Astschere Test: Test Astschere 01
test
Letztes Update: 29.10.2021

Die beste Astschere

Wir haben 27 Astscheren getestet. Die beste für die meisten ist die Gardena EnergyCut 750 Amboss oder als Alternative für Frischholz die EnergyCut 750 Bypass. Richtig dicke Äste können mit der Spear & Jackson Razorsharp Advance geschnitten werden und wer eher etwas handliches sucht, greift zur Fiskars PowerGear L70.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Max Diedering
ist ausgebildeter Metallograph und Geschäftsführer der Gesellschaft für Materialprüfung GWP in München.
Letztes Update: 29. Oktober 2021

Wir haben weitere 15 Astscheren getestet und alle Empfehlungen angepasst. Bis auf wenige Modelle schnitten aber alle Astscheren recht gut ab. Die beste Amboss-Astschere ist die Gardena EnergyCut 750 A und die beste Bypass-Schere ist das Schwestermodell Gardena EnergyCut 750 B.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ein Garten mit Bäumen ist schön anzusehen, doch Bäume brauchen Pflege. Äste zu schneiden gehört da zu den jährlichen Aufgaben. Am einfachsten geht das mit einer guten Astschere. Neben dem Wissen, welchen Baum man wie schneidet, wird natürlich auch das passende Werkzeug benötigt. Nicht jede Astschere ist gleich und kommt bei denselben Arbeiten zum Einsatz.

Wir haben uns daher 27 Astscheren als Amboss und Bypass angesehen. Die Schnittleistung war teilweise enorm, dafür waren einigen Modelle aber auch deutlich schwerer und unhandlicher.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Beste Amboss

Gardena EnergyCut 750 A

Test Astschere: Gardena EnergyCut 750 A
Gardena bietet mit der EnergyCut /50 A eine gute Mischung aus Schneidkraft und Schnittqualität.

Die Amboss-Astschere Gardena EnergyCut 750 A ist nicht ganz günstig aber jeden Cent wert. Die Verarbeitung ist sehr gut und im Test schaffte sie sogar eine bessere Schnittleistung als Gardena angibt. Und sollte doch mal etwas passieren, bietet Gardena eine 25 jährige Gewährleistung und alternativ sind auch Ersatzteile leicht bestellt.

Beste Bypass

Gardena EnergyCut 750 B

Test Astschere: Gardena EnergyCut 750 B
Die Gardena EnergyCut 750 B ist die beste Astschere für Frischholz und glänzt in Verarbeitung und Schnittqualität.

Wer eher weiche Materialien schneiden und trotzdem nicht auf unseren Testsieger verzichten möchte, der ist mit der Bypass-Astschere Gardena EnergyCut 750 B gut beraten. Sie ist identisch zur Gardena Amboss-Astschere, bietet eine ähnliche Schnittleistung und auch hier gewährleistet Gardena eine Garantie von 25 Jahre.

Das Kraftpaket

Spear & Jackson Razorsharp Advance

Test Astschere: Spear & Jackson Razorsharp Advance
Die Spier & Jackson Razorsharp ist groß und schwer. Sie leistet aber auch schwere Arbeit und schneidet Äste bis 50 mm.

Wenn es um Kraft und Schnittleistung geht, ist die Spear & Jackson Razorsharp Advance die erste Wahl. Nicht nur der Name klingt wie eine Waffe. Dank der Ratschenfunktion, bei der man für einen Schnitt mehrfach nachsetzen muss, bringt sie eine enorme Kraft auf und schneidet auch Hölzer über 50 Millimeter.

Klein & Leicht

Fiskars PowerGear II L70

Test Astschere: Fiskars PowerGear II L70
Eine Astschere aus Kunststoff - funktioniert das? Ja es funktioniert und es macht die Fiskars L70 angenehm leicht.

