Der beste WLAN-Router

Test: WLAN-Router – Testsieger AVM FRITZ!Box 7490

Der beste WLAN-Router für die meisten ist immer noch die FritzBox 7490. Der Router von AVM ist zwar nicht mehr taufrisch, bietet aber nach wie vor eine üppige Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt: schnellstes WLAN samt integriertem DSL-Modem, eine komplette Telefonanlage mit Fax und Anrufbeantworter und dazu noch ein eingebauter Mediaserver. Neuere Modelle, die gleich viel bieten, kosten mehr.

Update 2. Oktober 2017

AVM hat für die Fritzbox 7490 das Firmware-Update FritzOS 6.90 ausgerollt, womit die Fritzbox 7490 und auch einige andere ältere Produkte Mesh-fähig werden. Wir haben die neue Version ausprobiert und den Testbericht entsprechend aktualisiert.

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6. September 2017

AVM hat mit der Fritzbox 7590 den designierten Nachfolger unseres Favoriten vorgestellt, die Box verfügt über ein neues Design und einige Verbesserungen seitens der Datenübertragung, vom Update mit MESH-Funktion wird allerdings auch unser Favorit profitieren. Da die 7490 weiterhin im Programm bleibt, und deutlich günstiger ist, ändert sich an der Spitze nichts.

Außerdem haben wir uns ein Google Wifi Set, bestehend aus zwei Einheiten, näher angeschaut, das vor allem durch seine einfache Einrichtung besticht. Dafür benötigt man allerdings ein separates Modem.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: AVM Fritz!Box 7490

Test WLAN-Router: FritzBox 7490
Tolles Gesamtpaket, mit dem man alles hat, was ein WLAN-Router braucht.

Mit rund 200 Euro gehört die FritzBox 7490 zu den teureren WLAN-Routern auf den Markt – aber das ist sie auch wert. Auch wenn sie inzwischen über drei Jahre alt ist, bietet die FritzBox 7490 immer noch eine sehr gute Leistung bei der Datenübertragung über WLAN und was Funktionsvielfalt, Ausstattung und die Einfachheit der Bedienung angeht, gehört sie nach wie zur Spitzenklasse. Trotz des Nachfolgers, der FritzBox 7590, bleibt die günstigere 7490 weiterhin im Programm und profitiert von einem umfangreichen Update.

Test WLAN-Router: TP-Link Archer VR900v
Bietet ebenfalls ein DSL-Modem, ac-WLAN und viele weitere Extras.

Wer für einen Router nicht so viel Geld ausgeben will, der bekommt mit dem TP-Link Archer VR900V ein Gerät, das bei vielem mit unserem Favoriten konkurrieren kann. Mit VDSL und den neuesten Funkstandards ist der Archer auf dem aktuellen Stand der Technik. Doch auf einige Funktionen muss man verzichten und auch was die Bedienerfreundlichkeit angeht, liegt die FritzBox vorne.

Ohne Modem: Asus RT-AC1200G+

Test WLAN-Router: Asus RT-AC1200G+
Mit ac-WLAN, aber ohne Modem und Telefonie: Interessant für alle, die schon ein Modem haben.

Man glaubt es kaum, aber es geht sogar noch eine Nummer günstiger. Wenn Sie bereits ein Modem im Haus haben, dann ist der Asus RT-AC1200G+ die beste Wahl. Er kommt mit jedem Modem zurecht und funkt auf dem schnellen ac-Standard. Auf Telefonfunktionen muss man verzichten, doch wenn Sie nur einen Router fürs Internet brauchen, ist der Asus definitiv zu empfehlen.

Mesh-Netzwerk: Google Wifi

Router Test: Google Wifi
Neuer Spross aus der Hardware-Sparte von Google mit Schwerpunkt auf WLAN

Eines der ersten Router-Systeme mit dem man ein Mesh-WLAN aufbauen kann, kommt von Google. Das Google Wifi glänzt mit einfachster Installation, ansprechendem Design sowie der Option, ein stabiles Mesh-Netzwerk aufzubauen. Dazu sind allerdings mindestens zwei Geräte nötig und auf Telefon-Funktionen und USB-Schnittstellen muss man verzichten können.

