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Der beste Zerkleinerer

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Zerkleinerer Test: Kenwood Ch580 Aufmacher
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Wir haben 29 Zerkleinerer getestet. Unser Testsieger ist der Kenwood CH580, der viel Power mitbringt und mit seiner einfachen und angenehmen Handhabung überzeugt. Auch die Reinigung ist durch seine zerlegbaren Teile ein Kinderspiel.

Update 8. November 2019

Wir haben vier neue Zerkleinerer getestet. Unser neuer Testsieger ist der Kenwood CH580, der mit einer tollen Handhabung, ordentlich Leistung und einem guten Preis überzeugen konnte.

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18. Dezember 2018

Wir haben acht neue Zerkleinerer getestet und drei neue Empfehlungen: Der Bosch MMR08A1 ist ein toller Allrounder zu einem guten Preis. Die No-Name-Überraschung Kealive LB7004A ist ein echtes Platzwunder und der Grundig MM5150 überzeugt mit viel Power.

Zerkleinerer sind praktische kleine Küchenhelfer, die einem viel mühselige Schneidearbeit abnehmen können. Gerade wenn viel Gemüse geschnippelt werden muss, sind sie eine große Erleichterung. Im Gegensatz zur Universal-Küchenmaschine, sind sie viel kompakter, deutlich schneller und leichter zusammengebaut und nicht zuletzt wesentlich günstiger.

Kein Wunder, dass es da eine große Auswahl an Modellen gibt. Wir haben 25 Multi-Zerkleinerer mit Preisen zwischen sehr günstigen 13 und happigen 70 Euro besorgt und getestet, davon sind aktuell noch 20 lieferbar.

Neben elektrisch betriebenen Zerkleinerern haben wir uns auch manuelle Zerkleinerer angesehen. Die besten von ihnen erledigen die meisten Aufgaben ebenfalls gut, nur beim Käsereiben wird es schwierig. Da diese Geräte aber auch nicht günstiger sind als elektrische Modelle, die dann doch mehr können, sind Sie aus unserer Sicht nicht empfehlenswert.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Kenwood CH580

Der Kenwood CH580 lässt sich sehr angenehm bedienen, man dürckt einfach  auf eine große Bedienfläche und schon geht’s rund. Die Verarbeitung ist wertig – zwar besteht das Gerät aus Kunststoff, der ist allerdings BPA-frei. Die Reinigung geht sehr einfach von der Hand, da man das Gerät bei Bedarf gut auseinandernehmen kann – selbst die Messereinheit lässt sich in zwei Hälften zerlegen. Mit 500 Watt bekommt man außerdem ordentlich Power.

Auch gut

Grundig CH 7680 Delisia

Der Grundig CH 7680 Delisia lieferte rundum überzeugende Ergebnisse, ist sehr gut verarbeitet und kostet nicht viel. Er ist robust und solide gebaut und seine Handhabung ist denkbar einfach. Für einen Preis von knapp 40 Euro bekommt man einen Multi-Zerkleinerer, der alle Einsätze in der Küche bestens absolviert.

Wenn Geld egal ist

Kitchen Aid Mini Food Processor

Test Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food Processor
Schönes Retro-Design zusammen mit einer sehr guten Leistung könnten dem Kitchen Aid fast den ersten Platz sichern – doch dafür ist er zu teuer.

Viele werden sich am Kitchen Aid Mini Food Processor gar nicht satt sehen können, denn das typische Retro-Design von Kitchen Aid ist einfach niedlich. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und auch sonst macht der Zerkleinerer einen guten Eindruck: Nüsse werden genauso problemlos zerkleinert wie Zwiebeln, Karotten und Käse. Das einzige Manko ist der Preis, er ist immerhin fast doppelt so teuer wie unser Favorit.

