Der beste Toaster

Toaster im Test
  • Test: Toaster – Testsieger Krups KH442
  • Toaster Test - Testsieger: Krups KH422

Der Krups KH442 ist für uns zur Zeit der beste Toaster, den man kaufen kann. Er ist extrem hochwertig verarbeitet, liefert gute Ergebnisse beim Rösten von Brot,und das Gehäuse wird auch nach dem dritten Toastdurchgang von außen nicht so heiß, dass man sich daran verbrennt.

Update 19. Oktober 2017

Der Vierfach-Toaster von Kitchen Aid wird leider nicht mehr hergestellt.

Weitere Updates anzeigen
Einklappen
7. September 2017

Wir haben den Test überarbeitet und aktualisiert.

Wir haben uns 16 aktuelle Toaster besorgt und mit ihnen tagelang getoastet, was das Zeug hält. Dabei war uns wichtig, die gesamte Preisspanne abzudecken, denn die spannende Frage für uns war: Toasten teure Toaster besser als günstige?

Die Antwort ist: nein, auch günstige Toaster rösten teilweise gut und gleichmäßig, gleichzeitig gibt es teure, die kein gutes Ergebnis liefern. Große Unterschiede gibt es aber bei der Verarbeitungsqualität. Die ganz billigen Toaster sind daher nicht empfehlenswert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Testsieger

Krups KH442

Test: Toaster – Testsieger Krups KH442
Für einen annehmbaren Preis bekommt man ein super Frühstücksbrötchen und verbrennt sich nicht dabei.

Die erstklassige Verarbeitung und das isolierte Gehäuse machen den Krups KH442 zu unserem Favoriten. Er röstet sowohl normale Toastscheiben wie auch tiefgefrorene sehr gleichmäßig und ist damit für uns der derzeit beste Toaster zu einem vernünftigen Preis. Einziges Manko: Er gehört nicht zu den schnellsten.

Tempo-Toaster

Tefal Express

Test Toaster: Tefal Express
Der Tefal-Toaster ist fast so gut verarbeitet wie unser Testsieger und sogar etwas schneller.

Etwas günstiger bekommt man den Tefal Express. Wie der Name schon sagt, ist er auch schneller und wirft das Toastbrot schon nach zweieinhalb Minuten aus. Auch er produziert gut getoastete Brotscheiben in der Liga unseres Favoriten. Leider ist die Verarbeitung nicht so hochwertig.

Langschlitz

Siemens TT3A0007

Test Toaster: Siemens TT3A0007
Zwei Scheiben Toast oder eine Scheibe normales Brot finden Platz im Siemens-Toaster.

Man möchte ja nicht immer nur Toastbrot rösten. Auch normale Brotscheiben schmecken getoastet gut. Dafür braucht man einen Langschlitz-Toaster wie den Siemens TT3A0007. Die Gesamtverarbeitung macht einen guten Eindruck, auf eine Auftau-Funktion hat Siemens aber allerdings verzichtet. Damit man sich auf gar keinen Fall die Finger verbrennt lässt sich der Toast mit Hilfe des Hebels ganze vier Zentimeter nach oben schieben – so weit ging das bei keinem anderen Gerät im Test.

Doppel-Langschlitz

Severin AT 2509

Test Toaster: Severin AT 2509
Der Severin-Toaster versorgt auch mehrere Personen schnell mit geröstetem Brot.

Wenn in der Früh viele hungrige Mäuler auf einmal zu stopfen sind, lohnt es sich, den Severin AT2509 genauer unter die Lupe zu nehmen: Er kann vier Scheiben gleichzeitig toasten. Das verkürzt nicht nur die Wartezeit, sondern verbessert auch die Laune am Frühstückstisch. Da er zum Großteil aus Edelstahl gefertigt ist, macht er sich in der Küche auch optisch nicht schlecht. Verarbeitung und Toastergebnis sind ebenfalls gut, aber: man kann sich an ihm leichter verbrennen.

