • Gründliche Reinigung
  • Vglw. bequeme Entleerung des Staubbehälters
  • Keine verfilzten Bürsten
  • Starke Laufzeit, bis 100 Minuten
  • No-Go-Linien
  • Zonen für punktgenaue Reinigung
  • Mehrere Grundrisse (Stockwerke merken)
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung und Reinigung
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse möglich
  • Starke Raumabdeckung im Test
  • Behälter Entleeren ohne Staub
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung & Säuberung
  • Gut für Teppiche mit kurzem oder mittlerem Flor
  • Auch ohne App gut bedienbar
  • Hohe Raumabdeckung
  • Maximaler Komfort durch Selbstentleerung
  • Kartierung & Raumverwaltung für Reinigungspläne
  • verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Starke Raumabdeckung im Test
  • Etagenreinigung durch Nachladen
  • Ausdauernd
  • Hervorragende Navigation: Räume selektiv anfahren
  • Leiser Saugmotor
  • Schnell fertig
  • Wischfunktion & nässesichere Basis
  • Bürstenwalze verfilzt nicht so schnell
  • Stabile Bauweise & technisch durchdacht
  • Gutes Reinigungsergebnis
  • Timer und Modi in App einstellbar
  • Sehr saubere Entleerung
  • Kein Ausklopfen der Filter
  • Geringe Folgekosten
  • So leise wie der Testsieger
  • Gründliche, langsame Reinigung um Hindernisse
  • Hohe Sauberkeitsquote
  • Roboterstimme
  • Wenig Aufwand beim Entleeren
  • Timer und Reinigungsmodi in App
  • Gut bei glatten Oberflächen
  • Timer und Modi in App einstellbar
  • Für Allergiker geeignet
  • Auch für große Flächen gut
  • Stabilstes Chassis
  • Nachladen und Weitermachen
  • Timer
  • Großer Staubtank
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse (Stockwerke merken)
  • Großer Staubbehälter
  • Einfache Entleerung und Reinigung
  • No-Go-Linien einzeichnen
  • Mehrere Grundrisse anlegbar
  • Großer Staubbehälter wie D6
  • Verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Geringe Wartungskosten
  • Verfilzungsfreie Gummiwalzen
  • Geringe Wartungskosten
  • Erstellt Reinigungskarte
  • Settings in App einstellbar
  • Schmutz- und Raumerkennung
  • Gutes Reinigungsergebnis
  • Einfache Bedienung
  • Beste Flächenabdeckung und Gründlichkeit im Test
  • Zeitplanung via Fernbedienung
  • Ausdauernd für eine große Etage (129 Minuten)
  • keine verfilzte Bürste (Direktansaugung)
  • Gründlichste Reinigung im Test
  • Sehr günstig
  • Sehr niedrige Bauweise
  • Gutes Reinigungsergebnis
  • Leisester Sauger
  • Günstig
Contra
  • Zeitplanung nur via App
  • Verfilzte Bürsten
  • Schwierigkeiten bei breiten Fliesenfugen
  • Zeitplanung nur via App
  • Zeitplanung nur via App
  • Gründlichkeit vglw. gering
  • Kommt nicht unter jeden Schrank
  • Betriebsgeräusch
  • Hohe jährliche Kosten (66 €)
  • Zeitplanung nur via App
  • Vergleichsweise laut
  • Vglw. hohe jährliche Kosten
  • Hoher Preis
  • Zeitplanung nur via App
  • Nur Kontrollmapping
  • Nicht so gründlich, Bürste verteilt Schmutz
  • Vergleichsweise hohe jährliche Kosten
  • Sehr teuer
  • Wegwerf-Beutel
  • Schlechte Reinigungsergebnisse bei Ritzen und Fugen
  • Lautes Quietschen des Radantriebes (Testgerät) - daher keine Empfehlung
  • Vergleichsweise wenig gründlich
  • Große Bauhöhe
  • Fährt nicht bei Dunkelheit
  • Hohe Lautstärke
  • Häufiges Nachladen
  • Sehr teuer
  • Zeitplanung nur via App
  • Raum-zu-Raum Reinigung im Test nicht erkennbar
  • Verfilzte Bürsten
  • Wassertank-Option nicht möglich
  • Teppich und Übergänge sind nicht seine Stärke
  • Wischfunktion ohne Pumpe
  • Kleiner Tank
  • Saugergebnis gut, aber etwas schwächer als beim Ecovacs
  • Hohe Wartungskosten
  • Teuer
  • Etwas unsauber in Randbereichen und Ecken
  • Fugen und Ritzen werden nicht immer sauber
  • Hohe Lautstärke
  • Teure Wartungsteile
  • Zeitplanung nur via App
  • Gründlichkeit im Test vergleichsweise gering
  • Kommt nicht unter jeden Schrank
  • Betriebsgeräusch (rumpelt, quietscht)
  • Hohe jährliche Kosten (66 €)
  • Zeitplanung nur via App
  • Keine Seitenbürste
  • Geringe Gründlichkeit im Test
  • Filter ohne Abdeckung verfilzt
  • Betriebsgeräusch (rumpelt)
  • Hohe jährliche Kosten (55 €)
  • Schlechte Reinigungsergebnisse
  • Keine Fernbedienung und Zeiteinstellung
  • Teuer
  • Schlechte Reinigungsergebnisse bei Ritzen und Fugen
  • Sehr teuer
  • Keine Zwischenladung möglich
  • Oberfläche zerkratzt schnell
  • Mühsame, fummelige Entleerung des zu kleinen Staubbehälter (0,3L)
  • Für Teppich weniger geeignet
  • Etwas unkoordiniert und langsam
  • Fährt, bis der Akku leer ist – auch in kleinen Räumen
  • Etwas unkoordiniert und langsam
  • Keine Zwischenladung möglich
  • Fährt, bis der Akku leer ist – auch in kleinen Räumen
  • Keine programmierbaren Zeiten
  • Sehr kleine Staubbox
  • Keine Basisstation, kein Return
  • Kein Timer
  • Kleine Staubbox
  • Klapprige Verarbeitung
  • Schlechte Absturzsensoren
Bester Preis
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Wissenswertes über Saugroboter

Staubsaugerroboter können eine angenehme Hilfe für die regelmäßige Grundreinigung sein. Sie entfernen zuverlässig Staub, Flusen und lockeren Schmutz vom Boden. So gründlich wie per Hand mit dem Bodenstaubsauger reinigt aber keiner von ihnen.

Das liegt zum Teil an der wesentlich geringeren Saugleistung von Saugrobotern: Während normale Haushaltsstaubsauger eine Leistung von 600 bis 1600 Watt haben, kommt ein Batterie-Sauger gerade mal auf 35 bis 40 Watt.

Deebot 600 / 710: die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten, dadurch eignet sie sich einerseits für Hartböden und andererseits für Teppich
Deebot 600 / 710: Die Hauptbürste besteht aus Lamellen und Bürsten. Dadurch eignet sie sich sowohl für Hartböden als auch für Teppich.

Allerdings sind die Roboter fleißiger, wodurch gerade die für textile Beläge optimierten Roboter Dyson 360 Eye, Neato Botvac D85/D6, iRobot Roomba 980/871/e5 und AEG RX9-1 dem großen Sauger gegenüber im Vorteil sind: Durch die täglichen Fahrten holen sie unterm Strich mehr Schmutz aus dem Läufer als ein hastiges wöchentliches Saugen mit dem normalen Staubsauger.

