Wischroboter Test: Wischroboter Medion (1)
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Der beste Wischroboter

Wir haben 30 Wischroboter getestet. Der beste für die meisten ist der Roborock S7 Pro Ultra mit Befüll- und Absaugstation. Er reinigt mehre Räume nacheinander und fährt regelmäßig heim, um das Wischtuch zu säubern. Nebenbei befüllt er sich selbständig mit Frischwasser und lässt sich den Schmutztank absaugen. Eine Woche tägliche Roboter-Hilfe, ohne sich um die Maschine kümmern zu müssen – so viel Komfort hatten wir noch nie bei einem Wischroboter.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 1. September 2022

Wir haben drei weitere Wischroboter getestet und direkt einen neuen Favoriten gefunden: Der Roborock S7 Pro Ultra bringt eine Absaug- und Nachfüllstation mit. Er wischt und saugt eine Woche lang täglich, ohne dass wir uns um das Gerät kümmern müssen. Den Medion P10W kennen wir bereits, jetzt hat der Wischroboter mit der Bürste und dem Schmutzwassertank endlich eine Basis, in die er zum Laden wieder einfahren kann. Der Medion S30 SW saugt und wischt mit einem Kombi-Tank gleichzeitig. Er ist aber weder effektiv noch komfortabel genug, um einen Platz in unseren Empfehlungen zu ergattern.

21. April 2022

Wir haben drei Wischroboter mit Absaugbasis getestet. Der Yeedi Vac 2 Pro erhält eine Empfehlung, denn seine Wischplatte vibriert und er kann samt Wischlappen in die Base einfahren. Der Roborock Q7 Max+ hat Mapping mit allen Schikanen, doch die Wisch-Wirkung ist gering. Gleiches beim Roidmi Eve Plus, der aber mit der kompaktesten Absaugstation daherkommt, die stolze 3 Liter fasst. Der Yeedi 2 Hybrid ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

14. Januar 2022

Wir haben einen weiteren Roboter getestet, den Zaco W450. Es ist ein reiner Wischroboter und eines der wenigen Modelle mit Frisch- und Schmutzwassertank, die Reinigungswirkung ist überdurchschnittlich. Es ist damit eine neue Empfehlung und verdrängt den Proscenic 850T, der nun unter „Außerdem getestet“ gelistet ist.

30. April 2021

Wir haben einen weiteren Roboter getestet. Der Zaco A10 reinigt dank vibrierender Wischplatte gründlicher als Modelle mit simpler Unterbau-Wischplatte und ist eine neue Empfehlung. Dafür streichen wir die Langzeit-Empfehlung Medion MD 18379, die manuelle Bedienung ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

19. März 2021

Wir haben zwei weitere Roboter getestet. Der Rowenta X-Plorer Series 95 ist ein gründlicher Allrounder, jedoch mangelt es zu dem abgerufenen Preis an Wisch-Expertise. Der Proscenic 850T kostet nur einen Bruchteil und hat so gut wie kein Mapping, jedoch saugt und wischt er gleichzeitig und ist dabei gründlich. Er ist eine neue Empfehlung.

20. Januar 2021

Wir haben eine Woche lang den Dreame D9 unter die Lupe genommen. Wir sind enttäuscht: Exzellentes Mapping trifft auf geringe Gründlichkeit und wenig Wischwirkung.

18. Dezember 2020

Wir haben zwei Modelle von Zaco getestet, vergeben aber keine Empfehlung. Der Zaco V5sPro ist leiser geworden, wischt aber immer noch schlecht. Der Zaco A9sPro wischt oszillierend ganz gut, aber wir scheiterten an der WiFi-Verbindung und nach sechs Fahrten war der Roboter defekt.

17. November 2020

Wir haben drei weitere Wischsauger unter die Lupe genommen und zwei neue Empfehlungen gekürt: Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI umfährt Havarieobjekte und hat deshalb kaum noch Störungen. Der Yeedi 2 Hybrid bietet erstklassige Planbarkeit und Mapping, wischt aber nicht ganz so gut.

9. Juli 2020

Wir haben den Proscenic M6 Pro und den Medion MD19510 getestet. Der Proscenic begeistert durch Reinigungsplanung bis ins Detail, außerdem ist er gründlich. Medion hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, die Schwächen der zwei Vorgängergenerationen haben Bestand.

17. April 2020

Wir haben sechs weitere Roboter getestet. Der iRobot Braava Jet M6 überzeugt mit guter Reinigung und bester Planbarkeit und ist unser neuer Favorit. Der Zaco A9s kombiniert Wischen und Saugen, auf Wunsch in einem Arbeitsgang und bekommt eine neue Empfehlung.

15. November 2019

Wir haben einen weiteren Roboter getestet. Der IKOHS Netbot S15 ist ein Nass-Trocken-Allrounder mit einer durchdachten Wischfunktion, aber leider inkonsistenter Gründlichkeit.

15. Mai 2019

Wir haben den Wischroboter Medion MD 18379 getestet und sind begeistert: Das Gerät überzeugte uns mit seiner langen Akku-Laufzeit, der sinnvollen Bedienung sowie der guten Reinigungsleistung und ist deshalb unser neuer Favorit.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Neben reinen Saugrobotern kommen immer mehr Geräte auf den Markt, die entweder zusätzlich eine Wischfunktion integriert haben oder sich ganz aufs Feuchtwischen spezialisiert haben. Geeignet sind sie damit vor allem für Häuser und Wohnungen, die überwiegend mit Hartböden ausgestattet sind.

Wir haben in mehreren Testdurchläufen insgesamt 30 Wischsaugroboter bzw. reine Wischroboter getestet. Die Grenze zu den Saugrobotern, die u.a. auch eine Wischfunktion anbieten, ziehen wir zum einen an einer wirklichen Wasser- bzw. Wischstation, zum anderen an der Wischfunktion selbst. Roboter, die kein wirkungsvolles Wischen erzielen, z. B. mit einer oszilierenden Platte, landen bei uns im Saugroboter-Test.

Die kleinen Helferlein schlugen sich mehr oder minder passabel, nur wenige haben uns überzeugt. Empfehlen können wir die folgenden getesteten Wischroboter.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Roborock S7 Pro Ultra

Test Wischroboter: Roborock S7 Pro Ultra
Komfortabler geht es nicht: Füllt selbst Frischwasser nach, reinigt selbst seinen Wischmop, entleert eigenständig den Staubtank; Mapping mit Multi-Etagen, Zonen und Settings bis ins kleinste Detail

Komfortabler geht es kaum: Der Roborock wischt und saugt unsere Etage eine ganze Woche lang, ohne dass wir uns in dieser Zeit um den Roboter kümmern müssen. Dafür sorgt eine clevere Basis mit Frisch- und Schmutzwasser-Tanks nebst 2,5-Liter-Staub-Box. Sie befüllt den Roborock mit Frischwasser und reinigt dessen Mehrweg-Wischtuch. Selbstredend, der Staubtank wird auch abgesaugt. So viel sauberen Boden mit so wenig Aufwand hatten wir noch nie.

Fast Lautlos

iRobot Braava Jet M6

Wischroboter Test: Irobot Braava Jet M6
Der Braava reinigt gründlich, hat einen großen Wassertank und putzt dank Zeitsteuerung, Raumplanung und No-Go-Zonen weitgehend selbstständig.

Wer einen leisen, kompakten und Havarie-freien Wischroboter sucht, der ist hier richtig: Der iRobot Braava Jet M6 kann nur Wischen, deshalb ist seine Lautstärke gering. Havarien an Kabeln etc. sind so gut wie ausgeschlossen, der Roboter hat bis auf die Räder keine beweglichen Teile. Vor dem Braava sollten Sie einen Staubsauger-Roboter reinigen lassen oder per Hand saugen. Der Braava Jet M6 bietet Reinigungstermine, selbstständiges Aufladen (Rückkehr in Ladestation), einen großen Flüssigkeitstank und eine effektive Wischbewegung. Er reinigt locker 1,5 Stunden lang.

Bringt Staub weg

Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro

Test Wischroboter: Yeedi vac station mit Vac 2 Pro
Der Yeedi wischt mit Vibrations-Mopping wirkungsvoller als die Konkurrenz, er fährt samt Wischtuch in die Station und lässt sich dort absaugen.

Wem es vor allem aufs gründliche Wischen ankommt: Die Yeedi Vac Station in Kombination mit dem Roboter Vac 2 Pro wischt mit Vibrations-Mopping wirkungsvoller als die meisten Konkurrenten. Die Absaugstation ist so aufgebaut, dass der Roboter samt nassem Wischmopp zum Laden einfahren kann. So geht komfortables Trocken-Saugen und Wischen in Perfektion und das zu einem moderaten Preis.

Ohne Havarien

Ecovacs Deebot Ozmo T8

Test  Wischroboter: Ecovacs Deebot Ozmo T8
Endlich keine Havarien mehr: Dank Hinderniserkennung geht der Ozmo T8 Schuhen, Kabeln und Co. aus dem Weg.

Sie haben viele Kabel und Unebenheiten in der Wohnung? Der Deebot Ozmo T8 AIVI erkennt und umfährt typische Havarieobjekte wie Socken, Kabel oder Teppiche mittels Frontkamera und künstlicher Intelligenz. Er saugt und wischt grundsätzlich gleichzeitig, statt eines Alternativ-Wischtanks gibt es einen Zusatz-Wischtank.

Den Job erledigt Ozmo T8 nach Wunsch leise oder laut – je nach Einstellung beziehungsweise Untergrund (Teppicherkennung). Überzeugt hat uns das gute Wischergebnis: Erstmals beseitigt ein Kombi-Gerät mit oszillierendem Wischmopp und Schrubbmuster sogar schmierige Verunreinigungen wie Öl oder Fett.

Beste Wisch-Leistung

Medion P10W MD 20051

Test Wischroboter: Medion P10W MD 20051
Wer auf Vollautomatik verzichten kann, erhält mit dem Medion einen gründlichen Putzkamerad mit großen Schmutz- und Frischwassertanks, Absaugeinrichtung und rotierender Bürstenrolle.

Mit dem Medion P10W verzichtet man bewusst auf Vollautomatik, das heißt er hat weder Mapping (keine App!) noch planbare Reinigungsfahrten. Dafür bringt er mit der rotierenden Mop-Walze und der Schmutzwasser-Absaugung eine ungeschlagene Putzleistung aufs Parkett. Wie beim echten Wischen arbeitet der Medion stetig mit frischem Wasser. Das Modell hat ein Update erhalten und kann jetzt zum Laden in seine Station einfahren.