Vergleichstabelle

Unser TestsiegerTempo-ToasterLangschlitzDoppel-Langschlitz
Modell Krups KH442 Tefal Express Siemens TT3A0007 Severin AT 2509 Philips HD2595/00 KitchenAid 5KMT421EER WMF Bueno Amazon Basics Toaster AEG AT3300 Philips HD2636/00 Clatronic TA 3565 Tristar BR-1013 Severin AT2515 Russell Hobbs 18951-56 Russell Hobbs Black Glass Klarstein 10005179 Toaster
Test: Toaster – Testsieger Krups KH442Test Toaster: Tefal ExpressTest Toaster: Siemens TT3A0007Test Toaster: Severin AT 2509Test Toaster: Philips HD2595/00Test Toaster: KitchenAid 5KMT421EERTest Toaster: WMF BuenoTest Toaster: Amazon Basics ToasterTest Toaster: AEG AT3300Test Toaster: Philips HD2636/00Test Toaster: Clatronic TA 3565Test Toaster: Tristar BR-1013Test Toaster: Severin AT2515Test Toaster: Russell Hobbs 18951-56Test Toaster: Russell Hobbs Black glasTest Toaster: Klarstein 10005179 Toaster
Pro
  • Gutes Röstergebnis
  • Tolle Verarbeitung
  • Sehr schnell
  • Toastet lange Brotscheiben
  • Toastet zwei lange Brotscheiben
  • Sehr günstig
  • Schnell
  • Gutes Toastergebnis
  • Gut verarbeitet
  • Gutes Toastergebnis
  • Gutes Toastergebnis
  • Vernünftiger Preis
  • Gut verarbeitet
  • Schöne Edelstahl-Optik
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
  • Sehr gleichmäßige Bräunung
  • Ansprechendes Design
  • Edles Gehäuse aus Glas
  • Mit Bagel-Funktion
Contra
  • Braucht zum Toasten etwas länger
  • Nicht so gut verarbeitet
  • Keine Auftau-Funktion
  • Verbrennungsgefahr beim Herausholen des Brotes
  • Komplett aus Kunststoff gefertigt
  • Sehr teuer
  • Nur integrierter Brötchenaufsatz
  • Nur integrierter Brötchenaufsatz
  • Viel Kunststoff
  • Toastet ungleichmäßig
  • Toastergebnis etwas hell
  • Billig verarbeitet
  • Schlecht verarbeite
  • Ohne Auftau-Funktion
  • Verbrennungsgefahr beim herausholen des Brotes
  • Toastet zu dunkel
  • Wird zu heiß
  • Erhöhte Verbrennungsgefahr
  • Wird sehr heiß
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten   Technische Daten anzeigen

So haben wir getestet

Wir hatten 16 Toaster im Test. Der günstigste kostete gearade mal 10 Euro, der teuerste war mit knapp 130 Euro mehr als zehn mal so teuer. Neben normalen Doppelschlitz-Toastern hatten wir auch Langschlitz- und Doppel-Langschlitz-Toaster im Test.

 

Alle Modelle mussten Standard-Toastscheiben aus Weißmehl auf drei unterschiedliche Arten toasten: Zum einen wollten wir das Ergebnis bei mittlerer Bräunungsstufe sehen. Zwar toastet jedes Gerät in dieser Einstellung unterschiedlich lang, allerdings dürfte es für die meisten Nutzer der Ausgangspunkt sein, um die für sie perfekte Einstellung zu finden. Zudem erkennt man hier schon, wie gleichmäßig ein Toaster das Brot bräunt.

Zum anderen verspricht der 3-Minuten-Test eine bessere Vergleichbarkeit der verschiedenen Modelle. Dabei haben wir jedes Gerät auf die höchste Stufe gestellt und den Toastvorgang nach drei Minuten abgebrochen.

Deutliche Unterschiede: So sieht das Toastbrot nach exakt drei Minuten im Toaster aus.
Deutliche Unterschiede: So sieht das Toastbrot nach exakt drei Minuten im Toaster aus.

