Der beste Wassersprudler

Wassersprudler im Test
  • Test: Wassersprudler – Testsieger Levivo Wassersprudler
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Der beste Wassersprudler ist der Levivo Wassersprudler. Er ist einfach zu bedienen, ordentlich verarbeitet – und das Starter-Set mit zwei Wasserflaschen und einer Kohlensäure-Kartusche ist zu einem fairen Preis zu haben.

Wasser zu trinken hatte früher den Geruch des Freudlosen, Asketischen. Aber das hat sich grundlegend geändert. Fast 150 Liter Mineralwasser trinkt jeder Deutsche im Jahr, zwölf mal mehr als 1970. Und fast 85 Prozent davon sind Mineralwasser mit Kohlensäure. Die meisten mögen es eben prickelnd auf der Zunge und bevorzugen Sprudelwasser.

Aus gesundheitlicher Sicht gibt es keinen Unterschied zwischen Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, es ist reine Geschmackssache. Doch Fans von Blubberwasser empfinden das Sprudeln und Zischen oft als frischer und wohlschmeckender.

Aber warum losziehen und schwere Getränkekästen nach Hause schleppen, wenn das Wasser aus dem Wasserhahn von der Qualität her mindestens genauso gut – wenn nicht besser – ist, als abgefülltes Mineralwasser? Alles, was man braucht, ist ein Wassersprudler oder Soda-Maker, mit dem man sich das Leitungswasser auch ganz einfach selbst aufsprudeln kann.

Tatsächlich ist das Wasser aus dem Wasserhahn in Deutschland oft sogar besser als das aus der Mineralwasserflasche, wie mal wieder eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest gezeigt hat: Es enthält mehr Mineralien wie Magnesium und Natrium und weniger Schadstoffe.

Das liegt vor allem daran, dass Trinkwasser in Deutschland sehr streng kontrolliert wird. Wasser aus der Leitung lässt sich also bedenkenlos trinken, es ist sogar ausgesprochen gesund – und außerdem viel günstiger.

Außerdem kann man mit einem Wassersprudler den CO2-Gehalt individuell dosieren. Je öfter man auf den Knopf drückt und Kohlensäure ins Wasser pumpt, desto sprudelnder wird das Wasser. So muss man nicht für jede Vorliebe im Haushalt unterschiedliche stark gesprudelte Mineralwässer kaufen. Nebenbei schont man die Umwelt und spart Platz für die Lagerung von Getränkekästen.

Aber der eindeutig größte Vorteil: Das Schleppen von Getränkekästen kann man sich sparen. Wer die Wochenration an Mineralwasser für eine vierköpfige Familie regelmäßig ohne Aufzug in den vierten Stock schleppt, weiß das sehr zu schätzen.

Wasserflaschen und CO2-Zylinder

Die Funktionsweise eines Wassersprudlers ist simpel: Auf Knopfdruck wird Kohlensäure aus einer Gasflasche in eine mit Wasser gefüllte Flasche gespresst und schon hat man aus Leitungswasser Sprudelwasser gemacht – ganz ohne Stromanschluss oder Batterien.

Alle Modelle arbeiten mit einem Überdruckventil, so dass die Flasche nicht zerplatzen kann, selbst wenn man zu oft oder zu lange auf den Knopf drückt. Im schlimmsten Fall läuft das Wasser über.

Streng genommen handelt es sich übrigens nicht um Kohlensäure, sondern um Kohlenstoffdioxid oder kurz Kohlendioxid (CO2), also genau das, was uns in der Atmosphäre den Klimawandel beschert. Es ist aber nicht giftig, jedenfalls nicht in den Mengen, die man durch die Luft – oder Mineralwasser – aufnehmen kann.

Apropos CO2-Flaschen: Alle Wassersprudler werden bereits mit einem Kohlensäure-Zylider geliefert. Ist er leer, tauscht man ihn entweder gegen einen vollen um oder lässt ihn nachfüllen. Das kostet meist zwischen 7 und 9 Euro pro Füllung. Diesen Service bieten viele Super- und Getränkemärkte an, aber auch Drogerien und Tankstellen tauschen leer gegen voll.

