TV-Receiver Test: Tv Receiver Maerz2022 Aufmacher
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Letzte Aktualisierung:

Der beste TV-Receiver

Wir haben 25 TV-Receiver getestet. Der beste für die meisten Zuschauer ist der Technisat Digiplus UHD S. Die Settop-Box beherrscht die pixelstarke UHD-Auflösung, bietet viele Aufnahme-Optionen, fungiert als UPnP-Client und Server und punktet durch hohen Bedienkomfort sowie einen ausgeklügelten Programminformationsdienst. Wer seine Box selbst konfigurieren möchte und ein Linux-Fan ist, liegt mit der neuen Dreambox Two Ultra HD richtig.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­s­elektronik. Der Germanist ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.
Letztes Update: 25. Juli 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

25. März 2022

Wir haben sieben zusätzliche Receiver getestet – sechs Settop-Boxen für Satelliten-TV, eine für Kabelfernsehen. Der Technisat Digiplus UHD S erobert den Platz an der Sonne und verdrängt den Technisat Digit ISIO STC+, der nicht mehr hergestellt und nur noch vereinzelt über Ebay angeboten wird. Insgesamt bestätigt sich der Trend der vergangenen Monate: Richtig hochwertige TV-Receiver kommen kaum noch auf den Markt, meistens nur noch einfache Einsteiger-Boxen. Da inzwischen fast jeder aktuelle Fernseher Triple-Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T2 verbaut hat, werden externe Receiver immer überflüssiger und spielen nur noch für eine kleine Klientel wie Camper eine Rolle.

30. April 2021

Wir haben fünf zusätzliche TV-Receiver getestet. Mit der Dreambox Two Ultra HD und dem Technisat Sonata 1 haben wir zwei neue Empfehlungen. Der VU+ Solo 4K ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Artikel entfernt.

31. Januar 2020

Mit dem Sky Vision UHD 3000 HD+ haben wir einen neuen UHD-Receiver getestet. Für eine Empfehlung reicht es nicht.

25. Oktober 2019

Mit dem Vantage VT-55 HD+ haben wir einen neuen Satelliten-Receiver getestet. Weil HbbTV fehlt und eine Aufnahme-Option erst durch ein kostenpflichtiges Update zur Verfügung steht, reicht es nicht für eine Empfehlung.

21. Februar 2019

Wir haben vier Linux-Receiver neu getestet. Für Baster, Tüftler und Experten ist der VU+ Solo 4K die optimale Empfehlung mit schier grenzenlosen Konfigurationsmöglichkeiten.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Settop-Boxen haben es mittlerweile schwer. Abgesehen von den Empfangsgeräten für den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 HD, der die Kassen der Receiver-Hersteller hat klingeln lassen, ist der Absatz mit Boxen für Kabel- und Satellitenfernsehen seit Jahren rückläufig. Denn fast alle aktuellen Fernseher haben inzwischen Tuner für mehrere Empfangsarten an Bord.

Externe Receiver eignen sich deshalb primär für Besitzer älterer Fernseher, die ohne großen Aufwand Smart-TV- und Internetfunktionalitäten nachrüsten möchten. Ebenso macht die Anschaffung eines UHD-Receivers Sinn, wenn man UHD-Fernseher der ersten Generation im Wohnzimmer stehen hat, deren Bildschirme zwar mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflösen, aber mangels HEVC-Codec noch keine ultrahochauflösenden TV-Sender empfangen können. Interessant sind TV-Receiver aber auch für alle, die über einen Beamer fernsehen. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Wir haben 25 TV-Receiver getestet, 19 sind derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Technisat Digiplus UHD S

Test TV-Receiver: Technisat Digiplus UHD S
UHD-Auflösung, ausgeklügelte Aufnahmefunktion, hoher Bedienkomfort und App-Steuerung: Der Technisat Digiplus UHD s erfüllt auch höchste Ansprüche.

Als UHD-Receiver liefert der Technisat Digiplus UHD S nicht nur eine ausgezeichnete Bildqualität. Auch sein Bedienkomfort ist top, und die Settop-Box des deutschen Herstellers entpuppt sich als wahres Aufnahme-Talent. Zudem erweist sich der Receiver als Internet-Künstler und fungiert als UPnP-Client und Server, wodurch er als Medienzentrale auftrumpft. Für die Steuerung per App ist der Digiplus ebenfalls geeignet.

Linuxbasiert

Dreambox Two Ultra HD

Test  TV-Receiver: Dreambox Two Ultra HD
Für Linux-Anhänger ist die kompakte Dreambox Two Ultra HD der perfekte Receiver – leistungsstark, sehr gut ausgestattet und hochwertig verarbeitet.

Wer auf Linux steht und seinen Receiver selbst bis ins letzte Detail individuell konfigurieren will, findet in der Dreambox Two Ultra HD eine spannende Settop-Box im kompakten und stabilen Aluminiumgehäuse. Der Sat-Receiver punktet mit guter Ausstattung, sehr kurzen Umschaltzeiten und flotten Menüwechseln. Zudem sind Streaming-Dienste wie Netflix und Disney+ abrufbar.

Aufnahmetalent

Humax UHD 4tune+

Test  TV-Receiver: Humax UHD 4tune+
Bis zu vier Aufnahmen kann der Humax 4tune+ gleichzeitig aufzeichnen.

Bis zu vier Aufnahmen gleichzeitig und die Option, Live-Programme auch auf dem Smartphone oder Tablet zu verfolgen, bietet der Humax UHD 4tune+. Die kompakte Box unterstützt zudem zeitversetztes Fernsehen sowie die Programmierung aus der Ferne. Außerdem hat der Receiver eine, wenn auch überschaubare, App-Auswahl an Bord.

Gut & günstig

Octagon SF8008

Test  TV-Receiver: Octagon SF8008
Unsere Empfehlung für alle, die auf einen größeren Funktionsumfang verzichten können.

Der Octagon SF8008 ist unsere Empfehlung für alle, die niedrigere Ansprüche haben, was den Funktionsumfang angeht. Mit zwei Antennen für ordentlichen WLAN-Empfang, einem ein Gigabyte großen DDR4 RAM, Aufnahmefunktion und einer super Bildqualität bekommt man hier einiges zum günstigen Preis.

Wenn Geld egal ist

Technisat Sonata 1

Test  TV-Receiver: Technisat Sonata 1
Zwei Geräte in einem: Der Technisat Sonata 1 vereint einen UHD-Receiver mit einer spielstarken Soundbar.

Receiver oder Soundbar: Mit dem Technisat Sonata 1 heißt die Lösung Settop-Box und Soundbar. Denn das pfiffige Gerät vereint beide Modelle unter einem hochwertigen Gehäuse, fungiert als UHD-Settop-Box mit Aufnahmefunktion und peppt mit vier Breitbandlautsprechern den TV-Ton gewaltig auf. Zur umfangreichen Ausstattung gehören die Steuerung per App sowie zahlreiche Internet- und Streaming-Features.

Vergleichstabelle

TestsiegerTechnisat Digiplus UHD S
LinuxbasiertDreambox Two Ultra HD
AufnahmetalentHumax UHD 4tune+
Gut & günstigOctagon SF8008
Wenn Geld egal istTechnisat Sonata 1
Technisat Digit UHD+
Technisat Digit ISIO STC+
Dreambox DM920 UHD
Sky Vision 2250 S-HD Twin HDD
VU+ Zero
Octagon SX88+ SE
Sky Vision UHD 3000 HD+
Humax HD Nano
Humax HD Fox
Xoro HRS 8690
Xoro HRS 8689
Xoro HRK 7820
Vantage VT-55 HD+
Kathrein UFS 810
Test TV-Receiver: Technisat Digiplus UHD S
  • UHD-Empfang
  • Smart-Funktionen
  • Hoher Bedienkomfort
  • Herausragender Programmführer
  • Durchdachte Aufnahmefunktion
  • Keine DVB-C/-T2-Tuner (nur DVB-C-over-IP)
Test  TV-Receiver: Dreambox Two Ultra HD
  • Sehr schnell, kurze Reaktionszeiten
  • Aufnahmefunktion
  • Sehr gute Ausstattung
  • Viele Konfigurations­möglichkeiten
  • Unterstützt UHD, HLG und HDR10
  • Sehr kleines Display
  • Keine DVB-C/-T2-Tuner
Test  TV-Receiver: Humax UHD 4tune+
  • UHD-Empfang
  • App-Steuerung
  • Bis zu vier Aufnahmen parallel
  • Empfangsprobleme
  • App-Schwierigkeiten
Test  TV-Receiver: Octagon SF8008
  • UHD-Empfang
  • Aufnahmefunktion
  • Linux-Betriebssystem
  • Nur Single-Tuner
  • Kein "CI+"-Slot
Test  TV-Receiver: Technisat Sonata 1
  • UHD-Auflösung
  • Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T2
  • Üppig ausgestattet
  • Soundbar
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Teuer
TV-Receiver Test: Technisat Digit Uhd+
  • UHD-Empfang
  • Smart-Funktionen
  • Hoher Bedien­komfort
  • Herausragender Programm­führer und Aufnahmefunktion
  • WLAN nur über optionalen Adapter
Test: Der beste TV-Receiver – TechniSat ISIO e1580374945990
  • UHD-Empfang
  • Smart-Funktionen
  • Hoher Bedien­komfort
  • Herausragender Programmführer und Aufnahmefunktion
  • Programmwechsel bei Pay-TV langsam
Test  TV-Receiver: Dreambox DM920 UHD
  • UHD-Empfang
  • 3-Zoll-Display
  • Sehr viele Tuner-Konfigurations­möglichkeiten
  • Läuft sehr flott
  • WLAN nur über optionalen Adapter
  • Display-Probleme
  • Komplexe Bedienbarkeit für Laien
Test TV-Receiver: Sky Vision 2250 S-HD Twin HDD
  • Twin-Tuner
  • Festplatte
  • Einfache Bedienung
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kleinere Software-Bugs
Test  TV-Receiver: VU+ Zero
  • Preiswerter Linux-Receiver
  • Smartcard-Reader
  • Nur Single-Tuner
  • Aufnahmefunktion ab Werk nicht verfügbar
  • Komplexe Bedienung
  • Kein Display
  • Kein digitaler Audio­ausgang
  • Kein WLAN
Test  TV-Receiver: Octagon SX88+ SE
  • Sehr kompakt
  • Aufnahmefunktion
  • Conax-Kartenleser
  • Nur Single-Tuner
  • Durchwachsener Bedien­komfort
  • Unübersichtliche Menüs­truktur
  • Billige Fernbedienung
  • Kein WLAN
Test TV-Receiver: Sky Vision UHD 3000 HD+
  • UHD-Empfang
  • Aufnahmefunktion
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Flotte Bedienung
  • Kein HbbTV
  • Kein WLAN
  • Reiner Sat-Empfänger
  • Durchwachsene Bild­qualität
  • Bild und Ton phasen­weise nicht synchron
Test TV-Receiver: Humax HD Nan0
  • Preiswert
  • Sehr kompakt
  • Nur Single-Tuner für DVB-S2
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
Test TV-Receiver: Humax HD Fox
  • Preiswert
  • Sehr kompakt
  • USB-Aufnahme
  • Nur Single-Tuner für DVB-S2
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
Test TV-Receiver: XORO  HRS 8690
  • Preiswert
  • Sehr kompakt
  • USB-Aufnahme
  • Nur Single-Tuner für DVB-S2
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
Test TV-Receiver: Xoro HRS 8689
  • Preiswert
  • Sehr kompakt
  • Nur Single-Tuner für DVB-S2
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
Test TV-Receiver: Xoro HRK 7820
  • Preiswert
  • Sehr kompakt
  • Nur Single-Tuner für DVB-C
  • Keine Smart-TV-Funktionen
  • Kein "CI+"-Slot
  • Kein UHD-Empfang
Test  TV-Receiver: Vantage VT-55 HD+
  • HD+ für 6 Monate gratis
  • Gute Bildqualität
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Spiele
  • Kein HbbTV
  • Kein WLAN
  • Kein UHD-Empfang
  • Reiner Sat-Empfänger
  • Aufnahme nur gegen Aufpreis
Test  TV-Receiver: Kathrein UFS 810
  • Kompakt
  • Guter Bedienkomfort
  • Nur Single-Tuner
  • Keine Internet-Funktionalität, kein Zugriff auf Mediatheken
  • Keine Aufnahmefunktion
  • Kein "CI+"-Slot
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Wozu ein externer TV-Receiver?

