Der beste WLAN-Repeater

Der beste WLAN-Repeater ist der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac. Mit dem Powerline-Starter-Kit erhalten Sie alles, was Sie benötigen, um den WLAN-Empfang in Ihren vier Wänden zu verbessern. Dafür nutzt der Repeater einfach die Stromleitungen im Haus oder in der Wohnung.

Update 9. März 2017

Wir haben unseren Test um den schnellen Powerline-Adapter TP-Link TL-WPA8630P und die WLAN-Brücke Devolo GigaGate erweitert. Beide Modelle liefern gute Arbeit ab, unsere Empfehlung bleibt aber der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac.

Notebooks, Tablets, Smartphones, Drucker, Flachbildfernseher, Spielkonsolen – all das will heute aus jeder Ecke der Wohnung mit dem Internet verbunden werden. Doch wenn der WLAN-Router zu weit weg steht und die Verbindung schlecht ist, ist Frust vorprogrammiert.

Die beste Lösung, WLAN-Empfangsprobleme zu beheben, ist es, den Router so aufzustellen, dass sein Funknetz die ganze Wohnung oder das ganze Haus abdeckt. Wenn das bei Ihnen irgendwie möglich ist, tun Sie das! Selbst wenn Sie dazu ein wenig umbauen oder ein Netzwerkkabel verlegen müssen: Am Ende werden Sie mit dieser Lösung die wenigsten Probleme haben.

Die zweitbeste, wenn auch meist wenig praktikable Lösung ist es, Netzwerkkabel durchs Haus zu ziehen. Das ist allerdings sehr aufwändig oder gar nicht machbar – und Geräte wie Smartphones und Tablets können mit einem Netzwerkkabel ohnehin nichts anfangen, Sie bräuchten also noch einen oder mehrere weitere WLAN-Sender oder Access Points.

Eine einfachere Lösung für WLAN-Schwäche versprechen dagegen WLAN-Verstärker, meist WLAN-Repeater genannt. Sie sind schnell installiert, doch die Technik hat ihre Tücken und bringt je nach Art des Repeaters ihre ganz eigenen Probleme mit sich – wir haben sieben Modelle für Sie unter die Lupe genommen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Devolo dLAN 1200+ WiFi ac

Test WLAN-Repeater: Devolo dLAN 1200+ WiFi ac
Vor allem für mehrstöckige Häuser die richtige Wahl – mit dem dLAN 1200 erweitern Sie Ihr WLAN auf die beste Art und Weise.

Wenn das Signal des WLAN-Routers nicht dort ankommt, wo es hin soll, ist der WLAN-Repeater Devolo dLAN 1200+ WiFi ac zur Zeit die beste Lösung, das WLAN-Netz zu erweitern, vor allem, wenn es darum geht, mehrstöckige Häuser überall mit WLAN auszustatten. Die Einrichtung ist kinderleicht und selbst die Verbindung zweier Netzwerke klappt mit der Konfigurations-Software problemlos.

Günstiger ohne 5 GHz

Devolo dLAN 550+ WiFi Starter Kit

Test WLAN-Repeater mit Powerline: Devolo dLAN 550+ WiFi (Starter Kit)
Wer auf 5-GHz-WLAN verzichten kann, kann mit dem dLAN 550+ WiFi Geld sparen.

Günstiger und für normale Datenmengen ebenfalls ausreichend ist der Devolo dLAN 550+ WiFi. Der kleine Bruder unseres Testsiegers hat die selben Funktionen, der Unterschied ist lediglich die Datentransferrate. Diese ist geringer, reicht aber immer noch völlig aus, wenn Sie keine großen Datenmengen verschieben wollen.

Ohne Powerline

AVM Fritz!WLAN Repeater 1160

Test WLAN-Repeater mit Powerline: AVM Fritz!WLAN Repeater 1160
Der klassische WLAN-Verstärker von AVM unterstützt 2,4 und 5 GHz sowie Crossband Repeating.

Zwar ohne Powerline aber ausreichend für verbesserten Empfang in ein oder zwei Räumen – der AVM Fritz Repeater 1160. Er funkt auf 2,4 und 5 GHz und war in unserem Test im 2,4 GHz-Bereich eines der schnellsten Geräte. Günstig ist er mit gerade einmal 55 Euro auch noch. Für alle, die auf Powerline verzichten können, ist er eine sehr gute Lösung.

Vergleichstabelle

TestsiegerGünstiger ohne 5 GHzOhne Powerline
Modell Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Devolo dLAN 550+ WiFi Starter Kit AVM Fritz!WLAN Repeater 1160 TP-Link AC1750 Dualband AVM Fritz! WLAN Repeater 450E AVM AVM FRITZ! Powerline 1240E / 1000E WLAN Set TP-Link TL-WPA8630P Devolo GigaGate
Test WLAN-Repeater: Devolo dLAN 1200+ WiFi acTest WLAN-Repeater mit Powerline: Devolo dLAN 550+ WiFi (Starter Kit)Test WLAN-Repeater mit Powerline: AVM Fritz!WLAN Repeater 1160Test WLAN-Repeater: TP-Link AC1750 DualbandTest WLAN-Repeater: AVM Fritz! WLAN Repeater 450ETest WLAN-Repeater mit Powerline: AVM FRITZ!Powerline 1240E WLAN SetTest WLAN-Repeater: TP-Link TL-WPA8630PTest WLAN-Repeater: Devolo GigaGate
Pro
  • Einfache Einrichtung
  • Hohe Transferraten
  • Unterstützt 5 GHz
  • Günstiger als Testsieger
  • Gleiche Funktionen
  • Für besseren Empfang in ein bis zwei Räumen sehr gut
  • Unterstützt 2,4 und 5 GHz
  • Klassischer WLAN-Repeater funkt auf 2,4 und 5 GHz
  • Nutzt Crossband Repeating
  • Günstig zu kriegen
  • Benutzerfreundlich
  • Großer Funktionsumfang
  • Schnellste Datenübertragung im Testfeld
  • Integrierte Steckdosen
  • Schöne Optik
  • Einfache Einrichtung
Contra
  • Hoher Preis
  • Begrenzung auf 2,4 GHz
  • Geringere Datenmengen möglich
  • Ohne Powerline
  • Baut erstmal ein ungesichertes WLAN auf
  • Passwort kann nicht geändert werden
  • Schwierigkeiten beim Ansprechen über den Browser
  • Funkt nur über 2,4 GHz
  • Keine integrierte Steckdose
  • Nutzt nur 2,4 GHz
  • Bedienkomfort könnte besser sein
  • Konfigurationsoberfläche nur in englischer Sprache
  • Ausstattung nicht ganz zeitgemäß
  • Sehr teuer
Bester Preis
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So haben wir getestet