Je dunkler das Brot aus dem Toaster kam, desto schneller erledigt das jeweilige Modell seine Arbeit: Von recht dunkel, aber gerade noch in Ordnung, bis zu arg hell war alles dabei. Vor allem aber kann man hier gut erkennen, welche Modelle gleichmäßig und welche ungleichmäßig rösten. Je gleichmäßiger das Ergebnis war, desto besser haben wir den Toaster bewertet.

Zu guter Letzt prüften wir noch die Auftaufunktion, die alle Toaster bis auf die Modelle von Siemens und Tristar zu bieten haben. Dafür legten wir gefrorene Brotscheiben ein, wählten die mittlere Röststufe aus und schalteten die Auftaufunktion dazu.

Toast auftauen: Mit gefrorenen Toastscheiben kommen die Geräte unterschiedlich gut zurecht (Siemens und Tristar bieten keine dedizierte Auftaufunktion).
Toast auftauen: Mit gefrorenen Toastscheiben kommen die Geräte unterschiedlich gut zurecht (Siemens und Tristar bieten keine dedizierte Auftaufunktion).

Der Toaster versucht dann, das gleiche Ergebnis zu erreichen, das man auch erhält, wenn man eine nicht gefrorene Scheibe normal auf mittlerer Stufe toastet. Dafür addieren die Geräte zur Standardzeit einfach noch ein paar Sekunden hinzu. Wie man auf dem Foto erkennen kann, sind die Ergebnisse hier noch unterschiedlicher.

Bei manchen besteht Verbrennungsgefahr

Am Ende ist es eine Einstellungssache, die man spätestens nach einer Packung Toastbrot herausgefunden hat. Mittelbraune Scheiben – ob gefroren oder nicht – produziert jeder Testkandidat, auch wenn die mittlere Stufe dafür nicht immer geeignet ist.

In Sachen Sicherheit waren uns vor allem zwei Aspekte wichtig: Wie heiß wird der Toaster, und wie gut lässt sich das Brot wieder aus dem Gerät herausnehmen? Beides haben wir geprüft und dabei festgestellt, dass viele Gehäuse von außen sehr stark erhitzt werden.

An sich ist das kein großer Kritikpunkt, denn beim Rösten, entsteht nun mal Hitze – beim Kochen im Kochtopf ebenfalls und keiner würde auf die Idee kommen, einen Kochtopf dafür zu kritisieren, das er heiß wird. Dennoch bieten einige Modelle ein besonders hohes und unnötiges Verbrennungsrisiko. Natürlich gilt bei alldem: Elemente, die man anfassen muss (Knöpfe und Hebel), dürfen bestenfalls lauwarm werden. Das war auch bei allen Testgeräten der Fall.

Außerdem ragen bei einigen Toastern die Brotscheiben nicht weit genug aus den Schlitzen heraus, um sie gut ohne Verbrennungsgefahr entnehmen zu können. Zwar bieten die meisten Geräte einen Hebel, mit dem man die Toaste noch weiter herausschiebt. Doch das ist auch nicht immer hilfreich.

Zuletzt haben wir noch die Qualität der Verarbeitung getestet. Dazu gehören neben der Beschaffenheit des Gehäuses auch die Stabilität des Brötchenaufsatzes (extern oder integriert) sowie die Effizienz der Krümelschublade – zwei wichtige Bestandteile eines Toasters.

Welche Toaster gibt es?

Gleichmäßig goldbraun – so mögen die meisten Menschen ihren Toast. Neben einer Tasse Kaffee gehört für sie die Scheibe geröstetes Brot zum allmorgendlichen Ritual, um in den Tag zu starten. Daher ist in vielen Haushalten ein Toaster Teil der Standardausstattung.

Große Unterschiede beim Röstergebnis

Im Falle eines Neukaufs steht man vor einer riesigen Auswahl an Geräten, die im Prinzip alle das gleiche machen: Toastbrot rösten. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede – nicht nur beim Preis, sondern auch beim Röstergebnis, bei den Funktionen und bei der Sicherheit.

