Wasserkocher Test: Wasserkocher
test
Letztes Update: 27.8.2021

Der beste Wasserkocher

Wir haben 32 Wasserkocher getestet. Der beste für die meisten Menschen ist der Philips HD4646/20: Er bringt Wasser sehr schnell zum Kochen, ist solide verarbeitet und kostet nicht viel. Wer darüber hinaus noch mehr von einem Wasserkocher erwartet, für den haben wir vier gute Alternativen.

Christian Lanzerath
beschäftigt sich als Technik-Journalist seit fast zehn Jahren mit IT-Themen und Consumer Electronic. Er schreibt unter anderem für CHIP, Computer Bild, ITespresso, ZDNet und eKitchen.
Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.
Letztes Update: 27. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

26. Februar 2021

Wir haben zehn weitere Wasserkocher getestet. Neue Empfehlungen sind der Severin WK 3419 und der Ecosa eo-600. Sie ersetzen den nicht mehr erhältlichen Severin WK 3364 und den Glas-Wasserkocher von Aigostar.

19. Juli 2019

Wir haben acht weitere Wasserkocher getestet. Neue Empfehlungen sind der Arendo Elegant und den Aigostar Adam 30GOM.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Um herauszufinden, was der beste Wasserkocher ist, den man zur Zeit kaufen kann, haben wir aus dem riesigen Angebot insgesamt 32 interessante Modelle ausgewählt und für Sie getestet. Von den getesteten Modellen sind aktuell noch 28 lieferbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips HD4646/20

Test  Wasserkocher: Philips HD4646/20
Der Philips ist aus Kunststoff gefertigt und solide verarbeitet. Wasser bringt er schnell zum Kochen, ein echtes Arbeitstier eben.

Wer einen einfachen Wasserkocher sucht, der zuverlässig, sicher und fix seine Aufgabe erfüllt und nicht viel kostet, findet im Philips HD4646/20 das richtige Modell. Unser Test hat ergeben: Er ist der beste Wasserkocher, wenn man das Verhältnis von Preis und Leistung betrachtet. Extras wie Temperaturwahl gibt es nicht, aber die braucht auch nicht jeder. Einziges Manko: der günstige Philips ist komplett aus Kunststoff. Wer lieber Edelstahl will, greift zu unserer kaum teureren Empfehlung von Severin.

Edelstahl-Favorit

Severin WK 3419

Test  Wasserkocher: Severin WK 3419
Günstiger Wasserkocher aus Edelstahl. Seine Metall-Ummantelung wird beim Kochen heiß. Dafür arbeitet er schnell.

Wer lieber eine Edelstahl-Kanne bevorzugt, ist mit dem Severin WK 3419 am besten beraten, der nicht viel mehr kostet als unser Favorit. Einen Liter Wasser kocht das Modell in rund drei Minuten und ist damit recht zügig unterwegs. Weitere Funktionen wie eine Warmhaltefunktion oder eine Temperatureinstellung bietet der Severin nicht, aber das geht für den Preis völllig in Ordnung. Edelstahl-Kannen haben aber auch einen Nachteil: Sie werden beim Kochen sehr heiß. Teurere Modelle haben daher eine Schutzhülle aus Kunststück – wie unsere nächste Empfehlung.

Mit Temperaturwahl

Arendo Elegant

Test  Wasserkocher: Arendo Elegant
Eleganter Wasserkocher mit guter Wärme-Isolation. Er verfügt auch über eine Warmhaltefunktion.

Für alle, die sich nicht auf kochendes Wasser beschränken wollen, sondern volle Kontrolle über die Brühtemperatur brauchen, ist der Arendo Elegant die beste Wahl. Die exakte Temperaturwahl ist vor allem für Tee-Liebhaber interessant, aber auch Kaffee-Nerds wollen edle Sorten nicht mit 100 Grad heißem Wasser aufbrühen, denn dann entstehen Bitterstoffe. Der Wasserkocher besteht innen komplett aus Edelstahl, wird dank Kunststoffgehäuse außen nicht heiß und verfügt über eine Temperaturwahl- und Warmhaltefunktion. Die aktuelle Temperatur wird aufs Grad genau in einem kleinen Display gezeigt.

Glas-Favorit

Ecosa eo-600

Test  Wasserkocher: Ecosa eo-600
Bei diesem Wasserkocher gibt ein Farbverlauf Auskunft über die Wassertemperatur. Das Glas wird beim Wasserkochen recht heiß und verschmutzt schnell.

Der Ecosa eo-600 macht mit seiner wechselnden LED-Beleuchtung auch optisch eine gute Figur: Ein Farbverlauf zeigt die steigende Temperatur des Wassers an. Zudem bietet das Modell eine Warmhaltefunktion und eine Temperaturwahl. Da dieser Wasserkocher aus Glas besteht, wird der Behälter beim Kochen sehr heiß. Außerdem verschmutzt das Glasgefäß recht schnell durch Kalk – was aber bei allen Wasserkochern aus Glas ein Problem ist.

Design-Tipp

Stelton Emma

Test Wasserkocher: Stelton  Emma
Der Wasserkocher von Stelton ist ein echter Hingucker in der Küche. Wasser zum Kochen zu bringen benötigt bei diesem Modell allerdings recht viel Zeit.

