Der beste Zerkleinerer

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Zerkleinerer Test: Alle getesteten Geräte.

Der beste Zerkleinerer ist für uns der Grundig 7680 Delisia. Er ist toll designt und solide verarbeitet und erledigte alle unsere Testaufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit. Mit einem Preis von rund 40 Euro bietet er außerdem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Aber es gibt auch interessante Alternativen, darunter ein manuelles Modell, das ganz ohne Strom auskommt.

Update 19. Oktober 2018

Wir haben die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert.

Zerkleinerer sind praktische kleine Küchenhelfer, die einem viel mühselige Schneidearbeit abnehmen können. Gerade wenn viel Gemüse geschnippelt werden muss, sind sie eine große Erleichterung. Im Gegensatz zur Universal-Küchenmaschine, sind sie viel kompakter, deutlich schneller und leichter zusammengebaut und nicht zuletzt wesentlich günstiger.

Kein Wunder, dass es da eine große Auswahl an Modellen gibt. Wir haben 17 Multi-Zerkleinerer mit Preisen zwischen sehr günstigen 13 und happigen 70 Euro besorgt und getestet. Neben zwölf elektrisch betriebenen Zerkleinerern haben wir uns auch fünf manuelle Zerkleinerer angesehen. Die Überraschung dabei: Auch einige handbetriebene Zerkleinerer erledigen die meisten Aufgaben gut.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Grundig 7680 Delisia

Der Grundig 7680 Delisia lieferte rundum überzeugende Ergebnisse, ist sehr gut verarbeitet und kostet nicht viel. Er ist robust und solide gebaut und seine Handhabung ist denkbar einfach. Für einen Preis von knapp 40 Euro bekommt man einen Multi-Zerkleinerer, der alle Einsätze in der Küche bestens absolviert.

Wenn Geld egal ist

Kitchen Aid Mini Food Processor

Test Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food Processor
Schönes Retro-Design zusammen mit einer sehr guten Leistung könnten dem Kitchen Aid fast den ersten Platz sichern - doch dafür ist er etwas zu teuer.

Viele werden sich am Kitchen Aid Mini Food Processor gar nicht satt sehen können, denn das typische Retro-Design von Kitchen Aid ist einfach niedlich. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und auch sonst macht der Zerkleinerer einen guten Eindruck: Nüsse werden genauso problemlos zerkleinert wie Zwiebeln, Karotten und Käse. Das einzige Manko ist der Preis, er ist immerhin fast doppelt so teuer wie unser Favorit.

Für Single-Haushalte

WMF Küchenminis Zerkleinerer

Test Zerkleinerer: WMF Küchenminis Zerkleinerer
Trotz geringer Wattanzahl schafft der Küchenmini es, die Zutaten schnell klein zu kriegen. Für große Haushalte ist er aber zu winzig.

Wer wenig Platz in der Küche hat oder als Single keine großen Küchengeräte braucht, für den ist der WMF Küchenminis Zerkleinerer eine gute Wahl. WMF-typisch im schicken Edelstahl-Design gehalten, macht er bei allen Aufgaben eine gute Figur, ist aber wie alle Geräte der Küchenmini-Serie für seine Größe eigentlich einen Ticken zu teuer.

Gut & günstig

Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer

Test Zerkleinerer: Rosenstein und Söhne Multizerkleinerer
Mit schickem Glasbehälter, der einiges an Platz bietet und ordentlichen Ergebnissen bekommt man durchaus was für sein Geld.

Im Gegensatz zu unseren anderen Empfehlungen kommt der Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer mit einer großen, robusten Glasschale. Damit kriegt man auch größere Mengen in einem Rutsch klein. Auch was die Ergebnisse angeht, können wir nicht meckern. Ein paar Abstriche muss man zwar machen, doch für knapp 24 Euro bekommt man mit dem Zerkleinerer von Rosenstein & Söhne ein gutes, sehr preiswertes Gerät.

Manuelle Alternative

Fissler Finecut

Test Zerkleinerer: Fissler Finecut
Wer gerne etwas Hand anlegt, ist mit dem Fissler gut beraten. Nach ein wenig Kraftanstrengung bringt auch er fast alles schön klein.

