Der beste Stielstaubsauger

Der beste Stielstaubsauger ist für uns der Sebo Felix 4 Kombi. Er ist solide gebaut und überzeugt im Alltag mit zweckmäßigen Features. Von allen Testgeräten ist er bei Weitem am vielseitigsten einsetzbar. Außerdem hat er einen zusätzlichen Schlauch mit einer Wechseldüse für Polster und Fugen.

Staubsaugen ist wohl eine der unbeliebtesten Tätigkeiten im Haushalt. Da will man am besten schnell fertig werden und da kann es schon mal zusätzlich lästig sein, wenn der Staubsauger sich beim Bewegen im Raum ständig an Möbeln verhakt.

Ein Stielstaubsauger hat andere Nachteile, aber er ist flexibel bewegbar und auch für das schnelle Saugen, wenn sich spontan Besuch angekündigt hat, geeignet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Beste: Sebo Felix 4 Kombi

Test Handstaubsauger mit Kabel: Sebo Felix 4 Kombi
Ein sehr guter Allrounder, der für einen sehr guten Preis überall zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Der Sebo Felix 4 Kombi ist mehr oder weniger für alle Böden geeignet. An den zusätzlichen Schlauch mit Wechseldüse für Polster und Fugen kann man sich schnell gewöhnen.

Wer noch bessere Reinigungsleistung auf Teppichböden braucht, sollte sich einen Sauger mit rotierender Bürste anschaffen, der kostet aber etwa das Doppelte. Insofern ist der Sebo Felix 4 Kombi der beste Allrounder für unter 200 Euro. Kleiner Wermutstropfen ist allenfalls das recht hohe Gewicht.

Gute Saugleistung: Miele Swing H1 EcoLine Excellence

Test Handstaubsauger mit Kabel: Miele Swing H1 EcoLine Excellence
Für glatte Böden gut geeignet.

Mit dem Miele Swing H1 EcoLine Excellence saugen Sie vor allem auf glatten Böden fast genauso gut wie mit unserem Testsieger. Wenn man die Saugleistung auf Teppichböden reduziert, funktioniert er auch noch – wird der Flor allerdings länger, saugt er sich fest.

Blöd ist, dass die Bedienelemente am Korpus angebracht sind und man sich bücken muss.

Die Luxus-Variante: Vorwerk VK200

Gute Qualität vom Bodenprofi.

Mit dem Vorwerk VK200 holt man sich die Oberklasse der Stielstaubsauger ins Haus. Er hat von allem noch ein bisschen mehr als alle anderen Sauger. Die elektrische Bürste passt sich automatisch an die jeweilige Bodenbeschaffenheit an und das Kabel ist durch den Sauger-Stiel verlegt.

Optisch ist er sehr modern und was die Saugleistung angeht gibt es nichts zu meckern – beim Preis leider schon: satte 750 Euro muss man für den VK200 ausgeben. Für die meisten wohl doch ein bisschen zu viel.

Rotierende Bürste: Hoover DV71 DV30011

Test Stielstaubsauger mit Kabel: Hoover DV71 DV30011
Gut für kleine Wohnungen geeignet.

Der Pluspunkt des Hoover DV71 DV30011 ist, dass er über eine rotierende Bürste verfügt. Leider kann man sie aber nicht regulieren – entweder ist sie an oder aus. Ist sie allerdings ausgeschalten, lässt das Saugergebnis zu wünschen übrig.

Doch ständig die Bürste verwenden bedeutet auf lange Sicht auch, schnell ein Ersatzteil kaufen zu müssen. Dafür ist der Hoover günstig zu haben.

