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Die beste Akku-Handkreissäge

last updateZuletzt aktualisiert:
Akku-Handkreissäge Test: Bosch Blau Aufmacher
Marc Hüffer

Marc Hüffer

ist Produktdesigner und Ladenausstatter und arbeitet ständig mit Werkzeug aller Art. Für AllesBeste testet er Profi- und Heimwerker­-Tools.

Wir haben 12 Akku-Handkreissägen getestet. Die beste ist für uns die Bosch Professional GKS 12V-26. Trotz ihrer kompakten Bauweise mangelt es ihr nicht an Leistung. Außerdem ist die kleine Maschine leicht, bietet eine hervorragende Handhabung und bewies im Praxistest eine hohe Schnittgüte. Aber nicht für jeden ist eine solche Mini-Handkreissäge das richtige Werkzeug. Wer eine größere Tauchkreissäge mit höherer Schnittiefe für wenig Geld sucht, fährt mit der Scheppach PL55 Li am besten.

Update 21. August 2020

Wir haben acht neue Akku-Handkreissägen getestet und drei neue Empfehlungen gekürt.

Bis man umständlich die Kabeltrommel angeschlossen und das Kabel bis hin zum Arbeitsplatz ausgelegt hat, hat man beinah die Lust verloren, mal eben den einen oder anderen Balken für den Carport oder die Gartenhütte zuzusägen. Wenn dann auch noch das Kabel die Bewegung beim Sägen einschränkt, wächst der Wunsch nach einer Akku-Handkreissäge.

Denn inzwischen ist die Akku-Technik so weit fortgeschritten, dass man auch leistungsstarke Elektromotoren problemlos antreiben und in vielen Fällen auf das lästige Stromkabel verzichten kann. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man gezwungen ist, weitab von jeder Steckdose zu arbeiten.

Wir haben 12 Akku-Kreissägen für Sie getestet und gesägt, was das Zeug hält, 9 Modelle sind derzeit noch erhältlich. Preislich gibt es nicht so arge Unterschiede – für 60 bis 200 Euro bekommt man solch ein Gerät.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Bosch Professional GKS 12V-26

Test Akku-Handkreissäge: Bosch Professional GKS 12V-26
Gute Verarbeitung, tolle Ergonomie und hohe Schnittgüte: Die Arbeit mit Boschs kleinem Kraftpaket macht Freude.

Die Bosch Professional GKS 12V-26 ist eine kompakte und dennoch erstaunlich leistungsstarke Mini-Handkreissäge, die sich durch eine exzellente Ergonomie und ein geringes Gewicht auszeichnet. Materialien und Verarbeitungsqualität sind einwandfrei und die Staubentwicklung beim Sägen ist angenehm gering – auch ohne Absauge. Im Praxistest konnte die Maschine zudem mit ihrer einwandfreien Schnittgüte punkten.

Auch gut

Bosch UniversalCirc 12

Test Akku-Handkreissäge: Bosch PKS 10,8 LI (Universal Circ 12)
Dasselbe in Grün – zumindest fast. In den wichtigsten Punkten ist die Mini-Handkreissäge unserem Favoriten sehr ähnlich.

Ähnliche Qualitäten wie unser Favorit bietet die Bosch UniversalCirc 12. Auch bei der grünen Variante handelt es sich um eine komfortable Mini-Handkreissäge, die sehr solide Sägeergebnisse liefert. Eine LED-Lampe zum Ausleuchten des Arbeitsbereichs und ein zweiter Handgriff runden das gute Gesamtpaket ab.

