Der beste Stereo-Receiver bis 1.000 Euro

Der beste Stereo-Receiver für 1.000 Euro ist für uns der Denon DRA-100. Er bietet nach wie vor eine gute Kombination aus analogen, digitalen und auch drahtlos verfügbaren Quellen an, überzeugt mit hervorragender Verarbeitung und lässt sich trotz seiner großen Ausstattungsvielfalt recht einfach bedienen. Nicht zuletzt gelingt es ihm, den unterschiedlichen Quellen auch klanglich gerecht zu werden.

Stereo-Receiver – Neue Aufgaben für einen Klassiker

Ein Vollverstärker mit einem eingebauten Radio und diversen Eingängen für weitere Quellen – so sah bis vor einigen Jahren ein Receiver aus. Viele der Kombis aus Receiver, Lautsprecher, CD-Player und Co. tun auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, und es gibt kaum einen Grund für große Veränderungen.

Nur mit vielen modernen Quellen, wie Smartphone oder Netzwerk, kommen die meisten nicht mehr zurecht. Nun kann man hergehen, und die gute alte HiFi-Anlage mit Zusatzgeräten kompatibel für Smartphone und Netzwerk machen: Ein neues Kästchen hier, ein Adapterkabel dort, das Ganze wird aber leider nicht übersichtlicher und auch nicht komfortabler in der Bedienung – von der Ästhetik im Wohnzimmer mal ganz zu schweigen.

Dennoch kann es bis zum endgültigen Defekt des Vorgängers dauern, bis die Neuanschaffung eines modernen Stereo-Receivers unumgänglich wird – dann heißt es, sorgfältig planen, und die Bedürfnisse möglichst genau abklopfen: Braucht es wirklich einen technologischen Rundumschlag mit LAN, WLAN, Bluetooth und diversen digitalen Eingängen? Werden andererseits überhaupt noch analoge Zuspieler genutzt, oder gibt es gar noch einen Plattenspieler, der nicht im Regal verstauben soll?

Neben den technischen, inneren Werten spielt auch das Design eine erhebliche Rolle. Die HiFi-Anlage wird schließlich in den wenigsten Haushalten hinter verschlossenen Türen versteckt und sollte zudem nach Möglichkeit zu bereits vorhandenem Equipment passen.

Das Angebot an Stereo-Receivern ist zwar recht überschaubar geworden, dennoch setzen die Hersteller teilweise ihre ganz eigenen Schwerpunkte. Das gilt für die Technik ebenso wie fürs Design. So gibt es Receiver im klassischen HiFi-Maß, mit 43 Zentimetern Breite, passend zum restlichen Equipment wahlweise in Schwarz oder Silber, ebenso wie einige ganz besondere Schmuckstücke, die sich bewusst davon absetzen.

So haben wir getestet

Wir haben fünf Geräte in der Preisklasse um 1.000 Euro getestet. Als Testteilnehmer standen fünf Kandidaten zur Verfügung, allesamt von namhaften Verstärker- und Receiver-Spezialisten. Cambridge CXA60, Denon DRA-100, NAD C368, Rotel A12 und als Besonderheit mit eingebautem CD-Laufwerk den Pioneer NC-50DAB.

Im Test haben wir uns alle relevanten Aspekte angesehen: Vor dem entspannten Musikgenuss, ob vom Smartphone, der CD oder gar dem Plattenspieler, steht die Installation. Die sollte, trotz der mittlerweile enormen Funktionsvielfalt, möglichst frustfrei vonstatten gehen. Insbesondere betrifft das die Einbindung ins Netzwerk, sowie die Verbindung mit den vorhandenen Bluetooth-Quellen.

Gerade hier fordert der drahtlose Komfort seinen Tribut, denn der HiFi-Enthusiast quält sich nur ungern mit Netzwerktechnik herum. Daher geht das idealerweise nicht viel umständlicher als das einfache Einstöpseln der anderen Eingänge in die entsprechende Buchse.

Als Nächstes stand der alltägliche Gebrauch im Fokus. Da kommt es auf die übersichtliche Bedienstruktur auf der Fernbedienung und am Gerät an. Hinzu kommt die Möglichkeit, den Receiver dank einer App auch vom Smartphone aus bedienen zu können.

Nicht zuletzt spielte natürlich der Klang eine entscheidende Rolle. Allerdings sind die Klang-Unterscheide bei den Receivern deutlich geringer als beispielsweise bei Lautsprechern oder Kopfhörern. Die meisten klanglichen Eigenarten werden erst im direkten Vergleich oder bei ausgiebigen Hörsessions deutlich. Beides haben wir gemacht, um Ihnen einen Eindruck der unterschiedlichen Charakteristika der Verstärker vermitteln zu können.

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Kommentare

3 Kommentare zu "Der beste Stereo-Receiver bis 1.000 Euro"

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Jörg
Jörg
Hallo, bei dem Test wurden Äpfel mit Birnen verglichen und der Fokus lag wohl klar bei der sogar selbst zugegebenmaßen minderwertigen Bluetooth-Wiedergabe. Da ist die Überschrift klar irreführend, denn wenn ich den hübschesten Verstärker mit Bluetooth suche, kann ich das Ergebnis nachvollziehen. Es wurden auch keine Angaben über die verwendeten Lautsprecher oder Zuspieler gemacht – Hauptsache die mp3s konnten dank NFC über Bluetooth schnell auf die Lautsprecher gebracht werden. Eine Kompaktanlage im Hifi-Maßstab, die Pioneer NC50DAB, in einen Verstärkertest antreten zu lassen ist auch am Thema vorbei! Der Pioneer A-50DA wäre der passendere Konkurrent gewesen, aber dem fehlt Bluetooth… Von… Mehr... »
Redaktion

Die Überschrift war in der Tat irreführend. Wie haben sie geändert.

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