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Der beste Wasserkocher

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Wasserkocher Test: Wasserkocher Test
Christian Lanzerath

Christian Lanzerath

beschäftigt sich als Technik-Journalist seit fast zehn Jahren mit IT-Themen und Consumer Electronic. Er schreibt unter anderem für CHIP, Computer Bild, ITespresso, ZDNet und eKitchen.

Wir haben insgesamt 22 Wasserkocher getestet. Der beste für die meisten Menschen ist der Philips HD4646/20: Er bringt Wasser sehr schnell zum Kochen, ist solide verarbeitet und kostet nicht viel. Wer darüber hinaus noch mehr von einem Wasserkocher erwartet, für den haben wir vier gute Alternativen.

Update 19. Juli 2019

Wir haben acht weitere Wasserkocher getestet. Empfehlen können wir den Arendo Elegant und den Aigostar Adam 30GOM.

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5. März 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte aktualisiert.

19. Oktober 2018

Wir haben die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert.

Um herauszufinden, was der beste Wasserkocher ist, den man zur Zeit kaufen kann, haben wir aus dem riesigen Angebot insgesamt 22 interessante Modelle ausgewählt und für Sie getestet. Von den getesteten Modellen sind aktuell noch 20 lieferbar.

Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips HD4646/20

Wer einen einfachen Wasserkocher sucht, der zuverlässig, sicher und fix seine Aufgabe erfüllt und nicht viel kostet, findet im Philips HD4646/20 das richtige Modell. Unser Test hat ergeben: Er ist der beste Wasserkocher, wenn man das Verhältnis von Preis und Leistung betrachtet. Extras wie Temperaturwahl gibt es nicht, aber die braucht auch nicht jeder. Einziges Manko: der günstige Philips ist komplett aus Kunststoff. Wer lieber Edelstahl will, greift zu unserer kaum teureren Empfehlung von Severin.

Günstig mit Edelstahlkanne

Severin WK 3364

Der Severin 3364 ist sowohl innen als auch außen komplett aus Edelstahl gefertigt. Leider wird er deshalb auch sehr heiß und man kann sich schnell verbrennen. Durch einen Hebelmechanismus am Deckel kann er mit einer Hand bedient werden und er kostet kaum mehr als unser Favorit. Zum Erhitzen von einem Liter Wasser benötigt er allerdings fast eine Minute länger als unser Favorit. Wen das nicht stört und Wasser lieber in Edelstahl als in Plastik erhitzt, für den ist der Severin genau das Richtige.

Mit Temperaturwahl

Arendo Elegant

Test Wasserkocher: Arendo Elegant
Eleganter Wasserkocher mit Temperaturwahl und Warmhaltefunktion.

Für alle, die sich nicht auf kochendes Wasser beschränken wollen, sondern volle Kontrolle über die Brühtemperatur brauchen, ist der Arendo Elegant die beste Wahl. Die exakte Temperaturwahl ist vor allem für Tee-Liebhaber interessant, aber auch Kaffee-Nerds wollen edle Sorten nicht mit 100 Grad heißem Wasser aufbrühen, denn dann entstehen Bitterstoffe. Der Wasserkocher besteht innen komplett aus Edelstahl, wird dank Kunststoffgehäuse außen nicht heiß und verfügt über eine Temperaturwahl- und Warmhaltefunktion. Die aktuelle Temperatur wird aufs Grad genau in einem kleinen Display gezeigt.

Glas-Empfehlung

Aigostar Adam 30GOM

Test Wasserkocher: Aigostar Adam 30GOM
Wer einen Wasserkocher aus Glas will, fährt mit dem Aigostar gut.

Wasserkocher mit Glaskaraffe sind derzeit schwer in Mode. Wir sind davon nicht wirklich überzeugt, denn durch Kalkablagerungen sieht das Glas schon nach kürzester Zeit nicht mehr appetitlich aus. Aber zugegeben: Kochendes Wasser sieht cool aus, vor allem, wenn es wie beim Aigostar Adam 30GOM dezent beleuchtet wird. Auch die Verarbeitung und die schnelle Kochleistung sind gut. Wenn es für Sie unbedingt Glas sein soll, ist der Aigostar eine gute Wahl.