Das ganze Gegenteil ist die kleine und leichte Fiskars PowerGear II L70. Die getestete Schnittleistung von 33 Millimetern klingt zwar nach enorm wenig, im Bezug auf die Größe und das Gewicht der Astschere, ist das allerdings ordentlich.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Beste AmbossBeste BypassDas KraftpaketKlein & Leicht
Gardena EnergyCut 750 A Gardena EnergyCut 750 B Spear & Jackson Razorsharp Advance Fiskars PowerGear II L70 Wolf Garten Power Cut RS 750 Wolf Garten Power Cut RR 750 Wolf Garten Power Cut RS 800V Fiskars PowerGear X LX99-L Grüntek XT 685-940 Grüntek Grizzly 470 Gardena TeleCut 650-900 B Wolf Garten RR 900 T For q Bypass-Astschere Wolf Garten RS 900 T Grüntek XT 685-1015 Siena Garden Premium Bypass-Astschere Gardena Premium 700B Stihl PB 25 Gardena Comfort 760 A Meister WU9769600 Fiskars SmartFit™ Teleskop-Astschere L86 Amazon Basics Bypass-Astschere Amazon Basics Amboss-Astschere Berger 4204 Klassik-Linie
Test Astschere: Gardena EnergyCut 750 ATest Astschere: Gardena EnergyCut 750 BTest Astschere: Spear & Jackson Razorsharp AdvanceTest Astschere: Fiskars PowerGear II L70Test Astschere: Wolf Garten Power Cut RS 750Test Astschere: Wolf Garten Power Cut RR 750Test Astschere: Wolf Garten Power Cut RS 800VTest : Fiskars PowerGear X Amboss-Getriebeastschere LX99-LTest Astschere: Grüntek XT 685-940Test Astschere: Grüntek Grizzly 470Test Astschere: Gardena TeleCut 650-900 BTest : Wolf-Garten RR 900 Ttest: Die beste Astschere – DV 8 6147877 01 4c AT 20170316131305 e1529001807377Test : Wolf-Garten Amboss Astschere RS 900 TTest Astschere: Grüntek XT 685-1015Test : Siena Garden Premium Bypass AstschereTest : Gardena Premium Astschere 700Btest: Die beste Astschere – 21tIv2SRQLL. SL500 AC SS350 e1635515144817Test : Gardena Comfort 760 ATest Astschere: Meister WU9769600Test Astschere: Fiskars SmartFit™ Teleskop-Astschere L86Test Astschere: Amazon Basics Bypass-AstschereTest Astschere: Amazon Basics Bypass-AstschereTest : Berger Astschere 4204 Klassik-Linie
Pro
  • Leicht
  • Klingen austauschbar
  • 25 Jahre Garantie
  • Gedämpfte Anschläge
  • Hohe Schnittleistung
  • Leicht
  • 25 Jahre Garantie
  • Gedämpfte Anschläge
  • Hohe Schnittleistung
  • Klingen austauschbar
  • Teleskop-Griffe
  • 10 Jahre Garantie
  • Sicherheitsverriegelung
  • Ratschenfunktion
  • Sehr hohe Schnittleistung
  • Sehr leicht
  • Handliche Größe
  • Für Größe gute Schnittleistung
  • 10 Jahre Garantie
  • Hohe Schnittleistung
  • 10 Jahre Garantie
  • Gedämpfte Anschläge
  • Hohe Schnittleistung
  • 10 Jahre Garantie
  • Reduzierung der Schneidkraft durch Getriebe
  • Gut geeignet für dicke Äste
  • Konnte 40 Millimeter Ast durchtrennen
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • Teleskop-Griffe
  • Hohe Schnittleistung
  • Sehr leicht
  • Justierbarer Amboss
  • Teleskop-Griffe
  • 25 Jahre Garantie
  • Gedämpfte Anschläge
  • Hohe Schnittleistung
  • Kaum Abstumpfungs­erscheinungen nach Stresstest
  • Bestes Schnittbild unter den Bypass-Scheren
  • Sehr gutes Schneide­verhalten
  • Günstig
  • Hervorragende Schnitt­leistung
  • Sehr gute Hand­habung und Haltbarkeit
  • Gutes Schneidverhalten
  • Leichtgängig
  • Hohe Schnittkraft
  • Bestes Schneid­verhalten bei den Amboss-Scheren
  • Konnte 40 Millimeter Ast durchtrennen
  • Teleskop-Griffe
  • Hohe Schnittleistung
  • Sehr gute Handhabung
  • Leichtgängig
  • Wenig Gewicht
  • Gute Gebrauchs­anweisung
  • Gute Haltbarkeit
  • Gute Griffigkeit
  • Kraftaufwand verringert sich nach Dauertests
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • Sehr leicht
  • Sehr gute Griffigkeit
  • Schön leichtgängig
  • Bestes Schnittbild unter den Amboss-Scheren
  • Konnte 40 Millimeter Ast durchtrennen
  • Sehr gute Haltbarkeit
  • TÜV GS Testsiegel
  • Günstig
  • Leicht
  • Teleskop-Griffe
  • Leicht
  • Gedämpfte Anschläge
  • Sehr leicht
  • Gedämpfte Anschläge
  • Leicht
  • Liegt gut in der Hand
  • Angenehme Handhabung
  • Gute Griffigkeit
Contra
  • Bewegt sich etwas schwer
  • Bewegt sich sehr schwer
  • Sehr schwer
  • Bewegt sich sehr schwer
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Verschleißteile online nicht gefunden
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Verschleißteile online nicht gefunden
  • Klingen nicht austauschbar
  • Verschleißteile online nicht gefunden
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Leichte Unebenheiten bei Frischholz fühlbar
  • Bei Trockenholz Rundungen sichtbar
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Schnittgut rutscht weg
  • Klingen nicht austauschbar
  • Keine Getriebeübersetzung
  • Für dünne Äste nicht so gut geeignet, da im "Leerlauf" recht schwergängig
  • Im Vergleich recht schwer
  • Deutlicher Klingen­versatz nach Langzeittest
  • Schlechte Griffigkeit
  • Bei Frischholz Rinde deutlich beschädigt
  • Griffigkeit nicht so gut
  • Deutlicher Klingen­versatz nach Langzeittest
  • Im Vergleich recht schwer
  • Schlechte Griffigkeit
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Kontrastreichere Farb­gestaltung wäre wünschenswert
  • Griffigkeit könnte besser sein
  • Allgemein hoher Kraft­aufwand nötig
  • Keine Pflege- und Sicherheits­hinweise in der Gebrauchs­anweisung
  • Leichter Klingen­versatz nach Dauertest
  • Schwergängig
  • Fragliche Stabilität
  • Geringe Schnittleistung
  • Klingen nicht austauschbar
  • Keine Getriebeübersetzung
  • Angegebene Schnittleistung nicht erreicht
  • Klingen nicht austauschbar
  • Mäßige Qualität
  • Geringe Schnittleistung
  • Klingen nicht austauschbar
  • Keine Getriebeübersetzung
  • Mäßige Qualität
  • Geringe Schnittleistung
  • Puristische Gebrauchs­hinweise
  • Leichter Klingensh#versatz nach Dauertest
Bester Preis
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TypAmboss-AstschereBypass-AstschereAmboss-AstschereBypass-AstschereBypass-AstschereBypass-AstschereAmboss-AstschereAmboss-AstschereBypass-AstschereAmboss-AstschereBypass-AstschereBypass-Astschere mit Teleskop-GriffBypass-AstschereAmboss-Astschere mit Teleskop-GriffAmboss-AstschereBypass-AstschereBypass-AstschereAmboss-AstschereAmboss-AstschereAmboss-AstschereBypass-AstschereAmboss-AstschereBypass-AstschereBypass-Astschere
Max. Schnittweite42 mm42 mm50 mm38 mm45 mm45 mm50 mm55 mm50 mm33 mm42 mm50 mm38 mm50 mm52 mmk. A.40 mm40 mm42 mm30 mm50 mmkeine Angabekeine Angabe35 mm
Abmessungen755 x 260 x 31 mm755 x 220 x 31 mm715 (1035) x 225 x 34 mm450 x 155 x 25 mm770 x 250 x 31 mm770 x 255 x 31 mm800 x 260 x 31 mm842 x 197 x 37 mm700 (950) x 260 x 40 mm455 x 160 x 25 mm660 (910) x 225 x 31 mm680 x 220 x 55 mmk. A.690 x 120 x 45 mm720 (1020) x 280 x 40 mm750 x 280 x 40 mm300 x 200 x 20 mmk. A.203 x 787 x 38 mm710 x 250 x 31 mm670 (920) x 250 x 36 mm723 x 290 x 30 mm715 x 245 x 29 mm749 x 279 x 38 mm
Gewicht1300 g1250 g1870 g470 g1360 g1350 g1530 g1357 g1550 g700 g1310 g1750 g1640 g1730 g1570 g840 g400 gk. A.907 g1370 g1260 g1070 g830 g1 kg
Klingen austauschbarjajajajajajaneinjajajaneinjaneinjajajajajajajaneinneinneinnein
Teleskop-Griffeneinneinjaneinneinneinneinneinjaneinjajaneinjajaneinneinneinneinneinjaneinneinnein
Getriebe/Übersetzungjajajajajajajajajajaneinjajajajaneinneinneinjajaneinjaneinnein
Garantie25 Jahre25 Jahre10 Jahre2 Jahre10 Jahre10 Jahre10 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre25 Jahre10 Jahre10 Jahre10 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre25 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre

Kaufkriterien Astschere

Zweimal im Jahr sollte man Bäume zurückschneiden, deshalb braucht man die Astschere gar nicht zu weit nach hinten in den Geräteschuppen räumen.

