Der beste Wassersprudler

Wassersprudler im Test
  • Test: Wassersprudler – Testsieger Levivo Wassersprudler
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Der beste Wassersprudler ist der Levivo Wassersprudler. Er ist einfach zu bedienen, ordentlich verarbeitet – und das Starter-Set mit zwei Wasserflaschen und einer Kohlensäure-Kartusche ist zu einem fairen Preis zu haben.

Wasser trinken ist wichtig und gesund. Doch niemand schleppt gerne schwere Wasserträger vom Supermarkt in die Wohnung. Wassersprudler sind eine gute Lösung. Wir haben uns auf dem deutschen Markt umgesehen und einige Modelle der wichtigsten Anbieter ausgesucht. SodaStream ist mit Abstand die führende Marke, doch das heißt nicht, dass nicht andere Modelle einen genauso guten Job machen können – oder vielleicht sogar besser.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Levivo Wassersprudler

Test Wassersprudler: Levivo Wassersprudler
Schönes Design, trotz Plastikflaschen. Leider sind Glasflaschen bei allen Sprudlern eine Seltenheit.
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von 142 Lesern gekauft

Der Levivo Wassersprudler ist trotz des Plastikgehäuses stabil gebaut, ge­schmack­voll designt und überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und weil er das, was er tun soll, zuverlässig und ordentlich macht, nämlich Leitungswasser in Sprudelwasser verwandeln, ist er für uns zur Zeit der beste Wassersprudler für die meisten Menschen.

Sprudler mit Glas

SodaStream Crystal

Test Wassersprudler: SodaStream Crystal
SodaStream Crystal ist der einzige Wassersprudler mit Glasflaschen – für viele ein unschlagbarer Vorteil.
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von 57 Lesern gekauft

Wenn Sie einen Wassersprudler möchten, der ohne Plastikflaschen auskommt, müssen Sie auf den SodaStream Crystal zurückgreifen. Mit seinen Glasfalschen sieht er schick aus und sprudelt eine Menge von 600 ml auf – etwas weniger als beim Levivo. Der Sprudelmechanismus beim SodaStream ist außerdem etwas fehleranfällig, aber wenn man kein Plastik möchte, bleibt einem sowieso keine Wahl:

Der Crystal ist momentan das einzige System, das in Glasflaschen aufsprudelt.

Retro-Sprudler

KitchenAid Artisan Wassersprudler

Test Wassersprudler: KitchenAid Artisan
Das Modell von KitchenAid sieht nicht nur schick aus, sondern ist solide gebaut und funktioniert tadellos.
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von 4 Lesern gekauft

Wer viel Wert auf Design legt und gerne Wasser mit sehr viel Kohlensäure trinkt, der ist beim KitchenAid Artisan an der richtigen Adresse. Er sieht sehr schick aus und man hat die Möglichkeit mittels eines Manometers den Sprudelgrad des Wassers zu sehen – so kann man sich immer in etwa die gleiche Menge Sprudel ins Wasser füllen.

So hübsch der KitchenAid-Sprudler auch ist, er ist nicht gerade billig. Bei knapp 300 Euro für einen Wassersprudler lassen sich wohl nur die wenigsten begeistern.

Auch gut

SodaStream Cool

Test Wassersprudler: SodaStream Cool
Wer nur aufs Geld schaut, kauft den SodaStream Cool, muss aber auch mit der billigen Verarbeitung leben.

Wer einen sehr günstigen Sprudler sucht, der sollte sich den SodaStream Cool genauer ansehen. Er ist nochmal gut 20 Euro günstiger als unser Testsieger, kommt aber leider auch mit einer billig anmutenden Verarbeitung daher. Die Flaschen lassen sich in der Halterung nicht so einfach einhängen wie bei den anderen Sprudlern und man muss sehr oft drücken, um ein etwas mehr gesprudeltes Wasser zu erhalten.

Wenn Sie allerdings möglichst wenig Geld ausgeben möchten, dann tut der SodaStream Cool trotzdem das was er soll: Wasser aufsprudeln.

