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Die beste Action-Cam

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Action-Cam Test: Actioncamtestaugust2020 Gopro Hero9black
Jochen Wieloch

Jochen Wieloch

begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­selektronik. Er ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.

Wir haben 34 Action-Cams getestet. Die beste für die meisten ist die GoPro Hero8 Black. Sie begeistert durch eine optimierte Bewegungsglättung, eine tolle Bildqualität, mannigfaltige Einstellmöglichkeiten und Sprachsteuerung. Die DJI Osmo Action ist ihr dicht auf den Fersen – ein Kopf-an-Kopf-Duell, bei dem Ihre individuellen Ansprüche über den Kauf des jeweiligen Modells entscheiden.

Update 16. September 2020

GoPro hat die neue Hero9 Black vorgestellt. Ein Testmuster ist bereits an uns unterwegs. Wir werden den Testbericht so schnell wie möglich aktualisieren.

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7. August 2020

Wir haben vier zusätzliche Action-Cams getestet. Unser neuer Testsieger ist die GoPro Hero8 Black. Zudem haben wir mit der Insta360 ONE R ein hochinteressantes Modell mit 360-Grad-Funktion getestet, zur Empfehlung reicht es bei ihr aber nicht.

20. Februar 2020

Mit der GoXtreme Black Hawk+ 4K haben wir eine neue Empfehlung für Sparfüchse.

7. Februar 2020

Mit der GoXtreme Manta 4K haben wir eine neue Action-Cam getestet. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht gereicht.

13. Dezember 2019

Wir haben die neue GoXtreme Phantom 4K in unseren Test aufgenommen. Sie hat sich wacker geschlagen – vor allem für ihren günstigen Preis – und verdient sich damit eine Empfehlung.

1. Oktober 2019

GoPro hat zwei neue Modelle angekündigt: Mit der GoPro Hero8 Black steht der Nachfolger unseres Testsiegers mit zahlreichen Verbesserungen in den Startlöchern, während die GoPro Max unter Anderem mit zwei Objektiven, breiterem Sichtfeld und verbesserter Videostabilisierung aufwartet.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen zum Marktstart bei 429,99 Euro für die GroPro Hero8 Black bzw. bei 529,99 Euro für die GoPro Max. Beide Kameras werden noch in diesem Monat in den Handel kommen.

Wir werden die Geräte so schnell wie möglich testen.

31. Mai 2019

Mit der brandneuen DJI Osmo Action haben wir eine weitere Empfehlung. Nicht nur aufgrund des zweiten Displays und der sehr guten Videostabilisierung macht sie der GoPro Hero7 Black künftig das Leben schwer.

17. Mai 2019

DJI hat mit der Osmo Action eine neue Action-Kamera vorgestellt, die wir in den nächsten Tagen testen werden.

29. März 2019

Wir haben drei weitere Action-Cams getestet. Mit der SJCam SJ8 Pro haben wir eine neue Empfehlung. Aber auch die Lamax X10.1 und die Apeman Trawo sind durchaus interessante Modelle.

29. November 2018

Wir haben sieben neue Action-Cams getestet. Mit der GoPro Hero7 Black haben wir eine neue Beste, die ebenfalls sehr gute Yi 4K+ ist eine absolute Empfehlung.

7. Juni 2018

Wir haben die YI Discovery ActionCam mit in den Test aufgenommen. Sie schlittert nur knapp an einer Empfehlung vorbei.

9. Mai 2018

Wir haben die neue, günstige GoPro Hero getestet – sie ist eine neue Empfehlung für alle, die auf 4K-Videos verzichten können und nicht viel Geld ausgeben möchten.

20. Oktober 2017

Wir hatten die neue GoPro Hero6 Black im Test. Sie schafft es an der Sony vorbeizuziehen und ist unser neuer Testsieger.

25. Juli 2017

Wir haben noch einmal 12 aktuelle Action-Cams getestet. Unser neuer Testsieger ist die Sony FDR-X3000. Sie ersetzt unsere bisherige Empfehlung Sony FDR-X1000.

Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen. Egal, ob am Fahrradlenker, am Motorrad, unter Wasser oder auf dem Skihelm, die Einsatzszenarien für Action-Cams sind vielfältig.

Wir haben insgesamt 34 Action-Cams für Sie getestet, 23 davon sind aktuell noch erhältlich. Die gesteteten Action-Cams waren fast ausschließlich 4K-Modelle, die Videos in UHD-Auflösung, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln, aufzeichnen können. Denn alle Action-Cams nehmen sehr weitwinklig auf und manche haben nicht einmal einen Sucher, deshalb ist es für gute Ergebnisse oft nötig, den Bildausschnitt nachträglich zu korrigieren. Filmt man in 4K, kann man das Bild ohne Qualitätsverlust croppen, wenn das Endergebnis HD sein soll.

Neben den teuren Top-Kameras von GoPro und Sony haben wir auch günstige No-Name-Modelle mit in den Test genommen. Die spannende Frage: Ist nur teuer wirklich gut oder können auch die preiswerten Geräte mit den teuren Markenmodellen mithalten?

Die Antwort: die meisten nicht. Vor allem von Modellen für weniger als 100 Euro sollten Sie die Finger lassen. Aber es gibt auch Schnäppchen, die sich sehen lassen können.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

GoPro Hero8 Black

Action-Cam Test: Bildschirmfoto 2020 08 07 Um 10.29.52
Mit extrem gutem Bildstabilisator, toller Bildqualität, Sprachsteuerung und hohem Bedienkomfort ist die GoPro Hero8 Black der Branchenprimus.

Die GoPro Hero8 Black setzt sich knapp an die Spitze und ist aktuell die beste Action-Cam. Sie bietet ein sehr gutes Bild, gleicht starke Bewegungen – etwa auf dem Fahrrad – mehr als beachtlich aus und schnürt insgesamt ein überzeugendes Gesamtpaket. Dazu gehören ein hoher Bedienkomfort, die Steuerung vom Smartphone aus und ein ordentlicher Ton. Außerdem ist die Cam ohne Zusatzgehäuse bis zu zehn Meter Tiefe wasserdicht.

Super Stabi

Sony FDR-X3000

Der optische Bildstabilisator der Sony FDR-X3000 ist fast allen anderen Action-Cams deutlich überlegen.

Die Sony FDR-X3000 ist zwar nicht mehr taufrisch, hat aber eine Besonderheit: Der Bildstabilisator an Bord der kleinen Japanerin ist spitze. Denn Sony setzt erstmals in einem Camcorder dieser Klasse auf einen optischen Bildstabilisator. Ebenfalls gefällt uns der portable Bildschirm, der nicht fest mit dem FDR-X3000 verbunden ist, sondern wie eine Smartwatch ums Handgelenk geschnallt wird.

Zweites Display

DJI Osmo Action

Test Action-Cam: DJI Osmo Action
Der zweite Bildschirm ist der besondere Clou der DJI Osmo Action. Aber auch die Bewegungsglättung ist spitze.

Mit dem Zweiten filmt man besser: Gemeint ist damit der zweite Bildschirm, der bei der DJI Osmo Action an der Front platziert ist. Die neue Action-Cam überzeugt zudem durch eine einfache Bedienung, hochwertige Verarbeitung und eine sehr gute Bewegungsstabilisierung. Auch die Bildqualität kann weitgehend überzeugen. Über ein Smartphone besteht zudem die Möglichkeit zur komfortablen Fernsteuerung.

Auch gut

GoXtreme Phantom 4K

Die GoXtreme Phantom 4K ist ein echter Preis-Tipp: Nicht nur, weil im Set neben diversen Halterungen auch eine Bluetooth-Fernbedienung und ein externes Stereo-Mikrofon liegen. Die Action-Cam selbst liefert je nach Intensität der Bewegung sehr gute bis ordentliche Bilder und ist problemlos zu bedienen. Im Kunststoffgehäuse eignet sie sich zudem für Tauchgänge im Meer und im Pool.

Gut & günstig

GoXtreme Black Hawk+ 4K

Test Action-Cam: GoXtreme Black Hawk+ 4K
Super Preis, gutes Bild, ordentliche Stabilisierung: Die Black Hawk+ 4K ist die ideale Action-Cam für Sparfüchse!