Je nachdem wie groß Ihre Bäume bereits sind, brauchen Sie eine Astschere, die mit der nötigen Schnittbreite ausgestattet ist. Die ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, meist gibt es Schnittbreiten zwischen 35 und 55 Millimeter. Außerdem ist auf die Armlänge zu achten. Diese fällt unterschiedlich aus, je nachdem ob es sich um Teleskop-Astscheren oder Astscheren mit festen Armen handelt.

Teleskop oder nicht?

Ein Teleskop-Modell ist praktisch, weil es sich auf die individuellen Bedürfnisse einstellen lässt. Ein Nachteil kann aber die beeinträchtigte Stabilität und das höhere Gewicht sein. Problematisch könnte ebenso die große Griffweite sein, die sich mit dem Ausziehen der Griffrohre noch einmal vergrößert. Daher wird bei Astscheren mit Teleskop-Griffen gern mal auf die Getriebeübersetzung verzichtet, um den die größere Griffweite wieder zu reduzieren.

Nehmen Sie die Astschere vor einem Kauf auf jeden Fall mal in die Hand und probieren Sie aus, ob Gewicht und Ergonomie für Sie in Ordnung sind und ob ihre Armlänge reicht, um die Astschere effektiv nutzen zu können.

Welche Astscheren gibt es?

Wie bei kleineren Gartenscheren, unterscheidet man auch bei Astscheren nach Amboss- und Bypass-Gartenscheren.

Bypass-Astscheren

Die Bypass-Astschere ist wie eine typische Schere aufgebaut und besitzt zwei Klingen, die aneinander vorbei gleiten. Dadurch können – bei scharfem Schneiden – sehr saubere Schnitte erzielt werden, die das Holz so wenig wie möglich verletzen.

Die zwei schmalen Klingen können bei großer Belastung auch auseinander gedrückt werden, was die Schnittleistung eingeschränkt. Bypass-Astscheren sind daher hauptsächlich für frisches und weiches Gehölz gedacht.

Astschere Test: Test Astschere Bypass
Bypass-Astscheren schneiden sehr sauber und sind gut für frisches und weiches Gehölz geeignet.

Amboss-Astscheren

Amboss-Astscheren besitzen hingegen nur eine Schneide, die auf eine passend geformte Platte, den Amboss, drückt. Dadurch entstehen keine seitlichen Kräfte und es lässt sich mehr Kraft auf die Schneide übertragen.

Der Druck auf den Amboss sorgt allerdings dafür, dass das Holz an der Kontaktfläche gequetscht und nicht so sauber geschnitten wird. Amboss-Astscheren sind daher eher zum Schneiden von trockenem Gehölz gedacht.

Astschere Test: Test Astschere Amboss
Mit einer Amboss-Astschere kann mehr Kraft aufgebracht werden. Sie ist jedoch eher für trockene Gehölze gedacht.

Zusätzlich können Astscheren mit einem Getriebe oder einer Ratschenfunktion ausgestattet sein. Die verlängert zwar etwas die Hebelbewegung, sorgt aber gleichzeitig für eine höhere Schnittleistung bei gleichbleibender Kraft.

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, sind alle Astscheren im Test mit einer Getriebeübersetzung ausgestattet. Eine Ratschenfunktion ist eher selten zu finden, was vermutlich an der »schweren« Umsetzung liegt. Eine Ratsche kann die Kraft zwar deutlich erhöhen, benötigt aber auch die technische Umsetzung und Materialien, die der Kraft standhalten.

Letztendlich macht das den Kopf der Astschere sehr schwer, was bei bei einer langen Ausführung eher unpraktisch ist. Wer jedoch häufiger dickere Äste schneiden muss, der sollte darüber nachdenken, sich eine astschere mit Fatschenfunktion als Zweitgerät zuzulegen.

Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 01

Beste Amboss: Gardena EnergyCut 750 A

Gardena hat sich im Bereich der Gartengeräte seit vielen Jahren fest etabliert und überzeugt vor allem mit einer sehr guten und vor allem konstanten Qualität. Daher gewährt Gardena auch auf die Gardena EnergyCut 750 A eine Garantie von 25 Jahre.

Beste Amboss

Gardena EnergyCut 750 A

Test Astschere: Gardena EnergyCut 750 A
Gardena bietet mit der EnergyCut /50 A eine gute Mischung aus Schneidkraft und Schnittqualität.

Auf den ersten Blick sind an der EnergyCut keine Besonderheiten auszumachen. Das Gute daran ist, dass es auch beim zweiten Blick keine gibt. Während es bei vielen anderen Gartenscheren hier und da mal Grat am Kunststoff oder es ausgefranste ecken gibt, sind solche Makel bei Gardena nicht zu finden. Alles perfekt verarbeitet, passt zusammen und ergibt einen tollen Gesamteindruck.

Guter Ersatzteilservice

Die Metallteile am Gelenk sehen zwar schlicht aber auch sehr massiv aus. Ebenso fällt auf, dass sie mit nur zwei Schrauben gehalten werden. Mit ihnen lässt sich das Spiel einstellen und die Astschere in gerade mal vier Einzelteile zerteilen. Generell möchte man das zwar nicht, aber schneidwerkzeuge unterliegen immer einem gewissen Verschleiß.

Einfache aber massive Qualität

Hier kann Gardena richtig auftrumpfen. Bei vielen Astscheren lassen sich zwar die Klingen ausbauen, aber wenn es um Ersatzteile geht, muss man intensiv suchen. Bei Gardena werden diese dagegen direkt zur Astschere angeboten. Bestellt werden können der Amboss, das Obermesser und die Verschraubungen.

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Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 02
Die Getriebeübersetzung sorgt für eine höhere Schnittleistung.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 03
Die Griffe sind zwar gummiert aber auch recht glatt.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 04
Alle Verschleißteile sind austauschbar und können einfach nachbestellt werden.

Die Griffe der Gardena EnergyCut 750 A sind recht schlicht gehalten, lediglich außen etwas gummiert und mit Rillen versehen. Alle anderen Flächen sind eher glatt, bieten aber trotzdem einen ausreichend guten Halt. Wie die Gelenkverschraubung, die gern ein wenig lockerer sein dürfte. Selbst ohne Schnittgut unterm Messer lassen sich die Griffe schon recht schwer bewegen. Dafür gibt es aber auch kein Spiel und das Messer liegt passgenau auf dem Amboss auf.

Viel Kraft für dickere Äste

Für eine Arbeitserleichterung verfügt die EnergyCut 750 A über eine Getriebeübersetzung, die deutlich an der Verzahnung zu erkennen ist. Damit ist sie zwar nicht viel kräftiger als andere Astscheren, da fast alle über eine solche Übersetzung verfügen, aber zumindest hält sie ihre Versprechungen ein. Bei etlichen Astscheren im Test wurde eine Schnittleistung von 50 mm angeben und letztendlich sind sie daran kläglich gescheitert.

