Ventilator Test: Standventilator Aufmacher
test
Letzte Aktualisierung:

Der beste Ventilator

Wir haben 47 Ventilatoren getestet. Der beste ist für uns der Rowenta Turbo Silence Extreme. Der Produktname passt, denn der Ventilator überzeugt in der Praxis mit einer tollen Windleistung, einem leisen Betriebsgeräusch, sehr guter Verarbeitung und viel Ausstattung. Das sichert ihm klar den Testsieg.

Lars Schönewerk
Lars Schönewerk
ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er unter anderem Smart-Home- und Haushaltsgeräte und alles für die männliche Gesichtshaarpflege.
Doreen Menz
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Letztes Update: 21. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

20. Mai 2022

Wir haben fünf weitere Ventilatoren getestet. Unser neuer Preistipp ist der Midea FS40-15FR, der für überschaubares Geld eine großzügige Ausstattung bietet. Er ersetzt den ehemaligen Preistip Klarstein Windflower, der mittlerweile stark im Preis gestiegen und somit kein Schnäppchen mehr ist. Er ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

16. Juli 2021

Wir haben sieben weitere Ventilatoren getestet. Der Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870 und der Klarstein Windflower sind neue Empfehlungen. Der Clatronic VL 3603 S ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

31. Juli 2020

Wir haben drei neue Ventilatoren getestet. Unsere neue Empfehlung ist der futuristische Meaco 1056 P!

19. Juni 2020

Wir haben neun weitere Ventilatoren getestet. Eine neue Empfehlung ist der Turmventilator Brandson 303143. Außerdem rutschte der Rowenta Turbo Silence Extreme auf die Position des Testsiegers.

30. August 2019

Wir haben den neuen Dyson Pure Cool Me getestet. Dank seiner leichten Bedienung und der leisen und luftreinigenden Arbeitsweise ist er ein tolles Gerät, das aber nicht ganz an seinen großen Bruder herankommt.

28. Juni 2019

Wir haben acht neue Ventilatoren getestet. Unsere neue „Gut & Günstig“-Empfehlung ist der Clatronic Vl 3603 S – für wenig Geld bekommt man hier ein leises Gerät mit genug Windleistung.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wer bei schweißtreibenden Temperaturen nicht die Möglichkeit hat, sich durch einen Sprung ins Wasser Abkühlung zu verschaffen, muss sich entweder eine Klimaanlage zulegen – oder sich um ein wenig frische Brise kümmern. Eine Klimaanlage ist nicht nur teuer sondern erfordert auch eine aufwändige Installation. Ein Ventilator dagegen ist fürs Büro oder die eigenen vier Wände genau das richtige, um an schwülen Sommertagen ein wenig Abkühlung zu bekommen.

Wir haben uns durch schier endlose Seiten an Ventilatoren geklickt, die interessantesten ausgewählt und in mehreren Testrunden insgesamt 47 Standventilatoren, Turmventilatoren und Bodenventilatoren getestet. Von günstigen 30 Euro bis schwindelerregenden 600 Euro war alles dabei. 42 der getesteten Ventilatoren sind derzeit noch erhältlich.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640

Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
Modernes Design und gute Leistung! Außerdem ist er wirklich sehr leise.

Der Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640 hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Er ist selbst auf höchster Stufe erstaunlich leise und kann so problemlos im Büroalltag eingesetzt werden. Außerdem ist er weniger aufdringlich als andere Ventilatoren. Ob man die Optik mag, ist Geschmackssache. Wir würden wohl eher zum schwarzen Modell tendieren, unser weißes Testgerät erinnerte uns schon sehr an Zahnarztpraxis.

Besser, aber teurer

Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870

Test  Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870
Wer bereit ist, mehr auszugeben, bekommt auch mehr: Was unser Testsieger kann, kann das Nachfolger-Modell mindestens genauso gut.

Wenn Sie gerne etwas mehr Wind möchten und bereit sind, den happigen Aufpreis zu bezahlen, können wir Ihnen den Premium-Nachfolger unseres Favoriten empfehlen. Der Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870 kann alles, was der Testsieger kann, mindestens genauso gut und ist obendrein ein echter Hingucker. Auch seine größte Stärke liegt im leisen Betrieb, außerdem steht er dank seines schweren Standfußes sehr stabil. Dass wir den Ventilator nicht als Testsieger ausgezeichnet haben, ist lediglich seinem stattlichen Preis geschuldet.

Wenn Geld egal ist

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Der Ventilator sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool unterscheidet sich nicht nur optisch von klassischen Ventilatoren oder Turmgeräten, sondern auch was die Technik angeht. Zusätzlich zum angenehmen Luftzug wird beim Pure Cool nämlich auch noch die Raumluft gereinigt. Außerdem kann auch seitlich an den Luftschlitzen Luft austreten, man hat viele Funktionen zur Auswahl. Die Technik des Dyson begeistert uns, sein Preis leider weniger: Bei fast 600 Euro bleibt einem trotz frischer Luft die Puste weg. Wer sich daran nicht stört, bekommt mit dem Dyson nicht nur einen tollen Ventilator, sondern auch ein echtes Design-Statement.

Der beste Turm

Brandson 303143

Test  Ventilator: Brandson Turmventilator 2020
Der Brandson ist endlich mal ein Turmventilator mit ordentlich Wind und einer vertretbaren Windhöhe!

Der Turmventilator von Brandson hat zwei ganz klare Vorteile im Vergleich zu seinen anderen Turm-Kollegen: Er bringt erzeugt einen hohen Luftstrom und der landet auch hoch genug – so werden nicht nur die Waden gekühlt. Außerdem sieht er super aus und bringt noch weitere Extras wie eine dauerhafte Temperaturanzeige, drei Geschwindigkeitsstufen, Nacht- und Naturmodus mit.

Gut & günstig

Midea FS40-15FR

Test Ventilator: Midea FS40-15FR
So viel Ausstattung wie bei Midea gibt es für den Preis nur selten. Nur leise ist der Ventilator nicht.

Der Midea FS40-15FR erfindet Rotorventilatoren nicht neu, flattert aber für relativ wenig Geld mit LED-Display, Fernbedienung und einem soliden Standfuß ins Haus – eine so gute Ausstattung ist in diesem Preis selten. Außerdem ist er höhenverstellbar und auch die Windleistung stimmt – nur leise ist der Ventilator nicht.

Vergleichstabelle

TestsiegerRowenta Turbo Silence Extreme VU5640
Besser, aber teurerRowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870
Wenn Geld egal istDyson Pure Cool
Der beste TurmBrandson 303143
Gut & günstigMidea FS40-15FR
Boneco F225
Rowenta Eclipse
Meaco 1056 P
Brandson DC Eco Silent
Djive Flowmate Classic 120
Honeywell HT-900E
Dyson Pure Cool Me
Dyson Cool AM07
Philips AMF220/15
Djive Flowmate Arc Heater
Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2
Klarstein Silent Storm
Balter VT-3
Ansio 1126
Honeywell HYF290E4
Carlo Milano VT-400.duo
Brandson Windmaschine Retro L
Brandson 722301480722
Honeywell HO-5500RE
Clatronic VL 3603 S
Klarstein Airflex
TZS First Austria FA-5560-2
Honeywell QuietSet Tower HY254E4
Klarstein Highwind
Klarstein Windflower
Brandson 72230334772
Rowenta VZ6670 Eole Infinite
Orbegozo SF 0148
Brandson 722303054722
Trotec TVE 17 S
TZS First Austria FA-5553-1
Sichler VT-380
Brandson Windmaschine Retro M
Kesser K-SV3101
Interior TF35A
AEG VL5668 S
Clatronic T-VL 3546
Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • Stabiler Stand
  • Leise
Test  Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870
  • Sehr gute Windleistung
  • Leise
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Stabiler Stand
  • Höhenverstellbar
  • Teuer
  • Kurzes Stromkabel
  • Für den Aufbau ist ein Schraubendreher nötig
Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
  • Mit Luftreinigung
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Außergewöhnliches Design
  • Stufenlose Einstellung
  • Langes Kabel
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
Test  Ventilator: Brandson Turmventilator 2020
  • Viele Funktionen
  • Gute Windleistung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • Temperaturanzeige
Test Ventilator: Midea FS40-15FR
  • Guter Preis
  • Großzügige Ausstattung
  • Gute Windleistung
  • Höhenverstellbar
  • Display
  • Laut, selbst im Nachtmodus
  • Fummeliger Zusammenbau des Rotorkorbs
  • Schraubendreher nötig
Ventilator Test: 71igj7iyopl. Ac Sl1500
  • Sehr gute Windleistung
  • Leise
  • Außergewöhnliches Design
  • Sehr feine Abstufungen
  • Stromversorgung über den Standfuß
  • Keine Oszillation
  • Klein
  • Relativ teuer
Test  Ventilator: Rowenta Eclipse
  • Schönes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Funktionen inkl. Luftreinigung
  • Kann sehr leise arbeiten
  • Gute Windleistung
  • Teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
Ventilator Test: Bildschirmfoto 2020 07 29 Um 16.20.44
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Schwenkt horizontal und vertikal
  • Genauer Winkel einstellbar
  • Sehr gute Windleistung
  • Temperaturanzeige
  • 12 Stufen
  • Energiesparend
  • Relativ teuer
  • Bedienung direkt am Gerät umständlich
Test Ventilator: Brandson DC ECO Silent
  • Gute Windleistung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Leise
  • Fernbedienung
  • Relativ klein und nicht höhenverstellbar
  • Externes Netzteil
Test  Ventilator: Djive Flowmate Classic 120
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Robuste Materialien
  • Hübsches Design
  • Schneller, werkzeugloser Aufbau
  • Viele Bedien­möglichkeiten
  • Laut
Test  Ventilator: Honeywell HT-900E
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Kompakt
  • Gute Windleistung
  • Schlechte Platzierung des Stufenreglers
Test  Ventilator: Dyson Pure Cool Me
  • Sehr einfache Bedienung
  • Modernes Design
  • Mit Luftreinigung
  • Leicht
  • 10 Stufen
  • Langes Kabel
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
Test Ventilator: Dyson Cool
  • Gute Windleistung
  • Hübsches Design
  • Leise
  • Sehr teuer
Ventilator Test: Philips Amf220 15
  • Kann auch heizen und die Luft reinigen
  • Großer Oszillationswinkel
  • Gute Verarbeitung
  • Fernbedienung
  • Praktisches Display
  • Relativ geringe Windleistung
  • Selbst auf niedrigster Stufe nicht wirklich leise
Test Ventilator: Djive Flowmate Arc Heater
  • Mit Luftreinigung und Heizfunktion
  • Hoher Bedien­komfort (Touchscreen Fernbedienung, App, Sprachassistenten)
  • Solide Windleistung
  • Hohe Verarbeitungs­qualität
  • Teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
Ventilator Test: Xiaomi Mi Smart Standing Fan 1c
  • Stromversorgung über den Standfuß
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Solide App
  • Viel Kunststoff
  • Relativ klein
  • Kurzes Stromkabel
Test  Ventilator: Klarstein Silent Storm
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • 26 Stufen
  • Langes Kabel
  • Energiesparend
  • Eher laut
Test  Ventilator: Balter Turmventilator
  • Gute Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Temperaturanzeige
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
Test  Ventilator: Ansio 1103
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Eher laut
Test  Ventilator: Honeywell HYF290E4
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Langes Kabel
  • 8 Stufen
Test  Ventilator: Carlo Milano NX-6394
  • Zwei voneinander unabhängige Ventilatoren
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Eher laut
  • Teuer
Test  Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cm
  • Sehr gute Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Sehr laut
Test  Ventilator: Brandson Standventilator
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
Test  Ventilator: Honeywell HO-5500RE
  • Solide Windleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Langes Kabel
Test  Ventilator: Clatronic VL 3603 S
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Leicht
  • Verarbeitung könnte besser sein
Ventilator Test: 10030415 Front Ventilator
  • Sehr stabil
  • Solide Windleistung
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Teuer
Ventilator Test: Tzs Ventilator
  • Mit Duftbehälter
  • Solide Windleistung
  • Leise
Test Ventilator: Honeywell QuietSet Tower
  • Leise
  • Gute Verarbeitung
  • Luft gelangt nicht nur an die Beine
  • 5 Stufen
  • Wenig Windleistung
Test Ventilator: Klarstein Highwind
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Tolle Windleistung
  • Leise
  • Temperaturanzeige
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Teuer
Test  Ventilator: Klarstein Windflower
  • Solide Windleistung
  • Stabiler Standfuß
  • Laut
  • Kurzes Stromkabel
  • Für den Aufbau ist ein Schraubendreher nötig
Test  Ventilator: Brandson 72230334772
  • Hübsches Design
  • Viele Funktionen
  • Temperaturanzeige
  • Bedienpanel am Testmuster war verschoben angebracht
Test  Ventilator: Rowenta VZ6670 Eole Infinite
  • Kabel verschwindet komplett im Gerät
  • Temperaturanzeige
  • Wenig Windleistung
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Kurzes Kabel
Test  Ventilator: Orbegozo SF 0148
  • Günstig
  • Leise
  • Solide Windleistung
  • Schwieriger Aufbau
Test  Ventilator: Brandson Turmventilator
  • Leise
  • Schönes Design
  • Viele Zusatz­funktionen
  • Gute Verarbeitung
  • Langes Kabel
  • Wenig Windleistung
Test  Ventilator: Trotec TVE 17 S
  • Günstig
  • Solide Windleistung
  • Leise
  • Langes Kabel
  • Billige Verarbeitung
Ventilator Test: 61r Jyutesl. Sl1000
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Günstig
  • Leicht
  • Langes Kabel
  • Billig verarbeitet
Ventilator Test: Bildschirmfoto 2020 06 16 Um 15.55.11
  • Mit Luftreinigung
  • Langes Kabel
  • Temperaturanzeige
  • Solide Windleistung
  • Falsche Reihenfolge bei den Windstufen
  • Fehlerhafte Anleitung
  • Eher laut
Test  Ventilator: Brandson Windmaschine Retro 30 cm
  • Gute Verarbeitung
  • Leicht
  • Kompakt
  • Langes Kabel
  • Laut
  • Wenig Windleistung
Ventilator Test: Kesser Standventilator
  • Leise
  • Geringer Stromverbrauch
  • Solide Windleistung
  • Stabiler Standfuß
  • Höhenverstellbar
  • Miserable Bedientasten
  • Gänge 2 & 3 sind vertauscht
  • Stark mittig konzentrierter Luftstrom mit wenig Breite
Test  Ventilator: Interior TF35A
  • Günstig
  • Leicht
  • Kurzes Kabel
  • Wenig Windleistung
Test Ventilator: AEG VL5668 S
  • Günstig
  • Gute Windleistung
  • Leise
  • Schlecht verarbeitet
  • Aufbau nervig, weil die Teile nicht gut ineinander passen
Test  Ventilator: Clatronic T-VL 3546
  • Günstig
  • Leicht
  • Niedrige Windleistung
  • Billige Verarbeitung
  • Laut
  • Wacklig
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Die Rettung für heiße Tage: Ventilatoren im Test

