Die beste Akku-Handkreissäge

Test Akku-Handkreissägen - Testsieger: Ryobi R18CS-0
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Die beste Akku-Handkreissäge ist die Ryobi R18CS-0. Sie liegt trotz kräftigem Akku und leistungsfähigem Motor mit ihren moderaten 2,5 Kilo noch recht komfortabel in der Hand. Dabei kann sie mehr als nur Sägen von dünnen Brettern, leicht lassen sich auch Gehrungsschnitte beispielsweise für Fußleisten machen.

Bis man umständlich die Kabeltrommel angeschlossen und das Kabel bis hin zum Arbeitsplatz ausgelegt hat, hat man beinah die Lust verloren, mal eben den einen oder anderen Balken für den Carport oder die Gartenhütte zuzusägen. Wenn sich dann noch erweist, dass die Kabeltrommel einen Defekt hat, oder das Kabel die Bewegung bei Sägen stark einschränkt, kann auch der letzte Funken Enthusiasmus schnell verglühen.

Glücklicherweise ist die Akkutechnik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass man auch leistungsstarke Elektromotoren problemlos damit antreiben kann, so dass man in vielen Fällen auf das lästige Stromkabel verzichten kann. Das fällt insbesondere dort leicht, wo man gezwungen ist, weitab von jeder Steckdose zu arbeiten.

Die Einsatzgebiete der Handkreissäge im Allgemeinen und der akkubetriebene Handkreissäge im Besonderen liegen sowohl im Bereich der Bügelsäge und des Fuchsschwanzes aus vorelektrischen Zeiten als auch in Randbereichen, in denen bislang noch mehr oder weniger mühsam die Stichsäge zum Einsatz kommt.

Wir haben uns vier interessante Akku-Kreissägen für Sie angesehen und gesägt was das Zeug hält. Preislich gibt es nicht so arge Unterschiede – zwischen 80 und 200 Euro bekommt man solch ein Gerät.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Gewinner: Ryobi R18CS-0

Test Akku-Handkreissäge: Ryobi R18CS-0
Für den Heimwerker die perfekte Akku-Kreissäge: leicht, günstig und völlig ausreichend.

Für kleinere Projekte und kurze Arbeiten zwischendurch ist die Ryobi R18CS die ideale Maschine. Vor allem im Zusammenspiel mit anderen kompatiblen Akku-Geräten von Ryobi kann sie Teil einer guten Grundausstattung sein, mit der man jederzeit kabellos ans Werk gehen kann. Damit ist sie für den Heimwerker zuhause die beste Akku-Handkreissäge, die man zur Zeit kaufen kann.

Eher was für Profis: Hitachi C18DSL

Hitachi ist als Hersteller leistungsfähiger Powertools noch weitgehend unbekannt – zu unrecht.

Für den Fachhandwerker ausgelegt ist die Hitachi C18DSL. Sie ist mehr als das doppelte teurer als unser Favorit, ist aber durchaus ihr Geld wert. Die Kreissäge wird in einer Box geliefert, Akku und Ladegerät müssen separat hinzugekauft werden.

Für den gelegentlichen Einsatz zu Hause ist die Hitachi eigentlich überdimensioniert und damit auch zu teuer. Sollten Sie allerdings größere Säge-Einsätze planen, ist sie durchaus eine Überlegung wert.

Konkurrenz: Bosch PKS 18

Wer schon kompatible Geräte aus dem Bosch Ökosystem besitzt, ist mit der PKS 18 gut bedient.

Auch bei Bosch gibt es mit der PKS 18 eine Akku-Handkreissäge zu kaufen. Preislich und auch was die Säge-Leistung angeht liegt sie mit der Ryobi gleichauf. Zum Testsieger hat sie es allerdings trotzdem nicht geschafft. Das liegt daran, dass die Ryobi mit anderen Akku-Geräten der gleichen Marke enorm kompatibel ist.

Bei Bosch ist das nicht so einfach. Hat man ein Gerät der blauen Linie zu Hause, oder gerade die andere der beiden möglichen Spannungen, ist das mit dem Kombinieren nicht mehr so einfach.