42 Millimeter versprochen, 45 geschnitten

Gardena verspricht, dass mit der 750 A Äste bis zu einer Stärke von 42 mm geschnitten werden können. Im Test sind wir sogar auf 45 mm gekommen. Mehr war leider nicht möglich, da die Astschere einen Haken beziehungsweise die Klinge einen Bogen hat. Der ist stärker als bei manch anderen Modellen ausgeprägt und man muss die Griffe schon fast auf 180° öffnen, damit dickere Äste zwischen Klinge und Amboss passen. Dafür rutschen diese dann aber auch nicht wieder heraus.

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Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 05
42 Millimeter gibt Gardena an, wir haben sogar 45 geschafft.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750a 06
Die Schnittfläche sieht sehr sauber aus.

Die Schnittqualität der Gardena EnergyCut 750 A Astschere sieht sehr gut aus. Durch den deutlich gebogenen Amboss wird der Ast regelrecht umgriffen und die Drucklast verteilt sich auf eine größere Fläche. Obwohl Amboss-Astscheren häufig für deutlich mehr Beschädigungen am Holz sorgen als Bypass-Astscheren, zaubert die 750 A ein richtig gutes Schnittbild und begnügt sich bei dünneren Ästen mit leichten Druckstellen. Bei dickeren Ästen ist mehr Kraft notwendig und dann werden die Beschädigungen auch etwas deutlicher.

Gardena EnergyCut 750 A im Testspiegel

Jörg Ueltgesforth von Heimwerker-Test.de kommt zu einem ähnlichen Fazit wie wir:

»Die Gardena EnergyCut 750 A überzeugt durch sehr gute Schnittleistungen und relativ geringes Gewicht. Die Schere benötigt jedoch wegen des großen Öffnungswinkels viel Platz beim Ansetzen.«

Alternativen

Nicht jeder hat mit dicken und harten Ästen zu kämpfen und sucht lieber etwas handliches – oder benötigt vielleicht sogar eine noch kräftiger Astschere. Daher haben wir weitere Empfehlungen.

Beste Bypass: Gardena EnergyCut 750 B

Ob als beste Amboss-Astschere der Testsieger oder die beste Bypass-Astschere spielt in diesem Fall keine Rolle. Gardena belegt beide Plätze und die Gardena EnergyCut 750 B unterscheidet sich kaum von der Amboss-Variante 750 A. »A« und »B« stehen hier übrigens nicht für Variante A und B, sondern für Amboss und Bypass.

Beste Bypass

Gardena EnergyCut 750 B

Test Astschere: Gardena EnergyCut 750 B
Die Gardena EnergyCut 750 B ist die beste Astschere für Frischholz und glänzt in Verarbeitung und Schnittqualität.

Gardena setzt mit der EnergyCut auf einen einfachen aber soliden Aufbau – und der gefällt. Der Schneidmechanismus besteht gerade mal aus drei Blechen mit vier Millimetern Stärke, wobei zwei die Schneiden bilden. Etwas schade ist, dass die untere Schneide gleichzeitig die Verbindung zum Griff darstellt und nicht ausgetauscht werden kann.

Die obere Schneide ist beweglich gelagert und wird über eine Verzahnung angetrieben. Das verstärkt die Schnittkraft und macht den Austausch der Klinge einfach. Fast so einfach wie die Ersatzteilbestellung, die bei Gardena beispiellos ist.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die stark gebogene untere Schneide. Die hat zwar den Vorteil, dass das Schnittgut nicht so schnell aus der Schneide rutschen kann, dafür müssen die Griffe aber auch weit auseinander gezogen werden, damit das Schnittgut zwischen die Schneiden passt: bei 25 Millimetern schon 90 Grad und für 45 Millimeter komplette 180 Grad.

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Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750b 01
Die Gardena EnergyCut 750 B ist der Amboss-Version nahezu identisch.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750b 05
Auch hier gibt es die verzahnte Übersetzung.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750b 06
Weiche Anschläge sollen sollen die Schnittbewegung dämpfen.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750b 07
Die Griffe sind glatt aber gummiert.
Astschere Test: Test Astschere Gardena Energycut750b 02
Bereits bei einem Durchmesser von 25 mm müssen die Griffe auf 90 Grad geöffnet werden.

Die deutlich gerundete Schneide der Gardena EnergyCut 750 B erfordert in Kombination mit der Übersetzung zwar einen langen Hebelweg, sie hat aber ebenso auch Vorteile. Mal abgesehen vom guten Halt des Schnittgutes, »schmiegt« sich die Klinge auch um den Ast und schafft so eine große Auflage. Die Druckkraft wird verteilt und das Gehölz dadurch kaum beschädigt.

Beim harten Ast mit mit einem Durchmesser von 40 Millimetern sind kaum Spuren zu sehen und selbst der dünnere und weiche Zweig bekommt lediglich ein paar Dellen. Zu verdanken ist das aber sicherlich auch dem guten Anschliff der Klingen und einem spielfreien Sitz der beweglichen Teile. Der zieht allerdings nach sich, dass sich die EnergyCut etwas schwerer bewegen lässt.

Die Gardena EnergyCut 750 B steht unserem Testsieger der Amboss-Astschere 750 A in nichts nach. Sie bietet eine perfekte Qualität, gute Schnittleistung und ein sehr sauberes Schnittbild. Obendrein gibt es von Gardena eine Garantie über 25 Jahre.

Kraftpaket: Spear & Jackson Razorship Advanced

Darf es etwas kräftiger sein? Der Name Spear & Jackson klingt irgendwie nach einer Waffe und das ist die Spear & Jackson Razorsharp Advance im Grunde auch. Im aktuellen Test der Astscheren gibt es fünf Astscheren, bei denen eine Schnittleistung von 50 Millimeter und sogar mehr angegeben ist. Es gibt aber nur eine, bei der sich das auch tatsächlich belegen ließ. Und das war die Razorsharp Advance.

Das Kraftpaket

Spear & Jackson Razorsharp Advance

Test Astschere: Spear & Jackson Razorsharp Advance
Die Spier & Jackson Razorsharp ist groß und schwer. Sie leistet aber auch schwere Arbeit und schneidet Äste bis 50 mm.

Zu Gute kommen ihr dabei die ausziehbaren Griffe und die Ratschenfunktion. Die zieht es zwar nach sich, dass man immer viermal nachsetzen muss, ehe ein Ast komplett geschnitten wird, dafür funktioniert das dann auch relativ leicht. Oder zumindest einfacher als mit anderen Astscheren. Äste mit einem Durchmesser von 50 Millimetern werden nicht schnell mal abgeknipst, das benötigt schon einiges an Kraft.