In den meisten TV-Geräten sind mittlerweile Empfänger für alle Übertragungsarten (Kabel, Satellit und Antenne) integriert. Wozu soll man also noch eine externe Box kaufen?

Lange Zeit warben die Hersteller von Settop-Boxen damit, dass ihre Geräte in Bezug auf die Smart-TV-Funktionalitäten Fernsehern deutlich überlegen sind – das ist inzwischen nicht mehr so. Ein Großteil aktueller Fernseher unterstützt nicht nur den interaktiven Videotext-Nachfolger HbbTV, sondern hat auch Videostreaming-Dienste, Musikportale und Apps für Spiele, Nachrichten und Unterhaltung an Bord. Nur für Besitzer älterer Flat-TVs lohnt es sich deshalb, ausschließlich mit dem Fokus auf die Internetfunktionalitäten in einen neuen Receiver zu investieren.

Ein Kaufargument für externe TV-Receiver sind die flexiblen Aufnahmemöglichkeiten mit einer Settop-Box: Sie können auf interne oder externe Festplatten im Idealfall mehrere Programme parallel mitschneiden und sind damit in dieser Disziplin vielen Fernsehern überlegen.

UHD-Empfang – wofür?

Ultra High Definition (UHD) ist ein noch recht junges Fernsehformat, das viermal mehr Bildpunkte zeigt als das bisherige Full-HD. Damit wirken die Bilder detaillierter, farblich feiner und plastischer. So kommen wir den natürlichen Sehgewohnheiten des Auges nochmals ein Stück näher, weswegen Fernsehen und Filme mit UHD authentischer auf uns wirken.

UHD ist die Zukunft

UHD-Fernseher haben mittlerweile den Massenmarkt erreicht, selbst Geräte mit 55 und 65 Zoll Bildschirmdiagonale gibt es für weniger als 1.000 Euro. Ein Problem sind allerdings die noch fehlenden Inhalte.

Das Angebot mit UHD-Sendern ist aktuell sehr überschaubar. Frei empfangbar über die beliebte Satellitenposition Astra 19,2 Grad Ost sind augenblicklich lediglich QVC UHD, QVC Zwei UHD und UHD1 von Astra (unverschlüsselt montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr, sonntags 8 bis 14 Uhr). Produktpräsentationen und Demo-Clips sind allerdings bestenfalls dazu geeignet, um zu überprüfen, was der Fernseher kann. Ausgewählte Spiele der Fußball-Bundesliga, der Champions League und auch die Handballer gibt es kostenpflichtig bei Sky. RTL UHD, empfangbar gegen Gebühr über die »HD+«-Plattform, strahlt unter anderem Länderspiele und Daily-Soaps in UHD aus.

Mehr UHD-Inhalte liefern Online-Streamingdienste wie Netflix und Amazon. Kontinuierlich ausgebaut wird zudem das Angebot an UHD-Blu-rays, allerdings benötigt man hierfür ein spezielles Abspielgerät.

Wodurch zeichnen sich Linux-Receiver aus?

Generell unterscheidet man klassische Receiver und solche Settop-Boxen, die mit einem Linux-Betriebssystem arbeiten. Vorteil der Linux-Empfänger: Diese Receiver bieten eine schier unendliche Fülle an Einstell-Optionen und Möglichkeiten der Individualisierung. Benutzer können die Bedienoberflächen anpassen, so genannte Plugins, das sind Zusatzprogramme, installieren, und tief in die Systemarchitektur eingreifen. Bei teureren Linux-Receivern kann man zudem die Tuner frei konfigurieren, je nachdem, ob man beispielsweise seine Programme nur per Satellit empfangen möchte oder auch Kabel bzw. DVB-T2 HD als sinnvolle Alternative erachtet.

Auch wenn Linux-Fans immer wieder behaupten, ihre Receiver seien einfach einzurichten und zu bedienen, so legen wir diese Settop-Boxen tatsächlich nur Tüftlern und erfahrenen Anwendern ans Herz. Der durchschnittliche TV-Zuschauer hat mit diesen Empfangsgeräten wenig Freude. Menüs sind komplexer und optisch oft weniger ansprechend, die Fülle der Funktionen ist riesig und man sollte sich schon mit der Materie auskennen, sonst ist Frust vorprogrammiert.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Receiver

Testsieger: Technisat Digiplus UHD S

UHD-Auflösung, Twin-Tuner, Aufnahme-Option auf USB-Festplatte und hoher Bedienkomfort zum fairen Preis – der Technisat Digiplus UHD S bringt alles mit, was man von einem TV-Receiver erwartet, wenn man nicht auf die in den Flat-TV integrierten Tuner setzen möchte.

Testsieger
Technisat Digiplus UHD S
Test TV-Receiver: Technisat Digiplus UHD S
UHD-Auflösung, ausgeklügelte Aufnahmefunktion, hoher Bedienkomfort und App-Steuerung: Der Technisat Digiplus UHD s erfüllt auch höchste Ansprüche.

Die Zeit der TV-Receiver, die einst fast allesamt so groß waren wie aktuelle hochwertige Blu-ray-Player, scheint vorbei zu sein. Auch Technisat hat das Gehäuse des Digiplus UHD S auf kompakte 22 x 4 x 17,5 Zentimeter geschrumpft. So passt der Winzling auf jeden TV-Tisch. Das Gehäuse besteht aus Blech, die vordere Blende aus Kunststoff. Hier befindet sich ein vierstelliges, weißes Display, das gut ablesbar ist und beispielsweise den Programmplatz oder die Uhrzeit anzeigt.

Rechts daneben hinter einer Klappe sitzt der »CI+«-Slot für Pay-TV-Module, um Bezahlfernsehen zu empfangen. Über ein Steuerkreuz, die »OK«-Taste sowie den Ein-/Aus-Schalter kann man die Settop-Box auch ohne Fernbedienung an der Gehäusefront bedienen.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Anschluesse
Wer seine TV-Programme via Satellit empfängt, kann sich über zwei DVB-S2-Tuner freuen.

Hinten ist der Technisat mit zwei DVB-S2-Tunern, einem HDMI-Ausgang, zwei USB-Ports, einem digitalen Audio-Ausgang (S/PDIF) sowie einer Netzwerkbuchse ausgestattet. Wer die Box versteckt in einem Schrank aufstellen möchte, kann einen externen Infrarot-Empfänger anschließen. Außerdem unterstützt der Receiver WLAN. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil.

Inbetriebnahme

Sprache und Land auswählen, das Antennen-Setup-vornehmen (der Technisat unterstützt DiSEqC 1.0/1.2/SCR1/SCR2), und schon ist der Receiver bei Bedarf sofort einsatzbereit. Denn Programmlisten sind vorinstalliert (mit für deutsche TV-Zuschauer sinnvoller Senderreihenfolge). Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Programmliste top aktuell ist, startet noch einen manuellen Sendersuchlauf, für den man rund 20 Minuten einplanen sollte. Hat man den Programmlistenmanager ISIPRO aktiviert, so kümmert sich der Technisat in Zukunft eigenständig darum, dass die Senderlisten stets aktualisiert werden, neue Programme aufgenommen und abgeschaltete Kanäle entfernt werden.

Ins Internet per Kabel oder WLAN

Um auch die Internetfunktionen nutzen zu können, muss der Digiplus ins heimische Netzwerk eingebunden werden. Dies gelingt entweder über ein eingestöpseltes Ethernetkabel oder via WLAN.

Neben dem Satellitenempfang beherrscht die Settop-Box auch DVB-C-o-IP und IPTV als alternative Empfangswege. Um die TV-Box qualitativ voll auszureizen, sollte man die maximale Auflösung auf 2.160p stellen – dies gelingt super einfach über eine eigene Taste auf der Fernbedienung. Bild-im-Bild (PiP) ist dank der Doppel-Tuner ebenfalls möglich. Das klingt zunächst wie eine Spielerei, ist aber toll, wenn Sie bei Werbeunterbrechungen gerne durchs Programm zappen: Im zusätzlich eingeblendeten Bild sehen Sie sofort, wenn der Spielfilm weitergeht und verpassen so nichts. PiP wird mit zwei HD-Sendern unterstützt, allerdings nicht im Zusammenspiel mit einem UHD-Programm.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Menue3
Die Menüstruktur des Technisat ist klar und überzeugend.

Bedienkomfort

Technisat-spezifisch ist der Bedienkomfort des Digiplus UHD S sehr hoch. Dies liegt an den übersichtlichen und ansprechenden Menüs, in denen sich auch technische Laien auf Anhieb zurechtfinden. Viele Erklärtexte helfen bei offenen Fragen. Die weiße Schrift auf blauem Untergrund lässt sich entspannt ablesen. Über die Kontexthilfe erhält man zusätzliche Unterstützung.

Die Sender schalten angenehm schnell um, insgesamt reagiert der Receiver sehr flott. Aus dem Standby heraus benötigt die Settop-Box keine zehn Sekunden, bis das laufende Programm zur Verfügung steht.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Menue4
Auch wer vorher noch kein Technisat-Gerät besessen hat, findet sich hier schnell zurecht.

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, die Tastenanordnung ist plausibel. Hier fühlt man sich schnell heimisch. Lediglich der Druckpunkt einiger Tasten könnte noch ein wenig strammer sein.

Wer die Komplexität der Menüs reduzieren möchte, wählt den »ISI-Mode« aus. Dann wird die Optionsvielfalt reduziert, das Risiko sinkt enorm, ungewollt etwas in den Einstellungen zu verändern. Menschen mit Sehschwäche profitieren von größeren Schriften.

Aufnahmefunktion

Wer gerne Sendungen mitschneidet, erwirbt mit dem Digiplus das richtige Gerät. Denn dank Twin-Tuner lassen sich zwei TV-Programme parallel auf eine externe USB-Festplatte aufnehmen. Dies gelingt auch mit UHD-Sendern. Aufnahmen werden mit Datum, Titel, Sendername und Uhrzeit im Archiv abgelegt, im rechten Fenster läuft eine Vorschau.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Menue1
Der Technisat Digiplus UHD S ist ein echter Aufnahme-Künstler.