Für unseren Test haben wir sowohl drei klassische WLAN-Repeater also auch drei Powerline-Adapter mit WLAN ausgewählt. Es gibt nach wie vor nicht viele Hersteller, die eine Kombination aus Powerline und WLAN-Repeater anbieten. Wir haben uns die wichtigsten Modelle angesehen und getestet – und zwar jeweils die Starter-Kits. Die enthalten mit jeweils einem WLAN-Adapter und einem Powerline-Einspeise-Adapter alles, um sofort loszulegen.

Alle Repeater im Test
Die Geräte im Test: Devolo Gigagate, TP-Link AC1750, AVM Fritz Powerline 1240E, TP-Link TL-WPA8630P, AVM Fritz Repeater 450E (oben), Devolo 550+. Devolo 1200+ und AVM Fritz Repeater 1160 (unten).

Besonders wichtig war uns beim Test die Benutzerfreundlichkeit bei der Einrichtung: Auch ohne ein Grundstudium in Netzwerktechnik sollte man einen Repeater installieren und betreiben können. Die gute Nachricht: Alle Hersteller bemühen sich inzwischen nach Kräften, die Installation so einfach wie möglich zu gestalten – und das gelingt ihnen auch relativ gut.

Natürlich haben wir auch geprüft, wie gut die Geräte ein WLAN-Netz erweitern, in dem wir eine schlecht versorgte Ecke des Hauses mit einem WLAN-Repeater ausgestattet haben. Neben der Signalqualität haben wir auch die Download-Geschwindigkeit eines 50-MBit-Internetanschlusses mit und ohne Repeater getestet. Hier konnten alle Modelle den Empfang und die Transferraten verbessern – vor allem im 5-Gigahertz-Netz.

Benutzerfreundlich sind mittlerweile die meisten Geräte

Außerdem haben wir die Transferraten innerhalb des Heimnetzwerks getestet – unabhängig vom Internetanschluss. Dazu haben wir ein 4,8 Gigabyte großes Paket aus 22 Dateien von einer NAS (Netzwerkspeicher) über den WLAN-Router und den WLAN-Repeater auf ein Notebook kopiert.

Zum Einsatz kamen dabei jeweils die Standardeinstellungen der Repeater sowie beide Frequenzen, sofern verfügbar. Dabei gab es teils große Unterschiede bei der Geschwindigkeit.

Allerdings: Die Qualität der Datenübertragung eines WLAN-Neztes hängt von sehr vielen äußeren Faktoren ab, in einer anderen Umgebung können auch ganz andere Ergebnisse erzielt werden. Messergebnisse zu WLAN-Geräten sind daher immer entweder praxisfern, weil unter Laborbedingungen entstanden – oder nicht wirklich vergleichbar, weil die Umgebungsbedingungen völlig anders sein können.

Wie gut ein WLAN-Repeater mit oder ohne Powerline tatsächlich bei Ihnen funktioniert, wissen Sie leider Gottes erst, wenn Sie ihn bei sich zuhause installiert haben.

Nur WLAN oder mit Powerline?

Üblicherweise versteht man unter einem WLAN-Repeater ein Gerät, das Daten drahtlos vom WLAN-Router empfängt, und verstärkt wieder weitersendet. Dafür muss man den Repeater nur in eine Steckdose stecken und einmal eine Verbindung mit dem zu verstärkenden Netzwerk herstellen.

Test WLAN-Repeater mit Powerline: AVM Fritz!WLAN Repeater 1160
Ein klassischer WLAN-Repeater wird einfach in die Steckdose gesteckt und empfängt die Daten kabellos.

Doch daran offenbart sich schon das erste Problem dieser WLAN-Repeater: Man muss für ihn einen Platz im Haus oder der Wohnung finden, an dem das Signal des Basis-WLANs noch stark genug ist, um in guter Qualität Daten zu empfangen – und gleichzeitig hoffen, dass das zweite WLAN-Netz, das der WLAN-Verstärker aufbaut, weit genug reicht, um das Funkloch zu stopfen.

In vielen Fällen ist das durchaus der Fall. Wenn in einer großen Wohnung nur ein weiterer Raum mit besserem Funknetz versorgt werden soll, reicht oft ein solcher WLAN-Repeater im Flur – sofern man hier keine großen Anforderungen an die Bandbreite hat. Denn – und das ist das zweite große Problem normaler WLAN-Repeater – bei ihnen halbiert sich die Übertragungsgeschwindigkeit, weil alle Daten zwischen dem Endgerät, dem Repeater in der Mitte und dem Router hin- und hergesendet werden müssen.