Wer einen Zylinder auf Reserve kaufen möchte, um nicht immer gleich umtauschen zu müssen, findet entsprechende Ersatz-Zylinder für rund 30 Euro inklusive der ersten Füllung im Netz. Die genannten Umtausch- oder Nachfüllstationen bieten in der Regel keine Reservezylinder an, hier gibt es immer nur alt gegen neu.

Alle Modelle, die wir im Test hatten, nutzen Standardzylinder mit 425 Gramm CO2, womit man ca. 60 Liter Wasser aufsprudeln kann. Es gibt sie von verschiedenen Anbietern, allerdings beherrscht SodaStream auch hier den Markt.

Bis auf den SodaStream Crystal setzen alle Wassersprudler auf BPA-freie PET-Kunststoff-Flaschen – mindestens eine oder zwei gehören jeweils zum Set dazu. Weitere kann man nachkaufen.

Die Standardgröße beträgt 1 Liter, allerdings dürfen sie nur bis zu einer Höhe von 800 Millilitern gefüllt werden, sonst läuft beim Aufsprudeln das Wasser über. Weniger sollte man allerdings auch nicht einfüllen, weil sonst die Einspritzdüse für die Kohlensäure nicht ins Wasser reicht. Die Folge: Hoher Kohlensäure-Verbrauch und das Wasser ist am Ende trotzdem kaum gesprudelt.

Die Kunststoffflaschen bieten den Vorteil, dass sie leicht und widerstandsfähig sind. Der Nachteil: Sie sind nicht spülmaschinenfest und müssen per Hand gereinigt werden.

Aber viele möchten Plastik lieber meiden und hätten ihr Wasser gern in Glasflaschen. Die sehen nicht nur besser aus, sondern lassen sich auch einfach im Geschirrspüler reinigen.

Doch Glasflaschen können explodieren, wenn man sie unter Druck setzt. Daher dürfen sie nur in Geräten benutzt werden, in denen sie beim Aufsprudeln eingeschlossen sind. Das ist nicht nur von der Konstruktion her aufwendiger sondern in der Bedienung auch umständlicher. Daher gibt es zur Zeit leider nur einen einzigen Wassersprudler, der mit Glasflaschen funktioniert: den Crystal von SodaStream.

Spart ein Wassersprudler Geld?

Klar, Wasser aus dem Wasserhahn ist viel billiger als gekauftes Mineralwasser, denkt man, also ist auch selbst gesprudeltes Wasser günstiger.

Aber das ist nicht automatisch so. Es kommt einerseits drauf an, welches Mineralwasser Sie sonst kaufen: Es gibt Marken, für die man über einen Euro pro Liter zahlt, Wasser aus dem Discounter kostet hingegen nicht mal 13 Cent pro Liter.

Zum anderen machen die Kosten fürs Leitungswasser nur einen winzigen Bruchteil der Kosten für selbstgesprudeltes Wasser aus. Die Kosten für die Kohlensäure kommt ebenso dazu wie der einmalige Anschaffungspreis des Wassersprudler.

Beispielrechnung gefällig? Unser Testsieger, der Wassersprudler von Levivo, verbraucht 7 Gramm CO2 pro Wasserflasche mit einer Füllhöhe von maximal 800 Millilitern. Damit stellt man ein mittelstark gesprudeltes Wasser her. In einer Kartusche befinden sich 425 Gramm CO2, so dass man damit rund 61 Flaschen oder 49 Liter Wasser aufsprudeln kann. Eine Füllung CO2 kostet rund 8 Euro, womit sich ein Literpreis von 16,5 Cent ergibt. Zuzüglich großzügig kalkulierter 0,5 Cent pro Liter Leitungswasser kommt man also auf rund 17 Cent für einen Liter selbstgesprudeltes Wasser. Und da ist der Anschaffungspreis für den Wassersprudler noch nicht dabei.

Fazit: Mit Mineralwasser vom Discounter kommen Sie günstiger weg, wenn Sie sonst aber Marken-Mineralwasser kaufen, können Sie durch Selbersprudeln kräftig Geld sparen.

Hygienetipps

Ein Problem von Wassersprudlern, an das man zunächst nicht denkt, ist die Hygiene. Ist ja schließlich nur Wasser, was soll da schmutzig werden?