Vergleichstabelle

TestsiegerPreistippOhne ModemMesh-Netzwerk
Modell AVM Fritz!Box 7490 TP-Link Archer VR900v Asus RT-AC1200G+ Google Wifi AVM Fritz!Box 7590 AVM Fritz!Box 7580 AVM Fritz!Box 7560
Test WLAN-Router: FritzBox 7490Test WLAN-Router: TP-Link Archer VR900vTest WLAN-Router: Asus RT-AC1200G+Router Test: Google WifiTest WLAN-Router: AVM Fritz!Box 7590Test WLAN-Router: AVM Fritz!Box 7580Test WLAN-Router: AVM Fritz!Box 7560
Pro
  • Einfach zu bedienen
  • Gut ausgestattet
  • Sehr schnelle Datenübertragung
  • Günstig
  • Sehr schnelle Datenübertragung
  • Sehr günstig
  • Schneller Funkstandard
  • Einfache Einrichtung per App
  • Sorgt dank MESH unkompliziert für weiträumige WLAN-Abdeckung
  • Schnellere USB-Schnittstellen
  • Integriertes Modem mit neuester Übertragungstechnik
  • Beschleunigtes WLAN
  • Für Haushalte mit vielen Nutzern, die große Datenmengen streamen
  • Etwas günstiger als der Favorit
Contra
  • Etwas teurer als andere Geräte
  • Etwas langsame USB-Schnittstelle
  • Kein ISDN-Anschluss
  • Nur ein digitaler Anrufbeantworter
  • Ohne Modem
  • Kein Modem integriert
  • Keine Telefonie möglich
  • Keine USB-Schnittstelle
  • Teuer
  • Teuer
  • Aktuell noch wenig Mehrwert zum Vorgängermodell
  • Teuer
  • Keine ISDN-Schnittstelle
  • Nur eine langsame USB-Schnittstelle
Bester Preis
Technische Daten  

Router ist nicht gleich Router

Die Auswahl an Routern ist auf den ersten Blick riesig – aber nur auf den ersten. Um zu verstehen, warum der Berliner Hersteller AVM mit seinen FritzBoxen den deutschen Markt so dominiert, muss man ein bisschen weiter ausholen.

Damit ein Router etwas mit den Signalen anfangen kann, die aus der Leitung eines Internetanbieters kommen, braucht er ein DSL-Modem, das sie verarbeitet.

Weil die DSL-Standards in jedem Land unterschiedlich sind – in Deutschland heißt er »Annex B« – und kein DSL-Modem alle Standards gleichzeitig beherrscht, bauen die meisten internationalen Hersteller kein DSL-Modem in ihre Router ein. Damit sie funktionieren, braucht man also ein zusätzliches DSL-Modem, das vor den eigentlichen WLAN-Router geschaltet wird.

Das ist eigentlich keine große Sache, denn solche DSL-Modems kosten meist weniger als 50 Euro. Aber wer möchte schon zwei Geräte herumliegen haben, wenn’s auch eins tut?

Und da kommt AVM ins Spiel: Die Berliner haben es geschafft, diese Marktlücke zu besetzen, indem sie Router mit für den deutschen Markt angepassten DSL-Modems herstellen. Das macht das Leben nicht nur für die Kunden einfacher, sondern auch für die Internetanbieter, die mit individuellen Zugangsdaten angepasste Router bei Vertragsabschluss meist direkt an ihre Kunden ausliefern.

Die FritzBoxen unterstützen alle in Deutschland üblichen DSL-Standards. Es ist also egal, bei welchem DSL-Provider man Kunde ist – die FritzBox bekommt man bei jedem zum Laufen. Es sei denn, man ist bei einem Kabelanbieter wie Vodafone, Kabel Deutschland oder Unitymedia. Dann braucht man nämlich kein DSL-Modem sondern ein Kabelmodem.

Inzwischen bieten auch andere Hersteller einige Router mit integriertem DSL-Modem an, wie zum Beispiel TP-Link mit dem Archer VR900v.

Router-Freiheit: Die Qual der Wahl

Bislang haben die meisten ihren WLAN-Router direkt von ihrem Internet-Anbieter bekommen. Die haben meistens sogar verboten, dass man einen anderen Router verwendet. Als Gründe nannten die Provider meist, dass die Router optimal auf den Anschluss abgestimmt sein sollten.

Doch die vom Internet-Anbieter zur Verfügung gestellten Router kamen oft mit eingeschränkten oder ganz fehlenden Funktionen. Die Chance, daran etwas zu ändern, hatten die Kunden nicht. Selbst wer es trotzdem versuchte, hatte es schwer, denn die Provider haben die nötigen Einwahldaten oft fest einprogrammiert und rückten sie selbst auf Nachfrage nicht raus.

Das ist seit dem 1. August 2016 anders. Seitdem ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder an seinem Anschluss einen beliebigen Router verwenden darf. Der sogenannte Router-Zwang wurde damit beendet.

Provider müssen nun die Nutzung eines eigenen Modems erlauben und sie müssen ihren Kunden die nötigen Einwahldaten, die man in den Router-Einstellungen eintragen muss, damit das Gerät online gehen kann, zur Verfügung stellen.

Der Kauf eines eigenen WLAN-Routers mit integriertem DSL-Modem lohnt sich also jetzt mehr denn je. Endlich ist man nicht mehr auf das angewiesen, was einem der Provider vorsetzt, sondern kann sich selbst aussuchen, was für einen das Beste ist.

