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Der beste Ventilator

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Ventilator Test: Standventilator Aufmacher
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Wir haben 35 Ventilatoren getestet. Der beste ist für uns der Rowenta Turbo Silence Extreme. Der Produktname passt, denn der Ventilator überzeugt in der Praxis mit einer tollen Windleistung, einem leisen Betriebsgeräusch, sehr guter Verarbeitung und viel Ausstattung. Das sichert ihm klar den Testsieg.

Update 31. Juli 2020

Wir haben drei neue Ventilatoren getestet. Unsere neue Empfehlung ist der futuristische Meaco 1056 P!

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19. Juni 2020

Wir haben neun weitere Ventilatoren getestet. Eine neue Empfehlung ist der Turmventilator Brandson 303143. Außerdem rutschte der Rowenta Turbo Silence Extreme auf die Position des Testsiegers.

30. August 2019

Wir haben den neuen Dyson Pure Cool Me getestet. Dank seiner leichten Bedienung und der leisen und luftreinigenden Arbeitsweise ist er ein tolles Gerät, das aber nicht ganz an seinen großen Bruder herankommt.

28. Juni 2019

Wir haben acht neue Ventilatoren getestet. Unsere neue „Gut & Günstig“-Empfehlung ist der Clatronic Vl 3603 S – für wenig Geld bekommt man hier ein leises Gerät mit genug Windleistung.

Wer bei schweißtreibenden Temperaturen nicht die Möglichkeit hat, sich durch einen Sprung ins Wasser Abkühlung zu verschaffen, muss sich entweder eine Klimaanlage zulegen – oder sich um ein wenig frische Brise kümmern. Eine Klimaanlage ist nicht nur teuer sondern erfordert auch eine aufwändige Installation. Ein Ventilator dagegen ist fürs Büro oder die eigenen vier Wände genau das richtige, um an schwülen Sommertagen ein wenig Abkühlung zu bekommen.

Wir haben uns durch schier endlose Seiten an Ventilatoren geklickt und uns die interessantesten Geräte besorgt: Standventilatoren, Turmventilatoren und Bodenventilatoren. Von günstigen 30 Euro bis schwindelerregenden 600 Euro war alles dabei.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rowenta Turbo Silence Extreme

Der Rowenta Turbo Silence Extreme hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Er ist selbst auf höchster Stufe erstaunlich leise und kann so problemlos im Büroalltag eingesetzt werden. Außerdem ist er weniger aufdringlich als andere Ventilatoren. Ob man die Optik mag, ist Geschmackssache. Wir würden wohl eher zum schwarzen Modell tendieren, unser weißes Testgerät erinnerte uns schon sehr an Zahnarztpraxis.

Universalgenie

Meaco 1056 P

Ventilator Test: Bildschirmfoto 2020 07 29 Um 16.20.44
Der Meaco 1056 P macht richtig viel Wind und kann horizontal und vertikal oszillieren. Das moderne Gerät bietet zusätzlich viele Funktionen.

Der Meaco 1056 P erreicht eine Windleistung von 2,7 Metern pro Sekunde – das ist eine ganze Menge! An heißen Tagen ist diese Brise eine echte Wohltat – das Gerät muss nicht aufgebaut werden und wird per Touchscreen am Fuß oder per Fernbedienung gesteuert. Die kann man magnetisch am Kopf des Ventilators befestigen. Toll finden wir, dass man sich den Winkel des Ventilators ganz genau einstellen kann. Auch die qualitativ hochwertige Verarbeitung überzeugt – die lässt sich der Hersteller aber auch entsprechend bezahlen.

Wenn Geld egal ist

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Der Ventilator sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool unterscheidet sich nicht nur optisch von klassischen Ventilatoren oder Turmgeräten, sondern auch was die Technik angeht. Zusätzlich zum angenehmen Luftzug wird beim Pure Cool nämlich auch noch die Raumluft gereinigt. Außerdem kann auch seitlich an den Luftschlitzen Luft austreten, man hat viele Funktionen zur Auswahl. Die Technik des Dyson begeistert uns, sein Preis leider weniger: Bei fast 600 Euro bleibt einem trotz frischer Luft die Puste weg. Wer sich daran nicht stört, bekommt mit dem Dyson nicht nur einen tollen Ventilator sondern auch ein echtes Design-Statement.

Gut & günstig

Clatronic VL 3603 S

Wer einen günstigen, leisen Ventilator sucht, der genug Wind produziert, für den ist der Clatronic Vl 3603 S eine gute Wahl. Er ist zwar nicht wunderschön, aber das pragmatischste Modell in unserer Empfehlungsriege: Der Kopf ist in drei Stufen neigbar und der Rotationswinkel beträgt circa 90 Grad, man kann ihn natürlich auch feststellen, sodass er nur in eine Richtung bläst. Die Verarbeitung ist nicht gerade hochwertig, aber das kann man bei dem Preis auch nicht erwarten.

Der beste Turm

Brandson 303143

Test Ventilator: Brandson Turmventilator 2020
Der Brandson ist endlich mal ein Turmventilator mit ordentlich Wind und einer vertretbaren Windhöhe!