Die wenigsten können sich über eine Klimaanlage freuen, dann ist ein Ventilator der willkommene Helfer in der Not. Eine Klimaanlage kann ein Ventilator natürlich nicht ersetzen, schließlich kühlt er die Raumluft nicht. Durch Luftzirkulation erzeugt aber auch ein Ventilator ein angenehmes Raumklima.

Verbesserte Raumluft – auch im Winter

Nicht nur im Sommer, auch im Winter kann ein Ventilator ein echter Pluspunkt sein. Denn die Windmaschinen wälzen auch die durch Heizen aufgewärmte Luft um, so verteilt sich die Wärme besser im Raum und auch in Ecken, die normalerweise nicht so gut beheizt werden können, kann die Wärme vordringen. Eine bessere Luftzirkulation bedeutet weniger Schimmelbildung in kalten und feuchten Ecken und auch Heizkosten können gespart werden.

 Ventilator Test: Standventilator
Mit einem Ventilator lässt es sich im Hochsommer besser aushalten.

Wieso kühlt ein Ventilator?

Wer sich schon mal längere Zeit in aufgeheizten Räumen ohne Kühlung aufgehalten hat, weiß, wie schweißtreibend und belastend für den Kreislauf ein solcher Hitzestau ist. Schon das kleinste Lüftchen kann eine wohltuende Erfrischung bringen, genau wie ein Ventilator. Doch warum ist das so, auch wenn die Raumluft an sich nicht abgekühlt wird?

Die Antwort ist ganz einfach: Bei Hitze fängt der Körper an zu schwitzen, es entsteht ein dünner Feuchtigkeitsfilm auf der Haut. Wenn Wasser verdunstet, entsteht Kälte. Luftströme unterstützen diesen Verdunstungseffekt. Schon alleine die Luftzirkulation sorgt also subjektiv für Abkühlung. Es ist dann gar nicht nötig, die Raumtemperatur zu kühlen, denn ein Ventilator tauscht die Luft direkt über unserer Haut durch die ständige Luftumwälzung immer wieder aus.

Welche Bauweise ist am besten?

Vor einem Kauf sollten Sie sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen, welche Art von Ventilatoren für Sie am sinnvollsten ist. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle und Bauweisen, nicht jeder ist für jeden Anspruch gleich gut geeignet. In diesem Test haben wir uns auf Turm-, Stand- und Bodenventilatoren konzentriert, doch es gibt noch mehr Auswahl: Kleine Tischventilatoren oder auch Deckenventilatoren können ebenfalls eine interessante Alternative für Sie sein.

Standventilatoren

Der klassische Ventilator ist ein Standventilator mit einem großen Propeller. Er macht viel Wind, eignet sich aber meist nicht gerade als Designhighlight fürs Wohnzimmer.

Je nach Ausstattung bieten Standventilatoren teils große Luftumwälzung und kühlen dementsprechend gut. Zur Ausstattung gehört meist eine Fernsteuerung und eine Zeitschaltuhr.

 Ventilator Test: Standventilator
Standventilatoren haben meist einen höheren Luftdurchsatz und sind dabei leiser.

Platz brauchen Sie für einen Standventilator aber auf jeden Fall, denn er beansprucht viel Stellfläche. Auch was die Lautstärke angeht, sollte man nicht zu empfindlich sein. Stärkere Motoren können sehr laut werden.

Turmventilatoren

Seit Dyson vor etwa zehn Jahren mit dem Air Multiplier einen rotorlosen Ventilator auf den Markt brachte, hat sich designtechnisch einiges verändert. Turmventilatoren, auch Säulenventilatoren genannt, sind optisch meist attraktiver, weil kleiner und unauffälliger als klassische Standventilatoren. Außerdem sind sie meist leiser, können aber trotzdem eine gute Luftumwälzung erzeugen.

 Ventilator Test: Turmventilator
Turmventilatoren erzeugen häufig weniger Luftdurchsatz und sind nicht gerade geräuscharm – aber es gibt Ausnahmen.

Wenn wenig Platz im Raum zur Verfügung steht, eignet sich ein Turmventilator ebenfalls bestens, da er sehr platzsparend aufgestellt werden kann.

Meist sind drei Geschwindigkeitsstufen einstellbar und oft gibt es eine Drehfunktion. Allerdings ist die Reichweite bei den meisten Ventilatoren recht begrenzt und der Anschaffungspreis ist höher. Außerdem ist die Zirkulationsleistung nicht so hoch, da der Luftdurchsatz konzeptionsbedingt geringer ist als bei Standventilatoren. Zudem können Turmventilatoren nicht in der Höhe verstellt werden.

Tischventilatoren

Sehr mobil und mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist der Tischventilator. Er kann überall dort aufgestellt werden, wo er gerade gebraucht wird – vom Bürotisch bis hin zur Werkbank. Neben den üblichen Tischventilatoren mit Netzkabel gibt es auch Ventilatoren mit USB-Anschluss, sodass der Strom über den Computer bezogen werden kann.

 Ventilator Test: Tischventilator
Mit einem Tischventilator wird es auf der Arbeit nicht zu heiß.

Ein Vorteil von Tischenventilatoren ist auf jeden Fall ihr geringes Gewicht, das es einem ermöglicht, den Ventilator schnell und problemlos von einem Platz zum anderen zu stellen. Da der Ventilator nah an der Person steht, sollte er aber nicht zu stark sein, denn das kann auf Dauer unangenehm werden und ständig wehende Blätter auf dem Schreibtisch braucht ebenfalls keiner.

Bodenventilatoren

Ein Bodenventilator kühlt von unten und kann somit nichts auf dem Schreibtisch durcheinander bringen. Bei ihnen ist es besonders wichtig, dass man auf die Leistung des Ventilators achtet, damit ein großer Raum durch hohe Luftumwälzung auch ausreichend gekühlt wird. Wenn von unten gekühlt wird, kann es zudem länger dauern, bis die Raumluft durchmischt ist. Dazu kommt, dass das Anstellen nicht so leicht von der Hand geht. Es ist mit Herunterbücken und eventuellem Umdrehen des Ventilators verbunden.

 Ventilator Test: Bodenventilator
Ein Bodenventilator ist weniger präsent in der heimischen Einrichtung, kann aber dennoch ordentlich Luftdurchsatz von unten erzeugen.

Deckenventilatoren

Deckenventilator sind in unseren Breiten nur noch relativ selten anzutreffen, im Süden findet man sie noch häufiger. Sie sind sehr effizient, da sie die sich oben sammelnde Luft verwirbeln und durch stetige Luftumwälzung ein angenehmes Raumklima schaffen. Außerdem wird man so nicht direkt vom Ventilator angepustet und bekommt trotzdem stetig frische Luft ab.

 Ventilator Test: Deckenventilator
Deckenventilatoren eignen sich besonders für große Räume wie in Fitnesstudios, Büros etc. Doch auch zu Hause ist er praktisch – er nimmt keinen Platz weg und arbeitet leise.

Gerade in Schlafräumen eignet sich ein solcher Ventilator gut. Der Nachteil ist vor allem die Montage: Man muss den Ventilator sicher und fest an der Decke anbringen und anschließen. Darüberhinaus sind die Geräte im Durchschnitt teurer.

Tipps zum Kauf

Damit Sie auch wirklich die Abkühlung bekommen, die Sie gerade brauchen, sollte ein Ventilator in mehreren Geschwindigkeitsstufen regulierbar sein. Am besten sind drei Stufen, so können Sie zwischen einem sanften Windhauch und einem Mini-Orkan auch genau die goldene Mitte auswählen.

 Ventilator Test: Standventilator
Günstige Standventilatoren sind häufig nicht besonders gut verarbeitet, das nervt vor allem beim Aufbau. Ihren Job tun sie dann aber dennoch fast immer zufriedenstellend.

Bei Flügelventilatoren, also Geräten mit Rotorblättern, hängt die Leistung von der Anzahl der Flügel und deren Größe ab. Meist gibt es Ventilatoren mit drei Flügeln, etwas hochpreisigere Modelle kommen mit vier Flügeln. Je mehr Flügel zur Verfügung stehen, desto weniger Leistung ist nötig, um die gleiche Windmenge zu erzeugen. Das bedeutet auch, dass größere Flügel eine geringere Leistungsaufnahme benötigen, was zu weniger Energieverbrauch führt.