Ein echter Hingucker ist der Stelton Emma. Er ist schlicht gestaltet und macht in jeder Design-Küche eine gute Figur. Allerdings ist er auch sonst sehr reduziert gehalten. Es gibt keine Messskala und der Deckel wird wie bei einem Topf einfach oben drauf gesetzt – ohne Klappmechanismus. Die Kochzeit für Wasser ist eine der langsamsten im Testfeld – aber dafür sieht er eben richtig hübsch aus.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritEdelstahl-FavoritMit TemperaturwahlGlas-FavoritDesign-Tipp
Philips HD4646/20 Severin WK 3419 Arendo Elegant Ecosa eo-600 Stelton Emma Aigostar Adam 30GOM Emerio WK-119255 Krups BW8018 Miroco MI-EK003 Russell Hobbs Adventure Russell Hobbs Texture Severin WK 3468 Severin WK 3644 Sonifer SF-2058 Bosch TWK8611P Graef WK701 WMF Skyline Klarstein Aquavita Chalet Philips HD9357/10  Russell Hobbs 21600-70 Severin WK 3485 Clatronic WK 3445 Arendo Primewater Philips HD9350/90 Russel Hobbs Precision Camry cr-1265 WMF Bueno WMF Stelio
Test  Wasserkocher: Philips HD4646/20Test  Wasserkocher: Severin WK 3419Test  Wasserkocher: Arendo ElegantTest  Wasserkocher: Ecosa eo-600Test Wasserkocher: Stelton  EmmaTest  Wasserkocher: Aigostar  Adam 30GOMTest  Wasserkocher: Emerio WK-119255Test  Wasserkocher: Krups BW8018Test  Wasserkocher: Miroco MI-EK003Test  Wasserkocher: Russell Hobbs AdventureTest  Wasserkocher: Russell Hobbs TextureTest  Wasserkocher: Severin WK 3468Test  Wasserkocher: Severin WK 3644Test  Wasserkocher: Sonifer SF-2058Test Wasserkocher: Bosch  TWK8611PTest  Wasserkocher: Graef WK701Test  Wasserkocher: WMF SkylineTest  Wasserkocher: Klarstein  Aquavita ChaletTest  Wasserkocher: Philips  HD9357/10Test  Wasserkocher:  Russell Hobbs  21600-70Test  Wasserkocher: Severin  WK 3485Test  Wasserkocher: Clatronic WK 3445Test  Wasserkocher: Arendo PrimewaterTest  Wasserkocher: Philips HD9350/90Test  Wasserkocher: Russel Hobbs PrecisionTest  Wasserkocher: Camry  cr-1265Test  Wasserkocher: WMF BuenoTest  Wasserkocher: WMF Stelio
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Günstig
  • Schnell
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Temperaturwahl und Warmhaltefunktion
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Temperaturwahl
  • Display
  • Piept wenn fertig
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Tolles Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Gute Verarbeitung
  • LED-Beleuchtung
  • Große Öffnung, gut zu reinigen
  • Temperaturwahl und Warmhaltefunktion
  • Lichtwechsel bei Temperaturanstieg
  • Schnell
  • Temperaturwahl und Warmhaltefunktion
  • Display
  • Piept wenn fertig
  • Schnell
  • Kocht sehr schnell
  • Schnellkoch­markierung für kleine Mengen
  • Kocht sehr schnell
  • Schnellkoch­markierung für kleine Mengen
  • Kocht schnell
  • Tassen und Löffel inklusive
  • Gute Verarbeitung
  • Temperaturwahl
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Kindersicherung
  • Temperaturwahl
  • Gehäuse wird nicht heiß
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Schnelle Kochzeit
  • Thermometer an der Außenseite
  • Toller Look
  • Gefäß aus Edelstahl
  • Gute Verarbeitung
  • Mit echtem Kalkfilter
  • Relativ günstig
  • Sehr günstig
  • LED-Beleuchtung
  • Deckel kann einhändig geöffnet werden
  • Gute Verarbeitung
  • Temperatur einstellbar in 5-Grad-Schritten
  • Warmhaltefunktion
  • Beleuchtetes Display
  • Faltbar und platzsparend
  • Gut für Reisen geeignet
  • Gute Verarbeitung
  • Deckel per Knopf einhändig zu öffnen
Contra
  • Keine Isolierung zwischen Griff und Außenwand
  • Gefäß aus Kunststoff
  • Gehäuse wird heiß
  • Keine Temperaturwahl
  • Kein Kalksieb
  • Anleitung ungenau
  • Verschmutzt schnell durch Kalk
  • Glas wird heiß
  • Langsam
  • Teuer
  • Wird sehr heiß
  • Glas muss oft gereinigt werden
  • Schwer
  • Verschmutzt schnell durch Kalk
  • Glas wird heiß
  • Keine Wasserstands­anzeige außen
  • Kondenswasser auf dem Deckel
  • Teuer
  • Braucht etwas länger
  • Strahl tropft ein wenig
  • Keine Wasserstands­anzeige außen
  • Kein Filter am Ausguss
  • Keine Temperaturwahl
  • Keine Temperaturwahl
  • Keine Temperaturwahl
  • Steckt wacklig auf der Basis
  • Fasst nur 1L
  • Keine Temperaturwahl
  • Glas verschmutzt schnell
  • Keine Temperaturwahl
  • Basis fest verbaut
  • Keine Wasserstands­anzeige außen
  • Kein Filter
  • Deckel locker
  • Keine Temperaturwahl
  • Braucht recht lange
  • Gefäß aus Kunststoff
  • Messskala an der Innenseite
  • Teuer
  • Schlechte Verarbeitung
  • Wird sehr heiß
  • Skala schwer lesbar
  • Wird sehr heiß
  • Keine Extras
  • Teuer
  • Wird sehr heiß
  • Wasser fließt sehr langsam in und aus der Kanne
  • Deckel öffnet nicht weit genug
  • Schwer zu reinigen
  • Unpraktisch zu reinigen
  • Billig verarbeitet
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Wird sehr heiß
  • Glas muss oft gereinigt werden
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Temperatur­anzeige ungenau
  • Komplett aus Kunststoff
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Einhändiges Öffnen nicht möglich
  • Stinkt bei der ersten Benutzung
  • Basis und Kabel nicht abnehmbar
  • Langlebigkeit des Plastiks fragwürdig
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Einhändiges Öffnen nicht möglich
  • Wird sehr heiß
  • Innen freiliegende Stange
  • Schwer zu reinigen
  • Sitzt nicht fest auf der Basis
  • Öffnung zu klein zum Putzen
  • Wird sehr heiß
Bester Preis
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Leistung2.400 Watt2.200 Watt2.200 W2.200 Watt1.850 Watt2.200 Watt2.200 Wattk. A.2.150 Watt2.400 Watt2.400 Watt2.200 Watt650 Watt600 Watt2.400 Watt2.000 Watt3.000 Watt2.200 Watt2.200 Watt2.200 Watt2.200 Watt2.200 Watt2.200W2.200 W2.200W750 Watt2.400 W2.400 W
Kapazität1,5 Liter1,7 Liter1,5 l1,7 Liter1,2 Liter1,7 l1,7 Liter1,7 Liter1,5 Liter1 Liter1,7 Liter1 Liter0,5 Liter0,6 Liter1,5 Liter1,5 Liter1,6 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,7 Liter1,5 l1,7 l1,7 l0,5 l1,7 l1,7 l
MaterialKunststoffEdelstahlEdelstahlGlasEdelstahlGlas, EdelstahlGlasEdelstahl, KunststoffEdelstahlEdelstahlKunststoffGlasKunststoffEdelstahlEdelstahl und KunststoffEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahlEdelstahl und GlasKunststoffKunststoffGlasEdelstahlKunststoffPlastikEdelstahlEdelstahl
Kalksiebsehr fein, entnehmbarjaneinjaentnehmbarjajaneinneinjajajajaneinsehr fein, entnehmbarentnehmbarentnehmbargrob, nicht entnehmbarsehr fein, entnehmbarentnehmbarnicht entnehmbarentnehmbarjajajaneinjaja
Abmessungen16,6 x 23 x 24,9 cm16 x 24 x 21,5 cm24,5 x 22 x 15,2 cm28,4 x 23,6 x 18,6 cm32,4 x 18,6 x 17,8 cm25 x 22,2 x 19,2 cm22,5 x 18,5 x 23,5 cm22 x 17,5 x 27,5 cm20 x 15 x 22 cm23,3 x 20,7 x 19,1 cm23,8 x 20,8 x 16 cm23 x 17 x 20,7 cm9,6 x 16,7 x 17,3 cm11 x 11 x 16,5 cm21 x 17,5 x 26,3 cm14,7 x 25,5 x 23 cm31 x 23,5 x 20 cm17 x 17 x 25,5 cm18,0 x 24,5 x 26,0 cm22,5 x 22,5 x 29,8 cm23,8 x 12,3 x 25 cmk.A.23 x 16 x 24 cm23 x 15,6 x 24,3 cm22 x 15,5 x 22 cm18 x 13 x 10 cm25 x 21 x 16,5 cm24 x 22 x 17 cm
Gewicht998 g1,2 kg1,2 kg1,52 kg1,45 kg1,26 kg0,82 kg1,4 kg1,04 kg1,22 kg0,9 kg1,02 kg0,6 kg0,72 kg1,59 kg1.36 kg798 g948 g1,11 kg1,22 kg830 g730 g1,2 kg1,1 kg1,15 kg649 g1,02 kg998 g

