Sterilisator Test: Sterilisator Aufmacher
test
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Der beste Sterilisator

Wir haben 23 Sterilisatoren für Babyfläschchen getestet. Der beste ist der Philips Avent SCF285/02. Er ist schnell, zuverlässig und überzeugt durch sein schlankes und schickes Design und seine vielfältigen Möglichkeiten. Zudem lässt er sich in der Höhe individuell anpassen und nimmt wenig Platz in der Küche ein.

Andrea Zschocher
Andrea Zschocher
ist freie Journalistin, Buchautorin, Bloggerin und Podcasterin. Sie schreibt gern über Familien­themen, unter anderem für Stern.de und Familie.de. Ihre Bücher unterstützen Familien in anspruchsvollen Zeiten. Auf ihrem Blog Runzelfüßchen berichtet sie über die schönen Seiten am Leben mit drei Kindern. Im Podcast "Kinderbuchleben" stellt sie regelmäßig Kinderbücher vor.
Yves Boss
Yves Boss
war Autor einer Kolumne und einer Reihe Gute-Nacht-Geschichten für die Zeitschrift Eltern. Er testet mit großer Leidenschaft Produkte für Kinder und Jugendliche. Als Vater von zwei Söhnen im Alter von ein und elf Jahren interessiert er sich außerdem für alles, was den Alltag in der Familie erleichtert.
Letztes Update: 20. Juni 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

24. September 2021

Wir haben vier weitere Sterilisatoren und einen Vaporisator getestet. Eine neue Empfehlung ist der Tommee Tippee UV 3-in-1, der unsere bisherige Empfehlung von Omorc ersetzt. Dieser und der Safe & Care sind nicht mehr verfügbar und wurden aus dem Test entfernt.

21. August 2020

Wir haben acht neue Sterilisatoren getestet. Eine neue Empfehlung ist der Omorc Sterilisator.

30. August 2019

Wir haben fünf neue Geräte getestet. Der Reer VapoDry ist eine neue Empfehlung.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wenn man Eltern wird, ziehen neben Windeln, Feuchttüchern und Schnullern auch jede Menge elektrische Geräte in die heimischen vier Wände ein. Sie sollen das Leben von Eltern und Baby erleichtern. Ob man all diese Geräte auch wirklich braucht, steht auf einem anderen Blatt und wird vor der Kindergartentür oder am Sandkastenrand unter Müttern und Vätern heiß diskutiert. Die Meinungen gehen dabei oft sehr weit auseinander.

Sterilisatoren, oder auch Vaporisatoren genannt, gehören zu den Geräten, an denen sich die Geister der Eltern besonders scheiden. Wer einen Sterilisator zuhause hat, schwört auf ihn, wer keinen hat, findet ihn total überflüssig. Schließlich kann man Schnuller und Fläschchen auch einfach in einem Topf mit heißem Wasser steril auskochen.

Allerdings ist im Kochtopf der Platz für Schnuller und Flaschen begrenzt und beim Herausholen verbrennt man sich gern mal die Finger. Schnuller nehmen beim Auskochen außerdem Wasser auf, das auf umständliche Art und Weise wieder heraus geschüttelt werden muss. Ein Sterilisator ist da praktischer. Ohne viel Aufwand sind nach nur wenigen Minuten Bakterien und Keime getötet – und Schnuller, Beißringe sowie Fläschchen wieder einwandfrei sauber und hygienisch.

Wir haben 23 Geräte getestet, 17 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Philips Avent SCF285/02

Test  Sterilisator: Philips  Avent SCF285/02
Dieses Modell ist er sehr kompakt und mit den verschiedenen Einsätzen flexibel verwendbar.

Mit dem Philips Avent SCF285/02 bekommt man einen kompakten und flexiblen Sterilisator, der schnell und zuverlässig funktioniert. Er sieht schick aus und nimmt nicht viel Platz weg. Das Sterilisieren funktioniert problemlos – allerdings ist er nicht ganz günstig.

Auch gut

Beurer BY 76 Sterilisator

Test Sterilisator: Beurer BY 76 Sterilisator
Das digitale Display zeigt die restliche Sterilisationszeit an.

Bunt und farbenfroh kommt der Beurer BY 76 Sterilisator daher. Er bringt sicher einen Farbklecks in jede Küche – doch er macht auch seine Arbeit sehr gut. Kaum langsamer als unser Favorit ist er diesem auch nah auf den Fersen. Einzig die Flexibilität des Philips sicherte ihm den Testsieg.

Mit Abtropf-Rillen

MAM 309380

Test: Sterilisator – Testsieger MAM  309380 Mikrowellen Dampfsterilisator
Günstiger ist ein Behälter, den man einfach in die Mikrowelle stellt.

Wenn es etwas günstiger sein soll und die Verwendung einer Mikrowelle kein Ausschlusskriterium ist, ist der MAM Dampfsterilisator eine gute Alternative. Er ist schnell, es passt viel rein und die Rillen am Rand verhindern, dass zu viel Wasser von der Schale tropft.

Gut getrocknet

Reer 36040 VapoDry

Test  Sterilisator: reer 36040 VapoDry
Die zusätzliche Trocknungsfunktion ist praktisch, es bleibt keine Restfeuchte zurück.

Wenn Sie die Fläschchen nach dem Sterilisieren nicht noch extra trocknen möchten, empfehlen wir den Reer VapoDry. Er übernimmt das Trocknen, indem er sofort nach dem Sterilisationsvorgang in den Trocknungsmodus schaltet. Das klappt gut, es bleibt kein Restwasser zurück. Ein wenig Zeit sollte man aber einplanen, insgesamt dauert das dann doch gute 40 Minuten.

