Tischtennisschläger Test: Tischtennisschläger Copyright: mimagephotos / Adobe Stock
test
Letztes Update: 17.9.2021

Der beste Tischtennisschläger

Wir haben 16 Tischtennisschläger getestet. Unser Favorit ist der Sponeta Passion. Der Schläger ist ein echter Allrounder – für Offensiv- und Defensivspieler ist er ebenso geeignet wie für drinnen und für draußen oder für Anfänger, da er eine gute Ballkontrolle ermöglicht.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 17. September 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Tischtennis macht Spaß – ob draußen an der Tischtennisplatte neben dem Spielplatz oder in der Sporthalle. Auch wenn Tischtennis zu den schnellsten Ballsportarten zählt – ein Schmetterball ist zwischen 110 und 170 km/h schnell – ist es recht einfach, den Sport zu lernen und auszuüben.

Aber geübte Vereinsspieler haben natürlich andere Ansprüche an einen Schläger als Gelegenheitsspieler. Daher haben wir alle Schläger in unserem Test auch von zwei Profispielerinnen testen lassen. Unter unseren 16 Testmodellen konnten wir so verschiedene Empfehlungen für alle Spielertypen finden. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Sponeta Passion

Test Tischtennisschläger: Sponeta Passion
Ein Allrounder mit dem man drinnen und draußen gut spielen kann.

Der Sponeta Passion ist für alle erdenklichen Situationen gut ausgerüstet: Outdoorspieler und Indoorspieler kommen gleichermaßen zum Zug, aber auch defensive und offensive Spieler haben ihre Freude an ihm. Sogar Anfänger werden mit dem Schläger gut zurechtkommen. Die Spieleigenschaften des Schlägers liegen bei 70 (Speed), 50 (Spin) und 70 (Control).

Indoor & Fortgeschrittene

Andro Inizio I 100

Tischtennisschläger Test: Inizio
Ideal für wettkampforientierte Spieler, die die Techniken beherrschen.

Wer bereits fortgeschrittene Tischtennis-Kenntnisse hat, ist mit einem spezialisierten Schläger wie dem Andro Inizio I 100 am besten bedient. Wer die Technik beherrscht, wird diesen Schläger zu schätzen wissen. Speed, Spin und Control sind bei dem Schläger gut aufeinander abgestimmt.

Kinder & Anfänger

Tibhar Powercarbon XT

Test Tischtennisschläger: Tibhar Powercarbon XT
Kinder und Anfänger kommen mit dem Schläger gut zurecht.

Anfänger und Kinder haben unserer Einschätzung nach am meisten Spaß am Tibhar Powercarbon XT, der über einen schmalen Griff verfügt und daher auch von Kindern gut gehalten werden kann. Die Kontroll-Eigenschaften sind sehr gut, die Geschwindigkeit, die der Ball bekommen kann, ist mittelmäßig – also genau richtig, um Anfänger nicht zu überfordern. Die Spin-Möglichkeiten sind eher eingeschränkt.

Outdoor

Cornilleau Nexeo X70

Test Tischtennisschläger: Cornilleau Nexeo X70
Der Kunststoffschläger macht draußen viel Spaß – unser Streetfighter.

Wer am liebsten draußen spielt, sollte einen Blick auf den einzigen Kunststoffschläger in unserem Test werden, den Cornilleau Nexeo X70. Der Schläger ist wetterfest, allerdings fällt die Spielfläche kleiner aus als bei anderen Schlägern. Dennoch: Unsere Testerinnen hatten mit dem Schläger viel Spaß an der Platte. Die dünnen Beläge aus Sandpapier geben dem Spieler gute Kontrollmöglichkeiten, und dem Ball kann viel Speed mitgegeben werden.

Gut & günstig

Hudora New Topmaster

Test Tischtennisschläger: Hudora New Topmaster
Günstiger Schläger für Anfänger und Gelegenheitsspieler.