Wasserkocher: Das sollten Sie beim Kauf wissen

Vor allem für Tee und Kaffee, aber auch für die Bouillon oder 5-Minuten-Terrine benötigen wir heißes oder kochendes Wasser. Daher ist in jedem zweiten deutschen Haushalt ein Wasserkocher Teil der Küchenausstattung. Der Vorteil gegenüber einem Herd: Ein Wasserkocher bringt das Wasser schneller zum Kochen und benötigt dafür weniger Energie – vor allem im Vergleich zu den weit verbreiteten Glaskeramik- oder Elektroherden.

Schneller und strom­sparender als der Herd

Ein Herd mit Induktion kann dagegen mit einem Wasserkocher mithalten, was Schnelligkeit und Energieverbrauch angeht – vor allem die Modelle mit so genannter Boost-Funktion. Allerdings: Induktionsherde sind teuer, und man benötigt Töpfe mit magnetischem Boden, damit die Wärme direkt im Topf erzeugt wird.

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Test: Wasserkocher Test
Test: Wasserkocher Test
Test: Wasserkocher Test

Alleine zum Kochen von Wasser lohnt sich die Anschaffung eines Induktionskochfelds nicht – schließlich gibt es Wasserkocher bereits für unter 20 Euro. Auch wenn Zusatz-Features wie eine Warmhaltefunktion oder eine Temperaturvorwahl gewünscht werden – Funktionen, die ein Herd in der Regel nicht bietet –, muss keine dreistellige Summe ausgegeben werden.

Welches Material ist am besten?

Wasserkocher gibt es mit Kunststoff-, Edelstahl- oder Glasgehäuse. Plastik hat den Vorteil, dass es nicht ganz so heiß wird wie Gefäße aus Edelstahl oder Glas. Aber auch an reinen Kunststoff-Wasserkochern können sich Kinder noch verbrennen. Am wenigsten gefährlich sind Wasserkocher, bei denen ein Kochgefäß aus Edelstahl mit Kunststoff ummantelt ist. Die werden höchstens lauwarm.

Aber nicht jeder will sein tägliches Wasser in einem Kunststoffgefäß erhitzen. Denn gerade beim Erhitzen können chemische Verbindungen aus dem Plastik ins Wasser übergehen. Die Hersteller versprechen zwar, dass die Mengen völlig unbedenklich sind, viele fühlen sich aber trotzdem nicht wohl damit. Wasserkocher mit Edelstahl- oder Glasgefäßen sind dann die bessere Wahl.

Allerdings versteckt sich auch in den meisten Edelstahl- und Glasmodell im Inneren noch Plastik – vor allem am Deckel und am Auslass. Dort, wo das Wasser zum Kochen gebracht wird, findet sich in der Regel aber kein Kunststoff.

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Test: Philips Innen
Auch in Wasserkochern aus Edelstahl findet sich oft Kunststoff.
Test: Wmf Buena Innen
Eine freiliegende Stange im Wasserkocher macht die Reinigung unnötig kompliziert.
Test: Camry Gefaltet
Es gibt auch Modelle, die sich zusammenklappen lassen – praktisch für unterwegs.

Glas sieht zunächst einmal toll aus – bis man den Wasserkocher ein paar Mal benutzt hat. Denn das Glas wird durch die Kalkablagerungen schnell milchig und sieht dann alles andere als ansprechend aus. Man muss einen Glaswasserkocher also ständig mit speziellen Entkalkern, Essigessenz oder Zitronensaft sauber halten, damit er nicht unansehnlich aussieht – sehr unpraktisch.

Glas sieht toll aus – bis zur ersten Benutzung

Apropos: Spezielle Entkalker füllen ganze Regale in den Super- und Drogeriemärkten. Doch Essigessenz oder Zitronensaft erledigen das Reinemachen in der Regel ebenso gut. Dazu einfach einen guten Schuss Essigessenz oder Zitrone ins Gerät geben, mit Wasser auffüllen, einmal aufkochen und etwa eine Stunde stehen lassen. Anschließend den Kocher zwei- bis dreimal mit klarem Wasser auskochen – fertig.

Verdeckte Heizelemente erleichtern die Reinigung des Wasserkochers, da sie unter dem Boden der Kanne angebracht sind und nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. So lässt sich das Gerät auch von innen gut schrubben. Offene Heizspiralen sind zwar selten geworden und nur noch bei einigen sehr günstigen Modellen zu finden, bei manchen Modellen haben wir dennoch Störfaktoren beim Putzen gefunden, wie etwa freiliegende Stangen innen im Gerät. Der Sinn dieser Konstruktionen ist uns nicht klar, schließlich kommen andere Geräte auch ohne aus. Empfehlen wollten wir solche Modelle nicht, denn uns stört das beim Reinigen definitiv.

Test: Wasserkocher – Testsieger Philips HD4646/20

Unser Favorit: Philips HD4646/20

Wasser zum Kochen bringen, ohne viel Schnickschnack und ohne allzu lange Wartezeit, das ist wohl der bescheidene Wunsch der meisten Menschen, wenn sie einen neuen Wasserkocher suchen. Außerdem sollte das Gerät gefahrlos zu bedienen sein, immerhin ist die Verbrühungsgefahr beim Umgang mit heißem Wasser immer gegeben.