Vergleichstabelle

TestsiegerSprudler mit GlasRetro-SprudlerAuch gut
Modell Levivo Wassersprudler SodaStream Crystal KitchenAid Artisan Wassersprudler SodaStream Cool Rosenstein & Söhne WS-110.Soda Rosenstein & Söhne WS-160.Soda Rosenstein & Söhne Trinkwassersprudler
Test Wassersprudler: Levivo WassersprudlerTest Wassersprudler: SodaStream CrystalTest Wassersprudler: KitchenAid ArtisanTest Wassersprudler: SodaStream CoolTest Wassersprudler: Rosenstein & Söhne WS-110.SodaTest Wassersprudler: Rosenstein & Söhne WS-160.SodaTest Wassersprudler: Rosenstein & Söhne Getränke Sprudler
Pro
  • Stabil und gut verarbeitet
  • Praktischer Bajonett-Verschluss
  • Mit Glasflaschen
  • Tolles Design
  • Perfekte Verarbeitung
  • Relativ günstig
  • Schickes Design und sprudelt gut auf
  • Ausgefallene Optik
  • Kompakt
  • Sprudelt Wasser gut auf
  • Andersartiges Design
Contra
  • Es wird in Plastikflaschen aufgesprudelt
  • Flaschenhalterung etwas fehleranfällig
  • Sehr teuer
  • Teilweise billig verarbeitet
  • Wird ohne Kartusche geliefert
  • Flasche schwierig einzusetzen
  • Sprudelt nur leicht auf
  • Andere Getränkearten laufen über
Bester Preis
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So haben wir getestet

Wir haben uns alle Soda-Maker angesehen, die zur Zeit in Deutschland auf dem Markt sind. Die Wassersprudler kosten in der Regel zwischen 40 und 100 Euro, der von KitchenAid schlägt dagegen mit stolzen 300 Euro zu Buche.

Es gibt nicht allzu viele Anbieter von Wassersprudlern. Klarer Marktführer ist die Firma SodaStream, aber auch Levivo, Rosenstein & Söhne und KitchenAid haben inzwischen Sprudelmaschinen im Angebot.

Vom Marktführer SodaStream haben wir zwei Modelle ausgewählt, den SodaStream Crystal und den SodaStream Cool. Neben dem edlen KitchenAid Artisan hatten wir den Wassersprudler von Levivo im Test und von der Firma Rosenstein & Söhne waren drei Sprudler dabei: Bei dem WS-110.Soda und dem WS-160-Soda handelt es sich um gewöhnliche Modelle, mit dem mobilen Sprudler geht der Hersteller hingegen einen neuen Weg.

Im Test mussten alle Modelle mehrere Dutzend Liter Wasser aufsprudeln. Vier Testpersonen bewerteten dabei die Qualität des fertigen Sprudelwassers, wobei der Geschmack eine untergeordnete Rolle spielte, da dieser stark vom verwendeten Leitungswasser abhängt. Vielmehr ging es uns darum, ob die Geräte das Wasser nach Wunsch aufsprudeln, also sowohl wenig als auch stark prickelndes Wasser herstellen können.

Außerdem haben wir sehr genau auf die Benutzerfreundlichkeit und die Verarbeitung der verschiedenen Modelle geachtet. Lässt sich der CO2-Zylinder einfach einbauen und wieder entfernen? Wie einfach kann man die Wasserflaschen einhängen und wieder herausnehmen? Macht das Gehäuse einen stabilen Eindruck oder muss man sich Sorgen um die Langlebigkeit des Geräts machen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Test.

»In-Getränk« Wasser

Wasser zu trinken hatte früher den Geruch des Freudlosen, Asketischen. Aber das hat sich grundlegend geändert. Fast 150 Liter Mineralwasser trinkt jeder Deutsche im Jahr, zwölf mal mehr als 1970. Und fast 85 Prozent davon sind Mineralwasser mit Kohlensäure. Die meisten mögen es eben prickelnd auf der Zunge und bevorzugen Sprudelwasser.

