Der beste Sterilisator

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Sterilisator Test: Sterilisatoren Alle

Der beste Sterilisator für Babyfläschchen ist der Philips Avent SCF285/02. Er ist schnell, zuverlässig und überzeugt durch sein schlankes und schickes Design und seine vielfältigen Möglichkeiten. Zudem lässt er sich in der Höhe individuell anpassen und nimmt wenig Platz in der Küche ein.

Update 30. August 2018

Wir haben fünf neue Geräte getestet. Der Rreer VapoDry ist eine neue Empfehlung.

Wenn man Eltern wird, ziehen neben Windeln, Feuchttüchern und Schnullern auch jede Menge elektrische Geräte in die heimischen vier Wände ein. Sie sollen das Leben von Eltern und Baby erleichtern. Ob man all diese Geräte auch wirklich braucht, steht auf einem anderen Blatt und wird vor der Kindergartentür oder am Sandkastenrand unter Müttern und Vätern heiß diskutiert. Die Meinungen gehen dabei oft sehr weit auseinander.

Sterilisatoren, oder auch Vaporisatoren genannt, gehören zu den Geräten, an denen sich die Geister der Eltern besonders scheiden. Wer einen Sterilisator zuhause hat, schwört auf ihn, wer keinen hat, findet ihn total überflüssig. Schließlich kann man Schnuller und Fläschchen auch einfach in einem Topf mit heiße Wasser steril auskochen.

Allerdings ist im Kochtopf der Platz für Schnuller und Flaschen begrenzt und beim Herausholen verbrennt man sich gern mal die Finger. Schnuller nehmen beim Auskochen außerdem Wasser auf, das auf umständliche Art und Weise wieder heraus geschüttelt werden muss. Ein Sterilisator ist da praktischer. Ohne viel Aufwand sind nach nur wenigen Minuten Bakterien und Keime getötet – und Schnuller, Beißringe sowie Fläschchen wieder einwandfrei sauber und hygienisch.

Wir haben uns insgesamt elf Geräte angesehen und getestet. In diesem Fall war der teuerste zugleich auch der beste.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Philips Avent SCF285/02

Test Sterilisator: Philips Avent SCF285/02
Für einen Sterilisator ist er sehr kompakt und mit den verschiedenen Einsätzen flexibel verwendbar.

Mit dem Philips Avent SCF285/02 bekommt man einen kompakten und flexiblen Sterilisator, der schnell und zuverlässig funktioniert. Er sieht schick aus und nimmt nicht viel Platz weg. Das Sterilisieren funktioniert problemlos – allerdings ist er nicht ganz günstig.

Für die Mikrowelle

MAM 309380

Test: Sterilisator – Testsieger MAM 309380 Mikrowellen Dampfsterilisator
Günstiger ist ein Behälter, den man einfach in die Mikrowelle stellt.

Wenn es etwas günstiger sein soll und die Verwendung einer Mikrowelle kein Ausschlusskriterium ist, dann ist der MAM Dampfsterilisator eine gute Alternative. Er ist schnell, es passt viel rein und die Rillen am Rand verhindern, dass zu viel Wasser von der Schale tropft.

Farbenfroh

Beurer BY 76 Sterilisator

Bunt und farbenfroh kommt der Beurer BY 76 Sterilisator daher. Er bringt sicher einen Farbklecks in jede Küche – doch er macht auch seine Arbeit sehr gut. Kaum langsamer als unser Favorit ist er diesem auch nah auf den Fersen. Einzig die Flexibilität des Philips sicherte ihm den Testsieg.

Multi-Talent

NUK 10251010 Vaporisator

Test Sterilisator: NUK 10251010 Vaporisator
Kann später zum Zubereiten von Baby-Nahrung benutzt werden.

von 10 Lesern gekauft

Ein wahres Multitalent bekommen Sie mit dem NUK 10251010 Sterilisator. Er ist nicht nur ein Sterilisator, sondern kann auch dampfgaren. Wenn Sie also ein Multi-Gerät brauchen, ist der NUK eine gute Idee. Preislich liegt er ungefähr gleichauf mit unserem Testsieger. Sterilisieren dauert mit ihm allerdings deutlich länger als mit dem Philips.

