Der beste Ventilator

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Ventilator Test: Alle Ventilatoren im Test

Der beste Ventilator ist für uns der Klarstein Eye of the Storm. Der Produktname passt, denn der Ventilator überzeugt in der Praxis mit einer tollen Windleistung, sehr guter Verarbeitung und viel Ausstattung. Das sichert ihm klar den Testsieg. Allerdings ist das Gerät recht groß, weshalb kleine Räume damit etwas zu gut belüftet werden. Wer nicht aufs Geld schauen muss und auf edles Design wert legt, liegt mit dem Dyson Pure Cool genau richtig.

Wer bei schweißtreibenden Temperaturen nicht die Möglichkeit hat, sich durch einen Sprung ins Wasser Abkühlung zu verschaffen, muss sich entweder eine Klimaanlage zulegen – oder sich um ein wenig frische Brise kümmern. Eine Klimaanlage ist nicht nur teuer sondern erfordert auch eine aufwändige Installation. Ein Ventilator dagegen ist fürs Büro oder die eigenen vier Wände genau das richtige, um an schwülen Sommertagen ein wenig Abkühlung zu bekommen.

Wir haben uns durch schier endlose Seiten an Ventilatoren geklickt und uns die interessantesten zwölf Geräte besorgt: Sechs Standventilatoren und sechs Turmventilatoren. Von schwindelerregenden 600 Euro bis günstigen 40 Euro war alles dabei.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Klarstein Eye of the Storm

Ventilator Test: 61x+m5ycmzl. Sl1500
Hier gibt's mächtig Wind um die Nase – der Klarstein Eye of the storm macht alles richtig.

Der Name des Klarstein Eye of the Storm ist Programm. Hier gibt’s auf Wunsch richtig viel Wind oder aber auch nur eine leichte Brise, so wie man das möchte. Außerdem bekommt wirklich jeder im Raum genügend kühle Luft ab, denn der Ventilator kann sich um 360 Grad drehen – das fanden wir super. Sehr positiv überrascht waren wir auch von der guten Verarbeitung und der geringen Lautstärke. Das einzige was vielleicht stören könnte ist seine Größe: Für kleine Räume ist er ein wenig zu wuchtig.

Wenn Geld egal ist

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Dyson sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool unterscheidet sich nicht nur optisch von klassischen Ventilatoren oder Turmgeräten, sondern auch was die Technik angeht. Zusätzlich zum angenehmen Luftzug wird beim Pure Cool nämlich auch noch die Raumluft gereinigt. Außerdem kann auch seitlich an den Luftschlitzen Luft austreten, man hat viele Funktionen zur Auswahl. Die Technik des Dyson begeisterte uns, sein Preis leider weniger: bei fast 600 Euro bleibt einem trotz frischer Luft die Puste weg.

Auch gut

Rowenta Turbo Silence Extreme

Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
Eigenwilliges Design aber gute Leistung. Leise ist der Rowenta wie angepriesen ebenfalls.

Der Rowenta Turbo Silence Extreme hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Er ist selbst auf höchster Stufe erstaunlich leise und kann so problemlos im Büroalltag eingesetzt werden. Außerdem ist er weniger aufdringlich als der Klarstein, macht aber auch nicht so viel Wind. Wenn man nicht mehrere Leute gleichzeitig mit gekühlter Luft versorgen muss, dann ist er ebenfalls eine Empfehlung. Ob man die Optik mag, ist Geschmacksache. Wir würden wohl eher zum schwarzen Modell tendieren, unser weißes Testgerät erinnerte uns schon sehr an Zahnarztpraxis.

Günstiger Turm

Honeywell QuietSet Tower

Test Ventilator: Honeywell QuietSet Tower
Für wenig Geld bekommt man eine frische Brise. Mehr ist nicht drin, dafür kostet er auch nicht viel.

Keine Preise gefunden.