Höhere Übertragungs-geschwindigkeit mit Crossband Repeating

Das gilt zumindest dann, wenn die Daten vom Repeater auf der gleichen Frequenz – also 2,4 oder 5 Gigahertz – empfangen werden, auf der sie diese auch ans Notebook oder Tablet weiterleiten. Dieses Prinzip nennt sich »Sameband Repeating«.

Einige WLAN-Repeater unterstützen aber auch das so genannte Crossband Repeating. Sie nutzen gleichzeitig die 2,4 und 5 Gigahertz-Frequenz, eine für die Verbindung zum Router, die andere für die Verbindung zum Endgerät. So kann die Halbierung der Übertragungsgeschwindigkeit vermieden werden. Das bedeutet aber auch: Mindestens eine der beiden Gegenstellen – Router oder Endgerät – muss in der Lage sein, auf 5 Gigahertz zu funken. Den dafür nötigen WLAN-Standard 802.11 ac unterstützten aber leider noch nicht alle Geräte.

Merken Sie schon was? Richtig – es ist ziemlich kompliziert. Willkommen in der undurchsichtigen Welt der WLAN-Standards!

Wenn man das WLAN-Netz nur für einen Raum erweitern muss und keine hohe Datenübertragungsrate braucht, kann ein reiner WLAN-Repeater trotzdem eine gute (Not-)Lösung sein.

Solche reinen WLAN-Repeater haben zudem den Vorteil, dass man nur ein weiteres Gerät braucht. Damit fährt man günstiger als mit der zweiten Variante der Datenübertragung namens Powerline, für die man immer mindestens zwei Geräte benötigt.

Powerline mit WLAN
Mit Powerline können im Haus beliebig viele Adapter verteilt werden – mit oder ohne WLAN.

Powerline mit WLAN

Powerline-Adapter nutzen die Stromleitungen im Haus, um Daten vom Router in die WLAN-schwachen Bereiche zu befördern und dort gegebenenfalls ein weiteres WLAN-Netz aufzubauen. Denn die Datenübertragung über die Stromleitung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und kann ein Netzwerkkabel inzwischen oft gut ersetzen. Alles, was man braucht, ist eine Steckdose in der Nähe des Routers und eine weitere dort, wo man ein weiteres WLAN-Netz aufbauen möchte.

Reine Powerline-Adapter haben keine WLAN-Funktionalität, stattdessen werden bei ihnen Endgeräte per Netzwerkkabel angeschlossen. Doch seit einiger Zeit gibt es auch die Kombination aus Powerline und WLAN – und die ist eine sehr gute Alternative zum reinen WLAN-Repeater.

Test WLAN-Repeater mit Powerline: Devolo dLAN 550+ WiFi (Starter Kit)
Powerline-Adapter übertragen die Daten übers Stromnetz – deshalb braucht man auf jeden Fall zwei Geräte.

Der große Vorteil: Man kann auch dort ein zweites WLAN-Netz aufspannen, wo das Funknetz des Routers überhaupt nicht mehr hinkommt. Über die Stromleitung überbrücken Powerline-Adapter problemlos mehrere hundert Meter – und Wände sind natürlich auch kein Thema.

Netz im Funkloch

Die perfekte Lösung also? Leider nein, denn auch Powerline-Adapter haben einen Haken: die Qualität der Datenübertragung hängt von der Qualität der Stromleitungen ab – und davon was in den Stromleitungen los ist.

Wenn Ihre Altbauwohnung noch mit der Original-Verkabelung von vor 100 Jahren ausgestattet ist, können Sie Powerline vergessen – aber auch sonst kann es bei Altbauten schwierig werden.

Selbst bei Neubauten ist man vor Problemen nicht gefeit. Geräte, die Strom verbrauchen, können nämlich Störsignale im Stromnetz verursachen, die die Datenübertragung behindern. Vor allem Mikrowellenöfen vertragen sich nicht gut mit der Powerline-Übertragung, aber es kann auch sein, dass ein Fön oder die Waschmaschine buchstäblich dazwischenfunkt.

Das ist in Einfamilienhäusern in der Regel nicht so schlimm, hier findet man meist schnell heraus, welches Gerät da gerade stört. In Mehrfamilienhäusern kann es dagegen ganz schön nerven, wenn immer, wenn irgendein Nachbar gerade staubsaugt, die Internet-Verbindung quälend langsam wird. Zwar sollten Störquellen eigentlich vor allem auf den Stromkreislauf einer Wohnung beschränkt sein und vor dem Sicherungskasten Halt machen – in der Praxis kommt es aber trotzdem immer wieder zu Problemen.

Trotzdem kann es zu Störungen kommen

Die perfekte Lösung sind Powerline-Adapter mit WLAN daher ebenfalls nicht. In vielen Häusern und Wohnungen funktionieren sie zwar toll, in manchen dagegen eher schlecht als recht. Ob Powerline bei Ihnen funktioniert, wissen Sie erst, wenn Sie es ausprobiert haben.

Wenn Sie jetzt doch nochmal darüber nachdenken wollen, ob Sie Ihren Router vielleicht nicht doch in der Wohnung besser platzieren können, sind wir Ihnen nicht böse. Im Gegenteil. Tun Sie das!