Kraft für 50 Millimeter starke Äste

Die wird allerdings auch schon beim Ansetzen benötigt. Denn mit fast zwei Kilogramm bringt die Razorsharp ein ordentliches Gewicht mit. Man sollte sich also gut überlegen, ob es wirklich ein solches Arbeitstier sein muss. Sinnvoller ist, sie als Zweitgerät neben einem etwas handlicheren Modell zu haben. Leisten kann man sich das allemal, denn die Spear & Jackson richtet sich beim Verkaufspreis nicht nach der Schnittleistung und ist daher auch nicht teurer als andere Modelle.

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Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 02
Die Spear & Jackson ist groß und schwer aber auch sehr kräftig.
Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 03
Als einzige Astschere im Test bietet sie eine Verriegelung.
Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 04
Für einen sicheren Halt sorgt die Verzahnung am Amboss.
Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 05
Zum Ausziehen, müssen nur die Griffenden etwas verdreht werden.
Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 01
Dann ist die Spear & Jackson über einen Meter lang und erreicht jedes Ziel.

Sehr gut gefallen die ausziehbaren Griffe, die die Astschere auf etwas über einen Meter verlängern. Die rasten nämlich nicht, wie bei den anderen Modellen, lediglich fünfmal ein, sondern sind stufenlos verstellbar. Dazu muss nur der untere Teil des Griffes etwas verdreht, der Griff ausgezogen und das Griffstück in der aktuellen Position geklemmt werden.

Das geht nicht nur einfacher, es sorgt auch für weniger Spiel im Griff. Das bietet keine andere Astschere. Deren Variante mit Rastpunkten lässt die verschiebbaren Griffe ganz schön auf den Führungen klappern.

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Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 06
Trotz der hohen Schnittkräfte, halten sich die Beschädigungen in Grenzen.
Astschere Test: Test Astschere Spearjackson Razorsharpadvance 07
Selbst weiches Holz hat nur minimal zu leiden.

Interessant ist, dass die Spear & Jackson trotz ihrer brachialen Gewalt und der Tatsache, dass es sich um eine Amboss-Astschere handelt, wirklich saubere Schnitte liefert. Natürlich lassen sich bei richtig dicken Ästen keine Quetschungen vermeiden, aber die beziehen sich lediglich auf die Rinde. Das innere Holz wird dabei nicht beschädigt.

Ganz ohne Beschädigungen geht es bei dünnem und weichem Gehölz allerdings auch nicht. Die Auflage am Amboss ist nicht so gebogen wie bei kleineren Astscheren und bringt den Gegendruck auf eine kleine Stelle. Aber dafür ist eine solche Amboss-Astschere auch nicht gemacht. Wie wäre es mit einer Kombination mit der Fiskars PowerGear L70? Die ist klein, leicht und schneidet dünne Äste sehr sauber.

Klein & handlich: Fiskars PowerGearII L70

Von der größten und schwersten Astschere geht es jetzt zum extremen Gegenteil. Keine andere Astschere im Test ist so leicht und handlich wie die Fiskars PowerGear II Bypass-Getriebeastschere L70. Kein Wunder, sie ist ja auch (abgesehen von den Klingen) komplett aus Kunststoff.

Klein & Leicht

Fiskars PowerGear II L70

Test Astschere: Fiskars PowerGear II L70
Eine Astschere aus Kunststoff - funktioniert das? Ja es funktioniert und es macht die Fiskars L70 angenehm leicht.

Zugegeben, die Verzahnung aus Kunststoff erweckt nicht wirklich Vertrauen. Gerade bei Astscheren würden wir viel lieber auf massives Metall setzen, aber probieren geht über studieren und es wurde probiert.

Fiskars gibt eine maximale Schnittleistung von 38 Millimetern an, was schon reichlich viel ist. Selbst bei unserem Testsieger Gardena EnergyCut 750 A werden nur 42 Millimeter versprochen. Um so erstaunlicher ist es, was die kleine Fiskars so aushält.

Die 38 Millimeter beziehen sich sicher auf sehr weiches Gehölz und können nicht grundlegend angesehen werden, aber 33 Millimeter waren im Test durchaus möglich. Dafür muss man sich aber auch ganz schön ins Zeug legen. Etwas zu Hilfe kommt der kleinen Fiskars die Übersetzung, die durch Zähne aus Kunststoff erzeugt wird. Man traut es ihnen nicht zu, aber sie halten einiges aus.

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Astschere Test: Test Astschere Fiskars Powergearbypass 06
Gegenüber anderen Astscheren, fällt die Fiskars L70 doch deutlich kleiner aus.
Astschere Test: Test Astschere Fiskars Powergearbypass 02
Kein Vertrauen? Doch, die Verzahnung aus Kunststoff hält einiges aus.
Astschere Test: Test Astschere Fiskars Powergearbypass 04
Die Griff besitzen nur einen Gummi-Überzug. Das ist aber ausreichend.
Astschere Test: Test Astschere Fiskars Powergearbypass 03
Der deutliche Bogen garantiert, das kein Ast wieder heraus rutscht.
Astschere Test: Test Astschere Fiskars Powergearbypass 05
Die Größe beschränkt die Leistung, die Schnitte sehen aber sehr gut aus.

Die Schnittqualität der Fiskars PowerGear II Bypass-Getriebeastschere L70 kann absolut überzeugen. Wie die Gardena EnergyCut 750 A besitzt sie ein deutlich geschwungenes Messer, das den Ast umschließt und den Druckpunkt auf eine größere Fläche verteilt. Dadurch sind auch bei weicheren Hölzern kaum Beschädigungen zu erkennen.

Die kleine L70 ist kein echtes Kraftpaket, leistet für ihre Größe aber doch einiges. So wie die Spear & Jacksons für schwere Arbeiten gemacht wurde, ist die L70 eher für kleinere Äste, mit denn eine Gartenschere überfordert wäre.

Außerdem getestet

Wolf Garten Power Cut RS 750

Die Wolf Garten Power Cut RS 750 ist eine sehr solide Astschere, die eine ebenso gute Verarbeitungsqualität mitbringt. Sehr gut gefällt dabei die Verschraubung der einzelnen Klingenteile. Bei vielen Astscheren stehen hier deutlich die selbst sichernden Muttern über. Wolf Garten setzt stattdessen auf eine sehr flache Verschraubung, mit der man nicht an den Ästen hängen bleiben.

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Astschere Test: Test Astschere Wolfgarten Powercutrs750 02
Astschere Test: Test Astschere Wolfgarten Powercutrs750 05
Astschere Test: Test Astschere Wolfgarten Powercutrs750 06
Astschere Test: Test Astschere Wolfgarten Powercutrs750 03
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Nicht ganz so gut schneidet die Schnittkraft ab. Wolf Garten verspricht eine maximale Schnittleistung von 45 Millimetern. Wir haben uns an 50 Millimeter gewagt und damit war die RS 750 gnadenlos überfordert. Auch bei 35 Millimetern musste noch so viel Kraft aufgebracht werden, dass die versprochenen 45 Millimeter kaum umzusetzen wären.