Wenn Geld egal ist

Tommee Tippie Ultra UV 3-in-1 Sterilisator

Test Sterilisator: Tommee Tippie 423110 Dampfsterilisator
Dank Sterilisation durch ultraviolettem Licht, ungewöhnlichem Design und leichter Bedienung lässt das Gerät kaum Wünsche offen.

Wenn Sie ein stylisches Gerät suchen, das kompakt ist, sich leicht handhaben lässt und zuverlässig sterilisiert ist der Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1 etwas für Sie. Allerdings kostet das Gerät etwas mehr. Restfeuchtigkeit und verbrühte Finger gehören dank UV-Sterilisation der Vergangenheit an.

Vergleichstabelle

TestsiegerPhilips Avent SCF285/02
Auch gutBeurer BY 76 Sterilisator
Mit Abtropf-RillenMAM 309380
Gut getrocknetReer 36040 VapoDry
Wenn Geld egal istTommee Tippie Ultra UV 3-in-1 Sterilisator
Mamajoo MMJ2025 5-in-1 Dampfsterilisator
Babymoov Turbo Pure 2-in-1 Sterilisator
Philips Avent SCF287/02
Philips Avent SCF282/22
Reer VapoMat
Reer VapoMax
Reer Micro-VapoMat
Hartig + Helling BS 29
NUK Vario Express
Chicco Dampfsterilisator
MAM 66969303
Primamma Vaporisator
Test  Sterilisator: Philips  Avent SCF285/02
  • Sehr flexibel zu verwenden
  • Kompakt und schick
  • Relativ hohe Restfeuchte an den Flaschen
Test Sterilisator: Beurer BY 76 Sterilisator
  • Display mit restlicher Sterilisationszeit
  • Sehr schöne Optik
  • Nicht so flexibel einsetzbar wie unser Favorit
Test: Sterilisator – Testsieger MAM  309380 Mikrowellen Dampfsterilisator
  • Günstig
  • Für die Mikrowelle
  • Mikrowellenverwendung muss man mögen
Test  Sterilisator: reer 36040 VapoDry
  • Desinfektion und Trocknung
  • Großes Volumen
  • Praktischer Griff
  • Etwas klobig
  • Mittelmäßige Zeit zum Sterilisieren
  • Etwas preisintensiver
Test Sterilisator: Tommee Tippie 423110 Dampfsterilisator
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Leichte Bedienung
  • Sehr leise
  • Hohes Gewicht
  • Teuer
  • Lange Sterilisationszeit
Test Sterilisator: Mamajoo MMJ2025 5-in-1 Dampfsterilisator
  • Als Dampfgarer verwendbar
  • Kann Milch und Babynahrung erwärmen
  • Viel Zubehör
  • Aufsätze etwas wacklig
  • Display schlecht ablesbar
Test Sterilisator: Babymoov Turbo Pure 2-in-1 Sterilisator
  • Große Kapazität
  • Leichte Bedienung
  • Nach dem Trocknen noch Restfeuchtigkeit
Test  Sterilisator: Philips Avent SCF 287 Dampfsterilisator 4 in 1
  • Kann sehr viel auf einmal sterilisieren
  • Mit Flasche und Sauger
  • Sehr leise
  • Hoher Preis
Test  Sterilisator: Philips Avent Micro SCF 283
  • Bei hoher Wattzahl schon nach 2 Minuten fertig
  • Mit Flasche und Sauger
  • Braucht viel Platz in der Mikrowelle (die muss recht groß sein)
Test  Sterilisator: Reer Vapomat
  • Günstig
  • Mit Zange und Korb für Kleinteile
  • Dampf trat hier sehr konzentriert aus dem Deckel aus
Test  Sterilisator: Reer Vapomax
  • Dampfauslasser verfärbt sich zur Warnung
  • Sehr leise
  • Geht direkt los, was verwirrt
  • Muss alle 4 Wochen entkalkt werden
Test Sterilisator: reer 3295.1 Micro-Vapomat Mikrowellen-Vaporisator
  • Günstig
  • Optisch nicht schön anzusehen
  • Qualität könnte leiden
Test  Sterilisator: Hartig + Helling BS 29
  • Gutes und einfaches Sterilisieren möglich
  • Könnte optisch moderner sein
Test  Sterilisator: NUK Vario Express
  • Kompakt
  • Viel Zubehör
  • Schnelle Desinfektionszeit
  • Griff ist eher unpraktisch
Test  Sterilisator: Chicco Dampfsterilisator
  • Recht günstig
  • Guter Griff
  • Nur Chicco-Flaschen und -Zubehör passen
  • Langsam
Test  Sterilisator: MAM 66969303
  • Praktischer Korb
  • Sehr klobig
  • Öffnungsmechanismus ist nicht ideal
  • Braucht viel Platz
Test  Sterilisator: Primamma Vaporisator
  • Günstig
  • Plastikgeruch beim ersten Benutzen
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Braucht man wirklich einen Sterilisator?

Kurze Antwort: Eigentlich nein. Denn das Sterilisieren von Flaschen ist nur in den ersten sechs Lebensmonaten ratsam – und auch dann muss man es nicht unbedingt nach jeder benutzten Flasche machen. Und natürlich können Sie die Fläschchen auch in einem Topf mit kochendem Wasser auskochen. Das ist zwar etwas umständlicher, funktioniert aber genauso.

Aber letztlich ist es Ihre Entscheidung: Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen und die Fläschchen nach jedem Gebrauch sterilisieren möchten, ist ein Sterilisator praktisch und spart Zeit.