Wenn es ein Turmventilator für weniger Geld sein soll, dann empfehlen wir den Honeywell Quietset Tower. Insgesamt haben uns Turmventilatoren im Test zwar nicht richtig überzeugt, denn grundsätzlich machen Türme weniger Wind als klassische Ventilatoren, der Honeywell gehörte aber zu den besseren. Auch von Design und Verarbeitung waren wir recht angetan. Der Ventilator ist normalerweise für rund 70 Euro zu haben, aufgrund der aktuell heißen Temperaturen ist sein Preis aber extrem in die Höhe geschossen. Wenn die Preise mit den Temperaturen wieder deutlich sinken, ist der Honeywell-Turm eine klare Empfehlung.

Vergleichstabelle

TestsiegerWenn Geld egal istAuch gutGünstiger Turm
Modell Klarstein Eye of the Storm Dyson Pure Cool Rowenta Turbo Silence Extreme Honeywell QuietSet Tower Dyson Cool Klarstein Airflex TZS First Austria Säulenventilator Klarstein Highwind AEG T-VL 5531 Tower-Ventilator AEG VL5668 S Honeywell QuietSet Pedestrial Zilan Standventilator
Ventilator Test: 61x+m5ycmzl. Sl1500Test Ventilator: Dyson Pure Cool LinkTest Ventilator: Rowenta Turbo Silence ExtremeTest Ventilator: Honeywell QuietSet TowerTest Ventilator: Dyson CoolVentilator Test: 10030415 Front VentilatorVentilator Test: Tzs VentilatorTest Ventilator: Klarstein HighwindTest Ventilator: AEG T-VL 5531 Tower-VentilatorTest Ventilator: AEG VL5668 STest Ventilator: Honeywell QuietSet PedestrialVentilator Test: Zilan Ventilator
Pro
  • Tolle Verarbeitung
  • Viel Windleistung
  • Schönes Design
  • Mit Luftreinigung
  • Tolle Windleistung
  • Außergewöhnliches Design
  • Schlankes, unauffälliges Design
  • Gute Windleistung
  • Stabiler Stand
  • Normalerweise günstig zu haben
  • Einfache Bedienung
  • Gute Windleistung für einen Turm
  • Gute Windleistung
  • Schlank und unauffällig
  • Hübsches Design
  • Sehr stabil
  • Für kleine Räume gut geeignet
  • Recht ordentlich verarbeitet
  • Mit Duftbehälter
  • Solide Windleistung
  • Recht hübsches Design
  • Verarbeitung ist in Ordnung
  • Leicht
  • Relativ günstig
  • Einfache Bedienung
  • Guter Oszillationswinkel
  • Recht gute Windleistung
  • Günstig
Contra
  • Für kleine Räume eventuell etwas groß
  • Sehr teuer
  • Wartung erforderlich (Filtertausch)
  • Design nicht für jeden das richtige
  • Verarbeitung gut aber recht einfach
  • Viel Kunststoff, wenig Design
  • Recht teuer
  • Keine Zusatzfunktionen wie der Pure Cool
  • Sehr gewöhnungsbedürftige Optik
  • Für große Räume zu wenig Windleistung
  • Optisch nicht der schönste
  • Macht wenig besser als andere Türme
  • Kleiner Bereich für Luftausstoß
  • Hauptsächlich die Beine bekommen Luft ab
  • Für große Räume nicht stark genug
  • Luftausstoß ist viel zu gering
  • Fängt bei höchster Stufe zu klappern an
  • Schlechte Verarbeitung
  • Keine Fernbedienung
  • Schlecht verarbeitet
  • Aufbau nervig, weil die Teile nicht gut ineinander passen
  • Wird während der Benutzung sehr warm
  • Relativ schlecht verarbeitet
  • Steht sehr wackelig
  • Keine Muttern beigelegt
  • Wird als Zilan-Gerät verkauft, hier angekommen ist aber ein Gerät von Floria
  • Sehr wackelig
  • Verarbeitung lässt zu wünschen übrig
  • Sehr wenig vormontiert
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Die Rettung für heiße Tage

Die wenigsten können sich über eine Klimaanlage freuen, dann ist ein Ventilator der willkommene Helfer in der Not. Eine Klimaanlage kann ein Ventilator natürlich nicht ersetzen, schließlich kühlt er die Raumluft nicht. Durch Luftumwälzung erzeugt aber auch ein Ventilator ein angenehmes Raumklima.