Dafür kann sich aber das Schnittbild sehen lassen. Obwohl es sich um ein Amboss-Astschere handelt, die sogar nur eine gerade Auflagefläche bietet, sieht der Schnitt bei dünneren und weichen Hölzern recht gut aus.

Wolf Garten Power Cut RR 750

Wie Gardena und viele andere Hersteller, bietet auch Wolf Garten mit der RS 750 und der Wolf Garten PowerCut RR 750 eine Amboss- und eine identische Bypass-Astschere an. Bis auf die Art der Schneiden unterscheiden sich beide Modelle nicht. Sie bieten dieselben Vorzüge, wie zehn Jahre Garantie, eine sehr flachen Verschraubung und einem stabilen Aufbau.

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Etwas unterschiedlich ist allerdings die Schnittleistung und auch die Schnittqualität. Obwohl häufig die Amboss-Astscheren die kräftigeren sind, trumpft hier eher die RR 750 als Bypass-Astschere auf. Mit ihr ist uns fast der Schnitt des 50 Millimeter starken Astes gelungen. Allerdings sieht man der Schnittfläche selbst bei 45 Millimetern deutlich den enormen Kraftaufwand an. Bei dünneren Zweigen ist wiederum nichts an der Schnittqualität auszusetzen.

Wolf Garten Power Cut RS 800V

Mit der PowerCut RS 800 V möchte Wolf Garten in puncto Schneidkraft noch eine Schippe drauf legen und stattet sie sogar mit zwei Gängen aus. Werden die Griffe nur zum Teil geöffnet, befindet man sich im SpeedCut-Modus mit dem schnell dünnere Zweige geschnitten werden können. Erst wenn die Griffe weiter geöffnet werden, schaltet sich der PowerCut-Modus mit einer anderen Übersetzung ein.

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Die Idee ist toll und auch gut umgesetzt, die Schnittkraft konnte im Test dennoch nicht ganz überzeugen. Wolf Garten gibt für die RS 800 V zwar eine maximale Schnittleistung von 50 Millimeter an, wir sind daran aber kläglich gescheitert. Selbst die 35 Millimeter benötigten noch einen ordentlichen Kraftaufwand. Einen in der Schnittkraft ergab sich gegenüber der »einfachen« Amboss-Astschere von Wolf Garten nicht.

Fiskars PowerGear X LX99-L

Ein paar Patzer leistete sich die Fiskars Power Gear X Getriebeastschere im Test: Beim Schneiden von Frischholz wurde die Rinde deutlich beschädigt und auch Quetschungen waren erkennbar. Dafür war das Schnittbild aber sehr glatt und Rundungen waren nur ein wenig fühlbar.

Beim Test an Hartholz war das Ergebnis besser. Ein wenig Kantenbruch war zu erkennen, auch war die Schnittstelle nicht hundertprozentig glatt. Leider waren auch hier Quetschungen am Ast erkennbar. In der Praxis fällt das aber nicht ins Gewicht, Bäume stecken derart leichte Beschädigungen gut weg. In den Kategorien Haltbarkeit und Handhabung lieferte die Fiskars sehr gute Ergebnisse.

Grüntek XT 685-940

Die Grüntek XT 685-940 bietet ein gutes Mittelmaß an Preis, Qualität und Ausstattung. Sie besitzt ausziehbare Griff – die einen ausgesprochen guten Sitz bieten – eine Getriebeübersetzung und zumindest lässt sich die obere Klinge ausbauen.

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Besonders glänzen kann sie mit diesen Vorzügen jedoch nicht. Die obere Schneide lässt sich zwar ausbauen, ließ sich aber online nicht als Ersatzteil finden. Und auch von der Leistungssteigerung durch die Übersetzung oder den ausziehbaren Griffen war nicht viel zu spüren. Die versprochenen 50 Millimeter konnten nur zur Hälfte getrennt werden. Alles unter 43 Millimetern war allerdings wieder gut zu trennen und bot auch eine sehr gute Schnittqualität

Grüntek Grizzly 470

Manchmal braucht es halt doch nicht so viel und daher bietet auch Grüntek mit Grizzly 470 Amboss-Astschere ein deutlich kleineres Modell an. An der Qualität gibt es nichts auszusetzen und gut gefällt, dass der Amboss zur oberen Klinge ausgerichtet werden.

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In puncto Schnittleistung konnte die kleine Schwester jedoch nicht überzeugen. Etwas größere Äste rutschen einfach über den Amboss und der Kraftaufwand hinterlässt dadurch deutliche Spuren. Erst bei wirklich dünnen Zweigen geht es leichter und die Schnitte sehen dann auch sehr gut aus. Nur liegt sie mit der Schnittleistung dann im Bereich einer guten Gartenschere mit kurzen Griffen.

Gardena TeleCut 650-900 B

Lange Hebel bieten mehr Kraft? Das trifft bei der Gardena TeleCut 650-900 B nur bedingt zu. Denn im Gegenzug verzichtet Gardena auf eine Getriebeübersetzung, was den Vorteil der ausziehbaren Griffe wieder relativiert. Aber dessen ist sich Gardena durchaus bewusst und gibt für die TeleCut dieselben Schnittwerte an, wie für die EnergyCut mit Getriebeübersetzung.

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Positiv ist hierbei, dass Gardena nicht das Blaue vom Himmel verspricht. 42 Millimeter werden angegeben und die konnten im Test auch locker geschnitten werden. Selbst 45 Millimeter waren mit viel Kraft möglich. Dabei sahen die Schnittflächen sogar sehr gut aus.

Weniger gefallen haben allerdings andere Details, wie beispielsweise die Klingen, die fest in den griffen eingelassen und nicht austauschbar sind. Auch die Umsetzung der ausziehbaren Griffe könnte etwas passgenauer sein. Die beweglichen Hülsen klappern ausgezogen nämlich deutlich.

Wolf Garten RR 900 T

Die Wolf-Garten RR 900 T Astschere liegt im mittleren Preissegment. Leider ist sie recht schwer und auch die Griffigkeit ist nicht sehr gut. Von allen getesteten Astscheren war sie am schwergängigsten, ist aber gut im Gras auffindbar. In der Anleitung finden sich keine Sicherheitshinweise und nur eine unzureichende Produktbeschreibung. Auch mehr Pflegehinweise hätten wir uns erwartet. Die Ergebnisse beim Schneiden waren bei Frischholz sehr gut und beim Hartholz ebenfalls überzeugend. Leider treten die Schneiden nach dem Dauertest deutlich auseinander.

For q Bypass-Astschere

Die Hornbach-Eigenmarke for_q liefert mit ihrer Bypass-Astschere ein gutes Werkzeug für Gärtner, die keine allzu dicken Äste schneiden müssen und ein wenig mehr Kraft in den Armen haben.