Es geht noch günstiger: Die GoXtreme Black Hawk+ 4K verzichtet zwar auf einen Touchscreen, kann aber bei der Bildqualität und der Videostabilisierung überzeugen. Dank separatem Schutzgehäuse sind Wassertiefen von bis zu 60 Metern möglich. Per Smartphone-App kann man die Cam auch aus der Ferne steuern. Das Zubehörpaket ist ordentlich.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerSuper StabiZweites DisplayAuch gutGut & günstig
ModellGoPro Hero8 BlackSony FDR-X3000DJI Osmo ActionGoXtreme Phantom 4KGoXtreme Black Hawk+ 4KGoPro Hero7 BlackGoXtreme Manta 4KInsta360 ONE R Twin EditionAkaso V50 EliteAkaso Brave 7 LESJCam SJ8 ProGoPro HeroLamax X10.1GoPro Hero7 SilverGoPro Hero7 WhiteEzviz S2 Action Lite CameraGoXtreme Black Hawk 4KLamax X7.1 NaosGoPro Hero6 BlackGarmin Virb Ultra 30Ricoh WG-M2ACME VR06Rollei Actioncam 425
Action-Cam Test: Bildschirmfoto 2020 08 07 Um 10.29.52Test Action-Cam: DJI Osmo ActionTest Action-Cam: GoXtreme Phantom 4KTest Action-Cam: GoXtreme Black Hawk+ 4KTest Action-Cam: GoPro Hero 7 BlackTest Action-Cam: GoXtreme Manta 4KTest Action-Cam: Insta360 One R Twin EditionTest Action-Cam: Akaso V50 EliteAction-Cam Test: Actioncamcorder August2020 Akaso Brave7lteAction-Cam Test: 613sxubv4+l. Sl1000Test Action-Cam: GoPro HeroAction-Cam Test: Lamax X101Test Action-Cam: GoPro Hero 7 SilverTest Action-Cam: GoPro Hero 7 WhiteTest Action-Cam: Ezviz S2 Action Lite CameraTest 4K-Actioncamcorder: GoXtreme Black Hawk 4KTest Action-Cam: Lamax X7.1 NaosTest 4K-Actioncamcorder: Garmin Virb Ultra 30Test Action-Cam: Ricoh WG-M2Test 4K-Actioncamcorder: ACME VR06Test 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425
Pro
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter Bildstabilisator
  • Einfache Bedienung
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Sprachsteuerung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter optischer Bildstabilisator
  • Praktischer Kontrollbildschirm fürs Handgelenk
  • Zweiter Bildschirm
  • Sehr guter Bildstabilisator
  • Tolle Bildqualität
  • Sprachsteuerung
  • Gute Bildqualität
  • Ordentlicher Bildstabilisator
  • Bluetooth-Fernbedienung
  • Separates Mikrofon
  • Viel Zubehör
  • Gute Bildqualität
  • Ordentliche Bildstabilisierung
  • Viel Zubehör
  • App-Steuerung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter Bildstabilisator
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Sprachsteuerung
  • Wasserdicht ohne Zusatzgehäuse
  • Einfache Bedienung
  • Viel Zubehör
  • App-Steuerung
  • Innovatives Konzept (Action-Cam und 360-Grad-Kamera)
  • Einfaches Bedienkonzept
  • Gute 360-Grad-Videos
  • Solide Bildstabilisierung
  • Viele App-Funktionalitäten
  • Einfache Bedienung
  • Sehr viel Zubehör
  • Ordentliche Videoqualität bei ausreichend Licht
  • Solide Videostabilisierung
  • Frontdisplay
  • Einfache Bedienung
  • Sehr viel Zubehör
  • Ordentliche Videoqualität bei ausreichend Licht
  • Solide Videostabilisierung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Guter Bildstabilisator
  • Üppige Ausstattung
  • Viel Zubehör
  • Gute Bildqualität
  • Sprachsteuerung
  • App-Steuerung
  • Bis 10 Meter wasserdicht
  • Gute Bildstabilisierung
  • Sehr viel Zubehör
  • Zweiter Akku
  • App-Steuerung
  • Wasserdicht
  • Sprachsteuerung
  • Guter Touchscreen
  • Wasserdicht
  • Sprachsteuerung
  • Guter Touchscreen
  • Auch als Dashcam einsetzbar
  • App-Steuerung
  • Touchscreen
  • Gute Bildqualität
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • App-Steuerung
  • Sehr viel Zubehör
  • Günstig
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter Bildstabilisator
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Sprachsteuerung
  • Sensoren für Geschwindigkeit, Höhe oder Distanz
  • Touchscreen durch Unterwassergehäuse bedienbar
  • Sehr robustes Gehäuse
  • Extremer Weitwinkel
  • Sehr viel Zubehör
  • Zweiter Akku
  • App-Steuerung
  • Sehr viel Zubehör
  • App-Steuerung
  • Handgelenk-Fernbedienung
Contra
  • Wenig Zubehör
  • Hoher Preis
  • Hoher Preis
  • App mit kleinen Schwächen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Bildstabilisierung nicht in allen Aufnahme-Modi
  • Kein Micro-HDMI-Anschluss
  • Bildstabilisierung nicht in allen Aufnahme-Modi
  • App-Probleme
  • Kein Touchscreen
  • Bildstabilisierung nicht in allen Aufnahme-Modi
  • Wenig Zubehör im Lieferumfang
  • Hoher Preis
  • Bild mit Unschärfen an den Rändern
  • Mäßige Bildstabilisierung
  • Auslöser sehr schwergängig
  • 4K-Videos recht blass, Schärfe und Detailfreudigkeit könnten besser sein
  • Akku lässt sich nicht separat laden
  • Kleines Display
  • Teuer
  • Beste Stabilisierung nur mit proprietärem Dateiformat
  • Touchscreen reagiert schlecht
  • Stabilisierung hat bei sehr unruhigen Fahrten Probleme
  • Stabilisierung hat bei sehr unruhigen Fahrten Probleme
  • Schwergängiger Akku- und Speicherkartendeckel
  • Recht kurze Akkulaufzeit
  • Keine 4K-Auflösung
  • Mäßiger Bildstabilisator
  • Kein Touchscreen
  • etwas zu wenig Schärfe
  • Farben könnten kräftiger sein
  • Akku fest verbaut
  • Akku fest verbaut
  • Auflösung 1.920 x 1.440 Pixel
  • Bildfehler
  • Mittelmäßige Bedienbarkeit
  • Schlechter Ton
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Schlechte Bildqualität
  • Schlechte Bedienbarkeit
  • Bildstabilisator nicht bei allen Auflösungen
  • Wenig Zubehör im Lieferumfang
  • Hoher Preis
  • Live-Vorschau der App mit Zeitversatz
  • Sprachsteuerung nur auf Englisch
  • Mäßige Bildqualität
  • Mäßige Bildqualität
  • Mäßige Bildqualität
Bester Preis

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Wozu eine Action-Cam?

Klassischer Camcorder, Smartphone, Tablet – sie alle können heutzutage filmen und liefern brauchbare Ergebnisse. Wozu braucht man dann noch eine neue Gerätegattung, um Bewegtbilder festzuhalten? Zumal Action-Cams keinen Zoom bieten, sondern lediglich unterschiedliche Weitwinkeleinstellungen.

Action-Cam Test: Actioncam

Die Antwort ist einfach: Action-Camcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen. Weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind. Außerdem sind Action-Cams so konstruiert, dass sie sich problemlos in den unterschiedlichsten Situationen bombenfest montieren lassen.

Eine Besonderheit ist außerdem ihr extremer Weitwinkel. So kann man verblüffende Panoramen filmen. Allerdings kommt es vor, dass Bilder gekrümmt werden, senkrechte Linien erscheinen im Film dann gebogen. Dieses Manko lässt sich in der Nachbearbeitung mit passender Schnittsoftware jedoch beheben.

Sportaufnahmen sind die Paradedisziplin von Action-Cams

Wer sich eine Action-Cam mit 4K-Auflösung zulegt und in dieser auch filmen will, sollte allerdings einen flotten Rechner besitzen. Auf alten Mühlen kann man das Material noch nicht mal abspielen. Zum Nachbearbeiten sollten es mindestens ein Intel i5 mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine leistungsfähige Grafikkarte sein, zudem sind flotte SSD-Festplatten zu empfehlen.

4K-Material belegt unheimlich viel Speicher, für zehn Minuten fallen rund zehn Gigabyte an. Auch wer seinen Film nur in Full-HD ausspielen will, profitiert davon, in 4K zu filmen. Schließlich kann man bis zu 200 Prozent in Aufnahmen hereinzoomen und damit schöne Ausschnittsvergrößerungen vornehmen, ohne dass die Bildqualität leidet.

 Action-Cam Test: Actioncamtestaugust2020 Neuheiten
Unsere vier neuen Action-Cams (von links): Akaso V50 Elite, Akaso Brave 7 LE, GoPro Hero8 Black und Insta360 One R.

So haben wir getestet

Aus dem inzwischen reichlich unübersichtlich gewordenen Angebot haben wir nach ausgiebiger Recherche 24 Action-Cams ausgewählt und getestet. Neben den teuren Markenmodellen von GoPro und Sony haben wir auch eine Reihe günstiger Action-Camcorder unter die Lupe genommen.

Drei Aufgaben mussten die Kameras meistern: eine Aufnahme bei schwachem Licht, eine unter normalen Lichtverhältnissen und eine am Fahrradlenker während einer Fahrt über ziemlich holprigen Waldboden.

 Action-Cam Test: 20181125
Wer mag, kann seine Kamera dank spezieller Halterungen am Fahrradlenker befestigen.

Die letzte Disziplin, die Fahrt mit dem Mountainbike, war die wichtigste und schwierigste, schließlich wurde erst hier klar: Wie gut stecken die Kameras Schläge und Stöße weg? Wie effektiv arbeiten die Bildstabilisatoren? Und wie schnell passt sich die Automatik an die wechselnden Lichtverhältnisse an? Denn bei Action-Cams entscheidet die Qualität der Bildstabilisation oft, ob das gefilmte Material brauchbar ist oder nicht.

Die Qualität der Bildstabilisation ist entscheidend

Für den Test haben wir alle Action-Cams am Fahrradlenker angebracht. Die Kameras mussten absolut fest sitzen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.

 Action-Cam Test: Actioncamtestaugust2020 Gopro Hero9black2

Testsieger: GoPro Hero8 Black

Und jährlich grüßt das Murmeltier: GoPro hat mit der Hero8 Black seine neue Action-Cam auf den Markt gebracht, die sich bei uns den Platz an der Sonne sichert. Das schwarze Modell hat nicht nur optische Neuerungen, sondern auch optimierte Technik an Bord. Speziell wer professionellere Absichten verfolgt, wird sich über das breitere Zubehörsortiment freuen.

Testsieger

GoPro Hero8 Black

Action-Cam Test: Bildschirmfoto 2020 08 07 Um 10.29.52
Mit extrem gutem Bildstabilisator, toller Bildqualität, Sprachsteuerung und hohem Bedienkomfort ist die GoPro Hero8 Black der Branchenprimus.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass man kein zusätzliches Gehäuse installieren muss, um die GoPro beispielsweise an einem Fahrradlenker zu montieren. Zwei kleine Metallarme lassen sich bei Bedarf als Halterung ausklappen, fertig! Eine kleine, aber feine Überarbeitung! Akku, Speicherkarte und USB-C-Anschluss befinden sich nun unter einer sauber und sicher abschließenden Metallklappe. Der bisher standardmäßige micro-HDMI-Anschluss ist verschwunden.

Wer den weiterhin nutzen will, muss den Media Mod kaufen, ein Zusatzgehäuse mit integriertem direktionalen Mikrofon, einem 3,5-mm-Mikrofonanschluss, einem HDMI-Ausgang sowie zwei Zubehörschuh-Halterungen zum Anschließen von Leuchten, Mikrofonen oder LCD-Bildschirmen. Neu sind nämlich ebenfalls ein externer, separat erhältlicher zwei Zoll großer Bildschirm (kommt im Herbst), der sich hochklappen lässt, sowie eine zusätzliche LED-Beleuchtung.

Nach eigenen Angaben hat GoPro die ohnehin schon effektive Bildstabilisierung »Hypersmooth« verbessert, die jetzt in allen Auflösungen einsatzbereit ist. Die maximale Pixelkraft liegt bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten mit 60 Vollbildern. Zudem gibt es jetzt einen so genannten »Boost«-Modus, der auch bei heftigem Geholper das Bild beruhigen soll. Wer diesen nutzen will, muss jedoch in neue Akkus investieren, die alten unterstützen diesen nicht.

Datenrate von 100 Mbit/s

In den technischen Spezifikationen sieht man, dass die maximale Datenrate bei UHD-Aufnahmen von 78 auf 100 Mbit/s angewachsen ist. Geblieben ist, dass die GoPro bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht ist. Livestreaming klappt jetzt nicht nur mit 720p, sondern sogar mit 1080p.

Alle Fotomodi unterstützen neuerdings das Schießen von Bildern im RAW-Format. Zu den Videosettings »SuperView«, »Weit« und »Linear« ist noch »Eng« in der höchsten Auflösung hinzugekommen.

Überzeugendes Bedienkonzept

Bedient wird die Hero8 Black weiterhin über einen zwei Zoll großen farbigen Touchscreen oder per App (dazu später mehr). Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs. Ein absolutes Komfortmerkmal bleibt die Sprachsteuerung.

 Action-Cam Test: Actioncamtestaugust2020 Gopro Hero9black Display
Der zwei Zoll große Touchscreen ist schön hell und lässt sich einfach bedienen.

Per Sprachbefehl lassen sich Aufnahmen starten und stoppen, Markierungen setzen, Fotos schießen oder Zeitrafferaufnahmen erstellen. Bei Bedarf lässt sich die Cam auch per Stimme einschalten – diese Funktion steht für acht Stunden zur Verfügung, nachdem sie aktiviert wurde. Neu sind anpassbare Bildschirm-Shortcuts.

Problemlose Bedienung mit vielen Einstell­möglichkeiten

Die zahlreichen manuellen Einstelloptionen erfreuen speziell Filmer mit höheren Ansprüchen. Dazu gehören unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Werte, Belichtungskorrekturen und noch viele andere Parameter, die beliebig veränderbar sind. Fotos lassen sich im RAW-Format für umfangreiche Möglichkeiten zur Nachbearbeitung speichern, außerdem sind HDR-Aufnahmen mit deutlich höherem Kontrastumfang möglich, was tatsächlich spektakulär aussieht – sofern man den passenden Fernseher dazu hat.