Ein echter Hingucker ist der Stelton Emma. Er ist schlicht gestaltet und macht in jeder Design-Küche eine gute Figur. Allerdings ist er auch sonst sehr reduziert gehalten. Es gibt keine Messskala und der Deckel wird wie bei einem Topf einfach oben drauf gesetzt – ohne Klappmechanismus. Die Kochzeit für Wasser ist eine der langsamsten im Testfeld – aber dafür sieht er eben richtig hübsch.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritGünstig mit EdelstahlkanneMit TemperaturwahlGlas-EmpfehlungDesign-Tipp
Modell Philips HD4646/20 Severin WK 3364 Arendo Elegant Aigostar Adam 30GOM Stelton Emma Bosch TWK8611P Graef WK701 DeLonghi Distinta WMF Skyline Klarstein Aquavita Chalet Philips HD9357/10 Russell Hobbs 21600-70 Severin WK 3485 Clatronic WK 3445 Arendo Primewater Philips HD9350/90 Russel Hobbs Precision Camry cr-1265 WMF Bueno WMF Stelio
Test Wasserkocher: Philips HD4646/20Test Wasserkocher: Severin WK 3364Test Wasserkocher: Arendo ElegantTest Wasserkocher: Aigostar Adam 30GOMTest Wasserkocher: Stelton EmmaTest Wasserkocher: Bosch TWK8611PTest Wasserkocher: Graef WK701Test Wasserkocher: DeLonghi DistintaTest Wasserkocher: WMF SkylineTest Wasserkocher: Klarstein Aquavita ChaletTest Wasserkocher: Philips HD9357/10Test Wasserkocher: Russell Hobbs 21600-70Test Wasserkocher: Severin WK 3485Test Wasserkocher: Clatronic WK 3445Test Wasserkocher: Arendo PrimewaterTest Wasserkocher: Philips HD9350/90Test Wasserkocher: Russel Hobbs PrecisionTest Wasserkocher: Camry cr-1265Test Wasserkocher: WMF BuenoTest Wasserkocher: WMF Stelio
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Günstig
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Temperaturwahl und Warmhaltefunktion
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Gute Verarbeitung
  • LED-Beleuchtung
  • Große Öffnung, gut zu reinigen
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Tolles Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Gute Verarbeitung
  • Temperaturwahl
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Kindersicherung
  • Temperaturwahl
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Temperaturwahl und Warmhaltefunktion
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Schnelle Kochzeit
  • Thermometer an der Außenseite
  • Toller Look
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Gute Verarbeitung
  • Mit echtem Kalkfilter
  • Relativ günstig
  • Sehr günstig
  • LED-Beleuchtung
  • Deckel kann einhändig geöffnet werden
  • Gute Verarbeitung
  • Temperatur einstellbar in 5-Grad-Schritten
  • Warmhaltefunktion
  • Beleuchtetes Display
  • Faltbar und platzsparend
  • Gut für Reisen geeignet
  • Gute Verarbeitung
  • Deckel per Knopf einhändig zu öffnen
Contra
  • Keine Isolierung zwischen Griff und Außenwand
  • Gefäß aus Kunststoff
  • Wird sehr heiß
  • Etwas langsam
  • Kein Kalksieb
  • Anleitung ungenau
  • Wird sehr heiß
  • Glas muss oft gereinigt werden
  • Schwer
  • Langsam
  • Teuer
  • Gefäß aus Kunststoff
  • Messskala an der Innenseite
  • Teuer
  • Verbrennungsgefahr zwischen Griff und Außenwand
  • Schlechte Verarbeitung
  • Wird sehr heiß
  • Skala schwer lesbar
  • Wird sehr heiß
  • Keine Extras
  • Teuer
  • Wird sehr heiß
  • Wasser fließt sehr langsam in und aus der Kanne
  • Deckel öffnet nicht weit genug
  • Schwer zu reinigen
  • Unpraktisch zu reinigen
  • Billig verarbeitet
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Wird sehr heiß
  • Glas muss oft gereinigt werden
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Temperaturanzeige ungenau
  • Komplett aus Kunststoff
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Einhändiges Öffnen nicht möglich
  • Stinkt bei der ersten Benutzung
  • Basis und Kabel nicht abnehmbar
  • Langlebigkeit des Plastiks fragwürdig
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Einhändiges Öffnen nicht möglich
  • Wird sehr heiß
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Sitzt nicht fest auf der Basis
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Wird sehr heiß
Bester Preis
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Kaum mehr wegzudenken

Vor allem für Tee und Kaffee, aber auch für die Bouillon oder 5-Minuten-Terrine benötigen wir heißes oder kochendes Wasser. Daher ist in jedem zweiten deutschen Haushalt ein Wasserkocher Teil der Küchenausstattung. Der Vorteil gegenüber einem Herd: Ein Wasserkocher bringt das Wasser schneller zum Kochen und benötigt dafür weniger Energie – vor allem im Vergleich zu den weit verbreiteten Glaskeramik- oder Elektroherden.