Vergleichstabelle

Der BesteGute SaugleistungDie Luxus-VarianteRotierende Bürste
Modell Sebo Felix 4 Kombi Miele Swing H1 EcoLine Excellence Vorwerk VK200 Hoover DV71 DV30011 Fakir Starky PRO Rowenta RH7855WE
Test Handstaubsauger mit Kabel: Sebo Felix 4 KombiTest Handstaubsauger mit Kabel: Miele Swing H1 EcoLine ExcellenceTest Stielstaubsauger mit Kabel: Hoover DV71 DV30011Test Handstaubsauger mit Kabel: Fakir Starky PROTest Handstaubsauger mit Kabel: Rowenta RH7855WE
Pro
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Saugt gut auf allen Böden
  • Saugt gut auf glatten Böden
  • Saugt auf allen Böden sehr gut
  • Bürste passt sich automatisch an Boden an
  • Günstig
  • Mit rotierender Bürste
  • Kann alleine stehen
  • Mit Saugschlauch
  • Relativ leicht
Contra
  • Keine rotierende Bürste
  • Relativ schwer
  • Bedienelemente sind am Korpus angebracht
  • Teppichböden sind schwierig
  • Sehr teuer
  • Saugergebnis nur mit eingeschalteter Bürste gut
  • Nicht für Teppichböden geeignet
  • Mittelmäßige Saugleistung
  • Schwieriger Zusammenbau
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Am Anfang steht der problemlose Zusammenbau, denn wenn’s hier schon hakt, ist es um die Bedientauglichkeit im Alltag erfahrungsgemäß ebenfalls nicht gut bestellt. Direkt mit der Ausstattung ist auch die Reichweite verbunden, denn die Länge des Kabels bestimmt den Aktionsradius.

Der ausfahrbare Stiel hat meist weniger mit Ergonomie zu tun als mehr damit, den Sauger so kompakt wie möglich verstauen zu können. Ein wichtiges Kriterium ist neben der Wendigkeit des Saugkopfes auch dessen Höhe, weil dadurch das Saugen unter den Möbeln erschwert wird.

Mit Teppichböden und Sandkörnern tun sich alle schwer

Anschließend durften die Sauger zeigen, was sie können. Als Böden standen neben glatten Fliesen- und Laminat-Untergründen auch Teppichböden und etwas tiefere Teppiche zur Verfügung. Insbesondere Sandkörner auf harten Böden und Flusen oder Tierhaare auf Teppichböden stellen für die meisten Sauger eine Herausforderung dar, die aber durchaus den alltäglichen Anforderungen an ein Reinigungsgerät entsprechen.

Vor allem die Zimmerecken sind für die meisten Sauger schlecht zu erreichen und stellen uns beim Saugen manchmal auf eine harte Probe. Auch unter die Möbel kommt man meist nur schwer. Für diese Problemzonen konnten einige Testgeräte mit speziellen Lösungen aufwarten, unser Testsieger hatte dagegen die beste Rundumlösung zu bieten.

 

Wir haben sechs Stielstaubsauger ausgewählt, die meisten Geräte kosten zwischen 100 und 200 Euro, nur der Staubsauger von Vorwerk ist deutlich teurer. Die Testteilnehmer waren der Fakir Starky PRO, der Hoover Diva DV71*DV30011, der günstigste mit rotierender Bürste, dann der Miele Swing H1 EcoLine Plus (SACJ1), der besonders günstige RH7855WE von Rowenta, und schließlich der Felix 4 Kombi ohne rotierende Bürste und der außer Konkurrenz laufende Kobold VK200 von Vorwerk.

Die sechs Testteilnehmer: Hoover Diva DV71*DV30011, Sebo Felix Kombi, Rowenta RH7855WE, Miele Swing H1 EcoLine Plus, Vorwerk Kobold VK200 und Fakir Starky PRO.

Über eine rotierende Bürste, eine sogenannte Elektrobürste, verfügen inzwischen nur noch wenige Stielstaubsauger – zumindest in dieser Preisklasse. Die macht gerade auf Teppichböden eigentlich viel Sinn, denn sie entfernt viel mehr Schmutz als das reine Absaugen.

In unserem Testfeld hat lediglich der Hoover so einen Bürstenkopf und liegt vom Preis her deutlich unterhalb von 200 Euro. Vorwerk ist hier von je her eine Ausnahme – dank der modularen Bauweise des Kobold VK200 ist er wahlweise mit einfachem Saugkopf, Kopf mit Elektrobürste und sogar einem Kopf für Nassreinigung und Pflege spezieller Böden ausgestattet. Es gibt ihn sogar mit allen drei Varianten. Das hat allerdings auch seinen Preis: Knapp über 700 Euro muss man für den VK200 inklusive Elektrobürste (EB400) auf den Tresen legen.

Eine weitere Alternative stellt der Sebo dar. Der kann entweder mit Saug-Kopf (Felix 4) oder direkt mit Elektrobürste (Felix 1 oder Felix 2) bestellt werden, bzw. wird der Bürstenkopf (ET1 oder ET2) auch separat angeboten. Dann werden nochmal rund 200 Euro fällig. Gehört der Kopf mit der Elektrobürste zur Standardausrüstung, muss man etwa 450 Euro einplanen. Ein stolzer Preis, der aber durch die Effizienz einer Elektrobürste, insbesondere auf Teppichböden und Teppichen, durchaus gerechtfertigt ist.