Wer gerne fotografiert, dürfte sich über das Feature »SuperFoto« freuen, mit dem die GoPro die Aufnahmen durch HDR, Local Tone Mapping und Rauschunterdrückung optimiert. Kontraste werden so beispielsweise besser als bei früheren Modellen herausgearbeitet.

Ein GPS-Modul an Bord der Action-Cam erfasst unter anderem Standortkoordinaten, Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke. Über die Smartphone-App lassen sich diese Zusatzinformationen mit dem Video- und Bildmaterial auslesen. Wer für Instagram kurze Clips hochkant filmt, wird begrüßen, dass sich das Kamera-Menü mitdreht.

Sehr hilfreich ist es zudem, eigene individuelle Voreinstellungen wie etwa den Blickwinkel und einen Weißabgleich abzuspeichern und blitzschnell für andere Aufnahmesituationen reproduzierbar wieder aufzurufen.

Bild- und Tonqualität

Die Bewegtbild-Stabilisierung der Hero8 Black agiert auf allerhöchstem Niveau. Details auf einem Feldweg oder am Straßenrand erscheinen sehr detailliert. Selbst wenn es im Wald richtig holperig wird und das Licht nachlässt kann die Cam überzeugen.

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Farben sind knackig, aber natürlich. Die Schärfe ist exzellent, und auch an der Plastizität gibt es nichts zu meckern. Im Kornfeld kann man die einzelnen Ähren sauber umrandet erkennen.

Auch der Ton weiß zu gefallen. Umgebungsgeräusche stören kaum noch. Wenn wir ordentlich in die Pedale treten, hört man das nicht mehr so deutlich wie früher, Windgeräusche werden gut gefiltert.

Steuerung per App

Cam-Steuerung bequem per App

Die GoPro-App gibt es kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android. Sie ermöglicht nicht nur das Importieren von Videos und Fotos, sondern auch eine umfängliche aber trotzdem unkomplizierte Bedienung des Mini-Camcorders. Über die Anwendung kann man unter anderem Aufnahmen starten, die Auflösung anpassen sowie die Videostabilisierung oder das GPS aktivieren. Die Benutzeroberfläche erklärt sich von selbst, die Zeitverzögerung ist minimal. Pfiffig ist die Funktion, Sequenzen live zu streamen und damit auf sozialen Plattformen wie Facebook zugänglich zu machen.

 Action-Cam Test: Actioncamtestaugust2020 Gopro Hero9black Screenshots
Über die »GoPro«-App kann man Inhalte live über das Internet streamen. Per Smartphone hat man zudem Zugriff auf sämtliche Film- und Foto-Parameter.

Neu ist die in die App integrierte Horizontausrichtung. Ziel der Hero8 Black ist es dabei, das Bild auch in Extremsituationen möglichst souverän und verwackelungsfrei zu halten. Im »LiveBurst«-Modus nimmt die Kamera 1,5 Sekunden vor und nach dem Druck auf den Auslöser Fotos auf – so kann man aus 90 Standbildern die perfekte Aufnahme auswählen.

Nachteile?

Viel gibt es an der Hero8 Black nicht zu meckern. Beim Zubehör zeigt sich GoPro jedoch traditionell ziemlich knauserig. Zum Basisset gehören gerade mal eine gebogene Klebehalterung, Befestigungsclip und Flügelschraube sowie ein USB-C-Kabel. Bei vielen No-Name-Herstellern gibt’s deutlich mehr.

Die Akkulaufzeit ist mit rund 80 Minuten nicht riesig, aber akzeptabel.

Die GoPro Hero8 bietet ein perfektes Gesamtpaket mit toller Verarbeitung, exzellenter Bildqualität und hohem Bedienkomfort. Insgesamt ist sie damit der Konkurrenz ein klein wenig voraus.

GoPro Hero8 Black im Testspiegel

Auch bei anderen Fachjournalisten schneidet die GoPro Hero8 Black durchweg überzeugend ab. Die Computer Bild hat die Action-Cam auf Platz eins der Bestenliste gesetzt:

»Die Hero8 Black landet mit der Note 1,9 gemeinsam mit der Hero7 auf Platz eins der Bestenliste. Die Neue punktet mit noch knackigeren Videos, sehr guter Bildstabilisierung, detailreichen Fotos und viel Zubehör, das sich besonders an Blogger und Videoprofis richtet. Im Vergleich zur Hero7 fehlt ihr Akkuausdauer, und HDMI gibt es nur per Zubehör für 90 Euro extra

Lob gibt es ebenfalls von der Chip:

»Die GoPro Hero8 Black toppt im Test das ohnehin schon Referenz-setzende Vorgängermodell in nahezu jedem Bereich. Aufnahmen wirken etwas schärfer und mit größerem Dynamikumfang, Funktionen wie Bildstabilisator und Live-Streaming wurden signifikant verbessert und das leicht veränderte Gehäuse gefällt vor allem durch die integrierte Finger-Halterung. Ganz perfekt erweist sich die GoPro Hero8 Black im Test allerdings noch nicht: Die Akkulaufzeit fällt kürzer aus und ohne Bewegung schaltet der Hitzeschutz nach 41 Minuten die Kamera aus.«

Und auch das Online-Portal Techstage attestiert dem GoPro-Neuling eine herausragende Performance:

»Mit der Hero 8 Black ist Gopro zurück an der Spitze und bietet die derzeit beste klassische Actioncam. In Sachen Bildqualität und Stabilisierung kann die technisch vergleichbare Konkurrenz nicht ganz mithalten. Die Unterschiede sind zwar minimal, aber sichtbar.«

Alternativen

Die GoPro Hero8 Black ist unser Favorit, doch wer kleine Abstriche in Kauf nehmen kann, für den gibt es interessante und vor allem auch günstigere Alternativen. Speziell die neue DJI Osmo Action agiert fast auf dem Niveau der GoPro.

Super Stabi

Sony FDR-X3000

Der optische Bildstabilisator der Sony FDR-X3000 ist fast allen anderen Action-Cams deutlich überlegen.

Im Einheitsbrei der Action-Cams ist die Sony FDR-X3000 schon optisch eine Besonderheit: Hier wurde nicht das GoPro-Gehäuse imitiert, sondern ein ganz eigenständiges Design entwickelt. Das weiße Modell sieht aus wie ein klassischer Camcorder im Miniaturformat.

Mit 114 Gramm wiegt die Sony etwas mehr als eine Tafel Schokolade. Gewicht und Bauform erlauben es, mit der Sony auch problemlos aus der freien Hand zu filmen. Der Akku zum Wechseln befindet sich links in einem seitlichen Fach, an das man nach dem Lösen eines Arretierschalters leicht herankommt.

Live-Bild am Handgelenk

Eine Besonderheit und einzigartig im Bereich der Action-Cams ist Sonys so genannte Live-View-Fernbedienung. Sie ist mit 47,8 x 52,6 x 19 Millimetern und einer Bildschirmdiagonalen von 3,8 Zentimetern ungefähr so groß wie eine Smartwatch und wird in ein mitgeliefertes Armband eingeklipst. Das könnte gerne flexibler sein, einmal angelegt sitzt es jedoch fest am Handgelenk. Ist das WLAN an Action-Cam und Fernbedienung aktiviert, koppeln sich beide Geräte automatisch und das Live-Bild der Cam wird auf das Display übertragen. So hat man immer im Blick, was die Kamera filmt.

Im Alltag erweist sich diese Art des Filmens als äußerst komfortabel. Egal wie man die Kamera auch hält, in welcher Position sie sich befindet: Mit einem Blick auf das kleine Display kann man die Objekte vor der Linse stets gut erkennen, auch wenn im Sonnenlicht die Leuchtkraft etwas höher sein könnte.

In einer Disziplin, die für eine Action-Cam elementar ist, kann der FDR-X3000 abgesehen von der GoPro Hero6 Black kein Mitbewerber das Wasser reichen: Der Bildstabilisator ist einfach spitze. Sony hat erstmals einen optischen Bildstabilisator in einem Camcorder dieser Größe verbaut. Der gesamte Strahlengang ist dabei als schwebende Einheit konstruiert. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, wie unser Testvideo zeigt. Links ist immer die Sony zu sehen, rechts im Vergleich dazu abwechselnd die GoPro Hero5 Black, die Garmin Virb Ultra 30 und die GoXtreme Black Hawk 4K. Unser neuer Testsieger ist hier natürlich nicht dabei, da wir diese erst jetzt nachgetestet haben.

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Unsere Testfahrt über die sehr holprige Teststrecke sieht bei der Sony so aus, als würde das Fahrrad schweben. Außer kleinen Rucklern bringt die Aufnahme wenig aus dem Tritt – einfach fantastisch. Selbst die steile Passage, die von Steinen und Schlaglöchern übersät ist, schluckt der Bildstabilisator beeindruckend weg.

Allerdings sind ganz unten in der Aufnahme Bildfehler zu erkennen, wenn die vielen Steine ein unschönes Flirren verursachen. Dann werden Kanten nicht sauber dargestellt. Bei schnell wechselnden Passagen zwischen Licht und Schatten reagiert die Automatik recht flott und passt die Bildhelligkeit ohne große Verzögerung an.

Hier nochmal das Video der Sony ohne Split-Screen, mit zwei Standaufnahmen bei Tageslicht und in der Abenddämmerung am Ende:

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Die Schärfe und die Detailfreudigkeit der Aufnahmen sind sehr gut, das trifft auch auf die Farbnatürlichkeit zu. Filme im 4K-Modus sind sehr fein gezeichnet. Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen im Freien neigt die Sony nur zu minimalem Bildrauschen. Unschöne Verzerrungen sind nicht erkennbar, obwohl die FDR-X3000 bei Aufnahmen mit der höchsten Auflösung nur im Weitwinkelmodus filmen kann. Ansonsten stehen auch die Optionen »mittel« und »nah« zur Verfügung. Zeitlupen mit 120 Bildern in Full-HD-Auflösung gelingen angenehm flüssig.

Erstaunlich gute Tonqualität

Positiv hervorzuheben ist die – für eine Action-Cam – erstaunlich gute Tonqualität. Sie leidet jedoch erheblich, wenn das Unterwassergehäuse zum Einsatz kommt, das Tauchgänge bis 60 Meter Tiefe erlaubt und zum Lieferumfang gehört. Standardmäßig ist die Cam spritzwassergeschützt.

Über die »Play Memories Mobile«-App kann man die FDR-X3000 auch von Android- und Apple-Smartphones fernsteuern. Die drahtlose Verbindung wird blitzschnell über einen QR-Code aufgebaut. Auch der Weißabgleich und die Helligkeit können über das Smartphone angepasst werden. Problem: Bei schnellen Bewegungen des Camcorders kommt die Darstellung des Live-Bildes in der App nicht immer hinterher. Auch der Zugriff auf die Aufnahmen gelingt nur bedingt, hier kommt es bei 4K-Filmen immer wieder mal zu kurzen Hängern.

Besitzer einer Action-Cam im weit verbreiteten GoPro-Format kommen im Gegensatz zur FDR-X3000 in den Genuss von mehr Befestigungsmöglichkeiten und einem größeren Zubehörsortiment.