Günstige Tauchsäge

Scheppach PL55 Li

Test Akku-Handkreissäge: Scheppach PL55 Li
Wer es größer mag, greift zur Scheppach PL55 Li. Die Tauchkreissäge mit beiliegender Führungsschiene bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Scheppach PL55 Li ist deutlich wuchtiger als unsere beiden anderen Empfehlungen – kein Wunder, denn hier handelt es sich um eine Tauchkreissäge. Die 36-Volt-Maschine erreicht wesentlich höhere Drehzahlen als die beiden Minisägen, die maximale Schnitttiefe von 55 Millimetern ist im Testfeld Rekord. Die PL55 Li kommt zusammen mit einer Führungsschiene aus Aluminium, die zusammengesteckt satte 140 Zentimeter lang ist.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGünstige Tauchsäge
ModellBosch Professional GKS 12V-26Bosch UniversalCirc 12Scheppach PL55 LiBosch PKS 18 LIEinhell TE-CS 18 Li SoloWorx WX523Makita HS301DSAERyobi R18CS-0Walter WWS-ATS12
Test Akku-Handkreissäge: Bosch Professional GKS 12V-26Test Akku-Handkreissäge: Bosch PKS 10,8 LI (Universal Circ 12)Test Akku-Handkreissäge: Scheppach PL55 LiAkku-Handkreissäge Test: Bosch Pks 18 LiTest Akku-Handkreissäge: Einhell TE-CS 18 Li SoloTest Akku-Handkreissäge: Worx WX523Akku-Handkreissäge Test: Makita Hs301dsaeTest Akku-Handkreissäge: Ryobi R18CS-0Test Akku-Handkreissäge: Walter WWS-ATS12
Pro
  • Angenehm leicht und kompakt
  • Tolle Ergonomie
  • Sehr gute Arbeitsergebnisse
  • Gute Materialien und Verarbeitung
  • Clevere Nutzung des Parallelanschlags
  • Angenehm leicht und kompakt
  • Tolle Ergonomie
  • Gute Arbeitsergebnisse
  • LED-Arbeitsleuchte
  • Zweiter Handgriff
  • Leistungsstark
  • Gute Ergebnisse in allen getesteten Materialien
  • Fairer Preis
  • Solide Verarbeitung
  • Gut für Linkshänder geeignet
  • Angenehme Ergonomie
  • Gute Verarbeitung
  • Nützliche Extras
  • Guter Materialien
  • Nützliche Extras
  • Gute Materialien
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Passable Ergebnisse
  • Niedriger Preis
  • LED-Arbeitsleuchte
Contra
  • Bei Unachtsamkeit Fehlstellung des Parallelanschlags möglich
  • Geringe Schnitttiefe
  • Geringe Schnitttiefe
  • Führungsschiene ist nicht ideal
  • Beiliegendes Sägeblatt ist bestenfalls mittelmäßig
  • Kein Sanftanlauf
  • Sperrig
  • Fast vollständig aus Kunststoff
  • Schwergängige Scharniere
  • Probleme bei längeren Schnitten in dickes Holz
  • Keine Führungsschiene nutzbar
  • Ungenügende Schnittleistung
  • Ungünstige Ergonomie
  • Verzieht beim Sägen zur Seite
  • Ergonomie im Griffbereich nicht ideal
  • Keine Skala am Tiefenanschlag
  • Keine Motorbremse
  • Relativ teuer
  • Sehr laut
  • Klemmhebel ungünstig positioniert
  • Kleinere Ausrisse an den Schnittkanten
  • Katastrophale Ergonomie
  • Furchtbare Absauge
  • Ohne Absauge blockiert dass Sägeblatt nach einiger Zeit
  • Geringe Schnitttiefe
  • Hat keine Chance gegen Hartholz
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Sägen mit Akku

Viele Akku-Handkreissägen werden auch ohne Akku und Ladegerät angeboten, im Set mit dem Zubehör werden deutlich höhere Kaufpreise fällig. Doch nicht jeder braucht Akku und Ladegerät, denn praktisch alle Markenhersteller setzen mittlerweile Systemakkus ein. Der Vorteil liegt in deren Austauschbarkeit zwischen verschiedenen Geräten eines Herstellers. So kann man mit demselben Akku, der gerade noch den Akku-Schrauber antrieb, auch die Handkreissäge in Schwung bringen – und dabei eine Menge Geld sparen, denn Akkus sind teuer.

Systemakkus sind gut für Kunden, die Umwelt – und die Hersteller

Doch so kompatibel Systemakkus innerhalb ihres Ökosystems sein mögen, so inkompatibel sind sie mit den Produkten anderer Hersteller. Das Konzept hilft somit nicht nur Kunden und der Umwelt durch den Verzicht auf eine Vielzahl von Akkus, die die meiste Zeit ungenützt in der Werkstadt herumliegen, es dient vor allem auch den Herstellern zur langfristigen Kundenbindung. Bevor man sich für ein Akku-Werkzeug entscheidet, sollte man sich deshalb überlegen, ob man auch beim Kauf weiterer Akku-Werkzeuge bei diesem Hersteller bleiben möchte.