Das Schnittbild bei Frischholz ist allerdings sehr gut. Der Ast weist keine Quetschungen auf, der Schnitt ist schön glatt aber leicht gerundet. Dafür muss die Rinde einiges wegstecken und ist sichtbar geschädigt. Beim Schneiden von Hartholz ist deutlicher Kantenbruch zu sehen, die Quetschungen halten sich aber in Grenzen und auch die Flächen sind schön eben und glatt.

Auch bei der Astschere von Hornbach gibt es das für Bypass-Scheren typische Problem: Dickes Holz schafft sie nicht. Ansonsten bleibt die Schere aber heil und auch die Schneiden gleiten nach dem Langzeittest noch problemlos aneinander vorbei.

Wolf Garten RS 900 T

Die Handhabung der Wolf-Garten RS 900 T ist gut, sie schneidet sehr leichtgängig und kann aufgrund ihrer herausstechenden Optik auch gut im Gras gefunden werden. Ihre Griffigkeit ist aber leider nicht so gut, da gibt es bessere Modelle.

Was das Schnittbild angeht, waren wir von der Leistung ebenfalls angetan. Am Frischholz waren keinerlei Quetschungen zu sehen, der Schnitt war vollkommen eben ausgeführt und lediglich etwas rau. Leider hat die Rinde allerdings erkennbaren Schaden abbekommen. Beim Schneiden von trockenem Holz leistete sich die Wolf-Garten-Schere keine Patzer: keine Quetschungen und nur sehr geringer Kantenausbruch, der lediglich etwas rau war.

Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Die Schneiden treffen nach dem Dauertest nicht mehr richtig aufeinander. Da sind andere Modelle klar im Vorteil. Wem es aber auf gute Schneidergebnisse ankommt und die Schere vielleicht nicht so ausgiebig strapaziert, macht mit der RS 900 T nichts falsch.

Grüntek XT 685-1015

Ausziehbare Griffe und ein gezahnter Amboss versprechen ein aggressives Schnittverhalten. Das ist bei der Grüntek XT 685-1015 leider nicht ganz so. Die versprochenen 52 Millimeter werden nur angeschnitten und 43 Millimeter nur mit ausgezogenen Griffen und viel Kraft bezwungen. Dafür leidet das Holz weniger als gedacht darunter.

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Auch die ausziehbaren Griffe können nur bedingt überzeugen. Diese besitzen sehr viel Spiel und verleihen der Grüntek einen labilen Eindruck, obwohl die Griffe selbst eigentlich stabil genug sind. Selbst unter kräftiger Belastung geben sie kaum nach.

Siena Garden Premium Bypass-Astschere

Ein ebenfalls günstiges und überdies das leichteste Modell im Test war die Siena Garden Premium Bypass Astschere. Man kann sie gut halten, sie schneidet sehr leichtgängig, kann aber im Gras nicht gut gefunden werden. Die Gebrauchshinweise konnten auf ganzer Linie überzeugen. Beim Frischholztest waren lediglich Rundungen sichtbar, bei Hartholz waren aber große Kantenausbrüche zu sehen.

Gardena Premium 700B

Die Gardena Premium-Astschere 700 B ist ebenfalls recht teuer. Dafür könnte sie etwas leichtgängiger und besser auffindbar sein. Das schlimmste allerdings: Es ist enorm viel Kraftaufwand nötig, um mit der Schere arbeiten zu können. Schon im Neuzustand mussten wir 637 Newton aufwenden – das ist eine ganze Menge und nicht mehr für jeden machbar. Obwohl die Schneidergebnisse bei Frisch- und Hartholz in Ordnung waren, bringt ihr das leider insgesamt das zweitschlechteste Ergebnis im Test ein.

Stihl PB 25

Die Stihl PB 25 ist recht teuer, hat ein mittelmäßiges Gewicht aber eine gute Griffigkeit. Gefallen hat uns, dass sie schön leichtgängig ist. Leider waren in der Gebrauchsanleitung keine Pflege- und Sicherheitshinweis auffindbar. Beim Schneiden von Frischholz waren die Ergebnisse insgesamt zufriedenstellend, nur die Rinde wurde etwas beschädigt. Nach dem Dauertest liegen die Schneiden leider nicht mehr ganz aufeinander – bei einem Preis von über 80 Euro sollte das nicht passieren.

Gardena Comfort 760 A

Die Gardena Comfort 760A Astschere ist ebenfalls recht schwer und nicht besonders griffig. Auch hier taten wir uns schwer beim Schneiden, sie hätte ruhig ein wenig leichtgängiger sein können. Die Gebrauchshinweise ließen ebenfalls zu wünschen übrig. Bei Frischholz gibt es lediglich Verletzungen der Rinde, Hartholz schneidet sie gut, auch dicke Äste sind kein Problem. Die Schneiden treffen auch nach längerer Nutzung noch schön aufeinander.

Fiskars SmartFit™ Teleskop-Astschere L86

Schade! Bisher konnte Fiskars stets gut überzeugen, mit der SmartFit Teleskop-Astschere L86 gelingt das leider nicht. Das Gefühl kommt bereits auf, wenn die L86 in die Hand genommen wird. Die ausziehbaren Griffe lassen sich deutlich verdrehen und klappern auf ihren Führungen. Ausgezogen verschlimmert sich der Eindruck noch, weil die Bohrungen deutlich größer als der einrastende Stift sind.

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Ebenso wenig gefällt, dass die Klingen der Bypass-Astschere direkt in die Griffe eingelassen und somit nicht austauschbar bar sind. Dabei könnten sie bereits jetzt einen Nachschliff gebrauchen. Qualitativ gibt es am Anschliff nichts auszusetzen, er dürfte aber gern etwas schärfer sein.

Letztendlich durchgefallen ist die Fiskars L86 allerdings durch ihre mäßige Schnittkraft. 50 Millimeter verspricht Fiskars, wir sind daran kläglich gescheitert. Erst bei 35 Millimetern und viel Kraft konnte der Ast getrennt werden. Wirklich schön sah er dann leider nicht mehr aus.

Meister WU9769600

Die Meister WU9769600 verspricht eine Schnittleistung von 30 mm, was im Vergleich zu anderen Amboss-Astscheren recht wenig ist. Und tatsächlich ergab der Test an unterschiedlichen Durchmessern auch, dass erst ab einem Durchmesser von 33 mm ein durchgängiger Schnitt möglich war. Hierzu musste zwar reichlich Kraft aufgebracht werden, die Schnittfläche sah aber dennoch gut aus.

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Ob die Amboss-Gartenschere mit ihrem verzahnten Amboss dauerhaft eine solche Belastung aushält, ist allerdings fraglich. Die gesamte Schnittkraft wird über eine M8 Gewindeschraube übertragen, die in ihrer Führung mächtig klappert und für reichlich Spiel sorgt. Das TÜV GS Siegel hat sie dennoch erhalten.