Sendungen lassen sich direkt aufzeichnen oder programmieren, dies klappte im Test sehr zuverlässig. Technisat bietet diverse Optionen, Vor- und Nachläufe zu programmieren, damit der Krimi oder das Fußballspiel auch ja komplett mitgeschnitten werden. Innerhalb von Aufnahmen lassen sich nachträglich Marker setzen, um bestimmte Stellen schneller zu finden, außerdem könnten Bereiche wie Werbeblöcke gezielt gelöscht werden.

Zusätzlich ist es gestattet, Aufnahmen auf andere Datenspeicher zu kopieren bzw. zu verschieben. Aufnahmen gelingen nicht nur auf einer USB-Platte, sondern auch auf Netzwerkspeichern wie NAS-Festplatten. Beim Thema Aufnahmen ist der Digiplus UHD S fast allen aktuellen Flat-TVs überlegen.

Intelligente Programmzeitschrift

Ein Technisat-Alleinstellungsmerkmal seit vielen Jahren ist der elektronische Programminformationsdienst »SiehFern Info« (SFI), der über eine spezielle Taste der Fernbedienung aufgerufen wird und wie eine elektronische Programmzeitschrift funktioniert. Dieser Dienst ist auch im Digiplus UHD S integriert.

Was läuft gerade im Fernsehen?

Die SFI-Daten werden über das Internet auf das Gerät heruntergeladen. Über SFI sieht man sofort, welche Sendungen aktuell laufen, eine Balkenanzeige signalisiert deren Fortschritt. Die Reihenfolge der Programme ist individuell anpassbar. Nachfolgende Sendungen lassen sich über die Pfeiltasten ansteuern. Über die »INFO«-Taste kann der Zuschauer neben Sendezeit und Titel zusätzliche redaktionell gepflegte Programmbeschreibungen sowie Ausstrahlungshinweise zu Format, Sprachen und Untertiteln aufrufen.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Menue2
Auf dem Technisat-Receiver ist es einfach, das Programm zu durchstöbern und Aufnahmen zu programmieren.

Der integrierte Genre-Filter gestattet es, das Programm nach Rubriken wie Dokumentation, Nachrichten oder Spielfilm zu filtern und chronologisch sortiert anzuzeigen. Über eine Suchfunktion kann man den kompletten Programmdatenbestand per Stichwort durchstöbern.

Praktisch ist der Programminformationsdienst auch zum Aufnehmen von Sendungen. Ein Druck auf die rote Taste genügt, und gewünschte Sendungen sind programmiert. In der Timer-Übersicht des Options-Menüs können alle gesetzten Timer noch einmal in einer Liste eingesehen werden.

Das Feature »Perfect Recording« sorgt dafür, dass der Receiver mit hoher Wahrscheinlichkeit die gewünschte Sendung aufnimmt. Die Funktion beginnt zunächst mit einer Aufnahmebereitschaft, in welcher der Start der programmierten Sendung abgewartet wird. Sobald der Programmanbieter den Beginn der gewünschten Sendung signalisiert, wird die Aufnahme gestartet und so lange fortgeführt, bis der Sender den Beginn der nächsten Sendung signalisiert. Der Zeitraum der Aufnahmebereitschaft bestimmt sich aus der nachfolgend eingestellten Zeit, welche vor und hinter der aus den SFI-Daten entnommenen Startzeit der Sendung angefügt wird.

Internet-Extras

Ob per Kabel oder drahtlos via WLAN, der Digiplus UHD S sollte nach Möglichkeit ins Internet eingebunden sein, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können. So gestattet der Receiver unter anderem den Zugriff auf die Mediatheken von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern.

Tagesschau, YouTube, Bild.de und Kicker

Hinter dem Menü-Eintrag »Internet« verbirgt sich die so genannte »Internet-Liste«. Während aktuelle Flat-TVs Apps an Bord haben, hat die Technisat-Box hier einige Online-Dienste integriert. Exakt 52 Anwendungen waren es zum Zeitpunkt unseres Tests. Hierzu zählen unter anderem YouTube, MySpass, die Tagesschau, Mediatheken von ARD und ZDF, Netzkino, der Kicker, Bild.de und verschiedene Wetterportale. Branchengrößen im Streaming-Bereich wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ oder Apple TV+ fehlen allerdings.

TV-Receiver Test: Tv Receiver Marerz2022 Technisat Digiplus Uhd Menue5
Alle Online-Dienste fasst der Digiplus UHD S in einer Liste zusammen.

Besitzer eines Amazon Echo können die Settop-Box per Sprache steuern. Dazu muss der »Technisat Connect Skill« installiert werden, erforderlich ist zudem ein »MyTechnisat«-Konto.

Über einen Web-Browser ist es möglich, beliebige Internetseiten aufzurufen. Spannender dürfte die Option sein, die Box als UPnP-fähigen Mediaplayer zu verwenden – schließlich ist sie im Netzwerk als UPnP-Client und Server einsetzbar.

Über die kostenlose »Technisat Connect«-App (Android und iOS) kann man den Digiplus per Smartphone steuern, Sender wechseln, die Lautstärke anpassen oder Menü-Anpassungen vornehmen. Pfiffig ist zudem die Möglichkeit, per App auf die SFI-Daten des Receivers zuzugreifen und Aufnahmen zu programmieren. Hierzu muss man jedoch im Menü die Erlaubnis für den Fernzugriff erteilen und sich für die Nutzung registrieren. Blutige Anfänger sollten spätestens jetzt einen Blick in die extrem ausführliche Online-Anleitung werfen, in der alles detailliert beschrieben wird.

Bild- und Tonqualität

Wie gut das TV-Bild letztendlich aussieht, hängt natürlich auch maßgeblich von der Qualität des Flachbildfernsehers ab. Der Digiplus UHD S bietet jedoch eine sehr gute Grundlage, dass Spielfilm, Nachrichten, Talkshow oder Fußballspiel zum visuellen und audiophilen Erlebnis werden.

Der Receiver skaliert SD- und HD-Sender sehr gut hoch und stellt die wenigen UHD-Programme knackscharf dar. Mit HLG und HDR10 unterstützt er zwei HDR-Formate für kontrastreichere und dynamischere Bewegtbildwiedergaben.

Mit Farbreproduktion, Schärfe, Plastizität und Bewegungsdarstellung waren wir im Test sehr zufrieden.

Aufgrund der zahlreichen Funktionen, der durchdachten Bedienung, der zuverlässigen Aufnahmen und der UHD-Auflösung ist der Technisat Digiplus UHD S unsere erste Empfehlung. Für rund 220 Euro bekommt man einen wirklich sehr guten TV-Receiver.

Technisat Digiplus UHD S im Testspiegel

Die Kollegen der Satvision haben den Technisat Digiplus UHD S ebenfalls getestet (02/2020). Im Fazit heißt es:

»Der TechniSat DIGIPLUS UHD S ist ein ausgezeichneter 4K-Satelliten-Receiver. Seine größte Stärke ist der hohe, unkomplizierte Bedienkomfort, der gepaart mit der großzügigen Ausstattung (fast) keinen Wunsch unerfüllt lässt. Dank Twin-Tuner können zwei Sender gleichzeitig auf USB-Speichermedien aufgezeichnet werden. Timeshift unterstützt der TechniSat ebenfalls. Die Aufnahmen sind unverschlüsselt und können somit langfristig archiviert und auf anderen Geräten geschaut werden. Als DLNA-Server lässt sich der TechniSat zentral ins Netzwerk einbinden und stellt Aufnahmen sowie Live-TV für andere Geräte bereit. Alexa und Smart-Home-Steuerung sind ebenfalls an Bord. Letztendlich ist er nur bei den Apps schwächer aufgestellt, da ihm bekannte Streaming- und VoD-Anbieter fehlen.«

Alternativen

Wenn Sie andere Ansprüche an einen Receiver haben, könnte eine unserer Alternativen für Sie interessant sein. Speziell für Linux-Fans ist die Dreambox Two Ultra HD das optimale Gerät.

Der Beste mit Linux: Dreambox Two Ultra HD

Für Linux-Freunde ist die Dreambox Two Ultra HD der perfekte Receiver, um sich auszutoben. Die Box kann individualisiert und mit alternativen Images zum ausgelieferten Betriebssystem Enigma2 bestückt werden. Allerdings sollte man sich mit der Materie auskennen. Die Möglichkeiten sind schier endlos, verfügbar sind unzählige Zusatz-Features, so genannte Plugins. Wir können in diesem Test lediglich die Basisfunktionen anreißen, wer richtig tief in das Thema eintauchen will, muss sich Zeit nehmen und wird auch in diversen Online-Foren fündig.

Linuxbasiert
Dreambox Two Ultra HD
Test  TV-Receiver: Dreambox Two Ultra HD
Für Linux-Anhänger ist die kompakte Dreambox Two Ultra HD der perfekte Receiver – leistungsstark, sehr gut ausgestattet und hochwertig verarbeitet.

Die neue Dreambox steckt in einem sehr stabilen und hochwertigen Aluminiumgehäuse und hat einen Twin-Tuner für Satellit. Leider gibt es bisher keine Variante mit DVB-C/T2-Tuner. Das LC-Display an der Front mit 240 x 480 Pixeln bringt es gerade mal auf 1,6 Zoll – wer nicht direkt vor dem Receiver sitzt, kann hier nur wenig erkennen. Mit zwei HDMI-Buchsen (2.0), zwei USB-Ports (2.0 und 3.0), optischem Digitalausgang, CI-Slot, Kartenleser und SD-Speicherkartenfach fällt die Ausstattung sehr umfangreich aus. Zudem unterstützt die Dreambox WLAN und Bluetooth sowie HLG und HDR10. Eine Netzwerkbuchse befindet sich an Bord.

 TV-Receiver Test: Receiver April2021 Dreambox Two Ultra Hd
Extrem kompakt und hochwertig verarbeitet im Alugehäuse: die Dreambox Two Ultra HD.

An Bord werkelt der Amlogic-Chipsatz S922X mit 53.000 DMIPS. Er besteht aus dem Quad-CoreProzessor ARM Cortex-A73 und dem Dual-Core ARM Cortex-A53. Der Chipsatz bildet zusammen mit dem 16 Gigabyte großen Flashspeicher und 2 Gigabyte RAM das Fundament der Dreambox Two, auf die Betriebssysteme wie zum Beispiel Enigma OE2.6, Android 9, Debian Linux oder CoreELEC für Kodi gebootet werden können.

 TV-Receiver Test: Receiver April2021 Dreambox Two Ultra Hd Menue1
Das Hauptmenü der Dreambox ist nicht überladen, die einzelnen Rubrikennamen sind sinnvoll gewählt.

Nach dem ersten Start der Box muss man Auflösung, Sprache und Tuner-Konfiguration wählen und dann den Sendersuchlauf aktivieren. Die Komplexität der Menüs und somit der Bedienung kann man selbst anpassen (»Einfach«, »Fortgeschritten«, »Experte«). Die Menüs sind recht klar aufgebaut und eindeutig benannt, so findet man sich im System relativ mühelos zurecht.

Was sofort auffällt: Die Dreambox ist extrem schnell und gehört damit zu den flottesten Settop-Boxen am Markt. Sender- und Menüwechsel gelingen ebenso ohne Wartezeit wie das Starten von Mediatheken. Ein Druck auf die entsprechende Taste der ergonomisch geformten Fernbedienung, und schon wird der Befehl umgesetzt. Dank Bluetooth-Signalgeber muss die Two Ultra HD nicht im direkten Sichtfeld stehen.