Verbesserte Raumluft – auch im Winter

Nicht nur im Sommer, auch im Winter kann ein Ventilator ein echter Pluspunkt sein. Denn die Windmaschinen wälzen auch die durch Heizen aufgewärmte Luft um, so verteilt sich die Wärme besser im Raum und auch in Ecken, die normalerweise nicht so gut beheizt werden können, kann die Wärme einfacher vordringen. Das bedeutet: Weniger Schimmelbildung in kalten und feuchten Ecken und auch Heizkosten können gespart werden.

Wieso kühlt ein Ventilator?

Wer sich schon mal längere Zeit in aufgeheizten Räumen ohne Kühlung aufgehalten hat, weiß, wie schweißtreibend und belastend für den Kreislauf ein solcher Hitzestau ist. Schon das kleinste Lüftchen kann eine wohltuende Erfrischung bringen, genau wie ein Ventilator. Doch warum ist das so, auch wenn die Raumluft an sich nicht abgekühlt wird?

Die Antwort ist ganz einfach: Bei Hitze fängt der Körper an zu schwitzen, es entsteht ein dünner Feuchtigkeitsfilm auf der Haut. Wenn Wasser verdunstet, entsteht Kälte. Luftströme unterstützen diesen Verdunstungseffekt. Schon alleine die Luftbewegung sorgt also subjektiv für Abkühlung. Es ist dann gar nicht nötig, die Raumtemperatur zu kühlen, denn ein Ventilator tauscht die Luft direkt über unserer Haut durch die ständige Bewegung immer wieder aus.

Welche Bauart ist am besten?

Vor einem Kauf sollten Sie sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen, welche Art von Ventilatoren für Sie am sinnvollsten ist. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle und Bauweisen, nicht jeder ist für jeden Anspruch gleich gut geeignet. In diesem Test haben wir uns auf Turm- und Standventilatoren konzentriert, doch es gibt noch mehr Auswahl: Kleine Tischventilatoren, Boden- oder auch Deckenventilatoren können ebenfalls eine interessante Alternative für Sie sein.

Standventilatoren

Ventilator Test: Standventilator

Ventilator Test: StandventilatorDer klassische Ventilator ist ein Standventilator mit einem großen Propeller. Er macht viel Wind, eignet sich aber meist nicht gerade als Designhighlight fürs Wohnzimmer.

Ventilator Test: Standventilator

Je nach Ausstattung bewegt der Standventilator eine große Luftmenge und kühlt dementsprechend gut. Zur Ausstattung gehört meist eine Fernsteuerung und eine Zeitschaltuhr.

Platz brauchen Sie für einen Standventilator aber auf jeden Fall, denn er beansprucht viel Stellfläche. Auch was die Lautstärke angeht, sollte man nicht zu empfindlich sein. Stärkere Motoren können sehr laut werden.

Turmventilatoren

Ventilator Test: TurmventilatorSeit Dyson vor etwa zehn Jahren mit dem Air Multiplier einen Ventilator ohne Rotorblätter auf den Markt brachte, hat sich designtechnisch einiges verändert. Turmventilatoren, auch Säulenventilatoren genannt, sind optisch meist attraktiver weil kleiner und unauffälliger als klassische Standventilatoren. Außerdem sind sie meist leiser, können aber trotzdem große Luftmengen bewegen.

Wenn wenig Platz im Raum zur Verfügung steht, eignet sich ein Turmventilator ebenfalls bestens, da er sehr platzsparend aufgestellt werden kann.

Meist sind drei Geschwindigkeitsstufen einstellbar und oft gibt es eine Drehfunktion. Allerdings ist die Reichweite bei den meisten Geräten recht begrenzt und der Anschaffungspreis ist höher. Außerdem ist die Zirkulationsleistung nicht so hoch, da der Luftdurchsatz konzeptionsbedingt geringer ist als bei Standventilatoren. Zudem können Turmventilatoren nicht in der Höhe verstellt werden.

Tischventilatoren

Ventilator Test: Tischventilator

Sehr mobil und mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist der Tischventilator. Er kann überall dort aufgestellt werden, wo er gerade gebraucht wird – vom Bürotisch bis hin zur Werkbank. Neben den üblichen Ventilatoren mit Netzkabel gibt es auch Geräte mit USB-Anschluss, sodass der Strom über den Computer bezogen werden kann.