von 259 Lesern gekauft

Der Turmventilator von Brandson hat zwei ganz klare Vorteile im Vergleich zu seinen anderen Turm-Kollegen: Er bringt eine ordentliche Windleistung mit und die landet auch hoch genug – so werden nicht nur die Waden gekühlt. Außerdem sieht er super aus und bringt noch weitere Extras wie eine dauerhafte Temperaturanzeige, drei Wirkungsstufen, Nacht- und Naturmodus mit.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerUniversalgenieWenn Geld egal istGut & günstigDer beste Turm
ModellRowenta Turbo Silence ExtremeMeaco 1056 PDyson Pure CoolClatronic VL 3603 SBrandson 303143Klarstein Silent StormHoneywell QuietSet TowerDyson Pure Cool MeHoneywell HT-900EKlarstein AirflexBrandson StandventilatorHoneywell HO-5500REHoneywell HYF290E4TZS First Austria SäulenventilatorBrandson TurmventilatorDyson CoolCarlo Milano VT-400.duoKlarstein HighwindTZS First Austria FA-5553-1Trotec TVE 17 SOrbegozo SF 0148Brandson Windmaschine Retro LBrandson Windmaschine Retro MBalter VT-3Ansio 1126Rowenta VZ6670 Eole InfiniteAEG T-VL 5531 Tower-VentilatorAEG VL5668 SSichler VT-380Interior TF35AClatronic T-VL 3546
Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence ExtremeVentilator Test: Bildschirmfoto 2020 07 29 Um 16.20.44Test Ventilator: Dyson Pure Cool LinkTest Ventilator: Clatronic VL 3603 STest Ventilator: Brandson Turmventilator 2020Test Ventilator: Klarstein Silent StormTest Ventilator: Honeywell QuietSet TowerTest Ventilator: Dyson Pure Cool MeTest Ventilator: Honeywell HT-900EVentilator Test: 10030415 Front VentilatorTest Ventilator: Brandson StandventilatorTest Ventilator: Honeywell HO-5500RETest Ventilator: Honeywell HYF290E4Ventilator Test: Tzs VentilatorTest Ventilator: Brandson TurmventilatorTest Ventilator: Dyson CoolTest Ventilator: Carlo Milano NX-6394Test Ventilator: Klarstein HighwindVentilator Test: 61r Jyutesl. Sl1000Test Ventilator: Trotec TVE 17 STest Ventilator: Orbegozo SF 0148Test Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cmTest Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cmTest Ventilator: Balter TurmventilatorTest Ventilator: Ansio 1103Test Ventilator: Rowenta VZ6670 Eole InfiniteTest Ventilator: AEG T-VL 5531 Tower-VentilatorTest Ventilator: AEG VL5668 SVentilator Test: Bildschirmfoto 2020 06 16 Um 15.55.11Test Ventilator: Interior TF35ATest Ventilator: Clatronic T-VL 3546
Pro
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • Stabiler Stand
  • Leise
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Schwenkt horizontal und vertikal
  • Genauer Winkel einstellbar
  • Sehr gute Windleistung
  • Temperaturanzeige
  • 12 Stufen
  • Energiesparend
  • Mit Luftreinigung
  • Solide Windleistung
  • Außergewöhnliches Design
  • Leise
  • Stufenlose Einstellung
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Leicht
  • Viele Funktionen
  • Gute Windleistung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • Temperaturanzeige
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • 26 Stufen
  • Langes Kabel
  • Energiesparend
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • 5 Stufen
  • Sehr einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Mit Luftreinigung
  • Leicht
  • 10 Stufen
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Kompakt
  • Gute Windleistung
  • Sehr stabil
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Solide Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Langes Kabel
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • 8 Stufen
  • Mit Duftbehälter
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Leise
  • Schönes Design
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Gute Windleistung
  • Hübsches Design
  • Leise
  • Zwei voneinander unabhängige Ventilatoren
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Tolle Windleistung
  • Leise
  • Temperaturanzeige
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Günstig
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Sehr gute Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Gute Verarbeitung
  • Leicht
  • Kompakt
  • Langes Kabel
  • Gute Windleistung
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Temperaturanzeige
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • Kabel verschwindet komplett im Gerät
  • Temperaturanzeige
  • Leicht
  • Günstig
  • Leise
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Mit Luftreinigung
  • Langes Kabel
  • Temperaturanzeige
  • Solide Windleistung
  • Günstig
  • Leicht
  • Günstig
  • Leicht
Contra
  • Teuer
  • Bedienung direkt am Gerät umständlich
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Eher laut
  • Wenig Windleistung
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Schlechte Platzierung des Stufenreglers
  • Teuer
  • Wenig Windleistung
  • Sehr teuer
  • Eher laut
  • Teuer
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Teuer
  • Billig verarbeitet
  • Billige Verarbeitung
  • Schwieriger Aufbau
  • Sehr laut
  • Laut
  • Wenig Windleistung
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Eher laut
  • Wenig Windleistung
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
  • Wenig Windleistung
  • Klappert hin und wieder
  • Schlecht verarbeitet
  • Aufbau nervig, weil die Teile nicht gut ineinander passen
  • Falsche Reihenfolge bei den Windstufen
  • Fehlerhafte Anleitung
  • Eher laut
  • Kurzes Kabel
  • Wenig Windleistung
  • Niedrige Windleistung
  • Billige Verarbeitung
  • Laut
  • Wacklig
Bester Preis
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Die Rettung für heiße Tage

Die wenigsten können sich über eine Klimaanlage freuen, dann ist ein Ventilator der willkommene Helfer in der Not. Eine Klimaanlage kann ein Ventilator natürlich nicht ersetzen, schließlich kühlt er die Raumluft nicht. Durch Luftumwälzung erzeugt aber auch ein Ventilator ein angenehmes Raumklima.

Verbesserte Raumluft – auch im Winter

Nicht nur im Sommer, auch im Winter kann ein Ventilator ein echter Pluspunkt sein. Denn die Windmaschinen wälzen auch die durch Heizen aufgewärmte Luft um, so verteilt sich die Wärme besser im Raum und auch in Ecken, die normalerweise nicht so gut beheizt werden können, kann die Wärme einfacher vordringen. Das bedeutet: Weniger Schimmelbildung in kalten und feuchten Ecken und auch Heizkosten können gespart werden.

Wieso kühlt ein Ventilator?

Wer sich schon mal längere Zeit in aufgeheizten Räumen ohne Kühlung aufgehalten hat, weiß, wie schweißtreibend und belastend für den Kreislauf ein solcher Hitzestau ist. Schon das kleinste Lüftchen kann eine wohltuende Erfrischung bringen, genau wie ein Ventilator. Doch warum ist das so, auch wenn die Raumluft an sich nicht abgekühlt wird?

 Ventilator Test: Standventilator
Mit einem Ventilator lässt es sich im Hochsommer besser aushalten.

Die Antwort ist ganz einfach: Bei Hitze fängt der Körper an zu schwitzen, es entsteht ein dünner Feuchtigkeitsfilm auf der Haut. Wenn Wasser verdunstet, entsteht Kälte. Luftströme unterstützen diesen Verdunstungseffekt. Schon alleine die Luftbewegung sorgt also subjektiv für Abkühlung. Es ist dann gar nicht nötig, die Raumtemperatur zu kühlen, denn ein Ventilator tauscht die Luft direkt über unserer Haut durch die ständige Bewegung immer wieder aus.

Welche Bauart ist am besten?

