Der beste Staubsauger

  • Test Staubsauger – Testsieger Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Der beste Staubsauger ist für uns der Complete C3 Excellence EcoLine von Miele. Der Bodenstaubsauger hinterlässt in der insgesamt den am meisten durchdachten Eindruck und überzeugt mit guter Saugleistung. Seine Ausstattung ist praxisorientiert und auch bei der Bedienung lässt der Bodenstaubsauger von Miele keine Wünsche offen.

Boden oder Stiel?

Als Bodenstaubsauger bezeichnet man Staubsauger, in der die Geräteeinheit mit einem Schlauch mit dem Saugrohr verbunden ist – die in Deutschland am weitesten verbreitete Bauform. Daneben gibt es Stiel- oder Stabstaubsauger, in denen die Motoreinheit samt Staubbeutel am Saugrohr befestigt ist.

Welche Bauform die bessere ist, hängt vor allem davon ab, wo der Staubsauger zum Einsatz kommen soll. Ich wohne in einem Reihenhaus mit maximalem Platzangebot auf minimaler Fläche, so wie viele Menschen in Städten oder Ballungsgebieten. Das Treppenhaus ist das zentrale Element einer solchen Immobilie, verbindet es doch die zwei bis vier Etagen (inklusive Keller) miteinander und sorgt so für ein gutes Raumangebot trotz verhältnismäßig geringer Grundfläche.

In solchen Häusern offenbart sich ziemlich schnell, dass Bodenstaubsauger konstruktionsbedingt etwas umständlich zu transportieren sind, sobald Stufen oder Treppen bewältigt werden müssen. Vor allem der widerspenstige Schlauch mit Saugrohr und Kopf ist beim Tragen recht sperrig. Auch wenn man bei den meisten Saugern eine Vorrichtung zum Einhaken des Saugrohres findet und man den Staubsauger so auch einhändig tragen kann, bleibt man doch gerne mal irgendwo hängen.

Manche Sauger, wie auch unser Favorit, verfügen sogar über eine zweite Möglichkeit, das Rohr samt Schlauch und Kopf zu bändigen, wenn der Sauger einsatzbereit auf den Rädern steht. Beim Fakir Prestige 2105 ist dieser Haken sogar mit dem Ein-/Ausschalter verbunden, so dass der Sauger in einer Art Standby gehalten wird, sobald das Rohr eingehakt ist.

Beim Saugen mit einem Bodenstaubsauger sind durch das Hinterherziehen des Saugers schon einzelne Stufen ein Problem. Ein Stab- bzw. Stielstaubsauger kann in solchen Fällen praktischer sein. Aber dafür ist das Saugen mit einem Stilstaubsauger anstrengender, weil man mehr Gewicht bewegen muss.

Grundsätzlich ist man in einer Wohnung ohne Stufen mit einem Bodenstaubsauger meist besser bedient, in einem Haus mit vielen Stufen und Treppen kann dagegen ein Stielstaubsauger die sinnvollere Anschaffung sein.

Mit Bürste oder ohne?

Der zweite große Unterschied bei Staubsaugern ist, ob sie mit einer rotierenden Bürste am Saugkopf ausgestattet sind oder ohne.

Bei Teppichböden erhöht eine rotierende Bürste die Saugleistung enorm. Für glatte Böden und Parkett ist ein Staubsauger ohne Bürste dagegen völlig ausreichend.

Staubsauger mit rotierender Bürste finden sich meistens bei Stielstaubsaugern, aber es gibt auch Bodenstaubsauger, bei denen im Saugkopf eine rotierende Bürste untergebracht ist, wie zum Beispiel der Vorwerk VT300 in unserem Test.

Mit oder ohne Beutel?

Die letzte Grundatzfrage stellt sich beim Staubbeutel, denn es gibt Modelle bei denen der Schmutz in einem auswechselbaren Staubbeutel aufgenommen wird, und andere die ohne Wechselbeutel auskommen.

Ähnlich wie die Tinte beim Drucker, scheint es eine Art Quersubvention mit den Staubsaugerbeuteln zu geben. Auch Staubbeutel gehören zu den notwendigen Betriebsmitteln, die, wenn sie vom Hersteller des Saugers angeboten werden, gerne deutlich teurer sind als Produkte von Zweitherstellern.

Dieses Ärgernis kann man mit sogenannten Zyklon-Staubsaugern umgehen. Sie arbeiten mit einem Staubbehälter, statt mit Staubbeuteln. Bei ihnen fallen die auf Dauer mitunter durchaus kostenintensive Staubbeutel weg – und man muss nicht ständig etwas nachkaufen.

Auch unter Hygiene-Gesichtspunkten sind beutellose Staubsauger teilweise problematisch, denn beim Leeren des Staubbehälters lässt sich ein Kontakt mit dem Hausstaub kaum vermeiden. Das kann vor allem für Allergiker ein Problem sein.

Vier unserer Testgeräte arbeiten nach dem Zyklon-Prinzip, davon konnten nur zwei mit dem Handling der Staubbox überzeugen, ausgerechnet der vergleichsweise teure Dyson erwies sich nicht nur in dieser Beziehung als schwer bedienbar.

Bis in die Ecken – die Wendigkeit

Boden-Staubauger werden meist am Schlauch hinterhergezogen, deshalb sollten sie leichtgängig sein und auch das Kabel sollte sich leicht von selbst abrollen, so dass man die Arbeit nicht ständig unterbrechen muss, weil das Kabel hakt, oder der Sauger nicht der vorgegebenen Spur folgen will. Auch Möbel sollten locker umfahren werden, schließlich will man das Wohnzimmer nicht jedesmal zum Saugen räumen. Eine umlaufende Stoßkante schützt sowohl den Schlitten des Saugers als auch Mobiliar und Wände.

