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Der beste Staubsauger

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Staubsauger Test: Staubsauger
Riccardo Düring

Riccardo Düring

ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.

Wir haben 26 Staubsauger getestet. Der beste für die meisten ist für uns der AEG VX9-2-Öko. Der Bodenstaubsauger ist deutlich leiser als alle anderen Testkandidaten und überzeugt dennoch mit einer enormen Saugleistung. Aber es gibt auch empfehlenswerte Alternativen ohne Staubbeutel, mit rotierender Bürste oder als Stielstaubsauger.

Update 29. Juli 2020

Wir haben den Bissel SmartClean PET getestet – er ist unsere neue Empfehlung als bester Staubsauger ohne Beutel.

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2. April 2020

Sechs weitere Staubsauger bereichern unsere Testreihe. Mit dabei sind der extrem leise Testsieger AEG VX9-2-Öko, der komfortable Philips PowerPro Active und der Rowenta R04825. Ein Kandidat wollte sich allerdings gar nicht testen lassen.

12. Dezember 2018

Wir haben fünf neue Sauger getestet, darunter mit Deik VC-1507 und Amazon Basic gleich zwei neue Marken, außerdem mit Kärcher VC6 Premium, Philips PowerPro Expert FC9741/09 und Siemens VSQ8MSA332 drei bekannte Bodenpfleger.

Staubsaugen ist wohl die häufigste Aufgabe, die im Haushalt anfällt. Da sollte es schon ein Gerät sein, dass zu Ihnen und Ihrer Wohnung passt. Bodenstaubsauger sind sehr beliebt, haben aber natürlich auch ihre Nachteile, wie Gewicht oder Größe. Dennoch sind sie in ihrer Saugleistung bisher nicht zu überbieten.

Wir haben 26 Geräte getestet und gesaugt was das Zeug hält. Aktuell sind noch 18 der getesteten Modelle erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

AEG VX9-2-ÖKO

Test Staubsauger: AEG VX9-2-ÖKO
Der AEG VX9-2-ÖKO ist nicht nur der leiseste und komfortabelste Sauger im Test, er bietet dabei auch die beste Saugleistung.

Unser Favorit AEG VX9-2-Öko glänzt vor allem mit sehr angenehmen Arbeitsgeräuschen. Dabei bietet er eine extrem gute Saugleistung, dass die Regulierung der Saugstärke bereits auf den niedrigen Stufen absolut ausreichend ist. Dann sind die Luftgeräusche an der Bodendüse sogar lauter als der Sauger selbst. Aber auch in den Details kann der VX9-2-Öko überzeugen und bietet als einziger Sauger im Test einen schwenkbaren Schlauchanschluss.

Der beste ohne Beutel

Bissel SmartClean PET

Test Staubsauger: Bissel SmartClean PET
Schweres Gerät für schwere Arbeit. Der Bissel SmartClean PET ist nicht gerade leicht, dafür saugt er extrem stark und passt die Saugleistung sogar selbstständig an.

Der Bissel SmartClean Pet ist trotz seines leichten Übergewichts der beste beutellose Staubsauger im Test. Er besitzt eine enorme Saugleistung und saugt selbst Ecken fast perfekt aus. Kein Sauger erzielte hier ein ähnlich gutes Ergebnis. Trotz Bodenbürste läuft er auch auf Hartböden sehr ruhig und dank einer automatischen Saugstufeneinstellung braucht bei einem Bodenwechsel auch nichts am Sauger verstellt werden.

Mit rotierender Bürste

Vorwerk Kobold VT300

Der Vorwerk verfügt über eine rotierende Bürste, ist hervorragend verarbeitet, hat jedoch auch seinen Preis.

Wenn Sie viele Teppichböden haben und einen Sauger fürs Leben kaufen möchten, ist der Vorwerk Kobold VT300 eine Alternative für Sie. Er saugt sich dank des rotierenden Bürstenkopfes nicht fest und dieser ist auch noch so schlank gebaut, dass man problemlos unter so ziemlich allen Möbelstücken saugen kann. Leider ist dieser Spaß auch ziemlich teuer.

Bester Stielstaubsauger

Sebo Felix 4 Kombi

Test Staubsauger: Sebo Felix 4 Kombi
Ein sehr guter Allrounder, der für einen sehr guten Preis überall zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Der Sebo Felix 4 Kombi ist mehr oder weniger für alle Böden geeignet. An den zusätzlichen Schlauch mit Wechseldüse für Polster und Fugen kann man sich schnell gewöhnen. Für Anhänger dieser Bauform ist der Sebo Felix die beste Wahl. Er es enorm wendig und besitzt eine sehr gute Saugleistung.  Kleiner Wermutstropfen ist allenfalls das recht hohe Gewicht.

Gut & günstig

Rowenta RO4825

Staubsauger Test: 3221614007453 Ro4825 Img
Der Rowenta RO4825 zeichnet sich durch eine kompakte Bauform bei angenehmer Lautstärke und guter Saugleistung aus.