Wie bereits angesprochen, spielt auch der Lärmpegel eine große Rolle, denn wenn der Ventilator zu laut ist, lässt vor allem bei der Arbeit die Konzentration nach.

Außerdem ist es wichtig, dass der Ventilator sicher steht. Das gilt für jegliche Art von Ventilator, denn er darf durch seine eigene Leistung nicht umfallen oder kippen. Außerdem müssen die Flügel mit einem Schutzgitter umschlossen sein, damit man sich nicht verletzen kann. Öffnen sollte man das Gitter aber auf jeden Fall können, das ist nötig, um die Flügel zu reinigen.

 Ventilator Test: 71gn8qbfdfl. Ac Sl1500

Testsieger: Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640

Der Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640 ist ein klassischer Standventilator mit Rotorblättern. Von denen sind gleich fünf Stück vorhanden und die bläulich-durchsichtige Farbe verleiht dem Ventilator einen ganz besonderen Look.

Testsieger
Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640
Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
Modernes Design und gute Leistung! Außerdem ist er wirklich sehr leise.

Der Rowenta-Ventilator ist schlank und wenig auffällig. In der Mitte des Gerätes ist die Bedieneinheit angebracht, der Ventilator macht hier einen Knick und gibt dem Turbo Silence Extreme eine sehr moderne Optik. Unser weißes Testgerät erinnerte uns stark an einen Einrichtungsgegenstand einer Zahnarztpraxis, in Schwarz ist er für unseren Geschmack hübscher anzusehen.

Die Verarbeitung ist sehr gut. Beim Aufbau hatten wir etwas mit dem Rotorkorb zu kämpfen, die Einzelteile machten auf uns aber einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Das ganze Gerät ist eher praktisch ausgelegt und bietet keinen Schnickschnack. Eine Fernbedienung gibt es nicht, auf dem Bedienfeld kann man aus drei Geschwindigkeitsstufen wählen: Nachtmodus, normal und TurboBoost.

1 von 4
Ventilator Test: Rowenta Standventilator
Der Rowenta Turbo Silence Extreme sieht edel aus.
Ventilator Test: Rowenta Rotor
Die bläulichen Rotorblätter bringen etwas Farbe in den Look.
Ventilator Test: Rowenta Bedienfeld 2
Das Bedienfeld ist schick und lässt sich einfach bedienen.
Ventilator Test: Rowenta Bedienfeld
Es ist designtechnisch durch einen Knick im Gestänge abgesetzt.

Wir konnten feststellen, dass die Produktbezeichnung »Turbo Silence Extreme« nicht nur eine Marketingbezeichnung ist, sondern der Realität entspricht. Im Nachtmodus ist der Ventilator mit 38 Dezibel sehr leise. Wir mussten uns wirklich anstrengen, um überhaupt ein Geräusch wahrzunehmen – prima. Aber auch im Turbo-Modus schlägt er sich mit 46 Dezibel sehr gut. Der Luftstrom auf höchster Stufe konnte uns völlig zufrieden stellen.

Wenn Sie kleinere Räume haben, ist der Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640 die richtige Wahl. Sein Oszillationswinkel ist mit knapp 80 Grad völlig in Ordnung. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten im gesamten Test!

Rowenta Turbo Silence Extreme VU5640 im Testspiegel

Die Kollegen von Ask George (11/2018) haben den Rowenta Silent Extreme in Ihrem Test ebenfalls zum Favoriten erklärt. Vor allem die geringe Lautstärke und die gute Windleistung wurden positiv hervorgehoben:

»Der Roventa Standventilator bietet nicht nur die größte Leistung im Test, auch verfügt er über die größte Luftfläche. Vor allem der Turbomodus weiß im Test zu überzeugen, denn dieser liefert in den Sommermonaten die beste Kühlleistung. Auch in punkto Standfestigkeit und Verarbeitung kann das Modell im Test begeistern.«

Die Stiftung Warentest (6/2020) zeigte sich hingegen ernüchtert und vergab eine Gesamtnote von mageren 3,5 (»befriedigend«). Diese setzt sich aus Teilnoten für Funktion (2,1 – »gut«), Geräusch (2,2 – »gut«), Handhabung (3,1 – »befriedigend«) und Konstruktion und Sicherheit (4,0 – »ausreichend«) zusammen. Der Sicherheitsaspekt wurde dabei explizit angesprochen:

»Ventilatoren mit Propeller sorgen mit einem Schutzgitter dafür, dass nichts hineingerät. Die meisten Geräte sind sicher. Das Gitter des Standventilators von Rowenta ist jedoch zu weitmaschig: Kinderfinger können hindurchgreifen und an den Rotor gelangen […] Da die Kanten des Kunststoffpropellers gut abgerundet sind, besteht aber kein Risiko, sich ernsthaft zu verletzen. Wir bewerten die Sicherheit daher noch mit Ausreichend«

Alternativen

Wenn Ihnen unser Testsieger zu teuer ist, Sie ein exklusiveres oder anderes Modell möchten, haben wir hier ein paar empfehlenswerte Alternativen für Sie.

Besser, aber teurer: Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870

Mit dem Turbo Silence Extreme+ VU5870 hat sich Rowenta noch einmal selbst übertroffen. Die Plus-Variante wartet mit einem frischen Design auf, setzt ansonsten aber auf alte Stärken – mit Erfolg. Der bereits sehr gute Ventilator wurde noch weiter verbessert. Lediglich der Preis könnte manchen Interessierten etwas zu hoch sein, denn der Premium-Nachfolger unseres Testsiegers schlägt mit rund dem Doppelten zu Buche.

Besser, aber teurer
Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870
Test  Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme+ VU5870
Wer bereit ist, mehr auszugeben, bekommt auch mehr: Was unser Testsieger kann, kann das Nachfolger-Modell mindestens genauso gut.

»Wie viel wären wir bereit, für einen Ventilator auszugeben?« war eine wiederkehrende Frage in der Redaktion, während wir den Turbo Silence Extreme+ testeten. Denn preislich spielt der Ventilator in einer Liga, die für die meisten Leute keine Rolle spielt. Rund 150 Euro wurden zum Testzeitpunkt dafür aufgerufen, eine Menge Geld für etwas frischen Wind. Allerdings hat der Ventilator viele Vorzüge, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Die beginnen schon beim Äußeren: Der Turbo Silence Extreme+ folgt einem Design-Verständnis, das man bei modernen Standventilatoren immer häufiger sieht: Eine dicke Säule mündet unten in einen massiven, runden Standfuß, die Form ist geradlinig und weist nur sehr wenige ablenkende Spielereien auf. Lediglich das Bedien-Panel mit Touch-Tasten schmiegt sich auf der Vorderseite an den Tubus, der Rotor ist leicht bläulich-transparent und eine auffällige, blaue, mit Wabenmuster gestaltete Mittelplatte bricht die ansonsten schneeweiße Optik auf.

Auffällig ist überdies, wie stabil der Turbo Silence Extreme+ steht. Sein Fuß ist breit und sehr schwer – damit nimmt der Ventilator zwar eine etwas größere Bodenfläche ein, dafür ist es annähernd unmöglich, ihn unbeabsichtigt umzuwerfen. Uns fällt zumindest keine realistische Alltagssituation ein, in der der Ventilator umfallen könnte – einfach nur leicht dagegen zu laufen würde nicht ausreichen. Der Vorteil wird zwar durch ein höheres Gesamtgewicht erkauft, aber mal Hand aufs Herz: Wie oft trägt man einen Standventilator schon herum?

1 von 8
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Der Rowenta Turbo Silence Extreme+ ist auf den ersten beiden Stufen nicht zu hören.
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Der Ventilator ist höhenverstellbar. Hier ist er auf maximaler Höhe zu sehen ...
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
... und hier auf der niedrigsten möglichen Stufe.
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Die Abdeckung des Rotorkorbs und der Rotor selbst sind blau und damit die einzigen farbigen Elemente des Ventilators.
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Der Turbo Silence Extreme+ kann per Touch-Panel an der Vorderseite der Säule bedient werden ...
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
... oder mithilfe einer Fernbedienung.
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Das passende Aufbewahrungsfach hält die Fernbedienung magnetisch in ihrer Position.
Ventilator Test: Rowenta Turbo Silence Plus
Die Rückseite des Ventilators.

Angetan sind wir aber nicht nur vom Look, sondern vor allem von der Funktion: Fünf sinnvoll gestaffelte Geschwindigkeitsstufen sorgen für die richtige Windstärke, auf der höchsten weht die Luft mit 2,3 Meter pro Sekunde durch den Raum. Auf den ersten beiden Stufen macht der Turbo Silence Extreme+ seinem Namen alle Ehre, denn der Ventilator ist dann praktisch nicht zu hören, spürbaren Luftdurchsatz bekommt man dennoch ab. Nur wenn man das Ohr direkt neben den Motor hält, hört man ihn ganz leise brummen. Wir konnten den Ventilator sogar unmittelbar neben den Schreibtisch stellen und problemlos weiterarbeiten. Beeindruckend!

Zusätzlich gibt es einen Naturmodus mit wechselnder Windintensität sowie den sogenannten »Decrescendo«-Modus, der die Stärke nach und nach abflauen lässt. Für eine gute Windverteilung kann der Turbo Silence Extreme+ natürlich auch oszillieren, der Neigungswinkel ist mit 120 Grad für die meisten Situationen weit genug. Möchte man den Ventilator nachts laufen lassen, lässt sich ein Timer für eine, zwei, vier oder acht Stunden einstellen.

Unterm Strich muss man sich überlegen, ob einem die Annehmlichkeiten den Aufpreis wert sind. Der Turbo Silence Extreme+ VU5870 ist ein super Ventilator, flüsterleisen Wind bekommt man allerdings auch von halb so teuren kleinen Bruder ohne das »Plus« im Namen – dort allerdings ohne Fernbedienung und das stylische, moderne Design.

Wenn Geld egal ist: Dyson Pure Cool

Der Dyson Pure Cool ist ein rundum gelungener, rotorloser Turmventilator. Hier bekommt man nicht nur mehr oder weniger starke, frische Luft um die Nase geweht, sie wird sogar gereinigt. Aktivkohle- und HEPA-Filter sorgen dafür, dass Schadstoffe aus der Raumluft gefiltert werden und machen das Raumklima so noch angenehmer.

Wenn Geld egal ist
Dyson Pure Cool
Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Der Ventilator sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Optisch macht der Ventilator Dyson-typisch einiges her. Das Loch in der Mitte des Ventilators trägt nichts zur Frischluft bei – auch wenn man das anfangs denken mag. Vereinfacht gesagt, arbeitet der Dyson-Ventilator mit einer Art Düsenjet-Technik: Luft wird von unten angesaugt, im Standfuß beschleunigt und dann aus den Düsen des Ventilators wieder herausgeschossen. Dabei ist er aber bei weitem nicht so laut wie ein Düsenjet, wir haben gerade einmal 48 Dezibel auf höchster Stufe gemessen.

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Ventilator Test: Ventilatoren Dyson
Der Dyson Pure Cool sieht schick aus, kostet aber auch eine Menge.
Ventilator Test: Dyson Display
Ein kleines Farbdisplay zeigt alles an, was man braucht, und ist gut lesbar.
Ventilator Test: Dyson Fernbedienung
Die Fernbedienung ist magnetisch und hält an der Oberseite des Dyson.
Ventilator Test: Dyson Netzstecker
Unschön ist das klobige Netzteil.