Genau diese Voraussetzungen erfüllt der Philips HD4646/20, der in unserem Test einen soliden und sicheren Eindruck hinterlassen hat – und das zu einem äußerst fairen Preis.

Unser Favorit

Philips HD4646/20

Test  Wasserkocher: Philips HD4646/20
Der Philips ist aus Kunststoff gefertigt und solide verarbeitet. Wasser bringt er schnell zum Kochen, ein echtes Arbeitstier eben.

Zu haben ist der Wasserkocher von Philips wahlweise in weiß oder schwarz, was ein bisschen schade ist, denn sicher würde er sich auch in der einen oder anderen peppigeren Farbe gut machen.

Der HD4646/20 erhitzt bis zu 1,5 Liter Wasser und kocht auch dann nicht über, wenn man den Behälter bis zur obersten Linie der Skala auffüllt. Apropos: Eine Messskala gibt es auf beiden Seiten und sie ist gut ablesbar – keineswegs selbstverständlich, wie manch anderer Wasserkocher beweist.

Schnell und trotzdem günstig

Im Test benötigte der Philips HD4646/20 nur exakt 3 Minuten, um einen Liter Wasser mit 20 Grad Celsius zum Kochen zu bringen. Damit war er das drittschnellste Gerät in unserem gesamten Testfeld, obwohl er einer der günstigsten ist.

Das Kalksieb ist sehr fein und lässt sich einfach entnehmen, reinigen und wieder einsetzen. Dass der Klappdeckel – anders als bei vielen anderen Modellen – nicht mit einem Knopfdruck geöffnet wird, sondern indem man am Griff zieht, hat aus unserer Sicht sogar einen Vorteil: Viele Klappdeckel springen auf Knopfdruck zu schnell noch oben und schwingen regelrecht zurück. So können heiße Wassertropfen herumspritzen und auf der Hand landen.

Zwei Dinge, die auf den ersten Blick und im Vergleich zu anderen Wasserkochern von Nachteil sein könnten, sind die fehlende Isolierung zwischen Griff und Außenwand sowie der recht simple Ein-/Aus-Schalter. Dabei handelt es sich um einen Wippschalter, der nicht leuchtet, wenn der Wasserkocher an ist. Stattdessen kommt eine orangefarbene Markierung zum Vorschein, die anzeigt, dass das Gerät eingeschaltet ist.

Simpel, aber praktisch

Verglichen mit anderen Wasserkochern, die über leuchtende Schalter oder LED-Ringe verfügen, ist das eine sehr simple Lösung, aber weil sich der Philips HD4646/20 automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht oder komplett verdampft ist (Trockengehschutz), besteht kein Grund zur Sorge, sollte man den Kocher mal versehentlich einschalten.

Die fehlende Isolierung ist ebenfalls kein großes Problem, denn der Abstand zwischen Griff und Außenwand ist groß genug; sich die Hand am Gehäuse zu verbrennen ist fast ausgeschlossen. Außerdem wird das Plastikgehäuse des Philips HD4646/20 nicht so gefährlich heiß, wie es etwa bei nicht isolierten Edelstahlmodellen der Fall ist.

Die Basis mit dem Stromanschluss, auf der man den Wasserkocher beliebig platzieren kann, bietet einen sicheren Stand und die Möglichkeit, das 64 Zentimeter lange Kabel aufzuwickeln.

Damit macht der Philips HD4646/20 alles gut, was er soll, nämlich Wasser kochen – und das sogar wesentlich schneller als manch vielfach teureres Modell.

Purist statt Tausendsassa

Besondere Fähigkeiten wie Temperaturwahl oder Warmhaltefunktion hat er allerdings nicht zu bieten. Zwar ist seine Bodenplatte aus Edelstahl, die Kanne aber aus Plastik. Und auch wenn er ganz nett aussieht, ein Design-Meisterstück ist er sicher nicht. Aber all das wollen die meisten bei einem Wasserkocher auch gar nicht – und für die ist der Philips HD4646/20 zur Zeit die beste Wahl, schließlich kostet er nicht mal 30 Euro.

Philips HD4646/20 im Testspiegel

Leider gibt es keine anderen Testberichte über den Philips HD4646/20. Falls Testberichte erscheinen sollten, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Der Philips HD4646/20 ist unser Favorit, weil er die Ansprüche erfüllt, die die meisten Menschen an einen Wasserkocher stellen und nicht viel kostet. Wenn Sie höhere Ansprüche an einen Wasserkocher haben, gibt es aber bessere Modelle. Vier weitere können wir empfehlen.

Günstige Edelstahl-Variante: Severin WK 3419

Mit das günstigste Modell im Test ist der Severin WK 3419 – und das, obwohl er eine Edelstahlkanne hat. Mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Liter ist er groß genug für Familienhaushalte. Einen Liter Wasser bringt er recht fix im 3:08 Minuten zum kochen.

Edelstahl-Favorit

Severin WK 3419

Test  Wasserkocher: Severin WK 3419
Günstiger Wasserkocher aus Edelstahl. Seine Metall-Ummantelung wird beim Kochen heiß. Dafür arbeitet er schnell.

Hinter dem weißen Handgriff befindet sich eine Wasserstandsanzeige. Zudem verfügt das Modell im Gegensatz zum Severin WK 3364 über einen Filter am Ausguss. Das war’s dann aber auch schon.

 

Eine Möglichkeit, individuelle Temperaturen für bestimmte Teesorten einzustellen, gibt es nicht. Und die Edelstahlkanne wird naturgemäß sehr heiß, ein schützendes Gehäuse aus Kunststoff gibt es hier nicht, womit der Severin WK 3419 für Haushalte mit kleinen Kindern eher weniger geeignet ist.

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Wasserkocher Test: Wasserkocher Severin Wk 3419
Der Severin besteht aus einem Edelstahl-Gehäuse...
Wasserkocher Test: Wasserkocher Severin Wk 3419
...das beim Kochen ziemlich heiß wird.
Wasserkocher Test: Wasserkocher Severin Wk 3419
Die Wasserstandsanzeige befindet sich hinter dem Griff.
Wasserkocher Test: Wasserkocher Severin Wk 3419
Im Gegensatz zum Vorgängermodell gibt es hier einen Filter am Ausguss.

Der Severin WK 3419 ist aber eine gute Wahl für alle, die eine Edelstahlkanne bevorzugen und nicht viel ausgeben möchten.