Zweites Display

DJI Osmo Action

Test Action-Cam: DJI Osmo Action
Der zweite Bildschirm ist der besondere Clou der DJI Osmo Action. Aber auch die Bewegungsglättung ist spitze.

Nach Drohnen und einer Mini-Kamera mit Gimbal hat DJI mit der Osmo Action jetzt auch die erste Action-Cam auf den Markt gebracht. Und die kann gleich vollauf überzeugen. Besonderheit: Der kleine Camcorder hat nicht nur auf der Rückseite ein 5,7 Zoll großes Display, sondern zusätzlich auf der Front. Der 3,5 Zentimeter große Monitor ist ein reiner Kontrollbildschirm, der sich beispielsweise ideal für Vlogger eignet. Er dient nicht dazu, Anpassungen im Menü vorzunehmen.

Action-Cam Test: 20190526
Alleinstellungsmerkmal: Das Frontdisplay der DJI Osmo Action ist für Vlogger ein Traum.

Der Metallkorpus der Osmo Action ist sehr stabil und hochwertig verarbeitet. An der Vorderseite sitzt ein kleiner Kühlkörper, die Schutzlinse lässt sich abschrauben, hier können künftig auch ND- und Farbfilter montiert werden. Ohne separates Gehäuse ist die Kamera bis zu elf Meter wasserdicht. Ein Stativgewinde ist nicht eingelassen. Zur Befestigung an diversem Zubehör – hier passt das meiste am Markt erhältliche Equipment – kann man den mitgelieferten Zubehörrahmen verwenden.

Einfache Bedienung, aber kein HDMI

Der Akku an der Unterseite wird über zwei Schiebeschalter gesichert. Links setzt man die Micro-SD-Karte sein, hier sitzt auch der USB-C-Anschluss. Wer unbedingt einen Micro-HDMI-Port benötigt, muss zur GoPro Hero7 Black greifen. Die Osmo Action ist nach zwei Sekunden einsatzbereit. Über die linke Schnellwechsel-Taste springt man von Video- zu HDR-Aufnahmen, Zeitlupe, Zeitraffer und Fotos, die »Disp«-Taste erlaubt ein Wechseln zwischen den beiden Displays. Wisch- und Touchgesten gestatten eine einfache Bedienung, die Menüstruktur ist weitgehend selbsterklärend. Auch mit Handschuhen kann man die Action-Cam problemlos steuern, da diese fünf Sprachbefehle beherrscht.

Gefilmt wird mit einer maximalen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln und 60p. Der digitale Bildstabilisator steht bei dieser Auflösung ebenfalls zur Verfügung. Der Datendurchsatz von 100 Mbit/s ist sogar höher als bei der GoPro Hero7 Black mit 78 Mbit/s. HDR-Aufnahmen sind nur mit 30 Bildern pro Sekunde und ohne Videostabilisierung möglich. Wem die Full-HD-Auflösung mit 1080p reicht, kann Zeitlupen mit 240 Vollbildern realisieren – dann allerdings ebenfalls ohne den Stabilisator.

 Action-Cam Test: 20190526
Ist die Cam sicher montiert, bügelt sie auch bei rasanteren Fahrradtouren fast alle Bewegungen zuverlässig weg.

Der Blickwinkel fällt mit 145 Grad kleiner aus als bei vielen Mitbewerbern. Als Sensor vertraut DJI auf einen 1/2.3 Zoll-CMOS-Sensor. Insgesamt sind wir von der Videoqualität sehr positiv überrascht, speziell von der Bewegungskompensation. Auch die Osmo Action haben wir auf einem Mountainbike installiert und sind über einen holperigen Waldweg gefahren. Die Glättung ist spitze, Ruckler und Schläge werden extrem effektiv beseitigt, die gesamte Fahrt wirkt ruhig. In dieser Disziplin muss sich die Osmo Action nicht vor GoPro verstecken.

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Bei gutem Licht sind Aufnahmen sehr scharf und rauschfrei. Die Farben wirken natürlich, die Dynamik ist bei der GoPro Hero7 Black etwas höher. Verschwindet die Sonne und das Bild ist etwas schlechter ausgeleuchtet, neigt die Osmo Action zu leichtem Rauschen. Im Wald gingen bei unseren Filmaufnahmen einige Details verloren, hier fehlte es an sauberer Durchzeichnung. Grundsätzlich ist das jedoch Jammern auf vergleichsweise hohem Niveau.

In höchster Auflösung mit 60 Vollbildern hielt der Akku im Test etwas mehr als eine Stunde durch, in Full-HD-Auflösung verdoppelt sich die Aufnahmedauer. Die Akku-Ladezeit fällt mit 90 Minuten angenehm kurz aus.

 Action-Cam Test: Screenshot 120651 Dji Mimo
Alles im Blick: Über die »Mimo«-App hat man Zugriff auf sämtliche Kamera-Parameter.

Über die für iOS und Android kostenlos erhältliche »Mimo«-App kann man die Action-Cam auch vollumfänglich über das Smartphone steuern. Spotmessung, Weißabgleich, Farbanpassung, Änderung der Auflösung und der ISO-Zahl, alles ist hierüber möglich. Auch bei flotten Bewegungen ist die Latenzzeit minimal, sodass sich Mobilgeräte perfekt als Kontrollbildschirme eignen.

Wer eine Kamera mit Frontdisplay und sehr guter Bewegungsglättung sucht, wird mit der DJI Osmo Action glücklich. Die Bildqualität ist insgesamt sehr gut, nur in Nuancen hat die GoPro Hero8 Black hier die Nase vorne.

Auch gut

GoXtreme Phantom 4K

Deutlich günstiger als die GoPro Hero8 Black und die DJI Osmo Action ist die GoXtreme Phantom 4K. Sie filmt ebenfalls in höchster Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln und 60 Vollbildern. Mit einer Diagonale von 5,9 Zentimetern (2,35 Zoll) fällt der Touchscreen etwas größer aus als bei den beiden genannten Mitbewerbern.

Die Front der Cam besteht aus einem gelochten Metallblech, der Rest aus Kunststoff. In der Unterseite ist ein Stativgewinde eingelassen. Hier sitzt auch der Deckel für Akku (hält beim Filmen in höchster Auflösung rund eine Stunde durch) und Speicherkarte, der zum Öffnen etwas Kraftaufwand erfordert. Material- und Verarbeitungsqualität gefallen uns bei den teureren Konkurrenten besser. Die Phantom 4K ist bis 40 Meter wasserdicht, muss dafür aber in das mitgelieferte Kunststoffgehäuse gesteckt werden.

 Action-Cam Test: 20191204
Dank integriertem Gewinde kann man die Phantom 4K auch ohne Gehäuse am Fahrradlenker montieren.

Die Bedienung ist weitgehend unkompliziert. Ein-/Ausschaltknopf und Auslöser befinden sich oben auf dem Gehäuse. Während die GoXtreme jedoch bei Wischbewegungen sofort reagiert, muss man das Display teilweise mehrmals antippen, um im farbigen Menü eine Einstellung vorzunehmen. Und davon gibt es bei der Phantom 4K einige.

Die Videoauflösung lässt sich von 4K über 2.7 K (2.704 x 1.520) bis hin zu 1080p und 720p herunterschrauben. Bei Bedarf kann man eine digitale Bildstabilisierung aktivieren, die steht in 4K-Auflösung jedoch nicht mit 60, sondern nur mit 30 Vollbildern zur Verfügung. Für geschmeidige Zeitlupen filmt die GoXtreme wahlweise auch in 1080p und 720p mit 120 Vollbildern, mit 720p sind sogar 240 Einzelbilder pro Sekunde drin – die Bildstabilisierung kann in den genannten Setups jedoch ebenfalls nicht genutzt werden.

Neben der Auflösung hat man unter anderem Zugriff auf Videoqualität (»Super Fein«, »Fein«, »Normal«), Sichtfeld (»Weit«, »Mittel«, »Schmal«), Belichtung, ISO-Wert (100 bis 6.400), Belichtungszeit, Schärfe, Weißabgleich, Messpunkte, Szenemodus (beispielsweise »Nacht«, »Sport«, »Landschaft«) und unterschiedliche Effekte zur Bildverfremdung. Ambitionierte Filmer können ihrem Streifen damit ihren eigenen Stempel aufdrücken. Der maximale Weitwinkel liegt bei 170 Grad, auch Zeitraffer-Aufnahmen sind möglich.

 Action-Cam Test: 20191213
Das übersichtliche Menü der Action-Cam arbeitet mit selbsterklärenden Symbolen und klaren Schlagworten.

Absolute Bestnoten verdient sich die Phantom 4K für das mitgelieferte Zubehör, das fällt extrem üppig aus. Hierzu zählen diverse Halterungen und Klebepads, beispielsweise für den Fahrradlenker, den Helm oder das Armaturenbrett im Auto, das sich GoPro teuer bezahlen lässt. Pfiffig ist die neue 360-Grad-Basishalterung: Ist die Action-Cam einmal eingesetzt, kann man sie flexibel und in jedem beliebigen Winkel um die eigene Achse drehen. Wenn man Handschuhe trägt, wird man sich über die Bluetooth-Fernbedienung freuen, mit der man die Kamera ein- und ausschaltet sowie zwischen Video- und Fotomodus wechseln kann.

Die Videoqualität der Phantom 4K überzeugt. Bei ruhigen Aufnahmen spielt sie in der höchsten Liga mit. Das Bild ist extrem scharf, wird aber nicht überzeichnet. Details arbeitet sie präzise heraus, Farben sind natürlich, jedoch nicht plakativ. Selbst einzelne Äste in entfernten Bäumen oder Halme am Wegesrand kann man problemlos erkennen.

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Der digitale Bildstabilisator arbeitet ordentlich, aber nicht perfekt. Die meisten heftigen Schläge unserer Radtour eliminiert er effektiv, trotzdem ist das Bild durch häufige Microruckler etwas gestört. In der sehr detailreichen Waldszene mit vielen Blättern, Steinchen, Ästen und Bäumen ist die Automatik mitunter leicht überfordert, das Bild scharf zu stellen. Hier merkt man, wie die Elektronik permanent bemüht ist, aber keine Aufnahme wie aus einem Guss hinbekommt. Kleinere Unschärfen und Artefakte sind die Folge.

Über die »GoAction H22«-App lassen sich Action-Cam und Smartphone miteinander verbinden, um Clips von der Kamera herunterzuladen und die Phantom 4K über das Mobilgerät zu steuern. Empfehlen können wir diese Option nicht. Im Test war es ein reines Glücksspiel, ob wir ein Live-Bild der Kamera auf dem Smartphone-Display zu sehen bekamen. Außerdem war ein deutlicher zeitlicher Versatz spürbar. Bei statischen Aufnahmen ist das kein Problem, bei Schwenks und anderen Bewegungen hinkt die Vorschau der Realität jedoch deutlich hinterher.

Insgesamt bietet GoXtreme mit der Phantom 4K ein interessantes Paket: Action-Cam mit guter Bildqualität, sehr viel Zubehör und schönes Handling zum fairen Preis.

Gut & günstig

GoXtreme Black Hawk+ 4K

Test Action-Cam: GoXtreme Black Hawk+ 4K
Super Preis, gutes Bild, ordentliche Stabilisierung: Die Black Hawk+ 4K ist die ideale Action-Cam für Sparfüchse!