Schutz vor Keimen und Bakterien

Hygiene ist im Umgang mit neugeborenen Babys essentiell – besonders in den ersten Wochen nach der Geburt, denn der Körper eines Babys muss den Umgang mit den vielen Bakterien und Keimen erst noch erlernen.

Hygiene ist bei neugeborenen Babys äußerst wichtig

In den letzten Wochen vor der Geburt bekommen Babys zwar eine ordentliche Zufuhr an Abwehrstoffen von der Mutter, aber die halten den äußeren Einflüssen nicht ewig stand – daher ist Hygiene unumgänglich. Bei Frühchen muss man ganz besonders auf Sauberkeit achten, denn die bekommen den extra Schub Abwehrstoffe von der Mutter oftmals nicht mit in die Wiege gelegt.

 Sterilisator Test: Sterilisator
Beim Sterilisieren entsteht Feuchtigkeit – daher sind Geräte mit Trocknungsfunktion sehr praktisch.

Es ist daher also wichtig, die Fläschchen in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt nicht nur gut zu reinigen sondern auch regelmäßig zu sterilisieren. Sobald Babys krabbeln können, stecken sie sich aber ohnehin alles mögliche in den Mund – dann macht das Sterilisieren von Flaschen nicht mehr viel Sinn. Bis dahin hat Ihr Baby aber auch schon einige Abwehkräfte gesammelt und selbst wenn es eine Darminfektion bekommen sollte, ist sie dann nicht mehr lebensbedrohlich. Gut abspülen reicht dann in der Regel völlig aus.

Vaporisator oder Sterilisator?

Beide Geräte sind dafür gedacht, Keime und Bakterien abzutöten. Während ein Sterilisator ausschließlich zum Desinfizieren und Sterilisieren verwendet wird, hat ein Vaporisator noch eine weiter Funktion: Er eignet sich auch als Dampfgarer für Gemüse, Fleisch oder Fisch.

 Sterilisator Test: Sterilisator Eier
Auch als Dampfgarer nutzbar – mit manchen Geräten kann man sogar Eier kochen!

Bei einem Dampfsterilisator wird in einem Gefäß Wasser erhitzt und zum Sieden gebracht, bis es sich mit Dampf füllt. Wenn Wasserdampf entweichen kann, erreicht er maximal eine Temperatur von 100 Grad. Nicht so in einem geschlossenen Behälter. Dort steigt der Druck, der Wasserdampf wird noch heißer und zerstört auf den zu sterilisierenden Oberflächen Keime und Bakterien.

Wichtig: Die vom Hersteller angegebene Wassermenge sollte exakt eingehalten werden. Ansonsten verändert sich die Sterilisationszeit und eine optimale Sterilisierung kann nicht mehr garantiert werden.

Elektrisch oder für die Mikrowelle?

Sterilisatoren im Test: Für die Mikrowelle
Für die Mikrowelle: MAM 309380 und Reer 3295.1 Micro-Vapomat.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Sterilisatoren: die elektrischen und die für die Mikrowelle. Für welche man sich entscheidet, hängt zum einen davon ab, wieviel man ausgeben möchte und zum anderen, wieviel Platz man hat. Denn elektrische Dampfsterilisatoren sind allesamt recht sperrig.

Mikrowellen-Sterilisatoren sind deutlich kleiner und, wie wir finden, auch praktischer. Man muss nur darauf achten, dass die eigene Mikrowelle auch groß genug ist, denn Sterilisatoren passen nicht in jede Mikrowelle.

Test: Sterilisator – Testsieger Philips Avent SCF285/02

Testsieger: Philips Avent SCF285/02

Der 3-in-1 Dampfsterilisator Philips Avent SCF285/02 hat uns überzeugt – nicht nur wegen seines schlanken und sehr schicken Designs; er sterilisiert auch schnell, ist vielfältig nutzbar und bietet viel Volumen für Flaschen und Zubehör.

Neben dem Gerät gehören eine 125-Milliliter-Flasche und ein Schnuller zum Lieferumfang des Philips Avent SCF285/02. Außerdem sind eine kleine Zange für das Herausnehmen der Flaschen und Schnuller nach dem Sterilisieren sowie ein Spülmaschinenkorb dabei.

Testsieger
Philips Avent SCF285/02
Test  Sterilisator: Philips  Avent SCF285/02
Dieses Modell ist er sehr kompakt und mit den verschiedenen Einsätzen flexibel verwendbar.

Der Sterilisator selbst besteht aus der Gerätebasis mit dem Heizelement und dem Wasserbehälter, einem kleinen und einem großen Korb und einem Deckel mit Griff.

Fast alle elektrischen Sterilisatoren sind groß, klobig und rund. Im Vergleich dazu ist der Philips Avent sehr schlank und sieht richtig schick aus.

Das Stecksystem ermöglicht die Benutzung von entweder nur dem kleinen, nur dem großen oder beiden Körben. Deshalb nennt Philips das Gerät auch »3 in 1«. Man kann die Größe des Philip Avent also auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Der Philips bietet enorm viel Flexibilität

Auch hinsichtlich der Bedienerfreundlichkeit haben sich die Designer etwas einfallen lassen: Der Deckel ist so konzipiert, dass man ihn durch den breiten Griff wunderbar abnehmen und wieder aufsetzen kann.

Ausstattung und Funktion

Im Philips Avent SCF285/02 können bis zu sechs Weithals- und Standardbabyfläschchen und jede Menge Zubehör gleichzeitig sterilisiert werden. Alle handelsüblichen Marken passen in den Sterilisator.