Doch damit beginnt die Qual der Wahl. Um etwas Licht ins Dickicht des Router-Dschungels zu bringen, haben wir uns alle aktuellen Router angesehen. Der beste für die meisten Menschen ist nach wie vor die FritzBox 7490.

Mesh: Maschen im Netz

Der neueste Trend bei WLAN-Routern heißt »Mesh«. Dabei geht es darum, die WLAN-Abdeckung vor allem in größeren Gebäuden dadurch zu verbessern, dass mehrere Sende- und Empfangsstationen verteilt werden, die zusammen die »Maschen« eines Netzes bilden.

Die zwei von uns neu getesteten Router können ein sogenanntes Mesh-WLAN aufbauen, das Google Wifi-Set direkt, die FritzBox 7590 sowie die FritzBox 7490 nach dem Firmware-Update auf Fritz OS 6.90. Aber was nützt diese Technik dem Anwender eigentlich?

Im Business-Bereich sind Mesh-Netzwerke schon längst notwendiger Standard, um eine möglichst lückenlose WLAN Abdeckung in weitläufigen Bürogebäuden und Industrie-Anlagen realisieren zu können. Die Kosten, zumal wenn sie eine einmalige Investition sind, spielen hier keine große Rolle. Für den Heimanwender schon, deshalb gibt es nun diverse, günstigere Varianten der Mesh-Technik für Heimanwender und kleinere Unternehmen.

Bislang kamen und kommen sogenannte WLAN-Repeater zum Einsatz, um die Reichweite des WLAN-Netzwerkes zu erweitern. Das wird erreicht, indem der Repeater quasi als Außenposten des eigentlichen WLAN-Routers fungiert, und die Verbindung zu den dort vorhandenen Endgeräten herstellt. Doch das hat auch negative Folgen: Zum einen leidet die Datenrate, da der Repeater mit beiden Stationen gleichzeitig kommunizieren muss, was die Datenrate in jede Richtung halbiert. Außerdem muss das Smartphone, wenn Sie beispielsweise vom Wohnzimmer in den Keller oder die Küche gehen, die Sendestation wechseln, was zu Unterbrechungen führt. Sind den einzelnen Stationen unterschiedliche Netzwerk-Namen (SSID) zugeordnet, muss sogar meist manuell umgestellt werden.

Das ist umständlich, wenig komfortabel und führt zu unliebsamen Überraschungen. Beim Mesh-Netzwerk funktioniert quasi jede der geschickt verteilten Stationen wie ein Router, die Kommunikation unter den Stationen und dem Endgerät wird jeweils individuell und immer nach bestmöglicher Qualität bestimmt. Bewege ich mich im Gebäude zwischen den Sendebereichen hin und her, wird mein Endgerät – also beispielsweise das Smartphone – automatisch immer mit der Station mit der besten Sende-/Empfangsleistung verbunden.

Das klingt kompliziert, ist es auch, nur bekommt man davon im Idealfall nichts mit. Denn für das Endgerät hat das WLAN immer die beste Qualität und vor allem immer den selben Netzwerk-Namen (SSID). Bewegt man sich in einem Mesh-basierten Netzwerk, hat man bei geschickt aufgestellten Stationen eine WLAN-Abdeckung bis in den letzten Winkel, und das mit dem Komfort, sich nur ein einziges Mal im WLAN anmelden zu müssen.

Test: WLAN-Router – Testsieger AVM FRITZ!Box 7490

Unser Favorit: FritzBox 7490

Die FritzBox 7490 ist zwar schon gut vier Jahre auf dem Markt, aber immer noch ein absoluter Verkaufsschlager. Aus guten Grund: Denn die FritzBox 7490 war bis vor Kurzem das Top-Modell von AVM mit allem, was das Herz begehrt. Außerdem hat sich der ehemalige UVP von 290 Euro auf deutlich unter 200 Euro Straßenpreis verringert, was sicher kein Nachteil ist, da die Box nach wie vor regelmäßige Firmware-Updates erfährt.

Testsieger: AVM Fritz!Box 7490

Test WLAN-Router: FritzBox 7490
Tolles Gesamtpaket, mit dem man alles hat, was ein WLAN-Router braucht.

Die Updates bis FritzOS 6.83 haben der Box außer diversen Bereinigungen der Oberfläche, einem vereinfachten Zugang selbst vom Mobilgerät, der üblichen Behebung einiger Bugs auch eine technische Anpassung an Veränderungen im Telefonnetz beschert. Die aktuelle Version FritzOS 6.90 stattet die Box sogar mit der MESH-Funktionalität aus, davon profitieren selbst ältere Repeater und PowerLine-Adapter.