 TV-Receiver Test: Receiver April2021 Dreambox Two Ultra Hd Menue2
Das Herzstück des Linux-Receivers sind die Plugins.

Zur nützlichen serienmäßigen Ausstattung gehören ein Elektronischer Programmführer (EPG), ein Mediaplayer sowie eine Aufnahmefunktion auf externe USB-Festplatten. Ebenfalls gelingt die Programmierung per App. Aufnahmen lassen sich auch schneiden und exportieren. Klasse: Mit Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und DAZN sind wichtige Streaming-Plattformen integriert. Über das Plugin »Mediaportal« erhält man zusätzlich Zugriff auf YouTube oder den Streamingdienst TV Now der RTL-Gruppe.

Natürlich bietet die Dreambox Zugang zu einem Webbrowser und fungiert im heimischen Netzwerk gleichermaßen als Server und Client. Mit der Bildqualität waren wir im Test sehr zufrieden. UHD-Sender wurden in nativer Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln knackscharf zum Leben erweckt, und auch das Skalieren von SD- und HD-Sendern gelang ordentlich. Im Test lief der Receiver nicht nur extrem schnell, sondern auch absolut stabil und absturzfrei.

Die Dreambox Two Ultra HD ist damit eine der interessantesten Linux-Boxen am Markt mit einer Vielzahl an Funktionen zum fairen Preis.

Aufnahmetalent: Humax UHD 4tune+

Für Aufnahme-Junkies ist der Humax UHD 4tune+ eine gute Alternative: Zwei Satellitenzuleitungen vom Twin-LNB genügen, um gleichzeitig vier Sender aufzunehmen (auch HD+-Programme) und eine fünfte Sendung ansehen zu können. Das ist enorm.

Aufnahmetalent
Humax UHD 4tune+
Test  TV-Receiver: Humax UHD 4tune+
Bis zu vier Aufnahmen kann der Humax 4tune+ gleichzeitig aufzeichnen.

Ausgeliefert wird die Box ohne interne Festplatte. Durch das Anschließen einer externen USB- oder das Nachrüsten einer handelsüblichen 2,5-Zoll-Festplatte wird der Humax jedoch blitzschnell zur Aufnahmemaschine. Der Datenträger muss vor der Erstbenutzung nur noch im System angemeldet werden.

TV-Receiver Test: Testsieger TechniSat Digit ISIO STC+
Der Humax ist schick und sehr kompakt gebaut.

Optisch sieht der Receiver ganz pfiffig aus: Zwar handelt es sich bei der Oberfläche nur um Kunststoff, allerdings ist diese in Lederoptik mit angedeuteten Nähten gehalten. Mit einer Breite von 27,5 und einer Höhe von 3,5 Zentimetern fällt der Receiver zudem schön kompakt aus. Das siebenstellige Display informiert unter anderem über Sendernamen und aktuelle Aktivitäten, wie aufgerufene Menüs – es könnte aber einen Tick heller sein.

TV-Receiver Test: Testsieger TechniSat Digit ISIO STC+
Das Menü ist sehr übersichtlich.

Eingerichtet ist der Humax flott, die Senderliste ist bereits vorinstalliert, die für ein Jahr freigeschalteten privaten HD-Sender stehen unmittelbar zur Verfügung. Die Umschaltzeiten sind kurz, auch bei HD-Sendern.

Großes Manko: Trotz einer Signalstärke von 81 Prozent und einer Signalqualität von 100 Prozent konnten bei uns Sender in regelmäßigen Abständen nicht angezeigt werden. 3sat HD beispielsweise war fünf Minuten da, nach dem Umschalten wieder drei Minuten weg. Dieses nervige Szenario war auch bei anderen Kanälen zu beobachten.

TV-Receiver Test: Testsieger TechniSat Digit ISIO STC+
Der Humax Digit UHD 4tune+ hat eine kleine App-Auswahl an Bord. Mit Maxdome steht allerdings nur eines der großen Streaming-Portale zur Verfügung.

Das Hauptmenü des Humax ist übersichtlich in die Rubriken »TV Guide«, »Aufnahmen«, »TV-Apps« und »Medien« aufgegliedert. Das sieht nicht spektakulär aus, erleichtert jedoch die Bedienung. Das App-Angebot ist recht überschaubar. Als einzige Streaming-Plattformen findet man hier Maxdome und Netzkino neben YouTube. Netflix, Amazon Video, Videoload oder DAZN sucht man hingegen vergeblich.

Die Internet-Anwendungen reagieren genau wie Mediatheken über HbbTV angenehm schnell. Im Test klappte zudem der Zugriff auf die FritzBox oder einen Raumfeldlautsprecher, die der UHD 4tune+ im heimischen Netzwerk selbstständig entdeckte.

TV-Receiver Test: Testsieger TechniSat Digit ISIO STC+
Der Zugriff auf Mediendateien verschiedener Geräte ist problemlos möglich.

Aufnahmen macht man über den EPG oder direkt über den Aufnahme-Button. Entweder schneidet der Receiver die aktuelle Sendung bis zum Ende mit oder man dehnt die Aufnahmedauer in 10-Minuten-Schritten bis auf einen kompletten Tag aus.

Das Aufnahmearchiv ist optisch kein Leckerbissen: Hier findet man die archivierten Sendungen lediglich mit Vorschaubild und Titel, auf Datum oder Sender verzichtet Humax. Die HD-Sender der RTL-Gruppe lassen sich nicht vorspulen. Auch TimeShift – also die zeitversetzte Wiedergabe des laufenden Programms – ist möglich. Im Test dauerte es mitunter einige Sekunden, ehe die Funktion zur Verfügung stand. Vertröstet wurde man mit dem Hinweis, dass noch Daten für den Zeitversatzpuffer abgerufen werden müssen.

Test: Der beste TV-Receiver – 20180218 195754
Vier auf einen Streich: Die Humax-Box zeichnet bis zu vier Programme gleichzeitig auf, während ein fünftes geschaut werden kann.

An Bild und Ton gibt es beim Humax nichts zu bemängeln. HD- und UHD-Sender sind super scharf, Farben und Plastizität stimmen. Umfangreich ist auch das App-Angebot für zusätzliche Netzwerkfunktionen des Receivers mit SAT>IP Server. Dazu gehört HD+ ExtraScreen, um über die kostenfreie, gleichnamige App auf iOS- und Android-Geräten im Heimnetzwerk Live-TV-Sender zu streamen.

Im Test funktionierte das allerdings nur mit den HD-Sendern der Öffentlich-Rechtlichen und mit privaten SD-Kanälen. Angeblich, so die Fehlermeldung, sei die maximale Clientanzahl mit fünf Geräten überschritten. Ein Blick in die Einstellungen zeigte jedoch, dass lediglich ein Samsung-Smartphone angemeldet war. Das Problem ließ sich nicht beheben.

Noch nicht vom Digital UHD 4tune+ unterstützt wird die App Humax Live TV. Keine Probleme verursacht hingegen die Anwendung Humax TV Remote, um vom Mobilgerät aus bequem und verzögerungsfrei unter anderem Lautstärke, Sender, Aufnahmen und Programmführer zu steuern.

Grundsätzlich interessant ist ebenfalls die Anwendung Humax Media Player. So gelingt vom Smartphone aus der Zugriff auf die Festplatte des Receivers, und Aufnahmen können per Heimnetz gestartet werden. Dies klappte anfangs, wenn auch nicht flüssig und mit kleinerer Wartezeit. Anschließend hatten wir permanent mit der Fehlermeldung zu kämpfen, dass sich der Receiver und das Mobilgerät möglicherweise nicht im selben Netzwerk befinden. Dem war zwar so, aber die Kommunikation mit der Set-Top-Box ließ sich nicht mehr herstellen.

Humax Media Player & Humax TV Guide

Bleibt noch die App Humax TV Guide, um den Receiver aus der Ferne programmieren zu können. Die Einrichtung ist recht umständlich, unter anderem benötigt man einen Benutzeraccount und einen Registrierungscode der Box. Per Web-Browser gelang es dann aber mühelos, diverse Sendungen im EPG für die Aufnahme auszuwählen. Direkt aus der App heraus funktionierte dies über ein Samsung-Smartphone allerdings nicht.

Alle diese Software-Probleme trüben den insgesamt guten Eindruck des Humax-Receivers. Auch andere Nutzer bemängeln die nicht perfekten App-Anwendungen. Wer aber einen UHD-Receiver mit tollem Bild, vielfältigen Aufnahmeoptionen und einfacher Bedienung sucht, wird mit dem Digit UHD 4tune+ glücklich – vorausgesetzt, die Bildausfälle bei verschiedenen Sendern waren ein Einzelschicksal unserer Set-Top-Box.

Gut & günstig: Octagon SF8008

Der Octagon SF8008 ist zwar nur mit Single-Tunern für DVB-S2, DVB-T2 und DVB-C ausgestattet, kostet dafür aber wenig und ist eine gute Wahl für alle, die auf Schnickschnack verzichten möchten. Es genügt, eine Festplatte per USB anzudocken, um Sendungen mitzuschneiden. Volle Flexibilität beim Umschalten genießt man allerdings nicht.

Gut & günstig
Octagon SF8008
Test  TV-Receiver: Octagon SF8008
Unsere Empfehlung für alle, die auf einen größeren Funktionsumfang verzichten können.

Die Umschaltzeiten sind kurz und sein Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte DDR4 RAM für seine Preisklasse großzügig bemessen. Für den flüssigen WLAN-Empfang ist die Box zudem mit zwei Antennen ausgerüstet. Ein besonderes Merkmal der Enigma 2-Box: Sie unterstützt UHD und damit die maximale Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. So landen die – wenn auch nur spärlich verfügbaren UHD-Sender per Satellit – auch auf älteren UHD-Fernsehern aus der Anfangszeit, die noch nicht den erforderlichen H.265-Codec unterstützen. Die Bildqualität ist sehr gut, der Receiver skaliert auch SD- und HD-Programme sauber hoch.

 TV-Receiver Test: 20190220
Mit zwei Antennen ist der Octagon für den WLAN-Empfang bestens gerüstet.

Die Fernbedienung besteht aus einfachem Plastik, liegt aber ordentlich in der Hand. Die Tastenanordnung ist übersichtlich und klar strukturiert. Abgesehen vom fehlenden Twin-Tuner ist der Octagon SF8008 eine flotte und zukunftssichere Linux-Box.

 TV-Receiver Test: 20190219
Mit Plugins wie einem Media Player oder einem Picture Player lässt sich der Funktionsumfang des Octagon SF8008 deutlich ausweiten.

Mit Soundbar: Technisat Sonata 1

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich nicht nur einen neuen Receiver anschaffen zu wollen, sondern auch etwas für die Optimierung des TV-Tons zu tun, sollten Sie sich unbedingt den Technisat Sonata 1 einmal näher anschauen. Der kombiniert nämlich eine Settop-Box mit einer klangstarken Soundbar.

Wenn Geld egal ist
Technisat Sonata 1
Test  TV-Receiver: Technisat Sonata 1
Zwei Geräte in einem: Der Technisat Sonata 1 vereint einen UHD-Receiver mit einer spielstarken Soundbar.