Nochmal rund einen Hunderter günstiger als die Phantom 4K ist die GoXtreme Black Hawk+ 4K. Bei ihr muss man logischerweise Komforteinbußen hinnehmen, ihre Bildqualität und die Videostabilisierung konnten uns im Test jedoch weitgehend überzeugen.

Das Gehäuse der Cam ist gummiert, über ein Standard-Schraubgewinde an der Unterseite kann man diese beispielsweise wie in unserem Test am Fahrradlenker auch ohne das mitgelieferte Kunststoffgehäuse montieren. Dieses wird zum Tauchen und beim Wassersport benötigt, Tauchtiefen von bis zu 60 Meter sind möglich. Nachteil: Das farbige und angenehm scharfe zwei Zoll große Display der Black Hawk+ hat keinen Touchscreen, die Bedienung erfolgt über insgesamt vier Tasten (Front, Oberseite, Seite). Keine Frage, der Bedienkomfort ist damit niedriger als bei vergleichbaren Modellen, die auf Wischgesten und Berührungen mit dem Finger reagieren. Während einer Aufnahme blinkt die Front-LED blau.

Action-Cam Test: Img
Wenn die GoXtreme Black Hawk+ 4K im Betrieb ist, blinkt die blaue LED an der Front.

Abgesehen von den vier Hauptmenüs verzichtet die Black Hawk+ auf zusätzliche Symbole. Aber auch so gelingt die Navigation flott. Geräte-Aufhänger, wie sie in einigen Amazon-Rezensionen bemängelt werden, traten bei unserem Modell nicht auf.

Die GoXtreme filmt mit maximal 3.840 x 2.160 Bildpunkten und 60 Vollbildern. Die Videostabilisierung arbeitet in der höchsten Auflösung jedoch nur mit 30 Vollbildern, ansonsten aber auch in 1080p wahlweise mit 60 oder 30 Vollbildern pro Sekunde. Die Kamera erfasst einen Weitwinkel von 170 Grad, manuell einstellen darf man den Weißabgleich sowie die Belichtung und die Frequenz (50 oder 60 Hertz). Als Modi stehen neben Zeitraffer-Videos und -Fotos auch Langzeitbelichtung sowie Serienaufnahme bereit.

Action-Cam Test: 20200217
Die Ablesbarkeit des Displays könnte im Freien etwas besser sein. Trotz fehlender Symbole findet man sich im Menü schnell zurecht.

Recht umfangreich fällt das Zubehör aus. Neben dem wasserfesten Gehäuse hat GoXtreme dem Paket eine Fahrrad- und eine Helm-Halterung sowie Stativ-Adapter und Winkel für Halterungen beigelegt. Die Bluetooth-Fernbedienung der Phantom 4K fehlt jedoch – zu diesem Preis nicht verwunderlich.

Von der Videoqualität sind wir positiv überrascht. Bei statischen Motiven gefallen die hohe Schärfe – lediglich im Randbereich ganz außen nimmt diese minimal ab, geschenkt! Von Bildrauschen ist nichts zu sehen, die Farben sind natürlich und kräftig, im blauen Himmel zeichnen sich die weißen Wolken exakt ab. Traditionell deutlich problematischer sind die Fahraufnahmen. Auch hier schlägt sich die 150-Euro-Cam mehr als wacker. Die Schärfe bleibt in fast allen Bildteilen erhalten, Steine, Blätter und Gräser kann man weiter ohne spürbare Detaileinbußen erkennen, beispielsweise auch die Musterung der Rinde in Baumstämmen.

Schläge steckt die Black Hawk+ 4K ordentlich weg. Sie bügelt nicht alles glatt – gerade im Wald, wo die Piste deutlich ruckeliger wird, macht sich das deutlich bemerkbar, hier gehen auch einige Details flöten. Aber zumindest bei der Fahrt über den Feldweg erkennt man, dass hier ein digitaler Bildstabilisator eingreift und die Aufnahmen effektiv stabilisiert. Nur unsere deutlich teureren Action-Cams haben hier Vorteile. In der höchsten Auflösung hielt der Akku bei uns im Test keine Stunde durch.

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Über die für iOS und Android kostenlos erhältliche App »iSmart DV« kann man sein Tablet oder Smartphone in einen Kontrollbildschirm verwandeln. Die Kopplung mit der Kamera gelingt per WLAN – ist das WLAN aktiviert, leuchtet die Front-LED der Black Hawk rot auf. Der zeitliche Versatz ist auch in schnellen Sequenzen so gering, dass eine vernünftige Arbeit möglich ist. Alle Parameter, die man direkt an der GoXtreme verstellen kann, sind über die App zugänglich.

Wer nicht mehr als 150 Euro ausgeben will, erhält mit der GoXtreme Black Hawk+ 4K eine solide ausgestattete Action-Cam mit guter Bildqualität und ordentlicher Stabilisierung. Auf einen Touchscreen muss man verzichten, und wer Wert auf noch mehr manuelle Einstellmöglichkeiten legt, muss sich in einem höheren Preissegment umschauen.

Außerdem getestet

Komplette Totalausfälle gab es in unserem Testfeld nicht, selbst die günstigsten Geräte können für den ein oder anderen interessant sein –aber nur, wenn man Kompromisse eingehen kann, denn gerade bei den ganz günstigen Kameras bleibt die Bildqualität teilweise doch weit hinter der unserer Empfehlungen zurück. Hier beispielhaft das Testvideo der Vemico 4K Sports:

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Auch wenn die GoPro Hero8 Black unsere neue Nummer eins ist, so kann man die Vorgängerin GoPro Hero7 Black immer noch bedenkenlos kaufen. Sie ist punktuell nur minimal schlechter, aber weiterhin eine hervorragende Action-Cam. Aufnahmen sind mit einer maximalen Auflösung von 3.840 mal 2.160 Pixeln mit 60 Vollbildern pro Sekunde möglich. Sie lassen sich um das bis zu Achtfache verlangsamen. In der höchsten Auflösung stehen zwei Sichtfelder mit unterschiedlichen Ausschnitten zur Verfügung, ansonsten drei. Mit 1080p lassen sich sogar 240 Bilder pro Sekunde für Zeitlupen in Full-HD-Auflösung auf die MicroSD-Speicherkarte bannen.

Die maximale Bitrate bei UHD-Aufnahmen liegt bei 78 Mbit/s. Eine flotte Speicherkarte ist damit Pflicht, um den hohen Datenstrom bewältigen zu können. Zum Einsatz kommt der H.265/HEVC-Codec, der beispielsweise auch bei Ultra-HD-Fernsehern verwendet wird. Der Codec reduziert den erforderlichen Speicherbedarf signifikant, verlangt dem Prozessor des kleinen Camcorders aber einiges ab.

Die Bedienung erfolgt über einen zwei Zoll großen farbigen Touchscreen oder per App, eine Sprachsteuerung ist vorhanden. Hier gibt es so gut wie keine Unterschiede zur Hero 8 Black. Die Bewegungsschärfe ist ebenso super wie die Farbdarstellung. Ihr volles Leistungspotential schöpft die Action-Cam vor allem bei ausreichend Umgebungslicht aus. Dann sind die Farben kräftig und natürlich, die Plastizität ist ausgezeichnet und das Bildrauschen minimal.

Bei unseren Aufnahmen herrschte trübes Herbstwetter ohne Sonne. Hier war Rauschen klar zu sehen, das hätten wir uns besser gewünscht. In dunklerer Umgebung bügelt die GoPro zudem nicht nur Unebenheiten, sondern leider auch Details weg. So kann es vorkommen, dass der Weg verschwimmt, einzelne Steine oder Blätter sind dann nicht mehr klar zu erkennen. Mehr Licht bedeutet hingegen mehr Schärfe, mehr Details, mehr Tiefenwirkung.

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Vielfältige Optionen bietet die »GoPro«-App.Vielfilmer kennen wahrscheinlich das Problem, dass sie mit dem Schneiden ihres Materials nicht mehr hinterherkommen und im Dateichaos kein Land mehr sehen. Mit der Gratis-App »Quik« nimmt ihnen GoPro die Mühen der Nachbearbeitung glücklicherweise ab. Man legt lediglich die Videos fest, die im späteren Film verwendet werden sollen, dazu noch einen Titel. Um den Rest kümmert sich das Programm. Es stellt die besten Sequenzen zusammen, legt Musik dahinter, fertig! Den Stil des Clips kann man nachträglich ändern, ebenso die Musik oder den Schnitt.

Die Akkulaufzeit ist mit rund 65 Minuten recht überschaubar.

Optisch macht die schachbrettartige Front der Yi 4K+ mit Glaslinse was her. Sie wird allerdings ohne stabiles Gehäuse geliefert, die neueren GoPro-Modelle hinterlassen hier einen wertigeren und bruchfesteren Eindruck. Die inneren Werte der Cam können hingegen überzeugen. Auch sie filmt in UHD-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern, fotografiert im RAW-Format mit 12 Megapixeln und ist mit einem elektronischen Bildstabilisator ausgestattet, der jedoch nur bis 4K und 30 Frames funktioniert.

 Action-Cam Test: 20181128
Sie muss sich vor der GoPro Hero7 Black nicht verstecken: die Yi 4K+.

Das 2,2 Zoll große Touchdisplay reagiert zuverlässig, das weiß-grüne Menü ist aufgeräumt und vereinfacht die Bedienung. Hier findet man sich auf Anhieb zurecht. Als Modi stehen unter anderem Zeitraffer und Zeitlupe zur Verfügung. Mit 1.920 x 1080 Pixeln filmt die Yi mit maximal 120 Bildern pro Sekunde, mit 720p sind 240 drin. Noch mehr Bedienkomfort erlauben fünf englische Sprachbefehle, etwa um Aufnahmen zu starten oder die Kamera auszuschalten.

In die 4K+ ist ein Standardgewinde eingelassen, um sie auf diverse Halterungen mit Stativ zu schrauben. Alternativ ergeben sich durch die Montage im Schutzgehäuse diverse Befestigungsmöglichkeiten mit separatem Zubehör. Ausgeliefert wird die Yi noch spartanischer als die GoPro Hero7 Black: USB-Kabel und Akku liegen bei, das war’s dann auch schon. Dafür kostet die Kamera nur etwas mehr als die Hälfte der GoPro.

Kommen wir zum erfreulichsten Aspekt: der Bildqualität. Hier muss sich die Yi nicht vor dem Branchenprimus verstecken. Während unserer Testfahrt filmte der Mini-Camcorder in UHD-Auflösung mit 60 Vollbildern, die elektronische Stabilisierungshilfe war also sogar deaktiviert. Und trotzdem wirken die Aufnahmen extrem ruhig und sehr effektiv stabilisiert.

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Bei stehenden Motiven verzichtet die Yi auch bei wenig Licht auf störendes Rauschen und ist der Hero7 Black überlegen. Ihre Detailfreudigkeit ist ausgezeichnet, die Tiefenwirkung der Aufnahmen und die Natürlichkeit der Farben begeistern. In dieser Preisklasse ist die Yi 4K+ damit unangefochten die Nummer 1.

Zur Ausstattung gehören WLAN und Bluetooth. So lassen sich Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken bereitstellen, Live-Streaming beherrscht die Action-Cam ebenfalls. Über die kostenlose Yi-App hat man Zugriff auf sämtliche Parameter. Und das sind einige. So kann man je nach Auflösung aus drei unterschiedlichen Bildbereichen – Wide, Medium oder Narrow – wählen, Einfluss auf Schärfe, Weißabgleich, Farben, Shutter oder ISO-Zahl nehmen und Zeitlupen oder Loop-Aufnahmen anstoßen. Die Live-Vorschau läuft ohne spürbare zeitliche Verzögerung.