Mit Abstand der günstigste Schläger in unserem Test ist der Hudora New Topmaster. Wer nur gelegentlich mal spielen möchte oder ohne viel Geld auszugeben ausprobieren will, wie viel Spaß Tischtennis macht, kann hier mit gutem Gewissen zugreifen. Der Schläger bringt alles mit, was er braucht, hat aber keine herausragenden Eigenschaften. Unterdurchschnittlich ist allerdings die Qualität der Beläge.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritIndoor & FortgeschritteneKinder & AnfängerOutdoorGut & günstig
Sponeta Passion Andro Inizio I 100 Tibhar Powercarbon XT Cornilleau Nexeo X70 Hudora New Topmaster Butterfly Zhang Jike ZJX 6 Donic Schildkröt Sensation Line 700 Andro Gauzy BL5 Butterfly Timo Boll Black Joola Rosskopf Smash Donic Schildkröt CarboTec 7000 Atemi 5000 Gewo Thunderball 2 Joola Carbon Pro Andro R2P tec Stiga Royal WRB 3
Test Tischtennisschläger: Sponeta PassionTischtennisschläger Test: InizioTest Tischtennisschläger: Tibhar Powercarbon XTTest Tischtennisschläger: Cornilleau Nexeo X70Test Tischtennisschläger: Hudora New TopmasterTest Tischtennisschläger: Butterfly Zhang Jike ZJX 6Test Tischtennisschläger: Donic Schildkröt Sensation Line 700Tischtennisschläger Test: GauzyTest Tischtennisschläger: Butterfly Timo Boll BlackTest Tischtennisschläger: Joola Rosskopf SmashTest Tischtennisschläger: Donic Schildkröt CarboTec 7000Test Tischtennisschläger: Atemi 5000Test Tischtennisschläger: Gewo Thunderball 2Test Tischtennisschläger: Joola Carbon ProTest Tischtennisschläger: Andro R2P tecTest Tischtennisschläger: Stiga  Royal WRB 3
Pro
  • Liegt gut in der Hand
  • Out- und Indoorgeeignet
  • Für Defensiv- und Offensivspieler
  • Gute Kontrolle
  • Liegt gut in der Hand
  • Gute Ballkontrolle
  • Gutes Zusammenspiel aus Speed, Spin und Control
  • Schmaler Griff
  • Liegt gut in der Hand
  • Allrounder
  • Wetterfest
  • Gute Kontrolle
  • Schnell
  • Günstig
  • Auch für Anfänger geeignet
  • Liegt gut in der Hand
  • Gute Kontrolle
  • Hoher Spin
  • Hochwertig
  • Rutschfester Griff, der Schweiß absorbiert
  • Allrounder
  • Auch ohne Technikerfahrung spielbar
  • Gute Verarbeitung
  • Liegt gut in der Hand
  • Hoher Speed
  • Liegt schmal in der Hand
  • Hoher Speed
  • Liegt weich in der Hand
  • Leichtes Holz
  • Mit zwei Bällen
  • Schnell
  • Harte Beläge
  • Natürliche Materialien laut Hersteller
  • Für Defensivspieler
  • Gute Kontrolle
  • Hoher Speed
  • Für Technik-Übungen
  • Leichtes Holz
  • Liegt gut in der Hand
Contra
  • Wenig Spin
  • Nicht für Anfänger
  • Ein wenig Technikerfahrung notwendig
  • Kleine Schlagfläche
  • Kein Spin
  • Durchschnittliches Spielverhalten
  • Schlechte Qualität der Beläge
  • Für Profis
  • Anspruchsvoll zu spielen
  • Dicker Griff
  • Beinahe wie Anti-Belag
  • Schwer zu spielen, da sehr schnell
  • Nur für geübte Vereinsspieler
  • Für Profis
  • Beläge sind schnell abgenutzt
  • Kein Spin
  • Für Freizeitspieler
  • Liegt rutschig in der Hand
  • Keine Kontrolle
  • Nur für Menschen mit großen Händen
  • Liegt schwer in der Hand
  • Kopflastig
  • Langsam
  • Beläge ziehen schnell Dreck an
  • Eher nur für Indoor
  • Kein Langzeitschläger
  • Etwas scharfkantig am Griff
  • Für Offensivspieler mit Technik-Know-how
  • Scharfkantig am Griff
  • Wenig Spin
  • Für Anfänger
  • Beläge sind schnell abgenutzt
  • Nimmt das Tempo
  • Emblem am Griff ist störend
  • Für Anfänger ohne Spielerfahrung
Bester Preis
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ITTF-Zulassungjajajaneinjajajajajajaneinjajajajaja
Speed (Herstellerangabe)70//8,5809570/10086120100/10//
Spin (Herstellerangabe)50//8,59010070/10088120100/9//
Control (Herstellerangabe)70//8808570/70846080/8,5//
Gewicht144 g174 g175 g175 g166 g167 g179 g168 g167 g153 g181 g195 g171 g184 g169 g164 g