Ausstattungstechnisch erwirbt man ein top Gerät. Der Sonata 1 skaliert als UHD-Receiver nämlich auf 3.840 x 2.160p hoch, verfügt über Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T2, hat jeweils einen HDMI-Aus- sowie Eingang, drei USB-Buchsen, zwei »CI+«-Slots, einen optischen Digitalausgang sowie eine Kopfhörerbuchse und unterstützt neben WLAN auch Bluetooth. Wer will, kann intern über den SATA-Anschluss eine Festplatte für TV-Aufnahmen einbauen, alternativ gelingen Mitschnitte auf USB-Speicherträger. Auch DAB+ Radioprogramme lassen sich aufzeichnen.

 TV-Receiver Test: Receiver April2021 Technisat Sonata1
Etwas über einen Meter lang und 8,5 Kilo schwer: Der Sonata 1 von Technisat.

Mit 101 x 7,3 x 18,5 Zentimeter verfügt die Allzweckwaffe von Technisat über die typische Soundbar-Größe. Die Front ziert ein perfekt ablesbares Punktmatrix-Display. Für den Sound hat Technisat vier Breitbandlautsprecher von Elac mit jeweils 15 Watt verbaut. Das Gehäuse wirkt sehr hochwertig und besteht aus 4,5 Millimeter starkem Aluminium. Satte 8,5 Kilo bringt das Kombigerät auf die Waage, das sich über eine separate Halterung auch an der Wand befestigen lässt.

Als reine Settop-Box überzeugt der Sonata 1 mit ausgezeichneter Bildqualität und kurzen Umschaltzeiten, der Bedienkomfort ist hoch, die Menüstruktur klar und verständlich. UHD-Sender lassen sich ebenfalls aufzeichnen. Ist das Gerät ins heimische Netzwerk eingebunden, kann man Fernsehprogramme kabellos auf Smartphone oder Tablet transportieren, um etwa auch im Garten den Lieblingskrimi zu verfolgen. Das Feature ISIPRO erlaubt es, aktuelle Programmlisten vom Satelliten herunterzuladen, einen neuen Sendersuchlauf kann man sich somit sparen. Pfiffig: Technisat gestattet sogar Mitschnitte von Fernsehsendungen auf eine Netzwerkfestplatte. Multimedia-Freaks dürfte das freuen: Der Sonata 1 fungiert nicht nur zum Live-TV-Streaming, sondern ist auch UPnP-Renderer, UPnP-Server und UPnP-Client. Zudem gelingt der Zugriff auf Mediatheken und einige Apps.

Auch bei der Fernbedienung hat sich Technisat nicht lumpen lassen. Diese wird mit stabiler Metall-Oberseite ausgeliefert (Tasten aus Kunststoff), die Anordnung der Tasten ist plausibel und intuitiv nachvollziehbar.

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TV-Receiver Test: Receiver April2021 Technisat Sonata1 Screen2
DAB+ Radioprogramme lassen sich direkt auf angeschlossene Speichermedien aufzeichnen.
TV-Receiver Test: Receiver April2021 Technisat Sonata1 Screen1
Mit Radio-SFI ist ein EPG für Radioprogramme integriert.
TV-Receiver Test: Receiver April2021 Technisat Sonata1 Screen3
Viele Anbieter von DAB+ Radioprogrammen stellen über das Internet zusätzliche Begleitinformationen zum Programmangebot bereit. Dieser Service heißt RadioDNS.

Für die Tonwiedergabe kann man aus den Settings »Standard«, »Sprache«, »Film« und »Musik« auswählen. Der Sonata 1 spielt dynamisch und mit hoher Sprachverständlichkeit auf. Er klingt luftig und hebt die Akustik der meisten Flachbildfernseher auf ein neues Niveau. Das Bassvolumen ist nicht furchteinflößend, aber solide. Leider wird kein Dolby Atmos unterstützt.

Insgesamt ist der Technisat Sonata 1 ein interessantes Gerät. Man erspart sich einen zusätzlichen Receiver. Es genügt, die Soundbar zu platzieren, um auch von UHD-Wiedergabe bzw. -Skalierung zu profitieren. Praktisch: Mit dem Schallwandler schlägt man zwei Fliegen mit nur einer Klappe.

Außerdem getestet

Technisat Digit ISIO STC+

Technisats Digit ISIO STC+ ist ein hervorragender Receiver und dem Digiplus UHD S sogar noch ein wenig überlegen. Denn er besitzt Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T2, außerdem ist auch die Entschlüsselung der privaten HD-Sender über die Plattform »HD+« integriert. Beim Kauf der Box kann man sich entscheiden, ob man »HD+« gleich mit erwirbt, dann bekommt man eine entsprechende Smartcard mit dazu. Allerdings wird die Box nicht mehr hergestellt und ist nur noch über Ebay erhältlich.

Von Haus aus besitzt der Digit Isio STC+ zwei Tuner pro Empfangsweg und ist damit bereits besser gerüstet als viele ältere Fernseher. Egal ob über die Satellitenschüssel, den Kabelanschluss oder die Fernsehantenne – Sie können immer zwei Programme gleichzeitig empfangen. Das ist nützlich, wenn Sie ein Programm aufnehmen und ein anderes ansehen wollen.

Herausragend ist der Programmführer »SiehFern Info Plus«. Redaktionell erstellt, bietet er eine umfassende Vorschau der kommenden sieben Tage. Fotos gibt’s zu den Inhaltsangaben dazu, und die Suche nach zahlreichen Genres wie »Spielfilm« oder »Krimi« ist ebenfalls möglich. Auch nach eigenen Stichworten wie Schauspielernamen kann man das Programm durchforsten.

Aufgezeichnet wird auf eine externe, handelsübliche USB-Festplatte. Die Sendungen lassen sich dank der umfangreichen Editierfunktionen der Box bearbeiten, sodass man etwa Werbung herausschneiden kann. Auch die Aufnahme von UHD-Sendungen klappt anstandslos. Die anschließbare Festplatte darf bis zu ein Terabyte groß sein, womit ein hinreichend großes Becken für die Aufnahmeflut bereit steht. Denn dank Doppel-Tuner-Bestückung ist es mit dem Technisat möglich, zwei Programme zeitgleich aufzunehmen. Nicht zuletzt kann man sogar direkt auf eine Netzwerkfestplatte (NAS) aufzeichnen – ein großer Vorteil, wenn man von verschiedenen Geräten auf die Aufnahmen zugreifen will.

Wer unterwegs ist, hat via Internet nach wie vor Zugriff auf den EPG und die Timerverwaltung. So ist die Aufnahmeprogrammierung von Sendungen auch aus der Ferne möglich.

Weiteren TV-Komfort bietet »ISIPRO«. Der Dienst, der auch bei anderen TV-Receiver-Marken verfügbar ist, erspart bei Veränderung der Kanalplätze oder Senderzuwachs eine neuerliche Sendersuche. Er entdeckt Veränderungen stattdessen selbst und bringt die Senderliste selbsttätig auf den neuesten Stand, ohne sie im sonstigen Inhalt oder in punkto Senderreihenfolge zu ändern. Das gleiche gilt für Radiokanäle. Der Dienst funktioniert mit Kabel- und Satellitenempfang.

Falls Pay-TV-Empfang gewünscht ist – etwa von Sky – steht ein CI-Plus-Schacht für die Aufnahme von Entschlüsselungsmodulen bereit. Verteilen lassen sich die zahlreichen TV-Sender auf satte 15 Favoritenlisten. So findet jeder seine Lieblingsprogramme auf Anhieb wieder.

Das HbbTV-Angebot erlaubt den Aufruf der Mediatheken aller Sender sowie zusätzlicher Informationen und Event-Kanäle. Im TechniSat-Internetportal findet man weitere, zahlreiche Dienste. Auch das Streamen des Live-Programms von der Box aufs Tablet oder Smartphone ist möglich, sofern sich das Mobilgerät per WLAN in Reichweite des heimischen Netzwerks befindet.

Da der TV-Receiver über einen integrierten Medienspieler verfügt, kann man eigene Fotos und Filme jederzeit am großen TV-Schirm anschauen. Zuspielbar sind sie per USB-Stick, SD-Karte oder über das Heimnetzwerk.

Perfektioniert werden die Internet- und Netzwerkfunktionen durch ein integriertes WLAN-Modul, mit dem man sich drahtlos einloggt. Per Kabel steht eine schnelle Gigabit-Ethernetverbindung bereit.

Bei Digital-Empfängern ist die Bild- und Tonqualität allgemein sehr hoch. Der TechniSat bietet nicht nur alle Voraussetzungen für beste Qualität, sondern toppt mit seinem UHD-Empfang viele herkömmliche Sat-und Kabel-Receiver gleichermaßen. Erwähnenswert ist, dass für die digitale Tonausgabe sowohl ein optischer als auch ein Cinch-Ausgang zur Verfügung stehen. Dies gestaltet die Einbindung ins Heimkino sehr nutzerfreundlich.

Technisat Digit UHD+

Mit dem Digit UHD+ hat Technisat einen zweiten Receiver auf dem Markt, der praktisch baugleich mit dem Digit ISIO STC+ ist, aber ebenfalls nur noch schwer zu bekommen ist. Einziger Unterschied: Soll die Box nicht per Ethernet-Kabel, sondern via WLAN ins Internet eingebunden werden, benötigt man einen zusätzlichen Adapter.

Wenn überhaupt ist der ISIO STC+ meist günstiger zu haben und damit eindeutig die bessere Wahl. Aber wenn Sie WLAN nicht brauchen und den Digit UHD+ irgendwo günstig erstehen können, spricht nichts gegen das Modell. Bei Bildqualität, Programmführer und Bedienkomfort kann er genauso überzeugen.

Dreambox DM920 UHD

Ob Dreambox oder VU+ – das ist eine Glaubensfrage wie BMW oder Mercedes. Auch die DM920 UHD läuft mit Enigma 2 auf Linux-Basis und bietet Anpassungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Wie bei der Dreambox Two Ultra HD gilt: Wir können den Funktionsumfang und die Möglichkeiten nur andeuten. Riesig ist die Vielfalt allein bei der Tuner-Auswahl: Bei Amazon kann man aus 20 Optionen auswählen und die Empfangswege von Kabel, Satellit und DVB-T2 HD kombinieren.

Aufnahmen gelingen auf USB-Speicherträger – drei Buchsen sind verbaut – oder auf eine 2,5-Zoll-Fesplatte, die ins Gerät eingesetzt wird. Sat-Nutzer können beispielsweise je nach Konfiguration bis zu acht Transponder auf zwei Sat-Ebenen parallel aufnehmen. Das dürfte selbst Hardcore-Archivaren locker reichen.

Beim Bedientempo kann die Dreambox dank Dual-Core-Prozessor, 8 Gigabyte Flash und 2 Gigabyte RAM ebenfalls punkten. Die Optik der Menüs ist abhängig vom aufgespielten Betriebssystem. An der Front befindet sich ein drei Zoll großes Farbdisplay. Dieses hat bei unserem Receiver leider schnell den Geist aufgegeben. Eine andere Schwäche ist das fehlende WLAN – entweder benutzt man ein Ethernetkabel oder einen zusätzlichen WLAN-Adapter für die drahtlose Nutzung im Netzwerk.