Die meisten Toaster, die man kaufen kann, toasten zwei Scheiben Toastbrot gleichzeitig in zwei Schlitzen nebeneinander. Die Variante mit einem langen Schlitz nennt sich entsprechend »Langschlitz-Toaster«. Sie können anstatt zwei kleiner Toastscheiben auch große Brotscheiben rösten.

Und dann gibt es noch Toaster, die vier Toastscheiben gleichzeitig rösten können. Hier gibt es Varianten mit vier kurzen Schlitzen nebeneinander oder mit zwei langen nebeneinander.

Welches Modell man bevorzugt ist Geschmacksache. Langschlitz-Toaster nehmen aufgrund ihrer flachen Bauform etwas weniger Platz in der Küche ein und sehen meist auch etwas schicker aus. Für Familien ist ein Toaster für vier Scheiben meist die bessere Wahl – vorausgesetzt man hat den Platz dafür, denn diese Toaster sind ziemlich groß.

Toaster Test - Testsieger: Krups KH422

Testsieger: Krups KH442

Von allen getesteten Toastern hat uns das Krups KH442 insgesamt am besten gefallen. Er überzeugt vor allem durch seine tadellose Verarbeitung.

Das Gehäuse besteht zum Großteil aus Edelstahl, aber auch die Teile aus Kunststoff – die obere und untere Einfassung sowie die versilberten Knöpfe und der Hebel – sind von guter Qualität. Hier wackelt und knarzt nichts; für sein Geld bekommt man hier ein wirklich hervorragendes und hoffentlich entsprechend langlebiges Produkt.

Unser Testsieger

Krups KH442

Test: Toaster – Testsieger Krups KH442
Für einen annehmbaren Preis bekommt man ein super Frühstücksbrötchen und verbrennt sich nicht dabei.

Dazu passt auch, dass man die Krümelschublade nicht selbst herausziehen muss, was bei anderen Toastern oft dazu führt, dass die Brösel wegen der ruckartigen Bewegung herunter fallen. Stattdessen drückt man kurz gegen den Griff der Schublade, die daraufhin herausfedert. Sie ist auch groß genug und hat einen vergleichsweise hohen Rand, so dass Toastbrotreste nicht auf dem Küchentresen oder dem Fußboden landen.

Der integrierte Brötchenaufsatz ist ebenfalls recht robust verarbeitet; er schnellt bei Bedarf nach oben, wenn man einen kleinen Hebel nach unten drückt. An die Stabilität eines externen Brötchenaufsatzes, den man auf den Toaster setzt, kommt er aber nicht heran.

Der Krups KH442 hat sechs Röststufen, von denen die meisten wohl lediglich die Stufen 4 bis 6 verwenden dürften. Denn der Toaster benötigt etwas mehr Zeit, um eine Brotscheibe ordentlich zu bräunen – seine einzige Schwäche. Im 3-Minuten-Test ist das Ergebnis noch etwas hell, etwa eine halbe Minute später ist es hingegen optimal – das entspricht Stufe 4 bis 5.

Beim Auftauen etwas zu hell

Ähnlich sieht es bei der Auftaufunktion aus: Wer eine gefrorene Scheibe bei mittlerer Stufe und hinzugeschalteter Auftaufunktion toastet, erhält womöglich einen etwas zu hellen Toast.

Daher den Knopf einfach ein wenig weiter nach rechts drehen, schon sollte das Resultat perfekt sein, denn gleichmäßig toasten kann der Krups KH442.

Die zusätzliche Aufwärmfunktion macht eine bereits getoastete Scheibe nochmal heiß und wirft sie nach ein paar Sekunden wieder aus. Nach diesem simplen Schema verfahren alle Toaster mit diesem Feature.