Was Sie über Tischtennisschläger wissen sollten

Der ITTF (International Table Tennis Federation) ist der Dachverband für alle nationalen Tischtennisverbände und schreibt vor, woraus ein Tischtennisschläger bestehen muss, um für offizielle Wettkämpfe zugelassen werden zu können. Nach diesen offiziellen Regeln muss ein Schläger zu mindestens 85 Prozent aus natürlichem Holz gefertigt sein. Der Griff soll aus Holz sein, das Blatt besteht aus mehreren Schichten aus Schwamm, Kleber und einem Gummi mit Noppen.

Der Griff

Tischtennisschläger gibt es mit unterschiedlichen Griffen. Die meisten sind konkav oder anatomisch geschnitten, das bedeutet, sie werden zum Ende des Griffs breiter. Andere Griffe wiederum sind extrem schmal und damit ideal für Kinderhände, oder passend für den Penholder-Griff. Der Penholder-Griff wird bevorzugt von asiatischen Spielern genutzt: Hierbei wird der Griff wie ein Stift in die Hand genommen, Daumen und Zeigefinger umschließen den Griff.

Tischtennisspieler bezeichnen ihren Schläger oft als Kelle.

Im europäischen Raum wird die Shakehand-Haltung bevorzugt: Der Griff wird so in die Hand genommen, als wolle man jemandem die Hand schütteln, dabei liegen der Daumen und der Zeigefinger auf beiden Seiten des Blatts am unteren Rand der Fläche, die übrigen Finger umgreifen den Griff.

Tischtennisschläger Test: Andro Inizio Griff

Ein Besser oder Schlechter gibt es bei den Griffen nicht – jeder Spieler sollte ausprobieren, welcher Griff ihm persönlich am besten zusagt. Denn hier entscheidet nicht nur die Griffform, sondern auch der gesamte Schläger darüber, wie die Kelle in der Hand liegt.

Der Belag

Mehr Unterschied in der Spielweise macht der Belag. Dicke und weiche Beläge sind für Offensivspieler geeignet, da sie den Ball besser beschleunigen, allerdings ist es schwieriger, mit ihnen zu kontern. Dünnere Beläge geben dem Ball mehr Spin, sprich Rotation. So gibt es auch Beläge mit Innennoppen und solche mit Außennoppen. Letztere sind für erfahrene Defensivspieler geeignet.

Für den Anfang sind Allround-Schläger eine gute Wahl

Für Anfänger und Hobbyspieler bieten sich Allround-Schläger an, die nicht zu schnell sind und gleichzeitig eine gute Ballkontrolle bieten. Wenn Sie dann mehr über Ihre Spielweise wissen, können Sie sich einen speziellen Schläger zulegen, der Ihre Ansprüche erfüllt.

Zur besseren Orientierung für die Spieler geben viele Hersteller an, welche Eigenschaften ihr Schläger mitbringt. Relevant sind hier die Zahlenwerte für Geschwindigkeit (Speed), Kontrolle (Control) und Spin (Rotation):

  • Ein hoher Speed-Wert besagt, dass der Ball stark beschleunigt werden kann.
  • Ein hoher Control-Wert bedeutet, dass ankommende Bälle kontrollierter angenommen und zurückgespielt werden können.
  • Ein hoher Spin-Wert zeigt an, dass dem Ball viel Rotation, auch als Effet bezeichnet, verliehen werden kann.

Grundsätzlich besteht der Belag aus einem Noppengummi und einem Kautschukschwamm – Unterschiede gibt es in Bezug auf die Länge der Noppen, ob sie nach außen oder nach innen gerichtet sind, aber auch im Hinblick auf die Härte des Schwammes sowie die Gummimischung.

Lässt die Griffigkeit des Schlägers nach, ist es Zeit, die Beläge auszutauschen. Mit einem einfachen Trick können Sie feststellen, wie es um die Griffigkeit bestellt ist: Ziehen Sie mit dem Schläger den Belag über ihren Unterarm. Bemerken Sie ein Ziehen? Dann ist der Belag noch griffig. Ist der Belag so glatt, dass Sie nichts spüren, ist es höchste Zeit, den Belag zu wechseln.