Vor einem Kauf sollten Sie sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen, welche Art von Ventilatoren für Sie am sinnvollsten ist. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle und Bauweisen, nicht jeder ist für jeden Anspruch gleich gut geeignet. In diesem Test haben wir uns auf Turm-, Stand- und Bodenventilatoren konzentriert, doch es gibt noch mehr Auswahl: Kleine Tischventilatoren oder auch Deckenventilatoren können ebenfalls eine interessante Alternative für Sie sein.

 Ventilator Test: Standventilator
Standventilatoren machen meist mehr Wind und sind dabei leiser.

Standventilatoren

Der klassische Ventilator ist ein Standventilator mit einem großen Propeller. Er macht viel Wind, eignet sich aber meist nicht gerade als Designhighlight fürs Wohnzimmer.

Je nach Ausstattung bewegt der Standventilator eine große Luftmenge und kühlt dementsprechend gut. Zur Ausstattung gehört meist eine Fernsteuerung und eine Zeitschaltuhr.

Platz brauchen Sie für einen Standventilator aber auf jeden Fall, denn er beansprucht viel Stellfläche. Auch was die Lautstärke angeht, sollte man nicht zu empfindlich sein. Stärkere Motoren können sehr laut werden.

 Ventilator Test: Turmventilator
Turmventilatoren erzeugen häufig weniger Wind und sind nicht gerade geräuscharm – aber es gibt Ausnahmen!

Turmventilatoren

Seit Dyson vor etwa zehn Jahren mit dem Air Multiplier einen Ventilator ohne Rotorblätter auf den Markt brachte, hat sich designtechnisch einiges verändert. Turmventilatoren, auch Säulenventilatoren genannt, sind optisch meist attraktiver weil kleiner und unauffälliger als klassische Standventilatoren. Außerdem sind sie meist leiser, können aber trotzdem große Luftmengen bewegen.

Wenn wenig Platz im Raum zur Verfügung steht, eignet sich ein Turmventilator ebenfalls bestens, da er sehr platzsparend aufgestellt werden kann.

Meist sind drei Geschwindigkeitsstufen einstellbar und oft gibt es eine Drehfunktion. Allerdings ist die Reichweite bei den meisten Geräten recht begrenzt und der Anschaffungspreis ist höher. Außerdem ist die Zirkulationsleistung nicht so hoch, da der Luftdurchsatz konzeptionsbedingt geringer ist als bei Standventilatoren. Zudem können Turmventilatoren nicht in der Höhe verstellt werden.

 Ventilator Test: Tischventilator
Mit einem Tischventilator wird es auf der Arbeit nicht zu heiß.

Tischventilatoren

Sehr mobil und mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist der Tischventilator. Er kann überall dort aufgestellt werden, wo er gerade gebraucht wird – vom Bürotisch bis hin zur Werkbank. Neben den üblichen Ventilatoren mit Netzkabel gibt es auch Geräte mit USB-Anschluss, sodass der Strom über den Computer bezogen werden kann.

Ein Vorteil ist auf jeden Fall sein geringes Gewicht das es einem ermöglicht, den Ventilator schnell und problemlos von einem Platz zum anderen zu stellen. Da der Ventilator nah an der Person steht, sollte er aber nicht zu stark sein, das kann auf Dauer unangenehm werden und ständig wehende Blätter auf dem Schreibtisch braucht ebenfalls keiner.

 Ventilator Test: Bodenventilator
Ein Bodenventilator ist weniger präsent in der heimischen Einrichtung, kann aber dennoch ordentlich Wind von unten erzeugen.

Bodenventilatoren

Ein Bodenventilator kühlt von unten und kann somit nichts auf dem Schreibtisch durcheinander bringen. Bei ihnen ist es besonders wichtig, dass man auf die Stärke des Gerätes achtet, damit ein großer Raum auch ausreichend gekühlt wird. Wenn von unten gekühlt wird, kann es zudem länger dauern, bis die Raumluft durchmischt ist. Dazu kommt, dass das Anstellen nicht so leicht von der Hand geht. Es ist mit Herunterbücken und eventuellem Umdrehen des Geräts verbunden.

 Ventilator Test: Deckenventilator
Deckenventilatoren eignen sich besonders für große Räume wie in Fitnesstudios, Büros etc. Doch auch zu Hause ist er praktisch – er nimmt keinen Platz weg und arbeitet leise.

Deckenventilatoren

Deckenventilator sind in unseren Breiten nur noch relativ selten anzutreffen, im Süden findet man sie noch häufiger. Sie sind sehr effizient, da sie die sich oben sammelnde Luft verwirbeln und so ein angenehmes Raumklima schaffen. Außerdem wird man so nicht direkt vom Ventilator angepustet und bekommt trotzdem stetig frische Luft ab. Gerade in Schlafräumen eignet sich ein solches Gerät gut. Der Nachteil ist vor allem die Montage: Man muss den Ventilator sicher und fest an der Decke anbringen und anschließen. Darüberhinaus sind die Geräte im Durchschnitt teurer.

Tipps zum Kauf

Damit Sie auch wirklich die Abkühlung bekommen, die Sie gerade brauchen, sollte ein Ventilator in mehreren Stufen regulierbar sein. Am besten sind drei Stufen, so können Sie zwischen einem sanften Windhauch und einem Mini-Orkan auch genau die goldene Mitte auswählen.

 Ventilator Test: Standventilator
Günstige Standventilatoren sind häufig nicht besonders gut verarbeitet – das nervt vor allem beim Aufbau – ihren Job tun sie dann aber dennoch fast immer zufriedenstellend.

Bei Flügelventilatoren, also Geräten mit Rotorblättern, hängt die Leistung von der Anzahl der Flügel und deren Größe ab. Meist gibt es Ventilatoren mit drei Flügeln, etwas hochpreisigere Geräte kommen mit vier Flügeln. Je mehr Flügel zur Verfügung stehen, desto weniger Leistung ist nötig, um die gleiche Windmenge zu erzeugen. Das bedeutet auch, dass größere Flügel eine geringere Leistungsaufnahme benötigen, was zu weniger Energieverbrauch führt.

Wie bereits angesprochen spielt auch der Lärmpegel eine große Rolle, denn wenn das Gerät zu laut ist, lässt vor allem bei der Arbeit die Konzentration nach.

