Der beste Staubsauger

  • Test Staubsauger – Testsieger Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Der beste Staubsauger ist für uns der Complete C3 Excellence EcoLine von Miele. Der Bodenstaubsauger hinterlässt in der insgesamt den am meisten durchdachten Eindruck und überzeugt mit guter Saugleistung. Seine Ausstattung ist praxisorientiert und auch bei der Bedienung lässt der Bodenstaubsauger von Miele keine Wünsche offen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Test Bodenstaubsauger: Miele Complete C3 Excellence EcoLine (SGSH1)
Der Miele ist rundum gelungen, und hat einige praktische Features.

Unser Favorit, der Miele Complete C3 Excellence gibt sich mit seiner Ausstattung sehr praxisorientiert. Zwar gibt es auch andere, die hier und da über die gleichen Features verfügen, doch keiner ist da so komplett wie unser Testsieger.

Sowohl Teppich als auch glatte Böden sind für den Miele kein Problem und erschwinglich ist er mit knappen 240 Euro auch.

Auch gut

Siemens VSZ7330 Z7.0

Test Bodenstaubsauger: Siemens VSZ7330 Z7.0
In der Ausstattung nur knapp hinter dem Favoriten angesiedelt.

Die Saugleistung des Siemens VSZ7330 Z7.0 ist weitgehend gleich mit der unseres Testsiegers – und er ist sogar noch um ein gutes Stück günstiger. Was die Handhabung und die Ausstattung betrifft muss der Siemens aber hinter dem Miele zurückstehen. Die Saugkraft muss am Korpus eingestellt werden, was heißt, dass man sich bücken muss. Nicht sehr rückenschonend und auch sonst macht der Miele für uns eine bessere Figur.

Rotierende Bürste

Vorwerk VT300

Der Vorwerk verfügt über eine rotierende Bürste, ist hervorragend verarbeitet, hat jedoch auch seinen Preis.

Wenn Sie viele Teppichböden haben und einen Sauger fürs Leben kaufen möchten, dann ist der Vorwerk VT300 eine Alternative für Sie. Er saugt sich nicht fest dank demsrotierenden Bürstenkopfes und dieser ist auch noch so schlank gebaut, dass man problemlos unter so ziemlich allen Möbelstücken saugen kann.

Leider ist dieser Spaß auch ziemlich teuer. Ganze 850 Euro muss man dafür ausgeben.

Gut & günstig

Dirt Devil Inifinity Rebel

Test Bodenstaubsauger: Dirt Devil INFINITY REBEL55HFC
Der Dirt Devil überzeugt mit beutellosem Design.

Der Dirt Devil INFINITY REBEL55HFC ist unsere Empfehlung für Sie, wenn Sie einen beutellosen Sauger, einen sogenannten Zyklon-Staubsauger möchten. Teppichböden mag er nicht besonders und saugt sich gerne mal fest. Für glatte Böden ist er hingegen sehr gut geeignet und seine einfache Handhabung verspricht schnelles Staubsaugen.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutRotierende BürsteGut & günstig
Modell Miele Complete C3 Excellence EcoLine Siemens VSZ7330 Z7.0 Vorwerk VT300 Dirt Devil Inifinity Rebel AEG VX8-2-ÖKO Dyson dc33c Fakir Prestige 2105 Philips FC 8955 Philips FC 9327 Siemens VS06B1110
Test Bodenstaubsauger: Miele Complete C3 Excellence EcoLine (SGSH1)Test Bodenstaubsauger: Siemens VSZ7330 Z7.0Test Bodenstaubsauger: Dirt Devil INFINITY REBEL55HFCTest Bodenstaubsauger: AEG AEG VX8-2-ÖKOTest Bodenstaubsauger: Dyson dc33cTest Bodenstaubsauger: Fakir prestige 2105Test Bodenstaubsauger: Philips FC 8955Test Bodenstaubsauger: Philips FC 9327Test Bodenstaubsauger: Siemens VS06B1110
Pro
  • Klemmvorrichtung für das Saugrohr
  • Gutes Saugergebnis
  • Ähnlich gute Saugleistung wie der Miele
  • Dank rotierendem Bürstenkopf auf allen Böden eine gute Leistung
  • Sehr gutes Saugergebnis bei glatten Böden
  • Einfache Bedienung
  • Guter Aufbau
  • Tolles Aussehen
  • Wendiges Fahrwerk
  • Auf glatten Böden gute Leistung
  • Mit LED-Beleuchtung
  • Klein und wendig
  • Sehr günstig
  • Für kleine Wohnungen gut geeignet
Contra
  • Tut sich auf Teppichböden etwas schwer, aber macht es noch am Besten
  • Bedienelemente sind am Korpus und man muss sich bücken
  • Sehr teuer für einen Staubsauger
  • Nur geeignet, wenn man beutellose Sauger mag
  • Nicht so gut ausgestattet wie der Testsieger
  • Enttäuschende Saugleistung
  • Zu teuer
  • Teppichboden ist schwierig für ihn
  • Saugkopf kann schwer abgenommen werden
  • Ohne Beutel – nicht für jeden Geschmack geeignet
  • Teppich mag er nicht so sehr
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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So haben wir getestet