Ein Vorteil ist auf jeden Fall sein geringes Gewicht das es einem ermöglicht, den Ventilator schnell und problemlos von einem Platz zum anderen zu stellen. Da der Ventilator nah an der Person steht, sollte er aber nicht zu stark sein, das kann auf Dauer unangenehm werden und ständig wehende Blätter auf dem Schreibtisch braucht ebenfalls keiner.

Bodenventilatoren

Ventilator Test: Bodenventilator

Ein Bodenventilator kühlt von unten und kann somit nichts auf dem Schreibtisch durcheinander bringen. Bei ihnen ist es besonders wichtig, dass man auf die Stärke des Gerätes achtet, damit ein großer Raum auch ausreichend gekühlt wird. Wenn von unten gekühlt wird, kann es zudem länger dauern, bis die Raumluft durchmischt ist.

Deckenventilatoren

Ventilator Test: Deckenventilator

Deckenventilator sind in unseren Breiten nur noch relativ selten anzutreffen, im Süden findet man sie noch häufiger. Sie sind sehr effizient, da sie die sich oben sammelnde Luft verwirbeln und so ein angenehmes Raumklima schaffen. Außerdem wird man so nicht direkt vom Ventilator angepustet und bekommt trotzdem stetig frische Luft ab. Gerade in Schlafräumen eignet sich ein solches Gerät gut.

Tipps zum Kauf

Damit Sie auch wirklich die Abkühlung bekommen, die Sie gerade brauchen, sollte ein Ventilator in mehreren Stufen regulierbar sein. Am besten sind drei Stufen, so können Sie zwischen einem sanften Windhauch und einem Mini-Orkan auch genau die goldene Mitte auswählen.

Bei Flügelventilatoren, also Geräten mit Rotorblättern, hängt die Leistung von der Anzahl der Flügel und deren Größe ab. Meist gibt es Ventilatoren mit drei Flügeln, etwas hochpreisigere Geräte kommen mit vier Flügeln. Je mehr Flügel zur Verfügung stehen, desto weniger Leistung ist nötig, um die gleiche Windmenge zu erzeugen. Das bedeutet auch, dass größere Flügel eine geringere Leistungsaufnahme benötigen, was zu weniger Energieverbrauch führt.

Wie bereits angesprochen spielt auch der Lärmpegel eine große Rolle, denn wenn das Gerät zu laut ist, lässt vor allem bei der Arbeit die Konzentration nach.

Außerdem ist es wichtig, dass der Ventilator sicher steht. Das gilt für jegliche Art von Ventilator, denn er darf durch seine eigene Leistung nicht umfallen oder kippen. Außerdem müssen die Flügel mit einem Schutzgitter umschlossen sein, damit man sich nicht verletzen kann. Öffnen sollte man das Gitter aber auf jeden Fall können, das ist nötig, um die Flügel zu reinigen.

So haben wir getestet

Bei Temperaturen um die 35 Grad im Freien und fast genauso viel in der Redaktion waren wir alle froh, dass wir diesen Test machen konnten.

Mit Hilfe eines Anemometers haben wir die Windstärke der Ventilatoren in verschiedenen Höhen und im Abstand von 2 Metern gemessen. Hier zeigten sich große Unterschiede zwischen den Geräten. Außerdem haben wir die Lautstärke aller Ventilatoren gemessen, denn sowohl im Büro als auch zuhause darf ein Ventilator nicht zu viel Lärm machen.

Ventilator Test: Ventilatoren Gruppenfoto.
Alle unsere Ventilatoren aus dem Test: von links hinten: Klarstein Airflex 360, Floria, Rowenta Turbo Silence Extreme, Klarstein Eye of the storm, AEG VL5668 S. Von vorne links: Dyson Pure Cool, TZS First Austria Turmventilator, Klarstein Highwind, Honeywell QuietSet Turm, Dyson Cool und in der Mitte der AEG T-VL 5531.

Außerdem haben wir jeden Ventilator einige Zeit im Büroalltag laufen lassen und uns natürlich wie immer die Verarbeitung, das Preis-Leistungsverhältnis und den Zusammenbau angesehen.