Außerdem ist es wichtig, dass der Ventilator sicher steht. Das gilt für jegliche Art von Ventilator, denn er darf durch seine eigene Leistung nicht umfallen oder kippen. Außerdem müssen die Flügel mit einem Schutzgitter umschlossen sein, damit man sich nicht verletzen kann. Öffnen sollte man das Gitter aber auf jeden Fall können, das ist nötig, um die Flügel zu reinigen.

So haben wir getestet

Bei Temperaturen um die 35 Grad im Freien und fast genauso viel in der Redaktion waren wir alle froh, dass wir diesen Test durchführen konnten.

Mit Hilfe eines Anemometers haben wir die Windstärke der Ventilatoren in verschiedenen Höhen und im Abstand von zwei Metern gemessen. Hier zeigten sich große Unterschiede zwischen den Geräten. Außerdem haben wir im gleichen Abstand die Lautstärke aller Ventilatoren gemessen, denn sowohl im Büro als auch zuhause darf ein Ventilator nicht zu viel Lärm machen.

Außerdem haben wir jeden Ventilator einige Zeit im Büroalltag laufen lassen und uns natürlich wie immer die Verarbeitung, das Preis-Leistungs-Verhältnis und den Zusammenbau angesehen.

 Ventilator Test: 71gn8qbfdfl. Ac Sl1500

Testsieger: Rowenta Turbo Silence Extreme

Der Rowenta Turbo Silence Extreme ist ein klassischer Standventilator mit Rotorblättern. Von denen sind gleich fünf Stück vorhanden und die bläulich-durchsichtige Farbe verleiht dem Gerät einen ganz besonderen Look.

Testsieger

Rowenta Turbo Silence Extreme

Der Rowenta-Ventilator ist schlank und wenig auffällig. In der Mitte des Gerätes ist die Bedieneinheit angebracht, der Ventilator macht hier einen Knick und gibt dem Turbo Silence Extreme eine sehr moderne Optik. Unser weißes Testgerät erinnerte uns stark an einen Einrichtungsgegenstand einer Zahnarztpraxis, in schwarz ist er für unseren Geschmack hübscher anzusehen.

Die Verarbeitung ist sehr gut, beim Aufbau hatten wir wieder mit dem Rotorkorb zu kämpfen, die Einzelteile machten auf uns aber einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Das ganze Gerät ist eher praktisch ausgelegt und bietet keinen Schnickschnack. Eine Fernbedienung gibt es nicht, auf dem Bedienfeld kann man aus drei Stufen wählen: Nachtmodus, normal und TurboBoost.

Wir konnten feststellen, dass die Produktbezeichnung »Turbo Silence Extreme« nicht nur eine Marketingbezeichnung ist, sondern der Realität entspricht. Im Nachtmodus ist der Ventilator mit 38 Dezibel sehr leise. Wir mussten uns wirklich anstrengen, um überhaupt ein Geräusch wahrzunehmen – prima. Aber auch im Turbo-Modus schlägt er sich mit 46 Dezibel sehr gut. Die Windleistung auf höchster Stufe konnte uns völlig zufrieden stellen.

Wenn Sie kleinere Räume haben ist der Rowenta die richtige Wahl. Sein Oszillationswinkel ist mit knapp 80 Grad völlig in Ordnung. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten im gesamten Test!

Rowenta Turbo Silence Extreme im Testspiegel

Die Kollegen von Ask George (11/2018) haben den Rowenta Silent Extreme in Ihrem Test ebenfalls zum Favoriten erklärt. Vor allem die geringe Lautstärke und die gute Windleistung wurden positiv hervorgehoben:

»Der Roventa Standventilator bietet nicht nur die größte Leistung im Test, auch verfügt er über die größte Luftfläche. Vor allem der Turbomodus weiß im Test zu überzeugen, denn dieser liefert in den Sommermonaten die beste Kühlleistung. Auch in punkto Standfestigkeit und Verarbeitung kann das Modell im Test begeistern.«

Die Stiftung Warentest (6/2020) zeigte sich hingegen ernüchtert und vergab eine Gesamtnote von mageren 3,5 (»befriedigend«). Diese setzt sich aus Teilnoten für Funktion (2,1 – »gut«), Geräusch (2,2 – »gut«), Handhabung (3,1 – »befriedigend«) und Konstruktion und Sicherheit (4,0 – »ausreichend«) zusammen. Der Sicherheitsaspekt wurde dabei explizit angesprochen:

»Ventilatoren mit Propeller sorgen mit einem Schutzgitter dafür, dass nichts hineingerät. Die meisten Geräte sind sicher. Das Gitter des Standventilators von Rowenta ist jedoch zu weitmaschig: Kinderfinger können hindurchgreifen und an den Rotor gelangen […] Da die Kanten des Kunststoffpropellers gut abgerundet sind, besteht aber kein Risiko, sich ernsthaft zu verletzen. Wir bewerten die Sicherheit daher noch mit Ausreichend«

Alternativen

Wenn Ihnen unser Testsieger zu teuer ist, Sie ein exklusiveres oder anderes Modell möchten, haben wir hier ein paar empfehlenswerte Alternativen für Sie.

Universalgenie

Meaco 1056 P

Ventilator Test: Bildschirmfoto 2020 07 29 Um 16.20.44
Der Meaco 1056 P macht richtig viel Wind und kann horizontal und vertikal oszillieren. Das moderne Gerät bietet zusätzlich viele Funktionen.

Der Ventilator Meaco 1056 P macht einen futuristischen Eindruck: Sein Design ist ziemlich einzigartig, da hier kein typischer Drahtkorb zum Einsatz kommt, sondern ein lamellenartiger Schutz. Das Gerät ist recht kompakt und wird sogar vollständig aufgebaut geliefert. Wenn man den Ventilator woanders hinstellen möchte, kann man ihn an einem Henkel aus Kunstleder tragen.

Der Meaco überraschte uns mit einer richtig guten Windleistung von 2,7 Metern pro Sekunde, auch auf der niedrigsten Stufe kommt in zwei Metern Entfernung noch eine Leistung von 0,9 Meter pro Sekunde an. Dennoch ist er mit 55,5 Dezibel auf höchster Stufe nicht zu laut. Insgesamt wirkt er wertig und bringt ein Kabel mit einer guten Länge von 1,6 Metern mit.