Ein großer Vorteil des Krups KH442: Es besteht kaum Verbrennungsgefahr – das können nicht alle Toaster im Test von sich behaupten. Das einzige Bauteil, das richtig heiß wird, ist die Metallumrandung des Innenlebens. Das lässt sich jedoch kaum vermeiden und ist bei allen Toastern der Fall. Alle anderen Teile – Edelstahlgehäuse, Plastikeinfassung, Knöpfe, Hebel – werden zwar warm, lassen sich aber noch problemlos anfassen. Selbst wenn man mehrere Ladungen Toast hintereinander zubereitet, wird der Toaster von außen nie gefährlich heiß.

Damit man sich auch an der erwähnten Metallumrandung nicht verbrennt, lassen sich die Brotscheiben mit dem Hebel nochmals extra weit herausschieben. Ein Vorteil, den einige der anderen Toaster nicht bieten; bei diesen muss man schon mit spitzen Fingern zufassen, nicht aber beim Krups: Standard-Toastscheiben ragen 4 Zentimeter über den Rand hinaus – genug, um gefahrlos zuzugreifen.

Alternativen

Der Krups KH442 ist unser Favorit. Aber es gibt noch andere Modelle, die eine Empfehlung wert sind.

Tempo-Toaster

Tefal Express

Test Toaster: Tefal Express
Der Tefal-Toaster ist fast so gut verarbeitet wie unser Testsieger und sogar etwas schneller.

Wer es morgens eilig hat und nicht allzu lange auf seinen Toast warten möchte, wird mit dem Tefal Express glücklicher. Er ist nicht nur etwas günstiger als unser Testsieger, sondern toastet auch schneller: Er wirft schon nach rund zweieinhalb Minuten optimal gebräuntes Brot aus.

Dazu gibt es einen externen Brötchenaufsatz und wie beim Krups KH442 eine Aufwärm- und Auftaufunktion, die in unserem Test gute Ergebnisse lieferte. Mittels Schieberegler wählt man stufenlos aus sieben Röststufen aus. Die Krümelschublade ist ebenfalls groß genug und lässt sich problemlos herausziehen, wenn auch nicht ganz so elegant wie bei unserem Testsieger.

Dass es nicht ganz zum Testsieg gereicht hat, liegt zum einen an der weniger hochwertigen Verarbeitung. Der Tefal-Toaster hat mehr Kunststoff, bewegt sich aber dennoch auf hohem Niveau. Zudem wird das Gehäuse spätestens nach dem dritten Toastvorgang sehr heiß – schmerzfrei anfassen lässt sich der Toaster dann nicht mehr. Davon ausgenommen sind natürlich die Knöpfe und der Hebel.

Apropos Hebel: Dass man den nach dem Toasten noch etwas weiter nach oben schieben kann, ist bitter nötig: Mit nur 0,7 Zentimetern stehen die Scheiben nicht besonders weit über. Da kann man sich schnell verbrennen, wenn man unbedacht zugreift. Dank Unterstützung des Hebels sind es jedoch unbedenkliche 3,1 Zentimeter.

Langschlitz

Siemens TT3A0007

Test Toaster: Siemens TT3A0007
Zwei Scheiben Toast oder eine Scheibe normales Brot finden Platz im Siemens-Toaster.

Ein Langschlitz-Toaster bietet den Vorteil, dass man nicht nur zwei Scheiben Toast, sondern auch mal eine Scheibe normales Brot toasten kann.

So ein Modell ist der Siemens TT3A0007, der im 3-Minuten-Test einen leicht gerösteten Toast liefert. Man sollte also auch hier unter den insgesamt sechs Stufen die vierte oder fünfte wählen.

Der integrierte Brötchenaufsatz macht ebenso wie Gesamtverarbeitung und Krümelschublade einen soliden Eindruck. Der Krümel-Auffang könnte zwar etwas größer sein, man bekommt ihn aber ohne großes Gezerre heraus. Eine Auftau- oder Aufwärmfunktion gibt es beim Siemens TT3A0007 dagegen nicht.