 Akku-Handkreissäge Test: Bosch Grün

Relevant ist dabei aber auch die Spannung der Akkus. Üblich sind bei Akku-Kreissägen entweder 10,8 bzw. 12 Volt oder 18 Volt, seltener trifft man auch auf 36 Volt. Von den Modellen in unserem Test nutzt nur die Scheppach PL55 Li einen 36-Volt-Akku.

Die Kapazität des Akkus ist dagegen für den Akku-Tausch zwischen Werkzeugen zunächst nicht entscheidend. Denn die wirkt sich nicht auf die Leistung, sondern lediglich auf die Laufzeit aus. Sollten Sie ein Gartenhaus oder einen Carport errichten wollen, lohnt sich ein größerer Akku – so wird die Arbeit nicht durch schlappe Energiespender unterbrochen. Für kleinere Arbeiten eignen sich günstigere Akkus mit niedrigerer Kapazität aufgrund ihres geringeren Gewichts und der platzsparenden Bauform hingegen besser.

So haben wir getestet

Im Test haben wir uns zunächst das beiliegende Zubehör angesehen und uns einen Eindruck von den verbauten Materialien und der Verarbeitungsqualität verschafft. Bereits dabei konnten wir erste Erkenntnisse zu Gewicht, Haptik und Ergonomie gewinnen.

Anschließend gingen wir zum Herzstück unseres Tests über: der Praxis. Um zu prüfen, wie es sich mit den Sägen arbeiten lässt, haben wir mehrere Materialien unterschiedlicher Härte und Durchmesser bearbeitet und damit sowohl normale Schnitte wie auch Gehrungsschnitte ausgeführt.

 Akku-Handkreissäge Test: Handkreissäge Gruppenfoto
Die acht Sägen aus dem Update 08/2020.

Der Testparkour umfasste eine OSB-Verlegeplatte mit 18 Millimetern Stärke, gefolgt von einer 21 Millimeter dicken Siebdruckplatte. Deutlich anspruchsvoller wurde es für die Maschinen beim Bearbeiten einer 26 Millimeter starken Multiplex-Platte. Die letzte Aufgabe war eine Arbeitsplatte aus 40 Millimetern Buchenholz, bei der aber mehrere Geräte streikten – das Material war zu hart.

Sofern vorhanden, haben wir bei unseren Tests die mitgelieferten Parallelanschläge und Schienen genutzt und die Sägen zudem in Kombination mit einer hochwertigen Führungsschiene von Festool getestet. Zusätzlich haben wir auch Freihandschnitte ausgeführt.

 Akku-Handkreissäge Test: Handkreissäge Bosch Gks12v 26

Testsieger: Bosch Professional GKS 12V-26

Schon beim ersten Griff nach der Bosch Professional GKS 12V-26 beeindruckte uns die Säge mit ihrer tollen Verarbeitungsqualität und verblüffte uns regelrecht mit ihren kompakten Abmessungen: Die blaue Bosch-Säge ist wirklich unglaublich winzig und leicht. Dabei ist sie alles andere als ein Spielzeug: Im Praxistest zeigte sie, dass sie auch richtig gut sägen kann.

Testsieger

Bosch Professional GKS 12V-26

Test Akku-Handkreissäge: Bosch Professional GKS 12V-26
Gute Verarbeitung, tolle Ergonomie und hohe Schnittgüte: Die Arbeit mit Boschs kleinem Kraftpaket macht Freude.

Einen Teil ihres Erfolgs verdankt die kleine Säge aus Boschs blauer »Professional«-Reihe der eingesetzten 12-Volt-Akku-Technik. Der Akku ist wunderbar kompakt, trotzdem versorgt er die Maschine mit ausreichend Leistung. Um den Ladestand herauszufinden reicht ein Blick auf den Griff, dort ist eine kleine LED-Anzeige integriert. Eine weitere LED findet sich in Form einer Arbeitsleuchte, die dafür sorgt, dass man das Geschehen immer gut sehen kann.

Hervorragende Ergonomie

Der Schneidetisch der Bosch-Säge ist aus Aluminium-Druckguss gefertigt. Eine Vorrichtung für die Absauge lässt sich fest anschrauben und leistet anschließend einen sehr guten Dienst. Aber man kann mit der Säge auch ohne Probleme ohne Absauge arbeiten: Sie arbeitet nämlich mit einer relativ niedrigen Drehzahl von nur 1.400 Umdrehungen pro Minute, weshalb sich die Staubentwicklung beim Arbeiten stark in Grenzen hält und niemals unangenehm wird.