Welcher Belag für die Vor- bzw. Rückhand?

Die ITTF hat festgelegt, dass jeder für Wettkämpfe zugelassene Tischtennisschläger auf der einen Seite rot und auf der anderen Seite schwarz sein soll – unabhängig davon, ob es einen Belag gibt oder nicht. Handelsüblich ist, dass beide Blätter des Schlägers einen Belag haben. So hat es sich im europäischen Raum etabliert, dass die rote Seite für die Vorhand und die schwarze Seite für die Rückhand verwendet wird. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine Regel.

Die ITTF gibt ebenfalls eine Liste mit für Wettkämpfe zugelassenen Belägen heraus. So kann ein Schläger auch zwei unterschiedliche Beläge auf den beiden Blättern haben, Hauptsache, die Beläge sind zugelassen.

Bei den Schlägern in unserem Test gibt es bis auf die Farbe keinen Unterschied zwischen den Belägen, sie spielen sich also auf Vor- und Rückhand gleich.

Pflege und Reinigung

Mit der richtigen Pflege und Reinigung haben Sie länger etwas von Ihrem Schläger und der Spielkomfort bleibt erhalten. Wird der Schläger nicht regelmäßig gereinigt, verliert er seine für das Spiel wichtige Griffigkeit. Grobe Verschmutzungen können mit einem Lederlappen einfach entfernt werden. Unsere Profi-Spielerinnen empfehlen für die gründlichere Reinigung generell einen Belag-Reiniger zu benutzen und nicht auf Spülmittel zurückzugreifen. Die Reiniger sind meistens Schaumreiniger, die mit einem Ledertuch oder -schwamm aufgetragen werden.

Zur Pflege empfehlen sich spezielle Belag-Reiniger

Lediglich in Ausnahmefällen kann die Kelle auch mit klarem Wasser gereinigt werden. Dabei reicht es aus, das Reinigungstuch an einer Stelle mit Wasser zu befeuchten. Achten Sie darauf, dass der Schläger nicht lange Wasser ausgesetzt ist, damit das Holz, das das Wasser förmlich aufsaugt, nicht mit der Zeit morsch wird. Für die Außen-Noppen gibt es im Handel spezielle Noppenbürsten, die die Reinigung erleichtern.

Stürze, Hitze, aber auch Kälte und Nässe beeinträchtigen den Schläger. Im Handel gibt es auch Tischtennisschlägerkoffer bzw. -hüllen, in der Schläger geschützt aufbewahrt und transportiert werden kann. Wer auf eine Hülle verzichtet, sollte darauf achten, die Kelle nicht in feuchten Umgebungen aufzubewahren. Lassen Sie Ihren Schläger also nicht draußen liegen, auch in der Garage ist es häufig feucht.

Tischtennisschläger Test: Sponeta 1

Unser Favorit: Sponeta Passion

Der beste Schläger für die meisten ist für uns der Sponeta Passion. Der Schläger liegt sehr angenehm und leicht in der Hand. So ist diese Kelle mit 144 Gramm auch die leichteste in unserem Testfeld. Der Griff ist anatomisch geformt, das Holz vom Griff ist weich. Im Griff sind übrigens Stäbchen eingearbeitet, die für eine gleichmäßige Dämpfung sorgen sollen. Es handelt sich beim Sponeta um einen von der ITTF zugelassenen Wettkampfschläger.

Unser Favorit

Sponeta Passion

Test Tischtennisschläger: Sponeta Passion
Ein Allrounder mit dem man drinnen und draußen gut spielen kann.

Der Hersteller bezeichnet den Schläger als Offensiv-Schläger und nicht wie wir als Allrounder. Die Schwammstärke beträgt 1,5 Millimeter. Speed- und Control-Eigenschaften liegen bei 70 Prozent, der Spin-Wert bei 50 Prozent. Mit dem Schläger hat man also gute Ballkontrolle. Allerdings zieht der Schläger nicht so richtig, aufgrund des fehlenden Grips hat er wenig ausgeprägten Spin.

Der Sponeta Passion ist ordentlich verarbeitet. Der Belag ist gut verklebt, es zeigt sich auch keine Bläschenbildung auf dem Blatt.