Die Fritzbox 7490 kann allerdings weit mehr, als nur schnelles Internet über WLAN zur Verfügung zu stellen. Sie übernimmt auf Wunsch die Funktion einer Telefonzentrale, kann durch den Anschluss einer USB-Festplatte auch als Medien-Server herhalten oder als NAS dienen und sogar SmartHome-Funktionen übernehmen. Aber der Reihe nach.

Schnell und noch schneller

Die FritzBox 7490 beherrscht den neuesten und schnellsten drahtlosen Übertragungsstandard 802.11ac oder kurz ac, aber auch die älteren Standards werden natürlich unterstützt (802.11a/b/g und n). Damit kann man sämtliche WLAN-fähigen Geräte wie Notebooks, Smartphones und Tablets weiterhin problemlos nutzen.

Der Vorteil von ac und n gegenüber den älteren Standards ist neben der wesentlich höheren Geschwindigkeit die Tatsache, dass sie auf einer anderen Frequenz senden können. Gerade in der Stadt wimmelt es nur so vor WLAN-Netzen, die sich gegenseitig stören und die Geschwindigkeit teilweise erheblich beeinträchtigen. ac- und n-Netze sind noch längst nicht so weit verbreitet, weshalb es bei ihnen wesentlich weniger Störungen gibt.

Die meisten neuen Endgeräte können inzwischen auf dem schnellen ac-Standard funken. Auch wenn Ihre jetzigen Geräte noch nicht ac beherrschen ist es sinnvoll, einen Router zu kaufen, der ac beherrscht, sonst ärgern Sie sich nur, wenn Sie ein neues Notebook oder Handy kaufen, aber wegen des alten Routers die schnelle Datenübertragung nicht nutzen können. Einen Router will man schließlich nicht alle Jahre neu kaufen.

Vollwertige Telefonanlage

Die FritzBox 7490 bietet nicht nur superschnelles Internet, sondern fungiert als DECT-Basisstation gleichzeitig als vollwertige Telefonanlage: Bis zu sechs schnurlose Telefone können direkt an der FritzBox angemeldet werden.

IP-Telefone lassen sich ebenfalls verbinden. So kann man sogar sein Smartphone über die FritzFon App als IP-Telefon hinzufügen und dann mit dem Handy übers Festnetz telefonieren. Und über die Anschlüsse auf der Rückseite kann man sogar analoge und ISDN-Telefon nutzen, genauso wie ein Faxgerät, einen Anrufbeantworter oder eine herkömmliche Telefonanlage.

Der Clou ist aber, dass man das alles eigentlich gar nicht mehr braucht: Denn die FritzBox kann Fax- und Anrufbeantworterfunktionen selbst übernehmen. Schickt jemand ein Fax, wird es einfach per E-Mail weitergeleitet. So kommt man dem papierlosen Büro einen Schritt näher.

Genauso kann man einen oder mehrere Anrufbeantworter für verschiedene Rufnummern einrichten. Die Nachrichten ruft man einfach übers DECT-Telefon ab – oder lässt sie sich als Audio-Datei per Email schicken. So kriegt man auch im Urlaub mit, wer angerufen hat.

Wer will kann über den Dienst MyFritz auch von unterwegs jederzeit auf die FritzBox zugreifen, eingegangene Anrufe anzeigen lassen, den Anrufbeantworter abhören, Inhalte der angeschlossenen Festplatte abrufen und angeschlossene SmartHome-Geräte steuern. Ob man’s braucht? Die meisten wohl eher nicht.

Anschlüsse für Drucker und Festplatte

Über zwei USB-3.0-Anschlüsse hat man die Möglichkeit, einen Drucker anzuschließen, der damit allen Benutzern im Netzwerk zur Verfügung steht. So kann der Nachwuchs vom eigenen PC aus Unterlagen ebenso ausdrucken wie Mama oder Papa mit dem Notebook vom Küchentisch aus. Oder man stöpselt eine USB-Festplatte bzw. einen USB-Stick an der FritzBox an.

An dieser Stelle zollt die FritzBox jedoch ihrem Alter Tribut; die USB-Schnittstelle gehört nicht zu den schnellsten, was auch in einigen Foren beklagt wird, für die meisten Heim-Anwendungten reicht der zur Verfügung gestellte Datendurchsatz jedoch völlig aus, zumindest wenn nicht sämtliche Familienmitglieder gleichzeitig auf die angeschlossene Festplatte oder den Drucker zugreifen.