Wenn nicht, sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt…

Test: WLAN-Repeater mit Powerline – Testsieger Devolo dLAN 1200+ WiFi ac

Testsieger: Devolo dLAN 1200+ WiFi ac

Unser Favorit ist das dLAN 1200+ WiFi ac Starter-Kit von Devolo. Es lieferte im Test nicht nur sehr gute Übertragungsgeschwindigkeiten, sondern war auch am einfachsten einzurichten.

Außerdem bietet das Devolo-Set den großen Vorteil, dass beide Adapter keine Steckdose blockieren: Sie haben eine eigene Buchse, die die Steckdose in der Wand durchschleift. Man kann also den Adapter einstecken und die Steckdose trotzdem noch für andere Verbraucher nutzen.

Testsieger

Devolo dLAN 1200+ WiFi ac

Test WLAN-Repeater: Devolo dLAN 1200+ WiFi ac
Vor allem für mehrstöckige Häuser die richtige Wahl – mit dem dLAN 1200 erweitern Sie Ihr WLAN auf die beste Art und Weise.

Das ist deshalb wichtig, weil Powerline-Geräte grundsätzlich nicht in eine Steckdosenleiste gesteckt werden sollten. Sie dämpfen den Datenempfang stark, und andere Geräte in der Leiste stören die Datenübertragung mitunter empfindlich. Man sollte den Powerline-Adapter daher tunlichst in die Wandsteckdose stecken und dann die Steckdosenleiste mit beliebig vielen Geräten in die Adapter-Buchse stecken. Nur so erreicht man gute Datenübertragungsraten.

Der Adapter sollte direkt in der Wandsteckdose stecken

Mit dem Devolo dLAN 1200+ WiFi ac macht man quasi jede Steckdose in der Wohnung zu einem Internetanschluss. Denn es muss nicht bei einem Empfangs-Adapter bleiben. Man kann auf Wunsch mehrere Steckdosen mit einem WLAN-Repeater bestücken, so dass man zum Beispiel jede Etage des Hauses mit Internet versorg en kann. Dabei reicht es aus, nur einen Adapter mit dem Router zu verbinden – der versorgt alle Gegenstücke im Haus. Laut Devolo können bis zu acht Empfangs-Adapter gleichzeitig betrieben werden.

Kinderleicht installiert

Die Einrichtung gestaltet sich äußerst simpel: Zunächst notiert man sich das Passwort, das auf der Rückseite des WLAN-Adapters aufgedruckt ist. Danach steckt man beide Geräte in die Steckdose: Den Einspeiser in die Nähe des Routers, denn mit ihm muss er per mitgeliefertem Netzwerkkabel verbunden werden; das Gegenstück mit WLAN dort, wo man die Funkverbindung benötigt. Die Geräte stellen selbstständig eine Verbindung her, und schon kann man sich in das neue Netzwerk des WLAN-Adapters mit Hilfe des oben genannten Passworts einloggen.

Allerdings sollte man sich noch die Mühe machen, die Verbindung zu verschlüsseln. Das ist vor allem bei Mehrparteien-Häusern wichtig, denn sonst kann der Nachbar theoretisch ihren Datenverkehr mitlesen. Zum Glück geht die Einrichtung der Verschlüsselung sehr einfach: Man drückt einfach nacheinander je einen Knopf an beiden Adaptern, und schon laufen die Daten verschlüsselt über die Leitung. Das klappte bei uns auf Anhieb.

Wichtig: Alle Powerline-Adapter mit HomePlug-Standard, auf den sich verschiedene Hersteller geeinigt haben, lassen sich in das Netzwerk integrieren. Dazu gehören nicht nur alle Powerline-Modelle von Devolo, sondern auch Geräte anderer Hersteller. In unserem Test klappte es zum Beispiel auch mit dem AVM Fritz Powerline 1240E.

Kaum Tücken bei der Installation

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die unkomplizierte Ersteinrichtung leider noch: Der Name des neu aufgebauten WLANs (die so genannte SSID) und das Passwort dafür unterscheiden sich von denen des WLAN des Routers. Man hat also zwei WLAN-Netze im Haus. Das funktioniert zwar, geht aber auch eleganter, indem man beide WLAN-Netze zu einem verbindet. Dazu muss man nur dem neuen WLAN-Netz den exakt selben Netzwerknamen (SSID) vergeben, wie dem ursprünglichen WLAN, außerdem müssen Passwort und Verschlüsselungseinstellungen zwischen Router und Repeater identisch sein.

WLAN-Repeater im Test
Der Devolo dlan 1200+ ac (Mitte) ist unsere Empfehlung, der Devolo dlan 550+ WiFi (links) und der AVM Fritz !WLAN Repeater 1160 kommen als Alternative in Frage (rechts).

Das kann man per Hand machen, oder automatisch. Unterstützt der WLAN-Router das WPS-Verfahren (Wi-Fi Protected Setup), was die meisten halbwegs modernen Modelle tun, übernimmt der dLAN-Adapter auf Knopfdruck SSID und Passwort vom Router. Dazu drückt man zuerst den WPS-Knopf am Adapter, dann am Router, und nach einigen Sekunden haben sich beide ausgetauscht und laufen synchron.

Ab jetzt gibt es nur noch ein WLAN, auch wenn es von verschiedenen Access Points ausgestrahlt wird, nämlich Router und dLAN-Adapter. Der Vorteil: Geräte wie Smartphones und Notebooks müssen nicht mehr zwischen zwei Netzwerken hin und her wechseln, wenn man in einen anderen Raum geht. Der Client verbindet sich immer mit dem Access Point, der am besten erreichbar ist – so soll es sein.