Unserer Einschätzung nach ist der Schläger sowohl für Indoor- als auch für Outdoorspiele geeignet, ebenso wie für Defensiv- als auch für Offensivspieler. Das macht ihn zu einem guten Allrounder, der auch von ambitionierten Anfängern gut genutzt werden kann.

Sponeta Passion im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine anderen seriösen Testportale, die den Sponeta Passion unter die Lupe genommen haben. Sobald weitere Testberichte erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Auch andere Test-Modelle haben uns überzeugt. Daher haben wir Empfehlungen für verschiedene Spielerprofile: für fortgeschrittene Indoor-Spieler, für Anfänger/Kinder, aber auch für Outdoor-Spieler. Und dazu möchten wir als Einstiegskelle in den Sport gern den günstigsten Schläger aus unserem Testfeld als Preistipp erwähnen.

Indoor & Fortgeschrittene: Andro Inizio I 100

Der Fertigschläger Andro Inizio I 100 liegt mit seinem konkaven Griff gut und weich in der Hand. Die Schwammstärke beträgt 1,8 Millimeter. Die Kelle hat die ITTF-Zulassung für Wettkämpfe.

Indoor & Fortgeschrittene

Andro Inizio I 100

Tischtennisschläger Test: Inizio
Ideal für wettkampforientierte Spieler, die die Techniken beherrschen.

An der Tischtennisplatte hat uns vor allem die Abstimmung von Speed, Control und Spin überzeugt: Der Ball kann schnell für Schmetterbälle geschlagen werden, dennoch bleibt die Ballkontrolle präzise und gut.

1 von 4
Tischtennisschläger Test: Andro Inizio 1
Der Andro Inizio I 100 von der einen ...
Tischtennisschläger Test: Andro Inizio 2
... und von der anderen Seite.
Tischtennisschläger Test: Andro Inizio 3
Der Schwamm ist 1,8 Millimeter dick.
Tischtennisschläger Test: Andro Inizio 4
Der Schläger ist ordentlich verarbeitet.

Der Andro Inizio I 100 ist übrigens auch mit einem schmaleren konkaven Griff für Kinder erhältlich. Für Anfänger ist der Schläger allerdings nicht zu empfehlen, vielmehr ist Technikerfahrung Voraussetzung, um mit der Kelle Spaß an der Platte zu haben.

Die Indoorplatte ist dabei auch empfehlenswerter als die Betonplatte, die man draußen oft vorfindet. Auch wettkampforientierte Spieler werden am Andro Inizio I 100 ihre Freude haben.

Kinder und Anfänger: Tibhar Powercarbon XT

Der Tibhar Powercarbon XT hat im Vergleich zu den anderen Schlägern in unserem Test einen schmalen Griff, sodass wir ihn vor allem für Kinder empfehlen möchten. Aber auch Spieler mit kleinen Händen werden mit dem Schläger gut zurechtkommen. Der Griff ist konkav geschnitten, die Kelle liegt gut in der Hand. Die Schwammstärke gibt der Hersteller mit 2 Millimeter an, die Noppen sind innen. Die Griffigkeit ist sehr gut. Eine ITTF-Zulassung ist vorhanden.

Kinder & Anfänger

Tibhar Powercarbon XT

Test Tischtennisschläger: Tibhar Powercarbon XT
Kinder und Anfänger kommen mit dem Schläger gut zurecht.

Im Holz eingearbeitet ist dünnes Carbonfurnier, das das Holz etwas steifer macht und ein sicheres Ballgefühl gibt. Im Praxistest macht sich vor allem die gute Ballkontrolle bemerkbar, die man mit dem Powercarbon XT hat. Der Spin ist weniger vorhanden, die Geschwindigkeit liegt im mittleren Bereich. Offensiv- und Allroundspieler kommen hiermit gut zurecht.

Spieler – ob Kinder oder Erwachsene –, die diesen Schläger auswählen, sollten bereits über ein kleines bisschen Technikerfahrung verfügen.

Outdoor: Cornilleau Nexeo X70

Ein Kunststoffschläger – was der wohl kann? Der Cornilleau Nexeo X70 liegt gut ausbalanciert in der Hand, der konkave Griff hat stellenweise eine Gummi-Ummantelung, sodass der Griff angenehm zu halten ist. Der Schläger rutscht somit auch dann nicht aus der Hand, wenn diese schwitzig ist. Eine ITTF-Zulassung gibt es aber nicht für den Nexeo.

