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Der beste WLAN-Repeater mit Powerline

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Test: WLAN-Repeater mit Powerline – Testsieger Devolo dLAN 500 AV Wireless+
Christian Lanzerath

Christian Lanzerath

beschäftigt sich als Technik-Journalist seit fast zehn Jahren mit IT-Themen und Consumer Electronic. Er schreibt unter anderem für CHIP, Computer Bild, ITespresso, ZDNet und eKitchen.

Der beste WLAN-Repeater ist der Devolo dLAN 500 AV Wireless+. Mit dem Starter-Kit erhalten Sie alles, was Sie benötigen, um den WLAN-Empfang in Ihren vier Wänden zu verbessern. Dafür nutzt der Repeater einfach die Stromleitungen.

Update 7. Dezember 2016

ARCHIVIERT: Unser neuer Testsieger ist der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac. Hier ist der aktuelle Testbericht.

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8. September 2016

Auf der IFA wurden einige neue Modelle vorgestellt. Wir bereiten gerade einen neuen Test vor. Bis dahin bleibt der dLAN 500 AV Wireless+ unsere Empfehlung.

10. Mai 2016

Alle neuen Powerline-Adapter mit WLAN bieten entweder nicht den gleichen Leistungsumfang wie der dLAN 500 AV Wireless+ oder sind deutlich teurer. Er ist damit für uns immer noch die beste Wahl.

Wir haben neue Alternativen hinzugefügt und den Artikel aktualisiert.

28. März 2015

Devolo hat mit dem dLAN 1200+ WiFi ac einen neuen WLAN-Repeater im Portfolio, der Daten noch schneller überträgt. Allerdings ist das Starter-Kit deutlich teurer, so dass sich das neue Modell nur für Anwender lohnt, die wirklich auf Highspeed Wert legen. Daher bleibt der dLAN 500 AV Wireless unsere Empfehlung, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis hier einfach besser ist. Details zu dem neuen Gerät finden Sie weiter unten unter den Alternativen.

Notebooks, Tablets, Smartphones, Flachbildfernseher, Spielkonsolen – das sind nur einige Beispiele für Geräte, die man heutzutage in fast jeder Wohnung antrifft. Und sie alle möchten ins Internet. Doch wenn der WLAN-Router im Erdgeschoss steht, ist der drahtlose Empfang im ersten oder gar zweiten Stock oft schlecht.

Stattdessen Netzwerkkabel quer durch das Haus zu ziehen, wäre zwar eine Lösung für die Empfangsprobleme, ist aber im Alltag wenig praktikabel, weil störend und unbequem – und viele Geräte wie etwa Smartphones und Tablets können mit einem Netzwerkkabel sowieso nichts anfangen. Die bessere Lösung für WLAN-Empfangsprobleme ist daher ein WLAN-Verstärker, meist WLAN-Repeater genannt.

WLAN-Signal verstärken: so geht’s

Üblicherweise versteht man unter einem WLAN-Repeater ein Gerät, das Daten per WLAN empfängt und in ein zweites, stärkeres Netz weitersendet. Gewissermaßen wird das WLAN-Netz damit »verstärkt«.

Gerade wenn man Probleme mit schwachem WLAN hat, ist das aber eine alles andere als ideale Lösung, denn für den Repeater muss man einen Platz finden, an dem der Empfang des ersten WLAN-Netzes noch stark genug ist, um in guter Qualität Daten zu empfangen. Gleichzeitig muss man hoffen, dass das zweite WLAN-Netz, das der WLAN-Verstärker aufbaut, weit genug reicht, um das Funkloch zu stopfen.

Zum anderen halbiert sich bei diesen WLAN-Repeatern die Geschwindigkeit, mit der die Daten weitergeleitet werden, weil der Repeater abwechselnd empfangen und senden muss. Das Ergebnis sind oft quälend langsame Datenverbindungen.

Wenn Sie Ihr WLAN-Netz nur für einen Raum erweitern müssen und vielleicht im Flur noch guten Empfang haben und auch keine hohe Datenübertragungsrate brauchen, kann ein solcher reiner WLAN-Repeater eine gute Lösung sein. Unser Tipp ist eher: Finger weg davon. Denn am Ende haben Sie womöglich noch mehr Empfangsprobleme als vorher. WLAN-Funknetze ergänzen sich nämlich nicht nur, sie stören sich auch gegenseitig.

WLAN-Verstärker mit Powerline

Wesentlich zuverlässiger sind Geräte, die die Stromleitungen im Haus bzw. in der Wohnung nutzen, um Daten vom Router (im Keller oder Erdgeschoss) in die WLAN-schwachen Bereiche zu befördern und dort ein weiteres WLAN-Netz aufzubauen. Auch per Netzwerkkabel kann man Geräte wie z.B. Fernseher anschließen, beides ist möglich.

Weil diese Geräte die Daten über die Stromleitung übertragen, werden sie Powerline-Adapter genannt oder auch schön deutsch: »Stromleitungsnetzwerk-Adapter». Reine Powerline-Adapter haben keine WLAN-Funktionalität, erst seit kurzem wird die Kombination aus Powerline und WLAN immer populärer.

Das hat seinen Grund: Die Datenübertragung über die Stromleitung hat sich in den letzten Jahre kontinuierlich verbessert und kann ein Netzwerkkabel inzwischen oft gut ersetzen. Alles was man braucht, ist eine Steckdose in der Nähe des Routers und eine dort, wo man ein weiteres WLAN-Netz aufbauen möchte. Und wenn ein zweites nicht ausreicht, kann man beliebig viele weitere WLAN-Netze aufbauen.

Allerdings braucht man für die Powerline-Lösung immer mindestens zwei Geräte: eines, das die Daten in die Stromleitung einspeist, und ein zweites, das sie dort wieder empfängt und entweder als WLAN oder per Netzwerkkabel weitergibt.

Weil sich der reine WLAN-Repeater in ein bestehendes WLAN-Netz einklinkt, ist bei ihm ein zweites Gerät nicht nötig. Damit ist diese Lösung in der Regel günstiger – aber eben auch wesentlich weniger flexibel und stabil.

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