Vergleichstabelle

TestsiegerRoborock S7 Pro Ultra
Fast LautlosiRobot Braava Jet M6
Bringt Staub wegYeedi Vac Station mit Vac 2 Pro
Ohne HavarienEcovacs Deebot Ozmo T8
Beste Wisch-LeistungMedion P10W MD 20051
Xiaomi Roidmi Eve Plus Wischroboter
Roborock Q7 Max+ Auto Empty Dock Pure
Zaco W450
Zaco A10
Rowenta X-Plorer Series 95 Total Care RR7987
Yeedi 2 Hybrid
Proscenic M6 Pro
Zaco A9s
Ecovacs Deebot Ozmo 610
Proscenic 850T
Tesvor S6
Ikohs Netbot S15
Medion S30 SW MD 20021
Proscenic M7 Pro
Eufy RoboVac L70 Hybrid
Blaupunkt Bluebot XBoost
Zaco V80
Dreame D9 RLS5-WH0
Zaco A9sPro
Zaco V5sPro
iRobot Braava 390t
Medion MD 19511 (19510)
Ecovacs Deebot Ozmo Slim 10
Sichler PCR-8800 (PCR-8500LX)
Test Wischroboter: Roborock S7 Pro Ultra
  • Minimaler Bedien-Aufwand:
  • Reinigt Wischlappen selbständig
  • Staubbox entleert sich selbst
  • Hebt Wischplatte bei Teppich 5 mm an
  • 3-Liter-Frischwasser im Tank
  • Lamellenwalze ohne Filz
  • Mapping mit vielen Details und Planung
  • Nur ein Mehrweg-Wischtuch dabei
  • Laser-Turm 9,7 cm, passt nicht überall drunter
  • Hoher Preis
Wischroboter Test: Irobot Braava Jet M6
  • Sehr geringe Laut­stärke
  • Sehr gründlich
  • Fortsetzungsmodus
  • Unterstützt Alexa und Google Assistant
  • Sehr gute Planung
  • Lange Reinigungszeit beim Nass­wischen
  • Zubehör vglw. teuer
  • Reibedruck für trockene Flecken zu gering
  • Seltener Reifen­spuren
  • Dunkelheit verlängert Arbeits­zeit deutlich
Test Wischroboter: Yeedi vac station mit Vac 2 Pro
  • Wirkungsvoller: Oszillierend wischen
  • Gutes Mapping mit Etagen, Räumen und No-Go-Zonen
  • Wischtank jederzeit unterschieben
  • 3 Saugstufen + lautlos
  • Teppich-Boost
  • Silent Mode kaum hörbar
  • App: No-Go-Zonen Markierung funktioniert nicht
  • Kamera-Navigation: fährt nicht bei Dunkelheit
  • Mapping: Räume anlernen etwas mühsam
Test  Wischroboter: Ecovacs Deebot Ozmo T8
  • Sehr gründlich, selbst bei Flecken
  • Objekterkennung
  • Fortsetzungsmodus
  • Anpassbarer Wasser­durch­fluss & Saug­stärke
  • Mehrgeschosskarten und No-Go-Areale
  • Fährt bei Dunkelheit
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Staubtank nicht auslauf­sicher
  • Mühsame Filter­säuberung
  • Video-Manager funktionierte im Test nicht
Test Wischroboter: Medion P10W MD 20051
  • Große Wassertanks
  • Überdurchschnittliches Reinigungs­ergebnis
  • Leichtes Entleeren, Befüllen und Reinigen
  • Umfährt Teppich
  • Geringe Kosten: Keine Einweg-Wischtücher notwendig
  • Kein Automatik­betrieb
  • Kein Fortsetzen-Modus
  • Vorheriges Saugen sinnvoll, aber nicht zwingend
  • Relativ laut
  • Hinterlässt Wasser in Fugen
  • Wassermenge nicht beeinflussbar
Test Wischroboter: Roidmi Eve Plus Wischroboter
  • 3 Liter Staub-Beutel in Base
  • Gutes Mapping mit Etagen, Räumen und No-Go-Zonen
  • Wischtuchträger einfach unterschieben
  • Basis mit kurzen Saug-Wegen, seltener Wartung
  • Wischen mit Y-Fahrten
  • Wischen mit wenig mechanischer Wirkung
  • Nur ein Mehrweg Wischtuch beiliegend
Test Wischroboter: Roborock Q7 Max+ Auto Empty Dock Pure
  • 3D Mapping
  • Gummi-Lamellenbürste – kein Verfilzen
  • Teppich-Boost
  • Einfache Wartung
  • Mopp einfach unterschieben
  • Wassermenge stufenlos
  • Wischen: Rand wird nicht befahren
Wischroboter Test: Zaco W450
  • Große Wassertanks
  • Überdurchschnittliches Reinigungs­ergebnis
  • Leichtes Entleeren, Befüllen und Reinigen
  • Wasserabgabe steuer­bar
  • Umfährt Teppich
  • Keine Einweg-Wischtücher
  • Manuell in die Lade­station
  • Kein Automatik­betrieb
  • Kein Fortsetzen-Modus
  • Vorheriges Saugen sinnvoll, aber nicht zwingend
  • Relativ laut
Wischroboter Test: Zaco A10
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Oszillierende Wisch­platte
  • Gute Handhabung des Schmutztanks
  • Mehrgeschosskarten und No-Go-Areale
  • Alternative Haupt­bürsten
  • Zu leichte Basis
  • Keine Schrubb­muster
  • Hantieren mit 2 Tanks
  • Hohes Gerät mit Turm
Test  Wischroboter: Rowenta Explorer Series 95 RR7987
  • Ein Tank für Schmutz und Wasser, leicht entleerbar
  • 100% gründlich im Test
  • Hohe Saugkraft bis zu 12.000 Pa
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Mapping mit Raumplanung, No-Go-Zonen
  • Gut bei Tierhaaren
  • Hohe Lautstärke, sirrendes Geräusch
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Hohes Gerät mit Turm (10 cm)
  • Tank ohne Rück­schlag­klappe
Wischroboter Test: Yeedi 2 Hybrid
  • Gründlich und aus­dauernd
  • Mapping: Räume & No-Go-Areale
  • Sehr leise
  • Flaches Gerät ohne Turm
  • Anpassbarer Wasser­durch­fluss
  • Mühsame Filter­säuberung
  • Lange Reinigungs­zeit
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Beseitigt Flecken (Fett, Zucker) nicht
Test  Wischroboter: Proscenic M6 PRO
  • Gezielte und gründliche Reinigung
  • Intelligentes Mapping
  • Simultan Saugen und Wischen
  • Schafft Hürden bis zu 20 Millimetern Höhe
  • Nur Saugen möglich
  • Vergleichsweise lautes Wischsaugen (Gebläse auf min)
  • Wischen ohne Saugen nicht möglich (Bug in App)
  • Passt mit 9,4 cm nicht unter jedes Sofa, Laser-Turm bleibt mitunter hängen
Test  Wischroboter: ZACO A9s
  • Großer Schmutztank & einfache Tank­entleerung
  • 7,6 cm flach
  • Fernbedienung mit Turbo-Taste
  • Saugt und wischt gleichzeitig
  • Brauchbare Reinigung durch Vibration
  • Kurze Reinigungs­zeit, aber nicht gründlich
  • Basis zu leicht, wird verschoben
  • Mapping nur als Reporting
  • HEPA-Filter muss ausgeklappt werden
Test  Staub­sauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot OZMO 610
  • Findet zuverlässig seine Basis
  • Hohe Flächenleistung beim Wischen
  • Wischeinheit komplett entfernbar
  • Teppich und Übergänge sind nicht seine Stärke
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
  • Kleiner Wassertank von nur 300 ml
Test  Wischroboter: Proscenic 850T
  • 90 Prozent gründlich im Test
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Flaches Gerät ohne Turm
  • Leise
  • Keine Raumplanung/ No-Go-Zonen
  • Geringe Wisch­wirkung
  • Hantieren mit 2 Tanks
  • Tank ohne Rück­schlag­klappe
Wischroboter Test: Tesvor S6
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Teppicherkennung
  • Bedächtige Fahrweise
  • Fernbedienung, ohne App nutzbar
  • Mapping mit No-Go-Zonen
  • Geringe Wischwirkung, verteilt Schmutz
  • App-Anbindung erst nach mehreren Versuchen
  • Wartung der Bürsten­walzen
  • Schlechte Basis
  • Anleitung schlecht übersetzt
Wischroboter Test: Netbot S15 Saugroboter
  • Entfernt Flusen trocken in den Tank
  • Komfortable Fern­bedienung
  • Verbales Feedback
  • Hohe Reichweite & starke Laufzeit
  • Attraktiver Preis
  • Inkonsistentes Reinigungs­ergebnis
  • Vergisst im Auto-Betrieb Räume
  • Basis zu leicht
  • Schwache App
  • Mühsame Entleerung
Test Wischroboter: Medion S30 SW MD 20021
  • Wasser immer an Bord mit Kombi-Tank
  • Wischen und Saugen gleichzeitig
  • Mehrweg-Mop mit guter Befestigung an Schiene
  • Filter + Teile waschbar
  • App mit Mapping und Einstellungen Saugleistung / Wassermenge
  • App: Punktreinigung, Wand
  • Laufzeit im Eco Modus enorm
  • Wisch-Wirkung gering (keine Oszi-Platte)
  • Nässeschutz: keine Platte an Basis
  • Wenig Wasser im Tank (0,2 L) - reicht nicht für eine Reinigung unserer Etage
  • Kombi-Lamellenbürste verfilzt
  • Filter mit drei Komponenten, Reinigung erschwert
Test  Wischroboter: Proscenic M7 PRO
  • Beim reinen Wischen sehr leise
  • Leichte Entleerung des Staubbehälters
  • Verteilt Schmutz
  • Fliesenfugen nicht sauber
  • Laser-Turm hängt gern an Schränken etc. fest
  • App-Einrichtung mangels WLAN gescheitert
Test  Wischroboter: Eufy  RoboVac L70 Hybrid
  • Kombi-Tank mit Wasser und Schmutz – kein Wechsel nötig
  • Mapping mit No-Go-Zonen
  • Wasserabgabemenge justierbar
  • Schwache Ergebnisse
  • Kleiner Schmutztank, große Bauhöhe
  • Keine Zeitplanung mit Zonen
  • Deutsche Sprache war nicht einstellbar
Wischroboter Test: Blaupunkt Xboost
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Flache Bauform
  • Gute Gründlichkeit in der Fläche
  • Saugtank und Kombi-Tank
  • Schwaches Wisch­ergebnis
  • Wassermenge nicht steuerbar
  • Verschiebt zu leichte Basis
  • Laut beim Wischen
  • Fliesenfugen nicht sauber
Test: Der beste Wischroboter – ilife beetles v8 wisch saugroboter mit navigation inkl 14 tage testzeitraum 630
  • Gründlich auf der ganzen Etage
  • Wischt sehr nass
  • Saugen und Wischen in zwei Arbeits­schritten
  • Wischtuch drückt nicht gleichmäßig auf den Boden
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
Test  Wischroboter: Xiaomi Dreame D9
  • Sehr gutes Mapping
  • Bis zu 3 Etagen
  • Sehr schnell fertig
  • Wunschweise sehr leise
  • Teppich­erkennung
  • Langsame, bedächtige Fahrweise
  • Fährt bei Dunkelheit
  • Geringe Wischkraft
  • Verteilt Schmutz
  • Box füllt ihr Volumen nicht
  • Nicht gründlich, zu schnell fertig
  • Höhe durch Laser-Turm
Test  Wischroboter: Zaco A9sPro
  • 7,6 cm flach
  • Oszillierender Wischmopp
  • Großer Wasser-Wechseltank
  • Alexa & Google Home
  • Kraftlos im Normal-Modus
  • Wenig Gründlichkeit
  • WiFi-Verbindung gescheitert
Test  Wischroboter: ZACO V5sPro
  • Nur acht Zentimeter hoch
  • Deckt die ganze Etage ab
  • Sehr gründlich, auch in Fliesenfugen
  • Kleiner Schmutztank
  • Fummelige Entleerung
  • Nur einzelner Timer
  • Unbrauchbare Wisch­funktion
  • Pfützengefahr bei Havarie
  • Verliert Wischtank bei Hindernis
Test  Staubsauger & Wisch-Roboter: iRobot Braava 390t
  • Gründlicher beim Wischen als die Kombi-Geräte
  • Fast unhörbar leise
  • Wenig Störungen (keine Bürsten)
  • Manuelles Einsetzen in die Ladestation
  • Findet nicht alle Ecken
  • Winziger Wasser­tank, häufiges Nachfüllen
  • Etagenreinigung nur mit zusätzlichen NorthStar-Cubes
Test  Wischroboter: Medion MD19510
  • Nur acht Zentimeter hoch
  • Deckt die ganze Etage ab
  • Sehr gründlich, auch in Fliesenfugen
  • Fährt beim Wischen nicht bis Akku leer ist
  • Fast lautloses Wischen
  • Tanks überzeugen nicht
  • Wenig brauchbare Wisch­funktion, zieht oft Streifen
  • Fährt auch mit Wisch­mopp auf Teppich
  • Erzeugt Wasserlache bei Blockade
  • Schlechte Basis
Test  Staubsauger-Roboter: Ecovacs Robotics Deebot Ozmo Slim 10
  • Sehr flach
  • Saugen und Wischen gleichzeitig
  • Echte Wasserpumpe
  • Ohne Bürstenwalze, keine Verfilzungen oder aufgewickelten Haare
  • Wischeinheit komplett entfernbar
  • Winzige Staubbox
  • Schmutz rieselt heraus, wenn zu voll
  • Nicht besonders stabil
  • Ungeeignet für Teppich
  • Nicht für hartnäckigen Schmutz, eher für Staub und Glanz
Test  Staub­sauger-Roboter: Sichler / Pearl PCR-8500LX
  • Kann dank Sprühsystem nie tropfen
  • Findet Station sehr oft nicht
  • Keine Zeitsteuerung
  • Sprüht nicht mehr, wenn Tank zu 3/4 leer ist
  • Surrendes Arbeits­geräusch
  • Schlechte Saug­leistung
  • Fährt nicht über flache Teppiche oder Läufer
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Talente mit Grenzen: Wischroboter im Test