Schneller und stromsparender als der Herd

Ein Herd mit Induktion kann dagegen mit einem Wasserkocher mithalten, was Schnelligkeit und Energieverbrauch angeht – vor allem die Modelle mit so genannter Boost-Funktion. Allerdings: Induktionsherde sind teuer, und man benötigt Töpfe mit magnetischem Boden, damit die Wärme direkt im Topf erzeugt wird.

alleine zum Kochen von Wasser lohnt sich die Anschaffung eines Induktionskochfelds nicht – schließlich gibt es Wasserkocher bereits für unter 20 Euro. Auch wenn Zusatz-Features wie eine Warmhaltefunktion oder eine Temperaturvorwahl gewünscht werden – Funktionen, die ein Herd in der Regel nicht bietet –, muss keine dreistellige Summe ausgegeben werden.

Welches Material ist am besten?

Wasserkocher gibt es mit Kunststoff-, Edelstahl- oder Glasgehäuse. Plastik hat den Vorteil, dass es nicht ganz so heiß wird wie Gefäße aus Edelstahl oder Glas. Aber auch an reinen Kunststoff-Wasserkochern können sich Kinder noch verbrennen. Am wenigsten gefährlich sind Wasserkocher, bei denen ein Kochgefäß aus Edelstahl mit Kunststoff ummantelt ist. Die werden höchstens lauwarm.

Aber nicht jeder will sein tägliches Wasser in einem Kunststoffgefäß erhitzen. Denn gerade beim Erhitzen können chemische Verbindungen aus dem Plastik ins Wasser übergehen. Die Hersteller versprechen zwar, dass die Mengen völlig unbedenklich sind, viele fühlen sich aber trotzdem nicht wohl damit. Wasserkocher mit Edelstahl- oder Glasgefäßen sind dann die bessere Wahl.

Allerdings versteckt sich auch in den meisten Edelstahl- und Glasmodell im Inneren noch Plastik – vor allem am Deckel und am Auslass. Dort, wo das Wasser zum Kochen gebracht wird, findet sich in der Regel aber kein Kunststoff.

Glas sieht zunächst einmal toll aus – bis man den Wasserkocher ein paar Mal benutzt hat. Denn das Glas wird durch die Kalkablagerungen schnell milchig und sieht dann alles andere als ansprechend aus. Man muss einen Glaswasserkocher also ständig mit speziellen Entkalkern, Essigessenz oder Zitronensaft sauber halten, damit er nicht unansehnlich aussieht – sehr unpraktisch.

Glas sieht toll aus – bis zur ersten Benutzung

Apropos: Spezielle Entkalker füllen ganze Regale in den Super- und Drogeriemärkten. Doch Essigessenz oder Zitronensaft erledigen das Reinemachen in der Regel ebenso gut. Dazu einfach einen guten Schuss Essigessenz oder Zitrone ins Gerät geben, mit Wasser auffüllen, einmal aufkochen und etwa eine Stunde stehen lassen. Anschließend den Kocher zwei- bis dreimal mit klarem Wasser auskochen – fertig.

Verdeckte Heizelemente erleichtern die Reinigung des Wasserkochers, da sie unter dem Boden der Kanne angebracht sind und nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. So lässt sich das Gerät auch von innen gut schrubben. Offene Heizspiralen sind zwar selten geworden und nur noch bei einigen sehr günstigen Modellen zu finden, bei manchen Modellen haben wir dennoch Störfaktoren beim Putzen gefunden, wie etwa freiliegende Stangen innen im Gerät. Der Sinn dieser Konstruktionen ist uns nicht klar, schließlich kommen andere Geräte auch ohne aus. Empfehlen wollten wir solche Modelle nicht, denn uns stört das beim Reinigen definitiv.

So haben wir getestet

Wir haben in 2 Testrunden 22 Wasserkocher mit Preisen zwischen 10 und 140 Euro getestet. Neben Verarbeitungsqualität, Material und Bedienfreundlichkeit hat uns vor allem interessiert, wie schnell die getesteten Geräte Wasser zum Kochen bringen.

Dazu haben wir von jedem Wasserkocher genau einen Liter exakt 20 Grad warmes Wasser erhitzen lassen und die Zeit bis zum Kochen gemessen. Die Unterschiede sind groß: Der schnellste Wasserkocher hatte den Liter Wasser in 2:40 Minuten erhitzt, der langsamste brauchte dafür mit 3:50 Minuten über eine Minute länger.

Die Geschwindigkeit hängt natürlich maßgeblich von der Kochleistung in Watt ab, die wir ebenfalls nachgemessen haben. Meist liegt der gemessene Verbrauchswert rund 100 Watt unter der Herstellerangabe, große Ausreißer gab es nicht.

Die meisten Geräte liegen bei 2.000 und 2.200 Watt, einige bieten 2.400 oder sogar 3.000 Watt, aber es gibt auch Modelle, die nur 1.800 Watt Leistung liefern. Ein Ausreißer im Test ist der kleine faltbare Reise-Wasserkocher von Camry, der mit 750 Watt sehr gemächlich ans Werk geht.