Das bietet gleich mehrere Vorzüge: So kann man Bilder, Videos und Musik per DLNA vom USB-Speicher über die FritzBox auf Computer, Tablets oder Smartphones streamen. DLNA ist quasi das Standardprotokoll für diese Aufgabe, sogar die meisten modernen Fernseher unterstützen es. So landen Fotos und Filme direkt auf dem großen Bildschirm, wenn das TV-Gerät Teil des Heimnetzwerks ist. iOS-Geräte wie das iPhone oder das iPad unterstützen DLNA leider nicht direkt, es gibt aber Apps mit denen auch das klappt.

Außerdem kann man eine angeschlossene Festplatte als zentrale Dateiablage nutzen, auf die alle Familienmitglieder Zugriff haben. Aus einer einfachen USB-Festplatte wird so zusammen mit der Fritzbox ein kleines NAS. Klar, das ist nicht so leistungsfähig wie ein »richtiges« NAS, aber für viele dürfte es völlig ausreichen.

Sogar von unterwegs kann man auf diese Netzwerkfestplatte per Internet zugreifen. Im Handumdrehen hat man so einen eigenen Cloud-Speicher à la Dropbox oder Google Drive – nur mit viel mehr Speicher, wenn es sein muss. Das hängt einzige allein von der Festplatte ab, die man anschließt.

Riesige Funktionsvielfalt

Mit den genannten Features ist noch lange nicht Schluss: Die FritzBox 7490 hat noch weitere, sehr spezielle Funktionen in Angebot. So kann man etwa ein Drahtlosnetzwerk speziell für Gäste erstellen, damit man nicht jedem, der mal kurz online gehen möchte, das persönliche Passwort nennen muss. Oder man beschränkt über die Kindersicherung den Internet-Zugang für die Geräte des Nachwuchses.

Router Test - Testsieger: Fritzbox 7490
Für jedes Gerät im Netzwerk kann man den Zugang individuell beschränken.

Für Kunden von Telekom Entertain oder Vodafone IPTV ist interessant, dass die FritzBox die Streams der TV-Sender empfangen und an Computer und andere Netzwerkgeräte weiterleiten kann.

Nicht zuletzt richtet man mit dem Router recht einfach ein Virtual Private Network (VPN) ein, um von unterwegs sicher auf das heimische Netzwerk zuzugreifen. Aber das geht bereits in den semiprofessionellen Bereich.

Die Fritzbox 7490 bietet also sehr viele Möglichkeiten – mehr als die meisten je brauchen werden.

FritzBox 7490 Testspiegel: Was sagen die anderen?

In fast allen Tests erreichte die FritzBox 7490 Spitzenplätze und auch jetzt schlägt sie sich noch wacker. Beispielsweise führt sie bei PC-Magazin immer noch die Bestenliste der WLAN-Router an. Hier ziehen die Experten folgendes Fazit:

»Wer einen leistungsstarken AC-Router mit konkurrenzloser Funktionalität sucht, liegt mit der Fritzbox 7490 richtig.«

In der Bestenliste von Computer Bild liegt die 7490 immer noch auf dem zweiten Platz, in der CHIP-Bestenliste AC-WLAN-Router kommt sie dagegen nur noch auf den 8. Platz, die Führung hat in beiden Fällen die neue FritzBox 7580 übernommen, die wir aber viel zu teuer finden. Mehr dazu bei den Alternativen.

Beim Kauf eines neuen WLAN-Routers kommt es vor allem auf eine schnelle, zuverlässige Datenübertragung an. Und damit kann die FritzBox 7490 aufgrund des schnellen ac-Standards punkten.

»Das WLAN der FRITZBox 7490 ist gerade im 5-GHz-Betrieb mit passender […] Gegenstelle äußert flott unterwegs, selbst wenn Hindernisse zwischen Sender und Empfänger liegen.«

Das schreiben die Tester von HardwareLuxx. Und CHIP Online bestätigt:

»Der Datendurchsatz in einer praxisnahen Umgebung liegt bei WLAN-ac im 5-GHz-Band bei durchschnittlich sehr guten 339 MBit/s mit Intel-ac-Gegenstelle.«

Was hier aber ebenfalls deutlich wird: Die Leistung des WLANs hängt von vielen Faktoren ab. Das Notebook oder Smartphone muss mitspielen und es kommt auf die Art der Hindernisse zwischen Sender und Empfänger an. Eine dicke Stahlbetonwand oder -decke dämpft das Signal deutlich. Klar wird aber auch: An der FritzBox liegt es nicht, wenn die Übertragungsraten niedrig ausfallen.

Viel Lob hat auch Computer Bild für die Performance und die Ausstattung übrig. Allerdings bemängeln die Experten die langsamen USB-Anschlüsse:

»Mit maximal zwölf Megabyte wird das Höchsttempo von USB 3.0 aber nicht mal annähernd erreicht. Vermutlich liegt der Tempozuwachs somit nicht am USB-3.0-Standard, sondern an den leistungsfähigen Prozessoren.«

Die Stiftung Warentest hat in einem neuen Test (05/2017) das neue Modell, FritzBox 7580 mit der Endnote 1,6 bewertet. In einem vorangegangenen Test (08/2014) wurde aber unser Testsieger, die FritzBox 7490, ebenfalls mit 1,6 bewertet. Letztendlich ist es eine Frage dessen, was Sie ausgeben möchten. Das neuere Modell kostet immerhin über 100 Euro mehr.