Klein, leistungsstark und günstig – das ist der Rowenta RO4825. Dabei ist er trotz seiner kompakten Maße erstaunlich leise unterwegs und steckt so manchen teuren Kollegen locker in die Tasche. Interessant ist vor allem sein sehr einfach aufgebauter Zyklon-Abscheider, der komplizierten Aufbauten in nichts nachsteht und das Entleeren erheblich vereinfacht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDer beste ohne BeutelMit rotierender BürsteBester StielstaubsaugerGut & günstig
ModellAEG VX9-2-ÖKOBissel SmartClean PETVorwerk Kobold VT300Sebo Felix 4 KombiRowenta RO4825Philips PowerPro Active FC9553/09Miele S 8340 PowerLineMiele Complete C3 Excellence EcoLineVorwerk VK200Philips PowerPro Compact FC9332/09Clatronic BS 1300Philips PowerPro Expert FC9741/09Amazon Basics 15C-71EU4Siemens VSZ7330 Z7.0Siemens VS06B1110Deik VC-1507Miele Swing H1 EcoLine ExcellencFakir Starky PRO
Test Staubsauger: AEG VX9-2-ÖKOTest Staubsauger: Bissel SmartClean PETTest Staubsauger: Sebo Felix 4 KombiStaubsauger Test: 3221614007453 Ro4825 ImgStaubsauger Test: Powerpro Active Fc9553:09Test Staubsauger: Miele S 8340 PowerLineTest Bodenstaubsauger: Miele Complete C3 Excellence EcoLine (SGSH1)Test Staubsauger: Vorwerk VK200Test Staubsauger: Philips PowerPro Compact FC9332/09Test Staubsauger: Clatronic BS 1300Test Staubsauger: Philips PowerPro Expert FC9741/09Test Staubsauger: Amazon Basics Bodenstaubsauger mit BeutelTest Bodenstaubsauger: Siemens VSZ7330 Z7.0Test Bodenstaubsauger: Siemens VS06B1110Test Staubsauger: Deik VC-1507Test Staubsauger: Miele Swing H1 EcoLine ExcellencTest Staubsauger: Fakir Starky PRO
Pro
  • Extrem leise
  • Rollt leicht
  • Saugleistung regelbar
  • Mehrere Parkpositionen
  • Exaktes Lenkverhalten
  • Ideal für Teppich und Laminat
  • Kräftige Bürste
  • Rattert nicht auf Laminat
  • Passt die Saugleistung dem Untergrund an
  • Schwenkbarer Schlauchanschluss
  • Dank rotierendem Bürstenkopf auf allen Böden eine gute Leistung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Saugt gut auf allen Böden
  • Sehr leise
  • Klein und wendig
  • Leicht zu reinigen
  • Geringe Leistungsaufnahme
  • Gute Ausstattung
  • Gummierte Räder und Rollen
  • Leicht zu reinigen
  • Rammschutz am Sauger
  • Saugleistung regulierbar
  • Großes Fassungsvermögen
  • Integrierte Düsen im Gehäuse
  • Großer Aktionsradius
  • Zwei Klemmvorrichtungen für das Saugrohr
  • Gutes Saugergebnis
  • Saugt auf allen Böden sehr gut
  • Bürste passt sich automatisch an Boden an
  • Gute Ausstattung
  • Gummierte Räder und Rollen
  • Leicht zu reinigen
  • Rammschutz am Sauger
  • Günstig
  • Leicht und klein
  • Lässt sich sehr fein per Ausgleichsöffnung und Motorleistung justieren
  • Einfaches Handling des großen Staubbehälters
  • Sehr gute Ausstattung
  • Sehr günstig
  • Gute Saugleistungen auf glatten Böden und bei niedrigem Flor
  • Ähnlich gute Saugleistung wie der Miele
  • Sehr günstig
  • Für kleine Wohnungen gut geeignet
  • Recht wendig
  • Auf glattem Boden gutes Ergebnis
  • Günstig
  • Saugt gut auf glatten Böden
  • Kann alleine stehen
  • Mit Saugschlauch
Contra
  • Saugt sich leicht auf flachen Teppichen fest
  • Sehr schwer
  • Etwas lauter
  • Sehr teuer für einen Staubsauger
  • Keine rotierende Bürste
  • Relativ schwer
  • Luftfilter sehr schwer zu entnehmen
  • Räder und Rollen sehr wackelig
  • Lenkrolle richtet sich nicht aus
  • Schwer aus der Parkposition zu lösen
  • Bodendüse lädt sich statisch auf
  • Saugt Ecken nicht sauber
  • Sehr groß und schwer
  • Filterbeutel mit Kunststoff
  • Zeigt leere Beute halb voll an
  • Bei voller Leistung sehr laut
  • Hoher Stromverbrauch
  • Tut sich auf Teppichböden etwas schwer, aber macht es noch mit am Besten
  • Sehr teuer
  • Nicht regulierbar
  • Schwer aus der Parkposition zu lösen
  • Bodendüse lädt sich statisch auf
  • Saugt Ecken nicht sauber
  • Sehr laut
  • Schlauch passt nicht in Saugrohr
  • Testmodell konnte nicht genutzt werden
  • Nicht so gut bei Teppichen mit tiefem Flor
  • Teleskopstange für große Menschen etwas zu kurz
  • Könnte wendiger sein
  • Bedienelemente sind am Korpus und man muss sich bücken
  • Teppich mag er nicht so sehr
  • Ein/Aus-Schalter und Schalter für Kabelroller sind etwas ungünstig angebracht
  • Bedienelemente sind am Korpus angebracht
  • Teppichböden sind schwierig
  • Nicht für Teppichböden geeignet
Bester Preis
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Boden oder Stiel?

Als Bodenstaubsauger bezeichnet man Staubsauger, in der die Geräteeinheit mit einem Schlauch mit dem Saugrohr verbunden ist – die in Deutschland am weitesten verbreitete Bauform. Daneben gibt es Stiel- oder Stabstaubsauger, in denen die Motoreinheit samt Staubbeutel am Saugrohr befestigt ist.

Welche Bauform die bessere ist, lässt sich kaum festlegen, beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während Bodensauger auf Treppen oft schwer zu bedienen sind, müssen Stabstaubsauger die ganze Zeit gehalten werden, was nicht zu unterschätzen ist. Beobachtet man jedoch den Markt, scheinen Stabstaubsauger ausgedient zu haben – zumindest die altbekannten mit Kabel. Die Ursache hierfür liegt in der stetigen Entwicklung der Akku-Technologie und damit den besser werdenden Akku-Saugern.

Stabstaubsauger werden durch Akku-Sauger ersetzt

Stielstaubsauger sind aufgrund ihrer Bauform etwas im Nachteil und erreichen nicht die Saugleistung von Bodensaugern, bei denen das Gewicht oder die Motorgröße kaum eine Rolle spielt. Akku-Staubsauger schaffen dagegen heute leicht eine ähnliche Saugleistung wie Stabstaubsauger und können dabei sogar noch das Gewicht unterbieten. Warum sollte man sich also einen Stielsauger mit Kabel kaufen, wenn Akku-Geräte dasselbe leisten und noch flexibler sind? Auf langer Sicht werden kabelgebundene Stielstaubsauger vermutlich aussterben und durch Akku-Sauger ersetzt werden.

 Staubsauger Test: Saugkraft
Mit der Saugkraft haben Bodenstaubsauger selten ein Problem – eher damit, sie zu zügeln.

Dass Bodensauger von Akku-Saugern abgelöst werden, kann noch ein Weilchen dauern. Wo das Gewicht keine besondere Rolle spielt und große Motoren eingesetzt werden können, sind Kabelgeräte noch nicht zu schlagen. Akku-Motoren erzielen bereits sehr gute Saugleistungen, haben aber leider auch ihre Grenzen.

Staubbeutel oder Zyklonsauger?

Die letzte Grundsatzfrage stellt sich bei der Schmutzaufnahme – Staubbeutel oder Zyklonabscheider?

Ähnlich wie die Tinte beim Drucker, scheint es eine Art Quersubvention mit den Staubsaugerbeuteln zu geben. Auch Staubbeutel gehören zu den notwendigen Betriebsmitteln, die, wenn sie vom Hersteller des Saugers angeboten werden, meist sehr teuer sind.

Dieses Ärgernis kann man mit sogenannten Zyklonstaubsaugern umgehen. Sie arbeiten mit einem Staubbehälter, statt mit Staubbeuteln. Bei ihnen fallen die auf Dauer kostenintensiven Staubbeutel weg – man muss nicht ständig etwas nachkaufen.

Beutel­lose Sauger sind für Allergiker nur bedingt geeignet

Unter Gesichtspunkten der Hygiene sind beutellose Staubsauger allerdings etwas problematisch, denn beim Leeren des Staubbehälters lässt sich ein Kontakt mit dem Hausstaub kaum vermeiden. Das kann vor allem für Allergiker ein Problem sein.

Ebenso fällt auf, dass Zyklonsauger meist lauter sind und eine geringere Saugleistung bieten. Das liegt offensichtlich an den Umwegen, die die Luft nehmen muss und an der funktionsbedingt kleineren Filterfläche.

 Staubsauger Test: Cyclon Sauger Filter
Zyklonsauger besitzen eine kleinere Filterfläche als Beutelsauger. Im Test arbeiteten die Zyklonabscheider aber so gut, dass die Filter wenig Arbeit hatten und relativ sauber blieben.

Ein Staubbeutel besitzt bereits einen Filter, der so groß wie die gesamte Oberfläche des Staubbeutels ist. Dadurch gibt es nur wenig Leistungsverlust und der dahinter liegende Feinstaubfilter hat weniger zu tun.

Bei Zyklonsaugern wird die Luft im Staubbehälter verwirbelt, was zwar den Schmutz trennt, aber auch eine erhöhte Leistung erfordert. Zusätzlich muss die Luft durch eine kleine Öffnung gesaugt werden, was die Filterfläche dahinter gegenüber einem Staubbeutel stark verkleinert. Bei einem zusätzlichen Feinstaubfilter gibt es dagegen keine Unterschiede.