Gut getrocknet

Reer 36040 VapoDry

Test Sterilisator: reer 36040 VapoDry
Die zusätzliche Trocknungsfunktion ist praktisch, es bleibt keine Restfeuchte zurück.

Wenn Sie die Fläschchen nach dem Sterilisieren nicht noch extra trocknen möchten, empfehlen wir den Reer VapoDry. Er übernimmt das Trocknen, indem er sofort nach dem Sterilisationsvorgang in den Trocknungsmodus schaltet. Das klappt gut, es bleibt kein Restwasser zurück. Ein wenig Zeit sollte man aber einplanen, insgesamt dauert das dann doch gute 40 Minuten.

Vergleichstabelle

TestsiegerFür die MikrowelleFarbenfrohMulti-TalentGut getrocknet
Modell Philips Avent SCF285/02 MAM 309380 Beurer BY 76 Sterilisator NUK 10251010 Vaporisator Reer 36040 VapoDry Reer Micro-Vapomat Hartig + Helling BS 29 NUK Vario Express Chicco Dampfsterilisator MAM 66969303 Primamma Vaporisator
Test Sterilisator: Philips Avent SCF285/02Test: Sterilisator – Testsieger MAM 309380 Mikrowellen DampfsterilisatorTest Sterilisator: Beurer BY 76 SterilisatorTest Sterilisator: NUK 10251010 VaporisatorTest Sterilisator: reer 36040 VapoDryTest Sterilisator: reer 3295.1 Micro-Vapomat Mikrowellen-VaporisatorTest Sterilisator: Hartig + Helling BS 29Test Sterilisator: NUK Vario ExpressTest Sterilisator: Chicco DampfsterilisatorTest Sterilisator: MAM 66969303Test Sterilisator: Primamma Vaporisator
Pro
  • Sehr flexibel zu verwenden
  • Kompakt und schick
  • Günstig
  • Für die Mikrowelle
  • Display mit restlicher Sterilisationszeit
  • Sehr schöne Optik
  • Zusätzlich als Dampfgarer verwendbar
  • Desinfektion und Trocknung
  • Großes Volumen
  • Praktischer Griff
  • Tut, was er soll
  • Günstig
  • Gutes und einfaches Sterilisieren möglich
  • Kompakt
  • Viel Zubehör
  • Schnelle Desinfektionszeit
  • Recht günstig
  • Guter Griff
  • Praktischer Korb
  • Günstig
Contra
  • Relativ hohe Restfeuchte an den Flaschen
  • Mikrowellenverwendung muss man mögen
  • Nicht so flexibel einsetzbar wie unser Favorit
  • Braucht lange fürs Sterilisieren
  • Teuer
  • Etwas klobig
  • Mittelmäßige Zeit zum Sterilisieren
  • Etwas preisintensiver
  • Optisch nicht schön anzusehen
  • Qualität könnte leiden
  • Könnte optisch moderner sein
  • Griff ist eher unpraktisch
  • Nur Chicco Flaschen und Zubehör passen
  • Braucht recht lange zum Sterilisieren
  • Sehr klobig
  • Öffnungsmechanismus ist nicht ideal
  • Beim ersten Benutzen hat er etwas nach Plastik gerochen
Bester Preis
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Braucht man wirklich einen Sterilisator?

Kurze Antwort: Eigentlich nein. Denn das Sterilisieren von Flaschen ist nur in den ersten sechs Lebensmonaten ratsam – und auch dann muss man es nicht unbedingt nach jeder benutzten Flasche machen. Und natürlich können Sie die Fläschchen auch in einem Topf mit kochendem Wasser auskochen. Das ist zwar etwas umständlicher, funktioniert aber genauso.

Aber letztlich ist es Ihre Entscheidung: Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen und die Fläschchen nach jedem Gebrauch sterilisieren möchten, dann ist ein Sterilisator praktisch und spart Zeit.

Schutz vor Keimen und Bakterien

Hygiene ist im Umgang mit neugeborenen Babys essentiell – besonders in den ersten Wochen nach der Geburt, denn der Körper eines Babys muss den Umgang mit den vielen Bakterien und Keimen erst noch erlernen.