Die Ausstattung ist toll, zwischen zehn Geschwindigkeitsstufen kann man wählen. Außerdem lässt sich einstellen, welche Teile der Düsen die Luft hinausblasen sollen und auch seine 350 Grad Oszillation ist mehr als ausreichend. Zusätzlich kann der Luftaustritt verändert werden, das heißt, man kann auch aus den seitlichen Schlitzen Luft pusten lassen.

Was das Design angeht, kann der Dyson locker als moderne Kunst im ebenso modern eingerichteten Wohnzimmer durchgehen, ohne groß aufzufallen. Die Verarbeitung ist sehr gut, wir hatten nichts zu bemängeln.

Die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich magnetisch auf dem Ventilator ablegen und ist so vor dem Herunterfallen gesichert. Das integrierte, kleine Farbdisplay zeigt alles an, was man braucht. Eigentlich hätte der Dyson Pure Cool damit den Testsieg verdient, wäre da nicht die gar nicht klitzekleine Kleinigkeit des Preises: Fast 600 Euro für einen Ventilator wollen wohl nur die wenigsten auf den Tisch legen. Doch wer nicht aufs Geld gucken muss und sich ein echtes Design-Statement ins Haus holen will, für den ist der Dyson Pure Cool genau das Richtige.

Turmventilator: Brandson 303143

Der Brandson 303143 ist ein modern anmutender, rotorloser Turmventilator, der einige schöne Extras im Gepäck hat. Vor allem aber bringt er mit einer Windleistung von 2,0 Metern pro Sekunde einen Wert mit, von dem viele andere Türme sich eine Scheibe abschneiden können – und außerdem landet der Luftstrom nicht nur 20 Zentimeter über dem Boden. Wenn man sich im Sitzen anpusten lässt, reicht die Windhöhe schon gut aus.

Der beste Turm
Brandson 303143
Test  Ventilator: Brandson Turmventilator 2020
Der Brandson ist endlich mal ein Turmventilator mit ordentlich Wind und einer vertretbaren Windhöhe!

Der Brandson hat einen Timer, der auf bis zu zwölf Stunden eingestellt werden kann. Darüberhinaus sind ein separater Natur- und ein Nachtmodus an Bord. Insgesamt gibt es drei Geschwindigkeitsstufen, die niedrigste Stufe erreicht in zwei Metern Entfernung eine Windleistung von 1,2 Metern pro Sekunde.

Toll finden wir hier, dass dauerhaft die Temperatur angezeigt wird – auch wenn der Ventilator nicht angeschaltet ist. Das Display ist richtig schön groß und gut ablesbar. Vor allem die Temperaturanzeige lässt sich noch gut aus der Ferne erkennen. Mit 53 Dezibel ist der Ventilator nicht zu laut und das Kabel mit 150 Zentimetern nicht zu kurz geraten.

Für alle, die sich einen stylischen Turm zu Hause aufstellen wollten, ist der Brandson 303143 die richtige Wahl.

Gut & günstig: Midea FS40-15FR

Der Midea FS40-15FR bietet erstaunlich viel für übersichtliches Geld. Neben dem üblichen Standardpaket aus drei Geschwindigkeitsstufen und einer Oszillation von 80 Grad erhält man eine höhenverstellbare Mittelstange, einen soliden Standfuß, ein LED-Display und sogar eine Fernbedienung. Zwar sind einige Details einfacher gestaltet als bei deutlich teureren Modellen, schlecht ist die Verarbeitung aber nicht, und die Ausstattung ist im gleichen Preisbereich nahezu konkurrenzlos.

Gut & günstig
Midea FS40-15FR
Test Ventilator: Midea FS40-15FR
So viel Ausstattung wie bei Midea gibt es für den Preis nur selten. Nur leise ist der Ventilator nicht.

Zu den ganz billigen gehört der Midea FS40-15FR nicht – aber das finden wir auch ganz gut so. Denn mit den günstigsten Einstiegsmodellen haben wir regelmäßig ernüchternde Erfahrungen gemacht: Immer wieder gab es Fußkreuze, die sich beim Einbau verbiegen, schwammige Tasten und eiernde Motoren. Die nächsthöhere Preisklasse bietet da schon merklich mehr, vor allem, was die Verarbeitungsqualität betrifft. Mit seinem stabilen Standfuß und dem Bedienfeld, das beim Drücken nicht sofort wegwabbelt, ist der Midea FS40-15FR genau in diesem Bereich angesiedelt, sticht dort aber wiederum durch seine bessere Ausstattung hervor.

Da gibt es zum Einen eine Fernbedienung, eine Zugabe, die in diesem Preisbereich sehr untypisch ist. Zwar ist sie nicht magnetisch wie bei den wesentlich teureren Ventilatoren von Dyson oder dem Rowenta Eclipse, kann aber immerhin in eine kleine Plastikaufnahme an der Mittelstange eingehängt und so am Gerät befestigt werden – praktisch! Höhenverstellbar ist die Stange auch, fixiert wird sie durch einen Schraubverschluss.

Der Ventilator verfügt über ein LED-Display, das allerdings nicht dynamisch ist, sondern lediglich das Lämpchen hinter feststehenden Icons einschaltet – je nachdem, welcher Modus gerade aktiv ist. Auch diese Lösung ist simpel, aber vollkommen ausreichend. Leider ist es etwas hoch angebracht, sodass es ein wenig vom Rotorkorb verdeckt wird, in der Praxis stört das aber nicht besonders. Unter der Anzeige sind physische Bedientasten in einer Reihe angeordnet, die zuverlässig reagieren, einen guten Druckpunkt aufweisen und sich nicht billig anfühlen.

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Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Der Midea FS40-15FR hat ein klassisches Design.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Der Standfuß ist relativ schwer und vor allem stabil – gerade bei günstigen Ventilatoren leider keine Selbstverständlichkeit.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Die Mittelstange ist mit Hilfe des Schraubverschlusses (unten) höhenverstellbar. Die kleine Plastiknase (im Bild oben) ist zum Aufhängen der Fernbedienung vorgesehen.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Der Rotor hat fünf Flügel, die für eine ordentliche Brise sorgen. Oszillation bis zu 80° ist möglich.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Gut: Das Bedienfeld sitzt nicht hinter dem Rotorkorb ...
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
... sondern an der Vorderseite des Ventilators.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Das Display ist einfach gestaltet, erfüllt seinen Zweck aber völlig.
Ventilator Test: Midea Fs40 15fr
Eine gern gesehene Beigabe ist die Fernbedienung. Sie läuft mit zwei AAA-Batterien.

Im Nachtmodus wird das Display abgeschaltet, allerdings wird sich ohnehin niemand den Midea FS40-15FR ins Schlafzimmer stellen wollen, denn dafür ist er zu laut: 49 Dezibel im Nachtmodus sind zum Schlafen viel zu viel, die Windgeschwindigkeit von 1 m/s ist kann je nach Geschmack nachts ebenfalls schon etwas zu viel des Guten sein. Wer es stürmisch mag, kann am FS40-15FR aber durchaus Gefallen finden, denn er kann Wind mit einer Geschwindigkeit von mehr als soliden 2,4 m/s erzeugen. Dabei erreicht er eine Lautstärke von 57 Dezibel – laut, aber nicht der lauteste Ventilator im Testfeld. Für etwas Abwechslung sorgt der Naturmodus, der die Geschwindigkeit wechselt, um Windböen zu simulieren.

Bis es dazu kommt, muss der Ventilator natürlich erst einmal zusammengebaut werden. Das gelingt schnell und fast problemlos, das Zusammensetzen des Rotorkorbs kann aber auf die Nerven gehen, wenn man alleine ist: Die beiden Korbhälften werden von einem Plastikring zusammengehalten, der anschließend zugeschraubt wird. Das Prinzip kannten wir schon vom Orbegozo SF-0148, angenehmer war es aber auch diesmal nicht. Für das Zuschrauben benötigt man einen Kreuzschlitzschraubendreher, der nicht beiliegt.

Unterm Strich sind wir aber zufrieden: Mit dem FS40-15FR hat Midea möglichst viele Features möglichst kostengünstig umgesetzt, ohne dabei die wirklich wichtigen Aspekte aus den Augen zu verlieren. Für einen Ventilator seiner Preisklasse steht er wirklich ausgezeichnet da. Sein einziges richtiges Manko ist die hohe Lautstärke – aber in der Hinsicht sind viele andere günstige Ventilatoren nicht besser, haben trotzdem eine magere Ausstattung und sind meist auch noch schlechter verarbeitet.

Außerdem getestet

Rowenta Eclipse

Ihnen gefällt der Dyson Pure Cool, Sie finden ihn aber zu teuer? Dann ist der Rowenta Eclipse vielleicht etwas für Sie. Auch er arbeitet nach dem Jet-Prinzip und hat eine charakteristische Öffnung in der Mitte, und auch er kann während der Ventilation die Raumluft reinigen. Allerdings ist er schwarz, etwas eckiger – und deutlich günstiger zu bekommen als der Dyson.

Zugegeben: Ein Schnäppchen ist auch der Eclipse nicht. Wer aber nicht auf eine gewisse Extravaganz verzichten möchte, bekommt sie mit diesem Ventilator. Das Gehäuse besteht zwar vollständig aus Kunststoff, der Ventilator ist aber einwandfrei verarbeitet. Als kleines, dekoratives Detail wird das Schwarz von einem Lichtring unterbrochen, der in auf Wunsch blauer Farbe erstrahlt, allerdings ist er nicht allzu hell und fällt bei Tageslicht kaum auf – einen wirklichen Mehrwert bringt das Licht nicht. Dennoch gibt es sowohl am Bedien-Panel als auch an der beiliegenden Fernbedienung eine extra Taste dafür. Die Fernbedienung ist genau wie der Ventilator selbst einwandfrei verarbeitet und kann bei Nichtbenutzung magnetisch an einer dafür vorgesehenen Fläche am Gehäuse befestigt werden, anderenorts hält sie aber nicht. Sie wie bei Dyson an beliebiger Stelle ans Gehäuse zu hängen, ist also nicht möglich.

Wie bei einem Gerät aus der oberen Preisliga zu erwarten, kann der Eclipse natürlich auch oszillieren, dafür stehen drei Geschwindigkeitsstufen von 30, 60 und 120 Grad zur Wahl. Außerdem gibt es zwölf Lüfterstufen, von denen die ersten vier nicht hörbar sind. Auf oberster Stufe erreicht er 54 Dezibel bei einem Luftstrom von knapp über zwei Meter pro Sekunde, womit er zwar stärker, aber auch etwas lauter ist als das offensichtliche Vorbild von Dyson. Im Vergleich zum gesamten Testfeld seht der Eclipse aber in beiden Belangen sehr gut da.

Für alle, die nur etwas Abkühlung möchten, dürfte der Ventilator sowohl preislich als auch funktional schon überdimensioniert sein. Wer aber das Design mag und auf der Suche nach einem guten Ventilator mit einem großen Funktionsumfang ist, der außerdem noch die Luft reinigen kann, wird mit dem Rowenta Eclipse sicherlich Freude haben. Gut ist er auf jeden Fall.

Meaco 1056 P

Der Ventilator Meaco 1056 P macht einen futuristischen Eindruck: Sein Design ist ziemlich einzigartig, da hier kein typischer Drahtkorb zum Einsatz kommt, sondern ein lamellenartiger Schutz. Der Ventilator ist recht kompakt und wird sogar vollständig aufgebaut geliefert. Wenn man den Ventilator woanders hinstellen möchte, kann man ihn an einem Henkel aus Kunstleder tragen.