Wischroboter sind meistens Saugroboter mit zusätzlicher Wischfunktion, es gibt aber auch Geräte, die nur wischen. Kombi-Geräte mit Wischfunktion haben zusätzlich zur Funktionalität des Saugroboters einen Flüssigkeitstank und einen Wisch-Unterbau. Das ist letztlich nichts anderes als ein flaches Brett, an dem ein Putzlappen angebracht wird. Das Wasser strömt selbständig aus dem Tank aus oder wird über eine Pumpe tropfenweise auf auf den angebrachten Lappen gebracht.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Roborock S7proultra Dock
Das Wischtuch sitzt auf einer Platte, die locker unter dem Roboter hängt und im besten Fall noch vibriert. Das Tuch ist an einer Schiene befestigt und zusätzlich mit Klett, bei manchen Modellen nur mit Klettband.

Eine zweite Möglichkeit des Wasserauftrags sind Sprühdüsen. Sie spritzen alle paar Sekunden Wasser auf den Boden. Der iRobot Braava Jet M6 und der Medion MD 18379 arbeiten so. Der nachfahrende Wischlappen verteilt es bzw. die Putzrolle nimmt es auf.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Bei diesem Modell spritzen Düsen entlang der Wischrolle Wasser auf den Boden, danach fährt die Rolle darüber. (Medion P10W MD 20051)

Der Tank von Wischrobotern ist meistens entnehmbar, damit man ihn am Waschhahn bequem nachfüllen kann. Nur selten ist er fest im Gerät eingebaut.

Wie gut ist das Wischergebnis?

Während die saugenden Kollegen Staub, Sand oder Haare aufnehmen, kümmern sich die Wischroboter um die obere Seite der Böden: Durch ein feuchtes Wischen wird der letzte Rest Staub beseitigt und die Böden bekommen einen schönen, sauberen Glanz.

 Saugroboter Test: Staubsaugerrobo Update112019 Ikohsnetbots15
Wischfunktion mit wenig Kraft: Die Unterbau-Wischplatten ziehen nur locker über den Boden, hartnäckiger Unrat wie dieser Fettfleck wird nicht beseitigt.

Mehr sollten Sie nicht erwarten: Fettige, klebrige oder gar trockene Verunreinigungen, die einweichen müssen, packt weder ein Kombi-Gerät noch ein spezialisierter Wischroboter wie der Braava Jet M6. Hier wird einfach mehr mechanische Kraft benötigt als ein 3 bis 4 Kilogramm schweres Gerät leisten könnte.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update Tesvor
Viel Feuchtigkeit wenig Wirkung: Dieses Modell wischt in überlappenden Bahnen, kein Schrubben mit Muster. Es entsteht bestenfalls oberflächlicher Glanz (Tesvor S6).

Anders schaut es beim Medion P10W MD 20051 oder auch beim Zaco W450 aus. Beide bearbeiten mit rotierenden Reinigungsrollen hartnäckige Verunreinigungen mechanisch, mangels Einweichzeit und punktueller Bearbeitung ist das Ergebnis aber auch hier nicht perfekt. Auf Grund der Form gelangt es nicht in Ecken und der Abstand zum Rand oder zu Objekten ist mit sieben Zentimetern recht groß.

Medion MD18379: hinter der Reinigungsrolle zieht eine Wischlippe das Wasser ab
Hinter der Reinigungsrolle zieht eine Wischlippe das Wasser ab.

Das bedeutet im Klartext, dass Sie für den täglichen Gebrauch einen Wischroboter fahren lassen können, für die Grundreinigung – bis in die Nischen und unter jeden Schrank – wird aber weiterhin Ihr Wischmopp zuständig sein.

Was ist mit Teppich?

Einige Nasswischroboter fahren auch über Teppich, andere streiken. Das hängt von der Konstruktion ab: Der iRobot Braava Jet M6 liegt mit seinem ganzen Gewicht auf dem Putzlappen und schiebt sich so über Fliesen, Parkett oder Linoleum. Das trägt zur brauchbaren Reinigungswirkung bei.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Gute Wischroboter erkennen Teppich und umfahren ihn (Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI).

Textile Beläge, auch wenn sie flach sind, sind für ihn aber unüberwindliche Hindernisse. Das Modell schiebt sich zwar erstmal auf den Teppich, macht aber kehrt, wenn er den zu hohen Widerstand des Untergrunds bemerkt. Anders beim Zaco W450, er kann sich über Teppich schieben, allerdings nur über sehr flache dünner als 5-6 Millimeter.

Kombi-Geräte, die saugen und wischen, können dagegen meistens über flache Bodenbeläge oder Zimmer mit Auslegware fahren.

Verbrauchsmaterial, Wartung & Bodenschäden

Nasswischroboter reinigen mit Nasswisch-Mikrofasertüchern (iRobot Braava Jet M6 und andere) bzw. Reinigungsrollen (Zaco W450, Medion MD 18379), die Sie speziell für Ihr Modell kaufen müssen. Solche Mehrwegtücher bzw. -rollen können Sie mit der Hand oder in der Waschmaschine auswaschen und über viele Monate verwenden. Irgendwann ist aber Ersatz fällig, rechnen Sie mit einem kleinen Betrag an jährlichen Kosten.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Vergleich
Wischmop-Walze des Zaco W450 & Medion MD 18379 neben einem Wisch-Pad des iRobot Braava Jet M6.

Hinzu kommt der Wechsel von Seitenbürsten, Walzenbürste und HEPA-Filter. Rechnen Sie mit mindestens einem Austausch pro Jahr.

Prüfen Sie am besten schon vor dem Kauf, welche Verbrauchskosten auf Sie zukommen.

Wie bei den einfachen Saugroboter müssen Seiten- und Walzenbürste regelmäßig von eingedrehten Haaren und ähnlichem befreit werden. Den Flüssigkeitsbehälter sollten Sie alle drei Monate mit Essig oder einer speziellen Reinigungsflüssigkeit von innen reinigen.

Wischroboter haben einen Tank mit 120 bis 850 Milliliter Wasser. Das ist zu wenig, um die Wohnung zu überschwemmen.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update Medionmd19510
Ärgerlich! Das Modell arbeitet sich seit 15 Minuten an dieser Kante ab und pumpt unentwegt Wasser auf die Dielen.

Dennoch: In ungünstigen Fällen, etwa wenn sich die Seitenbürsten in einem dünnen Kabel verheddern, kann der Putzroboter mit dem feuchten Wischlappen liegenbleiben. Dann nässt der Lappen stundenlang den Boden voll. Fliesen oder Kunststoffbelägen passiert dabei nichts, bei Holzdielen oder Echtholzparkett können Wasserreste aber bleibende Schäden anrichten. Das ist auch der Fall, wenn das Produkt mit dem feuchten Lappen in die Ladebucht einfährt oder nach der Arbeit auf einem Holzfußboden stehen bleibt.

Damit das von Anfang an ausgeschlossen ist, sollten Sie bei Modellen mit Wischfunktion die Ladebasis auf Fliesen oder einer wasserunempfindlichen Unterlage platzieren. Ist der Wischroboter aktiv, sollten Sie außerdem zeitnah wieder in der Wohnung sein, um ihn gegebenenfalls nach einer Störung zu befreien und den feuchten Putzlappen zu entfernen.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Bei Holzböden unerlässlich, eine Station mit Bodenplatte (hier Medion P10W)

Wegen des Nässeproblems verzichten manche Hersteller auf programmierbare Arbeitszeiten. Die Putzroboter können dann nur manuell gestartet werden, so etwa bei Braava 390t und Medion MD 18379.

Viele andere können hingegen nach Zeitplan fahren und kehren dann zur Ladebasis zurück, etwa iRobot Braava Jet M6, Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI, Proscenic M6 Pro oder Yeedi 2 Hybrid.