Ein weiteres k.o.-Kriterium kann das Saugen in den Ecken sein. Hier ist erstmal der Stoß zwischen Boden und Wand gemeint, der strenggenommen eine Kante bildet. Der perfekt konstruierte Sauger saugt daher auch seitlich, so dass man nur möglichst nah, parallel an der Wand entlang fahren muss, um den meisten Dreck aufgesaugt zu bekommen. In den richtigen Ecken, also dort, wo zwei Wände zusammenstoßen, kommt man allerdings so auch nicht weiter.

Meist wird spätestens dann der Fuß von der Stange gelöst, und direkt mit dem Rohr gesaugt. Hier haben wir nun Unterschiede seitens des Handlings festgestellt. Am besten funktionieren Geräte mit Verriegelung, die nach dem Entriegeln leicht zu trennen aber anschließend auch leicht wieder zusammenzusetzen sind. Hier waren wirklich alle Varianten zu bewundern, solche ohne mechanische Verriegelung, bis hin zu Geräten mit Verriegelung, die trotz Entriegelung noch fest ineinander gesteckt sind, und so den Arbeitsfluss unnötig unterbrechen.

So haben wir getestet

Man kann Bodenstaubsauger für deutlich unter 100 Euro kaufen, aber auch das mehr als zehnfache ausgeben, die Preisspanne ist also riesig.

Wir hatten 10 Staubsauger mit Preisen von 80 bis 1.000 Euro im Test. Das Gros der Testgeräte bewegte sich allerdings im Bereich zwischen 150 und 250 Euro. Sind die großen Preisunterschiede gerechtfertigt?

Um es vorwegzunehmen: Wenn Sie Teppiche und Teppichböden im Haus haben ja. Wenn sie dagegen ausschließlich Fliesen oder Parkett zuhause haben, tut es auch ein günstiges Modell. Denn erst bei Teppich zeigen sich große Unterschiede in der Qualität der Saugleistung von Bodenstaubsaugern.

Staubsauger im Test: Alle Modelle im Überblick
Schlangenbeschwörer – alle 10 Staubsauger, Schlauch an Schlauch im Überblick.

Extremer Ausreißer nach oben ist der Vorwerk VT300, der schon in der Basisausstattung knapp 1.000 Euro kostet. Wie erwähnt handelt es sich beim Vorwerk allerdings auch um einen Sauger mit rotierender Bürste, die sich außerdem noch automatisch an den Untergrund anpassen kann. Das erklärt zumindest zum Teil den deutlich höheren Preis. Zum anderen erklärt sich der Preis durch die viel gepriesene Langlebigkeit – eine Lebensdauer von 20 Jahren oder länger ist bei Vorwerk-Staubsaugern durchaus keine Seltenheit.

Die Langlebigkeit können wir natürlich nicht testen, die anderen Staubsauger-Qualitäten allerdings schon. Geprüft haben wir die Saugleistung auf glatten Parkett- und Fliesen-Böden, sowie auf Teppichen und Teppichböden. Dazu gehört natürlich, dass sich die Universaldüse, die bei allen Modellen zur Anwendung kam, entsprechend an die verschiedenen Böden anpassen lässt.

Außerdem legten wir besonderen Wert auf Problemzonen wie Kanten, Ecken und Polstermöbel. Auch hier will man schnell und effizient saugen.

Zu guter Letzt kommt es auch auf das Handling der Betriebsmittel, wie Staubbeutel, Staubbehälter und Staubfilter an.

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Kommentare

19 Kommentare zu "Der beste Staubsauger"

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Jürgen Sabine Fahlbusch

Miele auch meine erste Wahl!!!
Miele hatten meine Eltern schon immer Top

Georg Lenger

Ich möchte bei laminat und fließen niemehr ohne unseren vorwerk mit glattboden düse und wischfuß er spart mir dürch das gleichzeitige saugen und wischen viel zeit grade im frühjahr und herbst wenn kind und hunde soviel dreck reinschleppen.

Vorwerk ist der Beste!Seit 35 Jahren davon überzeugt!!

Vorwerk ist der beste unter dem Geräten original allem das Saugwischset Es gibt jetzt eine Weihnachtsaktion Bitte unter der Nr. 06604676965 anrufen

Sauge schon seit 40 Jahren nur mit Vorwerk Geräten.Mir kommt kein anderer mehr ins Haus.

Vorwerk! Was sonst !

VORWERK ist für mich der beste.

Habe das gleiche, bin sehr zufrieden, empfehlenswert

Vorwerk war garnicht im Test dabei. Warum wohl.

Doch. Vorwerk haben wir auch getestet. 😉

Ich habe den Miele und bin echt begeistert davon. ☺

Das hast du VORWERK noch nicht ausprobiert 😊😚

Vorwerk ist die beste!!

Den Vorwerk testen könnt ihr gern bei mir oder netten Kollegen. Einfach Adresse per pn und ich leite weiter oder komme selbst. Ich bin für den Bereich Oberstdorf, Fischen, Obermaiselstein und Balderschwang zuständig. Komme aber auch gern in Gebiete, in denen es keine festen Kundenberater gibt ✌️️✌️️✌️️

Vorwerk ist für mich der beste fürs Haus aber fürs Auto ist der Bosch unschlagbar

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