Hygiene ist bei neugeborenen Babys äußerst wichtig

In den letzten Wochen vor der Geburt bekommen Babys zwar eine ordentliche Zufuhr an Abwehrstoffen von der Mutter, aber die halten den äußeren Einflüssen nicht ewig stand – daher ist Hygiene unumgänglich. Bei Frühchen muss man ganz besonders auf Sauberkeit achten, denn die bekommen den extra Schub Abwehrstoffe von der Mutter oftmals nicht mit in die Wiege gelegt.

Es ist daher also wichtig, die Fläschchen in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt nicht nur gut zu reinigen sondern auch regelmäßig zu sterilisieren. Sobald Babys krabbeln können, stecken sie sich aber ohnehin alles mögliche in den Mund – dann macht das Sterilisieren von Flaschen nicht mehr viel Sinn. Bis dahin hat Ihr Baby aber auch schon einige Abwehkräfte gesammelt und selbst wenn es eine Darminfektion bekommen sollte, ist sie dann nicht mehr lebensbedrohlich. Gut abspülen reicht dann in der Regel völlig aus.

Vaporisator oder Sterilisator?

Beide Geräte sind dafür gedacht, Keime und Bakterien abzutöten. Während ein Sterilisator ausschließlich zum Desinfizieren und Sterilisieren verwendet wird, hat ein Vaporisator noch eine weiter Funktion: Er eignet sich auch als Dampfgarer für Gemüse, Fleisch oder Fisch.

Bei einem Dampfsterilisator wird in einem Gefäß Wasser erhitzt und zum Sieden gebracht, bis es sich mit Dampf füllt. Wenn Wasserdampf entweichen kann, erreicht er maximal eine Temperatur von 100 Grad. Nicht so in einem geschlossenen Behälter. Dort steigt der Druck, der Wasserdampf wird noch heißer und zerstört auf den zu sterilisierenden Oberflächen Keime und Bakterien.

Wichtig: Die vom Hersteller angegebene Wassermenge sollte exakt eingehalten werden. Ansonsten verändert sich die Sterilisationszeit und eine optimale Sterilisierung kann nicht mehr garantiert werden.

Elektrisch oder für die Mikrowelle?

Sterilisatoren im Test: Für die Mikrowelle
Für die Mikrowelle: MAM 309380 und Reer 3295.1 Micro-Vapomat.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Sterilisatoren: die elektrischen und die für die Mikrowelle. Für welche man sich entscheidet, hängt zum einen davon ab, wieviel man ausgeben möchte und zum anderen, wieviel Platz man hat. Denn elektrische Dampfsterilisatoren sind allesamt recht sperrig.

Mikrowellen-Sterilisatoren sind deutlich kleiner und, wie wir finden, auch praktischer. Man muss nur darauf achten, dass die eigene Mikrowelle auch groß genug ist, denn Sterilisatoren passen nicht in jede Mikrowelle.

So haben wir getestet

Nach unserem ersten Test von sechs Modellen, haben wir fünf weitere getestet und damit insgesamt elf Geräte untersucht. Im Update neu dazu gekommen sind der NUK Vario Express, der Chicco Dampfsterilisator, der Primamma Vaporisator, Reer 36040 VapoDry und der MAM 66969303.

 Sterilisator Test: Die neuen Sterilisatoren aus unserem Test.
Unsere Neuzugänge: In der hinteren Reihe von links der Chicco Dampfsterilisator, Primamma Vaporisator und der MAM 66969303. Vorne links der reer VapoDry und daneben der NUK Vario Express.

Im ersten Test hatten wir vier elektrische Modelle – Beurer BY 76, Philips Avent 3-in-1, Hartig + Helling BS 29, NUK 10251010 – und zwei für die Mikrowelle: MAM 309380 und der Reer 3295.1 Micro-Vapomat.

Sterilisatoren im Test: Die elektrischen
Die vier elektrischen Testmodelle: NUK 10251010, Beurer BY 76, Hartig + Helling BS 29 und Philips Avent SCF285/02.

Wir haben alle Geräte mit den verbreiteten Babyflaschen von Philips Avent und NUK getestet und auch Nuckelflaschen ausprobiert. Dabei kam es uns vor allem auf die Praxistauglichkeit und Handhabung an.

Einen bakteriologischen Test haben wir nicht durchgeführt. Das ist auch gar nicht nötig, denn durch das Vaporisieren mit heißem Dampf werden Bakterien sehr zuverlässig abgetötet – und so keimfrei wie das Operationsbesteck für eine Herz-OP müssen die Flaschen nun auch wirklich nicht werden.