Ventilator Test: 61x+m5ycmzl. Sl1500 Testsieger: Klarstein Eye of the Storm

Als wir den Klarstein Eye of the Storm auspackten, waren wir überrascht: So groß und stabil hatten wir uns das Gerät nicht vorgestellt.

Der Aufbau ist recht schnell erledigt, ein bisschen fummelig war nur der Rotorkorb, wobei wir da bei allen klassischen Ventilatoren mehr oder weniger graue Haare bekommen haben.

Was die Optik angeht, kann uns der Klarstein-Ventilator begeistern. Der schwarze Klavierlack, der das ganze Gerät überzieht, sieht schick und edel aus. Leider gibt es keine anderen Farben zur Auswahl – schwarz ist ja nicht jedermanns Geschmack – uns hat er aber sehr gut gefallen.

Der Standfuß ist für die Größe des Gerätes völlig in Ordnung und verhilft dem Eye of the Storm zu einem bombenfesten Stand. Nichts wackelt oder klappert und auch wenn man versehentlich ein wenig dagegen stößt, wirft ihn das nicht um.

Es gibt fünf Rotorblätter, die in einem dezenten, durchsichtigen Blau gehalten sind. Die Gelenkseiten und das Bedienfeld sind silbern abgesetzt. Alles in allem kommt der Klarstein sehr wertig und schick daher.

Testsieger

Klarstein Eye of the Storm

Ventilator Test: 61x+m5ycmzl. Sl1500
Hier gibt's mächtig Wind um die Nase – der Klarstein Eye of the storm macht alles richtig.

Ausstattung und Bedienung

Die Ausstattung des Klarstein bietet alles, was man sich von einem Ventilator erwartet. Eine Fernbedienung mit Halterung und Batterien wird mitgeliefert. Darauf findet man alle Tasten, die auch auf dem Gerät selbst zu finden sind: Den Ein/Aus-Schalter, eine Taste für die verschiedenen Geschwindigkeitsstufen (es gibt drei Stück) und die Modus-Taste, mit der man zwischen gleichmäßigem Wind, natürlichem Wind und Schlafwind wählen kann.

Viel Ausstattung für einen guten Preis

Außerdem gibt es eine Taste für die Oszillation, die in vier Stufen einstellbar ist: 60, 90, 180 oder 360 Grad. Ja genau, Sie haben richtig gelesen, der Eye of the Storm kann sich komplett um die eigene Achse drehen und eignet sich daher perfekt für eine Bürogemeinschaft, denn so bekommt jeder Kollege ein wenig Wind ab. Taste fünf beinhaltet den Timer, der in 1, 2, 4 und 8 Stunden-Abständen eingestellt werden kann.

Auch ein Bildschirm ist vorhanden und die Anzeige ist, passend zu den Rotorblättern, blau. Leider überzeugt uns das Display nicht ganz, da es sehr stark spiegelt und die Anzeige etwas schwach ist. So muss man schon sehr nah herangehen, damit man die Einstellungen erkennen kann. Schade, das hätte man besser lösen können.

Der Ventilatorkopf lässt sich um bis zu 90 Grad nach oben kippen und um 10 Grand nach unten. Eine Fernbedienung inklusive Knopfbatterie wird mitgeliefert. Das ist nicht selbstverständlich, denn einige Ventilatoren kamen entweder ganz ohne Fernbedienung oder ohne Batterien.

Praxistest

Die Lautstärke des Gerätes ist völlig in Ordnung. Wir haben 46 dB auf höchster Stufe gemessen und auch der subjektive Eindruck war okay. Es gibt zwar durchaus auch leisere Geräte im Testfeld, doch auch während der Nutzung in der Redaktion fanden wir das Hintergrundgeräusch keineswegs störend.

Hier ist genug Wind für alle da

Bei einem Abstand von zwei Metern schafft er auf Sitzhöhe eine Geschwindigkeit von 1 bis 1,2 Metern pro Sekunde, geht man höher, wird auch der Wind stärker, 2,6 bis 2,7 Meter pro Sekunde haben wir auf Brusthöhe gemessen.

Ventilator Test: Ventilatoren Testsieger 2
Unser Testsieger im Vergleich mit unseren drei alternativen Empfehlungen.