Aus gesundheitlicher Sicht gibt es keinen Unterschied zwischen Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, es ist reine Geschmackssache. Doch Fans von Blubberwasser empfinden das Sprudeln und Zischen oft als frischer und wohlschmeckender.

Aber warum losziehen und schwere Getränkekästen nach Hause schleppen, wenn das Wasser aus dem Wasserhahn von der Qualität her mindestens genauso gut – wenn nicht besser – ist, als abgefülltes Mineralwasser? Alles, was man braucht, ist ein Wassersprudler oder Soda-Maker, mit dem man sich das Leitungswasser auch ganz einfach selbst aufsprudeln kann.

Tatsächlich ist das Wasser aus dem Wasserhahn in Deutschland oft sogar besser als das aus der Mineralwasserflasche, wie mal wieder eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest gezeigt hat: Es enthält mehr Mineralien wie Magnesium und Natrium und weniger Schadstoffe.

Das liegt vor allem daran, dass Trinkwasser in Deutschland sehr streng kontrolliert wird. Wasser aus der Leitung lässt sich also bedenkenlos trinken, es ist sogar ausgesprochen gesund – und außerdem viel günstiger.

Außerdem kann man mit einem Wassersprudler den CO2-Gehalt individuell dosieren. Je öfter man auf den Knopf drückt und Kohlensäure ins Wasser pumpt, desto sprudelnder wird das Wasser. So muss man nicht für jede Vorliebe im Haushalt unterschiedliche stark gesprudelte Mineralwässer kaufen. Nebenbei schont man die Umwelt und spart Platz für die Lagerung von Getränkekästen.

Aber der eindeutig größte Vorteil: Das Schleppen von Getränkekästen kann man sich sparen. Wer die Wochenration an Mineralwasser für eine vierköpfige Familie regelmäßig ohne Aufzug in den vierten Stock schleppt, weiß das sehr zu schätzen.

Wasserflaschen und CO2-Zylinder

Die Funktionsweise eines Wassersprudlers ist simpel: Auf Knopfdruck wird Kohlensäure aus einer Gasflasche in eine mit Wasser gefüllte Flasche gespresst und schon hat man aus Leitungswasser Sprudelwasser gemacht – ganz ohne Stromanschluss oder Batterien.

Alle Modelle arbeiten mit einem Überdruckventil, so dass die Flasche nicht zerplatzen kann, selbst wenn man zu oft oder zu lange auf den Knopf drückt. Im schlimmsten Fall läuft das Wasser über.

Streng genommen handelt es sich übrigens nicht um Kohlensäure, sondern um Kohlenstoffdioxid oder kurz Kohlendioxid (CO2), also genau das, was uns in der Atmosphäre den Klimawandel beschert. Es ist aber nicht giftig, jedenfalls nicht in den Mengen, die man durch die Luft – oder Mineralwasser – aufnehmen kann.

Apropos CO2-Flaschen: Alle Wassersprudler werden bereits mit einem Kohlensäure-Zylider geliefert. Ist er leer, tauscht man ihn entweder gegen einen vollen um oder lässt ihn nachfüllen. Das kostet meist zwischen 7 und 9 Euro pro Füllung. Diesen Service bieten viele Super- und Getränkemärkte an, aber auch Drogerien und Tankstellen tauschen leer gegen voll.

Wer einen Zylinder auf Reserve kaufen möchte, um nicht immer gleich umtauschen zu müssen, findet entsprechende Ersatz-Zylinder für rund 30 Euro inklusive der ersten Füllung im Netz. Die genannten Umtausch- oder Nachfüllstationen bieten in der Regel keine Reservezylinder an, hier gibt es immer nur alt gegen neu.

Alle Modelle, die wir im Test hatten, nutzen Standardzylinder mit 425 Gramm CO2, womit man ca. 60 Liter Wasser aufsprudeln kann. Es gibt sie von verschiedenen Anbietern, allerdings beherrscht SodaStream auch hier den Markt.