Bevor die Gegenstände sterilisiert werden, sollten sie gründlich gereinigt werden. Praktischerweise wird der Philips Avent SCF285/02 mit einem Spülmaschinenkorb geliefert, indem man alles wunderbar vorreinigen kann.

Der Philips Avent tötet ohne die Verwendung von Chemikalien bis zu 99,9 Prozent der schädliche Keime ab. So kann man sicher sein, dass alle Gegenstände für das Baby steril sind.

Die Heizplatte am Avent wurde offenliegend eingebaut. So lässt sie sich schnell und einfach reinigen und man kann sich sicher sein, dass die Sterilisation immer mit sauberem Dampf durchgeführt wird.

Bedienung: einfach und effizient

Die Bedienung des Philips Avent SCF285/02 ist sehr einfach. Vor dem ersten Gebrauch wird empfohlen, zunächst eine Sterilisation mit leerem Korb durchzuführen. Danach einfach 100 Milliliter Leitungswasser direkt in den Wasserbehälter der Gerätebasis geben und einen oder beide Körbe befüllen.

Bei der Benutzung von beiden Körben wird zunächst der große und dann der kleine Korb auf die Gerätebasis gesetzt. Den Abschluss bildet der Deckel. Stecker in die Steckdose stecken und den Ein- und Ausschalter drücken.

Das Aufheizen des Sterilisators dauert ungefähr vier und ein Sterilisationsprozess etwa sechs Minuten.

Bis zu 24 Stunden steril bei geschlossenem Deckel

Im Philip Avent SCF285/02 lassen sich auch Milchpumpen, Milchpumpenzubehör, Kinderteller, Kindergeschirr und andere Babyartikel sterilisieren.

Nach Beendigung des Sterilisationsvorgangs schaltet sich das Gerät automatisch ab. Bevor man den Deckel öffnet, sollte man kurz warten bis das Gerät etwas abgekühlt ist, denn beim Öffnen kann noch heißer Wasserdampf austreten. Das verbleibende Wasser wird abgegossen und der Wasserbehälter trocken gewischt.

Bei ungeöffnetem Deckel hält der Philips Avent die Gegenstände bis zu 24 Stunden steril.

Philips Avent SCF285/02 im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Testberichte zum Philips Avent SCF285/02 – sobald welche erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Wenn Sie ein anderes, günstigeres Modell oder ein Gerät für die Mikrowelle suchen, können Sie sich noch unsere weiteren Empfehlungen anschauen.

Schickes Design: Beurer BY 76

Richtig schick sieht der BY 76 von Beurer aus und versüßt einem mit seinen kräftigen Gelb- und Weißtönen den elterlichen Alltag. Gute Leistung bringt er auch: Auf zwei Ebenen sterilisiert der Sterilisator von Beurer bis zu sechs Flaschen samt Zubehör in nur sieben Minuten. Damit braucht er nur eine Minute länger als unser Favorit.

Auch gut
Beurer BY 76 Sterilisator
Test Sterilisator: Beurer BY 76 Sterilisator
Das digitale Display zeigt die restliche Sterilisationszeit an.

Die Displayanzeige mit der Laufzeit der Sterilisation kann praktisch sein, ist bei der kurzen Sterilisationszeit aber nicht wirklich essentiell. Dafür ist der Sterilisator von Beurer ein gutes Stück günstiger als der von Philips.

Für uns hat der Philips mit seinen drei verschiedenen Größen und der kompakteren Bauform trotzdem die Nase vorn.

Der Dampfsterilisator bietet mit seiner Kapazität von sechs kleine Babyflaschen oder fünf großen Babyflaschen ordentlich Stauraum. Auf einer speziellen Ablage können Zubehör wie Sauger oder Flaschennuckel sterilisiert oder getrocknet werden. Die Dauer des Sterilisationsprozesses beträgt neun Minuten.

Der Trockenvorgang kann zwischen 30 und 60 Minuten gewählt werden. Nach Ablauf der Zeit schaltet sich das Gerät dann von allein ab und signalisiert mit einem 6-maligen Alarmton: Ich bin fertig. Insgesamt wirkt der Sterilisator mit seinen vielen Zubehörteilen aber etwas wacklig.

Vor allem die vielseitige Verwendbarkeit des leichten Gerätes hat uns gut gefallen. Dieser kann auch als Flaschenwärmer für Babyflaschen (Glas, PP, PA) und für Gläschen eingesetzt werden. Ebenso kann er als Babykostwärmer und Dampfgarer sowie als Trockner eingesetzt werden.

Mittels einer digitalen LC-Kontrollanzeige können die verschiedenen Prozesse, wie Aufwärmen oder Sterilisieren gut überwacht werden. Allerdings ließ sich diese in bestimmten Blickwinkeln nur schlecht ablesen. Alle Kunststoffteile sind BPA-freiem Polypropylen hergestellt.

Laut Hersteller soll nach Desinfektion der Inhalt des Sterilisators bei ungeöffneten Deckel bis zu 24 Stunden steril bleiben.

Mikrowellengeeignet: MAM 309380

Wer lieber einen einfachen Sterilisator für die Mikrowelle will, ist mit dem Dampfsterilisator von MAM gut beraten. Im MAM 309380 können bis zu sechs Weithals- und Standardbabyfläschchen sowie jede Menge Zubehör gleichzeitig sterilisiert werden. Alle handelsüblichen Marken passen in den Sterilisator.

Mit Abtropf-Rillen
MAM 309380
Test: Sterilisator – Testsieger MAM  309380 Mikrowellen Dampfsterilisator
Günstiger ist ein Behälter, den man einfach in die Mikrowelle stellt.