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Roborock S7proultra Dock

Testsieger: Roborock S7 Pro Ultra

Eine Woche ausprobiert und schon unser neuer Testsieger. Roborock liefert, was wir uns seit Jahren von der Luxusklasse wünschen: einen Roboter, der täglich für gepflegte Böden sorgt, aber nicht täglich selbst gepflegt werden muss – und das auf einer ganzen Etage mit mehreren Räumen.

Roborock erreicht das mit einer cleveren – wenn auch riesigen – Station, die dem Nutzer einiges an Arbeit abnimmt. Das Absaugen des Staubbehälters kennen wir schon von den Saugrobotern mit entsprechender Basis, das kann der S7 Pro Ultra. Die Station kann aber auch den Mehrweg-Wischlappen reinigen und Frischwasser in den Roboter pumpen. Komfortabler geht es nicht und deshalb wird der Roborock – trotz des hohen Preises – zum Testsieger.

Testsieger
Roborock S7 Pro Ultra
Test Wischroboter: Roborock S7 Pro Ultra
Komfortabler geht es nicht: Füllt selbst Frischwasser nach, reinigt selbst seinen Wischmop, entleert eigenständig den Staubtank; Mapping mit Multi-Etagen, Zonen und Settings bis ins kleinste Detail

Mit seiner Empty & Refill-Station entbindet der S7 Pro Ultra den Nutzer von lästigen Pflichten: der Reinigung des Wischlappens, dem Nachfüllen von Wasser und dem Entleeren der Staub-Box inklusive staubigen Ausklopfens des HEPA-Filters.

Sicherlich, auch hier muss mal Wasser nachgefüllt werden, aber bis die drei Liter im Tank der Station aufgebraucht sind, kann schon mal eine Woche vergehen. Wie lange das Wasser reicht, hängt auch vom Intervall der Putztuch-Reinigung ab. Eingestellt sind im Standard 20 Minuten, nach dieser Zeit unterbricht der Roboter immer wieder seine Reinigung und lässt sich den Wischmopp in der Station reinigen. Dafür zieht er ebenfalls Frischwasser, das dann im Schmutzwassertank landet.

Das Intervall kann vom Nutzer beliebig verändert oder sogar abgestellt werden. Empfehlen würden wir das Abstellen aber nicht, denn die Fahrt mit immer wieder frischem Putztuch ist eine große Stärke des S7 Pro Ultra.

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Station: Die Bürste bewegt sich rotierend von rechts nach links und reinigt den Wischmopp.

Die Reinigungswirkung der »Vibra-Rise« Wischplatte ist gut, aber nicht überragend. Nur der innere Bereich der Wischplatte und somit des Wischmops oszilliert. Weil der Roboter überlappende Bahnen fährt, wird dennoch jeder Bereich vibrierend überfahren.

Die Wischplatte ist fest am Roboter verbaut und kann nicht abgenommen werden. Das muss sie zum Nur-Saugen auch nicht, denn sie fährt zum Saugen fünf Millimeter nach oben. Der Mehrweg-Wischmopp wird per Randprofil in die Platte geschoben, er kann weder verrutschen noch abfallen.

Der Roboter erkennt Teppich und erhöht darauf die Saugleistung. Soll er Teppich umfahren, so kann das in der App aktiviert werden. Die Lamellenwalze ist gegen Verfilzung gewappnet.

Wöchentliche Wartung

Die Wartung des Geräts entfällt nicht, sie ist aber seltener als bei Robotern ohne so viel Unterstützung durch die Basis. Frischwasser nachfüllen, Schmutzwasser entleeren und den Tank spülen und auch mal den Schmutzwasser-Grobfilter in der Basis säubern. Lamellenwalze (Randbereich) und Seitenbürsten müssen auch hier von aufgewickelten Haaren befreit werden.

Der HEPA-Filter in der Staub-Box des Roboters kann mit Wasser gespült werden. Wir waren erstaunt, wie lange er sauber bleibt. Auch die Staubabsaugung der Station funktioniert sehr gut, wir hatten im Testzeitraum keine Havarien mit Objekten, die nicht abgesaugt werden konnten. Der 2,5-Liter-Einweg-Beutel wird selbst in einem Familienhaushalt mit Kindern einige Wochen lang genügen.

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Die zwei Tanks werden zum Nachfüllen entnommen. Drei Liter passen in den Frischwasser-Tank.

Viel seltener dürfte die Grundreinigung der Tanks sein, besonders des Schmutztanks und der Reinigungsbürste für das Wischtuch. Die Anleitung klärt darüber auf. Wir empfehlen bei den Tanks das Spülen mit Essig. Der Roboter hat einen entnehmbaren Wassertank, zum manuellen Befüllen oder zur Grundreinigung.

Der Luftkanal kann bei einer Absaugbasis durchaus mal verstopfen. Nach dem Lösen von sechs Schrauben kann er bei auf dem Kopf stehender Basis geöffnet werden.

Raumweise reinigen

Roborock hat intelligentes Mapping auf die Spitze getrieben: Der Roboter lernt mehrere Etagen kennen und legt für jede eine Karte an. Er erkennt diese Etagen dann an Merkmalen wieder und kann zügiger bestimmte Räume anfahren. In jeder Karte können Sie No-Go-Zonen oder virtuelle Wände einziehen, um Bereiche zu sperren.

Sie können aber auch jedem Raum eigene Saug- und Wischeigenschaften verpassen, z. B. laut Saugen, aber mit wenig Wasser im Wohnzimmer (Holzfußboden) und leise Saugen aber mit viel Wasser im Arbeitszimmer (Fliesen).

App: Settings bis zum Abwinken

Viele der genannten Funktionen können via App beeinflusst werden. So könnten Sie die Teppicherkennung deaktivieren, den Teppich-Boost abschalten oder die Saugleistung und Wassermenge für jeden Raum einzeln justieren. Hier kann sogar eine Off-Peak Ladezeit (= Laden nur tagsüber) eingerichtet werden, ein Tribut an die Energiewende.

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Räume werden automatisch erstellt.
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No-Go-Zonen und virtuelle Wände anlegen.
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Roborock App: Ansicht in 3D oder 2D.
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3D-Ansicht unserer Etage.
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Wischintensität anpassen.
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Saugleistung.
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Jedem Raum kann eine eigene Wisch- und Saug-Intensität zugewiesen werden.
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Mopwäsche-Intervall
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Settings: Teppicherkennung.
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Zeitplanung einrichten

Das sind eine Fülle von Details, die nicht jeder benötigen wird. Glücklicherweise kann man den Roborock auch ganz ohne die App betreiben: Die Start-Taste setzt die Auto-Reinigung in Gang und die Punktreinigung fährt ein 1,5 x 1,5 Meter großes Quadrat in Bahnen ab, ohne danach in die Basis heimzukehren.

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Roborock S7 Pro Ultra: Die drei großen Tanks in der Basis sind für Frisch- und Schmutzwasser sowie für den 2,5-Liter Absaug-Beutel.
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Nur einmal die Woche um den Roboter kümmern: Die Refill und Empty-Station sorgt dafür.
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Drei Liter Frischwasser passen in den Tank.
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Die Tanks sind wie ein kleiner Eimer mit Henkel und dichtem Deckel.
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In der Rampe der Basis befindet sich der Port zum Abpumpen des Staubbehälters.
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Der Roborock rückwärts eingefahren: Reinigen des Wischmops; vorwärts: Aufladen der Batterie.
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Die Lamellenbürste kann nicht verfilzen.
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Das Wischtuch ist an einer Schiene und zusätzlich mit Klett befestigt.
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Das manuelle Entleeren des Staubbehälters wird sehr, sehr selten.
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Der Grobfilter am Schmutzwasser verhindert ein Verstopfen des Abpump-Systems.

Nachteile

Wir haben lange nachgedacht, aber kaum welche gefunden. Beim Lieferumfang ist der Roborock trotz des hohen Preises knauserig und legt nur einen einzigen Mehrweg-Wischmopp bei. Bei den 2,5-Liter-Einweg-Beuteln sind es nur zwei. Ersatz-Seitenbürsten gibt es keine.

Der Roborock S7 Pro Ultra hat keine 3D-Objekterkennung. Er kann also nicht so gut mit Schuhen, Spielzeug, Socken und Bändern von Rucksäcken umgehen wie der Roborock S7 MaxV Ultra, der mit identischer Absaug- und Befüllstation daherkommt – dafür aber noch teurer ist.

Der S7 Pro Ultra ist mit 9,7 Zentimeter Höhe nicht der dickste Brummer, doch mit seinem Laserturm-Aufbau passt er womöglich nicht unter jeden Schrank oder jedes Bett.

Roborock S7 Pro Ultra im Testspiegel

Die Kollegen von techstage.de preisen den S7 Pro Ultra als günstigere Alternative zum S7 MaxV Ultra an.

Wer keine Kinder hat, die ständig ihr Spielzeug rumliegen lassen oder Haustiere besitzt, die gelegentlich unschöne Hinterlassenschaften in der Reinigungszone verlieren, darf beruhigt zum etwas günstigeren S7 Pro Ultra greifen.

smart-home-fox.de lobt die anhebbare Wischplatte und die vibrierende Wischfunktion, ist aber mit seinem Urteil eines »Sehr guten Wischergebnis« unserer Meinung nach etwas überschwänglich.

Die Reinigungsleistung auf Hartböden und Teppichen hat uns begeistert. Mit den Ergebnissen in unserem Saugtest zählt der Roborock S7 Pro Ultra zu den besten seiner Klasse! Das Highlight stellt aber ganz klar die Ultra Station dar. Dank dieser wird die Bodenreinigung zum Großteil automatisiert.

Die Kollegen von homeandsmart.de loben die Wischfunktion mit oszillierender Platte und den weitestgehend autonomen Betrieb.

Alle Varianten [Roborock S7 Pro, S7, S7 MaxV Ultra] bieten die modifizierte Wischfunktion, die den Mopp in Vibration versetzt und sogar anheben kann. Dank der Ultra-Station arbeitet Roborock S7 Pro Ultra ebenso autonom, wie Roborock S7 MaxV Ultra. Die starke Hinderniserkennung per Kamera bleibt allerdings der teuersten Variante vorbehalten und fehlt bei Roborock S7 Pro Ultra.

Sollten wir weitere Tests des Roborock S7 Pro Ultra finden, so tragen wir diese hier nach.

Alternativen

Der Roborock S7 Pro Ultra ist ein mega komfortabler Wischroboter, aufgrund seines Preises passt er aber nicht in jedes Familienbudget. Wir haben daher weitere, preislich deutlich günstigere Empfehlungen zusammengestellt, die mit mehr Bedien- und Wartungsaufwand ein gleichwertiges oder sogar besseres Reinigungsergebnis erzielen.

Fast lautlos: iRobot Braava Jet M6

Der iRobot Braava Jet M6 hat als reiner Wischroboter bis auf seine Räder keine beweglichen Teile. Das Hängenbleiben an Schnürsenkeln oder Kabeln dürfte selten sein. Während des Reinigungsvorgangs ist der Putzroboter deshalb auch sehr leise, die einzig hörbaren Geräusch stammen von den Antriebsrädern und der Sprühdüse.