Von einer »Tiefenreinigung« von Teppichen kann damit keine Rede sein. Die spindelförmigen Walzen sind mit Gummi oder Bürsten besetzt und klopfen zwar die Oberfläche durch und saugen den aufgewirbelten Schmutz auf, jeder einfache Bodenstaubsauger ist dabei aber um Längen gründlicher und holt mehr Sand, Haare und Fusseln aus dem Teppich.

Saug­roboter sind nie so gründlich wie herkömmliche Staub­sauger

Aber auch auf Dielen oder Fliesen fahren Saugroboter oft über losen Schmutz hinweg, der in schmalen Fugen liegenbleibt und auch Ecken sind für sie oft ein Problem. Um ein Nachreinigen von Ecken und einer regelmäßigen gründlichen Reinigung von Teppichen kommen Sie also auch mit einem Staubsaugroboter nicht umhin.

Typische Schwachstellen

Die Sensorik heutiger Roboter ist ausgefeilt. Selbst die günstigen Modelle fahren nicht blindlings drauflos und bemerken die nächste Wand erst, wenn ihr Stoßfänger dagegen rempelt. Sie erkennen Hindernisse, merken sich Räume, fahren bestimmte Reinigungsmuster und erkennen teilweise sogar den Schmutz, um die Stelle dann besonders sorgfältig zu bearbeiten.

Das alles nützt aber nichts, wenn Kabel, Gardinen, Lego-Bausteine, Holzstäbchen, Schnürsenkel oder Blumenvasen den Weg versperren. Solche Hindernisse sind für die Sensorik mitunter zu klein und werden im besten Fall einfach zur Seite geschoben.

Im ungünstigen Fall – und der ist in der Praxis leider der Normalfall – fährt sich der Sauger aber an der Gardine fest, rollt mit der Seitenbürste einen Schnürsenkel auf oder blockiert seine Walze mit dem Faden eines Teppichs. Aber auch mobile Gegenstände – wie die bemalten Holzscheiben der Kinder – versucht mancher Sauger zu überfahren und sitzt dann obenauf und kommt nicht weiter.

Auch kleine Stolper­steine können stören

Gefährlich kann es sogar werden, wenn der Roboter hängenbleibt und Gegenstände vom Tisch zerrt oder eine Vase umreißt. Jeder neue Eigentümer sollte sich auf eine spaßige Lernphase einlassen, denn die kleinen Roboter sind unermüdlich im Ausprobieren neuer Blockaden. Erst nach Tagen werden Sie ihre Wohnung derart optimiert haben, dass der kleine Helfer störungsfrei seine Arbeit verrichten kann.

Vor allem in Wohnungen, die ausschließlich oder hauptsächlich glatte Böden haben, können Robotersauger aber viel Arbeit abnehmen. Genau das ist der Anspruch, den sie im besten Fall an einen Roboter haben können: Er nimmt Ihnen einen erheblichen Teil ihrer Staubsaugerfahrten ab – am besten während sie gar nicht zuhause sind.

Zwar nicht gefährlich, aber ärgerlich ist ein Umstand, auf den uns ein Leser aufmerksam gemacht hat: Sein Staubsauger-Roboter, ein Modell von Deebot, sammelt Staub auf eine nicht vorgesehene Weise. Weil der verarbeitete Kunststoff nicht antistatisch ist, setzt sich im Lauf der Zeit Staub auf den Sensoren und dem vorderen Scan-Fenster ab, wodurch das Gerät Orientierung einbüßt.

Die Roboter fahren mit einer Akkuladung nur eine bestimmte Zeit, sehr große oder verwinkelte Etagen müssen daher unter Umständen mit einer Zwischenaufladung abgefahren werden. 60 Quadratmeter fahren auch die einfachen Sauger in einer Akku-Tour ab – sofern die Räume nicht extrem verwinkelt sind.

Bei Flächen von mehr als 60 Quadratmeter und mehr als vier Räumen sollten sie auf jeden Fall nach einem Modell suchen, dass eine Zwischenaufladung des Akkus einlegen kann. Das Fortsetzen der Reinigung beherrschen aber erst die Mittelklasse-Sauger.

Bereiche, die nicht abgefahren werden sollen, können übrigens bei einigen Saugrobotern mit einer virtuellen Wand aus einer Lichtschranke oder einem Magnetband abgesperrt werden. Wenn Sie so etwas benötigen, sollten Sie sich vorher über das nötige Zubehör erkundigen, denn das kostet extra.

Oder aber Sie erwerben ein Modell, das den Grundriss Ihrer Etage aufzeichnet, in dem Sie dann No-Go-Linien oder Räume (iRobot Roomba i7+) einzeichnen. Somit können Sie stark verkabelt Bereiche oder Waldis Futterplatz von der Reinigung ausklammern.

Wie lange dauert die Reinigung?

Die Roboter verrichten ihre Arbeit relativ gemächlich. Je verwinkelter die Räume sind und je mehr Hindernisse herumstehen, desto länger dauert es. Bei 60 Quadratmetern und drei Räumen müssen Sie mit 60 bis 80 Minuten Saugarbeit rechnen. Je mehr Möbel und Gegenstände im Raum stehen, um so länger dauert die Arbeit.

Lichtschranke iRobot
Lichtschranke von iRobot.

Die meisten Modelle fahren Räume nach einem bestimmten Muster ab. Das kann zuerst der Rand und danach ein linienförmiges Abfahren sein, es gibt aber auch Z-Muster und reine Zufallsfahrten. Die sind nicht sehr effizient, da Bereiche doppelt oder gar dreifach abgefahren werden.

Im Hinblick auf eine große Flächenleistung mit einer Akkuladung ist eine Fahrt nach Plan sinnvoller. Hierzu muss der Roboter zuerst die zu saugende Fläche kartieren, zum Beispiel durch eine Fahrt entlang des Randes. Das machen die Robotersauger in der Regel mit einer oder zwei Kameras oder mit einem Laser.

Zu den typischen Fahrmustern zählen die Geradeausfahrt, der Zick-Zack-Modus, die Wandverfolgung und die Spiralfahrt. Roboter mit Raumplanung sind zusätzlich in der Lage, in überlappenden Linien zu fahren.

Geplante Reinigungs­fahrten führen schneller zu sauberen Böden

Wer eine möglichst schnelle Reinigung will, sollte auf Modelle achten, die eine geplante Reinigung, also Raum für Raum, fahren können. Solche Modelle haben eine Mapping-Funktion: Der Roboter erkennt, wo er schon war und fährt in Linien die Flächen ab. Das geht schneller als die planlose, zufallsgetriebene Herumfahrerei der günstigeren Modelle. Hier ist der iRobot Roomba i7+, aber auch der Xiaomi Roborock S6, besonders empfehlenswert, denn Sie können Räume anlegen und selbst bestimmen wie oft welcher Raum gereinigt wird.

Soll der Roboter während Ihrer Abwesenheit reinigen, spielen Lautstärke, Ladezeit und Reinigungsdauer kaum eine Rolle. Wenn hingegen in der Nacht gesaugt wird, etwa im Nebengebäude oder auf einer Etage ohne Schlafzimmer, ist ein niedriger Lärmpegel wichtig. Achten Sie auf eine Lautstärkeangabe von unter 65 Dezibel.