Die Luft wird sehr gut verteilt, auch im Seitenwinkel kommt noch einiges an. Selbst auf niedrigster Stufe bläst der Klarstein noch recht gut. Auf Sitzhöhe sind es immer noch 0,8 bis 0,9 Meter pro Sekunde, weiter oben gemessen kam er immerhin noch auf 1,2 Meter pro Sekunde. Manche Turmventilatoren schaffen diese Werte nur auf höchster Stufe, sind also deutlich weniger effektiv.

Die wählbaren Oszillationswinkel sind völlig ausreichend und auch mit den Neigungswinkeln kommt man gut aus.

Aufgrund seiner Größe und Windstärke eignet er sich perfekt zum kühlen größerer Räume. Jeder der Redaktionskollegen bekam im Test genug frischen Wind ab, um seine Arbeit auch bei sehr heißen Temperaturen gut erledigen zu können. Im Dauereinsatz über einige Tage hinweg fiel uns nichts negatives auf. Der Eye of the Storm verrichtete zuverlässig seine Arbeit, ohne zu klappern oder heiß zu laufen.

Klarstein Eye of the Storm im Testspiegel

Leider sind noch keine anderen Testberichte des Eye of the Storm vorhanden. Sobald sich das ändert, erfahren Sie es hier.

Alternativen

Wenn Ihnen unser Testsieger zu groß ist, sie kein schwarzes Modell möchten oder wenn es lieber ein Turmventilator sein soll, dann haben wir hier ein paar empfehlenswerte Alternativen für Sie.

Wenn Geld egal ist

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Dyson sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool ist ein rundum gelungenes Gerät. Hier bekommt man nicht nur mehr oder weniger starke, frische Luft um die Nase geweht, sie wird sogar gereinigt. Aktivkohle- und HEPA-Filter sorgen dafür, dass Schadstoffe aus der Raumluft gefiltert werden und machen das Raumklima so noch angenehmer.

Optisch macht der Ventilator Dyson-typisch einiges her. Das Loch in der Mitte des Gerätes trägt nichts zur Frischluft bei – auch wenn man das anfangs denken mag. Vereinfacht gesagt arbeitet der Dyson-Ventilator mit einer Art Düsenjet-Technik: Luft wird von unten angesaugt, im Standfuß beschleunigt und dann aus den Düsen des Ventilators wieder herausgeschossen. Dabei ist er aber bei weitem nicht so laut wie ein Düsenjet, wir haben gerade einmal 48 dB auf höchster Stufe gemessen.

Die Ausstattung ist toll, zwischen zehn Geschwindigkeitsstufen kann man wählen. Außerdem lässt sich einstellen, welche Teile der Düsen die Luft hinausblasen sollen und auch seine 350 Grad Oszillation ist mehr als ausreichend. Zusätzlich kann der Luftaustritt verändert werden, das heißt, man kann auch aus den seitlichen Schlitzen Luft pusten lassen.

Was das Design angeht, kann der Dyson locker als moderne Kunst im ebenso modern eingerichteten Wohnzimmer durchgehen, ohne groß aufzufallen. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Eye of the Storm, der doch recht prominent im Raum steht. Die Verarbeitung ist sehr gut, wir hatten nichts zu bemängeln.

Die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich magnetisch auf dem Gerät ablegen und ist so vor dem Herunterfallen gesichert. Das integrierte, kleine Farbdisplay zeigt alles an, was man braucht. Eigentlich hätte der Dyson Pure Cool damit den Testsieg verdient, wäre da nicht die gar nicht klitzekleine Kleinigkeit des Preises: Fast 600 Euro für einen Ventilator wollen wohl nur die wenigsten auf den Tisch legen.

Auch gut

Rowenta Turbo Silence Extreme

Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
Eigenwilliges Design aber gute Leistung. Leise ist der Rowenta wie angepriesen ebenfalls.

Wie unser Testsieger ist auch der Rowenta Turbo Silence Extreme ein klassischer Standventilator mit Rotorblättern. Von denen sind ebenfalls fünf Stück vorhanden und auch die bläulich-durchsichtige Farbe teilt er sich auch mit unserem Testsieger.