Fast Lautlos
iRobot Braava Jet M6
Wischroboter Test: Irobot Braava Jet M6
Der Braava reinigt gründlich, hat einen großen Wassertank und putzt dank Zeitsteuerung, Raumplanung und No-Go-Zonen weitgehend selbstständig.

Der Braava hat ein ambitioniertes Mapping: Er legt selbständig Karten der Etage an, teilt sie in Räume ein und der Nutzer kann No-Go-Zonen anlegen. Durch seine Bauhöhe von neun Zentimetern passt der Wischroboter unter viele Schränke, Kommoden oder Betten.

Der Nasswischroboter fährt im Auto-Modus sofort die gesamte Etage ab. Im schnellen Reinigungsmodus, also mit wenig Flüssigkeit und geringer Überlappung, reicht der Tank locker für 60 Quadratmeter. Im Maximalmodus ist nach 30 Quadratmetern Schluss. Wir empfehlen diesen Modus nicht für unversiegelte Holzfußböden, da manchmal doch etwas viel Wasser stehen bleibt. Pfützen haben wir jedoch nie festgestellt.

Interessant wird es dann bei der Planung. Zu jedem Reinigungstermin legen wir die passenden Zimmer fest. Täglich Küche und Flur, das Arbeitszimmer nur zweimal die Woche. Eine solche feingliederige Planung bieten nicht alle Wischroboter. Der iRobot beherrscht den Fortsetzungsmodus, er kann also dazwischen nachladen und dann weitermachen. Der Braava Jet M6 kommentiert alle Vorgänge verbal – und das mit einer deutschen Stimme.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Irobotbravajetm6 Screen
Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Irobotbravajetm6 Screen
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Gelungen ist die Basis mit Kabelmanagement und die Grundplatte, damit der Wischroboter während des Ladevorgangs nicht mit feuchtem Tuch auf den Holzdielen steht.

iRobot setzt beim Braava Jet M6 auf Kameras zur Orientierung. In der Zukunft könnten damit bestimmte Objekte, wie Exkremente von Tieren, erkannt und umfahren werden. Heute hat die Kameranavigation aber den Nachteil, dass sie bei Dunkelheit kaum noch funktioniert.

Dunkelheit mag der M6 dann auch nicht. So wischt das Modell eine Fläche bei Licht in 30 Minuten, bei völliger Dunkelheit braucht er fast 1,5 Stunden. Hinzu kommt die Angst potenzieller Käufer, ständig vom Produkt beobachtet zu werden.

Bei Licht arbeitet die Navigation vorbildlich. Der Braava Jet M6 findet sich gut im Raum zurecht, selten dreht er sich zur Orientierung im Kreis. Er fährt in überlappenden Bahnen, kleine Hindernisse wie Stuhlbeine umrundet das Modell in geringem Abstand. An Kanten fährt er mit minimalem Abstand vorbei, es bleiben selten Staubränder zurück. Gelegentlich stößt er gegen Hindernisse.

Den Sprühvorgang macht er nur, wenn die Fläche vor ihm frei ist. Das Anspritzen kostbarer Echtholz-Möbelstücke ist damit so gut wie ausgeschlossen. Allerdings sprüht er dann auch nicht in Stuhlbein-Wäldern, weil er nicht ein gewisses Maß zurücksetzen kann. Vor jedem Sprühen setzt er einen halben Meter zurück.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Irobotbravajetm6
Die Spritzdüse sprüht Wasser vor den Roboter.

Der kompakte Braava Jet M6 muss sich in Sachen Verarbeitung nicht verkriechen. Das Chassis ist äußerlich ansprechend robust, das gilt auch für die Klappe mit dem Tank darunter. Der solide Tank tropft, das Wasser kann aber nichts beschädigen, denn die Mulde, in die er gesetzt wird, ist wie eine Wanne.

Mit dem Klappgriff wird der Tank mechanisch fixiert und der Wasseranschluss abgedichtet. Der Tank könnte also nicht einmal herausfallen, wenn der Wischroboter bei geöffnetem Deckel kopfüber steht.

Auf der Oberseite befinden sich drei Tasten für Spotcleaning, Start/Stopp und Rückkehr zur Basisstation. Mit diesen Tasten können Sie den Braava unabhängig von der App und der Zeitsteuerung verwenden.

Der Braava kann mit Einweg- oder mit Mehrweg-Wischlappen benutzt werden. Letztere können per Hand oder in der Maschine gewaschen werden. Alle Tücher haben einen Kunststoffträger, mit dem sie am Wischroboter befestigt werden. Dieser Träger wird wahrscheinlich keine zehn Maschinenwäschen aushalten, weshalb wir zur Handwäsche raten. Es gibt Trockentücher, einige davon liegen bereits im Karton. Die Maschine erkennt an einer Kodierung des Trägers, ob es sich um Trocken oder Feucht handelt, und startet den entsprechenden Vorgang mit oder ohne Flüssigkeit.

Positiv: Die Auswurftaste für die mechanisch befestigten Wischtücher an der Frontseite. Empfindliche Personen müssen Einwegtücher nicht anfassen, sie können direkt in den Mülleimer fallen.

Teppiche werden erkannt und umfahren: Fest verlegte Auslegeware erkennt der Braava Jet M6 durch den plötzlich erhöhten Reibungswiederstand. Aufliegende Teppiche erkennt der niedrige Bumper als Hindernis.

Flecken werden entfernt, das kann der Braava Jet M6 besser als die Hybridmodelle. Einfache Flecken, etwa von Kaffee, schafft der Roboter im ersten Durchlauf. Gleiches gilt für Matschflecken bei den Schuhen im Flur. Ein perfektes Ergebnis sollten Sie aber nicht erwarten, ein paar Stellen bleiben immer zurück.

Nutzen Sie bei hartnäckigen Unrat die Spot-Funktion, dann reinigt der Braava den Bereich intensiver.

Größere Verunreinigungen oder schmierige Substanzen wie Senf oder Honig sollten Nutzer lieber gleich manuell entfernen. Der Roboter verteilt solche Substanzen sonst eher im Umkreis als dass er sie beseitigt. Der Reibedruck ist nach wie vor gering. Die Nasswischwirkung ist besser als bei den Kombi-Modellen, an manuelles Wischen oder mechanisches Wischen mit der Rolle (Medion MD 18379) kommt das Ergebnis aber nicht heran. Der Braava entfernt keine stark vertrockneten Flecken.

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Der iRobot Braava Jet M6 reinigt sorgfältig, aber langsam.
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Gelungenes Wischkonzept mit Rückfahrt zur Ladestation und Zeitplanung.
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iRobot Braava Jet M6: Spritzdüse vorn am Gerät (grauer Kreis).
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iRobot Braava Jet M6: Der Tank kann noch während der Reinigung nachgefüllt werden.
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Unter der Klappe befindet sich der Tank.
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Unterseite.
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Der Sensor erkennt, um welche Art Tuch es sich handelt, und wischt dann trocken oder nass.
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Das wiederverwendbare Wischtuch.
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Die Tücher werden in das Gerät eingeschoben.
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Trocken und Nass-Wischtücher.
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Das Kabel wird passend aufgewickelt.
Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Irobotbravajetm6
Die Ladebasis ist mit den Füßen ziemlich rutschfest.
Wischroboter Test: Wischroboter Update032020 Irobotbravajetm6
Der andockbare Feuchtigkeitsschutz für Holzfußböden.

Die lange Reinigungszeit von bis zu 1,5 Stunden für 40 bis 50 Quadratmeter könnte ein Nachteil sein, allerdings ist sie der Gründlichkeit geschuldet. Wenn es schneller gehen muss, kann in der App die Nasswisch-Einstellung verringert werden.

Das Zubehör ist vergleichsweise teuer. Wir empfehlen kompatible Nachbauten bei den Nasswischtüchern bzw. Trocken-Poliertüchern.

Bringt Staub weg: Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro

Die Absaugbasis Yeedi Vac Station, kombiniert mit dem Roboter Vac 2 Pro hat uns überzeugt: Durch die Station erübrigt sich lästiges zweitätiges Entleeren des Behälters. Der 2,5-Liter-Beutel in der Station wird wohl einige Wochen durchhalten. Hinzu kommt eine oszillierende Wischplatte, die durch Vibration mechanisch stärker auf den Boden einwirkt. In Kombination mit der einstellbaren Wassermenge gibt das ein halbwegs wirkungsvolles Wisch-Ergebnis, das über einfaches Nachziehen hinausgeht.

Bringt Staub weg
Yeedi Vac Station mit Vac 2 Pro
Test Wischroboter: Yeedi vac station mit Vac 2 Pro
Der Yeedi wischt mit Vibrations-Mopping wirkungsvoller als die Konkurrenz, er fährt samt Wischtuch in die Station und lässt sich dort absaugen.

Das Ausklopfen bzw. Spülen des Staubbox-Filters – ja, der Filter kann mit Wasser gespült werden – gehört aber nicht der Vergangenheit an, so gut ist die Absaugung dann doch nicht. Sie ist aber besser als bei vielen anderen Saug-Stationen, denn der 0,45-Liter-Behälter öffnet sich an zwei Punkten. Die Absaugung unter dem Roboter dockt sich an diesen Punkten an, die Doppelklappe öffnet und die Flusen werden abgesaugt. Im Test war der Behälter immer komplett entleert.

Was sind die jährlichen Aufwendungen? Bei einem Preis von zirka 2 Euro pro Beutel und drei Wochen Füllung ergibt das jährliche Kosten von 35 Euro, das scheint für den Komfort annehmbar. Wie bei allen Robotern gibt es Verschleiß bei den beweglichen Teilen aber auch bei der Batterie. Für die Seitenbürsten und die Bürstenwalze sollten sie noch einmal 25 Euro pro Jahr veranschlagen.

Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Trockene oder starke klebende Flecken bekommt er nicht weg.

Wartungsfrei ist der Roboter aber nicht. Die Seitenbürste als auch die Kombi-Walze aus Bürsten und Lamellen verfilzt und wickelt Haare auf, hier müssen sie im wöchentlichen Turnus einmal mit dem beigelegten Reinigungs-Tool ran.

Der Roboter kann Fliesen & co sowie kurzflorige Teppiche gleichermaßen befahren und dabei gute Reinigung erzielen. Dafür ist die Walzen-Saug-Sektion schwingend gelagert, das heißt sie hebt und senkt sich je nach Untergrund. Teppich wird oberflächlich bewegt, so löst sich mehr Staub. Zudem beherrscht der Yeedi Teppich-Boost, das heißt er erhöht die Saugkraft auf textilem Untergrund.