Bis in die Ecken – die Wendigkeit

Bodenstaubsauger werden meist am Schlauch hinterhergezogen. Deshalb sollten sie leichtgängig sein und auch das Kabel sollte sich leicht von selbst abrollen, sodass man die Arbeit nicht ständig unterbrechen muss, weil das Kabel hakt, oder der Sauger nicht der vorgegebenen Spur folgen will. Auch Möbel sollten locker umfahren werden, schließlich will man das Wohnzimmer nicht jedesmal zum Saugen räumen. Eine umlaufende Stoßkante schützt sowohl den Schlitten des Saugers als auch Mobiliar und Wände.

 Staubsauger Test: Philips Fc9553 Rohr
Dank Klicksystem lassen sich Rohre und Bodendüsen schnell abnehmen und ebenso schnell wieder befestigen.

Ein weiteres K.O.-Kriterium kann das Saugen in den Ecken sein. Hier ist erstmal der Stoß zwischen Boden und Wand gemeint, der streng genommen eine Kante bildet. Der perfekt konstruierte Sauger saugt daher auch seitlich, sodass man nur möglichst nah, parallel an der Wand entlang fahren muss, um den meisten Dreck aufgesaugt zu bekommen. In den richtigen Ecken, also dort, wo zwei Wände zusammenstoßen, kommt man allerdings so auch nicht weiter.

Meist wird spätestens dann der Fuß von der Stange gelöst und direkt mit dem Rohr gesaugt. Hier konnten Unterschiede seitens des Handlings festgestellt werden. Am besten funktionieren Geräte mit Verriegelung, die nach dem Entriegeln leicht zu trennen, aber anschließend auch leicht wieder zusammenzusetzen sind. Ohne Verriegelung zusammengesteckt wurde nur der Clatronic BS1300 – wobei er bereits beim Aufbau versagte, da das Griffstück absolut nicht in das Saugrohr wollte. Hier lag offensichtlich ein Produktionsfehler vor, der bei der Kontrolle der Maßhaltigkeit bestätigt wurde.

So haben wir getestet

Man kann Bodenstaubsauger für deutlich unter 100 Euro kaufen, aber auch das mehr als das Zehnfache ausgeben, die Preisspanne ist riesig, der Qualitätsunterschied aber teilweise leider auch.

Wir haben Modelle von günstig bis zum mittleren Preissegment getestet. Wer deutlich mehr ausgibt, tut das meist aus Markentreue oder anderen »Überzeugungspunkten«. Wirklich nötig ist es aus unserer Sicht nicht, denn auch günstigere Staubsauger liefern gute bis sehr gute Ergebnisse.

Im ersten Testpunkt haben wir uns Ausstattung und Bedienkomfort der einzelnen Testkandidaten angesehen. Positiv fiel hier vor allem der Philips PowerPro Active auf, der ein umfangreiches Zubehörpaket anbietet. Von zweiter Bodendüse bis Fugendüse ist alles dabei und teilweise können diese sogar am Saugrohr befestigt werden. Ob das wirklich so praktisch ist, sollte der Funktionstest zeigen.

 Staubsauger Test: Miele S8340 Zubehoer
Beim Miele S 8340 sind alle zusätzlichen Düsen im Gehäuse untergebracht.

Als sinnvoller stellte sich die Variante der Düsenunterbringung im Gehäuse des Saugers heraus. So sind sie nicht im Weg und dennoch leicht erreichbar. Allerdings beanspruchen sie hier einiges an Platz, wodurch der Miele S 8340 schon extrem groß und unhandlich ausfällt.

Auffällig war der Trend, eine verschiebbare Rundbürste am Griffstück unterzubringen. Grundlegend mussten wir feststellen, dass das dafür nötige längere Griffstück für mehr Instabilität sorgte. Zusätzlich funktionierte die Einrastfunktion teilweise nicht.

Der Philips PowerPro Compact fiel hier besonders negativ auf, da die Bürste im ausgezogenen Zustand kaum hielt und somit auch nicht genutzt werden konnte. Sein großer Bruder, der Philips PowerPro Active, zeigte dagegen, wie es richtig zu funktionieren hat. Beim Rowenta RO4825 funktionierte die Rastfunktion nur im ausgezogenen Zustand, was zumindest die Funktion bei der Arbeit damit nicht einschränkte.

 Staubsauger Test: Philips Fc9553 Rohrbuerste
Wenn die integrierte Bürste richtig hält, ist sie eine tolle Arbeitserleichterung.

Der praktische Test hat vor allem eins gezeigt: An Saugleistung mangelt es keinem, und wer hauptsächlich Hartböden zu reinigen hat, braucht sich auch keine Gedanken darüber zu machen. Selbst auf dickerer Auslegware waren die Ergebnisse aller Testkandidaten ähnlich.

Deutliche Unterschiede gab es dagegen bei der Anwendung. Auf Laminat ließen sich noch alle Staubsauger im Test gut bis sehr gut führen. Besonders trat hier unser Testsieger AEG VX9-2-Öko hervor, der regelrecht am Boden haftete und sich sehr exakt lenken ließ. Zusätzliche Hartbodendüsen, wie sie AEG und Philips beiden Modellen beilegen, werden kaum benötigt. Ganz ohne Verstellmöglichkeiten sind sie zwar deutlich kleiner und gelangen besser in Ecken, gleichfalls verlieren sie aber jeglichen Bedienkomfort und durchgehende Bürsten sorgen dafür, dass groberer Schmutz vor der Bodendüse bleibt und nicht eingesaugt wird.

 Staubsauger Test: Saugen Laminat
Auf Laminat erzielten alle Sauger beste Ergebnisse und saugten breiter als ihre Bodendüse.

Auf Teppichböden unterscheiden sich die Staubsauger weniger in der Saugleistung als viel mehr im Bedienkomfort. Den Testsieger von AEG hätte das fast den Titel gekostet, denn hier wird ihm seine enorme Saugleistung zum Verhängnis. Unter den vorgegebenen Einstellungen saugte er sich dermaßen auf dem Teppich fest, dass er kaum noch zu bewegen war. Erst mit dem Verringern der Saugleistung und dem Öffnen der Unterdrucköffnung am Griff kam Bewegung ins Spiel.

Wem das noch nicht reicht, der kann den Support von AEG kontaktieren und erhält kostenlos eine weitere Bodendüse, die das Problem beheben soll. Getestet wurde die Ersatzdüse zwar nicht, der Vorgang wurde telefonisch aber vom AEG-Support bestätigt.

Beim Aussaugen von Ecken kamen alle Sauger im Test an ihre Grenzen. Was auf Laminat noch recht gut funktioniert, da die Saugwirkung breiter als die Düse selbst arbeitet, verliert auf Teppichböden seine Wirkung. Hier geht die »überschüssige« Saugleistung nach unten in den Teppich und der Schmutz (im Test Grieß) wird tatsächlich nur direkt unter der Bodendüse aufgenommen. Da der Lufteinlass aber deutlich kleiner als die Bodendüse selbst ist, bleibt der Grieß rundherum liegen. Selbst eine sehr hohe Saugleistung ändert daran wenig.

Keine wirklich guten, aber bessere Ergebnisse als ihre Mitstreiter erzielten der AEG VX9-2-Öko und der Miele S 8340. Betrachtet man sich die Bodendüsen von unten, sind das die beiden Sauger, bei denen die Saugöffnung relativ weit vorn an der Düse sitzt. Negative Auswirkung zeigte daher die etwas abgerundete Vorderkante der beiden Philips-Sauger. Sie vergrößert den Abstand zur vorderen Wand zusätzlich, sodass an der Front nicht randnah gesaugt werden konnte.