Mit Temperaturwahl: Arendo Elegant

Wer gerne grünen Tee trinkt oder Kaffee per Hand aufbrüht, benötigt kein kochendes Wasser. Hier sind je nach Getränk Temperaturen zwischen 70 und 95 Grad Celsius ausreichend oder – vor allem bei grünem Tee – sogar wichtig, weil der Tee bei höheren Temperaturen bitter wird.

Mit Temperaturwahl

Arendo Elegant

Test  Wasserkocher: Arendo Elegant
Eleganter Wasserkocher mit guter Wärme-Isolation. Er verfügt auch über eine Warmhaltefunktion.

Deshalb gibt es Wasserkocher mit Temperaturwahl. Sie bringen das Wasser auf eine zuvor festgelegte Temperatur – und nicht darüber hinaus.

Ein Exemplar, das seinem Namen alle Ehre macht, ist der Arendo Elegant, ein Edelstahl-Wasserkocher, der außen mit matter Kunststoffbeschichtung punktet. Der Arendo konnte von allen Wasserkochern im Test das Versprechen der Temperaturwahl am besten halten – die Anzeige war auf das Grad genau exakt, was leider alles andere als selbstverständlich ist.

Der Wasserkocher hat bei der Temperatureinstellung Voreinstellungen für 40, 60, 80 und 100 Grad Celsius, die Temperatur kann in 5-Grad-Schritten aber auch individuell eingestellt werden.

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Test: Arendo Edelstahl Wasserkocher
Mit seinem eleganten Design passt der Arendo-Wasserkocher in jede Küche.
Test: Arendo Edelstahl Wasserkocher
Die Temperaturanzeige ist aufs Grad genau.
Test: Arendo Edelstahl Wasserkocher
Edelstahl ist hygienisch und einfach zu reinigen, durch die Ummantelung außen wird der Wasserkocher auch nicht zu heiß.
Test: Arendo Edelstahl Wasserkocher
Der Deckel lässt sich einfach öffnen.

Praktisch: die Warmhaltefunktion, die das Wasser bis zu 30 Minuten auf der gewünschten Temperatur hält. Wir waren vor allem von der extrem präzisen Temperaturangabe angetan. Für Teeliebhaber ist sie definitiv eine Empfehlung.

Der Arendo Elegant wird durch die Kunststoffisolierung außen bestenfalls warm, Verbrennungsgefahr besteht hier nicht. Damit ist er auch für Haushalte mit kleinen Kindern eine gute Wahl.

Im Test hatten wir kaum etwas an dem sehr solide verarbeiteten Wasserkocher auszusetzen, der nicht nur schick aussieht, sondern für das Gebotene auch noch recht günstig ist. Ein paar kleine Mankos gibt es aber trotzdem. So ist die Kochgeschwindigkeit mit 3:20 Minuten nicht die schnellste, gegenüber unserem Favoriten hat der Arendo 200 Watt weniger und ist daher ein wenig langsamer.

Leider ist die Anleitung zur Warmhaltefunktion nicht präzise, hier fehlt schlicht die Angabe, dass man nach der gewünschten Temperatureinstellung noch auf »Start« drücken muss. Man kommt irgendwann auch selbst drauf.

Auch ein feines Kalksieb gibt es bei diesem Wasserkocher nicht, nur ein recht grobes Lochblech, und auch die Anzeige für den Füllstand, die nur innen sichtbar ist, empfinden wir nicht als optimal. Dafür ist der Arendo BPA-frei und setzt auch kein Mikroplastik frei.

Damit ist er für uns zur Zeit nicht nur der beste Wasserkocher mit Temperaturwahl, auch für alle, die einen Wasserkocher mit Edelstahlgefäß suchen, der außen nicht heiß wird, ist der Arendo Elegant eine gute Wahl.

Der beste aus Glas: Ecosa eo-600

Unsere Empfehlung bei den Glas-Wasserkochern ist der Ecosa eo-600. Dieses Modell hat einiges zu bieten: So kann man über einzelne Bedientasten am Griff individuelle Temperaturen auswählen, ein Bildschirm zeigt die Temperatursteigerung an und zudem verfügt das Modell über eine Warmhaltefunktion für bis zu zwei Stunden.

Glas-Favorit

Ecosa eo-600

Test  Wasserkocher: Ecosa eo-600
Bei diesem Wasserkocher gibt ein Farbverlauf Auskunft über die Wassertemperatur. Das Glas wird beim Wasserkochen recht heiß und verschmutzt schnell.

Die Temperatur lässt sich zwischen 40 und 100 Grad einstellen. Beim Kochen zeigt ein Farbverlauf im Inneren das Gefäßes die Temperatursteigerung an: So wird nicht, wie bei anderen Wasserkochern aus Glas, die eingestellte Temperatur durch eine Farbe symbolisiert. Stattdessen leuchtet hier das Gerät je nach erreichter Temperatur in einer anderen Farbe, beispielsweise grün für 50 bis 60 Grad oder rot bei 90 bis 100 Grad. Bei Beendigung des Kochvorgangs ertönt zudem ein Piepton.

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Wasserkocher Test: Wasserkocher Ecosa Eo 600
Der eo-600 bietet einen Behälter aus Glas.
Wasserkocher Test: Wasserkocher Ecosa Eo 600
Zur besseren Reinigung kann der Deckel ganz abgenommen werden.
Wasserkocher Test: Wasserkocher Ecosa Eo 600
Das Display zeigt die Ist-Temperatur an.
Wasserkocher Test: Wasserkocher Ecosa Eo 600
Der Temperaturverlauf wird auch durch wechselndes Licht verdeutlicht.

Für einen Liter 20 Grad warmes Wasser benötigt der eo-600 3:15 Minuten, was eher im hinteren Mittelfeld liegt. Auch die eingestellte Temperatur von 100 Grad wird im Test mit 96,9 Grad nicht ganz erreicht. Zudem verschmutzt – wie bei allen Modellen aus Glas – der Behälter recht schnell sichtbar durch Kalk. Da sich hier jedoch der Deckel ganz abnehmen lässt, sollte die Reinigung kein Problem sein.

Dennoch ist der Ecosa eo-600 unsere Empfehlung für alle, die einen Glas-Wasserkocher bevorzugen. Der Farbverlauf ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern man hat dadurch auch den Temperaturverlauf immer im Blick und kann einschätzen, wann das Wasser fertig gekocht ist.

Edles Design: Stelton Emma

Wer sich einen Wasserkocher nicht nur als Arbeitsgerät, sondern auch als Hingucker in die Küche stellen möchte, für den dürfte der Stelton Emma mit seinem schlichten und zeitlosen Äußeren das Richtige sein. Eine klare Linie, ein geschwungener Griff aus Holz und keine unnötigen Elemente: Design-Puristen schlägt da das Herz höher.