Man kann Bodenstaubsauger für deutlich unter 100 Euro kaufen, aber auch das mehr als zehnfache ausgeben, die Preisspanne ist also riesig.

Wir hatten 10 Staubsauger mit Preisen von 80 bis 1.000 Euro im Test. Das Gros der Testgeräte bewegte sich allerdings im Bereich zwischen 150 und 250 Euro. Sind die großen Preisunterschiede gerechtfertigt?

Um es vorwegzunehmen: Wenn Sie Teppiche und Teppichböden im Haus haben ja. Wenn sie dagegen ausschließlich Fliesen oder Parkett zuhause haben, tut es auch ein günstiges Modell. Denn erst bei Teppich zeigen sich große Unterschiede in der Qualität der Saugleistung von Bodenstaubsaugern.

Staubsauger im Test: Alle Modelle im Überblick
Schlangenbeschwörer – alle 10 Staubsauger, Schlauch an Schlauch im Überblick.

Extremer Ausreißer nach oben ist der Vorwerk VT300, der schon in der Basisausstattung knapp 1.000 Euro kostet. Wie erwähnt handelt es sich beim Vorwerk allerdings auch um einen Sauger mit rotierender Bürste, die sich außerdem noch automatisch an den Untergrund anpassen kann. Das erklärt zumindest zum Teil den deutlich höheren Preis. Zum anderen erklärt sich der Preis durch die viel gepriesene Langlebigkeit – eine Lebensdauer von 20 Jahren oder länger ist bei Vorwerk-Staubsaugern durchaus keine Seltenheit.

Die Langlebigkeit können wir natürlich nicht testen, die anderen Staubsauger-Qualitäten allerdings schon. Geprüft haben wir die Saugleistung auf glatten Parkett- und Fliesen-Böden, sowie auf Teppichen und Teppichböden. Dazu gehört natürlich, dass sich die Universaldüse, die bei allen Modellen zur Anwendung kam, entsprechend an die verschiedenen Böden anpassen lässt.

Nur wer viel Teppich im Haus hat, braucht einen teuren Sauger

Außerdem legten wir besonderen Wert auf Problemzonen wie Kanten, Ecken und Polstermöbel. Auch hier will man schnell und effizient saugen.

Zu guter Letzt kommt es auch auf das Handling der Betriebsmittel, wie Staubbeutel, Staubbehälter und Staubfilter an.

Boden oder Stiel?

Als Bodenstaubsauger bezeichnet man Staubsauger, in der die Geräteeinheit mit einem Schlauch mit dem Saugrohr verbunden ist – die in Deutschland am weitesten verbreitete Bauform. Daneben gibt es Stiel- oder Stabstaubsauger, in denen die Motoreinheit samt Staubbeutel am Saugrohr befestigt ist.

Welche Bauform die bessere ist, hängt vor allem davon ab, wo der Staubsauger zum Einsatz kommen soll. Ich wohne in einem Reihenhaus mit maximalem Platzangebot auf minimaler Fläche, so wie viele Menschen in Städten oder Ballungsgebieten. Das Treppenhaus ist das zentrale Element einer solchen Immobilie, verbindet es doch die zwei bis vier Etagen (inklusive Keller) miteinander und sorgt so für ein gutes Raumangebot trotz verhältnismäßig geringer Grundfläche.