 Staubsauger Test: Bodenduese3
Durch statische Aufladung haftet der Grieß an fast allen Bodendüsen.

Interessant und auch ein wenig unschön ist die statische Aufladung mancher Bodendüsen. Besonders fielen hier Miele und Philips auf. Ihre Oberflächen saugten den Grieß und Schmutz förmlich vom Teppich und hielten ihn fest. Die Bodendüse von Rowenta suchte dagegen mehr den Kontakt zum verlorenen Fell unseres Hundes. Als positiv konnte hierbei nur der Testsieger von AEG bewertet werden.

 Staubsauger Test: Aeg Vx9

Testsieger: AEG VX9-2-Öko

Saugleistung, Bedienkomfort und vor allem die geringe Lautstärke machen den AEG VX9-2-Öko zu unserem Testsieger. Kein anderer Sauger ließ sich so gut über Laminat führen, saugte jeden Schmutz weg und blieb dabei noch flüsterleise.

Testsieger

AEG VX9-2-ÖKO

Test Staubsauger: AEG VX9-2-ÖKO
Der AEG VX9-2-ÖKO ist nicht nur der leiseste und komfortabelste Sauger im Test, er bietet dabei auch die beste Saugleistung.

Öko … Auch wenn es viele nicht mehr hören können, lohnt es sich, beim Sauger von AEG genauer hinzusehen. Der VX9-2-Öko hat sich seinen Namen verdient, da er zu 70 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht, PVC-frei ist und selbst zu 92 Prozent wieder recycelt werden kann. Auch wenn das kein Grund für den Testsieg ist, kann man mit einem tollen Staubsauger auch noch etwas für die Umwelt tun. Nur die Kunststoffhalterung am Staubbeutel können wir in diesem Zusammenhang nicht nachvollziehen.

Starke Leistung und gute Handhabung

Saugen auf Laminat

Auf Laminat zeigt der AEG absolut, was er kann. Seine Saugkraft ist so stark, dass bereits die Leistungsstufe für Polstermöbel (Stufe 2 von 5) absolut ausreichend ist und dabei die einströmende Luft mehr »Lärm« verursacht als der Motor des Saugers. Dabei liegt die Bodendüse perfekt auf dem Boden und lässt sich exakt durch das Drehen des Griffstückes lenken. Viele Staubsauger rutschen mehr über glatte Böden und sind daher kaum zu navigieren – der VX9-2-Öko kennt das nicht.

Verbessert wird das leichte Führen der Düse durch einen Saugschlauch, der jede Bewegung mitmacht. Am Sauger rastet er drehbar ein und am Griffstück bietet er sogar einen schwenkbaren Anschluss. Da kann kein anderer Testkandidat mithalten. Beides funktioniert anfänglich zwar noch etwas schwergängig, wird sich aber sicherlich »einarbeiten« und zeugt von einer passgenauen Produktion.

Beim Zubehör kann der Sauger von AEG nicht ganz so auftrumpfen. Zwar gibt es eine zusätzliche Hartbodendüse und eine 3in1-Multifunktionsdüse, jedoch konnte diese im Test nicht überzeugen.

Das Zubehör begeistert nicht in allen Punkten

Sehr praktisch ist dagegen die Unterbringung im Gehäuse, in dem auch gleich die Verwendung der 3in1-Düse gezeigt wird. Ebenfalls im Gehäuse ist ein dickes Filterpaket, welches saubere Luft verspricht. Hier hat AEG nicht gespart, und da die Saugleistung dennoch hervorragend ist, gibt es auch nichts dagegen einzuwenden. Die Idee, eine Fugendüse aufzuklappen und umgedreht als kleine Polsterdüse zu verwenden, ist zwar richtig gut, allerdings besitzt sie zusammengeklappt einen so geringen Luftdurchlass, dass der Sauger einen vollen Staubbeutel signalisiert. Die Fugendüse ist in dieser Form auch sehr kurz und erreicht kaum kleinere Zwischenräume. Das ist sehr schade, denn die Idee ist klasse und spart Platz.

Zu stark für Teppichböden?

Auf Teppichböden folgte als erstes eine klare Ernüchterung. Kaum wurde die Bodendüse abgesetzt, ließ sie sich kaum noch bewegen. Vorwärts ging es nur unter starker Anstrengung und rückwärts wurde der gesamte Teppich angehoben, den wir zum Test ausgerollt hatten. Da wird dem kräftigen AEG VX9-2-Öko seine enorme Leistung wohl doch ein wenig zum Verhängnis.

Schon fast zu viel des Guten

Wird die Saugleistung von »Teppich« runter auf »Polstermöbel« gedreht und zusätzlich der Lufteinlass am Griffstück geöffnet, geht es aber doch ganz gut, und selbst so gedrosselt steht der Sauger seinen Konkurrenten in nichts nach. In dieser Einstellung wurden dann auch die Tests für das Saugverhalten auf Teppichen und in Ecken durchgeführt.

Die Reinigungsleistung in Ecken sorgte zwar nicht für Begeisterung, aber besser war auch kein anderer Sauger. Lediglich der Miele S 8340 Powerline erreichte ein ähnlich gutes Ergebnis. Daher ist er auch in diesem Punkt trotz des nur mäßigen Ergebnis der Testsieger.

Insgesamt begeisterte uns der AEG VX9-2-Öko, wobei die Lautstärke in Kombination mit der Saugleistung im Vordergrund stand. Wer aufgrund eines Haustieres täglich saugen muss, freut sich über eine leise Arbeitshilfe mit der es sich leicht und komfortabel arbeiten lässt.

AEG VX9-2-Öko im Testspiegel

Auch die Kollegen von Chip können unsere positiven Erfahrungen bestätigen:

»Saugt viel Staub, ist super ausgestattet – und trotzdem recht leise und sparsam. Der AEG VX9-2-Öko ist ein rundum guter Staubsauger und zeigt abermals, dass die Saugerwelt nicht nur Siemens, Bosch oder Miele gehört. Das Gerät zählt zwar nicht gerade zu den günstigsten, ist den Preis aber auch wert.«

Alternativen

Unser Favorit ist zwar ein sehr saugstarkes Gerät, aber dennoch – oder gerade deshalb – muss man einige Kompromisse eingehen. Daher haben wir auch alternative Empfehlungen für Sie, die uns im Test mit besonderen Eigenschaften aufgefallen sind.

Der beste ohne Beutel

Bissel SmartClean PET

Test Staubsauger: Bissel SmartClean PET
Schweres Gerät für schwere Arbeit. Der Bissel SmartClean PET ist nicht gerade leicht, dafür saugt er extrem stark und passt die Saugleistung sogar selbstständig an.

Der Bissel SmartClean PET ist groß, stark und bringt einige technische Spielereien mit. Der erste kleine Schreck kommt jedoch beim Auspacken – eine wirklich schwere Bodendüse ist verbaut. Die Waage zeigt knappe zwei Kilogramm an und damit ist sie unter den getesteten Saugern absoluter Spitzenreiter. Gerade klein ist sie auch nicht. Aber wie auch, sie bringt schließlich eine LED-Beleuchtung und eine angetriebene Bürste mit. Das ist bei Kabelsaugern nicht wirklich üblich. Akku-Sauger nutzen die Bürste, um ihre Saugkraft zu »verstärken« und das haben die kräftigeren Kabelsauger nicht unbedingt nötig. Das heißt aber nicht, dass sie hier keine Vorteile bringt.