Design-Tipp

Stelton Emma

Test Wasserkocher: Stelton  Emma
Der Wasserkocher von Stelton ist ein echter Hingucker in der Küche. Wasser zum Kochen zu bringen benötigt bei diesem Modell allerdings recht viel Zeit.

Reduktion aufs Wesentliche heißt hier auch: keine Messskala. Lediglich eine Markierung an der Innenseite zeigt, wie weit man den Wasserkocher auffüllen darf. Das Fassungsvermögen liegt bei 1,2 Litern.

Anders als die meisten anderen Modelle kommt der Stelton Emma mit einem Deckel ohne Klappmechanismus, stattdessen wird der Verschluss ähnlich einem Kochtopf einfach oben drauf gesetzt und mit leichtem Druck arretiert. So stört der Deckel immerhin nicht beim Befüllen, denn besonders groß ist die Öffnung nicht.

Dafür bietet der Stelton den großen Vorteil, dass er von außen höchstens lauwarm wird. Verbrennungsgefahr droht trotz kochendem Wasser im Inneren nicht.

Um einen Liter Wasser auf 100 Grad Celsius zu erhitzen, benötigte er allerdings 3:28 Minuten und gehört damit zu den langsameren im Test. Aber dafür sieht er wirklich toll aus. An die 150 Euro für einen Wasserkocher auszugeben, ist aber sicherlich nicht jedermanns Sache.

Außerdem getestet

Aigostar Adam 30GOM

Der Aigostar Adam 30GOM macht einiges her mit seiner Glas-Optik und dem dank LEDs blau beleuchtetem Wasser. Allerdings ist ein Wasserkocher aus Glas auch um einiges schwerer und das Glas setzt schon nach wenigen Kochvorgängen Kalk an, was dann nicht mehr so hübsch aussieht. Dank ausreichend großer Öffnung geht die Reinigung aber recht leicht von der Hand. Das Glas wird beim Kochen natürlich sehr heiß, dank des Griffs sollten die Finger damit aber gar nicht erst in Berührung kommen. Der Deckel lässt sich per Knopfdruck öffnen, die Einhandbedienung ist praktisch, wenn man gerade keine zweite Hand frei hat.

Emerio WK-119255

Ein weiterer Wasserkocher aus Glas ist der WK-119255 von Emerio: Mit diesem Modell lassen sich maximal zwei Liter Wasser kochen. Am Griff befinden sich die verschiedenen Bedientasten für die Temperaturwal und die Warmhaltefunktion. Je nach eingestellter Temperatur leuchtet das Licht im Gefäß in grün, blau, gelb, violett oder rot. Für einen Liter 20 Grad warmes Wasser benötigt dieses Modell 3:06 Minuten. Obwohl als Temperatur 100 Grad ausgewählt wurden, wurden im Test nur 96,8 Grad gemessen. Wie bei fast jedem Wasserkocher aus Glas, verschmutzt auch der Emerio recht schnell durch Kalk.

Krups BW8018

Der Krups BW8018 kommt sehr stylisch und modern daher: Mittig auf dem schwarzen Gehäuse befindet sich eine Temperaturanzeige, die während des Kochvorgangs die Ist-Temperatur und die gewählte Temperatur anzeigt. Am Griff lassen sich Temperaturen von 40 bis 100 Grad einstellen, in der Gebrauchsanleitung finden sich auch Angaben darüber, welche Temperatur für welche Teesorte am geeignetsten ist. Zudem verfügt dieses Modell auch über eine Warmhaltefunktion, bei Beendigung des Kochvorgangs ertönt ein Piepton und der Behälter wird nicht zu heiß. Um ein Liter 20 Grad warmes Wasser auf 100 Grad zu erhitzen benötigt der Wasserkocher mit 3:37 Minuten eher lange, die Temperatur beträgt allerdings nur 97 Grad. Zudem gibt es auf dem Gefäß leider keine Wasserstandsanzeige.

Miroco MI-EK003

Der Miroco MI-EK003 verfügt nur im Inneren des Gefäßes über eine Wasserstandsanzeige, es lassen sich maximal 1,5 Liter Wasser kochen. Zudem gibt es am Ausguss keinen Filter und es lassen sich auch keine Temperaturen individuell einstellen. Für einen Liter Wasser braucht dieses Modell nur drei Minuten und ist damit einer der schnelleren Geräte im Testfeld. Der Wasserkocher erhitzt dabei das Wasser auf 96,9 Grad. Leider ist der Strahl beim Ausgießen nicht so zusammenlaufend wie bei den anderen Modellen und es tropft auch ein wenig Wasser daneben.

Russell Hobbs Adventure

Der Russell Hobbs Adventure verfügt im Inneren über sogenannte Schnellkochmarkierungen für ein bis drei Tassen Wasser. Laut Anleitung soll das Kochen für eine Tasse nur 50 Sekunden dauern – im Test waren es zehn Sekunden mehr. Mit diesem Modell lässt sich maximal ein Liter Wasser kochen. Für einen Liter 20 Grad warmes Wasser benötigt der Adventure rund drei Minuten und ist damit eines der schnelleren Modelle im Testfeld. Leider gibt es hier keine Temperaturauswahl, im Test haben wir 97,8 Grad gemessen.

Russell Hobbs Texture

Auch der Russell Hobbs Texture verfügt über Schnellkochmarkierungen, hier braucht das Wasser für eine Tasse sogar 1:13 Minuten zum Kochen statt der versprochenen 50 Sekunden. Auch dieses Modell bietet keine Temperatureinstellungen, gemessen wurden 97,8 Grad. Für einen Liter Wasser benötigt der Texture 2:54 Minuten und ist somit mit der schnellste Wasserkocher im Test. Negativ fiel auf, dass der Wasserkocher recht wacklig auf der Basis steht.

Severin WK 3468

Ein weiteres Modell von Severin ist der WK 3468: Dieser Wasserkocher verfügt über einen Cool-Touch-Fingerschutz am Deckel, sodass sich dieser ohne große Verbrennungsgefahr öffnen lässt. Die maximale Wassermenge beträgt hier ein Liter für den das Gerät etwas über drei Minuten benötigt. Auch bei diesem Modell gibt es leider keine Möglichkeit, eine bestimmte Temperatur einzustellen, im Test wurden 98,2 Grad gemessen.