In solchen Häusern offenbart sich ziemlich schnell, dass Bodenstaubsauger konstruktionsbedingt etwas umständlich zu transportieren sind, sobald Stufen oder Treppen bewältigt werden müssen. Vor allem der widerspenstige Schlauch mit Saugrohr und Kopf ist beim Tragen recht sperrig. Auch wenn man bei den meisten Saugern eine Vorrichtung zum Einhaken des Saugrohres findet und man den Staubsauger so auch einhändig tragen kann, bleibt man doch gerne mal irgendwo hängen.

Manche Sauger, wie auch unser Favorit, verfügen sogar über eine zweite Möglichkeit, das Rohr samt Schlauch und Kopf zu bändigen, wenn der Sauger einsatzbereit auf den Rädern steht. Beim Fakir Prestige 2105 ist dieser Haken sogar mit dem Ein-/Ausschalter verbunden, so dass der Sauger in einer Art Standby gehalten wird, sobald das Rohr eingehakt ist.

Beim Saugen mit einem Bodenstaubsauger sind durch das Hinterherziehen des Saugers schon einzelne Stufen ein Problem. Ein Stab- bzw. Stielstaubsauger kann in solchen Fällen praktischer sein. Aber dafür ist das Saugen mit einem Stilstaubsauger anstrengender, weil man mehr Gewicht bewegen muss.

Grundsätzlich ist man in einer Wohnung ohne Stufen mit einem Bodenstaubsauger meist besser bedient, in einem Haus mit vielen Stufen und Treppen kann dagegen ein Stielstaubsauger die sinnvollere Anschaffung sein.

Mit Bürste oder ohne?

Der zweite große Unterschied bei Staubsaugern ist, ob sie mit einer rotierenden Bürste am Saugkopf ausgestattet sind oder ohne.

Bei Teppichböden erhöht eine rotierende Bürste die Saugleistung enorm. Für glatte Böden und Parkett ist ein Staubsauger ohne Bürste dagegen völlig ausreichend.

Staubsauger mit rotierender Bürste finden sich meistens bei Stielstaubsaugern, aber es gibt auch Bodenstaubsauger, bei denen im Saugkopf eine rotierende Bürste untergebracht ist, wie zum Beispiel der Vorwerk VT300 in unserem Test.

Mit oder ohne Beutel?

Die letzte Grundatzfrage stellt sich beim Staubbeutel, denn es gibt Modelle bei denen der Schmutz in einem auswechselbaren Staubbeutel aufgenommen wird, und andere die ohne Wechselbeutel auskommen.

Ähnlich wie die Tinte beim Drucker, scheint es eine Art Quersubvention mit den Staubsaugerbeuteln zu geben. Auch Staubbeutel gehören zu den notwendigen Betriebsmitteln, die, wenn sie vom Hersteller des Saugers angeboten werden, gerne deutlich teurer sind als Produkte von Zweitherstellern.

Dieses Ärgernis kann man mit sogenannten Zyklon-Staubsaugern umgehen. Sie arbeiten mit einem Staubbehälter, statt mit Staubbeuteln. Bei ihnen fallen die auf Dauer mitunter durchaus kostenintensive Staubbeutel weg – und man muss nicht ständig etwas nachkaufen.

Beutellose Sauger sind für Allergiker nicht geeignet

Auch unter Hygiene-Gesichtspunkten sind beutellose Staubsauger teilweise problematisch, denn beim Leeren des Staubbehälters lässt sich ein Kontakt mit dem Hausstaub kaum vermeiden. Das kann vor allem für Allergiker ein Problem sein.

Vier unserer Testgeräte arbeiten nach dem Zyklon-Prinzip, davon konnten nur zwei mit dem Handling der Staubbox überzeugen, ausgerechnet der vergleichsweise teure Dyson erwies sich nicht nur in dieser Beziehung als schwer bedienbar.

Bis in die Ecken – die Wendigkeit

Boden-Staubauger werden meist am Schlauch hinterhergezogen, deshalb sollten sie leichtgängig sein und auch das Kabel sollte sich leicht von selbst abrollen, so dass man die Arbeit nicht ständig unterbrechen muss, weil das Kabel hakt, oder der Sauger nicht der vorgegebenen Spur folgen will. Auch Möbel sollten locker umfahren werden, schließlich will man das Wohnzimmer nicht jedesmal zum Saugen räumen. Eine umlaufende Stoßkante schützt sowohl den Schlitten des Saugers als auch Mobiliar und Wände.