Der Ventilator überraschte uns mit einer richtig guten Windleistung von 2,7 Metern pro Sekunde, auch auf der niedrigsten Stufe kommt in zwei Metern Entfernung noch eine Leistung von 0,9 Meter pro Sekunde an. Dennoch ist er mit 55,5 Dezibel auf höchster Stufe nicht zu laut. Insgesamt wirkt er wertig und bringt ein Kabel mit einer guten Länge von 1,6 Metern mit.

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Ventilator Test: Meaco 1056 P
Ventilator Test: Meaco 1056 P
Ventilator Test: Meaco 1056 P
Ventilator Test: Meaco 1056 P
Ventilator Test: Meaco 1056 P
Ventilator Test: Meaco 1056 P

Besonders groß wird er nicht – auch im voll ausgefahrenen Zustand messen wir nur eine Höhe von 95,5 Zentimetern – das macht aber gar nichts, denn der Meaco schwenkt nicht nur nach links und rechts, sondern auch von oben nach unten. Bei Bedarf macht er beides gleichzeitig, dann macht er kreisförmige Bewegungen.

Mit seinen zwölf Geschwindigkeitsstufen kann man ziemlich genau einstellen, wie stark man angeweht werden möchte – und durch die horizontale und vertikale Oszillation kann man bei Bedarf einen zentimetergenauen Neigungswinkel einstellen. Weitere Funktionen sind ein Eco-Modus, Nachtmodus und ein Timer. Sogar die Raumtemperatur zeigt der Meaco an.

Der Ventilator wird am Standfuß per Touch-Eingabe bedient – oder per Fernbedienung. Die ist magnetisch am Kopf fixierbar, leider muss man sie aber immer herausnehmen, wenn man sie bedienen will, weil der Ventilator sonst umkippt. Damit kommen wir auch zum einzigen Schwachpunkt: Die Bedienung ist dadurch etwas umständlich. Entweder muss man die Fernbedienung erst herausnehmen oder sich weit nach unten zum Touchscreen bücken, der am Fuß des Ventilators verbaut ist.

Insgesamt sind wir aber sehr angetan von diesem modernen Ventilator und finden den höheren Preis durchaus gerechtfertigt. Denn das essentielle kann der Meaco 1056 P richtig gut: viel Luftdurchsatz bei wenig Lautstärke erzeugen.

Boneco F225

Sind Sie vom Design herkömmlicher Standventilatoren gelangweilt? Dann könnte Sie der Boneco F225 interessieren. Mit seinem seitlich an der Stange angebrachtem Rotorkorb ist der Look des Ventilators eindeutig mal was anderes. Aber auch abseits der reinen Ästhetik gibt sich der F225 extravagant. Die Bedienung geschieht mit Hilfe eines einzigen Knopfs, der sowohl drück- als auch drehbar ist. Das ist intuitiv, erfordert aber manchmal etwas Geduld: Möchte man von einer niedrigen zu einer hohen Stufe wechseln, ist einige Schraubarbeit nötig. Auch der integrierte Timer und die Bluetooth-Kopplung werden über den Knopf bedient. Ein rundes Display im Standfuß zeigt die angewählten Einstellungen an. Es gibt auch eine App, die wir ebenfalls ausprobiert haben. Besondere Funktionen bietet sie aber nicht.

Strom bekommt der Ventilator von einem externen Netzteil, das im Fuß endet. So hat man einen zusätzlichen Kasten herumliegen, dafür bekommt man dadurch etwas mehr Bewegungsfreiheit: Stattliche 2,50 Meter ist das Stromkabel inklusive Netzteil lang. Die Säule besteht überdies aus mehreren Einzelelementen, die ineinander gesteckt werden. Möchte man die Höhe verringern, kann man einfach eines der Stücke herausnehmen. Aufgrund der ohnehin schon geringen Bauhöhe von nur 85 Zentimetern sehen wir darin aber keinen nennenswerten praktischen Nutzen, es sei denn, man möchte den F225 zum Tischventilator umbauen.

Satte 32 Leistungsstufen ermöglichen sehr exakte Einstellungen, wobei die ersten so sanft sind, dass man sie nur spürt, wenn sich der Rotor unmittelbar vor einem befindet – auf zwei Meter Entfernung konnten wir hier noch keine Windleistung messen, denn so weit reicht der Luftstrom nicht. Bis Stufe 7 ist der Ventilator zudem nicht hörbar. Auf höchster Stufe konnten wir 58,2 Dezibel messen, was immer noch ein hervorragender Wert ist – zumal einem dabei ein Luftstrom von bis zu 2,8 Meter pro Sekunde um die Ohren düsen. Oszillieren kann der F225 nicht, man kann aber den Rotor per Hand um insgesamt 270 Grad nach oben oder unten neigen.

Unterm Strich hat uns der Boneco F225 sehr gut gefallen, allerdings ist er relativ teuer und für durchschnittliche Nutzer vielleicht schon zu speziell. Wenn Sie der Ventilator aber gerade aufgrund seiner ungewöhnlichen Eigenschaften interessiert, greifen Sie ruhig zu. Der Ventilator hat durchaus seine Vorzüge.

Dyson Pure Cool Me

Der Dyson Pure Cool Me ist angenehm leise und hat eine platzsparende Größe. Sein Design ist, wie von Dyson gewohnt, futuristisch und dezent. Besonders toll finden wir auch die magnetische Fernbedienung, die man am Ventilator ganz leicht fixieren kann. So liegt sie nicht im Weg herum oder geht gar verloren. Der Dyson reinigt die Luft partikelgenau und ist mit einer umfangreichen Timerfunktion ausgestattet. Natürlich kostet er etwas mehr. Insgesamt kommt er aber nicht an seinen großen Bruder heran.

Dyson Cool AM07

Der Dyson Cool AM07 ist die günstigere Variante unserer »Wenn Geld Egal Ist«-Empfehlung. Designt ist er genauso, doch optisch fällt einem gleich auf, dass diese Variante günstiger ist. Der Standfuß ist nicht so mächtig und außerdem nicht farblich abgesetzt. Zusatzfunktionen wie Luftreinigung sind ebenfalls nicht vorhanden. Pusten tut er trotzdem sehr gut, und auch wenn er nicht ganz so edel aussieht, macht er sich immer noch gut im schicken Wohnzimmer.

Djive Flowmate Classic 120

Ungeduldige Zeitgenossen können einen Blick auf den Djive Flowmate Classic 120 werfen: Der Ventilator wird in nur drei Teilen geliefert und ist in kürzester Zeit aufgebaut – selbst der Rotorkorb steckt schon fertig im Karton. Dazu benötigt man keinerlei Werkzeug, selbst der sonst schon fast obligatorische Schraubendreher kann im Werkzeugkasten bleiben.

Der Ventilator ist extrem robust und besteht fast vollständig aus Metall, nur die Drehschrauben und das Rotorblatt sind aus Kunststoff gefertigt. Ob einem der etwas industriell anmutende Look zusagt, hängt vom eigenen Geschmack und der Wohnungseinrichtung ab, stilvoll ist der Ventilator aber durchaus. Auch die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, sodass man hier stets merkt, dass man es mit einem hochqualitativen Produkt zu tun hat.

Bei der Bedienung gibt Djive seinen Kunden eine Menge Auswahl: Neben einem Bedienfeld am Ventilator kann man den Flowmate Classic 120 auch mit Hilfe der beiliegenden Fernbedienung, per Smartphone-App oder via Sprachassistenz steuern – der Ventilator versteht sich sowohl mit Google Home als auch mit Amazons Alexa. Die dicke Fernbedienung aus glänzendem, schwarzen Vollkunststoff mutet etwas billig an und passt optisch überhaupt nicht zum edlen Äußeren des Ventilators, erfüllt ihre Funktion aber wie erwartet. Die App funktioniert ebenfalls, bietet aber keine besonderen Funktionen.

Der größte Schwachpunkt des Flowmate Classic 120 ist seine Lautstärke, die unserer Messung zufolge bereits auf unterster Stufe bei 55 Dezibel liegt. Zwar erreicht der Ventilator im Gegenzug auch einen hohen Luftstrom, nur nutzt das wenig, wenn man sich nebenher auf etwas konzentrieren muss. Zum Arbeiten wäre uns der Ventilator trotz seiner anderen Vorzüge einfach zu laut – und zum Schlafen erst recht.

Honeywell HT-900E

Den kleinen Honeywell HT-900E finden wir eigentlich ziemlich gut, allerdings können Bodenventilatoren die gesamte Raumluft schlechter bzw. langsamer durchmischen. Sofern man genug Platz hat, könnte sich der Ventilator aber für den Schreibtisch eignen. Er bringt auf jeden Fall eine super Windleistung von 2,1 Metern pro Sekunde mit und auch das Kabel ist mit 190 Zentimetern richtig schön lang. Die Lautstärke hält sich mit 54,5 Dezibel noch in Grenzen, an der Verarbeitung haben wir nichts auszusetzen. Schöner wäre es aber, wenn der Stufenregler nicht hinten am Gerät wäre. So muss man sich eventuell immer ein wenig verrenken, um den Ventilator anzuschalten. Auch dass die höchste Stufe gleich nach dem Aus/An-Schalter liegt, könnte irritierend sein.

Xiaomi Mi Smart Standing Fan 2

Mit dem Mi Smart Standing Fan 2 hat uns Xiaomi ein wenig überrascht. Der Hersteller ist dafür bekannt, gute Produkte zu günstigen Preisen anzubieten, angesichts der Anschaffungskosten von knapp 90 Euro zum Testzeitpunkt wurde aber zumindest der zweite Punkt bei ihrem Ventilator offenbar über Bord geworfen.

Schlecht ist der Mi Standing Fan 2 an sich nicht, er ist schnell aufgebaut und solide verarbeitet. Der hohe Kunststoffanteil trübt den Eindruck aber etwas: Zwar besteht die Mittelsäule aus Aluminium, aber der Rotorkorb ist aus Plastik gefertigt. Außerdem ist das Gerät für einen Standventilator recht klein und dementsprechend leicht. Vor allem im direkten Vergleich zu größeren und schwereren Modellen, wie dem Rowenta Turbo Silence Extreme+ oder dem Djive Flowmate Classic 120 erinnert der Xiaomi schon fast an Spielzeug.

Zum Glück schlägt die tatsächliche Leistung in eine andere Kerbe: Die Spitzengeschwindigkeit von 1,9 Meter pro Sekunde ist sehr solide und die Lautstärke durchgehend niedrig: Selbst auf der höchsten der vier Geschwindigkeitsstufen beträgt sie nur 49,8 Dezibel, auf der ersten Stufe ist der Ventilator praktisch nicht hörbar und eignet sich damit sogar fürs Schlafzimmer.

Die Handhabung des schneeweißen Ventilators ist mittelmäßig: Das Stromkabel mündet im Standfuß, was wir begrüßen, da somit keine hässliche Strippe in sichtbarer Höhe herumbaumelt. Allerdings ist es mit 1,40 Meter auch sehr kurz. Die Bedientasten sitzen hinter dem Rotorkäfig, was mindestens bei laufender Oszillation stört. Eine Fernbedienung hat der Mi Smart Standing Fan 2 nicht, kann aber über die Xiaomi Home App gesteuert werden. Wir raten dringend dazu, denn zum einen bietet sie mehr als die standardmäßigen vier Leistungsstufen und zum anderen braucht man sie, um die furchtbar nervigen, schrillen Bestätigungstöne abzuschalten, die der Ventilator ab Werk von sich gibt.