Das Gehäuse besteht zu 100 Prozent aus Kunststoff und wird auch im Dauereinsatz nicht heiß – Verbrennungen sind ausgeschlossen. Das gilt auch für die Entnahme der Brotscheiben: Schon ohne Hebeleinsatz ragen sie ordentliche 2,2 Zentimeter über den inneren Metallrahmen hinaus, der zudem noch etwas tiefer gelegt ist als das Plastikgehäuse. Bei Bedarf lassen sich die Toasts auf 4,1 Zentimeter schieben, so hoch kam im Test kein anderer Toaster.

Doppel-Langschlitz

Severin AT 2509

Test Toaster: Severin AT 2509
Der Severin-Toaster versorgt auch mehrere Personen schnell mit geröstetem Brot.

Wenn bei Tisch die ganze Familie mit Toast versorgt werden muss, kommt am besten ein Modell zum Einsatz, das vier Scheiben gleichzeitig röstet.

Ein Doppel-Langschlitz-Toaster wie der Severin AT 2509 ist für solche Fälle eine Lösung, denn damit lassen sich außer Toast auch normale Brotscheiben problemlos toasten.

Zum großen Teil aus Edelstahl gefertigt, macht der Severin auch optisch etwas her. Der integrierte Brötchenaufsatz erwies sich im Test als einer der stabilsten und auch die sonstige Verarbeitung hinterließ einen guten Eindruck.

Als etwas kritisch beurteilen wir die Tatsache, dass der Metallrand, der die Heizelemente umgibt, über das Gehäuse hinausragt. Es sind zwar nur wenige Millimeter, aber im Vergleich zu anderen Modellen bedeutet das ein erhöhtes Verbrennungsrisiko, wenn man etwas ungeschickt nach dem Toast greift. Immerhin: Mit 2,9 Zentimetern ragen die Scheiben weit genug heraus, um sie gefahrlos zu entnehmen. Mit dem Hebel lassen sie sich nicht weiter hinaufschieben.

Den AT 2509 gibt es als Severin AT 2515 auch mit nur einem Langschlitz. Der liefert im 3-Minuten-Test deutlich bessere Ergebnisse. Die Doppel-Langschlitz-Variante ist also nicht der schnellste Toaster auf dem Markt – dafür macht er immerhin gleich vier Scheiben auf einmal fertig.

Außerdem getestet

Auch im restlichen Testfeld waren gute Toaster dabei, aber aus dem einen oder anderen Grund hat es nicht für eine Kaufempfehlung gereicht. Andere Modelle hingegen entpuppten sich als komplette Enttäuschung.

Philips HD2595/00

Wer sparen will kann das mit dem Philips HD2595/00 auf jeden Fall. Gerade einmal 20 Euro werden für diesen Toaster fällig. Dafür ist er aber auch komplett aus Kunststoff, wird dafür aber nicht übermäßig heiß außen. Er toastet ordentlich und relativ schnell. Wenn man die getoasteten Scheiben aus dem Gerät nehmen will, braucht man allerdings den Hebel, der die Brote ein wenig weiter nach oben drückt. Sonst kann man sich verbrennen. Für Sparsame, die einfach nur einen Toaster wollen, ist er nicht die schlechteste Wahl.

KitchenAid 5KMT421EER

Test Toaster: KitchenAid 5KMT421EER

Keine Preise gefunden.

Der KitchenAid 5KMT kann vier Scheiben gleichzeitig toasten und ist mit seinem Retro-Look ein echter Hingucker. Leider ist er ein bisschen bullig und somit nichts für kleine Küchen. Es gibt einige geboten, doch ob ein Preis von über 100 Euro für einen Toaster diese Extras rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden. Das Toastergebnis ist gut und die hochwertige Verarbeitung unterscheidet ihn von so manch anderen Gerät. Da er aus Metall gefertigt ist wird er leider sehr heiß – und das bereits nach wenigen Minuten.

Severin AT2515

Der Severin AT 2515 ist eine interessante Langschlitz-Alternative. Er bräunt gleichmäßiger als die Doppel-Langschlitzvariante Severin AT 2509, hat uns aber nicht so überzeugt wie unsere Langschlitz-Empfehlung Siemens TT3A0007, der nur für ein paar Euro mehr zu haben ist, weil man sich auch bei ihm leicht verbrennen kann.