Ein weiteres k.o.-Kriterium kann das Saugen in den Ecken sein. Hier ist erstmal der Stoß zwischen Boden und Wand gemeint, der strenggenommen eine Kante bildet. Der perfekt konstruierte Sauger saugt daher auch seitlich, so dass man nur möglichst nah, parallel an der Wand entlang fahren muss, um den meisten Dreck aufgesaugt zu bekommen. In den richtigen Ecken, also dort, wo zwei Wände zusammenstoßen, kommt man allerdings so auch nicht weiter.

Meist wird spätestens dann der Fuß von der Stange gelöst, und direkt mit dem Rohr gesaugt. Hier haben wir nun Unterschiede seitens des Handlings festgestellt. Am besten funktionieren Geräte mit Verriegelung, die nach dem Entriegeln leicht zu trennen aber anschließend auch leicht wieder zusammenzusetzen sind. Hier waren wirklich alle Varianten zu bewundern, solche ohne mechanische Verriegelung, bis hin zu Geräten mit Verriegelung, die trotz Entriegelung noch fest ineinander gesteckt sind, und so den Arbeitsfluss unnötig unterbrechen.

Test Stausauger - Testsieger Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Testsieger: Miele Complete C3 Excellence

Der Miele Complete C3 Excellence vermittelt von vornherein einen guten Eindruck. Solide Verarbeitung erwartet man bei Produkten von Miele und die bekommt man auch.

Auch viele Detaillösungen sind pragmatisch und gut durchdacht. Dazu gehört zum Beispiel das Fach mit den verschiedenen Düsen, das es nur noch beim Fakir Prestige 2105 und beim Philips FC 8955 gibt.

Testsieger

Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Test Bodenstaubsauger: Miele Complete C3 Excellence EcoLine (SGSH1)
Der Miele ist rundum gelungen, und hat einige praktische Features.

Außerdem hat der Miele eine umlaufende Stoßkante um den Schlitten, die gibt es sonst nur noch beim Siemens VSZ7330 Z7.0.

Praxistest

Dank seiner beiden Vorrichtungen zum Einhängen des Saugrohrs lässt sich der Miele-Sauger gut in aufrechter Position durchs Treppenhaus tragen.

Eine zweite Klemmvorrichtung kann das Saugrohr halten, wenn der Miele auf den Rädern steht. Das ist äußerst angenehm, denn gerade beim Saugen muss man oft mal etwas verräumen, bei vielen Bodensaugern landet das Saugrohr dann auf dem Boden und man muss sich bücken, um es wieder aufzuheben. Der Sauger von Miele macht da das Leben leichter.

Auf glatten Böden und selbst auf festem Teppichboden fühlt sich der Miele richtig wohl. Er ist sehr wendig, um auch um Möbel locker herumzukommen, und lässt sich mit Hilfe der Düsen, die ja immer dabei sind, schnell in einen Polstersauger verwandeln. Mit der richtigen Düse und ganz sanft eingestellter Saugleistung kann man auch Übergardinen problemlos absaugen.

Hartboden und feste Teppichböden sind für den Miele kein Problem

Für die Ecken gibt es zwar auch eine passende Düse, meist reicht es jedoch, den Saugkopf abzunehmen, um dann direkt mit dem Rohr die Ecken auszusaugen. Hierzu muss nur eine Verriegelung gelöst werden, und schon lässt sich das Rohr leicht aus dem Saugkopf herausziehen.

Wechselt man unbedacht vom glatten Boden auf einen Teppichboden, saugt sich der Kopf erstmal fest. Das lässt sich aber mit ein paar Steps auf den Minus-Schalter wieder in Ordnung bringen.

Auf Teppich ist je nach Tiefe des Flors eine gute Feinjustierung der Saugleistung möglich. Erst werden Bürste und Saugleistung eingestellt, dann erfolgt die Feinjustierung mit der Entlastungsdüse am Handgriff, und schon arbeite sich der Complete C3 Excellence sanft durch den Teppich. Allerdings schafft er das nicht so souverän wie der Vorwerk, der allerdings auch über eine rotierende Bürste verfügt – und mindestens das Dreifache kostet.