Test: Wasserkocher – Testsieger Philips HD4646/20

Unser Favorit: Philips HD4646/20

Wasser zum Kochen bringen, ohne viel Schnickschnack und ohne allzu lange Wartezeit, das ist wohl der bescheidene Wunsch der meisten Menschen, wenn sie einen neuen Wasserkocher suchen. Außerdem sollte das Gerät gefahrlos zu bedienen sein, immerhin ist die Verbrühungsgefahr beim Umgang mit heißem Wasser immer gegeben.

Genau diese Voraussetzungen erfüllt der Philips HD4646/20, der in unserem Test einen soliden und sicheren Eindruck hinterlassen hat – und das zu einem äußerst fairen Preis.

Unser Favorit

Philips HD4646/20

Zu haben ist der Wasserkocher von Philips wahlweise in weiß oder schwarz, was ein bisschen schade ist, denn sicher würde er sich auch in der einen oder anderen peppigeren Farbe gut machen.

Der HD4646/20 erhitzt bis zu 1,5 Liter Wasser und kocht auch dann nicht über, wenn man den Behälter bis zur obersten Linie der Skala auffüllt. Apropos: Eine Messskala gibt es auf beiden Seiten und sie ist gut ablesbar – keineswegs selbstverständlich, wie manch anderer Wasserkocher beweist.

Schnell und trotzdem günstig

Im Test benötigte der Philips HD4646/20 nur exakt 3 Minuten, um einen Liter Wasser mit 20 Grad Celsius zum Kochen zu bringen. Damit war er das drittschnellste Gerät in unserem gesamten Testfeld, obwohl er einer der günstigsten ist.

Das Kalksieb ist sehr fein und lässt sich einfach entnehmen, reinigen und wieder einsetzen. Dass der Klappdeckel – anders als bei vielen anderen Modellen – nicht mit einem Knopfdruck geöffnet wird, sondern indem man am Griff zieht, hat aus unserer Sicht sogar einen Vorteil: Viele Klappdeckel springen auf Knopfdruck zu schnell noch oben und schwingen regelrecht zurück. So können heiße Wassertropfen herumspritzen und auf der Hand landen.

Zwei Dinge, die auf den ersten Blick und im Vergleich zu anderen Wasserkochern von Nachteil sein könnten, sind die fehlende Isolierung zwischen Griff und Außenwand sowie der recht simple Ein-/Aus-Schalter. Dabei handelt es sich um einen Wippschalter, der nicht leuchtet, wenn der Wasserkocher an ist. Stattdessen kommt eine orangefarbene Markierung zum Vorschein, die anzeigt, dass das Gerät eingeschaltet ist.

Simpel, aber praktisch

Verglichen mit anderen Wasserkochern, die über leuchtende Schalter oder LED-Ringe verfügen, ist das eine sehr simple Lösung, aber weil sich der Philips HD4646/20 automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht oder komplett verdampft ist (Trockengehschutz), besteht kein Grund zur Sorge, sollte man den Kocher mal versehentlich einschalten.

Die fehlende Isolierung ist ebenfalls kein großes Problem, denn der Abstand zwischen Griff und Außenwand ist groß genug; sich die Hand am Gehäuse zu verbrennen ist fast ausgeschlossen. Außerdem wird das Plastikgehäuse des Philips HD4646/20 nicht so gefährlich heiß, wie es etwa bei nicht isolierten Edelstahlmodellen der Fall ist.

Die Basis mit dem Stromanschluss, auf der man den Wasserkocher beliebig platzieren kann, bietet einen sicheren Stand und die Möglichkeit, das 64 Zentimeter lange Kabel aufzuwickeln.

Damit macht der Philips HD4646/20 alles gut, was er soll, nämlich Wasser kochen – und das sogar wesentlich schneller als manch vielfach teureres Modell.

Purist statt Tausendsassa

Besondere Fähigkeiten wie Temperaturwahl oder Warmhaltefunktion hat er allerdings nicht zu bieten. Zwar ist seine Bodenplatte aus Edelstahl, die Kanne aber aus Plastik. Und auch wenn er ganz nett aussieht, ein Design-Meisterstück ist er sicher nicht. Aber all das wollen die meisten bei einem Wasserkocher auch gar nicht – und für die ist der Philips HD4646/20 zur Zeit die beste Wahl, schließlich kostet er nicht mal 30 Euro.