Besonders groß wird er nicht – auch im voll ausgefahrenen Zustand messen wir nur eine Höhe von 95,5 Zentimetern – das macht aber gar nichts, denn der Meaco schwenkt nicht nur nach links und rechts, sondern auch von oben nach unten. Bei Bedarf macht er beides gleichzeitig, dann macht er kreisförmige Bewegungen.

Mit seinen zwölf Stufen kann man ziemlich genau einstellen, wie stark man angeweht werden möchte – und durch die horizontale und vertikale Oszillation kann man bei Bedarf einen zentimetergenauen Winkel einstellen. Weitere Funktionen sind ein Eco-Modus, Nachtmodus und ein Timer. Sogar die Raumtemperatur zeigt der Meaco an.

Der Ventilator wird am Standfuß per Toucheingabe bedient – oder per Fernbedienung. Die ist magnetisch am Kopf fixierbar, leider muss man sie aber immer herausnehmen, wenn man sie bedienen will, weil der Ventilator sonst umkippt. Damit kommen wir auch zum einzigen Schwachpunkt: die Bedienung ist dadurch etwas umständlich. Entweder muss man die Fernbedienung erst herausnehmen oder sich weit nach unten zum Touchscreen bücken, der am Fuß des Geräts verbaut ist.

Insgesamt sind wir aber sehr angetan von diesem modernen Gerät und finden den höheren Preis durchaus gerechtfertigt. Denn das essentielle kann der Meaco 1056 P richtig gut: viel Wind bei wenig Lautstärke erzeugen.

Wenn Geld egal ist

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Der Ventilator sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool ist ein rundum gelungenes Gerät. Hier bekommt man nicht nur mehr oder weniger starke, frische Luft um die Nase geweht, sie wird sogar gereinigt. Aktivkohle- und HEPA-Filter sorgen dafür, dass Schadstoffe aus der Raumluft gefiltert werden und machen das Raumklima so noch angenehmer.

Optisch macht der Ventilator Dyson-typisch einiges her. Das Loch in der Mitte des Gerätes trägt nichts zur Frischluft bei – auch wenn man das anfangs denken mag. Vereinfacht gesagt, arbeitet der Dyson-Ventilator mit einer Art Düsenjet-Technik: Luft wird von unten angesaugt, im Standfuß beschleunigt und dann aus den Düsen des Ventilators wieder herausgeschossen. Dabei ist er aber bei weitem nicht so laut wie ein Düsenjet, wir haben gerade einmal 48 Dezibel auf höchster Stufe gemessen.

Die Ausstattung ist toll, zwischen zehn Geschwindigkeitsstufen kann man wählen. Außerdem lässt sich einstellen, welche Teile der Düsen die Luft hinausblasen sollen und auch seine 350 Grad Oszillation ist mehr als ausreichend. Zusätzlich kann der Luftaustritt verändert werden, das heißt, man kann auch aus den seitlichen Schlitzen Luft pusten lassen.

Was das Design angeht, kann der Dyson locker als moderne Kunst im ebenso modern eingerichteten Wohnzimmer durchgehen, ohne groß aufzufallen. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Eye of the Storm, der doch recht prominent im Raum steht. Die Verarbeitung ist sehr gut, wir hatten nichts zu bemängeln.

Die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich magnetisch auf dem Gerät ablegen und ist so vor dem Herunterfallen gesichert. Das integrierte, kleine Farbdisplay zeigt alles an, was man braucht. Eigentlich hätte der Dyson Pure Cool damit den Testsieg verdient, wäre da nicht die gar nicht klitzekleine Kleinigkeit des Preises: Fast 600 Euro für einen Ventilator wollen wohl nur die wenigsten auf den Tisch legen.

Gut & günstig

Clatronic VL 3603 S

Sie suchen einfach nur einen günstigen Ventilator, der leise ist und genug pustet? Dann kaufen sie beruhigt den Clatronic Vl 3603 S. Das Gerät kann zwar nicht mit einer hervorragenden Verarbeitung glänzen, aber dennoch ist er innerhalb einer Viertelstunde aufgebaut, und wenn er dann erstmal steht, funktioniert er auch ohne Weiteres. Ab und zu brummt er ein wenig, aber insgesamt handelt es sich hier im Vergleich um ein leises Gerät.

Der Standventilator von Clatronic ist sehr günstig zu haben – in dieser Preisklasse hatten wir kein anderes Gerät im Test, das so leise arbeitete und dennoch eine gute Windleistung hervorbrachte. Natürlich gewinnt er keine Designpreise, aber er tut, was er soll. Im Büro griffen wir selbst gern bei hohen Temperaturen auf diesen Ventilator zurück, da man in Ruhe arbeiten konnte.

Das Gerät hat drei Wirkungsstufen: Bei der niedrigsten Stufe haben wir eine Windgeschwindigkeit von 1,2 Metern pro Sekunde, auf mittlerer und höchster Stufe 1,8 Meter pro Sekunde aus zwei Metern Entfernung gemessen. Der Geräuschpegel bewegte sich bei den Stufen 1, 2 und 3 mit Höchstwerten von 47, 49 und 51 Dezibel in einem niedrigen Bereich. Den Kopf des Ventilators kann man in drei Stufen neigen, so schaut er entweder geradeaus oder etwas mehr nach oben. Die Gesamthöhe des Clatronic Vl 3603 S kann man natürlich auch noch verstellen: Man hat hier einen Spielraum von 130 bis 105 Zentimetern.

Der beste Turm

Brandson 303143

Test Ventilator: Brandson Turmventilator 2020
Der Brandson ist endlich mal ein Turmventilator mit ordentlich Wind und einer vertretbaren Windhöhe!

von 259 Lesern gekauft

Der Brandson 303143 ist ein modern anmutender Turmventilator, der einige schöne Extras im Gepäck hat. Vor allem aber bringt er mit einer Windleistung von 2,0 Metern pro Sekunde einen Wert mit, von dem viele andere Türme sich eine Scheibe abschneiden können – und außerdem landet der Wind nicht nur 20 Zentimeter über dem Boden. Wenn man sich im Sitzen anpusten lässt, reicht die Windhöhe schon gut aus.