Die Fernbedienung liegt hingegen toll in der Hand, ist sehr übersichtlich und funktional. Über jeden Zweifel erhaben ist die Bildqualität.

Sky Vision 2250 S-HD Twin HDD

Festplatte und Twin-Tuner, diese beiden Ausstattungsmerkmale des neuen Sky Vision 2250 S-HD Twin HDD machen Hoffnung, dass endlich mal wieder ein vollwertiger und besser ausgestatteter Sat-Receiver das Licht der Welt erblickt hat.

Bevor wir dies testen können, nimmt uns die Settop-Box jedoch die gute Laune. Denn der mit den Maßen 26 x 4,5 x 18 Zentimeter recht kompakte Receiver ist komplett foliert. Schön, dass man so nach dem Auspacken auch ja ein kratzerfreies Gerät bekommt. Allerdings ist das Entfernen der Folie eine absolute Fummelarbeit, und rückstandslos gelingt dies leider nicht. Die Folie sitzt hinter den seitlichen und rückwärtigen Schrauben (wir müssten diese lockern, um die Folie zu entfernen), außerdem schauen hässliche Folienrückstände zwischen der Frontblende und dem Metallgehäuse heraus. Spätestens jetzt hat man nach dieser Sisyphusarbeit etliche Fingerabdrücke auf der schwarzen Oberfläche.

Der 2250 S-HD Twin HDD ist ein reiner Receiver für Sat-Empfang, zwei DVB-S2-Tuner sind hier verbaut. Außerdem gibt es einen HDMI-Port und eine SCART-Buchse, zudem einen AV-Anschluss, einen USB-Port sowie eine Ethernetbuchse. Die Box unterstützt den Antennenbetrieb über DiSEqC 1.0 und 1.1. Das vierstellige numerische Display zeigt lediglich Basisinformationen wie den ausgewählten Programmplatz oder »REC« an, wenn eine Aufnahme läuft. Für Pay-TV ist das Gerät von Sky Vision aufgrund des fehlenden »CI+«-Slots nicht geeignet. Von USB-Sticks lassen sich Fotos, Videos und Musik abspielen. Zwei Spiele sind an Bord hinterlegt.

An der Front kann man unter anderem das Menü aufrufen und Sender wechseln. Bei der Fernbedienung hätten wir uns schon ein wenig mehr gewünscht, schließlich hat der Receiver eine UVP von immerhin 220 Euro. Das meiste Gewicht vom Plastik-Steuerstab haben die beiden mitgelieferten Batterien. Die Tastenanordnung ist recht übersichtlich, die Druckpunkte sind tendenziell eher schwammig.

Herzstück des 2250 S-HD Twin HDD ist eine ein Terabyte große Festplatte. Logisch, dass in dieser Preisklasse keine flüsterleise SSD zum Einsatz kommt. Der verbaute Speicherträger macht sich aber permanent während Aufnahmen durch dezente Hintergrundgeräusche bemerkbar und klingt ein wenig wie die Festplatte eines in die Jahre gekommenen Heim-PCs.

Die Installation des Receivers ist blitzschnell erledigt. Ein oder zwei Sat-Zuleitungen anschließen, einschalten, fertig! Die Box fährt flott hoch, die wichtigsten Senderlisten sind vorprogrammiert, die Senderreihenfolge ist für deutsche Zuschauer sinnvoll. Unser Modell zeigte nach der ersten Inbetriebnahme keine Winterzeit an, sondern arbeitete mit einer Abweichung von einer Stunde. Dieses Problem ließ sich allerdings über die Menü-Einstellungen beheben.

Die quietschebunten Menüs sind optisch kein Leckerbissen, aber übersichtlich und recht intuitiv bedienbar. Zufriedenstellend sind die Umschaltzeiten. Die Bildqualität des Sky Vision, der mit maximal 1.080p auflöst, ist in Ordnung. Die Schärfe bei HD-Sendern ist allerdings minimal geringer als über den Sat-Tuner des Panasonic-OLEDs selbst.

Dank Twin-Tuner lassen sich zwei Sendungen parallel aufnehmen. Drückt man auf die »REC«-Taste, zeichnet der 2250 S-HD Twin HDD die laufende Sendung standardmäßig für 24 Minuten auf. Die Box verzichtet auf eine Einblendung mit der Frage, ob man die aktuelle Sendung bis zum Ende aufnehmen möchte. Stattdessen öffnet sich nach einem erneuten Druck auf die Aufnahmetaste ein Ziffernfeld. Bis zu 99 Minuten lassen sich so am Stück aufzeichnen, mehr nicht. Viel Vergnügen, wenn die nächste Folge von »Wetten, dass..?« ansteht.

In diesem Fall muss man den Elektronischen Programmführer (EPG) aufrufen, um ganze Sendungen mitzuschneiden. Der ist ebenfalls sehr schlicht und simpel gehalten. Hierüber lassen sich Sendungen programmieren. Wir haben probeweise fünf Sendungen über den EPG aufgenommen. Bei vier Sendungen fehlte ein Stück vom Anfang und/oder Ende. Deshalb sollte man unbedingt ein wenig Vorlaufzeit einplanen und die Laufzeit verlängern. Serienaufnahmen sind einmal, täglich und wöchentlich möglich, eine reine Wochenend-Programmierung fehlt hingegen.

Wir testen die direkte Aufnahme-Funktion mit einigen Sendern. Bei Radio Bremen HD stoßen wir auf ein Problem. Zwar blendet der Receiver im Display und auf dem Flat-TV das »REC«-Symbol ein, allerdings ist er nicht dazu in der Lage, dieses Programm aufzunehmen. Der Sendungstitel erscheint im Aufnahme-Menü, allerdings ist die Datei 0 Megabyte groß und ohne Inhalt. Das Problem können wir nicht lösen, ob es auch andere Sender betrifft, haben wir aufgrund der Vielzahl an TV-Kanälen per Satellit nicht abschließend prüfen können.

Direkt-Aufnahmen werden mit Sendungstitel in einer Liste im Aufnahme-Archiv abgelegt. Bei EPG-Programmierungen zeigt der Sky Vision hingegen nur Einträge des Typs »NULL-2022-03-09« an, also eine »Null« mit dem Datum der Aufnahme. Erst wenn man den Titel über die Fernbedienung auswählt, erscheint auch der Name der mitgeschnittenen Sendung.

TimeShift, also zeitversetztes Fernsehen, ist ebenfalls möglich. Dann meldet sich die Festplatte allerdings dezent im Hintergrund. Smarte Zusatzfunktionen beherrscht der 2250 S-HD Twin HDD nicht.

Der Auftritt des Receivers ist insgesamt solide, löst aber keine Begeisterungsstürme aus. Perfekt ist das Gerät nicht, es fehlt punktuell am Feinschliff und an der Liebe zum Detail. Wenn man bedenkt, dass immer mehr Fernseher mit Twin-Tunern für Kabel, Satellit und DVB-T2 ausgestattet sind, Aufnahmen auf externe USB-Festplatten realisieren können und hier in vielen Fällen souveräner als der Sky Vision 2250 S-HD Twin HDD abschneiden, verwundert es nicht, dass der Receiver-Markt seit einiger Zeit stagniert.

VU+ Zero

Weniger für den normalen TV-Zuschauer, sondern vielmehr für Tüftler und experimentierfreudige Anwender eignet sich der VU+ Zero als preiswerter Einsteiger-Linux-Receiver. Die kleine schwarze Kiste fällt mit den Maßen 16,5 x 14,5 x 3,5 Zentimeter sehr kompakt aus. Ein mitgelieferter Infrarot-Empfänger ermöglicht es, die Box hinter dem Fernseher zu verstecken.

Die Stromversorgung erfolgt über ein separates 12-Volt-Netzteil. Leider steht nur ein analoger 3,5-mm-Klinkenanschluss, aber kein digitaler Audioausgang zur Verfügung. Wer den Zero per WLAN ins Internet einbinden will, muss zum etwas teureren VU+ Zero HW Version 2 mit mitgeliefertem WLAN-Stick greifen. Die Front des VU+-Receivers ist sehr spartanisch bestückt, hier gibt es weder Display noch Bedienknöpfe, sondern lediglich eine Status-LED und einen Smartcard-Reader (Xcrypt). Ausgestattet ist der TV-Empfänger mit einem Single-Tuner für Satellitenfernsehen. Vorteil: Der Zero eignet sich im Zusammenspiel mit anderen Enigma2-Receivern auch als Streaming-Client.

Die Inbetriebnahme ist etwas komplexer als bei den meisten anderen Receivern. So muss man unter anderem die Satelliten-Konfiguration selbst vornehmen und einen Sendersuchlauf starten, Senderlisten für Astra 19,2° Ost und Eutelsat Hotbird 13° Ost sind aber auch hinterlegt – wer von der Materie null Ahnung hat, dürfte hier trotzdem bereits an seine Grenzen stoßen. Ansonsten richtet sich der VU+ an Zuschauer mit Technik-Erfahrung. Zur Auswahl stehen diverse Plugins, die den Funktionsumfang erweitern. Das serienmäßige Betriebssystem und der Bedienkomfort können jedoch nicht überzeugen, die Menüführung ist knifflig.

Voll ausreizen tut man den Receiver nur durch das Aufspielen eines alternativen Images wie OpenATV. Erst so kann man auch Aufnahmen auf USB-Festplatten realisieren und TimeShift nutzen. Hierfür ist jedoch ebenfalls Know-how gefragt. Die Bildqualität ist gut, die Umschaltzeiten sind kurz. Der VU+ skaliert sauber bis auf eine Auflösung von 1.080p hoch. Die Fernbedienung liegt ordentlich in der Hand, der Druckpunkt der Tasten überzeugt.

Wir können uns an dieser Stelle kurz halten: Zum Einsatz als alltäglicher TV-Receiver im Wohnzimmer ist der VU+ Zero ungeeignet, da er zu kompliziert in der Bedienung ist und man selbst erst basteln muss, um beispielsweise TV-Sendungen mitzuschneiden. Linux-Fans erhalten hingegen eine preiswerte Box. Gerade diese Anwender mit hohen Ansprüchen dürften jedoch ein Modell mit Display, Twin-Tuner und digitalem Audioausgang bevorzugen.

Octagon SX88+ SE

Der Octagon SX88+ SE ist ein Mini-Receiver, der gerade mal 12,5 x 9,5 x 2,5 Zentimeter groß ist. Er ist damit überall die erste Wahl, wo wenig Platz ist, beispielsweise im Wohnmobil oder Wohnwagen. Wir sind positiv überrascht, dass die kompakte Box über einen Conax-Kartenleser verfügt. Anschlussseitig darf man ansonsten zum Preis von rund 55 Euro und in dieser Größenordnung keine Wunder erwarten.

Neben einem HDMI-Ausgang findet man seitlich und auf der Rückseite eine Netzwerkbuchse, einen optischen Digitalausgang, zwei USB-Ports sowie einen analogen AV-Ausgang. Schließt man den mitgelieferten externen Infrarot-Empfänger an, kann die Box auch versteckt hinter dem Fernseher montiert werden und lässt sich trotzdem bedienen. Außerdem kann der SX88+ SE per Netzwerkkabel ins Internet eingebunden werden. Für rund 5 Euro mehr gibt es das entsprechende Modell Octagon SX88+ SE WLauch mit WLAN. Beim DVB-S/S2-Tuner handelt es sich um eine Single-Variante. An der Front befindet sich ein wenig aussagekräftiges 7-Segment-Display.