Der Deckel ist mit Rillen ausgestattet. Die eignen sich wunderbar zum Abtropfen der Flaschen nach dem Sterilisationsvorgang: einfach die Flaschen kopfüber in den Deckel stellen. Der MAM Dampfsterilisator besteht aus Polypropylen und ist BPA-frei.

Mit Trockungsfunktion: Reer 36040 VapoDry

Etwas klobig und groß aber dafür mit integrierter Trocknungsfunktion kommt der reer VapoDry. Zugegeben, es gibt optisch sicher schönere Geräte aber er hat doch einige Vorteile zu bieten: Der Griff zum Abheben des Deckels ist gut konstruiert, der heiße Wasserdampf verbrennt einem nicht die Finger. Außerdem passt richtig viel rein. Insgesamt acht Flaschen finden Platz und auf dem zusätzlichen Gitter können Sie gleichzeitig auch Schnuller oder anderes Zubehör desinfizieren.

Gut getrocknet
Reer 36040 VapoDry
Test  Sterilisator: reer 36040 VapoDry
Die zusätzliche Trocknungsfunktion ist praktisch, es bleibt keine Restfeuchte zurück.

Was ihn aber aus unserer Sicht zur Empfehlung macht, ist die Trocknungsfunktion. Nach einer ungefähr 12 minütigen Sterilisationszeit beginnt der reer automatisch mit dem Trocknen. Sie müssen nicht nochmal den Knopf betätigen, das passiert einfach von alleine. Allerdings dauert das Trocknen seine Zeit, knapp 30 Minuten sollten Sie schon veranschlagen. Macht aber nichts, denn es stört ja nicht, wenn nebenbei der Sterilisator weiterläuft. Sobald auf den Trocknungsmodus umgeschalten wird, hört man das am Geräusch. Wie ein Föhn hört er sich dann an, ist aber nicht so laut.

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Sterilisator Test: Reer Vapodry.
Der reer VapoDry ist zwar etwas klobig ...
Sterilisator Test: Reer Vapodry.
... bietet aber für bis zu acht Flaschen Platz.
Sterilisator Test: Reer Vapodry.
Die Flaschen werden auf die dafür vorgesehenen Steckplätze gestellt.
Sterilisator Test: Reer Vapodry.
Ein Filter am Geräteboden ist für den Trocknungsvorgang vorhanden.

Nach dem Trocknen schaltet er sich automatisch ab, dann sollten Sie allerdings trotzdem noch ein paar Minuten warten, bis Sie die Flaschen entfernen – das Gerät könnte noch heiß sein. Will man die Flaschen einmal nicht getrocknet haben, ist das auch kein Problem. Einfach nach dem Sterilisieren auf den Ein/Aus-Knopf drücken, dann wird der Vorgang unterbrochen.

Der Hersteller hat im Juni 2021 als Vorsichtsmaßnahme eine Rückrufaktion für bestimmte Auslieferungschargen des reer VapoDry gestartet. In sehr seltenen Fällen kann es bei Geräten einzelner Chargennummern zu einer starken Überhitzung des Gerätes kommen. Näheres dazu finden Sie hier.

Wenn Sie also ein wenig Platz zur Verfügung haben und Sie das nicht ganz so moderne Design nicht stört, haben Sie mit dem reer VapoDry wirklich ein gutes Gerät zuhause.

Wenn Geld egal ist: Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1

Der Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1 hat es unter unsere Empfehlungen geschafft. Das ansprechende Gerät lässt sich sehr einfach bedienen und sterilisiert mit UV-Licht zuverlässig Babyflaschen und Zubehör. Durch den Verzicht von heißem Wasserdampf können die Babyflaschen praktisch sofort wieder verwendet werden.

Wenn Geld egal ist
Tommee Tippie Ultra UV 3-in-1 Sterilisator
Test Sterilisator: Tommee Tippie 423110 Dampfsterilisator
Dank Sterilisation durch ultraviolettem Licht, ungewöhnlichem Design und leichter Bedienung lässt das Gerät kaum Wünsche offen.

Die Optik mit Fronttür, zwei stählernen Lattenrosten und den hochglänzenden, innenliegenden Metallwänden fallen sofort ins Auge und erinnern frappierend an einen Mini-Kühlschrank. Das Gerät bietet eine besondere Variante der Sterilisation: mit UV-Licht. Diese trockene und sichere Methode tötet Keime ohne die Verwendung von Chemikalien, Wasserdampf oder Hitze ab. So können Eltern sicher sein, dass auch schwer erreichbare Stellen zuverlässig sterilisiert werden. Durch den Verzicht von heißem Wasserdampf können die Babyflaschen sofort wieder eingesetzt werden.

Der Sterilisator von Tommee Tippee kommt mit zwei Anweisungszetteln in englischer und arabischer Sprache, die alle wichtigen Informationen zur Inbetriebnahme enthalten. Bevor wir das Gerät aber in Betrieb nehmen konnten, mussten wir uns einen Reiseadapter auf Amazon besorgen, da das Modell für den britischen Markt konzipiert ist und mit einem UK-Netzstecker geliefert wird.

Die verspiegelte Isolierung der Fronttür schützt die Augen vor UV-Licht. Die UV-Leuchte wird ebenfalls mit einem automatischen Abschaltmodus aktiviert, wenn die Tür des Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1 vorzeitig geöffnet wird. Wird diese wieder geschlossen, läuft das entsprechende Programm weiter. Eine digitale, gut sichtbare Anzeige informiert über eingestellte und verbleibende Zeit.