Formschön

Bosch MMR08

Der Bosch MMR08 fällt zunächst durch seine elegante Form auf, aber er kann auch was. Der Aufsatz lässt sich einfach nach unten drücken, um das Zerkleinern zu starten. Man kann den Bosch sehr gut verstauen, denn das Kabel kann man einfach um den Aufsatz wickeln. Alle Teile bis auf die Edelstahlklingen bestehen aus Kunststoff.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istFormschön
Modell Kenwood CH580 Grundig CH 7680 Delisia Kitchen Aid Mini Food Processor Bosch MMR08 Grundig MM 5150 Multi-Cut Compact Duo WMF Küchenminis Zerkleinerer Fissler Finecut Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer WMF Kult X Edition Grundig CH 6280 Tefal K13304 Tupperware Turbo Chef Tefal DPA 130 La Moulinette Russell Hobbs 24660-56 Amzchef WTC-131 Relaxdays 2 in 1 Krups GVA151 Speedy Zyliss Zick-Zick Gemüsehacker Moulinex DP800G
Test Zerkleinerer: Kenwood CH580Test Zerkleinerer: Grundig 7680 DelisiaTest Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food ProcessorTest Zerkleinerer: Bosch MMR08A1Test Zerkleinerer: Grundig MM 5150Test Zerkleinerer: WMF Küchenminis ZerkleinererTest Zerkleinerer: Fissler FinecutTest Zerkleinerer: Rosenstein und Söhne MultizerkleinererTest Zerkleinerer: WMF Kult X EditionTest Zerkleinerer: Grundig CH 6280Test Zerkleinerer: Tefal K13304Zerkleinerer Test: Tupperware Turbo Chef.Test Zerkleinerer: Tefal DPA 130Test Zerkleinerer: Russell Hobbs 24660-56Test Zerkleinerer: Amzchef ZerkleinererTest Zerkleinerer: Relaxdays 2 in 1Test Zerkleinerer: Krups GVA151 SpeedyTest Zerkleinerer: Zyliss Zick-Zick GemüsehackerTest Zerkleinerer: Moulinex DP800G
Pro
  • Wertig
  • Einfache Handhabung
  • Einfache Reinigung
  • Viel Power
  • Guter Preis
  • Sehr gute Qualität
  • Hohe Leistung
  • Sehr gute Ergebnisse
  • Guter Preis
  • Schönes Design
  • Sehr gute und schnelle Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Gute Qualität
  • Großes Fassungsvermögen
  • Angenehme Haptik
  • Kabelhalterung
  • Großes Fassungsvermögen
  • Mikrowellenfest
  • Guter Preis
  • Sehr schnell
  • Super Ergebnis
  • Guter Preis
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gute Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Guter Preis
  • Großes Fassungsvermögen
  • Gute Qualität
  • Viel Zubehör
  • Großer Glasbehälter
  • Gute Ergebnisse
  • Einfache Handhabung
  • Guter Preis
  • Großes Fassungsvermögen
  • Glasbehälter
  • 2 Stufen
  • Leise
  • Schnell
  • Gute Ergebnisse
  • Gute Qualität
  • Guter Preis
  • Ergonomischer Griff
  • Wertig
  • Leichte Reinigung
  • Sehr gute Klingen
  • Gute bis sehr gute Ergebnisse
  • Gute Qualität
  • Sehr gute Mahlergebnisse
  • Schnell
  • Gute Ergebnisse, wenn man die Zutaten etwas gröber will
  • Glasschüssel
  • Guter Preis
  • Große Füllmenge
  • Glasschale
  • Leichte Reinigung
  • Leichte Reinigung
  • Schnell
  • Bei Karotten und Nüssen funktioniert es relativ gut
  • Hübsches Design
  • Einfache Handhabung
Contra
  • Teuer
  • Wirkt etwas klapprig
  • Beim Start muss man gut festhalten, weil fast zu viel Power vorhanden ist
  • Zu wenig Fassungsvermögen
  • Nüsse und Käse bleiben etwas grob
  • Für ein manuelles Gerät recht teuer
  • Etwas klobig
  • Schwer
  • Qualität des Kunststoffes könnte besser sein
  • Aufsatz lässt sich schwer aufstecken
  • Relativ altes Modell
  • Bei harten Zutaten anfangs schwergängig
  • Wenig Fassungsvermögen und dafür zu teuer
  • Teuer
  • Keine gleichmäßigen Ergebnisse
  • Viel Kraftaufwand nötig wg. geringer Wattzahl
  • Nur eine Taste
  • Kopf lässt sich schwergängig aufstecken
  • Keine gute Verarbeitung
  • Gummiring für sicheren Stand geht ständig ab
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Bei harten Zutaten anfangs schwergängig
  • Komplizierter Aufbau
  • Schwere Handhabung
  • Sehr anstrengend, da man oft drücken muss
  • Zwiebeln und Käse bleiben unverhältnismäßig grob
  • Mittelmäßige Ergebnisse, alles sehr fein zerkleinert
  • Viel zu viel Watt für so einen kleinen Behälter
  • Sehr klobig
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Zerkleinerer oder Küchenmaschine?