Alternativen

Test WLAN-Router: TP-Link Archer VR900v
Bietet ebenfalls ein DSL-Modem, ac-WLAN und viele weitere Extras.

Es geht auch günstiger – wenn man bereit ist, auf einige Funktionen zu verzichten.

Der TP-Link Archer VR900v ist ein echter Preis-Leistungs-Tipp, der in vielen Bereichen mit der FritzBox 7490 mithalten kann, aber deutlich weniger kostet.

Der Archer VR900v ist ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, das sogar VDSL mit bis zu 100 Mbit/s unterstützt. Damit ist der TP-Link auf dem neusten Stand der Technik.

Das gilt auch für die Funkstandards, denn der Archer VR900v unterstützt WLAN 802.11ac sowie n und funkt simultan auf 2,4 GHz mit bis zu 600 Mbit/s sowie auf 5 GHz mit bis zu 1.300 Mbit/s. Damit ist er im n-Netz theoretisch sogar etwas schneller als die FritzBox 7490 mit ihren maximal 450 Mbit/s – aber in der Praxis muss das nicht viel heißen.

Auch sonst kann sich der Archer sehen lassen: Vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, zwei USB-Buchsen für Drucker oder externe Speichermedien, zwei Eingänge für analoge Telefone und eine DECT-Basis, an der bis zu sechs Schnurlostelefone angeschlossen werden können.

Auf einen ISDN-Anschluss muss man allerdings verzichten, und der zweite USB-Port entspricht nur dem 2.0-Standard.

Auch sonst gibt es einige Nachteile, die verhindern, dass der Archer VR900v unser Favorit ist. Vor allem in Sachen Benutzerfreundlichkeit ist die FritzBox einfach einen Schritt voraus. So gibt es bei TP-Link nur einen digitalen Anrufbeantworter für alle Nutzer, und Sprachnachrichten lassen sich nicht per E-Mail weiterleiten.

Wer darauf verzichten kann, für den ist der Archer VR900v eine gute, günstigere Alternative.

Ohne Modem: Asus RT-AC1200G+

Test WLAN-Router: Asus RT-AC1200G+
Mit ac-WLAN, aber ohne Modem und Telefonie: Interessant für alle, die schon ein Modem haben.

Wenn Sie bereits ein Modem besitzen, können Sie auf einen noch günstigeren WLAN-Router ohne integriertes Modem zurückgreifen. Dabei ist es egal, ob Sie ein Modem von einem Kabelanbieter oder ein Modem von einem DSL-Anbieter haben. Mit den Daten, die das Modem ausspuckt, kann jeder Router etwas anfangen. Unsere Empfehlung ist in diesem Fall der Asus RT-AC1200G+ für mittlerweile unter 80 Euro.

Auch der RT-AC1200G+ funkt auf dem schnellen ac-Standard und bietet einen USB-2.0-Anschluss für Speichermedien oder einen Drucker. Dateien oder einen Drucker gemeinsam im Heimnetzwerk zu nutzen, ist also auch hier problemlos möglich.

Allerdings bietet der Router von Asus keinerlei Telefonfunktionen wie DECT zum Anschluss von schnurlosen Telefonen oder analoge bzw. ISDN-Anschlüsse. Er ist also ein reiner Internet-Router.

Nutzen Sie bereits ein separates Modem und wollen nichts weiter als einen schnellen drahtlosen Internetzugang, ist der Asus RT-AC1200G+ eine gute Option.

Mesh-Netzwerk: Google Wifi

Router Test: Google Wifi
Neuer Spross aus der Hardware-Sparte von Google mit Schwerpunkt auf WLAN

Google Wifi kommt damit komplett ohne das von den anderen Herstellern bekannte Web-Browser-Interface aus. Es erlaubt deshalb aber auch keine individuellen Anpassungen.

Auf die Einbindung eines Telefons oder gar eine integrierte Telefon-Anlage muss man ebenso verzichten wie auf eine USB-Schnittstelle, über die Drucker oder externe Speicher ins Netzwerk eingebunden werden könnten.

Um auch größere Wohneinheiten bis in den letzten Winkel mit WLAN auszustatten, ist der Google Wifi Router Mesh-fähig, und daher sowohl als Einzelgerät als auch als 2-er oder gar 3-Set verfügbar.