Mit Laser: Ryobi RWSL1801M

Kommt mit Laser-Pointer, ist aber nicht immer leicht erhältlich.

Mit einem Laserpointer ausgestattet ist der Vorgänger unseres Favoriten – die RWSL1801M. Sie ist ein paar Euro günstiger, dafür aber auch etwas schwerer. Wie lange sie außerdem noch im Sortiment sein wird, weiß keiner – wenn die RWSL1801M Ihr Interesse geweckt hat, dann lieber schnell zuschlagen.

Vergleichstabelle

Der GewinnerEher was für ProfisKonkurrenzMit Laser
Modell Ryobi R18CS-0 Hitachi C18DSL Bosch PKS 18 Ryobi RWSL1801M
Test Akku-Handkreissäge: Ryobi R18CS-0
Pro
  • Sehr gut mit anderen Akku-Geräten von Ryobi kombinierbar
  • Günstiger Preis
  • Für den Fachhandwerker
  • Tolle Verarbeitung
  • Sägt gut
  • Gute Qualität
  • Mit Laserpointer
  • Günstig
Contra
  • Klemmhebel etwas suboptimal
  • Für den Amateur zu überdimensioniert
  • Nicht so kompatibel wie der Testsieger
  • Etwas schwerer als das neue Modell
  • Eventuell bald nicht mehr käuflich
Bester Preis
Technische Daten  

Arbeiten mit Akku-System

Da Ryobi neben der Handkreissäge noch weitere Geräte im Programm hat, die alle mit dem ONE+ Akku-System kompatibel sind, werden viele Maschinen in der kleinsten Ausbaustufe ohne Akku und Ladegerät angeboten. Das machen Bosch und Co. nicht anders, man kann so eben auch eine längerfristige Kundenbindung erreichen.

Bei Bosch heißt das System Power4All, und besteht eigentlich aus den beiden Systemen mit 10 V und mit 18 Volt-Akku – sie existieren nebeneinander, ohne dass die Geräte des einen mit den Akkus des anderen kompatibel wären.

Nicht jeder Hersteller bietet Akkus an, die mit Geräten der gleichen Marke kompatibel sind

Bei Ryobi geht man einen anderen Weg: es stehen Akkus mit unterschiedlicher Kapazität zur Verfügung, die alle eine Spannung von 18 Volt liefern. Die Kapazitäten reichen von 1,3 Amperestunden über 1,5 und 2,5 bis hin zu 4 Amperestunden. Bis auf die 1,3-Ah-Version verfügen die Akkus über eine Ladestands-Anzeige. Den Überlastschutz und die intelligente Einzel-Zell-Überwachung haben sie alle – und sie passen mittlerweile in 35 Ryobi-Maschinen rund um Haus und Garten.

Beim Kauf einer Ryobi R18CS-0 sollten Sie also daran denken, dass Sie zum Arbeiten noch einen Akku und das passende Ladegerät benötigen, daher auch die »-0« in der Typenbezeichnung.

Unsere Wahl fiel auf den Akku mit 1,5 Ah, sowie ein passendes Ladegerät. Diese Grundausstattung reicht vollkommen für gelegentliche Sägearbeiten und kleinere Projekte aus.

Sollten Sie ein Gartenhaus oder Carport errichten wollen, lohnt sich der größere 2,5 Ah Akku, oder gleich die 4 Ah Variante. Den kann man auch für die Säge und den Akku-Bohrschrauber aus gleichem Hause verwenden, das System ist sogar so flexibel, dass die gleichen Akkus auch in den Akku-Rasenmäher passen.

Ryobi setzt gezielt auf 18-Volt-Akkus, die sind zwar größer und schwerer als beispielsweise die 10- oder 12-Volt-Energieriegel, sind aber universeller einsetzbar. Die unterschiedlichen Kapazitäten wirken sich lediglich auf die Einsatzdauer aus, nicht auf die Leistungsfähigkeit der Maschinen.

Test Akku-Handkreissäge: Ryobi R18CS-0

Testsieger: Ryobi R18CS-0

Zum Lieferumfang der Säge gehören zwar weder Akku noch Ladegerät, dafür werden ein gutes Sägeblatt sowie ein Parallelanschlag mitgeliefert. Wir orderten zum Test zusätzlich einen Akku mit 1,5 Amperestunden und das passende Ladegerät für zusammen knapp 90 Euro. Zum Ausprobieren reicht das, dachten wir.