Es muss nicht immer elektrisch sein, auch handbetrieben funktionieren Zerkleinerer gut – und sie sind sogar schneller einsatzbereit. Am besten gefiel uns der Fissler Finecut. Er hat ein großes Fassungsvermögen, ist solide gebaut und seine scharfen Messer zerkleinern die meisten Zutaten gut. Nur Nüsse bleiben etwas grob, aber das war teilweise auch bei elektrischen Modellen der Fall.

Vergleichstabelle

TestsiegerWenn Geld egal istFür Single-HaushalteGut & günstigManuelle Alternative
Modell Grundig 7680 Delisia Kitchen Aid Mini Food Processor WMF Küchenminis Zerkleinerer Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer Fissler Finecut Grundig CH 6280 Homeasy Zerkleinerer Moulinex DP800G Sweet Alice Zerkleinerer Russell Hobbs 24660-56 Kenwood CH 257 Lafer Edition Bosch MMR08R2 Tupperware Turbo Chef Keynis Zerkleinerer Tatuer Zerkleinerer Zyliss Zick-Zick Gemüsehacker
Test Zerkleinerer: Grundig 7680 DelisiaTest Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food ProcessorTest Zerkleinerer: WMF Küchenminis ZerkleinererTest Zerkleinerer: Rosenstein und Söhne MultizerkleinererTest Zerkleinerer: Fissler FinecutTest Zerkleinerer: Grundig CH 6280Test Zerkleinerer: Homeasy ZerkleinererTest Zerkleinerer: Moulinex DP800GTest Zerkleinerer: Sweet Alice ZerkleinererTest Zerkleinerer: Russell Hobbs 24660-56Zerkleinerer Test: Kenwood CH257 Lafer Edition.Test Zerkleinerer: Bosch MMR08R2Zerkleinerer Test: Tupperware Turbo Chef.Test Zerkleinerer: Keynis ZerkleinererTest Zerkleinerer: Tatuer ZerkleinererTest Zerkleinerer: Zyliss Zick-Zick Gemüsehacker
Pro
  • Sehr gute Qualität
  • Hohe Leistung
  • Sehr gute Ergebnisse
  • Guter Preis
  • Schönes Design
  • Sehr gute und schnelle Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Gute Qualität
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gute Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Großer Glasbehälter
  • Gute Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Gute Qualität
  • Viel Zubehör
  • Gute Ergebnisse
  • Gute Qualität
  • Schicke Aluminiumschale
  • Sehr leicht
  • Hübsches Design
  • Einfache Handhabung
  • Großer Glasbehälter
  • Einfache Handhabung
  • Gute Ergebnisse, wenn man die Zutaten etwas gröber will
  • Glasschüssel
  • Sehr guter Stand
  • Sehr gute Ergebnisse
  • Schnell
  • Einfache Handhabung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Sehr gute Klingen
  • Gute bis sehr gute Ergebnisse
  • Gute Qualität
  • Verschiedene Größen erhältlich
  • Sehr günstig
  • Für Zwiebeln völlig ausreichend
  • Viele Klingen, die einen ordentlichen Eindruck machen
  • Großes Fassungsvermögen
  • Günstig
  • Bei Karotten und Nüssen funktioniert es relativ gut
Contra
  • Eventuell etwas zu kleiner Behälter
  • Teuer
  • Für Mehrpersonen-Haushalte zu klein
  • Etwas klobig
  • Schwer
  • Qualität des Kunststoffes könnte besser sein
  • Nüsse und Käse bleiben etwas grob
  • Für ein manuelles Gerät recht teuer
  • Relativ altes Modell
  • Zu teuer für die erbrachte Leistung
  • Wackelig
  • Man muss viel Kraft aufwenden
  • Mittelmäßige Ergebnisse, alles sehr fein zerkleinert
  • Viel zu viel Watt für so einen kleinen Behälter
  • Sehr klobig
  • Keine zufriedenstellenden Ergebnisse im Gesamten
  • Hohes Gewicht
  • Viel Kraftaufwand nötig wg. geringer Wattzahl
  • Nur eine Taste
  • Sehr teuer
  • Nicht immer verfügbar
  • Klingen sind etwas klein geraten
  • Teilweise sehr ungleichmäßige Ergebnisse
  • Wenig Fassungsvermögen und dafür zu teuer
  • Bei harten Zutaten kommt er an seine Grenzen
  • Qualität nur mittelmäßig
  • Nüsse bleiben sehr grob
  • Sehr anstrengend, da man oft drücken muss
  • Zwiebeln und Käse bleiben unverhältnismäßig grob
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Zerkleinerer oder Küchenmaschine?