Philips HD4646/20 im Testspiegel

Leider gibt es keine anderen Testberichte über den Philips HD4646/20. Falls Testberichte erscheinen sollten, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Der Philips HD4646/20 ist unser Favorit, weil er die Ansprüche erfüllt, die die meisten Menschen an einen Wasserkocher stellen und nicht viel kostet. Wenn Sie höhere Ansprüche an einen Wasserkocher haben, gibt es aber bessere Modelle. Vier weitere können wir empfehlen.

Günstig mit Edelstahlkanne

Severin WK 3364

Ein Wasserkocher aus Kunststoff ist nicht jedermanns Sache. Wer da Bedenken hat und trotzdem nicht viel ausgeben will, für den ist der Severin WK 3364 die beste Alternative. Die komplette Kanne ist von außen und innen aus Metall, lediglich der Deckel und der Griff sind aus Plastik.

Eine Kanne aus Edelstahl hat allerdings nicht nur Vorteile, sie wird nämlich sehr heiß. Man sollte von ihr also tunlichst die Finger lassen – Verbrennungsgefahr.

Mit 1,5 Litern Fassungsvermögen und einer Basis mit Kabelaufwicklung bietet der Severin dasselbe wie unser Testsieger.

Allerdings ist die Messskala von innen direkt an der Gehäusewand angebracht, was das Ablesen erschwert. Zum anderen geht der Severin WK 3364 recht gemächlich ans Werk: Für einen Liter Wasser benötigt er 3:50 Minuten – fast eine Minute länger als unser Favorit von Philips. Mit einer gemessenen Leistung von 1.692 Watt gehört er zu den schwächeren Modellen im Test.

Außerdem hat er kein Kalksieb. Ablagerungen, die sich in der Kanne lösen, fließen also ungehindert in den Tee. Aus gesundheitlicher Sicht ist das kein Grund zur Sorge, aber schön ist es nicht.

Der Deckel arbeitet mit einem Hebelmechanismus mit Feder. Das bedeutet: Er bleibt nicht offen stehen, sondern klappt wieder herunter, wenn man nicht den Daumen auf dem Hebel hält. Das mag auf den ersten Blick etwas unkomfortabel erscheinen, aber immerhin kann man den Severin so tatsächlich mit einer Hand bedienen.

Wen es nicht stört, wenn es etwas länger braucht, bis das Wasser kocht, für den ist der Severin WK 3364 eine sehr gute, preiswerte Alternative mit Edelstahlkanne.

Mit Temperaturwahl

Arendo Elegant

Test Wasserkocher: Arendo Elegant
Eleganter Wasserkocher mit Temperaturwahl und Warmhaltefunktion.

Wer gerne grünen Tee trinkt oder Kaffee per Hand aufbrüht, benötigt kein kochendes Wasser. Hier sind je nach Getränk Temperaturen zwischen 70 und 95 Grad Celsius ausreichend oder – vor allem bei grünem Tee – sogar wichtig, weil der Tee bei höheren Temperaturen bitter wird.

Deshalb gibt es Wasserkocher mit Temperaturwahl. Sie bringen das Wasser auf eine zuvor festgelegte Temperatur – und nicht darüber hinaus.

Ein Exemplar, das seinem Namen alle Ehre macht, ist der Arendo Elegant, ein Edelstahl-Wasserkocher, der außen mit matter Kunststoffbeschichtung punktet. Der Arendo konnte von allen Wasserkochern im Test das Versprechen der Temperaturwahl am besten halten – die Anzeige war auf das Grad genau exakt, was leider alles andere als selbstverständlich ist.

Der Wasserkocher hat bei der Temperatureinstellung Voreinstellungen für 40, 60, 80 und 100 Grad Celsius, die Temperatur kann in 5-Grad-Schritten aber auch individuell eingestellt werden.

Praktisch: die Warmhaltefunktion, die das Wasser bis zu 30 Minuten auf der gewünschten Temperatur hält. Wir waren vor allem von der extrem präzisen Temperaturangabe angetan. Für Teeliebhaber ist sie definitiv eine Empfehlung.

Der Arendo Elegant wird durch die Kunststoffisolierung außen bestenfalls warm, Verbrennungsgefahr besteht hier nicht. Damit ist er auch für Haushalte mit kleinen Kindern eine gute Wahl.

Im Test hatten wir kaum etwas an dem sehr solide verarbeiteten Wasserkocher auszusetzen, der nicht nur schick aussieht, sondern für das Gebotene auch noch recht günstig ist. Ein paar kleine Mankos gibt es aber trotzdem. So ist die Kochgeschwindigkeit mit 3:20 Minuten nicht die schnellste, gegenüber unserem Favoriten hat der Arendo 200 Watt weniger und ist daher ein wenig langsamer.