Was ist mit Treppen?

Roboter starten in der Regel zeitgesteuert oder manuell von ihrer Ladestation aus. Nach der Arbeit oder bei knappem Akku-Stand kehren sie selbständig dorthin zurück. In andere Etagen muss der Roboter getragen werden, denn Treppen kann er nicht steigen. Aber auch dort führt der Roboter den gewünschten Reinigungsmodus durch – und bleibt dann am Ausgangspunkt stehen.

Vorwerk Kobold VR200: Kletterhilfe am Rad
Vorwerk Kobold VR200: Kletterhilfe am Rad.

Wenn Sie Türschwellen und geringe Höhenunterschiede im Haus oder in der Wohnung haben, sollten Sie einen Roboter mit Steighilfe wählen, bei dem explizit die Überwindung eines bestimmten Höhenunterschiedes genannt wird. Beim Deebot 600 sind das zum Beispiel 1,4 Zentimeter. Vorwerk schafft Türschwellen bis 2 Zentimeter und Teppich bis 1,5 Zentimeter und ist damit Spitzenreiter. Die Neato-Modelle packen 1,9 Zentimeter.

Treppen­stürze kommen selten vor

Treppen oder andere Abgründe sind kein Problem für die Sauger, denn sie besitzen eine Absturzsicherung. Dennoch empfehlen die Hersteller, an solchen Punkten während der ersten Reinigung dabei zu sein. Die Sensoren arbeiten nämlich nicht bei allen Untergründen zuverlässig, etwa wenn der Boden stark glänzt oder spiegelt. Der Medion MD 16192 etwa stürzte in einjähriger Betriebszeit wenigstens fünfmal die Treppe hinunter, blieb wie durch ein Wunder aber immer intakt.

Kinder und Haustiere

Wenn viele Tierhaare gesaugt werden müssen, sollte der Roboter eine Bürstenrolle haben und nicht nur eine Saugöffnung. Haare – und nicht nur die von Tieren – wickeln sich allerdings beständig um die Haupt- und Seitenbürsten. Das ist lästig, denn die Haare müssen wenigstens einmal die Woche entfernt werden. Mit den iRobot Roomba Modellen können Sie sich das ersparen, denn die haben meistens zwei Gummiwalzen. Darauf wickeln sich keine Haare auf.

iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen - keine aufgewickelt Haare!
iRobot Roomba i7+ (i7558): Vorteil der Gummiwalzen – keine aufgewickelt Haare!

In Wohnungen mit kleinen Kindern müssen dagegen besonders viel Sand, Staub und Essenskrümel eingesammelt werden. Staubbehälter mit weniger als einem halben Liter Volumen haben hier nichts zu suchen. Außerdem spielt die Robustheit des Chassis eine Rolle: Schnell bricht Kunststoff, wenn sich der Sohnemann zum Ritt auf den Sauger setzt.

Die Neato-Modelle Botvac D85, D4, D6 haben die stabilsten Gehäuse von allen. Gleich danach folgen Deebot 600, AEG und iRobot. Der Vorwerk Kobold VR300 hat oben eine Klappe, die eine Schwachstelle sein könnte.

Staubsaugerfürsorge

Wenn Sie nicht bereit sind, täglich den Staubsaugerbeutel zu entleeren und den Filter auszuklopfen, sollten Sie auf einen großen Filter und ein Staubbehältervolumen von mindestens 0,5 Liter achten. Hinzu kommen das Reinigen von verfilzten Bürsten und das Entfernen von aufgewickelt Haaren.

Ein tägliches Freiräumen des Bodens muss ebenfalls sein, denn der Roboter fährt sich in der Praxis unweigerlich an Schnürsenkeln, Kabeln, Tüchern oder Gardinen fest. Auch müssen Sie auf Gegenstände achten, die herunterfallen könnten: Die Ming-Vase auf dem wackeligen Beistelltisch sollten Sie in Sicherheit bringen, denn kleinere Rempeleien können durchaus vorkommen.

Hin und wieder muss der Roboterstaubsauger auch gewartet werden. Typischerweise müssen regelmäßig der HEPA-Filter, die Hauptbürste (falls vorhanden) und die kleinen Seitenbürsten gewechselt werden. Am besten prüfen Sie vor dem Kauf, was die kosten, denn Sie müssen sich auf einen regelmäßigen Ersatz einstellen.

Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!
Wartung: Wenn die Seitenbürste so aussieht, ist ein Wechsel dringend fällig!

Wie gewöhnliche Staubsauger sind die meisten Saugroboter mit einem HEPA-Filter bestückt. Er hält Feinstaub zurück, damit der nicht in die Raumluft gepustet wird. Der HEPA-Filter muss bei jeder Entleerung gereinigt und mehrmals in Jahr ausgetauscht werden. Das häufige manuelle Ausklopfen und Reinigen könnte für den Hausstauballergiker ein Problem darstellen. Das gilt für alle Saugroboter bis auf Vorwerk Kobold VR200/VR300 und iRobot Roomba i7+ – die können nämlich mit dem Handstaubsauger entleert werden bzw. haben eine Absaugstation.

So haben wir getestet

Alle Tests und Updates wurden im Untergeschoss eines Einfamilienhauses mit Kindern durchgeführt. Für den Check der Gründlichkeit haben wir Haferflocken und Gewürze an markierte Stellen des Holzdielen- und Fliesenbodens gestreut.

Wettkampfplatz: 25 Schmutzpunkte in drei Räumen
Wettkampfplatz: 25 Schmutzpunkte in drei Räumen.

Darüber hinaus waren die Geräte im täglichen Einsatz über mehrere Wochen aktiv. Wir wollten wissen: Wie integrieren sich die Geräte in den Haushaltsalltag der Familie? Wie groß ist der Zeitaufwand für den Betrieb und wie sehen die Ergebnisse aus?

Der Markt an Staubsaugerrobotern ist inzwischen sehr unübersichtlich, wenn man aber die Spreu vom Weizen trennt, reduziert sich die Auswahl schnell auf wenige, renommierte Hersteller wie Ecovacs, iRobot, Neato, AEG, Dyson, Medion oder Vorwerk. Doch auch chinesische Marken wie Xiaomi finden hierzulande ihre Fans.

Wir haben alle Tests und Bestenlisten zurate gezogen, die wir finden konnten, unzählige Kundenbewertungen gelesen und uns schließlich 21 Geräte mit Preisen zwischen 150 und 1.000 Euro besorgt (fünf Test-Etappen, 05/2016 bis 03/2019). Wir wollten wissen, ob die teuren Robo-Sauger wirklich besser sind als die günstigen. Das Ergebnis vorweg: Das sind sie nicht wirklich und für eine saubere Wohnung muss niemand zwangsläufig 700 Euro ausgeben. Mit einem günstigen Modell müssen Sie allerdings Abstriche beim Komfort und bei der Planung in Kauf nehmen.

In der Einsteigerklasse haben wir Modelle mit sehr kleinen Staubbehältern und vielen schlechten Kundenbewertungen außen vor gelassen, so zum Beispiel den Dirt Devil M607 Spider – nicht aber den Nachfolger Dirt Devil M612 Spider 2.0.