Der Miele Dynamic U1 Allergy ist seit 2014 nahezu unverändert im Programm, liegt preislich in etwa auf der Höhe eines Felix 1 Premium von Sebo.

Staubsauger-Typen

Die meisten Staubsauger, die in Deutschland verkauft werden, sind normale Bodenstaubsauger, bei denen das Saugrohr mit einem Schlauch mit dem eigentlichen Staubsauger verbunden ist, den man auf Rollen hinter sich her zieht. Diese Bauform wird daher auch Schlittenstaubsauger genannt.

Der Vorteil dieser Staubsauger ist, dass man nur das leichte Saugrohr über den Boden führen muss. Ihr Nachteil ist zum einen, dass beim Saugen oft der Schlitten im Weg ist, der gerne mal überall hängen bleibt. Auch beim Transport, vor allem über Treppen, sind Schlittenstaubsauger sehr unhandlich und auch das Verstauen artet wegen des widerspenstigen Saugschlauchs schnell zum Kampf Mensch gegen Maschine aus.

Stielstaubsauger gibt es nur noch selten

Stielstaubsauger, manchmal auch Handstaubsauger genannt, haben also durchaus ihre Berechtigung, denn alle diese Nachteile haben sie nicht. Allerdings ist die Auswahl an Stielstaubsaugern wesentlich kleiner. Manche Hersteller haben sie sogar komplett aus ihren Programm genommen, andere konzentrieren sich auf Stielstaubsauger mit Akkubetrieb.

Doch auch Stielstaubsauger haben Nachteile: Zum einen muss man beim Saugen etwas mehr Kraft aufwenden, schließlich muss man den ganzen Sauger bewegen und nicht nur das Saugrohr. Auch kommt man mit ihnen nicht so gut unter Möbel wie mit den flachen Saugköpfen der Schlitten-Variante.

Überall, wo es eng oder kurvig zugeht, und wenn der Sauger häufiger über mehrere Etagen transportiert werden soll, ist der Hand- oder Stielstaubsauger aber eindeutig im Vorteil.

 

Testsieger: Sebo Felix 4 Kombi

Das Besondere an der Felix-Baureihe von Sebo sind die Varianten für unterschiedliche Böden. So ist der Felix 4 mit seiner Kombi-Düse für harte Böden und Teppiche gleichermaßen geeignet.

Die Modelle Felix 1 und Felix 2 sind standardmäßig mit einer rotierenden Elektrobürste ausgestattet, der Felix 1 mit einer 28 Zentimeter schmalen Bürste und der Felix 2 mit einer breiteren für größere Räume.

Die Kombi-Düse des Felix 4 Kombi läuft auf stabilen, großen Rollen. Der Vorteil: Er lässt sich wendig über jegliche Art von Boden bewegen. Die Nachteile: Der Kopf ist wegen der großen Rollen recht hoch, ganze 80 Millimeter, und lässt sich nicht unter alle Möbel schieben. Selbst der Kobold, der neben den Rollen noch über eine rotierende Bürste verfügt, ist einen halben Zentimeter flacher. Außerdem schließt die Saugbürste des Sebo nicht besonders gut nach unten ab, ein Teil der Saugleistung verpufft. Diesen Nachteil macht er allerdings mit seiner enormen Saugkraft sofort wieder wett. Ja, er nutzt seine Bodenfreiheit dazu, den Schmutz aus der Stoßkante zwischen Boden und Wand aufzusaugen.

Überzeugt auf allen Böden

Beim Saugen in der Zimmerecke oder von Polstermöbeln erweist sich der integrierte Schlauch als pfiffiger Problemlöser – er kann kurzerhand aus seiner Befestigung genommen werden und mit dem richtigen Aufsatz bestückt, kann man auch diese Problemzonen vom Staub befreien.

Nun wäre es noch schön, wenn der Sauger frei stehen könnte. Da der Kombi-Kopf aber nicht in der Senkrecht-Position einrastet, muss man immer noch eine Hand am Sauger haben. Mit dem Bürstenkopf, in der Ausführung Felix 1 und Felix 2, geht das allerdings schon. Wie bereits erwähnt sind die Sauger mit dieser Ausstattung aber gerne um das Doppelte teurer als der Felix 4.