 

Test: Sterilisator – Testsieger Philips Avent SCF285/02

Testsieger: Philips Avent SCF285/02

Der 3-in-1 Dampfsterilisator von Philips Avent hat uns überzeugt – nicht nur wegen seines schlanken und sehr schicken Designs; er sterilisiert auch schnell, ist vielfältig nutzbar und bietet viel Volumen für Flaschen und Zubehör.

Neben dem Gerät gehören eine 125ml Flasche und ein Schnuller zum Lieferumfang des Philip Avent SCF285/02. Außerdem ist eine kleine Zange für das Herrausnehmen der Flaschen und Schnuller nach dem Sterilisieren dabei, und ein Spülmaschinenkorb.

Testsieger

Philips Avent SCF285/02

Test Sterilisator: Philips Avent SCF285/02
Für einen Sterilisator ist er sehr kompakt und mit den verschiedenen Einsätzen flexibel verwendbar.

Der Sterilisator selbst besteht aus der Gerätebasis mit dem Heizelement und dem Wasserbehälter, einem kleinen und einem großen Korb und einem Deckel mit Griff.

Fast alle elektrischen Sterilisatoren sind groß, globig und rund. Im Vergleich dazu ist der Philips Avent sehr schlank und sieht richtig schick aus.

Das Stecksystem ermöglicht die Benutzung von entweder nur dem kleinen, nur dem großen oder beiden Körben. Deshalb nennt Philips das Gerät auch »3 in 1«. Man kann die Größe des Philip Avent also auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Der Philips bietet enorm viel Flexibilität

Auch hinsichtlich der Bedienerfreundlichkeit haben sich die Designer etwas einfallen lassen: Der Deckel ist so konzipiert, dass man ihn durch den breiten Griff wunderbar abnehmen und wieder aufsetzen kann.

Ausstattung und Funktion

Im Philips Avent SCF285/02 können bis zu sechs Weithals- und Standardbabyfläschchen und jede Menge Zubehör gleichzeitig sterilisiert werden. Alle handelsüblichen Marken passen in den Sterilisator.

Bevor die Gegenstände sterilisiert werden, sollten sie gründlich gereinigt werden. Praktischerweise wird der Philips Avent SCF285/02 mit einem Spülmaschinenkorb geliefert, indem man alles wunderbar vorreinigen kann.

Der Philips Avent tötet ohne die Verwendung von Chemikalien bis zu 99,9 Prozent der schädliche Keime ab. So kann man sicher sein, dass alle Gegenstände für das Baby steril sind.

Die Heizplatte am Avent wurde offenliegend eingebaut. So lässt sie sich schnell und einfach reinigen und man kan sich sicher sein, dass die Sterilisation immer mit sauberem Dampf durchgeführt wird.

Bedienung: einfach und effizient

Die Bedienung des Philip Avent SCF285/02 ist sehr einfach. Vor dem ersten Gebrauch wird empfohlen, zunächst eine Sterilisation mit leerem Korb durchzuführen. Danach einfach 100 Mililiter Leitungswasser direkt in den Wasserbehälter der Gerätebasis geben und einen oder beide Körbe befüllen.

Bei der Benutzung von beiden Körben wird zunächst der große und dann der kleine Korb auf die Gerätebasis gesetzt. Den Abschluss bildet der Deckel. Stecker in die Steckdose stecken und den Ein- und Ausschalter drücken.

Das Aufheizen des Sterilisators dauert ungefähr vier und ein Sterilisationsprozess etwa sechs Minuten.

Bis zu 24 Stunden steril bei geschlossenem Deckel

Im Philip Avent SCF285/02 lassen sich auch Milchpumpen, Milchpumpenzubehör, Kinderteller, Kindergeschirr und andere Babyartikel sterilisieren.

Nach Beendigung des Sterilisationsvorgangs schaltet sich das Gerät automatisch ab. Bevor man den Deckel öffnet, sollte man kurz warten bis das Gerät etwas abgekühlt ist, denn beim Öffnen kann noch heißer Wasserdampf austreten. Das verbleibende Wasser wird abgegossen und der Wasserbehälter trocken gewischt.

Bei ungeöffnetem Deckel hält der Philips Avent die Gegenstände bis zu 24 Stunden steril.