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Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Unsere neue Empfehlung Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1.
Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Sehr gute Verarbeitung und tolles Design.
Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Das Bedienpanel ist groß, übersichtlich und lässt sich sehr gut bedienen.
Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Mittels UV-Lampe werden zuverlässig Keime und Bakterien abgetötet.
Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Hinter einer kleinen Klappe auf der Rückseite des Gerätes befindet sich der Luftfilter.
Sterilisator Test: Tommee Tippie Ultra Uv 3 In 1 Sterilisator
Das Modell kommt mit einem Netzstecker UK (Typ G). Die Anschaffung eines Reiseadapters kostet aber nur ein paar Euro.

Das Gerät von Tommee Tippee gefällt uns vor allem durch seine sichere Bedienung und einfache Handhabung: Die Tür wird geöffnet und das Gerät mit Flaschen, Saugern, Schnullern oder Milchpumpenzubehör gefüllt. Dann wird die Tür wieder geschlossen. Das Bedienpanel ist mit großen Icons versehen und lässt sich bequem per Fingerdruck handhaben. Ein Tastendruck auf »On/Off« schaltet das Gerät in den Bereitschaftsmodus, ein zweiter auf das entsprechende Tastenfeld in den gewünschten Modus – kinderleicht. Stört Sie das leise Piepsen bei der Bedienung des Gerätes, so kann dieses über das gleichzeitige Drücken der Tasten »Sterilisieren« und »Aufbewahrung« ein- oder ausgeschaltet werden.

Im »Nur Sterilisieren«-Modus haben Sie die Wahl zwischen 35 oder 45 Minuten. Oder sie entscheiden sich für den »Nur Trocknen«-Modus: Hier werden die Flaschen auf Wunsch 30, 40 oder 50 Minuten lang nur getrocknet, sollten sie schon steril sein. Die Länge der Trockungsdauer können Eltern von der Anzahl der Gegenstände im Gerät abhängig machen. Im Automatik-Modus können bis zu sechs große Flaschen in 60 Minuten sterilisiert und getrocknet werden. Gut gefallen hat uns auch der sogenannte »Aufbewahrungsmodus«: Hier wird automatisch alle zwei Stunden für fünf Minuten das UV-Licht aktiviert sowie für fünf Minuten getrocknet, um den Inhalt des Gerätes dauerhaft steril zu halten.

Durch den Einsatz eines Luftfilters werden im Inneren des Gerätes Staub, Pollen oder Schadstoffe zuverlässig aus dem Innenraum gefiltert. Dieser befindet sich unter einer kleinen Klappe auf der Rückseite des Gerätes und lässt sich mit warmen Wasser leicht auswaschen und dann an der Luft trocknen. Der Hersteller empfiehlt außerdem die regelmäßige Reinigung des Gerätes mit einem weichen Lappen – einfach auswischen und fertig.

Die im Gerät verbaute UV-Lampe besitzt laut Hersteller eine Betriebsdauer von 6.000 Stunden. Sollte die Lampe mal kaputt gehen, oder das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, lässt sich diese durch einen leichten 90-Grad-Dreh entgegen des Uhrzeigersinn leicht herausdrehen und auswechseln. Die UV-Lampe des Typs Philips G4 TUV 4W T5 Mini kostet nur wenige Euro und kann direkt beim Hersteller bestellt werden.

Uns hat der Tommee Tippee Ultra UV 3-in-1 begeistert.

Außerdem getestet

Mamajoo MMJ2025 5-in-1 Dampfsterilisator

Der Mamajoo MMJ2025 5-in-1 ist zum Aufwärmen von Babymilch, Dampfgaren von Lebensmitteln und zur Sterilisation sowie zum Trocknen von Flaschen und Gläschen geeignet. Er kann ebenfalls als Flaschenwärmer für Babyflaschen (Glas, PP, PA) und für Gläschen eingesetzt werden. Mit seiner Kapazität von sechs kleinen oder fünf großen Babyflaschen, bietet er ordentlich Stauraum. Auf mehreren Einsätzen können Zubehör wie Sauger oder Flaschennuckel sterilisiert oder getrocknet werden, Gemüse dampfgegart und Babybrei erwärmt werden.

Die Dauer des Sterilisationsprozesses beträgt neun Minuten. Der Trockenvorgang kann zwischen 30 und 60 Minuten gewählt werden. Nach Ablauf der Zeit schaltet sich das Gerät dann von allein ab und signalisiert mit einem 6-maligen Alarmton: Ich bin fertig. Insgesamt steht die Gerätebasis standfest, der Aufbau des Sterilisators mit seinen vielen Zubehörteilen wirkt aber etwas wacklig. Das Verstauen der nicht verwendeten, teilweise großen Einsätze benötigt zusätzlichen Platz in den Schubladen der Küche.

Mittels einer digitalen LC-Kontrollanzeige können die verschiedenen Prozesse, wie Aufwärmen oder Sterilisieren gut überwacht werden. Allerdings ließ sich diese in bestimmten Blickwinkeln nur schlecht ablesen. Alle Kunststoffteile sind aus BPA-freiem Polypropylen hergestellt. Laut Hersteller soll nach Desinfektion der Inhalt des Sterilisators bei ungeöffnetem Deckel bis zu 24 Stunden steril bleiben. Vor allem die vielseitige Verwendbarkeit des leichten und gut verarbeiteten Gerätes haben uns gut gefallen: Der Mamajoo verpasst aufgrund der starken Konkurrenz nur knapp eine Empfehlung.