Die Ergonomie der Bedienungstasten ist hervorragend und erleichtert das Arbeiten wirklich – hier können sich einige andere Kandidaten im Test durchaus etwas abschauen.

Obwohl die GKS 12V-26 so klein ist, hat ihr Motor unglaublich viel Kraft. Die Säge kam im Test durch jedes Material und verlor während des Schneidevorgangs niemals an Drehzahl. Wir haben die Säge mit Materialien von bis zu 26 Millimetern Durchmesser getestet, darunter auch Hartholz – die Säge kam mit allen klaglos zurecht. Selbst in beschichteten Platten waren die Schnitte sauber und fast völlig frei von Ausrissen. So macht das Arbeiten Freude!

Bei Material, das stärker ist als 26 Millimeter, muss die Mini-Säge von Bosch allerdings passen – mehr gibt das kleine Sägeblatt nicht her. Das schränkt ihr Einsatzgebiet ein, Küchenarbeitsplatten kann man mit ihr nicht zuleibe rücken. Aber dafür ist sie eben auch extrem klein und handlich.

Genial ist der mitgelieferte Parallelanschlag, der, wenn man ihn um 180 Grad gedreht montiert, in vielen herkömmlichen Führungsschienen eingesetzt werden kann. So kann man auch mit dieser kleinen Säge exakte, gerade Schnitte zaubern.

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Insgesamt kann man an diesem kleinen Kraftpaket wenig aussetzen. Das Gerät ist im Normalfall nicht allzu teuer – je nachdem, für was für ein Set man sich entscheidet und ob man schon passende Akkus besitzt.

Die kleine Handkreissäge von Bosch hat uns in jeder Hinsicht überzeugt. Besonders für die Montage ist das handliche Gerät jeden Cent wert.

Nachteile?

Der größte Nachteil der kleinen Säge ist sicherlich ihre relativ geringer Schnittiefe von 26 Millimetern. Wer stärkeres Material sägen muss, benötigt eine größere Säge, wie z.B. unsere Empfehlung von Scheppach.

Liest man Rezensionen im Internet, stößt man vor allem auf einen Kritikpunkt: Die Säge läuft angeblich nicht richtig in der Führungsschiene und das Sägeblatt verkantet. Wir können das nach unserem Test nicht bestätigen, haben aber einen Verdacht, woran das liegen könnte: Es ist nämlich möglich, den Parallelanschlag so zu montieren, dass er nicht exakt parallel ist. Da reichen bereits sehr geringe Abweichungen und schon blockiert beim Arbeiten das Sägeblatt. Das Problem lässt sich aber sehr einfach vermeiden, indem man die eingeprägte Längenskala beachtet. Insofern ist das ein Problem, das wir nicht der Maschine anlasten.

Bosch Professional GKS 12V-26 im Testspiegel

Bislang hat noch keine weiteren seriösen Tests der Bosch Professional GKS 12V-26. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Wir waren begeistert von der Bosch Professional GKS 12V-26, aber sie ist nicht für jeden Einsatz das Richtige. Daher haben wir zwei weitere Empfehlungen für sie. Die eine ist ebenfalls eine Mini-Handkreissäge und hat dem Testsieger einen zweiten Handgriff voraus, die andere ist eine Tauchkreissäge mit deutlich größerer Schnittiefe.

Auch gut

Bosch UniversalCirc 12

Test Akku-Handkreissäge: Bosch PKS 10,8 LI (Universal Circ 12)
Dasselbe in Grün – zumindest fast. In den wichtigsten Punkten ist die Mini-Handkreissäge unserem Favoriten sehr ähnlich.

Die Bosch UniversalCirc 12 ist unserem Testsieger in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und weist vergleichbare Qualitäten auf: Sie besticht ebenfalls durch tolle Verarbeitung, hochwertige Materialien und hohe Bedienungsfreundlichkeit. Auch die grüne Variante wiegt wie die blaue Schwester lediglich 1,4 Kilogramm inklusive Akku.

Wenig Staub auch ohne Absauge

Auch hier ist Bosch die Ergonomie hervorragend gelungen. Im Gegensatz zur Professional-Variante bietet die UniversalCirc 12 einen zweiten Haltegriff – ideal für alle, die die Maschine gerne mit beiden Händen führen möchten.