Bis auf den SodaStream Crystal setzen alle Wassersprudler auf BPA-freie PET-Kunststoff-Flaschen – mindestens eine oder zwei gehören jeweils zum Set dazu. Weitere kann man nachkaufen.

Die Standardgröße beträgt 1 Liter, allerdings dürfen sie nur bis zu einer Höhe von 800 Millilitern gefüllt werden, sonst läuft beim Aufsprudeln das Wasser über. Weniger sollte man allerdings auch nicht einfüllen, weil sonst die Einspritzdüse für die Kohlensäure nicht ins Wasser reicht. Die Folge: Hoher Kohlensäure-Verbrauch und das Wasser ist am Ende trotzdem kaum gesprudelt.

Die Kunststoffflaschen bieten den Vorteil, dass sie leicht und widerstandsfähig sind. Der Nachteil: Sie sind nicht spülmaschinenfest und müssen per Hand gereinigt werden.

Aber viele möchten Plastik lieber meiden und hätten ihr Wasser gern in Glasflaschen. Die sehen nicht nur besser aus, sondern lassen sich auch einfach im Geschirrspüler reinigen.

Doch Glasflaschen können explodieren, wenn man sie unter Druck setzt. Daher dürfen sie nur in Geräten benutzt werden, in denen sie beim Aufsprudeln eingeschlossen sind. Das ist nicht nur von der Konstruktion her aufwendiger sondern in der Bedienung auch umständlicher. Daher gibt es zur Zeit leider nur einen einzigen Wassersprudler, der mit Glasflaschen funktioniert: den Crystal von SodaStream.

Spart ein Wassersprudler Geld?

Klar, Wasser aus dem Wasserhahn ist viel billiger als gekauftes Mineralwasser, denkt man, also ist auch selbst gesprudeltes Wasser günstiger.

Aber das ist nicht automatisch so. Es kommt einerseits drauf an, welches Mineralwasser Sie sonst kaufen: Es gibt Marken, für die man über einen Euro pro Liter zahlt, Wasser aus dem Discounter kostet hingegen nicht mal 13 Cent pro Liter.

Zum anderen machen die Kosten fürs Leitungswasser nur einen winzigen Bruchteil der Kosten für selbstgesprudeltes Wasser aus. Die Kosten für die Kohlensäure kommt ebenso dazu wie der einmalige Anschaffungspreis des Wassersprudler.

Beispielrechnung gefällig? Unser Testsieger, der Wassersprudler von Levivo, verbraucht 7 Gramm CO2 pro Wasserflasche mit einer Füllhöhe von maximal 800 Millilitern. Damit stellt man ein mittelstark gesprudeltes Wasser her. In einer Kartusche befinden sich 425 Gramm CO2, so dass man damit rund 61 Flaschen oder 49 Liter Wasser aufsprudeln kann. Eine Füllung CO2 kostet rund 8 Euro, womit sich ein Literpreis von 16,5 Cent ergibt. Zuzüglich großzügig kalkulierter 0,5 Cent pro Liter Leitungswasser kommt man also auf rund 17 Cent für einen Liter selbstgesprudeltes Wasser. Und da ist der Anschaffungspreis für den Wassersprudler noch nicht dabei.

Fazit: Mit Mineralwasser vom Discounter kommen Sie günstiger weg, wenn Sie sonst aber Marken-Mineralwasser kaufen, können Sie durch Selbersprudeln kräftig Geld sparen.

Hygienetipps

Ein Problem von Wassersprudlern, an das man zunächst nicht denkt, ist die Hygiene. Ist ja schließlich nur Wasser, was soll da schmutzig werden?

Doch Keime sind tatsächlich ein Thema, selbst wenn man auf Geschmackszusätze in Form von süß-klebrigen Sirupen verzichtet. Eine Studie der Universitäten Mainz und Freiburg hat nachgewiesen, dass sich in Wassersprudlern und Plastikflaschen gern Erreger tummeln. Von denen wird man zwar normalerweise nicht krank, für immungeschwächte Menschen können sie aber gefährlich werden.