Der Octagon ist Unicable-tauglich und bietet eine maximale Auflösung von 1.080p. Direkt nach dem Anschließen und Einschalten ist er einsatzbereit, die Senderliste ist bereits sinnvoll vorkonfiguriert. Auf Das Erste HD und tagesschau24 HD folgen die ZDF-Sender und die Dritten. Die Farben sind natürlich, die Bildschärfe ist gut, kann über das TV-Menü allerdings noch einen Tick intensiviert werden.

Im quietschbunten Menü mit großen, farbigen Symbolen geht es recht durcheinander zu. Hier findet man eine kleine App-Auswahl mit den Mediatheken von ARD und ZDF sowie YouTube und einige ausländische Dienste, Internet-Radiosender und die Einstellungen. Optisch ist das wenig ansprechend, der Bedienkomfort bleibt auf der Strecke.

Schließt man eine USB-Festplatte an, so ist der SX88+ SE sofort einsatzbereit für TV-Aufnahmen und TimeShift, das zeitversetzte Fernsehen. Möchte man Fotos, Musik oder Videos von einem externen Speicherstick abspielen, so wird endgültig deutlich, wie wenig praktikabel das Linux-Betriebssystem (Enigma2) für den Durchschnittsanwender ist. Die Dateien werden hier in einer Dateistruktur wie auf einem Windows-Rechner angezeigt.

Der Plastik-Signalgeber ist ein absolutes Fliegengewicht. Auch beim Druck auf die recht übersichtlich angeordneten Tasten spürt man, dass Octagon penibel auf das Budget geachtet hat.

Insgesamt ist der Octagon SX88+ SE ein solider Receiver, der sich ob seiner kompakten Bauform beispielsweise für Camper eignet. Die kleine Box hat keine wirkliche Schwäche, aber die unübersichtliche Menüstruktur und der bestenfalls mittelmäßige Bedienkomfort verhindern eine Empfehlung.

Sky Vision UHD 3000 HD+

Der für knapp 110 Euro recht preiswerte Sky Vision UHD 3000 HD+ lockt mit UHD-Auflösung, einer für sechs Monate kostenlos nutzbaren »HD+«-Karte zum Empfang von 23 privaten HD- und drei UHD-Sendern sowie einer Aufnahmefunktion. Zudem ist die Box mit 22 x 14,4 x 4 Zentimetern sehr kompakt und benötigt kaum Platz.

Eingerichtet ist der Mini-Receiver in fünf Sekunden: Sprache auswählen, zwischen Sommer- und Winterzeit entscheiden, fertig! Schon sind die Programme auf dem Fernseher, die »HD+«-Sender inklusive. Die Umschaltzeiten sind angenehm kurz, die Menüs sind keine optischen Leckerbissen, punkten aber durch ihre Funktionalität.

Gespart wurde bei der Fernbedienung: Den extrem leichten Steuerstab hat man schon bei anderen günstigen Settop-Boxen gesehen. Druckpunkte sind mitunter zu schwammig, zudem wünscht man sich größere Tasten. Nach Senderwechseln blendet der UHD 3000 HD+ unter anderem Programmplatz, Sendername, Uhrzeit, Datum, Titel der aktuellen und kommender Sendungen, Signalstärke und Auflösung ins Bild ein.

Ob der Bildqualität auf einem Metz-OLED sind wir zunächst erschrocken. In der Daily Soap im Ersten erkennt man deutliche Bewegungsschlieren, farbige Flächen erscheinen alles andere als homogen, Konturen sind unsauber, die Schärfe ist trotz eines HD-Senders bescheiden, phasenweise wirken die Sequenzen sogar leicht matschig. Ein Blick ins Menü zeigt, dass aktuell die Auflösung 720p eingestellt ist. Wir schrauben diese über 1080i und 1080p auf 2160p hoch, doch dann steigt der aktuelle UHD-Fernseher aus. In dieser Einstellung verweigert er die Wiedergabe eines Bildes bzw. die Kommunikation mit dem Receiver.

Wir tauschen den Flachmann gegen ein neues LG-Modell aus. Jetzt ist auch die höchste Auflösung nutzbar, die Bildqualität ist deutlich besser, aber nicht überragend. Wenn der LG das Sat-Signal ohne Receiver verarbeiten darf, ist die Schärfe etwas höher und Farben sind kräftiger. UHD-Sender wie QVC UHD sehen über die Box zwar scharf, aber eben nicht ultra-hochaufgelöst aus. Gesichter hinterlassen einen leicht kranken Eindruck. Ein gravierendes Problem: Mitunter bewegen sich Schauspieler oder Nachrichtensprecher nur noch im Zeitlupentempo und hinken dem Ton locker zehn Sekunden hinterher. Jetzt hilft nur noch ein Neustart der Settop-Box.

Die Freude über die Aufnahme-Option per USB-Festplatte wird ein wenig getrübt. Denn leider besitzt der Sky Vision nur einen Single-Tuner. Das bedeutet: Während einer Aufnahme kann man nur auf einen Sender desselben Transponders umschalten. Schaut man beispielsweise das Erste HD, stehen lediglich noch SWR HD und Arte HD zur Auswahl. TV-Mitschnitte gelingen jedoch zuverlässig. Eine Schnittfunktion, etwa um Werbung herauszuschneiden, ist an Bord.

Insgesamt reagiert die Box sehr flott. Auch Fotos, Videos und Musik von USB-Sticks gibt sie zügig wieder. Fotos werden jedoch nicht bildschirmfüllend dargestellt, sondern im Originalformat über das laufende TV-Bild eingeblendet. Der elektronische Programmführer (EPG) listet 15 Programme übereinander auf, selbst auf größeren Fernsehern wirkt der Bildschirm damit recht überladen. Manko: HbbTV fehlt ebenso wie WLAN – eine Internetverbindung ist jedoch nur erforderlich, um eine Verbindung zum FTP-Server herzustellen, damit man Bilder, Kanallisten sowie Software-Updates herunterladen kann.

Insgesamt ist der UHD 3000 HD+ ein solider Receiver – die Bildprobleme waren jedoch zumindest bei unserem Testgerät nicht unerheblich.

Humax HD Nano

Als Zweitgerät oder für Camper ist der sehr kompakte Humax HD Nano konzipiert (15 x 3,6 x 9,6 Zentimeter). Die TV-Box für Sat-Empfang verzichtet auf jeglichen Schnickschnack und lässt sogar eine Option vermissen, um Fernsehsendungen auf eine USB-Festplatte aufzuzeichnen. Für gerade mal rund 35 Euro kann man allerdings auch nicht viel erwarten.

Der Nano ist mit einem DVB-S2-Tuner bestückt, zudem gibt es einen Durchschleifausgang zum Betrieb eines anderen Receivers. Zu den Anschlüssen gehören HDMI, SCART, ein optischer Digitalausgang sowie eine USB-Buchse, um Fotos, Videos und Musik per Mediaplayer zum Leben zu erwecken. Smart-TV-Funktionen sucht man vergeblich, eine Netzwerkbuchse oder WLAN sind nicht an Bord. Dies trifft ebenfalls auf ein Display zu.

Der Humax HD Nano empfängt alle freien Satellitenprogramme in SD- und HD-Auflösung, zudem kann er Dolby-Digitalsound ausgeben. Die Box ist Unicable-geeignet, die Senderliste der beliebten Astra-Position ist vorinstalliert. Zur sehr überschaubaren Ausstattung zählen Videotext, Elektronischer Programmführer (EPG), ein Timer zum automatischen Einschalten des Geräts und ein Sudoku-Spiel.

Die handliche Fernbedienung ist recht übersichtlich gestaltet, der Druckpunkt der Tasten dürfte gerne etwas präziser ausfallen. An der Box selbst kann man die Sender wechseln. HD-Sender holt der Receiver scharf und detailreich auf den Bildschirm.

Zum kleinen Preis bietet der Humax HD Nano das, was man erwarten kann: Er kümmert sich nahezu ausschließlich um den Empfang von Sat-TV-Programmen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Humax HD Fox

Falls Sie sich für einen preiswerten Mini-Receiver von Humax mit Mini-Ausstattung interessieren, sollten Sie den Humax HD Fox dem HD Nano vorziehen. Denn dieser kostet maximal einen Fünfer mehr, hat aber zusätzliche wichtige Kaufargumente zu bieten.

So verfügt der kleine Sat-Receiver über eine integrierte USB-Aufnahmefunktion, wenn man einen entsprechenden USB-Stick bzw. eine USB-Festplatte anstöpselt. Außerdem beherrscht der Fox TimeShift, also zeitversetztes Fernsehen und hat an der Gerätefront ein vierstelliges numerisches Display verbaut, um die Programmnummer oder die Uhrzeit anzuzeigen. Wichtige Extras für diesen winzigen Aufpreis.

Abgesehen davon sind HD Nano und HD Fox identisch. Im direkten Vergleich hat der HD Fox allerdings deutlich die Nase vorne.

Xoro HRS 8690

Als absoluten Einsteiger-Receiver hat Xoro den HRS 8690 auf den Markt gebracht. Der kostet gerade mal etwas mehr als 40 Euro und steckt in einem mit 12 x 17 x 4 Zentimeter super kompakten Gehäuse. Damit eignet sich der Sat-Empfänger ideal für Camper, die nicht so viel Platz in ihrem Wohnmobil oder Wohnwagen haben.

Die Box empfängt unverschlüsseltes Satellitenfernsehen in Standard- und HD-Auflösung (1080p). Neben einem HDMI- ist auch ein SCART-Anschluss verbaut, zudem gibt es einen S/PDIF-Ausgang, einen USB-Port und eine LAN-Schnittstelle.

Einkabel-Empfangsanlagen werden sowohl nach dem Standard EN50494 (SCR, Unicable 1) als auch nach dem neuen Standard EN50607 (Unicable 2, dCSS, JESS) unterstützt. Der HRS 8690 ist bereits für Deutschland mit den entsprechenden Senderlisten vorprogrammiert, sodass eine schnelle Inbetriebnahme garantiert ist. Am Gerät befindet sich ein vierstelliges LED-Display, das dimmbar ist und beispielsweise den Programmplatz sowie im Standby die Uhrzeit anzeigt. Über drei Tasten am Gehäuse kann man den Receiver ein- und ausschalten sowie die Sender wechseln.

Mitgeliefert wird eine Fernbedienung. Diese besitzt vier zusätzliche Tasten, um Befehle des TV-Signalgebers zu erlernen. So kann man beispielsweise den Flat-TV einschalten, die Lautstärke verändern sowie die gewünschte Quelle wählen. Die Xoro-Fernbedienung liegt gut in der Hand, die Tasten fühlen sich allerdings recht schwammig an.

Die Ausstattung des preiswerten Receivers ist wenig überraschend überschaubar: Elektronischer Programmführer (EPG), Videotext und ein Mediaplayer per USB gehören dazu, außerdem gibt es eine Aufnahmefunktion für USB-Festplatten. Aufgrund des Single-Tuners kann man während einer Aufnahme den Sender nicht flexibel wechseln.