Der Teppich wird deutlich durchgebürstet und sieht dadurch frischer aus. Zusätzlich wird auch tief sitzender Schmutz gelöst und kann leichter eingesaugt werden. Dass sich die Bürste eher umständlich zur Reinigung entnehmen lässt, ist zwar unschön aber gar nicht so tragisch. Denn Bissel verspricht, dass sich keine Haare aufwickeln können.

Interessant wird es, wenn man den Bissel weiter untersucht. Ein schwenkbarer Schlauchanschluss macht die Arbeit schon um einiges leichter und die abschaltbare Bodenbürste ist unter allen bisher getesteten Saugern absolut einmalig. Nur schade, dass die Beleuchtung parallel läuft und sich ebenfalls abschaltet. Zum ersten Mal entdeckt wurde auch eine kleine Öffnung im Boden. Nimmt man diese ab, blickt man in den Saugkanal und kann diesen bei Bedarf reinigen.

Bei der Lautstärke gehört der SmartClean PET nicht unbedingt zu den Leisetretern, wobei das auch differenziert betrachtet werden muss. Die Messwerte zeigen klare Werte, jedoch ist der Ton recht »angenehm«. Es gibt Sauger, die deutlich leiser sind, aber als unangenehm empfunden werden. Nervig wurden die Geräusche auch bei längerer Arbeit jedenfalls nicht.

Beim praktischen Test sticht als erstes die Auto-Taste in Auge. Wofür ist die gut? Bissel nennt es »SmartClean Technologie« und »automatische Bodenerkennung«. Letztendlich wird vermutlich nur ein Unterdrucksensor die Saugleistung kontrollieren und anpassen. Gibt es einen geringen Unterdruck, weil ein Hartboden gesaugt wird, schaltet der SmartClean eine Stufe runter. Geht es danach wieder über Teppich, steigt der Unterdruck und der Sauger schaltet eine Stufe hoch. Ob da nun wirklich der Boden erkannt wird sei dahingestellt, praktisch ist es allemal. Auf Hartböden reicht eine geringere Saugleistung aus und dadurch sinken Stromverbrauch und Lärmbelästigung. Selbst eingreifen muss man dank der automatischen Funktion nicht.

Tatsächlich muss es aber selbst auf Teppichen nicht immer die höchste Saugstufe sein, denn der Bissel hat mehr Saugleistung als die meisten seiner Konkurrenten. In Kombination mit der angetriebenen Bürste erzielt er ein fast unvergleichbares Reinigungsergebnis. In den Ecken ist er sogar ungeschlagen. Beim ersten Zug schiebt er zwar noch etwas Grieß vor sich her (weniger als alle anderen), beim zweiten Streich ist dann aber auch der weg. Dabei wird auch Schmutz aufgenommen, der seitlich etwas neben der Bodendüse liegt.

Jetzt zum wohl wichtigsten Punkt – die verwicklungsfreie Bodenbürste: Tatsächlich konnte die Funktion im Test bestätigt werden. Trotz mehreren Saugdurchgängen im ganzen Haus und drei dort lebenden Damen mit langen Haaren, gibt es nicht ein Haar, das sich um die Rolle gewickelt hat. Es funktioniert! Das kann sogar über einen längeren Zeitraum bestätigt werden, denn seit einigen Monaten ist ein Akku-Sauger von Bissel im Langzeittest, der über dieselbe Bürste verfügt. Das begeistert schon mächtig und schafft so kein anderer Sauger.

Der Bissel SmartClean Pet ist schwer und nicht für Menschen geeignet, denen die nötige Kraft dazu fehlt. Wer damit zurecht kommt, darf sich über ein erstklassiges Saugergebnis und eine Bodenbürste freuen, um die sich kein Haar wickelt. Der Bissel saugt nahezu perfekt und sammelt den Schmutz in einer sehr großen Staubbox, die sich leicht leeren und reinigen lässt.

Mit rotierender Bürste

Vorwerk Kobold VT300

Der Vorwerk verfügt über eine rotierende Bürste, ist hervorragend verarbeitet, hat jedoch auch seinen Preis.

Wer viel Teppichboden zuhause hat und diesen optimal pflegen möchte, ist beim Vorwerk Kobold VT300 gut aufgehoben. Dafür muss man allerdings deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Fans und langjährige Nutzer von Vorwerk-Staubsaugern wissen ihre Vorteile aber durchaus zu schätzen. Die Sauger sind nicht nur enorm langlebig, sie verlieren auch nach Jahrzehnten kaum etwas von der ursprünglichen Arbeitsleistung.

Das liegt nicht allein an der Saugkraft. Vorwerk hat es geschafft, den Bodenstaubsauger mit einem fast schon legendären Bürstenkopf auszustatten, der mit Hilfe einer rotierenden Bürste auf nahezu allen Bodenbelägen Saugern ohne Bürste den Schneid abläuft. Dabei ist der Kopf mit der rotierenden Bürste und einer Bauhöhe von 8 Zentimetern noch relativ schlank geraten, sodass man mit ihr auch unter den meisten Möbeln saugbürsten kann.

Der Vorwerk Kobold VT300 ist also eine Anschaffung fast fürs ganze Leben. Das muss er auch sein, denn sein Preis ist saftig.

Bester Stielstaubsauger

Sebo Felix 4 Kombi

Test Staubsauger: Sebo Felix 4 Kombi
Ein sehr guter Allrounder, der für einen sehr guten Preis überall zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Das Besondere an der Felix-Baureihe von Sebo sind die Varianten für unterschiedliche Böden. So ist der Felix 4 mit seiner Kombi-Düse für harte Böden und Teppiche gleichermaßen geeignet.

Die Modelle Felix 1 und Felix 2 sind standardmäßig mit einer rotierenden Elektrobürste ausgestattet, der Felix 1 mit einer 28 Zentimeter schmalen Bürste und der Felix 2 mit einer breiteren für größere Räume.

Die Kombi-Düse des Felix 4 Kombi läuft auf stabilen, großen Rollen. Der Vorteil: Er lässt sich wendig über jegliche Art von Boden bewegen. Die Nachteile: Der Kopf ist wegen der großen Rollen recht hoch, ganze 80 Millimeter, und lässt sich nicht unter alle Möbel schieben. Außerdem schließt die Saugbürste des Sebo nicht besonders gut nach unten ab, ein Teil der Saugleistung verpufft. Diesen Nachteil macht er allerdings mit seiner enormen Saugkraft sofort wieder wett. Ja, er nutzt seine Bodenfreiheit dazu, den Schmutz aus der Stoßkante zwischen Boden und Wand aufzusaugen.

Überzeugt auf allen Böden

Beim Saugen in der Zimmerecke oder von Polstermöbeln erweist sich der integrierte Schlauch als pfiffiger Problemlöser – er kann kurzerhand aus seiner Befestigung genommen werden und mit dem richtigen Aufsatz bestückt, kann man auch diese Problemzonen vom Staub befreien. Ein Vorteil, der ansonsten den Bodensaugern vorbehalten bleibt.

Nun wäre es noch schön, wenn der Sauger frei stehen könnte. Da der Kombi-Kopf aber nicht in der senkrechten Position einrastet, muss man immer noch eine Hand am Sauger haben. Mit dem Bürstenkopf, in der Ausführung Felix 1 und Felix 2, geht das allerdings schon. Wie bereits erwähnt sind die Sauger mit dieser Ausstattung aber gerne um das Doppelte teurer als der Felix 4.