Leider ist die Anleitung zur Warmhaltefunktion nicht präzise, hier fehlt schlicht die Angabe, dass man nach der gewünschten Temperatureinstellung noch auf »Start« drücken muss. Man kommt irgendwann auch selbst drauf.

Auch ein feines Kalksieb gibt es bei diesem Wasserkocher nicht, nur ein recht grobes Lochblech, und auch die Anzeige für den Füllstand, die nur innen sichtbar ist, empfinden wir nicht als optimal. Dafür ist der Arendo BPA-frei und setzt auch kein Mikroplastik frei.

Damit ist er für uns zur Zeit nicht nur der beste Wasserkocher mit Temperaturwahl, auch für alle, die einen Wasserkocher mit Edelstahlgefäß suchen, der außen nicht heiß wird, ist der Arendo Elegant eine gute Wahl.

Glas-Empfehlung

Aigostar Adam 30GOM

Test Wasserkocher: Aigostar Adam 30GOM
Wer einen Wasserkocher aus Glas will, fährt mit dem Aigostar gut.

Ein optisches Highlight in der Küche ist auch der Aigostar Adam 30GOM. Er macht einiges her mit seiner Glas-Optik und dem dank LEDs blau beleuchtetem Wasser.

Allerdings ist ein Wasserkocher aus Glas auch um einiges schwerer und das Glas setzt schon nach wenigen Kochvorgängen Kalk an, was dann nicht mehr so hübsch aussieht. Deshalb empfehlen wir einen Glas-Wasserkocher nur, wenn Sie nichts dagegen haben, öfter mal zu putzen. Dank ausreichend großer Öffnung geht das recht leicht von der Hand.

Das Glas wird beim Kochen natürlich sehr heiß, dank des Griffs sollten die Finger damit aber gar nicht erst in Berührung kommen. Der Deckel lässt sich per Knopfdruck öffnen, die Einhandbedienung ist praktisch, wenn man gerade keine zweite Hand frei hat.

Weil der Aigostar Adam 30GOM nicht nur gut aussieht, sondern auch sehr günstig zu haben ist, ist er unsere Empfehlung für alle, die unbedingt einen Glas-Wasserkocher haben möchten.

Wer sich einen Wasserkocher nicht nur als Arbeitsgerät, sondern auch als Hingucker in die Küche stellen möchte, für den dürfte der Stelton Emma mit seinem schlichten und zeitlosen Äußeren das Richtige sein. Eine klare Linie, ein geschwungener Griff aus Holz und keine unnötigen Elemente: Design-Puristen schlägt da das Herz höher.

Reduktion aufs Wesentliche heißt hier auch: keine Messskala. Lediglich eine Markierung an der Innenseite zeigt, wie weit man den Wasserkocher auffüllen darf. Das Fassungsvermögen liegt bei 1,2 Litern.

Anders als die meisten anderen Modelle kommt der Stelton Emma mit einem Deckel ohne Klappmechanismus, stattdessen wird der Verschluss ähnlich einem Kochtopf einfach oben drauf gesetzt und mit leichtem Druck arretiert. So stört der Deckel immerhin nicht beim Befüllen, denn besonders groß ist die Öffnung nicht.

Dafür bietet der Stelton den großen Vorteil, dass er von außen höchstens lauwarm wird. Verbrennungsgefahr droht trotz kochendem Wasser im Inneren nicht.

Um einen Liter Wasser auf 100 Grad Celsius zu erhitzen, benötigte er allerdings 3:28 Minuten und gehört damit zu den langsameren im Test. Aber dafür sieht er wirklich toll aus.

Weniger toll ist der Preis: knapp 150 Euro sind für einen Wasserkocher sicherlich nicht jedermanns Sache.

Außerdem getestet

Auch im restlichen Testfeld waren gute Wasserkocher dabei, aber aus dem einen oder anderen Grund hat es nicht zur Empfehlung gereicht.

Mit Temperaturwahl

Der Bosch TWK8611P war bislang unser Sieger in der Kategorie Wasserkocher mit Temperaturwahl. Gegenüber unserer neuen Empfehlung, dem Arendo Elegant, schneidet er einzig aufgrund seiner recht großen Basis schlechter ab, der Arendo ist hier deutlich platzsparender und vor allem extrem genau in der Temperaturanzeige.

Der Bosch-Wasserkocher erhitzt das Wasser wahlweise auf 70, 80, 90 oder 100 Grad Celsius. Mit einem Thermometer konnten wir überprüfen, dass das Gerät dabei sehr präzise vorgeht und maximal um ein halbes Grad Celsius abweicht. Zudem gibt es eine Warmhaltefunktion, die das Wasser für 30 Minuten auf Temperatur hält.