Outdoor

Cornilleau Nexeo X70

Test Tischtennisschläger: Cornilleau Nexeo X70
Der Kunststoffschläger macht draußen viel Spaß – unser Streetfighter.

Das Blatt fällt etwas kleiner aus als bei den anderen Schlägern, da der der Schwamm nicht bereits am Griffende aufgeklebt ist, sondern erst drei Zentimeter darüber aufliegt. Dennoch ist der dünne Belag aus Sandpapier gut griffig.

Beim Spielen hat man einen direkten Kontakt zum Ball, das Kontrollverhalten ist gut, der Nexeo lässt schnelle Bälle zu, allerdings sind die Spin-Eigenschaften weniger ausgeprägt.

Aufgrund seiner Wetterbeständigkeit hat die Kelle in unserem Test den Titel »unkaputtbarer Streetfighter« erhalten. Er ist unser Favorit für Outdoorspieler, und es macht Spaß, mit ihm zu spielen.

Preistipp: Hudora New Topmaster

Der Hudora New Topmaster ist mit unter 10 Euro mit Abstand der günstigste Schläger in unserem Test – und hat uns als preiswerte Überraschung ziemlich überzeugt. Der konkave Griff liegt gut in der Hand, das Gewicht des Schläger ist nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Die Schwammstärke beträgt 1,5 Millimeter, eine Wettkampfzulassung für den Schläger liegt vor.

Gut & günstig

Hudora New Topmaster

Test Tischtennisschläger: Hudora New Topmaster
Günstiger Schläger für Anfänger und Gelegenheitsspieler.

Der Hersteller gibt Speed und Control mit 80 an, Spin mit 90. Unser Urteil im Praxistest: Der Schläger macht, was er soll, schneidet aber bei uns in allen Bereich eher durchschnittlich ab.

Aber natürlich fordert der günstige Preis seinen Tribut. Die Schwachstelle des New Topmasters liegt eindeutig bei den Belägen. Auf der roten Seite hat sich eine Blase gebildet, und unseren Profispielerinnen war schnell klar, dass die Beläge aufgrund der hohen Gummiabnutzung schnell kaputt gehen werden.

Empfehlen möchten wir den Schläger daher Anfängern bzw. Gelegenheitsspielern, die keine Technikerfahrung besitzen und für einen Schläger nicht viel Geld ausgeben möchten.

Außerdem getestet

Butterfly Zhang Jike ZJX 6

Der Butterfly Zhang Jike ZJX 6 ist ein Schläger, der für Profispieler interessant ist. Der Spieler sollte die Grundschlagarten beherrschen und über eine gute Technik verfügen, da der Schläger anspruchsvoll zu spielen ist und dem Spieler einiges abverlangt. Der Spin-Effekt ist hoch, beim Zhang Jike hat der Spieler etwas mehr Kontrolle als beim Gauzy von Andro, der auch in unserem Test mitspielt. Der Hersteller gibt folgende Daten an: Speed 95, Spin 100 und Control 85. Die Schwammstärke beträgt 2 Millimeter.

Donic Schildkröt Sensation Line 700

»Die Bratpfanne« – das war unser Spitzname für den Donic Schildkröt Sensation Line 700 im Test, denn obwohl der Schläger vom Gewicht her nicht der schwerste ist, liegt er schwerer in der Hand. Der konkave Griff ist komplett mit Schaumstoff ummantelt, daher fällt der Griff recht groß aus, er ist gleichzeitig aber auch rutschfest und absorbiert Schweiß. Allerdings kann man mit dem Schläger keinen Spin erzeugen, vielmehr geht der Eindruck in Richtung Anti-Belag. Geeignet ist der Allrounder für Outdoor-Spieler mit Technikerfahrung, aber auch für Gelegenheitsspieler ohne Technikkenntnisse.