In der Praxis läuft es mit dem Wischen so: Der Roboter kann als Trocken-Sauger fahren, sie ziehen dafür einfach den Wischtank hinten ab, dann weiß er Bescheid. Soll er wischen stecken sie den gefüllten Tank mit einem frischen Wischtuch einfach hintendran, auch während des Betriebs. In der App ist die Wassermenge wählbar, die an den Wischmopp abgegeben wird. 0,24 Liter Wasser fasst der Tank, das reicht für eine Etage von bis zu 50 Quadratmetern.

Der Akku hielt im Test 121 Minuten ohne Zwischenladen durch (Eco Saugen und Wischen), der Hersteller spricht sogar von 200 Minuten. Der leise Saugmodus – einer von drei wählbaren Modi – ist kaum lauter als das Antriebsgeräusch der Räder, doch selbst den können sie deaktivieren, wenn der Roboter nur wischen soll.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro

Der Roboter navigiert nicht per Laser, sondern optisch mit einer Kamera. Dafür braucht er zumindest schwaches Licht, bei Dunkelheit kann der Vac 2 Pro nicht fahren. Im Mapping lernt der Robo jede ihrer Etagen kennen und speichert sie. Allerdings unterscheidet er nicht zwischen Räumen. Damit er Raum für Raum kartiert – um diese später separat anfahren und reinigen zu können (Raumplanung) – muss er separat in diese Räume gesetzt werden und eine Fahrt machen. Wenn sie darauf keine Lust haben, dann kartiert der Yeedi die gesamte Etage als ein Raum. Das haben andere Hersteller besser gelöst. Es können Stufen bis zwei Zentimeter überwunden werden.

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Yeedi vac station mit Vac 2 Pro.
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2,5-Liter-Staubbeutel in der Station.
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Rampe von unten.
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Kabelwicklung.
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Die Basis besteht aus zwei Komponenten.
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Vac 2 Pro mit Vibrations-Wischplatte.
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Sehen statt Fühlen - der Roboter navigiert mit einer Kamera.
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Unter der Klappe befindet sich der Schmutztank.
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Power On/Off und Reset.
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Reinigungswerkzeug im Gerät.
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Gummibereifung.
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Die Walze ist schwingend eingehängt, so ist sie immer dicht am Boden.
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Die Walze ist schwingend eingehängt, so ist sie immer dicht am Boden.
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Kombi-Walze mit Bürsten und Lamellen.
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Unterseite.
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Der Behälter wird rechts und links ausgesaugt.
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Der Filter muss nach wie vor regelmäßig gereinigt werden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Trennung: Der Tank im Roboter hat nur mit Schmutz zu tun.
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Die kleine Basis hat rutschhemmende Füße.
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Kleine Basis – wenn der Roboter solo erworben wird.
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Kabelwicklung.
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Der Wischtank nimmt nur Wasser auf.
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Klettband hält den Wischmopp.
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Yeedi Vacstationvac2pro
Zubehör – hier mit der kleinen Basis des Roboters.

In der App können sie No-Go- bzw. No-Mopping-Zonen für jeden Raum einrichten. Leider hat das in der App nicht funktioniert, unsere Sets wurden nicht gespeichert. Hier muss der Hersteller mit einem Update nacharbeiten.

Der Roboter quittiert Aufträge mit einer sauberen deutschen Stimme, hier ist so ziemlich jede Sprache wählbar. Sprachsteuerung mit Alexa & Google Home ist ebenfalls möglich.

Wir empfehlen die Yeedi vac station mit dem Vac 2 Pro allen, die eine All-In-One Lösung fürs komfortable Saugen und fürs oberflächliche Wischen suchen.

Ohne Havarien: Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI

Der Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI ist Staubsauger, Nasswischroboter und Home-Monitoring in Einem. Die zwei Hauptmerkmale sollen den nicht eben günstigen Preis rechtfertigen: Seine Wischleistung ist dank des oszillierenden Mops besser als bei Modellen, die einfach ein feuchtes Tuch unter sich her schleifen. Die Objekterkennung via Frontkamera verhindert Havarien, indem Schnürsenkel und Socken als solche erkannt und umfahren werden.

Ohne Havarien
Ecovacs Deebot Ozmo T8
Test  Wischroboter: Ecovacs Deebot Ozmo T8
Endlich keine Havarien mehr: Dank Hinderniserkennung geht der Ozmo T8 Schuhen, Kabeln und Co. aus dem Weg.

Trockensaugen und Feuchtwischen funktionieren technisch separat: Staubtank und Ansaugeinheit befinden sich fix im Roboter. Sie arbeiten auch dann, wenn der Wischtank angesteckt wird. Sie können also immer Saugwischen oder Saugen, niemals aber nur feuchten Wischen.

 Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Oszillierender und normaler Wischtank, mit Einmal-Lappen oder mit waschbaren Tüchern nutzbar.

Der Deebot Ozmo T8 AIVI wird mit zwei Wischtanks geliefert: einem mit oszillierender Platte (200 Milliliter) und einem mit einfacher Pumpe und Trägerplatte (250 Milliliter). Für die schnelle, oberflächliche Reinigung stecken Sie das 250-Milliliter-Modell an. Die Wischleistung entspricht dann ungefähr dem, was auch viele andere Kombi-Modelle leisten, und das ist nicht viel.

Interessant wird es mit dem oszillierendem Tank: Der ruckelt nicht nur, sondern entfernt in Verbindung mit zwei unterschiedlichen Wischmustern (schnelle versus gründliche Reinigung) und vier Wasserdurchflussstufen auch hartnäckigen, fettigen Unrat. Bei klebrigen Flecken hat aber auch der Ecovacs keine Chance.

Die Frontkamera erkennt Objekte und verschiedene Oberflächen. So wird bei Aulegware oder Textil die maximale Saugstufe abgerufen. Kacheln werden intensiver bearbeitet als Holzdielen. Auslegware wird im Wischmodus nicht überfahren, genauso umfährt der schlaue Deebot Ozmo T8 auch Kabel und Schuhe (Schnürsenkelgefahr).

Via App und Mapping weist der Wischroboter auf solche Gefahrenstellen hin, zeigt diese grafisch an und fragt, ob an diesen Stellen eine Nachreinigung erfolgen soll, nachdem der Besitzer dort aufgeräumt hat. Was das Mapping zusätzlich kann, sind No-Go-Bereiche und Mehrgeschosskarten. Anhand der Raumstruktur ordnet das Gerät die passende Karte zu und kann mit den No-Go-Zonen und Zimmern arbeiten.

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Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsdeebotozmot8
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsdeebotozmot8
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsdeebotozmot8
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsdeebotozmot8
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsdeebotozmot8

Die Kamera kann auch als fahrende Wohnzimmerkamera benutzt werden – zumindest in der Theorie, praktisch ließ sich die App gar nicht erst darauf ein, den Video-Manager überhaupt zu öffnen. Aus anderen Reviews wissen wir: Der Wischroboter kann mit Pfeiltasten gesteuert durch das Zuhause fahren, auf Knopfdruck wird Video aufgezeichnet. Ob geplante Überwachungsfahrten möglich sind, konnten wir nicht herausfinden. Entsprechende Optionen gibt es außerhalb des Video-Managers keine.

Ausreichend gründlich ist der Deebot Ozmo T8 ebenfalls, 20 von 26 verunreinigten Stellen wurden vollständig gereinigt. Bei den übrigen sechs Stellen blieb etwas liegen bzw. wurde durch die Seitenbürsten verteilt. Der Wischroboter fährt Positionen nicht mehrfach an und war deshalb in unserem Erdgeschoss schon nach 31 Minuten fertig (Wischsaugen). Selbstverständlich beherrscht der Wischroboter den Fortsetzungsmodus: Bei großen Grundflächen geht es nach dem Aufladen an der Abbruchposition weiter.

Wie laut das Modell arbeitet, bestimmen Sie über vier Saugstärken selbst. Wir haben mit Normal getestet und eine moderate Lautstärke erlebt, die immer mal durch den Teppich-Turbo deutlich anschwillt.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Für das Modell gibt es eine optionale Absaugstation.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Navigation mit Laser: Der Turm fungiert als Bumper, er fährt sich nicht fest.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Kombi-Walze mit Bürsten und Lamellen.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Die großen Räder überwinden auch Schwellen.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Staubtank unter dem Deckel.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Staubtank unter dem Deckel.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
On/Off-Schalter und USB-Port.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Für die Wartung muss die Walze raus, das ist einfach.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Haare und Schnüre verfangen sich schnell auf der Rolle.
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Zwei Wassertanks mit und ohne oszillierender Platte.
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Zwei Wassertanks mit und ohne oszillierender Platte.
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Der Roboter kann auch als Bundle mit einer Absaugstation erworben werden. Die kleine Basis ist aber immer dabei.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Die Basis rutscht nicht so schnell.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Zubehör mit reichlich Wegwerftüchern.
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Entleerung auf Knopfdruck.
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsdeebotozmot8
Die Filter müssen bei jeder Entleerung ausgeschüttelt werden.

Die Entleerung des Staubtanks erfolgt auf Knopfdruck, hier machen Sie sich nicht die Finger dreckig – wohl aber beim notwendigen Ausklopfen des Filters. Dieser ist nach jeder Reinigung stark verunreinigt.

Wartung ist leider auch ein Thema, denn zügig wickelt die Bürsten-Lamellen-Walze Haare und kleine Schnüre auf. Die müssen dann mit dem Cutter-Tool beseitigt werden. Die Walze kann simpel mit zwei Handgriffen herausgenommen werden.

Der Staubtank ist leider nicht auslaufsicher und der Roboter hat auch keinen Griff, der anleiten würde, wie das Gerät gehoben werden sollte. So rieselt der Sand aus der Saugöffnung, wenn wir den Wischroboter falsch hochheben. Eine kleine Rückschlagklappe könnte das verhindern.

Oder aber Sie wünschen Komfort und investieren in die optionale Selbstentleerungsstation. Das Geräte wird auch im Bundle verkauft. Diese Station ersetzt die Basis und hat Saugmotor und Staubsaugerbeutel.

Der kleine Tank im Ozmo T8 wird nach Einfahrt in die Basis selbsttätigend entleert. Ob das auch den kleinen HEPA-Filter im Staubtank säubert? Wir bezweifeln es, diese unschöne Tätigkeit bleibt dem Nutzer auch bei einem komfortablen Roboter nicht erspart.

Der Roboter ist mit alltagstauglichen Oberflächen bestückt. Räder, Chassis, Tanks erscheinen solide konstruiert. Die Basis ist ausreichend schwer und rutschfest, das dicke Netzkabel kann durch Aufwicklung gekürzt werden.

Beste Wisch-Leistung: Medion P10W MD 20051

Wer auf App, Mapping und Zeitplanung verzichten kann, der erhält mit dem Medion einen gründlichen Wischroboter mit großen Schmutz- und Frischwassertanks. Es ist die bislang (fast) einzigartige rotierende Bürstenrolle mit Wasser-Absaugeinrichtung, die den Medion so reinlich macht.