Auch wenn Profi-Köche über Zerkleinerer die Nase rümpfen: Wer nicht so gut mit dem Küchenmesser umgehen kann wie ein Profi, für den ist ein Multi-Zerkleinerer ein toller Alltagshelfer in der Küche, der einem viel Schneidearbeit abnimmt. Mit einem Messer schneidet man sich außerdem leichter, vor allem, wenn es schnell gehen muss. Das passiert mit einem Zerkleinerer nicht so schnell. Nur bei der Reinigung muss man aufpassen.

Vor allem wenn viel Gemüse klein geschnitten werden muss, spart man sich mit einem Multi-Zerkleinerer viel Zeit und Mühe. Aber ein Zerkleinerer schnippelt nicht nur Zwiebeln und Gemüse in Sekundenschnelle klein, er mahlt auch problemlos Nüsse und reibt selbst harten Käse wie Parmesan.

All das kann natürlich auch die Universal-Küchenmaschine – aber die nimmt viel mehr Platz in der Küche weg. Und erst einmal die richtigen Teile herauszusuchen und zusammenzusetzen ist viel zu umständlich, wenn man nur mal eben eine Zwiebel und eine Karotte schneiden muss. Ganz abgesehen davon, dass eine Küchenmaschine um ein Vielfaches teurer ist.

Multi-Zerkleinerer arbeiten ganz ähnlich wie ein Food Processor: Sie haben ein rotierendes Messer, dass alles, was man ihm vorwirft, gnadenlos klein kriegt. Verschiedene Aufsätze kann man sich damit sparen.

Elektrisch oder manuell?

Viele Multi-Zerkleinerer setzen auf einen möglichst starken Elektromotor, aber so viel Kraft ist eigentlich gar nicht nötig. In unserem Test zeigte sich, dass auch Geräte mit geringerer Leistung ihre Arbeit oft ebenso gut erledigten. Selbst manuell betriebene Zerkleinerer ohne Motor machten im Test eine gute Figur.

Die manuellen Geräte hat man schneller im Einsatz, weil man sich das Hantieren mit Kabel und Stecker spart. Je nach Bauart setzt sich die Klinge im Inneren durch das Ziehen einer Schnur, das Drehen einer Kurbel oder das Drücken auf der Oberseite des Gerätes in Bewegung. Das funktioniert überraschend gut, nur bei klebrigen Zutaten wie Käse stößt das Konzept an seine Grenzen.

Elektrische Geräte sind alltagstauglicher

Mit der eigenen Muskelkraft Obst, Gemüse, Nüsse, Fleisch oder andere Zutaten zu zerkleinern kann allerdings schnell ganz schön anstrengend werden. Noch dazu sind gute mechanische Geräte nicht wirklich günstiger als ihre elektrischen Geschwister. Unsere Empfehlungen sind daher allesamt elektrische Geräte.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Testrunden insgesamt 29 Multizerkleinerer getestet, 19 davon sind aktuell noch lieferbar.

Alle Multi-Zerkleinerer im Test mussten dasselbe Testprogramm absolvieren: Wir haben mit jedem Gerät Zwiebeln und Karotten geschnitten, Haselnüsse gemahlen und Parmesan gerieben, um unterschiedliche Härtegrade und Konsistenzen zu testen. Im Test haben wir Handhabung und Verarbeitungsqualität geachtet, schließlich soll der Küchenhelfer ja einige Zeit von Nutzen sein und nicht nach Kurzem schon den Geist aufgeben.

Außerdem war uns natürlich auch die Reinigung wichtig. Wie gut und schnell ist das erledigt und kann man die Einzelteile auch in der Spülmaschine reinigen? Und zu guter Letzt ging es natürlich auch um den Preis. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung musste ebenfalls stimmen, denn wer zu günstig kauft, kauft zweimal. Zu viel muss man aber auch nicht unbedingt ausgeben.

 Zerkleinerer Test: Kenwood Ch580

Testsieger: Kenwood CH580

Der Kenwood CH580 kann in allen Kategorien überzeugen, aber besonders seine einfache Handhabung bekommt dicke Pluspunkte. Mit 500 Watt werden auch harte Zutaten schnell und gründlich zerkleinert. Auch der Preis von rund 30 Euro ist sehr gut.