Aber auch mit dem Kombi-Kopf lässt sich auf gemischten Böden ziemlich komfortabel saugen, die Rollen sorgen für gebührlichen Abstand zum Teppich, so dass sich der Felix nicht festsaugt. Außerdem lässt sich die Saugstärke problemlos direkt oben am Griff stufenlos einstellen.

Am Schluss steht, wie bei jedem anderen Staubsauger auch, der Wechsel des Beutels. Aufgrund des großen Volumens muss man dies aber beim Felix 4 Komfort nicht allzu häufig tun. Ist es dann aber doch einmal so weit, hat man mit dieser staubigen Angelegenheit nicht lange zu kämpfen: Verriegelung lösen, Deckel anheben, Beutel raus, neuer Beutel eingepasst, zudrücken, einrasten – fertig.

Ein weiterer Vorteil von Sebo ist, dass man dort seit jeher mit Achsen arbeitet, die einzeln auswechselbar sind. Sehen wir uns zum Beispiel den Kobold von Vorwerk an, verfügt dieser ja ebenfalls über einen Kopf, der auf Rollen geführt wird. Diese sind allerdings auf Achsen gesteckt, die fest im Kopf integriert sind. Brechen diese Kunststoffachsen (was gar nicht mal so selten vorkommt), muss beim Vorwerk der gesamte Kopf ausgewechselt werden – eine teure und aufwändige Reparatur. Bei Sebo kommt man da schon deutlich günstiger weg.

Ersatz­teile und Beutel sind proble­mlos austausch­bar

Eines haben jedoch beide Sauger wieder gemeinsam: Durch die aufwändige Filterung sind sie auch für Allergiker die erste Wahl.

Der Sebo ist alledings schwer, mit über 5 Kilo buchstäblich kein Pappenstiel. Das hohe Gewicht wirkt sich allerdings nur auf den Transport aus. Beim Saugen läuft er leicht auf Rollen und saugt sich nicht an Teppichen fest. Das erleichtert die Arbeit deutlich.

Da beim mitgelieferten Kombi-Kopf eine Rastposition fehlt, kann der Felix 4 damit nicht frei stehen, mit dem optionalen Bürstenkopf geht das, allerdings wird der Felix damit doppelt so teuer.

Gut & günstig

Rowenta RO4825

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Der Rowenta RO4825 zeichnet sich durch eine kompakte Bauform bei angenehmer Lautstärke und guter Saugleistung aus.

Günstig muss nicht billig sein, wie der Rowenta RO4825 beweist. Klar ist, dass ein Staubsauger, der nur etwa halb so viel kostet, wie unser Testsieger, nicht denselben Funktionsumfang oder Bedienkomfort bieten kann. Verzichten muss man jedoch weder auf Saugleistung noch auf eine angenehme Arbeitslautstärke. Im zweiten Punkt belegt der Rowenta sogar den zweiten Platz in unserem Test.

Wie Rowenta das schafft, bleibt ein Geheimnis. An einem gut gedämmten Gehäuse kann es nicht liegen, denn der Compact Power XXL ist tatsächlich sehr kompakt und dazu auch noch sehr leicht.

Verzichten muss man dafür leider auf ein Rastsystem zwischen Schlauch und Saugrohr. Hier wird auf die altbekannte Klemmvariante gesetzt, was zwar gut funktioniert, aber eben nicht so komfortabel ist. Dafür sitzt die ausgezogene Rundbürste am Griffstück sehr gut und es macht Spaß damit zu arbeiten.

Nicht ganz perfekt umgesetzt wurden Räder und Lenkrolle. Die haben doch etwas sehr viel Spiel, wodurch die Lenkrolle nicht immer auf jede Lenkbewegung reagiert und auch mal seitlich rutscht.

Sehr gut gefiel im Test das Konzept der Staubaufnahme. Mit 2,5 Litern besitzt der Rowenta unter den Zyklonsaugern den größten Staubbehälter und setzt diesen interessant um. Wo die Konkurrenten auf komplizierte Verwirbelungstechniken setzen, ist der Compact Power XXL erstaunlich einfach aufgebaut. Das erleichtert natürlich das Entleeren und die Reinigung. Dennoch funktioniert die Staubtrennung ebenso gut. Denken viele Hersteller einfach zu kompliziert?

Auch bei der Saugleistung muss sich der kompakte Rowenta nicht verstecken. Auf Laminat und Teppich ist er ebenbürtig und liefert in Ecken sogar mit das beste Ergebnis. Dabei hält sich die statische Aufladung der Bodendüse stark Grenzen und auch der Staubbehälter bleibt an der Wandung deutlich sauberer als bei den Geräten von Philips.

Klein, leicht, leise und genügend Power – was will man mehr? Wer tatsächlich nicht mehr braucht, muss auch nicht mehr bezahlen und hat mit dem Rowenta RO4825 einen treuen und vor allem stillen Begleiter.

Außerdem getestet

Philips PowerPro Active FC9553/09

Der Philips PowerPro Active gehört zu den besten beutellosen Staubsauger im Test. Er ist zwar deutlich lauter als der Testsieger, verfügt aber ebenfalls über eine Leistungsregulierung und besitzt ausreichend Reserven, um nicht immer unter Volllast und damit voller Lautstärke arbeiten zu müssen. Positiv fallen vor allem die gummierten Räder auf, die für weniger Rollgeräusche sorgen. Allerdings verursachen die Radaufnahmen Schleifgeräusche, sodass sich der Effekt leider etwas aufhebt. Dafür verfügt der PowerPro Active – neben seinem kleineren Bruder, dem PowerPro Compact – über einen Rammschutz am Gehäuse, was viele Hersteller vernachlässigen.

Positiv sind beim PowerPro Active vor allem das Ausstattungspaket und der Bedienkomfort. So legt Philips seinem Sauger neben einer Bodendüse für Hartböden noch eine Fugendüse und eine breite Polsterdüse bei. Befestigen lassen sich beide mit einer Halterung am Saugrohr, was bis auf die Unterbringung allerdings wenig Komfort bietet. Die Düsen halten ziemlich gut, während die Halterung nicht fest am Rohr fixiert werden kann. Man ist daher gezwungen, das Saugrohr abzulegen und die benötigte Düse mit beiden Händen zu entnehmen.

Deutlich komfortabler ist dagegen der Sauger selbst, der senkrecht oder waagerecht geparkt und sogar so getragen werden kann – ein Alleinstellungsmerkmal des PowerPro Active. Der PowerPro Active ist auch der einzige Testkandidat, bei dem die integrierte Rundbürste am Griff in jeder Position gut einrastet und damit für eine deutliche Arbeitserleichterung sorgt.

Auch gut gelöst ist das Filtersystem. Der Philips PowerPro Active verfügt über einen großen Luftfilter am Staubbehälter, der (deutlich gekennzeichnet) ausgewaschen werden kann. Der praktische Test zeigte allerdings, dass das wohl nicht so oft vorkommen wird. Denn der Zyklonabscheider funktioniert sehr gut und scheidet fast 100 Prozent des Schmutzes ab.

Auch die Entnahme und das Ausleeren des Behälters wurde gut durchdacht. Nur die statische Aufladung sorgte dafür, dass bald mehr Gries am Rand des Behälters hing, als am Boden lag. Bei »normalen« Verunreinigungen kann das natürlich anders und eventuell auch besser aussehen.

Im praktischen Test schlug sich der Zyklonsauger von Philips sehr gut. Saugleistung steht mehr als ausreichend zur Verfügung und auch auf Teppichböden ist er gut zu bedienen. Besser als bei unserem Testsieger: Hier muss nicht einmal der Lufteinlass am Griff geöffnet werden.