Wenn der TWK8611P die gewünschte Temperatur erreicht hat, gibt seine Station einen kurzen Piepton ab. Der erklingt auch beim Einschalten, zusätzlich leuchten die Zahlen an der Basis auf.

Mit einem Fassungsvermögen von maximal 1,5 Litern und einer Dauer von 3:10 Minuten, um einen Liter was zum Kochen zu bringen, ähnelt er unserem Favoriten von Philips. Allerdings ist der Bosch TWK8611P im Gegensatz dazu perfekt isoliert. Die Kanne wird selbst bei kochendem Wasser außen nur lauwarm. Verbrennungen am Gehäuse sind damit ausgeschlossen.

Abschaltautomatik, Überhitzungs- und Trockengehschutz bietet der Bosch natürlich ebenfalls. Die Skala befindet sich zwar hinter dem Griff, lässt sich aber dennoch gut ablesen. Gefallen hat uns außerdem, dass das Wasser beim Ausgießen sehr gleichmäßig und sauber in die Tasse fließt – da spritzt und kleckert nichts daneben.

Allerdings öffnet man den Wasserkocher, indem man auf den Knopf drückt, den der Hersteller zentral auf dem Klappdeckel platziert hat. Ihn komplett mit nur einer Hand zu bedienen, wie Bosch verspricht, ist damit nicht möglich.

Eine ordentliche Leistung zeigte auch der Graef WK701, der nicht nur Temperaturwahl und Warmhaltefunktion, sondern auch eine Kindersicherung bietet.

Allerdings ist das Gehäuse nicht so gut isoliert wie beispielsweise der Bosch, außerdem ist die Skala an der Innenseite der Kanne angebracht – und er ist nicht gerade günstig. Dafür hat er ein schönes Design.

Der DeLonghi Distinta bietet ebenfalls eine Temperaturwahl und eine Warmhaltefunktion. Allerdings ist das Gehäuse hinter dem Griff nicht isoliert. Das wäre kein großes Problem, wenn etwas mehr Abstand zwischen Griff und Kanne wäre. Das ist aber leider nicht der Fall, sodass wir uns im Test gleich mehrmals die Finger verbrannt haben. Somit können wir von der Distinta nur abraten.

Russel Hobbs Precision

Der Russel Hobbs Precision bietet ebenfalls eine Temperaturwahl und sogar eine Warmhaltefunktion an. In der Praxis überzeugt uns beides nicht komplett. Wir haben hier deutliche Differenzen zwischen der angezeigten und der tatsächlichen Temperatur gemessen und vor allem die Warmhaltefunktion hat hier nicht gut funktioniert. Da ist der Arendo Elegant definitiv die bessere Wahl.

Trotz Kunststoff wird er leider recht heiß und die Verarbeitung ist auch nicht die beste. Zudem ist die Öffnung zu klein, um das Gerät richtig reinigen zu können. Ein Pluspunkt ist die beleuchtete Anzeige und auch die Form des Griffs liegt angenehm in der Hand.

Mit Edelstahlkanne

In unserem Test machte der WMF Skyline zwar eine gute Figur, mit einer Zeit von 2:38 Minuten war er sogar der zweitschnellste Wasserkocher. Allerdings scheint es bei diesem Modell Probleme mit der Verarbeitung zu geben. Sehr viele Käufer berichten von gerissenem Skalenfenster, defekter Feder im Deckel und vor allem Rost. Das sollte bei einem Gerät, das ständig mit Wasser in Berührung kommt, natürlich nicht passieren. Daher können wir den WMF Skyline nicht empfehlen.

Klarstein Aquavita Chalet

Der Klarstein Aquavita Chalet ist mit seinem 60er-Jahre-Look eventuell eine Alternative zum Stelton Emma. Allerdings wird die Kanne sehr heiß und die ebenfalls innenliegende Skala ist nur sehr schwer abzulesen. Gut finden wir hingegen das Thermometer auf der Außenseite, das nicht nur zur Zierde taugt, sondern tatsächlich recht zuverlässig funktioniert und somit ganz praktisch ist. Wem die Optik gefällt, bekommt den Wasserkocher außerdem in mehreren verschiedenen Farben.

Sehr gut gefallen hat uns der Edelstahlkocher Philips HD9357/10, der kaum Kritik zugelassen hat. Er sieht gut aus, kocht das Wasser schnell und hat alles, was ein Wasserkocher braucht – aber eben auch nicht mehr. Wer ihn kauft, macht an sich nichts falsch, mit derzeit rund 50 Euro ist das Gerät allerdings recht teuer für ein Modell ohne irgendwelche Extras.