Der Beste: Sebo Felix 4 Kombi

Test Handstaubsauger mit Kabel: Sebo Felix 4 Kombi
Ein sehr guter Allrounder, der für einen sehr guten Preis überall zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Aber auch mit dem Kombi-Kopf lässt sich auf gemischten Böden ziemlich komfortabel saugen, die Rollen sorgen für gebührlichen Abstand zum Teppich, so dass sich der Felix nicht festsaugt. Außerdem lässt sich die Saugstärke problemlos direkt oben am Griff stufenlos einstellen.

Am Schluss steht, wie bei jedem anderen Staubsauger auch, der Wechsel des Beutels. Aufgrund des großen Volumens muss man dies aber beim Felix 4 Komfort nicht allzu häufig tun. Ist es dann aber doch einmal so weit, hat man mit dieser staubigen Angelegenheit nicht lange zu kämpfen: Verriegelung lösen, Deckel anheben, Beutel raus, neuer Beutel eingepasst, zudrücken, einrasten – fertig.

Ein weiterer Vorteil von Sebo ist, dass man dort seit jeher mit Achsen arbeitet, die einzeln auswechselbar sind. Sehen wir uns zum Beispiel den Kobold von Vorwerk an, verfügt dieser ja ebenfalls über einen Kopf, der auf Rollen geführt wird. Diese sind allerdings auf Achsen gesteckt, die fest im Kopf integriert sind. Brechen diese Kunststoff-Achsen (was gar nicht mal so selten vorkommt), muss beim Vorwerk der gesamte Kopf ausgewechselt werden – eine teure und aufwändige Reparatur. Bei Sebo kommt man da schon deutlich günstiger weg.

Ersatzteile und Beutel sind problemlos austauschbar

Eines haben jedoch beide Sauger wieder gemeinsam: Durch die aufwändige Filterung sind sie auch für Allergiker die erste Wahl.

Was gibt es für Nachteile?

Der Sebo ist schwer, mit über 5 Kilo buchstäblich kein Pappenstiel. Das hohe Gewicht wirkt sich allerdings nur auf den Transport aus. Beim Saugen läuft er leicht auf Rollen und saugt sich nicht an Teppichen fest. Das erleichtert die Arbeit deutlich.

Da beim mitgelieferten Kombi-Kopf eine Rastposition fehlt, kann der Felix 4 damit nicht frei stehen, mit dem optionalen Bürsten-Kopf geht das, allerdings wird der Felix damit doppelt so teuer.

Sebo Felix 4 Kombi im Test – das sagen die Anderen

Testberichte für dieses Gerät liegen leider momentan keine vor. Sobald welche erscheinen werden wir diese hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Gute Saugleistung: Miele Swing H1 EcoLine Excellence

Test Handstaubsauger mit Kabel: Miele Swing H1 EcoLine Excellence
Für glatte Böden gut geeignet.

Der Stielsauger von Miele lässt sich leicht und ohne Werkzeug zusammenbauen. Seine Saugleistung liegt auf glatten Böden auf dem Niveau unseres Testsiegers, lediglich auf Teppichböden neigt er, wie die meisten anderen dazu, sich festzusaugen.

Dem kann man zwar entgegenwirken indem man die Saugleistung reduziert, dazu ist aber der umständliche Griff zum Korpus notwendig, da dort beim Miele die entsprechenden Bedienelemente angebracht sind. Ergonomisch sinnvoller wäre hier tatsächlich die Bedienung oben am Griff.

Wie dem auch sei, das Saugen von Teppichböden funktioniert dann auch. Ist der Flor allerdings weicher und tiefer, saugt sich der Miele aber gerne fest.

Wer überwiegend glatte, harte Böden in der Wohnung hat, ist mit dem Miele Swing H1 aber gut beraten. Er ist etwas günstiger als der Sebo und saugt den Schmutz genauso gut.

Die Luxus-Variante: Vorwerk VK200

Gute Qualität vom Bodenprofi.

Wie schon beim Test der Sauger mit Schlitten-Konstruktion, stellt Vorwerk auch hier die Luxus-Variante. Das vormals recht altbackene Design wurde grundlegend überarbeitet und der grünweiße Kobold VK200 sieht nun recht futuristisch aus.