Der Brandson hat einen Timer, der auf bis zu zwölf Stunden eingestellt werden kann. Darüberhinaus sind ein separater Natur- und ein Nachtmodus an Bord. Insgesamt gibt es drei Wirkungsgrade, die niedrigste Stufe erreicht in zwei Metern Entfernung eine Windleistung von 1,2 Metern pro Sekunde.

Toll finden wir hier, dass dauerhaft die Temperatur angezeigt wird – auch wenn das Gerät nicht angeschaltet ist. Das Display ist richtig schön groß und gut ablesbar. Vor allem die Temperaturanzeige lässt sich noch gut aus der Ferne erkennen. Mit 53 Dezibel ist das Gerät nicht zu laut und das Kabel mit 150 Zentimetern nicht zu kurz geraten.

Für alle, die sich einen stylischen Turm zu Hause aufstellen wollten, ist der Brandson 303143 die richtige Wahl.

Außerdem getestet

Klarstein Silent Storm

Der Klarstein Silent Storm enttäuschte uns: Schon allein wegen seinesm Namens hatten wir hohe Erwartungen an das Gerät. Leider sticht seine Windleistung auf höchster Stufe mit 2,1 Metern pro Sekunde nicht besonders hervor, dafür aber die 59,4 Dezibel Lautstärke, die er dabei in zwei Metern Entfernung von sich gibt. Er hat ein angenehm bedienbares Steuerrädchen, mit dem man sich durch seine 26 Stufen schalten kann. Eine Temperaturanzeige gibt es nicht, dafür aber Nacht-, Natur- Leise- und Komfortmudus. Das lange Kabel von 1,75 Metern bringt ihm weitere Pluspunkte ein. Das Gerät ließ sich leicht aufbauen und auch die Verarbeitung konnte gefallen. Für eine Empfehlung ist uns das Gerät aber schlicht und einfach zu laut, vor allem wenn der Name schon eine leise Arbeitsweise verspricht. Auch auf Stufe zehn war er noch lauter als der Rowenta Turbo Silence Extreme.

Honeywell QuietSet Tower

Optisch macht der QuietSet Tower einen ganz guten Eindruck. Er besteht aber komplett aus Kunststoff. Der Standfuß wirkt auf den ersten Blick störend, funktionell ist er aber auf jeden Fall, da mehr Luft in die höheren Regionen gepustet wird und nicht nur die Beine belüftet werden – allgemein ein Manko bei Turmgeräten. Das Bedienfeld ist leicht zu verstehen, eine Fernbedienung inklusive Batterien ist im Lieferumfang enthalten, außerdem ist er mit 42 Dezibel auf höchster Stufe recht leise.

Der Dyson Pure Cool Me ist angenehm leise und hat eine platzsparende Größe. Sein Design ist, wie von Dyson gewohnt, futuristisch und dezent. Besonders toll finden wir auch die magnetische Fernbedienung, die man am Gerät ganz leicht fixieren kann. So liegt sie nicht im Weg herum oder geht gar verloren. Der Dyson reinigt die Luft partikelgenau und ist mit einer umfangreichen Timerfunktion ausgestattet. Natürlich kostet er etwas mehr. Insgesamt kommt er aber nicht an seinen großen Bruder heran.

Den kleinen Honeywell HT-900E finden wir eigentlich ziemlich gut, allerdings können Bodenventilatoren die gesamte Raumluft schlechter bzw. langsamer durchmischen. Sofern man genug Platz hat, könnte sich das Gerät aber für den Schreibtisch eignen. Er bringt auf jeden Fall eine super Windleistung von 2,1 Metern pro Sekunde mit und auch das Kabel ist mit 190 Zentimetern richtig schön lang. Die Lautstärke hält sich mit 54,5 Dezibel noch in Grenzen, an der Verarbeitung haben wir nichts auszusetzen. Schöner wäre es aber, wenn der Stufenregler nicht hinten am Gerät wäre. So muss man sich eventuell immer ein wenig verrenken, um das Gerät anzuschalten. Auch dass die höchste Stufe gleich nach dem Aus/An-Schalter liegt, könnte irritierend sein.

Als wir den Klarstein Airflex 360 aufgestellt hatten, konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir das Design Retro oder futuristisch finden sollen – irgendwie etwas von beidem. Ob einem die Optik gefällt, muss jeder selbst entscheiden – was wir aber sagen können ist, dass der Airflex gut verarbeitet ist und mit seinem wirklich hohen Gewicht garantiert nicht umfällt. Die Windleistung ist in Ordnung, für kleinere Räume ist er durchaus gut geeignet, für größere fehlt ihm die Puste.

Brandson Standventilator

Der Standventilator von Brandson ist für ein Standard-Gerät gut verarbeitet, und kann sich außerdem leise und schnell um die eigene Achse drehen. Optisch macht er im Vergleich zu anderen klassischen Standventilatoren etwas mehr her, allerdings kommt für so ein Gerät eher wenig Wind an. Dafür, dass er um einiges teurer ist und nicht genügend Vorteile bietet, kann er nicht an ähnlichen Ventilatoren seiner Klasse vorbeiziehen.

Ein mächtiger Turmventilator mit guter Verarbeitung, LED-Anzeige, Nacht und Naturmodus (natürliche Brise) ist der Honeywell HO-5500RE, der ebenfalls an das Design von Lautsprechern erinnert. Er bietet drei Jahre Garantie und kann einen Raum von 25 Quadratmetern für einen Turm gut belüften. Was will man mehr? Ach ja – ein ruhiges Gerät. Leider dreht dieser Ventilator auf höchster Stufe mit bis zu 58 Dezibel auf, was dann doch etwas zu sehr stört.

Auch mit dem Honeywell HYF290E4 hat der Hersteller einen weiteren, guten Ventilator gebaut. Er ist mit 51 Dezibel leise, hat eine solide Windleistung von 1,5 Metern pro Sekunde und bringt ein richtig langes Kabel von 210 Zentimetern mit. Toll ist hier, dass er gleich acht verschiedene Wirkungsstufen anbietet, so kann man auch eine ganz leichte Brise einstellen. Bei unserem Zwei-Meter-Test hat unser Messgerät schon gar keinen Wind mehr wahrgenommen. Insgesamt handelt es sich um ein tolles Gerät, das auch designtechnisch eine Besonderheit ist. Unsere derzeitige Turm-Empfehlung pustet aber noch ein bisschen mehr.