Der Philips HD9350/90 unterscheidet sich optisch nicht sehr von anderen Edelstahlkochern und kommt wie viele weitere Modelle mit einem austauschbaren Kalksieb daher. Gestört hat uns die im Inneren angebrachte freiliegende Stange, über deren Nutzen wir nur mutmaßen können. Ob dadurch nun der Strom geleitet wird oder ob sie der Stabilisierung des Deckels dient – schwer zu reinigen ist sie auf jeden Fall, was für uns eine Empfehlung ausschließt. Positiv ist die große Öffnung des Wasserkochers, der Deckel lässt sich zudem mit einer Hand öffnen. Leider wird auch der Philips, wie die meisten Geräte, beim Kochen außen sehr heiß.

Auch die beiden Produkte von WMF aus unserer zweiten Testrunde konnten uns nicht überzeugen. Der WMF Bueno ist zwar augenscheinlich gut verarbeitet, das Gehäuse wird beim Kochen aber sehr heiß und seine Öffnung ist viel zu klein zum Putzen. Die Stange im Inneren des Wasserkochers ist ein Kalk-Magnet und dürfte sich nur schwer kalkfrei kriegen lassen. Der Deckel muss manuell geöffnet werden. Insgesamt überzeugt uns der Bueno daher in keiner Weise.

Noch enttäuschter waren wir vom WMF Stelio. Unser Modell sitzt nicht fest auf der Basis und wackelt daher, sobald man es berührt. Der Deckel kann hier zwar per Knopfdruck einhändig geöffnet werden, aber auch hier ist die Öffnung deutlich zu klein, um das Gerät ordentlich reinigen zu können – und die innenliegende Stange ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Der Wasserkocher wird außen sehr heiß und sie Skala ist nicht besonders gut zu lesen. Empfehlen können wir das Produkt daher nicht.

Aus Glas

Russell Hobbs 21600-70

Der Russell Hobbs 21600-70 hat einen echten Kalkfilter. Das Wasser fließt allerdings sehr langsam vom Filter in die Kanne. Außerdem muss man mehrmals nachfüllen, um den Wasserkocher bis zum Maximum zu füllen. Beim Ausgießen ist uns aufgefallen, dass der Deckel nicht ganz dicht schließt.

Das ist zwar bei so einigen Modellen der Fall, doch der Russell Hobbs hat eine sehr kleine Tülle, sodass man aus Ungeduld schon mal etwas zu weit nach vorne kippt und das Wasser auch aus dem schmalen Spalt zwischen Deckel und Kannenrand läuft.

Der Arendo Primewater hat es nicht zur Empfehlung geschafft, weil der Aigostar die größere Öffnung hat und damit einfacher zu reinigen ist. Auch wird beim Arendo der Deckel beim Kochen recht heiß, da finden wir den Kunststoffdeckel des Aigostar besser. Zwar bekommt man auch hier ein optisches Highlight für wenig Geld, aber da der Deckel leider nicht weit genug zum Putzen geöffnet werden kann, dürfte man sehr schnell einen Wasserkocher aus kalkigem Milchglas herumstehen haben. Immerhin ist der Primewater leichter als der Aigostar.

Unter 20 Euro

Beim Severin WK 3485 ließ sich das Kalksieb unseres Testgeräts nicht herausnehmen, außerdem öffnete sich der Deckel auf Knopfdruck nur einen Spalt breit, man muss also mit der Hand nachschieben – unpraktisch. Außerdem gibt es viele Nutzer, die eine schlechte Verarbeitung und eine kurze Lebensdauer bemängeln. Unser Exemplar hat die Testphase jedenfalls überlebt, wir glauben der Kritik aber durchaus.

Das gilt auch für den Clatronic WK 3445, der wie der Severin ebenfalls eine offene Heizspirale besitzt. Das hat zwar den Vorteil, dass das Wasser schneller kocht, ist zum Reinigen aber sehr umständlich. Für nur wenig Geld mehr fährt man da mit unserem Testsieger wesentlich besser. Immerhin gibt es den Kocher in 6 verschiedenen Farben, auch wenn der Plastik-Look allgemein keine allzu große Zierde in der Küche darstellt.

Klein, günstig und gut für Reisen geeignet: der Camry cr-1265 hätte eine Empfehlung werden können, wenn die Zeit zum Erhitzen nicht so lang wäre und er nicht komplett aus Plastik wäre. Das geht freilich nicht anders, denn der Clou des Camry ist, dass man ihn zusammenfalten kann – praktisch fürs Verreisen. Bezüglich des Materials haben wir aber einige Bedenken, einerseits glauben wir nicht, dass der Wasserkocher wirklich lange hält, andererseits garantiert der Hersteller nicht, dass der Wasserkocher BPA-frei ist. Für den gelegentlichen Gebrauch unterwegs ist der Camry eine Überlegung wert, dauerhaft würden wir ihn nicht nutzen.

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