Andro Gauzy BL5

Unter unseren Testspielerinnen hat der Andro Gauzy BL5 den Spitznamen »Porsche« bekommen. Das liegt vor allem an dem enormen Tempo, das der Schläger angibt. Das erfordert vom Spieler schon einiges an Erfahrung. Daher: Anfänger und auch Hobbyspieler sollten eher nicht zugreifen, vielmehr sind geübte (Vereins-)Spieler angesprochen, die an (Indoor-)Wettkämpfen interessiert sind. Die Verarbeitung ist bemerkenswert gut. Die Schwammstärke liegt bei 1,8 Millimeter, eine ITTF-Zulassung ist vorhanden.

Butterfly Timo Boll Black

Die Kelle Butterfly Timo Boll Black liegt schmal in der Hand, der Schläger ist recht gut ausbalanciert. Die Schnelligkeit, die man den Bällen verleihen kann, ist bemerkenswert. Im Vergleich zum Zhang Jike ist der Timo Boll Black jedoch etwas langsamer. Der Hersteller gibt für Speed und Spin 100 an, für Control 70. Geeignet ist der Schläger unserer Meinung nach für Wettkampf- und Offensivspieler, die indoor spielen, sowie für Vereinsspieler. Die Verarbeitung der Kelle ist sehr hochwertig. Die Schwammstärke beträgt 2 Millimeter.

Joola Rosskopf Smash

Der Tischtennisschläger Joola Rosskopf Smash hat am Ende des Griffs Schaumstoff, sodass er weich und leicht in der Hand liegt. Unsere Profispielerinnen waren jedoch von der Verarbeitung des Griffs nicht überzeugt und empfanden sie als schlecht. Die Beläge sind dünn, es ist nicht möglich, dem Ball Spin zu verleihen, die Kontrolleigenschaften sind hingegen gut. Der Hersteller gibt für Speed 86, für Spin 88 und für Control 4 an. Im Lieferumfang sind zwei Tischtennisbälle enthalten. Gefallen wird der Allrounder vor allem Freizeit- und defensiven Spielern.

Donic Schildkröt CarboTec 7000

Für Menschen mit großen Händen ist der Schläger Donic Schildkröt CarboTec 7000 durchaus interessant, vorausgesetzt, sie haben ein gewisses Maß an Übung, da der Schläger mit seinen harten Belägen schnell ist. Der Carbon-Schläger – der übrigens nicht für Wettkämpfe zugelassen ist – liegt allerdings leider auch etwas rutschig in der Hand. Die Ballkontrolle fällt hier eher schlecht aus, technikgeübte Offensivspieler werden jedoch ihren Spaß daran haben. Für Kinder sowie Anfänger ist der Schläger allerdings nicht geeignet.

Atemi 5000

Auffällig ist bei dem Atemi 5000 schon im ersten Moment, dass er schwer in der Hand liegt. Das Holz ist recht breit, und vor allem ist der Schläger im Vergleich zu den anderen Testprodukten extrem kopflastig. Das macht das Spiel etwas langsamer und verlangt von dem Spieler gewisse Schlagtechniken, sodass wir ihn auf keinen Fall für Anfänger empfehlen möchten. Mit dem Schläger kommen Erwachsene zurecht, die bereits Technikerfahrung haben. Bemerken möchten wir allerdings, dass der Schläger aus natürlichen Materialien besteht.

Gewo Thunderball 2

Der Gewo Thunderball 2 lag bei uns nicht so gut in der Hand, aber das ist ein ganz persönlicher Eindruck. Von den Eigenschaften des Schlägers ausgehend ist er insbesondere für defensive Schläge prädestiniert, obwohl der Hersteller ihn als Offensivschläger bezeichnet. Die Beläge – die Schwammstärke beträgt 2 Millimeter – sind recht weich und ziehen auch schnell Dreck an. Daher würden wir den Schläger auch eher für Indoorspiele verwenden als für Outdoorspiele. Der Eindruck unserer Profispielerinnen: Der Gewo ist kein Langzeitschläger.

Joola Carbon Pro

Die Kelle Joola Carbon Pro verfügt auch über Carbonfasern und liegt leicht, aber stabil in der Hand. Der konkave Griff ist jedoch etwas scharfkantig dort, wo der Daumen und der Zeigefinger den Schläger umfassen. Schnelligkeit und Kontrolle sind gut, die Spin-Möglichkeiten sind mager. Geeignet ist der Schläger für Wettkampf- und Offensivspieler, die Techniken wie Topspin beherrschen. Wie unsere Profispielerinnen feststellten, sind die Belage qualitativ nicht so hochwertig, sondern schnell abgenutzt.