Severin WK 3644

Einer der Reise-Wasserkocher im Testfeld ist der Severin WK 3644. Hier erhält man neben dem Wasserkocher auch noch zusätzlich zwei Kunststofftassen und -löffel. Das Gerät kann maximal 500 Milliliter Wasser kochen. Dafür benötigte es im Test ganze 5:18 Minuten. Dabei wurde das Wasser auf 96,6 Grad erhitzt. Bei diesem Reise-Wasserkocher ist die Basis fest verbaut. Das Wasser wird in einem schönen Strahl ausgegossen – hier tropft nichts.

Sonifer SF-2058

Auch der Sonifer SF-2058 ist ein kleiner Reise-Wasserkocher, er kann maximal 600 Milliliter zubereiten. Hier sind Wasserkocher und Basis getrennt. Der Deckel des Gefäßes sitzt leider recht locker und lässt sich auch beim Einfüllen des Wassers nicht wirklich feststellen, sodass er etwas im Weg ist. Um 20 Grad warmes Wasser zu erhitzen, benötigt das Modell 6:35 Minuten und braucht damit am längsten im Testfeld. Auch hier gibt es keine Temperatureinstellung, gemessen haben wir 97,7 Grad.

Bosch TWK8611P

Der Bosch TWK8611P erhitzt das Wasser wahlweise auf 70, 80, 90 oder 100 Grad Celsius. Mit einem Thermometer konnten wir überprüfen, dass das Gerät dabei sehr präzise vorgeht und maximal um ein halbes Grad Celsius abweicht. Zudem gibt es eine Warmhaltefunktion, die das Wasser für 30 Minuten auf Temperatur hält. Wenn der TWK8611P die gewünschte Temperatur erreicht hat, gibt seine Station einen kurzen Piepton ab. Der erklingt auch beim Einschalten, zusätzlich leuchten die Zahlen an der Basis auf.

Mit einem Fassungsvermögen von maximal 1,5 Litern und einer Dauer von 3:10 Minuten, um einen Liter was zum Kochen zu bringen, ähnelt er unserem Favoriten von Philips. Allerdings ist der Bosch TWK8611P im Gegensatz dazu perfekt isoliert. Die Kanne wird selbst bei kochendem Wasser außen nur lauwarm. Verbrennungen am Gehäuse sind damit ausgeschlossen.

Abschaltautomatik, Überhitzungs- und Trockengehschutz bietet der Bosch natürlich ebenfalls. Die Skala befindet sich zwar hinter dem Griff, lässt sich aber dennoch gut ablesen. Gefallen hat uns außerdem, dass das Wasser beim Ausgießen sehr gleichmäßig und sauber in die Tasse fließt – da spritzt und kleckert nichts daneben.

Allerdings öffnet man den Wasserkocher, indem man auf den Knopf drückt, den der Hersteller zentral auf dem Klappdeckel platziert hat. Ihn komplett mit nur einer Hand zu bedienen, wie Bosch verspricht, ist damit nicht möglich.

Graef WK701

Eine ordentliche Leistung zeigte auch der Graef WK701, der nicht nur Temperaturwahl und Warmhaltefunktion, sondern auch eine Kindersicherung bietet.

Allerdings ist das Gehäuse nicht so gut isoliert wie beispielsweise der Bosch, außerdem ist die Skala an der Innenseite der Kanne angebracht – und er ist nicht gerade günstig. Dafür hat er ein schönes Design.

Russel Hobbs Precision

Der Russel Hobbs Precision bietet ebenfalls eine Temperaturwahl und sogar eine Warmhaltefunktion an. In der Praxis überzeugt uns beides nicht komplett. Wir haben hier deutliche Differenzen zwischen der angezeigten und der tatsächlichen Temperatur gemessen und vor allem die Warmhaltefunktion hat hier nicht gut funktioniert. Da ist der Arendo Elegant definitiv die bessere Wahl.

Trotz Kunststoff wird er leider recht heiß und die Verarbeitung ist auch nicht die beste. Zudem ist die Öffnung zu klein, um das Gerät richtig reinigen zu können. Ein Pluspunkt ist die beleuchtete Anzeige und auch die Form des Griffs liegt angenehm in der Hand.

WMF Skyline

In unserem Test machte der WMF Skyline zwar eine gute Figur, mit einer Zeit von 2:38 Minuten war er sogar der zweitschnellste Wasserkocher. Allerdings scheint es bei diesem Modell Probleme mit der Verarbeitung zu geben. Sehr viele Käufer berichten von gerissenem Skalenfenster, defekter Feder im Deckel und vor allem Rost. Das sollte bei einem Gerät, das ständig mit Wasser in Berührung kommt, natürlich nicht passieren. Daher können wir den WMF Skyline nicht empfehlen.

Klarstein Aquavita Chalet

Der Klarstein Aquavita Chalet ist mit seinem 60er-Jahre-Look eventuell eine Alternative zum Stelton Emma. Allerdings wird die Kanne sehr heiß und die ebenfalls innenliegende Skala ist nur sehr schwer abzulesen. Gut finden wir hingegen das Thermometer auf der Außenseite, das nicht nur zur Zierde taugt, sondern tatsächlich recht zuverlässig funktioniert und somit ganz praktisch ist. Wem die Optik gefällt, bekommt den Wasserkocher außerdem in mehreren verschiedenen Farben.

Philips HD9357/10

Sehr gut gefallen hat uns der Edelstahlkocher Philips HD9357/10, der kaum Kritik zugelassen hat. Er sieht gut aus, kocht das Wasser schnell und hat alles, was ein Wasserkocher braucht – aber eben auch nicht mehr. Wer ihn kauft, macht an sich nichts falsch, allerdings ist das Gerät mit derzeit rund 50 Euro recht teuer für ein Modell ohne irgendwelche Extras.

Philips HD9350/90

Der Philips HD9350/90 unterscheidet sich optisch nicht sehr von anderen Edelstahlkochern und kommt wie viele weitere Modelle mit einem austauschbaren Kalksieb daher. Gestört hat uns die im Inneren angebrachte freiliegende Stange, über deren Nutzen wir nur mutmaßen können. Ob dadurch nun der Strom geleitet wird oder ob sie der Stabilisierung des Deckels dient – schwer zu reinigen ist sie auf jeden Fall, was für uns eine Empfehlung ausschließt. Positiv ist die große Öffnung des Wasserkochers, der Deckel lässt sich zudem mit einer Hand öffnen. Leider wird auch der Philips, wie die meisten Geräte, beim Kochen außen sehr heiß.

WMF Bueno

Auch die beiden Produkte von WMF aus unserer zweiten Testrunde konnten uns nicht überzeugen. Der WMF Bueno ist zwar augenscheinlich gut verarbeitet, das Gehäuse wird beim Kochen aber sehr heiß und seine Öffnung ist viel zu klein zum Putzen. Die Stange im Inneren des Wasserkochers ist ein Kalk-Magnet und dürfte sich nur schwer kalkfrei kriegen lassen. Der Deckel muss manuell geöffnet werden. Insgesamt überzeugt uns der Bueno daher in keiner Weise.