Für Problemzonen wie Kanten und Zimmerecken ist der Complete C3 Excellence optimal vorbereitet. Kurzerhand lässt sich die Verriegelung unten am Saugrohr lösen. Wer möchte kann dann die passende Düse aufsetzen, Zimmerecken und Kanten lassen sich aber auch mal eben mit dem bloßen Saugrohr absaugen.

Für Polster, Regale oder andere höherliegende Flächen, wird die Verriegelung zwischen Rohr und Handgriff gelöst, und die passende Düse statt des Rohres eingesetzt. Nun muss nur noch die Saugleistung angepasst werden, bei Gardinen bespielsweise auf ganz sanft, und schon geht’s weiter mit dem Hausputz.

Was gibt es für Nachteile?

Der Miele Complete C3 Excellence hat die gleichen prinzipbedingten Nachteile wie alle Sauger ohne rotierende Bürste: Er tut sich etwas schwer mit Teppichen und Teppichböden. Allerdings schlägt er sich im Vergleich zu den anderen Kollegen hier recht wacker.

Miele Complete C3 Excellence im Testspiegel – das sagen die Anderen

Im jüngsten Vergleichstest von Stiftung Warentest konnte der Miele Complete C3 Excellence den zweiten Platz von insgesamt 9 getesteten Staubsaugern belegen (Test 05/2016). Den Testsieg errang hier der Siemens VSZ7330 Z7.0. Die Tester urteilen:

»Der Miele saugt kaum schlechter als der Siemens, verpasst aber beim Staubrückhaltevermögen die Bestnote.«

Bei der Saugleistung liegt der Siemens deshalb mit 1,9 knapp vor unserem Favoriten mit 2,2. Dafür hat der Miele seitens der Handhabung wieder die Nase vorn. Den bedeutendsten Unterschied im Test der Stiftung Warentest machen allerdings die Umwelteigenschaften aus: Hier liegt der Miele mit 2,0 weit hinter dem Siemens mit 1,2 zurück, was allerdings hauptsächlich der geringeren Nennleistungsaufnahme von 650 Watt gegenüber 800 beim Miele geschuldet ist.

Weitere Tests gibt es noch nicht zum Miele Complete C3 Excellence, sobald es neue Test gibt, werden wir sie nachtragen.

Alternativen

Unser Favorit ist zwar ein sehr vielseitiges Geräte, dennoch, oder gerade deshalb muss man einige Kompromisse eingehen. Daher haben wir auch alternative Empfehlungen für Sie, die uns im Test mit besonderen Eigenschaften aufgefallen sind.

Auch gut

Siemens VSZ7330 Z7.0

Test Bodenstaubsauger: Siemens VSZ7330 Z7.0
In der Ausstattung nur knapp hinter dem Favoriten angesiedelt.

Der Siemens VSZ7330 Z7.0 verfügt über einen ähnlich ausgeklügelten Saugkopf wie unser Favorit. Er lässt sich auch bei Teppichen noch effizient saugend hin- und herschieben, ohne dass er allzu häufig ins Stocken gerät.

Zwar ist auch der Siemens nicht mit dem komfortablen Saugen eines Saugers mit Bürstenkopf vergleichbar, er sticht aber sehr wohl positiv aus dem dem Umfeld heraus.

Leider tut er das auch seitens der Bedienung. Was andere komfortabel per Fußschalter oder Bedienfeld am Handgriff regeln, nämlich die Saugleistung, macht der Siemens per großem Drehknopf auf dem Korpus. Hier muss man sich also bücken, wenn die Saugleistung ein- oder umgestellt werden soll.

Eine umlaufende Stoßkante zum Schutz der Möbel hat der Siemens VSZ7330 ebenfalls. Filter und Staubbeutel lassen sich zwar leicht wechseln, allerdings werden die Spezialdüsen für Polster und enge Ritzen nicht am Sauger mitgeführt. Alles in allem hat der Miele daher für uns die Nase vorn.

Rotierende Bürste

Vorwerk VT300

Der Vorwerk verfügt über eine rotierende Bürste, ist hervorragend verarbeitet, hat jedoch auch seinen Preis.