Andro R2P tec

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Andro R2P tec für Technikübungen geeignet, jedoch weniger für Profis, sondern mehr für ambitionierte Anfänger oder etwas weiter Fortgeschrittene. Für Übungen in Bezug auf Schuss, Schupf und Blockspieler ist er durchaus geeignet. Unangenehm ist jedoch, dass der Griff scharfkantig ist. Der Belag ist recht hart, sodass das Spiel wenig Spin hat. Im direkten Vergleich zu dem Andro Inizio ist er allerdings langsamer.

Stiga Royal WRB 3

Der Stiga Royal WRB 3 liegt zwar leicht in der Hand, aber beim Spielen ist aufgefallen, dass das Emblem, das am Griff eingearbeitet ist, sehr stört, da der Daumen bei der Shakehand-Haltung genau dort aufliegt. Die Beläge sind weich und leider auch schnell abgenutzt. Der Schläger nimmt das Tempo aus dem Spiel und spielt Bälle langsam zurück. Empfehlenswert für Offensivspieler bzw. für Anfänger, die über keine Technikerfahrung verfügen.

So haben wir getestet

16 Tischtennisschläger hatten wir im Test. Dabei haben wir bewusst auf Schläger-Sets mit mehreren Schlägern und Bällen verzichtet. Die getesteten Schläger kosten zwischen 7 und 70 Euro. Alle Schläger haben einen glatten Belag und innenliegende Noppen. Die Griffe sind bis auf eine Ausnahme konkav.

Tischtennisschläger Test: Alle
Die Schläger aus unserem ersten Testdurchlauf 05/2021.

Die meisten Schläger sind aus Holz, aber wir hatten auch einen Schläger aus Carbon und einen aus Holz mit Carbonfasern. Ein Schläger ist komplett aus Kunststoff. Getestet haben eine Gelegenheitsspielerin und zwei Profispielerinnen: Judith Hanselka spielt in der 3. Bundesliga bei WRW Kleve. Der Vereinssponsor ist Butterfly. Sie trainiert in der Saison drei- bis viermal pro Woche. Judith ist Angriffsspielerin und spielt beidseitig mit Noppen-Innen-Belägen.

Judiths Tipp: Für Anfänger empfiehlt sich ein leichter Schläger aus weichem und daher langsamerem Holz, der eine gute Handhabung bietet. Vereinsspieler oder Fortgeschrittene sollten hingegen zu einem harten und damit schnellerem Holz greifen.

Jessica Wirdemann spielt wie Judith in der 3. Bundesliga bei WRW Kleve und trainiert genauso häufig wie ihre Vereinskollegin. Jessica ist Abwehrspielerin und spielt mit Noppen-Außen-Belag auf der Vorhand.

Die wichtigsten Fragen

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Überlegen Sie sich, ob Sie einen Spieler für drinnen oder für draußen möchten. Dann sollten Sie ausprobieren, mit welcher Griffform Sie sich am wohlsten fühlen.

Ist jeder Schläger zweifarbig?

In unserem Test hatten wir einen Schläger, bei dem beide Seiten schwarz waren. Jedoch haben alle Schläger, die von der ITTF für Wettkämpfe zugelassen sind, eine rote und eine schwarze Seite. Die Seiten können mit unterschiedlichen Belägen versehen sein. Mit der Vereinheitlichung der Farben sollten die Gegner nicht mehr mit einer angetäuschten Drehung des Schlägers irritiert werden können, mit welcher Ballcharakteristik der Ball zurückgespielt wird.

Können auch Anfänger mit schnellen Schlägern spielen?

Für Anfänger sind am besten Schläger geeignet, die eine gute Ballkontrolle bieten und nicht allzu schnell sind.

Gibt es spezielle Defensiv-Schläger?

Die meisten Freizeitsportler kennen wahrscheinlich nur die Schläger mit einer glatten Oberfläche. Defensivschläger haben die Noppen jedoch nach außen gerichtet. In unserem Test haben wir keine Schläger mit Außennoppen getestet.

Kann man die Beläge immer austauschen?

Bei vielen Schlägern – wie in unserem Test – sind die Beläge oftmals mit einem festen Belagkleber befestigt und können nicht ausgewechselt werden.

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