Geschwindigkeit

Der WLAN-Adapter von Devolo muss sich auch vor ausgewachsenen Routern in Sachen drahtlose Geschwindigkeit nicht verstecken. Denn im dLAN 1200+ WiFi ac stecken alle modernen Funkstandards, die man heutzutage von einem WLAN-Gerät erwarten darf.

Dank der Unterstützung der WLAN-Standards 802.11 b/g/n sowie 802.11 ac funkt er auf 2,4 und 5 Gigahertz. Letzteres schafft höhere Übertragungsraten, reicht aber nicht so weit wie das 2,4-Gigahertz-Band, das mühelos auch Wände und andere Hindernisse durchdringt. Dafür ist der 5-Gigahertz-Bereich bei weitem nicht so überlaufen, wie es bei 2,4 Gigahertz der Fall ist. Gerade in dicht bebauten Innenstädten stören sich die vielen Netzwerke auf 2,4 Gigahertz gegenseitig. Da ist es praktisch, wenn man auf 5 Gigahertz ausweichen kann.

In unserem Datenübertragungstest brachte das Devolo 1200+ Set sehr gute Ergebnisse. Bei der Übertragung über das 2,4 Gigaherz-Netz, also 802.11b/g, war zwar das Devolo 550+ Set schneller, das nominell eigentlich langsamer sein sollte, doch im 5-Gigahertz-Netz (802.11n und ac) übertrug das Devolo 1200+ Set unser 4,8 Gigabyte Datenpaket fast dreimal schneller als über das langsamere Netz und war damit das schnellste Geräte im Test: Statt knapp 9 Minuten brauchte es nur noch 3:15 Minuten für die Übertragung der Daten.

Flexibler mit 2,4 und 5 GHz-Übertragung

Der Fritz Repeater 1160 war hier allerdings nur wenige Sekunden langsamer und lieferte damit ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Im 2,4-Gigahertz-Netz war der 1160 sogar der schnellste im Test.

Der TP-Link AC1750 brauchte im 2,4-Gigahertz-Netz mehr als doppelt so lang wie der Fritz Repeater 1160 – fast 14 Minuten für 4,8 Gigabyte. Dafür war er im 5-Gigahertz-Netz mit 3:35 Minuten nur unwesentlich langsamer als die anderen Kandidaten.

Die Fritz Repeater 450E und 1240E funken wie der Devolo 550+ dagegen gar nicht auf 5 Gigahertz. Während der Devolo im 2,4 Gigahertz-Netz noch eine gute Geschwindigkeit lieferte, waren der 450er und der 120er von AVM hier so schneckenlangsam wie der TP-Link.

Der Test zeigt: Die von den Herstellern angegebenen Übertragungsraten von 500 oder 1200 Mbit/Sekunde erreichen alle Geräte in der Praxis bei weitem nicht. Diese Daten basieren auf idealen Laborbedingungen und geben bestenfalls einen theoretisch möglichen, maximalen Datendurchsatz an. Realistisch ist in der Regel bestenfalls ein Drittel des angegebenen Wertes.

Obwohl die Geschwindigkeit in der Praxis deutlich von den Angaben der Hersteller abweicht, liefern gute Powerline-Adapter dennoch mehr als brauchbare Werte. Denn der weitaus größte Anteil des Datenverkehrs kommt in der Regel aus dem Internet – selbst wenn Sie einen 50-Mbit-Anschluss haben, reicht ein Bruchteil der realen Kapazität von WLAN-Repeatern immer noch aus, die volle Internet-Bandbreite auszunutzen. Oder anders gesagt: Der Flaschenhals ist in aller Regel immer die Internet-Verbindung, nicht die WLAN-Verbindung im Haus.

Sehr schnelle Datenübertragung

Eine Ausnahme ist es natürlich, wenn man Daten im Haus kopiert, etwa die Filme vom Computer auf eine Netzwerkfestplatte, so wie wir das in unserem Test simuliert haben. Wer so etwas öfter macht, sollte unbedingt auf Repeater mit WLAN-ac setzen. Damit kopiert man große Datenmengen bis zu drei mal schneller.

Wer hingegen gar nicht zufrieden ist mit den Transferraten in seiner Wohnung, sollte einfach mal eine andere Steckdose ausprobieren. Das kann schon ausreichen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Devolo Cockpit

Erweiterung des Netzwerks, SSID und Passwort vom Router übernehmen – all das funktioniert bequem per Knopfdruck. Noch einfacher wird es aber, wenn man die Software des Herstellers nutzt: Devolo Cockpit.

Das Programm erkennt die dLAN-Komponenten in der Wohnung und stellt sie übersichtlich dar. Man sieht sofort, welche Adapter zum Netzwerk gehören und wie gut die Verbindung zwischen ihnen läuft.

Test WLAN-Repeater: Devolo Cockpit
Devolo Cockpit: Die Verwaltungs-Software zeigt alle angeschlossenen Adapter mit der aktuellen Übertragungsgeschwindigkeit an.

Um den WLAN-Adapter weiter zu konfigurieren – man kann etwa ein Gäste-WLAN oder eine Kindersicherung einrichten –, wechselt man allerdings auf eine Web-Oberfläche im Browser. Dafür braucht man streng genommen nicht das Devolo Cockpit, sondern nur die IP-Adresse, mit der der Adapter ins Netzwerk eingebunden ist. Diese herauszufinden erfordert aber etwas Know-how. Im Devolo Cockpit einfach auf einen Button zu klicken, ist da schon einfacher.