Probleme bereiten dabei vor allem die Wassersprudler selbst, weil Stutzen, Dichtungen, Flaschenbefestigung und das Gehäuseinnere oft schwierig zu säubern sind. Zur Reinigung sollte man zunächst den Kohlensäure-Zylinder entfernen und auf Spülmittel verzichten – allenfalls ein Spritzer Essig kommt ins Spülwasser.

Die Flaschen sollten am besten nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und einer sanften Flaschenbürste ausgespült werden. Rissige oder zerkratzte Flaschen sollte man austauschen, da sich in den feinen Rissen Bakterien besonders gerne einnisten. Werden die Flaschen nicht verwendet, sollten sie trocken und kopfüber mit abgeschraubtem Deckel gelagert werden. Und natürlich sollte man darauf verzichten, direkt aus der Flasche zu trinken.

Übrigens haben PET-Flaschen – anders als Glasflaschen – ein Haltbarkeitsdatum. Das ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt und in der Regel auf der Flasche aufgedruckt. Ist es überschritten, sollte man sie austauschen.

Auch abgestandenes Wasser sollte nicht aufgesprudelt werden. Wer kaltes Wasser trinken möchte, kann frisches Leitungswasser kurz sprudeln, in den Kühlschrank stellen und vor dem Gebrauch nochmals nach Bedarf aufsprudeln, denn die Kohlensäure wirkt keimhemmend, denn das CO2 verdrängt den Sauerstoff, den die Bakterien benötigen.

Außerdem der Tipp: Das Wasser aus dem Hahn erst verwenden, wenn es etwa eine halbe Minute gelaufen ist – dann ist es auch kühler. Das über Nacht oder gar mehrere Tage abgestandene Wasser aus den Leitungen gehört in den Abfluss und nicht in die Flasche.

Test Wassersprudler - Testsieger: Levivo

Testsieger: Levivo Wassersprudler

Der Levivo Wassersprudler der Firma Summary aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe hat uns im Test durch seine zuverlässige Funktionsweise, sein schlichtes Design und nicht zuletzt den fairen Preis am meisten überzeugt.

Das Modell kommt in Schwarz oder Weiß mit einer großen Sprudeltaste in gebürsteter Chromoptik. Wie der Rest des Geräts ist sie allerdings ebenfalls »nur« aus Kunststoff. Damit befindet sich der Levivo jedoch in guter Gesellschaft, denn bis auf das Modell von KitchenAid, bestehen alle Wassersprudler zu fast 100 Prozent aus Plastik. Trotzdem ist die Verarbeitung solide, nichts klappert oder knarzt – was man von einigen Konkurrenten nicht behaupten kann.

Testsieger

Levivo Wassersprudler

Test Wassersprudler: Levivo Wassersprudler
Schönes Design, trotz Plastikflaschen. Leider sind Glasflaschen bei allen Sprudlern eine Seltenheit.
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von 142 Lesern gekauft

Wie bei allen Wassersprudlern schraubt man die CO2-Zylinder einfach in die vorgesehene Halterung und verschließt das Gehäuse; von außen ist der Zylinder also nicht zu sehen.

Die Wasserflasche wird mittels Bajonettverschluss befestigt. Das geht viel schneller und einfacher als mit dem Schraubverschluss, den die meisten anderen Modelle haben und war für uns einer der Gründe, warum uns der Levivo am besten gefällt: Einfach die Flasche in die Halterung stecken und eine Vierteldrehung nach rechts drehen – schon sitzt sie fest.

Zum Sprudeln drückt man die vordere Taste mitsamt der Flasche für zwei bis drei Sekunden nach unten. Wer stark gesprudeltes Wasser mag, wiederholt den Vorgang noch mal. Anschließend wartet man zwei Sekunden und drückt die hintere Taste, um den Überdruck abzulassen. Erst danach lässt sich die Flasche wieder herausdrehen.