Der Gewinner: Ryobi R18CS-0

Test Akku-Handkreissäge: Ryobi R18CS-0
Für den Heimwerker die perfekte Akku-Kreissäge: leicht, günstig und völlig ausreichend.

Nach der ersten Ladung und dem Einsetzen des Akkus in die Säge stand erstmal die Kürzung eines Türblattes an, was mit der Stichsäge recht mühsam und in den seltensten Fällen gerade vonstatten geht. Der Parallelanschlag wurde auf das gewünschte Maß gesetzt, die Tür sicher auf zwei Böcken gelagert, und los gings.

Der erste positive Eindruck war tatsächlich die Abwesenheit des störenden Kabels. Die Bedenken, das Sägeblatt würde die Lackbeschichtung der Tür stark ausreißen erwies sich ebenfalls als unbegründet. Natürlich sollte man die Sägekante anschließend mit Schleifpapier nacharbeiten und auch den Lack anschließend ausbessern, denn Spuren hinterlässt das allemal, nur eben nicht so tiefe, wie befürchtet.

Da so ein schneller Schnitt den Akku natürlich nicht stark beansprucht, konnte gleich das nächste Projekt in Angriff genommen werden: Aus gebrauchten Paletten sollte ein stylisches Sitzmöbel entstehen. Hierzu sind ebenfalls einige Schnitte notwendig, für die die Akkusäge wegen ihrer kabellosen Flexibilität geradezu prädestiniert ist: man kann endlich ohne Kabelgewirr direkt auf der Terrasse sägen.

Die Ryobi bewährt sich in der Praxis – und der Akku hält

Also die Paletten entsprechend zusammengestellt, die Schnittstellen grob angerissen und los geht’s. Auch hier leistet die Säge gute Arbeit, und weil es draußen ist, kann man getrost auf den optionalen Auffangbehälter fürs Sägemehl verzichten, für den die Säge selbstverständlich einen Anschluss hat.

Da der vergleichsweise kleine Akku immer noch genug Dampf hat, wie die integrierte Anzeige auf Tastendruck zeigt, möchte ich gern noch eine Kerbe in einen Balken Sägen, um die Tiefenbegrenzung auszuprobieren. Werkzeuglos lässt sich nach entriegeln der Sperre die Schnitttiefe begrenzen, eine Skala soll helfen, die korrekte Tiefe einzustellen.

Der Entriegelungshebel ist allerdings etwas ungünstig angebracht, so dass man für eine exakte Einstellung der Tiefe schon etwas fummeln muss. Das ist das einzige Manko, das ich bei der Ryobi feststellen konnte.

Den Laserpointer, über den andere Sägen verfügen, habe ich nicht vermisst, der macht auch allenfalls dann Sinn, wenn der Parallelanschlag nicht einsetzbar ist, beispielsweise bei Schnitten, die zu weit von der Kante entfernt sind oder die eben nicht parallel zu einer Kante sein sollen. In den meisten Fällen kann man darauf verzichten.

Ryobi R18CS-0 im Test – was sagen die Anderen?

Aktuell wurde die Ryobi lediglich von Heimwerker Praxis getestet, zu Unrecht, wie wir meinen, denn wie die meisten Geräte von Ryobi, überzeugt auch die R18CS-0 mit einem guten Kompromiss aus Verarbeitung, Handling, Arbeitsleistung und Preisgestaltung.