Alternativen

Für die Mikrowelle

MAM 309380

Test: Sterilisator – Testsieger MAM 309380 Mikrowellen Dampfsterilisator
Günstiger ist ein Behälter, den man einfach in die Mikrowelle stellt.

Wer lieber einen einfachen Sterilisator für die Mikrowelle will, ist mit dem Dampfsterilisator von MAM gut beraten.

Im MAM 309380 können bis zu sechs Weithals- und Standardbabyfläschchen sowie jede Menge Zubehör gleichzeitig sterilisiert werden. Alle handelsüblichen Marken passen in den Sterilisator.

Der Deckel ist mit Rillen ausgestattet. Die eignen sich wunderbar zum Abtropfen der Flaschen nach dem Sterilisationsvorgang: einfach die Flaschen kopfüber in den Deckel stellen.

Der MAM Dampfsterilisator besteht aus Polypropylen und ist BPA-frei.

Farbenfroh

Beurer BY 76 Sterilisator

Richtig schick sieht der BY 76 von Beurer aus und versüßt einem mit seinen kräftigen Gelb- und Weißtönen den elterlichen Alltag.

Gute Leistung bringt er auch: Auf zwei Ebenen sterilisiert der Sterilisator von Beurer bis zu sechs Flaschen samt Zubehör in nur sieben Minuten. Damit braucht er nur eine Minute länger als unser Favorit.

Die Displayanzeige mit der Laufzeit der Sterilisation kann praktisch sein, ist bei der kurzen Sterilisationszeit aber nicht wirklich essentiell. Dafür ist der Sterilisator von Beurer ein gutes Stück günstiger als der von Philips.

Für uns hat der Philips mit seinen drei verschiedenen Größen und der kompakteren Bauform trotzdem die Nase vorn.

Multi-Talent

NUK 10251010 Vaporisator

Test Sterilisator: NUK 10251010 Vaporisator
Kann später zum Zubereiten von Baby-Nahrung benutzt werden.

von 10 Lesern gekauft

Wer nicht nur Fläschchen und Schnuller desinfizieren, sondern auch später auch einen Dampfgarer für die Zubereitung von Babynahrung haben möchte, für den ist der NUK 10251010 Vaporisator die beste Option.

Er ist von der Größe her mit dem Beurer vergleichbar, allerdings passen nur fünf Flaschen mit Saugern hinein.

Der Vaporisator von NUK braucht allerdings 15 Minuten zum Sterilisieren, unser Favorit von Philips erledigt das fast dreimal schneller.

Von NUK gibt es auch ein neueres Gerät, das laut Herstellerangabe in sechs Minuten sterilisiert. Beim NUK 10251013 muss aber noch die Aufwärmphase hinzugerechnet werden, womit er kaum schneller ist als der NUK 10251010, der obendrein ein gutes Stück günstiger ist.

Gut getrocknet

Reer 36040 VapoDry

Test Sterilisator: reer 36040 VapoDry
Die zusätzliche Trocknungsfunktion ist praktisch, es bleibt keine Restfeuchte zurück.

Etwas klobig und groß aber dafür mit integrierter Trocknungsfunktion kommt der reer VapoDry. Zugegeben, es gibt optisch sicher schönere Geräte aber er hat doch einige Vorteile zu bieten: Der Griff zum Abheben des Deckels ist gut konstruiert, der heiße Wasserdampf verbrennt einem nicht die Finger. Außerdem passt richtig viel rein. Insgesamt acht Flaschen finden Platz und auf dem zusätzlichen Gitter können Sie gleichzeitig auch Schnuller oder anderes Zubehör desinfizieren.

Was ihn aber aus unserer Sicht zur Empfehlung macht, ist die Trocknungsfunktion. Nach einer ungefähr 12 minütigen Sterilisationszeit beginnt der reer automatisch mit dem Trocknen. Sie müssen nicht nochmal den Knopf betätigen, das passiert einfach von alleine. Allerdings dauert das Trocknen seine Zeit, knapp 30 Minuten sollten Sie schon veranschlagen. Macht aber nichts, denn es stört ja nicht, wenn nebenbei der Sterilisator weiterläuft. Sobald auf den Trocknungsmodus umgeschalten wird, hört man das am Geräusch. Wie ein Föhn hört er sich dann an, ist aber nicht so laut.