Babymoov Turbo Pure 2-in-1 Sterilisator

Der Babymoov Turbo Pure 2-in-1 kann zur Sterilisation und hygienischen Trocknung von Babyflaschen und Zubehör eingesetzt werden. Im Inneren sorgen abnehmbare Dampfdüsen mit 95 Grad Celsius heißem Wasserdampf für das Abtöten von hartnäckigen Keimen, Gerüchen und Kalzium-Ablagerungen. Nach acht Minuten ist die Sterilisation abgeschlossen. Ein sogenannter All-in-One Zyklus ermöglicht die Sterilisation (600 Watt) und die darauf folgende automatische Trocknung mit warmer Luft (125 Watt) innerhalb von 38 Minuten. Die Länge des Trocknungsmodus (30, 45 oder 60 Minuten) kann bequem per Knopfdruck ausgewählt und mit der Taste »OK« gestartet werden. Nach Ablauf des jeweiligen Zyklus schaltet sich das Gerät von allein ab.

Dank rutschsicherer Füße stand das Gerät in unserem Test jederzeit stabil. Bis zu sechs Babyflaschen oder Zubehör (Sauger, Milchpumpen, Geschirr, kleineres Spielzeug aus Kunststoff oder Ähnliches finden leicht im Gerät Platz. Sollte das Gerät entkalkt werden müssen, weist der Babymoov mittels Alarm in Form eines von Blau auf Orange wechselnden Tropfensymbols darauf hin. Unter der Glocke des Gerätes bleiben die reinen Babyflaschen bis zu 24 Stunden steril. Im Lieferumfang ist außerdem ein extra HEPA-Wechsel-Filter zum Reinigen der Luft mit inbegriffen, der unter einer Klappe am Boden des Gerätes sitzt. Leider befand sich nach dem Trocknen immer noch eine kleine Menge an Restfeuchte im Gerät.

Philips Avent SCF287/02

Ähnlich wie der Testsieger funktioniert auch der Philips Avent SCF287/02. Der wohl größte Unterschied ist der Preis. Außerdem ist die Anzeige inzwischen etwas hübscher. Wenn Ihnen dieses Design mehr zusagt und Sie den etwas höheren Anschaffungspreis nicht scheuen, bekommen Sie auch hier ein Topgerät. Ein Sterilisationsvorgang dauert sechs Minuten, es können sechs Flaschen plus Zubehör gleichzeitig sterilisiert werden. Möchten Sie mal keine Flaschen reinigen, sondern nur Kleinteile, verkleinern Sie einfach den Korpus, denn das Modell lässt sich vielfältig anpassen.

Uns gefiel, wie leise der Philips Avent SCF287/02 seine Arbeit verrichtet. Im Kaufpreis inbegriffen sind ein Beruhigungssauger und eine kleine Flasche. Das einzige, was wir wirklich überflüssig fanden, war die kleine, im Preis enthaltene Zange. Damit lassen sich mit Mühe und Not Kleinteile aus dem Körbchen fummeln, aber so richtig zu gebrauchen ist dieses Extra nicht.

Philips Avent SCF282/22

Ähnlich wie die Empfehlung von MAM ist auch der Philips Avent Micro SCF282 ein Sterilisator für die Mikrowelle. Diese muss allerdings sehr geräumig sein, denn das Modell braucht schon ordentlich Platz. Je nach Wattzahl sind vier kleine oder zwei große Flaschen in zwei bis sechs Minuten sterilisiert. Auch wenn die Abkühlzeit mit zwei Minuten angegeben ist, warten Sie lieber länger: Der Korb ist sehr heiß und unserer Erfahrung nach nicht nach zwei Minuten ausreichend heruntergekühlt. Auch hier bekommen Sie eine Flasche und einen Beruhigungssauger inklusive.

Reer VapoMat

In zehn Minuten hat der Reer VapoMat sechs Flaschen sterilisiert. Diese müssen aber sofort verwendet werden, die Sterilisation wenn die Flaschen im Modell verbleiben kann nicht garantiert werden. Das können andere Modelle im Test besser. Was uns negativ auffiel, war der heiße Dampf, der hier sehr stark aus dem Deckel heraustritt. Da müssen Sie für ausreichend Abluft nach oben sorgen. Natürlich ist das bei allen Modellen ratsam, hier fiel es uns allerdings besonders auf.

Reer VapoMax

Aus dem gleichen Haus kommt der Reer VapoMax. Er bietet ebenfalls Platz für maximal sechs Flaschen, wirkt aber etwas geräumiger. Was uns nicht so gut gefiel: Nach dem Einschalten ist nicht so ganz klar, wann das Gerät eigentlich loslegt. Das ist sicher eine Gewöhnungssache, aber da wir es gern übersichtlich mögen, waren wir hier etwas überfordert. Im VapoMax bleiben die Flaschen bis zu drei Stunden nach dem Sterilisationsvorgang steril. Ein Durchlauf dauert zehn Minuten, dann braucht das Modell eine mindestens 15-minütige Abkühlzeit. Das können Sie auch am Dampfauslasser mitverfolgen: Bei Hitze verfärbt dieser sich hellrosa – ist das Gerät ausgekühlt, wird der wieder dunkelrot.

Reer Micro-VapoMat

Der Reer 3295.1 Micro-Vapomat Mikrowellen-Vaporisator ist sehr günstig und ehrlich gesagt, sieht er auch so aus. Schön anzusehen ist er auf keinen Fall und zusätzliche Funktionen oder Extras gibt es hier auch nicht. Bei uns hat er gemacht, was er soll – Sterilisieren. Doch es ist bei diesem sehr günstigen Preis nicht auszuschließen, dass die Qualität bei der Herstellung gelitten hat.