Beste Wisch-Leistung
Medion P10W MD 20051
Test Wischroboter: Medion P10W MD 20051
Wer auf Vollautomatik verzichten kann, erhält mit dem Medion einen gründlichen Putzkamerad mit großen Schmutz- und Frischwassertanks, Absaugeinrichtung und rotierender Bürstenrolle.

Wer es gründlich mag, der kommt derzeit nicht um den Medion P10W herum, denn er ist (fast) der einzige Wischroboter mit rotierendem Wischmopp. Durch das Mehr an mechanischer Wirkung auf dem Fußboden und dem Einsatz von viel Wasser geht mehr Staub in den Schmutzwassertank und angetrocknete Flecken lösen sich. Eine Geling-Garantie für jeden Fleck ist das nicht, denn der Medion erkennt stark verschmutzte Stellen nicht, er reinigt überall gleichmäßig. Mit der Punktreinigung können Sie aber speziellen Stellen zu Leibe rücken.

In der Praxis haben wir die Bereichs- (vor Roboter) oder Pfadreinigung (gesamter Raum) am häufigsten genutzt. Bereich meint rechteckige Zone vor dem Roboter, er fährt dann auch in den nächsten Raum, wenn das gedachte Rechteck dort hineinragt. Bei Pfadreinigung kümmert er sich um den ganzen Raum, wobei die Außenwände als Orientierung dienen. Der Roboter kann in der Mitte des Raumes platziert werden.

In Ecken kann der Medion nicht reinigen und um Hindernisse, zum Beispiel ein Stuhlbein, reinigt er mit einem Abstand von zirka sieben Zentimetern. Freie Flächen sind also zu bevorzugen.

Während die Kombi-Wischroboter meistens nur 0,2 bis 0,3 Liter Wasser mit sich führen – selbst ein Braava Jet M6 hat nur 0,47 Liter – sind es beim Medion 0,85 Liter. Somit kann er verschwenderisch mit Wasser umgehen und das macht er dann auch. Weil auf Fliesen die Wischlippe nicht gut arbeitet, bleiben in den Fugen kleinste Wasserlachen stehen. Für Steingut-Fußböden sind diese Kleinstmengen nicht relevant, empfindliche Holzfußböden könnten es aber Übel nehmen. Die Wassermenge kann nicht geregelt werden!

Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Der rotierende Mopp macht den Medion zu einem wirkungsvollen Arbeiter.

Unterm Strich reinigt der Medion P10W MD 20051 besser als alle andere Empfehlungen und auch besser als der Testsieger. Jedoch ist das Modell weitaus weniger komfortabel. Es gibt keine App, in der Reinigungszeiten oder die Wasser-Intensität eingestellt werden. Der Medion P10W fährt nach der Arbeit zwar wieder in seine Station zurück – sofern er daraus losfährt – aber er muss immer manuell gestartet werden. Dafür gibt es Tasten am Gerät und eine Fernbedienung.

Aufladen und Weitermachen beherrscht das Modell ebenfalls nicht, was auf Grund der langen Laufzeit und im Konzept der Reinigung pro Raum aber gar nicht negativ auffällt. Teppich ist kein Thema für den Medion, mit der tiefen Frontschürze kommt der Roboter gar nicht auf diesen hinauf, auch nicht über schmale Läufer oder Schmutzfänger. Falls doch, so reinigt er einfach weiter, er kann den Untergrund nicht erkennen.

Muss der Raum vorher gesaugt werden? Wenn viel Sand, Haare und Flusen unterwegs sind, ist das Saugen vor dem Wischen sinnvoll. Ansonsten würden sich Haare um die Bürste wickeln, die mühsam zu entfernen sind. Wenn nur wenig Schmutz liegt, ist eine Vorreinigung nicht nötig.

Entleeren und Befüllen geht leicht von der Hand, denn Wischtank und Robotereinheit sind zwei Bauteile. Sie tragen nur den Tank zum Waschbecken, der Roboter-Teil lädt in der Station. Der Tank kann zur Grundreinigung oder zum Spülen komplett in Wasser getaucht werden. Damit die Wasserstands Kontakte nicht korrodieren, empfiehlt es sich den geöffneten, entleerten Tank zu lagern.

Im Test erlebten wir lange Laufzeiten, der Medion reinigte mit einer Ladung und Wassernachfüllen mehrere Räume auf zwei Etagen. Unterm Strich lag die Laufzeit zwischen 80 und 90 Minuten.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Endlich mit Heimkehr: Der Medion P10W MD 20051 fährt zum Aufladen in seine Basis.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Die Basis des Medion ist jetzt befahrbar, der Roboter kann nach der Arbeit heimkehren.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Die Platte verhindert, dass ein nasser Mopp auf dem Boden steht.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Ein Henkel zum Tragen.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Geplante Fahren nach Zeitplan gibt es bei diesem Modell nicht: Die Reinigung kann nur manuell am Gerät oder per Fernbedienung gestartet werden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Der Medion besteht aus zwei Teilen, Antrieb mit Akku (links) und Tank-Einheit (rechts).
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
In der Mitte befindet sich über der Rolle die Absaugung, daher wird sie dort am schmutzigsten.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Die Wischlippe muss hin und wieder gereinigt werden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Der Roboter kann mehrere Räume reinigen, der Schmutzwassertank füllt sich nur sehr langsam.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Kabelwicklung an der Basis.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
In Fugen bleiben kleine Wasserränder stehen, Pfützen aber nie.
Wischroboter Test: Wischroboter Update092022 Medion P10w Md20051
Die Wassermenge kann nicht beeinflusst werden.

Wir empfehlen den Medion P10W (MD 20051) allen, die große, nicht verstellte Flächen haben und auf mehreren Etagen raumweise reinigen. Während Sie den zweiten Raum saugen, kann der Medion schon den ersten Raum wischen und so weiter. Zum komfortablen Tagen der 3,6 Kilogramm + maximal 1,7 Liter Wasser hat der Roboter einen Aufklapp-Griff.

Manchem Leser fällt die Ähnlichkeit mit dem Zaco W450 auf, den wir bis zu diesem Update in den Empfehlungen hatten. Zaco hat denselben Aufbau mit der Bürstenrolle und den zwei Tanks. Der Zaco hat aber eine 360-Grad-Kamera für die Navigation sowie eine (minimalistische) App-Steuerung ohne echtes Mapping. Zeitplanung kann der Zaco ebenfalls nicht. Wir haben das Modell ersetzt, weil der Medion in seine Basis einfahren kann, das kann der Zaco nicht.

Außerdem getestet

Yeedi 2 Hybrid

Der Yeedi 2 Hybrid ist ein Kombi-Wischsauger mit exzellenten Ergebnissen beim Trockensaugen und brauchbaren Ergebnissen beim Feuchtwischen. Feucht ist er nicht so gut der Testsieger oder die anderen Empfehlungen, hier fehlen mechanischer Druck bzw. Musterbewegungen.

Im Gegenzug aber überragend ist die Gründlichkeit: In unserem Test-Erdgeschoss fuhr der Yeedi 2 Hybrid sämtliche 26 verunreinigten Stellen an. Damit auch nichts liegenbleibt, fuhr der Roboter viele Bereiche zweimal ab. Im Test fuhr der Yeedi 2 Hybrid 105 Minuten im Erdgeschoss herum (Wischsaugen). Das Resultat war ein komplett sauberer Boden – bei vielen Konkurrenten ist das nicht der Fall.

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Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Saugroboter Update App Ecovacsyeedi2hybrid

Laut oder leise? Ganz wie Sie es wünschen: Die Saugkraft kann in drei Stufen, die Wischnässe in vier Stufen eingestellt werden. Schon die Normal-Saugkraft ist recht gemütlich, bei Leise kann man nebenbei ein Buch lesen. Die Saugkraft, speziell auf textilen Belägen oder bei tiefen Kachelfugen, ist dann aber nicht mehr gut.

Auf eine Fernbedienung verzichtet der Yeedi 2 Hybrid, sämtliche Einstellungen (Saugkraft, Wasserdurchfluss, Planung) werden über die App vorgenommen. Die ist schnell eingerichtet und entpuppt sich als Vorbild hinsichtlich der Planbarkeit: Die ersten Fahrten erzeugen einen detaillierten Grundriss der eigenen Bleibe. Die App schlägt dann Zimmer vor, die zukünftig separat gereinigt werden könnten – nützlich etwa, wenn der Flur zweimal täglich gesaugt werden soll, das Wohnzimmer aber nicht. Außerdem können No-Go-Zonen festgelegt werden.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid
Wischroboter Test: Wischroboter Update Ecovacsyeedi2hybrid

Staubsaugen und Wischen sind getrennte Systeme, das heißt Trockensaugen befindet sich fest im Gerät, Feuchtwischen wird in Form eines Wassertanks mit Trägerplatte rückseitig aufgesteckt. Wenn Wischen gewünscht ist, klicken Sie einfach den befüllten Wassertank ein, selbst mitten im Betrieb.

Nach der Fahrt müssen Sie die Wischplatte entfernen, sonst könnten je nach Standort die Holzdielen aufquellen. Wir empfehlen einen Standort der Ladebasis auf Kacheln. Der Hersteller empfiehlt auch die Entleerung des Tanks nach der Benutzung.

Der Staubtank ist fast auslaufsicher, das heißt Sie können den Roboter anheben und in allen Varianten halten. Eine kleine Rückschlagklappe verhindert in den meisten Fällen ein Herausrieseln von Sand. Hundertprozentig auslaufsicher ist aber kein Roboter im Test.

Chassis, Bumper, Räder und Tanks sind augenscheinlich solide und alltagstauglich konstruiert. Die Basis ist zu leicht, aber mit der sehr guten Gummierung steht sie auf glatten Unterlagen sicher. Das Kabel kann aufgewickelt und entsprechend aufgeräumt werden. Weniger gefallen hat uns die mattweiße Oberfläche des Roboters: Diese verunreinigt schnell und kann je nach Sonneneinstrahlung vergilben. Alltagstauglich sieht anders aus.

Xiaomi Roidmi Eve Plus Wischroboter

Der Roidmi Eve Plus Wischroboter aus dem Hause Xiaomi ist ein komfortabler Trocken-Sauger mit Absaugstation zum attraktiven Preis. Das Nass-Wischen gelingt ihm aber nicht in Perfektion, wie so oft zieht er nur eine Wischplatte unter sich her. Er beherrscht zwar auch Y-Bewegungen, welche die Bewegung der Hand imitieren, jedoch bleibt die Wirkung auf die Fläche so oder so gering.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus

Der Wisch-Praxis abträglich ist eine Base ohne Rampe, so würde der feuchte Lappen ggf. auf Fußbodendielen liegen bleiben. Besser ist die Aufstellung auf Fliesen. Das Wasser befindet sich im Schmutztank und fährt immer mit. Sobald der Wischtuchträger unter den Roboter geschoben wird, erkennt er das und beginnt Wasser zu pumpen. Dessen Menge kann stufenlos eingestellt werden.