Auch die restliche Ausstattung überzeugt: Die Bürste passt automatisch Höhe und Drehgeschwindigkeit an die Bodenbeschaffenheit an und das Kabel ist durch den Stiel verlegt. Ob sich dadurch das häufige Knicken der Zuleitung mit absehbarem Kabelbruch verhindern lässt, muss sich erst zeigen.

Die automatische Bürste arbeitet gut, allerdings braucht sie recht lange. Ein Vorteil ist, dass die Elektrobürste bereits im Lieferumfang enthalten ist. Die optionale Elektrobürste für den Sebo funktioniert zwar nicht automatisch, hält die Kosten jedoch auf der Hälfte des Vorwerk-Saugers.

Der VK200 kann nur über Vorwerk-Vertreter erworben werden und ist nicht im normalen Verkauf zu finden.

Rotierende Bürste: Hoover DV71 DV30011

Test Stielstaubsauger mit Kabel: Hoover DV71 DV30011
Gut für kleine Wohnungen geeignet.

Einzig der Hoover Diva DV71*DV30011 verfügt zu einem Preis von deutlich unter 200 Euro über eine rotierende Bürste. Die lässt sich aber weder in mehreren Stufen oder gar stufenlos verstellen, noch kann man die Rotationsgeschwindigkeit regulieren. Für Teppiche wird sie per Hebel eingeschaltet und abgesenkt, für glatte Böden gestoppt und hochgefahren.

Der Hoover arbeitet effizient, solange die Bürste über den Boden rotiert und Staub und Schmutz Richtung Saug-Kanal wirbelt. Das macht er auf Teppich, wie auf glattem Boden gleichermaßen gut. Ohne Bürste wird der meiste Schmutz leider lediglich über den Boden geschoben.

Nun kann man natürlich ständig mit eingeschalteter Bürste saugen – das wird allerdings die Bürste nicht allzu lange unbeschadet überstehen, so dass schnell Ersatz fällig wird.

Der Hoover ist damit unsere Empfehlung für kleinere Wohnungen, die überwiegend mit Teppichböden ausgestattet sind.

Außerdem getestet

Fakir Starky PRO

Der Fakir Starky Pro ist der einzige Sauger im Test, der sich ein Beispiel an unserem Favoriten genommen hat und ebenfalls mit einem separaten Saugschlauch ausgestattet ist. Der ist allerdings deutlich kürzer als beim Sebo, und erreicht auch nicht dessen Stabilität.
Mit einem Extra kann der Starky PRO noch überzeugen: Er kann frei stehen.

Das hatte sonst nur der vielfach teurere Vorwerk-Sauger zu bieten.
Der Zusammenbau des Starky geht zügig und werkzeuglos vonstatten, er ist außerdem solide gefertigt. Besonderes auf glatten Böden kann er sein Reinigungspotential voll ausspielen. Auf Teppichböden dagegen saugt er sich direkt fest.

Rowenta RH7855WE

Der Rowenta RH7855WE machte schon beim Zusammenbau Probleme. Ähnlich wie beim Hoover, wird auch hier der Stiel fest eingeschraubt und ist nicht in der Länge verstellbar. Bei unserem Testmodell kam erschwerend hinzu, dass die Konstruktion recht große Toleranzen aufwies, so dass es schwierig war, die Befestigungsschraube korrekt einzusetzen und dann auch noch sicher festzuziehen. Einmal zusammengebaut, setzt sich das etwas umständliche Handling fort.

Ein Vorteil ist, dass der Rowenta mit knapp über 3 Kilo eher zu den Leichtgewichten im Test gehört. Die Saugleistung auf glatten Böden ist durchschnittlich, aber selbst auf relativ harten Teppichböden mit geringer Flortiefe saugt sich der Rowenta direkt fest, und ist auch mit dem Drehsteller kaum soweit herunter zu regeln, dass man einigermaßen saugen kann.

Kommentare

10 Kommentare zu "Der beste Stielstaubsauger"

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Für mich der allerbeste VORWERK würde ich niemals eintauschen

Es gibt doch nix besseres wie den Kobold von Vorwerk!

Für mich mein 15 Jahr alter kobolt

Haben auf dem Bild selbst die gelbe Einrastehilfe für die Erstmontage noch dran gelassen :-/

Lol

Unwahr?

Und schon sieht man das sich niemand vor solchen Tests mit den einzelnen Geräten befasst hat.

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