 Action-Cam Test: Yi Kopie
Vom Funktionsumfang her ähnelt die Yi-App stark der GoPro-Anwendung – auch die 4K+ kann aus der Ferne gesteuert werden.

Schwächen hat die Yi 4K+ beim Ton, der ist dürftig. Dafür hält der Akku mit etwas mehr als 100 Minuten länger als der der GoPro Hero7 Black durch. Insgesamt erwirbt man mit der Yi eine vergleichsweise preiswerte Action-Cam mit sehr guter Bildqualität und ordentlicher Ausstattung.

Von der GoXtreme Manta 4K sind wir beim Auspacken begeistert: Der Action-Camcorder erinnert von der Optik an eine GoPro, die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck und die kleine Kamera soll gerade mal um die 120 Euro kosten. Das klingt interessant. Der Lieferumfang fällt zudem mit diversen Halterungen und Klebepads recht umfangreich aus (Helm-, Fahrrad- und Basishalterung, Stativ-Adapter, Gurte). Noch eine Besonderheit: Das Gehäuse ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von zehn Metern, ohne dass man ein Zusatzgehäuse verwenden muss.

Action-Cam Test: 20200121
Das Gehäuse der Manta 4K liegt gut in der Hand, Wassertiefen bis zehn Meter bereiten der GoXtreme keine Probleme.

Die GoXtreme filmt mit maximal 3.840 x 2.160 Bildpunkten, dann allerdings nur mit 30 Bildern pro Sekunde. 60 Bilder sind erst ab 1080p möglich. Mit der kleineren Auflösung 720p lassen sich auch Zeitlupenaufnahmen mit 120 Vollbildern in der Sekunde realisieren. Unterstützt werden ebenfalls Zeitraffer-Videos und -Fotos. Der Weitwinkel beträgt 170 Grad, das farbige Display ist 2 Zoll groß und reagiert auf Wischgesten und Fingerdruck.

Die gummierte Front der Manta 4K macht einen hochwertigen Eindruck. Recht schwergängig lassen sich die Klappe für die seitlichen Anschlüsse sowie das Fach für Akku und Speicherkarte öffnen, dafür verschließen diese aber sicher. Zum Betätigen des Auslösers auf der Oberseite der Cam benötigt man extrem viel Kraft – das ist ein echtes Manko. Wackelfreie Fotos sind so kaum zu realisieren.

Die Menüstruktur der GoXtreme ist hingegen klar und gut verständlich, hier muss man nicht lange suchen, um die gewünschten Optionen ausfindig zu machen. Unter anderem kann man hier die Weite des Sichtfelds anpassen, die Belichtung korrigieren oder die Verzeichnungskorrektur einstellen.

An Bord der Manta 4K befindet sich eine digitale Bildstabilisierung, die steht auch in der höchsten Kamera-Auflösung zur Verfügung. Um das zu testen, haben wir die Cam wie bei allen anderen Modellen an einem Mountainbike befestigt. Dazu liegt ein leichter Kunststoffrahmen bei, um Zubehör an der Kamera anzubringen. Der Rahmen wirkt zwar etwas labil, sobald er sich jedoch um das Gehäuse schmiegt, bietet er ausreichend Stabilität.

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Spätestens bei der Bildqualität macht sich der niedrige Preis der Manta 4K bemerkbar. Bei statischen Motiven ist nur die Bildmitte scharf, außen erkennt man deutliche Unschärfen. Hinzu kommt dezentes Bildrauschen. Die Farben könnten etwas kräftiger sein. Ziemlich dürftig ist die Videostabilisierung. Das Bild rollt und holpert, die Sequenzen auf dem Zweirad werden zum wilden Ritt. Hier wird man seekrank, wenn man sich eine solche Fahrt länger anschaut. Die Detailzeichnung in der Mitte des Bildes ist gar nicht schlecht: Steine, Dreck und Pfützen arbeitet der Action-Camcorder ordentlich heraus. Man hat nur wenig davon, weil das Bild permanent hin- und herspringt. Die Akkulaufzeit von rund einer Stunde bei höchster Kamera-Auflösung ist in Ordnung.

Mit der kostenlos für iOS und Android erhältlichen Yutupro-App hat man per Smartphone Fernzugriff auf die Manta 4K. Die Latenzzeit für die Live-Vorschau ist auch bei hektischen Bewegungen gering und fällt kaum auf. Über die Applikation kann man sämtliche Parameter verstellen. Die drahtlose Übertragung von Dateien gelingt nur bei einer maximalen Auflösung von 1080p, zum Download von 4K-Material benötigt man einen PC.

Aufgrund der Unschärfe im Randbereich und der ungenügenden Bildstabilisierung können wir die GoXtreme Manta 4K nicht empfehlen. Geben Sie lieber etwas mehr aus und greifen Sie beispielsweise zur GoXtreme Phantom 4K.

Insta360 ONE R Twin Edition

Bei der Insta360 ONE R Twin Edition handelt es sich um eine kleine Actioncam-Revolution. Denn man erwirbt nicht nur einen herkömmlichen Mini-Camcorder, sondern zusätzlich eine kompakte 360-Grad-Cam. Das System ist modular aufgebaut. So erhält man die rote Akku-Platte, das Display sowie die beiden Kamera-Einheiten. Alle Elemente lassen sich problemlos ineinanderklicken, das fertige Gebilde ist bis zu fünf Meter wasserdicht. Obwohl der Akku separat von unten an das Display und das jeweilige Kameramodul geklemmt wird, lässt er sich nicht einzeln, sondern nur über die Steuereinheit aufladen. Das ist wenig durchdacht. Etwas nervig ist die dünne Kunststoffverbindung an der Klappe des Speicherkartenfachs, welche sich bei unserem Modell permanent löste. Die restliche Verarbeitung hinterlässt einen ordentlichen Eindruck.

Das Display der Bedieneinheit fällt mit 1,4 Zoll sehr klein aus (es zeigt wahlweise nach vorne oder nach hinten). Oben drauf befinden sich zwei Knöpfe, einer zum Einschalten, der andere zum Auslösen. Die Bedienung erfolgt komplett über das Display oder per App. Auch wenn das Display recht zuverlässig auf den Finger reagiert, macht die Bedienung trotzdem keinen Spaß. Hier ist alles zu klein und zu fummelig.

Die 4K-Kamera von Insta360 filmt mit maximal 4.000 x 3.000 Pixeln, mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten sind auch 60 und nicht nur 30 Vollbilder möglich, allerdings nur, wenn man sich nicht für HDR entscheidet. Beim Video-Format kann man zwischen MP4- und dem proprietären »insv«-Format wählen. Mit MP4 ist jedoch nur eine Basis-Stabilisierung möglich, während »insv« die höherwertige Bildstabilisation realisiert. Haken an der Sache: Dann muss jede einzelne Filmdatei erst gewandelt werden, um sie überall abspielen und nutzen zu können, entweder per Insta360-App oder die Software360 Studio. Das ist natürlich umständlich.

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Für unsere Testaufnahme hatten wir eigentlich das MP4-Format ausgewählt. Trotzdem lagen die Clips im »insv«-Format vor. Auf dem PC klappte die Umwandlung mit der entsprechenden Software problemlos und flott, etwas Rechenpower ist aber vorausgesetzt. Hier kann man unter anderem in fünf Stufen den Bildausschnitt nachträglich verändern.

Das zweite Objektiv hat eine Wechsellinse und filmt mit maximal 5.760 x 2.880 Pixeln und 30 Vollbildern. Auch hier benötigt man für die Verarbeitung der 360-Grad-Aufnahmen die App oder die PC-Software.

Die Inbetriebnahme der Insta360 ONE R verlief bei uns etwas holprig, weil wir Probleme mit WLAN- und Bluetooth-Passwort hatten. War die Hürde genommen und die Cam betriebsbereit, gab es abgesehen vom kleinen Display jedoch keine Probleme. Blöd, dass momentan noch keine deutsche Menüsprache vorhanden ist. Über Sprachbefehle kann man Aufnahmen starten und beenden.

Mit der Arbeit des Bewegungsstabilisators sind wir insgesamt zufrieden, sobald es nicht zu uneben wird. Die Farben der Aufnahmen sind jedoch viel zu blass. Unterwegs fehlt es dem Bild nicht nur an Farbe, sondern auch an Tiefe und Schärfe. Die graue Schotterpiste verwischt zu einem einheitlichen Boden ohne nennenswerte Details. Fehlendes Licht ist für die Cam ein erhebliches Problem.

Die 360-Grad-Ansicht ist ein witziges Feature. Da die maximale Auflösung von 5,7 K für die komplette 360-Grad-Ansicht zur Verfügung steht, relativiert sich die vermeintliche Pixelpower, weshalb das Bild nicht gerade vor Schärfe explodiert. Als HD-Video generiert kann man im Video die Perspektive frei wählen. Über die App kann man seine Aufnahmen mit Effekten versehen und diese auch schneiden. Der Akku hielt bei uns rund eine Stunde durch.

Die Insta360 ONE R Twin Edition ist ein pfiffiger Ausflug in die 360-Grad-Welt. Als reine Actioncam kann uns die Kamera qualitativ aber nicht vollends begeistern, auch die Nachbearbeitung für bestmögliche Ergebnisse ist eher etwas für ambitioniertere Filmer, die der hohe Anschaffungspreis nicht abschreckt. Die Kamera ist auch im Hersteller-Shop zu erwerben.

»4K 60FPS« – die Akaso V50 Elite zeigt gleich gut lesbar auf ihrem Gehäuse an, was in ihr steckt. Der kleine Camcorder filmt in UHD-Auflösung mit maximal 60 Vollbildern, die digitale Bildstabilisierung lässt sich jedoch erst mit 30 Vollbildern aktivieren. Beim Bildausschnitt hat man mit »Wide«, »Medium« und »Narrow« drei Optionen. Die Verarbeitung der Akaso-Cam ist gut, das gummierte Gehäuse ist ordentlich verarbeitet. In die Unterseite ist ein Stativgewinde eingelassen. Das Objektiv verfügt über eine 170-Grad-Linse. Bedient wird die Cam über ein zwei Zoll großes, farbiges IPS-Display. Dieses ist hell und gut ablesbar, die Menüstruktur ist klar. Leider reagiert der kleine Bildschirm nur sehr schwergängig auf den Finger. Antippen klappt noch halbwegs vernünftig, bei Wischbewegungen ist mitunter Geduld gefragt.

Zur Ausstattung gehören unter anderem eine achtfache Slowmotion, Sprachsteuerung, Weißabgleich und eine praktische Fernbedienung für das Handgelenk. Windgeräusche lassen sich während der Aufnahme reduzieren. Bis zu 40 Meter wasserdicht ist die V50 Elite, wenn man sie in das mitgelieferte Kunststoffgehäuse steckt.

Mehr als üppig fällt das Zubehör aus. Ausgeliefert wird die Akaso mit einem zweiten Akku und einem Doppel-Ladegerät sowie diversen Halterungen, Gurten und Klebepads beispielsweise zur Montage an Fahrrad und Helm. Insgesamt erwirbt man mit der V50 Elite ein umfangreiches Komplettpaket zum fairen Preis.