Auch wenn Profi-Köche über Zerkleinerer die Nase rümpfen: Wer nicht so gut mit dem Küchenmesser umgehen kann wie ein Profi, für den ist ein Multi-Zerkleinerer ein toller Alltagshelfer in der Küche, der einem viel Schneidearbeit abnimmt. Mit einem Messer schneidet man sich außerdem leichter, vor allem, wenn es schnell gehen muss. Das passiert mit einem Zerkleinerer nicht so schnell. Nur bei der Reinigung muss man aufpassen.

Vor allem wenn viel Gemüse klein geschnitten werden muss, spart man sich mit einem Multi-Zerkleinerer viel Zeit und Mühe. Aber ein Zerkleinerer schnippelt nicht nur Zwiebeln und Gemüse in Sekundenschnelle klein, er mahlt auch problemlos Nüsse und reibt selbst harten Käse wie Parmesan.

All das kann natürlich auch die Universal-Küchenmaschine – aber die nimmt viel mehr Platz in der Küche weg. Und erst einmal die richtigen Teile herauszusuchen und zusammenzusetzen ist viel zu umständlich, wenn man nur mal eben eine Zwiebel und eine Karotte schneiden muss. Ganz abgesehen davon, dass eine Küchenmaschine um ein Vielfaches teurer ist.

Multi-Zerkleinerer arbeiten ganz ähnlich wie ein Food Processor: Sie haben ein rotierendes Messer, dass alles, was man ihm vorwirft, gnadenlos klein kriegt. Verschiedene Aufsätze kann man sich damit sparen.

Elektrisch oder manuell?

Viele Multi-Zerkleinerer setzen dazu auf einen möglichst starken Elektromotor, aber so viel Kraft ist eigentlich gar nicht nötig. In unserem Test zeigte sich, dass auch Geräte mit geringerer Leistung ihre Arbeit oft ebenso gut erledigten. Selbst manuell betriebene Zerkleinerer ohne Motor machten im Test eine gute Figur.

Mechanische Geräte sind allerdings nicht unbedingt günstiger als ihre elektrischen Geschwister. Dafür spart man sich einiges an Platz und: Die manuellen Geräte hat man schneller im Einsatz, weil man sich das Hantieren mit Kabel und Stecker spart.

Dafür muss man aber auch mit der eigenen Muskelkraft Obst, Gemüse, Nüsse, Fleisch oder andere Zutaten zerkleinern – und das kann ganz schön anstrengend werden. Je nach Bauart setzt sich die Klinge im Inneren durch das Ziehen einer Schnur, das Drehen einer Kurbel oder das Drücken auf der Oberseite des Gerätes in Bewegung.

So haben wir getestet

Alle Multi-Zerkleinerer im Test mussten dasselbe Testprogramm absolvieren: Wir haben mit jedem Gerät Zwiebeln und Karotten geschnitten, Haselnüsse gemahlen und Parmesan gerieben, um unterschiedliche Härtegrade und Konsistenzen zu testen.

Im Test haben wir Handhabung und Verarbeitungsqualität geachtet, schließlich soll der Küchenhelfer ja einige Zeit von Nutzen sein und nicht nach Kurzem schon den Geist aufgeben.

Außerdem war uns natürlich auch die Reinigung wichtig. Wie gut und schnell ist das erledigt und kann man die Einzelteile auch in der Spülmaschine reinigen?

Und zu guter Letzt ging es natürlich auch um den Preis. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung musste natürlich ebenfalls stimmen, denn wer zu günstig kauft, kauft zweimal. Zu viel muss man aber auch nicht unbedingt ausgeben.