Uns hat vor allem gefallen, dass der Sprudler von Levivo das Kohlenstoffdioxid zu fast 100 Prozent dem Wasser hinzufügt. Bei einigen anderen Geräten hatten wir oft das Gefühl, dass viel »daneben geht«. Gerade bei den Modellen, die den Überdruck automatisch ablassen, mussten wir sehr oft die Sprudeltaste drücken, um ein halbwegs stark gesprudeltes Wasser zu erhalten. Und das geht mit der Zeit ins Geld.

Bei jedem Wassersprudler kommt es hin und wieder vor, dass Wasser überschäumt. Dafür hat der Levivo eine Auffangschale unter einem Gitterblech. Das lässt sich einfach herausnehmen, um das überschüssige Wasser wegzugießen. Apropos: Wegen des schlichten Designs des Gehäuses lässt es sich auch einfach sauber machen – gut für die Hygiene.

Amazon verkauft das Starter-Set mit einem CO2-Zylinder und zwei 1-Liter-Wasserflaschen. Die gibt es auch einzeln zu kaufen – ebenfalls in Schwarz oder Weiß.

Alternativen

Der Levivo Wassersprudler bietet unserer Meinung nach das beste Gesamtpaket und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer einen soliden Wassersprudler sucht, der ohne Schnickschnack das Leitungswasser ordentlich zum Prickeln bringt, braucht nicht weiter zu suchen.

Aber es gibt auch andere Modelle, die für den einen oder anderen eine Empfehlung wert sind.

Sprudler mit Glas

SodaStream Crystal

Test Wassersprudler: SodaStream Crystal
SodaStream Crystal ist der einzige Wassersprudler mit Glasflaschen – für viele ein unschlagbarer Vorteil.
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von 57 Lesern gekauft

Viele Menschen bevorzugen Glas, weil es hygienischer ist als Plastik und die Kohlensäure nicht so schnell entweicht wie bei PET-Flaschen. Außerdem geben Plastikflaschen immer kleine Mengen von chemischen Rückständen wie Weichmachern ans Wasser ab. Ob das gesundheitsschädlich ist oder nicht darüber streiten sich die Geister, aber vielen ist es einfach lieber, solche Chemikalien zu vermeiden.

Der einzige Wassersprudler auf dem deutschen Markt, der Wasser in Glasflaschen aufsprudelt, ist der SodaStream Crystal.

Die Glaskaraffen von SodaStream lassen sich in der Spülmaschine reinigen, haben allerdings eine maximale Füllhöhe von nur 600 Millilitern, also etwas weniger als bei den Plastikflaschen.

Beim Crystal muss man nicht drehen, schrauben oder klemmen. Stattdessen stellt man die Karaffe in den Sprudler, bringt den Behälter in eine aufrechte Position und verriegelt die Kammer. Dabei taucht der CO2-Stutzen automatisch ins Wasser und sprudelt es auf, sobald man den Knopf drückt. Anschließend schiebt man den Verschluss beiseite, um den Überdruck abzulassen und die Kammer zu öffnen und nimmt die Flasche heraus.

Das ist zwar raffiniert, aber auch etwas umständlich. Vor allem aber ist die komplexe Bauweise fehleranfällig.

Im Test funktionierte das Aufsprudeln zwar problemlos, auch wenn die Verriegelung manchmal etwas hakte und man beim Verschließen doch recht vorsichtig sein muss. Mit der Zeit scheint der Mechanismus des SodaStream Crystal jedoch teilweise Probleme zu bereiten, wie die Kundenbewertungen zeigen.

Als häufigstes Problem wird genannt, dass sich der Deckel nicht mehr schließen lässt. Dann lässt sich das Wasser nicht mehr aufsprudeln – und das Gerät wandert in den Müll.

Die überwältigende Mehrheit der Kunden ist aber sehr zufrieden mit dem Crystal. Und wer einen Wassersprudler mit Glasflaschen haben will, hat mangels Alternativen ohnehin keine andere Wahl.