Das war es dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten, denn der Rowenta-Ventilator ist deutlich schlanker und weniger auffällig. In der Mitte des Gerätes ist die Bedieneinheit angebracht, der Ventilator macht hier einen Knick und gibt dem Turbo Silence Extreme eine sehr moderne Optik. Unser weißes Testgerät erinnerte uns stark an einen Einrichtungsgegenstand einer Zahnarztpraxis, in schwarz ist er aber für unseren Geschmack hübscher anzusehen.

Die Verarbeitung ist sehr gut, beim Aufbau hatten wir wieder mit dem Rotorkorb zu kämpfen, die Einzelteile machten auf uns aber einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Das ganze Gerät ist eher praktisch ausgelegt und bietet keinen Schnickschnack. Eine Fernbedienung gibt es nicht, auf dem Bedienfeld kann man aus drei Stufen wählen: Nachtmodus, normal und TurboBoost.

Wir konnten feststellen, dass die Produktbezeichnung »Turbo Silence Extreme« nicht nur eine Marketingbezeichnung ist, sondern der Realität entspricht. Im Nachtmodus ist der Ventilator mit 38 dB sehr leise. Wir mussten uns wirklich anstrengen, um überhaupt ein Geräusch wahrzunehmen – prima. Aber auch im Turbo-Modus schlägt er sich mit 46 dB sehr gut. Auch die Windleistung auf höchster Stufe konnte uns völlig zufrieden stellen.

Wenn Sie kleinere Räume haben, für die unser Testsieger zu groß ist, ist der Rowenta die richtige Wahl. Sein Oszillationswinkel ist mit knapp 80 Grad allerdings nicht annähernd so groß wie bei Klarstein und Dyson.

Günstiger Turm

Honeywell QuietSet Tower

Test Ventilator: Honeywell QuietSet Tower
Für wenig Geld bekommt man eine frische Brise. Mehr ist nicht drin, dafür kostet er auch nicht viel.

Keine Preise gefunden.

Zum Testbeginn noch recht günstig zu haben, war der Honeywell QuietSet Tower – für alle, die einen günstigen Turmventilator suchen – eigentlich unser Preis-Tipp. Beim nochmaligen Preischeck machten wir dann aber große Augen und konnten es kaum glauben: Der für einen Preis von knapp 70 Euro eingekaufte Ventilator kostet momentan über 200 Euro!

Optisch macht der QuietSet Tower einen ganz guten Eindruck. Er besteht komplett aus Kunststoff, der aber nicht so hochwertig aussieht wie bei unseren anderen Empfehlungen. Der Standfuß wirkt auf den ersten Blick störend, funktionell ist er aber auf jeden Fall, da mehr Luft in die höheren Regionen gepustet wird und nicht nur die Beine belüftet werden – allgemein ein Manko bei den Turmgeräten. Das Bedienfeld ist leicht zu verstehen, eine Fernbedienung inklusive Batterien ist im Lieferumfang enthalten, außerdem ist er mit 42 dB auf höchster Stufe recht leise.

Wie schon angesprochen haben Turmventilatoren allgemein das Problem, dass der Luftausstoß nicht so gut ist, wie bei klassischen Standventilatoren. Mit 0,9 Metern pro Sekunde bei voller Geschwindigkeit ist der Honeywell dabei gar nicht mal schlecht. Nur die Dyson-Modelle sind bei den Turmventilatoren noch besser.

Viel falsch macht man mit dem Honeywell nicht, doch viel erwarten darf man ebenfalls nicht. Er macht seinen Job, sieht dabei sogar recht gut aus, es gibt aber auch hübschere Geräte. Zu einem Preis von rund 70 Euro ist der Honeywell eine Empfehlung, zu hitzebedingten Mondpreisen sollten Sie aber nicht zuschlagen.

Außerdem getestet

Ventilator Test: Ventilatoren Tower Gruppenfoto
Unsere getesteten Turmventilatoren.

Der Dyson Cool AM07 ist die günstigere Variante unserer Empfehlung. Designt ist er genauso, doch optisch fällt einem gleich auf, dass diese Variante günstiger ist. Der Standfuß ist nicht so mächtig und außerdem nicht farblich abgesetzt. Zusatzfunktionen wie Luftreinigung sind ebenfalls nicht vorhanden. Pusten tut er trotzdem sehr gut und auch wenn er nicht ganz so edel aussieht, macht er sich immer noch gut im schicken Wohnzimmer.