Der 3-Liter-Staubbeutel in Base ist sehr groß, sie haben für einige Wochen Ruhe beim Entleeren. Der Filter des 0,3-Liter-Tanks muss dennoch hin und wieder ausgeklopft und mit Wasser gespült werden. Roidmi hat ein gutes Mapping mit Etagen, Räumen, No-Go-Zonen bzw. No mopp Zonen sowie eine deutsche Stimme eingerichtet. Unter den vier Saugstufen kann die persönliche Wohlfühl-Lautstärke ausgewählt werden, beim Wischen kann Roidmi sogar lautlos.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus
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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roidmi Eveplus

Die Basis dockt rückseitig am Roboter an, er fährt also rückwärts in die Station. So entsteht eine kompakte Basis ohne ausladende Rampe. Zudem sind die Saug-Kanäle kurz, das gibt weniger Havarien. Der Roidmi unterstützt Teppich-Boost und er umfährt beim Wischen den Teppich. Der Anbieter legt Zubehör bei, darunter zehn Einwegtücher. Allerdings hat er nur ein einziges Mehrweg-Wischtuch an Bord.

Roborock Q7 Max+ Auto Empty Dock Pure

Der Roborock Q7 Max+ mit Auto Empty Dock Pure ist ein exzellenter Saugroboter mit viel Komfort, doch als Wischroboter hat er nicht mehr als einen feuchten Boden zu bieten. Es ist wie bei so vielen Robotern, die einfach nur einen feuchten Lappen unter sich herziehen, die mechanische Wirkung auf den Boden ist gering. Das sorgt bestenfalls für Oberflächen-Glanz. Zudem stellten wir fest: Der Rand wird beim Wischen nicht befahren, es bleiben immer 10 cm zwischen Wand/Objekt und Roboter.

Im Fokus des Roborock Q7 Max+ liegt das Trocken-Saugen. Dafür hat er die Absaugbasis mit 2,5 Litern, das ist Komfort pur. Er hat eine Gummi-Lamellenbürste, die kann nicht Verfilzen. Der Robo erkennt Teppich und erhöht darauf die Saugleistung. Mit der Laser-Navigation und Etagen-Mapping mit Raumplanung ist der Q7 Max+ in Sachen App und Planbarkeit ganz vorn dabei. Die Karte wird in der App sogar dreidimensional angezeigt, was allerdings keinen praktischen Nutzen hat.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax

Roborock kombiniert Staubfang und Wasser in einer Box, deshalb fasst die Box nur 0,47 Liter. Doch kein Manko, es wird ja nach jeder Fahrt abgesaugt. Die Absaugbasis besteht aus zwei Komponenten, dem Fuß und dem Gebläse/Beutel-Oberteil. Für mögliche Havarien ist das sehr günstig. Der Absaugvorgang geht einen ganz anderen Weg als bisher bei den Stationen üblich: Die Öffnung der Bürstenwalze setzt sich über die breite Absaugung, so gelangt der Schmutz über den Zugang auch wieder hinaus. Der Tank hat folglich keine Rückschlag-Klappe, wird der Roboter auf 90-Grad gehalten, rieselt der Sand hinaus.

Es gibt vier Lautstärke-Modi, allerdings kein lautloses Fahren. Der Silent Mode ist kaum hörbar, dafür ist Max fast schon ohrenbetäubend. Fürs Wischen wird die Wisch-Platte mit dem Tuch einfach untergeschoben, das kann auch während des Trocken-Saugens passieren. Der Roborock quittiert den Modus-Wechsel in feinster deutscher Frauenstimme.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
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Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax
Wischroboter Test: Wischroboter Update032022 Roborock Q7plusmax

Der Roborock Q7 Max+ mit Absaugbasis ist durchaus empfehlenswert, jedoch nicht als guter Wischroboter. Fürs trockene Geschäft ist der Roborock aber sehr zu empfehlen, hier gibt es fast keine Kritik.

Zaco W450

Der Wischroboter W450 von Zaco macht durch seine rotierende Walze und den separaten Schmutzwassertank so gut sauber wie kaum ein anderer Wischroboter im Test, außer dem bauähnlichen Medion P10W MD 20051. Allerdings agiert er halbautomatisch, muss manuell an Ort und Stelle platziert werden, und es gibt kein zeitgesteuertes Fahren.

Wozu braucht ein Halbautomatik-Wischroboter eine App? Zugegeben, der Nutzen der App ist begrenzt, die Steuerung via Alexa ist gar gänzlich sinnfrei. In der App kann aber für die Zonenreinigung eine Fläche definiert werden, zum Beispiel 5 x 5 Meter. Das Mapping bezieht sich dann nur auf diese Zone, es dient nur der Kontrolle des Reinigungsfortschritts vom Sofa aus. In der App kann auch der Wasserdurchfluss und die Anzahl von Wiederholungen festgelegt werden, das beides kann die beigelegt Fernbedienung aber auch.

Wer flache Teppiche hat, die der Roboter überfahren kann (niedriger als 6-7 Millimeter), kann von der Teppichbereichsfunktion in der App profitieren. Grundsätzlich kann der Zaco mit seiner niedrigen Front nur kleinste Schwellen oder Übergangsleisten überfahren (bis 5 Millimeter).

Während die Kombi-Wischroboter gerade mal 0,2 bis 0,3 Liter Wasser mit sich führen, sind es beim Zaco W450 stolze 0,85 Liter. Natürlich brauchen erstgenannte Roboter gar nicht mehr Wasser, denn sie befeuchten damit nur den Boden bzw. das Wischtuch. Der Zaco nutzt das Wasser und schleust es samt Schmutz in den Schmutzwassertank. In der Praxis füllt sich der Schmutzwassertank und irgendwann bittet der Roboter um das Nachfüllen bzw. Entleeren. Ein kleiner Nachteil: Der Wischroboter setzt seinen Einsatz nach Unterbrechung nicht fort, es startet einen neuen Durchgang. In der Praxis drückt dieser Nachteil aufgrund der großen Tanks aber fast nie.

Mit dem Reinigungsergebnis sind wir sehr zufrieden. Selbst Klebriges wird beseitigt, kleine, angetrocknete Stellen ebenso. Weil der Roboter aber nun mal nicht auf den Boden schaut, bearbeitet er harte Schmutzstellen nur so intensiv wie den Rest auch. Es können also Flecken übrig bleiben, die dann vielleicht mit einer Wiederholung beseitigt werden. In Ecken kann der Zaco nicht reinigen und um Hindernisse, zum Beispiel ein Stuhlbein, reinigt er mit einem Abstand von sieben Zentimetern.

Im Test erlebten wir starke Laufzeiten, der Zaco reinigte mit einer Ladung und Wassernachfüllen mehrere Räume auf zwei Etagen. In Summe lag die Laufzeit zwischen 80 und 105 Minuten.

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Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zacow450
Der W450 in seiner Ladebasis. Er fährt nicht selbst ein.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Der Zaco W450 arbeitet als Putzkamerad nicht komplett selbständig.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Mit einem Griff sind Tank und Roboter getrennt.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Die Einfüllöffnung für Frischwasser.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Robotereinheit ohne Tank.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zacow450
Die Mikrofaserrolle bürstet nass den Boden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Die Bürstenwalze am Roboter reinigt nass den Boden, Schmutzwasser wird abgesaugt.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Der Sitz der Bürste muss auch gereinigt werden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Der Zaco W450 mit Zubehör.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Schmutzwasserauslass am Tank.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Der feuchte Roboter macht auf der Ladeschale keinen Schaden.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Netzteil an der Ladebasis.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Bedientasten und Kamera.
Wischroboter Test: Wischroboter Update122021 Zaco W450
Bürste und Reinigungswerkzeug.

Zaco A10

Der Wischroboter Zaco A10 wischt nicht lautlos, aber leise, wobei Staub und Flusen in die kleine Staubkammer des Wischtanks befördert werden. Das Ergebnis kann sich dank der vibrierenden Wischplatte sehen lassen. Gleich fünf Mehrweg-Wischtücher liegen im Karton, daneben eine Fernbedienung, damit Sie gleich loslegen können – auch ohne die App.

Der Start erfolgt an der Basis mit Nässeschutz und das Mapping erinnert sich an bis zu drei Etagen. Hier können Sie jeweils No-Go-Bereiche oder Zimmer festlegen. Der neuartige Kammerfilter des Staubtanks verunreinigt nicht so schnell und muss daher seltener ausgeklopft bzw. gewechselt werden. Saugen und Wischen erfolgt separat (Staubtank einsetzen) oder gleichzeitig (Wischtank mit kleinem Staubreservoir).

Zaco A10 erkennt den Wischtank automatisch – einfach dranstecken und schon beginnt das leise Wischvergnügen. Komplett lautlos ist er aber nicht, mit minimaler Saugkraft werden Flusen und Staub weiterhin gesaugt. Der Roboter beherrscht den Fortsetzungsmodus, das heißt bei großen Arealen unterbricht er für eine Zwischenladung.

Leider ist die Basis zu leicht. Der Roboter verschiebt sie gerne mal beim Start, und zwar auch dann, wenn die Feuchtschutzplatte dransteckt.

Beim Saugen ist der Zaco solide, aber nicht perfekt aufgestellt: Damit tiefere Fugen sauber werden, muss schon die maximale Saugkraft bei entsprechender Lautstärke gewählt werden. Zudem wird Schmutz durch die Seitenbürsten verteilt anstatt aufgesaugt.

Gelungen ist hingegen die Entleerung bzw. Wartung des 450-Milliliter-Staubtanks: Der Kammerfilter braucht keinen Vorfilter und verunreinigt langsamer als die normalen Z-Filter. So ist der Wartungsaufwand geringer. Der Hersteller spricht von einer besonderen Eignung für Allergiker, da angeblich mehr Staub zurückgehalten wird.
Ein Novum ist die Seitenbürstenregulierung, hier kann deren Geschwindigkeit feinjustiert werden.

Zaco liefert zwei Bürsten: Die Gummi-Lamellenbürste ist für Hartböden sowie kurze wie lange Haare von Mitbewohnern wie z. B. Tieren geeignet. Die Hybrid-Borstenbürste nutzt man bei textilen Belägen.

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Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Schlaues Mapping mit allen Schikanen.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Wischen und Saugen gleichzeitig – oder nur Saugen mit Staubtank.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Durch den Laser-Turm ist der Roboter recht hoch – 9,2 Zentimeter.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Dank des vibrierenden Wischträgers ist er gründlicher als andere.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Oszillationsmechanik.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Eine zweite Hauptbürste liegt bei.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Wischtank einstecken und schon fährt er als Wischroboter.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Wischtank und Staubtank nebeneinander.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Leider ist die Basis zu leicht und wird gerne mal verschoben.
Wischroboter Test: Saugroboter Update042021 Zaco A10
Reichlich Wischlappen sind dabei – fünf Stück.

Rowenta X-Plorer Series 95 Total Care RR7987

Test  Wischroboter: Rowenta Explorer Series 95 RR7987