Um die günstigste Klasse im Rennen zu haben, haben wir uns stattdessen den Medion MD 16192, dessen Nachfolger MD 18500 und den Eufy RoboVac 11 angesehen. Sie kosten nur etwa 150 bis 200 Euro und bringen dennoch Ladestation sowie Zeitsteuerung mit.

Recht beliebt sind auch die LG HomeBots, von ihnen war aufgrund eines Modellwechselprozesses allerdings kein Testgerät zu bekommen. Wir werden sie nachtesten, sobald sie verfügbar sind.

iRobot schickte uns mittlerweile die Modelle Roomba 871, iRobot Roomba i7+Roomba 980 und den Roomba e5, Ecovacs seine Mittelklasse Deebot M88 sowie den Einsteiger Deebot 600. Neato brachte anfangs nur den etwas älteren BotVac Connected ins Rennen, mittlerweile hatten wir aber auch die beliebten Neato Botvac D85, Botvac D6 Connected und Botvac D4 mit dabei.

Vorwerk schickte uns mit Kobold VR200 bzw. Kobold VR300 zwei Saugroboter, die bereits zahlreiche Testsiege für sich verbuchen konnten. Von Phillips kam uns die Mittelklasse ins Haus, der SmartPro Compact FC8776/01. Inzwischen haben wir außerdem den Eufy Robovac 11 von Anker und den Dyson Eye 360 getestet.

Ecovacs Deebot 600: leise, großer Behälter, Wisch-Tank optional und Zeitplanung per App - so viel bekommen Sie für das Geld bei keinem anderen Anbieter.
Ecovacs Deebot 600: Leise, großer Behälter, Wischtank optional und Zeitplanung per App – so viel bekommen Sie für das Geld bei keinem anderen Anbieter.

Testsieger Saugroboter: Ecovacs Deebot 600

Von allen Roboterstaubsaugern im Test hat uns der Deebot 600 von Ecovacs unter dem Strich am meisten überzeugt. Er liefert die gleiche Reinigungsleistung (außer auf Teppich) als auch Gründlichkeit, wie die doppelt so teure Konkurrenz. Außerdem saugt er nicht nur: Mit dem optional erhältlichen DO3G-KTB Wisch Zubehör Set kann er auch wischen.

Testsieger

Ecovacs Deebot 600

Test Staubsauger-Roboter: Ecovacs Deebot 600
Unser Testsieger besticht durch ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, einen niedrigen Geräuschpegel und überdurchschnittliche Sauberkeit.

Inbetriebnahme

Alle Saugroboter konnten auch ohne ausführliches Studium der Anleitung zügig in Betrieb genommen werden – allerdings immer erst, nachdem die Akkus an der Basisstation vollständig aufgeladen wurden. Das Anstecken der Seitenbürsten und das Einlegen diverser Filter geht mit den beiliegenden Schnellstartanleitungen schnell von der Hand.

Den ersten Testlauf haben wir immer ohne gegebenenfalls vorhandene App-Steuerung ausgeführt. Beim Testsieger Ecovacs Deebot 600 braucht es nur einen Knopfdruck am Gerät und schon geht die automatische Reinigung los.

Bedienung

Der Ecovacs Deebot 600 bietet verschiedene Fahrmodi: »Automatik«, »Punkt«, »Rand« und »Einzelraum«. Mit der Zusatzfunktion »Intensiv«, steigert der Sauger seine Saugleistung und fährt langsamer, sie kann allerdings nur über die Smartphone-App eingestellt werden.

Zusammen mit vielen anderen Saugern gehört der Deebot 600 nämlich zu den Geräten mit WLAN-Verbindung und App-Steuerung. Die Smartphone-Apps sind ähnlich aufgebaut und nehmen sich im Bedienkomfort kaum etwas. Der größte Unterschied in den Apps ist das Mapping-Feature: Hierbei wird ein Grundriss der Etage aufgezeichnet. Darin können im besten Fall No-Go-Linien eingezeichnet werden, was bestimmte Bereiche von der Reinigung ausklammert.

Ein solches Mapping beherrscht unser Deebot 600 allerdings nicht, das ist iRobot Roomba i7+Vorwerk Kobold VR300 und Neato Botvac D6 bzw. D4 vorbehalten. Das Schwestermodell Deebot 710 zeichnet zwar für jede Reinigung eine Karte, die ist aber nur für Kontrollzwecke. Sperrbereiche etc. können nicht eingetragen werden.

Der Deebot 600 hat, wie die meisten Staubsauger-Roboter, kein Display. Das stört uns aber nicht: In der übersichtlichen App können die Reinigungszeiten viel bequemer eingestellt werden.

Wie bei allen Robotersaugern, die über eine App gesteuert werden können, kann auch beim Ecovacs Deebot 600 für jeden Wochentag eine oder auch mehrere verschiedene Reinigungsszeiten festgelegt werden. Andere Robo-Sauger, beispielsweise die von Medion, bieten lediglich eine einzige programmierbare Zeit oder nicht einmal das: Der Philips SmartPro Compact hat zum Beispiel lediglich eine »Starte-in-24-Stunden«-Taste auf der Dockingstation.

Für jeden Wochen­tag können verschiedene Reinigungs­zeiten ein­gestellt werden

Der Deebot 600 kann ansonsten einfach über die große Taste auf dem Roboter gestartet werden, aber auch über die Fernbedienung oder die App.

Der Deebot 600 fährt in der Voreinstellung (Taste einmal drücken) nach dem Zickzack-Reinigungsmuster. Das ist für Teppiche besser. Alternativ kann er aber auch systematisch, also in parallelen Linien, reinigen. Das ist auf harten Bodenbelägen effizienter. Dazu muss die Start-Taste am Gerät bzw. die entsprechende Taste auf der Fernbedienung zweimal gedrückt werden.

Welches Reinigungsmuster das effizienteste ist, ist allerdings eine akademische Frage, die in der Praxis keine große Rolle spielt, denn letztlich kommt es vor allem auf das Ergebnis an. Und das war beim einfachsten Modell, dem Medion MD 18500 bzw. MD 16192, das sich nur mit Infrarot-Entfernungsmessung im Zufallsprinzip durch den Raum kämpf, nicht schlechter – oder sogar besser – als bei den Mittel- und Oberklasse-Modellen. Medion braucht dafür zwar länger, aber wenn Sie den Roboter nachts laufen lassen – oder tagsüber, wenn Sie nicht zuhause sind – spielt das nicht wirklich eine Rolle, schließlich zahlt man dem Roboter keinen Stundenlohn.

Praxistest

Unser Testparcours war das Erdgeschoss eines Einfamilienhauses mit Flur, Arbeitszimmer und Wohnküche. Abfahrend von der Basis reinigte der Ecovacs Deebot 600 die Etage (ohne Turbo) in einer knappen Stunde ohne Zwischenladung und fuhr dann zielsicher zur Basis zurück. Der baugleiche Deebot 710 war im Eco-Modus bis zu 105 Minuten unterwegs, für unsere Etage benötigte er aber auch nur 50 Minuten.

Wettkampfplatz: 25 Schmutzpunkte in drei Räumen
Wettkampfplatz 11/2018: 25 Schmutzpunkte in drei Räumen.