Noch einfachere Bedienung mit der Devolo-Software

Die Cockpit-Version für Windows und Mac OS lief im Test anstandslos. Die App für Android versagte dagegen komplett den Dienst – auf zwei verschiedenen Smartphones. Die iOS-App hinterließ auf einem iPad zwar einen besseren Eindruck, allerdings erhält auch sie wie die Android-Version viele schlechte Bewertungen im App Store. Aber im Einzelfall kommt es auf einen Versuch an.

Was sagen die anderen?

In vielen Tests der Fachpresse schneidet der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac meist ebenfalls sehr gut ab. Die Kollegen der Zeitschrift com! (Ausgabe 05/2015) haben dabei ordentliche Datenraten über die Stromleitung erreicht:

»Im Nah-Test erreichten die Adapter sehr gute 272 MBit/s. Auf mittlere Entfernung waren es weiterhin gute 179 MBit/s und im Fern-Test immer noch gute 28 MBit/s. Der Fern-Test trennt zudem die Spreu vom Weizen, denn über diese Distanz liefern viele andere Adapter kaum noch oder gar keine Daten mehr.«

Allerdings müssen diese Ergebnisse immer mit Vorsicht betrachtet werden, weil sie nicht 1:1 übertragbar sind. Vieles hängt von den eingesetzten Netzwerkkomponenten und der Qualität der Stromleitungen ab.

Zwar unterstützt der dLAN 1200+ WiFi ac die MIMO-Technologie mit der die Adapter die jeweils schnellsten der drei möglichen Adernpaare für die Datenübertragung wählen, dennoch geben die Experten der PC Go (Ausgabe 10/2016) in ihrem Testbericht völlig zu Recht zu bedenken:

»Selbst unter besten Übertragungsbedingungen werden Sie über eine 1200er-Verbindung bestenfalls etwa 400 MBit/s an Nettoübertragungsgeschwindigkeit erreichen.«

Die Kollegen der PC Games Hardware (Ausgabe 06/2015) bestätigen, was die Tester der PC Go ebenfalls festgestellt haben, nämlich, dass für ein per WLAN am Adapter angeschlossenes Gerät die Datenrate beim dLAN 1200+ WiFi ac nochmals sinkt:

»Es bietet dabei für ein einzelnes Gerät einen Maximaldurchsatz von 900 MBit/s brutto (2×2 MIMO), in der Praxis maßen wir auf der 15-Meter-Strecke mit Wand 350 MBit/s netto, somit kann Devolos Router-Powerline-Kombination recht gut mit den dedizierten Geräten in unserem Test mithalten.«

Und die Experten der com! (Ausgabe 05/2015) ergänzen:

»Bei schnellen ac-Verbindungen lag der Datendurchsatz auch in anderen Räume bei guten 145 MBit/s, also bei etwa 18 MByte/s. Bei WLAN-n-Verbindungen wurden gute 70 bis 80 MBit/s erreicht. […] Die Datenraten sind so gut, dass sie Internet-Downloads nicht bremsen und auch das flotte Kopieren von Daten über das Funknetz ermöglichen.«

Alternativen

Der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac ist unser Favorit, wenn es darum geht, die WLAN-Versorgung in den eigenen vier Wänden zu verbessern. Aber es gibt noch andere Modelle, die eine Empfehlung wert sind.

Günstiger ohne 5 GHz

Devolo dLAN 550+ WiFi Starter Kit

Test WLAN-Repeater mit Powerline: Devolo dLAN 550+ WiFi (Starter Kit)
Wer auf 5-GHz-WLAN verzichten kann, kann mit dem dLAN 550+ WiFi Geld sparen.

Wer weniger Geld ausgeben will und im hauseigenen WLAN keine großen Datenmengen hin- und herschiebt, für den ist der Devolo dLAN 550+ WiFi eine gute Wahl.

Der 550er arbeitet nach dem gleichen Powerline-Prinzip wie sein großer Bruder, lässt sich ebenso schnell einrichten und erweitern und kommt ebenfalls mit einem LAN-Anschluss sowie durchgeschleifter Steckdose.

Der große Unterschied zur teureren Variante ist die geringere Transferrate über die Stromleitung und die Beschränkung auf 2,4 Gigahertz: Der dLAN 550+ WiFi unterstützt nur 802.11 b/g/n. Rund 100 Mbit/Sekunde erreicht man in der Praxis aber ebenfalls und damit so viel, wie selbst die meisten schnellen Internetleitungen hergeben.

Wer auch bislang nur das 2,4-Gigahertz-WLAN nutzt und die Geschwindigkeit ausreichend findet, für den ist das Devolo dLAN 550+ WiFi Starter-Kit eine gute Wahl. Wer dagegen schon einen 5-Gigahertz-Router hat, fährt mit einem Repeater besser, der sowohl im 2,4- und als auch im 5-Gigahertz-Band funkt – wie unser Testsieger, der dLAN 1200+ WiFi ac.

Ohne Powerline

AVM Fritz!WLAN Repeater 1160

Test WLAN-Repeater mit Powerline: AVM Fritz!WLAN Repeater 1160
Der klassische WLAN-Verstärker von AVM unterstützt 2,4 und 5 GHz sowie Crossband Repeating.

Noch günstiger geht es mit einem klassischen WLAN-Repeater ohne Powerline. Der kann völlig ausreichend sein, wenn man in einer großen Wohnung den Empfang in einem oder zwei Zimmern verbessern will. In diesem Fall ist der AVM Fritz Repeater 1160 die beste Wahl.

Die Einrichtung ist äußerst einfach: Dort in die Steckdose stecken, wo der Empfang des Basis-WLANs noch ausreichend gut ist, WPS-Taste am Repeater drücken, WPS-Taste am Router drücken, fertig. Der Repeater erweitert das eigentliche WLAN nahtlos.