Hartig + Helling BS 29

Mit dem Hartig + Helling BS 29 bekommen Sie ein mittelpreisiges Gerät, das zwar nicht ganz so schick aussieht wie andere Testteilnehmer, seinen Job aber gut macht. Leider gibt es scheinbar immer wieder Probleme mit Rostbildung – das behaupten zumindest einige Käufer. Wir konnten das nicht feststellen, möchten es aber auch nicht verschweigen. So oder so reicht es dem BS 29 leider nicht für eine Empfehlung.

NUK Vario Express

Mit dem NUK Vario Express bekommen Sie ein schickes Gerät, das kompakt und auch schnell ist. Neben einer Flaschenzange werden auch noch herausnehmbare Stäbe mitgeliefert, auf die man die Flaschen aufstecken kann. Insgesamt haben wir an diesem Sterilisator nicht viel auszusetzen, doch der Griff ist leider etwas blöd positioniert. Beim Hochheben des Deckels kann es schnell passieren, dass man sich am Wasserdampf verbrennt.

Chicco Dampfsterilisator

Den Chicco Dampfsterilisator gibt es in den Modellen Full Size und Compact. Wir hatten die große Version im Test, hier finden sechs Flaschen Platz, leider aber nur die Fläschchen des Herstellers. Mit 14:25 Minuten Sterilisationszeit braucht der Chicco schon recht lange, dafür ist er günstig und wenn Sie schon Zubehör des Herstellers zuhause haben, ist er eine Überlegung wert.

MAM 66969303

Optisch hat uns der MAM 66969303 eher an ein kleines Bierfass als an einen Sterilisator erinnert. Er ist sehr bauchig und damit leider auch nicht gut zu verstauen. Auch das Öffnen des Deckels finden wir nicht gut gelöst, denn man muss sehr nah am heißen Gerät den Deckel berühren und bekommt dann auch prompt den Wasserdampf an die Hand. Wir empfehlen, den Deckel mit der mitgelieferten Flaschenzange zu öffnen, das verringert die Verbrennungsgefahr erheblich. Hier finden sieben Weithals- oder neun Standardflaschen und jede Menge Zubehör Platz. Kein anderes Modell im Test konnte soviel gleichzeitig schlucken. Die Teile sind bis zu drei Stunden nach dem Vorgang steril.

Primamma Vaporisator

Wirklich fix ging das Sterilisieren mit dem Primamma Vaporisator. Der Deckel ist gut abnehmbar, das dünne Plastik wird allerdings sehr heiß, man sollte das Gerät auf jeden Fall gut abkühlen lassen, bevor man den Deckel anhebt. Qualitativ kommt er nicht an unsere Empfehlungen heran, ist aber natürlich auch teilweise wesentlich günstiger zu haben. Manche Käufer klagen über Rostbildung. Wir halten allerdings für wahrscheinlicher, dass angebrannte Nahrungsreste oder Kalk für die Verfärbungen verantwortlich sind. Wir konnten jedenfalls keine Verunreinigungen feststellen – egal, durch was.

So haben wir getestet

Wir haben alle Geräte mit den verbreiteten Babyflaschen von Philips Avent und NUK getestet und auch Nuckelflaschen ausprobiert. Dabei kam es uns vor allem auf die Praxistauglichkeit und Handhabung an.

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Sterilisator Test: Sterilisatoren Alle
Sterilisator Test: Sterilisator Gruppenfoto
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Sterilisator Test: Sterilisatoren

Einen bakteriologischen Test haben wir nicht durchgeführt. Das ist auch gar nicht nötig, denn durch das Vaporisieren mit heißem Dampf werden Bakterien sehr zuverlässig abgetötet – und so keimfrei wie das Operationsbesteck für eine Herz-OP müssen die Flaschen nun auch wirklich nicht werden.

Die wichtigsten Fragen

Ab wann sollte man einen Sterilisator benutzen?

Wir empfehlen einen Sterilisator ab dem ersten Lebensmonat einzusetzen. Solange das Kind noch Nahrung aus Babyflaschen zu sich nimmt sollte ein Sterilisator verwendet werden. Ab einem Alter von sechs bis acht Monaten – dem Krabbelalter – kann der Einsatz des Gerätes schrittweise reduziert werden. Da sich das Kind beim Krabbeln dann auch nahrungsfremde Bakterien in den Mund steckt, reicht es, die Sauger täglich zu sterilisieren. Ab einem Alter von etwa zwei Jahren nehmen die meisten Kinder dann schon täglich feste Nahrung zu sich. Zu diesem Zeitpunkt verzichten viele Eltern dann meist auf einen Sterilisator.

Was kann man alles im Gerät sterilisieren?

Neben den Babyflaschen können auch Flaschennuckel, Beißringe, Kinderspielzeug aus Plastik oder Löffel für den Babybrei sterilisiert werden. Auch die Milchpumpe sowie Zubehör wie Brusthütchen bekommen Sie mit einem Sterilisator steril und sauber.

Können Sterilisatoren auch Babynahrung erwärmen?

Ja, es gibt auch Kombi-Geräte mit denen kleine Mengen an Gemüse gegart oder Eier hart gekocht werden können. Gerade wenn man wenig Platz in der Küche hat und trotzdem mehrerer Geräte zum Erwärmen von Säuglingsnahrung braucht, sollten Sie sich für ein solches Gerät entscheiden. Die Technik ist bei beiden Geräten vergleichbar. Einen reinen Flaschenwärmer können diese oft nicht ersetzen.

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 Test: Artboard

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