Wir fanden den Xiaomi Mi Standing Fan 2 solide, für das Gebotene aber zu teuer. Falls Sie Interesse an einer Anschaffung haben, raten wir Ihnen, genau auf das Modell zu achten: Der Smartmi Standing Fan 2 hat fast den gleichen Namen und das gleiche Design und stammt ebenfalls aus dem Xiaomi-Umfeld, es handelt sich aber um einen anderen Ventilator. Man erkennt den Unterschied am besten an der Front des Rotorkorbs: Wo beim Xiaomi ein Logo ist, trägt der Smartmi den Schriftzug des Herstellers.

Klarstein Silent Storm

Der Klarstein Silent Storm enttäuschte uns: Schon allein wegen seines Namens hatten wir hohe Erwartungen an den Ventilator. Leider sticht seine Windleistung auf höchster Stufe mit 2,1 Metern pro Sekunde nicht außergewöhnlich stürmisch hervor, dafür aber die 59,4 Dezibel Lautstärke, die er dabei in zwei Metern Entfernung von sich gibt. Er hat ein angenehm bedienbares Steuerrädchen, mit dem man sich durch seine 26 Geschwindigkeitsstufen schalten kann. Eine Temperaturanzeige gibt es nicht, dafür aber Nacht-, Natur- Leise- und Komfortmodus. Das lange Kabel von 1,75 Metern bringt ihm weitere Pluspunkte ein. Das Gerät ließ sich leicht aufbauen und auch die Verarbeitung konnte gefallen. Für eine Empfehlung ist uns der Ventilator aber schlicht und einfach zu laut, vor allem wenn der Name schon eine leise Arbeitsweise verspricht. Auch auf Stufe zehn war er noch lauter als der Rowenta Turbo Silence Extreme.

Klarstein Airflex

Als wir den Klarstein Airflex 360 aufgestellt hatten, konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir das Design Retro oder futuristisch finden sollen – irgendwie etwas von beidem. Ob einem die Optik gefällt, muss jeder selbst entscheiden – was wir aber sagen können ist, dass der Airflex gut verarbeitet ist und mit seinem wirklich hohen Gewicht garantiert nicht umfällt. Die Windleistung ist in Ordnung, für kleinere Räume ist er durchaus gut geeignet, für größere fehlt ihm die Puste.

Clatronic VL 3603 S

Der Clatronic Vl 3603 S war eine zeitlang unsere Preisempfehlung, bis er im Update 07/2021 abgelöst wurde. Der Ventilator kann zwar nicht mit einer hervorragenden Verarbeitung glänzen, aber ist innerhalb einer Viertelstunde aufgebaut, und wenn er dann erstmal steht, funktioniert er auch ohne Weiteres. Ab und zu brummt er ein wenig, aber insgesamt handelt es sich hier im Vergleich um einen leisen Ventilator.

Der Standventilator von Clatronic ist sehr günstig zu haben. Natürlich gewinnt er keine Designpreise, aber er tut, was er soll. Im Büro griffen wir selbst gern bei hohen Temperaturen auf diesen Ventilator zurück, da man in Ruhe arbeiten konnte.

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Ventilator Test: Clatronic Vl 3603 S
Ventilator Test: Clatronic Vl 3603 S
Ventilator Test: Clatronic Vl 3603 S
Ventilator Test: Clatronic Vl 3603 S
Ventilator Test: Clatronic Vl 3603 S

Der Ventilator hat drei Geschwindigkeitsstufen: Auf der niedrigsten Stufe haben wir einen Luftdurchsatz von 1,2 Metern pro Sekunde, auf mittlerer und höchster Stufe 1,8 Meter pro Sekunde aus zwei Metern Entfernung gemessen. Der Geräuschpegel bewegte sich bei den Stufen 1, 2 und 3 mit Höchstwerten von 47, 49 und 51 Dezibel in einem eher niedrigen Bereich. Den Kopf des Ventilators kann man in drei Stufen neigen, so schaut er entweder geradeaus oder etwas mehr nach oben. Die Gesamthöhe des Clatronic Vl 3603 S kann man auch noch verstellen: Man hat hier einen Spielraum von 130 bis 105 Zentimetern.

Brandson 722301480722

Der Standventilator von Brandson ist für ein Standard-Gerät gut verarbeitet, und kann sich außerdem leise und schnell um die eigene Achse drehen. Optisch macht er im Vergleich zu anderen klassischen Standventilatoren etwas mehr her, allerdings kommt für so ein Gerät eher wenig Luftdurchsatz an. Dafür, dass er um einiges teurer ist und nicht genügend Vorteile bietet, kann er nicht an ähnlichen Ventilatoren seiner Klasse vorbeiziehen.

Honeywell QuietSet Tower HY254E4

Optisch macht der QuietSet Tower einen ganz guten Eindruck. Er besteht aber komplett aus Kunststoff. Der Standfuß wirkt auf den ersten Blick störend, funktionell ist er aber auf jeden Fall, da mehr Luft in die höheren Regionen gepustet wird und nicht nur die Beine belüftet werden – allgemein ein Manko bei rotorlosen Turmventilatoren. Das Bedienfeld ist leicht zu verstehen, eine Fernbedienung inklusive Batterien ist im Lieferumfang enthalten, außerdem ist er mit 42 Dezibel auf höchster Stufe recht leise.

Honeywell HO-5500RE

Ein mächtiger Turmventilator mit guter Verarbeitung, LED-Anzeige, Nacht und Naturmodus (natürliche Brise) ist der Honeywell HO-5500RE, der ebenfalls an das Design von Lautsprechern erinnert. Er bietet drei Jahre Garantie und kann einen Raum von 25 Quadratmetern für einen Turm gut belüften. Was will man mehr? Ach ja – ein ruhiges Gerät. Leider dreht dieser Ventilator auf höchster Stufe mit bis zu 58 Dezibel auf, was dann doch etwas zu sehr stört.

Honeywell HYF290E4

Auch mit dem Honeywell HYF290E4 hat der Hersteller einen weiteren, guten Ventilator gebaut. Er ist mit 51 Dezibel leise, hat eine solide Windleistung von 1,5 Metern pro Sekunde und bringt ein richtig langes Kabel von 210 Zentimetern mit. Toll ist hier, dass er gleich acht verschiedene Geschwindigkeitsstufen anbietet, so kann man auch eine ganz leichte Brise einstellen. Bei unserem Zwei-Meter-Test hat unser Messgerät schon gar keinen Luftstrom mehr wahrgenommen. Insgesamt handelt es sich um einen tollen Ventilator, der auch designtechnisch eine Besonderheit ist. Unsere derzeitige Turm-Empfehlung pustet aber noch ein bisschen mehr.

TZS First Austria FA-5560-2

Der TZS Fist Austria FA-5560-2 ist sehr schlicht designt und sieht fast aus wie eine Lautsprechersäule. Dementsprechend fügt er sich gut in so ziemlich jeden Raum ein. Die Verarbeitung ist okay, könnte an manchen Stellen aber besser sein. Schön fanden wir, dass am unteren Ende des Ventilators ein kleines Fach zu finden war, in das man einen Raumduft geben kann. So hat man kühle Luft, die außerdem noch angenehm riecht. Was die Leistung angeht, bleibt der First Austria leider ebenfalls hinter den Standventilatoren zurück.

Carlo Milano VT-400.duo

Der Carlo Milano VT-400.duo ist eine echte Besonderheit im Test: Er besteht eigentlich aus zwei Ventilatoren, die man auch unabhängig voneinander verstellen kann. Die Verarbeitung ist hochwertig, das wird von der Touch-Bedienung unterstrichen. Die Windleistung ist mit 1,4 Metern pro Sekunde mittelprächtig, an Zusatzfunktionen fehlt es dem Ventilator aber nicht. Leider ist es mit 58 Dezibel doch eher laut und für den Preis erwarten wir mehr Wind und weniger Geräusch.

Brandson Windmaschine Retro L

Wer einen hochwertigen Bodenventilator für Shootings, Veranstaltungen etc. sucht, bei dem die Lautstärke keine Rolle spielt, kann sich die Windmaschine Retro L von Brandson anschaffen. Dieses Gebläse hat mit einem Luftstrom von 2,0 bis 3,2 Metern pro Sekunde die höchsten Werte in unserem Test – kein Wunder, hier stecken auch ganze 120 Watt dahinter, was für einen Ventilator sehr viel ist. Ob man ihn sich ins Büro stellen möchte, sollte man es sich zweimal überlegen: Der Ventilator erreicht Lautstärkewerte von 57 bis 64 Dezibel.

Klarstein Highwind

Der Klarstein Highwind Turmventilator macht optisch einen ganz guten Eindruck, ist aber von den getesteten Klarstein-Ventilatoren klar das schlechteste. Für große Räume ist er nicht stark genug und die Belüftung erfolgt recht weit unten. Der schlafende Hund am Boden wird sich freuen, ansonsten bekommen nur die Beine eine Abkühlung. Für diese Leistung ist er uns zu teuer.

Balter VT-3

Der rotorlose Turmventilator Balter VT-3 machte auf uns erst einen super Eindruck: Er hat ein tolles Farbdisplay, zeigt die Temperatur an und auch die Windleistung kann sich mit 2,2 Metern pro Sekunde sehen lassen. Mit 54 Dezibel arbeitet er nicht zu laut und der Ventilator ist super verarbeitet. Leider landet der Luftstrom – oder zumindest das meiste davon – nur etwa 20 Zentimeter überm Boden, was den Sinn der Sache verfehlt.

Brandson 72230334772

Der Brandson 72230334772 stammt vom selben Hersteller wie unsere Turmventilator-Empfehlung, und das erkennt man sowohl am Design als auch an den Funktionen. Man kann den Ventilator in verschiedenen Farben kaufen, bei unserem Testmuster handelte es sich um die »Polar White«-Variante.

Das Gehäuse des Turms besteht von oben bis unten aus Kunststoff, fühlt sich aber zum Glück nicht billig an. Die weißen Außenschalen sind nicht glatt, sondern weisen eine leichte Oberflächenstruktur auf – das Aussehen erinnert ein wenig an gebürstetes Metall, nur eben als Plastik. Der Fuß muss mithilfe eines Schraubendrehers befestigt werden, der nicht beiliegt. Das ist kein Drama, schlimmer finden wir aber eine andere Kleinigkeit: Bei unserem Testmuster war das Bedien-Panel auf der Oberseite nicht exakt mittig angebracht, sondern leicht nach rechts versetzt. Hat man das erst einmal bemerkt, lässt es sich kaum noch ignorieren – für Pedanten ist das ein absolutes No-Go und für alle anderen zumindest ein Manko, denn beim aufgerufenen, nicht gerade niedrigen Preis darf so ein offensichtlicher Patzer eigentlich gar nicht vorkommen. Auf jeden Fall zerstört es den eher positiven Eindruck, den die restliche Verarbeitungsqualität hinterlässt.

Abgesehen von diesem Malheur ist das Bedienfeld aber gut, das Touch-Panel reagiert fehlerfrei und sehr schnell. Positives haben wir auch über das Display zu berichten, das dank hoher Schärfe und kräftiger Beleuchtung hervorragend abgelesen werden kann und im Standby die aktuelle Temperatur anzeigt. Der Brandson kommt mit einer Fernbedienung, für die in der Rückseite des Turms eine kleine Ausbuchtung zur Ablage vorhanden ist. Sie ist recht mickrig, leicht und wirkt nicht allzu hochwertig, erfüllt aber ihre Aufgabe.