Testsieger: Grundig 7680 Delisia

Der Grundig 7680 Delisia lieferte von allen Multi-Zerkleinerern im Test die besten Ergebnisse. Seine vier Edelstahlmesser schafften es problemlos, alle Zutaten aus unserem Test zu zerkleinern.

Der hochwertige Edelstahlkorpus ist nicht nur schön anzusehen, sondern macht auch einen sehr robusten und langlebigen Eindruck. Der Kunststoffbehälter ist aus BPA-freien Materialien und wirkt ebenfalls sehr stabil. Der Zerkleinerer von Grundig steht dank einer Anti-Rutsch Unterlage fest auf seinem Platz, auch wenn harte Zutaten wie Nüsse zerkleinert werden.

Testsieger

Grundig 7680 Delisia

Ebenfalls positiv: Der Grundig bietet zwei Geschwindigkeitsstufen. Das haben zwar auch einige andere Modelle im Testfeld, doch bei den meisten enttäuschte uns die erste Stufe. Sie war zu schwach und konnte gerade noch Zwiebeln zufriedenstellend zerhacken, harte Zutaten blieben dagegen zu groß. Wenn man dann die zweite Stufe verwendete, wurden das Ergebnis entweder zu breiig oder viel feiner, als wir das gerne gehabt hätten.

Unser Testsieger hat da einen guten Mittelweg gefunden. Stufe eins zerkleinert die Zutaten grob, Stufe zwei etwas feiner. Will man wirklich ein sehr feines Ergebnis, dann drückt man einfach länger auf den Knopf.

Praxistest

Der Grundig 7680 Delisia schlug sich im Test sehr gut. Seine Leistung von 500 Watt ist völlig ausreichend aber auch nicht überdimensioniert. Mit 500 ml ist der Behälter für die meisten Aufgaben ausreichend groß, braucht man allerdings viel Zerkleinertes, muss man das in mehreren Durchgängen machen.

Zwiebeln sollten lediglich auf der ersten Stufe zerkleinert werden, Stufe zwei war uns zu stark, die Zwiebeln wurde dann schnell breiig. Meist muss man wenig Zeit investieren, ein kurzer Druck genügt, um die Zutaten in die gewünschte Größe zu zerkleinern.

Auch beim Mahlen von Nüssen zeigte der Grundig keine Probleme. Auf Stufe zwei wurden wir ebenfalls schnell mit einem guten, sehr gleichmäßigen Ergebnis belohnt.

Der Behälter und die Zubehörteile können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Spült man per Hand, macht das aber auch keine Probleme, man sollte allerdings aufpassen, dass man sich nicht an den scharfen Klingen schneidet.

Grundig 7680 Delisia im Testspiegel

Bislang sind noch keine anderen Tests mit unserem Favoriten gemacht worden. Sobald weitere Testergebnisse vorliegen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es noch eine ganze Reihe guter Multi-Zerkleinerer, die wir ebenfalls empfehlen können.

Wenn Geld egal ist

Kitchen Aid Mini Food Processor

Test Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food Processor
Schönes Retro-Design zusammen mit einer sehr guten Leistung könnten dem Kitchen Aid fast den ersten Platz sichern - doch dafür ist er etwas zu teuer.

Wenn man Kitchen Aid hört, dann denkt man sofort an das unverwechselbare Retro-Design. Dieser Linie ist der Hersteller auch beim Mini Food Processor treu geblieben. Hier ist alles auf höchstem Niveau: Design, Qualität und Leistung.

Die eher geringen 240 Watt Motorleistung setzt der Kitchen Aid Zerkleinerer bravourös um und hat auch mit Nüssen und Käse keinerlei Probleme. Man kann gar nicht so schnell schauen, wie die Zutaten zerkleinert werden. Auch hier hat man zwei Geschwindigkeitsstufen zur Auswahl, die wie beim Testsieger von Grundig gut abgestuft sind. Zwar hat Kitchen Aid nur zwei Edelstahlklingen verbaut, die machen ihren Job allerdings ebenso gut wie die vier des Grundig.