WMF Stelio

Noch enttäuschter waren wir vom WMF Stelio. Unser Modell sitzt nicht fest auf der Basis und wackelt daher, sobald man es berührt. Der Deckel kann hier zwar per Knopfdruck einhändig geöffnet werden, aber auch hier ist die Öffnung deutlich zu klein, um das Gerät ordentlich reinigen zu können – und die innenliegende Stange ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Der Wasserkocher wird außen sehr heiß und sie Skala ist nicht besonders gut zu lesen. Empfehlen können wir das Produkt daher nicht.

 Russell Hobbs 21600-70

Der Russell Hobbs 21600-70 hat einen echten Kalkfilter. Das Wasser fließt allerdings sehr langsam vom Filter in die Kanne. Außerdem muss man mehrmals nachfüllen, um den Wasserkocher bis zum Maximum zu füllen. Beim Ausgießen ist uns aufgefallen, dass der Deckel nicht ganz dicht schließt.

Das ist zwar bei so einigen Modellen der Fall, doch der Russell Hobbs hat eine sehr kleine Tülle, sodass man aus Ungeduld schon mal etwas zu weit nach vorne kippt und das Wasser auch aus dem schmalen Spalt zwischen Deckel und Kannenrand läuft.

Arendo Primewater

Der Arendo Primewater hat es nicht zur Empfehlung geschafft, weil der Aigostar die größere Öffnung hat und damit einfacher zu reinigen ist. Auch wird beim Arendo der Deckel beim Kochen recht heiß, da finden wir den Kunststoffdeckel des Aigostar besser. Zwar bekommt man auch hier ein optisches Highlight für wenig Geld, aber da der Deckel leider nicht weit genug zum Putzen geöffnet werden kann, dürfte man sehr schnell einen Wasserkocher aus kalkigem Milchglas herumstehen haben. Immerhin ist der Primewater leichter als der Aigostar.

Severin WK 3485

Beim Severin WK 3485 ließ sich das Kalksieb unseres Testgeräts nicht herausnehmen, außerdem öffnete sich der Deckel auf Knopfdruck nur einen Spalt breit, man muss also mit der Hand nachschieben – unpraktisch. Außerdem gibt es viele Nutzer, die eine schlechte Verarbeitung und eine kurze Lebensdauer bemängeln. Unser Exemplar hat die Testphase jedenfalls überlebt, wir glauben der Kritik aber durchaus.

Clatronic WK 3445

Das gilt auch für den Clatronic WK 3445, der wie der Severin ebenfalls eine offene Heizspirale besitzt. Das hat zwar den Vorteil, dass das Wasser schneller kocht, ist zum Reinigen aber sehr umständlich. Für nur wenig Geld mehr fährt man da mit unserem Testsieger wesentlich besser. Immerhin gibt es den Kocher in sechs verschiedenen Farben, auch wenn der Plastik-Look allgemein keine allzu große Zierde in der Küche darstellt.

Camry cr-1265

Klein, günstig und gut für Reisen geeignet: der Camry cr-1265 hätte eine Empfehlung werden können, wenn die Zeit zum Erhitzen nicht so lang wäre und er nicht komplett aus Plastik wäre. Das geht freilich nicht anders, denn der Clou des Camry ist, dass man ihn zusammenfalten kann – praktisch fürs Verreisen. Bezüglich des Materials haben wir aber einige Bedenken, einerseits glauben wir nicht, dass der Wasserkocher wirklich lange hält, andererseits garantiert der Hersteller nicht, dass der Wasserkocher BPA-frei ist. Für den gelegentlichen Gebrauch unterwegs ist der Camry eine Überlegung wert, dauerhaft würden wir ihn nicht nutzen.

So haben wir getestet

Wir haben in 2 Testrunden 32 Wasserkocher mit Preisen zwischen 10 und 140 Euro getestet. Neben Verarbeitungsqualität, Material und Bedienfreundlichkeit hat uns vor allem interessiert, wie schnell die getesteten Geräte Wasser zum Kochen bringen.

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Wasserkocher Test: Wasserkocher Gruppenbild
Test: Alle Neuen Wasserkocher Im Test
Wasserkocher Test: Wasserkocher Test

Dazu haben wir von jedem Wasserkocher genau einen Liter exakt 20 Grad warmes Wasser erhitzen lassen und die Zeit bis zum Kochen gemessen. Die Unterschiede sind groß: Der schnellste Wasserkocher hatte den Liter Wasser in 2:40 Minuten erhitzt, der langsamste brauchte dafür mit 3:50 Minuten über eine Minute länger.

Die Geschwindigkeit hängt natürlich maßgeblich von der Kochleistung in Watt ab, die wir ebenfalls nachgemessen haben. Meist liegt der gemessene Verbrauchswert rund 100 Watt unter der Herstellerangabe, große Ausreißer gab es nicht.

Die meisten Geräte liegen bei 2.000 und 2.200 Watt, einige bieten 2.400 oder sogar 3.000 Watt, aber es gibt auch Modelle, die nur 1.800 Watt Leistung liefern. Ein Ausreißer im Test ist der kleine faltbare Reise-Wasserkocher von Camry, der mit 750 Watt sehr gemächlich ans Werk geht.

Die wichtigsten Fragen

Welche Arten von Wasserkochern gibt es?

Es gibt Wasserkocher mit Kunststoff-, Edelstahl- oder Glasgehäuse. Kunststoff-Behälter werden beim Kochen nicht so heiß wie Modelle aus Edelstahl oder Glas. Zudem verschmutzt Glas schnell durch Kalk. Am ungefährlichsten sind Wasserkocher, bei denen das Edelstahlgehäuse mit Kunststoff ummantelt ist.

Wie reinigt man Wasserkocher am besten?

Man kann für die Reinigung spezielle Entkalker, Essigessenz oder Zitronensaft reinigen. Dabei reinigen Zitronensaft und Essigessenz meist ebenso gut, sodass ein spezielles Reinigungsmittel meist nicht notwendig ist.

Welche Funktionen sollte ein Wasserkocher haben?

Wenn man höhere Ansprüche an das Modell hat, als einfach nur Wasser zu erhitzen, bietet es sich an auf spezielle Funktionen wie eine Warmhaltefunktion zu achten. Manche Modelle bieten auch eine Temperaturwahl an, sodass das Wasser beispielsweise der gewünschten Teesorte entsprechend auf die ideale Temperatur erhitzt werden kann.

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