Eine Vorrichtung zum Absaugen der Sägespäne kann man auch hier anschrauben, sie funktioniert tadellos. Wie bei der blauen Schwester kann man aber auch bei der UniversalCirc 12 auf eine Absage in der Regel verzichten, weil die Säge im Vergleich zu größeren Kreissägen mit sehr geringen Drehzahlen arbeitet. Sägespäne fallen somit unmittelbar zu Boden und werden nicht durch die Luft gewirbelt.

Die Bosch UniversalCirc 12 hat ebenfalls eine integrierte LED-Lampe, die den Bereich vor dem Sägeblatt ausleuchtet. Auch hier steckt ein LED-Indikator im Gehäuse, der den Ladestand des Akkus anzeigt. Alle Bedienelemente, wie die Schrauben für die Winkeleinstellung oder den Tiefenanschlag, sind wunderbar zu erreichen, die Scharniere für den Winkelanschlag funktionieren flüssig und ohne zu klemmen. Der mitgelieferte Parallelanschlag ist komplett aus Metall gefertigt und verrichtete seinen Dienst tadellos. Angenehm leise ist die Maschine obendrein.

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Die Säge hatte in keinem der Materialien, mit denen wir sie wir getestet haben, Probleme. Sie konnte jedes noch so harte Holz schneiden, und die Schnittgüte war durchgehend hervorragend – auch wenn die maximale Schnitttiefe konstruktionsbedingt gering ist.

Für alle, die keine größere Schnittiefe brauchen, ist die Bosch UniversalCirc 12 ein tolles Gerät. Der Unterschied zur blauen »Professional«-Schwester liegt im Wesentlichen in der leicht anderen Bauform mit zweitem Griff, mit dem sie sich entsprechend der grünen Bosch-Linie eher an Heimwerker richtet.

Günstige Tauchsäge

Scheppach PL55 Li

Test Akku-Handkreissäge: Scheppach PL55 Li
Wer es größer mag, greift zur Scheppach PL55 Li. Die Tauchkreissäge mit beiliegender Führungsschiene bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Scheppach PL55 Li ist eine Tauchkreissäge mit einem stolzen Gewicht von 5,2 Kilogramm. Bei einer Tauchsäge ist das allerdings kein großer Nachteil, da man solche Sägen normalerweise immer mit einer Führungsschiene benutzt. Wenn man doch mal kurze Schnitte ohne Führungsschiene ausführt, macht sich das hohe Gewicht allerdings deutlich bemerkbar. Dafür kann die Akku-Kreissäge von Scheppach aber auch Material bis 55 Millimeter Stärke schneiden.

Die Säge kommt im Set mit einem 36-Volt-Akku, einem Ladegerät sowie einer zweigeteilten Führungsschiene aus Aluminium, die man zusammenstecken kann, sodass insgesamt 140 Zentimeter zur Verfügung stehen.

Der 36-Volt-Akku fügt sich sehr gut in das Gesamterscheinungsbild der Säge ein. Man sieht ihr auf den ersten Blick gar nicht an, dass es sich um ein akkubetriebenes Gerät handelt. Über die Langlebigkeit des Akku-Systems können wir nach unserem Test keine Aussage treffen, dazu haben wir keine Erfahrungswerte.

Leider hat die Säge keinen sanften Anlauf. Beim Anschalten liegen unmittelbar die 4.300 Umdrehungen an, darauf sollte man vorbereitet sein. Nutzt man die Führungsschiene, ist das zu verschmerzen.

In allen Materialien überzeugend

In unseren Test konnte die Säge in allen Materialien überzeugen. Selbst in der harten 40 Millimeter starken Arbeitsplatte aus Buche ist sie ohne Leistung zu verlieren durch das Material gerauscht, andere Sägen in unseren Test mussten da längst kapitulieren.

An einigen Details merkt man allerdings, dass es sich hier um eine Säge der Einstiegsklasse handelt. So kippelt die Säge leicht in der Führungsschiene – ein Problem, das wir mit der Führungsschiene von Festool allerdings nicht hatten. Zur Not besorgt man sich eben einfach eine andere Schiene. Auch das beiliegende Sägeblatt überzeugt nicht, es erzeugt vor allem auf der Abschnittseite starke Ausrisse. Aber auch hier kann man sich einfach ein hochwertigeres Sägeblatt zulegen.

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Die wichtigsten Teile der Säge sind aus Metall gefertigt und wirken solide, die Kunststoffteile sind nicht auf Top-Niveau, aber annehmbar. Damit gewinnt die Scheppach keinen Preis für die Fertigungsqualität.