Grob die gleiche Zeit benötigte der Kobold VR200 von Vorwerk: Nach 56 Minuten (mit Turbo) wurde die Basis wieder angelaufen. Das aktuelle Modell VR300 hielt 50 Minuten durch. Roomba 871 war, je nach Verteilung der Hindernisse, 67 oder auch 82 Minuten in der Etage unterwegs. Der aktuelle Roomba e5 reinigte 78 Minuten lang.

Am längsten benötigten SmartPro Compact FC8776/01 und Medion MD 16192 bzw. MD 18500 mit 107 bzw. 115/129 Minuten. Die Medion-Staubsauger fahren grundsätzlich ihren Akku leer, was in kleinen Räumen für einen unnötig langen Arbeitsprozess sorgt.

Geräte, die Zwischenladung beherrschen, wie iRobot Roomba 980 bzw. i7+, Deebot 600, AEG RX9-1, Vorwerk Kobold VR300 und Neato D4/D6, fuhren in unserer Etage allesamt nur ein einziges Mal.

Ein Sauger mit Zwischen­ladungs­funktion ist für große Flächen sinn­voll

Der Botvac D85 hielt knapp 1,5 Stunden durch und musste nicht nachladen. Der Neato D6 lief lediglich 59 Minuten.

Der Testsieger Ecovacs Deebot 600, kann auch für größere Etagen eingesetzt werden, denn er legt bei erschöpftem Akku Zwischenladungen ein.

Höhenunterschiede

Der Deebot 600 hat keine Steighilfe wie der Vorwerk Kobold VR200, er kann aber Türschwellen und Ähnliches bis 14 Millimeter Höhe überwinden. Der Kobold schafft Schwellen von bis 20 Millimeter und Teppichkanten bis 15 Millimeter. Beim Dyson 360 Eye sind es dank seines Kettenantrieb etwa 18 Millimeter.

Wichtig zur Überwindung von Schwellen ist die Bauform des Roboters: Die Schwelle muss unter dem Stoßfänger liegen, denn wenn der die Schwelle berührt, wird sie als Hindernis interpretiert und der Roboter macht kehrt.

In unserem Test mussten alle Roboter vier bis sechsmal das Erdgeschoss reinigen. Uns waren dabei zwei Fragen wichtig: Findet der Roboter jede unserer 25 mit Haferflocken markierten Schmutzpositionen? Sind alle Positionen zufriedenstellend gereinigt oder sind sie unsauber?

Etagen-Test

Der Deebot 600 machte seine Sache gut und fand 88 Prozent der Messpunkte. Damit lag er allerdings im Durchschnitt aller Testgeräte, denn von iRobot bis Medion packten alle diese Marke. Fast kein Saugroboter erreichte indes alle Schmutzstellen und somit die 100-Prozent-Quote. Die Ausnahme sind die beiden Medion-Roboter auf Zufallsfahrt, die dafür allerdings auch um die 2 Stunden benötigten.

Gründlichkeit

Während alle Roboter den Flächentest 11/2018 mit 82 bis 97 Prozent der Messpunkte gut bis sehr gut bestanden, gab es gravierende Unterschiede bei der Qualität der Reinigung. Unser Test-Fußboden besteht einerseits aus Fliesen mit normal breiten bis sehr breiten Fugen, der zweite Flächenteil ist mit Nut-Feder-Dielen und einem sehr schmalen, gleichmäßigen Spalt zwischen den Hölzern ausgelegt.

Der Testsieger Deebot 600 reinigte im Normal-Modus 60 Prozent der Messpunkte gründlich. 40 Prozent wurden entweder gar nicht angefahren oder waren unsauber.

60 Prozent Saugqualität hören sich für einen Testsieger nicht gerade positiv an, man muss aber das Vergleichsfeld sehen: Der beste Sauger (Medion) erzielte 79 %, der Deebot 710 65 %, der VR300 63 % und der iRobot e5 64 %. Neato D4, Neato D6 und AEG RX9-1 (36%, 38%, 36%) sind bei der Gründlichkeit die Schlusslichter.

Als geringe Gründlichkeit sehen wir an, wenn unsere Markierungshaferflocken zum Teil liegen bleiben oder von der Seitenbürste in Randbereiche verteilt werden. Schlecht sieht es auch aus, wenn in den Fugen der Dielen bzw. Fliesen und an einem Übergang von Fliese auf Teppich Schmutz liegen bleibt.

Das übrige Testgerätefeld war auf dem identischem Test-Parcours im früheren Test noch schlechter unterwegs: iRobot Roomba 871 und Roomba 980 bzw. Roomba i7+ packten gerade mal 40%. Schade, denn letztere besitzen sogar eine Schmutzerkennung, die das Gerät bei entsprechenden Stellen langsam vor und zurückfahren lässt.

Im Test-Update 02/2018 mit Dyson 360 Eye, Neato Botvac D85 und iRobot Roomba 980 hatte Dyson mangels Seitenbürsten das Nachsehen und der Roomba 980 litt unter mangelndem Bodenkontakt seiner Extraktoren. Der brandaktuelle Roomba e5 ist im Test 11/2018 mit 64% Gründlichkeit deutlich besser dran.

Der Dyson 360 Eye reinigte Ecken und Randbereiche am schlechtesten und unter das Sofa oder den Schrank passt er mit seiner Höhe von zwölf Zentimetern gar nicht erst. Der Roomba 980 konnte die Fugen nicht reinigen, genau wie der Roomba 871. Ansonsten war das Finden der Schmutzstellen für keinen der drei ein großes Problem.

Kurios: Sowohl der flache Philips SmartPro Compact FC8776/01 als auch der gemütlich fahrende Medion MD 16192 bzw. MD 18500 saugen überdurchschnittlich gut. Medion 16192 legte ganze 80 Prozent hin (Medion MD 18500: 79 %) – so sauber hat selbst der Testsieger nicht gearbeitet. Sieger wurde er dennoch nicht, denn in Sachen Komfort hapert es bei dem Gerät gewaltig.

Lautstärke-Test

Der Deebot 600 ist ein eher gemütlicher Geselle – das gilt auch für die Schwester Deebot 710. Seinen Fahrstil beschreiben wir als vorsichtigen Annäherer. Bereits vor vermeintlichen Objekten bremst er ab. Sein gleichförmiges Geräusch ist vorbildlich leise – deutlich leiser als unser früherer Testsieger die Deebot M88.

Am besten schnitt bei der Lautstärke der Philips SmartPro Compact FC8776/01 ab, er war mit Abstand der leiseste Sauger. Quasi brüllend laut sind dagegen alle Neato-Modelle, speziell im Turbo-Modus. D85 und D6 fielen durch ihre rumpeligen Fahrgeräusche auf.

Hier kann sich der Vorwerk Kobold VR300 positiv absetzen, angenehm leise ist aber auch der Kobold nicht. Der Roomba 871 macht vor allem durch seinen hektischen, wilden Fahrstil auf sich aufmerksam. Das ständige Beschleunigen und Abbremsen wirkte störend auf uns. Die Schwestermodelle Roomba 980 & Roomba i7+ fahren ruhiger.