Dem üblichen Problem von Turmventilatoren, dass sie nur bis Hüfthöhe belüften, begegnet Brandson mit der Möglichkeit, das Gerät um zehn Grad nach hinten zu neigen. Der Luftstrom ist auf jeder Höhe des Gitters gleich und beträgt auf höchster Stufe 1,36 Meter pro Sekunde und 0,65 Meter pro Sekunde auf niedrigster Stufe – ein durchschnittlicher Wert für Turmventilatoren. Zum Glück wird er dabei nicht allzu laut: Wir haben einen Spitzenwert von 52 Dezibel gemessen. Auf der ersten Stufe ist er mit weniger als 40 Dezibel so leise, dass man ihn kaum noch hört.

Brandson 722303054722

Der Brandson Turmventilator ist ein schöner, modern anmutender Ventilator, der mit einer schicken LED-Anzeige, Timer, Nacht- und Naturmodus besticht. Er verbraucht laut Hersteller 0,4 Watt im Standby-Modus und dreht sich langsam und in einem eher kleinen Winkel. Das Gerät arbeitet leise und ist gut verarbeitet. Dennoch leidet auch dieser Turm unter der üblichen Krankheit: Er ist zu schwach. Mit einem Luftdurchsatz von nur 0,7 bis 1,1 Metern pro Sekunde wird man an sehr heißen Tagen wohl nicht ganz zufrieden sein.

TZS First Austria FA-5553-1

Der TZS First Austria FA-5553-1 macht er seinen insgesamt Job gut, er arbeitet leise und mit genügend Windleistung. Für seinen Preis erhofft man sich allerdings eine bessere Verarbeitung. Design-Preise wird er auch nicht gewinnen, dafür kommt mit 1,8 Metern pro Sekunde aber ein guter Luftstrom an.

Ansio 1126

Der Ansio 1126 bringt für einen Turm eine solide Windleistung von 2,0 Metern pro Sekunde mit. Leider landet der Luftstrom auch hier nur etwa 20 Zentimeter über dem Boden. Er ist in Sachen Design kein besonderes Highlight, mit seinem Timer aber durchaus funktional, und er hat ein langes Kabel von 180 Zentimetern. Leider ist er mit 57 Dezibel eher laut und deshalb nicht unbedingt zu empfehlen. Für den gleichen Preis gibt es auf jeden Fall noch bessere Ventilatoren.

Rowenta VZ6670 Eole Infinite

Der Rowenta VZ6670 Eole Infinite kommt mit einer Fernbedienung, die man am Ventilator befestigen kann, einem Timer und einem Automatikmodus. Er hat drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen und zeigt die Raumtemperatur an. Insgesamt wirkt der Ventilator etwas altbacken, die Bedienung ist aber einfach und unkompliziert. Leider kann er, wie viele andere Türme, nicht mit der Windleistung überzeugen – und auch nicht mit der Stelle, an der der Luftstrom ankommt! Auf der höchsten Stufe landet nur ein Wert von 1,1 Metern pro Sekunde auf Beinhöhe.

Trotec TVE 17 S

Der Trotec TVE 17 S ist ein klassischer Ventilator, der in unserem Test ziemlich mittelprächtig abschnitt. Mit einem Luftdurchsatz von 0,9 bis 1,4 Metern pro Sekunde und einer Lautstärke von 49 bis 52 Dezibeln kann sich vor allem der Preis des Ventilators sehen lassen. Die Verarbeitung ist dementsprechend nicht luxuriös, aber an sich kann man sich hier nicht beschweren. Wir raten aber zu unserer Preisempfehlung, da man dort ein noch leiseres Gerät mit mehr Leistung in der gleichen Preisklasse findet.

Orbegozo SF 0148

Der Orbegozo SF-0148 brachte uns zuerst ein böses Erwachen: Der Aufbau gestaltete sich sehr nervenaufreibend, da man einen Plastikring um die Korbhälften zwängen musste – alleine hätten wir es nicht hinbekommen und auch zu zweit ist das ein ziemlicher Akt. Die Korbhälften müssen exakt aufeinander liegen, damit man den Ring, in dem sich eine Rille verbirgt, plan aufsetzen kann. Anschließend muss man das Ganze noch mit einer Schraube festdrehen. Nach dieser kleinen Odyssee machte der Ventilator aber keinen besonders schlechten Eindruck. Er reiht sich in die Riege der Standard-Ventilatoren ein, wobei er sogar eine schönere Basis mitbringt. Die Windleistung von 1,6 Metern pro Sekunde ist voll okay, auch die Lautstärke von 50 Dezibel passt. Wenn der Aufbau leichter gewesen wäre, wäre vielleicht sogar eine Spar-Empfehlung drin gewesen.

Brandson Windmaschine Retro M

Nachdem man die Power seines großen Bruders erlebt hat, ist man bei der Windmaschine Retro M von Brandson fast ein bisschen enttäuscht. Sie erreicht bloß einen Luftstrom von 0,5 bis zu 0,9 Metern pro Sekunde. Das ist für einen Rotationsventilator recht wenig. Die Verarbeitung ist hier trotzdem gut, und wenn man sich ein Gerät für den Boden kaufen möchte, kann man ihn in Erwägung ziehen. Allerdings ist er mit Lautstärkewerten von 46 bis 57 Dezibel nicht gerade leise.

AEG VL5668 S

Noch einen Ticken schlechter als den AEG-Turm fanden wir den Standventilator AEG VL5668 S. Er ist sehr schlecht verarbeitet, vor allem der Rotorkäfig ist einfach nur windig. Es gibt kein Display und auf höchster Stufe vibriert der Ventilator stark und fängt an, zu schwanken. Wind macht er zwar ganz gut, doch das ist ja leider nicht alles. Wirklich glücklich wird man mit diesem Modell nicht werden.

Sichler VT-380

Der Sichler VT-380 sieht modern aus und besticht vor allem mit der Funktion der Luftreinigung, die man sonst eher von Dyson kennt. Auch hier gibt es eine Temperaturanzeige und ein langes Kabel von 180 Zentimetern. Das Design ist futuristisch und schlicht gehalten. Die Windleistung ist mit 1,6 Metern pro Sekunde in einem guten Bereich für einen Turm. Etwas irritiert waren wir aber, als wir feststellten, dass der Hersteller die Geschwindigkeitsstufen vertauscht hat. Die mittlere Stufe machte wenig Wind, die niedrige Stufe mittelstarken Wind.

Auch die Anleitung ist leider fehlerbehaftet. Es wird geschrieben, dass man die vier Schrauben am Ventilator entfernen und mit diesen die Basis befestigen soll. Wenn man allerdings die Schrauben vom Gerät entfernt, fliegt einem die Befestigung entgegen. Man benötigt also die weiteren vier mitgelieferten Schrauben, um den Ventilator sicher aufstellen zu können. Das geht aus der Anleitung nicht hervor.

Interior TF35A

Der Interior TF35A ist nicht besonders leise und hat bis auf seine drei obligatorischen Geschwindigkeitsstufen und die Schwenkfunktion keinerlei Zusatzfunktionen, was für einen Turm recht mau ist. Nichtmal den Designvorteil, den Türme oft mitbringen, kann er ausspielen. Üblich für Ventilatoren seiner Art, kommt auch nicht viel Wind an – für den Preis kann man sich bessere Modelle kaufen.

Clatronic T-VL 3546

Der Clatronic T-VL 3546 hat es geschafft, der lauteste Turm im Test zu werden. Auf höchster Stufe blasen einem hier 62 Dezibel um die Ohren, was im Büroalltag und auch zu Hause einfach nur nervig ist. Besonders schön ist dieser Ventilator auch nicht. Es ist etwas wacklig, und mit nur 0,5 bis 0,9 Metern pro Sekunde bekommt man hier selbst für einen Turm eine schlechte Windleistung. Die Verarbeitung ist nicht wirklich gut, wenigstens gibt es hier einen Timer und der Ventilator ist noch recht günstig zu erwerben.

Klarstein Windflower

Der Klarstein Windflower war früher einmal unsere Preisempfehlung, seitdem sind die Kosten für den Ventilator aber enorm gestiegen, sodass er kein Schnäppchen mehr ist und wir ihm deshalb das Prädikat wieder abgenommen haben. Das ist schade, denn der relativ einfache Aufbau und die Verarbeitungsqualität haben damals ihn von anderen Modellen dieser Preisklasse unterschieden und die Windleistung stimmt. Allerdings ist der Ventilator laut.

Von außergewöhnlichen Funktionen muss man beim Windflower Abstand nehmen, auch eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Dafür ist der Ventilator solide – besonders der Fuß ist solide. Auch die Verarbeitung ist in Ordnung, lediglich einige kleine Kunststofffransen an den Rändern des Rotors sind uns negativ aufgefallen – dazu muss man aber schon genau hinsehen.

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Ventilator Test: Klarstein Windflower
Ventilator Test: Klarstein Windflower
Ventilator Test: Klarstein Windflower

Der Aufbau des Klarstein Windflower entspricht dem Standardvorgehen: Der Fuß und der Rotorkäfig müssen angebracht werden. Für den Käfig muss eine kleine Kreuzschlitzschraube gelöst und später wieder festgezogen werden. Den passenden Schraubendreher muss man sich selbst besorgen, da dem Ventilator kein Werkzeug beiliegt. Der Aufbau kann problemlos von einer einzelnen Person durchgeführt werden und ist in wenigen Minuten erledigt.

Das Bedien-Panel sitzt auf der Rückseite der Rotoreinheit und umfasst einen Drehschalter und einen Plastiktubus, der die Oszillation auf Wunsch blockiert – auch das kennen wir bereits von anderen Ventilatoren. Der Drehschalter hat acht Stellungen für die Lüftergeschwindigkeit, obwohl der Windflower neben »Aus« nur drei Geschwindigkeitsstufen hat, jede Stufe hat somit zwei Einrastungen am Drehschalter. Notwendig ist das zwar nicht, bietet aber einen kleinen Komfortvorteil, denn so liegen sowohl die erste als auch die dritte Stufe nur eine Stellung von er Aus-Position entfernt. Etwas störend an der Lage der Schalter ist nur, dass sie sich während der Oszillation mitbewegen – man muss sie also ein bisschen »jagen«. Gegenüber Modellen, die das Panel an einer feststehenden Stelle wie z. B. an der Säule haben, ist das ein Nachteil.

Auf höchster Stufe erreicht der Windflower einen mehr als soliden Luftstrom von bis zu 2,14 Metern pro Sekunde, im ersten Gang sind es noch immer respektable 1,4 Meter pro Sekunde. Dabei bemerkt man allerdings den größten Schwachpunkt des Ventilators: Er ist alles andere als leise. Schon auf Stufe eins konnten wir 56 Dezibel messen, auf Stufe drei waren es sogar fast 63 Dezibel. Um dabei ungestört arbeiten zu können, ist das klar zu laut – und im Schlafzimmer haben derartige Lautstärken erst recht nichts verloren. Außerdem könnte das Kabel etwas länger sein: 1,25 Meter lassen beim Aufstellen wenig Flexibilität, ein Verlängerungskabel ist da schon fast Pflicht.

All das war zu verkraften, als der Klarstein Windflower noch weniger als 40 Euro kostete. Die 60 Euro, die mittlerweile aufgerufen werden, ist er aber nicht wert – dafür bekommt man schon deutlich bessere und vor allem leisere Ventilatoren. Auch unser Testsieger von Rowenta kostet nicht viel mehr.