TZS First Austria Säulenventilator

Der TZS Fist Austria Turmventilator ist sehr schlicht designt und sieht fast aus wie eine Lautsprechersäule. Dementsprechend fügt er sich gut in so ziemlich jeden Raum ein. Die Verarbeitung ist okay, könnte an manchen Stellen aber besser sein. Schön fanden wir, dass am unteren Ende des Gerätes ein kleines Fach zu finden war, in das man einen Raumduft geben kann. So hat man kühle Luft, die außerdem noch angenehm riecht. Was die Leistung angeht, bleibt der First Austria leider ebenfalls hinter den Standventilatoren zurück.

Brandson Turmventilator

Der Brandson Turmventilator ist ein schönes, modern anmutendes Gerät, das mit einer schicken LED-Anzeige, Timer, Nacht- und Naturmodus besticht. Er verbraucht laut Hersteller 0,4 Watt im Standby-Modus und dreht sich langsam und in einem eher kleinen Winkel. Das Gerät arbeitet leise und ist gut verarbeitet. Dennoch leidet auch dieser Turm unter der üblichen Krankheit: Er ist zu schwach. Mit einer Windgeschwindigkeit von nur 0,7 bis 1,1 Metern pro Sekunde wird man an sehr heißen Tagen wohl nicht ganz zufrieden sein.

Der Dyson Cool AM07 ist die günstigere Variante unserer »Wenn Geld Egal Ist«-Empfehlung. Designt ist er genauso, doch optisch fällt einem gleich auf, dass diese Variante günstiger ist. Der Standfuß ist nicht so mächtig und außerdem nicht farblich abgesetzt. Zusatzfunktionen wie Luftreinigung sind ebenfalls nicht vorhanden. Pusten tut er trotzdem sehr gut und auch wenn er nicht ganz so edel aussieht, macht er sich immer noch gut im schicken Wohnzimmer.

Carlo Milano VT-400.duo

Der Carlo Milano VT-400.duo ist eine echte Besonderheit im Test: Er besteht eigentlich aus zwei Ventilatoren, die man auch unabhängig voneinander verstellen kann. Die Verarbeitung ist hochwertig, das wird von der Touch-Bedienung unterstrichen. Die Windleistung ist mit 1,4 Metern pro Sekunde mittelprächtig, an Zusatzfunktionen fehlt es dem Gerät aber nicht. Leider ist es mit 58 Dezibel doch eher laut und für den Preis erwarten wir mehr Wind und weniger Geräusch.

Der Klarstein Highwind Turmventilator macht optisch einen ganz guten Eindruck, ist aber von den getesteten Klarstein-Geräten klar das schlechteste. Für große Räume ist er nicht stark genug und die Belüftung erfolgt recht weit unten. Der schlafende Hund am Boden wird sich freuen, ansonsten bekommen nur die Beine eine Abkühlung. Für diese Leistung ist er uns zu teuer.

TZS First Austria FA-5553-1

Ganz knapp war das Rennen zwischen diesem TZS First Austria FA-5553-1 und unserer Preisempfehlung. Da dieser Ventilator aber etwas teurer ist, konnte er sich nicht behaupten. Insgesamt macht er seinen Job gut, er arbeitet leise und mit genügend Windleistung. Für seinen Preis erhofft man sich allerdings eine bessere Verarbeitung. Design-Preise wird er auch nicht gewinnen, dafür kommt mit 1,8 Metern pro Sekunde aber gut Wind an.

Der Trotec TVE 17 S ist ein klassisches Gerät, das in unserem Test ziemlich mittelprächtig abschnitt. Mit einer Windgeschwindigkeit von 0,9 bis 1,4 Metern pro Sekunde und einer Lautstärke von 49 bis 52 Dezibeln kann sich vor allem der Preis des Geräts sehen lassen. Die Verarbeitung ist dementsprechend nicht luxuriös, aber an sich kann man sich hier nicht beschweren. Wir raten aber zu unserer Preisempfehlung, da man dort ein noch leiseres Gerät mit mehr Leistung in der gleichen Preisklasse findet.

Der Orbegozo SF-0148 brachte uns zuerst ein böses Erwachen: Der Aufbau gestaltete sich sehr nervenaufreibend, da man einen Plastikring um die Korbhälften zwängen musste – alleine hätten wir es nicht hinbekommen und auch zu zweit ist das ein ziemlicher Akt. Die Korbhälften müssen exakt aufeinander liegen um den Ring, in dem sich eine Rille verbirgt, plan aufzusetzen. Anschließend muss man das Ganze noch mit einer Schraube festdrehen. Nach dieser kleinen Odyssee machte der Ventilator aber keinen besonders schlechten Eindruck. Er reiht sich in die Riege der Standard-Ventilatoren ein, wobei er sogar eine schönere Basis mitbringt. Die Windleistung von 1,6 Metern pro Sekunde ist voll okay, auch die Lautstärke von 50 Dezibel passt. Wenn der Aufbau leichter gewesen wäre, wäre vielleicht sogar eine Spar-Empfehlung drin gewesen.

Brandson Windmaschine Retro L

Wer einen wertigen Bodenventilator für Shootings, Veranstaltungen etc. sucht, bei dem die Lautstärke keine Rolle spielt, kann sich die Windmaschine Retro L von Brandson anschaffen. Dieses Gebläse hat mit einer Windgeschwindigkeit von 2,0 bis 3,2 Metern pro Sekunde die höchsten Werte in unserem Test – kein Wunder, hier stecken auch ganze 120 Watt dahinter, was für einen Ventilator sehr viel ist. Ob man ihn sich ins Büro stellen möchte, sollte man es sich zweimal überlegen: Der Ventilator erreicht Lautstärkewerte von 57 bis 64 Dezibel.

Brandson Windmaschine Retro M

Nachdem man die Power seines großen Bruders erlebt hat, ist man bei der Windmaschine Retro M von Brandson fast ein bisschen enttäuscht. Sie erreicht bloß Windgeschwindigkeiten von 0,5 bis zu 0,9 Metern pro Sekunde. Das ist für einen Rotationsventilator recht wenig. Die Verarbeitung ist hier trotzdem gut, und wenn man sich ein Gerät für den Boden kaufen möchte, kann man ihn in Erwägung ziehen. Allerdings ist er mit Lautstärkewerten von 46 bis 57 Dezibel nicht gerade leise.