Als wir den Klarstein Airflex 360 aufgestellt hatten, konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir das Design Retro oder futuristisch finden sollen – irgendwie etwas von beidem. Ob einem die Optik gefällt, muss jeder selbst entscheiden, was wir aber sagen können ist, dass der Airflex gut verarbeitet ist und mit seinem wirklich hohen Gewicht garantiert nicht umfällt. Die Windleistung ist in Ordnung, für kleinere Räume ist er durchaus gut geeignet, für größere fehlt ihm die Puste.

TZS First Austria Säulenventilator

Der TZS Fist Austria Turmventilator ist sehr schlicht designt und sieht fast aus wie eine Lautsprechersäule. Dementsprechend fügt er sich gut in so ziemlich jeden Raum ein. Die Verarbeitung ist okay, könnte an manchen Stellen aber besser sein. Schön fanden wir, dass am unteren Ende des Gerätes ein kleines Fach zu finden war, in das man einen Raumduft geben kann. So hat man kühle Luft, die außerdem noch angenehm riecht. Was die Leistung angeht, bleibt der First Austria leider ebenfalls hinter den Standventilatoren zurück.

Der Klarstein Highwind Turmventilator macht optisch einen ganz guten Eindruck ist aber von allen drei getesteten Klarstein Geräten klar das schlechteste. Für große Räume ist er nicht stark genug und die Belüftung erfolgt recht weit unten. Der schlafende Hund am Boden wird sich freuen, ansonsten bekommen nur die Beine eine Abkühlung. Für diese Leistung ist er uns zu teuer.

AEG T-VL 5531 Tower-Ventilator

Von den beiden AEG Geräten im Test hatten wir uns wirklich mehr erwartet. Um ehrlich zu sein, waren wir richtig enttäuscht. Der AEG T-VL 5531 Turmventilator hat drei Stufen, wobei die dritte Stufe nicht im geringsten ausreicht, um eine gute Frischluftzufuhr zu gewährleisten. Wenn er länger läuft, fängt er außerdem an, unangenehm zu klappern. Insgesamt ist er schlecht verarbeitet und dafür zu teuer.

Noch einen Ticken schlechter fanden wir den AEG VL5668 S Standventilator. Er ist sehr schlecht verarbeitet, vor allem der Rotorkäfig ist einfach nur windig. Es gibt kein Display und auf höchster Stufe vibriert das Gerät stark und fängt an, zu schwanken. Wind macht er zwar ganz gut, doch das ist ja leider nicht alles. Von einem Markengerät hätten wir uns deutlich mehr erwartet.

Honeywell QuietSet Pedestrial

Beim Honeywell QuietSet Pedestrial hatten wir bei weitem die größten Probleme beim Aufbau. Wir waren schlicht genervt. Die wenig stabilen Klammern halten den Käfig nicht richtig und insgesamt wirkt der Ventilator wenig wertig. Wenigstens ist er schön leise und verteilt die Luft recht breit. Die Windgeschwindigkeiten sind okay aber ungleichmäßig.

Zilan Standventilator

Der Zilan Standventilator war das günstigste Gerät im Test und genau den Eindruck hatten wir auch. Billig verarbeitet und wenig vormontiert kostete uns dieser Ventilator einiges an Nerven und Zeit. Dazu kam außerdem, dass wir ein Gerät von Floria bekamen, obwohl wir einen Zilan bestellt hatten – seltsam. Hier ist alles sehr minimalistisch, die großen Druckknöpfe sehen sehr altbacken aus. Auch wenn er günstig ist, raten wir zu einem anderen Modell.

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Kommentare

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Michael
Michael

Super erklärt und berichtet.Sehr Interessant.Dankeschön

Katrin Herrmann
Katrin Herrmann

Hört sich echt toll an der von klarstein würde mich auch interessieren.

Doris Schulze
Doris Schulze

ausführliche Informationen,so erklärt das jeder sie versteht da weiß man was man gerne hätte um nicht mehr so zu schwitzen.