Doch Keime sind tatsächlich ein Thema, selbst wenn man auf Geschmackszusätze in Form von süß-klebrigen Sirupen verzichtet. Eine Studie der Universitäten Mainz und Freiburg hat nachgewiesen, dass sich in Wassersprudlern und Plastikflaschen gern Erreger tummeln. Von denen wird man zwar normalerweise nicht krank, für immungeschwächte Menschen können sie aber gefährlich werden.

Probleme bereiten dabei vor allem die Wassersprudler selbst, weil Stutzen, Dichtungen, Flaschenbefestigung und das Gehäuseinnere oft schwierig zu säubern sind. Zur Reinigung sollte man zunächst den Kohlensäure-Zylinder entfernen und auf Spülmittel verzichten – allenfalls ein Spritzer Essig kommt ins Spülwasser.

Die Flaschen sollten am besten nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser und einer sanften Flaschenbürste ausgespült werden. Rissige oder zerkratzte Flaschen sollte man austauschen, da sich in den feinen Rissen Bakterien besonders gerne einnisten. Werden die Flaschen nicht verwendet, sollten sie trocken und kopfüber mit abgeschraubtem Deckel gelagert werden. Und natürlich sollte man darauf verzichten, direkt aus der Flasche zu trinken.

Übrigens haben PET-Flaschen – anders als Glasflaschen – ein Haltbarkeitsdatum. Das ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt und in der Regel auf der Flasche aufgedruckt. Ist es überschritten, sollte man sie austauschen.

Auch abgestandenes Wasser sollte nicht aufgesprudelt werden. Wer kaltes Wasser trinken möchte, kann frisches Leitungswasser kurz sprudeln, in den Kühlschrank stellen und vor dem Gebrauch nochmals nach Bedarf aufsprudeln, denn die Kohlensäure wirkt keimhemmend, denn das CO2 verdrängt den Sauerstoff, den die Bakterien benötigen.

Außerdem der Tipp: Das Wasser aus dem Hahn erst verwenden, wenn es etwa eine halbe Minute gelaufen ist – dann ist es auch kühler. Das über Nacht oder gar mehrere Tage abgestandene Wasser aus den Leitungen gehört in den Abfluss und nicht in die Flasche.

So haben wir getestet

Wir haben uns alle Soda-Maker angesehen, die zur Zeit in Deutschland auf dem Markt sind. Die Wassersprudler kosten in der Regel zwischen 40 und 100 Euro, der von KitchenAid schlägt dagegen mit stolzen 300 Euro zu Buche.

Es gibt nicht allzu viele Anbieter von Wassersprudlern. Klarer Marktführer ist die Firma SodaStream, aber auch Levivo, Rosenstein & Söhne und KitchenAid haben inzwischen Sprudelmaschinen im Angebot.

Vom Marktführer SodaStream haben wir zwei Modelle ausgewählt, den SodaStream Crystal und den SodaStream Cool. Neben dem edlen KitchenAid Artisan hatten wir den Wassersprudler von Levivo im Test und von der Firma Rosenstein & Söhne waren drei Sprudler dabei: Bei dem WS-110.Soda und dem WS-160-Soda handelt es sich um gewöhnliche Modelle, mit dem mobilen Sprudler geht der Hersteller hingegen einen neuen Weg.

Im Test mussten alle Modelle mehrere Dutzend Liter Wasser aufsprudeln. Vier Testpersonen bewerteten dabei die Qualität des fertigen Sprudelwassers, wobei der Geschmack eine untergeordnete Rolle spielte, da dieser stark vom verwendeten Leitungswasser abhängt. Vielmehr ging es uns darum, ob die Geräte das Wasser nach Wunsch aufsprudeln, also sowohl wenig als auch stark prickelndes Wasser herstellen können.

Außerdem haben wir sehr genau auf die Benutzerfreundlichkeit und die Verarbeitung der verschiedenen Modelle geachtet. Lässt sich der CO2-Zylinder einfach einbauen und wieder entfernen? Wie einfach kann man die Wasserflaschen einhängen und wieder herausnehmen? Macht das Gehäuse einen stabilen Eindruck oder muss man sich Sorgen um die Langlebigkeit des Geräts machen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Test.

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