Ganz anders macht es der Roomba e5: Der Roboter manövriert gefühlvoll um Möbelstücke, bremst auch mal ab und kümmert sich hier und da durch Vor- und Rückwärtsbewegung um bestimmte Stellen besonders intensiv. Der Roomba e5 ist dabei schon ordentlich laut, aber nicht so rumpelig quietschend wie der Neato D6. Die Schwestermodelle Roomba 980 & Roomba i7+ sind – bis auf den Turbo-Modus (auf Teppich) – nicht extrem laut.

Leerung des Staubbehälters

Die Ecovacs Deebot 600 / 710 besitzen einen 0,52 Liter großen Staubbehälter – so die Herstellerangabe. Im Netz finden wir verschiedene Angaben. Wir haben mit einer Plastiktüte nachgemessen und konnten ca. 0,6 Liter Wasser einfüllen. Eine solche Menge an Schmutz würde aber bereits über die Saugöffnung herausrieseln, weshalb 0,52 Liter durchaus eine praxistaugliche Größenordnung ist.

Roomba e5Roomba 871, Roomba 980 / Roomba i7+ und Vorwerk Kobold VR300 haben mit 0,6 respektive 0,53 Litern etwas größere Fassungsvermögen. Die Neatos D4/D6/Botvac und D85 bieten die King-Size von 0,7 Litern. Sehr klein sind hingegen die 0,25 Liter des Philips SmartPro Compact und die 0,3 Liter des Medion.

Leider war nur eines der Testgeräte zu 100 Prozent transportsicher. Der Testsieger war das aber nicht, sondern Dysons 360 Eye. Wie man ihn auch hält, rieselt kein Dreck heraus. Die Staubbehälter der anderen Sauger besitzen im besten Fall nur eine kleine Klappe, die ein Herausrieseln aber nicht verhindert, wenn der Roboter im 90-Grad-Winkel getragen wird.

Einmal ungünstig gehalten, rieselt Schmutz aus den Tanks

Das ist auch noch relevant, wenn der Behälter entnommen und zum Mülleimer getragen wird: Einmal ungünstig gehalten oder gar geschüttelt, schon rieselt Sand und Schmutz heraus. Am besten kam hier der SmartPro Compact weg, aber dessen Box hat ja auch kaum Inhalt.

Die ideale Lösung mit dem wenigsten Dreck beim Entleeren hat iRobot Roomba i7+: Er fährt einfach zu seiner Station und lässt sich dort entleeren. Den Wegwerf-Beutel aus der Station werfen Sie dann einfach in den Müll (ca. 30 Füllungen).

Ebenfalls wenig Dreck macht der Dyson: Tank und Ansaug- wie Raumfilter sind nicht im Schmutzcontainer untergebracht. Das Ausklopfen staubiger HEPA-Filter bei fast jeder Entleerung entfällt. Einfach Tank auskippen und fertig – die Filter müssen nur alle paar Monate mal mit der Hand ausgewaschen werden. Vom Komfort her ist der Dyson topp, aber erst nicht so luxuriös komfortabel wie der Roomba i7+ mit Clean Base.

Roomba 871, Roomba e5, Vorwerk Kobold VR300 und Neato haben deshalb 45-Grad-Ausklappgriffe bzw. einen Handeinschub, wodurch die 45-Grad-Trageposition des Roboters automatisch entsteht. Hier hat der Testsieger Ecovacs Deebot 600 einen Nachteil, auf den kann man sich aber durch korrektes Tragen und etwas Vorsicht einstellen.

Die regelmäßige Leerung sollte gewissenhaft durchgeführt werden, denn Geräte wie Roomba 871, Deebot 600, Deebot M88 und Medion wissen gar nicht, ob ihr Behälter voll ist – sie haben dafür keinen Sensor. Der Kobold VR200 meldet einfach nach mehreren Durchgängen, dass der Behälter einmal geleert werden müsste, unabhängig vom tatsächlichen Füllstand. Das führte im Test mehrmals zum Überlaufen der Behälter, davor waren weder der Testsieger noch der teure Kobold gefeit.

Für Haustiere und Allergiker

Alle Staubsaugerroboter haben HEPA-Feinstaubfilter. Die müssen bei jeder Entleerung ausgeklopft und/oder ausgespült werden – da steht der Allergiker dann in der Regel an seinem Mülleimer in der Staubwolke. Das ist nicht gut.

Einzig Vorwerk, iRobot und Dyson haben das Problem gelöst und sind deshalb die erste Wahl für Hausstauballergiker. Bei Vorwerk kann die Staubbox ganz einfach mit einem normalen Bodenstaubsauger abgesaugt werden. Der Roomba i7+ lässt sich von seiner Clean Base entleeren. Bei Dyson sind Filter und Staubfang getrennt eingebaut, die Filter müssen also nicht ausgeklopft werden.

Schade, dass die anderen auf solche Lösungen nicht gekommen sind. Das Absaugen (bei Vorwerk) entfernt auch einen Teil des Staubes vom HEPA-Filter, der dann nicht mehr so oft manuell gesäubert werden muss. Bei Dyson werden die zwei Filter einfach alle paar Wochen mit Wasser ausgespült.

Mit Bürsten bestückte Walzen verfilzen sehr schnell

Mit Bürsten bestückte Walzen verfilzen sehr schnell, was zu einem hohen Wartungsaufwand führt. Daher gefiel uns die mitgelieferte, direkte Saugoption des Deebot M88 sehr gut: Damit kann man gut ausprobieren, welcher Aufsatz die besten Ergebnisse bringt.

Ebenfalls bürstenfrei saugen Roomba 871, Roomba 980, Roomba e5Philips SmartPro Compact und Medion MD 16192 bzw. MD 18500.

Roboterfallen

Fast kein Roboter blieb in unseren Tests von Störungen unbehelligt. Vom Testsieger bis zum einfachen Medion MD 18500, alle blieben sie mehrmals irgendwo hängen, ob es nun Schnüre, Gardinen, Kabel oder flache Gegenständen waren, von denen sie nicht mehr herunterkamen.

Das Anti-Tangle-System des Roomba 871 machte die Kabelverträglichkeit etwas besser, gelöst war dieses Problem aber erst beim Dyson 360 Eye, der keine Seitenbürsten besitzt. Aber auch er wickelte Schnüre ein oder blieb wiederholt auf dem Fuß eines Wäscheständers hängen.

Neato Botvac D4: eigentlich passt er nicht mehr drunter, doch das bemerkt der Laser nicht, so zerkratzt er sich den Aufbau und schiebt leichte Möbel auch manchmal durch die Gegend
Der Neato Botvac D4 passt eigentlich nicht mehr unter die Kommode, doch das bemerkt der Laser nicht. Also zerkratzt er sich den Aufbau und schiebt leichte Möbel auch manchmal durch die Gegend.

Es hilft also auch beim besten Roboter nichts: Störquellen müssen beseitigt oder durch Lichtschranken, Magnetbänder oder No-Go-Linien in der App unzugänglich gemacht werden.

Wartung

Staubsaugerroboter müssen in gewissen Abständen mit neuen Filtern, Seiten- oder Hauptbürsten ausgerüstet werden. Wir gehen von mindestens vier HEPA-Filtern pro Jahr aus. Bei den Seitenbüsten dürften wenigstens zwei Paar nötig sein. Der Kobold VR200 und alle Neato-Modelle haben nur eine Seitenbürste, der D4 verzichtet vollständig darauf.