Zusätzlich hat der Deckel des Mini Food Processors eine Eintropfmulde für Flüssigkeiten wie Öl, damit sie bei Bedarf gleichmäßig in die Masse eingearbeitet werden können. Wie bei fast allen Geräten weist der Hersteller darauf hin, dass Kaffeebohnen oder harte Gewürze nicht verarbeitet werden sollen, da sonst das Kunststoffgehäuse beschädigt werden könnte.

Gestört hat uns eigentlich nur das etwas zu kurze Kabel – und der Preis: Mit 70 Euro ist der Kitchen Aid Zerkleinerer nicht gerade ein Schnäppchen. Deshalb schafft er es auch nicht auf den ersten Platz.

Aber wenn Sie die Mehrkosten nicht scheuen, oder es unbedingt ein Gerät von Kitchen Aid sein muss, machen sie mit dem Mini Food Processor von Kitchen Aid nichts falsch.

Für Single-Haushalte

WMF Küchenminis Zerkleinerer

Test Zerkleinerer: WMF Küchenminis Zerkleinerer
Trotz geringer Wattanzahl schafft der Küchenmini es, die Zutaten schnell klein zu kriegen. Für große Haushalte ist er aber zu winzig.

Wenn es ein möglichst kompaktes Gerät sein soll, empfehlen wir Ihnen den WMF Küchenminis Zerkleinerer. Wer auf das WMF-typische Edelstahldesign steht und bereit ist, für ein kleines Gerät über 30 Euro auszugeben, wird mit dem Mini-Helfer seine Freude haben.

Obwohl er gerade einmal 65 Watt mitbringt, bekam er alle Zutaten in unserem Test problemlos klein. Sogar die harten Nüsse und der Käse konnten den kleinen Küchenhelfer nicht stoppen. Die beiden Edelstahlklingen machen einen robusten Eindruck und weder die Zwiebeln noch der Käse wurden beim Zerkleinern matschig.

Doch schon im Produktnamen steckt das Problem: der Küchenmini ist wirklich mini. Das Fassungsvermögen des Behälters beträgt gerade mal 400 ml, er war damit der kleinste im Testfeld. Mehr als eine Zwiebel auf einmal schafft man damit nicht. Für Singlehaushalte oder alle, die sowieso schon keinen Platz mehr in den Küchenschränken haben, ist WMF Küchenminis Zerkleinerer aber genau das Richtige.

Gut & günstig

Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer

Test Zerkleinerer: Rosenstein und Söhne Multizerkleinerer
Mit schickem Glasbehälter, der einiges an Platz bietet und ordentlichen Ergebnissen bekommt man durchaus was für sein Geld.

Mit einer richtig großen Glasschüssel kommt der Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer. Mit ihm bekommt man viel auf einmal klein, die Schüssel hat ganze 1,5 Liter Fassungsvermögen. Sie ist aus dickem Glas gefertigt, das wirkt sehr hochwertig, ist aber auch schwer.

Bei Zwiebeln gab es keine Probleme, auch Karotten wurden nach ein paar Sekunden Wartezeit sehr schön gleichmäßig und klein. Käse und Nüsse wurden aber etwas ungleichmäßig und grob zerkleinert.

Die kleinere der beiden Geschwindigkeitsstufen kann man eigentlich nicht gebrauchen. Für Zwiebeln mag sie in Ordnung sein, doch auch da bleiben die Stücke noch recht grob. Alles andere muss man mit der zweiten Stufe zerkleinern, sonst tut sich da nix.

Für gerade einmal knapp 24 Euro bekommt man mit dem Rosenstein & Söhne einen guten Multi-Zerkleinerer für wenig Geld, mit dem man dank großer Schüssel viel auf einmal zerkleinern kann. Allerdings braucht man für ihn genügend Stellfläche.

So gut wie identisch: Der Rosenstein & Söhne und der First Austria Zerkleinerer.
So gut wie identisch: Der Rosenstein & Söhne und der First Austria Zerkleinerer.
Manuelle Alternative

Fissler Finecut

Test Zerkleinerer: Fissler Finecut
Wer gerne etwas Hand anlegt, ist mit dem Fissler gut beraten. Nach ein wenig Kraftanstrengung bringt auch er fast alles schön klein.