Alternativ gibt es aber auch eine Konfigurationsoberfläche. Diese erreicht man, indem man einen Rechner per WLAN mit dem 1160 verbindet – das Passwort steht auf der Rückseite – und im Browser http://fritz.repeater aufruft. Durch die weiteren Schritte führt ein Einrichtungsassistent.

Der WLAN-Repeater von AVM funkt zeitgemäß auf 2,4 und 5 Gigahertz. Zudem unterstützt er Crossband-Repeating, nutzt also beide Frequenzbereiche, so dass sich die Datenrate nicht halbiert.

In unserem Test war der AVM Fritz Repeater 1160 bei der Datenübertragung im 2,4-Gigahertz-Netz der schnellste von allen Geräten im Test und bei WLAN-ac war er nur wenige Sekunden langsamer als unser Testsieger. Er ist damit eine sehr gut Option für alle, die auf Powerline-Übertragung verzichten können.

Außerdem getestet

Der TP-Link AC1750 Dualband ist ein klassischer WLAN-Repeater, der auf 2,4 sowie 5 Gigahertz funkt und für eine schnellere Datenübertragung Crossband-Repeating nutzt.

Die Einrichtung war im Test einfach, doch der TP-Link baut ein WLAN auf, das erstmal ungesichert ist. Für die Verschlüsselung muss man selbst sorgen.

Was uns ebenfalls nicht gefallen hat: Im Menü konnte man zwar das WLAN mit einer beliebigen SSID benennen, aber die Möglichkeit, das Passwort zu ändern, haben wir nicht gefunden.

AVM Fritz! WLAN Repeater 450E

Der Fritz WLAN Repeater 450E funkt nur auf 2,4 Gigahertz, da ist der Fritz WLAN Repeater 1160, der nur unwesentlich mehr kostet und nicht nur von der 5-Gigahertz-Unterstützung profitiert, sondern auch vom Crossband-Repeating, die wesentlich bessere Wahl.

Außerdem hatten wir im Test des 450E immer wieder Probleme, ihn über den Browser und die Standardadresse http://fritz.repeater anzusprechen, um die Geräteverwaltung zu erreichen. Stattdessen mussten wir mühsam die IP-Adresse ermitteln – für die meisten viel zu umständlich.

AVM AVM FRITZ! Powerline 1240E / 1000E WLAN Set

Auch beim Set aus Fritz Powerline 1240E und 1000E funktioniert die Einrichtung über das Webinterface des Repeaters recht simpel. Wer sich das sparen möchte, nutzt auch hier die WPS-Funktion – vorausgesetzt, der Router spielt mit.

Im Test hatten wir nichts auszusetzen an Benutzerfreundlichkeit und Funktionsumfang. Die Daten flossen ohne große Probleme über die Stromleitung von einem Adapter zum anderen, wo sie per WLAN weitergereicht wurden – allerdings nur im 2,4-Gigahertz-Band und nicht besonders schnell.

Außerdem haben weder 1240E noch 1000E eine integrierte Steckdose. Das bedeutet, dass mindestens zwei Steckdosen im Haus durch Powerline-Adapter belegt werden.

In Sachen Ausstattung kann der TP-Link TL-WPA8630P mit unserem Testsieger absolut mithalten. Er spielt mit theoretisch 1.200 MBit/s über die Stromleitung sowie WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich in der selben Liga wie der Devolo dLAN 1200+ WiFi ac.

Im Test war die Übertragung von Daten sogar minimal schneller. Zudem bieten beide Adapter des Starter-Sets integrierte Steckdosen, sie nehmen also keine wertvollen Steckplätze weg. Dennoch ist er nicht unsere Top-Empfehlung. Denn zum einen gibt es die Konfigurationsoberfläche, die der Nutzer über den Browser aufruft, nur in englischer Sprache.

Und zum anderen gelang es uns nicht, einen Client per WPS mit dem WLAN-Adapter zu verbinden – trotz mehrmaliger Versuche mit verschiedenen Endgeräten. Natürlich bleibt dem Nutzer immer noch die gewohnte Möglichkeit, mit dem WLAN-Passwort eine Verbindung herzustellen. Doch zumindest unser Testexemplar war in Sachen Bedienkomfort dem Devolo deutlich unterlegen.

Devolo GigaGate

Mit dem GigaGate hat Devolo die Geräteklasse der so genannten WLAN-Brücken ins Sortiment aufgenommen. Sie bieten eine schnelle Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit hoher Bandbreite und können in manchen Fällen ein Netzwerkkabel ersetzen. Das Starter-Set benötigt wie Powerline zwei Adapter für die Verknüpfung zwischen zwei entfernten Punkten, beide Adapter kommunizieren aber nicht über die Stromleitung, sondern per WLAN miteinander.

Wie für Devolo üblich war die Einrichtung recht simpel – auch WPS funktionierte tadellos.
Dass wir für das GigaGate keine Top-Empfehlung aussprechen können, liegt zum einen an dem recht hohen Preis und zum anderen an der Tatsache, dass der Satellit nur im 2,4-GHz-Band funkt – der 5-GHz-Bereich ist der Kommunikation zwischen beiden Adaptern vorbehalten.

Laut Devolo ist die WLAN-Funktion des Satelliten ohnehin nur ein Zusatz-Feature, das Hauptaugenmerk liegt auf Clients, die per LAN-Kabel angeschlossen werden. Allerdings handelt es sich bei vier der fünf Netzwerkanschlüsse um Fast-Ethernet-Ports mit maximal 100 MBit/s.