Amazon Basics Bypass-Astschere

Geiz ist geil? Nicht wirklich, wenn man sich die Amazon Basics Bypass-Astschere an sieht. Der günstige Preis ist an jeder Stelle zu spüren und zu sehen. Das fängt beim rauen Anschliff an und ist auch deutlich an der Qualität der Griffe zu sehen.

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Die Schnittleistung kann man hingegen kaum kritisieren, da keine angegeben ist. Im Test haben wir uns bereits bei 35 Millimetern die Zähne ausgebissen und erreichten erst bei 25 Millimetern einen guten, sauberen Schnitt.

Amazon Basics Amboss-Astschere

Die Schneiden der Amazon Basics Amboss-Astschere wirken schon etwas stabiler. Qualitativ unterscheidet sie sich aber kaum von der Bypass-Variante. Die Klingen sind nicht austauschbar und selbst der Amboss wurde vernietet. Auch die Verarbeitung der Griffe ist ebenso mangelhaft.

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Dafür ist die Bypass-Astschere mit einer kleinen und ruckelnden Übersetzung ausgestattet, die die Schnittkraft minimal verbessert. Jetzt sind Schnitte bis zu 33 Millimeter mit viel Anstrengung möglich. Wirklich begeistern kann das allerdings auch nicht.

Berger 4204 Klassik-Linie

Mit der Berger Astschere 4204 waren wir nicht zufrieden. Sie ist schon eher im mittleren Preissegment angesiedelt, dafür aber sehr leicht und griffig. Auch der Kraftaufwand ist in Ordnung und die Schere ist schön leichtgängig. Beim Schnitt am Frischholz wurden die Schnittstellen leider sehr uneben und das Hartholz erlitt sichtbare Quetschungen. Auch die Schneiden befinden sich nach längerem Gebrauch nicht mehr schön aufeinander.

So haben wir getestet

Wir hatten insgesamt 27 Astscheren im Test und bis auf ein paar wenigen Ausnahmen konnten alle mit einem relativ guten Ergebnis abschneiden.

Aufgefallen ist allerdings, dass sich die angegebene, maximale Schnittweite häufig eher auf die Öffnung der Klingen als auf die tatsächliche Schnittkraft bezieht. Hier haben einige doch deutlich mehr versprochen, als im Test tatsächlich möglich war.

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Im Test 10/2021 wurden 15 Astscheren an ihr Limit gebracht.

Im ersten Teil des Astscheren-Tests wurde wie immer eine Bestandsaufnahme der Abmessungen, des Gewichts und den angegebenen technischen Daten gemacht. Ins besondere wurde hierbei auch darauf geachtet, wie es mit der Garantie und dem Nachkauf von Ersatzteilen aussieht.

Anschließend wurde jede Astschere unter die Lupe genommen und die Verarbeitungsqualität begutachten. Angst, dass sich die Griffe unter zu großer Belastung verbiegen, musste man bei keiner haben. Auch seitlich gaben diese bei kaum einer Schere nach.

Dafür gab es deutliche Unterschiede bei der Handhabung. Einige gingen so leicht, dass sie sich von selbst öffnen und schließen. Andere brauchten hingegen etwas Kraft, obwohl noch gar kein Ast zwischen den Klingen steckte. Lediglich eine ließ sich im geschlossenen Zustand verriegeln, wie man es auch von kleineren Gartenscheren gewohnt ist.

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Qualitativ konnten leider nicht alle Astscheren überzeugen.

Der wichtigste Teil ist aber sicher der praktische Test. Hierzu durften wir uns in einem Garten an wild wachsenden Bäumen versuchen, die bald einer kompletten Neugestaltung weichen müssen. Dabei fielen ein paar Äste in unterschiedlichen Stärken ab, an denen anschließend alle Astscheren getestet wurde.

Einige wurden aber bereits im Vorfeld ans Limit gebracht und dabei wurde keine Rücksicht genommen. Erst wenn die eigene Kraft nicht ausreichte, einen Ast zu schneiden, konnte gesagt werden, dass auch die Astschere ihr Limit erreicht hat.

Die wichtigsten Fragen

Welche ist die beste Astschere?

Die beste Astschere ist für uns die Gardena EnergyCut 750 A beziehungsweise die Variante als Bypass-Astschere die Gardena EnergyCut 750 B. Beide bieten eine ausgesprochen gute Qualität, ein nahezu perfektes Schnittbild und auch wenn Gardena eine geringere maximale Schnittleistung angibt, so wird die aber auch erreicht und ist nicht utopisch, wie bei manch anderen Astscheren.

Bypass- oder Amboss-Astschere?

Wie bei Gartenscheren, sind Amboss-Astscheren eher für trockene und tote Äste gedacht, bei denen eine Beschädigung nebensächlich ist. Bypass-Astscheren sind in den meisten Fällen nicht so kräftig und eher für weicheres Material gedacht. Mit einer geschwungenen Schneide besitzen sie eine größere Anlagefläche, verteilen den Druck besser und beschädigen den Ast weniger.

Im Test hat sich aber gezeigt, dass die Schnittleistung und die Beschädigungen weniger von der Bauform als viel mehr von den Klingen abhängt. Deutliche Unterschiede waren eher zwischen den Herstellern als zwischen Amboss und Bypass zu sehen.

Braucht eine Astschere ausziehbare Griffe?

Ausziehbare Griffe können die Schnittleistung erhöhen, bieten aber hauptsächlich eine bessere Reichweite. Der Test hat gezeigt, dass die längeren Griffe selten eine Auswirkung auf die Schnittkraft haben. Denn je länger die Griffe sind, um so weiter müssen sie beim Ansetzen geöffnet Werden. Dem setzt unsere Armlänge Grenzen und daher wird bei Astscheren mit ausziehbaren griffen gern auf die Getriebeübersetzung verzichten, um die Griffweite wieder etwas zu reduzieren. Letztendlich bleibt dadurch der Kraftaufwand derselbe und nur die Reichweite verbessert sich.

Brauche ich eine Astschere mit Übersetzung?

Ja! Zumindest dann, wenn auch etwas dickere Äste geschnitten werden sollen. Die langen Griffe einer Astschere bieten zwar schon eine gute Erleichterung aber ab Aststärken von 30 mm kommt man damit bereits an seine Grenzen. Mit Übersetzung sind leicht über 40 mm möglich und ab 50 mm sollte man zu einer Astschere mit Ratschenfunktion greifen.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Astschere achten?

Eine Astschere muss große Kräfte übertragen. Daher ist ein stabiler Aufbau sehr wichtig – der war bei allen Astscheren im Test gegeben.

Wenn doch mal etwas kaputt geht, dann bricht in den meisten Fällen die Klinge. Daher ist es wichtig, dass diese austauschbar und auch als Ersatzteil erhältlich ist.

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