Der beste Toaster

Toaster im Test
  • Test: Toaster – Testsieger Krups KH442
  • Toaster Test - Testsieger: Krups KH422

Der Krups KH442 ist für uns zur Zeit der beste Toaster, den man kaufen kann. Er ist extrem hochwertig verarbeitet, liefert gute Ergebnisse beim Rösten von Brot,und das Gehäuse wird auch nach dem dritten Toastdurchgang von außen nicht so heiß, dass man sich daran verbrennt.

Gleichmäßig goldbraun – so mögen die meisten Menschen ihren Toast. Neben einer Tasse Kaffee gehört für sie die Scheibe geröstetes Brot zum allmorgendlichen Ritual, um in den Tag zu starten. Daher ist in vielen Haushalten ein Toaster Teil der Standardausstattung.

Im Falle eines Neukaufs steht man vor einer riesigen Auswahl. Denn im Prinzip machen sie natürlich alle das gleiche: Toastbrot rösten.

Dennoch gibt es deutliche Unterschiede – nicht nur beim Preis, sondern auch beim Röstergebnis, bei den Funktionen und bei der Sicherheit. Um Licht in den dichten Toaster-Dschungel zu bringen, haben wir 16 aktuelle Modelle aller Bauformen gegeneinander antreten lassen. Der günstigste kostet gerade mal 10 Euro, für den teuersten muss man 130 Euro berappen. Einige waren sehr überzeugend, einige weniger – und das hängt nicht immer nur vom Preis ab.

Die meisten Toaster, die man kaufen kann, toasten zwei Scheiben Toastbrot gleichzeitig in zwei Schlitzen nebeneinander. Die Variante mit einem langen Schlitz nennt sich entsprechend »Langschlitz-Toaster«. Sie können anstatt zwei kleiner Toastscheiben auch große Brotscheiben rösten.

Und dann gibt es noch Toaster, die vier Toastscheiben gleichzeitig rösten können. Hier gibt es Varianten mit vier kurzen Schlitzen nebeneinander oder mit zwei langen nebeneinander.

Welches Modell man bevorzugt ist vor allem Geschmacksache. Langschlitz-Toaster nehmen aufgrund ihrer flachen Bauform etwas weniger Platz in der Küche ein und sehen meist auch etwas schicker aus. Für Familien ist ein Toaster für vier Scheiben meist die bessere Wahl – vorausgesetzt man hat den Platz dafür, denn diese Toaster sind schon ziemlich groß.

So haben wir getestet

Alle Modelle mussten Standard-Toastscheiben aus Weißmehl auf drei unterschiedliche Arten toasten: Zum einen wollten wir das Ergebnis bei mittlerer Bräunungsstufe sehen. Zwar toastet jedes Gerät in dieser Einstellung unterschiedlich lang, allerdings dürfte es für die meisten Nutzer der Ausgangspunkt sein, um die für sie perfekte Einstellung zu finden. Zudem erkennt man hier schon, wie gleichmäßig ein Toaster das Brot bräunt.

Zum anderen verspricht der 3-Minuten-Test eine bessere Vergleichbarkeit der verschiedenen Modelle. Dabei haben wir jedes Gerät auf die höchste Stufe gestellt und den Toastvorgang nach drei Minuten abgebrochen.

Deutliche Unterschiede: So sieht das Toastbrot nach exakt drei Minuten im Toaster aus.
Deutliche Unterschiede: So sieht das Toastbrot nach exakt drei Minuten im Toaster aus.

Je dunkler das Brot aus dem Toaster kam, desto schneller erledigt das jeweilige Modell seine Arbeit: Von recht dunkel, aber gerade noch in Ordnung, bis zu arg hell war alles dabei. Vor allem aber kann man hier gut erkennen, welche Modelle gleichmäßig und welche ungleichmäßig rösten. Je gleichmäßiger das Ergebnis war, desto besser haben wir den Toaster bewertet.

Zu guter Letzt prüften wir noch die Auftaufunktion, die alle Toaster bis auf die Modelle von Siemens und Tristar zu bieten haben. Dafür legten wir gefrorene Brotscheiben ein, wählten die mittlere Röststufe aus und schalteten die Auftaufunktion dazu.

Toast auftauen: Mit gefrorenen Toastscheiben kommen die Geräte unterschiedlich gut zurecht (Siemens und Tristar bieten keine dedizierte Auftaufunktion).
Toast auftauen: Mit gefrorenen Toastscheiben kommen die Geräte unterschiedlich gut zurecht (Siemens und Tristar bieten keine dedizierte Auftaufunktion).

Der Toaster versucht dann, das gleiche Ergebnis zu erreichen, das man auch erhält, wenn man eine nicht gefrorene Scheibe normal auf mittlerer Stufe toastet. Dafür addieren die Geräte zur Standardzeit einfach noch ein paar Sekunden hinzu. Wie man auf dem Foto erkennen kann, sind die Ergebnisse hier noch unterschiedlicher.

Am Ende ist es eine Einstellungssache, die man spätestens nach einer Packung Toastbrot herausgefunden hat. Mittelbraune Scheiben – ob gefroren oder nicht – produziert jeder Testkandidat, auch wenn die mittlere Stufe dafür nicht immer geeignet ist.

In Sachen Sicherheit waren uns vor allem zwei Aspekte wichtig: Wie heiß wird der Toaster, und wie gut lässt sich das Brot wieder aus dem Gerät herausnehmen? Beides haben wir geprüft und dabei festgestellt, dass viele Gehäuse von außen sehr stark erhitzt werden.

An sich ist das kein großer Kritikpunkt, denn wo Essen zubereitet wird, entsteht nun mal Hitze – bei einem Kochtopf ist das nicht anders. Dennoch bieten einige Modelle ein besonders hohes und unnötiges Verbrennungsrisiko. Aber: Elemente, die man anfassen muss (Knöpfe und Hebel), dürfen maximal lauwarm werden. Das war auch bei allen Testgeräten der Fall.

Außerdem ragen bei einigen Toastern die Brotscheiben nicht weit genug aus den Schlitzen heraus, um sie gut ohne Verbrennungsgefahr entnehmen zu können. Zwar bieten die meisten Geräte einen Hebel, mit dem man die Toaste noch weiter herausschiebt. Doch das ist auch nicht immer hilfreich.

Zuletzt haben wir noch die Qualität der Verarbeitung getestet. Dazu gehören neben der Beschaffenheit des Gehäuses auch die Stabilität des Brötchenaufsatzes (extern oder integriert) sowie die Effizienz der Krümelschublade – zwei wichtige Bestandteile eines Toasters.

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