Google Wifi ist damit etwas für ausgesprochene Puristen und für Menschen, die sich so wenig wie möglich mit Technik befassen wollen und trotzdem ein solides WLAN haben möchten.

Das hat natürlich seinen Preis. Ist ein einzelner Router mit knapp 140 Euro noch einigermaßen erschwinglich, tut es beim 2-er oder gar 3-Set schon richtig weh, da zahlt man dann schnell 250 oder weit über 300 Euro. Unter Umständen kommt außerdem noch das Modem hinzu.

Außerdem getestet

AVM Fritz!Box 7590

Die FritzBox 7590 ist der lang erwartete designierte Nachfolger unseres Favoriten. Sie bietet nahezu den gleichen Funktionsumfang und noch mehr.

Dank neuer Hardware wurde neben den vielfach bemängelten langsamen USB-Schnittstellen der 7390 auch das WLAN dank MIMO-Technologie beschleunigt. Dabei werden die Datenanfragen der angeschlossenen Geräte nicht mehr nacheinander sondern gleichzeitig bedient.

Damit auch das Internet schneller nachliefern kann, beherrscht das eingebaute Modem der 7590 nunmehr das VDSL-Supervectoring, das eine Datenrate bis zu 300 MBit/s erlaubt – zumindest theoretisch. Praktisch wird dieser neue Standard frühestens ab 2018 eingesetzt, und erstmal nur in einigen Netzen der Telekom.

Die neue Box ist aktuell allerdings noch deutlich teurer als unser Favorit. Da die technischen Verbesserungen der 7590 für die meisten im Alltag kaum einen Unterschied machen werden, ist die 7490 für uns immer noch der bessere Deal. Der UVP der 7590 liegt jedoch jetzt schon um ca. 50 Euro niedriger als der bei Einführung der 7490. Sollte er weiter in Richtung 200 Euro sinken, würden wir die 7590 vorziehen.

AVM Fritz!Box 7580

Nicht nur vom Design, sondern auch beim Innenleben hat AVM mit der FritzBox 7580 deutlich nachgelegt.

Die FritzBox 7580 ist vor allem für Haushalte interessant, in denen mehrere Benutzer gleichzeitig hohe Datenmengen aus dem Internet streamen: Acht WLAN-Antennen wurden verbaut, durch die man theoretisch Datenraten von bis zu 1.733 MBit/s erreichen kann – was in der Praxis aber ohnehin Fantasiewerte sind.

Mit knapp 230 Euro ist die 7580 aktuell nur etwas teurer als die 7490, aber günstiger als die ganz neue 7590.

AVM Fritz!Box 7560

Die FritzBox 7560 lässt einen leicht faden Beigeschmack zurück. Die abgespeckte Variante der 7490 hat keinen ISDN-Anschluss und auch Anschlüsse für analoge Telefone wurden weggestrichen. Anstatt zwei USB 3.o-Anschlüssen gibt es nur noch einen 2.0-Anschluss.

Das wäre okay, wenn der Preis deutlich günstiger wäre, aktuell spart man aber gerade mal 30 Euro. Wer allerdings weder ISDN noch analoge Anschlüsse braucht, kann mit der 7560 ein wenig Geld sparen.

Kommentar hinterlassen:

  1. Stefan Benzing

    Habe seit kurzem die 7590. Und ich muss sagen Power hat die am VDSL 100 Anschluss .

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  2. Stan Smith

    Wenn ich im monat 10 davon bei meinen kunden los werde, bekomme ich einen gratis?

    Antworten
    1. Oliver Graf

      Ich auch. Und sie ist in meinen Augen mehr als ausreichend. Ich denke kaum einer kennt geschweige denn nutzt alle Funktion der 7490.

      Antworten
  3. kallenebel@freenet.de

    Habe noch ein 10jahre altes Kabelmodem von Kabeldeutschland , kann ich das an die FritzBox 7490 anschließen?

    Wenn ich das Modem abklemmen muß: da ist so ein verschraubtes Kabel am Modem-Eingang dran, wie bei Satelliten-Antennen, passt diese Kabel dann auch an die FritzBox 7490?

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  4. Marcel Obstals

    TP-LINK , niemals. Deutschen Support und Spitzen klasse gegen Ausland Support ersetzen nicht euer ernst ne ne ne

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  5. Alex Neumann

    Fritzbox 7490 ist super also ich hab bis jetzt noch keine Probleme gehabt mit seit 6monate

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  6. Jörg Buchweitz

    Einen Router mit MU-MIMO einem ohne gleich zu setzen und dann nur die Preise als Kaufkriterium als wichtig darzustellen zeugt von schlechter Recherche.