Kesser K-SV3101

Der Kesser K-SV3101 kann von einer einzigen Person problemlos und schnell aufgebaut werden, denn alle Bauteile werden mit Schraubverbindungen zusammengesetzt. Das betrifft auch die Säule aus Kunststoff, die aus drei Teilen besteht – möchte man ihn niedriger, kann man auf den unteren Teil verzichten und ihn bei Bedarf wieder einsetzen, stufenlos in der Höhe verstellen lässt sich der Rotorkorb aber nicht. Als Tischventilator eignet sich der K-SV3101 auch in niedriger Höhe nicht, da der Fuß ist schwer und relativ breit ist, was im Gegenzug allerdings auch in einem stabilen Stand resultiert. Im oberen Teil der Stange sitzt ein LED-Display, das die aktuell angewählte Stufe anzeigt, wovon es insgesamt acht gibt.

Auf den ersten drei Stufen ist der Kesser sehr leise, die erste ist allerdings so schwach, dass an unserem zwei Meter entfernten Messpunkt auch kein Wind ankam. Auf höchster Leistung erreicht er eine gute Windleistung von 2,2 m/s bei einer akzeptablen Lautstärke von 57 Dezibel. Dabei geht der Wind auffällig wenig in die Breite, der Luftstrom ist sehr eng gebündelt. Irritiert haben wir zudem festgestellt, dass die Leistungsstufen 2 und 3 vertauscht waren, was sich sowohl in der gemessen Windgeschwindigkeit als auch am Stromverbrauch zeigte.

Die Bedientasten sitzen hinter dem Korb auf der Oberseite der Motoreinheit, was mit dem üblichen Problem daherkommt, dass man das Panel verfolgen muss, wenn der Rotorkorb oszilliert, was hier in einem Winkel von 80 Grad geschieht. Das ist nicht selten und wäre an sich auch noch kein großes Problem, aber die schwammigen Gummitasten haben einen furchtbaren Druckpunkt und müssen sehr fest und tief gedrückt werden – in Bewegung ist das kaum machbar und selbst ohne Oszillation nervt es unglaublich. Bei jeder Betätigung muss die zweite Hand von unten stützen, sonst wird der Rotorkorb geneigt. Dass der Ventilator Eingaben oft nicht erkennt und wenn doch jede Betätigung mit einem lauten, schrillen Piepsen bestätigt, setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf. Kurzum: Wir hatten im gesamten Test noch keinen einzigen Ventilator, der sich so grauenhaft bedienen lässt wie der Kesser K-SV3101.

Einfacher ist dann doch der Griff zur mitgelieferten Fernbedienung, die keine Überraschungen bietet. Es gibt auch keine Ablagemulde oder gar eine Möglichkeit, sie am Gerätekorpus zu befestigen.

Unser Tipp: Lassen Sie den Kesser links liegen. Die Fehler dieses Ventilators würde nicht einmal ein guter Preis rechtfertigen – und selbst den hat der K-SV3101 nicht zu bieten.

Brandson DC Eco Silent

Beim Namen DC Eco Silent hat Brandson nicht gelogen: Einen so geringen Stromverbrauch sieht man sonst selten. Neun Leistungsstufen sorgen für eine Windgeschwindigkeit von bis zu 1,2 m/s bei einem Stromverbrauch von gerade einmal 5,9 Watt und einer Lautstärke von 40 Dezibel – auf höchster Stufe wohlgemerkt. Wem das nicht reicht, der kann auch noch auf die Turbostufe wechseln, woraufhin die Leistungsaufnahme auf immer noch respektabel niedrige 16,9 Watt und die Windgeschwindigkeit auf 2,2 m/s ansteigen. Dann ist der Brandson mit 52 Dezibel zwar nicht mehr ganz so leise, es bleibt aber in einem sehr guten Rahmen.

Nur selten bei Ventilatoren zu finden ist ein Automatikmodus, der die Windgeschwindigkeit selbstständig an die Raumtemperatur anpasst. Außerdem verfügt das Gerät über einen Abschalt-Timer und hat eine Fernbedienung im Gepäck. Die sollte man auch nutzen, denn für die Bedienung am Ventilator selbst gibt es zwar ein Touch-Panel, das deckt aber nur die Grundfunktionen ab.

Was uns nicht so gut gefällt, ist dass der Brandson ein externes Netzteil nutzt, denn so liegt neben dem schneeweißen Ventilator immer ein schwarzer Kasten herum. Außerdem ist der leise Luftmacher nicht besonders groß und lässt sich nicht in der Höhe verstellen, man kann lediglich seinen Kunststoffkopf etwas neigen. Nicht zuletzt hätten wir auch gerne auf das schrille Piepsen verzichtet, mit dem der Ventilator jede Eingabe bestätigt.

Insgesamt ist der Brandson DC Eco Silent aber trotz allem ein schöner Ventilator und nicht nur für das Schlafzimmer eine gute Wahl – allerdings ist er nicht ganz günstig. Wer sich weder daran noch an dem Netzteil-Klotz stört, kann ruhigen Gewissens zugreifen.

Djive Flowmate Arc Heater

Der Djive Flowmate Arc Heater ist ein Multifunktionsgerät, das nicht nur Wind machen, sondern auch heizen kann und obendrein die Luft mit einem HEPA-Filter reinigt – das allerdings recht gemächlich, wie unser Luftreiniger-Test gezeigt hat. Betrachtet man das Gerät als Ventilator, macht es eine ordentliche Figur und erreicht Windgeschwindigkeiten bis zu 1,5 m/s, was für einen Ventilator ohne Rotorkorb ein sehr solider Wert ist und nur knapp unter dem Dyson Pure Cool liegt, der ebenfalls auf ein Nadelöhr-Design setzt. Neun Stufen stehen zur Auswahl, sodass man die Belüftung sehr präzise einstellen kann. Der Geräuschpegel bewegt sich dabei zwischen 40 und 55 Dezibel – hörbar, aber vor allem auf den unteren Stufen nicht störend. Allerdings belüften die erste und zweite Stufe auch nur sehr zurückhaltend.

Für eine gute Windverteilung lässt sich Oszillation im Winkel von 80 Grad zuschalten, außerdem kann man den oberen Teil, der die Luftauslässe beinhaltet, stufenlos nach hinten neigen, sodass der Wind nicht nur die Beine erreicht. Letzteres muss man per Hand erledigen, alle anderen Funktionen lassen sich auch mit Hilfe der beiliegenden Fernbedienung oder der App starten – diese ist auch Voraussetzung für die Steuerung per Sprachbefehl. Der Flowmate Arc Heater hört auf Alexa und Google Home, Apples HomeKit hingegen wird leider nicht unterstützt. Für Einstellungen direkt am Gerät hat der Flowmate ein Touch-Display an seiner Vorderseite. Eine angenehme Seltenheit ist zudem der Kippschalter an der Rückseite, mit dem sich der Ventilator ganz und gar abschalten lässt, den gewohnten Standbymodus hat er natürlich trotzdem. Der Bedienkomfort des Flowmate ist außergewöhnlich hoch und lässt nichts vermissen. Auch die Verarbeitungsqualität spielt ganz oben mit.

Allerdings gilt das auch für den Preis, denn der ist ebenfalls hoch – für unseren Geschmack zu hoch, wenn man nur einen Ventilator möchte. Immerhin handelt es sich beim Flowmate Arc Heater eben um ein Multifunktionsgerät, das eine deutlich höhere Anwendungsbreite abdeckt als normale Ventilatoren. Lässt man die Kosten außer Acht, kann man an dem schicken Apparat auf jeden Fall Gefallen finden. Wer ihn sich leisten kann und möchte, wird den Kauf vermutlich nicht bereuen. Als Ventilator empfehlen möchten wir ihn aus dem genannten Grund aber dennoch lieber nicht.

Philips AMF220/15

In unserem Luftreiniger-Test konnte der Philips AMF220/15 eine Empfehlung einheimsen, was an seiner für ein Multifunktionsgerät zügigen Luftreinigung lag. Der Apparat hat einen HEPA-Filter, kann auch heizen und ist somit ein gutes Gesamtpaket für kleine Arbeitszimmer, die man nicht mit mehreren Einzelgeräten vollstellen möchte.

Das Attribut »klein« ist in diesem Zusammenhang allerdings nicht zu vernachlässigen, denn der Philips erreichte in unseren Messungen nur eine maximale Windgeschwindigkeit von 0,9 m/s, und das bei geringer Verteilung in der Breite, nach oben neigen lässt sich der Luftauslass außerdem nicht. So lange man in der Nähe des Gerät an einem Schreibtisch sitzt, ist das völlig in Ordnung. Wer sich durch die Wohnung bewegt, bekommt aber phasenweise nur wenig Wind ab. Die Einschränkung bei der Windverteilung kann immerhin durch die zuschaltbare Oszillation im Winkel von bis zu 350 Grad abgefangen werden – das ist schon stattlich.

Flüsterleise ist der AMF-220/15 nicht, wir haben auf der ersten Stufe auf zwei Meter Entfernung rund 40 Dezibel gemessen – nicht exzessiv laut, aber hörbar.

Als reinen Ventilator können wir ihn somit nicht empfehlen. Wer aber genau so ein Kombi-Gerät möchte und Wert auf die Luftreinigung legt, kann zugreifen.

So haben wir getestet

Wir haben uns in diesem Test auf Standventilatoren und Turmventilatoren konzentriert, Tischventilatoren und Deckenventilatoren haben wir außen vorgelassen. Denn Tischventilatoren sind in der Regel sehr einfach konstruiert und die Leistung spielt bei ihnen keine so große Rolle. Deckenventilatoren dagegen müssen aufwändig installiert werden – das lohnt sich in der Regel für die wenigen heißen Tage in Deutschland nicht.

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Ventilator Test: Ventilatoren Update 05 2022
Ventilator Test: Ventilatoren Update 07 2021
Ventilator Test: Ventilatoren Gruppenfoto
Ventilator Test: Ventilatoren Gruppenfoto
Ventilator Test: Ventilatoren Update
Ventilator Test: Alle Ventilatoren im Test

Mit Hilfe eines Anemometers haben wir den Luftstrom aller Ventilatoren im Test in verschiedenen Höhen und im Abstand von zwei Metern gemessen. Hier zeigten sich große Unterschiede zwischen den Modellen. Außerdem haben wir im gleichen Abstand die Lautstärke aller Ventilatoren gemessen, denn sowohl im Büro als auch zuhause darf ein Ventilator nicht zu viel Lärm machen.

Außerdem haben wir jeden Ventilator einige Zeit im Büroalltag laufen lassen und uns natürlich wie immer die Verarbeitung, das Preis-Leistungs-Verhältnis und den Zusammenbau angesehen.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Ventilator ist der beste?

Unser Favorit ist der Rowenta Silence Extreme, weil er eine gute Windleistung, leisen Betrieb und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Welche Arten von Ventilatoren gibt es?

Die am meisten verbreiteten Bauformen sind Standventilatoren, Turmventilatoren, fest montierte Deckenventilatoren und kleinere Tischventilatoren.

Wie laut ist ein Ventilator?

Der leiseste Ventilator in unserem Test brachte es auf höchster Stufe auf 41 Dezibel, der lauteste war ganze 63 Dezibel laut.

Wie viel Strom verbraucht ein Ventilator?

Die meisten Ventilatoren verbrauchen auf höchster Stufe etwa 30 bis 60 Watt. Vereinzelte Modelle benötigen aber auch mehr oder weniger Strom. Ein Bodenventilator in unserem Test erreichte sogar eine Leistung von üppigen 120 Watt. Das ist aber eine Ausnahme.

Was bedeutet Oszillation bei einem Ventilator?

Oszillation bedeutet, dass sich der Ventilator bzw. sein Rotor abwechselnd nach links und rechts dreht, sodass eine größere Fläche belüftet wird.

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 Test: Artboard

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