Wer viel Teppichboden zuhause hat und die optimal pflegen möchte, der ist bei Vorwerk gut aufgehoben. Dafür muss man allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Fans und langjährige Nutzer von Vorwerk-Staubsaugern wissen ihre Vorteile aber durchaus zu schätzen. Diese Sauger sind nicht nur enorm langlebig, sie verlieren auch nach Jahrzehnten kaum von der ursprünglichen Arbeitsleistung.

Das liegt nicht allein an der Saugkraft. Vorwerk hat es geschafft, den Bodenstaubsauger mit einem fast schon legendären Bürstenkopf auszustatten, der mit Hilfe einer rotierenden Bürste auf nahezu allen Bodenbelägen Saugern ohne Bürste den Schneid abkauft. Dabei ist der Kopf mit der rotierenden Bürste mit einer Bauhöhe von 8 Zentimetern noch so schlank geraten, dass man mit ihr auch unter den meisten Möbeln noch effektiv saugbürsten kann.

Der Vorwerk VT300 ist also eine Anschaffung fast fürs ganze Leben. Das muss er auch sein, denn sein Preis ist saftig.

Gut & günstig

Dirt Devil Inifinity Rebel

Test Bodenstaubsauger: Dirt Devil INFINITY REBEL55HFC
Der Dirt Devil überzeugt mit beutellosem Design.

Der Dirt Devil Infinity Rebel 55HFC war einer von drei sogenannten Zyklon-Staubsaugern ohne Beutel im Testfeld – und der einzige dieser Bauart, der uns wirklich überzeugen konnte.

Die Staubbox ist mit wenigen Handgriffen abgenommen, entleert und wieder angedockt. Offenbar gibt es jedoch prinzipbedingt keine Regelung der Saugkraft über die Motorsteuerung, sondern ausschließlich über die Feinregulierung des Sogs am Rohr.

Das geht bei glatten Böden problemlos, bei Teppichen oder Teppichböden saugt der Dirt Devil sich jedoch gern mal fest, und das schon bei normaler Flortiefe. Dann kann man nur noch den Ausschalter betätigen.

Glücklicherweise ist der Ausschalter locker mit dem Fuß zu treffen, ebenso wie der Schalter für den Kabelroller. Auch der Kopf ist leicht vom Rohr zu lösen, damit man mit dem nackten Rohr besser in die Ecken kommt.

Der Dirt Devil mag am liebsten möglichst glatte Böden. Wegen seines einfachen Handlings ist er unsere Empfehlung, wenn Sie einen Sauger ohne Beutel möchten.

Außerdem getestet

AEG VX8-2-ÖKO

Test Bodenstaubsauger: AEG AEG VX8-2-ÖKO

Keine Preise gefunden.

Der AEG VX8-2-ÖKO ist ähnliche aufgebaut, wie unser Favorit.

Die Bedienung ist einfach, die Dosierung der Saugleistung aber nicht ganz so feinfühlig wie bei unserem Testsieger, außerdem ist er nicht so gut ausgestattet.

Trotzdem ist er kein schlechter Sauger. Da er preislich ähnlich liegt wie unser Testsieger, würden wir eher den Kauf des Miele empfehlen.

Dyson dc33c

Mit dem Dyson dc33c bekamen wir den Trendsetter fürs beutellose Saugen in die Hände, er setzt dort allerdings fast ausschließlich mit seinem trendigen Äußeren Maßstäbe, kann weder seitens des Handlings noch mit seiner Arbeitsleistung überzeugen.

Auch der Preis ist im Vergleich zur besser funktionierenden Konkurrenz deutlich überzogen. Nach allem, was man von Dyson-Saugern hört waren wir von diesem Modell enttäuscht.

Fakir Prestige 2105

Der Schlitten des Fakir Prestige 2105 verfügt über ein ausgesprochen wendiges Fahrwerk, er läuft quasi von selbst hinter dem Schlauch her, nimmt elegant die Kurven um Stühle und andere Möbelstücke und rollt stets genug Kabel ab.