Beachten sollte man allerdings, dass der Crystal viel Platz nach oben braucht. Ganz geöffnet beträgt seine Höhe 55 Zentimeter. Unter einem Hängeschrank in der Küche kann es da schon eng werden.

Retro-Sprudler

KitchenAid Artisan Wassersprudler

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Wenn Geld keine Rolle spielt und Platz in der Küche vorhanden ist, kommt der KitchenAid Artisan ins Spiel. Kein anderer Wassersprudler im Test ist dermaßen solide gebaut, lässt sich so komfortabel bedienen – und sieht mit seinem Retro-Look so gut aus.

Der Artisan besteht größtenteils aus Metall, entsprechend schwer und wertig ist das Gerät. Die CO2-Kartusche verschwindet hinter der Abdeckung, gesprudelt wird über den Hebel an der rechten Seite. Darüber lässt man ebenfalls den Überdruck ab, indem man den Hebel einfach wieder nach oben drückt.

Besonders leicht lässt sich die PET-Wasserflasche einhängen. Die wird hier nämlich, anders als bei allen anderen, mit einer Art Klemmvorrichtung befestigt. Das hält bombenfest und ist noch schneller als der Bajonettverschluss von Levivo.

Für ein Gerät dieser Qualität und Preisklasse wünscht man sich aber eigentlich die Möglichkeit, Glasflaschen zu nutzen. Das würde auch vom Stil her besser passen als die etwas billiger wirkenden Plastikbehälter.

Aber Glasflaschen sind in offenen Sprudlern ein Sicherheitsproblem, weil sie unter Druck platzen können. Die umherfliegenden Glassplitter könnten zu Verletzungen führen. Auch ein Sicherheitsventil hilft nicht, wenn die Glasflasche möglicherweise unbemerkt einen kleinen Sprung hat und dann schon bei viel weniger Druck zerspringt. So schade es ist: ein so einfach zu bedienender Wassersprudler wie der von KitchenAid kann nur mit Plastikflaschen benutzt werden.

Besonders hübsch ist beim KitchenAid das stilechte, analoge Manometer, das den Sprudelgrad des Wassers anzeigt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern funktioniert tatsächlich. Auf gut Glück zu sprudeln, wie bei den übrigen Modellen, muss man hier nicht. Einmal gemerkt, unter welchem Druck man sein Wasser am liebsten trinkt, erhält man immer das gleiche Ergebnis.

Allerdings benötigt die Anzeige drei AAA-Batterien. Damit ist der KitchenAid der einzige Wassersprudler im Testfeld, der Strom benötigt – wenn auch nicht für den eigentlichen Zweck. Das Aufsprudeln funktioniert natürlich auch ohne Batterien.

Mit keinem anderen Modell konnten wir Wasser übrigens so stark zum Sprudeln bringen wie mit dem KitchenAid. Wem andere Soda-Maker zu schwach sprudeln, für den ist der KitchenAid die richtige Alternative.

Die kostet allerdings. Und zwar kräftig. Rund 300 Euro für einen Wassersprudler werden wohl nur wenige ausgeben wollen. Aber dafür macht er nicht nur mächtig was her, er bietet auch die mit Abstand höchste Verarbeitungsqualität. Allerdings nimmt er auch locker doppelt so viel Platz weg wie andere Wassersprudler.

Der KitchenAid ist damit ein echter Luxus-Sprudler für die große Küche – und Leute, denen Design und Qualität wichtiger ist als der Preis.

Auch gut

SodaStream Cool

Test Wassersprudler: SodaStream Cool
Wer nur aufs Geld schaut, kauft den SodaStream Cool, muss aber auch mit der billigen Verarbeitung leben.

Wer dagegen lieber weniger ausgeben möchte, für den haben wir noch eine günstigere Alternative. Der SodaStream Cool wird ebenfalls im Set mit zwei PET-Flaschen und einem CO2-Zylinder verkauft und kostet knapp 20 Euro weniger als unser Favorit.