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Auch die Videoqualität kann sich für ein Modell in dieser Preisklasse durchaus sehen lassen. Statische Aufnahmen sind recht scharf, das Rauschen ist minimal, nur die Farben könnten kräftiger und der Kontrast stärker sein. Bei Fahraufnahmen leistet der Stabilisator ordentliche Arbeit. Ist die Piste nicht allzu uneben, sieht die Fahrt relativ ruhig aus, leichte Pumpbewegungen bleiben bestehen. Bei stärkeren Schlägen gerät die Akaso an ihre Grenzen, selbst tagsüber bräuchte sie im Wald etwas mehr Licht für ein detailreicheres Bild. Details bleiben hier weitgehend auf der Strecke.

Der Akku hielt bei uns in höchster Auflösung rund eine Stunde durch.

Bei der Akaso Brave 7 LE lässt die DJI Osmo Action grüßen, sowohl optisch als auch konzeptionell. Besonderheit ist der kleine Kontrollbildschirm an der Front, der beim Filmen sehr praktisch ist. Zusätzlicher Bonus: Der Korpus ist wassergeschützt, wer jedoch Tauchgänge absolvieren will, muss zum bis zu 40 Meter Wassertiefe dichten Schutzgehäuse greifen.

Die Bedienung erfolgt über drei Tasten am Gehäuse und den zwei Zoll großen Touchscreen, der auf Wischbewegungen ebenfalls nicht perfekt, aber deutlich besser als die Akaso V50 Elite reagiert. Die maximale Auflösung liegt hier bei 4K mit 30 Vollbildern. Für den Bildausschnitt stehen vier Optionen zur Verfügung. Über zwei Lupen auf dem Display kann man ein- und auszoomen, allerdings handelt es sich hierbei nur um einen digitalen Zoom. Ausschnittsanpassungen sollte man deshalb lieber später im Schnitt vornehmen.

Das Bedienkonzept ist simpel und stimmig, mitgeliefert wird eine Fernbedienung für das Handgelenk. Fotos und Videos lassen sich zudem dank integriertem WLAN mit Smartphones teilen.

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Schon beim ersten Bildcheck fällt auf, dass die Farben deutlich kräftiger ausfallen als bei der V50 Elite. Das Bildrauschen ist minimal, die Schärfe in Ordnung, wobei die einzelnen Grashalme einer Wiese schon ziemlich verwischen und saubere Konturen vermissen lassen.

Kleinere bis mittlere Bodenunebenheiten bügelt der digitale Bildstabilisator anständig weg. Allerdings geht dann teilweise die Schärfe verloren, Details verwischen. Besonders eklatant wird dies im Wald bei nachlassendem Umgebungslicht. Hier ist das Bild mitunter heftig am Pumpen, darüber hinaus ist die Stabilisierung nicht mehr prickelnd. Die DJI Osmo Action bietet deutlich bessere Ergebnisse, ist dafür aber auch teurer.

Das Zubehör der Akaso Brave 7 LE fällt mit diversen Halterungen, Ersatzakku und Doppel-Ladegerät ebenfalls sehr stattlich aus.

Kein Schnäppchen, aber erstaunlich gut ausgestattet ist die SJCam SJ8 Pro. Sie filmt sogar in 4K-Auflösung mit 60 bzw. 50 Vollbildern pro Sekunde, was sich sehr positiv bei bewegten Objekten bemerkbar macht. Zudem ist sie mit einem Frontdisplay ausgestattet.

Das rückseitige 2,3 Zoll große Display ist schön scharf und reagiert präzise auf Fingerdruck und Wischgesten. Die Menüstruktur ist klar und man kommt auf Anhieb zurecht. Praktisch sind die Erklärtexte: So erfährt man beispielsweise beim Aktivieren der Bildstabilisierung, dass diese im 4K-Modus lediglich mit 30, 25 und 24 Bildern zur Verfügung steht, dann allerdings ohne H.265-Codierung, die das Speichervolumen reduziert.

Für Zeitlupen sollte man die Auflösung 1.280 x 720 wählen, dann kann die kleine Cam nämlich sogar mit bis zu 240 Bildern filmen. Die Vielzahl der möglichen manuellen Einstellungen ist speziell für ambitionierte Filmer eine feine Sache. Weißabgleich, Farbprofil, Messmodus, Schärfe, Verzerrungskorrektur, Daueraufnahme, Zeitraffer, ISO-Zahl, Videoqualität, Zeitstempel und Farbtemperatur sind nur einige der möglichen Optionen, um Einfluss auf das Bild zu nehmen.

Zum hohen Bedienkomfort trägt das Frontdisplay bei. Während des Filmens sieht man hier die gewählte Auflösung, die Speicherkapazität, die Akku-Restkapazität und die Aufnahmedauer – sehr praktisch! Für Unterwasseraufnahmen liegt ein spezielles Gehäuse bei. Das integrierte Gewinde erlaubt es, die SJCam auch auf einem Stativ zu befestigen. Etwas nervig: Die Klappe auf der Unterseite, in der der Akku und die SD-Speicherkarte sitzen, lässt sich nur mit Mühe öffnen.

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Die Schärfe von Videos ist selbst im »Standard«-Modus brutal – hier macht es mitunter Sinn, auf »Weich« zu wechseln, wenn man nicht jeden einzelnen Grashalm erkennen muss und einen etwas geschmeidigeren Bildeindruck bevorzugt.

Die Bildstabilisierung funktioniert ordentlich. Sie erreicht zwar nicht das Niveau der aktuellen GoPro, ist aber durchaus akzeptabel. Zumindest die größeren Unebenheiten eliminiert die Cam effektiv und Details bleiben stets gut zu erkennen. Die Farben sind natürlich, der Kontrast ist hoch und die Schärfe exzellent. Auf unterschiedliche Lichtwechsel reagiert die SJ8 Pro sehr flott.

Problemlos gelingt ebenfalls die Steuerung über die kostenlose »SJCam«-App für iOS- und Android-Geräte. Über die Anwendung hat man Zugriff auf sämtliche Parameter, kann filmen und fotografieren und die Action-Cam per WLAN auch aus der Ferne bedienen. Die Latenz bei der Bildübertragung ist spürbar, fällt aber nur bei flotten Bewegungen negativ auf.

Insgesamt bietet die SJ8 Pro ein tolles Gesamtpaket zum fairen Preis. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Fahrradbefestigung, drei Adapterhalterungen, Klebepads und ein Reinigungstuch. Die Akku-Laufzeit ist mit rund 60 Minuten in der höchsten Auflösung überschaubar.

GoPro Hero

Test Action-Cam: GoPro Hero

Keine Preise gefunden.

GoPro, der Erfinder der Action-Cam, bewegte sich lange Zeit fast ausschließlich im oberen Preissegment. Mit der Hero hat GoPro auch ein preiswerteres Modell im Sortiment, das aber trotzdem eine waschechte GoPro ist.

Rein äußerlich kann man die Hero vom aktuellen Top-Modell nicht unterscheiden. Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und erlaubt Tauchgänge und Aufnahmen im Wasser bis zu einer Tiefe von zehn Metern. Sämtliches Zubehör früherer GoPro-Modelle wie Halterungen für das Mountainbike lassen sich glücklicherweise weiter verwenden. Auf der Gehäuserückseite befindet sich ein heller und gut ablesbarer zwei Zoll großer Bildschirm, der auf Wischbewegungen und kurzes Tippen zuverlässig und flott reagiert. Die Menüstruktur wurde von der Hero6 Black übernommen, auch ohne Vorkenntnisse gelingt das Navigieren ohne Probleme.

Erster gravierender Unterschied zum GoPro-Topmodell: Die Hero filmt nicht in UHD-Auflösung mit maximal 3.840 x 2.160 Pixeln, sondern gibt sich mit weniger Bildpunkten zufrieden. 1.920 x 1080 mit 60 Vollbildern ist die Auflösung, mit der die meisten die Action-Cam verwenden werden. GoPro gibt zwar eine zweite mögliche Auflösung von 1.440p60 an, doch deren Sinn erschließt sich nicht wirklich. Die Hero filmt dann nämlich nicht wie erhofft mit 2.560 x 1.440, sondern mit alltagsunfreundlichen 1.920 x 1.440 Pixeln. Das hat zur Folge, dass das Bild quadratischer wird. Wofür das gut sein soll, bleibt unklar.

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Zeitlupenaufnahmen sind mit der Hero nicht möglich. Fotos schießt sie mit bis zu 10 Megapixeln. Auf kontrastreiche HDR-Aufnahmen muss man allerdings genauso verzichten wie auf das Anschließen eines externen Mikrofons über den für andere GoPro-Modelle separat erhältlichen Pro 3,5-mm-Mikrofonadapter. Die drei integrierten Mikrofone liefern in den meisten Alltagssituationen allerdings ordentliche Ergebnisse.

Positiv: Die GoPro Hero lässt sich bequem und sehr zuverlässig per Stimme steuern. Ob Aufnahme, Aufnahme-Stopp oder Foto – ein kurzer Befehl, und die Cam reagierte im Test sehr spontan. Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Hero scharfe und natürliche, rauschfreie Aufnahmen. Die Tiefenwirkung könnte einen Tick besser sein, speziell wenn sich die Sonne versteckt. Naturgemäß kann die Schärfe mit der 4K-Auflösung guter Modelle nicht mithalten, die ja vier mal so viele Pixel aufzeichnet. Dafür lassen sich die MP4-Dateien auch auf älteren Rechnern problemlos und zügig schneiden, die vor den riesigen UHD-Datenmengen kapitulieren müssten.

Nicht überzeugen konnte uns der Bildstabilisator. Insgesamt ist die GoPro Hero eine für GoPro-Verhältnisse günstige Action-Cam mit guter Bildqualität und diversen praktischen Zusatzfunktionen.

Im ersten Moment glaubt man, eine aktuelle GoPro in der Hand zu halten. Es kann kein Zufall sein, dass die Lamax X10.1 im hochwertigen grauen Gehäuse fast genauso aussieht und sich auch so anfühlt. Die Verarbeitung ist top. Lediglich die beiden seitlichen Druckknöpfe sind ein erstes Indiz dafür, dass das zwei Zoll große Display kein Touchscreen ist. Das ist schade, zumal die Lamax X10.1 kein Schnäppchen ist. Abgesehen davon könnte das Display etwas heller sein, denn speziell im Freien leidet die Erkennbarkeit ein wenig.

Ansonsten ist das Handling sehr durchdacht. Der Winzling filmt mit maximal 3.840 x 2.160 Pixeln und 30 Vollbildern, bei 1080p sind 120 und bei 720p sogar 240 Vollbilder für Zeitlupen möglich. Die Einstellmöglichkeiten sind vielfältig: Unter anderem gehören Zeitraffer, Loop-Aufnahme, Anpassung des Linsenwinkels, Selbstauslöser, Serienfoto, Belichtungsmodifikation und HDR-Modus zur Ausstattung. Ebenso ist eine digitale Bildstabilisierung an Bord.

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Gigantisch ist das Zubehör: Mitgeliefert werden zwei Akkus (einer reicht in UHD-Auflösung für rund 60 Minuten), eine wasserdichte Hülle, eine Fernbedienung, ein Stabhalter, diverse Adapter und (selbstklebende) Halterungen und sogar eine Tasche. Dank WLAN gelingt die Bedienung auch mittels Smartphone.