Auch die Kollegen von Heimwerker Praxis hatten die Tester nur wenig an der Säge zu bemängeln. Sie erlangte die Note 1,7 in der Oberklasse und unterstrich diese mit einem »guten« Preis/Leistungsverhältnis. Lediglich den suboptimalen Klemmhebel bemängelten die Tester ebenso wie ich:

»Es ist schwierig, den Klemmhebel zu betätigen und dabei die exakte Tiefe zu halten. Beim Sägen gibt es dagegen nichts zu beanstanden. Die Maschine schneidet gut und schnell durch alle Materialien. Beim Schneiden von Hartholz haben wir es geschafft, das Sägeblatt zu stoppen. Wird jedoch mit etwas weniger Vorschub gesägt, gibt es keine Schwierigkeiten.«

Alternativen

Auch eingefleischte Schreiner oder Bautischler haben die Vorzüge effizienter und doch komfortabler Akku-Geräte für sich entdeckt. Umgekehrt gibt es auch Hersteller, die, entweder aus Tradition oder aus kaufmännischer Motivation die Nische der Profi-Handwerker für sich und ihre Produkte pflegen.

Eher was für Profis: Hitachi C18DSL

Hitachi ist als Hersteller leistungsfähiger Powertools noch weitgehend unbekannt – zu unrecht.

So auch Hitachi. Das japanische Unternehmen ist schon einige Zeit in Sachen Powertools unterwegs und hat sich gerade im Hinblick auf akkubetriebene Gerätschaften einen guten Ruf erarbeitet. Damit der nicht verloren geht, wendet man sich ausschließlich an den Fachhandwerker, kein Wunder also, dass zum Beispiel die Hitachi C18DSL unter Heimwerkern kaum bekannt ist.

Preislich liegt die Hitachi etwa beim Doppelten unseres Favoriten, auch hier muss der Akku samt Ladegerät separat erworben werden. Ihr Geld ist sie zweifellos wert, doch schon die Unterbringung zusammen mit dem optionalen Ladegerät und zwei ebenfalls optionalen Akkus im Systainer-Koffer zeigt, dass sie für den gelegentlichen Gebrauch im Bastelkeller oder der Garage leicht überdimensioniert, oder unterfordert, ist.

Sollten Sie Ihr Holz-Hobby professionell ausbauen wollen, ist die Hitachi aber durchaus einen Blick wert.

Konkurrenz: Bosch PKS 18

Wer schon kompatible Geräte aus dem Bosch Ökosystem besitzt, ist mit der PKS 18 gut bedient.

Natürlich hat auch Bosch im Sägen-Geschäft ein gewichtiges Wort mitzureden: die PKS 18 aus der Home and Garden Linie für Heimwerker liegt auf gleichem Preisniveau wie die Ryobi.

Auch sie kommt mit Sägeblatt und Parallelanschlag und benötigt ebenfalls einen Akku sowie das passende Ladegerät. Das Bosch-System ist allerdings nicht so umfassend kompatibel wie das von Ryobi, so fährt man bei den Akku-Geräten mit zwei Spannungen. Die Aufteilung der Produktreihen auf Geräte mit 18 und 10 Volt sowie die zusätzliche Unterscheidung der blauen Profilinie von der grünen Heimwerkerlinie erfordern einen wirklich wohlüberlegten Kauf.

Mit Laser: Ryobi RWSL1801M

Kommt mit Laser-Pointer, ist aber nicht immer leicht erhältlich.

Wer auf den Laserpointer nicht verzichten mag, findet im Vorgänger unseres Favoriten die richtige Alternative: Die RWSL1801M hat einen Laserpointer integriert, der exakt die Schnittrichtung markiert. Sie ist aber etwas größer und schwerer als unser Favorit – und es ist gut möglich, dass das Modell bald ausläuft.

Kommentare

6 Kommentare zu "Die beste Akku-Handkreissäge"

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FAIL! – Die beste Akku-Handkreissäge habt ihr gar nicht einmal getestet! Sehr sehr sehr sehr schwach!

Außerdem wo ist der ernsthafte Praxis-Bericht? Wo sind Bilder vom Testen?

Das ist ein ordentlicher Test und die BESTE Handkreissäge:
https://www.youtube.com/watch?v=HvJkzJJ0aEw

lol, Michael Keller, ich liebe gekaufte Tests.

Der Kack ist mehr als gekauft!!!

In dem Beitrag geht es ja auch nicht um die Beste AHKS der gesamten Sparte, sondern speziell für den Heimwerker bereich. Festool ist dann wohl doch eher was für den Profibereich 😉

Jennifer siehst. Doch nicht so schlecht die Geräte.

Dann kauf die doch (:

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