Der beste Stielstaubsauger

Der beste Stielstaubsauger ist für uns der Sebo Felix 4 Kombi. Er ist solide gebaut und überzeugt im Alltag mit zweckmäßigen Features. Von allen Testgeräten ist er bei Weitem am vielseitigsten einsetzbar. Außerdem hat er einen zusätzlichen Schlauch mit einer Wechseldüse für Polster und Fugen.

Die meisten Staubsauger, die in Deutschland verkauft werden, sind normale Bodenstaubsauger, bei denen das Saugrohr mit einem Schlauch mit dem eigentlichen Staubsauger verbunden ist, den man auf Rollen hinter sich her zieht. Diese Bauform wird daher auch Schlittenstaubsauger genannt.

Der Vorteil dieser Staubsauger ist, dass man nur das leichte Saugrohr über den Boden führen muss. Ihr Nachteil ist zum einen, dass beim Saugen oft der Schlitten im Weg ist, der gerne mal überall hängen bleibt. Auch beim Transport, vor allem über Treppen, sind Schlittenstaubsauger sehr unhandlich und auch das Verstauen artet wegen des widerspenstigen Saugschlauchs schnell zum Kampf Mensch gegen Maschine aus.

Stielstaubsauger, manchmal auch Handstaubsauger genannt, haben also durchaus ihre Berechtigung, denn alle diese Nachteile haben sie nicht.  Allerdings ist die Auswahl an Stielstaubsaugern wesentlich kleiner. Manche Hersteller haben sie sogar komplett aus ihren Programm genommen, andere konzentrieren sich auf Stielstaubsauger mit Akkubetrieb.

Doch auch Stielstaubsauger haben Nachteile: Zum einen muss man beim Saugen etwas mehr Kraft aufwenden, schließlich muss man den ganzen Sauger bewegen und nicht nur das Saugrohr. Auch kommt man mit ihnen nicht so gut unter Möbel wie mit den flachen Saugköpfen der Schlitten-Variante.

Überall, wo es eng oder kurvig zugeht, und wenn der Sauger häufiger über mehrere Etagen transportiert werden soll, ist der Hand- oder Stielstaubsauger aber eindeutig im Vorteil.

Die Testkandidaten

Wir haben sechs Stielstaubsauger ausgewählt, die meisten Geräte kosten zwischen 100 und 200 Euro, nur der Staubsauger von Vorwerk ist deutlich teurer. Die Testteilnehmer waren der Fakir Starky PRO, der Hoover Diva DV71*DV30011, der günstigste mit rotierender Bürste, dann der Miele Swing H1 EcoLine Plus (SACJ1), der besonders günstige RH7855WE von Rowenta, und schließlich der Felix 4 Kombi ohne rotierende Bürste und der außer Konkurrenz laufende Kobold VK200 von Vorwerk.

Die sechs Testteilnehmer: Hoover Diva DV71*DV30011, Sebo Felix Kombi, Rowenta RH7855WE, Miele Swing H1 EcoLine Plus, Vorwerk Kobold VK200 und Fakir Starky PRO.

Über eine rotierende Bürste, eine sogenannte Elektrobürste, verfügen inzwischen nur noch wenige Stielstaubsauger – zumindest in dieser Preisklasse. Die macht gerade auf Teppichböden eigentlich viel Sinn, denn sie entfernt viel mehr Schmutz als das reine Absaugen.

In unserem Testfeld hat lediglich der Hoover so einen Bürstenkopf und liegt vom Preis her deutlich unterhalb von 200 Euro. Vorwerk ist hier von je her eine Ausnahme – dank der modularen Bauweise des Kobold VK200 ist er wahlweise mit einfachem Saugkopf, Kopf mit Elektrobürste und sogar einem Kopf für Nassreinigung und Pflege spezieller Böden ausgestattet. Es gibt ihn sogar mit allen drei Varianten. Das hat allerdings  auch seinen Preis: Knapp über 700 Euro muss man für den VK200 inklusive Elektrobürste (EB400) auf den Tresen legen.

Eine weitere Alternative stellt der Sebo dar. Der kann entweder mit Saug-Kopf (Felix 4) oder direkt mit Elektrobürste (Felix 1 oder Felix 2) bestellt werden, bzw. wird der Bürstenkopf (ET1 oder ET2) auch separat angeboten. Dann werden nochmal rund 200 Euro fällig. Gehört der Kopf mit der Elektrobürste zur Standardausrüstung, muss man etwa 450 Euro einplanen. Ein stolzer Preis, der aber durch die Effizienz einer Elektrobürste, insbesondere auf Teppichböden und Teppichen, durchaus gerechtfertigt ist.

Der Miele Dynamic U1 Allergy ist seit 2014 nahezu unverändert im Programm, liegt preislich in etwa auf der Höhe eines Felix 1 Premium von Sebo.

So haben wir getestet

Am Anfang steht der problemlose Zusammenbau, denn wenn’s hier schon hakt, ist es um die Bedientauglichkeit im Alltag erfahrungsgemäß ebenfalls nicht gut bestellt. Direkt mit der Ausstattung ist auch die Reichweite verbunden, denn die Länge des Kabels bestimmt den Aktionsradius.

Der ausfahrbare Stiel hat meist weniger mit Ergonomie zu tun als mehr damit, den Sauger so kompakt wie möglich verstauen zu können. Ein wichtiges Kriterium ist neben der Wendigkeit des Saugkopfes auch dessen Höhe, weil dadurch das Saugen unter den Möbeln erschwert wird.

Anschließend durften die Sauger zeigen, was sie können. Als Böden standen neben glatten Fliesen- und Laminat-Untergründen auch Teppichböden und etwas tiefere Teppiche zur Verfügung. Insbesondere Sandkörner auf harten Böden und Flusen oder Tierhaare auf Teppichböden stellen für die meisten Sauger eine Herausforderung dar, die aber durchaus den alltäglichen Anforderungen an ein Reinigungsgerät entsprechen.

Vor allem die Zimmerecken sind für die meisten Sauger schlecht zu erreichen und stellen uns beim Saugen manchmal auf eine harte Probe. Auch unter die Möbel kommt man meist nur schwer. Für diese Problemzonen konnten einige Testgeräte mit speziellen Lösungen aufwarten, unser Testsieger hatte dagegen die beste Rundumlösung zu bieten.

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Sebo Felix 4 Kombi Preisvergleich

Kommentare

11 Kommentare zu "Der beste Stielstaubsauger"

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Und schon sieht man das sich niemand vor solchen Tests mit den einzelnen Geräten befasst hat.

Für mich mein 15 Jahr alter kobolt

Es gibt doch nix besseres wie den Kobold von Vorwerk!

Lol

Unwahr?

Haben auf dem Bild selbst die gelbe Einrastehilfe für die Erstmontage noch dran gelassen :-/

Rosi Marinovic

😂😂😂

Für mich der allerbeste VORWERK würde ich niemals eintauschen

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