Im Durch­schnitt 40 Euro Wartungs­kosten im Jahr

Beim Testsieger Ecovacs Deebot 600 liegen diese Verbrauchskosten bei zirka 41 Euro im Jahr. Das liegt im Durchschnitt. Medion und iRobot sind mit 12 bis 25 Euro pro Jahr tendenziell günstiger. Das ist aber nur ein Anhaltspunkt, denn die Häufigkeit des Tausches hängt von der Putzfrequenz und der Art der Bodenbeläge ab. Den Austausch des Akkus haben wir nicht mit einkalkuliert.

Verarbeitung

Der Ecovacs Deebot 600 gehört zu den besseren Konstruktionen im Testfeld, das gilt auch für auch seine Basisstation. Sie ist nicht schwer, aber mit rutschhemmenden Füßen ausgerüstet. Das ist keineswegs der Normalfall: Einzig Vorwerk, AEG und Neato bringen Stationen mit, die fest auf ihrem Platz stehen und nicht vom Roboter beim Putzen an der Wand verschoben werden.

Leider gibt es beim Deebot 600 statt eines ordentlichen Stromkabels nur ein Stecker-Netzteil mit dünnem Kabel. Die Basisstationen von Philips SmartPro Compact, Medion MD 18500 und iRobot Roomba (alle Modelle) sind aber noch schlechter: Sie sind zu klein, zu leicht und bei Medion, Philips und AEG ebenfalls mit dünnen Stromkabeln am Stecker-Netzteil bestückt. Der Deebot 710 ist da besser aufgestellt, die Station hat ein dickes Netzkabel.

Ecovacs Deebot 600: auf der Ladebasis liegt die Fernbedienung
Ecovacs Deebot 600: Auf der Ladebasis liegt die Fernbedienung.

Das wohl dickste Fell haben die Neato-Roboter und die beiden Kobold-Modelle. Unsanfte Stöße und ruppiger Transport machen diesen Robotern nichts aus. Hierauf folgt der Testsieger Deebot 600 mit einem ordentlich verwindungsfesten Chassis.

Der Philips SmartPro Compact FC8776/01 ist mit dem dünnsten Plastik bestückt. Die Verankerung der Räder wirkt auch nicht sehr stabil. Wir haben nicht den Eindruck, dass wir einen Alltagssauger in den Händen halten, der auch mal den Sturz über ein paar Stufen überleben sollte. Bei Medion verhält sich das anders – der Roboter ist solider als es auf den ersten Blick aussieht. Der MD 16192 Saugroboter begleitet uns jetzt schon seit 2,5 Jahren und ist nach mehrfachen Treppenstürzen immer noch vollkommen heil.

Zubehör

Der Ecovacs Deebot 600 sticht durch sein großes Zubehörpaket aus dem Testfeld hervor: Fernbedienung, Hauptbürste, Ersatzfeinstaubfilter, zwei Ersatzseitenbürsten, ein Reinigungwerkzeug sowie natürlich die Ladestation. Eine solche Menge an Zubehör inklusive Verbrauchsmaterial gibt es bei keinem Konkurrenten zu so einem Preis.

iRobot (871, 980, i7+, e5) legt sogar eine virtuelle Wand bei: Das Virtual Lighthouse 13819 im Wert von etwa 35 Euro sperrt ganze Bereiche eines Raumes wirkungsvoll ab. Eine ähnliche Sperre ist sonst nur noch bei Medion dabei, allerdings hatte die erst im zweiten Test richtig funktioniert. Neato und Vorwerk haben für diesen Zweck ihre Mapping-Funktion, bei welcher No-Go-Bereiche festgelegt werden können.

Nachteile

Einen perfekten Staubsaugerroboter hatten wir nicht im Test. Auch beim Deebot 600 gibt es Schwächen, die positiven Aspekte überwiegen am Ende aber bei weitem. Ein Nachteil des Ecovacs Deebot 600 ist der mit 0,52 Litern zwar große, aber nicht größte Schmutztank.

Die Staubbox kleckert gerne einmal, denn sie besitzt keinen Rücklaufschutz. Der Roboter muss also mit Vorsicht transportiert werden, besonders wenn er mehrere Tage nicht entleert wurde. Das geht aber auch den anderen Modellen aus dem Test so. Da es keine Füllstandswarnung gibt, kann der Deebot 600 überlaufen. Dann verteilt er den eingesaugten Schmutz gleich wieder. Nicht alle Sauger haben dieses Problem – einige haben eine Rücklaufklappe im Staubbehälter.

Deebot 710: Sie müssen die Hauptbürste entnehmen, um solchen Filz zu entfernen
Deebot 600/710: Um solchen Filz zu entfernen, muss man die Hauptbürste entnehmen.

Hinzu kommt eine Hauptbürste, die sich in schöner Regelmäßigkeit mit Haaren verfilzt. Wenigstens alle zwei Wochen muss diese entnommen werden, um den Filz zu entfernen. Dieses Wartungsproblem haben allerdings alle Geräte mit Bürstenwalze.

Allergiker haben wenig Auswahl – nur die Vorwerk-Sauger kommen in Frage

Allergiker haben wenig Freude an der häufigen Reinigung des HEPA-Filters. Auch das Problem haben alle Sauger – bis auf Vorwerk Kobold VR300, Dyson und iRobot Roomba i7+, die damit unsere klare Empfehlung für Allergiker sind.

Ecovacs Deebot 600 im Testspiegel

Der Deebot 600 ist erst seit Oktober 2018 auf dem deutschen Markt. Testberichte gibt es daher fast keine und wenn, dann nur in wenigen Haushaltsroboter-Blogs. Juliane vom Technik-Blog CitizenZ hat sich den Deebot 600 angesehen. Sie lobt die Lautstärke, den optionalen Wischbetrieb und die lange Akkulaufzeit:

»Eine weitere Überraschung war die vergleichsweise geringe Lautstärke. Wenn man also sowohl alte wie auch neue Staubsauger gewohnt ist, zeigt der ECOVACS DEEBOT 600 Saugroboter einen angenehm leisen Betrieb, bei welchem man auch nebenher gemütlich Netflix schauen kann. […] Er macht sauber, hat eine lange Akkulaufzeit und obendrein kann er nicht nur saugen, sondern bei einer erneuten Investition von 39,99 € auch noch wischen.«

Der Nachfolger unseres Testsiegers, der Ecovacs Deebot 900, bekam von Stiftung Warentest nur die Note »ausreichend«, was wir nicht nachvollziehen können. Die Kollegen stimmen aber mit uns überein, dass der Vorwerk Kobold VR300 und der AEG RX9-1-IBM sehr zufriedenstellend arbeiten. Unsere Empfehlung Dyson 360 Eye bekam dort nur die Note 2,9, da er sich nicht so gut für Grobes eignet und die Ladestation im Dunkeln nicht fand. Für uns überwiegen dennoch die Vorteile der sauberen Entleerung und der geringen Folgekosten des Geräts. Stiftung Warentest hatte außerdem noch den Samsung VR26M7070WS/EG, den iRobot Roomba 960, den Miele Scout RX2 Home Vision und den LG VRH950 MSPCM im Test, die allesamt die Note »befriedigend« erhielten.

Sobald neue Tests erscheinen, werden wir sie hier auflisten.