Der Turmventilator Balter VT-3 machte auf uns erst einen super Eindruck: Er hat ein tolles Farbdisplay, zeigt die Temperatur an und auch die Windleistung kann sich mit 2,2 Metern pro Sekunde sehen lassen. Mit 54 Dezibel arbeitet er nicht zu laut und das Gerät ist super verarbeitet. Leider landet der Wind – oder zumindest das meiste davon – nur etwa 20 Zentimeter überm Boden, was den Sinn der Sache verfehlt.

Der Ansio 1126 bringt für einen Turm eine solide Windleistung von 2,0 Metern pro Sekunde mit. Leider landet der Wind auch hier nur etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Er ist in Sachen Design kein besonderes Highlight, mit seinem Timer aber durchaus funktional, und er hat ein langes Kabel von 180 Zentimetern. Leider ist er mit 57 Dezibel eher laut und deshalb nicht unbedingt zu empfehlen. Für den gleichen Preis gibt es auf jeden Fall noch bessere Geräte.

Rowenta VZ6670 Eole Infinite

Der Rowenta VZ6670 Eole Infinite kommt mit einer Fernbedienung, die man am Gerät befestigen kann, einem Timer und einem Automatikmodus. Er hat drei verschiedene Wirkungsstufen und zeigt die Raumtemperatur an. Insgesamt wirkt das Gerät etwas altbacken, die Bedienung ist aber einfach und unkompliziert. Leider kann er, wie viele andere Türme, nicht mit der Windleistung überzeugen – und auch nicht mit der Stelle, an der der Wind ankommt! Auf der höchsten Stufe landet nur ein Wert von 1,1 Metern pro Sekunde auf Beinhöhe.

AEG T-VL 5531 Tower-Ventilator

Von den beiden AEG-Geräten im Test hatten wir wirklich mehr erwartet. Um ehrlich zu sein, waren wir richtig enttäuscht. Der AEG T-VL 5531 Turmventilator hat drei Stufen, wobei die dritte Stufe nicht im geringsten ausreicht, um eine gute Frischluftzufuhr zu gewährleisten. Wenn er länger läuft, fängt er außerdem an, unangenehm zu klappern. Insgesamt ist er schlecht verarbeitet und dafür zu teuer.

Noch einen Ticken schlechter als den AEG-Turm fanden wir den Standventilator AEG VL5668 S. Er ist sehr schlecht verarbeitet, vor allem der Rotorkäfig ist einfach nur windig. Es gibt kein Display und auf höchster Stufe vibriert das Gerät stark und fängt an, zu schwanken. Wind macht er zwar ganz gut, doch das ist ja leider nicht alles. Wirklich glücklich wird man mit diesem Modell nicht werden.

Der Sichler VT-380 sieht modern aus und besticht vor allem mit der Funktion der Luftreinigung, die man sonst eher von Dyson kennt. Auch hier gibt es eine Temperaturanzeige und ein langes Kabel von 180 Zentimetern. Das Design ist futuristisch und schlicht gehalten. Die Windleistung ist mit 1,6 Metern pro Sekunde in einem guten Bereich für einen Turm. Etwas irritiert waren wir aber, als wir feststellten, dass der Hersteller die Wirkungsstufen vertauscht hat. Die mittlere Stufe machte wenig Wind, die niedrige Stufe mittelstarken Wind.

Auch die Anleitung ist leider fehlerbehaftet. Es wird geschrieben, dass man die vier Schrauben am Gerät entfernen und mit diesen die Basis befestigen soll. Wenn man allerdings die Schrauben vom Gerät entfernt, fliegt einem die Befestigung entgegen. Man benötigt also die weiteren vier mitgelieferten Schrauben, um das Gerät sicher aufstellen zu können. Das geht aus der Anleitung nicht hervor.

Der Interior TF35A ist nicht besonders leise und hat bis auf seine drei obligatorischen Wirkungsstufen und die Schwenkfunktion keinerlei Zusatzfunktionen, was für einen Turm recht mau ist. Nichtmal den Designvorteil, den Türme oft mitbringen, kann er ausspielen. Üblich für Geräte seiner Art, kommt auch nicht viel Wind an – für den Preis kann man sich bessere Modelle kaufen.

Der Clatronic T-VL 3546 hat es geschafft, der lauteste Turm im Test zu werden. Auf höchster Stufe blasen einem hier 62 Dezibel um die Ohren, was im Büroalltag und auch zu Hause einfach nur nervig ist. Besonders schön ist dieses Gerät auch nicht. Es ist etwas wacklig und mit nur 0,5 bis 0,9 Metern pro Sekunde bekommt man hier selbst für einen Turm eine schlechte Windleistung. Die Verarbeitung ist nicht wirklich gut, wenigstens gibt es hier einen Timer und das Gerät ist noch recht günstig zu erwerben.

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Kommentare

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Christian
Christian

Ich hatte den „Testsieger“ Rowenta Turbo Silence Extreme. Ja, er bläst gut, aber er ist definitiv nicht leise, für ein Schlafzimmer ist er überhaupt nicht geeignet. Wie gut, dass ich ihn zurücksenden konnte. Dann kaufte ich mir den Turmventilator Koenig KTF 100 (gut bei „Test“) – er ist recht wackelig, wenn man nicht dagegen kommt, merkt man es aber nicht. Er ist definitiv deutlich leiser als der Rowenta. Meinem Sohn reicht er – er ist auch nicht teuer. Wegen seiner etwas „sparsamen“ Bauweise knarzt er aber ab und zu. Mir war er dennoch zu laut – erst recht fürs Schlafzimmer.… Mehr... »

Michael
Michael

Super erklärt und berichtet.Sehr Interessant.Dankeschön

Katrin Herrmann
Katrin Herrmann

Hört sich echt toll an der von klarstein würde mich auch interessieren.

Christian
Christian

Ich habe etwas weiter oben zu dem Klarstein Sommerwind geschrieben. Unbedingte Kaufempfehlung.

Doris Schulze
Doris Schulze

ausführliche Informationen,so erklärt das jeder sie versteht da weiß man was man gerne hätte um nicht mehr so zu schwitzen.