Nach dem Trocknen schaltet er sich automatisch ab, dann sollten Sie allerdings trotzdem noch ein paar Minuten warten, bis Sie die Flaschen entfernen – das Gerät könnte noch heiß sein. Will man die Flaschen einmal nicht getrocknet haben, dann ist das auch kein Problem. Einfach nach dem Sterilisieren auf den Ein/Aus-Knopf drücken, dann wird der Vorgang unterbrochen.

Wenn Sie also ein wenig Platz zur Verfügung haben und Sie das nicht ganz so moderne Design nicht stört, haben Sie mit dem reer VapoDry wirklich ein gutes Gerät zuhause.

Außerdem getestet

Der Reer 3295.1 Micro-Vapomat Mikrowellen-Vaporisator ist sehr günstig und ehrlich gesagt sieht er auch so aus. Schön anzusehen ist er auf keinen Fall und zusätzliche Funktionen oder Extras gibt es hier auch nicht. Bei uns hat er das gemacht, was er soll – sterilisieren. Doch es ist bei diesem sehr günstigen Preis nicht auszuschließen, dass die Qualität gelitten hat.

Hartig + Helling BS 29

Mit dem Hartig + Helling BS 29 bekommen Sie ein mittelpreisiges Gerät, das zwar nicht ganz so schick aussieht wie andere Testteilnehmer, seinen Job aber gut macht. Leider gibt es scheinbar immer wieder Probleme mit Rostbildung – das behaupten zumindest einige Käufer. Wir konnten das nicht feststellen, möchten es aber auch nicht verschweigen. So oder so reicht es dem BS 29 leider nicht für eine Empfehlung.

Mit dem NUK Vario Express bekommen Sie ein schickes Gerät, das kompakt und auch schnell ist. Neben einer Flaschenzange werden auch noch herausnehmbare Stäbe mitgeliefert, auf die man die Flaschen aufstecken kann. Insgesamt haben wir an diesem Sterilisator nicht viel auszusetzen, doch der Griff ist leider etwas blöd positioniert. Beim Hochheben des Deckels kann es schnell passieren, dass man sich am Wasserdampf brennt.

Chicco Dampfsterilisator

Den Chicco Dampfsterilisator gibt es in den Modellen Full Size und Compact. Wir hatten die große Version im Test, hier finden sechs Flaschen Platz, leider aber nur die Fläschchen des Herstellers. Mit 14:25 Minuten Sterilisationszeit braucht der Chicco schon recht lange, dafür ist er günstig und wenn Sie schon Zubehör des Herstellers zuhause haben, dann ist er eine Überlegung wert.

Optisch hat uns der MAM 66969303 eher an ein kleines Bierfass als an einen Sterilisator erinnert. Er ist sehr bauchig und damit leider auch nicht gut zu verstauen. Auch das Öffnen des Deckels finden wir nicht gut gelöst, denn man muss sehr nah am heißen Gerät den Deckel berühren und bekommt dann auch prompt den Wasserdampf an die Hand. Wir empfehlen, den Deckel mit der mitgelieferten Flaschenzange zu öffnen, das verringert die Verbrennungsgefahr erheblich.

Primamma Vaporisator

Wirklich fix ging das Sterilisieren mit dem Primamma Vaporisator. Der Deckel ist gut abnehmbar, das dünne Plastik wird allerdings sehr heiß, man sollte das Gerät auf jeden Fall gut abkühlen lassen, bevor man den Deckel anhebt. Qualitativ kommt er nicht an unsere Empfehlungen heran, ist aber natürlich auch teilweise wesentlich günstiger zu haben.

Manche Käufer klagen über Rostbildung. Wir halten allerdings für wahrscheinlicher, dass angebrannte Nahrungsreste oder Kalk für die Verfärbungen verantwortlich sind. Wir konnten jedenfalls keine Verunreinigungen feststellen – egal, durch was.

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Kommentare

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Barbara Berner
Barbara Berner

Tolles Teil

Katja Keller
Katja Keller

Finde es mit einem Kochtopf nicht umständlich Wasser auf kochen lassen und dann 5 min. Kochen lassen da kann ich so viel neben bei noch machen.

Amaze Unruhs
Amaze Unruhs

Kann ich nur empfehlen! Haben auch den von Philips Avent. Absolut perfekt.