Hinsichtlich Leistung, Handhabung und Robustheit konnte uns die Scheppach aber durchaus überzeugen – zumal zu diesem Preis. Wer eine günstige Akku-Tauchkreissäge sucht, die problemlos mit Material bis 55 Millimeter Stärke zurechtkommt, liegt bei der Scheppach PL55 Li genau richtig.

Außerdem getestet

Die Bosch PKS 18 Li besticht schon beim ersten Auspacken nicht gerade durch ein gelungenes Design. Irgendwie wirkt die ganze Säge ein wenig sperrig. Fast alle Teile, bis auf den Sägetisch, sind aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitungsqualität an allen Kunststoffteilen ist aber auf gewohnt hohem Niveau. Der Schneidetisch besteht aus Metall, dennoch macht er leider keinen allzu hochwertigen Eindruck und erweckt die Sorge, er könne schnell verbiegen. Auch der mitgelieferte Parallelanschlag ist aus Metall, wirkt aber für die Größe der Säge ein wenig unterdimensioniert. Die Scharniere für die Winkelschnitteinstellung sind sehr schwergängig. Positiv zu erwähnen sind hingegen der Sanftanlauf des Motors und die Motorbremse, die in Aktion tritt, sobald man die Säge wieder ausschaltet. Beide machen einen hochwertigen Eindruck.

Trotz angeschlossener Absauge traten während des Sägevorgangs leider noch viele Sägespäne nach außen. Am meisten gestört hat uns aber die Geräteergonomie: Die PKS 18 Li war die einzige Säge aus unserer Testreihe, bei der Motor und Haltegriffe rechts vom Sägeblatt angeordnet sind. Somit versperrt man sich als Rechtshänder beim Arbeiten mit zwei Händen mit dem linken Arm die Sicht auf das Sägeblatt beziehungsweise die Schnittstelle. Im Umkehrschluss ist der Aufbau der Säge für Linkshänder optimal – das hat ja auch was für sich.

Die Schnittleistung war nicht schlecht, und auch das beigefügte Sägeblatt war ordentlich. Zumindest hielten sich die Ausrisse an den Werkstücken in Grenzen. Bei längeren Schnitten in wirklich dickes Holz – 40 Millimeter Buche und 45-Grad-Schnitt in 27 Millimeter – bekam die Maschine aber auch Probleme, und es kam öfters als einmal vor, dass das Sägeblatt während eines Schnittes einfach stehenblieb.

Die Einstellungselemente, wie der Tiefenanschlag, die Einstellung des Parallelanschlags und der Hebel zum Betätigen des Sägeblattschutzes, sind farblich abgehoben und einfach zu bedienen. Da es keine Möglichkeit zur Nutzung einer Führungsschiene gibt, ist die Säge nur für schnelle, grobe Schnitzer zu gebrauchen, was ihren Arbeitsbereich deutlich einschränkt.

Einhell TE-CS 18 Li Solo

Eigentlich macht die Einhell TE-CS 18 Li Solo auf den ersten Blick vieles richtig. Sie hat eine sehr angenehme, kompakte Bauweise, die Ergonomie spricht für das Gerät. Die Verarbeitungsqualität ist für eine Maschine in der Preisklasse absolut top, alle verwendeten Materialien wirken hochwertig, und an den Griffpositionen sind ausreichend dicke Gummierungen vorhanden. Der Schneidetisch aus Aluminium-Druckguss wirkt massiv. Der Parallelanschlag besteht vollständig aus Metall und lässt sich ohne Spiel im Schneidetisch der Säge montieren. Auch die Einstellungsmöglichkeiten für den Winkelschnitt sind clever gelöst und sehr leicht zu bedienen.

Die Säge hat einige nützliche Extras, wie eine integrierte LED-Beleuchtung zum Ausleuchten des Schnittbereiches, eine breite Nut im Schneidetisch, dank der sich die Säge auch mit Führungsschienen nutzen lässt, sowie eine intelligente Lösung zur Verbesserung der Absaugleistung: Der Sägeblattschutz, der beim Sägen nach oben gleitet, hat große Aussparungen, damit die Luft und das abgesägte Material durch ihn nicht behindert werden.

Warum wir für die TE-CS 18 Li Solo trotzdem keine Empfehlung geben, liegt an ihrer Schnittleistung, welche sich in unserem Test leider als ungenügend herausstellte. Sobald das Material dicker oder härter wird, bleibt die Säge immer wieder während des Arbeitens stecken. Einhell zufolge soll schon bald ein Nachfolgemodell erscheinen – vielleicht sind diese Schwachstellen bei diesem behoben. Wenn es soweit ist, werden wir es testen.