Testsieger

Kenwood CH580

Der Zerkleinerer von Kenwood hat einen großen weiß-grauen Motorblock, der von oben auf die Messereinheit und den Behälter gesetzt wird. Er liegt angenehm schwer in der Hand. Die große graue Taste lässt sich leicht drücken, um den Zerkleinerungsvorgang zu starten. Der Kenwood CH580 hat zwei Leistungsstufen, die höhere wird mit mehr Druck auf das Gerät aktiviert – super!

Toll finden wir auch die leichte Reinigung. Die Messereinheit lässt sich in zwei Teile zerlegen, sodass man an jede Stelle gut herankommt. Auch der Deckel des Behälters lässt sich abnehmen und sogar der Gummiring, der für Rutschfestigkeit sorgt, lässt sich gut entfernen und sitzt dennoch fest am Gerät.

In unserem Test wurden Karotten, Zwiebeln, Haselnüsse und Hartkäse gut zerkleinert. Die Zwiebeln waren in nur drei Sekunden fertig, selbst die Haselnüsse brauchten nur vier Sekunden. Da spürt man die 500 Watt deutlich. Das Fassungsvermögen von einem halben Liter ist für die meisten Anwendungen in der heimischen Küche mehr als ausreichend.

Bei unseren Karotten verklemmte sich ein größeres Stück, das dann nochmals gelöst werden musste – das kann allerdings bei jedem Zerkleinerer vorkommen. Beim Hartkäse gab es so harte Stellen vom Rand des Käses, dass der Kenwood wie alle anderen Geräte im Test kapitulierte. Allerdings meisterte der Kenwood CH580 diese Aufgabe noch am besten.

Insgesamt ist der Kenwood CH580 ein tolles Gerät, das leicht zu reinigen ist, eine super Leistung mitbringt und nicht viel kostet. Das Gerät ist langlebig und wird auch mit größeren Härtegraden fertig.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es noch eine ganze Reihe guter Multi-Zerkleinerer, die wir ebenfalls empfehlen können.

Auch gut

Grundig CH 7680 Delisia

Der Grundig 7680 Delisia lieferte tolle Ergebnisse. Seine vier Edelstahlmesser schafften es problemlos, alle Zutaten aus unserem Test zu zerkleinern. Der hochwertige Edelstahlkorpus ist nicht nur schön anzusehen, sondern macht auch einen sehr robusten und langlebigen Eindruck. Der Kunststoffbehälter ist aus BPA-freien Materialien und wirkt ebenfalls sehr stabil. Der Zerkleinerer von Grundig steht dank einer Anti-Rutsch Unterlage fest auf seinem Platz, auch wenn harte Zutaten wie Nüsse zerkleinert werden.

Ebenfalls positiv: Der Grundig bietet zwei Geschwindigkeitsstufen. Das haben zwar auch einige andere Modelle im Testfeld, doch bei den meisten enttäuschte uns die erste Stufe. Sie war zu schwach und konnte gerade noch Zwiebeln zufriedenstellend zerhacken, harte Zutaten blieben dagegen zu groß. Wenn man dann die zweite Stufe verwendete, wurden das Ergebnis entweder zu breiig oder viel feiner, als wir das gerne gehabt hätten.

Das Gerät hat da einen guten Mittelweg gefunden. Stufe eins zerkleinert die Zutaten grob, Stufe zwei etwas feiner. Will man wirklich ein sehr feines Ergebnis, dann drückt man einfach länger auf den Knopf. Der Grundig 7680 Delisia schlug sich im Test sehr gut. Seine Leistung von 500 Watt ist völlig ausreichend aber auch nicht überdimensioniert. Mit 500 ml ist der Behälter für die meisten Aufgaben ausreichend groß, braucht man allerdings viel Zerkleinertes, muss man das in mehreren Durchgängen machen.

Zwiebeln sollten lediglich auf der ersten Stufe zerkleinert werden, Stufe zwei war uns zu stark, die Zwiebeln wurde dann schnell breiig. Meist muss man wenig Zeit investieren, ein kurzer Druck genügt, um die Zutaten in die gewünschte Größe zu zerkleinern.

Auch beim Mahlen von Nüssen zeigte der Grundig keine Probleme. Auf Stufe zwei wurden wir ebenfalls schnell mit einem guten, sehr gleichmäßigen Ergebnis belohnt. Der Behälter und die Zubehörteile können einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Spült man per Hand, macht das aber auch keine Probleme, man sollte allerdings aufpassen, dass man sich nicht an den scharfen Klingen schneidet.