Nicht ganz so gut ist hingegen die Leistung in Ecken. Die Bodendüse ist an der Vorderkante nicht gerade, was den Abstand unnötig vergrößert und wodurch nicht randnah gesaugt werden kann.

Alles in allem bleibt der Philips PowerPro Active unter den beutellosen Saugern ungeschlagen. Mit einer sehr guten Saugleistung hebt er sich vor allem durch seinen Funktionsumfang, Bedienkomfort und die gummierten Räder von der Konkurrenz ab. Nur in puncto Lautstärke muss er sich dem Testsieger klar geschlagen geben.

Miele S 8340 PowerLine

Der Miele S 8340 PowerLine ist ein toller Sauger, der sich im Test keinen echten Patzer leistete. Im Gegenteil, er erfüllte alle Anforderungen mit gut bis sehr gut und gefiel vor allem durch sein extra Fach im Gehäuse, in dem weitere Düsen gelagert werden können. Zusätzlich bietet er mit einer Saugstärkenregelung, dem klickbarem Schlauchsystem oder vier Lenkrollen einen hohen Bedienkomfort, sowie großen Aktionsradius. Allerdings hebt er sich damit nicht sonderlich von den anderen Testkandidaten ab. Alle haben recht gut gesaugt, ausreichend Leistung und die besseren haben eine Saugstärekenregulierung. Es sind die kleinen Details, die den Miele nicht ganz oben mitspielen lassen.

Im aktuellen Test ist der Miele S8340 PowerLine der teuerste Testkandidat, dagegen aber auch der größte und einer der lautesten und schwersten. Man kann ihm nicht absprechen, dass er einen sehr guten Job verrichtet, allerdings hätten wir für den Preis etwas mehr erwartet. Der PowerLine ist gut aber nicht besser als ein Großteil seiner Mitbewerber.

Miele Complete C3 Excellence EcoLine

Der Miele Complete C3 Excellence EcoLine hat eine umlaufende Stoßkante um den Schlitten, die bietet leider nicht jeder Testkandidat. Dank seiner beiden Vorrichtungen zum Einhängen des Saugrohrs lässt sich der Miele-Sauger gut in aufrechter Position durchs Treppenhaus tragen. Eine zweite Klemmvorrichtung kann das Saugrohr halten, wenn der Miele auf den Rädern steht. Das ist äußerst angenehm, denn gerade beim Saugen muss man oft mal etwas verräumen, bei vielen Bodensaugern landet das Saugrohr dann auf dem Boden und man muss sich bücken, um es wieder aufzuheben. Der Sauger von Miele macht da das Leben leichter.

Auf glatten Böden und selbst auf festem Teppichboden fühlt sich der Miele richtig wohl. Er ist sehr wendig, um auch um Möbel locker herumzukommen, und lässt sich mit Hilfe der Düsen, die ja immer dabei sind, schnell in einen Polstersauger verwandeln. Mit der richtigen Düse und ganz sanft eingestellter Saugleistung kann man auch Übergardinen problemlos absaugen.

Für die Ecken gibt es zwar auch eine passende Düse, meist reicht es jedoch, den Saugkopf abzunehmen, um dann direkt mit dem Rohr die Ecken auszusaugen. Hierzu muss nur eine Verriegelung gelöst werden und schon lässt sich das Rohr leicht aus dem Saugkopf herausziehen.

Wechselt man unbedacht vom glatten Boden auf einen Teppichboden, saugt sich der Kopf erstmal fest. Das lässt sich aber mit ein paar Steps auf den Minus-Schalter wieder in Ordnung bringen.

Auf Teppich ist je nach Tiefe des Flors eine gute Feinjustierung der Saugleistung möglich. Erst werden Bürste und Saugleistung eingestellt, dann erfolgt die Feinjustierung mit der Entlastungsdüse am Handgriff, und schon arbeite sich der Miele Complete C3 Excellence EcoLine sanft durch den Teppich.

Der Vorwerk Kobold VK 200 ist ein echter Klassiker und die Luxusvariante bei den Stielstaubsaugern. Das vormals recht altbackene Design wurde grundlegend überarbeitet, der grünweiße Kobold VK200 sieht nun recht futuristisch aus. Auch die restliche Ausstattung überzeugt: Die Bürste passt automatisch Höhe und Drehgeschwindigkeit an die Bodenbeschaffenheit an und das Kabel ist durch den Stiel verlegt. Ob sich dadurch das häufige Knicken der Zuleitung mit absehbarem Kabelbruch verhindern lässt, muss sich erst zeigen. Die automatische Bürste arbeitet gut, allerdings braucht sie recht lange. Ein Vorteil ist, dass die Elektrobürste bereits im Lieferumfang enthalten ist.

Allerdings ist der VK200 sehr teuer und der hohe Preis spiegelt sich nicht im Saugergebnis wieder. Der Sauger kann nur direkt über Vorwerk erworben werden.

Philips PowerPro Compact FC9332/09

Der Philips PowerPro Compact ist der kleine Bruder des PowerPro Active. Er kostet etwa die Hälfte, dafür muss man natürlich auf einige Annehmlichkeiten verzichten. Leider auch auf die Regulierung der Saugstärke und das wird ihm etwas zum Verhängnis. Beide Sauger von Philips bieten ordentlich Power, verursachen unter voller Leistung aber einen nicht unerheblichen Lärmpegel. Regelt man die Leistung etwas herunter, ist sie noch immer mehr als ausreichend und die Geräuschkulisse wird angenehm. Das funktioniert beim PowerPro Compact leider nicht.

Die Handhabung des PowerPro Compact ist mit dem Active identisch und so darf man von vielen Vorzügen, wie gummierten Rollen, zwei Parkpositionen, einem perfekt arbeitenden Zyklonabscheider oder rastbarem Rohrsystem profitieren. Nicht ganz so gut umgesetzt wurde die Rastfunktion der integrierten Rundbürste. Diese funktionierte beim Test des Staubsaugers in keiner Position richtig und die Bürste schob sich beim Versuch damit zu arbeiten, immer wieder zurück.

Wer mit einem etwas lauteren Sauger leben kann, bekommt mit dem recht günstigen Philips PowerPro Compact einen perfekt arbeitenden Zyklonsauger, der sich leicht reinigen lässt und qualitativ auf einem sehr hohen Level mitspielt.

Der Clatronic BS 1300 konnte leider nur bewertet, aber nicht wirklich getestet werden. Wobei das Saugergebnis wahrscheinlich auch nichts an seiner Platzierung geändert hätte. Er wirkt entsprechend seinem Preis mehr billig als günstig, ist laut und bietet keine Besonderheiten. Das kann man in dieser Preisklasse wohl auch nicht erwarten. Glaubt man den Bewertungen auf Amazon, soll er dennoch recht gut und unser Problem mit dem Saugrohr ein Einzelfall sein. Daher haben wir es auch mehrfach geprüft und den Sauger weitergereicht, jedoch kamen alle zum selben Ergebnis: Das Griffstück passt nicht in das Saugrohr. Der Messschieber bestätigte das Gefühl und zeigte klar, dass es sich nicht nur um minimale Abweichungen handelte.

Das Griffstück war im Durchmesser tatsächlich einen Millimeter größer als das Saugrohr. Beide Teile passen also auch mit erhöhtem Kraftaufwand nicht ineinander. So blieb uns nichts weiter übrig, als lediglich die technischen Eigenschaft zu bewerten.

Diese entsprechen dem Preis und für unter 50 Euro kann man wirklich nicht mehr erwarten. Er ist klein, leicht und handlich, aber auch sehr laut und bietet außer einer Filterwechselanzeige keinen besonderen Komfort.