Die Farben in den Videoaufnahmen sind recht blass – hier könnte die X10.1 etwas mehr auf den Putz hauen. Auch die Schärfe ist überschaubar. Dementsprechend ist die Tiefenwirkung nur durchschnittlich. Recht zufrieden sind wir hingegen mit der Stabilisierung. Gelegentlich treten leichtere Rolleffekte auf, aber ansonsten ist das Videomaterial frei von groben Rucklern. Die Anpassung an wechselnde Lichtverhältnisse erfolgt zügig.

Wegen ihres fest verbauten Akkus sollte man die Finger von der GoPro Hero7 White lassen. Ist der Akku unterwegs leer, hat sich die Filmerei erledigt, es sei denn, man hängt eine Powerbank dran. Außerdem ist das Bildformat merkwürdig. GoPro gibt in den technischen Spezifikationen zwar 1080p60 an, eine Fußnote macht aber stutzig: »verfügbar durch Zuschneiden«. Ansonsten nimmt die graue, nicht weiße Cam nämlich mit 1.920 x 1.440 Bildpunkten auf. So entstehen links und rechts schwarze Balken. Die Bildqualität ist mittelmäßig. Gut sind der scharfe Touchscreen und die Sprachsteuerung, zudem ist die GoPro Hero7 White 10 Meter wasserdicht.

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Andere GoPro, gleicher Schwachpunkt: Auch die graue Hero7 Silver hat den Akku fest integriert, ein Wechseln ist nicht möglich. Ein Drehtag auf der Skipiste oder beim Radfahren kann somit schnell zu Ende sein. Im Gegensatz zur Hero7 White filmt die Hero7 Silver in UHD-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde. Das Bild ist schärfer, tendiert bei schnelleren Bewegungen in detailreichen und nicht perfekt ausgeleuchteten Passagen aber trotzdem zu vermatschen. Zusätzliche Unterschiede zur Hero7 White: Die teurere Hero7 Silver verfügt über einen GPS-Sensor und fotografiert mit WDR (Wide Dynamic Range), um die Gesamtbelichtung im Bild zu verbessern.

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Ezviz S2 Action Lite Camera

Die Ezviz S2 Action Lite Camera eignet sich nicht nur als Action-, sondern auch als Dashcam im Auto. Eine Halterung für die Frontscheibe wird allerdings nicht mitgeliefert. Die maximale Auflösung liegt bei 1080p. Standaufnahmen sind zwar leicht verrauscht, aber detailreich. Bei Fahraufnahmen gerät das knapp 60 Euro teure Modell dann aber vollkommen aus dem Tritt, einige Bildbereiche sind durch Pixelfehler regelrecht kaputt. Überraschenderweise besitzt die S2 sogar einen Touchscreen, um den Bedienkomfort ist es aber nicht zum Besten bestellt. Mittels App kann die Action-Cam auch vom Smartphone aus gesteuert werden, zudem ist separat eine Bluetooth-Fernbedienung erhältlich.

GoXtreme Black Hawk 4K

Die GoXtreme Black Hawk 4K wird mit Unterwassergehäuse und jeder Menge Zubehör geliefert, um die Kamera am Fahrrad, am Helm oder auch am Surfbrett zu montieren. Verzichten muss man auf einen Touchscreen, das ist allerdings zu verschmerzen, denn die Bedienung über zwei seitliche Menütasten ist einfach, der farbige Bildschirm zudem gut ablesbar.

Im 4K-Modus filmt die Cam mit 30 Bildern pro Sekunde. Bei Tageslicht arbeitet sie feinste Details heraus, so zeigt sie von einer Asphaltdecke beispielsweise jeden Pickel und noch so kleinen Stein. Mitunter neigt die GoXtreme dazu, in sehr sonnigen Passagen zu überschärfen, dann sollte man vom Modus »Superfein« in »Fein« oder »Normal« wechseln. Auch die Schärfe lässt sich in drei Stufen einstellen, außerdem kann man unter anderem an der ISO-Zahl, der Belichtung sowie an der Helligkeit Hand anlegen. Farben und Kontrast sind gut, auch in dunkler Umgebung ist die Hawk 4K noch zu gebrauchen, hier besteht allerdings die Gefahr, dass ein leichtes Rauschen sichtbar wird.

Die steinige Buckelpiste mit dem Fahrrad hat die GoXtreme ordentlich gemeistert, wobei sie nicht alle Unebenheiten wegbügelt. Bei hoher Geschwindigkeit verschluckt sie teilweise einige Details, zudem bekommen die Aufnahmen bei starken Erschütterungen mitunter einen leichten Rolleffekt. Zum Fernsteuern eignet sich die für iOS und Android erhältliche App »GoAction«. Das Live-Vorschaubild wird bei schnellen Bewegungen mit kleiner Verzögerung angezeigt. Ansonsten bietet die App Zugriff auf zahlreiche Einstellungen und ermöglicht eine komfortable Steuerung der Cam vom Smartphone aus.

Was schade ist: Schon nach weniger als einer Stunde macht der Akku der GoXtreme schlapp. Auf längeren Touren ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen zweiten Akku im Gepäck zu haben. Die Tonqualität der GoXtreme ist bescheiden.

Das mitgelieferte Zubehörpaket der Lamax X7.1 Naos fällt üppig aus. Hierzu gehören ein Unterwassergehäuse, ein Schwimmer, unzählige Halterungen, eine Fernbedienung für das Handgelenk sowie ein Brustgurt. Mit 2.688 x 1.520 Pixeln mutet die maximale Auflösung hingegen merkwürdig an. Standbilder tendieren schon zu starkem Rauschen, in schnellen Sequenzen gehen sehr viele Details verloren, der Film läuft nicht flüssig, sondern holpert. Gutes Full-HD wäre hier viel mehr wert als schlechtes 2,7K. Die Bedienung erfolgt über zwei seitliche Tasten, hierbei vermisst man ein klares Konzept.

Gegenüber dem Vorgängermodell GoPro Hero5 Black filmt die GoPro Hero6 Black in UHD-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupen in 1080p lassen sich gar mit 240 Bildern realisieren. Wichtig: Für ultrahochauflösende Clips steht auch der Bildstabilisator zur Verfügung – zumindest mit 30 Bildern. Fotos können im HDR-Look geschossen werden. Deutlich schneller gelingt die kabellose Übertragung des Videomaterials, ein aktueller Prozessor tut der Action-Cam gut.

Die Garmin Virb Ultra 30 ist das perfekte Modell für echte Adrenalinjunkies wie Fallschirmspringer oder Downhiller auf zwei Rädern. Denn integrierte Sensoren erfassen diverse Parameter wie Geschwindigkeit, Distanz, Höhe und optional sogar die Herzfrequenz. Alle Daten lassen sich ins Video einblenden. Zur umfangreichen Ausstattung gehört unter anderem eine Sprachsteuerung.

Aus dem optischen Einheitsbrei der Action-Camcorder sticht die Ricoh WG-M2 wohlwollend heraus. Die Cam liegt gut in der Hand, der kleine Bildschirm dient allerdings lediglich der Kontrolle und der Bedienung. Wird im 4K-Modus gefilmt, so steht ausschließlich der extreme Weitwinkel mit 204 Grad zur Verfügung. Der ermöglicht schöne Panoramaaufnahmen, jedoch sind diese stark gewölbt und die Schärfe leidet. Soll die Ricoh zum Tauchen eingesetzt werden, muss lediglich der mitgelieferte Unterwasservorsatz montiert werden.

Mehr Ausstattung als bei der ACME VR06 geht kaum. Ein separates Ladegerät und ein zweiter Akku gehören ebenso zum Lieferumfang wie unzählige Halterungen, Klemmen, Adapter und ein Unterwassergehäuse. Die Bedienung erfolgt über drei Tasten, der Kontrollbildschirm weist eine gute Schärfe auf. In unserem Modell saß der Akku nicht ganz fest und klapperte im Inneren. Je weniger Licht zur Verfügung stand, desto stärker waren die Bilder verrauscht. Auch bei Tageslicht kann die Detailauflösung nicht überzeugen. Eine App-Steuerung per WLAN ist möglich.

Rollei Actioncam 425

Test 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425

Keine Preise gefunden.

Wer sich die Rollei Actioncam 425 zulegt, kann sich über ein riesiges Zubehörpaket freuen. Handgelenk-Fernbedienung, Unterwasser-Schutzgehäuse mit zwei austauschbaren Rückwenden und diverse Halterungen und Adapter gehören dazu. Ebenso lässt sich die Rollei per App steuern. Das farbige Display ist nicht berührungsempfindlich, durch das Menü wird über zwei seitliche Druckknöpfe navigiert. Sogar im Hellen sind Aufnahmen leicht verrauscht, bei schnellen Kamerafahrten verschluckt die Cam einige Details.

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Kommentare

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Harry Wolfanger
Harry Wolfanger

Stimmt alles. Auch ein Hammer: Stereomikro ist dabei und kann in recht ordentlicher Qualität bei Events benutzt werden, um zum Video den Originalsound aufzunehmen. Bestens geeignet für Gigs und Bands zur Selbstkontrolle. Tipp: Die getrennten Mikrokapseln über die Ohren hängen, ergibt 3-D-Sound wie mit dem Soundman, einfach unglaublich. Noch besser natürlich: Sound getrennt aufnehmen und drübermischen… Während der Aufnahme in das Bild hineinzoomen bieten die anderen Probanden nicht, auch keine Dashcam Funktion. Da kann man kleine Patzer im Bild verzeihen.Der Preis ist für die Leistung nicht zu toppen, wir haben für die Redaktion mehrere gekauft. Auch die erwähnte Autostartfunktion ist… Mehr... »

Peter Schneider
Peter Schneider

Bei dem Test der GoXtreme Phantom 4K haben die tester einige Features übersehen, die die anderen Probanden nicht bieten:
1) Zoom-Effekt auch während der Aufnahme, einfach toll. Zusätzlich zu den 3 div. Aufnahmewinkeln weit, mittel, Tele.
2) Dashcam Funktion, warum wird das nicht erwähnt, hochinteressante Funktion !
3) Video- und Fotofalle. Die Aufnahme startet aus „Lauerstellung“ bei Bewegung im Sichtfeld, gut für Überwachungen, spart Speicherplatz, da Aufnahme nur bei Bewegung.
Zeitraffer, Zeitlupe, BT Fernbedienung.
Und das zu diesem Preis: GoPro schäm Dich !
ext. Stereo-Mike wird mitgeliefert

Stefan
Stefan

Eine GoPro Werbeveranstaltung 🙁

Patrick Link
Patrick Link

Johannes Haug Sandra Heintze

Andreas Burger
Andreas Burger

Benny Trautmann

BadTrick Power
BadTrick Power

Dennis En

Patrick Dextor
Patrick Dextor

Mandy

Peter Schneider
Peter Schneider

sehe keinen Kommentar…

Udo Hompesch
Udo Hompesch

Und wenn ihr den Test anstatt mit einem Brett am Lenker, mit 10 ISHOXS Bike Mount machen würdet, wäre der auch noch sehenswert

Pedro Murilo Macedo de Souza
Pedro Murilo Macedo de Souza

Find die Sony besser bro

Stefanie Böhm
Stefanie Böhm

Guter Bericht