Die Bildqualität des HRS 8690 ist in Ordnung, die Menüs sind einfach gehalten. Wer geringe Ansprüche hat und wirklich nur eine Settop-Box zum Empfang von Sat-TV benötigt, findet in diesem Xoro-Receiver eine preiswerte Lösung. Allerdings kann diese nicht mehr als der in die meisten aktuellen Flachbildfernseher integrierte DVB-S2-Empfänger.

Xoro HRS 8689

Wer gegenüber dem HRS 8690 noch einmal rund 5 Euro sparen möchte, kann auch zum Xoro HRS 8689 greifen. Dann fehlt allerdings ein wichtiges Ausstattungsmerkmal: die Aufnahme-Option per USB. Bei dieser Settop-Box ist das speziell deshalb ein wichtiges Feature, weil sie keinen Zugriff auf Mediatheken ermöglicht, um verpasste Sendungen noch einmal später anschauen zu können.

Ansonsten sind die Modelle HRS 8690 und die HRS 8689 absolut baugleich. EPG, Videotext, Mediaplayer, HDMI-Buchse und SCART-Anschluss gehören zur Ausstattung des 8689.

Xoro HRK 7820

Während das Angebot an Sat-Receivern riesig ist, sind Boxen für den Empfang von digitalem Kabelfernsehen eine Seltenheit. Der Grund: Kabelnetzbetreiber statten ihre Kunden in der Regel mit eigenen Receivern aus. Darüber hinaus sind DVB-C-Receiver ohnehin nicht mehr sonderlich gefragt, weil jeder aktuelle Flachbildfernseher mindestens einen DVB-C-Tuner an Bord hat.

Xoro hat mit dem HRK 7820 jetzt trotzdem einen neue Box für den Empfang von digitalem Kabelfernsehen auf den Markt gebracht. Der sehr kompakte Receiver (13,5 x 20 x 3,2 Zentimeter) bietet allerdings nur Basisfunktionen und verzichtet auf smarte Features wie den Zugriff auf Mediatheken oder Streaming-Dienste und eignet sich damit bestenfalls als Ergänzung für alte Fernseher.

Der Xoro empfängt unverschlüsseltes Kabelfernsehen in Standard- und HD-Auflösung. Die Bildsignale werden über HDMI bis zu einer Auflösung von 1080p ausgegeben. Über den S/PDIF-Ausgang lassen sich digitale Audio-Geräte wie Soundbars oder Surround-Systeme anschließen. Analoge Bild- und Tonsignale stehen am AV-Ausgang ebenfalls zur Verfügung.

Das vierstellige LED-Display ist dimmbar und zeigt neben der Uhrzeit auch die Kanalnummern an. Der USB-Mediaplayer gibt Fotos, Musik und Videos wieder. Zur spartanischen Ausstattung gehören Videotext und Elektronischer Programmführer. Auf USB-Sticks lassen sich Senderlisten als Backup speichern. Neben 5.000 Speicherplätzen stehen acht Favoritenlisten zur Verfügung. Eine Aufnahme-Option und TimeShift per USB fehlen.

Die Bildqualität des HRK 7820 ist gut, der Bedienkomfort in Ordnung. Am Gerät selbst kann man die Sender wechseln. Für knapp 60 Euro erhält man mit dem Xoro HRK 7820 einen Kabel-Receiver mit absoluten Basisfunktionen, dessen Anschaffung für Besitzer eines aktuellen Flat-TVs keinen Sinn macht.

Vantage VT-55 HD+

Als günstigen Einsteiger-Receiver für rund 90 Euro bietet Vantage den VT-55 HD+ an. Die kompakte Box im Metallgehäuse richtet sich an die Nutzer, die lediglich fernsehen wollen und auf zusätzlichen Schnickschnack verzichten können. Vorteil: Eine »HD+«-Karte zum Empfang von 23 hochauflösenden Privatsendern (unter anderem RTL HD, Sat.1 HD und ProSieben HD) ist bereits in den Receiver eingeschoben, für sechs Monate entstehen keine Zusatzkosten (anschließend optional 5,75 Euro pro Monat oder 70 Euro im Jahr).

Sehr angenehm: Nach dem Einschalten muss man lediglich Sprache und Zeit auswählen, das war alles. Die Senderliste für Astra 19,2 Grad Ost ist vorinstalliert, einen Suchlauf kann man sich sparen. Das vierstellige Display zeigt keine Sendernamen, sondern beispielsweise lediglich Programmplätze an. Die Umschaltzeiten von HD-Sendern könnten kürzer sein. Je nach gewähltem Standby-Modus muss man beim Booten rund 17 bzw. 45 Sekunden warten, ehe Bild und Ton ausgegeben werden.

Nach Senderwechseln oder bei Bedarf über die »i«-Taste blendet man Sendernamen, Uhrzeit, einen Fortschrittsbalken, Titel für die laufende und die folgende Sendung, Signalqualität und -stärke sowie die aktuelle Auflösung ein. Die Menüs sind funktional, aber punktuell etwas überladen, farbige Symbole helfen bei der Orientierung.

Die einfache Fernbedienung mit anlernbaren Tasten besteht aus Kunststoff, die Tasten sind recht klein, die Druckpunkte teilweise etwas schwammig. Pfiffig ist die Multipicture-Option (per Zoom-Taste erreichbar), um eine Live-Vorschau von vier oder sechs Sendern parallel einzublenden. An der Bildqualität gibt es nichts zu kritisieren. Bewegtbilder sind scharf und rauschfrei, die Farben natürlich, die Bildtiefe ist gut. Objekte sind zudem sauber umrandet. Die maximal unterstützte Auflösung liegt bei 1.080p.

Der Elektronische Programmführer zeigt 15 Sender auf einen Schlag an, das wirkt etwas gequetscht und überladen. Die rote Aufnahmetaste ist bei Auslieferung des Vantage selbst bei angestöpselter USB-Festplatte ohne Funktion. Berappt man im Internet 12,90 Euro, erhält man einen Freischaltcode für Aufnahmen, dann lässt sich auch TimeShift, das zeitversetzte Fernsehen, nutzen. Der Hersteller sollte die Settop-Box lieber gleich einen Zehner teurer machen und TV-Mitschnitte serienmäßig erlauben.

Leider auch nicht gegen Gebühr nachrüsten kann man HbbTV, den interaktiven Zusatzdienst, um beispielsweise verpasste Sendungen aus der Mediathek abzuspielen. Im Jahr 2019 sollte das Standard sein. Mit »Mong« und »Tetris« sind zwei Spiele installiert. Der Mediaplayer gibt Videos, Musik und Fotos wieder.

Interessant für Camper: Der VT-55 HD+ kann über ein optionales Kabel mit 12 Volt betrieben werden. In alten Wohnmobilen mit Röhrenfernsehern macht möglicherweise noch die SCART-Buchse des Receivers Sinn. Unterstützt werden ferner Unicable und DiSEqC 1.0, 1.1 und 1.2. Der Receiver beherrscht kein WLAN, kann aber per Ethernetkabel ins Netzwerk eingebunden werden, um per FTP-Explorer Kanallisten und Software-Updates herunterzuladen.

Insgesamt ist der Vantage VT-55 HD+ eine solide TV-Box für Zuschauer ohne hohe Ansprüche – wir vermissen jedoch eine Aufnahme-Option ab Werk und HbbTV.

Kathrein UFS 810

Der Kathrein UFS 810 ist eine Settop-Box für Puristen und nicht mehr ganz zeitgemäß. Das erkennt man schon an der SCART-Buchse an der Gehäuserückseite. Die Box lässt sich weder per Netzwerkkabel noch über WLAN ins Internet einbinden – folglich erlaubt der Kathrein keinen Zugriff auf Mediatheken, und auch der Zugang zu Apps bleibt verwehrt. Ebenso lassen sich keine TV-Sendungen auf USB-Festplatte aufnehmen, die USB-Buchse dient lediglich zur Wiedergabe von JPG-Fotos.

Zur überschaubaren Ausstattung gehören ein Single-Tuner für DVB-S2, ein digitaler Audioausgang und ein HDMI-Port zum Anschluss an den Flachbildfernseher. Die Receiver-Front ziert ein simples vierstelliges Display. Vorteil: Dank vorprogrammierter Senderlisten kann man sich einen Sendersuchlauf sparen und sofort mit dem Fernsehen beginnen.

Der UFS 810 skaliert auf maximal 1.080p hoch – das Bild ist fast schon überschärft, hier muss man über das TV-Menü ein wenig Schärfe rausnehmen. Die Farben sind natürlich. Einziges nennenswertes Ausstattungs-Feature ist ein Elektronischer Programmführer.

Der Bedienkomfort ist gut, die Fernbedienung liegt ordentlich in der Hand, die Tasten haben einen sauberen Druckpunkt. Insgesamt spricht jedoch wenig dafür, sich den Kathrein UFS 810 zuzulegen. Selbst günstigere Mitbewerber haben inzwischen eine bessere Ausstattung.

So haben wir getestet

Wir testen regelmäßig die wichtigsten Neuerscheinungen von TV-Receivern. Nach dem ersten Setup prüfen wir die Bildqualität auf einem 4K-Fernseher. Im Anschluss testen wir alle wichtigen Funktionen. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Bedienbarkeit und bewerten dabei auch die Verständlichkeit der Handbücher. Für die abschließende Bewertung spielt auch der Preis eine Rolle.

Die wichtigsten Fragen

Worauf ist beim Receiver-Kauf zu achten?

Ihr neuer TV-Receiver muss Ihre jeweilige Empfangsart beherrschen. DVB-C seht als Abkürzung für Kabelfernsehen, DVB-T2 für das digitale Antennenfernsehen und DVB-S2 für Satelliten-TV. Am flexibelsten sind Sie mit einer Settop-Box, die alle drei Empfangswege unterstützt. Falls Sie gerne Sendungen auf eine externe oder interne Festplatte aufzeichnen, achten Sie darauf, dass von jedem Tuner eine Twin-Variante verbaut ist. Jetzt können Sie Sendung A aufnehmen und gleichzeitig vollkommen flexibel Programm B schauen.

Für wen eignet sich ein Linux-Receiver?

Linux-Receiver wie Modelle von Dreambox oder VU+ erlauben sehr viele manuelle Konfigurationen und Einstellungen. Ihre Bedienung ist Komplex, der Funktionsumfang riesig. Diese Settop-Boxen eignen sich daher in erster Linie für Tüftler und Kenner der Materie.

Wie lassen sich die hochauflösenden HD+-Sender empfangen?

Um unter anderem die HD-Sender von ProSiebenSat.1 und der RTL-Gruppe per Satellit zu empfangen, benötigen Sie entweder einen Receiver mit CI+-Slot und ein HD+-Modul mit passender Smartcard oder einen HD+-Receiver (erkennbar am Logo), der mit Smartcard ausgeliefert wird. Die neuen Fernseher von Panasonic, Samsung, Sony und Vestel haben die HD+-App integriert, über die man die Plattform ein halbes Jahr kostenlos und ohne Registrierung testen kann. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich.

Lohnt sich ein UHD-Receiver?

Das Angebot an frei-empfangbaren UHD-Sendern ist momentan winzig. Hierzu gehören zwei Shopping-Kanäle, per HD+ gibt es noch UHD1. Sky strahlt neben Fußball auch die Formel1 und Handball ultrahochauflösend aus. Ein entscheidendes Kaufkriterium für den Receiver ist UHD derzeit nicht.

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