Wenn Geld egal ist

Kitchen Aid Mini Food Processor

Test Zerkleinerer: Kitchen Aid Mini Food Processor
Schönes Retro-Design zusammen mit einer sehr guten Leistung könnten dem Kitchen Aid fast den ersten Platz sichern – doch dafür ist er zu teuer.

Wenn man Kitchen Aid hört, dann denkt man sofort an das unverwechselbare Retro-Design. Dieser Linie ist der Hersteller auch beim Mini Food Processor treu geblieben. Hier ist alles auf höchstem Niveau: Design, Qualität und Leistung.

Die eher geringen 240 Watt Motorleistung setzt der Kitchen Aid Zerkleinerer bravourös um und hat auch mit Nüssen und Käse keinerlei Probleme. Man kann gar nicht so schnell schauen, wie die Zutaten zerkleinert werden. Auch hier hat man zwei Geschwindigkeitsstufen zur Auswahl, die wie beim Testsieger von Grundig gut abgestuft sind. Zwar hat Kitchen Aid nur zwei Edelstahlklingen verbaut, die machen ihren Job allerdings ebenso gut wie die vier des Grundig.

Zusätzlich hat der Deckel des Mini Food Processors eine Eintropfmulde für Flüssigkeiten wie Öl, damit sie bei Bedarf gleichmäßig in die Masse eingearbeitet werden können. Wie bei fast allen Geräten weist der Hersteller darauf hin, dass Kaffeebohnen oder harte Gewürze nicht verarbeitet werden sollen, da sonst das Kunststoffgehäuse beschädigt werden könnte.

Gestört hat uns eigentlich nur das etwas zu kurze Kabel – und der Preis: Mit 70 Euro ist der Kitchen Aid Zerkleinerer nicht gerade ein Schnäppchen. Deshalb schafft er es auch nicht auf den ersten Platz.

Aber wenn Sie die Mehrkosten nicht scheuen, oder es unbedingt ein Gerät von Kitchen Aid sein muss, machen sie mit dem Mini Food Processor von Kitchen Aid nichts falsch.

Formschön

Bosch MMR08

Der Bosch MMR08 wirkte zuerst relativ leicht und klapprig, doch das Gerät hat uns eines Besseren belehrt. Das Zerkleinern ging schnell, der Aufsatz hat eine gute Haptik und auch die Halterung fürs Kabel finden wir sehr praktisch. Die Lautstärke des Geräts bewegt sich im Mittelfeld.

Das Zerkleinern ging schnell – die Zwiebeln klebten zwar am Rand, das Ergebnis war aber gut. Auch die Möhren waren sehr flott kleingemacht. Beim Käse und den Nüssen hat es etwas länger gedauert, da wir hier ein besonders feines Ergebnis erreichen wollten, doch auch bei diesen Zutaten konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Die Lautstärke lag bei härteren Lebensmitteln anfangs bei 70 Dezibel, was schon etwas lauter ist.

Mit 800 Millilitern passt eine Menge in den Bosch hinein. Auch der Preis geht in Ordnung. Wer ein kleines, hübsches Gerät sucht, das sich gut verstauen lässt, liegt beim Bosch richtig.

Außerdem getestet

Grundig MM 5150 Multi-Cut Compact Duo

Der Grundig MM5150 ist ein echtes Kraftpaket. Er ist unglaublich schnell und macht seine Sache sehr gut. Leider leidet die Handhabung ein wenig unter der vielen Power, man muss das Gerät gut festhalten, wenn man es anschaltet. Die Lautstärke befindet sich auch hier im Mittelfeld.

Bei unseren Tests hat der Grundig Multi Cut Compact sehr gute Ergebnisse geliefert. Lediglich bei den Möhren ist ein grobes Stück übrig geblieben, aber wir verzeihen das, weil sowas bei ungünstiger Stellung der Stücke mal passieren kann. Das Gerät wirkt trotz Kunststoff solide, die Klingen sind herausnehmbar und gut zu reinigen. Der Startknopf befindet sich an der Vorderseite des Aufsatzes. Das ist zwar anfangs ungewohnt, doch man kommt schnell damit klar.

500 Milliliter Füllmenge ist für die meisten in der Heimküche anfallenden Mengen ausreichend. Auch preislich liegt dasGerät im Rahmen. Für alle, die richtig viel Power wollen und kein Problem damit haben, das Gerät beim Zerkleinern festhalten zu müssen, ist der Grundig eine gute Wahl.

Die WMF Kult X Edition wäre eigentlich ein Anwärter für eine Empfehlung, wenn nicht sogar für den Testsieger gewesen. Sie bekam die Zutaten leise und gleichmäßig klein, das hochwertige Material, bestehend aus Glas und Metall, gefiel – und auch die Schnelligkeit hat uns überzeugt. Jedoch gab es gleich nach dem ersten Testdurchlauf ein böses Erwachen: Der Aufsatz lässt sich sehr schwer wieder auf die Basis setzen und nur nach viel Geruckel und Herumschieben konnte man weiterarbeiten. Das war leider ein ausschlaggebender Punkt, keine Empfehlung für das sonst tolle Gerät auszusprechen. Schade!

Tefal DPA 130 La Moulinette

Beim Gerät von Tefal, der La Moulinette DPA 130, haben wir eine interessante Beobachtung gemacht: Der Zerkleinerer ist extrem schnell und mahlt mit großer Kraft Zutaten klein, jedoch erwischt er nur die Hälfte, sodass bei unserem Zwiebeldurchlauf ein Teil Zwiebelpüree und ein Teil noch zu grob war. Auch die rote Farbe der Möhren hat das Gerät sehr schnell angenommen, was die Reinigung erschwert. Beim Käse und den Nüssen hat das Gerät sogar die besten Ergebnisse im ganzen Test geliefert, aber bei weichen Zutaten sollte man zu einem anderen Zerkleinerer greifen.

Krups GVA151 Speedy

Der Krups Speedy GVA151 hat uns im zweiten Testlauf am wenigsten gefallen. Er lässt sich sehr schwer aufbauen und schließen, auch das Auslösen ist nicht angenehm. Dazu kommt, dass der Druckknopf wie ein billiges Plastikteil wirkt. Unsere Zwiebeln wurden nicht richtig fein, das Kabel ist sehr kurz und auch die Lautstärke lässt zu wünschen übrig.

WMF Küchenminis Zerkleinerer

Der WMF Küchenminis Zerkleinerer bekam trotz geringer Wattzahl alle Zutaten problemlos klein. Die beiden Edelstahlklingen machen einen robusten Eindruck und weder die Zwiebeln noch der Käse wurden beim Zerkleinern matschig. Doch schon im Produktnamen steckt das Problem: der Küchenmini ist wirklich mini. Das Fassungsvermögen des Behälters beträgt gerade mal 400 ml, er war damit der kleinste im Testfeld. Mehr als eine Zwiebel auf einmal schafft man damit nicht.

Der Fissler Finecut ist unter den handbetriebenen Zerkleinerern noch der beste. Er hat einen großen Behälter, in dem 900 ml Zutaten Platz finden. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch die eingesetzten Messer machen einen guten Eindruck. Insgesamt bekam wir solide Ergebnisse – der Käse hätte aber ein wenig feiner sein können. Auch bei den Nüssen blieben relativ große Stücke übrig – und der Kraftaufwand war hier schon recht hoch.

Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer

Mit einer richtig großen Glasschüssel kommt der Rosenstein & Söhne Multizerkleinerer. Mit ihm bekommt man viel auf einmal klein, die Schüssel hat ganze 1,5 Liter Fassungsvermögen. Sie ist aus dickem Glas gefertigt, das wirkt sehr hochwertig, ist aber auch schwer. Bei weichen Zutaten gab es keine Probleme, Käse und Nüsse wurden aber ungleichmäßig und grob zerkleinert. Die kleinere der beiden Geschwindigkeitsstufen kann man nicht gebrauchen. Für Zwiebeln mag sie in Ordnung sein, doch auch da bleiben die Stücke noch recht grob. Alles andere muss man mit der zweiten Stufe zerkleinern, sonst tut sich da nix.

Am Grundig CH 6280 gibt es kaum etwas auszusetzen. Er macht allerdings einen etwas unmodernen Eindruck, was auch daran liegt, dass er schon einige Zeit länger auf dem Markt ist als unser Testsieger. Auch hat er mit 450 Watt etwas weniger Leistung und auch nur eine Geschwindigkeitsstufe. Das hat sich vor allem bei den Zwiebeln bemerkbar gemacht, die im Gegensatz zum Testsieger etwas matschig wurden.

Der Tefal K13304 ist ein schönes manuelles Gerät, das einen ergonomischen Griff hat und sich auch gut reinigen lässt. Obwohl er nur zwei Schneidemesser hat, arbeitet er effizient. Nur am Anfang des Zerkleinerungsprozesses muss man ganz schön Kraft anwenden oder das Gemüse vorher schon gut zerschneiden. Da das allerdings nicht Sinn der Sache ist, vergeben wir hier keine Empfehlung. Nachdem die groben Stücke aber leichter verarbeitet werden können, erhält man hier tolle Ergebnisse. Bei den manuellen Geräten spielt er ganz oben mit.

Etwas enttäuscht waren wir vom Moulinex DP800G. Gerade wegen seiner starken 1000 Watt waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, denn das ist für den kleinen Behälter zu viel des Guten. Kaum hatten wir auch nur eine Millisekunde auf den Startknopf gedrückt, waren die Zwiebeln schon Matsch. Auch die Nüsse wurden extrem fein gemahlen. Außerdem ist der Moulinex Zerkleinerer sehr klobig.

Russell Hobbs 24660-56

Wenn Sie auch mit etwas gröber zerkleinerten Zutaten zufrieden sind, ist der Russell Hobbs 24660-56 vielleicht keine schlechte Wahl. Er hat zwar nur 200 Watt, schafft damit aber auch Nüsse und Käse, macht sie aber nicht so klein wie manch anderer Zerkleinerer im Test. Zum Betätigen der Taste muss man relativ viel Kraft aufwenden. Immerhin kommt der Russell Hobbs mit Glassschüssel.

Der Amzchef konnte wenig begeistern. Zwar hat er eine schöne große Glasschale mit 1500 Millilitern Füllmenge, das wars dann aber auch schon mit den Vorteilen. Der Gummiring, der unterm Gefäß angebracht ist, fällt immer wieder ab, der Motorblock lässt sich jedes Mal nur schwergängig aufsetzen – so macht das Kochen keinen Spaß! Zwar ist er nicht so teuer, wenn man aber ein paar Euro mehr drauflegt bekommt man schon super Geräte.

Relaxdays 2 in 1

Test Zerkleinerer: Relaxdays 2 in 1

Keine Preise gefunden.

Zwar hat der Relaxdays gleich fünf Edelstahlmesser, die helfen ihm aber auch nicht wirklich, da man bei gröberen Gemüsestücken ordentlich Kraft aufwenden muss, um den Zerkleinerungsvorgang in Gang zu bringen. Das schaffen sogar Geräte mit nur zwei Messern besser. Den Deckel sollte man nicht unter fließendem Wasser reinigen, da sich darin Wasser sammelt, das allerdings durch eine kleine Öffnung abfließen kann – so ganz optimal ist das trotzdem nicht.

Tupperware Turbo Chef

Der Turbo Chef von Tupperware macht seinem Namen alle Ehre. Wie man das von Tupperware erwartet, ist der Zerkleinerer sehr gut verarbeitet und macht seine Sache für ein manuelles Gerät wirklich gut. Lediglich mit den Nüssen hatte er Probleme, was allerdings bei allen manuellen Geräten der Fall war. Für ein derart kleines Gerät mit einer Füllmenge von nur 300 ml ist er aber zu teuer.

Zyliss Zick-Zick Gemüsehacker

Das Konzept des Zyliss Zick-Zick Gemüsehackers ist ein anderes als das der sonst getesteten, manuellen Geräte. Hier drückt man oben auf das Gerät und das so oft, bis die Zutaten klein sind. Das ist anstrengender als an einer Schnur zu ziehen und außerdem bringt das gezackte Edelstahlmesser nicht so gute Ergebnisse wie eine einfache Klinge. Für fast 26 Euro sollte man lieber noch zehn Euro mehr in die Hand nehmen und den deutlich besseren Fissler kaufen.

3
Kommentare

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Tatiana Bobrovnik
Tatiana Bobrovnik

Sehr schöner Testbericht.

Anita Darok
Anita Darok

Ich schätze sehr die Firma Gefu mit ihren tollen Hobeln, Reiben etc. Schade, dass deren manueller Multizetkleinerer nicht getestet wurde.

Sumye
Sumye

Sie haben Krups GVA 241 400W Silber, Weiß Küchenmaschine vergessen ,sollte eigentlich
auch dazu gehören ? Würde mich interessieren
wie es abschneiden könnte.