Auf dem Korpus gibt es lediglich zwei unübersehbare Fußschalter, einen zum Ein-/Ausschalten und einen für die Kabelrolle. Die Dosierung der Saugleistung wird mit einem Schieber eingestellt, den man ebenfalls mit dem Fuß betätigen kann. Auf glatten Böden liefert der Fakir eine sehr gute Arbeitsleistung ab, auf Teppichen und Teppichböden will er jedoch seitens der Saugleistung sensibel angepasst werden, da er sonst schon mal ins Stocken gerät.

Philips FC 8955

Der Philips FC 8955 war der einzige Sauger im Test, der seine Arbeitsfläche ausleuchten kann. Was unter dem Schrank, Bett oder Sofa durchaus hilfreich sein kann, erweist sich an anderer Stelle eher als Nachteil: Abnehmen des Saugkopfes geht hier deutlich schwerer vonstatten als bei der Konkurrenz, schließlich verlaufen auch die Stromleitungen für besagte LED-Beleuchtung im Stiel.

Dadurch wird der Stiel auch klobiger und schwerer und lässt sich erst mit entsprechendem Kraftaufwand lösen. Im Fuß sind feine Gummilippen eingesetzt, die zwar den Luftstrom auf glatten Böden optimieren, aber auf Teppich schnell mal herausfallen. Auch kann der Saugkopf nicht zwischen glatten Böden und Teppich umgeschaltet werden, die Konstruktion soll universell funktionieren, was sie aber nicht wirklich tut.

Philips FC 9327

Mit dem Philips FC 9327 hatten wir den dritten Zyklon-Sauger im Test. Selbst dieser um die Hälfte günstigere Sauger, schlägt den Dyson: Sowohl im Handling als auch seitens der Arbeitsleistung macht der Philips eine etwas bessere Figur.

Dies und sein wendiger Auftritt machen ihn zum idealen Sauger für die kleine Studentenbude. Für größere Wohnungen ist er vielleicht etwas zu klein geraten.

Siemens VS06B1110

In die Studentenbude passt auch der Siemens VS06B1110 sehr gut. Er funktioniert allerdings mit Beutel, dafür ist er in der Regel für deutlich unter 100 Euro zu haben und war damit das günstigste Gerät im Test.

Für eine kleine Wohnung ohne viel Teppich ist der Sauger von Siemens durchaus ausreichend, bei größeren Saugflächen mit Teppich fährt man mit unseren anderen Empfehlungen besser.

Kommentare

16 Kommentare zu "Der beste Staubsauger"

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Der Vorwerksauger kann saugen und wischen gleichzeitig .Da fast in allen neuen Haushalten geschätzt zu 85 Prozent Hartboden liegen gibt es hier im Test keine alternative zu Vorwerk .

Vorwerk ist für mich der beste fürs Haus aber fürs Auto ist der Bosch unschlagbar

Den Vorwerk testen könnt ihr gern bei mir oder netten Kollegen. Einfach Adresse per pn und ich leite weiter oder komme selbst. Ich bin für den Bereich Oberstdorf, Fischen, Obermaiselstein und Balderschwang zuständig. Komme aber auch gern in Gebiete, in denen es keine festen Kundenberater gibt ✌️️✌️️✌️️

Vorwerk ist die beste!!

Ich habe den Miele und bin echt begeistert davon. ☺

Das hast du VORWERK noch nicht ausprobiert ??

Vorwerk war garnicht im Test dabei. Warum wohl.

Doch. Vorwerk haben wir auch getestet. 😉

Habe das gleiche, bin sehr zufrieden, empfehlenswert

VORWERK ist für mich der beste.

Vorwerk! Was sonst !

Sauge schon seit 40 Jahren nur mit Vorwerk Geräten.Mir kommt kein anderer mehr ins Haus.

Vorwerk ist der beste unter dem Geräten original allem das Saugwischset Es gibt jetzt eine Weihnachtsaktion Bitte unter der Nr. 06604676965 anrufen

Vorwerk ist der Beste!Seit 35 Jahren davon überzeugt!!

Ich möchte bei laminat und fließen niemehr ohne unseren vorwerk mit glattboden düse und wischfuß er spart mir dürch das gleichzeitige saugen und wischen viel zeit grade im frühjahr und herbst wenn kind und hunde soviel dreck reinschleppen.

Miele auch meine erste Wahl!!!
Miele hatten meine Eltern schon immer Top