Wir waren zunächst skeptisch, ob handbetriebene Zerkleinerer mit ihren elektrischen Kollegen mithalten können, aber der Test belehrte uns eines Besseren: Auch ohne Strom kriegt man Gemüse problemlos klein, bei Käse und Nüssen wird es allerdings schwierig. Dafür sind die manuellen Geräte leichter und handlicher – und man spart sich das Hantieren mit Kabel und Stecker.

Unsere Empfehlung bei den manuellen Zerkleinerern ist der Fissler Finecut. Er hat einen großen Behälter, in dem 900 ml Zutaten Platz finden. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch die eingesetzten Messer machen einen guten Eindruck. Zusätzlich mitgeliefert wird ein Schleuderkörbchen, ein Mixereinsatz und ein Spachtel.

Die Ergebnisse des Praxistests können sich sehen lassen. Für ein mechanisch betriebenes Gerät schlägt sich der Fissler sehr gut. Die Zwiebel hatten für uns die beste Größe und Konsistenz im gesamten Testfeld, doch auch Karotten überzeugten. Der Käse war ebenfalls gut, hätte aber ein wenig feiner sein können. Auch bei den Nüssen blieben relativ große Stücke übrig – und der Kraftaufwand war hier schon recht hoch.

Die Handhabung ist sehr einfach, man setzt die Klingen ein, den Deckel drauf und hält mit einer Hand das Gerät fest, während man mit der anderen an der Schnur zieht. Das tut man so oft, bis die Zutaten die gewünschte Größe erreicht haben – oder man keine Lust mehr hat. Denn mit der Zeit geht es ganz schön auf den Arm.

Für knapp über 30 Euro ist der Fissler Finecut für ein manuelles Gerät nicht gerade günstig, dafür nimmt er sehr wenig Platz ein und verbraucht keinen Strom.

Außerdem getestet

Auch in dieser Kategorie sind durchaus Geräte dabei, die für Sie interessant sein könnten. Doch aus dem ein oder anderen Grund hat es für uns nicht zur Empfehlung gereicht.

Am Grundig CH 6280 gibt es kaum etwas auszusetzen. Er macht allerdings einen etwas unmodernen Eindruck, was auch daran liegt, dass er schon einige Zeit länger auf dem Markt ist als unser Testsieger. Auch hat er mit 450 Watt etwas weniger Leistung und auch nur eine Geschwindigkeitsstufe. Das hat sich vor allem bei den Zwiebeln bemerkbar gemacht, die im Gegensatz zum Testsieger etwas matschig wurden.

Homeasy Zerkleinerer

Der Homeasy Zerkleinerer konnte uns nicht richtig überzeugen. Er hat zwar einen sehr großen, aus Edelstahl gefertigten Behälter, doch die Ergebnisse waren leider nur mittelmäßig. Man muss relativ viel Kraft aufwenden, damit auch wirklich etwas passiert. Die erste der beiden vorhandenen Stufen ist leider nicht zu gebrauchen, selbst Zwiebeln werden damit nicht besonders klein. Das gesamte Gerät wackelt stark während des Zerkleinerns und macht insgesamt einen nicht so hochwertigen Eindruck. Da gibt es für knapp 40 Euro bessere Geräte.

Etwas enttäuscht waren wir vom Moulinex DP800G. Gerade wegen seiner starken 1000 Watt waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, denn das ist für den kleinen Behälter zu viel des Guten. Kaum hatten wir auch nur eine Millisekunde auf den Startknopf gedrückt, waren die Zwiebeln schon Matsch. Auch die Nüsse wurden extrem fein gemahlen. Außerdem ist der Moulinex Zerkleinerer sehr klobig.

Sweet Alice Zerkleinerer

Auch der Sweet Alice Zerkleinerer kommt mit einer großen Glasschüssel, überzeugte uns aber beim Zerkleinern nicht. Die Zwiebeln wurden sehr matschig, dafür blieben die härteren Zutaten viel zu grob. Auch wenn man den Knopf mehrmals betätigte, änderte sich daran nichts. Da gibt es aus unserer Sicht bessere Geräte für das gleiche oder sogar weniger Geld.