    Antworten
    1. AllesBeste.de

      Was bringen 1700 Mbit/s pro Sekunde zwischen Laptop/Smartphone und Router, wenn die Internetleitung bestenfalls 20, 50 oder 100 Mbit/s hergibt? Der Flaschenhals ist immer noch die Internetverbindung, nicht die WLAN-Verbindung. Heißt: Auch mit MU-MIMO surft im Alltag zuhause niemand schneller.

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    2. Christian Mißbach

      AllesBeste.de ganz einfach es gibt auch viele Menschen die nicht nur im Internetsurfen .Sondern z.b. dann auch Drahtlos mit dem Laptop arbeiten und aufs das NAS im Netz zugreifen. Nur mal als Beispiel. Daher wirklich schlechter vergleich und das nächste mal die Hausaufgaben besser machen.

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    3. Frank Michels

      Ufff ihr degradiert euch grad massiv zu Tec Deppen.
      Es geht ja Primär darum das im Netzwerk die Datenrate Extrem ein bricht weill der Router nach der reihe die Daten Verteilt.
      Und das macht dich z.b bei uns Extrem bemerkbar. 6 Geräte im netz (Iphones tablet ipods etc) dazu kommen noch 2 Apple tv. Da bricht der Datenverkehr manchmal so krass zusammen das selbst Whatsapp etc nervig wird.

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    4. AllesBeste.de

      Keine Frage, es gibt Szenarien, wo MU-MIMO Sinn macht. Die meisten werden im Alltag aber so gut wie keinen Unterschied bemerken. Und für die ist das günstigere Gerät die bessere Wahl.

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    5. Frank Michels

      AllesBeste.de das ist wohl war. Aber es ging ja gerade darum das sich die Preise aufgrund dieser tatsache nicht als Kaufgrund etc nutzen lassen.

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    6. Michael Otte

      Außerdem nimmt die wlan Geschwindigkeit mit der Entfernung ab.wenn auf 20 Meter damals vielleicht nur 15 MBit ankommen, wirds jetzt 50 MBit sein.
      Bei ner 100 MBit internetverbindung ist dann das WLAN dee flaschenhals

      Antworten
  7. Ralph Vey

    Ich bleib trotzdem bei AVM. Haben alles was man baucht und funktionieren. Wieso also was neues ausprobieren…

    Antworten
  8. Gerd Dixi

    Ja. ich bleibe bei der FRITZ!Box 7490 🙂

    Antworten
  9. Steffen Schier

    Ich geb meine 7580 nichtmehr her.Super zufrieden und schön schnell. 😉

    Antworten
  10. Daniel Lodes

    Wer braucht schon WLAN? Es gibt nix besseres als eine vernünftige cat6 Verkabelung

    Antworten
    1. Sven Schoni

      Sieht aber Scheisse am IPhone aus so ein Kabel…

      Antworten
    2. Georg Hinz

      Kann man smartphone ob Apple oder Android überhaupt per Netzwerk kabel mit dem Internet verbinden ?

      Antworten
    3. Michael Otte

      Ein 15 Meter kabel übern Rasen zum Laptop sieht scheiße aus und man stolpert drüber

      Antworten
  11. Wolfgang Marz

    Hab mir die 7580 geholt und kann sagen dass sie das Geld wert ist!

    Antworten
  12. Frank Michels

    7490 ist din gutes Gerät. Leider ist die Sende/Empfangsleistung im Wlan ne Katastrophe.

    Antworten
    1. Emanuel Mayer

      hmm, von der Entfernung her habe ich ca. 40m durch Altbauwände WLAN-Signal auf meinem Smartphone…

      Antworten
    2. Frank Michels

      ich habe meine schon getauscht aber nix. Haben ein Kleines Haus und oben ist schon total langsam

      Antworten
    3. Stephan Kemper

      Soweit zu Gut, nur die WLAN Reichweite könnte besser Sein

      Antworten
    4. Jens Nienaber

      Die W-LAN ausbeute ist bei mir seit dem Wechsel vom Speedport zur Fritzbox deutlich gestiegen! In Verbindung mit einem FritzBox Repeater kommt das W-LAN überall hin wo ich es benötige, und das bei einem Einfamilienhaus mit Keller und zwei Etagen!!!

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    5. Ralph Vey

      Es kommt eben sehr drauf an auf die Umgebung wo man WLAN nutzt. Ohne Repeater komm ich auch nich auf den Hof. Aber das dürfte mit andern Routern nicht anders sein…

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    1. Mike Hahne

      Hab sie auch. Hab auch bald vor meine Internet Geschwindigkeit zu wechseln. Da sagte sogar mein Telefonanbieter ich solle bei der 7390 bleiben. Bin ich besser bedient als mit der 7490…

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    1. Georg Hinz

      Hallo hast du eine gemietete oder gekaufte 6490 .

      Ich habe noch eine gemietete 6490 .

      Ich warte auf die neue 6590 die bald raus kommen soll .

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