Alternativen

So gut unser Testsieger Ecovacs Deebot 600 insgesamt abgeschnitten hat, ist er nicht unbedingt für jeden das Richtige. Wenn Sie Allergiker sind oder einen größeren Staubbehälter bzw. eine Mapping-Funktion haben möchten, haben wir andere Empfehlungen für Sie.

Teppich-Profi

iRobot Roomba e5

Test Staubsauger-Roboter: iRobot Roomba e5
Hohe Raumabdeckung und sehr gründlich – speziell auf Teppich: Der Roomba bietet einiges fürs Geld.

Der iRobot Roomba e5 zeichnet sich durch vier Vorteile aus: Seine Reinigungswalze kann sich nicht verfilzen, denn sie hat schlichtweg keine Bürsten, sondern besteht komplett aus Gummi mit Lamellen. Die eignen sich sehr gut, um textile Bodenbeläge zu bearbeiten (mittlerer oder niedriger Floor). Der aufgewirbelte Staub wird aufgesaugt.

Der dritte und der vierte Vorteil sind die hohe Gründlichkeit und die ausdauernde Batterielaufzeit (78 Minuten). Außerdem kann der e5 seine Arbeit in einer großen Etage nach einer Zwischenladung des Akkus fortsetzen.

Der Roomba kann nach einer Zwischenladung seine Arbeit fortsetzen

Ob Dirt Detect (Schmutzerkennung) so richtig funktioniert, können wir nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall verlangsamt der Roboter hier und da seine Fahrt und kümmert sich besonders intensiv um bestimmte Bereiche. Das macht er, auch wenn dort kein offensichtlicher Schmutz herumliegt.

Im Test erzielte der Roomba e5 eine vorbildliche Gründlichkeit von 64 Prozent. Das ist mehr als die anderen Roboter geschafft haben. Eine Ausnahme ist der Medion MD 18500, der dafür aber auch über 2 Stunden im Zickzack herumfuhr.

Die Raumabdeckung im Test, also die angefahrenen Schmutzmarkierungen, lag bei 92 %. Das packen andere Roboter aber auch – der Durchschnitt liegt bei knapp 90 %.

In der App können Zeitpläne für eine 7-Tage-Woche festgelegt werden. Der Roboter beherrscht Mapping, allerdings zeichnet er weder einen Grundriss auf, noch kann man in einem solchen No-Go-Bereiche festlegen. In diesem Punkt sind Neato und Vorwerk fortschrittlicher.

Nicht zu verachten ist die erfreulich einfache Entleerung des Staubbehälters: Er wird hinten aus dem Gerät gezogen und über dem Mülleimer geöffnet. Den Filter kann man einfach abnehmen und ausklopfen.

Durch das relativ große Fassungsvermögen von 0,6 Litern muss die Box nicht täglich entleert werden. Weil bei jedem Staubbehälter das Risiko vorhanden ist, dass Schmutz beim Tragen des Roboters herausrieselt, hat der Roomba e5 einen herausklappbaren Tragegriff.

Die jährlichen Kosten durch Verbrauchsmaterial (Filter, Seitenbürsten, Rollen) sind bei iRobot mit ca. 25 Euro erfreulich gering. Zum Zubehör gehört eine virtuelle Wand, die entweder einen Umkreis von einem Meter absichert (Leuchtturm) oder per Lichtschranke einen Bereich des Raumes abgesperrt. Die WLAN fähigen Roomba-Modelle sind mit Alexa kompatibel.

Etagensieger

Neato Robotics Botvac D7 Connected

Test Saugroboter: Neato Robotics Botvac D7 Connected
Der Roboter fürs ganze Haus: Mit 100 Minuten Laufzeit und großem Staubbehälter ist der Botvac D7 auch für längere Einsätze gerüstet.

Der Neato Robotics Botvac D7 Connected ist die Oberklasse des Herstellers, das gilt aber zum Glück nicht so sehr für den Preis. Für knapp 600 Euro bekommen wir einen robusten, pflegeleichten und komfortablen Staubsauger-Roboter, mit dem Sie ein Haus mit mehreren Etagen reinigen können.

Der Botvac D7 legt dazu für jede Etage eine Karte an. In selbige zeichnen Sie No-Go-Linien ein, zum Beispiel dort wo Waldi seinen Fressnapf hat. Außerdem können Sie Zonen markieren, zum Beispiel den Bereich um den Esstisch. Dorthin fährt der D7 dann zielgerichtet.

Botvac D7 App: Karte der Etage - Zonen und No-Go-Bereiche markiert
Botvac D7 App: Karte der Etage – Zonen und No-Go-Bereiche markiert.

Leider sind die Zonen für den Zeitplan (zeitgesteuerte Reinigungsfahrten) nicht aktiv, das heißt Essbereich oder Flur können nicht automatisiert häufiger gereinigt werden als der Rest der Etage. Die Fahrt zum Esstisch oder in den Flur starten Sie manuell aus der App. Das erspart Ihnen das Herumtragen des Gerätes.

Im praktischen Test ermittelten wir eine ununterbrochene Laufzeit von bis zu 100 Minuten in einer großen Etage. Mit dem heimischen Erdgeschoß (drei Zimmer, 60 Quadratmeter) war der Roboter nach 50 Minuten fertig und brauchte keine Fortsetzungsladung.

Der D7 kann abseits der Ladestation in jedes andere Geschoss versetzt werden, um dort seine Reinigung zu erledigen. Er erkennt an Merkmalen des Raumes, auf welcher Karte er sich befindet, und kann so die entsprechenden No-Go-Linien beachten bzw. gewünschte Zonen anfahren.

Neato Robotics Botvac D7 Connected: Hinter dem Filter sammeln sich Flusen, die nicht ausgeklopft werden können.
Neato Robotics Botvac D7 Connected: Hinter dem Filter sammeln sich Flusen, die nicht ausgeklopft werden können.

Der 0,7 Liter fassende Staubtank kann leicht entleert werden, allerdings müssen Sie ihn dafür direkt über den Mülleimer halten, dabei geht leicht etwas daneben. Der HEPA-Filter hat eine Abdeckung und kann ausgeklopft werden. Leider sammeln sich mit der Zeit auch Flusen hinter der Siebabdeckung, so setzt sich der Filter zu und muss nach zwei Monaten spätestens ersetzt werden. Der Zweier-Pack kostet 30 Euro, das geht ins Geld.

Neato Robotics Botvac D7 Connected: Kombi-Bürste für Teppich und glatte Beläge
Neato Robotics Botvac D7 Connected: Kombi-Bürste für Teppich und glatte Beläge.

Wenn Sie ihren Roboter einfach nur manuell starten möchten und Ihnen die Planungsmöglichkeiten der App egal sind, lassen Sie den D7 einfach auf Knopfdruck die Etage abfahren. Manuell kann am Gerät der Flächenmodus (Etage) oder die Punktreinigung gewählt werden.

Viele Reste bleiben liegen

Die Schwachstelle aller Neato-Roboter ist in unseren Tests nach wie vor die vergleichsweise geringe Sauberkeitsquote. Der Roboter reinigt im Schnitt 10 von 25 Schmutzpunkten in der Etage bei einer Fahrt gar nicht, bei anderen bleiben Reste liegen. Bei den nächsten Fahrten findet er diese Stellen zum großen Teil, so werden die Oberflächen dann doch sauber. Von »sofort sauber« kann aber nicht die Rede sein.