Nur ein Anschluss unterstützt Gigabit-Ethernet mit 1.000 MBit/s. In der Praxis sollte es damit meist keine Probleme geben, denn selbst für das Streaming von HD-Videos im Heimnetz genügen die langsameren Anschlüsse. Doch ganz auf der Höhe der Zeit ist diese Ausstattung nicht.

Kommentare

31 Kommentare zu "Der beste WLAN-Repeater"

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Niki
Niki

Ständig Probleme mit dem SCH….! Schade ums Geld !!! ??

powerline ist meiner meinung gefährlich. datenübertragung über ungeschirmte stromleitungen. bitte gehts noch???

die gehören verboten.

Wie sieht das Ganze ohne Wlan aus, da ist TP-Link deutlich günstiger mit gleichem Chipsatz wie Devolo???

Tekin Bozkurt

Ich glaube verstärkt nur nicht WLAN, auch Krebs Krankheiten, 🙁

Richard Fister

Stimmt zum Teil, was dort oben steht: „nutzt einfach die Stromleitungen“, um sie als Abstrahlantenne für allen HF-Schrott zu missbrauchen. Wer noch nicht genügend breitbandig strahlenverseucht ist, sollte unbedingt zugreifen. Garantiert der letzte Winkel im Haus wird damit erreicht…

Scheißendreck! Versaut den ganzen Funkbereich!

Uwe Poweleit

Stimmt Devolo ist klasse läuft schon seit Jahren gut und zuverlässig

Hans-Jürgen Steimer

powerline …ist schrott.

Habe viele dieser Dinger ausgetestet. Ist ein Schmarrn. Bei bestimmten Schaltnetzteilen die angesteckt werden z.B. (einige Notebooknetzteile) geht dann nix mehr. Man muss dann vor diese Geräte eine Drossel schalten. Und damits überhaupt auch von Stockwerk zu Stockwerk und Zimmer zu Zimmer geht brauchts in Verteilerkasten Phasenkoppler. Und der E-Smog der aus den Wänden kommt ist auch nicht ohne.

Genau diese Schaltnetzeile erzeugen Störfrequenzen um ein vielfaches mehr als diese Powerlan Übertrager.
Die passen ihre Pegel nähmlich an, und schalten bei Nichtnutzumg ab!
Und E-Smog…… Mesch bleib blos aus der Sonne, die verstrahlt dich um den Faktor 1000000 mehr!

Hab ich auch in der Wohnung , und bin Top zufrieden . Was besseres noch nicht gehabt . Perfekt

da müssen die anbieter gratis geben und nicht zusätzlich bezahlen da bisste monatlich nur am blechen und es wird am ende immer mehr

Wenn ich so einen Quatsch lese….
Habt ihr mal gemessen?
Die alten blauen Develo, störten, heute haben die das im Griff.
Bin selbst Funkamateur, und ich habe mehrere hier im Einsatz, ich bemerke nichts.
Auch mein Analyser sagt mir, da ist so wenig das ich es nicht messen kann.
Da sind Netzteile PC und Weihnachtsbaumbeleuchtungen viel aktiver!
Aber einmal vom DARC vorgebetet wird das in bestimmten Kreisen gebetsartig behauptet, ohne das man selbst mal probiert oder gemessen hat.
Ich denke da an die S6 Balamage!

Welches Produkt verwendest du denn?
Brauche auch die Kombination Powerline und Amateurfunk.
73, Thomas, DO6YTG.

Nur weil unsere bereiche ausgenotcht sind, bedeutet das nicht das durch den schrott andere Bandbereiche nicht stört gestört werden.

man kann alles schlechtreden, man muss nur genug wollen….

TINABELL
TINABELL

Ich habe den Adapter seit 3 Monaten im Einsatz und bin unzufrieden und geb dem Adapter eine 5-. Genau dann wenn ich Internet benötigte kackt es ab. So einen Dreck braucht keiner. Ich habe vor Devolo Internet von 130 mbt gehabt! Und jetzt bekomme ich täglich fast einen Schreikrampf! Pfui pfui pfui! !!!

Benutze Develo die neuen 1200. Die vewenden auch den Schutzleiter, und passen ihre Pegel an.
Ausserdem beziehen sis den Schutzleiter mit ein.
Auch die anderen KW Bänder werden nicht zugemüllt damit. Sie stören bei mir definitiv den Afu nicht.
Die anderen KW Bänder mit AM Modulation nur wenn ich ein Kofferradio in einem 1/2 Meter dranhalte.
Probiere sie es aus.

Wie? Und mit Schutzleiterausnutzung strahlt dann das Unterputzkabel nimmer?
Ach so, Messen: Bei ausgenotchten Frequenzbereichen wird das wohl zutreffen, ganz bestimmt. Ich wünsche dann 20 Windungen NYM mehr in den Schlafzimmerwänden.
Wo gibts denn so eine Funkamateurlizenz?

Google, weiss es! Und messen ist das Eine und Aberglauben das Andere. Gegen den HF Wahn, gibt es keine rationale Argumentation.
Das habe ich aufgegeben.

Powerline verseucht das gesamte Kurzwellenspektrum und verhindert auf diese Weise dass Notrufe oder Informationen aus alle Welt eventuell nicht mehr empangbar sind. Kabel die für Datenübertragung geeignet sind oder besser noch Glasfaserleitungen sin eindeutig die bessere Alternative. Da kann ich Oliver nur zustimmen!

Die erste Zeit super, jetzt hängt er sich stellenweise minütlich auf.

Machen die kompletten Kurzwellen wenn der kaputt dann lege ich lieber einen Kabel