WMF Bueno

Amazon Basics Toaster

Bei den Modellen WMF Bueno, Amazon Basic, AEG AT3300 und Philips HD2636/00 handelt es sich um klassische 2-Scheiben-Toaster, die im Test keine großen Auffälligkeiten zeigen. Der Philips-Toaster könnte etwas gleichmäßiger rösten und beim Auftauen etwas mehr Leistung zeigen – die Brotscheibe war im Test noch sehr hell. Die drei Geräte bewegen sich alle im Preisbereich zwischen 25 und 45 Euro. Sie sind ordentlich verarbeitet, und mit dem Kauf macht man sicher nichts falsch. Wenn unsere Favoriten gerade nicht erhältlich sind, kann man guten Gewissens zu den Modellen von WMF, Amazon, AEG oder Philips greifen. Sie alle bieten jedoch allesamt »nur« einen integrierten Brötchenaufsatz.

Clatronic TA 3565

Das gilt ebenso für den äußerst günstigen Clatronic TA 3565, der allerdings auch billig verarbeitet ist. Der Brötchenaufsatz ist sehr wackelig und im Test sogar abgebrochen. Außerdem verklemmte sich eine Scheibe so tief im Inneren, dass wir das Gerät auf den Kopf stellen und fest klopfen mussten, um sie herauszubekommen. Auch ist die Krümelschublade zu klein und hakt beim Herausziehen.

Tristar BR-1013

Etwas besser verarbeitet und mit externem Brötchenaufsatz ist der Tristar BR-1013. Allerdings merkt man auch diesem Modell seinen geringen Preis an. Auch Auftau- und Aufwärmfunktion gibt es hier nicht – im Gegensatz zum Clatronic. Mit ein paar Euro mehr für unsere alternative Empfehlung Philips HD2595/00 ist man besser bedient.

Russell Hobbs 18951-56

Die beiden Modelle von Russell Hobbs enttäuschten auf ganzer Linie: Der Russell Hobbs 18951-56 toastet selbst in der mittleren Stufe zu stark, außerdem wird das Gehäuse schnell sehr heiß. Das ist in diesem Fall ein größeres Problem als bei den anderen Modellen, denn die Brotscheiben ragen nach dem Toasten überhaupt nicht über den Rand hinaus. Man muss den Hebel nutzen, um sie zumindest 1,8 Zentimeter nach oben zu schieben. Allerdings ist der Hebel so schwergängig, dass man mit der anderen Hand das heiße Gehäuse festhalten muss – dabei besteht akute Verbrennungsgefahr.

Russell Hobbs Black Glass

Beim Russell Hobbs Black Glass mit schicker Glasfront hat der Hersteller offenbar zu sehr auf das Äußere geachtet. Denn im Test verhakten sich immer wieder die Brotscheiben unter der Kante der Edelstahleinfassung, wenn man sie nach oben schiebt. Doch ohne Hilfe des Hebels kommt man gar nicht erst an sie heran. Das Ergebnis: zerquetschte und zerbröselte Toasts. Die Edelstahleinfassung wird extrem heiß, und weil sie die die komplette Oberseite des Geräts ziert, ist das Risiko einer Verbrennung hier viel größer als bei anderen Toastern.

Klarstein 10005179 Toaster

Schnell heizt sich auch das Gehäuse des Klarstein-Toasters auf, der mit seiner Retro-Optik gar nicht so schlecht aussieht. Die Bagel-Funktion hat dieses Modell ebenfalls mit dem KitchenAid-Modell gemein. Allerdings haben die Entwickler sich für zwei getrennte Krümelschubladen entschieden: Für jeden Schlitz eine. Die haben sie jedoch an einem gemeinsamen Griff befestigt, über den man sie herauszieht. Eine merkwürdige und sehr unpraktische Konstruktion.

Kommentare

Schreib den ersten Kommentar!

avatar