Die Worx WX523 ist für eine Handkreissäge mit einem Sägeblattdurchmesser von nur 85 Millimetern eine ziemlich große und auch schwere Maschine. Wir fanden die Ergonomie der Säge nicht besonders gelungen: Obwohl der Akku ganz am Ende des Gerätes angebracht ist, ist die Maschine an der Stelle, an der man sie halten und führen muss, für kleine Hände sicherlich schon zu dick. Außerdem ist das Gerät sehr lang. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist zudem der Sicherungs- und An-Knopf.

Die Materialien hingegen wirken gut. Alle wichtigen Teile, wie Getriebekopf, Schneidetisch und Sägeblattschutz, bestehen aus Metall. Eine nette Idee ist der integrierte Laser, mit man den Schnitt anvisieren kann. Außerdem ist die Worx WX523 eine Tauchkreissäge und bietet damit einige Vorteile, die mit dieser Sägegattung einhergehen – besonders hervorzuheben sind dabei Ausschnitte in Flächen.

Das Absaugen der Sägespäne während des Arbeitens funktioniert leider nicht ganz so gut wie bei anderen Modellen. Das mag auch daran liegen, dass die Works mit höheren Drehzahlen arbeitet als beispielsweise unser Favorit von Bosch: 2.500 mal dreht sich das Blatt pro Minute. Der größte Negativpunkt unseres Testgeräts war jedoch, dass die WX523 keinen einzigen geraden Schnitt vollbracht hat – die Säge hat sich immer nach rechts verzogen. Beim Arbeiten ohne Anschlag hatte man einen schiefen Schnitt. Mit montiertem Parallelanschlag verweigerte die Säge aber irgendwann den Dienst, da der Druck auf das Sägeblatt zu gross wurde.

Wir konnten leider nicht ermitteln, ob das jetzt nur ein Problem unseres Testgeräts war. Leistung war in jedem Fall immer genügend vorhanden, und die Säge hatte auch kein Problem, in den ersten paar Zentimetern mit ihrer maximale Schnitttiefe von 27 Millimeter in Hartholz zu schneiden. Probleme gab es erst nach circa 10 Zentimetern, als wir bemerkt hatten, dass die Säge einfach nicht gerade läuft und wir versuchten, die Fehlstellung zu korrigieren. So schade es ist: So war die Säge letztendlich kaum brauchbar.

Die kleine Kreissäge Makita HS301DSAE vermittelt einen hochwertigen und soliden ersten Eindruck. Die Ergonomie der Maschine ist gut, wenngleich der Haltegriff fast schon ein wenig zu schlank geraten ist. Aus diesem wächst dann aber leider wie ein Fremdkörper der Akku heraus – das machen andere Hersteller unseres Erachtens besser.

Alle verwendeten Materialien sind von einer guten Qualität. Der gesamte Griffbereich ist mit einer dicken Gummierung versehen, der Schneidetisch aus stabilem Metall gefertigt und rundherum sauber pulverbeschichtet. Alle Einstellungselemente für den Winkelschnitt und den Tiefenanschlag sind sehr gut zu erreichen und bequem zu bedienen. Mit ihren 1,6 Kilogramm ist die Maschine noch angenehm leicht, sie stellt aber keinen Rekord auf. Ebenfalls auffällig im Vergleich mit anderen Maschinen sind die ein wenig billig wirkende Unterbringung des Inbusschlüssels, die fehlende LED-Beleuchtung und die nicht vorhandene Skala am Tiefenanschlag.

Apropos Anschlag: Unsere Maschine hatte, obwohl sie im Set mit einem Koffer, zwei Akkus und einem Ladegerät kam, keinen Parallelanschlag an Bord. Den gibt es zwar, man muss ihn sich aber extra dazu kaufen. Außerdem haben wir eine Motorbremse vermisst – auch da gibt es Konkurrenten, die diese Funktion bieten, und das sogar zu günstigeren Preisen.