Russell Hobbs 24660-56

Wenn Sie auch mit etwas gröber zerkleinerten Zutaten zufrieden sind, ist der Russell Hobbs 24660-56 vielleicht keine schlechte Wahl. Er hat zwar nur 200 Watt, schafft damit aber auch Nüsse und Käse, macht sie aber nicht so klein wie manch anderer Zerkleinerer im Test. Zum Betätigen der Taste muss man relativ viel Kraft aufwenden. Immerhin kommt der Russell Hobbs mit Glassschüssel.

Kenwood CH 257 Lafer Edition

Zerkleinerer Test: Kenwood CH257 Lafer Edition.

Keine Preise gefunden.

Mit dem Kenwood CH257 Lafer Edition holen Sie sich ein echtes Kraftpaket ins Haus. Zwar hat er wie unser Testsieger 500 Watt, die setzt er allerdings sehr gut um und bekommt alles klein, was man ihm gibt. Der Kenwood steht dank großer Saugnäpfe sehr stabil auf der Arbeitsplatte. Allerdings ist der Zerkleinerer von Kenwood nur noch in Restposten erhältlich.

Eher wie ein Pilz als ein Küchengerät sieht der Bosch MMR08R2 aus. In den 800-ml-Behälter passt einiges hinein, beim Zerkleinern ging er allerdings sehr ungleichmäßig zu Werk. Zwiebeln waren teilweise fein und teilweise sehr grob, der Käse war uns fast schon zu fein gemahlen und für die Nüsse brauchte er vergleichsweise lange. Aufgrund der wenig gleichmäßigen Ergebnisse ist er uns keine Empfehlung wert.

Tupperware Turbo Chef

Zerkleinerer Test: Tupperware Turbo Chef.

Keine Preise gefunden.

Der Turbo Chef von Tupperware macht seinem Namen alle Ehre. Wie man das von Tupperware erwartet, ist der Zerkleinerer sehr gut verarbeitet und macht seine Sache für ein manuelles Gerät wirklich gut. Lediglich mit den Nüssen hatte er Probleme, was allerdings bei allen manuellen Geräten der Fall war. Für ein derart kleines Gerät mit einer Füllmenge von nur 300 ml ist er aber zu teuer.

Keynis Zerkleinerer

Der Keynis Zerkleinerer war das günstigste Gerät im Testfeld. Für knapp 13 Euro bekommt man allerdings auch ein Gerät, dass nicht allzu lange halten dürfte. Die Klingen sind nicht sehr hochwertig und auch der Kunststoff könnte solider sein. Auch hier handelt es sich um ein manuelles Gerät, doch im Gegensatz zum Turbo Chef oder unserer Empfehlung von Fissler muss man hier sehr oft an der Schnur ziehen, damit sich überhaupt etwas tut. Dennoch blieben die Ergebnisse unter unseren Erwartungen.

Tatuer Zerkleinerer

Mit dem ebenfalls recht günstigen Zerkleinerer von Tatuer waren wir ebenfalls nicht zufrieden. Lediglich die Zwiebeln konnte er gut zerkleinern, doch bei den restlichen Zutaten hatten wir ähnliche Probleme wie beim Keynis. Wer nur ein Gerät zum Zwiebelschneiden braucht, kann auf ihn zurückgreifen. Ansonsten sollte man lieber eine unserer Alternativen wählen.

Zyliss Zick-Zick Gemüsehacker

Das Konzept des Zyliss Zick-Zick Gemüsehackers ist ein anderes als das der sonst getesteten, manuellen Geräte. Hier drückt man oben auf das Gerät und das so oft, bis die Zutaten klein sind. Das ist anstrengender als an einer Schnur zu ziehen und außerdem bringt das gezackte Edelstahlmesser nicht so gute Ergebnisse wie eine einfache Klinge. Für fast 26 Euro sollte man lieber noch zehn Euro mehr in die Hand nehmen und den deutlich besseren Fissler kaufen.

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Kommentare

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Sumye
Sumye

Sie haben Krups GVA 241 400W Silber, Weiß Küchenmaschine vergessen ,sollte eigentlich
auch dazu gehören ? Würde mich interessieren
wie es abschneiden könnte.