Wie alle anderen Modelle erledigt auch der SodaStream Cool seine Aufgaben ordentlich. Allerdings ist die Verarbeitung recht dürftig, das Plastikgehäuse klappert und knarzt doch ganz schön.

Die rückseitige Abdeckung, hinter der die CO2-Kartusche verschwindet, lässt sich nur mit viel Fingerspitzengefühl wieder anbringen. Dabei bleibt ein unschöner Spalt zwischen Deckel und restlichem Gehäuse zurück, der den ohnehin schon dürftigen Qualitätseindruck bestätigt.

Außerdem mussten wir im Test recht häufig auf die Sprudeltaste drücken, um ein stark aufgesprudeltes Wasser herzustellen. Hinzu kommt, dass die PET-Flasche ziemlich umständlich in die Halterung geschraubt werden muss. Zwar kann man das Gewinde leicht nach vorne kippen, was die Sache etwas erleichtert, dennoch ist das kein Vergleich zum Levivo Wassersprudler mit seinem Bajonettverschluss oder dem KitchenAid mit der praktischen Klemmhalterung.

Trotz dieser Mängel macht der SodaStream Cool genau das, was er soll. Wer auf der Suche nach einem möglichst günstigen Wassersprudler ist, für den ist der SodaStream Cool unsere Empfehlung.

Außerdem getestet

Neben den genannten Modellen hatten wir noch drei Wassersprudler der Firma Rosenstein & Söhne im Test, die uns aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht überzeugt haben.

Rosenstein & Söhne WS-110.Soda

Das Modell WS-110.Soda erledigt die eigentliche Aufgabe zwar zufriedenstellend und sieht dazu noch elegant aus. Allerdings fanden wir es unglaublich umständlich, die Wasserflasche in die Halterung zu drehen.

Wie auch beim SodaStream Cool lässt sich das Gewinde zwar leicht nach vorne kippen, dennoch muss man gerade mit gefüllten Wasserflaschen sehr vorsichtig sein.

Bis hierhin liegt er gleichauf mit der Konkurrenz von SodaStream. Doch weil der Wassersprudler ohne CO2-Kartusche und nur mit einer PET-Flasche geliefert wird, ist der SodaStream dann doch die bessere Wahl.

Rosenstein & Söhne WS-160.Soda

Das gilt auch für den Rosenstein & Söhne WS-160.Soda mit dem markanten orangefarbenen Hebel zum Aufsprudeln. Die Optik ist sicher Geschmackssache, aber dass das Gerät Wasser nur leicht aufsprudelt, egal wie oft und lange man den Hebel herunterdrückt, wird sicher nicht jedem schmecken.

Ein Wassersprudler sollte dem Benutzer zumindest die Wahl lassen, wie viel CO2 hinein soll. Apropos CO2: Eine Kartusche muss man auch hier extra dazu kaufen, eine zweite PET-Flasche bei Bedarf ebenso.

Rosenstein & Söhne Trinkwassersprudler

Mit dem mobilen Wassersprudler hat Rosenstein & Söhne ein zumindest interessantes Modell ins Rennen geschickt. Hier wird der CO2-Zylinder auf eine Art Pistole geschraubt, am anderen Ende wird die Flasche eingehängt. Über den Abzug sprudelt man das Wasser auf. Das funktionierte im Test mit Wasser wunderbar, mit Saft aber überhaupt nicht.

Denn obwohl der Hersteller genau damit wirbt, auch andere Getränkesorten aufzusprudeln (wovon andere Anbieter immer wieder abraten), schäumte der Orangensaft im Test sofort über und landete auf dem Küchenboden. Zum Lieferumfang gehören neben dem Sprudler ein Aufsatz sowie zwei PET-Flaschen (1 und 0,5 Liter) – aber kein CO2-Zylinder.

Für den mobilen Einsatz etwa beim Camping mag die kompakte Abmessung des Geräts von Vorteil sein. Aber die Benutzung ist doch recht umständlich in Vergleich zu anderen Modellen, die ja ebenfalls nicht allzu sperrig sind.

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