Die Schnittleistung war in all unseren Testmaterialien sehr gut, die Säge musste Sich niemals geschlagen geben. Auch über die Schnittgüte können wir uns nicht beschweren: Ausrisse waren, wenn überhaupt vorhanden, sehr gering. Die Staubentwicklung beim Arbeiten war selbst ohne Absauge erfreulich niedrig – die Säge arbeitet mit einer geringen Drehzahl von 1.500 Umdrehungen pro Minute. Mit angeschlossener Absauge konnten wir dadurch fast staubfrei arbeiten. Allerdings muss man sagen, dass die Position des Absaugstutzens nicht ideal ist, und je nachdem, welche Absauge man verwendet, ist der Umgang damit recht umständlich.

Zum Schluss müssen wir leider auch noch drauf hinweisen, dass das Ladegerät für den doch recht kleinen Akku einen unglaublichen Lärm verursacht. Das kann richtig auf die Nerven gehen.

Für kleinere Projekte und kurze Arbeiten zwischendurch ist die Ryobi R18CS-0 eine passable Maschine. Sie liegt trotz kräftigem Akku und leistungsfähigem Motor mit ihren moderaten 2,5 Kilo noch recht komfortabel in der Hand. Dabei kann sie mehr als nur Sägen von dünnen Brettern, leicht lassen sich auch Gehrungsschnitte beispielsweise für Fußleisten machen. Die Schnitttiefe lässt sich nach Entriegeln der Sperre werkzeuglos begrenzen. Eine Skala hilft bei der Einstellung. Leider ist der Entriegelungshebel etwas ungünstig angebracht.

Zum Lieferumfang der gehören in der Basisausstattung zwar weder Akku noch Ladegerät, es werden aber ein Sägeblatt und ein Parallelanschlag mitgeliefert. Beides haben wir für den Test zusätzlich geordert. Die Anzeige für den Ladestand ist im Akku integriert.

Da die R18CS-0 mit deutlich höheren Drehzahlen arbeitet als die von uns empfohlenen Mini-Handkreissägen, empfiehlt sich der Einsatz einer Absauge, ein passender Anschluss ist vorhanden. Mit dem Sägen unserer Materialien, einschließlich des Hartholzes, hatte die Ryobi keine Probleme. Kleinere Ausrisse blieben aber nicht aus.

Walter WWS-ATS12

Test Akku-Handkreissäge: Walter WWS-ATS12

Keine Preise gefunden.

Die Mini-Handkreissäge Walter WWS-ATS12 war von Anfang bis Ende eine Enttäuschung. Zugegeben: Sie arbeitet sie mit einem sehr kleinen Sägeblattdurchmesser von nur 55 Millimetern – allein dadurch ist ihr Einsatzbereich schon extrem eingeschränkt. Theoretisch sind Schnitttiefen bis zu 12 Millimetern möglich, aber leider nicht in der Realität bzw. in hartem Holz. Die Säge ist gleichzeitig eine Tauchsäge, was bei diesen geringen Schnitttiefen die Arbeit mit dem Gerät allerdings nur verkompliziert. Die Absauge ist furchtbar und verstopft immer wieder, weil der Schlauchdurchmesser viel zu klein ist. Wenn man keine Absauge anschließt, verweigert die Säge nach kürzester Zeit den Dienst, weil sich Sägespäne festsetzen und das Sägeblatt blockieren. Die Betätigung des Ein-/Ausschalters und der Arretierung für die Tauchfunktion sind viel zu kompliziert, nicht ergonomisch und einfach nur grauenhaft.

Unseres Erachtens ist das Gerät völlig unbrauchbar und verdient das Prädikat »China-Schrott«.

6
Kommentare

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Michael Keller
Michael Keller

FAIL! – Die beste Akku-Handkreissäge habt ihr gar nicht einmal getestet! Sehr sehr sehr sehr schwach!

Außerdem wo ist der ernsthafte Praxis-Bericht? Wo sind Bilder vom Testen?

Das ist ein ordentlicher Test und die BESTE Handkreissäge:
https://www.youtube.com/watch?v=HvJkzJJ0aEw

Martin Gaisch
Martin Gaisch

lol, Michael Keller, ich liebe gekaufte Tests.

Michael Keller
Michael Keller

Der Kack ist mehr als gekauft!!!

Reiner Stahl
Reiner Stahl

In dem Beitrag geht es ja auch nicht um die Beste AHKS der gesamten Sparte, sondern speziell für den Heimwerker bereich. Festool ist dann wohl doch eher was für den Profibereich 😉

Johannes Peplowski
Johannes Peplowski

Jennifer siehst. Doch nicht so schlecht die Geräte.

Jennifer Daniel
Jennifer Daniel

Dann kauf die doch (: