Die beste Action-Cam

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Action-Cam Test

Die beste Action-Cam für die meisten bleibt die GoPro Hero6 Black. Mit der GoPro Hero haben wir allerdings seit kurzem eine neue Empfehlung für Sparfüchse. Denn die Hero ist äußerlich von der Hero6 Black kaum zu unterscheiden, kostet mit 220 Euro aber deutlich weniger. Bei den technischen Spezifikationen muss man natürlich Abstriche machen.

Update 7. Juni 2018

Wir haben die YI Discovery ActionCam mit in den Test aufgenommen. Sie schlittert nur knapp an einer Empfehlung vorbei.

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9. Mai 2018

Wir haben die neue, günstige GoPro Hero getestet – sie ist eine neue Empfehlung für alle, die auf 4K-Videos verzichten können und nicht viel Geld ausgeben möchten.

20. Oktober 2017

Wir hatten die neue GoPro Hero6 Black im Test. Sie schafft es an der Sony vorbeizuziehen und ist unser neuer Testsieger.

29. September 2017

Gopro hat die neue Hero 6 Black vorgestellt. Wir werden uns um ein Testgerät kümmern und sobald wie möglich ein Update dazu liefern.

25. Juli 2017

Wir haben noch einmal 12 aktuelle Action-Cams getestet. Unser neuer Testsieger ist die Sony FDR-X3000. Sie ersetzt unsere bisherige Empfehlung Sony FDR-X1000.

Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Actioncamcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen. Egal, ob am Fahrradlenker, am Motorrad, unter Wasser oder auf dem Skihelm, die Einsatzszenarien für Action-Cams sind vielfältig.

Wir haben nach unserem Update jetzt insgesamt 15 Action-Cams für Sie getestet – abgesehen von der GoPro Hero ausschließlich 4K-Modelle, die Videos in UHD-Auflösung, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln, aufzeichnen können. Denn alle Action-Cams nehmen sehr weitwinklig auf und manche haben nicht einmal einen Sucher, deshalb ist es für gute Ergebnisse oft nötig, den Bildausschnitt nachträglich zu korrigieren. Filmt man in 4K, kann man das Bild ohne Qualitätsverlust croppen, wenn das Endergebnis HD sein soll.

Neben den teuren Top-Kameras von GoPro und Sony haben wir auch günstige No-Name-Modelle mit in den Test genommen. Die spannende Frage: Ist nur teuer wirklich gut oder können auch die preiswerten Geräte mit den teuren Markenmodellen mithalten?

Die Antwort: die meisten nicht. Vor allem vor Modellen für weniger als 100 Euro sollten Sie die Finger lassen. Aber es gibt auch Schnäppchen, die sich sehen lassen können, wie unsere Empfehlung GoXtreme Black Hawk 4K.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

GoPro Hero6 Black

Die GoPro Hero6 Black verfügt jetzt auch bei UHD-Aufnahmen über einen Bildstabilisator und punktet durch eine sehr gute Sprachsteuerung.

Die neue GoPro Hero6 Black setzt sich knapp an die Spitze und ist aktuell die beste Action-Cam. Gegenüber dem Vorgängermodell GoPro Hero5 Black filmt sie in UHD-Auflösung jetzt mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupen in 1.080p lassen sich gar mit 240 Bildern realisieren. Wichtig: Für ultrahochauflösende Clips steht nun endlich der Bildstabilisator zur Verfügung – zumindest mit 30 Bildern. Fotos können im HDR-Look geschossen werden. Deutlich schneller gelingt die kabellose Übertragung des Videomaterials, ein neuer Prozessor tut der Action-Cam gut.

Fast genauso gut

Sony FDR-X3000

Der optische Bildstabilisator der Sony FDR-X3000 ist fast allen anderen Action-Cams deutlich überlegen.

Die Sony FDR-X3000 begegnet der GoPro Hero 6 Black fast auf Augenhöhe. In einem Punkt kann ihr sogar der Testsieger nicht ganz das Wasser reichen: Der Bildstabilisator an Bord der kleinen Japanerin ist spitze. Denn Sony setzt erstmals in einem Camcorder dieser Klasse auf einen optischen Bildstabilisator. Ebenfalls gefällt uns der portable Bildschirm, der nicht fest mit dem FDR-X3000 verbunden ist, sondern wie eine Smartwatch ums Handgelenk geschnallt wird.

Günstiger Vorgänger

GoPro Hero5 Black

Der Vorgänger unseres aktuellen Testsiegers, die Hero5 Black ist nach wie vor eine Empfehlung für alle, die auf die Bildstabilisierung bei 4K-Videos verzichten können und nicht so viel ausgeben wollen, schließlich ist sie fast 200 Euro günstiger. Ihre Aufnahmen sind gestochen scharf und auch das Bedienkonzept ist überzeugend, die Hero5 Black lässt sich ebenfalls per Sprachbefehl steuern.

Immer noch gut

Sony FDR-X1000

Die Sony FDR-X1000 ist ebenfalls eine gute Wahl für alle, die nicht so viel Geld ausgeben wollen. Auch sie hat eine tolle Bildqualität, wie die GoPro Hero5 Black beherrscht die X1000 aber nur eine elektronische Bildstabilisierung in HD. Die ist aber vorzüglich, sogar besser als bei der GoPro. Für rund 100 Euro mehr gibt es die X1000 ebenfalls mit Live-View-Remote fürs Handgelenk.

GoPro-Schnäppchen

GoPro Hero

Für 220 Euro bietet GoPro mit der neuen Hero ein vergleichsweise günstiges Modell mit Full-HD-Auflösung, Bildstabilisierung, Sprach- und Appsteuerung sowie wasserfestem Gehäuse an. Die Bildqualität ist gut, solange es nicht zu wild zugeht. Der Bedienkomfort ist ausgezeichnet, auch älteres GoPro-Zubehör ist kompatibel.

Preisbrecher

GoXtreme Black Hawk 4K

Test 4K-Actioncamcorder: GoXtreme Black Hawk 4K
Die GoXtreme Black Hawk 4K bietet ein ordentliches Bild zum fairen Preis.

GoXtreme? Haben Sie vorher noch nie gehört? Wir ehrlich gesagt auch nicht. Umso überraschter waren wir nicht nur über die Bildqualität der Black Hawk 4K, sondern auch über die Art, wie sie Bodenunebenheiten aus dem Film bügelt. Der schwarze Actioncamcorder kostet gerade mal einen Bruchteil unseres Favoriten und ist damit ein echter Preistipp.

Sehr üppig fällt zudem der Lieferumfang aus: Diverse Halterungen unter anderem für Helm und Fahrrad sowie ein Unterwassergehäuse gehören zum Paket – Zubehör, das man bei GoPro separat erwerben muss.

Vergleichstabelle

TestsiegerFast genauso gutGünstiger VorgängerImmer noch gutGoPro-SchnäppchenPreisbrecher
Modell GoPro Hero6 Black Sony FDR-X3000 GoPro Hero5 Black Sony FDR-X1000 GoPro Hero GoXtreme Black Hawk 4K Garmin Virb Ultra 30 GoPro Hero5 Session GoPro Hero4 Black Yi Discovery Action Camera Yi 4K Action Camera Ricoh WG-M2 ACME VR06 Rollei Actioncam 425 Victure 4K WIFI Ultra HD Vemico 4K Sports
Test 4K-Actioncamcorder: GoPro Hero5 BlackTest Action-Cam: Sony X1000VRTest Action-Cam: GoPro HeroTest 4K-Actioncamcorder: GoXtreme Black Hawk 4KTest 4K-Actioncamcorder: Garmin Virb Ultra 30Test 4K-Actioncamcorder: GoPro Hero5 SessionTest 4K-Actioncamcorder: GoPro Hero4 BlackTest Action-Cam: Yi Discovery Action CameraTest 4K-Actioncamcorder: Yi 4K Action CameraTest 4K-Actioncamcorder: Ricoh WG-M2Test 4K-Actioncamcorder: ACME VR06Test 4K-Actioncamcorder: Rollei Actioncam 425Test 4K-Actioncamcorder: Victure Action Kamera 4K WIFI Ultra HDTest 4K-Actioncamcorder: Vemico 4K Sports
Pro
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter Bildstabilisator
  • Viele Einstell-Möglichkeiten
  • Sprachsteuerung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr guter optischer Bildstabilisator
  • Praktischer Kontrollbildschirm fürs Handgelenk
  • Sehr gute Bildqualität
  • Guter Bildstabilisator
  • Viele Einstell-Möglichkeiten
  • Sprachsteuerung
  • Sehr gute Bildqualität
  • Guter Bildstabilisator
  • Guter Preis
  • Gute Bildqualität
  • Sprachsteuerung
  • App-Steuerung
  • Bis 10 Meter wasserdicht
  • Gute Bildqualität
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • App-Steuerung
  • Sensoren für Geschwindigkeit, Höhe oder Distanz
  • Touchscreen durch Unterwassergehäuse bedienbar
  • Gute Bildqualität
  • App-Steuerung
  • Überzeugende Bildqualität
  • App-Steuerung
  • Ordentliche Bildqualität
  • App-Steuerung
  • Sehr günstig
  • Gute Bildqualität
  • Einfache Bedienung
  • Sehr robustes Gehäuse
  • Extremer Weitwinkel
  • Sehr viel Zubehör
  • Zweiter Akku
  • App-Steuerung
  • Sehr viel Zubehör
  • App-Steuerung
  • Handgelenk-Fernbedienung
  • Akzeptable Bildqualität
  • App-Steuerung
  • Sehr viel Zubehör
  • Zweiter Akku
  • Günstiger Preis
  • App-Steuerung
Contra
  • Bildstabilisator nicht bei allen Auflösungen
  • Wenig Zubehör im Lieferumfang
  • Hoher Preis
  • Hoher Preis
  • App mit kleinen Schwächen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Bildstabilisator nicht in 4K
  • Wenig Zubehör im Lieferumfang
  • Hoher Preis
  • Bildstabilisator nicht in 4K
  • App mit kleinen Schwächen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Keine 4K-Auflösung
  • Mäßiger Bildstabilisator
  • Schlechter Ton
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Live-Vorschau der App mit Zeitversatz
  • Sprachsteuerung nur auf Englisch
  • Kein Display
  • Akku lässt sich nicht wechseln
  • Kein Display
  • Probleme bei großen Helligkeitsunterschieden
  • Unterwassergehäuse muss separat erworben werden
  • Nur 20 Bilder/Sekunde in UHD-Auflösung
  • Schlechter Ton
  • Kein Zubehör
  • Mäßige Bildqualität
  • Mäßige Bildqualität
  • Mäßige Bildqualität
  • Eingeschränkter Bedienkomfort
  • Bildfehler
  • Videoaufnahmen mit Schwächen
Bester Preis
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So haben wir getestet

Aus dem inzwischen reichlich unübersichtlich gewordenen Angebot haben wir nach ausgiebiger Recherche 14 Action-Cams ausgewählt und getestet. Neben den teuren Markenmodellen von GoPro und Sony haben wir auch eine Reihe günstiger Actioncamcorder getestet.

Drei Aufgaben mussten die Kameras meistern: Eine Aufnahme bei schwachem Licht, eine unter normalen Lichtverhältnissen und eine am Fahrradlenker während einer Fahrt über ziemlich holprigen Waldboden.

Action-Cam Test
Zwölf auf einen Streich: Die Actioncamcorder sind fest mit dem Lenker verbunden. Gleich geht es über den holperigen Waldweg.

Die letzte Disziplin war die wichtigste und schwierigste, schließlich wurde erst hier klar: Wie gut stecken die Kameras Schläge und Stöße weg? Wie effektiv arbeiten die Bildstabilisatoren? Und wie schnell passt sich die Automatik an die wechselnden Lichtverhältnisse an? Denn bei Action-Cams entscheidet die Qualität der Bildstabilisation oft, ob das gefilmte Material brauchbar ist oder nicht.

Die Qualität der Bildstabilisation ist entscheidend

Für den Test haben wir alle Action-Cams auf einer Latte montiert, die am Fahrradlenker angebracht wurde. Sowohl die Latte als auch die Kameras mussten absolut fest sitzen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Die später auf den Markt gekommenen GoPro Hero6 Black und GoPro Hero mussten sich dem selben Prozedere am Fahrradlenker unterziehen.

Action-Cam Test
Unser Testsieger: Die GoPro Hero6 Black wurde wie ihre Mitbewerber am Fahrradlenker auf einem Feldweg getestet.

Wozu eine Action-Cam?

Klassischer Camcorder, Smartphone, Tablet – sie alle können heutzutage filmen und liefern brauchbare Ergebnisse. Wozu braucht man dann noch eine neue Gerätegattung, um Bewegtbilder festzuhalten? Zumal Action-Cams keinen Zoom bieten, sondern lediglich unterschiedliche Weitwinkeleinstellungen.

Die Antwort ist einfach: Actioncamcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen. Weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind. Außerdem sind Action-Cams so konstruiert, dass sie sich problemlos in den unterschiedlichsten Situationen bombenfest montieren lassen.

Eine Besonderheit ist außerdem ihr extremer Weitwinkel. So kann man verblüffende Panoramen filmen. Allerdings kommt es vor, dass Bilder gekrümmt werden, senkrechte Linien erscheinen im Film dann gebogen. Dieses Manko lässt sich in der Nachbearbeitung mit passender Schnittsoftware jedoch beheben.

Sportaufnahmen sind die Paradedisziplin von Action-Cams

Wer sich eine Action-Cam mit 4K-Auflösung zulegt und in dieser auch filmen will, sollte allerdings einen flotten Rechner besitzen. Auf alten Mühlen kann man das Material noch nicht mal abspielen. Zum Nachbearbeiten sollten es mindestens ein Intel i5 mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine leistungsfähige Grafikkarte sein, zudem sind flotte SSD-Festplatten zu empfehlen.

4K-Material belegt unheimlich viel Speicher, für zehn Minuten fallen rund zehn Gigabyte an. Auch wer seinen Film nur in Full-HD-ausspielen will, profitiert davon, in 4K zu filmen. Schließlich kann man bis zu 200 Prozent in Aufnahmen hereinzoomen und damit schöne Ausschnittsvergrößerungen vornehmen, ohne dass die Bildqualität leidet.

Testsieger: GoPro Hero6 Black

Auch wenn man es ihr optisch nicht ansieht: Gegenüber der Hero5 Black hat sich bei der Hero6 Black einiges getan, allerdings im Inneren. Geblieben ist das stabile Gehäuse, das bis zu zehn Meter wasserdicht ist. Ein optionales Gehäuse erlaubt sogar Tauchgänge bis 50 Meter Tiefe. Was alle GoPro-Fans freuen dürfte: Bisheriges Zubehör ist weiter kompatibel, auch die Akkus aus dem Vorgänger können weiter genutzt werden. Zusätzliche teure Anschaffungen sind somit nicht erforderlich.

Testsieger

GoPro Hero6 Black

Die GoPro Hero6 Black verfügt jetzt auch bei UHD-Aufnahmen über einen Bildstabilisator und punktet durch eine sehr gute Sprachsteuerung.

Eine der größten Schwachstellen bei der GoPro Hero5 Black hat der Hersteller beim brandneuen Modell glücklicherweise ausgemerzt: Jetzt steht der digitale Bildstabilisierer endlich auch bei UHD-Aufnahmen zur Verfügung – zwar nicht bei 60, sondern nur bei 30 Bildern pro Sekunde, aber immerhin.

Nachgebessert hat GoPro auch an der Bildwiederholrate. Bei Aufnahmen mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten kann jetzt mit 60 statt bisher 30 Bildern pro Sekunde gefilmt werden. Bei schnellen Bewegungen wirken die Bilder dadurch flüssiger, ein deutlicher Qualitätsgewinn für alle Liebhaber actionreicher Szenen. Ebenfalls optimiert wurde der Zeitlupen-Modus: In Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln schafft die GoPro Hero6 Black jetzt 240 Bilder pro Sekunde, was sehr ansehnliche Zeitlupen ermöglicht.

Bessere Bildwiederholrate

Um die größere Bildmenge verarbeiten zu können, vertraut GoPros Neue auf den H.265/HEVC-Codec, der beispielsweise auch bei Ultra-HD-Fernsehern zum Einsatz kommt. Der Codec reduziert den erforderlichen Speicherbedarf signifikant, zerrt aber ordentlich an der Gesamtperformance des kleinen Camcorders. Deshalb hat GoPro auch beim Prozessor Hand angelegt. Mit dem GP1 kommt erstmals ein Prozessor aus eigener Entwicklung zum Einsatz.

Überzeugendes Bedienkonzept

Bedient wird die GoPro Hero6 Black über einen zwei Zoll großen farbigen Touchscreen oder per App (dazu später mehr). Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs. Ein absolutes Komfortmerkmal bleibt die Sprachsteuerung.

Der Touchscreen ist auch auch bei Sonnenlicht gut zu erkennen.

So lassen sich Aufnahmen starten und stoppen, Markierungen setzen, Fotos schießen oder Zeitrafferaufnahmen erstellen. Neu: Bei Bedarf lässt sich die Cam auch per Stimme einschalten – diese Funktion steht für acht Stunden zur Verfügung, nachdem sie aktiviert wurde.

Problemlose Bedienung mit vielen Einstellmöglichkeiten

Ebenfalls neu ist eine Zoomfunktion. Vor der Aufnahme kann über einen Schieberegler die Zoomstufe festgelegt werden. Diese Option steht bei allen Auflösungen außer 4K, 4K 4:3, 2,7K120 und 1.080p240 zur Verfügung. Allerdings handelt es sich nur um einen digitalen und nicht um einen optischen Zoom. Das bedeutet, die Pixel werden künstlich vergrößert, was sich unvorteilhaft auf die Bildqualität auswirkt.

Geblieben sind die zahlreichen manuellen Einstelloptionen für Filmer mit höheren Ansprüchen. Dazu gehören unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Werte, Belichtungskorrekturen und noch viele andere Parameter, die beliebig veränderbar sind. Fotos lassen sich im RAW-Format für umfangreiche Möglichkeiten zur Nachbearbeitung speichern, außerdem sind HDR-Aufnahmen mit deutlich höherem Kontrastumfang möglich, was tatsächlich spektakulär aussieht – sofern man den passenden Fernseher dazu hat.

Bild- und Tonqualität

Gegenüber ihrer Vorgängerin hat die GoPro Hero6 Black bei der Bildqualität noch ein Schippchen draufgelegt. Einserseits macht sich dies aufgrund der zum Teil höheren Bildrate und durch den Bildstabilisator bemerkbar, der wie bereits erwähnt jetzt auch ruhigere UHD-Aufnahmen realisieren lässt. Farben wirken wunderschön natürlich und kräftig. Das bunte Herbstlaub an den Bäumen knallt, der blaue Himmel strahlt. Das überzeugt!

Schärfe und Detailzeichnung sind prächtig. Auch in dunkleren Sequenzen arbeitet die Cam noch zahlreiche Objekte recht präzise heraus, kommt dabei allerdings an einem leichten Bildrauschen nicht ganz vorbei.

Während die Sony FDR-X3000 auf holprigen Strecken mit ihrem optischen Bildstabilisator bisher deutlich die Nase vorne hatte, ist das Rennen in dieser Disziplin nun fast ausgeglichen. Die GoPro hinterlässt größtenteils den Eindruck, als würde sie über den Feldweg schweben. Zumindest kleinere Ruckler eliminiert sie sehr effektiv, größere Bodenunebenheiten und Schlaglöcher kann auch sie nicht wegzaubern. Dann springt das Bild deutlich stärker als bei der Sony, die kleinere Ruckler dafür aber nicht ganz so gut ausbügelt.

Auch bei Schwenks und bei Neigung der Kamera, wie etwa bei der Kurve am Anfang des Testvideos, springt der Stabi der GoPro deutlich, während die Sony hier keine Probleme hat. Insgesamt liefert der Bildstabilisator der Hero6 Black aber tolle Ergebnisse, die man allerdings mitunter noch nachbearbeiten muss.

Filmt man mit höchster Auflösung war der Akku im Test nach 67 Minuten leer, einen Ersatzakku sollte man auf Ausflügen mindestens dabei haben.

Beim Ton überzeugt die Hero6 genauso wie die Hero5: Sie schaltet auf Wunsch automatisch zwischen dem Stereo- und dem Windgeräuschreduktionsmodus um. Auf dem Fahrrad montiert schaffte es die GoPro erstaunlich gut, zwischen den drei Mikrofonen das auszuwählen, das dem Wind gerade am wenigsten ausgesetzt ist.

Deutlich schnellere Datenübertragung

Wer sein Filmmaterial drahtlos auf ein Smartphone oder Tablet transportieren möchte, profitiert mit der GoPro Hero6 Black von einer spürbar flotteren Übertragung. Grund: Die neue Action-Cam setzt jetzt auch auf das 5-Gigahertz-WLAN, wodurch Daten deutlich schneller die Geräte wechseln. Bei UHD-Material muss man dennoch etwas Zeit einplanen.

5 Gigahertz ermöglichen schnellere Datenübertragung

Die »GoPro«-App (früher »Capture«) gibt es kostenlos für die Betriebssysteme iOS und Android. Sie ermöglicht nicht nur das Importieren von Videos und Fotos, sondern auch eine umfängliche aber trotzdem unkomplizierte Bedienung des Mini-Camcorders. Über die Anwendung kann man unter anderem Aufnahmen starten, die Auflösung anpassen sowie die Videostabilisierung oder das GPS aktivieren. Die Benutzeroberfläche erklärt sich von selbst, die Zeitverzögerung ist minimal.

Vielfilmer kennen wahrscheinlich das Problem, dass sie mit dem Schneiden ihres Materials nicht mehr hinterherkommen und im Dateichaos kein Land mehr sehen. Mit der Gratis-App »Quik« nimmt ihnen GoPro die Mühen der Nachbearbeitung glücklicherweise ab.
»Quik« heißt der praktische Helfer von GoPro, der in Eigenregie aus dem gedrehten Material einen Film zusammenschneidet – und das durchaus in akzeptabler Qualität.
Man legt lediglich die Videos fest, die im späteren Film verwendet werden sollen, dazu noch einen Titel. Um den Rest kümmert sich das Programm. Es stellt die besten Sequenzen zusammen, legt Musik dahinter, fertig! Den Stil des Clips kann man nachträglich ändern, ebenso die Musik oder den Schnitt.
»Quik« arbeitet wirklich gut, wer lieber filmt anstatt später stundenlang mit der Nachbearbeitung zu verbringen, sollte diesen Helfer unbedingt einmal ausprobieren.

Nachteile

Viel gibt es an der Hero6 Black nicht zu meckern. Beim Zubehör zeigt sich GoPro ziemlich knauserig. Mitgeliefert werden lediglich eine gebogene und eine flache Klebehalterung sowie ein Befestigungsclip und ein Akku. Mancher No-Name-Hersteller ist hier deutlich großzügiger und spendiert Befestigungsmaterial für Fahrradhelm, Lenker und Co.

GoPro lässt sich das zusätzlich teuer bezahlen. Dabei ist der Preis für die Hero6 Black allein schon grenzwertig. Knapp 570 Euro werden fällig, satte 180 Euro mehr als für das Vorgängermodell. Dafür bekommt man mit dem ausgereifteren Bildstabilisator, höheren Bildraten und der schnelleren Datenübertragung aber auch einen echten Mehrwert.

GoPro Hero 6 Black im Testspiegel

Auch bei anderen Fachjournalisten schneidet die neue GoPro Hero6 Black durchweg überzeugend ab. Für Moritz Wanke von CHIP (10/2017) ist sie derzeit die beste Action-Kamera.

»Die Bildqualität mit UHD/60p beeindruckt gleichermaßen wie die FHD-Zeitlupen mit 240p. Der verbesserte Dynamikumfang sowie gute Schwachlichtleistung und die praktischen Extras wie neue Sprachbefehle, optimierter Bildstabilisator und schnelleres WLAN punkten ebenfalls.«

Kritik gibt es lediglich an der moderaten Akkulaufzeit und am Bildstabilisator, der bei UHD-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde nicht zur Verfügung steht.

Eine Kaufempfehlung für die neue GoPro spricht auch Kamal Vaid vom Online-Portal Techstage (10/2017) aus:

»Am besten und einfachsten funktioniert das Erzählen von Geschichten mit der aktuellen Hero6 Black von GoPro.«

Auch für den Bildstabilisator hat der Autor nur lobende Worte übrig:

»Mit der Hero6 Black zeigt GoPro auch eine neue und stark in das System greifende Videostabilisierung. Beim Aktivieren wird der Bildausschnitt um 5 Prozent geschnitten, beim Vorjahresmodell waren es 10 Prozent. Die elektronische Stabilisierung arbeitet wirklich phänomenal: Manchmal wirkt es fast so, als würde man ein Gimbal- oder eine Steadycam einsetzen.«

Ebenfalls ein gutes Zeugnis stellen die Tester von Computer Bild (10/2017) der Hero6 Black aus. Lediglich mit der Akkulaufzeit sind sie nicht ganz zufrieden:

»Die Hero 6 verändert am Prinzip der Kamera wenig, bei der Performance ist dagegen ein deutlicher Schub zu spüren. Gerade die Aufnahme von 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde dürfte Hobby-Filmer und ambitionierte Regisseure erfreuen, die Ergebnisse sind mit den richtigen Einstellungen sehr gut. Der neue Bildstabilisator macht einen guten Job, die Akkulaufzeit ist mit 93 Minuten kürzer als beim Vorgänger.«

Stefanie Enge von Curved (10/2017) zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem neuen Modell der GoPro:

»Die neue GoPro Hero6 Black ist vielseitig einsetzbar, flexibel und liefert tolle Video- sowie Fotoaufnahmen. An einem Tag habe ich viel mit der Kamera ausprobieren können und bekam fast ausschließlich hochwertige Aufnahmen. Der erste Eindruck: Rundum zufrieden. Die Messlatte für Konkurrenz-Produkte liegt sehr hoch.«

Alternativen

Die GoPro Hero6 Black ist unser Favorit, doch wer beim Bildstabilisator Abstriche in Kauf nehmen kann, für den gibt es interessante – und vor allem auch günstigere – Alternativen.

Fast genauso gut

Sony FDR-X3000

Der optische Bildstabilisator der Sony FDR-X3000 ist fast allen anderen Action-Cams deutlich überlegen.

Im Einheitsbrei der Action-Cams ist die Sony FDR-X3000 schon optisch eine Besonderheit: Hier wurde nicht das GoPro-Gehäuse imitiert, sondern ein ganz eigenständiges Design entwickelt. Das weiße Modell sieht aus wie ein klassischer Camcorder im Miniaturformat.

Mit 114 Gramm wiegt die Sony etwas mehr als eine Tafel Schokolade. Gewicht und Bauform erlauben es, mit der Sony auch problemlos aus der freien Hand zu filmen. Der Akku zum Wechseln befindet sich links in einem seitlichen Fach, an das man nach dem Lösen eines Arretierschalters leicht herankommt.

Eine Besonderheit und einzigartig im Bereich der Action-Cams ist Sonys so genannte Live-View-Fernbedienung. Sie ist mit 47,8 x 52,6 x 19 Millimetern und einer Bildschirmdiagonalen von 3,8 Zentimetern ungefähr so groß wie eine Smartwatch und wird in ein mitgeliefertes Armband eingeklipst. Das könnte gerne flexibler sein, einmal angelegt sitzt es jedoch fest am Handgelenk. Ist das WLAN an Action-Cam und Fernbedienung aktiviert, koppeln sich beide Geräte automatisch und das Live-Bild der Cam wird auf das Display übertragen. So hat man immer im Blick, was die Kamera filmt.

Im Alltag erweist sich diese Art des Filmens als äußerst komfortabel. Egal wie man die Kamera auch hält, in welcher Position sie sich befindet: Mit einem Blick auf das kleine Display kann man die Objekte vor der Linse stets gut erkennen, auch wenn im Sonnenlicht die Leuchtkraft etwas höher sein könnte.

In einer Disziplin, die für eine Action-Cam elementar ist, kann der FDR-X3000 abgesehen von der GoPro Hero6 Black kein Mitbewerber das Wasser reichen: Der Bildstabilisator ist einfach spitze. Sony hat erstmals einen optischen Bildstabilisator in einem Camcorder dieser Größe verbaut. Der gesamte Strahlengang ist dabei als schwebende Einheit konstruiert. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, wie unser Testvideo zeigt. Links ist immer die Sony zu sehen, rechts im Vergleich dazu abwechselnd die GoPro Hero5 Black, die Garmin Virb Ultra 30 und die GoXtreme Black Hawk 4K. Unser neuer Testsieger ist hier natürlich nicht dabei, da wir diese erst jetzt nachgetestet haben.

Unsere Testfahrt über die sehr holprige Teststrecke sieht bei der Sony so aus, als würde das Fahrrad schweben. Außer kleinen Rucklern bringt die Aufnahme wenig aus dem Tritt – einfach fantastisch. Selbst die steile Passage, die von Steinen und Schlaglöchern übersät ist, schluckt der Bildstabilisator beeindruckend weg.

Allerdings sind ganz unten in der Aufnahme Bildfehler zu erkennen, wenn die vielen Steine ein unschönes Flirren verursachen. Dann werden Kanten nicht sauber dargestellt. Bei schnell wechselnden Passagen zwischen Licht und Schatten reagiert die Automatik recht flott und passt die Bildhelligkeit ohne große Verzögerung an.

Hier nochmal das Video der Sony ohne Split-Screen, mit zwei Standaufnahmen bei Tageslicht und in der Abenddämmerung am Ende:

Die Schärfe und die Detailfreudigkeit der Aufnahmen sind sehr gut, das trifft auch auf die Farbnatürlichkeit zu. Filme im 4K-Modus sind sehr fein gezeichnet. Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen im Freien neigt die Sony nur zu minimalem Bildrauschen. Unschöne Verzerrungen sind nicht erkennbar, obwohl die FDR-X3000 bei Aufnahmen mit der höchsten Auflösung nur im Weitwinkelmodus filmen kann. Ansonsten stehen auch die Optionen »mittel« und »nah« zur Verfügung. Zeitlupen mit 120 Bildern in Full-HD-Auflösung gelingen angenehm flüssig.

Positiv hervorzuheben ist die – für eine Action-Cam – erstaunlich gute Tonqualität. Sie leidet jedoch erheblich, wenn das Unterwassergehäuse zum Einsatz kommt, das Tauchgänge bis 60 Meter Tiefe erlaubt und zum Lieferumfang gehört. Standardmäßig ist die Cam spritzwassergeschützt.

Über die »Play Memories Mobile«-App kann man die FDR-X3000 auch von Android- und Apple-Smartphones fernsteuern. Die drahtlose Verbindung wird blitzschnell über einen QR-Code aufgebaut. Auch der Weißabgleich und die Helligkeit können über das Smartphone angepasst werden. Problem: Bei schnellen Bewegungen des Camcorders kommt die Darstellung des Live-Bildes in der App nicht immer hinterher. Auch der Zugriff auf die Aufnahmen gelingt nur bedingt, hier kommt es bei 4K-Filmen immer wieder mal zu kurzen Hängern.

Besitzer einer Action-Cam im weit verbreiteten GoPro-Format kommen im Gegensatz zur FDR-X3000 in den Genuss von mehr Befestigungsmöglichkeiten und einem größeren Zubehörsortiment.

Günstiger Vorgänger

GoPro Hero5 Black

Die GoPro Hero5 Black ist das Vorjahresmodell aus dem Hause des Action-Cam-Erfinders. Das Gehäuse steckt in einem leichten Aluminiumkorpus, das bis zehn Meter wasserdicht ist. Neu ist das fest verbaute Touch-Display, das es beim Vorgänger Hero4 nur als optionales Zubehör gab.

Über Wischbewegungen oder durch längeren Druck auf den Bildschirm gelangt man zu den einzelnen Menüpunkten. Individuelle Einstellmöglichkeiten bietet die GoPro in Hülle und Fülle. Praktisch: Wird der rote Knopf auf der Oberseite gedrückt, schaltet sich die Hero5 Black an und startet sofort mit der Aufnahme.

Der besondere Clou der Hero5 ist aber die Sprachsteuerung. Gleich zwölf Befehle stehen zur Verfügung. So lassen sich Video-, Serienbild- und Zeitrafferaufnahmen starten oder stoppen, der Videomodus wechseln oder die Kamera ausschalten. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man die Action-Cam zum Beispiel auf dem Helm trägt. Beim Nachfolgemodell finden wir die Sprachsteuerung ebenfalls wieder.

Im Test klappte das vorzüglich, selbst bei starkem Wind und Umgebungsgeräuschen. Möchte man sich für die Nachbearbeitung eine besondere Stelle merken, so genügt der Befehl »GoPro HiLight«. Speziell wenn die Actioncam am Fahrradhelm montiert ist, genießt man die Option der Sprachsteuerung sehr.

Bei der Bildqualität spielt die Hero5 auf sehr hohem Niveau. Die Schärfe ist super, die Farben passen, der Kontrast ist exzellent. Allerdings kann der elektronische Bildstabilisator nicht mit dem optischen der Sony oder dem unseres Testsiegers mithalten. Zudem ist die Videostabilisierung nicht für 4K-Aufnahmen und Bildraten mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde verfügbar. Eine Stabilisierung kann man natürlich gegebenenfalls auch in der Postproduktion am Rechner vornehmen. So gute Ergebnisse wie bei unserem Testsieger bekommt man damit aber nicht.

Auch mit aktiviertem Stabilisator wirkte die Testfahrt auf dem Fahrrad unruhiger, die unebene Piste blieb jederzeit im Bild sichtbar.

Unsere Vergleichsvideos haben wir mit allen Kameras in 4K aufgenommen – daher ohne Bildstabilisierung bei der GoPro Hero5 Black:

Das Flirren der Steine, das bei der X-3000 schon negativ auffiel, verstärkt sich bei der GoPro leider noch. Bei hohem Tempo ist die untere Bildkante unsauber, hier machen sich Bildfehler bemerkbar. Die Akkulaufzeit mit anderthalb Stunden ist dafür rund 30 Minuten länger als bei der Hero6 Black.

Über die »Capture«-App verbinden sich Smartphones und Tablets mit der GoPro. Die App ist ausgereift und läuft stabil, Mobilgeräte lassen sich aufgrund der nahezu verzögerungsfreien Bildübertragung sehr gut als Kontrollmonitor verwenden.

Über das Menü ist alles einstellbar, was die Ingenieure der GoPro an Features spendiert haben: Unter anderem Blende, Farbe, ISO-Zahl, Schärfe, Auflösung, Videostabilisierung, Weißabgleich, bis zu 120 Bilder pro Sekunde für Zeitlupenaufnahmen und sogar das RAW-Format für Fotos, das in der Nachbearbeitung deutlich mehr Freiraum und bessere Bildqualität liefert.

Damit ist die Hero5 Black eine gute Alternative für alle, die auf Bildstabilisierung in 4K verzichten können und etwas Geld sparen wollen.

Immer noch gut

Sony FDR-X1000

Die Sony FDR-X1000 ist der Vorgänger der FDR X3000. Sie überzeugte mit toller Bildqualität, bei wenig Licht liefert sie sogar noch bessere Ergebnisse als die FDR-X3000.

In der Bedienung ist sie fast identisch mit ihrem Nachfolger, auch ein Live-View-Monitor fürs Handgelenk ist optional erhältlich.

Der große Unterschied zwischen den beiden Modellen ist der Bildstabilisator: Bei der X1000 arbeitet der rein elektronisch. Das hat den Nachteil, dass er wie bei der GoPro Hero5 nur funktioniert, wenn man in HD filmt. Dann liefert er aber sogar noch bessere Ergebnisse als die GoPro.

Wer auf Bildstabilisierung in 4K verzichten kann und nicht in die GoPro-Welt einsteigen will, für den ist die FDR-X1000 nach wie vor eine sehr gute Wahl.

GoPro-Schnäppchen

GoPro Hero

GoPro, der Erfinder der Action-Cam, bewegte sich lange Zeit fast ausschließlich im oberen Preissegment. Der immer härtere Kampf im Markt der kleinen Outdoor-Camcorder hat jetzt auch beim US-Unternehmen zu einem Umdenken geführt. Mit der Hero hat GoPro seit kurzem ein Modell für rund 220 Euro im Sortiment, das aber trotzdem eine waschechte GoPro ist.

Bereit für die Testfahrt: Die Hero mit einer Halterung von GoPro auf dem Lenker des Mountainbikes.

Rein äußerlich kann man die Hero vom aktuellen Top-Modell Hero6 Black nicht unterscheiden. Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und erlaubt Tauchgänge und Aufnahmen im Wasser bis zu einer Tiefe von zehn Metern. Sämtliches Zubehör früherer GoPro-Modelle wie Halterungen für das Mountainbike lassen sich glücklicherweise weiter verwenden.

Auf der Gehäuserückseite befindet sich ein heller und gut ablesbarer zwei Zoll großer Bildschirm, der auf Wischbewegungen und kurzes Tippen zuverlässig und flott reagiert. Die Menüstruktur wurde von der Hero6 Black übernommen, auch ohne Vorkenntnisse gelingt das Navigieren ohne Probleme.

Erster gravierender Unterschied zum GoPro-Topmodell: Die Hero filmt nicht in UHD-Auflösung mit maximal 3.840 x 2.160 Pixeln, sondern gibt sich mit weniger Bildpunkten zufrieden. 1.920 x 1.080 mit 60 Vollbildern ist die Auflösung, mit der die meisten die Actioncam verwenden werden. GoPro gibt zwar eine zweite mögliche Auflösung von 1.440p60 an, doch deren Sinn erschließt sich nicht wirklich. Die Hero filmt dann nämlich nicht wie erhofft mit 2.560 x 1.440, sondern mit alltagsunfreundlichen 1.920 x 1.440 Pixeln. Das hat zur Folge, dass das Bild quadratischer wird. Wofür das gut sein soll, bleibt unklar.

Auch GoPros Einsteigermodell hat eine Videostabilisierung an Bord, in den technischen Spezifikationen erfährt man, dass die Hero6 Black die »erweiterte« Version verbaut hat, was man auch sieht. Dazu gleich mehr beim Videotest.

Von außen ist die Hero von der Hero6 Black nicht zu unterscheiden.

Zeitlupenaufnahmen sind mit der Hero nicht möglich. Fotos schießt sie mit bis zu 10 Megapixeln (Hero6 Black: 12 Megapixel). Auf kontrastreiche HDR-Aufnahmen muss man allerdings genauso verzichten wie auf das Anschließen eines externen Mikrofons über den für andere GoPro-Modelle separat erhältlichen Pro 3,5-mm-Mikrofonadapter. Die drei integrierten Mikrofone liefern in den meisten Alltagssituationen allerdings ordentliche Ergebnisse.

Positiv: Die GoPro Hero lässt sich bequem und sehr zuverlässig per Stimme steuern. Ob Aufnahme, Aufnahme-Stopp oder Foto – ein kurzer Befehl, und die Cam reagierte im Test sehr spontan. Lediglich das Aktivieren des ausgeschalteten kleinen Camcorders per Stimme bleibt der teureren Hero6 Black vorbehalten. Runden wir das Kapitel ab, was der Hero im Vergleich zum Topmodell fehlt: Dazu gehören der Touch-Zoom, die Belichtungssteuerung und Protune, um unter anderem manuell die Farbe, den Weißabgleich und die Verschlusszeit zu steuern. Zudem unterstützt die Hero nur das 2,4-GHz-WLAN und nicht das 5-GHz-Band, wodurch das Herunterladen von Inhalten auf das Smartphone länger dauert.

Wer keine Profi-Ambitionen hat, kann mit diesen Einschränkungen allerdings gut leben. Die meisten wollen mit einer Actioncam nämlich unkompliziert drauflosfilmen und nicht erst noch an diversen Parametern schrauben.

Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Hero scharfe und natürliche, rauschfreie Aufnahmen. Die Tiefenwirkung könnte einen Tick besser sein, speziell wenn sich die Sonne versteckt. Naturgemäß kann die Schärfe mit der 4K-Auflösung der Hero6 Black nicht mithalten, die ja vier mal so viele Pixel aufzeichnet. Dafür lassen sich die MP4-Dateien auch auf älteren Rechnern problemlos und zügig schneiden, die vor den riesigen UHD-Datenmengen kapitulieren müssten.

Nützlich ist das Feature, zwischen den Bildmodi »Weit«, »Mittel« und »Eng« zu wählen. So kann man den Bildausschnitt auch ohne Zoom schnell verändern und mehr Abwechslung in seine Videos bringen.

Nicht überzeugen konnte uns der Bildstabilisator. Während die Hero6 Black bei unserer Testfahrt mit dem Mountainbike durch den Wald das Rad selbst auf stark holperigem Waldboden förmlich schweben ließ, hat die Hero Schwierigkeiten, die Fahrt zu stabilisieren und ruhig wirken zu lassen. Immer wieder stören Rolleffekte die Aufnahme. Details verwischen teilweise und lassen sich nicht mehr differenziert erkennen.

Ohne Schwierigkeiten kommunizierte die Cam hingegen per kostenloser »GoPro«-App (für iOS und Android) mit unserem Smartphone. So lässt sich die Hero vom Mobilgerät aus fernsteuern, der zeitliche Versatz ist minimal und zu vernachlässigen. Der Zugriff auf Videos und Fotos klappt schnell, alle wichtigen Einstellungen wie Auflösung oder Bildausschnitt lassen sich verändern.

Die »GoPro«-App erlaubt per Smartphone das Abspielen und Kopieren der Aufnahmen, das Verändern wichtiger Einstellungen sowie das Filmen und Fotografieren aus der Ferne.

Wer keine Lust auf lange Schnittorgien hat, dürfte sich über »QuikStories« freuen. Die Anwendung kopiert die Filme auf das Smartphone und erstellt aus dem Material in Eigenregie einen Film. Das funktioniert erstaunlich gut.

Die GoPro Hero ist eine für GoPro-Verhältnisse günstige Action-Cam mit guter Bildqualität und diversen praktischen Zusatzfunktionen. Allerdings bekommt man die etwas ältere GoPro Hero5 Black inzwischen teils für wenig Geld mehr – und kann dann sogar 4K-Videos aufzeichnen.

Preisbrecher

GoXtreme Black Hawk 4K

Test 4K-Actioncamcorder: GoXtreme Black Hawk 4K
Die GoXtreme Black Hawk 4K bietet ein ordentliches Bild zum fairen Preis.

Wer noch weniger als für die GoPro Hero ausgeben will, für den ist die GoXtreme Black Hawk 4K das Richtige: Für deutlich weniger als 200 Euro ist sie unser absoluter Preistipp.

Die Action-Cam wird mit Unterwassergehäuse und jeder Menge Zubehör geliefert, um die Kamera am Fahrrad, am Helm oder auch am Surfbrett zu montieren. Für all das muss man bei GoPro und Sony zusätzlich Geld ausgeben, was die GoXtreme preislich noch attraktiver macht.

Verzichten muss man auf einen Touchscreen, das ist allerdings zu verschmerzen, denn die Bedienung über zwei seitliche Menütasten ist einfach, der farbige Bildschirm zudem gut ablesbar.

Im 4K-Modus filmt die Cam mit 30 Bildern pro Sekunde. Bei Tageslicht arbeitet sie feinste Details heraus, so zeigt sie von einer Asphaltdecke beispielsweise jeden Pickel und noch so kleinen Stein. Mitunter neigt die GoXtreme dazu, in sehr sonnigen Passagen zu überschärfen, dann sollte man vom Modus »Superfein« in »Fein« oder »Normal« wechseln.

Auch die Schärfe lässt sich in drei Stufen einstellen, außerdem kann man unter anderem an der ISO-Zahl, der Belichtung sowie an der Helligkeit Hand anlegen. Farben und Kontrast sind gut, auch in dunkler Umgebung ist die Hawk 4K noch zu gebrauchen, hier besteht allerdings die Gefahr, dass ein leichtes Rauschen sichtbar wird.

Die steinige Buckelpiste mit dem Fahrrad hat die GoXtreme ordentlich gemeistert, wobei sie nicht alle Unebenheiten wegbügelt. Bei hoher Geschwindigkeit verschluckt sie teilweise einige Details, zudem bekommen die Aufnahmen bei starken Erschütterungen mitunter einen leichten Rolleffekt.

Zum Fernsteuern eignet sich die für iOS und Android erhältliche App »GoAction«. Das WLAN an der Black Hawk wird durch einen zwei Sekunden langen Druck auf die obere Taste aktiviert, die anschließende Verbindung gelingt zuverlässig, nachdem das entsprechende WLAN-Passwort auf dem Mobilgerät eingetippt wurde. Das Live-Vorschaubild wird bei schnellen Bewegungen mit kleiner Verzögerung angezeigt. Ansonsten bietet die App Zugriff auf zahlreiche Einstellungen und ermöglicht eine komfortable Steuerung der Cam vom Smartphone aus.

Was schade ist: Schon nach weniger als einer Stunde macht der Akku der GoXtreme schlapp. Auf längeren Touren ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen zweiten Akku im Gepäck zu haben.

Nur wenn Sie zusätzlich auch auf einen guten Ton Wert legen, müssen Sie auf eine unserer anderen Empfehlungen zurück greifen – die Tonqualität der GoXtreme ist nämlich bescheiden.

Außerdem getestet

Komplette Totalausfälle gab es in unserem Testfeld nicht, selbst die günstigsten Geräte können für den ein oder anderen interessant sein –aber nur, wenn man Kompromisse eingehen kann, denn gerade bei den ganz günstigen Kameras bleibt die Bildqualität teilweise doch weit hinter der unserer Empfehlungen zurück. Hier beispielhaft das Testvideo der Vemico 4K Sports:

Garmin Virb Ultra 30

Die Garmin Virb Ultra 30 ist das perfekte Modell für echte Adrenalinjunkies wie Fallschirmspringer oder Downhiller auf zwei Rädern. Denn integrierte Sensoren erfassen diverse Parameter wie Geschwindigkeit, Distanz, Höhe und optional sogar die Herzfrequenz. Alle Daten lassen sich ins Video einblenden. Zur umfangreichen Ausstattung gehört unter anderem eine Sprachsteuerung.

Die GoPro Hero5 Session ist super kompakt und gut verarbeitet. Ein Display zum Kontrollieren des Bildausschnitts gibt es allerdings nicht. Hier liefert die App wertvolle Dienste für die Fernsteuerung per Smartphone oder Tablet-PC. Die Bedienung über lediglich zwei Tasten ist gewöhnungsbedürftig und wenig komfortabel. Die Videoqualität des Winzlings ist gut. Leider ist der Akku fest verbaut, eine Ladung hält maximal 100 Minuten durch. Frischen Saft unterwegs kann höchstens eine Powerbank liefern.

GoPros Hero4 Black ist schon länger auf dem Markt. Ihre filmerischen Qualitäten sind weitgehend identisch mit der des Nachfolgers Hero5 Black: super scharf und farbecht. Im Gegensatz zum neuen Modell hat die Hero4 Black aber keine Bildstabilisierung und das Touchscreen-Display muss man für die Action-Cam zusätzlich erwerben. Die Bedienung erfolgt über Tasten und einen kleinen Statusmonitor an der Front, das ist umständlich, wenn man häufiger Änderungen an den Einstellungen vornehmen möchte.

Yi Discovery Action Camera

Zugegeben: Bei der Yi Discovery Action Camera haben wir lange überlegt, ob wir sie nicht bei unseren Empfehlungen aufführen. Ganz gereicht hat es dann aber doch nicht. Für weniger als 50 Euro ist die Cam extrem günstig. Allerdings wird sie quasi ohne Zubehör ausgeliefert. Für ein wasserdichtes Gehäuse muss man zusätzlich knapp 40 Euro berappen. Das sollte man sich aber auf jeden Fall als stabileres Outdoor-Gehäuse zulegen.

Die Yi filmt mit maximal 3.840 x 2.160 Bildpunkten, dann leider aber nur mit 20 Bildern pro Sekunde. Das ist etwas wenig, Bewegungen werden so nicht wirklich geschmeidig. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln stehen immerhin 60 Vollbilder zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt über einen zwei Zoll großen Touchscreen. Während die Menüstruktur selbsterklärend ist, könnte der Bildschirm gerne etwas präziser reagieren. Als Menüsprachen gibt es lediglich Englisch und Chinesisch.

Die IOS-Zahl, Schärfe und Weißabgleich können per Hand eingestellt werden. Das Weitwinkelobjektiv erfasst mit 150 Grad einen großen Bildbereich.

Abgesehen davon, dass in UHD-Auflösung die Bewegungen nicht ganz so butterweiche sind, ist die Videoqualität der Yi für diese Preisklasse sehr ordentlich – solange die Kamera keinen großen Helligkeitsunterschieden ausgesetzt ist. Unsere Mountainbikefahrt sowie eine Naturaufnahme am Nachmittag wurden teilweise viel zu dunkel dargestellt, wenn in Teilen des Bildes sehr heller Himmel zu sehen war. Der dunkle Waldboden und das Grün von Bäumen und Wiesen soffen regelrecht ab. Dafür stellt sich die Yi beim Ausbügeln von Bodenunebenheiten erstaunlich gut an. Sind die Kontrastunterschiede in der Szene überschaubar, liefert der Mini-Camcorder zudem natürliche Farben mit guter Durchzeichnung und schöner Schärfe. Bei Aufnahmen aus der Hand muss die Cam sehr ruhig gehalten werden, kleinste Unruhen übertragen sich ansonsten stark sichtbar auf das Bild. Bei wenig Licht ist die Yi ebenfalls zu gebrauchen, wobei sie nicht ohne Rauschen auskommt.

Gelungen ist die kostenlose Yi-App für mobile iOS- und Android-Geräte: So hat man per WLAN nicht nur flotten Zugriff auf sämtliche Kamera-Parameter, sondern kann auch bereits gefilmte Aufnahmen anschauen. Für den günstigen Preis ist die Yi Discovery Action Camera auf jeden Fall das geeignete Modell, um dem Nachwuchs den Wunsch nach einer anständigen Action-Cam zu erfüllen.

Die Yi 4K Action Camera hinterließ im Test einen mehr als soliden Eindruck. Die Bedienung über den Touchscreen ist komfortabel, das Objektiv besteht aus sieben Schichten Glaslinsen. An der Bildqualität gibt es wenig zu meckern, nur bei schlechten Lichtverhältnissen fangen die Aufnahmen zu rauschen an. Der Ton hingegen ist bescheiden, die Windgeräusche beim Radfahren hören sich an, als befände man sich mitten in einem Orkan. Die Kamera-App bietet einen großen Funktionsumfang. An der Yi sitzt lediglich eine Micro-USB-, aber keine HDMI-Buchse. Das Zubehör ist minimalistisch: Akku, USB-Kabel, das war’s.

Aus dem optischen Einheitsbrei der Actioncamcorder sticht die Ricoh WG-M2 wohlwollend heraus. Die Cam liegt gut in der Hand, der kleine Bildschirm dient allerdings lediglich der Kontrolle und der Bedienung. Wird im 4K-Modus gefilmt, so steht ausschließlich der extreme Weitwinkel mit 204 Grad zur Verfügung. Der ermöglicht schöne Panoramaaufnahmen, jedoch sind diese stark gewölbt und die Schärfe leidet. Soll die Ricoh zum Tauchen eingesetzt werden, muss lediglich der mitgelieferte Unterwasservorsatz montiert werden.

Mehr Ausstattung als bei der ACME VR06 geht kaum. Ein separates Ladegerät und ein zweiter Akku gehören ebenso zum Lieferumfang wie unzählige Halterungen, Klemmen, Adapter und ein Unterwassergehäuse. Die Bedienung erfolgt über drei Tasten, der Kontrollbildschirm weist eine gute Schärfe auf. In unserem Modell saß der Akku nicht ganz fest und klapperte im Inneren. Je weniger Licht zur Verfügung stand, desto stärker waren die Bilder verrauscht. Auch bei Tageslicht kann die Detailauflösung nicht überzeugen. Eine App-Steuerung per WLAN ist möglich.

Rollei Actioncam 425

Wer sich die Rollei Actioncam 425 zulegt, kann sich über ein riesiges Zubehörpaket freuen. Handgelenk-Fernbedienung, Unterwasser-Schutzgehäuse mit zwei austauschbaren Rückwenden und diverse Halterungen und Adapter gehören dazu. Ebenso lässt sich die Rollei per App steuern. Das farbige Display ist nicht berührungsempfindlich, durch das Menü wird über zwei seitliche Druckknöpfe navigiert. Sogar im Hellen sind Aufnahmen leicht verrauscht, bei schnellen Kamerafahrten verschluckt die Cam einige Details.

Victure 4K WIFI Ultra HD

Das Display ist nicht überragend, die Bedienung etwas fummelig – abgesehen davon ist die Victure Action Kamera 4K ein echtes Schnäppchen. Denn mit Abstrichen kann sie für ein Modell weit unterhalb der 100-Euro-Marke bildtechnisch überzeugen. Die Schärfe ist passabel und die Farben wirken natürlich. Die leichte Verzerrung lässt sich in der Nachbearbeitung beheben. Von der Bildstabilisierung darf man natürlich keine Wunder erwarten. Über WLAN lassen sich Videos auf Smartphones und Tablets übertragen.

Die Vemico 4K Sports schärft ihre Aufnahmen am Tag extrem, das macht sich besonders an Kanten unschön bemerkbar. Bei schnellen Bewegungen und Fahrten kommt die Elektronik der Cam nicht mehr richtig mit, das Bild rollt und Details verschwinden. Für ein paar ruhige Schnappschüsse ohne höchste Ansprüche ist das Modell für diesen Preis allerdings durchaus zu gebrauchen. Ein zweiter Akku und jede Menge Zubehör versüßen die Kaufentscheidung, eine App-Steuerung per WLAN ist vorgesehen.

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Kommentare

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Patrick Link
Patrick Link

Johannes Haug Sandra Heintze

Andreas Burger
Andreas Burger

Benny Trautmann

BadTrick Power
BadTrick Power

Dennis En

Patrick Dextor
Patrick Dextor

Mandy

Udo Hompesch
Udo Hompesch

Und wenn ihr den Test anstatt mit einem Brett am Lenker, mit 10 ISHOXS Bike Mount machen würdet, wäre der auch noch sehenswert

Stefanie Böhm
Stefanie Böhm

Guter Bericht