Wer, wie wir, davon ausgeht, dass das nicht passende Rohr ein Einzelfall ist und mit der Lautstärke leben kann, hat mit dem Clatronic BS 1300 einen mehr als günstigen Sauger, der tut was er soll – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Philips PowerPro Expert FC9741/09

Der Powerpro Expert FC9741/09 von Philips kommt ganz ohne Beutel aus, weil er nach dem Zykonprinzip arbeitet. Für Allergiker sind solche Sauger nur bedingt geeignet: Spätestens dann, wenn der Staubbehälter ausgeleert werden muss, lässt sich der engere Kontakt nur schwer vermeiden. Da ist es dann gut, wenn man hilfreiche Nachbarn oder Bekannte hat, die einem diese letzte staubige Aufgabe abnehmen. Das ist im Falle des Expert FC9741/09 allerdings kein allzu großes Problem, denn dank des recht großen Staubbehälters tritt es zudem nicht allzu oft auf. Wenn er dann gefüllt ist, lässt er sich einfach abnehmen und bleibt beim Gang zur Tonne verschlossen.

Die Teleskopstange lässt sich auch für große Menschen lang genug einstellen. Düse bzw. Bürste für Polster und Gardinen sind schon am Griff integriert, man muss lediglich die Teleskopstange abnehmen und kann die Bürste dann bei Bedarf über die Düse schieben. Hinter einer Klappe ist das restliche Zubehör untergebracht.

Beim Saugen zeigt er sich sehr wendig, hat aber keine echte Stoßkante. Zumindest ist das, was da ist, nur hartes Plastik und nicht gummiert. Außer der Steuerung per Ausgleichsöffnung am Griff gibt es noch zwei Schalter am Gehäuse für eine stufenlose Einstellung des Motors. An der Ausgleichsöffnung sind sehr hilfreiche und zutreffende Piktogramme zur richtigen Dosierung angebracht. Auf tiefem Teppich ist er dank der Piktogramme sehr effizient zu dosieren, aber auch damit kommt seine Saugleistung auf Teppich nicht ganz an unseren Favoriten heran. In unserem Test ist der Powerpro Expert FC9741/09 trotzdem der beste Sauger ohne Beutel.

Amazon Basics 15C-71EU4

Beim AmazonBasics 15C-71EU4 hat Amazon ein gutes Händchen gehabt: Der kleine ist erstaunlich leistungsfähig und bringt für den schmalen Preis im Grunde alles mit, was man braucht, um direkt loslegen zu können. Ein Staubbeutel ist sogar schon eingesetzt, zwei weitere liegen bei, scheinen aber aus etwas anderem Material zu bestehen. Dennoch tut man wohl gut daran, gleich ein komplettes Paket mitzubestellen, da sie mit knapp 1,5 Litern Fassungsvermögen doch recht klein sind. Die Beutel lassen sich einfach wechseln, da die geöffnete Klappe arretiert, sodass man genug Platz zum Arbeiten und zudem beide Hände frei hat. Trotz des günstigen Preises verfügt der Korpus des Saugers über zwei Haken, in denen die Stange bei Nichtgebrauch oder bei einer Saugpause eingehängt werden kann, eine zum Parken in waagerechter und eine für das Abstellen in platzsparender senkrechter Position.

Der Ein/Aus-Schalter und der für die Kabelrolle sind groß und gut auf dem Korpus platziert, optimal auch für große Füße. Selbst der Schieber zum Dosieren der Leistung kann mit etwas Geschick mit dem Fuß betätigt werden.

Auf glattem Boden saugt der Basics gut, nur bei tiefem Teppich muss man die Saugleistung reduzieren, sonst saugt er sich fest. Entsprechend gering fällt dann auch das Ergebnis aus. Der Teleskopstiel ist für Menschen ab 1,80 Metern womöglich etwas kurz und die Räder sind etwas schwergängig, was aber durchaus der Serienstreuung geschuldet sein kann.

Alles in Allem ist der AmazonBasics 15C-71EU4 ein gutes Angebot und dürfte gerade in der kleinen Wohnung kaum Wünsche offen lassen.

Die Saugleistung des Siemens VSZ7330 Z7.0 ist weitgehend gleich mit der des Miele S 8340 PowerLine – und er ist sogar noch um ein gutes Stück günstiger. Was die Handhabung und die Ausstattung betrifft muss der Siemens aber hinter dem Miele zurückstehen. Die Saugkraft muss am Korpus eingestellt werden, was heißt, dass man sich bücken muss, genauso wie beim Nachfolger. Wer damit leben kann und über nicht allzu flauschige oder gar keine Teppiche verfügt, ist mit dem VSZ7330 Z7.0 gut und mittlerweile auch günstig bedient.

In die Studentenbude passt auch der Siemens VS06B1110 sehr gut. Er funktioniert mit Beutel und für eine kleine Wohnung ohne viel Teppich ist der Sauger von Siemens durchaus ausreichend. Bei größeren Saugflächen mit Teppich fährt man mit unseren Empfehlungen aber besser. Dennoch erhält man beim VS06B1110 bereits einen vernünftigen Sauger für kleines Geld.

Der Deik VC 1507 gehört ebenfalls zur beutellosen Fraktion, ist zudem sehr günstig und relativ kompakt. Die beiden Schalter am Korpus sind gerade für größere Füße mitunter schwer zu betätigen, da man schnell mit dem Gehäuse kollidiert. Die Dosierung der Saugleistung erfolgt per Ausgleichsöffnung im Griff, lässt sich erstaunlich gut dosieren, auf Teppich macht er aber keine so gute Figur wie etwa der Amazon Basics, der dazu noch günstiger ist. Für die Stange gibt es nur eine Halterung, er lässt sich daher auch nicht platzsparend hochkant abstellen.

Miele Swing H1 EcoLine Excellenc

Der Stielsauger Miele Swing H1 lässt sich leicht und ohne Werkzeug zusammenbauen. Seine Saugleistung liegt auf glatten Böden auf dem Niveau unseres Testsiegers, lediglich auf Teppichböden neigt er, wie die meisten anderen, dazu, sich festzusaugen. Dem kann man zwar entgegenwirken, indem man die Saugleistung reduziert. Dazu ist aber der umständliche Griff zum Korpus notwendig, da dort die entsprechenden Bedienelemente angebracht sind. Ergonomisch sinnvoller wäre hier tatsächlich die Bedienung oben am Griff. Wie dem auch sei, das Saugen von Teppichböden funktioniert dann auch. Ist der Flor allerdings weicher und tiefer, saugt sich der Miele aber gerne fest.

Wer überwiegend glatte, harte Böden in der Wohnung hat, ist mit dem Miele Swing H1 aber gut beraten. Er ist etwas günstiger als der Sebo und saugt den Schmutz genauso gut auf.

Der Fakir Starky Pro ist der einzige Sauger im Test, der sich ein Beispiel an unserem Favoriten von Sebo genommen hat und ebenfalls mit einem separaten Saugschlauch ausgestattet ist. Der ist allerdings deutlich kürzer als beim Sebo und erreicht auch nicht dessen Stabilität. Mit einem Extra kann der Starky Pro aber überzeugen: Er kann frei stehen. Das hatte sonst nur der vielfach teurere Vorwerk-Sauger zu bieten.

Der Zusammenbau des Starky geht zügig und werkzeuglos vonstatten, er ist außerdem solide gefertigt. Besonderes auf glatten Böden kann er sein Reinigungspotential voll ausspielen. Auf Teppichböden dagegen saugt er sich direkt fest.